.1/ a««. Freitag am 3> December «8.5T. ! ^',Is,i,<,sr < !i,»i," crschcint. »ul A,!,'»ab»l!' i'.'r Zmn,- „ü" F>,srt^c>. i'iql,ch, nnl' fc"^t ,'a,»mt den Äkllaqcn iiü <5c>,» v t l'i r ,, a „ ; j ä s, r i q II il.. l, » l f, j', l, r > q /» il. ZN fr »»< ss're, ,l'i,.t, ,»> Üomvlmr qan^ahriq <2 st. . ba l I'j ä briq <> st. 5,,r d,c ZmL»»»^ in's «ans ü»d l, a l l'j .i s> > , q Z<» sr. »,,s>r zu „,!ncht..l. Mit der Ho!! Pori.'-sv ! ^„,!il,r!<, nut"' Krcii^'.ind und ^drxcktcr ?ldl!>!,r w il., l, a l b , .1 h>, g 7 ,1. 80 kr, — In ,sl.i t, o» sq,b >', l> r ilir >>m. 3>^,n, 3ln>im ^r,'r!l't>! fur n»-"',,<»,>scha!tuna'.'t kr,. siir ^w.im.iuqc ^ f',, s,,r d>-mm,l,> 5 sr. C. M, Im'smte l'.s 12 Zciln, sostc» , il. fnr ^ Via!. 50 f>, fin 2 Ma< u»!' 4<» fr. si,r , Ma! ,i.,<»fcha!».,> q d ft» ^>l'!!l,>/>i ist »ach d.'»i ..prl'vismischc» G»'fthe vmn <>. Nl'Vriül'cr i8''<) fur .,»!.rt,c'!»,'>l.il!lpl'I" »och l<> kr. silr e»,e jrtxSmalup EiiischaOlüi^ hmjll.z» s,chü.l>. Mit dieser Nummer geht die Pränumeration für das Jahr KHKS zzz Ende. Mit Bezug auf die in der heutigen Beilage eingeschaltete Prännmera-timlS - Ankündigung wird höfiich ersucht, die Bestellung pro « ^H» ehestens ;n machen, damit in der Zusendung dieser Zeitung keine Unterbrechnng geschieht. Amtlicher Tbeil. Kaiserliches Patent vom 27. December 1«52, wirlsain für den gangen Umfang des Miches, wodurch mehrere Abänderilngclt an der ftinrichlung des Ncichs-gesetz. und N.'gleriingMalleö und der V.nide^gcsctz- und Regierungsblätter, so wie neue Vesliüiinuxgen über dic Kundmachung voil (besehen und Verordnungen angeordnet werden. WK^ i r F ranz Joseph der Erste. V0N Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; König von H'.m-garn und Böbmen, Köniq der Lombardei und Venedigs, von Dalnuilien, ^roalien, Slavonien, Galizien, Vodoinerien und Illyriei,, .<«i!.„i., »»I, Iernslilein :c. :c. :c- haben, „ach Einvernehmen Unserer Minister n»d nack Anhörnnq Unseres Deichs»atheS, hinsichtlich der Knnd-machnng von Gesehen und Verordnungen zn verfügen befnnden, dasi vom 1. Jänner 1tt.'5A angefangen im ganzen Umfange dcs NeicheS nachfolgende Bestimmungen in Wirksamkeit zn treten haben: §. ^ Zur verbindenden Kundmachung der Gescye lmd ä>erordnnl,gen sind knnftig daS Neichsgeseyblatt und die LlUideS-Regierungsblatttr bestimmt. §. 2. Für alle im NeichögeselMatte erscheinenden, Geseye und Verordnungen ist künftig der deutsche Ten als der alleinige authentische anzusehen. Die hinsichtlich der UeberseMingen in andere Landessprachen entstehenden Zweifel sind daher stetS nach dem deutschen Terte zu lösen. §. 3. Das ReichögeselMtt hat künftig nnr in der authentischen Gesel^ssvrache zn erscheinen. Die Ueberseyungen in die Landessprachen werden dllrch die LandeSregiernngsl'lätter veröffentlicht werden. K. 4. In das Reichogeseyblatt sind aiifznuchmen llud durch dasselbe knnd zn machen: ») Alle Patente und kaiserlichen Verordnnngen; b) alle znr bffeittlichen Bekanntmachung bestimmten Staatsverträge mit anderen Staaten; ") Vestimmnngen über Systemisirung und Organisa-. tion von öffentlichen Behörden; u) die Anordnungen, welche von den Ministerien oder anderen obersten Verwaltungsbehörden des Reiches, innerhalb ihres Wirkungskreises, mit verbindender Kraft, zur Auslegung oder Vollziehung der Gesetze, so wie znr Feststellung ron Nechtsbeziehungen oder Obliegenheiten erlassen werden. Die Verlautbarung dieser Gesetze und Verordnnngen hat durch das Neichsgesetzblatt zn geschehen, ohne Unterschied, ob dieselben für den ganzen Umfang des Reiches, oder mir fnr einzelne Kronländer, Landes-theile oder Orte Unseres Reiches 'Wirksamkeit erlangen sollen. In alü'ii Füllen ist aber in dcm kundzumach^ndcn Erlasse selbst dentlich auszudrücken, für welchen Um-, fang beS Staatsgebietes er zu gelten haben soll. Z. 6. Von der Verlautbarung durch das Neichsge. s^Mitt sind ausgenommen diejenigen Mimsterialerlasse, wodurch Industrieprivilegieli verliehen oder als über« tragen, verlängert oder erloschen erklärt werden und dieje.»igcn, wenn auch von einem Minifterilün mioge dcnden Verfügungen, welche sich nur auf den Wirth' schaftübemet) vom StaatSeigenthume oder von iu Staatsregie stchenden Anstalten oder U»t?rnchmu»gen. wie z. B. Preistarife, Veränderungen in dem Posten-. ansmaße oder Telegraphenstationen, Postrittgelder», n. dgl. beziehen. Die Verlautbarung solcher Erlasse hat durch die Muoblatter der Wiener Zettnng, dnrch cie zn öffentlichen Kundmachungen bestimmten Zettungo-blotter der Kronländer und durch alle jene Mittel zu geschehe», welche von den, derlei Verfügungen erlassen-den Behörden nach Umständen für zweckdienlich er. achtet werden (M 9 und 111). H. m«<7)..nn<.. <^^.E.,.flchrl»,gepa^ tentes in das Reichsgesetzlilatt lHs^s^nkt wesde,,. In solchen Fällen ist daS Geseft selbst, gleich-zeilig sowohl im authentischen Terte als anch in den nach den Umständen erforderlichen Landeosprachen.aus-zngcben. Z. 7. Alle in das NcichsgeselMtt gehörigen Gestfte und Verordnungen si»d alb geseplich kundgemacht anzn» sehen, sobald sie selbst, oder in den Fällen des §. tt. die Erlässe, womit sie in Wirksamkeit geseyt werden, in dem Neichsgesekblatte eingerückt erscheinen. H. ^. Die vorbindende Kraft der dnrch das Reichs» gesetzblatt kundgemachten Gesepe und Verordnungen beginnt, wenn denselben nicht ausdrücklich eine andere Vestimmnng beigefügt wird, in allen Theilen des Rei cheS, für welche sie Wirksamkeit haben, mit dem Anfange des fünf nnd vierzigsten Tages nach Ablauf desjenigen Tages, an welchem das bezügliche Scilck des Reichsgesetzblattes erscheint. Es ist deßhalb auf jedem Stück des Reichsgesel)-! blattes der Tag der stattgefundenen Herausgabe und Versendung ausdrücklich anzugeben. §. 9. An die Stelle der bisherigen Landesgeseß-und Negierungeblätter hat in.Zukunft für ein oder mehrere Kronländer ein Landeöregierungsblatt zu treten, welches unter der Aussicht nnd Leitung der politischen Landesbehörde desjenigen Kronlandes, wo es ansgegeben wird, in zwei gesonderten Theilen zu erscheinen hat. Der erste Theil hat unter fortlaufenden, mit Ende jedes Jahres abzuschließenden Zahlen zu enthalte» : .') Von den im Nelchsgesetzblattc erscheinenden Gesetzen und Verordnungen (§. 4) und zwar mit Beziehung auf Stück, Nummer uud Ausgabstag desselben, alle diejenigen, welche, wenn auch nnr theilweise, in demjenigen Staatsgebiete Wirksamkeit zu haben bestimmt sind, wofür dieses Landes - Regierungsblatt bestimmt ist. Diese Gesetze und Verordnungen sind aber in daS Landes-Negierungsblatt, sowohl im authentischen (deutschen) TeNe. als auch in der Urbcrsez-zung in allen jenen Sprachen aufzunehmen, welche m dem betreffenden Staatsgebiete lantesüblich sind- !») Von den übrigen im Reichsgeseftblatte enthaltenen Gescheu »Nd VerordNlü'gen, einc furze Anzeige des Gegenstandes, ebtnsalls mit Bez,,hlmg ans Stück, Nummer »nd Ansgabstag desselben. Der zweite Theil hat, gleichfalls unter eige-neu. fortlaufenden Nnnnmrn, in allen in den b»', treffenden Staatsgebieten landesüblichen Sprache», die von den Landesbehorden in ihrem Wirknogokrelse erlassenen Anordnungen, Verfügungen und Belehrungen in öffentlichen Angelegenheiten, so weit sie zur Verlautbarung geeignet sind; dann aber auch jene Erlasse der Ministerien oder obersten Verwaltungsbehörden des Reiches, welche von diesen znr Einschaltung in die Landes-Regiernngsblätter besonders bezeichnet werden, anfznnehmen. Die in diesem zweiten Theile der Landes-Regie-ruugsblätter enihaltenen Erlässe sind mit dem Tage als gssetzlich kundgemacht anzusehen, an welkem sie i», r»<>m l'nnd^'Nc'qiellmqsl'latte eingerückt erscheinen, l Ui.d ihre re!bindende Kraft beginnt mit dem Anfange deS fünfzehnten Tages »ach Ablauf desjenigen Tages, an w.lchem sie im Landeo-Regiesnngsblatte ein, gerückt erschienen sind, wenn nicht ein anderer Zeit-pnnct ausdrücklich festgeseyt wird. §. 10. Die landesfnrstlichen Behörden sind mit dem Reichsgeseyblalte. so wie in jedem Krontaude mit dem Landesregiernngblatte von Amtswegen zn betheilrn. Diese Betheilung ist mit Rücksicht auf die Beschaffenheit nnd den Umsang der Behörden nnd mit Beschränkung auf das strengste AmtSbedürfuisi, nach einem gleichförmigen Maßstabe festzusetzen. §. 11. Bei jeder politischen BezirkSbehorde hat daS Neichsgesetzblatt und das Lnndesregiernngsblatt in den bezüglichen Landessprachen deS Kronlandes in drin AmtSlocale aufzuliegen, und es ist in den vorgeschriebenen Amtsstunden Jedermann in dieselben die Einsicht zu gestatten. §. 12. Die Gemeinden sind zur Haltung des NeichsgeseyblatteS ,n der Regel nicht verpflichtet, wohl aber haben sie sich das LandesregierlnxMatt deS Krolllandes, dem sie angehören, in ihrer Landessprache beizuschaffen. Um jedoch die Kenntniß der Geseke möglichst zu verbreiten, ist nicht bloß die Ausgabe jedes ein-! zelnen Stückes des ReichsgesetzblatteS mit kurzer Inhaltsangabe in den zu officiellen Kundmachnngen be-stimmten Zeitungen jedes Kronlandes zu verlaiitba-ren, sondern es ist überdieß dafür zu sorgen, daß die schleunige Erlangung des NeichSgesetzdlaltes uud der Landesregierungsblätter für Jedermann thnnlichst erleichtert, die Bestellung auf dieselben von jedem Pvst-amte angenommen, der Preis derselben möglichst billig gestellt, und die Versendung allenthalben nach Art der Zeitungen eingeleitet werde. Z. 13. Nach Maßgabe der Umstände nnd des darans hervorgehenden Erfordernisses sind zur möglichsten Verbreitung der im Neichsgesehblatte mit verbindender Kraft kundgemachten Geftpe und Verordnungen, anch noch andere Arten der Veroffenllichuiia als: Emrückung in die amtlichen LandeSzeitnngen, öffentlicher Anschlag und andere landesübliche Mitlel 1282 der Verlautbarung anzuwenden. Dasselbe gilt von den in den Landesregierungsblättern erscheinenden . (!.. 5.) Gr. Buol-Scha uenste in m. p. Krauß m. p. Auf Allerhöchste Anordnung: Nansonnet »Ni! p. Von dem k. k. Finanzministerium sind zu Cameral-Bezirkscommissären erster Gasse im Bereiche der steiermärkisch - illyrischen Finanz - i^andesdirection die dortländigen Cameral-Bezirkscommissäre zweiter Classe Joseph Brand esky und Franz Zwerger ernannt worden. Das k^k. Fiuanzministerinm hat eine im Amtsbereiche der k. k. Stenerdirection für Kärncen erledigte Slener-Inspectorostelle dem Stener-U»ter-In-spector zn Stainz in Steiermark. Cari Kräftig, eine Steuer-Unser-Insvectorsstelle aber dem provisorischen Steuer-Einnehmer zu Paternion, Thomas Mitteregger, verliehen. Hente wird das ^XVII. Stück, IV. Jahrgang 18!>2, des Laudesgesetz- und Regierungsblattes für das Her- zogthum Kraiu ausgegeben und versendet. .^Dasselbe enthaft, unter ,,s, .,, A/'428. ss>laß des k. k. Handelsministerinms'vom 8. November 18l)2. Privilegiums-Verlängernng. Nr/ 429. Vircnlar-Verordnung des k. k. Kriegsmini-sterinms vom 9. November 18!>2. Erläuternde Bestimmungen der Vorschriften hinsichtlich der Einstellung der Pateutal-Gebühreu der in öffentlichen oder Privatdiensten angestellten oder zeitlich verwendeten Invaliden. Nr. 430. Circular.Verordnung des k. k. Kriegsmini-stenums vom 14. November 18l!2. Vestimlnuug, daß die Zöglinge des feldärztllcheu Institutes nach ihrem Uebertritte in die Armee künftighin dem Concretnm der Monarchie gutzurechueu siud. Nr. 43l. Erlaß des k. k. KriegsnunisteriumS vom 1!l. November 18.°i2. Bestimmung der geistlichen Inrisdittion für die in dle Heimat eutlassene Reserve-Mannschaft. Nr. 432. Erlaß des k. k. Ministeriums des Aeußern vom 21. November 18->2. hiüsichilich eines getroffenen Ueberciukrmmeno mit dem Königreiche Sachsen rregen gegenseitiger Freizügigkeit der Penstonen und ahnlichen Bezüge. Nr. 433. Verordnung deS k k. Ministeriums des Innern und der k. k. Obersten Polizeibehörde vom 22. November 18!i2. Erklärung der «klovc»^ Novini« zu einer amtlichen Z^icung. Nr. 434. Verordnung des k. k. Ministeriums des Iunern und der k. k- Obersten Polizeibehörde vom 22. November 18!i2. E,klärung der „^aibacher Zeitung" und der „Klagel.furter Zeitung" zn ämtlichen Zeitungen. Nr. 43'i. Verordnung des k. k. Miüisterinms des Innern und der k. k. Obersten Polizeibehörde vom 22. November 18.'!2. Erklärung der „Agiamer Zeitung" znr deutschen ämtlichen Zeitnng. Nr. 430. Verordnung des k k- Ministeriums des Innern und der k. k. Obersten Polizeibehörde vom 22. November 18li2. Erklärung der „Nu^'Nu uMoiiilu f!i V^nl!«iu«, dSS »b'osslili 6i Vl;l0n»" nud der ^MsAott» 6i Uiwnt)" zu ümtlichen Zeitungen.'^''^^"5'" '^ ^ ^ ^ ', ^^ ?^,^ Nr. 437. Verordnung deS k. k. Ministeriums des Innern vom 23. November 18l>2. Verbot für die österreichischen Privatvereine, insbesondere für Wohlthätigkeitszwecke Uiiterstützungsgesuche an auswärtige Souveräne und Glieder auswärtiger Negeutenhäuser zu richten. Nr. 438. Kundmachung der k. k. Statthaltern für Kram vom 18. December 18l>2, betreffend die künftige Dotirung der Bezirkscassen dnrch Bezirks-umlageu. Laibach, am 31. December 18!>2. Vom k. k. Nedactionsbmeau des Landesgeseyblattes für Kram. Veränderunstcn in der k. f. Armee. Hauptmaun Adam Funk, des Infanterie-Reg. Graf Nugent Nr. 30, wurde als Major pensionirt. Nichtamtlicher Theil. !,:im ft'z«^V iO! st erreich Trieft, 28. December. Wir vernehmen, daß der hiesige Magistrat mit Genehmignng von Seite der k. k. Militärbehörde dem Schiffszimmermann Anton Bacichi eine Grundparcelle im Campo Marzo znr Bearbeitung der Schiffsmasten abgetreten hat, und er sich vorbehalte, die übrigen Parcellen drei anderen Schiffszimmerleuten auf ihr Ansucheu abzutreten. Nach einer Mittheilung des h. k. k- Statthal-terei-Präsldinms vom 20. October d. I, Z. 2011, wurdeu wiederholt Iudividuen aus Dornegg, im politischen Bezirke Adelsberg in Krain, bei Verausgabung vou uuechteu Vauknoten n !'» fl. und »» 4 fl. angehalten. Die angehaltenen Falsificate l> .^ ff. hatten an beiden Ecken statt der Inschriften nnr Strich-lein, nnd die Figuren zu beiden Seiten waren dick aufgetragen nnd etwas verwischt- Hinsichtlich der Fal-sificate -> 1 fl. fehlen bisher nähere Andeutungen (sie sollen aber bei genauerer Prüfung leicht zn erkennen sein. ^""^,.5' (Tr. Ztg.) : ^ Wien, 28. December. Der k. k. österreichische Gesandte in Berlin, Baron Prokesch-Osteu, welcher seit Samstag hier weilt, hatte heute eine längere Cou-ferenz Mit dem Herrli Minister des Aeußern, Grafen Vuol-Schauenstein. — Das im Jahr 18.'!0 für die übrigen Kronländer eingeführte Wcchselverfahren tritt mit 1. Jänner t8!)3 auch für Ungaru und die Nebenländer in Wirksamkeit. Bezüglich dieses Gegenstandes ist die Iustizministerialverordnung erfiossen, daß in allen Fällen, für welche das Wechselverfahreu keine besonderen Vorschriften enthält, die Behörde auch in Wechsel-streitigkeiten die neue Zivilprozeßordnung znr Richtschnur zu nehmen habe. Besonders wurde bestimmt, daß der summarische Prozeß keiue Anwendung zu finden habe, sondern die in dem §. 12 der nenen Civil-prozeßordnuug erwähnten Abweichungen auch für das Wechseloerfahreu zu gelten haben. — Die heuce erschienene (öivil-Inrisdictionsnorm für das lombardisch-venetianische Königreich ist mit oer am 16. d. M. für die übrigen Krouländer erschienenen Iurisdiccionsnorm beinahe gleichlanceud. Abweichend von dleser besser bestimmt §. 49, daß Kläger, welche dmglicheö Necht auf ein uubewegltches Gut zum Gegeustande haben, ohne Rücksicht auf die Persou des VesiperS (wenn auch Militär oder Exterritorial) bei dem Provinzial-Trlbunale anzubringen sind, wo sich daö Gut besiudet. §. »ili ist der Wirkungskreis der Handels- und Seegerlchte und Senate nach den Vcstimmuugeu des (^,-stellnng von Ausländern darf bloß mit Mmisterial-bewilligung Statt finden. — Die Plä»e zur Erbauung einer Eisenbahn von Boften bis Verona sind eben vollendet nnd hohen Orts znr Beschlußfassung vorgelegt worden. — Für die k. k. Kriegsmarine ist der Entwurf eines nenen Ererciei-Neglements in Vorschlag gebracht worden. Mit Einführnng desselben winden gleichzeitig auch andere die Adjnstirung der Marine betreffende Reformen eintreten. -^ Die definitive Organisation der k. k. Polizeibehörden in den Provinzen des lombardisch-venetia-luschen Königreichs ist in folgender Weise durchgeführt worden: In Venedig ist eine Polizeidirectio»,; in Verona, Padna, Udine, Vicenza, Treviso, Rovigno uud Velluno je ein Polizeicommissariat aufgestellt worden. Veuedig wird in ll Polizeibezirke getheilt, deren jeder ein Polizeicommlssariat erhält. In den Gränzposten von Valice nnd Santa Maria Madda-lena werden zwei Polizeicommissariate aufgestellt. — Der Bau des Varlöbader MilitärbadhanseS schreitet rasch vorwärts, die großartige» Grundmanern sind beinahe vollständig anfgeführt. Der Bau beschäftigt, so lauge es die Witterung gestattet, täglich nahe on 200 Arbeiter, und man hofft denselben bis 18!>4 beenden zu können. — Der „TemeSvarer Ztg." zn Folge wird mit dem nächsten Schuljahre in der Stadt Welsche!) eine deutsche katholische Lehrer-Bildungscmstalt mit Beihilfe ans dem nngarischeu Studienfonde errichtet wer-deu. Die Stadtgemeiude, die bereits eiue Unter-» Realschule anf eigene Kosten errichtet, hat auch die Veischaffmig der nöthigen Einrichtungsstücke und Schulreqnisiten für die Präparandie übernommen, uud sich uebstbei verpflichtet, dem anzustellenden ^eh« rer ein angemessenes Qnattier oder Quartiergeld und das Holz zur Beheizung der Schnle zn verabreichen. Mit dem Lehrinstitnte wird die Gemeinde auch eine Gesang- und Musikschule verbinden. — Am 27. d. M. um halb 1 Uhr Früh verschied Hr. Carl Ernst Iarcke, Commandeur des päpstlichen Ordens des hl. Gregors des Große», Ritter des großherz, hessischen Ludwig.Ordens erster Classe, und des russisch kaiserl. St. Staniolallsordens zweiter Classe, Doctor der Rechte, kaiserlicher Rath im außerordentlichen Dienste beim Ministerium des Aen-ßern und des kais. HailseS :c, :c., nach einer lang-, wierigen schmerzhaften Krankheit uud den, Empfang der hl. Sterbsacramente, im K2. Jahre seines tha-tenreicheu Lebeno. __ I„ Lambsheim ist in der Nacht vom 20. Dec. Carl Geib, der Nestor der pfälzischen Dichter, im Alter von 76 Jahren gestorben. 128« — Äm 21. December wurde in Frankfurt ein großer Gaunerstreich verübt. Zwei elegant gekleidete Herren miethen fich als fremde in dem Gast> hause „zum Landöberg" zwei neben einander liegende Zimmer. Der eine derselben ging Nachmittags in einen der erst.n Gold- uud Iuweleuläden auf der Zeil, und snchte sich in demselben für 2123 ss. 13 kr. Goldwaren aus. Derselbe bat unn den Eigenthümer des Ladens, ihm in den Gasthof zu folgen, um das Geschäft auf seinem Zimmer abzuschließen, und die Zahlung in Empfang zu nehmen. Dort angelangt, zieht der Fremde, nachdem er mit dem Juwelier um die Preise einig geworden war, die Schublade einer wider der Wc">o des andern Zimmers stehende Commode auf, und zeigt ein Kastchen mit preußischtn Cassen-A»weisnua/u. Auf die Frage, wie hoch der Verkäufer die Thalerscheine annehme, erfolgte die Ant» ^ wort: zu 4 st. 4!» Kr. und nicht höher. „Nnn, da ^ gebe ich Ihnen lieber Silber!" lautere die AntwortV des Fremden; dieser legte das Kastchen mit dem Pa-Viergelde, so wie das mit den Schmucksachen, in die Commode, schloß zu uud legte den Schlüssel auf dieselbe. Der Fremde bat nuu deu Juwelier, eiuige Augenblicke Play zu nehmen, iudem er nnr cms dem anderen Zimmer Silbergeld holen wolle. Der Gold-arbciter wattec und wartet, aber der Fremde kam mit dem Gelde nicht wieder zum Vorschein. Jener machte nun die Thür des Zimmers a»f, und fand! zu seinem größte,, Schrecken nicht allein Niemanden »u demselben, sondern auch eiu großes Loch iu der Wand. Nach näherer Untersuchung stellte es sich heraus, daß die Ganner vorher ein Loch in dic Rückseite der Commode nud der Wand gem.icht hatten, und während der Eme die beiden Kästchen iu die Schublade einschloß, dieselben gleich »cm dem Zweiten in dem andern Zimmer herausgenommen wurden. ' Wien, 29. December. Das unlängst verbreitete Gerücht, man habe zn Neapel ei.. g«g.,„ das Lcbeu Sr. M. des Königs gerichtetes Complot elitdecri, wird in einer neapolitanischen Korrespondenz des gewohnlich gnt nnterrichteten ,,!Vl!^,»»'«»" für ganz und gar aus der Luft gegriffen erklärt. * Die „Breslauer Zeituugeu" enthalten folgende Bekanntmachung: „Die anf amtlichem Wege Statt gehabte technische Uutersuchnug der sogeliauuten lie-vlll^n!»; l>rl>I)icil hat ergeben, daß diese Substanz in ihren Hauptbestandlheilen eine Mischling von Linsen-und Bohnenmehl ist, bei welcher slch anch ein Znsatz von Mais befindet. Nachdem dieses angebliche Heilmittel anch in unseren Zeituugen marktschreierisch empfohlen worden ist, so verdient das bereits zu Breslau gewounrue Ergebniß im weitesten Kreise verbreitet zu werden. Vents ch l a ll d. Berlin, 2li. December. Der „Staatsanzeiger" enthält eine statistische Nachweisling von dem gegenwärtigen Stande der landwirthschaftlichen Vereine in den k. preußischen Staaten, nach den vom k. Lan-des-Oeconomiecollegium veranlaßten Zusammenstellungen. Darnach bestehen in Preußen, inol. Hohenzol-lern, zur Zeit 3(51 Vereine, die zusammen ll4« Eh-reu», 148 correspondirende :c. und etwa 2!).tt5)0 wirkliche Mitglieder zähleu. Von deu letztereu werden, nach einer ungefähren Berechnung, au Eintlittsgel-der» :c. und firirten Beinamen jährlich überhaupt 4/i.2«0 Thlr., also uahe 4,i.300 Thlr. zu la„ow»ch-schaftlich.'n Zlvecken aufgebracht uud gemeinnützig oer-wendet. Der Cnltusininister v. Raiimer hatte iu seinem Ministerium einen neuen Gesetzentwurf über die Arc und Wiise der Ablösung der an kirchliche Institute zu eutrichteudeu Leistuugeu ausarbeiteu lasse», uud deusellien, behufs Vorlage vor die Kammeru, iu das Staatsmiuistcnum gebracht. Dieses ist iudesseu uicht in der Lage gewesen, dem v. Ranmer'scheu Eiltwurfe beitreten zu kömieu, und wird der Cultnsminister zur anderweiceu Ausarbeitung eines solcheu schreiten. Zur Ergänzung der Nachricht über die Absichten des Haudelsmiuisters in Betreff jugendlicher Fabrikarbeiter wird dem „C. B." mitgetheilt, daß bereits vor einiger Zeit der Haudelsmiuijw mit dem Minist" 0es Cultus uud der UlUerrichioangelegenheiten "bcreiugekommen ist, auf die Errichtung und Until» halcuug von Fabriksschnlen mit größter Strenge zu achten. Nach dem im Jahre 183!) ergaugenen Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter iu den Fabriken sollen Fabrikherre». welche Kinder zwischen dem neunten uud sechszehnteu Lebensjahre beschäftigen, genügende Schulen für dieselben einrichten. Statt solcher wurden häufig nur mangelnde Nachhllfeanstal-ten hergestellt, welche einen regelmäßigen Unterricht nicht zu gewahreu nud zn ersetzen im Staude, sine. Dle Minister habe» sich deßhalb vereinigt, darauf zu halten, daß der Unterricht in den Fabrikschuleu nicht nur auf alle Fächer des gewöh»l«chcu Schuluuterrichtö auögedehut, soudcrn daß demselben iu der Regel auch ebeu so viel Zelt täglich gewidmet werde, als iu deu Orteschulen geschieht. Ttettiu, 18. December. Nach einem Beschluß des hiesigen Kreisgerichts soll der Kriegöschoouer, dessen Ban durch freiwillige Beiträge lm I. 1849 hier begounen wurde, der aber noch heute unvollendet ' hier auf dem Stapel steht, am 3. Februar k. I. an den Meistbietenden verkauft werden. V e l g i e n. Vriissel, 22. December. Der Miuister des Ans-! wärtigen lheilce der Kammer iu geheimer Sitznug mit, daß der Vertrag mit dem Zollverein so eben verlängert wordeu sei. Der Act wegeu einstweiliger Verlängerung der Uebereiukunfc, der am 1 setzgebenden Körper in seiner nächsten Session vorge, legt werdeu. — Art. 6. Die Bestimmungen des organischen Decrees vom 22. März 18K2 sonnen dnrch kaiserliche Dccrete abgeändert werden. — Art. 6. Die eventuell zur Erbfolge berufenen Mitglieder der kaiserlichen Familie und ihre Nachkommen sind französische Prinzen. Der älteste Sohn des Kaisers führt den Titel kaiserlicher Prinz. — Art. 7. Die französischen Prinzen sind Mitglieder des SeuatS uud des Staatsralbs, sobald sie das Alter von 18 Jahren erreicht haben. Si" können daselbst nnr mit Einwilligung des Kaisers ihren Sitz einnehmen. — Ar» tikel 8. Die Ctollstcmdsacten ter kaiserlichen Familie werden von dem Staatsminister entgegengenommen, nud anf einen Befehl deS Kaisers hin dem Senat übergeben, welcher sie iu seine Register eintragen läßt und in seinem Archiv aufbewahrt. — Art. ll. Die Dotation der Krone nnd die Civilliste werden für die Dauer jeder Regierung durch ein Senatusconsnlt ge« regelt. -^ Art. 10. Die Zahl der direct vom Kaisee ernannten Senatoren tarf über 1l!0 nicht hinanSgel hen. — Art. 11. Eine jährliche und lebenslängliche Dotation von 30.009 Fr. ist mit der Würde eineS Senators verbunden. — Art. 12. DaS Budget der Ausgaben wird dem gesetzgebenden Körper mit seinen Unterablheilnnge», nach Capiteln und nach Artikeln mitgelheilt. Es wird nach den Ministerien rotirt. Die Verlheilung des für jedes Ministerium bewilligten Credits nach Capiteln wird durch ein im CtaalS-raih erlassenes Decret deS Kaisero geregell. Specielle Decrete, auf glnche Welse erlassen, tonnen Uebertra-aml^'u vou einem Capitel auf dae andere antorlfire»! Diese Aliordiiuug ist anwendbar auf daS Budget von 18.i3. — Art. 13. Der durch Artikel 42 der Verfassung voraeschriebene Rechenschaftsbericht wird vor seiner Veröffentlichung einer Commission, bestehend auS dem Präsidenten des gesepgcbenden Körpers uud den Präsidenten der einzelnen Bureaur, zur Prüfung überwiesen. Sind die Meinungen gelhellt, so entscheidet die Stimme des Präsidenten der gesepge» benden Versammlung. Der Sitzungsbericht, welcher in der Versammlung verlesen wirb, constatirt bloß das Verfahren und die Abstimmung des gesetzgebeuden Körpers. — Art. 14. Die Mitglieder des gesetzgebenden Körpers erhalten eine Euischädigung, die anf 2^00 Fr. monatlich für die Daner jeder ordentlichen oder anßerordeullichen Sipuug bestimmt ist. — Art. 1^. (Neu hinzugekommen.) Generale, welche zur Reserve abgestellt sind, können Mitglieder deS gesetzgebenden Körpers sein; sie werden als entlassen betrachtet, wenn sie im accireu Dienste verwendet werdeu. — Alt- Ili. (Früher Artikel 1ö.) Der Eid, welcher durch Art. 14 der Verfassung vorgeschrieben ist, wird in folgender Welse geleistet: »Ich schwöre Gehorsam der Versassung und Treue dem Kaiser.'" - Art. 17. (Fr. Art. 16.) Die Artikel 2, 9, ll Ili —19, 22 und 37 der Verfassuug vom 14. Jänner 18^2 sind aufgehoben. Telegeaphische Depesche. * Turin, 20. December. Die Zurücknahme des Ehegesetzes hat die größte Sensation bewirkt, uud mau spricht allgemeiu von bevorstehenden, wichtigen Umgestaltnngen im hiesigen Regieruugosysteme. Ter Ermiuister d'Azeglio lebt in der größten Zurückgezo genheit; er beschäftiget sich mit der Landschaftsmale-rei, und hat bereits mehrere Bestellungen hoher Personen in diesem Genre effectuirt. Advocat Buffa ist zum Generaliuteudanten von Genua ernannt worden. Die Abgeordnetenkammer hat in ihrer letzten Sitzung den Gesetzentwurf über die Organisirung der Central» verwaltnug diecluirt; 4 Artikel desselben wurden der Commission zur Umarbeitung zurüclgemittelc. Dee Abgeordnete Ealmonr hat den Bericht über daS Äus» gabeülmdget der königlichen Marine für 18ii3 gestattet» I28L Nuftum Pascha's Glnzng?n I^ Ehartum..... ! ^3'in Anfangs Mai d. I. von Chartum angelang' tes Schreiben des österreichischen lUiceconsuls l)l>. Reitz meldet Nachstehendes: Am 28. Februar ist der neue Gouverneur von Sudan, Rustum Pa. scha, hiei eingetroffen. — Als feine mit vielen Flag-gen ausgeschmückte Dahabia und die ,Barke seines Gefolges vom Nile in den blauer! Fluß eingelaufen waren, verhinderte der heftige Nordostwind den Ge< brauch der Segel und die Barten wurden an's linke User getrieben. 3atis Pascha und ich, von Nlifah-Bey, Tahil Effendi und vielen Großen des Landes, sowie von den gerade hier anwesenden Araber-Häuptlingen dcr Schukorieh, Hadendra und ^'ischar!» begleitet, begaben uns vor den Palast oer H,c>t'i,mdarie, um die Ankunft der Barken zu erwähn und de» neue» GeneralMlvcrneur zu begrüßen. Eine zahllose Menschenmenge im buntesten Gemische von Türken, Europaern, Tschcrkcsscn, Arnauten, Gticcherl, Arabern, Aegypticrn,' Landestinwohneln, Abyssiniern, Gcla ven von Tegyele, G)i.ch Wilrde cine Barke besteigen, un> Iiustum Pascha zu dcwillkomnlnen, entschloß er sich, mich zu begleiten und ich schickte augenblicklich meinen Kavaß zu Herrn Provicar l)r. Kiwblecher mit Ver Bitte, seine klcine Barke zu unserer Ver,üguug zu stcllell,^L;W/dem oben beschriebene^ Gefolge bc gleitet kamen wir l"m Garten der Äüsfioli an lind bc stiegen das tlcine Fahrzeug, c^ssen östeir. Flagge >>n flischen Wind« muntcl »v«l)te. (Noch vor wenigen Mona. ten halte Latif Pajcha cisrig g'egiN das Aufhisse,, ficn-der Flaggen auf de» den weifzen und blauen Fluß be? fahrenden Barken mit mii g, und stU!« Feinde betrachten es als eineN lieuen Triumph, daß ich tun stolzen Latif jetzt unter kaiserlich^ 3,^HH^ ^l'N neuen Gouverneur enlgegcnführte ). ,^^,., Al« ,ln»rl Pem ^ustu^ Pascha die Nachlicht l) rächte', l!a,lls PchHa kommc, ihm entgegen, wollte er seim et>en 'dutch mehr als hundert Matrose« an ^>er seine in Be'vegung 'g,svtz'te Dähabia nicht an< l)alten lassen; da man ihm aber bemerkte? daß auch ich am Bord dcx Barke mich befinde, ließ er so gleich anle gen'^' .si<^ 'M'ß' Land und wir hieß > n ihn willkommen. Den Latif Pascha, dem ich den Nor, tritt ließ, obgleich Rustion direct auf mich zuging, umarmte er ziemlich kalt und ohne mit ihm zu re. den, mich aber herzlich, indem er sich auf's Freund. ^ Uchste mit mir'unlnhieff und meine Hand nicht los' ^ließ, wahrend wir ihn auf seine Day.'bia begleiteten. Da jedoch der Gegenwind zu starb kür'' so gingen wir insgesammt wieder an's Land und be, fticgen die unterdessen herbeigebraä)ten Hengste. Eine Masse von Kamehl., Maullhicr- ui,d ^selreilcro folgte uns lind so hielt der ncuc Gcncralgouverneur — Lalis Pasch^ zu, ftincr ,L»ntr». ich zu seiner .'licch-t,cn — eillcn^für,..den,,Suda» gläuzeilocn Einzllg in die von c>t,u frcudigin Lu-lü.Iuvlu der Wcibcr in allen Straßen widerhallende Slact. dic- wir ^von Westen nach Osten bis zum i^gienm'gspalaste durch, riitci»; wahrend wir durch cin von zwci Eompag, nisn schwarzer Soldaten gebildetes Sft.ilicr passüten, gaben sieben Feldstücke ihlt Homici'nden S>Nvcn. In dem mit den Bildnissen Adoul.Meschld's und Mey-mcd Ali's verztttten EmpfangSs^alc angelangt, lie> ßen wtr uns öuf d^'in große,, Diu,,n nieccr, wu sogleich (Zzibuks servirt wliidcil. Der Gouverneur her Provinz Chartum, der Rcncgat Achlnet Bcy, machte den Ceremonienmcistcr und ließ zuerst den Kadi mit dem Müsli und ceu Ulcmas nntrttcn; i!atis Pascha NtUte eiinn imch dem andern dem neuen General-gouverneur vor. Nachdem diese abgetreten, wurden die großen ?>rabcthä,!ptlinge vorqelasscn; darauf F^ö ut ll e t s n. fam'en bse vornehmen ^ Offlciere, alle in groB^ Ünsfonn; da'tlir die Gchcchs det verschiedenen Kaufleute — dcr türkischen, arabischen, chartumcr, kordofaner lc. Ihnen folgte das Radical - Uebel des Sudans^ die Bureaucratic, die Schreiber der Ha-kilndarie, dcha'ö bci Besichtigung oer verschiedenen Al'theiluüy-ri, drs vo« ^.,t!f Pascha ncu er-bauten illegitruügclpalaftck', in welchem dle ^),»,>ne der Hakimoane, der Muderie, des Kadi und Müsli vereinigt sind. Zur Mittagstafel waren außer mir nur Achmrl B>y, Gouverneur von Khartum, Don -Mus Aga, Hussein Aga, alle (-»hels der irreguläre!' Oelterei,^und..H'. Knoblecher, nebst einigen unserer besseren Schutzbefohlenen vorgestellt. Am tt. März gab ich dem Kalif Pascha das Avschicdbfest. Im großen, m'lt der kaiserl usterreichi^ schen Flagqc au5g,-.. .^nolllccder ucdst 7 ^,cy'ö und isif'i^i'^ geladen waren, i^tif Pascha bsachtc ans mei» M'h> eincn To.»st aus, dn, ich mit solgindcn Ausdrücken crwiedcltc: ,>Aür den mi> von Sr, (5xc>Ilcnz ^alis Pascha ausgeblachtc» Toast saqe icd meioen ucr-bindlichsten Dank; er ist mir ein ermuertes sreüdi-! gcs Zeichen, daß Lalif Pascha auch bei seiner Ad-reise yitftlbcn srellndftbaltlichen Gesininingen für mich hegt, die un-s besonders in den letzten Monaten in heiterer Eintracht mit einander leben ll'eßrn, — Wir Alle, die wir hier vcrsammeit sind, gehören verschie> deneN Ländern und Stämmen an; aber gewiß schla gei« für Jed?» von u>»s liebende Herzco im theueren Vaterland?, die mit banger Sorge unser Geschick in dem mysteriösen und unheimlichen ilande der Sclnvar. zen verfolgen. In diesem ^aiile nun sind Wir Alle Fremdlinge, durch Farbe, Intelligenz un» Gesittung von desscn Einwohnern verschieden. Wir Fremde stehen darum hier einander naher; der Unterschied der Religion darf uns nicht lnnber'n, uns're qutcn Eigenschaften gegenseitig anzuerkennen unc in Eintracht zusammen zn lcben. Ich für meinen Theil kenne hier nur 2 (Zlasscu von Mensche» : eine qute, welche den vom güli^n Allvater jedem Menschen ol)ne Untcrschieo seiner Religion verliehenen EiacNr schaftcn. der Vernunft uno dem Gewissen Gehör gibt, und einc schlechte, die dicß nicht thut. Ich wcrde immer Freund der gutell s,in und di<> schlech« ten mit Nachdruck ferne von mir z» halten wissen. Daruin Eintracht zwischen allen Guten!" „Die Abreise dcs Katif Pascha, mit t"em ich in Eintracht lebte, betrübt mich; jedoch, indem ich h"ffe, daß di.ß Princip der Harmonie auch ferne, zwischen dem r'ais. Consulate und der hiesigen Ne! qierima, zum Besten beider Autoritäten und ihrci Admi,>istlacion festgehalten wird, l'cgiü'ljc ich zugleich freudig die Ankunft Sr Erccllenz Ruyum Pascha's. ,^f,u,n>,leer.< ich mein Glas auf das Wohl der bei« den hohen Gsstc^,,^tis P.ischa und Rustum Pascha leben hoch!", ,/ , ^i'e'Äilttälmusik siel in dleftn voül, Ueifalle der Anwesenden begleiteten Toast ein. Darauf brachte Rustum Pascha cin Lebehoch auf den Sultan Abdul.Meschid aus. Nach aufgehobener Tafel führte ich die Gäste auf die Terrasse vor dem Empfangssaale, um von da das vorbereitete Feuerwerk losbrennen zu schen. Die heilere Gesellschaft blieb bis gegen Mitternacht beisammen. (Trieft. Ztg.) M i S c e l l c n (Was die laugen Kleider für Uussliick anrichten können.) Die in Paris sehr beliebte Schauspielerin Saint, Hilaire, welche kürzlich ein-mal nach Saint - Germain mit der Eisenbahn fuhr, war, nachdem sie an dem Orte ihrer Bestimmung angekommen, ausgcstieqen unL in dcr Nähe dcs Waggons, we sie von einer Freundin erwartet wurde, im Gespräche stehe» geblieben, ohne zn be. merken, daß der Saum ihres langen Schleppfleidcs von dcr Thüre des Eourar nichi gehört und die Erstere nur wie durch cin Wunder durch das end^ licbe Herausfahren des Saumes aus dcr Tdüispalte gerettet wuidc. Alles ^l, veidient das Wert! dcr Schneiderin., denn wic man jchreil't, war daü Kleid so fest genäht, daß b.i dem ganzen Unfälle nicht ri„e ciiizige FlUtc „usriß, und s»lbst der eingeklemmte Saum nicbt den c,esi!igsten Schaden aufwics. (Treue einer Hyn««-) plini Bertl,o»d er-zal>lt l», „Pariser Me'Nitcül," er hal'e in Algier cinc juoge Hyäue zu,n Geschenk c,rhal!cn und dieselbe sich groß gezogen. Das Thier habe sich, einem Hunde gleich, an ihn gewöhnt und sei ihm auf Schrill und T,ilt gefolgt, stets sein Begleiter, lino alls größeren Ausflügen sl'gar sei» Führer gewesen. Die Hyäne habe nie, dic Spur des Wegrs verloren, nnd sich, wlNN er sich auch vcvii-ll, stets zurecht gefündei,. Auf jede Gefahr machtc das Thicr ihn ansmerrsam; begegnete ihnen cin Araber, so vcrkroch sich die Hyäne mit hochgesträubten Haaren zähnefletschend zwischen seinen Aeinen, den Herannahenden fcst iin Auqe haltc-nd, bis cr vorüber war uno den gewöhnlichen Gruß gewechselt halte. Herr Bertlwud machte einst mit seiner Hyäne einen Ausflug in die Wüste. Er wagte sich zu weit; bald war sein Trinkvorralh verzehrt; unter sich glühend heißen Sand, über dem kein Athemzug wehte, über sich Afrika's brennende Sonne. Die Erschöpfung wurde mit jeder Secunde größer, und endlich brach er entkräftet zusammen, sich am Ende seiner Tage wähnend; denn wer sollte ihm in dem endlosen Sandmcere Hilfe, Labung bringen? Die treue Hyäne umging ihn schnüffelnd und rannte plötzlich aus und davon. '> ach zehn, für dcn Nerschmachtenden ewig langcn Minuten, rehrte das Thier in raschen Sätzen zurück. Sein Haar war naßfeucht, wic auch dcr Kopf, Geschäftig leckte es Häüde und Gesicht seines Herrn, wodurch dieser so wl'it zu sich kam, daß er sich der nun in der Nich« tung. woher sie gekommen, forteilenden Hyäne nach, schleppen konnte. Wenn cr erschöpft stehen blieb, hielt auch dic Hyäne still. Endlich kamen sie an e>ne iiisch aufgeschallte Grube, zu der die Hyäne eilte, Be'thouo sand aber kein Wasser in derselben' Die Hyäne, die Schnauze am Boden, snchie jetzt im Kreise umher lind sing »ach ciniger Zeit mit freudi. gem Knurren an zu scharren. Das Knurren wu>de immer lauter, und siehe da — die G,ube NÜllr sich imt Wasser. Dcr Verschmachtende labte sich> wnsch sich Gesicht Brust und Hän?c. und erquickte sich in so weit, daß er den Heimweg antaten konnic und glücklich nack Hanse kam. Wie treu die Hyäne auch ilnem Herr» zligctha» w.,r, ilnen I„^„ct verlor sie nie; dcnn aß sie in wenigen Tagen vercnocte. Druck und Verlag von I. v. Klciumnyr und F. Vamberzz in Lalbach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Kleinmayr und F. Vambcrg. Inl)tmq zur IailmHerZeilunH. dcr Staalspapiere vom 30. December I852 dctto „ ^ „ ., ^:l/4 dctto „ 3 ., ., 57 l/4 bctto „ 2 l/2 „ „ 48 Darlelin, mil VcUusong v. I. ,tt:!9, für 250 il. 13«5/8fi>r »Oo fi. Qi!!,.^ 4............ !>>'''/« dctt.' «........... 1<»7 l/2 5«/« l«52.............^ l'V« Lombmd. Anlchcn.......... W2f-Ä>t>n>. l's. Gt'"t l.^5 ft- >» . slctie» drr K.iiser F>rdi»>i»dö-'^l'rdt'ah» ,» ,<»<><» '1, r ?^i,m (^loqssnihcr-Eiftn- bah» z» 500 st. E. M.....782 1/2 ft. in (5. M. Attif» d»r öft.rr. DoinnxDaix^sschiffsahrt zn 5tttt N. (5. M...... ?.il» »l. in C. M. Wc ! sll . ^o»r^ Vl'm 30 Decem er l><52 Amsterdam, fiir «0l» ThcilcrCurrcnt, Nth!. >52 Vs. 2 Monat. Ä»,,<«'>»i., ^»>d Usu. F>a»ss»r»a.M.. (fn, !2<»ss. jndd. Vn ) ,!»s.M'l>r, im'^ !/2 ft. ss»s-. <"">!'. > ll»9 l/2 2 M.'iiat. O»»ua, sll, 3tt0 n,»l Picml'nt. Lire, Vulb. ,28 »!l'»>'„, si,v ION Tl!»l.» Vainc, »,!>>>, l62 2 M?!,a . k«..d°». fi.v l Pfund Vt.rli». G»ldcn ^ '/^ ^^ f, ^^^' Viailand, für W0 OrfllNcich. i!l,s, Guld, l >0 Vf. 2 Mi, t. M.ns,lll., s<>, '«W ss'coise». , li'lf.n , , ^»!d !29 l/^ 'i M'iwi. K. ,ss. M»^-D»mtf».....14 3/4 r>'. (fr,!t.?lgic,. Gold- !>»d Z!ll'.r<(5l'»»ss vom 2«, Dec. l«52. Brl^f, Mld. Kais. M>!i>s<:c> „....-— <5 1/H Na^l'l.»»>,'d'l,n^ ...... — i<.5(> Sl,>lu»>ra>»>?d'or'!) „ . . . . — l5.2<» 3i»si. Imvesial ...... — !).»<» ssricdl ich^d'l'i V'I .... ____ !^>1 O«gl. Sovcraiogs .,".... ____ >l Silbcraci , alle l l von Wie» »ach Toest. — Hi'. David Dema,o, — u»d H,-. i.'a^i- Kojanyich, b.ide Handclslcute, — »l>,d H>'. Cail Beictla, Hcl»dclsl^,,,t, allc 3 vo„ T'iest «ach Wi.n. — Hr. Heima»!, Kola»! , Hal,dtlsmann, von Filline «ach Wie,,. Ve^eichllisi der hier Verstorbenen. Den 25 December 1852. Herr Mai tin Iakloviö, Spilmfabriks .-Schkss>.'r, alt 4l Iahie, in der St. Peters Vorstadt Mr. 1,2, an Ueberseyiiug des KrankheitSstoffes auf das Gehirn. Den 2tt. Agnes Iurnlann, Ho'stalterswaise, all 37 Jahre, am Moo, gründe Nr. 34, an d,r Biust» massersilcht. — ?l»>,a Andres, Kiesel macherSgattiü, alt 52 Jahre, im Civil-Sl'ital N>. I, an der'Was .se> sucht. Den 27. Dcm Heiln Anton P^rme, bürgl. B.i ck,!N!n M'i^«', Echli'tseher. seine Gattin Anna, all 3? Jahre, in del St>itt Nr 47, an der Bi ustw^ssilsucht, Den 28. Johann Regina, Sträftil'g, alt 50 Jahre, im St,afhause Nr. 47, an 5er Au5zehrni>g Den !i!> Herr Martin Sk,rbinz, s. k Staats bllchhaltungs-Beamte, alt 68 Jahr,, in der Stadi Nr 70, am Neruenfchlaa.. —Fran^ Pucihar, Schuh mache:qeselle, alt 4^> Jahre, in der Stadt Nr. 44. am Z^hisieber. — D»m Johann Bo!c, Ta^Iöhner, s^in Kind Iobai'n, all 6 Monate, in der Hsadec^ry» Vorstadt Nr. 28. an Fraisen. — Der Anna Schel,S inker, Zlick.lfabliksarbeitelswitwe, ihr Kind Katharina, alt l Jahr und 6 Wochen, in der Polana-Vorstadt Nr 59, am Z.hifieb.r. Z. 1852 (!) ^m Hause der Witwe Ianesä), in der St. Peters-Vorstadt Nr. 7, werden qute Eiaen-Bauweine, aus emer der besten Unterkrcnncr Wcingc aendcn, dle Mciß zu 2^z und W kr. über dle Gaffe verkauft. Das Schank zlmmer befindet sich ebenerdig, rech: ter Hand. Z. »82l. (3) Zur Darnachachtnnss. Rl'lckslchcllch d,i i» dch abermals nachgedrungen, zur Kenntniß dei Publikums zu bringen, daß ich dasselbe laut Kaufvertrages ddo. 8. Juni 1852 4>var an Hrn. Johann Auschih verkaufte, mir j<>toch das Eigenthumsrecht auf dasselbe bis l. Inli l834, als dem Tage, au welchem die letzte Zat> ilü'gsiate vom Käustr zu erlegen sein wird, vorbehielt; so!)>n bin nur ich bis zu jenem Zeitpuncte als der wahre Eigenthumer des Ringelspieles von Jeder mann anzusehen. Anzeige Jemand sucht auf unbestimmte ?eit in emem soliden Hause ein Znn-mer mit oder ohne Vorzimmer sammt Kost. Nähere Auskunft lm Zettungs-Comptoir. Z. '824. (8) 4000 Gulden, oder Theilbetrage zu 500 si., sind auf längere Zeit unaufkündbar, gegen Pupillarsicherheit auszuleihen. Nähcre Auskunft ertheilt Josef Mayerhold. Vrot- u. Fleisch-Tariff in der SwdtLaibach für den Monat Jänner tli5it. Gewicht lPltib Gewicht ! Preis Gattung der Feilschaft des Gebäckes Gattung der Zeilschaft ^r Fleischgattung II Rindfleisch ohneZuwage ron Mast» l "^" B rot. - Ochsen...... ,'____ 9 dto vo» Zuaochs»n. Vti»l»n u. Küh,n l — — 9 Mundsemmel . I ' ' ' _I 3 ^'^' > '^ ^'"«'U« «°>n e°..°...... 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Statthalterei für Kram und anderer k k Aemter Der nicktämt llche Theil enthalt die politischen Tagesneuigkeiten, welche theils in Original-Correspondenzen, theils in Auszügen aus politischen Blattes mit thunlichster Schnelligkeit den Lesern gebracht werden. Das Feuilleton bietet den Freunden belletristischer Lecture einen relchen Stoff des )l« genehmen und Nühlichcn. ^ " " ""'' Die Pranumerationsbedingnifse sind unverändert, nämlich: Ganzjährig mit Post, unter Kreuzband versandt ,5 si. - kr. ganzjährig für Laibach in's Hauö zugestellt ,2 fl - kr haling , ^^ ^ 2„ ^ ^^.^^.^ ^ ^ 'ij sl. ^ er. ganzjährig im Comptoir unter Couvcrt . . ,2 » - , ganzjährig im Comptoir offen ' l, " __ " hawMlg >, „ ^ ..«„__ ^ haldjährig „ ... 5 I 30 " 2I- Die Pränumerationöbctrage wollen portofrei zugesandt werden. "^H Die Inscrtionsgebühren in das Intelligenzblatt der Laibacher Zeltung betragen für eine Spaltenznle oder den Raum derselben für einmalige Einschaltung 3 kr., für zweimalige 4 kr. und für dreimalige 5 kr. Inserate bis zu ,2 Zeilen kosten , fl. für 3 Mal, 50 kr für 2 Mal und 4« kr. für 1 Mal. Zu diesen Gebühren sind noch IP kr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. ^ ' Rückstandige Pranumerationtzbeträge und Inserrionögebuhren wollen kostenfrei berichtiget werden. Laibach im December 1852. cZ. «Oib, Z.«., Nr, ,0°». 3, D«. .»«.) ^«' ". Kleimn.yr 5 /edor Va.nl.erg. !!8tt Z. 1828. si) "" Nr. 6045. Edict. Von dcm k. k. Nezitksgelichte Reifniz wird bl« kannt gemacht: Es sei mit Bescheide ,6. De^emb« «852, Z. 6049, in die ercculive Feilbietung der, dem Anton und Maria Poniquar vrn ^laienek gehörigen, im volmals Herrschaft Reifnizer Gruildbuche «ud U>b. - Fol. 64l e,sche>l'endcn Ne^liläc in Ll>vill>gcl, ui»d zur vornahm, die eiste Tagfahrt aus teil 23. Jänner, die zw»i e auf den 22. Februar u»d die dtitle auf den 29. N.arz ltt53, jcdekmal Frlil) lim lO ll^r im Orll Slallnek mit dem Beisaye»nigeordnet worden, daß die Ncalität bei de> dlitlen T>gl>chrt auch untcr dem Schäl^ungswerche ps. 746 fi. 2 ^'- K. k. Be^ilksgelickt R.ifniz am'lg^Dc^'lNde> l6ä2. /^>, ö>c!,'^,' Z. 1835. (l) ' 'Hr. 4927. Edict. , ""/ Von dem k. k. Sczitksgerichte Grohlaschi'sch als Nealinsianz wird hirmit bekannt gemacht: Es sei in der Erlculionssache bes ünicn öou schin von ^oieinavaS, Br^'kes Ä'eitliiz, gegei, G,egor Pe'jalel von Slalircp, 'regen .sptenzbkommcnde>', ge'ichtl'ch auf 76? fi. 55 kl,- beneüheiFn '/4 Hubs bewilliget, und es seien zu d-eren H>ocl!al me >^»e Heu-, bieluiigstagsahungen auf de>, 22, Iänne, , den 2l. ssebruar und den 2 l. März k. I., jedesmal von 9—!2 Uhr in loco dcr Realität mit dem !Utisal)e angco,dNlt woid.n» d.,ß odige lXe ilitai bei der rrste,, oder zweite^ Flildietung nur um oder libcr den SchayUliqSwtril', bei der drillen aber u;>ter dtlnftlben wcrde hiniai,-gegeben weide!'.,/^^,,,/, ^,^- .^<>'! < Das VchatzlmgsprotrcöN/her'Glundbuchstr raci und die ill'citalionsl'ednigniss«' können taglich hier^ml^ elngesthen wcvdln. K. k. Beziiksqencht Oroßlaschitsch anr"2'4. ^c tvber l852. Z. «834. (l) ^s. j> geqen ilnion Keq, wegrn aus dem a,««ich!li'. chen Ve>^ltiche vom, 14. Hedluar l^52. Z 65», schuldigen 55 fl.c, «,''^., ii, die offenillche I^eist.i-fltlung d»r, d.m lZrelUicn stel)ö>igel,, auf 948 si. ll) kr. yeschaiüen, dem t^'uridbucke der H.r'lchaü Neudqq zur, .»liltil. ^)i'. 12^» erliqenren Hude g<« will^et uuh. lne^u drei, N»,mine, u. i. auf d»n 3l. manner. 28. ^ed ua unr 3l. M'rj, l»<5.l. jcdtsln^l um, >0 Uor Vo!M!!t gs in, O»te der !iiea-lilal mil ccm ^tii.iyc dlNimml woidci,, daß wenn dus» l1i<,liai wede, de> ccl tisien üoch bei dei zweiten ^°il lc!ttn,e5a<,lalz>l:>q um d,n ^cka^-^unabd'l>l,u vde^ daiülel an Viann g.lbr cln we,-den töl>:ue, »Vibe bei der drui«» «uck u »lcr «'cm seibcn lnn!.iün,.^ll'en neiden wü'«d<. W<> üdti.»ene den ttaustust,»u'l> fre< st dt,, die vjen i! ll!>'-tionsbedoig! isse,' ' w'f' anch die Schalung w tev d!eß,,!>licl)llichel, iXe^istlatus zu den sslwölinlicien Amlvstundei, elüzuschei. U,d Hc/ichiilten davon zu verlanden. ', T'tffeil am, ly. ^'e.smber ltt^I, Z. 1837. (2)'' Angel-Fischerei im L^idachsixsse von dcr O^rlaibachcr-Blückc bis zur iiaidalhcl tsascln - Brücke, in der M,/a und im Klcinqldden kann von Jedermann beliebig ausgeübt werden. Diese Fisch.rei zerfäUt in die Klein- und in die Gloßanqelfllcherei;. bei dcr erstern wird nur mit d«r Stocksch'nur, b«i' der Lchtcrn aber ncbst det Stock- auch mil der ^ctz< schnür gcsiichs. Di^' ilicenzcn l)i»fur können d»i der gefertigten Kommende gtlöst w^drn; für dic Klcilifl'sch.r,i >st jä'ylltch l si. 20 kr. und für die HroMcherei 2 fl. zu bezahl»,,. Verwaltungsamt der deutschen Oldens ritterl. Commcnde. ^.'al'dach am 2^. Decem» der l«5»2. Der Commcnde - Verwalter: K. k. ausschließendes ^^^^M^ Privilegium auf das ^g^ neuerfundene W^MM^M allgemein beliebte Anatherin «WMMundwasser von »I. T«. ^WWM^ ^ ^ 5^ «v) Zahnarzt in Wien, Stadt, Goldschmidgasse, Eckhaus vom Peter N>. llsuchte diescs Mittel, so wie auch dcr umsichtigen Behandlung des genannten Herrn Zahnarztes danke ich die gewünschte Heilung, welches ich öffentlich bezeuge, aus wahrer Menschenliebe für viele mit ähnlichen Uebeln Behaftete. I. G. Gros rr,. p., '^ '' Landmann aus Odcrungarn. , ^te,vortreffliche,Wirkung dcs Anatherin Mundwassers anerkennend, kann ich nicht unterlassen, all. gemtt« darauf aufmerksam z„ machen, daß oassdbe eines der vorzüglichsten Mittel ist, welches wohl» thätig für Zähne als Zahnfleisch wirkt, und ungescheut Icdelmann denülzen soll, dem um die längere Erhaltung derselben zu thun ist. K. v. R e ch e n m, si., ^ >> ' ' ' k. k. Mlnisterialrälhin. ' M^ M Men/chru! Jung Mld Illt! Höchst wichtig ist es für jeden Menschen, gitte ^uttd.hi'fiuchbare Zahne im Munde zu haben, d^her wir fin die Elh^IlUüg deiselbe» »ie peinig thun kö»ne>i! 5 ' Kann man z B. die Speisen wegen Maugel an guten Z,ih»en nicht gehörig kauen, so bekommt der Magen schwer zu verdauende Nahiung, Uüd wird mit der Z.it verdalllm^siliif.ihig, von welchem dann auch die meiüe» Kl ankheite» hei vorgehen, und leider achten die Maisch.'» „l„. ^l wenig auf di.'s,»! wichtig,'» Be-staiiocheil ihres Kölpeis «die Hähne " U,n d,e Zä!)„e ror icde,n Angriff zu wahren , ist eS hauptsächlich »cthiuendig, das Zahnsieisch im ^snnd.'» Zlistaode zu erhalreu, dahe, ich'das a>, n,ir selbst eipiobte, vom Hexn Zahnarzt »F. <». >"<»ß»z» i» Wie« neu eiflü'deue k. t. priv. ^^.UsllltlX-l'lHR-HllOVKßlHVNX-i4<'!»>^'' niil guten. Gewisse» Iedomani, (bcsoodi» s li«l rranlem Z^husseisch Behaftete») aui's Wä,mste empfehle» kc,»n, u»d bi» fest libc,zeugc, dliß Jeder, der dieses Wasser ein»,al gebi'ailcht, sich im Wieder. >hol»n^5falle im!' d.i'sslben wieder bedienen n'Ild. Allen belter», Lhrero nod Ersiehe,» la»» ich »ur aufs Dringendste rathe» , ihlen Kindern u»d 3chille> n nio^lich oiel das Neiuhalten ihrer Zähoe vor all,» andern Dmgen scho» in drr Jugend eiu^lschai fe», ivodulch sle van» als E>wachse»e vielen, Schmerz und ma»cher K>anrheit sicher entgehen w,rde»! Von einem uup<»rtei sehen Menschenfreund. Die Niederlage dieses Mundwassers befindet sich in Laibach bei Herrn Alois Aaisell, In Klagen fürt bei Herrn Anton Morre. Ein Flacon sammt Gebrauchs Anweisung kostel > fl. HO kr. 3,">M. "^ ^ Anzeige. Von dem löblichen Stadlmagistrate hierselbst ist mir die Befnqniß ertheilt worden, neben der l'is. herigen Galanlerie- und Lederwaren - Erzeugung, auch das Geschäft dcr eigentlichen Buchbinderei zu betreiben. Indem ich daher bemerke, daß ich mm» bisheriges Geschäft ganz unverandsrt sorts.tze, rmpsehle ich mich (öincm hochgeehrten Publikum ganz erg.venst znr Anfertigung aller und jeder, in das Geschäft dcr Buchbinderei einschlagenden Gegenstände, vorzüglich auch mit französischen.- und Wiener (Zl'ndä'nden, u>w wcrde alle Arbeiten eben so elegant, prompt »i,d billig liiern, wie oieß in Meinem bisherigen Geschälte qcschehlN ist. Zugleich empiehle ich die Triesler und Hamburger Art des Einbindcns dcr Haudlungübiicher u»d ^rutucollbücher mit Sprungriicken, auf welche ich gleichfalls eingeübt bin. Buchbinder-Meister und Galanleriew,,ren-Erzenger. ((^ol^grcßplatz ' und Theatergasscn Ecke, Eingang gassenseits.) Z,l7l5. (3) )teue Bearbeitung des seit Jahren im Buchhandel vergriffenen Werkes: Hcraureifcnd in scincm Geschlecht. 2 Bdc. mit feinen Abbild, broch. l sl. Octav. Qili:j. Ed. ^udewia's Ärrl.ig in (Yrai). Erster V.ind. Iwcitcr D,n»d. < Der Iünstliuft! Die Jungfrau! PractischeDarstcllnü^ t'" vr» niinftiqstcn. auf x^tüf- ^ Prac ti sehe Darst c! l >l>!^ dn' v sr»»u ft il< st> », ans natur )^!»äßc (^ruiidsäfts ^lftii^trr physischen unt» >» o ra l isch c» ' «niuisn' Griindftl)!- ^cftiltztlU physische» «ud »ll'ralischcn VcHandlung dcs I ilu^l in^^ bis zu fti'icr Pul'cnät und Vchiindlunli dcr Jungfrau vl'n ihr»»' stnlstchnuq und n'iftn Maunbarkrit; nel'st VcuebmllllgHVorschviften g c- G^'urt m> l'i^' ,,« dcu Jahr.» dn Pul'crtat. qtn das andcrc Ocschlccht. ^, ^,,, Dr. I. ^«'ttirnl.r«.m. lDr I. ^. «ilionbrunn. ?"t To.'druck-^mäldc. Mit Tondruck-^cmälde. 1853. In Umschlag. 30 lr. l«53. In ltuischlag. !i0 lr. Bor ach g da ^O/« i" ^aibach.