^^56^ Mittwoch, 10. Miliz 1897. Jahrgang 116. Macher W Leitung. "nMii""«'°,"^p"is: Mit Pustucrsendi! na : ganzjährig sl, l5., halbjährig fl. ? eo. Im Comptoir: ^ Die «Laib, gcit.» erscheint täglich, mit Ausnahme der 3°nn° und Feiertage. Die «dminlftratt«» befindet sich '"l Iüicra^ ,^'°>^'N ft, b'5<». Für die ZuNellun« i»ö Haus «.inMhriss fl, 1, — Insertionsytbür: ssür X (lonnressplah sir, 8, dir Redaction Vahlchof<,asse Nr, i», Sprechstunden der «ebaction von » bl« II Uhr vormittag«. ^^^^^ >>e viö z„ 4 ^sils,, ^>5 fs ssvöhi-r^ per Zeik> <> tr, i bei üitt'ie» Wiebl'rhullliige,! p>r Zeile 3 lr, ^ Unfraülierle Briefe we»den nicht angenommen, Manuscript? nicht zurülluesttlll. Amtlicher Theil. ^gnädig« ""^ '' ^p"s^lische Majestät geruhten llh.^^bernahme des Generalmajors Adalbert Grafen l"llnd^ ^3ll von und zu Gillitzstein. Com^ in den q?"^ s^ ^' Cavallerie-Brigade, auf seinAusuchen Vll^« ^"^stand anzuordnen und demselben bei diesem bleiben - "'""kreuz des Leopold'OrdenS taxfrei zu , zu ernennen: Eoinm^erften Iostf Freund von Arlhaufen. von E^l"" ^ Dragonerregiments Albert König "l>llerip I^ ^' 2, zum Commandanten der 18. Ca- ^"gade; bura^ «Lieutenant Emil Freih. von Mägde-^lnman^ "^agonerregiments Gras Paar Nr. 2. zum von Sachs ^" des Dlagonerregiments Albert König «loinman^ernahme des Obersten Anton von Helff. ^echtens^"" des Dragonerregiments Fürst von titriern« ^ ^ "^ dem Ergebnisse der Super-dienste UN °^ '"valid, ^uch zu jedem Landsturm-^selben ^"^' '" ^" Ruhestand anzuordnen und ^hlllaltf- ^ ^^^ln Anlasse den Generalmajors-leihen' ^ lionur68 mit Nachsicht der Taxe zu verbeißen sublieutenant Nrtemont Weiß von . Henk,./« m' des Dragonerregiments Fürst von 2'l"entz,. "r. 10, zum Commandanten dieses Re- " zu ernennen - ?°ller?z^"' das« dem Oberstlieutenant Victor von ^Meiswn """lftabscorpi, eingetheilt zur Truppen-^gern3l^i<,beim Uhlanenregiment Freiherr von ^"buna in, c/ °"lässlich der Enthebung von der Ver-'"!>«. h'^andesbeschreibungs-Vureau deS General-"klc,nntgs^^usbruck der Allerhöchsten Zufriedenheit ^ Iw°'?""ahme' des Militär - Oberbaurechnungs« ^"°btheil " ^^e Vincenz Ostoich. der Militär-, tt^stand ."? 'n Sarajevo, auf sein Ansuchen in den M daz Ni^"."^"" und demselben bei diesem An-^' frrner- "z ^^ Franz-Iosef-Ordens zu ver° ^ ^^gimentshornisten Franz Kostraunek, ^Q^ l>er Tiroler Kaiser-Iäger, das sil. ^"^^ "nNlreul »,i. >,». K^„e zu verleihen. _ Feuilleton. ^eHetmniS von Oloombev- gierte deu?^°" ". «tonan Hohle. "IHe Bearbeitung von Max Kleinschmidt. l,^ 'Diele w' ^' ^°"^ung.) li °.^ "ch ^^"'^"' "" "em sie zu thun haben t^n sah ^/unte, sowie ich sie auf dem Gesichte Nach" ,°f"'Papier geschrieben waren, und lan. knatterte« Ä «^" Hinterdeck zusammen saßen 5 ?"" b "ick^^^b hatten sie eine eigene See-^' ^Mtn den Curs des Schiffes jeden ^r Eteuttn,^" b"?' fragte der Capilän. logt 'Und oh "U"n "ckte eifrig Mtr^'^ie 'üb-V^> Ihnen nur nicht eher ge-l"»tn "'"k. N " °U" achen. Sie hatten ihre eigenen ' "ber jeden "<5 ^ gebrauchten, kann ich nicht ^ag um zwölf Uhr mittags be« Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. Februar d. I. in Würdigung verdienstlicher Leistungen im Interesse der Heeresverwaltung allergnädigst zu verleihen geruht: dem im Eisenbahnministerium in Verwendung stehenden Centralinspector der österreichischen Staatsbahnen Karl Märet taxfrei den Titel und Charakter eines Regierungsrathes, dem Oberinspector der ftriv. Aussig'Teplitzer Eisen-bahn'Gesellschaft Hermann Tapezierer, dem Inspector der priv. Kaiser Ferdinands-Nordbahn Ludwig Schlu und dem Inspector der priv. Südbahn-Gesell-schaft Ottolar Killer taxfrei den Titel eines kaiser« lichen Rathes, dem Oberrevisor der a. priv. Vuschtichrader-Eisen-bahn Franz Schuh das goldene Verdienstlreuz mit der Krone, endlich dem Ingenieur der Privileg. Kaiser Ferdinands-Nordbahn Theodor Ritter von Pichs und dem Ingenieur der priv. österreichisch-ungarischen Staats« eisenbahn'Gesellschaft Ottokar Kazda das goldene V'r» dicustkreuz. Guttenberg m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Jänner d. I. dem pensionierten Obellchr^r Leopold Unterhofer zu Scheibbs das silberne Veroienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 18. Februar d. I. dem pensionierten Oberlehrer in Gansbach Heinrich Weld das goldene Verdienstkreuz mit der Krone llllergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. Februar d. I. dem Senner Michael Bisch ofb erger in Egg»Großdorf, in Anerkennung seiner vieljährigen, treuen und ersprießlichen Dienstleistung bei einer und derselben Firma das silberne Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Der Finanzminister hat den Rechnungsrath der niederösterrreichischen Finanzlandesdirection Josef Eisel von Eiselsberg, dann die Rechnungsrevidenten Ludwig Meerwald, Johann Kellner, Karl rechneten sie die Längen- und Breitengrade und bezeichneten die Stellung des Schisses auf einer See-karte, die auf ihrem Kajütentische befestigt war. Ich hab's gesehen und der Steward auch von feiner Kombüse aus.» «Ich sehe nicht, was Sie daraus schließen», bemerkte der Capitän, * obwohl ich gestehe, dass es sehr absonderlich ist.» «Ich will Ihnen noch etwas Absonderliches sagen», fuhr der Steuermann nachdrücklich fort «Wissen Sie den Namen der Bucht, in der wir gestrandet sind?» «Ich weiß von unseren guten Freunden hier. dass wir an der Küste von Wigtownshire sind», antwortete der Capitän, «aber den Namen der Bucht habe ich noch nicht gehört.» Der Steuermann beugte sich vorwärts und sah den Capitän fest an. «Es ist die Bucht von Kirlmaiden!» sagte er ernst. Falls er erwartete, Capitän Meadows in El-staunen zu versetzen, so gelang ihm dies vollständig; seine Ueberraschung benahm ihm minutenlang die Sprache. «Das ist wirklich wunderbar», sagte er endlich, sich a>, uns wendend. «Unsere Passagiere fragten uns gleich im Anfange der Reise über das Vorhandensein einer Bucht dieses Namens auS. Hawkins hier und ich behaupteten, sie nicht zu kennen, denn auf der Seekarte ist sie in der A^Y of Luce mit einbegriffen. Dass wir schließlich hierher getrieben sind und Schiffbruch erlitten haben, ist ein außerordentlicher Zufall.» «Zu außerordentlich, um ein Zufall zu >ein!» Windisch, Alois Gattoni und Franz Iveit zu Rechnungsräthen im Personalstande der Rechnungsund Fachrechnungs-Departements des Finanzministeriums ernannt. Der Minister für Cultus und Unterricht hat die Ministerial-Concipisten Dr. Alexander Ritter Pessic v. Kosnadol, Victor Grafen Attems-Heilig en-kreuz und Rudolf Ritter v. Förster zu Ministerial-Vicefecretären im Ministerium für Cultus und Unterricht ernannt. Nichtamtlicher TtM Aus Rumänien. Man schreibt der «P. E.» aus Bukarest vom 6. März: Der frühere Ministerpräsident, Herr Demeter Sturdza, wurde vorgestern einstimmig an Stelle des vor acht Tagen verstorbenen Fürsten Demeter Ghika zum Präsidenten des Senats gewählt. Dieser Wahl kommt eine ungewöhnliche politische Bedeutung zu, sowohl mit Rücksicht auf die hervorragende Persönlich» keit des neuen Senatspräsidenten, wie auch im Hinblick auf gewisse tendenziöse Gerüchte, die man hinsichtlich der inneren Situation Rumäniens verbreitet hat. Seit dem im November v. I. erfolgten Rücktritte der Herrn Demeter Sturdza von der Regierung und des Bildung des Cabinets Aurelian haben nämlich die Organe der Opposition und gewisse Correspondenten auswärtiger Journale die Nachricht verbreitet, dass sich eine Rivalität und ein Antagonismus zwischen den Mitgliedern des gegenwärtigen Cabinets und jenen des vorausgegangenen Cabinets Sturdza herausgebildet habe und dass infolge dessen eine Spaltung in der nationalliberalen Partei eingetreten sei, indem sich dieselbe in Anhänger des Herrn Aurelian und in solche deS Herrn Sturdza getheilt habe. Diese Nachricht entbehrt jedoch jeder Begründung, wie schon der Umstand erweist, dass Herr Sturdza seinerzeit bei der Constituierung des Cabinets Aurelian seinen ganzen Einfluss aufgeboten und öffentlich erklärt hat, dass er demselben seine Unterstützung leihen werde. Außerdem gehören ja die beiden Mitglieder der vorhergegangenen Regierung, G. C. Cantacuzene und C. I. Stoicesco, welche als unbedingte Anhänger des Herrn Sturdza knurrte der Steuermann. «Ich sah sie, wie sie während der Windstille gestern morgen nach dem Land an unserer Starbordseite hinüberzeigten. Sie wussten gut genug, dass dies der Hafen war, in den sie einlaufen wollten.» «Ja, was halten Sie denn von der Geschichte, Hawkins?» fragte der Capitän nachdenklich. «Wie erklären Sie sich die Sache?» «Meiner Meinung nach», antwortete der Matrose, «können die drei Schwaben da gerade so leicht einen Sturm hervorrufen, wie ich meinen Grog hier trinken kann. Sie hatten ihre eigenen Gründe, weshalb sie nach dieser gottverlassenen — bitte um Entschuldigung, meine Herren — gottverlassenen Bucht wollten, und so haben sie einen Umweg vermieden, indem sie sich hier ans Land blasen liehen. So erkläre ich mir die Sache, aber was drei Buddhisten-Priester in der Bucht von Kirkmaiden zu suchen haben, geht doch über meinen Horizont.» Mein Vater erhob seine Augenbrauen, um die Zweifel auszudrücken, denen seine Gastfreundschaft ihm Worte zu verleihen verbot. «Ich denke, meine Herren», fagte er, «dass Sie beide nach Ihren gefährlichen Abenteuern im höchsten Grade der Ruhe bedürfen. Wenn Sie mir folgen wollen, werde ich Sie auf Ihr Zimmer geleiten.» Und er führte sie mit altmodischer Höflichkeit nach der besten leerstehenden Kammer des Hauses und schlug dann vor, als er zu mir ins Wohnzimmer nochmals zurückkehrte, dass wir zusammen an den Strand hinabgehen und, wenn möglich, etwas Neues ausfindig machen wollten. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 56. 482 10. März 169?. bekannt sind, dem gegenwärtigen Cabinete an, was. wenn thatsächlich eine Spaltung in der genannten Partei eingetreten wäre, nicht der Fall sein lönnte. Da trotzdem die diesbezüglich verbreiteten Gerüchte Glauben gefunden haben und damit verbunden Nachrichten von einer bevorstehenden Ministe» krise auftauchten, haben die Regierung und Herr Sturdza die erste Gelegenheit, die sich ihnen darbot, ergriffen, um in kategorischer Wcise die Unrichtigkeit aller dieser Gerüchte darzuthun. Diese Gelegenheit war die Vacanz in dem Präsidium des Senats. Seit dem Tode des Fürsten Demeler Ghika gab es nur eine Stimme darüber, dass die hohe Würde des Senatspräsidenten nunmehr nur Herrn Demeter Sturdza zufallen lvnne. Dies geschah auch, uud zwar in besonders feierlicher Weise. Am Tage vor der Wahl haben sich nämlich die Anhänger der nationalliberalen Partei in beiden Kammern zu einer vertraulichen Conferenz versammelt und bei diesem Aulasse sind mehrere hervorragende Mitglieder der Partei, unter ihnen auch der gegenwärtige Ministerpräsident, Herr Aunlian, in warmen Worten für die Wahl des Herrn Demeter Sturdza zum Senatspräsidenten eingetreten, indem sie erklärten, dass diese Würde nur ihm als dem unbestrittenen Führer der Partei zufallen könne und tagsdarauf wurde dieser Parteibeschluss durch die eiumüthige Wahl des Herrn Sturdza in feierlicher Weise sanctioniert. Nach erfolgter Wahl hat der Senator Peter Gradisteano die Interpellation eingebracht, ob die Partei nicht der Ansicht sei, dass an die Spitze der Regierung wieder der Führer der Partei, Herr Demeter Sturdza, treten solle. Hierauf gaben sowohl Herr Sturdza wie auch Herr Amelia« und der Minister des Innern Herr Aasile Lascar Erklärungen ab, aus welchen hervor-geht, dass das gegenwärtige Cabinet in vollständigem Einvernehmen und fortwährendem Gedankenaustausche mit dem Führer der uationalliberalen Partei stehe. Herr Amelia» und Hrrr Lascar haben außerdem hinzugefügt, dass die gegenwärtige Regierung und die ge-sammte nationalliberale Partei sich mit allen Handlungen dieser Partei, als sie noch in der Opposition stand, jowie mit allen Handlungen d r aus dieser Partei hervorgegangenen Regierung, seitdrm sie wieder anS Ruder gelangt ist, vollständig solidarisch erklären. Demnach zerfallen alle Gerüchte von einem angeblichen Zwiespalt in der nationalliberalen Partei in ihr Nichts und es steht außer Zweifel, dass dieselbe nach wie vor unter der Führung des Herrn Demrter Sturdza vollkommen einig und geschlossen vorgeht. Diese Thatsache ist sowohl für die innere, wie auch für die auswärtige Politik Rumäniens von großer Wichtigkeit. Da letzlere von Herru C. I. Stoiceicu in vollem Einvernehmen mit Herrn Demeter Sturdza geleitet wird, ist es nicht möglich, über ihre Richtung im Zweifel zu sein. Politische Ueberficht. Laib ach, 9. März Ministerpräsident Graf Badeni verbrachte den vo'.gestrigln Tag in Budapest. Um 10 Uhr erschien er nn dortig n Ministerrathspräsidium, wo sich beim Va,on Vauffu bereits Finanzmimster Lukacs, Handels-rnimster Blncm Daniel und Ackerbauminister Dr. Da-rauyi eingefunden halten. Die Eonfereuz, welche den AusgleichKuerhandlungeu galt, dauerte bls nach 2 Uhr nachmittags. Gestern ist Graf Badeni wieder in Wlen eingetroffen. Gestern fand die Reichsrathswahl in der allgemeinen Wählerclasse in Trieft statt, wo drei Candida ten um das eine Mandat kämpften. Es siegte der Cai'didat der Progressopartei, der Literarhistoriker und Commentator Boccaccios Dr. Attilio Hortis, während der Candidat der Socialdemokraten, Buchdrucker Ucekar, und jrner der Slovene« im Territorium, der Grundbesitzer und bisherige Abgeordnete, Nabergoj, in der Minorität b ieben. Im Laufe der Nacht fanden in der Stadt mehrere Zusammenstöße zwischen Anhängern der verschiedenen Parteien statt, welche von der Sicherheitswache rasch unterdrückt wurden. Ernstliche Unfälle sind nicht zu beklage». . : > Ein starker Wahltag ist heute in der fünften Curie. Es wählen Nidecüst rreich. Salzburg, Karuten, Mühren uud Schksse», zusammen 20 Abgeordnete. Die Session der Landtage wird voraussichtlich nur lmhr wenige Tage dauern. Gestern waren die Landes-v rtretuugen vou Salzburg, Tirol und Böhmen versammelt; letzterer setzte die Specialdedalte über den Landesvoranschlag fort. ,,..-; - ,/^. Im böhmischen Landtage erklärte in Fortsetzung der Debatte über den Lindesuoranschlag Statthalter Gras Coudeuhove bei Capitel 'Schulwesen», er gewann mU Befriedigung die Ueberzeugung, dass das VlMschulwchn seinen Zweck erfüllt und die Er> leuutnis der Bedeutung desselben innmr weitere Kreise der Bevölkerung durchdringe. Der Statthalter werde seinen ganzen Einfluss geltend machen, dass die 700.000 fl. betragenden Rückstand,! an Pauschalierten Schnlglldtru sich vermindern. G.'gmüber dem Abg. Schücker, welcher in der Generaldebatte bedauerte, das« )er Landesschulrath gegeuüber Dux geradezu gewaltsam vorgegangen sei, bemerkte der Statthalter, die Dar« stellung des Falles sei unvollständig und zum Theile unrichtig. Er versicherte, der Landesschulrath werde in Zukunft mit größter Gewissenhaftigkeit vorgehen und sich bestreben, jede nicht unbedingt nothwendige Härte zu vermeiden. Im ungarischen Abgeordnetenhause sprachen gestern in fortgesetzter Specialdebatte über das Budget des Unterrichtsministeriums zum Titel «Uni» versitäten» die Abgeordneten Koloman Thaly und Anton Mocsy, worauf diefer Titel nach den Auf-kläruugen des Ministers Dr. von Wlassics votiert wurde. Der Minister erklärte unter anderem auf eine Anfrage, dafs bezüglich der Nostrificierung der Aerztediplome mit der österreichischen Regierung VerHand' lungen im Zuge sind, über welche er sich jedoch derzeit nicht eingehender äußern könne. Die Titel »Klausen-burger Universität» und «Technik» wurden uach kurzer Debatte erlediget. Eine größere Discussion entspann sich beim Titel «Mittelschulen». Nach Votierung des Titels «Mittelschulen» wurde die Debatte abgebrochen und die Fortsetzung derselben auf morgen vertagt. Del deutsche ReichLtag erledigte am 8. d. M. einige kleinere Gegenstände und vertagte sich bis 10. d. M. In der franzö fischen Kammer verlangten gestern die Deputierten Goblet und Delafosse in der Kreta-Angelegenheit zu interpellieren. Der Minister des Aeußern, Hanotaux, erklärte, die Regieruug habe die Antwort auf, die Collectivnote der Mächte noch nicht erhalten. Es werde lein Act unternommen werden, ohne dafs die Kammer zuvor gefragt worden wäre. Infolge dessen verlangte der Minister, die Kammer möge die Interpellation aufschieben. Dep. Goublet antwortete, dass vor einer Entscheidung in der Kammer keine Ver« pflichtung eingegangen werden soll, welche Thaten nach sich ziehen werde. Ministerpräsident Meline sagte, die Regierung wolle thatsächlich nichts Wichtiges unternehmen, ohne die Kammer zuvor zu fragen. Die Antwort Griechenlands werde am 8. d. M, abends bekannt werden uud am 9, d. M. in die Oeffenllichkeit kommen. Die Regierung müsse die Absichten der Mächte kennen lernen. Die Note spreche von Zwangsmaßregeln, sage jedoch nicht, von welcher Art dieselben sein würden. Eine Uebersturzung in einer solchen Frage könnte sehr nachtheilige Folgen haben. Die Regieruug wisse ihre Pflicht zu erfüllen, sie werde Mittwoch oder Donnerstag das Wort ergreifen. Die Kammer verschiebt mit 325 gegen 194 Stimmen die Interpellation auf einen unbestimmten Termin. Im englischen Unterhause erklärte der erste Lord des Schatzes, Balsour, dass ihm der Wortlaut der Collectivnoten vorliege. Weder die Note an Griechenland, noch jene an die Türkei trage die Foim eines Ultimatums, doch sei es unzweifelhaft, dass sich die Noten im Tone uuterfch.'iden. Dies sei gerechtfertigt durch die Thatsache, dass Griechenland notorisch im Widersprüche mit den europäischen Mächten handle, während die Türkei sich defensiv verhalte und keinerlei Wunsch zeige, sich irgendwie der PoliUl zu widersetzen, über welche die sechs Großmächte einig seieu. Unter-secretär Curzon erklärte, von einer Alltwort der Pforte oder Griechenlands sei noch nichts bekannt. In einem an das t. k. Telegraph nCorrespoudeoz' Bureau gerichteten Telegramme vom 8. d. M. stellt das Wolff'sche Bureau in Berlin fest, dass das viel» besprochene Petersburger Telegramm dieses Bureaus vom 25. Februar d. I. von dem regelmäßigen Petersburger Correspondeuten des Wolff'schm Bureaus herstammt, diesem Bureau aus Petersburg direct, in offener Sprache, nach Berlin telegraphiert und von diesem Bureau ohne jede Veränderung weiterverbreitet worden ist. Jede Angabe über eine andere Provenienz sei Erfindung. . ,V .,. Nach einer der «P. C» aus Constantinopel zugehenden Meldung wurde die Collectiunote der Botschafter, wonach die aus den Provinzen eintreffenden Confularberichte eine große Erregung derMuha-medaner constatieren und der Besorgnis wegen möglicher Gewaltthätigkeiten anlässlich des Bairam-Festes Ausdruck geben, bereits beantwortet. Die Pforte erklärt, dass die erwähnten Befürchtungen einer thatsächlichen Grundlage entbehren und wahrscheinlich nur der angesichts der gegenwärtigen Vorgänge allgemein herrschenden unruhigen Stimmung entsprungen seien. Nichtsdestoweniger werden aber, so wurde seitens der Pforte hinzugefügt, ungesäumt entsprechende strenge Weisungen an die Provinzbehörden ergehen, um etwaigen Ausschreitungen vorzubeugen. Inzwischen dauert die Mobilisierung der Armeen der Türkei und Griechenlands fort. Die wiederholt ergänzte Mobilmachung des ersteren Staates umfasst insgtsammt 120 Nedif-Bataillone der ersten vier Corps uud 65 Linien Bataillone des 3. Corps. Zar Bewältigung weiterer Truppentransporte wurde auf der Verbindungslinie nach Saloinchi der Cioil-verlehr auf einen Tag in der Woche reduciert und vou der Orientbahn Aushilfe angesprochen. Bis heute sind rund 55.000 Mann an der griechischen Grenze cm'^lu", was die Zahl der griechischen Grenztruppen mmdw" viermal übersteigt. Die militärischen Maßnahmen " Schutze der Höhen von Salonichi, Katharme "' Prevefa sind in Durchführung begriffen. ^ ^ " finden Verfammlungen der Botfchafler statt. ... Wie die Agenzia Stefani aus Aden «"" ' verließen 198 freigelassene italienifche Gefangene M«^ am 22. Februar und dürften gestern in Harrar > getroffen sein. Eine Tagereise hinter ihnen folM'"^, 98 Gefangene. Weiteren Meldungen zufolge so" " dritte Colone von zwei« bis dreihundert OefaM nachfolgen. Tagesneuigleiten. — (In Dr. Lueger verliebt.) Eln M logisch nicht uninteressanter Fall hat sich in Wie« 1"° ereignet. Es handelt fich um die Köchin Sof" «^ eine exaltierte Person, welche sich in dem M^e Dr. Lueger, allerdings ohne ihn zu kennen, verliebt Y ' das« sie dem Wahnsinn anheimftl und der psych"l"'" Abtheilung dcs allgemeinen Krankenhauses übergeben »e mufste. ..f) — (Ein Schreibtelepho n — TelescriPl^ Die Verbindung einer Schreibmaschine mit eine« ^. Phon, Telescriptor genannt, ist von dem Ecsinder V ^ mann ersonnen worden. Es ift demnach ein "^"^ durch welchen Lettern per Telephon übertragen we Er besteht aus einer VuchstabcwElavlatur, über "H fich der den Mechanismus enthaltende Kasten bel» ^ Wenn man nun an der Uebertragungsstelle auf ^ <^g, Taften drückt, erhält man am Ewpfangsort a"^/^, Blatte Papier den Abdruck der gewünschten VlM° H. Der Telescriptor nimmt bcmnach Botschaften oder ^ richten auf, ohne dass die Anwesenheit einer Pel'"" der Empfangsstelle nothwendig wlire. . Al — (Besteigung des Montblanc.) .^ Verner «Vund» berichtet: Im Auftrag« de« v c Astronomen Ianssen, der bekanntlich auf dem Mow , eins meteorologische Beobachlungsstallon eingerichlk -^ unternahmen kürzlich drei Bergführer von Burg ohn- Vilzug eine genaue Vaubefchreibung ^b> Baubedingnisse verlassen zu lassen; dann da« "c^geül lertiggestellte Project einer Expertise von u« '^ wenn durch die eingelangten Offerten vo""" ^" ., i gestellt sein wird, dass das ganze Project, '" hai^Ai -programmgemäßen Einrichtung, um den A ^alb" l beschlusse vom 9. Juli 1396 festgesetzten lVl" von 370.000 fl. hergestellt werden wird. ^ Laibacher Zeitung'Nr/56. _________ 483 10. März ^1897. lul^l ^^ Project in irgend einer Richtung ge-da?» bedenken begegnen sollte, insbesondere wenn °" Auslangen «it dem bewilligten Vetrage nicht sicher« Wellt werden lönnte, wird der Lanbesausfchufs beauftragt, " . nächste« Landtagsfession Vericht zu erstatten und "«sprechende Anträge zu stellen. «benso wird der Landesausfchufs beauftragt, das« " «der die Ausführung der vorstehenden Aufträge in borl ?^lühligen Session einen besonderen Vericht k». «?^ Hribar bemängelt die formelle Behandlung °« Angelegenheit im Ausschüsse. N, l^> ^ ^"^ ^"^en aujklärenden Erwiderung des ^llchtetftatter« werden die Anträge des Ausschusses "nzenommen. Nl ^ wirb die Wahl eine« Lanbesausfchufs-Erfah-,,^^ aus der Curie der Landgemeinden vorgenommen ""Ag. Kalan gewählt. benn 3^ ^" ^"^ ^^"" Commission zur Förderung ^unftlgttr Ereditgewährung für öffentliche Arbeiten und "«ltthnlungen erscheinen die Abgeordneten Luckmann. vllbar und Kalan gewählt, lckun ^ Kalan berichtet namens des Flnanzaus> ll^^ber die Petition der Anna Sserluga um eine ""lltftuhung. lt,,.^" lVefuch wirb dem Landesausschusse zur ent-"'«lhenden Berücksichtigung abgetreten, tlsur !?' ^ Ma jar on berichtet namen« des Wahl« ^ "Ausschusses inbetreff der Aenderung der Landtags- '"ldnung und über die diesbezüglichen Petitionen, da» w ^" Generaldebatte ergreift Abg. Dr. Zitnil den » " ^^ "llärt namens feiner Parteigenossen mit fl!n>w ^SM des Ausfchusses bis auf die geheime Nb-ttn?" kinverftanden zu sein, über dlefe müssen fie l>«noN ^" befragen. Er und einige seiner Partei« Ideal d ^ geheime Wahlen, da fie hierin das H 5,,? Wahlrechtes erblicken. Da ihnen jedoch unbekannt sind di ^linung bie Mehrzahl ihrer Wähler hierüber !chon!, ^^ außerdem nicht dringt, weil ja ohnehin lleorbn. ^"blen vor der Thüre sind, und jedem Ab-zu b,! Gelegenheit geboten werden foll, seine Wähler lo«''"2en, wäre die Erledigung der Vorlage der «enden Session vorzubehalten. VM ^ ^ ^o°a) unter einem sür die Abänderung der ^nbbeNt."^ ^"^ Herabsetzung des Wahlcensus im Großsender ' Verminderung der Abgeordneten desselben, b««l? ^" Wahlbezirke u. dgl. ein und hält daher halt u°!"^ b" Ausschusses sür unvollendet und mangel« ^«änlu "lragt, dasselbe an den Landesausschus« zur "Üchllln H 1" diesem Sinne und Berichterstattung in der '^Tkfsion zurückzuleiten. ^^cktln^N Schwegel erklärt angesichts der vor- vollen ^ "r»oe nicht näher in die Frage eindringen zu Hauz ^ b°"dle sich vor allem um die Frage, ob das «volle ob, Oheimen und directen Wahlen zustimmen Höh ^», "^' alles andere sei oratorisches Beiwerk, bilde jtb" ^°" leine Zustimmung nicht geben, dann Wz unn».?.^" Verhandlung über die Vorlage einen U A" ^"Verlust. Kreter V " ^^wegel gibt sodann namens der 'b. dalz ^.^"^ des Großgrundbesitze« die Erklärung liegend«« l» . " l" die Verhandlungen über den vor-"""ichen ^ftentwulf einzutreten bereit find, weil sie b^N'ss ' » auf dlefe« Wege, den obwaltenden Ver« windln ^V"lhend, statt der gegenwärtig in den Land-'^'"e Nll^l ^"^" indirecten Wahlen directe und ge« ""to,». " " °uch in biefer Wählerclasse eingeführt ^lhen. w^lck^^"^" Anträgen jedoch und insbesondere ^ ^schllltern bestehenden Grundlagen der Versassung 3 ü"oern l>. ^"^"" erscheinen, principielle Grundsähe °bgrundb n? "Ülden, lönnten die Vertreter des "llülen ^. ^f," — fie wollen dies sofort offen Ü^'ltn. w,«« V. Zustimmung nicht ertheilen und fie theilnabm ' ^" ""^^ gestellt werben würben, auf ' das "d>^"n Rtlckzug maskieren. D!e Ne-iln°., ""kn soll.« ' t. " bie Meinung ihrer Wähler "ft !?^lt. die i». n^^ gewagt. Wenn sie bei jeder h°ndl. kühler b"s, "tage zur Verhandlung kommt, V°tr>" «lnlach «lÄ" ""'"en, «ürben die Ver-^"? "eg«? Änlich werben. Die Ansichten des °"«"bb«Nh", n"e"°erungen in d« Vertretung des " nno gegenstandslos, denn eine Aen- derung ist ohne Zustimmung des letzteren unmöglich, da seine Vertreter nicht die Hand zur Srlbftvernichtung bieten werden. Vr bedauert aufs tiefste, dafs die Gegen« Partei einen so kleinlichen Standpunkt in einer Sache, die sie selbst angeregt hat, einnehme und nun die Flinte ins Korn werfe. Er erklärt fchließlich namen« feiner Partei, jetzt und in Zukunft für die directe und geheime Wahl zu stimmen. Abg. Dr. Zltnik erwidert dem Vorredner, wobei er flch auf ein Privatgefprüch besfelben beruft. «bg. Dr. Tavkar theilt darauf mit, dafs Abg. Dr. Hitnil ihm gegenüber erklärt habe, dass der Antrag gegen die Emjilhrung des obligaten Unterrichts in der zweiten Landessprache von ihm nur infolge eines im «Slovensli Narod» veröffentlichten «usrufs «ines Galleriebesuchers eingebracht wurde. Abg. Kalan erklärt, er sei sür die directen und geheimen Wahlen, da jedoch die Mehrzahl seiner Parteigenossen dagegen wäre, sei el, um nicht in Widerspruch mit seiner Ueberzeugung zu kommen, aus dem Wahl-resormausschufse ausgetreten. Er unterwerfe sich der Partei» disciplin, ohne jedoch seinen Standpunkt aufzugeben. Uebrigens sei dieser strittige Punlt der Vorlage verschwindend llein gegen die Ungerechtigkeiten der Wahlordnung, die in den anderen Curien ausrecht bleiben sollen. Er erklärt ferner, ein Anhänger des allgemeinen Wahlrechts zu fein, weil durch dessen Einführung das ganze Un< recht beseitigt werde. Der Abgeordnete betont, das« er niemals seinen principiellen Standpunkt verleugnet habe und erklärt, für die Vertagung bis zum Herbste zu stimmen. Abg. Grasselli nimmt als Obmann des Wahl« resormausschusses denselben gegen den Vorwurs des Nbg. Dr. Zltnll in Schuh, dass die Vorlage übereilt und unvollständig sei. Er wundert fich, das« ein Mitglied des Ausschusses fich derart über die Thätigkeit desselben äußern lönne, da ja der Tadel auf Dr. Zitnil zurück« falle, indem derselbe mitgearbeitet und die Vorlage geprüst hat. Er begrüßt mit Genugthuung die Erklärung des Abg. Kalan hinsichtlich des allgemeinen Wahlrechts, das er ebenfall« für da« einzige gerechte hält. Berichterstatter Abg. Dr. Majaron befpricht die Vorgefchlchle der Vorlage. Der Landesausschuss hat seine Pflicht erfüllt, indem er den Gesetzentwurf ausarbeitete. Wenn fich die clerical« Partei für die directen Wahlen ausspceche, müsse fie fich auch sür die geheimen aus« sprechen, denn wenn bei directen Wahlen in den Relchs-rath die Abstimmung geheim ist, ergebe sich conscquenter-weise die Nothwendigkeit hlefür auch für den Landtag. Der Nusschuss habe fich den Unträgen des LandesauSschusses angeschlossen. Er wundert fich, dass heute die clerical« Partei gegen die Ausfchussanträge stimmt; möglich, dass sie nicht genügend informiert ist. Ihr Vorgehen bezeichnet der Berichterstatter als ««parlamentarisch, denn ihre Vertreter müssten dann folgerichtig vor jeder wichtigeren Vorlage erst die Wähler befragen, beim Landesfonde sogar die EinHebung der Steuern verweigern u. dergl. «. Nach § ? der Landesordnung dürfen außerdem die in den Landtag gewählten Abgeordneten leine Instruction annehmen. Wenn aber ein Wähler mit seiner Ueberzeugung und der seiner Wähler in Widerspruch lommt, dann ist es seine Pflicht, sein Mandat niederzulegen, Das Programm der nationalen Partei lautete immer für directe und geheime Wahlen. Jetzt werbe stch's zeigen, welche Partei Fruchtbringende« leiste und welche nicht. Er beantragt das Eingehen in die Specialbebatte. Abg. Dr. Tavkar beantragt namentliche Abstimmung. Der Antrag des Abgeordneten Dr. Hitnil auf gurückweifung der Vorlage an den Landesausfchufs wird sodann in namentlicher Abstimmung mit 21 gegen 13 Stimmen abgelehnt, woraus die Vertreter der Landgemeinden den Saal verlassen. Der Landeshauptmann conftaliert, daf« nach § 54 der Landtags ° Wahlordnung, wonach über beantragte Aenderungen derselben die Gegenwart von mindestens drei Vierlheilen aller Mitglieder erforderlich sei, eine Abstimmung Über die Ausschussanträge nicht stattfinden lönne. Abg. Dr. Tavtar stellt darauf den Antrag, der Landesausschuss wirb beauftragt, in der kommenden Session den vom Wahlreformausschusse vorbereiteten Entwurf des Gefetzes, betreffend die Abänderung der Wahlordnung, neuerlich zur Erörterung vorzulegen. Der Antrag wird angenommen. Der Landeshauptmann erklärt die Tagesordnung für erschöpft. Landesfträsident Baron He in ersucht im Allerhöchsten Auftrage den Landeshauptmann, den Landtag zu fchließen. ^ ^ ., Landeshauptmann O. Detela erklärt den Landtag <ür geschlossen. Er dankt — slovenisch und deutsch sprechend — den Abgeordneten für ihre aufopfernde Thätigkeit, wirft einen kurzen Rückblick auf die Verhandlungen der abgelaufenen Session, wobei er mit Genugthuung hervor-h-bt, das« e« möglich war, da« Gleichgewicht im Haushalt ohne Erhöhung der Umlagen herzustellen. Er weist auf den wichtigen Antrag, d« von Er. Vzcell«nz dem Abg. Baron Schwegel bezüglich des Inveftitionsfonbs eingebracht wurde, hin, dessen Inslebentrelen allerdings von der Regierung abhänge, aber doch die Anregung gegeben hat, das« eine Commission des Landtags die Frage studiere, wie durch anderweitige Vorkehrungen der Verschuldung des Landesfonbs vorzubeugen wäre. Der Herr Landeshauptmann gedenkt sodann des für die Geschichte des Lande« hochwichtigen Ereignisses der vor 300 Jahre erfolgten feierlichen Eröffnung be« kral-nifchen Landtags durch Erzherzog Ferdinand und der feierlichen Huldigung der Stände, knüpft daran eine patriotifche Huldigung für Se. Majestät denKaifer und bringt ein dreifaches « Slava » auf den Herrscher aus, in da« die Verfammlung begeistert einstimmt. Schließlich dankt der Herr Landeshauptmann den Obmännern der Ausfchllsse und spricht sodann dem Herrn üanoespräsibenten für die wohlwollende Förderung der In« leressen des Landes seinen Dank namen« des Hause« aus. (Beifall.) Landesprästbent Baron He in dankt dem Herrn Landeshauptmann für dessen anerkennende Worte und dem Hause sür die freundliche Bestätigung berfelben und drückt ferner den Abgeordneten für das Entgegenkommen, das fie den Regierungsvorlagen gewidmet, feinen Dank aus. Abg. Dr. Papez spricht im Namen sämmtlicher Parteien des Hauses dem Herrn Landeshauptmann den herzlichsten Dank für d,ss, in Sagor 48 lr., in Krainburg 50 lr., in Nlschujlack 50 lr., in Ncumarltl 52 lr., in Oberlaibach 48 tr.. in Loitsch 48 lr., in Idria 46 lr., in Planlna 50 tr., in Iirlnih 48 lr., in Nltenmarlt bei Laas 44 tr.. in Rudulsswrrt 52 lr. —0. * (Schadenfeuer.) Wahrscheinlich durch Undo, sichliglnt lam, wie man uns aus Radmannsbors berichtet, am 6. d. M. gegen Mitternacht in der O lschasl Ko reiten, Gemeinde Neides, ein «rand zu« Au«-lnuch?, dem fünf Realitäten zum Opfer fi-len. und zwar Hau?, Slall und Dreschboden des Josef Ianöa Nr. 8; Haus, Dreschboden und Slallgebäude des Blas H^mvn Nr. 9, dem auch fünf Kühe, zw«l Stuten und fünf Schweine verbrannten; Dreschtenne und Slall des Lorenz Vidlc Nr. 10; Hau«, Stall und Dreschboden des Matthäus Obar Nr. 12; H»us, Dreschboden und Slall des Nnton Smlt Nr. 11. Sämmtliche vom Brande Betroffenen sollen versichert gewesen sein, doch fehlen über die Höhe der Verficherungsfumme und der Schadenszlffer die näheren Daten. Am Vrandplahe find die Feuerwehren von Volkes, Görjach, Radmannsdorf und Vigaun erschienen, doch wurde ihre Action durch den Wassermangel empfindlich beeinträchtigt. Auch die Mannschaft der Gen-darmerieposten von V ldes und Rad«ann«dorf war am Vranbplatz anwesend. Menschenleben ist glücklicher« weise leine« zu beklagen. —r. — (Waldbrand.) Kürzlich hat Peter Vollar au« Vaseno, Nezirl Stein, auf seiner Wiest nächst Groß« laschna dürres Gras angezündet und das Feuer trotz herrschenden Windes unbeaufsichtigt gelassen; dasselbe dehnte sich auf die benachbarten Walbanlheile des Michael Kerz* ö und Franz O.az?n aus Großlaschna aus, wodurch ersterem eine Fläche von einem halben und letzterem eine solche von einem Joch eingeäschert ward, bis es von den Insassen der genannten zwei Döcser gelöscht wurde. Da dle Brandstelle nur mit jungen Buchen und Sträuchern bewachsen war, so ist der angerichtete Schaden nur un« bedeutend. —0. — (Ueberfallen und körperlich schwer beschädigt.) Am 1. d. Mt«. zwischen 2 und 3 Uhr früh wurde der beim Fleischhauer Cuzal in Stein be-dienfiete Vehllfe Johann Klopkit als lr stark angeheitert aus dem Gafthause des Peter Zrovnit in Stein nach Hause gieng, in der Poftgasse in Stein plötzlich von dem 21 Jahre alten Befiherssohne Victor Keber aus Stein überfallen, der ihm mittelst cines Taschenmessers an der linken Wange eine 12 cm lange Wunde beibrachte und ihn dadurch schwer verletzte. Der Thäter wurde am 2. d. Mt«. durch den Genbarmerieposten in Stein verhaftet. —1. — (Unvorsichtiae Hantierung mit einer Dyn a mi lla ft sel.) Der 14 Jahre alte Iorlo Michl, Sohn des Kohlenwerls.Häuers Zorlo Mlchl in Tcifall, hat sich am 3. d. Ml«, durch eine zur Explosion gbrachte Dynamltlapsel, die er vor einigen Tagen in Trlfail gefunden hatte, derart verletzt, dass die Endglieder des rechten Daumens, Zeige- und Mittelfinger feiner Hand gänzlich abgetrennt wurden. Er wurde in das Vruberlade-Spllal in Trifail aufgenommen. —l. * (Ertrunken.) Aus Adelsberg wirb uns mit-getheilt, das« am 23. Februar d. I. der dreijährige Knabe Anton Smerdelj, Sohn der Eheleute Josef und Anna Smerbelj von Grafenbrunn, in eine in dieser O tschast befindliche Lache stürzte und ertrank. Da der Ungliicksfall auf mangelhafte Beaufsichtigung des Kindes seitens der Eltern zurückzuführen sein dürfte, wurde dem t. l. Bezirksgericht in Illylisch.Feiftrih die Anzeige erstattet. —r. — lHeilserumersolge.) Im abgelaufenen Jahre wurden im politischen Vezirle Kainburg 3 leichte, 25 miltelschwere und 20 schwere Dlphlhcrielcanle mit Heilserum behandelt. Von diesen 48 Kranlen find 42 genesen und 6 gestorben. Immunisierungsimpfungen wurden bei 6 Kindern gemacht, welche alle gesund verblieben find. —o. — (Waidmünnisches.) Im Jahre 1896 lamen im politischen Vezirle Stein solgende Wildgaltungen zum Abschüsse: 4 Stück Rothwild, 75 Rehe, 10 Gemsen, 1271 Hasen, 14 Auethahn''. 11 Stück Birlwild, 129 Stück Haselwild, 21? F Idhilhner, 537 Wachteln, 137 Waldschnepfen. 71 Moosschmpfen. 5 Wlldgänse. 167 Wildenten, 59 Füchse, 12 Marder, 3 Iltisse, 7 Fisch» ollern, 2 Wildkatzen, 6 Dachse, 7 Uhu, 9 Eulen, 140 Habichte, Fallen und Sperber. —o. Neueste Nachrichten. Die Neichsrathswahlen. (Orlgiilal-Telegramm,) Wien, 9. März. Von den heutigen zwanzig Reichsrathswahlen in der allgemeinen Wählerclasse für Niederösterreich, Mähren, Schlesien, Kärnten und Salzburg sind bisher fünfzehn Resultate bekannt. Gewählt wurden fünf Antisemiten, drei Social-Demokraten, zwei Deutsch-Nationale, ein Katholisch-Conservativer und vier Czechen. In Wien wurden die fünf Christlich-Socialen, darunter Vicebürgermeister Dr. Lueger, mit zusammen 115.000 Stimmen gewählt. Auf die Social-Demokraten entfielen 88.000 Stimmen, auf die Deutfch.Fortfchritl-lichen 7000. Die Ruh? wurde nirgends gestört. Wien, 9. März. In Iglau wurde Dr. Sileny (Czeche), in Ungarisch-Hradisch wurde Dr. Stojan (czechisch-katholische Vollspartei), in Walachisch.Meseritsch S-arostik (Ezeche). in Schönberg Eduard Rieger (social, demokrat) g wählt. In Znaim und Olmütz fanden Stichwahlen statt und wurde in Olmüh Ernst Nerner (Socialdemokrat), in Znaim Wenzel Lebloch (Czech?) gewählt. In Schlesien wurde Türt (deutsche Volle-partei) und nach der Stichwahl Peter Cingr (Social» demokrat) gewählt. Zell am See, 9. März. Bei der heutigen Wahl eines Reichsraths-Abgeordneten aus der all> gemeinen Curie des HerzoMums Salzburg erhielt im Wahlorte Jell am See von 62 Wahlmännern Puse, Oberconducteur in Bischofshofen (lath. Vollsparte'), 48 Stimmen. Klagen fürt, 9. März. Bei der Wahl aus der fünften Curie wurde Dr. L^misch (deutsche Volksftarte') mit 443 von 590 abgegebenen Stimmen zum Reich«' rathsabgeordneten gewühlt. Iglau, 9 März. Eine engere Wahl zwiM Sileny (czechischer Compromisscandidat) und IakllbowM czech.'lath. Volkspartei) ist nothwendig. Kreta. (Or^glnlll'Tclegrammt.^ «then, 9. März. (Orig.-T?l.) Die den Vertreter" der Mächte übergebene Note der griechischen Regierung ist ein längeres Schriftstück, das im wesentlichen et«" Appell an die Großmuth der Mächte betreffs Kret" enthält, die Rückberufung der Flotte ziemlich verhlw in Aussicht stellt und zugleich für das Verbleiben der griechischen Streitlräfte auf Kreta behuf» Pacificierung der Insel plaidiert. Der bezügliche Passus lautet un-gsfähr: «Im Namen der Humanität sowie im 3"^ der Pacificierung der Insel zögern wir nich», an ^ großmüthigen Absichten der Mächte, betreffend die Nil"' berufung unserer militärischen Streitkräfte einen AM dahin zu richten, dass, wenn auch im Hinblick auf v> Anwefenheit der europäischen Flotten und auf Grund oe^ Ueberzeugung, dass diese eine Landung lürl'i^ Truppen nicht gestatten werden, die Anwesenp aller griechischen Kriegsschiffe nicht für nothwendig ^ funden würde, doch das Verbleiben der grieaM^ Truppen auf der Infel durch Rücksichten auf ° Humanität und selbst im Interesse der Herstellung ^ Ordnung geboten erscheine; wenn unsere Trupps" der Insel, die des vollsten Vertrauens der Groß'na^. wilrdig sind, das Mandat erhielten, die Insel zu p"^ sicieren, so würde den Intentionen der Mächte volia Genüge geschehen. Dann, nach Herstellung der OrdmW wäre es möglich, die frei ausgesprochenen Wünsche o tretensischen Volles über sein künftiges Los le"w zu lernen. Die Note schließt: Wir appellieren" die generösen Gefühle, welche die Großmächte erf""'' indem wir bitten, dem Volke von Kreta zu a/M' sich darüber auszusprechen, wie es künftighin regies werden wünscht. ,z Paris, 9. März Wie die Ngence Havas <"!^ Athen meldet, hätten die griechischen Unterthanen Kanea vom Viceadmiral Canevaro für den Fall, V, Griechenland auf die Forderungen der Mächte ^ ablehnende Antwort ertheilen sollte, den Auftrag halten. Kauea sofort zu verlassen. Den Entscheidung der Mächte sehe man in Athen mit ängstlicher Vp . nung entgegen. Der Generalstab des Kronprinzen "^ den Auftrag, sich jeden Augenblick zur Abreise ve zu halten. Große Mengen Kriegsmaterials werden .^ Athen hinausbefördelt und in Volo seien zahlrelH », Auslande angekaufte Pferde und MaultlM "" geschifft worden. Dte Lage an der Grenze 1" " spannt. ^„t London, 9. März. Der Athener Correfpon^ des «Daily Chronicle» telegraphiert, er erfahre ^ hoher Stelle, dafs die griechschen Vertreter bel. Mächten angewiesen worden seien, sofort nach ^^zt< der griechischen Note den betreffenden Regierungen ^ zutheilen, dass Griech nland bereit sei, die teMp^ ^ Suzeränität des Sultans über Kreta anzuerkenne". ^ griechische Flotte von Kreta zurückzuziehen "" «M dortigen griechischen Truppen behufs WiederheNle ^, der Ordnung unter den Befehl eines militärische" vollmächtigten der Mächte zu stellen. ,^a< Kanea, 9. März, 10 Uhr 30 Min. vorn" .^ (Meldung der «Ngence Havas».) Die Türken 5^ '^. heute früh die bei Akrolise campierenden GrieHl ^ Es entwickelte sich ein heftiger Kampf, welch" ^l fo tdauert. Die Telegraphenverbindung mit der von Suda ist unterbrochen. . !.»ag^ Kanea 9. März. (1 Uhr 50 Min. nach"'"^ Nach der Ablehnung der von Seite der InM^f. an die Türken im Fort Hierapetra ergangenen ^ forderung zur Uebergabe eröffneten die erstes ,cAll Feuer. Die auf der Rhede befindlichen 'tHA" Kreuzer gaben Kanonenschüsse ab, um die Aussta" zum Rückzüge zu zwingen. GecegvatNtne. « ^. Wien, 9. März (Olig.-Tel.) Der Herr A" eiü< minister R. v. Guttenberg unternahm U^li«''' Inspectionsreise des Bezirks der Staatsbahn-^ F Innsbruck, von Theilstrecken des Directionsbez" W-en und Linz und kehrt am 16, d. M. «"""^hB Innsbruck, 9. März. (Orig.-Tel.) Deckel wurde mit einem dreifachen Hoch auf den geschloffen. a^" Salzburg, 9. März. (Ocig.-Tel.) D" ^ P ! beauftragte einstimmig den Landesaussch«!^ ^ ^ nächsten Session ein Gesetz wegen Aender^M' LandlagLwahlordnung einzubringen, wonach ^^ei^' ill den Landgemeinden direct im Sitze jeder -^ŽlJeitung Six. 56. 485 10. 3Räu i897. steuerl.M ^n Persönlich Wahlberechtigten jeder direct H'e 2"? Staatsbürger wahlberechtigt sein soll. neuen?, .^bueordneten wird auf vier erhöht. Dem sodann w ^^^'" wird ein Abgeordneter zugetheilt. °uf kpn a ^ der Landtag mit einem dreifachen Hoch ^^Ka.srr geschlossen. Angekommene Fremde. An. « »« b"" 6lM Wien. ial. Gl" ?/ März, Varon Baillon, Private, Krainburg. - Ko-^lolz n°M". Großlupp. - v. Reya, s, Frau, Oelonom, ^uiiie. 3- "' " Oresnil. Müller. Edelhofer, Pick, Stalln. Stuben! «^"""""nn, ginterhof, Hilbert, Kflte.; Vergant, ^fn,, N,.^!^/ -^ Wolf, Hydrograph, f. Frau, Pola. - Stern. A".. 3^' "- Rudolf, Director. Feistritz. - Winterhalter. ^Ntt «<,<; /^ "^ ^""^' Kfm., Atzgersdorf. — Ritz. Kammer. . Am 7^».,^ Schiul, Private. Sagor. Mueller. 7,!"'?' ^ach. Oberingenieur; Deltelbach, In« ""8tnieu/. w ^.' k, l. Hof« und Oerichtsadvocat; Sprinar, ^tibesit,' 7?^uali. Mosaikmeister. Graz. — v. Garzarolli. ^ttichee ^""letfch. — Satter, l. t, Profeffor, f. Gemahlin. M. 7, nl' -"ellil. Kfm,, Vlldweis. — Lewicki, ^stn., Frank« U°ch. L^?^ Vm-. Cognac. — Blau. Kfm., Trieft. — Stein. "'". ^? Echauspleler. Nbbazia. - Hayny. Kfm., Prag. . llm5«n.. Hotel Elefant. «''btt. Qll^ -^' ^narcic. Landtagsabgeordneter u, Realitäten' ,°hnbera7, m'b,°ch. — Praße. Cyumer, Nachrich, ssämmay. z,U"d l Ol,,^"U Weißlitz. Gellis, Ksite., Wien. - Kraft, °My. Ks^ '«, ^scnfurt. — Koppmann. ."Um.. Graz. — M. VlX.'^..- Lalner, Kfm., Schijnberg, - Kahn, k. 'ln, 6 3,V,^ ^liber. Kfm.. Selzach. ^»lltsratl, ^"^- ^raf Pace, l. t. Vezirlshauptmann und s?^""erwäll^^^"bsberc,. - Iuza, k. l. Forst- und Do° stub, ^ "^ler. ,. Gemahlin, Ebensee. - Spitzer, Kfm., Eisen-^-, Nei^^ ^lstverh. Kfm., Laibach. - Manheimer. Neu» Msiny s""ser. Müller. Nowak. Stössl, Fleck. Geiringer. ^le. N«,""wlltka. Kflte.; Spitzer, Procurist. Wien. — —^^/^ß.ram. ,s 'lm 7 verstorbene. n^""'.Udm«.,^i. Francisca Canlar, Drrchslerstochter, ^''"'. «9 ^"°^n. Unngencatarrl). — Francisca Pirc, Arbeiters- >>. «arolmengrund 1. Marasmus. Hi« ^M ü «w« ^'" Civilspitall'. ^nsinu«, ' ^. ^" m.'t Getreide, 5 Wagen mit Heu und Stroh, ^___ ° ^ Schiffe mit Holz. ^^^urchschnitts'Preise. > 'Veltoltt. ^ ^^ ^^.^ ^ Kilo , . ^Ty ^^ ^ . 6 50 «70 Eier pr. Stück . . - 2 - - ba ^ » ^^l) 5 80 Milch pr. Uiter . . - 10------ he?"cht , 6^20 6 50 Rindfleisch pr. Kilo - «4------- Hite" . ^i- - " Kalbfleisch . - 66 - - ^'ur.. ' ?^ ^>^ Schweinefleisch . -64-- ^« ' ^ ^ Schöpsenfleisch . -40-- Linl?'" » T — 5 - Hähndel pr. Stiick — 65------- ^ > ,?20------- lauben . 20-- W°l » !!----------- Heu pr. M.-Ctr. . 2 2b------ ^ - K"------- Stroh . .. 225-.. EltiMnlali Kil«----------- H°lz, hartes pr. ^>,'chm°Iz ''^''^ Klafter 6 50-- ^'frisch »'--?0--------weiches, . 5---------- ^Neräuch^ ' ^ ^------- Vein,roth.,pr.Hltl. -- — 24 - Meteorologische Veobachtuugell in Laibach. Seehöhe 306-2 m. ., 8 U. Si. 737 >? 9 - 4's N. mW«"'! thellwVbav. "' " 9 . M. 739-3 4-2 j windstill ! theilw. bew. ____ 10. l?U.Mg., 740-3! 0-3, W. mäßig , bewölkt > 0 0 Das Tagcsmittel der gestrigen Temperatur 4 2«, um 1-7' über dem Normale. Verantwortlicher «edacteur: Julius OH««Ianuschow«lo Ritter von Wisselzrad. Vin verbreitetes Hausmittel. Die steigende Nach. frage nach Für die vielen Veweise herzlicher Theilnahme W während der Krankheit und anlässlich des Hinscheiden« M ihres unvergesslichen Gatten, des hochwohlgeborenen W Herrn > Ludwig Vlrfini Grafen l von Olagay I für die zahlreiche Betheiligung am Leichenbegängnisse, D insbesondels dem löbl. l. u. t. Officierscorps, und für W die vielen Kranzspenden spricht ihren tiefgefühlten > Dank aus - > Marie Mathild Ursini Gräfin von Nlagay. > LÜXARDO§ MARASCHINO B 1 weltberühmten ||||IS| LIQUEUR 191 überall zu haben. IffllÄi s .......I^IMI^—I—IMMM1IM ¦!! ® Aanöestheatev in Zaibach. 93. Borstellung. Nußer Abonnement. Ungerader Tag. Mittwoch den 10. März Gastspiel der Hofschauspielenn Fräulein Lon Vrion voui k. k. Hofburgtheater in Mien, Eyprienne (vivoryons). Lustspiel in drei Auszügen von Victor Sardou. Anfang halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. 94. Vorstellung. Außer Abonnement. Gerader Tag. Donnerstag den 1l. März Letztes Gastspiel der Hofschauspielerin Fräulein Lon Vrion. Madame Sans Gsne. Lustspiel in vier Auszügen von Victor Sardou. Capilliphor. Ein auf physiologischer Basis baaimeapies Mittel. Laut ärztlichen Attesten erprobt gegen Kopfecceme, Schuppenbildung und Ausfallen der Haare. Wird seitens des k. u. k. Hof- und Kammer - Coiffeurs des Kaisers Franz Josef bei den allerhöchsten Herrschaften mit bestem Erfolg angewendet. (323) Erhältlich in 20-15 Laibach in der Apotheke Piccoli. > VanksagMg. D D Für die vielen Veweise tröstender Theilnahme > > während der Krankheit und die Betheiligung an dem > > Leichenbegängnisse des theuren, unvergesslichen Bru- D » ders und Onkels sprechen wir allen Freunden und W D Bekannten, den Herren Officieren und der hohen D I Geistlichkeit den innigsten, tief gefühlten Dank aus. M > Varonin Eltzner - Buchwald. > Im Salon Stadt Wien. Chronophotograph (Lebende Photographien) dessen Darstellungen im Redoutensaale in Graz großen Erfolg erzielten, wird uur einig-« Tagfe auf der Durchreise nach dem Orient in Laibach sich aushalten. Programm: 1.) Einfahrt der Normande in den Hafen von Havre. 2.) Landmann. 3.) Eine Scene aus dem zoologischen Garten in Paris, j 4.) Aschanti-Neger im Bade. j 5.) Serpentinentänzerin Loi Fullir (farbig). 6.) Der Eilzug. (1010) 7—4 7.) Ein Damen-Duell (farbig). Demonstrationen finden täglich um I 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Uhr statt. Aenderungen im Programme vorbehalten. Eintritt: I. Platz 30 kr., II.Platz 20 kr., Kinder 10 kr. I Course an der Wiener Börse vom 9. März 1897. «««°em officiellm Cour««««« " «>>b«r "« »'iruar'»,.«> n lon 85 1«,:...i^»..'.,3 !'^!«3 ^",»,^ - lno 50 l<>0'?0 HM'.:»"»«-« «tlb W«n« «u» Vtnat« zni ^»hl»n> lili «X) u. «XlO Vl. für 2 M. 4»/,..... Ill, 75 ll« ?6 «lüabethbllhn, 4c« u.»oon M. 20« Vl. 4"/„...... !»l'?b —'— F«»nz«Io!u,h B., Vm. l884, 4°/, l!9 80 lO0 30 «allzilchc «orl «Ludwig ° Äah", Vm. l8«l, 300 fi. <3, 4°/, . S9'lU 100 — «nrllrlbergfl Vahn, «m, !«»4, . 4'/„ (blv. Ol.) li,«li«n,n «üt lau ft,), Ferdtl'llnb« Norbbllhn »«"' 99 b0 100 — Vivlls« los» (per VN» . t»-?5 7 »i Iredltlole ine fl...... «8— 199 - «lar^Uole 4« ft. llM. . . . 57^5 58 »5 47„D°na»-Damp,sch1>'Nfl 5850 ««tt,en«-re»z,0fst.«e,.u.. ,nst. 1950 «0- «othenssreuz, Una.Vesv .äfi, 10-50 11l>0 «ub°IPH^°Ic 10 st..... ««75 2? 75 Valm Uose 4U N. «Vi. . , . «»^l) «950 3t.'«eno!»°Uole 40 ft «M . 71-- ?»- WaldNeln-Losf 20 N VM, , b?-- «U -Oewinstsch, d, ^Pr,,z,chuldu. d. Uodeiiclrdltauftalt^.'tm. . 1410 15 10 dto. btu>. ll. Em, !»«», . . »5'— »?'— «a«»«ch«r L»l,...... »-- « - »«N» «»re «»»K.Allt« (per Stück). «nglo>Otst. Vanl 200 fi. «0«/,«. 11,4 — 1l>5— Vanlverein, Wiener, 100 fl. , «5125 251 75 Vobcr.Hnst.,0tft.,2<»<>fl,<3.4<>°/<, 488 — 441 — «rbt,««nft. s. Hnild.u«, isafi. —— -.. dto. dto. per Ulümo Eeptbl. 8K675 857 2a CiebitbllNl, «l>l>. ung,, 2NU fi. . 891—89»'— Dcposttenbaitt, «Ng,, 200 fi. . 22«-— 288'— llcompte'Ve!.. Nbiöft., 500 st. ?3?-—740- Giro»«, llasseilv., Wiener, 200fl. 2«2 — 2U8— HypothtIt,.,dest,,2NUfl.25"/<,«. 8I-— 84- üanderbanl, Qeft., 200 st. , 28125 2UI 75 Oefterr-unzai. Aanl, «00 fl, , 943— 947 — Unionbanl iN st...... 284 — 2»4 50 Verlehr«bnnl. NN« , «4<> ft i?«-- 178 — Dlli»« VÜN Elan«pol>» Int»ln»hnluns»n (per Stück», Mbrecht-Vahn »ou fi. «iilon — — -' «usftg lepl. «isenb. »00 fi. . . 1700 ,710 «ohm Noidbab», «50 fi. , »S4 — »«« — «ujchtiehradec Eis. 5U0 st. »Vi. 1585 1565 bto. bto. (lit. U) »00 fl, . 58« 50 539 5s Donau « Dümpsschiffalil«« > «r!,, 0tNerr., 5U<> ft. «M, . , . 4««--4«8 — Dui-VodeiibachfrV.-si.LO^ft.O. 60'- 00 50 sserd!,!N!!d«-«ordo. I0'X> fl,«!N. »890 840U öemb,« »zernow.-Iasli, ° rttät«^»ctien 100 fl. . . .104 75 loz>— Nng.Hllllz. «isenb. 200 fi. Gllber 20b - »0S-. . Ung.Oeftb.Maab Hra))8(X>ft.B. 2«750 20»»« W!e»i« Uoc»ll>»hl!«n.»cl,»GeI. 159 — l<9-__ zndnfisl»-Alti»n (per Stück). «äuge!., »ll«. »st., 100 fl. . . S0>— 91'-«gy^ier lkisen. nnb OtahI'Ind. !n «L!rn I«<) st..... 61-— «»-— «lsenbab!i:u..Ueih8., ltrffe, »0 fi. 11? 50 li»'5U „lill,.>nulhl", Papiers, u. «. ». 93— 3!»— Lleflnuer «rauere! 100 fl. . . 127 — 12» 50 M°!ltan^»e!elIlch.,' Inb..»es. »W st. «40 — «42 - Ealgo larj. steinlohle« «n st. e>«» — 5?l»-— „Kchligluiühl",!b»pi«<., ««Ost. 20? 50 2ll» — „Vteyrerm.", Pl«,!ers. u. ».>». 171 50 1?»-— Irisaller Kohle»». > «es. 70 st. 1^1 - 155— Waffel>f.^«.,l)eft.!n«»ie», l00st. 302 — »<»!»--. «aggoN'Lelhanst., «ll«., in Vest, »0 st......... 5UU>— 51X-— Wr. «auge'cNschaft 100 st. . . »01 50 10«-. Wlenerberaer Ziellel'ilttleN'G«!. 818'— 81«—. D»nls«n. «mfterda«....... gg ^ gy.^^, Deutscht Plätze...... 5575 5,90 London........ 11»'»0 1»0'«5 Paril......... 47.5z 47.7Y <3t. Pt»tl«hul« . . . . I,«?«,«?« Dalut»n. Ducalen........ 5 «'< 5«9 2».Fl«>nc«'Etücke..... 0 53. 954, Dtuliche Neichtbanlnolen . . 5s?o 58-i« Ifallmischs Vuülnoten . . . 4b— 4510 H«pl«.«ub,l...... »-«»"»!«"»