«r. 26«. Donnerstag, 21. Noveulber 1889. 108. IahrssllNss. Mllacher Zeitung. ,°u,^""»»n«pre»,: «t«t Po» v «»«endno« : g°n,i2hi>« ft. I», haldjihrl» sl. 7,«>. Im lomploti: Nlln.'^:^ b°ll>!ähri<, fl.b,»u ^«» bil Zufttllnn« in« H«u, zanzilhrla »l. l. — I»<«lwn»,»»«», ss«. Dlt „8a!»achn ^»ituua" «rsch«wt «lnllch «l.. ferner mit Rücksicht auf den bevorstehei'-lluflvc,,,?" ""er Landwehrkaserne mit dein Küsten. ^s>le.'k ?" 224,000 st. und den Bau eines neuen '"»vie ?°"les mit dem Aufwande von 500000 fl.. Mbc,H" Anbetracht der für die Regulierung der Me ., ^eitenzuflüsse, dann der Wippacher Wild-^"desl,^."'- fiir die nächste Zeit erforderlichen As I?"ge von mehr als 100.000 fl. wohl nur in X^^" erschwiualiar ist. Aus dieseu kriulswegs erschöpfendeil Ausgabeposten, die dem Land'sfonde bevorstehen, erscheint es aber auch außer Zweifel gestellt, dass die hier in Aussicht genommenen 12 Proceut unter alle» Umständen als höchster erschwingbarer Landes« beitrag betrachtet werden müssen. Der Beitrag der Stadt Laibach wurde mit Hin-blick auf den Kostenuutcrschied von 220.000 fl. zwischen dem ersten nnd dem sogenannten Altcrnatwproiecte und mit Beachtung des Um'standes. dass die zur Verschönerung und Assanierung der Stadt aufzuführenden Quaimauern infolge größerer Vertiefung des Laibacbflunach 8 42 des bestehenden Landrs-Murastculturgesehes ^vom 23. August 1877 «innerhalb drs Pomöriums der Landeshauptstadt die Instandhaltung und Reimguug des Laibachflusscs sammt den Einflüssen des Gradaschza-baches sowie der Thalsperrc am Oolouz und am Schlois-berge zum Schutze des Gruber'schen Canals, soweit nicht privatrechtliche Verpflichtungen eine Ausnahme begründen, der Stadt Laibach obliegt». Betreffs des Auftheilungsmodus der Beiträge der Morastbesiher wird bemerkt.' dass die Billigkeit und Gerechtigkeit eine Auftheilung nach dcr Steuerleistung deshalb ausschließt, weil die Besitzer höher gelegener, daher den Ueberschwemmuugs - und Frostgefahren we» niger ausgesetzten nud aus diesem Grunde höher besteuerte» Morastgruudstücke ein geringeres Interesse an den bevorstehenden Eutwässerungearbeiten haben, als die Besitzer tiefer liegender und mehr bedroht, r Morast, grundstück«', weshalb erstere nicht zu einer höheren Bei« traglleistling heraugezogcu werden dürfen als jene. für welche ciue ausgiebigere Melioration augehofft wird. Dagegen erscheint es nicht unbillig, dass die ertrags-reichcren uud deshalb leistungsfähigere» Grundstücke von dem gleichen Fliichrnmaße cimn gleichen Beitrag leisten, als die weniger fruchtbaren, jedoch in größerem Maße zu mcliorierendlN. Was die Dau.r der Bauzeit betrifft, so haben Sachverständige des k. k. Vaudepartements in Laibach uud des laudschaftlichen Bauamtes übereinstimmend die Ansicht ausgesprochen, dass im crswl Jahre die vor- bereitenden Schritte und Arbeiten auszuführen, im zweiteu und dritteu Baujahre die Vertiefung der Lai-bach durch die Stadt, endlich im vierten und fünften Baujahre die Vertiefung des Gruber'schen Canals durchzuführen, somit für die ganze Arbeit fünf Bau-jähre erforderlich, demnach auch die Beitragsleistungen auf fünf, rücksichtlich sechs Jahre zu vertheilen wären. Im gegenwärtigen Stadinm dieser Frage ist es daher ausgeschlossen, dass in dem von Seite des gefertigten Laridesausschusses hiemit zur Annahme empfohlenen Gesetzentwurfe eine bestimmte Bauzeit festgesetzt oder auf die Baujahre zu bestimmende Beiträge der ein» zelnen Concurrenten ziffermäßig angegeben werden. Dies uud alle sonstigen Einzelheiten der Ausführung müssen vielmehr dem Uebereinlommen zwischen der k. k. Staatsverwaltung und dem Landesausschusse nach Einvernehmung der übrigen Concurrenten vorbehalten werden. Der gefertigte Landesausschuss betrachtet die hier gestellten Anträge in Hinblick auf die große Dringlichkeit dieser wichtigen wirtschaftlichen Frage als den seitens der Interessenten nothwendigen nähme: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Dem beiliegenden Gesetzentwürfe wird die Zustimmung er» theilt; 2.) der Landesausschuss wird beauftragt, b?i der hohen k. t, Regierung unverzüglich die erforderlichen Schritte zu thun, um von der hohen k. k. Staatsverwaltung im verfassungsmäßigen Wege: ») einen Staats-beitrag von 50 pCt. der Gksammtkosten des Unternehmens ; b) rin unverzinsliches Darlehen von 3lX).000 Gulden für die Morastbesitzer; «) die Stempel- und Gtbüreufreiheit von infolge dieses Unternehmens erforderlichen Urkunden und Rechtsgeschäften; 6) die Zu« stimmuug zur Verwendung des verfügbaren Theiles des bestehenden Morastentsumpfungsfondes zu Gunsten des auf die Morastbesitzer entfallenden Beitrages zu erwirken, derart, dass die nach dem beiliegenden Gesetzentwürfe angestrebte Entwässerung des Laibacher Mo-rastls gesichert, die Arbeiten womöglich im Jahre 1890 in Angriff genommen und im Laufe d<>r darauf folgenden vier Jahre durchgeführt weiden. 3.) Der Lande«-ausschuss wird ermächtigt, nach Einvernehmen der Feuilleton. Rio dc Janeiro. Von Hermann von Ihering. «>. II. ^'»bar ^"ttichen Gebäude Niu's sind ziemlich un- ,"f d<.!"" "icht uuschöu. Das gilt auch uou dcm "^lUl^^ do Pac-o gelegenen Palast des Kaisers. , la„ '^ubarcn riustöckiqen Vauwe.ke. welches schon ?°M ib. "vlltommen baufällig gilt. Der Kaiser Werlick". °"ch nicht uud benutzt ihn nur zuweileu l > Die n "'bm'zen. 's in t>p?^"liche Residenz des Kaisers ist ein Pa< ^"dlich" ^rstadt San Christovao. das, freier und N^thysFlegel,, nur w.gen der Nähe des großen V^ld d7 k"'" besoudcrS günstige Lage bchyt. >bkr.^ he'ßereu Mouate weilt der Monarch uur! ^llfe^ ° hier. iudem er für gewöhnlich den Som-vorzieht '" ^" lM" gelegeueu schöne., Petro- li^""i>n^z so die öffentlichen Bauten, vielleicht mit di/l ^nch,„, Ackerbaumiuisteliums. sich weuig statt-^>scheh,„ ' 'st für die Vcrschöucruug der Plätze ,, ^ H". Em« der freundlichsten uud besuchteste» > e. zZ der Passeio Publico die öffeutliche Pro ^ ^tis^' °U2 dcr Stadt kommend, sich 'lach der s>^> li bi^ '^dt Calete oder nach der reizeu s'kh" ^«taf3^'' Villeu unlsäumtcn, vornehuun Vor-ii^n. >vis>a.'bt. sährt an dieser schon lauge be-^" 3,7'" der Straße und dem Meere sich hm-"lagen vorüber Wer dann anssteigt nud sich nach wenigen Schrit« ten im Schatten mannigfacher Tropengewächse auf einer Bank niedergelassen hat. der möchte kaum glauben, dass sich das lauschige Plä'tzcheu kaum eiueu Stciuw^rf weit vou einer dcr belebtesten Verkehrsadern entfernt befindet. Die Anlagen sind. wie j'tzt fast durchweg alle in Rio. im englischen Stil gehalten, namentlich ver-steht man sich im heurigen Rio gut auf die Pflege des englischen Rasens. Unser Auge schweift über üppig grünende Rasenteppiche hin, weilt auf einer Fontaiue oder heftet sich auf eine oder die andere der herrlichen Pflanzengruppen, welche eine Zierde dieser Anlage« bildeu. Besonders reizvoll sind dem Auge die eiufachen eleganten Formen der Palmen, vm> denen im Passeio Publico namentlich die Fäch'rpalme in herrlichen großen Exemplaren steht. Eiue audere besondere Zirrde sind riesige Exemplare der llranm «iicoi<)8», einer Mu-sacee. welche auf ziemlich hohem Stamm eine zwcitb/i. lige Krone riesiger breiter Blätter trägt, welche sämmtlich in zwei entgegengesetzten Re,hen geordnet siud. Dicje aus Madagascar eingeführte Pflanze ist übrigens ebenso eiu Eindringling in die brasilianische Flora, wie die ge> nannte Palme. Das als «botanische Garten» bezeichnete Eta-blissemeut entspricht durchaus nicht dem. was man gewöhnlich darunter versteht. Es ist eiue öffentliche Anlage mit schöueu Alleen nnd prächtigen Bambusdickich ten. in dcr aber von wissenjchaftlichcr Leitung bis vor kurzem nur wenig zu bemerken war. Als Schcrzcr eln-mal eiueu Brasilianer fragte, wie lauge der botanische Garten von Rio schou bestehe, erhielt er die Autwort: seit Erschaffung der Welt. Die Hauptzierde des Gartens sind die prächtigen Alleen der Königspalme, deren mächtige gerade Stämme gleich Säulen zum Himmel hoch emporstreben, durch die Laublrone wie mit dem Capital abschließend. Diese Palmen gehören zu dem monumental oder architektonisch Bemerkenswertesten, was das Pflanzenreich darbietet; sie drängen den Gedanken auf. dass für die historische Ausbildung des Säulencapitäls gerade die Palme ein maßgebender Factor gewesen sein müsse. Die Palmenallee ist eine der größten Sehenswürdigkeiten von Rio, einzig in ihrer Art; ihre bildliche Darstellung auf den brasilianischen Banknoten bildet daher eine sehr passende Verzierung derselben. Einer der schönste» Punkt.' in Rio de Janeiro ist die Terrasse, welche sich hinter dem Passeio Publico hart am Meere erhebt. Hier liegt die ganze weite Bucht als ein entzückendes Panorama vor. Am Fuße dcr großen Terrasse, zu der man an einem mächtigen Springbrunnen vorbei durch breite Treppen emporsteigt und die nach jeder Seite hin durch einen kleinen Pavillon geziert ist, brechen sich die hier natürlich schon gemäßigten Wogen des Meeres. Ringsum gleitet der Blick an den Uferbergeu der Bucht an Stadttheilen und klemm Inseln hin: und wenn bei Nacht taufende und adertausende von Flammen die Cuntouren der Küste uud der sie überziehenden Vorstädte scharf aus dem Halbduukel hervorheben Uüd die Reflexe des Licht-m^res sich auf den Wogen mit dem matten Silber-scb/in drs Mondes begegnen, so wird man gestehen, dass mit diesm Anblicke sich nichts Aehnliches in anderen Städten messen kann. Nach rechts hin besonders wird der Blick durch freundliche Bilder gefesselt. Im Vordergrunde steht der etwas vorspringende Morro da Gloria, dessen Mbach« Fettung Nl. 268. 2296 21. NovemberM^ übrigen Interessenten mit der hohen k. k. Staatsverwal» tung im Sinne des beschlossenen Gesetzentwurfes die zur Durchführung der Meliorierungsarbeiten erforder» lichen Vereinbarungen zu treffen und sohin unter sorgfältigster Wahrung der Interessen des Landes und der Meliorierung die nöthigen Schritte zu thun. Der mit dem vorangehend mitgetheilten Berichte vorgelegte Gesetzentwurf lautet wie folgt: Gesetz vom.... betreffend die seitens des Landes Kiain, der Landes« Hauptstadt Laibach und der Besitzer des Laibacher Moorgrundes zu leistenden Beiträge u den Kosten der Arbeiten behufs Entwässerung des letzteren. Ueber Antrag des Landtages Meines Herzogthumes Krain finde Ich anzuordnen wie folgt: H 1. Unter der Voraussetzung der Gewährung eines entsprechenden Beitrages seitens der k. k. Staats» Verwaltung wird die Durchführung der Arbeiten am Laibachflusse und am Gruber'schen Canale von der Einmündung des Kleingrabens abwärts nach dem mit dem Gutachten der hiezu berufenen Enquete-Commission laut Protokolles vom 25. April 1889 zur Annahme empfohlenen Podhagsky'schen Alternatiuprojecte mit dem derzeit auf 1.378.600 fl. veranschlagten, jedoch in dem zwischen der k. l. Staatsverwaltung und dem krainischen Landesausschussc abzuschließenden Ueberein-kommen noch endgiltig festzustellenden Kostenaufwaude als ein unter staatlicher Mitwirkung auszuführendes Landesunternehmen erklärt. § 2. Zu den Gesammtkosten dieses Unternehmens haben die Besitzer der zum Gebiete des Moorgrundes gehörigen Grundstücke achtundzwanzig Procent, das Land Krain zwölf Proeent und die Stadt Laibach zehn Procent beizutragen. § 3. Zur Bestreitung der gedachten Kosten ist ein eigener Morastentwässerungsfond zu bilden, in welchen a) der Beitrag des Staates, b) der Beitrag dcr Morastbesitzer, o) der Beitrag des Landes Krain, 6) der Beitrag der Stadt Laibach einzufliehen haben. § 4. Die näheren Bestimmungen über den Oe-sammtkostenaufwano, dann über die Art und Weise der Ausführung des Unternehmens, über die Zeit und das Ausmaß der von den betreffenden Concurreuten (§§ 2 und 3) zu leistenden Theilzahlungen, dann über die Bauzeit, Bauleitung und Flüssigmachung der Zat> lungen aus dem Morast'Entwässerungbfonde, sowie über die Einflussnahme der Regierung auf den Gang des Unternehmens sind einem besonderen, zwischen dieser und dem Landesausschusse nach Einvernehmung der übrigen Concurrenten abzuschließenden Uebereinlommcn vorbehalten. 8 5. Sollten die Kosten des Unternehmens den veranschlagten Betrag nicht erreichen, so sind die Beiträge des Staates, des Landes, der Morastbesitzer und der Stadt Laibach, der eintretenden Ersparung entsprechend, gleichmäßig zu beschränken, beziehungsweise ist der sich ergebende, bereits eingezahlte Ueberschuss rückzuvergüten. 8 6. Behufs Bedeckung des auf die Morastbesitzer für dieses Unternehmen entfallenden Beitrages, eventuell behufs Tilgung eines zu diesem Zwecke aufzunehmenden Anlchens, wird der Landesaubschuss in Abänderung dts § 39 des Gesetze« vom 23. August 1877. L. G. Bl. Nr. 14, ermächtigt, über Einschreiten des Morastcultur«Ausschusses Umlagen bis zum Höchst» betrage von jährlichen 2 fl. per Hektar für die Dauer des diesfälligen Bedürfnisses zu bewilligen, oder falls der Morastcultur-Ausschuss es unterlassen sollte, der» artige Umlagen zu beschließen, das Landesgesetz vom 10. April 1881, L. G. Al. Nr. 6, betreffend die zwangs» weise Einbringung öffentlich rechtlicher Forderungen dcr Landes-, Bezirks- oder Concurrenzfonde, zur Anwendung zu bringen. !; 7. Durch die Bestimmungen dieses Gesetzes über die Beitraqsleistungen zu den Kosten des nach demselben auszuführenden Unternehmens bleiben die Ae-stimmnugen des Gesetzes vom 20. August 1877, L.G.Bl. Nr. 14. mit Ausnahme dcr §tz 39 und 42 desselben, sowie die betreffenden späteren Gesetze unberührt. § 8. Dieses Gesetz tritt gleichzeitig mit dem bezüglichen Reichsgesetze, betreffend die Beitragsleistuun. des Staates und rücksichtlich andere Begünstigungen dieses Unternehmens, in Wirksamkeit. H 9. Mein Finanzminister und Mein Ackerbauminister sind mit der Durchführung dieses Gesetzes betraut. Politische Uebersicht. (Volkswirtschaftliche Vorlagen.) Dem in einigen Wochen zusammentretenden Parlamente wcr» den zwei Gesetzcsvorlagen zur Berathung zugewiesen werden, von denen eine, das Lebensmiüelgesetz. ein allgemeines wirtschaftliches Interesse besitzt, das andere, die Herstellung d»s zweiten Gleises der Karl'Ludwig-Nahn, von mehr localer Bedeutuug ist. Im Herrenhause harrt das Markengesetz noch der Erledigung, dessen Behandlung auch derzeit den ungarischen Reichstag beschäftigt. Das Gesetz über den Hausierhandels und das Wandergewerbe ist zur Vorlage noch nicht bereit, da die entsprechenden Berathungen mit der nn-! garischen Regierung noch nicht fiualisiert sind, und auch das in Vorbereitung stehende Arbeiter-Invaliden« gksetz ist noch im Stadium der Vorberathung. , (Der böhmischeLandtag) beriech vorgestern! den Gesetzentwurf, betreffend den Gebrauch beider! Landessprachen bei den autonomen Behörden. Die Be» stimmung, dass sämmtliche Staatsbehörden mit den ^ autonomen Behörden, insbesondere den Bezirks-Aus«! schüssen und Gemeinden, in jener Landessprache ver» kehren sollen, welche als die Amts- oder Geschäftssprache der Aezirksuerlretung oder Gemeinde dient, wurde ab-! gelehnt und lediglich eine Resolution angenommen, dass die Regierung aufzufordern sei, anzuordnen, dass die Staatsbehörden mit den Bezirksausschüssen und Gemeinden in der bezeichneten Sprache verkehren. (Krankenversicherung der, Schau spie» l e r.) Das Ministerium des Innern hat entschieden, dass im allgemeinen die in einem gewerbsmäßig be« triebenen Thcaterunternehmen beschäftigten Personen, soweit sie nicht die Befreiung von der Versicherung«-Pflicht erwirken, der Krankenversicherungspflicht nach Maßgabe der Bestimmungen des Gesetzes, betreffend die Unfallversicherung und die Krankenversicherung der Arbeiter, unterliegen. ! (Niederösterreich.) Der niederösterreichische' Landtag beschloss, den Unfallversicherungs-Beitrag für ^ bäuerliche Besitzer von Göpel-, Dresch- und Futter-, schneidemaschincn, deren Betrieb versicherungspflichtig ^ ist. aus dem Landesfonde zu bestreiten. Der Gesetz' entwurf wegen dirccter Wahlen in den Landgemeinden wurde mit Zweidrittel-Majorität angenonnm". U den Antrag Ricgler auf Einführung des EhccoW', wurde mit 31 gegen 13 Stimmen UebergM s Tagesordnung angenommen. . ^ hs, (Die ungarische Regierung) WM reils in der nächsten Zeit im Reichstage einen ^,^ entwurf einbringen, durch welchen der zu A".".,.^„ kroatischen Hypothekenbank die gleichen P""^ wie dem ungarischen Aodencredit > Institut eingerm werden. <^fM (Zur Situation) Eine officieNe nn^ Kundgebung beklagt, dass ein Theil der f""^''". Presse fortfährt, den dem deutschen Kaiserpaarc °^ dcu Sultan, die Regierung und alle Classe" ^l g völk.rung Conslautiiiop ls'bereiteten Empfang d"")^ falsch erscheinen zu lassen. Der Verdruss, wM ,^ dcr Sprache dieses über die orientalischen ""M ^ offenbar schlecht unterrichteten Theiles dcr fra'^l ^ Presse durchdriugt, beweist nnr. dass dieselbe M " diesen Besuch in' eine falsche Stimmung versetzen " indem sie einem Act d^r Höflichkeit politische» ^ ratter »nd Folgen beimisst. die er nicht hatmw ^ habeu kann. — Dcr Sultan verlieh dem M'M"" Aenßern. Said Pascha, den Imtiaz-Orden. ,^ (Aus Italien.) Nach einer römischen O»,^ der «Pol. Corr.. sieht die dortige diplomats ^ der nächsten Thronrede des Köil'gs von 5M'^n< großem Jut. resse entgegen. Man hofft, dass die ^ ^ rede eine beruhigende Wirkung haben wird, .!) ^„, wartet, in derselben, von den' gewohnten VerM ^ gen friedlicher Gesinnnngen abgesehen, !l^e ,. ^ deutungen zur Orientierung über die europ^i 1 ^ litik zu finden, wie sich dieselbe seit diesem Vu entwickelt hat. ^le' (Die Republik B rasi li en.) E'"em ,^ qramm aus Rio de Janeiro zufolge "hält der t^ Dom Pedro als Entschädigung für seine ^>u"' ^lt 2'/, Millionen Dollars bar sowie eiu 3"^'^z von 450.000 Dollars. Gegen den SchwicgcrM ^ Exkaisers. Grafen En. welcher wenig beliebt Ml' ^ ! ein Dccret erlassen, welches ihm für ewige H^r Betreten Brasiliens bei Todesstrafe verbietet. ^^ i (Deutsche Wehrmacht.) Die BM ^ Mission des deutschen Reichstages nahm e'"!""'« " ^ Reichs-Militärgesetz (Organisation zweier neuer ^ corps) an. Der Kriegsminister begründete o» ^^ läge, welche, aus dem inneren Bedürfnis . , .^le! erwachsen, eine Art Abschluss bilde und m i Verbindung mit dem französischen Wehrgezetz ^ ^ (Vom Congo.) Congo-Staates. Van Eetuelde, erstattete ds'"^^ Leopold von Belgien einen langen Bericht, "' ^ ^ er alle Maßregeln aufzählt, die der Congo-v' griffen hat, um den Sclavenhandel zu unteroru^^ Tagesneuigleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, ""^„d ungarische Amtsblatt meldet, für die d»'^ ^ ^e geschädigten Bewohner von Bielopotot 500 ft.. ' ^il der Gcminde Szitnya nnd Stefulto 60 "... ^ Schulbau in Izbl.gya 100 ft, für die InN ^ fl,, der Schus(iel)äu5e in Komlus und Mmsel »e ^z< für dcu Schulbau in Papina. Vanyorka lln" ^ marth je 100 st., für das PfarrhausM^^-- übereinanderstehende Häufer- und Gartenmauern durch zwischendurch lugende Palmen« und Bananengruppen zu einem malerischen Bilde vereint werden, über dem sicli, dem Namen zur Rechtfertigung, stolz thronend die hübsche, mit einem Thurm gezierte Glorakirche erhebt. Der größte Platz Rio de Janeiro's ist der ziem» lich im Mittelpunkt der Stadt gelegene Campo de Santa Anna, nach der gleichnamigen, an der Nordseite des Platzes gelegenen Pfarrkirche so benannt. Osficiell führt der circa 600 Meter lange und halb so breite Platz die Bezeichnung Pla^a d' acclamcM zum Andenken an die hier am 12. October 1822 von Dom Pedro I. verkündete Erklärung der Unabhängigkeit Brasiliens. Bis in die neueste Zeit war dieser Platz ein wüstes Feld, das fast nur den zahlreichen schwarzen Wäscherinnen zustatten kam. die hier ein großes gemauertes Bassin als gemeinschaftlichen Waschlrog benutzten und dann auf dem Rasen d.3 Platzes die Wäsche zum Trocknen auslegten. Als Vurmeister vor mehr als dreißig Jahren Rio besuchte, entwarf er von di,sem Platze folgende Schilderung: «Hier sieht man neben den ungepflasterten kothigen Fahr« und Fuhwegeu allerdings Kehrichthaufen, alte Lumpen, zerriffene Schuhe in Masse, zerfetzte Hüte und stellenweise noch viel undelicatere Gegenstände herumliegen; aber der Platz ist außerhalb des besseren StadttheilZ. hat nur wenige gute Häuser, obgleich das Senats» und Museums-Gebäude seine bnden langen Seiten zieren, und gleicht mchc einem abgelegenen Felde, als dem Centrum einer großen Hauptstadt, wofür er doch in mancher Beziehung gelten soll, denn hier werden die großen Paraden zur Feier der Unabhängigkeit«« Erklärung Brasilien« und der Annahme des constitu-tionellen Regiments abgehalten. Schon Wappäus meinte, dass dieser verwahrloste und durch den darauf angehäuften Unrath wahrhaft ekelhafte Platz nach semer Lage und Ausdehnung ganz! dazu angethan wäre, zum herrlichen Part umgewandelt zu werden, welcher der Stadt nicht allein zur Zierde, sondern auch in hygienischer Beziehung zu großem Vor> theile gereichen würde. Diese Umwandlung hat sich nnn ^ in den letzten Jahren in überraschend gelungener Weise ^ vollzogen. Der ganze, durch ein elegantes Gitter um« friedete Platz ist in eine herrliche, frische Anlage um»! gewandelt, von Wass> r durchzogen, mit hübschen Kunstbauten, Brücken und Grotten und mit d^r allermannig-falligsten Vegetation geziert. Tadelloser englischer Rasen «verkleidet als saftig grüner Teppich das leicht wellig erhobene Terrain, und ^ die Bosquets, welche die Wege begrenzen, sind trotzt ihres kurzen Bestandes hoch und kräftig. Mit wirklichem Geschmack sind namentlich die verschiedenen kleinen! Brücken ausgeführt, indem fie, obwohl durchaus mit! Stein und Cement hergestellt. Holzbauten aus nn-! behauenen Stämmen imitieren. Wenn mau diese schweren Baumstämme, welche den Brücken als Brüstung dienen, nicht gauz genau betrachtet, so glaubt man nicht, dass ei dem Künstler habe gelingen können, dm Stamm bis auf die Kleinigkeiten, wie den Querschnitt dcr ab» gehauenen Aeste, so täuschend nachzuahmen. Die Anordnung der Bäume und Sträucher in Vosqnels, die Vertheilnng der auffälligeren großblätterigen Pflanzen, wie namentlich der in vielen Arten vertretenen Palmen, über die Nas.nfläche ist sehr ge-schmackuoll; den Campo de Santa Anna halte ich sür einen der schönsten Plätze, den es im Innern größerer Städte geben mag. —„—------------------------------------------------.----- «err»' Nachdruck «" Noman aus dem Englischrn voi, Hermine »r (»1. ssortschuna.) . ^ hil «Oder vielmehr ist es deine Pha"^^„ M ganz gewöhnliche Dinge in einem romanM^^ la< erscheinen lässt,» sagte Natalie, während ^51 chelnd zu ihm hinüberschaute. «Sind Sie romantisch angehauchts» «Nein. ich glaube nicht.» «Also ein wenig Phantast?. . ^l. "b" «Keineswegs. Ich war es mellelcht ei> mit den Jahren habe ich es abgestreift.» Isabella seufzt". ^ c, pros«"'?, «Ist es nicht traurig, dass wu g"^^"^ werden, wenn wir älter werden?» sagte ste. * ^ Ltt zum Beispiel jetzt nicht mehr daran, da, >l und Beständigkeit in dcr Welt g'bt. " O^el l'' oder sechs Jahren hätte ich selbst """':, .eg""^ Himmel heftig widersprochen, wenn er «u v so ctwas behauptet hätte.. . «erst^ l!,le Während sie so sprach, warf sie ein"' " hM Blick auf Natalie, deren dunkle A»ge" ^ Traurialeit vsrriethen. , ,5..» sie ^,,„ Wer war der am meisten Sch'lld A „„I 'h' Hugh? Welches Recht halte sie. einc >''° sche'"' zu fordern, die sie selbst ihm - "'"?, dass "«/,, - nicht gewährte? Konnte sie erwaül . „ zM tren bleiben sollte, nachdem sie mlt c>u ^ „»^ gesagt hatte, dass er sie verlassen und " '-'^chc" weil sie einem andern ihre Hand ö schlössen sei? ^^nHeltnnll lltl. li68. 2297 ^I. November i«8». jl M'k"holische Kirche in Levelek und Märtouhkgy I »,"" N, flir die griechisch-katholische Kirche in Nagy-^'50 fl.. den' Schnlban in Väradla 100 fl., die »2 ^ Kirche in O-Becse 150 fl. und die evan' zeich ^^ in Szentivän 100 fl. zu spenden H, ^- (Telephon Wien-Budapest.) Wie uns aus Ii^ F'u^ldct wird, sind die Arbeiten an der Telephon-b»sz?^"'^"baftest mit solchem Eifer betrieben worden, h^'° Mä«gel der ungarischen Linie bereits beseitigt H ^ >'"d und dass der Verkehr zwischen den beiden ^ ^"e", allerdings nur zwischen diesen und noch nicht li ^u'A Verkehr, am 1. December wird beginnen ^^(Menschenhandel,) Aus Pancova telegra-l»i^"^"' Die Polizei kam einer Verbrecherbande auf ^ttllnn ' ^ sich prosessionsmäftig damit befasste, für z^^ungslocale der Ballanländer Menschenmateriale ^steii 1 ,^^ils durch Versprechungen von Gouvernanten-ielyy' ^,'^ unter sonstigen verlockenden Vorspiegelungen "wen V)" '^" ^^^" ^"'" verlassen der Heimat. Die Undl» ^" geriethen in die Hände von Menschen-bei zu " ""b giengen rettungslos zugrunde. Die Häupter ii, ^ °^ Milka Iovanovic und Martin Levar, wurden dftser Momente verhaftet, als fie eben ihr neuestes e?det>i« "" ^bnes fünfzehnjähriges Mädchen, zum Schiff ""'"en wollten. Zch^ (Ein literarischer Scandal.) Der >K h " Iranz Hedrich versucht es. in einer von Wo^ «gegebnen ^"^"" nachzuweisen, dass die W . ' °ls deren Verfasser bisher Alfred Meißner schrie? ^°" diesem, sondern von ihm (Hcdrich) allein ^zu « f.^°^" ^"^' Meißner habe nur seinen Namen kei^/^ln grässliches Verbrechen.) In einem ^"ten M-^" "°" ber Stadt Foggia in Italien ent-s!ehe^/3""^rten wurde eine aus fünf Personen be-c»>^z ^"ilie ermordet in einem Brunnen und ein H»n ^^ "^. gleichfalls ermordet, im Hause aufgefunden, ^ivil das Verbrechen für einen Racheact. Mehrere ^"en wurden verhaftet. ^Äli, " vorsündflutlicheS Niesenthier.) weiter . ""^ Neu-Seeland waren diesertage einige l»i s^ "'l dem Einfriedigen einer Besitzung beschäftigt, Üiehen "^ Ueberreste eines vorsündflutlichen Ungethüms ^Ales?^ allfgefllndencn Knochentheile bilden Theile ^pen! ^'"^ ^" vollständige Mrbelsäule nebst den l3o c> ^ Thieres. Das Slelet hat eine Länge von ^lbtlcn' Ehrend der Durchmesser der Cavitgt des ^,?"s 17 Zoll beträgt. Welcher Thiergattung die "'H w/" Zerleste angehören, hat bis jetzt noch ^gestellt werden tonnen. «>»er N.^'er verbrauch der großen Städte.) M ptl, ?^ "ber den Vierconsum ist zu entnehmen, kllin 3^°^ °uf den Kopf in Wien 296 Liter, in ^ Liter ^"' in London 254 Liter, in Paris °l«alsi,'.'" tünchen 492 4 Liter Vier kommen, fo '^l jft ui Bezug auf Vier München die erste Groß. ^ise?^n chinesischer Physiker.) An der « 2-Tlck e hat Samstag der chinesische Student Ü!> ?l.'t5°ng mit Auszeichnung das Rigorosum ^^^Mbestanden. Er wird in seinem Vaterlande die erste fiir diese Wissenschaft errichtete Lehrkanzel er« halten. — (Die Geigenkünfilerin Teresina Tua) hat sich am 12. d. M. in Turin mit dem Advv' caten Grafen Giuseppe I. Franchi - Verney della Valetta vermählt. — (Schlau.) «Du sagst, das Rauchen verkürzt das Leben. Mein Vater ist ein starler Raucher und ist netto 73 Jahr.» — «Ja, aber wie alt wäre er jetzt, wenn er nicht geraucht hätte!» Local- und Proliinzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. Elfte Sitzung am 12. November. (Fortsetzung.) NbgHribar referierte namens des Finanzausschusses in ausführlicher und instructiver Weife über § 5 des Rechenschaftsberichtes: «Hauptbilanz des Laibacher Lotterie« Anlehens» vom 31. December 1886. Die Hauptbilanz zeigt im Soll und Haben die Summe von 1,775.317 fl. 26 kr. Gegen die vorjährige gleichartige Summe hat sich der Stand um nahezu 200.000 st. vermindert, was einerseits dem geringern Stande der Obligationen, anderseits dem günstigen Course zuzuschreiben ist. Der Verlust« und Gewinnconto beziffert sich unverändert mit 83.231 st. 40 kr., an der Specialreserve hingegen musste ein Betrag von 4117 fl. 8 kr. abgeschrieben werden, weil bei dem Verlauf der ungarischen Papierrente per 400.000 st. ein Verlust von 11.262 fl. 26 kr. zu verzeichnen war, während der Gewinn überhaupt 7165 st. 18 kr. betrug. Dieser im Annuitäten - Conto eingerechnete Gewinn ist gegen das Jahr 1887 um 3033 fl. 12 kr. günstiger, und zeigt der besagte Annuitäten - Conto im ganzen per 72.836 fl. 65 kr. gegenüber dem Anlehen per 1,471.875 fl. eine Verzinsung von über 4 - 9 Proc. oder nahezu 5 Pro» cent. Der Stand der Obligationen betrug mit Ende deS Jahres 1888 an Papierrente 660.000 fl. und an 4procentiger Goldrente 160,000 fl,, zusammen 820.000 fl. Nominalwert. Die Coursdifferenz berechnet man sich mit nur 22.204 fl, gegen das Vorjahr günstiger um 114.267 st., und waren die Obligationen im Depot der niederösterreichischen Escompte-Gesellschasl, bis auf 76,000 st., welche beim k. l. Zahlamte a!« Caution hinterlegt waren. Das vorgelegte Gesammt.Inventar de» städtischen Vermögens wurde ebenfalls geprüft, und ist in demselben ebensowohl der Wert des Schlachthauses als des im Kasernenbau investierten Capitals ersichtlich, abgesehen davon, dass die r<>spectiven Beträge ohnehin in die Hauptbilanz eingerechnet wurden. Im Schlachthaus sind investiert 173.513 st., die Schuld der Stadtgemeinde an den An« lehensfond beträgt 144.197 fl. (die ausgeliehen wurden zum Baue der neuen Volksschule, des Nolhfpitals lc.), die Schuld des Armenfondes 5500 st.; in der Infanterie-Kaserne sind investiert 436.783 fl.. in der Wasserleitung bis Ende December 1888 39.788 fl. (mittlerweile bis Ende October 1889 circa 280.000 st) Da« vorgelegte Präliminare des Anlehensfondes für das Jahr 1689 weist nach ein Erfordernis pr. 75.721 fl. 91 kr., eine Bedeckung pr. 80.418 st. 32'/, kr., somit einen Ueber-schuss von 4696 fl. 41'/, fr. Die Bedeckung ist insoserne zu gering angeschlagen, weil das Erträgnis der Kaserne mit nur 21.700 fl. offenbar zu wenig eingestellt wurde Hvtt Me. nüchterne Verstand, der alle Illusionen b' und >< ^"'ge so zeigt, wie sie in Wirklichkeit ^» i„ ^' wie wir sie gern hätten, antwortete chr k^lch!"" " Wgte ihr auch. wie thöricht und un-^V^ die Eifersucht war. welche sich in ihrem . z?°'' antwortete Lionel. «Kennen Sie die Lyn« sie. ,!"'"e den Hauptmann Otto Lyilwood.» ver-!»! 'Ja ' Wie ich glaube, jcht hi»r weilt.» "e kl,'" weilt in Lyuwuod-Hall. seit Sir Ralph ^ '^essf, 5" ""ch Hause gebracht hat.» "l sein? ^""auschnng diese Heirat für ihn ge. ^'Hohl Kl/ rief Isabella aus. ' sie v n ' lte sie es gewesen sein, und dennoch bischen ^ keinen so großen Unterschied filr ihn ^ I' d"!" sein Onkel ist so leidend, dass er '^imi/^ mehr lange leben wird.» l>» '^z ?? ^as fehlt denn Sir Ralph?. ' "ick^Krr »? niemand genau zu wissen. Erlebt tzh"tvie 7 "jchüpfmlg und Hinfälligkeit uud kann »H ^ ist '""" thätigen Lebensweise nachgehen. ^/'M^"chml'g. Or will sich snncn Znstand Ue zu tbm"'>"dern zwingt sich sogar vielmehr, V^'rd , "r ihm geradezu schädlich sind.» . ^a^ 'ücht zur'HoHeit kommen?» fragte Ü bni ^ar l? ^ es wenigstens versprochen, denn ^ ertlü/l" besonderer Liebling von je her. und "s bei '..^ls "ichts ihn verhindern sollte, chrer «"wohnen.» «Er hat recht.» sagte der Banquier galant, «denn nur seltrn wird einem Manne das Glilck zutheil, eine so schöne Braut sehen zu können, wie sie es sein wird!» Niemand als Isabella bemerkte das widelwillige Schaudern, welches Natalie durchbcbte. während der-jenige, dem sie binnen kurzem als Gattin angehören sollte, diese Worte sprach — Worte, deren Mittelpunkt das Eine bildete, daran sich alles andere reihte, wie eine endlose Kette von Leid und Iamlmr — das Eine, das ihr näher rückte mit jeder verrinnenden Minute, wie ein unabwendbares Verhängnis — der Gedanke an die Stuude, welche sie auf immer verbinden sollte mit dem Manne, den sie nicht liebte und den sie nie und nimmer würde lieben können . . - 2 9. Capitel. Sir Ralph Lynwood kämpfte gegen sein über-handnehmendcs Leiden mit eimr eigensinnigen Beharr-lichteit eines Menschen, der die Kraft deS Gegners, mit dem er es zu thun hat. nicht kennt. Er wollte einfach nicht nachgeben, zwang sich. seiner gewohnten Thätigkeit zu leben, und hörte weder auf Otto's War-nungen noch auf die Bitten seiner Frau. Adrienne selbst gieng. bleich und lridend aus« sehend, einher; sie hatte alle ihre sonstige Frische und Heiterkeit verloren. Ihr Gatte bemerkte ihre Verände-rung sehr wohl, aber in seiner eifersüchtigen Verbitte-rung schrieb er sie dem Umstand zu. dass sie sich in ihrer Ehe unglücklich fühle. lFortiehung folgt.) und infolge dessen bestimmt erwartet werden kann. dass sich der faktische Ueberschuss auf nahe 8000 fl. berechnen wird. — Der Referent beantragte schließlich, die Bilanz zur Kenntnis zu nehmen. Abg. Luck mann constaliert mit Befriedigung, dass die Kritik, welche von der Landtagsminorität über die Gebarung mit dem Lotterie-Anlrhen der Stadtgemeinde Laibach wiederholt geübt wurde, nicht ohne Erfolg ge» blieben sei. In der letzten Bilanz wurden unter den Activen 136,531 st. unter «Conto über den Courswert der Papiere» aufgenommen, und erst vom Referenten wurde mitgetheilt, dafs diese Zumme drn Coursverlust bedeutet, welcher bei dem Anlaufe von Papieren erlitten wurde. Indessen sind glücklicherweise die Papiere wieder gestiegen, wodurch es möglich wurde, diesen Verlust auf 22.264 st. 78 kr. in der letzten Bilanz zu vermindern, und vom Referenten habe man nun erfahren, dass nicht nur die Verminderung des Papierbesitzes und der darauf lastenden Anlehen seitens einer Bank stattgefunden hat, sondern dass indessen eine weitere bedeutende Veräuße» rung der Papiere stattgefunden hat und mit dem Erlöse die Bankvorschüsse vollkommen gedeckt wurden. Bei dieser Veräußerung der Wertpapiere sind nun infolge der befriedigenderen Bölfenlage derartige Course erzielt worden, dass der Verlust bei dem Besitze an Obligationen eingebracht und diese bedenkliche Altiopost künftig hoffentlich aus der Hauptbilanz verschwinden werde. Redner con-statierte sodann, dass das disponible Vermögen des Lotterie-Anlehens ausreichen werde, um die Kosten der Wasserleitung zu decken, und dass das im Vorjahre dafür angesuchte Darlehen von 500.000 fl. nicht nöthig sei. Abg. Luckmann sprach schließlich den Wunsch aus, in der Bilanz über das Lotterie>Anlehen mehr Klarheit und Deutlichkeit herbeizuführen. Referent Hribar bestreitet, dass die heuer vorliegende Bilanz sich gerade infolge theilweiser Berück« sichtigung der von der Landtagsminorität geübten Kritik günstiger gestaltet habe. Die großen Coursverluste früherer Jahre seien bloß zufällige infolge unberechenbarer Con-jecturen gewesen, und auch die krainische Sparcasse habe z. B. damals große Cour«verluste zu verzeichnen gehabt. Das im Vorjahre verlangte neue Anlehen sei nicht bloß für die Wasserleitung, fondern auch für die Canalifierung und andere außerordentliche Ausgaben der Gemeinde bestimmt und sei daher nothwendig. Der jetzige Gemeinde-rath habe die große Kaserne gebaut, werde die Wasserleitung einführen nnd plane noch weitere Unternehmungen, indes der frühere Gemeinderath das Colifeum laufen wollte und die Wasserleitung schwerlich ausgeführt hätte. Abg. Dr. Schaffer constalierle in thatsächlicher Beziehung, dass seinerzeit der Ankauf des Coliseums lediglich ein Project war, das ventiliert wurde, dass aber nie die Absicht bestanden habe, dorthin die neue Kaserne zu stellen. Rebner bemerkte ferner, dafs der frühere Gemeinderath das Lotteril-Nnlehen ausdrücklich und in erster Reihe behufs Durchführung der Wasserleitung ausgenommen habe und dass daher die Vermuthung ausgeschlossen sei, derselbe würde dieses Anlehen nicht zu dem hiefür bestimmten Zwecke verwendet haben. — Sodann wurde die Bilanz des Lotterie-Anlehens mit Majorität genehmigt. Hierauf referierte Abg. Kavcic über das Einschreiten der Gemeinde Iablanih um Erklärung der die Bezirks- mit der Reichistrahe bei Verbovec und Unter-semon verbindenden Straßenstrecke als Bezirlsstrahe und beantragte, das Gesuch dem Landesausschusse zur Er-Hebung und eventuellen Antragftellung abzutreten. — Der Antrag wurde angenommen. (Schluss folgt.) — (Aus Gottschee) berichtet man uns unterm Vorgestrigen: Zu Ehren des Allerhöchsten Namensfestes Ihrer Majestät der Kaiserin wurde in der hiesigen Pfarr-lirche um halb 9 Uhr ein feierlicher Schul - Gottesdienst abgehalten, welchem die Schuljugend des l. k. Gymna» siums, der Volksschulen, sowie Schüler der hiesigen Fach-schule für Holzindustrie, nebst den Lehrkörpern beiwohnten. Unter den sonstigen Andächtigen war namentlich die Damenwelt reich vertreten. Während der hl. Misse gelangte unter der Leitung des Herrn Friedrich Kaucky ein Kyrie zur Aufführung, wobei unser bestverdienler Tenorist Herr Joses Verderber vielfach Gelegenheit fand, feine ebenso kräftigen als gut geschulten Stimm-mittel. unterstützt von einem distinguierten Männelchore, zur vollen Geltung zu bringen. Die Vollshymne und daS Tedrum bildeten den Abschluss der erhebenden kirchlichen Feier. X. — (Aus der Laibacher Diöcefe.) Das k. l. Ministerium für Cultus und Unterricht hat mit Erlafs vom 18. November 1889, g. 1904. bewilligt, dass in Podraga eine selbständige Seelsorgestation, ausgestattet mit allen Rechlen. welchen den Pfarren zustehen, errichtet werde. Gleichzeitig wurde die l. k. Landesregierung beauftragt, im Einvernehmen mit der Gemeinde die Einkünfte des Pfarrers von Podraga festzustellen. Wie der «Slovenec» weiters meldet, wurden die gleichen Verfügungen inbetreff der Ortschaften Gotsche. Planina und Sturija getroffen, welche ebenfalls zu selbständigen Pfarren erhoben werden sollen. Desgleichen sind St. Veit und ^Macher Zeitung Nl. ii68. 2298 21. NovembttM^ Schwarzenberg in die Reihe der wirklichen Pfarren zu stellen, eventuell auch der Seelsorgestation Lozice die Selbständigkeit zuzuerkennen. Inbetreff Podkraj, Col, Vrabce und Vudanje werden besondere Verfügungen getroffen werden. — (Aus dem Landtage.) In der gestrigen Sitzung des krainifchen Landtages wurde in der Theater-frage post tot äigerimiuii, rorum endlich ein entscheidender Schritt gethan, und wird nun mit dem Baue im kommenden Frühjahre begonnen werden. Als Referent fungierte der Abg. Hribar, welcher namens des Finanzausschusses den Antrag stellte: Der Vericht des Landesausschusses, betreffend den Wiederaufbau des landschaftlichen Theaters in Laibach, wird zur Kenntnis genommen und der Landesausschuss beauftragt, mit dem Baue im nächsten Frühjahr zu beginnen. Als Bauplatz wird der Kaise»Iosef-Plah acceptiert und für die Abtretung desselben der Stadtgemeinde der Dank des Landtages ausgesprochen. Hinsichtlich der Baukosten hat sich der Landesausschuss nach dem Landtagsbeschluss vom 22. October 1888 (womit die Baukosten mit 190,000 fl. festgestellt wurden) zu richten. Die Anträge des Referenten wurden vom Haufe ohne Debatte angenommen. Außerdem wur» den in der gestrigen Sitzung auch der Gesehentwurf, be» treffend die Hebung der Rinduiehzucht, und der Antrag, betreffend den Bau der Landwehrkaserne in Laibach, angenommen. Die nächste Sitzung findet heute statt; auf der Tagesordnung steht u. a, der Bericht, betreffend die Entwässerung des Laibacher Morastes. — (Deutfche Theater-Vorstellungen.) Wie bereits gemeldet, beginnen zu Anfang der nächsten Woche im hiesigen Redoutensaale die angekündigten deutschen Vorstellungen der Gesellschaft Freund. Im Nachstehenden publicieren wir das Verzeichnis des darstellen» den Personales. Oberregisseur: Herr Alfred Freund, Regisseur: Herr Adolf Schaf fer. Damen: Ida Boose, Poldi Pitsch, Alice Poschc, Jenny Höfer, Fifi Keller, Hermine Thomas-Söld, Valesca Dietrich, Paula Sanda, Mitzi Mandas. Iosefine Bogner und Leopoldine Brosch. Herren: Rudolf Exel, Adolf Schäffer, Leopold Schratten» bach, Fritz Sohm, Hermann Schenk, Johann Roll, Josef Vrofch, Carl Friefe, Emil Schauer, Carl Soudek und Fritz Rofenberg. Kapellmeister Herr I. Manas, Souffleur Herr Herman Ofinsly, Inspkient Herr Treumann. Repertoire: Novitäten: «Die berühmte Frau», Lustspiel in 3 Acten von Schünthan und Kadelburg; «Cornelius Voß», Lustspiel in 3 Acten von F. v. Schönthan; «Galeotto», Schauspiel in 3 Acten und einem Vorspiele von Eche-garay; «Gräfin Sarah», Schauspiel in 5 Acten von Georges Ohnet, und «Francillon», Comödie in 3 Acten v. A. Dumas; weiters «Der Fall Clemenceau», Schauspiel von Alexander Dumas und Armand d' Arbois; «De-coriert», Lustspiel in 3 Acten; «Die wilde Jagd», Lust» spiel in 4 Acten von Fnlda; «Ein toller Einfall», Schwank in 4 Acten von Carl Laufs; «Der Strohmann», Schwant in 3 Acten von Heinrich Osten und Gustav Davis; «Coa», Schauspiel in 5 Acten von R. Voh; «Wilddiebe», Lustspiel in 4 Aufzügen; «Alexandra», Schauspiel in 3 Acten von R. Voß; «Die Gigerln von Wien», Posse mit Gefang in 3 Acten und einem Vorfpiele von Wimmer. Schau-und Lustspiele: «DerHüttenbesitzer», «Goldsische», «Rosen« kränz und Güldenstern», «O diese Schwiegermutter», «Eine alltägliche Geschichte», «Memoiren des Teufels». «Dora», «Cyprienne», «Weib des Claudius», «Die Fremde», «Freund Fritz», «Das Stiftungsfest», «Wohlthätige Frauen», «Glücklicher Familienvater», «Die Tochter Nelials», «Der liebe Onkel», «Dr. Klaus», «Der Veilchen-frefser», «Ultimo». Possen mit Gesang und Volksstücke: «Drei Paar Schuhe», «Das Blihmädl», «Mein Leopold», «Von Stufe zu Stufe», «Hasemanns Töchter, «Ihr Corporal» und «Der Stabstrompeter». Abonnement für 24 Vorstellungen: Parterresitz 1.—6. Reihe 20 st. Par-terresitz 7.—12. Reihe 16 fl. Parterrefih 13.—16. Reihe 12 fl. Galleriesih 1. Reihe 9 fl. Die Abonnements werden bei Herrn Till entgegengenommen. Der Tag der ersten Vorstellung wird mittels Placaten bekannt gemacht werden. — (Section «Krain» des Alpenvereines.) In der am vergangenen Montag abgehaltenen Versammlung der Section «Krain» des deutschen und österreichischen Alpenvereines besprach der Obmann Prof. Voh das kürzlich erschienene Werk Schweiger von Lerchenfelds: «Veldes, eine Idylle aus den jütischen Alpen,» eine durch die Art der Darstellung sich günstig von der gewöhnlichen Form unserer Reisebücher unter» scheidende Schilderung des oberlrainischen Gebirgslandes, deren Wert durch die schönen Illustrationen — nach Zeichnungen von Ladislaus Benesch — noch wesent» lich erhöht wird. Hierauf folgte ein Vericht über die Humphry-Davy- Gedenktafel in Würzen, unter gleichzeitiger Vorlage einer Probe des verwendeten Steines und einer Skizze des Haufes, in dem der berühmte Naturforscher wohnte. Herr Uebungslrhrer I. Sim a hielt sodann den angekündigten Vortrag: «Las Nock-gebiet in Oberlärnten.» Er führte uns aus eine Kara-wankenhöhe, wo das bezeichnete Gebiet, dessen Bergformen im Volksmunde den Namen «Nock» — so viel als Kosel — sichren, aufgerollt vor uns liegt. Ueber Villach geleitete der Vortragende die Zuhörer durch das liebliche Trefenerthal in eine klammarlige Schlucht, die den Eingang in das Gegend-Thal bildet. Zwei kleine Gebirgs-Seen, der Nsriher und Brennsee, liegen hier in stiller Waldeinsamkeit. Der Redner schilderte dieses Gebiet in orographischer, geologischer und landschaftlicher Beziehung, wobei der bezeichnenden Pflanzen- sowie höhern Thierformen und der weitreichenden Fernsicht von der Höhe des Meer-, Rosen- und Wüllaner Nocks gedacht wurde. Zum Schlüsse wurden die Sitten und Gebräuche dc>- Bewohner eingehend besprochen. Mittheilungen über Anlage der Ortschaften und Gehöfte, Erwerbszweig?, die religiösen Verhältnisse, die durch den Umstand beachtenswert sind, als im Nockgebiete fast jede Gemeinde eine katho« lifche und eine evangelifche Kirche besitzt, ferner über Lieder, Sagen und Geschichte wurden bei dieser Gelegenheit ein-geflochten. Diese Ausführungen, unterstützt durch Photographien, Panoramen, Pflanzen« und Gesteinsproben, nahmen die Zuhörer mit sichtlichem Interesse und großem Beifalle auf; fie gaben ein gutes Bild über ein selbst dem Geographen noch weniger bekanntes Gebiet der Ostalpen. — (Witwe «Versorgung nach Militär-Beamten.) Se. Majestät der Kaiser hat genehmigt, dass in Hinkunft bei neu eintretenden Versorgungsfällen den Witwen aller in der sechsten und siebenten Nangs-classe stehenden Militär-Beamten ohne Unterschied der Branche die nach den bisherigen Civil-Pensionsnormen für Dienst-Charaktere diefer Rangsclasfen systemisierten charaktermähigen Pensionen jährlicher 525 fl., beziehungs« weise 420 fl., zutheil werden. — (Stereoskopen - Salon.) In Streckers Stereoskopen - Salon im Hotel «Stadt Wien» ist gegenwärtig ein Cyclus von Ansichten aus der Pariser Weltausstellung exponiert. Personen, welche felbst die Pariser Ausstellung besucht haben, loben die getreue und wunderbar plastische Wiedergabe der Bauten sowohl wie der exponiert gewesenen Gegenstände, insbesondere die Kunst» weile aus dem Palais der schönen Künste. Wer die Aus» stcllung in Paris besucht hat, wird hier eine angenehme Erinnerung auffrischen; wer sie nicht gesehen, sich ein Bild von der Großartigkeit der jüngst geschlossenen Expo» sition entwerfen können. Der Besuch des Stereoslopen-Salons kann jedermann empfohlen werden. — (Grässlicher Unglücksfall.) Inbelreff des gestern von uns gemeldeten Unglücksfalles, welcher sich vorgestern an der St. Ptersstraße ereignete, wird uns mitgetheilt, dass Anna Kutner (dies der Name der Verunglückten), Nesitzers-Gattin aus Gleinitz, den erlittenen Verletzungen zwar noch nicht erlegen ist, dass aber wenig Hoffnung vorhanden sei, selbe dem Leben zu erhalten. Das Gefährte ist Eigenthum des hiesigen Fiakers Josef Ferjancic, gegen welchen die Anzeige erstattet worden ist. — (Bankett.) Am 10. d. M. wurde zu Ehren des Herrn Martin Terpotiz, Directors der vereinigten Werke Trifail, Ojstro und Hrastnigg, anlässlich seines Namensfestes im großen Saale der Trifailer Weilsrestauration ein Banlett gegeben, welchem weit über hundert Gäste aus Trifail, Hrastnigg und Sagor anwohnten und welches mit der Festrede des Herrn Verg-verwalters Widra eingeleitet wurde. Der Festredner feierte die Verdienste des Directors um die seiner Leitung anvertrauten Gewerle, um die Gemeinde und den Vezirt. Die Feuerwehr überreichte dem Director ein Ehsendiplom. Der Trifailer Sängerbund sang einige neu einstudierte Chöre, welche beifällig aufgenommen wurden. — (Die Landtagssession) geht ihrem End" entgegen. Die Landtage von Oberösterreich und Steier« marl wurden vorgestern geschlossen; gestern folgte der niederösterreichische Landtag. Die krainische Landes« Vertretung wird wahrscheinlich Sonntag ihre Arbeiten zum Abschlüsse bringen. — (Orientreise.) Die vierte österreichisch-ungarische Karawane nach dem heil. Lande unter dem Protectorate des Generalcommissariats des heil. Landes wird, wie wir mitzutheilen ersucht werden, ungefähr Mitte März 1890 von Trieft abfahren. Es werden zwei Kara« wanen gebildet werden; eine solche erster und zweiter Classe mit ausgedehntem Programme und eine solche zweiter und dritter Classe mit einem Programme, welches sich nur auf Jerusalem und die nächste Umgebung beschränkt. Anmeldungen wollen zeitlich gerichtet werden an Leo Wo erl, Hofbuchhändler in Wien, I., Spiegelgasse 12. Das definitive Programm wird Anfang Jänner ausgegeben werden. — (Gemeinde wähl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeindc Oßiunitz im politischen Bezirke Gottschee wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Josef Ozura von Oßiunitz zu Gemeinderäthen Anton Stimec von Banjaloka und Johann Wolf von Bezgarje. — (Altslavifche Begräbnisstätte.) Correspondent Krahuleh brachte zur Kenntnis der Central commission für Kunst- und historische Denkmale, dass bei Sigmnndsherberg eine altslavische Begräbnisstätte constatiert und mehrere Skelette und Beigaben gefunden wurden. Correspondent Custos Szombathy erstattete ebenfalls hierüber eine Anzeige. A«nst und Aitevawr z. < -(.Die Illustration..) Von d„ «u^ ccdonischer Schwertertanz», ferner zwei ebenfalls >n <^ ^ z,; , geführte, charaltcristische Armeebilder von O. .iu>k, ,, ,,?,,MN seiner Art einziges Gescllschastsbild «Der ^^^"^ "riipp'"^ des Orient-EMcs'szugcs,, in welchem sich eine aristukratischcGesellschast (porträtgctreu wiedcrgeaedciy ^ , ^ ^ > gefunden hat. Weilers sind das Atelier des Malc" " > ^ Porträts der Damen Wildbrandt-Baudius u„d M"' ^^„ erwähnensiuert. Der Umschlag bringt das Bild dcr Ma, ^, ^^ Putoeta. Die Zeitschrift (Verlag vun Mistau O, vm>" Wien, Stcfansplatz) lann bestens Ueueste Post. Original-Telegramme der «üaibacher ^ Wicn, 20. November. Ein kaiserliches Y^ schreibe!« an den G, afen Taaffe vom 18.".^-den Reichsrath auf den 3. December ein. ^ Trieft, 20. November. Die deutsche Esca^.^ stehend aus den Panzerschiffen «Kaiser», V' „^ land». «Friedrich der Große» und «PmlfM». ^ dem Commando des Contre-Adnnrals H^'""'"^. morgens 9 Uhr abgedampft. Der Auiso-Dampscr «" blieb zurück. ' . ^ ,.^,.^0^ Berlin, 20. November. Das Ennn-PaM, ^ erhielt heute Telegramme, wonach in 2amu «^ 5. u. M. zurückreichende Briefe von Peters/'U^ sind. Die Expedition befand sich zur Z"t m " ^> und waren sämmtliche Theiluehlmr wohlauf- ^" nichte von der Vernichtung der Expedit"» " hiedlirch wieder bedeutend an London, 20. November. Der Vraner^beM ^ Giiinneö in Dublin stiftete fiir die ErrMH^ Arlniter-Wohnnnqen 250.000 Pfund Sterw'g ^ für London. 50.000 für Dublin). . „^ Oc- Hamlmra, 20. November. Hier emge""» z„ richte aus Pernambucu meldm von V"^rei .M^' einer Gegenrevolution vun elf nordisch"' ^ Brasiliens zu Gunsten des vertriebenen «"1^- .^c Nio dc Janeiro, 20. November. ^" ^B" Miinster.Präsident, Mitglied des Staatsratycs Ouroftreto. hat sich heute nach Cliropa elMi^^- Anssctommcuc Hrcmdc. Am 19. November. ^M '^ Hotel Stadt Wien. Ilch, Hausner, Nucll, Fntsche,^ ^„, Mittler, Kaufleute. Wien. — Wellermin. Prag. Gärtner. Godouic. — Cujak. Kaufm.. Trieft. ,. ^ZM"' Hotcl (Ätfant. Bleuer. Alina, Morgenstern, Metrin) ^M, ^ Kaufleute! Sohm, Schauspieler, Wien. ^ V"^'. " ? Heirettl. Kaufm., Linz. - Mayer, Fabrikant, M",^ hM. goric, s. Frau, Gurlfeld. — Wirl, Kaufm.. ^1^- ^ge»' Forstmeister, Gottschee. — Maierzodt, Restaurant, — Perlo, Gdrz. ,. ..< Neistl'V'-. Hotcl Sudbalmhof. Venturiui, Italien. - AlMc c. t, ^^c> Marot, «audstrafl. — Spitz, Fünflirchen. ^ ^ Krch,V>!> Director, Littai. — Texter, Infpector, Graz. ^^^-^ Verftorbcm. ,^ ^5' Den 19. Nouember. Anna Klopcar, ^s'K ^„'l'"'!' Vrunnaasse ?. Bronchitis. — Johann Slatuer. ^^^M ' 25 3-. Mer Marlt 4. TubercMe. - Varthel'M ^ ^ Arbeiter, 70 I,, Rebcr «. Lungencinphyscm. ^ ",,ü,ldu»g-Hausmeistccin. 56 I.. Congressplah 12, Lungenems Im SPitale. S>ebn'^" Den 16. November. Francisca Dolenc, " Tochter. 4 Tage, Atrophie. , Ziebl"^ Den 1l). Noucmber. Maria Dolcnc, Gattin, 87 I., Lungenentzündung. ____ ,„,. <. Laibllch, 20. November. Auf dem heutigen Mari'- ^ Ztl ucn: 8 Wagen mit (Yetrcide. 7 Wagen mit V und 19 Wagen und 3 Schiffe mit Holz. _______Durch^chnitts-Preis^^^^-TM Weizen pi. hettolit. tj 6li t> 95 Butter pr-«no ' ' ^ 3 ^ Korn » 4 71 5) 45 Eier pr. Stu« - ' ^ 8 ^ Gerste . 4^9 4 90 Milch pr. U'tcr . ' 55 ^ Hafer . :^ 9 3! l0 Rindfleisch pr- K^ ^ 54 ^ Halbfrucht . -------5,«<» Kalbfleisch ^"?^^ Heiden . 5 20 5!90i Schweinesiei!^ -^ ^ Hirse . 4 55 b 80 Schöpsenfleifch ' ^-.^ ^ ltuluruz . 4 87 5 - Händel pr. Stücl - ^ ,? ^ ^. Erdäpfel 100 Kilo 3 21-------Tauben 2 3^ ^ Linsen pr. Helwlit, 12-----------Hm pr. M.-^". ^5^, Erbsen . 13-----------Stroh ' «r. .^^ Fisolen . 10 50 - - Holz, hartes, p 7 l5 Niudsschmalz Kilo 1----------- .^.« . ^^ Z^ Schweineschmalz» - 70-------— ""^7^ Speck, frisch. . - 54-------Weni,roth.,1"^ ^.^^ — geräuchert . — ««-------— weiner. ^^---^ ----------------?——^ " i., ^ailn^ MetcorololMche Bcol,achtimM^_^^^ i .i «« ß...... ...^"'jß ? U. Ng 752^^.'<^4 "Nz. schwach ^,yöllt 20 ! . N. 751-8 2 4 NO. schwaw ^.,„M ^„s< ,> . Ab. 754 1 0'2 NW. schwach! ^ch.MH d^ Morgens dünner Nebel, dann bewM.^ ^s"'" heiterung, Sonnenschein, abends !,rwi,mt, .^. Irmpeiatur 0 7«, um 3 7" unter dem N"'"" —^----------------!------------------------------ ^ «last'' Verantwortlicher Redacteur: ^ 2299 Course an der Wiener Börse vom 20. November 1889. ^ch ^m oMe^n Course«« Veld Wan' ^^°"«-AuIehcn. Ältliche Nente in Noten 8b'40 »-. «(< 'Wliz»°^°"«l°Ic , 25'!' st, «»2-. ,»2 <>!' ^tt . 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"'>W° 4y I«? l«, «Kelt» Ware Grunbcntt.-Oliliglltioneu («Nr ,<>n fl, . ü"/„ mäl,rischc...... ,0U^N ,lO - .V/u i Psanddricfc (siil l»o sl), «obenll. all«, «st. 4"/„V. . . l,»-»b ,,«'75 bto. » 4'/,"/». - - 1^0 50 lo,-i,:> dto. . 4"/„ . . . 98-40 98 9» dto. Prüm EchüldNlrschr. 8«/„ l0« 2b ,08 75 Orst. Hiiputhclciibanl ,uj. 50°/„ .-— ic>« -- 0est,°u»a. Vanl verl, 4'/,"/» . 10,-^« 10,',5 betto » 4«/, . . vu 80 ion »<> detto K0Mr, » 4»/« . . »»80 ,cx> L<> Prioritllts-Obliaationen «ur ,oo fi.). sssldlüllxd« Utordbabn ltm. 188S ,ou— 100 e» «alizüchr Karl liudwig ° Vahn Vm. 1»«1 800 fi. V. 4'/,°/, . ov-90 100 40 Veld Warr ocsteir. Norbweslbahn . . . 10« 80 ,07 4ft Nlalltsbahn....... IU3 - 194'- Tübbahn b 3°/i>..... 145«5 ,45-75 » 5 5"/«..... ,1». 1»U - Ung.aali,. Vahn..... 1lX» 3l> WU »0 Diverse Lose (per Ltiill). 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I«>ss. 8,1 7i 3>2 «5 Crcbitbllül, «ll«. un«, 200 fi. . 33l »5 »34 75 Dcp°Nte,,ba»l, «llg, 200 fi, , »05 5s, 2",; l.0 Elcompt, Gel.,»idrösl. 500 fi. . b«6 — 5?o — Vlio u. «lafinw., Wr«b»nl. «llg, 140 fl. . . 15» 50 160 i.1 Acti« von Trausport-Uutenlehmnngcn. (pel Vtüll), «lbrecht-Vahn 200 fl. Silber . 5? 75 58 «ü Äl!»lb-Fiuman. Nahn 200 st. V. «0<>-50 201 — ««hm. Norbbahn ,50fi.. . . »11 —/1» - » Westbahn 200 fi.. . . »32 «. 333 - Bu!chtiehradel Eis. 500 fl. IM. I'»zi io»5 bto. sl!t. U ) 200 N. . »!«,-. »»3 — Donau » Dampfschifffalilt. Vrs., oefttll. 500 fi. . lAX'fl.llVl, l,7 «59« Gal.LalI-i!ubw. Ä. ^!0l»fl, «»19, !." V»lb > w°« Ung. Nordostbah» 2«« fi. Silber 1»«/5 ,87 75 Ung.Weftl, (Naab'«ra,M»0fi.V. 19l>—- 1»u 50 Industrie Actien (per Ltü, 412 — Galgo larj, Vteinlohlen 80 fl. »95 - U«, — »schlüglmühl», Papiers. LO'1 fl. — - 2>»8 — .Steyrermüli!>.Papierf.n.V-0», 137 75 '88 75 Irtsailer »o^Ienw.^He!. 70 fl. . !i8l»-.. IS'»'50 Wasst!!s.-«,.0rsl,lnNieni00st. 444 -!t4« — Waggon Ueihllnft., All«, in Pest »0 fl......... 8,50 8L50 Wr, «augesellschast ,00 fi. . . «< - »8 - Menerberger Ziegel «ctien »es. 16» 109 25 Devisen. Deutsch, PlHhe...... 5» »0 5840 London ........ 118 75 1,9 25 Pari«......... 47-05 4? 1<» «aluten. Ducatcn........ 5 LK 5 »8 20^lll,lc» Stulle..... »-4i»>> 9 4K.. Dtutschc Nelch»b°,!lilotel! . . 58U<,!5>8 87> PapierRubel...... l »b«, l->5„ Italienische Banlnoten l1«i 2.) 4U «oj 4« K5