prinmnttmim - prcisc: Fitr Laibach: Sanzjiihrig . . . 6 fl. — (r. Halbliihrig . . . 3 „ — „ Biertetjiihrig. . . 1 „ 30 „ Monatlich . Mit ter Post: «an,jahrig . . . 9 ft. — It. halbjahrig . . . 4 „ 50 „ Bierteljiihrig. . . 2 „ 25 $iit Zustellung ins HauS viertct->»hrig 26 tr., monatlich 9 ft. 6'njclne Rummern 5 tr. Tagblatt. Anonyme Mittheilnngen werden nicht berucksichtigt; Manuskripte nicht zurUckgesendet. firlttklioa: Bahnhosgasse Nr. 132. ®tprtilion anil Snftralro Lurrau: Ikongrchptay Nr 81 (Buchh-i! oon I. e. .fflcinmatir & F.Ba> 3nftrtion5pvcifc:\ MM Tilt bit tinfyattigc #etit»ettlJ»t Sm* bei zweimaliger Einsckaltung L? brcimal it 7 tr. InserlionSstempel jede-mal So ft. Bei grotzeren Inseraren unb osterer Linschaltung enlsprechender Viabatt. Nr. 40. Fmtag, 19. Februar. — Morgen: Eleutherius. 1869. Aonstilutionell'er Wemn in Laibach. Der AuSschutz bcchrt sich hiemit, die Herren Vereinsmitglieder zur )khntrn (auszerordentlichrn) Versammlung, welche Montag den 22.Febrnar 1869 um 7 Uhr Abends im Saale bcr Schiehstattc stattfindet, HSf* lichst cinzulaben. Tagesordnung: 1. Bortrag i'tber die Errichtung unb ben Nntzcn dcr Volkskiiche. 2. Fortsctzung bcr Bcsprcchung i'tber die Stcucr-reforin. Probewahlen. Sine bcr wichtigslen BorauSsetzungcn cincS roahrhaft tonftitutioncllcn StaatslcbenS bildct bic flriSjjtmogtidie Oeffcnllichkcit in alien bas allgcmciuc Sntercffe berittjrenben Angclcgcitheilcn. Nur bann, t»ciin bicscs Prinzip jur durchschlagcndcn Gcltung Qefanqt ift, menn alien Bcthciliglcn bei jcber Ge-Icgcnljcit bie MSglichkcit gcbolen wild, itjre An-sichtcn jur Gcltung ;u briiigcn unb ben itmcn ge-buhrcndcn Einflnh auf ben Gang bcs Cffentlidjen LcbcnS and) roirflid) auSzuiibcn, nur baun roirb basfclbe fid) in gcrcgeftcr, roahrhaft bcfricbigcnbcr Weisc entfalten, stcts mchr Jntercssc fiir sich in An* fpruch nehmcn unb fid) auf differ gefunben Basis auch immcr rocitcr cntwickcln. Zu ben wichtigslen Momcntcn im 'konstitn-tioncllcn Staatsleben gchorcn nun ohnc Zrocifcl bic Wahlcn in bicjenigcn Korpcrsd)asten. bic auf irgcitb einem ©ebietc auf ben Gang bcr ofsentlichen An-gclcgcnheitcn Einfluh p netjmen berufen finb ; foldjc Wahlcn biirfcn bcr Lcuchte bcr Ocffcutlichkeit nie-Mals cntbehrcn unb bem Einzelncn barf die ungcr hinberte Ansiibung feines wichtigslen politifdjen Rcchtcs in feiner Wcife oertummert roerben. Allein j es ift nod) mchr nothroenbig. Die Wcihlcr haben bie Atifgabe, alle Mittel aussinbig zu machen unb an-zntvenben, wclchc gccignct finb, erfolgrcichc unb gliick-liche Wahlcn hcrbeizufuhrm, nanicntlich alfo in crftcr Linie einen Weg cinzufchlageu, auf bem es roahr-fchcinlid) ift, fiir bic bctrcffcnbc Korperfchaft taug< iiche unb bas allgcmciuc Lertraucn gcnichcnbcKan-bibaten aufzufinben. Der kurzcstc unb fichcrfte Weg, um zu biesem roich* ligen Ziele zn gelangcn, ober finb B orb esprechun-gen der Wiihler u u d P r o b c w a h l e n. Die-fclben haben einen doppcltcn Zweck. EinerfeitS follen baburd) bic Maimer gefunben werden, welche bercitS basBertrauen cine« grohen Theils dcr Wahler befitzen unb aus biefem Grunbe befonbers gccignct finb, zur Wahl oorgefchlagen zu roerben, anbererfeits foil abcr baburch and) benjenigeu, bie zwar noch menigcr be* fannt finb, abcr bod) Lust unb Siebc bcfitzcu cin Manbat zu ubcrncljmen, Gclegcnhcit gebotcn roerben, fid) ihrcn Mitbiirgcrn oorzuftellcn, iljrc Anfichten auseinanber zu fctzcn unb so alS Kandidaten auf* zntrctcu. Von bcr Bcdentung unb bcr hohcn Wid)tig-feit burdjbrimgcti, wcldie Probewahlen auf ein ge* dcihlichcS Gclingcn bcr cigcntlichcn Wahlcn zu nchmen gccignct, hat baher auch das Zcntralwahl-fotnitce nod) jcbcsmal folchc veranftaltet, um ben Wahlcnt Gelcgcuheit zu gebcn, roghrhaft roiirbigc Manner alS Kandidaten aufjuftcllcn unb M(inner, die ihrcn Sitz in einer Bcrtrctung nid)t der Patro-nauz ciniger rocnigcn unb ihrcr im gehcimcu betrie-bcnen Agitation vcrdankcn, fonbern bem Rufc cincs grohcn Theils bcr Wahlcr, bic in einer frcieit vffcnt-lidjeti Bcrsannnlung Gclegcnhcit gchabt haben, gcgenscitig ihre Meinungeu auSzntauschcn unb sich itbcr bic ihrcs BertrauenS wiirbigcu Mitbiirgcr zu cinigcn. And) aiilasjlich ber im nachsten Moimte ftatt« finbeuben (Semcinberathsroahlen roirb nun das vom fonftitutioneflen SBcrtine beftellte Zentralwahlkvmitee toicber Probewahlen veranstalten, unb roir rool-fen eS nicht unterloffen, bei bicfer Gelegenheit bie Wahler an bcrcn ©ebeutung rccht^citig zu er-innerit unb fie zu eitiem recht zahlrcichen Befnche berfetben aufzuforbern. Die oerfaffungstrcuen Wiihlcr linfercr ©tabt haben bercits zu roieberholten malen ein fo richtiges Berstanbnih fur alle Angclegcnheiten bcs offcntlichen LebenS, fo Diet Disziplin unb echten SSurgerfinn bei ben eigentlidjen Wahlcn an ben Tag gelcgt, bah roir fetuen Augcnblick zrocifcln, bah bicfelbcn audi iitcbt faumcn roerben, fchon bei ben Prvbcroahlei, zu er* fchcinoi unb bort ihrcn berechtigten Einflutz gdtenb zu machen. Die Wahler niogcn bebenfcn, baf; cine impofante Majoritiit bei ben Probewahlen mchr al? alleS anbere geeigtiet ift, bit fchroankcnben auf unfcre Seite zu britigtu unb fie zu bewegen, ihre ©tinune bcinjcnigcn zu gebcn, bcr bereits von cincm anfchn* lichen Theile feiner Mitbiirgcr als ein Mann ber allgcmeiuen Achtung unb bcs offcntlichcn PcrtrancnS bezcichnet worben ift. Die erfte Biltc, die roir also angcsichtS bcr bevorstehenben Gcmcinbcrathswahlcn an lmsere Mitbiirgcr richten, ift bic, bah fie bie Bebeutung ber Probewahlen nicht aujjcr Acht luffen unb recht zahtreich zu bcnfelben crfdjcinen mBgcn. Das sranzosische Gesiihl. Die bctgifche Eisenbahn-Affaire roirbclt in ben sranziisischeu Jounialen geronltig ©tniib auf; fie stohcn sammtlich in bic i'tirmtrompctc unb man fiihlt sich versncht zu glauben, Frankreich roerbc fofort mit einer Armcc in Bclgicn cinriictcn unb cine zweite ait ben Rhein utarfdjiren laffen, bentt, wie bas kaif. Hofblatt, bic „France," in einem mit obigcr Ucber* fdjrift ocrfehcncn Artikel bemertt, „gtaubt man hinter bcr belgischen Angelegenhcit bic Hanb Prcuhcns zu crblickcn. Es ift nothwenbig, bah bas. Auslanb roiffe, bah Frankreich bicfer unfichcrcit unb prcfarett 3teiii(i‘cton. Die Seen in ben Alpen. (Schlnh.) Einen nicht niinber herrlichen Anblick geroohrt iugefrorcncr Sec, befonbers ein soldier mit fogcnanutemGlatleife gleicht einem kolossalcn Kristall-splcgel. Der auf ber bnrchpchtigen Eisbahn roan* belnbe Beschaiier fiihlt sich vou einer unheintlichen ®raft angczogen. Man glaitbt hitiabfinfcn zu tniiffcn fluf ben toimberfchimen Sccgrunb, wo ©eethiere sich hermntummeln, einc fonberbare Flora zu uns her* flufladiclt unb fid) ein bunte§ Leben regt, roahrenb °ben unb auhcrhalb bcr Eisbccke bie Natur ben Winterschlaf fchlummert unb in Fcsscln tion Eis unb Sd)nee gcschlagen ift. Unb ift ein folcher See eingerahntt oon Dorfern, Weilern unb Burgen, bcrett Einroohner bic Ktistallflachc als frete Bahn ihres Lergniigcns unb ihrcs Verkehres beuutzen, bann bclcbt sich bic schcinbar tobte Natur in roun-berbarcr, lcbenssrisd)cr Weise. Sarmenb unb oft siirchterlid) ttinenb finb bie |(Srfd)cinungcit, weldje bei bcr Bildung unb Zersto-rung bcr Eidbccfc cincs Sees obroaltcn. Ist ber See einmal zugefroren, fo hort man uainentlid) ait* fangs ein frachctt, poltem unb rumoren, bas be* fonbers NachtS fid) ttnhcintlidi anhort unb, nicht felteu bie Uferberoohtter aus beat Schlafe auffchredt. Nach wartnen, hellen Tagen bchnt sich das Eis bei warmcrer Temperatur aus unb zieht sich Nachts bei juttchtncnber Kaltc fo rafch zufammcn, bah grofje Spriinge unb Spalten in die Eisbccke cinreihen unb mehrerc Fuh wcit flaffen, fo bah bas Secroaffer streckenweifc zu Tage liegt. Im Momente, too eine folchc Spalte sich offnet, brvhnt bonnerartig ein Schlag burch bie Nacht hin. Nicht ininber geranfchvoll vollzieht sich bic Anflofnng ber Eisbccke beim eintreten roarmercr Tage. In ben Alvot kann man fid) iibrigens das SBergniigcn einer Winterlanbfchaft mit einem Eisfce auch im Sommer Ocrfchaffen. Ein ruftiger Natur* freunb barf nur biefen ober jcnen Gtctfcher be* suchcn, um bort bic Wunbcr bcr Eisroclt zu fchaucn. Ein Gletfcherfce mit barin fchroimmendcn Etsklumpcn unb grohtentheils eisumranhctcn Ufcrn verfctzt den Befchauer an bic Kiisten non Gronlanb. Wie Herr* tich ift eine abgcfchicbenc, ftilie Alpcnlanbfchcift im Schimicke bed WiutcrklcibeS! Ringsuin licgt mchrcre Fuh hohcr Schnec, bas niebcre Gestrupp hat bie Schuecfccfe niocllirt, bie Nabclholzbaitmc finb fchrocr verbraint, von oiclen Aestett hangen Eisfriftatle herab, in einer Thalmulbc erfcheint ber fcharf um* grenzte kriftallcne Seefpicgcl, bic untergehenbe Sonne am tiefblauen Firmament oerherrlicht ihr Schcibcn mit einem prachtigcn Lichtcffckt unb iibcr bie Kriftall-bahn bcs Secs ziehett zroct Manner einen mit Bcrghcu belabcnett Schlittcn. Die Ncbclbilbung finbet an bcr. Alpcnscen vor> zugsweise im Hcrbst unb in ben erften Winter* monaten ftatt, wenn bie Erbe noch vom Sommer her erroarmt ift. Der Nebcl bilbct sich geročhnlich gegen Morgen, zuweilcn beginnt er fchon in ben fpaten Abcnbftunben. Eine Nebellanbfchaft ist cin offianifcheS Gcbicht. Dichte Ncbelmaffcn tagern sich i'tber bie Sceflachc unb bcrcn angrenzenbe User- ' gegenb. Blickt man von cincm Serge ober Hiigel auf ein folches nebelbebecktcs Scebeckcn hinab, with- Lerbrechenstatistik in Brain. Ueber die Strafrechtspflege beim k. k. Landes-gerichtc Laibach im Jahre 1868 enthalt die „Grazer Tagespost" solgende Mittheilung: Es ist nnbestritten, dah sich aus den Verhalt< nissen und der Bet^gung der statistischen Aahlen, roie in alien Gebieten des volkswirthschaftlichen Lebens, so ouch in jenem iiber die Schattenseiten der Gesellschaft, j reelle Beschaftigung. Mil Riickstcht auf ben Bildungs grad haben nnr 7 eine hohere Ausbildung erhalten, da gegen roaren 331 weder des lesens noch des schrei bens kundig; 2 gehSrten zur Classe der Wohlhaben-ben, 421 aber roaren ganz verniogenslos; sammtlichc Verurtheilte gehorten ber katholischen Religion an, unb nnr 1 barunter war ein Anslander; 292 roaren vor ihrer Vernrtheilung gerichtlich unbeanftanbet. Im Laufe bes letzten Dezenninms hat nach ben namlich im Gebiete bes Strasrechtslebens, Schlusse auf statistischen Zifsern bie Bilbnug im ganjen nicht zuge-bie allgemeine sowie soziale unb ethische Bilbnng eines nommen, ba sammtUche Ziffcrsatze itber Berbrechen und Sanbcs ober Staales ableiten lafseit, nub bah insbeson- ■ Vergehen in einem hochst bebauertichen Mahe juge-bere bie statistischen Zahlenverhciltnisse iiber spezielle nommen, ja sich mitunter nahezn verdvppelt haben, ©attungen von Delikten auf ben eigenartigeu Charak- 'was roohl theilweise ber mangelhaslen Einrichtung terjug eines Bolkes hinbeuten. , nnseres Schulwesens zugeschrieben roerden barf, roetttt' DeShalb diirfte folgender ftatiftifchc Ueberblick; gleich nebenbei nicht zu iibersehen ist, bah ein groher iiber die Ergebnissc ber Strafrechtspflege beim k. k. >Theil ber ungiinstigen Zissersatze anf Rechnnng ber im Landesgerichte Laibach (welches 16 Gerichtsbezirke mit, Jahre 1867 ftattgesunbenen AuSdehnnng ber Zivil-300.000 Eimvohnern auf einem Flachenranme von! ftrafgerichtsbarfeit auch auf, dent Militarverbande an 106.5 Ouadratmeilen umfaht) — im abgelanfenen' gehcrige Individual ju setzen kommt. Jahre bont Jntereffe fein. I Ueber bie namliche Agenbe bes k. k. Kreisqerichtes Die Gesammtzahl ber un Jahre 1868 beim San*'in Rudolsswerth im Jahre 1868 kommt uns desgerichte Laibach roegett Berbrechen ober Vergehen eingelangten Anzeigen betragt 1286, wovon 169 theils verworfen ober an aubere Gerichte abgetreten, iiber bie iibrigen 1117 aber das orbentliche Untersuchungs-uerfahreu eingeleitet ronrbe. Bon ben abgesUhrten Un-tersuchungen id nr be it 335 biunen einem Monate been-bet, 12 bagegen haben iiber ein Jahr gebauert. 32 rechtlich Beschulbigte haben sich ber roeiteren Prozebur burch Flncht entzogen. 9iach ber Gattung ber Berbrechen murben verur-theilt: ob Majestatsbeleitigung 2, ob Stornng ber offentlichen Ruhe 1, ob Slufstaub 9, ob verschiebetter Arten ber offentlichen Gewciltthatigkeit 54, ob Kredits-papierverfalfchung 2, ob Morb 1, ob Kindesmord 2, ob Toblfchlag 14, ob fchroerer Korperbeschadignng 138, ob Brandlegnng 3, ob Berbrechen bes Diebstahls 228, ob Raub 3, ob Betrug 34. In Bezug auf das Strafmah wurde ucrurtheilt: 1 (roegen Mordes) zum Tode (begnabigt), 1 auf Le-benszeit, 8 nach bent Strafsatze von 10—20 Jahreir, 26 von 5—10 I., 114 vvn 1—5 I., 352 von 6 Monaten bis 1 Jahr, bei 298 unter biefen letzter-rotihitten wurde die Strafe noch uttter 6 Monate herab-geminbert. Bon ben roegen eines BerbrechenS oder Bergehens Berurtheilten roaren 471 Manner unb 55 Weiber, unb zroar 87 im Alter von 14—20 Jahren, 258 im Alter von 20—30 I., 95 im Alter vvn 30—40 I., 78 im Alter vvn 40—60 I., eiiblich 8 im Alter von iiber 60 Jahren; — 379 Verurtheilte roaren tebig, 137 verheirathet ober tierroitroet, unb von biefen itur 26 Manner unb 29 Weiber kinberlos. Der Beschaftigung nach erfcheint unter belt tnann-tichen Vcrurthcilteit ber Banernstaub mit 211 unb ber Geroerbestand mit 117 Personen vertreten, 72 waren Hanbwerker, 52 Dienftboten, 2 Beamte unb 17 ohite von dvrt folgeube Mittheilung ju: Beim Kreisgerichte RudolfSwerth rourben im Jahre 1868 263 Schluhverhanblungen vorgenvmnien. Hiebei rourben roegen Berbrechen, Vergehen unb Uebertretungeit 418 Personen vernrtheilt, 71 nichtfchulbig gesprochen, mithin erslosienen Urtheiie gegen 489 Personen. Nach Gattung ber strafbaren Hanblungeu roaren roegen Diebstahl 163 vernrtheilt, 30 nichtfchulbig gesprochen; roegen fchroerer kbrperlicher Befchadigmig 115 vernrtheilt, 17 nichtfchulbig; roegen Berbrechens der offentlichen GeroaUthatigfeiteu 28 vernrtheilt, 8 nicht' fchulbig; roegen Aufstanb unb Anfrnhr 47 vernrtheilt, 6 nichtfchulbig; roegen Mititjtierfalfchung 2, roegen Religionsstornng 1, roegen Uitjucht roiber bie Natur 1, roegen Kindsmord 2, roegen Todtfchlag 18 vernrtheilt, 2 nichtfchulbig; Kinbesweglegung 3 vernrtheilt; Brands tegung 1 nichtfchulbig; roegen Vernntreuung 6 verur theilt, 2 nichtfchulbig; roegen Raub 2 vernrtheilt, 1 nichtfchulbig; roegen Betrug 18 vernrtheilt, 3 nicht-fchulbig; roegen fahrlassigerTodtnng 9 vernrtheilt, 1 nicht fchulbig; roegen Krida 2 vernrtheilt. Die iibrigen 82 Verurtheilungen entsallen auf Uebertretungen. Nach bent Religionsbekenntnisse roaren mit Aus nahme von 2 griechisch-nichtnniirten alle katholifch. Nach betn Geschlechte roaren 298 Manner unb 34 Weiber. Nach bein Stanbe 167 lebige Manner, 17 lebige Frauenjimmer, 116 verheiratete Manner, 14 Weiber, 7 Witroer und 1 Witroe. Nach der Beschaftigung 23 Personen ohne einer solchen, 85 Tagliihner, 38 Dienstboten, 138 Landlente. 238 Personen roaren lesens- unb schreibensunfunbig, 14 komiten bios lesen, 70 roaren lesens- unb schreibens fnnbig, eine hohere Ausbildung befasj feiner. Nach der Staatsangehorigkeit roaren alle Inlander. ©achtage ntube fei. Unfcre auSroartigcn Beziehun-gen bebcuten rocber Feindseligkeit noch Jutimitat, weder Krieg noch Frieden. Niemand ist ansrichtiger frieblich als wir, aber bieser Znstaiid ber Ungewihheit, welcher alle Jnteressen bebroht, alle Gemuther beuiv ruhigt, ist wahrhaft unertraglich. Es ist Zeit, bah man ba heranskomme." Unb bie ..Liberte" riickt sogar noch offener mit der Sprache heraus; fie sagt: „Belgien hat offen-bar frember Eingebung gehorcht. Die belgische Eisenbahn-Affaire ist das Seitenstiick zu ber Luxemburger Angelegenheit von 1867 und Bismarck ist die Ursache beiber." Das kaiserl. Frankreich ist also bieses utter-triiglichen Zustandes initbe, unb ba, rote wir vor kurzem aus bent Munde bes Kaisers selbst gehort haben, „Frankreichs militarische Hilfsmittel auf bet H6he seiner Bestimmung tit ber Welt find," Preu-hen aber die Ursache bes nicht lattger zu ertragenben unleiblichen Zustanbes ist, so ware ja, da obenein die giinstige Jahreszeit herannaht, ber laitgft voraus-gesehenc 3)Zoittent gekommen, burch bie fiegreichen franzbsifchen Waffctt ben Storesried zu ziichtigen, das Land von biesem Zustande zu befreien und der Welt zu beweisett, dah es trotz ber vielen bunklen Punktc, immer noch baS alte, niachtige, tonangebcube napoleonische Frankreich set; benn bah Preuhen nicht Ncin fagcit wird, rocittt Napoleon ernstlich das blutigc Wiirselspiel begintieu lassen will, weih er selbst nnr zu gut, es wird den hingeworfeneit Hand-fchuh sicherlich aushebttt. Aber so ist es wohl noch nicht gemeint, es fchlen noch die Berbiinbeten fOr ben ohne biefe doch irnrnerljin sehr gewagten blntigen Waffentanz unb man bcgniigt sich boher mit einem wohlseileren Triumf, uni bie erblnffenbe Gloire roieber anszn-frifchcu; der gauze Spektakel scheint nut in Szene gesetzt, um bas Keitte Bclgien bcit franzosischen Wiinfchcn gefiige zn machen unb eS zur Nachgiebig-tcit zu zwingen. Dah nur dies daS Ziel ber kaiserlichen Politik ist, geht benn auch aus roeiteren Sleuherungcn ber franzosischen Ptesse hervor. Das ..Public" bekampft bereits bie beunruhigettben Ge-ritchte, welche iiber bie Konsequenzen deS belgifchett ZwischenfalleS oerbreitet fittb unb vernimmt, bah bas belgische Kabinct am Montage ben Wortlaut einer austtfirenben Note festgestftit ha be, welche ge-eignet fein soil, Frankreich zu besriebigen unb bie tLmpf ind l ichkeiten zu bef chw ich tig ett ; bie RegierungSblatter hoffett fogar, ber belgische Senat roerbe baS Botnm ber Deputirtenkanimer annulliren. (Srreicht Napoleon bies, so ware, roie roir glauben, vorderhaud fein Ziel erreicht unb eine Šriegsbefiirchtung unbegriiubet. rend die Sonne fchott ;iemlich hoch am Horizonte steht unb den Nebelschleier allmalig zerreiht, so er-offneu sich bem Beschauer nicht felten die rounber« lichften Gnckkaslenbilder. Oft glaubt man ein Zanber-theater mit wechfclnden Kuliffendekorationen unb auf ber blaiien ober griineu Seebiihnc tanzenbe Feen unb Nymphen zu fchauen. Ein reizendes Natur-ballet! Eine Seesahrt unter solchen Nebelbitbern versetzt bie schifsenben in eine Zauberwelt. Es criibrigt uns noch, ben asthetischen Werth tints Sees zn beachten. Hochseen ntfen anbere Lsthctische GesLhle hervor als Berg- unb Lanbseen. Dort, wo bas starke mit bem milden sich paart, werben Fahrten an ben Seen unb Spaziergange an ihren Uferit in unserer Seele angenehme unb liebliche Erinnernngen hinterlassen. So langc wir an ihtien weilen, fonnen roir uns an ihnen nicht salt sehen; haben roir uns von ihnen gctrennt, so benten roir mit Sehnsucht an bit lieblichett unb boch auch ernftcn ©eebilber znriick. Sehen roir zufallig ein von Kiinstler-hanb auf bie Leinwanb hingezaubertes Seebilb, so begriihen wir es freubig als etnen tieben Befannten. Eint machtige Anziehungskraft feffett die Aelpler an ihre heimatlichen Seen unb eine unwiberstehliche Sehnsucht rnahnt fie in ber Feme bei Tag und Nacht an ihre gcliebten Seenser unb treibt si- roieber zu ihtien znriick. Die cinfachcn Bergberoohner tragen bas Na-turgehcimnih ihrer Berge in Liebe, Fnrcht, Stannen unb Sage in sich; in ben SeegewSssem laht ber Bolksglanbe Seegeister u. bgl. hausen. Die An-wohner behaupten, bah ihr See jahrlich wenigstenS ein Opser verlange — „es rast ber See unb will ein Opser haben" — unb man gibt sich zufricben, roenn im See irgenb ein Mcnsch ertrunfen ist, roe it derfelbc nunmehr fein Opser gleichfant als Tribut verfchlungen hat. In mehrere Hochscen hat bie Sage Geister bbser unb lafterhafter Menschen verbannt. Die Tiefe eines Sees soll man nicht meffen. „Ergriinbst bu mich, so schliind ich dich" lautet bie warnende Stimme. In manchen Nachten will man an Seeufern unheimliche Klagerufe oder Gefang vernommen haben. Die Natur in ben Alpen ist Suherst geschroijtzig, besonbers im Friihlinge bort, wo Wasser ist. Wir erinntrn an BergbSche, Kaskabtn, Wafferfalle, selbst bie Gletfcher erfiillen bie tuft fortwahrenb mit alien moglichen Tonarten unb erzeugen ein vielberoegtes, schroingenbes Tonleben. Welche geheirnnihvollen akustischen Instrumente fittb erst bie mannigfaltigen Gebirgsecho? Welch ein geisterhaftes Reich von Tonen fchlummert in ben GebirgSroiinden! Ebenfo roie bas Echo als Kopie ber Tone reijen uns bie (gpiegelbilber. Man ficht zwei Weltcn bei tinander, eint wirkliche unb eine ibeale. So bichtet bie Natur. Unb die Fantaste deS BolkeS bichtet versnnkent Stable unb Burgen in bie Seen. Bei klarem, mhigcm Wetter will man bie Thnrmspitzeit bieser Stable sehen, glaubt man Glockengelaute zu vernehmen — etn Bineta in btn Alpen! Welche Fulie von Leben regt sich in ben Seen unb burchbringt beren Tiefen! Gewih, bie Natur gestaltet sich immer ethabener, je ticfer ber Mensch in ihre Geheimnisse dringt. Wer dichten, forfchen, geiftig fchaffeit will, ber finbet an ben Alpenfeen taufenbfach anregenbe ©elegenheit; benn auch unter ben geroaltigen Einbritcken ber rounberbaren Alpenseebilber, „geht bie Seelenkraft bit auf." Tnrkische Bahneu. Die „Wiener Abcndpost" bring! hochst interessante Enthiillungcn iiber die Angelegenheit der Konzession der turkischen Bahnen, die roir hier in Kfirze reprodn-zireit. Darnach ware die osterreichische Reqieruug von der hohen Wichtigkeit bed Ausbaues des turkischen Eisenbahnnetzes fiir Oesterreich vollstandig iiberzeugt nnd hiitte auch jeit Ende Dezember vorigen Jahres mit dem nach Wien gcsandtcn Spezialbevollniachtigten der Tiirkei Verhandlungen gepflogeii, welche den Zweck hatten, der turkischen Regierung alle der osterreichischen Regierung uwgliche sinanzielle Patronisirung des Un-ternehmens zu gewahren. Der Gang der Verhandlungen war nun aber der folgende: Die hohe Psorte hat im Friihjahre 1868 dem belgischen Handelsinanne Van der Elst die sorniliche Konzession fiir die Eisen-bahn Konstantinopel-Tiirkisch-Brood sammt Seiten-linien ertheilt. Die Konzession zedirte Herr Van der Elst am 17. Oktober 1868 an den bekannten Lan-grand-Dnmonceau. Da dieser letztere nicht daS nothige Geld znm Ausbau der Bahn hatte, so wandte er sich am 29. Oktober 1868 an den osterr. Reichsfinanz-minister mil der Bitte, die Regierung ntiige das Un-ternehmen patronisiren, und set er bereit dasselbe nencn Konzessionaren gegen den einsachen Ersatz seiner gc-habteu Barauslagen zu iibcrgebcn. Als man aus diese Grnndlage hin osterreichischerseits sich mit der Sache zu befassen begann, und in Herrn Dnmoncean drang, seine Barauslagen zu spezifiziren, verlangte er eineu Pauschalbetrag von 7 Millionen Francs. Der tttrlische Spezialbevollmachtigte erfliirte nur 2 Mitlonen bieten zu wollen, worauf die Verhandlungen eine Un-terbrechung erlitten und fchliehlich Herr Langrand-Dn-monceau einen Protest gegcn die Verhandlnng Dand Pascha's, des tlirkischen Spezialbevollmachtigten, mit der osterreichischen Regierung respektive mit Wiener Geldinstituteu richtete und nun plotzlich eine Entscha-dignng von 50 Millionen Francs in Ansprnch nahm. Diese unerwartete Wcndung scheint die neueste Fase der Verhandlungen zu seiit, beim die „W. Abendpost" bricht ihren Artikel mit einigen Exklaniatiouen iiber dies Ereignih ab. Der Prozeh Karageorgievich. Pest, 16. Februar. Die heutige Sitzung wurde durch die Aussagen des Stankovich ansgesnllt, der aber seine Mitivissen-schast und Theilnahme an der Mordthat hartnackig leugnet. Es wurden ihtn Zeugeuaussagen seiner Mit-schuldigen vorgclcscn, dagegen behauptet er, datz sie gemartert wurden; es wurden ihm andere Aussagen vorgelcscn, die vor der nngarischen Gerichtskommission in Belgrad und in Semlin gemacht wurden. Da springt der Angeklagte aus und rust aus: Bittern Kellner (aim man nicht glaubeu! (Diese Zeugen find namlich die Gastwirthe und Gastdieuer von zwei Gast-hausent, in welchen Augeklagter mit Paul Radovauo-vich und Kousorteu Zusammenkiinste hatte.) Es werden ihm die Aussagen seines cigcneit Bruders vorgehaltcu, dein er seine Plane mitgetheilt hat. Da rust er: Mein Brnder ist cin Vutttp, ein Betriiger, eitt Gamier, et ist auch jetzt eingesperrt! Wir konnen von den 70 Fragen, die ihm heute Porgthalten wurden, die meisten nbergehen, da dieselben Ichon ans nuseren Berichten iiber die Aussagen des Fiirsten und Triskovich bekannt find, und heben nur diejenigcn Pnnkte hervor, die sich bireft aus Stanko-bich beziehen. Der Angeklagte behauptet, datz der Gastwirlh Drakovich ihm darum ein Zimmer nnentgeltlich iiber-lietz, roeil Stankovich die Ermatzignng des Zinses beim Fiirsten Karageorgievich durchsetzte. Es wirb ihm vorgehalten, datz Majstorovich ans-gesagt hat, er, Stankovich, Habe ihm mitgetheilt, Fiirst Michael wird umgebracht werden nnd Karageorgivich werde sein Nachsolger sein. Der Angeklagte verlangt, datz ihm dies dieser Majstorovich ins Gesicht sagen soll. (Bekanntlich wnrde Majstorovich hingerichtet.) Vorn politischen Charakter des Angeklagten, aus ben er grotzes Gcwicht zn legen scheint, gibt tins sol-gcnber Umftaiib ein Bilb. Der Angeklagte behanptete wieberholt, batz er eigentlich ein Anhcinger bes Obre- novich set. Nun aber wnrbcn bet ihm alle Schmcih-schristen nnb Pasqnille gesnnben, die seit 10 Jahren gegen die Fantilie Obrenovich verfaht worden find. Andererseits gibt er an, er fei ein Gegner des Karageorgievich, nnb so tmtrbcn bei ihm bie Fotograsien ber Familie Karageorgievich vorgesnnben. Als ber Angeklagte iiber biesen Punkt besragt wurbe, sagte er ausweichenb, er besitze bie Bilber alter Fiirsten von Serbien. Als er bariiber besragt wnrde, voit wo er dcnn wisse, wie viel Geld bei Vilotievich gesnnben wurbe, antwortete er, ein jnnger Serbe Habe ihm, ate er vor einigen Tagen von bent Gerichtshose nach bent Ge-fcingnisse geftihrt wurbe, bie Broschiire, in welcher bie Belgraber Verhore enthalten sinb, nnbemerkt zngestcckt, und aus dieser Broschiire erfuhr er die Einzelnheiten des ganzen ProzesseS. Ende der heutigen Sitzung 1 Uhr. Politijche Rundschau. Laibach, 19. Februar. Wie man behauptet, follen bie widerstreitenden Ansichten bczuglich des Gcsctzes iiber direkte Reichs-rathswahlen im Schotze des Aiinisteriums sich noch sehr schrosf einanbet gegcniiberstehcn, so schroff sogar, datz es kauin iibcrraschcit ditrfte, roentt bie Regie-rung vorderhand mit ber betrcffcnbeit Borlage gar nicht hervortritt. Als vor einigen Wocheit ber Iustizmtnister im Abgeorbnetenhause bie an ihn gerichtete, bie Wirk-samkeit ber geistlichen Ehegcrichte betresfenbe Interpellation beantwortete, sprach Dr. Herbst sich bahiit aus, batz er von solcheit Urtheilen geistlicher Ehegcrichte feiue osfizielle Kenntnitz und friiher keine Veranlassung zu amtlichem Einschreiten Habe. Wie bas „Wr. Tgblt." hort, beabsichtigt nun Dr. Rcch-bauer in ben ncichsten Tagen schon bie Originale mehrerer solcher von geistlichen Ehegerichten gesallter Urtheile bem Justizminister in offentlicher Sitzung zu ubergeben und barait bie Forberung zu verbin-ben, es rnbge Sr. Exzellenz gefallett, sein Wort zu losen und „Amt zu hanbeln," roentt anbers bie Echt-heit ber bcziiglicheit Aktenstiicke nicht auch in Zweifel gezogen wird. Bekanntlich hietz es vor kurzem, bie Regierung beabfichtige, ben Ausnahmszustanb in BSH-m e n iti Baldc oufjuheben. Wie es nun scheint, gehen bie Czechcn baratts aus, ber Regierung bie AuSsuhrung bieseS Borhabens so viel als inoglich zu erschweren. Eineni Pragcr Telegramm zufolge erlietz ber Oberstaatsinwalt ein Zirkular, in wel-chem er bie Unterbehoiben aus cine in Bohmen ;n vcrbreitcnde, in Berlin gebrnckte Broschiire, betitctt: ,Kei»en Groschen Steucrn ittehr, nicht Worte, son-bern Thaten" aufnierksain macht. Einzelne Excm-plare wurben bcreitS konfiszirt. Die Broschurc fordert zur Steuerverweigerung auf, sic wurbe von Schreiberhau nach Hochstabt eingeschmuggclt. Graf W a l e w s k i, der Abgcsandte ber Konferenz, ist von seiner Mission vorgestern wicber in Paris angclangt nnb bie Konferenz wird nunmehr ihr Fricbenswerk in einer wahrscheinlich letztcn Sitzung viillig bcenbcti. Das JJiiniftmum Z aim > s hat am 7. b. M. sein Programm vorgelegt, Welches bie Annahme bes KonferenzprogrammeS crklart, die Schmierigkciten der Lage fonftatirt unb Neumahlen fiir bie Kammcr in Anssicht stellt. — Die ..Turquic" veroffentlicht eine Proklamation beS iteueit Ministerinms Zaimis, bie bahin lautct, batz, ba ber Aufstanb auf Kreta in Folge ber bnrch bas tiirkische Ultimatum ange-regten Beihanblnngen erstickt sei, bie Ablchnung ber Konferenzbefchliisse nothwenbig ben Krieg nach sich zichcn roiirbc; Griechenlanb habc aber weber Heer noch Flotte in Bereitschaft; es miifse sich jetzt zu-sriebengeben, seine Zukunft werbe baburch nicht beein-trachtigt. Zur Eiilschnlbigung ber letzleren Stelle biene cben bie Schwierigkeit ber Lage. Die fpanifchcn Republik a tier hoffcn cine burchgrclfcnbe Beranbcrung in ben Regiermtgs-kreiseii zu beroirfen unb ihrcr Partci im Ministerium fowohl wie in ber Provinzialvcrwaltung eine gehS- rige Vertretnng zu verschaffcn. Da fie fiber bei itohe 70 Stimmcn in ber konstituirenben Bersamm-lung verfiigcn, so ist ihr Einflutz machtig geuug bazu. Nach bem M a briber „Jmparieal" hat bie Regierung cin Telegraniin vom General Dnlce aus ber Havannah erhalten, worin cr neucrbingS bie Zuscnbung von 6000 Mann Bcrstarkung nnb von Gelb verlangt. Die Regierung hat fofort Bcfehl zur ?IuSrustung cincS tieiien ExpcbitionskorpS von 6000 Mann gegeben. Die Sensationsnachricht ans Buka rest, bie Jnsultirung ber nngarischen Fahnc betrcf-fenb, wirb von ber „Wiener Abenbpoft" als eine ninfsige Erfinbnng bezeichnct. Aus bcr Molbau langen in Bukarest fort-wahrenb smtbige Kiinbgebnngen fiber bie Anflosnng ber Kainmer nnb bie Nicbcrlage Bratiano's an. Es stehen biefelben keineswegS vereinzelt ba unb man fuhlt orbentlich, fchreibt ein Korrefponbent ber ..Dcbattc," wie bas Lanb, wie nach Befreinng von einer schwerett Burbe aufathiuct. Ob aber bicfe Frcubc laiige anhalten weibe, niutz freilich bezweifelt wcrbcn. Die itahe bevorstehctibcti Wahlcn werben cs am beften (chreii. Aus Newyork, 13. b., wird geineldet, batz General Grant, bet nengewahlte Prafibcnt ber norb-amerikanischcn Republik, Mitthcitmig von bcr cr-solgtcn Ratififation seiner Wahl erhielt. Er hiett bei bieser Geiegenheit eine Rebc, worin cr sagte, et werbe fparfamc Manner zn Ministern wahlcn, bic-felben jeboch nicht nennen, bevor er ben Senat ba-von informirt haben roiirbc. Der feiertiche Amts-antritt Grants crfolgt am 4. MSrz. Bei bem lctztcrcn Etcignitz wirb iibrigcus bas gewShnliche Zeremoniel einigermatzen geanbert werben inuffen, roenn cs sich bestatigen sollle, batz, wie Washingtonet Kortesponbenten melbcit, ber General nicht mit Johnfohn in bemselbcn Wagen fahrcn will. Bishct war cs bcr Branch, bah bcr abtretenbe nnb ber nene Prtisibent znsammcn nach bem Kapitol fnhrcn unb batz battn fpcitct ber etstete bem letzteren per-fSnlich bie Prajibentcnroohnitng iiberlieferte. Zur Tagesgeschichte. — Bon Seite bes Reichskriegsministerinms wurbe ber Verkanf ber attcn Geschiitzrohre, welche schon Jahre tang im Wiener Artilleriearsenale liegen, angeorbnet. Da ber Zentner Metall von biesen Rohren 46 ft. kostet, so belanft sich ber Gesammtwerth bieser altett GeschUtze auf eine Halbe Million Gulden. Dem Vernehmen nach haben sich schon zahtreiche Kaitflnstige aus Wien unb Pest gemelbet. — Im Lanbesvertheibignngs-Mini-sterinm werben jetzt Berathtmgen iiber eittctt Ge-setzentwurs beiresss bcr Verleihitng von Zivilbebienstmt-gen ait ausgebiente Military gepslogen. Die Gesetz-vorlage, welche noch in bieser Session bes Reichsrathes eingebracht werben foll, bestintntt, batz diejenigeit Un-tcroffiziere, welche zwolf Jahre aktiv nnd wettigstens acht Jahre als Chargcn gedient haben, den Ansprnch auf eine Zivil-Staatsbedienstnng haben sollcn. — Aus Prag wird gemelbet, batz ber Knrslirst von Hessen-Kassel fiir biefes Jahr die Kinsky'fche Villa, welche er bisher gemicthct hatte, aufgegebcit, „weil er durch vie auf sein Vermogen bcziiglicheit Beschliisse der preutzischcu Regierung gezwuugeu fei, sich cinzu-schranken." Lokal- uud Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (P r o 6 e rn a h l e tt.) In Folge ntchrfach ans-gesprochencr Wiinsche ftudet die Vorbesprechnng der Wahler des ersten Wahlkorpers uud die damit tier-bitnbeite Probcwahl nicht ant 20. Februar b. I. Abcnbs 7 Uhr, sonberu ©cit tt t ag am 2 1. Februar b. J. Vormittags 11 Uhr in ben obcrtt Lokalitciten ber Schietzstcitte statt. Die Herren Wahler werben iibrigens hicvon auch noch bnrch beson-dcre Einladungen vcrstandigt. — (S park« s s e.) Gestern fand die General-vetsammlung der Mitglieder des Sparkassevereines statt. Das BermLgen derselben besteht in 5.553,161 fl. 58 fr. Der Geldverkehr im abgelaufenen Jahre be-trug nahezu 7 Millionen mib iibcrstieg das Borjahr um 1,693,200 ft. Der Reservcfond betragt 475,119 fl. 58 kr. Zn Wvhlthatigkeitszwecken mttrbeit 5500 fl. bewilligt, meist fiir Schulzweckc; 500 ft. fur die Wiederaufrichtung der Marienfaule am Jakobsplatz, 1500 ft. fiir das Armeninstitut, 300 ft. fiir die Re--konvaleszenten des Zivilfpitals u. s. w. Zu Bereins-mitgliedern wurdeii ernannt: die Herren Josef Hanf-fen, Hausbesitzer und Handelsmanii; Friedrich Ritter von Kaltenegger, Fmanzprokurator; Josef Kordin, Han-delsmann und Hausbesitzer; Oskar Pongraz, Dr. jur., Hof- und Gerichtsadvokat nnd Hausbesitzer; Josef vou Redange, k. k. Landtaseldirektor; Robert von Schrey, Dr. jur., Hof- und Gerichtsadvokat. — (Bom 6chic6ft«it be.) Von deni Zentral-komitee fiir bets britte beutsche Bundesschiehen wurden tout Zuschrift desselben an die hiesige Schiitzenvor-stehuug (its vorziigliche Schlltzen der Laibacher Rohr-schiitzengcsellschafl pramiirt die Herren: Anton von Lenard nnd Josef Lorenzi, erfterer aus der Scheibe „Berliu," letzterer aus der Scheibe „Heimat." — (F a st e n n nterh altu n gen.) Die Kasiuo-direktiou hat beschtossen, tin Lanse der Fastenzeit Nnter-haltnngen in der Weise zu arrattgiren, dah an zwei Mittwochen wisseuschastliche Borlesuugeu und an zwei Mittwochen Abendunterhaltungen abgehalteu werdeu. FUr das Programm der letztern sinb musikalisch-dekta-matorische Auffiihrungeu nub jeben ber zwei Abeube eine Tombola in Aussicht genommen. Eine der Tombola's ist fiir einen wohlthatigen Zweck bestimmt. — (Bon cine m Hu it be g ebiffen.) Heute Morgens wnrbe ciu 1 Ijahriges Mabcheu in einettt Hanse in ber Gradifchavorstabt von etitetn Hunde in ben Fntz gebifsen nnd uicht uuerheblich verletzt. Die profitaklische Behanbluug wnrbe sosort eingeleitet, ber Hunb zur Beobachtuug ins Thierspital abgegeben. — (Blnmenflor.) Jm Glashanfe bes Knnst-gartners Herrn Ermagora find gegenwartig vier Stiick sehr grotze, bliihenbe Kamelienbaume zu sehen, bie einen prachtvollen Aublick gewahreu; auf cittern ber Baume praugen vielleicht mchr als 150 Stiick Bllithm. — (Benefiz-Anzeige.) Herr Auber qibt morgen zu seiner Einuahme Mozarts „Zauberflote." Die Ausfiihrung bieser hier fchon tange lticht gehorten Oper, wetche sehr sorgsattig cinftubivt unb auch hiibsch ausgestattet worbeu sein soll, dlirfte sich zu cinern theatralischen Ereignisse gestalten. Es unterliegt teinent Zweifel, das; Herrn AuberS allgemeine Beliedtheit, ber als Sanger und Regifscur so lange schon cine Haupt-stiitzc nnscrer Opcr ist, svwic die Wahl von MozartS beriihmtem Wcrkc bent Bcnefiziantcn eiit ausver-kanftcs HauS vcrschaffcu werdeu. — (Kircht hur m b r and.) Am 14. b. ist ber Kirchthurm ber zur Pfarre Mannsbnrg gchorigen Filialkirche St. Hcrmagorae uttb Fortuuati in Groblje abgebrannt und find auch die Glocken dabci zu Grundc gcgangcn. Lctztcrc sowoht als auch die Kirche sclbst find bei der Riunione Adriatica di Sicurta ver-fichert. Witterung. Laibach, 19. Februar. Windigcr Tag. Wechselndc BcwSlkung. T c in p c r a t n r : Morgens (j Uhr -j- 4.3", Nachm. 2 Uhr 4- 8.9° (1868+ 3.8", 1867 + 5.5".) Barometer: 328.04."' Das gefiriflc Tagesmittel ber Marine + 4.2°, uni 4.4" ilbcr bent Normale. Berstorbene. Den 17. Februar. Dem Florian Tomberger, TaalShner, sein Kind Franziska, alt 16Monate, in der Stadt Nr. 121, nnd dem Anton Mekinz, Hausbesitzer, sein Kind Anton, alt 8 Monate, in der Polauavorstadt Nr. 97, beide an der Gc-hirnlahmung. — Der wohlgeborne Herr 0. Tigrenberg, Pri vatier und gewesener Apolheker, alt 75 Jahrc, in der Stadt Nr. 21, giihe am fd'rocrcn Blutschlage. Den 18. Februar. Jakob Habic, Jnwohner, alt 55 Jahre, im Zivilspital an Gangran der Lnnge. Gedenktafel uber die am 22. Februar 1869 ftattsindenden Lizitationen. 1. Feilb., Pirnat'sche Neal., Kandia, 1200 fl., BG. Rudolfswerth. - - 2. Feilb., Stibelsche Real., Ltirpnik, BG. i'acf. — 1. Feilb., Kristanc'sche Real., Terbojc, 1073 fl., BG. Kraiuburg. — 3. Feilb. des voni Hose Lirkna abac-fdiriebcnen landtafl. Buchwald'schen Gutslomplexes Tom. X, 17419 fl. 60 kr., LG. Laibach. - 3. Feilb., Hauser Nr. 19 und 20 am alien Markt in Laibach, LG. Laibach. — Feilb. der Kaspar unb Anna Gaiher'schen Aktivforderungeu im Neniiwerthe von 2642 fi. 47 kr., LG. Laibach.-— 3.Feilb., Gut Neudors, 12190 fl. 4‘/„ kr., LG- Laibach. 'W Lacke -W8 1 'I, und 2 Metzen, siud zu den billigsten Preiseu in grosser Anzahl beiin Geferligten vorrathig. Derselbe empfiehlt auch die bei iljm bcfinbliche Norrespondriy. Nr. 32 in Neurnnrktl: Leider uicht verweudbar, ju j wenig lhalsachliches. Theater. Hentc: 3n Haiist. Familien-Szeue in einem Anfziig von Banernfeld. , Personen: Herr Friedmeier, Hr. Moser. — Elise, seine ! Fran, Frl. Mahr. — Bernhard, Hr. Bergmanu. — Friedrich,, Hr. Parlh. — Werlher, Hr. Stefan. Diesem folgt: Virr llljr Morgens. Lustspiel in 1 Akt. I Personen: Wiesel, Leinwaudhiiudler, Hr. Stefan. Henriette von Wallen, cine jiiuge Witwe, Fr. Schmidts. Zum Schlufse: 3us Ciebc sterbeu. Lustspiel in 1 Alt vou Alexander Bergen. Personen: Dokwr Mangel, Hr. Stefan. Karoline, seine Frau, Frl. Arthur. — Helene Lorimir, Frl. Solms. — Heinrich Dorn, Hr. Bergmanu. Karl Frickel, Hr. Mathes. Telegramme. Pest. 18. Februar. In vorlciufigcr Enlschci-dung im Pro;esse Karagcorgicvich beschloh der Gc-richlshof, bie in Untersnchung gcwesenen Karageor-> gievich, Trifkovich nnd Slankovich wcgen Theil-nahme an ber Ennordnng des serbischen Fiirsten in Anklagestand zu vcrsctzcn. Paris, 18 Februar. Die Konfcrcnz hielt heute einc Sitznng. Privalnachrichlen uns Spanicn be-trachten die Wahl bes KSnigs Fernando fiir ge-sichert. Madrid, 18. Februar. Dic Majorikatsver-sammlung ber Kortesmitglicder befchloh, Serrano mil ber Neubiidnng des KabinctS zn beanftragen. w Ansvcrkanf JlicDcrfanc der x„, Ratschacher Papier-Fabrik luflgetrotfueteu Flick-, Tackel- unb Packpapieren (34-4) von , „..... , unb Pappendeckeln. DeSglcichen das grotze wohlassortirte Mannftktllr-Waaren-Lager, welches zn den billigsten Preiseu abgegeben wird. J. X. Ilariiiscliek. Keitt Zimmerpntzcr mehr! 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Jch ersnche lira 6 Schachteln Kautschuk-Wanz Pasta fiir harte Parfettcu; die, welche id) im September bet II,men faufte, Habe ich 511 meiner volleu Zusriebenheit verwendel. •8. v. Keilel. (25 -2) Lauschiiitz, 7. Oktober 1868. Herrn F. Mllller! Ersuche urn 12 Schachteln Kautschuk - Pasta, ich Habe dieselbe probirt 11116 Jhrer Lobpreisiing wiirdig gefuiiden -c. -c n. Tlirliitl. Wiener Biirse vom 18. Februar. (44-1) 1111 JHannfahturiuaareu-©ffchifte des Andreas Jeschenagg Angekommene Fremde. Am 18. Februar. Sla«!t Wien. Debeljak, Pfnrrcr, Hofleiu. — Poliak, ■taufui., Wien. — Ehrlich, Geschaftsm., Wien. — Lhotta, Kaufm., Wien. ■ Hafjutaitn, Kattfm., Prag. - - Longer, Gutsbes., Poganitz. - Ritter v. Fichtenan, Rudolfswerth. Rinlaer, Benedig. — Madame Ruard, Gewerkbesitzers-GaUm, Sava. — Theresia Stepischuegg, (£illi. Bl«r»nt. Mantilla, Besitzer, Mailand. — Bachniaun, Limenschissslieutenant, Triest. - - Ritter v. Guttmannsthal, Rentir, Weixelsteiii. — Haffiier, Cilli. — Pctuif, Cilli. — .Hanaftcr, Privat, Cilli. — Sommer, Kaufm., Pest. Kacher, Beanite, Triest. i'Jerlpger nub fiir die Redaktion verantwortlich: Otto mar Bamberg. Hauptplatze im Magistratsgebttude. Zugleich wild die am 1. Mar; 1. I. in der Schietzstattgasse Haus-Nr. 80, zweiten Stock, stattfindciide i'l-flwllliiee I JJzltrtiloii von verschiedeneu txiittichtttNNSstiickcn, ; Bcttzeun, (Void- und Tilbersachen ;c. k. befciimt gemacht. Btaatsfonda. Lpnc. ofterr. Wahr. . dto. v. J. 1866 . dto. Rente, ost. Pap. dto. dto. ost.in SUb. Lose von 1K54 . . . Lose von i860, ganze Lo^e von 1800, Fitnst. Pramiensch. v. 1864 . Grundentl.-Obl. 1 Steiermark )u5pCt. Karnten, 5ttaii! k. Kiistenland 5 „ Ungarn. . zu k „ 5kroat.u. Slav.5 „ Siebenbitrg. „ 5 „ Aotien. Nationalbank . . . Creditanstalt . . . N. o. EScompte-Ges. Analo-osterr. Bank . Deft. Bodencred.-A. .! Oest. Hyvoth.-Bank .1 Steier. EScompt.-Bk. Kais. Ferd.-Nordb. J Siidbahn-Gesellsch. . Kais. Elisabetb-Bahn. Carl-Lndwig-Bahn Siebenb. Ersenbahn. Kais. Franz-2osefSb.. Fitnfk.-Barcser E.--B. Alsold-Fium. Bahn . Pfandbrlefe. Nation. L.W. verloSb. Una. Bod.-Creditanst. Allg.oft.Bod.-Credit. dto. tn 33 J. riickz. . Geld: 58.65 , 63.401 62.— 68.10, 89.75 06.50 00.50 124.— Ware 58.80 63.50 62.10 68.20 90. 96.70 100. 124.20 88.— 39.- 86.—I 94.-78.50! 78.75 78.501 79. 75.— ! 75.75 704.- 707.-284.60 ZM.70 762.- 764. 274.50 266. 74.— 230.— 2290 230.70 180.— ilC.— 156.50 168.50 183.50 158.25 abgepretzt, in Teig^ fonu oder ejetroefnet Stiicken, t'aufcn zu den besten Preisen Wiigciiianii, Seybel & (’omv. iu Wien.(36—2) — Silber 120.75.:- 275:- 270.— 76.- 229.1 230.80 180.50 216.50 157.-169. 184.-. 158.50 97.25 93. 107.50 90.75 Geld Ware )eft.Hypoth.-Bank. 98.— 98.50 Priorit&ts-Obllg. Ludb.-Ges. zu500Fr. 114.— 114.50 dto. DonS 6 pEt. 239.50 240.50 '^ordb. (100 ft. ^M.), 93.- 93.50 Lieb.-B.s200fl. o.W.)^ 87.50 88.— Rud0lf6b.<300fl.0.W.) 88.— 88.50 Franz-Ios. (200 fl.S.) 89.75 90.— Lose. Credit 100 fl. o. W. . 163.— 163.50 Don.-Dampfsck. Ges.! zu 100 fl. CM. . .i 96.- 97.— Lriester 100 fl. CM. .120.— 121.— dto. 50 fl. d.20. . 57.—1 58.— Ofcner. . 40 fl. o.W. 34.50 35.— Esjterhazy fl. 40 CM. —.—I — Salm . „ 40 „ ; 41.50 42.— Palsfy . „ 40 „ i 35.— 35.50 Clarv . „ 40 „ 36.— 37.— . Genois,, 40 „ 32.50 33.50 Mndlschgratz 20 „ 22.— 23.— Waldstcm . 20 „ 24.50 25.50 Keglevich . io ,, 15.— 15.50 Rudolfsstift. 100.W. 15.50 16.50 Weohsel (8 Mon.) Augsb. 100 fl. siidd.W. 103.25 103.50 Franks. 100 p. ,, „ 103.40 103 50 London 10 Ps. Sterl. 123 50 123.60 Paris 100 Francs . 49.15 49.25 BXiinzen. Kais.Mitnz-Dncaten. 5.83 5.85 20^Francsftiick. . . 9.854 9.86 BereinSthaler . . . 1.82 1.82 Silber..................121.25 121.75 Tclcgraphischcr Wechsclkours vom 19. Februar. 5perz. Rente Lsterr. Papier 61.90. — 5perz. Rente often. Silber 67 90. — 1860er Staatsaulehen 96.60. — Bankaktien714. — Kreditaktieu 287.80. — London 122.40. K. k. Dukaten 5.81. Tiucf von Jgn. v. jileinmayr & Fed. Bamberg in Laibach.