^ IS« Sonntag dm 19. Aezemöer 1875. XlV. Jahrgang. Die „Marburger Aeituna" «scheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; für Zustellung lns Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebühr S kr. pr. Seile. Die Vorschult der Volksvthr. Marburg, 18. Dez. Da» Abgeordnetenhaus hat nachstehenden Antrag Schöffel's angenommen und einem Ausschuß zugewiesen: „Die Regierung wird ausgefordert, an allen Mittel- und Volksschulen des Reiches den theoretischen und praktischen Unterricht in dem AbrichtungS' uild Exerzierreglement der k. k. Annes als obligaten Gegenstaich einzuführen." Dieser Antrag ist wohl gut gemeint und stimmen wir fast Allem bei, was zur Begrlnl-dung vorgebracht worden — aber trotzdem verwerfen wir denselben. Wir sprechen hier nicht von eine^ gewisien Scheu, die Schule unter den Säbel zu stellen, so lange Oesterreich ein Militärstaat ist — wir halten uns strenge an die Sache allein. Für Mittelschulen würde sich die Neuerung eignen, an den Volksschulen jedoch läßt sie sich entschieden nicht durchführen. Den Knabeil dieser Lehranstalten fehlt die körperliche Kraft und dürsen wir zusrieden sein, wenn nur der Zweck des allgemeinen Turnens — der Vorbedingung des Wehrturnens — erreicht werde»; kann. Ringen wir nach einem so hohen Ziele, wie es die Abschaffung des stehenden Heeres und die Errichtung der Volkswehr ist, so bedarf es durchwegs praktischer Mittel und thun wir am Besten, wenn wir die Schweiz sragen — das einzige Vorbild eines Volkswehr-Staates. Die schweizerische Eidgenossenschaft allein gibt ein nacheiferungswürdiges Beispiel, wie die Jugendzeit vom Austritt aus der Volksschule bis zum Eintritte in das Heer zur Vorbereitung für dieses zweckdienlich benützt werden soll. Jeder körperlich sähigp. Knabe vo»n vollendeten vierzehnten Lebensjahre bis zum Beginn des zwanzigsten ist verpflichtet, die Vorschule des Heeres durchzumachen. Der Unterricht wird an fünfzehn Sonntagen Nachmittag in der wärmeren Jahreszeit (von Ostern bis Ende September) ertheilt und betrifft Schritt- und Marschübungen, Wehrturnen, Fechten llnd Schießen. Führen wir diesen Unterricht ein, so können wir die Waffenpflichtige Jugend mindestens bis zu Kompagnieübungen ausbilden und bei der Einreihung in das Heer dieselbe zu bataillonsweisem Exerzieren sofort verwe»lden. Mit einer Vorschule dieser A?t schlagen wir die letzten militärischen Bedenken wider die Volkswehr siegreich nieder und behaupten das Feld auch gegen die kühnsten Vertheidiger des stehenden Heeres. Vom Parlriwirltkn im Staatr. (Schluß.) Eine Schranke ist dem Parteiwirken in individueller Richtung in der persönlichen Freiheit gesetzt. Ohne diese würde alles Parteiwirken in Terrorismus ausarten. Robert Peel^ riß sich zu seinem und Englailds Heil von den Fesseln seiner Partei los. Niemand konnte ihn darob charakterlos nennen. Wie die Partei durch die Disziplin an eine militärische Organisation gemahnt, so auch dadurch, daß sie ihre stehenden Cadres »lnd in Augenblicken der Aktion die Massen, Reserven und Landwehr bereit hält. Man muß Partei ergreifen. Solon verpflichtete bekanntlich die atheilischen Bürger — filr den I Zuwiderhandelnden waren Strafen ausgesetzt — Partei zu nehmen. Auch wir halten es für unsere Bürgerpflicht, wenn es unsere letzten und höchsten Güter gilt. Der JndifferentiSmus ist ein politisches Laster. Aber wir lassen die Schranke persönlicher Freiheit gelten und lnögen uns nicht gerne in die lebenSlängUche Haft irgend eines Parteiprogramms begeben. Eine Begrenznng findet ferner das Parteiwirken an dem Äaatsamt. Wehe dem Staate, wo das Amt herabgesunken ist zur Waffe der Parteien! Nichts natürlicher, als daß Parteien, welche nach praktischer Geltung ringen, auch den Besitz der Ltaatsämter zu erstreben suchen. Allein auch hier gibt es eine Grenze, über welche die siegreiche Partei ihre Hand nicht nach den Staatsämtern strecken dars. In Nordamerika gelten die Stuatsämter inSgesammt — als „Beute des Siegers". Vom Staatssekretär bis zum letzten Postexpedienten können die Aemter nach jeweiliger Präsidentenwahl wechseln. Washington und Jefferson machten von dieser Besugniß einen bescheidenen Gebrauch. Jackson aber begann schon den Mißbrauch, der bleibend geworden ist. Man fühlt in Nordamerika das Bedenkliche dieser Einwirkung de» Partei-treibens, und seit süns Jahren steht die Re-sornl der Staatsverwaltung aus der Tagesordnung; allein man hat nicht den Muth, dem Wirken der Parteien eine Grenze zu setzen. In England, wo die obersten Aemter mit jedem Kabinrtswechsel eine Neubesetzung erfahren, scheint man die Grenze gefunden zu haben. Beispiele der Partei-Entartung liefern die Armeen von Spainen und Frankreich. Eine weitere Begrenzung für das Parteiwirken liefert die richterliche Macht. Sie ist das Ulmn-tastbare im Rechtsstaate und muß es für die A e u i t c e t o n. Vrrschitdtvhril der Nahrungsmitttl. Es gibt kein Reich der Natur, denl der Gaumen des Menschen nicht seine Aufmerksain-keit geschenkt hätte. Es gibt Völker, welche vorzugsweise von Erde, andere, welche von Pflanzen, noch andere, welche von allen Klassen des Thierreiches leben. So wiederholt gleichsam der Mensch in seiner Ernährung alle Klassen der Thierwelt. So erst ersieht man, daß der Mensch ein alles genießendes Geschöpf ist. Daß es auch Erde essende Menschen gibt, bewährt sich in den Ebenen des Orinoko. Hier in dieser großen und wilden Natur leben Völker, dem Ackerbau sremd, Ameisen, Gummi und Erde genießend, ein Auswurf von Menschhnt, wie die Otomaken und Jaruren. Die Erde, welche sie verzehren, ist ein fetter, milder Letten, wahrer Töpferthon, gefärbt mit etlvas Eisen-oxyd. Sie kneten diese Erde in Kugeln und brennen sie äußerlich bei schwachem Feuer, bis die Rinde röthlich wird. Beim Essen wird die Kugel wieder befeuchtet. Die Indianer, die nur bei niedrigem Wasserstande ihrer Flüsse von Fischen und Schildkrölen leben, sind größten-theils wilde, Pflanzenbau verabscheuende Men- schen. — Im nördlichsten Schweden genießt man eine aus Jnfuforien bestehende Erde als Brodmehl, die auch der Finne häufig unter sein Brod mischt. In der Provinz Samgrang auf Java geineßt der Javanese einen andern Letten, den man sogar in gekräuselten, zinlmet-artigen Röhren verkauft. Dieser seltsame Appetit, der auch den Negerknaben in Surinam gebrannte holländische Thonpseisen mit Wohlbehagen verzehren läßt, ist unter vielen Völkerschaften der Erde verbreitet. Weil höher erhebt sich der Pflanzen essende Mensch. Blieb der Erde essende roh, so prägt sich in jenem sofort die Milde der Pflanzenwelt in seiuem ganzen Wesen aus. Hierher gehört der sanfte Hindu Indiens, der mit uil-endlicher Geduld die zarten Mousseline webt, die an FeinlM das Spinnennetz erreichen. Gebot diesem seine Religion nur Pflanzeilkost, so fordert sie die Natur vom Südsee-Jnsulaner, dem zarten Kinde des Ozeans, denl vorzugsweise nur der Brodfruchtbaum zugewiesen ist. So viel uns Fleischessern aber auch von der Milde dieser beiden Völker zu wünschen wäre, so wenig haben wir jedoch Ursache, sie unr ihre Sanftlnuth zu beneiden, wie auch der nur auf Kartoffeln angewiesene, von England tyranni-sirte unglückliche keltische Stamm in Irland uns nicht ztir Nacheiserung reizen kanii. Der größte Theil der Menschheit hat in-deß schon lange den natürlichen Weg der Ernährung betreten, Pflanzen und Fleisch vereint zu genießen. — Es gibt keine größere Gruppe des Thierreichs, welcher der Mensch nicht seine höchste Ausmerksamkeit für seinen Äsch geschenkt hätte. Die niederen Bauthiere hat er ebenso, wie die so wunderbar mannigfach gestalteten Gliederthiere und muskelreichen Rückgratthiere gewählt. Die widerlichsten Fleischspiesen liefern ohne Zweifel die schlüpfrigen, gallertartigen Schnecken. In Frankreich, Belgien, Schlesien, Baiern, der Schweiz unv Italien wird die Weinbergschnecke zu Tuusenden gemästet und gespeist, allein es geschieht mehr von Lungenkranken als Gesunden. Noch unbegreiflicher, wie der Geschnmck der Ansterllesser, ist der Geschmack der Chinesen, der sogar die seltsame, rullde, wurmförmige, mit schildförmigen Fühlfäden besetzte Gestalt des Trepang, eine Helo-thurie des indischen Meeres, genießt. Ungleich zahlreicher sind die Nahrungsmittel aus dem Reiche der Gliederthiere; aber der Genuß solcher Nahrung kann unmöglich eine hohe Stufe der Eivilisation verrathen. Die Indianer Peru'S, welche Kopfläuse mit Appetit verspeisen, die Hottentoten und andere Stämme Afrika's, welche dieselbe Neigung theilen, gehören zu den nied» rigsten Schichten der Menschheit; nicht minder Parteien sein. Rom fiel, als da» Kriminalge-richt Parteisache geworden, und ebenso die französische Republik. Suchen wir nach Garantien zur Einhaltung der Parteigrenzen, so müssen wir in erster Linie das Ziel der Partei selbst nicht au« dem Auge verlieren: die Herausbildung und Erziehung der öffentlichen Meinung, und damit ist auch ihre Grenze gegeben. Die Partei kann sich insbesondere bei Wahlen bethätigen. Die reaktionäre Staatsauffaffung drängte vielfach die Machthaber dazu, Meinungsäußerungen der Parteien von staatswegen zu unterdrücken. Das Strafgesetzbuch bietet stets die Illustrationen dazu, und unter diesen ist der Haß- und Ver-achtungS-Paragraph zu größter Popularität, weil zur häufigsten Anwendung gelangt. An die Stelle der Willkür der Pollzei ist in der Folge die Willkür des Nichters und endlich die des Gesetzes getreten. Man kann kühn sagen, daß von der Masse der in dem Zeitraum von 1815—1870 in Deutschland politisch Verur-theilten fieben Achtel in England für nicht schuldig befunden worden wären. Ja, die besten politischen Männer sind bestraft worden. Wirksamer als alle diese Maßregelungen wäre die erhöhte Pflege der Staatswiffenschaften. In der staatswissenschaftlichen, gereisten Bildung läge neben der Thätigkeit der Presse die sicherste Garantie gegen Ausschreitung der Parteien. Allein in Deutschland stehe man im Studium der Staatswissenschaft gar sehr zurück. Seit Jahrhunderten kranj?e die Volksbildung auf höhen Schulen an dem Uebel des ungeheuren Uebergewichts des juristischen, civilistischen Studiums über das staatswissenschaftliche, des PrävalirenS der Pflege des römischen Rechts in dem Lektionsplane der juridisch-politischen Fakultäten. Der Redner rief bei dieser Gelegenheit das Zeugniß eines Wiener Staatsrechtslehrers (Lorenz v. Stein) an und warf einen vergleichenden Blick auf die ungeheuren Opfer, welche die Staatsverwaltungen den naturwissenschaftlichen Sammlungen, Laboratorien, Versuchstationen und archäologischen Expeditionen darbringen, und konnte so leicht zu dem Schlüsse gelangen, wie sehr die Staatswissenschaften vernachlässigt werden, die ja auch in den gelehrten Körperschaften, Akademien, die Nolle der Vergessenen spielen. Allerdings sind diese Zustände durch ein deutsches Vorurtheil begünstigt, welches nur jene wissenschaftlichen Arbeiten hochhält, die mit alten Zeiten, mit jene Stämme Afrika'», welche ausfchließlich von Heuschrecken leben, die Buschmänner. Der Genuß der Ameisen unter den Völkern Brasiliens und Ostindiens verdankt seinen Ursprung wahrscheinlich dem Gewürz der Ameisensäure. — In der That verspeisen in Ostindien besonder» schwache und alte Männer zur Stärkung ihres Rückens Ameisenköniginnen, ein Genuß, der uns an den des Maikäfers auch hier zu Lande erinnert. Doch dienen sie auch im großen, wie die weißen Ameisen Java's zur Speise. Ihnen zur Seite gehen, wahrscheinlich gleichfalls als Gewürz, die Bienen Ceylons. Zollange Spinnen verzehrt der Bewohner Neu'Caledoniens, Motten der von Neu-Süd-Wales, nachdem er ihren Puder durch Nöstung und Umrühren entfernt. Seidenwüriner zieren den Tisch von Madagaskar, der Grugru-Wurm der Kohlpalme den des Japanesen. Sein chinesischer Nachbar zieht sich Larven einer Schmeißfliege am Strande des Meeres auf faulenden Fischen. Achtzehn Zoll lange und einhalb Zoll breite Tausend» füßler sah Humboldt.von indischen Kindern verzehren. Aehnliches beobachtete man mit Insektenlarven, welche die Indianer am Orinoko gierig aus der Erde zogen. Mit den Fischen beginnt ein edlerer Tisch. Dagegen ist im Reiche der Amphibien eine zwischen Wasser und Land getheilte Lebensweise etwas Halbe». Nur die Schildkröten mit ihrem Fremdartigem zusammenhängen, die Auffindung einer Keilschrist höher stellt, als die emsigste Beobachtung der politischen Vorgänge und Bedürfnisse der sozialen Verhällnisse der Gegenwart. Im Parteileben spielt das Temperament auch seine Rolle und es ist eine Erfahrung, daß die Wogen des Parteitreibens höher gehen bei romanischen als germanischen Völkern. Den Deutschen legt eine wohlthätige Grenze das Familienleben und die Erziehung; die sittlichen Bande, die sittlichen Pflichten ersüllen dieMifgabe einer wirksamen Begrenzung des Parteiwirkens, und in der Familie spiegelt sich jederzeit dem Parteimanne ver Staat wieder als der Vertreter der geheiligten Sitte, der Ordnung, des allgemeinen Rechtes, der sich als das Gemeinsame dem An-gehörigeil jeder Partei zum Bewußtsein bringt und fortwährend in sich die Getrennten versöhnt und einigt. Zur Geschichte des Tages. Vor zwei Jahren ist das Gesetz über Beamtengehalte in Rechtskrast getreten. Nach diesem Gesetze gebührt einem Beamten des vierten Range» ein Gehalt von 7000 fl. und eine Funktionszulage von ^000 fl., zusammen 10.000 fl. — wahrlich genug sttr das arme Oesterreich. An die Spitze des Eisellbahnwesens hat nun die Regierung Herrn von Nördling berufen und für denselben eiiien außerordentlichen Gehalt von 25,000 fl. in den Voranschlag eingestellt, ungeachtet der Generaldirektor nur ein Beamter vierten Ranges ist. Trotzdem und trotz aller Steuernoth hat das Abgeordnetenhaus die fragliche Einstellung genehmigt ! Die Verhandlungen Oesterreichs mit Ungarn, betreffend die Revision des Zoll- ilnd Handelsbündnisses sind bekanntlich gescheitert. Nun sollen schon während der Weih-nachtsferien die Unterhandlungen behufs Er-neuerung dieses Vertrages beginnen und ist den Bevollmächtigten Ungarn» folgende Weisung ertheilt worden: „Herabsetzung der Einfuhrzölle auf sämmtliche Woll- und Weberwaaren — Verrechnung der Verzehrungssteuern zu Gunsten jener Monarchiehälfte, in welcher die Gegenstände thatsächlich verbraucht werden — Steuervergütung zu Lasten jener Monarchiehälste, aus welcher ausgeführt worden — Vergütun- zarten Fleifche und ölreichen Eiern sind Lieblinge des Äsches geworden. Die freien Bewohner der Lüfte haben schon seit den frühesten Zeiten die meisten Opfer für die Küche geliefert, aber fast ausschließlich nur die Pflanzen fressenden Vögel. Die Fleisch fressenden schützt ihr thraniges Fleisch vor einer gleichen Begünstigung, obwohl einige Völker ihr Leben vorzugsweise de»n Thrangenusse verdanken. Ein jeder weiß, wie bei diesen Völkeril Ausdünstung und Unreinlichkeit Hand in Hand gehen. Wie der Stoff, so überall der Mensch. Der civilisirte Kaukasier verabscheut die das Licht des Tages meidenden Nager, Natten und Mäuse, während die mongolische Nasse sie auf den Tisch brachte. So spielen bei den chinesischen Mandarinen die gemästeten, wie Schweine geschlachteten und an Querhölzern zu Markte geführten Ratten als kostbare Speise eine große Rolle. Auch unter den Säugethieren wählte der Mensch mit größter Vorsicht. Diejenigen sind seine Lieblinge geworden, deren Leben vorzugsweise an Pflanzenkost gebunden ist. Zu den Affen führt die Hungrigen meist nur die Roth. Den Menschen selbst schützt die Gattullg, die nie oder nur in höchster Noth sich an ihresgleichen sättigt. Nur auf der niedrigsten Stl»fe der Menschheit entweihen caraibische Stännne Amerika's und die Dajacken von Sumatra das heilige Gesetz, dem selbst die wildeste Bestie der Wälder, obschon unbewußt, huldigt. gen sür die zwischen beiden Monarchiehälften hin- und hergeführten Monopolsgegenstände und Einreihung der Donauregulirungs-Arbeiten in die gemeinsamen Ausgaben." In keinem Staate gilt das Schwurgericht so sehr als politische Einrichtung, wie in Frankreich und sind darum auch die Urtheile nicht als Richtersprüche, sondern als Meinungen politischer Parteien auszufassen. Von diesem Standpunkte aus erscheint die Stimmung der Pariser, deren Geschworne jetzt die bonaparti^ stischen Kampfhähne Eassagnac und Tarbi freigesprochen, als ein bedeutsames Zeichen. Vermischte ZIachrichten. (Zur Geschichte des religiösen Wahnes.) Unter den Kosaken am Don herrscht eine tiefgreifende Bewegung. Auf allen Landstraßen ziehen Männer, welche einen ihrer Angehörigen nach Moskau fahren, um ihn dort zum Priester weihen m lassen, damit jedes, auch das kleinste Dorf seinen eigenen Popen und sein eigenes Bethaus habe. Als Grund dieses religiösen Eisers geben die frommen Kosaken die dringende Nothwendigkeit an, sich schleunigst auf den Tod vorzubereiten, weil da» Ende der Welt und da» jüngste Gericht nahe sei. Dieser Glaube ist so allgemein verbreitet und beherrscht die Bevölkerung in dem Grade, daß viele, namentlich ältere Personen, sich von allen weltlichen Dingen fernhalten, ein weiße» Todtenhemd anlegen und sich ihren Sara bestellen. Die Särge werden aus Reisern geflochten, weil die Sektierer es für eine große Sünde halten, sich in einem kiefernen Larg beerdigen zu lassen. Die Behörden verhalten sich dieser Bewegung gegenüber noch gleichgiltig, weil sie glauben, daß sie bald von selbst aufhören werde. (Zum Schutze de» Waldes.) Die Kommission für die Reform des Waldgesetzes in Galizien beantragt die Eintheilung sämmt-licher Wälder des Landes in drei Klassen : in geschlossene, die allS allgemeinen klimatischen und orographischen Gründen für immer erhalten und als solche von einer später zu ernennenden Kommission des Landesausschusses bezeichnet werden sollen; in geschlitzte, deren Fortbestehen durch Lokalgründe, wie die für andere Kulturzwecke nicht geeignete Bodenbeschaffenheit, Flußufer zc. bedingt ist, und in freie, dereil vollständige Ausrottung behufs Verwendung des Bodens zum Ackerbau, jedoch ebenfalls von der Zustimmung der politischen Behörden abhängig sein soll. Außerdein sprach sich die Kommission sür die Eintheilung des Kronlandes in beson' dere Waldbenrke mit besonderen Vorständen aus, so wie für die Verweifung der Waldfrevel an die Gerichte, sobald die erwartete und nothwendige Vermehrung der letzteren dieses gestatte. (Vom Geistesleben der Taubstummen.) Im Senatsaale der Wiener Hochschule sprach dieser Tage Dr. K. Singer über die Eigenheiten des Geisteslebens der Taubstummen. Der Redner zeigte vorerst, wie reich die Zufuhr von Empfindungen (und der aus denselben sich bildenden Vorstellungen und Begriffe) sei, welche der Gehörsinn der Seele vermittle. Das Erlernen der Sprache sei nur möglich durch ein normal funktionirendes Gehör. Schwerhörigkeit oder völlige Taubheit von Geburt oder von frühester Kindheit an, sei daher mit „Stumm-heit" verbunden. Die „Taubheit" und die durch sie bedingte „Stummheit" sind sehr gewichtige Gebrechen, weil sie eine lnächtige Schranke für den „geistigen Verkehr" setzen. Der Taubstumme lernt weder unsere Gedanken kennen (denn er ist für dieselben taub), noch vermag er die seinigen uns mitzutheilen. Aus der geistigen Jso-lirung, in welche der Taubstumme durch sein Gebrechen geräth, erklärt sich die Lücke iu Betreff des Verstaildes und des Gemüths. Der Taubstlttnme bleibt aus Mangel an hinreiche»»-der Anregung und Berichtigung seiner Denkakte aus einer „niederei; Stufe des Intellekts" stehen. Denkschwäche, träges Kombiniren und besondere Armuth an Ideen kennzeichnen seine Intelligenz und in weiterer Folge entwickeln sich Eigendünkel, Ueberschätzung, Selbstsucht, Mißgunst, Argwohn und rechthaberisches Wesen. (Hauswirthschask! Petroleum zur Erhaltung des Holzes.) Das Petroleum ist eines der besten Mittel, um Holzwerk, besonders im Freien stehende Gegenstände, wie Ackergeräthe, vor Fäulniß, Springen und Reißen zu bewahren. Der Gegenstand muß aber vollkommen trocken sein und der Anstrich mehr^ mals wiederholt werden, bis das Holz kein Oel mehr einsaugt. Thltren, Läden, Bänke im Freien u. s. w. kann man zuerst mit Petroleum und dann mit Oelsarbe anstreichen. (Neuerlich hat man auch die wichtige Erfahruilg gemacht, daß das Petroleum ein ausgezeichnetes Mittel gegen Holz» und Mauerschwamm ist.) (Vom Buche ttb^r die Nordpol-sahrt.) Julius Payer gibt bekanntlich über die Nordpol'Fahrt ein Lieferungswerk heraus. In Deutschland hat der Verfasser 9260 Abnehmer gefunden, in Oesterreich Ungarn dagegen 86,742; darunter zählt Wien 14.141, Prag 88Z, Graz 651, Linz 690, Klagenfurt 581, Troppau 567, Pest 465, Steyr 450, Reichenberg 447, Brünn 456, Salzburg 367, Leoben 322, Teschen 284, Böhmisch-Leipa 263, Olmütz 260, Ungarisch-Hradisch 250» Trieft 235, Lemberg 198, Agram 197, Wels 184, Oedenberg 133, Laibach 102, Raab 78, Marburg 45, St. Pölten 32, Klausenburg 18, Budweis z.2, Krakau 7. ZNarburger Berichte. (Spende des Kaisers.) Der Kaiser hat oer Gemeinde Wuchern zur Errichtung einer freiw. Feuerwehr hundert Gulden gewidmet. (Firma Lacher.) Das Kreisgericht Eilli macht bekannt, „daß über das Anfuchezl des Herrn Joh. T. Lacher, Besitzers einer Möbelfabrik mit massiv gebogenen Holzarbeiten in Marburg, die Eintragung der Firma Johann T. Lacher im Handelsregister für Einzeln firmen verfügt Wörde»» ist". (In du strielehrerin.) Für die Volksschule zu St. Georgen an der Südbahn ist die Stelle einer Jndustrielehrerin geschaffen worden. Der Jahresgehalt beträgt 200 fl. und wird soeben die Stelle zur Bewerbung ausgeschrieben. (Hundesteuer in Pet tau.) Die Stadtgemeinde in Pettau hat beschlossen, den Landtag um die Bewilligung, betreffend die Erhöhung der Hundesteuer von 2 fl. auf 5 fl. zil ersuchen. (Arbeiter-Bildungs-Lerei n.) Montag den 20. Dezember 8V, Uhr Abends findet eine Sitzung dieses Vereins statt. (Tegetthosf-Denkmal.) „Das Konnte »ur Errichtung des Tegetthoff-Denkmals" hat den Architekten Bücher ilt Graz ersucht, eii^e Skizze des Planes auszuarbeiten. Die Sammlung freiwilliger Beiträge soll fortgesetzt werden. (Aus der Bühnenwelt.) Fräulein Irma v. Jelenüka, welche in Wien an der Hofbühne, an anderen Wiener- und Provinzbühnen Triunlphe gefeiert, befindet sich eben inl landschaftlichen Theater zu Laibach und erwirbt sich durch ihr liebenswürdiges äußeres Auftreten, durch ihre wohlklingende, deutliche Sprachweise, durch vollständiges Auffassen der Rollen, durch innigen seelen- und ausdrucksvollen Vortrag auf höherer Stufe stehender Charakterbilder die Sympathien des Laibacher Publikums. Die Parte der „Margarethe" in „Faust" und de» Grafen von Dommartin" in Halms „Wildfeuer" können wohl nicht besser durchgeführt werden, als man sie in Laibach von Fräulein JelenSka sah. In jeder Bewegung, in jedem Wort dokumentirt sich die jugendliche, mit vor-^glichen Eigenschaften ausgestattete Künstlerin. M. JelenSka begibt sich von LaibaÄ) nach Marburg, um auch a»» dieser Bühne Lorbeerkrä»»ze einzusammeln. Theater Donnerstag den 16. Dezember beging unsere Bühne eine Jubelfeier, welche die Aufmerksamkeit und den regen Antheil vieler Theaterfreunde in hohem Maaße erregte. Der Theaterdirektor Josef Dietz begann das dreißigste Jahr seines Schauspielerwirkens. Er sah zuerst die Bretter im RittaStheater zu Prag als „Pariser Taugenichts". Mit 16 Jahren nach Lemberg eilgagirt, betrat er die Bühne mit vielem Glücke und fand sich schon nach dem Verlaufe eines Jahres in einem festen Verhältnisse als „naiver Naturbursche" bei der Lutz'schen Gesellschaft in Carlsbad, woselbst er 5 Jahre verblieb. Z^iesein folgte ein dreijähriges Engagement in Pest, dem sich ein langjähriges Wirken in Brünn anschloß. Später in Linz als Regisseur ehrenvoll beschäftigt, finden wir ihn im Jahre 1870 als Gast am Landestheater in Graz, von wo aus er einem Rufe des damaligen Direktors Rosenfeld nach Marburg folgte, um dessen Geschäft zu leiten. Da er mittlerweile seine Kraft günstig zu be-nützen wußte, so konnte nun ein eigenes Ge-schäst gegründet werden und wllrde Dietz im Jahre 1871 Direktor des Stadttheaters in Znaim, von wo er nach einer kurzen Thätigkeit als Ober-Regisseur des deutschen Theaters in Pest, im Jahre 1873 als Leiter unserer Schaubühne nach Marburg kanl. Wir sind gewiß die Letzten, welche der Theaterdirektion ein Loblied singen, erinnern uns jedoch sür diesen Tag mit Vorliebe des vielen Guten, ja Ausgezeichneten, das uns im Laufe der Jahre geboten wurde und gedenken dann mit um so aufrichtigerer Anerkennung des rühmlichen Strebens, welches Dir. Dietz un-verwandelt bethätigt. In richtiger Erkenntniß des Geschmackes hat er nie gesäumt das Publikum mit neuen Schauspielen und Operetten schnell bekannt zu machen. Die Darsteller waren immer so, daß sie gerechten Ansprüchen vollkommen genügten und mnß namentlich gerühmt werden, daß der Chor zahlreich und auch die Statisten geübte Leute sind. Die Vortrefflichkeit der Scenirung neuer Stücke durften wir stets beloben und die Pracht der Ausstattungen hat schon wiederholt im Zuschauerräume Sensation hervorgerufen. Um und auf, Dir. Dietz ist ein Direktor, wie wir uns ihn besser nicht wünschen können. Der Ehrentag war reich an Ovationen, die sich vor und hinter deil Koulissen herzlichst abspielten. Als er Bormittags auf die Probe kam, war das Theater festlich beleuchtet und übergaben die Bühnenmitglieder ihrem „lieben" Direktor einei» silbernen Pokal als Fesigabe. Des Abends wurde „Ein Engel" von Rosen aufgeführt und das überfüllte Haus beivies den ehrenvollen Antheil, welchen das Publikum seinem Lieblinge unter alleil Umständen dewahrt hat. Dir. Dietz ward bei seinem Erscheine!: mit einem wahrhaft stürmischen Beifall begrüßt und eine große Zahl prachtvoller Kränze, davon einer von der Studeiltenschaft gespendet war, durchflogen den Theaterraum. Es ist zn l'egreisen, daß Herr Dietz in diesem Augenblicke, wo er den schönsten Lohn des Künstlers sür sein Streben in so vollen; Maße empfing, voll dessen Bedeutsamkeit ergriffen war, dessen Werth doppelt empfinden mußte. Er faßte sich indessen bald und führte seine Rolle, den „Rath Saldau" mit jener Jovialität, jelleni Humor und jener von aller Affektation so entfernten feinen echten Komik durch, welche seine Leistungen stets auszeichnet. Szene um Szene durch Beisallssalven geehrt, wurde Dir. Äetz am Ellde der Vorstellung ebenso enthusiastisch gerufen als er empfangen worden war und sprach seinen Dank für das in so langer Zeit ihm gewordene Wohlwollen in ebenso bescheidenen als glücklich gewählten und wirksam gefaßten Ausdrücken ans und empfahl endlich sein Institut dem ferneren Antheile des Publikums. Es möge ihm dieser so reich zu Theil werden als er ihn auch wirklich verdient. Letzte Post Der Iustizminister hat im Abgeord« iieteuhause die Hoffnung auSgesprpchen, daß Vit neu, Civilprozeß Ordnung in tZtrzer Zett ;» Stande kommen wird. Das neue MilitärPenftonSgesetz ist vom ungarischen Reichstag angenommen worden. Die Skeformvorschläae der drei Katfer-mächte, betreffrnd den Aufstand in der Türkei bleiben aufrecht. Mm Anchertisch. Aus halbvergesseuem Laude. Kulturbilder auS Dalmatien von Theodor SW. Mit Zeichnungen von K. Klitsch und K. Zadnik. Wieu. Klitsch und Spitze. Das „halbvergessene" Land ist jetzt seiner Vergessenheit entrissen. An seiner bergumwallten Grenze lodert der Brand, der Europa in Spannung erhält. Aber in der langen Reihe von Jahren, die es in weltabgeschiedener Vereinsamung durchlebte, blieb es von der Forschung vernachlässigt und in der Literatur so gut wie unvertreten. Die Kenntniß, oie das gebildete Europa von dem Lande, dessen Namen es jetzt so häufig nennt, hat, ist eine sehr dürftige. Ein Buch, welches der Schilderung des dalmatinischen Volkslebens gewidmet ist, kommt einem wahren Bedürfnisse entgegen und ist unter allen Umständen eine dankenSwertlie Leistung; sie wird verdienstlich, wenn, wie in dem vorliegenden Buche, genaue .^^enntniß des Volksleben« und der VolkSzustände seinem Verfasser zur Seite stehen und anmuthiger Styl, richtige» Erfassen und lebendige Darstellung dem Leser diese Kenntniß vermitteln. Theodor Schiff machte die diesjährige Kaiserreise nach Dalttiatien als Berichterstatter mit und diese Gelegenheit mochte ihn angeregt haben, das Volksleben des „halbvergessenen Landes", dessen landschaftliche Reize vor einem halben Jahrzehnt in Noe einen meisterhasten Schilderer fanden, in die Literatur einzuführen. Es ist eine Sammlung dalinatinischer Geschichten geworden, in welchen sich Wahrheit »lnd Dichtung mischen und das dürftige und doch so allsregungsreiche und wildbemegte Leben der Schiffer, Fischer und Hirten des armen Küstenlandes, des BNrgerthums seiner in Ruinen eingeklemmten oder langsam ausstrebellden Städtchen so realistisch wahr und doch so poetisch überschimmert und verklärt sich spiegelt. Und in diese Schilderungen der Gegenwart klingt, sie ergänzend, manche Erinnerung, nranche Sage aus der Vergangenheit hinein. Die Ausstattung des stattlichen Bandes ist eine sehr prachtvolle. Kunfi und Literatur. Unsere Voraussichten sind eingetroffen; die neuen Werke von Julius Klein: ('srises ?0m-paäour! Walzer, I^a<1i8 kosss, Mazurka, machen bllchstäblich Furore in Paris und Wien. Von diesem Meister kann man nur sagen, daß er stets neu ist, sich niemals wiederholt. In der Tliat ist der Componist der berühmten Walzer: l'^raisss au 60 Ve- I0U13, dv 1^'vu, ä'^wore, (^uir äe Iwssio, der brillanten Polkas: <1'./Vr-1^ou.u tlo und der reizenden Melodien: ?eräus und Loupir vt öai- »or, niemals besser inspirirt gewesen, als wie er seinen Walzer (^erisks l'vmpadour ut»d die Polka Ultdiiz geschrieben hat. Wir kijnnen nicht unterlassen, unseren Lesern noch besonders die konlponirt von Deransart, Direktor des Orchesters des in Paris, zu empfehlen. Diese Qttadrille, sprudelnd von Geist und Originalität, wird auf alleil Bällen gehört. Die Werke von Julius Klein sind vorrä-thig in allen Mltsikalienhandlungen in Oesterreich, und bei ^Verleger von luini. Salonmalzer von <1o Vildse.) liue Vivisullv, k, in Paris. Als Weihnachtsgeschenk empfiehlt die *Weinstube (Burggasse Nr. 140) ihre vorzüglichen Tafel- und Dessertweine, sowie Champagner und Flaschenexportbier zu den billigsten Preisen. (1461 «ro. öSSS. (1406 Kundmachung. Bon Stadtrathe Marburg wird mit Bezug auf den Z. 42 deS WehrgeseKeS vom v. Dezember 1868 bekannt gegeben, daß alle im Stadtbezirke befindlichen einheimischen und fremden GtellungSpfiichtigen, welche zu der nächsten regelmüßigen Stellung deS JahreS l876 berufen find, d. i. sämmtliche in den Jahren 1856,18S6 u. 1654 gebornen Jünglinge, im Laufe deS Monats Dezember 1875 bei dem gefertigten Stadtrathe fich zu melden haben, und daß Unterlassungen dieser Meldung mit Geldstrafe bis zu Einhundert Gulden oder im Falle der Zahlungsunfähigkeit mit Haft bis zur Dauer von zwanzig Tagen geahn-det werden. Die nicht nach Marburg zuständigen Stel-lun„Spflichtigen haben bei der Meldung ihre Le-gitimationS- oder Reiseurkunden beizubringen. WeiterS haben auch Jene, welche die zeitliche Befreiung StcllungSpflichtiger oder Letztere, wenn fie die Begünstigung rücksichtlich ihrer Eni-hebu^ von der Präsenzdienstpflicht anstreben, die jur Begründung derartiger Begünstigungen bestehenden Verhältnisse ebenfalls im Laufe deS Monates Dezember 1875hieramtS nachzuweisen. Stadtrath Marburg am 23. November 1875. Der Bürgermeister: Dr. M. Neiser. 0s»vI» ^WI V0U ur»ä Ii0o1i3tev ?rsi8SQ. (1407 e Stedottto«, Druck »ud Verlag von Eduard Sanschitz in vlarb«ra. A.N.S»G. Leilage zu Nr. 152 der „Marburger Zeitung" (187S). Per Vtreill Mt Unterstützung durstiger Schüler der Volksschulen in Marburg beabsichtigt, am 26. Dezember 1375 im Götz'-schen Saale einen Ehristbaum, verbunden mit einem Glückshafen, zu veranstalten, bei welchem 25 Kinder mit vollständigen Win-teranzttgen betheilt werden sollen. Der Verein wendet sich nun an alle Schul- und Kinderfreunde mit der Bitte, den MlückShafen durch Widmungen ausstatten zu wollen. Jede, noch so kleine Gabe wird von den Herren Schnurer und Janschitz dankbar in Empfang genommen. Das Co mite. Med. & Chi*. (1462 Dr. Raimund Grögl, emerit. Secundararzt I. Classe des allgemeinen Krankenhauses in Wien, ordinirt täglich von 10—12 Uhr Vormittag Domflasse Nr. 92, ebenerdig. Eigenbau-Weinschank. Untcrz,ichnete gibt btkannt, daß sie am 1V. Dez. d. 3. im eigenen Hause Nr. 133, Für-bergajst, einen Eigenbau-Weinschank üb?r dik Tasse eröffnet, und zwur 1 Liter alter Wrin SK kr., neuer B4 kr. Wo sie sich eineS zahlreich n gufpruches zu erfreuen hofft. 1470 Maria Aossar. Ein Gewölbe Domgasse Nr. 92 sogleich zu beziehen. Lebettde Utarps«« ««d Hechte» find dei Carl Burghard (Grazer-Vorstadt) in der Fleischbank und im Hause zu jeder Stunde zu haben. EndeSgefertigter beelirt sich, den vkrehrten ?. Damtn Gklegenheit zum Einkaufe von btvigen Weihnachtsgeschenken zu bieten und empfiehlt hicmit daS Neuefte in D»me«'Ba«ee« «. Maletot» )U bedeutend fterabgesekten Preisen so lange der Borrath reicht, und bittet ergebenst um recht zahlreichen Zuspruch. (1418 W. Marburg, Tchulgass,. Photographie! Um allen Wünschen zu entsprechen und die Photographien zu den herannahenden Weihnachten rechtzeitig ausführen zu können, beehre ich mich das P. T. Publikum hiemit einzidadeny die Bestellungen baldmöglichst zu machen, da in der jetzigen Jahreszeit die häufig ungünstige Witterung als auch die grosse Kürze des Tages leicht zum Hinderniss werden könnteny allen Wünschen rechtzeitig zu entsprechen ! Achtungsvoll ergebenst Heinrich Krappek, Photograph, (1411 Atelier in Stichl's Garten, in der Oberen Herrensasse und Magdnlenavorstadt (Cale Nordpol). Die Hanpt-Agentnr für Harburg und Umgebung der k. k. pr. Assicuraäoni Generali in Triest, von dem bisherigen Haupt - Agenten Herrn Carl Flucher freiwillig zurückgelegt, befindet »ich vom 1. Jänner 1876 an M Friedrich Svetl, (m3 _______Kaufmann, Grazervorstadt, Marburg. Ich bringe hiermit zur gefälligen Kenntnißnahme, daß ich am 10. Dezember l. 3. die Hastyaus-Lokatttäten im Wrauyause des Kenn M HAH. M übernommen habe und bemüht sein werde, de« Anforderungen eineS geehUsN PuhMMS. M jeder Richtung auf da< Beste zu entsprechen. Meinen ?. I'. Gästen, welche mich in meinem bisherigen Geschäfte, Restauration des Herrn Ferd. Scherbaum nächst dem Kärntnerbahnhofe, mit ihrem fo zahlrekchen Ansprüche erfreuten, sage ich für daS mir geschenkte Vertrauen meinen verbindlichsten Dänk und bitte, däßfelbe auch auf mein jetziges Geschäft zu übertragen. Für vorzügliche Küche (nach der Karte oder im Abonnement), Verabreichung feinster unverfälschter Biere und Weine, sowie für aufmerksame Bedienung bei billigsten Preisen wVrde ich stets besorgt sein und halte mich daher einem recht zahlreichen Zuspruche bestens empfohlen, 1442) Hochachtungsvoll ß?Ql»ai»I» ItrvllkSlt, Restaurateur Die (1448 Galanterie- & Nömlierttßr-Waareii - Handlumt äss Johann Pticher in Marburg, Herrengass© 9fr. 122 empfiehlt die neuestexi Weihnächte- 6Neqjahr» Geschenke in reichhaltigster Auswahl. V X Ganze Herren-Anzüge von u, ig, is —26 fl. #«s Confcctions- & Wäsche - Etablissement des A. I. Wölfliiis: 114 Herrengaaae j|| JMftrbllPg Herrengaaie 114 empfiehlt eine grosse Auswahl von Herren-, Knaben- & Kinder-Kleidern praktisch und rentabel als WMfaiitaoftts-. und ; ferner eine eigens zu diesem Zwecke angekommene grosse Parthie Herren- und Kinderwäsclie von Weissleinen und Chiffon, dann färbige Oxford- & Cretton-Hemden aus den ersten Wiener und Kl attauer Fabriken zu aussergewöhnlich billigen Preisen. (1420 Ausserdem sind Kragen, Manschetts, Cravats, Winter-Halstücher, Unterleibel 4 Hosen, Hosenträger, Socken, Brust- Manschettenknöpfe etc. etc. stets am Lager. Ganze Knaben-Anzüge von ti. 5.50 — ü. 7.50. Vtarbura, 18. Dez. (W 0 ci) e n mnrrt « derlcht) iveizen sl. 4.80, Lkorn fi. L.7l). teerst«' tl. L.40. <>afer fl. 1.90, KuNirich fl. 3.10. <^irse ft. 3.l0. Heiden fl. 2.70 Erdäpfel s1.1.50 pr. v^ehen. Fisolen 8 kr. pr. Pf. Linlen S9, Erbsen 32, l^irsekrein 12 kr. pr. Maß. Weizenttrieö l4, Mundmelil l l, Gemmelmelzl 8, Polentamehl 7, Rind, schmalz 56, Schweinschmnlz 48. 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Geschwülsten und Ge schivüren des Zahnfleisches, es löst den vorhandenen Zahnstein und verhindert dessen Neubildung, befestigt locker geivordene Zähne durch Kräftigung deS Zahn-fleisches; und indem eS die Zähne und daS Zahnfleisch von allen schädlichen Stoffen reinigt, verleiht es dem Munde etve augenehme Krische und beseitigt den iibeln Geruch aus demselben schon nach kurzem Gebrauche. von vr. K. popp, t. k. Hof.Zahuarzt in Wien. Stadt, Bognergasse Nr. 2. Dieses Präparat erhält die Krische und Reinheit des Athems, es dient überdies lioch um den Zähnen ein blendend weißes Aussehen zu verleihen, um das Verderben derselben zu verhüten und um daS Zahnfleisch zu stärken. vr. a. ro?r 8 vtsbilisol»«» 2»t»i»pulvor. reini.zt die Zähne derart, daß durch dessen auch nicht nur der geirähnlich so lästige ernt wird, sondern auch die Glasur der und Zartheit immer zunimmt. >. T'epots in: »rdurixM üal»v»l»ri's t»vi Ksrnv tiüaißs, Xpotkvtcs «u HvrrQ Iii. Ickvriü nnä in. Ikuv inttnv» l^llnstkanlliuvx; 8ovis in säniwtlioiivll !lcv!i^ ?»r5uiusrisll u. (?»1»vtsrivvklarsukaväluuA0ll Ltstvrmaric«. Kundmachung. »Q Versendungen mittelst Nachnahme prompt. Muster- und Waaren-Berzeichniß gratis und franco. In dem zum F. Gerecke'schen Verlaffe gehörigen Hause it» der Mellingenstraße iverden die einzelnen Bestandtheile, alS: Atll^ /abrillS-und iMagaMs-LokaMiittN, dann Wohauugtu, vom 1. Jänner 1676 «'Ugefangen gegen monatliche Äündi^^unt^ vermiethet, worüber der gefertigte Verlaß-Kurator die Auskunft ertheilt. Marburg, 14. Drzember 1875. _Dr. F. Radey. Vei'storbelle in Marburg. Am 12. Dez.: Liebetrau Mori^. JngenieurSsohn, Jahre, Schillerstiahe. Skarlatina. — Sartori St., r. k. PostbeamteiiStochter, 3 Monate, Bürgerstraße.jKraisen.— 13.: Labinger Julius. Nätherinsohn, 2Monate. Käsern-gasse, Traisen. — Urbanitsch Theresia, Gastivirtliin, 8tt Jahre. Jostflstraße. HalSentzimdung. — 14.: MuhrCaz., TaglöhnerStochter. L Tage. Bergstraße, Schwäche. — 1V.: ^s ankus Riidols. r. k. TelegrafenofstzialSsohn, 4'/^ Jahre, Schillerstraße, organisch. Herzfehler. — 18.: Regwart Joses. TischlerSsohn, 4'/^^ Ja!)re. Urbauigasse, DifteritiS. Im össentl. ^rankentianse: Am 18. Dez.: Liezolli Josef, VerzehrnngSsteuer-Agent. 48 Jahre, Lungenödem.— 14.: Uregg Michael, Comptorist, Jahre, Meningitis. — 15,.: Moro Josef, Tischler, 56 Jahre, Entkräftung. Eiselldahil-Fahrordttung Marl'urg. Mittlere Ortszeit. Personenzüge. Bon Triest nach Wien: Ankunft 8 U. 85 M. Krüh und S U. 58 M. Abeuds. Abfahrt 8 U. 4b M. Krüh und 7 U. 8 M. Abends.