»l.55. DlllMtlstllg, 8. März 1900. Jahrgang 119. Macher Zeitung. Hl<««^i AF?"l «M Pollvtiltndun«: »anzjHhri« «0 «. halbjHbr^« 15 X. Im «lomptolr: »an^-Änl«!«.. ^"« " l(. Kir die Zustellung ln« Hau, ganzjährig « ll, - I,s»itt»«»«eb»r: Für Nein, bi, ,» 4 geilen zu t>. «röie« per Zeile 1» d; bei Öfteren Mederholungen per Zrlle S k. Die «üalbacher g^tun«» erscheint tllglich, m!t «lulnohme be? Vonn. und Feierlage. Die «»»«nlftf««« befwdet ftch »ongiesilplatz Nr. » die «ebacrlon Dalm»tln.»»sst «r, 6. Kpnchflunden der »edactwn »,n « »O 10 Ntzr vormittag«. Unfranlierle Vrllse »erden nicht 2»ßen«»l»en, «l««»icriplt nicht »«ÜHgefteM, Amtlicher Theil. , »o-v^?^ ^ und l. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom 2^. Februar d. I.> »""ademischen Musildirector in Innsbruck Josef «Utt^^ ba^ Ritterkreuz des Franz Iosef-Oroens «««nadlgst zu verleihen geruht. Vlltt^i? ^ ""d l. Apostolische Majestät haben mit dem cN" Entschließung vom 24. Februar d. I. begcM'chauspieler Georg Reimers das Ritterkreuz » 6lanz IosefOrdens allergnädigst zu verleihen geruht. Nller^!.? ^' "^ l' Apostolische Majestät haben mit VHW Entschließung vom 1. März d. I. den genl^ ^ " ""b Abtheilungsvorständen des all-und «. lA""lenhaujes '« Wien Dr. Franz Scholz "betend" ^' Johann Hofmokl anläjilich der ilnerl^ "übernähme in den dauernden Ruhestand in N,rl?ü"2 Hres besonders verdienstlichen beruflichen Tur, "„ "" ^ltel eines Hofralhes mit Nachsicht der °le allergnädigst zu verleihen geruht. dNllltttl^,^-^ll^ lvw wurde ln dei l. l. H»f. und Staat», lchtn unk, . ^l italienischen, das CXIIl. Stück der b»hmi> ^Ulnabt ^"^lchen ""l, da« CXlV. Stück der slovenischen l Ttlill d«^, ^"^N^ehblatte« vom Jahre 1898 sowie da« ^ Nu«n^ ^ch" und da« IX, und X. Vtück der sloveni. ^^n und ^li^^"^^^la"" """ I°^« ^"" "u^ lf«rz i^n^A ^"»blatt« z«, «Wien« geltung» vo« 8ten ^"<«tl.eu««in^^ ^^) "u«de die Neit«verb«itun« folamder ^UMsse verboten: ^llche>,schal.'7" Wartburg., geitschrift für den oftmärlischen 3lr 9 H °°" «wzmond (März) 1900. ,« «r' b ^lstnbllne. vom 1. März 1900. "^ «ach Nor ". Scherer, vom 1. be« Lenzmonate« 1»00 lg .°^^' "om 28. Februar 1900. Nr g .^. 'lau. vom 2b. Februar 1900. 3lr b "°"'tor. vom üb. Februar 1900. ^ Nr. « »""""' vom 1. März l900. ^.^:' " ««'«»^«^i». «,m 2b. Februar 1900. Nichtamtlicher Cheil. Sitzung des Herrenhauses. «. Ueb?r >. <« Wien. 6. März. ^una d.« c" ^"lauf der am 6. d. M. abgehaltenen "": ^^"^"^uses liegt uns folgender Bericht ^^ ^ oem sslirs.P« Karl Nuersperg bsgrühte Graf Meran (Mittelpartei) gleichfalls da« wirtschaft-liche Progrnmm der Regierung mit großer Freude und drückt seine Genugthuung über das Bestreben aus, die Verwaltung im modernen Sinne zu führen. Der Weg zur Besserung der politischen Lage liege in der Regelung der Splachenfraae. Die von der Regierung hiezu einberufene Verstänoigungsconferenz erachtt Redner als den richtigen Weg. Redner sprach sich dafür aus, dass daS Geltungsgebiet der deutschen Sprache, als der allgemeinen Vermittlungssprache dei Staates, gesetzlich festgelegt werde. Hiebe» strebe die Mittelpartei keinesw'gs die Vorherrschaft oder die Hegemonie des deutschen Volkes an, fondern lasse sich ausschl'ehlich von der Rücksicht auf das Staatsinlerlsse und die einheitliche Verwaltung leiten. Die Mittelpartei stehe unbedingt auf dem Boden der staats» grundgesehlich gewährleisteten Gleichberechtigung aller Nationen des Reiches. Redner hebt hervor, das« der erbitterte Naiionallampf einerseits zur Obstruction führte, anderseits zur Zunahme des Radicalism«» und der Erschütterung jeglicher Autorität. Redner ver» urtheile die Obstruction, welche den Regierungen das Recht der Nothwehr gebe. Redner schließt, die Mittel» Partei billige die Grundsätze der R»gierung voll» tändig und weide die Regierung thatkräftig unterstützen, ^herrenhausmitglied Madeysli sagt. er wolle nur seine persönliche Ansicht über die politische Lage aussprechen und meint, zur Ueberwindung der Schwierigleiten sei es nothwendig, dass die politischen Par-teien von ihren principiell begründeten Ansprüchen zu Gunsten der Staatsinteressen so viel abgeben, als nothwendig sei; Gemeinsinn sei daher vor allem erforderlich. Rebner begrüßt die Initiative der Regie» rung wärmstens. Die Pfl cht des Herrenhauses, welches unter keinem agitatorischen Druck steht, sei es, in dieser Richtung zu wirlen, gegen den Pessimismus und die schädigende Verwirrung des politischen Lebens aufzutreten. Herrenhausmitglied Fürst Fürstenberg (Ver-fasfungsparlei) bespricht die Ausgleichsconferenzen und meint, der Verlauf der Eonferenzen zeigt, dass die Gegnerschaften nicht so arg, wie angenommen wird, seien und hofft, dass trotz aller Schwierigkeiten die Eonferenzen zu einem positiven Ergebnis führen wer-den. Die Hauptbedingung für eine Verständigung fei die Schaffung einer positiven Grundlage zum Frie-densschluss der Parteien, gegenseitiges Entgegenkommen und gegenseitige Opfer seien unbedingt nöthig Wrnn die Staatsmaschine nicht w>iter betrieben werden lönne, werde Oesterreich vollständig ohnmächtig dem unga-rischen S'aate gegenüberstehen. Auch der Abschluss der Handelsverträge ohne das Parlament sei unmöglich. Das ganze internationale Leben, wirtschaftlich, vie politisch, sowie die Orohmachtst. llung seien gefährdet. Redner schließt mit dem Appell, sich zusammm-zuschließen zur Schaffung eines dauernden Friedens. Ministerpräsident Dr. v. Koerber führt aus, die Regierung folge der Stimme des Herrenhauses in dieser überaus schwierigen Zeit mit gespannter Auf« merlsamleit, denn das Haus hielt seit jeher an der sachlichen Behandlung der Fragen fest, es wurde zum Vollwerl des verfassungsmäßigen Lebens in Oesterreich. Der Mmistelpsäsiornt dankt dem Herrenhause für die Bereitwilligkeit, die Regierung bei der Löung der nationalen Fragen zu unterstützen. In der Sprachenfrage «üsse man vor allem den thatsächlichen Bedürfnissen genügeleiften, dazu gehvrt aber allgemeines Entgegenkommen sowie Wuth bei allen Parteien. Die Verstanoigungsconferenz erzielte ein Einvernehmen über so manche Frage, die llontouren einer Regelung seien schon erkennbar, welche nach Schluss der Con-ferenz. die die Regierung nur als zeitweilig unterbrochen ansieht, eventuell von der Regierung durchzuführen sein werben. Die geaenseitiae loyale Aussprache sei da« beste Mittel für die Milderung der Gegensätze; neben den nationalen Fragen stehen die wirtschÄftlichen Fragen im Vordergrunde. Der Ministerpräsident glaubt, es werde der Moment kommen, in welchem die gemeinsamen Interessen über die nationalen siegen werden- je rascher wir, sagt der Ministerpräsident, zu positiven Erfolgen für die Landwirtschaft, Industrie und das Gewerbe gelangen, die Leistungsfähigkeit unserer B'loungsanstalten erhöhen, desto schneller rückt dieser Moment heran. Der Ministerpräsident erwähnt der Kohlenarbeiterftrile und sagt, es sei Aufgabe der Regierung. Frieden zu stiften. Die getroffenen Maßnahmen bezweckten, der Regierung au« unmittelbarer Wahrnehmung geschöpfte Informationen zu verschaffen; hätte die Regierung anders gehundelt, wäre der Strike auch nicht anders verlaufen, der Re-gierung würde jedoch ein wertvolles Material fehlen. Redner hob hervor, dass bei allen Behörden des Reiche« eine übermäßige Velastung der Beamten stattfindet, es sei fraglich, ob nicht in der Organisation der Vei> waltungsbchörden gewisse Aenderungen geboten erscheinen. Eine reiche Saat liegt für unser Arbeitsfeld bereit, wir wollen es freudig bebauen, wenn die Völker des Reiches unserem guten Willen vertrauen und die gesetzgebenden Factoren uns Beistand leisten. Der Stillstand der Gesetzgebung sei überaus beklagenswert, nur ein schaffendes Parlament arbeitet auch an semer eigenen Entwickelung. Der Ministerpräsident schli<ßt, uns leitet nur der Gedanke an das WM des Reickl«. (Beifall.) ^ Feuilleton. Ihr erster Bart. "tn Iagdlluiflug nach Oberkratn. NlN X (Fortsetzung.) We sich "Mten Abende fuhren wir. Schon in Kärnten s^er ssaw. aufgehellt, und a,s wir am Z.ele '^"" über d" A^M "°"n. lag heller Sonnen-w. Gregor derV''^" Herbstlandschaft. u^Mch'v^ ?'"l^^' v°n unserem Eintreffen unser am Bahnhof ^" will einend "" wn Sie dazu? Meine lk 'Der 5p."^"a°"'s schleßen l. 2°" haben l.?" ?? Won davon geschrieben; ""l°n be. uns Frauen beinahe mehr lein '9i°ja"^""W Herren!. b°f, Wiche ' U"d darum hat es auch meiner Frau U.? Sie. wie iM?"' bis ich sie mitgenommen! 'h'wse hH^ch telegraphierte, ein Zimmer lm ich solle die Herrschaften .3^ steh?. ^""' wo zu ihrem Empfange *'" ^'nysh^^ ja noch g« nicht, kann man bort «Gewiss! Ianez ist bereits voraus in die Hütte, mn sie gut auszuheizen und dort da« Nachtessen zu bereiten.» «Umso besser! Dann haben wlr morgen weniger zu gehen! Besorgen Sie einstweilen das Gepäck; wir gehen dann voraus! Wo liegt denn die Hubertus-Hütte?» «Unmittelbar vor der alten Jagdhütte. Sie können sie nicht verfehlen, übrigens werde ich Sie ohnehin bald einholen.» So zogen wir denn voraus. Meine Frau, der die Gegend neu war, voll des Entzückens über die Schönheit des Savethales. Auf schwankenden Stegen überschritten wir die jugendfrisch thalab eilende Save und erreichten bald das Dorf Mojnrana, das wie eine Sperre vor dem Eingänge ins Vratathal liegt. Einen lleinen Imbiss konnten wir uns nicht versagen; bann gieng's lustig weiter, der Feistrih entlang, an der Eementsabril mit dem großartigen Gerinne vorüber ins Vratathal hinein. Herrlich war die Wanderung ins reizende Thal! Bis zu dem nach einer guten Wegstunde erreichbaren, in kühnem Bogen frei über eine Felswand herunter' stürzenden Wasserfalle decken die in den verschiedensten Tinten des Spätherbstes leuchtenden Vorberge die da-hinter liegenden Zinnen. Aber mit jedem Schritte, den man auf dem steiler werdenden Saumweae »«iwthut, entfaltet ftch die Pracht w V«gw«ll groß« artiger, bis man, auf eine Gereuthwiese ausgetreten, überrascht wirb von der Majestät des sich darbietenden Bildes. Else, hüpfend vor Freude über die über-wältigende Herrlichkeit des aufgerollt vor uns liegenden Thalschlusses, tonnte nicht genug Fra.en an mich stellen über die Namen der kühn aufstrebenden Vergriesen. die sich, «it frisch gefallenem Schnee leicht überdeckt, in keuscher Reinheit vom tiefblauen Himmel abhoben. Einen erhebenden Genuss bildet eine solche Wanderung an der Seite semes geliebten Weibes, wenn man in der Lage ist, die Oertlichleit durch Schilderung persönlicher Erlebnisse in derselben doppelt interessant zu gestalten. Schnell vergieng daher die Zeit, und ehe wir uns versahen, wurden wir von Ianez, Gregors Sohn, ausgehalten, aus einen sreien. knapp neben dem Wege liegenden Wiebplan geführt und waren bei der HubertuShütte. Ein stockhoher Holzbau, in dessen Vrbgeschos» nn geräumiges Speisezimmer und die Küche liegen, »ah. rend im ersten Stockwerke zwei nette Schlafzimmer zur Ruhe einladen, bietet diese« einfache Blockhau« ein behagliches Heim auch für eine größere Jagd-gesellschaft. Jeder Luxus ist vermieden, dafür aber alles auf das praktischeste eingerichtet. Einen wunderbaren Ausblick genießt man von der breiten auf der Südseite des Hauses gelegenen Veranda. Au« dem jenseiligen Kotthale sieht man die stolze llrjovina chr gWheno«H Haupt kkr den Kaum der Laibacher Zeitung Nr. 55. 430 8/März 1900. Czechs Rieger meint, dass die Zukunft seines Volkes nur in Oesterreich zu finden sei, Redner stehe auf dem österreichischen und dynastischen Standpunkte. Die Lzechen und die Dynastie würden sich immer wieder finden, denn sie brauchen einander, sie können ohne einander nicht gedacht werden. Redner spricht sich anerkennend über das Vrogramm der Regierung aus, dem man es ansehe, dass es von tüchtigen Fachmännern entworfen sei; der Brennpunkt der Gegenwart sei die böhmische Frage, welche Redner nicht für eine rein sprachliche, sondern eine politische und Verfassungs-Frage hält. Die Lösung dieser Frage gehöre nicht vor den Reichsrath, welche Redner schon durch die Ver-fassung für gelöst hält, denn die Verfassung spreche die Gleichberechtigung aller Völker in Schule, Amt und öffentlichem Leben aus. Die liberale Partei befinde sich in arger Täuschung, wenn sie hoffe, der Reichsrath werde ein Gesetz betreffs der Staatssprache beschließen. Eine Verständigung werde durch das Anwüchsen der deutschextremen Partei in Böhmen erschwert. Redner tritt wärmstens für die Versöhnung der Deutschen und Hzechen ein. Graf Kottulinsky (Verfassungspartei) hob die missliche Lage der Landwirtschaft hervor, präcisierte mehrere landwirtschaftliche Forderungen und richtete einen Appell an das Cabinet, den agrarischen Interessen Fürsorge zuzuwenden. Graf Schön born erklärt namens seiner Parteifreunde, sowohl von dem Programm als auch von den Thaten der Regierung sympathisch berührt zu sein, eine Versöhnung beider Völker liege nicht nur im Interesse Böhmens, sondern der ganzen Monarchie. Man sollte nicht fragen, was muss ich dem Gegner concedieren, sondern was muss ich dem Reiche con-cedieren. Czedik (Mittelpartei) spricht sich gleichfalls für die nationale Verständigung aus. Die Deutschen bestehen nicht auf der Staatssprache, wohl aber auf der Feststellung der deutschen Vermittlungtzsprache. Leh maier (Verfassungspartei) erklärt sich entschieden gegen die von der Regierung erwähnte Aenderung der Verfassung. In den letzten zwei Jahren sei in Oesterreich eine Concession nach der anderen zu Gunsten der Czechen gemacht worden. Mit dieser Politik sollte die gegenwärtige Regierung brechen. Fürst Auersperg weist die Anspielung Riegers auf die Deutjchradicalen zurück und erklärt, die Deutschen seien stets treue Oesterreicher gewesen. (Beifall.) Die Tagesordnung ist hierauf erschöpft. Die nächste Sitzung wird auf schriftlichem Wege bekannt gegeben werden. Politische Uebersicht. Laibach, 7. März. Die Gruppe der Rechten des Herrenhau s e s hat Se. Excellenz den Ministerpräsidenten a. D. Franz Grafen Thun einstimmig zum Obmanne gewählt. Graf Thun selbst war, wie das «Vaterland» meldet, in der Sitzung nicht anwesend; er befindet sich zur Zeit an der Rioiera. Aus officiellen ungarischen Kreisen kommt dem «ssremdenblatt» folgende Mittheilung zu: «Das ,Vater 1 and< veröffentlichte am Samstag tendenziöse und unwahre Mittheilungen über die Verwaltung des Parteifonds der liberalen Partei seitens des Barons Desider N a n f f y. An competenter Stelle wild die vollständige Grundlosigkeit dieser Angabe betont, und die Tendenz der erwähnten Mittheilung' aufs entschiedenste verurtheilt.» Das «Vaterland» legt sowohl in seinem gestrigen Abendblatt als im heutigen ^ Morgenblatte gegen die falsche Auffassung, als ob mit seiner Mittheilung eine Verdächtigung der Ehre des Barons Banffy beabsichtigt gewesen sei, Verwahrung ein. Es sei ihm — schreibt das Blatt — nicht in den Zinn gekommen, dem gewesenen Ministerpräsidenten eine Unterschlagung des Wahlfonds zu insinuieren, es habe nur die Wahlfondsfrage in die Oeffentlichleit bringen wollen, weil es wichtig sei, dass für die 1898 projectierten Wahlen vom Ministerpräsidenten Geld gesammelt wurde und weil es ferner wichtig sei, über die heutige Lage der ungarischen Mehrheit und ihrer jetzigen Regierung zu erfahren, dass der Gegensatz zwischen dem gewesenen Parteichef und dem jetzigen «Parleichef» so groß ist, dass ersterer diesem nicht einmal die gesammelten Wahlgelder ausfolgt. Im englischenU nterhause kamen wieder Fragen der äußeren Politik zur Erörterung, und zwar waren es diesmal die jüngsten Vorgänge in Central-Asien und in Persien, welche von Vertretern der Regierung zum Theile aufgeklärt wurden. Zunächst fragte der Abgeordnete Gibson-Bowles, ob der Emir von Bukhara an Russland große Strecken Landes am oberen Oxus zum Zwecke der Errichtung landwirtschaftlicher Niederlassungen für russische Colo« nisten abgetreten und ob er Russland gestattet habe, für seine Truppen in Central»Asien Militärstationen zu errichten; Weiler fragte er, ob der Emir Russland das Recht verliehen habe, befestigte Stationen zu errichten. Parlaments-Untersecretär Brodrick erwiderte darauf, die Regierung habe diesbezüglich keinerlei Mittheilung erhalten, es liege aber in des Emirs Competenz, solche Arrangements zu treffen, wie sie ihm passend erscheinen. Derselbe Abgeordnete fragte ferner, ob die Regierung der Meldung Aufmerksamkeit geschenkt habe. dass Russland schon den Bau der Eisenbahn Zulfa(?) - Tabritz - Hamadan in Persien mit der Abzweigung nach Teheran begonnen habe und dass mehrere Officiere des russischen Generalstabes an der Spitze mehrerer Kosaken-Regimenter die Arbeiten für diese Bahn, die bei Bender-Abbas enden soll, zu überwachen haben. Gibson-Bowles fragte schließlich noch, ob die Regierung davon unterrichtet sei, dass Persien Bender-Abbas unter denselben Bedingungen an Russland überlassen werde, unter welchen China Port Arthur abtrat, und dass Russland beabsichtige, bei Bender «Abbas einen Kriegshafen und eine Werft anzulegen, ferner ob die Regierung bei Russland und Persien Vorstellungen erhoben habe oder erheben werde. Parlaments«Unlersecretär Brodrick erwiderte auf diese Fragen, die Regierung habe leine Mittheilung erhalten, welche die von dem Vorredner erwähnten Meldungen bestätigen würde, weshalb sie auch keinen Grund hatte, in dieser Hinsicht bei der russischen Regierung Vorstellungen zu erheben. Tagesneuigleiten. — (Ein eigenthümlicher Eisenbahnunfall.) Aus Straßburg wird berichtet: Piesertage ereignete sich um Mitternacht in der Station Deutich» Oth ein fast unglaublicher Eisenbahnunfall. Eine Maschine sollte mit einem Packwagen nach der Station Esch fahren, um dort einen Güterzug abzuholen. Infolge falscher Weichenstellung rollte die Maschine auf ein Nebengeleise und fuhr mit solcher Wucht in den Maschmenschuppen ein, dass eine dort stehende Maschine gegen die Wand zu in Bewegung gesetzt wurde. Letztere Maschine durchf^ die Wand und drang in das Schlafzimmer der °' gebauten Bahnwärterwohnung. Das hier befindliche »"< in welchem zwei Töchter des Bahnwärters Mle«' wurde zertrümmert, das jüngere elfjährige Mao^ getvdtet, das breizehnjährige so schwer verletzt, dajs dessen Aufkommen gezweifelt wird. ^ _ - (Wunderbare Rettung.) Aus 5M°" meldet man: An einem mittelst eines TransportM" aus Afrika angekommenen Krieger, dem eine ins My gedrungene Gewehrkugel die Seh- und Gehlraft sowie o Zprachoermögen raubte, hat gestern der Präsident ° Londoner Aerztegescllschaft die Trepanation vorgenomme, die Kugel entfernt und den Mann fast gänzlich tmeo hergestellt. ^, - (Ein heldenmüthiger Mission" gestorben.) Aus Paris wird gemeldet: I" AI„ starb vor einigen Tagen ein bekannter f""^M. Missionär, der Pater Porgere, seit seiner RiM'hr a« Afrika Abbs Dorgere. in welcher Elgenfchaft er eM scheidenes Seelsorgeramt versah. Vor zehn IaU^M er mit anderen französischen Missionären an der «"'" > Afrikas, als Admiral de Cuverville den Kömg V^"^ von Dahomey auffordern ließ, die Geiseln Herauszug ' deren er sich bemächtigt hatte. Da keine Antwort ers^ und man um das Leben der Gefangenen beMt ^ machte sich Pater Dorgere anheifchig, mit einem an^ Priester nach Abome zu gehen und mit dem ^? ^ zu unterhandeln. Ohne Waffen, das Kreuz am ^ ^ die dreifarbige Cocarde am Hute, traten die beioe Wanderung durch Sumpf und Busch an, «no ,^ Kühnheit erfüllte Behanzin derart mit Bewunderung. er die Gefangenen, die er schon hatte foltern "» herausgab. Der Abbe Porgere ist einer Krankheit e" u von der er bei der Pflege eines durch Frejus "'' ^ Fremden, dessen sich niemand annehmen wollte, ang wurde. Vie - (Die mehrsilbigen Wortes ^ Vielstlbigkeit der deutschen Wörter wird den ^"^x-uon den Engländern oft mit ein paar spöttischen ^ hieben vorgeworfen. Wer kennt nicht die köstliche Mark Twains, in der er schildert, wie er bet 1 ^ Versuche, der deutschen Sprache Herr zu werden» ..^ die fürchterlich langen Wortbildungen des deu, ^ Zvrachsatzes «stolperte», bis er verzweifelt und "'^n, darauf verzichtete, jemals zu jenen gezählt zu c^. die an dem Urquell der deutschen Sprache sitze" ^ Dass die Langsilbigleit eines Wortes auch für ^ ^e zu einem Problem werden kann, hat nun ^ Heü'e Zitzung des Schulralhes von Halifax in glänzender ^ dargethan. Einer der Schulväter von Halifax ^^»ande offenbar in Ermangelung wichtigerer Vesprechungsa.es ^n — den Antrag ein, dass die sieben« oder mehr« ^ Wörter der englischen Sprache mindestens a . ^i<, Elementarbüchern der Schulen gestrichen w^?^^ da es keinen Sinn hätte, die Kinder Wörter buH'' Ast zu lassen, die sie nie im praktischen Leben ^z, würden. Ter Antrag, der von einem Schulinspe"^^^. gegangen war, gab zu einer lebhaften Discujsio" ^e, Schließlich gelangte ein Majoritätsvotum i^. „«M" in dem erklärt wurde, dass man in l,„gliche" Wörtern leine überflüssige Belastung des ^tel Gehirns erblicken könne, und dass derartige ,^g mindestens sür Vuchstabierübungen eine gewisse ^ hätten. ^ W - (Schlangen als Quellensulye^ ^ französischer Naturforscher, Pr. Madeuf, hat, ^ «Allg. Wlss. Ner.» aus Paris mitgetheilt wird, ' ^N-Abhandlung, die sich mit den EigenschaftendesV^^- Mlinarica ragen; steil strebt die schlanke Pyramide des nem ersten Aartgams, der mich soviel Mühe gelostet, schon gar manchen struppigen Gesellen zur Strecke ge. bracht!» «Wie Sie wollen, gnädiger Herr! Aber Sie müssen halt zurückbleiben, wenn es nöthig sein wird, und zeitlich ausstchen. noch vor Tagesanbruch!» «Da will ich euch auch nicht länger am Schlafengehen hindern. Noch angestoßen auf Waidmannsheil für morgen! So, und nun gute Nacht!» (Vchlus, iienllicb t - ^" V"""' dass die Schlangen eine Uodenwär ^'"^"b""S ^" die Unterschiede in der Handensein ^^" ""d dazu imstande sind, das Vor-lieges"!!"" "^ iu tief unter der Oberfläche ""d aus... < ^" ^"^^ °uf diese Weife zu entdecken diese wä!«, ^"' "dem sie sich vor der Winterlälte auf ^ärmeren Stellen des Äode..s zurückziehen. ^Pbll^. ." seltsamer V e r t r a g.) In Manaynel »eftorh "p^° ^t ein Greis Namens James Clofson trag n,it' l» "" ^""^ I°l)"n einen merkwürdigen «er-^e hatte?" ^"" geschlossen hatte. Auf ihrem Todten-^s ihre n 5/ ^"^ "^ ^"m Gatten vereinbart, ^ch« durck" <" ""brannt werden sollten und dass die Gellte ha ""^ ^" ^"sen von Virginia aus- weiden sM ü "°^ °^" Windrichtungen geschleudert ^"" buHtt!',,. "" ^losson hat den letzten Willen seiner ^lchnam Ip.. ^" "uslührung gebracht. Er hat ihren °"°ne ael°5 """ ^°^"' ^" mit ihrer Asche eine ""en Nickt,.n ""^ ^ese verstreute die Aschenreste nach Tohuc aen.« "^ ^" ^"nem Tode hat Closson seinem 3" seiner , 7^^ °"s eine Kanone die Asche des -^^^Ml^rschießen wird. Deuter, Kunst und ssiteratur. ^ "it Webm!^^ ^jühne.) Allen Theaterfreunden, !" ^n lebten N?^ Theilnahmslostgleit des Publicums ."MAnblick"^^"' beobachtet hatten, konnte gestern ,'lallslusuaen m?"^"^"ltenHauses,der frohgestimmlen. "" es w, ? ^"'s'' das Herz voll Freude schwellen. °"W der Beweis erbracht, dass das ^ iu fessele .. ^ "n dankbares Publicum verfügt, ^—^ " und zum Neinck«. anzuregen möglich und eine dankbare Aufgabe ist. Für die Operettensüngerin Fräulein Marietta Hesse, zu deren Vortheile die Auf. Führung — man gab «Die Jungfrau von Belleville» von Millücker — stattfand, war die große Antheilnahme, der herzliche Empfang, waren die vielen prächtigen Blumenspenden und die Widmung eines silbernen Lorbeertranze«, letzterer auch eine dankbare Anerkennung seitens der deutschen Gesellschaft für die von Frl. Hesse dem Jugend« horte der Südmarl gewidmete Einnahme, schmeichelhaft und ehrenvoll. Diese Ehrungen galten vor allem dem Eifer und künstlerischen Streben der begabten jungen Dame; sie mögen ihr ein Ansporn sein, der Vollendung unermüdet und ernst zuzustreben. «Es ist des LernenS tcin Ende!» rust Robert Schumann nicht allein den Laien, sondern auch den Künstlern zu, und diese Mahnung lölinen insbesondere junge Talente im Anfange ihrer Bühnenlaufbahn nicht genug beherzigen. Frl. Hesse hat im Verlaufe der Saison manche nennenswerte Fortschritte in gesanglicher Beziehung gemacht; nebslbei findet sie eine lrüstige Stütze an ihrer Jugend und Anmuth und an ihrem schaufpielerifchen Talente, eine wertvolle Zugabe lür eine Opereltenjängerin. Unter dem Zeichen jugendlicher Anmuth und Schadhaftigkeit stand auch gestern ihre Leistung als »Jungfrau von Belleville», der kleinen spitzbübischen, heuchlerischen Unfchuld, die sie gewinnendherzig darstellte. In gesanglicher Beziehung fand Herr Dietrich den meisten Beifall, insbesondere erzielte er mit der Einlage «Schwarz ist meine Lieblingscouleur» und dem schneidigen Couplet «Wir von der Eaoallerie» viele kräftige Hervorrufe. D>e Herren Swoboda und Geyer sowie Fräulein Perlinger erheiterten das Publicum durch ihr drolliges Spiel in hohem Mähe. Nach dem schönen Grundsahe: «Lassetuns mit den Frühlichen fröhlich sein», wollen w»r das kritische Richlschwert säuberlich in d,e Scheide stecken und die Mängel der Vorstellung, an denen es nicht fehlte, unerörtert lassen. ^. — (Aus der deutfchen Theaterlanzlel.) Das Theaterstück «Eoulissenzauber» von L. Gettle und Alexander Engel gelangt morgen zur ersten Aufführung. Das interessante Stück zeigt in scharfer Eharalterzeichnung die verschiedenartigen Elemente, welche sich beim Theater zusammenfinden und schildert deren Üebensschichale. Das Wert kann als die weitaus beste Novität diefer Saifon gelten. — (Vurenliteralur.) Unsere heutige Nummer enthält ein Inferat der Firma Jg. v. Kleinmayr ck Fed. Bambcrg, welches eine Zusammenstellung der bisher erschienenen Literatur über den südafrikanischen Krieg bringt. Da dieser Krieg doch jedermanns Interesse in Anspruch nimmt, wollen wir auf dieses Inserat besonder« verweisen. — («Kunstwart.») Herausgeber Ferb. Nvenarius, Dresden. Verlag Georg P. W. llallwey, München (vierteljährlich 3 Mk., das einzelne Heft 60 Pf.). Inhalt des ersten Märzhcftes: Hoflheater und Staatstheater. Vom Herausgeber. — Zur Aufführung der Matthäus-Pllsslvn. Von I. Nachmann. — Palastfenster und Flügelthür. — Sprechsaal: In Sachen des «Lefedramas». — Lose Blätter: Gedichte von Paul Heyse. — Rundschau: Das Schlimmste. — Zur Nichlverleihung des Schlller-preises an Gerhart Hauptmann. — Die Tournee mit dcm «Urfaust». — Berliner Theater. — Ein historischer Theaterabend in München. — Zur Illustration des Hof-thcatertrcibens. — «Man muss verstehen, ein Stück in Schwung zu bringen». — Concert-Programme. — Arnold Mendelssohns «Bärenhäuter». Richard Strauß in Berlin 0. — Josef Lambeauz' Relief «Die menschlichen Leidenschaften». — Ein Preisausschreiben für eine Parkanlage. — Notenbeilagc: Mitternacht; Lied von Felix. Dracfele. — Bilderbeilagcn: Franz Lenbach, Paul Heyse. Walther Leistilow, drei Landschaften. — Textblld: Buffet von B. Panlol. Me in dieser Rubril besprochenen literarischen Er-scheinungen sind durch die Buchhandlung I g. v. ltlein-mayr H Fed. Vamberg in Laibach zu beziehen. Local- und Provinzial-Nachrichteu. — (Entscheidung in Angelegenheit der Krankenversicherung.) Ueber eine einschlägige Beschwerde hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Ertheilung der Befreiung von der gesetzlichen Kranlenversicherungspfticht dem freien Ermesse» der politischen Behörden zusteht, die Wirksamkeit dieser Befreiung jedoch erst mit der formellen Rechtskraft des Befreiungserlenntnisses eintritt. —o. — (Aufhebung des Schweine-Einfuhrverbotes für Kärnten.) Die Landesregierung in ilärnten hat die seinerzeit angeordnelen Beschränkungen bezüglich der Einfuhr von lebenden Schweinen aus Stelermarl, lkrain und dem Küftenlanbe nach Kärnten vom 10. d. M. an aufgehoben. — (Franz Graf Eooroipo'jche Mädchen-A ussteuerstiftung.) Wie uns mitgetheilt wird, sind vier Plätze der Kranz Graf Kodroipo'jchen Mädchen-Aussteuerstiftung zu je 84 Kronen an arme heiratsfähige Soldatenmädchen, deren Väter einem der in den ehemaligen innerösterreichischen Ländern gelegenen Regimenter angehören oder angehört haben, sowie an Mädchen von Invaliden au» dem Militär-Inoalidenhause in Wien, welche aus einer während der activen Dienstleistung des Vater« nach erster Art geschlossenen Ehe stammen, zu vergeben. Competencesuche wären mit dem Tausscheine, dem Armut«- und SMenzeugnifse des Mädchens zu belegen, hätten die Angabe zu enthalten, ob der Vater der Bewerberin nach erster Art verheiratet ist oder war und wären bis zum 21. März 1900 bei dem vorgesetzten Regiment«- beziehungsweise Invalidenhaus-Commando, respective bei der zuständigen Eoldenzbehöroe, einzubringen. — (Aufnahme in die Militär-Bildung «-anstalten.) Mit Beginn des Schuljahres 1900/1 »01 werden im Erziehungsinstitute für verwaiste Osfic»ers-föhne, in den Militärrealschulen und in den Militärakademien beiläufig 405 (ganz« und halbfreie Aerarial-, Stiftung«- und Zahl-) Plätze zur Besetzung gelangen. — In den Olficierslbchter-Erzlehungsinstituten löimen mit Beginn des nächsten Schuljahres (1. September) 2? ganzfreie und 8 halbfreie Slistungsplätze befetzt werden. — (Eine wichtige Erfindung.) Max Schüler aus Vrünn und Victor Petric aus Wippach, beide Maschinenmaate der l. u. l. Kriegsmarine, haben einen Apparat zur Rettung Schiffbrüchiger con-struiert, der sich bei der Erprobung in der Badeanstalt zu Pola glänzend bewährte Der Apparat, den jedermann bequem tragen kann, besteht w einem Gürtel, der fich, wenn der Träger ins Wasser springt oder hineinfällt, von selbst aufbläht. Der Gürtel wiegt nicht ganz 12b lcx. Der Auftrieb oesfelben Apparates beträgt 14 kß. Der Rettungsapparat ist von einer derartigen Ausführung, da<« er auf dem elegantesten Kleide, ohne die Mode zu beeinträchtigen, getragen werden kann. Der Preis ist so bemessen, dafs fich den Apparat auch unbemittelte Seereisende anschaffen können. — (Vom Laibacher Studententische.) Die Einnahmen dieser humanitären Einrichtung bezifferten sich in den Monaten Jänner und Februar auf 781 8. 60 k, die Ausgaben auf 969 k 74 b. — Spenden nimmt Herr Canonic«« U. Kalan entgegen. w^n zu ? ^wünsHp ' ^emahe schüchtern dankte sie für die ,"N Soi^l""d während sie neben der Näthin auf ,^" ihre?,.« l""^" ""d mit großen erstaunten w^'Ute" eius?5^^ "msterte, gab sie merkwürdig U" auf die an sie ger.ch" 3 bald d'" d" allgemeinen Unterhaltung, die W «ich,. °"°uf entwickelte, belheiligte sic sich fast st? Vu^'l^ -Sie ^ "ur Kleines Voll, zu dem man 1, Aber A? herablässt!» V"l. Daz b^.!. 1'"' die alte Dame in ihrem 3 ^UgäugUcher "^c wl"ck machte Elma uiel welcher An " fachen s i ^"^' 3» Wirklichkeit gefielen H? lernt^ '' «n ödeten Menschen, die sie hier V°"sen hatM/^nchmend gut, nur der Name Ve des U' W swhlg gemacht, und als sie im ssanv^'äkeit 'H ^ sich überzeugte, in welcher sie b'/" einst ih" 3""'e zu dem jungen Manne hin°?""gen. "m " Schwester Mg kreuzte, wurde V"7lfene'B n"? ^ Räthin sie durch einige ihrf/""lungen nicht im Zweifel darüber "en lene ehemaligen Beziehungen wohlbekannt auf ^"rlha ^ . "n ^r si> ^"^ t"l "it einer Tablette, Mu^ " woÄe dm^tt und Gläser hel beibrachte. '^n. "e doch auf ha, Wohl des Brautpaare, Elmas Augen folgten der fchlanlen, kräftig gebauten Gestalt des jungen Mädchens, das mit lautloser Anmuth den Tisch deckte. Ma,lha war nicht schon, nur unbeschreiblich lieblich. Von geradezu idealer Schönheit waren nur ihre großen, grauen Augen, die wie klare Spiegel tief yinunterblickm liehen auf den Perlengrund eines tinderreinen Gemüths. Elma feufzte; sie beneidete das Mädchen, ohne sich selbst über den Grund, warum sie das that, klar zu werden. «Sie scheinen eine große Blumenfreundin zu fein,» fagte sie zu der Räthm. «Welches Blütenmeer auf den Fenstersimsen! Haben Sie die alle selbst gezogen?» «Unsere Martha pflegt die Blumen,» antwortete Frau Marie. «Wenn Sie sich dafür interessieren, kann Martha Ihnen einmal da« Eckzimmerchen zeigen; da hat sie einen vollständigen Wintergarten angelegt.» «O, gewiss!» Tlma erhob sich. «Ich selbst liebe auch Blumen sehr; allerdings habe ich nicht die richtige pflegende Hand für d»efe zarten Schöpfung«« linder.» «Das glaube ich gern,» dachte Frau Marie, aber sie folgte den beiden jungen Mädchen nicht. Die Braut ihres jungen Hausgenossen hatte sür sie nicht gerade allzuviel Anziehendes, so schön dieselbe auch war. Leopmd Hrihmp.er halle eben einen Nocklnopj deg glücklichen Bräutigams erwischt, an dem er ihn festhlelt und ihn üoer eine ihm unverständliche Stelle aus Siegfrieds letztem Brief interpellierte, die von einer kaufmännischen Angelegenheit handelte. Friedrich wusste, dass er diesem wichtigen Thema nicht ausweichen konnte; er hielt deshalb dem alten Herrn geduldig stand. Drüben in dem freundlichen Blumenzimmer, in dem jedes freie Plätzchen beseht war mit blühenden, knospenden und grünenden Gewächsen, legte Martha ttareinus ihre Hand auf Olmas Arm. «Verzeihen Sie mir eine Frage, Fräulein von Scheitele,» fagte sie mit leife bebender Stimme. «Nicht wahr, Sie sind eine Nichte der verstorbenen Frau Iusefeldt in Aachen und waren in den letzten Jahren bei ihr?» lilma fah die Fragende erstaunt an. «Ja! Kannten S,e Frau Iusefeldt?» «Sie hätte mir die nächste auf der Welt fein sollen,» erwarte Martha traurig, «und sie stand mir in Wirklichkeit am fernsten. Frau Iufeseldt war me,ne Mutter!» «Ihre Mutter? Sie waren Frau Iusefeldts Tochter?» Ellna wich tief erblassend einen Schritt zurück; wie nach einem halt suchend, griff sie Mitten m die lnospenbeladene Krone eine, Azalienbüumchen«. Omchtznntz ftl«i.i Lalbacher Zeitung Nr. 55. 432 8. März 1M> .*. (Städtische Dienstboten-Kranken« casse.) Die Stadtgemeinde Laibach beabsichtigt die Errichtung einer Dienstboten « Krantencasse, welche die dem Dienstgeber nach H 21 der provisorischen Dienstboten-Ordnung für Laibach obliegende Iahlungspflicht für die erkrankten Dienstboten übernehmen soll, wenn letztere ohne Rücksicht auf ihre Zuständigkeit in das Landesspital über-geben werden. Nach dem angeführten Gesetze sind nämlich die Dienstgeber verpflichtet, die vollen Verpflegs« und Heillosten des kranken Dienstboten durch 14 Tage im Spitale zu bezahlen. Die Verpflegslosten betragen 1 k 60 k per Tag. somit für 14 Tage 22 k 40 li. Die Versicherungsgebür dürfte 2 k 40 li per Jahr für jeden Dienstboten betragen. Der Stadtmagistrat versendet jetzt an die Dienstgeber Fragebogen, um zu erfahren, wie viele Dienstgeber geneigt wären, ihre Dienstboten bei der zu errichtenden städtischen Dienstboten - Kranlencasse zu versichern. -- (Schwurgerichts-Verhandlungen.) Beim hiesigen Schwurgerichte fand gestern die Verhandlung gegen Herrn Dr. I. Tavcar als Ehef-Redacteur des «Slovensli Narod» statt, gegen den Herr Dechant Erjavec aus Wippach, vertreten durch Herrn Dr. Sustersiö, die Ehrenbeleidigungsklage erhoben hatte. Den Gegenstand der Anklage bildete eine in Nr. 138 des «Slooensli Narod» im vorigen Jahre publicierte Wippacher Cor-respondenz. Herr Dr. Taocar erklärte sich bereit, den Wahrheitsbeweis anzutreten, gab jedoch gleichzeitig die Erklärung ab, dass sich die in der betreffenden Cor-respondenz erwähnten, Aergernis erregenden Vorfälle nicht auf Dechant Erjaoec beziehen. Die Verhandlung endete mit dem Freispruche des Angeklagten. — Vorgestern hatte sich vor den hiesigen Geschwornen der verantwortliche Redacteur des «Slooensli Narod», Herr Josef Nolli, wegen Vergehens der Ehrenbeleidigung zu verantworten. Kläger war Herr Velec aus St. Veit, der sich durch ein in Nr. 97 des erwähnten Blattes veröffentlichtes «Eingesendet» an seiner Ehre gekränkt fühlte. Auch diese Verhandlung endete mit dem Freispruche des angeklagten Redacteurs. — (Sanität«.Wochenbericht.) In der Zeit vom 2b. Februar bis 3. März kamen in Laibach 24 Kinder zur Welt, dagegen starben 26 Personen, und zwar an Tuberculose 5, Masern 2, Entzündung der Athmungs-organe 3, Schlagftuss 1 und an sonstigen Krankheiten 1b Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 6 Ortsfremde und 13 Personen aus Anstalten. Infections« Krankheiten wurden gemeldet: Masern 4, Scharlach 1, Keuchhusten 2, Diphtheritis 1, Schafblattern 1 und In-siuenza 2 Fälle. — (Erloschene Epidemie.) Die seit Ende Jänner o. I. in einigen Ortschaften der Ortsgemeinde Dobrova, Bezirk Umgebung Laibach, herrschend gewesene Scharlachepidemie ist nun erloschen. Von 51 erkrankten Kindern sind 14, also 2745 Procent, gestorben, was die Heftigkeit des Auftretens beweist. An dieser hohen Sterblichkeit tragen zum großen Theile die betreffenden Eltern selbst die Schuld, indem sie. ärztliche Rathschläge nicht beachteten und die erkrankten Kinder gleich nach dem Verschwinden des Exanthems auher Fürsorge ließen. Im übrigen wurden die eingeleiteten Präventivmaßregeln befolgt und durchgeführt. —o. — (Violinunterricht in der Bürger« fchule in Gurkfeld.) Der kl. Vezirksschulrath in Gurlseld hat die Einführung eines freiwilligen Curses für Violinunterricht durch den Nürgerschullehrer Herrn Josef Cizel bewilligt. An dem Unterrichte, welcher jeden Dienstag und Freitag von halb 5 bis 6 Uhr nachmittags im Zimmer der I. Classe der Bürgerschule vom genannten Herrn Fachlehrer unentgeltlich ertheilt wird, nehmen 21 Vürgerschüler theil. —o. — (Im Schnee stürme verunglückt.) Am 1. d. begaben sich Anton Novak aus Kleinwurzen und die Magd des Besitzers Johann Tomazin aus Grohwurzen, Alvlsia Sterk, in den etwa eine halbe Stunde von Grohwurzen entfernten Wald, um Weingärtenslücke zu bereiten. Diesen folgten die 6'/, jährigen Zwillinge des Toma^n, Johann und Theresia, welche während der Arbeit in der nächsten Nähe der Obgenannten spielten. Als der Vater der Kinder nachlam, vermisste er das Mädchen. In der Meinung, es sei nach Hause gegangen, kümmerte er sich nicht weiter nm dasselbe. Da das Kind jedoch nachmittags bei der Rückkehr der Genannten nicht zuhause angetroffen wurde, begaben sich dieselben mit mehreren Ortsinsassen auf die Suche, mussten aber um 11 Uhr abends, ohne das Mädchen in der stürmischen, finsterm Nacht gefunden zu haben, zurückkehren. Erst am nächsten Morgen fand nach abermaligem langen Suchen der Aesitzerssohn Anton Seslo aus Ravno das Kind, etwa eine Viertelstunde von der Ort« schast Zalola entfernt, bewusstlos im Schnee liegen. Seslo trug das Mädchen nach Zaloke, wo sogleich Wieder-belebungsversuche, jedoch leider ohne Erfolg, angestellt wurden. Theresia Tomazin dürfte infolge der Kälte und grohen Erschöpfung gestorben sein. Die gerichtliche Unter-Wchung über den Vorsall ist im Zuge. —«. .*. (Pserdediebstahl.) In der Nacht vom ^. m dey 22. v. M. wurden in Kocno bei Lichtenwalb ?^« ^ "°." ""belannten Thälern »«ftohlen. Wir b«. ^«M'n domatt. da^ dk Gyw«n 5« T«d< na« «rain führten. Jetzt wurde erhoben, dafs die Pferde von Kokar die bekannten Pferdediebe Ios^f Sternisa, Grundbesitzer in Dolenje bei Treffen, und dessen Sohn gleichen Namens gestohlen haben. Die beiden wurden am 9. Jänner v. I. auch in Laibach wegen Pferdediebstählen verhaftet und find dann zu einer sechsmonatlichen Kerler-ftrafe verurtheilt worden. Josef Sternisa, Sohn, wurde bereits verhaftet, sein Vater ist flüchtig. .*. (Diebstahl.) Dem Feldwebel des k. und l. 17. Infanterie-Regiments Josef Moöan wurde gestern mittags in der Turnhalle der St. Peters - Kaserne ein braunes Geldtäschchen mit einem Goldstück, einer Zehnguldennote und 6 X, dann eine silberne Taschenuhr im Werte von 28 k sammt Kette im Werte von 1 X 40 !i> welche Gegenstünde er beim Turnen auf ein Fenster der Turnhalle gelegt und beim Verlassen derselben mitzunehmen vergessen hatte, von einem unbekannten Thäter entwendet. — (Pettauer Marktbericht.) Der Austrieb an Schweinen am 28. v. M. betrug 401 Stück; sammt» liche wurden bei billigen Preisen flott verkauft. Der am 2. d. M. abgehaltene Fleifch- und Speckmarkt war infolge des eingetretenen Schneewetters weniger reich beschickt; nichtsdestoweniger aber war noch Ware genügend aufgebracht, um die Käufer zu befriedigen. Größere Mengen qiengen unter anderem auch nach Laibach ab. — (Der slovenische Alpcnverein) wird seine diesjährige Generalversammlung am 15. d, M. abhalten. Telegramme des k. k. Telegraphen-(Korrespondenz -Bureaus. Neichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 7. März. Die Regierung legt einen Gesetzentwurf betreffend die Zugeslehung voll Erleichterungen hinsichtlich der Rückzahlung der staatlichen Nothstcmdsvorschüsse sowie die ausnahmsweise Bewilligung der Abschreibungen solcher Vorschüsse vor. Die Vorlage bezweckt, den sich seit geraumer Zeit mehrenden Bitten um Zusristung oder Abschreibung der anlässlich der Eü'mentarereigmsse gewährtm Vorschüsse unter Rücksichtnahme auf berüclsichtlgenswette Verhältnisse nach Thunlichleit nachzukommen und eine einheitliche, umfassende Regelung dieser Angelegenheit mittelst legislativer Ermächtigung durchzuführen. Aus-nahmsweise sollen auch nach Maßgabe der wirtschaft» lichen Nothlage den betreffenden Vorschussnehmern theilweise oder gänzliche Abschreibungen dieser Vorschüsse bewilligt werden. Im Einlaufe befindet sich ferner ein Gesetzentwurf, betreffend die Regelung der Dienstverhältnisse der Amtschierärzte, und ein Gesetzentwurf, betreffend Matz regeln zur Förderung der heimischen Industrie. Letzterer enthält eine Reihe von Abstimmungen über die Ausgestaltung und Specialisierung der österreichischen Industrie und Betriebszweige, welche in Oesterreich noch nicht oder in geringem Umfange vorhanden sind Dieselbm erhalten zwölfjährige Steuerfreiheit, die Befreiung von Stempeln und Gebüren für Verträge und bei Errichtung von Gesellschaften für die ersten zwei Ausgaben von Aclien und ausnahmsweise auch einen staatlichen Zuschuss. Die Begünstigungen wcrden ilur für lebensfähige Industrien zn verleihen sein. Vei Verleihung von Slaatszuschüssen werden gesetzeskundige Fachmänner herangezogen. Der Gesetzentwurf enthält ferner eine Bestimmung, welche bei Lieserungen für Staats», Landes- und Gemeindebehörden der heimischen Industrie die Bevorzugung vor der ausländischen bei gleichen Angeboten sichert. Abg. Lorber und Genossen beantragen die Abänderung des Gesetzes, betreffend die Regelung der Bezüge des Lehrpersonals an staatlichen Mittel-schulen. Das Haus schreitet zur Tagesordnung. Erster Punkt derselben ist die Wahl des ersten Vice-präsidenten. Der deutsch - vollliche Prade wurde mit 163 Stimmen zum ersten Vicepräsioenten gewählt, Er dankte für das Vertrauen und hob hervor, nur durch da« freundschaftliche Zusammenwirken aller Abgeordneten und aller Parteien mit dem Präsidium set eine Gewähr dafür vorhanden, dass das Haus wieder zu einer positiven gesetzgebenden Thätigkeit zurückkehren werde, die im Interche aller Völker unseres geliebten Vaterlandes gelegen ist. (Lebhafter Beifall.) Das Haus gcht zur ersten Lesung des Antrages auf Versetzung des Ministeriums Wittet in den Anklagestand über. Abg. Kaiser ergreift das Wort. Das H.lUs lehnte nach längerer Debatte mit 94 gegen 60 Stimmen den Antlageantrag gegen das Ministerium Wittel ab. Die Ezechen absentierten sich bei der Abstimmung, die Christlichsocialen svmmten gegen den Antrag. Das Haus verhandelte sodann den Bericht des Steuerausjchusseö über den Beschluss dts Herrenhauses betreffs Abänderung der Bestimmungen des Gesetzes .über dk Rent«nsteuer. Berichterstatter St ein wender führt aus, dtt Steuerausschuss wäre auf die Ausdehnung der Steuerfreiheit auf die Zinsen von Pfandbriefe,, der Sp"' casseit eingegangen, wenn nicht die Regierung AM -stand geleistet hätte. .. Finanzminister Bühm - Bawerl erklärte. °^ Negierung habe vorausgesetzt, dass ein weiteres M judiz für die Einbeziehung noch fernerer Kategol'e'» von rentensteuerpflichtigen Bezügen keine Veranlag ein entscheidendes Gewicht auf eine differenz'eren" Behandlung der Pfandbriefe der Landesinstttute un" Sparcassen zu legen. (Beifall.) .,^ Das Haus nimmt sodann in zweiter mid oriw Lesung das Gesetz über die Abänderung der vr stiminuilgen der Nentmsteuer mit dcr Ausdehnung " Steuerfreiheit auch auf die Zinsen der Pfand"«!' und Sparcassen an. Nächste Sitzung Freitag. Der Krieg in Hüdafrika. London, 7. März. Lord Roberts telegraph'" aus Osfontein vom Heutigen: Ich griff heute o Feind, welcher eine vier Meilen nördlich und > Meilen östlich vom Modderflusse gelegene Ste« innehatte, an. Es gelang einer Eavalleriedivision, ,^ linke Flanke zu umgehen. Mittags war der 3"^ ^ vollem Rückzüge, nördlich und ostwärts von ^avauc und berittener Infanterie und Artillerie verfolgt. ^ Infanteriedivisionen Tucker und Ealeville uno Gardebrigade übersetzten indessen den Fluss ? Poplarkdrift, wo abends das englische Haupts aufgeschlagen wird. Die britischen Verlust«: si"d g^' H da der Feind auf den Flankenangriff uuvurverc war, der seine Verbindung mit Bloemfontein beor V London, 7. März. Nach der heule ""M ^ lichten Ergänzungsliste betragen die Gesammlvw^ des Generals Auller an Mannschaften vom 14-27. Februar 252 Todte, 1512 Verwundete, 9^ " misste. ,l. London, 7. März. Die Abendblätter ^ öffentlichen eine Depesche aus Durban, wonach ^ fliegende englische Kolonne aus dem Zululande u ^ Transvaalgebiet eingebrochen sei. Dabei wuroe> ^ Buren in einen Hinterhalt gelockt, aus dem I' ^ elncm Verluste von 7 Mann entflohen. 6me a"^ Bluenavtheilung wurde zersprengt. Das Land .^ von den englischen Truppen nach vielen M^ Umkreise abpatrouilliert. . . ^z London,?. März. Reuters Office '""0"^ Capstadt vom Gestrigen: Die Districte von ^^, und Kmhardt wurde» als zum Gebiete des ^ ^, Freistaates gchör«g erklärt. Fast die ganze A ", de. oevöllerung dieser Gebiete befindet sich im "U > Dle Zahl der Rebellen wird auf 3000 geschah' ^z London, 7. März. Reuters Office "eA^ < Coleslierg vom «.d.M.: Das brlti,che voraM ^ Lager befindet sich jetzt vor Oorlogs.Boonl aw u mehrere Meilen über Achtertang hmaus. Velgrad, 7. März. König Alexander e'Npft^ gestern anläzslich des Nationaljestes der P" , „iM Serbiens zum Königreiche und »emer TyroMI ^,g o»e Glückwünsche des diplomatischen Corps. ^ ^lchec hielt bei dieser Gelegenheit eine Ansprache, "! .h,schett er die beständigen friedlichen Absichten der I ^iH Polltil betonte und in aller Form die über "'^te tliegerische Absichten Serbiens verbreiteten ^Ml wio'crlegte. Bel dem am Aliend staltgchable» ^K. toastiene der Uönig auf jene Souveräne uno ^ ooerhäupter, deren Vertreter anwesend lval ^ ^ aeutsche Gesandte versicherte, dass alle Sour" ^„s Staatsoberhäupter die innere Entwickelung ^lls mit lebhaftester Sympathie für das regieren und das serbische Voll begleiten. ..^t a^ London, 7. März. Der «Standard» lN'^^ Washington: Der Ausschuß des RepräseNtan ^rMg zur Berathung der Pläne, betreffend die w"8 ^ vo" oer Flotte, lrynte den Vorschlag für den "^ de" Kanonenbooten ab und nahm das Prograw"» Hau von zwölf Kriegsschiffen an. ^ffentliE London, 7. März. Die «Times» vU'^oll "! einen Artikel, in welchem es heißt, das b"">^^che "3 großen Maffen habe niemals vor dem AU» ,„ > letzten Krieges in solcher Ausdehnung "^ °, liesliger Welse die Eifersucht und den >v.^ B Nationen erregt, für die es gewöhnllcy ^ or freundlichen Gefühle hegte. Die Schade''». ^ ^r> auswärtigen Zeitungen habe es nicht so !^ ^"^ w,e in Staunen versetzt. Wir wissen H^Mrie heißt es weiter, welchen Wert dle pachetl,chen " ^ B"" yaben, welche in so verschwenderischer Wel>e i"^ ^c ^ aufgewendet werden. Niemand werde «^ ^M, Flnger aufheben, um den Buren zu H"'^le H"?,c" weil die von allen Mächten beobachtete co" ^, v^ ueweist, dass kein Staatsmann, der > ^s o,^ antwortlicher Stellung Kampfe, der jetzt auf dle orMsche 3'""°'' Ml^' Sadasrila beschränkt ist, einen allgemeine' zu entfachen. ^bacher^ekung Nr. 55. 433 6. März 1900. Henneberg Seide' ^. Nur echt, wenn direct von mir bezogen! ^- schwarz, weih und farbig, von 4b Kreuzer bis fl. 14 6b per Meter — zu Roben und Vlousen I — Nn jedermann franco und verzollt ins Hau». Muster umgehend. lb?) 11—L G. Henneberg, Seiden Fabrikant, Zürich wnlgl. und laiserl. Hoflieferant. Angekommene Fremde. N Hotel Stadt Wien. ?"l'nde y^H' ""er. Reisender, Köszeg. - Hasz. Herzog, ^nigmllnn «? ^'. " ^'' ^"sec, ,. ,. Notar, Lichtenwald. -^Mch7r '»,? '?'' Marburg. - Kalnau. 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Malcsch, ' ""el, z. ^f^^,^ Private, Wien. «m 6 m ^"" Elefant. u^' Mn' °^.. Wlllonig, Ingenieur. Nseling. - Vemite, !"'' Vnlsitalel ö ^'""' "llle.. Vudapest. ^ Maulwurf, ^llpert. ^_ A ^ Trampusch, Ufm, Trieft. - Göpfert, Ksm., b°"". Nein^""^^lnl., Prag. - Oruber. s. Frau, «eu< ^ll«. K"?^' ?"^ich. Redl, Kellner. StH, Soudel, ->^^^Kachr, Daniel, «reuer. Kflte., Wien. Verstorbene. ^ «m b ^,« ^" Siechenhaufe. ^Atntla. ' ^- Alois Naglis, Vlirftenbinberssohn, 14 I., ^""öesche^er^Aaib ach! "««^„„-^--------------- .„.>, »»»i,,!, KreKag, »«n 9. Mir, Zum lchcnmllle: «»»it«!! ^"erstücl in >. ^"lissenzauber. " ""en von »irnst Oettle und Alexander Engel '"°"° ^ « Uhr. «^ ^ „ „,° Erstellung. .....^ „ ^. U' Ungerade. ^vitilt. ^°""ag, den 11. März erstenmale wiederholt: Novität! drisch lo^"" lGuftav Wasa). "" Eduard V^p" '" drei Acten von Fr. WiMald Wulff ^chmann. -. Musil von Hermann gumpe (Com-^^«^^^pomst des .Farinelli.). Volkswirtschaftliches. Lalbach, ?. Mürz Auf dem heutigen Marlte sind erschienen: ? Wagen mit Heu und Stroh und 26 Wagen mit Holz Durchschnitts-Preise. Wllw-lM»»«^ Vlaltt.ft»««.. »(,»» ic »» ll l, ic l» Weizen ps «,-------16 60 Vutter pr. kz. . . 1 A) — — ssorn . — — l4 4<) Eier pr. Gtüct . . — b —>— Gerste . — — l3 6t) Milch pr. Liter . . - 16 -!- Hafer » —;- 12 40 Rindfleisch I»pr. lcß 1 2b------- Halbsruch, . —>--------Kalbfleisch » 120------- Heiden, schwz.» —! ^ i? — Schweinefleifch » 1 20------- Hirse, weih . - — 20 - Schöpsenfleisch . — 80------- Kuluruz .-------12 - HHHndel pr. Stück 1 30------- Erdäpfel »-------b— Tauben » —40------- Linsen pr. Liter . - 24 -!- Heu pr. Mtr.« -7 bl SW. schwach > heiter j 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur -24», Normal« : 2 2 °. Venlntwortlich« Nedacteu«: Anton Funtel. Kür Vauten, Vaumelster, Hansel«enthü«er. 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Für die überaus liebevollen Veweise von Theilnahme während der Krankheit wie nach dem Hin» scheiden unserer unoergesslichen Mutter, beziehungs» weise Tante, der Frau Joseftne Jazula Vergofsicials'Witwe (889) und für die zahlreiche Vetheiligung an dem Leichen» begängnisse erlauben sich auf diesem Wege den innigsten, tiefftgefühllen Danl auszusprechen die trauernd Hinterbliebenen «abmannsdorf am 7. März 1900. U.n...^ Course an der Wiener Börse vom 7. März 1900. «°«^ 0,^«« lourM°tte ^ ^ ^Krone^nn^«! ^ecttn, mlt «»«nähme der per Stück not!««en ..Diversen llole" und der Venuftlcheine. versteht sich für je , Kronen be« «ominale«. — Um den V«t eines «fiect»« per Stück »u ermitteln l» k«^ »i'erie «oui« «.^ hf,„ ^n Kronen «„«aedrückten «ominalbetraae der I!rre« zu multlplicleren. oa» «esultat durch ln» »u b.«l«n !,!^ Vl. 4»/, ab 10"/«...... S4-70 «»50 «tlislldtthbah», 40« ,l, »!»vo M. 4"/«......... 9»-bO »9 — ssranzIoses.V, v. <3l.) Tllb. 4»/, ... 9« 30 9? l0 Äorailberger «ah», e in «ll»!s,nvähr,, stfu^rfrei, per «lasja . , . «3 7l> 93 »5 4"/» d>°, bto. bto, per Ultimo . 9» ?l» »« »^ Uüg. St'Eij.VInl, «old l>»<> sl. lsl.-i!lll>»l. l«» — »S4 — Thei» Neg.iiose 4"/« ... l4l 3U lii! »0 4"/« ungar. «rundenll, Ol»llg, 9» - «» ?0 4"/„ lroat, u»b slavon, delto 9« ?n 9» ?b And»« ussenll. Anlehen. ü'Vn Donau !«e«,«»lnhe l»7» . l0»-— l0» 7Ü Vlnleh,,, der Sladl 0» 90 l08 5« dlu. dlo, «Sllocr ud. Gold) lO» — — — dto. bt«, (l894) .... 9580 9« — dtll. bto. (l89») ... 9« ?ü 9? »5 Vorsebau Nnlehe», verlosb, ü"/, »00 »0 lUI — 4°/, »rainer Uande«<«lllehe» . — — 98 3b »«ld «are Psandbrlest ell. Vobcr nlla.est. «parsasse. <.eft.,60I.,verl.4«/„ 99 lb ,00 lö VisenbahN'Vrloritzl». Vbligallonen. sserdina!!b»'«oldbahn b — — Sadbahn ilg>Vnverz,Iünn..Iull «»»b «9 7b dto. k b"/„...... -'—ll» b« Ung.'gali,, «ahn..... lO« — 10?-- 4"/« Unterlrainer Vahnen . . 99 »b —>— Diverse zose (per Gtilck). Verzinsliche Lose. »"/„ Nodencredlt.llose »DampsIch. lNUfl. , . »40 — 3b0 - !»" „ D°nllU'«eg»I.Lo!e , . . »b?'llb llb9 »ü Unverzinsliche Lose. «udap'Äaslllca (Dombau) b ll. l3 2b l4 »b llrebitluse lno fl...... ,95-__ z,?..! «tlarh.Uust 40 sl. «M. . . . i»o - l3« — Ofener Uose 40 fl..... ,38 — l8b — Palffy.Uose 40 fl. «W. , . . i3« - »33 - «othen Kreuz, 0esl. «es, v.,, oll. 4»— 44 — " ., una. ., ,, bfl. ,^,— Salm Uose 40 sl...... l?« b0 l74 60 Et, Geno!« Uose 40 sl. . . . l»0— l«« — WlllbstrlN'iioie «0 sl..... l7»— l»4 — Vewinstlch, d, 8"/, Pr..Vchulb». d. Äobencrebitanft. »m. l8«9 b0b0 b»b0 Laibacher Lose...... bo — bl — »ew Ware Netten. Transport »Mnler« nehmungen. «ufstg.lepl. »<«t»l». bO0 fl. . 3lll — »l3 — Nail- u. Netr!tb«.Ves. f. NHbt. Gtrahenb, in Wien lit. X . »3« — l3« bv »to. dto, bto. lit» . . 13lb0l« — Vöhm. Norbbahn lb0 fl. . . lbl »b lb» »b «uschtiehiaber «>!. bO0 fl. 4 — blo, bt° i!,t, !l, »00 sl. . »»9 - »00 50 Douau . Dampfschiffahrt» > «el.. oesterr.. b«X> sl, «W. . . 7« 75 73 »b Dux Nobendacher «,.«. 400 Kr. 1««'— 13« »0 iferdinandiNorbb, l000fl,0 sl. 3..... »6 80 »7 — Eüboordb, «erb, V. »00sl,IM. 93— 9»b0 Iramlvay «,<„ Neue Wr,, Prio. rilä!« Äc!if» lM sl, . , . «»«'— ll»' — U»« .ualiz, ,z!00f<. Ollber 104 — l<» — Una.Ufstb,(Naad.»raz)»»0sl,K. ll>« - ,07 — Wiener «aralbalmen. »ct.^»ef. -»-» ^'^- Danken. «nalo 0,f«, Vai^ »00 fl, . . «" — «»4 bo «anfverrln, «iener. »00 fl, . >34 7b l3b »ü «odcr, «nft,. 0efl,. »00 fl. G. »b0 7b»>,?b Depositenbanl, «ll«, «X> sl . «lObOlllk» «compteVe!.. «drsfl.. bou fl. «44 - l4.>. — «iro. ulassenv., Wiener, »00 fl. l»8 — l30 — HypothtN». l>st„ «00 fl »N"/„ «. l»0b0 »lb0 »«ld ««« Ü^berbant. 0eft.. »00 fl. . . ,z, «, N, «, 0s,»err.'un««r. Vanl. «00 fl. . ,« -^ » Unionbanl »00 ft.....lb» 7b ib4 « Herl«hl«h«nl, «ll«., l4X> fl. . t„ «> z« ,» 3nd«strit-Ante»» «tMungen. «»uze!.. 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