Macher Zeitung. Ar. 103^ PlänumerationSpiei«: Im lomptoir ganzj. fi. il, halbj. f>. 5ö<», ssür die ^ustcNung i»s Hau» halbj. iu li. Mit kn Pofi »a»,j, st, ,i», halvj, 7 5«, Montag, 5. Mai. Inl««t«on«gebiil! Für llkine In««ate bl« ,» 4 geilln ^b lr., «rohere p« Ztile 6 li., bei lifteren lvicbclholungcn per Zcile 3 lr. 1»79. Amtlicher Theil. ^crci"'i„^5''"i l8?i> wurde in der l, l. Hof' und Staat«, ^läusi ' ^len das XXlii. Stück des NcichsacselMatte«, ^nkct ^ '" ^^ deutschen Ausgabe, ansgeaeben und ^'""hält m.ler leibn." ?^!^' vom 15., April 1879, betreffend die Einver« ,^"»c, des di»ch '.'Irülcl XXIX. !i. Absah de^ Berliner ^ H«ln, ^ """l l-^ I"li l«?8 bezeichneten Gebietes in 187^ ^wrdnnn^ des Justizministeriums vom 18, April zum'^ ^^'ö ^^' ^llweisniiss des Gebietes von Spizza . Ncl,ilu^""lU'l dc^ Bezirlscierichtcs Budua nnd des Kreis« I,^,^wrd»nnss des Ministeriums des Innern vom ^csta c ^' betreffend die Änshebuna, der anläsllich der Gilles "^ ^"f'llN"' Aeschrnnlnül^eil rüclsichllich des Ueber, die ttl " weisenden ans Rußland und Bulgarien über ^"iizen der Monarchie. ^^.^ („Ur, Zta " Nr. 102 vom 2. Mai 1879.) Aichtamtlichtt Theil. ^ (kpilog zum Kaijerfeste. ^^Nlijcl)t ,st der Fcstjubel, verschwunde» der bielt^s "/l Gassr» und Häuser uild verklungen der lNln ? l'""u^ ..Hoch"-Ruf, mit welchem die Ver-^lstty. Völker dcr Monarchie ihrem erlauchten f^Hle gehuldigt haben, aber dcr erhebende, das ^ Z'! befühl mächtig mögende Eindruck dcr vcr-^vHMigr ,^ ocrbliebc» und wird noch lange ^lche ^' länger als cs Zeitgenossen geben wird, ^>ze w^ ^lilck hatte», Zcllge'n zu sein, wie eine M hg Mnfamilie ihr angestaulintes Herrscherhaus >M> s l sul) selber zu ehren weiß. Es luag vielleicht Mi, Mendcre, gläuzendere Festlichkeiten gegeben ^il ^ dlcjema.en, h^^^ Schaupsatz in dcu' letzten ^igers c ""^ ""M" ""^ herzlichere uud aus-Kll. ^ Nnd gcn'ljj noch nie und nirgends vorgetom-^>ei, " w"r — wlc cm während dcr Festwoche iu > atz" "cscnder ^»slander trefflich sich ausdrückte, ?bttilc« 3, ^°" "'lzcluc Bewohner Oesterreichs fein 7^,l'. ^ttsfest gefeiert hätte, so allgemein war 5 b! V'"^ s" ungehenchelt die Freude, so gemüth-Mllbl,^ '°"'k"lausdrllck «"läßlich des kaiserlichen M^,,"""ls. In alleil Mundarten wurde dem er-!^ >»mK?Mrpaare gehuldigt, aus allcn Gegenden > Du .?!"^^ slw'Nten Deputationen hcrbei, um "tt n "!^e von Millionen nnd aber Millionen ^tt "' lwhancu den, ritterlichen Monarchen und ^/^uuhtcu Geuiahlin deu Zoll der Liebe und Verehrung zu Füßeu zu legen, und kein noch so kleines Dörfchen blleb zurück, als es galt, offen zu manifestieren, daß in allen Gauen Oesterreichs die alte Anhänglichkeit zur ererbten Dynastie frijch und lebendig ist, wic nur je zuvor. Das erhebende Fest hat auch einen in hohem Grade erhebenden Abschluß gefunden. Innig uud herzlich, wie die Kundgebungen dcr Völker, ist auch der Dank, den das erlauchte Jubelpaar dafür ausspricht. Es dürfte uicht zu vlel gesagt sein, wenn man bc-lMptet, daß vielleicht noch nie ein Souveräu m so ülieraus liebevollen, wahrhaft väterlichen Worten zu semeu Völkern gesprochen hat, wie diesmal unser erhabene Monarch. Dreißig Jahre lang erfreut sich Oesterreich des Glückes, von jcmcm jetzigen Kaiser regiert zu werdeu. Während dieses laugen Zeitraumes sind gar schwere Prüfungen über das Reich hereingebrochen, haben gar manche bittere Sorgen das Gemüth des edlen Monarchen verdüstert; aber Tage wic die cbeu vcrflosseuen wiegen Jahrzehnte dcr Sorge und des Knmmers auf. „Eine reinere, innigere Frendc — sagt Se. Majestät im Allerhöchsten Handschreiben — konnte Mir wol kaum geschaffen werden, als in deu lctztverflofscnen Tagen. Sie ward Mir durch die Liebe Meiner Völker bereitet." Ja die Liebe der Völker Oesterreichs hat sich diesmal im fchöiistcn Lichte gezeigt, in einem Lichte, welches die Bewunderung uud den Neid des Auslandes geweckt hat. So rührende uud überaus zahlreiche Ae-wcifc allgememer Freude, so vicle und aus dem tiefsten Herzen kommende Glückwünsche siud vielleicht noch keinem Herrscherpaare bei ähnlichen Gelegenheiten zutheil geworden, wie diesmal unserm Külserpaare anläßlich des Gedenktages seiucr silbernen Hochzeit. Der Monarch erklärt denn auch, daß er sich stolz und glücklich zugleich fühle, Völker, wie sie dieses Reich umfaßt, als seine große Familie betrachten zu können, und daß die dankbare Erinnerung an die verflosfeuen Tage nie aus den Herzen des erlauchten Iubclpaarcs fchwindcn wird. Das sind wahrhaft kaiferliche, tief ins Gemüth eindringende Worte. Der Monarch aeecpliert fclber das schöne Gleichcks von der „großen Familie," als welche sich seine lrcneu Völker durch den Muud ihrer berufene» Vertreter bezeichnet haben. Wohl dem Reiche, wo zwifchcn Fürst uud Volt ein solches Verhältuis besteht, eine derartige Harmonie obwaltet. Die Festlichteilen sind vorüber, aber noch unfere fpätesten Enkel werden davon erzählen, mit welcher Äegeisternng ihre Väter am 24. April 187!) ihrem geliebte» Kaiserpaar gehuldigt, mit welchen» Aufwande an Kunstsinn nnd Fleiß ein Werk geschaffen wurde, das, wic der großartige Aestzug der Stadt Wien, ein Markstein bleiben wird jener Epoche, in welcher ein erleuchteter Monarch vom Throne herab seine Völker seine Familie nannte und dem Vertreter der Reichshauptstadt die schönen Worte zurief: „Ich wünsche der schaffenden Arbeit auf allen Gebieten des Gewerbs-fleißcs, des Handels und des Verkehrswesens, sowie dcu schönen Künsten einen öffentlichen Beweis Meines Wohlwollens, Meiner Anerkennung ihres Werthes im Staatsleben und Meiner schirmenden Fürsorge für ihre Interessen zu geben." Möge nun auch — so schließt das „Präger Abendblatt" seinen vorstehende» Epilog — der Wunsch und die Hoffnung i» Erfüllung gehen, deucn dcr erhabene Monarch iu seinem Dantschreibru Ausdruck gibt, der Wunsch und die Hoffnung, daß jener himmlische Segen, den das kaiserliche Paar vor 25i Jahren am Traualtar für seinen Bund erfleht und dessen Wirkung sich auch in den so großartigen Knndgebungcn der Liebe und der Verehrung nller Völker ocs Reiches mauifestiert hat, zum Helle des Vaterlandes auch hinfort das erlauchte Paar und dcffcn hoffuungevolle Kinder auf der Vahn des Lebens geleite! Österreichischer iiieichsrath. 44!1. Sitzung des Abgeordnetenhauses, Wien, 2. Mai. Die Regierung legt einen Gesetzentwurf vor, be-treffeud die Gewährung ciucs unverzinsliche» Darlehens von 1^,000 fl. au dir Stadtgemeinde Teplitz behufs Bestreitung der Auslagen zur Wiedergewinnung, Hebung uud Sicherung der dortigen Thermalquellen. R. v. Schönerer begründet feiuen Antrag auf Einsetzung eines Ausschusses mbetreff des Holzlieferunge-Vcrtragcs der Staatsdomäne Nicpolomlce; für den Fall dcr Ablehnung dieses Antrages empfiehlt er eine Resolution, worin das Haus seine Mißbilligung über die Walodevastalion m Niepolomice ausspncht. D»e Resolution wird unterstützt und dem Budgetausjchuh zugewiesen; der Antrag selbst aber mit 76 gege» 70 Stimmen abgelehnt. Das Haus setzt die Spezialberathnng über de» StaatSvoranschlag fort. Zur Bedeckung des Ackerbau-miuistcriums spricht Schöffe! uud kritisiert das ge riuge Erträgnis der Staatsforste, speziell im Wienerwald, worauf die Bedeckung ohne weilerc Debatte angcnomme» wird; ebenfo d>e Nachlragskredite zum «.Ministerium des Iuncrn. Feuilleton. ^a oder auf dunklen Wegen/ Woman vun Ed. Wagner, b ,H^ Gortschuna.) H, ^in,,^?'""^ wird vierzehn Tage bei uus blci-M. ^i!,,,' s"lUe Mrs. Iugcstre, „wenu es mir 2"' l?> l""te, sie für immer bei mir zu be-l?"'!l l , "ebe Lady Wolga wird keiner Gesell« >»?', d^'," bcdürfcu nach ihrer Hochzeit, und ich V'r H.X^ch dll dciucu Einfluß verwendest, ^ü... "^llschnfl Miß Strange's für immer zu ^> ^?n """'5 l""' d"ß ich meinen Einfluß ^'»2 lsi,.s" ")"l vcrwcndcn werde," erwiderte der «' ylum s/ '.H"st du Miß Strange das Schloß "»b^ch^ V Die Terrassen, deu Wiutergarlcu. < 5 Vilnn""'^' b" Vildergallerie, die alle Kapelle hl 3,'^nstn!!^' Roland. Du vergißt lucinen Gc. ^? Ä,/>^ Nbcr ich will jemanden beauftragen, ^st"''I>X"'di!ltciteu dc3 Schlosfcs uud allcs. M?'de lin, s'.^ 'st, 1" zeigcu, wcuu ich nicht selbst^ !?V ^i>>>!/^. zu führe,,. Sie wiffeu wohl, mciu «s;H^//ch M,s. I,,^^ an Alexa, „daß ,^!,"^ do„ D . "lieressaiitcr Schauplatz ist, daß H k' '>»d ^ /"y i,nd Fern kommcn, um cs zu bc- ''l, ' ^>>in, '^'h"ie Z.ichnuuge.l vou deuj Schloß >tis?urh,^'' nusg^nuiliiucu sind? Sie köunen sich ^er, dein Balkonzimmer gegenüber, sind die Privatzimmer des Marquis. Weiterhin —" 8«8 Kapitel 29: Ministerium der Justiz. Der Justiz« > minister ist wegen Unwohlseins abwesend und wird durch Hofrath Freiherrn v. Sackeu vertreten. Ha rant eifert gegen den Gründungsschwindel, die Provisions-geschäfte und den Bautredit. D Stöhr spricht gegen den Legalisierungszwang und für größere Ersparungen im Justizministerium. Zborowsti beantragt, conform der Regierungsvorlage, für Galizien eine Erhöhung der Dmrnendotation. Panovsky befürwortet die Errichtung eines neuen Bezirksgerichtes in Mähren. Lieubacher bedauert, daß so manche gute Anläufe im Hause bald wieder im Sande verrinnen, wic z. B. die Untersuchung über die Ursachen und die Ausbreitung der Krisis, das Actiengesetz u. s. w. Er bemängelt die großen Ausgaben des Justizministeriums, iusbeson-dere in Bezug der Sträflinge, und macht Vorschläge zur Verminderung der Kosten. Präsident Dr. Rechbauer stellt eine Aeußerung Lienbachers inbetreff des Schicksals eines von demselben ausgegaugenen Antrages richtig. Dr. Chel -mecti empfiehlt die schleunige Einführung von Grundbüchern für den kleinen Grundbesitz in Galizien. Dr. Menger erörtert einen Fall von Mißhelligkeitcn zwischen den Geschwornen und Rechtsanwälten und dem Kreisgerichte Iiilin in Böhmen uud frügt das Ministerium, welche Maßregeln es gegen die Mißbräuche daselbst vorzukehren denke. Die Debatte wird hierauf abgebrochen. Dr. Wegs ch eider referiert über das Gesetz, wonach für die aus Anlaß der silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten errichteten Stiftungen die Stempel- und Gedühreufreiheit bewilligt wird, uud empfiehlt die Annahme der Regierungsvorlage. Dieselbe geschieht sofort einstimmig in zweiter und dritter Lesung. Dr. Heilsberg und Genossen interpellierenden Finanzmilllster wegen der Durchführuug der Grundsteuerregulierung. — Nächste Sitzuug morgen. Vorgänge in Frankreich. Das „Iuurual Officiel" vom Dinstag veröffentlichte endlich die Ergebnisse der Deftutierteuwahleu vom 20. April, übergeht aber dabei die Wahl Vlauqui's in Bordeaux mit Schweigen. Daraus geht hervor — bemerkt das „Journal des Dcbats", — daß das Ministerium die Frage ganz vor die Deputiertenkammer bringen wolle. Neben der Blanqui-Affaire wird auch die Frage der Rückkehr der Kammern »lach Paris das Parlament gleich nach dessen Zusammentritt beschäftigen. In beiden Fragen will das Ministerium die Initiative ergreifen, uud während es in der Kammer in conservativem Sinne zu wirken, das heißt die Cas« siernug der Wahl Älanqui's zu verlangen beabsichtigt, will es zugleich den vorgeschritteneren Republikanern der Depniiertentammer eine Genugthuung geben, indem es im Senate entschiedener als bisher für die Rückkehr nach Paris eintritt. Anf diese Art wird es der Re« gierung hoffentlich gelingen, beide Theile zu befriedigen, einen Conflict z>oischen den beideu Kammern hintanzuhalten und dadurch die Hoffnungen der reactio-nären Parteien zu vereiteln. Der neue bürgerliche Generalgouverneur von Algerien, Albert Grevy, ist in Begleitung des Generals Saussier, der ihm als Befehlshaber des 19. Armeecorps zur Seite gestellt worden, Montag an Bord des Kriegsschiffes „Savoie" in Algier ein- Sie schwieg, als die Thür von Lord Montherons Privatzimmer geöffnet wurde und ein alter Mann mit grauem Haar uud Bart, gebeugter Gestalt und sorgenvollen Zügen heraustrat. Er schien tief betrübt zu sein. „Mr. Orriu, der Landverwalter," flüsterte Mrs. Ingestre Alexa zu, dem Mann nachsehend, als er durch die Halle schritt. „Er ist so unbeliebt unter den Pächtern, wie der Marquis beliebt ist. Er ist schon lange in der Familie gewesen und jedermann mochte ihn gern, als der frühere Marquis noch lebte, aber er hat jetzt sehr strenge Anordnuugen getroffen und läßt die Pächter die höchste uur mögliche Miethe bezahlen, weshalb er allgemein verhaßt ist. Sie klagen bei Lord Montheron über ihn, aber dieser weigert sich, ihn zu entlassen, weil er so lange in der Familie gewesen ist und für deren Interessen strebt. Ader alle Vorstellungen und Verweise haben bei Mr. Orrin keinen Erfolg. Kein Wunder also, daß ihn die Leute hassen!" Alexa konnte diese Beschreibung mit dem ehrlichen, bekümmerten Gesicht des alten Mannes nicht in Einklang brmgen. „Ich habe nun den Landverwalter gesehen," dachte sie, „und auch er scheint mir unfähig, einen Mord begehen zu köuuen. Er möchte Gründe gehabt haben, den Marquis zu vermchten, aber er kann keine so schreckliche That begangen haben. Ich glaube, daß er suwol wie Puffet durchaus unschuldig an dein Verbrechen ist. Der Krels, m welchem ich die Frage, wer den Mord begangen hat, erörtern muß, zieht sich immer enger zusammen uud zeigt nur eine Spur, welche mein Herz mit Schrecken erfüllt." (Fortsetzung fslgt) getroffeu. Die Spitzen der Behörden und die republikanische Bevölkerung der Kolonien bereiteten dem Bruder des Staatsoberhauptes, welcher eine neue Aera in der Verwaltung Algeriens eröffnen foll, eine fehr ehrenvolle Aufnahme. „Endlich", fagte der Maire von Algier in feiner Ansprache, „haben wir einen Republikaner an unserer Spitze und ihm zur Seite eiueu glänzenden, den neuen Institntionen aufrichtig ergebenen Offizier, der die Araber davor behüten wird, sich von verderblichen Rathschlägen fortreißen zu lassen." Grcvy und Saussier dankten und versprachen, ihr Möglichstes zu thun, um das ihnen geschenkte Vertrauen zu rechtfertige» ; der erstere hielt sich in seiner Antwort sehr kurz, weil er auf der Ueberfahrt von der Seekrankheit hatt mitgenommen worden war. Viele Häuser der Stadt waren beflaggt, und für den Abend war eine Illumination angekündigt. Der Unterrichts minister hat an die Prä« fecten folgendes Rundschreiben erlassen: „Herr Präfect! Wie ich erfahre, hat man in einer gewissen Anzahl von Gemeindeschulen Petitionen in Umlauf gesetzt; Lehrer und Lehrerinnen sollen sogar so weit gegangen sein, von den Schulkindern ihre oder ihrer Eltern Unterschriften abznverlangen. Ich brauche Sie uicht daran zu erinnern, daß meine Vorgänger schon wiederholt und noch Herr Waddington in seinem Cir-cnlar vom 30. April 1877 ausdrücklich verboten haben, Petitionen in den Schulen zuzulasseu. Nicht blos die Schuldisciplin, sondern auch der Anstand erfordert, daß die Schuljugend den politischen und religiösen Erörterungen fernbleibe. Ich kaun Ihnen also nicht dringend genug empfehlen, diesem Unfng mit aller Entschiedenheit ein Ende zu machen. Sie müssen die Unterrichtsbeamten Ihres Departements auffordern, unter keinem Vorwande, sei es selbst außerhalb der Klasse, au solchen Kundgebungen theilznnehmen, und darüber zu wachen, daß niemand, welche Stellung er sonst auch einnehmen mag, P^ilioueu in deu Schulen colportiere. Gegen zuwiderhandelnde Lehrer haben Sie die Disciplinarstrafen zu verhängen, welche Ihnen das Gesetz an die Hand gibt. Empfangen Sie u. s. w. Jules Ferry." Aus dem italienischen Parlamente. Die italienische Abgeordnetenkammer war erst am 28. v. M. vollzählig genug versammelt, um ihre Sitzungen wieder anfzuuehmeu. Die Sänmigkeit derjenigen Deputierten, welche an den vorangehenden Tagen die Kammer beschlußunfähig gemacht hatte, war vom Präsidenten Farini wie von der Tagespresse, weil der Fall sich gar so oft wiederholt, ernstlich getadelt worden, nnd als nun am 28. v. M. vom Präsidenten gleich wieder 37 Urlaubsgesuche angezeigt wurden, gali es nach deu Sitzungsberichten „Lärm und Heiterkeit." Die Kammer war indessen so weit beschlußfähig, um die neue Gotthard-Subvention in geheimer Schlußabstimmung mit 192 gegen 25 Stimmen anzunehmen, was sie in der letzten Sitzung vor Ostern, wiedernm wegen Äeschlußuufähigkeit, nicht mehr gekannt hatte. Der nächste Gegenstand war die Vorberathnng der Wahl-reformvorlage. Vertani, von der änßersten Linken, wollte dafür einen Sonderansschuß vou l l Mitgliedern mit dem Auftrage, spätestens in der erstell Hälfte über die Vorlage Bericht zu erstatten. Ercole nnd Indelli bekämpften diesen Vorschlag und faudeu es uicht gerechtfertigt, bei einem so wichtigen Gesetze von der Geschäftsordnung abzugehen, welche den Abtheilungen der Kammer die Vorberalhung von Gesetzentwürfen znlvcist nnd den berichlerstattenden Ausschuß dann von den Abtheilungen wählen läßt. Varü und Lazzaro unterstützten Bertani's Vorschlag. Der Ministerpräsident gab der Meinung der Regiernng in dieser Formfragc nicht Ausdruck, sondern bcschräulte sich auf die Äe-merkuug, sich dein Beschlusse der Kammer fügen zu wollen. Allerdings wünsche er die Wahlreform noch vor dem Beginne der Sommerferien erledigt zn sehen. Bertaui's Antrag wnrde auf Creole's Vorschlag durch einfachen Ucbergang zur Tagesordnuug abgelehut. Die Kammerabtheilungen haben mm die Wahlreformvorlagc in Verhandlung zu nehmen. Die Kammer selbst ging dann am 28. auf die Debatte über den Bau neuer Eisenbahnen ein. Der Fürst von Bulgarien. Die deutschen Blätter besprechen die Wahl des Prinzen von Äatteuberg zum Fürsten vou Vul-garieu überwiegend in sehr sympathischem Tone, sie finden aber, daß seine Mission eine sehr schwierige werden dürste. Ein Berliner Blatt empfiehlt dem jnngcn Fürstell aus diesem Grunde angelegeullich ein herzliches Einvernehmen mit Oesterreich. Die „N. A.Ztg." begleitet die Nachricht seiner Erwählung mit folgenden Worten: „Prinz Alexander Josef von Vattenberg, Liente-nant im königlichen Regimente Gardes dn Corps zu Potsdam, ist am Gebnrtstage des Kaisers Alexander von Nußland in Tirnovo unter dem Namen Alexander I. znm Fürsten von Bulgarien erwählt wordeu. Voraussichtlich wird eiue bulgarische Deputatiou dem Prinzen das Ergebnis des Wahlactes alsbald überbringen und damit zugleich die erste Huldigung des bulgarischen Volkes hier an der Stätte des V",'^ Vertrages. Die Armee verliert in dem P""^ ^ tüchtigen Offizier nnd fchneidigen Reiter, deM,^, ratter- nnd Herzeuseigenschaften ihm im ""^ Mt Kameraden wie der gesammten höheren ^!"H„ von Berlin uud Polsdmn viele Syn'pathlell "M^ haben. Diese Sympathien werden dein 3'"'.' ,^, Bnlgarien in seine neue Heinmt folgen, "cw , viclhuudertjährigem Drucke einer besseren Z^''^^ gegenzuführeu und sie den europäischen Kulnu ^ ^ ebenbürtig anzureiheu — seiu schöner, f"nA M schwerer Beruf ist. In dein Prinzen Alexanocl ,, ^ Dentschland den zweiten seiner Fürstensöhne NW ,. Orient ab ohne jegliches politisches Interesse, "" ^ der Znversicht, daß der Fürst vou ÄnlcM'en^ Kulturlebens seiner Heimat sowie der Arin", , Uniform er getragen, stets eingedenk bleibeil wir .,, „Bereits seit mehrere,! Jahren war der ^ ^ der Presse als dereinstiger Fürst voll AnlgarleiiH worden, namentlich seit dein Besuche, welchen ^ ^,. Albrecht vuu Oesterreich dem Kaiser AleM° ^,, Frühling 1870 auf Iugenhcim abstattete, u>'d ^. mehrfachen längeren Unterredungen, welche 1^ ^^ Prinz Alexander vou Hessen, in Wien mit oc" "^ Franz Josef nnd dem Grafen AndrassY hatt - ,^ junge Fürst von Bulgarien wird nicht der >»' ^ bare Nachbar Oesterreich-Ungarns, von """^l durch weuige Meileu serbischen Gebietes 9 ,^„ bleibt. Aber bei der Ausgabe, welche der habsMU^, Monarchie im Orient überkommen, fallt "^^,B garien in die Interessensphäre derselben, und i ^, die Wahl des bnlgarischcn Voltes alls tewe' " ,^,„ nctercn Thronkandidaten gelenkt werden, als " >^ aus deutscher Heimat und aus den, deutsche' ''^ hervorgegangenen Prinzen, welcher dnrch "^jlche» inilienbeziehnngen dem russischen wie dem österre Hufe so nahe steht." ..Miße Ueber die persönlichen und Familienuew^e des jüngsteil europäischen Sonverans liegen 1 > ^ biographische Daten vor: Der ncn cnoähllc^ ,^,i einer morganatischen Ehe seines Vaters, de» ^ M Alexander von Hessen-Darmstadt, mit der dcntj^ ^, schen Gräfin Inlie Hancke, nachmalig zur P"'N si»» Äattenberg erhoben, entsprossen. In H^s"' 's.^ M die Kinder aus jener Ehe nicht succcsswnso" ^» Fürst Alexander ist das dritte Kind, der M^>^ aus jener Ehe, am 5). April l857 geboren, ^ ^»> Lieutenant im zweiten hessischen DrazPi'tt " ,^' Nr. 24 uud noch nnverheiratet. In s""",^ '^ vom preußischen SecondoLicutenant zum A !^ ^ Alexander somit der Nachfolger des Fürsten ^'n,-Rumänien. Der Prinz Alexander von H^". ^ stadt ist der Bruder der Kaiserin von NnsM^^ selben vor allen anderen Geschwistern l,csm,oe^ ^>> stehend und in vertrautester Freundschaft z" "^,M Alexander stehend. Anfänglich in russischen " ^l wurde Priuz Alexander infolge seines ^eni ^ znr damaligen Palastdamc Gräfin Hanae ^Mic Zaren Nikolaus zum Allstritt aus diesem ^ veranlaßt. Sein Nachfolger hat seit !""s c^eF rnna.santl'i Wolga dotiert und uun schließlich dessen ^^ einem Fürstenthrone vcrholfen. Der PrMZ ^ WiM berg ist eine jugcudlich frische, g"ßc. ^ !" Erscheinung; von seiner Erzichnng w>c Anlageil hat man nur Gutes —'------------------------------------!---------^Äiielt' Kriegszustältde in Südamerika «"", ' B", In dem Kriege der südcunerikanischcn "^ ^ Ehilc, Peru und Bolivia bewerben >^^"e Theile um die Gunst der bisher neutral « h.A' argentinischen Republik. Sowol Chile als Abgesandte nach Bnenos'Ayrcs geschickt, n>n M v' Regicruug für sich günstig zn stimmen; ^^B harrt aber noch in strenger Znrückhaltnng. ^ B das Volk die Abneignng gegen Chile, m" ^ii noch kürzlich alte Grenzstreitigkeiten haM' ^ b,z den Tag legt. In deu Kriegsoperationen ^ . die Chilene» die Offensive behalten, «no Z ^l> ihrer Flotte, welche die Hafen "Ml Pwl^^t'^ angreift nnd gegen welche die feindllcyl. " ,„ ^. nicht anfkommen konnte. Chile hatte nacy M"^ weisc von 1878 zwei Panzerfrcgattcn, " ^.l »>" eine Galeotte und ein paar andere ScYN '. daN",,e einem Answeise von die Fregatte „Hnescar", die sich «" ""/M^ wegen Sceräilbcrei nntcr der Leitung ^ü. ?.^ bischen, in deren Hände sie gefallen '""^'h^'l ^„ englische Panzerschiffe fchlagen mnftte "' ^, zngerichtet wnrde. Bolivia hat keine ^, /^'^ stehendes Heer von 2000 Ma.lil mtt e " „„h reichen Offizicrscorps. nämlich acht Genen ^. ^, tansend Stabs- und Subalternosfiz,ere na^, ^, N"ngsliste. , ^nae»cslHcs Ein- bei Lloyds in London "Ngeg^.^^H,. gramm aus Lima meldet, daß e" , M l>o>' t,je Kriegsschiff Pabellon de Pica nnd H'"' ^t il»" ^ diert, die Schleppdampfer mit Beschlag ^^ Landungsbrücken zerstört habe. Iamaue ü 8S9 N "ud crllärt ^^.^,^ ^^ „^^^ Schiffe müssen Mu binnen zwei Tagen ucrlafsen. alnwÄ ^ uglijch bliui a n i s ch crztrieg scheint m, -hau W? Dranzugehen. Berichte aus dcr birmanischen Tbk? Mand.llay melden nämlich, daß der ttönig l>er? '""während dnrch Anshebnngen sein Heer Die m ""^ °"^ bchm Ansrüstung thätig betreibe, das, ^"!^"rn in dein englischen Nangnn glänzn, bchcb"? ""^ Allianz zwischen Äirma nnd China l» 3tn Zolldirellor von Mandalay war kürzlich t>Nit^"' ""a/olich um Geschenke znr ziönigsliönung M,< ""^ allgemeiner Melnlmg aber, um nach' itch/ '' ^^ ^ ^u der englisch birmanischen Grenze , l '"^' ^ Trnppen dle indische Regierung wnnk ^"^ "'^ "entnell noch ms Feld stellen 1^,^' japanischc Negierung hat, wie ans Ioko-^'^'ll !<1. v. M., über San-Frain iscu gemeldet ^,', "^ Nn^in Inseln annectiert; der chinesische G,- ^M dagegeil piutestierl und hat mit feiner ^,^'0lohl/ zich^ '^ ^ »lcr h andlullgc ll ,n it Afgh a n l st a n ^ichm ^^ ""^ sämmtlichen Detailberichleil der i» ^ '^, Blatter hervorgeht, ln unangenehmer Welse ^ ^ '^""ge. Bis jetzt tröstet inan sich in Simla mit liichr ^.^' ^ Iatilb ^han elldllch einwilligen ^iii,I "lur lLauagnari zn einpfangen, nnd daß das ^urma ., ^" ^egegiillng ein friedliches sci nnd drn ^'lic/l! "'^ ^tabnl nnnölhig machen werde. Die ^l> '>7 ?^"'^k meldet man den „Times" ans Slinal hllct t).' ,^'^ 'st übrigens im stände, jeden Augen. ^" -ü^marsch auf Kabul anzutreten. ^cgcrauswandcruug <.zz uiHzs8l5. ^ ^," dcii Snd st aaten der Vereinigten Staaten ^^'dam cr lla lst nntcr den Negern das Wan-^^"Uogebrochcn. In Lonislana nnd Mississippi M ^ ^ "'tlag^l jich dlc Ncgcrarbeller, daß ste lein !>lh »^/^ ^'^ löulieu, außer gegen elllell Pacht, der ^cz ^,"Wolligen laßl, daß sie durch Terrorlöinus ^, ^»»ln'chlcö beraubt werden uild bei jedem ^U/ ^^ llnabhängigtelt geltend zu machen, die R^Fl tujlcn bekommen. In Kansas oagegrn ?^^ ' ^ sie holen, gleich Welßeil behandelt He», ^>l oesyalb dlejenl Staate zn. Die sndstaat-3"ch^l!cjchcr sinc» uatnttlch ob der Massenans- ^///„^ >hlcr Arbeiter erbittert, tonnen aber tellie ">« ,^ "kegeln annienoen, sie zll hindern. Die Far--^liu^ ""lljus, die nur ^lnivandcrnng uon Weißen Me w ' !>no allch nicht sehr erbanl über die nlassen^ ^lri, Mminllllig oullstänoig besitzloser Schlvarze«i in ^ ^l"u. Wenu die Wandcrliilg sortgcht wir kiücz !> !^ w^dell elwa 100,^(X) Schwarz« innerhalb lilh ^l»re5 ln Kaujas st,in. Ob die Neger oort ^,, ^ luerdcli, ist sehr fragllH. Ihre Auswall-ba h^ 'st jedenfalls ein Zeichen schwerer Äcdrüciuug, 'st h^ ^!j"' >eyr an seiner Heimat hängt. Vielleicht ^,. i^lgc Bewegung der erste Anstoß zn emer ^kt!. ^legcr-^rage oahlll, daß sie sich m gewissen ' c>er Südstaatm colicentriercn. ^z^^NbFest im Sch wa rz c nl> crg-Garten.) ?"Ne^ 5^, ^nreguna des Fürsten Schwarzcnbrrg >>» ^ft '^"^ Wlrner Paluiö veranstaltete Wuhlthätig-Mn^ ^mslcn dcr Szcgcdiner fand Freitag nach-?^Nl„ ^ ""^ vercinigtc troi) der ziemlich lühlcn ?^n,Ü ^"^'^ Tausende Vcsuchrr ill den schönen ^ ^"' ^l,ch Ihrc Majestäten nebst Prinzessin ^ttc„ " "lchrcren Mitgliedern des kaiserlichen Hauses I, h»w c ^"'^' ^^'^ ^"rch 1'/, Stunden mit Hüchst-^ilich^ ^lenheit und waren hicbei Gegenstand der ^lili^^ ^aliunen seitens des überaus zahlreichen äi?^»l 2- Generosität der Wiener zeigte sich auch Ä ^stc, ^ "u allln Verlanfs- nnd Spielbuden >n R^ jcd ^'' !" bah das Fest ,'eincm wohlthätigen ^ts!^^^ ^'" i^^' bedeutendes Erträgnis zu- I ^sc^ ^' n znrErbauung vuuFami 1 icn> l^^, ^'"^ t, t. Beamte.) Nach dem in der am ü!,^» I.l '^ "gehaltenen Generaluersamlnlung er-^l?'^ ^"^euchtc betrügt die Zahl der Vereins« ^e^"llich " ^' worunter 2,; Stijter, ^0 Gründer, ^- "llNm ^ ^llragcndc und :i Ohrellinitglieder. l'il,/^ sl. ^" "ll uersil'sjeueil Jahre l«7tt bellngen ^ ."!'! c>r,^ ^^gl^rll 14,0^0 sl., so daß »lit i)iück« ^^) f, ,"">" Jahre 1877 vorgetragene,» Saldo ^, "ha!^ "" ^'s'^est von NiiO st. erübrigt. Das ä'R,) ^'»^ ,,""l den, Werthe von 23ttM0 sl. in die V^d^' l . 'ft "ut 1^0.014 fl. belastet. <>it >"., ",^2 "un 17bO st. das reine Vereins , '^ ^'e ^ '^" ll. ausgewiesen wird. X ^lürlt ^'ten zurHebuug dcS „Gro-"" d> ) um <." ^ Elches preußische Panzerschisf !>'^ ^cus„f ' ^ial v. I. unweit von Folkestone ^' ^ g,M'" Panzcrichiss ,Mn.g W.lyelm" in k ^ci^ ^iui . ^"ben ist, werden ,n der erste» ^ l)F"A>^ ^^''l ^lnsmtg nehlnen. Alle Vorarbeiten. ^ "dvl, ^ Taucheraparatcn. Handwcrlezeug:c. ^^ "lrlst werden die meist aus Tauwcrt, Gerathen. Holzmassen u. f. w. bestehenden Trümmer, welche mit dem Schiff uoch verbunden sind, entfernt werden. Diese Arbeit kann ohne Ulücksicht auf Flut-nnd Wetterverhältnisse ausgeführt werden und wird beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen. Sodann wird das große in das Schiff gestoßene Loch durch einen „eisernen Schild", eine Riesenglocke, wasserdicht verschlossen werden. Da von dcr glücklichen Durchführung dieser Arbeit der ganze Erfolg zum großen Theile abhängt, fo wird sie mit größter Vorsicht und ohne die Arbeit zu übereilen, vorgenommen werden, um alle Fugen und die kleinsten Oeffnnngen wasserdicht zu verschließen. Dann erst wird man an die eigentliche Hebungsarbeit gehen, an das Einpumpen von Luft in den Schiffskörper und die Be» sestiguug der Pontuns. — (Die Tells - Kapelle.) Laut dcr „Urn. Zjg," hat dcr Abbruch der Tells-Kavclle am Vierwald-stätter-Scc begonnen, nachdem die in derselben befindlichen Wandgemälde mit verhältnismäßig günstigem Er-fulge abgehoben worden waren. Bekanntlich sollen die- elben in der neuen Kapelle, deren Bau sofort vorgenommen werden wird. wieder einen Platz finden. Das Glöcklcin auf der Kapelle trug die Jahreszahl lbW und außerdem war dcr Nütli - Schwur auf ihm ein-gegrabcn. — („Nadel oer Klcopatra ".) Der unter dem Namen „Nadel der Kleopatra" bekannte Obelisk, welcher vergangenes Jahr auf dem Uferdamme der Themse aufgestellt ward, zeigt schou Spure» des verderblichen WitternngseinflusseS der nordischen Nrbcllust. Um das Abschilben des Steines zu verhindern, ist be-schlussen worden, den ganzen Obellst mit einer Glasur zu versehen, — (Das Attentat auf den Zaren.) Ueber Solowioff schreibt man nachfolgendes aus Petersburg: „Als man den Attentäter ins Gefängnis abführte, kam zu ihm nach einer Weile General Drentelen und begann an ihn die ersten Frage» zu richten. Solowioff, krank und geschlagen, erklärt, er sci außer stände, zu aut-worten. Durch eine ganze Woche hierauf, als er auf die Petropaulowsti'jche Festung abgeführt wurde, verweigerte er beharrlich jede Rede und Antwort, stets dem Inqnircnten stolz zurufend: „Nicht Ihr, sundern die Nachkommenschaft und die Geschichte sind berufen, meine That zn richten." Allein später verfiel Solowioff in eine Art Melancholie, indem er stuuoeulaug schtuchztc. Er erschien gebrochen, wozu nicht wenig die inquisitorischen Qualen, ocnen er ausgesetzt ist, beigetragen haven mochten. Kurz, Solowioff begann Geständnisse zu machen. El, nannte zuerst seine fünfzehn Genossen vom „Kiewcr Bunde", welche insgesammt verhaftet wurden; in Peters-burg verrieth er sonst niemanden, unßer einen gewisseil Buotlewicz, einen nahe» Anverwandten des Generals Znroff, welcher das Attentat aus den General Drentelen verübt haben sollte. Er legte ferner das Geständnis ab. daß der Bund, dem er angehörte, aus Genf das Nol, (j'oräro bekam. Schließlich deckte er den ganze» Plan auf. welchen die Nihilisten für dc» Fall ocs Geli»ge»s des AttentateS auf den Zaren gesaht hatten. Es war dies ein wahrhaft teustifcher. allein man muh es ein-gestchen, auch mit diabolischer Geschicklichkeit ersonnen. Wen» man denselben kennt, so kann mal, erst verstehen, warni» die Nihilisten einen so riskierten Schritt, wie das Attentat auf den Zaren, zu unternehme» wagten, Solowioff war, wie betannt. mit einer Beamtennnifurm bekleidet, und auch am Kopse trug er eine Bcamten-mützc. Nun. wärc das Attentat gelungen, so hätten die Nihilisten uuter dem Volte das Gerücht verbreitet, daß den Zaren Beamte und Staatswürdenträger ermordet haben, lind dann sollten sie an die Spitze oes leiden-schaftlich erregten Pöbels treten und im Name» der Nache für oeu Zareu. eine Abschlachtung der Staats-Würdenträger und Tschinowniten in Szene setzen. Aus diese Weise plante» die Nihilisten ^ine furchtbare Bar. tholomäusnacht in Petersburg.... >2ulowiuss entschuldigt sich damit, daß er, nachdem er daS Los gezogen hatte, ans deil Zaren schießen mußte, denn sonst wäre er sicher von seineu Eoinpllce» umgebracht worden. Allein er wollte den Zareu nicht todten, und deshalb hatte cr, welcher einer dcr ausgezeichnetsten Schützen ist, absichtlich gefehlt." ___________________________________ fokales. -. (Die neueste» Maria - Theresien-Ordcnörittcr.) Die gestrige „Wiener Zeitung" veröffentlicht cm Allerhöchstes Befehlschreiben, mittelst wel> chem Se. Majestät der Kaiser folgende vom Ordens^ capitcl einhellig oder mit Stlmmenmehrhcit beschlossene Verleihungen des hohen militärischen Maria-Thcresieu-Ordens genehmigt: das Comniandeurlreuz: dem FZM. Josef Baron Philippouich; das Rittettreuz: dem FML. Ladiölauv Gras SzäpärU, dem FML. Stephan Baron Iovanovic n»d dem Obersten Heinrich Baron Plttel des Infanterieregiments Baron Mollinart) Nr. 3«, Außerdem ernennt Se. Majestät aus eigener Entschließung den FML. Josef Vecseu oc Vccsc et Böröllyö - IMsa in Anerkennung der von ihm in der Leitung des wichtigen Gefechte» uon Scntuvic-Aandin-Odzlal bewiesenen Umsicht zum Ritter des Maria-Theresieu-Ordens. — (Schuls estlich leiteu.) Der Herr Minister für Cultus und Unterricht hat am 2. Mai d. I. fol- genden Erlaß an sämmtliche Landeschefs gerichtet: Aus Anlaß der Feier dcr silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten des Kaisers uud der Kaiserin haben an den verschiedene» Uitterrichtsanstalte» Lehrende uud Lernende zu erhebende» patriotischen Festen sich vereinigt. Se. Majestät der Kaiser habe» oicfe zahlreiche» Kundgebungen aufrichtiger Licbc und treuer Anhänglichkeit wohlgefällig zur Kenntnis zn nehmen geruht. Es gereicht mir zum besondere» Vergmigcn, im Allerhöchsten Auftrage Eure.... zu ersuchen, dies im Wege oer Schul-bchürden oeu betreffenden Unterrichtsanstaltcu bekannt zu geben. — (Auszeichnung.) Dem t. l. Postofficialen Alexander Likusec wurde in Anerkennung der von ihm anläßlich der bosnischen Occupation im Feldpostwesen geleisteten, besonders ersprießliche» Diettstleistung das goldene Verdienstlreuz verliehen. — (Spcuoe.) Ein Ungenannter hat dem hiesigen l. l. Lllndespräsidium im Namen einer Gesellschaft „Anti-laugweilia" zur Bertheilung unter arme Abgebrannte von Dragoweinsoorf dc» Betrag von 72 sl. übergebeil. — (Selbstmord eines Offiziers.) Der seit einer Reihe von Jahren in Laibach im Ruhcstaude lcbeudc t. l. Rittmeister Herr Julius Gottlieb hat sich gestern um A Uhr nachmittags in seiner Wohnung i,im Ezcrny'schen Hause) durch einen in die linke Stirnseite beigebrachten Pistolenschnh entleibt und blieb sogleich todt. Zur Ausführung feines Borsatzes hatte der Unglückliche eine kurze Abwesenheit seiner Frau benützt, für die er einen kurzen Zettel mit der Mittheilung hinterließ, daß cr beabsichtige, sich im Scheibenschießen zu üben. Rittmeister Gottlieb, ein allgemein geachteter Offizier, der sehr zurückgezogen lebte, war seit längerer Zeit leidend, wahrscheinlich dürfte darin der Beweggrund zu femcm Selbstmorde zu suchen sein. — (Repertoire der Schwurgerichts-verhandluu gcn.) Für die heute beim Lalbachei Landesgerichte beginnende zweite diesjährige Schwur-gerichtssessio» sind bisher folgende Strafverhandlungen festgesetzt: Montag den d. Mai: Johann Zebovc, Todl-schlag- Dinstag den 0.: Joses Koear. Nothzucht; Mittwoch den 7.: Gregor Zagnr, Todtschlng; Donnerstag dc» 8,: Josef Modic. Toolschlag; Freitag den ^.: Mat-thäns Mogaj und Genossen, Betrug; Samstag den 10,: Markus Bosina, Dicbstahl; Montag ocn 12.: Anton Zupane. Meuchelmord; Franz Mitlavc, Todlfchlag; Mittwoch den 14.: Andreas Zamnik. Tootschlag; Donnerstag den 15.: Filipp HlN erlap. Störung dcr öffentlichen Ruhe und Ordnung (Prehprozeh des „Slovenec"); Freitag den 1»).: Andreas Martincic. Nothzucht; Samstag ocn 17.: Alexander Stibernll uud Genossen. Betrug; Montag den 1!),: Emannel Gras Lichtenberg, Nothzucht. — Eine weitere Anzahl von Verha»dluugen dürfte »och ausgeschrieben werden. — (Dienstesvcrsammlung.) Die freiwillige Feuerwehr hält heute um halb 8 Uhr abends im Deposi-toriuni cine Disnstcsvcisammlung nb. Berathen wirb die Tagesordnung der demnächst stattfindenden Generalversammlung. — (Bürgerm ei st erwähl iu Trieft.) Borgestern mittags trat der neue Triester Stadtrath nochmals zusammen, um die ill seiner erste» Sitzung trotz dreimaligen Wahlgmia.es bekanntlich resullatlos gebliebene Wahl des »euen Bürgermcisters und der beiden Vizepräsidenten vorzunehmen, nachdem der bisherige Alterspräsident. Sladtralh Herniet, zuvor das Präsidium niedergelegt und dasselbe an da5 zweitälteste Mitglied Peter Palese abgetreten hatte. Zur Wahl waren diesmal sämmtliche 54 Stadlrathsmltglieoer erschienen. Die Sitzung wurde »lit einer längeren Discussion über die Frage eröffnet, ob man die Wahlgänge der ersten Sitzung uls bindend anzuscheu und sonach lediglich nur zur engeren Wahl zwischen dcu beiden Kandidaten Dr. V. Angel, uud Franz Dimmer zu schreiten oder den ganzen Wahlact nochmals von neuem vorzunehmen habe. Nach längerer Debattc clnigte sich die Versammlung für die engere Wahl sowie dafür, daß auch zu dieser die absolute Majorität aller Studtrathsmitglicder (28 Stimmen) erforderlich sei. Diesmal war gleich der rrftc Wahlgaug entscheidend, indem auf den ersten der beiden Kandidaten, den bisherigen langjährigen Bürgermeister Dr. v. Angeli, 2'^ Stimmen entfielen, wodurch dieser neuerdings zum Bürgcrmcistcr gewählt erscheint. Sein Gcgciilandidllt Dimmer erhielt 2i) Stimmen, wurde jedoch dafür bei der Vizevräfideutcnwahl fast einstimmig (mit i)0 Stimmen) zum ersten Vizepräsidenten gewählt. Nicht so glatt lies die Wahl des zweiten Vizepräsidenten ab, indrm hiezu zwei Wahlgänge erforderlich waren, beim letzteren wurde mit knapper Majorität (2« Stimme») Studtrath Dr, Defacis zum zweite» Vizepräside»ten gewählt. Sein Gegenkandidat Dr. Moses Lnzzatto blieb »lit 20 Stimme» >n dcr Minorität. Sämmtliche Gewählte erklärten — vorbehaltlich der Allerhöchsten Genehmigung — die Wahl anzilnehinen. Von den Gallerien wurde die Wahl Dr, v. Angell's zum Bürgermeister mit stürmischem, demon-strativem Beisalle aufgenommen. <. . ^ — (Waffcnübunge» der Landwehr.) D.e für das Jahr 1tt7<1 festgesetzten Waffe»übungc» der l. t. Laudwchr bestehen in zio»!pagn>cAnlchen 122 75. Baut.Actien 809. — Kredit» Acticn 255—. — London 116 90. — Silber — —. K. t. Münz. Dukaten 5 54. — 20 > Franken »Stücke 9 24. -- IW.Ncichsmarl 57 55, Handel nnd Wolkswuthschastliches. Verlosung. lK0Oer Staatslosc. Vei der am I.d. M. in Wien vor» genommenen Verlosung wurden aus dcu bereits am 1, Februar I «79 urrlosten Serien, uz.: Nr. 20l 385 534 1170 1257 1432 155') 1557 l?2? 1897 i!>39 ^081 238!» 2821 3102 4144 4484 4?!)9 4916 4040 ül12 5240 553') 5610 5650 580!) 5822 «328 6^2!» 0l38 659!) 6788 6!)10 7053 7104 7252 72!»2 7329 7736 7978 81«! 8494 8774 881!) 8986 9235 9257 !»2!X» 9816 9!!82 10098 10192 10444 10901 11030 1104? 11140 11105 l>556 11726 12502 l2732 12810 13060 13069 13081 1311.9 1^349 13767 13875 13081 14138 14212 14347 14487 14545 15001 15000 15399 15634 15790 16063 Iliiüll 10663 17126 17322 1/603 18581 18659 13762 18812 10005 19391 19527 uud 13550, die nachfolgenden Gewinnummern mit den ncbcubczeich« neten Gewinsten gezogen, uud zwar fiel dcr Haupttreffer mit 6lw,0.<>0tt fl. aus S. 12732 Nr. 3 und der dritte Treffer mit 25.0N' fl^° S. 7292 Nr.6; ferner gewinnen je l<»M<> fl. S. M^"^. und S.1104? Nr,6: je b«>W ft. S.1170 Nr. 14, S.^5" ^ ^ S. 4799 Nr. Itt, S. 5539 Nr. 11. S. 6328 Nr. 8. S. «2^ ^ .^ S. 9846 Nr. 12. S. 13875 Nr. 1«. S, 13981 Nr. 7 m'd -"r, > E. 14212 Nr. 16. S. 14487 Nr. 8 und Nr. 16. S. l8M , ^ und S, 19550 Nr. 12: je l WO fl. S. 204 Nr. 7. S.U"^^ S. 1550 Nr. 2. S. 1557 Nr. 14. S. 1897 Nr. 19. S.2389?^ E.2821 Nr. 11, S.4144 Nr. 8. S.4484 Nr. 6, S.4?^ " ^ S.5610 Nr. 20. S. 6329 Nr. 1, S. 6433 Nr. 6, 2 ^m'l' und 19. S. 7736 Nr. 1, E. 8986 Nr. 7 und 11. S, ^ " ^. und 19. S. 9846 Nr. 11. S. 11030 Nr, 2 uud 10. ^, ^ Nr. 5. S. 11165 Nr. 18. S. 13349 Nr. 8 und w. ^s^„ Nr. 7, S. 17322 Nr. 5 und S. 19391 Nr. 9. Auf ««e "^ gezogenen Losnummern entfällt je nach dein ^mlbcNM ^, 500 fl. oder 100 sl. der geringste Vcluinst von je «"" I> 120 fl. ö. W. Laibach, 3. Mai. Auf dem heutigen Markte sind H neu: 8 Wagen mit Getreide. 4 Wagen mit Heil uno " 24 Waacn und 7 Schiffe mit Holz (72 Kubikmeter). Durchschnitts. Prcisc. __^ Weizen pr. heltolit, 6,50 8z55 Vuttcr pr. Kilo . ^ '" ^ ^ Korn „ 4 30 4 !»-iHicr pr. Stück . - ° .^ Gerste „ 4 23 4'37!!Milch pr. Liter - ^ ^ , ^ Hafer „ 2z76 3 27,iRindfleisch pr.Kil" " ^ ^ ^ Hallifrucht „ - 0 —^Kalusleisch „ 56^ Heiden „ 4i23 4 52 Schluciilefleisch „ ^^^.^ Hirse „ 4 55 4 35!öchöpscuslcisch « 40 " Kutur»^ „ 4>40 4 60!väl)udcl pr. Stück "sg . ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 68-------! Tauben ., ^7« - Linse» pr. Hettolit. 7 50-------!,Heu 100 Kilo (alt) s ^ .- Erbsen „ 8----------! Slroh ., - - ^" Fisolen „ 7-----------Holz. hart., pr, vier 750 »lindsfchiualz ,itilo -92------- Q.-Metcr ^ ^ ^ Schweineschmalz ,.--70------- -weiches. „. II9!)-" Specl. frisch „ -50— !Wcin, roth., l00L>t. ^ ^ ^ — gcräuchcrl „ — 60 - - -weißer "^^-—"-^"" Angekonlmene Hremdc Am 3. Mai, . ^W" Hotel Stadt Wien. Hillc. Dreödeil. - Gramer, P"""," ^ Matasie. Oberlicnt,, Laibach. Seemann, <^ ^^chl, iUivirini. KauslU,. lind Sllschuil. Oberlieut,. "'^t. 77^^!, Sirin. Spiy ulld Skodlcr. Knnsleule. Wien. -" '^' Sleruberg, >turzthalc!, ^nbntaul. Domschn>>' . ,z^ ^ Hotel Elefnut. Leucet, llnierilehiner, Vlailea. -^ , , Hca'"''''' N!cr. Planina.— Nimitricvich, Trieft. - Tisch", i'-^>icn, Oödc^'' Stadt Äliiinchen. Markovc Maria, Untrrtraii'. 7" ^itt Gol St. Johann. .... Ag^ Baierischcr Hof. Paulin, Äennlter. itteisniz. — Kocrmen, Agram. ^icllil»'^ ttllijcr von Oesterreich. Azoui. Agram. ^ Kapel. ^ .^^ ^ Mohre». Weih. Äesihcr. llnd Urbtt>H, Ausculla»l. ^ ^h„, Marlovitz und Viranl. Trieft,— Grebcnz. Gurlfcl^ ,. ^alizien. — Titus Maria, Zirtuiz, — Wag'ler, ^^.^"-" Verstorbene. 5^ Den 2. Mai. Apollonia Gorjanec, Köchin. "< ^>' Gasse Nr. 4. Ärustwassersuchl. ,,-^r?^.! Den 4. Mai, Antun Widmayer, Florianiaasse Nr. 30. — Eugen Ravnitar, wudscha ' söhn. 4 I.. Franz-Ioscfstraf^e Nr, 7, Luuacutllberl"^! ' ..^' Lottozichungcu vom !i. Mai« Trieft: ^iU Ztt 40 bii 6ö. Linz: N1 35 60 50 N- ^^-<^ Äieteorologijche ^eobachtungen^il^^^ Z ^i N.' ZZ ^ ?,3 iss 7 ll. Mg, 734 6.) 4-6-3 O.'schwäch bew" ,„ 3, 2 „ N. 733 97 4-!^ U SO, heftig f "" ^ 9 ., Ät^ 734 12 -^5 2 O. schluach ^cgc»--,'<,^ ' 7 11. Mg. 734-12V>"5 6 O. schwach' ^gen ^ 4. 2„N. 734 50 > 7 8 ! O. schwach «a ^^ 9 „ Ab, 73403 j 4- 5 2 >NNW. schw. ""gcn ^^^ ^ Dcu 3. schr trübe, unfreundlich, abends N'- I,aö "^ Regen anhaltend, geschlossene Wolkendecke, schr nn) . ^ " gestrige Tagesuütlcl der Wärme -7- 7 0'. das !)-/>'^^c. ^^ beziehungsweise um 4 5" und 5 6" unter dem "0 ^- ----- —---------------------- - ^a,!l l't^><' Hjeraulwortlichcr Nrdactcur: Ottumar»^^<^ V^l^l^kl'^!. Wien, 2. Mai (1 Uhr.) Der Verlehr war lebhaft, der Umsah nicht ohne Belang, die Tendenz ganz besonders für Prioritäten uud Lose Veld Ware Papierrmte........6555 65 60 Silberrente........66— 66 10 Goldrcnte.........7740 7745 Lose. 1854........114 - 114 50 » I860........12050 120 75 » I860 (zu 100 ft.) ... 128 - 12850 » 1864........162_ 16250 Ung. Prämien.UuI.....3359 H975 Kredits..........170- 170 50 Rudoljs-L.........I7-_ 172b Prämicnanl. der Stadt Wien 114 Ä0 115 10 Donau-Negulierunas.Lose . . 103 75 110 25 Nomäncn»Pfandbriefe . . . i4I°,o 144 ,. Oesterr. Schatzscheinc 1881 rücl» zahlbar.....- - ,. - lOO-— 100 50 oesterr. Schützscheine 1832 ruck« zahlbar . .......23i>0 10020 Ungarische Goldrente .... 91 85 91 90 Ungarische Eiscnbahn-Anlcche . I0?'2l. 107 50 Ungarische Eisenbahn-Anleihe. liumullltivstücle.....- 1"d <5 10?-.- Ungarische Schatzanw. vom I. ^^^ ^^ Uulchen der Stadtgcmeinde Wie» in Ä. V. ..... 99 25 99 75 Held Ware VrundentlattungI Dbllgatisnen. Vöhmen......... l02- 103 — Nieberösterrcich...... 10450 105 — Galizien......... «8 75 89 — Siebenbürgen....... 7890 79-40 Temeser Banal...... 80'50 8125 Ungarn.......... 85 - 85 75 Actieu v«n Vanlen G vcstcrr. Nordwcsl-Vah" - ' '^25 ,^ ' Siebenbürger Nahn ' ^4'5l» ^ ^h Staatsbahn I. Em - ' 1^5^ ^ II» Südbahn » 3"/, . ^ ' io2^ ^ Vevl«en. .,?^ 5?-i0 ^l Auf deutsche Plätze . - > ' ' n?^ 1?^ London, kurze Sicht . - ' ,,7i'' 45^" Loudo», lauge Sicht - ' ' 46^ Paris......- ' ' «telftssrte« ^^ ^ Dukaten . . - ^.55 ^ ^gb/. Napoleousd'or , ^ « ^ < Dcu.sche Reichs 60 «^ "^ ' Noten .... ?/ " ^. . 1l)0 ^ Siloeraulden . - l00 ., -------------' , .!io"^'' Kr°w',ch^nmw!!,'V^',,"" Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrcnte Ü55ö bis 65 60. Silberrente <»6' - bis 66 10. Gvldrente 77-35 bis 77 45. Kredit 252 80 bis 256-^- . IN 10. üondun IN— bis 117 25. Napoleons 3