^ ______ __________ s?»I. V«iM«tti»U ». ^«I. ??». AN4) M» It«»»»k>tP«« v»»4»» »t«k» Ik». Z«««. 23 VW. «iw 6» «.»M D»« i» I«rttS«v» al. 4 (Ver«»Iluiiff). N Dil», 24 Vi», koit m<»nt>ll ZG Dt». IA va«t 2 Hill. «»?«» MMiirrr zeitm Joe, der Hundertjährige Ml 8. Juli festen die britischen Klmser-uativen in der Londoner Wert Hall, der l^rößten Versammlungsstätte der Metropol«, das Andenken des VdMnes, der die Engländer gelehrt hat, imperialistisch zu denken. Vor hundert 5^ren wurde ^ef (in der Oeffentltchkeit meist Joe genannt) E h a m-berlain geboren. Das britisc!^ Wel-treich, in seinen einzelnen Teilen das ei- lier über Jahrhuniderte erstreckten Geschichte, in der alter Wikingergeist mit dem G«vinn-stroben des modernen Kaufmanns zusammenschmolz, tritt als geschlossener potittscher Fak tor iil der vittorianis^ Gpo«^, der „glücklichen", allmählich vor die T^lt. Bollendet worden ist sein Bau erst unter Ä>uard den Siebenten und Georg dm Fünften. Aber die politischen Grundgedanken, die damit ver-»virklicht wurden, bis zu den Verträgen von Ottawa, hat Josef CHamberlain zuerst gedacht oder mindestens zuerst mit der ganzen Lei^nschaft des geborenen PotMkers propagiert. Thamberlain war uvspvüngltch Fabrikant in Birmingham, ein A^prunghrett für die politisch« Karriere in England, das fich auch sonst bewährt hat. Stanley Baldwin. d^ der zeitige Premierminister, stammt bekanntl^ aus denselben Milieu. Josef Ehamberlain war, als er in die Potttik Mtr^, wie die ineisten seiner Berufsgenossen, libeval. In der örtlichen Parteiorganisation gewann «r bald an Einfluß, und das v«s«^fte ihm von 1874 bis. 187S den Posten ^ Biirger-Meisters seiner Heimatstadt. l87S wurde er ms Unterhaus gewählt, und l680 bererts, im Alter von 44 Jahren, trat er ins Kabinett ein. Es lvar die zweite Regierung des großen liberalen Fichvers Gladston^, in der er das Handelsmwisterium übernahm. Chainberlaw war temp^menwoll und radikalen Ideen zugeneigt. Er nahm den Kampf gegen die Tortes aus mit eimm großen lozia-len Reformprogvailnm, daS seine Spij^ ^gen den Großgrundbesitz kehrte. UebrigenS «-Heute er sich a-uch nicht davor, die feste Stellung der anglitanlschen StaatSkirche anzugreifen, indem er für die Lösung ^r Bindungen zwischen Staat und Kirche eintrat. Ms Glodstoile seine irts>che tzonlerlepolitik begann, die schon damals daraus abzielte, den Iren die Selbständigkeit zu geio^ren, die ihnen dann nach dem Weltkri^ in ^Ae« stalt des Irischen Freistaalts zufiel, trennte sich Ghamberl^in von ihm. Und di^er Zeitpunkt bedeutet nun den Bruch in seiner politischen Entwicklung Werhaupt. Im Jahre 1886 tritt er an die Spi^ jener liberalen Unionisten, die sich Ixr konservativen Partei anschließen. Er, der einstige liberale Freihändler, »Vivd nun zum heftigsten Vertreter eines britischen Protektionismus, wie er kaum vorher von den Konservativen gefordert worden ivar. Im Jahre 18ab iiber-nimmt er im dritten Kabinett Galisbury da» Staatssekvetariat fiir die Kolonien. Damit gewinnt er die Plattform, von der ans er eine neue Ideenwelt in die b-ritbsche Politik hineintragen kann. Das „British Empire" alS straffe geschlos. scne Organisation — ll>as der Über die ganze Welt verstreute Kolonialbesitz Englands damals kaum war ^ schivebt ihm als Ziel sei« ner Politischen Arbeit vor. Er will zunächst die Llicken fiillen, die der jahrhundertelange Ero-bernngszug t^r Enpländer rund um den Erdball noch gk'l»irku«g el«e, IS-Zentimeter. «»«mute «ttftoud f^vtzltch eine yLplofion, deren Virkwig fo surch^r war, dah der betresfe«d« Teil des Lobowtorimu« in die Luft gesprengt wurde. JAfolge der un-gehe»nken Sprengwirkung wnrde« flini Mi-litiirperfonev» darnnter Major L o n g» der Leiter des Ladoratoriums, getStet. Die Si«. zelheiten der Katastrophe «erden von den MlitärdehDrden strengstens verfchmiegen 7^ MMione« «undfunkhiirer in Do«tfchk««d. Berlin, 9. Ju>li. Me Gesamtzahl der Rundfunkhörer im Deutschen Reiche betrug am l. Juli lSSS 7,4«).319. KrouMfche Ga«ktiouShila«z. Paris, 9. Juli. Der ExpovtauSfall, den AranAveich info^ der Sanktionen ^gen JtMen erlitten hat, beziffert sich in den ersten vier Monaten ^s Jahres 19W auf 1L0 Millionen Franken. Sttckett in Budapest. Budapest, 8. Juli. Der bebannte eng-l-ische Finanzmann R i ck e t t, dsr in der Frage der abessillWen Petroleumkollzesi'o-nen eine gros^ Rolle gespielt hat, ist gestern iin Flugzeug w Bud^t eingetrosfen und sofort nach Atheil ^veiter geflcgen. Ricktt befindet sich auf dem Wege nach Aegypten. König Eduard der Achte fährt an die Kote d'AM. London, 9. Juli. Der englische Bci-schafter in Paris hat die französiscl>e Regierung verstündigt, daß Kiwig Eduard der Achte seinen Erholungsurlaub v^, ll Tagen an der Cote dMur verbril»gen werde. Der französische Innenminister hat bereits alle Weisungen getroffen, um die pcrsönlickie Sicherheit englislZ^n Königs auf französischem Boden zu organisieren. Die griechische« KritgSoMterialbestellungen. Athen, 8. Juli. Ministerpräsident Me-taxas teilte den Jcurnalisten mit, daß eine Ostiziersdeputation und Vertreter des Fi-nanzministers nach Berlin kontnlen. um wogen des Mbaues der Eleanngspitz^ von 28,900.000 Mark zu verhandeln. Deutschland uM »Är diese Summe an Grieci^nland Waffe,! liefern. Metaxas erklärte, daß «ist der Nationale Berteidiguitgsrat nach Riickkchr der Delegation aus Berlin über das deuts«'^ ?lichot ent'scheiden werde. Ei«« Stadt zerstört. P a r i s, 9. Juli. In zahlreichen Ge-geuiden Frankreichs siird in den letzten 24 Stunden durch wolkeilbruchartige Zwitter große Sachschäden ailgerichtet worden. Besonders stark wurde die am Fuß der Pyrenäen gelegene Stvdt Tarbes und ihre Umgebung heimgesucht. Dott ging ein Gewitter von ullgeniohnlicher .^ftigkeit nieder, das von einent Wirbelsturm und schverem 5»agelschlag begleitet »mir. Die Dächer von i'lber 400 Wohnhäusern und zahlreichen Fa-briksgebauden lonrden ganz oder teilweise abgedeckt. 200 Einwohner siird obdachlos geworden. In die Kmnk-enhä«lscr wur!«n zahl reiche Verletzte ei,igeliefert. Der Sachschaden wird auf 5,0 bis M Millionen s^rancZ geschätzt. In den Lagerräumen der Tabakmanufaktur sind Tabakvorräte von itber ei- ner Million Fvams vernichtet »vovd^n. Sämtliche TÄephoi»- unid Stromleitungen, sind un^rochen. G« gehetamismBe Wlchltäterin. Budapest, 8. IM. In der letzten Zeit macht eine unbekannte tlegante Dame in Budapest von sich reden. Sie erscheint in den Budapester Armenvievteln mit ihreln !.!u-xuSauto und verteilt an die Ärme^l tleine Pakete mit Lebensmitteln und Kleider. Den ^Paketeil iist ein Zettel beigesi'lgt, in o^vn es heißt: „Der Inhaber des Loses Nr. der in der KloWnlotterie eine groj;^> ine gewonnen hat, sendet Jhneil diels .^tlci nigkeit. Kragen Sie nicht nach dem Spcnd^'l. (Genießen Sie das Geschenk in 'A'ihe." Tie geheimnisvolle Wohltäterin erscheint uner-livartet und stets in einer an!>ecetl und verschwindet ebenso unerkannt wieder Hitze vernichtet Westamerikas Ernte. N e w y o r k, 8. Juli. Seit Tagen herrscht in den G^eidestaaten des Mittelwestens un gewöhnlich starke Hitze. Die Ernten in Minnesota und in Nord- und Süddakota werden als vernichtet angesehen. Bis jetzt dürfte der durch die Hitzlvelle verursachte Schaden etwa 300 Millionen Dollar betragen. Präisident Roofevelt hat selbst die Leitung der Hilfsaktion für die Farmer in den Diir^ regebieten übernommen. Das Thermometer stieg am Dienstag in allen Staaten des nördlichen Mittelwestens auf 45 bis sill l^rnd Celsius. Die Wetterwarte in Washington teilte mit, daß innerhalb der nächsten lit» Stunden kein Regen zu erwarten sei. Tausend« von Menschen beten in den .Nrchen der von der .Hitzewelle heinlgesuchten Bezirke um Regen. 200.000 f^rinevfamilien bediirfeir sofortiger Hilfe. - Sprengstoff aus Nfchfett? Aus Japan wird berichtet, daß cs dor: ei-nlgen Chemikern gelungen sei, einen geheiiu-nisvollen und außerordentlich wirkunc,'?vol-len Sprengstoff zu finden, der aus ^isch-fett, in erster Linie aus Sardinenfett, gelvon nen Mrd. In Korea befindet sich bereits eine riesige Fabrik im Bau, in der die neue Erfin dung unter A'nlvendung eines streng ^ehe.n«-gohaltenen Verfahrens praktisch ausgewertet nievden soll. Ehrenabend des Akademischen k^chtNubs !n Zl^ibor. M ari b o r, 9. Juli. Der Aöariüi.n.l ^ltademische Fechtllub veranstaltete' gestern abends im uutereu !>iaisinosaal eineli niti-men Gesellschaftsi>dend, in dess^'n Rahineu den Klubüinktionären Direktor r e j e i und OberstlelUnailt R a i z ne r plom der Ehrenttiitgliedschast nberrejcht '.'ur. de. Es sprachen Vizoobiliann Direktor Tr. T om in » e k und Ing. 8 l a j nl e r. Der Veranstaltung, in deren R-alhmen auch einige Exhibitionskämpfe stattfanden, wohnten u. a. bei Swdtkommandant 'A<.neral Mi--len'kovie, t^arnisonskommdna od'.'Vii-n>a". Ziirich, !). Iuti. Devise n. Veograd 7, Paris 10.25, Loirdon Newyork. 305.375, Mailand 24.10, Berlin Wieit 57.00, Prag .:.70, Bukarest 2.50. derner, von wirtschaftlichen Einsichten geleiteter Napoleon ein Reich aufzubauen begoli. nen ha>tte, und Milner sind seine Freunde Milner wurde 1897 von Ehamberlain.zum Gouverneur der KaPkoloni« ernaitnt, .'nd er trieb im Auftrage des Kolonialstaatssekre» tSrs und im Einvernehmen mit ^m Buren-kriege. Nach der Unterwerfung Bnren-skaoiten übernahm er deren Verwaltung. Der Sieg über Transvaal und den Oi^nj'-Frci« staat bezeichnet einen Hi^hepunkt in der Lauf bahn Ehamberlains. Es lvar die von ihni ausgestreute Saat, die hier aufging, und er glaubte mit Recht, nunmehr die Anwart^ schalst ans die höchste Stufe der Macht zu l)a- ben. Aber als SaliSbun) 1902 zurücktrat, nmrde nicht Josef Chamberlain, sondern Bal »our Premierminister. Der Kolouialst^^ats-sekretär Mlte sich tief vorletzt, und im folgenden ^hre nahin er seinen Abschied. AVer auch jetzt dachte er nicht daran, sich aus der Politik zurückzuziehen. Er entwarf ein großes ^imperialistisches S<^tzzollpro-gromm, das^t ivesentlichen darauf hinauslief, durch jenseitige ^llbegünstigung einen festen Ausammeuschluß d^ Dominions mit Eltgland ^rzustellen. Als Voraussetzung dafiir, daß den Doniinions voin Mnt^erlan-de Vorzugszölle gei>r>ährt werden könnten, hätte Eilend allevdii^ö daS damals noch >l'estet)ende Freiihandelssystem ausg'i.'ben Ntüs->sen. Ein Gedailk^', der deni Engländer unt die Jahvhnn>dertn)ende, und vor allcni den ivirtschaktlichen Kreisen, uoch al'snrd er-schietl. Chamberlain, der alle Register der Propaganda zu zies)en verstcind, hatte denn auch zunächst keinen Erfolg. Die Wahlen mi Jänner 190<'> fielen gegen ihn und die >ton-servativen nnd zuguusten des i^reihandel>L und der Lid<'rnlen ans. Ein Schlagansall, den Chaniberlain in, gleickien Jahre erlitt, machte seil>er Laufbahn ein Ende. Er starb int Jnli l'ier Wochen vor Veginn d«'s Wl'ltkri'lfes. Was er Iieil-seherisch vorm« veMndet ^ .Moribc'N'r liio 2 t^ve^ag. t»m l<1. Juli 1W6. tv, ist tUe. FoU^e !>t's Ueltkricges iu.^wrschen ivrivirkliäu worden. In den ivin^ftlic^n '.!^irrnisscn, die eintrcUen, Hing E-ngland zum Zctiutzzoll über, un-d auf der Reich^konferenz N0li OttaüXl im Iahrc Is>V wurde jenes 5ustein der «^egciitscitigen Bcgüilstigunl^ Mi-sct)ell Domlllions und Mutterland qesl^fsen, wü' lü C^ninberlain vorgeschivebt hatte. Sei-n« lx'iden Zöhlic, Auisten und ^^cvisle (5ham b e r l a i n, dcx lc^tere Zchatzkanzler im der^eitiflen ^'^ka'tnnett B-ildwin, wl>hnten !>all bei, dcl-cn Leiigc-danke dliv Wort: „Think impenally", das (^iun' deri ,'^^ahre s^'^im r (»eburt, ztr>ciu!ldz!wan ;isi i'.^ch seinem Tode, erlebt kr Nl>ck) «'ininal oineii ungeheuren TriuinP^li. Äugoslawlm liquidiert die SanMonm gegen Italien Vec,grad, 8. Juli. Im Finanzmuti-steriuin faud heute eine Konferenz de? Ber-trcter der Wirtschastsministerln: in der dic ,>rage der Li<^uid'ierunq de? semerzett ffks^en Italien ergi-ifsenen und jetzt abz^ch^f-ten Sanktionen diskutiert ivurt^. Im men dieser Konferenz wurde auch Stand« pifnkt erine-gen, den der Ministerrat in dieser ,'^r^7^e sich zu ei^en machen solste. Einen bl"'!.ii,deren Platz nslawischen Exporteur? Mts-g<-arbeitet. Zeitnahme bei den Slvm« vifchen spielm mit taujendftel Sekunden '^ei den Olympls6)en Äpiclcn in Äcrlin iinro ersturaldg eine olympische Zeitnahmc-!^ :nri-.!l tun^^ bellutzt, die «das Messen von tau «enditel Sekunden ermöglicht. Hier zeigt de«.' deste 3tnller der '^!?^'lt, F'vanz Miller, der ^chrifrleuer in Miinchen ist, den n'.'uen ZiiNlrepower. Beim Startschuß wird »on den« >^Iontattget>ättse an d. Revolver m^ltel4 eiiie^^ Labels das Uhrtoerl anl Ziel elektt.jch in '^^en>eguttg gesei^vt. Beiin Berühre'.! des '^icll'!ind<'.' inird die Mir, ni der >das P.ip^cr-/>'liudand läuft, aulonmtisch gestoppt, und die '^eit ist daniit zwei'ielssrei sestaestellt. < 5i1ierl-Bilderdlenist-^M.) Kr ei« lle«es llktmiljtsWm Ein Fragebogen des Unterrichtsministersund seine Beantwortung Maßnahmen zur Eindämmung des übermäßigen Zuflusses an Studierendm an Mittelschulen und Universitäten B c o g r a d, 8. Juli. Der UnterrlchtS-nlinister hat dem Senat der Beograder Universität, dcnl Zentral'bildungsrat unv allen Gymnasialdirektoren im Lande einen Fra-Mbagcn zugehen lassen, wie de? ungeheure Zuflusz an Eiiidiereni^en über die Mittelschulen an die Unwersitäten vernünftig eingedämmt iverden sollte. Der Zuflufi an s^.u dierenden ist l)euer wieider enorm. Ucbcr tausend dilplomierte PhilosoplM '.oarten n inüsse die Auft^ahins-prüfunq für die Universitäten gefordert bezw. eingeslührt werden. Es kam auch die Meinung zum Ausdruck, daß die Matura in den BanotshMlptstädten abgelegt werden sollte, um so den Maßstab der Prüfnugs-kommissionen zu vereinheitlichen. Zugoflawlen und Frankreich Die „Fehler" Lavals sollen jetzt repariert werdm / Die „Volksftont"-Regierung will die Handelsbeziehungen mit Jugoslawien aufnehmen Frankfurter Lufthasen eröffnet r ,1 u k f u r t anl Main, ö. Julis Dei ^In>i- und Luftsci'iffhafen Rhein-Main iii licutc im Rai)Nleu ein<'r festlichen Per. nn'i^illung seiner Bestimmung ül>ergeb?n wc".'^arcn als Vertreter des '»^eichsluftfalirtsnnuisters 5tanls.ietredes dfnlscken ^^ln'lwesens erschl<'nen. Der ^raut-sinttr ^'ufl!>nfeu ist. wie von dem Rcduer I>ervorg<'lwben N''ttrd<'. die n>odei'nst<' Anlage dieser Arl. die ^^urzeit in Europa besteht. l'Nd gewinnt eine be-sonderc Bedeutung durcy das 'lUsamuK'nwirkeu von Luftschiff und ^liigzcugeli iu Perdiiidnug init deit R<'i6iS-autc!'!iol)neu. die in unlnittelbarer Nähe de^ Lnttl)afei's einen wichtigen ^'niotenpnnkl i:: t""i> Nl'rdsndliss- „l,d weitiistlicl) verlausenden Verl-induiissen atifn^eiscn. Bucograd, 8. Juli. Der sranMisch? Ministerpräsident Leon B l u nl gewährte dem Pariser .^Korrespondenten der „P ra v-d>a" eine Unterredung, in dcr er u.a. wört-tiä) erklärte: „Mein grös;ter Wu,cs6) ist uch» nur die (5rhaltttng, soirdern di<; Schakfun^i noch hnz« lick>cr Be»,iehungen zunschen Frankreich und ^ilgoslawien. Die franziPsche Regierung ist sich der gefährlickM Lagein Mitteleuropa bewußt, insl'-'soiidne hinsichtlich Oest^^rreichS. '^>e wird keine BeiiiÄhuiig scheue,i, daß dieses Problem so gelöst werden tvird, wie es von den bttrofsencn Bi^lkern angenommen n-erd^ii kann. Es ist dies die einzige Lösung, die es erml^glicht, eiiiem Äriege auszuweichen. Sic wissen, niit imeoiel Iiltcrefs^' ich die Wünsche ihres Staates begleite. Unls-) inehr uürstehe ich das B-edürsnis engerer wirts6>ast lich^'r Beziehungen zwischen Iugoslaivien und Frankreich. Ihre diesbezüglichn Wünsche 'Nid mir bekmint. Es ist notiivendig, gr^s'.?,, Wert auf die französisch-jugoslawiscsie ^reniid schc'ft zu legen, ein Grundsatz, an den sich nieitic Regicrung hält. Wir nvrdeit nlles tun, ivas in unseren Ärasten steht, um deii .>)an-del^vci^kehr zwischen beiden Staa>tcil zu sesti- gen. Jugoslawien hat keinen Gruird zur Be-uilruhigung. Die Regierung der Volksfront bemüht sich, die Politis6?en und wirtschaftlichen Bande Mischen der franzöi'iichen Dc-ino'kratie und dcnt jugolslawischell Staate zu ibc^estigcn." » Wie aus dieser Erklärultg Blunts evicht^ lich ist, hat man si6i fralrzMchevseLts lmn-inehr entschlossen, die seinerzeitigen „Fehl^'r" Lavals zu reparieren. Blum l)at jedoch nicht erklärt, ob das agrarische Fvankreick) ti: großen Kontingenten jugoslmvischcs 5?Llz, vor allem aber .<^>olz abnehinen wird. Bis jetzt deckte Frankreich seinen Bedarf an.^olz zlim großen Teile auch in Oesterreich eiti, während Jugoslawien so verschwindend kleine .ikontingcnte — lncist für Algier — einge-räuint wurden, daß die Passivität der fran-zöiisch-jugoslawischen .^^andelsbilanj' na6)ge-rade chronisch wnrde und e'iiten Tiefstand erreichte, der mit den politischen Bindungen zinischen den beiden Stoaten keinLÄvcgs im Einklang stand. Wenn den Worten Blums setzt noch Taten folgen sollten, so wäre dies für die jugoslawis^ Wirtschafi sicherlich lncht nachteilig. Greifer geht seinen Weg weiter Vor der Auflöfung aller Oppofitiousparteien in Danzig? / Die sozialistische „Volksstimme" auf drei Monate verboten W a r s ch a u, 8. Juli. Der Dauziger Senatsprästdent Greiser ist. wie liercits berichtet, über Berlin in Danzig eingetroffen. Porher lMtte Greiiser in Berlin init führciiden Persönlichkeiten des Reiches wichtige Besprechungen über das Danzig?!- Probien i. Am Bahnhof iii Danzig wurde Greiser von den in großen Massen erschieneiieu ?c^a-lioiialsezialisten sturinisch gefeiert. Der Sc« Greiser. natspräi'ident hlelt eilte Rede, in der er u. a. sagte: „Ich kanll in diesem Mmoment lticht so spreen. Merdings fand sich eine Bestätigung^ über den Erlag von 18.000 Schilling bei einer Bank, in der nun durch Drittverbot die Auszahluu'g gesperrt werden wird. Die zweite Pfändung ivar bewilligt worden, weil vom Gläubiger ttachgewiesen lvovden war, daß der Gatte der Künstlerin knapp vorher ein Banildepot von ö4.000 SMing abgchobo,: hat; dieses Geld wurde nunmehr gesucht, aber nicht gefunden. Der Sohn «RhSttzS titdlich okrimglückt. S i l l e i n, 8. Juli. Der 21-jährige Sohlt des bekannten ArtuSdirettors Kluds-ky, der Hochischüler Anton K l u d s k y, ist gestern bei einer Borstellung in Silleii» töd' lich verullglückt. Er produzierte sich mit Re!-terkunststücken und stürzte bei einem Salto vom Pferd, wobei er einen Bruch des Rückgrates erlitt, dem er im KrankmhauS von Sillein erlag. Ehemlmn wint feine Frau nicht George G r o u s, der dtojer Tage vor eincnl Londoner Polizeigevicht stand, muß, obwvhl er erst 42 Jahre au ist, eiit sehr kurzes Gedächtnis l^aben. Als ihm die Frau ge^enitbergestellt ivurde, die er inl Juli 1929 l)ciratetc, erklärte er, er kenne sie nicht und habe sie nie in seinem Leben gosch'^n. Er l)at fi»- wie die weitere Bemehmung ergali, bald nach der Hochzeit wieder verlasse,., und seine Erinnerung muß ihn schon im Juli l9Ä)iln Stich gelassen l)ak^n,dcnn da ^ing «r eilte neue Ehe ein, oius der er jetzt übri« gl.7ts sechs Kinder hat. Alls delt behördlichen Ehereglstertl ist ili>n allerdings nachzuweisen, daß di'. Frau, die lithauptet, im Jahre 1928 mit »hm getraut worden zu sein, recht hat. ultd George Grounds, der in Untersuchungshaft abge-führt wurde, lvird sich eine Anklage lvegen Bigamie zuziehen. Er verstand das nicht, schüttelte nur immer wieder den ^kops un^ erklärte: „Ich habe zu Hause e>^ Frau und sechs Äinder. Ich karm doch unmi^glich zn>ei Franen halben." »iolooifche ItStfel um einm Toten Jlt eillem englischen Lt'rantcnl)ause iil Der choster tvat der uilgeilvichnliche ^ll eilt, das; ein Mient, nachdem sein Herz schon zu schlagen aufgehört hatte, noch einntal Kr liieihrere Stunden zum Leben erweckt lvurde. Man hatte an dem Patientei: eine Ope^-M'tion vorgenommen, die um 14.30 Uhr dL-endet war. Um dem Patieitten später die Schmerzen zu erleichtern, gab man ihm gegen 19 Uhr noch einmal ein Betäubuilgsinit-tel. Wenige Milluten später wurden die Herz schliäge matter uird lnatter und setzten schliejz lich ganz aus. Die Aerzte veraulai^en kiinst--lic^ Atmung und gaben d«rr Patienten Herz injektionen, die die Tätigkeit des Herzens Meder anregen sollten. Nach sage mld s6>t.e!-be zwanzig Minutell begann t^s .Herz des „Toten" ganz langsam wieder zu arbeite»,. Man nahin nun eine Adr«alin-Einspritzung vor, die zur Fclge hatte, daiß das Herz nlit sehr starken Ählägen wisder zu arbeite'« begann. Die ganze ?!acht hindurch ivurdizn die künstliche Atmung und die Bemühungen um den Patienten fortgesetzt. Um 2 Uhr 10 am nächsten Mittag lvar er tot. ^r e,lglrsche Leichenbeschaucr l)at jetzt die Frage aufgeworfen, nxinn dieser Mann eigentlich gestorben ift, abettds um sieben oder erkvampften Teilen fost. Für beide FKlle bedarf es ganz verschiedener Arzneien — es ist also erste Be>di?^ung. daß eine ärztli. che Unter'uchilng mit Mfe von Röntgendurchleuchtung die wirkliche Ursache der St'pblverhaltung feststellt. Alter. Richter: „Sie haben also ein falsches Alt<'r allgegeben?" — Z^'u^in: „Falsch nicht, es war nur ein Alter eon frü hcr" Die deutsch öfterrelchifchm Derdandlungm Was zwischen B imdtskmzl« Dr. Schuschnigg imd dem deutschen Gesandten von Papen angeblich vereinbart wurde / Rom ist entzückt über den Fortgang der Annähemng Wien-Berlin ^»öchst ssndevbar ist aber auch der dungsgrund, den jeht der ainerikanisch> 5.'-nator E. G. D i l l in Spokanc im ^raaie Washington angcch, um die Trennung seiii-'r zv erreichen. Er gvb als l^rund an, d«4 seine Frau den Präsidenten Roosevelt „nicht auSst^en könne" nnd daß sie ^init seiner politischen und sozialen ^'age als Senator schade. Die Ehe wurd<' schließlich nlki Grund gegenseitiger uniiberwlndlier Neigung gelöst. Wien, 8. IM. Di« Verüchte Über die Geheimverhandlungen zlwischen Deutschland und Oesterreich n^msn k^its fichtl'vre Flnmen an und wollen Wisstn, dnH Reichs» kanzler Hitler die zum Beginn der Aweiten Locarno-Konferenz mit einer friMichen deutschen SvfmVg d«r i>jwrreichi-schen Fvagvcis man unter innetZ>sterreichkl>absbur!gor-Frage soll im Abkommen schwei. gend ü-ber^ngen werden. Die österreichisch.? Mgierung wird sich gerüchtweise verpslich' ten, die Rückkehr der Habsburger auf den l'sterreichi'schen Thron in abselWver Zeit nicht dur^uführen. Die italienische Regierung soll den Verlauf der dentsch«öster. veichischen Verhandlungen stiind'.g informiert worden sein. Rom, 8. Juli. Die heutigen Blärter üe--ftäti^n d^ ^nigungSverhandlnngen Mielchen Di'utschland und Oesterreich in Wi^i. Die italieni^e Presse schreibt über diese Verhandlungen in einem sehr wohlwollenden Sinne, indem sie betoiU, diese Einigung sei bereits zwischen Mussolini u:ld Dr. Schuschrrigg in Rocca della Caminate beschlossen wordeil, und zir>ar gleich nach der Ausbootung Stttrheulbergs aus dee österreichischen Regierung. Es heißt soj!,ar iil der italienischen Presse, daß nach Beikgunq der österreichischen Fvage zlmschen Italien ilild Deutschland keine Streitfrage mehr bestchen würde, so daß beide Mächte mit ihren Grund sä^en gemeinsam in das Konzerf der europäischen Mächte öinzuzielhen vermöchten . A»ch ein Streik. Die unfaßbare Strl^ikbeweguiig in Frankreich ha-t jetzt in Niz^n ihre tollsten Blüten getrieben. Don sind nän'lich nunmehr — die Gigolos in Ttreik getreten. Eintänzer in den luxuriösen Lvkaleii d<'s lnondmlen Badeortes sind Plötzlich niit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden und verlangen gebieterisch Abänderung. Co haben sie erkNrt, es passe ihnen fortan nicht lnehr, für sich allein an einem Tisch ^;il sitzen und dann jeweils eiue Danie zuiu Tanzcii aufi^llfordern. Sie nwllten als gleichber^ch' tigte Männer mit den Danien zusauiiuen am Tisch sitzeit dürfen. Äus;erdeul wollen sie für den Abend ein Mindest-einkominen nvil 100 Dinar garantiert bekonlnien und ichsies; lich die Möglichfeit habell, sich auch einnral während eines Tanzes auszuruhei,. Ab<'nd für Mend sieht man die .'»Herren Einläi!^<'r ans lhrein Posten. Aber sie lau^^en sie streiken. LItvtnov w Montreaur bedrängt Englisch-japanisch-türkischer Vorstoß gegen die Sowjetunion / Moskau stellt ultimative Gegenforderungen auf der Meerengenkonferenz aus Moskau die telegraphische Weisung, die russischen Forderungen k^züglich «der Passage der Meerengen in ultimativer Form zu unterbreiten mvd im Falle der Nichtannahme derselben Montreux sofort zu verlassen. Das System der kollektiven Sicherheit, in Genf von England so leidenschaftlich verteidigt, droht in Stücke zu zerspringen. Das Son^ devbare an der Konferenz von Montreux ist auch die Tatsache, daß sich die Türkei gegen Moskau zu tvercheil beginnt und darin nlit Japan und England — ganz zn schweigen von Polen und Deutschland — in einenl Block steht, der schon scharfe Unirisi«' anzu-liehmen begonnen hat. Montreux,!). Juli. Der Verlauf der gestrigen Sitzung der Meerengenkonferenz in Montreux hat gezeigt, daß der alte Gegensatz zwischen den» konservativen England und ^m bolschewistischen Rußland nicht aus der Welt zu tilgen ist. Reben der bestehenden englisch-italienischen Spannung fühlt sich England stark genug, die Sowjetunion im Schwarzen Meer« sozusagen „einzusperren", um ftir alle Zukunft je^ Einmischung der Sowjets in Mttelmeerangelegenl)eiten unmöglich zu inachei,. Die Politik Englands fand auch bei den Vertreterir Japans und der direkt beteiligten Türkei volle Mlterstüt-zung. Der Sowjetkommissär Litvinov erhielt Kninen Sie Frau Mleor? Wer durch die Straßen von Hollysvood schreitot, dem wird vielleicht gelegentlich der Name „Wilcoxstreet" auffallen. Selbst von den B«vohnern Hollywoods wissen nur we-nige die Frage zu beantworten, wer eigent-l'ich Wilcox gsn^en sei oder ist. Uird doch verdient gerade dieser Name iu 5^»lly:vood in Ehren gehalten zu werden ulld ist wert, daß sich auch die iibrige Welt einmal daran erinnert. Denn eine Frau Wi-teox ist es ge« Wesen, die den« heutigen Hollywood seilten Furchtbares Shedrama auf offener Äraße Das schreckliche Ende eines Autoausfluges Prag, 8. Juli. Auf der Landstraße zwi-i Wagen «.n den Tatort zurück, ofsünbar um schen Prag und dem Ausflugsort Avurgsaal die Leiche seiner Frau lvegzuschafsen. Statt spielte sich i,l der Nacht auf Dienstag eine furchtbare Familientragödie ab. Der 41jährige Reisende Josef Breinl uus Priag kehrte mit feiner Frau von einem AutoauZklug nach Prag zurück. Während d«r Fahrt entspann sich zwischen den Gheteuten ein Streit, der immer heftigere Formen an-llahnl. Plötzlich hielt Breinl, der den Wagen selbst steuerte, initten aitf der Landstraße an, zog einen Revolver und gab aufweine neben ihm sitzende Frall zniei Schüsse ab, die '.n die Brnst und das G^cht trafen. Trotz der schweren Perletznngeil gelang es der Frau, zn fliesten. Breinl gaib auf die Wehende noch einen Schnß ab. der die Frau zu ?^ll brach, te Dann fichr er ill der Richtung gegen Prag nieiter. Mch drei S^nd«« kchrt« er mit dem brannt. dessen bot fich ihm ein futchtbaver Ailblick. Seine Frau war n-tcht tot/wie er Meinte, sondern satz am Htraßßnvättd und rie' um Hilfe. Das mag wohl feinem^Entschluß eine an« dere Wendung SMben haben: Er i»sfnete den Benzintank deS AutoS steckte durch einen Revolverschuß das' Benzin' in Brand. Als das Auto zu bvetttien anfing, Ars Breinl aus eine Wiese und versuchte sich zu vergif. ten. Glücklicherweise wurden'durch das brennende Auto Leute herbeigelockt, die dann die Polizoi verständigt^. Man brachte die schwerverletzte Frau fo«wie Brewl, der schlvc. re BergiftilllgSerscheiRMtgen.mchvies, in das .'»tranreichailÄ. D^^S Auto ist vslffommcn ver. Nanletl gab und dieses kleine Paradies auf Erden eigentlich erst entdeckte. Es ist jetzt sünszig Jahre her, da kanl a»? deit Platz, wo sich h<^ute die elegante Filni-stadt Nt^ den luxuriösen Villen und Parks der Filmstars, mit den großen Ateliers nnd ivoitlänfigen Filingeländen ausdehnt, ein jungverlieiratetes Ehepaar. Sie sllchten ei,l geeignetes PlätzckTen, wo sie sich ein kleines Landhaus erbauen ivollten. Die junge Frau Wilcox vor allem »var lM l:e,^istert von den landschaftlick)e,l Schönlieiten dieses Fleckchens Erde. So wurde der Plan ausgeijjhrt. Beide bauten sich hier ein Hällschen nnd legten sich einen entzückenden Gart'ik a': Dieses mlegodehnte Garten- und Parts^elün-d« aber bepflanzten beide ringShcruni d!cht mit Stechpalnien. Die Stechpalme s>s:ß^ auf englisch „holly" und so tam die iung? Frau Wilcox auf den Gedanken, chreii» kleinen Dorado den Namen „Hollywcod" zli geben. Damals ahnte sie noch nicht, daß hier fünfzig Jahre später eine Filnlstadt stehen würde, der^n Ruhin die ganze Welt erfüllt . . . Der scheidungsgmnb In der Scheidungschronik aller' Länder fiiH^t man die seltsamster? GMnde, die zur Tvennung einer Ehe führen. Da gibt es Männer, die sich sc!^ideil lassen, weil ihre Frau dauernd zur Wahrsagerin läust oder das ganze Einkommen d^s Mannes in Scho kolade anlegt oder sich weigert, morgen« aufzustehen und mit ihm zu frühstücken. Und Frauen, die das Zulammenleben mit ihrem Manne nicht mehr ertragen können, weil er eine Borliebe für häßliche grüne Schlipse hat oder — »vie dies unlängst der Fall war — tveil er m?t Vorliebe in Baumwipfeln übernotet nnd seine Fran veraülassen will, mit ihm diese luftige Schlafstelle aufzusuchen. i. Erhöhmtg des Poftportos siir Briese ,us Ausland. Wie die Blätter bericht.il, ab 1. August die Portosätze für Briessen^^un gen ins Ausland erhöht. Das Porto Postkarte wird von l.-'X» auf 2 Diiiav, tia? Aviefporto bis zn 20 t^^ramln von nar auf 4 Dinar erhöht, für'weil.'r? i.'^> Gramln noch 2 Dinar. Die ileuen Säl),' üii den kein Anwen-dung im Verk-chr »nit lien Gr'iecheftlalld, Rumänien, d?r Tiiis.'! und der TschechosloN'akei, mit U'elch!.'n ten besoirdere Verträge.' bestehen. i. Milan Begoviv mit dem Lrde», oLr sropzitfischen Ehrenlegion ausgezeichnet, ^ tekalllltc kroatische Dranlatiker v' <- gvv l e, dessen Schauspiel „Ohne d 'u Inl-ten" ild ^ris mit großenl Erf,.'!^ wi-'rd?, ist vom Präsideulcn d^'r ')t-^pul>lit mit dl'm Orden der französisch.'u 4. 5t'lasse ausgezeichnet worden. i Die Gemeindewahlen werden im Ht^rbst bei üfsentli6)er Abstimmung vor sich petzen. Wie nur den Blättrn entu.'huieu, man in Beograd an konnpetenter Stelle, i>as^ d e Abstimmung bei den iu, Herbst sta>!r!n-denden stwil^Nlidewahlen öffentlich sein jda ni. der.kurzen Zwischenzeit ein l!i.'ue.z Wal^lgeset^ nicht mehr eingebracht '.^le'd^i? könne. i. Harry Piel iiber Dalmatjen begeisietl. Der belainttc deutsche Filuischaujpiel.'r äußerte sich in Split bt'geistert über die wlsche Ädriaküste, di-.' er als „ivahres Filiu-parad.cs" bezeichnete. In Split werd.'n 2z.' nen für eUlen Menten'.'rfilnl gekurbelt, !)er c'gu.llich bei Lissabon »spielt. i. Zagrebs Wallfahrt zur Mutter Gotle in Marija Wstrica am Zlatar. liu er der Leitung des ErzbischofS-«oadjutor.^ Alois S t eP i nae ziehen ain S a N! '5 t a j<, 1l. d. M. die n Soi'dcrziigen ooiu !^'iauptbah,l'ie' Marija '>^^i>r.ca, n>o di<' nlljäl)rli6).' tradü^^^u.-'ll'' Wallfahrt znr Mntter Gotes der i^lro.rie'i ihren gvo'.^n A'..?klang fina^n n> i. Der Zagreber Bäckelltreik ist noch i>n iner nicht beigelegt. Die ^^agrelier rullg ist bereits drei Tage ohue ^^rol. i. Der Riwber Albert Uurelie gesafjt. Der Zagreber Polizei ist es gelungen, ein Viit-gliod des Räuberkleeblatles zu fassen, .'.iel-ches den Detektiv K o rPar schirx'r ver!.itzte und auch den Raubüberfall auf den "irzt Dr. .tz a l a d y ueriibte. Es ist dies el'ier der Brüder K u r c l i liam'ens Aiberi, den sein Brilder und Brakus ulit eiiiein Brief in die Stadt entseildeten. Der Brief war an die Polizei gerichtet und eirhält eine Darstellung der vv'vbleckierlscheii llintried^' dcr drei Gauner. Die Fahndung nach Jol)ai!ii Kureliv und Beatus wird eifrigst sortg<'jetzr. Gedenket der AntttuberkMosen-Llga: AmMoeer Nwj UWei IM. 4 B-lWv. V-n w. IM l«l Sewftmord im Stadtpark (^n entlassener Kellner nimmt sich mit emem Schuß w die Schläfe das Leben Als licute frschmovgenö eiiu: MIchsrau t>urch >den ^tadtpark kam, traf sie zu ihrem Enisl'kcli auf dov .znicitcn Bmik vom Em-an der >tun?ni»kn uUca euren jüngeren Mann nnt durchgoftlilissener Echlrife tot an. t^crstänkiqtc l)ienon sofort den Wachmann. !>er in dem Tolcn 'den '.'5^ährigeni '»^fs/nff ,^rdinand M ü l le r. Tohn der ?iasikantin am .^Ärntnorkahnhof, er^nnte. '.'«>1101? Müslcr, de,- üker dic' seitliche Lehne d-'r )^nnf s^ek>eugt war, lag der kleine sechs Mllimeter-Steyerrcvower. Müller hatte sich «öie Kugel in d»c rechte Schläfe gejagt, ^r Zeitpunkt serner Verzweiflungstat konnte nicht festgestellt nicrden, da sich bislang noch nienmn^ meldete, der d-ic Detonation des Schusses vernommen lMtc. ?luch ist noch nit^ genau crlnittelt, ivas den jungen Mann in den Tod getrieben haben mochte. An letzter Zeit »nar Müller in einem hiesige,: Hotel <üs Aushilfskellner beschäftig», doch hatt? er diosen Posten gestern oerloren. Mir die Verlegung des Der-gnvgungsgetändes der Marl-borer Festwoche vine Anregung der Hansbefitzervereiaigimg. Ticser Tage sprachen i»cr Obmann und ^ci' Zchriftfülircr >der Mariborer Hausb'^isit-^erru Stadt-präDcnlen vo. nnc. i'iberreichten ilint eine Denkschrift, die l!n ^'"^ntcressl' der ldirlZ-kt betroffenen Bcoi)l-tennls, einige wohlgoincinte Äilvogungen be-Vcrgnül^ungs^rkes der Maribo-in <>estivoci>c enthält. Die Denkschrift wen-d.'! ''i., da der von diesen Bcrgnü-siu>.^ie<'inrichtungen crzenigte Musiklärm die ^niililruhe der '^^eivohner der umll'eculrichtunc^n sollten uaä) Ansicht der v^^^ucliesitzervercinisiunig anderÄvo zur A'us-nl llung s^elangen, in n>elci>cm Falle au6) die ^Uasi-'llsperrc entfallen würde. Am Vergnü-?plak sollten na6> lder in der Dcnk-schrin zunl Ansdrnck gobra6)ten Ansick)! nur vni^'>iecentllche Erfrischungszelte unt<'.rIc-i'u^cht und dezente Mlisik geboten werden, sich sedl^vl^ über Mitterna<^ nicht yinaus-^^i-'.'l^en diirfte. Weinprobe auf der V. Mariborer Festwoche Dic «nmetdezeit für Aussteller bis 11. d. M. prolongiert. ^ Di« Weinpcobestube wird i> drn tiihlcn ttellerräumcn der Mädchenbürger, schule untergebracht sein. ^vi'ali I)raucht nur vo'n Büli)ern, vom Klil-lnlcnlicr^ oder vom Tt. Urbam um lsich zu liulen, NM sich davcn zu iU>erzeuqen, daß lvirlschclftliche Prosperität des einstigen il^'i vi schall Unterlandes bezw. dk'll NordeTis ?»c'' l^clitigen Drauba,sats mi>t dem FoU-icl,rill im M'inbau innigst verguickt :st. Bom '^'.!^iii.t»au lebt ein groß2r Terl unserer Grenz» l,c'veIs^^rnng, die Rebe ist der Ernährer von I die alljährlich ml Rahmen dn Mari-lioier ,'^estuvoc^^ vevanstatt'eteir Weinprsben gll^nen'n Stilles. Da eine solche besssr V« bi.'her orqani^rte Weinprobe auch Heuer srattfiilden wird un>d die Fest-zvoche in den i vilen '.'lttgufttaynr mehrere Tauseilde von Teilnehmern verschiedener Kongresse ver-' iuigen nnrd, ist M erwarten, doch di^ Quoll läl unserer Weme w>iedt??um neue begei-sl^'llc Antzänger finden wird. Bs jcht hat sich l'nc^to eine schöne ?linzcchl von Aussteuern auc> (')utvbesihertreisen angemeldet. Die Fest-luoäxnleitllng ist t^n ,wch etwa Säunrigen in d<'r Weise entgegengekommen, dah sie die ursprünglich nnt ideu: i». d. M. sixierte An-»icldefrist bi.> 11. d. M. vi^rlangert ^t. Die rechtzeitix^e Anmeldung der ansg^Men Wcil,e rsr weg^^n Anfertiguttg der Weinverzeichnisse erforderlich. Um d^'. Bvineil Mr i^^cltendnmchnng i'hrer vollen Qltalität zu verhelfe?!, iwird die Weitrprobeh'd^e in den Bühlen Kellcrmninen der Mädchenbürge'.-schule untergebracht werden. Die sachmänni-scht' ^^itung disser WciiiM>be, die vom I. bis s>. ?lngust ^ugänqlich seil: Mrd, bürgt s^ür ein vol^s (^jebwge'n Mr Iu>srbedsnhei.t der Aussteller wie auch der scholl jetzt nellgieri-gen „Weinbeißer". vesucne?! sie vic di» 9. 2926 l^nter «t»w protvtltorst Selavr llün!«' ltcdea Nolivit «t«» prloroo ^oäross 50*/« fskrprvksermülliTun» sut «le» V«davii vom Za. ,IuII bk ll. >^uiU5t l9Zü. k'reisnaelilitsse auk cleu t^luxUnien lle» --^eroput« un6 sui 8clijtten — srsclitionetle kievue ^Virlscaattz. untl lies Kulturleden8 von ^aribor un^ c!e5 Hinterlanäe?; — 1'extilinlju-kitrie " (Zevorke — t1an6el — (ZrolZe feucr>veIirau88teIlunL und l'euer-velirkonLreK — Orollo pdillltLli^U. scbe ^U85teIIunL untl I^arkonliörse — Z^ilctivirt^Iisit. Käserei. >VeM' kau — Die t'ruu im lZeverbe — Kunst» unrtIue>ve5ettL — >Voinko8t probe — Konxressc un:l Konzicrte. (las «cbönste Karl luzoslaviens Die «»»tirsumtilelie Stsöt i^srldor »n«I llvr «riine vsedeni Isilea Sie rum KvLuek ein! '^(170 Eine lmpofante Ztevue unserer Industrie Bor der allgemeinen Industrieausstellung und einer speziellen Ausstellung der M«Utibo-rer Textilindustrie. Die Mariborer Festwoche feiert im heurigen August ihr Luftrunl. Die Fünfjahrfeier wird diesmal inl Zeichen der Wirtschaft stehen und so ist es nicht verwunderlich, daß die Ausstellung in erster Linie der Industrie zu» gedacht ist, vml der auch ein großer Teil der Bevölkerung unserer Stadt lebt. Insbeisonde-ve ist es die nae unterhalb des „Klopn: vrh" wo einst die Mashütte stand, wird gegenwär tig von den Erben des Grafen ^boo ein 'Zteubau aufgefichrt, in donl eine Holzkiftenfa-blik eingerichtet werden soll. Außer dem sngeiverk wird auch eine elektrische Zentrale erbaut lverden. m. Dozent Dr. Matko operiert. Der Pri^ mararzt des Ljubljanaer Kvairkenlia-U'es Dozent Dr. Matko unterzog sich im hieii-j>en Kvankenl)aus einer konrplizierton Kieseroperation, die vollauf geglückt ist. ttl. Aus dem Gewerbe. Frl. Juliane ö a-l a IN u n bostand dieser Tage die Meisterprüfung als Schlrmmacherin. b m. Ein grotzes Si^mmerfest veranstaltet Sonntag, den IL. d. der Erste Radfah-rerverein der Textilarbeiter im beliebten Ausflugsgasth«»fe Tomse in Pekre bei Maribor. Für verschiedene abwechslungsreiche Belustigungen ist vollauf gesorgt» eben so für Gaumen und Zunge. Die Musik besorgt eine beliebte Capelle. Der Eintritt ist frei! Autobusverkehr um 14, 15 und 19 Uhr vonl .^uiptplatze. Retourfahrten bls Mitternacht. m. Fällige Steuern. Das Steueranrt teilt mit, diais; am 1. Juli die 3. Bierteljahrsrate der Gebäude-, ElWerb-, Renten-, Gesellschasts Junggesellen- uird Umsatzsteuer sowie der Vlilitärtaze fällig gsword^ und bis spätestens 15. August zu erlegen ist. An d^selN Tage tvird die erste Halbjahrsvate der Bode nsteuer fällig und ist «ibenfalls in der an- Einsamer Tod E«ie Greifin im versperrten Wohnzimmer tot aufgefunden In der Radvanjfta cesta wurde gestern vor Mttag die 69jA)rigc Eijenbah» nerÄvitwe Helene Krajne in ihrem Wohnximmer tot aufgefunZ^n. Da si6^ die Frau, die die Besitzerin des Hauses Radvanj-ska cesta 32 ist, den ganzen Bormittag nicht blicken ließ, hielten die Nachbarsleute '^Icach-sck)au imd tatsächlich sah inan sie durchs Feil ster unbeweglich am Boden liegen. Die "eu-'te sprengten sofort die Tür und fanden die Frau, die nur mit dem Na6)thelnd ansjt'ian Mir tot vor. Unmittelbar darauf ksatte sich im 5>ause auch eine Gericht^^koinmissi^'u init Muersuchungsrichter Dr. Turat o an der Spitze eingefunden, die nur mehr den -n.isi?-tretenen Tod feststellen konnte. Auf Grun^ verschiedener Momente ist die Polizei der Meinung, das; die Frau da«? Opfer verhängnisvollen Sturzes geworden ist. Bei IN Schlafengehen dürfte sie ,n der Dunkelheit ausgeglitten und beim Sturz die be-i^its verlöschte Petroleumlampe mitgerissen haben, wobei sie mit der rechtm Schläfe der art heftig auf der Lampe aufgeschlagen sein dilrsle, daß sie auf der Stelle tot war. Anderseits läßt ldie Unordnung im Zimmer den Berdaickit zu, daß sick) ein Unberufener im Jim nie r zu schaffen gemacht hatte, dies umso niehr, als die Frau bereits Aweimal vorher beitohlen worden war. Trotz eifrigen Nachforschungen der Polizei konnte im Zrmmer iveder ein Geldbetrag, noch ein sonstiger Wcrtgegenständ vorgefunden werden. Me Gerichtskommrssion ^t deshalb die Obduktion der Leiche angeornnet, die im Daufe des heutigen Tages vorgenommen werden wird. gegebenen Frist zu begleichen. Ws 1ö. August ist ferner der einprozentige außerordcntl'^che 5^tei»erzusck)lag sowie die Banats-Notstanos-stouer zu erlegm. Bei Nichtei,chaltung der FMt werden die fälligen Steuern Pvang)-weise eingehoben. m. so Iche» giViWUlißt Se«er»che m Nase. In feiert am 1v. d. die dortige FrevwMige Feuevwehr ihr üvjährigez Gründungsfest, in deren I^koihmen auch die Weide des neuen Msthauscs und d.'K VereinÄban« nevS stattfinden wird. Der Fcnevvchr^au Marrbor, rechtes Drauufer, veranstaltet an diesem Tage aiuch ein«: ^uauÄ^lug nach Ra^. Schließlich wid man iich be. dieser Gelegenheit auch den unterirdischen G::ng, der einlst RaLe mit Bürberg verl^and. ansehen können. VLIstl vdiv VL»?i »^V8 vk:«8ic»r:«L »Llki x « ^ v s Vetrinjslc^ ll, 1'e!. Z7-36. lm (Zremiumdause.) m. Die Militärdienstpflichtigen von Stu- de»ei werden von der Gemeindeverwaltunq ' Studcnci aiifgefordert, sich bei der am S o n n t a g, den IL. d. um 7 Uhr «n Tezno stattfindenden Militärkontrollver-. fammlung Mverlässig einzufinden. m. Gch»erer Unfall eines Fuhrmannes. Auf der steilen Gebirgsstraße oberhalb Raz-vanje stürzte der 36lährige Besitzer Jakob T 0 r i v i e aus Pivola derart unglücklich unter einen mit Holz beladenen Wagen, daß er nrit eingSdrücktenl Brustkorb mrd gebrochenen, rechten Arm liegen blieb. Die Mann schaft der Freiw. Feuerwehr in> i^jiazvanje ü'^rfühvte ihn ins Krankenhaus nach Marrbor. m. Drei abgiiagige ittnder. Der beschäftigungslose TaglShner Michael Schmidhofer erstattete bei der Gendarmerie die Avzelge, daß sich seine drei Kinder und zwar de? 10-jährigi.' Dragan, die 7jährige Marie und «er dreijährige Anton, als er mit ihnen :n Sv. Anton am Bachern weilte, verirrt hätten. Trotz allen Suchens fehlt von den Kindern jede Slpur. m. Zum Tode der Krau Stefanie Gmolej in Ra^nje. In un^r kurzen Nachricht darüber wurde der ^name der Verstorbenen fälschlich Smodoj anstatt Smolej gesetzt, sie war auch:?icht VisenbahnerSgattin, soni^rn Kaufnlannsgattin und Realitäten-befitzerin. Die tragisch verstorbene Frau, die eine vorbildlich gute Mutter ihres Kindes war und sich auch sonst durch vortreffliche Charaktereigenschaften auszeichnete, schied in nachgewiesener Umnachtung des Geistes und damit unzurechnungsfähig aus ihrem Leben. m. Sw Sind ertrunken. In .Nahovci jen Gattin Maria au6) heute wie üblich vor sechs Ilhr sriil) nlit dem selbstang'.'bautcn ewvs>ncrin des .'^)auscs ^lijaveth .'o r a st n i k ein etn>a -5 bis At>jährigcr Manu dann später, als Stranjäek aus d^is Klopfen des Unbekannten öie Türe i>ffne!e, abgespielt hat, nnrd Geheintnis »leiden. das der Tote nnt ins Grab nlnlmt und de' sen Ulärung dann nach etwaiger Er^^reZfuNj^ des vertierten Mör^rS nlöglitt) sein wird. Niemand im v>aus odei: in der Nachbarschift wußte es, daß inzwischen der Unbekannie den alten Mann mit einem noch nicht eru ierteil Geg^'ilstand auf den Kopf schlu.) und den wahrscheinlich Bewußtlosen soidann m!t einem Stiirl 'Zpihenvorhang, der gerade z'ir 5>ani> war, erdrosselte. !^r Mörder schleppte sein Opfer, da'L er berel'ts in der Äi'iche n'e-dergk'schlaflen nnd <^drosselt l>atte,' in<> mer, uin fi»r den ?säl?, >daß jemand die ^«inl?e betreten sollte, im ersten Moment seinen V>'i dacht zu eruiecken. Tann machte sich der der an das Mobiliar heran und ris; all.' Zchubiaden auf, unt nach Geld zu fahnden. Wie verlautet, soll StraMek einen i^röj^^-ren B^irbetrag in feiner Wohnung c^eha.'it hab<-'n, doch kann die Gattin darüber leini' qenaneren Angaben machen, da der Cr»N'r dete allein die Berinögensqebarun!'! unu'-hatte. (5in 5parkass.'nbu6i, daS fi'lr ihn wert los tvar, lies; der Mi^rdcv jedenfalls zuriisl. In den ersten )?achlnittag»stunden traf oi ue aus 1lntersu6)ungsrichter Dr. T u r a : o, Pi'lizeioberkommissär C a j n k o, PsUze^-tomnlandant F i n Zgar und anderen Polizeiorganen bestehende Aommissizn on Ort und Ztelle ein, um den Lokalangensch^in oorzuil.hmen. Nach erfolgtem Lokalaugen-säiein wurde die Leiche freigegcbeil und in die Leickienkainnler des Etad^fri: !^iriminalpoli.zei hat die ^'^sahn-duül^ nach dein äußerst raffinierteu !>?aub^ Mörder l>ereits nlit aller Umficht und Cnc":.-s,ie begonnen. l5s ist zu hoffen, das; sich ''»ev 5^«i>rder. d^n die von ihm vor dem Verbr^' chen befragte l^-liiabetl, .'?>rastnif nur nn.ie-nau zu beschreil>en nviß — sie erinnert sich mir an einen brann^n AnMg mit n>?is',!ich^n Läna>?fäden ini Et-off___ bald in den den der Gere6it,qkeit sein wird. der stillen, »oui lärmenden V.'rlehr abseits «lelesle nen lV>asse sowie ini angrenzenden P.>üre^ie. man den Crinordeten als rechtsrcitac^ der beste Jan Nepura-Schla^er „Ich l'ebi ate Frauen". <5in mehrere prachtvolle Arien singt, der sies^l>aftc Lustspielschlai^er „Ende schlecht — alles gut" mit 5zöke Szatall. ^^erebes, Nosy Barsonni un,d T'ibor non man. « Burg-Tontmo. Bis einsäiließliit Mittwoch d<'r grosse Gangsterfilm „^mon der Grotzstadt". Ein erstklassiger spann<'nd<^f ?^ilmschlaqer der ^gefährlichsten Verbrecher der Großstadt. — An? ^reitaq beqinnt eiu herrlicher, lustifl^r ^-ilui „Der idctrlc Gntte" nnt .^wrl Ludwig Tiehl und Brigit'e in der Hauptrolle. ^IN 8. cl. v/urärn nacbdtelwu«^ tlkvtjvrv l reffer Lv^vLon: Vlv 250.00«: Vitt IVV VV«: ?7Z5i5 liin 80.000: 9165.4 riin 50.000: 7.«<89I NW 40.000: vin ZV.V00: l)t)I84 Mtt 10.000: 187^ 7N).'^Z 9^598 vin «000: 24s,l .?.?944 41242 5I.?Z4 618^1 7ls^7s» 7927.? ?i7.''9.? Nin 5000: 10.?.^ 2509 14<»92 .M,9f» 4ls,s,l, .-;744I f,5U2 t,^905 7.;/49 75><0?< 799!^! .84008 927b2 94409 97Z4Z 19478 ."<2944. (l)bnv tZewitbr). Iluuptkollektur clor i^t^utl. Xla^^enlatterjv vankkescliLit kvTjak. j^srlkor. lZosposka 25. — I^l^enllort Kaut un6 Verkauf vr», Valuten mill VVertpitpieren. l^oskuntrollo. I.nmbsrd-xescbüfte und ./el Liinstixer Verzilusun?. Lptimift und Pessimist. „Nicntals soll nian verzweifeln! Irgendwo hinter den Wolken scheint ja do6) die Sonne!" — „To, unÄ irgendwo unter dent Wasser ist auch nneder Grund — das hilft aber doch keinem, der über Bord fällt!" Mord ober Selbstmord? Mysteriöser Leichenntnd an der Dreiländerqreiize in Prekmurje In Fiksinci an der Dreiläildergrenze nl Prekmnrje wurde die stark v-^^rweste Lcich-e'.nes unbekannten Mannes aufgefunden. rend der Rnnilpf des Toten ani Boden lag, 'vnrd..' der Kopf ait eineul Ztrick anf hinein Baulnast entdeckt. Man glanbte es zunächst mit einenl Telbstmi^rder zn tun zll l)iibcn, doch erscheint ein Verbrechen nicht cnisl^'-schlossen. Ini Toten wurde nämlich ^.er bereits seit 15». Mai l. I. vermißte Knecht An» ton P o t) i n g e r ans ^Nepping in O. ster-reich agnosziert, der limPP vor seineui inljst..'-riösen Perschnundcn eine gri?ßere Crbsckast geinacht hatte. Es l>esteht soniit der Berkachs, Apothelennachtdienft - Donnerstag: Zchntzengel-Apo-theke i5en Näuinen des Gaftl)afes „Zlir grilnen Wisse" abg^halt ne große Sportfest lvar ',n>a? säM'ach besucht, al'er dank der nnif.'.sstü'.den Borkehrnngen d<'s gestiousschnsses voi'. Er- folg begleitet. Der ruljrig«' Anssö^us; Halle altes aufg<'botell, um den ?^^^su6)ern uni'cn h me stunden zu bereiten. Der Tati^larl 'le-g-tc sich als ^nßball'feld. In den Neiu'n ^''es Tcrauserwahllc7' Pro gramnt nnd fand wohwerdienten Beisall. Trok des kühlen Abends ent^n>ickelrc nch in den festlich bel'7uchte!en Gartetn-il,lali''n geinütliches Leben und Trl'iben. >'as bis >>''! in die Nacht hinein anhielt, ^ür Ueb^rra schunge.n war gesorgt. Schießbude allerlei andere „BetätigungÄseldei" iandi'u sire-ßen Zuspruch. Ten, ^'eftansschus?, au dessen spitze die .Herren Honiginann, iit-'^ll, Tai^ek nnd Urch standen, gebührt ootl^ Auer kenlning. Der Athletik-Sportklub wl'er danlt auri) allen Gästen und l^i-önili'rn auf da^ li<'rzlich ste fiir ihre tr<'ne ^Freundschaft sowie fi'ir di" vielen 'spenden. r. Pächter gesucht. Z^ür das '-j^ahnl^ofre-stanrant in Celje wird ab t. ''.'lngust ein Pächter gesucht. Das ilotwendige Betriebs kapital' sind '»li.lM» Dinar. Tieslxzj'igliche Gesuche sind spi>testens bis .^1. Inli an die Direktion der staatlich^'n Cisenbalinen in i.'ji'bliana zu riclien. Nähere Anskiiiiste er-teilt die oben genaikllte Tirektion i'^iniiner Nr. 5)N bzw. Nr. 5,1) u>ld dev Ztationsch's in Celje. c. Bor dem Richter. Das .^treisgerich, (ü'e lse tierurteilto den 2? Ial)re alten Arbeiter Fortunat P ogorevenik aus .^^nnirtlio bei Clovenjgradec »veqen eines Raubiiber-falles zu drei Jähren und dreißig Tagen Lorchen schreit nach dem .Kapitän" Der Lieblingspapager König Georgs V. im Museumsschrank / Papageiemvunder und -nöte / 18t) Jahre alter Bogel in Berliner Familie In London starb dieser Tage an „gLbro-chellarlolte" inl Trauerzug von Tun« dringhain znni Baihnl^of die letzte Ehre. Sie wurde hierbei von eiltem Diener in einem verd'.'ckten I^täsig nlitgctragen. Zeit dem Heinl stkuig seines.^i^errn ist der Papagei unaushalt, san, dahing<'siecht nnd ihin nunmelir 'in To. de lmchgefolgt. Er wird jetzt ausgestopft nnd einen El^renvlai; iin Naturhistvrifchen Mv« 'eilui von !iten!sington erhalten. Der Pcprgci als Festredner. ElMlottes tragisches Schicksal eriilner^ an andere Papageien, die durch chre Gelehrsaut- keit oder ihre „Menschlichkeit" Ansjehen erregten. So l)at erst kürzlich in ^^asad^na 'n den Vereinigten Staaten ein Pnpagel eine große Pogelallsstellung aus eine b'she' einzig dastehende ?^'ise mit einer fornivolletide-ten Ansprache eröffnet. ES war für die Ans-stellungsbesucher voii iiah und fern sicherlich eine große Neberraschung, als bei de.: Eroff-nuiigsseierlichkeiteit statt des erwarteten '.oür dcvoll befrackten F^estredners ein ''^'aiin mit einein zunächst verdeckten Bogelkäfig auf der Rednertribüne erschien. Es befand 'ich darin eili Papagei, der, sobald der VoNii.v^iid.' des ''Ausstellungsausschusses seineii Plal'. Niiter deil Gäisten eingenomntcn lMte. das Wort zu einer n>ohlHesetzten Ansprache ergrii^. Er hieß dariil die Airivesenden hcrzli li ' «llkom-lnen, Ivorauf ein fi>rmlicher Beifallssturm einsehte. „Lorchen" verbat sich jedoch diesen hi)flichst und fuhr gelassen in »einer Rede fort. Erst «ls diese beendet n>ar. na.M d^r vorbildliche Papagei die Ovationen dn- Men ge ilnter gravitätischen Verbeilgnngen huldvollst eiitgegeii. Pcpogcienpolitik unerwünscht. In einein aiideren Mll freilich ist einem Papagei seine Redseligkeit sehr teuer ste« heil ge^oinineil. Er iilnßte sie mit deni Tode büßen. Iin Frühjaihr IM5, kiirz i'.a5i der blutigen Nie^rsc^agu-ng der Benizelos-Re- velte iil Griechenland, rief in eiiiein Restau-rallt zu Mhen ein Papagei int Brusltoil der Ueberzengui'g: „Es lebe Venizelos!" in den von Regi^rungstrnppeil stark besct.vie»! Saal hiiiein. Der iliiglücklickie Vogel nnirde daraufhin als „Hochverräter" von den einpör-teit Soldaten sofort vor eiii „Kriegsgericht" gestellt nnd talsächlich „hingerichtet". Der ^>all gab sogar seinerzeit darüber b'nuus Anlaß zu tils uian ailniint, iührt das Sprach talent der Papc-geien zn derartigeil merlniür^ digeii ,^^wisch.'iifälleit. So wiirdeii '-'or eitriger (i^'it iil eiiier deutschen Großstadt die Amvohner des Stadtpark- eines Morgens durch die sich aus deii Alilagen unaufhörlich wiederholenden angsterfüllten Rufe .,.^n .Hilfe, Räuber. Mörder!" in hi^chste Tusregung versetzt. Das daraufhili sofort alarmierte Neberfallkominando entdeckte in den Bäumen des Stadtparks einen — Papagei, der e'nein Schauspieler entflvgen war lind auS dessen dralnatischein Rolle,lstudillni die verhäiigniS-vollen Worte ausgeschnappt hatte. In oineni anderen ^lle gelang es iil einer benachbarten Stadt eiilein Papagei sogar, in einer zu dieser Zeit gerade vollkouimeii schutzlosen Wi?hnung einen Eiiibreäier i« die Flucht zu schlageit. Dieser wurde dnrch die a'Ns dein init einein Tucki verhäiigten .ffäkig hervordriii gend?lt Worte ,.?)!ach, das; dn fort'fonlmst, al--ter Galliier!" iii eiiie derartige Vestiirzung versetzt, daß er iiicht nur die bereits znsain-mengepackte Diebsbellle. sondern ciuch seiri „.Handn>erks'eug" und seiiie Mütze Mil Tatort ?ilrückließ. wodiirch er bereits ank nächsten Tag diirch die Polizei ermittelt lind verhaftet iverden konnte Schltsentztebung als „NnterrichtsmUte.". Nur dur.ch gründlichste sprachliche' Schll-lung ri>nlictt Papageien zu dnarlig!.'n L2i stuilgen befähigt ii>erden. Itre An'?.'.i'dung ist s.ahr belli)!i, geil. Iedeii Tag, morgni? Niid >ibil, bis nach Monateli eildlich di,' Letti.^ii in dein kleineii j>di.>pfchell ..sestsitit". Ti^' '^ieie ivcrden also gennsserinaßen dnrch Schlafent-' ziehung allinählich dazu gezwniigen. nch die iiieilschliche Sprache ailzueigiieii. Wäh'. i'.d ztauari.'n- und Waldvögel in der ^recheii nur ein Alter von etwa drei Ialjren, in der Gefaiigeiilschaft dagegeil von iinnlerhiu u bis 10 Iahreli zu erreicheil Psl?g'n. kaiiu e.> der Papagei aili huiidert und in?br Ias>re lnin gen. Iii einer Berlin'r ^aniilie w'rd so.zar Kreits iil d<'r drüteu Generatioil ein nach ^lveislich 180 Jahre a^lter Papag.'i gct'lit^en, der seiilerzeit noch voni Urgroßvaier aus Südaiiicri-la nlitgebmcti! wnrde. Teraruge Mle zähleii jedoch zu den gri.^.ßlell Sellen lieitell. Ein verlialtiii-^inäßig hohes Alter n't für die Vögel allch l^ewäl^rleistet iul .'v-ille der Anfnahln.' iu ein „Vogclpeii'sioN'at", n>ie es init den meisten gros;eil ^ierhandlungell verbuildeu ist. Dagegen ist eine ^ortvflan Mlg voll Papligeien iii der Gefang^irschair so gut wie uiluiö^^lich, da Mänllchell ui>d Weibchen äußerlich volieinaild<'r nicht zlt ni'. terscheideil sind lind Eier s^^st liie gelegt n.-er-den. Die Tiere inüsseii daher stet>? aus übeil'eeisckiell .Heiinat in Enrot^Vl eiiig''iü''>rt ivcrden. ..Maribor^r Zeitung" Nummer 155 S«ttag, Iitm W. IM IVSc .Kerker sowie Ps» Dinar Bargeld» geraubt. Bezeichnend für den Täter ist es, daß er kimpp .zuvor mit Onus, in «in<'m Wirtshause Bruderschaft kictrunken uiw dabei den Wein selbst bezahlt hat. c. Blutiger Streit« Beiin Keuerivtl^rfest in )^e«^ica bei ^'a. L^elje gebracht. r. Spend«. Die I^irnin A. W?st«n d. d. in (selse spcn'dete Dinar kür die Icftät". bl'galill der Büvgerllreister. Und wußte schvn nicht ^iveiter. Der Ratsschreiber, der die Rede allfgi'setzt hatte, stand hinter ihin und redel<.' iilnn Mut zu: „Sein Se doch ein Miiltt!" Bebei'd nüederholte der Bürgermeister, zil denl .'»tiilli^g gelvandt. die Worte: „Sein Se doch eiil Mann!" Der König schüttelte verställdnislos d<'n Kopf. Der Rats schreiber lvar allster sich. „Seid Ihr des Teufels?" flüsterte er entsetzt. Und lnechanisch flchr der Bürgerineister i,l seiner Rede fort: „Seid Ihr deH Teufels?" Der Schreiber glaubte, die Erde lllü^te ihn und den Bür« gerilieister vevschliilgeil. „Ihr richtet uns alle zugrilnde. jaminertc er leise. Worallk der Mrgerineister seinerseits erklärte: „Ihr richtet iinc! alle zllgrund^', Majestät!" !>tonig Iatol, quittierte diese in«rtivürd«ge Cnlpsmlgsrede init einem ärgerlichen Lachen, walldte sich um und warf sich wütend wieder in seiilen Roiseivageli. Nachdem nunmehr die Haiodelsvertrags-l>er^l^lullgen zwischen Jugofla^vien und Spanien beendet sind, ist es oon Belang zu erfahren, welche NuKivirtungen d^ese Verhandlungen au^ die jugoslowische Wirtschaft lMeil werven. Die gröf^te Se^ierigkeit für einen twrmalen Geschäftsverkehr mit Spanien bildet der schwankende K'urs der lpa-nisc!^n Peseta. B!it Mckficht darauf ift i^de Koilkulation, hauptsächlich bei Termln^-schäften, ganz anSgeschü>fsen. So stand z. B. der KilrS der Peseta im S«ptember 1935 auf 5.40 bis 5.50, im Oktober und November deKselben Jaihres ans 5.70 bis während er im Dezenrber deS Borjahres auf 7 D'nar geftiegen ist. Während dieser Arnzen Zeit 'ivurdc aber die Devise Madrid in Zürich s^ts mit 42 notiert. Bei der Erörterung der ju« gosiawischell .Handelsbeziehungen mit Spanien lnuh man auch d^ spanischen TraMt ilber den SuSaker ^en iil Betracht ziehen. 'Soweit die spani'sche Einfuhr ü^ber Su^ak lmch der Tschechoslowakei, nach Oesterreich und allenfalls nach Südt^tischland zuzun-steil Jllgofl^wienS berechnet werden köntrte, ivürde ^ugo«slalvien seilte Forderungen dadurch auftauen können, daß eS den Tfchsch«^ slo^vaftm gebundene ^^eta^ gegen fr^e mit einer 1?Sigen Bcrgiitung Änwechselt. DieHauptau'sfuhrprodukte, die Jugoslawien in <^nien absetzt, fwd Holz und Zelnent. In den letzten Jahren s)aben die jugoslawischen AnSfuhrhändker auch geilviffe Eiermeilgen nach Spanien ausgeführt. Seitdein jedoch die Devisenausfuhr befchränkt und ein Kontingentierungssystem cingefü^hrt worden ist, ist die jugoslawische Eierausluhr stark Mickckgegcingen. Jugo«sla-wieil n>ur^ zlvar von Spanien ein grbß«rrS Eierkontingsnt bis Ende 1937 zugsst^rt, die ^vei4crc Erhöhung wäre jedoch wünscZ^ns ^vert. In der Einfuhr Jugoslawiens ans Spallien stehen an erster Stell«: Apfelsinen, ^tolopihoniunl. Reis, Baumwollgarne und Textilwaren. Jugoslawien führt jährlich 200 bis 250 Waggons Apfelisinen, deren Wert 700.000 bis 1,000.000 Pefeta bettägt, ein. Die EinfuHr ist im letzten Jahr wegen der Sithnemaftnahmen g^gen Italien noch gestiegen, da Jugoslawien früher auch aus Italien größere Mengen Apfelsinen eingeführt hatte. Jugofliaavien siil^t lveiters aus Spanien jährlich 80 bis 1^n Woche eine wettere scharfe Steigentng t«r Preise in Vhieago in Winnipeg. Aus den genannten beiden Plätzen sti^n die Wei-zenkurse am Montag um gesetzlich erlaubte TageSmaximum von fünf Cents. Auch Dienstag eröffneten die Märkte in freundli-Haltung. Die Festigkeit übertrug fich auch auf Buetlos Aires und Liverpool. Auf dem letztgenannten Markte fanden außerdem die ungünstig lautenden Saatenstandsberichte Beachtung. Oktoberweizen Motz gestern 6-7— gegen 6-2— am SamStag. Nach privaten Meldungen soll der Sommerweizen-ortrag in den. Bereinigten Staaten unter 100 Millionen Büchel liegen (gegen einen Durch-schnittSertrag vott 216 Millionen mährend der letzten zehn Jahre). Aus Kanada hört man Ziffern von 300 Millionen Bushel, währe,ch der DurchschnittSertrag der letzten zehn Jahre 409 Millionen betrug. Die nächsten amtlichen Schätzung« werden am 9. d. für Kanada und am 10. d. für USA publiziert. He«, und Gteohmarkt. M a r i b o r, 8. Juli. 12 Wagen Güßheu SV-L5, S Wa-geil Sauerheu 28, 2 Wagen Luzern 38, 2 Wagen Stroh 28—30 Dinar pro 100 Kilogramm. ll». I««: AMi««: 12 Schalwtattm. 1S.4b richten. 13.15 Bol^lieder. 19.30 National. Vvttvag. so. 10 Fvi»ue«stunde. S0L0 Ueb«« troj^ng aus Zagrsb 22.35 El^glische Schallplatten. — Ve»>rMd: 17.30 Volkslieder. 19.30 Stunde der Ration. 20 Nebertragung aus Zagreb. 22.30 Tanzmusik. ^ Wie«: 7.SV Frtchkonzert. lILb Stunde der Frau. IL MittagSkon^ert. 16.10 Schlager von vor-goftern — am laufenden Band. 17.30 Konzertstunde. 19.30 „König für einen Tag", Oper. SS. 10 Untekhaltungttonzert. 23.45 Wiener MM. — Verlwt 18 Konzert. 21 AEingendeS Nordland. 2S.3V Unterhaltungskonzert. — VreAla«: 17 Unterhaltungskonzert. 19 Beethovens Klaviersonaton. 20.10 Zwei frohe Stunden. — Leipzig: 19 MilitSrklMsert. 2S.30 Tanznmfik. — Mün. che«t 19.45 Aunges Bolt musiziert. 20.10 Nn Abend deutscher Kunst. — Mattandt 20.05 Schallplatten. 21.40 Klavierkonzert. 28L0 TanAnmsik. — No«: 20.05 Schallplatten. LK40 „Sva", Operette. ^ «arschaN: 19 Ksnzert. S1.ch«Pist: 17 JaU-intchk. 19 KvNMt. 20.30 UnterhaUungSkon-Akrt: SSM Kammermusik. SS.10 MgMner-«AM. «adbiqA «mt «um Meo« Der berühmte amerikanisch« OKoanfliegcr Oöerst LindVex g h mrf einwql m einer gän^ich neuen, ii^aschenden von sich rä»en. Nur weni^ wissen, daß Lind-berghs Interessen neben der MiegvÄ von jehtt auch dem Studium der Bioloj^ 9evol-ten haben. In den letzten IahtM hat er sich in iminer stärkerem Wahe n^jsenschaWchen Z^teressen zugewendet. Jetzt lÄrd orstmaNg sein Name im Zusammenhang mit eiirer bedeutenden wisf^chastlichen Entdeckung genannt. Vom 10. biK 16. August findet m Kopenhagen der Internationale Histologen" kongreß statt. Au diesem Anlaß wird auch OV^t Lindbergh nach Kopenhagen kommen, um hier erstmalig das sogenannt« „?ü»«stttc^ Herz" vorzuführen, das «r zusammen mit dem Nobelpreisträger Prof. Dr. Cal)u v/eiltt ^«x:ii iiiLlier«. ctttLLitnets ^tdos, -»(l^lj Uie Ku^vln t''cjniiv8 nietlt immer Selllimmste tiincl.« »Icii mLlnc null aker äsl! vir ve»>lL> 5tt.'ii8 unxeru tiLvvllllrc iiiitten lnituelimen 5ol-Ivn«. warf l^nrtlwii viii. »I)u tiist ein ^srunl wir un8 cicini kruninl iiciUvppen. t1iiz»t >.!u ^enn niciit »ie>u>rt. cl'^ltuxnuii er/üINte?« icli crAiiiit?« ssaete 6'^rtsL- vs». »vsö üer ^ann.« Im xleieiien ^uLsnbliek aber 20L (irimauä seinen Herrn sn äen I^cxikscliöLen unä irskte ciurcli ein ^oiLlien: »>Vli sollen wlr cle?>n Ilin?« ^tdos ?^te vil^aetl nilcli vyiUe. Kn S?«»» ».kavo^l«. sntvortvtv Qrim»u^ ä^rek sie-bäräen, »sdvr 6»8 «ekt sieder nleltt eut.« Xtkos 2ei«te usod l>den uvÄ verllredite 6!e ^uxen. Qrimauä setzte sicli an unä scküttelte äen Kopt. ^tilvR untersuedte «las ?Mäkrsut seiner !^.t!ts>lc. Lpsnvte Vlv In» äor klits kam er in äie Nükv unä bekam nm? Äen ^uttrax, voraus 2u «eben. Von äer tlütio der öastlon »an^Zten äie vier I^reumle nocli elnvn QruL ins I^aeer. Die SÄ-ästen, äie Ilinvn mit äen ^uxen evkolet waren, rieten laut Hurral,, als ^tiio« «einen ttut mit äom Osjien in «Iis 1.uit dod. l)a»ln vvrseiiwsnäen äiv k'reunäe in äer öastlvil, in äor sied (Zrimauä sotion nacli ei-nvm plätsedvn umeoseii«! tiatte. f'Zsveitag, den M. ??ummer lvf» ^ÄllK MKt Mit t PS! Motorisierung der Handarbett ?< nl P»?dringen d^'-.' ^iteinmotor«?, d?r sich jlaltlnär und sahrba»: in den letzten fahren Arbv'it.^-z^cbk'ic erob't'rt hat^ an ^dic mau nixh voati-^r nicht cimnol gczacht h<,l, .v'ir l,i'^ vi^r tllrzk'm cin scheinbar un-übcr.j tiidllchi's .<)in'dc'r'isl d^irt, wo clck»ri's6?c Itlmfl nicht !j:n-izeleitct weiden t-inntc und die Pcnvcndun>Z vnn rtill'i'nvn^is- und Kl^innwloren nicht ^^>',.iss»i„^.zfahi/^ erschien. Ties Z-'lt men Welten sÄv»! PS KruftSbertvagung mu Etso klein und do6) holt bar herzustellen, dasi tatsächilich von mo-t^^ri-sicrten v^ndgcrätcn, die woit-MhenÄ ind^itti-duelle ^l^boil <'rmi>stlichen, ftespro^n werden kann. Die Ärastübertraqung vrifolfft Mttvls einer bie-szisamen Welle, an welcj^ die ivrschic' ucnlMd d^un>f^nk-dit, nge 'Lu-ropas mehr , als einziges Land Europas ülher tier Millionengrenze (3,8 Millionen) folgt in der absoluten.f>örcrzahl sa erst in'nnaufl^ol-bar nvrtem Msdand. incbesondcre z. B. bei einer dcr Hlandarbsir gl.ichn>?rtlj->en oder ga-r ilbcrlegellcn .'^>Lck-«rtieit in landlnnrtlachftlichen und gärtnerischeil ^""^nteillsiv-jidultuven oder au6> b<'i dem nlo!c^nirsi<'il Heckcnschnitt u. dgl. Lurch eiil ganz neuartiges Arbeitsprinz:p, bei dem ein Benzinmotor von nur liS ccm. der I PS leistet, anf einer Rlictintrago — in ^^^dern erschüttcrnnge-sn!! aufgeliängt — ge'ragen »vcrden !vnn, sind heute die lej;tcn .^Hindernisse zu einer Motorisierung der 5?aud arbcit i'lberwunden. <)l)chnierti.Ier Stahl l)at es nli^lich ge-niaciU, derartige Motoren, die dauernd mit voller Leistung arbeiten können, mit nur 13 Kilogramm Gewicht lierzustellen, die biegsa- RÜckeittrag.Motor von 1 PS Leistung mit Stahl-rohr-Traggerttst. foto-M.) denen Werkzeug.' und ZusotMräte. z. B. dic Leichlsräse oder die Hackenscherc, durch einen „Monientanschluk" ohne >n^eiteres 'angeschlos-seil werden können. ^ ?)Nt nur 5 Liter Brennstoffverbrauch ^Verden so bis zu Morgen in 10 Stunden feinkrümelig durchgehackt!. Mit nnr Liter Brennstoffverbrauch in der gleicht'n Zeit etwa 5>0l) lallsende Meter niannÄhohe .^xcken niotorisch ges6)nitten! Die Erfahrungen der landivirlfchaftlichen uird gärtnerischen Praxis haben gezeigt, daß es si6) hier um ein llmvevsalgerät handelt, das durch sein tadelloses ilich störungsfreies "Avbeiten gern liberall angen>endet wird. H. K o ch, Niederbeck. RundfunI und Stromerzwger ameriklanischen Dr. O. Cald- Pon einem Mitglied der Bundes-«Perkehrstomlnission, irell, ivird erklärt — nach Wirelef; World — dasz für jeden Dollar, den die Rundfunk-küttstler, Rundfuntsender Ulid SendiZmetze zilsannnen einnehmen, die Kraftwerke 2 Dollar erhalten, und zlvar entfällt ^mch seiner Ansickit der größte Teil dieses Betragen aitf Strom fi'lr Belenchtnng, deil die bis spät in die Nacht lvackieil Hörer verbrauchen. Alich die ausserordentliche Zunahme von Netzcinp-fängern bedeute eine ständig wachsende Cin-nahine für die Kassen dcr Elestrizitätsiv^'rke. In Cnropa werde dcr voll den Rundfunk-enlpfängent verbranchte Ttroui auf etwa l.k»!^7.0W stilowattstunden geschätzt, was einein jährlicheil Durchschnittsverbrauch vrn kW fe (5mpfängeic entspreche. Die Idundfunkdichte in Suropa Scharfer Kampf um die Führung. Dänemark .ist nicht allein das klassis^ic ^'and d^r RadsiaHrer, sondern es liat auch seit Jahren die Führung im Rundfunk insofern inne, als es die meisten Empfangsgeräte im Perhält uis zur Einwohnerzahl auflveist. Nach der soeben veröffentlichlten Statistik des (^eilfer M'Itrnndfunkvereins vom I. ^ällner li)3ti ist Dänemark in G'roßbritan-nieil nunmehr ein sclMser Wettkämpfer um die größte Rundfunkdichte erwachsen. In Dän<.'»narr kominen aus l000 Mnwohner 16^,^ll Rundfunkteilnehlner, in Grohbrit.'lN-nien llz0,77 (am l. Jänner I93ü »varen cS Itt0 bM. 1-17,Es folgt Schweden mit I3N,t>Z, Holland mit N3,Ä3, Deutschland r.Nt 107,l>1, Island n?it 106,17, die Schlveiz rnit 10!!^,lU, Belgien mit 92,2N, Oesterreich mit 82,86, Luxemburg mit 75,ö2, Danzlg mit 70,10, ?!ottvcgen mit V(),U8, Frankreich mit 62,01 und die Tschechoslmvakei mit 57,52 Rundfunkhörern auf je l0(X> Einwohner. Lettland, Ungarn, Finnland, Irland haben nur noch zwische», 42 lmd 20, Wl-and, ^ow-jetrußland, Polen,- Spanien und Italien z/lmschen 16 utid 10, Litauen, Rumänien, Portugal, Jugoslawien, Bulgarien und Griecheitland uur noch Aivifchen 3 und 0,8 Rundfunkteilnehmer auf 10A> Einlvoh- Leu«vtrvdm» mit indtr«N«m «cht Die Werbung durch Licht, allso durch de-soltders forgWtige Beleuchtung von Schau-seltstern, Auslagen und Berkaufsräuzn.'n, durch 'Schelnwerferbestrahlung und durch Leuchtschrift ist aus dein nächtlichen Bild der Verkaufs- und Berkehrsftraßen nicht mehr fortzudenten. Die Technik l>at durch die 'Lcha.sfung der Leuchtri^hren erst die Möglich-'lelten für eine auffallend» und wirkungsvolle Licht Werbung gescha ffen. Währeird bis^r die Leuchtröhren selbst das Schrift- l>der^eich.'n-brid wiedergaben, also das direkte Licht bc-irutzt wurde, ist es, wie aus Berlin gemeldet 'wird, einer deutfchnl Fabrik gelungen, Leucht röhren herzustellen, die nach autzen hin an einenl Reflektor besestigt siltd. der das Licht-fckrifdbild !a.us eine dahinter befindliche Haus u^nd oder foirftige glatte Fläche wirft. Die Richren find durch den Metallreflektor gegen mechanische Einflüsse geschützt uird geben ein^ Lichtwirkultg, der das grelle und blen^^Liide Licht der direkt leuchtenden Röl)ren fehlt. Die ganze Wand hinter den RAHren wird laicht erleuchtet und das Schritt- und Z^i-chenchild tritt d^'ntlich imd angenehnt darani k)2rvor. Die neuen, indirekt lenchtenden Röhren crfafsen also eine gri^stere/Fläche, ,,hne lnehr Strom zn gebrauchen, ilnd das Licht <'rmÄd^:t die Augei: des Betrachters nicht. Die Werbowirkung wird also beträchtlich gesteigert. Aus derkolninenden Leipziger >>erbstttl'!sse «Beginn lV. August) sollen, nne wir hören, diese neuartigen Leuchtröhre,l d!?m auf der Messe anwesenden Interessellsreis vorge-fi'chrt nierden. Das Stereotl^pie-Versahren Mrd in d'e. sen Tagen 100 Jahre alt. Znerst von Friedrich Bernilzard Eulemanil in seiner .Hannoverschen Druckerei ange^vandt, eroberte «'s sich im schnellen Fluge die ganze M'lt vnd heute gibt es wohl tauin eine größere Drmke rei, die ni6)t eine Ztereotypie-Einrichtung besitzt. Bor allem wäre heute die Herstellung einer Zeitung wohl kaum ohne Stereotypie d-c'nkbar und die Erfindung der riesigen Ro. tationsdrncknlaschinen konnte sich erst mit der MögliÄi>rcit auswirken, vermittels der Stereotypie die bekannten Rundplatten zum Dritkk dcr Zeitung zu gießen. Der Sartenbesen aus Stahl Die schoit bekannten ^^!arteilbesen aus fla-cheir gehärteten Stahlzinken sind Geräte, die heute kein Gartenbesitzer wehr entbehren tnöchte. Nicht nur die ziveckvollere und leichtere - Ha.ndh^ung, sondern auch die grögerc Wirtscl-aftlichkeit haben diesen Geräten ci- Der neue Gartenbesen aus Stahl für die Limdwirtschast «»d für den Garten. llen bleibenden und stetig steigenden Abnehmerkreis gesichert. Ii: richtiger Erkennung des hohen GebrauchÄvertes wurde auch der Bauer Interessent, jedoch galt es, ein stärkeres Mc-dell zu schaffen, um den gesteigerten Anforderungen zu genügen. Dieses stärkere Modell sinven wir in dein neuen Stahlbesen mit rader Arbeitsfläche. Das Gerät wird iil 50 und 65 cm Arbeitsbreite uiit 20 bzw. .23 gehärteten, evastischen Stahlzinken geliefert. Me Zinken sind ail einem starken Balken in gerader Reihe zilveckvoll angebracht, so daß ein Auswechseln abgenutzter Zinken ^leicht und mühelos erfolgen kann. Praktisch iw-ird dadurch das Gerat unverwüstlich. 'Gleichmäßig liegen die an d<'n Enden leicht gebogenen Zinken auf dem Boden auf und werid^^l ohne Druck über die zu bearbeitende Mche ges^rt. Nne gesetzlich geschlitzte SchValufenbefefti-gung dient zur sicheren Anbringung aller stiele und bedeutet dainit eine unbedingt zuverlässige Sdielverbindung. Me gärweri-schen und landwirtschaftlichen Betri«^, welche laufend, umfangreickie Säubevungsarbei-ten zu verrichten haben, die bisher mit denl Eisen- oder Holzreckien getan wurden, s.^llten einmal den neuen Stia'hlbesen erprobt. wmmt! Wie ku/rz gemeld«?t, ist es d. Eiselnbahnern dennoch gelungen, mit denr österreichiskycn FußlbaZlnÄster, der Wener „?ldmira-, ein Mstspiel in «DÄaribor zu perfektuicren. Tie Wiener werden am D i e n s t a g, den 14. d. um halb 19 Uhr im „'^eznioar"-'Ztadion in ihrer kolnpletten Anfstollun.l antreten und ein Match gegen den li<'inl'!ch<'n „S^lezmöar" zum AuÄrag bringel,. Tie Gäste, die schon seit drei Iahren d?n Titel eines österreichischen Fußballmciste,.L lichanv ten, smd noch lieute die spielfähigsten treter der ersten Wiei^er Professionell! Namen wie Platzer, Bican, Hahnenianu, .'^^hnn'iter, Bogl, Stoiber und Schals, lim ilur einige .^'anoneir des Teams inzuführ'n. sind in der ganzen Welt bekanlit. Mail kaiii! also nach längerer Unterbrechuilg lliiedl^r eine Sensation am grünen Rasen t'Ppen. : „^ezi^r" verteidigt seine Staatsmei-sterschaft. Samstag und Sonntag findet in Ljubljana das Fußballturnier der jugoslawischen Eisenbahnerklubs um den Pokal des Berkehrsministers statt. Den Pokal verteidigt „Ä?lezniear"—Maribor. : Tonko Gazzari im Inselbad. Der jugoslawisch«; Schimmmrekordeur Tonko G a z-z a r i aus Split ist in Maribor eingetroffen und wird genieinfam nljt Trainer P r° v a n, der bereits einige Tage in Maribor weilt, das Schwimintraining im Ilifelbat» leiten. : Bestreite Futzballer. Im Zusannlielihang nlit den Vorfällen beinl letzten Olyinpia-Tur-ttier lvurden n,chrere Fußballer mit Spiel-vcrbots bedacht.^ und zlvar wurde Pepo Bar-lovi^ auf 6 Woclien, Franz FrangeA auf <> Wochen, Boris Tiöar auf 8 Monate lllch Pepo auf drei Monate gesperrt. : Schnlimmstädtekampf Ljubljana -jlla-gensnrt. Die Schtoinlnrerillairnschast Sportklubs „Ilirija" trägt konintenden Sollutag iil Magenfurt eiiieil Schwiinnl-ftädletamps gegen die Schwinunerauswalsi von stlagenfurt ans. : Cramm in Zagreb. Der deiltsch^ Ten nisltleister von E r a in ni ist gestern '?ach^ lttittags in (jagreb eiilgetroffen, Ivo ihm ein herzlicher Empfailg bereitet wurde. Ernmni ist gesundheitlich wieder vollends hergestellt. : Motorrad-WertungSfahrt. De^ Sportklub „Hermes" veranstaltet Sonntag, den 12. d. auf der Strecke Ljublsalla—.^kofja Lola—^iri—Logatec—Ljubljana eine tungsfahrt für Motorradfahrer. : Baer und Sharkey wieder im Ring Box-Exweltineister Mar Baer ist nach.iwei-jähriger Pause abernlals in den Ring iieire' ten. Er lnaß stch mit B. Rodgeil und liesi.'gi^' ihn in der 3. Runde Nlit o. Auch Iaci S'harkey, d.'r ziveiinal mit Mar Schwei'.,'.!^ ini Kampf um die Boxw.'ltuleisters zehn Runden errungen. Den Frauenweltretord über U»0 Meter verbesserte die Allierikanerill .'!>cien Slc phens in Providence, Rhode Island, ulit ll.7 Sek. Sie gewann aucl) das dluczelstoijen nnt 12.71 und das DiSkilsiversen mit ^7.0.'» Meter. : Eissporthalle in Wien.. Der :Lerou» Kultsteisbahn Engelniann geht in di^'sen Tagen daran, die Erbauung eiiler i^deckten Ei:' sporthalle, Wirklichkeit nierden zu lassen. Tie Halle, die nur Trainiilgs.in>ecken dienen soll. Vtrd von September bis Mai geöffnet se^n. weitere Lclee Der Pechvogel. „Ict> bin doch) ein Unglück-^ rabe." — „Wieso?" __ „Nun, ich bia .iui Maritie gegangeil, uin ivas von der Welt zu sehen, und da stecken sie mich in ein Un^ terseeboot." « Die gute Stellung. „Warunt wurden 3,e aus Ihrer letzten Stellung entlassen?" -„Wegen gliten Betragens." — „Das .st d5cl> il'cht niöglich!" — „Doch, ioegen guten tragend wurde ich um ein l)albes Jahr fri^lzer auZ der .Haft entlassen." MriSorer Zeitung" Nummer KvM>g. v« 10. IM 1«t )ß>» St<'hlami>'ll mit zwei 40 Ä»att-i!>tnien siild nur im Auge»?blick der Anschaffung teuer, '.'lber i>as G«ld für eine schöne h!?he ^'ampe wird bald ausgeglichen, da die Mit-lelleuchtc des Zimmers nun viel felteiler lireuni. Mit einem bißchen Mut für daS Ungewöhnliche wird man sich hier und da sogar entschließen, die Mttellampe ganz fortzulassen zugunsten einer schönen «ad geiili'ltlichen Stehlampe. Die Lampe ist umso s6>iner, je einfacher sie geformt ist. Ein starker Mssing- oder Nickelschaft etioa in der Mitte an der Stelle, wo die Hand ihn greifen würde, finnvoll verstärkt, ruht auf einem Fuß, d^r das <^ewM der Lampe gut trägt. Das eigentlich »MM Schöne einer Stehlampe ist der Schirni aus Seide, Pergament, elnfachein Papier. Wenn oft in der ganzen Wohnung daS Prak tischen und Zweckmäßige vorherrschen m»ß, so bildet sich im Lichtkreis der Gtehlampe eine kleine Stätte des Friedens und der Berfunkenheit, die i>hre Macht anwendet, sobald der Abend anbricht. Da sieht man sich suchend in der ganzen Wohnung um: wo möchte man wohl sitzen, mit seinem Buch, seinem warmen Hausrock und seiner Tasse Tee? Dort in dem alten Ohrensessel an dem runden Tischchen, den man vor di? Bücherregale gerückt hat, im Lichte der trau lichen Stehlampe, die unsere Mußestunden er^llt. Jetzt müßte die Welt versinken! Versuelien auck öie N»«»ri»brot. kZS^xvrei disctlkll!. _ lI»B «tte 8edroN»w»»vdlii«. od lirvö o6er Illein. lcünnGn 8io Lünst'icen öeälnTUN» ««n für sin» n«u«. mVl Htvd!. Ilmmer. separ. Lin eanx. sonnlL. reln. psrknäde. sofort ?u vermieten. Vrszmvs ul. 6-lII. reckts.__ Ämmor an k^räulelns ?u vermieten. Xär. Vorv. 7147 Lcküne Werkstätten unä öe-trjedsrÄume kat dil!i«st 2u vermieten. >^äo!k vernkarvi-sedvn 9^11 l^kr._ 71^ ^okaua». Z Limmer. Kücke. ksäe?immer. müdliert näer leer, mit vlumen- un6 Qe-miiZeesrten. 8okort 2u vermieten. ^öbel Z!u verkaufen. LrjavLevs 12. I^elje. 7IZ2 VtziAv»?». l»t 8«nt lnV'Zn.tsr un«t kleinem >V»realaLor sv-ivt l»UUU eu verksukea. Lil-»ntrRiO VMter »Im »» 6ie V«rv. 7l4Z stiMss »u verlrsufen: vollrammen neue« l^säio. Kuc^din6er8ctlnejln ZU verlr»uken. ^ll«»-I,sn. veliernekm» «»n«« ttinter-Isssenscdskten. ^»»trRie aN' ter »Veste c/ele«vnl»,'k<« sn 6iv Verv. 7l?ö I-eeres, sonnixes Ämmer parkettiert, l. Stoelc. im ^en-trum. um SSV Oin »akoet 2U vermieten, ^clr. 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Oben im Totenzimmer schloß er das ,iind. da'7 verschüchtert in einer l!cke st.ind. ik« die Arnle. „.^t der Papa geschrieben (5llen sä^ilttelte den 5l^opf und kroch noch iiieln' in sich zusanmien. ./M'is^t dn auch nicht, wohin man ihm '^Vachricht geben kl^nnte, daß die Großmama gestorben ist':'" Wicder dieses .^i-opfschi'ltteln. „Hat die Grosznlaina nicht gsnnlßt, wo der Papa sich zuletzt aufhielt?" „Nein. Tie Leute sagen, er sei in Amerika, 'sollst nülide er doch Nachricht geben." ?ie u>eint nicht einmal, dachte Steinheil, bat der »tleinen aber im stillen di^es Unrecht sofort wieder ab. Was mochte sie in der letzten Zeit dnrck>gemacht l>aben? Mein mit si.-s) und der schwerkranken Frau und dem l^'rede der Leute, das sie a'nzuhören ge» ^^n'nngen ivar. Tarunt auch dieser reise, wissende Zug unt den Mund und diese offene in den graublauen Augen. „Vist dn s)Ntte nacht allem hier g«vesenV" feaqte er teilnohnieird. 5ic nickte und hatte wieder diesen entsten Zng um den Mund. „Aber ich haibe ^nich nicht gefürchtet, (^ro^papa. Ich fürchte mich i'lbers^ailpt ni.^?t. Nitr ^di? Leute hab^ mich geälnistigt." hnben sie denn gesagt?" fragte er zi^gernd. 5ie sali filrchtsam a^uf und schien zu iiberlel^eii. »b sie sich ihm anvertrauen dürfe. „Du kannst es mir rnh'g sagen, n»ein LiMing", erinnnterte er. „Wir beide gehören in nun zu'snttlttien! ?iicht?" Dabei rückte er sich einen Stuhl zurecht und zog sie an sici?. „D.nf iels'Z ivissen?" drängte er bittend. „Sie hal>en ^^'sagt", gestand Wen zitgernd, „daß ich verknust werde." „Veokauft?" Er hielt die Kinderhände fest an sich gedrückt, als stch von ihm lösmachen wollte. „Verfällst?" Die graublauen A«gen f^t auf ihn gerichtet, sagte sie: „Ich kam: Sci^he putzen. Großpai^, und spülen und deit Herd l>er-sorgeil — — soll ich dir die Küche zeigen? Ich mache alles ganz sauber. Ich kann auch Äa-rtoffeln schälen und Brot hoilen und fo — lvenn du mir alle Tage zehn Pfemtige ischenkft, ivevde ich in der Suppenküche essen." Den Kopf dicht Äber den dunklen Shm gar nichts koste! Aej. nen Pfennig! N^n Minst du", sagte das Mäd:!^n erschrocken, Äs es auMickte und die Tränen in Steiniheils Augen sah. „Ich kann nicht niehr weinen. Ich habe heute nacht immer gedacht, ob ich nicht fortlaufen soll. ?lber es war so finster, und man hatte die Haustlir ««bge^rrt. Und vonl Fenster hinullter :var es zu hoch." Steiicheil erhob sich mit schiveren Gliedern. „Das ist natürlich Unsinn, lvas die Leute sagen, utein Herzchen! Davyn darfst du kein Wort gla-uben. Är Papa hat deine^ Vkanla sehr lieb gehabt und dich auch. Ich kann dir jetzt nur nicht alles e^ären. Du bist noch zu klein dazu. Run wollen wir zusammen ins .Hotel g^n und uns etwas Gutes zu essen geben lassen, Nehmen tvir ein Zimmer oder Alvei, mein Kind? Biist du gewohnt, Älein zu schlafen?" Ellen sah ihn nachdenklich an und hob die schmalen Achseln. „Ich schlafe allein oder bei dir, wie du willst. Wenn dann der Papa doch noch kommt, ist alles vevperrt. Dann kann er nicht herein und geht wieber, reil er t^kt, «z ist niemand me^ da." Der alte .^rr ivar überrascht, wie fotge-richtig die Neunjährige dachte. „Du hoffst, daß der Papa doch ni^ eintrifft?" fragte und beobachtete fie scharf. Tie zögerte mit de? Antiwort, nickte dmm und meinte verlegen: „Ich weiß nicht mehr, wie er aussieht. Nur von den Bildern, die mir Großmama gezeigt — Gehen wir jetzt esien, Großpi^?^ Wie felbst^dig sie ift, da«^e Steinheil, als Ellen aus dem Schrank Mantel uttd Hut herausnahm. „Ich habe auch noch einep schlechteren", «rklSrte sie, seine Berwundevung fatsch deutend. „Aber den kann ich heute nicht nchmen. Der ist nur für den Schulweg und fo." Sie verließ mit ihmAmmer und versperrte es, ehe sie die Treppe hinabstiegen. Aus allem wa» fie tat es tat. war ersichtlich, daß fi« an Denlien und Telbstütchigkeit gAvöhnt war. Steinheit nahm, «cks sie auf die Ava^ traten, die lktnder^nd in die seine und ließ sich unterwegs erzichl^, wi« die letzten Tage gelvesen waren. „Schlimm", sa^ mit einem Seufzer, der so gar ni^S Drolliges an stch hatte. „Die vroßmama hat soviel gestöhnt. Und imver hat sie gisagt: »Lauf Ellen, lauf! Es MUß etwas vom Papa gekommen sein." Aber e» ift nie etwas tommen." „Hat sie noch etwas zu dir gesagt?" fragte Steinheil. „Ich meine, ob Ür »i« Großmama n«ch irgendeinen Austrag gegeben hat." Die Kinderhand fHe? in die ß»im ichie^ ibend, sprach sie: „Daß ich den Papa grüßen und ilhn liebhaben soll, ha sie g^agt, und dich auch. — Sonst nichts mehr " Bekannte gingen vovtwer und gvilßten. Der Präsident ivar aSso wirllich gekommen. Schließlich mußte sich doch j«n»and um das Vnd annehmen. Der Herr Rechtsanwalt Hchtttte würde ja wohl wiflen, warum er sich nicht selbst auf der BildMthe zeigte. Präsident Steinheil stand mit ^iner En-^in vor dem offenen Grab, itder dem der Geistliche von St. Paul die Gebete sprach. Die S^e lag fioghast ausgegossen iiber den Kreuzen und spielt« um das Gold der Jnschrhft des riefiM Kranzes, das Steinherls und Ellens l^te Grüße trug. Aver auch diese Stunde ging vorüber. Die Leute verlie^n den GvtteSacker. Der Präsident hatte seinen Wagen bestellt, um sick vor müßigen Gaffern zu schützen und fuhr zu einem befreundeten Amtsanwalt, den er mit der Auflösung des Haushaltes beauftragte. ES sollte nichts veräußert werden, son!^rn alles bei einem Spediteur zur einstlveiligcn Anfbelvichrung kommen. Biel-«leicht befand sich doch dieses oder jenes Stiick darunter, das Anio oder dem Mnd lieb war. Am Abend fuhr er mit Elle,: ab. In ihrem schwarzen Kleidchen und nrit denl Vreitrandi«n Strohhut, unter dem sich schwarzes hervovstahl, saß sie in der Ecke deS Abteils und blickte nach den ver-schwindentien Lichtern der kleinen Stadt. Nun lvird sie weinen, dachte Stein^il mitleidig, als sich der kleine Mund mit einem Mate verzog. Aber sie hatte eine Art, sich zu behervs«!^, die i-hn geradezu in EHaunen setzt». Die Füße kreuHend. sagte sie: „So bin ich noch nie gefahren!" Dabei ftvil^n ihre Hände über den roten Samt der Polsterung. „Kostet das viel Geld, Groß paA»?" nannte ihr den Betrag, den er für die Fahrkosten bezMt hatte. „Die deine ha-t nur die Hälfte gekostet", sa^ ex lächelnd, ,)weil du no^ nicht zehn Jahre bist." Dann schmiegende b^. Vach einer halben Stunde ivar Ellen in ihrer Ecke einqe-schlaf^. Die Bogenlampen bwchen sich mit Gewalt durch den Nebel, der i^r Straßen Wiwchens dampfte. SteinHeil winkte einem Autv und hob die KlÄne in den Fond. Lliefrcllttlttettr untl für 6ie keilalctiop veravtv^ortlioli. 15rlo — Vravlr »ler »ßsiridoeilr» i» 6ea v. elvo Druolr ver»at>^ortl»eli Virvl^tor LtsiU^o VLI'LI.^. ^ öeiäo v«»dn1»«kt ja ^»rikor.