.!/ H». Mittwoch am 23. Iäuner kO.I». Dir „^aibachcr Zcltunq" crschmit. mit Ansnahmc drr Emm - und F( icrtags. täglich . und fi^t samiüt d.n V. ila^i, i »i l,> o m p to i r si a ü : , a s, r i a 10 >I s, 1, s>! i l> r , i '. f< ,»,^ Kr cnz b an5 -in, ^mPtoir ^ au; j ä h ri ^ 1« st. l,c, > bja l> ri^ 5 st. !i0 fr Fiir dic Zu^sluna in.' «a„s sind l, a I bi a s' r i ^ 30 lr. m.hr :u c.ttrick'^, M t d !r 3:,'': ü'm- , ' s,. i q a i^ < .N, ric,. uxter Krcu^axd >uid a.'drmitcr Adrcssc l^l st ha I b i a h r i g U s». 30 lr. - I,i f.- rati.'» .' g.' I' n h r s,,r . i„c Spalt.„ .i!c ,r. r d n 'cam d>. ,'il s > in', »aliq/ (5» scl'altunq 3 lr.. für ;>mimaligc 4 kr., für dreimalige 5 tr. (5. M. Inserate l'is 12 Z^ilc» l si. für 3 Mal emzxfchalte». ^ '"' "" '^""" ^^.il'.», s,u ein- O c st e r r c i ch ^ ^V örz, den 20. Jänner. Heute ward unserer Stadt das seltene Schauspiel der feierlichen Bestat-lung cili hielten. Diese Verdienste balmten ihm dm Weg zur Feldherrnwürde. Da er jedoch schon hochbejahrt war, so zog er sich hcr nach Görz in dcn Ruhestand zurück, wo er allein mit einem Bedienten lebte. Vorgestcr» Mor-geils st.nb er plötzlich au eine», Sel'lagflnsse. Seil, Bedic,'ler, welcher wußte, daß sei,, verstorbener Herr ein bedeutendes Kapital in blankem Golde aufbewahrte, konnte der Versuchung, sich desselben zu bemächtigen, nicht widersteh n. Hätte er scine Habsucht zu mäßigen gewußt u»d wenigstens einen Tdeil d»^' Geldes lUni^, und die Uhren, Tabakdosen " s- w. unangltastet gelassen, so wäre Niemand hinlcr den Diebstahl gekommen, allein der Schurke war so verblendet, daß er alles zusammenraffte, was nur einigen Werth hatte, die Kästrnschlüssel H^" l>" sich steckte. Dieß war sein Verderben; denn s^^pftc sogleich Verdacht gegen ihn, unter-^"sck ^" ^'^ ^^'^ Uhren und Schlüssel in seinen ^'wesr. ^"^ solchen Inzichtcn wäre es vergeblich Es ^.' "^ gestohlene Geld verheimlichen zu wollen, deni I>.!? ^lr ti000 Gulden in Goldstücken. In ^da»tb k"le ^'^ "'"'' ^'^ ^^ selige den ^icheii'""' "'^ 500 fi. bedacht hatte. — Der htli z»,^ ". best^^d aus dem zurückgebliebenen Hal-l)«l<^ ^,"'^,1 P.i„z (5mil (die andere Hälfte ist bii, »> "^ "ach Trieft abinarschirt) mit einer Hai-br„ f. ^ ^' Kanonen. Dem Sarge folgten die dei-,^söff ^" ^cnrralc Wochcr und (Zordon. Vor -^^M^ ^^ ^"^^ ""^^ "" Gcnlei.nr dieses h^ltc ^.'^ b"' sich vor Malghera ausgezeichnet ^sln/"" ^"' a^ldenen Medaille deiorirt. — Heule ,l"!>s /' ^^,^'" ^^ Dssicierc des benannlrn Batail- l>ü's< ^'" Abschied einen alänienden Bal! i» dem "Heu i' - >. ^ ^> glicd«.. ''""" 'l> ^<><-I«''!», wozu .Ule Easmo-Mit- 'pche,,^"''^ ^'" ^^l'"""' bcs seit Donnerstag hier Unte/^ ^at^illons KinZfy eingeladen waren. ^ ,.., '^ H'"p^"'l"' des Bataillons Prinz Emil l"iil).>, ^" ^" des Fürst.,, Windischgrätz, ein s" an ' '""^"' ^""' ^''"" seiner Mannschaft vor s>? ^"'^'l)en soll, a!s ob er lauter ballere j^^'^ l^ule, Dieses leutselige Netrage,, erwirbt l)"l'c> ? "ich die Liebe ftiner Untergebenen in .inen, ^ i" tlnni. T). ^.^"''' 21. Jänner. Der Herr Statthalter z^^'^''^ Burger ist mit dem gestrigen Abend-/ "- Elidlvihn hier eingetroffen. ^,_"' l>e>zlict)s„ Grllß, welchen wir dem Herrn ^»dl/ " ^^'^ bei seiner Ernennung entgegen.- da er in unserer als ^/'"Nttrossen ist. Nicht als Fremdling, nein, Alis ^'"d und Helfer begrüßt ihn die Steicrmark. K.?is^,^'^al!sn blickt das Land aus ihn, da des a«i h- .^,ij<.stät und Seine erlauchten Räthe ihn stelle berusen haben. Wenn schon der übcr, von den, aufgestreuten, böswilligen Gerüchte hat sich nicht eine Silbe- bemal)'hcitet, im Gegen,-Gedanke, daß dieselben nur den Würd gstcn auserkoren , zu dcn schönsten Hoffnungen ermuthiget, so berechtigt die vorancilcnde Stimme des Rufes zu der sicheren Erwartung, so ermuntert das bedeutungsvolle Wort seines Grußes zu dem festen Vertrauen, daß er einstehen werde für die Einheit und Kraft des Reiches, für die Freiheit und Blüthe des Landes. Neu ist die Stellung, noch unbctrcten die Nahn, auf welcher sich dem Herrn Statthalter das weite Feld einer segenrcichen Thätigkeit c,öffnet. Durch !cine Vermittlung soll sich auch in unserem ^ron-lande das constitutionelle Leben entwickeln, die aus Gefel) und Ordnung gegründete Freiheit entfalten, dic Wohlfahrt jedes Theiles mit dem Besten des Ganzen vrrcincn. In diesem Streben werdei, aber »llscrcm Herri, St<,ttl).,ltl'r .qrwi'l; schon bei sein«-», eisten Schritten dic Sympathie,, des ^nid.-s entgegenkommen, das ihn heute in seiner Mitte herzlich willkommen heißt. (Gr. Z.) — Wien, 18. Iän. Mit Erlaß des Handelsministeriums vom 20. Nov, sind vom i. Jänner d. I. ab neue Bestimmungen übcr die Gebühren für Fahrpostscnbungei, in Wirksamkeit gesetzt werden. Dem-gemäß ist sür alle Fahrpostscndungen ohne Unterschied des Werthes, Gewichtes und der Entfernung eine Grundtare mit dein unveränderlichen Betr.ige von 10 kr. E. M. zu entrichten, N.ich d.r Eüticr-nung ist bis einschließlich', Meils» l Krexz.r E. M. zu lntrichttn; mtt je weiterel, 5 Meilen wächst die Tare lull 1 l> - bei 50 Meile» vergrößert sich die T.ne nur mit je 10 Meilen nm I kr.; bei hundeit Mei len nur mit 20 weiteren Meilen; bei 180 Meilen l,. s. w bleibt die feststehende Tare v^n 20 kr (^ M. Ei" besonderer Tariff regelt die Entrichlung dc, Gebühren nach den« Werthe der F.ihrpostscndnna, Sendungen von Banknoten, Obligationen, Wech. seln, Coupons, Eaffena»!veisung>n, Einlösungsschli i,en und anderen geldvorstellenden Papieren unter liegen der Portoberecbnung bloß nach dem Weithe. — Wien, 21. Jänner. Dem Vernehmennach wird die Gesellschaft adeliger Frauen zur Besördc-rung des Guten und Nützlichen, wie in früheren Zeiten, einen Maskenball veranstalten, dessen reine Einnahme dem Freiherr» v. Welden'schen Untcrstü-tzungsfonde zustießen würde. Die vor dem Jahre ,8',^ von dieser Gesellschaft veranstalteten ähnlichen Bälle lieferten nicht selten .'! — ^l)00 st. M,die Armen. — Am l,. d. erließ das Stadtvcroldiietentol-lnil'nm zu Psl^ einen Erlaß wegen der »
  • träge des Hcrm, Doctor Fryc', über die Gerichtsordnung erfreuen sich' eineL, bedeutenden Theilnal'mc und zei bnen sich auä) wirklich durch Klarheit u„5 praclisch.,' Darstclluogsweise vorzüglich »nis: Ein^efchrieben siod «l^ ordentliche ^lll)ör.r. (Union.) — Nach einer historischen Darstellung im„Lloyd« trägt das Tabaksmonopol jährlich il — 16 Mill., und falls die ungarischen und siebcnbürgischcnKron.' länder mit in das Monopol gezogen werden, so dürften die Staatseinnahmen sich verdoppeln. — lH " Von dcr Gran, 17. Jänner. Briefe von Unten, die wir erhalten, sagen, daß die Kossuth-notrn noch keineswegs überall außer Cours gebracht sind; besonders die Jure» kaufen selbe um spottbillige» Preis bei dem Landvolk, indem sie meinen, die Regierung werde sie doch noch einlösen-, aber eben dieser bcabsichtete Wucher ist ein Motiv mehr, daß dieß n!cht geschehe. An der türtischen Gränze sind diese Geldsortcn vorzugsweise noch gang und gebe, und Fuhrleute, die von dort kommen, sagen aus, sie werden mit nichts Anderem als mit'diesen: illegalen Geld gezahlt, erhalten jedoch, wenn sie sich weigern, es anzunehmen, das Doppelt^ ja Dreifache. Soltte die Regicru n g hie r n icht en e rgi scy c i n sch reit en ^ Pesth, 16. Jänner, In Folge des Gmnsscs -kranker Erdäpfel kamen am 10. d. M. bei einer ganzen Familie in Pestl) Zeichen von Vergiftung vor. — Befreundete Klapka's erzählen, daß dieser Infurgentengcncral, in,,Begriffe, mit seinen, Gefolge ».ich Amerika zu gehen, eine Aufforderung erhielt, mit Beibchaltllnq des R.mgc-6 in schwedische Dienste zu treten. "Klapk., sowohl, als seine Begleitung sollen dies»«' Einladung nachgekommen seyn. S'clnlin, 1^, Jänner. Damit die jüngsten Ereigliisse HU PanV-ova voi,' den Journalen, die gewohnt siiib, u»bcdlute>,ce Ercesse oder erdichtete Gerüchte zu Ausstände» , der Serben auszubeuten,' nicht dazii benützt werden, beeile ich micb, Ihnen den wah. ren Sachvcrhalt in Kürze z» beschreiben. Am 10. Jänner ließ Herr General Ku^evi,! eine Division In-»antcrie un^> l Escahron Cavallcrie aus der Umge» gend fn"Pnn'«-ova einsücken/ Dieß mag aus dem Grunde gefchWlr feyf<^ weil von ittösgesinnten das Gerücht in'Uüilaüf'g.s'ht WUlde, als wenn dießsel-lig« Ser^el/snit'jtüel, aus den, Fürsten thuine Ser-dien 'itäß, sobald "lie Oon.Nl zligesrot'en ftyn und 'die Eisded P.,ss'gi^e g.he» hi»' u»d her- »2 theile, alle Serben insgesammt wünschen Ruhe und Frieden und ,ind fest übelzeugt, daß sie ihr Glück in der innigsten Verbindung mit der Regierung finden, und basi sie ihre junge V^vodina durch Gewinnung der Herzen auch anderer Nationalitäten mit morali. scher Krast start machen können. Die bösen Ver. leumder und Ausstreuer solcher Gerüchte, sie mögen entweder von England odIch.s eiligst durch die in der Um gegend stationirten Al'lhtilu»gen verstärkt wurde, gelang es jedoch bald, die tll,nultu>nischen Haufen zu zerstreuen und vo'Ikom-nenc Ruhe herzustellen. Fünf flüchtige Rädelsführer erklärte der Syrmier Eomitatsv.rwalter, Hr. Stoj<'evic, für »vogelfrei.« (Südslav. Z.) Vukovar. l^. Jänner. I>, den ersten Ta. gen des Jänners singen einigt hiesig« Einwohner an, den jungen Wald bei Gravovo schonungslos zu vtlwüsten. Auf erhaltene Anzeige säumte der Hr. Stuhlrichter Anastas Zamsir nicht, die Waldfrevler zu berufen. Statt dieser Anordnung Folge zu lci. sten, «rschl'enen die Schuldigen, zehn an der Zahl, am ll. Jänner uu, lli Uhr Vorluittag i,n AltVu-sovarer Stadthause und fragten: wer sie berufen dabe? Auf tie erhalteneAuolunft äußerten mehrere, daß sie nicht Willens seyen, sich zu stellen, weil sie sich vor Prügel sürchtlten; der Stuhlrichter möge, wcnn er mit ihnen sprechen wolle, selbst in« Stadl^ hause erscheinen. Nachdem alles Zureden, sich der Gewalt gütlich zu fügen, erfolglos blieb, entfernten sicl, die Betreffenden nach Hause. - I,n Rück« wege hielten sie den leeren Wagen eines Waldfrcv< lers, welcher durch die beigegcvrne, zwanzig Mann betragende Assistenz der hier stationirlen Kaiser. Dragoner im Walde betreten wurde, an. Da die Dra goner vom genannten Sluhlrichler cisucht waren, Niemanden zu mißhandeln, sondern nu, die Ein. gefangenen ihm zu übergeben, dieselben aber von zweien der e,wä!'nl,n Waldflevlrr nut Zaunsählcn angefallen winde», so entfernt,» sich dieselben, über.-ließen ihne:, den Wagen. meldeten den Vorfall und gi'-.gen ohne weitere Anfechtung auseinander G.gen l2 Uhr Vormittag kamen di, 3 Haupt-ra'delsflihlll, welch, nun auch die übrigen zum Miterscheimn ge.iölhigt, abfr.n.»! ins All Vukova, rer Stadthaus, wo ihnen wiederholt der Rath ge. geben wurde, vor dem nwalunen Stlihlrichter zu erscheinen, worauf eiiler d,m Richlcr dedeutete, sie würden nur in dem Falle gelimchrn, ^,^^,, ^ „^ ihnen gehe, welches ihnen dieser auch zusagte. Zwischen l und 2 Ullr Nachmittags ersuchte der Stlchliichtcr Anastas Z^nnsir den hiesigen Es. cadrons Eonunandanten, di, ganze Escadron zur Verhütung weiterer Excesse zu versammeln und eilte in Begleitung derselben nach Altvukavar, um die Unruhestifter einzulangen. Diese halten mittlerweil,, ' alb eben der Glöckner zur Vesper läutete, sich in den Kirchhof begeben, der Glockenstränge bemach tigt und fingen an Sturm zu läuten. Die sriedlis. benden Einwohner des Marktes Altvukovar, b ch erhaltener Belehrung ruhig verhielten. Indessen e>l-tcn die Dragoner zur serbischen Kirche, aber die Schuldigen wußten sich durch die engen Gassen, Gärten und Hole in eine andere Gasse zu flüchten. Bei dieser Gelegenheit schoß ciner derselben aus di Dragoner, ohne Jemand zu treffen. Erzürnt über dieß Beginnen singen nun die Dragoner aus ihren Earabinern zu schießen an und ocrwundeten Einen in die linke Hand, zeichneten ihn überdieß mit Säbelhieben, singen und übergaben ihn dem Stuhlrichter, welcher ihn bis auf we'tere Anordnung ins Gefängniß werfen ließ. Nachdem die Betreffenden durck Militär theilweise eingebracht und verjagt waren, berief er die übrigen dein, Stadthaus« versammelten Einwohner in den Saal und machte ihnen bekannt, daß, wenn die zwei Haupträ'dels.-führer und die andern, die sich ihnen angeschlossen, sich im Verlaufe dreier Stunden nicht übergeben, dieselben als vogelfrei zu betrachten seyen. Dieses ward auch bei Trommelschlag in der Stadt verkündet; aber nur zwei Minderschuldige stellte» sich und wurden ins Gefängniß gesetzt. Die vom ilandcscom.-missär anbefohlen, Entwaffnung der ganzen Altvu-tovarcr Gemeinde, welcher die Drohung vorausging, daß ein Jeder, welcher die Waffen verheimlicht, wenn es nach 24 Stunden nach der Verössentli, chung bekannt wird, als Staatsverbrecher dem Es. seker Festungscommando übersendet werden wird, — ging gegen Nevers, der dem betreffenden Besitzet ausgefolgt wurde, am l2 Jänner vor sich; übri gens ist die Ruhe und Ordnung vollkommen her< gestellt. Am Tage des Excesses (ll. Jänner Abmds) ward das Escadrons. Eommando dienstlich ersucht im Alivutovarer Stadlhause bis aus Weiteres ein Feuer-Piket und strenge Patrouillen anzuordnen, wie überhaupt alle jene Maßregeln zur Herstellung der Ruhe zu ergreifen, welche der Kiiegszustand mit sich dringt. Di<ß ward auch dem Esseker Festungs. commando durch «in«»v Erpress.n mit der Bitte go ineloet, ,S möge zur U,ist bereits am l«. Früh 7 Uhr eingetroffen Der erzählte Vorfall mit allen seinen Nachwe. hen ist Sr. Excellenz dem .Ban mittelst Prstestas^ fete gemeldet und um weitere Verhalluogsbesehle gebtten worden, mit dem Beiiü^en, daß bis aus erwähnten Erceß tie Ruhe unglstört blieb. Die Gemeinte Altvukovar hat gegm Regreß an die Schuldigen der erbetenen Division Infante, rie vom Feldwebel abwärts den Betrag einer doppelten Löhnung für drei T^ge, an die Escadron aber alle gehabte», Kosten zu entrichten. Auf die Bilte der genannten Gemeinde und Gutstelnmg sür die öffentliche Sicherheit ward das Feuerpilet heute Nachmittags aufgehoben. Die Division wird i„ ,»!»:-,«», bis aui weiteren Befehl Sr, Excellenz des Ban bequartirt und tie Escadron wie znvor in Flügel vertheilt. Dieß ist der Verlauf der Sache, wie er officiell erhoben worden. (Sütslav. 3.) Venedig, !7. Jänner. Die k, k. Provinzial. Intendantur sür Finanzen l,at im Anfttage Seiner Excellenz des »rasen Montccuccoli, in Berückstchti-gunq d stellungen, in einem D^crete für di/ in, Erlassc vom gl. December anbefohlene Erklärung einen abermaligen Nachsichtstermi" von acht Ta,;cn, also bis zllm 23 Jänner, Nachmittag 5 Uln, bewilligt. Deutschland. München, !7. Jänner. Es bereiten sich, wie rheinische und Stuttgarter großdeulsche Blatter an^ deuten, wichtige Dinge vor. Die von Baiern, Würt. temberg, Hannover und Sachsen im Einklang mil Oesterreich vorzuschlagende Verfassung soll zwischen denselben in den Hauptzügen vereinbart seyn. Sie ist bestimmt, dem Entwurf vom 28. Mai entgegen gestellt zu werden. DaS Wichtigst« aber ist, daß Preußen damit einverstanden seyn soll. Es werfe dieß ein neues iiicht auf die königlich preußische Botschaft vom 7. Jänner. Erkennt Preußen, daß das Dreikönigsbündniß sich nicht durchführen läßt, wenn es seinen eigenen Reichsstä'nden verweigert, was eö dem Erfurter Parlament kaum verweigern tonnte? Will ,s sich jetzt nur mit einer bequemen Erweiterung seines directen Machtgediets durch die Militärconvcntionen ic. begnügen? Wie dem sey, die Eabinete scheinen allwarts viel einiger, als der Notenkrieg erwarten ließ, und hler — scheint man guten Muth zu haben, trotz der mannichsachen geschärften Angriffe, welche die eingeschlagene Bahn zu befahren hat, und trotz der G fahren, mit denen die nur durch Worte beschränkte Gewalt des In-terim alle Mittel- und Kleinstaaten hcdroht. Wie ich höre, ging gestern Mittag eine telegraphische Depesche, die erste, nach Wien, veranlaßt vom öster^ rcichischen Gesandten, oder, wie ich glaube, im ge^ meinschaftlichen Interesse ab. Abends scheint man die Antwort empfangen zu haben. — Neben den Verfassungsentwürfen geht die Frage über die Stel» lung der kleinern Staaten her. So wie sie sind, bilden sie eine stets eiternde Wunde. Was soll z. B. zunächst mit Baden geschehen? Preußen hat be» karmtlich den Plan, die badischen Regimenter nach Preußen zu verlegen, und in Baden noch für Jahre preußis.e Garnisonen zu lassen. Damit steht in nächster Verbindung die mögliche Besetzung Sachs sens durch Oesterreicher und die Eoncentrirung österreichischer Truppen in Vorarlberg Der Plan der Mediatisirung Badens, als des einzigen Mittels einer dauernden Feststellung geordneter Verhältnisse daselbst, scheint in Pre»ßm und anderwärts viele Freunde zu sinden. Indessen liegt das Bedenkliche eines Schrittes von solcher Tragweite auf flacher Hand, und er dürfte wohl so lange als möglich vermieden werden. HVon der Haltung der nächsten badischen Ständcversammlllng wird virl abhängen. Aber wie auch darüber die Entscheidung in i"»,r Richtung fallr — mit dem Schicksal Badens wäre nur ein kleinstes Stück Deutschland „pacisicirt", wahrend das Gesammtvaterland seine Beruhigung erwartet. Diese adrr wird es Nl!r ill tiller verstan^ d»a.en. die großen Anliegen der Völker, die 35^ sprechlmgen der Fürsten erfüllenden Verfassung finden. (Allg. Z.) Berlin, «5. Jänner. Von der Bunoescon^ mission ist die Nachricht ema/tloffen, daß auf den Antrag der preußischen (5o!mnissäre in der schleswia/ holsteinischen S^che der Beschluß gefaßt worden, von Bundes wegen einen Gesandten in die Herzog-thümer zu schicken, um nach Maßgabe der V"' Hältnisse geeignete Mittel vorzuschlagen und m Aus' sührung zu bringen. Es ist diese Angelegenheit voll hier aus mit allem Nachdruck augeregt und durch" gesetzt worden. Unsere übrigen Briefe aus Berlin vom lä> Jänner Abends schildern die politische Krise als einen mehr und mehr ernsten (5l,aratler annehmend' Ein Ministerwechsel mit all n seinen Folgen wurde wahrscheinliche,-. '(Allg. Z>) Berlin, l«. Jänner Dem Gesetzentwurf, ro«' gen Einverleibung der Hohe>,zollern'schen Fürstenthü' mer in das Gebiet der preußischen Monarchie, ist <2<»' tens des Staalsministerimns eine Denkschlift beigt" geben worden, die den Zweck h.,t, die Utbernah'^ llM'r tländer zu rechlserlia/n und dei, Abtr.tungs»^' trag zu erlälitern Der Vertrag selbst besteht a»>^ l? Artikeln, deren weftntliä'sie Stipulationen si"^' Fixirung einer I.lhresrente vo« 10000 Thlr. sür d^ Fürsten vo» Holienzoller» Hechina/l, lind von H5<^ Thlr. sür den Fürsten von H.Sigmaringen B.rlin. Dem vom Präsidenten v. Gell^ ausgegangenen Programm fur die Erfurter Wah^ entnehmen wir folgende bezeichnende Stelle: »Preußen und Oesterreich haben in gul,l"K"' pse innerhalb und außerhalb der deutschen M^y durch ihre treuen uod tapfern Heere Deuts^ ^ errettet aus dem Abgrunde der Revolution, '" ^s, es schon versank. Preußen und Oesterreich als" ' ^. sen mächtig seyn n,cht bloß in ihren, eigel"" ^ nern, sondern auch in Deutschland, dalN't l' 5>3 nicht bloß vor äußeren Feinden, sondern vor Allem vor der Revolution bewahren könncn. Preußens l,nd Oesterreichs Einigkeit ist die Ein' hcit von Deutschland. S!ud Preußen und Oesterreich uncins, so kann Deutschland nicht einig seyn. Die kleinen deutschen Staaten sind keineswegs ein auszutilgendes Uebel. Sie gehören wesentlich zum Gliederbau des großen Vaterlandes, wie dieses aus der Entwickelung des deutschen Geistes sich gestaltet hat, und dürfen in demselben nicht seh' lrn. Deutschland darf auch hierin nicht aus sranzö-fischen Fuß gesetzt werden. Vom Urbcl ist nur, daß die kleinen den großen gleich ftyn wollen. Darüber sind sie Knechte ihres eigenen Pöbels geworden. In dem rechten Verhältnisse zu den großen können sie schöner aufblühen als je zuvor und den großen wie dem Gcsammtvalerlande eine Zier und Stütze seyn.« (W. Z) Aus dem obern Voigt lande, 8. Jänner. Gestern Abend hatten wir das Glück, zum eisten Male eine kleine Abtheilung österreichischen Militärs cms sächsischem Grund und Boden zu bewundern. Glauben Sie aber nicht etwa, in feindlicher oder politischer Beziehung, sondern lediglich in gesellschaft-llcher; dessen ungeachtet aber gestaltete sich die Lage der Dinge im Wirthshausc l)ald sehr feindlich, so, daß es zwischen sächsischen .Bürgein oder Bauern lind österreichischen Soldaten, vom Regimentc Emil, beinahe zu Thätlichkeiten gekommen wäre. Es waren fünf Mann und tine Marketenderin, die dem Re-gimente von Komorn her gefolgt war, darunter 8 Korporale, ein Gefreiter und ein Gemeiner. Letzter.r ein Ezcche, erstere Mähler; die Marketenderin, von unbestimmter Nationalität, sprach aber sehr g»t deutsch, böhmisch, magyaiisch und italienisch. Im Ansänge vcrlrug man sich leidlich mit diesen Leuten, als sie aber in ihren Liedern die Strophe brachten: «Hun Dresdner Thore marschiren wir ein," ertön^ te von einigen jungen Leuten sin lautes »Eljen -Kossutl)!« und mit diesen Worten war die Span. nung fcnig. Die Marketenderin eröffnete bald dar »n>f mit der Wirthin die Feindseligkeiten; jedoch , gedieh dieses Vorpostrngefecht nicht weiter, als daß ^" Wirthin das Kopftuch vom Kopfe flog. Nun ^ ödeten sich von beiden Seiten die Schlacht' s?n/^' ""^ ""^ ^ den Sachsen lnlgegengewor „Bpin"^ " der Betrunkenheit ausgestoßene Wort dif z>^^" wurde zum Angriffe geblasen, und sehr >, /?^kr hatten es nur der Einsicht eines ^eitiai' ^'^" Korporals von ihrer und einem und dein Dorl'richter von ^d^.. ^''le zu danken, daß sie trotz ihres „von 3k»vu,s> ^" "^ tüchtig durchgeprügelt und hinaus-tii,, und «nan ist s.hr zufrieden milder ' "lann^ucht. Italien <>!,f^^ ^l!l i l,, l2. Iän. Mehrere in d,r Deputy >»rr i,,^? ^'""chte Versuche, die Beschlüsse der Kam l"lr>, ^ ^'^'^l te>< Wahlgesetzes zu modisisircn, schei. ^.»tsa^'^'"'"^ Der Deputirte Bataz^i h^lte ^'^ ss.^j' ^ ^'rkung des Gesetzes zu suöpendisen. ^^ l>k^s„ '^ ^bslimmling ward dieser Antrag mit ^lieg " Stimmf,, ver'vorsei«. Das Ganz, deö ^^ ' '""durch ^5 W.'hlt'fziltsmlsen n,u geregelt wird, ward mit der Mehrhelt von ^^ Stimmen angenommen. - Aus Rom wird cl «I. l». Jänner berichtet, daß aus Verwendung französischer und spanischer Generale m hrcren Erilirtcn der fernere Auf enthalt gestattet werden solle. Turin, l5. Jänner. Gestern wurden drei Wachposten von den Walle» der (Zitadelle in Folge der strengen Kälte in einem Zustande gänzlicher Be. wußllosigkeit in's Milltärspilal gebracht, — Das Thermometer zeigt 1?" untcr Null (R). — In der Gegend von Geuua liegen solche Schneemassrn, daß die Ankunft und der Abgang der Posten oer< hindert ist. Von der ita l ienisch en Gränze, l3. Iän. Als Beitrag zu den Berichten ül'er den Zustand Sicil,ens kann ich Ihnen noch mittheilen, daß die Polizei in den größcrn sicilischen Städten sogar das Tragen der Barte verboten hat, und daß namentlich in Messina eine Anzahl widerspenstiger junger Leute von den Sbirren ergriffen, nach der Polizeiwache gebracht und von dort mit geschornen Bärten wieder entlassen wurden. Dergleichen ward freilich selbst unter^em despotischsten Regiment in Ehiva und Bochara nie erhört. Wir hätten diese Mitthci-lung nicht geglaubt, wenn wir sie nicht schwarz auf weiß in dem Schreiben eines höchst glaubwürdigen Mannes gelesen. Die nächsten Jahre dürsten vielleicht den Beweis liefern, ob dieß die rechte Me-lhode ist, künftigen Revolutionen vorzubeugen. (Allg. Z.) Rom, ?. Jänner. Von der Münzsammlung des vaticanischm Museums sagt Platner in der Bc-schicidlmg Roms: »D>iS von Piu5 Vll. dafür ein. gerichtete Gemach ist eine schmerzliche (sliinlerung an die durch Gewalt und Raub zerstörte herrliche Sammlung alter und neuer Münzen, die mehrere Päpste lin Vatican veranstaltet hatten... Im Jahre 179? nahmen die Franzosen einen Theil der Münzen nach Paris, ein anderer verschwand unter den diebischen Händen "der Eommissaricn... Nur gegen .',00 alte Goldmünzen und mehrere goldene Medailr len der neueren Zeit gelang es zu retten; zurück lehrte von Paris nichts als 7l!l silberne und bron-cenc Münzen von Städten und Völkern, ein höh' nender Ausschuß des dortigen Cabinets. Später er« hielt die Sammlung nur geringe Zuwüchse. 'Aber auch nicht einmal die wenigen Reste sollten unveo sehrl bleiben. Beim Regierungsantritt Pius lX. qelang es einen, junge» Manne, Demettio Dia^ milla, sich in die persönliche Gunst desselben einzu> schmeicheln und dadurch eine Anstellung als Scrit' tore der vaticanischen Bibliothek, namentlich sür das numismatische Fach zu erlangen. Von.den obern Beamten der Bibliothek ward ihm aller mögliche Vorschub geleistet, und Mißtrauen wurde wegen der besagten persönlichen Gunst des Papstes nicht rege. Erst durch einen beleidigten Kunsthändler ver> breiteten sich üble Gerüchte über Diamilla, die sich jedoch bei einer freilich oberflächlichen Untersuchung nicht als factisch erwiesen. Dennoch verstummten sie nicht. Unterdessen hatte die römische Republik ihr Ende erreicht. Der Dieb, welcher, wie es scheint, auf eine Plünderung des Vaticans durch dieselbe gerechnet hatte, sah sich bctrogm und mußte die nahe Entdeckung seines Verbrechens voraussehen. Aus diesem Grunde ging er plötzlich von der con-servativen zur radicalen Partei über, um — erilirt zu werden. Doch es war zu spät; er ward verhaft tel, der Raub am Staatseigentum lonstatirt, und der Verbrecher nach dem Buchstaben deß Gesetzes zu lebenslänglicher Galeere verurlheilt, welche Strafe indessen im Wege der Gnade auf l5 Jahre gemildert seyn soll. Leider aber sind die sämmtlichen Gold, münzen (darunter z. B. !>0 Goldmedaillons römi-scher Papste, bloß im Goldwerth von :W00 Ecudi) theils verschwunden, theils durch schlechte oder falsche Eremplare erseht, und auch von den Silber, münzen ist nur der schlechteste Theil übrig gelassen worden. (Allg. Z) Rom. 12. Iän. Eine Kundmachung des Fi-nanzministers Galli ben^ch'ichliqrl r>ie Staatsgläu-biger, daß die Zahlnuq der fälligen Eoopons sowohl lei den St>iatsschulde»c>>ss.u Rom5 als den Filial« anstalten in den Provinzen v»:n l<1. Jänner ange? sangen, vorgenommen weiden »^ d. In der römische« Armee ist das Tragen von Bärten, mit Ausnahme der Schnurbärte, untersagt worden Der päpstliche Sänftenträger und Goldsticker, Eamillo Pernie, ist in der Nähe dcs 3al'i»n'schen Pallastes Abents meuchlings nut Dolchstichen verwundet worden. Nn ß l a n d. St. Petersburg, vc>w v»>saßte die Drgani-satio» deö Vereines lmd Späscl'neiv schrieb linen Plan zur Bcwerkstelligung eines allgemeinen Auf' siandes im Reich,. Bci zweien Mitschuldigen Petra, schewsky's, dem Titularrath Kaschkin und dein Eoll -Assessor Durow, waren ebenfalls an bestimmten Tagen Versammlungen i:< gl,ich verbrecherischem Geiste festgesetzt, 23 Individuen wurden der gerichtlichen Untersuchung unterworfen 2.1, wie schon gemeldet, zum Tode uerurtheilt, aber vom Kaiser begnadigt, in .Betreff del anderen zwei aber wurde erkannt: Den verabschiede«!, Seconde Lieutena,tt Tschnuo. s'vitow, zu desse», Uederiühsuna. juridische Beweise mangelten, der aber eine äußerst schädliche Denkweise bekundete, uuter scharfe Aufsicht zu stellen und ihi, an einen der entfernten Orte des Neicbes zu schicken; den Sohn dls Ehrenbürgers Katenew aber, wege>, eingetretenen Irrsinnes, vorlausig von dem ihm zu-dictilten Rechlsjprucl'e zu dimittir,'», jeduch ».ich sei-ner Wiedclhevstelluug auf's Neue dem Kriegsgerichte zu übergeben. Neues und Neuestes. — In Dalmat en soll aus vielfache Bcmülmn, gen drs ehemaligen Reichsdeputirteu Petranovi«'' ein der „>lll!l^>« c^ljki,'- ähnliches Institut zur Heraus' gäbe von Werkrn in illmischer Sprache ins Leben treten. — Der Professor der Mathematik in Berlin, Iacobi hat den Ruf an die Wiener Universität an^ genommen. — Aus Thertsiopol ist eine Deputation aus dem Wege nach Wien, um zu b'.ltm, daß diese Stadt der Wojwodina nicht einverleibt welde. — Sämmtliche Decane der Wiener Docloren-Eollegicn petitionircn bein, Ministerium des Unterrichtes um Zulassung zu dem Universitäts (5onsi.-storuun. — Ein englisches Blatt biingt einen Wahr-scheinlichkeilscalcul, worna.h das verhängnißvolle Jahr l8l<> den Völkern Europa'» :'.^4.000 Menschen-leben und Ein Tausend sieben Hundert und fünf zig Mlllionen Franken gekostet habe. — Die ,)>«,'<»<>!,> X<»xi»>" sind sür die Dauer des Belagerungszustandes suspend»,t worden. Tele^rnplnscl»cr ^vurs «Vcricht der Staatöpapio-c voin 22. Iä'luier 1850. StaaiSschilldM'vschs.il'lmgc!, ^i 7» p(st. (>» «M.) 9« 1/l« ditto ., 4 ^ » „ »^ 41/1U Atrarial ^bli^^til,'N!il dir Standc v» ^ Ocstclrnch imtll- »»d ol' dcr ^u ^ ^>t^t. l ^nns, vo» V^hmci!. M^l,- „ 2 1/Ü „ ^ lv» , Schl^sic» . >3tcicrl,,ars, ^ „ . ^>t...... 5l« ft. i» (i. M. Wechscl-(bill's voin 22. Jänner l«50. N.nst.rda!!!. siir lN0 ? s'.il.r «iurr.»t, Ntl,'l. l5tt G. 2 Mm,at. Augsburg for ll»N G>!>d.!i (!»r.. Güld. N2 1/2 Us». Franlfurt^.M.. fin- l'il»,'«, ss!^, ^>>- c!!lS'W(il,r. im 2^ »/»i ,1. ^>l,l. Owld. < < l G. 3 Monat. G.»ua, filr:l00 ,in,s Pi.lm'nt, ^iv., st»,l!d. l2!» ft>. 2 Mr»at. Haxibur^ sm lW i l,a!n V^n,,!,', ^lthl. U>4:»/^ 2 Ml.'üat. i/ivm-iio, fürWU Tl'.^c.niisch. Vilv, ftkild. <ich, i,'ils, l^uld. N»N l/2 (". 2 Mouat. Malftills, s», :'.<»<» Fr^nl.!^ . Guld 1.12 t". 2 Mcmat. Paric«, s»,r :l<»0 Flailll». . . O«Id. i:l2^/2 G. 2 Mi,n^t. Gvld - ^gio l,.,ch d.m .lloyl," vom 22, Hänner I>5U K. Mmii-Dncat.i! .......vCt. 1» l/2 tM EilbciHgio.......... , ti:i/4 0/0 Z l^7. Bci GEORG LERCHER il> ^,' >i i ^' li lh ist ci>iqctl'l?ff. n : Das Buch aller Prophrzr i u n g r u l> I! d Weissattungen dcr Vcrqansscnhcit, Gegenwart und Huwnft. ' Vierte Ilnfla<^e. Bedl'Utend vcrmelrl und durch ein»,' Adyandlung lidl'l' die ^)iäl)e de^ W.lt.'üdeü duich den (5atl0,ncus Rl'luus^t. lNicb dill^ einen Beitrag Bl' Hclr li.qk.'l Pius IX. b.reichslt. 3l2 S.ite» silnk, ^0 kr. Z. l^«. Feriur ist d^s.ll'st zu hal'll,'. M .i« fl.,' inn nur ,o si. Frrycv, .^. Spezial-Karte des Herzog-thumS Krain m N» Blättern. Ein ganz Etui, statt IX si,, um x ft. Fllixr ist daselbst zu l)>,dcn>. Pratorius, Univ ersal - Wortgrübler. Neuestes Taschenwörterbuch mit mehr als l5,<»»!ucilc,c ^us^mnlen "^' B.obachlung. auf 0" rrducirt. nach Rcaum. ^""' bcS Himmels. i« 2^ Stunden. ^'"' ^ «UhrMorg. 2?" ^" 5..'.2 " ^ >" SO trüb t, Epcisckammcr und Holzlege, dann I Gewölbe gass^njcitS, zu vcr-gcbcn. — Viähere Auskunft eichcilt man im ltcn Stccke daselbst. z" ,^ (Is Es ist hier in der Stadt, Floricma.assc Haus-Nl-. >:lU, im 2. Stccke eine W^hinnig zu vcrmietl)<'»> , e,.twcder gl^ch odl'r zu Acol^i. Die Wohliulig besteht aus 2 Zimmern, l Üabinet, Kucke. Speis, .Uellcr, .yolzlcge, D^ 1 k.unmer, »el)st l kleinen Ncl'cncabllicll. Näi).re 'Aüokunft be!mHl!u6eiql'nll)ü'm»'l' im l. Stocke daselbst. Z. :w. (2) Bei I. Giontini in Laibach ist zu haben: Die Kartenschlagen», oder die Kunst: aus den Karten Zukünftiges voraus zu bestimmen. Ein untelhaltendcs Spicl mit 32 Bildern. Preis mir 18 kr TZ" Di^'5 li>>t>'!'l)als»'l>de 3pi<'l, das besonders dil'lana/ll Wilileiadendc ana/nchm uerkürzcn wird, hat bereits 2l ^luss'.qen <->!ebt Mittwoch den <>. Februar 1850 wird in den Localitätcn der bürgl. Schicßstatte ^^ öffentlicher Ball zum Besten der abgehalten. Eintrittspreis fir die Person 4<> kr. Das Nähere enthalten die UnschlagMel^________________^^ E i n l a d u n g an die l'. i'. Mitglieder des Schützen-Vereines in Laibach. Am 27. Jänner l. I. wird in dem Saale der bürgl. Schießstätte eine Abendunterhaltung mit Tanz Statt finden. Der Ertragest zur Bestreitung der Kosten des Brennholzes, welches von dem Magistrate an die Stadtarmen unentgeltlich verabfolgt wird, bestimmt. Es macht demnach die Direction, auf den allbekannten Gemein- und .Wohlthätigkeitssinn der verehrten Mitglieder bauend, die Einladung zum zahlreichen Erscheinen mit der Bitte, daß Sie dieses Vorhaben durch freiwillige Spenden der Spiel-gewinnste edelmüthig unterstützen mögen. Der wärmste Dank der Betheiligten wird Ihre menschenfreundliche Mitwirkung begleiten. Der Herr Handelsmann Pachner wird die dargereichten Gegenstände mit Dank übernehmen und deren Empfang bestätigen. Von der Direction des bürsterl. Schützen-Vercincs. LaibaH attt «,. Iälluer «850._____________________________________________ Carl Waßrr's S'prditimw-Ocschiift bringt bei der bevorstehenden Frühjahr-Saison seine, während der seit mehreren Wochen bestehenden Schneeverwehungen als ganz regelmäßig erprobten täglichen Oilfuhren zwischen Wien u. Mürzzuschlag, die mit eigenen (5onducteuren begleitet, ganz zuverlässig binnen 24 ^tu.wen die Fahrten machen, zur geneigten Benützung und darauf gestützt, kann es auch dem geehrte»' Handelspublikum die schnellste und zuverlässigste Bedienung zu billigst festgesetzten Krachte" verbürgen. Wer diese Fuhren für die Erpeditionen nach Wien uno weiter hinaus z" benutzen wünscht, beliebe nur die Sendungen durch die immer regelmäßig verkehrende Staatseisenbahn an Carl Waßer in Mürzzuschlag zu richten, und die Verfügung hinsichtlich der vorzunehmenden Weiterbeförderung, nebst der genauen Angabe der Aorei! des Empfängers, im Innern des Frachtbriefes zu bezeichnen. . In Wien Uebernahme: Stadt, Schönlaterngasse Nr. l'»N0; Expeditions täglichen Eilwägen: alte Wieden, Hauptstraße Nr. 4.'><>, zur »grünen Weintraube.'