(Tel »«m .*1 sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung »lica 4 M Verwaltung a. Buchdruckerei (Tel Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva • Manuskripte werden nicht returnierL — Anfragen Rückporto beilegen. öä-ö Inseraten- u. Abonnements-Annahme m Maribor: Jurčičeva ni. 4 (Verwaltung)« Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl.. 23 Dm, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1*50 und 2 Din. Preis Oin TBO Mariborer Heilung Licejska knjižnica Ljubljana Htndendueg-Kataftrophe Toröerte bis jetzt 38 Tote tere 1 n> Mai. Da noch drei wei-kenj Mitglieder der Bemannung im Kran-sind aus ihren Brandverletzungen erlegen }faj ’ erhöhte sich die Zahl der bei der W s“°Phe des »Hindenburg« ums Le-j gekommenen auf 38, kr Befinden des Luftschiffkapitäns ?etr ist Eine derartige Besserung einist a*ie Hoffnungen bestehen, inica Ende des „gentleman ageeement" zwischen England und Stalim? Sensationelle Ankündigungen der englischen Blätter / London erwartet Presse-Kriegserklärung auch aus Berlin len. v°Hkommen wiederherstellen zu kön- F®elboe fährt nach Brüssel a,l2Ösisch-belgische Westpaktbespre- P D chungen in Sicht. a r i s, 10. Mai. Außenminister Yvon Hach b 1 ^ 0 s w*rt^ s'c^ am 20. d. M. sq, Brüssel begeben, um mit dem belgi la n Ministerpräsidenten Van Z e e-DeSo und mit Außenminister Spa a k ti6lIerechungen über die Grundlagen des ' n Westpaktes zu pflegen. Üwne o fordert LleHergabe der Basken iti jg1-'8, 10. Mai. General Frapco hat Appen old zum Sonntag einen letzten ^Vor der entscheidenden Offensive ».Bi,» L o n d o n, 10. Mai. Die englischen Blätter kommentieren heute die neueste italienische Maßnahme der Zurückziehung aller Presseberichterstatter aus London sowie das Zeitungs verbot gegen England mit Ausnahme dreier Blätter. Die Blätter betonen in ihren Kommentaren, daß England nicht gewillt sei, gegen Italien die gleichen Maßnahmen zur Anwendung zu bringen. Alle Blätter stim men jedoch darin überein, daß die Zukunft beweisen werde» ob es sich italie-nischerseits im Zusammenhänge mit der Königskrönung nur um eine vorübergehende Repressalie handelt oder ob das Ende des englisch-italienischen gentle- man agreement und damit eine neue Phase englisch-italienischer Spannungen gekommen sei. Die »Daily M a i 1«, »E v e n i n g N e w s« und »O b s e r v e r«, deren Einfuhr nach Italien gestattet ist, solidarisieren sich mit der gesamten englischen Presse in der Ablehnung des italienischen Standpunktes. In Regierungskreisen wird erklärt, daß man damit nichts zu tun habe, da in England von seiten der Regierung der Presse keine Vorschriften gemacht werden können. In London erwartet man übrigens, daß Deutschland dem Beispiel Italiens folgen werde. )ao an das baskisehe Volk ge-JWi ’ die Waffen niederzulegen. In der Dnrgri 1T>ati°n heißt es, daß von Irun bis die nationale Armee alle %bhen gewonnen habe. Man habe Htilagas,m Schluß verspricht General Frau- ! T ’ fc^itj Staat werde die baskisehe kem11 Unc* ^'e Gemeindefreiheiten des ^Vli 5n^.es achten und wirksam und s°ziale Gerechtigkeit üben. 'nukwsfeier in Nom l0] otgesGiviegen... Ll°n’ 10- Mail Die Abberufung Hs aenischen Presseberichterstatter Ion j°n *lat *n diplomatischen Krei-e b^Sfe ^.der Krönung nicht nur allein er, als er unmittelbar vor den 'h k ^Feierlichkeiten fällt. Italien wird ,9hde Botschafter und durch kei-in Delegation vertreten sein, son- Ere- , italienischen Presse wird auch u Vei!8nis an sich boykottiert werden. ^Schärfung des engliseh-italieni-%nJe8ensatzcs ist unvermeidlich ge- Börle 4*Arj’ !°- Mai. Devisen. Beogsfad h i25 V9,63’ London 21.58, Newyork ' Wa’' ,lland 23, Berlin 175.75, Wien 6 15.23. Der Afrika-Flieger Mittelholzer am Hochschwab tödlich verunglückt W i e n, 10. Feber. Der bekannte Schweizer Meisterfliegex Walter Mitterho L z e r, der sich durch seine wiederholten Asri-ka-Flüge Berühmtheit erworben hatte, unternahm am Sonntag in Begleitung eines Wiener Architekten und einer Dame eine Partie ans den Hochschwab. Me drei Alpinisten sind auf der sogenannten Stangenwand abgestürzt und wurden heute frühmorgens nur mehr als Leichen gefunden. Die Leichen werden heute zu Tal befördert. Drohender Verkehrsstreik in Newyork. Newyork, 10. Mai. Die Stadt Newyork ist von einem Generlstreik des Personals der öffentlichen Verkehrsmittel bedroht. Die Gewerkschaft der Arbeiter und Angestellten der großen Transportgesellschaften, die sich der Bewegung von John Lewis angeschlossen haben, beschlossen, den Generalstreik auszurufen, falls ihre Forderungen nach Lohnerhöhung und Durchführung der Vierzigstundenwoche nicht erfüllt werden. Front der Demokratien angestrebt. Paris, 10 Mai. Die Agentur Radio weiß von einem regen Gedankenaustausch zwischen London und Paris einerseits und den skandinavischen und baltischen Staaten anderseits zu be-. richten. Diese Länder würden sich, ähnlich wie die drei großen Demokratien Frankreich, England und die Vereinigten Staaten, eng aneinanderschließen. IMtttelsSHBrii: in der Schale »nicht genügend". Ich esse ein Schokoladen-Kolo* und alles ist vergessein. Im Schokoladen-Kolo* sind drei Stücke verschiedener Schokoladen (Milch, Milch mit Kaffeegeschmack, Milch mit Haselnuß), jede in ihrem besonderen Stanniol. Die angenehmen und verschiedenen Geschmacks-arteu tragen bei jeder Gelegenheit zur Hebung der Stimmung bei. — Packung zu Din. S.—, 6— und Din. 12.—. KfiAl MI RI M 31 CA ČOKOLADE Unterstützet die flntituberkulosenliga Um ein neues Minderheitenrecht Die Gefetzesanträge der Sudetendemichen Partei im Prager Parlament haben es unternommen, den längst brüchigen politischen und juristischen Gehalt des Minderheiten-rechtes weiter zu entwickeln zu einem wirksamen Rechtsschutz. Es soll nicht mehr allein an einigen allgemein gehaltenen und deshalb dehnbaren Berfassungsgrundsätzen und an Verpflichtungen volksrechtlicher Art auf-gehängt sein, sondern in staatsrechtlicher fester Form gegossen, die wichtigsten Rechts« Beziehungen zwischen den als Minderheit lebenden Volksgruppen und dem übergeordneten Staat eindeutig und klar umschreiben. Wenn der Kern der Anträge und damit ihre reformierende Bedeutung für das europäische Verfassungsrecht in dem Anspruch der Volksgruppen auf Kollsktivrechte, auf Anerkennung der Gesamtheit der Volkszugehörigen gleicher Nationalität als einer mit öffentlichen Rechten ausgestatteten Körperschaft liegt, so könnte es nicht überzeugen, -diese Anträge etwa mit der Begründung ablehnen zu wollen, daß sie den Staatsbeftand auflockern müßten. Ihre erste Wirkung wäre die, daß für die Schlichtung aller ©treu» fälle nationalitätenpolitischer Art, die ja doch die schwerste Belastung eines Staatsgefüges darstellen, von vornherein eine sichere Rechtslage geschaffen wäre. Allein diese Tatsache muß Entscheidendes dazu beitragen, nicht nur aus dem Bewußtsein der Rechtssicherheit heraus die politischen Reibungsflächen und Schwankungen erheblich zu mildern, sondern das Entstehen non Uebergriffen schon in der Verwaltungsinstanz im Keim zu ersticken. Daran ist aber gerade vom Gesichtspunkt des Nationalstaates auch nicht der politische Wert der Tatsache zu übersehen, daß die Anerkennung der Volksgruppen als Träger öffentlicher Rechte die Lösung minderheitenrechtlicher Fragen und Schwierigkeiten int Rahmen des eigenen Staates begünstigt, also die Mög lichkeiten internationaler Belastungen vermindert. Hier liegt ein Angebot zu ehrlichem Ausgleich, diktiert nicht nur von der Vertretung eigener Interessen, sondern auch timt dem Willen beherrscht, das Staatsgeflige zu stützen, Die Volksgruppe als Rechtsperson ist den internationalen Konventionen und ihren mi novitätenrechtlichen Auflagen innerhalb der e uro Pärchen 'Neuordnung nach 1019 etwas begrifflich Ungewohntes. Westliches Denken hat sich mangels eines eigenen ErfahrungZ-fchutzes und ebenso mangels genügender politischer Objektivität als unfruchtbar für ine Entwicklung von Rechtsformen erwiesen, die die Stellung des Minderheiten^• gehörigen nicht nur als Staatsbürger, sondern auch als Angehörigen feines Volkes hätte genügend übersehen und sichern können. Dieses Denken hat als Ergebnis nur das Individualrecht des einzelnen Mindrrhenen-a»gehörig enhinterlassen. Die Unzulänglichkeit dieser Art Rechtsschutzes erweist die ein-' fache, in tausenden von Fällen erhärtete Tat sache, daß die Verfolgung von Ansprüchen aus diesem Individualrecht selbst bei offenen Rechlsklagen häufig an den eisernen Mauern der Verwaltung scheiterte. Sic kann bekanntlich in ihren Zuständigkoitsansprüchcn unersetzlich sein, wenn sie, wie eben in Fragen des Nat i omili täten rech ks recht häusg, von einem politischen Willen getrieben und gedeckt wird. Auf dem Prozeßweg pflegt ein einzelner Minderheitenangehöriger oft nicht einmal das zu erreichen, was für einen Staatsbürger selbstverständlich ist, im besten Fall einen mehr oder minder entsprechenden Ausgleich materieller Schäden, während doch oe-rade viele seiner jchutzbodürftigen Rechtsgü- ter, wie Sprache, Erziehung. Kulturpflcgo nichtmaterieller Natur sind. Dazu wird dieser persönliche Rechtsschutz noch weiter dadurch entwertet, daß für den einzelnen Stand die Persönlichen und politischen Folgen seines Eintretens für sein Recht bitterer und verlustreicher sein können, als der an und für sich unsichere Erfolg des Rechtsweges. Dieser Umstand zwang häufig zum Verzicht auch auf das zweifelhafte Recht zum Rechtsschutz. Daß die Möglichkeiten einer durchgreifenden und rechtzeitigen Korrektur derartiger Verhältnisse durch die gesetzgebende Körperschaft, das Parlament, keine Politische Realität ist, ergibt sich erfahrungsgemäß allein schon aus der mit dem Begriff Minderheiten verbundenen zahlenmäßigen "Überlegenheit der Volksgruppenvertretung. Diese letzte, nur aus normalen Spitzfindigkeiten parlamentarischen, Denkens angreif bare, in der Praxis dafür umsomehr erhärtet Tatsache gibt den sudetendeutschen Anträgen eine weitere Begründung. Eine durch enten Nationalkataster fest umschriebene, in Rech: und Besitzstand gesicherte Volksgruppe kann als einheitlicher Träger öffentlicher Rechte am besten die ungestörte Arbeitskraft, Kulturleistung und Loyalität aller ihrer An gehörigen für Volkstum und Staat organisieren. Wenn das Prinzip der körperschaftlichen Selbstverwaltung int gechlossenen Nationalstaat erfahrungsgemäß die besten Kwäf !e staatsbürgerlicher Mitarbeiter erweckt, so bedeutet es für die Volksgruppe in ihrer Doppeleigenschaft als Teil der Staatsbürger und als Minderheit die beständige Lösung, in der sie in ehrlicher Haltung echte Staats-pe'innung bewähren kann. Prag wird (ich der ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Angebot der Sudetendeutschen nicht entziehen können. Die Imperiums-Feier in Nom Mussolini: „Im Zeichen der Kraft und des Friedens". R o m, 9. Mai. Der erste Jahrestag teil der Gründung des Kaiserreiches wurde in Rom überaus festlich begangen. S. M. König und Kaiser V i f t o r E m a n u e I und Ministerpräsident M u s s o l i n i nahmen das Tefilee von 40.000 Mann Militär-mitiz und anderen Formationen ab. Nach der militärischen Feier hielt Mussolini vom Balkon des Venezanischen Palastes herab eine Rede, in der er u. a. sagte: „Ter crftc Jahrestag des Kaiserreiches ist im Zeichen der Kraft und des Friedens gefeiert worden. Eines Friedens für uns und für alle anderen. Wir wollen auf dem Boden Afrikas dp zivilisatorische Mission Italiens erfüllen. Wenn es notwendig werden sollte, so werden wir dies auch nach, Beseitigung gewisser Hindernisse tun. Indem wir unsere Aufgabe erfüllen, sind wir uns unserer Kixvt bewußt." Vor einer Zollunion Zugostawien-Bulgarien Die bisherigen Vorarbeiten Sassen konkrete Ergebnisse erwarten / Eine Erklärung des Ministers a. D. Vosa Äansw / Vor dem Zusammentritt der gemnOsen Kommission S o f i a, 9. Mai. Der jugoslawische Abgeordnete und Minister a. D. Dr. Vojislav Janjič, der in seiner Eigenschaft als Obmann des Finanzausschusses der Skupschtina die Schaffung einer Zollunion zwischen Jugoslawien und Bul garien praktisch in die Wege geleitet hatte, weilte wiederholt einige Tage in Sofia. Vor seiner Abreise nach Beograd empfing er die Vertreter der bulgarischen und der ausländischen Presse und gab ihnen diesbezüglich eine längere Er klärtmg. In seinen Ausführungen betonte Dr. Janjič, daß intensiv an der Schal- tung einer Zollunion zwischen Jugoslawien und Bulgarien gearbeitet werde. Diese Frage sei so weit herangereift, daß man in Bälde konkrete Ergebnisse erwarten könne. Diesbezüglich habe er längere Unterredungen mit dem Minister Präsidenten Kjuseivanov und Finanzminister Gun je v gehabt. In Kürze werde die gemischte bulgarisch-jugoslawische Experten kommis sion zusammentreten, um die Einzelheiten für den Abschluß der Zollunion festzulegen. Als Grundlage hiezu werde die zwischen Serbien und Bulgarien im Jahre 1905 abgeschlossene Zollkonvention dienen. Am Schlüsse seiner Ausführungen b tonte Dr. Janjič, daß die bulgarisch-!^ goslawischen Beziehungen eine s i c b liehe Verb esserung erfahr® hätten. Auf beiden Seiten werde dara gearbeitet, eine wirkücbe Brmlerscha der beiden Nationen für alle Zeiten 1 sichern. Parallel zu den Zollunionve handiungen seien auch Verhandlung® zur Verbesserung des gegenseitigen P sonen- und Güterverkehrs angebab worden. Die Einigung Rom-Berlin Nach einer Darstellung des „Giornale *)■ Jtalia" Neun Punkte Der wirtschaftlichen und Der politischen Einigung R o ni, 9. Mai. »II Giornale d’ der Bedingung, daß die Bedürfnisse aller I t a 1 i a«, das halboffizielle Blatt Musso Nationen ohne Ausnahme berücksichtigt linis, welches die außenpolitischen Per- werden und daß jede Einmischung in die spektiven des Duce getreu wiederzuge- selbständige Wirtschaftorganisation Ita- beiden Bürgerkriegslagern in Spanien- iiens und Deutschlands bezw. deren Au-1 4, jm d o n a u b c c k e n wünsch®11 haben Italien und Deutschland kew Sonderziele. Sie wünschen, daß das sP nische Volk ohne revolutionären Dru® von oben frei über sein Schicksal ®n scheide, doch wünschen sie Spanien ' einer aus dem Ausland eingescii1cpP^‘ kommunistischen Revolution zu bewa ren Mit Selbverleugnung verfolgen her Italien und Deutschland die Versu® ^ einer friedlichen Vermittlung zwisch 1 ben pflegt, bringt in nachstehenden neun Punkten den Inhalt und Sinn der Einigung dar, die zwischen M u s s 0 1 i n i, C i a 11 0, G ö r i 11 g und Neurath zustandegekommen ist. Auf wirtschaftliche 111 Gebiete wurde erzielt: 1. Deutschland hat sich zur Zeit der tarkie entfällt. Italien und Deutschland ihre Interes sei1 (apolitischer Hinsicht wurde un(^ Bedürfnisse der Donaustaaten anzP erzielt: 1. Italien und Deutschland haben ihre gemeinsame Ansicht über die bestmögliche Organisation des europäischen Friedens. Wenn sich beide Mächte vom Sanktionen freundschaftlich gegenüber j V ö 1 k e r b 11 11 d entfernt haben, so Italien verhalten. Deutschland rangiert daher im italienischen Außenhandel an erster Stelle. Deutschland darf am meisten nach Italien importieren und unterstützt gleichzeitig auch den italienischen Export. 2. Italien und Deutschland werden die Exploitierung Abessiniens in engster Zusammenarbeit betreiben. Nach der ange bahnten gemeinsamen Erzvorkommen-Axisbeutung wird diese Zusammenarbeit auch auf anderen Gebieten neue Formen erhalten. 3. Beide Staaten verpflichten sich, im Donauraum und auf dem Balkan gegenseitig die italienischen bezw. deutschen Handelsinteressen zu respektieren. 4. Was die Anregungen zur Wiederherstellung der Weltwirtschaft betrifft — die meisten Pläne kommen aus Amerika — erklären sich Italien und Deutsch land bereit, daran mitzuarbeiten unter bedeutet dies nicht, daß sie an der Festigung des europäischen Friedens nicht teilnehmen wollten. Im Gegenteil: Italien und Deutschland sind heute bereit, in Verhandlungen über den Abschluß ei-I nes Westpaktes einzutreten in dem Moment, wo der Standpunkt Belgiens bekannt wird und auch die spanische Fra-' ge ihre Lösung gefunden hat. 2. Italien und Deutschland sind der An sicht, daß der Völkerbund nicht die ein-1 zige Institution darstellt, die den Frie-| den verteidigt. Der Völkerb. kann sehr leicht durch eine andere Institution er- passen. denen das Recht der größt!"0 ^ liehen Freiheit eingeräumt wird, selb5 verständlich auf Grundlage der vollste digen Gleichberechtigung, d. h. daß aU,v diese Staaten Italien u. Deutschland Lebensfreiheit zuerkennen. 5. Italien und Deutschland betonen fer- .egen *; schloss«" ner, daß sie im Kampfe Bolschewismus ge^-— ^ stehen. Dieser Kampf hat internatio"^ Formen anzunehmen und hatte bis 3® den Erfolg, daß er auf einige curopäis® . Werte hingewiesen hat, die um i®0 Preis zu erhalten sind. $m Msm lidMtd Große Feierlichkeiten in Skoplj® £K* Sk< setzt werden, die weniger ehrgeizig sein stern, Sonntag, den 9. d. fanden in drd und nicht den Frieden auf der gan ]je aus Anlaß der 25-Jahrfeier der Befv w zeg Welt wird organisieren wollen, ohne ung Südserbiens große Feierlichk®1 tei' faktisch etwas zu erreichen. Diese an de- statt. Vormittags erfolgte die Tauf® s* re Institution wird bescheidener sein im dritten Flugzeuges des Aeroklubs Sk°P^, Umfang ihrer Tätigkeit, dafür aber umso Patin war die Gemahlin des MinistefP ^ wirkungsvoller in den Taten. ) sidenten Dr. Stojadinovič, der g ^ 3. In der S p a n i e n-Angelegenheit zeitig Fahnenpate der Jugendgrupp® uC ——----------------------------- — ' Aeroklubs war. Nach der Fahnenübcrg . Die Explosion des Luftschiffes „Hindenburg (erstes Funkbild aus Mew Vork) fand cm Modeiiwettfuegen statt. wurde im Bett der Preska der Gruno= für das große Stauwehr des neuen ,e, serkraftwerkes gelegt. Die Grundst®1^, gung nahm der Ministerpräsident im ,-y sein der Minister S t o š o v i č und L ,< c a, des Banus Paunovič, des Gen J e č m en i č und zahlreicher Person keiten vor. ^ i. Das neue monumentale Gebäude Gymnasiums in Šibenik ist gestern, # tag, den 9. d. in feierlicher Weise s^üc Bestimmung übergeben worden. Das te,i herrliche Schulgebäude, eines der Sf0.^ä in Jugoslawien, trägt den Namen v/®1 König Alexander I. i. Der Sarajevoer kroatische Gesa ^ chor »Trebevič« hat seine Tournee-^st ihn über Zagreb an die Adriaküste g® j5c hatte, in nachgerade triumphaler beendigt und kehrt heute, Montag, Sarajevo zurück. Die vokalkünstlef1^ gic Darbietungen des seit Jahrzehnten 111 v6r Pflege des kroatischen Volksliedes^.^ dienten Chores haben überall Bestach rungsstürme ausgelöst. In den ^ Unser Fu/Abiid zeigt die riesigen Flammen, die ans dem Heck des bre de--. Luftschiffes schlagen, mächtigen Feuers erkennt man den Ankermast auf dem Flughafen Lakehurst. (Weltbild-M.) Im Schein des o „ _________ In den Kflp, der Zagreber Blätter wie auch de® ^ vinzzeitungen wird in diesem Zusast^ ^ hange auf die mehrjährige Tätigk®1^,,!:' seinerzeitigen Chormeisters H'a Bohinjski hingewiesen, der das jp Niveau dieses ganz beachtlichen 5eiz einer Weise geschaffen hat, die s®y ztlgil' n°n NacMoW'-n am DirigentenoUl jd1 te gekommen ist. Schmeihelhaft ,®e»i langem in Maribor tätigen Herrn Hla-e-t-Bohinjski ist jedenfalls die Tatsache, . man sich in diesem Zusammenhänge e>ner selbst nach 14 Jahren in kroatischen •altern noch erinnert. i- Ein neues Kino in Zagreb. Der Re- ^aurateur Marian šarič hat im Maksi-•r ein Sonderkino eingerichtet, dessen ^Sonderheit darin, daß das Programm Ur die Gäste ohne Entgelt abgerollt wird. *• Roheit. Unter diesem Titel bringt das agreber »Morgenblatt« die nachstehende . Zagreb datierte Mitteilung: »Das hie-§e deutsche Konsulat hat die Reichs-•enstflagge aus Anlaß der schweren Zep-ehn-Katastrophe in Lakehurst auf Halb-t gehißt. Als die Meldung von der Ka-strophe durch Extraausgaben in die ®f"-ntlichkeit gelangten, läutete jemand s Zagreb das deutsche Konsulat an. Auf e Meldung der diensttuenden Beamtin auf ei”e Stimme: Jedan čas.’ Gleich dar-hörte die Beamtin im Hörer einen von einem ^ * 11 g e n Walzer, der Jramniophon herrührte.« tu. Trauungen. In Ljubljana wurden der . ?^ute Fritz N o o t, Sohn des Generaldi turs der Krainischen Jndnstriegesellschaft, - ^Frl. Ruth Fischer aus Javornik, , 'ii,\ Möglicher Verkehrsunfall. Bei Trata Gttv ^?Mnatal in Oberkrain ereignete sich „,Drtnta3 ein schweres Stratzenunglück. iß - ' ejn einer unübersichtlichen Straßenstelle §S>ej Fahrrad zusammen, auf dem sich b-! - 1 *' -55 Frau Maria M a i st e r, sprach ollen oititern des Vereines, vor allem Altbür--e£tifteister Dr. Lipold und dessen Gemahlin ™ie &en Damen Balon, Rapoc und Borst-er den herzlichsten Dank für die Aufopfer-dgsvolle Beihilfe aus. sJ11, Aus dem Aerzteverein. Als Gast des . mtiBorer Aerztevereines hält der Ehef der o- Arm Abteiluug des Krankenhauses in AMjana Dozent Dr. M a t k o einen Vor über die Diagnose der primären, sekun-..^£n und tertiären Kaverne. Der Vortrag . Jet Dienstag, den U. d. M. um 18 Uhr 51 Allgemeinen Krankenhause statt. Alle '•etten Aerzte sind freundlichst eingeladen. nt Volksuntverfität. Heute Atontag um 20 H wird der zweite literarische Abend vergaltet, an dem die slowenischen Schrift-£üer Bogomir B a g a z n a, Eduard tue c k und Božo Vodušek Bruchstücke jHS ihren noch nicht veröffentlichten Werken Rbundener und ungebundener Form zur ^£Aesung bringen werden. !n-_ Die Kaufmannschaft wird darauf auf- geschaffen. Er besitzt zwei Familien des Sumpfbibers oder kleinen Bibers (Nutria) sowie des aus Nordamerika stammenden , Waschbären. Die Tiere sind in ihrem Gehege außerordentlich munter, das ihnen das hw-sige Klima behagt. Abgesehen von den Möglichkeiten der Pelzverwertung ist dieses Pelz tiergehege lokal auch vom naturkundlichen Standpunkt interessant. Die Versuche, bw Herr Seifried hier anstellt, sollen überhaupt Nachweisen, ob sich die volkswirtschaftlich ertragreche Pelztierzucht auch im größeren Ausmaß rentieren würde. m. Stratzenunfälle. Unweit St. JanL am Draufelde stieß Sonntag der Kaufmann Franz Smeh mit seiner Beiwagenmaschine mit einem entgegenkommenden Autotaxi zusammen. Smeh erlitt beim Zusammenprall einen Beinbruch,, während seine Gattin und das Kind unversehrt blieben. Das Motorrad wurde erheblich beschädigt. — Bei der Bahn unterfahrt am unteren Ende der Plinarniška libra prallten der Besitzer Franz B e r- o • - gemacht, daß die heurige Fahrest..-Hp dez Verbandes der Kausleutevereini-oii für das Draubauat Sonntag, den q, d vormittags in S l o v e n j g r a d e c , ^halten wird. Es wäre sehr zu wünschen, i„ Kaufleute an dieser Veranstaltung bei denen eine derartige Wirkung tatsächlich besteht, so kann das nur eine subjektive Abnormität sein, welche zu verallgemeinern höchstens im Interesse der amerikanischen Kaffeeproduzenten stehen kann. — Die für den Schlaf nachteilige Wirkung des Coffeins können die meisten 'Leute an sich selber konstatieren. Auch klinische Versuche und medizinische Forschungen haben die schlafstörenden Eigenschaften von Coffein und coffeinhaltigen Getränken zweifelsfrei ergeben. Oder sollte das Coffein ein Mittel sein, wel ches — ganz nach Wunsch — heute als Mittel gebraucht werden kann um den Schlaf zu finden (Schlafmittel), morgen aber um gerade die gegenteilige Wirkung zu erzielen, also um wach zu bleiben? Es ist bedauerlich, daß derartige unkontrollierbare Behauptungen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihren Weg immer wieder in die Presse finden und Verwirrung stiften über wissenschaftliche Erkenntnisse, die keine Zwei sei mehr zulassen. 4598 Mmß&m REPERTOIRE: Montag, 10. Mai: Geschlossen. Dienstag, 11. Mai um 20 Uhr: »Die Muschel« Ab. A. Mittwoch, 12. Mai: Geschlossen. Donnerstag, 13. Mai um 20 Uhr: »D«" Dollarprinzessin«. Ab. E. hundpflege ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkommnetes ODOL, dessen antisept sehe Wirkung in hervor age dem Maße gesteigert worden st Bakttriologi che und klinische V« rsuche haben flie überlegene bakterizide Wirkung wissenschaftlich erwiesen. bi. großer Zahl teilnehmen. Um . .^£rpflegung und eventuelle Nächtigung 'zustellen, werden die Interessenten er-i>i d ^rc FüUuahme b's spätestens 14. d. j* Kanzlei der Kaufleutevercinigun^ für Hribor-Stadt, Jurčičeva ul. 8, 2. Stock, °° Me ^en- anzumelden. alle einschlägigen Informationen erteilt *„5 Radiosendung für die Auslandostcrre'.- |,y‘ Die Oesterreich sche Radio-Berkehrs-Oer,' Härd für die im Ausland lebenden sJ ^reicher eine Pfingstsendung „Ruf der veranstalten, die ein großes Früh-^Sspotpourri mit Orchester und Gesang {a.n9cn wird. Die Darbietung wird n Bewegung setzen wird. 4m AtzOMSGMÄ Burg-Tonkino. Die Premiere des größten Benjamin Gigli-Filmes »Der Sänger seiner Hoheit« mit Geraldine Katt. »Die Stimme des Herzens« heißt der neue Benjamine Gigli-Film der Bavaria, der den Untertitel »Der Sänger Ihrer Hoheit« trägt. Man hat schon viel über den ursprünglichen und köstlichen Humor des großen italienischen Tenors geschrieben und oft gefordert, ihm Gelegenheit zu geben, sich auch einmal von dieser Seite in einem Film zu zeigen. Nun hat die »Bavaria« mit viel Geschick und Geschmack einen neuen Film mit dem berühmten Sänger gedreht, der eine freudige Ueberraschung für alle Filmbesucher sein wird. Giglis Partnerin ist diesmal die junge, erst 16-jährige Geraldine Katt, eine Schauspie-: lerin, die in diesem Bavaria-Film die gro-; ßen Hoffnungen, die man auf sie nach ihrem Filmdebut setzte, erfüllt. Die Dar-1 steiler der weiteren Hauptrollen sind Gi-| na Falckenberg, Ferdinand Marian, Gustav Waldau, Fritz Odemar, Hubert von Meyerinck, Hertha Hagen, Amedeo Gros-l si und Josef Eichheim. C. H. Martin führt Regie; Dr. Giuseppe Becce schuf die Mu-! sik für diesen Banjamino Gigli-Film »Die Stimme des Herzens«. Union-Tonkir.o. Heute, Montag zum letztenmal der großartige Schlagerfilm »Frauenliebe — Frauenleid« mit Magda Schneider, Svetislav Petrovič, Oskar Sima und dem entzückenden kleinen Peter Bosse. Dienstag folgt der Großfilm »Die i Kameliendame« in deutscher Fassung. Ein prachtvoller Film, der jedermann begeistern wird. g. Todesfall. In Belca bei Dravograd ist der Besitzerssohn Franz V a v k m a n gestorben. g. Schachnratch. Die hiesigen Schachfreunde trugen am 6. d. in Slovenjgradec einen Kampf gegen den dortigen Schachklub aus und unterlagen knapp mit 7)4 : 8V2 Punkten. g. Der Kulturverem in Dravograd wähl-tt in seiner dieser Tage stattgefundenen grün deuden Vollversammlung folgende Leitung: Obmann Propst Munda, Ausschußur gl-eder Bürgermeister Abori, Finanzrespizient Seni- car, Gemeindesekretär Weingerl, Gastwirt und Fleischhauer Kaiser, Tischlermeister Krot majer, Frl. Weisch, und Frl. Kajser. g. Eine Wirtfchastsgenossenschost wurde in Dravograd ins Leben gerufen, die im (Gemeindehaus eine Geschäftsstelle eröffnete. g. Lebensmüde. Am Dachboden des Mesnerhauses in Sv. Duh bei Dravograd wurde die Hausgehilfin Otlilie Hartl erhängt aufgefunden. Eifersucht wirb als Mol'v angeführt. g. Export von Trageseln und Maultieren. Der Gastwirt und Fleischhauer in Dravograd N. Paternus bezog aus dem Banat eine Partie Maultiere und Tragesel, die er mit Gewinn nach Oesterreich ausführt, da diese Tiere jenseits der Staatsgrenze mit keinem Zoll belastet werden. Auf Pferde heben die österreichichen Zobllehörden jedoch einen sehr hohen Zoll ein. b. Magazin Einema. Mainummer. Verlag Stfepan Fraget, Zagreb. Jährlich 10O, Einzelnummer 10 Dinar. Auch diese Nummer zeichnet sich durch schöne unb gediegene Ausstattung sowie reichhaltigen Bilderschmuck auf demGebiete des Ernsten wie des Hunv-ristischen aus. b. Das Geld, Zeitschrift für Kapitalsanlagen. Verleger und Herausgeber: Guisevpo Szekely, Wien, Regierungsgasse 1. Nachfragen aus dem Auslande Auslandinteresse für jugoslawische Produkte Das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstände haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Exportförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewahr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Placierung ihrer Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zuge-stellt wird. Erzeugnisse des Bergbaues: 534 Wien: gereinigte und geschlemmte Kreide. — 535 Newyork City: langfaseriger Asbest. — 536 Haag: Eisen-, Kupfer-, Zink- und Bleierz, Magnesit, Pyrit. — 537 Hamburg: gebrannter Gips, Ziegel. Erzeugnisse der Forstwirtschaft: 52 Wien: Weinberghaue. — 524 London: Klosettsitze, hölzernes Küchen- und Hausgerät, Holzstiele. — 525 London: Stuhlbeine und -lehnen aus Buchenholz (500.000 Stück). Bodenprodukte: 526 Berlin: Vertretung für Heilpflanzen und frisches Gemüse. — 527 Leipzig: Oelsamen. — 528 Brüssel: Heilkräuter. Erzeugnisse des Obstbaues: 539 Berlin: Frisches Obst, Fruchtsäfte. Vieh- und Geflügelzucht: 530 Stockholm: Lammfelle. — 531 Stuttgart: Tierhaar und Häuteabfälle. — 532 Berlin: Wolle, Federn, Roßhaar, Schweinshauer. — 533 Hamburg: Tierhaar. Verschiedenes. 538 Wien: Karbid. — 539 Genua: Rohstoffe und Nahrungsmittel. — 540 Paris: Jugoslawe wünscht in Paris eine jugoslawisch-französische Kanzlei zur Geschäftsvermittlung zwischen Jugoslawien einerseits und Frankreich, Belgien und den Kolonien andererseits zu errichten und sucht Interessenten zwecks Teilnahme an der Gesellschaft. — 541 Basel: Weinhefe, Weinstein. Anmerkungen: 1 Hamburg: Firma wünscht aus Jugoslawien japanische Waren einzuführen und sucht Verbindungen mit Interessenten. — 2 Starnberg (Bayern): billige technische Neuheiten und pharmazeutische Artikel jugoslawischer Provenienz. GünOge QWaussichten Wegen der schlechten Witterung, die bereits gewisse Zeit andauert, würden Befürchtungen geäußert, daß eine Gefahr bestünde, daß das diesjährige Obst schlecht ausfallen werde. Insbesondere befürchtete man, daß der Schnee, der im Laufe des letzten Monats mehrfach gefallen war, das Obst zugrunde richten werde. Der Schnee ist jedoch nicht von Frost begleitet worden, sodaß der Schaden nicht groß war. Im Laufe der Monate März und April ist überhaupt kein Frost in Jugoslawien zu verzeichnen gewesen. Trotz der Schneefälle war die Temperatur durchschnittlich relativ hoch. Im Vorjahr haben Fröste in den Monaten März und April dem Obst großen Schaden verursacht, was in diesem Jahr glücklicherweise nicht der Fall ist. Nach den Berichten der zuständigen Stellen ist der Obststand gegenwärtig ausgezeichnet. Die Aussichten für die diesjährige Obsternte sind jedenfalls bisher sehr gut, viel besser als im Vorjahr. X Weitere jugoslawische Bergarbeiter nach Frankreich! Nach Pariser Meldungen wird Frankreich in den nächsten Tagen die mit Jugoslawien abgeschlossene Konvention über die Beschäftigung der Arbeiter im Berg -bau ratifizieren. Nach dieser Konvention ge- Mßds&kMßte Mts Cßtöß c. Goldene Hochzeit. Dieser Tage feierte her Landwirt Hans D r a -k 5 I c r in Dok bei Hrastnik mit seiner Galt in Maria im Kreis der Familie und der nächsten Ange-Wrigen den 50. Jghrestag der Eheschließung Das Jubelpaar ist heute noch äußerst -gesund und rüstig. c. Abschied. Egon Stoto« Z ows, der bisherige Leiter des Wohnungsamtes in Rogaška Slatina, scheidet in diesen Tagen aus dem Ovtsbereich, um seine neue Stellung in Dobrna anzn-treten. Egon Baron Zoi's hat sich während seiner mehrjährigen Dienstleistung in Rogaška Slatina volle Anerkennung und viele Freunde erworben. Me Beamtenschaft des Bades veranstaltete vor einigen Tagen dem Scheidenden und seiner 'Gattin zu Ehren einen Abschiedsabend. Direktor Malnar richtete an den «Scheidenden herzliche und vom Gefühl tiefster Dankbar-Kit getragene Abschiedsworte. Möge es dem geachteten Ehepaar auch im neuen Amtssitz in unmittelbarer Nähe unserer freundlichen Sannstadt recht wohl ergehen! c. Kunstausstellung. Die jungen 'slowenischen Maler Franz Golob und Alois § u 8 m c l s aus dem Drautale veranstalten im Sitzungssaale der Städtischen Sparkasse eine Ausstellung eigener Werke, die bis zum 18. War täglich van 9 12 und 15 bis 18 Uhr geöffnet ist. Die Ausstellung, die bki freiem Eintritt zugänglich ist, bringt in erster Linie Bilder aus dem slowenischen Dorfe. Golob und Šušmelj sind Schüler der staatlichen Kunstakademie in Zagreb. Die Ausstellung wurde am Sonntag vormittags ■mit einem Einleitungsoortrag des Herrn Prof. Dr. Franz Zijanec feierlich eröffnet. c. Konzertrrbend. Freitag abends gab im großen Saal des Hotels „Union" der französische Geigenvirtuose Robert S o e t e ü 8 im Verein mit dem Kämmerorchester der „Glasbena Matica" in Ljubljana (Dirigent Prof. L. M. Škerjanc) einen 'Konzertabend, der sehr gut besucht war und viel Beifall gefunden hat. Da das Programm dasselbe war wie in Maribor — siehe die Rezension in der „Mariborer Zeitung" vom letzten Sonntag — erübrigt es sich, auf den Abend noch näher einzugchen. c. Aus Mozirje im Sannt«! schreibt man uns: Der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein ist wieder eifrig bestrebt, unseren Markt für die Fremden so angenehm wie nur möglich zu machen. Die alten Kastanienbäume beim Sannbad wurden gefällt und durch junge Akazienbäume ersetzt. Ferner «wird das Bad vergrößert u. verbessert Ans dem Grundstück neben dem Bade, das von der Marttgemom-de dem Verschö- nießen die jugoslawischen Arbeiter dieselben Mechte wie die heimischen und haben bereits nach zehn Jahren Pensionsanspruch. Frankreich wird weitere 15.000 Bergarbeiter beschäftigen, da diese wegen ihrer Tüchtigkeit sehr geschätzt werden. X Spezialwagen für Obst-, Holzkohlen-und Benzintransporte. Die jugoslawische Bahnverwaltung hat sich entschlossen, e'-nc Anzahl von Spezialwagen für den Warenversand in Auftrag zu geben. Es werden 20 moderne Waggons für den Obsttransp.-rt mit Kühlanlagen bestellt werden, die bis zur Exportkampagne übernommen werden müssen. Ferner wird sich der Wagenpark um 15 Spezialwaggons für die Beförderung von Holzkohle und um 40 Benzinzisternen vermehren. X Wolle nur gegen Devisen. Nach einer Verfügung des Finanzministers kann bis auf «weiteres Wolle aus Jugoslawinnen nur gegen freie Devisen ausgeführt werden. Die Valuten sich^rstellungsscheine (uverenje) stellt nach wie vor die Nationalbank aus. X Devisenerleichterungen für de» Besuch der Pariser Weltausstellung. Nach einer Ver fügumg des Finanzministeriums können Jugoslawen, die bis 31. Oktober d. I. nach Frankreich reisen — in erster Linie zum Besuch der Weltausstellung —, gegen Vormerkung im Reisepaß bei den bevollmächtigten Geldinstituten französische Franke^ im Gegenwert bis zu 10.000 Dinar beschaffen. Nach Ablauf dieser Frist kann bei Beträgen von 5000 bis 10.000 Franken die Ausfuhrbewilligung für Frankreich nur das Finanzministerium erteilen. X Der Weinbau der Zukunft. Noch vor 70 Jahren gab es keine Reblaus, keine Pe-ronospora, wenig Oidium usw. Allmählich schritten die Schädlinge und Krankheiten vor und sind heute nur mehr mit hohem Kostenaufwand in Schach zu halten. In der neuesten Nummer der Zeitschrift „D a § Weinla n d" veröffentlicht über die Zukunft des Weinbaues Leopold Palz in Klöch einen interessanten Aufsatz. In der gleichen Nummer sind viele hochinteressante Arbeiten erschien. Unser Leser erhalten gratis Probeexemplare dieser interessanten Zeitschrift vom Verlag „Das Weinland", Wien 1., Tegett-hoffstraße 7. X Ljubljanaer Wehmarkt. Am letzten Viehmarkt wurden nachstehende Preise bezahlt: Ochsen 1. Qual. 5. bis 5.50, 2. Qual. 4.50 bis 5, 3. Qual. 3.50 bis 4.50, Mastkühe 3.50 bis 5, Beinlvieh 2 bis 3.25, Jungvieh 5 bis 5.50, Kälber 6.50 bis 7 Dinar pro Kilo Lebendgewicht. nerungsverein abgetreten wurde, wird eine Parkanlage gemacht, die besonders schön zu werden verspricht. So wird unser Markt nun gleich zwei Parkanlagen besitzen. Ferner wird eine Orientierungstafel ausgestellt werden, die Lehrer Potočnik aus Zagorje entworfen hat. — In der Soteska wird man Heuer auf Hornvipern zu achten haben. Erst kürzlich hatten Arbeiter im dortigen Steinbruch ein Nest mit 9 dieser giftigen Schlangen ausgehoben, die noch in ihrem Winterschlafe lagen. Eine dieser Hornvipern bewahrt nun unsere Volksschule auf. c. Samariterkurs. Der von den Aerzten Dr. Fischer und Dr. Podpečan geleitete und dieser Tage beendete Samariterkurs wurde heuer von 7 Frauen und 21 Männern besucht. Die Schlußprüfungen wurden durchwegs mit sehr gutem Erolge abgelegt. c. Unbekannte Wasserleiche. Am Samstag wurde etwa hundert Meter unterhalb der Levecer Brücke eine männliche Seiche ans der Sann geborgen, deren Identität noch nicht festgestellt ist. Der Mann dürfte etwa 35 bis 40 Jahre alt gewesen sein. Die Leiche ist 165 Zentimeter groß, hat kastanienbraune Haare, schwielige Hände, blaug:ime Augen, ein rundes Gesicht und «war mit zerschlissenem Hemd, grauer Hose, dunkelgrünem Rock und Bata-Schuhen bekleidet. Der Lebensmüde, anscheinend ein Arbeiter, hatte sich erst am Samstag vormittags in die Sann gestürzt. D'ese Feststellung machte der obduzierende Arzt Dr. Podpečan. Die Leiche wurde in die Totenkammer des Umge- bungsfriedhofes überführt und wird :«n jj? tigen Friedhof beerdigt. Personen, die w die Identität des Toten Aufschluß geben neu. werden ersucht, sich bei der HK!^' Stadtpolizei einzufinden. c. Verkehrsunfälle. In Nova vas bei lfe wurde die 62 Jahre alte Schneiders^' tin Aloisia P o v š e von einem RadfaP angefahren und zu Boden gestoßen. Mit ner schweren Kopf- und inneren Verletz^ gen wurde die Verunglückte ins Krankhaus -gebracht. — Auf der Mariborska clj' . verunglückte durch Sturz vom Fahrrads ^ 51 Jahre alte Handelsreisende Robert K ' ö a č i ö aus Vojnik. Der Mann brach.!1, das linke Schlüsselbein. Er wurde ins öf,e liche Krankenhaus gebracht. c. Freiwilliger Tod. Der 46 Jahre g Großbauer Franz P r e g l aus Gradec Litija wurde Freitag früh auf feinem in Gradec tot aufgefunden. Er hakte fenu Leben durch Erhängen ein Ende bcre'-V Der Mann hatte in der letzten Zest -büj chen von (Schwermut gezeigt. Franz vj j, war sehr belesen und als Dichter weit u -die Grenzen feines Dorfes hinaus Selbst in Celje wanderten satirische lnngen des reichen „Gregec" — so m|‘ ^ der begüterte Großbauer Pregl genanm von Hand zu Hand. c. Frecher Diebstahl. Einem Jngevi^ aus Store wurde von seinem OpeliwM der Scheibenwischer entweichet. Der 0*” e nieur hatte seinen Wagen vor das fstch. Cafe „Merkur" gestellt und die Abend ' stellung im Union-Kino besucht. Bei st-Wiederkehr war der Scheibenwischer, der aller Gemütsruhe vor den Augen bes , setzes und der Passanten erst regelrecht montiert werden mutzte, verschwunden. Schäden beträgt rund 200 Dinar. Bäthmäim b, Faktorski Glasnik, Organ der einigung der graphischen Faktoren goslawiens. Nr. 5. Erscheint mono ■ Abonnement jährlich 60, halbjährlich vierteljährlich 15, Einzelnummer 5 nar. Erscheint in Zagreb. b Naš rod. Jugendschrift der Mladju5-^ matica«, Ljubljana, Frančiškanska ulica Schriftleiter: Jos. Ribičič. Erscheint ac mal im jahr und kostet22.50 Dinar o. 2.50 Dinar in neun Monatsraten. AuSo zeichnete Lektüre für die Jugend. b. Jugoslovanska Revija. JugoslovM ski Turista. Doppelheft Nr. 3—4. ^e. prachtvollen Landschaftsaufnahmen. ^ sonders aus Slowenien. Zahlreiche v . beartikel über die hervorragends Fremdenverkehrsorte Jugoslawiens. scheint monatlich in Sušak, Redaktio . Sušak und Ljubljana. Jahresabonneih 100 Dinar. tals> Jab- b. Das Geld, Zeitschrift für KaP1 anlagen. 6. Jahrgang, Nr. 8, Wien resabonnement 20 Schilling. b. »Altmodisch ist fein« finden die E länder, von denen wir immer noch ben, daß sie mit der Maschine s0ZüSf^r den Fortschritt erfunden haben. Und ' all«5 bei machen wir uns keine Vorstellung wie unbequem und fragwürdig ihnen f Neue ist und wie sehr sie das Alte ehren. Zu welchen seltsamen Gewöhn j, ten diese Verehrung führt, zeigt das Heft der »neuen Linie«. Nicht gerade ^ modisch aber dafür wirklich fein is Schiff namens Gud-win, eine ziltl^je' See-Yacht, die auch in diesem Jahre f> der verschiedene Hochseefahrten ü ^ nimmt. Entzückende bunte Bilder un witziger Text führen in den Geist dp Gemeinschafts-Fahrten ein. Die v g0-zeigt Abendkleider, Boleros und Re-d« ^ tes, Jackenkleider, die sich verwa .fi lassen, und neue deutsche Stoffe, re» ^ und artgemäß verarbeitet. — Man ^eip »die neue Linie« (Verlag Otto BeycL .er zig), zum Heftpreis von Mk 1.— in Buchhandlung. (?n£ b. Europäische Revue, begründet ö°rt -st' Anten Prinz Rohan. Deutsche Sertoy stalt, Stuttgart-Berlin. Aus dem L ^ des Maiheftes: Lord Lothian: Englav Deutschland; Josefine Blesch: Zur -lu'i litik der letzten vier Jahre; Constanb dulescu-Motru: Psychologie des ruwa > Volkes; Paul Valery: Der Mensch 11, Muschel; Georg Britting: Die Reit«'" ij«is der Sportwelt Jugoslawiens FußbaMriumph über Ungarn In Budapest: Jugoslawien—Ungarn 1:1 (1:0) In Beograd: Jugoslawien >!—Ungarn II 3:0 (0:0) ®lafer in Tor der Heid des Tages — Lesnik schießt den Führungstreffer in Ser 42. Minute Jugoslawiens Fußballer errangen ge-■iern einen internationalen wertvollen °Ppelerfo1g gegen Ungarn: In Budapest lnußte sich die erste ungarische Garni-Ur> nachdem die jugoslawische Mann-Schaft noch zur Pause mit 1 : 0 in Füh-Un6 gelegen war, mit einem 1 : 1-Un-Ijntschieden abfinden und in Beograd war as zweite ungarische Team gezwungen, ll!t 3 : 0 die Waffen zu Strecken. P *n den Mittelpunkt des internationalen ußballbetriebes rückte gestern der Län-terkampf Ungarn—Jugoslawien in Buda-'Pest. Unter der Tönen der beiden Natio-uaihynmen betraten die beiden Mannhaften den von 20.000 Zuschauern um-1 umten »Hungaria«-Platz. Unter den ^schauern befanden sich auch zahlrei- che So jugoslawische Gäste, die mit einem r nderzug aus Zagreb eingetroffen wa-.Dem Schiedsrichter Barlassina j tal>en) stellten sich die Mannschaften n f°lgender Aufstellung vor: , su^oslawien: Glaser, Hü gl, Matošič, ifhner. Jazbec, Kokotovič, Tirnanič, Lo-Huie, Lesnik, Vujadinovič, Pleše. Ungarn; Szabo, Koranyi, Vago, Lazar, 1,ray, Patolas, Sas, Cseh, Teleky, Szen-geIer- Titkos. jugoslawische in Front bald j §!, Mannschaft war und führte eine Reihe von neu Aktionen durch, doch wurde der Sj,. auch aus den aussichtsreichsten Po-hen vergeben. Die Ungarn rafften 1 dann endlich auf und gingen ener-sch zur Gegenaktion über, sodaß das ■ Soslawische Hinterspiel alles aufbieten st te> um den gefährlichen Attacken andzuhalten. Hiebei zeichnete sich be-nders Glaser im Tor aus, der 1 Held des Tages wurde. Glaser . r’unweise die schwierigsten Bälle und s ,'jhrt ihm der größte Anteil an dem § unen Erfolg. Gegen Ende der ersten chstlhälfte ergriffen wiederum unsere Unner die Initiative und in der 42. Mi-ij e gelang es Lešnik, dem stürzen-ž 11 ungarischen Tormann den Ball noch I eutwinden und ins Goal zu lenken. Mit f>' 0 in Führung ging Jugoslawien in die k. Use- Nach Wiederbeginn waren aber- bald hielt ?.als die Unsrigen im Vorteil, doch kamen dip it ten Ungarn schließlich doch auf und stell-Wj auch in der 15. Minute den Ausgleich ijnrr r her. Die weiteren Aktionen der all5^arn machten Glaser und die beiden f\tQ ^Gchneten Verteidiger zunichte. Uiit .°'niT>aI bot sich Lešnik die Chance, We. e'Uem bravouriösen Sololauf einen Qr' eren Treffer zu erzielen, doch wurde te],Ull,gerannt. In letzter Minute fabrizier-brg ^'e Ungarn noch einen Corner, doch nleL ^c auch dieser ihnen keinen Erfolg Pin r- Schiedsrichter Barlassina war fijr chchktiver Snielleiter, obgleich er sich ÜeßSeine Entscheidungen allzu viel Zeit 'Huhzeitig standen sich in Beograd Garnituren Jugosla- wien Clc*en zweiten l(9n s und Ungarns gegenüber. Der pf- dem 6000 Zuschauer beiwohnten, nahm einen spannenden Verlauf, zumal i sehen das Kräfteverhältnis zunächst völlig aus- krönt, geglichen war. Erst in der zweiten Halb- Team zeit waren die Bemühungen der heimi-1 te der Wettkämpfer erst von Erfolg ge-Mit 3 : 0 ging das jugoslawische als Sieger hervor. Das Spiel leite-Grieche Hadschpulos. „ZelezEars" Giegeszug in der Fußballmeisterschaft „Olymp" 5:1 geschlagen / „Celje" besiegt „Amateur" 3:2 Die Eisenbahner erhöhen ihren Punktevorsprung Die Finalspiele der LNP-Meistersehaft wurden auch gestern fortgesetzt. In Maribor traten als Gegner »železničar« und »Olymp« aus Celje auf, die aber nur zeitweise voll aus sich herausgingen. Die Eisenbahner, die in der ersten halben Stunde die Gäste förmlich in Grund und Boden spielten, sicherten sich rasch einen Vorsprung von 4:0 und machten dann nur selten Miene, am Resultat noch etwas zu ändern. Indessen hatten sich die Gäste soweit erfangen, daß sie auch ihrerseits zur Offensive übergingen und hiebei wiederholt das gegnerische Tor bedrohen konnten. Ansonsten stand das ganze Match auf keiner besonderen Höhe, zumal das ungleiche Kräfteverhältnis allzu kraß zu Tage trat. .Von den fünf Treffern »železničars« erzielte Paul in vier und Turk einen, während der Ehrentreffer »Olymps« aus einem Elfmeter resultierte. Schiedsrichter Miljan aus Zagreb pfiff viel zu viel. Im Vorspiel schlug »železničars« Reservemannschaft die »Rapid«-Reserve mit 1 : 0, während zuvor die beiderseitigen Jugendmannschaften sich mit 1:1 einen unentschiedenen Kampf geliefert hatten. Das zweite Finalspiel, das in Celje vor sich ging, sah »C e 1 j e« und »A in a-teur« aus Trbovlje als Gegner. »Celje« führte das bessere Spiel vor und siegte verdient mit 3 : 2 (2 : 1), obgleich die »Amateure« die längste Zeit hindurch den härtesten Widerstand geleistet hatten. Schiedsrichter Pečar aus Ljubljana war ein schwacher Spielleiter. In der Tabelle führt somit »železu i-č a r« mit 8 Punkten, worauf an zweiter bzw. dritter Stelle »Amateur« und »Celje« mit je vier Zählern folgen. »Olymp« befindet sich an letzter Stelle. Beginn der Tennismann-fchasismeifterfchaften 1937 Verheißungsvoller Doppelerfolg „Rapids" / „Maribor" 4:1 und „Zelezniöar" 5:0 geschlagen Samstag nachmittags wurde als erstes H o 1 z i n g e r mit 6 Match der Tennismannschaftsmeisterschaft 1937 die Begegnung »Rapid«— »Maribor« unter Dach und Fach gebracht. »Rapid« Vertreter, und zwar Ley-rer, Holzinger, Otto und Hitzel konnten wiederum einen schönen Erfolg buchen, der noch zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Einen recht harten Kampf lieferten sich L e y r e r und A 1 b a n e ž e, den der jüngere Albaneže mit 9 : 7, 10 : 8 erst nach härtestem Kampf gewann. Ley-rer hatte wiederum herrliche Momente, während Albaneže noch viel von seiner SicWheit vermissen ließ. Holzinger rang Škapin mit 4 : 6, 6 : 3, 6 : 0 recht eindrucksvoll nieder. Ausgezeichnet spielte Otto gegen Buljowski, den er glattweg mit 6 : 3, 6 : 0 zur Kapitulation zwang. Hitzel befindet sich wiederum in Meisterform u. bezwang T o n-č i č, der sich verbissen wehrte, mit 6 : 2, 6:3. Im Doppel behielten Hitzel- Tknnisfleg gegen Rumänien 5:0-Sieg unserer Tenmsmusketiere / Jugoslawien in der dritten Runde des Davis-Cup %Vagreb ich Kampf '■e, wurde gestern der Davis-Jugoslawie n—R u m ä-Uhs.“ zum Abschluß gebracht, aus dem Sie rc Vertreter mit 5 : 0 als überlegene hsrvorgingen. Schon am Samstag f&geti en-__ K u ku 1 j e v i č - M i t i c, die Carallusis- Schmidt mit % ' 6 : 3, 4 : 6, 6 : 2 gesiegt hatten, ^chst d auf 3 : 0. Gestern schlug zu-U u n č e c den jungen C a r a 11 u- 1 i s mit 6 : 4, 1 : 6, 6 : 3, 6 : 2 und anschließend daran rang P a 11 a d a den zweiten Rumänen Schmidt mit 6 : 4, 6 : 3, 5 : 7, 6 : 0 nieder. Das Endergebnis lautet somit 5 : 0. Jugoslawien rückt somit in die dritte Runde vor und wird voraussichtlich gegen Südafrika zu spielen haben. Auch dieser Kampf wird in Zagreb stattfinden. 1, 6 : 1 gegen Al-baneže-škapin die Oberhand. Das Endresultat lautet somit 4 : 1 für »Rapid«. Die Damenspiele werden später einmal ausgetragen werden. »Rapid« Tennisteam trat gleich tags-darauf gegen »železničar« an und fertigte die Gegner mit 5 : 0 ab. Leyrer gewann gegen Masi mit 6 : 2, 6 : 4, H o I-z i n g e r machte Simčič mit 6 : 0, 6:0 den Garaus, Otto machte desgleichen gegen Paul mit 6 : 0, 6 : 0 kurzen Prozeß und Ernsti überwältigte mit peitschenden Bällen Dr. C i j a n mit 6 : 2, 6 : 1. Im Doppel blieben H i t-zel -Holzinger gegen M a s i - S i m-č i č mit 6 : 0, 6 : 2 erfolgreich und stellten »Rapid« Sieg mit 5 : 0 fest, während »Železničar« die Damcnspiele kampflos überlassen hatte. erzielten fast hintereinander ihre Treffer. Bei »Slavija«, in deren Reihen einige neue Leute mitwirkten, waren vor allem die beiden Flügelmänner Kocbek und Breznik ausgezeichnet. Recht gut war auch der neue Torhüter Vidic, desgleichen die Verteidiger Tomažič und N o-vak. Spielleiter war Schiedsrichter Bergant. Auswärtige Spiele Ljubljana: Austria (Klagenfurt—Ljubljana 2:1. » Zagreb: HAŠK—Budai 3:1. Sušak: Concordia—Orient 3 : 0. Split: Hajduk—Admira 1 : 1 und 2 : 0. Prag: Slavia—Viktoria Pilsen 6 : 2, Viktoria—Žižkov—Nachod 1:1, Sparta gegen Pilsen 2:1, Proßnitz—židenice 3:1, Bratislava—Moravska Slavia 3:1. Kladno—Rusy 5:1. Budapest: Phöbus—3. Bezirk 5:1. Rom: Luchese—Roma 5:1, Torino— Sampierdarena 4 : 0, Milano—Florentina 1 : 0, Novara—Bologna 4 : 0. Paris: Sochaux—Straßbourg 2:1. Cupfinale. Radrennen Zagreb—Novo mesto—Zagreb. Als Qualifikation für das Etappenrennen Beograd—Sofia brachte gestern der Zagreber Unterverband ein Radrennen auf der Strecke Zagreb—Novo mesto und zurück zum Austrag. Als Sieger ging Pro-sinek in 4:46.28 hervor, Zweiter wurde Pokupec, die nun beide Zagreb im Etappenrennen vertreten werden Grazer Fußballsensativn Am Mittwoch, den 19. Mai wird in Graz das seit Jahren bedeutungsvollste Fußballspiel stattfinden. Es tritt die Steirische Auswahlmannschaft der englischen Berufsspielermannschaft Chelsea entgegen. Das letzte Spiel einer englischen Bc-ruftsspielermannschaft, und zwar der Bolton Wanderers, der damaligen Mannschaft des auch in Steiermark bekannten englischen Trainers Timmy Hogan ist im Jahre 1913 in Graz gegen den GAK vonstatten gegangen. Das Spiel war ein besonderes Ereignis und hatte Masssenbe-such zu verzeichnen. Nach dem Fehlschlagen des vorigjährigen Engagements von Bradford ist es heuer gelungen, für den erwähnten Tag die Londoner Mannschaft Chelsea zu gewinnen. Chelsea gehört der I. Liga an, die Mannschaft ist hohe Klasse. U. a. wurde die berühmte Londoner Mannschaft »Arsenal«, der oftmalige Meister und Cupsieger, erst vor 14 Tagen 2 : 0 besiegt. Der Tormann von Chelsea Wood-ly ist der Tormann des englischen Nationalteams, das im Monat April gegen Schottland gespielt hat. Die Mannschaft besteht, wie die eingelangten Bilder zeigen. aus durchwegs großen, starken, sportgestählten Männern. Einige sind Hünen an Gestalt. Madte-pMQetmm Oesterreich - Schottland 1:1 In Wien erzielte gestern vor 60.000 Zuschauern die österreichische Fußballauswahlmannschaft ein 1 : 1 (0 : 0)-Unentschieden gegen Schottlands Landesrepräsentanz. Die Wiener kamen in der 31. Minute der zweiten Spielhälfte durch J e-r u s a 1 e m in Führung, doch glich vier Minuten später Walker aus. Das Spiel leitete der belgische Schiedsrichter L a n-"enus. Die Fußball Meisterschaft der 2. Klasse Auf dem ehemaligen »Svoboda«-Platz schlug gestern die »Slavij a« aus Pobrežje den SK Ptuj mit 7 : 1 (6 : 0). Die Heimischen waren insbesondere in der ersten Spielhälfte stark überlegen und Dienstag, 11. Mai. Ljubljana, 11 «Schulfunk. 12 Schallpl. 18 Lieder aus Istrien. 18.40 Phil. Bortrag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Schallpl. 20.20 Hörspiel. — Beograd, 18 Volkslieder. 19.30 Nationalportrag. 19.50 Slow. Lieder. 20.30 Konzert Prag, l?.25 Kammermusik. 18.10 Deutsche Sendung. 19.25 Filmstunde. 21.05 Litauische Musik. — Zürich, 19.15 Gesund-heitsvortrag. 19.40 Ländlermusik. 20 Heimatsendung. — Budapest, 19.20 Zigeunermusik. 21 Tanzmusik. — Paris, 19 Gesangssoli. 20Heitere Sendung. London, 18 Tanzmusik. 21.10 „Carmen", Oper. — Mailand, 17.25 Kammermusik. 21 "Othello", Oper. — Wien, 7.10 Frühkonzert. 12 Mittagskonzert. 16 Schallpl. 17.30 Liedervorträge. 18 Borträge. 19.40 Bunte Stunde. 20.40 Lustspiel. — Deutschlandsender, 18 Volkslieder. 19 Fröhliche Klänge. 20.10 Konzert. — Berlin, 18 Konzert. 19 Schallpl. 20.40 Lustspiel. — Breslau, 17 Konzert. 19 Hörfolge. 20 Sinfoniekonzert. — Leipzig. 17.10 Konzert. 18.30 Hugo Wolf-Lieder. 19.20 Hör folge. 20 Bunter Wend. — München, 18 Konzert. 19 Blasmusik. 20 Frühlinspot-pourri. Gedenket der Antituberkulosen-Liga! fik dieUütiee H. Mohntorte. 31 dkg Margarine werden mit 24 dkg Zucker flaumig gerührt und nach und nach 7 Dotter, 13 dkg geriebene Nüsse, 24 dkg geriebener Mohn sowie der Schnee von 7 Klar leicht eingemengt. Dann, wird vie Masse kühl eine Stunde gebacken. H. Speckkuchen für vier Personen. Der gekochte Schinkenspeck, den man be'-m Zuschneiden des Schinkens gewinnt, läßt sich vorzüglich zu diesem Speckkuchen verwerten. Der Speck wird klein-würfelig geschnitten und beiseitegestellt, Aus 14 dkg Mehl, 3 dkg Butter, 1 Ei, 3—5 Eßlöffel voll Milch, 1 dkg Germ sowie einer Prise Salz wird in einem Weitling ein zarter Germteig abgeschlagen. Eine Tortenform wird nun einen Zentimeter dick mit diesem Germteig ausgefüttert und der Teig an allen Sellen gleich-gedrückt, dann mit dem Schinkenspeck dicht bestreut und zum Aufgehen marmgeftellt. Dann bestreut man ihn mit grobem Salz und Küm- mel und bäckt ihn in einem heißen rasch gelb und serviert ihn warm. Der des gebackenen Speckkuchens soll im gehn -neu Zustand nicht höher als l1/* cm st®-Auch gibt der Speckkuchen ein ausgezeichn -tes Frühstücksgebäck. IEDREI MUSKETIERE , • ' - W x« üL" se" &1& VN- iitfF-ir)'p~iiTVii - -it Durchschaut Athos und Aramis fanden bald das kleine Boot, das sie zur Schaluppe bringen sollte, und ungeduldig rief Aramis aus: »Wenn Winter nur nicht zu lange auf sich warten läßt!« »Die Herren werden entschuldigen, aber vielleicht vermute ich nicht zu Unrecht, daß die Herren von Paris kommen. Ist es vielleicht wahr, was das Gerücht sagt, daß Ma* zarin demissioniert habe?« »Nein, noch nicht. Aber das wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, denn man sollte meinen, das seine kleine Schar sich nicht mehr lange mit leeren Versprechungen abspeisen läßt« ■Er ist also weder geflohen noch gefangen gesetzt.« »Nein, nicht das ich weiß.« ■Ich danke Ihnen für Ihre Freundlichkeit.« sagte der junge Mensch und entfernte sich, nicht ohne einen letzten untersuchenden Blick auf die beiden Edelleute zu werfen. »Mir scheint, es war weniger klug, sich mit deni jungen Menschen in ein Gespräch einzulassen,« meinte Aramis. »Es sollte mich gar nicht wundern, wenn er ein Spion wäre.« »Wärest du nicht so unvorsichtig gewesen und hättest Lord Winters Namen genannt, hätte er sich kaum an uns gewandt. Aber sag mir mal, kam dir sein Gesicht nicht bekannt vor?« »Wahrhaftig, da hast du recht! Diese schmalen zusammengekniiffenen Lippen, diese kalten durchbohrenden Augen, die dem Verstand auf Kosten des Herzens zu dienen schienen .—, Das muß Myladys Sohn sein!« »Aber du lachst ja, Aramis!« »So, tu ich das? Nun, das hat nichts zu bedeuten. Aber ich will dir gestehen, daß ich die größte Lust hätte, die Drachenbrut hier ohne große Umstände aus dem Weg zu räumen.« »Wirklich? .Aber da kommt ja Lord Winter, wir wollen machen daß wir weiter kommen.« ' isldetlUnwidk Roman von Bernhard Lonzer Copyright by Gustav Neugebauer, Prag I- 59 „Ich «hoffe, daß wir es alle beide nicht zu bereuen haben werden, Irene. Wir wollen uns vornehmen, uns recht gute Kameraden zu sein, nicht wahr?" Langsam kehrte die Farbe in Irenes Gesicht zurück. Sie hob die schweren, dunklen Wimpern von den schmerzhaft brennenden Augen. „Ja, das wollen wir, Rainer", sagte sie tapfer. Das jäh aufquelleude Sturmgefühl, das ihn wieder überkam, gewaltsam zurückdrängend, beugte er sich stumm über ihre Hand. Zwischen Buenos Aires, der.stolzen Haupt stadt von Argentinien, und einem kleinen, bescheidenen .Heidedorf soll nach Ansicht man cher Leute ein erheblicher Unterschied bestehen. Dieser Auffassung war auch der junge Mr. Sundermann, der sich eben -anschickte, den kleinen Dorfgasthof zu 'betreten. So sehr war er von feiner Uebeuzeugung durchdrungen, daß man es ihm schon auf zehn Schritte -ansah. Tadellos von Kopf bis Fuß gekleidet, - mit wohlgenährten, rissigem peinlich sauber rasiertem Gesicht und stolz wie ein spanischer Grande, betrat er die Gaststube mit -dem guten Gewissen, -das ein wohlgefüllter Geldbenkel seinem Besitzer «u verleihen pflegt. Warum sollte Sundermann jmt. kein gutes Gewissen haßen! Besaß sein Vater doch die angenehme, von jedermann gebührend geschätzte Eigenschaft, einer der reichsten Männer von Buenos Aires zu sein. Die unbestreitbare, einleuchtend nahe Verwandtschaft mit dem Pater bedingte naturgemäß, daß solche Eigenschaft auch dem Sohn anhastete. Wer -es )mr doch ein kleiner Unter« Wieds dabeic Während Sundermann -sen. trotz seines Reichtums im Grunde ein einfacher M-ann geblieben >war, vertrat der Junior dig.unerschütterliche Uebecheugung, daß Reichtum, auch -der nicht selbst erworbene, den Menschen verpflichte, sich als etwas Besonderes -zu fühlen und dementsprechend auf -zutreten. Mit dem Gefühl unglaublicher, unerhörter Zumutung, das etwa einen leidenschaftlichen Liebhaber von echtem, perlgrauem Kaviar befällt, wenn er plötzlich gemeinen ■Heringsrogen vorgesetzt bekommt, betrat ‘ Mr. Sundermann die niedrige, ein wenig verräucherte Gaststube. Er war immerhin ehrlich genug, um einzusehen, daß er niemanden einen Vorwurf machen konnte, da er sich aus eigenem Antrieb entschlossen hatte, den GasHof aufzusuchen. Aber die fei neu Ldbensgewohnheiten so ganz und gar widersprechende Umgebung -gab doch ein Recht, wenigstens einen allgemeinen Borwurf zu erheben und ihn 'auch durch eine entsprechende Miene zum Ausdruck zu bringen. Und das tat Sundermann -auch mit vollendeter Meisterschaft. Mit steifer Vorsicht schlängelte er sich cm Meinet Avmee Kleine Anzeigen kosten SO Para pro Wort In der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar / Die Inserateneteuer (3 Dinar bis 40 Worte, 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine klein® Anzeige betrögt IO Dinar / Für die Zu« Sendung von chlffr. Briefen Ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen t Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar in Postmarken beizuschHessen Ifeesäuedenee Frau Zipka Volavšek bedauert, Familie Čelan verleumdet zu haben. 4916 Bandsäge kauft Obran ka 15. Ž66- veekoufen Los- 4927 Auto, Opel, Olympia, 2000 km — also fast neu, ist preiswert zu verkaufen. Zu besichtigen Sonntags von 10 bis 11, Wochentags von Al bis 1 Uhr Garage Völker. 4762 Größere Partie Scheiterholz (Buchen), trocken, abzugeben. Schröck, Bresternica b. Kamnica-__________________4909 Hochprima Sortenwein, Burgunder und Rhe-inriesling, hat zu verkaufen Leopold Slawitsch. Ptuj, Weingarten-besitzer. 4918 Schreibmaschine, sehr gut er halten, um 1200 Din. abz-uge-ben. Hofer, Maribor. Gosposka 46. 4920 Ä» vernieten Möbl. Zimmer Krekova 5-1. 491-1 Vermiete kleines Kabinett im Stadtzentrum. Adr. Verw. 4912 Zimmer, Küche. Kammer, Kel ler, Holzlage, etwas Gemüse garten sofort zu vergeben. Gasthaus Sande, Sv. Peter bei Maribor. 4913 Separ. möbl. Zimmer, ßa benützung, sofort. Melje fVg sonova 20._____________ Zwei Zimmerherren wer,^ S in ganze Verpflegung auiC ' ! nommen. Tržaška c. ?•' | rechts, gegenüber Arbeite ' I bäckerei.__________ ! Schönes, sonniges, wöblieri-Zimmer, Parknähe, sofort ^ vermieten an 1 oder 2 P®!v neu. Adr. Verw. ^ Mtieugesudrt _ Sehr schönes, reines, möbl. Zimmer (Bahn-, Park-, Zentrumnähe) Cankarjeva 14. Hochparterre links. 4814 Zweizimmerwohnung zu vergeben Tvorniška 24. 4921 Wohnung, Küche u. Zimmer, per 1. Juni zu vergeben. Koseskega 22. 4923 Für 2 Herren Wohnung und Kost zu vergeben.. Preis Din 400. Koroška 26-1, Tür 8. 4924 Netter Arbeiter bekommt Schlafstelle. Grajska u-1. 2*11. 4928 Leeres Zimmer an einen Herrn ab 15. Mai zu vermieten. Adr. Verw. 4925 Köchin geht als Wirtschaf rin zu älterem Herrn. Am ge unter »Vertrauensvoll« . die Verw. Offene Siebten Suche Mädchen aus gutes* Hause zu einem 4jähr. 1 derl. Mit Lichtbild und KeI, AngeooN renzen versehene nebst Gehaltsansprüchech Dragan Stern, Miokovice an :V® (Savska banovina). 4701 als Directri^ kleinen Adria einer unter Junge Dame zur Führung Pension an der oberen gesucht. Angebote u« 46183 an Publicitas. Z42r 4749______________________-■ Lehriunge mit kleiner Alatu1^ für Textilbranche sofort sucht. Adr. Verw. Sind Sie Mitglied § der Antituberkulosenlisp; jj\ ffjjj BM1I1 UEJOffi, Talteiatiioi ata 13 Telephon -TUNG! ISCHLS Kunstfreunde 200 wunderschöne Ölgemälde ab heute werden VERS-— DERT zu spott billigen Preisen. Bitte überzeugen sie sich. Ausstellung UNION SAALE. aSjl» eingeführt, mit entsprechender Garan > J « 'w l.'&i werden für Maribor und Umgebung sowie Celje u ^ Umgebung gesucht. Gef. Offerte mit Referenzen sind zu richten an: Sentas Walzmühle HESSLER & CIE. A. G. SENTA (Bačka). den beiden in -der Nähe der Tür stehenden Tischen vorüber, an denen einige einfache Leute beim wohlverdenten Dämmerschop-pen saßen, und sah sich nach einem geeigneten Platz um. Mit bedeutendem Mißfallen stellte er fest, daß keiner der übrigens blitzsauberen, weißgescheuerten Tische mit einem Tuch gedeckt war. Der Wirt, weit und breit als der „grobe Büchner" bekannt, hatte sofort sein Urteil über den nicht sehr willkommenen Gast gefaßt. „Tische und Stühle sind massig da!", rief er von der Theke her. „Aber Tischtücher müßt ihr euch mitbringen, wem: ihr welche haben wollt." Ein kerniges, von Schadenfreude nicht ganz freies Lachen klang von den beiden Tischen -an. der Tür her. Sundermann bli-eib unwillkürlich der Mund offen stehen. Er zog erstaunt und beleidigt die Augenbrauen in die Höhe. Aber ■er schien sich plötzlich zu besinnen, offenbar hielt er es für angebracht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Ein breites Lächeln, das, weil es unnatürlich war, beinahe wie ein Grinsen wirkte, zog über sein sonst nicht häßliches Gesicht. „Wundervoll, mein Lieberl Sie sind ein Original. Das gefällt mir —", sagte er mit leicht fremdländischen Akzent und ließ sich nieder, wo er gerade stand. Ohne daß er noch an das fehlende Tischtuch zu denken schien, stützte er den Ellbogen auf den Tisch. „Ein Glas Mer, wenn Sie so gut fein wollen. Und dann möchte ich auch etwas zu essen haben." Stumm nahm der Wirt ein Glas von dem Brett an der Wand, schifte und füllte es. „Roastbeef oder Rumpfsteak — damit ist natürlich nichts zu machen", sagte er, wäh- rend er das Glas auf den Tisch stellte. ^ Sundermann winkte mit einer grostv11, nachsichtigen Geste ab. te „So viel Umstände wollen wir uns 9^ abend auch gar nicht machen. Eine am u feige Portion Landschinken und ein Pfl „ gekochte Eier — das genügt vollkomin^' Er erinnerte sich nicht, schon jemals einfach gegessen zu haben, aber es i',nich ganz den Anschein, als ob es ihm vortr-- l-ich schmeckte. Ohne mit dem Wimper.^ zucken, biß er mit seinen starken, lVC ^ Zähnen herzhaft in das ungewohnte, iie Landbrot. _ ^ Die an dem einen der beiden Tische der Tür sitzenden Gäste zahlten und 5ir,-Le -wieder. An dem zweiten Tisch wurde ' Skatkarte verlangt. Das kam Sünderin 1 sehr gelegen. ^ „Ein reizender Ort", sagte er anschew. begeistert, als der Wirt wieder zurück! „Ich hätte die größte Lust, mich ein P' Tage hier aufzuhalten. Könnte man 5 tuell ein Zimmer bei Ihnen haben?" „z, In dem Wirt wurde das Gesast^ interesse wach. Im allgemeinen machte mit so einem aufgeblasenen Burschen )'■ viel Federlesens, aber wenn es sich nahm man' das Geschäft natürlich st« Der Mann sah nach Geld aus, man ( -ja seine Erfcchrung, und er würde V ohne Widerspruch einen anständigen > zahlen. - g i Der „grobe Büchner" zeigte sich um einige Grade zuvorkommender. f(Tje „Gewiß, kann der Herr haben. Id) ’u" ständig ein besseres Zimmer in Bereits»)-„Das heißt —", hielt Sundermanii ()t hin, während er gemächlich einen den Mund schob, „ich muß erst sehen. ^ habe erst noch einiges zu erledigen, uw> ,. von wird es abhängen, ob ich mich *a hier aufhalten kann." Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — »Mariborska tiskarna« in Maribor. -Beide wohnhaft in Maribot, Für den Herausgeber u. den