Nr. 178. Samstag am 5. August 1865. Die „Vaibachcr Zeitung" »scheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tNglich, ,md lostet sammt den Beilagen tm Comptoir ganzjährig n fl.. halt,-llihrlg 5 fl. eo lr., mit Kreuzband im Comptoir »lMZj. 12 fl., haloj. e fl. Fllr die Zustellung m's Hau« find halbj. 50 tr. mehr zu entrichten. Mlt der pofi portosrel ganzj., unter Kreuzband und grr druckte, «dress« ib fi., halbj. 7 si. 50 tr. Insertlon«geblll)r fllr eine Garmond«Tpaltenzeilt oder den Ncmm derselben, ist für Imalige Einschal« Wng 6 tr., für 2inalige 8 tr., fllr ömalige 10 kr. u. s. w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 tr, fltr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zn rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1st. 90 lr. lttr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für » Vlal und 90 kr. für 1 Mal lmit Inbegriff be« InsertionSfinnpele). ^^^H^^v^^v^/v^ /^^H^ ^^H^A^^T« Ämtlichei- Theil. ^e. l. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Juli d. I. die an der Uniuersilät zn Pcst erledigte Lehrkanzel der praktischen Medizin nnd medizinischen Klinik für Aerzte dem ordentlichen öffentlichen Professor dieser Universität Dr. Johann Wagner allcrgnädigst zu verleihen geruht. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Eutschlicßuug vom 21. Juli d. I. das Mitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften Hermann Vumb^ry znm Lehrer der orientalischen Sprachen an dcr Pester Uuivcrsität allcrguädigst zu ernennen gcrnht. Dcr Staatömiuistcr hat die am katholischen Gymnasium z»l Tcschcn erledigte Lchrerstellc für Philologie dem Gymnasialsupplentcn zu Böhmisch-Lcipa Franz H übne r verliehen. Am 3. August 1805 wurde in der k. k. Hof. und Staatödruckcrci iu Wien das XVIII. Stück des Rcichsgcsetzblattcs ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 55 das Gesetz vom 10. Juli 1865 iibcr die den Austallcn, wclchc Kreditgeschäfte bctrcilicu, zu ae< währenden Aüönahmcn uon den allaenicinen Bc» stimmmiacn dcr Gcschc iidcr die Gebühren von Rechtsgeschäften, Urkunden, Schriften nnd Amtshandlungen, wirksam für daS ganze Reich; Nr. 56 dcu Erlaß des Fiuauzmiuisteriumö vom 27. Juli 1865 in Betreff dcr Vorsichten, damit die Stcucrrcstitulion nicht für inländisches, in den Zollaueschluß von Istricn nnd auf die quarncri-scheu Inseln verführtes Bier geleistet werde; Nr. 57 den Erlasi des Ministeriums dcr auswärtigen Angelegenheiten vom 31. Juli 1805, womit das zwischen dcr k. k. österreichischen Regierung und dcr Regierung dcr vereinigten Fürslcuthümcr dcr Moldau nud Wallachci getroffene Ucdcrcinkom« inen in Betreff dcr Behandlung dcr gegenseitigen Deserteurs, KonskriptionSflüch'tlinge lmd Vagabunden kundgemacht wird, gillig für das ganzc Reich. Vom l. k. Nedaktions-Vnreau des Rcichsgesetzblattcs. Richtmnllicher Theil. Laibach, 4. August. Was wir iu unserem gestrigen Telegramme an< gedeutet haben, ist hcntc Gegenstand dcr Erörterung dcr meisten Wiener Journale. Die schlcswig-holstcl' nischc Frage scheint demnach in eine ncuc Phase gc< treten zu sein, denn obwohl über die ncnesttn dies» fälligen Unterhandlungen dcS Wiener und Gcrlincl Kabinctö Bestimmtes noch nicht bcknnnt ist, so schein, doch durch die Mission dcs Grafen Bloomc, dcr bcauf. tragt war, in Gastciu jcnc Zugeständnisse zu wiederholen, welche in dein österreichischen Memorandum von, 10. Juli prazisirt siud, und zugleich die Erlläruuo beizufügen, daß das kaiserliche Kabinct mit dicseii Konzessionen au dcr Grenze dcö Möglichen angclang« fci — wie die „Ocslcrr. Ztg," schreibt — eine Vcr> ständigung hierüber noch nicht z« Stande gckomlnci, zu sciu. . ^ .,, ... Dcr „Presse" wlio nbcr dlcsc Angelegenheit vol! ihvcm Paristr Korrespondenten Nachstehendes geschrieben - Alles was hin' nur einige Kcuuluiß uou dc> auswätti'gcn öage hat, ist darüber einig, daß die Sendung des Grafen Vloomc nach GaMn einen cntschcl-dendcn Wcndepnnlt in der an Wendungen und Win. düngen allerdings sehr reichen Herzogthümcrfrage bezeichnet. Vor acht Tagen noch glaubten die Freunde dcS europäischen Friedens an der Nachgiebigkeit Prcu-ßcnS nicht verzweifeln zn sollen; bald darauf hörte mau wieder von dcr „dauerudcn Ncgcluug dcS Eou-domiuiumS" sprcchcu; hcute liegt die Sache schon so, daß, wenn die Mission des österreichischen Diplomaten ohue Erfolg bleibt, die crustcstc Eventualität auch die nächste ist. Zum zwcitcnmalc droht eine Angelegen-hcit, wclchc Deutschland und nur Deutschland angehört, einen europäische» Charakter cmznnchmen und den Frieden und die gegenwärtige» Bcsitzucrhältuissc unseres Wcltthcilcö iu Frage zu stcllcu. Preußen kann die direkte oder indirekte Einverleibung dcr Hcrzogthü-mcr auf friedlichem Wege uicht durchsctzeu; es verharrt bei scincn hierauf abzielenden Forderungen vom 22. Februar; die Verlängerung deS gcgcnwärtigcll Pro-visormms widerspricht dem Interesse aller Bcthciligtcn nnd ist ans die Dauer völkerrechtlich unmöglich — was bleibt also übrig, als dcr Appell au die Wnffcn, oder an die Entscheidung dcS Auslaudes?" Wir dürften gcwiß in dcn nächsten Tagen Bestimmtes über diese Angelegenheit erfahren, denn wir stehen jedenfalls schon vor dcr Entscheidung uud sie ist wahrscheinlich in dicscm Augenblicke schou getroffen. Oesterreich. ,^ ^«5"'"^ l- Annllst. „Domobran" beantworte« ' ^.^'^ i5l-age: ,,Was wolle» wir und mit wem?" nachstehend: W.r halte,, daf.ir, daß Oesterreich snr die LebenSefislenz und den Forlschritt der slavischen Stämme cine Nothwendigkeit, und daß unserer (süd-slavischen) Entwicklung der Magyare, Türke und Italicucr ein gefährlicher Feind sei, weshalb wir die Erhaltuug Oesterreichs als eines Einheitsstaates, der, in dieser Beziehung neutral, uns Gleichberechtigung bietcu tauu, und als einer schützende» Weltmacht aus allem Herzen wünschen müssen. — Wir wünschen, daß das Vcrfassungölcben in Wien ebenso befestiget werde, als bei uns uud iu Pcst, anerkennen die gemeinsamen ReichSintcrcsscn und wollen für deren gleichberechtigte Behandlung eine zweckentsprechende Form ausfindig machen; uud sollten wir auch nicht , sür die sofortige Zusammensetzung cincö auch vou Baron Eötvös perhorrcszirtcu Zcutralparlamcntcs sein, so halten wir einen sogenannten „uugarischcn Reichs' tag" iu Pcst noch weniger für passend — dcun wcmi ' dcu Magyaren ein Zcntralparlamcnt in Wien ge< fährlich ist, so ist es nnS Slaven dcr so gerühmt« nud frcisinuige Pester „Reichstag" nicht miuder. Ei ist sehr naiv von Baron Eölvös, wenn er von uni erwartet, wir werden die uns dargebotene Gelegenheit , unter der Krone des heil. Stefan zu Grunde n gehen, als cinc Gnade ansehen und ergreifen. Solltcr die Magyaren ein Ucbcrgewicht bei dcr Regierung in . Wicu erlangen und ihre Zwecke erreichen, so dürftc . heule odcr morgcu der iiönig von Ungarn in Pcs< - mächtiger sein, als der österreichische Kaiser in Wien, I Wir wollen cinc Verständigung mit dcr Krone unt . werden an dcr Behandlung dcr gemeinsamen Ange< , lcgcnhcitcn — jedoch nicht auf oltrohirtcr Gruudlag« i — sondern nach ciucr sclbststäudig vereinbarten Mo< , dalität lhcilnchmcn, — aber wir wollc» um lciucl, i Preis ciuc Ncal-Uniou mit Ungarn'. ! — „Narodnc Nouinc" bringcn eine Spczifizi. > rung dcr in Kroatien U)äUgcn yoWschm Parteien. , Darnach habe unzweifelhaft das Ucbcrgcwicht di« sclbstständig-nationale Partei; nach ihr erhebe ihr« ! alte Fahne dic aniinatioualc magyaronischc Partei unl ^ am schwächsten scheine die sogcuanutc Regicrungspartc, - zn sein. Icdc dieser Pmtncn hadc wicdcr cigcm > Schattirnugcu. Die crstc zerfalle iu die unbedeutend, - Partei dcr Ultranatioualcn uud in die freisinniger ' Nationalen odcr nationalen Fortschrittsmänncr, Di, Ultranationalen verlangen rücksichtslos die Bcfcstignng dcr alten Sclbstständiglcit, in deren Genusse sich die Vorfahren uulcr ihren Köuigcn befanden. Die frei« sinnigen Nationalen hingegen verlangen unter Abtretung verschiedener Slaatsinlcresscn au die monarchische Regierung vor Allem eine freie Entwicklung der Na» tionalität und die ganze Autouomie in allen inneren Angelegenheiten. Die Zahl der Anhänger dieser Partei fei die stärkste. Diese beiden Parteien jedoch verlangen außer der Autonomie noch die Rcintcgrirung dcS Territoriums dcs Drciköuigreichcs. Auch die Ma> gyarouen zerfallen in zwci Partcicu, indem die Einen unbedingte Anhänger dcs Rcalverbaudcs mit Ungarn seien, die Anderen jedoch gewisse, die Unabhängigkeit deS kroatischen Volles garantircndc Aedingnngen stel> lcn. Von der Regierungspartei, wozu die Bcamlen-welt, ein Theil dcr friedliebenden Bürgerschaft, sowie die iu der Grenze gewählten Vertreter gehören, dürften nach dcr Meinnng der „Narodne Novinc" Viele zu einer Fusion mit der stärksten Partei dcr fleisin» nigen Nationalen geneigt sein. — 4. August. Wie dcr ,Fut. list" meldet, starb in Dalmalicn dcr hochw. Hcrr Bischof Philipp Domini! Bordiui in seinem 100. Lebensjahre. Wie aus Lemberg gemeldet wird, hat der Statthalter vou Galizien eiucn Aufruf zu mildthä« tigcn Gaben für die durch Feucrsbrünsle in den Städtchen Zborow und Ehodorow, dann in der Stadt Buczacz verunglückten Einwohner erlassen. Aus dieser t Kundmachung ist zu cntnchmen, daß in Buczacz alleill zl0() Hä»,scr verbrannt, 10(X) Familien verun« alilctt sind, viele Waaren- und Gelrcidevorräthe zer. stört wurden. Ferners wird gemeldet, daß dcr Ber« lust dreier Menschenleben zn beklagen ist. Ausland. Verlin, 2. August. Die „Prov.. Corr." mel. dct: Das Ncchtsgulachtcn dcs Kronsyndilales wird jetzt dem Köuigc vorgelegt. Zuucrlässigc Mitthciluugcn darüber werden baldigst veröffentlicht werden löuncn. "- Bezüglich dcr Verhaftung May's und Ausweisung Frcse'S bemerkt dasselbe Organ: Der preußische Zi-vilkommissär hatte dringende Veranlassung, die ihm zu ^ Gebote stehenden Mittel gegen „preußische Untcrtha» nen" zu gcbranchcn, wclchc durch Wühlcrcicu in Wort > und Schrift Vcrräthcr cm dcr Sache dcs cigencn Va» terlandcS wnrdcn. l Nom, 2<>>. Juli. Das nächste Jahr im Monat ' Juni wird die feierliche Heiligsprechung des sel. Erz- : bischofs vou Plocz Iosaphat Kuncziewicz, der von > dcn Russen gemartert wurde, stattfinden. Zugleich ! werden auch dic französische Selige Gcrmainc Eonfin uud , die Märtyrer vo,l Gorlnm heilig gesprochen werden. Obwohl wir bci oicscr Gelegenheit keine solche Versammlung der Bischöfe, wie im Jahre 1862, zu erwarten haben, so glauben wir doch, daß cinc bedeutende Anzahl eintreffen wird. Dic neuuzchule Sälu» larfcicr dcs Todesjahres dcS heil. Petrus wird mit der Kanonisation zusammenfallen. Was die Blätter von einem allg'meincn Konzil schwatzen, ist Unsinn. Die Gesundheit deS heil. Vaters ist gut, doch hat dcr Gang nach ValviSciola, in dcr ungesundesten Gegend nud Jahreszeit, ihm ciue llciuc Erkältung verursacht, die vorgestern schon vollkommen gchobcu war. Diese kleine Unpäßlichkeit vcrhiudcrte ihn am 23. d. M., bei dcr Verlesung dcS Dekretes der be-vorstehenden Heiligsprechung der Gcrmainc Cousin eine Rede zu halten, wie er bci ähnlichen Gelegen-hcitcn zn thun pflegt. Sciuc Stimmung ist vollkommen ruhig nnd cr ficht ohne Bcsorgniß auf die zu sciucu Füßen stürmcndm Wogen. «pariS, 2. August. Dcr rMM „Abend Mo< nitcur" wirft cincn Rückblick auf dic Verhandlungen wcgcu Schleswig-Holstein bis zu dem Zeitpunkte dcr Verweisung dcs baierisch-sächsisch-hessischen Antrages an 7R2 dcn schlcswig »holstciu'schcn Ausschuß. Dcr Artikcl schließt: „Man hat sich gelegentlich ucncr Zwischcnfälle im deutschen Buudc gefragt, wie denn dic französische Regierung dic Politik der dculscheu Kabiuctc auffasse. Die Antwort ist durch die Vcrhaltungslinie angcdcu-tct, welche die französische 9tcgierung in früheren Phasen eingehalten hat. To oft dieselbe veranlaßt war, cinc Meinung aufzudrücken, bat sie sich auf das nalio« nalc Gefühl der Bevölkerung bezogen, und sie fährt fort, zu wünschen, daß die Kombination welche zur Geltung kommen wird, mit diesem Prinzipe übereinstimme." Der „Mcnitcur" sagt ferner über dic mrxrkani-schc Frage: (5s sei Grund uorhande:, zu glauben, daß die nordamcritanischc Regicruug Mexiko gegenüber cinc unparteiische und versöhnliche Haltung bewahren werde, was übrigens schon aus dcn Instruktionen der an den mexikanischen Grenzen kommaudircndcu amerikanischen Generale, so wie aus der Art und Weise, in welcher die Lotallxhördcn in dcn Häfen der Union dic Vor« schriftcn bezüglich der Waffenausfuhr und der Anwcr» bungcn iltl Allgemeinen zur Durchführung bringen, hervorgeht. Der „Abcnd'Monitcur" sagt schließlich bezüglich des Attentatcs in der russischen Gesandtschaft in Paris: DaS internationale Recht enthalte kcinc Bestimmung, welche auf dcn gegenwärtigen Fall anwendbar wäre. Dic französische Regierung hege dic Ueberzeugung, daß die Fiktion der Exterritorialität in diesem Falle leine Geltung habe. Rußland, welches sich über dic Grundsätze nicht ausgesprochen, hatte einige Vorbehalte gc< macht, jedoch erklärt, cö wolle thun, was von ihm ab« hängen würde, damit die französische Gercchtigkeitspflcgc ihren Lauf habe. Ohne sich über die Prinzipicnfragc zu erklären, beseitigt die Antwort Rußlands jede Tchwio rigkcit und cö verbleibt diese Angelegenheit den fran» zösischen Gerichten In Lissabon hat der König am 30. Juli in eigener Person dic EortcS eröffnet. Er zeigte dcn glücklichen Erfolg dcr Iutervenlion Portugals im cnglisch-brasilianischcn Konflikt an und konstntutc die glückliche Finanzlage des Bandes. Dcr König füglc hinzu, das Ministerium werde nächstens cincu Gesetz« cntwurf wegen definitiver Abschaffung dcr Sklaverei m dcn portugiesischen Besitzungen vorlegen. Die Königin ist von einem Prinzen glücklich entbnnocn wordcu. Aus Alerandrien, 3. August, wird tclegra-phirt: Am Dienstag gestorben 4, gestern keiner, heute 1 von 26 an allen Krankheiten Gestorbenen. In Kairo gestorben Dienstag 14, gestern 1«, heule 0. l.Ueber!lN!dpost) mit Nachrichten auS Bombay bis 8. Juli. In Aden ist die Cholera ausgcbrochcn nud herrscht Huugcrsuoth. Zwischen dcm Emir von Kabul uud Häuptlingen aus Kandahar ficl cinc Schlacht vor, in welcher der Thronerbe voll Kabul lind dcr Anführer dcr lctztercu fielen. Der Herrscher von Kolhand wnrdc durch Tar< taren gctödtet und ist das Land drin Emir von Äo« lhara zugefallen. In Bhutan steht cin Bürgerkrieg bevor. Lokal- und MovinM-Nachrichten. Laibach, 5. August. Wir hatten gestern Gelegenheit, Herrn Jules de Brunfaut'S Ausstellung vou Erzeugnissen dcr Glasspinnerei zu besuchen und seiner sehr in» struktivcn Explikation dcr Manipulation einer Glashütte im Kleinen beizuwohnen. Die Fortschritte in der Glasspinnerei (Brunfaut erzeugt 3000 Ellen dcs feinsten, dem Eoconfadcn gleichkommenden Gcspinnslcs in dcr Minute) sind wahihast stauncncrrcgcnd; die anS dcn gesponnenen Glasfäocn verfertigten Gegen» stände, meist Putzsachcn allcr Art, insbesondere Da-mcnhütc, Eoiffurcu, Schlcisen, Krägen u. s. w. sind änßersl zierlich, nett und dabei doch solid gearbeitet. Sehr anregend sind die Experimente, welche uns Herr Brunfaut bei Gelegenheit dcr praktischen Ma» nipulalion in dcr Glasspinnerei vorführt. Er nimmt dabei Anlaß, uns die Erscheiuuugen dcr Kapillarität zu veranschaulichen, dic Extcnsivkraft des gcschmolzcncn Glases und dessen Elastizität, wie auch das große Lichlbrechuugsvcrmögcu desselben zu zeigen. Diese an sich anregenden Darstellungen verbindet derselbe mit cincm sehr deutliche», faßlichen Vortrage. — Wir machen unsere Lcscr daher um so mchr darauf auf« mcrtsam, als Herr Brunfaut nur noch wenige Zcil hier zu verweilen gedenkt und sich nicht so bald Gelegenheit darbieten dürfte, hier AehnlichcS wieder zu sehen. — Dcr Magistrat dcr Landeshauptstadt Laibach vcrösfcullicht dcn Ausweis übcr die im Monate Juli 1865 vorgcnommcucn lokalpolizcilichcn Amtshandlungen. Hiernach wurdcu uorgcuommen: A Brotbäckcrci-Ncuisioncn, 6 Flcischliachmägungcn, 4 Rcuisioucn dcr Schlachtlolalitätcn, 8 Rcuisioncn dcö Obstes (wobei sich 5 Anständc ergaben). Außerdem kamen 2 Kon-fiölalionen von Flcifch, 3 von Waagen und Maßen, 2 Ueberlrctnngeu dcr Sanilätöpolizci nnd 3 Passage» störungcn vor. — Gestern Nachts zwischen 0 und 10 Uhr cut« lud sich übcr unsere Stadt ein kurzes aber hcsligeö Gewitter, bcglcitct von cincm starke» Sturmwinde. In Wailsch soll dcr Blitz gczüudct habcn und signa» lisirtc auch in dcr That um halb 10 Uhr cin Kano« ncnschuß den Ausbruch cincs Schadcnfcncrs. Nähcrce darüber ist uns bei Schluß dcs Blatlcs noch nicht bekannt geworden. — Abermals gehen n»s traurige Nachrichten von Bränden in unserem Landc zu. Am 2. d. M. vcr-zehrte cine Feucrsbruust in Ma6c, Bezirk Krain» bürg, 6, nlld am 3. d. Hi. in Udine, Bezirk Umgebung Laibach, 9 Häuser. — Für Groß«Laschitz ist eine Postexpediciitc!!-stcllc erledigt. Kolikurstcrmiil bis Ende August. — An dcr Obcrrcalschule in Görz sind zwei Lehrstellen, die eine für die italienische Sprache als Hauptfach, mit einem anderen Lchrgegenstaudc als Nebenfach, die andere für das Freihandzeichnen und Modelliren, verbunden mit Kalligraphie, zu besetzen. Gesuche sind bis znm 31. d. M. an dic küstcnlän-dische Statthaltern zu richten. — Man erzählt, daß die Wechsler in Trie st bereits seit einigen Wochen auf die Auszahlung dcr EonponS von Nationalanlchcn in Silber warten. ... Das Agra m c r Gymnasium war zum An« fange dcS Schuljahres von 474 und am Schluss«: von 378 Schülern besucht. Von diesen waren 38A röm.'kath., 17 gr.'lath., 12 gr.«or. nud 7 israel. Glaubensbckcnutuisscs. Die Vorzugstlasse erhielten 71 Schüler, 258 die erste, 05 die zweite uud l2 die dritte Klasse. Von dcn 25 Maturanten, die sich am Schlüsse dcs Jahres 1804 dcr Maturitätsprüfung unterzogen habcn, erhielten 5) das Zeugniß dcr Reife mit Auszeichnung, 1!) wurdcu für reif erklärt. Von dicsrn studircn 16 die Rcch'.c, 2 dic Medizin, 5 die Theologie und 1 die Philologie an dcr philosophischen Fakultät. Dcr Lehrkörper für die obligaten Fächer besteht aus 15 Lehrern, mit Einschluß dcS Direktors, uud für dic nichlobligatcu Fächer auS 6 Lehrer». lMIllszverhaMlmgen veim lt. lt. Taudesgerichte.) In der nächstm Wochc finden bei dcm hiesigen f. l. Landesgcrichtc folgende Schlußucrhandluugcn statt: Am 0. August: Jakob sivic .- wegcn Nolhzucht. Am 10. August: 1. Franz Flere — wegen Dieb» stahl; 2. Anton Koder — wegen schwerer körperlicher Beschädigung; 3. Franz Suftan — wcgen Dicbstahl Am 11. August: 1. Franz Icröiu und Michael Gru-den — wcgen schwerer körperlicher Beschädigung. 2. Johann Poto^nik — weacn schwcrcr körperlicher Beschädigung; 3. Simon Micheuc — wcgcn Dieb-, stahl. ' Wiener Nachrichten. V3ien. 4. Augnst. Ihre Majestät die Kaiserin Karolina Augusta hat dm Abgebrannte» zu Schwichau in Böhme» 400 fl. gnädigst zu spcudcn geruht. — Die crstc österreichische Zcutralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg veröffentlicht einen Geschäftsbericht übcr die bisherige Enlwicklnng dieser Angelegenheit. Dic leitenden Prinzipen dicscr Anstalt sind in Folge dcr Kultiuirung der Edclsischwasscr dcs .kcnscrstaatcs im Allgemeinen mit nicht unmittelbarer, sondern durch „Stationen" mittelbarer Wirkung- Vortheil dcö Staates. Verkauf von Embrioncn und 3«' !chcn aller Entwicklungsstadic» und möglichstc Einsts »ahme auf gesetzlichen Schutz dcr Fischerei; Vortheil der Gesellschaft. Beobachtung dcr E»twickl>masge-schichten dcr ni dcr Anstalt gezüchteten Thicrartc» ""^ bclrcssende Hiltlhciluugcn und Einscndnnac» au i?"^ Institute; Vortheil der allen Theile» dcr künstlichen Fischzucht; Vortheil dcr Fischzüchtcr. Mittheilungen und Unterwcisungcn in der Fischbchandlung im Allgemeinen und im Fischfang; Vortheil des Fifchsports. Diese Anstalt crfrcnt sich vielseitiger Theilnahme, cö sind bereits 137 Beitrags-nummcrn zu 20 fl. gezeichnet worden und hat das Handelsministerium eiue Subvention auf die nächsten drci Iahrc von 10lX» fl. daS Jahr und 1000 fl. zur crslcn Einrichlnng zngcsichcrt. Feuilleton. Aus Ob er kr a in. Ende Juli. l.. I). Dic Zeit dcr Erdbeeren und Alpenrosen, die Ncife jcncr und dic Blülhe dicscr fällt bci uns in EinS zusammen, und so können wir dicsc Tage wohl zn den schönsten dcS kurzen Sommers zählcn. Bon dcn Bergen herab tönt das Geläute dcr Hccrdc« glocken, weithin schallt das Gejohle dcs fröhlichen Hirten und trillernd wirft das lustig neckende Echo wieder uud wicdcr den Mang zurück. Doch wir müssen nach den Alpenrosen fchc». Wem es jc vergönnt war, in dcn obcrlrainischcn Ber> gen, sei es Vergnügens odcr Pflicht halber, zu dieser Zcil nmhcrzust: cifcn, dcr wird gcwiß dc» Anblick jcncr hcrrlichcn Roscntcppichc nicht vcrgcsscn habcn, die sich da oft im buntcstcn Kontrast mit dem hcll< ivcißcn Kalkstein noch üder jcnc Flächen purpurn hin« brcilcu, wo sonst nur mchr cin kümmerlich Krummholz Fels uud Dcdc überschattet. Ein solcher Anblick ist wahrhaft entzückend, und wer, wcnn er aus die« sen Höhen heimkehrt, hat nicht riuc solche Blumc au scinen Hut gesttckt? Wer, wcnn cr dcn stillen Gcdirgs-wald durchzog, hat sich nicht an scincr köstlichen Frucht, der edlcn Erdbccre gelabt? Wo wir jetzt das Auge hinwenden, blickt sie uns verlockend entgegen; ja wir können sic die poetischeste dcr Waldfrüchtc ncnucn. Doch wir verstricken nns da in Reflexionen, von dencn sich dcr Wcg in das Geleise cincr Landchronil nur schwer wicder finden läßt. Es werden nns dic Lcscr vielleicht gcrne auS dcm Reich dcr Alpenrosen hinabbegleiten zum freundlichen Thalc, wo die Sichel durch'S goldene Aehrcnfcld blitzt; ja, sie folgen uns gcwiß noch wcitcr bis an dic Ufer dcs Vcldescr Sccs, wo sich die Kahne lustig in dcn weißen Wellen wiegen. Die Saison hat eben erst recht bcgouucn, allcin wir sehen doch jcneö rege und bunte Lcbcn nicht mchr, wie cs vor einigen Iahrrn noch um dicsc Zeit hier auf. und nicderwogtc. Wir erblicken da cin Häufchen Badegäste, dcucn man das viele Wasser ansieht, das sie äußerlich uud innerlich gebrauchen müssen^ hie und da bemerken wir wohl auch cinc englische Physiognomie, cinc Uniform oder bekannte Gcsichtszügc auS Laibach, am stärtstcu abcr scheint u»S Italien und vornehmlich Tricst vcrtrctcn. Die hydropathische Anstalt dcs Herrn Nilli ist in dcr ersten Hälfte dcr Saison fast das Einzigc, waö unser schöncö VcldcS vor gänzlichcr Vergessenheit rettet; dcr Zudraug, wie er alljährlich im August bemerkt werden kann, ist uur cin flüchtiger, der sich alsbald verliert, wcnn dic Berge ihre ersten kühlen Wintcrgrüße zu Thale senden. Und doch, sind cs denn die Vädcr und Douchcn des Hcrrn Rilli allcin, die die Heilkraft ausüben sollcn? Dcr Zaubcr dcr hcrrlichcn Landschaft, dcr Gcuuß all' dcr großartigen Natnrschönhcilen, die hicr mit jcdcm Stündchen Wegcs dcm Auge neu uud wechscluoll sich öffnen, die friedliche Abgeschiedenheit von all' dcm lauten Getümmel dcr Welt: ist cs nicht dics viclmchr, was Lindcruug in manches kranke Herz zu träufeln vermöchte? Und gcwiß, die Wclt krankt ja immer mchr an solchen als a» andern Lcidcu. Wir wollcn mit unserm schönen VeldcS also ruhig dcr ersten Lokomotive' cnlgcgcn nud dann seine Sonne aufgehen sehcu. Unterdessen naht sich uns vicllcicht cinmal Eimadori's vielbesprochene, für Lai» dach cincn ucucn Fortschritt begründende Arche, die wir hicr nur noch von Hörensagen kennen. Die Wclt krankt am Fortschritt und dic Geschäfts-wclt an dcr Konkurrenz; cs sind dies Kranlhcitc", ähnlich denjenigen, wie sie im menschlichen OrganiS-mns zu gewissen Zcitcn, dic auch cincn bedeutsamen Ucbcrgang begründen, zn entstehen pflcgcn. Anl Lande sind wir zwar in dicscr Bczichuug noch ge-süudcr, kranken aber dafür an etwas zn tonscruatioen Idee». Nasch bricht sich dcr Forlschritt Bahn dnrch die Niaurrn dcr Städte, aber nur langsam nahcl cr dcn Wohnuugcu dcö Ländlers, wo das starre Festhalten an den altcn Siltcn llnd Gebräuchen, am längstgc-wohntcu Tl>nn uud Lasscn zu eincin förmlichen Kultus geworden ist. — Wir wollcn hicr cin llcincs Bcispicl erzählen, wie man bei nnö „fortschreite!." Als vor Kurzem daS Petroleum so recht cpochcniachcnd auf' getreten war und cinigc dcr Kühnste» cö gewagt halten, sich seines Lichtes zu bedienen, da wurdc da< „höllische Ocl" vo» allen Scilcn mit mißlranischcN Blicken betrachtet, inniger nur schlössen sich die Her-zcn an düstere Lampen und triefende Talgkcrzcn; nur allgemach ward cS lichter in dcn Köpfcn dcr Altssc-lrcucn, dic zwar noch immcr bcdcnklich dicsclbcn schüttelten, abcr doch schon an dcr schönen Flamme Gefallen fandc». Ictzt ist bcrcits mancher Kcrzc, j" manchem Span mit Pclrolcnm „heimgeleuchtet" wor-dcu nnd cö brennt in dcr Stube dcS cinfamcn Oe> dirglcrS wie in nnsern Gasthünsern. So hinken wir dcr aroßcn Welt langsam »ild bedenklich nach. — Das erstere verzeihe man u>'^ wir werden gcwiß schneller nnd besser fahren, wen» unsere Straßen anstatt mit Schutler mit Schi""'' belegt sci» wcrdcn. Dann holcn wir vicllcicht cu'^ noch dcn Forlschritt cin nnd mit ihm Manches, lva^ nnS „vorgcfahrcn" ist und dcm wir ganz a.cmilll)llH „auSgcwichen" sind. 7TS „Juristische Gesellschaft" in Mach. Protokoll der XI,V. Versammlung, welche Freitag am 21. Juli 1865 von 0 bis 8 Uhr Abends im Gesellschaftslokalc abgehalten wurde. Vorsitzender - Se. Exzellenz der Herr Präsident Frech. v. <^chl oißnigg. Schriftführer: Der zweite Sekretär Dr. Robert v. Schrey. Anwesend: 11 Mitglieder. 1. Das Prototoll der XI.IV. Versaninllnng wird gelesen und genehmigt. 2. Ueber Antrag des Herrn Bürgermeisters Dr. Costa gibt die Vcrsammlnua, ihr Beileid über das Absterben des Vcreinsmitgliedes, des Herrn k. k. Finanzkonzipistcn Josef Pfeifer, durch Aufstehen von den Sitzen zu erkennen. 3. Der erste Sekretär bringt zur Kenntniß ein an den Herrn Vizepräsidenten Dr. v. Kaltcncggcr ge-richtctes Schreiben des Herrn Obcrstaatsanwaltcs Dr. Ritter v. Wafer, welcher der juristischen Gesellschaft für seine Erwähluug zum Ehrenmitglied den Dank ansspricht. Weilers verliest der erste Sekretär einen turzcu Aufsatz ans der Nnmmer 29 der „Zeitschrift für das österreichische Notariat," worin das Erscheinen des 9. nnd 10. Heftes der „Mittheilungen der juristischen Gesellschaft" in ^nibach zum Aulasse ciuer den Leistungen dieses Vereines sehr freundlichen Besprechung genommen wird. Endlich theilt der erste Sekretär znr Kenntniß mit, daß nunmehr die Vereinsbibliothek vollständig geordnet sei und gegenwärtig 1175) Bände zähle. 4. Herr Bürgermeister Dr. Costa bringt seine Abhandlung über „die Gefängnißreform" zum Vor-trage, worin er nach einigen tnrzen einleitenden Bc-mcrkuugcn über Wesen, Zweck nud Durchführung der Strafen die ncncstcn, in Bezug anf die Einrichtung des Gcfäugnisiwesens in England nnd Amerika vcr^ suchten Reformen bespricht, die diesfalls aufgestellten Systeme historisch und kritisch beleuchtet und die An' wcndnna, der einzelnen Systeme in den Strafgesetzbüchern verschiedener Staaten Europas mittheilt. Referent nnterzieht sohin das System der Einzelhaft ciuer eingehendem Benrthcilung, bespricht nach einem kurzen literarischen Ucbcrblicke die Vorzüge desselben, widerlegt die dagegen erhobeucu Einwendungen nnd befürwortet schließlich jenes System der modifi-zirteu Einzelhaft, wobei der Sträfling ursprünglich in Einzelhaft nrlialicil, uittcr zN'eckniäßia^r ^nlcirnmi zur Arbeit suhin zur (<>wiicinschaft6l)aft vorl'creitc-l nnd durch ocrschiedrnc, die Vcrwcndnnsi oes Straf lings zn gewerblichen Beschäftignngen bezweckende Zwischenanslalten fortschreitend endlich znr bedingten 'Freilassung gelangt. Bei der sohin eingeleiteten Debatte beantragte Sc. Exzellenz der Herr Präsident, daß dieser in so anregender Weise behandelte Gegenstand wegen vorgerückter Stnndc znr weiteren Besprechung in der nach-stcn Sitzung vorbehalten werde. Se. Exzellenz betonte wciters, in die besprochene Frage selbst eingehend, daß die Durchführung der vou dem Herrn Referenten befürworteten Gcfängnißreform sowohl von cincr Reform der Strafgesetzgcbnng, als davon be-dingt sei, daß znr Veitnng von in'solcher Weise eingerichteten Gcfängnißanstaltcn vollkommen geeignete Persönlichkeiten aufgestellt werden, welch' letztere Vc-dingnng wohl schwieriger zu erfüllen sei, denn die erstere. Writers bethätigten sich an der Debatte die Herren Dr. v. Kaltenegger, Obcramtsdircktor Dr. Eosta, welcher als ein Hauptmomcnl die Znrüekfüh' rung des Vträfliugs iu die bürgerliche Gesellschaft hervorhob, nnd Finanzdircttor v. Felsenbrunn, welcher darauf hinwies, daß in dieser Beziehung bereits in Oesterreich, nämlich in Böhmen, Privatvereinc znr Besserung entlassener Sträflinge gegründet wurden uud gcgemvärtig uoch fortbestehen. schließlich wurde der vou Sr. Exzellenz dem Herrn Präsidenten gestellte Antrag auf Vorbehaltnng cincr wcitcrn Besprechung dieses' Gegenstandes mit dem Amendcment des Hcrrn Obcramisdireltors Dr. Eosta, das? diese Besprechung nach crfolgter Druck-lcgnng des Vortragcs des Herrn Referenten'znr Tagesordnung gelange, angenommen. 5. Sohin schloß Ec. Exzellenz der Herr Präsi-dent die Versammlung. Die HlUldclslchrlllljllllt in Mach zählte im heurigen Jahre 157 Eleven, davon entfallen 92 anf die Grcnnal-Handclsschule in drei Jahrgängen, und 05 anf die Privat^chraustalt in zwei Jahrgängen, darnntcr sind -14 Pensionäre. ^_________—--------------, -------------------- In der Grcmial«Handclslchran,talt wurden mit Preisen belohnt: Aus dem 3. Jahrgange: Edlauer Georg, vou ssrainburg, bei Hcrru Andreas Schreyer; ^ Zur-li a l c g Rudolf, von Laibach, bei Herrn Anton Krispcr; — Honig Franz, von Ecmalc, bei Herrn Andreas Domcnig; - Nouaek Rudolf, von Böllcrmartt, lm Herrn Heinrich Skodlar. Aus dem 2. Jahrgange: Krcigcr Josef, vou Vlcibcrg, bci Hrrrn Florian Ätaurcr. Aus dem 1. Jahrgange: Ianzhar EgidiuS, von Laibach, lici Herrn Kaspar Maurer. Nebst diesen wurden noch besonders erwähnt: Aus dem 3. Jahrgange: Hermann Kajctcm, uon Treffen, bci Hcrru Florian Maurer; —H or a ck Eduard, von Vaibach, bci Hcrrn Pctriöi^ 6? Plttcr; — Olcchschmidt August, uon Ncusladll, bc> Herrn Franz X. Haussen; - Sporn Josef, von Bodiz, dci Hcrrn Andreas Schreyer; — Koß Johann, von Eiöncru, bei Hcrrn Matthäus Nnnth. Aus d5m 2. Jahrgange: Klein Adolf, von Wcitcnstciu, bci Hcrrn Florian Maurer; — Ka11n Anton, vou Laibach, bci Herrn Llndreas Schreyer; — Lining er Iohaun, von Laibach, bci Hcrrn Karl C. Holzer; — Dormitsch Josef, von Oberlmbach, bei Hcrrn Anton Krisper. Aus dem 1. Jahrgange: Scheut Moriz, uon Esscg, bci Hcrrn Johann Kraschovitz; — Kr am er Josef, von Windischgvatz, bei Hcrrn Anton Krypcr; — Kokoschincg Ernst, von Marburg, bci Hcrrn Josef Hausfcn. I» der Priuat.Lch rauft alt wurden als ausgezeichnet in das Ehrenbuch eingetragen: AnS dem 2. Jahrgange: V a um g artn er Adolf, uon Laibach; —' Bulfon Amadio, von Udinc; — Tom ll// Stefan, von Porto'R'i; — Ossoina ch Alois, von Fiumc > — Skcrbs Karl, uon Maria-Rast. Aus dem I. Jahrgange: Hönia Alltou, vou Wicscnbcrg; — Schmicr m u u d Inlins, von Dolnji< Miholjaö; -- Pampcrl Josef, von sslagcnsnrt; — Kl ei noschcg August, von Graz, Erstes deutsche Snngerbundeösest in Dresden. (Schluß.) Auch der lchtc Festtag, Dienstag, begann iu der Frühe wicdcrum init ciucm musikalischen Sängcr-rnf. Die Festgcnosscn zogen um 7 Uhr unlcr Äinsil» l'cglcitliug voll fünf Sammelplätzen aus nach den licvrlichcl, Parlic» dcS s>,oßen Gartens. Dort fa»d sich iili ^aiife dcs Borniitlanö ein nlieraus großeS Publikum eil,, welches lcbhaft an der Fcslfrendc dcr Sänger Theil nahm. Und allerdings entwickelte daS heutige Fcsttrcibcn einen ganz neuen, im höchsten Gradc anziehenden ElM'allcr. Dic Festgcnossen hallen sich in zwanglosen Pel'ciuignugcn an dcn schattigsten Slcllcn in malerischen Gruppen gelagert; ihre Licdcr dnlchzogcn die gnmc Fcslhallc uud dic echt deutsche Romantik fand in der Vereinigung uon deutschem Licd und deutschem Wald ciucn bezaubernden Ausdruck. Ilgcud ciu gemeinsamer öffentlicher Festakt war nicht iu das Programm aufgcuommcn. Doch fehlte cs iu ocu llciucn Verciiiignugen, welche sich gebildet hallen, nicht an poetischen Toasten und zündenden Wortcu. Zu derselben Zcit, wo die Sänger dic Sänger« fahrt nach dcm gioßcn Garten nutcruahmen, vcrsam. mclten sich im Saale des „Linlc'schcn Vadcb" die Abgeordneten der Sängerbünde zur Abhaltung dcS zwcitcu deutschen Säugertagcs. Zum Präsidenten wurde Herr Ncgicrmigsrath Dr. Fcntsch aus Min,' chcu, zum crslcn Vizcpräsidculen Hnr Slaatsauwalt Held gewählt. Dcn Ncrhaudlungcu lag zu Grunde der „Bericht des Gcsammlausschusscs ocS deutschen Sängerbundes über seine Gcschliflsführung uom Säu-gcrtagc iu Kolmrg bis zum crstcu dcutschcu Säuger« bnudcöfcstc in Drcsdcu (September 1802 bis Nuli 1805)." Die 67 Eiuzclsängcrbnudc, wclchc dcn deutschen Sängerbund bildcu, uiufasscu, wic a>lö diescm Berichte hcruorgeht, übcr 54.000 Säugcr. Wir theilcil auS diesen Pcrhandlungcn Folgcn-dcS mit. Dcu österreichischen Sängern ist bekanntlich durch ihre heimatliche Gesetzgebung dcr Acitritt zum deutschen Sängerbünde verwehrt. Da n»n aber, wic Herr Hof« und Oerichtöaduokat Dr. Bauer auS Wicu erklärte, dcr Anschluß seiner Laudslculc au dcn allgc. mcincn Vund n.:r noch cine Frage dcr Zcit sein dürfte, beschloß mau, daß cS auch fcr-ucr bci dcm viS« hcrigcu Verhältnisse desselben zu dcu östcricichischcn Sängcrbündcu verbleiben solle. Dic Bemühungen des Gcsammtausschllsscs, dcn Ehrcnsold (Ehrcuhouo-rar an dcn Kumpomstcu für jcdc clslc Aufführung ciucr gcdicgcucn Komposilion im Gcbictc des Män-ncrgesangs) immcr allgemeiner einzuführen nnd feine Unterhandlungen mit der Ticdge.Stiftung im Interesse armcr MänncrgcsaugSlomponistcn und ihrer Hinter-lasscncu fanden den Beifall der Versammlung. Diese Unterhandlungen habcn dahin geführt, daß das Ko» mitce dcr Ticdgc.Stiftung sich zwar die Entschließung m jcdcm Falle vorbehalten, aber dic Zusicherung ertheilt hat: „Das Komitce dcr Ticdgc-Stiftuug wird Empfehlungen würdiger und hilfsbedürftiger Komponisten oder ihrer Hinterlassenen, welche vom deutschen Sängerbünde an denselben gelangen, dankbar entge-gcunchmcn uud sie alS von kompetenter Stelle ausgehende betrachten." Die Wahl dcejcnigcn Ortes, wo das nächste deutsche Sällgcrbnndcsfcst abgehalten werden soll, unterblieb; dagcgcu wurde durch Akklamation dem Vundc dcr vereinigten Siingcr Dresdens die Geschäftsführung übertragen. Dcm von diefcm Amte zurücktretenden schwäbischen Sängerbünde sprach der Säugcrtag seinen Danl aus. In glcichcr Weise verlieh dcrsclbc seiner Anerkennung Ausdruck in einem Danke au die Dresdener und noch insbesondere an Diejenigen, die vorzugsweise das so herrliche Gelingen des ersten dcnlschcn Sängcrbundcsfcstes herbeigeführt habcn. (W. A.) Der Zahl nach waren im Ganzen 1512 Sänger ans Oesterreich in Dresden anwesend, und zwar vertheilten sie sich auf folgende Länder und Städte: I. Deputationen waren erschienen aus TemeSvar und Eilli je 2 Sänger. U. Sängerbünde waren vertreten: 1. Aus Böhmen der deutsche Sängerbund daselbst mit dcn Gesangvereinen zn Aussig, Bilin, Böhmisch-Kamnitz, Böhmisch. Leipa, Bömisch-Zwickau, Briix, Fricdlano, Gabel, Görkau, Haida, Kaadcn, Komotau. Krcchan, LaudSlron, Leilmeritz, Liebcnau, Lobositz, Obcrgcorgcnthal, Oderlcutcrsdorf, Podcrsam, Prag, l^l Vcrcinc) Rumburg, Saaz, Schluckcnau, Slcin-schönan, Tcpl, Tcplitz, (3 Vereine) Tclschen, Trau« tenau, Warnödorf, Wcgstadtl, Vcrnstadt, mit znsam-mcn 687 Sängern. 2. Der nicderösterrcichische Sängerbund mit 1W Sängern auS Äadcu, Hain-bürg, Hcrzogcuburg, Kornclchurg, Krems, LangculoiS, Licsing, Mcll, Pillc»', Poltenstein, Scchshaus, Trais-maucr, Tulln, Wien (Lcopoldsläotcr „Biedersinn," „Hermann," „Kaufmännischer," „Liedgcnosscn," „Liedertafel," „Schubcrtbund" und Männcrgcsallg'Verein, dieser allein mit!»0 Sängern), Wicncr-Ncustadt, Waid-Höfen a. d. MbbS und Zmettl. !^. Der obcröstcr-rcichlschc Sängerbund mit 44 Sängern aus dcn Vereinen von Braunau, Effetding, Frcistadt, Grein, Ischl, Lambach, Linz (2 Vereine), Pcrg, Ried, Stcyr nnd Wolfscgg. 4. Dcr deutsche Sängerbnnd in t. l. Schlesien mit 24 Sängern auS Äiclitz, Troppuu und Wcid-iwil. 5>. Der steierische Sängerbund mit 24 Sängern auS Cilli, Eisenerz, Gleisdorf, Graz, Ilz, Kiiillclfcld und Marliurg. N. Dcr Tiiolcr Sänger, liund mit 14 Sängern aus Bozen, Bch-en und InnS-liruck. III. Eiuzclvcrcinc (die sich keinem Bnnde a„. geschlossen halten) waren erschienen aus Arnau, Auscha Vodcnbach, Böhmisch.Lcipa, Karlsbad, Diltersbach' Egcr, Elbogcn, Graslitz, Hohcnclke, HainSbach, Morgenstern, Ncnbidschow, Ncudcck, Ncundorf, Nixborf Rcicheuberg, Rcchlitz, Taunwald, Tctschen, Tiefendach. Wcida nnd Zcidlcr in Böhmen; Arnoldslein nnd Klagcnfult in Kärutcn, Voskowitz, Brunn, Mährisch. Trüban, Olmütz, Stcrnbcrg, Znaim und Zwittan in Mähren; Fünskirchcn, Oedenvurg, Pest, Preßburg und Wcißkirchcn aus Ungarn nnd dcm Aanate; dann Hallcin, Salzburg, Laibach, Trieft, Lemberg, Kralau und Wicu ^Techniker« Gcsaugvcrein), zusammen 509 Sänger. Neueste Nachrichten nnd TeleMmm. Frankfurt a. 3)t., 3. August. Ii, der heu-ligcu Buudcstagssitzuug wurde in der bekannten Ro-slockcr Nalionalvcrcnisangclcgcuheil eine Vcschwcrdc dcr Bcthciligtcu gegen dic mecklenburgische Regierung wegen Iustizverweigeruna. überreicht. Floren;, 2. August. Die „Italia" meldet, daß ciue Uulerrcdnng dcS Königs mit dcm Grafen Sarti-gcS in Valdicri stattgefunden habe. — Das Gcrücht von cincr Zusammcuknuft dcs itönigö mit dcm h. Pa^ tcr bestätigt sich nicht; man glaubt allgemein, daß eine persönliche Annäherung dcr beiden Souveräne crst nach dcr Räumung Roms durch die französischen Truppen möglich sei. Madrid, 2. August. Dcr zum italienischen Gc» sandten am hiesigen Hofe desicmirtc Marquis Taglia-earnc ist angekommen nnd wird morgen vom Staats-minister empfangen wcrdcn. Brüssel, 2. Augnst. In dcr heutigen Kammer-sitzung wurde das Gesetz gegen Wahlmißbranch mit 5>5 gegcn 43 Stimmen angenommen. Stockholm, 2. Angust. Prinzessin Sophie, Gemahlin dcs Prinzen Oskar, ist hcntc von einem Prinzen entbunden worden. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr N Fedor Bamberg in Laibach. 7<4 Telegraphische Effekten- und Wechsel - Aurse an der l. k. öffentlichen Börse in Wien. Dcn 4 Aufist. 5>'/« Mctalliqucs 08 75» 1860er Anleihe 88,ii5 5.'/, Nat,.Anleh. 71.— Ellber , . . 108,- Bankaktien . 7«^- London . . 111.— ztreditaltien . I7A. K. l. Dukaten 5i,^l! fremden-Än niste »0!» 'l ?l>I^nst. Htadt Wien. Dis H>>lss!! : Wcillländcr. O.schast^Rcis,!!' der, veil M^nburg. — Polorny von Finiuc. — Tc>l>nd Knüan, H.n,dcl>j!„.il,n. von Triist, — Uib.nijhizh. ^lit^l-.sihcr. vcii H^.-i». — Vchi!,o vl?» Fiuln.. Elephant. Di, Hcn'lN: Graf v, Pal,'--. Äut-zbcslßcr, vl?n Gallco^cin — v M.ng.». k. 5, OI'c>st, <3d,s. l. t, M.ijor, und Curj,!, H^ndlungs-Rci-ftn>»r, von Nicn. — Mllll.r, K.>ufi»a!ln, pl,n U!m — Abtnwimüil's, Fiibliflint, r-i,n Zucliin — Wutridge. Ingciii^^ und 'üiachia ron Tli.sl, — Nemlssi. Alchitcsc. Vi>,sccl. Gsilndbesttzcr. und Giadrl>'cc rcn Prlc». Frl. Tichatlr. ftilit'.'l'csihcrstocht r vi-n ssilli, Wilder Mann. Di< Herren: u Äutinc», pc»s. l. l. Laiidcs-Münzprebircr, vcn Kornitl, — ^c!i.i'.'i«, l, s Ol'ercünts'Offizuil. ?ou Trilst, — kclis. Privat, ron 8>'l!i>!,. Fra» Maicrl'ich von Fiuüic. Baierischer Hof. H,rr Tllill). Ochsolhäüdlci-, Vl'ü Wippach, Verstorbene. Ten ^i9. ^nli. Dcm Herrn Anton ^chn-licrt. Damcnschneidcr, inn Kind Martha, all .'l Jahre, iu der Stadt Nr. 1-'5>, ani Tchar-lachfriesel. — 3cm Johann Frgch, Tischlerge-ssllrn, sein Kind Iosefa, alt 5> Moi^atr, in der Polana-Vorsladt Nr. 77. ani Brechdurchfall. Ten 3(» Tcin Herrn Johann Paul 2n-panzhizh, Handelsmann, seine Frau Katharina, <1»-bc>r!it Kuckli, alt NO Iahrc, in dcr Poland Vorstadt ?!,-. 74, an drr Entkräftniw.. Den :il, Tem Iohanil Etransi, Tischler, sein Hlind Johann, alt 1'/, Monats, in der Et. Pclcr«-Vorstadt Nr. (;.'i, an dcr Lunqci^ Ilihmnn»,. — Tl'M 5>crrn ImVf L.-nlnn', Pri-r,ati»>r, scin Kind Augusta, alt 1i) Tage, in der Et. Pctcrö - Vorstadt Nr. 148, an drr Alrophit. Dcn I. Anglist. 2cm hochwohlgsbürnc» Herrn Siczmund Anton v. (5irhci>ud ;„ Hopfm-dach, ssrriherrn auf Guttcnan, pens, t, k, ^'cm-dc«regicrnlisss'Ossi;ial, scine zwcltq^ornc Zwil-lingstochlcr Aloisia Johanna, alt «i Wochcu, und seine erstgüliornc Z^illin^tochirr Ol^H A»uc>, alt 6 Wüchcn und 1 Stunde, in dcr Gradischa-Vorstadt Nr, '4, an der Abjchriliig. — Dem Martin Kadnnz, Maschiilplchcr, smi Kind Maria, alt 3 Monate, in dcr Kralau-H'orstadt Nr, 39, an Fraisen. Den <>.>. Dem Martin Ncbol, Taglohner, srin Kind Frnnl, alc A'/, Jahre, iil dcr ^l. Pe: lcrs-Vorstadt ?!r. .'»? , an drr tt?HIrnlähmung. Den .". Tem Herrn Ions Mnllel, Tabal-lrafifant, sein Kiud Franz, alt 14 Taa.o, in dcr Gt. Peter« - Vorstadt Nr. IW , am Tnrchfall. — Tcm Hcrrn Johann Porenta, Fleischhauer und Nealita'tcnuesil>cr, scine Gattin Vinzenzia, alt 40 Jahre, die ihm 8 unnnlndigc Kindcr hinterließ, in dcr St. Pctcrö-Vorstadt Nr. 44, am Zehrsicbcr. Amnerknng: In: Monate Inli I,^.") sind 76 Personen gestorben, dcwon waren N7 mann: lichen und .Ä weiblichen Ocschlechtcl?. Allein Kinder waren .55» an dcr Zahl. Im k. k. Militär-Spital vom W. Juli diö '», August l««;5): Anton Kohl, Untcrjässer de«> 1V. Fcldjilger-Balaillo?, an Vmigentuberlnlose, (1507) Morgen Sonntag findet im Casino Karlen lino grosie Soiree 5UM Vcstcl, dcr al',->cl'l!i!!i!!c,l ill Krain ^.ilt, l'll gsfalli.ttr Mltwirklln^ dcl Mllfiklapclle ecS l^dl, k. k. 8, Altillslie. Ne^üneül«! G.'M. u. Wilsrl'tt. ^nsgnr 7'^ ll,r. -^ l!«tr42-3^^^.^^j^. Am 7. 'August 1865, Voimill.igö uou 9 bis 15, Uhr >n»d Nlichmillas,^ vc>» 3 l'ir. n'll^sü i'l llr .^lligeiUllllcr' strafe, im T r c o'ichsil H^insc Nr. 82, im 2 Slccks. mll'icre Vinrichtungs, stücke, li»c roliställdl^e Garnitur-Hpiegol, Kästen, Tische l«. s w. im ^iziNNiouelVlgc ucrälißcN wlrlf». M Mkalmtmachlmg. U3 Da nlchvcrc Scricn dcr bci dcm Gcfcviigtcn angctauftcn Promcssen dcö Vottv.Anlcheus vom Jahre »8ttO am ». Aussust l. I. ssczosse», wurden. so wcrdcn die ?. I. Acsitzcr von dcilci Promcssen ersucht, solchr zur -Auölösunss der ^riginal-Vose zn dcm Ocfcrtigtcl, zu überbringen. Zllglcich clüpfichlt dcr Ulttcrfcrtigtc nllc Gattungen von Staats- und Industrie« Papieren, Lose, Gold» und Silbernninzen, ausländische Banknoten, Natcnbriefe, Iahrcspromessen fin dic Ziehungen fnr daö Indr 180ö/s,<; :c. Andre Domcniff, (1569-1) Geldwechsler, H.nlptplak Nr. 1i. JenllchlichtiMg und Danksagung. TicAgellturslir H^'l!»«»'!«-»'««.'^ll»««'« amcrilanische ^tälimaschiuen, sowie auch die Nätianftlilt am alten Marlte Nr. 18 wird anch wahrcno mcincr Adwcsenhcit von linigen Wochen ft'rtbestchrn und wciters gefilhrt werden. ^udtm ich dicftö „ilber uiclscitigcs Äefra,^en" mcmcu sämmtlichen verehrten ttnndnl zu> Kenntnis brinqc saae ich allen jcncn liochverchrtcn T)n,nen Schach« lncincu ergebensten und auftichtigsteu Tanl. welche ditses neue. für Familie lind Industrie wichtige Ilntcrilchmeu durch ihre so glänzende Unterstützung gefördert haben. Insbesondere silhle ich mich jenen ^schätzten, intelligent cn!,chirdmcn ^amcn ^im innisssicu Danle ucrpflichlct, wclü'e dcn unsslcich höheren Werth der, Whccler ^ Wilson'schen ^iälunaschiiirn dem Marltycschrcie sscsscnUhcr geltend sscmacht haben, Taö Neslütat der illssenanntcn „Aortraa,e" im Rcdoutcusaale wär, düß ssiidem beinahe meill ftanzcs ^ager t?on Nähmaschincli vcr. qriffcn worden ist. <3ra,?l>cnsic a67o Anna äaleckn. Tuchschctlerci Tuch-&Kotzen-Fabrik Ü^Tin Udinat ke> Laibacii. 1158 Vci gencisstcn Aufträgen werden zn den billigsten Preisen nnd anf das Schönste Stoffe nnd Tuche von jeder Gattung, mit oder ohne Glanz, nppretirt nnd zugerichtet: ftrncr werden dafclbst wie immer Vtame» habende Htoffe von Fleeten ssereinisset, anch lwch Angabe beliebiger ^arbe gefärbt. Die Annahme, fo anch dic An^folgnna der Waaren besorgt Herr MaO«. ?lll<«»,»<<'jl. Niannö«ilcidcr!nachcr in dcr Theaterkasse 3^r. >«'. l^,l,^<^ folglnle Morasslinlhsils i>e< '/^ Iliizdhlun^ des KallfpreiftS auf I.nuiiäl'll^en Credit '/, Joch im Ganzen, 'l. Am koxl'imll 27^, Joch, wobei 8 Joch Niesrn. in ParzeUcn von ". bis 5 Joch 4, Vci ltnlmnssNl-ii'n ^10 Joch, wobei eine Parzelle von 30 Joch mit ^ FsnNrr Harfen. Drrft)boden. Kaische und Stall in» Ganzen, der Rest in llcincrcn Parzrllsn ausgestellt wird. (I56tt—1) IJurtiioIoiiiüus Blaž, (1535-8) I > Väckermeister auf der Wienerstraße, > Nr. 61, lilftst täglich dreimal frisches Gebäck. > V Vom 10. d. M, wird cv nel'st dem auch, wie es in Triest üblich » » ,st, daö Vrod «ach den« Gewichte, und zwar „ach folgendem jedock F l» nur für die Dauer der jetzigen Vtehlprris« alltiaen T<»^ T D bal-kln lino ulll'mifeii: ' » » Anö dsm ssaiseranszu^mehl das Pfo. zn . . 0 fr. öst. W., > > ^ ^ Anszugmehl .. «^..7n«« V > , feinerem Mnndmehl , ««..tt«».« > t» « minocr feinem . nn«..5««„ > R «. dem f.instsn Mischkornmchl sNei,,eN' nnd > D No^genmtbl) das P'd. zn . . . . 7 , ^ . > W n minder feinem Mischlornmel'I das Pfd. zu H „ ^ « > » Er lmpfieblt sich der Gnnst der ?. 1'. Abnebmer. indem er verspricht. » D gutes, schönes, vollgewichtiges Brot ^u lisftrn und lg bereitwilligst > » auck unter dem Gewichte eines Pfundes zn rcrkaufen. > "°'"" Zenssniß. Ich litt durch längere Zeit an rheumatischen Zahnlcidcn, verbunden mit heftigem Ohren« und Kopfschmctz, wo alle versuchten Mittel ohne Erfolg waren; endlich versuchte ich daS Anatherin^Mlindwasscr ^), worauf ich in einigen Tagen von diesem Uebel szänzlich befreit wurde; daher kann ich dicscS Mittel allen jcncn Leidenden, welche mit cmcm solchen Leiden behaftet sind, beslcnö anempfehlen. Wie». MV Ml, '"- ?- K, l. Kassier. , gi, haben: In Laib.ich b,i Ant. Krisver — Ioh. .ssa ll Grill« ,U!!! ßhinlftn" Petri <5! 5 H Pirlsr »nd Kraschl> w ! h'6 Witw,; !!, .sslainburq bei ?-^ l i s l's r; !» Altil>ura l'ci H l, b st , ?lvi'tl,» N usizoli. ?Ip icft Halchl^pot bci T t r r a v a l l c>, dann bci R o c c az Zanctti. tikovich und R o n b o l i n i. ?lp''ihcl,r, 5i. W , i ß , n f, l d, Luiqi Lorl"H schncidlr; in Vischcflacl, Oberlrain, bli ^larl Fabiani, Apotheler; in Vörz bei ssranz ilazzl»«« ,md P oulon i, Apolhclcr, « 100 Gulden Belohnung Demjenigen, der mir den Grfinder und Verbreitet« der Nachricht meiner bevorstehenden Zahlungseinstellung angebeM kann. Auch soll ich alle meine Realitäten ic. auf de"» Namen meiner Frau umschrieben haben. W Dies ist eine freche Lüge, und ich ersuche alle Diejenigen, welchW eine Forderung an mich haben, selbe zur Zahlung bei mir vorM zuweisen. « Laiböch am 2<>. Juli l8tt5. M (15ifi_3) Gustav Töniiies. Hiezn ein halber Bogen Amts- imd Intelligellzblatt, dann Nr. 3l der „Blätter aus Krain."