|('itum<;1I‘vWöcheutlic icii sc-, h .iw! (mit Ausnahme dur V.!. rtu; Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 c) Schvifl-u n d 25-69. ^aribor Vvrwal.lung und ’ V0Pališka ul. 6. Manuskripte werden nicht retourniert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- und Abonnen als-Annahme in Maribor, Kopališka ulica 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23Din, zustellen 21 Bin, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Din TSO p Kieme EMeMe ^vlitz ' 1'' Oktober. In Trentschin-ixt. z Oesrann ai^ ar, \\i; 7^ann heute die Ta. Die r. lla;fsrates der Kleinen in An^atUngeq wei'den etwa arm gen p- vl'ue*'. nehmen. Die Bespre Mrts^.’.tv in erster Linie der Tšejfp,,if ^en Zusammenarbeit pum- ~ *°w^kei, Jugoslawiens umdniens. Böhlen m FrankreW ^ 5'H O. Oktober, ln ganz 1: Sen t n ^estern rt>e Ersatzwahl zeitig r'-"" Unc* die Kammer sowie gleieh-Dje 11 ‘ die Bezirksvertretungen statt. ganzen Lande ,Wahlen verliefen im ruhig und sin heoio!.0.1,' 211 verzeichnen. Die meisten v°iu " 1 o________ Schenfäip!6n ru^'£ und sind nirgends Zwi- Vor schicksalsschweren Entscheidungen ITALIENS ABLEHNENDE ANTWORT HAT DIE SPANNUNG LONDON — PARIS — ROM NOCH VERGRÖSSERT. Paris, 11. Oktober.Hier wie in Lon don wird offen zugegeben, daß der ablehnende Standpunkt Italiens, der in der Samstag überreichten Antwortnote zum Ausdruck kommt, die Spannung zwischen Rom einerseits sowie Paris und London andrerseits noch vergrößert hat, Es wird auch betont, beide Regierungen werden alle ihre Kräfte einsetzen, um der Einmischung in die spanischen Angelegenheiten ein Ende zu setzen. Schon Samstag hielt der französische Ministerrat eine besondere Sitzung ab, in der die italienische Antwort sorgsam geprüft und über die dadurch entstandene Lage beraten wurde. Im Einverneh men mit England wird Frankreich seine Grenzen gegenüber Spanien öffnen und der Valencia-Regierung die Möglichkeit bieten, sich mit allem Erforderlichen zu versorgen. Heute erfährt man, daß nachmittags Außenminister D e 1 b o s und sein englischer Kollege Eden Zusammentreffen, um die Details des weiteren gemeinsame»! Vorgehens zu besprechen. Wie es heißt, werden beide Mächte ihre gesamte Flotte nach dem Mittelmeer entsenden, um auf diese Weise zu dokumentieren, daß sie gewillt sind, auch die äußersten Mittel zur Lösung des Spanien-Problems anzuwenden. sten :gj„ - vvrze cnnen. Die Ungskandidaten erscheinen 1 Skruti ' im er- gere L''“(lniUrn als gewählt. In die en-Utvj -Vch11 kommen Po: geht ,n|errichtsminister feirh< !L A|1sicht dahin, daß sich Frank Postminister L e b a s 7-a. y. Allgemein äopanSfcßer Vormarsch ms E Locken cieraten ausnahmslos für die Volksfront Rearinč Zum a 1 Dräsidp’nf m o > n, 11. Oktober. Minister-Reo-ip,.111 !N e S r i n erklärte, daß seine Sen bereit s sei, »vU Vn - alle, ihre Freiwilli- rückZ l. • republikanischen Front zu-ßen ehZ-üf n> wenn Dalien seine Trup-enfalls aus Spanien abberuft. Bud; fcosi Eckhard Cir öfe Habsburger Sat»0nC S 1D Oktober. Große Sen-^geor :. Ct tiic gestrige Erklärung des des Vef®p|1 der Höhe von etwa 400.000 Dinar, den Raubmördern fehlt bisher jede Unterstützet die üntituberkulosenlidJ FmerfM auf der Insel des Lihmus CAPRI FEIERT DAS FEST DES RÖMISCHEN CÄSAREN. — SEPTEMBER JUBEL ÜBER DEM GOLF VON SORRENT. Bon unserer Mitarbeiterin Josefine Schultz. . C a p r i, Ende Ali,jährlich im September feiert die Insel das Fest des Tlberius. Das ist ursprünglich ein Kirchenfest, zu Ehren von S. Maria del ©occorjo-, der die kleine Kapelle hoch oben auf dem Berg des Tiberius geweiht und deren riesige Bronzestavue auf hohem Sockel weithin über die ganze Insel sichtbar ist. Aber noch che das Kirchen,fest Beginnt, feiert am Vorabend ganz Capri das Fest des T>-berius als reines Volksfest mit aller Buntheit, aller Musik und allem Svimmmaup wand, ohne die ein südliches Fest nicht denkbar ist. Für die Capreser ist der Geist des Dibe-tius noch immer lebendig. Wie tonnte es anders sein, wo der prach.lieben.de Kaiser auf ider kleinen Insel, die man in knapp drei Stunden umsegeln kann, nicht weniger als zwölf prunlvolle Paläste besessen hat. cptrmuer. der kleinen Insel, an jedem Punkte, der einen besonders schönen Blijck über Meer und Klippen Bietet. Die prunkvollste von ihnen stmtib aus dem höchsten Punkte der östlichen Hälfte der Insel, auf dem heutigen Berg des Tiberius, und ihre Ruinen sind noch so gut erhalten, daß man im Geiste den alten Kaiserpalast neu erstehen sieht. In dieser Billa Jovis, dem „Palast Jupiters", hat der Monarch seine letzten Lebensjahre verbracht, und als er endlich die Insel verließ, die seine große Liebe war, so war es mir. um zu sterben.. Wenn «das Fest des Tiberius, bas große Volksfest der Insel, beginnt, erwachen die zerfallenen Mau-crreste auf dem Berge zu phantastischem Leben. Die ersten Anzeichen des Festes merkt man schon früh am Nachmittag des Tages, wenn auf der Piazza von Reste suchen schj noch heute auf jedem Hügel Capri die Kinder mit den ersten bunten Pa- piermützen herumlaufen und mit Tuten, Trompeten und allerlei geräuschfrohen Instrumenten ahnen lassen, wie schön der Abend werden wird. Und er wird schön. Sobald es dunkel ist, beginnt die große, unabsehbare Völkerwanderung zum Berge des Tiberius oder — wie die Capreser mundartlich sagen — zum Monte di Timberw. Die Gassen von Capri sind sehr schmal und eng, und schmal und eng führen die Wege zwischen den Mauern der Weingärten entlang, den Berghang hinan. Wie eine schwarze Schlange wandern die Menschen dem Berge zu. Es ist, als wäre die ganze In scl auf den Beinen. Junge Burschen, schon mit bunten Mühen aus dem Kopf, ziehen mit riesigem Stimmenaufwand bergan. Pärchen eng umschlungen. Und ganze Familien mit Kind und Kogel. Hier, wo die Nächte erst nach der Wärme des Tages Erfrischung brin gen. legt man die Kinder nicht wie bei uns früh ins Bett, und so wie man sie in Rom, Florenz, Neapel noch spät abends mit ins Freilichtkino nimmt, so nimmt man sie in Capri ganz selbstverständlich auch mit nachts auf den Berg des Tiberius. Sogar den Säug ling auf dem Arm. lieber die alten Mauern der Billa Jovis zucken die Schatten Hunderter von Men» ’chett, die mit Taschenlampen oder im Scheine ‘weniger großer offener Lichter bis oben zur Kapelle hinaufwandern. Biele (( rfum f*«.. ClkU.m 152 fit w . chen schon unterwegs Station. Es ist etwas los. Es gibt Buben den ganzen : hinauf, Buden mit allerlei Backwer ^ gebrannten Mandeln und Kringeln, nj L gen und Apfelsinen und Trauben, ° ^ mit Eiswaffeln und Buden, die Wein Orangeade ausschenken. Und in ei'rt Auf dem Tische sitzt ein Mächen und i ^ Singt Schlager und Volkslieder " ^ schließlich das Ave Maria von Gönne vielen geräuschvollen Inselbewohner umher sind auf einmal ganz still llc11, und lauschen andächtig der herrlichen turstimme. die glockenrein über die • n die Nacht klingt. Bis der letzte Ton kend verhallt ist und tosender Beifall die junge Sängerin hereinbricht. . Ein bißchen weiter den Berg man dicht gedrängt auf den alten Mai- ^ sten. dankbare Zuhörer der drei ©etpom ^ unablässig weiche, träumerische Weist» len, mrd es ist eigentlich gar nicht ft'1 ist daß sie auf einmal einen Walzer n1L t>r „Lustigen Witwe" -um Besten geben. 10 jedem Kaficchauie Ehre macht. - ^ Wenn man ganz eben nv" dem 7"^ steht, neben der kleinen Kirche 5. ^ietista. uen { UKtoner 1937. F >Mariborer Zeitung« Nummer 232. ^°heit, Prinzessin Helene, ist 8 lante t e r :.°?mer Majestät des Königs Pe 'untag früh im strengsten ln duveh'^r ai,'' ^Cr Fahrt nach Beograd 'and v ? iana gereist. Am Bahnhc 'ein °ifizieller Empfang statt Snito BEOBACHTUNGEN DES PROF. SCHWEDISCHEN SANDSTROEM. METEOROLOGEN nie'rteDIed starb der pensio k a ! j • !!lgerschullehrer Anton K o-lm Alter von 87 Jahren. lli. T..., ^harini“1 r’'S‘ Ljubljana wurde der sten r'C7:rzeuger von Krainer Wür-V' 'CT Rozman mit Frl. There- sia S. h'aut 1 aus Cerklje in Unterkrain ge- Etithmi>er, ‘ma*eD*®1“iiung in Rakek. Die König a'/' ^es Denkmals, für weiland riltj.. -V v X a n d e r in Rakek ist encl-Itn nn,U Sonntag, den 17. d. festgesetzt. Stoße p'\en der Denkmalenthüllung sind eierlichkeiten vorgesehen. Ljitbhv ^uge gerädert. In Šiška bei der Ap!d War1' sich der 48.1 äh r. Schnei-tinter dl°‘!. ^ aK se aus Zapuže nachts Setötef-C n 8 nnd wurde auf der Stelle ttiater;e"i|! , ^otiv der Tat dürfte in sein ön ‘ ‘-hwierigkeiten zu suchen tu.)-- f ödhehsr Unfall bei der Schlach- ■krain ,.,Pavla vas bei Mirna in Untcr-ge 1 j 811, ;4cm Besitzer Franz Uri-Messn. JC'm Schweineschlachten das ken n) aus und bohrte sich in seinen lin SclltljM V 'arm> wo die Schlagader durch tete pr'1 Wurdc. Der Besitzer verblu-koniitr'Km Hilfe gebracht werden Prol'. Sandström, der 60-jälirige Leiter der Staatlichen Meteorologi-schen-Hydrographisc.hen Anstalt in Stockholm, ist der beste Kenner des Golfslromes, dem wir unsere gemüßigten Temperaturen verdanken. Seit zehn Jahren unternimm!. Prot. Sandström seine regelmäßigen Erkundung-,-führten ins Eismeer weit an die Küste Ostgrönlands hinauf, um die Temperaturen des Golfslromes zu messen. Wenn der Golfstrom warm ist, so läßt das für ganz Mitteleuropa auf einen milden Winter schließen. Schon im Vorjahre war das Wasser des Golfstromes überraschend warm worauf sich auch der Voraussage Prof. Sand-ströms gemäß ein milder Winter einstellte. ln diesem Jahre sollten wir einen noch wärmeren Winter als der vergangene zu erwarten haben, weil die Golf ström temperaturen weiterhin gestiegen sind. Längs der norwegischen Küste sind 12 ein halb Grad über Null. Demnach wird Skandinavien den mildesten Winter seit vielen Jahren zu erwarten haben, und Mitteleuropa ebenfalls. Es ist abwegig von einer angeblich bevorstehenden neuen Eiszeit zu sprechen, im Gegenteil, es scheint als ob die Well immer wärmer werde. Pn 9 Sandslröm ist auch in der Lage. eine Andeutung über das Sommerweiler von 1038 zu machen. Klimabildung und Golfstrom stehen in engstem Zusammenhang, und da das Som-merwetier in der Regel schlecht wird, wenn die T. mperalur des Meerwassers an den Küsten niedriger ist als die Durchsehiiiitstemperatur, wird es nach des Forschers Beobachtungen 1938 einen schönen und ziemlich trok-kenen Sommer geben. lu. Der „Xtt , ...... Sprachen. Der eher, der i Dieb Räuber Urbanč aus der Zelle berüchtigte Einbre-und Räuber Josef Urbanč, eren Kert!?1 VorDhr zu 25 Jahren schw ,;erker nach a- ?^Sessen hatte, wurde unlängst ^äribo VerUrteilt worden war und in DieSe- Strafanstalt in Niš überführt. 2eije , ! age gelang es ihm, aus seiner W" "'“^brechen. Urbanč konnte bis-^ L 1 nicht ergriffen werden. krairj ^'s'eunerPiage. Bei Vinica in Unter b den v,-a — Kouilio rCn.’ ^Lek eine Gendarmeriepa-aur eine Gruppe Zigeuner, die Dendarmen zu feuern begannen und Diebstähle begangen wor- riich"" ° *n ^tzter Zeit zahlreiche Ein auf eine G xvissei1’t, Kalb, weil sie schlechtes Ge hann Der Wachtmeister Jo- $oW . U s te 1e c erhielt dabei einen nien PUl.. rechten Arm. Die Gendar-S9lähri!-':ld3rten ^as Feuer, wobei der aus ii0gC ^tgeuner Ludwig Kovačič "Schnß1 m"-3 Kei Karlovac einen Bauchsich hi seiner Wut. schlitzte er l!nd. > t.!'den liegend, den Bauch auf Krankem nach der Einlieferung ins to. Die la,US. ai Kandija bei Novo me-^tiorr'n UÖrieen ^'^euner wurden fest-en und dem Gericht eingeliefert, errau 1 GLEICHZEITIG IN BEOGRAD UND IN ZAGREB VERÖFFENTLICHT. ft realen und Slowenen ins Leben zu rufen Samstag nachmittags um 4 Uhr wunde gleichzeitig in Zagreb und Beograd der Wort laut des Uobereiulommens der Opposition veröffentlicht. Er lautet: Die frühere Kroatische Bauernpartei und die frühere Selbständige Demokratische Partei, vereinigt in der Bäuerlich-Demokratischen Koalition, sowie die Radikale Volkspar tei, die Demokratische Partei urnb hie Land-wir-epartiej sind in folgender Vereinbarung übereingetommrn: 1. Auf dem Grundsatz der Demokratie ste-heird, halten wir die BoÄshlcheit für die Grundlage jeder staatlichen Orgmrifation. das Volk aber für die Quelle aller öffentlichen Gewalt. 2. Die Verfassung vom 28. Juni 1921 wurde ohne die Kroaten erbracht. Die Verfassung vom 3. September 1931 hat keinen moralischen Wert, Sa sie im Gegensatz zu den demokratischen Grundprinz-ipstu steht u. nickt nur ohne die Kroaten und gegen die Kroaten, sondern auch ohne die Serben und gegen die Serben erbracht wurde. Eine Regierung, die auf emer einseitig erbrach en Verfassung beruht und welche sich auf ein angebliches Parlament stützt, hat keinerlei Autorität weder bei den Kroaten noch bei den Serben. 3. Wir stimmen darin uberein. daß es unumgänglich notwendig ist, eine neue Versa ssungsordimng oinzuführen, welche auf dem Grundsätze der Volksherrschaft beruhen würde und als gemeinsames Werk der Serben L"°- 4. Unsere Parteien stehen in dem Bewußtsein, daß sie das serbische und kroatische Volk, vertreten, auf dem Standpunkte, daß Iber letz tc Augenblick gekommen sei, daß ein für alle Mal ein Ende gemacht werde mit allen nicht demokratischen Systemen und Regimen und daß aru Kroaten, Serben und Slowenen es ermöglicht «werbe» ihre StaatAgemeinschas einivernehmlich zu organisieren zur gleich-mäßigen Zusriedeithsit der Derben, Kroaten und Slowenen. '. Der einzig richtige Weg zu diesem Ziel ist, daß an die Spitze des Lrnrdcs eine Volks--regi.crun'g trete, die aus den Vertretern,stier politischen Par.eien, die tatsächlich im Volke wurzeln, zusammengeftellt ist. Eine solche Regierung müßte am Tage ihres Amtsantrittes gemeinsam mit der Krone a) ein vorläufiges Verfassungsgesetz erlassen, mit dem gleichzeitig auch die Verfassung vom 3. September 1931 aufgehoben wunde, Dieses Grundgesetz muß fene wichtigsten Grund,ätze des Staates, die außerhalb jeder Erörterung jt hon, enthalten und würde bis zum Inkrafttreten der neuen Verfassung galten. Im Grundsatz müßten folgende Bestimmungen enthalten sein: Großjährigkeit des. Königs die Regentschaft die königliche Macht ausübt, daß die bürgerliche und politische Freiheit und das parlamentarische System gewährleistet sind, sowie daß die verfassunggebende. Nadionalversamm lung eine Verfassung erbringen tonte, mü Zustimmung einer Mehrheit, die aus dm Mehrheit der serbischen, der Mehrheit der kroatischen und der Mehrheit der slowenischen Abgeordneten in der verfassunggebe» den Nationalversammlung zusammcngeses;! ist. 6) daß am gleichen Tag ein gerechtes und demokratisches Wahlgesetz erlassen werde und daß Wahlen für die verfassunggebende Nativ nal Versammlung ausgeschrieben werden. Die Regierung muß jede Gewähr bieten, das; die Wahl für die verfassunggebende National-ver sammlnug frei durchgcführt werbe, damit die wahre Bolksstimmung zum Ausdruck ton, me. Die Regierung wird der verfassunggebenden Nationalversammlung nach den Grundsätzen des Parlamentarismus vevaitt-wörtlich sein. 0. Die genannten Parteien gründen im Sinne ihres. Einvernehmens einen Block zwecks gemeinsamen Kampfes zur Durchs iS -rnng des politischen und StaatAprogram: . wie es in diesem Einvernehmen enthalten ist. Zagreb, Beograd, 8. Oktober 1937. Dr. Vlatko Mačet' e. H. Aca Stanojevič e. h. Adam Pri-bieetoiü e. h Ljuba Davidovič c. H. Jvv. M. Jovanovič e. H. * Taschendiebe mit gefärbten Ohren? Die Frechheit der Taschendiebe von Bukarest kennt keine Grenzen. Die Polizei der rumänischen Hauptstadt hat zu einem ungewöhnlichen Mittel greifen müssei;, um der geradezu zu einer Volksplage gewordenen Tätigkeit dieser Spitzbuben Herr zu werden. Sie wird in Zukunft rückfälligen Taschendieben die Hände u. die Ohren in haltbarer Weise färben, da mit das Publikum auf diese Weise vor diesen Gesellen gewarnt wird. Das hat die Zunft der Taschendieb -aufgebracht. Sie haben zwei Protestver-sammlüngen abgehalten, in denen die Redner, die von der Polizei beabsichtigte Maßnahmen als einen »Verstoß gegen die Verfassung« brandmarkten und dimit drohten, sie würden sich, wenn die Polizei ihre Absichten ausführen sollte, mit einer geharnischten Beschwerde an den Justizminister wenden. Wenn das so weiter geht, werden die Taschendiebe nächstens noch die An. • kennung als Gewerkschaft verlangen. Chopin verlangt nach einem Skelett. Unter merkwürdigen Umständen hat Chopin seinen berühmten »Trauermarsch« komponiert. Der Maler Liem war eines Abends bei seinem Freunde, als einer dc-i Gäste einen Spaß machen wollte, das Licht auslöschte und ein im Zimmer hinter einen Wandschirm stehendes Skelett -lst', Jugoslawien eine Parlamentarische, hervorholte und an das Klavier setzte. verfassungsmäßige Evbmonarchie ist, daß in Jugoslawien König Peter 2. und die Dynastie naiaü ordjevič herrscht, daß bis zur Von diesem merkwürdigen Eindruck er zählte Eiern nun Chopin, als dieser eines Tages nach schlafloser Nacht zu ihm kam, man auf Minuten das dicht- 9MJLQtlato s" * VWl VVVIUU'VU ’UVCV 9-effetx P^nende Ins: 'völkchen fast ver-^^chtlich., J? zauberisch ist der Bick in die Jen bi" ow',eite- Zu Füßen des Berges glän eilt Bbipp? er uon Lstrpri, und winzig, wie rte rq»‘ iou8, lieg: der hell erleuchtete Hei» bo? unablässig wie ein winziger Mht V'Ä Sicht per Hafeneinfahrt auf ietib fre)Xin nm Horizont kränzt mit tau» n @oif,':atl*en Lichtern Neapel den duuk grüßen’' 11 liV:'' U'eiter nack Osten hinüber ;5»ttew gelte Magcntätigkeit erreichen. Das „o’scnz-Joscf"-Wafser ist alterprobt, ivärmstens an-empfohlen und überall erhältlich. Od min soc ooV nar zdr S. br. 75 1*5 od 25. V 1Q35 Auch ein Weltausstellungs-Scherz.. In Frankreich erzählt man sich den folgenden netten Seherz- In einer französischen Kleinstaat war tet eine biedere Ehefrau drei Tage vergeblich auf ihren Gatten, der bei dem feucht-fröhlichen Besuch der Pariser Weltausstellung irgendwie »verschütt« gegangen ist. Als der Arme ohne Geld und in recht melancholischem. Zustande wieder zu Hause auftaucht, empfängt ihn seine bessere Hälfte mit den Worten: »Nun erzähle mir bloß noch, daß man Dich nach Spanien entführen wollte..!« Man kann es fast nicht glauben, daß dieser kraftstrotzende und aufrechte Mensch nicht mehr unter uns weilt. Ein unerwarteter Tod hat in der Nacht zum Montag seinem Leben ein allzu frühes Ende gesetzt. Ein veraltetes und vorher nicht bemerktes Blinddarmleiden war die Todesursache. Banalrat Dr. Marko Ipavic der im 58. Lebensjahre stand, war ein Sohn des bekannten slowenischen Tondichters Dr. Gustav Ipavic aus Št. Jurij bei Celje und ein Bruder des Mariborer Frauenarztes und Sanatoriumsinhabers Dr. Ben jamin Ipavic. Der Verstorbene war seinerzeit, u. zw. bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand. Leiter der Bezirkshauptmannschaft Maribor, linkes Drau-ufer, in welcher Eigenschaft er sich wegen seiner streng objektiven Handlungsweise die größten Verdienste erwarb, weshalb er auch mit dem St. Sava- und dem Jugoslawischen Kronenorden 4. Kl. ausgezeichnet wurde. Dr. Marko Ipavic brachte trotz seiner vielseitigen Beschäftigung immer so viel Zeit auf, daß*er sich auch in verschiedenen menschenfreundlichen Organisationen, so insbesondere in der Antitu’oer kulosenliga mit Erfolg betätigen konnte. Als Mensch erfreute sich der Dahingegangene wegen seines feinen Wesens und aufrechten Charakters allseitiger Wertschätzung. Wohl niemand, der ihn näher kannte, konnte ihm feind sein. Das Leichenbegängnis findet M i t t-w och, den 13. d. um 16 Uhr von der Aufbahrungshalle des städtischen Friedhofes in Pobrežje aus statt. Ehre seinem Angedenken! Der schwer getroffenen Familie — er hinterläßt die Witwe und ein Töchterchen — unser innigstes Beileid! den das Gericht in Zusamnienru der Karambolage des Arztes Dr. werlc-var mit dem Autobus des 'U.ei< \’0f' Unternehmers K r e j č i ö aus nahm. Die Verhandlung leitete gerichtsrichter Dr. Pečnik. • i der 0 m. Todesfälle. Gestorben sinu ^urk , jährige Bahnangestellte > R- ^'°)lb qo(' I und die 49jährige Private Theres ijup. R. i. p.! e(iga. m. Drei Experimentalabende Sv iis. Am Dienstag, Mittwoch merstag wird unser bekannter > -. ^ telepath und Hellseher Sven S a ,^elld hiesigen Burg-Tonkino vor je e]l6 de5 Vorstellung die neuesten Phänotn Hellsehens sowie Experimente a ...|irep. „ 6o chotelepathischem Gebiete vorfti Das Publikum wird ersucht, ^ Ljfteh)' genstände (Bilder, event. Hand»0 . die mit einem Ereignis in x_c' 1 wjrd stehen, mitzubringen. Außerdem Svengali mehrere Experimente ae ^e. Icnsübertragung zeigen. Svengahs- ^ rimentc dieser Art bedeuten übe c ne Sensation. . er -P»*"*; kehrt Vom Klopotec die Vögle in voll Schrecken fiieh’n Een Haupttreffer kannst beim Bezjak nur zieh’n! Hieß der Tierzug,der slilleinherschritl, an sich Vorbeigehen und betrachtete mil Interesse das eigenartige Schauspiel, als unsere vierbeinigen Freunde für ihre Rechte manifestierten. Eine Wunderuhr in Messirra. In der neuen Kathedrale von Messina ist eine riesige Wanduhr aufgostcllt, die als wahres Wunder der Mechanik gilt Der Lauf der Stunden, der Tage, Monate un-tl Jahreszeiten wird durch Bewegung allegorischer Bronzefiguren dar-gcstelli. Bei Sonnenaufgang erscheint ein krähender Llahn auf der Uhr, während der Sonnenuntergang durch das Brüllen eines Löwen verkündet wird Zwei Mädchengestalten aus Bronze schmücken den Sockel. Es sind legendäre Figuren, die an die Heldentaten der Dina und Clarenza erinnern, jener Mes-sinaer Mädchen, die 1202 den Stadtbewohnern die Nachricht vom Herannah-den der Ebbe und Flut sind auf der Anjou brachten und somit die Stadt vor dem Feinde retteten. Die Mondphasen, der Stand der Himmelskörper, die Stunden der Ebbe und Flut Sind auf der Uhr tileichialis verzeichnet. 1 £rauerfeier!icbM^ der Sow:-i gemeinde i Die Trauerfeicrliehkeilen anläßlich des dritten Jahrestages der Tragödie von Marseille, die allenthalben verunstaltet wurden, fanden in Maribor durch eine eindrucksvolle Kundgebung der Sökolgcmei n d c Sams-lag abends ihren Abschluß. Dem Rahmen der Trauerkundgebung angepaßt, war der große Saal des Narodni dom entsprechend geschmückt. Der Feier wohnten die Sokol vereine mit den Vertretern der Behörden bei. Das Wort ergriff als Vertreter der Sokolorganisationen Prof. Struna, der den heimgegangenen Friedensfürsten weiland König Alexander verherrlichte. Herr Pirc sprach über die letzte Reise des Volkskönigs nach Frankreich und die Tragödie von Marseiile. Die. Trauergemeinde verharrte dann zwei Minuten in stiller Versunkenheit. Die Jungsokolen Ivčc Pregrad und Drago Lutar trugen sodann Deklamationen vor, worauf der Gesangverein „JadraiV zwei stimmungsvolle Chöre vortrug. Mil einem Aufruf des Prof. Struna an die So-kolmitglicder ,sich des großen Verlustes, den Jugoslawien durch das jähe Ableben des Königs Alexander erlitten, s'tels bewußt zu sein, schloß die schlichte, aber eindrucksvolle Feier. Sa tut m. Stadtratsitzung. Der Mariborer Stadtrat hält kommenden Freitag, den 15. d. M. um 18 Uhr eine Sitzung ab, in der aktuelle Fragen zur Behandlung gelangen werden. Die Tagesordnung umfaßt wichtige Baufragen, wie den Bau des Zoll-amtsgebäudes mit den Zollmagazinen, die m. Nach Wien fährt der Autocar am 31. Oktober und 2. November zurück. Fahrpreis Visum nur 250 Dinar. ... - putm* m. Allerheiligen in Graz. Der » veranstaltet auch heuer zu Aller e d. i. am 31. d. und 1. November ^ zweitägigen Ausflug nach Graz, preis samt Visum 110 Dinar. m. Taschendiebstahl. Während strigen Tierumzuges kam dem 'jtfalja schüler Alfons Brandstetter am Petra trg eine Taschenuhr abham e • ^ m. Todessprung in die Mur. ^o!L;a|i' , , , , — a,eZJ)dic Ueberfuhr bei Petajnci sprang . ,fl rige Hausgehilfin Therese K o VM_^n jes ndc'1 Mur und verschwand vor den Au'W' verblüfften Fährmannes in den rei Regulierung des Hauptplatzes und die Fluten. XkiMutziag Der Einladung unseres Tierschutzvereines Folge leistend, fanden sich gestern vormittags aus Anlaß des Todestages des großen Tierfreundes, des hl. Franziskus von Assisi, zahlreiche Mitbürger mit ihren vieriussigen Freunden am Zrinjskega trg ein, um die Tiere einmal im Jahr zur Geltung bringen und sic um liebevolle Pflege und Schutz flehen zu lassen. Um das Zustandekommen dieser Tierparade machte sich der Obimmn des Vereines, Obcrvetcrinärrat Pirnat, verdient. Im Zuge, der sich durch die Straßen der Stadt bis zum Kralja Petra Trg und zurück bewegte, schritten schwere Zugpferde, Droschkenpferde mit den Wagen sowie Hunde aller Rassen und Größen. Vor der Franzis 1 kanerkirche wurden die Tiere ein1 Kanalisierung" einiger Straßen, wie auch | die Dienstpragmatik für die Vertragsbeamten der Städtbetriebe. m. Anläßlich des 17. Jahrestages des Kärntner Plebiszits fand Sonntag vormittags eine von den nationalen Organisationen im Narodni dom voran- i stattete Manifestations-Versammlung statt, um für die geistige Verbundenheit mit den in Oesterreich verbliebenen Kärntner Slowenen zu manifestieren. Die Chöre des Ipavic-Sängcr-gaues trugen unter der Leitung des Dirigenten Horvat ein stimmungsvolles Lied vor, worauf im Namen des Vereines „Branibor‘: dessen Vizeobmann Avsenak den Aufgabenkreis der nationalen Organisationen umschrieb. — Professor L. Strun a sprach über die geistige Verbundenheit mit den im Auslande lebenden Jugoslawen, während sich Professor Sedivy für die Zuerkennung der den in Oesterreich lebenden Ivonnalionalen gebührenden Rechte einsetzte. Frl. M. Zwitter rezitierte in Gailtaler Volkstracht ein dem Rahmen der Manifestation angepaßtes Gedicht, worauf die Versammlung mit einem Lied schloß. Die Teilnehmer begaben sich sodann in die F r a n z i s k a n e r k i r c h c, wo ein T r aucrgotlesdi c n st f ür die in den Kärntner Kämpfen gefallenen Jugoslawen zelebriert wurde. Nachmittags fand in G u š t a n j eine nationale Feier statt ,an der auch zahlreiche Ausflügler aus Maribor leijnah-men. frei*'- m. Neuer Fußballsieg unsere’ ' rer Feuerwehr. Die Wehrmannschaft ^ ejn Freiwilligen Feuerwehr trug gester’ ^ Fußballmatch gegen den Sportklu ^er. , Slov. Konjice aus und feierte mit 8. mals einen überlegenen Sieg. , m. Korpar lebt. Wie bereits befk ^ wurde vor einigen Tagen in Rh1 püli- Hilfsarbeiter Franz Korpar beim I nerdiebstahl ertappt und fest»t!lOI]T1yßtc Korpar, der hiebei verletzt wurde. 1 ins Krankenhaus überführt werden. Nachricht von seinem plötzlichen ^ g£, ben, die auch von mehreren Blät e bracht winde ,ist unrichtig. .j * Nur noch einige Tage Zachar°^a((-seinen Sängern in der »Velika kav pet m. Festgenommener Einbrecher. Einbruch in die Villa des Jladia-M DIENSTAG. 12. OKTOBER- sQ. Ljubljana, 12 Sciiallpl. 18 SchallP dann Vortrag. 19 Nachr., Nationalen u 20.15 Hörspiel. — Beograd, 18.30 Kot 19.30 Nationalvortrag. 20 Harfen.'1’ ^ — Prag, 17.30 Kammermusik, le-1 ^>5 segnet, Line große Menschenmenge m. Aus der Theaterkanzlei. Als erste Vorstellung des Theaterabonnements A. geht am Dienstag die ausgezeichnete Ko mödie Peter Preradovič’ »Der beste Ein fall der Tante Olga« in Szene. Für das Abonnement D wird Mittwoch die rus-siche Komödie »Der Revisor« gegeben. m. Gerichtsverhandlung auf der Straße. Heute vormittags fand an der Einmündung der Kopališka ulica in die Aleksandrova cesta ein Lokalaugenschein statt, 1 ixammermusm. ^33 sehe Sendung. 19.15 Funkkapelle- -^a, Sinfoniekonzert. — Budapest, O- ,chje«> vierkonzert. 18.30 »Tristan und b“ lusuiu /v Oper. — Zürich, 18 Schrammehnusi^ ^ Sinfoniekonzert. — Paris, 18 Konze • ^ Plauderei. — London, 19 Fun-kkape • ^ Tanzmusik. — Mailand, 19 Konz*-' • e Militärkonzert. — W’en, 7.10 heu ^ zeit. 12 Konzert. 16 Alte Melodien-Liedervorträge. 18 Schallpl. 19-40 ■yjfo lieder. 20.40 Hörspiel. — Berlin. j,ai-Unterhaltung. 19 Schallpl. 20 Div ^ tungsabend. — Bresiau, 18 ^or‘/‘‘jnzig> Hörfolge. 20 Bunter Abend. — L Q06t 17 Volksmusik. 19.50 »Tannhäusei «-^ von Wagner. — München, 17.15 Z» ^uS terhaltung. 19.10 Hörspiel. 20.A Tonfilmen. Ko — bere-,° 8 c h i n c g g in Počehova konnte Hau'h rest|os aufgeklärt werden. Am Josef ? ,e konnte nämlich ein gewisser dieser r a n j e k aufgegriffen werden, als *ntvv> S’orac*e ''n Begriffe war, mehrere kiran^'i^6*6 Gegenstände zu veräußern tCUc gestand sofort den Einbruch, be-gerauhl a*30r’ cien größeren Teil des 2avc ” Geldes ein gewisser Cyrill c mitgenommen habe. 8 'y.''Wetterbericht. Maribor, 11. Oktober, 733 ,r; Temperatur 9, Barometerstand ’ Windrichtung O—W, Niederschlag 0. uncj ^urg-Tonkino. Dienstag, Mittwoch gen onnerstag bei den Abcndvorstellun-nnseUni V29 Uhr sensationelles Auftreten sCjn res berühmten »S v e n g a 1 i« läuftneucsten Experimenten. Als liene Tele^^erfinummern de? ,Mariborer ZeNng* und .HaHborska tiskarna' mit Film Kft .^cr Rrößte Zicgfeld-Schlager »De u n 11 $chlag! 1R der Frauen« Kein Preisauf- 11202 Der Feuerwehr >uiU''!l ’^a§mcn einer eindrucksvollen Feier bc 6c Sonntag den verdientesten Mitglie-h„-, Unfcter Freiwilligen Feuerwehr eine botlt'sn10 ®5tunfl zuteil, indem ihnen die verliehenen Ehrenzeichen und ^ 'cnstdemaillen überreicht wurden. Ten iiw?- *-c eine große UcBung der Wehr-n lI|lchaft ein, die Wehrhouptmann Brez bjc Jeitete. Der Hebung, die neuerdings sfc-i > ^chlagstrtigl^it unserer Freiwilligen bestätigte, wohnten u. n <^wdt-jmaniaut 2K a Jum Dr. B in - 0 a. . ^liigrifssobjett wurde das geräumi-jei ^OcatcigeBäubc gewählt, wobei die Was-Ae" aus einer Entfernung von 150 Dcf'n" erfolgte. Nach der lleBung fanb ein fiJ,Cv worauf die Wehrmannschaft im Icl5> p Rüsthauses Ausstellung nahm, wo-W> uuch die Vertreter der Zivil- und ^"'Eehövden sowie verschiedener Korpo-IL °ltett und Organisationen ei »fanden. — Joümatm M u toi* tierbientesten Mitglieder unstier Feuer-wt vor. Üfv/^^ichuet wurden mit dem -goldenen mit drei Palmziweigeu für 50->cf ^ brave Dienstleistung Ehrenobmann ^ ‘Min S t c u b t e, Brandmeister Ern 5 rt i ch und Weh rman» Andreas K 0 d-ätoci vEt ^cnt goldenen Ehrenzeichen - mit Di ' - ^ulmzweigcu für 40jährige brave s i r ,‘stuug Wehrmann Matthias P e T* ne, ’ Usit dem goldenen Ehrenzeichen mit ei-(tU[[ Filutenztocifl für 30jährige Dienstlei-2t' " Brandmeister Johann 6 nt u I c c scn. I ‘ c brr Reltungsabteilung Geor P t ch. Stiff' Rottführer Konrad t9ta ........... u 1 c k entbot allen den Will iCt,'I^Uß und nah nt dann die Dekoration IM FRÜHJAHR BAUBEGINN DES ZOLLAMTSGEBÄUDES. RUNG IN DREI ETAPPEN. — NEUER HÄUSERBLOCK AN SCHUNG. - DURCHFÜH-DER DRAUBÖ- N e k 0 l a UijaV* n Ut u d a, Ferdinand SN e n i h Vaud a, mit der goldenen B-er Äciw u^^u^lle für 20jährige Dienstleistung ftcv c!mintn Trang B r c z tt i k, Brandnw-5) ckgnaz Baud a. Rottführer Konrad Für das kommende Frühjahr kündigt die Stadtgemeinde große öffentliche Arbeiten an, die die Bautätigkeit in der Draustadt nicht wenig beleben werden, sodaß das nächste Jahr in dieser Hinsicht beiweitem besser abschneiden wird als die heurige Saison, die übrigens ganz zufriedenstellend verlief. Vor allem handelt es sich hier um den Beginn der Arbeiten zwecks Errichtun des neuen Zollgebäudes und der Zollmagazine sowie um die B fähigung der Zufall rts traßen für den größeren Verkehr. Die große Parzelle an der Einspielerjeva ulica hiti ter dem Hauptbahnhof ist jetzt nach voll zogenem Kasernumtausch Gemeindebesitz, und es kann somit an die Durchfüh rung des Projektes, das sich schon mehrere Jahre hinzieht, geschritten werden. Die Kosten sind auf mehr als 16 M i 1-1 i o 11 e n Dinar veranschlagt und werden die Arbeiten in drei Etappen durchgeführt werden. Im kommenden Frühjahr kommt der Bau des Zollamtsgebäudes und der Zoll magazine an die Reihe, ferner die Regulierung und Kanalisierung der Erjavčeva und der Einspielerjeva ulica sowie die Pflasterung des restlichen Teiles der letzteren an die Reihe, wie auch eine Bahnüberfuhr über die Straße und die Nivellierung des gan zen Geländes, aber auch die Erwerbung noch eines Teiles des Baugrundes für die Errichtung der Beamten wo h-n u n g e 11. Die Arbeiten werden zwei fahre dauern. Die zweite Etappe sieht den Bau der Beamtenlräuser, die Einrichtung einer Verbindungsstraße zwischen den Zollmagazinen und Košaki hinter der Bahnstrecke und die Regulierung des übrigen Geländes, die dritte Etappe jedoch die Pflasterung der Erjavčeva und die Regulierung einiger benachbarter Straßen vor. Die Mittel werden aus dem P f 1 a-sterf ond gefunden werden. Architekt Ing. Černigoj hat die Plä ne für die Regulierung des Geländes zwischen dem südlichen Teil des Neuen Hauptplatzes und dem projektierten, entlang des linken Drauufers von Melje bis zur Mariborer Insel führenden Promenade weg ausgearbeitet, die vom städtischen Bauausschuß bereits genehmigt wurden. Zwischen dem Oset- und dem Berg-Haus am Hauptplatz und dem künftigen Promenadeweg wird nach Abtragung der Lederfabriken Berg und H a 1 b ä r t h eine parallel zur Drau führende Häuserzeile errichtet werden, deren Gebäude vom Promenadeweg aus zugänglich sein wer den. Dadurch wird sich die Uferböschung zwischen der Reichsbrücke und der Kopališka ulica mit der gegenüberliegenden Tržaška cesta verbindenden projektierten zweiten Draubrücke vorteilhaft ausnehmen. Durch diese Arbeiten wird die Gemeinde verhältnismäßig wenig belastet erscheinen, da die neue Häu serzeile Private zu errichten haben werden. Montag, 11. REPERTOIRE. Oktober: Geschlossen. Dienstag, 12. Oktober um 20 Uhr: »Der beste Einfall der Tante Olga«. Ab. A. Mittwoch, 13. Oktober um 20 Uhr: »Der Revisor«. 'Ab. D. Burg-Tonkino. Heute, Montag, zum letzten Mal Tolstois »Kreutzersonate« mit Lil Dagovcr, Albrecht Schünhals und Peter Pctersen. — Dienstag Erstaufführung der großartigen Filmrevue »Der König der Frauen« mit dem berühmten amerikanischen Star William PoVveil. Der größte Ausstattungsfilm aller Zeiten, der alles bisher Gebotene in den Schatten stellt. Vor jeder Abendvorstellung tritt Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der Meister der Psychotclepathic und bekannte Hellseher S v e n g a I i auf, der dem Publikum seine neuesten Experimente vorführen wird. Kein Eintrittszuschlag! — In Vorbereitung »Das Gleisdreieck« mit Gustav Fröhlich und Hclli Finkenzcllcr in den Hauptrollen. ¥ Union-Tonkino. Die Premiere des erfolgreichen Großfilms »Schloß Vogelöd« Der Schöpfer der bekannten Ganghofer-Filme, »Schloß Hubertus«, »Der Kloster-jäger« usw., Peter Ostermayer, hat auch die Verfilmung des Romans von Rudolph Stratz »Schloß Vogelöd« übernommen. Ein sensationeller Gesellschaftsfilm auf einem gräflichen Schloß, im Rahmen pracht voll. Landschaftsaufnahmen. Starke Hand lung, voller Spannung, die den Zuschauer nicht zu Atem kommen läßt. In den Haupt rollen Hans Stüwe, Karola Höhn, H. v. Schlcttow usw. In Vorbereitung die Weltsensation: Zarah Leander, der berühmteste Filmstar der Gegenwart, zum erstenmal in Maribor in dem Standardfilm »Zr neuen Ufern«. «it ^ Pott ß, Wehrmann Franz T r e b-t)Cl. Wehrmann Franz Milošič, mit 3Wj!lCrtWtt Verdienstmedaille für l5)ährige Wl5tung Viktor K o d e l l a, Battho-lb ^ u n b x č. Alois 3 a m U d a, Ut% l!U 0 m ule e juu., Anton K u h a r Sw. nn«5 Hotter, mit der bronzenen 10jährige Dienstlaib g M u s e k, Haupt er Alois B e r l iL sowie Simon B r u n č i ö, Ab ab 0 j £ c x. Konrad 3 0 m 11t e r„ An- W’141113 H 0 i k .Blobmann Ludw: ^■Wlbcrtrci Mere '»s - "f $ic & i f c r und Erwin D a m is ch. Worte der Anerkennung sprachen ^C%T'fomann ®l.u s c i und Wehrob- (S|r'",t '° 1 d m a r. E gcnstano besonderer bvn Abschied nahm, da B r e z- „ ^ 'vat auch Wehrhauptmann _ V ia, 's eT bei dieser Gelegenheit von sei ^ 9fTfirfi-t.n-h trn firn eNzr rw tu tostbtU im -Vagen nach Mar.bor einen er m den übersiedeln h'te," v'm Saufc bet am Nachmittag ftaitgc* on !-' !- '-' Eigen Zusammen'inst mrö? O e I n!, j-- beirdf n Hauptmann ein '.hones teich‘niäli>e zur dauernden Erinnerung über ^ Sobe«:, ue£ fall. Nach längerem Leiden ist in ftonbw'1 aui Viontag der in Plnj im Ruhe lgz, E^ude LokomoI ivführer oer Staate u Herr Anton P o d l a h a verschie llnede seiner Asche! Der schwergeiroi-titiutitie unser innigstes Beileid! c. Eedächtnisfeierltchkeiten in Celje. Am Sonnabend, dem Tage des tragischen Todes weiland des v terlichen Königs Alexander 1. des Einigers, wurden in der 3:a-b>farrft-> che, in der cvangelischrm Ehriftuskirche und in der pravoslawan Kirche Evoächtnisgottes blenste abgehalten, die von der Stadtve.ire-tung den Offizieren und Reserveoffizieren den Spitzen der Behörden, von den Schulen und vielen äußeren Besucht wunden Die Kauf laden waren während dieser Zeit geschlossen, die Gewerbebetriebe richten. Bon den Häusern ivcst.cn Trauerfahnen. Am Abend Hat der Sokolverein gemeinsam mit anderen nationalen Verbänden eine feierliche G öd acht-nissttzung für weiland König Alexander ab-gehalten. Die Gedächtnissitzung fand im großen -Saal des Narodni dom statt So ehrte Ceste das Andenken an weiland König Alexander, der Vollstrecker und Vollender der Idee nxir, die der Volkheit unseres Staates eingeboren ist. c. Sterbefall. Hier starb am Freitag der Oberst i. R. Herr Emil P e n t h e r im 76. Lebensjahre. Er wurde in öafovcc geboren und verbrachte hier seinen Lebensabend in wohlverdienter Ruhe. Das Begräbnis fand am Sonntag im ftndti'chen Friedhöfe statt- c. Vermißter Knabe. Seit 12. Juli wird der 11 Jahre alte Fran; K r a j § vermißt. Der Junge ha, kastanienbraune Haare, Brau ne Augen und ist mit einer kurzen dunklen Hast und einem ärmellosen roten Jumver bekleidet. Mitteckungen an die Polizei ode ' Gendarmerie erbeten. c. Klavierkonzert. Ivan Noč, Jugoslawiens bester Klaviervirtuofe, gibt am 13. d. m hiesigen Stadksteater einen Konzer.abend. Beginn des Konzertes um halb 9 Uhr. Noč, der bereits außer Jugoslawien das Deutsche Reich, Oesterreich, Italien. Bulgarien und die st-eb choslmvakei mit Erfolg bereist hatte, wurde in Ljubljana geboren, besuchte dort ■nBOBOBnaDBBaaoaaisDsoBOffiQsna o □ KasoEnBasosnEasaBCBasaiisasD® das Konservatorium und hernach das K'on-I servatorium in Wien, wo er die Meisterschu-i Ic absolvierte. Die Vortragsfolge umfasst Werke klassischer und moderner Komponisten und ist darauf eingestellt, jedem etwas zu bie tcit. Karten im Bovverlauf Fei Gorivars Witwe, K ralja-Petra cesta. c. Schießsport. Ge reu der alten Ueberlie-fernng des heimischen Echiestwesens veranstaltet der Schützende'ein in Celje wieder ein Preissch'eßen auf der Militärschießstätte in Pečovnik. Genaueres über die Bedingungen ’ur Teilnahme und das Programm im Aus hänge-kasten des Vereines am Gebäude der „Ljubhanska kreditna banka" (König-Peter-Straße). c. Dom Wettkampf der Leichtathleten. Das war ein Leben auf dem Glacis gewesen und eine Begeisterung, wie wir sie anläßlich des Wettstreites von Leichtathleten in Celje wahrscheinlich nicht mehr so bald erleben Werden. Selbst der gute alte Petrus ha, nicht anders tonnen, als für den Sonntagvormittag die himmlische Gießkanne in einen Winkel zu stellen und ein bißchen die Herbstsonne leuchten zu lassen. Ilm eö kurz zu sagen _ wir werden morgen in einem Sonderbericht aus diesen, Wettstreit auSjyhrtich zu sprechen kommen — Eeljes Leichtahlekcn haben den Staatsmeister „Concordia" aus Zagreb mit 54 : 49 Punkten besiegt. Wir dürfen stolz darauf sein! r u Das neue Einkchrgosthaus Toplič ist 'erliggeftellt und wird in den nächsten Tagen eröffnet we den. tt Noch immer keine Verbindung mit Vuzenica. Seit der Katastrophe unserer Draii-briicke ist zwar bereits ein Monat um, doch ist bisher für die Reparatur der Brücke soviel wie nichts geschehen. Es wurde wohl ein Nahverkehr mit einer Zille eingerichtet, doch, wurde auch dieser wegen des gogeniimrtigen Hochwassers wieder eingestellt; Die Repara- tur der Brücke erscheint umso dringender, als jetzt Muta völlig vom Bahn- und P-ost-verkckhr alb geschnitten ist und die Leute gezwungen find, sich nach dem entfernten Vuhred zu wenden. it. Besitzwechsel, Der Beamte des hiesigen Eisenwerkes Franz T r e t t l e r hat den RralitÄtenbesitz und das Einkchraasthaus P a r t h im Wege einer öffentlichen Versteigerung käuflich evivovben. u. Gründung eines Fußballklubs. Hiesige Sportler haben dieser Tage einen Sportklub ins Leben gerufen. Die Mannschaft trainiert bereits fleißig und will im kommenden Jahre in der Fußballmeisterschaft de» Mariborer Kreises Mitwirken. Pmmp§ä ■ •VTnRiFrmmi - - - rjn»««— g. Aus dem Schuldienste. Der Leiter der Volksschule in Ojstrica bei Dravograd Mirko Sada ri wurde nach Velente versetzt. — Oberlehrer Sadar wirkte sieben Jahre in Ojstrica. — Der Schule in čemeče wurde der Lehrer I. U 111 e k zugeteilt. g. Das neue Gasthaus, das der Industrielle Viktor G 0 l l in Brod bei Dravograd erbaute, wurde am letzten Sonntag eröffnet. Pächter ist der Gastwirt Max M e t c I f v. g. Ein neues Obslgefchäsi eröffnete dieser Tage der Kaufmann Ivan K r i ft a n. gr. Besitzwechsr!. Das Wohnhaus samt Obstgarten des Herrn Z a b l a t n i t hat der Druckereibesitzer Janko S n 8 ec totrflich erworben. gr. Aus dem Gcnda, meriedienste. Der Gen darin Franz B r u m c c ist zum Feldwebel befördert worden. gr. Wegweiser notwendig. An der Abzweigung der Straße LomancZi—Sv. Benedikt— Maribor fehlt noch immer eine Tafel, die die Richtung an geben würde. Verirrungen find hier an der Tagesordnung B AUSLANDINTERESSE FÜR JUGOSLAWISCHE PRODUKTE. Das Exportförderung ui -, ,.;r des 4:i . delsministeriurns erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstände haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Expertförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländS-chen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung de. Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Placierung ihrer Waren im Auslände wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zuge-steilt wird. Ctvm .che Erzeugnisse. '075 Warschau: Kalkazetat u. ä. Erzeugnisse der Forstwirtschaft. 1056 Leeds: Nußholzfurniere. — i057 Haag: Holzwaren, besonders Spielzeuge aus Holz. — 1058 Beirut (Libanon): Föhren- und anderes Bauholz. 1050 Czer-nowitz: Weichschnittholz für England. — 1060 Bagdad: Bugholz (Föhre, Fichte und Buche), Bauholz. - 1061 Krakau: Furniere. — 1062 Rotterdam: Buchen- und Eichenholz. — 1063 Berlin: Buchen-, Eichen- und anderes Hartholz. 1064 Dublin: Holz aller Art. — 1065 Mailand: Nußstämmc. 1066 Liverpool: KL-tcn-bretter. — 1067 London: Furniermöbel Bodenprodukte. 1068 Bukarest: Lein- und Hanfstroh. —-1069 Helsingfors: Mais. Viehzucht und Fischerei. 1070 Prag: Gribben..—- 1071 Mailand: Schafs- und Lammhäute. — 1072 Budapest: Fischerei zur Kaviarbereitung. — 1073 Mailand: Häute aller Art. Erzeugnisse des Bergbaues. 107U Warschau: Bauxit (4000 Tonnen jährlich). SeiPuim* der Abgaben auf die Mineralöle. Im Sinne des in der Vorwoche «daß len Beschlusses des Mini-sterra 1 es erschien jetzt eine Verordnung-womil der Einfuhrzoll auf Benzin in Zisternen von 13 auf <) und in ■jLnssL-wixMM. .■:: , 'dL;.'Mit 1 anderen Geiassen von 30 auf 22 Gold-! dinar pro 100 Kilo gesenkt wird. Der j minimale Zoll auf Naphta (Gasöl; wird von 8 auf 7 Golddinar pro 100 Kilo ermäßigt. Herabgesetzt wird ferner der Mindest zoll ' auf Paraphindl. auf I Schmieröle u drgl. in Zisternen und i Tanks von 13 auf ü und in anderen j G< fassen von 30 auf 22 Dinar Gleichem die Verbrauchssteuer auf 20 auf 10 Para pro Kilo —«aaaaaBWiTri v Von Dr. Kurt Pieper. Zahllos dürfte heute die Anzahl der Medikamente sein, die man aus Stoffen tierischen Ursprunges herstellt :— und die ungeheure Wichtigkeit des Tierreiches für die moderne Medizin läßt es nicht uninteressant erscheinen, den tastenden Ver suchen einer Verwendung von tierischen Substanzen zu Heilzwecken in früheren Zeiten nachzugehen. Eines- der ältesten Zeugnisse tierischer Heilwirkung ist die ergreifende Erzählung des Lukas-Evangeliums, nach der Hunde die Schwären des Lazarus leckten. Diese Darstellung entbehrt vielleicht nicht ganz einer medizinischen Grundlage: der Speichel der Tiere enthält zweifellos Stoffe, die eine wohltätige Wirkung auf Wunden ausüben können. In späteren Zeiten hat man Hunde geradezu zu diesem Dienst au gerichtet, und noch im 19. Jahrhundert bediente sich ein Charlatan namens Ozanne (der »mcdecin de Chaudray«) dieses Mittels und seine Kuren hatten, wie die aller Charlatane, Erfolg! Uralt — und medizinisch nicht unver-m'mftig — ist die Verwendung unserer icrbeinigen Freunde als eine Art Heizkissen: man legte kleine Hunde kranken Leuten auf die angegriffenen Stellen des 1 - :bes und ganz begreiflicherweise emp-Pridcn sie von -der Wärme eine Erleich-ierung. Glücklicherweise ist man von den - isamen Praktiken zurückgekommen, die Tiere vor dem Auflegen zu töten — -;in merkwürdig stark war der Glaube, d 3 die natürliche Wärme eben geschlach 1 .‘.er Tiere eine besonders .starke Heilwir-hätte. Zum Beispiel verwandte man web warme Häute frischgeschlachteter Schafe gegen Vergiftungen — einer der B rgias suchte sich auf diese Weise zu röten — und Walter Scott erzählt in sei-r ,i Jugenderinnerungen, daß man ihn bei seinem Großvater im schottischen Hochland auf die gleiche Weise behandelte, um ihn von einer örtlichen Lähmung zu heilen. Seit dem 16. Jahrhundert tauchte der Glaube auf, daß ein Hund, an eine kranke Stelle gebracht, die Krankheit hinwegnähme und auf sich selbst übertrüge. Der gewiß nicht voreingenommene große Arzt und Naturforscher Cardano berichtet von einem derartigen, auf Malta vorgekommenen Fall: Eine epileptische Drenstnr1 gd nahm einige Nächte lang ihren Hund in ihr Bett und wurde von ihrem Leiden befreit, während der Hund von da an epileptisch war. Hundefleisch und Hundefett wurden lange als wichtige Bestandteile von lindernden Salben und Gelen betrachtet — weniger appetitlich ist es allerdings, daß man diesen Präparaten auch Würmer zusetzte. Der bedeutendste französische Chirurg des 16. Jahrhunderts, der medizinische Reformator seiner Zeit, Ambrosius Pare, bemühte sich zwei und ein halbes Jahr lang, von einem italienischen Kollegen das Geheimnis von dessen Hundebalsam zu erhalten — er brachte dieses Heilmittel sodann nach Frankreich und war sein überzeugtester Anhänger. Ziemlich verbreitet dürfte noch heute auf dem Lande Hundefett als angebliches Heilmittel gegen Tuberkulose sein. Auch allen einzelnen Teilen des Hundes schrieb man besondere Heilwirkungen zu: die pulverisierten Schädeiknochen dienten zur Auftrocknung von Geschwüren und, in Wein genossen, gegen Gelbsucht und | Krämpfe. Hundehirn war ein Mittel gegen , Wahnsinn (jedoch nur dann, wenn der Hund einfarbig gewesen war) usw. Galen, der große Arzt des Altertums, hatte übrigens schon Hypochondern die Milz neugeborener Hunde verordnet. I Noch warme Häute von eben getöteten : Hundc-n wurden als Gegenmittel gegen j Krätze, Kolik und Rheumatismus verord-I net. Auch fertigte man Handschuhe und ' Strümpfe aus Hundeleder an: diese sollten : Jucken der Hände, Krampfadern und Ver-' schleimung der Beine und Füße heilen, i Dem Hundeblut schrieb man die gleichen ‘ Tugenden wie dem Blut von Steinböcken zu. Die allgemeine Anerkennung des Hur i des als Heilmittel hat soweit geführt, daß 1 in einem Orte Schleswig-Holsteins keine Hundesteuer von denjenigen Tieren erhoben wurde, die »im Bett ihrer Herren oder Herrinnen schlafen, um sie vor Gicht, RNmmctismu? oder anderen Leiden zu schützenv . . . leider wird nicht der Name zeitig wirf Naphta von erhöht. Der Wcintnarkl. Infolge der an-linileudvn Xicderschläge im heurigen Formier isl die Trau beniese, die zum to fielt Teil bereits beende l isl. in Nordslowenien sehr schlecht ausgefallen. ln manchen Gegenden isl der Ertrag noch geringer als im Vorjahr, als die Peronospora so großen Schach n ungerichtet hat. Die Trauben faulen stark. Der Zuckergehalt isl verhältnismäßig gering und weist beispielsweise m der Gegend von Ljutomer und Ormož kaum 1 1 bis 1(1 Grad auf. Der Preis beweg! sich für bessere Qualitäten zwischen (i und 7, für mindere Serien zwischen 3 und 5 Dinar pro Liter. Gre' e Goldkäufe der Nationalbank i. England. Im Monate September kaufte die National bank Gold im Werte von 107.117 Pfund oder 9! Millionen Dinar in England an und vom 30. September bis !. Oktober abermals um 305.632 Pfund (51 Millionen Dinar). Das Gold dient zur Stärkung der Notendeckung, des Ortes noch die Zeit dieses Erlasses genannt. Eine ähnliche, Krankheiten absorbieren de Wirkung" wie dem Hund schrieb man auch den Katzen zu. Natürlich gab es auch Katzenbnlsam und Katzenfett zu Heilzwecken; eine ganz eigentümliche Heilwirkung dürfte angeblich aber folgende gewesen sein: in gewissen Gegenden Frankreichs besteht der Glaube, daß das beste Mittel gegen Neuralgien darin besteht, eine Schnur aus Katzendarm um den Hals zu tragen! — Auch das Pferd mußte als Haustier dazu herhalten, dem Menschen Medikamente zu liefern: man hat seine Warzen oder richtiger die kornartigen Auswüchse auf seinen Beinen als wirksam gegen Hysterie bezeichnet, sofern man sie in Form von Amuletten trug. Auch der Rauch verbrannter Pferdehufe sollte gegen das gleiche Leiden heilsam sein. Die wichtigste medizinische Funktion in der modernen Medizin spielt das Pferd jedoch als Serumqueüe. Auch der Esel wurde von der Medizin herangezogen: Eselsfett galt als Abführmittel, auch wurden Blut, Galle und Milz des guten I-a als Heilmittel benutzt. , - VniyQÜ zern wurde eine rrist von > tfu setzt, innerhalb deren sich rew , deutschen Geschirr zu versorge’1 Wurde später noch ein nach Art bespanntes Gefährt au, dc‘ Wr-r-entdeekt. so hatte die Polizei den sofort die Stränge zu duj den. Die erste Folge dieser Aii° jr,s war, daß die Sattler ihre Phantastische hinauftrieb - i- , ‘ ' c- ' dem Ukas wurde deshalb Jiic|U» dert. — Ferner wurde den " in,V' ue!ic‘9' der Städte verboten, die vieT’C« ten runden Hüte zu tragen v ^.„L-trotzdem noch mit einem solchen Lut auf der Straße lehen ’ie1’- ^ • gewärtigen, daß die Kosal >.» ulg0pfbe' zisten ihn auftragsgemäß seine v,;t- deckung herunterrissen uni1 ^.-.i dersetzrehkeit an Ort und Stelle gelten. Die Beschwerde eines ders bewirkte dann eine ^!1 ,'i rijh '' des Erlasses. Der Träger eines i\l ^ tes wurde fortan zunächst auf e",e ,;C11 che geschleppt, damit seine *)el-Sirn(ie'3 ermittelt würden. War er ein . ab-') so durfte er wieder mit seinem 1 Mlr-ziehen. War er aber ein Russe, ■ -^ gd de er erbarmungslos sofort unter daten gesteckt. Der Mann, der nicht grüßte- Eines Tages begegnete Faul “ ^c-iVlanne in einem dicken BärönpeP^ ‘‘Ff^ dem er die Uniform eines cmu zu entdecken glaubte. Der Mann ^ I aber weder, wie es vorgeschrieben seinen Pelz ab, noch blieb er nu' oflichtmäßigen tiefen Verbeugung ),|r: hen.. Paul war außer sich. HeimiN“ ^ befahl er sofort dem Grafen P- ule, , Widerspenstigen ausfindig zu nl‘^Fr und ihm hundert Stockschläge zu ^ folgen. Widerspruch war unmögh-'1;^, Ausführung des Befehles aber Graf Pahlen half sich, indem ei ^ seiner Diener in einen Bärenpe'2 7 eiuu tecP den te und von Polizeidragonern 3111 f„r. Schloßhof führen ließ, wo er ihm ul halb der Fenster des Zaren eine ge Standpauke hielt und seine verkündete. Diese bestand dann gen1-Straf1 nd — ttiie es t»o" 150 Jahren aussah V 011 Dr. Siegt r. Nestriepke, Berlin. Rasche Wandlung. Bezborodko hatte sich in Moskau einen herrlichen Palast gebaut. Während der Krönungsfeierlichkeiten von 1796 nahm der Zar dort Wohnung. Aus dem Fenster bückend, betrachtete er erstaunt die riesige Ausdehnung des wundervoll angelegten Parkes. »Auf diesem Raum könnte man ein ganzes Regiment exerzieren lassen!« meinte er. Und binnen 24 Stunden mußten alle Bäume gefällt, alle Bauten beseitigt, alle Brunnen zerstört werden. Der ganze riesige Platz wurde in ein freies Feld verwandelt und mit Sand bestreut. (Um Bezborodko zu wüsten erhob Paul ihn gleichzeitig zum Fürsten mit dem Titel »Durchlaucht«.) Reformen. Paul sorgte für manche Reformen in einem Reiche. U. a. verbot er, daß die P-Grde weiterhin nach russischer Art angespannt würden Allen Wagenbesit- cac ucmäuu ...... ,t. bloß in einem etwas unsanften 1 port zur Hauptwache, wofür der obendrein noch 25 Rubel in die gf| gedrückt erhielt. Allerdings nUI J'.g:-e.inen feierlichen Eid oblegen, F. jemandem etwas von dieser ' . Fon« zu erzählen. Standgericht. piefö Ein andermal strauchelte das u,,. mit dem Zar Paul einen Spazier51 ternahm. Sein Stallmeister mußte au Stelle eine Art Standgeric« abha'V11 • dem das Pferd zu 50 Gert: uhiebea ,. urteilt wurde. Diese wurden ihn1 vor allem Volke verabfolgt. Nicht immer: glücklich ist, v.sr verg Bei einem Festmahl in PetersbuiL eiferte sich Paul über die rus> iseftt, hfl® ~ , ccn>!« Soldaten, denen er Tatkratt unc - -^?i- ligkeit absprach. Großfürst Ale* J nahm sie in Schutz und meinte, J könnte die Petersburger Garnison ^ einmal durch einen blinden Ala*111J (£; die Probe stellen. Paul war damit^ ^ standen, daß dies noch in der 1'!_ e;T Nacht geschehe, und (unterzeichne:e ^ neu entsprechenden Befehl. PüJ1 ^ Uhr ließ Alexander darauf den . marsch schlagen. Ganz Petersburg ',, riet in Aufregung. Die Straßen besieh im Handumdrehen mit Me» "Mg, Auf den Kasernehöfen samtne’-cn die Bataillone und rückten hu G0|) schritt durch die Straßen zum ^ ,,r als dem angegebenen Ziel. An’w-eilte in die kaiserlichen Zimmer uu nem Vater Meldung zu erstatten, kein Zar war zu entdecken. Nach » r_.., rem Hin und Her bekam der Gr^ heraus, daß der Papa ausgeriRT im Galopp nach Gatschina untm ^ war. Paul hatte unter den Einw:’ i welchen Befehl er un 'rscör1 :l ,,,,,: deutete, aus seinem Schlot er;,;'j v:':’ den Alarm für einen. AnEruh schleunigst iosgeritten. tun der Iution« zu entgehen. unü »Rev1' il nt Gedenke der ' CViiiÜ) f M »Pi»?.*.'.!».«1 "l'.'ni'l.'l'ÄIÜÜ Fußbailkrawall in Zagreb ScHWARZBLAUER SIEG IN DER ERSTEN MEISTERSCliAFTSHÄLFTE. auch »Čakovec« geschlagen. AuswLmLge Sp^eüe Beograd: Beograd—-Tcmcsvar 4:1. Kattowitz: Polen B—-Litauen 2:1 Paris: Frankreich—Schweiz 2:1. Oslo: Norwegen—Irland 3:2. Prag: Slavia—Pilsen 5:0, Sparta—Na-chod 5:3, Viktoria Žižkov—Schlesisch Ostrau 2:1, Viktoria Pilsen—Kladuo 2:2, In Zagreb trugen gestern »Gradjan- Bratislava—Proßnitz 5:1, Židenice—Parski« und »C o n c o r d i a« ein Freund- dubitz 4:1. schaftsmatch aus, wobei es zu schweren Rom: Juventus—Napoli 2:1, Milano—-Zusammenstößen kam, sodaß die Polizei Lazio 2:2, Roma—Luchese 5:0, Fiorentina einschreiten und das Spiel vorzeitig ab- —Bari 1:1 Livorno—Atalanta 1:1, Trie-gebrochen werden mußte. »Gradianski« stina—Liguria 1:0, Bologna—Ambrosiana führte zum Schluß mit 5:3. 11:0, Genova—Torino 2:1 Der letzte der p Spieltag der ersten Hälfte u . ußballmeistersöhaft gestaltete sich ereignisvollcn Sporttag. »Ra-ball <;;lmrner mehr emporstrebende Fuß-C]1Cn y^tte auch diesmal einen gliickli-Ivov ag und nahm den Gästen aus Ca b]auec bolcle Punkte ab. Die Schwarz-d6r Cn, baben sich damit noch fester an fest ze der Mcisterschaftstabelle »fie iGSetzt und sind nun auch als .fbstmeister« hervorgegangen, obin Druck ausiibten. Das Hinterspiel, in de;;; sich neben Belle und G u s t i auch Z e 1 z e r im Tor als großer Können erwies, beherrschte souverän das Feld.; Der SK. Čakovec stellte auch diesmal1 eine ausgeglichene Mannschaft ins Feld. * die sich mit einer recht gefälligen Lei- j stung einsteilte, gegen die das überlege-1 ne Spiel der »pan'd«-Hinterrnanncchart aber dennoch nichts ausriehten konnte Der Spielverlauf war recht wechselvoll -• die »Frühjahrsspiele« auch noch, weil einmal bald diese, ha’d jene Mann ICSem Herbst zur Entscheidung körn men w, Kestris erden. »Rapid« begann auch den [j»en Kampf in großem Stil, obgleich an Gäste gleich von allem Anfang auclCllergisCh zur Wehr setzten. Wenn ge 1 die heimische Stürmerreihe ersatz-(3Crt^ 1V/ächt anträt, setzte sie sich trotz-Tre--SC^°n durch und arbeitete zahllose temn£lc*1ancen aus, die freilich zu gu-Fj . e'l unausgenützt blieben. In dieser 1or&1lu^^?ubrach und die Initiative völlig den überließ. Die zweite fast vollends den Warzen, die die gegnerischen Sni!u-°r<<"d'CUten \Vp;ß’a,.fte gehörte e,ßsch men c. l lor|uationen kaum zu Atem korn-in‘'cßen. Was der Eisenbahnersturm te j\?Scrn Spielabschnitt produzierte, konn 3 r g u č im Tor fast allein abw.eh- — GLANZLEISTUNG DER WEISS-DES MEISTERS VON SLOWENIEN. ren. Dieser bewies auch in diesem Spiel sein großes Tormanntalent und wartete bereits mit einigen schönen Abwehrparaden auf. Die Verteidigung mit Gaudi und Kokot gewinnt immer mehr Gefüge und Sebstvertrauen und dürfte mit Marguč bald ein uneinnehmbares Bollwerk darstellen. Die Läufer mit Kirbiš, im Zentrum behaupteten das Feld zu jeder Zeit und schafften den Sturm ununterbrochen nach vorne. Die Leistung der Angriffsreihe war wiederum bestechend, obgleich man. die «Chancen in allzu geringem Maße verwertete. P r i v e r š e k schoß die beiden ersten Treffer, während den dritten nach einem prächtigen Paßball von Miloš Bubi Vesnaver erzielte. Für »železničar« war P a u li n erfolgreich. Schiedsrichter D c v i č i č aus Zagreb könnte von so manchem lokalen Spielleiter in den Schatten gestellt werden. Den Spielen wohnten über 1000 Zuschauer bei, die die siegreiche Mannschaft herzlichst akklamierten. *LAWIENS FUSSBALLAUSWAHL VERSAGT. - AUS DER BALL-WELTMEISTERSCHAFT AUSGESCIEIEDEN? FUSS gest ^'’biwicns Fußballauswahl mußte Ijrj, Ll,n in Warschau, im ersten Qua-Wii,lu°!lssPiol um den Eintritt in das rc v j!:ragen und ins Krankenhaus Uinj-'v'11 w ''den mußte. Unter diesen w:i3U'len war es dann nicht verglich, daß das Spiel zu einem Stev h der gänzliche Versager M a-krank antrat, und schließ-noch der zweite Verleidi-in der zweiten Spielhälfte peinlichen Debacle führte, das allem Anschein nach das Ausscheiden Jugoslawiens aus der Weltmeisterschaft zur Folge haben wird, da es fast unmöglich erscheint, daß das zweite Spiel, das in Beograd vor sich gehen wird, eine Trefferdifferenz von fünf Goals bringen wird. Der Kampf begann mit einem Generalangriff der flinken Polen. die bereits in wenigen Minuten ihren ersten Treffer buchen konnten. Eine Vieri 1 stunde später saß das zweite Goal, womit das Resultat der ersten Halbzeit gegeben war. Nach der Pause fiel in der lt. Minute der dritte und in der 30 Minute der vierte Treffer der Polen. Im jugoslawischen 1 eam befriedigten einigermaßen Htigl, Kokotovič, Lcchner, Pleše und Valja-revič. Das Spiel leitete der Franzose I,ccql a i r. ^ ■ ' .;J ta? it ’-if bsä Ihnen Hause V D Mij >. - h*' ' -t»N Vri ;■> O LU SäSJ GS! s ~r gratis für Gcsfchts-p. / - i. _ Ul .-wei l e ver-teiä werden, wie weiter unten erklärt. < Grosse Filmstare in Hollywood habe., aegen alle Gesichtspuder gestimmt, die man sieht — die Ihnen ein Aussehen des »Geschminkten« verleihen. Welcher Farbe Gesichtspuder Sie auch benützen mögen, es kann für Sie die falsche Farbe sein. Gewisse Blondinen mögen bei Anwendung von für Brünette bestimmtem Puder viel besser aussehen, und umgekehrt Brünette mit Puder für Blondinen. Der einzige Weg, das zu erkennen ist die Anwendung eines Farbtons auf der einen Gesichtsseite und einer anderen Farbe auf der anderen Seite, und dann zu sehen, welches der Unterschied ist. Tokalon Cremeschaum-Puder wird in neuen und überraschend schönen Farbtönen zu jedem Teint passend her-gestellt. Er ist durchlüftet, unsichtbar und wasserdicht. 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Im Kreis Ljubljana gab es gestern fol gende Ergebnisse: »Bratstvo« — »Mars« 4:0. »Jadran« — »Kranj« 1:1, »Hermes« — »Slovan« 3:2 und »Reka« -— »Svoboda« 3:0. Mun5 im die KußballmeMkr-Mast Das dritte Spiel der Mariborer Grup- j pe der Fußballmeisterschaft absolvier-; teil gestern in Čakovec »M u r a« und i XennisenMeidungen m Saqreb ln Zagreb wurden Samstag und Sonntag die Endkämpfe der nationalen Tennismeisterschaften von Jugoslawien nachgeholt. Punčec besiegte Mitdč erst nach härtestem Kampf mit 8:6, 6:4, 2J5, 3:6 IV -i 6:3 und Pallada behielt gegen! kuljevič mit 2:6, 12:10, 6:2, 3:6, Ungarns Fußballsieg gegen Österreich Die ungarische Fußballauswahl konnte ■ :2 die Oberhand. Die restlichen Einzel- gestern auf Wiener Boden die österrci- ■ )ie!e zwischen Kukuljevič und Mi- eliische Nationalmannschaft mit 2:1 (1:0) tič sowie zwischen Punčec und Pal- besiegen. Das einstige »Wunderteam« i a d a werden erst am Montag zum Aus-tr.ug kommen. Dagegen fiel im Doppel bereits die Entscheidung. Kukuljevic-Mitie vermochten Pallada-Punčec 4:6, 8:6, 6:1, 3:6, 6:2 zu schlagen. * Bei den englischen Hallentennismeister schäften wurde A u st 1 n von B o u s s u s 6:1, 6:2 geschlagen, ln Wien siegte Redl gegen Bawar.owski 6:4, 1:6, 6:2. Jugoslawiens zweite Fußballauswahl in Skoplje. Anläßlich der Befreiungsfeier trat gestern in Skoplje die zweite Garnitur der jugoslawischen Fußballauswahl gegen eine Repräsentanz von Südserbien an und behielt mit 7:1 die Oberhand. versagte gänzlich junker-Ruh-Kßksofen für Ge schüft oder Werkstatt za ver kaufen. Lekarniška ul 1=1. 11186 H. Eingemachte Fischsuppe. >/, Kilogramm geputzter Seefisch wird tu stich! mit Zitronensaft gesäuertem Salzmaffcr gekocht, zerteilt, entgrätet, X Kilogramm .runde geschälte Kartoffeln werden in Würfel geschnitten, in 1% Liter Salzwasser weich gekocht. 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Oktober 1937. 1 o: Die tief trauernde Familie Podlah i . —V». „Fa, ja! Behüt’ dich Gott. Rolf!" Mon-ltLy ging noch mit ihm bis an die Dur. Als der Aufseher von draußen abschloß, lächelte er. Aber es war ein müdes, abwesendes Lächeln. * * 4t Während der beiden nächsten Tage, an denen es viel wegen Maidlens Beerdigung zu regeln gab, kümmerte sich niemand unt Montreh, als Lena Moore. Sie brachte ihm Wäsche, Zigaretten, Bücher und gewissermaßen auch so etwas wie Trost, indem sie ihm berichtete, daß Grude sehr gefaßt fei und die Geheimrü- in vorderhand in der Marinst ilferftraße Wohnung genommen habe. Ehe sie sich von ihm verabschiedete, fragte sie: „Haben Sie mir nichts zu sagen, Herr 'wuptmann?" „Nichts das Sie nicht schon wüßten, Lena." Sie zögerte, wollte sprechen und hoch dann nur leicht die Schultern. „Es ist halt so schwer —" „Was ist schwer, Lena?" Durch das unsichere Lieh; der Dämmer- ug forschte er in ihrem blassen Gesicht. „Alles ganz allein herausklügeln zu müsst u", gestand ne leise. Erschrocken fuhr er zurück. „Was wov'n D ? denn h er ans klügeln?" Sie ließ den Blick unsicher von ihm ab« gleiten. „Es stimmt nicht alles! Man kann in fünf Minuten nicht' von der Mariahilfer-ü aste zum Kckbarett Faun kommen." „Was Sie für ein g'sch ei, e? Mädel sind!" imerzte er. „Das kann man net, nein!" „Eben! Gu e Nacht, Herr Hauptmann!" Als sic jici: zur Türe wandte, vertrat er ihr den Wog.'„Leim — ist das Estnd noch nicht groß genug?" Er bekam keine Antwort mehr, denn gerade trat der Aufseher ein. Die Besuchszeit war um. Dick küßte Lena noch die Hand, fühlte, wie kalt diese war und bat: Trinken's gleich, wenn 6' jetzt heimkommen, eine Tasse heißen Tee! Mir zuliebe, Lena! Ja?" „Ob es mit einer Tasse Tee getan ist, Herr Hauptmann?" „Bitte!" sagte der Aussetzer ungeduldig. Lena konnte Dick nur noch zunicken, dann siel die Tür ins Schloß. Am nächsten Abend kam Dr. Di-ewald, den Wellenberg als Verteidiger für Moutrey ausersehen hatte, zu diesem in die Zelle, um sich über alles zu informieren. Er horchte, nickte, warf ab und zu eine Frage ein, horchte wieder und sprach selbst nur wenig. Vom Untersuchungsgefäng n-is fuhr er geradewegs in die Mariahilfer-straße und ließ sich bei Grude melden. Der empfing ihn sehr zurückhaltend. Was seine Frau ihm auf dem Sterbebette an ver . ran habe, wollte der Rechtsanwalt wissen. Aber er erlebte eine Abfuhr. „Das geht niemand etwas an." „Darin irren Sie sich", war Diewalds Er widernng. „Herr Montreh sitzt unschuldig in Untersuchungshaft — das wissen Sie so gut, wie ich. Herr Doktor." Um Grades Mund lief ein unbestimmbares Lächeln. „Er hat ja bereits gestanden." „Ich komme eben von ihm", unterbrach, ihn Diewaß». „Er ha- die Tat bestimmt nicht begangen, kann sie nicht begangen laben. Er opfert sich für einen ändern. Und vielen ändern zu suchen bin ich hier." „Ich-verstehe nicht!" „Ich auch nicht ganz", gab Dic"-">d zu. , Aber sehen Mensch, der Sie, lieber Herr Doktor, ein nicht einmal anzugeben vermag, wie die Räume im Kabarett Faun aus sehen, kann doch un-möglich das Attentat auf Ihre Frau verübt haben." Und da Grude neuerdings eine Frage dazwischen werfen wollte, fuhr er rasch fort: „Ich habe mir von Herrn Montretz erzählen lassen, wie sich die Geschichte eigentlich zutrug. Und habe ihm gleichzeitig eine Falle gelegt, indem ich die Räume des Kabaretts „Schwarzer Kater" mit denen des „Faun" bei meinen Fragen vertauschte." „Und?" „Er ist glatt darauf hereingefallen. Er bat nicht die geringste Ahnung, wie man in die Gacöeroberäume des Kabaretts gelangt, noch viel weniger, wie es drinnen aussieht. Und wenn er zuletzt sogar noch behauptete, durch das Fenster das Licht einer Straßenlaterne gesehen zu haben, so ist das der Gipfelpunkt: Die Garderobe bat nämlich gar kein Fenster." „Nein, sic ist ein ganz abgelegener Raum." Dicwald sah Grude lächelnd an. „Sie kennen sich entschieden besser dort aus, Herr Doktor." Eine Blutwelle stieg in dessen schmales Gesicht. „Was «vollen Sie damit sagen?" „Nichts! Aber Sie müssen doch selbst die Ueberzeugung gewinnen, daß Herr Mou-trey nicht der Täter gewesen sein kann. — Soviel ich gehört habe, sind Sie Freunde?" „Fa!" ..Es wäre für mich, ei ne große Unterstützung. wenn Sie mit mir Hand in Hand arbeiten wollten. Reden Sie Herrn Moutrey ins Gewissen, die Wahrheit zu sagen. — Bestimmen Sie ihn mit allen Mitteln dazu, W ai- Jhneu anzuvertrauen, für wen er f>$ _ '-i-tM !il'k „Warum sollte er sich denn uiistst'M! cjlt. jemand opfern?" wandte Grude sw* „Ich wüßte gar nicht für wen." , gon» „Das missen wir leider nick-., »u j.-;r schwäre die Sache denkbar einfach, st Fächer leicht kriegen Sie's aus ihm heraus. Sie es versuchen. Herr Doktor? jh Grude war müde. Er wollte 'S11-'190 fein und sagte „Ja!". t „Gleich morgen vielleicht?" " Anwalt und war sehr zufrieden, 1 stimmte. , j,( sie Grude überraschte seine Assistenüm > eben vor Tiefs Schrank kniete und !Cl1'ggri itigett Habfeligkeiten herausnahm, machen Sie denn?" _ „Herr Moutrey wünscht sein R • . und ich kann es nicht finden." ell,;: Die Lüge stand ihr wie eine yl-Flamme 'nt Gesicht. jri Er schüttelte den Kopf und say E scheud an. sii „Sagen Sie einmal, Lena: G‘u,t ^ daß Dick cs gewesen ist?" , . „ Mi' „Nein, er ist es mich: geuwsen, ■» tor!" , „Warum beschuldig, er sich daue. ^ er es nicht war? Weshalb gibt er »„gl ‘ DachchU’M' ligt ist? — Vielleicht will er sühnen'-" Lena v! Da geschah etwas das e in ^ Täter aus, wen er an dieser st? — Vielleicht will er s-v--ühnen?" fragte Lena vechaiw-'-^ ^ geschah etwas, das sie in_ st"1-' q^utck1 versetzte. Grude begann mit beiden - ... '-MeM. M-' ... verzweifelt den Schrank zu r | ^ te er aus ihm cm Geständnis Tic ggalst heit, Lena! — Ich werde Zitternd stand sie vor ihm. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — l.iiuck der »Mariborska tiskarna« in Maribor«. antwortlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor, -agen Sie mir Wahrheit: nst verrückt-FmM t, mich. Herr Doktor — und uh nicht belügen, so wahr mir Gott r-stst j,c;i Er wurde ruhiger und setzte G" F s. stü Hocker, der neben dem Bette stand- E" so lange im Sanatorium g-westu. war in dieser Zeit?" (Fortsetzung Druck vef' Für den Herausgeber und den