Lailmchn MMtlmg. Nr. 4!>. U^^«,^WW Dom.erstu.i, 2!,^edn,a7 -«^N^Wi^ "l872. Mit 1. März beginnt ein neues Abonnement auf die „Laiblllher Zeitung." Der Pränumerations-PrciS beträgt für die Zeit vom I. bis Ende März l«72: Im Comptoir offen.......— fl. 92 lr. Im Comptoir unter Convert .... 1 „ — „ Für ^aibach inS HauS zugestellt . . . I „ — „ Mit Post unter Schleifen.....1 „ 25 .. Für die Zcit vom I.März bis Ende Juni: Im Comptoir offen....... :', fl. 70 lr. Im Comptoir unter Convert . . . . 4 „ — „ Für Vaibach ins Haus zugestellt . . . 4 ., — „ Mit Post unter Schleifen..... 5 ,. — „ Amtlicher Tlml. ^>e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit der Allerhöchsten Entschließung vom 19. Februar d. I. dem Leiter der Hilfsämter bei dcr Direction der Staatsschuld Wilhelm Dcffelicr das Ritterkreuz des Franz-Ioseph-OrdenS allcrgnädigst zu verleihen geruht. Sc. l. und l. Apostolische Majestät haben dem gali-zischen Gutsbchtzer ^adiclauS Christof Nilter v. Wo-lansli die l. l, ssämmcrcrSwürdc allergnädigst zu vcr» leihen geruht., Se. t. und t. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung voiu 21. Februar d. I. auf den neuerlichen einstimmigen Vorschlag des Rathes der Akademie der bildenden Künste in Wien den Ministerialralh im Ministerium für Cultus und Unterricht Dr. Gustav Heider zum Präsidenten dieser Akademie auf eim weitere FunclionSdaucr von drei Jahre,, allcrgnäoiust zu ernennen geruht. Strcmayr m. p. Nichtmntlicher Theil. Die lrainische Spa,kasse hat der Landesregierung ^ur Unlers,ütz„n^ dcr Nothlcidcnden in Krain den nam« haste» Vclrag pr. Viertausend Gulden zur Verfügung Für diese großmüthige Spende wird dcr gedachten Anstalt hiemil der wärmste Dank öffcnllich ansgcsprochcn. ^aibach. anl< 21, Februar I«72. Der t. l. LandeSprä'sident: Karl v. Wur ^bach m. ^. Die Thcalcr-Untcrullimu"s! in Laibach üdcrrcichtc hieramt« den Erlös einer, ;u>n Gesten der No!hleid»t>-den in Kruin aeglbcnei, Vorstellung im Gelragc von sechsunddre,hig Gulden 30 kr., wofür ihr der öffentliche Dank hicmil auSaelprochcn wird. Laibach, am 24. Februar 1872. Der l. l. Landcsprasident.-Karl v. Wurzbach m. s). Journuljlimmcn übcr dic Finanzlage Vlstrr-rcichg. reichs^i/"'"'''"'^ "'lcnchlung j>er Finanzlage Ocstcr-",,,,'^° , »"'N'»"' Ve,W>msse, denn Oeslcr.cich sich taa i. un."''7'' ^°" '"" ^"trauen auf den Kai er. Wr'^^ Die ^d. d.c hierüber l^^orde^^^^:^^ ..Die iu dci, Wiener Journalen vmlieacndc., fi.m». zlellen Wochcmednen bekunden, daß da« "^ös/ S E^ccllna^mi,>is,cr<' Frech ^P,,,^ über die Fiuau^ge Ocstcrreichs „icht ohzn Rückmi,. lung auf die culliftäisckcn Cff^lcnmä'ltc geblicbcu is, „Unter den Eindrücken, welche unsere Vörse jn der ab aelalifenen Woche von auß'U her empfing — sch>c«lil die ,.Ncue fieie Presse" — »leht jcucr obenan, wcichm das Crpoj«' des FinanzministcrS über die Gcbahning im ubuclu»lscnrn Iahrc und dcn Voranschlag sür duö laufende Verwallungsjahr hervorbrachte. Wie indolent die Börse sich auch uur zu oft den Vorgüngen auf dem Gebi.tc der innlrcn Politik wie dcr Gesetzgebung und Vcnvaltung gegenüber velhält, diesmal vermochte sie sich dcm Einflüsse der Z,ffcr jcncS Expose lncht ganz ui entzichm, Auch ihr wurde durch jcncs Crpos6 dcr Unteischied zwischen slühcr nnd jetzt'klar; sie war gc-c>,iin^l, dcr Thalsuchc ihrc Vii^ttcnnnlig zu zollen, daß Olslerrcich nun jchon vier Jahre lang seinci, Haushalt ohne die Inanfpi-uchnahn-.c dcs üffcnilichcu Credits gedeckt hat, daß (V'ltichlS a.lcü sm oas laufende Iayr t»cr Hall sein wird und daß ullc Aussicht vorhanden lst, aus nlllurgtmälmn Wege zu dcm lange erschülcn. vor wcni^ gen Jahren noch in weiter Fcrne gcicgcncn Ziele de^ Herstellung eines Glcichgewichls im Staatshaushalte zu geladen. In ^rr Thal v^t,i^nl dcr Uülslu»'.^ qauz b^ sondere Beachtung und auch oic it?örsc kann ihm die» sclDc nicht vorenihaltco. daß. tlo^dcm dcr Hic^arf dcs cielcilhai'ischcl, Slaalshallehallcs ,u den letzten Jahren nicht unerheblich gestiegen i,l. dcr slaat gleichwohl mit dcn Mitteln, die er iu sich fclbcr birgt, das Äuelungcn findet, daß nicht nur die Slcucnnckilände schwindoi, sondern auch die Sleuercingan^ uon I.hr zu Jahr sich slcigcru und dic Crwarlungcn dls jcmciligen Voranschlages bclrüchllich übcisiügcln. Die Nöi'sc hat das finanzminislcl'.lllc Expose dem, auch damit begrüßt, daß sie unsere Renten nicht unbcliächll'ch höher cmjctzlc." Und an andercr leitender Stalle schrcchl ia? i^imlichc Blatt: „Wir dürfen ohne Furcht, mit dcn ThUjach^n in Widerspruch zu gcra'^» . tue günsl^c Finanzlage mit als elu Cls.cblüß dl'- vollen Bcrlassun^smaßlljlctt der gcgtnwart,ges! Huiländc belrachtcu. Dcnn der ge-sammle w lthschaflllchc Äuf,chwu!'g stützt sick auf das! Vertrauen, daß uir^nds ein Gtrff sl,r Ka!u,trophel>, aufgehäuft isi." ! Dic ..Plessr" weiSl üi'.j dcu finanzicllcn Aufschivung Oesterreichs in deu letzten Jahren hiu, dcr deutlich aus dcu Zisfcru dcS Slllatsvor^nschlaijc? hnoorgehc, leuu-zeichnet diesen Aufschwung als «».':>'. durchaus naturgemäß,, nnd die beocutsimc Zl>nah,:,c dcr Vlcücil,asl. die Hcbuug des SlaatS^ndil^, die Seldstr^lllirnng d^r Valuta als untlügliche ^ca,cisc einer l>c!gchcnc>en Wuth« schllsllicticn Regeneration OestcrrcichS. „lie Lage dcr Staatöfiiilmzcn -- sah:t hinauf das umnannte Giail fort — diückl durch den steigmocn Rcnlcncurs auf dc» Zinsfuß und clhöhl foliuch die Vcichli^lcit des spc^ulalion Capilals. Dc>.- ausla.Nlschc Glldmallt unterlaßt :n^t. leine riesigen U bcrschüsse in urchril, Tit'cs N!,zulchaftslrciscn. Die ratio« nclle Vl!a»>!sung dc? Ond^ct« vefricdiclle allgemein und da» ans^crcchncle Dlficit von neun Mlll,one» Gulden düiftc sich dci den günsügcn VcrlchiSvcrhältnisscn dcr bicsscitigcn Reichshälflc lc>chl in eincil Cinnahm.-Ucbcr-sltiuß vcrll'andcln. wie das in den letzten I >hrcn noch immcr dcr Full licwcsen. A.if Rechnung der vom Fi--nanMmistcr gc^cbencn Crlüulcrungcn >st rs ;u sthcn, daß Renten und Vase in den l«hlcn Tage,, dcr Woche einen nicht nnbctrachtlichcn Aas,chwn..g nahincn.' Nicht minder sreuü'Iich spicHc:, sich dic ,.Mon» tigsrcvuc" und ..Waücns' Wochcnschrifl" üdcr die jüngste Entwicklung unscrcr Finanzlage aus. Das ersttre Glatt wcist auf die innere Consoltt'lrung lc» Slaalcs hin, für wclchc unter dcr geacnwä'llgc,' N^ierun^ so viel gewonnn! woidcn. und lcnnzeilt'Ull dicsclln als ein nlächligls «qcnS für dcn Oeldirailt. D>c vollc Vebcns» killst dcs Rciches erwache wieder u»d sie werde auk dcm Capila>Sma,llc einen mächtigen Impuls gcocn, zu^ »mal das (5rpos6 dcS Herrn Flnanzinmislers darthul. l'oß sich unscr? Finan^u di-ssci als j: glslalt'N. Dic letztere wirft einen sclir boffnunqs eichen Glck in dic lünsliae Entwicklung dcr o'i>>reichisHcn S<"alefil'c>üzcn, ilchsM sie schreibt: ..Angesichts d'S wahlt,..fl bifrildi-licn'rn C'gebnisscs dcr ^udqela»!!"ll>n!g ra e wohl aller slnlaß gege'icn, die Slaatepapicrc aus coun der crhöl,lcn Clcdilwnrluglcit und beseitiqlcn ^"llhenslic« dnrstlnleil-dcs Reiches entsprechenden St,'nd zu t,ttcn. C>n Piälimmarc. welches fast ohoc Dcficit abschlirsN, ja sogar die Auslagen sik pl0du^tloc .^wlckc l) dickt findct, ist jedenfalls un Orcigniß in der öslerreichischtn Finanzgeschichte .... Dcr progressive Fortschritt btS allgemeinen Wohlstandes ist ein in die Äugen sprin-l,cnder Factor an den die Erwartungen übersteigenden Stcuercingängen dcS Jahre« 1871 und wahrscheinlich auch dcr laufenden, mwiinc kluge Ausnutzung desselben wird der Reginung gestalten, nicht bei der bloßen i'lllf^icknung von Einnahmen und Ausgaben stehen zu blelbcn." Ucoer den unmittelbaren Eindruck, wclchen das Efpos« Sr. Excellenz dcs Herrn FinanzminislerS auf dic Wicnlr Gölse heroorgcrusen hat, laßt sich das „TaMaü" in nachfolgender Weise vernchmcn: ..Dic Görsc hat das Exp^'s<^ dcs Finanzministels über daS Budget für 1672 mit einer Hausse in beiden Renlen-gallungcn l>cqrüßt. Seit langen Iahrcn sahen die öfter« rcichlsch.n Staalspapicre nlcht den CurS, dcn sie in diüscr Woche erklommen......Auch für die Her» sttlliiüg dcr Valuta eröffnen sich fchr günstige Uus-sichttu. Nach Icihr uud Tag, wenn unser ^and nicht von cnur inneren Krisis heimgesucht wird und der friede nach Außen cihnlicn bleibt, wird eS keiner lünst« lich:n und gcwagl.n Of<:^tion bedürfen, um endlich den Wctth unseres Papielgclbes ul,d dcn deS SilbeiS auf Cin Niveau zu briligen. Nicht minder wirb baS Steigen dcs CurscS der SlaalSp^picic günstig auf die Ermäßigung l'cs Zil.ssuh^ im ^audc einwirken, denn dieser lctzle>c kaun nicht ui.beeinflußt bleiben vom Curse der Ttüalsiwttll und seine Ein.äßigung ist es, wessen die Industrie, der Olünbbcsitz, Gewerbe und Handel in Ocsttirrcch fo fchr bedürfen." Selbst unsere füdcralisti» schen Orqane anerkennen die gü«lstige Rückwirkung des Expose 2r. Exccllcnz des Hurn Flnanzinmister« auf j bi^ Curse der üilcncichischcn Ltaalsrcuten. Der „Wan-denr" bcrichlct unter l»em unrintlcldaren Eindruck der odigcn Kiindgcbung: „Dic Hörs? vcrllhrte in günstiger Stimmung. Das Exposö des Finanzmioucn frcmdcr Valuten nach Olfte'luch qrfl^ssen würcu und zur Besserung unserer Valuta wesentlich be gctragcn hüllen. Dic Aussichten scien unbedingt günstig zu nennen." Im Nlucn Mililül-Pcnslllnsnormall. In dcr am 16. d. abgehaltenen Sitzung de« österr. i>lligcoid!!ctcnhauscs wuldc nou Seite des l. und l. dic Vorlage eines neucn Militär - Vcrsor^ungsgesetzcs noch im Laufe dicscr Tcssiou angekündigt. Die österreichische beziehungsweise die Wiener Iour» nalistil hat sich tcrcitS auch dieser Frage bemächtigt und vcntllirt i)irs>lbe, ohi>c die cin^elüen Satzungen der fillglichcn Rc^i,gsr>nr!age genau zu kennen, zu Gunslcn dcr lirtnfflNdcn Pcrcipicnlen. Die „Presft" ist lS in erstcr Reihe, welche für die wohlverdiente sorg:r,srcie Exislcl,; dcr östtrrcichischen Vclcronen in dic schranken tritt. Obgleich das genannte Älalt der ^Meinung ift, da^ das neue Militär - Plnsionenormale bcicils tit laisnlichc Sanction erhallen haben soll, so nimmt es dcn., boch Anlaß, die üsfcntllche Ausmerlsam-leit anf dilsc Gesetzvorlage zu lcnlcn. Die „Prcssc" schrc,bt: „Mm, wir die Aufm llsamleil auf bicsc F age lenken, so sind cS vorzüaüch z'vci besond'-rs hervor« ra^cndc Gcsichlspu, lle. l'ie ul.s dazu veranlassen. Wir halUn nämlich dcn Zli'punkt für gekommen, Oesterreichs Vollslicrliltern,, welche bcrus.n sind, in die nähere Prü» fung der mchrcrwahnlcn Gesetzvorlage einzuulhc,,. jetzt schon z» Gcmüchc zu süh'cü, daß es bci dilscu^ «»lusse ailt, dc» Forderungen dcr Zeit auch nach diesen Richtungen gerecht zu wtrdtn. Gibt cs sonst „och cm Reich, dessen Baltrlllnb«, vssllieii'uilr so continuirl'ch zu den Waffen zu grellen haben, llm da» Wohl uno die Ehre dc« StaallS zu schützen. a!s Ocstrllrich? VclckeS ^and Hit so v'sle ^rll^ auszuweisen, so »ill Kampfe zu vtrzeichntn, als uustl Kaiselsiaal? Welchc Armee hat blutiger, auf. opfelnder dic Hslu,ü>länc'cl ^egcn fremdt Raudgicr und ' VcrnMaUlgUl'u. gcschützt, als cben die österrcichl^c? 340 Und doch wird es wenige Slaatcn neben, wo in so ungenügender Weise für die eigenen Lanocsvcrlhciblger vorgesorgt erscheint wie eben in Oesterreich. Der Wohlthätigleltssinn des regierenden Kaiser« Hauses, die Hainanitüt Einzelner, daS Zusammengrelfcl, privater Vereine thaten ungeheuer viel. Fassen wir aber speciell die Stellung des Officiers ins Auge. so muß jeder Unparteiische zugeben, daß ersterer oei weitem mehr als der Staatsbeamte welch' immer Katcgoiie. ja mehr als der höchste Steuer^ah'er ewzusetzen stets verpflichtet war ui,d es auch noch immer ist. So wie der Beamte bringt auch der Officier dem Staate seine ganze physische und inlellectuellc ^eistungs-lraft zu, muß aber hiebei nebstoem noch täglich sein tteden, seme geraden Glieder, seine ganze He« sundheit zu Markte tragen. Freilich ge!chieht es dann, daß Staatsbeamte noch mit 60 Jahren rüstig im gemächlichen Kanzleo'tuhle sitze»», während der kaum 30 Jahre zählende Officier verwundet oder entnerot tlä^llch dahcrschcel'et und, weil im weiteren Militärdienste unoerwcndbar, mit elner kleinen Pension lüinm^lich sein Dasein fristen muß. Das ist eines Staates wie Oesterreich winig würdig; unklug wäre es aber, die Undankbarkeit gegen die Vertheidiger des Bandes, die Gleichglltiqleit gegen die Interessen des H«res so weit zu treiben, daß es allenthalven am Nothoürftigsten fehle; derlei tiicht sich immer sehr schwer. Im Kriegsdienste invalid gewordenen Männern soll von S.aa'swegen besserer Hchuy gewährt werden, als e« bis nunzu geschah, und es wäre also hohe Pflichl der B>,rlrelung«löiv r. den d!esb»^üglichen Vorlagen oer Regiei ung ernne Geachtung zuzuwenden. Der zweite Zuritt, auf den wir noch beizeiten auf merlsam machen möchten, wäre die größere, die vollste Ausi'üynlig halbinoallder K'äfle des Osficiers« und Mannschaiisstandes. Denn obschon wir recht gut einsehen, daß so manche' junge und recht rüstig scheinend».' Osficicr die volle Ks!>gsd!enslt>>uglichle>t im Dienste und odnc sein VersHulden eiobüßle, so müssen wir es doch für wü"sch>,li5wl'rth erklären, daß alle halbinvaliden un5 zu ^ocalanst^Uunqe» oorqemeiklen Offnere nach Möglichkeit eii'er p^ssend^n Dlenslesoerwendung zugeführt werden möchte». Dis q>e,che b,s zu den weitesten Grenzen eingehaltene Gebahren wäre auch bezüglich der Mann schaft für Kriegsfälle anzuempfehlen. Nicht nur die vielen stabilen Militä kanzleiposlen d»s activen Heere« also, sonocrn auch die Gendarmerie» Off c«er«!l«ll.n, die m.i'len Verwaliungs«, Fenungs-uno ^^ndioeh!-Off>cleiSpa!ten, sowie die niederen Stelle» der Milxär-Inienoanz und des Mililär-Rcchliungsfaches könnten selbst schon im Fiieoen, ga»z besonders aber bei Aug>nentlrunge>i >m Kriege durch halbinnalioe Off.ciere in mehr durchgängiger Weise besetzt werden," Parlamentarisches. Wien, 26. Februar. Der Verfassungsausschuß ging in seiner Sitzung oom 26. d. M. in die Specialdebatte über die gallzische Resoluiion ein. Berlchtclstattcr Dr. Vrestel leitete die Hoccialde-batte mit der Bemerkung ein, daß das Subcom>t6 den Grundsatz festhielt, daß der galizische Landtag durch seine Blschlüsse niemals die Stausgrundqesetze ändern lönne, sondern nur solche Gegenstände zugewiesen erhalten soll. welche der Re,ch«rath selbst mit einfacher Majorität erledigen lönnte. Abg. Dr. Herbst bemerkt, daß nur dasjenige concedirl werden könne, was durch die Elgenthülnlichleilcn Galiziens geboten erscheine, was ii, der Einheit und '^Itachüulluna des N.'ches seine G,enzen fi'de u'd was zum endgültigen Abscnlusse der galizischen Frage sühre Der Vorsitzende Freih v. Ni^.h'ff eröffnet die Specialdebaue über den Pu»tl 2: „die Gesetzgebung üdti d»e Elniichlung der Handels« u»d G<^w rbe lammtrn." Abg Dr. v Dcmel bemerkt, daß der erste Punkt eigentlich m,t dem Aoiatze ! der galizischn Resolution zusammenhänge, nachd.m die Handelskammern W»hl-lammern für dm Vantag sind. Die Abgeordneten Or. Rcchbauer, Dr. Kaiser und Dr He bst sind der «nsickt. daß die Ei»llct,tu»g d,r Handelskainimrn dem gal zischen Landtage überlassen werden lönne. Se. Durchlaucht Herr Miinsterpräsi^ent Fürst Nuere>perg tlllärt. daß die Regie,ung >m Großen und Ganzen für die Anträge des Subcomii« sei. Die Com ptltlizerwelterung >n dieser Bezi hnng werde von der Rty»e,un.< befürwottet. da dieselbe den galiz>schen «us yltlch zu einem gedeihlichen Ende führen und deshalb überall oorl eintreten werde, wo durch einzelne Eon-cessloneu das Interesse des Ganzen nicht geschädigt werde. Bei der Abstimmung wird der Punkt a mit Stirn« menmeh'heit angenommen. Sonach kommt der zweite Punkt zur Gerathung, welcher lautet: „Innerhalb der Reichsgeseygedung in Handels fachen und über das Gebühlenweien: die Gesetzgebung über Credit» und Versicherungsanstalten, über Banken mit Ausnahme der Z.!telba»ten und über Sparkassen,, jedoch mit ausdrücklicher Glschräülung des Gellungs«! gebiete« dieser Gcj»tz^ebung auf G^lizien." ^ An der D balte betheiligen sich die Abgeordneten ^ Dr. v. Grocholsli, Dr. Rechbauer, Dr. Toüiaszczul,! Wolfrum, v. Dcmel, Dr. Kaiser, Dr. Hc'öst, Dr.! Zyblil^ewicz, Dr. Brestel, Dr. Kurarida, Riller u. Car-neli, Dr. Weeber. Freiherr v. Beeß. Dr. Dieüül. Al'g. Dr. Gi^kra stellt den Antrug: „Oer erste Absatz des Punktes d hätte zu lauten: innerhalb der Relchsgesctzgebui'g in Handelssachen überhaupt und über '?lctieng>sellschaflen insbesondere, darin über das Gebührenwesen, die Gesetzgebung über Credlt- und Per» sichcrungsanstalten mit Ausliahme der Z'ttell^t,ken." Se. iöxc. H^rr Mmister Dr. Unger erklärt, daß die Regierung keine Zweifel darüber hege, daß unte> der HandelSgesetzgebung auch die Gesetzgebung üblr Äctiengesellschaften verstanden sei. In sachlicher Bc» z»ehunq sei die Regierung mit der Ansicht dcs Abg. Dr. Herbst einverstanden; glaubt mau aber dci: Antrag des Abg. Dr. Gistra annehmen zu sollen, so wallm ichsinleresse zu berückilchtigen. Schließlich erklärt Se. (äfccllcnz der Herr Minister, daß, wenn das VelkehrSlcben neuere Rechlsfo:m.n als die Actieng?scllschaften zur Erscheinu'ig bring.,, würde, die Gesetzgebung über diese neuen Rechlsfoimen allerdings dem galizischei, Landtage vorbehalten bl i?ei> ,uü«dc. Se. Durchlaucht der Herrr Minislcrviä'Velit er? klärt, dan die Regierung sich für die Concediimig des zweiten Punktes mit den vom Sublomil« oorgeschla« ^,encn Beschränkungen einverstanden erkläre. Bei der Abstimmung wird der Ädsatz !) mit der von dem Abg. Dr. Giskra beantragten Einschaltung in Betrcff der Aktiengesellschaften mit Stimmenmehrheit angenommen, Uever Punkt o, wacher lautet: „innerhalb der Grenzen dcr Ztaatsgrundqesltze die F,-ststellun > der Grundsätze dcs Unlerrichlswesclis i'ezügllch der Volksschulen und Gymnasien, dann die Gesetzgebung über die Universitäten, jeduch m>t dem Vorbehalte dcr im Wege der Reichsgesetzgebung erfolgenden Bestimmung über die Anrechcntiartcit der an gali>schen Anstalten zurückgelegten Schul- und Gtudienjahie und der Gülliglci: dcr an solche» slnslalten erlangten Zeugnisse und erworbene!, akademischen Grade in den anocren Königreichen und Lä"dern und umgelehrt" entspann sich eine Debatte, ai> der die Abgeordneten o G-ocholsti, Dr. Rechbauer, Dr. Herbst, Dr. Czcllawoli. ssrciherr v. Tinti, ssreiherr v, Oeeß, Dr. Zyblitiemicz. Dr. Tomaszczul, Dr. Zail-ner und Dr. Kaiser theilnohmeu. Se. Exc. Herr Minister Dr. Ungcr erklärt, dah die Frage der Unter,ichtssprachc in Galiuen bereits geregelt sei und daß die von demselben angedculclcn Ueliel-ständ: für die Bukowina daher nicht erst jctzt entstehen würden, sondern auf bereits bestehenden Verhältnissen beruhen. Es handle sich nur um die innere Einrichtung der UnterrichlSanstalien, und wenn allenfalls der galizi-sche Landtag die Unioprsität so regeln würde, daß die Jugend an derselben eine höhere Bildung nicht erlangen könnte, so sei die Rcichsgewalt da, welche corri^i-ftirend einzutielen berufen ist. Der stalle Besuch der Wiener Univelsilät lönnH kein Argument gegen die Be» wllligun.'! diescs Punktes sein, da es ein Stolz für jede Universität sein müsse, wenn sie von allen Seiten besucht wird. Beide Absätze des Punktes werden hicrauf mit Majorität angenommen. Punkt (1: „Die Polizeistrafgesetzgebung, insoferne sich dieselbe auf Urbertretungen der in den ^andeagcsetzen zum B.Hufe ih'er Durchführung erlassenen Gebote oder Verbote beziehs, jedoch innerhalb der durch das Ncichs-gcsctz bestimmten Grenzen hinsichtlich der Art und tnS Maßes del strafen u. s. w. und Punkt 6 sSchubwe-je»), letzteler ohne Discussion, werden hierauf angenom-men und d«e sitzung um 2 Uhr geschlossen. (Nächste T tzuna Mittwoch. 28. Februar.) 'Politische Uebersicht. Laibach, 2>! Februar. DieWahlcn für den u n g a r is che n R e! ct> s < tag sollen, wenn das ncue Wahlgesetz bis 10 März sanctillNirt ist, zwüchen dem 10, und 2(1, Juni statt-finden, indem die Conscription dcr Wähler sogleich nach der Sanction des O.sctzcs in Angriff genommen wird. — Die Parleibildung in Ungarn bildet heule iliedr als früher den ausschließ!,chcn G.gcnNand der Discussion dcr Poster Blällcr; die gesammte Publicislit windet ihre Äufmcllsamtlit diesem Gegenstände zn und bespricht insbesondere die in Anregung a/brachle Grün« dung einer latdolischen Partei. — „Nap!o" sagt über die in Pest tagende ^ a n d e «-(5 o n fe r c n z der Industriellen : „Völliq verfchll wäre die Grundlage der Tdäiigkeit der sogenannten ^nduilritpartei, wcnn sie ihre A'ifgabr darin erkennen sollte, sich mit dcr tnsheri' gen Wiilsamkeil des Reichstages in Widerspruch z„ setzen. Der Reichstag, der eines der ausgezeichnetsten Gewerbes ye der Neuzeit geschaffen, kann nicht beschul« digt werden, daß er die Iltteresscn dcr Industrie igno< rirt habe. Die Intmstriepaltei kann sich nicht als eine von den übrigen Parteien abgeschlossene Partei, sondern lediglich als eine Schattirung der bisherigen Parteien, und zwar l^rjeingen Partei betrachten; delen Politik die meisteu i^aionlun für die Entwicklung der Industrie bietet. Die Industriepartci an sich würde nie die Bedingungen smcr regierungsfähigen Palte« besitzen, denn die Vertical cines spccifischeli Interesse löinun nie den Anspruch erheben, daß ihre einseitige Pol,t,k dem ganzen Lande auflxlloyilt werde. Die Indus!'iepaitci muß sich ihrer Natur nach auf eine der b^lchenden' Pallcien stützen, diese kann aber nur diejenige Pa,lci sein, deren Pol'l't den Friedcn im Innelil und l>ach auße:! und den ruhigüll friedlichen Forlschritt zu sichern im Stand«: ist." ..Pester ^loyd" und „Pesti Nap'o" melden: „Die Gllü'i lc üd:<- dic zwischen Feldilia,schall Lieutenant Ro-senzwcig u!,d dem Banal«^ocumtcncnten Valänooic an-^..blich critslandcucn Differenzen und übe, dcn Rücktritt Nui'cl'5'üligS entbchren, wie niai, nernimmt, jldcr posit'vcn Gluudlage. FcldiriarschaU « Vicutenant Roscn» zweig v,bleibt in seinem Amte, und man g!aul)t ni lliaßgeberid.ü Kreisen, duh jene Allavl»gcrüch!c, welche von Agram aus nach ullen Ricklungen so eifrig licr-dreitcl wurdl-n. wcnn nicht gewissen Paltei'Manoucln, so doch gewiß nur einem bcdauernstvellhcn Mißverständnisse crlsftlii^ge,, konnten. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" uerwahrt sich gegen dc» Vorwurf cincr E i l, in > s ch » ü g Preußens in dic inneren 'Anaclegen heilen anderer stauten, „amcntlich Oesterreich - Unqarns, wcläien die n^.ilichcn Ciörleruilgen dcs aal!^>schen Ausgleichs hcrvorge,uf n haben. Die slatl> dtssen verzichten sic darauf, bus Programm des Rechten jltzt zu vevüffcnllichen." Die Nachrichlcn aus Mexico lauten diesmal günstig für die Insurgenten. W.nn mail ciner ^)t. Peichc aut» Ma tain or as uom 9, Fcbiuar Glauften sche>,lcn Negicrung^truvpe-i unter Gcneial N^i und den I»sur-ge»te:, unlcr Gcucral Donati Gucrra stattgefunden, in welcher die ersteren vollständig geschlagen wurden. Wcltaugstcllung l873 in Wien. Die Abtheilung VIII der f. Ausstellunascommission lAuSstellungSkotaloge, Aufschrifte", V^ösf^nllichungcn durch den Dl'ück. R.productions-Conccssioncn. slaii-stit). welcher dic H^ren: Arcnsteln. B lling. Vrachelli, Braumüller, Ef'er, Falle, Fllg.ly. Hanslik, Hirsch. Hohenbühl, Hl.ll'ia. Hyc, M^lingo. Ncuwirlh, Stamm, Wilt^shüier u»c>chören, hat am 21. Februar ih'c eiste col,stilulre!ldl: Sitzung ab^chalteli. Die Wahl des Vorsitzenden fiel auf Herrn Dr. W:ltclshöfer. Als Referent fungirt Herr Dr. Ferdinand Stamm. Der Generaldireclor theilte der Versammlung ,zU" nächst die Antrage betreffend den Oeneralkatalog mit, welche dahin glhen, daß derselbe in deutscher Sprache ^scheinen und in eigener Regie herausgegeben wcrlicn s°l/. Als Redacteur des Kataloges bringt der Gneral-Erector Herrn Prof. Mack in Vorschlag. Nach länge,er Delialte wild beschlossen, die Berathung auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu stellen. Die XIV. Abtheilung (^and-, Forstwillhschüft', Wein-, Obst- und Gartenbau) hielt den 22. Februar unter dem Vorsitze Sr. Durchlaucht des Herrn Fürsten Johann sldolf zu Schwarz« nberg die siebente Sitzung ab. Neben verschiedenen Hinlänfen und kleinen Mlltheilungcn bildete be-sonders die Frage betreffend die Höhe dcS PlatzgeldcS flir Rinder, Schafe, Schweine :c. Gegenstand der Besprechung, welche zu dem Beschlusse sühitc, das Standgeld für diese Thiergattungen mit 6 fl. für die ganze Dauer der uom 31. Mai bis 9. Juni 187:; statlfili-denden Ausstellung festzustellen. Ein vorgelegter Entwurf der Col.clnsausschreibung zur Lieferung verbesserter Zul-lerrüdencullur- und Erntcgcrälhe wurde einem Comi<6 zugewiesen, in welches Sc. Excellenz Graf Wrbna, hofralh Rilter v. Streicher und Director Jesse gewählt wurden. Das Subcomitü 1i (commercielleS) der «blhei-lung IV (willhschliftliche Fragen) hat den 21 d. cine Sitzung abgehlllten, in welcher die Bedingungen bezüglich der Vergebung der Concessionen zu Wechselstuben 'ln Ausstellungsräume festgestellt wurden. Im Einverständnisse mit dem Gencraldirector ha^ "N die unmittelbare Leitung dcr inlcrnalionalen Pferde-, «lussttllung und des internationalen Pferderennens wäh-tend der WltauSstcllung >87)i zwei Spccialcom!^ UMer dem Vo« sitze Sr. E^cllcnz dcS Herrn Generals ^r Cavalcric ui.d Obciststi.llmcistcrS Sl. Majestät dc^ ^«'sers Giafen Griiüoe üb^niommcn. Denselben gchü-^n als Mllgliedcr an: I. die Herren Graf Zichy. v- Radosy. v. Mengen, Graf Gcorg Slockau. Or. "renstein und Miuistcrialsccsctac de PrctiS lllö Schrift-"?"r; 2. c>ic Herrn Ollo Graf Slockau, Graf Nil. ^whazy. Graf Woltenstcin, v. Scmscy. D,e bicrdeuusjtcllung wlrd von 1«. bis 27. Sep- «Mber 187'i stallsindcn; die Nennen aber am 21. und ! ^'Aplembcr abgalten werden. Neben den Rennen ' tal,s^ englischer Zucht werden auch Rennen oricn- icycr Pfc^c. dann Trabrennen, internationale l. ^^'Ehase und ein internationales Pferderennen der ! 'bleute (Bauerni-cnnen) bcabsichligt. Ol,s bcrcils auö- in I. Programm sür die Pfcrdcausstcllung wild °en nächsten T»gen vclösfeütlichl werden. Den Corpolalionc», welche sich mit Collccliv- (Positionen an der Änclslclluns, betheiligen wollen, hat ^ nun auch die Genossenschast der Weber a<'ncschlossen. , Ane Dcplüalion derselben, bestehend ans dcn Hcricn: ! !"allMqärlner. Vorstand.Slcllvellrctcr der Wcoc'rgs»os' ^l'schafl, Rcylnann und Kal-imerath Thilbcr. hat sich bereits zu dem Generaldircttor bsgcden, um mit ihm "ber diesen Gegenstand Rücksprache zu pflegen. Wie schon frühcr gemeldet worden, ist cinc Vcr-tl"ba,!i„g der Transvortanstaltcn behufs Feststellung Mncißlglcr Tarife jür den AusstlllungslranSpolt ange-""/""l'e». Diese Vereinbarung ist nunmehr erzielt ,»r^!^ d'c Feststell.ma von ermäßigten Tar.ssätzen den?ra 'ii^ "7/ '" l°'em Maße. als sie auch von ^/eV^^ ! ber Pcr Z°llcent»e^ Per Zollcentner und Meile7^fn/^ we^'o8 lr ^ Postsendungen in 9lus-stcllungsangelcgcnhcuen ist nuomchr auch von Seile der tön. uüglllischcn Regierung bewilligt worden. Es wer» den mithin alle mit der Aujschnft „Portofreie Dienst' fache" versehenen Poslstückc im ganzln Umfange der österreichisch ungarischen Monarchie portofrei befördert. Wie schon früher gemeldet wordcn, wird sich die Donau» Sch'ffahrls-Cmnmission üocr Anregung des Herrn Gc-neralconsuls Bai on Schlcchla durch OarslcUuna. ihrer Arbciten an der Weltausstellung 1873 in ähnlicher Weise, wie dicS 1867 von Seile der Sucz»Eompagnie geschehen, belheiligcn. Den Staaten, welche bereits die Bewilligung ertheilten, daß ihic Vertreter bei der Do> nau-Schiffahrts«Comm ssion an diesen Arbeiten Theil nehmen, hat sich nun auch Franlreich angeschlossen. Die französische Regierung hat ihren Bevollmächtigen bei der Donau-Commission Herrn v. Aori! angewiesen, die bezügliche» Arbeiten kräftigst zn unterstützen. Der gegenwärtig 000 Mitglieder zählende öster» rcichische Apo!helclv>relle^ tivausstcllung hat dcr Vcrv,n dcn 15. Juli 1872 fest» gesetzt. Bei der commissioncllcn Elöffnuüg der in Folge dcr Offcrtcnisschrcibung für die Tischleiarbeilc» dcs AuSstclll!ngSgcbüu5es cingeiangleu Offerte wurde das Offert dcr „Ersten öslerreichischen Fcnstcr-. Thüren' l und Fuhboden-FabiikegeslUschasl" ais daS llicdligslc bc-sundcn und der ^icsclungovcitrag mit duscr Gesellschaft, resp. ihrem Bevollmächtigten Herrn Michael Martert abgeschlossen. Ii, ocn nächsten Ta^en wird die Offcrlaueschrcil'Uüg bchli's ^icfciuüg der für dic ÄluS-stcllungsgcdäu^e et forderliche!» Glascrarbe»len crfolgcn. Ueber die Vorbereilungen, welche die Pfolle für dic Äcschickui'g dcr Ausstellung lrifft, liegen weitere Be^ richte 'nciusten Datums vor. Wir enlnehu^n dcns'lbcn, daß die türlischc Ai^slellungecommission zwei inlcrcs-saute Photographie Collclt!0!,e» für die Ausstellung vorbereitet. Dic clstc soll alle Costume darstcllcn, die im gcsammlen lürlischen Reiche voilommcn Ulid für welchen Zwcck 2^)0 speciell für d sta!ll!nop(lö uno 80 Zeichnungen dcr iütcllssüiillstcn Bauwerke Blussa'S von eigens für diesen Zwcck dahin gesendeten T'chmlcrn aufnehmen lasscn. Auch licgt es im Plane, cinc Darstellung dlr türkischen Eisenbahnc» znr Ausstellung zu brln^sn. Die ganz? Art und Weise, wie die lürlischc Commisson und Edhcm Pascha dic Aufgabe dcr Betheiligung des Orients an dcr Well« .n«sstcllnng auffasseu, bcwcist, daß man sich in Con» stnitinopcl der großen Rolle volllommcn bewußt ist, weiche der Orient auf der Ausstcllung zu spielen bc-rufcn sein wird und, nach den mit so großcr Iittclli-gcnz und so lcbhaslcm Eifer gclroffcncn Vorarbeiten zu schlichen, auch spielen wird. Mgesneuiglieilen. — Ec. Majestät der Kaiser sind am 26. b. mittelst ScparalzugcS von Pest nach Go'döllö abgereist. — (Person a l. N a ch ri chten.) Unlcr dcr Wiener Aristokratie haben folgende Verlobungen staN^cfuudi-n: Heinrich Freiherr von Oudcnus „nt Gräfin lHr„eslinc Thun. Freiherr von Ludwlqsdorfs mit Marlgräfin Gabliclc Pallavicini, und Graf Ollo Traun mil Grasn, TrcuM maiisdorfs. — Der l. l. Obclfinanzralh Heinrich Nillrr Kncissl ^cnz don Fohnsdors. Äillcr dc« Ordens der eisernen Nronc und Präsiden« dcs ThicrschulMrcineS, ist in seinem 77. Lebensjahre in Giaz geslolben. — (Tcs, elthoff > Dcnln, al.) Se. Ezcrllcnz der Herr Iinanzminister hat aus Grund der Allechochsten Ent. schlietzung vom 12. d. M. im Einverständnisse mit dem Minister dcS Innern dem Comil^ zur Errichtung eines Teqellhofs'Denlmalcs in Marburg ausnahmsweise die Vornehme einer Effeclcn. wollene mit 200.000 i,'osen ;', 50 li. — jedoch mil Ausschluß von Geldefsecten und Geldprämien taxfrei geswtte!. — t^Nciuber in Croatien) N.ich der „Agr. Ztg." wurde ein grausamer M im Dorfe Bulvsavljevica (Bezirk Veröce) vollzogen. Virr bewaffnete N.nll-cr brachen Nachls in daS Haus der Witwe Ncmeth ein, und nachdem sie selbe in glühendes Eiscn cingeschnnedel hallen, wurde die Arme dcn gräßlichsten Qualen ausgesetzt. Die Räuber entwendeten bei dieser Gelegenheit die Barschaft von 1300 fl. und ergriffen mit der Beule die Flucht. — (Mas sende fr au da lion.) Die „Newport. Times" meldet, daß die Administration des Präsidenlen Grant wegen Unlerschlcifes 40 Sleuerbeamte, 15 Zoll. dcamle, 13 Veamte im Departement des Innern, 105 Postmeister, 1« beim Geldanweisungsbureau angestellte Postbeamte, 4 Marinebcamle und 2 Nrmeebeamle, ^ im Ganzen 198 zur Rechenschaft gezogen hat. Die Unter» schlagungen betragen einen wirklichen oder möglichen Verlust von 2.301,021 Dollars fiir die Regierung. Locales. Vericht über die Vandesansschuftsitzunss vom 23. Hlbruar. Zur Unterstützung der Nothleidenden in den Bezirken Adclsberq, Planma, Gottschee, Tschernembl, Ruoolfswerth, Gurlseld und i^illai hat der i'andesausschuß die Summe von 2000 fl. auS dem ^andcsfonde bewilliget mit der Be» stimmung, daß um diesen Betrag Änbausamen angekauft werden. (Mit dem Beschlusse vom 27. Februar wurden vom i'andcsausschussc noch weitere 2000 fl. zu dem ge» dachten Zwecke bewillige! ) Der Unlcrgemeindc Palcje wurde auf ihr Einschreiten die Neuwahl der OrtschaflSvermögensverwaltung bewilliget. Die von der l, l. Bezirlshauptmcmnsckllft l'ittai eingesendeten ^icilalions'Protololle über die Verpachtung der Schlll'lingsverpflcgunq in den Cchubstalicmen i'itlai und Sittich pro 1^72, sowie da« Protokoll iibei die Verpachtung der Schubl^rspann in i^itlai wurden genehmigt, da-gcqcn wurde aber die Beistcllung der Schubvorspann fiir dis Schubstalion Sillich der Gemeinde gleichen Namens geqen Bezug dcr pro 1872 behördlich festgefetzlen Vor» spannsgcbühr zugewiesen. — (Programm zum Concerte), welches die !Herren Treiber (Clavier), Heller (Violine) und Korel ! (Cello), unter gefälliger Mitwirkung des Fläulelnö Trei« bcr aus Graz und Herrn Zöhrcr, Freitag den 1. März Abends um 7 Uhr im landsch. Rcdvulensaale veranstalten, l. Beethoven, '1VW in 1'^. o,'. 70 fill Clavier, Violine und Cello. 2. ll) Schumann, ^Sonnenschein," 1») Men, dclssl'hn, „I'alien," c) Icnsen, „Weißt du noch," Lieder. 3. Mendelssohn, Vancmonen für das Cello und Clavier. 4. il) Schumann. „Novclclle," !») Reinccke, „Wondolicra," c.) ^'i^<, „Epiiiüclllcd/' für dns Clavier. 5. u) Schubert, , Der Neugierige," d) Kirchner, „Ich muß hinau?/' bieder. 0. Vieuflemps, Ballade und Polonaise, für die Vio» line. 7. Marschner, Nndanle aus dem ^-moli-lrio fllr Clavier, Violine und Cello. — (Großer F e uerfcha d e n.) In der Nacht vom 21. aus den 22. d. ist in der Scheuer de« i'anb-wirlhes Franz Mcrcher Haus Nr. 29 in Bllchelsdorf, Gcrichlsbezirl Reifniz, politischer Bezirk Goüschee, aus einer bisher noch unbekannten Ursache eine Feucrsbrunst ausgedrochcn. Obgleich nur die Spritze und ^öschgeläihe aus der Gemeinde Nieberdorf cim Brandplahe lbälig waren, so gelang es den angestrenglen BemUhi?^,-'/« der zur Hilfeleistung herbeigccillen Bewohner aus Niederdorf, Deulsch-dorf und Olcuvih doch. dem Weilergrcisen des schrecklichen Clcmcnles Cinhall zu thun. DaS fragliche Feuer hat die Gebäude, die WirthschaftSa.clälhe und die Futleworrälhe von acht ^'andwirlhcn in Nschc gelegt, und namcnilich erleiden hicdurch Änlon Mercher Haus Nr. 29 und Johann Mercher Haus Nr. 30 einen Schaden von 490, Franz Mcrcker HauS Nr. 26 von 470. Franz Tehauh Hau« Nr. 27 von 460, Mcniin Nrcho haus Nr. 28 von 420, Johann Mcrchcr Haus Nr. 31 und Johann Gregoritsch Haus Nr. 25 von je 400, nnd Nnlon Tehautz Haus Nr. 42 von 360 Gulden. Der Gesa mm »schaden beträgt ungefähr 3.490 fl. ö. W,; die Hälfte desselben ist ver, sichert. — (Die l. l. priv. inne rost err. wechselseitige Brandschaden-Versicherungsanstalt) hat uns ihren RcchnunqS Abschluß fur das Jahr 1«71 sammt Bericht zur Einsichlsnahmc und Erpedilion an un-serc qccbrtci, ÄboliiiciUcn mügelheil». Indem wir dieses Documl'nl der heuligen Nummrr unseres Nlalles bcilegcn, nehmen ,r/r unler' Einem Nc« vc»n dem (^cschäfls. und GebarungSumfange dieses in Steiermall, Kärnlen und ssrain wirlenden Instilulks, Im Jahre 1871 sind 3.067 Medäudebesihcr neu beig-lrele». Mit Schluß des Jahres 1«71 betrug die Zahl der versichert-n Gedändedcsiher ^'.«66, jene der velsickerlen Oljecle 182.721. und der ^cscinimlrclslchcrungswcrlli 75 Millionen 862.210 fl. ö. W. Im Verlaufe des Jahres 1871 sind an 460 Parteien ,iir bcschädigle 713 Gebäude 295.617 fl, ö. W. an VcsgU. 'tungen ausbezllhlt wvtden. Im herzoglhume Krain wurde 812 im I. 1871 an 139 versicherte Parteien fur beschädige 20b Obj.cte der EnlschädigungO-Hesammtbetrag mit 48.463 Gulden ü. W. ausbezahlt. — sT he ate r beri cht.) Eduard Dorn hat die „Cameliendame" u lu, ,,^rou'Frvu" dem Glener Voden angepaßt und sie ,Veilchendame" getauft. Eine Dame auS der hohen Gesellschaft gldt ihre Tochter im zartesten Alter unbarmherzig in fremde Pflege; das Mädchen er» blüht zur Freude eines — Rouu's, wird aber wegen eingetretener mißlicher Vermöqensoerhältnifse von dem Geliebten verlassen; das Herz der Verlassenen, der seiner Zeit oiel< gepriesenen Veilchendame, liebt den Ungetreuen fort, bis es bricht. Der Verfasser hat den französischen Sloff mil Scenen und Charakteren aus dem Wiener ^eben ausgestattet, fuhrt uns Ardeuerstrlke, eine charakterfeste Arbeiterfamilie, den Stadlparl mit seiner Veilchenflur, einen Mäochenläufcr, das Boudoir einer Maitresse, in dem „einer von unsere Lem" von der Börse nie fehlen darf. eine herzlose, von Vorurtheilen eingenommene Mutter, ein glückliches Ehepaar und zuletzt die verblühende, absterbende Veilchendame vor. Das Charakterbild enlhält viel des ernsthaften, viel des sentimentalen Stoffes, beinahe von letzterem allzuviel; aber die strenqe Krilit mutz schweig««, muh diesmal aus Galanterie schwelgen, denn das gestern zahlreich besuchte Haus hat Eduard Dorn's „Vellchendame" mit großem Betfall aufgenommen. Die Majorität des Hauses acc>ptirle die Walburg'sche Vorlage, und der Majorität soll und muß man sich »m Vcrfassungsleben fügen. Der gestrige gunstige Erfolg ist in erster Linie der vortreffllcken Darstellung zuzuschreiben, Frau Paulmann gab die Titelrolle in vollendetster Welse; wir lernten Frau Paulmann auch als eminente Schauspielerin im erolischen. ernsten, sennmenlalen Genre lennen. Frau Paulmann wurde aber auch mu Beifall förmlich Überschüttet. Fräulein Krägel als Finni, Hcau Lucs als Rosa. Frau Ve o als Gräfin Slemeck. Frl. Lang Hof als Nachtigall, die herzigen Kinder Krafl's. dann Herr T r a u t als Kraft, Herr Schulz als Graf Feldern. Herr Vöcs als Maler, Herr Hof-bauer als Schlosser, insbesondere Herr Nadler als Vergiani. der für die efsectvolie Scene mit der Gräfin Slelneck mit Hervorruf au6ge;e>chnet wurde, und Herr Schlefinger als Bürsimer, der den Bonoivant aus de« Stamme Iuda vortrefflich repräsentllle und ebenfalls mit Hervorruf degrlitzi wurde, haben t>as ihrige zu dem gestrigen großen Erfolge beigetragen. Frau Paulmann wird sich, nach dem gestrigrn Debut zu schließen, wohl entschließen müssen, als Veilchendame nochmals unsere Bühne zu betreten; denn hoffentlich wird das zarte schöne, sentimentale Geschlecht Laibach's, das an der gestrigen Vorstellung nicht theilgenommen hat, es nicht verabsäumen, die ,V«lchendame" zu sehen und zu hören. — (Interessant fur Waldbesitzer.) Der t. und l. österr. Mission in Washington wurde neuerlich eine Sammlung von beinahe fünfzig Sorten amerikanischer Waldsämereten mit der Bestimmung fllr das l. t. österr. und l. ungarische Ministerium übergeben. Diese Samen stammen aus Sammlungen, welche in den Rockey Mountains und an den Abhängen des Pacific im verflossenen Herbst zusammengebrachi wurden. Unter diesen Sämereien sollen sich selbst m Ämenta äußerst seltene Gallungcn befinden. Die an das k. und t. österr. Nckerbauministerium einlangenden Sämereien werden seinerzeit an die t. t. Forstatademle in Marlabrunn zur weiteren Vcrtheilung und zur Einleitung von Änbauversuchen übermilteli »erden. Die Foistwiilhe Krain's dürften es seiner Zeu Nlchl verabsäumen, sich um derlei Sämereien in Compelenz zu sehen. Oeffentlicher Dank. Wie im Vorjahre, so spendete auch heuer der löbliche Verein der trainischen Sparkasse in gr tzmüihiger Weljr 100 ft. für dürfiige ÄÜ,ag«schüler und 100 ft. für Sonntageschüler. Die geferilgie Direction fühlt sich angenehm verpflichtet, dem genali.uen Vereine flir diese edle Spende den wärmsten Dank auszudrücken. Direction der zweiten städtischen Üollsschule in Laibach, am 27. Februar 1872. D»r gefertigten Direction de« Elisabtth-Kinberspilal« find wieder folgende, milde Spenden zugtlommen: 1. Von Frau Anna Ruard der VrlludungSdeitrag pr. 25 si. 2. Von Frau Doctor Razlag ....... 10 „ 3. Von si»er llnbelanntsemwollenden...... 10 « 4. Von Fran Lndmilla Millil)........ b „ 5>. Von Fran v, Vestrnrl geb Baronin v. Conrad . b „ 6. Von ssrau Grummg.......... 5 „ 7. Von Frau Tschurn.......... 2 « Summe . 62 sl. Fllr welche milde Spenden den tiefgefühltesten Dllnl »bstattel die Directi«n bt« Vlifabethlltinderspital«. Gingesendet. 411en ^l2ullßii l^iHst Ulla lzeZuuälieit onu« Ueäioill lillä olule iiaztvll, kevalvzciöie Du Üarr^ voll l.uuäall. Allen Leidenden Gesundheit durch die delicate ll^vl,!^«!^!'«: eber, schwinde!, Blmaussteigen, Öhrenbrausen, Uebelleit und Erbrechen selbst währeno der Kchwau: ^erschuft. Diabetes, Melancholie. NbmagelUliq. Nl,cnniali«mu«, Gicht. Oleichsucht. AuSzng ans 7^.000 Certificate!, über Genesungen, die aller Medicin widerstanden: Lerlifical Nr. 4« 4 21. Neustadl, Ungarn. Deit mehreren Jahren schon war lneine Verdauung stets gestört; lch halle mit Mag.nilbeln und Versch eimung zu tämvsen. Vo» diesen liebeln b>n ich nun seit dem vicrzchutägigrn Ocnuß der ttüVÄl«»«!«,-« befreit. I L. Sterner, Lehrer au der Volksschule. Gasen in Slc,rrmarl, Post Virlfeld, 19. November 1«?»». Hochgeehrter Herr! Mit Vcrg,ilgeu und pflichtgemäß be- ^ stätige ich die gllnstige Wivlnng der l 0, 12 Pfund fl. 20. 24 Psund! fl. 3l>. ll«v„!» !«:!^!-o l^oi.nlüt^u in Pulver und in Tabletten fltr 12 Tassen si. 1.00. 24 Tassen ft. 2 .'»0. 4« Tassen ft. 4 50. in Pulver für 12<1 Tassen ft. 10, fllr 288 Tasse» fl. 20, sllr 57« ^ Tassen si. 36. Zu beziehen durch Narry du Barry H Comp. ! in ^t«n, ^V^112,oli^««« Xr. 8,lnI.HibHoIi Ed Mahr, in Marburg F. «ollclnig. ill ^lagenjnrl P. Virnbacher, >n Graz Gebrilder Okerr anzmayr, >n Iunsbrucl Diechll H Hranl, lu ^inz Hafelmayer. ,i, Pcs» Türül. in Prag .^. Fürst, in Vrllml ss. 2 der. fowic in allen Städten bei guten 'ilpolhelern »no SvecerelhUnolcr"-, auch oersendet da« Wiener HallS »ach allen Gegenden gegen Pcstanweisnng oder Nachnahme. Nentjle Post. (Oristiual'Telegramm der „Laibacber Zeitung.") Wien. H5. Februar. Der Verfassungsaus-, schuft nahm die (flaboratspuukte des Subco« ^ mitvs bezüglich der Vormundschaften, ^)rga- ! nisiruug der politischen Verwaltungsbehörden z und eines galizlschen Ältlnistcrs au Die Regierung erklärte: der Äilinister für Galizien werde Minister ohne Portefeuille sein, welcher bei allen Berathungen des Vlinisterrathes stimmberechtigt ist. Se. Majestät der Kaiser haben am 20. d. in Ofen zahlreiche Audienzen zn erlheilen geruht. London. 27. Februar. Das Dantesfest an« läßlich der Genesung dcS Prinzen von Wales wurde m Mimender Weise begangen Dlc Königin, der Pliuz und die Prinzessin von WalcS uitt ihren Kindern, so» wle die übrigen Äilltglildcr der tilinglichen Familie wohntcn demselben bei. Die Sladl >st bcftaassl, die Häuser sind glänzend decornt, Zuschauer slromtell mas« senhast heibei, die Stimmlliig lsl eine gehobcne. Es werdet« Bolbeleilungen zu ciner glalizeodell Oelcuchlung getroffen. Das Wetter ist schön. ^«legraphiscder V^»thjc!v our» oom 28 Ftbruar. 5pecc. Mnallique« «^ 70. - bperc, MvlaN»qur«! m'< ^la>' und November.Anisen 63.70. — 5perc. vlü<,< n!,!'Nn!''..e,i 70.5!.». — 1U60er t5taal'«»:N!ilelien 103.75. — B°nl-A tn-, tt4all,, 28. Februar. Nnf dem heuligel, Maillc sind el^ schieii^n: 4 Wag>» >n,l (Hclleide, 6 Wagen mit Hcu und s>A (Heu 75 <^ir.. Hlroh 2? Htr.), 22 Wagen und l Schiff t,is,t, pr !pjb. '^2 -^ ^ Hlllvfruch' .. -------5 58 Kalbfleisch „ 28 — ^ ! Heiden „ 3 60 3i»4 schwciü.sl.isch,, ^6-!" 'Hirse „ 8 6>> 3 82 Hchüpsrüskisch „ — 1Ü-^- ! ltulnrüy „ 4 30 4 85 Hilhlidcl pr. KtUck — 40 -^ ,. 2 30------- Taubel, „ 15-^^, Linse,, „ 6 30------- Hru sir Centner I 5'0 - Erbsen ., 6 20— S roh „ 1 ^ ^ iFisulen „ 650 — — Holz, hart., priklfl. — - 6^ Rlndssch'!!^ ftfd -56' - wc>^ c, 22" . — 5»> Sch!»nil^chl!,^!^ „ - 46------- Wcill, >. ,^;., H,mer 14 " Bpcct, frisch, ,. -38- - nieüin .. . . II2 ' ^rränch«! „ - 42 - j Nlldolfswerrl,, 26 Februar. T>ie Durchfchnitts-Plli^ stelllen sich auf dem heutiqen ^/arlte, wie folgt: ^> Weizen per Meljen 6 40 Butter pr. Pfund . — " Korn « 5 — Eier pr. Stilck . . — ^ Gerste « 4 50 Milch pr Maß . - ^ Hafer „ 2 20 Rindfleilch pr, Pfd - A Hlllbfrucht « 5 80 Kalbfleisch „ — ^ .Heiden „ 4 l0 Schweinefleisch „ ^ , ! Hirfe „ 4 40 Schlipsenfleisch „ ^ ^ ! «uluruh ,. 5 - Hähndcl pr. Stück -- ^ Erdäpfel ,. 2 25 Tauben „ ^ ^ Linsen „ — — Heu pr, Eenlner . 2 ^ Erbsen „ -,- Streu „ . ^ "" Fisolen „ « - Hol,, hartes 32". Klsl 6 -" Nindsschmal, pr. Pfd — 50 —weiche«, „ ^,^ Schweineschmalz,, 50 Wein, rother, pr. Eimer 9^ Sp!l<. frisch, — 35, — weißer „ ^ ^ Speck, geräuchert Pfd. — !— ! 2lngekommene Hren»de. Am 27. Fsbruar „^ «>««'»nT. Pavl.t, Pfarrer, ^atsÄ'aä'. - (trzen, Forstst^ue^ Uadmannödorf, ^- Caprin, Nedacienr, Trieft. - Br. B>aMl"' Gntsbescher, Wien. - Schulz, Vraz. - Vr.Tauffrer, M'l^ bürg. — Florian. Wirthin, Geldes. — Peternel. Pelves. ^ Grebenc Gertraud. Lasct'itsch. . » »«,,»«>« 5T»«»,,. Uana, Scherl und Thomas, Kaufleute, TlM', — Zvanut. Wippach. , ^, »«l^l«^>,«>' »»Vs. Neut), Stations «»>>^e». Fraillellberger, Wien. ^^, 'llieleorolli^sche Aeliliachtliillleil ill l2liiblilch^. ^ ff s"L Z^ ?V I^ ß "tz ?y LT : "3 -iß ^ ^2 «D ?z « - « zie " r N^Z^^___3"^ 0ll. Mg. 735», — l.4 Ö. schwach heiter ^ 28. 2 „ N 738.3, -»- "-» 0. mäßig heiler "'" , l0„ Nb. ?4l.,.n - 0.« O. schwach heiter Sternenhelle Nacht. Reif. Eisbildung. Sonniger Tag- „ ^ Ostwind. Abendrot!). Das Ta^esmiltel der Wärme -s. 0 l , " ! 3" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Igliaz v. KleiumaN l^. ^"1 I ^ .^i«»',. 27 Februar In W^chslerbanl Actien fand die gestern nach Schluß der «ürse neu begonnene Hausfe ihre Forlschung. Im llebrigen war der Verlehr in SpeH IllilltNvllllyl. tionep/pxreu b.i unleugbarer giühcrer Festigten doch etwas minder lebhaft al« gestern und zu Reactionen etwas geneigter. Schranleuwerlhe dagegen waren mcht bchau? söndtiu wurden lhe lweise auch etwa« höher bezahlt. ________________________________________------------------------------------------------------------------------------------- ^ Ut I'»s> N i'nt,',tl,ch, sta»l«!chuld zu 5 p»i! in ^lo'eu oeizin«! Ma«-Nooembel 63 «0 64 -, » « Fedrual-Auuuft 63 6> 64 - ^ S'll,« „ IilNller-Iul, 70 4«) 7'».^N ^ »pill-Octobtr ?0 4<> 70 60 e«le » I »V3Ä . . . 31 l 5« 312 - ^ , 1854 ^4 ''/ ) ,u 250 f». 84 — 84 50 . ^ I860 zu 500 ft. . . 1« 3 ,,» l.,.3 30 . ^ 1860 ,u 100 ft. . .12450 I'^üO i " „ l864 ,u »00 fl. . 14780 14« — St»llt5,Domänen.Plal,0br,ese zu 120 ft. ö W. m S'lbtt . .119 50 IN». «. «»und'Ntlastunas-Obllaal'l'ii'üi stilr 100 fl. l5',.,. W^ur «ühmen . . . . ,u5p-49 — Unillliblml.......31l.'ü 312 — Aere,ll«vllnt.......^2150 122. - V?rt?l,r«h<,nl.......207.— 208.— «. AcNtn von Trau«ftor,u,lltsneh- munden. V,s^ W,ar» Äl»dld-jiumaner Vahn . . . l^7.7h »88.25 sühm. Wrftlillhn.....26?.. . 267 50 3üll-rudloi^.Vohn.....«61 — 262. - Don,,» Vanipfschifif. Gesellsh. . 629. »>30. - Hllsade H.Wcstliayn.....247.50^4«.— Üllsad: ^W ttvahu ^Wz-Bnd- w^ ^ ?»j5'—22W. -WÄ,^s4»n,«»«!^««vH5? . 193— 1V4 — llsan'-^osevds.'ß'ab« . . 20« 50 209 50 ^tml,erl,-«,l.«..Iasst,er«Vll!,n 163 50 ltt4 ^''ond. <»N,rr......44l. 444 — lOefterr. Nordwesibahn . . 220 0 2< >9 - süd-nordd Verdilld. Vllhn , . 183 184 - 5heiß «ahn .....292 - 292 50 Ungarische Nordoftbahn . . 1^9 25 l»>9 75 Ungl>rische Ostbahn ... 152. 152 50 tramway.......241.50 24250 »>. Pfandbrief« (für 100 ft.) ! illll- <»ft Volxn-trtdii-YInftall Waare v«l°?bar zu 5 p«ll. l» Silber 104 50 105 - lo.,n33I.ruckz.zu5p«t.inö.W. 87 75 88 — .'iallonalb. zu 5 pl, . . 102.50 108.75 Siebend. Vahn in Tllbtr »erz. . 96. ^ ^'ftg, ^«aat«b. G. 3"/. < 5.. 500 ssrc« pr. ^tilcl . .------' ^'gO llna, Oflbahu sllr llX) fl . 84.10 °* ». Privatlose (per S'Ull.) ^ Äredlllluslall s. Handel u.Vcw. c»,!" « ^> ,u 100 ft Ü.W.....18950 1""h<, "ludolf-Ttiftung ,u 10 ft. . . 14öO ^^ W«5se! (3M°n.) Geld ^ »u«sburg fllr 100 ft llidd. «8. 94 50 ^ gg ssreutiurt a.M. 100 ft. detto 94 ?<» '^^ Hamburg, für 1W Marl Vanco l<3 '^' ,?9?0 Lends«, sür 10 Pfuud Sicrlwz N2.60 '^^ Parl«, für 100 Franc« ... 44 1" «l»Ul^ 3