«»y: WWW», .weiSMWck.^ »lO»t »WWlWI^ 22S «iinvoek, «l«n 27. augu»t ISSo U. IdomMMoG-Z«»!»»« I» »k»ue«»> »t. 4 A, »: /Utkoß«,. «o««. 2S Via. «,<«11«, 24 0l«. «t««», k'vit ««««a. «VI».«? M» »M» mo««. » vt» eu«k««m» , HI» » «» Mariborrr stlmila Das maarifche Janusgesicht .V«>a unsirem ständig. B»«dapefier Mitarbeiter.) Sb. A«Su^t. Das Fest deS heUigen Emmerich, das jetzt Vudi^tist mit einem u^heuven Auflvand an ')östsch^ tmd ,«ttgii>sem Prunk gefeiert worl^n ist, war von allsm Anfang an al» !>aS Fest ^ ungarifthen Sdestauvation gedacht gewesen. Man ^tte eS in diesem Sin« ne tSnyer al» ein 5^ vorbereitet gehabt, ul»d der leitende Nedmcke war., in die Vrin« nevung «m den Sohn des erst^ ungarischen ^Snigs alle SymbolU hineinzulegen, die nur irgen^ie einen Zus^menhang zwischen einst und heut« ergebe« könnte. Der heilige Emmerich war vor 9lD, genauer gerechnet vor 899 Kahren, noch zu Lebzeiten seines Vaters, des '^ili^ Stephan, gestorben, d»r mit «der Unterjochung der heidnischen Stämme die V-ruMagen eines chtistlilj^maghari« >hen Staates geschaffen hatte, ui»d die Ste-»h«m»dsone ist seither noch immer^das Ginn« bild de» Ungartmn» ,md freilich auch da» Sinnbild der mlgartschen Herrschaft über remde Nationen gebl^ben. wDkr^ Strahl üe» hetligsn^Orone ist die Aau^macht, welche un» die entrissene tau-endjahrlge Scholle wieder gewinnen wird/ )ie^r Satz ist bei einer Eö»üchtni»feier gesprochen worden, die in Verbindung mit Fest des heiligen Emmerich in Tihany ttfand und dem letzten gekrönten König galt. In V^ny, einem keinen t in der Umgebung von Buldapest, war xkaiser Karl «ach dem zweiten mitzlunge-n Putschvers-uch gefangen genominen wor-»cn, und man hat jetzt dort eine Art Sühn« apelle für ihn errichtet. Die Verbannung ^arlS und sein Tod auf Madeira, so sa^te »cr Präsident de» AHgeordnetenhauses in einer Ansprach«^ seien die dunkelsten Punk« e der ungavischen Geschichte; denn meinals >orher wüTe es geschehen, daß ein ungari-cher König von der eigenen Nation in Äe-anigenichaft gesetzt wurde. Und in einer Miten Rede, die Graf Aladar Aichy hieli, »uvde dann auS«Mrt, daß die Schuld, die lngarn hier aivs M geladen Habe, nur in einer einzigen Mise g»tgemacht werden önnte: dadurch nSmItch, baß man den Sohn ^rls, den Kronprinzen Otto, so rasch als lnoglich auf den Thron erhebe. Paralelle ztÄsc!^ dem heiligen Em-nerich, dem Sohn de» ersten «ngar^schen önigs, und Otto, dem Sohn und Thronerben des letzten fönten König» Karl er-jab sich gai»z von selbst und ^ ist dann vähvend des ganzen Verlaufes dieses natio-alen Festtagen^ immer wieder mit aller Ad« cht unterstrichen morden. Aber die Beran-vlter vsrjÄllmtm auch keine i^legenhöit, ^visse Zusammenhänge zwischen dem Pro-einer habSbvrgischen R^tmrratiion u. en angettichen oder wirklichen Unterstützun ?n zu Hetonen. die der Vativan diesen Be-i^ebungen zuteil werden läßt. Rein »uher-ch genommen, tr^t dies ja auch augenfäl-g geniug in Erscheinung. Der Papst hatte lt dem Fest des heiligen Emmerich einen esonderen Legaten, den Kardinal ^ncero, tlandt, >der dem ungarischen Volk seinen ^gen übechrachte, und dann gab es auch >nst noch eine i^^ammlung von hohen und öchsten Swhenfiirsten aus aller Welt. Die ^^^ch-inäle von München und Wien befanden H darunter. Auch der fri^here österreichi- Kabinett der starken Hand Mne neue Regierung Vilsudski - Außenpolitik unverändert V a r s ch a u, 20. August. DK POl>We Regierungskrise hat kam» t»ei ruD» Gedauert. Angesichts der beunruhigenden Sachlage, die sich aus den verüch-tex iiber elue kivorstehende Grenzkorrekwr zuschaden Pelen» ergibt, erschol aus allen politische« Lagern der Rus nach einer starke« ^«d, die da» Prestige Polens und die Jntressen de» Staates zu wahre« wiffe« wird. Die Wahl war nicht schwer. Wie vor vier Jahren, al» Frankreick insolge des Fran-kensturze» vor dem Finanzruin stand, «ur Pointchr^ imstande war, die drohende Ge. sähe t» »A»«e«, so konnte jetzt, al» Deutsch-lsnd die Fardemug «ach dem Poluische« Korridor erhebt und die Mächte dieses Ber-l««G« «lcht, »ie di»her, rundweg abschlu- gen, nur ein Mann vo« den Qualitäten ei-1 ne» Murschall» Pllsudski die «e-j schichte l^ens in die Hand nehmen. Für; ihn setzten sich alle Parteien, von den extremen Rationalisten bis zu den Sozialisten ei«, und so war die Ministerliste rasch fer, tig. Pils«d»ki ist ein Mann des raschen Handelns. Um mit der Zusammenstellung der Ministerliste nicht viel Zelt zu verlieren, behielt er alle bisherigen Regierungsmitglie der i« seinem Kabinett und nahm nur seinen persönlichen Freund, den Oberst Beck, als Minister ohne Portefeuille in sein Kabinett auf. Eine BerLnderung der Regierung soll im Bedars»falle später erfolgen. Die neue polnische Regierung setzt sich fol-gendermas^e« zusammen: Borsitz und ^er — Marschall P i l s u d s k i, Innere» — Iozewski, Aeuheres — Z a l e » k i, Unterricht — Dr. «shetzu»ig v»« Silenbahner« g«g«« dt« S»wjel-!Negier««g — Maffenoerhastungen TU. M o s k a u, 26. August. Die M. P. U. hat vergangene« Sonntag bei der Gesellschaft „« « dm etal torg" et»nt in seineni Ansu« chen um Bewilligung zur Rückkehr ins Land, er verzichte auf seine Thronrechte unS! ivolle sich let^glich mit wissenschaftlichen Arbeiten mif denl G^irqe Rila, Pirin und Ro-dope kefassm. Der Exkiinig wlinsche im Ri-la-Kloster dauernd Aufendh-alt zu nehmen. Diese Nachricht hat in der i^entlichkeit großes Aufziehen hervorgerufen. Gegen die Rückkehr Ferdinands spricht sich insbesim-dere die Presse dor Linksparteien sehr scharf aus. Die Agrarier betonen, die Rlickkehr deS abgesetzten Königs würde die alten Wunden Bulgariens wieder zum Bluten bringen und die Erinnerung an das Unglück, in welches Ferdinand daS Land gestürzt habc, wieder wachrufen. Erzherzog Albrecht »ein Farmer TU. B u d a p e st. 26. August. Wie verlautet, hat Erzherzog Albrecht die N-achricht von seiner VerntAhlnng mit der geschiedenen Frau dcS Legationsrates Rud-nay selbst veröffentlicht. Dagegen wird die Meldung, i>ok er in Brasilien eine Rissenbesitzung angekauft habe und dortlelbst eine imgarische Musterfarm anlogen wolle, als erfunden bezeichnet. Der Erzherzog beaGch-tigt in der Nähe von Budapest einen größeren Besitz zu eriverben und sich gan.^ de'i-sen Bewirtschaftung hinzugeben. sche Bundeskanzler Dr. vect war, an dem Glänze des Königssohnes aus dem Hause Arpads mich das ^nelleicht etivas verblaßte Prestige der .^bsbllrger wieder aufzufrischen. Eine habsburgi^6>e Erzherzogin ^te dazu das Denkmal des "leiligen Emmerich gestiftet und anch die paar österreichischen Monarchisten dursten mit dabei sein und waren in etlichen Sonderzügcn nach B-ndapest gefahren. Und schliesslich konnte zur sevben Zeit und ini gleichen men anch noch der hundertste (^burtstag Franz Josefs feierlich becfangen werden, ivenn Nt,an auch bei den. Anlas; die G^'schich-te ein bißchen umfäljchen und gewisse histo- Börsenberichte L f u b l s a n a, 26. Augilst. Devisen: Berlin 1347, Budapest 968.67, Zürich 10S5.9 Wien "RZtzl, London 274.55, Newyork 56.27, Paris 221.79, Prag 167.27, Tri-st 295.15. Z ü r i ch, 20. August. Devisen: Beograd 9.1W75, Paris 20.24. London 25.05, Newyork 51i.ii5, Mailand Prag 15.^625, Wien 72.6i), Äid-apest 90 215, Berlin 122.86 risck>e Erinnerungen vergessen mußte. So lvar wirklich alles geschehen, um die Habs-bnrgische Restauration in Ungarn al? die unabwendbare Seibsti^erständlichkeit hinzustellen und im Volke den Glauben zu festigen. dich das kiinftige Schicksal der heiligen Stephanskrone mlr mehr in diesem Sinne entschieden werden könnte. Das ist daS eine Gesicht Ungarns gen>esen, das nach innen gekehrte, nur für das eigene Land bestimmte (^sick^t sozusagen. ?bber die'es Ungarn hat dann auch noch gleichzeitig 5ein zweites Gesicht gc,zeigt, das niehr fiir das Ausland bestimmt war. »vtarsvore^ Wmmer SSS. Mitkivc'ck». 5en ?7 ?su^ust »»WM»« . « Mchrend man dem künftigen König Ott? von HabKburg schon all« THren erwies, die einem Abwesenden nur irgendwie dargebracht werden konnten, erlieh die Bndape-ster PoUzei gegen ihn und seine Mutter, die Kaiserin-Witwe Zita, einen — Eteckories. In den Tagesbefehl der Stadthau-Ptmann' schaft war in unve^lümter Form ^e Ber-haftmlig der beiden >für den Fall angeordnet worden, daß sie niahrend der Festtage die ungarii6)e Grenze überschreiten sollten, und als ein legidimistisches Blatt diese Ungeheu« erlichkeit enthüllte, gab daS Minj^erium des Jnnkrn ohne Zöger« die Tatsache des Stscl-triefes zu. Er hätte freilich keine Namen enthalten und es Mre in Hni nur davon die Rede gewesen, daß „eine verschleierte Dame in Trauerkleidung und in Bcglei» tung eines etwa achtzehnjährigen jungen Mannes" sofort anzuhalten und zur nach« sten Polizeiwachstube zu bringen ivären. Jul Interesse der inneren Ordnung und zur Si» cherung des Frieden?, io hieß es, seien diese Verfügungen getroffen worden, nachdem in ausländischen Blättern behauptet wurde, die Kl^nigin'Witwe wolle mit ihr^m ältest».'« söhn zu den Zt. Enlmerich-?^ierlichkei!en nach Budapest komnien. Und so nebenbei erfuhr man auch noch, das; seit einer Wock)s die ganze Polizei in Bereitschaft ivar, um einen ^tsch zu verhindern, dost die Tele-pchonleitungen unter strengster Zensur ttan« den und daß die Bahn)l>fe und alle öffentlichen lMä-ude bewacht ivorden sind. Solche Borsichtsmaf^nahmen mußten lie« greislic^rweise erst recht zu allen erdenklichen Gerüchten Anlaß geben, und es ist te-zeichnend genug, daß die gleiäx Regierung, die diese nicht leicht verständliche Zwiespäl-tigkeit anfgebracht hat, nun nuch noch die Zeitungen zur iveröffentlichnng eines energischen Denientis zwingt. Aber n,an bringt trotz alledem jetzt doch nickit das (^fiihl los, daß die Absicht, anl Tage d<'s heiligen Emmerich in Budapest einen Putsch zu versuchen. irgendwie bestanden haben niuß. Te; Gsdante, daß die ungarische Regieriulg hier wirklich vor der ge>aniten europäisckien Ocf« »entlichkeit nur eine lächerliche Koniödie auf« führen lvollte, ist zu absurd, als daß man daran glauben kl>nnte, nnd ivenn nachträci-lich solche Pläne l'7strittcn nvrden sollten, so würde daS sckiließUch noch lange nicht^^ an der Wahrsch.'inlichkeit ändern, da sie einmal k'^'hr ernstlich ern'ogeil worden sind sogar die eine Koinbinntion ist möglich: Man hat dieses ganze Spiel überhaupt nur in Tzene geseht, un? d!e Wahrheit zu verbergen ilnd un: hinler deni Theaterdonner einer geschickten Regie nngestört die letzten Vorbereitungen zur Wiedereinsetzung der Habsburgischen Dynastie in Ungarn zu treffen. Das ungarische Janusgesicht wird sein Geheimnis n!6it immer verbergen können. Heute ist Uirgarn freilich noch das König« reick? ohne Wnig. Das kann vielleicht uwr-gen fchon anders U'erden und die merkwiir-digen Dinge, bte sich jetzt in Budapest ereignet haben, lassen sogar vermuten, daß dieses Morgen schon sehr, sehr nahe ist. Und cs wil^d zuletzt fast wie ein Witz klingen: Daß ew Land einen Eteckbrief erlassen hatte, um den König zu s-uchen, den es haten. wollte. R. W. P. Die Kardinale bei der St. Gmmertch-Aeler AuS KtM ÄNlaNbt die anläßlich des vlX). Todesjahres des un garisckien Nationali.)eilig«n unter Entfaltung außergewöhnlichen nationalen und kirchlich en Prunkes begangen lvi^rde (von links): Erzbischof S e r e d Y von Gran — Erz bbichof B o u r n e von Westminster — der päpstliche Legat Sincero — Erzbischof Hlond von Gnesen-Dosen. Die ungarische Spionageaffäre Dt« Dow«««»« «»ch «tchl w« Dt« D»k«««nI«i«I»»pt«« Fatststtate? B u d a P e st, 2g. August. Die Asfäre des Majors lnicht Obersten, wie ursprünglich berichtet) 5^ o r v a t b v. C s e p r e g hat in der ges. Oesfcntlichkcit des In-, aber auch des ?luslandes große Sensation hervorgerllfen, insbesonders deshalb, weil sie an die Affäre des österr. Generalstabsobersten Redl, die im Jahre 1!)l3 so viel Staub aufgewirbelt hat, stark erinnert. Die Regierung sucht den Eindruck, den die Angcleg>.'nheit in der ganzen Welt, insbesondere jedoch in Ungarn, hervorgerufen hat, einigermaßen zu mildern. Das amtliche Nngarische .ttorrespondenz-Büro veröffentlicht zur SpioMgean'^elegenheit folgendes jwminuuiquee: Es kann als feststt1><'nd gett.'n, daß Major Horvatl, einen Mißbrauch niit wichtigen mi-litäri-schcn Dokunienten machaftung und seinem Geständnis einen Lelbstlnordversuch begangen, als dessen Folge er zur Behand- lung ins Honvedspital gebracht wurde. AuS cinem hinterlassenen Brief und dem ftühe-ren Benehmen Horvaths ging hervor, daß er sich mit dein Gedanken eines Selbstmordes schon seit seiner Verhaftnng getragen hat. B u d a p e st, 26. August. Zum Selbstuiordvevsuch des Maren, mit denen man Horvath eine Falle stellen wollte. In Z a g r ^ b tötete ein vulgare seine Frau aus Cisersucht, iveil sie ihm n»it einem jungen Russen betrogen hatte. Nach Behaup tung des Gatteil untechtelt seine Frau mit dem Ajähstigen Russe«, der nach seinen Angaben „Gardeoffizier in der ehemaligen za-ristischen Arme«* ßcwesim sein soll, seit Iah. ren schon ein Verhältnis, d«m bisher auch iA,on zwei^nder ents^rotzen sein sollen. Zn der Zeit vom,?, bis zum 9. Sept«,-der findet '.n G arajevo der Jugoslawische Gaskongreß statt. Bei dieser Gelegenheit werden sehr interessant« Fachvorträge abgehalten werden. Der Beograder „Z e i l e i S - A r z t' Dr. I l i ^ -_R a k o v i L k i verantwortet sich derzeit wegen seines Vorgehens vor dem DiSziplinarge^cht der Aerztekammer in Beograd. Den Hauptpunkt der Anklag« bildet der Umstand, daß «r auch solche Krank heiten behandelt hatte, die er mit sttnen Ap paraten niMalS hätte behandeln dürfen Dr. Rakovaöki hatte es sich zum Prinzip ge inecht keinßft ffrqnßen zurückPtweisen, av« ßer solche»^ die wfolge ihres Leidens er höhte Tempervlur litten. Seine TageSein nahmen beriefen fich avf rund S0M0 Dinar » -'s . Es ist geülngm die Wegelagere» zu vtt ^ften, die vor einigen Tage« das Attentai auf das Auto zwischen Osijek und A a greb ausgeführt haben. Es sind drei elel gant angezogen« Dalmatiner, die vor kuv zer Zeit «u» Belgien, wo sie als Saisonar. beiter beschäftigt waren, zurückgekommen sind. -- VolMfche KrawoNe in BerNii TU. « erlin, SS. B^uguist. Im Lause des Esnntags kam e» inBe r, lin zu zaHlretchen Gc^gereien zwis^^ Kommunistm. und RatiomUfoAialisten, sowi zu ZusammenstShen von «ichängern vadika ler Parteien mit der Po-ttzel. InGchöne berg versuchten Kommunisten, die in ei nem Lokal versanknelt waren, einen vorbei fahrenden Demonstrationszug von Rattonai sozialisten zu stürmen. Als die Polizei da^ raufhin das Lokal räumen wollte, wurde s von den Kommlmtt^ mit .VierglSser Kaffeekannen und «llern beworfen. Houptrüdelsführer, der einen Polizei ten hart bedrängte, wurde vdn diesem m dem Seitengewehr verletzt. Echließlich wur den sämtlich Kommunisten, insge^^t 7K zur Polizei gebracht. Iin Anschluß an ein Fußballspiel des Ar beitersußballbundes in Kladow hatten siltZ Kommunisten in einem Loial versammÄt als MtionaksoziaNsten eindrangen und m de« Kommunisten in eine s<^re rei gerieten, ^bei wurden zwei Personcy verletzt. Bei ihrer Mckkehr nach Berlin wui den die NatioMsozialijsten in Spandau an« geilten und zur ^lizei gebracht. Die Po Der rote Sonnenschirm Von (ir. 2 8 8 ö Lr einsam bieiden x^ollen sm /^leer. ^b5lct^tt!ck I^atte er sicli iii Ivoincin äer ».ro-llen ZlrÄN^tintelg eingemictet, ^voclern im vork. Vor seinem Ltubenien^tol' r-iuseliten uritlte Ksume im >Vinä. ^er in e^ iecin vom ^eere Iczm. Lr IIel)tL ciieses «turke I?su5eden. «las Il,m tolete bis in äen l^rsum. Lr meinte eine ^vlJtlie «liti-in ?u iiören. eine Lturmmeloäie, ciie et^SZ LiesiiakteZ Iialte, 6»» iim mit einer xutcn Vnrbecteutune criiili-te kiir 5eln VVerli. sn öem er in älesei- k^in-ssmiceit srbeitete un6 clk>5 den suf sicl: binsizzvinixen muöte. veini in üun et>vs8 von 6em 5tsrken. sietiiiskten I^i»u:>elicn cicr lZÄu-ms vc)l' seinem k^enster >v»r. er (isnn ciocii niclit itilein tiliel, unä 8ei«m Werke sktriiniiiti — lliirsn >v»? ein 8l)nnen5cI>Irm 5cln>lä. «iitli iiin in 6en Diinen vri»' 5icli iier^iinclet^n. s)es rc)te 8cliirm verclecitte fkizit ciie '»einer 1'i'Äeefin, die !U sein !icl> ein wenill. »cdelnlicd be^esit von einer träumeriscltLN tisncl. Osnn Lsil er «iui» wie eine leuriLs KIu» me. <^ie z^visciien spielencien Nneern xeciretit >vir/t. Seine Lliclie wlxten der roten, seidenen. be>vcLlicIien kiume. ^r eins Üir nsci, Iiis dinein in ciss cilciiteste Ltrsndeexvinimel. cius er liatte meiden vollen. Venn unter dem 8clurnie ert)Iickte er d^s reifende Käliselien der l.illv Sandel, dss sein Linnen. 1'riiumen und Verl»n»;en niclit melir ?ur I?ul>e limnmen lielj. k'^8 >vgr. sIs I)iinde der rote Lcliirm sein I1er7 UN sicli mit msklsclier fiev.-^It. lind Iiin ter deni rc>ten ?eiiirm — kerne von den 8cliwi,t7enIlen, »iliisernen 'siele, lülilte er die /^aclit seiner l.iei'e seiu >:un7.cs sier? durcli-strömen. l)a?. ^eer und der I^iinmel ?inr!^> clien er.'it mit vvlrkliclier f^ew^lt 7.u meinen ?innen und xn seiner ?eele. di, er >iie lielite. lind Venn er seit^örts i^lickte und ^ie n'.'kc'> »iidi rillien sitli iin ?nndc. di? l^(')cli lun <1.15 rei/.enlle Kilnl^Iien sl Uteriid. ?^3cli>.'n und ^rnie vlin di'r ^eel.ift vel^riiimt und d-'m ili'-s-l-i xveis'l?» s^Icides iu!ieud der im-vernil.'id!i(^Iie. xlückizrinxende. rote Leiden- sciiirm. — dann iistte er einen lubeleesane anstimmen müeen, der iilneindrane in den ?snx der kranduntr. Lr xlitubte sicli xeliebt wie er Ilet)te, mit aller ^ussclllievllclilieit. i^^nd das I^ätte er lieute nocli Leslsubt. Venn... niclu der rote Leidensclnrm ein ee» '^iclNixes VVörtiein dreingeredet t^Stte... Und das kam so: I^acii einem Ltrandlest (velcli Orauen waren ibm smist solclie j^lenseiienanssmmlun-een!). das er l.illv. Ziulieiiv Iiesuclit Iiatte, de-»rleitete er sie di.^ an die l'ür Üirer 8trsnd» oeiisif>n. Xuk ^^d langem ^bscliied var cs niclit xekommün. da andere QSste der l'en.'ilon. die aucli das l'est kesuclit Iiatten. ersciiienen waren und l^illv mit ins Haus nainnen. k^rst. als sie vSrscliwunden war. merler kcinnte er es nielit un-terlassen. diesen !>cl>irm auk?usoannen. —. das rote I^aeii Iiinter dessen seidener Wand er die l^elielite irel<üllt und die >VeIt ver-ee>sen. . ^Is er den k^cliirm ?I?<.'r ra^^icli ausspannte, kiel ein örielblstt 2U Loden, -las «icli Sebirmkaiten verkroeken d»dea moekte. ok ae (l»ö l^illz^ e» letnerkt. v» stitnd ln llarier, miinnUcker 8edrikt'. »... ick liedo Vlod. seit iek »um er^tenmi iiber öle Vllnsa ä»m Olüden velrle« rotei Sonnenscliisme» ««iolet dln. (Ze»e«net 8ei er dilemand slmte, l!»ö vir un5 Küsten unte seinem Sciiutr. >Vlr körten liwter ltlm cl!< Stimmen «ler /ändern, »der vir «sden 5i< niclit un6 verl!»l»en äio >Velt ln 6em rotei l^ioiit. d»5 6er ksimmvl Scdlrms su unsere l^iede nled»r»tr»dlt. >Vlv Du mic liebst! Wie ieb vleb lledei ^cd. ist ds Qlitclc nickt?u «roK!? In Ireue Dein tieivi l)a lsclite er. wie er nur l»cken tksnn, de« jäl^ eine Illusion lerreiöt. l^nd SM »ndern l^^orsen seliiclcte er dv roten 8ckirm rurticlc. an dessen (irikk de örlek Sekunden wAr. der ln die Sckirmkslte «erutseiit. Vnd dann war er einsam am l^eere un iilieb es... k'erne sak er wok! m»nckm»I dea rote 5eidensckirm in den Dünen dsliinwsnder« Sick drekend wie eine keuriee klume, locicen und wlnkend und ein töricktes ^ännerkeri vertiikrend ru neuer Illusion... Maribo«? Nummer * ^MWWM^MWMWWWWMWWWWWWMIWIWWI I.zei mußte weiter in vr-men vornehmen. Insgesamt wurden 188 Personen, darunter b ^auen, verhaftet. Vaneuropa und Derttagsrevlfion TU. Ge nf, 26. August. «Och frauzöfische« Meldungen »ird Vriand in der ersten Konferenz der e«ro?Si>. schen Mächte, die z» Beginn der Völvr. bundsoersammlung stattfinde» fall, einge. hend Vericht über die ihm zugegangenen Antworten der 2S europäischen S^erungen erstatte« und Vorschläge sür den weiteren Yang der VerhaMungen machen. Man nimmt auf iranzäfischer Seite an, daf^ eS in diesem Jahr nur zu einem allgemeinen Ge. dankenaustaufch kommen wird. Es bestehe die Absicht, einen Ausschutz einzusetzen, der der nächsten Volversommlung des Völker-bundes einen Bericht über die Grundlagen des europäischen Staatenbundes vorlegen solle, Durch diese Methode will man offenbar vezhtndern, daß die englische Regie ruug die pan^ropSifche Frage zum Gegen-stand einer grofien Aussprache in der bevorstehenden VölkerdundSversimmüunG macht. Äie dürfte «lber doch s«^n jetzt zur Sprache gelangen. ' Die franzöfische Taktik, die Behandlung der Frage hinauszuschiebe«, ditrste in erster Linie aus die den Wünschen Krankreichs zu. »iderlausenden Vorschl^ uud Kritiken zurückzuführen fein. Äe in letzter Zeit stark in Fluh gekommene Aussprache über die Rotwendigöit einer Revifion der Friedensverträge als erste Voraussetzung eines euro« päist^n Staatenbundes will Frankreich von »orn^rein verhindern. MaffenfletfchverliMunaen TU. Vanne - Elckel, 2S. August. In den letzten Tagen sind in Wanne-Cil-«el (Ruchrgebiet) zahlreiche Fälle vo,, Fleisch verglftuntien festgestellt worden, die aus den <^:enuk gehackten RindsleLschcS zurückzuführen sind. Die bakteriologisch Untersuchung des Hleis^Z 'ist ebenso wie d^.e vom Kreis-nrzt in Bochum geführten Ermittlungen noch nicht «bgefchlössen, doch nimmt man an, dast es sich bei den Erkranwngen um Para-typftils handelt. Jed«ch»llA tann von Trich'.. nose, wie verschiedentlich bchauptet wlirde, keine Reve sein. Die M^erei, miS der daS Misch stammt, ist vorlÄHg polizeilich ge-Ichlossen ivovden. Insgesamt besnden sich 40 bis Ü0 Erkrankte in Kvan^nhauSbehand-lung. Nur in d Mllen nahmen die Erkrankungen einen ernsten und ^drohlichen Eho-ratter an, doch swd TodeSfÄte bisher nicht «Angetreten und die Erikrankten befinden sich Ltz auf eine alte Frau augenblicklich wioder außer Lebensgef^r. Die Turmubr von MeMna Neben der Zdathedrale von Messina, die nach dem f^chtbar^ Evdlböben in ih-rer frü-Heren Pracht wieder hergestellt wurde, wird ßetzt ein Glockenturm von fiast 50 Meter Höhe errichtet. Die Uhr auf dem neuen Ttmn soll sogar die berüi^te Ttrahburger Glok-tenturmuhr in den Schatten stellen. ?l.uf die Turmsipitze, zwiischen Mwei Ttwmchen, wird ein Löwe auS B^ze aarf Hinterta^en i^sstellt. In seinen vo>rüeren Tatzen wird der LSwe das Stwdtiwappen don Messina halten, lvelches, wie besannt, eimn Li^wen als Gynibol fichrt. Unter der qroßen Löm)onfi-gur wird ein drei Meter großer Hahn, auch aus Branze, mislpstellt w^n. Avei Fraii-enfigimen iverven an die beiiden MÄdchen — Dina und l5lnr<'nca — erinnern, die im Iailire 1292 den Belvohnern der Stadt Ms-sina die erste Kunde über herannahende Tvttppen des Hcr^s Karl von ^ankreick) üb«'vbrack>ten. Der Hahn wird täglich !>rct-nlal. beim Sonnenaufgang, mitt>ags und abends krähen. Der Mve soll auch nicht schlveigsam blelben: uni die Mittagszeit wird er briillen un.d niit seinem Schivan^ ^vedeln. Darauf werden die mvter der ^Uhr sich 5e-sindlick^n allet^orische,: Figuren in Bewe-g!U.nl^ treten. Der Enge! vor dem Stnndbilde 'Z^r Mllttergottes wird zurücktreten und an lseiner Stelle lvird Apostel Paulus in Begleitung von vier Boten erscheinen. Der Apostel wird vor der ^tte^Zmultter knien, lkln ihren Sogen zit enfpfangen. Darauf wird der Apc^tel aus den .^landen der Madonna die .^>iliqe Schrift empfangen ,md bic« ziltti Mittag des uäch-sten Tages lier« schwiichen. - Mittwoch, den 57. August 1930. Sin Vlonkr der Nordpolforfchung tili IlliM kWM! Wt« >«dr«e v»r M Iah»«» öle W»«» W»M« Die EliSwüste der Arktis gi>bt ein Geheimnis nach dqn anderen preis. Jahrhundertel. dauert der Kanrpf der Menschen, d-ie ungeheuren Gebiete der Eiswüste zu erforschen-Lange schien es, als sei eS unmögUch, in den nördlichsten Regionen »veiter vorzudringen. Aber uinerhörte menschliche ZKHigLeit, Bereitsein zur Selbstaufopferung, der Einsatz von Gesunü'hei't, der Einsatz des Leibens haben öa^ geführt, dag der Nordpol erreicht wurde, bevor die Technik die Mittel dazu schüf. Giner, der der technifchien Entlvick-lunH vergreife wollte, der glauKt«^ Mit den i>aMl4 vorhandenen Mitteln auf dem Lust-weM i>en Nordpol zu überfliegen, war d« schwedische Jngeniem Salouwn Allyust A n-d r s ie Mittel zur Finanzierung ^ines Unternehmens mrszubringen. Sein Plan basierte barauf, tmß er festgestellt hatte, daß während eines Teiles des Jahres regeln,äßig« süd-Iiche Winde, die er für stark genug hielt, um seinen Freiballon über den Pol hiwweg-zuttagen, lierrschten. lon nicht. Denn AndrHe, der ein sehr begabter Jngeirieur war, hatte eine Reihe von technischen Neuerungen an seinem Ballon vovgenmnmen, die, n^e er gaubte, ihm ei« Alk^knng von der Win^ichtung '!>urch Ctsuernng bis zu 27 Grad erweichten. Außerdem sollten drei Schleppseile von je 400 Meter Länge mitgenommen werden; denn die ganze Fahrt ^oar als eine Art SchlLpipfahrt gedacht. Andrse wollte den Ballon ivÄhrend der Aanzeu Fahrt in einer Höhe von Iö0 bis M Meter l^lten. Die Dauer des Fluges loar aus sechs Tage berech net. Das war nun allevdings ein ganz erheblicher Sprung im ?ierMtnis zu den Fahrtleistungen, die bisher mit Freiballons erreicht ivorden waren; dn-uerte i^och der dam^als längste Flug etwa 18 Stunden. Um überhaupt einen so geivaltigen Langstrecken-flllg ausfi'chren zu können, le^te AuÄr^^e SaZ Hauptgewicht bei den Vorbereitungen auf die Vermeidung von jcqlichen Gnsverlu-sten. Die Ballonhülle Mirde aus chinesischen Seidenstoffen in sicten^ncher Lage hergestellt und schien tatsächlich allen WitteruirgSunbil-den standhalten zu kennen. Ob !>as Unternehmen Andr^es überhaupt teÄMisch durchführbar war, das ist eine Frage, die nach 33 Jahren zu untersuchen müß^g ist. Tatlsächlich wurde der unglückliclie Ausgang der Fahrt in erster Linie durch Prestigefragen und nicht aus technischem An laß verursacht. Denn über ein Jahr hatte bereits die Welt «us den Aufstieg Andrzes ^wartet. Die Stimmen der Spötter, die sich über Andr^es Nordpolfsug lustig machten, häuften sich. Die lauge ?Sartezeit hatte auch den Forscher und seine l^fAirteu nervös gemacht. Und als endlich iul Juli 1897 die ersten südliche,: Winde auftraten, uiachte man sich schleunigst startbereit. Woher kam der über ein Jahr dauernde A^lfenthalt AndrLeS? Man hatte in Spitz-^rgen eine Ballonhalle für den Freiballon errichtet, aber da diese kein Dach hQtte, ivar die Ballonhalle allen WitterungÄmbiden ausgesetzt. Das Fiillen nlit GaS nahnr liin-gere Zeit in Anspruch, da das Tra^gaS an Ort und Stelle erst fabriziert wur^- D:e MV/?« Mit hi)chster Spannung versolgte man im Jahre 1896 in der ganzen Welt die Vorbereitungen des 42j ses gediegenen Romans mit ungeteilter Spannung und mit der ssrößten Äntettnah« me. voller war. daß ein Teil der Schlepptaue crbriß, wodurch die Manövriersä^gkeit d«S Freiballons erheblich beschränkt wurde. Vergebens hat die Welt auf weitere Nachrichten von Andröe gewartet. Eine einzige Brieftaubenpost mit einer Stadtortsmeldunq scheint authentisch zu sein. Alle anderen Nach richten, angetrieb^ Flaschenpost und Erzählungen der Eskimos dürften gefälscht bezw. unwahr sein. Da min die norwegis«^ Expedition untn der Leitilng Dr. H o r n S die Leichen Andr^es und seiner Gefährten ^fitnden hat, dürfte da-mit das weitere Schick>sal des Fluges AndrHes unt» seiner Ge fä«hrten seine restlose Aufklärung gefunden Halen. Der Fundort liegt in einer Entfer-irung von Spitzbergen, etwa ein Siebentel Sttecke beträgt, die AndrAe zurücklegen wollte. Der bekannte nor»oeVisck>e Flieger Nijser L a r s e n, der die B«hältnisse im Polargebiet gut kennt, erklärte zu der Nachricht über die Auffindung der Leiche des Polarforschers Andrse und seines Lagers, daß die „'^iße Insel" Ien>bhnlich mit einer dicken Eisschicht bedeckt sei imd daß in diesem Sonrmer eine derartige Auftanuny des lZises statt<;efunden habe, wie noch nie. Damit sei das spätl; Ausstnden des Lctgers zu erklären. Bei den Nachforschungen nach der verschwun denen Anrundsen^xPedition im vorigen Jahre sei das norwegische Schiff „VeSle Kari" in den Gelväffenl um die „Weiße Insel" gewesen. Damals sei die Jrrsel jedoch völlig mit l^is und Schnee bedeckt gewesen. Der norwegische Polarforscher Dr. l^ut R a s m u f s e n, der Andröe sehr gut saunte, äußerte u. a., eS sei durchaus mSg-lich, daß die Tayobncj^r, die gli-t aufbewahrt waren, selbst nach so vielen ^>?iren leserlich sein könnten. Als AndrHe startete, flog er in nördlicher Richtung mit einer i^schwindig-feit von etwa 3b Kilometern. Er hätte den Pol in et>wa 24 Studen und die Bering-Straße in etwa 80 Stunden erreichen könne«. Ans die Frage, ob vielleicht eine Berwecht lung z>mschen Andröe und Nobile» Leuten vorliegen könnte, erklärte RaÄnus-sen, daß er daran nicht glmibe, da die Tage bücl^r nack) den vorUegeniden Nachrichten nZohl erhalten aufgefunden s^en. 8penc1et kür 6en kav>o-koi^o5 6er ^ntituberkulosenlix^ in ^nridork Vvm 1. ^««otUed« N«r»d»«t,ul»« un»«r«r vv0«»^».?mr. pKrise: eroke Voss .... VW IG--mittlere Voss » . » » ZZ.^ ^Ivive Oos« . . » . « lot«i»ivv Xi<»elt ertoräert Intensive LnMrune entkÄt w lconzeentrierter form Äe als Ouelle 6er LverÄv äienanäen dkzdrztofse. ^eer zmn Training, geschweige denn für größere Veranstalwngenl Aus tiefster Seele bedau erte ich die jungen L«ute, die mchmlttagS ihre KÄmpse austragen mußten. Unverständlich ist es mir, warum bei der großen Reinigung vor zwei Jahren auSgerech^t « jene 4 bis Ü großen Bäum« am Westrande der Tennisplätze nicht gefällt wurden, deren Schlagschatten am Nachmittage das Spielen zur Qual macht und auch die Augen der Spieler aufs äußerste gefährdet-Fast scheint es mir hiebei, daß man in Maribor noch den Ansichten des vorigen Jahrhunderts Mdig^. wonach Tennis ein LuxuS und Vorrecht der oberen Zehntausend bildet. Heute ist Tennis ein Volkssport und hat sich die ganze Welt erobert. Nicht nur in seiner Heimat in England, sondern auch in Fmnkreich, Deutschland, Tis^n :znd den fürchterlichen Verletzungen schließt man, daß V<^delaik unglücklicherweise, als «r über das Geleise ging, ausgeglitten avar und dann von den heranrollenden Waggons überfahren wurde. Am UnisallSort fand sich sofort eim Kom Mission ein, ivorauf die L^<^ in die Totenkammer nach Pobreije geschafft wurde- Georg Verdelaf. der Frau und Kind hinter-lÄßt, galt überall <üs stets bereitwilliger Kamerad und pflick)tbewußter Arbeiter, ^r tragische Unfall löf^ überall großes Bedauern aus. m. 70. Geburtstag. Heute feiert in voller geistiger Frische im engste^ Familienkreise unsere langj^rige Abonnentin, Frau Moria F e l b e r, Kaufmannsgattin und Gastwir- tin und Schwiegermutter der Großkausleute H. Ziegler und Bielhaber, das 7V. Wiegenfest. Unsere herzlichsten Glückwünsche! m. «erhaftet wurden w Laufe des gestrigen DageS insgesamt S Personen, und zwar Jakob Z. wegen unbefugten ChauffierenS, Franz E. wegen Diebstahlsverdachtes, Ludwig. H. wegen Trunkenheit, Karl Z. wegen Landstreicherei und Nikolaus K. we^ nächt licher Rui^störung. m. Fahrraddletftahl. Dem Schlossermeister Ferdinand Klasinc kam gestern in der Aleksandrova cesta ein Fahrrad im Werte von loov Dinar abhanden. m. Vpanhackels Nachfolger, der allseits akS großer Witzvogel bekannte Ludwig H a u-t i » feierte seinen gestrigen Namenstag wieder einmal allzulaut, sodaß man ihn schließlich im Hotel Graf unterbringm muß te. Ins Fremdenbuch trug sich der Kauz als „PrMdent der Republik Pobretje" ein, m. U»fai. Heute früh erlitt der 18jchhrige in derVrbanAva vl. 2 wohnhafte und iiz der Stolna^uliea 2 b^di^nstete Schiuhmacherge» Hilfe August K a t f e r bei der Arbeit vier SlWttwunden am linken Handballen und mußte in der Rettungsstation. Hilfe suchen« m. MädchenbSrserfchnle l. w der VNklo. »ieeva uUea. Freitag, den 29. d. ab 8 Uhr finden die Wiederholungsprüfungen, Sams tag, den 30. d. die Prü^ngeü der Privati-stlnnen statt. Sie Einschreibung für daS Schuljahr 19S0-31 wkd SamStag, den 3V. d. von 8—IT Uhr vorgenommen. Alles Nähere erfahren die Slhülerinnen gelegentlich Einslj^ibung. — Die Dilrektion. m. 5taro«chol. Als gestern der hiesige Metautochauffeur Alois C a j u k o . mit seinem K^hwagen von der Cafova ulica in die Aleksandrova cesta einbiegen wollte, ka>l i^ plötzttch ein Mdsahrer entgegen. Der Karambol war wegen der unübersehba- 0»0»^ I ren Straßentreuzung unvermeidlich. Der Radfahrer wurde vom li?;ken Vorderrade ersaßt und zu Boden geschleudert. Wie durch einen Zufall kam «r nM dem Vsohen Schrek-iken davon, während daS Rad ärger in Mitleidenschaft gezogen wurde. m. Sch»e«r U«fal Hei« Spiele«. Die .n der Jadranska uliea W wohnhafte Schülerin Franziska Brodar glitt gestern nachmittags beim Spielen so unglüiklich auS, daß sie einen Bruch des linken Unterschenkels erlitt und inS Krankenhaus gebracht werden mußte. m. Die Volizeicheovik des gestrigen TageS lveist 18 Anzeigen auf, hievon neuerh^gs 9 wegen Ueberschreitung der VerkehrSvor-schr^ften. m. Gwjilhriger HandelSkur» des «a«f. mä«Mschm GemiiUMs. Am 9. Septeinber wird an der hiefigen HandelSakadokme ein einjichr^ Handelskurs eröffnet, der vom Slowenischen Kaufmäumifchen V^G Wlei" tet wird. Der Uniterri^ wi-rd DWMgig sein unld wird seitens der Professoren der HandelSaAademie erteilt wer^n. Eiil-fchreibung findet tSigttch von 9 bis 12 Uhr in den- Räumen deS Kaufmännischen Gremiums in Maribor, JmViöeva ulisa ß/L, statt. m Große Feierlichkeiten in St. Uj. Anläßlich des zwanzigjährigen Bestandes deS Slowenischen Heindes in öt. Jlj werden am 8. Septen^ dort^lbst große ^Zierlichkeiten veranstaltet. Die Hauptveranstaltung wird ein großes Volksfest sein, an dem alle?la-ttonalen Vereine auS Nah und Fern mitwirken werden. Der Vor^eitungSauSschuß lädt alle Vereine zu dieser großen Feier ein. Die Verbindungen mit öt. Jlj sind sÄhr günstig, auch dürfte an diesem Tage die Städtische Autobu^nternehnmng an diesem Tage bis St. Jlj verkehren, da ein großer Andrang der B^ölkerung zu erwarten ist. * Dr. Vilko 5karin, Razlagova 15, ordi. niert wieder. NVKL * Kommunique« von der Novifatzex Internationalen Messe und AuSftellunll. Die Nummer US Mittwech, s^n ^lugusr Iv-jv. Messeleitung der Jnternattlmalen M«si« u. Ausstellung in Novis»d meldet folgendes: Tie Ausstellung wird am?7. September feierlich eröffnet. Amneldungen zur Ausstellung werden nur noch in ganz belschränkter Anznhl angenommen, mit Mckficht darauf, dnß das Interesse fast von Tag zu Tag grö-s;?! wird, und eim große Anzahl von avt-lSndtschl'n Firmen sich mn Platzanweisung «n die Messeleitung gewendet haben. Die Ei-senlxlhndirektion hat bereits ebenso für die ?)!esscj^ütcr wie filr die Fahrkarten eine 50-pr^zentige ErmShigung ftr die Hin. wie auch für die Rückfahrt bewilligt, außerdem werden auch ^veitgehende Begünstigungen von 5chiffahrtSgeseÄschasten wie «mch von ^zite ausländischer Eisenbahnen zugssichert. Für Ausländer ist ebenfalls eine ganz ml-ni»>ale Taxe als Bisumgebühr sestgestellt. Tie Messelei^ung sorgt, für die Unterkunft der Fremden durch ihr Wohnungsamt, so dah alle Bequemlichkeiten "sür Aussteller wie für B<»sucher vorgeseheu. sind. Aus Äkovec ö. U»sal eines MilKäravi»»«. Ein Pkili-tarflugzeug ließ sich vergangenen Freitag auf der Wiese unweit der hiesigen K-aserne nieder, überschlug sich jedoch beim Atterrie-ren, wobei der Propeller brach, während die beiden Insassen unversehrt blieben. Aus Dttanie —lk, VefiDwechfel. Der Lederfabritant u. Holzindustrielle Herr Minmnd Hof» t a u e r hat fein« Ledermerkftütte an den Loderfabrtkanten Herrn Jakob A o r o S c aus Loee bei Konjice um den Aaufschilliug von 6S.Y00 Dinar verkauft. — Der Gastwirt «nd Holzhändler Herr Konrad Pirch hat vom Aaufmann und Ziegelfabrikanten Herrn Heinrich Sadni k dessen Besitz in Lola bei FuLine um de« Aauf^Ming von Sl.vv0 Dinar käuflich erworben. ik. Das heariße Ernteergebnis hat in Hinserein Tal^ebiet die Landwirte keineswegs befriedigt und wivd »hierüber allgemein ge-?loAt. Die Anbauperhülltnissc wareiz, zwtN im I^HMr fi^ ^ämtl«che AetveÄ^rtikel äußerst HüMig; die in den ersten Sommermonaten «ifji^retene und zienilich lange andauernde Regen!osigkeit übte jedoch auf das AachStilM deS ^treldeS eine nachhaltige Wirkung aus und zeitigte ein dur^vi^S ichlechtes Srnteergebiris. Dies ist bei sämtlichen Getreiüearten der Fall. Befriedigen dürfte höchstens der Heiden, welcher jedoch nur i^Ärlick) angebaut wird. Die Obsternte wird schlecht ausfallen. V!it den Zwetschken und Birnen ist eS schlecht bestellt, Aepsel wenig und m»r die Nüsse versprechen eine durchwegs gute Trnte. Schließlich sei noch bemerkt, daß imser Talgebiet im Laufe '!?es Sommers zweimal vom Hagelschlag .heimgesucht wurde, welcher an den Saaten auch einen enormen Schaden verursachte. Radio Mitt»och, L7. Lju bljana 12.30 Uhr: Hchaliplat-tenmufik. — 1S.S0: Leichte Musik. — 20: Oper (Schallplatte«). — B « ograd lö.lb Nachmitt«zgskonzert. — 2o.0v: Bunter Abend. — 21.20: Biolinsonaten Mozarts. — «. ^bendikanzert. — B r e s l a u 18.15: Gtunide der M^usik. ^Stuttgart 19.30: K. Strulves heitere Schallplattenplau derei. — 20.1b: Or6)esterkonzert. — Frankfurt 18.35:-Esperanto. ^ 20.15: Orchesterkonzert. — 21.30: Siegsried-Waz-ner^edächtnisf^r. — Berlin 18.30: UnterhalwngSkonzert. — 20: Tonfilmorche-sterkonzert. — Anschließend: Tanzmusik. — Langenberg 20: Ansichtskarten v?n einer Europareise. — Anschließeird: Konzelt Übertragung. _ P r a g 18.25: Deutsche Sendung. — 19..'^5: BloSimlsik. —2030: Kammermusik. — München 19.45: Lieder und Duette zur Laute. — 20.15: R. Brix' Tragikomödie „Die Mörderin". — Ll.4d: Klavierkonzert. 22.45: Konzert- u Tanzmusik. — B u d a p e st 18: Nachniit-tagskonzert. — 19.50: Äonzcrt. — Warschau 20.15: Solistenkoniert. — 23: Tanz musik. — Paris 20.20: Äonzert. Die nme AgrarpoM Dr»>e«»» de» «>!»bzSg»>e« »« für d«« DI- ««rgan^cnr Uoch« hat kein« bede». lenden Eriignistc gebracht, dic «c!chä!tsftast. Nation und die Abive'en^it der M inister aus B^ogvad 'drückten der Situation ihren Stenl pel auf. Immerhin ist der Zusammentritt des T a r i f a u s s ch >u s s c s nach fünf-zehnmonatiger P^ufe k^deutend genug. Neben großen inneren fragen des Verkehres besteht hier auch die Aufgabe, die Möglichkeit eines Tarifverbandes mit einem oder nwhreren Staaten zu studieren, die unter den heutigen Umständen, die neue Wege für die Handelspolitik erfordern, aktmell wird. Der Finanzmimster arbeitet gemeinsam mit der Nationalbanik an neuen Entlvül^en fi»r die Vawtastabilisierung. Die ausländische Presse schreibt bereits sehr interessiert über den Berlau^ dieser Stabili-sierung. Die Wertpapiere haben im Laufe der vergangenen Wcche eine leichte Verbesserung ge^gt, was als Zeichen des Vertrauens zu ilNiev^ Valuta geivertet werden kann. Jin Laufe der vergangenen Woche hat Landwirtschaftsminister S i b e n t k in einem Beograder Blatte eine Aeußerung ge ändern und erst um die Weihnachtszeit ihre eigentliche Stabilität erlangen, dürfte sick) zu dieser Zeit auch das gi'lnstigste V e r-k a u f s m o n: e n t ergeben. Der Bauer erl^ält dann die Differenz, die sich aus dem Erlös nach Abzug der isM ausgezahlten Anleihe ergibt. Dieses sind die .^uptzüge deS Program-mes UN',eres Landwir^schaftSministers. Wenn es nur zur ^lfte realisiert wird, werden sich unbeschreibliche Borteile für unsere Land Wirtschaft, in erster Linie aber für den Bauern ergeben. Trotz der großen Anzahl von Genossenschaften ist das Dorf in Jugoslawien noch unorganisiert und sich selbst überlassen. Der Bauer ist dem Schicksal auf Gnade und Ungriade ü^rlassen- Man muß daher für jeden Schutzgedan?en dankbar sein. Relja Arati«ovi^. Sefiaoel und Siermarl» Die Geflügelzufuhren lN ----------------v Italien waren etwas ischwacher, als geben, die das P r o g r a m m s e i n e S in der Borwock)e, da sich die Nachfrage aber Kabinet tes enthält. Das Programm - erhöht hat, ist damit auch die Notierung geumfaßt alle wichtigsten Probleme, die sich j stiegen. M ila no bezahlte für altes, je-nnt der Entwicklullg des Dorfes befassen,' doch lebendes Geflügel 8 bi. 8.ü0. für Jung-und gi-bt die äußeren Richtlinien und Ideen ^ geflügel 7.50 bis 8 Lire pro Kilo. fü^ie Richtung der ^ A-uf den deutschen Plätzen ist die Verbesserung in Land«irtfchaft und «Nachfrage aufsallend schwach geworden, ives «,> <» Viehzu^ a». ! auch die Preise zurückgegangen sind. Der Beginn muß l'eÄn Bauern gemacht Lebendgefliigel notierte zwischen 0.9!>—1, werden, in dem die Initiative, der Wille geschlachtetes Geflügel zwisck)en 1.10 und und die Liebe zur Ert^ erivectt iverden müs sen. Die Regierung hätte dabei überall dort mitzul)eisen. wo ihre Hilfe erfcrderlich ist. In erster Linie bei der S a m e n s e l e k-t i o n i e r u n g. Die Rationalisierung der Produktion ersordert die vorherige Ueberprüfungder je,»eiligen B o-denverhältnisse. Der Bauer mi^ßte demnach jenen Samen erhalten, der sür seinen Beden geeignet ist. Auch eine golvisse Spezialisierung sollte vorgenonimen iverden, indem bestimmte Gebiete nur jene Sorten zu produzieren hätten, die !>ort das grüßte Ernteerträstnis versicliern. Nach der Ernte hätte der Bauer seine l^etrcid^ an die Magazine zu übergeben. Diese Magazine wären Eigentum der Genossenschaften, der Gemeinden oder des Staate«. In den Magazinen ist das Getreide KU sortieren, zu reinigen und zu typisieren- Programm sieht ater weiter auch die Finanzierung des Bauern vor. Der Bauer braucht G^ld. Er wartet ein ganzes ^!!ahr auf die Erute, uui 'ieine Schulden M bezahlen. Der Borgang, um ihn sicherer mit Geld zu versehen, soll folgender sein: .Hat der Bauer seine Ernte in das Magazin gebracht, dann erlMt er ?ine auf O-ualität und j^antität lautende Quit« t u n g, auf Grund welcher er in der Lage sein wird, Anlevhen zu beheben, die ihm jede Vrivatbank ebenso »ie die Rationalbank erteilen wird. Diese Anleihe wird bis zu dreiviertel des Wertes der eingelagerten Frucht gehen. Aus die.'e Weise wird dem Bauer ermöglicht direkt zu Geld zu kom-nien, und trotzdem mit seiner Ware zu spe« kulieren. Die Sorge um den Berkauf der Ernte wird die dazu defugte Institution tra gen, sei es die Genossenschast oder irgend eine andere zur Einlagerung befu.ite Un-terilehnlung. Die Frucht bleibt bis zum günstigsten Momente im Magaz,«. Da sich die Getreide preise gerade knapp n<,ch der Ernte stark 1.13 Mark pro Pfund. Die Situation am E i e r m a r k t ist durch die schwächere Nachfrage gekennzeich net. Da aber auch die Zufuhren nachgelais sen haben, sind im Preise keine bedeuten deren Veränderungen wahrzunehmen. Die Schiveiz und Deutschland be^^hlen 130 bis 140 Schw. Fr. pro Kiste fran^ dcuticher oder schweizer Grenze. Italien bezai^te 500 bis 510 Lire pro Kiste franko italienischer Grenze. X Gesetz iiber Lagerhäuser. Das jugosla tt'ische Gesetz über die öffentlichen Lagerhäu sex und Silos ist unterzeichnet worden und ist bereits der Staatsdruckerei zugegangen. Die Veröffentlichung erfolgt in den nächsten Tagen. X Z»angsverficherung gegen Hagel. Im Beograder Landwirts6)aft^ministerium wird ein Gesetzentwurf über die Zwal^gSvevsiche rung der Saaten gegen Hagelschlag auSge arbeitet, der noch Ende August den Körper schalten vorgelegt werden soll. X Internatisnale Marktbeobachtungen. Tie internationale landwirtschaftliche Kam« Mission hat in ihrer vo-nl 7. bis 10. d. in Antwerpen abgehaltenen Bolloerlanunlung beschlossen, die maßgebenden Organisationen zu ersuchen, daß sie unter Mitwirkung der Internationalen landwirtschaftlichen Kommission Berichte iiber die Lage des Marktes einzelner landwirtschaftlicher Erzeugnisse herausgeben, und Mar der Deutsche Land-wirtschaftsrat für Getreide, die Banca Cen-trala Cooperativa in Rumänien für Mais, )er Schweizerische Bauernverband ^ür Milch und Molkereiprodukte, die Confeideration nationale des Associations agricoles von Frankreich für Wein, und die ungarische Landwirtschastskammer für Schweine, Schweineflei'sch und Schweinefett. Die Mitglieder der Internationalen landwirtschast-ttchen Kommission sollen ersucht werd^, die Fragebogen der betreffenden Preisberichtstellen zu beantworten und diese durch regelmäßige Auskunft zu unterstützen. Die Preisberichtstellen sollen ersucht tverden, diese Berichte allen landwirtschastlichen Or^ganisa-tionen, die der Internationalen landwirtschaftlichen Kommission angeschlosien sind, zuzustellen. X kRlba«ssuhr. Das Exportförderungsinstitut hat verlschivdene Nachfragen auS dem Auslände, lbeson!^rs «ber aus England erhalten, die sich für Wachteln und Fasanen interessieren. EzPortoure, die derartiges Wild zu liefern in der Lage sind, wollen sich zwecks Uebernahme der erforderlichen Adressen mit dem ExportförderungÄnsti-tut unter Nr. 4412 ins Einvernehmen setzen. X Ausfuhr von TiMben und Auchthasen. Aus dem Auslande sind Anfragen wegen Adressen von Lieferanten von Ta-uben, Haushasen und Kaninchen beim Exportför-berungsinstiwt eingela.ufen. Für diÄ'e Ar-ti>kel herrschen auf verschiedenen europäisck)en Plätzen augenblicklich gute AbsatzverhÄtnisse. Züchter von Hasen, Kaninck)en und Tauben wollen ihre Adresse dem ExPortförderungZ« inftitut unter Nr. 4438 einsenden. X Lanbeskongreh. Die Vereinigung der ObevbaLkaer Kolonial- und Gsmischtwaren« Händler in Subotica hat für den 21. September den Ersten Landeskongreß der jugo-^slawischen Kolonial-, Gemischtnxrren«, Delikatessen- und Le^nsmitteMnidler nach Subotica einberufen. Auf der Tagesordnung stehen Tt. a. folgende Punkte: Bedeutung und No-tiwendigkeit der Fachorganisation, Entwurf eines Handelsgesetzes, Sicherstellung des Kaufmannes für den Fall seiner Ar-beitsmrfiähigkelt und des MterS uird das Verhältnis zwischen Kaufmann und Arbeiter. Der Kaufmann im Wirtschaftsleben. Der Kaufmann, Kredit und Steuer. »»k«t l»N«rib«e, o««t« 55! mit einer Einlage von lig.Ovg bis IVO.YVg Din für ein bestens eingeführtes Unternel?men M. notwendiger Berqrößerunq sie-sn6)t. Mitarbeit im Bürc» wie fül BetrieüSaufsicht erwünicht. Kesl. Anträge unter „Volle ?i' cherheit" nn die Berw. 1'5üg in Lüster, blau und schwarz, sowie englischen, tschechoslowak. Herren- und ^men-Eommer-stofsen, Weißware. Bettgarmtu-'.en, Borhängen. 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Die entseelte tlulle de!? teuren DsllinLcsciiieäeneu >vir«1 DonnerstitL, lien 2?^. ^uLU5t I9ZV um 15 l^iir in äer slijcltisctien l.eiclicnlmlle in pabreZje feierlicdst einxcseenet unä »näsnn »ul äem l^raniiskaner l^riecilioie /ur ewi-een !?ulie tieixeset^t. Die lil. Seelenmesse >vlrc> freitsL, äen 29. l9W um '?9 l^lii in lter frsnzciiiksner ?i»rsliircl>e xeiesen >vei'clen. » ^ » r i b o r. clen 26. ^ueust ISN. ,?Aeütee A»ßß»d,»t,» werden in sehr G»i, Pfleg, gen«»«,». Adr. Verw. 11SS7 ^t»de»,lU »der StRd,»^ WtTd w Mt, BerpilW»»» g>n»mme« Ba^immer, Klavier zur Verfügung. Adr. verw. 11191 «chrlftt» »» Sl»»er»u>l«,l ^wie färbige yaffaden und Transparent - Retlame besorgt tadellos, schnell » billig g^nz Ambrotiö. Marivor» Äratska ul. S LS« >«is» «lies VilVertronen, ». Zäh», zu Hvchstprei-^ ^ Stu»lpl. ««cktbriter, KoroSka eesta S. S8b7 Schönes, Mb«. Ai»n»,e IN so-Herrn zu »ermieten. 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