1911 Amtsblatt Mr Laibacher Zeit«l»g Nr. 28^. Smnstl^g dcn 13. December 1866. (42!>-3) Nr. 377tt6 Kundmachung wessen Vesetzu,,,; ciner^ivil-Pensionärstelle in, k. f.Thierarzuei-Iustitute ;n 2Vien. In dem k. k, Militär - Thierarznei-Institute zu Wien ist eine Civil.Pcnsionarstelle zu verleihen Mit dieser Stelle ist außer der jährlichen Pen-sion von 4U<» si, ö. W und Naturalwohnung im Institute noch ein Pauschalbetrag von 5,0 ö W. für Holz und ^!>cht verbundeil; auch wird der Pensionär in dem Jahre, in welchem er die thier-arztlichen Studien absolvirt hat, ein ReisestipcN' dillm von !iU<> fl. erhalten, um behufs seiner besseren Ausbildung die M'lila'r - u»d Pliuatgestüte, landwirthschaftliche Ansialten und auslandische Thierarzneischulen zu bereisen und kennen zu lernen, wogegen sich derselbe verpsiichten muß, einen Reisebericht auszuarbeiten und an das hohe k. k KriegpMinisterium einzusenden. Die Dauer des Pensionsgenusses ist zunächst auf drei drei Jahre festgestellt, so daß zwei Jahre für die Studien und ein Jahr für die Vorbereitung zu der strengen Prüfung entfallen. Dem Pensionär wild die Zeit, welche er al6! solcher im Thierarznei - Institute zugebracht hat, bei ununterbrochenen dem Staate geleisteten Diensten im Falle seiner Versetzung u, den Ruhestand ^ als Dienstzeit angerechnet wcrden j Bewerber um diese Stelle, welche Doctoren j der Medicin, ledigen Standes sein muffen und das :w. Lebensjahr keinesfalls überschritten haben dürfen, haben ihre mit dem Taufscheine, Midicin-Doctor Diplome, Moralitäts-Zeugnisse, dann mit Belegen über Sprachkenntnisse und etwa schon geleistete Dieuste versehenen Gesuche bis :l l. Deccml, er l 8 . November il-lttU, Von der k. k. n. ö. Statthalterei. W^2) N7.",l!^1. Kundmachung. In Steiermark sind nachstehende Studien-Stipendien in Erledigung gekommen und mit dem Schuljahre lft"/ß? wieder zu verleihen: 1. Das Thomas Ehrön'sche im Betrage jährlicher »7 si 52'/, kr. fur Schüler der siebenten u»d achten Gymnafialclafse und Hörer der Rheologie vorzüglich aus der Laibacher Diöcese. Das Präsentationsrecht steht dem Herrn Fürstbischöfe zu öaibach zu. 2. Das vom Bartholomäus Schmutz gcstlfl tete Stipendium jahrlicher 42 st. 4l kr,, worauf besonders agnaiische und cognatische Verwandle des Stifters, gewesenen Pfariers zu Haus, dann Wippacher Anspruch haben. Dasselbe kann in der fünften bis einschließlich der achten Gymnasialclasse von solchen genossen werden, welche sich der Theologie widmen wollen, und von Hörern der Theologie. Das Präsentatiousrecht steht d.m Herrn Fürst-bischofe zu sekau zu, 3. Das Johann Weitzer'sche Stipendium jähr? licher «l si. 2!» kr. welches bis einschlüssig der achten Gymnasialclasse genossen werden kann und worauf vor allen Verwandte des Stifters, vormals Pfarrer zu St. Maria zu Abstall, auS den Familien Weiher und Wattig Anspruch haben. In Ermanglung derartiger kompetenten kann das gedachte Slipe»dium auch von Studirenden aus der Gemeinde Sl. Justus und Mas unter der vormalige» Herrschaft Wippach genossen werden. Diejenigen, welche sich um diese Stipend!.>n bewerben wollen, haben ihre ordnungsmäßig do-cumeittirten Gesuche lm Wege der vorgesetzten Scu-diendirectionen bis längstens »5». Jänner !«<»« an die steierm. Statthlichen Besoldung von 2<»5 fi 5'> tr. ö. W, in Erledigung gekommen. Die Bewerbet- um diese Stelle haben ihre gehölig belegten Gesuche binnen vier Wochen vom Tage der letzten Einschaltung dieseS Edicteö in das Amtsblatt der Grazer Zeitung im vorge« schriebenen Wege bei dnn k k. ^andesgerichts-Pra-sidium in Graz zu überreichen, Graz, am Itt. December «8M». (43-51.',, »844, ldj^z, l8l. d. M. nnter Vorweisung ihrer ^egitimalionsdocumenle Hieramts zu melden. Stadlmagistrat ^aibach. am l<>, Dec. lttllij. Der Vi'ngrrineislcr: l),'. <3. H. Oosta. (43l-3) Concurs. Im Elisabeth - Kindcrspitale ist die Stelle einer Oberwärterin, womit ein Iahresgehalt von llw si, nebst Wohnung und Verpflegung verbunden ist, zu besehen. Peisonen. welche die hiezu nöthige Eignung besitzen und auf diese Stelle resiectiren, wollen ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche dem Herrn Director Dr. Wilhelm K o v a <> bis Ende December d. I. persönlich überreichen, ^.'aibach, am ll». December 186i!. Wom Werwaltung^ralhe.