Nr. 207. Mittwoch, 1U. September 1890. 109. Jahrgang. Mlmcher Zeitung. «°>W^""« "V"««: Mit P ° stv, r 1 e n d >> „ „ : «anzjähri« fl, «5, halbjährig st. 7 5l>. Im « ° mv»oir : llein» ^'. "' halbjährig fl, ö «>. gttr die Züstellui,« !,,« Hnu« gnozjährig fi. l. - Insertionsnebür: Für 'lnlerals bl« zu 4 Zelle,! 25 lr,. «rükere prr «eile « lr, i bei öfteren Wieberboluilssen per Zelle 3 ti. D!e «Ullibacher Zeitung» eilcheint täglich mit «ulnahme der Könn» und sseiertage. Die »ldm»niftr»t»o» befinde! sich Schulschiffen der deutschen ^e ibr^'"-' ^^ ^^! ber besonderen Huld und Für-!°l dell«.« c,!""llen Kriegsherrn erfreut und glücklich ist. ^ saugen ihre Leistungsfähigkeit entfalten zu l " t besonderer Freude hört man in Oesterreich» Ungarn von den Auszeichnungen, welche in Kiel und Flensburg den Landsleuten zutheil geworden sind, mit Genugthuung liest man die Urtheile deutscher Fachmänner in hervorragenden Berliner Organen, welche die Güte und Tüchtigkeit der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine mit rückhaltlosem und vollwichtigem Lobe anerkennen. So mancher Oesterreichrr dürfte beinahe überrascht sein zu hören, wie mustergiltig eine Heimat« liche Institution ist. Gibt es doch nirgends eine so reiche Zahl von Skeptikern und Raisonneuren, als ge-rade bei uns, wo man mit scharfem Worte, mit schneidiger Kritik und bösem Spotte stets zur Hand ist, wenn es ein Gebrechen im eigenen Vaterlande zu entdecken und zu verurtheilen gilt. Viel bedächtiger und vorsichtiger ist man bei uns zu Hause in der Erkenntnis und Würdigung des eigenen Guten, vaterländischer Arbeit, österreichischer Erfolge und Errungenschaften. Wie lange war speciell unsere Kriegsflotte der Gegenstand weitverbreiteter Miss' achtung oder Nichtbeachtung in der Heimat! Schwere Fehler waren allerdings begangen worden: Man hatte die Kriegsflotte, welche in mancher Hinsicht die Tradition der alten venetiainschen Marine geerbt hatte, dem österreichischen Staate fremd werden lassen. Sie war mit der Zeit zu einem italienischen Körper in Oester» reich geworden; italienisches Commando ersetzte dort das Commando in der Armeesprache, uno in Venedig, dem eigentlichen Centralpunkte unseres Seewesens vor dem Jahre 1849. war ein Seemannsgeist mächtig geworden, welcher sich mit dem österreichischen Soldaten« geiste durchaus nicht deckte. Und trotzdem keimten in dieser venetianisch-österreichischen Marine Talente von der Bedeutung Tegetthoffs. Wüllerstorffs u. s, w., welche zwar das Drückende der Situation schmerzlich empfan« den, aber doch auch die Kraft fanden, sich trotz derselben emporzuringen und an der Fortentwicklung des anscheinend zukunftlosen Körpers zu arbeiten. Die Katastrophe des Jahres 1848 — sagt das »Fremdenblatt» — war die Frucht jener Kurzsichtigkeit, mit welcher man den separatistischen Geist in unserer Kriegsmarine hatte reifen lassen. Gin großer Theil unserer Flotte sammt mehreren Flaggen- und Oberofficieren übergieng an die neue venetianische Re. publik und schreckte vor dem Kampfe mit dem treu-gebliebenen Theile der Flotte nicht zurück. Mit den seltsamsten Mitteln, mit der Einstellung von Land» officieren in das See-Officierscorps. mit der Comman» dierung von Landsoldaten zu Matrosendiensten half man sich damals über die schweren Verlegenheiten der Zeit hinweg. Den jungen Cadetten und See-Officieren aber, deren Herzen von österreichischem Patriotismus erglühten, ist gerade diese kritische Periode zu einer ernsten und guten Schule geworden. In jungen Jahren reiften sie zu selbständigen Schiffscommandanten, und als der diinifche Admiral Dahlerup zum Reformator unserer Kriegsmarine ausersehen wurde, fand er gute und verlässliche Mitarbeiter in deren eigenen Reihen vor. Kaum vier Dampfer zählte im Jahre 1849, selbst nach der Wiedereroberung Venedigs, unsere Flotte; unter den Segelfregatt^n. Segelcoroelten und Briggs waren alte Gesellen, die sich mit Mühe aufrecht erhielten. Aber es gieng vorwärts und in noch rascherem Tempo vorwärts, als Erzherzog Ferdinand Max mit ganzer Seele seine starten Kräfte der heimatlichen Flotte weihte. Wohl vermochte sich die nunmehr mit österreichischem Geiste erfüllte, dem separatistischitalienischen Einflüsse entzogene, somit geistig und materiell verjüngte Marine 1859 der vereinigten italienisch'französi' schen Flotte gegenüber selbstverständlich zu keiner Initiative aufzuraffen. Sie war zwar gewachsen, aber nicht in jenem Maße, wie es die Grohmachtstellung Oesterreichs erheischt hätte. Man kennt ja die Stoßseufzer des jungen, thatendurstigen Tegetthoff, welcher der Flotte seines Vaterlandes gerne weite Wege, neue Statten zur Bethätigung ihrer eigenen und der Coloni-sationskraft der Heimat erschlossen hätte, und sich immer wieder beengt und gefesselt fühlte von der mangelnden Thatkraft in der Heimat. Umso freudiger mochte er den Ruf des Kaiser« begrüßen, der ihn zum Commodore jener Flotten-abtheilung ernannte, welche, von der Escadre Wüllers« y. Jeuilleton. kindischen. Wallfahrten nach Aachen und H Köln. Me ^ . gasige Austreten des «schwarzen Todes» 3^°>l v,?°Wn 134« und 1849 ganz Europa in "Men.fMt. zu allen Gnadenorten strömten die "m diese Zeit nahmen » c «nit s,?"^en Heilthumsfahrten nach dem Nieder. ^s°ng. '^oenjährigem Turnus der Wiederkehr ihren in den Tagen da Inner-l^ b°M E,f.l >?"der Steiermark. Kärnten und Krain Ä ^ hatte ^'"^ der Christenheit am meisten zu ^>nd'M a^." sich zu den Pilgern nach lve^wohner >,°"ch die slavischen — «windischen, all. bie «zm.nz. ovengenannten drei Lande, und «!" Viüns?. "us Krain errichteten den Slaven-'Ki^gen d'" z" Aachen. ih^N' aus ^^"ph'schen Nähe, in der sich die T Huge die V"' befanden und auch weil sich dick. ^n am in?^"kn °us Ungarn anschlössen, ^ feilen ^/"?"n diese Pilger aus den sla-^hln^ auf als Ungarn auf, und s^?'". gar als «Z'lgerfahrt den Weg über Wien We^°lessor Dr > ""' ^er Abstammung nach -b'e N^^lch^A^^chm-Ebengeruch der hie-«H^ in her ^"lung ^schrieben - waren ^«"V Un7arn "Agenden Mehrzahl weder 'l"d , 1° Sloven/n ' l°"dern Slaven, und zwar vor- °"2den a"? °"? Kärnten. Krain, Steiermarl »lenzenden Theilen Ungarns.. Die Abreise aus Oesterreich erfolgte vereinzelt; zu zweien, dreien zogen die Aachenfahrer, meist ärmere Leute, alt und jung, schon im Frühjahr aus ihren Heimatsdörfern auf den gewohnten Wegen dem Rheine zu, wo sie denn allmählich in Scharen zusammentrafen nnd theils zu Wasser, theils zu Land ihrem Ziele zu-stürmten; zum Wassertransporte wurden schwere Eichenschiffe, nur ausnahmsweise leichtere Tannenschiffe ver« wendet; je 80 Pilger galten als volle Ladung, der Fahrpreis betrug 2'/, Weißpfennige per Kopf. Mit fliegenden Fahnen und unter Vortragung von Kreuzen (was alles m Anderuach aufbewahrt wurde) und unter Absingung «winbischer» Lieder hielten sie in ihren Herbergen im Ivperwald in Köln den Einzug* Nach. dem man hier die Bündel abgelegt, so geht man — wie das AltMenden-Ordnungsbüchlein berichtet — in schöner Ordnung in den Dom, die hochheiligen drei Könige mit Mund und Herzen zu begrüßen. Zum Ipperwald zurückgekehrt, wurden zwei hübsche, redliche und wohllundige Männer als Zuchtmeister der ganzen «windischen» Pilgergemeinde einstimmig gewählt, desgleichen ein gottesfürchtiger und gewissenhafter Mann als Dolmetsch. Man blieb sechs Wochen in Köln. Die Wallfahrer besuchten während dieser Zeit processions' weise die verschiedenen Gnadenorte dieser Stadt, opferten in 7 bis 10 Kirchen mit Geldstücken besteckte Wachskerzen von 10 bis 02 Pfund Gewicht und erhielten hiefür eine herkömmliche Bewirtung, in den ersten fünf Wochen, d. i. vom 18. Mai bis zum 24. Juni. täglich eine, von da bis zum 30. Juni zwei Mahlzeiten, bestehend aus Brot, Bier und Wein, Erbsen, Speck, mit * Gewöhnlich am 18. Mai. Bohnen oder anderem Gemüse, an Festtagen Stockfische und Holländerkäse. Ja. man gieng manchmal sogar noch weiter und verpflegte einzelne früher einlangende Pilger wohl auch vom April ab, somit im ganzen durch ein volles Vierteljahr. Die Mittel zum Unterhalte dieser Pilger wurden durch freiwillige Gaben aus allen Kirchenspielen Kölns durch den Stadtrath eingesammelt und aus den Ein» künften des Ipperwaldes aufgebracht. Außerdem erhielten sie reichliche Nlmosenspenden, und es wurden ihnen eigene Festmahle gegeben. Da sie die Bürger von Köln durch Aufführung «windischer Tänze» er-lustigten. wofür man ihnen gleichfalls bezahlte, so trug ihnen dies ebenfalls ganz nette Summen ein; die «Winden» aus Ungarn brachten ab und zu auch Bären mit nach Köln. die dann auf den öffentlichen Plätzen zur Ergötzuog von alt und jung ihre Tänze aufführten und deren Führer gleichfalls Geldspenden erhielten. Am Feste der Apostelfürsten Peter und Paul wurde aber eine Bühne über dem sogenannten blauen Stein im Domhofe errichtet, auf welcher unter Zulauf vieler Neugierigen den «wmdischen» Pilgern die Heil-thümer de« Domschahes gezeigt wurden. Am Tage danach endete die freie Bewirtung der Pilger, es wurde die Rechnung über den ganzen Aufwand der sechs Wochen abgeschlossen, welche vom Dolmetsch mit Unter« schrift nnd Petschaft bekräftigt werden musste, woraus dann der Dolmetsch von der Bürger-Commission ganz neu bekleidet und mit 150 st. Reisegeld ausgesiattet wurde. Damit nahm die Wallfahrt sür die Mehrzahl der Pilger ein Ende, welche sich dann am 1. IuU zerstreuten und einzeln den Heimweg einschlugen. Laibacher Zeitung Nr. 207. 1712 10. September 1890. torffs abgezweigt, im Jahre 1864 den deutschen Streit« kräften auch zu Wasser Ansehen und Achtung gegen» über Dänemark verschaffen sollte. Das Seegefecht bei Helgoland lenkte zum erstenmal die Aufmerksamkeit des Auslandes und Oesterreichs selbst auf seine Marine. Im Kampfe mit einem seegewohnten, auf eine viel-hundertjährige Flottengeschichte zurückblickenden Gegner hatte sich die junge österreichische Seemacht glänzend bewährt und zwei Jahre später war es ihr unter dem-selben glorreichen Führer beschieden, die erste See» schlacht unter modernen Verhältnissen zu schlagen, den ersten Seesieg in einem Kampfe zwischen Panzern und Panzern zu erringen. Noch fochten in den Reihen der Oesterreicher damals alte Holzschiffe, und die gepanzerten Fahrzeuge waren nur theilweise dem Feinde ebenbürtig. Und dennoch ein voller, entscheidender Er« folg. Thaten von unvergänglichem Ruhm! Wäre Oesterreich-Ungarn damals unter denselben Lebensbedingungen gestanden, wie das neue deutsche Reich, wären wir ein Staat mit reicher Küstenentwick-lung und wohlgefülltem Staatssäckel, wer weiß. wie mächtig sich nach einem solchen Erfolge unsere Kriegs» marine entfaltet hätte. So aber blieb sie in enge Grenzen gebannt, und wenngleich sich von nun an das Interesse in der Heimat für sie belebte, die Opfer» Willigkeit für die Förderung ihrer Zwecke wuchs, fehlte es doch an jenen großen Gesichtspunkten, an jener Unternehmungslust, welche der deutschen Kriegsmarine ihre Ziele weist und ihre stete weitere Entwicklung be> dingt. Innerhalb jener Grenzen aber, welche ihr durch die Verhältnisse gezogen sind, hat sich nach dem von Tegetthof begründeten und von Sterneck consequent weitergebildeten Flottenplane unsere Kriegsmarine in erfreulichster Weise entwickelt. Wir haben allzu kostspielige Bauten, wie sie sich beispielsweise England, Frankreich. Italien gönnen dürfen, nur vereinzelt vorgenommen, dagegen bei allen Neubauten die volle und umfassendste Verwertung aller modernen Erfindungen und Errungenschaften im Auge behalten. So sind die Panzerthurmschiffe «Kronprinz Erzherzog Rudolf» und «Kronprinzessin Stefanie», der Rammlleuzer «Kaiser Franz Josef» und der Torpedo» lreuzer «Tiger», welche gegenwärtig in deutschen Ge» wässern ankern und den deutschen Manövern anwohnen, Repräsentanten wahrhaft neuer und vollendeter Typs. Sie zeigen, dass unsere Kriegsmarine, wenn auch nicht numerisch, so doch qualitativ in steter fortschreitender Entfaltung begriffen ist. Dies erkennt man nirgends so lebhaft, als in der deutschen Marine, welche noch in ihrer preußischen Iu» gend Kriegskameradschaft mit der älteren österreichischen Schwester gehalten und bei ihrer zukunftreichen Umwandlung in eine mächtige deutsche Flotte wertvolle Kräfte aus Oesterreichs Kriegsmarine bezogen hat. Sie ist glücklicher als dttse in ihren großen Lebens- und Elitwicklungsverhältnissen. stärker an Zahl und reicher an Mitteln; dankbar und verehrungsvoll aber blickt sie auf die Siegerin von Lissa. welche in der politisch und militärisch bedeutsamen Bewegung in den schleswigholsteinischen Gewässern den 1864 geschlossenen Bund der Waffenbrüderschaft mit den deutschen Kameraden erneut. Politische Uebersicht. (Der Bürgermeister von Wien) und dessen beide Stellvertreter wurden vorgestern vom Kaiser empfangen. Die Abordnung überreichte dem Monarchen die anläfslich der Vermählung der Erzherzogin Marie Valerie beschlossene Glückwunschadresse. Der Kaiser dankte und bemerkte im Verlaufe des Oe» spräches, die Vereinigung Wiens, mit den Vororten müsse durchgeführt werden. Auch über das Gelingen des Sängerfestes sprach der Kaiser mit Anerkennung und drückte seine Freude über die vielfachen patrio« tischen Kundgebungen der Bevölkerung gelegentlich dieses Festes aus. (Aus Böhmen.) Die in den Städtebezirken Chrudim und Tabor stattgefundenen Landtagswahlen haben der jungczechischen Partei abermals cinen Zuwachs von zwei Mandaten gebracht. Eine Ueberraschung wurde damit allerdings nicht hervorgerufen, denn in Chrudim wurde von den Altczechen überhaupt kein Candidat aufgestellt und in Tabor geschah dies erst in den letzten Tagen. (Zwangsweise Hagelversicherung.) In Vrünn fand Samstag die angekündigte Enquete in der Frage der zwangsweisen Hagelversicherung statt. Die Vertreter des Grußgrundbesitzes sprachen sich unbedingt für die Einführung des Hagelversicherungszwana.es aus. Die bäuerlichen Vertreter anerkannten dessen Vortheile, verhielten sich aber ana/sichts der Möglichkeit, ja Wahr« scheinlichkeit. dass die Zwangsversicherung eine ziemliche Belastung der Grundstruerträa.er nach sich ziehen dürfte, sehr zurückhaltend. Schließlich wurde eine Resolution angenommen, welche den Landesmisschuss auffordert, dem Landtage in der bevorstehenden Session eine Vorlage wegen Einführung des Versicherungszwanges hinsichtlich Hagelschlages in Mähren und Errichtung einer bezüglichen Landesanstalt zu unterbreiten. (Bukovina.) Der Reichsrathsabgeordnete Cornel Kossowitz hat infolge seiner Ernennung zum Ober« Landesgerichtsrathe in Lemberg sein Reichsrathsmandat für den Vukovinaer Landwahlbezirk Sereth - Radauh-Kimpolunq niedergelegt. Die Ersatzwahl wurde bereits auf den 30. d. M. ausgeschrieben. (Der böhmische Landtag) wird am 25ten September zusammentreten. Die Deutschen werden in denselben, festhaltend an den Ausgleichspunctationen, kommen. Bei den Czechen hat sich seither vieles ge» ändert. Die Altczechen haben, wie die jüngsten Wahlen zeigten, den Boden verloren, die Iungczechen domi« nieren und suchen sogar aus der Wassernoth politisches Capital zu schlagen. (Der mährische Landesschulrath) hat einen nachahmenswerten Erlass herausgegeben, welcher anordnet, dass die Ausschmückung der Gebäude öffentlicher Volksschulen ausschließlich bei patriotischen Festen und dann nur in Fahnen der Reichs« und Landes-färben gestattet sei. Dieser Erlass ist eine Folge der Ausschmückung der Schulgebälide beim siebenten mähri» schen Gauturnfeste mit schwarz.roth-goldenen Fahnen. (Ein Toast des deutschen Kaisers.) Anlässlich dei am 6. d. M. in Oravenstein bei Kaiser Wilhelm stattgesundenen Diners erhob sich der deutsche Kaiser und sprach folgenden Toast: «Meine Herren! (Eisernes Thor.) Wie die «Ungarische Post» meldet, trifft außer dem Ministerpräsidenten Grafen Szäpäry und dem Handelsminister v. Väroß auch d" österreichische Handelsminister Marquis v. Bacqueyem zur feierlichen Eröffnung der Regulierungsarbeiten am Eisernen Thore in Orsova ein. In Arab, TemesM und Herculesbad soll den Ministern ein festlicher M' pfang bereitet werden. . ^, . Ich möchte Sie bitten, noch einmal mit mir ^y Gläser zu füllen. Se. Majestät der Kaiser Franz ^, hat die Gnade gehabt, ein Geschwader in die hleM' Gewässer zu schicken und mit ihm ein Mitglied SelM Hauses. Die engen Beziehungen innigster FrelMtM und festester Waffenbrüderschaft, die Se. Majestät "' mir verbinden und in dem Besuche Seiner Manne u in dem Verhältnisse Seiner Marine zu meinen SM sich bekundet haben, haben sich auch darin geMt, o°! Er den Erzherzog Karl Stefan Hieher geschickt ^' Der Erzherzog feiert heute seinen Geburtstag, uno denke in Ihrer aller Herzen und Gesinnung zu sp"^ wenn ich Sie bitte, dass wir uns vereinigen m o Rufe: Der Erzherzog Karl Stefan lebe hoch! y°" (Der russische Thronfolger in C^' stantinopel.) Wie man aus Cunstantinopel nm hatte der Sultan schon vor der officiellen M'ttheu » an die türkische Regierung, dass der russische Olch'«^ Thronfolge Nikolaus im October d. I. die tlttu ^ Hauptstadt besuchen werde, beschlossen, dem Carev" ' die Dauer seines Aufenthaltes in Constantinopel e der kaiserlichen Paläste daselbst zum Absteige^ anzubieten. M, (Der katholische Congress) 5" ."ch derung der socialen Reform wurde in 2illtich ^ den Bischof Dontreloux vorgestern eröffnet, welcy .^ seiner Ansprache hervorhob, dass man die kaM''^ Weisungen des Papstes, der allein das morallM materielle Wohl der Arbeiter verbessern könne. !'" s< eigen machen sollte. Telegramme wurden an den ^ ^ und den König Leopold gesandt. Der Cong"'» ,^ zahlreich besucht, und sind Delegierte aus Fl^ ^ Deutschland. Italien. Oesterreich, der Schwe's Holland anwesend. :^) (Sobranje-Wahlen in Bulgar' f.-A»s Sofia wird uns unterm Gestrigen telearap« s, Sämmtliche 295 Wahlresultate sind bereits °I ^ Es wurden 260 Regierungsfreunde und 3^» ^f^ tionelle gewählt. Die Regierung errang einen 9 > ^l den Sieg. Die Wähler von Sofia brachten "H^ch Wahl Stambulovs diesem eine Ovation dar. A>> ^ des Ergebnisses der Wahlen dankte der Fl">' hel Bürgermeister von Sofia für den Patriots" Bürgerschaft. Ml" (Der Stapel lauf in Spezia.) ^ig Pariser Blatte wird aus Rom gemeldet, da!» zü Humbert bei seinem Entschlüsse, l.icht nach ^ ^ gehen, gar keine politische Absicht gehabt Y" c d>e dass er über die Wirkung dieses Entschlusses " el' öffentliche Meinung Frankreichs und Italiens ' ^B staunt sei. Es könne daher geschehen, b^M»"' Humbert doch zum Stapellaufe der '^e ^ komme, welcher in diesem Falle um einige ^ fchoben werden würde. . ^ ll,^ (Prinz Peter Karagjorgjevl"> bevor ich Sie kennen lernte, waren ""M! >" schönsten und anmuthigsten Mädchen aWW'^nd^ sah Sie — und schon lag ich auch in Ihr" ^ zz^ Seit jener ersten Begegnung mit Ihnen lst "^^ oe ein anderes geworden, sah ich die Zukunft M ^ V klärteren Lichte! Wenn Sie darein wllllge", ^H schick mit dem meinigen zu verbinden, dann >^M ich schwöre es Ihnen, die angebetetste, tue u Frau auf Erden werden!» slebel^^ Er hielt inne, seine Augen ruhten IH^ sB ihr; Genevicoe war bleich geworden und lt» ^ lich mit der peinlichsten Verlegenheit. . ,,ch M «Herr Baron.» stammelte sie endUA ^sK H glauben, dass sie mich lieben; der Umstanv. ^ ^ um meine Hand werben, spricht dafür;. "^H ^ unempfänglich für die Ehre, welche Stt ^^ ^ . Werbung mir und den Meinigen erw^en. ^ ^ kann trotzdem nicht die Hand ausstrecken ""AellM^. Sie mir bieten. Ich habe Ihnen "eme^^l zugewandt. Herr Baron, die will lch ^l" '"" sF halten; Ihnen mehr zu geben, bin »ch "'".H v"' ,, Die Ehe ist für mich ein Helligthum. """ ..^e" dieselbe nicht ohne gegenseitige Neigung, ^ ^e einiaung der Herzen und der Seelen.' .^ stbs ^ «Ich theile Ihre Ansicht, mein Fraul^ ^i werden lernen, mich zu lielien und "-" ^ wie unsere Seelen werden eins !""!' ^i«M Genevieoe schüttelte in trauriger "r Kopf. ^aibachci Zeitung Nr. 207. 1713 10. Septcmbc? 1890. gelöst. Vorläufig ist noch nicht bestimmt, wo der Prinz Munft seinen dauernden Aufenthalt nehmen wird. , (^ us G ib.'ra lt ar) wird uns uuterm Gestrigen "MMisch gemeldet: Drei britische Officiere geriethen M Spaniern in Streit, wurden von letzteren miss-^"dm und durch Dolchstiche verwundet. Die englische "llltiirbehö'rde hat eine Untersuchung eingeleitet. ^. (Nevolte.) In Lissabon iuscenierte ei»e Anzahl "."Miedener wegen der Bestimmung des englisch-portu-Mchen Vertrages, durch die Portugal die Ablretung mes Gebietes ohne Einwilligung Englands untersagt ""ld. eine Revolte. (Spanien.) Der spanische Kriegsminister bellet einen Gesehentwurf weaen Einführung der all-»llneinm Wehrpflicht vor. ' (Aus Guenos' Ayres.) 6. September, wird tin?^' .^^ Gesetzentwurf inbetreff der argen» 'Ichen Finanzen wurde von beiden Kammern an« 6enonmen. Tagesneuigleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie der durck, ^ ^'"l ""b Vorarlberg, meldet, für die 5f,H Hochwasser geschädigten Bewohner des Rhein-Mes 5000 fi.. der Feuerwehr in Satteins 80 fl. zu 'PMden geruht. N . ^ (Die Yacht unserer Kaiserin.) Aus wlü c'l ""lb iibel die englische Yacht «Chazalie., lcye fur Ih^ Majestät die Kaiserin zu einer län» ^-" bereise bereitgestellt wurde, Folgendes gemeldet: masi ^ '^ ""^ H"^ ""^ ^'^" "^"^ "" ^"'' benük/ ""^ ^"" ^°"°^ "^ Segelschiff wie als Dampfer hält? ^"^"' Obwohl etwas schwerfällig von Aussehen, aus ^ ^ bewundernswert aus dem Meere. Sie hatte Slürm ^°^^ "°" Plymouth nach Bordeaux schwere hava l ^" bestehen, aber sie erlitt nicht die mindeste Now z ""^ '.^ ^°" '^"^ Course auch nicht einen s,c 7"".abgewichen. Die «Chazalie» hält 400 Tonnen; h^" "ne Besahung von 30 Mann, welche Capitän Die^ b" königlich englischen Marine bejehligt. queni? «, ""2 und Ausstattung ist eine äußerst be-hl' Uus der Brücke befindet sich ein herrliches Deck. lnäcker ^" welchem eine prächtige Stiege in die Ge« b'e Nak ^"lerin führt. Die Salons, das Schlafzimmer, ^sae^ ^ mit größtem Luxus möbliert und zu 3,??^- Die Kaiserin beabsichtigt, strenges Incognito "Mahren. l«lt .""^delmuth eines Hundes.) I. A. Bart-^hre^lU ^ .ln «Longmans Magazin» eine angeblich jeder H- ^'^ von einem Neufundländer Hunde, die in °l"e„ 7!"d"flbel stehen sollte. Der Neufundländer hatte einez ?"^en Kampf mit einer Dogge um den Besitz beid^ A°chens, und während des Streites fielen die ^tilrli^?^ "ber eine Brücke in einen tiefen Fluss. Hie ^ lchwamm der Neusunbländer sofort ans Land. lich tlzÄ^ blieb im Wasser, der Neusundlänber schüttelte er ^^'9 und war auf dem Punkte, fortzulaufen, als ^tinl^ 3^"" 'm Wnsser erblickte, im Begriffe zu de„ H, / ^ln Blick, und der Neufundländer sprang in kllle s' ^"^^' ergriff die Dogge beim Nacken und ^e ll °" Halsband ans Ufer zurück. jDie beiden ^^nhauten dann einander mit einem unaussprech« 3r^'^" Varon, ich kann Sie nicht lieben, wie eine Kebf^n Mann lieben soll. welcher der Gefährte ihres ^klllldt^ c ' w meinem Herzen leben Dankbarkeit und Nicht a?^'! ^ Sie. aber — mehr kann mein Herz °fsei, " ^"! Ihre Aufrichtigkeit veraulasst mich. ebeuso ^" WM " ^'^ ^l" 5ein. und so kann ich Ihnen nur > f^!"elnenden Rath ertheilen. Ihren Plänen ganz "'nitner k "^ ,^" entsagen. denn ich kann nun und "lehr y,i°" Ihrige werden. Mein Herz gehört nicht ^ aan,° ^ Ich liebe einen anderen, der diese Liebe <, Ur tn^e erwidert!. !^en ril^°.?" ^^ im ersten Momente zurück vor sMolisch^losen Worten; dann aber glitt ein fast ^weit vn.^uck iiber seine Züge und er neigte , 'Sie s f!" ""^ bem jungen Mädchen zu. Men Hz "even einen andern.» wiederholte er ihre ^h. «ein '^^""0 sie mit niedergeschlagenen Lidern ^' NüH »> ""^ Geständnis von Ihren Lippen für °>och ni^"' "^ 'ch Ihnen sagte. Wenn ich aber 3"N h^ '^ ohlleweiters zurücktrete. so ist es. weil ^,°g? auf ^ ^ unveräuderte Liebe für Sie mir die "e in Nii,^'ppkn drängt: W.sfen Sie, wer jener l. Eie,^'?'chkeit ist?. ^ 'hm «och ^. "Dreckt zu ihm auf. aber ihr Blick ^kssen^ Hn alles w.ssen l. rief er. jede Vorsicht ?>"' welches' ^/ich '"^len. dass dieser junge I 'hm Ih? PA '^ bellen, es gar nicht mrdlent. dass ^°" -^ ^"^"tsamkeit zuwenden. Nicht Heinrich >A°t V?^ Laprete ist sein wahrer Name. " verüt,.^ ^" lebenslängllchem Bagno verurthellt "^n Mordes!. lIortsehuna folgt.) lichen Ausdruck einige Secunden lang an, wedelten feierlich mit den Schwänzen und trollten voll Würbe jeder seines Weges fort. — (To des urtheil.) Am vergangenen Samstag hatte sich vor dem Gerichtshofe St. Polten der 51jährige Kleinhäusler und Schneidermeister Josef Rath unter der Anklage auf vorsätzlichen Mord zu verantworten, der am 3. August v. I. seine Frau, mit der er fünfzehn Jahre verheiratet war und die ihm acht Kinder geboren hatte, beim Ehebruche ertappt und ein am 28. Mai d. I. ge-bornes Kind gleich nach der Geburt töbtete. Rath wurde zum Tode durch den Strang verurtheilt. — (Wohin geräth das Gold?) Ein fran-zösischer Gelehrter, so erzählt der «Gil Blas», der sich seit längerer Zeit mit der Lösung der Frage beschäftigt, wohin die Edelmetalle der Erde gerathen, hat auf Grund einer statistischen Berechnung herausgefunden, dass die amerikanischen Zahnärzte zum Plombieren der notorisch schlechten Zähne ihrer Mitbürger allein alljährlich 800 Kilogramm Gold verbrauchen. Dieses Gewicht repräsentiert einen Geldwert von 2'/, Millionen Francs, der beim Ableben seiner Inhaber zumeist mit in das Grab ge« nommen wird. Wenn das nun, so rechnet der französische Statistiker, in diefer Weise noch drei Jahrhunderte fort« geht, so liegt auf den Kirchhöfen Nordamerika's die respectable Summe von 750 Millionen Francs in Gold, b. h. annähernd dieselbe Summe, die gegenwärtig in Gold geprägt in den Vereinigten Staaten circuliert. — (Spende für die Ueberschwemmten.) Albert Baron Rothschild spendete zu Handen des Ministerpräsidenten Grafen Taaffe für die Ueberschwemm-ten den Betrag von 30.000 st. — (Elektrische Beleuchtung der Wiener Hofbur g.) Auf Wunsch Sr. Majestät des Kaisers soll die Wiener Hofburg schon in der nächsten Zeit mit elektrischem Lichte beleuchtet werden. Zunächst werden die Appartements des Kaiserpaare«, die Ceremoniensäle und die FremdeN'Apparlements mit den Hauptstiegen mit elektrischer Beleuchtung versehen werden, und soll dieselbe bereits von Neujahr ab functionieren. — (Die Hilfs action für Böhmen.) Vor« gestern fand in Prag die constituierende Sitzung des Landeshilfscomile's statt. Statthalter Graf Thun legte den von ihm verfassten Organisalionsenlwurf vor, welcher einstimmig angenommen wurde. Der erlassene Hilfsaufruf appelliert an alle wohlthätigen Menschen und erbittet ausgiebige Hilfe. — (Der Zwirn« unk Nabelbaum in Neu.Mexico.) In den Ebenen Neu°Mexico's befinden sich ganze Wälder des fogenannten «Zwirn, und Nadel» baumes», einer großen cactusartigen Planze. Die flei« schigen Blätter sind an den Rändern mit langen spitzen Dornen beseht. Zieht man diese vorsichtig aus dem Blatte, so zieht sich mit denselben ein langer Faden hervor, der, wenn er während des Ziehens gedreht wird, eine solche Consistenz und Zähigkeit besitzt, dass er sechsfach ge» drehtem Zwirn vollkommen gleichkommt. Der so hervorgezogene Dorn bildet eine vollkommen verwendbare Nabel mit daran hängendem Nähfaden. — (Meuchelmord.) Ein in bestialifcher Weise verübter Meuchelmord wurde in St. Georgen bei Pressburg entdeckt. Auf offener Straße wurde der reiche Haus- und Weingartenbesitzer Jakob Urban erdrosselt und mit Messerstichen getödtet. Der Thäter, Karl Kärcsel, der die That aus Rache verüble, wurde verhaftet. — (Iüdifche Studenten in Russlanb.) An der Universität in Kiev haben sich 153 jüdifche Studenten zur Aufnahme angemeldet. Von diefer Ziffer sollen laut Beschluss der Universitätsbehörde bloß 16 zur Inscription zugelassen werden, die übrigen 137 bleiben, trotzdem sie die vorgeschriebenen Vorstudien absolviert haben, vom weiteren Studium ausgeschlossen. Aehnlich gestalten sich die Verhältnisse auch an den anderen russischen Universitäten. — (Der Zonentarif) soll in Ungarn auch im Güterverkehr eingesührt werden. Es sollen drei Tarifclassen geschaffen werden, eine für Stückgüter, eine für halbe und eine für ganze Waggonladungen. Wie e« heißt, soll der neue Tarif bereits am 1. October in Kraft treten. — (Ucberschwemmung in Senegal.) Wie aus Saint.Üouis, Senegal, telegraphiert wirb. sind im französischen Sudan infolge einer plötzlichen Ueberschwem« mung große Vorräthe an Waren, Lebensmilteln und Munition vernichtet worden und zahlreiche Personen ertrunken. Die projectierte militärische Expedition nach dem Sudan wird hiedurch verzögert. — (Gustav Edler zu Putlitzf) Der Dichter Gustav Heinrich Gans Edler zu Putlitz ist am 5. d. M. auf seinem Gute Rehien in der Priegnitz, seinem Geburtsorte, im 70. Lebensjahre gestorben. Er war am 20. März 1621 geboren. — (Weiße Schwalbe.) Am letzten Montag wurde in Wels an der Traun, woselbst sich wegen der kühlen Witterung einige hundert Schwalben emsig herum« tummelten, eine rein weiße Rauch« oder Dorsjchwalbe (llirunäo rustic») gesehen. — (Geographischer Weltcongrefs.) Der Zusammentritt des im nächsten Jahre in Bern tagenden geographischen Weltcongresses ist von dem dortigen Organisations-Comits auf die erfte Hälfte des August festgefetzt worden. — (Alloholismus.) Laut amtlichen statistischen Aufstellungen des medicinischen Departements starben in, verflossenen Jahre an den Folgen des Alloholismus in ganz Russland 1248 Personen. — (Erklärung) «...Sie wissen nicht, was ein Phänomen ist, meine Gnädige? Ich will es Ihnen sagen: Die Kuh ist lein Phänomen, der Apfelbaum ist auch lein Phänomen; wenn aber die Kuh auf den Apfel« bäum steigt, so ist das ein Phänomen!» Local- und Prouinzinl-Nachllchtcn. — (Georg Oubic f) Einer Drahtnachricht aus Leipzig zufolge ist vorgestern nachmittags im dortigen Krankenhause unser heimatlicher Maler Herr Georg Oubic an Anämie (Blutmangel) im Alter von laum 34 Jahren plötzlich gestorben. Der Verblichene, ein hervorragender Künstler, gieng eben daran, in Sachsen eine größere Arbeit zu übernehmen, als er, gleich seinem Bruder Johann, in fremden Landen von einem jähen Tode ereilt wurde. Georg Subic war in Paris durch eine Reihe von Jahren in den Ateliers Munlacsy's und BroM beschäftigt, schuf aber auch wäh» rend dieser Zeit zahlreiche selbständige Werle von hohem künstlerischen Wert, die sich theils im Besitze vaterlänbi« scher Kirchen, theils im Besitze von Privaten befinden. Ein hervorragendes Werk Georg Subic' ist die lünft-lerische Ausschmückung der St. Ialobslirche in Laibach, ferner das große Altarbild in der Marienkirche in Ober« Rosenbach, das Bild der Slavenapostel Cyrill und Methob in der Pfarrkirche zu Zirllach «. Für das epochale Werk: «Die österreichisch'ungarische Monarchie in Wort und Bild» lieferte «vubic prächtige Illustrationen, welche auch diesem hervorragenden Werke zur Zierde gereichen. Auch das lrainische Museum birgt mehrere treffliche Gemälde des der Kunst und dem Vaterland- allzufrüh entrissenen Künstlers. Wir behalten uns vor, auf die Bedeutung des Verstorbenen und seine Werle noch ausführlich zurück« zukommen. Ehre seinem Andenken l — (Die «Tonhalle».) Die «Tonhalle» der philharmonischen Gesellschaft ist in der vorigen Woche zur Gleiche gekommen, und geht man eben daran, das Dach zu construieren, so dass dieselbe Ende dieser oder anfangs nächster Woche schon unter Dach gebracht sein wird und das Gebäude sodann im Rohbaue als fertig gestellt bezeichnet werden kann. Das Gebäude präsentiert sich schon jetzt als ein Monumentalbau, der unserer schönsten Promenade, der Sternallee, zur Zierde gereichen wird. Die architektonischen Formen des Baues sind gefällig, und schon jetzt zeigt sich im Innern die Zweckmäßigkeit der Anlage des Ganzen. Ein geräumiges Ve« stibule im Parterre führt in den großen Saal, der — 29 m lang und 11'70m breit — die Größe des Re« doutensaales erheblich übertrifft, der nur 24 m lang und 9 w breit ist. Neben dem Saale befinden sich rechts und linls die Garderoben, neben dem Podium die beiden Künstlerzimmer. Rechts und linls vom Vestibule ist je ein Verlaufsgewölbe angebracht, welches sich schon seiner Lage wegen für jedes Geschäft anempfehlen bürste. Im ersten Stockwerke befindet sich der durch seine glücklichen Gröhenverhältnisse angenehm auffallende kleine Saal mit seinem geräumigen Varderobezimmer und dem Künstlerzimmer neben dem Podium. Die Gallerie wirb sich auf den Fond des Saales beschränlen, lann jedoch jederzeit nach den Seiten zu verlängert werben. Im Souterrains sind zwei große Schulzimmer, die Dienerswohnung, Restauranten« lüche, Geschirr- und Nnrichtslammer, Bier» und Weindrpot, außerdem Materialiendepot der Gesellschaft, Holz« und Kohlen-bepot und Anlage der Eenlralheizung, welche zugleich die Ventilation des großen Saales beforgt. Ein Schlauch über dem Plafond, nach außen als Thurm wirlend, der sich über die Mitte des Daches erhebt, sührt die schlechte Luft wieder aus, während in die Eentralheizung stets frifche Luft von unten einbringt, um bann erneuert in den Saal aufzusteigen. Man ist bei der Beschränktheit des Raumes geradezu überrasch! über die Menge der Ubica« tionen, welche daselbst unteraebiacht sind. Herr Vaumrister Wilhelm Treo, der die Pläne entworfen, hat sich mit biefem Baue ein glänzende« Zeugnis für feine Äesähigung. seinen Gefchmack und fein fachmännische« Können aus-gestellt Der Bau wurde von der krainifchen Ballgesellschaft durchwegs folid hergestellt. Nicht unerwähnt foll bleiben, dafs sich auch die Seitenfa?aden, insbefondere aber die Rückenf^ade sehr vortheilhast repräsentieren. Da d<>r Saal durch zwölf große Bogenfenster tageshell beleuchtet sein wird, wird er sich zu aller möglichen Verwendung außer seiner Bestimmung als Eoncertsaal eignen. Die Baukosten dürften sich, inclusive Bauplatz und innere Einrichtung (Gasbeleuchtung, WasselWtung u. s. w.), aus nahezu 80.000 st. belausen. — (Kohlenlager bei Gottschee.) Der l. l. Forstinspections - Adjunct Herr Wilhelm Put ick hat bei seinen mit ebensoviel G^chick als Sachlenntnis durch. Laillllcher Zeitung Nr. 207. 1714 10. September 1890. geführten Entwässerungsarbeiten im Gottscheer Thale, von denen wir uns den besten Erfolg verfprechen, in der Gegend von Schwarzenbach, ansteigend bis Möfel und Verdreng, ein Lager von Glanz» oder sogenannter Trias-lohle entdeckt. Es wurden Stollen und Schächte geschlagen, die bis jetzt ein recht befriedigendes Ergebnis liefer« ten. Die gewonnene Kohle steht der preußischen Salonkohle in nichts nach, und es bleibt nur noch abzuwarten, ob die Mächtigkeit des Borkommens sich als derartig erweist, um einen bergmännischen Abbau lohnend erscheinen zu lassen. Die Lagerungsbeschaffenheit soll allerdings dafür sprechen und zu schönen Hoffnungen berechtigen. — (Pas schöne Wocheiner Thal) soll im Laufe des vergangenen Monats sich eines zahlreichen Fremdenverkehrs erfreut haben und das hübsche Touristenhaus am Wocheiner See überhaupt in diesen Sommer besuchter gewesen sein, als in irgend einem der früheren Jahre. Die Lage wie die Einrichtung des Hauses sind in der That für einen stillen, behaglichen Aufenthalt ungemein günstig, und auch die Führung der Wirtschaft entsprach in diesem Sommer allen billigen Ansprüchen. Nur der Wunsch wurde mehrfach ausgesprochen, dass die Aufstellung eines Billards, die Errichtung einer Kegel» bahn u. dgl. höchst erwünscht wäre, um den Gästen für regnerische Tage eine kleine Zerstreuung zu bieten. — (Sololfeier in Tilli.) Sonntag und Montag feierte der Lillier «Solol» bekanntlich sein Gründung««Jubiläum. Bei schönem Wetter fand der Empfang der Gäste Sonntag vormittags auf dem Vahn« Hofe statt. Der Einzug in die Stadt erfolgte ohne Fahnen und ohne Spiel. Am Vormittage wurde ein Ausflug zur St. Iosefskirche unternommen. Der Stadtrayon wurde hiebei mit verhüllten Fahnen und ohne Musik, jedoch von Gendarmen begleitet, durchschritten. Beim Verlassen des Stadtbereiches Cilli wurden unter lauten Hioio«Rufen die Fahnen enthüllt und die Musik schlug ein. Nachmittags fand ein Bankett statt, wobei Dr. Vreclo als Starosta des Eillier «Sokols» die Gäste begrüßte und einen Toast auf Se. Majestät den Kaiser ausbrachte, der mit lauten Hivio-Rufen aufgenommen wurde. Die Vollshymne wurde stehend angehört. Es sprachen sodann Dr. Vidric und Dr. Mazzura aus Agram, Nolli und Hribar aus Laibach. Aus allen Theilen der slavischen Provinzen Oesterreichs liefen zahlreiche Begrühungstelegramme ein. Nach dem Bankett fand im Gasthause Kulec ein Concert statt. Sodann producierten die Laibacher und die Ngramer Sololisten Turnübungen, die eine vorzügliche Schulung belun» beten. Abends fand in der Eitalnica ein Vall statt. In der Nacht wurden mehrere Sololisten, die den Heimweg einzeln zurücklegten, angefallen, doch kam es zu keinem bedsutenden Excess. Am Vormittage wurde ein Ausflug zu den Ruinen des Schlossberges unternommen. Am Nachmittage folgte sodann die piöcs rosi^an«:« der ge« sammten Feier: der Ausflug nach Sachsenfeld. Ueber der Sannbrücke, auf auherstädtischem Territorium, versammelten sich sämmtliche theilnehmenden Vereine mit ihren Fahnen und Musil und erwarteten die Ankunft eine« berittenen Banderiums aus Sachsenfeld, worauf sich der Zug mit klingendem Spiele in Bewegung setzte. Im Gasthause «Walbhaus», eine Viertelstunde von Cilli, hatte sich jedoch auf der Veranda eine Anzahl junger Leute mit schwarz - roth » goldenen Bändern versammelt, die den Zug der Sololisten mit Steinen beWarfen. Die Gendarmerie machte rasch Ordnung, indem sie die Ur« Heber verhaftete. Der Marsch musste auf einem Neben» wege zurückgelegt werden, da die Benützung der Haupt» ftraße von der Gemeinde Cilli verboten ward. Wieder auf der Hauptstraße angelangt, wurden bereitgehaltene Wagen bestiegen und Sachsenseld in kurzer Zeit erreicht. Der Empfang war ein überaus herzlicher und erhebender. Von allen Fenstern wurden den Gästen Blumen und Kränze zugeworfen und mit letzteren auch die Fahnen geschmückt. Auf einer Wiese im Parke des Fürsten Salm« Reifferscheidt wurde fodann ein Volksfest mit Concert und Schauturnen abgehalten. Am Abende fand ein Tanz» lränzchen statt. Da sich Gerüchte verbreiteten, dass in Cilli Angriffe geplant werden, wurde beschlossen, gemein« sam die Rückfahrt anzutreten. Als sich die Wagen der Stadt näherten, wurden sie von zwei Compagnien Militär eingeschlossen und so durch die Stadt zum Bahnhofe begleitet. Nichtsdestoweniger wurden die Sokolisten von einem Gasthause aus mit Steinen beworfen, was große Erbitterung hervorrief. Poch machte auch hier Gendarmerie bald Ordnung, indem sie die Excedenten aus dem Kaffeehause hervorholte und verhaftete. — (Hymen.) Herr Johann Rahne, k. k. Notar in Senosetsch, hat sich mit Fräulein Helene Edle von Höffern-Saalfeld in Egg vermählt. — (Das Gauturnfest in Klagenfurt)ist glänzend verlaufen. Es begann Samstag mit einem Em» PsangSabend. Sonntag vormittags fand das Wetturnen statt; nachmittag« bewegte sich ein Festzug durch die schmückte Stadt zum Schauturnen, dem der Landes» wnd ^ ""^ *"" Landeshauptmann beiwohnten. Abends Vi«hü"7rn, ?^"^^ "" 6°""""« statt, bei welchem "e WNe """en, der Stadt '"agelyun beruhte. Unter grohem U«iM fachen Arthur Mahr aus Laibach, Dr. Hartmann aus Graz und Rakufch aus Cilli. An die Hauptversammlung des Vereines «Südmart» in Cilli wurde ein Vegrüßungs-telegramm abgesendet. — (EgYPtische Augenkrankheit.) Im Bezirke Gottschee, und zwar in den Gemeinden Laserbach, Mittergras, Obergras, Schaffern und Alben, ist die egyptische Augenentzündung Crraekom) epidemisch aufgetreten, so dass etwa 90 Erkrankungen bereits con» statiert wurden. Von Seite der Behörden sind die umfassendsten Maßregeln ergriffen worden, um dieser höchst ansteckenden und gesKhrlichen Krankheit entgegenzutreten. Dies erscheint umso gerechtfertigter, als sich sporadische Fälle auch sonst im Lande zeigen und eine solche Epi» demie auch im «Collegium Marianum» in Laibach zum Ausbruche gekommen ist. — (Forstwirtschaftlicher Congress in Trieft.) Die Mitglieder des österreichischen Reichs-Forstvereines in Wien und des lrainisch - lüstenländischen Forstvereines in Laibach, welche heute um 9 Uhr früh in Trieft im großen Börsensaale ihre Generalversammlung abhalten, sind gestern um halb 9 Uhr früh in Sessana eingetroffen. Diefelben unternahmen von dort aus eine Excursion zur Besichtigung der Aufforstungsflächen des Triester Karstgebietes und vereinigten sich dann in Optschina zu einem Frühstücke, dem auch der Herr Statthalter beiwohnte. Die Anlunft der Gäste in Trieft erfolgte um 7 Uhr abends, worauf eine Zusammenkunft in der Restauration «König von Ungarn» stattfand. — (Promenade-Concerte.) Wie man uns mittheilt, findet im Monate September an jedem Sonntag halb 12 Uhr vormittags in der Sternallee ein Promenade» Concert statt. — (Musikschule der «Glasbena Mali ca.») An der Musikschule der «Glasbena Matica» in Laibach findet die Aufnahme der Schüler, deren Eltern Mitglieder der «Glasbena Matica» sein müssen, am 15., 16. und 17. September in den Schullocalitäten (Spitalgasse Nr. 7, zweiten Stock) statt. Die Mitglieder-gebür beträgt pro Jahr 2 fl.. die Einschreibgebür 1 fl., das monatliche Unterrichtsgeld 1 fl. — (Gemeindewahl in Mariathal.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Mariathal im politischen Nezirle Littai wurden ge» wählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Franz Geröar, Grundbesitzer in Selce; zu Gemeinderäthen der Grundbesitzer Franz Falin und der Krämer Johann Novak, beide von Mariathal. — (Todessall.) In Gonobih ist vorgestern der dortige praktische Arzt Herr Dr. Karl Prus im besten Mannesalter gestorben. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 9. September. Der Kaiser ist heute abends zu den Manövern bei Großwardein abgereist. Die ein» geladenen fremden Militärbevollmiichtigten und Militär« attache's reisen morgen mit einem Separatzuqe dorthin ab. — Der Wasserstand der Donau ist im fortwäh-renden Fallen begriffen. Die Generaldirectwn der Staats» bahnen veröffentlicht die Resultate der Erhebungen über die im Laufe des Sommers vorgekommenen Unfälle, wonach in 6 von 8 aufgezählten Fällen die Schuld fast oder ganz die Vahnbediensteten trifft, welche un« nachsichtlich bestraft werden. Insbesondere ist hervorzuheben, dass in keinem einzigen der aufgezählten Fälle der Zustand des Bahnkörpers ober des Fahrparkes mit» wirkend war. Wien, 9. September. Wie verlautet, hat Seine Majestät der Kaiser dem königlich italienischen Botschafter am Wiener Hofe. Grafen Nigra, das Groß-kreuz des St. Stephans-Ordens verliehen. Salonichi, 9. September. Zur Hilfeleistung für die durch Nrand Betroffenen bildete sich unter dem Ehrenvorsitze des Vali ein aus Vertretern sämmtlicher Nationen bestehendes Comits. Demselben spendeten bereits der österreichische Consul 1500. der französische und der italienische Consul je 1000 Francs. Petersburg, 9. September. Die kaiserliche Familie ist gestern in Lutz eingetroffen und hat sich alsbald auf das Manöverfeld begeben. Der Commandeur der zu den Manövern ausgerückten dritten Garde-Infanterie» Division, General Bardovski. starb an einem Nerven« schlage. Oporto, 9. September. Kaiserin Elisabeth ist mit der Jacht »Chazalie» heute hier gelandet. Ihre Majestät dürfte heute die Reise nach Lissabon fortsetzen. Angekommene Fremde. Am 6. September. Hotel Stadt Wien. Prucker, grohherz.. mecklenb. Professorin; Fridel, Reisender, Lciß, Kfm., und Freund, Wien. — Plan< tan, l. l. Notar, Radmannsdorf. — Vacil, Fabrikant, Karolinenthal. — Starzynsli, Rechnungsrevident i. R., Bozen. — Kusteile. Realitätenbesitzer, Feldlirchen. — Kosat, Kaufm., Trieft. — Deines, Kfm., Hanau. — Steiner Edler von Treuen« dors, t. t. Hauptmann, s. Familie, Gürz. — Marquis von Go< zani.l. l. Äezirlshauplmann, Adelsberg. — Dr. Ostric, Krizevci. — Werners, Köln. — Müller, Capitän, und Breil. Pol"' — Dr. Kllldva, Gerichtsadjunct, Illyr.-Feistritz. — Hamem, Kfm., Holzgau. .. Hotel Elefant, von Slul, Beamtensn> tieu. — Lcopoldine Verboschcg, Abbazia. , . Hotel SUdbahnhof. Stanisa. Linz. — Gramer, Nessclth^ ' Mlmar. Seljat und Moinil. Loitsch. — geinner sammt,5"^ Fcistrih. — Imontrera, Trieft. - Weber, Gotisch"-Windisch. Tirol. Verstorbene. ImSpitale: „ Den 7. September. Maria Lelar. Kaischlerin, 6»^. (^rcmnma, uteri. ^, <,^, Den 8. September. Matthäus sslorjancii, 2Uco 40 I., pdU^8,8 pulmonum. - Iosefa Maaolic. Inw°h""« «2 I., p!W,y»i» pulmonum. - Maria lterne, Arbeit"' 38 I., klorbus LriMii. ^^, Volkswirtschaftliches. Lieferungs-Ausschreibung. Die l. l. privilegierte Südbahn. Gesellschaft veM^ folgende Kundmachung: ES ist die Lieferung von 160. Lärchciiholz. von 130.000 Stück Schwellen aus Buchenholz.^ von 1000 Cubilmeter Schwellen für Ausweichen aus E'^M sür den Bedarf des Jahres 18511 zu vergeben. Off"te "" ^ angenommen bis 15. October d. I. bei der Bahndirect'0" ^, Wien und bei der Vetricbsdirection der l. l. Privilegierten ^ bahn.Gesellschaft in Budapest. Die näheren Bedingungen '° ^ eingesehen wecden: bei der Bahndirection in Wien, S'lvbay ^ Administrationsgebäude, dritter Stock, bei der Bctriebsb'le ^, auf denl Südbahnhofe in Budapest sowie bei den Bahn»^ tionen in Graz, Cilli, Trieft, Klagenfurt und InnSbrucl. ------------------------ ^, Laibach, 6. September. Vuf dem heutigen Marlte s«>'0 ^l>, nen: 18 Wagen mit Getreide, 12 Wagen mit Heu und " 15 Wagen und 4 Schiffe mit Holz. Durckschnitts-Preise, Weizen pr. Heltolit. 6! 18 6 69 Vutter ur. Kilo . . ^ °" -- Korn » 4 6 4 47 Eier pr. Stück . - ^ ^ ^ Gerste . 3 74 4 16 Milch pr. Liter .. ^ .« ^ Hafer » 2 28 2 73 Rindfleisch pr. Kilo ^ A ^ Halbfruch» .-------5 40 Kalbfleisch ' ^ U ^"" Heiden . 4 55 4 95 Schweinefleisch » «a ^ Hirse » 4 39 4 77 Schöpsenfleisch » ^n ^ Kukuruz » 5 4 5 42 Hähnbel pr. Stück ,^ ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 23-------Tauben ' ^2^ Linsen pr. Helrolil 10 —-------Heu pr. M. 7u7MgV'739'2 "8 4"M.schw^H bewK? ^ 9, 2 . N. 739 7,10 8 O. schwach bew"" 9 . A. 7416 72 O. schwach h<"" ll!" Vormittags trübe, nachmittags etwas SonneM^S. ft. 5 Uhr gcwilterartige Wollenansammlungen in N"»^^llc t»l verziehend' einzelne Regentropfen, Regenbogen. A,npel" tühlung, sternenhelle Nacht. — Das Tagesmittel °er ^^ 8 8, um ft 2 unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Danksagung. ,^r Für die vielen herzlichen Beweise aU'"^, Theilnahme während der Kranlhnt und " ^ichc" des Todes meines inniastgelicbten, ""vein , ^„lt Gatten, sowie sür die schönen KranMN" aus vollem Harzen Marie Pl""^ 1715 Course an der Wiener Börse vom 9. September 1890. »««be«. oM«^ 1°«-«°«« Geld War, CtaatS-Nnlthen. ^,MMicht Rente ln Noten »7-95 »8l!i ?ub°Nlnte....... «g.- «92,» ^"^EtallM^t. «50 fl. ,»'«^,n,7s> »«n °/" ' M^ 500 fi. ,87 7b ,»8 25 "^lr V!lllll«l°,t , .100«. ,7^.25 ,7N — «/^ ' . . 50 fl. ,77 25 ,7» — '/.l°M,°Mbl. 5l2N fi. - , ,4z Ü0 144 25 !,^^ «nlblcme, steuerfrei . 10?'K0 I»??b ""«i Notenrent?. steuerfrei > ,»i l5 ,01 3i ^,"°»<»Nte »Uenblll,». «°>uld»trs««»bnn«en. jt^M"" '" «bleuer,«« - K,'4N,i» . »H^'V!,.Ullbn in Silbe, . ,,4S(>,lb-L', llN"»" «ahn in Gilber ,i!3 - 104 -- ^M«udwel«»n«fi.0. l.?.""'"^ !" l"> e «' w- l»7 - «V 5.' «« 'l!°,e 4°/. loo ft. ,27.^ ,25.. Grid Wllls Grundcntl.-Obliglltlonen (ftlr lac» fl, «M.), 5°/„ «llllzlsche...... ,04 - «4 70 5°/n mührllche...... lus 50 —-^ 5"/« ltraw und lfNNenland , . __-__ — — V/„ nleberbsterreichillh« . . . no — ^ — 5«/«Ne«. .-- »"/« lioaMchs unb slaoonilche . ,„42^ ln» 00 k°/, siebenburaOche .... __.^ —... k"/„ lemejer Vanat . . . . _^._. —--, l>°/, u»8°rische...... ß« g(, 89 40 Andere össentl. Nnlehen. Donau'Mcg.'liose b"/„ llX> fl. . jz, .. l2L'— dt°. «lNltihe 1878 . . ,0^75 laz.zy Nnlehen der Ltabt lllölz . . n< ^ ^ _ lNnlehcn b. stlldtgemelnbe Nlen ,yz.^ ,<>g __ Prüm.'Nnl. b. Vtadtznn. Nlen ,49 ^^ ^g 75 VOrlenbau Nnlehen verlo», 5°/« «»^ ^ gg s,^, Pfandbriefe (für IM» st.), vobtNsl.llll«. «st. 4°/°« . , liz z.5 1,8 85 dt°. » 4'/,°/,. . . ,s»c,',5 101 k>N blu. » 4°/, . . . »«,5 ftß.,,,; bt°. Präm.'Vchulbberschr.»»/» „i« ^f» ,n9_ Oeft. Hypothelenbanl 10j. l»l>°/, ,«,25 __._ l^eft .«n«. «an» derl, 4'/,°/» . ,un »c» «»I - betto » 4°/, . . ,0010100^ detto oolilhr. » 4°/, . . inn 10 loci's« Prloritats-Obliglltlonen (für 10« fl.). sterdwllnbe Nordbahn 4°/. DonaU'Dllmpflch, 10« fl. . 126 hs, l2?5ll Llllbllchfl Plüm.«nleh, »N ft, 21 90 22-40 vfenel Lo>s 40 fi..... 57 «n 58>- Palffh L°!c 4(> fl...... «,-50 57.5^ «othen Kreuz, «st. «es. v., INfl, '»1« I960 Rudolph lioll 10 fi..... 2» — 21 — SlllM'Lose 4N fi. . , , , , «1 »n 62>— Kl..«eno!«-Uolt 40 ft. . , «1 bo «2 — Walbstcin-Lose 2l> ft. . »8 bv 89 K0 Wlnbllch°«rüh-«°se 20 ft, . , —— 5«'— Vetn.'Vch. d,»°/nPräm,.Vchulb' »«Ich d. NodencrebitllnNalt »? — 29 — »a»!. Actten «per Gtüll), ANglD'Otft, «llNl l«X) ft, SU°/» «. ,«4 89 ,«5 „» »llnlurrein. Wiener iuo fi. . . ,,9 25 ,,9 ?z g. >>ng. «W fl. . ,5,.^ ,^4 hn DepllMenbllnl, «llg. 200 fi, __.».„.. «compte 2 50 »Vhm. Norbbahn ibU fl.. . . „5 __ „7 _ » Weftbllhn »00 fl.. . . 887 — 84s> — »ulchtiehrader «if. boo fl. «Vl ii?o " „y bt°. («t. «.) «» fi. . «, ^ «».!_ Donau. DllmvfschlMahrt.»«,.. "" " Oesterr, 500 fl. «W. . . . ,»,.^ y,^ Dr°u.«<,.sV..Dl>..Z,)20afi,E, ,^.^ ,y,_ Dui'Vudenb. Inssy. »isen- bahn.«t«' fl. O. . „8 75 ,«975 M°yb,est..un,,.Irieft50<,st.«M, g^ " ,'z ^ 0«ft«l.«°rbweflb. »on fi. Vllb, ,„25 ««, «z bt°. (l,t. u.) »00 fl. E.. .333?z3!" ötaatleifenbahn ü0l» fl. Vilber ,,7 . . ,4? 5« Lübbahn »00 fl. Vllber . . . ,^._ ,^»75. Lüb.N°rdd,«erb..«.»l»0fi.2M. ,7» «5 ,7?^ Iiamn>°!,'»t!,,>l»r,,i?0fl.e.!« ",.. '^ . » neue >«l., PrlorttHl». «ctien 100 st...... ,,,_ ,7.^ Unu,'«llliz.«lltnl>.200fi, Vllber____^_ »eld »«« Unz. NorboNbllhn 2N0 fi, Silber „b 50 l?b « Un,.WeI»b.s«»<,b.,i»z)20«,,V l9z..o 1,5 — 3ndnstrie«Actlen (per Vtück), Vaua.es,. «llg. Oest. »o« jl. . 8U — « — »gybier «ilrn. und Tt«hl.Ii,b. in Wlen ,l»0ff...... 8» .. »z — «lenbadnni'üeihll,, erste, »0fl. 9b— 97»» «Vlbemühl», Pllvlerf. u. V.'«, ^o »5 5,,» Mefinger Nrauere! ,00 fi. . . 92 — 9< 5«, Montan.Vesell., «Nerr.»alpine 99 90 »on 40 Prazer ,lmühl», Papleri. 200 fl. 19» »u — — »Vte»»ren»ühl».Vllp!erf,u.V.»G. 1«« — <2? ?ü Tr<»»ll« »ohlnl».«Gt1. 70 fl. . ,»8 »0 i«u — «affenl..»..0efl.lnMen10Nfl, <9'» - 49« -V»gglM'Le8z»z »84 — Devisen. Deutlche Plitzl . . 55 ,u 5b »b ltonbon........ <«»«z l l«?b V»r<»......... 44 45 44 bo Valute«. Ducaten........ »«» »40 »N.Franc»-VtÜ!!t..... 8 9^ »»? Deutlche «ellh«banlnot,n , 5b l». 55», Pllplei.Uubel...... l«1 »41^ Htalienlllhe Vanlnoten lilXi L.) 44.50 «4 40 "* Ein- und Verkauf aller im Coursblatte notierten eoten und Valuten empfiehlt sich bestens die (37ßl) 300-4 Wechselstube tos Baiikliauses Scbelbammer & Schattera W1E\, I., KärntiK rs