Nl. 193. Donnerstag, 24. August 1899. Iahlgau» 118. tMchn O MM, »"Ä»l,r,a ?, ,^ ^'!?.'.^". P ° stver, enduna: «anzlähr!» sl. ,b, holbjührig ,l. 7 ÜU. Im C ° mf, ° ii: I D<« »lialb. tzw.. el^ll«!n, täglich, mll «ulnahml der 2°nn« und yliertage, Dit »tz«wistr«N«> befindet ftch llemr »»s.V'. ^blührl« »,. b ba. Für ble Zustellung ln« Hau« aauzjührlg sl. l. - Instrtlon««b»l: ssür » «ongieslplah iNr, ». dle «ebactlon Ulllmherzigergosse Nr, lö, Sprechstunden bei «edattwn von !< bl« lu Uhr ^>. "">"«'« oi« zu 4 Zellen «5 lr., größere per jjeüe S lr,i bei Olleren Wlede, holungen per Zelle » lr ^ mlttaz«. Unfranlierte «riele werben nicht an»en«m«en, Wanusrriple nicht zurück^ftellt. Amtlicher Cheil. »n ,^""k ^ ""^ l. Apostolische Majestät haben mit zierlichster Entschließung vom 15. August d. I. dem in. cn5 außerordentlichen Gesandten und bevollmäch-U" ^llNlster Karl Grafen Zalu 2 liaus Nnlass seiner , """ahme in den bleibenden Ruhestand die Würde "« Geheimen Rathes taxfrei allergnädigst zu ver« «lyen geruht. Ns. Ieine k. und k. Apostolische Majestät haben mit ""eryochster Entschließung vom 7. August d. I. den nmanzrath Dr. Benno Freiherrn Possanner von ^/^."Uilll zum Oberfinanzrathe für den Bereich ern-« "'s'Landesdirection in Wien allergnädigst zu "nennen geruht. __________ Kaizl m.p. Ull^Ane l. und k. Apostolische Majestät haben mit NMr Entschließung von, 15 August d. I. den in L'M und Letter der selbständigen Gymnasialclassen llvmn ! ^"^ Glowacki zum Director des Staats-»erub, "" '" Marburg allergnädigst zu ernennen ^' ______ Bylandt m. p. drucke,-^"^^- ballst 1899 wurde in der l. l. Hof. und Staats-blatte? ..^ /^lV., I.XV. und 1.XVI. Stück des «elchsgesetz. "l deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. drucke«/"^ ?"2«st 1898 wurde in der t. l. Hof. und «taat«. der i,,,s,..^ ^^' ^ück der rumänischen, da« 1.V1I. Stück Nische N^' ""b bas 1.^X. Etücl der polnischen und stove-iendet. "^ave des «eichsgesehblattes ausgegeben und ver- Aunust^^!!, «l'ntsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 22ten Presse«-,.«,.'5^"' ^^ "urde die Weiterverbreitung folgender Vr ^''^ verboten: reichisch„ V"" '^" technische Priigcllnabe, ein Stück i)ster-bes «erf«».""Geschichte., («on E. «eduit. Im Selbstverläge H°^^'-.Vuchdruckerci «Austria».) Ausruf s?'^ '^ur Kircheureforul.» Zweites Flugblatt «Ein 6' W «,V .,"'""""». (Äon Dr. E. Scharschundt. Druck uou - "uurath, Leipzig.) ^usiane M"^Elftes Flugblatt des Spiritualismus». Dritte Leipzig.) ^ ^^' E' Schaischinidt. Druck von C. W. «ollrath, Won A Ä^'?>.' 'Msiologie und Hygiene des Ehelebens, ^luck vun Y?^^"lag von A.Seydel ^ Cie,, Berlin und Leipzig. Vo ,^ ^bel ^ Cie, Berlin.) und mit ? ,'. barstellelld das Brustbild einer Frauensperson ^-5. u. "..UN'schrift linls seitwärts: «Nachdruck verboten. ^^^ und Unls oben «1003.. Feuilleton. Pltulation ^°u Venedig am 24. August 184!). '-lion lijarde. Oberstlieutenant Ritter von «mon. (Schluss.) halten wi?'^^ Erinnerung an eine ruhmvolle Zeit l«ndisH,n m "."6 verpflichtet, unseres tapferen vater. LanH /^lments Nr. 17, damals Prinz Hohenlohe-zend" Tm^^" ^^"?"' ""ches sich durch seine glän-sonderen « '! ""b vorziigliche Disciplin der be-^ Feldmarschalls Grafen undCom"' 5 t' ^l^ "^nen uor allen den Obersten ^48/4" 'y '°""en desRegiments während des Feldzuges fpärlichen N^" Hablitschek, damals einen jener lUlZ bis ,«i""«en, welche in den Befreiungskriegen des Wirsi^ ^ «nmlttelbar in der Operationstanzlei litschik w«? ^chwarzenberg verwendet wurden. Hab- des Fürsten, ihm wur- anvertraut 5^" .""^ wichtigsten Correspondenzen b" Krieas^f/^^ ^"' "'deicht gegen das Interesse "ur zu gewissenhast die damalige °" sen^^^^^ Stillschweigens bis °.l« Gemein^"3 geboren, trat er iui März 1805 "Me in , -'" ?? Infanterieregiment Enlil, avan» "« solcher?'^?^" zu'" ^rporal und machte unter den. s? <. ^^^^ bei Deutschbrod und Stelen des Kri^H VH^ Ferdinand mit. Vor Ausbruch Lähnrick "^, ."^lgte seine Beförderung zum 7 ^, zu Anfang des Jahres 181'j zu" Drnclschristeu, und zwar: 1.) Mmiatur'Postlarten; 2.) Mi-^ niatur-Postaiiwrisunssen^ 3.) Miniatur^tarteiibnefi'; 4,) Mi» niatul'Postbegleiiadressen', 5,) Miniatur'Briefmarten. Die im Verlage I. F. Lehman, München 1^99, crschie» nenrn Nroschiiren: I. «Aerichle über den Fortgang der «Los von Rom» >Vrwen.u»n., Heft vom 5. August 1698. Nr. 4056 »Vorarlberger Taablatt» vom 1. August 1898. Nr, 187 «Tiroler Tagblatt» vom 17. August 1899. Nr. 1« «psakuxem» vom 0. August 1839. Nr. 379 "s.eLll«.'' xH».y» vom 10. August 1899. Nr. 2!i «Nordwestbichmische Vollszeitung» vom 10. August 1899. Nr. 45 «Sonntags-Zeitung» vom 1A. August 1899. Nr. 1« «Unverfälschte deutsche Worte» vom 16. Erntings 1899. Nr. ll8 «Nussig.Karbitzer Nollszeitullg» von» 12. August 1899. Nr. 02 «Lewueritzcr Zeitung» vom 12. August 1899. Nr. «2 «Leitmentzer Wochenblatt» vom 12. August 1899. Nr. 193 «Reichenberger Zeituna» vom 16. August 1899. Nr. 32 «Lto» prxemygki» vonl 6. August 1899. Nichtamtlicher Theil. Die Gcblireu von Vermögensübertragungen. (Fortsetzung.) Es werden aber durch die kaiserliche Verordnung noch weitere mit großen siscalischen Opfern verbundene besondere Ermäßigungen für den Verkehr in bäuerlichen Liegenschaften sowie für den kleinen Realbesitz in den Städten eingeführt. Nach 8 2 ist nämlich bei Uebertragungen zwischen Eltern, Kindern, Ehegatten u. s. w>, wenn den Gegenstand der Uebertragung ein vom Eigenthümer benutztes Gebäude oder eine der Landwirtschaft gewidmete, vom Eigenthümer bearbeitete Liegenschaft bildet, bei einem Werte bis 5000 Kronen gar leine Immobiliar-Gebür, bei einem Werte von 5000 bis 10.000 Kronen aber nur eine solche von '/, M. zu entrichten. Außerdem werden Uebcrtragungen der gedachten Art in der Seitenlinie und zwischen nicht verwandten Personen in der Weise begünstigt, dass hiefür in den Nertstufen bis 5000 Kronen, beziehungsweise bik 10.000 Kronen, Oberlieutenant bei den deutschen Agionsjägern und einige Monate später zum Hauptmanne bei Hohen« lohe.Infanterie Nr. 17 mit der Zutheilung im Hauptquartier des Fürsten Schwarzenberg. In diesem Regi-mente rückte er im Jahre 1838 zum Major, zehn Jahre später zum Oberstlieutenant, 1849 zum Obersten und i»n Februar 1851 zum Generalmajor vor. Sein Uebertritt in den Ruhestand erfolgte von dem Posten eines Militär-Stadtcommandanten zu Fiume am lOten Februar 1853 in Anerkennung seiner guten Dienste mit einer Personalzulage. Wenige Veteranen konnten sich rühmen, so zahlreichen Schlachten und Gefechten beigewohnt zu haben wie Hablitschet. Wir finden ihn im Jahre 1809 beim Sturme auf Stadt am Hof, bei Regensburg, Aspern, Wagram und Znaim; 1613 bei Dresden und Kulm, bei Nollendorf und Arbefau, bei Leipzig und Hoch« heim; 1814 bei Langres, Ariennc, Troyes, Var fur Aube, Vitry, Fere-Ehampenoise, Treffaux, (ientomiere, Quincy und Parisj 1815 bei Hünningcn und Schlett-stadt und bei zwei Angriffen aus Strahburg, wo er verwundet wurde. 1848 und 1849 führte er vorerst die beiden ersten Bataillone, dann auch das dritte Feld- und erste Landwehrbataillon des Regiments Nr. 17 >mt ebenso großer Umsicht als Tapferkeit. Von der Revolutwn u. Brescia ereilt/erbrachtcn die beiden ersten Bataillone schon den Beweis ihrer Tüchtigst, "''d i^r Mann der bei drm verhängnisvollen Rückzüge daselbst zuruckbl.eb, ftarb als Held; dieselben Bataillone kämpften dann be. Sou.ma Campagna, Eustozza, Valeggio, Cremona und Malland mit den ruhmbedeckten Zehner-Jägern stets m der Amwtgarde'Brigade des Ge„erals Grafen Sttasjoldo nur die Hälfte, beziehunglweise drei Viertel der für Immobiliar - Uebertragungen im allgemeinen in diesen Wertstufen bestimmten Sätze von 1'/,, beziehungsweise 3 M. dann zu entrichten sind, wenn auch der Or< Werber die unbewegliche Sache auf die oben erwähnte Art benützt. Eine wichtige Begünstigung wird ferner dieser Kategorie von Uebertragungen in der kaiserlichen Vrr» ordnung durch die enorm ermäßigte Bewertung der fogenannten Ausgedinge eingeräumt. Bekanntlich bildet es bei bäuerlichen Gutsabtretungen von Eltern an Kinder die Regel, dass neben dem Abtretungspreise für die Abtretenden ein «Ausgedinge», eine «Ausnahme», ein «Auszug», bestehend in dem Vorbehalte einer Wohnung im abgetretenen Hause, in der Verabreichung von Naturalien (Milch, Eier, Schmalz), mitunter auch in baren Leistungen bedungen wird. Der Wert dieser Vorbehalte ist nun zum Zwecke der Gebürenbemessung dem bedungenen Abtretungspreise zuzuschlagen. Während nun bisher der Wert dieser Vorbehalte mit dem zehnfachen, ja nach Umständen und nicht selten mit dem fünfzehnfachen der jährlichen Leistung zu veranschlagen war, bestimmt die aiserliche Verordnung die Bewertung für alle diese Fälle mit dem Fünffachen der Jahresleistung, was nicht nur eine Herabdrückung des gebürenpflichtigen Wertes und hiedurch der Immobiliar»Gebür, sondern auch der vom reinen Werte der Uebertragung zu ent« richtenden Bereicherungs-Gebür zur Folge hat. Neben diesen besondere Beachtung verdienenden Erleichterungen des Immobiliar-Verlehres enthält aber die kaiserliche Verordnung noch eine ganze Reihe anderer, kaum weniger ins Gewicht fallender Neuerungen im Sinne einer weitgehenden Milderung unserer strengen Gebürenvorschriften. Hieher sind zu rechnen: die Auf« Hebung der Immobiliar - Gebüren für die Dienstbarleiten des Fruchtgenusses und des Gebrauche«, die mildere Behandlung der Theilung«- und Absonderung«« Verträge, ferner die Bestimmung, dass bei der Veräußerung einer Realität, welche vor weniger als zwei Jahren im Erbgange erworben wurde, für beide Uebertraguna.cn die Immobiliar-Gebür nur ein einziges-mal zu entrechten ist. (Schluss sol«t.) und holten sich mit diesem auch manchen Lorbeer. Wie noch später jedem Hohenloher das Herz schlug, wenn er einen Zehner sah, der mit ihm den Weg zum Ruhme gegangen, so erinnerte sich gerne der Zehner«Iä'ger des Hohenlohers, dem er im Pulverdampf die Hand gedrückt. Im zweiten Feldzuge (1849) vollführte Hablitschel einen gelungenen Angriff auf Borgo San Siro und Turazzo, indem er freiwillig gegen eine feindliche Vri« gade vordrang und sich der Punkte bemächtigte, und kämpfte dann bei Sansbolo und Mortara; für besondere Tapferkeit bei Custozza wurde er mit dem Verdienstkreuz und aus gleichem Anlasse bei Borgu San Siro mit dem Orden der eisernen Krone dritter Classe belohnt. In den päpstlichen Staaten hatte dann Hablltschel mit vier Bataillonen seines Regiments die Cernierlmg, das Bombardement und die Einnahme von Bologna und Ancona mitgemacht und bei den Streifzust" gegen Garibaldi und Picinza thätigst gew.rlt »vo ur ihm das Commandeurkreuz des St. Gregoroldens zn-N wurde. Sein Regiment zählte m diesen be.den AldMen 400 Todte und Blessierte, darunter sechs OMciere die vor dem Feinde blieben; dagegen ward es ausgezeichnet mit einem Leopold-, emem Orden der eisernen Krone, zwölf Verdienstkreuzen acht goldenen und 58 silbernen Tapferkeltsmedaillen. Hablltschcl starb am 12. November 1861 zu Wien; mit lhm ist ein biederer, schlichter Veteran zu Grabe gegangen, der seiner Pflicht gegen Kaiser und Vaterland nie genügen zu können vermeinte. Tressen, im August 18W. Laibacher öeituna Nr. 193. 1532 24. August 1899. Politische Uebersicht. Laibach, 23. August. Die Vorgänge im nordwestlichen Böhmen werden von den Wiener Blättern aufs entschiedenste verurtheilt. Das «Fremdenblatt» sagt von ihnen, sie beweisen, dass der politische Radicalismus seine Früchte zeitige. Man könne nicht glauben, dass auch nur ein kleiner Bruchtheil der öffentlichen Meinung diesen Vorfällen eine nachsichtige Beurtheilung zutheil werden lassen wird. Wüste Strahenexcesse seien nicht mehr politischer oder nationaler Kampf, sie können nicht einmal als Symptome einer Voltsbewegung anerkannt werden, da man wisse, dass sie gewöhnlich nur mit Beihilfe eines politisch völlig indifferenten Pöbels Zustandekommen. Dieser Pöbel könnte aber nicht in Action treten, wenn der Boden für ihn nicht durch unverantwortliche Hetzer vorbereitet worden wäre. Im letzten Augenblicke kommen warnende Worte, wie sich dies schon oft gezeigt hat, zu spät und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Die verhängnisvolle Strahentaltit müsse auf das Schärfste verurtheilt werden. Es wäre endlich an der Zeit, dass die gemäßigteren Elemente unter den Deutschen gegen den Terrorismus der radi« calen Phrase energisch Front machen. —Die «Neue Freie Presse» erklärt, es könne nicht zweierlei Meinung darüber geben, dass die bis zur Gewaltthat und offener Empörung getriebene Kundgebung eine Thorheit und ein Verbrechen ist. Das Blatt meint jedoch, man müsse sich davor hüten, die radicale Partei, von der sie zugibt, dass sie unbestreitbar einen großen Antheil an der im nördlichen Böhmen herrschenden ^ Aufregung hat, als die für das Blutvergießen ver«^ antwortliche zu betrachten oder gar die gemäßigten Parteien unter den Deutschen in Böhmen anzuklagen, weil sie nicht immer und nicht überall imstande sind, dieser Agitation hinlänglich entgegenzuwirken, um die Bevölkerung in den gesetzlichen Schranken zu halten. — Die «Reichswehr» ist entgegengesetzter Anschauung. Sie bedauert die passive Haltung der gemäßigten Elemente, die einen ansehnlichen und guten Einfluss üben könnten, wenn sie nur wollten. Sie tragen einen Großtheil der Schuld an den bedauerlichen Excessen, wie sie in Asch und in Graslitz zum Ausbruche gekommen sind. Die Lässigkeit der Gemäßigten komme den Radicalen und Socialdemokraten zustatten. Derlei Scenen würden übrigens weitere Kreise nicht ein» schüchtern; wenn die Radicalen mit dem Feuer spielen, so werden sie sich daran die Finger verbrennen. — Die «Oesterreichische Voltszeitung» beklagt die Excesse und versichert, dass hiedurch die gute Sache des Deutschthums nicht gefördert, sondern nur com-promittiert werde. Den Extremen sollte der gewonnene Boden rasch und vollständig entzogen werden. — Auch die «Deutsche Zeitung» bezeichnet diejenigen als-mitschuldig, die in radicalem Ueberschwange die Würde! der Demonstration vergessen und alles bis zum sinnlosen Excess treiben. Der «Pest er Lloyd» schreibt: «Mit der Genugthuung, die der Regierungscommissär Major! Carriere vor dem Kriegsgerichte in Renn es deri Glaubwürdigkeit des österreichisch-ungarischen Militär-Attaches Obersten Schneider den Verdächtigungen des Majors Cuignet gegenüber gewährt hat, ist diese Angelegenheit, so weit die Stellung eines österreichisch-ungarischen Officiers in derselben in Betracht kommt, wohl endgiltig erledigt und, soviel wir hören, Die Marquise. Roman von Emile Nichebourg. Autorisierte Bearbeitung. (14. Fortsetzung.) «Aber dann — dann ist es ja vielleicht wirklich meine Marie!» rief Mutter Lebrun, zitternd vor Erregung. «Nur noch vier Tage, dann werden wir es wissen», suchte Perin sie zu beruhigen. «Ist jenes Mädchen nach der Auskunft des Findelhauses Ihr Kind, dann dürfen Sie stolz sein auf eine solche Tochter!» Mutter Lebruns Augen leuchteten auf. Im gleichen Moment fesselte etwas unten auf der Straße ihren Blick. «Ein Wagen hält eben vor unferem Hause!» sagte sie. «Ach, eine schöne Dame entsteigt demselben; die will sicher zu dem Herrn Maler Aim«! Perm!» Der Klang der Thürglocke antwortete gleichsam auf ihr Compliment. «Ach, ich wusste es ja!» rief Mutter Lebrun. «Die schöne Dame kommt zu dir!» Und sie eilte hinaus. Mit ihrem liebenswürdigsten Lächeln empfieng Mutter Lebrun die Fremde. «Ich wünsche mit Herrn Perin zu sprechen», ^agte dieselbe. «Er ist zu Hause!» erwiderte Mutter Lebrun. anmew? ?." " ^" ^"°" ^"^ ^" ^ 'ch wird auch die gemeinsame Regierung keinen Anlass finden, auf dieselbe zurückzukommen. Was die Intervention des Geschäftsträgers der Pariser Botschaft, Grafen Paul Esterhäzy, in der Affaire des Obersten Schneider betrifft, so war dieselbe keineswegs eine spontane, sie hat sich vielmehr darauf beschränkt, einem Mitarbeiter des «Figaro» gegenüber, der an den Geschäftsträger eine darauf bezügliche Anfrage gerichtet, die Echtheit des Telegrammes zu bestätigen und ihn zu ermächtigen, hievon auch Gebrauch zu machen.» Die deutschen Blätter erörtern die Frage, was nunmehr nach Ablehnung der Canalvorlage geschehen und wie die dadurch hervorgerufene Krisis enden werde. Wird der Landtag aufgelöst oder tritt das Ministerium zurück? Eine Entscheidung dürfte der heute stattfindende Kronrath bringen. Vorläufig nimmt man in politischen Kreisen an, der Landtag werde aufgelüst werden, sobald die Gewähr für Erlangung einer canalfreundlichen Mehrheit geboten ist. Auch der «M. Mg. Ztg.» wird die Auflösung des Abgeordnetenhauses als wahrscheinlich gemeldet, dagegen erscheint diesem Blatte ein Rücktritt des Ministeriums einstweilen als ausgeschlossen. Wie man aus Belgrad meldet, dürfte der Zusammentritt der Stups chtina zu ihrer diesjährigen Tagung in der ersten Woche des September erfolgen. Der betreffende Utas wird in den nächsten Tagen erscheinen. Die wegen Hochverrathes angeklagten Pavo Bulutanovi ' weilt, mit Vorliebe im heimischen Scheveningen aus; dor promeniert sie zur Zeit mit ihrem großen Hunde "Mal am Strande und freut sich über die Sprünge, die da herrliche Thier im Wasser macht. — Die König"'' Negentin von Spanien befindet sich zur Zeit, wie imme in, August, in St. Sebastian. — Der König von Ital»e> nimmt nun schon seit einem Jahrzehnt auf sei"e Schlosse Monza in der Lombardei Sommeraufenthau, die Königin Marguerita auf ihrer eigenen, entzückende Besitzung in Gressoney. Der Herzog und die Herzogs von Aosta haben ihr Sommerschloss in der Nähe ""'' Turin. — Der König von Griechenland ist, wie '" jedem Jahre, so auch in diesem seinem Lieblingsbadeo Aix - les < Bains in Frankreich treu geblieben. — A Präsidenten der französifchen Republik haben stets I" den Sommer die Nähe von Paris bevorzugt, a«^ Loubet befindet sich zur Zeit auf einen, Landsitze «W weit von der Hauptstadt — von Thiers bis zu ihm y nie ein französischer Präsident die weiten Sommerre«! geliebt. , — (Drahtloses Telephon.) Der «M^' freien Presse» wird aus Rom unter dem 11. d. ^',^ richtet: Der vom königlichen Schiffsingenieur Russo d "! erfundene drahtlose Telephon-Apvarat ist von der K"^6 marine auf allen Schiffen und Torpedobooten eingeW, worden. Der Ingenieur hat an seiner Erfindung > Jahre gearbeitet. Sie beruht auf der besonderen "lge schaft flüssiger Stoffe, den Schall auch auf bedeuten" Entfernungen leicht und klar fortzupflanzen. DerApp^, «Wen — wen soll dieses Gemälde darstellen?' fragte sie mit unsicherer Stimme. ^ ^ «Ich weiß es selbst nicht recht!» versetzte Per«" «Es ist das Bild einer armen Irren!» «O, mein Gott!» kam es über Olgas 5!'ppe"' «Was ist Ihnen, gnädige Frau?» forschte " junge Künstler. . . .„ «Sagen Sie mir, mein Herr, wo Sie o^l Unglücklichen begegnet sind?» presste Olga hervor- «In einem kleinen Dorfe, La Charmeuse '" Namen», versetzte Perin. .^ «Und Sie wissen nichts weiter von ihr, von >Y Vergangenheit?» fragte jene weiter. «Nur wenig!» sagte Perin achselzuckend. .^ «So theilen Sie mir dieses Wenige nut!» Olga fast flehend. .,f «Vor neunzehn Jahren wurde sie bewusstw» " der Landstraße aufgefunden», erwiderte Aime'. . «Vor neunzehn Jahren!» wiederholte ^^ «Also im Jahre achtzehnhundertachtundvierzia/ wie nennt man sie?» «Die Marquise!» betonte Perin. ^a. «Sie wissen sonst keinen Namen?» forMe "^ «Als ich ihr das Bild zeigte, welches ich ^n H aufgenommen hatte, starrte sie dasselbe an und 1? leise: Sidonie l» «^selige «Meine Schwester! O, meine ungWI"" Schwester!» schluchzte Madame Decasse da MUH"^ «Sie — sie ist es! Endlich - endlich st."de H^ wieder — aber wahnsinnig! O, welch ein "Nv und doch — welch ein Glück zugleich!» ___^'bach" ^itung Nr. 193. 1533 24. August 1899. ^ird vom Erfinder als ein Empfänger aller unterfeeifchen "ne definiert. Und wie er sie aus den verschiedensten Mungen empfängt, so gibt er sie in die verschiedensten "cytungen wieder ab und setzt, mit der Kommandobrücke °"°""den, den Officier in die Lage, alles, was bei Nacht «no ^ebel um das Schiff her vorgeht, zu vernehmen. !i« ? Schallempfänger entsprechen ein Mikrophon und nmi ^"^^"' b" die Richtung des Schalles auf das ge- nuejte angibt. Die vom Empfänger aufgefangenen Töne werden in folgender Weise weiter geleitet: Auf der Com-mmwobrücke steht ein Mikrophon, an dem eine vibrierende /cetzhaut angebracht ist. Dank einer besonderen Vorrich-N '"rd jeder vom Empfänger aufgefangene Schall der «yyaut mitgetheilt, und ihre Vibrationen fetzen nun den "nzelge-Upparat in Bewegung, der Officier braucht nur l°m ü" sehen, um die Richtung, woher der Schall ikn ', ""^zunehmen, und das Mikrophon vermittelt °M gleichzeitig auch den Rhythmus des Schalles fo »rnau. als stünde er in unmittelbarer Nähe des Schall-Hegers. Der Apparat arbeitet auf Entfernungen bis zu '""'/" stürmischer See bis zu acht Kilometer, und t-s,^ ^"W'menstoße fortan ganz unmöglich. Um den ^W"schen Verkehr zwischen Schiff und Schiff zu be- "^U'Uen. ist dem Schallanzeiger ein Morse-Apparat Sck ^ ^u verantworten haben, weil er seine inV,?."^ schon früher von dem Auftreten der Pest Neisen?' ^ ^W hatte. — Aus Portugal eingetroffene gekommen s-^"' b°ss w Lissabon ein Pestfall vor-constate ^"'- " ^"" späte« Depesche aus Oporto Nan .^'" "^ Pestfälle, jedoch leichterer Natur.— unterd?mi ^ «Kabel-Correfpondenz. von bort spanischen m ^"^ ^ officiell von portugiesifchen und über dip . äten genieinsaln angestellten Untersuchungen diglick, l ? ^"" ausgebrochene Epidemie haben le-s'ch tb°A^"^lMen Feststellung geführt, dass es Die ?>,VI^ "'" Epische Fälle der Beulenpest handelt, haben?'^>" ^"^^ Dl' Mendoza und Dr. Vicente benaHrl^? 7"glerung von diescin Resultat telegraphisch diessA? 2' ""^ die Madrider Regierung darauf die die Gtt?, """richtet, dafs die strengsten Schutzlnaßregeln Häfen n ^s ^" "^.' s°"" für alle aus portugiesischen schiffe s Spanien oder dessen Colonien geheilden ^' "U'rechterhalten werden müssten. Die hiesige wenia^, ^^^rr^chtl"diese Entdeckung nicht die sein. ^ ^ ." "^ Worte zu finden vermochte, Ratsam V^uilgen ausdrückten, bezwang Olga «N.^"F^^^ergr'sfenheit und sprach hastig: zu '"ich nach Hause ^ianne vochell ^ '"^ "^ ^"^ """^ ^nWe^^F P^"' H s!ehe ganz zn Ihren Diensten'.. Einp l / '^ verneigend. ^solgt v,n Ä-, ?/unde später trat Frau Decasse. '^M'^s H""' ^""' in das Arbeitscabinet ihres Peseln kei,,..? außergewöhnliche Erregung konnte "hob er sich ""°l entgehen. Mit einigeln Erschrecken 2,^ dir denn, mein Kind?, forschte er. 7Z"^nd sank sie in seine Arme. '" ll'eß sie ber^ "^ ein großes Unglück zugleich!-l""M b?,' .^" ^im.« Perin, den ich dir hier sinnig ^ wH'" .^"'ster aufgefunden, aber wähn- 6ch"e^X^"lle hatte Mühe. die Erregte, deren ^«"n kreuzten Derselbe wies den Polizeiorganen einen falschen, auf den, Namen des Franz Zupankiö aus Troiina, politischer Bezirk Littai, lautenden Reisepass vor, welchen er um 10 st, gekauft haben will. —r. Theater, Kunst und Literatur. — («Alt-Krain».) Unter diesem Titel wird von October l. I. an ein culturhistorisches Sammet» und Schulwerk, das den bekannten Wiener akademischen Maler Herrn Konrad Grefe zum Urheber hat, zu erscheinen beginnen. Das Werk, auf welches wir bereits jetzt unsere Leser aufmerksam machen, wird jährlich in 6 Lieferungen, und zwar von zwei zu zwei Monaten, herausgegeben werden und wird u. a. bis zur Zeit der Renaissance reichende Baudenkmäler sowohl kirchlicher Natur als auch allgemein culturhistorischer Art in feinen Lichtdruckbildern veröffentlichen. Wie wir erfahren, hat Herr Grefe zu diesem Zwecke ganz Krain bereist und an Ort und Stelle verschiedene Aquarellbilder angefertigt, die in dem Werke zur Reproduction gelangen sollen. Sieben dieser Aquarelle hat der lrainische Landesausschuss bereits zur Unterbringung im Landesmuseum käustich erworben. — Aehnlich wie im Werke «Alt-Niederösterreich» desselben Autors wird auch jeder einzelnen Lieferung des hochbedeutenden Werkes «Alt-Krain» ein erläuternder Text der alten Baudenkmäler beigegeben sein. Es Wird die ^mrichwny aMussen werden, dass die Lieserungen ent-weder nur nM deutschem oder nu, mit storchen, Te böhmischen Schule eingeworfen wurden. In Wwesen" heit der Gendarmerie wurde die an deren Kaserne angebrachte Tafel entwendet. Dem Bürgermeister unv der städtischen Polizei sowie der Gendarmerie gelang es schließlich, die Excedenten zu zerstreuen. Saaz, 23. August. Bei den gestrigen Ausschreitungen wurde das Gebäude, in welchem das Steuer-amt, die Bezirkshauptmannschaft und das Äezn»-gericht untergebracht sind, von der städtischen Wache bewacht und blieb intact. Die von der Gendarmerie-Kaserne entwendete Tafel wurde im gegenüberliegeilden Klostergarten gefunden und wieder befestigt. D" Bürgernleister hat mit Aufgebot der ganzen städtische," Wache wesentlich zur Wiederherstellung der Ruhe beigetragen. Die parlamentarische Krise in Preußen. (Origiüal'Telegramme.) Berlin, 23. August. Zur gestrigen Tafel'" neuen Palais war Staatsfecretär Graf Aüloni 9^ ^ laden. Heute vormittags nahm Kaiser Wilhelm einen Vortrag des Chefs des geheimen Civilcabinets von Lucanus entgegen. Von 10 bis halb 12 Uhr vor' mittags fand die Sitzung des Kronrathes statt. M Mittagstafel beim Kaiser ist Botschafter Fürst MB" geladen. Berlin, 23. August. Sämmtliche Sta««' minister begaben sich heute früh nach der Stalls" Wildpark und fuhren von dort zum Kronrath in da» neue Palais. Der Process Dreyfus. (Original.Telegramme.) Paris, 23. August. «Figaro, veröffentlichtem Schreiben des Obersten Schneider, in welchem die!" sich auf sein bekanntes Dementi bezieht und hinzuf"A dass die Ueberzeugung, welche er am 30. NovelNw 1897 hegte, mit der im dementierten Schriftstücke aus' gedrückten Meinung in vollem Widersprüche stehe-^ Hinzufügung des Datums 30. November 189? und o^ Beisetzung seiner Unterschrift bilden demnach eine 3" fchung. Diese Fälschung würde sogar in dem M" als begangen anzusehen sein, wenn der Text M unter dem anderen Datum von Schneider herruyrr, was er jedoch, ohne das Original vor Augen zu habe"' zu beurtheilen nicht imstande sei. .. Rennes, 23. August. Die Untersuchung" zwe, Schachteln von verdächtigem Aussehen, ""H Labori übersendet und seitens der Artilleriedirect«"' einer Prüfung unterzogen wurden, ergaben, dass bel" Watte zum Gebrauche bei Verwundungen enthielten. Die Vorgänge in Südafrika. lOiigwal-Telezramm.) . ^ London, 23. August. Reuter« Office meld", dafs die Antwort Transvaals auf die DepelA Chamberlains in vollem Wortlaut !n London ew getroffen sei. Der Inhalt wird geheim gehalten, 1^ verlautet, dass die Negierung augenblicklich über "' Depesche Berathungen pflege. Die Pest in Oporto. (Original-Telegramm.) » Paris, 23. August. Wie die Agence H<"" aus Oporto meldet, wurde daselbst gestern neuerdW eine Erkrankung und ein Todesfall an Pest "' gestellt. ___^^^ V«t«gran!»ne. Vudapest. 23. August. (Orig.-Tel. - ^H des ungarischen Telegraphen-CorrespondenzBurea"'^ Die Meldung, dass die ungarische Creditbanl absichtige, die Dreher'sche Nierbrauerei SteinbruV eine Actiengesellschaft umzuwandeln, wird von s ständiger Seite al« grundlose Erfindung bezeM"» 'Laibacher Zeiwng Nr. 193 1b3b 24. August 1899. Königsberg in Preußen, 23. August. (Orig.-Tel.) l^le 'Härtung'sche Zeitung» meldet, Montag wurde w Vüllau unter dem Verdachte der Spionage ein Franzose aus Paris Namens Mueller verhaftet und von einem Criminalbeamten in Empfang genommen. vM Hotel wurden dessen Papiere untersucht, jedoch Nlchtz Belastendes vorgefunden. Ro«, 23. August. (Orig.-Tel.) Bezüglich des im Auslande verbreiteten Berichtes von in Rom und ^eapel vorgekommenen Erkrankungsfällen leugnet das ^>amtätLdevartement entschieden, dass auch nur ein verdächtiger Krankheitsfall vorgekommen sei. Velgrad, 23. August. (Orig.-Tel.) Der Cabinets« 'ecretä'r Dr. Michael Milicevtt wurde Gesandter in ^ukarest und an dessen Stelle wurde der Professor °" hiesigen Hochschule Dr. Veuslav Velije zum kablnetssecretär ernannt. Angekommene Fremde. Hotel Eielant. Vm 22. August. Dr. Dub; Norden, Ehefrebacteur; >i°ahim, Kohn. Sieblin,,, Starl. Schafer. Schick, Me.; Grüger, ^ngen.; Hradil, Lehrerin, Wien. — DörsleS, Gutsbesitzer; Mor 5"«°. Privat, s. Schwester, Görz. - Sauer. Edler v. Norden-"«,, Ma. ^ Hrusa, t. u. l. Hofgestütsleiter. s. Gemahlin, "P,cc> -. Natter v. Henrigocz, hochschüler; Reihi, Veneral-^"lentant, Oraz. — Blühweis, Kfm.. Klassensurt. — Nuft. ""«.Privat. Ibria. - Klem, jefm.-. Hepp. Veamter. Fiume. ^ «mnt. Kf»,,, Schiwfcld. — Hacker. Kfm., s. Gemahlin. Mwchf,,. __ Naum. Kfm.. Pilfen. - Kreis, Kfm.. Frankfurt. — Loewy, Oberbuchhalter, s. Söhnen, Trieft. — Naitz, Kfm,. Eger. — hizfäu, Kfm., Prefsburz,. — Hajet, l. u. l. Lieutenant, Möbrih. — Rofenberq, Kfm., Ugram. — Hosmann, Privat, Prag. — sseiglstol. Kfm.. Marczali. Hotel Stadt Wien. Am z 1. Nu 8 ust. Kneihel. Kfm.; v. Wachten, l. u. l. Oberst i. R.. f. Frau; Schnur, Directors'Witwe. f. Nichte; Ter. potih, Director; RUHling. l. u. t. Militärverpflegs«Aspirant, Oraz. — Lussatto, Kfm., s. Frau, Kairo. — Eettari, Novocat, Villach. — Schreiber, Wachs, Beamte, Lundenburg. — «lt. Nieheinlaufer, Nisenz. — Vaillou, Gutsbesitzer, Krainburg. — Schiitt. Kfm., Rheydt. — Sorec, Pfarrer. St. Veit b. girlnitz. — Mandel. Kfm.. Pinczehely. — v. Valogh, l. u. l. Rittmeister; Gall, Kenissi, Sleibeor, l. u. l. Lieut.; Kragyari, Hufaren'Frei' williqer, Seebach b. Magcnfurt. — Toribolo, Kfm., Monfalcone. — Strohbach, Fabrikant, Marburg. — Herzfelder, Reisender, Nllrnberg. — Tobitsch, Kfm., Nussig.Elbe. — Haladi. Beamter, Ugram. — Pezzi, t. u. l. Lieutenant b. San.-Nbth., Inest. — Hochstädter f. Tochter. Costa, Müllner, Ullmann, Kofchul, Sturz» eis, Kflte.; Stern, Ingenieur; Piber. Revident d. Tüdb.; Friedl, l. u. l. Lieut.; Ianovec. Hauer, Nerger s. Frau, Private; Vrunner, Vehrer; Großer, Reisender, Wien. Verstorbene. Nm 22. August. Maria Kozina, Iimmermannsgattin, 40 I., Kralauerdamm 10, Tuberculofe. Nm 23. August. Anna Starin, Hausbesitzerin, 33 I., Grubergasse ü, Tuberculose. Im Garn isonsspital e. Am 20. August. Alois Schals, l. «. l. Infanterist. 22 I., Pysmteria. Meteorologische Beobachtungen in Kaibach. Seehühe 30«-2 m. Mittl. Luftdruck ?3l! 0 min. y^72^l7N^—788^2I^"NO7zml ftarl^ hnt« " 9 » Ab. 738 8 14-6 S.Wwach , heiter_______ 24.>7U.Mg. 738-1 13-0 , SO. schwach > bewöllt j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 15, 1 ', No,--male: 18 1». BerantworMch« Redacteur: Anton Funtel. Strohhntlacke in allen Farben, zum Selbstgrbrauch, momentan trocknend, zu haben in der Velfarbenhandlun« der Vrüder Vberl, Laibach, Arancibcanergasie. Nach auswärts mit Naä> nähme. (871) 11-6 (%^MMt^B Course an der Wiener Korse vom 23. August 1899. ^« be« «M«««« Course«-. zt»at».Anl.hen. "" "°" w^7"7°v'mbfr , . . l°O,°l°°«l. ..Li b^ ^ ^^r»ar ,I.,.i»!, lOl» 10 lUU,0 >«l»4« 4°/ «>'' ^prilvctubn 1 0ti ll><>'^b l»6l,ei «v "'^ '^'" °l« - - lW ft, l94 ?, l«b?b ^ bt?^^°""^'^""l«» l,7 «b l»»0b lchleibungrn. 3t«m ' ^° E')> ,ür 2«ll Ki. ««ld W«r» V»« Gi««te »nr Z«hl»ng »»««»««ene Msenb.Prlvl.' vbllgatloxe». »lllabethblchn 600 u. »«X» V», 4'/, ab 10"/.. «, St. . . . U»'b0«»4-' «Kjabelhbah», 400 ». »000 W. »u« M, 4"/„...... ll?-« ll8',^ Franz Joses«.. «M. l5»4. 4«/, 9« — W «<> «alizljche «ail»lludwlg. «ahn. dlvslse VtNckf 4»/, .... »?'«0 «ü,! «oiarlbrlgfl «ahn. Em. «»»4, 4"/n(dil>, S«,)S.< l. lU« ll. N. »»'- «» »«> Un«. Vulbltntt 4°/„ p« «asse ll/?b «,?'»!> d»°. d»o. per Ultimo . . . . l»?'7» »i? l»o d<„. Ntntt!n ttroneilwähr., 4°/„, fttlltlsr,i<ülÄ»>l(«,sl.,4'/,°/» 84«0 8«»> bl«, dt», Silber lUO fl„ 4>/,°/, j«)«, ,0l 40 dto. Staat« «Dbllg. (Un«. Ossb.) v. I. l»?s.. ü'V»..... ll9 ?i l«0 ?° bto. 4 >/,"/„ SchanIregalNbl-vbl. 9«?,. ,00 »>> bto, Pläm «>>l ^ l(X) ll. ». W. 1«,.^ ,„-. bt°, b!u tl bv sl. 0. W. l»l «>»«»- ll,t.i«,°,-L>»!e 4°/, lUU p. . „, ^> » Glundenll.»Vbligatisntn (für 1W , . - . l»«»«'l»9-. b»°, «l»l,!he 1«?» . . l0? «0 l0» »0 «»leben der Stadt «Or« . . l« — — - «nlebe» d. Stadlnemeinbe Wien l0» »l> l»4 »5 «üleue» d, Stadtnemeinde Wien <3,Il>fl oder Wuld) . . . ,________-». Prämien «nl, d. klllbtgm.Wlen 1«) «» l«, 7» Mrseba>l'«»ltb,fn, t»erlo«b. ^"/« «9 ?^ 100 l»^ 4»/, »«iuei L«ndt«'»nlehen . ^ _ W 3i Ps«n,bli»ft (,l»r l(X. ,l.). »obrr,°ll«,«st.in«)I,vtrl.4»/, »« g<> ,75,, bt>», Pl»«,'Schlbo. »«/„. l. veslerr Norbwestbayn . . . l«i bi l0» »l ktaalsbllhnUO/^FrclbUUpEt, «,z-^ —_. kübbahn »"/«l^Frc«, bU0p, St. l«5 - l«4- dlo, ü°I.KLUUll P, llXlll. ii«-?zll9,z U»«, »allz, «ahn..... ,0? — ,o7K<, 4"/, Unlerlrainer «ahnn, . . 9,-50 ll« - Aank'Alli», (per Stück). «nglo vest. Van» «X) fl.«»/, ». l« 7» »2 ?i «aulverein, Wiener. lN« sl, . 97« »z »7« »l> »obcl,°N»st,.0fst.Ml»fl L40-/, 468 - 4,0'-»rbl .«nst, l b°»b, u». lkOft. —- — — blo, bto. per Ultimo Sevlbi. 3»8 7i ^»4 l!» Irebltbanl, «U«, una,, nx> ll. . «9l «» »»^ t.» DtpusÜenbanl, «ll«,. »«> fl, . «»l»o N4bl> fl. ?»>l'o<, 7«? b<> «it«' », «assriw,, «sisoer, ül»«ft. «» — ««, H!»p°tl,lN>,.0esl,,« II, »»«/„«. 98« 9»- L«nderb»nl. Oest., »UU ll, . . »3» lli »«» ?»> vtstc« «un,al. Vllnl. K00 ll. . 90l; — 90» — Unionb«nl »0« ll..... «» « «l»-^ »nl»hl«d»nl, »ll,.. »« N. . >?» - »<3 - AM« »on Tranüport' Anternehmungen (per Stück), «ulsl« lepl, »ljenb. » ll. . «l»"' »«»" «»!,», «orbbahn >«, ll. . . i»i «> «? -Vlilchtlehraber »«4N l»« bto, dt«, (lit, U) »<»»» fl. . »l» - »l4 — Vouou > Dampfjchissahr!« Gel,,, Oefterr,, c>"0 s>, «M, , . 40? — 408 »0 t»ux Ullde!ldach,lcz..«,l!00ll,G. »?<- »74--Ferdinand« Nurbb, lU<«»jI,b iemb,>Lzernon».. Iasly !< »b,« «elelllchaft « fl. S, , . »84 - «b-iv 2loyd, Oeft,. lrieft, 5l«) fl,«»l. 4»6 - 489 -0,slerr, «orbwestl», « »zu - Eüdbahn «0« fl, S.....?»'«> 74 ö« Slldnorbd, «rrb..«. LW sl, «M, l98 — l»9-Ti»m»»<,'»ss..«r,,17l»fl,»,W, —'— — — dto, »m, l»«7, llUl» fl. . . 456 — 4b?>-Tramtvat» «,<., Äeurwr, Prl». ritüt« «ctlen ><»!> sl , . , llll — l»»-— Un» .a»Ii«,Ul» b« «0 -Un« W,stb,(«aab°l»razM0sI,K. ,,« — »15--«iener U«albal,ne,!. »cl.'<»ll, — — —'— zndnstrlt'Actien (per Stück». »»»«ts,. «llg, »st,. ,l)N sl. . . l0» " «« -«gybier Eisen' und Stahl Ind. in Wien tlX, fl.....lV4 — lül» bl» Vürübllbnw, Leilig, «rsle, »U sl. l« — l?»'— ..«tlbem!!!,!", Papiers. ,!,«.», »9.. »0 — iiii-fingrr «rauerei I!«» sl. , . ls8 b« l Plaaer ltüen I»d Gej, !i^ „Schlbglmühl", Papiers, lit«, sl ,^) . . ,8!» — „btOMr»,", Papiers u « », ,« — z«l — »»lb »«» Irüailcr Kul)Ie,üu, lKe!, 70 sl. l»<»-- ibl — Nafseiif,.«! ,Oss> !„Hölsn,100sl, «13- - «»-. Wngaon-Lelhaiis, ,Mla,,llmpfIch, KX>!! !<..... «.^ »«,». kalm i.'o,e «> sl, sl. «M, . °?." ^." Waldünii Ll>!<- il<» II, ,s!jc>, t> !>',„ Pl, 3c!,»!bv, b, «obs!>ci,t>i!a!,I!a>t, l, Em, ,..« ,^.«, dlo, bto II, ltm, ,««« . . «." ^," Laibacher Lose...... ^ .. ^7^ Deviftn. »msterbam....... 99«b 99?i Deutsche Pl«he...... « «> «9?» ilonbon........ l«O60 >90 ?U Pari» ........ »??5 «?«' St. Peltilburg ..... — — — — Paluten. Pucaien........ h-Vl b?» L<> Filling C!„chs Nnch5l>a,!li!o!en . . b»l»o b« l»b Ilalieiiüchs «anlnotrn , , . 44 3b «44l» PapietHiubel...... l'»?,,^ »'««» S «o» Ke.,1... ^i**" "^* V9Ikauf , JT. Ljm MaTer i Privat-Depot« (Sale-Deposits) I 1 «eiiUin, l>laudl>rl«sfn, l'rlurlln, Action, I ^tlP • m-'« A-W H MH^ -v-^m. ,, r * l~ / I "••w,.^.,^ Loa-Ver«icherung. l^lbnoh, SpitaljraM«. \>ifriiiii| in Iif-EHU|H Iw D>rt»-t«rrirt- wt 1 tH^ ] wazbeni oklic. 0. 8e8tnL^htcVanju Josipa Meseca' P°-iST* tt Stare Vrhnike, po dr.FSr- d^iTniku v »*i, bo dODolrtn ; 8eptembra 1899» CTfift^!' vizbi*t-ö, dražba k. 0# yjèbb v Glmcah z njivo vl. St. 435 »* Nd?ar^ni' ,ki jo je Prodllti na 2222! gld. öei kJoloöena vredn08t 64 PaJmanJSi ponudek znaSa 1124 gld. daje. ' p0 tem zneskom se ne pro- in lä?*benLpo8°Je.ki se s tem odobre, kataJrl J-Žni lzpisek' izP'8ek i« ^ejo ti'«tfTVene »Pwnike i. t. d.), pri spoda ' žel P~«led«ti •l. 5 W 02namenJeni «odniji, v izbi ^ med opravilnimi urami. dražbeaV!ae' ^atere bi ne Pripuaèale ü«je v i!J2 Slti pri «o^nyi »ajpoa- *og?e 1 ?' ,ker bi 8e 8ic<* m ^e 8are!JaVljali gled6 nepre" ° nadalinüi dogodkih dralbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremièntni pravice ali bremena ali jih zadob6 v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri godniji, kadar niti ne stanujejo v okoliäu spodaj ozname-njene sodnije, niti ne imenujejo tej v Bodnem kraju stanujoèega poobla-flèenca za vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v Ljubljani, odd. V, dn6 7. avgusta 1890. (3218) k 1493/99 7. Berfteigerungs-Edict. Auf Betreiben des Anton Perlo in Pueblo, Colorado, Nordamerika, vertreten durch Dr. Siegmund Karplus in Wien, findet am 18. September 1899, vormittags 9 Uhr, bei dem unten be« zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 5, die Versteigerung der Realitäten 1.)E.Z.277 (Weidet Aecler), 2.) 30b (Haus Nr. 46 in Pönborf, Aecker) und 3.) 326 (Aecker). alle der Tatastralgemeinde Pöndorf, statt. Die zur Versteigerung gelangenden Liegenschaften sind, und zwar: »ä 1. auf 501 fl., »ä 2.) auf 162 si., »