^!^^_______________Freitag, 23. September 1898._____________Jahrgang 117. Macher M Mum. ^''"In!»'. 5°lbj^ ganzjähria sl. 15. halbMrig fl. 7 5«. Im Comptoir: b!« .„ ^^',^0. Fur die ftustellunn ins Hau« ganzjährig fl. 1. - InsertionSlltbür: Für "^^»^^^^^ ""'en 25 lr„ grllhere per Zeile L lr,; bei vfteren Wiederholung?» per Zeile 3 Ir. Vie »Laib. Zta.» erscheiilt täglich, mlt Uusnahme der Sonn- und Feiertage. Die «bminlftratlon befindet sich llongrelsplllh Nr, 2, dle Redaction Barmherzigergasse Nr, ib, Sprechstunden der Redaction von 8 bi« n Uhr vor« mittags. Unfrcmlierte Vriefe werden nicht angenommen, Vlanulcripte nicht zurückgestellt. Eeine ^"icher Theil. 5^^^!-^ Majestät haben mit lick ""en vom V^"6 vom 13. September d. I. ö b"lses 'Elster des kaiserlichen und könig-?'3,'ten B, "'d des Aenßern erstatteten allerunte?-tz^Uichen ,^.^'" Sectionsrath im Ministerium K? iljl i i ? k°mgliche,l Hauses und des Aeußern «^"h er w ^ ?" .Kapos - Möre zum ö ^r eines 3 ^egorle, den mit dem Titel und ^"ial,S^ onsrathes bekleideten Hof- und 'Vl/^'l Kl,./"' '" demselben Ministerium Otto «l>? V den wi< . " " Norberg zum Sections-^ ^'nister?s ^'" ^^el und Charakter eines Hof-^ 3"ial!^ s Secretärs bekleideten Hof- nnd ^^"nn NN^?'!.blasse ebendaselbst Iur. ^>?l' und M^s^.l lcha v o n M a e r h e i m '"en geruhe "lterial-Secrctär allergnädigst zu u» ______________ b,^ /u !^ ^ Finanzministeriums vom tzX für den M ^"'" ^' "" wird ^°""t October 1898 das Aufgeld bei Verwendung von Silber Z,- Ait Ne,u ^ollgebüren zu entrichten ist. ^>n/" l882^"^ ^"ikel XIV des Gefches vo,n ^ k" "it din Nf,' ^' ^l. Nr. 47) wird im Einver-liir ? ^eltun^s. ".§' ungarischen Finanzministerium ^i> Vt2 '"^ des erwähnten Gesetzes und M 3" Fallen ^^er ^ festgesetzt, dass in ^ >gebiu,, ^ ^"chcn bei Zahlung von Zöllen l^,, Boldes ^"Ü bei Sicherstellung von Zöllen '"rich' "n Aufa^ . """öett zur Berwenduug >^ten lst. ">2eld von 19 5 pCt. in Silber zu Kaizl m. ^>. ^^tamtlicher Cheil. "^ ^5it^" Staat als Arbeitgeber. ^'^"llchen N^!v ^"Jahren bildet das Los des ^ ?'^and d " ?. beschäftigten Arbeitcrpersonals ^lliu,?^ in M " ugstcn Fürsorge der Negierung. M d"lttt nn ^'pu'gwr Zeit' ist i,n Ressort d?s ^?d^ in thn^ ""er Neihe von Maßnahlnen Erlitt,," Arbeitet ""che dahin zielen, die materielle ^til t^ so d?". ?"d ihrer Angehörigen zu ver->>^nlichs. ^"/nfurdcrungcn moderner Social- _________ In dieser Richtung sind insbesondere hervorzuheben: 1.) Die Ausdehnnng der neuen günstigeren Versorgungsnormen ans weitere Kreise der Arbeiterschaft in den Tabakfabriken; 2.) die Anfbesserung der Bezüge der sogenannten minderen Diener und der Arbeiter bei den staatlichen Salinen, uud 3.) die Schaffung günstiger Besoldimgsvorschriften für das zeitlich bedienstcte Personal bei der Hof- und Staatsdruckerei. Was vor allem die Versorgung dienstunfähiger Tabakfabriks-Arbeiter, beziehungsweise Arbeiterinnen, anbelangt, so bestand bereits im Jahre 1784 die Gepflogenheit, den dienstunfähig gewordenen Arbeitern einen täglichen Versorgungsbeitrag («Almosen») von einigen Kreuzern für Rechnung des Aerars zu verabfolgen. Mit dem Hofkammerdecrete vom 7. März 1835, also zn einer Zeit, wo nm das Schicksal der erwerbsunfähigen Arbeiter sich kaum jemand kümmerte, erhielten die Normen betreffs der Altersversorgung der Tabatfabriks-Arbeiter eine feste Basis, und wurden die «Almosen»-Beträge je nach der Daner der Dienstzeit für die Männer mit 6 bis 8 kr. Conv.-M. (10'/« bis 14 kr. ö. W.), für die Frauen mit 5 bis 6 kr. Conv.-M. (8'/< bis 10'/, kr. ö. W.) bemessen. Diese «Almosen», welche die Mittellosigkeit der zu Vetheileudeu zur Voraussetzung hatten und gewissermaßen im Gnadenwege verliehen wurden, sind auf Grund Allerhöchster Entschließung vom 25. October 1891 unter Erhöhung ihres Ausmaßes zu «Invalidcnbezügen» ausgestaltet worden, auf welche vom 1. Jänner 1892 angefangen den Arbeitern, unter bestimmten Voraus-fetzungcn, ein rechtlicher Anfprnch — ohne Rücksicht anf deren Mittellosigkeit — zustand. Das Schema dieser Invalidenbezüge war nachstehendes: Nach Dienst jähren 15 bis 20 20 bis 30 30 bis 40 über 40 Aufseher täglich Kreuzer .18 21 2b 30 jährlich Gulden . 65-70 76.65 91-25 109 50 Arbeiter täglich Kreuzer . 1« 18 21 24 jährlich Gulden . 56 40 65 70 76 65 87 60 Arbeiterinnen täglich Kreuzer . 12 14 1? 20 jährlich Gulden . 43-80 5110 6205 73 — Mit Allerhöchster Entschließung vom 16. April 1896 wnrden diese erhöhten Versorgungsgenüsse anch den vor dem Jahre 1892 in den Ruhestand getretenen Almosisten zugewendet. Die weitesttragende Maßregel jedoch, welche eine thatsächlich ausreichende Altersversorgung der Tabakfabriks-Arbeiter fchuf, war die Erhöhung und Neu» regelung der Versorgungs-Gebüren zn Ende des Jahres 1896. Mit Allerhöchster Entschließung vom 20sten December 1896 werden die Invalidenbezüge der seit 1. Jänner 1897 in den Ruhestand getretenen Arbeiter nachstehend bemessen: Nach einer Dienstzeit von Jahren 15 bis 20 20 bis 30 30 bis 40 ilber 40 I. Kategorie (Aufseher) täglich Kreuzer . 40 48 «4 80 jährlich Gulden . 146.— 17520 23360 292 - II. Kategorie (gelernte Arbeiter, Kraukenväter) täglich Kreuzer . 35 42 56 70 jährlich Gulden . 127'75 153 30 204 40 255 50 111. Kategorie (Professionisteu, Fcuenuächter) täglich Kreuzer . 30 36 46 60 jährlich Gulden . 10950 131.40 175-20 2l9 — IV. Kategorie (sonstige männliche Arbeiter n, qualify eierte Arbeiterinnen) täglich Kreuzer . 25 30 40' 50 jährlich Gulden . 9125 109 50 146 — 18250 V. Kategorie (übrige Arbeiterinnen) täglich Kreuzer . 20 24 32 40 jährlich Gulden . 73-— 87 60 116-60 146 — Durch die Differenzierung der Versorgungsbeträge nach der Art der Arbeitsleistung ist eine entsprechende Versorgung höher qualifizierter (und sonach auch höher entlohnter) Arbeiter-Kategorien ermöglicht worden, wobei in Anlehnung an das Pensions-Normale für Beamte und Diener als Grundsatz aufgestellt wurde, dass dem Arbeiter nach einer vierzigjährigen Dienstzeit 70 pCt. des als Activbezug sich darstellenden Durchschnittslohncs als Versorgmigsgcbür gewährt wird. Wie weittragend diese Maßregel war und eine wie große Auzahl von Arbeiter-Familien sie beglückte, erhellt ans der Thatsache, dass die Tabakregie circa 32.000 Arbeitspersonen beschäftigt und dass die obige Erhöhung der Invalidenbezüge allem den: Staate Feuilleton. ^ieCW Dmeuorden. '^ ? zur bleibenden Mabeth bedeutet ein ^i!2".^., N"^Ungarn. Es verlautete schon ;>tb>c,hres ^. Ml solcher Orden im Laufe des ?.!^ r^h^t """ werden sollte. Die nnfafsbare, ^>ch^ten. ^ Gens hat nun den traurigen d?!lil? ein E? Frauen und Jungfrauen der zu widmen Hofdame ?e. : Heimat 3, ^"/" Armen die Kaiserin, fern ^ durch' ^' .etzten Senfzer gethan, ist'die ^ ^ wnrd^lechung des Elisabeth - Ordens ^>>g der'^'^norden waren Ritterorden. Bei !>n , ^ 7ck?i ^°"°sa in Spanien durch die ö> tzss H H 7 lch"n ««es verloren, als die K z^'sn Udä^" ». die Muselmänner, ^'^^ W7^"s daran stiftete Raimund X^en vo?^af ^, V^lon ^, Orden ^ ""w i'Akt- (ä«1. IIü^). Das »t?te ,.. Dazu . e m das Brusttuch eingestickte die Mitglieder wallende l)l^ ini ^ "Mnutzchcn. Als zweiter Damen- ^ vomVr ^75 in der Provinz Tarracona ^labe des heiligen Jakob errichtet. Zum Ordenskleid gehörte das Bild des Heilige» und das rothe Kreuz. Und da sich die Frauen von Pla-centia (Eastilien) im Jahre 1338 gegen die Engländer hervorthaten, wurde der Orden von der Schärpe gegründet: die Mitglieder erhielten ein goldenes Band. Berühmt wurde der Orden de la Cordeliere, den Königin Anna von Frankreich nach dem Tode ihres ersten Gemahls Karls 111. im Jahre 1498 gründete. Die Ordenskette ahmte einen Strick mit Knoten nach — zur Erinnerung an Christi Fesseln. Gustav Adolfs Witwe stiftete gleichfalls einen Damenorden, dessen Medaille auf der einen Seite das gekrönte Herz, auf der anderen das Grab des im Jahre 1632 bei Lützen gefallenen Hcldenkönigs zeigte. Der Orden des Todten« lopfes, errichtet vom Herzog Sylvius von Württemberg (1652), wies fogar einen Schädel auf; er wurde 1709 als förmliche Mahnung zur Kasteiung und Entsagung erneuert. Ein wahrer Eotillonordcn war dagegen der Amarantha-Ordcn der Königin Christine von Schweden. Bei einer Maskerade erschien tne Königin als Amarantha, der spanische Gesandte Pimentel als Schäfer Antonio. Ordenszeichen war das Doppel-^ in einer Medaille mit der Umerschnft -«Doloo noil» mon,o!-ia.. Der Orden bestand nur drei Jahre lang (1653 bis 1656), nachdem die Mitglieder der obersten Ordenspflicht, nut der Kmserm zu speisen, genügt hatten. , ^ In Oesterreich stiftete die Witwe Ferdinands III., Kaiserin Eleonora von Gonzaga, den Orden der Tugendsclavinnen (1662). Die Medaille trng die Devise «80!«. (virwg) ubi^u« trium^llat». Weit bedeutender wurde der von Eleonora gegründete Sternkreuz-Orden. Als die Wiener Hofburg (2. Februar 1668) brannte, blieb wie durch ein Wunder ein Krystallkästchen mit einem goldenen Kreuz unversehrt, in dessen Im»ern sich ein Stückchen vom Kreuze Christi befand. Zu Ehreu der kostbaren Reliquie wurde der Orden «Der Creutzträgerinen» gegründet. Es folgten der von Peter dem Großen gestiftete Orden der heiligen Kathanne, der «Orden der Treue», den Königin Chrlstlne von Polen errichtete (1724), der echtweibllche «Orden vom Fächer, der Kronprinzessin Lonise Ulrike von Schweden, daim der vom Herzog Karl von Sachsen - Coburg s1755) begründete St. Joachim-Orden für Damen und Herren. 1766 errichtete Elisabeth, Kurfürstin der Malz den ersten Elisabeth-Orden. Die Mitglieder mussten katholisch sein und sechzehn Ahnen haben. Ordcnszeichcu war ein weißes Kreuz mit dein Allde der heiligen Elisabeth. Der Maria Lunisen-Orden wurde von der Mutter Ferdinands VII., Prinzessin von Parma, im Jahre 1792 gestiftet, 1898 von Joseph Bonapartc aufgehoben, acht Jahre spater durch Maria Isabella wieder erneuert. Ein zweiter Orden der heiligen Elisabeth wurde vou Königin Charlotte von Bourbon für die portugiesischen Aristokratinnen (1081) gestiftet. Sein Zeichen ist eine goldene Medaille mit Elisabeth-Bild und der Umschrift «?linporam »olatio» (Trost der Armen), er wird an rosafarbener Masche getragen. Zur Würdigung der Verdienste, die sich deutsche Frauen nnd Jungfrauen im Nmgen Laibacher Zeitung Nr. 216. 1742 23. Septembers nach circa siebzehn Jahren, bei gleichbleibendem Arbeiterstande (welcher sich indessen von Jahr zu Jahr vermehrt), einen Mehranfwand von ungefähr 612.000 fl. verursache» wird. Dieser ausreichenden Altersversorgung werden nuumehr noch weitere Kreise der Arbeiterschaft theilhaftig werden, indem laut der Allerhöchsten Entschließung vom 1. August d. I. die Versorguugs-gebüren aller vor dem 1. Jänner 1897 bereits in den Ruhestand getretenen Arbeiter der Tabakregic — also sowohl der «Almosisteu» als auch der «Iuvaliden alten Systems» — auf das zuletzt uormierte Ausmaß erhöht wurden. Disse erhöhten Versorgungsgebüren kommen vom 1. Jänner 1899 angefangen zur Auszahlung und verursachen sofort einen weiteren Mehraufwand von jährlichen circa 100.000 fl. Den Arbeitern bei den Staatsfalinen wurde im Jahre 1893 eine Erhöhung der seit dem Jahre 1872 bestandenen Löhne zutheil. Gleichzeitig wurdeu Statute für die Krankcnuntcrstützungeu uud Provisionen mit Berücksichtigung der Bestimmungen des Bruderladen-Gesctzes hinausgegeben, wonach den Salinenarbeitern nicht nur die gesetzlichen Mindestleistungen, sondern auch unter Aufrechthaltung der für sie günstigeren Bestimmungen der bestandeneu Normalien noch viel weitergehende Kranken-Unterstützungen und Provisionen vom Staate gewährt werden. Hiedurch sind die Salinenarbeiter von der gesetzlichen Verpflichtung zur Versicheruug bei den Kranken-und Provisionscassen der Bruderladeu, daher auch von der Leistung der gesetzlichen Beiträge zu diesen Cassen gänzlich befreit worden. Vom 1. Juni 1896 an sind die Bestimmungen dieses Provisionsstatuts uoch namhaft günstiger gestaltet und zugleich auf alle vor diesem Tage provisionierten Arbeiter, Witwen uud Waiseu ausgedehnt, beziehungsweise deren Versorgungsbezüge vom 1. Juni 1896 an entsprechend erhöht worden. Die Salinenarbeiter erhalten nunmehr schon nach zurückgelegten 35 Dienst-jähren (statt nach 40) die höchste Provision, d. i. ^/^ des dreißigfachen letztbezogencn Schichtcnlohnes; nach zurückgelegten zehn Dienstjahren betrügt die Provision 40 pCt. dieses Betrages und steigt mit jedem weiteren Dienstjahr um 2-4 M. Bei einer Dienstzeit von fünf bis zehn Jahren und im Falle der Erwerbsunfähigkeit infolge eines Betriebsunfalles auch bei einer Dienstzeit unter fünf Jahren wird die Provision mit monatlich 8 fl. 34 kr. bemessen. Die Provisionen der Salinenarbeiter haben aber im Laufe der letzten Jahre eine weitere günstigere Gestaltung dadurch gefunden, dass nunmehr diesen Arbeitern die in interimaler (unständiger) Eigenschaft zugebrachte Dienstzeit, welche früher nicht anrechenbar war und oft eine lauge Reihe von Jahren umfasste, nuumehr bei der Revisionsbemessuug angerechnet und hiebci auch die Militärdieustzeit so weit berücksichtigt wird, als die gesetzliche« Bestimmungen es zulasseu. Vom 1. Jänner 1898 wurde bei den alpinen Salinen mit Rücksicht auf die dort bestehenden Theuerungsverhältnisse die bestandene vierte Lohnelasse der Arbeiter ganz aufgehoben, und beträgt der geringste Schichteulohu (Taglohu) eines ständigen Arbeiters nunmehr 90 kr. In jüngster Zeit wurde auch für diese Arbeiter die im Lohnregulativ vom Jahre 1893 für die Vorrückung aus eiuer niedrigeren in die nächst höhere Lohnstufe derselben Lohnclasse bestimmte Frist von füuf auf drei Jahre herabgesetzt. Das Finanzministerium ist auch anderweitig bestrebt, die Wohlfahrt der Arbeiter in jeder Richtung zu fördern, namentlich durch Herstellung von Arbeiter-Wohnhäusern, für welche in den Staatsvoranschlag jährlich namhafte Beträge eingestellt werden, durch Unterstützung der Arbeiter-Consumvereiue, Herstellung von Badeanstalten, Gewährung von Beiträgen zu Schulhausbauten und Förderung anderer gemeinnütziger Zwecke. Auch den bei den Salinenverwaltungen angestellten sogenannten minderen Dienern (Werkmeistern, Aufschern, Steigern), welche früher Monatslöhnc bezogen und bloß provisionsfähig waren, seit 1. Mai 1893 aber pensionsfähige Staatsdiener mit jährlichen Gehalten von 350 bis 600 fl. und 25 M. Activitä'tszulage sind, wurde in jüngster Zeit eine Verbesserung ihrer materiellen Lage zutheil. Während sie bisher für die ihnen zur Benützung zugewiesenen Wohnungen in den ärarischen Gebäuden Mietziuse zu eutrichteu hatten, werden ihnen in den letzten Tagen diese nuumehr als unentgeltliche Dienstwohnungen zugewiesen. Jene Diener, für welche keine ärarischen Wohnungen vorhanden sind, erhalten Quartiergeldbeiträge im Betrage von jährlichen 60, 48 und 36 fl. (für die erste, beziehungsweise zweite, beziehungsweise dritte Classe). Auch wurde angeordnet, dass für sämmtliche Diener nach und nach ärarischc Wohnungen beschafft, beziehungsweife hiefür Gebäude hergestellt und hiezu in den jährlichen Voranschlägen entsprechende Credite eingestellt werden. Zugleich hat eine Erhöhung der Maximalmengen des Brennmaterials, welches ihnen aus deu Amts-vorräthen um einen ermäßigten Preis verabfolgt wird, sowie ihrer Gcbüren bei Dienst- und Uebersiedlungsreisen stattgefunden. Politische Uelierftcht. Aaibach. 22. September. Das «Fremdenblatt» befchäftigt sich mit der Frage, ob es in dieser Session gelingen werde, das Parlament arbeitsfähig zu machen. Es sei begreiflich, dass in Kreisen von echt deutscher, aber auch echt österreichischer uud constitutioneller Gesinnung die Frage rege gemacht würde, ob es nicht angezeigt wäre, die den Ausgleich mit Ungarn betreffenden Vorlagen vom Banne der Obstruction zu befreien. Der Meinung, dass der Negierung die Fortdauer der Obstruction willkommen wäre uud dass ihr das Auflassen derselben eine rechte Verlegenheit bereiten würde, tritt das Blatt nachdrücklich entgegen. Graf Thun habe es seit dein Anbeginne seiner Wirksamkeit als Cabinetschef nicht an Versuchen zur Wiederbelebung des Hauses fehlen lafsen, die ihn gegen die Imputation schützen sollten, als wäre die Fortdauer der Obstructiou eigentlich sein geheimer Wuusch. Im übrigen kuuute — weun wirklich die Obstructionspartcien oder doch nur ciu Theil derselben von der Voraussetzung ausgeht, dass für deu Grafen Thun die Obstruction iu der Ausgleichsfrage das . bereu Auflafsung der Beweis m dieser ^ ^ uommen werden. Graf Thun l"" M,O^ kreuzung feiuer angeblichen geheimsten ^ ^ nicht übel nehmen. Die Zeit sei "'"It" ^ messen. Es müsse bald Klarheit danH^ ,, sein, ob das Haus, iu der AnsglliN,^,,,, Bewusstsein seiner Mission und !""" ^z^ langend, voll uud gauz zumParlametttaus ^^ kehreu will, der auch die Möglichkeit zu^. ^ ^ der übrigen Schwierigkeiten bietet -7- M'-' diesmal die Hoffnuug auf eine BesscNW ^l> bleibe und die Neichsvertrctung auch ! verzichte, das Reich zu vertreten. «,iali>^ Im Finanzausschusse des ung^^, Abgeordnetenhauses am ^- "'^g <^> rathung des Staatsvoranschlagcs pl?, < chg^ der uugarischeu Hofhaltung» beschwerte!'«)'^,,i^ Komjathy darüber, dass am Sarge M" ^ ^ Kaisern, Zuschriften angebracht ware"' ^i^ Staatlichkeit Ungarns ignorierten, fern" ^z^ Traucrkundgebungen der fremden M^ M^ vorkommen, welche mit der StaatUa)^ ^ uuvereiubar sind, sowie darüber, dc^s . ^M^ urkunde desvomKaiserbegründeten Elisam", M>' Gegenzeichnung der Regieruug erschienen ^,, Präsident Vauffy erwiderte, er habe.w'^,, M. Beschwerden wahrgenommen. Die w ^cii^ blick unter dem Eindrucke des trauw' ^ getroffcuen Verfügungcu liehen eimges ' j „,^ übrig, doch wurde alles gut gemacht. ^,^^ dass eiuzelue Herrscher oder Vertreter l'^dl»" bei ihren Kundgebungen unter dein ^hF'. tiefsten Schmerzes sich uicht ganz corr^ , M^, Ungarns Ansehen uud Würde gebieten, 1 ^ „ ^ blicke der großen Trauer mit ger'W'^i,!^ uicht zu befassen. Hinsichtlich der Stift» M„-, Gründuug des Ordens existieren keine 9 l,^,B, stimmungen. Redner erachtet ciue Mg"'ö ,iM überflüssig. Der Ausschuss nahm.dn' ? M^ Banffys zustimmend zur Kenntnis. ^ ^M, Komjathys betreffs des Standes "',^^B, Verhandlungen beantwortend, erklärte "^M Lukacs, die Regierung stehe auf ^'" h^' dafs die Aufrechterhaltung des freien ^, Dit,'P< Ungarn und Oesterreich am ehesten ^Mle4 ^ sei. Die Regieruug wünsche, dass del - ^ll^, ursprünglich geplant, zustande kvnn" , ^, !^ Vorlagen in Oesterreich nicht erledigt l" ^>^. stehe für die Regierung die Pflicht, ")> ^,, betreffend eine selbständige Verfügung ?^ ii»'^, Die selbstäudige Verfügung sei nicht ^ ^ x,^: Verfüguug des selbständigen Zollg""^d!g^ gicrung wird auch im Falle der " ^ ^ fügung die möglichste AufrcchterhaltNW ^,i,' Verkehres zwischeu Ungarn uud Ocstelw ^ v unter audereu Formen, anstreben. ^ „ M^ Nach einer aus Ron: 3"^^,!'!^ sei die augckündigte Initiative der '" . M^ gicruug zur Vereinbarung intcrnatwN" ^ l,,. behufs Bekämpfuug des Anarchismus ^ c>, K und es finde zwischen den MackM" ^ st« Gedankenaustausch über dieseu Gcgen- ^„tM^/ Gefahr durch eiue engere gcgcnseiu!^^^^^ gegen die Franzosen erwarben, stiftete Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1814 den nach seiner edlen Gemahlin Louise benannten Orden. Die Decoration ist ein kleines schwarz-emailliertes Kreuz, das au schwarzweißem Bande befestigt wird. Die Damen des von Maria Feodorowna im Jahre 1815 begründeten Ordens für barmherzige Witwen erhielten ein goldenes Kreuz mit Marienbild an grünem Bande zu tragen. In das Jahr 1827 fällt die Stiftung des baierischen Theresien-Ordens, der Aristokratinnen auch die Wohlthat eiues Iahresgehalts gewährt. Die Decoratiou wird an blauweiß gestreiftem Bande auf hellblauem Seidenkleide getragen. In der neuesten Zeit wurden in Englaud, wo eine Dame regiert, der «Königin Victoria- und Albert-Orden», der «Orden der Krone von Indien», der «Victoria-Damenorden» und der «Orden vom Rothen Kreuze» geschaffen Selbst die Türkei hat im «Nischani el Schefakat» einen eigenen, für die Damen der Diplomaten bestimmten Orden. Er wurde von Abdul Hamid im Jahre 1878 gegründet. Wenn Seine Majestät der Kaiser uuter dem Eiudrucke des entsetzlichen Geschehnisses von Genf sagte: «Ich will diese besondere Frau in besonderer Weise ehren», so ist durch den Elisabcth'Ordcn uud die Elisabeth-Medaille schon jetzt das Wort zur That geworden. Wie die heilige Elisabeth den Inbegriff aller christlichen Tugeuden bedeutet, so war die jäh DcchimM-afsle von echtem Adel des Herzens und der Gchnnnng ein erhebendes Muster für alle, die sie kannten und darum Uebten! «Neues Pester Journal», Zer Grauln voin Kolöe. Roma» von vrmanos Gandor. (108. Fortsetzung) Thora schüttelte deu Kopf. «Ich will ihr Geld nicht,» erklärte sie, «aber wie dem auch sein mag, es wird jedenfalls in großmüthiger Absicht gegeben, und deshalb dürfen wir es nicht zurückweisen. Es war ja immer dein Wuusch, reich zu sein, um der Armut Leid zu lindern uud überall, wo es noththut, Gutes übeu zu können. Nun hat sich dieser Wunsch erfüllt. Und zu dem Zwecke wollen wir das indische Geld behalten und verwalten!» In aller Stille reisten Thora uud Hermaun Kronen wenige Tage später, von den angeworbenen Leuten begleitet, ab. Niemand legte ihnen Schwierigkeiten in den Weg. Im Volle schien man von Prinzessin Marusyas Flucht uichts zu wisscu. Dagegen war das Gerücht versprengt, dass die Prinzessin wieder schwer erkrankt sei uud uicmaud zu ihr dürfe. Wahrscheinlich wollte mau Prinzessiu Marusua sterben lasseu, um ihr Ver-schwinden zu motiviereu. Hermaun uud Thora waren übereingekommen, sich in der nächsten englischen Niederlassung traueu zu lassen. Dann wollten sie ihren Weg nach Kalkutta furtsetzen. Hermann bestand darauf, vou Alice Greve Rechenschaft über ihre schnöde Handlungsweise zu fordern, aber Thora bat ihn, davon abzusehen. «Ueberlassen wir die Rache demjenigen, der mich allen Ränken zum Trotz dennoch zum Glücke führte,» sagte sie. «Alice wird Strafe genug an ^ in ihrer Brust findeu!» . ..< zzB^ Hermann wollte davon anfängUH ^ "issm. ,nt,,"'ld^ «Die Person hat kein Gewissen "" t>e> ^ mit größter Seelenruhe ihren Iu^B,^ ^ wahrscheinlich für ihre Perfidität cmp^ e<^ nießen,» meinte er. «Man thäte der ^.^ fallen damit, wenn man der Heuchle"'! iH Gesicht risse!» s^e^k «Verzichte auf den Gedanken!' '^ We» ^ «Wir wollen uus an unserem Glücke H ^> Ich will Gott preisen, wenn ich dlei^ ^ hinter mir sehe!» ... er'"'.F' «Dein Wuusch ist mir VcfehU' sjchH,^ junge Arzt, seine Braut aufs inulgste ' sc^ ^ «So möge ihr, was uus betrifft, die" ^ schenkt sein. Mit dem nächsten Dcunp, zurück iu die Heimat!» . XIX. . gic»S /< Im Hause des Seuators uoch seinen gewohnten Gaug, wie sel" ^ija^ !», dem Thora fortgcgangeu war. I" s^ß "3^ mächcru des stillen PatricicrhauseS ^ " ^ Sturm ahuen, der vor weuigcn """ ^ Nameu Vartholdy hinweggefegt hatte. ^ iw F Ja, es war nun doch geschehen, . M^> liche, das vou dem Senator wie der ^ ^ ,,F — der Name Bartholdy war " ^ ^ «^näaloulw geschrieben — die losett 0"''^^ süchtigeu, scauoal.lttsternen Welt hatte" ^ ^3^^ 1743 28. September 1898. - ^"halben.,."dleser Angelegenheit zu ergänzen, > llabin"^ ?"gen sei- Wie verlautet, haben ^ ? ?''chen B,H°"^" ber Entgegennahme der 5 ^'^^ben V^' ')" grundsätzliche Zustimmung ,.'' ?"">'gskr i,V„ gegeben. In den italienischen > ?°" wicheN ^?' """ die Zuversicht, dass der '-' ^Wioi f, ?fgetauchte Gedanke einer gemein- ^ '^'^l feste a?.s. ?"^m gegenüber dem Anarchismus «' ,.. bie Mod." ll"""'"en und dass eine Einigung ^ ^,^ N°" in nähert di')" ^oniaen^'^" gemeldet wird, zweifelt man z V^s z^'^ nicht daran, l ?"ung A, '^ '"fischen und der französischen ^ ^^>^ ^"Umständen zu eil.er raschen, ^ V^askom" ^rstandigung in Angelegenheit ? thatsäch'" " ""de. Genauere Nachrichten über ^don ^ Uchen Zustand in Faschoda werden in d>.n.^rnn w^"^" Tagen erwartet. !^ l^ der R !, ^" ^" berichtet, dass der Zeit-lii K"'"illrn n ^ englischen diplomatischen : ^°" dor ^ ^"'b Cromer, auf seinen Posten, ' /^"nsti,,7Ä".?°"e stattfinden sollen, infolge Z ^ un,ner u,^H'b^itszusta.,des der Lady Cromer V ,, 3lllch . ^wlss sei u 31 > K "n a °ü' 1' U) en z,,.,che„dm Meldung / »?""e «u! >>„ ^?'ch>", das« infolge der >ch!e» ^' ^ffm ,!chZ"l" ^« ^<)0 Insurgenten wicher ^ I. Tllgcsneuigleiteiü El Selena, ""l)r "^ ^er Hofburg-Pfarrkirche das , . 3« ' ab ^ h . '"^ weiland Ihre Majestät die Kaiserin 5» ^.7"Mt de. N "^" ""'den- Den, Requiem wohnten l'l ^lre? Mitglieder V'« ""^ sämmtliche in Wien au-" ^"''p"llz Rudolf, Kaiser Max von ^ s>'ch ?'"t zy^" ^ ^an Ludwig und die anderen jüngst ^ ^ de^.^esenl Gn!^?" kaiserlichen Familie beigeseht ^ bcs lz.,?lgten Hais ^l wurde, klirz bevor die Leiche , ^«thiZ"z°gs Leov"^ ^"^letzt wurde, auch die Leiche ^ ^7 Nihe,, "^^provisorisch beigesetzt. Seit Kaiser ^ ">m'^'n Ausnahm^ Kaiser Ferdinands II. ^ ^tH^de wuch,, ..'^")ause in der Kaftuziucrgruft. ? >tt«5"lt in ^.7" b.s 1885 bei St. Stefan in der H ^>lle in ^ "'''en Urnen, die Herzen in der ? "'bewahrt. Augustiner-Hofkirche iu silbernen ^ ^t^(Äis '------------- ^ ?^d ": Uin ye? ^ ^ Nachlass.) Man meldet aus ^ > 3ü.^'^nrliH, " ^wissen Blättern immer wieder- ^ > I>e ? Hismf..!, '!'.'^ übertriebenen Schätzungen des , AtHbten C^ hluterlasseuen Vermögens und den ^ ^^ er,nH.i °" bestnutcrrichteter Seite zu der ^ c!^!^^!!!^^ das ganze Capital-Aar- ^ ^ h^ eine <>5 "te'l Patriciergeschlechts zu be-^" ^geli '^llnpft j^"gerin dieses Namens hatte den-s gleitet ^'lsen Hause aus deu Scheidungs-^ ^eid^^l'Mmstc V""^ unangenehui, aber noch i l ^ ^'"e. '^ do,, ,' ^llle W^lt wusste, dass Eliza ' beh, ".. Eh ^n. Manne nllr dllrchsetzen wollte, ^ ö" ^ ^, Vian ? 5"em ihrer vielen Eouriuacher ° 8>Id>" iider^^'^l'sierte und belustigte sich iu "^ lcht^.' Und Es-°'e Horgänge im Hause Ferdinand ö ^>e. H,'echtfertigte alles, was über sie ^ Veä" uuH^ dass sie wirklich ewige Mo- ^Mung ihren eng-r ^kl^^t^ leie .^ "V em? "'chr «? ^ ^ie unerquickliche Angelegen- ' ^> ? Line?^"^' als seinen Sohn, der ^lh^s^ a<, ^"' betheiligt war. Noch jetzt, ". ^V^rthH E"^ war und man außerhalb 5' Scheidungsgeschichte schon ? ^ü "'^n? hielt i! .T' wenigstens es nicht mehr ^Ihla^' >rilber zu reden - konute er den l '^t ba'tl. ". ber Proeess der Ehre seines l« ^'"cht überwinden. ^ ^""l'huug folgt.) vermögen des Nachlasses noch nicht 2^ Millionen Mark betrug, und dass es für die Erben mit bedeutenden jährlichen Leistungen und Abgaben belastet ist. Au Pretiosen siud mir mehrere Orden in Brillanten und eine Anzahl unveräußerlicher silberner Schaustücke vorhandeu, deren Geldwert insgesammt erheblich unter 150.000 Mark angenommen wird. — (Russische Bahnen.) Wie man ans Petersburg meldet, hat die fast ausschließlich mit deutschen! Capitale arbeitende Gesellschaft der Wladi-tawkas'Aahn beschlossen, mit Beginn des nächsten Jahres deu Ausgangspunkt der sibirischen Bahn Tscheljabinsk mit dem an der Wolga gelegenen Zarizyn durch eine Eisenbahn zu verbinden. Dieser grandiose, gegen 1500 Kilometer messende Schienenweg werde von Tscheljabinsk über Orenburg und Uralsk nach Zarizyn führen und dazu bestimmt sein, die reichen sibirischen Getreidefrachten nach dem am Schwarzeu Meere gelegeuen Hafen von Nowo-rossijsk und von da ins Auslaut» zu lenken. Aber nicht nur im Trausit sibirischer Frachten liegt die große wirtschaftliche Bedeutung dieser Bahu, sondern auch in der Belebung, welche dadurch die jenseits der Wolga uud des Ural gelegenen Steppeugcbicte erfahreu werden, deren Wohlstand bedeutend gehoben wcrdeu wird. Die neue Bahn werde ganze Gebiete aus hundertjährigen! Schlafe er-weckeu, die ihre eigenen Producte au Salz, Eisen, Edelmetallen, Steinen u. s. w. abzugeben und dafür Fabrikate für die sich durch deu Verkehr steigernden Bedürfnisse ein-zutauscheu habeu. Gegenwärtig lasse die Gesellschaft der Wladikawkas-Bahu die neue Linie an fünf Punkten zugleich abstecken, um mit dem kommenden Jahre den Bau zu begiuuen. — (Ausgrabuugcn in Egypteu.) Victor Loret, der Chef der französische» archäologischcu Commission in Egypteu, bringt jetzt einen ausführlichen Bericht über die von ihm entdeckten Köuigsgräber aus zwei Jahrtausenden vor Christi Geburt. Iu einem künstlich gearbeiteten Fclsabhaug gelangt man nach zwei Vorsäleu iu einen großen Saal, welcher auf Scitcngemäldcu deu König Amcnophis II. vor Gottheiteu darstellt und dessen Decke mit goldenen Sternen auf blumigem Grund ausgeschmückt ist. In einem Sarkophage ohne Deckel fand mau einen mit Blumen bedeckten Sarg uud in diesem lag, eine Blumenguirlaude am Halse, cineu Mimoseu-strauß auf der Brust, die Mumie Amcnophis II. Von diesem Hauptsaal gelaugt mau iu zwei Nebenkammern. In der ersten Kammer befauden sich in Votivsärgen drei Mumien, eiue Frau mit wohlcrhaltenem Gesichte und reichem schwarzen Haar, ein Knabe, etwa fünfzehnjährig, mit geschorenem Haupte uud eiuer schönen schwarzen Locke, daun eiu Mauu, in dessen Munde ein Leinwauo-pfropfcn stak. Bei alleu oreieu war der Schädel durchlöchert und die Brust geöffnet. Eiue weitere Untersuchung wird erst feststellen lassen, ob man es hier mit Meuschcn-opfern beim Todtcncult zu thuu hat oder ob diese Spuren von Leichenräubern herrühren; Loret ueigt sich entschiede» der ersten Ausicht zu. Als Beigaben zum Kömgsgrab fand man Ledcrkürasse, Panzerhemden, Amulcte sowie em-balsamiertc, zur Todtenspeise bestimmte Thiere iu weißen Holzsärge», wie Gäuse, Tauben u. s. w. Am bcmerkeus-wertesten siud die Leichen in einer vermauerten Kammer, es wareu Mumien vou ueun Pharaonen, mit Armbinden, auf welchen dereu Nameu deutlich verzeichnet siud. Loret hatte bereits mit der Verpackung uud Ueberführung der Funde nach Kairo begonnen, um sie dort mit Nöntgcn-strahlcu durchleuchten zu lassen, als eine Anorduuug seitens der französischen Regierung eiutraf, alles au Ort und Stelle zu lassen nud nach Erforschung wieder eiu-zumauern. — (Gelbes Fieber.) Aus New York wird gemeldet: Das Gesundheitsamt in Louisiana theilt amtlich mit, dass bis jetzt in Neworleans selbst vier Fälle von gelbem Fieber uud auf der gegcuüberlicgendeu Seite des Flusses füuf solche Fälle vorgekommen seien. Oberhalb Ncworleans im Staate Mississippi sind 109 Fälle vorgekommen, vou denen 7 tödlich verliefen. Die Sterblichkeitsziffer ist um 7 Procent bedeutender als im Jahre 1897. Alabama hält stricte Quarautäne gegen Neworleans uud die übrigen iusiciertcu Orte. Local- und Provinzial-Nachrichten. Trauerkundgebungcu. Aus Aulass dcs Hmscheidcns weiland Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth erschienen im Landcspräsidlum. unl dcu Gefühlen der schn.erzlichstcn Trauer und ws tiefsten Beileides Ausdruck zu geben: der Stadtschnlrath in (..m'jxii-e und eine Deputation der philharmonischen Traucrkundgcbungen langten ein seitens des Lehrkörpers der Volksschule in Haselbach, der Gemeinde Kerschdorf, Bezirk Tscheruembl, des Postamtes uud dcs Nezirks-Gendarmenecommandos Stein. Die Beamtengehalts-Uegulierung. Nach dem bisher geltenden Gesetze vom 15. April 1873 betrugen die Gehalte der activen Staatsbeamten: Rangsclasse Gehalt Ranasclasse Gehalt 1. 12.000 st. s 1.800 fl. 2. 10.000 . 8. 1.600 » 3. 8.000 . l 1.400 . 4. 7.000 . . 1.300 . s 6.000 . 9. 1.200 . 5. 5.500 » l 1.100 . l 4.500 » 1.000 . 3.600 » 10. 950 . 6. 3.200 » 900 . 2.800 » l 800 » < 2.400 ' 11. 700 »> 7. 2.200 » l 600 '. l 2.000 » Mit dem am 19. d. M. sanctionierten Gesetz über die Gehaltsrcgulieruug bleiben die Gehalte iu den ersten vier Nangsclassen unverändert. Für die 5. Rangsclasse wurden zwei Gehaltsstufen festgesetzt: 6000 uud 5000 sl. Die weiteren Gehalte betragen: Nangsclasse Gehalt Naugsclassc Gehalt l 4000 fl. 1600 st. 6. 3600 . 9. 15)00 . l 3200 . 1400 . 3000 » l 1!l00 » 7. 2700 . 10. 1200 » 2400 » l 1100 » < 2200 » 1000 . 8. 2000 » 11. 900 » l 1800 » 800 . Weiters ist bestimmt, dass die Vorrückung in das höhere Gehalt der 11., 10. und 9. Nangsclasse nach je vier, in den übrigen Rangsclassen nach je fünf in der betreffenden Nangsclassc vollstreckten Dicustjahren zn erfolgen habe. Den Staatsbeamten der drei untersten Rangsclassen werden ferner nach 16 in ein und derselben Rangsclasse vollstreckten Dienstjahren Dienstalters-Personal-zulagen von jährlich 100 st, und nach 20 in ein uud derselben Rangsclassc vollstreckten Dienstjahrcn solche Zulagen von weiteren 100 fl. jährlich gewährt. Die bisher den vier untersten Naugsclassen gewährten Subsisteuz-zulagen entfallen vom 1. October an. Die auf Grund besonderer Vorschriften für einzelne Kategorien der sieben untersten Rangsclassen bestehenden Dienstzulagen, ferner solche Emolumente uud Deputate, dereu Bezug mit einzelnen Dienstesstellen verbunden ist, werden durch die Regulierung nicht berührt. Das neue Gesetz ändert auch die Functionszulagen für die 3. und 4. Rangsclassc ab. Unverändert bleibt die Functionszulage des Minister-Präsioeuten (1. Nangsclasse) mit 14.000 fl. und der Minister sowie der Präsidenten dcs Obersten Gerichtshofes, des Obersten Nechnnngshofes uud des Verwaltuugsgerichtshofes (2. Raugsclasse) mit je 10.000 st. Die Functionszulagcn der 3. und 4. Nangsclasse sind jedoch bei einzelnen Stellen erheblich erhöht. Es werden von mm an solche Zulagen in der 3. Rangsclasse beziehen : der Statthalter vou Böhmen 13.000 st. (bisher 10.000 st.), der Statthalter von Galizien 12.000 st. (bisher 9000 fl.), der Stalthalter im Küstenlande 10.000 st. (bisher 8000 fl.), die Statthalter in Steiermark, Mähren, Tirol und Dalmatien je 8000 fl. (bisher 6000 fl.), die Statthalter in Nieder- und Obcrösterreich je 7000 st. (bisher 5000 fl.), die zweiten Präsidenten des Obersten Gerichtshofes und dcs Verwaltungsgerichtshofes sowie die Oberlandesgerichts-Präsidenten in Wien, Prag und Lemberg je 4000 fl. (bisher 3000 fl.), der Oberlandesgerichts-Prä'sident m Zara 2000 fl. (bisher 1000 fl.), die übrige« Oberlandcsgerichts-Präsidenten je 3000 fl. (bisher 2000 fl.). In der 4. Rangsclassc erhöht sich nur ein Theil der Functiouszulagen, und zwar erhalten die Landespräsidenten 5000 fl. (bisher 4000 fl.), die Statthalterei-Vicepräsidentcn in Wien, Prag und Lembcrg, die in denselben Orten, der Generaldirector der Tabakrcgic und der General-Inspector der Eisenbahnen je 2000 fl. (bisher 1000 st.). ^ ^ Vom 1. October an beträgt das systcmmastlge Gehalt der wirklichen Lehrer an den staatliche» Mittelschule 1400 fl. mit dem Ansprüche auf zwei QmmMnnal-zulaaen von je 200 fl. und drei Quinquennalzulagcn von je 300 fl. Die Dircctorcu erhalten überdies eine Functionszulage von 500 st., welche auch in die Pension einzurechnen ist. Die Hanfttlchrcr an dcu staatlichen Lchrer-Vildungsmlstalten haben die glelchen Bezüge. Das Gehalt der Lehrer an den Uebnngsschnlcn beträgt nunmehr 1100 fl. und zwei Qninqucnnalzulaacn zu je 100 fl. sowie drei Quinquenualznlagen z» je 150 fl. Die Unterlchrcr an den Uebungsschulen erhalten 700 fl. jährlich. Die Lehrer an den gewerblichen Unterrichts-austalten rangieren m die IU., 9. und 8., die Dircctoreu der Staatö - Gewerbeschule» in die 7., in besonders bc-rücksichtigungswertcn Fällen in die 6. Rangsclasse. Die Stammgehalte betragen 1100, 1400 und 1800 fl., für die Dircctoren 2300, beziehungsweise 2800 fl. Ueber-dies kommen Functions- und Quinquennalzulagen dazu. Die ordentlichen Professoren an allen Hochschulen stehen, in der 6. Naugsclasse und beziehen uebst der system-mäßigen Activitätszulage ein Gehalt von 3200 st. und vier Qmnquennnlzulclgen zu je 400 sl., die anßerordent- Laibacher Zeitung Nr. 216.____________________________________1744_____________________________________________23. Septembel^> ^ lichen Professoren sind in der 7. Nangsclassc mit 1800 fl., Activitätszulage und zwei Qninquennalznlagen zu je 200 fl. Hingegen entfällt der Anspruch auf das Collegiengeld. Es steht den Professoren jedoch frei, innerhalb sechs Monaten sich zu entscheiden, ob sie auch ferner im Bezüge des Collegiengeldes bleiben oder die regulierten Gehalte annehmen wollen. * (Trauerfeier.) Die philharmonifche Gesellschaft veranstaltet, um den Gefühlen der schmerzlichen Trauer ob des Hinschcidcns weiland Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin Elisabeth in würdiger Weise Ausdruck zu verleihen, Samstag um 8 Uhr abends im großen Saale der Tonhalle eine Trauerfeier. Dieselbe wird durch einen vom Militärkapellmeister Herrn Gottfried Frisek componierten Trauermarsch sür großes Orchester eingeleitet, demselben folgt eine vom Gesellschaftsdirector Regierungsrath Dr. F. Keesbacher gesprochene Gedenkrede, und den Beschluss macht der große Trauerchor aus dem Oratorium «Die heilige Elisabeth» von F. Liszt für gemischten Chor. Zu der Trauerfcier sind alle Mitglieder und die befreundeten Vereine geladen. — (Allerhöchste Auszeichnung.) Seine k. und k. Apostolische Majestät geruhten allcrgnädigst dem Oberstlieutenant Adolf Smole, Commandanten des Landes-Gendarmerie-Commandos Nr. 12 in Laibach, das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens allergnädigst zn verleihen > — (Po st dien st.) Am 20. d. M. trat in Karlo-witz, politischer Bezirk Gottschee, eine neue Postablage in Wirksamkeit, welche mit dem Postamte in Großlaschitz durch die zwischen Grohlaschitz lind Neudorf b. R. ver-kehreude Postbotenfahrt verbunden ist. —o. — (Die Saveüberfnhr bei Catez, Bezirk Gurkfeld), wurde wegen Risses des Laufseiles bis zur Reparatur eingestellt. —0. — (Von der Staats bahn.) Wie uns mitgetheilt wird, beabsichtigt die Direction der Staatsbahn in der Station Grohlupp erforderlich gewordene oberirdische Keller herstellen zu lassen und hat das bezügliche Project zur behördlichen Genehmigung bereits überreicht. —0. — (Laibacher Gemeinderath.) Die für gestern abends anberaumt gewesene Sitzung des Laibacher Gemciuderathes konnte wegen Beschlussunfähigkeit nicht abgehalten werden, da sich zu derselben bloß 14 Gemeinde-räthe eingesunden hatten. Die nächste Sitzung findet Anfangs October statt. — (DaS Staats-Unter gymnasium in Gottschee) zählt in der I. Classe 47, in der II. Classe . 28, in der 111. Classe 1l) und in der IV. Classe 12, daher zusammen 10tl Schüler. —0. — (Sanitäts - W 0 chenbericht.) In der Zeit vom 11. bis 17. September kamen in Laibach 21 Kinder zur Welt, dagegen starben 18 Personen, und zwar an Ruhr 1, Diphtheritis 3, Tuberculose 4 und an sonstigen Krankheiten 10 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 6 Ortsfremde und 8 Perfoncn aus Anstalten. Infectionskrankheiten wurden gemeldet: Ruhr 3, Keuchhusten 1 und Diphtheritis 2 Fälle. — (Vermächtnisse.) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge hat die kürzlich in Krainburg verstorbene Hausbesitzerin Iosefine Schiffrer unter anderen auch die Stadtpfarrkirche, den Spitalsfond und die Studentenküche mit Legaten bedacht, und zwar erhält erstere den Betrag von 2000 fl. und letztere zwei je 500 fl. —0. — (Deutsche Bühne.) In» ersten Monate der Spielzeit wird die Direction das Operetten-Ensemble in älteren Werken debütieren lassen, nnd sind hiezn «Don Cesar», «Donna Inanitta», «Farinclli» und «Boccaccio» in Aussicht genommen. Im October gelangen folgende Neuheiten znr Aufführung: «Im Fegefeuer», «Mutter Erde», «Die Schmetterlingsschlacht», «'s Katherl», «In Behandlung» und die Operette von N. Heuberger «Der Opernball». Als Classikervorstellungen sind «Der Sommer-nachtstraum» und «Das Käthchen von Heilbronn» pro« jectiert. Die Wallenstein - Trilogie wird im November zur Schillerfeier aufgeführt. — Eine Loge im zweiten Range für alle Vorstellungen ist durch die Direction noch zu vermieten. " (Brand.) Am 14. d. M. gegen halb 3 Uhr nachmittags spielte der ungefähr vierjährige Sohn Alois der Vesitzerin Katharina Iermau aus Brunndorf, politischer Bezirk Gurtfcld, während er unbeaufsichtigt gelassen wurde, in der Scheune des Josef Icrman mit Zündhölzchen und steckte die darin befindlichen Vorräthe an Futter und Getreide in Brand. Die Scheune, welche aus Holz gebaut und mit Stroh gedeckt war, brannte vollständig nieder. Die vo>l Nassenjuß sofort hcrbeigccilte Feuerwehr sowie die Insassen von Äruundorf konnten das Feuer nur an der weiteren Verbreitnng hindern, ohne das Object retten zu töuncn. Josef Icrman erleidet einen Schaden von ungefähr 500 st. und ist nur mit 200 st. versichert. —r. * (Ans dem Polizeirapporte.) Vom 20. aus den 21. d. M. wurden zwanzig Verhaftungen vor-genommen, und zwar ncnn wegen Beschädigung von ttcchamcnbnmncu durch Vcwcrsen derselben mit Steinen und Holzftrügeln, drei wegen Bettelns, vier wegen Vacierens, drei wegen Excessen und eine wegen Reversion und verübten Diebstahls. —r. — (Depeschen-Verkehr.) Im Monate Juli wurden bei den Staatstelegraphenstationen in Krain aufgegeben 7643 interne und 344 internationale Depeschen. Angekommen sind 310 internationale Depeschen. Bei den Eisenbahnstationen dieses Kronlandes wurde» aufgegeben 630 Depeschen. An Tarifgebüren wurden bei den Staatstclegraphenstationen dieses Kronlandes 3569 fl. eingenommen. Neueste Nachrichten. Ihre Majestät Kaiserin Elisabeth f Wien, 22. September. Dem heutigen dritten Seelenamte, das um 1 l Uhr vormittags in der Hofburg-Pfarrkirche in der gleichen Weise wie die beiden vorherigen abgehalten wurde, wohnte wieder Seine Majestät der Kaiser mit den hier weilenden Mitgliedern des Allerhöchsten Kaiserhauses bei. Außerdem waren die Würdenträger des Hofes, des Reiches und des Landes, die Generalität und das Officierscorps erschienen. Das Seelenamt celebrierte Seine Eminenz Cardinal Fürst - Erzbischof Dr. Graf Schönb 0 rn. Im Schweizerhofe waren ein Spalier von zwanzig Infanteristen des k. und k. Infanterieregiments Nr. 64 und acht Husaren vom k. und k. Husarenregiment Nr. 15 aufgezogen. Auf die namens des gesammteu verfassungstreuen Großgrundbesitzes Oesterreichs anlässlich des Ablebens Ihrer Majestät der Kaiserin zum Ausdrucke gebrachte Trauerkundgebung kam demselben zu Handen Sr. Excellenz des Herrn Grafen Oswald Thun-Salm von Sr. Excellenz dem Herren Ministerpräsidenten Grafen Thun nachstehendes Daukschreibeu zu: «Seine k. und k. Apostolifche Majestät haben mich allergnädigst zu beauftragen geruht, Eurer Excellenz für die im eigenen Namen sowie im Namen der Obmänner des verfassungstreuen Großgrundbesitzes in Oesterreich aus Anlass des Ablebens Ihrer Majestät d e r K a i f e r i n undKönigin ausgedrückte trauernde Theilnahme Allerhöchstdesscn Dauk bekanntzugeben. Ich beehre mich, Eure Excellenz hievon in Befolgung des erhaltenen Allerhöchsten Auftrages in Kenntnis zu fetzen.» Wien, 22. September. In einer feierlichen Sitzung des Vorstandes des Vereines gegen Verarmung uud Bettelei wurde nach einer Trauerkund-gebung für Ihre Majestät die Kaiferiu beschlossen, anlässlich des erschütternden Ereignisses allen bis einschließlich zum Jahre 189U mit Darlehen bethcilten Bittstellern die restliche Schuld, zusammen ungefähr 20.000 fl., nachzusehen, ferner den heuer bctheilteu Witwen außerordentliche Unterstützungen zu widmen. Etisabeth-Vrden. ',,, abends vom Sante^-Gefängnis in das MlMU ^« Cherchemidi gebracht.__________ »^ Attentat. ^ (Original Telegramm.) Paris, 22. September. Der «F^ ^ aus Litte: Der Hauptmann Delabie ww^^s mittags auf der Straße von einem 9"^' jungen Menschen durch fünf RevolverschW ', Der Attentäter wurde verhaftet. Er N)G' seinen Namen anzugeben, und erklärte, er lc» ' nicht, aber er hasse die Armee. Mau aMm, es mit einein Anarchisten zu thun habe. , Lille, 22. September. DerUrheber ^ ^ tates gegen den Hauptmann Delabie 'st ^ ,„/ Tischlergehilfe Vallin, ein exaltiertes, übelM"' ^ Individuum. _________ ^ Spanien. ^ KOriginlll-Teleglamme.i M^ Sa III an der, 22. September, kln 9F , Schiffes «City of Rome» befanden sich ^ z;/ 1352 Matrosen und 200 Kraule. ^l>§ »t Cerveras erfolgte ohne Zwischenfall. 3" "H^ tierte die Menge den mittelst Eifenbahn V General Toral. Toral musste sich "e^' Thätlichkeiten gegen seine Person zu "'tg") M Madrid, 22. September. Die Ki-M^M unterzeichnete ein Decret, durch welches d>e ^ ^ ^ welche im letzten Kriege in der EigcnsaM ^ willige mitgekämpft hatten, begnadigt lM'w^ ^ weitere Decrete werden der Commandant ^ ^ auf den Philippinen, Montojo, und der >" ^ Arfenals in Cavite, Sostoja, von ihren ^ enthoben. .. W>>'j . London, 22. September. «DaNY ,^,, ' fährt, das Haus Rothschild decke der !p^„,i,, gierung, sobald der Friedensvcrtrag ""!^,mii ^ ! wird, cinc Anleihe von 4 bis 5 M') M>»'"' s Sterling gegen Sicherstelln»«, durch du' >" ^ Ulmaden. Die Lage auf Kreta. , l, (Origlnal'Ielegraimn,) 5)^' London, 22. September. «Reuters Z ^ fährt von besonderer Seite aus Pans, ^ Deutschland nnd Oesterrcich-Ungarn h"^"'^,,,^ sich dem voll den anderen vier Mächten "^^"^, ^^ samcn Plane zur gcliicillsamcn NW'lung ,^l ^ Frage anzuschließen, anderseits jedoch s ^'Ä Sultan in seinem Widerstände nicht zu ^H Die Natur des von den vier Machte" F!^ Planes sei noch nicht bekannt, doch gelte ^ ^! dass der erstc Schritt die Entferliuiig o' ^, Trnppen und Beamten von der Insel je» Wien, 22. September. (Orig.-D'l) '^H ordentlicher Plcnarsitznng des allgcuu'!'^.^^'/ Vereines der österreichisch-ungarischen M" . ^> ^ der Vorsitzende in patriotischen Wm'ten ' ^ ^ über dic Sanction dcs Beamtcngchalts- „^ Der Vcrwaltnngsrath beschloss, die A's" t^ Dankgefühl namens der gesanunten ^ >^ durch eine Deputation dcs Verwaltungen^ 51^ des Ministerpräsidenten an dic Stufen ^, zu leiten nud dem GesamintlninisterlM ^.„,^ für die Erwirknng der Sanction ausM^, <^/ Wien, 22. September. (Orig.-Tel.) ^c ^ Abendpost» schreibt: Die von eincin s,hFi> über die Besetzung der Stelle des O""" .^ Präsidenten in Prag in Umlanf gel^"''.. .^ einige Wiener Blätter übertragenen G"' K^ ^ wie uns von berufener Seite mitgetheilt ^ , Grundlage. . ^) V Spalato, 22. September. (Ong.-^« n^ , Handelsminister Dr. Vaernr either , , abgereist. 5el.) )?. 5 Tarcut, 22. September. (Orlg.^^,l!'^< hier der Stapellauf des gefunden, welchem der Prinz nud ^e ^„d ^ Ncapcl, zahlreiche hohc Persönlichkeit^ ^,1 ? große Menfchcnmcnge beiwohnten, lvel"/ ^F und die Prinzessin lebhaft acclamicrte- A.,»','ü, Paris, 22. September. (Orig.-Tel.) ^,„i^' dcs Dcbats. zufolge wird das "o^lg^tM/ Ernennuug dcs bisherigen französisch^ O^,^ Constantinopcl, Panl' Cambon, zu>" ^ „^ London vcröffcntlichcn. Es bcstäw ^3»>. ? französische Botschafter in WieiiManiw^illl'f' zum Nachfolger Cambons in ^lljl" crschcn ist. ' ^ " ^5^3eUuttQOTr. 216. 1745 23 ©ebiember 1898. 5 Angekommene Fremde. ^ 20 C Hotel Elefant. ^'^sab^^^ber. Ritter von Lenlh, Gutsbesitzer ^ Baron Nochow, s,Frau. b-°"t!ss'ick' ^?"'''^Ing., Matteria. - Ritter von >."" ! wA l ^°ngl, Spura, Kflte., Wien. - Can< ''" ^ A«! - «^""". Triest. - Sonnenberg, Kfm.. ,^"^ger i.'."'",- Ngram. — Leitner, Kfin., Warasdin. >'Ritzer V-!4."u,z. ^ Vlau, Kfm,, Gr.-Kanizsa. - ?"'' ^ u l ^v!^' ^ Iusel. Priester, Niederdorf. ^, ^chter ^?"^sf>ciers Stellvertreter, Seifenberg. — ?^^lll!,'te, c ^' ^ panier, Privat, Oberlrain. - /^°>!i!wclt "^"''München. - Ogoreutz, Kaufmanns. l ^ ^af ^«^, ^^' Pnester. Trnovo. — Premrov, ^ l ^obiland, s. Gemahlin, Haasberg. .^2i I b"el Stadt Wie«. ?^5icrs S^ber. Lourenzuti, Advocat; Szydlovsky' .s.' Kfni, ' ^!'tel, f. „, Lieutenant; Wilfan. Private; >,sister- w "' ^ Veer. Photograph; Metval, l^lsbruck "^ ^"" Klagenfurt - Lindncr, ?"g, ^'^1, M"lefch. Kfm., Cilli. - Neumünz, w^' Cchinlel ?^ ' ^'""''' l. Schwester, Prag. - Q ^raz, _1.'^'.Ingenleur; Schäfer, l. u. l. Oberst. ' ^tcnstvitw, ^'^' 3ieise»dcr. Warnsdorf. - v, Gari- ' ^Fi "" Edler > ^'"' " Schiffer. Private, Neun,ar!tl. k, l, Vezirtshauptmann, ^'W ^t' OreN AslW' Großmann. Vüfbaum. Ällt. ^^ °^' Epical Z^.'"""", Foderl, Burthard. Recher. ^^^^^Pollal, Gradl, Broßmann, Kflte., Wien. l,„ ^ Verstorbene. !/^°n. Tii/s/"^^' ^lbina Kerchin. Revidentens. ^ln 2i' ^uesterstraße 30, cawrrku« inte^tinuli«. )/"'^I ^""ber. Leopoldina Marjeta Mohar, ^ 32. E^7"ll"ftplah 17, Marasmus. lt^'s'r°be 1>/ "I^ ^ ^ l^"nz Ccrtali^. Taglijhncrsfohn, - h ^°h", 1 N H""- Darmlatarrh. - Nugust Plevnil, ^l ^"'. Udmat 13, Darmlatarrh, .^,20. Q ^" Siechenhaufe. . ^>nc>w^, Member. Maria Käme, Näherin, 84 I,. Volkswirtschaftliches. Laibach, 21. September. Auf dem heutigen Martte sind erschienen: 3 Wagen mit Heu und Stroh, 21 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. Markt-Preis Marlt Preiö von bis vo» bis^ ,l.,kr, sl.iw ss"lr7 Mlr7 Weizenpr. 100 kß 9 30 9 40 Vutter pr. Kilo. . — 80 —,90 Korn » 7 20 7 30 Eier pr. Stück . . — 3 — 35 Gerste » 6 30 6 50 Milch pr. Liter . . — 8 ->io Hafer » — — li 50 Rindfleifch pr. Kilo — <54 — !«4 Halbfrucht > —-------z- Kalbfleisch » — 55-,65 Heiden » 9 5010 50 Schweinefleisch » —56-66 Hirse » 6 50 8— Schöpsenfleisch » —36 — — Kukuruz » 6 40 6 50 Hähndel pr. Stück — 40 — 6b Erdäpfel » 2 50 2 80 Tauben . !15—^22 Linsen 1 Liter —10 - 12 Heu pr. M.'Ctr. . 90 1^10 Erbsen . — 16 - 36 Stroh » . . —80 1 — Fisolen » —' 7 -> 8 Holz, hartes pr. > Nindsschmalz Kilo —70 1— Klafter 6 40 7 — Echweinejchmalz » 64-72 —weiches,» 4 50480 Speck, frisch , 68 ,72 Wein,roth.,pr.Hltl. 24----------- — geräuchert » —,70 ^74 —weißer, » 30----------- Lottoziehung vom 21. September. Brunn: 20 35 18 14 5. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. ß ^ W jz «" ".'»'.. M __^__»-I « _______________«-^ „y ^ ls.B7^35^3"M 0 SW. miiM heiter " 9 . Ab. 73b 9 1b ^b___S. fchwach heiter_________ 23. l 7 U. Mg. j 735 01110, NO. mähig , heiter >00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 15-6°, um 17° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Ianuschowsln Ritter von Wissehrab. Eine Viertel, event. Halbe Lone im ersten Bange oder Parterre für die deutsohen Vorstellungen wird für die kommende Saison gesucht. Anträge an die Administration dieser Zeitung erbeten. (3453) 3—3 Theebutter garantiert eoht, ohne jeden Zusatz von Margarln, aus der (3658) 2-2 Loitscher Milch- und Käserei-Genossenschaft. Von ¦¦.»«**» an 3EIa-u.pt - ÜSTiederlagfe "toei <ä.er ITItxxxb, Kham & Murnik. WIedervorkäufer ermiissig-te Preise. ^finematograph M± G-lashalle des Casino ^^ ^ (Eingang durch den Garten). Meute und täglich um 5, 6, 7, 8 und 9 Uhr abends. Samstag; und Souiitag- aucli um 10, 11 und 12 Uhr vormittags und um 4 Uhr nachmittags aisserorilßiiiliß YorsMlflißi Bildergrösse 30 Quadratmeter. (3673)2 Eintritt 20 kr. Kinder und Militär bis zum Feldwebel 10 kr. Alle Sitzplätze sind frei. ,«, —^—------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------, l 4 ^ . sowie 80lMas2o, ^si88S und farlilgs »snnedol'g-Zoill« vo« 45 ks. bis l! IX^ ?^ ^^ » V _>_ ^!. 14' 65 per Meter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste :c. (ca. 240 verschiedene ^>l I » ! !^1^ ^> >!^^H^>^ » !^ M" ^ Qualitäten und 2000 verschiedene Farben, Dessins lc.) (202) 10-7 ! -^'I^'fll» ^. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. §?> ^^^^eleri^Seiden-Brocate — ab meinen eigenen Fabriken l^llonnedorFsVoiHon-rHbriksn^uriolK stii.t. LMMailt). » 2ie pMarmoni5clle 6e5ell5cllaft v^kw a«^ W > 5am5tag i!en 2^. 5eptember aben25 l Nr > i» im gro55en 5aale iler lonnalle eine M ! lrauerkunigedunz I > lll ^elcller zelbe ikre unll ilie Mglieiler 53mmNicl,er be/reunileten Vereine llö/licl,5t >> D "' kz vill! er5uckl. in zunlller Xleiinng lu er5cl,einen. >> » °,, direction 3er M. 6e5ell5cnch in Qibacn. >> Laibacher Zeitung Nr. 216. ______________________________ 1746 23. Sept^b^ Course an der Wiener Börse vom 22. September 1898. ^demM^s-^ ^ .. .... «elb Ware Staals-Anlehen. »»/„ Einheitliche Rente in Noten verz. MaiMouemuer , . . 100 3 b 101 05 <» Stuten uerz. Februar N»l!»st 100 80 101-- „Silber verz. Jänner Inli 100 no 100-8N „ „ „ «pril^Octuber 100 60 100 80 «854er 4°/o Slaatslose 2l<0 fl. lü4 50 il!5 !>o 18«0er b°/, „ ssllNje 500 st. 140 !>5 14l Ü5 18L0er 5°/„ „ Fünftel 100 fi, 15» 75 159 75 1864er Staatslose . . 100 st. 185 — 198- dto. ,. . . 50 fl. 134'— 195 — V/„ Dom.'Pfanbbr. ^ 12<1 ft. 15U50 illi 50 0°/o Otsterr, Voldrentt, stti!tif«l 131'— 121 20 i°/» bto. Rente in Kronenwähr., steuerfrei fnr 20» Kronen No«. 10105 101-2i> dto, dto, tA'r Ultimo . . 101 05 1012z »>/,°/« «sterr, Investitions-Rente für »0« Kronen Nom, . . 92 — 92-2» Etlla/<°/, »27 45 12h 4« Nudolfsbahn 4°/„ in Kronento. steuerf. (dlv. St.), für 200 Kr. Nom.........99 35 1W'3i Voiarlbcrabahn 4°/, l. Kronenw» steuerf,, 400 u. 2000 Kr. l. 200 Kr, Nom..... 99 kX> !00'k( gu StaatSschuldverschrelbnn» gen abneftemP.Elsenb.'Nltie«. Vlisaliethbüh» 20« fl, CM, 5'/.°/, von 2000 st, ö, W. pr. Stück . 24775 246?: dto. Llnz-Vubwei« 200 fi. 0. W. 5'///„........ 23150 232- dto. E°lzb..Tmment Elsenb.»Prll>r.» Obligationen. 4«/„ al> 10«/, «, St. ... "5-50 1i«'l0 «lifllbclüvah,,, 400 «. WOO M. ^^ ^ ^^ ^. »/m"z I°s^',/) St,) S,, s. 100 fl. N. 99 40 1<10 .10 Nng, Golbrente 4«/, per Cass» li9'65 119.85 dt°. dto, per Ultimo , . . . N9 >',5 11985 dto, Rente l» Kron^iüuähr., 4"/^ stexersrei für üU0Nlo>'c»Nom. 9810 YZ «^, 4"/« dto, dto, per Ultimo . . 98-10 »8-3-,, >t«,Et,E, Al,V°lbl»^fl,,4V,°/. ll«^0 i2N-ü„ bto, dto, Silber 10a sl,. 4'/,"/, I00>- 100! 5 dto, Staats-Obl'g, (Ui^, Ostb.) V, I. 1876, b°/°..... Il9-?0 120-80 dto,4>/l°/oSchll!llregal'Ab!,°Ob>. 100 — INI- dto, Präm,-A»l. ^ 100 sl, », 33. 1UI-25 162 L^ bt», dtll, K üN sl, 2. U. >1«:-2ö 1L2 25 lhtitz-Rt«,.L«st 4°/. »00 fl, , 140— 141- GrundtnU. - ybligatisne« (f»l 100 ll. <3M.). «»^ llngllrischt (t«> fl. 0, W.) . 9Ü-1N 97- <^ koarischt und slavonisch« . »?L5 98-25 A«l«« öffenll. Anlehen. «wnaU'«ea.'L«se «"/,. . . » i»l — I3l 75 dt». .«nlelhe 187» . . 109-50 IIU'5,! ««l«b>» d«r Stadt Görz . . 112 — —'— «nl««n b. Otad!>,emn»be Wien lU545> 1UL l>» Unle«n d, Stadtgrmcindc Wie, (Vilber oder Gold) . , . . ^g .. ^55^ Pr«mi«N'«Inl. d. Vladtgm. Me« ^4 ^n 175 51, H>llel«u», ,»ig. Nlint uerl. <"/<, . . 100 2« 101 20 dto, bto, 5Ujähr. „ 4°/, . . 100 20 »ui'2U 3parcasse,1.öst.,801.5'/,°/«vl. ,0550 __,_ Prioritätü.yllligaUontN (für 100 l>,). serbinand«'Noldbllhn «m. 1»«« 100 10 10,- Oestn-r. Nurdwestbnhn . . . 110-40 111-4^ Ltllatsbahn^/^Frcz.uuop^t. —--!z!2!<-50 tzüdbllhl, 3"/n il Frcs, 500 p, St. 178 5I> 179 5,0 dto. 5"/,, t^ 200 fl. P. 100 fl. 12735 !28 »5 Nng.-gallz, Nahn..... 10770 108-70 ^»/, Unterlrainer Vahnen , . 98 50 100-- Hank'Acti»» (per Stück). «lnalo-llest. Vanl200fl,«0V,<. Ib5 bl>,l5s>- Nantvereln, Wiener, 100 ft. . 2S4 bN^S^ «0 Vodci.-Unst.,Oest.,200fl.S,4N»/, 438 — 44« - CrdtMnst. f. Hand '.i,G, least. —-- —-- bto. dto. per Ultimo Seftbr. 354 — 3^4 20 Credilbant, Alla,inn., 200 ». . 387 — 338- Deposttenbanl, Alla., 2> — 751- Eiro-uCaslenv., Wiener, 200 fl. 257- 258 — Hyp°thelb..Oest..200fl.25°/,«. 82- 83- Ländeilmnl, Oest., 200 fl. . . 22,50 224 — Ocstcrr.-unzllr. Vanl, «X» fi. » 904 — SCS — Unlonbanl 20« fl. ... » 2P3 7° 294 - ««l^«««»l. «««.. «0 ». . 17150 172 75 «eld Ware Actitn von Transport» Unternehmungen (per Stück). Aussig-Tepl, Visenb. »00 fl. , l«20 1N?0 «Mm. Nordbahn lütt fl. , . 2n« — ?5? ü< BnWiehrader Eis. 5»a sl. CVl !720 1725 dto. bto. (lit. l!) 200 sl. >«2N-— «22'-Pouau «Dampfschissahrts ° G«s, Oesterr., 500 fl, CM, . , 454 - <55 - Di!pV°denbacherE.A,200ll,H 7i— 74-- Fll-dinandsNurdb, I0»0sl.CM 2^95- !»405- Ürmb,'Czernow,°Iafst,-E!senb.' j Gesellschaft 200 sl, S. . , !ü»4 — 295'- iiloyb, Oest,, Trieft, 5UN fl,LM 429 — 43»- vesterr. Noidwesth. 200 fl, D, 2<8-- 244'- btu. bto. slit. ») 200 fl. 3, 2L0 - ils! - Prag-Duxer Visenb, 150 fl. K.. «5»' - l!ü 2,,iatsei,'elibahn 200 fl. S. . 249 3>9 5« Lndbllhi! 200 fl. S..... 74'2'> 75 2 Liibnordd, Vevb, V 200 fl, TM, 20>)-ü0 2N»i» IramwayGes,,Wr,i70sl,ö,W , — — -^ dto, Em. 1887. Ll!» fl. , 505 59 508 - Tramway G>>s., Nenc Wr,, Priu > ritlts-Äctie» 10« fl, . . ,!li8^n N3- Ung,.«al!z. Lise«b.200fl. Silbe, jz»»»-—!214 — Ung-Westb,(Ralll>'Giaz)200fI,3 2,0 ?5 2ll 75 «Nen« 2«calbahnen»«ct. cs, —- — — Industrle.Actien (per Stück). Ganges., Nlla, öst„ 100 fl. . . i»8 — 111-«gydier Eisen- und Stahl°Inb. in Wien 100 fl..... 82 — »4 — Visenbahnw-Leihg,, Erste, 80 fl. ,36 50 !3?'50 „Vlbemi'chl", Pnplerf. u. V,G s> — 93- Liestngei Äranerri l0N s>, . . ,!>-, 5» ,^<; 50 Montan-Gcst'llsch., Ocst, «alpine iL!» 75 16« 25 Plager ltistn Ind, («r>, !l00 ll, 7.^-—'753 50 SalnoTarj, Sleinluhlen l!0 ll, !,W^'^! ., Wa.1i1on^elhanst„AlIg-'""^ ^.' «Lr!'«a»l,os" , !^,^ «ledillose l>>" l,l-^„. , ,« !il^ i' 4"^DunaN'DaMp Palsf^Lose "tt-K,,,!« »'! s si.then Kreuz, Oest, «,,,l!I ^ , Nöthen ssrenz, Unn^! , ^^ ,, «ubolph-Lose '« '^.,/ , . - ss^ talm Lose " fl'^'/ HPi, i^ Lt..Ven°l«.Lost " "H, , - ,.< Waldsteln-Lose «N .-'A»!"' li> ^ «.-winstsch, b, »°/° f,l„ j,5"' Zi" ' d, Vobencr'' , ^" blo, dto, ll, " "»" . " Lalbacher Los« > ' ' ««sterbam > ' ' ' « ' 1^^ Deutsche Plütz« ->'..' ilundon . .>>'.' <"^ Pari, ,..»'..' ^ Et. Peter»»«,, > ' Valult". ^l^ Ducaten . - - - ' .' . '>^>' LO.Francs.S»^/ , - . . ^»/ Deulsche NM'üW'l'»"" . . z^> Italleniiche Banl'wlc« .' . >l >^/ P«Hl«>«ubel - -