-riuaii»oa»-prtis« : Küi a 0 L ch . . . » P. 101«. . . 1 . «> . «rrttliLhrtg. > , 10 . M-raN>» . — » 7« , Sl i k »er Post: »»szzadrig . . II fl. — kr. . 5 . S« . »>c >jä^g. . .2,7», l^» -,»flelluvi m» Hau» »tenel-«>!rij »b k., mollatlich S kr. »»^lm »tuMmeru « kr. Lai dach er Anonyme MtUdeiiuugen werden «iS>i ö-'rück6S>trgt; Marmscrrvte nicht r«rtickgesrade» 291. Mittwoch, 18. Dezember 1672. — Morgen: Nemesius. krtaclio»: Vahnhvsgasle Nr. ISS Gr»rtitio» uui Zasnate« ünrran: «»»llgleMatz Nr. 81 <«abuud!Lk «onJ v.SIeinmavrLF.Bamker,;^ Zllscrüoosvrrise: ifttr dl« einjpaltiqe Petirzeil-- - : bei zweimaliger SinISaltung L ->s> vreimal L 7 ?r. >)»serttl:»!üemvct iedeSinal ZO!r Sei größeren Inserates und ösi!«> «llschallunq -ntlrr-Sender 5. Jahrgang. Glossen zur letzten Landtagssession. (Schluß.) Mil einer Partei von bestimmten politischen Grundsätzen, die wenigstens noch innerhalb des Staatszweckes liegen, mag eine Verständigung von Fall zu Fall, mögen Vereinbarungen möglich sein, nicht aber mit einer Majorität, die wie die Jesuiten des krainer Landtages sich direkt feindlich zu allen Kulturausqabe» des Staates, gleichgiltig oder in offenem Widerspruche zu allem geistigen Leben, zu aller Wissenschaft und Kunst stellen, die gerade jene Errungenschaften, welche die Freunde des Fortschrittes als'die werthvollsten festhalten, die Gewissensfreiheit, die freie Schule und Wissenschaft, die Zivilehe, die allgemeine Wehrpflicht, die Unabhängigkeit des Reichsparlamentes von de» Landtagen u. s. w. verabscheuen und mit alle» Waffen des Hohnes nnd Spottes bekämpfen ; nicht mit einer Partei, die auch jede vernünftige Wirtschaftspolitik des Landes bekämpft, weil sie Bildung und Unabhängigkeit des Geistes, die Früchte regen Handels und Verkehrs, der Gewerböthätigkeit und Industrie, mit scheelen Augen ansieht. Mit einer solchen Partei au der Spitze der Laiideövcrwaltuug, deren einziges positives Prinzip die ausgesprochenste nationale Selbstsucht, die sich um Gesetz und Recht nicht kümmert, der vollständige Mangel allen Verständnisses für die Gemeinsamkeit der Landes- wie der Staatöinteressen ist, welche dummstolz, fanatisch, neben sich keine Berechtigung auskommeu lassen will, müß das Land immer tiefer in Armuth und Hilflosigkeit versinken. Mit welchem Rechte klagt diese Sippe in beweglichen und pathetischen Worten über Gewalt und Unterdrückung, welche die „armen Königreiche und Länder" dadurch erleiden sollen, daß man die Hohenwart'sche Ausgleichspolitik nicht wieder aufnimmt oder den Einfluß und die Einwirkung der Bürger auf die Staalöregieruug dadurch zu erhöhen strebt, Theater. 18. Dezember t„Kkrli<»,de." pariier Sittenbild »i 4 Akten von P. Sar> do», deulsch vo» 6l>. Mautner.) (-,?!>») Victorieii Sardou, dessen neuestes Sensationsstück „Fern ande" wir gestern Mer unsere Bretter gehen sahen, zählt mit Recht tu de» geistvollsten und beliebtesten französischen Bühnknschriftsteller» der Gegenwart: und fürwahr, besäße er diesen Ruhm nicht bereits, er hätte sich durch seine „Fernande" sicherlich neu errungen und — verdient! Denn man mag über die in der Mutigen belletristischen wie nicht minder dramatischen Literatur bereits stehend gewordene Behand-'Ung und Glorificierung weiblicher Verworfenheit ^»ken, wie man will, man mag dieselbe als eine ^eklagenswerthe Verirrung und Profanierung der Poesie beklagen, oder man mag ihr als gewitter-Einigende Spiegelung der Zeit Zuläffigkeit, ja Berechtigung vindicieren, wie dies auch wirklich beiderseits — je „ach Individualität und Lebens-ansHauung von dem einen EhoruS bejaht, von daß man die direkten Wahlen einführt? Haben sie auch nur eines der vielen Vorrechte, welche gerade die vielgeschmähte Dezemberverfassung der Autonomie der Länder einräumt, in Land, Gemeinde und Bezirk fruchtbringend zu machen verstanden? Die eindringlichen Klagen, die allerorten über Unfähigkeit, Lässigkeit und Saumsal der autonomen Behörden ertönen, beweisen gerade das Gegentheil. Zugunsten der Länder hat das Reich so manchen wichtigen Zweig seiner legislativen Rechte aufgegeben in der Erwartung, daß die Gesetzgebung in diesen Angelegenheiten von den Landtagen besser und zweckmäßiger besorgt werden würde, als vom Reichsrathe, in der Erwartung, daß damit Zeit, Arbeit und Geld erspart werde. Und was hat man hierzulande damit erreicht? Ist irgendwo eine Brücke !zu bauen, eine Straße auszubessern, ein Gemeindeweg herzustellen, so kann man nirgends etwas erreichen, ohne an die Regierung zu appellieren. So unbedenklich, so nützlich in jeder Beziehung, so wohlthätig besonders vom wirthschafllichen Stand punkte die Ersparnis an administrativer Arbeits. kraft, die Unabhängigkeit einzelner Kreise der bürgerlichen Gesellschaft in der Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiten ist, wenn sie in der Gemeinde, in der Provinz auf dem Prinzip der natürliche», für alle gleiche» Dreiheit ruht und sich der höheren Einheit des Staates organisch ein- und unterorimet, indem sie in allem gemeinsamen das Recht der Staatsgewalt zum Eingreifen willig anerkennt, ebenso verderblich und zerstörend für das Gemeinwohl muß das Prinzip der Landesautonomie wirken und in seiner Ausübung gegen das gemeine Recht und da» Prinzip der Rechtsgleichheit aller verstoßen, wo eine stumpfsinnige, fortschrittfeindliche, römischen Interessen dienende und selbstsüchtige Partei dasselbe handhabt. Nichts kann deutlicher die Wahrheit des Satzes erhellen, daß nicht sowohl das freiheitliche Ausmaß von Volksrechten den Maßstab für die Höhe eines Gemeinwesens abgibt, als die Befähigung, das Wissen und der Bildungsstandpunkt derer, welche von diesen Rechten Gebrauch machen. Die üblen Folgen, welche die bisherige Parteiherrschast für das Land hatte, werden schwerlich beseitigt werden können, solange gerade diese am Ruder sitzende Bor-niertheit sich breit macht, sich gegen alle Fördernng des Voltswohls stemmt und einen gedeihlichen Aufschwung schlechterdings unmöglich macht Cs ist, wie wir glauben, der richtige Zeitpunkt gekommen, wo die Regierung aus ihrer zuwqrtenden Stellung herauslreten und für das Zustandekommen einer correcten Vertretung der öffentlichen Meinung, einer bessern Verwaltung der Landesangelegenheiten wird Sorge tragen müssen. ZglmiHk -nrMchin!. ^alüiich, l8. Dezember. Inland. Den Sonntags im Ministerium des Innern versammelten Vertrauensmännern beider Hauser des ReichSrahes wurden die Grundzüge der Wahlreform vorgelegt. Das Wesentliche derselben wurde bereits gestern telegraphisch mitge-theilt. Wie verlautet, billigte die Mehrheit dev ReichSvertreter den ministeriellen Entwnrf, eine Minorität dagegen, darunter die einflußreichsten verfassungstreuen Abgeordneten, behielt sich ihr Urtheil bis zum Bekanntwerden des Ziffernmaterials vor. Ein endgiltiges Urtheil läßt sich jetzt auf Grund der Tendenzen des Entwurfes noch nicht fällen; die praktische Ausführung, namentlich die Bildung der Wahlkreise und die Vertheilung der Abgeordneten innerhalb der einzelnen Gruppen, bleibt doch die Hauptsache. Freiherr v Lasser, der Schöpfer des Entwurfes, erklärte übrigens auf das bestimmteste, daß Galizien nicht von der Wahlreform ausgenommen. Am Schluffe der Eonserenz erklärte die Regierung, sie werde nach den vorgetragenen Prinzipien den Wahlreform-Entwurf während der Weih- dem ändern verneint wird, so kann doch in keinem Falle geleugnet werden, daß die Bearbeitung dieses heiklen Themas von allen jene», die sich in Frankreich in neuerer Zeit der Lösung desselben mit Vorliebe gewidmet haben, zumeist mit großem Aufgebote von Geist, glänzendem DarstellungStalente, sowie eminenter Bühnengewandtheil in Angriff genommen wurde. Wir wollen die prinzipielle Be-rechtiguugssrage selbst hier unerörtert lassen und es uns und unseren Lesern ersparen, ein Thema zum soundsovieltenmale zu diScutieren, dessen angebliche „Lösung" von dem ersten Erscheinen der „vams-ruix-tÄineliu»" an, welcher das unbestrittene Primat in diesem Zweige der Literatur gebührt, bis auf „l^6 8upi>1ioo ä' uns t'smins," „?rillvtzS8S Osor-ßv8," „I«'rou-I?rou" und jetzt „^oruLiiä«" herab (oder wie sic sonst alle heißen mögen, diese modernen dramatisierten Vöini-monäo-Heldinnen), in zahllosen Variationen jeglicher Tonsärbung ohnehin bereits bis zum Ueberdrusse erklungen ist; indem wir es für das Beste oder wenigstens einzig Mögliche halten, die Beantwortung dieser unfruchtbaren Frage von ftall zu Fall dem Geschmacke de- Ein- zelnen zu überlassen. Denn in jedem Falle ließe sich den, wenngleich überwiegenden „EontraS" sicherlich auch manch milderndes „Pro" enlgegenstellen, Umsomehr müßte dies dann der Fall sein, wenn die Kritik, wie eben in Sardou'» „Fernande," ein Stück vor sich sieht, in dem Geist, Witz, Menschenkenntnis und psychologische Schärfe, mit Kunst und Raffinement vereint, sich zu einem Bilde gestalten, wie es dramatisch wirksamer, ja bestrickender nicht leicht gedacht werden kann. Alle» was Sardou an glänzenden Vorzügen nur immer sein eigen nennt, hat er reichlich in seine „Fernande" gelegt, so daß wir dieselbe eine seiner besten, gewiß aber seine weitaus effektvollste und wirksamste Arbeit nennen können; obwohl gerade diese ihrer Genesis nach keine Orginaldichtung Sardou'S, sondern nur die Dramatisierung einer dem Diderot-schen „IaqueS le Fataliste" entnommenen Novelle ist, welche desgleichen auch schon von Schiller einst ins Deutsche übertragen wurde und sich unter dem Titel „Merkwürdiges Beispiel von der Rache einer Frau" unter dessen prosaischen Werken vorstndet. Daß diese Novität unter den genannten Umständen nachtsserien oes ReichscatheS erledigen uns nach Neuiahr im Abgeordneteuhause einbringen. Gleichzeitig deutete Baron Lasser an, daß die Regierung allerdings geneigt sei, bezüglich der Städtegruppe noch eine weitere Vermehrung eintreten zu lassen, bezüglich des Großgrundbesitzes müsse sie aber au ihrem Lorschlage sesthalten, da die Wahlreform ohne Permehrung der Vertreter aus der genannten Gruppe nicht zu erreichen sei. In Regierungskreisen äußert man sich über das Resultat der fünfstündigen Eon-ferenz sehr befriedigt. Am Moniag fand auch eine Conferenz des Ministers des Innern mit »en galizischen Abgeordneten betreffs des Wahlreform-Entwurscs statt. Die Conferenz über die Wahlreform ist mit der sonntägigen Berathung beendet, jedoch werden hinsichtlich der die Details enthaltenden Operate weitere Vorbesprechungen unter Zuziehung von Abgeordneten aus den betreffenden Kronländerii slatt-finden. In einer der nächsten Sitzungen des Abgeordnetenhauses gedenkt die Regierung die Vorlagen betreffs der dalmatinischen Eisenbahn, der Regulierung der Narenta und der Auslrocknung der dalmatinischen Sümpfe einzubringen. Linke und änßerste Linke im ungarischen Abgeordnetenhause haben die in der Samstagssitzung zur Berathung gelangte Indemnitäts-Forderung benützt, um der Regierung ein solennes Mis-traueusvotum zu ertheilen. Das Cabinet Szlav y sa^r ihnen so wenig wie das Cabinet Lonyay zu, und sie sagen nun auch jenem in dürren Worten heraus, daß sie kein Vertrauen zu ihm hegen. Deakistische Organe weisen darauf hin, daß die Fraktionen der Opposition auf eine Spaltung in der Deakpartei spekulieren, versichern sie aber, daß sie die Rechnung ohne den Wirth machen. Vielmehr müsse ein derartiges Auftreten der Opposition gerade eine größere Festigung der Majorität herbei-führen. Ausland. Die Nachricht, -aß Fürst Bismarck auf sein Amt als preußischer Ministerpräsident verzichten und nur m hr Reichskanzler bleiben wolle, ist die große Neuigkeit des Tages. Sie flog vor dem Fürsten her und kam vor ihm in Berlin an, wo sie alle journalistischen und politischen Kreise in die größte Aufregung versetzte. Sämmtliche liberale Blätter der deutschen Hauptstadt erörtern die Frage in Leitartikeln; alle sind darüber einig, daß eine Trennung der Reichskanzlerwürde von jener des preußischen Ministerpräsidenten zu verwerfen sei und Bismarck unbedingt beide Stellen fort bekleiden müsse. Das .Deutsche Wochenblatt" hingegen spricht dem Gerüchte die innere Wahrscheinlichkeit zu. Bis marck sei Kanzler des Reiche« und als solcher verantwortlich für alle Reichsangelegenheiten, für Heer überall, und nach ihrer gestrige» Ausführung natürlich auch bei uns von großem, gewaltigem Erfolge begleitet war, läßt sich daher leicht begreifen Das gut, obwohl nicht glänzend besuchte Ha uö folgte der zum Benefiz unserer verdienstvollen Anstandödame Fr. Kross eck in Szene gegangenen Vorstellung mit gespannter Aufmerksamkeit und widmete den guten Leistungen der Hauptwirkenden nach jedem Aktschlüsse, sowie auch des öfteren während des Stückes, lauten Beifall. — Das größte Verdienst dieses Abc», des kann Hr. Wauer für sich in Anspruch nehmen, der die sympathische Erscheinung „Pomerols" mit Eleganz und Natürlichkeit zur Darstellung brachte. Desgleichen fand sich Frl. Brand (Fer-nande) in diese, ihrer partiellen Begabung verhältnismäßig noch am meisten zusagende larmoyante Rolle mit viel Geschick hinein. — Die kleine ciser-süchtige „Georgette" war diesmal bei Frl. Kot» taun in glücklichen Händen; auch Hrn. Earode's „Marquis v. Arcy" befriedigte, wenngleich wir an ihm stellenweise eine Unsicherheit bemerkten. — Bezüglich Fräulein Brambilla's (Llotilde), welcher die bedeutendste und dankbarste Rolle und Marine, Post und Telegraphmwesen — Minister des Auswärtigen - sodann preußischer Conseilspräsident, Minister für Lauenburg; das scheine in der Thal für die Dauer unvereinbar. Uns will es nach diesen verschiedenen Aeußerungen bedünken, als werde der deutsche Reichskanzler nur dann den Vorsitz im preußischen Ministerium behalten, wenn ihm die Wahl seiner College» so gut wie allein anheim gegeben werde. Die Diskussion über die religiösen Körperschaften ist nunmehr im italienischen Parlamente zu Ende geführt. Hervorgehoben muß werden, daß, wie der Telegraph meldet, die Aufhebung des Iesuirenordeils und — was eine Ausnahme zu den allgemeinen Bestimmungen des Gesetzes bildet — ihres Generalatshauses in Rom verfügt worden ist. Der Orden Jesu wird nunmehr einen ändern katholischen Staat von gutem Willen aufsuchen müssen, um ihn durch Errichtung der Residenz seines Generals und Generalstabes zu beglücken. Lebhaft genug ist es am Samstag in der sranzösischen Nationalversammlung zugegangen; doch ist die Debatte gänzlich rcsultatlos verlaufen. Die radikale Linke hat eine >noße Niederlage zu verzeichnen. Sie hat die Assembler nicht einmal gezwungen, das Ende ihrer Wirksamkeit festzusetzen. Auf Verlangen der Regierung wurde mit Zwei-drittel-Majorität die einfache Tagesordnung votiert. Warum Thiers, der übrigens nicht selbst sprach, gegen die Fixierung des Auflösungstermins ist, bedarf wohl keiner be>ondercn Erklärung. Der Präsident will sreie Hand behalten, er will, wenn die Rechte ihm wieder Schwierigkeiten bereiten sollte, einmal wieder mit der Auflösung drohen können. Ganz die alte Schaukelpolitik! In Eon sta n t in o p e l ist zur Abwechslung wieder ein neuer Minister ernannt worden; Ke mal Pascha, bisher Sectionspräsident im Staatsrath, hat das Portefeuille des Unterrichts erhalten. Zur TmMgc,chicl>tt. — Die czechischeii Schriftsteller Halek und Neruda erlaffen, zur Subscriplion auf die Wochen, schrift „Lumir" einladend, einen Aufruf an die Nation, In welchem sic zugestehen, daß die Czechen auf allen -Gebieten der Kunst und des Wissens zurück» stünden und daß der politische Kampf die- verschul-schuldet habe. Die Herren kommen spät zur Erkennt- ! niS, aber sie kommen doch. Wo stünden heute die Czechen, wenn ihre besten Geister sich fruchtbarer Kulturarbeit hingegeben hätten, statt zehn Jahre ununterbrochen an politischen Truggespinsten zu weben. Ein HkrejKowSki hätte dabei freilich keine Großdomänen erworben, und ein Dr. Klaudy müßte nicht heule auf feine Würde als Stadtralh resignieren. — Frauen-Bo ge »schießen. Während in Deutschland und nun auch in Oesterreich von in diesem Stücke zugesallen war, sehen wir uns zu unserem Bedauern abermals zu der Bemerkung genöthigt, daß ihre in gewisser Hinsicht mitunter lobenswerthen Leistungen durch ihr bereits stereotyp gewordenes, permanentes Versprechen, durch ihre unschöne Aussprache, sowie durch ihre häufig fehlerhafte, fast immer aber äußerst nach, lässige Deklamation auf das wesentlichste beeinträchtigt werden. In besonders störendem Maße war dies leider gestern wieder der Fall. Wir ver-langen von einer Schauspielerin vor allem, daß sic sich des Ernstes und der Pflichten ihrer Aufgabe jederzeit bewußt sei; wo aber dieses Erkennen nicht der Fall ist, und wo sich an seiner Stelle vielmehr eine gewisse Nonchalance und ein selbstgefälliges Sichgehenlassen allzusehr breitmachten, dort haben wir selbstverständlich auch dann kein Wort de« Lobes, wenn vielleicht auch manche« Einzelne au« dem Rah. men des Ganzen befriedigen konnte. Die Jnszenir» rung sowie der Gang de« Stücke« waren im all-grmrinen recht gut und zeugten von fleißigem Stu-dium, nur in der vorletzten Szene des Schlußakte» bemerkten wir eine unliebsame Stockung. . Mädchen mit Eifer geturnt wird und auch von Mäd-!chen Turnfahrten unternommen werden, hat man in ! England sich mit Borliebe bei dem schönen Gcschlechte verschiedenen anderen Körperübnngen zugewendet. England zählt wohl die meisten und besten Reiterinnen; das Croquetspiel (ein Ballspiel) wird von den Engländerinnen mit unermüdlichem Eifer betrieben, sobald es die Jahreszeit erlaubt, und in jüngster Zeit ist das Bogenschießen dort besonders sashionable geworden. In zahlreichen ParkS fanden im letzten Sommer BogenschießenS-Meclings statt. Man stellt dazu Zelte auf, unter denen man Erfrischungen nehmen kann und wo Zuschauer bequeme Plätze finden, und die Scheiben sind etwas selbstverständliches. Wenn man eine Reihe so jugendlicher Bogenschützinnen sieht, so ist das ein ganz hübscher Anblick. Eine schö»e Gestalt und edle Haltung, wohlgeformte weiße Arme kommen dabei trefflich zur Geltung. Die Hauptsache ist dabei Bewegung und längerer Aufenthalt im Freien. Thatsache ist, daß in Deutschland und Oesterreich die Mädchen viel zu sehr gezwungen werden. Slubenhockeriunen zu sein, zum Schaden ihrer eigenen Gesundheit und zum Nachtheile kommender Ge. schlechter. — Deutsches Leben in Australien. Deutsche, die in neuester Zeit Australien bereisten, können nicht genug von der vorzüglichen Güte deS Weines erzählen, den namentlich im Tbale des Murray die Keller der deutschen Ansiedler bergen. Durch die Thäügkeit und Arbeitsamkeit der Deutschen fand dort die Getreide- und Weinkultur eine solche Verbreitung, daß der blühende Zustand der größten Stadt am Murray, dieses bedeutendsten australischen Stromes, trotzdem er als Wasserstraße bis jetzt noch von gerin-gtr Bedeutung ist, lediglich der Getreide- und Weinkuliur zugeschrieben werden muß. Unter den Häusern der Farmer, die den primitiven Standpunkt der mit Baumrinden bedeckten Hüllen längst hinter sich gelassen haben, und deren Wohnstätten wohlbestallten Bauernhöfen gleichen, ziehen sich weite Keller hin, in denen sich Faß an Faß reiht. Unsere Reisenden erzählen, daß sie an den rebenbekränzten Ufern des Rheines kein feineres GlaS Wein getrunken, als in den Farmhöfen des Thales von Murray — woselbst sie — als Söhne der unvergeßlichen deutschen Erde — wie Brüder ausgenommen würden. Auch steht daselbst das deutsche Lied in voller !Blüthe, und unsere Reisenden warin tief gerührt, als sie von einem aus Farmern gebildeten GesangSverein die altbekannten deutschen Weisen so weit Fon der Heimat erklingen hörten. — So versteht es der Deutsche, sich überall eine behagliche Heimat zu gründen, und singt in den Inseln des stellen Oceans wie daheim fröhlich und wohlgnnuth das deutsche Lied beim belebenden Saft der aus Deutschland importierten Rebe. Local- und Provinzial-Angelegenhetteu. ^ocal-Ebroni?. — (Ernennung.) Der k. k. Bezirksgericht«» adjuuci Herr Johann Bric in Landstraß wurde zum BezirkSrichtcr in Wippach ernannt. - (Das Zen t r alc o m it6 der Welt» ausstelluugsko m Mission sür Krain) erläßt folgenden Aufruf: Mitbürger! Mit seltenem rühmlichen Eifer haben die strebsamen Industriellen und Gewerbetreibenden, die Land- und Forstwirthe, die Vertreter der Wissenschaft und der Künste, gleich wie die kunstsinnigen Frauen der an sie mit unserem Ausrufe vom 18. März 1872 ergangenen Einladung Folge geleistet, und schon jetzt glauben wir mit Be. ruhigung die Ueberzeugnng auSspreche» zu können, unser schöne« Vaterland, unser Krain werde bei der Wellau«stellung de« Jahres 1873 in Wien in wür» diger, selbst unerwarieier Weise vertrelen sein. Ueber 200 Anweldungen sind bet der hierländigen Lande«» kowmisiion cingelaufen, — gewiß ein für den Stand der Industrie, der Gewerbe-, der Land, und Forst» wirlhfchaft, der Wissenschaft und der Kunst in Krain ehrende« Zeugni«! Doch mit der regen Anmeldung von krainer Erzeugnissen, mit der persönlichen Theil-nahme ver Bemitteltesten aus unserer Milte au der Weltausstellung ist noch lange nicht alles geschehen! Soll für unser Land ein wahrhastig nachhaltiger Nutzen gezogen werden, so benöthigt die LandeSkom-Mission eines Fondes, welcher es ihr ermöglicht, die mannigfaltigen Kosten zu bestreiten, insbesondere Collectivausstellunge» zu fördern und mittellosen, strebsamen Lehrern, Arbeitern, Landwirthen, Werkführern u. s. f. den Besuch der Weltausstellung zu erleichtern Wohl wurde der Grund zu diesem Fonde von verschiedenen Körperschaften und Privatpersonen, welche, von dem Bestreben nach dem edlen Ziele durchdrungen, großmüthige Beiträge zur Förderung der WeltauSstelluugszwecke spende, len, bereits gelegt, allein die bisher gesammelten Mittel genügen nicht, um alle jene Ausgaben zu lösen, welche der Landeskommission oblie- gen, um allen billigen Anforderungen Nachkommen zu können, welche an sie werden gerichtet werde». Es ist der Landeskommistion zwar bekannt, daß die Opserwilligkeit des Landes vielseitig in Anspruch genommen wird, dessenungeachtet glaubt dieselbe angesichts des hochwichtigen Interesses und der segensreichen Rückwirkungen, welche die Weltausstellung auf ganz Oesterreich und speziell auf Krain in jeder Beziehung äußern wird, nicht fehl zu gehen, wenn sie an den warmen Patriotismus, an den anerkannten Opferwillen der Bewohner Krains, wo eS sich um Gemeinnütziges, das Vaterland Ehrendes handelt, appelliert! Mitbürger ! Jeder unterstütze das hochwichtige Werk je nach leinen Kräften, und jeder, auch der geringste Betrag wird als ein Scherflein zur Hebung der nationalen Ehre des GefamuttvaterlandeS, zu Nutz und Frommen Krains angesehen und mit Dank angenommen werden. Es erübrigt noch zu bemerken, daß Beiträge von heute an uy Bureau der k. k. WeltauSsteUung-LandeSkom-mission für Krain (Laibach, Landhaus), beim Stabt-magistral in Laibach, sowie auf dem flachen Lande von den Herren k. k. Bezirkshauptmännern entgegen genommen werden. Die Verwaltung des Fondes ist der Controls eines aus der Mitte des Executivcomit6- erwählten FinanzcomitöS unterstellt, und werden die gezeichneten Beiträge von Zeit zu Zeit durch die „Laibacher Zeitung" zur öffentlichen Kenntnis gebracht werden. — (Die Schonung der Wälder) ist nicht nur im Interesse der Eigenthümer, sondern in jenem der Gesammtbevölkerung und der Landwirthschast Wohl begründet. Nicht nur die betreffenden Behörden und AufsichtSorgane, sondern auch die LandwirthschaftS-^efellfchaftcn und Ortsgemeindeil sollten möglichst dahin wirken, daß die richtige Erkenntnis von der Noth-wendigkeit des Waldschutzes allgemein verbreitet werde. Dazu könnte aber eine gründliche Belehrung in der Schule und von der Kanzel wesentlich beitragen. Wald-beschädignngen finden aber statt durch das Beerenklauben und GraSrupfen in jungen Baumpflanzungen, durch da, Besenrnthen- und Reisenschnnden, durch Elbschneiden der KnoSpen oder Kronen von jungen Bäumchen, durch unvorsichtiges Streurechen und Reisig-sammeln, wobei junge Baumpflanzen beschädigt oder zertrete« werten, endlich bei größeren Bäumen durch das Besteige» derselben mit Steigeisen, durch Anbohren, Einhacken von Kerben, muthwilliges oder unvorsichtiges Entrinden bei der Abfuhr von Holz und Steinen, 'vivie auch durch das Ringeln oder Anplätzen der «äume zur Harzgewinnung. Die Verwüstung der Wäl-der durch Diebstähle jüngerer oder älterer Bäume kann Erdings nur mittelst sorgsamer Beaufsichtigung und «Wendung der gesetzlichen Strasen verhindert werden. «Alvllte aber auch jede Veranlassung zu Baumdieb-?!t>, ^ Betracht gezogen und diesen möglichst vor-A werden. Solche Veranlassung bieten hierzu-^"de zum Beispiel die üblichen Festlichkeiten, obei größere oder kleine Bäumchen zu verschiedenen Ausschmückungen verwendet werden. W,nn aber eine ^ beiläufige Berechnung der Anzahl solcher im . «chk der östcrreichischen Monarchie dem Waldstande nommenen Bäume augestellt würde, so müßte man erschrecken über die Summe dieses BaumverlusteS, der sich immer steigend wiederholt. Der so allgemein beliebte Gebrauch von Tannen- oder Fichtenbänmchen zur Feier des WeihnachtssesteS wird dem einsichtsfähigen Waldfreunde und National-Oekonomen, bei reiflicher Erwägung deS dadurch verursachten Baumverlustes, gewiß in einem minder günstigen Lichte erscheinen, wenn er erfährt, daß die Mehrzahl davon ohne Plan und Wahl aus den Schonungen herausgehauen, gestohlen wirb. Diesem Uebelstande der Waldverwüstnng könnte vielleicht die Industrie sehr leicht abhelsen, nämlich durch Verfertigung zierlicher und dauerhafter Baumgerippe verschiedener Größen, mit symmetrischer Anordnung kurzer Beste, an welche zum Gebrauche — frische Zweige von Fichten oder Tannen befestigt nnd dadurch das Ansehen natürlicher Bäume erzielt würde. — Das Abschneiden der Zweige von den unteren Aesten älterer Bäume schadet diesen nicht besonders. Solche künstliche Baumgruppen konnten aber auch während der ganzen Jahreszeit bei verschiedenen festlichen Veranlassungen, mit frischen Zweigen versehen, immer wieder benützt und dadurch unseren Waldungen eine ungeheure Anzahl Bäume erhalten werden, welche sonst jährlich nutzlos dem Verderben geweiht blieben. Im allgemeinen Interesse ist daher gewiß der Wunsch berechtigt, daß die so wichtige Schonung der Wälder allerseits anerkannt und möglichst gesichert werde. Wenn nun auch dazu die bereits angedentete allgemeine Belehrung wesentlich beitragen kann, so ist doch ein spezieller gesetzlicher Schutz gegen die so nachtheiliqe Verwendung von jungen Bäumchen b i sestlichen Anlässen unbedingt nöihig, und wäre dieser Schutz im Wege der Landtage und des ReichsratheS zu erstreben. Vorläufig kann aber durch das mächtige Organ der Presse die öffentliche Meinung auf die grwiß wichtige Schonung der Wälder aufmerksam gemacht un zu weiteren Schritten veranlaßt werden. — (Predil oder Lack?) Die „D. Ztg." schreibt: Mit dem Zusammentritte des ReichSraths beginnt die Controverse wegen des Ausbaues einer dieser Linien neuerdings lebhaft besprochen zu werden. Es verlautet, daß die Regierung eine Wiedereinbrin-gung der Predilvorlage beabsichtige, ohne jedoch ihre früher eingenommene Parteistellung in der Sache aus-rechtzuhalten. Wir gestehen, daß wir dies nicht recht verstehen können; denn bringt die Regierung eine Vorlage ein, so muß sie auch für selbe einstehen. Oder gedenkt man es zu machen, wie die ungarische Regierung mit ihrem großen Eisenbahnvertrage, den sie ehren- oder schandenhalber dem Reichstag unterbreitet, ohne sich für besten Annahme irgendwie zu engagiren? Bester als solches Versteckenspiel wäre, wenn man schon den Predil aufgeben will, ein offenes Fallenlasten des früheren Standpunktes der Regierung in dieser Frage, zumal der italienifchererseits feststehende Ausbau der Pontebabahn vorerst die Gewinnung einer östcrreichischen Anschlußlinie an selbe zur Nothwendigkeit macht. Wir machen diesfalls auf die Beschlüsse der klagensur-ter Handelskammer aufmerksam, über welche aus Kla-gensurt, 10. v., dem „Wertheimer Wr. GeschästSber." geschrieben wird: .Unsere Kammer bittet um sogleichen Ausbau der Eisenbahn von TarviS bis Ponteba, welche, 2 Meilen lang, bei 2'/, Millionen (höchstens) kosten dürste und womit ein Schienenstrang continuierlicks von Wien-nach Italien mit 18 Meilen Abkürzung hergestellt und ein so großes folgenschweres Resultat erreicht wird, was sonst in der Regel von dem österreichischen Staate mit 20 — 30 Millionen bezahlt werden müßte. Das Land Kärnten ist mit der Pon-tebabahn als Verbindung mit Italien und Triest vollkommen zuftiedengestellt, fürchtet aber, daß der Ans-bau durch Jntriguen jeder Art auf Jahre hinauSge-schoben werden möchte und könnte. Die Kammer bittet weiter um den Ausbau der lack-triester Bahn — einer Bahn also, die in einem ändern Kronlande beginnt und endet, perhorre-ciert dagegen die Predil-bahn — eine Bahn, die im Lande Kärnten ihren Ausgang und ihr Ende hat." — (Gemeindeautonomie.) In jüngster Zeit zeigen die Gemeinden in den meisten ivestöst. Ländern da- Bestreben, den ihnen durch die Gemeinde- ordnungen eingeräumten Wirkungskreis wieder zu verringern. So haben in Kärnteu bereits die Bürgermeister sämmtlicher Gemeinden getagt und sich zu der Erklärung geeignet, daß sie nicht mehr im stande seien, die autonomen Geschäfte zu bewältigen; die Bürgermeister von Steiermark und Krain sind drauf und dran, sich dieser Erklärung anzuschließen. Ju Oberösterreich hat der Landtag den Antrag auf Zusammenlegung der kleinen lebensunfähigen Gemein-den zu einer einzigen größeren Gemeinde gestellt — die Zusammenlegung kann nach der Gemeindeordnung nur infolge Beschlusses der betreffenden Gemeinden selbst geschehen — und in Niederösterreich ist der Landesausschuß beauftragt, für die eventuelle Formulierung eines ähnlichen Antrages die nöthigen Erhebungen. zu veranlassen. In Böhmen hat der Landtag — die Beschlußfassung ist bekanntlich wegen der Kürze de, gegenwärtigen Kefsivn vertagt — die Herstellung einer organischen Verbindung zwischen der landesfürstlichen und der autonomen Gew^li in der Weife angeregt, daß der politische Beamte, d. H. der Bezirkshauptmann, gleichzeitig in den zwischen Gemeinde und Landesausschuß als Mütelinstauz eingeschachtelten Bezirksvertretungen den Vorsitz übernehme. In der Bukowina endlich ist geradezu die Beseitigung der Bezirksvertretungen in Aussicht genommen. — (Berichtigung.) In der letzten Correspondenz auSGottschee muß es „national" statt „international" heißen. Reichste Auswahl von schönsten und geeignetsten Festgeschenken: Unser reichhaltiges Lager von ^iiAsaclselariklsL, LilclvrdüellvrL, Vivktvrn und ILlLssilrerir >i> seinen eleganten Einbänden. I'rLciit- und toxrLpkien, Oelxsmälüell nnd Ovlkardsuciriiolr-dilrleru mit und ohne Goldrahmen, l^usiks,1i«a rc. IM V. XI»M k N Buchhandlung in Laibach. 1.086 llsn II!. ungan. 81aal8lo11si'is, Ziehung schon am 27. Dezember d. I., Hanptresser 40.080 Gulden ö> W. in Gold L fl. 2.5« ö. W. für die schon am 2, Jünner k. I. stattfindende Ziehung, Haupttreffer 200.000 fl. ö. W., L fl. Z.50 und 5« kr. Stempel. Lose -er wiener Armen-Lotterie Ziehung am 25». Februar k. I Haupttreffer ItzOO Stück Dukaten ü 50 kr. (bei Abnahme von 5 .Stück 1 Stück gratis) sind zu beziehen durch (711 -14) LRLÄoLL Sackstratze Nr. 4. Briefliche Bestellungen werde» prompt effectniert. Witterung. Laibach >8. Dezember. Trübe, seit 8 Uhr früh Regen. Wärme: Morgen» 6 Uhr -i-2,6", nachmittag« 2 Uhr-i-3.2« 6. (l87l 1870 -s- 7.3 ) Barometer im Fallen, 731.43 Millimeter. Das gestrige TageSniittel der Wärme 2.1", um 3.6' über dem Normale. Mgelouuneue Kremve. Am 17. Dezember, ület'««». Genzi, Referent; Schneditz, Inspektor, Triest. — Ziikermandel, Fabrikant, Wien. - Schmidiuger, k. k. Jn-spector, Gorz. — Fran Prodostmo, mit Tochter, Karl-stadt. — Schindler k. k. Zentralinspcctor, Wien. I«»» Paper. Steinamanger. — v. Littrov, k. k. Fregattencapitän, Fiume. — Bolheim, Ingenieur, Wien. — Marschowsky, Zentralinspector, Wien. Hanfs, Gemeindevorsteher, Bösendorf. — Loser Lederhiilidter, RudolsSwertd. — Berg, Wien. — Kogler, Klagensurt. — Gruden, St. Beit. Gedenktafel über die am 20. Dezember 1K72 stattfindenden Licitatio.len. 1. Feilb., Batala'sche Real., Grit, BG. Tschernembl. — 8. Feilb., Martiniii'sche Real., Ladeudors, BG. Landstraß. A i» 2 1. Dezember. 2 Feilb., Andrejiii'sche Real., Segojne, BG. Nasse»' suß. — 3. Feilb., Tekave'sche Real., Ostredkk, Grostlaschitz- — 2. Feil«».. Skotier'sche Real., Wippach, «G. W'pp'ch — 2. Feilb , Gorüe'sche Real., Niederdors. BG. Reif»«-. — S. Feilb., Prime'sche Real., »,I Sonncgg, SG- Laibach. — ü. Feilb., Babnik'sche Real. ->I Oberpilii'isch, BG Laibach. Verstorbene. De» 17. Dezember. De« Sesselmacher« Albert Amuik Tochter Paula, alt i> Monate, starb in der Kapn-zinerrorstadt Nr. 63 am Keuchhusten. The,«ter. Heute: Die alte Schachtel. Komische» Lebensbild iu drei Akten von Berg. Ouirl',^'' i «'l'V-r nuer Bandsabrik ' ^ Rosa, Quirl» Tochter........................Frl Koitann. Zwickl, Zimmerputzer........................Hr. Ausim. Ludwig Wild, Kaufmann.........................Hr. Wauer Theodor Waffervo^el, sein Lompagnon. Hr. Larode. Resi, j Frl. Hardt Therese, > Arbeiterinnen m der Bandfabrik Frl. Brand. Minna, s Frl Swoboda. Conrad Schmidt, Werkfiihrer...................Hr. Röder. vorstenkops, AmtSdiener.....................Hr. Höller. Wiener Börse vom 17. Dezember »».nc.-i-üt-, öst.P-u>. »t«. dt». öst.i»SIlb. >« j-pz-Ille voll 186U, ixlMsL. Uramieusch.. -KS-i <»tticnnark zü'ip'tr. »Lruten, u.»üfteut-ud , »oi-rn > j» » . »roat. L. Slav., »tibevbürg. » - , »redUauftalt . «. z. »,compl-.«e> luoto-öftnr.Lanl vty. Bodeucred.-«.. 0eK. HYP«th.»Bai>! «teier. «ec°mpt.-Bk. Frool» - luftria . »ais. Serd.-S'ordd. . GLdbahu-Selelllch. «-ls.«lttabitb-BaSu. »,rl»»!udw>g->Sa^ Eirdrod. ««»atSbohn. . . «Lts. Frao,-I°lr,'»d. Füufl..«arclrr «silk-Mom. Bahu . klolts». -.w. verlos,,. La». Bod.-Lrrdttan^ »L,.öll.»°t>.-irkdtt. »lr. >r:«i!!.E,. Veld Ware Geld War. 66.35 66.40 Oep. Hypsrh.-Bov;, 94.85 94 75 70.S5 96-102.75 1L4— 70 40 96.50 11)3 85 185 50 k dtor1tLt»-VdL»U. Srtdb.-Ges. zu 500 tzr. dto. vouSLpLt. -iordb. (100 fl. SM.) 110- 115 50 143 — 143.50 98^- 9850 Steb.-B.(800fl.ö.w.> StaatSbahn Pr. btüS S?.50 88.— 1L9.— 130.- »1.5V 98.- StaalSb. pr. St. 186? 184- 185.- SrudolfSb.(300fl.ö.W.) 98.L0 93.- 85.75 86.- Frauz-Ios. (800 N.E.) 101.10 101.30 8».— 83 75 88.85 84.- l-o»». 190.— 7^.75 8U.50 Crsdtt 100 fl. ö. LV. . 189 50 Lou.-Dampfsch..Gei. zu 100 fl. TM. . . 98.50 99 50 874. V76 — Lriefler 100 fl. LM. . 117.5,1 118 50 L68.50 r-6S.— dlo. 50fl. L.L. . 58. - 59 - 338.50 333. Ofener . 40 kl. S.W. 30- 31.— 1l7d 1185 Saim . . 40 , 40 - »1 3,8.50 38^.50 Palfih . . 10 . 87.50 8« 50 888.— )!83 — 4lary . . 40 . 38.- 38 50 98.- 108 - Lc.Geui)'.o„ io „ 89.75 ^.75 897 TiLL»schgL.,s 80 » 24.— 138- 138.LO ^aldfleu'. -^0 . r»50 23 — 8150 8155 Äcglevich . 10 ^ 18- 185' 189 50 189 50 «uoolssflis:. ivö.W. 15.85 15.50 846 50 847.50 8L9.- 83.— 179.- 180.-335. 336 — 815.56 816 SO 180 — 181.— 173.50 174.50 rlugSb.lOoa.südd.W. 98. 92 85 Sraukf.lOOsl. , ^ ^ondou 10 «f. Srerl. 98.25 1VV.30 92.40 U 9 40 ^ariS 100 Frauc^ 48 «0 48.65 »ttULL««» 98 30 98.50 Kars. Mürrz-Lucatev. >iO-yraucSflrtS. . . 5.15 5.16 87.75 88.- 8 76» 8.750 108.85 108.75 Zereiu-rhoier . . 163.5( 164.85 88.7S 89.50 S'rdkk . . 108. - 108.7» Echte englische Shirlings, Schlesische Gebirgs-Leiuwandej», Gute Holländer Leinwänden, Cchte Rumburger Leinwänden, Echte Bielefelder Leinwänden, Echte Leinen-Sacktücher kauft inan in ganzen Stttcke» und Dntznid, nach der Elle und auch in Resten billigst in der (730c—1) Der telegraphische Wechselkurs ist uns bis zum Schlüsse de« BlatlcS nicht zngekommen. Dank md AllkmpfkhlMg. Indem ich silr bas mir bisher geschenkle Vertrauen schönsten« danke, beehre ich mich, hiemit ergebenst an,n;ei--en, daß ich wie bisher alle in das Maschinensaäi einschla aende» Arbeiten, al« : Dampfmaschinen jeder Art n»d Größe, Wasserröder, Turbinen »nd tÄöppel, Einrichtungen silr Papier- und Pappendeckelfabiikeu, Hol,schlcisereieu, Farbholz-und Holjstiftenfabriken, Mabl- und Sitgemllblrn. Transmissionen, sehr einfache «nd bewährte Häckselmaschinen und Kukuriiirebler,c. ,r. zu den billigsten Preisen zur AuSsllh-rung übernehme, n»d inache uns meine patentierten doppel-Wirkenden al« auch rotierenden Saug und Dinlspninpk» ganz besonders ansmerksam; serners lldernehine ich Wasserbauten in Hol,, Stein und Lement; Dainpskessel-ttinmaue-rungen und Aufstellung jeder Art von Maschinen. Reparaturen werden sofort besorgt Um zahlreiche Slnstrilge bittend, ,e,chnet mit Hochtung ergebenster >737—1) Pctcr Cmich, Iigenieiii ii,!^ Mafchiueiibauer in vaibach !ltr 171. Casino-Nachricht. Die Bornahme der Wahl der Direclionsniltglieder de» TastnovereineS slir die ansiretende Anzahl derselbe» wirb am Sonntag den 22. Dezember 1872, nachmittags 3 Uhr, in de» LereiuSlocalitiite» stattsinde», wozu die wahlberechtigte» beständige» Mitglieder hiemit ein-gelabe» werden. kaibach. 7. Dezember 1872. (7H5 2) Die Clisinovcreinö-Directioil. kaif. königl. londk.'priv. Wäscht- UIei!ju>lirt»sabliks- Niederlage des Vinc.'M'o3e1uiL§§, Vailiach Hanptplal; 2:i7. JE" Aufträge vü» Auswärts werde» bestens ausge-sührt, Stoffmuster und PreiScSnraiitS sranco zngesandt. einzig allein echt amerikanische Mieslsr L un6 Ho-^s sind in sortierter Auswahl zu bedeutend herabgesetzten Preise» zu baben bei Henriette Luscher, Sternallee im Gerber' schen Hanfe. Daselbst wird auch jeder Art möglichst billin ,,»S schSn ver-fertigt. <740-1) Groß war mein Erstaunen al« mir der Professor Ver Mathematik « v EVi liL«, Berlin, Wilhelmstraße .'>, schrieb: Sic habe» niir meinen Lotlospiel-Iiistriictioue» eine» TernoGewinn gemacht. ,729) Großer war meine Freude, als ich mich iiber;eugle, daß es i^)al)r sei. Maria-Zell. .1. Buchbinder. ÄN^NNl^N l'iber Ertheilnng von Instructionen werden < V N I'» of, ^litllö I Berlin, Wilhelmstraße 5, beanlwortel. Morgen den 19. Dezember 1872 A findet in der M Restauration „Hotel Europa" H )L >>. X ;r rr Natur Ä ß Gejllllgs - Conccrt ß statt. Dasselbe wird anSgesiihrt von der wirklichen ^ 8 Tiroler Sänger-Familie n Mülilböck. Um zahlreichen Zuspruch bitte! Lk ^ (741) Restaurateur. >» Ansaug halb 8 llhi. Entree frei. lVrim «ittl ril>i IVIsciie. Hiss- unci OnoAuen-l-IancilunA, Ali>>>«1»», >»»>«,,Mt», I >««^»0^1 ,»<, *»« . im« . »»»»>»«>>, II, I 1,1 ^v6ivrLinv»ti^v «k lii i ttl« i ^ liiilnvr VVEvr lx>i AR Em«!«!», tlituptplat?., vis-il-vis dom in (734—1) Sparkaffr-Kiindmachnng. Wegen des pro II. Scinesler 1872 vorzuiiehmelideii Rcchilungsabschlusses werden bci der gefertigten Sparkasse vom L. bis iucl. L». Jänner L87S Zahlungen weder angenommen noch geleistet. Aus gleichem Anlasse bleibt auch das Wx- PfLL8>«WL -ML am L., 7., LL. «nd L«t. Jänner für das Publicum geschlossen. (731—2) Vaibach, >2. Dezember >872. Kraiiiischt Sparkasse. Druck von Jgn. v jtl»i„mahr L Fed Bamberg in Laibach Verleger und sllr die Redaclion verantivortlich: Otto mar Bamberg.