» FvivhM Vm» o»r vnttlaen simeinummtf zoln « so « » Nr. 10». Marlbor, Mittwoch den s. Mal ty2S 6S. Äahrg. vichdnttkerei, wartdor. Mtina «iw» 4 relqchoo 2« VesNgtprei^» iWhote«. «oRatttch S»itellen . . .k^ ?»»» 0»?ch poft . Nu»»a»d. «onaMch , zv. ewzetnumme» v»a t'-» dl» 2»^« veilelwng der ist >e? k^donnementsdelrag »ür Slovenle» für mindesten» einen Monol, autzef« halt» für mindeiten« drei Monate einzusenden. Zu deant»ortende vrtele «chn« Marke «erden nicht derücksich. tigt. lnseratenannohme in Marido» bei der ildministration der Zeltung, lovle t>ei ollen größeren Annoncen» Expeditionen des ln« unö Zustande». Die mmänlsche Sphinx Sxkronprinz Garol aus England ausgewiesen! «arols „Manifest" — ein geschickterSchachzug Bratianu»? - Die ersten Hiobsbotschaften - Bralla und Äaffy seien bereits in den HSnden der Bauern!? TU. L o n d o n, K. Mai. In einer Konferenz zwischen Vertretern des Sluhen- und d:s Innenministeriums wurde gestern spät abends beschlossen, d'^n früheren rumänischen Üronprinzen Ci.r-^l auszusordern, Eng land zu verlassen. , der Konferenz wurde ein hoher Beanuec der Kriminalpolizei nach Godstone, dem Landhaufe in der Graf schaft Surrey, wo sich der chemalige Kronprinz flogen, ausijiilt, entsendet. Bei feiner Ankvnst mrrc o oe:n Beamten mitge-teUt, dab sich mit Frau Lupeseu in einem Londoner Kino befinde. In der Ztrischenzeit b?g">?ir sich drei weitere führende ^cainte de7 Kri?r»na!polizei nach Godstone, um Carol na6) der Rückkehr aus London das Ergebnis der Res.ic^.ungskonfe-renz mit'jUtcilsn. Carol, der gegen Mitter-nl'.cht Ziirückkchrtc, war anherordentlich iibcr rascht, als ihm die Entscheidung der englischen Reaiernng bekanntgegeben wurde. » TU. B u d a p e sti. 8. Mai. Das rechts oppositionelle Blatt „Magyarorszag" meldet die in London veröffentlichte Proklamation Carols fei ein sehr geschickter Schachzug der Regierung Bratianu gewesen. Sie stam me gar nicht vom Prinzen Carol, fondern von einem Geheimagenten Bratianus. Dieser hätte auch jene NachriSiten veranlaszt, die dahin gelautet haben,' datz Carol die Zustimmung der ungarischen Regierung für feine Thronbesteigung erlangt hätte, wogegen er sich bereit erklärt hätte, große rumänische Gebiete an Ungarn zurückzugeben. Der Führer der nationalen Bauernpartei, 30 Iskrvn OOOI. ist navliwsisliok clÄ8 dssts Littel ^ur k^slsZs cloi" ^älir»s uncl cls8 I^ulicls8. 1 k-lsseks Oili 22'—. sikis ßi'olZe Oiili 3b'—, k^insOopsIslflsseks Oiri65 —. elnsc/i/äF/Fsn (7esc/lä/ten. M a n i u, habe im letzten Augenblick davon erfahren, und fo fei in Alba Julia der Befchlnb gefaßt worden, sich von Carol loszusagen. Maniu wollte so den Plan Bratianus durchkreuzen, der beabsichtigt hatte, die nationale Bauernpartei durch den Prin zen Carol zu kompromittieren. » LM. B u r a r e st, 8. Mai. Der Präsident der Zaranistenpartei, M a n i u, erklärte nach seiner Rückkehr aus Alba Julia, daß er den Marsch der Bauernmassen auf Bukarest nicht billige, doch fei die Erregung derfelben gelegentlich der Manifestationen so grob gewefen, das; ein Zurückhalten der Mengen nicht mehr möglich gewesen sei. Die Zumutung, die Zaranistenpartei hätte mit Kronprinz Earol gemeitisame Sache ma chen wollen, lehnt Maniu entschieden ab. Um 5 Uhr nachmittags gab das Innenministerium ein Kommnniquee heraus, in dem besagt wird, dah die Versammlungsteilnehmer aus Alba Julia sich bereits auf dem Helmweg u. in Zerstreuung befänden. Die Meldungen über Tote und Verwundete entbehren nach dieser amtlichen Darstellung jeglit^r Grundlage. Im Staate herrsche Ordnung und Ruhe. (?) « LM. Wien, 8. Mai. Im Gegensatz zu den rumänischen amtlichen Nachrichten erzählen Reisende aus Rumänien, dah die Massendemonstrationen in Alba Julia für die Regierung unliebsame Formen angenommen hätten. So hätten die Bauern in Jassy und Braila die Staatsgewalt an sich gerissen. Das Militär verweigerte angeblich den Gehorsam. Die Regierung hat den Be» lagerunqSznstand proklamiert und die trans sylvanischen Grenzen zerniert. Der Telephonverkehr mit dem Ausland ist feit gestern um ü Uhr unterbrochen. Dr. Alois Horvat ^ LM. Z a g r e b, 8. Mak. Der bekannte kroatifche Politiker Dr. Alois Horvat ist gestern gestorben. « Dr. Horvat trat als Abgeordneter in d?n Jahren 1S0L—1918 aktiv ins kroatische politische Leben ein und betätigte sich als Verfechter der Idee der Rechtspartei. Der Verstorbene war mehrere Male Präsident des kroatischen Sabors (Landtag). Im Jahre 1918 fand er sich »nit der neuen staatsrechtlichen Lage ab, er löste seine Partei ans und zog sich vollkommen ins Privatleben zurück. Kurze Nachrichten W. Zagreb, 8. Mai. In der gestrigen Bollsitzung des Börsenrates wurde zum Präsidenten Zaqreber Börse Dr. Etanko S >1 erljuga, ^Vizepräsident der Jugosla-wischv'n Eskompte- und Hypothekarbank, ein-stlttlN'.ig wiedergewählt, ,'iu Vizepräsidenten erscheinen S. D. Alexander, Präsident des Indnstrieverbandes, und Milan Mi -l i Vizepräsident des Kaufmännischei^ Verbände^, gewählt. . Lm. Rom, 8. Mai. Nach einer Mitteilung der „Asienzia di Roma" hat das Kriegsministeriuin mit dem' technischen Ausbau der Fortisikationen und sonstigen Be-festtFUngen an den italienischen Grenzen begonnen. Gebaut werden Schmalspurbahnen Schi'cheergrallicn, jtavernen, Unterstände ulw. Staatswerte: Kriegsschaden Kassa 445i.50--446.50, Kriegsentschädigungsreute prompt 445.50—IIL.sis), Mai ^147.50—448, Juni 451—45!.^, Dezember 47V—474, Jnv.-An- leihe 91—91.50, Agrarschuld 57.ÜV— — Bankwerte: Agrarbank 16.50—10.75, Hypothckarbank 5)8.50—59, JiUobank 88— 88.5)0, Kroatische Kredit 85»—87, Erste Kroatische 812.5)0-815, Serbische 137—138, Lai bacher Kredit 130—131, Nationalbank W2ö —6750 prompt, 7000-725i0 per Dezember, Etno 100—195. — Handels- und Industrie werte: Gutmann 207.50—215, Slaweks 115)—0, Slavonija 13.75—14, Trisailer 530—5)40, Vevöe 109-115, Union 250— 280, Osijeker Zitcker 505—525, Drava -375, Broder Waggon 8V-.95, Osijeker Eisen 1li0—0, Danica 140—142, Sarajevoer Bier 310—0. » Z il r i ch, 8. Mai. Devisen: Beograb 9.1325, Paris 20.4225, London 25.325, Newyork 518.825, Mailand 27.34, Prag 15.38, Wien 73, Budapest 90.fi45, Berlin 124.13, Warschau 53.15, Briissel 72.475, Bukarest 3.21, Sofia 3.745. « L j n b l j a n a, 8. Mai. Devisen? Berlin 135)9.25, Zilrich I0»5, Wien 799.45, London 277.35, Newyork 56.81, Paris 223.06, Prag 168.39, Trieft 299.45, — Effekten (Aeld): Eeliska 158, Laibacher Kredit 128, Kreditanstalt 157—175, Vev5e 105, NuSe 265—280, Baugesellschaft 50, .^eSir 105. L a n d w. P r o d u k t e : Tendenz unver ändert. .K'eine Abschliisse. Preise unverändert. Ezekutiv-Verkans: 15 Stiirk Rindshäute (382 kg), 10 Still? Kalbshäute (47 kg), salzfrei bar für Magazin Ljubljana 16.50, Rindshäute, 5?..^)0 Kalbshäute. Zum Kellogg VaN Ein Vorschlag an die Großmächte Von I^. Louclenliove Der Gegensatz zwischen dem amerikanischen und dem französischen Vorschlag eines Antikriegspaktes wurzelt im Gegensatz zwischen dem interkontinentalen Friedensproblem und dem intereuropäischen. Dieser Gegensatz läßt sich überbri'tckeu, »Venn der interkontinentale Friede auf Grundlage des amerikanischen Paktentwurfes gesichert wird — der intereuropäische auf Grund des Völkerbundvertrages und der im französischen Paktentwurf euthalte-nen Vorbehalte. Der^ praktische Weg zu diesem Ziel wäre folgender: Börsenberichte Zagreb,«. Mai. (Effektenbörse.) Devisen: Wien 7.97L5 bis 8.0096. Verlin 13.5775 bis 13.6075, Budapest 9.912 bis 9.942, Mailand 298.38 bis 300.38, London 276.95 bis 277.75, Newyork 56.71 bis 56.91, Paris 222.66 bis 224.66, Prag 167.99 bis 168.79, Zürich 1093.50 bis 1096.50. ^ >. Än^emattynaier Friede 1. A m e r i k a : Die Vereinigten Staaten von An,crika schliesien mit Deutschland, Frankreich, Groschritanuien, Italien und Japan fünf gleichlautende Einzelverträge auf Grundlage des K^llog'schen Entwurfes ab. Da die Basis dieses Vertrages, in Er-lnanglung einer gemeinsanien Instanz und ein?r Exekutive, rein moralischer Natur ist, und dieser moralische Charakter durch die Aufuahn'e eines Paragraphen, der Ver-tragsbri'lche und Angriffskriege vorsieht, leiden müßte, geht der Pakt von der Vorails-setzilng der Vertragstreue und des guten Willens der jeweiligen Kontrahenten aus. Es ist selbstverständlich, daß dadurch weder das Naturrecht der Notwehr aufgehoben wird. Nock 'ler allaemeine Grundsatz, dZK K a 1 e r L i. ein Vertragsbrilch eines Partners den anderen aller Vertragspflichten entbindet. 2. I a P a n : Den gleichen Kellog-Pakt s6)ließt Japan mit den europäischen Großmächten. 3. R u d l a n d : Die Großniächte, die mit der Sowjet-Union diplomatische Beziehungen unterhalten, laden diese zu analogen Vertragsverhandllnigen ein. Die Voraussetzung eines Antikriegspaltes zwischen den europäischen Großmächten und der Sowjet-Union ttnlß jedoch die beiderseitige Anerkennung uud Garautie der russisch-europäischen Grenzen und der Grundsatz der gegenseitigen Nichteinulischung in die inneren Verhältnisse sein. 4. BritischesReich: Das Britische Reich schließt uiit den Grosjiuä6)ten des europäischen Kontinents ebenfalls Anti-kriegsverträge aus der Basis d. Ketloggschen Entwurfes ab Diese Verträge mit Deutschland uud Frankreiä) sind jedoch eingeschränkt durch die für England aus dem Locarno-Pakt erwachsenden Verpflichtungen. II. Monroe — Doktrin 1. Europäisch-amerikanische Monroe-Dot» trin: Um jede Konsliktn»öglichkeit zwischen de?t Vereinigten Staaten von Anierika einer seits, den europäischen Großinächten ande-rerseit? zu unterbinden, anerkennen die ?!u-ropäische^k Groknlächte die amerikanische MasVarg« TM. s «IsM?, S. Mak. Monroe-Doktrin, während die Bereinigten Staaten von Amerika eine analoge Mon-roe-Doktrin fnr Europa anerkennen. S. Segenjeitige Nicht-Intervention. Tieie doppelte Manroe-Doktrin ergibt für beide Teile folgende Verpflichtungen: o) keine militärische Intervention gegen einen Staat des anderen Kontinents; b) keinen Eingriff in die zwischenstaatlichen Beziehungen des anderen Kontinents; t) kein Bündnis mit einem Staat des anderen Kontinents. Z. Mnjchluk der Mittel- und Kleinstaaten: Zur Bekräftigung dieses interkontinentalen Friedens auf der Basis gegenseitiger Nichteinmischung schließen sich sämtliche Staden des amerikanischen Kontinents dem Anti-kriegspakt der Vereinigten Staaten mit den europäischen Grobniächten an — während sämtliche Staaten des europäischen .Kontinents gleichlautende Pakte mit den Vi^rei-»igten Staaten von Amerika zeichnen. 4. Panamerikanische und paneuropäische Ariedenssicherung: Die Sicherung des interamerikanischen Friedens bleibt einem pan amerikanischen Friedenspakt vorbehalten — die Sicherung des intereuropäischen Friedens einem intereuropäischen Friedenspakt. k. Bölkerbundpakt und Monroe-Doktrin: Artikel 21 des Völkerbundpaktes wird im Sinne dieser Vereinbarung interpretiert, ü. Ausnahmestellung Kanadas: Falls England diesen Monroe-Pakt mit unterzeichnet/ mus^ die Ausnahmestellung Kanadas darin hervorgehoben werden. 7. Monroe-Doktrin als Friedenssicherung: Diese doppelte Anerkennung der Monroe-Doktrin bildet darum die notwendige Ergänzung des europäisch-amerikanischen An-tikriegspaktes, weil sie allein verhindert, das; aus einem Konflikt zwischen Amerika und einer europäischen Macht oder zwischen einer europäischen kNroßmacht und einem Staat Mittel- oder Südamerikas ein Konflikt entsteht, der zu einem schweren liegen-satz zwischen einer europäischen (Yro^macht und den Vereinigten Staaten von Amerika führen könnte. l«. ÄntereuropSlscher Arlede 1. Paneuropäischer Regionalvertrag: Die Sicherung des europäischen Dauerfriedens erfolgt in der Form eines regionalen Vertrages, der alle Völkerbundstaaten umfaßt, im Rahmen des Völkerbundpaktes. 2. Europäischer Antikriegspakt: Während der interkontinentale Friede lediglich auf moralischen Garantien gegründet werden kann, bedarf der europäische Friede zu seiner Sicherung realer Garantien und Sanktionen. In Anbetracht dessen muß ein paneuropäischer Antikriegspakt sich in folgenden Punkten vom interkontinentalen ?lntikriegs Pakt unterscheiden: a) Alle europäischen Staaten verpflichten fich, kewesfalls gegeneinander Krieg zu führen, außer im Falle einer Bundes- ei^ekution gegen eine Vertragsbrüchige Macht; b) alle europäischen Sonderbündnisse werden zu einem paneuropäischen Defensiv-bündnis zusammengefaßt; c) alle europäischen Staaten anerkennen die obligatorische Schiedvgerichtsbarkeit des interkontinentalen Gerichtshofes. 3. England und Europa: Angesichts der besonderen geographischen und politischen l Lage Englands, daS zugleich europaische Großmacht und Mitglied des interkontinentalen British Empire ist, muß es dem eigenen Ermessen Englands vorbehalten bleiben, ob und inwieweit es über den Locar-no-Vertrag hinaus an dieser Garantie des europäischen Friedens teilnehmen will und kann. 4. Paneuropäische Konferenz: Nachdem die europäischen Großmächte sich über die Grundlagen des paneuropäischen Friedens« Paktes geeinigt haben, findet eine Konferenz sämtlicher europäischer Staaten, die dem Völkerbund angehören, statt, um das Statut des paneuropäischen Friedens- und Sicherheitspaktes auf Grundlage des Völk^'r« bundvertrages zu erörtern und abzuschließen. Die neue Zugsfahrordnung Weitestgehende BerüSstchtigung der Wünsche des reifenden Vublitums Bekanntlich tritt Dienstag, den lü. Mai die n e u e F a h r o r d n u n g auf den mitteleuropäischen Eisenbahnen, somit auch in Jugoslawien, in Kraft. Im großen und ganzen hat sich die Fahrordnung auf unseren Bahnen verhältnismäßig wenig geändert. Die Bahnverwaltung hat im Bestreben, die Fahrzeiten möglichst abzukürzen und günstigere Verbindungen herzustellen, wieder einen Schritt nach vorwärts getan. Die Tatsache, daß auf einigen Strecken die alten Schienen und Schwellen durch neue ersetzt wurden, so insbesondere auf der Su-saker Linie und der Likabahn, kommt bereits in der neuen Fahrordnung zum Ausdruck, da die Schnellzüge bedeutend s6)ncller fahren und dadurch teils die Gesamtreisc-dauer verkürzen, teils aber die auf einigen Stationen mit größerer Frequenz notwendig gewordenen längeren Aufenthalte durch rascheres Fahren wieder ausgleichen. Viele Anschlüsse lassen noch viel zu wünschen übrig, doch hat, soweit dies die Rücksichten auf die ausländischen Zugsverbindungen gestatten, die Bahnverwaltung die Wünsche des Publikums nach Möglichkeit berücksickitigt. Was unseren K r e i s M a r i b o r anbetrifft, wären die hauptsächlichsten Abänderungen der bislang geltenden Fahrordnung die folgenden: Linie Maribor—Ljubljona Da sich die im Vorjahre versuchsweise angeordnete Weitcrleitung der T r i e st e r und ZagreberNachts6)nell-züge zwischen Maribor und Wien in einem Zuge als unzulänglich erwiesen und zur Ueberlastung der Züge, insbesondere in der großen Reisezeit, Anlaß gegeben hat, werden die beiden Nachtschnellzugspaare nach bezw. von Norden wieder getrennt weitergesührt, weshalb eine Abänderung des bisherigen Fahrplanes dieser Züge notwendig geworden ist. Der Zagrebcr Nachtschnell zug fährt bereits uln 20.50 Uhr von dort ab (bisher um 23.25) und trifft um 0.25 (bisher um 2.54) in Maribor ein. Es wird somit mit einer kleinen Abänderung die vor zwei Jahren bestandene Fahrordnung wieder eingeführt. Die Weiterfahrt nach Norden er- folgtt um 0.45 (bisher 4.00), Ankunft in Wien um 6.41 (bisher 9.W zusammen mit dem Triester Zuge). In der Gegenrichtung fährt der Zagreber Schnellzug um 21.00 von Wien ab und kommt um 2.25 in Maribor an, setzt um 2L0 die Reise fort und langt bereits um S.30 (bisher 7 20) in Zagreb an. Der TriesterNachtschnellzug wird um eine Stunde spätergelegt und vorläßt Trieft um 20.30 und Ljubljana um 1.21 und trifft um 4.15 (bisher 3.14) in Maribor ein; Abfahrt nach Norden um 4.45 und Ankunft in Wien um 10.15 (bisher 9.36). Von Wien fährt der G e g e n z u g um 19.45 (eine Stunde früher) ab, kommt um 1.15 in Maribor an, verläßt dieses um 1.45, Ljubljana um 4.57 und langt in Triest um 9.05 (bisher 10.15) an. Das Tagesschnellzugspaar W i e n—Za greb bezw. Triest lind umgekehrt weist nur geringe Abweichungen gegenüber der bisherigen Fahrordnung auf. Der von Triest bezw. Ljubljana kommende Schnellzug nimmt auch in Grobelno eine Minute Zilufenthalt (Abfahrt um 14.05), während der Gegenzug nach Triest in dieser Station nicht hält. Der T r i e st—B u d a p e st e r-Schnellzug wird um 1'/^ Stunden vorgelegt: Abfahrt von Trieft um 19.05 (bisher 20.45) und von Ljubljana um 23.56, Ankunft in Pragersko um 2.27, Abfahrt u,n 2.42 und Ankunft in Budapest um 10.20 (bisher 11.10). Meser Zug hat von Maribor gegen Ptuj einen guten Anschluß mit dem Triester Schnellzug (Abfahrt von Maribor um 1.45, Ankunft in Pragersko um 2.04). Der Gegenzug weist nur geringfügige Abänderungen auf (Abfahrt von Budapest uu: 18.30, von Pragersko um 2.40, von Ljubljana um 5.26 und Ankunft in Triest um 9.41). Auch dieser Zug hat in Pragersko Anschluß an den Triester Schnellzug und an den Personenzug aus Ljubljana. Von: 15. Mai bis 15. September verkehrt wieder das Sommerschnellzug s-paarBudaPe st—M aribor— L i e n z, das auf dieser Strecke auch einen Speisewagen führt. Diese beiden Züge stel- len wieder ausgezeichnete Tagesanschlüsse an die von und nach Trieft verkehrenden Schnellzüge her. Was die P e r s o n e n z ü g e der Strecke Maribo r—L j u b l j a n a anbelangt, wird der von Ljubljana bezw. Zagreb verkehrende Nachtzug etwas später gelegt (Abfahrt von Ljubljana um 23.08, von Zagreb um 22.05, Ankunft in Maribor um 4.01 (bisher 2.45). Die übrigen Personenzüge sind beinahe unverändert geblieben. LinieMartbor-St.IIj-Wien Außer den bereits bei den Schnellzügen angeführten Abänderungen wäre zu bemerken, daß der Nachtpersonenzug von Wien nicht mehr bis Maribor, sondern nur bis Graz verkehrt. Statt dessen wird ein neuerPersonenzug zwisck)en Bruck a. d. Mur und Maribor eingeführt (Abfahrt von Bruck um 17.30, von Graz um 19.35 und Ankunft in Maribor um 21.34. Der Anschluß von Wien wird mit dem Grazer Nachmittagsschnellzug hergestellt, der von Wien um 13.35 abfährt und in Graz um 18.19 eintrifft. Auf der L o k a l st r e ck e S t. I l j— Maribor fährt der Abendzug um eine halbe Stunde später ab (Abfahrt von St. Jlj um 19.58, Ankunft in Maribor um 20.31). Ante Marlbor-Vragersko-Kotoriba Der vormittäg i g e L-okalzug Mar^-bor—^Ptuj wird um eine halbe Stunde vor-gelgt und bis OrmoZ weitergeführt, wo er Anschluß an einen neuen gemischte n Z u g nach MurÄka Sobota gewinnt ^Abfahrt von Maribor um 10.40, von Ptuj um 11.56, Ankunft in Ormo! um 12.29 und in Murska Soibota um 19.00). In der G e-genrichtungihot dieser Zug in OrmoZ ebenMs Verbindung mit dem neuen Zug von Murska Sobota (Abfahrt von Murska Sobota um 9.15, von OrmoZ um 12.47, von Ptuj um 13.2>6 und Ankunft in Maribor um 14.40). Zwischen Moribor und Kvtorlba wirll viel hübscher als Wilhelm." „Ich kann solche ausländische Nachäfferei nicht leiden." „Er ist schon oft in England gewesen, überhaupt viel gereist. Er ist sehr reich, sein Vater hat viele Millionen. Ich glaube, er langweilt sich sehr bei uns, es fehlt ihnl sehr daß wir kein elektrisches Licht und keine heiße und kalte Wasserleitung in: ganzen .Hause haben. Er hat ein entzückendes Auto. Er ist schon zweimal damit nach Bcrttn ins Theater gefahren. Zum Frühstück ißt er gebratenen Speck ttiit Eiern, und er hat sich Orangenmarmelade aus Berlin schicken lassen. Sein Chauffeur ist zugleich sein Diener, und seine Windspiele „Vit" und „Pet" tra- gen silberne Halsbänder mit goldenen Schlössern." „Das scheint mir ein rechter Fax zu sein, mit dem werde ich mich bestimmt nicht anfreunden! Nimm dich nur in acht, er wird dir bald nachstellen." „Oh, der hat seine Damen vom Theater. Er hat entzückende Bilder von Schauspielerinnen in seinem Zimmer." „Du gehst doch hoffentlich nicht in sein Zimmer?" „Ich muß kontrollieren, ob alles in Ordnung ist, die Leute sind ni6)t zuverlässig." „Früher gabst du dich mit solchen Dingen nicht ab." „Ich habe jetzt mehr zu tun, als früher. Wigand fagt: Bill .Hortung sei ein Typ. Es sei Rasse in ihm." „Nenne ihn doch nicht „Bill"! Der Naule geht uns ja nichts an." „Er ist charakteristisch. Ich liebe alles Per sönlichc, das Persönliche allein hat Wert. Allgenteinbegriffe hasse ich. „Herr" ist Allge-meinbegriff." „Lia! Du sollst nur mich beim Vornamen nennen. .Hörst du, nur mich,, mich ganz allein! Ich ertrage es nicht, daß du von jedem fremden Fax so vertraulich sprichst!" Lia lachte und warf ihm ihre Winden in das Gesicht. „Versprich mir, daß du dich uni diesen Protzigen lÄeldsack mehr bekümmerst, als durchaus notwendig ist!" flehte Achim in Seelenangst. „Er bekümmert fich vorläufig nicht am mich. Um ihln zu gefallen, würde ich wahr-fcheinlich die .Haare hochblond färben und zur Bühno gehen müssen." „Ich fürchte, er wird mir den Verkehr in eurem Hause verleiden, wenn ich ihn je bei euch treffe." „Vater sagt, wir müssen suchen, ihn zu unterhalten, sonst hält er es auf dem Lande nicht aus." „Laßt ihn doch laufen, je eher, je besser." „O nein, Vater will ihn gern behalten." Lia machte sich nun eilig los und eilte heintwärts. Achim ritt noch sorgenvoller zurück, als er gekommen, jetzt war auch noch der Stachel der Eifersucht in seinem Herzen. 16. K a p i t e l. Ein« bis zweinial in der Woche ritt Achim jetzt nach Südersberge, während er den Kanieraden gegenüber vorgab, bei den Eltern in Ellernförde zu sein. Da es sich mit einen: kleinen Umweg niachen ließ, kehr te er gewöhnlich auf ein halbes Stündchen zu Hause ein, weil er fürchtete, daß Hassel-blatt sonst sehr bald die Täuschung merken und ausdecken würde. Ost hatte er jedoch keine Zeit und Lust dazu. Eine Zeitlang war er in Südersberge so glücklich und fühlte sich dort so wohl und heimisch, daß er wie der Ritter Tannhäu«« ser im VenNsberg die Außenwelt vergaß. Das alte Landhaus, in dem die bösesten Spuren des Familienniederganges jetzt zum Teil entfernt waren und fortgefetzt gelöscht wurden, übte einen unwiderstehlichen Zauber auf ihn aus. Er nahm tiefen Anteil an der tragischen Gestalt des Hausherrn, den er viel mehr bemitleidete als verurteilte, und an Wigand schloß er sich fast enthusiastisch an, weil Lia ihm so nahestand. Ja, er drang sogar bis in das stille Gemach der Hausfrau und wurde dort gern gesehen. Die feinfühlige, in ihrer Abgeschiedenheit seltsam hellsehend gewordene Frau erkannte in ihm so^ fort die große, allgewaltige Liebe, die ihn auch zu ihr wie zu einer Mutter zog. Das Verhältnis Peter Landins zu seinen Kindern war dasselbe geblieben. Wer die kleine Familiengruppe an stillen Feierabend den auf dem Lindenplatz in traulicher Gemeinschaft sitzen sah, genoß ein Bild ungetrübten Friedens. Lia, wie gewöhnlich an der Seite ihres Vaters, in seinen Arm geschmiegt oder auf seinem Schoß, und Wigand in tiefer, behaglicher Ruhe mit der Zigcirre im Klappstuhl liegend, wenn er nicht mit dem geliebten Flötenspiel beschäftigt war. Mit seiner Flöte vertrieb er die bösesten Falten und die finstersten Schatten aus den Zügen seines BaterS, MtHwoiH, 9. Mak. V?. lM. mlchqelogt (A bf7.37 abführt und w Kotoriba um lN.^I eintrifft. In der Gegenrichtung fährt der s^rühzug von Kotoriba um 5^ ^t^mden friZl^r ab fum S.48) und von Ptuj um 7.5V^ Ankunlft in Maribor um st.M. Der Lokalzufl'^^akovec — Ko-t o r i b a wird etwas v<'vqelegt (Abfahrt vcm -^awoec um Ankunft in Kr'to« um Der t^egenzusi fiihrt l'in 1!^ stunden später ab (Abfahrt von jiotoriba um AS). Linie Ljuiomer—S. Radgona Ter Abendzug cieflen die österreichische c^^renze fährt um eine halbe Stunde später ab (Abfahrt von Ljuto.mer um Ankunft in (.^iornja Rad^ona um und in Radkersburg um Ä).56). In d^r (^^egenrichtunc^ wird der F r ü h z u g um l)^ Stunden vorgelegt (Abfahrt von Radkersburq um -t.35, von Kornja Rad-gona uttl 4.48, Ankunft in Ljutomer um 5.45). Linie i!awvec DowZa Senbava Die beiden Früh^ztixie verkehren um etwa eine Stunde früher (Abfahrt von <>akovec um 4.20, Ankunft in Doinja Lendava um ü.l4, Abfahrt von hier um 5.26 und Ankunft in Qakovec um 6.2ö). Linie Grobelno—Rogatec Die im vorigen Sommer bestandenen Verbilldunlien mit den Tak^^sschnellzügen auf der Hauptstrecke werden auch !^uer ein-cieführt (Abfahrt von Grobeino um 14.03, Ankun^'t in Ro^atec um 15.17, Abfaihrt von dieser Station um 12.10 und Ankunft in Grobelno um 13.22). Linie Eiov. Distrlca— SZov. Bistrica Stadt Um das fast eine Stunde erforderliche Warten in der Station Slovenska Bistrica auf den Lokalzug PolsLane—Maribor abzuschaffen und gleich^^eitig auch eine bessere Verbindung von Norden her zu erzielen, wird in der Frühe ein zweites Zugspaar zwischen der Station und der Stadt eingelegt (Abfahrt von der Station um 6.07, Ankum't in die Stadt um 6.20, Abfahrt von hier um 6.33 und Ankunft i<^ der Station um 6.^6). Die beiden letzten Fahrten an Somi- und Feiertagen werden zwischen deni 15. Mai und 15. September wieder eingeführt (Abfahrt von der Stadt um 20.49, Ankunft in der Station um 21.02. Abfahrt von hier um 21.23 und Ankun't in der Stadt un^ 21.36). « Auf den ü b r i g e n Linien in S l o-wen ien sind wichtigere Veränderungen im Fahrplan nickit zu verzeichnen. Dasselbe gilt meihr od-^r weniger auch für daS übrige Jugoslawien. Am der Likabahn fahren die SpliterZüge nicht mehr bis zur Station Ognlin, sondern biegen einige Kilometer vorher bei der neuen Station Ok^tarije auf die andere Linie ein. Dadurch und durch die vergri^ßerte Geschwindigkeit, insbesondere auf ^der alten dalmatinischen Strecke Giplit-Knin, wo alle Schienen und - Schwellen ausgewechselt wurden, wird die Fahrzeit zwischen deiin Meere und Zagreb um fast 2 Stunden abgi^kürzt. l5in schnelleres Fahren b^zw. kürzere Aufenthalte sind auch auf der Hauptstrecke Zagreb — P e o g r a d wahrzunehmen, doch lassen sich vorläufig grössere Zeitersparnisse noch nicht ersehen. Günstigere Fahrzeiten sind erst im nächsten Ichre zu erwarten, als diese Strecke doppelgleisig sein wird, wodurch alle Kreuäuuigen entfallen und man Für ein KonzentrationskabineN Die Vajdlt'Snippe und da» radikale Äenirum fordem den INlcktrItt der Regierung — Zuerst Aluslandsanteive. dann Demifflon Die Situation, in der sich daS Kabinett Bukiöevlü befindet, ist eine wenig aussichtsreiche geworden. Ss ift eine hinlänglich bekannte Tatsache, datz die ehemaligen Minister Dr. Ninöiö, Makfimovis und Dr. S r t k i ö als ,^entrumSführer" mit der PaSiS-Gruppe am Sturz des Kabinett» Vukiöevi^ arkieiten. Aus verschiedenen Gründen wurde die Aktion verlangsamt, eS schien, als ob man sich mit der gegebenen Lage abgefunden hätte. Nun ist in den letz« ten Tagen der Gedanke der K o n z e n-trationSregierungmit einem General an der Spitze neuerdings in den Vordergrund getreten. Die furchtbare Wirtschaftskrise einerseits, die prekäre Auhen- sltuation andererseits erfordern ein« autoritäre, von den Parteileidenschasten womSß« lich befreite ßtonzentrationsregierung, die nach Meinung der radikalen Malkontente« unter den vorherrschenden Umständen nur ein General bilden könnte. An Kreisen der PaSie-Gruppe und des Zentrums wird behauptet, die Regierung sei nur deshalb par-doniert worden, weil man die Londoner Anleiheverhandlungen nicht habe stören wollen. Nach Abschluß der An-leiheverhandlungen wird die Regierung zum R ii ck t r i t t genötigt werden, um ihren Platz einer Konzentrationsregierung einzuräumen, in welcher auch die PribiLevie-Radis-Gruppe vertreten sein würde. PKIemSIe eine Abtürzmlg der Reisedauer bis zu zwei Stunden wird erzielen können. Um eine Hebung der Reisefrecsuenz her-bekzmühren, werden einige Schnellzüge auf gewissen Strcken nach der neuen Fahrord. nung als Personenzüge geführt, um einer-seits unter Beibehaltung der Geschwindigkeit mehr Aufenthalte nehmen zu können (so das Nachtschnellzugspaar Lkubljana— Trieft auf der Teilstrecke Ljubljana—^Nakek), andererfeits um unter Umgehung der Tarife ein billigeres Fahren zu ermbsilichen, wie z. B. auf der Strecke Zagreb—Split, wo das im Sommer verkehrende Ta^es-schnellzugspaar, das direkte Wagen Wien— Split führt, unter Beibehaltung der Schnell zugsgeschwindigkeit, der Durchg^ingswagen uznd der wenigen Aufenthalte einfach als Personenzng erklärt wurde. FÄr die Benützung disses Zugspaares gelten daher auch die Personenzugspreise. Im internationalen Verkehr wurden die Fgangszüge, die i'hren Weg über Jugoslawien nehmen, bedeutend abgekürzt, teils auf unsersin Gelbiet, teil im Atselan>de, sodaf; Zeitersparnisse bis zu drei Stunden und noch mehr erzielt wurdn, wie beim Simplon-(?xpreß oder beim Direkt-Ortent Paris—Konstantinopel. Ai ch wurden dreimal in der Woche günstige Verbindungen mit dem Orient-Erpreß (5alai?—^Bukarest über Beograd noch Athen und Konstanti,wpel erzielt. Die Verbindungen zwischen Mitteliugoflawien und Ungarn, der Tschechi^slowakei und Deutsch, land wurden ebenfalls bedeutend verbessert. Byrds Expedition zum Südpol Während sich General Nobile mit seinem Luftschiff auf dem Weg nach dem Nordpol befindet, rüstet sich bereits der amerikanische Flieger B y r d zu seinem Start nach dem Südpol. Byrd wird mit drei Flugzeugen von demfelben Typ starten, niit dein er im Jahre 1926 seinen Nordpolflug un-ternoinmen hat. Seine Expedition wird von den „New ^ork Tinies" finanziert. Die Unkosten werden auf eine halbe Million Dollar verans6)lagt; wahrscheinlich wird jedoch die Summe nicht ausreichen. Byrd hat den norwegischen Wallfischdampser „Sanison" gechartert, der ihn nach der Antarktis bringen soll. Der „Sanison" ist ein älteres Fahrzeug, 1890 gebaut, das zurzeit in Bergen einer gründlichen Ueberpriifung unterzogen wird. Nach Beendigung der (5rneuerungs-arbeiten fährt das Schiff nach Newyork. Byrd hofft, Newyork Mitte August verlassen zu können. Sein Schisf soll eine Besatzung von 55 Mann haben lind drei Flngmaschi-nen, 75 Hunde, zwei Traktoren, eine grohe wissenschaftliche Aufrüstung sowie Lebensmittel sür 15 Monate an Bord führen. Der Flug soll etappenweise erfolgen. Am Tage will man eine gewisse Zahl von Kilometern durchfliegen, bis uian einen passenden Landungsplatz findet. Bei jeder Landung soll ein Depot angelegt werden. Der Flug nach dem Pol soll auf dem grosten dreimotorigen Flugzeug erfolgen. Äeses Flugzeug ist so groß, daf? es für einen Schlitten, mehrere Hunde und eiuen ausreichenden Le'''''N'".uit telvorrat Platz hat. Ausschusses zur Hilfeleistung für die Opfer des Bürgerkrieges, die wie durch ein Wunder aus der Krim entkommen konnte, nachdem sie entsetzliche Foltern durch die Tscheka hatte erleiden müssen, meldet über die Tä tigkeit Bela Kuns: Die Gefangenen wurden in Kellern eingesperrt, wo es unmöglich war, sich niederzulegen. Die Frauen waren von den Männern nicht isoliert. Das ge richtliche Verfahren beschränkte sich auf die Feststellung, dab der Angeklagte dem alten He'?re angehörte. Man erschoß häufig Greise, die niemals in der Freiwilligenarmee ge dient hatten. Das Urteil wurde in Abwesen heit des Angeklagten gefällt. Die Vollstrek kung geschah meist gegen zwei und drei Uhr morgens. Die Verurteilten wurden voll ständig entkleidet und in (Gruppen von 300 bis 400 Personen an den C.rekutionsplatz geführt. Sie wurden niittels Maschinenge wehr hingerichtet. Während des Tages wur den die Verurteilten gezwungen, für die folgende Nacht ihr eigenes gemeinsames (Lrab zu schaufeln. Waren die Verurteilten zahlreich, so stellte man sie an den Rand des Grabes und erschoß sie vor den Augen derer, die in der Reihe nach ihnen waren. Später, als sich Fälle von Fluchtversuchen ereigne ten, wurden die (gefangenen mit Seilen an-einandergebunden. Invalide und Lkranke wurden von den Krankenhäusern auf den Richtplatz aus Lastwagen geführt. Die Ge fangenen erhielten rohen Weizen und etwas Traf Poartali« -j- Moehture Granfam e i«'! Be.a Kut^s m der K m Im „Journal de (^^eneves" veri'ffentli^'it der gewesene Direktor des Roten-^treuz'?>^0' lnitees zur Hilfeleistung für die Opfer de;? Bürgerkrieges, Dr. (^eorg "'i^ter v. L o d n« g e n s k i, einen Arti?^'.. in welchem er u. a. schreibt: „Gelegentlich d Verhaftung la KunS erinnert die Presse an dessen Bluttaten in Ungarn. Man kennt jedoch zu wenig die Ungeheuerlichkeiten, die Bela Kun in der Krim verübte, wo er die Schreckensherrschaft auf Befehl der Sowjetregierung leitete. In meinen Archiven finde ich fol-aeudes Dokument: T^rau N. N. (der Nanie ist genannt), Oberschwester des Roteu-Kreuz- Im ?u»»mmenk»nie mit der Aktion rueun»ten der tiotleiäenäen II». Uernäen w den Xrelsen Vudrovnik «aä Zpttt vurcle äer »<)?en»nr>t« »o»»stv« 'l'Arif« I>Ir. ZS. ?Z sdeesekilttt. dl»cti diesem dstten äis Xautleute in den Krei»«n 5pRt, Oubrovnilc, j^ostsr und LetlnZe — »Iso I» den psZZiven Provinzen — einen erkekUeii«« 'sarisnscklsö beim l'rsnsport von l>edea»-mittein, die kllr diese Kreise bestimmt v»-ren. dlun vollzieiit sici, »der das ^reienls. dsll die I^eLlerunx mit rvei N>»-den nimmt, vss sie mit einer gespendet l»>t. in der prsxls sieiit die dlotlillfe der rune ?. K. so »us: Dem keriric Llnj BNMieN 6Si) Meterzentner im >Verte v«» Ztk lausend vin^r Tureviesen. üden»« »rdielt der ve^iric s)in»i' in (Zeld, vsledvr ketrsx illr die Ourclikiliirunr vmi viedtiieu (^emelndesi'delten bestimmt ist. 0» »d«r s« kczlril SinI bi» rur neuen Lrnt« i»«k »t»-destens 24V >V»x«yns !^»Is denStiet. d»t «U» k^seierun« durcd diese 1'»rikm»gnskmO «iet»t nur die i,i8der erteilten 430.ysD I)in»r rurSek-xenommen, sie vird dsbei nacd rund lsusend Dinar einneiimen, d» »lcii n»ed dsn» neuen l'srik der l'rsnsport eines >V»»Uon» ^ais um 2800 Dinar düder »teilt »Is disder. 8c) 5iedt die l^atdilfealcticm der 8t»»t«vvr^ vsltun? In der Praxis aus. Der 8t»»t Ki eken seliger im d^el^men »1» Im lZed«l. l» ?^edmen liest nimlick sein tiefster 8ln»..« » >Ver slcil ilder die staatsrecdtNcdo lM»« der »neuen Provinzen« (ru die«? U«dvr< suc:li Llovenien) >I»r Verden vikl. ^ brauclit nur den ^usvels der wi Vor1»I»r« vc>n der dlatianalbanlc erteilten icredite »leli Uenauer Rnzuselien. Vo« 4t3D I'Irmen. die dei dieser Krvdit»evRdr««U w getrac:iit ?e1commvn v»rea .ei>tf»1l«ii lZSt auf vec>irrad. 685 >uk 5Irc>plja. 485 »nk 154 auf ösdac. IIS aut Kitoll. also»uk Serbien. In dien »neuen protn^en, vrtellt» die I^ationaldanlc Kredite vor »» IZ9Z men, so daö In ?aered — der ernsten 15«»-dsl88tsd>t de8 !?eic:de8 — nur 10l firmo» iiiren Kredit erliielten. xidt l..«ute, «tt« Meli dsrtider vundern und »(Zer»el>ti»Ireit« verlangen. Ic'd vundere mieii darol, »clit« I»»«» nieiit msiir. Icli finde das virlrlicl, ß?» <)r6«« nun?. 5v»r«I»> Salz als Nahrung und fast kein Waffer. J» Theodosia ließ Bela Kun 7500 Perso«« er« schießen, 12.000 Personen in Stmveropo^ in Sebastopol 10.000, in Kertsch SlXXt, w Ialta mehr als 5000, darunter 17 Krm^-Pflegerinnen und drei Aerzte des Note» Kreuzes. In den städtischen Krankenhäuser« von Alupka wurden 272 Kranke und Ler« wundete einer nach dem andern vor de« Tore der Anstalt erschossen. Graf P o u r t a l ö S, der letzte deutsche Botschafter' vor dem Kriege in Petersburg, der diesen Posten mehr als ein Jahrzehnt innegehabt hat, ist am Mai im Alter von 74 Jahren in Bad Nauheim geswrben. Der schöne Guftache Ein Gesellschaftsskandal t« Lmid«». Die sechzigjährige MrS. Sara Lineetz Whi te hat vor einiger Zeit die Bekanntschast e^ nes dretundzwanzigjährigen jnngen Van»A gemacht. Die Matrone, die die Mtwe eweS Dianiantenfeld-Besitzers ist und seit dem Tode ihres Mannes in einem mit verschwe» derischein Luzus ausgestatteten PalatD wohnt, lud den jungen Mann in ihr Hei» eini von diesem Tage an wurde Henry Tn-derson Irping Eustache, ein ausgezeichneter Tänzer, hervorragender Sportler, hkvfiger Gast im Palais der Witwe. Die MillionS«-frau, die bisnun ein zurückgezogenes und der Ausübung der Wohltätigkeit gewidmetes Le ben geführt hat, begann mit einemmale za finden, daß sie noch gar nicht so alt sei, «td in den Londoner Vergnügungslokalen sah man von dieser Zeit an recht häufig dos ungleiche Paar, die sechzigjährige Witwe i« den Toiletten nach allerletzter Pariser Rode, mit herrlichen Juwelen und Kolliers des hangen, und ihren dreiundzwanzig^ähr^gm Galan. Ihr HauS wurde ^ld der Punkt der lustigen Zechkumpan« JrvinK " staches. und mit «inennnal hod Dor dem ersten Naketet.slug Zu dem Nakctenflug wird ein ^eichtflul^« zeug der Raab-Ka^zenft-^in^Werki? tioin Typ »RK 9 Grasmücke" (im Vtidc) v^'rwenvet werden. Diese Maschine, die ein Leer^?^'' wicht von nur 250 L^ilogramm hat, wird durch ein desondercS Spantcnsystem ver» stärkt und erhält statt des einen Raketentorp^r, der vom Führersiv auS betä tigt wird. Das Flugzeug soll mit einer An-fangsgeschwindigkeit von 5l)—W Kilomc' und Treib''n in den stillen Gemächern des Palastes aus der Grogvenor Street an. Es vergingen einige Monate, als eines Tages der schöne Eustache die Zeit für gekommen erachtete, an prosciischere Dinge zu denken und die Liebe der alternden Frau auszunutzen. Er schürte eine moinentane Geldverlegenheit vor. Seine Mäubigcr bedrängen ihn, erzählte er der Witwe, es wä« re ihm zwar ein leichteS, den herrlichcn Fa« milienschmuct, den er von seiner Mutter geerbt hat, zu verkaufen, doch falle eS ihm ' schwer, sich von diesen Reliquien zu trennen, daher ziehe er es vor, Frau Sara ^incey . um eine kleine Anleihe anzugehen. Bis zu . Tränen gerührt, erklärte sich Frau Lincey ' bereit, jede Summe dem sckiönen Eustaäie zur Verfügung zu stellen; dieser verlangt'! - vorderhand „nur" 10.000 Pfund Sterling, die er wenige Tage später auch erhielt. Dieses erste so vorzügliä) gelungene ELpcriment ' erweckte das Selbstvertrauen Eusta6)es in '' großem Matze. Er lie^ einige Monate ver-streichen: dann ilberraschte er die Witwe mit der Mitteilung, er hal?e beschlossen, sein Schloß in Cornwall, dieses herrliche Erbstück, zu renovieren, damit er den Sommer w der Gesellschaft Frau Sara Whites in dieser prachtvollen Stätte verbringen könne. Es wäre ihm Mlvar ein Leichtes, eine Hypothekarschuld zu machen und von einer Bank das Geld zu beschaffen, er ziehe es ic-doch vor, an ihre Generosität zu appellieren und sie abermals um eine Anleihe zu ersuchen. Es versteht sich wohl von selbst, daß s^au Lincey White auch diesmal nicht „nein" sagen konnte und so erhielt der junge Mann abermals die verlangten fünftausend Pfund. Auch war die Witwe fest überzeug^ daß es sich tatsächlich bloß um eine Anl^e handle, für deren Rückzahlung das prachtvolle Schloß in Cornwall eine vollkommene Garantie biete. ' Wieder verstrichen einige Monate und junge Dandy, der mit beiden Händen - da» Geld vergeudete, scheint abermals die fünftausend Psund glücklich durckacbricht zu n haben; so mus?te die Witwe zu ihrer Be-^.trübnis erfahren, daß ihr Schü'^linq einst ^ LiebeSbeziehungen zu iner leichtfertigen Tänzerin, wie er behauptete, unterhalten ' hätte nnd daß diesem Verhältnis auch zwei -Atnder entsprossen seien. Die Tänzerin — ' erzählte Eustache — verlange nun, daß er sie heirate, sonst drohe sie mit einem Skan-' dal. Die Witwe war erschüttert. Es wäre ' jedoch ein leichtes, meinte Eustache, dieser Affäre ein Ende Ku machen, wenn man der Tänzerin 'als Abfertigung fünftausend Pfund gäbe. So erhielt der Jüngling aber-ma!^ fünstcuisend Pfund. Die Witwe, die »inzwischen doch Verdacht zu schöpfen schien, hätte "es zwar vorgezogen, persönlich der Tänzerin die fünftausend Pfund zu überrei > che«. Eustache erklärte jedoch dezidiert, er eS nie dulden, daß diese leichtfertige Person die.Schwelle der ehrbaren Witwe Wderschriite. So war die Matrone wieder tern starten und dann eine Beschleunigung bis zu 400 Kilometern erreichen. Der erste Flug, der bereits in etwa drei Wochen statt» sindcn soll, liat den Zweck, die meteorologischen Verhältnisse in einer Höhe von 10.000 Metern zu untersuchen. » Jng!?nieur S a n d e r, der Erfinder und Hersteller der Naketon, die für daS Raketenflugzeug benültt werden. einmal überzeugt und vom Takt ihres Galans außerordentlich gerührt. Als jÄZoch k^urze Zoit nachher Eustache, l^icümail bescheiden'^?, tauseilid Psund verlangte, U!M für die Erziehung der beiden kleinen Sprößling sorgen zu können, bestand 'die Witwe darauf, dj<' leiden kleinen Kinder zu sehen, zumail si>2 für Kinder inW^e^ eine bescmdere Vorlich und es ers, denn wcmg? ipittcr k:n!al die Nanicn der beiden .Äl^^inen gemerkt l^ctte. Nun fol-^rte die Wi'/ti-o Irviirg Euslach? aus» die jh.ni geliehenen M^Znzigtciusend Ps'und' zurüch.'.'.iahlen. Am nächsten war der schönte Iü>wIling cius London spurlos verschwunden. A!>el späii^r wurde er von der Polizei in Asburry verhaftet. Nun wcrden sich die Richter mit der Angelegenheit befassen. t. GemeindLM5hlen in BreLiee und Glo boko. Bei den am Sonnt?g erfolgten Ge meindewahlen in Bi.c2ice uiid Cli^boko trug die Bäuerlich'demokratische Koalition die relative Mehrzahl der Mandate davon. In BreSice erhielt die „.E. D. K." 7, die Ge^rvrbetreibcnden ?, die Slow VolkSpar tei 4 und die D e u t s ch e n 4 Mandate JnGloboko erhielt die Bäuerlichdemokratische Koalition von 17 Mcindaten 13; 2 sitfielen auf die Slow. Boltspartei und 2 au>f die Malkontenten. t. Ansteigen der Flüsse. Infolge des Regens der letzten Zeit und der Schneefchmel-ze in den Gebirgen sind die Gewässer in den letzten Tagen stark angestiegen.' So ist die Drau in den vorhergegangenen drei Tagen um einen ganzen Nieter angewachsen. Dasselbe gilt auch von den Nebenflüssen. Doch ist das Ansteigen der Gewässer nicht besorgniserregend. .Hingegen führt die Sann bedenkliches .Hochwasser. t. Ein blinder Abgeordnet?r. AuS P e- r i s wird gemeldet: Die Verwaltungsbehii? den der Kammer studieren den besonderen Fall des neugewählten Abg. Scapini, der ein ^kriegsblinder ist. Besondere Vorkehrungen sollen es ihm ermöglichen, das Abgeordne-tenmandat auszuüben. Scapini wird im Parlament ständig ein Diener zur Verfügung stehen, der ihn zu führen hat. ES werden für den blinden Abgeordneten besondere Stimmzettel verfertigt, die nicht wie üb-lich'in weiß und blau, sondern mit glatter und rauher Fläche hergestellt werden. t. Der Rekordwahnfinn. Wie berichtet wird, hatte in London der 22jährige Max Bridge versucht, den Dauerrekord im Klavierspiel zu schlagen. Er hat in einem Konzertscia^ von Manchester 65 Stunden ununterbrochen Kla»ier gespielt- Als er ^um tausendstenmal denselben Walzer zu spielen hatte, brach er besinnung.^loS zusammen. Nachdem er wieder zur Besinnung gekommen war, waren seine ersten Worte, er werde demnächst den Dauerrekord im Saxophonspiel sckilagen. t. Vanditen als Ttnfel» Dieser Tage wur, de die Familie des Stefan Nazarejen-k o im Dorfe Siemiankowice, Kreis Kolo-mea, von unheimlichen Gästen aus deui Schlaf g.?wcckt. Die nachtlich-'n ''^i.'dringlin« ge worcn als Terfcl verklcid 't und nerl'^ng-ten von Sc-'l?, son- dern nur d2S vorh'indcne Tcsd. ^ils Na.ia-rejenko sich zur Wchr sc^en n.'^te, ihn die „Teufel" an B-'tt, terrorisierten die Hau'cinwohner mit vorg hilt^nen volvern und Plünderten di,' CS fielen ihnen l ig Dollar ^nd i'» Zlo^y in die .Hände. Man vermutet, dns; die „Teufel" Nachl-arn d:s Na^arei'uko si"d. 700 Iahrfeier der DlSz?fe Lavant (10. Mai 1028.) Das Programm der Fürstlichkeiten. Mittwoch, den 9. Mai: 1. Um 14.48 Uhr festlicher Empfang deS päpstlichen Nuntius Msgr. P e l e g r i-netti durch die Kirchen- und Zivilbehör-den am Hauptbahnhof. 2. Auffahrt der Wagen über die Alekfan-drova cestä, Slovenska und Gofposka ulica sowie Ulica 10. oktobra auf den Domplay, wo die Schuljugend Aufstellung nimmt. Einzug in die Kirche und Erteilung des päpstlichen Sogens durch den NuntiuS. 3. Um 10.30 Uhr festliche Beleuchtung des Domplatz^s und halbstündiges Festgeläute. 4. Um 20 Uhr feierlich-.'r Begrüßungsabend der „Prqsvetna zveza" im Kasinosaale. Donnerstag, den 10. Mai: 1. Um S Uhr feierlicher Einzug des Apostolischen Nuntius mit der gesamten Geistlichkeit in die Domkirche. 2. Enthüllung einer Ged^nktas^'l in der Liirche, sodann Festrede des Domherrn Dr. Vrabe'c. Um 9.Z0 Uhr Pontisikalamt mit Tedeum. Programm deS PontijikalamteS: a) Mozarts ÄrönungSniesse in C-dur. Solo-czuarlett: Freu^D r u z o v i ö, Frau K o c-m u t, HLrr 2 ivko und Herr N e r a l i b) Rud. Wagner: Jubilate Deo; c) E. Lassen: Domltte, salvum sac. Vor dem .Hoch-amte: P. .Hul. SattnerS ,',Marija, kako sie lepa", nach dem Tedeum: St. Premrls „Ohrani dom in rod". Orchester: Militärmusik. ' 3. Nach der kirchlichen Füer findet im Priestersennnar eine Festversammlung der Dechante der Diözese Lavant statt. « Die Kirchenvorstehttng richtet an die Bevölkerung die höflich? Bitte, auS Anlaß des feltenen Jubiläums di-^ Häuser festlich zu schmücken und zu beflaggen. Mitteilungen von der BolksuniverfitSt Der geplante bulgarische Konzert-Abend wird wegen des Konzertabendz der „Glas-bena Matiea" auf unbestvnmite Zeit verschoben. Der Verein „Volksuniversität" veranstaltet bei schönem Wctter am i3. d. M. einen Maiausslug nach R e m 8 n i k,wo auch die prähistorischen Fundstellen bc^sichtigt werden sollen. ?1b'ahrt .Hanptbahnhof 5.30, Rückkehr um S1 Uhr. An.meldungen mit 2S Dinar übernimmt Prof. Kos, Koro^Leva ul. 2, welcher auch Anmeldunssen fi:r den Cillicr Ausflug (50 Dinar) übernimmt. Am M o n t a g, den 11. d. sprick^t der Gr^zer Schriftsteller Dr. D w o r z a k über „Männer, Frauen und Mädchen von heute". (Viermal ausverkaufter Vortrag an der Graqer Urania). K^irtenvorverkauf ab Freitag kvi Höfer und B r i s n i k. - m. Evangelisches. Mittwoch den 0. d. M. um 19 Uhr wird im Gemeindesaale eine all-gomein zugänglich« ' Bibelstunde stattfinden. Jedermann ist herzlichst eingeladen. m. Gastsplsl des Vrazer Theaters. An, F r e i t ag, 11. Mai, findet daS schon im vorigen Herbst vereinbarte, aber später verschobene Gastspiel des Grazer Theaters stall Es wird Bruno Franks erfolgreiches Schau spiel „Zwölstapsend" aufgeführt. Karten Maribor, den 8. Mai. (Sitzplätze von bis 10 Dinar) sind an der Tageskasse im Vorverkauf erliülelich. m. Ausbau !:er Feuerwehr in Biftrica. Der vorhergegangene Sonntag, der 28. April, wc:r für die Freiwillige Foner^i^e^^^r in Blstrica l-ei Liwbu?' ein Freud-'ntcig. den die ganze Bevölkerung s^'s'lich begiitg. Durch freiwillige Spenden und verschiedene Unterstützungen wurde es der Feuerwi'hr erm')^-licht, den langegehegten Wunsch, sich eine Motorspritze f'n'zuschc'>ssen, in Erflilli ng gehen zu sehen. Wenn auch noch ein B?!rag zur Deckung der gesamten .skanssun'me fehlt, hofst doch der rührige Wehrda iplma'.rn .Herr K o K u t a, durch weitere Spenden den Restbetrag baldigst auszubringen. An: genannten Tage war die neue Sprike eingetroffen. Zum Empfang der Feuerwehr, die mit der Motorspritze angerückt kam, gingen die Herren Gemeindevorsteher S i n i k und De sch m a nn mit der Musilk^ipelle Iis Limbu^ entgingen. Ihnen schlosz sich eine stattliche Anzahl von Radfcihrern an. Dann bewegte sich der Zug unter klingenden^ Spiel bis Bistrica. Beim (^leil^iause dcs .Herrn Vostl hielt der Zug. Herr Vestl ^'ielt eine Ansprach?, dc!r er die Verdienste der Feuerwehr üervorhob und di?n gros'.en Wert sorc.ie das sichere und erfolgreiche (Eingreifen >der Motorspritze in der Not ins rechte L cht rückt?. Unter klingendem Spiel bewegte sich sodann der Zug weiter bis zur Wohnung des WehrhaU'Ptmann-Stellvertrcters H^rrn Gla s e r, der eine kernig? Schllisirede an die Bevölkerung richtete und ihr für die tatkräftige Unterflützunj^ der Bestrebungen dür F^r-wchr herzlichst dankte. Die n?ue ^)ÄÄr-spritze wurde hieraus ins NnfthciuS gesurrt. m. Ausnahme von Z"'glin5LN in die In» genieur-Unterofsiziersschvte. Das .«kromman» do der I'ngeniei?r-Unt'2rof>izierssch'»le in Maribor teilt mit, da^ mit 1. Ü)kteber^ d. I. gegen 100 Zöglinge in diese Anstalt ausgenommen werden. Die Vedingnngen liegen im städtischen Militäramte. SlomZkov trg i^/i, wi^hrend der Amtsstunden zur Einsicht auf. m. Geisteskrank. Gestern nachniittagS wurde die 4Ljährige Besitzersgattin Maria M. aus Dobrenje bei Pesnica plötzlich irrsinnig und mußte ins Krankenhaus nach Maribor überführt, werden. m. Wetterbericht vom 3 Mai, I Uhr früh: Luftdruck <22, Feuchtigkeitsmesser Barometerstand 72lZ,.,Te.mperLtur -s-12, Windrichtung Äewölkung ganz, Nieders6?lag Maribor 0, Bacherngebirgt? dichter Nebel. m. Spende. Als Ueberschuß einer Kranzspende für Herrn Ferdinand Wagrandl spendete die Stammtischru?ide bei Halbwidl den Berrag von 407 Dinar für den Mann-schastSkond der Freiwilligen Feuerwehr in Maribor. .Herzlichen D>ank! (D,'r Betrag ist in der Redaktion zu beheben). m. Velika kaoarna großes Balalaika-Ge-sangskonzert. 5(i33 * Für Kanada können sich deutsche und deutschsprechende Feldarbeitcr, welche ^ die Militärpflicht abgedient und das 45. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, schristlich oder Persönlich l?ei der Vertretung des „Norddeutschen Lloyd" Bremen, Ljnb^ Ijana, MikloLice'ia cesta 36, melden. « Etwas ganz besonderes bietet Ihnen der Firmungseinkauf bei der Uhren- und Goldwarenfirma M. Ilger's Sohn, Gospos-ka ulica 15. Nt^r erstklassige Qualitäten, unerhört billige Preise kennzeichnen die enorme Auswahl. Gegen Teilzahlung ohne Preisausschlag. Radio Mittwoch, den 9. Mai. Wien (Graz), 10 Uhr: Italienischer Si^achkurs für Anfänoer._20.05: Engli- MfttwoZs, N. Maf Anschließend Konzert. — Preßburg, 18: Konzert. — 20: Prager Sendung: Grieg'Abend. -.Zagreb, 20.35: Au^ Shakespeares Dramen. — Prag 17.Ü0: Deutsche Sendung. ÄXW: Grieg-Abend. — 2l.Z0: Klavierkon^rt. — Daventrv, 19.15: Kompositionen von lilhopin._ Alt-englische Musik. —. 23: Tanzmusik. — Stuttgart, 20: Ouvertüren und Arien. Anschließend Angelys ländliches (Gemälde „Das Fest der L>andwerker". — Sodann scher Sprachkurs (Literaturkurs). — 20.30: Nestroys Travestie „Judith und .^oloserneS^. Tanzmusik. — Frankfurt, 20.15: Konzert. Anschließend „Ball". — Brünn, 18.10: Deutsche Sendul^. — 21: Militär-konzcrt. — Berlin, 19.30: Verdis Oper „Troubadour". Anschließend Zigeunerweisen. _Mailand, 21: Konzert. — 22.30: Jazz. — B u d a p e st, 17.30: Sinfoniekonzert. — 21.40: Jazz. — Wars ch.a u, 20.30: Konzert. Au« Eeljt e. Konzert Jngeborg Fontane in Eelje. Am Mittwoch, den 1K. d. um 20.30 findet im Kinosaale des Hotels Skoberne als le')-tes Konzert in dieser Saison ein Lieder- u. Arienabend der bekannten Sopranistin Frl. Jngeborg F o n t a n e aus Graz statt. Frl. Fontane singt folgendes Programm: Richard Wagner: Hallcnarie, Schmerzen'^ Richard Strauß: Allerseelen; Ach, gestern hat er mir Rosen gebracht, Cs zürnt das Meer, Windräder, .Hat dich die Liebe berührt?, Hugo Wolf: Verborgenheit, Er ist's; Weber: Arie der Recia aus „Oberon"; Wagner: Gebet der Elisabeth aus Tannhäuser"; Verdi: Arie der Aida aus „Aida". Die Künstlerin begleitet am Klavier Herr Jng. Froh l i ch aus Graz. e. Primiz. Am Sonntag, t>en 6. d. hielt Herr Oskar I a ni n i k aus Celje in der hiesigen Pfarrkirche seine Primiz ab^ der eine große Mettschennienge beiwohnte. c. Todesfälle. Am 6. d. M. starben im hiesigen Krankenhause die 42jÄhrige 'Arbeitersgattin Anna V r a e i e aus Hum a. d.' Sotla und der 22jährigc Bergarbeiter Josef P o t e k a l aus'Hudajaina bei Laölo R. i. p.! . . ' / c. Die Sektion des Flnanzkontrollverban» des für Slowenien hielt am Sonntag, den 6. d. M. tm Hotel ,^Union" in Celj? i^re Hauptversammlung ab. An der Tagesordnung war die Wahl des neuen Berwal-tungs- und Aufsichtsausschusses für das Jahr 1928/29 und der Delogierten für den im Juni in Cetinje stattfindenden Kongreß des Verbandes. An der Bersänmrlung wurden u. a. auch Resolutionen über die künftige Tätigkeit des Vereines angenommen. An der Hauptversaminlung nahnien auch Vertreter der Beograder und Zaigreber Sektion teil. c. Der neue Eisenbahnfahrplan, der am 1k>. d. M. in Krast tritt, bringt eine besonders für die Badegäste in Laöko und'Riin-§ke toplice unangenehme Aendermrg! mit sich. Der Schülerzug, welcher täglich u>n 13.30 von' Celje gegen Zidäni most abfährt, wird nämlich vom 15. d. M. an Sonn- und Feier tagen keine Fahrgäste mehr au^fnohmen. c. Die Georgi-Reveille der Cillier Garnison fand aim Sonntag wegen ungünstiger Witterung nur in der König Peter-KaserN!e statt. c. Der Florianisonntag wurde am 6. d. von den Umgebungsieuerwehren nach altsn: Brauche mit einer Messe gefeiert. Aus Vtui p. „Die Cousine aus Warschau". Am Dienstag gelangte als Gastvorstellung des Laibacher Schauspielensembles Louis B e r-7-. e u t l l e s Lustspiel „Die Cousine aus Warschau" zur AufWrung.' Prächtige Büh-nlnfiguren schulfen Frau N ablocta und Frl. Mira D a n i l o v a, ebenso^crr R o g o A, der als Maler «feinen Künistigenuß bereitete. Den Gatten spielte Herr Levar nllt viel Witz und Verständnis. Der Besucsz des Theaters ließ wohl viel zu wünschen übrig. P. Todesfall. Der allseits bekannte und geschätzte Obsthändler Herr Jakob S i m o-n i t s ch in Sv. Urban ist dieser Tage im Alter von 62 Jahren gestorben. -R. i. p.! i P. Aus dem Staatsdienste. Der Finnnz-kommissär Herr Nikolaus BoSiLeviL wurde nach Prevalje versetzt. — Im Bereiche der Bahnerhaltungssektion Ptus wurden die Herren Andreas E r l a S, Jakob <5 afuta und Peter Schrey in den dauernden Ruhestand versetzt. P. Abhängig ist bereits seit dem 30. April der hiesige Kaufmann Herr Jgnaz Zelen-ko, welcher bekanntlich am Trbski trg ein Lederwarengeschäft besitzt. Der Genannte bc-güili sich anl Ende des Vormonats auf eine Geschäftsreise mit dem Bemerken, daß er bereits am kommenden Donnerstag wieder heimkehren werde. Seit dieser Zeit fohlt nun jede Spur von ihm. Es mußte daher die Abgängigkeitsanzeige erstattet iverden. p. Ordinationsstunden der Krankenkasie. Die Krankenkasse ist dieser Tage aus der PreSernova ulica auf den Slovenski trg in das alte Ratha-us' übersiedelt. Die Zdassen--ärzte ordinieren wie folgt: Dr. Wilhelm Blanke von 8^9.30 Uhr, Dr. Alexan-der K ü H a r von 9.30—11 und Dr. Matio M r g o l e von 11—12.30 (täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage). p. Hochwasser. Infolge der andauernden Regengüsse ist nicht' nur die Trau, sondern auch deren Nebenflüsse stark angewachseil. Die Pößnitz ist aus ihren Ufern getreten und hat große Landstriche bei ^^acinje, Moste, Sv. Marjeta, Sv. Bolfenk und Dorimva überschweinmt. P. Verhaftet würde von unserer Polizei eine Bäuerin, die sich als „Abbrandlerin" ausgab und um Almosen'bettelte. Auf die Wachstube gebracht, stellte es sich heraus, daß die betreffenden Dokumente gefälsäu waren. Als die Schwiiidlerin hierauf ins Bezirksgericht überführt wilrde, begann sie unterwegs bitterlich zu weinen und'erklärte WUer Schlu6)zen. daß si? für eine vielköpfvgo Familie zu sorgen habe und noch dazu ein Kind unter den: Herzen trage. Wie groß war aber die Ueberraschung, als sich ani Gericht herausstellte, daß die >rai'finierte Bäuerin ihre «vorgeschrittene Schwangerschaft nur vorgetäuscht hntte. Der Vi^'rfall bleibt nat^ürlich nicht ohne gerichtliches Nachspiel. P. Das Stl>dtkino bleibt ?^^ittwoch und Donnerstag geschlossen. und KMst ill Ntcktr Z^EPerloire: Dienstag, den 8. Mm um 2>i) Uhr: „Äreut-zersonate". Ab. C. Kupone. Zum letzten, mal! ^ Mittwoch, den 9. Mar um N Uhr: manöver". Ab. D. Kupone. - Donnerstag, deil 10.' Mai u,n 20 Uhr: „(^in schönes Abenteuer". Ab. C. Kupone. Freitag, den N. Mai um 2<1 Uhr: „Zwölftausend". Gastspiel des Grazer Theaters. Llnfere „Släsbena matica" in der Schweiz .In der B as el er „N a t i o n a l-Z e i tun g" lesen lvir: Äir haben in diesem Jalir'die )»i.unläncn, die Donkosaken, den'russischen Staatschor erlebt, und^nun auch noch den jugoslawischen Gesangverein Glas bena M'^^a t .i c a aus M'a r-b u r g zu Gast gehabt. Dieser gemischte Chor, aus 70 Mitwirkenden bestehend, singt zweifellos, sehr di!.'zipliniert, im allgemeinen rein und verfügt über recht hübsche Stimmen. .Wir bekamen eine Anzahl'hauptsacli-lich slowenischer, .aber auch kroatischer und bulgarischer Volkslieder.und KompositioiM zu hören, energisch und überlegen dirigiert von d^m Kapellmeister H l a d e,k-B o-hinis k i. Die Lieder sind zum Teil recht interessant, vor allem harmonisch mit ihren seltsamen Sekundengängen und Septimen-parallelen; jedoch auf die Dauer bleibt solä) fremder Volksgcsang imn^er etwas einförmig für uns. Seltsam erscheint uns immer wieder die unerwartete.Art der plötzlichen dynamischen Gegensätze, der Uebergäi^ge aus dem stärksten Fortissimo-ins zarteste Pt.i-nissimo und.umgekehrt. Das sehr spärlich erschienene Publikum war begeistert und erklatschte sich. Zugaben. ^ > I I» II li »« II i O l Sport Der Davis Eup Finnland -Jugoslawien 2 : l. Infolge dos andauernden Rcgcn^ wurde erst gestern die erste Runde des Tavis-Cup-Kampses zwischen Finnland und I u-go slawien ciuf den „Ha.»k",Plätzen ln Zagreb fortgesetzt. Das Wetter war auch gestern sehr ungünstig, so daß wegen des glitschigen Terrains die Spieler mehrmals zu Fall kamen. Trotzdem konnten die beiden Finnen G rah n -G r o t e n f e l d eilten überlegenen Sieg über dcis Paar P o-po v i chäf fe r nnt 6 : 2, 0 : 2, 8 : L feiern. Die Finnen waren insbesondere taktisch viel besser und bildeten daZ eingespieltere Paar. Im unseren Teaili war Popovie der weitaus bessere, trotzdem er erst im dritten Satz vollauf befriedigen konnte. Schäffer war dem schweren Kampf nicht gewachsen. Der Kampf wird heute weitergeführt. Auch die übriqen Känipfc in aller Welt um den Davis-Cup brachten sensationelle Spiele. Oesterreich, welches gegen die Philippinen bereits 2 : 0 fizhrte, gewann gestern nach erbittertem Kampfe das Doppelspiel im fünften Satz. Das Treffen' bestritten Sah n—A rt en s gegen Av rag o N-.J n g a y o 0 : 2, 4 : 0, 11 : 13, : 0, (j : 3. D e u t f ch l a ll d gewann in München gegen Griechenland mit 4 : 1 Punk«^ ten: F r o i tz.h e i m—Z c r l e n d i 3:'i, t: : 3, tt:1, 9:7:Bergman n— .K l-e i n s ch r o t h gegen Ball i— Zerlendik1, 0 : .3, 1; Dr. B u ß —B a l o g : 1. 0 : 1, K : 4. G.ngland schlug Argentinien in Torquai) 4:1: .Higgs—Robson 7 : S, : 2, 2 : ti, 7 : .'i; Gregory—Boyd : ^1, 11 : s», L: 2. R u nl ä n i e n n.'gte gegen Belgien überraschend Dr L u P p n — E w» b a n k 6:3, 7:0, 7:5, 7:9, 0:3; Mishu--Jweins 6:3, 8:», 3:tt, ö:3. Ungarn gewann gegen Norwegen überlegen 5:0. K e h r l i n g_Taak- ildsen 7:5, 3:0, k:4, 0:1, Takaß — Chri-stovhcrsen 0:1, 6:1, 0:2. In W a r s ck) a u entschied Däne -m a r k die erste Runde gegen Polen 5:0. P e t e-r s e n — Stolarow 6:1-, 0:0, 0:2.; Ulrich — Wanninsli 0:4, 0:4, 6:0. Jin fernen Osten siegte Japan gegen das Team von Kuba 5.0. : Mitteilungen des M. O. Der M. O. spriäit allen Spielern für ihr .tatkräftiges Mitwirken ini Städtespiel gegen Graz seinen Tank aus. — Die Platzinspektion am koniinenden Sonntag besorgt anläßlick) der Begegnung „Straßenbahner-Sportklub" — SSK. Maribor.^>err B r e z n i k. — Für den Olympischen Tag wurde nachstehendes Programm festgesetzt: 1. Ab 9 Uhr treff>2n sich die Iugendniannschaften Maribor—^Rapid, hernach ' ^elezniear-Svoboda und schließlich die beiden Sieger. 2. Um 1130 Uhr Stasettenlauf auf der üblichen Strerks durch die Stadt nlit dem Start bei der Lehrerbildungsanstalt und den, Ziel bei der Franziskanerkirche. 3. Um 14 Uhr Turnier der Reservemannschaften. 4. Um'16-Uhr Turnier der ersten Mannschaften, l^espi.^lt wird einmal über 45 Minuten; sakls^'daz Treffen unents6)iedcn endet, wiizd 'es^ vnr 2X5 Minuten verlängert und im. Falle' eines nochnmligen unentschiedenen Resultates entscheidet das Los. ' : Sämtliche Bereine werden aufgefordert, ihre Beteiligung im Bewerb um den I I-ger-Pokal bis "Samstag,'den 12. d. dem M. O. schriftlich bekanntzugeben. Die Ansschreibung des Bewerbes bringen wir in der nächsten Nummer. : Das Damenteam A. S. K. aus Zagreb wird konunonden Sonntag gegen die Familie „Mariborg" ein .Handballspiel be-streiten. Dem Gastspiel der tüchtigen greberinnen sieht unsere zahlreiche Früuen-sportwelt mit lebhaftestem Interesse entgegen. Dokswlrtschaft X Der erste jugoslawische Molkercikon^ greß. Vergangenen Sonntag fand in Zagreb der erste jugoslawische Molkereikongreß statt, an dem gegen 200 Vertreter der einzelnen einschlägigen Unternelnnungen und Genossenschaften teilnahnien. Es wurde eine Reihe von Berichten erstattet und be-nierkenslverte Beschlüsse gefaßt. Jui .Herbst findet die gründende Generalversammlung des neuen Molkereivereines für ganz In» g>'slawien mit deui Sitze in >Zaareb statt. Äls Fachorgan wurde der „Ml-jekarski list" erklärt. X Novifader Produktenbörse vom 7. d. W e i z e n, 2?^: Baökaer 77/78 kg 3lZ0— 30250, Bai?kaer nnd Theißer 78/7.) kg Ä?2.50-'3i>5, Banater 78/79 lg 355—357.>^0. — Gerste: Baökaer und snrmische, Frühjahr, 65/tt6 kg 310—320. — Mais: BaL-kaer und syrmischer 295—300, per Mai 300—.305, Juni 305—307.50, BaLtaer weißer 297.50—302.50, Banater 2l^2.50—295. — Mehl: Baökaor, „Og" und .,Ogg" 487.50—497.50, „2" 467.50—177.50, 447.50—457.50, „0/^ 425—435, „7" 350— 300, „8" 240—245. — Die übrigen Artikel nnd die Tendenz blieben unverändert. — Umsätze: Weizen 19, Mais 31 und Mehl 9 Waggons. ANerltl „Kochen!" heißt auf eininal wieder der Fanfaren ruf der guten Gesellschaft in England. Man beschenkt sich zur .Hochzeit mit eleganten ^to6)gerätcn und modernen, schönen Küchenappiaraten. In den Vcreinig-ten Staaten erhängte si.ch eine Fmu, Mil der F-ilmschausvieler^^^udolf Valentina im Tmum sie aufforderte, ihm -in ^den Tod zu folgen. Oankssgung. Für die zaislreichen Beweise des Milgefühls. deren vir an. läßlich des Tode« unseres kevren Saiten, bezw. Valers teilhastig wäre»?, sprechm wir hiemit den wärmsten Dank aus. Insbesondere schulden wir Dank aklen Kerren Kollegen und Verlr^'!ern der Behörden, allen gütigen Spendern von. Kränze» und Blumen, ollen geehrlen Äedrern. Sängern und Korporationen, die ihm das letzle Geleile gai^en. . . Innigen Dank tem Kerrn Dr. I. Pihlor für leine sorgsil» liie Pflege, mit roelcher er dem Dahingeschiedenen seine letzten Stunden im sch«eren Leiben erlei-^terle. Wir danlrt>. Xeitunx-. Gricherer schöner Bauplatz für Parterre-Einfamilienhaus und Marten gesucht. Anträge unter „Linkes Drauuser" an die Verwaltung. 50)1 SiN' eo. Zweifamilieichau« in Maribor oder i»» der Nähe zu kauseil gesucht. 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