Hl«« ? pfÄT VIn »G. 2»7I» W«>chO» »Ir.««) «KMSo«. M II miiliiMN» I> »»M»Ns»p Mr>, 7ck. - V » »« vi ct 7^ I», ?7^ pie 2SS Sonntsg. cksn 24. Leptemker'lSÄÄ -------------- m ^^«ktdoei ^urölö»v» «. « (V»o»»lLung> I>l«A>ps«l>ch: mon»v^ 2S vii^ 2< VI»», itufvt» ««Ml « o»«. «r ^ obetA« ««»»tl Z» 0t» ci«»I«umw«» ^ d»» S VIi^ 7«i. HWO^ ^»ck»G«» d«k»gch» «»s» «tok« ?«wfat«i^ Maridom Keiluil Deutschland und Oefterrelch Ein amtlicher Berliner Kommentar über das neue Kabinett Dollfuß / Die Frage der Kursrichtnng gegen die Sozial- demolratie ?«e>«c»coa75 72»'- »»» «««'. kertig und nack nur von CvsrIIr» /Vlarlbor, vospoik» ulic» 32. il.W4 DlNator in Toschenfonnat Die englische Presse, die dem masihalsigen und eine vielleicht gefährliche Verantwortung nicht scheuenden l>sterrcichischen Bundeskanzler im allgemeinen durchans wohl will, nennt ihn mit Borliebe „The Pocket chan-cellor", das heistt den Kanzler in Taschen-forinat. Diese halb liebenswlnidig, halb spöttisch gemeinte Bezeichnung bezieht sich imtiirlich nus das kleine Körpermast des Dr. Dollstts^. Aber es könnte auch mit Bezug ans die zicnilich engräumigen Verhältnisse de) österreichischen Staates gelten, der in leder Beziehung durch seine stkenzziehung, durch die Abschniirung voni Meere, durch die ihn« auferlegten vertraglichen Biitdungen, durch seitie geringen wirtschaftlichen EnUal' tutigSmögliMeiten gehelumt und kleinformatig ist. Trotzdem haben ttieser kleine Staat und sein kleiner Kanzler die europäische Politik wochenlang wie ein Schliissel-Probleni beschäftigt. Die ans^enpolitischen Diskussionen Utn Oesterreich baben sich im?lugenblitk etwas beruhigt. Man spricht nicht mehr von dem Einfall der Phantastische« „nationÄsozialisti-schen Legion" in Oesterreich, fiir den schon f<^te Termine genannt worden waren. Die Welstmächte haben obendrein jetzt, kurz vor Wiedereröffnung der Genfer Verhandlungen, andere Sorgen, die ihnen näher lies^en. Aber dafilr beginnt man, sich als interessierter .^ltschaner starker mit den innerpc^litischen Behältnissen ^Österreichs zu beschäftigen. Die scharfen Kontroversen zwischen dent Vize-kanzler Ninkler, der iedes faschistische VN'e-rtment fiir den Neuauftau des Staates ablehnt und in seine ständische Ideologie, so wie er sie auffafzt, noch einen Rch der von allen iibrigen verläisterten Demokratie hineinretten möchte, und dem Heimwehrfilhrer Mrst Starhemberg, dessen Ziele die faschi-stlsche Diktatur und der totale Staat unter radikaler Ausräucherung jedes demokrati' schen Rückstandes ist, haben das Signal zu einer entscheidenden AuSeinandersehung zwischen den die derzeitige österreichische Reqie. rung tragenden politiischen Gruppen gegeben. Dollfus^ hat sich entschlossen, diese Diskussionen, die Plöhlich lange schon latent vor-ljandene Kec^enscitze aufrissen, kurzerhand mit einer entschiedenen Tat zu beent!en. Er ist vorläufig noch in der gliicklichen Lage, dak ihm von beiden Seiten das Vertrauen ausgesprochen wird. Fiirst Starheniborg hat sich zu ihm bekannt, und Vizekanzler Winkler sieht nach keiner Grazer Rede in ihm ebenfalls den l^wranten der doch von den Star-benMrgschen I'deen grundsätzlich abweichenden Vläne, welche er verfolgt. Das könnte fi'ir den Kanzler, wenn er den öffentlichen Streit meiteMhen läs^t, zu einer höchst P?in-liclien Situation fuhren. Deshalb hat er durch eine radikale llmbildnnfl seines !^abi« nott? sovil'l politische Machtvollkommenheit nne nl''0lich in sei««^'- n-d vereinigt und' B e r l i n, 23. September. Das amtliche „Conti-Nachrichtenbliro" veröffentlicht zur Regierungsbildung in Osterreich das nachstehende Kommunique?: „Charakteristisch fiir das neue Kabinett D o l l f u st ist die Konzentration der Befugnisse des Bundeskanzlers, der nun zugleich Minister fi'lr Änsteres, für .v^xrl'X'sen, Sicherheitsweien und Landwirtschaft ist. Zu dieser nahezu direktorialen (bemalt wird alier Praktisch dadurch ein l^estenqewicsit geschaffen, daß der bisherig» Sicherheitsniinister F e t) zweifellos die stärkste Persönlichkeit di's neuen Kabinetts, den für den weiteren t'^^ang der (Ereignisse wickitiqen Posten de.? Vizekanzlers übernommen hat. l5s wird sicki 'ns-besondere heran-^steslen. ob der neue Vizekanzler tat'ächlich einen schärferen Kurs der Sozialdeino^ratischen Partei gegenüber ein-sllilägt. als es der znrürksietretene Vizekanzler Ing. Win kler getan hat. die Ansprüche anderer, bei der Festlegung des zu steuernden Kurses ntitzusprechen, dadnrch einfach zum Schneeigen gebracht. L>err Dr. DoNfus;, der „Pocket chancellor", will Diktator werden. Wie die Mnge m Osterreich liegen, wohl auch wieder nur ein Diktator in Taschenformat. Er hat den Vizekanzler Winkler, der gegen die heftige Opposition der Heilnwehr nicht zu halten war. ebenso wie den Landesverteidigungsminlster Vaugoin ausgeschifft. Neu ist in sein Ministerium, das in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag nach einer überaus erregten Sitzung gebildet wurde, nur Schmitz als Sozialminister eingetreten. Dr. Dollfusz hat in seiner Hand außer den: BundeSkatizler-amt das Ministerium des Austern, das Lan-deSverteidigungsnlinisterinm, das SicherheitS Ministerium nnd das Landwirts6>aftSmini. sterium vereinigt. Damit konzentriert sich in seiner Person die gesamte staatliche Exekutive, und ihre Lähmung durch innerpolitische Nicl^nngsistreitigkciten ist nicht mehr zu be-s'ürchten. Der bisherige Sicherheitsminister ??e^ bleibt im Kabinett und übernimmt den Po^ Inwieweit durch die neue Lösung die latenten Gegensätze zwischen Dollfust und Fey beseitigt sind, bleibt ebenfalls atz'i.varten. Der änfzerst scharfe Konflikt, der durch die demokratisch - parlamentarischen Rvdaukcn-gänge Winklers zwischen ihm und S r a r-h e nl b e r g ausgebrochen war, ist zugunsten der autoritären Nichtnng entschie'oon. , Durch das Ail'^scheiden des Heeresuiinist^r^-Vaugoin, der ja gleichzeitig Parte'^ obinann der (sbristlichsozialen ist. soll dieser „überparteiliche" und „autoritäre" Charakter noch unterstrichen werden, was allerdings nichts an der ^-eststellung äi?de,n kann, das» es sich doch UN, ein vorwiegend christlich-soziales Ka^'inett bandelt. Auch die??eiikin,-struktion des Kabinetts DoNfur. zeigt keinen Ausat.^ zu einer wahren staatspolitisch^'n Löhsüng der eigentlickien Nnfgaken: der auch in L'sterreich znm Durckbriich koniuienden V!. lkN''nkung zu verschnffen." sten des Vizekanzlers. Fe»? steht Starheni-berg nahe, und der Umstand, das^ Doslsnsz ihn in seinem neuen Kabinett beläj^t, dentet darauf hin, dast der neue Kurs il^denfalls näl^er an der Richtung Starhentbergs als an der Winklers gesteuert werden soll. Einzelheiten über die geplanten verfassungsrechtlichen Änderungen sind noch nicht bekanilt gewoi^en. Aber ans der letUeli Rede von Dollfust ineist man, dast er auf eine durchaus autoritäre, von den Einflüssen des Parlaments und der Parteien nnabhängige Ne-giernng hinaus will. Es ist die Frage, wie weit die innerpolitischen Verhältnisse ü^ster-rei^'"' ihm das crmi^lichen werden. Selbst weilu ntan annimmt, das^ der Landbuud trotz der '^lusschiffung Minklers das 1l?abinett weiter stlitzt, steht güMigensalls ein Dritiel der österreiMchen Wahlstimmen hinter Dollfust. Auch Diktaturen gründen ihren Autori-t^tsanspruch heute auf Volksmebrheit. DoN-fnst müstte also, da die Nationalsozialisten, die ebenfalls ungefähr ein Drittel der Stiin-men für sich in Äitsprnch nehtnen dürfen, in nnverlöhnlicher Opvositiin ^n ikim stellen^ mindestens über das lehte Drittel, daö den weit weggeschleudert ivnrden. Da? P'.id wurde aus der Stelle getötet und der Wage» vollkomttien zerlriiuiniert. Während Cyrill KogovSek nnbeschädlgt bliel', erlitt sein Brnd^'r sehr schwere ?er »Schlververletzti' wilvde ins.^tranlenliaus nach Ljubljana überführt, doch hat lich sein zunächst bedenklicher Znstand znnehlneud gebessert. Da wegen des Hochwassers die Tclc^?hon-und Telegraphcnverbindungen mit den ,vich tigsten Zentren des In- und Auslandes uiu terbrochcn find, sind wir nicht in der ^'age, die neuesten Meldungen zu veröffentlichen, Der Leipziger Vrozeß Leipzig, September. Der benlige Tag ist «der Eiiivevnal)iue dc? el)einaligen leiunniuistischen ?)ie!ch'5tag'?>il?qe-' ordneten T e» r g s e r geu^idinet. i^'se (^iu-reruahule ivird eine Reihe von ?^orsra>^l^! zn kläreil haben, d'-bensii N'erden h^iUe die Billgaren D i n? i t v c» v nild P o P n eiu-veruonlinen nier-^eu^ Wie verlinliel, nnrd Senat hellte zur !^:lm,lug der l-ioliüschen ^^n'oinuienlv'inge der Reichvlags-Blan'stls-tllng schreiten. Neuerliche Schneesälle in Rnmäi'keu. ltkare st^ Sc'pleuibev. -.'ber- gen !liu !>ironsladt ist ein neuevlicher Zchnoe. fall eingetreten, ^^n der ganzen Herr« scheu scharfe Fröste, "^.'lnch die '^'ergspü-en in der Uiugebllng ^wli d'anrpniuug sin!) a^le v^.in einer Iwhen Srbneesckichte bedeckt. Der Zchne' fall liielt während des gailzeli ge'triien -!^a-ges an. Äuch in der Stadt selber i.chneite e^ bereits. Alis der Moldan werden ekenfaNs starke Schneefälle berichtet. In der Stadt Moinesti schneite es gestern den -langen Ta^i. Die Tcntpcraturen betvegen sich nni den Nulspnukt. lies kZiZtws — eisi qutSZ i-eclit cles nem6nt2-^5lesies^5' Sozialdemokraten gehört, verfügen ki'nnen. Sie haben ihn bislier ans der Singe nar einen? nati^'nali^'zialistiichen Regime lierlius toleriert. sie das aber anck tnn werk'cn^ wenit er tnin zur offenen Dikt^tli'' ab schwenkt, ist lnehr als zn'eifelbaft. E'.' winde mindestens ein Opfer des Intellekts ihnen verlangen. Innenpolitisch wird Dollkns^ sein Regiulent int wesentlichen anf die bewafflieten neiin-wehren zu gründen hoffen. Das wird ibm die .^''ltndlnngsfreibeit inimerbin el ras ein-schränken, denn Fürst Starb^'mberq ivird daraus bedacht sein, das; Doslfnn sich dnr6> seine bisherige Politik bereits in eine sl> starke Abhängigkeit von gewissen freinden an t^'sterreich interessierten Mächten, namentlich Italiens, begeben hat dast er iin l^^rnnde ein >>anzler von ihren l^^nnden n'ar. Und wenn ihm die Ansrichtung seiner Diktatnr seltt ge^ lingt, dantt wird er den Diktator auch nnr so lange spielen können, n'ie e."^ die'en anf'.ei-^ ^österreichischen ?)'ä5i>en zn'ecknläs'ig 'r><'''e!nt. ?luck> NM desweill'll also nur ein ..»ocket chancessor". Me framMche Dvlkerbund-delegaUon Paris, 23. Steptember. Die frauzösisäie Völkerbuuddelegation ist wie folgt zusaulinengesetzt: Die Führung übernimmt Ministerpräsident D a l a d i e r. Als ordentli6>e Delegierte gehören der Abordnung an: Austenminister Paul-Bon t' o u r, Senator Henrv B e r e n g u e r. Senator H n b e r t, Deputierter e r-m a i n e - M a r t i n, D e l b o s, I o u-h a u x, M a s s i g l i intd r n nt b a ch. Dr. BtneS besticht dm Vapst? P ra g, 23. September. Wie hier verlautet, soll Austenminister Dr. Bene » den Wunsch ausgesprochen haben, gelegentlich seiner bevorstehenden Rom-Reise denl Papst einen Besu6i abzn-statten, unt bei dieser Gelegeilheit den Schlnst stein zu dem uiodus vivendi zlvisäiel» der Kirche und dem tschechoslowakischen Staat zu setzen, der im wesentlichen, bis auf die netie Regelung im Verhältnis zur Breslau-er Erzdiözefe, als fertig betrachtet werden kann. Allerdings ist es möglich, dast der Ab- 'chlnst des modns vivendi dnr-cki den Konflikt mit deul Prager Nuntius Ciriacci verzögert wird. Der Stalch dieser Angelegenheit ist unvecändert, da die tsche6)oslowati-sche Note, in der der Vatikan nu» die ^Zitierung des Nnntins nach Rom ersucht wird, durch den in Prag eingetrosfenen, l^nte von Dr. BeneA eingehend instrnierten l^^elandten beint »l. Stnhl erst in einigen Tagen den, Kardinalstaatssekretär überreicht werden wird. Schwerer Unfall »wifchm den Bodnschranken L j u b l j a n a, 2.^. September. (Gestern früh erfolgte zwischen Preska und Medvode ein schwerer Eisenlmhnnnfall, dem der ^ljährige Fleischermeister Max K o-gov sek aus Preska zum Opfer fiel. Ko-gov^ek fuhr mit seinem Fleischerwagen in Begleitnng seines Bruders llvritl gegen Ljubljana. Da es stark regnete, suchten die beiden Brüder unter dem Schirme Schutz und sahen an einer Strastenübersetznitg nicht den daherkomniendett Schnellzilg auS Iesenice. Die Lokomotive erfastte den Wagen mit solcher Wucht, dast die beiden Brüder .Uilttib«« ^«»er ZSv. Sonntag, den 2?. Tepremoe? WZZ. Ruffisch-iapanischer Konflikt Japan übernimmt ge»alts«n die Berwal-Umg der Ostchinabahn. — Die Japauer dringen gegen Peking vor. Moskau, 22. Scptcnrber. Zwischen der Sowjetunion und Japan ist ein neuer, sehr -lefÄhrlicher Lionflikt ausgekrochen. Die ^oivietresiierung hat in Tokio bereits enerflische ^-chrittc unternommcn, um k»cn Uebersirifsen der japanischen Behörden in >der Mandschurei zu steuern. Di? japanisch-mandschurischen Behörden haben nämlich alle Maßnahmen c^etroffen, um di»? Verwaltung ^cr Ostchinai^hn in ihre dände zu übernehmen, obzwar die Vevkaufsuerhand-lungen noch.^n keinem Abschlus; gelangt sind, ''^e Zowjetrestierung ^ so heiftt es l)ier inoffiziell _liabe sich ursprünglich xieneiqt er» klärt, die darauf lastenden Prioritätsrechte an ^apail lx'zw. an die Mandschurei abzu» treten. Da aber die Japaner einen c,eradezu lächerlich niedrigen Preis boten, seien die 'Widerhandlungen gescheitert. Die ^apaiier haben nun den billigeren Weg eingcs5ilagen: den Weg der Enteignung. Wie liier verlautet, haben die nlandichurischen Behörden bereits alic? '-!^orkel)rungen getroffen, um die Ost-chinabahn in ihre .?>änd<' zn nehmen. Die ^owjetregiernng hat in Tokio die japanische Regierung auf di<' schweren folgen aufmerksam gemacht, die daraus entstehen könnton. Pari s. Teptember. .i'sach mehrmonatiger Waffenruhe haben setzt nördlich von Peking neue militärische Operationen der !^wpaner eingesetzt. Die mandschurischen Truppen haben die Ztadt schuni innerhalb der vereinbarten neutralen Zone eingenommen. Verhandlungm zu dM? England drängt auf Kenntnisnahme des deutschen Standpunktes in der Abrüstungsfrage / Ein neuer Lösungsvorschlag der deutschen Regierung „Deutsches Haus" (Selje) vor dem DVNerbund Heute Beratung des Streitsalles. - Die Möglichkeit einer Einigung gegeben. L j u b l j a u a, September. Der Sonderberichteistatter des ,.S l 0 v e-n e t" ineldet seinen» Blatte aus Genf: „Auf der Tagesordnung des Bölkerbundrates befindet sich diesmal auch die Frage des „Deutschen .s^auses" in Celje. Die Berhand lung über diesen Streitfall findet niorgen, Eamstag, statt, und wird in der Tat auch durchgeführt, auch wenn die Delegierten der interessierten 'Staaten lOesterreich, Iuqosla-Wien) nicht in l^enf eintreffen sollten. Beim Generalsetretarint des Böllerbundes ist über etn>aige Schwierigkeiten nichts bekannt. Den jugoslawischen Standpunkt, wo-naä) das „Deutsche ^'oaus" in Celjc rechtmäßig in die .<^ändc jugoslawischer Besitzer gelangt ist, wird der ständige Völkerbunddelegierte Minister .^ionstantin F 0 tiü verteidigen, der in Beograd bereits nut den Vertretern der (Gegenpartei verhandelt hat. Im Völkerbundsekretariat rechnet man mit der Möglichkeit, das^ ein Vergleich zustande-kommt, und zwar vor der Inangriffnahme in öffentliäier Verhandlung." Paris,??. September. Zu den heute stattgcfundenen englisch-französischen Besprechungen in der Abrü-stuns rage erklärt „Echo de Paris", der britische Außenminister Sir John S i-m 0 n werde seine Bindungen eingehen. Die englische Regierung sei der Ansi6)t, daß es nötig sei, die deutschen Gegenvorschläge zu den franzosisch-englischen Anregungen kennen zu lernen. Dic Pariser Ausgabe der hicag 0 Tribüne" veröffentlicht eine sensationelle Neuigkeit. Nach Mitteilungen dieses Blattes soll der Berliner französische Botschafter F r a n c 0 i Z - P l> n c e t einen nellen Lösungsvorschlag der Reichsrei^ierung aus Berlin nach Paris mitgebracht haben. Deutschland wolle neue Anstrengungen machen, um den französischen Sicherheitswün-scl^n entgegenzukommen und die ?lbrüstung zu beschleunigen. Dagegen beanspruche Deutschland den Bau eines Festungsgürtels an seinen Ostgrenzen ebenso wie dies die ftanzösische Regierung entlang seiner Ost- grenze am Rhein gemacht hat. Ferner verlangt die Reichsregierung eine zweiseitige Riistungsköntrolle, die nur für Frankreich und Deutschland gelten soll. In dem Borschlag, den Reichsaus;cnminister von Neurath in Genf angeblich zur Diskussion stellen möchte, soll ^r Gedanke einer deutsch-franzölfischen Militärallianz enthalten sein. Selbstverständlich bleibt abzuwarten, ob die Mitteilungen der „Chicago Tribüne" nur einen Versuchsballon darstellen oder ob sie auf ernsten Grundlagen beruhen. Berlin, 22. September. Reichsaußenminister Baron Neurath gelvährte dein Berliner Vertreter der „Nelny 0 rk Times" eine Unterredung über die Abrüstungsfrage, in der er n. a. erklärte: „Unter den Voraussetzungen der effektiven Abrüstung und der Gleichberechtigung ist Deutschland bereit- auch einer periodischen und automatischen Kontrolle zu zustimmen, auf die Frankreich so viel Wert legt." Ministerrat in Wien Die komuienden Maßnahmen der Errichtung des W i e n, 22. Septeinber. Das neue Kabinett ist heute zu einer Sitzung zusaniengetreten, in der die kommen--den ?.1?aßnaleinen der Regierilng einer eingehenden Beratung unterzogen wurden. Schon die ersten Maßnahmen, die die neue Regierun«? anki'rndigt, beweisen, daf; Oester-reick) in i^s Fahrwasser eines kopierten ?va-schismus geraten ist. Antiparlamentarisen (5liaraktcr erhielt die neue Regierung schon dadurch, daß alle Minister und Staatssekretäre auf ihre Nationalmtsmandate verzichten nlußten, um dadurch zu be^veis^n, daß die neue Regierung vom Parlament unabhängig iist. Dr. Dossfnß will dieser Tendenz noch gri?ßcren Nachdruck verleihen dadurch, daß ohne Rücksicht auf die formal noch bestehende Verfassung ein besondere Ständerat nach faschistisch-korporativem Multer erri.h-tet werden soll. Die Regierung will in dielen Stm,derat nach eigenem Ermessen und nicht über Vors6)lag der gewerblichen und kaufmännischen sowie sonstigen ständischen Vertretungen ihre Männer ernennen. Wie die „Politische Korrespondenz" be-rickitet, wird dieser neue Ständerat nur beratenden Charakter haben, die Entscheidungen liegen letzten Endes beim Bundeskanzler. Die Regierung wird dem Standerat von Zeit zu Zeit ihre Notverordnungs?nt.vürfe zur Einsicht vorlegen, ohne hiebsi auf die Bedenken gebunden zu sein, die dieser Ständerat hierüber äußern sollte. Ties wird als der Beginn des sogenannten totalen ständischen Staates nach dem Muster des italieul-schen Korporativstaates ausgelegt. Später isoll dieser Staat in der neuen, vom ehe.nali- des Kabinetts Dollfuß / Bor Korporativstaates gen Bundeskanzler Dr. Ender ausgearbeiten reformierten Verfassung verankert werden. Ter Ministerrat beschäftigte sich heute be reits mit der Zusainmensetznng des vrovisori sckien Ständerates, wobei bestinimt wurde, wer in de« Ständerat ernannt n>erden «oll. Dr. Ender wurde teanstragt, den Berfas-sllngsentwurf aus ständischer Grundlage auszuarbeiten. Der provisorische Ständeral wird in den nächsten Tagen ernannt werben. Der Leipziger Prozeß Van der Lübbe für seine Tat verantwortlich. _ Die Aussage des holländischen Polizei.' kommissSrs aus Leyden. L e i z i g, Ä?. Se^^tember. Im Verlause des zweiten Tages des Prozesses gegen die ReichstagSbranditifter wurde die Verhandlung mit einem Alltachten des Psychiaters Dr. Bonhöffer eingelettet, welcj)er in seilier umfangreichen Darlegung den Hauptangeklagten van der Lübbe für ieiue Tat als geistig zurechnungsfähig und daher verantwortlich machte. Als zweiter Zeuge wurde ein Krimma!-konnnissär ans Leyden (.?>olland) vorgerufen, welcher sich in seiner Zeugenaussage ein-geheirdst mit der gefährlichen kommnuistischen Propagandatätigkeit van der Lübbes beschäftigte. Auch die anderen Zeugen, darunter Dr. Stomps aus Holla,ld, vermochten nichts irxsentlickies ueues zu sagen. a I^nsere eekte 14V»» Das neue Dollfuß-Kabinett von links Bundeskanzler und Heeresmini ster Dr. D 0 l l s u tz, Vizekanzler Major F ey, der ausgeschiedene Bizekänzler Wink ler und der ausgeschiedene Heeresminifter Baug 0 in. In Iang<'n Verhandlungen ist in Oester-1 Versuch darstellt, der großen politischen i binett Dollfusz ist umgebildet und am Dotl-reich eine CiUj6>cibung gefallen, die einen! Schwierigkeiten Herr zu werden. Das ^a-1 llcrstag vom Buudespräsidellten Äiklaü ver« eidigt worden. Scharfer Wind ln der Tschechoslowakei Entschiedene Mahnahmen gegen die slowa« tischen Separatisten, deutschen Rationalso« zialipen und ungarischen OppoptionSpar-teiem P r » g, 22. September. Nach den Vorkommnissen in Neutra begannen die slowakischen Separatisten (Hlin-ta-Partei) und die Kommunisten und Faschisten eine scharfe antizentralistische Propaganda zu entwickeln, so daß sich die Regierung unter dem Eindruck der Forderungen der tschechischen Presse zn Gegenmaßnahmen entschloß. In den letzten Tagen wurden mehrere Professoren, Lehrer und Rechtsanwälte, lauter Mitglieder der von Hlinka geführten Slowakischen Volkspartei, verhaftet. Das .Hauptorgan dieser Partei, der in Preßburg erscheinende „S l 0 v a k" wurde aus die Dauer von drei Monaten verboten. Verboten wurden ferner die Blätter der deutschen Nationalsozialisten, der ungarischen Christlichsozialen und der un« garischen Nationalpartei. Die Regierung hat ferner alle Versammlungen dieser Parteien verboten. Das alljährliche Fest der Auster« in Andet» nos (Siidßrankreich). Die schönsten Austern werden prämiiert. Gelbstmord im Kino. Ein aufregender Zwischenfall ereignete sich in einem Lichtspieltheater der engtischen Stadt Swansea, in dem ein spannender Kriminalreißer gegeben wurde. Als die Spannung auf denl Höhepunkt angelangr war und sich auf der Leinwand eine wilde Schießerei zwischen Verbrechern und Detektiven entwickelt, kuallte plötzlich im Parkett des Theaters ein Schuß. Ehe die in der Nähe Sitzenden noch recht begrissen hatten, was hier vor sich ging, glitt ein junges Mädchen stöhnend von ihrem Sitz zu Boden. Der Film wurde abgebrochen, und in dem grellen Licht, das nun aus die so plötzlich aus der Stimmung gerissencil Zuschauer einstürzte, sah man, daß das junge Mädchen einen Revolver in der .Hand hielt. Die Schwerverletzte wurde sofort in das nächste Krankenhaus gebracht, doch die Hilfe kau: zu s^>ät. ^!e junge S''liistniörderiu starb schon «f denl Transport Hmmtag, »m St. GeptemVer l9U.' »Mariborer Zeitunc^' Nuimiler Entwurf einer ftandeftaattlchen^ Verfaffting Konkrete Anwendung des stSndestaallichm Gedankens an einer eventuellen jugoslawischen BerfaffungSresorm Der in P r c v a l j e lebende Rechtsanwalt Dr. Eittil stefanoviü über-i'lberqibt in, Selbstverläge t>er Oeffentlich-kcit eine kleine Broschüre, die nichts mehr llnd nichts ivcniger enthält als den konkre- ten Entwurf einer jugoslawischen ständcstaat Nchen Verfassung. Dem kleinen Werkchen schrieb der bekannte Wiener Universltäts-professor und Vorkämpfer des ständestaatlichen Gedankens, Dr. Othmar Spann, da^^ nachstehende Geleitwort: „In allen Ländern schreitet der ständische Gedanke n,äch-tiq vorwärts und drängt den parlamentarischen zurück. Daß nun auch in Jugoslawien das vorliegende Werk des Herrn Dr. Emil Stefanovie erscheinen kann, ist ein neues, bedeutsames Zeichen ftir diesen Prozeß, das i6> freudig begriiße. Ich wi'lnscho dem Werk den besten Erfolg. Mi>ge eS nicht nur im wissenschaftlichen, sondern auch int politischen wie wirtschaftlichen Bereiche neues Leben wecken und Frucht bringen. Wien, 20. April Othmar Spann." (5s würde über den Rahinen eines Aufsatzes hinausgehen, in die. Einzelheiten des Entwurfes einMgefM, es genügt jedoch, die wesentlichsten Gedankenzüge dieses Entwur icS herauszugreifen, um den Plan zu erkennen. Der Autor teilt das „StaatSvolk" in 14 Stände, und zwar: !. Bauern, 2. landwirtschaftliche Arbeiter und Bedienstete, 3. Fabrikanten, 4. Fabriksarbeiter und Bedienstete, 5. .^ndelsleute, 6. Kaufmännische Angestellte und Bedienstete, 7. <^werbetrei-Vende, 8. gewerbliche Arbeiter und Bedienstete, 9. öffentliche Angestellte, w. Privat--angestellte. N. Beamte und Bedienstete der Kirchen, 12. freie Jntellek!uelsenberufe, 13. freie Manuellarbeiterberufe und !4. Arbeits lose. Nach Dr. Stefanovi^ ist die Mitgliedschaft eines jeden Staatsbürgers in seiner Standesvertretung obligatorisch. Die ständische Organisation erfährt ihre Stufung in Gemeinden, Bezirken, im Banat und schließ lich in der staatlichen allumfassenden Ständevertretung. Die Selbstverwa^ltung der Stände steht unter staatlicher Kontrolle. In die Ständevertretungen der Gemeinde, des Bezirkes, des Banats und des Staates wird nicht gewählt, sondern es delegieren die ständischen Korporationen ihre Vertreter in gleicher Anzahl in dieselben. Der Wahlvor-gang seht sich erst dann in Bewegung, um die Spihen der Stände zu bestimnken. , Der König ernennt nach diesem Entwur? den Ministerpräsidenten, während dieser sci< ne Ministerkollegen aus dem Nationalrat ent ^ nimmt, nicht aus dem Ständerat als der Spikenoraanisation der ständischen Vertre-tungen Der Nationalrat sekt sich aus Vertretern ^ zusammen, die dem König allsälirlich von selten der Hochschulen, des .Kassationsgericht^ Hofes, des Obersten Yerfassunqsgerichtsho-feS und des Stätsderates in Vorschlag ar bracht werden. Es müssen dies Männer de? großen Wissens. Fachleute sein, die b?i der ??nhrung des Ressorts in Frage kommen. Dieser Verfassunqsentwnrf sieht die in ^ der ^ch^veiz bestehende und die Gesckqebnn^ ^lt)us7el'p«nim»«ikei5tmilaften herrscht das Ehaos, .Hunger und Teuerung droht. Ein Ott mit ltber llM Einwohnern wnrde vollkommen vcrnilhtet. Einfach voim Erdboden verschlungen. Die den Menschenübers^ntß der gell>en Rasse eindämmen. Tausende fallen ihveil 'alnlal^'n Melhi^'-den zunl Opfer. Orkane, Uebers-i^vem-muniien. Erdboden sind ihre Mitt^'l. Dem ^^and der ewigen Unriil?en, d:iu-ern^cn 'kinnipse ist ein neuer Feiilo ei-ltau-den. Die Pcst hat der Mandschurei den 5?rieg erilärt. Der schwarze Tod, diese entselzliche el der Menschheit, deren Naine schon verbreitet, hält reiche Ernte iinler den siel-ben Bewobner der nordniandschuris^^en l''," biete. Die Pest i't kein unbekannter in der Mandschurei. Das (^>el'iet siehi'irt 'in d'n ei'.deinlschen Herden der 'iirchterlichen heit, das beipt. sie 'st dert und t'.ut dauernd in Einzelfäslen aus. Ven ^e't >1? Zeit aber verbreitet sie sicki e>ii>einis.s, iil'er n'eitere Gebiete nnd fordert Unniengen ven Todesopfern. Die letzte große Epideinie in dschurei ivar in den ^aliren dain^'ilZ ver^^eichnete inan liln'r T^de-siilsc'. Man kann hoffen, daß die ?eii's'e d!e>nms nicht solch einen granenha'ten Unn'ana er-reiclien wird: denn die Behörden baben be--reits umfassende ?icherl?eitsn?aßnasiinen ' zählen: ^^^Lkaribo«rNmmner' i« ««roP« ist sett IM« tti« S«A vo« Pefttraacheit «ehr «mfgetrete«, man kann irlso sagen, dost t>ie Peit Praktisch in Europa nicht vorkommt. Mer das Konto des schwarzen Todes im Mittc-Ialtcr ist in Euro^ annähernd so grof, wie in t>cn asiatischen Ländern. Daninl? l^ab e.^ keine Ächntzmaßnahnien, und auch heute sclbswerständlichc sanitäre vimichtunlien Ovaren unbekannt. So konnte die P<'st Mnze ^'ändcr entvölkern. Während des Mjährigen Kriecie? lmitete die Seuche ivicderholt in qanz Teuti6)land und raffte dahin, was der qroke !^trie^ und der 5?ungcr verschonten. Wie weit sich die Pest damals verbreitete, ainsi darnus hervor, das; selbst in Island die Seuche wiitete. Iin l7. Jahrhundert wurde auch England zum letzten Mal von der Post heimgesucht, dann zog sich die strankt)oit mehr ans-üd^'uriipn zuri'lck, forderte hie und da uo einmal in Italien, Siidsrankreich und auf dein Balkan auf. Erschütternde Zah len an Pestopfern verzeichnet Indien mit >den daz»gel)^>rigcn Inseln. forderte die iu ganz Endostasieu wütende Pi'st in Bri-tisch-?Indien alleiu lS Millionen T^'deSo^fer. Äuf der Insel Ia0a starben iu den Iahren 1!)10—Mensckeu den schwarzen Tod. .s^iiusig werden in SiWentlchland und Nl den Alpengebieten Oesterreich? noch die „Pesräcler" gezeigt, Po nian die an der Seuche l^rstorlieueu verscharrte, die Pestkreuze luit der Jahreszahl zeugen von dem großen Sterben. Ein Schlos, für 4k Dinar. Auf einer Berghohe an der italienisch-französischen (Grenze in der Nähe von Cu-neo erhebt sich die romantische Ählozru'ne Ä'^ontemale. Tas Schloft stammt znÄ dem I.';. Iahrlnlndert Der letzte Besit;er war ein Marquis von Saluzzo. Er konnte die hohen Steuern, die der Staat von ihm verlangte, nicht mehr beMhlen, und al^ man ihni mit P'cindung drohte, verlies; er vor etwa 20 Iahreu das Land, nachdem er aus Rache das Tach des Schlosses hatte abtragen lassen. Wind und Wetter begannen ihre zerstörende Tätigseit, und nach ein Paar Jahren war von deni stolzen Bau und der k0'st-baren Inneneinrichtung nur no6, eine Ruine übrig. Der Marquis hat beträchtliche Sckmlden gemacht. Unter anderem schuldet er einer italienischen Bank rund IM.VW Tinar. Uui u'enigstens noch einen kleinen Teil des lyeldes wiederzubekommen, hat die Bank setzt Schloft Montemale und das dazugehörige !?and abschätzen lassen. Während ba>L Land einen Wert von etwa '^inar besitzt, I6)ähten die Sachverständigen die Ueberreste des Scl>lossc.Z auf — 40 Dinar. Man könnte also für 40 Dlnnr Schloff-Besitzer werden, aber leider hat siä) bis jetzt sein Käufer gesunden, der den vl>slig verwahrlosten Bau wieder inlstandst:tzen wollte. „Schlauer" Ausweg, ff-- „Verflixt nochmal, da kommt Herr Lehmann! Tun wir jo, als ob wir ihn nicht jähen!" « Betrachtung. „Sieh nur, Grete, wie der Pfau vor den, Weib6>en Rad schlägt." ^ „Ach ja, Otto, svlche Miche gibst du dir mei-netwLlUn nie!" Aus Vtui p. SunftauSftelmig. Vom A. d. bis I. Oktober veranstaltet der hiesige Maler Kasimir L u i g i in den Räumen des Vereinshauses eine Kunstausstellung. Zur Ausstellung gelangen vornehmlich Radierungen des Künstlers. p Im schwerverletzten Austande wurde gestern der Arbeiter Josef M ajcen aus (Yradi;«- in das hiesige Spital überführt. Majeen wurde das Opfer eines Ueberfalles, wobei ihn drei unbekannte Wegelagerer arge Berietzungen am ganzen Körper beifügten. Einer der Angreifer feuerte sogar einen Schus; ab. Die Kugel drang Majcen in die Hand. p. Besitzwechsel. Die Villa Pavko im Villenviertel ?!a tratah hat der Tierarzt Dr. S o k aus Dol. Lendava käuflich erworben. » p. Das erste Fußballderby. Morgen, Sonn tag, tragen der neugegründete Sportklub „Drava" und der S. K. Ptuj das erste Wett spiel aus. Das Treffen geht am Sportplatz in der Ormok^ka cesta um 16 Uhr in Szene. Um 14 Uhr treffen sich die Reservemannschaften beider Mannschaften. p. «m letzten Viehmarkt belief sich der Auftrieb aus .W1 .<>kühe, Mlber, !°.^4 Ochsen, 3« Stiere und 109 Pferde. Verkauft wurden «55 Stück. Die Preise stellten sich bei Kühen auf 2—4, bei Kälbern auf 2.50^ 4.50, bei Ochsen auf 3-4.50, bei Stieren auf 2—4 Dinar pro Kilo, bei Pferden auf 500—L800 Dinar pro Stück. Auf den letzten Schweinemarkt wurden 374 Schweine zugeführt; hievon wurden 140 Stück verkauft. Die Preise beliesen sich bei Jungschweinen auf l15 bis 275 Dinar Pro Stück und bei Fettschweinen auf 7—8 Dinar pro Kilogramm. p. Einen pakitalen Hecht im Gewichte von 4.50 Kilo zog unwett der Wehr einer unserer wackeren Petrijünger ans Land. p. Unfall. Der 4ttjährige Besitzer Franz Cajlin ger aus Dragovi? stürzte unter einen Wagen, wobei er schlimme Verletzungen am Kopfe und an beiden Armen erlitt. Er wurde nls Krankenhaus über« führt.' p Wochenbereitschast der Freiwilligen Feuerwehr. Bon Sonntag, den 24. d. bis nächsten Sonntag versieht die erste Rotte des erstei, Zuges nnt Brandnieister Ernst Da sch nl>d Rottführer Ludwig Kropf die Feuerbereitschaft, wä?,rend Chauffeur Rettungsverwalter Erwin Damisch, Rottführer Fritz Machatsch sowie Ferdinand Meni h und Konrad Sommer von der Mannses natürlichen ,Fra«z J«ses"-Bitterwi>jsers ungehinderte leichte Darmentleerung, womit vst ewe außerordentlich wohltuende Rüikwirkung cmf di? erkrankten Organe verbunden ist. Kchöp« fer klassischer Lehrbücher für Frauenkrankheiten schreiben, daft die günstigen Wirkung«». deS Frsnz-Ioses'Wassers auch durch ihre Nmersu-Hungen bestätigt seien. Das ^Franz-Issef" . Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Spezereihandlun-gen erhältlich. Au« Selse c. ?erLnderu»>e« in der Leitung des Bahnhofes. Der Stationschcf in Eelje Herr Rudolf Iakhel wurde zum Kommissär der Verkehrstmmerziellcn Abteilung der Eisenbahndirektion in Ljubljona ernannt. Zu seinem Na6ifolger aber wurde Herr Jan-ko V r a n j e k, bisher Obertransportkon-trollor in Celje, ernannt. e. Hochwassergefahr. Freitag vormittags begann die Sann samt ihren Nebenflüsse!, ra^d zu steigen, ^r Stadtpark wurde in kurzer Zeit ganz überschmeuunt, die Insel is' deSj^i^n grüftenteilö unter Wasser. AuK in Spodnja Hudinja besteht Ueberschwem-mungsgefahr. Da es noch immer regnet, i't diesmal mit einem ernstlichen Hochwasser zu rechnen. e. GewerbefortdUdungsschiUe. Sonntag, den i. Oktober beginnt der siebenmonatige Unterricht an der GewerbefortbildungSschule. Die Meister und Meisterinnen werden ersucht, am ersten Schultage bedingungslos alle schulpflichtigen Lehrlinge und Lehrmädchen in die Schule zu schicken, sowie auch alle Gehilfen imd Gehilfinnen, die in diesem Schuljahre, d. i. bis Ende April 1034 noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht haben werden. Schon am ersten Sonntag werden die Klassen eingeteilt werden und ist eS dal)er notwendig, daß niemand fehlt. Eventuelle Wünsche von Einzelpersonen werden nur bis zum 1. Oktober berücksichtigt. Der gesamte schulpflichtige Nachwuchs hat sich am Sonntag, den !. Oktober um 8 Uhr früh im Gebäude der Stadtvolksschule zu versam-nreln. Neue Schüler und Schülerinnen haben die letzte Schulnachricht mitzubringen. Wenn aus dieser ersichtlich ist, daß sie eine höhere Schulbildung genossen haben, werkten sie sofort in eine höhere Klasse eingeteilt werden. c. Fuhballwettfptel. Sonntag, den 24. b. um 15.30 Uhr beginnt auf dem GlaciS das zweite entscheidende Qualifikationsspiel für den Eintr.itt in die Unterverbandsliga statt. Die Gegner sind „Celje" und „Elan". DaS Spiel wird Schiedsrichter Pevalek aus Ljub-ljana leiten. c. Die »anzlel der Bezittsvereinlgmtg der Saufleut« bleibt Montag, den 25. d. den ganzen Tag über wegen Adaptierungsarbei-ten geMofsen. e. Bermij^t wird der am W. Noveinber 1872 in Zgornja Hudinja, «Gemeinde Celje-Umgebung, geborene Polier Franz Bretnik. Er wohnte in Zgornja Hudinja. Am 26. Mai l. I. verschwand er aber spurlos. Wer etwas von ihm wissen sollte, möge dies an die Adresse K. BreZnik, Zgornja Hudiirja Nr. 40 oder der Gendavnlerie in Celje bekannt geben. c. ArbeitSmar?t. Bei der Ex^oisitur der Arbeits>börso in Eelse wurden in der Zeit vl>m 10. bis 20. d. M. 80 Arbeitslose neu angemeldet. Vermittlungen wurden für 32 Personen durchgeführt. Am 2V. d. verblieben in Evidenz 338 (AI8 Männer, 20 Frauen) Arbeitslose. Arbeit bekommen 2 Steinmetzer, 2 Schuhmacher, 1 Maser, 2 Kellnerinnen» 2 Gasthausdienstuiädchen, 2 private Stubenmädchen, 2 Kinderfrauen, 2 Köchinnen, 2 Dienstnmdchen, 1 Bedienerin, 1 Strickerin und 1 Magd für Landarbeiten. c. UnfSie. Der .^jährige Franz AmbroS aus ^ice fuhr auf seinem Rade auf der Strasse nach Fronkolovo. Er begegnete einem Ochsen, der sich plötzlich auf ihn stürzte und ihn vom Rade warf. In diesem Augenblicke kmn ein Automobil, das den am Boden liegenden AmbroZ überfuhr. AmbroZ erlitt erhebliche Verletzungen am Kopfe, an beiden Händen und ^inen. -- Der vierjährige Arbeiterssohn Ivan Re-k aus Mali vrh kam mit der rechten Hand in eine Futterschneidmaschine, die ih,n den Mittelfinger wegriß. Beide Verunglückten wurden ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. c. Den Apothekenna6^l»ie«ft versieht von Samstag, den 23. d. bis einschliesslich Freitag, den 20. d. die Mariahilfapotheke (Mag. Pharm. A. Posavec) am Glavni trg. c. Freiwill. Feuerwehr und RettungSabtei, lung. Den Wochendienst versieht von Sonntag, den 24. d. bis einschliesslich Samstag, den 30. d. der 3. Zug unter Kommando des Herrn Edmund Bandet, den Rettungsdienst hat dagegen die i. Rotte inne. Den Inspek-tionsdienist besorgt im September der Obm. Herr Johann Iellenz. t. Union'Toufino. Bon Samstag bis Montag wird der Tonfilm .,Emil und sein Detektvv" vorgesÄhrt. In den Hauptrollen Rolf WenkhauS, Fritz Rasp und Käthe Haack. Zwei Tonvorspiele. Radio Gomttag, 24. September. Ljubljana 0.30 Uhr Orgelvorträge. 10 Ge» slindheitsvortrag. 10.30 Orchesterkonzerl. 12 Tchallplatten. 16.30 Chorkonzert. 20 Schu-l'ertstunde. SI.4i^ Walzer, Snnlag, ven S4. Septemver iMaribover Zeitung" Nummer /IsZcCiZ QHZ^«F»sIc vantttao, den 2z. September DieÄnfelbrllSefottgeschwemmt Katastrophales Ansteigen der Drau und ihrer Zuflüsse / Leichen in der Drau / Hochwasserassistenz der Pioniere Tie starke» Rcgenffüssc der letzten Tage bcunrtteil das rasche Anschwellen aller Was-scrläufc. Die Bäche und Flüsse können das vielc Wasser nicht fassen, so daß sie sich stel» lc'.'.wcise über die Ufer ergossen und weite striche Landes überschwenlmten. Besonders gefährlick) ist die Lage in Krain, wo bereits 5)undcrte von Mortzen fruchtbaren Landes unter Wasser stehen. Die Drau ist in ivenigeir Stunden um mehr als zwei Meter über die Normale gestiegen. Im Oberlaufe des Flusses mufften riesige Wassermassen niedergegangen sein, da es nur dadurch erklärlich ist, das; der Fluß so rasch ansteigen konnte. Die hochge-hcni)en Fluten süliren Treibholz, Reisig und alle möglichen Gegenstände mit sich. Zeitweise treiben ganze Stapel Baumstämme und Bretter flußabwärts, was darauf schließen läßt, daß irgendwo im Drautale das Ufer rasch überschwemmt wurde und ein Holzla-fier ein Opfer des .Hochwassers wurde, oder aber wurden Fliiße von den Fluten ausein-andergerissen. Etwas vor 8 Uhr wurde von der Reichsbrücke aus eine inännliche Leiche gesichtet, die von den schmutzigen Wellen flußabwärts getrieben wurde. Der A1!ann mußte bereits längere Zeit im Wasser gelegen sein, wie aus verschiedenen Anzeiäien geschlossen werden konnte. Gegen 10 Uhr konnte man eine zweite männliche Leiche sehen, die rasch abwärts trieb. Wegen des Hockiwassers war es unmöglich, die Leichen zu bergen. Die vor drei Jahren erbaitte schöne olzbr n cke, die die M a riborer Insel mit dem Draunfer verbindet, ist bereits ein Opfer des.<^^ochwassers geworden, .hunderte von treibenden Baunistänilnen legten sich quer vor die eng aneilianderstehen den Brückenpfeiler, die dem furchtbaren Druck nicht standhalten konnten und nachgaben. Die Freiwillige Feuerwehr ist zwar rasch ausgerückt, um den Versuch zu «lachen, die Pfeiler vom Treibholz zn säubern und die Joche anzuseilen, doch war alles Bemühen umsonst. Die angesammelten Treib Holzmassen rissen schließlich die Brücke mit, die nun ihren letzten Weg drauabwärts antrat. Gegen halb 12 Uhr trieb die Inselbrücke durch die Stadt. Sie slies; gegen einen Pfeiler des Steges an, wodurch sie stark beschädigt wurde. Dann trieb sie weiter und nahm ain rechten Ufer den Weg gegen Osten. Auf der Brücke ragte noch der Mast empor, von dem die Telephon- und Starkstromdrähte herabhingen, .s'iunderte von Menschen stan lSen auf der Reichsbrücke und sahen wehmü tig der Brücke nach, die noch kurz vorher das Jnselparadies uiit dem Ufer verband. Sollte das .^dochwasser anhalten und die Drau weiter steigen, ist Gefahr vorhanden, daß das Jnselbad übersch^vemmt wird. Wie aus Ptuj gemeldet wird, wurden auf die telephonische PeOäll^igung aus "^^tari bor Anistalten getroffen, um nach Möglichkeit die abwärts treibende Inselbrücke einz^lsan-> gen und ans Ufer zn schleppen. Die Trau-t, .da dieselben viel fach unterspült sind. Zahlreiche Telephon-und Telegraphenleitungen sind zerstört. Die Brücke wurde, als die Katastrophe iittnler näher zu rücken schien, von den Mitgliedern der Mariborer Feuerwehr abge^ sperrt. Gleichzeitig kamen auck Bau rat Ing. Varan und Bautechniker Bläh herbei-gceilt, ttn» etwaige Sicherungen vorzunehmen. In ihrer Begleituug befand sich au6) FeuerwehrhauPtmaun Hans B oller und vier weitere Personen. Gerade als die genannten Herren das Ufer der Insel erreicht batten, rif; das entsesselie (5lenlent die Brülle nut sich. Bislang schlugen alle Versuche, nlit Booten eine Verbindung zwischen der Insel und dem linken Ufer herzustellen, fehl, so das', die .^onnnission vielleicht anch noch die !1?acht über wird auf der Insel verbringen niüssen. in Jugoslawien liege. Der i'.iand^e sich an die jugoslawische (^>esaudiich^ st, wo nach Einziehung der Iinoi.mali?>leu alc. zu« goslawischen? Ctaatcbürger der au^zc?^-solgt wurde. Da Paulii^ abce niittler eile kein Rcisedolument vorlegen tonnte, wurde kiünette ... ^io long» »«tion aus ikr öpociol ökompoot g'ts»»5 k» dringt ciis ^ckön^vit t)fünaN«n I^oos«5 7U volle? Geltung. k5notvrlick vnct «inrigo'^tig »sinsn O«kol» VN <«,»konisn- dsoun«, ^unlils llommvr» Geltung. Oos >»<00? «rkält ksfflickan Otonr nia g»okn»» (.sucktltso^. ks»»c>vnlick lvick» l»g«n sick WM / von Sc>6o Reue Kaminfegerrayone Wir berichteten bereits kurz, daß nach riner Verordnung der Banatsverwaltung die Ltadt Maribor in sieben Kaminseger-rayone eingeteilt wird, während es bisher nur drei solcher Rayone gab. Tie neuen Rayone werden von den nachstehenden Linien abgegrenzt: 1. Rayon, in dem Frau Maria JuriL-k o das Kaminfegergewerbe versieht: ReichS-brilcke—.Hauptplatz, Gosposka, Llovensla und Gosposvetska uttca—westliche Stadtgrenze Drau. 2. Rayon (bisher unbesetzt): Stadtgrenze -Gosposvetska, Slovenska u. Vrazova ulica —nördliche Stadtgrenze. Rayon (Anna E r t l): Reichsbrücke —Hauptplatz—Gosposka, Slovenska u. Vrazova ulica—nördliche Stadtgrenze—-PreSer-nova und Sodna ulica—Drau. .j. Rayon (Josef R a c e k): Presernova und Sodna ulica—Drau—Mliuska ulica— Aletsandrova cesta—nördliche Stadtgrenze. 5. Rayon (Ludwig Pucelj): nordöstliche Ltadtgrenze—Aleksandrova cesta—Mlin ska ulica—Drau gegen Osten—östliche Stadt grenze. Rayon (Franz Rate j): südlicher Brückenkopf—Kral ja Petra trg—Dvofako-va cesta—Frankopanova nnd Magdalenska ulica—westliche Stadtgrenze—Drau. Die Neueinleilnng gilt ab 1. Oktober ilnd hat alle in den Rayons vorl)andenc'n, der Kaminreinigilng unterliegenden Objekte zu umfassen. Bewerber und die Besetzung der Kannn-fegerstelle inl 2. Rayon wollen ihre Gesuche ans dem vorgeschriebenen Formular bis 2l). Oktober denl Stadtniagistrat vorlegen und die nötigen Dokuniente beischließen. . vo« vdr-zäMg.! m. Eine Theaterschule wird auch Heuer eröffnet werden. Die Leitung der Schule liegt in den Händen des Oberregisseurs Herrn Iok^ko Kovi L. Der Unterricl?t wird anl l. Oktober aufgenommen. Anmeldungen werden an der Theaterkasse entgegengenom-nien bezw. sind diese an Herrn Koviö (Gre-goreieeva ul. 2V) zu richten. nl. Neuer Leiter des Studentenheimes. Da der bisherige Direktor des Studeuten-heilnes in Maribor Herr Professor Doktor S trm L e k wegen Arbeitsüberbürdung zurückgetreten ist, schritt der Verwaltungs-ansschuß in seiner lettten Sitzung zur Wahl eines nenen Direktors. Die ÄSahl fiel auf .'^verrn^^rofefsor Grunta r, der als Pädagoge einen hervorragenden Ruf genießt. nl. Das englische Sprachstudium findet erfreulicherweise auch in unserer ?tadt immer mehr Anhänger. Der Cnglis.'lie Klub, der der Erlernung dioser Weltsprache sein ganzes Augemnerk zuwendet, veranstaltet auch Heuer mehrere Lehrkurse, die von der Londonerin Miß Edith OxleY und Prof. Dr. Kotnik geleitet werben. Der Klub besitzt bereits eine Bibliothek, die über '>i B os n ja k ans Maribor in der Miuiaturschrift aufgestellt hatte und als die höchstmöglichste Leistung angesehen wordeil war, ist ilun bereits zwei-lnal geschlageu lvordeu. Zltnächst war es ^.'»err Stanko G o l o b aus Ljubljnlla, der die Mariborer Höchstleistullg mit Erfolg angriff. Jetzt hat er in einem Mitbürger einen noch glücklicheren Konkurrenten getroffen, der ihn überflügeln konnte. Es ist dies Herr iikarl Lauter, der seine zwei früheren großartigen Leistungen in der Kleinschrift bei weitem überbieten konnte. Herr Lauter brachte es fertig, auf der Rückseite eiller gewöhnlichen Korrespondenzkarte nicht welliger als 2W Zeilen Nlit 8i>y2 Worten bezlv. l.';.75)l^ Buchstaben hinaufzubringell. Für diese Meisterleistung verwendete er .'iO Stun den. Uebrigens stellte .Herr Lauter einen zweiten Rekord auf, indem er die Rückseite einer B r i e f m a r k e zu 25 Para init 4s)!i Worten bezw. 21 Buchstaben bedecken konnte. Die Marke elithält die anltliche Meldung über das furchtbare Flugzeugunglück in Studeuec bei Ljubljana. Nl. Reifeprüfung an der Handelsakademie. An der Mariborer Hnndelsaklideinie landen dieser Tage Reifeprüsinlgen statt. Tie fnng bestanden mit (5rfolg Josef (?elofiga, Mai^ Prunk, Lildnlilla Rataj und ?tada .^abavllik. Ul. Ein Pechvogel ist der Z7jährige Ctei« mel^-Werklneister Rudlilf P a u l i i;, ^ebo-reit iil Speele bei ^tassel, znstulldig nach Su. Bid pri Plaililli, den das Berliner Poli-zeipräsidiuin ain II. Juli d. I. aus Berlin ansgelviesen hat. Panlis hatte vorher einen österreichischen Paß und lvar in der Meilluug Oesterreicher zn sein, bis ihm eines Tages alif der österreichischeil Gesaildt-schaft erklärt »vurde, daß seine Zlistäiidig-leitSgemeinde nicht in Oestcrreick. »oildern er lvegen Verletzung der Pas'.vocschriften zn einer Geldstrafe verurteilt, die d.'u Ulld die.Haudl?abe gab, ihn ans Tculichlaiid auszuweisell. Ter Mann, der zu alldeni ci?n 12. Jlili in Uittelnltnis der koninn'uden Tinge heiratete, ist jei^t anf der Suche lulch eillein Posten in seiner Branche. Nl. Den Teilnehmern an der Fcr:'.jahrt NN die Adria tvird mitgeieill, das-, die graphischen Ansnalznicli voll Rot^a>ta Slati-lia, PUtvice nnd i^ont Meeri!rand 'u k'^n'llica bereits eingelangt und im Ri.isci'üro .Putnik" erhältlich sind. Nl. Ein Nagel ins Auge vrallte gesle n U'älneild der '.'lrbeit den,'^'7'ii'.ers!o.)ii ^i.in-!!^ierli6. Verli«" nlu''',!e si.!i iill hie'ii'n :'cralUeilhan>e sofort ein^r Operati.iii unter-zielten. ?c)v^ie neue ttSrdSiLisSFs eia^elan^^t >Vir nekmen suc^Il Zparkass^duclie! zls l'rgovski dom» IN. Der Heu- und Strohmaltt nlns;le iieu-te eiltfallen, da lvegeil des Negens die Zufuhren unterbleibeil nlußten. Nl. Apothekennachtdienst. '^'0n Soililiog, den 2^. d. bis nächsten Sonntag ^'ersiel)t die Magdalenenapotheke am .Uralja Petra trg (Mag. Pharnl. Savosl) den Nachtdienst. m. - Wetterbericht voin 2^. Septenlber Uhr früh. Fenchtigkeitsinesser: -j- tZ: Baro-meterstaild: 7^^'»; Tein;>eratllr: 1ü: Wind-richtuilg: OW; Beivöltllilg: ganz; Niederschlag: Regen. Hoffenden ?^rauen und iunncn Mlit.crn ner-hilft das natl'irliche „Franz-Iofes"-Ä!tl^'rw'ls^r M tieregektcr Maqen- nnd Darmtätiq?eit. Tie DanM'crtretcr de? neuzeitlick^en Fn::lenti?ii?unde btiben da? »Franz-Iosef-Wasser in .'iner svbr arofien Zahl von Fällen als rasch, ^^uvorlässig UN!' kcssmerzlc'? wirkend ervrobt. Das „Franz-Joses" - Bittern'asser isr in Apothel'en, Drogeriell l>ild Spezereihandlun-geil erhältlich. Sanatorium in Maribor, Gosposka ulica ^9, Tel. ivit^'der gcösfilct. 7nejj, Aerztewal>l. Mäßige Preise. Leiter Priina-rius Dr. Oernit. Dr. med. Klara Kukovec ordiniert llicht bis auf weitere!?. NC.«'.« * Institut für deutsche Sprack)e und all-gemeine Bildung Anderl-Rogge, Graz, Les- siilgstras;e 19 _ Sprachnnterrichj, ^^^iteratnr, '^Vorbereitung ^n Prnfuligen un«> zun' Uni-' versität.'stildiuul. ^''ulternat für jn'l^ie Tauieil. (Zatilstelle i,: Iu^oslalviell.) Pros^'etle. 110^6 „Marwvrer ^^eitunq" '.'iununer Lonntag, den 24. September 19^2. * Bmhhaltunq, Stcno^rciphie, Maschin' schreiben, Handelskorrespondenz, Spra<^n. Praktischer Nnzelunterricht. Stellenvern^itt-lung gratis. K o v a e, Maribor, Krcfova 6. 9693 * Die Tanzschul« des Gesangvereines „L^iedcrtafel" findet jeden Mittwoch und Ecimslnfl Ulli 20 Uhr in der (^anlbrinushalle statt. Bettinn am ^aiiistag, den .W. September. 'i.^liinleldnnqen hiezu werden an den itiirsal'enden entizegengenommen. 77 * Unter b^.'währter Leitunsi deS diplom. TanzletirerS .^xrrii Si m onLiö eröffnet der 'itultttvvcrein „Triglav" Samstact, den 2.'i. September 103.'; di<.' Tanzschule. Unterrichtet wird jeden Mittlvoch und Samstag iion 20 ln? 2^3 Uhr im oberen Saale des Nu-rni'^ni d'ini. 70 * (Gasthaus „Baltmi". ^iir Leber. Vrat-und I^trliiilerwi'irile, «lebrateile IndianS, lind ''^^rcitl)endel soivie fiir erstklassigen Wein ist bestens! i^esorgt. .>>attsmehlspeiscn. Uns ^zahlreichen Vesnch bitten die (Gastgeber. 1175i0 ^ (^nsthaus Sunko sPfchunder), Nadvanje. 'Wilsche '^^rat- nnd Eelchwiirste. Prima Pe-lerer N751 3l^inn33 unl 20 UI>r nni> n'eltere Tanzstunden jeden DienS-niid Freita«^. Den Unterricht erteilt >)err Danzineister Tinion^'ii^. Alle Mitglieder und 'freunde sind geladen! 75 Frelw.FeuerwehrMarw o r Zur Ncbernahme der Bereitschaft s0r Sonntag, den 34. September ist der 3. Zug kommandiert. Kommandant: Brandmeister .Hans T s ch e r t s che. Telephonnnwmern für Feuer« u. Unfallsmeldungen 2224 und 2336. VraNMt^nke Die .iimmerdeite soll gestrichen weri>?ll. Man null es sell'er lnn, nn> (^>eld zn sparen Aber oh ireh! '.»,'ach den eisten Pinselstri<'n nius; nian sesrüellen, das; die ^arbe l>arl-nänig ails den eiiisiii Tätigen tro-pst. Int manV .<>er niit denl alten, zerbeulten i'>)ttiiliuil>all! Ä'an sclnieidel il>n in der Mitte durch, .^ielit !>le<'ine .nnlsle init der Oefsniing .)in- Decke ül'er den Pinsel, so das, fortan die t)crlibiaufenden Tropfen in der '^^.tölbun.^ des v^allec' nli'inden. l>. Tic Lauberde. (5ine gute Lanberde ist nncntliehrlitl» siir j<'dett <^)arten, insbeson-d^ 1' bein! linlpflanzen vieler Zinlnler- und <^'eioasliolianopslanzen. Man stellt si6) diese! l'e lier durch schichtlveises Aufsetzen auf einen .v^ansen, loobei iinincr etn'as Sand ocier ^toniposteide da,;tvischen gcgeben wird. Dnrrt> öflev<'H Uiilarl»?iten und Jauchen ist gett'öhnljcl> die i^'anberde in .yvei Iahren ge-branch'^sertig nnd nnrd dnrch ein Sieb ge-U'orfen. Zur '^^eivitnng der Lauberde eignet sich ain besten das abgefallene Laub unserer Obstl'änii'e, nx'lches nian iin .'^'»crbst oder ?vr>'lkiiahr znsainni^.'nharlt, weil es sich bald zerselU. l^wnz vorzüglich ist auch die Nadelerde, welche inan zugleich in (5rniang<'^ lnug non ^^X'ideerd^' verwenden kann. Selbst ^'"rstaudlich kann auch i>aä abgefallene Laub dei' Parkgeliölze und des Waldes genom-nien n'erden, doch '"'rineid<' nian das Laub vou (5ichen niegen dos t^^<'hnltes von (^ierb-saure. Die aus den, Walde geholte Lauberdc soll nicht gleich zur Vcrniendnng komincn, da diesell'e nieist seiner ist. (5s ist daher von Borteil, di.'se Äalderde ini .?X'rbst ail irgendeine Stelle iiii s^'nrten auszubreiten, dainit sie erst <'ii,iiial gilt durchg<'si''iftet und dein Wintei'frest ansgeseltt nnrd. (5iii<' sehr gnle (5rd<' ist a>>ch die .'v'>o!zerde, welche iuan an alten .^iuinierplät^e» iiiid Sägeinilhleii sin-deii faiiii liiid au^' veiii^ei'teii .^lolzteileii ent^ slai'den ist. — Jos. Dri'hlarskn. <»lSkI«»pe» »it I QualltSt UNCl ^QCltz dUIIg? VGMGlSO» G«I k^k^ken un6 urteilvi» 5iv s«IK»t: k(r«kt Luperiiet „k^exent 1934" — LentlelcompaL, ovtiiclie LIc»Ienein»teI!uov, »ut e» IlX) Lt»tionen seeickte ^ei»tet _ ^ tier „I^exent ......... .... Lrok-Luperliet 5 Kül,ren, Ke«iel»te 8t»ti«>n»»lc»Ik c» 80 Ltationen, I^»«jinx«usxleieii, »ksolute l^renn-»ckürke 9 Kr, voll^vnKmiscner I^utipreeker, l'ov-tzlea6e, LinIcn<>pkIl»«eri»et 4 kükren, ^tiseke Llc»!enein»t«I» lun^, »b»olutv 1'i'«ni»»ek»rfe 9 K,, vollrt^nsmiicker I^ut»pree!,er, Linkaopfbetlienuvx......Vl» LuropU'Lmvkiiazser 2 Kreis« 3 l^oliren, xee>el»te 8t»tion»»Ir»I», vl»II«i>n«misck«r l^ut»pr«et>er . VI» 3,9^^« ^urop»»Lmps»nx«r vi« okea, jeciocli mit pennsnent» rixo»mi»eli«m l.^ut»prect,e? ........Ol» Lusop»-Lmps»nx«r 1 Kreis 3 kökren .... Dt» 105. kelvuvktiRvL». ItLrp«?. Llvltw. Lü^vlvlieo, Ko-el»«r» N»tsr!»l. V»». 8pO»l»IitRt, lUilUAWP««, ?»» Wie werde ich hundert Sahre alt? Interessante Ergebnisse neuester Forschungen Bon Walter Fintier. Uni es offen zu sagen: au5 den Ängaboil der .viulldertjährigen ist man bie^her uie recht klug geiuorden. ?>'a,l fragte iulmer den einzelnen unt, versn.lilc, aus nichtigen, uiNve-sentlichen Dingen ein allgeineingj'lst'ge? Rezept abzuleiten, bei dessen Befolgung jedermann hundert !^ahre alt werden klinne. Das, bei dieser Methodik nichts l'erauSge-konimen ist. kaini nicht verwundern. So ii>cnig nian das Wesen ei?ier ^tranlhcit nnd den Wert ci,les (''l'ilnlittels an einem einzigen Fall zu studieren vermag, so wenig kann die noch so eingehende Analyse der Le-bensgvivohnheitcn eines einzigen .plündert-jährig<'n ?lufschlusi dariiber gehen, ivie man sein Leben verlängert. Wenii also der oder jener .'»hundertjährige an seineni Lebensabend der aufhorchenden Meitschheit ,.sein^ >l!ezept bekannt qibt, sei es nun Weinkäse, ^kohkost, ikniebeugeu, ?)oghurt oder .Zwiebel, so hat sie damit nichts gelvoniieii. Deiin es bleibt ja iinmer die Möglichkeit, das; der ^^'^undertjährige anch ohne „seiii" Rezept, das er rein subjektiv als das Weseulliche nnsieht, das hohe Alter erreicht hätte, nnd das; deiil l^ieheininis seines langen Lebens ein ganz anderer, von ihn? gar nicht beachteter oder hervorgekehrter Umstand zilgrunde liegt. Wie sonst in der ?9isseiischnst znr Ansschal-lung dieser Fehlerquellen, die in der Verall-genieiiierung von (5inzelbeobachtungen liegen, die Aiassenuutersuchung tritt, so muf; auch hier durch Vergleich der Lebensweise an luöglichst vielen .^hundertjährigen und durch Auffindung des l^enieinsanien, Wesent licl>en „das" Nezept zur Verlängerung des Lebens herausgesucht U'erden. (5ine solche wisseiischaftlich verwertbare Untersuchung an mehr als hundert Ueber-hundertjährigen hat ueiiesteii.^ I. .?>. l'^^reef sStiitt.qart-(5aiin.ftadI) au iienlhrt. Das ..Ma terial" der Uolcrhundertjährigcu umfaßt 43 Mänuer und 8l Frauen. Das schwache (^Geschlecht ist also fast doppelt so stark vertre^ teil, ivas itbrigens durchaus im Einklang mit den Ergebnissen der biologischen Forschung uud der Statistik steht, die im Aeib-lichen stetö das stärkere, lebenskräftigere Ge» Ichlecht erivies. Auch in den (vi-eisenasylen gibt es viermal so viel Frauen wie Männer. uud der Fralleui'lberschus;, der schon in deu jüngeren Bevölkerungsschichten eiusedt, ist lediglich auf das stärkere Absterben der Männer, des eigentlich lebenss6/.vachen Geschlechtes, zuri'lckzufi'lhren, denn in allen Läu deril werden stets mehr Knaben als Mädchen geboren. Nur weil die Sterbeziffer der Männer greiszer ist als die der Frauen, wandelt sich der ansängli6)e Knabenllberjchuh unter den Neugeborenen in den Frliueni'lber lchus', nnter den Erwachsenen, um dann liei den 5^ilndcrtjnhrigen l!esondcrK auffallend zu lverden. daraus abzuleitende Rezept „.^onlme als Mädchen auf die Welt" gelangt freilich imnier zu s^Ät zu uns. Zun« (^tlürk zeitigte aber die Unters^ichung tiber die Hundertjährigen noch andere, prak> tisch verwertbare Ergebnisse, erste? blei. ie ini Lande! Fast alle Hnndert'jährigcn ba^ ben ihr Leben in ihrem (Geburtsort oder iii desseil nächster Nähe verbracht. Die Seschaf tigkeit scheint demiiach eine Voraussetzung fl'lr langes Lebeu zu sein. Ein zweiter, offen bar ebenso wichtiger Faktor, der allen .y'un dertjährigen geineinfam ist, liegt in dein Auf enthalt in frischer Luft. Unter den luehr als hundert Ueberhnndertjährigen findet sich kein Stubenhocker. Die ineisten hielten i'ich schon berufswegen den ganzen Tag unter freiem .^'immel aiif. Und eine gerade In unserer ">eit der sogenaiinteii (^^elinrleiiregekilug besonders aklnelle Talsache: die „alte" ^luliaker wird gar nick)t alt, ivohl aber die alten Mi'in terchen und Grofimütterchen. Die 80 huildert jährigen Frauen ha^cn 4ül! Kinder! Aus de Hundertiührige kommen solnit 5 bi^' Kii:der. Aber ^ und das ist nicht luinder bezeichnend — die .?>undertjährigen stammen auch selbst aus kindcrrei.chen Fainilien, ihre <5ltern und Großeltern hatten ebenfalls durchschnittlich K Kinder. Kinderreichtun: in den vergangenen und kommenden (Geschlechtern geHort also sicherlich mit zu den lebens-verlängernden Faktoren. Wie wertvoll diese vergleickiende Untersuchung an den vielen Hundertjährigen ist, erhellt vor allem daraus, dak ^ie endlich einuial Schluß mit den vorlauten Ernälirungssek-tierern und Diäta-posteln macht, die in eine? bestimmten einseitigen K^ost das allein wirksame Rezept, hundert Jahre alt zu n>erden, marktschreierisch in die Welt hitiaus^posaunen. Nein, die wirklich hundert Jahre alt (Sewordenen kannten und kennen die modernen M>ätzchen des Vitaminfimmels, des Rod kostrunicls und der Mstinenzjlerei nicht. Die sind ihr Lebtag keine Kostverächter gewesen. Die Frauen kochten ihren ^ohl mit Fett, uird die Männer aßen Fleisch, liebten Alkohol und Taba,?. Kein Vegetarier und nur ein einziger Nichtraucher ist unter den Hundertjährigen. Sie alle s^nd von Selbstbestra-fungstetidenzen freie, lebensbejahende, genufz freudige Mens<^n, die ohne Fanatismu?, ohne Selbstquälereien, ohne Doktrinen nnd Aeltverbesserungsideen, vor allem ohne Ge-Heimmittel, rÄistig ihre hundert Jahre uvd dari'lber geworden stnd. WaH man Positive? von ihnen lernen kann, ist ihrer aller Vorliebe fiir das Zn-Fuß-<^chen. In ihrer Jugend und bis hinauf ins höchfte Mter sind sie vorziigliche Fußgänger gewesen, haben auch ihre ».weitesten Wege stets auf Schusters Rappen zn-rilckgelegt nnd sind so wetterhart, strapazenfähig, rüstig und gesund geblieben. Mag sein, baß geraide dies in seiner anspruchslosen Einfachheit das lehte (Geheimnis der Hundertjährigen in sich l»irgt. Kein Vrim-borimn, kein alchimistischer Stein der Weisen, sol,dern einfiach: zu Fuß gehen! DaS wollen wir beherzigen, die wir l^t?nmastik treiben, schivimmen. Diskus Viersen. Turmspringen, hundert Meter in zehn Sekunden laufen und zun? Sportv^ah fahren . ^ Sln feuerfichere« Flugzeug Der «belgische Fliegerhauptuiann Robert oan Rollegham hat einen Werkstoff erfunden, der für den Flugzeugbau Berax^ndung finden soll und absolut feuersi-cher und gegen die größte Hitzeentivicklung widerstand?« sähig ist. neue Material, das wsolge seines geringen (Gewichts für den Flugzelig» bau geeignet ist, wird ans chemisck>enr Wege hergestellt und ist nieder Holz noch Vi et all. In Brilssel sand im Beisein bekannter Piloten und Vertreter des belgischen Luftfahrt-ministeriunts eine Reihe von Versuchen mit dem neuen feuerfchen Stoff statt. In einew »saften aus dein neuen ?i^aterial ivnrden zwei weiße Mänse eingeschlifssen. Dann wurde der Kaisten mit einem Flaminengkir-tel UN,geben. Als man ihn nach einiger ,^eit 'öffnete, konnte man feststellen, daß die beiden Mäuse nn^iersehrt u>aren und auch nicht unter der .Hiheentwicklung gelitten hatten. Derselbe Versuch wurde mit eingeschlosseneii Ariefen wiederholt. DaS Ergebnis war gleich günstig. Danach l>estieg der Erfinder eine genan deiu Piloteiisitz nachgebildete Avbine, die aiis dem feuersicheren Material bestand. Die sslTiue n>urde mit Oel übergössen ilnd augezi'lndet. Ausserdem wurden die Flaminen dnrch einen Blasebalg innner »?on neuent angesacht, um auch die Wirkung des Wiiides ailszuprobiereii. Im kest.'erschlossenen Inneiiraum der Sabine sas^ der Pilot, genintlich eine Zigarette rancheiid. Die Teinperatlir lietrng 22 l^rad, ivahreiid drans'.eil iiber lOlX) l^rad geiiiesseii ivurden. sium Schlusi ivurde eiu Oeltaiik aus dem neuen Material mit Flaiiiiiieii nugeben, ohue daß er explodierte oder durch die Hil.w litt. Einer der aun>eseiiden Filetier war von den Versnch'n so begeistert, das', er sich erbot, ein ähnlirs>es Experiinent init einem ans dein neneti Material erbauten Flugzeug ailszufiihreii. Dieser nervenausre« geude Versu6> wird in nächster Zeit in aller Oeffentlichkeit stattfinden. Der Zki^nig von Belgien, der selbst eiii begeisterter Flieger imd erfahrener Pilot ist. zeigt fi'ir die Er-ftndniig van Rolleghaiiis gröszles Inleresse und wird dein Erverinieitl beilvoliiiei' Sonntag, den Az. ZeptemSer IVSS. ,?.'lariborer Zeitunq" '.'iuinml'r Wirtschaftliche Rundschau Llnbefileblgmdt Aefemngen nach OeftenÄch -innc des Zusatzabkommen'^ zum Valrdcl.^vl.'rtraq mit Osterreich wurden 7>U!?o-slamien Ausfuhrkontingentc eingeräumt, teeren ^estsehunq sich auf den Durchschnitt des ^urhrc.A 1931 stützt. So beträgt das -ikontin-gent für Eier 2», für Äpfel M und für Trlmben IM"/» der Exportmenge des Jal^rcs Die Kontingente gcnies;en eins Bor-znli>bäre llichts einzuwcni)en, .vc»ln die Liertelsalirsquoten voll ausgenützt werden könnten; in diesem Falle wäre es ohne Belang, ob uns ein Kontingent von bei^ spicl»weise 1eisc ko-inmt es vor. das gewisse Waren ni6)t einmal znr.Mfte des bewilligten Kontingents ausgeführt werden können. Zur Wahrung unserer Interessen ist es unbedingt nötig, das; hierin ?i^ndel g^'chafsen N'ird. Die ^ugosla'vis:t>e .'>iegicri,ng hat :n Wien darauf zn dringen, dast die Quoten-bemessnng abgeändert wird nnd .iiontin-gent für das ganze ^'^ahr gilt, oder aber es isind Verlängernngen der Qunrtalssristen zn erwirken, ohne dadurch die Qnotcn des nächsten .K'ontingentqnartals zn beeinträchtigen. Es scheint, das; die Regierung eliva.^ derartiges tatsächlich zn unternehnien wünscht, da das Erportfördernng'^institnt die Crportenve NM die Bekanntgabe der für das erste Kon-tingentquartal, d. h. für Inli-Zepteniber, bewilligten, aber nicht an-^gefuhrten Warenmengen ersucht. Die eingeholten Ii^forulati^^--nen dürften als Unterlage bei den ^-s^rilten dienen, die für die nächsten Tage in Wien erwartet werden. Die Tschechoslowakei att ÄchweineervoNIand Wir verzeichnen bereits die Meldung, dich Heuer niit einer tschechoslowakischen Schwei-neansfuhr zn rechnen ist. Wie setzt aus Prag genieldet wird, verstärken sich dort, nach den vorläufigen Ergebliissen der Echweinezäh-lnng an» I. Inli, die Befürchtungen, die hin sichtlich einer S ch w eineüberpr o-dukti on schon seit dem Borjahr bestanden. Gegenüber dein 1. Juli erhöhte si6i Heuer der Stand der Zuchtsäue von 4 ans s»17.<>W. Gleichzeitig ist die Zahl der Zuchtferkel vou auf ge- stiegen. Den Markt erwartet in den lmchsten Monaten waöisendes Angebot. Dies ist un» so bedenklicher, als der Konsuni in der ersten Jahreshälfte von iU1 anf ^01 Mill. kg zurückgegangen ist. Angebot und Nachfrage entwickeln sich dalier zu einem krassen Mis;' Verhältnis, an dein auch eine etwaige vollständige Unlerbindnng der Cinsnhr nicht viel bessern könnte. ?9ährend nänilich der Inlaildverbrauch im ersten .<'»albjahr um Stück Schlveine zurückgegangell ist, erreichte die gesamte Schweineanssnhr der Tschechosloivakei iin ersten .'(vUbjahr nnr li. B. ti.VlXX)) Slück. Eine Gesnndung der statistischen Position des Marktes könnte also von einem ^ortsall des Angebots an Jniportvieh nicht erwartet werden. V«r5l«k«rui^SS5umm« «In« <54. Fortsetzung.) „Wenn wir uns nicht anspr«l)en lassen, wird mich niemand erkennen. Inez, sag mir, wieio dn sofort erraten hast?" „Deine -timme, Earlo! Wenn dn dich anri) sehr verändert hast, deine Stimme ist do6i diesell'e geblieben. Und dann: Ich wus^te. . ." „Dil nnls;testV Uin l^ottcs willen, dn wus;-test? Auch andere wissen es? Die Snmme ist nicht znr Änozahlung gekommen?" „Die Million ist bezahlt worden, Earlo/' „Und die ^'irina gerettet? l^ott sei Dan!!" „Carlo, l)ast dn es wirklich nur darn ln getan?" Er welldet seilte Angen von ihr ab. Es wird ihm schn'er, in dieser Stnnde zn lügen. „Es n>ar die Triebfeder. In der Hauptsache darum, Inez. Aber au6> sonst sprach nocl) allerlei uiit. Nun aber sag mir, wer ausser dir die Wahrheit ahnt und woher du sie weiset?" „Pon Inge." „Von ^''^iiise? Dü'? ist entsetzlich! Inge M'is;. O t^ierade Inge! Wie erfuhr sie es?" „'^>on Roland Moebins." „Nein!" schreit er anf. „Nein! Nein!" ?ie junge ^rau hält mit einem Nnck. Weit nnd bn'il ist lein Mensch, ^ie nilnuit die .^lissliiijioli'seii iü die ihren und i^el>l ilt jeill verzerrtes t^-sicht. Nomon von «ola Stein lRochdruck verboten.) „Beruhige di6), Earlo. Es ist nicht.'i in die Oeffentlichkeit gedrungen. Die Zuninie wnrde bezahlt. Alle halten dich für tot. Nnr die beiden Moetius, Inge und ich wis-len, das; es anders ist. Nicht einmnl ineineiii Mann habe ich die Wahrheit gestanden." „Roland Moebius, sagst l>u? Wirklich Roland? Aber nx'nn er weis;, wie konnte dann die Million zur Auszahlung koinlnen? Und wie konnte Inge seine ^ran iverden?" „D,is iveis;t du, Earlo?" „Ich habe eS im Büro erfahren. Ich vief Inge an. Ihretwegen bin ich ja zur.'iclgekoui-men. Um sie noch einuial zu sprechen, ehe ich ganz und sür iinnier verschwinde. Ich will narli Anstralien. Aber ich N'ollte Inge vorher jehen." „Das; Roland die Wahrheit ersuhr, das; die Lumme trotzdem zur Auszahlung kaii, und Inge leine ^rau wnrde, hängt eng zu-lammeu. Weil er >vuj;te, das^ du lebst, glib Inge ihin ihr Jawort." „Weil er e^ nnls;te . . .?" „lUnd natürlich nicht zahlen ivollte. Die Angst vor der entsetzliclsen Schande, vor denl Rnin unserer i^-irnia, uni Papa.^ (^'»esundlieit, das.alles hat 7>nge ben'ogen . . . Berslehst d'n nicht?" ! .,'!^o.l>. ich liegreise. Zur lnich also? Uin t ttuä) zu decleit/" Im Gegellteil, die Tsche6iosloivakei ist auf denl besten Weg eilien Ausfllhrüberschlis; an Schweinen zu erhalten. Wie unter diesen Umständen die lveitere Abuahuie von sugo-slannsche», ruluäiiis6)en und ungarischen Schweinen iiil Rahiueli der besteheilden stoin Pensatioli^5verpslirhtll>lgen möglich seiil lvird, bleibt undurchsichtig. Der Weltgetreidemarkt Es hat den Allscheiii, das; der ^vilsnm die ^^ertrauenolrise nberivuildeil hat. Die Un,sä(ie ili W e i z e n niid W e i z e n-niehl iil Uebersee nnd Eliropa haben in letzter Zeit eineli Ulnfang angenoinlnen, wie er seit Icihren ilirht zu verzeichnen war. .(liebei halieii sich die Preissteigernngen linr in effektiver Ware eingestellt, lvährend die Terinillkurse fast unverälidert geblieben sind. Um die Spekulation ist es rulsig geworden. Ilire Elltinntignng ist anf die Ernüchterung in dell üvereiniatell Staaten >ve^ gen d"s taiigsainell ^Fortschrittes des Wei-zenprograniiii.? nnd des Pessiiliislilns, der den Beinuhllilgell Roosevelt eiligegengebracht wird, zuri'icfznsühreu. Der Instinkt des ^son-suuls, der sich von deit Londoner Beschlüssen eine ^teigernng der Preise verspricht, ist aber nnchtiger und vielleickit auch gesünder. Das grösite l^eschäst hatte E n g la n d nnd Deutschland, auch die tleii,eren Berbrgurhsländer erzielten entsprechende Unlsätze. Mailitoba nnd r n ss i s ch e r Weizen genossen dell Vorzug vor allen anderen Qnalitäteil. Die starke Nachfrage nach k a ll a d i s ch e ill Weizei? zog eine Erhöhung der Frachten von kaiiadischeil .<>äsell unl etwa Nl> Prozent voin niedrigsten Stand nach sich. Boll Wichtigkeit sür den Weltmarkt ist, das; Frankreich seilie Duinpillgverkäufe eingestellt l)at. Sünltliche Ailgebote wnrden zll-rückgezogen und ein Teil srüher getätigter A bs chli'lsse znrückgeha lldelt. Das Angebot ill dentscheni Weizen ist beträchtlich kleiiler gelvorden, iveil iln Inland Deckungskäufe für die starken Mehl abschlüsse vorgenonlnien wnrdeli. Bon N n s; l a n d bestand kein übermäsziger Abgabendrilck, die Berkanfe vollzogen sich zn vollen Preise». Die Abschlüsse der D o -ll a n l ä n d e r sind zli bescheiden, als das; sie inS Geiuicht falleil könnten. Ill R o g g e ll nnlrde der Markt stetiger. .<^ilr I)at sich der.^ioilsniii iinmer noct> niclü gebessert, das Allgebot ist aber nicht nlehr drängend. Namentlich Polen ist zurtjäl)al-tend geworden. a f e r lag auf dciii Weltmarlt geschäftslos, lediglich zlir Deckung sriUi^ver Verkäufe wnrdell eiliige Posten ^^n relativ hohen Preisell ausgenoinineii. sinii-zen kalln die Titllatioll iin gegenwär'.incn ?jeitpnllkt opliiiiistischer benrl^'ilt werden. Der WeNIaus nach abwärts Pfund und Dollar täglich billiger. _ Das Schweigen der Bank von England. Zllr 'jeil, al'.' sicl) die Anigabe des staildardcl in England znin zlveileilinal fährt, besindet sicl, das Psnnd in einer akuten .^trise. Der siiikeilde Dvllartllr'? nnd die Angst, das; die eilglische Wäljrnngopoliti! lnil Alllerika ^chriii lialten innsse, liaben Mis^tralien gegen das Psnnd lierbeigefülut. .s'illizn kommt, das', die ?!!.illaral>gaben iiidirekt auf das Pfund driiclen. Man kaust in Neionort Sterling gegen Dollar nnd tauscht danll die Sterlingdevisell in Londoli in Goldlvährnllgen odez- Gvld ein. Die ossizielle englische '^iiäl)runasp!'silik hat den Deviselliliarkt ill den letzten Wochen völlig ill Ruhe gelassen, nlid teine der Währullgsalltoritäteu I>at sicl? iiber die tnnf tige Gestaltnllg der Tterlillgsdeoise geiiiis'.eit. Würde Threadlieedlestreet ilir schweigen bve chen, dallil wäre lvolil die Spekillation ,il? Aufgabe ihrer Meillnug ge.;nnlngen. das', das ^chil-tsal deS Dollars nnd des Psnnds illllösbar verblinden ist. Aber die Ziele der Bank von Englli!'!>' bleiben geheinilli'^voll. Jedenfalls geben die englische '-Z^^iiilirlingspolitik ilild das aine-rilanische Erperiinelit von gail^ versctiiede-nen Gesichtspilnkten aiiS. Die unsreillnlligc Ausgabe des l'';oldst>iildards in England sol? te die bereits i"iberhi.^site stabilisierte Wälirilllg torrigiereik. .^.'liedlircb sollte eine Ertiötillllg der Weltbewerbssälngkeit mit den übrigen ^'ändern erreicht lnerdeii^ Tendeilz ist durch eilien <^)enelalailgr!ss anf die Prodllttioilstosten der beiiiiischeii Er« >;l'iigiiiig lueiter verstärkt N'ordeli. Lölzne ii. LcbeiisholtlingStosten siiid i>i deil beiden lel^-tcii Iahreil möglichst stabil geliakteil N'or-deii, lnähr''iid Anieriko diircll rodikale Äas; iiahlileil deil L.^ohnstandard l)el>t. Tatsache ist, das; das eilglische Pliblikniu das Ver« traneli zur eigeileu Währung trotz der sort-gesetzte" Pfliiidschivöche liicht verloren Iiat. Celbst die (^)egner eiller Riielkehr zliu? t'-iold slaiidard elllpsehien kein Inslatkons.'rperi-lilellt. X Schiveinemarkt. M a r i k> o r, 2.?. d. Alifgetriebeii lvlirdell 5clnoeiile, inonon lllir l l!^ verkauft lverdeii konliteil. Es Ns>« terteil N Wocheii alte Iuligschlveine — 7—;» Mollate 1 !—!.'<><,, :;._t Mo. nate '»X», .'».- 7 Moliate ^ l'is l<) Mouate üOs!—eiujährige - „Ja! ^'ur dich! ^ür die Ehre deilles nud n>l!erev Nanlens. Und für die Elterll. Deilil Papas Berzweiflung n>ärc nicht au<->ildell-ken geivesen. Inge I)at gefürchtet, er loürde e'^ llicht überleben. Uild alo Rolaild iln' sagte, für seine Frau würde er eille Millioil opferil, da gab sie ihm ihr Wort." .,Ulld ich war nlninilgslos. Glallbte, hie,' ist alle^:; iu bester Ordliung." „Ulld all der Elteril iilld Iilge>> ^untnler hast dn nicht gedacl>t?" „Doch. Gedacht schoil. Aber ich lvusjte kei-iien anderen Ansiveg. Wir lvotleii lii.bt inehr davon sprechen, ich k-itte dich sehr. Inge hat dich damals luu Rat g<'sragt, was sie tull soll?" „Nein! .^eilleil Meilscheu! sie hat alles iilit sich allein abgeiiincht. '».^at ilir Opser ulld .^x'ilnlichkeit sür dich nnd illls alle gebracht." „Ihr — .Opser, sagst dn?" „Weis;t dll nichl selbst genail, das; es ein illierhörtes Opser loar?" Er nickt dniiips. „Und wallll hat sie — ec' dir gestaiidell?" „All ihrem .'!)ochzeit<'tag. Es loar inich der ttleille. Als icl» glncklicli N'ar illid sie uliglüc^-lieli. So nnglücklicli. das; sie sich in eiilein Aligellblict vergas;, iin' Geheililnis preisgab ilild illich einlveihte." „Das alles ist siirchtbar, Inez! U>id wie ist diese Ehe geivordeli?" Illez erzäl>lt tllr;, ioas sie iveis;. V'.'n der Eiitdeckung des "^^etrilge«? diirch 'Uons MoebiiiS. Poll Iiiges Verloblillg Niid '"''och-zeit. Ihrer Scheiiiehe. Ulld voll Rolaiid Meel'in''' Ali-sicht, sellr l'ald eine "'lieidinig l>el !> 'i;»sülireii. >)N del^ verzweiscUell Au^en des Mclnnes leiichtet es ans. „Dalln lvird Illge also bald !vied''r srei >ein. 5sanil vielleicht i'.'.ch noä> eiilmal glücklich werden! c^'lanl-st dii, Inez. das; iie .'s nlit mir werden könnte?" „Mit dir, (5arlo?" „Wenn ich sie bitte, lnit iilir ili ein sr??n' des Land liiid iil ein lieiies "ebeii zii gelieii!" „5''nst dii U'irtlil-I> den Mut, sie daruin vl bitteli, Earlo?" „Nach alleiii, ioas ich jettt noil dir l)orie. wa-l icl> llilll voll Inge loein, sa! Bi'lle: l'i k 'chon aeioorden inid." Er verspricht es. „Eille Niiterreduilg ili'igt. Dabei nnrd 'lll> alle> kläreii iuiri> 'i'." „Dii gehst auf alle ^-lilte.' Earlo? Auch alleili?- '.Io, allch dlinn. ,'vch bii, elltichloisen!" „Danil ivüiii'che icti dir alles l^nte lienes Nild belsere- ^^ebeil." Die l^n'schnn'ier balleii sich iiin'chliinaen. Sie sind selir leioegl iiil.-^ ii'eiiii'n ^ ik^e. slü'tert: lalne dii' noch ein .?ln.I^!ien^ Du luirst si.i)er hier überilact)^el^'i^" r ^ I»> « » s^.^iZÄt«kcniger filr sie erhält, ulid auch die Jndustrieartikel kleinweise anschafft, wo» bei er um mehr zu zahlen hat als der Großgrundbesitzer. » X Konsolidierung der Agrarfchnlden in Ungarn. Zur Regelnnji der kurzfristigen Landwirteschulden soll nach denl, der ungarischen Regierung vorliegenden Plan ein Institut gegriludet werden, das; die kurz-fristigen Landwirtwechsel in langfristige For derungen unizuwandelu l)aben wird, derart, daß die Forderung niit 5 Prozent verzinst und in 50 Jal)rcn getilt werden. Das Zentralinstitut wird von der Nationalbank mit O^eld versorgt, diich will man nur bis zu jenen Beträgen geheu, die die Institute auch heute anspreckien. X Wiener Prioatclearing notierte in den letzten Tatzen der Dinar durchschnittlich 11.55, wogegen der Zuschlag fi'ir die Westdevisen, die freien Lire uud die ?1!eichsmark 27.75?« beträgt. X Schlechte Maisernte in Slawonien. Nach Berichten ans Slawonien wird dort mit einer sehr schlechten Maisernte gerechnet. Infolge der ungünstigen Witterung ini Fri'lhjahr und des frühen Einsetzens des Herbstes konnte sich die Pflanze nicht recht entwirleln und blieb iul Wackisen stark zu-rilck. Man glaubt, daß der Ertrag kaum die .Hälfte des vorjährigen erreichen werde. In verschiedenen Gegenden dürfte der Ertrag pro Morgen kaum 5 bis ti Meterzentner ausmachen, wogegen er sich i,u Borjahr dort auf durchschnittlich 25 Meterzentner stellte. Viel haben die Kulturen auch unter .^'»cigel-schlag gelitten. Allgemein herrscht die Ansicht vor, daß die Maispreise rasch anziehen werden. X Provisorische Verlängerung des Agrar Moratoriums in Ungarn. Die ungarische Re gierung hat wiederholt ihre Absicht angekündigt, noch inl Lause des .(derbstes eine .Regelung der Agrarschuldensrage durchzuführen, die mit der Anfhebuug des bestehen den MoratoriuuiS eiuher;iel)cn würde. Mit Rücksicht auf die Säiwierigkeiten des Problems und auf die Ungeklärtheit der Stellungnahme der Anslandqläubiger dürfte eS jedoch nicht nlöglich sein, diese Regelung bis ^um .'il. Oktober, an welchem Tage das Agrarmoratorium abläuft, durchzuführen. Infolgedessen rechnet man nnt einer mehrmonatigen provisorischen Verlängerung des Moratoriums. X Auffische Holzlieserungen nach Italien, Wie aus Rom berichtet wird, weilen dort russische Delegierte, die mit Italien größere Holzliefernngen abzuschließen wünschen. Es handelt sich u. a. anä) nm beträchtliche Partien Baumstämme, die in Italien verarbeitet werden sollen. Mt, und vumor Umsicht. „Dachtest dn denn gar nicht an ^inen Vater, als du den Anzug stahlst?"_ „Nein! Für ihn ist er ja viel zu klein;" Table d'hote. „Wüns6)en Herr Direktor noch etivos Ochsenzunx»^.?" ^ „Nein, danke, die wächst mir schon zum .Hal^ heraus!" Widersprechende Verordnung. .,Man mischte nicht glauben, wie sich diese Kapazitäten widersprechen. Der Medizinalrat verordnet dem (^ieorc^ Bewegung und der Landesgerichtsrat Sihen!" Veim Arzt. „Bitte, sagen Sie nur aufrichtig, wie es mit meinen Nieren stellt." „Ja, gern . . . tiiel N'ert sind sil' alli'r^iu.i^ nicht mehr, aber szi laniie Sic leben, luu sie schon noch ihren Dicnjt!" ,St»ezn«ar" - „Sakovec" Der erste Meisterschaftskampf / Um 16 Uhr am neuen Eisenbahner-Sportplatz Sonntag, um Ki Uhr wird an» neue» «Eifenbahner-Sportplah in der Tr/a^ta cesta die neue Fußballmeisterschaft eröffnet. Die lyegner dieser ersten offiziellen Beqegnung sind der S. >>?. ö a k o v e c nnd der S. K. c l e z n i e a r, die im gegenseitigen Einvernehmen ihren für später ansgelosteu 5lamps auf Sountag vorverlegten. Äe Ter» minfolge dürfte Heuer noch weitere Veränderungen erfahren, zumal die Titelanwärter noch nicht völlig feststehen. Vor allein wird nnt Interesse die lZnts'cheidung betreffend die Mitwirkung der „Ilirija" er.vartet. „e»fovec" gehörte schon im Vorjahre für kurze Zeit der ersten Klasse an und imrtete in den bereits bestrittenen Spielen mit ver-Iielßung'^voNen Leistuugen auf. Spater lenkte „<^akovcc" mit einigen Prachterfolgen in ^Freundschaftsspielen das Interesse auf sich und zuletzt ging die Mannschaft in d?n Ausscheid ungSkämpfe für den Eintritt in die Meisterschaftsliga des L9tP als überlegener Sieger hervor. Die Mannschaft verfügt über eine Reihe von technisch ausgezeichnet durchgebildeten Spielern, die überdies jede Aktion in ganz besonderem Tempo durchführen. Die einzelnen Forniationen durften zieullich ausgeglichen sein, sodaß sie gerade in dieser Hinsicht den heimischen Akteuren überlegen sein dürften. Äe Eisenbahner nehuien den Kampf mit denselben Leuten auf, die 45 Minuten hindurch den Kampf gegen „Primorje" unentschieden zu halten vermochten. Wenn au-ch das (^füge hie und da Lücken auftvies, so hat dies bislang immer die Spitzenleistungen einiger Vertreter des Teams Naglos wettgemacht. Wenn Jandl, Wagner, FrangeS und Panlin nun auch in diesem Kampf ihr ganzes Können hervorzukehren imstande find, dürften der Mannschaft die ersten ztvei Punkte kaum entgehen : „Celje"--„Elan". Das zweite, somit entscheidende Qualifikationsspiel für den Ein tritt in die erste Klasse tragen morgen, Sonntag, in Eeljc der SSK. Celje und der SK. Elan aus Novo mesto aus. Bekanntlich endete die erste Begegnung 5:5 unentschieden. : „Drava" stellt sich vor. Sonntag, den 21. d. absolviert der neugegründete S. K. Drava in Ptuj das erste Versuchsspiel für die Anfnalime in dei, Jugoslawischen Fns;-ballvecband. Den (Negner stellt der S. .K. Ptnj. : Das Vorspiel zum morgißen Meister« schastSspiel bestreiten die ReservNi „?.elezni-öars" nnd ein kombiniertes Team.^es S. K. Svoboda. : Die Leitung der ?^«ßballsekti»n des S. K. Gvoboda hat auf Wunsck) der Mitgliedschaft nunmelir wieder Herr K n ez über-nonunen. : Das MeifterschaftSrennen des Arbeiter« Radsahrervereines in PobreSje bei Maribor auf dem Exerzierplatz in Tezno an» vergangenen Sonntag brachte folgendes Ergebnis: l. S e n i o r e n: (!!eh Ivan, Engler Josef und <^erie Ivan. 2. I n n i o r e n: Meglit Franz, (!!erneec Karl und Rozman Alois, .'i A l t li e r r e n: (Werner Rudolf, Savin^ek Ivan und Spindler Frank. 4. M e i st e r s ch a f t s r e n n e n für das Draubanat: 1. <^eh Ivan, 2. ^ernöec Karl, 3. Rozma" Alois. Alle Rennfahrer sind ans Pobre'/je, außer Joses Engler, der in Ma-ribor wohnhaft ist. Anwesend n>nr anch die Ortsgruppe Litija. Die Preisverteiluug faud anl Abend im Vereinsheini, l^asthans Kren in PobreSje, statt. : Protest im Mitropacup. Ans Wien wird berichtet: Im Mitropacnpsekretariat ist der bereits seit Tagen in italienischen Blättern angekündigte Protest des Mailänder Fuß-ballklnbs Ambrosiana gegen die Verisizie-rnng des Schlußspieles Austria gegen ?lm-brosiana eingetroffen Die Italiener erheben gegen die von« Schiedsrichter Eejnar als sie ihn wieder einmal draußen beim Bau AufsuÄ)ett wollte, wie sie eS früher oft geban, lehnte er schroff ab: es gäbe jetzt absolut nichts zu sehen und das Arbeitstempo sei eiu derartiges, daß Besuche nur störend wirkten... Sollte es Differenzen innerhalb der Bau leitullg gebeu, ernste Unannehmlichkeiten, die Dominik ihr verschwieg? Hatte er Sorgen, von denen sie nichts wüßte? — Entgegen deui Willen ihres Mannes lvanderte Pia eines Tages zur Bahnstrecke hinaus, als könnte sie dort Aufklärung für sein sonder bares Verhalten finden. Einer der ihr bekannten Ingenieure kam ihr entgegen. Auf die Frage nach Dominik, den Pia nirgends sah, erwiderte er betreten: „Doch — er ist hier ... ich weiß jedoch nicht, wo er momentan . . Was hatte diese sichtliche Verlegenheit zu bedeuten? - Irgend etwas lag da in der Luft. EttvaS Unheimliches, sie bedrohendes . . . Was jedoch war es? — Hatte Dominik Krach gehabt? War cr entlassen? Beunruhigt ging Pia weiter. Da, um die Ecke einiger Baracken biegend, sah sie Plötz lich ihren Gatten. Er lachte und strahlte über das ganze (vesicht nnd sprach angeregt aus ein Mädchen ein, das au einem Bretterstoß lehnend — kokett zu ihni auflachte . . . PloS Fuß stockte - hier also ivar die Lösung des Rätsels? — Unbemerkt wollte sie rasch nu,-kehren. In diesem Auge.'.bttck bemerkte Dominit sie. Eine Unmntsfalto grub sich in seine Stirn und seine Augen blickten sie zornig an Pia spioniert ihnl nach? Hatte man sie aus-inerksain tiemacht? Mißtrauisch? — Doch nun mußte er gute Miene zeigen, und not^ gedrungen stellte er vor: „Fräulein Wieser — meine Frau." Also Fräulein Wieser, die Tochter des Allgewaltigen beim Bau! — Das Gespräch nahm gezwungene Fornlen an, die ^^eiterke«: nvlchl' Pia bei iljrein K'ommen >1,? und dem Mädchen beobachtet hatte, war ge- schwunden. — Ich bin störend dazivischen-getreten, dachte sie verbittert. — Da Susan Wieser einige Wochen bleibe.! wollte, ergab es sich, daß sie bei Pia Besuch «lachte und hie und da in ihr Haus kam. Doch tonnte Pia nichts Auffälliges im Verkehr zwischen ihrem Mann und Susan beobachten, und sie schämte sich eines Argwohns, einer Nsersu^, die fich nun als unlvgrün-det erwies. — Trotzdem besserte sich das Verhältnis zwischen ihr selbst und ihrem Mann nicht: er blieb ablehnend und schien von Nervosität erfüllt. Susan verbrachte wieder einen Nachnnt-tag Pia. Sie plauderten von Bü6)ern und Handarbeiten, von Verglvanderungcn und Wintersport — und beide horchten immer wieder ängstlich nach der Treppe. ?^ach Dominik, der diesmal ungewöhnlich lailg auSbtteb. Endlich kam er und brachte Ei:rsilbigkcit, Spannnng, Schwüle mit. Susan war rot, verstummte und neigte sich tief über ein Buch, das ihr Pia eben gegeben hatte. Der Mann dun^aß mit großen Schritten das Zimmer, nahm mit knappem Dank aus Pias Hand den Dse, den er stehend austrank. — Bald darauf verabschiedete sich Susan Wieser und, obwohl sie die Begleitung Dominil's diesmal unter Hinweis auf seine Müdigkeit ablehnte, wollte er sie in der Dunkelheit nir^ allein gehen lassen und schloß sich ihr an. Nachdenklich blieb Pia zurück. War da doch etwas — oder war da nichts? ... Da entdeckte sie auf einem Sessel Susanas ^ndtasche. Das Mädchen hatte sie vergessen. Pia rannte die Treppe hinab — weit konnten die beiden noch nicht sein . ., sie würde sie bald erreicht haben. — Ähnell bog sie auS dem schmalen Weg, der von der Villa zur Stra^ führte — un?» ebenso schnell prallte sie wieder zurück. Susan Wieser in Dominiks Armen! Aneinan-dergeschmiegt die beiden, nichts sehend, nichts hörend . ^ » Am ersten Tag, als Pia ihrem Gatten bei Tisch gegenÄbersaß, hob sie das blasse Gesicht und sagte unvermittelt: „Heute kam Nachricht von Tante Hevmine — ihr Leiden hat sich verschlimmei^... und sie wünscht mich dringend für einige Zeit zu sich — dringend ..." Donlinik erwiderte nichts.' Cr wußte, daß lein Brief von Tante Armine gekommen war, daß sich ihr Zustand nicht verschlechtert hatte —.aber er erriet den wahren Grund von der geplanten Abreise seiner Frau: sie wußte von Susan und ihm! — Tief senkte er den Kopf über seinen Teller und zerteilte angelegentlich den Braten. Endlich presjte er die Worte heraus: „Und wann willst du reisen?" „Morgen mit dem MittagSzug." Morgen schon — morgen?... Er hatte Pia sehr geliebt, Uebte sie noch heute. Sie hatten immer gut zusammen gelebt. — Aber plötzlich war Susan aufgetaucht, und die Leidenschaft hatte ihn erfaßt und ihn hinein-^ gerissen in einen alles vergessenden Sinnentaumel. — Dominik ahnte: wenn Pia jetzt abreiste, würde sie lange nicht mehr wielc»erH kommen — vielleicht nie inehi^ Aber er konnte sie nicht halten. Susan..?Und wenn es zur Wahl käme — Pia oder Susan dann, dann... Es ging eben nicht anders, trotz des Berstehens, des guten Einvernehniens vergangener Jahre... Er konnte Susan nicht verlieren! — Pia stand vor ihrem Koffer und sah sich iul Zimmer um. Wer weiß, ob sie je wieder zurückkehre! — Bei diesem Gedanken zog sich ihr Herz schmerzhaft zusanliuen. Sic war glücklich gewesen, sehr glücklich — bis jene Susan kam. — Traurig sckjritt sie durch alle Räume, abschiednel>mend von vertrauten Dingen, von Geivol)n'lieiten, Erinnerungen, von einer Vergangenheit... Da wurde heftig an der Wohnungstür ge-kliugclt — anhaltend, erschreckend, alarmierend. Pia stürzte hinaus, riß die Tür auf. Draußen stand ein Manu von der Bauleitung ... !Ms Pia nun hörte, brach wie ein Orkan auf ste herein — einzelne Worte hoben sich heraus. Exiilosion — Verletzte — ihr ^atte ^ Spital... Ihren ittoffer hatte Pin nun wieder ausgepackt und saß täglich bei ihrem Mann im Spital. Dominiks Kops war ein ein,ziger großer Verband, auch die Augen waren verletzt ^ doch hofften die Ärzte nvnigstens das eine zu retten. Er war immer l>ei Bewußtsein, litt jedoch heftige Schmerzen und war von einer täglich sich steigerden Sehnsucht erft'lllt. Mm die Besuchszeit, so wandte er den 5dopf lauschend zur Tür nnd nvnn die Zeit um (Fortsetzuilg aus ^eite « » Goimtag, den St. Geptemder Iva». Marikiorer Zeitun< Nummer IVIoc> Sind die Klelnm nicht reizend anzusehen? Jede Mutter t)at bekanntlich „das schönste Kind". Und darum wetteifern die Mütter auch in der Aunst, ihre Kleinen gut zu Ueiden. Natürlich erlauben eS die Verhältnisse nur in den allerseltensten Fällen, für die Ausmachung des Aindes große Opfer zu bringen, denn auf ja und nein ist ein Kleidungsstück viel zu klein geworden und daher nicht mehr tragbar. Man muß fich von dieser Erwägung ausgehend bemühen, die herbstliche Ausstattung io billig als möglich zusammenzustellen, denn das Kind braucht ja nicht e i n Kleidchen, sondem mehrere Stücke, was fich selbst bei allergrößter Sparsamkeit in der ohnedies ichmalen Briestasche sehr bemerkbar macht. Eine Frau ron Geschmack und einigen schneidertechnischen Fähigkeiten wird es überraschend bald erlernen, auch aus wenig Material oder aus vorhandenen Nestchen dieses oder jenes Kleidungsstück für Lind zusammenzustellen und die Erfahrung lehrt, daß die Kinder gerade in diesen Sachen immer nett aussehen, vorausgesi'tzt, daß man nicht den Fehler begeht, „sreud-lo!e" Farben zu wählen, sondern dem Kinde das gibt, was ihm s^eude macht: nämlich vor allen Dingen ein Material in lebhafter Schattierung. Es ist sicherlich unrich-tig, daß kräftige, nicht allzu dunkle Farben unpraktisch seien, denn wenn ein Kind nett gehalten und seine Ausstattung immer gut gepflegt und gereinigt wird, ist auch lebhast gefärbtes Material niemals als unpraktisch zu bezeichnen. Natürlich muß man darauf bedacht sein, nur jene Gewebe zu wählen, die die Möglichkeit einer mühelosen Reinigung bieten, also nur solche Stoffe herausgreifen, die in der Wäsche nicht ..schrumpfen" und die auch in ihrer Fav!^ keinen Schaden nehmen. Da für ein Kinderkleid im allgemeinen lehr wenig Material notwendig ist, darf man an der Qualität umso weniger sparen, abgesehen davon, daß sich die Wahl eines guten, herMichcn Stoffes über kurz oder lang bezahlt macht. Sehr hänfig begehen übereifrige Mütter den Fehler, die AuSst<,ttunfl ihres K^indes zu umfangreich zu halten, das heißt, melirero Stücke anzuschaffen, die eigentlich alle gleichen Zweck dienen, also im lie- nommen erlsjßlich wär<'n. Man sann 'üb darüber nicht gmug wundern, di, es sich doch so oft erwiesen hat, daß es bedeutend vorteilhafter sei, die Ausstattung des Sin des möglichst knapp zu halten und nur jene Neuanschaffungen zu m^n, die sich als unaufichiebbar notivendig erweisen. Nur dann wird das Kind das haben, was cs wirk ltch braucht und es wird dann auch nicht so oft vorkommen, daß es einem kaum getra genen Kleidchen „entwächst". Wen man den Vorsatz faßt, die AuSstat tung des Kindes auf das Notwendigste zu beschränken, wird in erster Linie ein Stück für die Schule, sÄr den Spaziergang nnd für Ausflüge vorgesorgt werden müssen, außerdem auch eine entsprechende Umhülle und schließlich noch das Kleidchen für Besu che und ähnliche ^legenheiten. Damit a^r ist der dringendste Bedarf erschöpft! Eine richtige Schulkleidung muß ganz auf den praktischen Verwendungszweck eingestellt, darf also niemals aufdringlich sein. Aus gestreiftem oder kariertem Stoff arbeitet man Heuer entzückende, in der Mit gekni^pfte Kittelkleidchen mit farbigem Mrtel. Wenn das Kind an einem schönen Tage keine Umhülle trägt, aber doch vor einem kühleren, spätherbstlichen Luftzug ge schützt sein soll, vervollständigt man das Aleid durch einen Capekragen auS einem flauschigen, hellen Wintevstoff und versieht ihn mit einem vorne zu einer Masche verknoteten Pelz-Leistchen (Bild 1). Knaben tragen natürlich die beliebte sport liche Aufmachung, die sich auS einer Knicker-bockerhoie, einem Sporthentd und einem wollenen Westchen zusammensetzt. Eine der praktischesten Umhüllen für regnerisches Wetter ist sicherlich ein kurzer zwei reihiger Ledermantel, der für kalte ^ge mit einem einknöpfbaren ^melhaarfntter versehen sein soll (Bild S). Ebenso beliebt ist aber auch der dunkle Raglan mit kleinem Fellkragen (Mittelgruppe). Viel Phantasiovoller sind die Mäntel, die die kleinen Mädchen tragen; der hier zur Verwendung gelangende Stoff hat im ollgemeinen eine sehr lobhafte Farbe skorn-blau, grün oder dunkelrot). Als Garnierung Pflegt ein abnehmbarer, zackig abschließender Pelerinenkragen aus grauem Fell vor» gesehen zu werden. Ein kleiner Miiff ans gleichem Pelzioerk sieht reizend nu?. Mittelgruppe Figur 2.) Die vorherrschende, herbstliHe uild win- terliche Ausflugs- un-d Sportkleidung für kleine Mädchen dürfte das K o st ü m sein, das sich aus einem Strapazkleidchen und einer kurzen Jacke zusammensetzt. Diese Jacke soll am Kragen, ferner in Form von ^ulterklappen und von sogenannten „Husarenspangen" mit Fell garniert sein und stellt eine ganz entzückende Neuheit dar (Skizze links unten). Mädis BesuMleidchen, das den eng zum Hals abschließenden Ausschnitt hat, wird meist aus Taft gearbeitet, hat eine glockige Rockpartie und bringt a^tatt der Aermel gerüschte Flügclchen (Gruppe rechts oben). Die kleinen Jungen werden auf eine lange Hose mit dazugehörigem „Bolero" über einem hellen Seidenhemdchen sicherlich sehr stolz sein (ziveites Bild der gleichen Gruppe). Es gibt also auch auf dem Gebiete der Mode des Kindes eine überaus reiche Auswahl, so daß selbst die modisch-ehrgeizigsten Mütter nickit in Verlegenheit kommen werden, wenn es sich darum handelt, die herbstliche Ausstattung der Kleinen zusammenzustellen. VUly Ungar. ^eitelem^aiife ausge^sieiikiets v?ei55e l.eilien Der neue Oberarmel stellt insofern einen nicht zu unterschätzenden Faktor der Herbstnlode dar, als er schon schneidertechnisch höchst beachtenswert erscheint. Seine maleris«^ Drapierung unterscheidet fich von allen Alltagsideen und verspricht der Mode eine neue Wendung zu geben. Man wird diese Neuheit sowohl für Kleider als auch Kostüme, in l^r Hauptsache aber für Mäntel verwerten, deren eigenartige Aermelwirkung den sonst üblich gewesenen reichen FellSesatz erläßlich macht. In diesem Falle genügt — wie dies unser Bild andeutet — ein Kragen ,ins dunklem Modefell. Mlly Ungar. Wenndie Blätter fallen, zieht der Herbst und Winter ein. und wir denken an warme Kleidung. Zunächst interessiert es uns, dieneuenStosfe kennenzulernen, die fast alle im Zeichen der Weichheit steihen. Selbst die mit Stichelhaaren belebten neuen Wollstoffe find ?neich und biegsam und auch die Rippengewebe sind flac^r und weicher als bisher und durch die Verwendung von gekräuselten und gedrehten Garnen wirken manche ?tippen raupenühnlich. Da gibt es Gewebe mit QuerripM, mit Diagonal- und Zickzackstreifen. Zu den weilZ^n Stoffen gehören Duvetine und Wollvelours und Samt, einer lei ob er aus Seide, Kunstseide oder Baumwolle hergestellt ist. .hübsche Karostoffe in besonders feinen Farben für Kleider und karierter Taft, z. B. in grau-weiß-rot und schwarz, machen sich wieder sehr beliebt zu eleganten Kostiim-blusen. Die winterlichen M^ntelstofil' sind alle mehr oder weniger flauschige i^nd lockere Gewebe und außerordentlich loeich und leicht im Gewicht. Bevorzugt ^verden Boucl^ und Frisögetvebe, auch Rippen- und Noppenwirkungen sind beliebt, ebenso alle handgewebte», melierten Stoffe. Für stoffkleider gibt es eine große Au^vahl in einfarblgen, in sich genlusterten Ge geben, Wollgeorgette und allerhand seidene gewebe sind für das Nachmittagskleid destimmt, und die gelackten Seidenstoffe für das kleine Abendkleid gefallen weiter. Ein beliebtes Gewebe ersteht uns in dem „Mntt. Blank", dessen O^rseite einen matten, flamisolartigen Charakter und dessen Riirk-seite Hochglanz hat, und man nutzt diese Kontrastwirkungen zu vielseitiger Verarbeitung aus. Nun wären noch Ottomaneseiden mit glänzender Abseite zu nennen und als Neuestes hochglänzender Satin'krspp. Für die Jugend sind Tüllkleider die Allerschön-sten, weiße mit farbig eingerollten ^lbeln, rosa Tüll mit hellblau darüber, schmale farbige Samtgürtel mit langen Enden, oder farbige Samtrizllchen am Halsausschnitt und im Gürtelsluß. Anstelle der Aermel f-e-hören dicke, hoWehende Falbeln oder Plissees zu der jetzt modernen Schulteroer-breiterung. Bon den neuen F a r b e n ist zu berichten, daß neben dem dunklen und helleren Braun bromefarben sehr modern ist, dann tabakblond, tief dunkelrot, violett, wwie dunkelblau und schwarz, nnd daß die Verarbeitung von schn>arz mit weiß ferner ihre vornehme Geltung beMt. Stoafchßnne wie sie vor vielen Jahren modern waren, sind nun wieder gelegentlich zu sehen, wobei man allerdings die überzarten, gebrechliche« Typen, die die Frau im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts trug, vermeidet, weil diese Modelle durchaus nicht praktisch waren, also auch in unsere Zeit der Zweckmä« ßigkeit nbcht paffen! Der neue Stockschirm ist _ richtiger be« zeichnet — ein „Hüllenschirm". Er wird eben ^ um nicht offen getrage» werden zu müssen mit einem Futteral umgeben, das aber so locker urrd ungezwungen ist, daß eS die Bespannung niemals be^ schädigt. Ein paar eigenartige Entwürfe, die für die kmnmende Mode richtunggebend werden könnten, zeigen wir im Bilde, und zwar: in der Mitte einen Schirm mit einem mit Schweinsleder überzogenen Griff und mit einer SchweinslederhÄlle. Zur Strapazkleidung sicherlich nicht übel, nicht wahr? Auch eine ineinand«rschiebbare Hülle (links) für einen Schirm mit einem Griff in Form eines kristallen durchscheinenden Tierkopfes ist nicht alltäglich. Ein ganz lose in seiner Hülle steckendes und darum „ausgebaucht" wirkendes Modell, dessen Griff aus einer Puderdose besteht,' ist sicherlich einer jener neumodischen Gedanken, die unsere Damen gerne aufgreifen werden. Willy Uttgar. vettere Scke ErklAr»i>g. „Papa, was versteht man u«-ter einer Z^del?" „Nun, mein Kind, wenn fich zum Beispiel ein QchS und ein Kalb, so wie wir, unterhalten." Das Plagiat. Bauer und Berger sitzen in der Oper. Bei „Götterdämmerung". Siegfried veraibschiodet sich von Brunhilde, zum letzten Male erklingt sein Horn. ^ „HöiK, daß auf", flüstert da Bauer, „da bat der Wagner unseren Pereinspfiff verwendet!" Die Vorteile der Ehe. „Das muß man anerkennen, seit du verheiratet bist, fehlt dir nie mehr ein Knopf an deinem Anzug." „Ja, das ssnl'Psinilil'n hat mir meine liebe Frau gleich in der ersten Wixhe bracht!" „MaMcO?r HS Sonntag, den ?4. September Kleiner /^meiser /^nfssgen i«« Rl»t«0»«z skxt S 0I«»r w örief-mscken doi2u!egvn,^cls sasonÄsn cko/^Ämip^strsvon n^vkt ln 6«^ lst/6ss^6o!»z/iw«ktv »iefteöigen. l^eZveAteTlsse» Das »taminsegergefchäft M. EM dejittdot sich nl> 27. Sep-ttüttlicr I. I. jltoroSka c. u ^l^in-l-'nugusova ul. 4). lIViD ErNärulili! Unterfertigter wikier rufe Nile '.'lcusjerttnqcn. die ick) gegen Frl. Attest Wcvgner all^qejprochen habe, als univweiiisch vver Bezahlung. Nliue "Adresse erbeten <^n die ^^ans;, Cnntarjevt, ul. II, Part, links. UK5S Euche .^lompastnon nnt ct.vnv siir ein Geschäft am Lande. Zuschriften an die Vcr« n>altung unter „I. j.»V. l1ane^e. ^ranMschcii Nnierricht flu An- fäiuier und B^nlicschritteue cr-teilt Bertha Echnlid-7^aubrawr sty, eul. Gerichtsdolnietsch, laavl'tt nl. 24/l. Milchkuli nehuie ans Fulter. ?lntriige erbeten nnt. „Milch--suh" >1" die Verw. Ni'^17 Klavierunterricht erteilt staat. Zich sieprilfte 1'.>/uiikpädu^>-'siin ?frau Lecvpoldine l1ssdttl-ten. ?ln1rkige unter „Ättuslisi" au die Verw. ltliN» Maschinschreil»arbeiten, Berviel--fältil^un'sien, Lichtpausen. Neber-scj)Ull,ien nur bei ^rovaö. Mari-bor. .^ii-csmia ul. 6. Wys^ Daucrhaste Gltililampen! ^as Alleinverlaufsrecht von Gliih. lainpen ist al'gesctxisst worden! Eie dürfen nunmehr Ihren Zudars an Glüülampni deckcu, N-'o es Iliuen beliebt. Dauerh.y'te n. qute l>lliihbirnm belonniien Sie bei der Firma Jos. Wippliuc^er, Iurk!ii^et'a K. LlX) Mitbel in jeder Preislage ka!:-fen S?e mit Vorteil bei den Vereinigten Tischlermeistern. BetrinjSka ul. 22, viS-a-oiS V. 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Zich dem Garten der kleinen Villa nähernd, hörte Pia Arammophonmufik: ,My golden baby..Daz tischen daS harte, rasche Aufschlagen von -i i.^g-Pongbällen, fröhliche Stimmen, lustiges Auflachen. Und alS sie eintrat, fand sie das Mädchen erhitzt, mit lilihciiden Augen, mitten im angeregtesten Spiel mit einem jungen Mann. Das Spiel sprach jäh ab — zögernd, be-tretc^n licgrüUe Susan die Frau. Doch als sie ihrou Wunsch hörte: „...er ist schwer verletzt, Sie wissen es ja — Ihr Besuch wür« de ihn sehr freuen..da hob sie in entsetzter Abwehr die Hände: „Nein — um Gotteswillen, nein..Wunden, Blut... Krankenhaus, Tpitalsge-ruch — unmöglich! Ich kann das nicht... Später gern, wenn Ihr Gatte wieder zuhause ist — und halbw?gS erholt... was ich von Herzen wünsche und hoffe.. Kühl, fremd verlief^ Pia die Villa. Als sie auf der Straße war, hörte sie schon wieder das harte, kurze Aufschlagen der Pii»g-Pong-bälle. — DlMinik fieberte, seine Unruhe stieg. Da beugte sich Pia über ihn: «Heute will FMu« lein Susan nach Dir sehen — der Ar^ hat es endlich erlaubt — schon längst wollte sie kommen. Aber Ihr dürft nicht viel sprechen, überhaupt — Äl darfst Dich nicht erregen, sonst stellt der Arzt Besuche wieder ein.. .* Sie ging zur Tür. „Ich werde jetzt Fräulein Wieser ^reinrufen —. sie darf nur eini-ge Minuten bleiben.. Ein leichter, rascher Schritt näherte sich dem Bett, eine weiche, kühle Hand strich über seine Hände, über seine Wangen, die vom Verband freigelassen waren. „Dominik!" flüsterte eS an seinem Ohr, und ein Hauch von ,Biolette verte' schwebte über ihn — „Susan — Susan..erwiderte er beseligt. „Danke, daß Du da bist." Fest umklammerte er ihre Hand. „Ich darf nicht länger bleiben," hauchte die leise Stimme, „aber morgen wieder.. „Mvrgen " ja, Susan... bitte, bitte komm wieder!" Ein leichter, rascher Schritt entfernte sich wieder, die T",- ging... glücklich, selig blieb Dominik zurück. So war es nun alle Tage. Ein paar geflüsterte Worte, ein Händedruck, ein jktß... Dominik tzvar glücklich, und sein Zustand besserte sich zusehends. Er war fieberfrei und die Arzte waren zufrieden. Plötzlich aber wurde er seltsam nachdenklich. Ruhig und still lag er da und seine Gedanken säiienen sich mit irgend einer Sache stark zu besänftigen. Zu seiner Frau war er mild und zärtlich, wie er es lange nicht gewesen. — Sie begriss, daß er über die Lösung der Frage: Pia-Susan nachdachte. Sie selbst wußte ja auch nicht, wie sich die Sache gestalten sollte, wenn Dominik wieder gesund war. Aber der Mann, der sich jetzt am Krankenbett damit abquälte, tat ihr leid. Sanft hielt sie seine Hand. „An nichts anderes denken, wie ans Gesundwerden..." sagte sie weich. — Als in diesem Nachmittag wieder der gewohnte Besuch kam, hielt Dominik die zärtlichen Finger, die seine Hände streichelten, fest. „Komm näher bat er. „Ganz nahe, mit dem Gesicht... so..Dann tastete seine Hand über ihr Gesicht, über Wangen, Stirn, Haare, und auch liber die kühlen ^n» de, wieder und wieder. Langsam, behutsam, wie suchend... Und dann zog er den Kopf der Frau ganz zu sich und drückte einen langen Uuß auf ihre Lippen. „Pia — meine gute, liebe Pio!" Sie fuhr evstaunt auf. So hatte er sie erkannt? Hielt sie nicht für die andere, für Susan? „Seit Tagen schon ahne ich, daß nicht Fräulein Wieser mich besucht — daß Du die Täuschung auf Dich nahmst, um mir Rul)e, Freude zu bringen, Gute Du... Die andere, sie wollte wahrsc^inlich niäit kommen — er lachte kurz auf. „Den gesunden, den feschen Dominik — ja, nur den konnte man brauchen..." Er machte eine wegwerfende Handbewegung. „Erledigt ^ Gottsei Dank — Du hast darunter gelitten, Pia, Armes.. ^ Wer weiß — vielleicht war das alles gut... fetzt erst haben wir uns ganz gefunden." Er lächelte. „Und wann fährst du zu Tan« te Hermine?" Zärtlich drückte Pia seine Hand. „Tante Hermine braucht mich jetzt nicht mchr dringend... Und Du, Dominik, brauchst mich gewiß mehr..." Zu Gtfucht. Kleines Zimmer oder zlabinett zu mieten gesucht. Anträge mit Preis unter „Billig" .in die Ber waltung.^ ll723 Suche kleines möbl. Zimmer zu mieten. Angebote unt. „E. M."I an die Verw. 11722 Lokal wird in verkehrsreicher Straße in Maribor per !. November gesucht. Zuschriften an die Berw. unter „Gute Lage". _ 1l64» Wohnung, 3 Zimmer. iKadezim-mer, von 2 envach^enün Personen ab 1. Dezember od. srü/iü her gesucht. Billemvohnunq und, Pnrkviertel bevorzugt. Anträge mit Preisangabe unter „Woh-j nung" an die Berw. 11615! Pens. Beamter sucht zu-m 1 Oktober ein möbl. 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I^aribc>r und l^ir»«e-liunji. velcbe in t?rc>ger Xniu»lil ersciiienen varen und den teuren Verstorbenen selbst Urabe trn» xien. für velclie ekrenVciteren srolZen l^anli i^ind vir vorptl^litet uusz?uspreci:en dem tZesanxverein der Däciier au6 ^aribvr tnr die sm offenen (^rabe kresuneenen 'l'rauercb»re. ^ a r i k c> r. den d^esiten?t?er 19Z.?. 1l7t>? l>tv tloltrsuernä dintvrdlledvae ^Manborer^ZettMA''- Nummer' 255. 1» Sonntag, den 24. September IM. ^cktuna. h<»us??»u«n! 8et>on ^iecier Hvs5 ^eues! »lokoitv-I« »«»» lNiZ ?ui^1er^^sisoi^I empkeklen >vlr m 6en neuen öinäungen uncl wüstem «foll»»o?k« »«r clie letzten ^oäescköpkunxen Iko5»am- unit in AeätEASner yusljtSt letzte I^oclewrden kiiNsr«»»?«!», putr»5tlll«l i«I»nvI«I«r»u»«I>6r iTkIkttSNK vvrm. ?. k»o »«»ridor. vo»i»»»k» ul. 14 11. OK«. 193Z vormi«>« um 9 Ukt dezlnnt«»« unä AelanZen von Mekien Sie NiiM!« l!k. !i.!j?l> tli N.Zli? Pretiosen ilie pliUiMI« l!k.! Hi! UZI rur VerSukeninq, ««Icke dl« ?. 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