AchNMONMIS, V^«kkl»G vVchdrukerii, Dmid«?, ßW««V«»»ico< 7e««ph«»» 5U»dol»». »ovottich Vl> SO-AufteNen » « » » v«ch Post . « » » L^u»»a»H, monaMch . . . 50— eil»?eln«»m» VW 1 ^ o«i ««I»«v»»« d» 5«w»s » ^ Nd«» !>' ««W«»«e» I>? »wd». p«, ta?Wi>d«slrch Gewährung einer Anleihe Polen in die anti-bolschewistische Liga hineinmanövrieren wolle. Die Politik deS nach der Zloty-Stabili-flerung wi.'der einmal am Ende seiner finanziellen Hilfsmittel angelangten Polen-reiches ist immer auf deilselben Nimner eingestellt, lind der lautet: N n l e i h e. Die Franzosen können oen Zeitung" in Locarno meldet: Reichsaußenminister Dr. Stre. semann kam heute vormittags zu einer ver. abredeten Anssprack)e mit dem Staatssekretär des Aeußeren Chancherlain ins Parkhotel, die über zwei Stunden dauerte. Der Korrespondent erfährt aus Kreisen der englischen Delegation, daß die Unterredung bei Cham-berlain den vorzüglichsten (Zindruck hinterlassen habe. » WKB. Loearno, 3. OltoD.'r. (Wolsf.) In den heutigen Beratungen spielte der Artikel 16 des Völkerbnndpaltes eine groß^^ Rolle. Die Aussprache ließ auf beiden Seiten'den besten Willen erkennen, doch bestehen noch bei mehreren Fragcn große Gegensäi.ze. Gutem Vernehmen nach kam bei den heutigen Beratungen die Frage der Garantie der Ost" schiedsverträge nicht zur Sprache. bestätigtes G:snch vorzulegen. Solche ^rbei. ter können nm 6 Monate besck äftigt werden. Einen ??:L.iot vor Ablauf des Teru'.inS kann die betressende Unternehmung um eine Aus-enthaltsb«willigung ansuchen. Bon diesen Bestimmungen sind jene fremdl^' ischen Arbeiter ausgeschlossen, die in lnlserem Staate n? s fremdländischer Unternehmun- gen weilen und die Ansgare bak'sn, Reparaturen an solchen Maschinen vorzunehmen, die von jenen sremdländischen Unternehmun« gen angeschasst wurden. Für fremdländische Arbeitskräste, die aus dem heimischen Ar-bcitömarkte erworben wurden, gilt keine Bewilligung. Sensationeller politischer Prozeß. WftV. Rom, 3. Oktober. In Maisnnd begann heute der Prozes^ gegen den Ma.^edo-nier Stefano, der inl Dezeurber 1^24 ini Auftrage des uk7,z?odonischeu Revolntion^ko-inuces oen Bulgaren ^auiew ^'rmord^t hat. Die Lage ln Beograd. Veograd, V. Oktober. Die politische Titua« t^on steht noch innner im Zeichen der Rückkehr des Ministerpräsidenten PaSil^. Bis heute sind noch keine definitiven Nachrichten dar über eingetroffen. Der Berkehrsniinisler t»ut bereits einen Salonwagen fiir den Minister« prijsidenten nach Monte Carlo instradier^n lassen. Stefan Nadie ist heute spät in ser i ht aus Topola nach Beograd zurück(>'kehrl: er machte verschiedene Besuche u?ld erschi.'n s.'hr früh in der Skupfchtiua. Radi^ begrüijte die verschiedenen Beamten und küßte sie. Uin !() Uhr suchte er den Aüßenminister auf. loiirde von diesem jedocl) nicht empfangen, L'a dieser sich zur Miuisterratssihung begab. In politischen Ztreisen hat hen?? ein Ar-tilel des radikalen Blatte? „Vr?i'i-?" Sensation hervorgernken. Wie bekann:, war taS Blatt bis in ^-ie letzte (^cit der cifi^'gst^ V^r-käin'^fer für Nadi^. „Vrenie" belnntt'cl' die der t.^rnennnng deS .^errn ziiM Minister. Das Blatt ninlmt dagegen eine ablehnende Stellung ein und betont, dnn ^adi^ zuerst ein Abgeordnetenmandat erlangen nmsse. Die Stellung eines Vizepräsid'.'nten der Negierung sei weder ini G^'set^e n>)ch in der Verfassung begriindet. Radi^ lönne auch nicht zmn Äkinister ohne PortefeniZle ernannt werden. Erst müsse er ein Abgeordnetennian-dat erlangen, dann könne er in der Regierung ein Ressortministerimn übernelinien. stellten WarenanStansch nnr Mgen langfristige Kredite durchfichren kann, den das selbst pumpbodüvftige Polen einzuräumen nicht in der Lage ist. Nahezu gleichzeitig spielte Tscki-itscl^erin in Berlin auf einem ganz anderen Instrunlent. .Hier warnte er die dent s ch e Diplomatie, sich nicht dnrch den Westpalt in den antibol-schewistischen Ring h,neinzu>ängen zu lassen, und er Pries Sowjetrußland als den sichersten Halt und Hinterhalt für Deutschland an, wobei die Berliner Diplomatie wohkveislich mehr an die .Hinterhältigkeit dachte. Es ist selbstverständlich, daß Deutschland sich nicht als Cturm'bock g^'gen Rußland benutzen lassen will, und es wird auf eiuer Auslegung des Art. 16 besteben, die das verhindert. Wir hichen mlö auch geril zuul AbMuß des Han- delsvertrages bereit erklärt, und das dentscli-russische ^treditabkomnien in .Höhe von 75, Millionen Goldmark ist jetzt zustande gekoni-ttien. Diejenigen, welche auf n:r langsam entwickeln) spekulieren, übersehen, das; unser listlicher Nachbar nocl? für absehbare Zeit nur als eiu sehr unsicherer und — nmi' nlltß das riiclhatlssos aussprechen — auch ein sehr nnznverlässiger politiischer Faktor zu be^ U'erten ist. Als ein Ft^ktor, der die deutscl>e Locarno-Volitik nur in bedingten! Mas'»e beeinflussen 'anu, was natürlich nicht hindert, daß die deutsche DiZ'loniatie zu der Vorsicht nach Osten auch die nach Westen gesellen Nlllß, Rr. 230 — üs. Jahrg. Eine Deputation der pensionierten Eisenbah« ner in Beograd. Beograd, 9. Oktoll>er. In: Ei'senbaihn- und Finanzminrsteriilnl sowie im Ministerrat und in der Sknpschtina erschien hente eine Di^vntation der Vertreter der pensionierten E-senbahner aus l^inbi-jana, Z'i pe'd, Sarajevo' uno Subotiea. Die Teput^aliion überreichte den 'b«.treffenden Stellen ein aussi'chrliches Memorandum z-^vecks Besserung ihrer Stellung und Regelung ihrer PeniionSbezüge. Explosion. MW. Mährisch-^strau, ?. Oktober. sTich. Preszbüro). In dc'n? elektrischen Werke in Paskau fand heute eine Prol'e niit einer Maschine niit vernollkonmmetenl NaphMietrieb statt, )vi>bei eine Crpwsivn erfols'te, durch die die Maschine zerstört, l^-jArbeiter getötet wurden uivd 6 Arl^.'iter schwere Brandwunden erlitten. Dnrch den s^t>5drnck wurden die Fenster und Türen in dein Clektrizität^Äver-ke eingedrückt. Mit Mann und Maus gesunken. W.ii'B. Kapstadt, 8. Oktober. Der griechische Frachti>ainpser „Marci^iretha", der sich nnt einer Ladung Mais auf der Fahrt na.ch Daisar befan!c>, ist znnschen Cast-London nnd Forth-Clizaibeth, wie nwn bef>nrchtet, mit Mann lnld Mans untergegangen. Erneuerung des griechisch-jugoslawischen FrenndschaftspakteS. Beograd, Oktob^'r. Der jnl'soslmvische Gesendte in At^hcn, G-Wrilom^', hat von seiner Regierung die let.Uen Instruttilinen zur (srnenernng des Frenndschliflspakis nnt Griechenland erlialten. Er kehrt Sani^tag neu Voosira^ nach Atlien zurück. Zürich lAvcil^i), 9. Oktober. (Sclilußknrse). Paris 24.05, Beograd ^„'ondon 2^i.1l.',, Lerlili Prag Silland Nemm^rk 518.W, Wie^n Brüssel Blli^apt^l't 'il^.^ari.hlin 3t>, Sofi^a BnÜirest 2.5>l), Mildrid 71.Ainsterd'mn 20?. w, Mben 7.W. Zagreb (Av^rla), 9. Oktober. Devisen? Paris Zürich 105ii?.60 bis 1090.6l), London 271.36—S7Z.8.^, Berlin Wien 7.'^'8'^7.9'^8, Prag Maillii'.d 22l.tt-l-220.5l. Newyork .''»7>.97—.^)t?..')7. Anisterdain ?272..'>9, Bukarest -'.?<^.7.'). — V a lu t e n: Dollar Sch^lliilg 7.9l'>— lschech. .'^roue 'ük'ark bis .5.il^ch?rse. Ljubljana, 9. Oktober. Balken, nach Nota, t^Zren'M'lion, Geld und ?^^N'e .^20. Friesen, 4—10 Meter, 25)—(,<1 Zentinneter, s^renM-tiion, Ware Birkenklöhe, 10—Zen-tiNieter Durck lNiesser, (^Grenzstation, Wnre 100. Bnck^n'nlwlz. Verladestation, (^^eld uud Ware 17..')0. Produktenböcje. Ljubljana, 9. Oltol>er. L>c'inr>scher Weizen, Ljnl^ljnna, (^>esd W. Mais, fronko t'^akovec, Ware 2l<^. Nener Maic', für Oktell>er, Novein-« >bec nnd De^^enlber, IM/f) beini Schluß, Ware l2^2..'')0. Mais, alt. slirnrisciie Sdation, (^eld nnd Ware I8.V Bohnen Mcindnlon, Ljnl'lja-n>^i, ^'cid 21^). Weis'.e ')^c<)nen, LjublftNia, Reisni^u- Bohnen. Linlilinna. Geld Nummcr vom n». U »««a« ««>«» ^ Jugoslawien — »in alter Staat. Nie vus Bevgrad gemeldet wird, fällte das gewischte Schiedsgericht in Genf, dem u. a. als VVrchter Dr. Arangjelovi<5 und als Vertreter Jugoslawiens Dr. D. Zuboti 6 Vngehören, dieser Tage den Schi^spruch Awisi^n Jugoslawien und Deutschlan^d. Jugoslawien hat den Prozeß gewonnen. Das Gericht blieb auf seinem früheren Standpunkt? dcis^ Jugoslawien kein neuer, fondern ten in sich aufzunehmen und es. für se^ Inneres nutzbar AU vevarbetten.'^^, Dennoch woMe sie Almuth nicht hinderlich^ sein. So'sagte sie für eine Tvd V«S Heiducken HäuMniis Duljevl«. Seit vielen Monaten bildete die vrelkSpfi-ge Räuberbcmde des Heiducken-Häuptlings Maja Buljevi«^ den Schrecken der muselma-niisl^n Bevölkerung Bosniens und der Herzegowina. Erst vor einigen Wochen wandte sich der Führer der bosnischen Moslims Dr. Spaho mit einem telegraphischen Hilferuf an di» Beograder Regierung, in dem er Schutz gegen die von Maja Buljevi,^ begangene Ausrottung der Moslims forderte. Buljevi<< suchte sich seine Opfer merkwürdigerweise lediglich in der moslimischen Bevölkerung und es wurden ihm bereits mehr als 100 Türkenmorde zur Last gelegt. Um das Haupt dieses Heiduckenführers hatte sich ein ganzer Sagenkreis gebildet. Das in Mostar erscheinende Blatt „JuZna Ätampa" weiß zu berichten, daß die Verbrechen Buljevil^' gegen di? Moslims psychologischen Ursprungs seien. Im Jahre I9l4 seien mosliimische Schutzkorps in sein Haus eingedrungen, hätten ihn gebnn-den und dann vor sein enAugen Vater nnd Mutter gctötet, feine beiden minderjährigen Schwestern aiber geschändet. Damals habe er geschworen, nicht zu ruhen, bevor er nicht himdert Moslims aus Rache d'e Köpfe abgeschnitten hätte. Ueber dem tzajduckenlebell Vuljevi,^' lag auch ein politischer Glorien'/.'In: er galt als der letzte Käm^er sür die Unabhängigkeit Montnegros. Bor kurzem gelang es einer großen Gendarmerieabteilnng. Vuljevi^ und seine Bande bei BileLe zu stellen. Es kam zu einem mehrstündigen Feuergefecht, bei dem Vttljevi<< und einige seiner Bandenmitglieder getötet wurden. Bei Vulsevi«^ wurde ein Siegel mit der Inschrift: „Der Ausschuß für die Nnabhängigkett Montenegros" gefunden. —as— t. Anregung deS BölkrbundeS zur Swbe-rufung einer internationalen Paßkonferenz. Um einen weiteren Schritt zum Atveck des AWaues der Paßforinolitäden zu evuwg'li-chen, hat der faic^nännische Ausschuß des Pölker^bundes für Verkehrsangelvg^eiten iin Herbst v. I. einen eigenen Unterausschuß fsir Paßangolegenheiten nli>t der Aufgabe betraut, Mittel und Wege zu suchen, um eine Besserung herbei zu sichren. Auf Grund des Ergebnisses dieser Prüfung ist der Un-terausis.chuß zur Msicht gelang, daß es zweckdienlich iväre, eine neuerliche internationale Paßkonferenz einzuberufen. Zur Vorbereitung dieser Konferenz und Festsetzung der Tagesor'onung ha-t sich der Unterausschuß in 'der Zeit vvnr 2. bis 5. Oktvlber l. I. in Paris versammelt. Das Ergebnis ist kurz folgendes: Der BSlkerbund »ird ersucht, alle Staaten zu einer Ende April oder Anfang Mai abzu-haltenden Paßkonferenz einzuladen. Dieser Konferenz werden unter Vorlage des um» fangreichen SrhebungSmaterialS konkreteBor schlilge ge«acht «erden, die unter Anlehnung an die Beschliifie der erste» Konferenz vom Jahre i92v einerseits die Durchführung dieser Beschlüsse, soweit sie noch nicht erfolgt ist, betreffen, anderseits weitergehendeMaßnah. men vorsehen. —as.— «rmiikigung der Postgebühren im internationalen Zeitungsvertehr. Im Sinne des Art. l der Swckholmer Weltposttonvention hat unser Postministerium mit erstem Oktober die Postgebühren für den Zeitungsvertehr mit nachbenannten Staden um 50 der Gebühren sür sonstige Drucksorten er-mäßigt, und zwar: Algier. Argentinien, Oesterreich, Tschechoslowakei, Frankreich und Kolonien, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Wöarokko, Deutschland, Polen, Portugal und Kolonien, Rainäilien, Rußland, Sara, Paraguay, Syrien-Lilbanon und Tunis. _ro. t. Die Erlebnisse eines Offiziers im bol. schewtstischen Rußland. Der frühere russische Rittmeister Georg Petrow hielt in einer Versammlung der Frontkämpfervereinigung in Wien einen Vortrag über seine Erlebnisse im bolschewistischen Rußland. WaS er erzählte, spielte sich wenige Monate nach dem Umsturz ab, und liegt also bereits viele Jahre zurück. Petrow erzählt, er sei eines ?tachts durch eine Abteilung Soldaten in seinem Hause gefangen genonimen worden, nachdem seine Mutter, seine Frau und seine Schwester die Opfer der Soldaten geworden waren. Nach wochenlanger Gefangenschaft wurde er vom Tschekahauptmann Uritzki gefragt, ob er bereit sei, in die Rote Armee einzutreten. Da er sich weigerte, machte man ihn, um ihn umzustimmen, zum Zeugen von Hinrichtungen. Das erste Opfer, das er sah, war der ^tersburger Universitätsprofessor Scherba-tow. Ihm wurden die Augen ausgestochen, dann in die Augenl)öhlen Salzsäure gegossen. Erst später wurde. Scherbatow durch einen Kopsschuß vo^ seinen Leiden erlöst. Einer alten Frau hackte man die Zehen ab, bevor man fie tötete. Eine jüngere Frau wurde auf den Boden geworfen und dort mißbraucht. Ehe man sie tötete, schnitt man ihr noch die Brust weg. Einem Lehrer wur^ vor der Hinrichtung die Zunge abgeschnitten. Einem General wurden die Hände in brühendes Wasser getaucht und dann ihre .Haut abgezogen. Ein Arbeiter wurde aus einen Tisch gelegt und mit Säbeln in kleine Stücke gehackt. Einige Matrosen, die Petrows Frau durch Bestechung gewann, verhalfen dem Rittmeister schließlich zur Flucht nach Finnland. Er trat in die Wrangel-Armee ein und seine weiblichen Familienangehörigen wurden dann sämtlich getötet. —aH— t. Eine jugendliche Riluberdande. Die Kriminalpolizei i-n Berilin hat eine sieben-Vöpfige Räuberbande ausgehoben, die ans lauter SchuVtindern besteht. Die Kinder hatten sich zusammengeschlossen, um gemeinsame Wirtshausdiebs^lhle auszuführen. Mner der Jungen hat sich in einem Warenhaus nach GeschÜstsschluß einschließen lassen und konnte sich vvr dem Nachtwäk!^r verbergen. Am anderen Morgen verließ er das Warenhaus mit großer Beute ungehindert, -^s.— Die Flucht vom Altme^ Dieser Tage erlebte Ljubljana einen Fall, der selbst in einem Romane nicht alltaglich erscheinen wüvde. Ein in seiner Ehre gekränkter Bräutiyam rächte sich schwer an seiner treulosen Braut. Ein junges hübsches, temperamentvolles Mädchen hatte es emom schon etwas bejahrten Kaufnulnn« angetan, der vorkommen ihren Reizen unterlag und sie zu seiner Frau machen wollte. Auch das Mädchen fühlte Sympathie für ihn, trotzdem er Wvtwer fei und ein Kind sein Eigen nennen soll. Bald wurde die Verlobung gefeiert. Doch „du sollst den Äig nicht vor dem Abend loben!" Auch der Bräutigam mußte daran glauben. Im Vorgefühl seiner Ehefreuden begal) er sich in ein Gasthaus, wo er einen seiner Freunde antraf. Nach einigen Lkcrn löste sich feine Zunge uns er begann deut Freunde seilte Braut in den schönsten Farben zu nralen Als nun der Freund neugierig wrrdc, wer denn die Angebetone sein soll, vertraute vh-m der Kaus-mann auch den Namen. Doch dieser ltbte auf den Freund eine unerwartete Wirkung aus. Erst war er e^ltaunt, doch dalln brach er in ein Helles Lach^i^ aus. Als ihn der „Mckliche" Bräutigam verletzt fragte, was die« bckeuten soll, wurde ihm die schrecklichste Wahrheit kund. Seine angebetete Braut war noch vor Kvei Ta^ien ^ie Geliebte des Freundes. Nun reifte ein fürchterlicher Rachoplan in seiner Brust. Dieser wurde von den beiden Freunden bis in die Details beraten. Am nächsten Morgen begab sich der Bräutigam zu seiner Braut und begrüßte sie, als ob n^ch^s vorgefallen wäre. Er forderte sie auf, zur Hochzeit, die sehr backd, stattsinst>en foll, alle Verwandten utrd Freunde eiinzuladen, nnd noch dies und jenes zu kaufen. Glückstrahlend verfprach ihm das zärtliche Mäd-. chen, alles zu beforgen. Der verhängnisvolle Tag rückte immer näher heran. Die vor Glück erbebende Braut, in ihrem Brautstaat wie eine fvisch erblühte Rose,> wartete ungeduldig auf den Bräutigam. End> lich erschien er und entführte feine „geliMe^ Braut, dlie sich schon als seine Frau wÄhnte, vor den Altar. Der Priester erledigte die Fornlalettäten und trat nun an das Paar heran. Doch plötzlich entschuldiar spurlos ver-scluvul:den. Die enttäuschte Braut fiel in Oh« macht und man hatte Mühe, sie wieder zu berichigen unkt» aus der Kirche zu bringen. Während nun >das sitzen gebliebene Bräutchen den Kopf hÄvgen läßt und seinerseits auf Rache sinnt, wobei es auch das Gericht zu Hi»lfe rufen will, reibt sich der Bräutigam vevgniilgt die .Hände über die gelungene Rache. «oder« »O«a»e und andere tlasiisch« Werke der Weltliteratur werden zu höchsten Preisen gekaust. Anträge an die «erwal.! t,»»g. > cher Kuß lohnte ihr dieses Wort. Ernst August dagegen verhielt sich abweisend. „Es wäre besser, Mutti, du spanntest Almuth ins Kontor; wenn ich dann meine Reisen zu den Kunden antrete, Almuth auch fort ist — ich weiß doch nicht, ob Birk . . ." „Du gerade zweifelst an ihm, Ernst August?" sagte Mathilde erstaunt. „Er ist imnierhin ein Fremder." „Noch bin ich da, ich wache über eurem Erbe, und dann trittst du ja in deine Nichte; denke an Papa, er würde sich srenen, wenn ihr ein Vergnügen hättet." Mathilde hatte die Em^nfindung, jetzt ihres Gatten Erinnerung heraufzub^i'/^wören. Aber bei Ernst August fand sie kein Verständnis hierfür. „Papa war sein ganzc^s Le^en lan«? ein Mann der Arbeit und der Bedürfnislosigkeit, das weißt du doch, Mutti", <" id<'rte er schroff. 6. Kapitel. Mathilde saß an ihrem Schreibtisch oben im Erkerstübchen, das ihre Kinder das Lugeck getc^uft hatten. Zum wievi.'lten Male hatte sie wohl schon das Testament ihres Gat ten ans der eisernen Kassette gezogelr, um es immer lmeder durchzulAngelegenheiten ein Fünkchen Mis^ trauen gestohlen. Ganz allmäh^, in sachlichem, unbeschäd^tem Nachdenken über ihre Stellung durch diesen letzten Willen ?.''??'iust Hatte er sie in ein freies Verhältnis zu ihren Kindern ge/letzt? Nein, sie war abhäu-gig von ihnen in jeder ihrer ^geschäftlichen Handlungsnieisen. Wo war ihr nicht unbeträchtliches Vermögen, das sie ihm einst mitgebracht — sie, das einzige Kind einer spar-sam.'n, soliden, höheren Beauiteufamilie der Vorkrieg'zei^? Es steckte in den Liegenschaften de? Holzlagers, in unsicheren Aktien, die das Vor« wärtssch'. -iten des Geschäftes einst s'ntten sichern sollen, dieser Firma, die sio für ihre Kinder nur als Mittlerin zu verwalten hatte. U: - wenn fie, Mathilde Feddersen, sich wieder verheiraten wollte? Eine fast entehrende Klausel, die Möglichkeit, weiterhin die Fülirung zu behalten, nur wenn der neue Gatte eine dem Betriebe nahestehende Persönlichkeit wäre! Ein Fachmann! Geschäst, immer nur Geschäft! Sinnend schant^ sie hinaus auf die weite Landschaft, auf der die Schnee«schntelze weiße Flecken auf braunem, feuchtsch^rem Ackerlande malte. Ein Fachmann! _ Sie schüttelte den Kopf. Plötzlich schoß es wie eine Erleuchtung durch ihre Gedanken — blitzartig, um, von ihr vev^nnt, rasch wieder zu verschwinden. .Etwa — Moritz Birk? Fürchterlich! Sie schüttelte sich erschrocken über diese Erkenntnis, und zugleich hohnvoll. Gegenüber im Spiegel zeigte sich ihr Ebenbild. Sie war in Jberl>eben. Durch ein ^ jeder Hinsicht ent-gcgenkonttncndes und .höfliches Venehmen» ohne dabei die Dienstesobliegenheiten zu v^'r-nachlässigen, werden die Klagen über dis Schikanen bei dei^ Gren.^kontrolle bald aufhören, zur Ehre der Grenzorgane^ zum ?lnse-ben des Staates und zum Wohle des reisenden Publikums. —ro. m. Zagreber ltausleüte in Marih««^. KoM'inenden Sonnta,!^, den 11. d. M. treffen in Mariibor .'U) bis 40 Kaufleute aus Za-gwb ern, welche eine Exkursion in die hiesige l^'roßunternch'mttng „KunstmtWe Teigwarenfabrik Lu>Wig Franz ^ Sö^hne" sowie in die „Seifenfalbrik Zllatoeoz" unterneh-nlen. —rj>. m. Jonrnaliftenklnb w Mariboe. Zur Ex-fursioln der Zl'grecher Mufleute aim wmmen-t^en Sonntag sinid auch d-ie Mitglieder des IournvliftenÄliibS in Mari'bor eingelaiden. Zusl^lmmen'kunft um 11.39 anl Haupt^bechn-hofe. O. m. VoKode 3, Weinihandlung und .Hante?sa^en:vr.' —Z. n«. Gelöschte Konzessionen. Iin Monate Sept^'mber nurdtn die Konzessionen folgender >^^lrirnin gelöscht: Elisaibeth 5kaza, Maistrsva ulitü I i, Gemischtivarenhanolung; Johann Resch, Melsska cesta 12, Parkett-wichser; Georg Mivak, Dajnikova ulica 8 iBa-racke), Verkauf von Galmvterienmren; Wilhelm Merinann, Meljska cesta 58, Blumen-haui^»lu:'g: Franziska Koren, Hauptplatz, Verkauf von "t'st Griinzeug, Butter. KÄfe, Ral>m, Südfrüchten und Oel; Dominik .^kr-lec, sseroöka xsta 192, GemifchAvareN'liand-lung; BoLi'dar 'V>:^lin, Aleksanldrova cesta 51, Agentur und Kommission für lianidwirtschaft-liche Maischinei,;P<'ter I. Miovi«^, Kopitar-jova ulica 6, Verkn f von Kellereimasck^nen. —S. m. Wetterbericht. M-arilbor, 9. OAober 8 Uhr fviih. Luftdruck: 743; Barometerstand: 7^1; Tihennioshygrostop: 2; Mininmltein-pevatur: -i- 6.5; Dunswruck: 5 Millimeter; Windrichtu'ng: IO; Bewölkung: gainz; Nieters': lag: Regen. —ro. * Ein Brathendel- und Hasenfchmaus findet beute Samstng im Gasthause „Zur Lokomotive" (Gastwirt Rozman) in der Frankopanova ctPa statt. (Siehe Inserat.) 11808 v. „Frohsinn".«usflug am 11. d. nach-nrittags zum Anderle nach Radvanje. Gesangsvorträge bei freiem Eintritt. Mitglieder und Sangesfreunde lverden höflichst eingeladen. V 249 Tdeater. 0r. «til I^Iara I^ukovec So»potk» utic» 2 II «7k oriliniert «leöes von Y bi» N nnö U di» sH llds« 199 Jahre Grazer Schauspielhaus. Die Stadt Graz beging dieser Tage die Feier des hundertjährigen Bestandes des Grazer SchaiiispielhauseS. In Verbindung mit der Feier wurde eine Theaterausstellung in den neu hergerichteten Redoutensiälen deS Schauspielhauses eröffnet. 9?ach dem Vortrag der Ouvertüre „Die Werhe des Hauses" durch das städtische Opern o.rK:j^ mcher Leitmlg Heß Va^llmei^S Karl Anderieth hielt Bürgermeister Muchitsch eine mit Beifall auifgenommene Ansprache. Der Bürgermeister gab eine Uebersicht der bedeutendsten Ereignisse des Theaterjahrhunderts und gedachte der hervorragenden Direktoren ulld Künstler, die an der Grazer Bühne gewirkt haben. Er teilte mit, daß Dr. Tyrolt aus Anlaß der Jahrhundertfeier zum Ehvenmit^liede d^s Grazer Schau.svielhaufes ernannt worden sei, drückte .Herrn Robert Baravallo für die Verfassung der Festschriift und für fein Bemühen nm die FestauSstel-lung und dem Dichter Anton Wildgans für seinen erhebenden Festspruch den bc«so'.i^c'ren, herzlichen Dank aus. DaS Opernorchester trug sodann die symplionische Dichtung „Fest klänge" von Franz Liszt vor, w ' ''^ea-terdirektor T^o Modes den von Anton Wildgans gedichteten Festspruch vortrug. Mit dem vom Opernorchester vom Opernchor vorgetragenen Chor ..Wach auf!" aus den „Meistersingern" fand die Feier ihr Ende. - Awo Vurg-Kino. Bon Donnerstag bis einschließlich Sonntag den 11. Oktober: „Fiaker Bratfisch", ein Filmdrama aus dem Leben der Habsburger. „Fiaker Bratfisch." Unter den vielen, aus dem ehemalfgt^n Hause HabSburg geschöpften Mk>tin?n für Filmzweckc sticht der obixie besonders henwr, di6wloqisch BelNündete. Ansonsten ist es sein Leben, das uns in- ergreifenden, manchmal packsnden Bildern vor Austen geführt wird. Durch den ganzen Film, in dem man Einzelnes aus dem Leben Nudolf-? zu sehen bekommt, was ja hinlänglich besannt ist, weht ein Hauch deS breiten, behaglia)cn, heute nicht mehr eristieren-den Wienertums, das in „Leben und leben lassen" seinen ureiiienften Ausdruck findet. Ter endlose, im Frühlingshnttch schwelgende herrliche Wienerwald, der von seiner Pracht auch heute noch nichts verloren hat, in dem die Jugend sich tummelt und den Keim zu seinem Liebesglücke holt, d^s Leben BratfischS nach der Katastrophe von Maverling. die ihm den Mund verschließt und ihn trotz aller 'ifrlockcnden Vestechungsver-suche nicht öffnen läßt, seine Sehnsucht nach den Tagen der Vergangenheit, sein Ausspruch einem hochfeudalen Herrn gegeniiber: „Das Ehrenwort eines Weaner Fiakers ist grad so viel wert wie das eines Höchen Herrn mit siebzehn Ahnen", die Szenen vom Hofleben, wo Herren „im Ta-lar" und dem ^esuitenhute mit der .^^ofkamaril-la gegen den freideukenden Kronprinzen unter einer Decke spielen; schließlich die Schllchs^iene, wo der im Sterben liegcude, non Verbrecherhand gefällte Bratfisch mit dem edelmütig gespendeten Oelde eines Ncwyorker Journalisten daS bedrohte Glück seines Kindes begründet, wobei er in lepter Minute in schleierhafter Bision noch einmal sein „Zengl" sieht, das geisterhaft durch das Zimmer huscht: „Psiat En? ttott — i fahr derweil in Himmel; auf meln'm Grabstein nber soll stehen ..."--das alles sind Bilder, die einen mächtigen Eindruck machen und den Film weit emporheben über die schon da.^'l'N'f - - n und vielleicht noch kommenden... — tg. SpO>o-Kt«o. Von Freitag bis einschließlich Montag den 12. Oktober: Pat und Patachon in dem köstlichen Lustspiel: „Sommer, Sonne und Studenten", sowie: „Der Hasenbraten", Lustspiel in 2 Akt?n. ^-c>- Lstte/'/en /ük' l,?o« Ills öbttiorte Sigigl N807 war schon oft die llrsachc schwerer Unglücksfälle, verursacht durch Auto-^ig-nalapparate, welche gerade in: te der Not versagt liaben. — Ein Me« mento fi'lr Autobesiher n. Esiaufie» r?, denen bei Besorgung von Autol'cdarfs' artikeln Vorsicht fel?lt. -- Eine verläßlich solide Einkauf?quesle ents^ebt dieser Sorgen. — Huppen, Scheinwerfer, Bereifungen url^ überhaupt Material von der Firma R. Jurza in Zagreb, Nikoli^va s>/e und ?^eoarad, TopliSin venac 19, gibt se>>em Autofahrer das Gefül)l der Sicherheit. Spott Amerika. NiaKatl.FLlle, Vusfal«?. elevrische Anlage» V Viiagar«. ^ : EP. Rapid gegen TSK. Mertnr. dritten Meist.'rschaftskamps tritt SB. Rapid zum ersten Male dem Merkur gegenüber. Rapid liefindet sich der.;.'it in Hochform Hervorragend eingespielt ist der Angriff, d-e Kombination ist bereits sehr gut ausgeprägt un^ die Unentschlessenlieit vor dem feindlichen Tore scheint gänzlich geschwunden zu fein. Der beste Mannscl>aft'?teil ist die .^'»alf-reihe, di.' ihresgleich-ii in !?:sowen?"n such?. Auch die Verteidigung imd d.'r sind ein schwer zu NHhmeudes Hindernis-. pid ist heute, nmn kann e^' richi^ sagen, eine der ansgeglichensten Mannsckia'ten nienS. Hoffentlich wird sich di:? Tea^:' auf die ser .Hohe auch weiterhin behaupten, was vom Standpunkte iedei'fall'5 zu l- grüßen wäre. Auch die Merkur-Elf hat sich seit ibrem Bestände bereits zu ans.'hnlicher ''>"he enipor geschwungen, '^'^rkur stellt nach Rapid in Manbor >ie beste ^a-- 'u'a:n'scha^t da'-. .Härl''. ^^l"st,v'sernng und ^uvr'^^^ialten l--,? zum sind die Vorzüge der Mannschaft. Voraussichtlich wird es also am Sonntai ei-N7" " '''"n Punktfampl i^ebei'. - ko. : Werkstätte gegen Heizhaus. den 19. d .M. ltm 1.^ Mr gelangt am Maribor-Sporlplatze das RevanWMN 2U?W 1>l>^ vkkvll« IMS ^SL^W«7»iM kl/^KIVOK. ^lÄksanllrova 7 un«I dr»un »l07» l)in.199 trefce Eitzlage (daher bessere Balance), Ex-Pansionsbromsen (sowohl innere wie äußere) find allqomein ssir Border- wie Hmterräder, die Acchl der obenycstelierten Typeil rst größer, automatische Schmierung durch mecha» nitsche Pmnpe ist allg^'mein geworden, bessere Sättel, verstelli^e LenÜstan^en. Die allqc« nieinen ÄonstruktionSnornien von Rohtrah-men, Ei^^zyl'itniderttwivr, DreMllqcic'triebe mit Kupplung llird Kickstarter sM>ie Stetten-tranSmission sind dieselben geblieben wie viöber. —as.— : englischer Rekord fNr Wasserflugzeuge. DuS bvrtische Marineflugzeug „S 4" hat ^i einem Fluge eme GMwindigkeit von 126 englisckjen ?^!eflen erreicht und dmn'dt eiilen neuen Weltrekord fiir Wasserflugzeuge ausgestellt. —aS__ : Boxkampf Nllles—Iack Taylor. In Pber veranstaltete, konnte die erst 6jährige ?lnna Hu-nolls (MiLnchen-GkalVöcbch) vm 1lX)-V!eter-Vrustschüvilmnen mit l : Sl).3 einen neuen Wellrekord anfstellen. Die offizielle Rekord-hallerin ist mit I : !^.4 die Engländerin Hart, dock) hat dioser Rekord anläßlich der dieHsädrigen deutschen Meisterschasten durch Frl. Ä>!urray (Leipzig) mit 1 : 30.8 schon eine Besserung erfahren, die der Internatio-nc«l» Verband jedi^ noch nicht als Rekord bertütigt hat. ^s.— ^ Automatertal? Am besten bei R. Jurza, Zagreb, NikoliSeva 9/kZ. An unsere P. T. Inserenten! Um mannigfaltigen Mißverständnissen vor zubeugen, gestatten wir nns, unsere P. T. Inserenten höflichst zu ersuchen, bei Jnsera- tenaufträgen, wo es sich um kleinere Beträge handelt, das Geld nach Tunlichkeit dem Auftrage stets deizuschließen, um auf diese Weise die Manipulation zu vereinfachen und unnötige Spesen zu vermeiden. Insbesondere aber machen wir die P. T. Korporationen, Bereine usw. aufmerksam, daß in tzillkunst nur jene Reklamenotizen, Vereinsnachrichten u. dgl. veröffentlicht werden, fi'ir welche die vorgeschriebene Taxe gleichzeitig mit der Einfcndung der betreffzn den Notiz in unserer Verwaltung erlegt wurde. Die Verwaltung der „Marb. Ztg.". X Neue» Metallgeld. Schon zu Beginn der kommenden Woche erwartet man in Beo grad das Eintreffen von 20 Millionen der neuen lDinarml'mzen. Sie werden unverzÜg lich in den Verkehr gebracht werden. Äe Münzen zu 50 Para werden voraussichtlich noch in der zweiten Oktoberhälfte in llmlauf geseht werden.. SodaNn wird das Papiergeld zu l, 0.50 und 0.25 Dinar allmählich fo auS dem Verkehr gezogen werden, daß ab 1. Jän- ner 192Y nach Möglichkeit nur Metallkleingeld im Verkehr bleibt. -^S-^ X Revision der Vanken und ver ngs ««stalten. Wie man erfährt, sollen alle Banken und Versicherungsanstalten einer Revision unterzogen werden, ob sie nach Z 80 des «serbischen .Handelsgesetzes ihre Reserven in festverzinslichen GtaatSpapieren angelegt haben. Jene, die dem nicht entisprechen, werden zur Verantwortung gezogen und müssen dies nachholen. —ÄS— X Stand der Weinkulturen w DOlmatie«. Bor der Lose läßt sich nunmehr feststellen, daß die diesjährige Weinernte in Ä^lmatien als eine gute bezeichnet werden kann. Hagel und Peronospora haben nur streckenweilse größere Schäden angerichtet. Die Rückstände aus der vorigen Ernte sind indes, besonders im Süden, noch recht beträchtlic!^, so daß die neue Lese auf die ohnehin gedrückten Pvei se weiter abschwächend einwirken dürfte. m. «eamtenmeffe. Die Boamtemnesie «n Slomskov tvg, wo dcls Abo-nnement täglich 12 Dinar beträft, nimmt täglich Anmeldungen entgegen. Kleiner Anzeiger. »«rfcht^ae» Schreibmaschinen, Rechenmaschinen, ?sarbbänder, ttohlenpapier, Durchschlagpapier sowie aNc Zu-b7h5re für Bsiroumschinc'tt bekommt man am besten und billigsten im Ersten Spezialgsschäfl für Schreibmaschinen und Büro artikel Ant. Rud. Legat öc Co., Maribor, Slovcnska uliea 7, Telephon 1l)v. Keine Filiale! Eigene Repnraturwerkstiitte? Y?8K Mittags» und Abendtisch sür Danien und Herrcu, gut und reichlich, billiger wie überall! — Adr. Berm. „Z^ortuna" tvornica strojev, Ma-rjs'or. Frauöiiikansta ulica lZ, übernimmt sämtliche Reparaturen vou Wein«. Wasserpumpen, Motoreu, Autos. Ante biirgerlich« ttost, nur vou Schweiuesett s'ereitet, zu massigen Preisen. Anfr. Berw. l17.'^3 ?ln mehrere .?^erren feine Hausmannskost zu vevqebeu. Adresse: Annoncenerped. .^>iuko Sar, Ma ,ibor. 11755 Wer nimmt mein 11 Monate altes liebes Mädel iu gute Pflege? Aufr. aus Gefl. Slomk^lov trg (Trafik). 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Zckuke »«Uten!»« «INS« de» N'm« kvr VG» d«ten Nsrkeii Inserate für ake in- und ausländischen Leitungen werden entgegengenommen in der Verwaltung. Vruclerei-.Marilwrska tislarna d. d^ Vertreter: Direktor Stanko Detela. — Redcrkteur: Udo Kasper, Journalist. — Hemusgeber: SNariborska tiskarna b. d., Vertreter; Direktor Ltanto Detela, beide w Maribor.