, prvl» 1 so 74. «»üv«,«n»iek SowM-vW^ (?«i«»oi» IMmedi» »«,. S6?0j. V«ssvtt«»g u SuoNtItuok««« (I«>. intskukb. »t». 2024) ^urüiö«« ul. < »«-»uskrtp«. «Otö« rGtu,nz«,4. — ««okpo»W d««««.,, kßr. 2S0 vwnswg. clsn 11. 0««mdOr ISST I I-5 « »i ti. ^I»««MOM«nt»->^»km« M ^»rido» ^uriiö«v» ul. 4 (V«n»»tw»A ö«ug«pf«I»o: /^dkol«!», monstl. 22 l)!n, zcu»t»II«n 24 »in. clufek ^ost moimtl. ZS vil^ ttk «t»» vd»tg« ^u»I«iä momiv. 3S vin. ^inislnumm« 1 S0 » 2 0t» Sir Sohn Stmoii« Edmillligt Sin ungeheurer Vorwurf. London, 10. Dezentder. )ill Znsammenhang mit den Gerüchten, wonach er finanzieN an der RüswngSindn-strie interessiert sei und sich dadurch in sei-iier Außenpolitik beeinflussen lasse, hat .'liiszenminister Sir John Simon eine Beleidigungsklage ang^trengt. Gegen iven ich die Nage richtet, ist vorläufig noch nicht 'l'kannt. Die Klage stützt sich tingenscheinlich >^il' Meldungen der englischen Presse sther niiierikanische Untersuchung der Vorgänge in der Ri'lstungslndustrie, in deren Ver-uius behauptet worden war, das; ?lußen-iiklilister Simon Großaktionär des Jiuperiol ^'homiecrl Trust, der größten englischen che-iischen Werke, sei. .'ihschaffung der Brotkarte in Gowfttruß. lanh. M o s k a u, Iv. DezemHer. Ter der Volkskommissär« der Sowjet-liiion hat die aussichrliche Vorordnung Über '!? Äbs6)afsnng der Brotkarte ab 1. ^nner in der qesalnten Sowjetunion erlassen. Illf Grund di unternehu«^n werde. Kurze Nachrichten L o n d o n, 10. Dezenlber. Das britische Kabinett hal^ auf Vorschlag des Luftfahrtministerinms und der Firma Imperial Airways beschlossen, innerhalb der nächsten fünf Jahre das Lilftnetz des Imperiums stark auszubauen. Schon im nächsten Jahre nnrd der Luftdienst von und nach Afrika, Indien und Australien verdoppelt werden. Neue Flughäfen iverden angelegt. Amerikanische Lnftverkehrsgcsellschaften Pla?le:l unter Fühlungnahme mit den Briten einen transatlantischen Luftverkehr, wobei die Errichtung von schwimmenden Land.eplät zen eine grosse Rolle spielt. Britische Flug-zeugfirmen l^oreiten den Bau von Verkebrs-maschinen vor, d>ie ebenso schnell oder gar noch schneller sein werden als die bekannten holländisch-amerikanischen Douglasmaschinen, mit denen die Holländer im Australien-renneu so grosso Erfolge hatten. Du b li n, IN. Dezember. In der Nähe von Dublin wnrdc der Staats anwalt Mc. Enery von bewaffneten Männern t'lberfallen, in einen: .Eiaftwagen vor das Gefängnis gebracht nnd dort, mit dein .«^opf nach unten, an ein Gitter festgeschiirt. Nachdem die Täter ihr Opfer noch nnt Teer beschmiert hatten, flüchteten sie. Zufällig vor-l'l^rkommende Leute befreiten den Ueberfalle nen und brachten ihn in seine Wohnung. W i e n, 1t). Dezember. Amtlich wird verlantbart: Das Bund^'-^" kanzleramt hat das seinerzeit verfügte und zuletzt am 12. Septeniber IM1 mit Wirksani keit bis Iii. Dezenlber verläi?gcrtc Ver-bot der Verbreitnng aller in: Deutschen Rei6> erscl>einenden Tageszeitungen und gewisser Zeitschriften iin gleichen Umfange für einen Zeitrautti vou tveiteren drei Monaten (Endtag 16. März 1!).W verläiigert. Die gegen bestimmte ^'^eitnngen für eine längere ^"jeitdauer verfügten Verbote werden hie'-durch nicht berührt. Börsenberichte Z n r i ch, 10. Dezember. Devisen: Pari-j London 15.ZY5, ^ewnork .V5.0?.') Mailand 2^..^, Prag 12.895, Wien Berlin 12.?.N0. L j u b l j a n a, 10. Dezember. Devisen: Berliu 1.'i71.S5__1.V2.(>i>, Zürich i 108.35-1113.85, London 168.80__'.7r-nchmlich auf die Ausführungen der Vertreter der Großmächte. Es spracheil in der Reihenfolge Lav al (Frankreich), Baron A I o i s i (Italien), L i t v i n o v (Sowjekvnion), Eden (England), K o-in a r n i c k i (Polen) und schließlich der Spanier Salvador de M a d a r i a g a. Ten Vorsitz des Völkerbundratcs silhrte der Portugiese V a s c o n c e l l o s. Als erster erhielt L a v a l das Wort. Der französische Außenminister hielt eine lange Rede, in der er gleich eingangs ausführte, daß Frankreich in dieser schwierigen Verhandlung unerschütterlich auf der Seite Jugoslawiens stehe. Jugoslawien sei kaltblütig geblieben, es habe die Nerven nicht verloren, die Kulturwelt sei diesem Lande zu Dank verpslichtet dafür, daß es um Rechtsschutz gebeten und sich die Genug--tuung nicht mit Gewalt geholt habe. Ausgabe des Völkerbundes sei es jetzt, aus jener Hithe zu bleiben, die ihm damit anerkannt wurde, daß man den Streit vor sein Forum brachte, «s sei die Pflicht des Bölkerbund-rates, dem Königreich Jugoslawien Genug-tuung zu geben. Die Anklage sei klar, präzis, auf Tatsachen ousgebaut. lZbenso müsse auch die ^nugtuung beschassen sein. Frankreich sehe in diesem ^nslikt ober noch etwas nnderes: es seien Krästs am Werk, die sich gegen die bestehenden Greiläen auslehncn. Er — der Redner — könne in dieser Frage den Standpunkt Frankreichs wie folgt pr«. zisieren: Wer es wagen sollte, die Grenzsteine auch nur um die geringste Entfernung zu verrücken, der schädigt den europäischen Frieden und verdient daher die Ansmerk-samk^it der Welt. Das Verbrechen, began» gen am jugoslawischen König Alexander und dem sranzösischen Außenniinifter Bar-thou, dürfe nicht zu einem politischen Instrument herabgesetzt werden. Das miisse Ungarn sich vergegenwärtigen, vs werde Ungarn der Borwurs gemacht, an den Borbereitungen zu diesem Verbrechen mitg?» wirkt zu haben. Ungarn möge sich reinwaschen, wenn es könne, sein Verhalten aber möge es einrichte» nach den Zlalschläg?n, die es von der Kulturwelt erHilten werde. Die Diskussion fei schwierig. Der Völkerbund möge darnach sehen, daß internatio- nale Ganttione« diese« internationalen Ve-leidigimge» folge» «Ggen. Baron Zl l o i s i ließ als Vertreter Italiens zu Beginn Mer «ede Worte der Shrnng sür die Opfer von Marseille vernetz» men, worauf er zu folgenden Gedankengängen ausholte: In den jngoslawisch'nnga-risihm Beziehungen gebe es zwei Absthnitte. Der erste dauerte bis zum Sl. Juli 19Z4, der zweUe hingegen feit diesem Tage. Der Bölterbundrat möge sich nur mit dieser zweiten, seit dem Abschluß des nngarisch-jugoslawischen AbkonvnenS datierenden Etappe fassen. Die ungarische Regiermtg habe sich loyal bemüht, daS Abkommen zu ersüllen. Auch Jtalim sei sÜr den Abschluß einer internationalen Antiterrorkonvention, doch sei die Schaffung einer günstigen Ber-trauensatmofphSre die Vorbedingung. Dem Italiener folgte auf die Rednertribüne der fowjetrussifche Außenkommissär L i t v i n o v. Nach Berbeupungen v'r den Opfern von Marseille erklärte er, die Welt müsse Jugoslawien dankbar sein dafür, daß die Frage def Terrorismus vor den Völkerbund gebracht wurde. Auch Rußland habe seine eigene Historie des Terror^ ismus. Der Außenkommiffär verstieg sich nun zu propagandistischen Wendungen, als ob er für die Komintern sprechen würde. Er endigte mit einer Verherrlichung der kommunistischen Partei, „die sich niemals des Terrors bedient hat". Im Saale hörte man nerviZses Hüsteln, gedämpste Zwischenrufe und unterdrücktes Lachen. Litvinov bezeichnete den Terrorismus als „Folge der Reaktion" nicht nur in Rußland, sondern w der ganM Wktt. A« VSlktttund liege es, ihn zu «iterdriiM«. Der ViWert«»» sei Iugofla»is» M Dunke verpflichtet dafVr, daß ihm eine herrliche Gelegenheit geboten wurde, die wahren Amckmnmt« deS Friedens in der Amnilie der KnlturvSlk^r zu befestigeu. Mit griißter Spannung wurde nun die Rede des englischen Delegierten und Lordfie-gelbewahrerS Anthony «den erwartet, uud zwar umfo mehr, als Sden in seiner Vi-genfchaft als kommender Berichterstatter des Bölkerbundrates in der Angelegeutzeit der sugoflawifche« Beschwerde die wichtigste Persönlichkeit ist. Sden sprach eingangs van der Liebe u. Freundschaft, die England allen Na. tionen gegenüber in gleicher Weife «auifestie re. Van der Verantwortlichkeit sei hier schwer zn sprechen, denn die Untersui!^g sei noch im vollen Gange. Vr — der Redner — ki^nne sich weder iider die jugoslawische Anklage noch über die Antwort Ungarns äußern, da sie noch weiteren VtudiuwS bediir-ftn. Auch England sei gegen jeden TerrariS-MUS, ebenso schütze es aber auch das «echt aus politisches Asyl. DaS politische Asyl be. gründet sich auf dem «echt des «alles auf Freiheit. Aber Euglaud habe der TSti^ politischer Flüchtlinge schon ßeit jeher Grenzen zu ziehen verstanden. Der Vüllerbuud müsse dies auch für alle anderen Staaten fi-xieren, dann »erde alles in Ordnung fein. Jeder politische Flüchtting kSnne nicht gleich als Terrorist bezeichnet werden. Die Debatte möge ruhig, sachlich und ernst sein, sie möge fich vor allem hüten vor der Versuchung, diese oder jene Ration zu be- leMgen. «r Anthony Eden Motz mit de, Worten: „ Vir erhielten « achrichte diennSbeunruhigeu. ES ist daher eine umfo grützere Pflis^ des «Llkerbmi-deS, deu aonflikt eintlldümmen und so zu Visen, daß für den Friede« leine Gefahr e«t-steht." Der st««bige Vertreter Polens beim Völ. kerb««d Ko«ar«ieti sprach sür de« abweseade« A«ße«mwister Beck. Der «edner sa«d ei«ga«gs «orte der Ehr««g sür die Vpj^ oo« llllarseile, ebenso Worte des Mitgefühls für das bewnndernngSwürdige J«. goslawien und sein Verhalten. Polen fei aber ebensa auch an Ungarn dmch Baude der Freuudfchast verknüpft. Es seien dies alte Bande, die «an nicht zerhaue« v»«ue. Aus diesem Grnnde miisse Polen neutral bleiben Jeder TerroriSmuS sei »u verurteile«, eben, so die Terroraktio« ei«es gewifie« Räch. barstaateS" (ei« Geitenhieb des Polen ans die Tschechoslowakei). Im Saale machte ei einen pewlichen Ewdruck, daß der Bertre. ter des slawischen Pole«, dieser jungen Gros, macht, die Forderuuge« ei«es slawische» Staates ««berücksichtigt ließ. Der Spanier ^lvabor deMadaria. g a sprach sewe Befriedigmtg darüber aus, daß ei« fo fchwierige Frage derart koltblii-tig beha«delt werbe. Seiner Mei«««g nach dürfe »ei« Staat, der de« A«fpr«ch erhebe, ein A«lt«rstaat z« few, «e«tral bleiben. Ma. dariaga schloß stch de« englifchen Delegier, ten an mit der Forder««g «ach fosortiger Eriiff«««g der Debatte über die Schaffung ei«er i,üer«atio«ale» A«titerror-llo«ven< tio«. Rachdem «och die Vertreter »Axieos, Ar. ge«tinienS und Ehiles gefprochen hatten, wnrde die «atSptzmig auf Montag oonnit tags vertagt. G e n f, o. DzemVer. Die urfprüuglich für NIo«tag vonnittags a«bera«mte «atSfitz««g wurde heute fiir «orge« «m 1VL0 Uhr aaberaamt. Dreierpakt Franfteich DeutWanb Polen? Ein französisches Gerücht über einen deutschen Borschlag / Rudolf Heß kommt am 12. Dezember nach Parts Paris, 9. Dezenlber. Der „M a t i n" und „P e t i t P a r i-s i e n" melden aus B'.'rlin, cs sei volltom-men sichergestellt, daß Reichsminister Rudolf e ß, der Stellvertreter Adolf .Millers, am 12. Dezember in Paris eintreffen werde. Die Reise des Relchsminislers werde zwar Privaten Charakter trageil, doch sei es nicht ausge.schlossen, das; .eß der franzö-fifchen Regierung einen konkreten Vorfchlaz über den Abschluß eines DreierpakteS Paris-Berli n-W arschau unterbreiten. In deutschen politischen .^reifen werde die Glaubwürdigkeit dieser Meldung nicht in Abrede gestellt, man erklärt fogar, daß s^rankreich durch diese Äomliination am sichersten geschützt wäre. Ein mit Deutschland und Polen verbündetes Frankreich hätte dann in Europa nichts zu befürchten, da diese drei Mächte imstande wären, im Bedarfsfalle alle Gegner siegreich in die Liquidierung zu treiben. Prinzregent Paul zurückgekehrt Feierlicher Empfang a«f dem Beograder Bauhof. B e o g r a d, 9. Dezember. (Avala.) Se. kSnigl. Hoheit P r i n z r e-gentPaul und G e m a h l i n sind mit j ihrer Suite gestern um 18 Uhr in Beograd ringctroffen. Im gleichen Zuge ist auch der nglische Gesandte und KevBmächtigte Mi- nister «eville Henderfa« eingetroffen^ gm «egrühu«g hatte« sich am Vah«hof eii l gef«nden: die beiden Mglieder des H gentfchaftSrateS Dr. Stankoviüis Dr. P e r o v i s, der fmnzöfifche Gefaniik Dr. « a g g i a r, der britifche vefchSPs ttüger Eowan, Ministerprüsident U z u-n o v i ö, der ftelvertretende A«he««inifter ««d ASerba««i«ister Dr. « a j i ö, Innenminister Lati 6 und Verlehrsminister Og nje« ««zmanoviö. Marina« Vater M Nvnig von Srtechmilmd werden Die Anhänger der Monarchiftenbewegung in Griechenland haben nach Meldung aus Athen den Prinzen Nikolaus, den Bater der Prinzeffin Marina und jetzigen Her^Zgin von ^nt, iüs Anwärter für einen neuen griechischen Königsthron auserfehen. Lavals Weihnachtsreise nach Rom Optiutistifche Ankündigungen der Pariftr PreNe. Paris,!). Äezember. Im Zusammenhange mit der bevorstehenden Reise Lavals nach Ronl erfährt der „P e t i t P a r i f i e n", daß das Datum der Reise zwar noch nicht definitiv festgelegt sei, man könne aber mit Sicherheit annehmen, daß der Außenminister vor Weihnachten die italienische .Hauptstadt besuchen werdi?. P a r i s, 9. Dezember. Die aus Genf eingelangt« Meldung über j^ie b«vorjtej>e»»de Rom-Reis« Lavals hat in )tenStag, dm tt. D«zemHer !>er französischen Presse ein« wohlwollende Beurteilung erfahren. Einic^e BlStter lassen sogar durchsickern, dasz in letzten Zeit die diplomatischen Behandlungen zwischen Paris und Rom in einer Weise intensiviert worden seien, das; man auch an einen Erfolg der Rom-Neise Lavals glauben könne. Vor Wo iwu noch habe Lattal erklärt, daß er Ronl nicht sehen werde, wenn ein Erfolg nicht in Ausficht gestellt sei. ES scheint nun, daß die Schwierigkeiten in den kolonialpolitischen fragen überbrückt wurden. Als äußeren 5^ ircflgvund für die Reise wird man die italie nlsc^ Vermittlung im deutsch-französischen streit um die Saar bezeichnen. Laval will sich persönlich fiir diese wertvolle Mitarbeit ,Italiens bedanken, durch die der ci^ropäische ^ iedc befestigt worden ist, und zwar umso ii.cbr, als Frankreichs Saar-Interesse nir-lMds ttnbenicksichtigt geblieben sei. In Re--si.i llngskreisen spricht man von der Friedens iiiissivn einer Einigung Paris—Rom, so daß l'.'u cmor Frontstellung' gegen »ven immer iciile Ncde sein könne. Einige Blätter ver-n'nstn insbesondere auf den Appell des Mar-P e t a i n, der ein französisch-italienisches Arrangement als beste Barriere be--icichnct, die Frankreich und Europa vor Ge-s'hren nnd EnttAlschungen belvahren könne. Die TMechoslowa»el gcht eigene Wege? BeneS unterzeichnet den Veitritt zum srauzitfisch-russischen Bündnis. G e n f, S. Dezeinber. tschechoslowakische Außenminister Dok-!c>r B e n c 8 unterzeichnete heute in Anwesenheit des Außenmini-sters Laval und Sowjetkommisiärs Litvinov ew Protokoll, auf <^ruttd dessen die Tschechoslo-imkei, die bekanntlich ordentliche diplomati-icsiL Beziehungen zu Moskau besitzt, dem slmizöisisch-rnssisch'l'n Mndnis beitritt. Diese Ilitsache hat in Genfer diplmnat^ischen und sitischen Kreisen Aufsehen erregt. Sech« Kommuniftm in Bulgarien erschofikn S o f i a, i>. De^^mber. s^estern wurden sechs vom Militärgericht ln Plovdiv wegen Hochverrates zum Tode »erurteilto. .Kommunisten hingerichtet. Von den sechs K^ommunisten standen fiinf im 'l^ilitiirdienste. Diese Hinrichtungen befremden umso mehr, als sich gerade die Nee^ie-nlng Zs'lnwn (^^eorgiev so viel gab, tiiplomatische Beziehungen zu Moskau her-einstellen. Die Folgen !!^r amtlichen bolsrhe-^lstischen Propaganda in Bulgarien sind ?kntiirlich nicht ausgeblieben und so nntßten ^c'rblendete bulgarische Ttaalsl^ürger ihre Sympathien für den Bolsche-visnius init dein ^'es'cn l'ezahlen. . . ^ Von MelßgmbWen ?lsii! dem Lobe durch Erschiene,, ausgeliefert. M oSka u, Deze^nber. Wie amtlich l-^erlalitek, wiltdeu ailf nleis',-!!!ssisch.'n^ Territorium Z3 Anhänger des ^lten ^^üristischen RegiiniÄ in' Hast genonl-liien. Dil? Verhafteten wurÄen sofi^'rt dein iii'Istärischen Standgericht-in Moskau über-lictien. Die seilte werden - nM dem „vcr-iir^^ten" Verfahren ^nni'Tod'e vernrteilt und is(^!ch darauf erschossen.' . . ' "^vellftnf eines neuen deutschen Kreuzers. K i e l, D'V^nnber. Amvcsenheit ^'.''s Chefs dcr Marinelei-li'iig Adnnvals R a e d e r, deS bäurischen 'icichsstatthalters von E P P, des C-iaiileiters t r c i ch e r-F ranken nnd anderer '^rs^inlichkciten wnrde gestern ans d<'r M'rfte Deiltschen Werke ein kleiner Kreuzer der ''icichsmarine von Stapel gelassen. Das chisf nnlv^>e von der Wittve Äcs in der Falk-'undsinsel-^chlacht gefallenen Kapilöns voi? chönberg auf den Namen „Nürnberg" sielauft. l^?burtenrlickgang in der Tschrchoflow^kei. In der Tschechoslonxrtei wird über einen beachtlichen Geburtenrückgang g-eklagt. Nach den non denl Fürsorgeminister Dr. Meißner iit Haushaltsausschuß angegebenen Zahlen beträgt der (V,?hurt<'nri'lckgang vonr Jahre gegenüber dein Jahre IVA) 45).lZ39. IWO ivilrden noch lsöende Kinder sieboren, während im Jahre ihre Zahl sich nur noch ans 287.623 belänst. Das Waidoyer ves Außenministers Äevtit 5klarkr Hinweis ans die Mitverantwortlichkeit der ungarischen Beijörden / Um die Auslieferung des Mijo Kralj Genf, 9. Dezcinber. In der Debatte über Marseille sprach vorgestern als erster der Vertreter der Anklage, Jugoslawiens Außenminister Bogo-ljub I « v t i s, dessen Ausfilhrungen mit Spannung »»erfolgt wurden nnd auch ihre Wirkung nicht verfehlte«. Der sug<»slowische Außenminist^ betoute zunächst, daß die ganze jugoslawische Ration durch das Ber« brechen von Marseille, das das Leben des Königs nahm, von tiesem Ichnterze ersiillt und daß die SmpSrung eine allgemeine sei. Die jugoslawische Regierung habe sich sch,«r zu dem Schritte entschloffen, gegen llngarn die Anklage zu erheben. Die Regierung sei sich ihrer Verantwortung beivuht, aber die terroristischen Aktionen, denen der König zum Opfer fiel, seien nicht eine individuelle Angelegenheit, sondern ein iiberlegter lkvmpf gegen den Bestand des Staates ge« tvesen. Die Ttttsachen stellen klar die linter» stützung der Ungarischen BehSrden dar. Die» se Verbindung zwist^n der ungarischen Re. gierung und den kroatische« Terroristen be- stehen nicht erst seit jetzt. Die jugoflawische Regierung habe schon wiederlM daraus auf-merksa» gemacht nnd die schwerste Form der Unterstützung Ungarns habe ln der Hilfe bestanden, die die ungarischen Behörden den Emigranten auf Janka Pußta gewährten, die «ine wahre Terrorfchule gewesen sei. Die ungarische Regierung habe deren Bestand geleugnet, aber in der Rote vom 2«. April d. I. siPießlich doch anerkannt. Be-sonders schwer ist die Verantwortung der ungarischen Regierung bezüglich des dritten Marseiller Mörders Mijo K r a l j, der ein Attentat auf eine hohe jugoslawische P«rsijn-lichkeit oersuchte. Seine Ausliefernng sei gefordert, aber nicht gewiihrt worden nnd die Ungarische Regierung habe behauptet, daß Kralj nur von Feber bis April 1933 in Ungarn gewohnt habe. In der Liste der Terroristen fti jedoch sein Aufenthalt bis zum Juli 183Z zugegeben worden. Nach Jevti^ fprachen Dr. B e n e 8 und T i tulescu, die sich in kurzen Erklärun-gen ihrem jugoslawischen Kollegen anschlos-sm und sich «eitere Aussührungen zu dl^em Gegenstande vorbehielten. Robinsonade im Eismeer Fünf Jahre auf der Wranflel-Jnsel qefangen / Abenteuerliche Erlebnisse einer sowjetrussischen Kolonistengruppe Moskau,?. Dezember. Einer der bekanntesten sowjetrussischen Ariktisforscher, Nicholas M i n e i e w, Zier mit einer Gi-'uppe von drei Männern und einer Frau fi'lnf ^ahre auf der Wrangel-' Insel im Äbirisl^n Eismeer zubrachte, bevor eS dem Eisbrecher „Krassin" gelang, die Koilonistengrnppe ?n rettsn, gab einem Vertreter des „International New Service" folgende dramatische Schilderung der abenteuerlichen Erlebnisse während des l'Chlen Winters. „Am Angnst IWZ", berichtete Mine-jow, „während ich mit nreiner Frau aiu Strande spazieren ging, entdeckten wir Plötz lich einen riesigen Vogel ani Hori^zont, der eineni immer mehr und nieiir näher kommenden Flugzeuge glich. Einige Eskimos, die in unserer Kesellschlaft ivar..'n,' bestätigten nns durch ihr Fretldengeschrer, daß nn« sere Vermutnng vi6>tlg war. Nach '.i'enislen Minuten landete die Maschine auf dem Eis. Die Piloten erklärten nns, das; der lnssil'ch? Eisbrecher „Tschelsnskin" uns nicht vor deni nächsten Friihjahr ans nnserer Lnge werde befreien können. Ich kcschlos'. ^aher, den fünften Winter ans. der Wrängel-Inscl zu verbringen. Es war ein hart'?r^ aber notivendiger E-ntschluß. Die grösste Schwierigkeit entstand siür uns in den iinnier mehr fühlbarer werdenden Mangel an Brenn' Materialien. Die Knoble, die wir i.iitgebrach! hatten, war bereits im dritd.'n ?.^inter r.er-i fenert worden. Aber 70 Meile-i van nns entfernt, waren große Mengen Dreibholz ins Ufer geschn>en?n?t nwrden. Wir beschlc^s-sen daher, nach der Nogers Bali, an der Nordküste der Insel, zll ivandi'rn, uni dort nnser Lager anfznsMagen. Unser erster Versuch, die '^ioge's Vau erreichen, den wir am i?. Zepteiuber unternahmen, mißglückte. Wir hatten be-^ reits etirxl 15 Meilen in einem kleinen Ruderboot zuri'ickgelegt, als wir durch Eisschotten, die in rasender (^Zeschnnndigfeit' heranströmten, geMnngen ivinden, d«.? Boot zn nerlassen. Es gelang uns gerade noch, das sichere Land zn erreichen. Unser Boot wurde von den Eisschollen .^.erinalnU,! wobei unsere gesamten Vorräte, die wir in dem Boot Mlfgestopelt hatten, vernichtet wurden. Nnnmehr sehten wir unseren '^!?eg von der Mündung des Naichc-Flnsses an'? zu Fuß fort. Am N. Zepteniber begann nn--sere mühselige Wanderung über das ewige Eis. Am September wnroen wir dnrch einen gen>nltigen Schneestnrnl ilberrnicht, der uns zn?ang. in aller Eile ein Lager aufzuschlagen nnd ans besseres Wetter zu nmrten. So verloren wir n^eitere zwei Tage, ehe es möglich ^var, weiterzuinarschieren. Endlich anl l!). Tepteinber erreichten wir unser Ziel. Das Treibholz, das wir vorfanden, kienügte jedoch !^i weitem nicht, nm ein kleines .Holzhaus daraus zn errichten. Ich beschlos; dahere, Hiitten aus Tiersellen zu banen. Diese Hütten bedeckten wir dann ausreichend mit Tchnee, so das; der ?lnfent-halt im Innern einigermaszen erträglich war. Eine kleine Petroleumlanipe spendete etwas Wärnle durch ihr boschetdenec> Licht. Einer von nns sasj ständig am Radioapparat, doch gelang es uns erst nach vielen Wocheil eine Verbindnng niit der Ansjen-n>elt herMellen. Wochen n!n Wochen, Monate UNI Monate vergingen. Unsere Lage N'nrde zusehends schliinuier. Der Polnrwin-ter stellte unmenschliche Aniordernngen an unsere Willensikrast. Unsere Liige nn>rde bedentend ver>schli?nmerf, als eines Tage^^ unser Koch, Ivan Pavlo^v, wahnsinnig wnrde. Air wußten nicht, wo wir den Wahnsinnigen nnterbringen sollten. Es war nn-möglich, ihn allein zn lassen, da er sosort vte brave tiausfrau soret cZakiji-. clie familienmltkiiecler immer krüitiL unci ^esuncl 8inä. vesdalb reicht sie ilmen i?um t'rlili-stiiek eine Lct^ale Kakao. I^csctucter» sclimack kakt unä nakrkakt ist »^lrlm-Kakgo,^ ^ve!-cken Sie in jeäem OescliLfte erliziteii. k!iii püLkcden »j^Urlm-Kailao« kiii- 4 kci- 8tet nur Oin 1.—. 12^?^ alle erreichbaren Gegenstände in — Vrcind steckte. Als erstes verbrannte er seiai? siinit' lichen Kleidungsstücke und drohte, auch unsere Hiitte anzuzünden. Zwan!/.cw. e:?-bürenstarker, sunger Ltonlsmnolz?, erliot schließlich, mit dein Irrsinnigen astein in einer .^ütte zu Hansen. Es imc nllr außergewöhnlichen ^lonftitntirn zn verdau ken, daß er den dancrnden '?lu'<'nlbalt ui'.! dem Geisteskranken während des gan^',eil Winters 19A3M dnrchhielt. Die Nächte waren eine grauenhafte ter für uns alle. Immer mns'.ten nur aut t>er Lauer sein, auf et'.vaige x^ilserus' Iwanows sofort zur stelle zu sein. Ciiic-? VollZeln. >^>verciifei!!ic)eii5tc^nei. l)armfüu1ni8, Naj?enk;üurcüdcr?>cliu^^. l^eberansclioppunkl, <^a11en8t<^eiviii6en. nachts begoß ihn der Wahnsinnig^^' init — brennendem Oel, nachdein er vorher ber^'it'> einigemale vergel^lich versucht hatte, ihn in» 'schlafe zn ern'nrgen. Während der ersten vier Jahre ank d?r Insel hatten wir innner noch l^t^'nüqen^ Nahrnngsmtttel, so das; nieinan'^ neu n!!<. an Skorbnt erkrankte, an>?gen^'n!inen V'rei Eskimos, die sich jedoch bald wieder erholten. Wir verrichteten unsere tägliche ''lelieit regeluiäßig. Währeikd des lettten ^?^.'iuter>5 sedoch wurden unsere Lebensuiitlel ttns'>erit knapp, da nnr zn scklapp waren, necs) Irliend etu>as Eßbares eiuznhauister:i. Uin'e'.e ^>!a tionen mnßten daher niehr nud inehr ge-' ki'lrzt werden. Unbeschreiblich ciros; n>ar unser Jubel, als wir nach fünf Iahren znni ersteil wieder ein 5chiif erblickten. (5s n'ar der Einbrecher rassin", der !i.''l.nnineu niar, DieHauptftadt Athen feierte ein wojSvriges Jubiläum WWWM Tie >5tadt Athen feierte in diesen Tagen ihr UDjähriges Iuliiloun, als Regi^rniig-^ und ^'^nilptjtadt des damals errichteten Staates l^kieclienland. Vor lsX> Iahren zog der n^eue ^t^öuig Otto der Eche von <^riechenland feierlich in Athen ein luid erlwb diese uralte Ltadt, das Zentrnm des klassischen Griechenlands, zur Hanptstad.' seines neuen Königreichs. Aus diesem Anlaß wurden in Athen grosze Feiern lvranstaltet. Die Ttaats feierli6)ke>t fand vor deui Theseus-Tempel statt. Der Präsideut der jct.ngcn Republik Griechenland, Z a i in i s, sowie das gesamte Minifterinm neben zablr.'ich<'n anderen PLrsiwlichkeiten des öffeiltlick)en Lebens nahmen an di<'ser Feier t<'il. Unser Bild .^nqt die 'Feier vor den alten Säulen des Thesens-Teimpels. Mariborcr Ze^ung" Nummer ZM,. ch DkllStag, dm 11. Dezember 1W^. um uns aus unserer Robinsonade zu befreien. Der' „j^rassin" brachte eine neue Äoloniftcngruppe mit, die sich zur Zeit auf der Wrangel-Jnisel findet. Die gesamte Bevölkerung besteht jetzt dortselbst aus 73 Personen. Während ^r fünf Jahre hatten wir rund 2000 Polarfüchse und ö00 Ei§-l'nren geschossen, deren Felle an Bovd des „prassln" verladen wurden. Außerdem hatten wir ZZH Tonnen Mammutzähne entdeckt." .Frankreichs berühmteste Pilotin tSdlich verunglückt. Vor einigen Tagen ist Helene Bouche? :il der Nähe dos Flughafens von Guyan-tödlich abgestürzt. Die 2Kjährige Flie-jierin lMtte sich mit 21 Jahren erstmalig durch ihren ?llleinflug Paris—Saigon einen '^tainen gemacht. Nacheinander ercberte sie sieben Weltrekorde, darunter den Höhen-n>eltrckord snr Frauen und den Schnellig-leitSrekord aller Kategorien über tausend >tilometer (für Frauen) mit einein Stundendurchschnitt von 409.2 knl. Ten absoln--k'll t^eschlvindigkeitsrekord für Frauen liatte sie erst an: N. August dieses Jahres Ulit einem Stundenmittel ?cn 545.380 sm llllfgestellt. Sie war eine Schülerin des smnzösischell Meisterfliegers Detroyat und t'ine scharfe .Eonkurrentin der deutschen Fliegerinnen Liesel Bach und Vera von Lissingen. Montali. v« to. De»»md«? Die jüngste BachemdMe öffnet ihre pfoilen Imposantes Äcrasteiger- und Sttfahrertreffen am „KremZarjev vrh" / Wieder Neuland für den Wintersport Der Pserdemaler Lud-oig Koch. Ter vor einigen Tagen »n eineni Wiener Sanatorium iui Mer voil 67 Jahren verstorbene Tierinaler Ludwig Koch war einer der bekanntesten und beliebtesten Maler Oesterreichs. Cr ist vor allem durch seine kriegerischen Reiterbilder, seine äußerst lebendig gemalten Ltavallerieattarken und seine Pferdestudien bekannt geworden. In seinen Werken, die eine vorzügliche Kenntnis dlir Anatoinie bewegter Tierkörper verrieten, stellte er lebensecht und reiz.ioll immer nneder Pserdeleiber in landschaftlich stim-nlungsvollem Raum dar. Inhrelanc^ war er Mitarbeiter der Zeitschrift „D!-' Iniend" und der „Muskete", »kurz vor der (5rösf-uung einer Ausstellung seiner Werke starb er, etwas unmoderil gewor^den, weil er seder nmrttschreierischen Reklame iibhold und durch das „rossemordeudc" Auto verdrängt n>orden war. In England, dem Die touristische Erschliebang des Bachern verzeichnet einen immer größeren FortsS>ritl Es siild kaum weilige Wochen l)er, seitdem mitten in dem das ehrwürdige Drei Könige» Kivchlein umsäumenden Nadelholz ein neuer Hüttenbau seiner Bestimmung übergeben ivurde, als nun inl entlegensten westlichen Bachernabschnitt eii: neues Bergsteigerl)eim seine Pforten öffnet. Seit der EriZ^ffining des „Senjorjev dom" wendet sich die Aufmerksamkeit der Bachernwzndcrer und insbesondere der Wintersportler immer mehr dem Westen des Bachern zu. Hier wurden in den letzten Jahren neue Terrains und neue Trassen „entdeckt", deren !?evorzilgie Beschaffenheit den Bachern erst so recht in die erste Reihe inlän^scher Wintersportplätze rücken läßt. Mit dem Aufleben dieses touristisch früher »lernachlässigten Gebietes hat auch in den benachbarten Ortschaften einen lebhaften Widerhall gefunden. Insbesondere in Slo--venjgradec rief die Errichtung des „Senjor-jev dom" neues Interesse «ür den Bachern wach. Die Zahl der dortigen Bergfreunde wuchs kräftig an und schloß sich schließlich in der Wintersportsektion der dortigen Filiale des Slowenischen Alpenvereines zu einer schasfensfreudig'en und zielbewußten Gemeinschaft zu.samnlen. ?lls5ald wurde der Bau einer Hütte im Umkreis der hochgelagerten „Velika kopa" beschlossen, dic der äußerste Eckpfeiler der Bachcrn-Touristi? werden sollte. Die Arbeiten wurden unentwegt durchgeführt und ^Zergangenen Sonn- Land des Pferdesports, hätte er sicher im Wohlstand gelebt, in Wien — entwarf er zuletzt Plakate für Pferderennen. Ein trauriges Schicksal. t jM llinwit!»! gvadec mit Milan T o m e an dei^ Spitze gebichrt für ihr tatkräftiges Wirken und Schaffen ganz besondere Anerkennung. Sest der Arbeit Im Rahmen eines schönen Kameradschasts abends wurden den Maribover Buchdruckern Franz F a n e d l, MoiS I u g, Mayzell Gobotkiewiez und Karl StrLina anläß^lich ihr^ vierzigjährigen Arbeitsjuibi» läums eine blondere E?^ung seitens ihrer Kollegen zuteil. Die Feier, der auch die Ber tveter der Mariborer Druckereien die Herren Malavi L, Oslak, .Hrovatin und StraSnik beiwohnten, eröffnet, der Obmann der Sektion Mari bor des Gra Phikerverbandes Chefredakteur ErLen mit herzlichen Glückwunschtvortcn an die Adresse der Jubilare. Ihren Glückwünsch ilberbrachten auch die Vertreter der Graphikervereinigung von Ljuvlptla und Cell<' TavLar und Bauer. Im Namen seiner gefeierten Kameraden dankte Herr S t r-Z! i n a für die vielen Gewerse der innigen Bervundenheit. Die Jubilare wMZden mit schönen Dipl»?-men bedacht, die von den Buchdruckern T r-P i n, Botaö und Kladnik künstle risch geschmackvoll ausgeführt wurden. Den Ehrenabend, der ausgezeichnet besucht war, verschönerten der Süngerchor und die Musi^ kapelle der Mari'borer „Grasika". Deretdigung der ntchtoMven Offizier» Im Hofe der Alexander-Kaserne in Melse ve^ammelten sich gestern vormittags die Rc-serveoffiziere und -beamten, die Offiziere des Ruhestandes und solche, die die Charge niedergelegt haben, um den Fahneneid auf den neuen Herrscher, Seine Majestät König Pe^ ter den Zweiten abzulegen. Es waren gegei/ 500 Offiziere erschienet!, teils in Unifor^^ teils in Zivil. Anwesend war auch der Stationskommandant Herr General H a d L i vu wsfst mit' cioek bsstimknt „Necht so, Inge, und nun .verde ich euch allein lassen, damit ihr das Wichtigste, die Toilettenfrage, in Angriff nohnien könnt." Er nickte i)en beiden Damen zu und ging. Er wollte nicht, daß man schließlich noch sei. ne Erregung merkte — die Erregung darüber, daß auch Pia eingeladen werden sollte. Ob sie kommen würde? Er »glaubte es nicht. Er dachte an den Tag zurück, an dem Pia gekomnten war, nachdem Edelqarde sie freundlich eingeladen. Und 'vie sie nachher alle im Park ant Kaffeetisch si^ßen nnd Edel-gavde Plötzlich sagte: „Es ist doch eigenartig, daß -''ne Frau aus unglücklicher Liebe stets zu eineui auf-opferndeil Beruf greift. Aber Miz kann er doch nidmals entlschädigen. Meinst du nicht, l'.ebe Pia?" Die hohngetränkten Worte li-itten sich >vie ein giftiger Pfeil in Harrys Hirn gebohlt. Pia aber sagte ruhig: „Ich »veiß nicht, wie einer Frau mit unglücklicher Liebe zumute ist. Ich kann dir daher auch keine Auskutift geben, ob sie sich dann in cinent Benlf. den sie sich als Trost snchte, glücklich fühlt." Ganz ruhig hatte Pia das gesagt aber ihr süßes Gosicht war blaß, ind die Lippen zitterten. Gdelgarde hatte gesagt: Nicht? Schade! Und ich «lacht? gerade, du könntest nlir An^kunft geben." Harry war es gewesen, als müsse er sich vergessen, nmsse der Frau, die seinen Namen trug, ins Gesicht schlagen. Doch so etwas tat man nicht, Frauen gegenüber war e^n Mann wehrlos, wenn sie sich auch noch so sehr vergaßen. Sein Blick kmtte mit stummer Abbitte auf Pia geruht. Aber ihr Blick hatte Fortsetzung). Edelgarde war sehr Iebh.ift geworden. Jiigeborg srente sich, daß die Schwester svl-chcS Interesse an il)rem Fest zeigte, und beriet init ihr dieses und jew'Z. Harry von Achern kam eH nach Stunden zurück, gra-tnlierte dann seiner kleinen Schwägerin herz lich uird neckte sie. Einmal lachte (!r laut aus, weil Jngeborg eine drollige Bemerkung mach te, nnd Edelgardc sah ihren Mann starr an. Ein paar rote 'Flecken bratinten in ihrem blassen Gesicht, die Augen Ovaren dnnkel umschattet. Gegen die blühende Schwester krat ihr Verfall erschreckend deutlich zutage. Von einem gnterr Mitleid getrlebe.t, neigte Achern sich zu seiner Frau nnd legte detl Arm u!n sie. „Du freust dich auf das Fest, Edel? Willst du auch tanzen lassen? Dann ^verde ich eine gute kt'apelle bestellen, damt du deitren Gästen etwas Gutes bieten kannst." Sie streichelte seine Hand. „Ich fühle mich so wohl heut?, ich glaube, bald bin ich wieder ganz gesund." „Es wird anck) die höchste Zeit, Edel." Sie lehnte den .^opf an seine Schulter. „Ja, es wird Zeil, Harry, du hast sehr lange eitle kranke Frau gehabt." Jngeborg lächelte. Zwischen dsm jungen Paar schien alles wieder in bester Ordtwng zu fein. Sie freute sich ehrlich darüber. Sie l^atte ja keine Ahnung, das^ Achern sich zu diesem Benehmen seiner Frau gegenüber nur durch das Mitleid leiten liek. daß auck der letzte Funken Liebe in ihm längst crlo-ichen ivar. Jngeborg las jetzt die Namen der l^äste vor. die eingeladen werden Zollten. Bei dem Ninien Otty Weiler snitzte Achern. doch er nickte. ihn nicht gestreift. Llls sei nichts vorgefallen, unterhielten sie sich mit Jngeborg und Franziska. Aber sie war dann nur noch einmal nach Achern gekommen, damals, als Edelgards sc!^rkrank darniederlag. DaS tvar ein Krankenbesuch geivesen, den sie für ihre Pflicht hielt. Sonst aber hatte sie jeden Z^rkehr mit den Bolvohnern von Achern gemieden. Er hatte sie einmal besuchen wollen, da hatte sie sich verleugnen lassen, weil sie keine Gemeinschaft mit ihm wollte. Und nun scheute Edelgard sich nicht, Pia abermals einzuladen. Er wurde den Gedanken nicht los, daß sie auch damit wieder irgendeine Demütigung für Pia verbattd. Doch wie sollte er der Sache entgegentreten? Seine einzige Hoffnung blieb, '>af', Pia nicht kanl. Aber er ertappte sich doch bei dem danken, daß Pia kommen möge, da er sie gern einmal sehen tnöchte. Noll> immer liebte er sie. Doch er hatte so vollkommen abgeschlossen mit einent glücklirben Leb'M, daß keine Wünsche sich mehr zu Pia wagten Sie war ihtn verloren. ^ O Eitle ganze Woche vor dem Fest traf Otty Weiler ein. Ihr frohes Lachen erWte das Schloß, und die Dienerschaft staunte die elegante Frau mit den rotgoldenen Locken an wie ein Wunder aus einer anderen Welt. Otty Miler war nicht schön, aber sie wer interessant mit ihren blaugrünen Aitgen und dem seltenen Pfirsichteint. Ihre .Hände waren schmal, bräunlich, sportgestählt. Ihre kaunl mittelgroße Figur war von weicher Biegsamkeit. Sie fühlte sich wohl in dem alten, schölten Schloß. Harry von Achern, der zuerst diesem Besuch Mehn.'nd qegettüber-stand. verstand sich nach und nach ausgezeichnet mit ihr. Utld sie, die in Berlin über alle Männer lachte, sie war auf dem besten Wege. eine Dummheit zu begehen, wie sie bei sich sarkastisch feststellte, die Dummheit, sich in den Mann der kranken Freintdin ^u verlieben. Wenn sie die beiden einmal still be^ obachtete, dann dachte sie jedesmal: „Armes Hascherl, der Mann wird nie mehr den Wel, zu dir zurückfinden." Otty Weiler war keine oberflächliche Na^ tur. Aber sie nahm das Leben nur von der leichten und schönen Seite. Ihr Empfind Es war tatsächlich so. Wer wie das eitden sollte, wußte sie wahrhaftig nicht. Der S6)luß ihres Nachdenkens war: DaS hatte ihr gc fehlt. Solch ein iimeres Erlebnis, das da den gleichmäßigen Gang der Lebensuhr ein' mal in eine andere Periode lenkte. Noch war Edelgard« da! Aber lange würde sie es nicht mehr sein. Otty Weiler war klug, sie übersah das Drama dieser Ehe und das Ende genau. Aber etwas wußte sie auch geilau: daß es keineswegs gut war, wenn sie Ackern ihre Liebe inevken ließ. Ein feiitez Gefühl warnte sie. Aber grotesk ^oar das Leben aus jeden Fall. Ihr Vater ljatte so oit ge'aqt: „Otty. wähle dir endlich einen Mann. Du wirst doch keine alte Jungser werden wollen?* ^enStay. ven tt. VezemVer »SS chrt, worauf die Anwesenden auf S. M. «-nig Peter einen dreifachen 2wio-Ruf aus^ brachten. Unter der RegimentSsahne wurde sodann die Vereidigung der Offiziere vorgenommen. Die katholischen Offizier« wurden vom Gar-nisonSgeistlk^ Herrn Zavadlal und die orchodoxen von Herrn Prota T r b o j e-v i 6 nach schwungvollen Ansprachen vereidigt. Der Festakt wurde mi: der Nationalhymne abgeschlossen, die die Mllitärkopell-intonierte. „Mark8ortt 280. 200. Meeting des Rotary-Kiuds Maribor Eine herzliche und eindrucksvolle Jubelfeier Abschluß der Gewerbe-Woche Die Gewerbewoche wurde auch in Maribo: qebührend begangen und erfüllte vollends ih« ren Zweck: d^ Bevölkerung auf die Bestrebungen der heimischen Handwerker aufmerksam zu machen unb in ihnen daS Bewußtsein zu wecken, daß die Volkswirtschaft nur da« durch wieder einen neuen Impuls erhalten kann, wenn die Konsumenten ihren Bedarf in erster Linie bei den heimischen Erzeugern decken und dadurch den Gewer^tand stärken. Ucberall fanden Vorträge statt, in der die La-qe unserer Gewerbetreibenden geschildert und die Bemühungen der .Handwerker zur Ankurbelung der Wirtschaft dargelegt wurden. Imposant gestaltete sich auch der Abschluß der Gcwerbewoche. SamStag vormittags fand im Kafinosaal abermals eine M a n i-festationSverfammlungder Handwerker statt, der auch die Vertreter der Behörden uich Aemter, darunter die Herren Etadtvizepväsident G 0 l 0 u h, der die Anwesenden namens der Stadtgemeinde begrüßte, Polizeichef RadoSeviüunid Gewerbe- Im unteren Kafinosaal fand Freitag abends eine herzliche und zugleich eindrucksvolle JubilSumSfeierNchkeit unseres R 0 t a-r Y-K lub S statt, die die Abhalwng des 200. Klubmeetings zum Anlaß hatte. Zur schönen Feier waren nicht nur die Mitglieds deSMariborer Rotary-KlubZ fast vollzählig mit ihren Damen erfchienen, sondern auch die Rotary-KlubZ L j ,l b l j a n a, Graz und Salzburg hatten ihre Vertreter entsandt. Eine besonders starke Ab ordnlmg hatte der Grazer Klub entsandt, u. zw. mit dem Klubpräfidenten Herrn Schei-n e r an der Spitze. Den Festabend eröffnete der agile Präsident des Mariborer Rotary-KlubS .^crr Stadtrat S a b 0 t h y, der in seiner Begrüßungsansprache insbesondere die Vertreter der auswärtigen Klubs aufs herzlichste willkommen hieß. Die Grüße und Glückwünsche ihrer Klubs brachten sodann zum Ausdruck die Herren Agn 0 la (Ljubljana), Klub-präfident Scheiner sGraz) und Walter (Salzburg). Der SekrebSr des Mariborer Klubs Herr Professor 8 k 0 f erläuterte in schönen Worten und unter dem Motto „Freundschaft und Rotariertum" die Ziele der Rotary-Bewegung, währerch Herr Klub-Präsident Sab 0 thy nach eimr klaren Darstellung der Entwicklung des Mariborer Klubs in beachtenswerten AnSführunften auf das Wesen des weltumspannenden Rotary-Gedankens zu sprechen kam. Nachdem noch der Grazer Rotarier Hc'rr Dr. K l e ß in seinen, allseitiges Interesse erweckenden Worten auf die Bemühungen des Rotariertums auf denl Gebiete Ker Völkerverständigung hingewiesen hatte, schloß Präsident S a b o-t h y den offiziellen Teil d^s Abends, worai'^ die zahlreich versammelte Rotariergemeinde noch längere Zeit in herzlichem Gespräch bei Tische blieb. Unser großes Rotariertreffen war ein neuer schöner Fortschritt des Sichkennenlernens und des Zusammengehörigkeitsgefühles, das die Welt und Menschheit noch einmal vi^n ihrem Alpdruck befreien soll. Der Festabend, der allen Teilnehmern gewiß in angenehmer und dauernder Erinnerung verbleiben wird, hatte im Restaura-teur Kle 8 i <: einen besorgten und Vorbild-lichen Arrangeur gefunden. Mitbiirqer! refcrent Dr. S e n k 0 v i 5, beiwohnten. Maribor an, die im Jahre 193l ins Leben ^!ach den tiefgeschSpften Ausführungen des gerufen worden ist. Die Wirtschaftslage hat VbmanneS des Ortsaktionsausschusses Herrn, lich nicht gebessert, die Zahl der Arbeitslosen K r a j c e r und des VizeobmanneS des > hat keine Verringerung erfahren, das Elend .^icisausschusses Herrn V ah tar wurde der Mittellosen dauert weiterhin an. «lne umfangreiche Entschließung angenom iiien. nicht Opfern aus dem Wege gehen, die den Notleidenden helfen sollen. Tml wir alles, Mit tiem eintr-t-nd-n Winter bricht daZ Z?"? unseren KrSfl-i, licgt, dnmit unser viert« J-Hr deS BestandeZ der Hllssaktion in «oN mit Bertraueu ,u sich selbst eimr bisse- ren Zukunft entgcgenblicken kann! Dr. Franjo Lipold, Stadtpräsident von Maribor. Um 20 Uhr fand im großen Union-Saal gut besuchter Gesellschafts- Um den mittellosen Schichten der Bevölke- ^ rung die Möglichkeit zu bieten, sich m. Frau Marianne Slarici gestorben. An, amstag, den 8. d. frükimorgens ist in ihrer ^ V ^ a.,1 ^ Wohnung die Witwe nach dem Windisch- ? ml- « «^«d'schen D°m-in.ndirekt°r. Frm, Marian, gen, richte ich an die gesanlte Bi»rgerschaft. C x e n d statt, dem auch die Herren Appell wie bi-her''auch bieSm^^^^ > ne C . a r i c i. «ob SupeMer«. nach liauptmann Dr. S « n e k o « I P°ll,elchef Armen uni> Arb-itSlos'en nach Sriis'en bei- ad 0 8 eviä und der Obmann der Kauf leutevereinigung Pinter beiwohnten. Die Gewerbesugend brachte unter der Leitung in diesen schweren Zeiten ständige Einnah Regisseurs .Her'-n Rasberger meh-. men besitzen, mögen wieder ihr gutes und für ere plastische Bilder auS dem Leben der Notlage der Mitmenschen fühlendes Herz Handwerker zur Aufführung. An der Veran- zeigen und das Elend der armen Bevölke. Haltung wirkte auch der Gesangverein „Ja-,rung der Stadt Maribor nach Kräften lin-dran" mit, der unter der Leitung des Diri- dern helfen. Zu diesem Zwecke wird im Wege ßenten Lah mehrere Lieder zum Vortrag der Fach- und dn Standesorganisationen . ^ ^ c., .Verstorbene, Mutter di^r in kunstliebenden JnSb«s°nd°.- Bnn.Sg.nd°r«n. ^^adt b.ka„n.-n Opernsän- aber auch die «bngen BevölterunO reise ' g„,,, brachte. HerbWbuna unserer Aeueiwtdr Am gestrigen Sonntag fand die diesjährige große .^rbstfeuerwehrübung statt, bei der der stattliche Bau des Narodni dom als Brandobjekt diente. Auf den Alarm rückte gesmnte Mariborer Z^erwehr unter der ^^itung des Wehrkommandanten Benedi-mit allen Geräten aus und lvar bereits in »»enigen Augenblicken zur Stelle. !>iasch wurden die Schlauchlinien geleg! und Brand von mehreren Seiten angepackt, kurzer Zeit war das „Feuer" gelöscht lind jede Gefahr für die Nachbarobjekte be-jcltigt. Die Uebung, der auch einige Wehrte aus Pwj sowie zahlreiche Zuschauer ilit großem Interesse beiwohnten, erbrachte nieder einmal den Beweis für die Schlag-rast und die Disziplin unserer braven Wehr nanner, die jederzeit bereit sind, unter Hinansetzung des eigenen Ich einzuspringen, l)l!nn sich der Nachbar in Not befindet. sowie der Stadtgemeinde eine Sammelaktion eingeleitet werden. Niemand möge sich dcnl an ihn gerichteten Ansuchen gegenüber ableh^ nend verhalten. Die Hilfsaktion für die armen Bevölkerungsschichten von Maribor, die unter der Aegv^e der Stadtgemeinde bereits bereits daS vierte Jahr wirkt, wird dafür Sorge tragen, daß die Befchäftigungslosen, so weit sie arbeitsfähig sind, zu öffentlichen Arbeiten herangezogen, die übrigen jedoch eue unv gelöschte Sewerbe-rechte Im November wurden von der Stadt--emeinde nachstehende neue Gowerberechte neilt: Rudolf Kra.jnc, Fleisck)er, Betnavsta 31; Dora Berkiö, Schneiderin, Koro^Seva kea 2; Karl Ragg, Galanteriewarenhand-ng, Gosposta ulioa 3; Jvau .Hor»>at. Schuh-acher, PreSernova ul. 1; Mois Sprager nem großen Bekanntenkreise als Danle mit vorirehmster Gesinnung und feinster HerzenS-kultur außerordentlich geschätzt; tver sie gekannt, konnte sich dem gütigen Eindruck, den diese hochherzige Fran hinterließ, nicht entziehen. Friede ihrer Asche! Der vom Schicksal schn>er betroffenen Familie unser herzlichstes Beileid! m. Todesfall. Im Alter von 70 Jahren ist gestern der hier in: Ruhestände lebende Beamte der Staatsbahnen Herr Josef P e l z l gestorben. Der Verblichene war eine allseits bekannte und geschätzte Persönlichkeit. Friede seiner Asche! ^^r tieftrauernden Familie unser innigstes Beileid! . . . .^ ^ ^ ..., m Die kleinen Harmonikaspieler in Po-mit den dringendsten L-bensbedarssartikeln Im Saak des Gasthauses R-Nielj in bedacht werden. ^PobreZje gaben Samstag abends die kleinen Die Arbeitgeber werden ersucht, in dieser, Harmonikaspieler des Sportklubs „Maribor" kritischen Zeit ihre Arbeiter nicht zu entlas-,ein Konzert, dessen Reingewinn für die ar-sen und sie entsprechend zu entlohnen, damir .men Kinder von PobreZje bestimmt ist. Der sie ihre Familien erhalten können. Wem es Saal war dicht besetzt. Anweseird waren u. nur irgendwie möglich ist, möge, wenn auch.a. auch die Herren Bczirksliauptniann M a-nur einstweilen, die brotlosen Familienvä- ^ k a r und Bürgermeister V 0 l k. Der Chor ter beschäftigen. Das sozialpolitische Amt. brachte unter der unisichtigcn Leitung des der Stadtgemeinde führt alle Notleidenden ^ Herrn Professor Svajg 0 r eiile Reihe von in Evidenz. Unser aller Sorge soll der Lin-,Stücken zum Vortrag und erntete für seine derung der schweren Lage der Leidenden ge- braven Darbietungen stürmischen Beifall, widmet sein. Helfen wir jenen, denen es an ^ Herr Bürgermeister Volk richtete an Mitteln für den Unterhalt gebricht, erdar-, Herrn Professor S v a j g e r und die brave men wir uns der Kinder, die insolge der Leiterin des Chors Frait Ravnik warme schlechten Ernährung dahinsiechen! In der Worte des Dankes Nlch der 9nerkennung. Zeit, in der dem Baterlande die schwersten! Pr-fungen auferkgt werden, dürfen wir am Josef Fric, Karl Ragg 6^ Co., Galanteriewarenhandlung, Gospaska ul. 3! Marie AorLiö, Büfett, PobreKa c. Leopold Ba-novSek, Obsthandlung und Landesprodilkte, Jpavöova ulioa öd; Firma Bat'a, Schuh-lektrotechnlsche Bedarfsartikel, Vetrinjska machergewerbe, Aleksandrova cesta 7; Am-14; Marie Loönik, Gemischt'i:)arenhand- broZiS Saboty, Wäschefabrik, Gregoröiöe-mg, Meljska cesta 24; Gregor Pirc, Friseur, va ul. 14; Miö^el Hchnjec, Fleischwaren, yrZova ul. 9; Frmiz Neubauer, Schuh« Meljfta cesta 2V; MoSbvnik ^ Ogrisek, Ma-acher. Sodna ul. 2; Franz Stajnks, Klci- nusaktur en gros, Rotov^i trg v; Anton ermacher, TrZaSka oesta 1, und Pavel Toro«, Zollvermittlung, Meljska cesta 16; unstek in drug. Wäscheerzeuliung, TrZaSka Emma TurnSek, Kleinverschleiß, Mlinska ta 8. ^ Gelöscht wurden dagegen d'e ulica 37; Rudolf Drexler, Ta-pezierer, Ru8ka werberechte Franz VerliS, Fleischer. Bet- cesta 3, und Marko OutiL, Kesselschmied, Slo-«lnska cesta 31; Franz KormannS Nachflg. venfla uliva 18. IS. d. ihren lMrigen Vortragszyklus über Berg- und Wintersiport. Den ersten Vortmg hält der Ljubljanaer Alpinist und bekanntes Mitglied der „Skala", j^rr Ivan BuLa r, der für den Eröffnungsvortrag das Thema „Das Antlitz der Berge" goivählt hat. m. WirtschaftSkurs in Golöava. Der dreimonatige Wrtschaftskurs in SolLava ist dieser Tage mit einer Ausstellung feierlich geschlossen worderi. Den Kurs, der in Fragen des s^emdenverkehrs aufklärend und belehrend wirkte, besuchte,: 18 Mädchen aus Sol-Laiva, seiner weiteren und näheren Umgebung sowie aus denr Logartal. Die Mädchen haben im Verlauf des Kurses allerlei gelernt, was ihnen mm in der BÄienung der vielen TÜtattf und KunA Rationalthealer ln Maribor Montag, 10. Dezember: Aeschloffeu. DieaStag, 11. Dezember um 20 Uh^ „N« Knechte". Ab. D. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal! Mittwoch, 12. Dezember um .?0 Uhr: „Ulrich «ras von Eelje". Ab. B.» Donnerstag, 13. Dezember unr 20 Uhr: Konflikt". Ab. C. Ermäßigte Preise. Zun? letzten Mal. Aino Burg-Tonkino« Nur noch einige Tage di^ ausgezeichnete Wiener Operette „Geschichte« aus dem Wienerwalde", ein herrlicher, lusti. ger Wienersilm mit M^a Schneider, Wolf Albach Retty, Leo Slesak in den Hauptrollen. In Vorbereitung: Richard Tauvers neuester Großfilm: „FrühlingSstimmen". In diesem Film wirken die Wiener Sau.^s' knaben mit. O Union-Tonkino. Bis Mittwoch der be. ste Lustspielschlager „Der brave Soldat Svejk". Ein ganz neuer, 1007S!ger Sprech-und Tonfilm. Ein Film, bei dem man Lachkrämpfe bekommen Sann. Der Film läuft zum erstenmal in Maribor und ilt mit dem seinerzeitigen stummen Film nicht zu ver-n>echseln. — In Vorbereitung der Wiener Spitzenfilm „Der junge Baron Neuhans". (Liebeleien am Hofe Maria Theresias) mit Kätlie v. Nagh, Viktor de K'mva und Moser. Die .Handlung spielt in Alt-Wien, in der Hofburg, in der Stefanskirche un^ beim Heurigen. Fremden, die in hellen Scharen das obere sanntal und das Logartal besuchcll, fortab sehr zustatten kommen wird. Fiir das Zustandekommen dieses Lehrganges ist vor allem der Kur?seiterin und ihrer o^hilfin, dem Pfarramt und dem (^mcindevorstand von Vvl^ava sl>wie dom Sanntaler Zweigveroin des ZPD in Ces'e zu danken. Dcrselb^ Kurs wird nnn bis End<' Februar in Mozirje und ab 1. Marz 1935 in Lu^e abgehalten ^ver-den. m. Abgabe von einwandfreien Bruteiern. Zivecks ZuchtförderuW des braunen und weißen steirischcn Huhns wird die Banats-verwaltung im kommenden Frühsahr Interessenten Bnlteier zilm Preise von 1 Dinar Pro Stück aus den der Kontrolle unterliegenden Zuchtstationen abgeben. Die Interessenten haben bis spätestens 5. Jänner bei ihrem Genieindeamt oder der landwirtschaftlichen Organisation die gewünschte Zahl Eier zu bestellen, da die spater einlaufenden Wünsche nicht in Berücksichtigung gezogen iverden können. Interessenten aus den beiden Mariborer Bezirken wollen die Bestellungen bei der hiesigen Filiale der Landwirtschaftsgesellschaft, Melsska cesta IS, oder bei der Selektionsgenossenschaft s^'lr Hühnerzucht vorbringen, wo auch alle ni>tigen Informationen ei-teilt n>erden. m. Die Eisenbahnpenfioniften sowie die Witwen und Waisen lverden da''aus aufmerksam genlacht, dast die gelben Bahnlegitimationen zwecks Verlängerung der Giltigkeit für das nächste Jahr der nächsten Bahnstation sobald als möglich vorzulegen sind. Mit zubringen sind das Pensionierungsdekret, der letzte Kupon der Pensionsübertveisung sowie 1 Dinar für die Einlage, für Kinder über 18 Jahre überdies die Bestätigung der zuständigen Behörde. Die Legitimationen, die noch für das laufende Jahr gebraucht werden, sind nach Weihnachten einzureichen, die anderen hingegen sobald als möglich. * Warme Wäsche, Wollwaren, Strümpfe, Hemden, Krawatten in allen Preisl^en für jedermanns Geschmack. K a r n i e n i k, Glavni trg. ,3383 b. BaueraschuSver»rdnung. Erschienen inr Verlage der Druckerei- und Berlags-A.-G., Novi Sad. Preis brosch. Din. 12.—. Diese Ausgabe, in der Staatssprache verfaßt, enthält folgende DurchsÄhrungWestimmungen in übersichtlicher Anordnung: 1. Berordnunig über den Schutz der Landwirte, 2. Bestim-mungcnl über die Bescheinigung für Landwirte, 3. BMmmungen zur Duvchführungs- ,Manbl>rer Zc^ung" Numm« SSV. Dienstag, dcn N. Dezember 1031. Port vom Sonntag IIIIIl!!!lI!!!VI!IR»!IW»WW „Maribors schwierigste Kraftprobe „Jlirija" auf heimischem Boden nicht zu schlaqen / Ein vom Schiedsrichter verdorbener Kampf / „Jlirija" siegt mit 2:t) L j u b l j a n a, 9. Dezember. „Maribor" mußte gestern im Ljubijanaer Stadion qessen „Jlirija" antreten. Angesichts der guten Placierung beider Gegner wurde dem Treffen ein ganz aufzergewijhnliches Interesse entgegengebracht, wobei aber der übev' tviegende Teil der Zuschauer gar zu offen seine Einstellung zeigte. ,Jlirija" war sich der Wichtigkeit des ^wmpfes bewußt und stellte seine besten Leute ins Team. Dagegen mußte „Maribor" gerade diesen Kampf ersatzgeschwächt aufnehmen. Jlirija verstand eS, die nnfängliche Nervositiit in „Maribors" Reihen auszunützen, wobei sie auch das Publikum stimmnungsvoll untersti'ltzte. Vor „Maribors" Tor kam es schon nach wenigen Minuten zu einem t^e>ränl'' und ehe die Gefahr örkannt me' den konnte, hatte bereits Slapar daS Unheil angerichtet. Noch einmal mus^te Koren das Leder passieren lassen, aber diesmal war es ein Elfer. Damit war „Jlirijas" Vordringen beendet, denn alle späteren Aktionen scheiterten ail der ausgezeichneten Abwehraktion des Hinterspieles oder dem Dur6)hal-ten der Läufer. Daran konnten auch die Maß nahmen des Schiedsrichters und die vielen Derbheiten, die die Weißschwarzen über sich ergehen lassen mußten, nichts ändern. Schwach und befangen agierten nivhl die Stürmer. Wiederholt boten sich ihnen Chancen, aber immer !»>ar es Pech oder Unent-schlossenheit, die jeden Erfolg vereitelten. Als dann Gomol und später noch Kon i L, der nach längerer Pause wieder erfolgreich mitwirkte, vom Schiedsrichter vom Platz gewiesen wurden, war es mit allen Siegeschancen aus. Aber auch „Jliriza" kam trotz verzweifelter Anstrengungen zu teinenl wei-tll'ren Erfolg. Es ereigneten sich fast unzähli-g Zusammenstöße und sonstige Derbheiten, für die vor allem Schiedsrichter Jordan die Schuld trifft, der durch sein energieloses Amtieren wohl jeden Zuschauer außer Rand und Band bringen mußte. „Zeleznlilars" letzter Start Die Eisenbahner besiegen „Hermes" mit 6:3 (2:0) / Das Placement noch unbestimmt M a r i b o r, 9. Dezember, herrlichstem Spartwetter absolvierte gestern die Mannschaft „2eleznt6ars" ihre letzton Punktekampf der Herbstsaison. Als Gegner trat der Eisenbahnerklnb „Hermes" aus Liubljana auf, so daß die ganze Veranstaltung den Ä(nstrich einer beachtenswerten Eisenbahner-Sportveranstaltung trug. Trotz-dein tvar die sportliche Auslese auf ganz respektabler Höhe. Freilich sah es zu Beginn zeitweise recht trostlos aus, aber nachher und insbesondere in der zweiten Spielhälfte war-leten beide Seiten mit recht respektablen Leistungen auf. ES fielen auch zahlreiche Treffer, so dasz alsbald Spieler und Zuschauer mitgerissen schienen. Trotz der Niederlage konnten die Gäste dies inal besser gefallen, als inl Kainpfe gegen „Maribor". Der Mannschaft mangelt eS ge-U'iß noch att technischen Fertigkeiten und flüssiger Kotnbination, aber der Eifer mit denl sie die einzelnen Aktionen durchführten, tvar bewundert'swert. Im Sturm ließen sich s allerdings die einzelnen Akteure allzu oft in Soloaktionen ein, doch zeigten sie hiebei dennoch geni'tgend Elttrgle, um aus^r forcierten Position einige Treffer herauszuarbeiten. ^ Brave defensive Arbeit vollbrachten das ^ Mittel- und Hinterspiel, obwohl gerade dem ^letzteren eitiige fatale Schnitzer unterlaufen waren. In den Kampfreihen der Eisenbahner wollte es zunächst nicht recht klappen, als aber ^ dann V i k o am linken Flügel Plötzlich drei Treffer hintereinander vorlegte, kehrte das bekannl. Minute verlor „Athletik" eitieit Mann, der durch den SchiikdSrichter :vegen Fouls vom Felde verwiesen worden ist, eine jedeil-falls zu harte Strafe. Trol) der zahlenmäßigen Gchwächuttg kam „Napid" nur mehr zn einem Erf'vlge, und zivar in t»er 2V. Spielminute, i>a sich die „Att^letiker" tapfer ihrer .Haut nvhrten. ^r l>este Mann auf dein Felde luar P r i tl e. i l", der Mittelsturzner Rapids. Der Schiedsrichter B e b l e sCelje) war unparteiisch, rasch in seinen Entscheidungen, allein, bei der Auslegung der Abseit-Negeln unterliegen ihm einige Fehler. Dem Wettspielte wohnten un^ähr W0 Zuschauer bei, die kein besonders hochstehendes Spiel zu sehen bekamen. —P— Äuao'fawten« Nationalmannschaft gegm LNV lRevrafen-tanz 3:0 L j u b l j a n a,Dezember. In Ljubljana trug ' heute Iugoslawi^^ns Nationalmannschaft, die sich auf der Fahrt nach Paris befindet, em Probespiel gegen die Repräsentailz des Draubanats ailS. Zuin ersten Mal traten- in Ljubli'ana die bekannten Fußballer Jugoflatviens auf, wobei sie erst nach mehreren Umstellungen d. Sieg mit 3:0 (0:0) an sich bringen konnten. Im Teatn des LNP. wirkten auch drei Spieler aus Ma-vibor u. M. Pepöl?! und Stmrko Bertoncelj sowie Zelitljiö mit. Die Treffer erzielten Mar janv'viö und Bujcldinoviö. Auswärtige «ptele Baraidln: Slavisa—HaSk 3:2 (1:1). Saloniki: VsK-Pattk 2:1 (1:0). , Mm: Adminl—Wacker 4:3 (2:1, Rapid _^Hakoah 3:1. (1:0), Sportklub^—FAC 6:2 (3:1), Wacker—Haloah.3:1 (0.l), Admira— Rapid 7:5 (3L). . . Stalten Ungarn 4:2 Mailand, 3. De.Miber. In Weiland siegte Italiens Fußballel' gegen Ungarn mit 4:2 (2:2). Radio olenstSU. Ik. 0«remder, l. j u d I j Ä n a/ II: Seimlkunk. — lZ.t v Zelial'-pZstten. . 13: Lcli^llplstten. — KmäerRtunlie. — I8.2V: für t^rauen. — Deuiscli. 19.10: Vortrag. — I9.A5: öc^uill-plkttcin. 20: >'t2n?ü8i6cke Opernarien. -20.30: — 2l.öl): l'Ul^kvi'clir ster. — 22.30: LnsIiscNe Scdallplatten. -L e o 8 7 a cl, 11: Konzert. — 12: ^ittaxi -lnxert. — 16: l'rauenztuncle. — 16.3Ü:^^ I(il I^ie " a i l a II U. 20.45: Violinkonzert. - ü n e il e n,' 17.50: frÄume. I8.3l): msntiscke Klänge. — 21: tV1c??art-Kon:^Lrt. -I^oste l^arislen. 20.28: VersciilLä^ni.' 8tar5. — 21.15: Xon^ert. — ? r a x. 17.5i>^ l^iecier von Nueo — 19.10: kZunte?; pr«, xfMnm. — ^ 0 m. 17.10: Konzert. 20.^5! Xdonckkon^ert. — A t r a lZ d u r k. 18: ?ert. — 19.30: Konzert. — 21.30: »Ijeuvenuiü Lellini«, Oper. — 8 t u t t « s r t. 16: iüert. — 20.15: l^esticon^ert. — 's 0 u l 0 u e >9.30: Opc:rnllrien. — 20.10: Ltian8on5 loiciite — 22: jVIcnäelssokn-Konicel^ — a r 8 e u. 19: Sctilesi'icdLs Volk.^lic I 6oriic>tpl)urri. — 21: Lliorkon^ert. — 23.1^ ^doncikcm/.ert. — ? ü r i c Ii. 18: Klavier ul/ Viollnvortriisl?. — 19.''^: 1^1tcratur8timcle. Keltere Wie kam es, daß sich .«c^elnrich den Ful; brach?" „Siohst du diese Stnf^'n dc'rl'^' — „Ja." — „Nun, Heinrich hat sie nich! n' schen." Ein Bürschchen koinint zun, Kausinann il lMt ihm einen Zettel vor, auf dein von nent Kilogramm Zucker angefangeu nal)^'i.i alle Waren aufgeschrieben sind. „Bittt sratlt der Bub, „ was koitet das alles zuscin' men?"_Einer der Berkäuser berechnet alles, und der Chef fragt: „Wünscht dein.' Mutter das zugestellt zu bekonllnelt?" „Nein," ertvi^rt der Äeine, „das war die schweifte Rechtmng in unserer Hausaufli^ü''. ulrd ich habe sie nicht zusmninenizebracht.' zmau b. Neue Kissen und Wärmer aus Wolle. Verlag Otto Beyer, Leipzig. Den Inhalt dieses reichhaltigen Bandes bilden neue Kissen in allen Formen, Kaffee- und Teewärmer, Tischdeckcli, Reisedecken nnd Matten, Hand-tasckietl und ^t'leiderbügel mit wirkungsvol-leir ?)!nitern iit Strick- und Häkelarbeit. Sämtliche?li^uster zu den Modellen befinden sich ans dem beiliegenden Bogen. s,. Mchengeheimnisse von Wien bis Budapest. Ein reichbebildeter Beyer-Band, der in die Geheiinnisse der tveltberichmten ös^r-reichiscl^tl Küche einsi'chrt. Mehr als 50 erprobte, teilweise alte Wiener Familienrezep-^e. Verlag Otto Bet,er, Leipzig. b. Die Freelands. Roman von John GalSworthY. Ins Deutsche übertragen von Leon Schallt. Verlag Zsolnay, Wien. In diesem feinsinnigen Roman schildert der Verfasser ein Stück Familiengeschichte des Geschlechtes der Frcelands. Galsworthy z»eigt sich wieder als formvollendeter Schrif^tel-ler von belierrschter Gestaltungskrast. Die frcelands sind ein Noinan mit unvergeßlichen Tsiguren nnd Vorgängen ans einem bedeutenden landsck>astlichen uit>d volklichen ^?>intl.'rqri>nd, voll tiefster weltansckmulicher Auseitmuderschnngen uM »WiMi^r i'ungen. Es ist ein wundervolles Buch, das immer aufs neue gelesen ^Verden kann. In der ausgezeichneten Uebersetzilng von Max Schalit ist die ganze Schi^ilheit der Sprache des größten englisck)en Schriftstellers erhalten geblieben.' b. Europa erwacht! Von Coudetchove-Ka-lergi. Paneuropa-Verlag, Wien. Kart. Sch. 11.—. Das neue Europa-Buch bringt die Geschichte aller europäischen EinigungSver--suche von Julius Caesar bis Aristide Briand, die Entwicklung der europäischen Kult^ir von ihren ersten Anfängen bis in unsere Tage, die Bildung der europäischen Rasse durch drei Jahrtausende. Das Buch schließt tnit der Idee des europäischen Mutterlait.des, das alle Vaterländer umfaßt, mit dem Bekenntnis zur europäischen Nation und zum europäisch PatriotiSntUs. Ein Schlüssel zur Zeitgeschichte mit gewaltigen Perspektiven in die Vergangenheit und Zukunft. b. Rechts um marsch ins Märchenland. Eitt Gymnastikbuch für kleine 5?inl^r. Verlag Otto Beyer, Leipzig. Das Buch gehört in die Han'd joder jungen Mutter, die sich mit ihrem Kind beschäftigen möchte und zugleich ihm eine gewissenhafte .Körperpfleg'.' und Kör-angedeij^n lassen M. Es gibt der K'indergqrtnerin und Pflegerin vie- l le Anregungen, das Kind zur körperlichen' Ertüchtigung anzuhalten und auch den aiMschlagen, der das Kind für die Arbeit geaviitneil kailil. Reizend« Bilder, fröhliche Bevse. Ein Passendes Weihnachts^rhenk! b. Selbstgemachter «ichrif^mschmuck. Berlag Otto Beyer, Leipzig. Chriftbamn-schmuck aus Papier und Pappe gelebt uttd bomalt, buntleul^end oder silbern« und gold-glitzernde Ketten, Sterne und Behänge in neuartiger oder dem kindlichen Verstäichnis angepaßter Form. Viele Bildvorlagen. b. einoma-l^ovlia. Dezeiniber 1W4. Stimmungsvolle Bilder, KuMeschichten und Novellen, sowie eine Humor- und Rätselecke bringen starke Mwechslung in den reichhaltig^ Iniialt dieser neuen Folge. Verlag in Zagreb, MkM<^a 14. lßin^lnunMer 8.— Dinar. b. MZg pots. Fn "der vsrNeflenden Folge dieser lesenswerten und interessanten Zeitschrift gibt eS fesselnde Beschrevbungen der -^ulischen Alpen und des ^chermnassivs. Altch die weiteren Aussätze und der unterhaltende Teil zeugen von der Qualität und von dem erfolgreilZh Bestreben der Schriftleitung diese allgemein gelesene Monatsschrift auf der Höhe zu erhalten. Die fefselndeit Anf-kätze sind durch zahlreiche, gut ausgesuchte Bilder wirkungsvoll imterstirichen. Die Fibm» ecke, eine lustige Seite und Informatimten sstr lTtisMt^r beDiejM Kjt. Hvc, lag in Ljubljaira, Postfach 14. Im Iahl>'^ bezug Dinar «0.—, ' Einzelnummer Diiitil 6.—. b. 'rrsliueteur. ' ^sranzösisch-dentsriu'? Sprachlehr- unid Unterl)altungsblatt. Iahresbezug Schiv. Frcs. 3.—. Verlag in Ehaux de Fonds, .Suisse. Probennminen gratis durch den Verlag. b. Ein Gespenst und andere Erlebnisse Von Knut Hamsun. Verlag Langen-Miillcl. München. „Kleine Bücherei" Band 42. 7^" Pappe Mk. —80. Mit diesem Bändchett tri!! Klint Hant'sun als Meister der kleineit (5 zähltlng vor den Leser. Aus jcder dieser fii"' Geschichten lenchtet die unnachahmliche zählerfreude, die Gabe, den unscl>?itrbarsl^>i Erlebnissen einen eigenen Reiz abzngeun.i nen und damit den Leser zu fesseln nnd nr Spannung zu halten. ' b. Die Lang«t«dktnder. EvMlnng vc'ii Marie Hamsun. "Verlag Langen-Müllcr^ MIlnchen. In Glinzleinen Mk. 3.80. Geschichte eines kurzen Gordischen Somniep' liest man in einem Atemzug durch, diese schichte der Langerudkinl^r, die gar kein' Dealgeschöpfe sind, sondern frische, Kinder, wie alle unverbildeten Eltern >>>' sich wünschen. Darum gibt anch dieses eine so ungetrübte, reine Freude, die nili! nnr recht vielen Meitschen anch lnöchte. Dieses Bnch ist das einer ten Frau, die ganz un!l»ewnßt eine iijt. )kenstQy, oe,r VeAniver ..Maridm'er Aer Einleger werden nach den neuen Bestimm ngen besser gewahrt als bisher, msbesond re dadurch, dafs die Schulden bei den Geldii 'tituten zur Hälfte durch Einlagen bei derfelbc Anstalt zum vollen Wert beglichen Werl, n können. Es wird daher jeder mann empfohlen, die Sparbüi^r nicht unier dem NomI lalwert zu verkaufen. Ferner bcstimlnt die n ue Verordnung, datz für die Liquidität der 'Telbswerwal^ungssparkafsen der Garant lB?nat, Bezirk, Gemeinde) zu sorgen hat. UeL :igenS haben die Geldinstitute dafür zu sor.^en, daß die alten Einlagen spätestens in seck' Jahren vollko-mmen frei werden, d. h. daß ie Einleger über dieselben frei verfügen und dieselben somit auch beheben können. wurde, um dann auf 50 Para zu steigen, schon 65 bis 70 Para je Stück. Trotz der hohen Preise und des Mangels an ?lussuhrge-legenheiten halten sich die Preise ziemlich fest, da die inländische Nachfrage vor den V^ihnachtsfeiertagen am lebhaftesten ist und alle Kaufleute bemüht sind, genügend Borräte zu haben. Bei so hohen Ein?aufSPreisen kann man an Ausfuhrgeschäfte natürlich nicht einmal denken. Polen, Ungarn, Holland und die Tür kei stellen den Einfuhrländern Angebote, gegen die wir nicht aufkommen können, so daf^ jetzt Jugoslawien, das früher wenigstens auf dem mitteleuropäischen Markte eine wichtige Rolle spielte, von der Ausfuhr ganz ausgeschaltet ist. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, daß die Lage bm Frühjahr wieder besser wird, doch weift man, daß man einmal verlorene Geschäftsverbindungen nur sehr schiver wiedergewinnen kann, und die betroffenen Kaufleute werden schon setzt alles untern jetzt prima ausfuhr' vor Awei Monaten cher SlennarN Produktionsrückgang. lbnahme der Erzeugung e auf den inländischen e st i e g e n. So kostet ^hige steirische Ware, die u»n 35 Para gehandelt X Marlborer Gibweinemarkt. Auf den leh ten Markt wurden Nl Schweina zugeführt, wovon 81 verkauft wurden. Es notierten: ü—7 Wochen alte Jungschweine W—70, 7— y WockM W—90, 8—4 Monate IS0-"I5l), 5—7 Monate 200—8—10 Monate ^00 bis 300, einsäh'-ige ki00 -580 Dinar pro Stück: das Kilo Lebendgewicht 5—L und Schachtgewicht —9.50 Dinar. X Wieder Dividendenausschüttung der TrboveljSka. Nach Pressenieldungen ist der Geschäftsgang der Kohlenbergbaugesellschaft in Trbovlje im lausent^n Jahr so günstig. daß nach mehreren Jahren wieder eine Dividende an die Aktionäre flüssig gemacht werden dürfte, wenn auch in geringem Ausmaße. Die letzte Dividende wurde für das Jahr lS31 ausgeschüttet. X Die Interessenten an der jugoslawischen Holzwirtschaft werden von der Zentrale der Jndustriekorporationen dahin in Kenntnis gesetzt, daß die für den 10. d. angesetzte Konferenz in Beograd, in der ein ZentralauS-schuß unserer Holzwirtschaft ins Leben fen werden soll, aus technischen Gründen vee tagt werden mußte. — Die Zusammenkunft dsirf'e im Iänn<'r stattfinden. X Der ArbeitSmarlt im Drnnbanat. Nach Mitteilungen des Kreisamtcs für Arbeiterversicherung in Ljubljana waren im abgelaufenen Monat November insgesamt 81.527 Personen bei diessm Institut versichert gegen über 83.831 im Oktober, 85.W5 im September und 83.050 im August d. I. Im Vergleich zum Novembl?r 1933 war der Mitgliederstand um 36^9 und des Jahres 1932 um 1538 hölier, gegenüber dem Veraleichsmonat des Jahres 1931 dagegen um 62K9, des Jahres 1930 um 10.405 und des letzten .^on-jttnkturjahres 1929 um 17.207 Personen niedriger. In den ersten drei .Äriseniahren verminderte sich der Arbciterstand in Slo-wenien nach dem Novemberansn'eis um 21.345, dieser Rückgang konnte jedoch in den beiden letzten Jahren um etwa 20?Z wieder »vcttgemacht werden. Der durchschnittliche ?aglohn bezw. Verdienst betrug im Vormonat 22.19 Dinar, um 58 Para weniger als vor einem Jahr, der gesanlte vorsicherte Tagesverdienst dagegen 1M.'^.500 Dinar, um rund 37.000 Dinar mehr als ini November v.J. Verordnung über den Schutz der Landwirte, 4. Bestimmungen zur Verlängerung eingeklagter Bauernw^el, 5. Bestimmungen über die Verjährung der Bauernwechsel, 6. Die Verordnung über die Höchstzinssätze, 7. Verordnung über den Schutz der landwirtschaftlichen Kredit-Genoffeirs^ften ilnd deren Verbände. m. Die nächste »mfiktlische TheaternovitLt ist die Operette „Der verlorene Walze r" von Robert Stolz. Das StM wurde nach dem bekannten Tonfilmschlager „Kvei Herzen im Dreivierteltakt" für die Äühne bearbeitet. Diese Operette gÄangt noch vor Weihnachten zur Erstaufführung. m. Der Esperantoverein veranstaltet am Mittwoch, den 12. d. um 21 Uhr im Jagdzimmer Hotels „Orel" seinen diesjährigen Zanienhof-Gedenkabend. Alle Vereinsmitglieder sowie Freunde der Esperantobewegung sind e'mgeladen. m. Vettelbericht vom 10. Dezember, 8 llhr: Feuchtigkeitsmesser 0, Baronieterstand 742, Temperatur 5, Windrichtung NS, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. b. Wörterbuch zur Srblehre und Erbpflege. Gearbeitet von Medizinalrat Dr. Erich JeS-lc. Alfred Metzner-Berlag, Berlin. In Ganzleinen M. 4.80. Seit sich in letzter Zeit die Menschheit um die Rassenhygiene zu küm-inern begonnen hat, sind zahlreiche Werke über dieses neue Gebiet der Wissenschaft erschienen. Beim Lesen des entsprechenden TchrWums wird man immer wieder nach Ieske'S Wörterbuch greifen um Erklärung fiir die vorkommenden Fremdwörter zu finden. Ein empfehlenswertes Wörterbuch, welches eine fühlbare Lücke auMllt. Nachrichten c»us Celje jttnvesmord vor dem Sertcht Aus Wui P. Vereidigung der Reserveosfiziere. Sonn lag vormittags wurde im Rahmen einer Feierlichkeit die Vereidigung der Reserve-vsstziere vorgenomnren. P. S t r e m i n-g e r zÄebrierte unter freiem Himmel im Hof der König Peter-5daserne eine Feldmesse Und hielt auch eine sch^ AnspraiZ^. worauf die Vereidigung stattfand. In zündenden Worten unterstrich hierauf Stadtkommandant Major M a n o j l o v i L die '^deutung der Feier, worPtf die Stadt-tapelle di« StaatShYmne intonierte. C e l i e, 7. Dezember. Selten ist ein Tatbestand so klar wie dieser und so ohne Rätsel. Und doch sind nur wenige Taten so unfaßbar wie dieser Mord an einem neun Monate alten Kind. Das Geständnis der Dä4erin klingt noch einmal vor dem Gericht wie der ungerührte, nngesühlte Bericht von einer notivendigen Selbstverständlichkeit; was der Angeklagten bei Ausübung der Tat als notwendig erschien, wird hier im Sitzungssaale in seiner Tragik zu einer Begebenheit, die nur von der Erfahrung des Richters gewertet werden kann. Bon einer jungen, zerrütteten Ehe ist bei der Vernehmung die Rede, von einem neunjährigen Söhnchen Josef, einem abendlichen Weiher. Ein Kohlenrevier ist die Bühne der Tragödie, das kohlengesegnete und ^nnoch vom Elend heimgesuchte um T r b o v-lje — die Mensl^n haben dort keine Bindung mehr an den Boden, nur Wohnung statt Heimat. 21 Jahre ist Hedwig Kregar alt, die Frau eines Bergmannes, des Vaters ihres Kindes. Beiläufig ein Jahr lang dauerte die Ehe. Die Mutter der Angeklagten ist schon immer gegen diese Ehe gewesen, man sollte nicht so jung heirateil, n«in^ sie. Anfangs herrschte sogar Harmonie zwischen den beiden lungen Eheleuten. Ms aber das Kind da war, wurde es anders. Hedwig klagte der Mutter ihr Leid und ließ öfter hören, daß sie Selbstmord begehen werde. Sie begann ihren Mann zu hassen, fie liebte ihn nicht mehr. Am Abend des 21. September verließ sie daS Haus und ging hinauf an den Weiher von Tvido. Sie warf das Kind ins Wasser und sprang ihm nach. Leute bemerkten das u,ch liefen herbei. Hedwig stieg aus dem Wasser und hielt im Arm ihr totes Mnd. Jetzt tagt im Sitzungssaal des Kreisgerich-tes in Celje der Fünfersenat. Die Angeklagte bekennt ihre Tat. Das Urteil wird verkündet. Hedwig ^egar wird wegen eines Verbrechens des Kindesmordes zu vierzehn Monaten Kerker verurteilt. In der Urteilsbegründung wird festgestellt, daß die Angeklagte die Tat ohne Ueberlegung in einer Art Sinnesverwirrung auSgesthrt hat, was zur Milderung deS StvafauSmaßeS beitrug. c. Todesfälle. Am Breg bei Celje starb im Alter von 72 Jahren die PostbeamtenSwit-»ve Aloisia Zerak. Arja vas bei Petrovi^e verschied die Großgrund- und Gasthofbesihe-rin Frau Helene Ra^borSek im hohen Alter von 80 Iahren. Das Begräbnis der letzteren fand am Marienfeiertag vom Trauerhause weg auf den Ortsfriedhof in?^alec statt. c. Der Berein „GoSa" in Cels? wird am Mittwoch abend um 20 Uhr in seinem Ver-^inözimmer das 50. Wiegenfest des Banus Dr. MaruZiL und den 70. l^burtstag von Andrej Gabröek feiern. c. Blumentag der Wewerbejugend. Der «^weigverein Celi'e des Verbandes der Ingo-slawi^en Gewerbetreibenden rief dieser Tage eine Jugendgruppe ins Lekvn, die unseren Gewerbenachivuchs umfassen soll. Hauptsache lich soll das Singen, Musizieren und Thca-terspielen gepflogt werden, um vor allem an den Sonntaisnachmittage,^ die Gewerbejugend nicht sich selbst zu überlassen. Unl für diese Neugründung etwas Geld aufzubringen. wurde am vergangenen Tonntag ein Blumentag veranstaltet, dessen Ergebnis aber recht klein ausgefallen ist. e. Kunftschau in Celje. Wir haben letzthin in der ,.MariHorer Zeitunq" ^ne Kritik zu einer Ausstellung slowenischer bildender Künstler in Maribor gelesen. Die Kritik lobte und regte zu eifrigen, Besuch an. Tatsächlich haben über tausend Personen die Ausstellung besucht, für eiiie Stadt wie Marilbor lsanJ gswiß eine beachtenswerte Zahl. Diese Wanderausstellung, die Herr Kos aus Lsub-lsana w Szene setzte, ist nun auch nach (^lje gekommen, wo sie am vergangenen Marienfeiertag unl 11 Uhr vormittags im Kleinen Saal ^s .Hotels „Union" feierlich eröffnet wurde. Wir werden auf die Ausstellung und die ausaestellten Werke noch zu sprechen kommen. Die Auslstellung wird voraussichtlich die ganze laufende Woche geöffnet bleiben. e. ttino Union. Montag und Dienstag: »Ich war eine Spionin", Spionagesilm mit Conrad Veidt und Madeleine Caroll. Tönende Wochenschau. Desgleichen wird der Fox-Film von d^ KÄnigsbogMniSfeierlichkeiten in Jugoflawien gezeigt. e. Danksagung. Me Nikolofeier an der hiesigen städtischen Knabenvolksschule nahm einen schr scl^nen Verlauf. Jnsiändevheit die verehrten Damen und die löbliche Stadt-haul!^nrannschaft haben viel zu diesem Erfolg beigetragen, n>eshalb ihnen die Schulverwaltung nun auch auf diesem Wege schönen Dank sagt. c. Apothekendienft. Den Nachtdienst während der laufenden Woche bis einschließlich Freitag, den 14. Dezember, versteht im Stadt gebiet von Celje die Mariahilfapotheke Mag. Pharm. A. Posavec) am Glavni trg. Aus aller Welt ! 5yV0 abstinente Mädchen in Brisbane. Der Erzbischof von Brisbane (Queeno-lM eine Aktion gegen den Alkohol-llnd Nikotingenuß innerhalb der ;^ugend »einer Diözese unternommen. Seine Auffor-> derung, bis zum S5. Geburtstag keinen ' Alkohol zu trinken und nicht zu rauchen, sind bis jetzt 5000 Mädchen von Vrisbane nachgekcmmen, die sich in einem feierlich,' Gelübde dazu verpflichtet haben. Der Asfe im Kaffeehaus. Ein sindiger Pariser Kafseehausbeiitzel, der Me seine Kollegen über schlechten Ae-such seines Unternehmens klagte, l?at jetzt einen Teil des Caf^s abgittern und dsrt hinein ein Affenpaar als Attraktion für das Publikuu, setzen lassen. Der gewünschte Publikumsandrang war so stark, daß er sich seine Idee patentieren liesz, unl eine Abwanderung seiner Gäste durch ähnliche Maßnahmen seiner Konkurrenz zu verhindern. Berkehrslehrbuch des Pariser Polizeiprä-feilkten. „Wie hat nlan in Paris zu „verkehren"?", heißt das neue Buch, das der Pariser Po« lizeipräsekt soeben den Mitbürgern seiner Vaterstadt zur Lehre herausgebracht- hat. Der Herr Präfekt wendet 'ich in dieseni Buch, dessen Notwendigkeit er durch die 33.000 Opfer der Pariser Verkehrsunfälle im vergangenen Fahre (1. Juli 1933 bis 1. Juli 1934) begründet, gleicherweise an den Automobilisten wie an den Fußgänger. Das Buch enthält n. a. alle Berkehrsvor-schriften, ein Verzeichnis von 'rcien nnd bewachten Parkplätzen, die Aufzählung der Cisen^hnstraßen und der Straßen, in denen nur halbstündiges Parken gestattet ist. Sein Gebrauch wird den Parisern warui (nnpfohlen. ! Die 725 Kilometer lange Etbekette. ^ Erst vor wenigen Iahren rlt die unge' ^ heure Eisenkette, die auf dem Elbegrunde j lag und für den Schleppschifsverkehr vor 65 Jahren eingerichtet und in Betrieb genommen wurde, verschivunden. In einer Länge von 725 km reichte sie von Melni'k in Böhmen bis nach Hamburg. Mit ihrer Hilfe zogen sich die Kettenschlepper, die für die Elbe charakteristischen breiten und flachen Dampfer, rasselnd mit einer Winde stromaufwärts. Ursprünglich lnußte sich die neue Einrichtung gegen die schon vorher bestehende Koirkurrenz, die vom User auZ mit Pferden die Kühne treidelte, durchsetzen. Heute gibt es nur noch etw., ein halbes Dutzend dieser merkwürdigen Fahrzeuge. Motorschlepper mch Raddampfer s>aben '' verdrängt. ^ür die Aüche h. Bohneu auf Piemonteser Art. Ein halbes Kilogramm weiße Perlbohnm lverden in Wasser weichgekocht. Eine große Zwiebel, fein gehackt, in etwas Butter und Oel auf der Pfanne leicht anrösten lassen, eine Messerspitze fein zerdrückte Zwiebel dazugegeben, dann die gekochten Perlbohnen ohne Sud darinnen rösten, mit etwas Paradcispüree binden und feingehackte Petersilie dazugeben, abschmecken und anrichten. h. Suppenhuhn mit ^ändersoge. Ein Suppenhuhn wird weich gekocht, dann zieht man ihm die Haut ab und transchiert es. Vs Kilogramm Butter, 3 Dotter, «^5 Eßlöffel Mehl, Vs Liter HlLhnevsuppe, 1 Eßlöffel von Essig oder Zitronensaft, etwas Salz und weißen Pfeffer gibt man in den Schnee kessel, vermengt es und schlägt es im Wasser-baid so lange, bis die Sose dicklich ist. Das transchierte Huhn wird in einer Porzellanschüssel schön angerichtet und mit Ver Soße übergoren. .Narsborer ^c-ktunq* Niinliner Dienstag, den 11. Dezember 1!»^. kür «Iva zriwwizva sVivt« Hvarwe, uaterlezte, leiekte 8el»al»e ^Ile tfsxen unsere warmen» ke-qnemen unci killixen Leknee-se^uiZe. 8cllüt?t Lurv Le««t 6I»eit! ' HlSdI. A«mor ::u vermiete. Oiril-^etoäova ul. 18. I^srt. Unit». iL7tS ^adl. ?lmm«r mit «vv»r ! LinxANjx sofort oäsr ad !5. Vvivmdvr »u v«rmiet0ll. pra pro«nikov» ul. 17. KrLvvtn». __13SI»_ 8p»rl»ek«ktmmv7 SN ruklsv». lcinv. vermIetLN ist in ein N»u« mit elektr. I^.lclit. destekenä aus 4 Gimmel». Klicke. Nok un6 zckünvm (Zar ten ab I. lieber 19ZS. ^n^u-traxen im (ZesckÄkte XlaniZek. Qlavni tre. I360S !----- Ksrtiol billiest Koroiöov« 2Z. iZöl? 2ur AIssLaxv bei kkvumaiigmu«, Iscl»ia8, ltvo eiAensckmerzie»» 8teekea uaä ^viLva t» 6eo ÜIu8!tv!a. sii 6ic tlgncislSciie eleiZen Sie etvas un^ mit «les jeiiclitei. tlanci reilien !?ie lünLs lier /Viuslieln äen sciimerzien-l eil iies Kui-pt-rs ein. 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SLlireidliscli un6 Z Sclinei^erpuripLN vrelii-xvert ab^useben. ^.nsukra^en: 0ro2nov2 ul. 3. 135,23 >Vl«lvrruI. vsr Untor-eickns-to Lson ?ock vldarruit kle-mit seine ^ussas«: betreffs ?rl. >VoscIinisr Klars und erklärt seine VVorts. die er seinerzeit Lexen vorer^vÄluite Dame eeüulZert liat. a!» un-vval^r.^eon t^ock._ 13751 SpsrIlasLeadusli der I^lestna brsnilnica iVl^^ribor. 32.0mk«. Kßlil^ xikt silea Vvr^»ndtvn. k'reuvdsn ui»6 öelcannten clie tiestrsuriz^o ^aekn'okt, d»ü tkr illnixstxelisbtor L«tte» Ikr alle», öruder, Zeliv«x«r» Oulrsl, (Zrokolllcol, I05e? pci.21. »««mtGr «I»e >. IM 70. l^elionsjslire, sankt und ruliix im k^errn ent»el>l»s«n ist. D e öeerdixua? unseres teuren luvten iindet »w Dieostsx» den 11. Ovziember um 15 ^lir »uk dem Ortskriedliok« iw Ltudeaoi im k^smilivi»-?f»ke statt. Die l^l. Soolenmessv vird ^ittvoeli, den 12. Deiemlivr um 7 l.)!»? krül, in 6er ^sxdsleaev k^tarrlcirotie xelesen «werden. k^iir die uns vrvvie^vv und luxedsckte l'silnskmv s»g«n vir in» vorliioein kereiicl^steo Dank. Hskibor, 8tudv»vl» lemuo, Lr>»» Vi«». VL»I»«» Xottii»zll»r»m» 2LrieI» (Lvltveii), kliiael»«». den 10. Deremlier 1934. fiir ^vIknsLktsn kttnnen S!e Itiren alten Qoldsekmuek d,l-Illl umarbeiten lassen, ^ucli I?eparaturen ra«ek und l^lllls. Ks empfieblt sieb den Kunden bestens, ^ufirst .lalm. (Zoldarbeiter und .lu^velier. Stolna ul. 2. l.?SA« Mrum Mmekaut niemals glänzt M «« »«Lllso, msö der Vl^ind velien, micli l<ümmert SS oiokt. !e!» veis». aas» div LclisumorLMs im ?^c>!vnioli ?l»d«r dies«» bei j»dem >V«tter ksttea lässt. A^eiao tiaut ist dsonoek Ii»kt«t d«r ?okalon ?uder viermal so lao^« i»i« F«v?Äl»llIio>i»r ?uder. 8»ia« >VirkunZ vird durel, 1'r»a»p!ri«r»a aiekt beeivtriivktiiit. ^ueli verliindert er ciaii ^uktreten «Hveitert« l'orsn. V7»s 8i» «uok imm«r untsrnekwsn. der Tokslon ?ucler ist j«a«r Lssielltspudsr» d«r Iknen am und am ^ben i Hvuud«rb»r svliüaea aatiirliolI«» I'eint okne den riajk»t«a verleibt. c vom Klnde. veleke» dio Zodulo besuckt Uli^ scbvSekIieli ist. xeden Lto jeden sa« krÄ und abends, je 1 kleinen l-üfkel des sclimackvollen »Laerilii« 2ur StÄrkun« dc; IZlutes und der dierven und rur Lrresune des ^ppeUts. Kinder, velclie reLelmälZik! »Lnerxin« einnekmen. sind bei eutem petit und ^viderstandskSbie xeiien al!e krankunxen. »knvr»!a» »ur Stärliune de5 ölutes. der k^erven und des Appetits veraii relclien LIe den IV^Sdelien von 10 bis 17 .1:^1^ ren. falls sle sebvSebllek sind. Da» ist äie >VecI^sel2eit bel den Alüdcl^en. w velclicr sleti jedes l^Ädelien stärken muö. »Lnerkin« versl^relcken Lie jedem k^amlllonmltLliec! velclies appetitlos ist »Lnerein« seben Sie auell jedem blutarmen A^ltirlied der famiiie »Lnvriln« ist In allen /^pottleken erliüitiicli und kostet elne l^alblitvrklasede Dln 35 -lZe«. 8. vr. 19174/33. bt.88 WWW »US l'rivatbesit». gm 11., 12. unä 13. Oe-lemtier >velcjen in der (Zo-sposk» ulics 18, 2. Ltock, antike (lemitlcle, ^üdel, poriellsn etc. aus eiseaem öesit? äurck äen Rixen-lümer z^u x^ttnstixen preisen verksult. 13758 »n Iniluswl« oelsr II»n«>el zexen erstrsn^ik^ LickersteUunx zesuclü. ^usctintten mit /^nxabe 6e8 eiwräerlicdeii Kspitales erdeten unter „1'ejlksder" an clie Vervsitunx euxt, xeden Vsir sllen Vervanciten, ^ ?reun6en und kelc»nnten ale tiektrsurixe I^sekrickt, 6aü unsere innixstxeÜvbte» ^or?vn»xute ua6 ectle st^ams» Lekvfester, Zcilviexer-m»ma, Lckväxenn ui»G«I»o? »od den Vruok versntvnrtlivb« virelttor Stanko ^ llloid« «oluikatt t»