Po^ina pfaCbna v gofOvfiri. 79. lahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der 1 eiertage). Schrift-leitUD^i, Venvallunß und ßuchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 und 25-69. Maribor, KopaliSka ulica 6. Manuskripte werden nicht retourniert. Anfragen Röcicporto beilegen. Nr. 1S7 Sonntag, den Id. luni ifS9 Inseraten- und Abonnements-Annahme m Maribor, KopaliSka ulica Q (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Üin^ zustellen 24Dio, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din, Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Din 2'— iWiitUinttc iwtttiin C^runi)leflenl)e Öeflriffe Einen bemerkenswerten Aufsatz über die Frage der jugoslawischen Staats-f 0 r m bringt die Beograder »S a m o-u p r a V a«, das Hauptorgan der Jugoslawischen Radikalen Union (JRZ). Es heißt darin: »Die heutige Welt wird nach Weltanschauungen in demokratische, totalitäre (faschistische) un-d marxistische Staaten eingeteilt. Diese leiztere Form stellt, im übrigen unklar, nur Rußland dar. Jugoslawien fällt unter keine von diesen Gattungen, es schwebt zwischen Demokratie und dirigierter Demokratie, ohne die Vorbedingungen zu haben, In einen reinen Typ überzugehen. Grundsätzlich in seiner Haltung und Stellung ist vor allem seine Abneigung gegenüber dem Marxismus. In Jugoslawien kann der Marxismus nur eine reine Demagogie ohne irgendwelche Verbindung mit der Wirklichkeit sein, da es bei uns für den Kommunismus wahrlich keine Vorbedingungen gibt. Jugoslawien, ein Agrarstaat, dazu noch überwiegend ein Agrarstaat von Kleinbauern, schließt jedes kommunistische Experiment von selbst aus. Sogar die Ableger des Marxismus haben in Jugoslawien keine Aussicht, anerkannt, geschweige denn entwickelt zu werden, da die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung tiberlieferungstreu, bäuerlich-konservativ und bäuerlich-demokratisch ist. Jugoslawien kann und will jedoch auch kein autoritärer Staat sein, aus dem einfachen Grunde, weil es für diese Regierungsform keine natürlichen Vorbedingungen besitzt. Der Faschismus bzw. Nationalsozialismus erfordert aber gewisse Vorbedingungen für seine Entwicklung in einer bestimmten sozialen Ordnung und entspricht nachweisbar am besten fUi Länder, die nach Gesinnung, Glauben und Bildungsgrad ihrer Bevölkerung sehr einheitlich sind, besonders für Völker, die national vollkommen und endgültig geeinigt sind. In Jugoslawien Ist der Prozeß der staatlichen Einheit dem Prozeß der völkischen Einheit um einige Schritte voraus, so daß das einheitliche (integrale) Jugoslawentum ein Wunschziel und nicht ein Ausgangspunkt ist. Drei Stämme, drei Glaubensbekenntnisse, zwei jugoslawische literarische Mundarten — das sind die Tatsachen, die ständig und für lange Zeit gewisse Kompromisse bedingen und die einen totalisierten Staat in unserem Lande ausschließen. Diese Tatsachen diktieren vielmehr den Staatsmännern große Vorsicht bei der Behandlung der gcbietlichen Eigenarten, der Glaubensbekenntnisse und Stämme. Die praktisclie politische Weisheit erheischt deshalb in Jugoslawien große Duldsamkeit, wenn man nicht wünscht, bei den Sondcrbelan.'^cn der einen oder anderen den Eindruck zu hinterlassen, daß sie bedroht seien oder daß man ihnen ein Unrecht zufüge. Eine reine und einfache Demokratie Ist aus denselben Gründen in Jugoslawien nicht durchführbar. Die Demokratie wünscht nianclimal zu nivellieren und ebenso zu diktieren, v/ie die beiden Extreme. deren Mittelding sie ist. Jugoslawien muß cntFnrechend den pcj^ebenen Hedin-'^nngcn seines sozialen Gehaltes verwaltet :S)ritted llau^boot gefunfen t)oni Olletr t>erf^lungeii L o n d 0 n, t7. Juni. (Avala.) Reuter meldet: Nach eioetti Telegramm aus Saigon ist das französische Unterseeboot »Phoenix«, das Donnerstag an der Küste von Indochina kreuzte, nicht wieder aufgetaucht Man befürchtet, daß das U-Boot mit der Besatzung verloren Ist P a r i 8, 17. Juni. (Avala.) Reuter meldet: Nach mehrstündigem erfolglosem Su chen nach dem an der indochinesischen Küste gesunkenen französischen U-Boot »Phönix« muß das Schiff als verloren gelten. Das Schiff müßte mittags sein Ziel erreicht haben, es war aber bisher noch nicht aufgetaucht. Der Oberkommandieren de der französischen Streitkräfte in Indochina gab den Befehl, daß alle Schiffe u. Flugzeuge nach dem verschotteoen Tau<üi boot ztt Suchen haben. L 0 n d 0 n, 17. Juni. (Avala.) Reuter meldet: Die Meldung über den Untergang des französischen Unterseebootes »Phoenix« mit 4 Offizieren und 67 Mann Besatzung kommt kaum zwei Wochen nach der Katastrophe der englischen »Thetis« und drei Wochen nach der amerikanischen »SqualuS«^ die noch immer am Grunde des Meeres liegen. Die Nachricht hat in der Oeffentlichkcit großes Bedauern hervorgerufen. Nach den neuesten Meldungen aus Saigon befindet sich die »Phoenix« schon zwei Tage unter Wasser und muß als ver I<)ren gelten. Als das Schiff zur festgesetz- ten Zeit nicht auftauchte, wurden unverzüglich alle verfügbaren See- und Luftstreitkräfte in Indochina an die Stelle, wo ungefähr das Unterseeboot liegen müßte, entsandt, doch konnte bisher das Schiff noch nicht aufgefunden werden. Das U-Boot dürfte schon beim Tauchen das Oleichgewicht verloren und sich auf den Meeresgrund gelegt haben, ohne die Kraft zu besitzen, sich wieder an die Wasseroberfläche zu erliebeti. Das Unterseeboot war von moderner Konstruktion und wurde erst vor kurzem zur Dienstleistung an der Küste von Indochina zugeteilt Die Suche wird zwar fortgesetzt, doch ist wenig Hoffnung vorhanden, daß das Schiff aufgefunden wird. !>Rodfau fordert rnglif(t»e i^ilfe in Oftofim DAS DEUTSCHE NACHRICHTENBÜRO ÜBER DIE URSACHE DER SCHWIERIGKEITEN IN DEN PAKTVERHANDLUNGEN MIT DEN SOWJETS. Berlin, 17. Juni. Ueber die Hintergründe der Schwierigkeiten in den eng-lisch-sowjetrussischen Verhandlungen erhält das DNB von zuverlässiger Londoner Stelle eine interessante Aufklärung, die sich mit den Meldungen decken, die von anderer Seite aus London und Moskau vorliegen. Die russischen Unterhändler verlangen nämlich von England eine bindende Zusicherung für eine Unterstützung Sowjetrußlands für den Fall eines Konfliktes mit Japan. Im Prinzip soll sich Großbri- tannien dazu bereits bereit erklärt haben, wesha>j ihr Abgesandter William Strang nach Moskau geschickt wurde. Außenkommissär Molotow besteht Jedoch auf einer klaren und eindeutigen Verpflichtung Englands hinsichtlich dieser Unterstützung in Ostasien. In London trägt man jedoch Bedenken, sich eventuellen schweren Rückschlägen in Ostasien auszusetzen, weshalb man zögert, eine bindende Verpflichtung einzugehen. Diese Auffassung wird auch von mehreren maßgeblichen englischen Stellen bestätigt. Neuer Weltrekord Helsinki, 17. Juni. Der finnische Läufer M a e k i stellte gestern einen neuen Weltrekord auf 500 m. Diese Strek-ke bewältigte er in 14 Minuten und acht Sekunden. Bisher betrug der Rekord 14 Minuten und 17 Sekimden. Winterkälte in England. London, 17. Juni. Ueber ganz England ist ein empfindlicher Temperatursturz hereingebrochen, der die tiefsten Temtperaturen seit fast einem Jahrzehnt brachte. In Schottland und in Irland ist die Temperatur sogar unter dem Gefrierpunkt gesunken. Tropenhitze in Rumänien. Bukarest, 17. Juni. Während über Westeuropa ein gewaltiger Temperatursturz mit schwerem Unwetter hercingebro chen ist, wird Südosteuropa von einer Hitzewelle heimgesucht, die in Rumänien tropische Temperaturen zur Folge hatte. CeOATIA" Versicherungsgenossenschaft, gegründet 1884 von der Stadtgemeinde der freien und königlichen Stadt Zagreb, ist die älteste, vorzüglich fundierte, heimische Versicherungsanstalt, welche bis nun an Entschädigungen und Versicherungssummen über eBitc Vlerlrlrelilt'rrde Dinar ausgezahlt u, daher ebensoviel Volksvermögen vom Untergange bewahrt hat. DIE VERSICHERUNOSGENOSSENSCHAFT »CROATIA« übernimmt alle Arten von Lebens- und Elementarversicheningen. — Wenden Sie sicli an die Hauptvertretung der »CROATIA« in Maribor, Cankar- jeva ulica 6. 5418 In der Hauptstadt wurden in den letzten Tagen in der Sonne über 50 Grad, im Schatten 30 bis 35 Grad gemessen. In ver schiedenen Gegenden sind katastrophale Unwetter niedergegangen. In einer kleinen beßarabischen Gemeinde wurden drei Per sonen durch Blitzschlag getötet. Der Erfinder der »Gulasch-Kanone« gestorben. Berlin, 17. Juni. Der Erfinder der »Gulasch-Kanone«, der Chef der Magirus-Werke in Ulm, Otto Magirus, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Die ersten Armeefeldküchen wurden von der Ulmer Fir ma im Jahre 1906 konstruiert. Außerdem lieferte die Firma Lastwagen und Feuerlöschgeräte, die in der ganzen Welt bekannt sind. Weidmann hingerichtet Versailles, 17. Juni. (Avala.) Der fünffache Mörder und Komplize beim sechsten Mord, W e i d m a n n, wurde heu tc um 4 Uhr früh hier guillotiniert. Marlenes Steuerschulden: 285.000 Dollar. Newyork, 17. Juni. Die Filmschau-spiclerln Marlene Dietrich, die erst kürzlich die amerikanische Staatsbürgerschaft erworben hat, wird beschuldigt, dem amerikanischen Staat aus ihren Einkünften 1936-37 noch 285.000 Dollar an rückständigen Steuern zu schulden. Der Darstellung der Steuerbehörden zufolge, ist die Filmschauspielerin für alle ihre Einkünfte aus den in England gedrehten Filmen in den USA steuerpflichtig, da den amerikanischen Steuergesetzen nach die in den USA wohnenden fremden Staatsbürger nach ihrem Gesamteinkommen Steuer bezahlen müssen. Zürich, 17. Juni. Beograd 10, Paris 11.76 London 20.785, Newyork 444, Brüssel 75.50, Mailand 23.35, Amsterdam 235.80, Berlin 178.10, Stockholm 107, Oslo 104.45 Kopenhagen 92.80, Prag 15.03, Sofia 5.40 Warschau 83.62, Budapest 87, Athen 3.90 Istanbul 3.60, Bukarest 3.25, Helsinki 0.17, Buenos Aires 103. werden unter Venneidung aller Dinge, die dem Staate gegenüber Mißtrauen erwecken und eine heftige Auseinandersetzung eröffnen. Wir denken natürlich hier nicht daran, eine strenge Grenze oder überhaupt irgendwelche endgültige Grenzen zu ziehen. Wir kennen die freiheitlichen Bestrebungen unserer öffentlichen Meinung, wie uns auch die ewigen Notwendigkeiten unseres Landes wohlbekannt sind. Wir sprechen unserem Volke die Reife nicht ab, "noch erklären wir es überhaupt als unfähig für die Demokratie. Es scheint uns aber, daß die Demokratie mit allen Schlußfolgerungen dieser weltanschaulichen Form bei uns vor dem Jahre 1929 sehr schwer bloßgestellt wurde, so daß von diesem Augenblicke an eine ganze Reihe von Möglichkeiten gesucht werden mußte, um aus allen Krisen ohne gefährliche Erschütterungen herauszukommen. Eine I^ückkehr zur Demokratie und zu demokratischen Methoden erfordert im übrigen eine gewisse Stufenfolge und große Vorsicht. In der Hauptsache wünscht man kein Abgleiten in Extreme und muß alles vermeiden, was die Wi-derstclndc der gegebenen Gemeinschaft und der gegebenen Verhältnisse zum >MarfboreT Zeltung« Nummer 137. , Sonntag, den 18. Juni 1939, Schaden der staatlichen und nationalen Belange der Gesamtheit vergrößern könnte. Aus diesen Gründen muß Jugoslawien seinen inneren Zusammenhalt im Wege der Verständigung zwischen den Stämmen, unter Achtung der Stammeseigenarten und des Zusam-menklanges ihrer Belange zu einem allgemeinen staatlichnationalen Interesse verstärken. Aus diesen Gründen kann Jugoslawien überhaupt keine einzige Regierungsform in Europa nachahmen, sondern muß bei seinem eigenen Typ verbleiben und ihn den gegebenen Bedingungen und der etwaigen weiteren Entwicklung dieser Bedingungen, die schon einmal abgeändert wurden, anpassen. Das müssen alle politischen Extremisten in unserem Staate einsehen, sofern sie nicht als gewöhnliche Demagogen oder als Ignoranten zu gelten wünschen, die die Wirklichkeit des eigenen Landes niicht kennen oder nicht kennen wollen. Das muß auch das Ausland verstehen, wenn es Jugoslawien zu begreifen wünscht k O'lom: 5:ienlf!n-35Io(f aDe - öeoen-o{fenfit)e Der totalitären !7nä^te 3>fr Spaltung Oer <$ro&niä(l^te m den fangflen Doroflnflen in Oftofien / ISfan« erflfirt: £lentfln-en hatten, und über die ungeheuren Anstrengungen, die England auf dem Gebiete der Aufrüstung macht. Keine Politik, die auf der Furcht fuße, könne sich auf die Dauer halten, ohne dem Volke große Enttäuschungen zu bereiten, England betreibe keine Politik der Furcht Niemand zweifle mehr an der Entschiedenheit der beiden verbündeten Mächte. Wer daran zweifelt, daß London und Paris eine Politik der Aufrichtigkeit und Entschiedenheit verfolgen, mache einen großen Fehler und begebe sich auf den Weg des Abenteuers und der Gewalttätigkeit, die zu einem allgemeinen Krieg führen müssen. Nur in der Befolgung der Politik des Friedens liege die Zukunft der Welt. Die Schiedsgerichte, Erneuerung der internationalen Ordnung und Beschränkung der Rüstungen, das seien die Methoden des wirklichen Fortschrittes. »Könnte die Welt nicht zurückkehren zur Vernunft, bevor es zu spät wird?« Mit diesen Worten schloß Eden seine Ausfüh-rungem. 11 140 000 m. einer versöhnlichen Haltung die Abwendung der Gefahr erwarten können. Aber heute könnte auch der geringste Rückzug zum Zerfall des ganzen Systems der Verteidigung gegen Angriff und Drohung füh ren. Wenn England in Tientsin nachgebe, würde es seine Stellung in Asien schützen, aber jene in Europa kompromittieren. England müßte fest sein gegen Japan, und es werde "dies auch seiin.. Japan möge noch so sehr herausfordern^ es sei ja doch nicht in einer Lage, daß es sich einem neuen Kriege mit wem immer aussetzen könnte. Rom, 17. Juni. Der diplomatische Redakteur der Agentur S t e f a n i schreibt, 3)ie iCientfiii' SlodaOe sen wird darauf hingewiesen, daß Italien voller Sympathien auf das Vorgehen Japans in Tientsin blicke. »P o ip o 1 o d' 11 a 1 i a« meint, wenn London und Paris behaupteten, der japanische Schritt sei eine Gegenoffensive der totalitären und antikommunistischen Kräfte sowie ein Erfolg von Berlin und Rom,, so könne man fragen: »Warum denn nicht?«, wenn näm lieh die demokratischen Mächte sich mit Moskau einließen und dadurch die europäische Zivilisation in Gefahr brächten. Mussolini habe gesagt, wenn es zu einer Koalition gegen die autoritären Regimes komme, dann würden diese die Her ausforderung annehmen und mit Verteldi-i?ung und Gegenangriff auf dem ganzen Erdball beginnen. Regierung habe auf eine Anfrage des USA-Geschäftsträgers geantwortet, die amerikanischen Interessen in Tientsin seien nicht verletzt worden. P a r i s, 17. Juni. Havas meldet, »Petit Parisien« schreibe, Tokio nütze die europäischen Schwierigkeiten aus, um die Interessen der Weißen zu schädigen und deren Ansehen herabzusetzen. Aber es sei nfcht sicher, daß diese Taktik keine Hasardeurtaktik sei und daß sie nicht die weißen Mächte am Stillen Ozean noch stärker zusammenbringen würde. Im Lichte der Tientsiner Ereignisse erweise sich der englisch-französisch-russische Pakt noch notwendiger als je. Hoffentlich werde man das in Moskau sowie in London und Paris begreifen. Auch »L' 0 r -d r e« betont die Notwendigkeit des Paktes. »La Rep u b 1 i q u e« schreibt, Japan wisse sehr wohl, daß es Amerika gegen sich haben werde, wenn es seine Aktion gegen England ausdehnen und verallgemeinern sollte. Die japanische Gefahr bedrohe den Lebensraum Amerikas. »Le Populaire« schreibt, vielleicht hätte England zu einem anderen Zeitpunkt von Hochantenne tötet drei Menschen Prag, 17. Juni. In Liban bei JiCin ereignete sich ein tragisches Unglück, das drei Todesopfer forderte. Eine 20jährige Magd wollte, als sie abends über den Hof ging, einen provisorisch gespannten Antennendraht beiseite schieben. Im gleichen Augenblick stürzte sie tot zusammen. Eine 27jährige Frau und deren 15-jährigen Sohn, die dem Mädchen zu Hilfe eilen wollten und dabei gleichfalls mit der Hochantenne in Berührung kamen, ereilte das gleiche Schicksal. Die behördliche Un Versuchung des Unglücks ergab, daß der Antennendraht, der über einer elektrischen Lichtleitung lag, mit Starkstrom geladen war und so das Unglück bewirkte. Nach den bisherigen Fcsstellungen handelt es fi-'ch um einen fehlerhaften Radioapparat, der von einem Bastler konstruiert worden war. Am Mittwoch früh haben die Japaner die Blockade Reisen die encllscbe u. französische Niederlassuns in Tientsin be-' Können. — Unsere Aufnahme zeiet einen Teil des Gebietes j der europäischen Niederlassungen in Tientsin. (Nach einer Karte aus Mevers Lexikon, Biblioxraphisches Institut, LeipzU:.) Tokio scheine die Haltung Englands und Frankreichs klären zu wollen, da der fortgesetzte Widerstand Tschang Kai Scheks offenbar nur der Geld- und Materialhilfe Englands, Frankreichs und Rußlands zuzuschreiben sei. Japan wolle von London und Paris Erklärungen über die Wahrung der Neutraliität erhalten. Die Westmächte hätten die Fehler der Eden-Periode wiederholt, indem sie glaubten, daß ihre antieuropäische Politik über Europa hinaus keinen Widerhall finden werde. Aber die Einkreisungspolitik habe eben nicht ohne Widerstand im Fernen Osten bleiben können. Die Verhandlungen der Westmächte mit Moskau berührten nicht nur die Achsenmächte, sondern auch die Lebensinteressen Japans. Schanghai, 17. Juni. Stefani meldet: Auch in der zweiten Konzession in Kulangsu, in der Nähe von Amoi, wo die britischen Interessen sehr bedeutend sind, verstärken die Japaner ihre repressiven Maßnahmen, mit der Begründ.ung, die Engländer seien bestrebt, in Kulangsu Maßnahmen gegen Japan durchzuführen. L 0 n d 0 n, 17. Juni. In hiesigen Krei- ertcHattmiAe XraqOSft am SSaOnOof in . Slavonskl BrOd, 16, Juni. Heute um 6 Uhr früh spielte sich auf dem hiesigen Bahnhof ein tragischer Vorfall ab. Der Hauptmann 1. Klasse Milutin Mile-ti ö, der bisher in Mojstrana stationiert war, reiste mit seiner Gattin, der 33-iäh-rigen Boslljka, und seinen drei Kindern, von denen das älteste 10 Jahre zählt, mit dem Zagreber Schnellzug nach Beograd, von wo er sich nach Sabac an seine neue Dienststeile begeben wollte. In Sl. Brod stieg Frau Miletiö aus, um Gebäck und Zeitungen zu kaufen. Sie hielt sich jedoch zu länge auf und der Zug setzte sich inzwischen in Bewegung. Sie sprang nun auf den fahrenden Zug, verlor aber das Geichgewicht und stürzte unter die Räder. Sie wurde buchstäblich zerstückelt. Der Zug wurde sofort zum Stehen gebracht, und es spielten sich nun herzzerreißende Szenen ab. Hauptmann Miletlö und seine Kinder, die auf so tragische Weise ihre Mutter verloren haben, blieben in Brod, wo auch die Leiche der verunglückten Frau beigesetzt wird. Oltodfauer !7lefultate no(D un&efrie&laenö SCHLEPPENDER VERLAUF DER PAKT VERHANDLUNGEN IN MOSKAU. — RUS SISCHE FORDERUNGEN, DIE NOCH NICHT ERFÜLLT WERDEN KONNTEN. L 0 n d o.n, 17. Juni. Die amtliche russische Nachrichtenagentur »T a s« berichtet über die gestrige, fast drei Stunden währende Unterredung des englischen Ab gesandten William Strang mit den führenden sowjetrussischen Männern, insbesondere mit dem Kommissär für Außenangelegenheiten M 01 0 10 w. »Tas« stellt fest, daß diese ersten Unterredungen die erwünschten Resultate noch nicht gebracht haben. In einigen Punkten konnte noch keine Einigung zwischen den Moskauer Stellen einerseits und den Londoner und Pariser Faktoren andrerseits erzielt werden. Eine d. Hauiptschwierigkeiten bereitet nach wie vor die Frage t!er On-ranticicistung für die baltischen Staaten. Paris, 17. Juni. Die französische Presse läßt durchsickern, daß man in den Pariser Kreisen an der Aufrichtigkeit Stalins zweifle. Die Umgebung Stalins sei gegen jede Einigung mit den Westmächten. Diese Haltung der maßgeblichen Moskau er Kreise wird hier der Einflußnahme Deutschlands zugeschrieben, aber auch der kompromißlosen Haltung der bolschewistischen revolutionären Chauvinisten. Sensationell wirkte in Paris die Nachricht, daß in Küße mit neuen deutsch-russischen Wirtschaftsverhandlungen zu rechnen sei. S>fe elfe6te ertrfinn Gre noble, 17. Juni. Der 25fährigc Zigeuner Alexander Lussy hatte vor einigen Monaten die 16]ährige Zigeunerin Paulette Raymond, die wegen ihrer Schön heit berühmt war, »entführt« und zu seiner Mutter gebracht. Er behandelte das junge Mädchen aber außerordentlich brutal und vorgestern abends hatte er Paulette so arg verprügelt, daß das Mädchen mit blutendem Gesicht aus dem Hause u. gegen die Isere zu gelaufen war. Lussy stürzte dem Mädchen nach und am Flußufer entspann sich dann abermals ein heftiger Streit zwischen dem Liebesipaar. — Lussy geriet in solche Wut, daß er das Mädchen packte und in den Fluß warf. Die Unglückliche wurde von einem Wirbel in die Tiefe gerissen und ertrank. Einige Soldaten, die die Szene mitangesehen hatten, nahmen den Mörder fest u. Übergaben ihn der Polizei. e(!&ihunal(r bauen itunnel un5 Untergrunö6a]^n Paris, 17. Juni. Die Behörden sind t.-ner einzigartigen Schmuggler-Organisation auf die Spur gekommen, die sich an der belgisch-französischen Grenze etabliert hatte und in einer Weise betrieben wurde, die selbst die an so manches gewöhnten Grenzorgane in Verblüffung setzt. Die Schmuggler hatten nämlich, ohne daß es die Umwelt bemerkt hätte, einen regelrechten Tunnel angelegt, der die belgisch-französische Grenze überquerte. Mit Hilfe dieses Tunnels, der sogar elektrisch beleuchtet war, betrieben die Meister-Schmuggler einen großangelegten Tabakschmuggel. Sie hatten sich eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn eingerichtet und beförderten auf Kippwägelchen, wie sie In Bergwerken benützt \ f Sonntag, 6en Juni J939. >MariboTer Zeitung^ Ntiminpr T37. Htokd " fttf/ 40 Jim Riesenauge blickt über die iWiiclistrsBe hinweg / Glühende Linse brauchte zwei Jahre Abitühlung / Wird das Rätsel der Miars-Kanäie gelöst werden? Unter dem blauen Himmel KaÜfomiens wird demnächst ein Riesenauge zum er-ften Mal in den Sternenhimmel hinaufblicken, um diejenigen Rätsel des Universums einer Klärung entgegenzufOhren, die mit weniger vollkommenen Femrohren bisher nicht gelöst werden konnten. Seine Sehstäfke ist nach amerikanischen Berechnungen 160 Millionen mal so groß als die eines menschlichen Auges. Aber auch alle bisherigen Teleskope der amerikanischen Sternwarten werden durch dieses gläserne 'Zyklopenauge in den Schatten gestellt. Es soll das Fünffache der Sternwarte von Chicago und das zweifache des Fernrohrs auf dem Wilson-Berg leisten, das bisher zu den besten der Welt gehörte. Seit der ersten Planung dieses neuen Observatoriums auf dem Palomar-Berg in Kalifornien ist fast ein Jahrzehnt vergangen. Die Probleme, die es zu lösen gali, waren nicht nur finanzieller, sondern vor allem auch technischer Art. Die Unkosten für das Teloskop allein, das im Durchmesser fünf Meter groß ist, betrugen fünf Millionen Dollar. Die Rockefeller-Stiftung und das Carnegie-Institut sicherten die Finanzierung des Projektes. Die vorbereitenden technischen ^beiten, an denen sich die ersten Wissenschaftler von USA beteiligten, nahmen rund sieben Jahre in Anspruch. Für den Guß der Linse mußten neue Anlagen gebauit werden. Bei einer Hitze von zweitausend Grad wurde das flüssige Glas in seine Form gegossen. Die Schwierigkeiten waren dabei fast noch größer als bei einem Glockenguß. Eine einzige kleine Unreinheit in der flüssigen Masse, ein einziges kleines Luftbläschen hätte das ganze Werk gefährden können. Ob der Guß geglückt oder mißlungen war, konnte man jedoch erst nach zwei Jahren feststellen. Denn so lange brauchte die glühende Linse zur Albkühlung auf die normale Temperatur. / Als man die Form herunterschlug, zeigte sich, daß die Arbeit nicht umsonst getan war. Die Linse wies keinerlei Fehler auf. Danach begannen die Arbeiten der Optiker, die dem Rohguß die parabolische Form zu geben hatten. Schließlich stellten sich auch noch Transportschwierigkeiten ein. Die Linse mußte von ihrem Oießort bis zum Berg Palomar über eine Strecke von rund 6000 Kilometer transportiert werden. Dazu waren besondere Vorkehrungen notwendig, vor allem bei der Verpackung durch Korbdecken und Filzlagen. Weiter mußte ein eigener, den Ausmassen der Linse angepaßter Stahlbehälter gebaut werden, zu dessen Transport sich jedoch die Wagen der Eisenbahnen als zu klein erwiesen. Infolgedessen mußten erst eigene Wagen konstruiert werden, bevor der Transport in Angriff genommen werden konnte. Aber diese Schwierigkeiten sind nun behoben. Das Riesenauge ist an Ort und Stelle, und es muß nur noch in das 20 Meter lange Fernrohr eingebaut und in die gewaltige Kuppe der Sternwarte — sie hat einen Durchmesser von 40 Metern — einmontiert werden. Das Fernrohr hat nach seiner Fertigstellung allein "ein Gewicht von 450 Tonnen. Trotzdem wird es sich durch besondere Anlagen mit der größten Leichtigkeit bewegen lassen. Ein Druck auf einen Knopf genügt, und die Kuppel schiebt sich auseinander, ein anderer Druck, und das Fernrohr dreht sich in die gewünschte Richtung. Die Leistungsfähigkeit des Fernrohrs übertrifft alle bisherigen Konstruktionen bei weitem. Wenn es im Weltenraum eine einzige Wachskerze gäbe, die vom Palo-mar-Berg so weit entfernt wäre wie Paris von Tokio, so würde das Teloskop die Gestalt und die Lichtstärke der Kerze genau erkennen und photographieren können. Der Mond, der von der Erde durchschnittlich 384.400 Kilometer entfernt ist, kann auf eine Nähe von 40 Kilometern herangeholt und genauestens beobachtet werden. Angenommen, es stände zwischen den Mondkratern ein Gebäude in der Größe eines kleinen Landhauses, so könnte der Zyklop von Palomar es dennoch entdecken. Aber es steht fest, daß der Mond von keinem Lebewesen bewohnt ist, weil seine Temperaturen und sein Mangel an Luft und Wasser die Entwicklung eines Organismus nicht gestatten. Etwas anders verhält es sich mit dem Mars. In den Vereinigten Staaten glauben nicht nur die verängstigten und durch die Kriegspsychose eingeschüchterten Laien an die Existenz von Marsbewohnern, sondern auch bekannte Astronomen. Mr. L o w e 11, der sich In der ameriltani-schen Astronomie eines guten Rufes als Wissenschaftler erfreut, ist sogar fest davon überzeugt, daß der Mars mit Intelligenz ausgestattete Wesen beherbergt. Er beruft sich vor allem auf die bekannte Erscheinung der Mars-Kanäle, deren Wesen ja bis auf den heutigen Tag nicht geklärt worden Ist. Sie haben eine Länge bis zu 3000 Kilometern und sind vollkommen gradlinig gezogen. Mr. Lowell glaubt, daß es sich um ein weitgespanntes Kanalisationsnetz handelt, das die Marsbewohner zur Bewässerung ihrer Felder ausgespannt haben. In Europa ist man dagegen weitaus skeptischer und die meisten Astronomen vertreten die Ansicht, daß die Kanäle in Wirklichkeit garnicht bestehen, sondern nur durch eine optische Täuschung »aufblenden«. Was es nun mit den »Marsbewohnern« wirklich auf sich hat, hofft man mit dem RiesenteJeskop von Kalifornien in kurzer Zeit feststellen zu können. Aber das Spiegelteleskop soll noch andere Probleme lösen. Es wird seinen Blick auf den Jupiter richten, um das Geheimnis der großen Farbflecke auf der Scheibe dieses Planeten zu lüften. Es wird die Milchstraße einer eingehen den Beobachtung unterziehen, die nach neueren Schätzungen hundert Milliarden Sterne enthält, darunter solche, deren Licht Hunderte und Tausende von Jahren braucht, um auf die Erde herabzustoßen. Und schließlich soll das neue Teleskop auch die Rätsel der Spiralnebel hinter der Milchstraße zu lösen versuchen. Die Hoffnungen, die auf die neue Sternwarte von Palomar gegründet sind, reichen also weit. Man glaubt mit Hilfe dieses größten Teleskopes der Welt nicht nur bisher ungelöst gebliebene Geheimnisse unseres eigenen Sonnensystems klären, sondern auch in anderen Welten vorstoßen zu können. Mag auch ein Teil der Erwartungen sich nicht erfüllen, sicherlich wird das neue Fernrohr von Kalifornien die Astronomie auf ihrem schwierigen Weg um ein weiteres Stück voranbringen können. Scfjicffalstragöbie JVIUTTER VERUERT AN EINEM VORMITTAG DREI SÖHNE. Ein Schicksalsdrama von fast antiker Grausamkeit spielte sich in den letzten Tagen in dem schönen Städtchen Barletta hl Apulien aib. Hier lebten in einem Hause drei Söhne mit ihrer Mutter zusammen. Leider war diese häusliche Gemeinschaft alles andere als erfreulich. Die Brüder verstanden sich untereinander nicht im geringsten. Es gab ewig zwischen ihnen Zank und Ärger. Die Aufregungen und Szenen rissen nicht ab. Die Mutter suchte zu vermitteln, so gut sie konnte. Aber ihr Flehen half nichts. Besonders den ältesten und jüngsten Bruder verband kaum ein Gefühl der Gemeinsamkeit mehr. Sie lagen sich ständig in den Haaren, und es kam so weit, daß der jüngste Bruder endgültig dem gemeinsamen Haushalt den Rücken kehren wollte. Nach den Berichten der Nachbarn trug die Hauptschuld an diesen unglückseligen Verhältnissen der älteste Bruder. Er war ein Taugendchts und Tagedieb, der nur ganz gelegentlich einmal eine Arbeit übernahm und im übrigen zu Hause oder in den kleinen Kneipen des Ortes herumlungerte. Da er selbst kein Geld verdiente, borgte er sich ständig welches bei seiner Mutter und bei seinen Brüdern. Auch der jüngste Bruder hatte ihm schon mehrfach größere Summen geliehen, ohne einen Lire wiederzusehen. Er veriangte auch dieser Tage wieder, als er für ein ipaar Minuten von der Arbeit nach Hause kam, von seinem Bruder die geliehene Summe zurück. Aber dieser verhöhnte ihn nur. Es kam schließlich zu einem Wortwechsel, der in Tätlichkeiten ausartete. In der höchsten Not ergriff dabei der jüngste Bruder einen Hammer, um sich Dräfident !RoofrDeIt brgrflM ftdhia deors werden, ihre Schmuggelware von einem I.and in das andere. Die Behörden sind nur durch Zufall auf diesen großzügigen Schmuggelbetrieb auf merksam geworden. Die Bewohner von Valenciennes hatten wiederholt Personen beobachtet, die mit dem Gelde nur so herumwarfen. Kriminalbeamte stellten fest daß sich diese Personen in den Ruinen eines hart an der belgisch-französischen Grenze gelegenen Schlosses eingenistet hatten. In ein^r der letzten Nächte wurde rias Schloß umzingelt, Polizei drang ein lind hob die Schmugglerbande aus. Bei dieser Gelegenheit entdeckte man dann auch den Tunnel und die Untergrundbahn, 'lio eben im Betrieb war. Außerdem fand man riesige Mengen von Tabak, Alkohol Lind sonstige Schmuggelware. Präsident Roosevelt bei der Begrüßung des englischen Königs nach der Ankunft des englischen Königspaares auf dem Union-Bahnhof in Washington. Links: Mrs. Roosevelt, Roosevelt, Brigade-General Watsori, König Georg Georg VI., Königin Elisabeth und AuBenminjäer Hull- (Associated Preß-Wagenborg-M.) Sarg's KALODONT gegen Zaiinstein gegen die brutalen Angriffe des älteren zu wehren. Beim Zuschlagen traf er so unglücklich den Kopf des Angreifers, daß dieser zusammensank und in einer Blutlache am Boden liegen blieb. Das Unglück wollte, daß in diesem Augenblick der zweite Bruder, ein stiller, etwas schwächlicher Mensch, das Zimmer der blutigen Auseinandersetzung betrat. Er sah, wie seüi ältester Bruder zusammensank und der jüngere in höchster Erregung an ihm vorbei auf die Straße stürzte. Dieser Anblick erregte ihn so sehr, daß er nach wenigen Schritten zusammenbrach. Ein Herzschlag streckte ihn tot neben der Leiche des ältesten Bruders zu Boden. Inzwischen war der jüngste Bruder, ein Maurer, in höchster Eile zu seinem Arbeitsplatz zurückgerannt. Er mauerte gerade an einem Schornstein, der sich schon mehrere Meter in die Luft erhob. Aber als er oben angelangt war, überkamen ihm noch einmal die Vorstellungen des soeben Erlebten mit so schrecklicher Deutlichkeit, daß seine Kräfte versagten. Seine Hände lösten sich von der Leiter. Aus einer Höhe von 6 Metern schlug der Körper des Ohnmächtigen zu Boden. Der Kopf traf auf einen hervorspringen Stein. Auch dieser Bruder war sofort tot. Den stärksten Widerstand leistete diesem Schicksalsschlag gegenüber die alte Mutter. Sie sank mit tränenlosen Augen neben den Bahren ihrer drei Söhne in die Knie. Aber ihr Herz schlug stärker als das ihrer Söhne, Sie blieb am Leben. Ihre Nachbarn führten die alte Frau unter tiefster Teilnahme der Stadt in ein nahes Hospital. iSfedMtrasöMe am 9a9eftran5 B e r 1 in, 17. Juni. Im Ostseebad Ahlbeck bei Stettin hat sich eine Liebestragö die abgespielt, die zwei Todesopfer forderte. Ein junger Mann, dessen Identität bisher noch nicht festgestellt werden konn te, gab auf die ISjährige Ilse Fröhlich aus Siegburg (Lahn), die sich in einem Strandkorb sonnte, aus nächster Nähe einige Schüsse ab, durch die das unglückliche Mädchen getötet wurde. Nach der Tat jagte sich der junge Mann eine Kugel in den Kopf. Er starb bald nach der Ueber führung ins Krankenhaus. Unglückliche Liebe scheint das Motiv der Tat zu sein. * Bei Stuhl Verstopfung und Verdau- unrfsstörunsren nehme man mori2:ens nüchtern ein Glas natürlichen »Franc-fosef«-Bitterwasser. Reg. S. br. 15.4R5'35. 3n einer 39firen*$ane umaetommen Paris, 17. Juni. In den Wäldern von Issaux wiar vor einigen Tagen die Leiche des spanischen Kohlenbrenners Brin-Boras mit einer Schußwunde aufgefunden worden. Der Polizei ist es jetzt gelungen, den ganzen Fall restlos aufzuklären. Da in den Byrenäen seit einiger Zeit die Bären immer zahlreicher und infolgedessen auch immer gefähriicher werden, hilft sich die Landbevölkerung dadurch, daß sie eine Art von Fallen aufstellt. Wenn der Bär in eine dieser Fallen gerät, wird aufo miatisch der todbringende Schuß ausgelöst. Nun ist der Kohlenbrenner Bron Boras in der Dunkedheit seli>st in eine solche \ iMariborer Zeitung« Nummer 137. Sonntag, den 18. Juni 1939. !>rkurffa 6o6ota in fefilicDrr 6timmuna HEUTE VORMITTAGS WURDE DIE PREKMURJE-WOCHE IN ANWESENHEIT DES BANUS DR. NATLACEN FEIERLICH ERÖFFNET. — Die mit großer Sorgfalt vorbereitete P r e k m u r j e-W 0 c h e, die anläßlich des zwanzigjährigen Jubiläunis der Zugehörigkeit des Ueberinurgebietes zum Königreich Jugoslawien veranstaltet wurde, ist heute vormittags in Anwesenheit des Banus des Draubanats Herrn Dr. Marko N a t I n (3 e n in feierlicher Weise eröffnet worden. Die Eröffnungsansprache hielt der Präses der Festwoche, Bürgermeister und Ranatsrat Herr Ferdinand II a r t n e r, worauf der Herr Banus die Wirtschafts- und Kulturausstellimg von I'rekniurjc für eröffnet erklärte. Nach der feierlichen Eröffnung der Festwoche fand eine Festsitzung des städtischen Gemeinderates statt, in deren Rahmen dem Herrn Banus eine künstlerisch ausgeführte Fh-renkunde überreicht wurde, womit der erste Beamte Sloweniens zum Ehrenbürger der Stadt Murska Sobota crnantit wird. Die Veranstaltung der in großzügigster und fjcschinackvollster Weise arrangierten Prekniurie-Woche sind dazu bestimmt, der breitesten Oeffentiichkeit einen Einblick in die bisherige Entwicklung dieses nördlichsten Teiles Sloweniens und des Staates überhaupt sowie auch in die Bedürfnisse der Gegenwart und Zukunft zu bieten. Die Prekmurje-Woche ist ein schlagender Beweis dafür, daß sich die Bcvfdkerung von Prekmurie ihrer kulturellen, wirtschaftlichen und nationalen Missinn voll und ganz bewußt ist. Wir wollen deshalb umso mehr hoffen, daß die Veranstaltungen der Festwoche von Murskn Sobota von einem vollen moralischen und materiellen Erfolg gekrönt werden mögen. Das brave und arbeitsame Volk von Prekmurje verdient es fürwahr, dnß es in seinem schweren Kampfe j um (l"c Lebensexistenz von allen maßgebenden Faktoren in jeder Hinsicht in den Grenzen des Möglichen unterstützt wird. * Dfiö ?efJ"!'ogromnii !>er beiöcn Samstag, 17. Juni. | Um 10 Uhr feierliche Eröffnung der Prekmurje-Woche durch den Banus Doktor N a t 1 a c e n am Ausstellungsgelände. — Uni 11 Uhr Festsitzung des G e m e i n-d e r a t e s, Ernennung des Banus zum Ehrenbürger. Uni 14 Uhr V oir k o n f e r e n z der Delegierten des Kaufleutekongres ses im Schloß-Kino. Um 19.30 Uhr S o k o l-A k a d e m i e im Schloßhof. Um 21 Uhr g e s e 1 Ii g e r A b e n d am Festplatz zu Ehren der Kongreßteilneh-nier. Barenfalie geraten und durch den Selbst-sclmß getötet worden. Sonntag, 18. Juni. Um 6 Uhr T a g r e v e i 11 e. Um 9 Uhr Kranzniederlegung auf den Gräbern der gefallenen Legionäre. Von 9 bis 11 Uhr K a u f I e u t e k o n-g re ß. Um 9.^^0 Uhr Empfang der Teilnehmer an der vom Touring-Club Maribor veranstalteten 0 I y m p i a fahrt. Ab- fUr Sirandmttntel und Kleider oslca 14 eam^tag, Den 17. 3uni Studiendirektor des Englischen Klubs in Zagreb G.S. Frodkham geleitet; mitwirken werden außerdem die Lektoren der englischen Sprache an den drei jugoslawischen Universitäten und mehrere Englisch lehrer, während drei Universitätsprofesso ren ans London den Unterricht beaufs eh-tigen werden. Außerdem werden di<; Teilnehmer durch 30 englische Stunden bei der Konversation unterstützt werden. Die Unterrichtsgebühr beträgt 200 Dinar und wird in zwei Raten erlegt. Auswärtige Teilnehmer können in der Vesna gegen ein mäßiges Entgelt wohnen. Zur Verfügung stehen auch möblierte Zimmer. Die Anmeldungen sind bis 20. d. M. bei Herrn G n i u s e k, GrcgorCiCeva ul. 12, Telephon 22-03, vorzunehmen. Vom Erfolg des ersten Kurses wird es abhängen, ob weitere abgehalten werden. Tekstilav; BUdefek'tcosp Schluß des Radfahrrennens um den Poknl der Prekmurje-Woche. Um 10 Uhr Festumzug aller Automobilisten, Motor- und Radfahrer usw. Um 11 Uhr festliche Eröffnung des K a u f 1 e u t e h e i m e s. Um 11.30 Uhr F e s t u m z u g des S o-k o 1 s. Um 15 Uhr T u r n v o r f ü h r u n g e n des Mariborer Sokolganes am Spielplatz des SK. Mura. m. Aus dem Baugev/erbc. Der Baumeister Rudolf H o 1 z e r jun. hat dieser Tage in Ljubljana die Zimmermeistersprü-fiing mit bestem Erfolg abgelegt. Wir gra tiilieren! m. Trauungen, in den letzten Tagen wurden in Mnribor getraut: Erwin Boldin, Kaufmann, mit Frl. Vida Pernat, Anton Klemcnc, Spengler, mitFrl, Marie Pernik, Franz Peter, Schuhmachermeister, mit Frl. Anna Schniidinger, Ladislaus Babiö, Feldwebel, mit Frl. Mathilde Novak, Paul Standeker, Besitzer, mit Frl. The- Seidentiemden kühlen - Wie bereits berichtet, wird heute, Sams tc'ig, den 17. d. der französische Konsul R e m e r a n d aus Ljubljana mit seiner Familie den Französischen Zirkel in Maribor mit seinem Besuche beehren und um 16.30 Uhr in der »Vesna« der Schlußfe'er der französischen Kinderkurse beiwohnen. Das Programm dieser Feier umfaßt kleine französische Rezitationen, Zwiegesprä che, Lieder, Reigenaufführungen, ein Mär chenspiel und eine Bewirtung der kleinen Mitwirkenden. Der Vorstand lädt alle Freunde französischer Sprache und Kultur, besonders aber die Eltern der Kmder, die FranzÖsich lernen od. lernen werden, höflichst ein, an dieser Feier teilzunehmen und so auch der Freude über den Besuch der hohen Gäste Ausdruck zu verleihen. Eintritt frei. ♦ Wir heißen den hohen Gast als Vertreter der befreundeten französischen Nation herzlich willkommen und verleihen der Hoffnung Ausdruck, daß der Herr Konsul mit seiner Familie in unserer Mitte einige recht angenehme Stunden verbringen und aus unserer gastfreundlichen Stadt die schönsten Eindrücke mitnehmen möge! rese Pernat, Josef 2ibret, Spenglermeister mit Frl. Jiiliane Gmeiner, Josef Derniastja, Fleischhauer ,mit Frl. Johanna Ve§ner, Franz Persak, Landwirt, mit Frl. Klara Fcrenz, Emmerich Hödl, Buchbinder, mit Frl. Johanna Xibrat, Martin Slama, Pri-vatangestellter, mit Frl. Katharina Türk, Methnd Zeniljic, Tischler, mit Frl. Rodina t Rihtari^ — Wir gratulieren! j • ni, Zwd Parkonzcrte. Heute, Samstag '\'nn 20.30 bis 22 Uhr findet im Stadtpark jein Abendkonzert statt. Sonntag von 11 'bis 12 Uhr folgt im Rahmen des Olympia-Tages ein Pronienadekonzert. An beiden 'l'agen konzertiert die Militärkapelle unter Leitung des Kapellmeisters Haupt-niann Jos. J i r a n e k. m. Verstorbene, In der vorigen Woche sind in Maribor gestorben; Marie Verzelj, Hausgehilfin, 15 Jahre alt; Anton Holz, Gerichtsoffiziai, 55 J.; Agnes Jeriö, Eisenbahnersgattin, 69 J.; Marie Herb, Private, 75 J.; Marie Lovrenciö, Besitzerin, 40 J.; Christine Neuwirt, Besitzerstochter, 8 J.; Marie Cvetko, Private, 73 J.; Marie Brun-flicker, Bahnbeamtenswitwe, 72 J.; Johann Franges, Schlosser der Staatsbahnen, 54 J.; Marie Znuderl, Straßenmeistersgattin, 66 J.; Anna Zaloznik, Hausgehilfin, 27 J.; Christine PavletiC, Polizei-bcamtensgattin, 46 Jahre. — Friede ihrer Asche! Ein Treue-Versprechen des Oenerals Pershing. Lenden, 17. Juni. Der 78jährige General Pershing, Amerikas Heerführer im Weltkriege, hat sich, obwohl er schwerkrank ist, auf eine Eurofpareise begeben, um seinem Versprechen treu zu bleiben, die Gräber der amerikanischen Weltkriegs gefallenen in Frankreich zu besuchen. — Seit Kriegsende hatte General Pershing alljähdich sein Versprechen eingehalten. Pershing leidet an Herzschwäche und mußte diesmal während der Ueberfahrt über den Atlantischen Ozean die ganze Zeit das Bett hüten. Bei der Ankunft in Plymouth konnte er auch Iteine Pressevertreter empfangen. :;3ranif(l5(r englifd^er 6i>ra(iD-fur0 in !]nari6or Wie bereits berichtet, sind Vorbereitungen im Gange, um in Maribor während der Ferien einen praktischen englischen Kurs einzurichten, bei dem auch Engländer mitwirken werden. Das Protektorat der Einrichtung, die als dauernd gedacht ist, hat der »British Council for Cultural Relations with Foreign Countr'es« übernommen. Es wirken auch die Universitäten in Ljubljana, Zagreb und Beograd mit Der Kurs ist in erster Line für die jugosla wischen. Professoren und Lehrer der englischen Sprache sowie für Schüler, die sich für diesen Beruf vorbere ten, bestimmt. Daraus geht hervor, daß nur solche Teilnehmer in Betracht kommen, die über eine gewisse Kenntnis der englischen Sprache verfügen. Die Hauptsprache ist nicht nur bei den Vorträgen und beim Unterricht, sondern auch in der freien Zeit die englische. Die Vorträge umfassen in f^rster Linie englische Spr:'rhlehre ufid Englands Kulturleben. Der Kurs wird vom NA KRKU ünqfefShr 2 Kilometer Sandbtrand, 15 komfortable Hotels and Penstonen. Elektr.Beleuchtanq; WaiierleitunjQf, BadearKt, Apotheke« Komplette Pension mit sSmtlleben Tak«eii von 55—75 Oin m. Ein alpines Haus in der Magdalenen-vorstadt. Unter den vielen Neubauten, die heuer auf dem früheren Rosenberg-besitz entstehen, fällt ein alpines Haus in der Betnavs.ka cesta auf. Das breit ausladende Dach mit dem anmutigen Zierladen und der schmucken Holzverkleidung gibt dem zweistöckigen Gebäude eine originelle Note. Man glaubt sich in alpines Hochland versetzt, wo derartige Häuser stehen, die mit ihren mächtig massiven Dächern ihre Inwohner gleichsam unter Schutz nehmen vor den rauhen Stürmen, die sie unibrausen. Wie wir vom Baumeister, Herrn J. P 0 z a u k 0, erfahren, soll die Wirkung durch grüne Fensterbalken und einen Zaun aus Naturgestein noch gehoben werden, ferner soll der Hesiitzer beabsichtigen, durch entsprechende Waldbäume den Gesamtein-druck noch zu verstärken. Zweifellos ist die Idee des Baumeisters vollauf gelungen und damit dem Str.nßenbild eine angenehme Abwechslung gegeben worden, umsomehr als das kühne alpine Haus eine Straßenkreuzung beherrscht. ni. Den Verletzungen erlegen. Im Krankenhause ist gestern abends die Hilfsarbeiterin Elsa P e r m o 3 e r den Verletzungen erlegen, die sie beim Sprung aus dem ersten Stockwerk erlitten hatte. m. Die Freltv. Feuerwehr in Studenci veranstaltet, heute Samstag, um 20 Uhr in ihrem neuen Rüsthaus einen Gesellschaftsabend, in dessen Rahmen auch der bekannte Hellseher Svengali mitwirken und einige interesante Experimente aus seinem reichhaltigen Programm zugunsten der Wehr zum Besten geben wird. m. Die Asylaktion der Antituberkuio-senliga weist samt den Beiträgen im Monat Mai den ansehnlichen Betrag von 486.162 Dirrar aus. Außerhalb der Sammelaktion spendeten Rechtsanwalt Dr. K i e s e r aus einer Rechtsangelegenheit 100, Frau M. G 1 a d i C-B a i z e r anstatt eines Kranzes für den verstorbenen i^otariatsbeamten Anton Trettier 100, die Stadtsparkasse Maribor 200 und Hotelier Adolf S p a t z e k anstatt eines Kranzes für den verstorbenen Brauereibesitzer Josef Tscheligi 200 Dinar. Allen sei der herzlichste Dank ausgesprochen! m. Die Antitu^jterkulosenliga In iVlaribof ersucht alle, die bei der heurigen Antitu-berkulosenwoche mitgewirkt haben, insbesondere die Herren Schulverwalter, Fabrikanten, Pfarr- und andere Aemter, ihre Sammelaktion abzuschließen und die Verrechnung mit der Liga vorzunehmen» Sobald die Antituberkulosenliga alle Abrechnungen erhalten hat, wird sie eine genaue Uebersicht über den materiellert Erfolg der heurig. Antituberkulosenwoche veröffentlichen. m. Eine vorbildliche charltatlve Tätigkeit entfaltet die Antituberkulosenliga in Ru§e. In den Monaten Jänner, Feber, März und April wurden 1257 Liter Milch und 1126 Brotlaibe im Gesamtwerte von 4.471.75 Dinar an arme Schulkinder verteilt. Leichte SommerstoHe V/aS*"" Tek-flasi'« BUdefeld* Gosposlca 11 m. Schlangenbiß. In Zgornja Sv. Kun^ gota wurde die 12jährige Besitzerstochter Angela E f e r 1 von einer Schlange in das linke Bein gebissen. Das Mädchen mußte im Kramkenhause Hilfe suchen. * Dr. Vilko Marin, Arzt, Razlagova 15, ordiniert bis auf weiteres nicht. 5553 * Pesek, Radvanje. Sonntag wieder das altbekannte Pesek-Trio. Billige Backhühner, Erdbeerbowle, Faßbier. 5594 * Sommerfest in Pekre. Ein großes Som merfest veranstaltet der Philatelistenklub »Magdalena« morgen, Sonntag, den 18. d. im Gasthaus T 0 m § 0 in Pekre. Eintritt frei! 5491 * Gasthaus Mandl, Radvanje. Stini-mungskonzert (Wergles). Prima Pekreer und Ribiselwein, vorzügliche Küche. Billige Backhühner. 5611 * Sunko, Radvanje. Poganzenschmaus. Backhühner Dln 20. Vorzügliche Weine, Faßbier, Stimmungsmusik. 5608 * Gasthaus Weber. Sonntag Gartenkon zert der Eisenbahnermuslkkapelle (Schön herr). 5607 * Aul den »OriC« provisorische Autostraße am »Schützenhof« (Posch) vorbei. 5612 * Der Musikverein der Eiser.»^ahnarbei-ter und Angestellten in Maribor veranstaltet am Sonntag, den 18. d. im Gastgarten Midlil (Weber) in Pobrezje sein Sommerfest mit verschiedenen Belustigun gen. Die Musik besorgt die Vereinskapelle unter Leitung des Kapellmeisters M. Schönherr. Um zahlreichen Besuch bittet der Ausschuß. 5555 * Die Freiw. Feuerwehr von Radvanje veranstaltet morgen, Sonntag, den 18. d. in ihrem Feuerwehrheim eine Wolrltätig-keitstonibola mit zahlreichen Gewinsten. Um zahlreichen Besuch bittet das Kommando. — Im Falle schlechter Witterung findet die Tombola am 25. d. statt. 5307 * Bei StiihlverstopfunR und Verdau-luiRSstörunRen nehme man morgens nüchtern ein n!as natürliches »Franz-losef«-Ritterwasser — Res. S. br. 15.485/35. Sonntag» den 18. Juni 1939. 'Oont 3uge grrammt SCHWERES UNGLÜCK AUF DER BAHN ÜBERSETZUNG IN MEDLOG BEI CELJE >Marlbof«f Zeitung« Nunmer t37. Die Bahnübersetzung in Medlog bei Ce-Jje, die vor Jahren der Schauplatz dnes gräßllchcn Unglücks war, fordert© gestern abends wiederum zwei neue Opfer. Im Augenblick) als die Besitzer Franz K u-d e r und Josef V o 1 a v s e k, beide aus SeSCe bei Sv. Pavel, mit ihrem Wagen die Bahnstrecke an der obgenannten Ueber-setzung bei Medlog überquerten, kam der Abendpersonenzug aus Celje herangebraust. Die Lokomotive stieß in den Wagen und rieß ihn entzwei. Während ein Teil des zertrümmerten Vehikels samt Kurier von der Lokomotive noch einige Hun- dert Meter weit mJtgeschleift wurde, schleuderte die Lokomotive die Übri'gen Wagenteile in den Graben. Auch Volav-§ek blieb neben dem Geleise mit schweren Rißwunden am ganzen Körper bewußtlos liegen. Weit schwerere Verletzungen trug Kuder davon, der gegen die Puffer der Lo komotive gepreßt wurde und hiebei einen Schädelbasisbruch sowie schwere Knochenbrüche erlitt. Die Rettungsabteilung brachte die beiden Schwerverletzten ins Krankenhaus nach Celje. Am Unfallsort fand sich bereits eine Kommission ein, um den Lokalatigen«chein aufzunehmen. ©ro§ör Sonncnring EINE NEUE INTERESSANTE HIMMELS ERSCHEINUNG VULKANISCHEN UR SPRUNGS Heute, Samstag vormittags wurde in Maribor und Umgebung im Zuge der Bewölkungszunahme ein außerordentlich großer regenbogenförmiger Ring um die Sonne, ein sogenannter Sonnenring, beobachtet. Sonnejiringe sind im Gegensatz zu Mondringen eine seltene Himmelser-scheinung und bedeuten gewöhnlich nichts Gutes. Jedenfalls sind sie Vorboten von Naturkatastrophen (wissenschaftlich ausgedrückt). Die Sonnenringe entstehen bei einer erhöhten vulkanAechen Tä tigkeit. Die glühend heißen vulkanischen Gase steigen hoch in die Stratosphäre u. verdichten sich unter dem Einfluß der Sonnenstrahlen. Die Folge davon sind ge wöhnilich außerordentlich schwere Stürme, Regengüsse u. dgl. Oft lösen die kondensierten Vulkangase auch andere Natur katastrophen aus. Die Bevölkerung braucht keine Befürch tung zu hegen, daß uns nach den dreimaligen Regengüssen und Ueberschwemmun gen der letzten Wochen Zyklone, Erdbeben oder sonstige elementare Ereignisse Iheimsuchen werden. Wenn die Gase hoch in die Stratosphäre steigen, was gewöhnlich der Fall ist, wüten sich die Stürme In den oberen Regionen aus und ziehen selten die unteren Luftschichten in Mitleidenschaft. In der Stratosphäre toben oft ries-ige Organe, wovon wir auf der Erde nichts spüren. Man braucht auch nicht gleich an schreckliche Erdbeben zu denken, an ein zweites Messina, Tokio, Valparaiso oder Conceptlon. Die Wissenschaftler sprechen von Naturkatastrophen sie meinen jedoch dabei große Auswirkungen von Naturerscheinungen, die sich irgendwo in der Welt austoben, ohne die Menschheit in Mitleidenschaft zu ziehen. Alle paar Wochen werden von den Beben warten katastrophale Beben, gewöhnlich in einer Entfernung von etwa 9000 Kilometer, gemeldet. Es handelt sich meist um unterseeische Bebenherde von riesigen Ausmaßen östlich des ostasiati?^chen Vulkangürtels, wovon jedoch an der Erdober fläche nichts verspürt wird. m. Evangelisches. Sonntag, den 18. d. wird der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr in der Christuskirche stattfinden. Anschließend daran um 11 Uhr sammelt sich die Schuljugend zum Kindergottesdienst. m. Die »Rapid«-Leichathleten werden aufgefordert, morgen, Sonntag um halb 16 Uhr zuverlässig im »2elezniear«-Sta-dion zu erscheinen. Anzutreten haben alle Kurzstreckler. Dreß und Schuhe sind mitzubringen. Am Olympischen Zehn^iampf, der bereits heute, Samstag seinen Anfang nimmt, beteiligen sich Radiö, Robert und Dr. Musnig. m. Genußvoller Theaterabend — »Mal-stre Pierre Pathelln« In Maribor. Diese alt bekannte französische Farce, deren köstlicher Humor die ganze Welt eroberte, wird nun auch von der Schauspielergrup pe des Regisseurs Fran iiiek in Maribor unter dem slowenischen Titel »Burka o jeziCnem doltarjii« zur Aufführung ge-bracht.Die erste Aufführung findet heute, Samstag, um halb 21 Uhr im Saale der Volksuniversität am SlomSkov trg statt. m. Den ärztlichen Inspektionsdienst versieht am Sonntan:, den 18. d. der Kreisamtsarzt Dr. Ivan T u r 1 n in der Linhar-tova ul. 12. m. In Sv. Lovrenc n. Poh. gastiert heute, Samstag, das Mariborer Theater mit der Komödie »Die Schachpartie«. m. Wieder ein altes Grab freigelegt. In der Schottergrube in Betnava stieß man bei Grabungen dieser Tage wieder auf einen Kupfersarg, der mehrere Jahrhunderte dort dicht unter der Erdoberfläche lag. Im Innern befand sich ein Holzsarg mit der Leiche einer Frau, deren Kleider und Wäsche noch außerordentlich gut erhalten sind. Der Sarg trägt die Aufschrift »Helene Herberstein, geb. Schiffrer«. Die Tote war die SchwJigerin der Frau, die schon vor einigen Wochen in der erwähnten SchotterRrube ausgegraben worden ist. Der Sarg wurde dem Mnspiini Hhcrgebcn. m. Das Rote Kreuz in Maribor spricht auf diesem Wege allen P. T. Industriellen. Kaufleuten und Gewerbetreibenden für die Tonibolaspenden, den P. T. Kinounterneh men für die kostenlose Vorführung von Oiapositivoii sowie allen Lehranstnlten. "lemeindeausschüssen des Roten Kreuzes und schließlich allen Tausenden von Spielern, die von nah und fern herbeigeeilt waren, ihren herzlichsten Dank aus! Besonderer Dank sc? auch den Wachleuten, der Feuerwehr und deren Rettungsabteilung für die aufopferungsvollen Ordner-dienst ausgesprochen. m. Ans »Gute Herz« wendet sich ein kranker und mittelloser Invalide mit sechs Kindern m't der innigen Bitte um kleinere Spenden. D e Spenden für diese wirklich unterstützungsbedürftige Familie übernimmt die Schriftleitung des Blattes. m. Für Auslandi^eisen empfiehlt es sich, rechtzeitig für die Ausstellung des Visums zu sorgen, worauf Insbesondere Italien-Reisende aufmerksam gemacht werden. Alle nötigen Ir''nrmationen erteilt das Rci schüro »Putnik«. m. Im gestriflfen Mordprozeß gegen den Knecht Franz Prcjac wurde der Angeklagte wegen der Ermordung des Gärtner gehilfen Ferdinand M 1 i n a r i c In Vinarje im heurigen April zu 14 Jahren schweren Kerker verurteilt. ni. Unfallschronik. In der VojaSniSka ulica fiel dem Arbeiter Adolf 2izek ein Eisenrohr auf den Fuß, wobei er schwere Quetschungen an den Zehen erlitt. — In Zg. Polskava glitt die 13jährige Winzerstochter Elisabeth Sturm auf der Stiege aus und brach sich den rechten Arm. — In Sv. Juri] fiel die 32jMhrige Winzerin Aloisie MlinarIC vom Kirschbaum und zog sich hiebei bedenkliche Innenverlctzungen zu. — Die Verletzten wurden ins Kran-kenhaps ll'^cführt. ni. Spende. Für den armen Invaliden mit 6 Kindern spendete Emih 50 Dinar. Herzlichen Dank! m. Wetterbericht vom 17. d. Temperatur 10, Luftdruck 733.7, windstill. Gestern maximale Temperatur 21.6, minimale 0.6 Grad. — Wettervorhersage: Vorherrschend bewölkt und still. Niederschl.l-ge nicht ausgeschlossen. (Interstützet die ^ntituberkulosenliga $0: le- 'Qi/ iß' reich gfarnlBI^C Kan isf wieder zu den fiübsdien. zierlichen Stickereien zurückgekommen, die in die hauclidünne Wäsche hineingearbeifef werderf. Auch farbige Langueffen oder Motive behalten ihre Frische,-wenn man die reizenden Wäschestücke immer nur im milden, reichen Schaum von Lux wäscht. Denn Lux greiftauch die zartesten Fäden niemals an. Mit Lux gepflegt half auch.feine Wäsche lange. mmmmmm £äft 4^ OAA/A UV Aus mKmtmmamaa p. Zwei Brände. In Zgornja Hajdina wurde das Wirtschaftsobjekt des Besitzer Jakob V r b n j a k ein Raub der Flam men, denen auch das Wohnhaus zum Opfer fiel. Der Schaden belauft sich auf 20 Tausend Dinar. — Ein zweites Schadenfeuer wird ans Planjski vrh gemeldet, wo das Hab und Gut des Besitzers Anton Z i m a vernichtet wurde. Auch hier ist ein Schaden von 20.000 Dinar zu beklagen. Die Brandursache ist in beiden Fällen'lin-bekannt. p. Den Apothekennachtdicnst versieht bis Freitag, den 23. d. die Mohren-Apothe ke (Mag. pharm. Molitor.). p. Wochenbereitschaft der Freiw. Feuerwehr. Vom 18. bis 25. d. versieht die dritte Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Stefan Mo5nik, Rottführer Franz Cernivec, Rottführerstcllvertrctcr Vilko Silc und mit der Mannschaft Simon Brun-^if, Bartholomäus CundrC und Josef Köder die Feuerbereitschaft, während ChauF fcur Hans Omulec, Rottführer Franz Treb J^e sowie Rudolf Fijan und Ivan Prenc von der Mannschaft den Rettungsdienst libcr-nelimen. ip. Die Elektrizitätsgenossenschaft »Za-druznn elektrarna« in Ptuj hält Sonntag, den 25, d. um 10 Uhr vormittags im oberen Saal des »Narodni dom« ihre 14, ordentliche lahreshauptversammlun.q mit d. üblichen Tagesordnung ab. Die Genos-senscliaftsniitglieder sind herzlichst einte laden! 5455 Sonntag, 18. Juni. LJubljana: 8 Orchester, 12.30 Russische Lieder. 13.20 Konzert. 17 Landwirtschafts Funk. 17.30 Vokalquintett und Baueriitrio. 10.40 Nat. Stunde. 20 Konzert. 20.40 Lustige Weisen. 22,15 Schallpl. — Wien: 10 Konzert. 14.10 A^clodien aus Wien. 16 Wien musiziert. — Deutschlandsender: 16 Musik. 20.15 »Aida«. — Berlin; 16 Auf klingenden Spuren. 10.20 Runter Melodienkranz, — München: 10,10 Barnabas v. Geczy spielt, 20.15 Drei deutsche Mei-stei, — Stuttgart. 18.45 Beliebte Tonfilmmelodien. - Prag: 18.15 Blasmusik. 21 Populäres Konzert. — Beromünster: 17 Konzert. 20 Opernübertrariung. — Rud-i-pest: 17.10 Mandolinen. 20 ?»Bainzzo<-. — Mailand: 17 Sinfonische Musik. 21 Ope-rettenübertr.TTiung. — Pnns: 17.45 Molodien. 22.45 Rum^tnisclie Rhapsodie. — Rom: 17 Varietce. 21 Heitere Seelo. mu-sik^lisrhe Komödio. — StraßbMrr;: I8.0n Hnnte Musik, 10.40- Londoner Philharmoniker. 21.45 Brasilianische'Impressionen. — Warschau: 16.55 Vokalkonzert. 21 Festkonzert. Montag, 19. Juni. Ljubljana: 12 Schallpl. 13.20 Konzert. 18 Aerztlicher Vortrag. 18.20 Zither. 19 Nachr. 10.40 Nat. Stunde. 20 Moderne Tanzmusik. 20.30 Alte Meister. 22.15 Lieder. — Wien: 12 Konzert. 15.30 Melodien. 18.15 Mercedes Capsir singt. 18.55 Klavierquartett. 20,15 Anno dazumal. — Deutschlandsender: 10 Kinderliedersin-gen. 18.15 Klavierkonz. 23 Kammermusik. ~ Berlin: 10 Klingende Ostmark. 20.15 Bunt ist die Welt der Operette. 22,45 Norwegische Studenten singen. — München: 11 Volksmusik. 16 Aus zeitgenössischem Schaffen. — 17.10 Liebe gute Be Kannte. 21.35 Aus dem Liederschaffen R. Strauß*. — Stuttgart: 17 Konz. 20.15 Heitere Musik. — Prag: 18.30 Volksmusik. 23 Tschechische Musik. — Beromünster: 17 Konzert. 19.40 .Aparte Musik. — Budapest; 20.25 Vergessene ungarische Musikwerke. 23 Tanzmusik. — Mailand: 21 Sinfoniekonzert. — Paris: 10 Bunte Musik. 20.30 Operettenübertr. — Rom: 21,45 Varietee. 22.30 Konzert. — Strafiburg: 10.30 Leichte Musik. 20.30 Funkfresko. — Warschau: 16.20 Klavierkonzert. 18 Militärkonzert. 21 Polnische Sinfoniewerke. Erstens, zweitens, Federmann und Mücke brausen bei Nacht und Regen — auf der glatten Landstraße dahin. Federmann sitzt am Steuer und paßt auf wie ein Lux. Plötzlich aber nimmt er das Gas weg, dann gibt er wieder Gas, dann nimmt er Gas weg — tritt auf die Bremse, hebt den Fuß, gibt wieder Gas... »Mcnschenskind!« ruft schließlich Mük-ke, »was soll denn der Unsinn? Es liegt doch gar kein Grund vor, fortwährend Gas wegzunehmen und zu bremsen!« »Erstens«, sagt Federmann, »habe ich dich drincjend gebeten, dich während dieser Fahrt nicht mit mir zu unterhalten, u. zweitens habe ich so ein merkwürdiges Jucken unter der Fußsohle.« Federmann ist kein Arzt. Aber Federmann tut gern so, als ob er etwas von Medizin verstände, und damit das alles auch sein Ansehen hat, sagt er nicht etwa, als Frau Horniebel ihm ein wenig vor geklagt hat: »Sie leiden eben unter schlechter Verdauung«, sondern »Dyspepsie, Frau Horniebel, das ist ganz einfach Dyspepsie.« Frau Horniebel erschrickt nicht wenig, als sie das furchtbare Wort hört, und schließlich flüstert sie: i^Und woher kommt das?« Federmann überlegt einen Augenblick. Dann sagt er: »Aus dem Griechischen.« >Marlborer Zeitung« Nummer 137. Sonntag, den 18. Juni 1931 ____ ■ * IbitLnitLiai» AUS Mift W WwWWWWWWWWWW^^wW W^WwW^ c. Todesfall. Im hohen Alter von 89 Jah ren starb hier die Schuhmachermc'sters-witwe Johanna Z d o u § e k. Die Verewigte war die Schwiegermutter des Ma-ßistratsbeamten und Leiters der städtischen Bestattungsanstalt Herrn Anton Zu panCiö in Celje. Johanna ZdouSek war eine stille, tüchtige, fromme Haus- und Fa-i'iilienmutter; sie hinterläßt ihren Kindern und Enkeln ein ausgezeichnetes Andenken. Die Beerdigung ist heute, Samstag, um 18 Uhr im Stadtfriedhof. R. i. p.! c. Evangelische Gemeinde — Waldgot-teSdienst. Bei günstiger Witterung soll morgen, Sonntag um 9 Uhr vormittags auf dem Freieiiberg in Lisce ein Waldgottesdienst stattfinden. Abmarsch um 8 Uhr vom Sannsteg. Bei ungünstigem Wetter finden die Gottesdienste nach d. gewohnten Ordnung in der Chrlstuskirche statt. c. Verwegener Raububerfall. Franziska 2olnir war vor Jahren aus Amerika in ihre Heimat zurückgekehrt, wo sie sich auf einem Besitztum in Gorenje bei Mozirje niederließ, um dort ihren Lebensabend zu beschließen. Franziska 2olnir ist heute 75 Jahre alt, ihr Enkelkind Berta, das bei ihr wohnt, 15 Jahre. Ferner wohnt im selben Hause eine 70jährige Bedienerin. Alle drei hatten in der Nacht zum Dienstag furchtbare Schrecknisse durchzumachen. Gegen Mitternacht drangen Männer in das Haus ein, fesselten und knebelten die beiden Frauen und das Mädchen, wickelten sie in Kotzen und verprügelten sie. Hierauf durchstöberten sie alle Kasten u. Laden und entwendeten daraus 4000 Din. Bargeld und Schmuckgegenstände im Wert von 2000 Din. Dann verschwanden die Räuber wieder im Dunkel der Nacht. Eine Stunde später war es dem Mädchen gelungen, sie hder Fesseln zu entledigen und die beiden alten Frauen aus ihrer schrecklichen Lage zu befreien. Die Greisin 2olniT ist vor Schreck und erlittenen Schmerzen sterbenskrank geworden. Es wurden bereits zehn Verhaftungen vorgenommen. Die Untersuchung dauert fort. c. Zum Kampf der Wage and Gesänge. Um es gleich vorweg zu sagen: das Promenadekonzert heute abends fällt aus. Der Stafettenlauf aller Sport- und Turnvereine aus unserer Stadt beginnt um 20 Uhr und geht über die 1250 Meter lange Strecke vom Bahnhof, durch die Cankar-und König-Peter-Straße über den Hauptplatz, dann durch die Herrengasse, über den DeSko-Platz, durch die PreSerengas-se und Zerjavgasee zum Bahnhof zurück. Jeder Sport- und Turnverein stellt fünf Läufer, die 250 Meter zu bewältigen haben werden.Das Publikum wird gebeten, sich auf die Bürgersteige zurückzuziehen, um den Wettläufern nicht im Wege zu ste hen. Morgen Sonntag um 8 Uhr früh beginnen im Stadtpark die Tenniswettkämpfe um die Meisterschaft von Celje. Neben Frl. Vlasta Sernec treten die Spitzenspieler Karl Skobeme, Fabian und Toplak auf Gleichzeitig werden im Turnsaal der ehemaligen Umgebungsvolksschule die Tisch Tennis-Wettkämpfe und auf dem Glacis (mit Beginn um 8 Uhr 30) die leichtathletischen Wettkämpfe um den Mislej-Po-kal ausgetragen. Um 15 Uhr beginnt das Straßenrennen Celje—Gomilsko—Celje d. Radfahrer (Start und Ziel beim Glacis) u. um 16 Uhr auf dem der Fußballreigen aller Fußballvereine Celjes. c. Olympischer Fünfkampf. Wie an anderer Stelle gemeldet, beginnt morgen Sonntag um halb 9 Uhr vormittags auf dem Glacis der olympische Fünfkampf (Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf, 200 und 1500-m-Lauf). Der Sieger bekommt den Titel »Meister im olympischen Fünfkampf der Stadt Celje«, eine Urkunde und einen Wanderpokal, den die Firma A. Mislej in Celje gespendet hat. Der Wan derpokal wird Eigentum des Siegers und ihm erst dann ausgehändigt, wenn er ihn dreimal hintereinander oder fünfmal in Zeitabständen errungen hat. c. Lieder-Abend. Im Stadttheater findet heute, Samstag, 20.30 Uhr, ein vom Gesangverein »Ccljski zvon« veranstaltcter Volks- und Kunstliederabend statt. Neben fjedern von Aljaz, Ocvirk, Pu§, DoktoriC, Nedved, Jereb, Zeleznik, AdamiC, Vodopi-vec, Klemenöit und MihelöiC wird Satt-flcrs Kantate für gemischten Chor und Soli mit Klavier und Harmonium »In der Aschermittwochnacht« aufgeführt. c. Kino Metropol. Von Samstag bis einschließlich Montag der neueste französische Großfilm »Die Frau des Kameraden«, eine spannende Liebesgeschichte aus dem Herzen der Sahara. Herrliche Naturaufnahmen aus der Wüste und berückende orientalische Musik. In der Titelrolle Maria Bell. c. Bitte. Ein gänzlich verarmter, ehemaliger Kaufmann, derzeit arbeitslos und in großer Not, bittet mildtätige und gutherzige Menschen um abgelegte Kleider. Wäsche und Schuhe für sich und seinen 17jährigen Sohn. Die gütigen Spender mö gen ihre Anschriften im Geschäfte »Tivar« (Ulica dr. Gregorja Xerjava) abgeben, da mit der Bittsteller die Sachen persönlich abholen und auch seinen Dank abstatten kann. Aus DfcflwflÄefld g. Einen kapitalen Huchen im Gewichte von 16 Kilogramm fing gestern unweit von Dravograd der Bäckermeister Hans G a r m u s c h. g. Ein großes Schauturnen mit anschließendem Sommerfest veranstaltet am morgigen Sonntag der hiesige Sokolverein. g. Eine neue Motorspritze wurde am vorigen Sonntag in Cernece in feierlicher Weise ihrer Bestimmung übergeben. Die Patenschaft hatte die Industriellensgattin Frau Maria Göll übernommen. An die Weihe schloß sich eine animierte Unterhaltung. b. Elektromotorische Antriebe. Grundlagen für die Berechnung. Von Dr. Ing. A. Schweiger, o. Professor der Elektrotech nik an der Technischen Hochschule München. Zweite, neubearbeitete Auflage. Mit 32 Abbildungen. 102 Seiten. 1938. Sammlung Göschen, Band 827. Walter de Gruy-ter u. Co., Berlin und Leipzig. Preis: Leinen geib. RM 1.62. Der Elektromotor ist zum wichtigsten Antriebsmotor auf allen Gebieten der motorischen Antriebe, im Haushalte, im Gewerbe, in der Industrie, in der Fördertechnik und in Berg- und Hüttenwerken geworden. Die Ausnützung dieser Eigenschaften der Elektromotoren setzt aber die Kenntnis derselban voraus. Diese zu ermitteln ist der Zweck des ersten Teiles des vorliegenden Bändchens, in welchem die Eigenschaften der anzutreibenden Maschinen und der Elektromo toren behandelt werden. U. a. wird die Frage der Wirtschaftlichkeit der elektromotorischen Antriebe behandelt und dargelegt, wie man die Kosten des Betriebes zu berechnen und welche Gesichtspunkte man dabei zu beachten hat. b. »Der wirkliche Futikfreund«. Ein funktechnisches Lesebuch von Hanns Günther. 84 Seiten. Lexikon-Oktav. Mit 129 Bilddarstellungen. Karton. RM 2,80. Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stutt gart. Sechszehn Jahre sind es her, seit die ersten schüchternen Rundfunk-Versuche uns in Deutschland in Aufregung setzten, und wer könnte sich heute ein Leben ohne Radio vorstellen. Damals waren es die Amateure und leidenschaftlichen Bastler, die die Sache des Funkwesens gefördert und in Schwung gebracht haben. Es gibt auch heute noch genug Leute, für die der Rundfunk nicht nur der satten Behaglichkeit dient, die ihr Rundfunkgerät wirklich kennen wollen, die aus Bastler- und Experimentierleidenschaft sich in Schaltungen und Röhren auskennen möchten, denen das den meisten so alltäglich erscheinende Geheimnis der Verwandlung von Schall noch als außerordentliche technische Leistung erscheint, die sie selbst ergründen, verstehen und auch experimentell erleben wollen.Das sind die wirklichen Funkfreunde, und für sie hat Hanns Günther, der alte Experte und kluge Lehrmeister, sein Buch »De/ wirkliche Funkfreund« geschrieben. Die elektrischen und akustischen Grundlagen, die Konstruktion von Rundfunksender und Rundfunkempfänger, mit all seinen Einzelteilen, werden in diesem Buch klargelegt. toH-MikO Burg-Tonkioo. Die schmissige Operette »Abenteuer in Warschau« (Jadwi-ga). Ein melodienreicher Lustspielschla-ger aus kriegerischen Zeiten mit viel Witz und Humor. In den Hauptrollen Jadwiga Keda, Georg Alexander und Rudolf Carl. — In Vorbereitung der große Norwegen-Film »Nordlicht«. Esplanade-Tonkino. Premiere des Lustspielschlagers »Der königliche Tenor« mit Rose Stradner, Lucie Englisch, Willy Elch-berger, Leo Slezak, Hans Thimig, Rudolf Carl u. a. Ein großangelegter, mit viel Prunk und Luxus ausgestatteter, heiterer Großfilm nach dem Bühnenstück »Der Postillon von Lonjumeau«. — Als Beiprogramm bringen wir den Besuch S. K. H. des Prinzregenten Paul und 1. K. H. Prinzessin Olga in Berlin. — In Vorbereitung der grandiose französische Spitzenfilm »Der Herr der Sahara«, der mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Der Film wurde unter dem Ehrenschutz der französischen Marschälle Petain und Franchet d'Esperey gedreht, Das Hohelied auf die Heimatliebe! Union-Tonkino. Bis einschließlich Mon tag »Wenn die Geschütze verstummen«, ein gewaltiger Kriegs- und Nachkriegsfilm, ein erschütterndes Drama der jüngsten Vergangenheit in der unübertrefflichen Regie des Meisters W. S. Van Dyke. In den Hauptrollen sehen wir unsere Lieblinge Spencer Vracy, Gladys George und Francoht Tone. — Unser nächster Film: »Spionin Susy« mit Jean Harlow. Tonkino Pobrezje. Am 17. und 18. d. rollt »Der kleine Seemann«, ein Großfilm in jeder Hins'cht, über die Leinwand, In der Titelrolle die kleine Shlrley Temple. Als Zugabe die Movietpn-Wochenschau u. Buster-Keaton-Witze. Vorstellungen an Samstagen um 20 (8) und Sonntjigen um 16.30, 18.30 und 20.30 Uhr. 5515 3lV0tttefrnna<&tMmft Bis zum 23. Juni versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. pharm. Vidmar) am Hauptplatz 20, Tel. 20-05, und die Ma-gdalenen- Apotheke (Mag. pharm. Sa-vost) am Kral ja Petra trg 3, Tel. 22-70, den Nschtdienst. le «StU Erprobter Wink für das Kochen neuer Kartoffeln. Man klagt Öfters darüber, daß die neuen Kartoffeln nicht mehlig, sondern feucht und schliefig sind, was ihren Geschmack ebenso beeinträchtigt wie ihren Nährwert. Oft ist dieser Übelstand aber nur die Folge falschen Kochens. Neue Kartoffeln sollen niemals bis zum völligen Garwerden im Kochwasser bleiben, sondern höchstens 20 Minuten kochen. Dann gißt man sie ab, deckt sie bis auf einen fingerbreiten Spalt zu, stellt sie auf die Seite des Herdes oder auf einen Topf mit kochendem Wasser und läßt sie noch etwa 10 Minuten nachdämpfen. Dann deckt man sie fest zu und schüttelt sie im Topfe mehrmals tüchtig durcheinander. Sie werden dann trocken und schön aufgeplatzt sein. Sehr bewährt hat es sich, die Kartoffeln mit kaltem, nicht heißem Wasser auf helles Feuer oder die offene Gasflamme zu stellen und sie auf diese Weise schnell zum Ankochen zu bringen. Benützt man einen Kartoffeldämpfer, so nehme man nach 20 Minuten Kochzeit dien Siebeinsatz mit den Kartoffeln vom Wasserbehälter ab, stelle ihn ebenfalls auf einen zugedeckten Topf mit heißem Wasser und öffne das kleine Ventil am Deckel des Dämpfers, damit der heiße Dampf ausströmen kann. Da die Schale der neuen Kartoffel sehr dünn ist, so daß anhaftender Schmutz beim Kochen leicht ins Kartoffel fleisch leicht eindringen kann, ist es unbedingt nötig, die Kartoffeln vor dem Kochen gründlich mit ein-cr Rür?te in mehrmals zu erneuerndem Wasser zu reinigen und nicht, wie es mei- stens geschieht, nur flüchtig abzuwaschen. h. Gefülltes - Kalbsherz. Nachdem man 4us einem Kalbsherz die Röhren auegeschnitten hat, wird es gewaschen, abgetrocknet, ausgehöhlt, doch so, daß noch fingerdick das'Fleisch bleibt. Das Herausgeschnittene wird mit einer kleinen Zwiebel, ein wenig gehakter grüner Petersilie, der gelben Schale von einem Vir-tel Zitrone und einem Stück Kalbsleber fein zusammengehackt. Eine altbackene Semmel wird in Milch geweicht, ausgedrückt und in 2 Dekagramm Butter oder Schmalz gedünstet. Dann legt man die gedünstete Semmel in eine Schüssel, gibt das feingehackte nebst einem Ei, dem nötigen Salz und Pfeffer dazu und verrührt alles gut zusammen* Mit dieser Masse wird nun das Herz gefüllt, zugenäht und mit Speckstreifen gespickt. Dann gibt man das Herz mit einem Stückchen Butter in eine Kasserolle und brät es unter fleißigem Begießen schön gelb und weich, dann mit einem Kaffeelöffel Mehl stauben, mit Suppe aufgießen und noch kurze Zeit verkochen lassen. Das Herz wird dann • auf einem Brett in schöne Scheiben geschnitten, auf einer Schüssel angerichtet und mit dem Saft Übergossen. h. Giirken und Gerst^ oder Reisrand. 2—-4 Gurken schält und entkernt man, schneidet sie der Länge nach in vier Tei-und diese wieder in der Mitte durch. In eine Kasserolle gibt man 2 Löffel Butter, ein kleines Büschel Dillenkraut, etwas Wasser oder Brühe, salzt die Gurken und dämpft darin giar. Indessen läßt man 300 Gramm Gerste (grobe Rollgerste) oder Reis in reichlich 1 Liter Wasser oder Brühe dick und weich aufquellen, mischt dann mittels einer Gabel 2 Löffel gehackte Kräuter und zerlassene Buttef darunter und häuft dann die Masse mul« denartig auf eine Platte In diese Mulde gibt man die inzwischen weich gedünsteten Gurken und stellt alles heiß. Im Dunstsaft kocht man ein wenig in Buttef milch ' oder Sauerrahm verrührtes .Mehl auf, fügt noch feingehacktes Dillenkraut» nach Bedarf Salz und etwas Zitrone bei gießt die Soße über , die Gurken im Reis-» rand. - 'h. Gitrkbi littr roh? Nein, auch gekocht sind sie ein Genuß! In den meisten Haus-* haltungen ^bt es nur frischen Gurkensalat und eingelegte rohe Gurken. Das aber ist nicht richtig, weil wir dann nie so viel Gurken verzehren, wie es Ihrem gesundheitlichen Wert nach für uns günstig wäre. Deshalb ist anzuraten, den ersten Ä^ersuch mit geschmorten Gurke« als Beilage zu einem Fleisch- oder Fischgericht zu machen. Die geschälten Gurken teilen wir der Länge nach in nicht zu große Stücke, salzen sie und dünsten sie nicht zu weich mit etwas Fett, binden mit etwas Mehl, schmecken mit ein wenig Milch ab und geben zuletzt gehackten Schnittlauch hinzu. Kartoffel in der Schale und gekochter Schinken oder gebacke-ner Fisch als Beigabe. — Läßt man kleinwürfelig geschnittenen Speck mit geschnittener Zwiebel ausbraten und darin die Gurkenstücke und kleine Bällchen hat man ein gut schmeckendeis Mittagessen, zu den Pell- oder Röstkartoffeln oder Kartoffelmus gut munden, Will man das Gericht verfeinem, fügt man noch To matenmark hinzu. Braucht man reichlich Soße, so verlängert man mit Fleischbrühwürfelflüssigkeit und bindet mit Schwitzmehl. Man kann Schnittlauch, Dill oder Petersilie Oberstreuen. Hat uns diese warme Gurkenspeise geschmeckt, so probieren wir weitere Abwechslungen aus; wir dünsten z. B. in zerlassenem Speck in der Rundmitte aufgeschnittene, ausgehöhlte, mit Fleisch-, Fisch- oder Pilzteig (mit Hilfe von eingeweichter Semmel) gefüllte Gurkenhälften gar, fügen Tomatenmark oder Tomatensaft bei odef schmecken mit einer Wenigkeit Weißwein ab oder fügen geriebenen Hartkäse hinzu und geben Makkaroni odef Bandnudeln als Beilage, Aber auch Salz-' kartoffeln sind nicht verpönt. Johanna Martin •04 Willst du etwas Nettes kaufen, Brauchst du nicht nach auswärts laufen' Deine Zeitung sagt dir an, Was man hier gut kaufen kann. jomitag, den 18. Juni 1930. ^ >Marrborer Zritung^- Numm/»r T37. :3)ir 3)rf(Diaffe bon ^öln B e 0 g r a d, 16. Juni. Wie bereits be-richtet, sind auf der Kölner Zusammenkunft des ständigen gemischten deutschjugoslawischen Wirtschaftsausschusses inbesondere zwei Fragen zu erörtern gewesen, und zwar die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen Jugoslawien und dem Protektorat Böhmen-Mähren einerseits, und der Kurs der deutschen Ciearingmark an den jugoslawischen Börsen andererseits. Was die erste Frage anbelangt, sind folgende Ergebnisse auf der Kölner Konferenz erzielt worden: Es wurde vereinbart, daß der Warenaustausch zwischen Jugoslawien und Böhmen-Mähren vollkommen unverändert bleibt (auf demselben Niveau wie bisher). Die Handelsbeziehungen zwischen Jugoslawien und dem Protektorat werden bis zum 31. März des nächsten Jahres nach den Beßtimmungen des letzten jugo-sJawisch-tschechoslowakischen Handelsvertrages erfolgen. Dies bedeutet, daß dieselben Kontingente, Vergünstigungen und Präferenziale wie bisher beibehalten werden. Jugoslawien kann in das Protektorat ausführen so viel es will. Ein schwierigeres Problem in den zukünftigen Handelsbeziehnngen zwischen Jugoslawien und Böhmen-Mähren bildete bisher die Frage der Zahlungen. Nach Abtrennung der Sudeten gebiete, durch die Gründung der selbständigen Slowakei und die Einverleibung von Karpathorußland an Ungarn, ist Böhmen-Mähren in bezug auf sein wirtschaftliches Gepräge bedeutend schwächerer Faktor geworden als früher. Insbesondere ist die Ausfuhrkapazität dieses Gebietes stark herabgesunken, speziell was die Ausfuhr dieses Gebietes nach Jugoslawien anbelangt. Aus diesem Grunde ist die Frage aufgeworfen worden, auf welche Weise man den Unterschied zwischen der normalen Ausfuhr Jugoslawiens nach diesen Gebieten und der stark herabgesetzten Ausfuhr des Protektorats nach Jugoslawien und die daraus entstehenden erhöhten jugoslawischen Forderungen decken könnte. In Köln wurde vereinbart, daß dieser Unterschied für staatliche Bezahlungen zu verwenden ist. Wie bekannt, schuldet der jugoslawische Staat dem Protektorat in Form von Obligationen größere Beträge. Auf Grund der Verträge mit der Tschechoslowakei kam Jugoslawien düesen Verpflichtungen auf eine gewisse Weise nach. Durch die neue Vereinbarung sind nun diese Bezahlungen auf eine für Jugoslawien vorteilhafte Weise geregelt worden. Demzufolge werden die jugoslawischen Exporteure ihre Waren ohne Risiko in das Protektorat exportieren können. Gleichzeitig ist auch der Kurs der t'SchechischenKrone an den jugoslawischen Börsen festgesetzt worden Als Parität ist dabei der Kurs des Dinars an der Züricher Börse in Bezug auf den Kurs der Krone an derselben Börse zur Grundlage genommen worden. So wird die tschechische Krone zum Kurs von 151 Dinar verrechnet werden. Es verlautet, daß dieser Kurs bis Ende März des nächsten Jahres unverändert bleiben soll. Wie bekannt, ist von deutscher Seite auf der vorhergegangenen Konferenz des gemischten jugoslawisch-deutschen Wirtschaftsausschusses vorgeschlagen worden, daß der Kurs der Ciearingmark auf 14,50 Dinar stabilisiert werde. Diese Intervention wurde durch die jugoslawische Nationalbank bis zu einer 8-Millionen-Reichsmarkgrenze versprochen. Sobald jedoch diese Grenze überschritten war, hatte es die Nationalbank abgelehnt, welter zu imtervenieren und der Kurs der Reichsmark ist an den jugoslawischen Börsen bis auf 13,50 Dinar gesunken, verbesserte sich jedoch sipäter auf 13,80. Auf der Konferenz in Köln ist von deutscher Seite das Verlanj^en gestellt worden, daß der Kurs der Reichsmark auf 15 Dinar erhöht werde. Schließlich einiigte man sich dahin, daß der Kurs zwischen 14,30 und 18,70 Dinar gehalten werde, was einen mittleren Kurs von 14,50 Dinar darstellt. 36rfen6erid|^tf Z a g r e b, 16. d. Staatswerte: 2%% fCriegsschaden 465—468, 4% Agrar 62—0 4% Nordagrar 59.50—60.^, 6% Begluk 87.50—0, 6% dalmatinische Agrar 86—87 1% Stabilisationsanleihe 100—0, 7% Investitionsanleihe 100—101, 7% Sel'gman 99—0, 7% Blair 93.50—94.75, S% Blair 100.50—103; Agrarbank 212—0, National bank 7500—0, L j u b 1 j a n a, 16. d. Devisen. London 206.20—209.40 (im freien Verkehr 256.40—259.60), Paris 116.42—118.72 (144.82—147.12), Newyork 4386.75— 4446.75 (5459.01—5519.01) Zürich 995— 1005 (1236.57—1246.57), Mailand 231.95 —235.05, Amsterdam 2337—2375 (2906.13 -2944.13), Berlin 177.12—1788.88, Brüssel 748.50—760.50 (930.76—942.76); deut sehe Clearingschecks 14.30, tschechische f^learingschecks 1.505. 0tei0en(t (ucoflatolfd^e 3Belnau0Mr Der Monat April 1939 war mit einer Ausfuhr von 848 Tonnen Wein im Werte von 2.6 Mill. Dinar der stärkste Weinaus-fuhrmonat der letzten sechs Jahre und erreichte fast genau die Höhe der Ausfuhr-meniren der ersten vier Monate des Jahres 1038, Wie aus der weiter unten gegebenen Aufstellun? ersichtlich ist, betrug die Weinausfuhr Im April des Jahres 1938 nur R3 Tonnen im Werte von 0.26 Mül. Dinar. Für die ersten vier Monate des Jahres 193R weist die Statistik eine Weinausfuhr von ^50 t im Werte von 2.95 Mlll. Dinar aus, die sich im prleichen Zeitraum 1030 un 1050 t und 7.6 Mill. Dinar auf 2R00 ^ bezw. 10.'^ Mill. Dinar steigerte. Die Gcsnmtausfnhr des Jahres 1938 Im Umfanjze von 2591 t im Werte von 9.4 Mill. Dinar wurde also von der Weinaus-fiihr des ersten Jahresdrittels 1939 bereits übertroffen, der Ausfuhrdurchschnitt der Jahre 1934 bis 1937 mengen- und wertmäßig um das Zweifache überholt. Bei der Ausfuhr im Monate April 1939 handelte es sich in der Hauptsache um Dalmatiner und Südbanater Weine. Begünstigt wurde die Ausfuhr durch die bekannt niedrigen Preise gerade im Monate April. Während im ersten Jahresviertel 1939 für Ausfuhrweine 4.50 Dinar je Liter gezahlt wurden, sanken die Preise im April auf durchschnittlich 2.95 Dinar ab. An der ersten Stelle der jugoslawischen Weinausfuhr in den ersten vier Monaten dieses Jahres stand die gewesene Tsche-cho-Slowakei mit 2032 t, am zweiten Platz Holland mit 496 t und an dritter Stel'le Deutschland mit 291 t. April 1938 83 t 0.25 Mill. Din April 1938 848 t 2.56 Mill. Dln Jänner-April 1938 850 t 2.95 Mill. Din Jänner-April 1939 2800 t 10.56 Mill. Din Deutschland 291 t 1.09 Mill. Din Hoilland 496 t 1.50 Mill. Dln Tschecho-Slow. 2032 t 7.93 Mill. Din 6d^mutftDami aut neuen ?Retallegierungen Die Verwendung neuer Metallegierungen macht stetig weitere Fortschritte und ist längst über das Versuchsstadium hinausgegangen, da die Praxis die Brauchbarkeit dieser neuen Werkstoffe glänzend beweist. Auch die Metallwarenindustrie und die Besteckfabrikation verwenden heute diese neuen Legierungen. Während man sich bisher auf die Anfertigung von Bestecken, Tafelgeräten, Uhrgehäusen und Uhrarmbänder beschränkte, werden zur Leipziger Herbstmesse (27. bis 31. August 1939) Schmuckwaren alter Art In rostfreien Edelstahlen mit Silberglanz zu sehen sein. Broschen, Ringe, Nadeln, Kollier, Anhänger, Gliederarmbänder u.a. mit und ohne Steine wenden in reicher Auswahl angeboten werden; diese Schmuckstücke wirken durchaus vornehm und machen keinesfalls den Eindruck, daß sie nicht »echt« sein. Wilpa und Vital-üum sind zwei für Schmuckwaren besonders geeignete Metallegierungen. Aus Novarstahl und Sonnitstählen werden größere Tafelgeräte, Leuchter, Bowlen Service angefertigt. Unter der Bezeich- stofferzeugujig di. Braunkohlt tmM wachsende Rolle. X Das Kohlenbergwerk Stanovsko bei Pdjäane wurde im Versteigerungi^wege vor einigen Monaten vom Zagreber Industriellen Kosta M i 1 i n 0 V gekauft. Der bisherige Besitzer Ing. K 1 j u £ e n k o beschwerte sich dagegen, weshalb jetzt eine zweite Versteigerung abgehalten wur de, in der wieder MMinov die Unternehmung um 68.450 Dinar erwarb, wogtgen sich der Schätzwert auf 205.432 Dinar beläuft. Ing. Kljuöenko wird sich, wie man hört, auch gegen den zweiten Verkauf beschweren. Die Bruderlade hat vom Sie sorgen für Ihren Haushalt......kh sorge für Ihre Haut! (NIVEA* \ CREME J Haufarbeiten l^eelDdussen ohne Zweifel Ihre Haut nachteilig. Mit Nivaa können Sie nch aber genügend dagegen lehützen. Nivea kräftigt das Haotgawebe, erhält ■ Ihre Haot ge«und und zart und verleiht ihnen ein jagendfrisches Autfehen. Nur Nivea enthält EUCERIT» das Kräftigungsmittel für die Haut. 1«« nung Altpatin bringt man eine dieser neuen Legierungen einseitig vermessingt oder verkupfert als Neuheit auf den Markt Remanitsthal findet Verwendung für Bestecke und Schmuck, Mangasil- und Ro-neusil-Stahl dienen zur Anfertigung von Bestecken, von Uhrgehäusen und Uhrarmbändern. Während sich die nichtrostenden Stähle bereits auf den Vormessen gut eingeführt haben, wird es der Leipziger Herbstmesse 1939 vorbehalten sein, den Leichtmetallen größere Beachtung als bisher zu verschaffen. Genannt seien Elektron und Hydrolalium, denen man eine große Zukunft voraussagt, da sie sich ganz besonders zur Anfertigung von kunstgewerblichen Gegenständen eignen. Ein weiteres Leichtmetall Polital nimmt eine wunderbare, beständige Hochglanzpolitur an; handgearbeitete Gegenstände aus diesem Werkstof werden berechtigstes Interesse, finden. Schließlich sei noch einer Alumi-niumlegierung gedacht, die mit einer Kupferschicht dubliert ist. Auf der Leipziger Herbstmesse werden kunstgewerbliche Erzeugnisse aus diesem Stoff zu sehen sein. 3>eutf((ylon^ gr69ter 3roun-lodlenproöusent B e r 1 i n, 16. Juni. Bei der wirtschaftlichen Bilanz der in den letzten 15 Monaten eingetretenen territorialen Veränderung in Mitteleuropa ist hervorgehoben worden, daß sich die Vorrangstellung Deutschlands in der Erzeugung von Braunkohle (L'gnit) gegenüber früher noch verstärkt habe. Im Jahre 1938 war das Altreichsgebiet mit etwa 195 Millionen Tonnen Braunkohlenförderung zu 74.3% an der gesamten Weltförderung dieses wichtigen Roh- und Hilfstoffes beteiligt. Durch den Hinzutritt Oesterreichs erhöhte sich d'ese Beteiligungsziffer auf 75.6% und nach der wirtschaftlichen Eingliederung der Protektoratsländer Böhmen und Mähren wird der Hundertsatz der großdeutschen Beteiligung an der Weltbraun-kohlenförderung 81.3% betragen. Diese Produktionsergebnisse sind nicht dadurch erzielt worden, daß der Tiefhau der Braunkohle ausgedehnt wurde, im Gegen teil hat im Jahre 1938 der Tagbau von Braunkohle zugenommen. Braunkohle hat längst aufgehört, ein bloßer »Brennstoff« zu sein. Zwar werden noch gewaltige Men gen Braunkohle als Briketts für den Haus brand verwendet. In immer stärkerem Maße ist jedoch Braunkohle zu einem industriellen Rohstoff geworden. Braunkohlenteer ist in der chemischen Industrie ein heute nicht mehr fortzudenkender Ausgangsstoff. Auch in der deutschen Treib- Bergwerk 728.000 Dinar zu fordern, da die Unternehmung keine Sozialversicherungsbeiträge geleistet hat. X Ein Verband der Landwirtschaftskam mem Jugoslawiens wurde in der Donnerstag und Freitag in Beograd abgehaltenen Kammerkonferenz zum Beschluß er hoben. Es wurden auch mehrere Entschließungen angenommen^ die sich auf die Hebung der Landwirtschaft beziehen. X Tschechisches Papier- und Hartgeld darf nach einer Mitteilung des reichsdeut-schen Postministeriums in Hinkunft nach Deutschland nicht mehr überwiesen werden. Die Beträge können jedoch an ein deutsches Kreditinstitut mit dem Auftrag übersandt werden, die Summe auf dem Sperrkonto zugunsten des Ausländers zu kreditieren. Die deutschen Postcheckan-stalten werden ebenfalls als Kreditinstitute angesehen. Der Geldanweisung ist stets auch das entsprechende Gesuch um Kreditierung auf dem Sperrkonto beizuschließen. Uksite Hutn^tesäüetde ^ie fdiwar^e .tofee Sie haben es ja gut, Herr Doktor, Sie brauchen sich um keinen Menschen kümmern ... nur um Ihren Weinberg, um Ihre Felder, um's liebe Vieh. Wenn Sie etwas drückt, wenn Sie mißmutig sind, dann steigen Sie auf den Bachem und wenn Sie sich langweilen, dann fahren Sie nach Maribor hinein . . Ja . . ja ich weiß, erst gehen Sie in's Kino und dann nachtmahlen Sie auf der Dachterrasse vom Hotel Orel . . . Sternenhimmel, so wie hier . . . Musik wie drüben ... im Grand Hotel . . .« »Wie ,Sie sich alles gemerkt haben, Fräulein Marie . . .« Belustigt sah der Gutsbesitzer das junge Mädchen aft» »Aber ich«, fuhr sie unbeirrt fort und schaute sehnsüchtig auf das dunkle Meer, »werde wieder ein Jahr in der Kanzlei eingesperrt sein . . .mit Aussicht auf eine häßliche Feuermauer, als Gesellschaft uninteressante Akten . . . ewig grantige Kolleginnen . . . zwei nervöse Chefs und immer ungeduldige, gerertzte Klienten . . . Erbittert hielt sie innc. Der Kellner räumte die leeren Mokkatassen fort. Maria zündete sich eine Zigarette an und lehnte sich wieder in den Korbsessel zurück. Vom Grand Hotel tönte leise Musik herüber, im dunklen Garten zirpten die Grillen. Der Duft der Lorbeersträucher . . die salzige Meerluft . . die köstliche Zi- >Manborer Zeltung« Nummer 137. 8 jonntag, den 18. Juni 193G. garette . . morgen noch und dann würde i!cr Zauber vorbei sein. Drei Urlaubswochen sind schon vergangen. Vor einer Woche lernte Maria den Gutsbesitzer im Bad kennen und da sie beide allein waren, so unternahmen sie gemeinsame Ausflüge, trafen sich im Bad und verbrachten manchmal den Abend auf der Terrase des kleinen Cafes. Er, ein ruhiger, angenehmer Gesell schafter, nur seine Überlegenheit, — er sagte ihr öfters:- mein Kind — und die spöttischen Lichter in seinen grauen Augen reizten Maria manchmal so, daß sie am liebsten davongelaufen wäre. »Sind Ihre Kolleginnen bissig oder neidisch«, fragte der Doktor, bloß weil er spürte, daß er etwas sagen mußte. Er konnte sich Marias Welt nicht vorstellen .. . verstaubte Akten . . . verbrauchte Luft. Es mußte dort wohl so riechcn, wie auf Ämtern, da war ihm Stallgcruch schon lieber. Schadc ,um dns hübsche, kleine Müdel . . . zwar recht unbedeutend . . . »Mein Gott«, antwortete das junge Mädchen, »als ich eintrat hatte ich einen schweren Stand. Die eine Kollegin war die rechte Hand des Chefs. Sic war sehr schon zehn Jahre in der Kanzlei. Sic war hcißlich . . , und sie haßte mich, weiß nicht warum. Mir war sie genau so unsympathisch. Es gab immer Reibereien .. . wegen nichts und wieder nichts. Schließlich sprachen wir nichts mer miteinander . . . wir grüßten uns nicht mehr ... es war reizend.« Maria schwieg. Wie ernst sie jetzt drein sah. Hat es bestimmt nicht leicht, das arme Kind. »Es ist kühl, Sie werden sich erkälten, mein Kind«, sagte der Doktor unvermittelt, stand auf und legte das seidene Tuch um ihre Schultern. »Vielen Dank . . . Herr Großpapa!« Marie biß sich auf die Lippen. »Aber, Fraulein Marie . , . nicht böse sein . . . nicht ... Sie sind doch wirklich ein Kind . , .ja . . , ja . . . der vorletzte Abend . . . Sie sind etwas nervös. S'ist schon gut . . . so . . . nun erzählen Sie weiter.« Maria trocknete schnell und verstohlen eine Träne, dann wandt« sie ihm ihr liunklcs, sonnverbanntes Gesicht zu: »Haben sie Tiere gern, Herr Doktor?« »Natürlich«, beeilte er sich zu antworten, »edle Pferde . . . schöne Hunde . . .« »Reinrassig?« »Fräulein Marie . doch keine Köter. .« »Ich denke Tiere sind Tiere!« Und da pie wieder das spöttische Aufleuchten in seinen grauen Augen sah, fuhr sie fort: ■ Ich war einmal im Sommer zu Besuch in Murau. Hübsche, kleine alte Stadt. Alles war besetzt. Großmama fand endlich im Schwarzen Adler ein kleines Zimmer für mich. Ein alter Gasthof. Mein Zimmer ging auf einen Balkon, der den ganzen Hof umgab. Ich hörte bis ?pät in die Nacht den Lärm aus der Küche: Stimmen . . . das Klappern der Teller und ich roch die ganze Speisekarte. Trotzdem wollte ich das Fenster nicht schließen ... es war zu dumpf in dem kleinen Raum. Irgendwann, lang nach Mitternacht, muß ich doch eingeschlafen 5iein, denn plötzlich wachte ich auf. Auf meinen Füßen lag etwas. Ich hatte kein Licht. Ich griff hin. Es war ein weiches Fell. Mit einem Satz war ich aus dem Bett und das Fell ergriff die Flucht. Kaum war es draußen, so schloß ich das Fenster. Aber in der Eile habe ich den verkehrten Flügel erwischt und es ging glicht zu. Draußen glühten die Augen der Katze. Sie wollte unbedingt in's Zimmer Tierein. Sic streckte ihre Pfote durch den schmalen Spalt, der offen bleiben mußte und miaute noch dazu ganz erbärmlich. Sie war so mager, so räudig, so häßlich, »laß ich mich vor ihr fürchtete. Sie war bestimmt die abscheulichste Katze, die Ich je gesehen halx*. Ich giab ihr einen Schlag auf die Pfote und während sie sie pfauchend zurückzog, schloß Ich schnell tias Fenster. Als ich am nächsten Tag zu Mittag das Zimmer betrat, sprang die schwarze Kalze von meinem Bett herunter und zum Fenster hinaus. Sie hflttc die Nacht nicht vergessen. Als ich dann nach Tisch wie-»ler in's Zimmer ging, schoß das schwär zc Mistvieh wieder vom Bett herunter. Nur diesrnnl war ich schneller und er-v.ischte sie noch niif dem Fensterbrett. Bei Tag war sie noch häßlicher. Wußte Sport O'umpia 1940 toirßt OLYMPISCHER PROPAOANDAFELDZUG DER MARIBORER SPORTLER. — LEICHTATHLETIK, FUSSBALL, TENNIS UND RADRENNEN AM PROGRAMM DES OLYMPIA-TAGES. Wie in früheren Jahren wird auch heuer der Olymp! a-T a g eine großangelegte Revue des Mariborer Sportbetriebes aufzeigen, der man mit umso regerem Interesse entgegensieht, als sich diesmal tatsächlich die Besten unseres Sports in den Dienst der großzügigen Werbeaktion für die kommenden Olympischen Spiele stellen. Der schon seit Jahren. In vorbildlicher Weise wirkende lokale Olympische Ausschuß ließ nichts unversucht, um dem morgigen Tag ein besonders feierliches Gepräge zu geben. Wärend die Radrennfahrer auf den kurvenreichen und hügeligen Straßen dem Endzie-l Murska Sobota entgegenstreben, werden die zünftigsten Leichtathleten auf der grauen Aschenbahn im Olympischen Zehnkampf, der schwierigsten leichtathletischen Dis-ziipliin, ihre Kräfte messen. Gleichzeitig werden die T e n n i s s p i e 1 e r ihren weißen Bällen nachjagen, während am Nachmittag die Fußballer In einem Blitzturnier nochmal den Kampf um die lokale Vorherrschaft aufnehmen werden. Im Stadtpark wird um 11 Uhr ein Olympisches Konzert stattfinden, gleichzeitig werden die schmucken 0 1 y m -p 1 a-A b z e F c h e n zum Verkauf ange-i30ten werden. Damit ist das Programm noch immer nicht erschöpft, denin um 7 Uhr nimmt die erste große Ausfahrt des Jugoslawischen T o u r i n g-C 1 u b s nach Murska Sobota ihren Anfang, an der sich Maribors Motorradsportler und Automo'b ili sten in nahezu lük- kenloser Reihe beteiligen werden. * Die Leichtathletikkämpfe nehmen bereits heute, Samstag, nachmittags im »2elezni2ar«-Stadion mit dem ersten Teil des Olympischen Zehnkampfes ihren Anfang, der dann Sonntag um 9 Uhr fortgesetzt und zu Ende geführt wird. Weitere leichtathletische Kämpfe werden auch am Nachmittag zur Austragung kommen. Das Tennisturnier, das mur eine Herreneinzelkonkurrenz umfaßt, beginnt Sonntag um 8 Uhr auf den »Marlborc-Plätzen. Die NennungsJiste weist alle bekannten Namen des lokalen Tennissports auf. Das Fuß b allturn i er geht um 16 Uhr im »2elezni2ar«-Stadion in Szene. Als Akteure treten Unterverbandsmeister »Ma ribor« sowie »Rapid«, »Slavija« und »2e-lezniCar« auf, die in bunter Folge um die olympische Sicgespalme kämpfen werden. Der Start zum ersten großen R a d r en-n e n auf der Strecke Maribor—Murska Sobota erfolgt Sonntag frühmorgens um 6 Uhr auf dem Trg Svobode, woselbst um 4.30 Uhr die Tourenfahrer auf die Reise gehen. Angesichts des nahen ZeitpunWes der Olympischen Spiele 1940 appelliert unser Siport mit umso größerem Nachdr. an dile Ocffentlichkeit, mit ihrer Beihilfe eine umso größere jugoslawische Beteiligung an den großen Kämpfen von Helsinki und Garmisch-Partenkirchen zu ermöglichen! Jubiläum (ined \)er&ietiten 6l>ort4inanned Einer unserer vielsci'tigstcn u. auch aufopferungsvollsten Sportler, Eugen B e r-g a n t, begeht dieser Tage sein 20jäliri-gcs Sportjubiläum. Bergant machte schon als blutjunger Mann von sich hören. In den Gründungsjahren des SSK. Maribor finden wir ihn in den ersten Reihen unserer Sportpioniere der Nachkriegsjahre, später befand er sich auch unter den Grün dem des SK. Korotan. Zunächst als verwegener Goalmann, nachher als Flllgel-stürmer und insbesondere als HaU hat sich Bergant als Fußballer einen in der Geschichte des Fußballsports Sloweniens unvergänglichen Namen gemachL Seine Aktivitas reichte bis in die »neueste« Zeit unseres lokalen Fußballsports und noch heute, wenn er als Altherr in Erscheinung tritt, hat er von seiner einstigen Behendigkeit nahezu nichts eingebüßt. Bergants unversiegbarer Sportenthusiasmus v/ar da mit durchaus nicht erschöpft. Unsere Leichtathletik besitzt im Jubilar nicht nur einen ihrer ersten und besten Kämpfer, sondern auch einen unermüdl'chen Förderer und Organisator. In Er'nnerung sind noch die denkwürdigen Meetings, bei denen Eugen Bergant sämtliche Organisa lionsarbeiten durchführen mußte, um dann — selbst in nahezu allen Disziplinen als Wettbewerber aufzutreten. Und trotz alldem konnte er wiederholt seinen Namen in der Rekordliste eintragen. Als dann der Schwimmsport sich zunächst an der Drau zu regen begann, war der Jubilar wieder einer der ersten, der als Schwimmer oder Funktionär sich in den Dienst der Sache stellte. Schon bei den ersten Meetings im neuen Inselbad finden wir ihn in der Start liste und wenn wir uns nicht irren, war Bergant der erste, der einen Sprung vom hohen Turm wagte. Dieselbe wertvolle Aufbauarbeit leistete er auch im Wintersport, wo er gleichsam als Akteur und Funktionär auftrat und vor keinem Opfer zurückschrak. Eine überaus rciche sportliche Ernte wurde ihm im Tennissport zuteil, wo er eine ganze Anzahl von Turnieren gewann und auch als Meister von Slowenien im ersten Jungmannenwettbe-werb hervorgehen konnte. Durch nahezu ein Dezennium hindurch war er Kliibmei-ster des SSK. Maribor und auch einer der opferfreudgisten und erfolgreichsten Repräsentanten des Klubs. Darüber hinaus finden wir ihn bei den Handballerinnen, bei den Fechtern, Ruderern, Radfahrern, Eisläufern und nicht zuletzt bei den — Schwerathleten. In Erinnerung sind noch das Tier, das ich es haßte? Jedenfalls war ich der Eindringling und es hatte ältere Rechte. Ich setze die Katze auf den Bettvorleger. Dann erklärte ich ihr, daß ich gegen eine Benützung des Bettvorlegers nichts einzuwenden hätte, daß aber das Bett nur für mich da sei . .. Sie blieb. Teilweise schien sie mich verstanden zu haben . . . Wir gewöhnten uns aneinander. Es kam mir zwar manchmal in der Nacht vor . . . das etwas warmes auf meinen Füßen lag, aber ich tat so, als würde ich es nicht merken . . . vielleicht hatte ich es mir auch bloß eingebildet. Im Herbst . . . im Büro . . , habe ich diann versucht, dieselbe Metode auf meine Kollegin anzuwenden. Ich schaltete jede Abneigung, jeden Wiederwillen aus und übersah kleine Angriffe. Es dauerte lange , atoer es ging. Heuer hat sie mir einmal erklärt: ich konnte sie früher nicht ausstehen, Fräulein Maria, aber jetzt . . . jet^t könnte ich durchs Feuer für .Sie gehen! »Und ich weiß, ich habe einen trcuf'n K'^ifiieradon gefunden!« Kamerad . . . hatte sie gesagt . . das war sein Pferd . . . sein Hund ... Für Menschen hatte er eine leise Verachtung, warum nur hatte er sie auf dieses liebe, tapfere Geschöpf übertragen? Die spöttischen Lichter sind aus seinen Augen verschwunden: »Möchten Sie nicht, Fräulein Maria, in mir einen häßlichen, alten Kater sehen, der vielleicht auch noch zu zähmen ginge? Und würden Sie dem Kater gestatten, Sic mit seinem Wagen nach Wien zu führen und Ihnen auf der Durchreise den Weinberg, die Felder, das Vieh . . . und die Kastanienwälder am Bachern zu zeigen . . . von denen er Ihnen schon so viel in dieser Woche erzählt hat?« Maria schweigt. Sie spürt ihr Herz heftig klopfen. Sie schaut hiniaus ... in die Unendlichkeit. Da löst sich von sternenübersätem Himmel eine Sternschnuppe . . , und verlöscht wieder am Firmament. Und eine tiefe, weiche, sehr weiche Stimme frägt: »Maria, kleine Maria . . . hast du dir i etwas gewünscht?« E. Sch. seine Auftritte als Boxer und als Ringrich ter bei verschiedentlichen mternat.onalen Ringkampfveranstaltungen. Ueberhaupt hat er sich als Schiedsrichter und Leiter von vielen Fußballkämpfen einen weit über die Grenzen unserer engeren Heimat h naus reichenden Ruf erworben. Seine rei chen Erfahrungen stellte Bergant in den letzten Jahren völlig in den Plenst des olympischen Gedankens. Mit unverminderter Energie und beispiellosem Opfermut wirkt er schon seit Jahren als Schriftführer des Mariborer Ölympla-Komltees, das ihn gleichfalls zu seinen Gründern zählt. Die vielen olympischen Veranstaltungen, vor allem die alljährlichen Olympia-Tage, verdanken gerade ihm ihre straffe und mustergültige Organisation. In den letzten Jahren ist der Jubilar eifrig bemüht, auch dem Schwimmsport auf die Beine zu helfen. Als Gründer und erster Obmann des Mariborer Schwimmklubs ist er unermüdlich dabei, das gesteckte Ziel in die Tat umzusetzen. Dem vorbildlich wirkenden, allseits geschätzten und lieben Sportkameraden Eugen Bergant zum schönen sportlichen Arbeltsjubiläum unsere herzlichsten Glückwünsche! Dunitc-m« au0gef(^fe&en! Die französischen Tennismeisterschaften brachten gestern wiederum eine jugoslawische Niederlage. P u n C e c-M i 116 wurden im Doppel vom polnischen Paar Bawarowskl - TloczynskI mit 6:4, 4:6, 4:6, 7:5, 6:3 geschlagen, PunCec —Mitid hatten allerdings großes Pech im vierten Satz, den sie er«t mit 7:5 abgaben. Die Polen führten im letzten Satz bereits mit 4:0, worauf erst die beiden Jugoslawen zum aussichtslosen Gegenangriff übergingen. Im Herrenelnzel absolvierte R 1 g g s das erste Senrifinalspiel gegen S z i g e 11, den er glattweg mit 6:3, 6:0, 6:4 schlug. Im zweiten Finale fertigte Mac N e 111 seinen Landsmann C 0 0 k e ab, sodaß das Finale bei beiden Amerikanern Rlggs und Mac Neill bestreiten werden. ftroatift&e tiftift&an*£iga grgran&et Die »Kroatische Sportgemeinschaft« hielt am Donnerstag eine Sitzung ab, auf der dem Auftrag der Hauptversammlung zufolge eine Kroatische Fußball-National-liga gegründet wurde. In dieser spielen neun Vereine, und zwar Gradjanski, Ha§k und Concordia (alle Zagreb), Hajduk und RSK Split (beide Split), Slavija (Osijek), Slavija (Varazdin), Sa§k (Sarajevo) und BaCka" (Subotica), Die Auslosung der Spiele findet am 25. d, statt. Der Wettbewerb beginnt am 13, August. : SK. Rapid. Folgende Spieler haben Sonntag um 15.30 Uhr am »2elezniöar«-Platz spielbereit zu sein; Zelzer, Sche-scherko, Major, Frangcsch, Wake, Sadek, Csassar, Löschnigg, Schwarz, Jurgec, Scheiesinger, Sinkoviö 1 und 2, Krischanz und Fideriek. — Sämtliche spielfreien Fuß baller haben um 9 Uhr zum Training am »Rapid«-Sportplatz zu erscheinen. — Das Reservespiel gegen »Zelezniöar« wurde vom 18. auf den 25. d. verlegt. Der Sek-tionsleiter. : Ein neuer Sportklub wurde in GuStanj gegründet, der bereits um die Aufnahme in den JNS angesucht hat. Der SK. Slovan, wie der Klub heißt, wird außer Fußball den Rad- und Wintersport sowie Leichtathletik betreiben. : Der Sportklub »Studend« veranstaltet am Sonntag, den 18. d. im Gasthaus K r a n e r in Studenci ein Frühlingsfest mit einer bunten Programmfolge. — Freunde des Klubs und des Sports herzlichst eingeladen! Ach 8oI »Warum machst du denn so ein trauriges Gesicht, fehlt dir etwas?« — »Ach, ich hatte einen Krach mit meiner Frau, u, sie sagte, daß sie vier Wochen lang kein Wort mit mir sprechen würde«. — »Du Glücklicher, dann freue dich doch!« »Ach, weißt du, die vier Wochen sind morgen herum!« »Ich kann dir ein viel besseres Mittel gegen Erkältung empfehlen als Whisky.« »Halt, lieber nicht — ich will es gar ni<5ht wissen!« Kultur'C^ronilc £ju&Hanarr ^ulturirben Ein interessantes und bedeutungsvolles Kunstereign0 n e n t s c h u I d i R t e S t u n d e n«, die das Ljubljaner Schausipielhaus mit großem Erfolg auf die Bühne brachte. Die Zentralperson dieses Werkes des ungarischen Schriftstellers S. B e k e f f 1 ist ein junges Mädchen, das als Septima-nerin in den Ferien einen Universitäts-profes^ior heiratet. Sie vermißt jedoch :*tnrk die unterhaltenden Seiten ihres bisherigen Schullebens und läßt sich ohne Wissen des Gatten in die achte Gymna-sialklasse einschreiben. Das Doppelleben l.^ßt sich jcdoch zur Gänze kaum führen, und Lilly kann ihrer Rolle als Studentin und Gattin nicht gerecht werden. Sie kommt in die Schule unvorbereitet, zuhause ist sie dagegen zerstreut. Die Folge davon ist, daß sie schlechte Noten erhält und sich Nachhilfe geben muß. Hier ahcr beginnen die Verwicklungen. In der Schule glaubt man, ihr Gatte sei nur ihr Vormund, der Mann kommt jedoch dar-nuf. daß Lilly jeden Vormittag abwesend ist und daß ihr ein Hochschülcr, ihr Nachhilfek'hrer, telephonictt und mit ihr in einer Konditorei Zusammenkünfte ar-ran";iert. in Wirklichkeit mit ihr die Aufgaben durchnimmt. Der Gatte will sich von seiner Trau scheiden lassen wegen der »unentschuldigten Stunden«, über die ihm die Frau keine Aufklärung flehen will. In der Schule wird eine Konferenz einberufen, um das »Mädchen« wegen des schlechten Lernerfolges und wegen des »unmoralischen Lebenswandels« auszuschließen. Der »Vormund« wird vorgeladen, wo er den Zusammenhang erfährt und die Stunden natürlich entschuldigt. Das »Mädchen« wird mit Zustimmung des »Vormundes« ausgeschlossen, die Gattin muß jedoch versprechen, kein Gymnasium mehr zu besuchen, da sie ja in drei Monaten Mutterfreuden entgegensieht. Das LustsErois aus dem Jenseits« wurde in vier weiteren deutschen Theatern mit außerordentlich großem Erfolg aufgeführt. Josip Rijavec beendete oben seine große Tournee durch Deutschland. Lovro Mataöiö und Zlata Gungjenac •rnstieren nft In Wien. Dieser Tage gibt in Frankfurt dr\s komplette Ensemble der Beograder Olper Gattvorstellungen Mariborer Zeitung« Nummer 137. 10 Sönntag, «5«n tS. Juni 1030 2Bieüiel 6ie&entaufenOer jälDtt Der ^imaloiQ? 2)er nru(>e)tDunaene Xetit iSmif liegt untoeit 2>or|(eHn6 / tmr&en immer neue j!>o^oipf(l entftetft / SIeiM 6er (Sberefl &er D6er die meisten Fahrer kennen sie nicht. Noch ein anderes Geheimnis des sparsamen Fahrens enthüllt die lehrreiche Schrift. Man soll auch bei höherem Tempo mit Gefühl fahren. Wer es nicht weiß, soll es einmal versuchen: Man fährt auf guiter Straße oder auf der Autobahn. Und ;iun kann man den Gashebel ganz leicht fjrcuntfdjaft Mit der Freundschaft ist das so eine Sache! Nicht wahr? Du bist oft enttäuscht worden, mitunter von Menschen, von denen du geglaubt hast, sie seien deine besten Freunde. Ueberlege einmal: Ja, so war es! Aber waren denn diese Menschen wirklich deine Freunde? Wie kam es nur — daß du so blind vertrauen konntest? Fest auf einen Menschen g^aut hast und dann erkennen mußtest — er ist gar kein Freund von dir. Ich will es dir sagen, Freunde sind im Leben dünn gesät. Gute Bekannte findet man schnell. Man darf sie nie verwechseln. Vielleicht ist es eine Schwäche eines jeden, zu glauben, jeder gute Bekannte sei ein Freund. Dadurch bleibt uns nicht erspart, manchmal daneben gedacht zu haben. Freundschaften werden vielfach schnell geschlossen, aber ebenso schnell versinken sie wieder mit der bitteren Erkenntnis, daß man sich sehr getäuscht hat in einem Menschen, auf den man viel gesetzt hatte. Das ist wohl jedem schon im Leben so ergangen. Daraus darf man aber nicht schließen, daß alte Freunde so sind. NeinI Jeder findet im Leben den Freund, den er verdient. Denn du weißt doch, wer Freunde hat, niüß selbst verstehen, ein Freund zu sein! ^iettetdit intereffiert Sic, c§ p erfato... daß während des Generalstreiks in Damaskus, der im Jahre 1936 gegen die fran zösische Herrschaft einsetzte, selbst die Diebe ihre vaterländische Liebe entdeckten, und ebenfalls ihre Tätigkeit einstellten. Während 50 Tagen wurde in Damaskus nicht gestohlen. Ob die Franzosen aus diesem Grunde nachgaben und sich verpflichteten, den Syrern einen ähnlichen Vertrag zu bewilligen, wie Ihn der Irak bereits hatte, ist allerdings fraglich. * daß ein richtiger Hindu selten unmittelbar aus einer Kanne, Becher oder sonstigem Trinkgefäß trinkt. Er läßt das Was ser in seine h^hle Hand laufen und schlürft es aus dieser. Trinkt er dennoch einmal aus einer Schale o4er dergleichen, so wirft er das Trinkgefäß regelmäßig nach dem Gebrauch fort. So seltsam die Gewohnheit auch anmutet, ist-sie aus hygienischen Gründen doch sehr empfehlenswert. ♦ daß der Name Gibraltar der arabisclien Sprache entlehnt ist. Ein Feldherr der Ber ber, welche Spanien erobern wollten, hieß nämlich Tarik. »Dschebel es Tarik« (Berg des Tarik) nannte man ihm zu Ehren den Felsen, auf welchem heute die stärkste Festung Englands thront, und aus dieser Bezeichnung ist Gibraltar enstanden. * daß in Indien ein wahrhaftiges Sprachengewirr herrscht. Es gibt 40 verschiedenen Sprachen mit 222 Dialekten. Von tausend Indern beherrschen bloß 17 d'e englische Sprache in Wort und Schrift. Die hindostanische Sprache und das Urdü sind gewiß ebenso verbreitet wie dasi Englische. Sonntag, den 18, Junt 1939. FRAUENWELT H ^ fl »Mariborer Zeitung« Nummer 137. Was am Strande an- und ausgezogon wird Paris, (ATP) Mit den Strandpyjamas hat es angefangen. Das war eine praktische und logische Angelegenh-eit. Vor dem Bad oder nachher, zum Schutz vor ktihiem Wind, zog man lange hose und Jacke über — und sah schick aus. Dann kamen die shorts. Die waren schon schwieriger. Denn erstens hielten sie nicht den Wind von der feuchten Haut ab, und dann war auch ihre Kleidsamkeit recht begrenzt. Das wußten allerdings gerade diejenigen Damen nicht, die es anging. . Die shorts konnten sehr knabenhaft und Sportmäßig sein. Sie boten auch eine Möglichkeit zu spielerischer Gestaltung. In dieser Richtung geht die Entwicklung des Sommers 1939. Von knabenhafter Silhouette ist keine Rede mehr. Damenhaft und anmutig spaziert man am Strand umher. Volants flattern, lang fjießende Faltenzüge begleiten den Schritt. Wohlgebügelte Revers, kompliziert geknüpfte und geknöpfte. Schals befestigen das Brusttuch.. Ein Ballkleid ist eine quantit^ negligeable neben der Unsterblichkeit eines Strandanzuges nach der Mode diews Sommers. 2 Das einfachste ist noch, Uber den Badeanzug einen langen, bis zur Erde reichenden Wickelfock aus Strickstoff zu ziehen und über die Schultern ein passendes Cape zu breiten. Stilgerechter ist jedoch das ärmellose und rückenfreie, mit schneidermäßigen Revers garnierte lange Kleid, das die ganze Gestalt umhüllt, vorn auseinanderschlägt, und je nach Bedairl kurze Höschen Sehen läßt. Originell, wenn auch" nicht eben für große Hitze geeignet, ist ein anderes Modell. Es besteht aus rot-weiß quergestreifter Bluse mit. kurzen Ärmeln, rotem Höschen, toten überzieh- rock und weißer ärmelloser Jacke mit rot weißen Taschen. I>as unwahrscheinlichste aber sind die Strandkostüme aus Samt, den man neuerdings leider auch wasserecht herstellt. Dieser Stoff erscheint einer hochsommerlichen Atmosphäre wirklich gar zu wenig angemessen besonders wenn er in den bevorzugten dunkelbraunen • oder tiefrostroten Tönen gewählt wiird. Beliebt, bleibt • auch dieses Jahr der Pa-reo. Er'ist aus der gebatikten und etwas sparsamen' Bekleidung der' Süd^mäd- flfT/VA KOMP ^ KCl JA . ßQINGT SrSTS DAS NEUESTE eben entwickelt worden. Statt der allzu sehr leicht klebenden Baumwollstoffe wählt man wollene Gewebe, die mit großen Blumen bedruckt werden. Die Formen sind verschieden. Dem Original am nächsten kommt ein Modell, das einen Büstenhalter zeigt, der an ein winziges Höschen locker angeschnürt ist. Dieses Höschen sehen zu lassen, ist jedoch im Sommer 1939 verpönt. Ein. kurzes Hös-chen oder hübscher noch eiii eng geknüpfr ter breiter Hüftschal bedeckt es. Andere Pareomodelle haben Röcke oder Wickelkleider zum überziehen. Dazu trägt Mnan den breitrandigen Strohhut, möglichst mit gewelltem Rande. Im übrigen glaubt man die Lösung des Badeanzugsproblenis dieses Jahr in relief-artiig verbreiteten Wolltrickots gefunden zu haben. Stets ist die Büste durch quer-genoramene, mit Abnähern versehene Tei-/e gestützt. Neben den Wollanzügen wird man aber auch seidene sehen. Hierzu wird ein gezogenes Taftgewebe verwendet, das wie gekräuselt aussieht. Trotzdem liegt es dem Körper fest an, denn es ist mit jenem elastischem Gewebe gemischt, aus dem bisher vorwiegend Hüftgürtel hergestellt wurden. Unter den aus Wolle oder seltener aus ganz dicker Seide gestrickten Badeanzügen gibt es einige," in die man metallene Flitter eingearbeitet hat. Auch hier wird hin und wieder Wolle verwandt, die mit einem Metallfaden zusammengedreht ist. Das gibt nun in der strahlenden Sonne ein seltsammes Flimmern. Das verstärkt sich noch, wenn über die Pracht ein Cape aus durchsichtigem Cellophan gezogen wird, unter dem die windgeschützte Dame wie unter einer Glasglocke marschiert. Die Bademode 1939 ist eine seltsame Mischung von nackt und angezogen. Sic läßt den Rücken freier als jemals, wendet raffinierte Mittel an, um durch alle möglichen Bänder- und Schnürtricks auch noch die Schulter freizugeben, und oft genug bleibt auch zwischen Bindeblüs-chen und Hose noch ein breites Stück Haut der Sonne ausgesetzt. Andererseits kann man sich nicht genug tun in zimperlichen Verhüllungen bis an die Fußspitzen; ja, es gibt sogar Versuche, das für die Abendniode lanciertc indische Kopftuch, den Sari, auch den Strandartzügen beizugesellen. Wir würden uns gar nicht wundern, diesen Sommer in Biarritz zu hören, wie irgend eine Mondäne zu ihrer Kammerzofe sagte; »Jeannette, helfen Sie mir bitte, ich will mich zum Baden anziehen.« !7Rrin ^InD toill nicDt effrn! MÜTTERLICHER STOSSEUFZER IN DER WARMEN JAHRESZEIT Guter Appetit oder Eßunlust gehören zu den beliebtesten Themen aller mütterlichen Unterhaltungen. Es gibt rundliche und wohlgenährte Frauen, die durchaus nicht Verstehen können, wenn ihre Nachbarin ^ über den schlechten Appetit ihres Jungen klagt. Mit lächelndem und ver-gnüten Gesicht versichern sie: »Ich weiß nicht, mein Junge ißt immer.Ich habe noch nie erlebt, daß er etwas zurückgewiesen hat...« Siie vergessen, daß auch sie selbst zu diesen glücklichen . Menschen gehören, die immer Appetit haben. Wo Vater und Mutter in punkto Essen gut im Schuß sind, sind auch die Kinder meist keine Spaßverderber. Sie haben das tägliche Vorbild bei jedem Mittagessen, und das Vorbild wirkt. Schlimmer sind die Mütter daran, die selbst lieber wenig als viel essen und bei denen eine gewisse Zartheit des Körpers und der ganzen Konstitution auch in den Kindern nachklingt. Magenbeschwerden und Ernährungssorgen der Eltern werfen ihre Schatten meist auch auf die Sprößlinge. Wo die Mutter in Fleisch und Kartoffeln herumstochert, ohne rechte Freude am Essen zu haben, stochert auch der Sohn oder die Tochter. Und selbst ein gelegentlicher Heißhunger der Kinder, besonders auf Süssigkeiten oder auch auf Fleisch, ist noch kein Zeichen für einen kräftigen Magen. Er zeigt eher, daß auch bei den Kindern die Bedürfnisse und Eß-begierden schwanken. Die verschiedenen Lebensalter, Klima und Wetterlage tun dann ein übriges, um die Ansätze zu Unregelmäßigkeiten zu verstärken. Was unternimmt man als Mutter gegen 'die Appetitlosigkeit der Kinder? Viele // ^ns bunten Stoffen i- / K3b9bl K Beyet"-Modell K 36.230 (88 und 96 cm Oberweite). Das Sommerkleid aus buntgemusterter Seide ni:t vorn hochanstei-gendem Miederteil hat eine Garnitur aus blattförmigen weißem Pikee.'Erforderlich: ewa 4 m Stoff, 35 cm Pikee, je 80 cm breit Beyer-Modell K 36.163 (84 und 92 cm Oberweite). Jugendliches Sommerkleid K 2673 S aus geblümten Chinacrepp mit breitem M'ederteil und gereihtem Rock. Erforderich: etwa 3 m Stoff, 90 cm brei.t Beyer-Modell K 36.961 (88 und 96 cm Oberweite). Die eingesetzte, gereihte Querblende an diesem jugendlichen Waschseidenkleid setzt sich als Ärmelpuffe fort. Erforderlich: etwa 3,50 m Stoff von 80 cm Breite. Beyer-Modell K 36.242 (88 und 96 cm Oberweite). Duftiges, geblümtes Sommerkleid mit hochansteigendem Miederrock. Auch "als langes Abendkleid zu arbeiten. Erforderlich: etwa 4,30 ni Stoff von 80cm Breite. Beyer-Modell K 26.732 (88, 96 und 104 cm Oberweite). An diesem leichten Sommerkleid sehen wir den neuen, sehr weiten rundgeschnittenen Rock; ausspringende Fältchen. Erforderlich: etwa 3,15 m Stoff, 90 cm breit. Beyer-Modell K 26.728 (92 und 100 cm Oberweite), Röhrent'ältchen bilden den Schmuck dieses Hochsonimerkleides aus buntbedruckter Seide. Die breite Schärpe ist einfarbig gefüttert. Erforderlich: etwa 3,30 m gemusterter, ßO cm einfarbiger Stoff von 90 cm Breite. Beyer-Modell K 26.731 (96 und 104 cm Oberweite). Dieses reizende, jugendliche Kleid aus geblümter Seide hat eine durchgehende schlankmachende Schnittform. Sehr kleidsam s nd die weichgezogenen Hinsatzteile. Frforderlich: etwa 3,50 m Stoff von 90 cm Breite. t >Mariborer Zeitnn^c Nummer 137. 12 Sonntag» den IS. Juni tOS9. warten hier sogleich mit Rezepten auf. Aber besser ist zunächst: Nachdenken! £6 gt>t Kinder, die von selbst durchaus normal essen würden, aber sie sind von früher Jugend an an kerne normale Nahrungsaufnahme gewöhnt worden. Je nach der Arbeit kochte die iMutter das Essen einmal um zwölf Uhr, das andere Mal um vierzehn Uhr. Wenn heiße Tage waren, wurde überhaupt das Mittagessen auf den Abend verschoben. Oder es gab anstatt von warmen Gerichten nur kalte, höchstens mit ein paar Bratkartoffeln dazu. Solche Unregelmäßigkeiten rächen sich. Ein hoher Prozentsatz von Kindern ist durch solche sclilechtc Eßordnung körperlich aus dem Gleise gebracht worden. Es ist sehr wichtig, wenn die Mutter dies Drei- und Vierjährigen oder auch Sieben-und Zehnjährigen gegenüber erkennt. Hat sie selbst Schuld, dann kann ein langsames Zurücklenken zu einer festen Eßord-nung sehr vie' helfen. Besonders wenn man das sinnlose Schlecken von Slissig-keiten oder das Trinken von großen Was-sermengen vor den Mahlzeiten verhindert. Nach Bonbons schmeckt keine Tomatensuppe und allzu verdünnter Magensaft verarbeitet kein Fleisch! Weit schwieriger als bei solchen Aller-weltstörungen liegt der Fall bei der sehr oft Individuell ausgeprägten Eßunlust, die besonders junge Kinder von Zeit zu Zeit befällt. Sie hält bisweilen Jahre hindurch an. Die Kinder sind matt, blutarm, sie sehen schlecht aus. Die Nahrung ekelt sie an. Auch ein Machtwort hilft nicht. Wenn man ihnen mit Gewalt etwas einflössen will, weinen sie los, oder sie erbrechen sich sogar. Hier liegen Verhältnisse vor, wo sich das Aufsuchen eines Arztes, und wenn möglich, eines guten Kinderarztes, empfiehlt. Er wird sicherlich Anregungen geben. Er wird die Möglichkeit von Krankheitsanlagen untersuchen. Und er wird überhaupt feststellen, ob mit Mitteln von außen, mit Medizin, Pillen und ähnlichen schönen Dingen etwas gebessert werden kann oder ob man auf Umwegen dem Kinde beikommen muß, z. B. durch stärkere körperliche Bewegung, durch leichten Sport und ähnliches. Aber auch hier gibt es etwas sehr Wich tiges, was beachtet werden muß: Wie einen Kranken sollte man ein solches eßun-lustiges Kind niemals behandeln! Noch immer ist die Natur weiser als die Menschen, auch die kindliche Natur. Sie leistet oft Widerstand, wenn am kindlichen Organismus zu viel Nahrung oder falsche Nahrung eingeflt^t wird. Es gibt auch bei den Drei- bis Vierzehnjährigen gewisse rasche oder langsame Wachstumsprozesse, die sich u. a. im Essen ausdrücken und die ein Erwachsener erst zu spät begreift. Hier eine gleichmäßige Nahrungsaufnahme, besonders auch in der Menge des Genossenen, aufrecht erhalten zu wollen, ist falsch. Wenn das Kind im ganzen gesund ist, vergnügt spielt und herumtollt, mache man sich keinerlei Sorge, wenn es plötzlich einmal weniger ist. Der kindliche Körper verlangt dann diese Einschränkung und er findet durchaus nichts dabei, wenn er auch einmal ein wenig hungert. Nach einer gewissen Zeit der Umstellung kommt gewiß dann der normale Appetit zurück. Es ist mit diesen kleinen natürlichen Hungerkuren dann genau so wie mit gewissen Kinderkrankheiten. Bevor sie ausbrechen, scheint das Kind in seinem Lebenszustand und seinem Wachstum gegenüber anderen Kindern zurückzubleiben. Sind sie erst einmal glücklich überstanden, dann holt im Hand umdrehen das kranke Kind alles Versium- te nach. Es wird oft kräftiger und gesünder, als seine Spielgefährten, die höchstens einmal einen Schnupfen mit nach Hause bringen. Also, liebe Mutter, nicht zu viel Sorgen bei Appetitlosigkeit und Eßunlust der vielgeliebten Sprößlinge! Dafür Pünktlich keit in der Betreuung, gut gekochte Nahrung ohne Überfülle, Regelmäßigkeit der Mahlzeiten und — ein wenig eigenes Nachdenken über die Ursachen, wenn wirklich einmal ein Kind nicht so ißt, wie Vater und Mutter wollen. Im übrigen vermag heute auch die naturgemäße Nahrungsweise, die von vielen Ärzten und Reformhäusern gepredigt wird, manchen guten Vorschlag dem täglichen Küchenzettel beizufügen. Auch wenn der Vater ein wenig die Nase rümpft, das Kind ist für solche Säfte und leichten Gerichte oft dankbar. Man muß nur ein wenig Erfindungsgeist und Phantasie aufbringen und nicht der noch immer leider verbreiteten Eßschablone, dem ewig feststehenden Magenfahrplan für die ganze Woche verfallen. iBelhanD Die Behandlung der Möbel richtet sich danach, ob es sich um ein bloßes Auffrischen matt gewordener Möbel handelt, um eine Erneuerung der Politur oder aber um die so häßl'chen weißen Flecken bzw. um liebliche »Kratzer«, Uns setht für die Möbelbehandlung eine ganze Reihe wirklich vorzüglicher Hilfsmittel zur Verfügung, die in jeder Drogerie um einige Groschen erhältlich sind und, richtig angewendet, vollständig genügen. Größere Reparaturen, die vielleicht ein Hobeln oder sonstige Arbeiten erfordern, soll man nur von Fachleuten besorgen lassen, weil man sonst als Laie an den Möbelstücken Icicht Unheil anrichten kann. Etwas zuviel gehobelt, und das Malheur ist auch schon fertig. Wir lassen einige der häufigsten Arbeiten, die man daheim mühelos durchführen kann, und die nötigen Ratschläge hiezu folgen. PoUturi Für das Aufpolitieren von matt gewordenen Möbeln kauft man die passen de Politur (Brunolin), trägt sie mittels weichen Pinsels oder weicher Hadern mit ROSWITHÄ Uriieber-Reclitsschutz: Deutscher Roman-Verlae vorm. E. Unvcrricht, Bad Sachsa (Süd harz.) UND DIE ROMAN VON ELSE 3UNG-LINDEM 7 QERNOT-BUBEN Klaus, der die merkwürdige Vorstellung hatte, daß Frau Rühle, die doch aus Afrika kam, unbedingt schwarz sein müsse, wie eine Negerin, verteidigte seine Ansicht trotz des brüderlichen Gelächters mit einer Hartnäckigkeit, die so heftig wurde, daß der Vater ein Machtwort sprach und den streitlustigen Jüngsten mitsamt seinem Toller an die Luft setzte. Friedrich Gernot liebte es nicht, wenn die Kinder bei Tisch das Wort führten, und die weitere Mahlzeit verlief schweigend und gedrückt. Es war höchste Zeit, daß Frau Rühle endlich in Erscheinung trat, denn die Spannungen waren kaum mehr zu ertragen. Die Buben beratschlagten miteinander, ob sie wohl mit einem großen Luxusdampfer oder mit einem Frachtschiff fahren würde. Es war alles sehr geheimnisvoll und aufregend. Frau Roswitha Rühle war längst in Europa und ahnte nicht, wie heiß sie in der Gernot'schen Villa von drei frischen, gesunden Jungen erwartet wurde, für die sie einen Hauch überseeischen Abenteuers mit sich brachte. Sie wußte nicht, daß Ekkehaft schwere Lexikonbände wälzte und sich über Klima, Vegetation u. Tierwelt von Portugiesisch-Westafrika unterrichtete; daß Bernd über den Artikel einer Zeitschrift geraten war, der sich mit den Musikinstrumenten der Primitiven befaßte, und daß Klaus noch immer fest davon überzeugt blieb, daß sie schwarz wie die Nacht eines Tagas in der Platanenallee Nr. 11 im Garten hsrumspazieren würde. Roswitha Rühle hatte den Weg über Genua genommen, um sich langsam, vom Süden kommend, an das veränderte Klima zu gewöhnen. Jetzt war s'c in Wien bei Verwandten und genoß mit Freude das Leben und Treiben der heiteren Stadt Ein paar hübsche, fesche Kleider hatte sie bereits eingekauft, nur das Notwendigste, denn ihre Haupteinkäufe wollte sie in der Heimat machen, und dieser Heimat fuhr sie mit einer Erwartung entgegen, die kaum geringer war als jene der drei Gernot-Buben auf ihre Ankunft. Mancher ihrer deutschen Landsleute im fernen Afrika hatte Roswitha glühend beneidet, daß sie nun heimfahren und die Verwandlung der Heimat, die an ein Wun der grenzte, mit eigenen Augen sehen durfte. Sie würde sich alles tief, sehr tief einprägen müssen, um erzählen und berichten zu können. Mit leiser Wehmut dachte Roswitha an ihren Mann, der zurückgeblieben war. Er hatte keinen geeigneten Vertreter finden können und wäre auch lieber zu Beginn der Regenzeiit gefahren. Aber dann hätten sie noch Monate warten müssen, und für Roswitha war es Zeit, daß sie aus dieser mörderischen Sonnenglut herauskam. »Und du?« hatte sie ihren Mann gefragt. »Ich vertrag's schon noch eine Weile, und wenn du heimkommst, dann fahre ich. Sorge dich also nicht um mich und genieße die schöne Jahreszeit, die dich in Deutschland erwartet.*« Für Roswitha hatte die Erholung schon während der sechswöchigen Ueberfahrt begonnen. Die Ruhe und Untätigkeit taten ihr wohl, die Mattigkeit der Glieder ließ nach, ihr Körper straffte sich wieder, und leicht kreisenden Bewegungen ganz dünn auf, verreibt die aufgetragene Politur sorg fältig und politiert mit einem weichen Wolltuch oder einem sehr weichen Rehhäu tel so lange, bis der gewünschte Glanz erreicht ist. Wir warnen aber vor zu kräftigem Aufdrücken und vor zu raschem Kreisen, weil leicht ein »Verbrennen« eintreten kann. Sind Möbel matt geworden oder haben sie die von der Hausfrau so gehaßten weißen Ränder oder Wasser-flecke, dann müssen sie vorerst abgezogen werden, das heißt, man muß sie mit einem Glaspapier abreiben, bis die weißen Stellen verschwunden sind. Dann muß man mittels Pinsels ganz dünn auftragen, recht zart verreiben und politieren. Nun kann es aber geschehen, daß nicht nur die weißen Flecken, sondern infolge des ausgezeichneten Glaspapiers auch die Farbe des gebeizten Holzes verschwindet. Es muß in solchen Fällen mit der dazu passenden fleiler Kopf! Praktischer Sinnl Inserieren bringt Gewlnnl Möbelbeize nachgeholfen werden/ und erst, wenn diese ganz trocken geworden ist, kann mit dem Brunolcren begonnen werden. Gebeizte Möbel Niemals feucht abwt »cheri, auch danu nicht, wenn der Staub (oder der Mörtel beim Zimmermalen) noch »o liick auf oen Möbeln liegt. Sie werden mit einer dünnen Schichte -Bohnerwachs überstrichen und mit einem weichen Flanelltuch glänzend gerieben. Falls helles Eichenholz nachgedunkelt werden soll, stellt man die Gegenstände in einen dunklen Raum, in welchem man eine Schale Salmiak aufgestellt hat. Salmiak verdampft, und die entwickelten Dämpfe bewirken das nachdunkeln des Holzes. Uklerte Möbel kann man in einfacher Weise wie neu machen, wenn man sie vorerst mit welchem (Regen- oder Schnee-) Wasser, in dem man etwas Seife aufgelöst hat, gut, aber ohne zu reiben, abwäscht, gut trok-knen läßt und dann dünn mit Petroleum tüchtig mit weichem Wollappen reibt. Wer den Petroleumgeruch nicht verträgt, kann auch weißes Parkettwachs dazu verwenden. Er wird seine helle Freude haben, wenn er die wie neu aussehenden Möbel sieht. Möbel mit schwarzer Politur sind sehr heikel. Da heißt es besonders vorsichtig sein. Man reibt sie am besten mit einem weichen Tuch, das man mit et-wasTerpentinöl beträufelt, gut ab und politiert nachher, bis man den gewünschten Glanz erhalten hat. Ledertnöbel kann man leicht und sehr nett herrichten. Sind sie sehr fleckig, dann wäscht man sie mit einer schwachen Essiglösung oder noch besser mit einer Lösung von Hirschhornsalz (löst sich nur im warmen Wasser richtig auf!), nicht siehr naß, gut ab. Zuerst probiert man mit etwas Terpentin an einer wenig sichtbaren Stelle, ob das Leder gut gegerbt ung gut gefärbt ist, damit man weiß, wie sich die Farbe des Leders zur Behandlung stellt. Hält es stand, dann kann man auch die sichtbaren Stellen mit einem in Terpentin getauchten, weichen WoUappen gut abrei' ben. Besondere Vorsicht ist bei roten Polstermöbeln am Platze. Ansonsten empfehlen wir natürlich in allen Fällen in in erster Linie die Behandlung durch den Fachmann. D. als die Wiener Verwandten sie in Empfang nahmen, fanden sie, daß sie blendend aussähe. Kein Wunder! Roswitha atmete wieder Heimatluft, und sie war frühlingssüß und vcrheißungsvoH. Ueber München fuhr sie dann weiter in die westdeutsche Stadt am Rhein, wo ihr Haus sie erwartete, auf das sie sich freute. Sic kannte es nicht, wie sie auch ihren Onkel Wiechert, der sie zu seiner Erbin machte, kaum gekannt hatte, denn der Bru der ihrer A'lutter war immer ein sonderlicher und menschenscheuer Mann gewesen, der sich nur seinen Studien widmete und sich auch zu seinen Lebzeiten nie um seine Nichte gekümmert hatte. Umso über raschender war es gewesen, als Roswitha die Nachricht erhielt, daß sie die Erbin seines Hauses und eines recht ansehnlichen Vermögens geworden war. Roswitha traf mit dem Abendzug ein, und trotz der späten Stunde waren der Justizrat und auch Schlewecke zu ihrem Empfang auf dem Bahnsteig. Winterfeldts menschenkundiger Blick hatte die Erwartete unter den ankommenden Reisenden rasch herausgefunden und begrüßte sie herzlich, Schlewecke riß den Hut von seinem wirren, blonden Schopf, und seine wasserblauen Augen hinter den blitzenden Brillengläsern strahlten. Alle Hochachtung — was für eine schöne Frau! Sein Künstlerauge berauschte sich an soviel Anmut und Eleganz, denn Roswitha Rühle war groß, schlank und blond, und wenn Schiewecke auch mehr für dunkle Frauen schwärmte, so besaß d'ese Frau jedoch einen Reiz, der auch den alten Justizrat bezaubert zu haben schien. Der sonst so steife und würdige Herr war von einer bestrickenden Liebenswürdigkeit und Ritterlichkeit, die sich Roswitha lächelnd gefallen ließ. Weiß Gott, sie lächelte hinreißend. Und das war nun eine Farmersfrau, die Jahre und Jahre keine anderen Bewunderer als ihren Mann und eine Schar von Schwarzen um sich gehabt hatte? Schiewecke grübelte ernstlich darüber nach, ob diese schöne Frau mit den gd' pflegten Händen und mit den Bewegun-» gen einer Tänzerin auf ihrer Farm jemals fest zugepackt haben könnte. Solches zü denken war eine Lästerung. Lieber Herr Schlewecke, Sie hätten Frau Roswitha sehen soUen, als ein gewisser Ernst Rühle sie sich aus Deutschland auf seine Farm nach Portugiesisdi-Afrika hol te. Da war die »Fazenda Landiinga« noch nicht das, was sie jetzt geworden war, Ui die junge Frau hatte sehr fest mitanpak-ken müssen und tut dies auch heute noch. Sie war eine sehr tüchtige Kameradin ihres Mannes geworden und war sehr stolz auf den selbstgeschaffenen Besitz. Jetzt freilich stand eine andere Roswitha vor Ihnen, Herr Schiewecke. Afrika und die »Fazenda Landunga« waren fern, und die großen Modehäuser in Wien und München hatten aus der einfachen Farmersfrau eine elegante Dame gemacht, eine Frau, die trotz der Schlichtheit dieser Ele ganz oder vielleicht gerade darum auffiel. Winterfeldt hafte seinen Wagen auf dem Parkplatz vor dem Bahnhofsgebäude stehen, und als sie eine Viertelstunde später vor dem Hause in der Platanenallee hielten, begrüßten erleuchtete Fenster und ein nettes Stubenmädchen in weißer Schürze und weißem Kräuselhäubchen ihre neue Herrin. Auch die Köchin, eine ältere, würdige Person namens Lina, waf zur Stelle und fand als Willkomm einigö wohlgesetzte Worte. Als der Justizrat und Sch'eweoke nach einer Stunde das Haus verließen, sah man es ihren zufriedenen Gesichtern an, daß Frau Roswitha nicht mit ihrem Lob ge-* spart hatte. Besonders Schleweckes Antlitz leuchtete, den ihm war gesagt worden, daß er die in ihn gesetzten Erwartn^i gen dreifach übertroffen hätte. (Fortsetzung lolijt.j jümftjCTBf ZdtMmg€ IkantT Wf. A»e£ unoerbinöllch Oae reldibcbHöertf Probeheft oon Oer Ouchhanölung WUh. Olanhe'd Hachfolger Wtlhelm fietn; tn a r ib or BHtz steckt Petroleumtank in Brand. Bukarest, 17. Juni. In der Nähe .von Moreni schlug ein Blitz in einen Petroleumtank ein, der 30 Waggons Erdöl enthielt. Das Erdöil ging in Flammen auf. — Dank dem sofortigen Eingreifen der Lösch mannschaften konnte ein Uebergreifen des Brandes auf die umliegenden Tanks verhindert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf Dber eine Million Lei. Goldschatz ein. Piratenkapitflns gefunden S a n J u a n (Portorico), 17. Juni, Beim Ausbaggern des Hafens von Portorico stieß man auf eine Kiste mit alten spanischen Goldmünzen, die die Jahreszahlen 1790 bis 1840 tragen. Man glaubt, daß die Kiste von dem Piratenkapitän Co fresi versenkt wurde, der um die Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Küste von Portorico sein Unwesen trieb. Viertausend Fünfzehnjährige als — Mätter N e w y o r k, 17. Juni. Nach einer Statistik gibt es in den Vereinigten Staaten rund viertausend Ehefrauen, die nicht mehr als fünfzehn Jahre zählen und mindestens ein Kind bereits in die Welt gesetzt haben. Die Zahl der noch jüngeren verheirateten »Frauen« ist bisher statistisch noch nicht erfaßt, dürfte aber gleichfalls in die Hunderte gehen. Bekannt lieh sind in den Vereinigten Staaten Ehen zwischen zwanzigjährigen oder noch jüngeren »Männern« mit zehn- bis zwölfjährigen Mädchen durchaus keine Seltenheit. Ein Lausbubenstreich. Paris, 17. Juni. Ein zehnjähriger Junge vergnügte sich in der Nähe dos Bahnhofs V. Lagny damit, daß er auf d. Eisenbahnlinie Toul-Thiaucourt eine Weiche lunsteUte, ohne daß es jemand bemerkt hätte. Der Junge wollte, wie er später erklärte, »Eisenbahnunglück spielen«. Einige Zeit darauf kam ein von dem Mechaniker Thomassin geführter Triebwagen heran und fuhr über die verstellte Weiche auf das falsche Geleise. In voller Fahrt stieß der Triebwagen gegen den Prellbock. Der Triebwagen wurde demoliert, der Wagenführer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Uctit verlosch bei der OperaHoo. In einem Krankenhaus von Chester-fidd, England, spielte sich eine dramatische Szene aib. Während einer besonders schwierigen Operation ging das elektrische Licht aus. Der Chirurg ließ sofort bei der PoKzei anläuten und nach wenigen Minuten waren Polizisten mit Taschenlampen zur Stelle, so daß die Operation glücklich zu Ende geführt werden konnte. Ein Mann, der alle Rätsel löst. Der Klub der Londoner Rätselrater ernannte fn diesen Tagen einen aiten Rentner zum Ehrenpräsidenten. Diese Ernennung wurde vorgenommen, weil es für den jetzigen Ehrenpräsidenten bisher noch kein Rätsel gegeben hat, das er nicht hätte lösen können. In besonders schwierigen Fällen wenden sich dile Anfänger in der Kunst des Rätselratens an den alten Mann, der ihnen in kurzer Zeit das Problem löst. 1000 Soppen in 17 Tagen. In Mkldleboro im Staate Kentudky, USA, wurde ehi Wetitkochen für Hausfrauen veranstaltet. Die Organisatoren dieses Wettkampfes waren schwergeprüfte Ehemänner, die bei ihren Gattinnen wieder den Sinn für haAisfrauliche Tugenden wecken wollten. Als Sdegerin ging eine Frau aus dem »Rennen« hervor, die in 17 Tagen rund 1000 verschiedene Suppen kochte, deren Rezepte sie sämtlich auswendig wußte. Die Frau hat jetzt von Hotelbesitzern Massenangebote als Köchin bekommen. Nach der Zeitung mußt du greifen, Um zu sehen, was geschah. Warum in die Feme schweifen? Sieh', das Oute liegt so nah! Kaufleute Achtung I! M'. in Rollen, jeder gewünschten Farbe und Breite liefert nur Danksagung Für die innige Anteilnahme, das liebevolle Ge-leite und die vielen Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Heimganges unserer innigstg^ebten Mutter bringen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank zum Ausdruck. Ganz besonders danken wir der Geistlichkeit und den Vereinen. Mari bor, 17. Juni 1939. 5507 Die tieftrauemde FamOie Kristlan. Wenn man Geicfcälfierlefge Aaf, So fsf es meist das Inserat I Mariborska tiskarna d.d. Maribor Kopaliika uika 6 Tel. 25-67,25-68,25-69 Kohlentecr mit Din 1'— per Kilogramm bei FaBzustel-lung zu verkaufen bei ^elezama PogaSiik, RiiSe : : i:-* Sicherste Geldanlage d« für Einlagen bei diesem Institut das Dreiu-banat mit denn gesamten Vermögen und mit der gansen Steuerkraft haftet, die Einlagen also pupiliarsloher sind. Die Sparicasse führt aile Ina Geldfach einschlägigen Ge-achUfte prompt und kulant durch. Zentrale Maribor im eigenen neuen Palais, Ecke Gosposka-Slovenska ul. 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