Nr. 26. Mittwoch, 3. Februar 1909. ! 28. Jahrgang. Zeitung Vl«n,lmrl'<>til,!lcplciö: Mit Posll'e, ssüduiin: „aü.zjälirin ü» K, hall'j.ihsln 15 K Im Nmitor! nanMiri,, 2^ l<, hnIl'Mrin N !i, ssur die Znstcllimn i>,ö Ha„s s,n,,,jnl,r!n 2 K. — Insrrtiontneliillir: ssNr lleliie I»,ria!c biö zu 4 Zcilril l>« k, liriiszere pci ^rilc 12 k; bei üstcrcn z!ilcdc,l>ulu»ncn pl>r Zrile N l,. Tir «Lnibachss Zrit>i»l>» crjchciüt <än!>ch, mi! Ailsiwhixc drr l3o»»- »üb ssn<-r<!>,d>'i! brl «irdnllioi, vi>„ f< bis 10 Uhr lwriniüans, Uülralllirrlr Bricsc wrrbc» nichl augcnommli!, MaiüiiliipN' „ichl zillüclgrftrlll. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Teil. Seine k. und k. Apostolische Aiajcstät haben >nit Allerhöchster Entschließung vom 20. Jänner d. I. dem Scktionsrate iln Finanzministerium Dr. Josef Franz M ilota tarfrei den Titel und Charakter eines Hofrates allergnädigst zu verleihen geruht. Ior'kasch ".. ^.. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 29. Jänner 0. I. den Hofrat des Obersten Gerichts- und Kassationshofes August Iacopig zum Oberlandes-gerichts-Präsidenten in Trieft allcrgnndigst zu ernennen geruht. Holzknechl ",.,,. Den 30. Jänner 1!M» wnrdc ,n ol'r l. t. Hof° und Staats dructerei da wnrde in dcr l, l, Hof- und Staats» druckcrei das IX. Stück des >tteichi!» Nr. 24 und 25), wurde die Wcitcrverbreitnng folgender Prcherzeugnissc verboten: Nr 23 «I':»In,u8t» vom 23. Jänner 1909. Nr, 20 >!>» vo,n 22. Jänner 19U9. Nr. 2 .Üo»!<)5 U>'0l!l!ili. vom 23 Jänner 1NU9. Nr. 5 'I'i!<:n>tlu »v,,t. vom 30, Jänner 1!»0<. Nr. 7 'Nnmliurger Leitung» vom 23. Jänner !909. Nr, 3 .Numburger Nachrichten» vom 21. Jänner 190^. Nr. 1 «<)!»!"!!!!! ^l!i(l<>žL«> vom 22, Jänner I9>>9. Nl. 4 .I'o!'!» vnm '2 Jänner 1!>l>!>. Die im Verlage L, HoilU n, Jungbnn^an erschienene bei diesem gedruckte Flugschrift: «<>(!ky 1<<-:>). vom 2'. Jänner >9<>9. Die von zk„r1 Fnill in Ärnnn gedruckte nichtfteriodischc. nnt .Ilo^i» überschrieb'nr Flngichrift, Nr. 7 «Dlili Ü!l8>>» uom 23. Jänner lW9 Nr. 15 ««!nvv»8lii Kuro«/.)il8!li' uom 27. Jänner I9»_>9. Nr. 4 «^luuolll» uom 23. Jänner 1!W:». slm 30. Iännlr 1!)0!> wnrde das II, Slück des i/llndesgesch blattcS für das Herzogtum ttrain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 2 Kundmachung der k l. Landesregierung vom 27. Jänner IlKNi. Z. -^024. betreffend die Festsetzung der Militärdurch- zugsgebühr snr die Zeit uom >. Jänner I90!> bis 31. Dc» zembcr I90!>. Vun dcr Ncdattion dcö Lnndesgcfetzblattes fiir Krain. Laib ach, am 1. Februar 1909 Nichtamtlicher Heil. Die Balkanpolitik. Wie man aus London schreibt, empfehlen die „Times" Österreich-Ungarn eine Beschleunigung dcr Verständigung mit der Türkei. Das Blatt begrüs'.t die Bereitwilligkeit des „Fremdenblattes" und an-derer Organe der öffentlichen Meinung der Mon> archie zur Wiederherstellung der traditionellen Be-ziehungen zwischen Österreich-Ungarn und England und betollt, das; es gerade, weil es ein starkes Österreich-Ungarn will, die rasche Ordnung der gegenwärtigen Kontroversen wünsche. Serbien und Montenegro werden vielleicht gewissen wirtschaftlichen Anerbietungen nicht unzugänglich sein und eine offene Erklärung über Charakter und Umfang der den annektierten Provinzen versprochenen Verfas-snng würde Österreich-Ungarn die Tlilnpathie Europas sichern nnd selbst die Empfindlichkeit dcr Serben beschwichtigen. Bezüglich der Serbien zu gewährenden wirtschaftlichen Zugeständnisse regt der Pariser Korrespondent des genannten Blattes an, eine Verbindung dcr serbischen Bahnen mil der bestehenden bosnischen Linie durch eine schmalspurige Linie auf serbischem Gebiete ungefähr in der Länge von 80 Kilometern herzustellen. Durch die Ausführung dieses Planes und durch die Errichtung eines freien Hafens in dcr Adria, etwa in der Nachbarschaft von Mcttovi«'-, würde für den serbischen Erport ein Ausgang zum Meer geschaffen werden. „Standard" führt aus, das; durch die Vcr-ständigung zwischen Wien und Konstantinopcl das Wert dcr Konferenz glücklicherweise schon halb getan sei. Es sei nun all den Mächten, den veränderten Siand der Dinge zur Kenntnis zu nehmen und gutzuheißen. Was Serbien und Montenegro betrifft, fo läge es allerdings in ihrer Macht, einen Konflikt hervorzurufen und das Schiff zum Sinken zu bringen, sie würden aber damit ihren eigenen Untergang herbeiführen. Nenn jedoch die Staatsmänner in Wien bei ihrer traditionellen Klugheil bleiben, so werden sie wohl Mittel finden, die zwei aufgeregten Staaten zu beschwichtigen. Das Problem sei nicht unlösbar, wenn es vernünftig ange^ faßt wird. Japan und Amerika. Man schreibt aus London: Die Nachrichten aus Kalifornien, die von Vorschlägen zur Befestigung von San Pedro für die Möglichkeit kriegerischer Verwicklungen mit Japan berichten, sind in Tokio mit größtem Befremden aufgenommen worden. Da aber fast gleichzeitig Berichte über die bezüglichen Auslassungen des Präsidenten Roosevelt vorlagen, welche an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen, so hat man den erwälmien Kundgebungen nicht zu viel Wichtigkeit beigelegt, und es ist eigentlich nnr die angenehme Empfindung zurückgeblieben, daß bei dieser Gelegenheit die Überzeuguug eine Verstärkung erfahren hat, daß die Kabinelle von Washington und Tokio sich in völli- Feuilleton. Das stille Hans. Von H'. v<,n dcr Mecr. Aus dem Hullaudischen von M, von W i g h e l. (Fortschmig.) Am 1. November also, nachdem ^an bei den Lieferanten gewesen war, ging er, zur namenlosen Überraschung aller, die ihn sahen, quer über den Kirchplatz und lautete an dem Gitter der Pfarre. Nr ging hinein, und hinter ihm schloß sich die Tür wieder. Alle Bewohner des kleinen Platzes kamen aus ihreu Häusern gelaufen und standen in einzelnen kleinen Gruppen beisammen und schwatzten und zerbrachen sich die Köpfe, was das bedeuten solle. Der taube Jan bei dem Herrn Pfarrer! Neu-gierig und voller Verwunderung blickteil sie nach der Pfarre, wo die Fenster so ruhig aussahen wie sollst und nichts außergewöhnliches an den unbeweglichen Gardinen zu sehen war. ^ Nach einer Viertelstunde kam der Diener wieder heraus. Viele Ulben sich Mühe, durch Zeichen und nutzlos lautes Schreien, das er doch nicht hörte, zu erfahren, wes--halb er bei dem Geistlichen gewesen; aber er schül-!^'lle den Kopf und machte ihnen begreiflich, daß er !^lbst es njchl wisse. Nnd sein altes, ausdrucksloses ,, flicht, ill dem die Augen verwundert und unruhig lwerall herumblickten, nickte ihnen mit einem brei-l'u Lachen zu, das rauh und heiser, wie von einein ""umtosen Tiere klang. Aber bald wußte es das ganze Dorf. Herr von "l Hcuvel hatte den Geistlichen in einem Brief ge-"en, nachmittags zu ihn, zu kommen. Und der Pfarrer hatte dem Diener eine schriftliche Antwort mitgegeben, worin er versprach, um l Uhr bei ihm zu sein. Oben in dein Vorocrzimmer, aus dem zwei Feilster uach vorne und ein großes nach dcr linken Seite hin Ausblick boten in den öden Garten und über die Mauer hinweg auf die violetten Felder und den Wald, der wie eine ticfbraune Wand von Bäumen aufstieg ging H"'r von den Heuvel ruhelos umher: einmai von der groben Scheibe zu dcr Zimmertür und dann wieder um den runden Tisch herum, der mitten in dem ärmlichen uud schmucklosen Naum stand. Alles im Zimmer war alt uud ill vernachlässigte», Zustand. Die Uhr, die zwischen den beiden Fenstern hing, tickte leise die Augenblicke der endlosen Zeit ab. Es war zwei Uhr, und es herrschte lautlose Stille. Und in dieser Stille hörte man die regelmäßigen, gcdämpftcn Schrittc dcs ruhelos hill und herwandernden Herrn von den Heuvel. Es war ein mittelgroßer, magerer Mann, der etwa 45) Jahre zählen mochte. Sein Äußeres trug den Stempel der peinlichsten Korrektheit: schwarzer Anzug, die Beinkleider noch mit der Bügelfalle, als ob sie eben erst vom Schneider gekommen wären, glänzend gewichste Stiefel, hoher, tadellos weißer Kragen uud schwarze, mit kleinen farbigen Punkten gestrickte Kravatie unter dem glatt rasierten ttinn. Das bis in den Nacken fallende, schneeweiße Haar war an dcr Seite gescheitelt, der Schnurrbart war schwarz. Sein Gesicht hatte nichts Auffallendes, weder scharf geschnitteile Züge, noch einen besonderen Ausdruck. Nur der Mund erhielt durch die ihn umgebenden Falten, die tief ins Fleisch eingcgraben waren nnd wie Narben aussahen, etwas unheimlich Verschlossenes. Die Augen hatten den eigentümlich langsamen und so unendlich festen Blick, welchen man bei denkenden Menschen meist findet. Und dennoch war manchmal etwas Entsetzliches, wie eine tiefe Verzweiflung darin zu lesen. Die Augen sahen aus, als ob sie einmal etwas gesehen hätten, was sie nun inlincr und immcr wieder vor sich sähen. Tic schienen etwas Unergründliches ergründen zu wolleil - und das gab den Augen einen wahnsinnigen Ausdruck. Jetzt stand er still am linken Seilenfenster: sein Blick zog hinüber zu dem Wald, der dunkel und totenstill wie eine steile, hohe Küste über das Meer von Feldern emporstieg. Es war ein stiller, grauer, regenloser Tag. Nichts regte sich in der Natur; die Stille war so weit, so hoch, so tief und so well' umfassend, daß man das Gefühl hatte, als müsse etwas geschehen. An der linken Seite, etwas abseits voin Fenster, streckte ein Baun» seine schwarzen blätterlosen Zweige aus, als lauschten sie in die Stille hinausi aber nichts rührte sich, nichts bewegte sich. Lange Zeit blieb Herr von den Heuvcl ^ dankcnlos und mit wcilhinschweisendem Blick im Bann dieser regungslosen Stille befangen, als er oben auf dem Treppenabsatz ein Geräusch zu vernehmen glaubte; er drehte sich in seltsam hastiger Bewegung um, und aufs neue fingen die Gedanken all. in seinem Hirn zu wühlen. Aber er war durchaus nicht irrsinnig; alles was er unternahm, jede einzelne Bewegung führte er mit vollem Bewußtsein aus; sein Erinnerungsvermögen war niiqe-schwächt, nichts entging seiner Aufmerksamkeit, »mo oft sagte er sich selbst: ^eine M^ ständig logisch, ich denke n»c jedn l>c,mms Laibachcr Zeitung Nr. 2«. 223____________________________________________A. Februar 190^. der Dank der Künstler für die enlpfangelle» Gaben zu lesen ist. ttbrigeils gab es im alien Rom eine ähnliche Art der Belohnuug für gute Schauspieler. — sSo war's recht.j In einem sashionablen ameri-tanischen Hotel ereignete sich Kur einiger Zeit folgender ergötzlicher Vorfall: In dem Parlour einer eleganten Dame befand sich als Zinnnerschmuck auch ein voll» ständiges Service lion chinesischem Porzellan, beiläufig gesagt: ein recht unpraktischer Schmuck, wie sich zeigen scllte. Die Dame zerbrach nämllch eines Abends "im Dunkeln eine der Tassen. Als fie nun wieder abreiste, fand sie das ganze Service zu einen, enormen Preise mit ans ihre Rechnung gesetzt. Ohne eine Miene zu verziehen, zahlte sie; ihre Mittel erlaubten ihr das. Aber sie dachte: „Für mein Geld will ich doch anch mein Vergnügen haben." Unter dein Vorwaude, etwas vergessen zn haben, begab fie sich flngs in das Parlonr zurück und warf das Service, Stück 'für Stück, auf den Buden, so das; es in lauter kleine Trümmer zerbrach. Nachher äußerte sie sich, das lange Gesicht des Wirtes sei allein die bezahlte Summe wert gewesen. — Der Vorfall erinnert an eine ähnliche Geschichte. Ein deutscher Reisender kam nachts gegen 12 Uhr in ein Gasthans und verlies; es am nächsten Morgen wieder, ohne die Kerzen angezündet zu haben. Nichtsdestoweniger fand er die unvermeidlichen „Vougies" mit zwei Mark aus die Rechnnng gesetzt. Kaum hatte unser Reisender dies bemerkt, so eilte er iu sein Zimmer zurück, um die Kerzen zu holen, und drückte sie den verblüfften dienstbaren Geistern mit den Worten in die Hand: „Hier, .Herr Oberkellner, cine Mark Trinkgeld, und hier, Portier, haben Sie die andere Mark." Lolal- und Promilzial-Nachrichtm. — lWaffcuüdluisscn der Reserve und Vrslchreserve im Jahre lNM.j ^. O f fizi e r e und F ä h u r i ch e (Kadetten). Jene Reserveoffiziere, Fähnriche und Kadet» ten der Feldarlillerie, welche im Mobilisiernngsfall bei Feldarlilleriezügen für feste Plätze eingeteilt sind, haben grundsätzlich eine Wassenübnng — möglichst die erste — bei den iu den betreffenden festen Plätzen dislozier-ten, bezw. für diese festen Plätze bestimmten Feflnngs-artillerie.Trnppenkörpern abzuleisten. Anläßlich de. Ableistnng der Wafsenübnng bei Trnppentürpern der Festmigsartillerie ist das eigene Reitzeug nicht mitzunehmen. Vei Einberufung zur Waffenü'bung ist auf die Einschaltung eiuer dreiwöchentlichen Wasseiirnhe zur Erntezeit Rückficht zu nehmen. Nei jenen Truppenlor. per», bei welchen eine große Zahl Waffennbnngspflich-tiger vorhandeil ist, kann die erste Partie derselben schon für Mitte März einberufe» werdeu. Die Gesuche der Offiziere, Fähnriche und Kadetten um Enlhebnng von der Waffeunbung sind bezüglich der Rüclsichlswür» digkeit strengstens zu prüfen nnd es ist die Bewilligung solcher Gesuche mir aus die Fälle nachgewiesener drin > gendster Notwendigkeit zu beschränken. Dies gilt insbesondere hinsichtlich jener, welche zu den Schieß° Übungen der Artillerie einberufen wnrde», damit jeder Anhäufung von Uneingeteilten auf dem Schießplatz durch Nachtragswafsenübnugen vorgebeugt werde. Gesuche nm Bewilligung znr Ableistnng der Wasfenübung bei einem anderen als dem standesznständigen Trnp-pentörper find nur in ganz befonders rückfichtswürdigeu Fällen, welche eine Ausnahme von der Regel zu rechtfertigen vermögen, nnd zwar von den Zwischenstellen begutachtet, dem Reichskriegsministerinm vorzulegen. Ansuchen, die erst im Jahre 19 M obliegeude Waffen-Übung schon hener ableisten zu dürfen/sind von den Standeslörpern zu bewilligen. — I!. Mannschaft. Die Mannschaft, welche sich im Mililärterrilorialbereich aushält, in welchem ihr Truppeukörper ch find. Behufs Deckung der Abgänge im Präsenz. u noe 1,md ^iv Erutezeit nur solche »oasseilübungspslich-^ ^rsatzreservisten. bez,v. ^k'servenlänner hera>lz>l-6'lyen, welche den Reihen der landwirtschaftlichen Feld- arbeiter n'ich t angehören. Die etwa von einzelnen Per» sonen des MaunMislsstaudes gestellten Ansuchen, die ihnen erst im Jahre 1910 obliegende Wasfenubung schoil heller ableisten zn dürfen, find von den Ergän» znngsbezirkslommcmden zn bewilligen. Jene nichtallive Mannschaft, welche erwiesenermaßen die Znftellung der Einberufung zur Wasfenubung durch eigenes Verschul» deu vereitelte, bezw. durch eigenes Verschulden zur Wasfenubuncz nicht eingeruckt ist, hat dieselbe iu der Dauer von vier Wochen nachzutragen, respektive ist zur nächsten WaffeN'sDienst'jUbung in der Dauer von v,er Wocyen heranzuziehen. Die waffenübungSpflichugen, jedocy nicht emdernsenen Reservemänner haben die Wasseuubuug »licht nachzutragen. Diejenigen Reserve» manner »nd Ersatzreservlsten, »velche gelegellllich ihrer Einrnckung znr Wasfenlidung lvegen »Hrlranlung im »ichtalllven Verhältnis belasse» lverden, find verpslich. let, die hiedurch versäumte Ilbung ilachzulragen. Scyiieß» licy wird noch darauf hingewiesen, das; die Eisenbahn» Fahrgebuhren fnr die zur Wnffennbung eiuruckeude Mailnschast aus Grund der vom Einruckenden an der Personenlassa vorzuweisenden EinberusungSlarte tredi» nerl loerden. - ^luö dem Mittelschuldicnste.j Der l. l. Landes, schulrat fur Krain hat den approbierten LehramlSknnoi» daten Herrn Rudolf Gro^elj zur Ablegung des Probejahres am Erstell StaalscWnnasium in Laibach zugelassen. —''. ^ ^iitglieder der Körungslommission in Ärain.j Die k. k. Landesregierung sur Kraiu hat im Einver. uehnlen »lit dem Zenlralausschusse der k. k. Landwirt, schaslsgesellschast fur strain zu Mitgliedern der hier. iändiscyen Köruugslomnlissiou für die Funklionsperiode 19<»9, !91l» uud 1911 dei, Haudelstanimerprästdenten llild Großindllslriellen Herrn Joses Lena r 5 i 5 iu Oberlaibach nild den l. l. Veleriuär-Iilspellor Herril Alois P auIi u iu Laibach, seriler znm erstell Ersatz, mauue den Großgrundbesitzer Herril Frnilz Zupau. <", i ^ iil Kroiseubach bei St. Rliprecht nnd znm zweiieil Ersatzmanne den Grundbesitzer Vinzenz Ogorelc in ^kosljica bei Laibach ernannt. —i-. " (Aus dem Voltsschuldienste.j Der l. k. Bezirks- schulrat iil Gotlschee hat an Stelle der traulheitshalber beurlaubten Lehrerill Fräulein Erika K a ft r e u z die Anshilfslehreri» Fräulein Einnla G ö d e r e r zur Sup. plentin ail der Volksschule in Alllag bestellt. — Der l, l. Bezirlsschulrat iil Gurkseid hat au Stelle der krankheitshalber beurlaubten Lehrerin Fräuleiu Anna V e r c e die disponible Lehrerin Fräuleiu Auua G o l i zur Snpplenlin an der Volksschule in'Iohannistal be^ stellt. - Der k. k. Nezirlsschnlral in Radincillilsdorf hat die disponible Lehrerin Fränlein Marie M e d i <> zlir provisorischen Lehrerill an der auf 5 Klassen erweiterten Volksschule in Radmannsdorf ernannt. ^ s.Hauptvcrsammlllliss des sluvenischen Zeniral» biencnzüchiervereincs.j Im slädlischeil Ralhaussaale in Laibach faild gesteru vormittags die diesjährige, zahl-reich besuchte Hauptversammlung des sloveuischen Zeu» tralbienenzüchtervereines für Krain, tarnten uud das Küstenland statt. Der Obniann des Vereines, kais. Rat Gnslav Pire, eröffnete die Versanlnilnng inil einer längereu Ansprache, >vorin ^'zunächst seiner Vesrie» dignng über die zahlreiche Teilncihme der Mitglieder Ansdrnct gab nnd sodann iu große» Zügeu die bis-herige Tätigkeit des Vereiiles zusammenfaßte und zl>. gleich die Notwendigkeit weilerer Ausgestallnng betonte. Al,s dem lrainischen Bieneilzüclilervereine sei uuumehr ei» allgenleiiler slovellischer Zentralbienenzüchlerverei» heivorgegangeil, der au IM'li Mitglieder zählt nnd eine in jeder Hinsicht erfrenliche Tätigkeit entwickelt. In der heuligen Versammlung werde der Antrag auf Grün-dung einer großen Pienenzüchlergenossenschasl zur Dis» knsswn gestellt werden, welche bernse» sei, unseren Bje»e» Dichter» bedeutende materielle Vorteile zu b,e» le» nnd diesen Zweig der Volkswirtschaft aus eine feste Grundlage zn stellen. Wie wir dem vou, Vereiussekre-lär Heinrich Z i r l e I b a ch vorgetragenen Tätigle,ts-berichte entnehme», war der Vereiusausschuß »ach Krästeu bestrebt, seiuer auf die Förderung der V'eneN' zncht abzielenden Aufgabe gerecht zu werden. ES wur-deu i»l abgelalifenen Iahn' 3- Vers'aininlnngen nild Vortrage veranstaltet, welche sich znmeist eiiles gute» Besuches z» erfrelieil hatten. Die fachlichen Vorträge besorgte znmeist Oberlehrer Likozar. Die Anzahl der Vereinssilialen belänfl sich derzeit aus 271, und zwar 2^ in Krain je 2 in Kärnlen und im Küfleulande. Fünf weitere ^Filialen find im Entstehen begriffen. Als Leiter der Beobachtnngsst"<>>.m fnngierle Fabrikant 5nidar5i<'' in Illyrisch-Feistritz. Die ^iiesnltale der Be-obachlnngen gelai'gen >>» Verelnsorgan „Slovensk, ('ebelar" zur Veröfseiltlichung. Das Vereinsorgan er-scheint in I2M» Eremplare». VereinSlassiev I. N, N a b-» i k berichtete über den RechunngSabschluß für das '^ahr 1908. Die Auslagen beziffern sich aus 5340 1< 4l) !>, die Einnahme» aus 515! l< 87 I,, wobei jedoch erwähnt werdeu mnß, daß dem Defizit vou >»9 ,< ^„ (^ulhabeu von 5<>l> K gegenübersteht. Der Reservefonds weist ein Vermögen von 192! !< 1> !> auf. Beide Be» richte wnrden znr Kenntnis genommen nnd dem Kasster über Antrag der Rechnungsrevisnren das Absolntormm eneilt Nachden, Obi»a>,nste!lvertreter 7. n i d a r ^ i <' de» Verein^obman» a»S Anlaß der Allerhöchste» A»S-',eich»nng dnrch Verleihung des Titels „kaiserllcher Rat" namens der Hauplversammlnng unter lebhaslen ^iviornfeil begliickloünschl hatte, wurde znr Neuwahl des Vereinsausschusses geschritten. An Stelle des lai» serlichen Rates Gustav Pire, der eine Wiederwahl ob Überbürduug mit Verufsgeschäfleu entschieden ab-gdehilt halte, wurde Oberlehrer Franz ('ruagoj in Laibach zum Obmann gewählt; zu dessen Stellvertreter wurde eiustimmig Fabrikant Anton X n i d n r 5 i 5 in Illyrisch-Feiftritz beruseu. Weiters wurdel, gewählt: zu Ausschußmitgliedern Besitzer Jakob Vabnik ,ll 6>5ta, Oberlehrer Anton Lituzar in Laibach, Ober. lehrcr Johann Petri 6 in Nudnik, Professor Josef Verbi 5 in Laibach und Besitzer Heinrich Zirkel» bach in Laibach; zu Stellvertretern Oberlehrer Franz Kavüi5 in Mariaseld und Besitzer Janku Strgar in Nitno; zu Rechnu>,gsrevisoren Besitzer Johann B a b n i k in Dravlje ui,d Oberlehrer August Kor. bar in Presla. Hieraus eiitspanil sich eine lebhaste Diskussion über die angeregte Gründling einer Bienen» züchtergenossenschast. Von einer Neugründung wurde abgesehen, dagegen soll die bereits bestehende lokale Ge» nosseuschasl in Illyrisch.Feistlitz zu einer Landesgeuos. seuschast ausgestaltet werden. Dieser Genossenschaft sind bereits gestern nach Schluß der Generalversammluuc; zahlreiche Mitglieder beigetrelru. Sitz der Genossenschaft bleibt bis auf weiteres' Illlirisch.Feistritz. — lVerallschiedunff.) Aus Radmauusdorf wird uns berichtet: Aliläßlich des Abschiedes des Herrn Landes» regierungsrates Otto Edleu vvn Detela wurden hier mehrere Abschiedsseierlichkeilen veranstaltet, die von der großen Beliebtheit des scheidenden Amtschefs im ganzen Bezirke beredtes Zengnis gaben. So fand als erste am 27. Jänner die Verabschiedung der Psarrgeist. lichleit des ganzen Bezirkes statt. Bei den, vom Kano-nilns, Dechanten Herrn Novak in Radmannsdorf go gebenen Bankette gab es eine Reihe von begeisterten Ansprachen, die den Verdiensten des Herr» Landes» regiernngsrales nm den Bezirk gebührende Anerke». nnng zollten und dem lebhaften Bedauern über defsen Scheiden Ausdruck gaben. Am 29. Iäuuer vormittags verabschiedeteu sich u. a. die untersteheuden Staats, beamten von Radmannsoors nnd hieranf die Gemeinde» Vorstände des Bezirkes korporativ, letztere mit dem Landlagsabgeordnelen Herrn Bürgermeister Dr. Janlo Vilfnn an der Spitze. In der von dem Vertreter der Slaalsbeamtenschast gehaltenen Ansprache wurde der vielen Verdienste gedacht, die sich der scheidende Amts» ches während seiner mehr als sechsjährigen Tätigkeit um deu Bezirk erworben hat, wobei ans sein Ehrenbürger» recht in der Sladlgemeinde Radmanusdors und in nenn weilereu, größeren Gemeinden des Bezirkes hingewie» sen wnrde. Weiters wnrde die große Beliebtheit des Herrn LandesregierungSrales speziell bei seinem Be> amtenpersonale init Dank hervorgehoben und er auch der ferueren Anhänglichkeit versichert. Die Herren Ge. meindevorsteher von Kapp us aus Steinbüchel mW Krxi^nif aus Breznka würdigteil bei der ossiziel, le» Verabschiedung, bezw. bei der zwangslosen Zusam-menknnft zur Miliagsstunde im Gasthose Kunsteli dnrch Ansprachen die erfolgreichen Bestrebungen des bis> herigen Bezirkshauplmannes uu> das Wohl der Ge. meinden. Den Abend vor der Abreise verbrachte Herr Landesregiernngsrat Otto v. Detela im eilgere» Gesell, schastslreise im Gnslhofe ^llinar. Alich bei dieser zwangS-Il'se» Zusammeiikmlft fehlte es nicht an schwungvollen Toasten, in denen der Herr Lnudesregiernugsrat als begeisterter Natursreuud uud als einer der gewandtesten Vertreter der alpinen Sporlswelt wie nicht minder als Kenner m,d Förderer der Interessen der Bergbewoh. nerschaft gefeiert wurde. Aus alle erwähnten Ansprn» chen erwioerle Herr La»desregierli»gsrat v. Detela sichtlich geriihrt nnd allseits herzlich daukend i» bekannt liebeiisioiirdiger nnd bescheidener Weise. — Ans dem Gesagten sowie nnch schließlich aus dem rührenden Ab> schiede der aus der Bahu erschienenen Damen nnd Her. ren, nnler denen sich anch der Vizepräsident des Ab» georonetenhanses, .Herr Joses Puga <"- » il, und Herr Kanonikus Novak befanden, geht zur Genüge hervor, wie ungern jedermaun deu bisherigen Bezirkshaup!» mann von Radmannsdm'f scheiden sah. " lNcschunss einer Fllißwächicrstelle.j Für die Savestrecke Gur'lseld-Bregana uiil dem Dienstorte in l'ale5 bei Rann gelangt eine Flnßwächlerstelle znr Be» sctzlülg. Die gehörig adinstierlen Gesuche sind bis znm 15. März bei der l. k. Laudesregiernng in Laibach ein. zubrillge». Pioniere, beziv. Schiffahrtsknndige, haben Vorzug. ->'- -- . Febrliarhefte der „Österreichische» Ruudschau" verösfeilllichl der bekan»te Fachmnil» des österreichische» Auswanderungswesens, Advokat Dr. Leopold Earo in Krala», eiile» sehr interessanten Aus-satz über uusere Ausloauderer iu Brasilien. Über den Empsang, deil diese Unglücklichen bei ihrer Ankunft dort finden, heißt es in diesem Artikel: „Vor Rio de Janeiro angelangt, werden die Auswanderer vor allen, »ach den nächstgelegenen Answnndererheimen in Ilha das Flores oder Pinheiru überführt. In Ilha das Flores befand fich seinerzeit ein Gefäilgnisgebände für fiisch in Afrika eingekaufte Negersklaven. Dieses Ge-bäude wurde nuu milgebaut und bildet gegenwärtig eine Unterkunft für 5<»l» bis höchsteuS N'lil» Emma"» derer. Hier wurdeu u»n die Leute der Form ""^ "'' sragl, loohi,'. sie gehen »vollten und erh.elten z n ^ die Versicl erl.ng, daß ein Staat der ,,m) d" ^.i,^' Panlns oder dem heilig^ oder Espirilo Sa»to, ^"'^ '' n '^ ^ ,,.^.sz,,,, gnngen aufzulveisen habe. Du ^l<»ln ^ Laibacher Zeitung Nr. 26. 224 3. Februar 1909. wußten diese patriotische Fürsorge der Veamten nach Perdienst zu schaben, aber nicht immer waren ihre Be-Ulühullgeu mit Erfolg gekrönt. Im Jänner 1896 wur-den ans der VInmeuinsel bis 5<^0 Betten zu erbauen. Das zweite Heim, Pinheiro, liegt vier Vahnstuudeu von Rio auf dem Wege nach Sao Paolo. Tie Einrichtungeil sind denen auf der Blumeniusel ähnlich, der Raum und die Sanitätsein, richtungen ungenügend." ^ ** Ehrung. Die Pl,i!l,arm. Gesellschaft verband mit der vorgestrigen Hauptprobe zur Mcudelssohufeier eine intime Familienfeier. Es wurden nämlich drei Herren und zwei Damen des Chores, die schon 25 Jahre uud darüber demselbeu als Mitglieder angeboren, durch Widmung von goldeueu, brillautbesetzteu Ringe» aus-gezeichnet. Es sind dies die Herren Narl Oebauer iseit 'i878>, Heinrich Drassal iseit 1879!. Josef Schmalz (seit 1865 mit zwei Uuterlnechungeu) sowie die Damen Frl. Karoline Bock und Eleouore Finz. Der GeseNschafts dircttor, Herr Fiuanzproknrator Dr. Pessiack, leitete die Feier durch eine herzliche Ansprache ein, in der er die Treue im allgemeinen und ixsbesondere die im Dienste der edelsten aller dunste pries. Die Ehrung erweckte bei den Versammelten freudigen Widerhall. — iTanzkränzchcn.j Der Gesaugschor der „Glas-beua Matiea" iu Laibach veranstaltet Samstag, deu 6. d. M., im großen Saale des „Narodni Dom" ein Tauzkränzchen, wobei das Orchester der Slovenischen Philharmonie die Musik besorgt. Ausang lim 8 U>> abends; Promenadeloilelle. Einlrittsgebühr für Mit-qlieder des Gesangschores sowie für Sludeuteu l K, für Nichtmitglieder 2 K. — Eiutrittskarleu fiud in der Trafik ('e>arek in der Schellenburggasse sowie am Abende der Veranstaltung an der Nasse erhältlich. * lHungcr tut wch.j Dieserlage kan> der 2<»jäh. rige, nach Aich, Bezirk Gurlfeld, zuständige Taglöhner Martin Evrtnik aus Närulen Dieusl sucheud nach La,', bach. Da er nicht einen Heller in der Tasche hatte, konnte er sich weder ein Brot kaufeu, noch in einer Dienstvermittlung vormerken lassen. AIs er in dieser verzweifelten Lage über den Rathausplatz ging, stahl er eiueu vor dem Nousektionsladen der Firma Berna» tcvi<'- gehangene,', auf 25» 1< bewerteten Havelock, den er schnurstracks auf deu Trödlermartt trug und hier um 9 I< veräußeru wollte. Der Trödler, dem der Ver-kauf verdächtig erschien, ließ einen Sicherheitüwachman» rnfeu, der den Burschen in Haft nahm. Man lieferte ihn dem Gerichte ein. * sUnter den elektrischen Straßenbahnwagen gc» raten.) AIs Montag gegen halb 2 Uhr nachmittags die 4(',jährige Wäscherin Agnes Bli/-or aus Hrn^iea inil einem Bündel Wäsche über den Rathansplatz ging, wurde sie beim Hamaunschen Geschäfte von eiuem elel» trischeu Straßenbahnwagen erfaßt nnd niedergerannt. Sie geriet mit ihrem Bündel uuter die Schntzvorrich» tuug uild wurde bis zur Apotheke Truk^ezy geschleift. Da das Bündel vor ihr unter den Wagen kam, erlitt sie uur eiuige geriuge Hautabschürfungen, Als mau sie aus ihrer kritischen Lage befreite, konnte sie sofort ihren Weg fortsetzen. * sV'U Opfer des Tanzvergnügens.! Beim Obst. Händler Bueek an der Pelersstraße diente seit einem Monat die 24jährige Magd Ursula Vezeljal auS Pod» kiaj iu Iuuerkraiu, die jeden Samstag uud Sonntag aus dem Hause verschwaud, iu Gasthäusern dem Tauz. vergnügen huldigte uud erst morgens heimkam. Endlich tiat iu ihrer Geldbörse Ebbe eiu. Die Magd entwen» dele ihrer Dienslgeberin einen Geldbetrag von l6 l< :^<> li uild begab sich Sonntag abends wieder alls eine Tanzunterhaltung, von der sie erst Montag morgens heimkehrte. Der Diebstahl war bereits am Sou», tag eutdeckt worden, uud da die Magd schou eines G.'sd. diebslahles von U» !< verdächtig erschien, wurde sie durch eiuen Detektiv verHaftel. Die Diebin, die etwas angeheitert war, erregte ans der Straße einiges Aussehen. Sie wurde dem Landesgerichte eingeliefert. " lslufgefundeue Leiche.j Gesteril vormittags wurde im Grada>5icabache nnweil des Militarbadeplatzes durch eiuige Niilder die deiche einer unbekannten Frauensperson aufgefnnden. Die sofort erschienene polizeiliche .Nommissiuu loilstalierte, daß die Leiche scholl mehrere Wochen im Wasser gelegeu war. Sie wurde in die Toteulammer zu St. Ehristoph überführt. — lVerunglültt.1 Am 30. v. M. spielte der beim Grundbesitzer Franz Gabrijel in Prapre^e, Gemeillde Treffen, iu Dieusteu steheilde 15jährige Josef Priuu-i«' aus Trebelno mit Schießpulver, das er sich alls unauf-geklärte Weife verschafft halle. Hiebei züudete er es mit eiilein Zündhölzchen an. Nach erfolgter E^plofion wurdeu dem Nurscheu der Mittel» uud Riugfinger der linken Haud weggerissen, lvähreud er au der rechten Hand einige Hautabschürfungen erlitt. Der Schwerver-letzte wurde ius Spital der barmherzigen Brüder nach Nandia bei Rudolfswerl abgegebell. l>. Der Touristcnball dcs^slovcnisllien Alpenuereins. Priuz Narueval besitzt eiu weilausgedehutes Reich. Bald führt er uns iu die träumerisch lockenden Gefilde einer Märcheillandschafl, bald lehrt er uus die Un-liefen des Meeres kennen, bald läßt er uus empor, sleigeu zu den lichten Höhen uuvergäuglicher Alpeil, schönheit. Non der letztgenannten Seite lernten wir ihn schon in einer Reihe geluugener Faschiugsverguügungen des hiesigen Sloveuischeu Alpeuvereiues keuilen. Am Montag abends veranstaltete der genannie Verein in sämtlichen Totalitäten des „Narodni Tom" seinen vierten großen Touristenball, der ill der ani-n,il,rlestell Weise verlief nnd eine äußerst günstige Brsuchszisser aufwies. Währeud bei den Veranstaltungen der vorhergehenden Jahre die Durchschuillszahl der abgesetzten, Narteu mit 17<»l> gegeben erscheint, lunr-den auf dem moulägigeu Karnevalsfeste nahezn 25<><» karten abgegebeil, was eine jedenfalls ansehnliche Al> satzsleigerling von ruud eiuem Drittel ergibt. Die Zahl sämtlicher Besucher tan» mit 27<ü» Personen angenom. men werden. Alle Lokalitäten des „Narodni Toni" einschließlich des Vestibüls uud das geräumige Treppenhaus wareil i>l lannendnftige Wege, Stege und Plateau),' eiuer sastiggrüueu Älpenlandschaft uiugewaildell und mit Blumengirlanden, Fichten» und Taunenreisig, sinnreichen touristischen Emblemen uud dergl. ausgeschmückt worden. Aus unzähligen blunienumrantlen >lan-delaberii, Lüster», Lampeil und Lämplein ober ergoß sich über diese taufrische Laudschast eiil strahlend weißes Licht, das deu Zauber des geschmackvollen Arrangemenls in ausdrucksvoller Weise zur Gellung kommen ließ. Getreu dem alpinen Gepräge des Ganzen, trugen schon die beiden zur Rechte» uud Linkeu des kamiu» ailige» schmalen Einganges postierten Nassen das Ab-bild naturgetreu aus grobriudigen Baumstämmen zn-sammengezimmerter Sennhütten, in denen die nettans-geführten Nallzeicheu, eiil in Weißmetall ausgearbei-letes Edeliveiß an grünem Bande sowie ein Führer durch die Alpenwelllandschast, zur Ausgabe gelangten. Von hier aus führte der nächste Weg zum „Alja/-heim", in welches die Räumlichkeiten des Sotolsaales umgewandelt worden waren. Hi'cr drehten sich uuler deu unermüdliche!, Klängen einer Abteilung der Slo-venischen Philharmonie bunlkostüniierte Paare stram. n,er Bergsteiger l»ld fescher Touristinnen nach .Herzens-Inst iil fröhlichem Reigeutauz; hier war auch für be-gneme Ruheplätze uud reichliche Speiseu und Getränke bestens vorgesorgt. Die flotteil Alpeuwanderer, die ja »och eiue lauge Tour vor Augeu hallen, pflegten h,er ihre erste Siesta zu halteil. Das Festkomitee war ihnen iu der liebeuswürdigsleu Weise eulgegeugetommen nnd halte unter deu linksseitigen Bogengängen läugs des gauzeu unter der Galerie' befindlichen Raumes Pcwil. lons für Speisen und Gelränke errichten lassen, wo namentlich ein ganz vorzüglicher Schilchertropfeu, der sich auch des gebührenden Zuspruchs in vollen, Maße erfreute, vou zarter Dameilhand kredeuzl wurde. Die Leituug der Nufett-Abteiluug lag iu deu Hände» der Fra» Dr. Tav<'ar, der rührigen Vorsteherin der Daiueusekliou des Festlonlitees, die des alpinen Wein» sellers in denen der Damen Frau Maria Noch und Frau Aulouia Nostaujevee. Nach kurzer Wauderuug auf einem fchroffansteigen. den Nergsteg — eventuell nach vorheriger Besichtignng des auf seiuen, Ausgaugspuntte postierten alpinen M». senms mit seiue» barocke» Teilsalioilssliicke» — gelangle man auf ein Hochplateau — die Galerie, von wo ans sich ei» prächtiger Ausblick auf das sarbeubuule Leben i:i den Hochtalgrüudeu des „Alja/.heims" darbot. Zahl-reiche Ausflügler hielten, die prächtige Fernsicht würdigend, hier Rast, und Sang und Nlcmg tönte hier nicht »lir von uuleu herauf, sondern kam auch obeu alls dem Plateau selbst durch wandernde Musiker zum Vortrage, die sich bei einem Ruhelrank und Flöten- und Har» monitaspiel gütlich lateu. Deu echten Tuuristeu, der stets dem Gipfel zu-U"'!'i drängte es natürlich nach kurzem Talansblict, immer weiter Hinalls dnrch die lanueugrüßenden Hohl« >v(ge und rhododeudroilumraillte 7vl'lspartie>l — hinaus in Zlalorogs Reich. Ihn schreckteil uichl die zahlreichen warileilden „Marterlll", die in Wort uud Schrift gar traurige Nuude besagten . . . Stolz uud frei sah er mitten alis dem Wege Zlatorogs schneeweißglänzeude Gestalt »lit den goldigschimmernden Hörnern aus dem dlinkleren Hiutergrunde der Alpeiiblattpslailzen empor-rageu uild — bald staud er im Zentrum der Alpen-well — im „Pre^erenheime"! Dieses war im große» Saale des „Narodui Dull," etabliert. Hier konzertierte das Hauvlorchester der Slovenischen Philharmonie unter der bewährten Leituug des Nonzerlmeislers Herrn Mareuzzi; hier war der Haupttanzplatz mit zahl-reichen Nebenräumeu, !u denen das Nafseehaus, der Ehampagnerpavillon, Bilselt uud Weinlellereieu unter-gebracht wareu — hier war das Mekka aller Alpen-Wallfahrer. Gleich beim Eingänge in den prächtig delorierte» Saal befand sich zur rechten uild liukeu Seile je eiil Blumenpavillou, iil welcheu rechts die Damen Frau Marianne Nulovee und Frau Auna Dr. TopI al, links hingegen die Frauen Ida 6 t o f und Ma^a Dr. 5 vigelj die Obniannschnft führte». Von den Nebenlolalitäten des Pre^ereN'Schuh» Hanfes sei vor allem erwähut das Nassee- und Tee» lokal, dessen Obmäuuiu Frau Hedlvig !> u b i e war; eine Filiale dieses Erfrischungsraumes besauo sich unter der gleichen Vorslehung iu> lueiler uuteu zu erwähneu-den Triller.Schntzhalise. In, angrenzendeli Ehampagner-pavilloll hallen die Damen Frau Julie Dr. Ferjaii' <'i <' uud Frau Auua Pr o seu e die Leituug inne. Von den linksseitigen Nebeulokaliläleil ist als erst-postierte ein großes Biiseli zu neunen mit deu Damen Fran Elsa Dr. T o m i n ^ e l und Frau Marica Noblar als Vorsteheriililell. An daS Vüsell grenzte der Weiilkeller mit deu Dame» Frau Frauja Psei-fe r uud Frau Irma R n/. i, l> ^ uild Frau Gertrud L a p a j u e. Niemand versäumte es, vom Zentrum der alpinen Heirlichkeil »och einen kleine» Abstecher in das Triller» Schutzhaus -- das im kleinen Saale des „Narodni Dom" untergebracht war — zu uuternehmen nud sich dort nach den weitschweifeudeu Wauderungeu und dem sattsam gewürdigten Almreigen eiue gemütliche Siesta zu leisten. Hier war ill einem besonders prächtig aus» gestatteten, mit schimmerndem Weißzeug uud vergoß detem Tauueureisig gezierte» Büsett für daS leibliche Wohl der ermüdeten Alpenwanderer bestens vorgesorgt. Die Oberleitung dieses prächtigen Pavillons halte Frau Vera Dr. k l a j m e r im Vereine mit Frau Annu Su van sl über die hier befind» liche Filiale des Nafseesalons im Pre^ereuheime aber lag iu den Händen der Dameil Frau Emma Dr. Be» 5 e l uud Frau Paula H auptma u u. Das Laibacher Sextett besorgte aus lauueuumraullem Podiuiu in die-sen Lokalitäten die Taselmllsil. So herrschte den» alleillhiilbeii i,i den so ver» schiedeneil Ränine», aus den so zahlreichen Wegen uud Stegen ein jubelndes A»imo, ei»e allerorts uugezwu»' gene Llist und Freude. Bald eilte eiue tauzfrohe Schar diesem oder jenem Ballsaale zu, um im wiegenden Walzertakt ein paar Runden zu durchschweben,' bald teilte sich der Meuscheustrom uud eilte teils Ruhe-, ttils Anssichlspunkten zu. Der schönste vou letzteren bot sich wohl jenen Besuchern dar, welche sich aus deu „höchste» Gipfel der Berglandschasl" - auf die hocl> gclegene Galerie des großen oberen SaaleS bemühte», von wo ans sich ihnen ein herrlicher Ansblick aus daS farbenprächtige Bild neckischen Tumultes unten im Tcmzsaale erschloß. Besonders die Qnadrillen, die im großen Saale von durchschnittlich achtzig Paaren ge> tanzt wurdeu, buleu reizende Eusemblesiücke. Die Festveranstaltung muß als eiue gelungene, ihr materieller wie moralischer Erfolg als ein äußerst befriedigender bezeichnet werden. Hiefür wird der Verein in hohem Maße dem rüh» rigen Festausschüsse, insbesondere aber dem Damen» lomitee mit dessen Vorsteherin Fran Franja Dr. Tav» <"-ar z»m Dcmke verpflichtet sein, Erwähnenswert sind auch die sinnreichen Dekora-tioneu, die uuter der technischen Leitung des Inge' »ieurs Herru Skaberue ausgeführt wordeu siud, n»d die »etle» Aufschrislenuialereie» uud Marterl-bi lder des Malers Herrn S m r e l a r. Der Bestich von außeu her war eiu sehr starker. Nicht nur aus den Städten und sämtlichen größeren Orten NrainS war der Zufluß überaus groß; anch auS Trieft wareu Feslgäsle erschienen. Ans Veldes halte sich eine prächtige Grnppe in Nalionallostümen eiugesunde». Auch alle uusere Bergführer wareu auf dem Feste zu» gegeu, doch nicht »nr als Festgäste - sie erlvieseil sich auch als tätige Mitarbeiter beim Weinschanl, im Mu> senui usw. nützlich. Der Herr Laudespräsideut Narou S ch >o a r z, der an, persöillichen Erscheinen verhindert war, halle dein 5im»ilee eine Cpeilde iibermittelt, Herr Hofrat Graf Ehorinsly beehrte das Fest durch sei/persönlich^ Erslhei»e» u»d sprach sich über die Veraustaltung sehr lobend ans, auch Herr Bürgermeister Hribar, s"'' »cr der Hosral »,,d Finailzdirekt^r Herr N I i m e n > so>vie eine große Anzahl unserer Reichsrals- uild Laud-lagsabgeordneten stalteten dem Feste ihreu Besllch ab. Laibacher Zeitung Nr. 26. 225 3. Februar 1909. Dcm TmiM'rssNM'ii wurdl' scll'slvcrslandlich dis in dic> Ml.'M'üsl>mdcn qchuldiqt. Auch im Soll.,lsac!c lx'tl'iligk'ii sich an dcu Quadrille!, durchschnittlich an vicrzia, Paare. So entschwand denn nnr ^u rasch unter fröhlichen. Sana, und Klau^, bei Alpenhornruf, Alinlänten nnd Neiqentanz der Lander der stilvoll improvisierten Alpen-heirlichkeii. Die Äiacht ,var vorbei. Aber ein wnnderprächliqer Wituerlaq zo^ jelzl sounenqlänzelld herauf - - majeflä-lisch hoben sich die weis',qlän,'/'nden Kolosse der Steiner Alpen und Karawanlen von ihrem azurblauen Hinler-qrnude ab — die sporlsrendiqeu Tänzer qleichsam ei», ladend, aus ihrer improvisierten Alpeuherrlichleit in die unvergleichlich schöne ^lalnrherrlichleit unserer präch. tigen Wiulersporlslation Wocheiner ^eislrch hinaus-zustechen, um deren sonnena,lihernde Schueehalde» in kühnen ^iodellurveil blitzschnell zu durchsahren. Tlzrator, Kunst und Literatur. ** Deutsche Bühne. Der selige «Veilcheufresse» uou wailaud Moser fand zahlreiche glückliche ^tachfolger und alljährlich werden der deutschen Nnhue sogenannte militärische Lustspiele beschert, deren Inhalt sich kurz in deu Worten zusammenfassen läftt: Unwiderstehlichkeil de^ doppelfärbigen Tuches, vuu Liebe girrende Mädchen« her^n, von dnsterin Propheteugeist erfüllte Väter; die Offiziere siegeu erst über die Mädchen, gewinnen danil die Mütter und damit schließlich auch die Väter, In der vorgestern aufgeführten Schwankuuvität »Kavallerie^ Attacke» von Stobitzer nud Friedmanu-Fredrich finden sich all diese dankbaren Grundideen harmonisch zu ciueiü lustigen Ganzen vereint, gewürzt dnrch die aktuelle Wiederbelebung des losen Streiches von Köftenick, allerdings in sehr gemilderter Form. Einem widerhaarigen, militärfeindlichen Spießbürger wird nämlich lion einem Leutnantsschalk, der gerne sein Schwiegersohn werden möchte, weisgemacht, er nnd seine Kameraden seien Handlnngsreisende, die nnr die Uniform angetan hätten, um die militärschwärmeudeu Töchter des Hauses zu bekehre». Diescr Idee verdankt der Schwauk eiue Neihe lustiger Situationen, die durch allcrhaud sentimentales Beiwerk gebremst werden. Natürlich ist die Charakteristik der Personeu des Stückes haarsträubend, ein Tun, wie er zwischen den Offizieren nud den Bürgern herrscht, unmöglich, doch will ja der Schwank nur als burleskes Märchen aufgefaßt werden, nnd es wäre nm so ungeziemender, ihm mit schwerem kritischen Geschütze zu Leibe zu gehen, als sich das Publikum famos unterhielt nnd aus dem Lachen nicht heranstam. Den Heiterkeit^ erfolg verdankte die Novität in erster Neihe der humoristischen Wirkung der behaglichen Komik des Herrn Haus Walter als offizier^feiudlicheu Spießbürgers. Sehr hübsch zeichnete Fräulein Mitzi Kovacs eine Art junger, wilder Hummel, welche die Liebe zähmt. Der Übergang von der übermütigsten Lanne in weich' mädchenhafte Stimmung wurde natürlich nnd wirtnngs-voll gebracht. Die Damen Wernay uud Waudrey kehrten mit Anmnt nnd Frische ihr offiziersfrcnndliches Vackftschtnm heraus. Die Herren Aollmann, Hof° baner und Harden entsprachen der Vorstellnng von feschen Neiteroffiziere», Herr Lechner stattete einen Ofsiiiersdiener mit drastisch-komischer Übertreibung aus, Fräulein Malten spielte recht nett ein Kammer, zöftfchen. ^. ** Philhnrmlinischc Gesellschaft. Das gestrige, deu Manen des großen Komponisten Mendelssohn gewidmete Konzert war ausgezeichnet besucht uud vou großem C'ifolg begleitet. Ein näherer Bericht folgt. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Die Bnlfaufraa.cn. Konstantinopcl, 2. Februar. Über Erfucheu der österreichisch.ungarischen Botschaft nnd der Pforte hat der deutsche Delegierte bei der Dette publique, Testa, deu ihm übertragenen Schiedsspruch über das Eigeii' tumsrecht au deu bosnische» Gütern, welche Österreich' Ungarn mit 2 >/, Millionen Pfnnd ablöst, gefällt. Der Schiedsspruch geht dahin, daß znr Zeit der Okkupation die fraglichen Güter nach dem türkischen Grundgesetze zweifellos Staatsgüter waren. Kollstautiuupcl, 2. Felnnar. Die in jüngster Zeit an den Botschafter ergaugrne neuerliche Weisung und die demgemäß bei der Pforte unternommenen Schritte haben zum Ergebnis geführt, daß nach einer Mitteilung des Großwesirs au den Markgrafen Pallavicini die bestehenden Schwierigkeilen bezüglich des Bohlotts beseitigt find nud »»umehr der Schiff- uud Warenverkehr aus der Monarchie nach den türkischen Häfen wieder aufge° nomine» werden kann. Konstantinipel, 2. Februar. Während gestern in ^tambul n»d in den Kreisen der türkischen Presse Kriegs» bl'sorgnG. herrschten, sprechen die heutigen türkischen -"luigonblälter zuversichtlicher über eine fiiedliche Bei-u'Mug der tiirkisch.bulgarischeu Differenzen, deren Negelnng '" »nt Rücksicht aus die Haltung der Pforte und die Schritte der Mächte erwarten. «Itdam» sagt, die Pforte habe Bnlgarien mitgeteilt, daß sie bereit sei, über eine Entschädigung von 125 Millionen Franken in Vcrhand^ lnng zn treten. Die Türkei trete vor den militärischen Maßregeln Bulgariens nicht den Nückzng an; sie wolle aber den Frieden nnd wünsche daher die Frage möglichst schnell zn lösen. Wenn Bulgarien nicht sofort zahlen könne, begnüge sich die Pforte damit, von Bulgarien 100 Millionen Franken fofort nnd den Rest von 25 Millionen später zn erhalten. Diese Mitteilung der Pforte spreche voll keiner Greuzrcltifitation. «Ieni Gazetta» meldet, der Grußwesir habe erklärt, daß die Kriegswahrscheiulichteit gänzlich geschwunden sei. «Itdam. führt aus, die Oreuzretlifilalion sei für die Türkei eine Lebensfrage nud viel wichtiger als 125 Milliouen Franken. Jedenfalls vertage die Türkei die Frage, bis sich die Gemüter beruhigt haben nnd akzeptiere eine Vermittlung der Mächte, nm die Frage mit der finanziellen Entschädigung zu regeln. Verantwortlicher Redakteur: Antun F u n t e. l. Verstorbene. Nm 3 0. Jänner. Maria Pirc, Mtthaullcrstochtcr, 5 Mm,., Schiehslättgasse 15, 1<'iu. — Margarctha Hnoar, TagiöhuclM, 72 I., PcterSstraße 51, Asthma, — Johann Iermnn, Handelsmann, 75 I., Ujersteig2, Marasmus. Am 1. Feoruar. Maria Soverl, Private, 84 I., Chrön^assc 8, Marasmus. Im Iiuilspi talc: Am 2 7. Jänner. Martin Stresck, Taglöhner, 72 I, Lkreilwmu, voutricllli. Am 2«. Jänner. Matthias Uiankar, Zimmerer, 58I., I^u,u8«r<)»it,i8, Am 2 9. Jänner. Margarethu, Kouir, Private, 65 I., !U)'0lloss«i!«i-lUi<). Landestheater in Laibach. 72. Vorstellung. Gerader Tag. Heute Mittwoch den 3. Februar Gastspiel Eugenie Neingruber Voiksstüct mit Gesang in drei Alten von L. Anzengruber. Anfang um '/,>< Uhr.______________ Ende 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. SeclMc 30l>'2 m. Mittl. LuftdrncI 736 0 mm. ^ « l.-H Z^ ZZ.3 1 2U. N. 725!) .0-7 NÖ, schwach tieiter ^' 9 U. Ab. 7.'4'8 -19 SW. schwach bewüllt 7 U F. 73i I -27 NW. uuiszis, heiter' 2. 2 N. N. 734 8 11 NW. z. stnrl . y n ! U U.Ab. 73U-0 -3-4 SSW, mäßiss ^ j 3.> 7 U. F > 73«-9 , -«^8^ NO, mäßi^ j » y-f) Äas Tllssesmittcl der Tcncheralur vom Montan be» trägt -5-7«, Normale -1 <>°. vom Tienstaq -17° Normale -15«. @ciömtfrf)c Öcridjtc unb iöcobodjtungcn bcr 2ailmd)cr erbbcuenhinrie (nosliiinbft fön bcr ftnriit. SparTnfjc 1897). (Ort: ©cbnubc ber f.!. ©inntSsObcrrcalfdjiifc.) Safte: 9Mrbl.23rcitc46" 03'; DfH.Sängcwn ©reennüdj 14»31'. 93cbcnberid)te:* 9lm 28 Säiutcr flegen 0 llftr 4ft 9Win. bonucräbiilidieö (AJctöfc fjcfolflt üon uicr (SrbfU%u in sjierit-enn (©tiicrmni-r ; itadjtS starre (Stbftöfjc in TOcffina. — Win 29. Sniiuer (jcflcii 4 IHjr 45 9Jiin. ©rbfiofj in Branca* lcoitc; gcfjeit lilliir f>0 9Hin. Mufaeidinuiiß cim-8 Qrtsbcbenä in *ßnb«n. — ?lm MO. 3iillrnind)t 0 Uljr bi* 24 Uljr nri«l)lt. _ ,. ®ie bflDötjrtcfte unb bon ben ersten *5^|* Slutoritätcii u Jauicubeii bon prafti^ ^^0^^^^^^ fciien ^r^ten bcö 3"- u. yiiic-laubcö ^[V^B^^^M^ f^ ciiipfol)lnie ^at)riuio füt gc[uubc ntib myjlm^^*AZ\ t mnflcubninilrcmfc Xfinbcr mib ©c- ö ClllL^^3 inortifene: ftc b ft^t Ijoljeit ^äb,rtuert, - • Dnevni red.: 1.) Poroèilo ravnateljstva. 2.) Poroèilo nadzorstva o raèuiiKkem sklepu. 3.) Sklcpanje o nizdelitvi doliièka. 4.) Volitev ravnatt'Jjstva in nadzorstva. 5.) Sluèajnosti. K obilni udeležbi vabi zadružuike 040) na^elntvo. Enbesgefcrtigte geben allen Verwandten, Freundcn und Belcnmten die iiefbrtrübende Nach» richt uoii denl Hinscheiden ihics innigstgrliebt n, unvergeßlichen Gatten, beziehungelwelse Vaters, Schwagers, Groß» und Schwiegervaters, Viudcrs, Onlels sowie Gloßonlels, des Herrn Hhftolit Bilina Privatiers welcher heute uack langem, schwerem Leiden, ver° sehen mit den heil. Sterbesallcnneuten, um 5 Uhr früh in seinem 84. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. Pas Leichenbegängnis findet Mittwoch den 3, Februar um 4 Uhr nachmittags vom Trauelhause Iudensteig Nr, 3 aus aus den Fricdhof zum Heil. nreuz statt. Die heil. Seelenmesse wird in der Domlirche gele'cn werden. Laibach, am 2. Februar 1909. Iosefa Vilina geb Tola, Gattin — Johann Vilina, l u. l.H.,uptmaim im4,oosn.Ittft,.3igmt., Heinrich Vilina. «au,manu, Söhne. «lcx. Hrnilila, l, l. Slencmmtelunlroll'l, Stiefsohn, --Maria Vilina, Toä,tcr — Carolina Vilina, ?ln»a Vilina, Schwiegertöchter. - Anaftafia v. Weltin, Marjan Pala, Schwestern Fanny Nilina, Schwägeiin, Sämtliche Enlel «nd Enkelinnen. Zahvala. Za mnogobrojne tolažljivc dokaze iskrenega soèutja in sožalja povodorn smrti preljubljene inatere, oziroma hèere, sestre in svakinje, gospe WinhE Hudouernik roj Delsnik vdove po o. kr. sod. pristavu kukor tndi za èastno in izredno obilno spretnstvo k zadnjemu poèitku izrekamo tem potom V8em Borodnikorn, prijuteljem, znancem in udeležnikom sploli najtoplejšo zahvalo. Zlasti pa se iskreno zahvaljujemo preèastiti duho/šèitii, katera se je od blizu in daleè ndeležila tako stevilno, po-Bebno Se župnikoma gg. Pavlièu in Bartlju, hvala tudi cenjenim darovalcem krasuih vencev kakor tudi gg. peveern za milo petje in godbi ßlavne mešèanske garde. Vbciii presrèna zahvala! (439) V Kostanjevici, dne 30. proBinca 11M>. Žalujodi o»tali. Laibacher Zeitung Nr. 26. 226___________________________5 Februar 1900. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Knrsblatte) vom 1. Februar 1909. Lie nuticrten Kurse verstehen sich i» Nroneuwahruna,. Tie Nolicrnna, sämtlicher slltien uud drr »Tüuerjen Lose» versteht sich per Ltücf, ^ O" ' detto l^äin,, Juli» per Nasse 9l 05,, 94 25 4'2"/„ », W, Nuten lFebr.-Äug.) per jlasse...... 97 «0 97«0 4 2"/» 0. W. ZÜber (Äpril-lllt.) per Nasse...... 97'55 97 75, I8«"er Etaalslose 50« fl, 4"/„ i54 — '58-1860er .. 100 ll, 4"/„!21»'-^2>4' 18,'4-r „ 100 ll. , . 264 25'^68 ?5 18S4er ., 50 ll . 2«4 2.°> 268 2^ Dom.-Pfandbr. i^ 120 fl, 5"„ 2»!» — 291 — Staatsschuld der im Ncichsrntc vcrtrctcucn Königreiche uud Bänder. Oesterr, Goldrente steuerfr., «old! ^ per «assc , , . . 4"/«,ill «b'l!4 85 Oesterr. Reute i» »ronenwäh.,! j steuerfrei, per Nasse. 4"/„! 94 10 9l 30 det,o per Ullimu . , 4«/„ 94 10j !!4 8« Oest, Investition« Rente, steuer- flei. Nr, per Nasse 2'/,"/<, 83 S» 84 15 Eisen bahn» G atiischulduerschrtidunsse». //7„ . i2S — 428 -detto Lalzbura-Iirul ,il» fl. 0, W, iu Silber, 5"/„ , , »22'— 425 -»«Ms'al-Vahu 200 >>nd 200» Krone», 4"/,,.....!192'—,193'— O'Id Ware üi!nlc>^blissatio»tn. ^ühm, Wcslliah» V», l« 5, 400. WU<> u, IN > «ruueu 4"« 85^5 9« 25 LIisade,I,-Bal,„ ,,00 u, »000 M, l^ «li ,!)"/„...... Ilb I5NS 15 Itliial'ell, Bah,l 400 u. 2000 M, 4"„........ !14 25!l15'25 sserdinailds-Nurd^hn Ei», 1886 96-^ !»? - dell» Em, ü'Ni 95 90 !'6 90 ?ra»z Ioleph-Valm Vm.1»8l ! ,d!v, ät. , Lilbrr. 4''/« , 95'45! Ml 45 Oalizlichr .Narl Lubwin-Bahn ! biv, S>>, Ei!ber, 4"/., , !>5i5 ! 6 45 U»,i >«allz,Vah!, z?0«>fl,S, I»"« > 3'- l"4- dcltu ^00 u. f>«0,> lx iz'/,"/« »b 30 8S'»N Vvrarldciqer Balni Ei«, 188, ,dw, Lt,), silver, 4" „ . 9b'30^ »6 «!> Staatsschuld der Länder der uunarifchcn itrone. ! 4"/„ uii«, Gllldrenlc pcr «assc , 1l«'35 >10'55 4n„ detio per Ultimo 11« »5 ll» 55 4"/n uuss, Rente i» Nronenwähr,, i steueiirei, per «asjc , , 91'— 9 > 20 4"/„ deltll prr Ulümo «>'~ !'1 ?« 3'/,"/n deitu per «assc . 80 90^ 8! 10 Uuss, Prämienanleihe » 100 !l. 188 -.0 >!>2 5>U del!» u 50 fl. !8n 50 i!,2 5>>l Tl!eis,,-Ne„,-Luse 4"/,..... I42>0 14« 10 4"/„ unss, «Ärnnd 'tl.-Ol'lia., . !i2'45 93 '5 4",<, Iroal, u, jll> Orundenti, Oblissalionm , , , 93' 94 — Andere öffeutl. Anlehen. Vosn, La„desanlehen 4"/„ 9l:«> 92 10 Bosn,-l,!'l!,'l'ss, Eisenb,-Landes- ?lnlrl,>n div> 4>/,/'/n . . l>7'lO 9^^ 5"/„ NunauRen-Anlelirn 1878 ,0» ^0 ,04iiü Wiener Vcllel)r«anlrh>'N 4",„ , ^ !»5 55^ 9^ 55 deüo 1900 4"„l '.5 55! !»,i'/,f> Anll'drn der Ctadt Wien . . 1>>l'«>5 102 05 deüu deltn (lilelir,, v, ^ 1!>00 !»5 2" !»S 2U dettn sIuvÄ, V, I.190Ü «> 30 !»»; ?5 beüll U, I, 1!!08 , , , !'5'4i Vürsexliau Änlehen verlosb, 4"/„ !<5,8" 96 ^« Nujsijche Hlnaien,,!, «, ^, 1Ü0S f. 100 k per Nasse , b"/« !'« 2^ !'« 75 detto per Uüimo 5"/„ 9S 15 9«'65, Vnlss, Elaats-Hvpuihelaranlehen ,»!!2......L'7„ !20— 121- l Oe,d Uare iNulg, Staals ttwldanleihe 1!!07j ! f, 100 ziluüen, , 4>//'/>> ««!'«<» «?'»<> Pfandbriefe usw. Vode,,lrebil. allss, österr,, iu 5<^ Ialücn uerloslinr , 4"„ 94 1« 9b!0 Vüt»u, Hnpullieleub,, verl, 4"/„ W'45 9?'4i'> Zentral,-^od,-.Nred,.^l,,0sterr.. j 45 Jahre Urrl, , 4l/,/>/„ ! !«2'—> —- etlo L5 ,^, »er!. , . 4"/„ 9S'5<>! »7 5« Nrcd.-Ins!. östi-rr,!,Vcil,-Unt. ! u, ösfent,, Ärb, ,«al, /^ 4'V„ 94 25^ 95" LaiideKli, d, nuüinr, Galizir» »,! , i/udum,. 57 ' , I, riicl.,. 4"/„j 93'^! 9425. ?^inhr, Hnpulhelenb , »eil, 4"/„ U5'!>5, 9« !>5 N. usterr.Lanbes.HyP. Vlust.4«/„ l'6'50^ U7'->0 betio inll :i''/„Vr,ver!,3'.,"„ 88- > 8!» - detioN-Cchuldlch.verl. »'/,"/„ «8 ! «9 - dettu uerl.....-'"/„ 9«'2!> 97'25> Oes!err,ii„!i, Baul, 5« ssahre vcrl , ^",„ ö, W . . , :»7'6<» 98 „«iu„e„W. ,! !»»"?5 !>,»'75, ->'arf,, (irsll'i'st,.«!» I. ucrl, 4"/,.! '. 104 3« T!aat>,I'ali,i 5«<> i>r.....!.'!90- »97- T»dl'a!>,! :>, ü",^ Jänner ^»ü 5«^ ssr, sper El.) , . , ,2«1'25 263 25 Siidlial),, il 5"/„ 20» sl, T,u,G, l!9 — >L«- Diverse Lose. ! z ,Per Slücl.) Vcizinöliche Lose. ! ! 3«/„ Vud,'»ti.d!t Lusc i!m. 1880 275-!'. Lofr 109 ,l. 260 80 268^0 LrrbPraiu.-Anlp, ll,ussr,«"/> ^""^ U5 !>0 Nnuesziusliche Lose. Büdap, ^asilila lTombau, 5 fl, 21'!.'ü L!l'L5 > .OrediUuse ,00 fl......463- !73'- > lliar» iiole i0 »l, tt.-M, . 14^— 154' > O!enel Luse 40 ,1......225 — - - , Palfw Lose lN fl, N-M. , , >«ü - 2<>5' , »,o!> n Nrruz, üst, ,. 1» il, 51'5U üb 5" > Ruten Nnuz, nnss, Oes. U,, 5 sl. 2!» 75 »175 Rudolf Lusl' >0 fl......6«'- 70 - , Ealm ^'usl' 40 fl, N,-M. . , !i50 — 260- > Türl, lt, B. Ä„i,Präui, Oblia. 400 Fr. per Nasse . . . -'— -- -bc!») per Medio . . . >83 40 184 40 Geld ! Ware Wiener Komm.-Lose v, I, 1874 487— 4!'7 — «ew.-Lch d, 3"/n Präm. Sckuld. d. Podenlr,-Anst, , 1889 7050! 74 5<> Alticn. Trrt!»ltrr!>ehm>lnnen. Nulsia Tepliller Eilenl', 500 il, 2280'—!22!»0 - Vöyinische ^i'idbahn !50 fl, . 4N>'—! 402 — Vu!ch!,rl,wdrr55' Po»nu Da!np'schi'!a>!r!!« Mes,,t,. l, l, l"M,, 500 >l, N M, . !>:l2'— !!!«« - Lnx Budcnl!achcrltifcnb,400Kr. -"8- 55^ Ferdinand« Nurt.Ii, wOOflNM. ^40 — 5080 -Uajchnu Obcrl'erner lHiiendahn 200 !!. S....... NKO'K« 360 5» Lenib, Czern-Iassn-ltislubahn- ! Or!,'ll!chait, 2'w fl, S, . üb2'5<^ 553 — Lloiw, l!sl!'rr,, 400 Nrunen , . 415-' 41» — OeslersNurdwesll'nlin.^onslC, 44'.»- > 450 50 b,!!U !i', »<>«><> fl, 3, pUlt. -»4!»'— 450- Praq L„x.''(tilenb, Xwflal'asl, 2>«'— 2>7 50 .lanlc.iieul,, ^0« II, L, pe> Uü. 676 ! «77 - Tübdal,» '^00 sl, T. per Ultimo 10« «n ,0l «> Liibüurddeul che Pc^bindu»ss«>l>, i 200 f,, tt,-M..... 39«' 39!» 50 Iranspus!n,!l'Il!cha!!, inlernat,, N. («,, Ü0« Nru!ü'N , . . 1l<>— 120 — ttuaar. Wesllxihn (Raab Graz, 200 il. L....... 408 — 410 - Vir,n'>- Lulall, -?llt, <«es. '.'00 fl. ^0'- 205 50 Vaxlrn. Än>1lu Oesterr, ^'aul. 120 fl, . 294"- 295 Vlmtusrein, Wiener, per Kasse —' - - — detlo per Mlimu 5t!,'75 5>7'7:> Ä!ude!>lr,.?lnst,,aI>q.l!s!,,!!N»>!r, !»<>"'- >0U5- ,'!e»tr.Vud, Nredbl, l'st,, 200 sl, 52!»'— 52«'-Nredilanslalt siir Handel u„d Mw,, 320 Nr.. per Nasse . ^'^ — — deüo per ttllimu s»2— S!<3-- nredülianl, un«, nllss., 200 Nr. 73950 7i<>'5>0 Tepusi!enl>a,,t all» , 200 sl, . 457- 459 -Esloml'le - o„s!i 5!>9'^ 601- Giro- u. .Unssenv,, Wr., 20<> sl. 448'— 452 — büpolhellnl'l,, l'sl.. 700Nr. 5"„ 285'^ 290- Läudeibanl, öst, 20N fl.,p,Nns,'e ^ - ' ' detto per Ulümu 438'bU 489'üU .Merkur», Weisels!,,!', ^llien- «elelllslüisl, -."ON sl. , , . «N1-— 605- Oeslerr-nnnBanl, l^outtrone« l76« — !7M» - Unilüil'nnl, 2<»0 s>..... 5<5" s>»!! ^ U,uunlm„l, l'öhmische. 1»U sl, . !i45— i!^,a„l, all,i.. I4l> fl, . »39 25 34n!i5 Meld Ware Industrieunternehmuilssrn. Va»nr!el!fchafl, alln,rm. üslerr,, ! 100 !l........ ,54' - N>« Vliixe' «uhlenhrrnl'au-Gsiellich, w« fl........ 70!>- 703 — ltiseul'ahlll'erlel'le-'Aujl,, österr., ,00 sl........ 40l! - 4« .ltlbemilhl», Pnpisl!al>ril uud ^eü. Wesellschall, >l!0 sl, , ,8l' 18,! Vlellr,-Mei,, alla, österr,, üNNfl, 8l!2' - 39!» lilelir. «es., intern.. ^00 fl. . — - Eleslr Vlllien-Wes,, vereioissle , «ll— ^l2 Hi,,!s!l>era,e>' Pair-, ^nndh,- n, Mel. Fa iil, 400 «ruuen . !Ul2 — »020 t/iesmsser ^'rauerei !<>« fl. . , 220 224 - Muülau Wel,, i'ft. alpine, 100 fl, «27^0 s>28 40 «Puldi-Hülle». Tienl lssusislahl- F. VIl!,«es>l!scha!!, 200 fl. 4l5— 4l7' Prasier ltiseuiudustlienesrllschafl ^00 fl........ -^370 — 2380' - Rima Muran» Ta!,io Tarjauer Ei!e„lu <0,< fl..... 531— 532 — Tal. 0 Tar,', Tleinluhlen 100 fl, 586— 588 — '^chlüneliuiilil'/^ai'ie'f.^Wil, 302— 306 — »Lchudmca». A-W, für Petrols ^udustri,', 5><>l> N'!U»>n , 450— 458'— »SteNiermnhl», Papieriabril u, !!!<>! >a,i«nelslllchal< . . . 420'— 427 — Trüaüer Nohlenw-Ges, 70 fl, ii72— 275 — Tiiil, Tal'atrenienef, 2«wssr,^>er Nasse....... -- —.^ deito per Ultiuio -!«<>' - 33l>- Wasfeus.-Ges., «slerr.. >N<> sl . 6N!i 605 Wiener VauneielNchaft, l0N sl, >47— »50 — Wieuerlierner ^i>ncls.-ÄIt. Ms, S»0' - 690 — Devisen. Nurze Tichtcn und Scheckö. Nmsterdam....... l!>8 50' l!!8 75 Deuilche ^'anlplcihe .... «1690 1l7 l<> Ilalienilche Baniplil<)e . . . !»4'75 94 !>? Luudvu........ 23Ü-/7 !i^0 l>5 Paris......... !'5 2, !>5.4N El. Pelersdnra,...... 2l>0 87 25« 87 Mrich nnd «asel..... 9., 25 !»5 3? Valuten. Tulaten........ 1! 35» « .«»Mai-l Tüicte...... 23.40 23 l«> Äcutjch,' Reichu ^ialieniillie ^autnulen , . , 9475 9495 Rul'el-^uten....... 5< > 8 5l» Ein- und Verkauf von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. Los-Versicherung:. J. O. JVluyer Bank* und 'Woclisi»l<*i"Ko«cliiift: I y.'iilii-irh, Stt'i-.-ir- -.^^«v Privat-Depots (Safe-Deposits) unter eigenem VerschluQ der Partei. Vcnrlmmn von Bareinlagen Im Konto-Korrent und auf Giro-Kant«.