-E % \' TaMW Rcdaction und Expedition: Bahnhvfgasse Nr. 15. Nr. 1. EEEESSi Donnerstag, 2. Jänner 1879. — Morgen: Genovefa. IZ.Jahra Mit der Post: GanzjLhr- fl. 12. zeigen bi» 5 Zeilen 20 tr. u Insertion« preise: Ein- Abonnements-Einkaclnng. Mit dem 1. Jänner 1879 trat das „Laibacher Tagblatt" in seinen zwölften Jahrgang. Dasselbe wird wie bisher als einziges unabhängiges deutsches Organ in Kram auf Grund der bestehenden Verfassung die Interessen des Fortschrittes auf allen Bahnen vertreten, seinem bisherigen Programme treu bleiben, und rechnet auf eine aus- fliebige geistige und materielle Unterstützung von-eite aller liberalen Gesellschaftskreise Krains. Pränumerations-Bedingnisse: Mit Postversendung: Für Laibach: Ganzjährig . 8 fl. 40 kr. Ganzjährig . 12 fl. — kr. Halbjährig . 4 „ 20 „ Halbjährig. . 6 „ — „ »ierteljährig . 2 „ 10 „ Vierteljährig . 3 „ — „ Monatlich . — „ 70 „ Für Zustellung ins Haus vierteljährig 25 kr., monatlich 9 kr. — Einzelne Nummern 6 kr. Politische Uebersicht. In reactionären Kreisen circuliert das Gerücht über die angeblich bevorstehende Auflösung des R e i ch s r a t h e s. Der Mohr hat seine Schuldigkeit gethan, er hat die nothwendigen Gelder votiert, er kann gehen. Anlaß zu dieser außerordentlichen Maßregel soll die — Verfassungspartei gegctien haben, eine Corporation, die durch eine Reche von acht Jahren das Kabinet Auersperg unterstützte, nun aber die Regierung bei Durchführung ihres Programmes hindere. Die österreichische Regierung erblickt in der verfassungstreuen Partei des Abgeordnetenhauses den Hemmschuh gegen die von der Regierung projektierte Ausdehnung nach Osten. Ueber den Stand der Ministerkrisis in Oesterreich bringt die offiziöse „Bohemia" folgende Mittheilung: „Die Frage ist, wie positiv versichert werden kann, im Augenblicke noch nach keiner Seite hin entschieden, und wird es vermuth-lich nicht früher sein, so lange nicht der Kaiser nach Wien zurückgekehrt sein und der Reichsrath sein Verbiet über den Berliner Vertrag abgegeben haben wird. Welchen Namen aber auch immer das neue Kabinet haben wird, in jedem Falle wird es ein definitives und ein neues Kabinet sein, welches dem Reichsrathe gegenübertreten wird. So kurz bemessen auch die Frist sein mag, die dem Reichsrathe bis zur natürlichen Beendigung seiner Sessionsdauer noch eingeräumt ist, jeden-Ms ist sie lang genug, um von dem neuen Ka-binete ein bestimmtes, klares Programm vorauszusetzen, vor allem auf wirtschaftlichem Gebiete, zu dem die Jmvulfe nach mehr als einer Richtung hin gegeben sind." Im ezechischen Lager ist eine totale Umwandlung vor sich gegangen, die Organe der Alt-czechen fordern letztere zur Versöhnung mit den Deuschen auf, namentlich ist es die „Politik", welche in dieser Richtung scharf ins Gewehr tritt, sie sagt: „Es ist weder unbedingt nothwendig noch auch leicht möglich, an dieser Stelle die Bedingungen des Compromisses detailliert zu formulieren. Das wird im entscheidenden Äugenblicke seitens der beiderseitigen Vertrauensmänner leicht geschehen, wenn die publicistischen Organe der beiden Parteien sich endlich bemüht haben werden, die vielfachen Vorurtheile und Mißverständnisse der letzten Jahre zu zerstreuen und den Einfluß jener Elemente zu brechen, welche nur von dem Streite zwischen den österreichischen Völkern leben, und die nichts mehr fürchten, als die Möglichkeit einer Verständigung zwischen den Völkern." In beiden Häusern des ungarischen Reichstages wurden am 30. v. M. die satte-tionierten Gesetze über das Rekrutencontingent pro 1879, über die Modifikation des Rentengesetzes und über den deutschen Handelsvertrag promulgiert. Die „Opirnone" betont die Nothwendigkeit einer loyalen Freundschaft zwischen Italien und Oesterreich. Italien müsse die vertragsmäßig bestehenden Grenzen respektieren, jeden Eroberungsgedanken aufgeben. Die Unterstützung der österreichischen Orientpolitik habe eine Zeitlang die Aussicht auf die freundschaftliche Grenzberichtigung eröffnet. Diese Aussicht habe sich als irrig erwiesen. Die „Opinione" erklärt, Italien müsse Oesterreichs Freundschaft wünschen. Aus Skutari wird gemeldet, daß sich ein Dragoman des dortigen italienischen Konsulates nach Prizrend begibt, um die Leiter der albanesischen Liga persönlich davon zu verständigen, daß die italienische Regierung sich nie zu einer Annexion Albaniens herbeilassen werde. Die belgischen Bischöfe erließen einen gemeinsamen Hirtenbrief, worin sie dem Lande die Gefahren des von den Liberalen befürworteten Gesetzentwurfes bezüglich des Laienunterrichtes signalisieren. Anstro-italienischer Handelsvertrag. Es ist, wie die „Pol. Korr." erfährt, in letzter Stunde gelungen, die formellen Schwierigkeiten zu überwinden, welche der Regelung der handelspolitischen Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien für die Zeit vom 1. Jänner bis zur Ratisicierung des neu abgeschlossenen Handelsvertrages entgegenstanden. Am 31. v. M. wurde in Wien eine darauf bezügliche Vereinbarung im auswärtigen Amte unterzeichnet. Nach dieser Vereinbarung bleibt der gegenwärtig ablaufende österreichisch-italienische Handelsvertrag in allen seinen Bestimmungen für den Monat Jänner 1879 mit der einzigen Ausnahme in Kraft, daß die italienischen Provenienzen nicht mehr nach den bisherigen Konventionaltarifen, sondern nach den Ver- Ieuilleton. Das Land des Nils. So lange die Sonne scheint am Himmel bei Tag und der Mond und die Sterne bei Nacht, wird Egypten, mit all' der Würde seines Alter-thumS, nnt seinen Traditionen und Legenden, und auch mit seiner Geschichte, seinen altersgrauen Monumenten, die Jahrtausende vor die Geburt des Pvthagoras und Consucins zurückreichen, mit dem Mysticismus seiner entschwundenen Gelehrsamkeit und seinen seltsamen Religionen Interesse erwecken bei allen, die Kops und Herz genug haben, um Verehrung und Rücksicht für das Land zu fühlen, welches eine eigene große Civilisation besaß, als das ganze Europa, auch Griechenland und Rom, noch in das Dunkel der Barbarei gehüllt waren. Auch neuere Ereignisse haben das Egypten von heute von vielen verschiedenen Gesichtspunkten aus ebenso interessant gemacht, wie es das Egypten der Sphinx und der Pyramiden ist. Das Wachsthnm und die Entwicklung seiner Hilfsquellen seit den Tagen von Mehemed Ali, und besonders während des Vizekönigthums seines Enkels, des regierenden Khedive Jsmael, der Bau von Eisenbahnen, die Bemühungen zur Abschaffung der Sklaverei, die Ausdehnung seiner Grenzen gegen den Aequator durch Expeditionen unter Sir Samuel Baker und Gordon Pascha, die Herstellung des Suezkanales, und der rapide Fortschritt in der Erziehung des Volkes, bieten Züge, weit mehr belehrend und fast so anziehend, wie die romantischen Erzählungen aus der Zeit der Khalisen; und dieses Interesse ist durch den Krieg im Osten Europa's erhöht worden, welcher auch materiell auf die Geschicke Egyptens etnwirken muß und vielleicht das schwache Band vollends zerreißen wird, welches jetzt noch den Beherrscher des Nillandes in feudaler Abhängigkeit vom Sultan in Konstantinopel hält. Wir glauben daher unseren Lesern einen angenehmen Dienst zu leisten, wenn wir hier einige Auszüge aus einem kürzlich erschienenen englischen Werke bringen, das Egypten schildert, wie es ist, und I. C. Mc. Eoau zum Verfasser hat. Nach den neuerlichen Eroberungen, auf welche wir oben bereits anspielten, können die Grenzen des jetzt dem Khedive unterworfenen Territoriums nicht mit strengster Genauigkeit bestimmt werden, aber den Umfang des eigentlichen Egyptens zeigt ein Blick auf die entsprechende Karte. Auch das Klima des Nilthales darf als ziemlich bekannt angenommen werden. Seine Milde und Heilsamkeit findet unter den Europäern von Jahr zu Jahr mehr Anerkennung, unv es suchen jetzt so viele Kranke Erleichterung oder Genesung zu Ramleb oder in den schönen Vorstädten von Kairo uno Alexandrien, wie sie früher nach Madeira oder nach Nizza zogen. Die egyptische Augenkrankheit, unter welcher viele Eingeborne leiden, befällt erfahrungsgemäß Europäer nur äußerst selten. In Alexandrien und Kairo heizen zuweilen Gäste im Dezember und Jänner, aber eigentlich gibt cs doch keinen Winter, und Frühling, Sommer und § erbst sind die einzigen Jahreszeiten in ganz gypten. Der Frühling und Herbst sind sehr angenehm, aber kaum hat der heiße Hauch des „Khamsin" — gewöhnlicher mit seinem arabischen Namen „Simoon" genannt, — begonnen nordwärts gegen Konstantinopel zu wehen, dann wird die Hitze in Oberegypten sehr drückend, auch für die Eingebornen. Zu Kairo beträgt die mittlere Sommertemperatur 29 bis 36 Grad Reaumur. Der Sommer dauert bis Ende September, und die fünf schönen Herbstmonate, die auch den nicht fühlbaren Winter einschließen, beginnen. Dies ist einbarungen des neuen österreichisch-italienischen Handelsvertrages behandelt werden. Artikel, welche in diesem neuen Conventionaltarise nicht Vorkommen, unterliegen daher den Zollsätzen des allgemeinen Tanfes vom 27. Juni 1878. Für die Einfuhr unserer Artikel nach Italien bleibt selbstverständlich der status quo nach dem Handelsverträge vom Jahre 1867 für diese Zeit aufrecht. Novibazar, das neueste Losungswort. Die Geschichte wird dem Grafen Andrassy den Beinamen „Mehrer des Reiches" nicht vorenthalten können. Kaum haben wir uns in Bosnien und in der Herzegowina wohnlich eingerichtet, wird schon wieder Allarm geschlagen, zum Aufbruch geblasen und die Parole ausgegeben: „Auf, nach Novibazar!" Die Besetzung dieses Länderstriches ist beschlossene Sache. Die Grazer „Tagespost" empfängt aus Wien nachstehende Mittheilung: „Sie haben vor einigen Tagen ziemlich ausführliche Andeutungen über bereits im Zuge befindliche Vorbereitungen über die Occupation von Novibazar gebracht; die Quelle, aus welcher diese Andeutungen flössen, hat unmittelbar darauf selbst Anlaß genommen, sie auf ein sehr bescheidenes Maß zurückzuführen. Nicht das Dementi, sondern das Berichtigte ist das Richtige. Ich erfahre nämlich von militärischer Seite, daß aus Dal-inazien topp seit einiger Zeit Truppen, und zwar über Mostär, nach Serajewo nachgeschoben werden und daß dagegen fortwährend von Serajewo in der Richtung auf Rogatica Truppen abgehen. Vielleicht daß dieselben vorläufig nur an der Grenze des Sanvschaks Novibazar Stellung nehmen, aber ihre Ansammlung dort läßt doch wol keine andere Auslegung zu, als daß sie für die Besitznahme der Provinz bestimmt sind." Der Vaticau und Deutschland. Der „Osservatore Romano" veröffentlicht ein Schreiben des Papstes an den Erzbischof von Köln, ddo. 24. Dezember, in welchem es heißt: Der Papst habe seit dem Antritte seines Pontificates die Lage der Kirche studiert und dabei vorzugsweise seine Aufmerksamkeit der edlen deutschen Nation zugewendet, auf daß die religiösen Zwistigkeiten beschwichtigt wurden und dieselbe die Wohlthaten eines dauerhaften Friedens wieder» erlangen könnte, ohne daß die Rechte der Kirche verletzt werden. Gott allein weiß, ob das begon- die Zeit der Fröhlichkeit und geselligen Freude in den Cafes, auf und unter den Ballonen und Veranden der Hotels und im Opernhause, wo der Khedive auf seine eigenen Kosten häufig die besten Künstler Europa's versammelt. Das Volk, welches in diesem Lande lebt und den Gesetzen eines solchen Klimas unterworfen ist, ist beinahe aus jeder Nationalität der Erde zusammengesetzt. Unter den 51/2 Millionen der Bevölkerung befinden sich Araber, Kopten, Türken, Nubier, Juden, Armenier, Neger von Darfur und Gallas, gemischte Bastards von Negern und Abysfiniern, schöne circassische Sklavinnen, Weiber und Concubinen, Levantiner von fast jeder Schattierung und Mischung von europäischem und östlichem Blut, Maltheser in den Seehäfen und reine Europäer, die gegen 90,000 zählen. Hievon sind etwa 40,000 Griechen, 16,000 Italiener, 15,000 Franzosen, 7000 Briten und eine gleiche Anzahl Oesterreicher und Ungarn, 1500 Deutsche und 4000 oder mehr von verschiedenen ändern Nationalitäten. Von den Ein-gebornen bilden die Araber nahezu vier fünftel des Ganzen, und obgleich alle Moslems, sind sie doch von verschiedenen Rassen. Etwa Zweidrittel sind Abkömmlinge der Kopten, die nach der Eroberung des Landes durch die Araber zum Islam neue Werk von einem glücklichen Erfolge gekrönt sein wird; auf jeden Fall wird der Papst auch fernerhin mit dem gleichen Eifer seiner schwierigen Mission obliegen. Die sociale, politische und religiöse Ordnung ist überall derart bedroht, daß die Kirche der Gesellschaft jene wirksamen Heilmittel anbieten muß, welche in ihrem Besitze sind. So werde denn der Papst auch fortfahren, selbst inmitte von Hindernissen aller Art für die deutsche Nation zu wirken; denn seine Seele könne nicht den Frieden finden, so lange er die Kirchenhirten eingekerkert oder ausgewiesen, die Priester an der Ausübung ihres religiösen Dienstes gehindert und die Angehörigen frommer Congregationen zerstreut sehe. Der Papst appelliert an den deutschen Episkopat, daß er sich bemühe, die Gläubigen den Lehren der Kirche immer zugänglicher zu machen. Auf diese Weise, Dank ihrer Haltung und vollständigen Unterwerfung unter die Gesetze, welche nicht im Gegensätze zum Glauben und den Pflichten stehen, werden die gläubigen Katholiken sich würdig zeigen, die Wohlthaten des Friedens wieder zu erlangen und lange Zeit zu genießen. Das Schreiben schließt mit den Worten: Man müsse zu Gott beten, auf daß er dem edlen deutschen Kaiser und den ihm zur Seite stehenden Personen wohlwollendere Gesinnungen einflöße. Tagesneuigkeiten. — Zur Defraudation bei der Kreditanstalt. Die Direction der Kreditanstalt ließ an der Börse bekmmtgeben, daß die nunmehr als abgeschlossen zu betrachtende Revision der Troppaner Agentur eine feststehende Verlustziffer von 231,821 Gulden 70 kr. ergeben habe. In Bezug auf eilten weiteren Betrag von 73,798 fl. 30 kr. hat die Untersuchung bisher noch nicht zu voller Klarheit gelangen können, und eS muß die Frage, ob die Kreditanstalt diesfalls noch ein Schaden treffen kann, als eine offene betrachtet werden. — Gerichtsorganisation in den occn -liierten Ländern. Die „Bosnische Korrespondenz" berichtet: Die Gerichtsorganisation für Bosnien und die Herzegowina ist in der Durchführung begriffen. Errichtet werden im Hauptorte eines jeden Sandschaks ein Kreisgericht (Medschliszi temizi), in jedem Hauptorte eines Bezirkes ein Bezirksgericht (Medschliszi Daavi), in Serajewo, Bcmjaluka und Mostar je ein Handelsgericht (Tued javet Mehkemeszi). — Das Armeekommando beräth über strenge Maßregeln gegen den Holz- und Lebens- übergingen. Die wirkliche Armee von Amru war klein, aber vorn reinsten arabischen Blnt aus der Nachbarschaft von Medina, und es vereinten sich nachher mit diesen andere Araber von Hedjaz und Mauritanien, die sich mit der koptischen Rasse assimilierten und jetzt die große arbeitende Klasse der „Fellahs" bilden. Ueber diese sagt Mc. Coan: Die Fellahs sind eine schöne, muskulöse Rasse; die durchschnittliche Höhe der Männer beträgt von 5 Fuß 8 Zoll bis 5 Fuß 9 Zoll und bei den Frauen im Verhältnis. Die Mehrheit ist merkwürdig wohl proportioniert mit feinen, ovalen Gesichtern, Hellen, tiefliegenden, schwarzen Augen, geraden, dicken Nasen, großem aber wohl-geformtem Mund, vollen Lippen, schönen Zähnen, breiten Schultern und maßvollen Gliedern. Vom 12. Jahre, dem Heiratsalter, bis zum 18. oder 19. sind nahezu alle Frauen prächtig geformt und viele von wirklicher Schönheit; aber nach dem 20. Lebensjahre weifen sie rasch, und ehe sie dreißig sind, erscheinen sie runzelig und alt. In Kairo ist ihr Teint hell olivenfarbig und ihre Haut sehr zart; in den weniger geschützten Dörfern wird sie dunkler und nähert sich der Broncefarbe. (Fortsetz tmz folgt.) mittelwucher. Die Holzpreise sind zu unerschwinglicher Höhe gestiegen Infolge dessen haben die türkischen Bäder und titie Anzahl von Bäckereien ihren Betrieb eingestellt. — Conseription in den ocenpierten Ländern. Das Armeekommando in Serajewo ordnete die Aufnahme statistischer Ausweise über die Bevölkerung und den Viehstand in allen Kaima-kamaten des Landes unter Zuhilfenahme der vorhandenen türkischen Aufzeichnungen an. Den damit betrauten militärischen Functionären sollen die Zehentkommissäre und Ortsältesten beigezogen werden. Die Aufstellung der statistischen Daten muß bis Ende Februar beendet fein. In Serajewo findet die fistematifchc Conseription Mitte Jänner statt. — Wieder eilt Attentat! „Srbske lto* tiine" melden: Laut Entscheidung des Kriegsgerichtes in Semendria werden der Prinz Peter Karageor-gievit, Sohn Alexanders KarageorgieviL, und sechs andere Personen wegen eines geplanten Attentates auf das Leben Milans steckbrieflich verfolgt, und wurde die Mitwirkung inländischer und ausländ ifcher Behörden angentfen. — Aberglauben. Die „Feldk. Ztg." empfängt ans dem Bregenzer Walde nachstehenden Bericht: „In einigen Gemeinden des Bregenzerwaldes werden nicht nur von Pfarrerköchinnen, sondern, wie man sagt, auch von geistlichen Herren selbst geweihte Fingerringe nebst einem von der I. Rö-sel'schen Buchdrnckerei in Kempten gedruckten Zettel an das leichtgläubige Publikum für 10 kr. per Stück verkauft. Diese Ringe sind an und für sich ganz ohne Werth, nur sollen dieselben, wie der Zettel angibt, neun Weihungen enthalten, welche für alle Gebrechen helfen, gegen alles Unglück schützen sollen !! Wäre es nicht endlich Pflicht der geistlichen Behörden, diesem Aergernis gebenden Schacher Einhalt zu thun?" — Ein gräßliches Unglück ereignete sich vor kurzem in der im Orne^Departement gelegenen Gemeinde La Chavelle Mouche. Zweiundfünfzig Kinder, welche eben ans der Schule gekommen waren, hatten sich ans einem in der Nähe des Fleckens gelegenen Teiche eine Schleifbahn eingerichtet und tummelten sich luftig auf der glatten Fläche umher, als plötzlich die Eisdecke unter ihren Füßen brach. Achtnndvierzig Kinder ertranken uub nur vier blieben am Leben, die sich nicht auf das Eis gewagt hatten. Lokal-undprovin)ial.I.ngelegenheiten. — (Humanitätsacte.) Die abgelaufenen Feiertage gaben den edlen Damen Laibachs Gelegenheit, auch der Armen zu gedenken und den verschiedenen Anstalten und Vereinen reiche Unter-stützungsgaben für Jung und Alt zukommen zu lassen. An der Spitze dieser durch Humanitätsacte sich auszeichnenden Damen steht Frau Anita Edle v. Kallina, Gentaliit des hiesigen Herrn Landespräsidenten. — (ZurLinderuug des Nothstandes) imZirkniz- und Planiitathale sammelte der städtische Bezirksvorsteher Herr Gerber in seinem Bezirke den namhaften Betrag von 101 fl. und übergab denselben dem hiesigen Magistrate zur entsprechenden Verwendung. — (Ein Gemeindearzt) wird für den GerichtsbezirkWippach aufgenommen; Conenrstermin bis 15. Jänner 1. I. — (Der Sylvesterabend) wurde vom hiesigen Turnverein in dem Gasthauslokale „zur alten Schnalle" und vom hiesigen Feuerwehroereine int Perles'schen Brauhause in gemüthlichster und heiterster Form gefeiert. Einigkeit und Brüderlichkeit ist das feste Band, welches diese beiden Vereine auch im neuen Jahre fest Zusammenhalten wird. In den Nestaurationslokalitäten des Hotels „Europa" fand sich eine aus mehr als 120 Gästen bestehende Gesellschaft ein, um den letzten Abend des 1878er Jahres im fröhlichen Beisammensein zuzubringen. Das kleine Theaterorchester unter Leitung des vorzüglichen Violinspielers Herrn Meyer spielte in den ersten Abendstunden Konzertpiecen; um elf Uhr verstummte die Konzertmusik, der Walzerkönig Strauß trat seine Herrschaft an, das Tanzvergnügen wurde erst in fünfter Morgenstunde eingestellt. Frau Schunko servierte ihre fettesten Kapaune und Herr Tauber seine besten Weine. — (Die Handels- und Gewerbekammer für Ära in) übergab vor kurzem ihren an das österreichische Handelsministerium für das Jahr 1875 erstatteten statistischen Bericht über die volkswirthschaftlichen Zustände in Krain der Oeffeut-lichkeit. Dieser Bericht umfaßt 324 Großoctav-Druckseiten und ging in correctester Form aus der hiesigen Buchdruckerei von Jg. v. Kleinmayr & geb. Bamberg hervor. Als Materiale zur Verfassung dieses Berichtes dienten die von der Kammer geführten Gewerberegister, die von den Bezirkshauptmannschaften und Gemeindeämtern der Kammer gemachten Mittheilungen, die von den Industriellen vorgelegten Ausweise und die vom Kammersekretär Herrn I. Murnit gepflogenen Erhebungen und gesammelten Daten. Den Inhalt dieses Berichtes skizzieren wir wie folgt: Umfang des Kammerbezirkes, Flächenmaß, Anzahl der Gemeinden und Bevölkerung, Bewegung der Bevölkerung, Straßen, Bergwerksbetrieb, produktive Bodenfläche und land-wirthschaftliche Production, Erzeugnisse der Baugewerbe, Maschinen, Werkzeuge, Transportmittel und Instrumente, Metalle und Metallwaren, Erzeugnisse aus nicht metallischen Mineralien, chemische Produkte, Nahrungsmittel und sonstige Verzehrungs-ffteuer-Gegenstände, Garne, Webe- und Wirkstoffe und Arbeiten aus denselben, Arbeiten ans sonstigen organischen Stoffen; Erzeugnisse der Kunstgewerbe und Hausindttstrie. Diesen Titeln folgen Mittheilungen über Unterrichtsanstalten für Handel nnd Gewerbe, Kreditanstalten, Spar- und Vorschußkassen, Aktiengesellschaften, Vereine, Post- und Telegrafenverkehr und Marktwesen. — Dieser Bericht enthält des interessanten, die volkswirthschaftlichen und gewerblichen Verhältnisse des Landes Krain behandelnden Stoffes so viel, daß wir die einzelnen Titel desselben von Zeit zn Zeit eingehend besprechen werden. — (Wünsche und Beschwerden.) Die „Blätter für die Alpenländer Oesterreichs" führen Klage über die mehr und mehr steigenden Wein* und Bierpreise, namentlich in den Alpenländern, und erblicken darin die Ursache der zunehmenden Zahl der Schnapsschänken und Schnapstrinker, erblicken darin die Ursache des sittlichen Verfalles der bäuerlichen Bevölkerung, an Stelle des edlen Reben-und Gerstensaftes ist der Gesundheit zerstörende Schnaps getreten Die Trunksucht ist epidemisch geworden. Das genannte Organ beklagt, daß unter den Alpenländern Krain in erster Linie zu nennen ist, wo der „Schnapsteusel" am ärgsten haust. Ein mächtiger Hebel zur Beseitigung dieses Geist und Körper tödtenden übermäßigen Branntweingenusses wäre die Erzeugung eines gesunden und billigen Bieres. Es wäre gewiß weniger Noth und Elend, weniger Armuth und Zerrüttung in den Familien anzutreffen, wenn der Genuß des Branntweines wesentlich eingeschränkt würde. Eine Höherbesteuerung des Branntweines würde sich eher rechtfertigen, als die erfolgte Höherbesteuerung der unentbehrlichsten Hauserfordernisse — Kaffee und Petroleum. — Die eingetretene Thauwitterung und das in den Straßen und Gassen Laibachs sich breitmachende Kothmeer möge unsere Stadtbehörde und Hanseigenthümer auffordern, an die Beseitigung des gestimmten Verkehrshindernisses sofort thätige Hand anzulegen. — (Eine Kanzlisten stelle) ist beim Kreisgerichte in Rudolfswerth zu besetzen; Concurs-termin bis 28. Jänner 1879. — (Landschaftliches Theater.) DaS neue Jahr begann für unsere Bühneuleitung unter sehr günstigen Auspicien, gestern registrierte der , Seekadett" ein ausverkauftes Haus. Frl. M a f f a excellierte in dem Titelparte, und die Herren Arenberg und Fried mann leisteten dem reizenden „Seekadett" lobenswerthe Assistenz. Fräulein Hofer, welchem die Ausführung der Partie der „Königin" oblag, besitzt als Schauspielerin Routine und accompagnierte den tadellos gebrachten Text mit entsprechender Mimik, jedoch in gesanglicher Beziehung sehen wir in diesem Fräulein eine Novize vor uns, welche die Nachsicht des Hauses in Anspruch nimmt und derselben auch im vollsten Maße theilhastig wurde. Das Auftreten des Fräuleins ist ein freundliches, sympathisches, elegantes und decentes. Unsere Bühne beschloß das alte Jahr vorgestern mit zwei Operetten, welche Lieblinge des Publikums geworden sind, nämlich mit „Salon Pitzelberger" und „Caunebas". Unsere geschätzte, bei jedesmaligem Auftreten mit Beifall begrüßte Primadonna, Fräulein Mafsa, feierte als „Ernestine" und „Pauline" Trinmphe. DaS Trinklied in letzterwähnter Piece zählt zu den besten, feurigsten Nummern, die Fräulein Mafsa auf unserer Bühne vorgetragen hat. Zwischen der ersten und zweiten Operette las Fräulein Solvey einen von Herrn Konschegg jnn. verfaßten nnd beifällig aufgenommenen Prolog vor. Diesem schloß sich ein „Prosit Neujahr!" bringendes Tableau an. — (Aus den Nachbarprovinzen.) In Klagenfurt beschäftigt man sich mit der Errichtung einer Pferdefleischbank. — Im neuen Hafen zu Triest wurden am 27. v. M. auf dem Lloyddampfer „Ceres" 86 zweirädrige einspännige Fuhrwerke aus dem Venezianischen mit ebensoviel Pferden oder Maulthieren eingeschifft, um als militärische Transportmittel in Bosnien und der Herzegowina verwendet zn werden. Eine diesfalls mit dem Militärärar in Triest in contractliche Verbindung getretene Unternehmung hat diese Fuhrwerke im Venezianischen, und zwar zumeist n den Provinzen Padua und Rovigo in Miethe genommen. — (Jahr- und Viehmärkte) werden im Jänner d. I. in Kärnten abgehalten: am 8. in Millstatt, I I. in Gmünd, 13. in Villach, Straßbnrg und Bleiburg, 15. in St. Paul (Lallantthal), 20. in St. Beit und Gurk, 25. in Mettnitz und St. Margarethen. — (Von der Südbahn.) Herr Eustachius Durst wurde zum Inspektor der Südbahn ernannt. — (Ermäßigter Zoll für Bier.) Die Brauerzeitung „Gambriuus" erfährt, daß auf Grund der Bestimmungen des mit Italien abzuschließendeu neuen Handelsvertrages der Einfuhrszoll von Bier nicht, wie beabsichtigt war, mit 15 Francs, sondern wie bisher, mit nur 2 Francs beziffert bleibe. Für den österreichischen Export ist dieses Resultat umso bemerkenswerther, da sich die Bierausfuhr nach Italien über Cormons und Ala im vorigen Jahre auf 130,000 Gebinde ä l/s Hektoliter belaufen wird und feit Jahren im Steigen begriffen ist. — (Zur Schulbücherfrage.) In mehreren Wiener Blättern wird der Beschwerde Ausdruck gegeben, daß alljährlich, nachdem die Schul-knrse bereits begonnen haben, an den Mittelschulen noch gar nicht bestimmt ist, welche Schulbücher beim Unterricht in Verwendung kommen. Die „N. fr. Pr." fügt dieser Beschwerde folgende Bemerkung bei: „Die von den betreffenden Schuldirectionen bereits im Mai eingereichten Verzeichnisse der von der Konferenz zum Gebrauch vorgeschlagenen Unterrichtsbücher harren noch zu Beginn des Unterrichtes der Erledigung des Unterrichtsministeriums!" Der Unterricht kann also beginnen, und der Lehrer ist nicht im stande, denselben nach einem Buche vorzunehmen, da er noch nicht weiß, ob das Buch behördlich genehmigt sein wird oder nicht. Oder angenommen, die Erledigung gelangt noch knapp vor Beginn des neuen Schuljahres in die Hände der Direction; dann wird den Schülern mitgetheilt, welche Bücher sie haben müssen; diese können sich aber oft mit dem besten Wille» nicht alle derselben verschaffen, indem sie einzelne beim Buchhändler gar nicht bekommen können, — der natürlicherweise auch jetzt erst unterrichtet werde» muß, welche Bücher überhaupt ge« gebraucht werden — oft erst seinen Bedarf vom Auslande kommen lassen muß. Dadurch, daß dann die Schüler nicht rechtzeitig mit ihren Büchern versehen sind, erleidet der Unterricht eine störende Verzögerung oder es wird auch — was sehr häufig vorkommt — „wer kein Buch hat, gestraft!" Wie leicht diesem Uebelstaude abzuhelfen wäre, zeigen die Jahresberichte einzelner hiesiger Mittelschulen: diese bringen (also bereits zum Schluffe des alten Schuljahres) ein Verzeichnis der im neuen Schuljahre in Verwendung kommenden Lehrbücher. — (Für die Geschäfts- »ndHandels-weit.) Vom 1. Jänner 1879 erfolgt in Italien die Einhebung der Einfuhrzölle für die mit mehr als 40 Lire per 100 Kilogramm zu verzollenden Waren auf das wirkliche Nettogewicht, für die mit mehr als 20 Lire und bis mit 40 Lire per 100 Kilogramm zu verzollenden, auf das gesetzmäßige Nettogewicht. für die übrigen auf das Bruttogewicht. Das wirkliche Nettogewicht ist dasjenige, welches sich nach Entfernung aller äußern und inneren Umhüllungen ergibt. Das gesetzliche Nettogewicht resultiert durch Abzug folgender Tarasätze von jedem Zentner Bruttogewicht, und zwar bei Zucker in Fässern und Tonnen 8, in Kisten von schwerem Holz 15 und in Körben von indischem Rohr 5 Kilogramm. ■ Bei den übrigen Waren: Behältnisse von Thon, Fayence oder Porzellan 20, Gefäße von Metall (ausgenommen Blech), Flaschen vou mehr als einem halben Liter Inhalt 15, Fässer und Kisten, enthaltend Fayence, Porzellan oder Glaswaren, nach dem Generaltarife versteuert, ohne Unterschied des Zollsatzes 15; Fässer und Kisten, enthaltend Töpfe mit Fleischextract, 60 Fässer und Kisten, enthaltend andere Waren, dann Blechdosen, Säcke, Ballen von Haut 8; Körbe, Körbchen u. dgl. 5; Colli in Umhüllung von Leinen u. dgl. 5; Colli in voller Umhüllung von Rohr, Haargewebe, getheertem Zeug 4; hölzerne Spulen, auf welche Garne oder Zwirne aufgewickelt sind, 15 Kilogramm. Die Ab> gabepflichtigen können durch einen Zusatz auf der Declaration verlangen, daß auch die mit mehr als 40 Lire per 100 Kilogramm zu verzollenden Waren nach dem gesetzlichen Nettogewichte statt nach dem wirklichen Nettogewicht bereinigt werden. Auch steht es denselben frei, zu verlangen, daß auf Spulen gewickeltes Gespinste und Zwirne nach dem wirklichen Nettogewicht zur Verzollung gelangen. — (Zur Zahlung der Zölle) sind zn verwenden: A. Goldmünzen: österreichische und ungarische Dukaten ü, 4 fl. 74 kr.; österreichische ungarische Goldstücke ä 8 ft.; solche ä, 4 fl. ; 20-Fraucsstücke französischen, belgischen, italienischen, schweizerischen, rumänischen und monaco'schen Gepräges L 8 fl.; 10-Francsstücke französischen, belgischen, italienischen, schweizerischen nnd rumänischen Gepäges ä 4 ft.; 5-Francsstücke derselben Gepräge ä 2 fl.; 20-Markstücke it 9 fl. 88 kr.; 10-Mark-stücke ii 4 ft. 94 kr.; 5-Markstücke ii 2 fl. 47 kr. Goldwerth. B. Silber münzen: Zwei-Gulden-stück ä 2 fl., Ein-Guldenstück ä 1 fl., ein Viertelguldenstück ä 25 kr., ein österr. Vereinsthaler ä 1 fl. 50 kr. ö. W. Geldwerth und von inländischen Silber-münzen der Convent.-Währung: Zwei-Guldenstück ii 2 fl. 10 kr., Ein-Gnldenstück ä 1 ft. 5 kr. 20-Kreuzerstück älteren Gepräges ä 34 kr., 20-Kreu-zerstück neueren Gepräges ä 35 kr., 10-Kreuzer-stück ä 17 kr., 5-Kreuzerstücke ä 85/10 kr., 3-Kreu-zerstück ä 5 kr., Kronenthaler L 2 fl. 30 kr., Halb-Kronenthaler ä 1 fl. 12 kr. und Viertel-Krouen-thaler ä 55 kr. ö. W. Geldwerth. Im Monat Jänner 1879 ist in Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengebüren, dann bei Sicherstellung von Zöllen statt des Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von 17 Per, zent in Silber z« entrichten. — (Berichtigung.) In der letzten Dienstagnummer soll eS in der Sylvesterabend-Notiz, Seite 4, erste Zeile von oben, anstatt „die Redaction" ■■ richtig „dasselbe" und Seite 8 anstatt „dürfte" richtig „durfte" lauten. Lebensmittel-Preise in Laibach am 31. Dezember. Weizen 6 fl. 66 kr., Korn 4 fl. 55 kr., Gerste 4 ff. 23 kr.. Hafer 2 fl. 76 kr., Buchweizen 4 ft. 55 kr., Hirse 4 fl. 71 kr., Kukurutz 4 fl. 70 kr. per Hektoliter; Erdäpfel 3 fl. 3 kr. per 100 Kilogramm; Fisolen 7 fl. 50 kr. per Hektoliter; Rindschmalz 90 kr., Schweinfett 80 kr., Speck, frischer 56 kr., geselchter 72 kr., Butter 80 kr. per Kilo-gramm; Eier 21/, kr. per Stück; Milch 7 kr. per Liter; Rindfleisch 54 kr., Kalbfleisch 60 kr., Schweinfleisch 48 kr., Schöpsenfleisch 34 kr. per Kilogramm; Heu 1 fl. 94 kr., Stroh 1 fl. 78 kr. per 100 Kilogramm; hartes Holz 9 fl. — kr., weiches Holz 6 fl. — kr. per vier E.-Meter; Wein, rother 24 fl., weißer 20 fl. per 100 Liter. Gedenktafel über die am 7. Jänner 18 7 9 stattfindenden Licitationen. 3. Feilb., Dehantt'sche Real., Zirkle, BG. Gnrkfeld. -3. Feilb., Mlaker'sche Real., Krainburg, BG. Krainburg. — 3. Feilb., Archaische Real., Dolenbcrd, BG. Lack. — — 3. Feilb., Pilen'sche Real., Michclstetten, BG. Krainburg. — 3. Feilb., Kolmann'sche Real., Slatna, BG. Radmannsdorf. — 3. Feilb., Bajuk'sche Real., Möttling, BG. Möttling. — 2. Feilb., Kastelc'sche Real., Dobropolje, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Zajn'schc Real., Grafenbrunn, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Kozian'fche Real., Zelebej, BG. Möttling. — 2. Feilb., Kralj'sche Real., Kaplische, BG. Möttling. — 2. Feilb, Pogakar'sche Real., Zgosch, BG. Radmannsdorf. — 2. Feilb., JeM'schc Forderung, Ustja, BG. Wippach. — 2. Feilb., Zigur'sche Real., Budanje, BG.WiPPllch. - 2 Feilb, Beifuß'sche Real., Jesseniz, BG. Landstraß. — 2. Feilb., Pangersic'sche Real., Grdb. ad Mokriz, BG. Landstraß. — 2. Feilb., Kotnik'sche Real., Tscheplach, BG. Nassenfuß. — 2. Feilb., Smerdu'sche Real., Prem, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Kostelc'sche Real., Ker-matschina, BG. Möttling. — 3. Feilb., TomZik'sche Real., Grafenbrunn, BG. Feistriz. — 1. Feilb., Fnrlan'sche Real., Werd, BG. Oberlaibach. - 1. Feilb., MarusiS'sche Real., Oberlaibach, BG. Oberlaibach. - Reass. 3. Feilb., Willar-fche Real., Pudob, BG. Laas. — Reass. 3. Feilb., Sterische Real., Kraschze, BG. Laas.______________________ PP“ Hcrren-Wäsche, "WU eigenes Erzeugnis, solideste Arbeit, bester Stoff und zu möglichst billigem Preise empfiehlt C. J. Hamann, Hauplplatz Nr. 17. Auch wird Wäsche genau nach Maß und Wunsch Aoyd-Äesellsch»st . . Ware Norbweftbabn .... Rudolfs-Bahn .... Staatöbahn ........... Sübbahn............... Ung. Nordostbahn . . PfanilBriefe. Bodenlreditanstalt in Gold............. in österr. Währ. . . Nationalbank.......... Ungar. Bodenkredit- . Priorität,-Ablig. Elisabethbahn, l.Em. gerd.-Norbb. i. Silber Franz-Soleph-Bahn. Galiz.L-rubwigb.l.E. Oeft. Norbwest-Bahn Siebenbürger Bahn . Stantebabn, 1. El». . Sübbahn * S 'per). » S „ . . Pri»»tk»s«. «reblttole . . . . iHubolfestiftung. . Dteifen. Sonbon ............ •«Hferlee. Dukaten............ üo öranc« .... 100 b. Reichsmark Silber............ Telegrafischer Kursbericht am 2. 3(inner. Papier-Rente 6180. — Silber-Rente 63 10. — Gold> Rente 73-25" — 1860er Staats-Anlehen 114-40. — Bank-actien 786. — Kreditaetien 221-90. — London 116-95. — Silber 100' K. k. Münzdukaten 5-56. — 20-Franes- Stücke 9-36. — 100 Reichsmark 57-75. Ich wünsche allen meinen LWWs P. T. Herren Gästen ein gutes finden reichlichen Nebenverdienst ohne jede Baraus^ läge. Offerte sub 100 G-. 8. poste restante Fiume, (614) 3—2 Herzoglich braunschweigische Landes-Lotterie, vom Staate genehmigt und garantiert. Dieselbe besteht aus 87,000 Original-Losen und 45,000 Gewinnen: 1 Haupttreffer ev. 450,000, 1 Haupttreffer ä 12,000, 1 „ ä 300,000, 22 „ ä 10,000 1 ä 150,000, 2 „ ä 8000, 1 ä 100,000, 4 „ a 6000, 1 ä 60,000, 61 „ ä 5000, 3 a 40,000, 6 „ ä 4000, 3 a 30,000, 107 „ ä 3000, 1 „ ä 25,000, 213 „ ä 2000, 5 ä 20,000, 523 „ ä 1000, 12 „ a 15,000, 847 „ ä 500 Reichsmark u. s. w. Die erste Ziehung findet statt am 16. und 17. Jünner 1879, zu welcher ich Original-Lose Ganze Halbe Viertel Achtel fl. 10 fl. 5 fl. 2 50 fl. 125 gegen Einsendung des Betrages oder Postvorschnß versende. Jeder Spieler erhält die Gewinnlisten gratis! Wilh. Basilius, Obereinnehmer der braunschweigischen Landes-Lotterie (609) 10—3 in Braunschweig._____________ Witterung. Laibach, 2. Jänner. Rebcl und Regen, schwacher WSW. Temperatur: morgens 7 Uhr + 6-0", nachmittags 2 Uhr + 5 8" C. (1878 + 2 6»; 1877 + 114 ' C.) Barometer im Fallen, 72892 mm. Das vorgestrige Tagesmittel der Temperatur + 5 3", das gestrige + 4 5°, beziehungsweise um 82' und 7-4° über dem Normale; der vorgestrige Niederschlag 0 50 mm., der gestrige 035 mm. Regen. Achtungsvollst G. Simen „zur Linde." Täglich frische Faschingskrapfen Angekommene Fremde am 1. Jänner. Hotel Stadt Wien. Ko^elj. Lehrer, Rcisniz. — Fischer, Rietz und Schwarz, Kslte., Wien. — Stalzer und Gras, Gottschee. — Kurzthaler, Fabrikant, Domschale. — du Fresne, k. k. Hauptmann, Görz. Hotel Elefant. Schenk, Licut.; Vidic, Kfm., und Ober» Wölbet, Wien. — Steindler, Triest. — Wratschko, Kfm., und Wratschko Clementine, Marburg. — Ehrlich und Löwinger, Kauflte., Ungarn. — Perissutti, Holzhändler, St. Beit. Baierischrr Hof. Smolnikar, Grundbesitzer, Tuchein. — Vatovc, Materija. Kaiser von Oesterreich. Puskar, Wien. — Steinberger, Tirol. — Gogala, Livno. — Prosen, Moräutsch. — Dr. Mayer, Laibach. Sternwarte. Orajem, Agent, Sittich. — Selus, Schauspieler, Wien. Mohren. Koroschitz, Oberkrain. — Perz, Agent, Laas. Conditor, Congressplata. (616) 10-2 • Das beste Kaiserbier bei der „Linde.“ Bon heute an und täglich echte Wiener-Nenftiidter. Krennwürftel, ausgezeichneter Gurkfelder Stavtberger-ger Wein ä 40 und 44 kr. Für die Redaktion verantwortlich: Franz Müller, Verleger: Ottomar Bamberg