MARBURGERZEITU\G AMTLICHES ORGAN DES STEIRISCHEN HEIMATBUNDES Verlag uod Schrtnltltong Marburg ■. d Drau. Badgawa N< ft Paranifi Ni tS-M. lS-6fi Ab Ifl Ubi Ersdielni warktagh-h i» Morgantaltung Barugtprali nm vorao' lah'bar) moaatltrb RM 2,10 aiotchließtirb (tSgllrh auBai Samstag) lal die SrhMftlaltung udi auf Pamnit Nr 29-67 arrairhbar Unverlangte Zuirhrlften werden 19,P Rp< PoHtzeltuagsg^bQhri bei Lieferung Im Streifband la/OgMrb Portui bei Ahholen In dei OeirttAdisiellt' nicht rflrkgfatandt Bei •Imllirbeo Anfragen Ist dal ROrkporto ' alzuleg>.n PoiUrherkknnto Wien Ni 54.608. RM 3,— Altrelr^ durf-b Post monatllrh RM 1,10 (eincrl lU.B Rpi CovtzeltungtgebOhr) and i6 Rpi Zustell Gesrhlftnotellen in ClUl Marktplati Nr 12. Parnnif Nr I. and ip Pettap UnqarlArgaate Nr }. Pnmnif Nr R8 qebfltir Blnr^lnnrnroer" ivarrieD nur gegen Vnreli^endung de- PlnTelpreme' und ipi Pnrtnaudoqen rng^Kfnilct Nr. 286 - 83. Jahrgang Marbur^-Drau, Mittwoch, 13. Oktober 1943 Einzel preis 10 Rpf If^enn es nach ihren Wünschen ginge Ein Versklavungsplan Enteignung der deutschen Industrie — Arbeitsbataillone für den Feind — Ausplünderung der Landwirtschaft Von unserem rd-Vertreter in Ankara V. M. Ankara, 12. Oktober Die türkische Presse hat in der letzten Zeit immer wieder gegen die gehässigen Kreise des demokratischen Lagers Stel* lang genommen, die sich mit der Be< handlung befaßten, die Deutechland im FaJle eines Sieges der Alliierten zuteil werden müßte. Sie betont dabei, daß man in Amerika und England offenbar gar nicht daran denke, daß durch solche Haßgesänge im Geiste einee Uber-Versailles nicht nur das deutsche Volk immer deutlicher vor Augen geführt bekomme, wofür es in den gegenwärtigen Krieg eingetreten sei, sondern auch alle diejenigen Völker, die man mit Parolen wie der von der Atlantik-Charta von der »Selbstlosigkeit« der demokratiechen Kriegspolitik überzeugen wolle, unwillkürlich zum Aufhorchen gezwungen werden. Zur Aufklärung, mit welchen absurden und haßerfüllten Gedanken man Im alliierten Lager »Deutschland-Pläne« für die Nachkriegspolitik schmiedet, veröffentlicht der Ankaraer »Ulus« einen Artikel des Amerikaners Kingebury Smith, der der Zeitung zugeleitet wurde. Ee sei selbstverständlich, daß nur eine bedingungslose Kapitulation Deutschlands angenommen werde. »Nach dieser muß«, so schreibt Kingsbury Smith wörtlich, »eine kombinierte Militär-Regierung der Alliierten eingesetzt werden, die zunächst die restlose Besetzung des Reiches zu leiten hat. Sie müsse welter unverzüglich die gesamte Verwaltung übernehmen, die Entwaffnung der Luft-, See- und Landstreltkräfte vollziehen, die Industrie in alliierte Hände überführen und die gesamte Wirtschaft übernehmen. Was die Wehrmacht betrifft, so möchte man sie entwaffnen, aber nicht demobilisieren. Die Verbände sollten vielmehr waffenlos bestehen bleiben und als Arbeitsbataillone in die Länder der Alliierten verschickt werden. Die Kriegsindustrie sei restlos ni enteignen. Die Maschln^^n müssen au .aontiert und nach den Ländern der Alliierten verbracht werden, um die dortige Kriegsindustrie zu erweitern. In Deutschland selb#! dürfe keine einziae Patrone mehr hergestellt werden. Was die Landwlrtsrhnft betrifft, so werde es sich nicht vermeiden lassen, von selten der Alliierten etwas Saatgut zur Verfönung zu stellen, damit die notwendigen Leben«inIttel möglichst bald im Lande selbst nach einem Zusammenbruch ausreichend erzeugt werden können. Notfalls könnte man vorübergehend eine gewisse Einfuhr ins Auge fassen, um dadurch dafür zu sorgen, daß die Arbeitskraft zur Ableistung der Reparationslieferungen nicht zu stark infolge Ernährungs>ichwierigkeiten, die sich zwangsläufig einstellen müßten, absinkt. Sobald jedoch die Landwirt-echaft wieder in der Lage ist, Überschüsse zu erzeugen, müssei. diese einer alliierten Kommission abgeliefert werden, die dann mit diesen Uberschüssen einen kontrollierten deutschen Außenhandel aufbauen kann. Um das deutsche Volk überzeugen zu können, daß die Alliierten ihm nicht feindlich gegenüber stehen, sei eine großzügige »Erziehungsarbeit« durchzuführen. Die Erziehung der deutschen Jugend, des gesamten Kulturlebens, die Universitäten müßten von den Alliierten überwacht und geleitet werden. Die deutsche Geschichtsschreibung sei zu vernichten. Statt Ihrer müsse unter Aufsicht der Alliierten eine deutsche und •eine Weltgeschichte geschrieben werden, die allein für den Unterricht In den Schulen und als Bildungsgrundlage für die breite Masse zugelassen werde. Wenn das deutsche Volk mit der Zeit zeige und Beweise dafür liefere, daß d/iese Erziehungsarbeit dei Alliierten nicht erfolglos bleibe, dann könne man (nach dem amerikanischen Programm daran denken, ihm eine kontrollierte und beschränkte Teilnahme an einem neuen »Völkerbund« zu gestatten. Miin müsse aber damit rechnen, daß die geplanten Maßnahmen wohl mindestens für die Dauer einer Generation, wenn nicht mehr entschlossen und ungemil- sterbelsplel alliierter Friedensgedanken selbst ein Urteil zu bilden und verzichtet auf eine Kommentieruny. Auch für den deutschen Leker bedürften diese Veröffentlichungen aus den verantwortlichen Kreisen das Weißen Hauses keiner aufklärenden Bemerkung, In der türkischen Öffentlichkeit haben diese Enthüllungen aus Washington stärkste Ablehnung gefunden. Wenn sich die amerikanische Propaganda einbildet, mit solchen Methoden in der Türkei Hindruck zu machen, hat sie sich gründlich getäuscht. Letzten Endes hat das türkische Volk vor zwei Jahrzehnten gegen dieselben Absichten mit seiner ganzen Kraft gegenüber der Entente seine Fr.eihelt erkämpft. * Was hier unser Berichterstatter in Ankara über die Beurteilung der amerikanischen Haßpläne in der Türkei sagt, hat eine allgemeine Gültigkeit, denn es handelt sich nicht nur um das Schicksal Deutschlands, das auf dem Spiele steht. Es ist ja nur ein Vorwand, wenn die Plutokraten und Bolsrhewisten den deutschen Geist treffen wollen. In Wirklichkeit geht es ihnen um die Herrschaft über Europa, dem sie eine Selbstständigkeit und eigenen Wohlstand nicht gönnen. Sie wollen es von sich abhängig machen um auf einem wehrlosen Europa ihre Weltherrschaft aufrichten zu können. Das zeigt ihre gan7e Politik seit Versailles. Daher ihr Haß gegen die deutsche Wehrmacht, die ein sterker Schutz Europas Ist und die Gewähr dafür gibt, daß die HaRplnne zu Schanden werden und daß Europa für deft durchgeführt werden müßten, bis ' alle Zukunft geaen die Rauhplfine gesi- man einen solchen Gedanken erwägen könne. Der Ankaraer »Ulus« stellt es seinen Lesern anheim, sich über dieses Mu- chert wird durch einen Frieden, der jedem Volke unseres Kontinents das Lebensrecht sichert, auf das es Anspruch hat. Pri- Die iJefährlichen U-Boof-Rudel Die Schlacht im Atlantik im Vordergrund der britischen Presse tc Madrid, 12. Oktober Die letzten Berichte über die Tätigkeit der deutschen U-Boote Im Nordatlantik haben die britieche Presse veranlaßt, den deutschen Informationen über eine Verbesserung der U-Boote und ihrer Taktik ledigt hielten, wieder in die Wirklichkeit zurückversetzt. Die britische Öffentlichkeit verschließt sich nicht mehr der Bedeutung der Versenkungen im Laufe der letzten Konvolschlacht Im Nordatlantik. Der Eindruck dieser deutschen mehr Beachtung zu schenken. Wie der Erfolge Ist umso stärker, als der Konvoi Londoner Korrespondent der Madrider i von starken Flotteneinheiten gesichert Zeltung »Ariba« raelr*et, haben die Alarm- j wurde, die nicht in der Lage waren, die rufe Churchills und Roosevelts, die Uber- i Rudel der deutschen U-Boote wirksam zu Optimisten, die die U-Bootgefahr für er- ' bekämpfen. Vom Segelflieger zum ruhmreichen Jäger Der Heldentod des Oberleutnants Hans Philipps, des unvergeßlichen Luftsiegers dnb Berlin, 12. Oktobei Den Heldentod starb, wie im OKW-Bericht gemeldet, Oberstleutnant Hans Philipp, Kommodore eines Jagdgeschwa-dbrs, Ritter des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertein, der mit 2Ut} Luftsiegen zu den erfolgreichsten deutschen Jagdfliegern gehörte. In dem erst 26Jährigen Oberstleutnant Hfins Philipp hat die deutsche Jagdliie gcrei eine trotz ihrer Jugend besonders hervorragende Persönlichkeit verlöten. Als Sohn eines Arztes am 17. März 1917 in Meißen geboren, trat er 1936 in die Luftwaffe ein. Im Kriege machte er sich eis kühner und erfolgreicher Jagdflleger bald einen Namen. Als Oberleutnant und Staftelkapitan erhielt er am 22. Oktober 194U das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Damals hatte er 20 Luftsiege errungen, aber bereits 62 Abschüsse erzielt, als ihm am 24. August 1941 vom Führer das Eichenlaub zum Ritterkieu/ des Eisernen Kreuzes verliehen wurde. Die Siegeskurve des jungen Offiziers stieg weiter steil nach oben Er wurde Hauptmann und Gruppenkommandeur, errang wiederholt drei, vier und fünf Luftsiege an einem Tage, Seine großen Leistungen fanden die Anerkennung des Führers, der ihn nach dem 86. Luftsieg durch Verleihung des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes auszeichnete. Hans Philipps große Erfolge beruhten ebensosehr auf seinem mit Besonnenheit gepaarten Draufgängertum wie auf seinem hohen fliegerischen Können und seinem überlegenen taktischen Denken und Verständnis. Schon als Schüler war er ein begeisterter Segelflieger, der sich den A- und B-Schein erworben hatte und die Fliegergefolgschaft in seiner Vaterstadt Meißen führte. Hier entwik-kelte und pflegte er die Eigenschaften, Ole ihn zum erfolgreichen Flieger stempelten. Er kannte kein Rasten, war un- vergessenen nicht nur der deutschen Luftwaffe, sondern auch dieses Krieges. etmüdlich im Kampf, der ihm zum Lebensinhalt geworden war. Am 17. März 1943 schoß er, mittlerweile zum Major befördert, an der II-men-See-Front das 203. feindliche Flugzeug ab und stand damit an der Spitze aller deutschen Jagdflleger. Trotz aller Erfolge blieb er immer, seinem schlichten, einfachen Wesen entsprechend, von einer gewinnenden Bescheidenheit, eine anspruchslose Persönlichkeit, deren menschliche Eigenschaften neben den soldatischen Tugenden seines Charakters standen Offen, heiter und fröhlich, wie etwa seine vor ihm dahingegangenen Kameraden Werner Müncheberg und Hans Joachim Marseille gehört auch gals auf den Azoren in keiner Weise beOberstleutnant Hans Philipp zu den Un- einträchtigen. Portugal unter Druck Churchill-Erklärung ttber die Azoren dnb Berlin, 12. Oktober Wie Reuter meldet, gab Churchill am Dienstag im Unterhaus bekannt, daß die portugiesische Regierunq dem britischen Druck um Zubilligung gewisser Erleichterungen auf den Azoren für die bri-tisch-amerikan'schp Schiffahrt im Atlantik nachgegeben habe. Churchill behauptete, das Ubereinkommen würde die Souveränität Portu- _ <4 ... •> PK Kriejjührrlrhtcr Hode« (Atl — Sch) Neue Stellungen werden vorbereitet Noch kämpfen die Truppen an der vordersten Front. Aber schon werden die neuen Auffangstellungen von den Pionieren ausgebaut und befestigt. — Hier wird gehaltenl Was geschah aul dem Balkan? Verfahrene Verhältnisse, Feinde der Ordnung, verhinderte Wirren, neue Möglichkeiten PK Im Südosten, Anfang Oktober Menschen. Im allgemeinen las man frü-Von einem Bdlkankenner wird erziihlt, i her von diesen Gegenden in den Zei-daß er kürzlich aufgefordert wurde, ein ' des Altrp.ichs mehr von Moid, Buch über den Donaurauin zu schreiben. Darauf gab et zur Antwort, daß er in den ersten fünf Wochen seines Aufenthaltes in diesen Landstrichen den festen Plan hatte, ein dickes Werk über Land und Leute zu verfassen, weil alles so interessant erschient. Nach einem Jahr habe er geglaubt, daß es höchstens zu einem schmalen Büchlein über die eine oder andere Frage reiche, da eine Gesamtdarstellung doch wicht schreibreif sei. Und heute, nach 10 Jahten, habe er Beklemmungen, wenn er nur einen Zeitungsartikel verfasse, weil die Probleme im Südosten so m^nnigfaltiq und vielgestaltig seien, daß man sie schwerlich durchschauen und noch schwieriger darstellen könne. Mancher unserei Kameraden mag sich in den letzten Wochen wie dieser bejahrte Gelehrte vorgekomm- n n wenn er von der Flut überstürzender Nachrichten und oft wulerspruchsvoller Meldungen beeindruckt und durcheinander-gewirlelt wurde. Vielleicht errinnerte sich dabei der eine oder andere »alte Balkankrieqer an die Frühjahrsgewitter, bei denen nicht nur von den kahlen Bergen wilde Gießbäche herunterstürzten, sondern sich auch plötzlich Felsklüfte öffneten und wie Riesenquellen Wasser ausspien. Wo vorher aber ein dünnes Rinnsal sich durch ein breites Stein-und Geröllfeld geschlängelt hatte, wälzte sich plötzlich ein schmutziger Strom reißenden Wassers, der polternd mannshohe Steine mit sich führte. Andere wieder mochten an Bergrutsche denken, die vor ihren Annen plötzlich kunstvoll annelegte Straßen in die Tiefe rissen, oder an Erdbrüche im Karstgpbiet, wo. von unteri.dischem Rollen begieitPt, Kalkhöhlen einstürzten und plötzlich Krater in der Land«ichaft entstanden, die fruchtbares Land bargen. Zerstörung und Schöpfunq wechseln jäh im Südosten. Politisches Durcheinander Aber noch werhselvoller sind sfldl'ch Drau und Donau die Schicksale der Der deutsche Wehrmachtberichi Erfolgreiche Gegenangriffe an mehreren Stellen örtliche Angriffe des Feindes im Mittelabschnitt der süditalienischen Fronl Oberstleutnant Philipp im i^uftkampf gefallen dnb Führerhauptouartier,- 12. Oktober Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Zwischen Asowschen Meer und Sa-poroshje hat die Wucht der feindlichen Angrfffe infolge der am Vortage erlittenen hohen Verluste ^nachgelassen. Die Sowjets wurden erneut überall abgewiesen. Auch an den übrigen Abschnitten der Ostfront, vor allem am mittleren Dn|epr, an der Prlpjet-Mündung, im Raum südlich Gomel und südwestlich Welikije Luki scheiterten feindliche Angriffe. Im Verlauf der harten Kämpfe traten unsere Truppen an mehreren Stellen, von dei Luftwaffe nachhaltig unterstützt, zu erfolgreichen Gegenangriffen an. In den Kämpfen der letzten Wochen hat sich nördlich des Aaowschen Meeres die mitteldeutsche 13. Panzerdivision unter Führung des Oberst Hauser besonders ausgezeichnet. An der süu lienischen Front führte der Feind nur im Mittelabschnitt einige örtliche Anoriffe Em vorübv lehender Einbruch wurde im Gegenstoß berRlnlgt. An der übrigen Front fühlten feindliche Kampfqruppen bei zunehmender Artllle-rietätiqkeit gegen unsere Gefechtsvorposten vor. Im Seegebiet des Dodekane^ versenkte die Luftwaffe, ein feindliches Krlegsfflhr-zeug und bombardierte mit guter Wirkung Inselstütrpunkte des Gegners, Der Kommodore eines Jagdgeschwaders. Oberstleutnant Hant Phiihn, Inha- ber des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisemen Kreuzes, fand im Luftkampf den Heldentod. Mit ihm verliert die Luftwaffe einen der .i.r-vorragendsten Jagdflieger und Ver-bandslührer, der 206 Luftsiege errungen hat. Mit dem Eichenlaub ausgezeichnet dnb Führerhauptguartier, 12, Oktober Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an ff-Hauptsturmfiihrer Erwin Meierdree«, Kommandeur einer Panzerabteilung In der -Panzergrenadierdlvision »Toten-köpf«, als 310. Soldat der deutschen Wehrmacht. Totschlag, Entführung und anderen »er-schröcklichen Begebenheiten«, als von den politischen Verhältnissen. Nicht we-niqe habeii Slowenien mit Slawonien verwechselt und waren sich im ersten Augenblick nicht klar, wo das Banat und die Batschka lieqen oder was man eigentlich unter Syrmien versteht. Noch schwieriger wurde es, wenn man unvoreingenommen mit den Menschen selbst in Verbindunq kam und sie nach ihrer Nationalität fragte. Der eine bekannte sich als Serbe und sein Bruder als Jugoslawe, während vielleicht der Onkel stolz darauf war, ein Bosnier, Montenegriner od^ .Mazedonier zu sf»in. Auf politischem Gebiet herrschte ein zunächst undurchsichtiges Durcheinander von unzähliqen Parteien und politischen Strömungen einander bo'ph'ip''Hen Bekenntnissen und überlieferten Bin-dunqen vieler Art. Dazu kamen noch, um den Wirrwarr voll zu machen, die von außen hPTinaetranenen »Richlingen« die der Komnaßnadel die verschie-denten Mißweisungen gaben So kam es, daß •'-h ein Teil der Ril-kanbewohner nach Vereiniounq aller Südslawen in einem Reich oder qar — ohne klare Vorstellunq der Folqen — nach Verbindunq mU dem ^-Mütterchen Rußland« sehnte, während anderen weder ihr ietziqes Slf"»'"''pbilde zu oro'' war und sie ein einenes kleines LanH oder wenigstens qrößere nationale Frei heilten haben wollten. Dritte «ch eltor wieder über die Grenzen nach dem Nach bam, und vierte woiltpn ühp'-haunt vo' einem nationalen Staate nich's w'sso-sondern schwärmten von einer Balka' Union. Voraussetzung für Ordnun Andererseits aber zeigt gerade die Gr schichte, daß dieser ganze Raum nu dann Ruhe und Ordnun" hatte, wenn dii sich w^derstre'*""''"»! und überkreuzen den örtlichen Kraftlinien von der Ider eines Reiches wie von einem mächtiqep Maqneten in Ordnung gebracht wurden oder — mit einem -"ideren Bild au^qe-drückt — wenn die Sternen- und Korne tenwelt des Balkans wieder eine Snnne erhielt die ihr Kraft, Bewequnq und vor allem Ordnunq qab. Um diese Ordnunn qeht es nun. Die letzten anderthalb .lah^hundertr haben verschiedene Versuche qezeit qt, eine solclje Ordnunq zu schaffen. Ihre Konstrukteure haben alle Srh ffbnifh erlitten, Insbesondere war die irn-»Ord-nung», die nach dem ersten Weltkrieq in den Pariser Vororfsverträqen in d e-sem Räume aufqerichtet wurde, so voll unausqeqlichener S"annunnen, daß das Gebäude etändiq knisterte und knackte, wie ein Haus, daß an einem Berqhanq errichtet wird, der durch unteri'^dische Wasserläufe und lockeres Gestein ständig abrutscht Vor allem hatte man die von der Natur vorgezeichnete Grundlinie mißachtet, die darin besteht, daß alle Wasser Siidosteuropas zur Donau fließen und dieser Strom aus Deutschland kommt sowie qrftßtenteils im direkten deutschen Machtbereich fließt Als nach dem WedHrerstai^ken des Reiches sich zunächst emmal die Wirtschaft in allen Ländern *J^i ro b H V^rlrtqiTptliinq Ri|iir) fliiimq'itttiHi HrtiiplnrhrlfllFiliiti'j Anfnn iMk'hmk i ?l T tJrldiih hrilllpit^t Hoh^r» Kr/iff^rl I'» n Mnii Hfl • *1 Hnflaiüfi* H iui /fH 'Ol AniHiiirr dir Pinulml» Nt < »oo^ 10 ApftI *iiiitiilt *1^1 Lipl»riinq »Ip» RIdll«-» hi> hAhpmi '^•rwill idni BrlrlphiniAiunQ (jUit It^lnan Annpr.irb auI ROrknihluna »Jm Oaldtl \Die *Marbiirger Zeitun^00 v, d. Z. stammt und Wildschweinhdijre, Kie^elnadeln von Algen und Schwämmen, Welzenstärke-n^ehl Leinfasern, kleine Klümpchen hal-s-imi'fher Harze aus der Althewurzel und Rest» der Beinh^ilpflanze enthielt. Diesf Ge'ieriständ'j wurden früher alle zur Wund'ieh'indlung benutzt. Au« der Form d^r Dose läßt sich erkennen, daß sie arn Gurt befestigt war, qab also, w p man aus diesem seltenen Fund ^'hl.eflf'n muß, schon damals Krieger, rl n (ii^m D:.'n<;t eines S^mitätsrs vor-«> iben. Neue Steuerregelungen in der Untersteiermark Ein!ührun|{ der Besteuerung des land- und forstwirischaitlichen Vermögens, sowie des Grunavermögens nach dem Einheitswert Durch die fünfte Bekanntmachung des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersteiermark vom 12. September 1943 wurde die Einhebung der Grundsteuer auf Grund des Einheitswertes für das land- und forstwirschaftliche Vermögen und das Grundvermögen angeordnet. Der Einheitswert bildet in Hinkunft die Grundlage für die Bemessung der Grundsteuer. In dem Einheitswerlbescheid ist der Steuermeßbetrag festgesetzt worden. Von diesem Steuermeßbetrag wird für jedes Rechnungsjahr ein bestimmter Hundertsatz als Hebesatz festgesetzt. Für das Rechnungsjahr 1943 wurde für das land- und forstwirtschaftliche Vermögen in Talgemeinden 90 v. H., in den Borglandgemeinden 70 v. H. als Hebe-satz festgesetzt. Das Verzeichnis der Tal- und Berglandgemeinden wurde im Ginvernehmen mit der Landesbauernschaft durchgeführt und erliegt bei dem zuständigen Finanzamte. Für die Einreihung der Gemeinde als Tal- oder Berglandgemeinde war maßgebend, in welchem Gebiete der größere Teil (über 50%) der Gemeinde liegt. Da die Landwirtschaft vor der Eingliederung In das Reichsgebiet in Untersteiermaik stark vernachlässigt wurde, war die Besteu- erung auch e(ine verhältnismäßig geringe. Mit der Eingliederung in das Reichsgebiet wurden alle Maßnahmen getroffen, um die Landwirtschaft in der Untersteiermark auf eine ihrer natürlichen und klimatischen Lage entsprechende Höhe zu bringen. Infolge des Einsatzes aller Förderungsmittel des Reiches kann gegenwärtig schon gesagt werden, daß die Anglei-chung allenthalben in Erscheinung tritt. Durch die Aufwendung bedeutender staatlicher Mittel ist die Landwirtschaft gegenwärtig so gestärkt, daß sie auch zur allmählichen Angleichung an die steuerlichen Leistungen des übrigen Reiches herangezogen werden kann. Um während des Uberganges Härten zu vermeiden, wurde im § 3 der Bekanntmachung die Anwendung der Billigkeitsrichtlinien vorgesehen. Sollte die neue Grundsteuer vom land- und forstwirtschaftlichen Vermögen die Grundsteuer nach dem bisherigen Recht um 150 v. H. und die Steuer vom Grundvermögen, die bisherige Gebäudesteuer, um 20 v. H. übersteigen, so wird der Mehrbetrag im allgemeinen über Antrag aus Billigkeitsgründen er- lassen werden. Für die Berechnung des Ausmaßes der Steuererhöhung ist die Jahressteuer für das Rechnungsjahr 1943 der Sleuervorschreibung des Rechnungsjahres 1942 gegenüberzustellen. Die Billigkeitsrichtlinien sind nicht anzuwenden, wenn durch sie vergleichsweise unverhältnismäßig niedere Steuer-belastnngen aufrecht erhalten würden, oder wenn sich die Grundsteuererhöhungen durch den Wegfall einer nach bisherigem Recht bestandenen Steuerbefreiung ergeben. Bei Gebäuden kann die Geltungsdauer der nach bisherigem Recht seit dem Jahre 1930 aus dem Titel der Bauführung bestandenen Steuerbefreiungen vom Grundvermögen über Antrag bis 31. März 1944 erstreckt werden. Der Antrag muß binnen sechs Wochen nach der Verlautbarung der Bekanntmachung im Verordnunqs- und Amtsblatte vom 28. vScplcmber 1943, beim zuständigen Finanzamte gestellt werden. Die sich beim Grundvermögen allenfalls ergebenden Erhöhungen der Grundsteuer ergeben nusschlielilich zu Lasten des Eigentümers und ist eine Überwälzung auf den Mieter unzulässig. Umtauschaktion Mais gegen Gerste 1943-44 Das Reich benötigt für wichtige industrielle Zwecke eine größere Menge von Körnermais, welche in nächster Zeit im Inland aufgebracht werden muß. Um diese Menge an Mais aus dem Erntebestand der Landwirtschaft entnehmen zu können, ohne die Schweinezucht und -masi zu gefährden, wurde eine Umtauschaktion von Mais gegen hochwertige Gerste eingeleitet. Den Erzeugern werden vom DBF die Mengen an Mais bekanntgegeben, welche, in gerechter Aufteilung, von jedejn einzelnen Betrieb zum Umlausch bereitgestellt werden müssen. Der Umtausch selbst erfolgt Zug um Zug, d, h. der Bauer, welcher den Mais abliefert kann ira gleichen Gewichte Gerste gleich wieder mitnehmen. Die Bedingungen des Umtausches sind in Hinsicht auf den Preis so ungewöhnlich günstig, daß zu erwarten steht, daß Betriebsführer über die vorgeschriebene Menge hinaus Mais gegen Gerste um-tauschfcn werden. Gerste ist an Nährstoffen und vor allem an Verdaulichkeit dem Mais überlegen und eignet eich sowohl zum Mästen als auch infolge der leichten Verdaulichkeit als Aufzuchtfutter hervorragend und übertrifft den Mais in vieler Hinsicht, ' Der Bauer erhält so nicht nur ein qualitativ hochwertiges Futtermittel, im gleichen Gewicht, sondern er macht bei dir-5"m Tausch auch noch ein gute« Geschäft, Der Erzeuger erhält für l(X)kg Körnermais RM 28.—, für 100 kg Mais In Kolben RM 21.— bis zum 30. XI, 1943 ab 1. XII. RM 22,40. Die Gegenlieferung an Gerste, welche der Erzeuger vom Gebietsaufkäufer erhält, kostet RM 22,— je lOOkg. Es erhält daher der Erzeuger, der im Rahmen seiner Ablieferungsverpflichtung 100 kg Körnermais an den Gebietsaufkäufer abliefert, eine Gegenlieferung von 100 kg Gerste und gleichzeitig einen Betrag von RM 6.— als Preisdifferenz ausbezahlt. Ein Erzeuger, der 100 kg M^is In Kolben abliefert erhält bis zum 30, XI. 75 kg Gerste und einen Betrag von RM 4..50, ab 1. XII. 80 kg Gerste und einen Betrag von RM 4.80. Erzeugerbetriebe, welche ihre Ablieferungsvorschreibung (ür Gerste im laufenden Wirtschaftsjahr noch nicht erfüllt haben unterlassen die Gersteablieferung in der Höhe, die als Rücklieferung für den abzuliefernden Mais erforderlich wäre. Die Gerste verbleiht also in diesem Falle in der entsprechenden Höhe auf dem Hofe des Erzeuger«. Diese Menge wird jedoch als Abliefeninq anerkannt und der Erzeuger erhält In diesem Falle für den abgelieferten Mais RM 28.— je 100 kg. Es muß bei den so günstigen Umtauschbedingungen erwartet werden, daß jeder Betriebsführer seine Pflicht erfüllt und die ihm vorgenrhriebene Menge nn Mals gegen die gleiche Menge an Ger«te umtauschen wird. Stollen ohne Fahrkörbe Frankreich ist in vieler Beziehung ein Land ausgesprochener sozialer Rückständigkeit Die neue Regierung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die oft geradezu skandalösen sozialen Verhältnisse zu bessern, hat hier ein fast unbegrenztes Arbeitsfeld vor sich, Nicht nur auf di-m Gebiet der Fürsorge, der Betreuung der Kinder, der Jugendlichen, der Familien, der Altersversorgung, der Wohnvorhältnisse usw. steht Frankreich fast überall um Jahrzehnte hinter vielen Arbeitsbedingungen sind für deutsch« Begriffe oft erstaunlich unsozial. Der französische Unternehmer, sparsam und jedem Risiko oder jeder Neuerung von vornherein abgeneigt, läßt die Dinge »beim alten« so lange es nur Irqend geht. Die französischen Fabriken überraschen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, durch ihre altmodischen Ar-bcHsmethoden und das Fehlen jeglicher bvqienlschen Einrichtimqen Ein Beispiel für die unglaubliche Rückständgkett der Arbeitsbedingungen bieten die kleinen Kohlenbergwerke, die In Südfrnnkrelch verstreut liegen, und von deren Existenz die meisten Franzosen nicht eimal eine Ahnung hiben. Diese Kohlenminen, de- nen erst durch den Krieg und das Ausfallen der Kohleneinfuhr aus dem Ausland, eine Bedeutung zugekommen ist, beschäftigten oft nur 10 oder 20 Bergleute, die aus Nordfrankreich oder dem nahegelegenen Spanien stammen und ein wahrhaft klägliches Dasein führen Die Arbeiter müssen auf Leitern In die Stollen hinibstelgen Diese Stollen sind oft nur 1,20 Meter und an manchen Stellen nur 50 cm hoch, so daß die Bergleute nur in kauernder Stellung die Kohle hauen können. Erschwert wird in d'esen Miniaturbergwerken das Arbeiten durch das Grundwasser, das in einer Tiefe von 50 Meter die Stollen in Sumpfgräben verwandelt. BergmAnnlsche Ausbildung der griechischen Lignilgrubenarbelter. Durch eine Verordnung wird die Gründung einer Schule zur bergmännischen Ausbildung der Lignitgrubenarbeiter vorgesehen. Die Schule wird der Technlsch'^n Hochschule in Athen unterstellt. Bei der herrschenden Brennstoffnot in Griechenland spielen die qriechischen Liqnitqru-ben eine wichtige Ro'le. Die Produktion beträgt zur Zeit 1000 t täglich Zur Zeit Hegt ein Tagesbedarf von 3000 t vor. SlIcksloff-Werke AG Rast In unserer Ausgabe vom 9. und 10. Oktober hat sich ein unliebsamer Druckfehler eingeschlichen Die Stickstoff Werke AG Rast verteilt für das Geschäftsjahr 1942 einen Gewinnanteil von 1,60 RM je AMie, nicht aber 106 RM, wie irrtümlich zu lesen ist, 50 Jahre Bremer Vulkan. Am 23. Oktober 1943 sind es 50 Jahre her, seit die Schiffsbauanslall Johann Lange in die Aklieiigesollschaft Bremer Vulkan umgewandelt wurde. Das Unternehmen besteht seit 1805 und hat im Laufe der bisher verflossenen 130 Jahre zahlreiche Schiffe der verschiedensten Art und Größe erbaut, darunter im Jahre 1817 das erste deutsche Dampfschiff, die »Weser«, Die Herbtbeliefening stickstoffhaltiger DüngemiHel. Im Verkündungsblatt des Reichsnährstflndes gibt die Reichsstelle »Chemie« eine Änderung ihrer Anordnung UM! über die Absalzregelung für slickstoffhciltigp Düngemittel bekannt. An Stelle von bisher der Hälfte, wie im Vv'orllriiit des § 1 Abs. 2 der angegpbe-, nen Anordnung vom 31. Mai 1943 ausgeführt wird, treton als zur Lieferung freigegebene Menge jetzt 2 Drittel für die bis zum 15. Dezember 1943 an die Ver-brnurher abzugebenden stickstoffhaltigen Düngemittel. Die angeordnete Änderung tritt am 27. September 1943 in Kraft, Sic gilt auch in der Untersteler-mnrk und in den besetzten Gebieten Kärntens und Krams. L'S.A will auch die Ölquellen Saudi-Arabiens ausbeuten. Die IJSA-Regle-lutig führt Verhandlungen mit der »California Arabien Standard Oil Com-piiny«, um sich an der »Entwicklung« der reichen Ölquellen S^udi-Arabiens zu beteiligen Es klappt nicht mit den Lebensmittel-lieferungen aus USA. Die USA, die sich in den Tagen von Hot Springs noch anheischig machten, die ganze Welt mit ihrem Nahriingsmittelüberfluß zu versorgen, sind heule nicht einmal in der j Lage, die englischen Bedürfnisse zu be-I friedigen. Nach Erklärungen de« britl-t sehen Mirxisterialsekretärs Mabane ist die Arbeit der englischen Nahrungsmit-lelkommlssion in Washington infolge des Auftretens von Knappheitserschelnimgen in den USA selbst sehr erschwert. Jede englische Anforderung müsse den Amerikanern qenau br^^ründet werden und »man dürfe sich hierüber nicht bekla-qen«. Da die Amerikaner auch noch anderen Verbündeten Lebensmittel zu lie-fe''n hätten, müsse England mit abnehmenden Bezüqen aus den USA rechnen. War es bisher der Mangel an Schiffen, der die Engländer zwang den Riemen enger zu schnallen, so sind es jetzt darüber hinniis auch noch die abnehmenden P'ndnktioTisiihp'-srbüsse der Amerikaner. SPORT u. TURNEN Sechsmal um Punkte Roiental in Marburg und Trlfall in Cilli Die Ereignisse in den Meisterschaftskämpfen unserer Fußballer spitzen sich immer mehr zu. Nach den ersten großen Entscheidungen am vorigen Sonntag stehen in der Gauklasse der steirischen Fußballmeisterschaft wiederum zwei bedeutsame unterstelrische Begegnungen am Programm. In Marburg tritt der Vor-jahrssieger der Gruppe B, die BSG Rosental, zum Kräftemessen gegen Reichsbahn Marburg an, während in Cilli die zweite große unterstelrische Auseinandersetzung zwischen SG Cilli und SC Trlfall vor »ich gehen wird. Beide Spiele werden gewiß wieder heißumstrittene Punktekämpfe bringen. Rapid Marburg Ist am Sonntag spielfrei. Mit nicht minderem Interesse sieht man den Zunktespielen um die unterstelrische Fußballmeisterschaft entgegen. Hier rollen vier Spiele ab und zwar BSG Westen Cilli gegen Rapid 2 Marburg in Cilli, Cilli 2 gegen Reichsbahn 2 Marburg in Cilli, Reichspost Marburg gegen TriTall 2 In Marburg und Gurkfeld gegen Edlingen in Gurkfeld. In der steirischen Gauklasse finden am Sonntag noch weitere Spiele statt: Grazer SC — Leibnitz, Puch Graz — Mürz-zuschleg, Donawitz — Sturm, Reichsbahn Graz — GAK und Kapfenberg — Zeltweg. * In der Dortmunder Westfalenballe wurden am Sonntag große Radrennen abgewickelt, denen 12 000 Zuschauer beiwohnten. Den Kampf der Steher gewann der Kölner Schorn. Im Verfolgungsrennen zeigte sich der frühere Jugendrael-ster Plümacher (Mainz) überlegen, im Mannschaftskampf stand der Endsieg der Berliner Purann-Breschnlg nie In Frage. Grofierfolg der Osloer Soldatenelf. Vor 15 000 Zuschauern standen sich im Blslet-stadion zu Oslo der norwegische Fiifl-ballmelster Wiking Stavanger und die Osloer Soldatenelf gegenüber. Die Norweger wurden überraschend klar mit 3:1 (1:0) geschlagen. Estlands FuSballmeister wurde am Sonntag Estonia Reval, die im Endspiel den Vorjahrsmeister Polizei Sportverein Corpat mit 4:2 schlug. Die besten Schweizer AmateurstraBen-fnhrer starteten in Zürich über 100 km. Pfeterhaus war in 2:31,56 mit einem Durchschnitt von 39,5 km-Stunden vor Sommer und Born erfolgreich. Wir hören im Kundfunk Niltwoeh, 13. Oklobm R«lchtpro|raBnt 10—tli KomponitUn In Wa(-l«iirock. — II—Il.JOi Orchcitcr- nnd SoKilen-■laiik. — 11.30—Iii Üb«r Land and Mter (nur Barlin. Laipiil nnd Poaan). — 13.33—I2,43i Dar Baricfat ttir La|a. — 13.45—I4i Aui Opai and Oparatta, — 14.19—14.49: Dcichwlngtf Wcitan vom Dattttehan Tant- and Unterhaltungiorcha-•lar. — 15.30—t6i Kamracrrauilkallichit Ko|(bart kaltan. — 14—I7i Klingende Landachait. — 17.19 —I7.N: Bunia Meiodlenkctla. — 17.50—18; Da« Buch dar Zall. — 18,30—I9i Der ZaiUpitital. ■— 19,20—19.35: Fronlbarichl«. — 30.19—211 Soldatan ■plalan fflr Soldaten. — 21—22; Dia bunle Stunde, Sprachari Mady Rahl and Paal Kamp. DaattchlMdMidari 17.19—I8,)0i Kontcrtmuiik von Johannai Riili, Jullui Koptch, Schumann a. a, — 30.19—21: Schumann—Schuhart. — 21—22i Aal balicbtan Oparn. 0/ Ein Sprung übera kleine Eijimaleini wnd gltich mii dam Großen on'ongant Naln, doi gatn nidit Ganou to wenig kann mon Obar dan Pfannl^ hinwegsahen und gieidi mil dar Work onlong«n n tparen Wer ri(^llg iporari will, attirei leden Plinnlg und 'Angl do«ii< on. dar Hennig, donn dia Mori Effi Briest UDtnaii von Iheodor l*oniatie 67, Forlsfitzung Alles natürlich mit einem Gesirhts-Huidrui ke, der so zlemilch dtis Ge-ntf li viTsiihert b.ibi;, tlie Zwicker SM reifend, etwas frei, wdhrscheinlich sorf.ir mit "inor Verytiugenheit, abei hoi hst rtiiiii int, nnd man könne viel, Sfhr viel von ihr lorncni nie habe sie si( h, Irutz ihrer fimluniizwan/^g, so als Kind gefühlt, wie n/ich dt-r Bfkanntschaft mit dn;iiiii Diime. Dubui Roi sie so belesen, rtUfh in fienider Literatur, und als SU:, Efii, brispi^Uweisi- neulich von Nrina ij'Sprochen und dabei gefragt h'jtjp, -ol) L'S denn wirklich so sthreck-li( Ii si'i , h. be din Zwicker geantwor-tt't: Arh meine liebe Baronin, was helfet srJir= ' klifh? Da qibt es noch ganz ündi-res'r' -■(' srhin mich auch', so si bloß Cffi ihren Brief, »mit diesem ,finiRt auch Erziehung Anrües geteilt hatte Roswitha hatte das poetische Departement, die M'irchrn- und Geschichten erzdhliing, Johanna dagegen das dei Anstands, eine Teilung, die hüben und drüben so fest gewurzelt stand, daü Kompetenzkonflikte kaum vorkamen, wobei der Charakter Annies, die eine ,gaiiz enisthiedene Neigung hatte, das voinehnie Frciulein zu betonen, allerdings mithalf, eine Rolle, bei der sie keine bessere Lehrerin als Johanna haben konnte. Noch einmal also; Beide Mädchen waren gleichwertig in Annies Augeu. In diesen Tagen aber ,wo man sich auf die Rückkehr Effis vorbereitete, war Roswitha der Rivalin mal wieder um einen Pas voraus, well ihr, und zwar als etwas ihr Zuständiges, die ganze Begrüßungsangelegenheit zugefallen war. Diese Begrüßung zerfiel in zwei Hauptteile: Girlande mit Kranz und dann, abschließend, Gedichtvortrag. Kranz und Girlande — nachdem man Über »W,« oder »E, v, J.« eine Zeitlang geschwankt — hatte zuletzt keine sonderlichen Schwierigkeiten gemacht |»W.«, In Vergißmeinnicht geflochten, war bevorzugt worden), aber desto größere Verlegenheit schien die Gedichtfrage heraufbeschworen zu sollen und wäre vielleicht ganz unbeglichen geblieben, wenn Roswitha nicht den Mut gehabt htitlc, den von einer Gerichtssitzung heimkehrenden Landgerichtsrat auf der zweit(!n Treppe zu stellen und Ihm mit einem atil einpn »Vers« gerichteten Ansinnen mutig entgegenzutreten Glzickl, e'n sehr gütiger F-ferr, hatte sofort alles verBprofhmi und nocfi am selben Spät-nachmttt.iqe war seifen« seiner Köchln der cfev/iinsihfi' Vers und zwar folgenden Inlultb alnjcycben woiden: Mama, wir erwarten dich lange schon, Durch Wochen und Tage und Stunden, Nun grüßen wir dich von Flur und Balkon Und haben Kränze gewunden. Nun lacht Papa voll Freudigkeit, Denn die gattin- und mutterlose Zeit Ist endlich von ihm genommen, Und Roswitha lacht und Johanna dazu, Und Annie springt aus ihrem Schuh • Und ruf^: willkommen, willkommen. Es versteht sich von selbst, daß die Strophe noch an demselben Abend auswendig gelernt, aber doch nebenher auch auf ihre Schönheit, beziehungsweise Nicht-Schönheit kritisch geprüft worden war. Das Betonen von Gattin und Mutter, so hatte sich Johanna geäußert, erscheine zunächst freilich in der OrdnungI ab rees läge doch auch etwas darin, was Anstoß erregen könne, und sie persönlich würde sich als »Gattin und Mutter« dadurch verletzt fühlen, Annie, durch diese Bemerkung einigermaßen geängstigt, versprach, das Gedicht am andern Tage der Klassenlehrerin vorlegen zu wollen und kam mit dem Bemerken zurück: »Das Fräulein sei mit .Gattin und Mutter' durchaus einverstanden, aber desto mehr gegen .Roswitha und Johanna gewesen«, — worauf Roswitha erklärt hatte: »Das Fräulein sei eine dumme Gansi das käme davon, wenn man zuviel gelernt habe.« * Es war nn einem Mittwoch, daß die Mädchen und Annie das vorstehende Gespräch geführt und den Streit um die bemängelte Zeile beigelegt hatten. STADTTHEATER MARBURG-Drau Mittwoch, 13, Oktober: DER KUHREIGEN, Oper in 3 Akten von Wilhelm Kienzl. — Geschlossene Vorstellung für die Deutsche Jugend II. Kein Kartenverkauf. Beginn 20 Uhr. Fnde 23 Uhr. Donnerstag, t4. Oktober; SPIELFREI, Freitag, 15. Oktober: DER LUGNER, Lustspiel in 3 Akten von Carlo Goldoni, Musik von C. Czarniavsky. Freie Nachdichtung von Anton Hamik. — Geschlossene Vorstellung für die Wehrmacht Kein Kartenverkauf. Beginn 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Vorverkauf außei Montags täglich von 9—13 und von 15—18 Uhi an der Theaterkasse. Theatergasse 3 UNTERSTEIRISCHE LICHTSPIELTHEATER MARBURG-DRAU j BUKC-UCH f SPlIlt Heute Ifl 18 30 20 4» tJbf Pernrut Seht, dos Glück steht aul den Wegen, dn rjlbt's nichts (u ilbcrlegoni Freude, unscr'm Herzen teuer, und Gott ^mor auch m Sl",ipr. mll zni Fahrt Ins Abenteuer Bin Berlin-Film mii Winnie Markui, Hanl Holt, Paul Kcmp, Lucte Engllich, Helm SallDsr. Trud« Märien ind Hilde Setiak — POr Jugendliche tugelasienl Wr^ Ih IS 311. 20 15 Ubr Sr n 45 :«> 18 JT 20 4S Ubi ESPUMAOE Münchhausen Bin Ula-Farbflln m • Hant Albert. Brigllla Horney lUe Werner Ferdinand Marian. Kltbe Haack Marina V Dltmai Huna Brautewelter — Die Pracht und SchOnlielt dieie* größten slior bisherigen Üfa-Pilme ■ind aingelangcn in einem Glnnr und in einer Leurht kraft de) Farben, wie sie noch nie erlebt wurden Für Jugpndllrhe nlrht (ugelatoieni Der Film IHutt bis U. Oktober 1943. iicKlai>Rpn> Donnrrttag ivugpn Theater getchlnssen. Llch0 Pfennig GrhSllllch beim Schallei dai Marburger Verlags- u. Druckerei Ce. n. V N. Narburg'Drau, Badgatse 6 bei den Geschaitsstelleo dei ,Marburge> Zeitung" IN CILLl, Mnrkiplati 1? (Fernruf 7) [N PBTTAll Ungartorgasse. Herl Georg PIrblei und bei den sonstigen Verkrtufssiellen Beiugsprei«: Monatlich RM 1,25 (stets Im voraus tahtbar). Fiiniiien-iinzeigen linden durch die «Marburgei Zeitung* weiteste Verbreitung Hart und schwer traf unB die traurige Nachricht, daß unser unvergeßlicher, einziger Sohn und Bruder Vinzenz Erker Pionier im blühenden Alter von 20 Jahren am 9, September 1943 an einer schweren Verwundung im Lazarett in Poltawa gestorben ist. Fern seiner geliebten Heimat ruht er nun In fremder Erde. Pragerhof, im Oktober 1943, In tiefer Trauer: Vinzenz und Maria Erker, Eltern! Vikloria, Josefine und Maria, Schwestern sowie alle übrigen Verwandten. Die Bf^triebsführung und Gefolgschaft der Firma K. & R. Jeschek Nachfig. Ing. Karl Kanzler betrauern in dem Verstorbenen ihr treues Gefolgschaftimltglied. 142 Vom tiefsten Schmerze gebeugt, geben wir die traurige Nachricht, dafi unser mnigstgeliebter Sohn und Bruder Franzi Rumpf im 22 Lebensjahre bei den schweren Kämpfen nördlich Charkow am 14, August 1943 sein Leben ließ. Marburg/Drau, den II, Oktober 1943. In tiefster Trauer denken an sein Heldengrab; Franz und Anna Rumpf, Elterni Else, MimI, Sophie und Anna, Schwestern, und alle übrigen Verwandten. 398 a Hart und schwer traf uns die Nachricht, daß mein Innigstgeliebter Sohn und Bruder lakob Hvaletz Gefreiter in einem Panzergrenadier-regiment, Träger des EK. II. Kl. und des Verwundetenabzeichens im blühenden Alter von 21 Jahren am 13 September im Osten sein junges Leben ließ.' Pettau den 11. Oktober 1943. In tiefer Trauer denken nn sein fernes Heldengrab: Mutter: Theresia Hvalptz, die Geschwister und alle übrigen Verwandten, 141 Schmerzerfüllt gebe ich die unendlich traurige Nachricht, daß mein unvergeßlicher Gatte, bzw. Sohn, Bruder, Onkel und Schwager Franz Lepolt Obergefreiter in einem Landesschülzenregiment im schönsten Alter von 30 Jahren unerwartet am 9. Oktober in Tüffer verschieden ist. Die sterblichen Uberreste des teuren Verblichenen wurden nach Marburg überführt und werden am Mittwoch, den 13. Oktober, um 16 Uhr, auf Dem Militär-Friedhofe in Drauweller der Heimaterde übergeben werden. Marburg, Gratkom, den 12, Oktober 1943. In tiefer Trauer: Paula, Gattin I Nikolaus Lepnlt, Vateri Pelert Ferfü, Karl, Hans, dzt, 'm Felde. Heinrich, Rrüderj Frieda, Schwester; Familie Rokawetz, Baltitsch, Jovtsthitsch und alle übrigen Verwandten. 398 Tüchtige, verUBliche Einkäufer im untersteirlschen Weingebiet gegen Spesenvergütung und Provision gesucht von Weingroßhandlung 114 Franse Zangger^ Cllll Kleiner Anzeiger Zu verkaufen Neue Hobelbank um 450 RM zu verkaufen. Marburg-Drau, Kärntnerstraße 26-1. 400-3 Zu kaufen gesucht Grammophon samt Schallplatten zu kaufen gesucht. Zuschriften unter »Grammophon« an die »M. Z.«, Marburg-Drau. 375-4 Junges Pferd (bis zu 1 Jahr) zu kaufen gesucht. Werdonig, Unterrotwein 47. 376-4 Stellengesuche Photolehrling mit einjähriger Lehrzelt, mit Kenntnissen in Retuche und Laboratorium, möchte weiter lernen in einem guten Atelier. W. Paik, Praß-berg^ _133-5 Suche Stelle als Sachbearbeiter für Gefolgschaftswesen mit langjähriger Praxis. Bin in allen kaulTmännischen Sparten bewandert und guter Organisator. Gehaltsansprüche anzugeben. Zuschr. unter »Nr. XX« an die »M. Z.«, Marburg-Drau. 377-5 Bedienerin für alleinstehenden Herrn gesucht. Anschr. in der *»M. Z.«, Marburg-Drau 379-6 Diener für Schloß Turnlsch bei Pettau sofort gesucht. Anträge an R. W. Llppltlsche Guts-Verwaltung, Turnlsch bei Pettau. 127-6 WeineinkSufer oder Kommlsiio- näre für die Gebiete: BOheln, Luttenberg-Friedau, Kollos von Weingroßhandlung gesucht Anbote unter »1943« an die Verw. der »M Z.« 186-6 Zu mieten gesucht Berufstätiges Mädchen sucht dringend nett möbl. Zimmer Anschr. in der »M. Z.«, Marburg-Drau. 402-8 W ohnungstausch Tausche Wohnung, Zimmer und Küche in Drauweiler, Immel-manngasse 9, gegen gleiche, Bahnhofnähe od. Schule. 380-9 Tausche Zimmer und Küche gegen gleichwertige im Mag-dalenenviertel, links von der Kadettenschule bis zur Kärntner-Bahnhofnähe. Zu beBichtl-gen Mittwoch von 13—20 Uhr, Anschr. In der »M. Z.«, Marburg-Drau. _381-9 Weibliche Kanzleikralt mit langjähriger Praxis, welche d e deutsche Sprache In Wort und Schrift beherrscht, sucht Stelle. Gefl. Zuschriften unter »Langjährige Praxis X« an die M». Z,«, Marburg-Drau. 378-5 Offene Stellen Vot Biatlellung »nn Arlteiisfetll taa 4tal Ot luttlmmoog des so •tUpdlflen ArhelU«mtet -«InflMBoll werden Brave Hausgehilfin wird sofort tiufgenomrnen. Franz Knes, Rast.__334-6 < Näherinnen, ausgelernte und angelernte, werden aufgenommen Arbeitszeit 6 bis 14 Uhr Kleiderfabrik Heinrich Hutter, Thesen^_____^8-6 Kinderliebende ältere Person I wird zu Kind sofort aufgenom-I men, Anschr. in der »M, Z,«, j Marburg-Drau.__364-6 I Friseur-Lehrmädchen wird ge-' sucht, Friseurgeschäft Haupt-I mann, Marburg-Brunndorf, j Stormgasse. 404-6 Tausche möbliertes gegen leeres Zimmer. Ober im Hotel »Mohr«, Marburg-Drau. 382-9 Ich suche im Tauschwege ein möbliertes oder leeres Zimmer mit Badezimmerbenützung. Angebote an die »M. Z.« unter »Rein 89«, 383-9 Krusfhensalz Nehmei^ Sie es dauernd ein und Sie nützen ihrer Gesundheit ErhlitMeh In Apothakan ynd Orogerlan 19 Kflulm. 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I Tal tO-3] GanitAgig gaAffnati itutschwflfien Kutschschlitten, Geschirre und Reit-sHttel von Industriewerk Im Osten dringend zu kaufen gesucht. Zuschriften unter „E. K 7220 an Als, Anzeigen-Gesellschaft, Graz 137 Moderne 3>i-Zimmerwohnung in Marburg mit Wien, Salzburg, Graz oder Innsbruck zu lauschen gesucht. Unter »Jederzeit« an die »M. Z,«, Mai-burg-Drau. 384-9 Funde - Verluste Ein Rucksack wurde am Sonn tag verloren. Abzugeben: H, Pistor, Marburg-Drdu, Mühlgasse 18, 385-13 Uhrkarte vom Uhrmacher Jakob Muljawetz verloren. Um Rückgabe wird ersucht. Per-schoh, Kärntnerstraße 76, Mar-burg-Drau._386-13 Grüne Weste gefunden« Abzuholen Norbert-Jahn-Gasse 12, Marburg-Drau. 387-13 Garant gut^r Annti-PräparaU Ck*m. PaMk l>Mval-Leu/f«n 6.a.b.H. KMm Am 11. Oktober wurde In der Bismarckstraße ein Schlüsselbund verloren. Gegen gute Belohnung abzugeben Reiser-gasse 15, Tür 1, Marburg-Drau 406-13 Schalter (Wirtschafter) für sofort gesucht. Angebote sind an die Dr. Pergersche Gutsverwaltung Waldegg fStmk.) zu richten. 401-6 Damenschirm wurde verlqren von der Werkstättenstrafle bis zur Apotheke Albanesche. Abzugeben gegen Belohnung bei Pinteritsch, Bancalarigasse 13. Marburg-Drau. _288-13 Im Zuge zwischen Rast und Marburg wurde eine Schultasche vergessen. Der ehrliche Finder soll die Tasche In die Verwaltung der »Marburger Zeitung« bringen. 389-13 Schmerzerfüllt gebe ich allen Freunden und •Bekannten die traurige Nachricht daß mein •Heber Lebenskamerad, unser unvergeßlicher ■Bruder und Onkel, Herr Franz Graf Abteilungsleiter und gewesener Brandmeister der Marburger Feuerwehr Sonntag, den 10. Oktober nach längerer Krankheit uns für immer verlassen hat Wir verabschieden uns von dem teuren Verstorbenen Mittwoch, den 13. Oktober, um HS Uhr nachmittags, in der Grazer Feuerhalle Graz, Marburg, Wien, den 11. Oktober 1943. Im tiefsten Leid: Mathilde Szemin; Hedwig und Ferdinand, Geschwister, sowie Feldw. Franz Gantschnlgg und Obqf. Wolf Hobacher (im Felde). 397 Rolle mit Plan und Bestell-Bchein wurde verloren. Gegen Belohnung abzugeben bei H. Kowatsch, Herrengasse 4fi, Marburg-Drau. 403-13 Verschiedenes Tausche Rundfunkempfänger, 4 Röhren, neuwertig, gegen versenkbare Nähmaschine, Anträge untet »Versenkbar« an die »M, Z.«, Marburg-Dr, —14 Tausche ein Paar hohe Herren-schuhe Nr. 42 gegen ein Paar Damengoiserer Nr. 40. »Hinter den 3 Teichen« 27. 370-r4 Tausche Herrenfahrrad gegen Hobelbank. Thesen, Geibel- gasse JJ^_371-14 Tausche zwei Hasen gegen Damenarbeitsmantel. Zuschr. unter »Hasen« an die »M, Z «, Marburg-Drau^__199-14 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anläßlich des plötzlichen Hinscheidens unseres Heben Sohnes und Bruders, Oberschützen Viktor Bratschek, sowie für die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnis und für die schönen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege seinem Kompanieführer Herrn Oblt. Reck aus Kamenz (Sachsen), Herrn Hauptmann Pestitschek von der Stadtkommandantur Marburg, der Ehrenkompanie für die letzte Ehrenbezeugung, den vier heben Kameraden des Verstorbenen aus Kamenz, der Ortsgruppe Brunndorf, vertreten durch den Herrn Ortsgruppenführer Scheweder, den ehemaligen Arbeitskameraden der Gefolgschaft Ford-Service, sowie allen Freunden und Bekannten des Verstorbenen innigsten Dank, 3,52 Marburg-Drau, am 9, Oktober 1943. Familie Bratschek und Verwandte. Tausche Schraffierapparat Marke »Richter« und gutgehende Taschenuhr gegen Armbanduhr. Anfr, in der »M. Z,«, Marburg/Drau^_390-14 Tausche guterhaltene braune Lederschuhe Größe 37 gegen gleiche Qualität Nr, 3B. Adr. in der »M, Z.«, Marburg-Drau _____391-14 Tausche Herrenfahrrad gegen gutes Damenfahrrad. Anschr. in der »M, Z,«, Marburg-Drau, _____^92-14 Tausche Grammophon gegen Kinderwagen, Anzufragen Mel-iingerstraße 63-1, Marburg-Dr, _393-14 Tausche schw. Sämlschschuhe Nr. 3fl gegen ein Paar gleichwertige Nr, 36 ^—37 Anschr in der »M. Z,«, Marburg-Drau _____394-14 Silberne Taschenuhr, gutgehend, gegen Schreibmaschine 7U tauschen gesucht. Gehe Wertausgleich. Srhriffl Anne-böte unter »Taschenuhr« an d?e »Marburqer Zeitung«, Marburg-Drau, 395-14 Tausche Kinderbett negen Rott für rnvachsene. Ansrhr. jn Her «M. 7 «/Marburg-Drau. .374-14 Wohnort- und Ansr hrlftflndp-'unq müssen unsere Pnstbe-'lehei sofort dem 7iistJ*ndinen 'nstfltnt fnlrb' dem Vpring) neiden •Marhiirnei Zeitung«, Vprtrlphsnhfpnimn Musikerzieher der Hitler-Jugend Auch im Krieg Serftinare für den Führernachwuchs In finem Auilrscli{{er der Reichi|uj{end-lühruof sind zu Beginn dct ^X'intcrtcmc-ileri neue Jihritängc von Studierenden der Seminar« llir Muiikeriiehcr der Hil-Ier-Ju(tend an der Hochschule für Mutik in M'eimar aui|icwählt und aufgenommen worden. Die Ausbildung von Mu