.HZ 247. 1863. ÄmlMatt zur Lmüacher Zeitung. 27. Oktober. (Erkenntnisse. Das f. k. Landcg. als Preßgericht in Venedig hat mit de>, OrkciuUllissel! vom 18. d. M.. Z. 16247,16248. 16276 und 16301 t»e Nr. 86 des in Florenz erschei« nenden politischen TagesblattcS ,.I.'^pp0,i>,w« vom 27len September d. I., die Nr. 265 dcS in Vologna heraus« gegeben politischen TageSblateS ^llcnrrivro lll:ll' Anilin" vom 25. September b. I., ui,d die Nr. 272 der in Florenz erscheinenden Zeitschrift „ll Dil-itlci" vom 4ten Oktober d. I.. dann die Druckschrift '8<.8nr<» I)<>l>ulnln lell^il, nro llomli «ull l Wien. Wieden. Preßgasse Nr. 18). auf die Erfindung, unreines mit or> gauischen Stoffen uno Substanzen vermischtes Wasser auf eine sehr einfache Weise zu klären, für die Dauer tines Jahres. Diese Erfindung ist im Königreiche Sachsen seit d,m 24. November 1864 auf die Dauer von fünf Iah. ren palcnlirt. Die PrioilegimuSbeschrtibungeu, deren Geheimhal. tung ailsslsllcht wurde, befind,i, sich im k. l. Privilegien» ylrchloe in Alifdcwadrlin^, »»d je»e z» 1 uno A, deren Geheimhaltung nicht «»gesucht wurde, können daselbst von Jedermann eingesehen melden. (38»—») Nr. 4770. Kundmachung. Das hohe k. k. Staatömimsterium hat der Stadtgcmeinde Laibach die Einhcbung der erhöhe» ten Pflastermauthgebühr mit drei Kreuzer für da6 Stück Zugvieh und mit zwei Kreuzer für das Stück Triebvieh, für die Zeit vom lten November l««5 bis Ende Dezember l««8 bewilligt Welches mit dem Anhange zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird, daß die EinHebung die, ser Pflasterma.uth am l. November d. I. an den Linien dieser Hauptstadt beginnt. Vom Magistrate der k, k. Hauptstadt Laibach, Gebühren, sowie des PlatzgeldcS für das I^lu- l«ttU, d. i, für die Zeit vom lten Jänner bis3«.Dezember llMj, wird im Wege einer am lll. November l8«5 um lU Uhr Vormittags im dicsstadtischen Rath, ha^'ft abzuhaltenden öffentlichen mündlichen Versteigerung M» st. in Barem oder in 5"/„ nach dem Wiener Börsen: Kurse zu berechnenden Staatspapieren zu erlegen, welcheö den Nichter-stchern gleich nach geschlossener imitation rückgestellt, dem Erstchcr aber als Kaution eingerechnet und hicramts beibehalten werden wird. Schriftliche Offerte werden auch angenommen, wenn dieselben, mit vorgeschriebenem Vadium versehen, bis lO Uhr früh des Lizitationslageö einlangen. Die schriftlichen Offerte werden nach geschlossener mündliche! Lizitatll),, eröffnet. Die nähern Pachtbcdingnisse können beim Magistrate täglich sowie am Tage der Lizilation eingesehen werben. Magistrat der königl. Freistadt Karlstadt, am 18. Oktober ltt«5. (3«7—2) Daz-Verpachtung zu Varasdin. Am 2 U.November ls«5, Vormittags lU Uhr, findet am Rathhause der königl. Freistadt Varaödin die lizitation5wcise Verpachtung deö Rechtes zur Einhcbung der Daz auf Wein, Bier, Biereinfuhr und Branntwein, dann Fleisch, ausschrottung, Maulh und Pflasterung für den Bereich dcr Stadt und des Varaödiner Gebirges auf das Jahr »UU6, für jeden Bereich und Gegenstand separat, mittelst schriftlicher Offerte statt< Zur Darnachachlung dcr Pachtlustigen diene,! daß im Bereiche der Stadt von l Eimer in- oder ausländischen WeineS oder Mostes, dann heimischen Bieres l ft. 4U kr., von l Eimer einzuführenden Bieres aber nommo Dazes l si. 4U kr. und nulmlie Einfuhrgcbühr ttU kr., somit zusam, men ^l si 2U kr., von l Eimer Branntwein 2 st. «U kr., von l Stück Schlachtvieh 4 st., Kalbe ?tt kr., Schweine über den Zentner l st. 5 kr., unter dem Zentner 52'/, kr., schließlich von I ' Schafe, Ziege oder Widder !7/, kr., — und im Bcrclchc des Varasdiner Gebi^s von l Eimer Wein 70 tr., Bier :tü kr., Branntwein 2! fl. I«) kr., dann Schlachtvieh , si. 5 kr. , Kalbe 35 kl., Schweine 52 ^ kr. und Schafe ,?'/, lr. als Daz einzuhedcn sein wird. Die Pachtlustigen haben Kundmachung. Das k. k. Kriegsministcrium hat die Sicher« stellung des Bedarfes an bei den Monturskom-missioncn zur Bcmontirung und 7ln5rüstung erforderlichen Gegenständen für daö Jahr !8«U mit, telst einer Offert-Verhandlung angeordnet. Welche Artikel zur Lieferung angeboten werden können, ist aus dcm in der ausführlichen Kundmachung im Amlöblatte dcr l!aibachcr Zeitung Nr. ^iil vom 23. Oktober enthaltenen Verzeich.-nisse zu entnehmen, und es kann wohl mehr, in kci' ncm Falle aber weniger, als das daselbst aufgenommene Minimum offerirt werden. Die sämmllichcn Gegenstände müssen nach den bei den Monturö-Kommissionen zur Einsicht in Bereitschaft stehenden gesiegelten Mustern, deren Qualität als das Minimum anzusehen ist, geliefert werden, und hat die bewilligte Lieferung späte, sten5 bis Ende Dezember lUtttj beendigt zu sein. Dic Bestimmung der 6wischcntermme (Rate») wird den Offcrenten selbst überlassen, welche dieselben nebst dem in jeder einzelnen Rate abzustattenden Lieferungö-Ouantum m dem Offerte genau anzugc« ben haben. Dlc Offerte und die abgesondert beizubrinaen. den Vadicn sind, lvo mchl früher, doch längstens bis l«. November lsU5, l2 Uhr Mittags, entweder unmittelba/ bei dem k. k. Kriegsmmistcrium, oder bei einem k. k. Lan« desgencralkommando, welches die daselbst einlangenden Offerte dem k. k. Kriegtzministerium ei«, zusenden hat, zu überreichen. Später einlangende Offerte bleiben unberücksichtigt. Ausführliches nocr diese Offenverhandlung sirhc Amtsblatt der Laibacher Zeitung Nr. 2l3 vom vom 2». Oktober l««5. ihre mit 5°/, des auf das Jahr l»«5 entfallenden Pachtschillinges, u. z. für den Bereich dcr Stadt: auf Wein.......2i25U st. » Bier.......35UU » » Biereinfuhr.....25>lw ,> ^ Branntwein..... 25U ^ „ Fleischausschrottung . . ,Nl)ttU » „ Mauth und Pflasterung . 8UUU « und für den Bereich des Varasdiner Gebirges auf das Gcsammte 5W st,, in Barem oder StaatS« papieren nach dem Kurse versehenen schriftlichen Offerte als Vadium bis lU Uhr Vormittags der LizitalionSiKbMmission hier zu überreichen, welches Vadium der Ersteher nach geschlossener Lizitation auf ltt^/, als Kaution zu erhöhen hat. Offerte mit dem vorgeschriebenen Vadium versehen, werden nur bis ll) Uhr Vormittags an« genommen, Offerte hingegen ohne Vadium, oder ! nach Ablauf der festgesetzten Stunde überreichte ! bleiben unberücksichtiget. ! Schließlich gebührt dem Pachtlustigen, der ! für alle Pachtgegenstände auf Grund dcr einzelnen Meistbote den höchsten Anbot bietet, der Vorzug. Den Tarif über Mauth und Pflasterung, so ! auch die ferneren diesfalligcn Pachtbedingnisse kann ! Jedermann in den Amtsstunden bei dem Magistrate einsehen. Offert Formulare. Der Gefertigte, nach genommener Einsicht in daö EKkt Z. 306—l8«5, bietet für daS Einhe. blmgsrecht der Daz auf das Jahr lktttt im Bereiche der königl, Frcistadt Varasdin auf Wein.........st. » Bier.........„ », Biereinfuhr .......„ » Branntwein.......>> ,, Fleischausschrottung.....„ „ Maüth und Pflasterung ...» insgesammt...... . » im Bereiche deS Varasdiner Gebirges sür das Ge-sammtc ..... st., und legt dab erforderliche 5°/5 Vadium in.....fl. . . kr. in Barem (Staats-Obligationen) bei. Magistrat dcr kömgl Zfreistadt VaraSdin, am 3l>. September l««5. Kallas* C k. voja.skornini8ler.slvo je xatikazalo, da se zagolovijo poobravni z ponudki rec'i kterih je treJ>a pri monturskih kornisijah %a obleko in oborožbo /a leto 180(5. Ktere reci se morejo pouujati /a zakladbo, se vifli v z,aver.senenui ra/^Ia.su uladnega lisfa Ijubljanskega <;asnikaJMr. '443 od 2!i. Oktobra, ponujali «e jib pamora tudi vee, nikakor pa ne manj, kakor tukej pridjana iiijjmanjsina povt». Oddajati se inorajo vse reci po mustrib, kteri so pri monturskih komigijah v polled pripravljeni in s peoafom /uxnarnovani, in kterib kakosno.st ima kot najrnanj.siri veljati. J'oterjcna /»kladba mora nnj po/Jiej^ da konec decembra 1800 i/,versena biti. Obroke (brisle) dolocifi, v kf.mli bocejo reci oddajati, se pre-pusti ponudnikom samim, kteri imajo te obroke in pa to, kolikor bodo v posamnib obrokib oddajöli, v pomidku natanko povedati. Ponudki in are, klere «e inorajo yone-bei poloziti, se mo raj o oddati naj pozneje do 16 (sestnajstga) dne Novembra 186;>, ob dvanajsti uri opoldan, ali kar pri slavnem voiaskem mi«wter«tvu, «li pa P'*| ka^n\ (le" zelneni obcncrn povelslvu, ktero bo k njemu dospele ponudke c. k. vojaskemu ministerstvu posfaloj napoxnej«1 do«pele ali poslane ponudke se ne bo porajlalo. I{li/.n«'ji pojfodbv »c ra/vidijo v raz^lasu vladneg-a lisla tega èasnika Nr. 243 od 23. Oktobra 1865,