81. lahrgang Erscheint uoclicntüch scchsnu (mit Ausn.-ihme der Feiertage', Schriftleitunf;, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 25-69. Marler. Kopctlibka ul. 6 Nr. 69 Montag, 24. u. Dienstag 25. Man 1941 Inseraten- und Abomicmcnts-Annahme in der Vcrwaltunff ilezuBspicis; \hholcn oder durch die Post monatlich Din 26.—. bei Zustellunß Din 27^, für das Ausland monatlich Din 40.— Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto bcileßcn. i'o^tnina nla^tMia ▼ cotovini Preis Ditt TSO IDlatUiorer neitnu matsuoka In üloskau 2>er laponifdN txfufrnmiitiflfr fädrt oOmdö no^ SStrlin imiter — ^Itothiofa toirb tKKf) fronsdflfd^n Soformalionen ouf letmr iKXf) 3oi>(m im ^ItMlaiKr ftmni taid^o« ot»5aHtn Moskau, 24. März. (i>NB) Wie bereits kurz buchtet, wur^ dem japanischen Außenminister Matsuoka gestern nachmittags bei der Ankunft am Ja-roslawcr Bahnhof ein überaus herzlicher Empfang von Seiten der Sowjetregierung und der Diplomatie des Dreimächtepakt-Systems zuteil. Neben d^ stellvertretenden Außenkommissar Lozowsky, Protokollchef Barltow und detn Abteilungschef für Ostasteo waren der japanische Botschafter General Tatekawa, Oesandtei-TSchischy, Botschaftsrat Niakawa und das gcsanite Personal der Botschaft or- schieneii. Von deutscher Seite waren anwesend Botschafter Graf von der Schul-Icnburg, Gesandter Toppelkirch, Botschaftsrat Hilger, alle drei Militäratta-chees und noch einige Herren der deutschen Botschaft. Den japanischen Außenminister begrüßten femer der italienische Botschafter Russo, der bulgarische Gesandte Stamenov, der rumänische Gesandte Gafencu, der ungarische Gesandte Dr. Kristoffy und der slowakische Gesandte Tiso. Moskau, 24. März. (United Press) Der japanische Außenminister Matsuo- ka erklärte gestern, daß die Friedensbzw. Kriegsfrage mit seinen Beratungen betreffend die Ratifizierung des deutschitalienisch-japanischen Militärbündnisses im engen Zusammenhange stehe. Matsuoka trifft im Laufe des heutigen Tages mit dem sowjetrussischen Regierungschef und Außenkommissar Molotow zusammen. Der japanische Aul^minister setzt her,itc abends seine Reise nach Berlin fort. Lyon, 24. März. Der in Lyon erscheinende »T e m p s« befaßt sich in einem Artikel mit der FernostpoHtik der Sowjet- union und verweist u. a. auf die russisch-japanischen Verhandlungen, die seit mehreren Wochen geführt werden. Man habe in diesem Zusammenhang bereits von der Liquklierung aller schwebenden Fragen gesprochen. Auch wurde auf die Möglichkeit des Abschlusses eines Freundschaftsund Nichtangriffspaktes hingewiesen. — Neue Tatsachen dürften in Erscheinung treten, wenn Matsuoka nach seiner Rückkehr aus Berlin und Rom in Moskau mit den Machthabern des Kreml verhandeln werde. 13ilymoutD toirö ebafulert !3t(K& am(ri(ani1(&en Serien Dal ißlqmoutO id&totrer gelitten alis (Sol^entru Wie die amerlikaiiisdie Presse feststellt, P1 y m o u t h, 24. März. (United Press of America) Eine Massen-Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der von der deut sehen Luftwaffe total zerstörten englischen Hafenstadt P1 y m o u t h ist Im Gange. Plymouth hat die schwersten Luftangriffe erlebt,s die in diesem Kriege bisher überhaupt stattgefunden haben. Durch die Straßen der zerstörten Stadt fahren Lautsprecherwagen, die den überleb^.iden Bewohnern Richtlinien und Ratschläge tiber ihr weiteres Verhalten erteilen. Die Feldküchen werden von hungrigen Männern, Frauen und Kindern bela,Q:ert. Rasche Hilfe ist teilweise bereits eingetroffen, teilweise auf dem Wege begriffen. Das Luftbombardenient von Plymouth hatte schreoklichere Folgen als jenes von Coventry. N e w y o r k, 24. März. (Avaia—DNß) hat das Luftbombardenient der cngli'schcn Hafenstadt P 1 y ni o u t h durch die dout-sche Luftwaffe viel furchtbarer ^^ewirkt als das seinerzoitige Bombardement der innerenglischen Industriestadt Coventry. Die ganze Stadt liegt in Trümmern und die Straßen bieten das Rikl von Kratern. 2)(r ^rieg im ontittelmeer FOLGENSCHWERE ITALIENISCHE LUFTANGRIFFE HAFEN PREVESA Rom, 24. März. (Avala — Stefani.) Wie aus der albanischen Operationszone berichtet wird^ sind heute morgens die Angriffe auf Prevesa fortgesetzt worden. Dac Bombengeschwader Alcioni warf mehrere Tonnen Bomben ab, durch deren Sprengwirkung die Hafenanlagen zerstör: wurden. Rom, 24. März. (Avala — Stefani.) Wie bereits t>erichtet, bombardierten deut sehe Kampfflugzeuge die Anlagen in La Valetta auf Malta, wobei insbesondere die Kaianlagen zum Ziel genommen wurden. Auch Schiffe wurden mit Bomben belegt Ein im Hafen liegender 'britischer Kreuzer erhielt einen Treffer auf dem Vorschiff. Etn Frachter wurde durch Bomben sehr schwer beschädigt. Der Materialschaden im Hafen ist groß. Die deutschen Kampfflugzeuge kehrten nach Aowurf der ß^'m-ben auf ihren Stützpunkt zurück, Itaüani-sche Flugzeuge, die die deutschen Bom- AUF DEN GRIECHISCHEN ber begleiteten, brachten vier eng'ische Alaschinen zum Absturz. Athen, 24. März. (Avala—Agence d' Athenes) r>or Bericht Nr. 148 des griechischen Armeestabes vom 23. d. trägt folgenden Wortlaut: Tagsüber Artillerietä-tigkeit. Lüln lokaler Angriff des Feindes wurde im Abschnitt von Oasa mit Verlusten für den Gegner zurückgewiesen. Die feindliche Luftwaffe unternahm Angriffe auf Innengriechenland. Bei dem Angriff auf Prevesa gab es zwar keine Menschenopfer, doch ist der Materialschaden beträchtlich. In Lyguria wurde geringerer Sachschaden verursacht. Im westlichen Pellopones wurde durch Bombenwürfe unbecleutsamer Schaden angerichtet. Amsterdam, 24. März. (Avala — DNB) Nach Mt'ldungen aus London bedauert die britische Admiralität mitteilen zu müssen, daß das Patrouillenboot »Rubens« versenkt worden ist. 2)er 22.3ui)re0taa ber (dränöunn öer fafcMfllf(f)rn ßariri Staifen^ Große Kundgebungen im ganzen Lande— Mailand im Zeichen des itaUenischfi Patriotismus und des Glaubens an den Endsieg der Nation jbei. Die von der Partei beautragten Redner erklärten in den Versammlungen, daft j dieser Krieg bereits 1918 begonnen habe, als der Duce das italienische Volk aufge-j rufen hatte, sieh gegen die innere und die I ausländische Plutokratie zu erheben. Di«' j Versammlungen wurden mit Treuegelöb nissen für den Duce und für das Regime zum Abschluß gebracht, wobei die Vor sammlungsteilnehmer ihren Glauben Rom, 24, März. (Avala-Stefani). In allen italienischen Städten und größeren Orten Italiens ist gestern der 22. Jahrestag der Gründung der faschistischen Partei Italiens in überaus feierlicher Weise begangen worden. Aus diesem Anlaß kam es überall zu Degeisterten Manifestatio nei für den Ducc und das 'Regime. In vie 'en wohntpn du. deutschen So! daien und üffiziere den Kundgebungen den Endsieg zum Ausdruck brachten. Die größte Kundgebung fand m iMai-land statt, wo Erzbischof-Kardinal Dr. Schuster die Giünderfahnen des Faschismus weihte. Vor dem Mailänder-Dom fand im Beisein des Herzogs von Bergano sowie zahlreicher italienischer und deutscher Würdenträger eine Kundgebung statt, in deren eVrlaufe das Telegramm der mailänder Faschisten an den Duce zur Verlesung gebracht wurde. Nachmittags besichtigte die Bevölkerung Mailands den Redaktionssaal des »Popo-lo d'ltalia«, in welchem Mussolini 1019 seinen Appel an die Nation verfaßte. Im Rahmen der Kundgebungen brachte Mailand einen Patriotismus und den Glauben an den Endsieg zum Ausdruck. In USA sollen jährlich 30.000 Piloten ausgebildet werden Ncvvyork, 24. März. (Avala—Tass) Wie der Stellvertreter des Oberbefehlshabers der amerikanischen Luftwaffe, General Brceth, vor dem Finanzausschuß des Repräsentantenhauses erklärte, beabsichtige das amerikanische Kriegsdepartement jährlich 30.0(K) l^iloten auszubilden. Ursprünglich war lediglich die Ausbildung von 15.000 Piloten vorgesehen. Prof. Sauerbruch in Hco^rad i>cograd. 21. Mar/-. J)ir ijorühni-Ic (leiitsche Chirurg l^rol'. f)i*. l'>rdi-naiid SaucrbiMicli ist gCblorii vormittags aus Berlin in Bcograrl oinge-Iroffeii. Er wurde am Bahnhof vom Dekan der medizinischen Fakultät Dr. MUivoj Kostic\ zahlreichen Professoren und Milgliedern der deutschen GesaarllsohafL hegrüsst. Prof. Dr. Sau-erbruch ist. auf seiner Tournee wäh-rentl des Aufenthaltes in Bcograd Gast der Beograder medizinischen Fakiil-l;il. In BeogratI wird Prof. SaiuTbriicli die medizinischen und chiriirtjischen T'änrichtnngen besichtigen. Fiir die .Xerztcsehafl und Studentenschaft \vinl Prof. Sauirhruch henle al>enski Vortrag üher die ton. I^er Vortrag ("ler chirurgisehcn gibt dor Serhisehc ren Sanerbriirhs kralj" ein Essen. im Sie Oteulralität öer 0(Oft)eis EINE REDE DES BUNDESPRÄSIDENTEN DR. WETTER AUF DEM PARTEIKON GRESS DER FREISINNIGEN PARTEI DIE SCHWEIZ WILL IHRE WIRTSCHAFTLICHE UNABHÄNGIGKEIT BEIBEHALTEN Bern, 24. März. (Avala — Stefani.) Der schweizerische Bundespräsident Dr. Wetter hielt auf dem Parte kongreß der Freisinnigen Partei eine Rede, in der er u. a. sagte, daß die Schweiz bestrebt sei, ihre strikte Neutralität sowohl wäh-rend der Dauer dieses Krieges als auch nach dem Kriege beizubehalten. Die Politik, die die Schweiz betreibe, gestatte es nicht, einer der beiden Mächtegruppen beizutreten, doch könne die Schweiz mit einer dieser Gruppen wirtschaftlich zusammentreten, indem sie ihre Wirtschaft an die neue Planwirtschaft anpaßt. Dieser Beitritt zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit werde jedoch nur deshalb erfolgen, damit die Schweiz ihre wirtschaftliche Un abhängigkeit aufrechterhalten könne Lord Halifax wird morgen sprechen N e w y o r k, 24 März (Reuter.) Der britische Botschafter und Minister Lord Halifax wird am Dienstag m Newyork eintreffen, um dem Bankett der amcrika In sehen Pilger über nroßbritannien und [Über die Neuregelung m der Welt nach an 1 dem Kriege zu sprechen. Eine Großweberel in Galatz gänzlich eingeäschert Bukarest, 24. März. (DNB) In Ga latz ist in einer dortigen Großweherei ein Brand atiscebrochen, der große Panik veru''--,T'htc. Die Fabrfksanlagi-n sind total ab'^ ■i'*?nnt. Der SarH-Umi bLv.ffer' sich auf sechs Millionen Lei. >Mariborfr Zeitung« Nummer 69 2 Montag, 24 und Dienstag, 25 März Der Seekrieg ©eiamüonnagetoerlujijgnolonö« bftotgl f»ch na(f) öeuit(öen aJnpa&en inööftc 6er io«minionen • (9rtii)e -i)euif(t)e Kfiegdfc^iiTe ODerferrn tm OtoreotlaniU / aserlln erflörl: „3)eutfcl&e Offenflöf erft am Einfang öer «SitttoKTlung" Berlin, 24. März. (Avala-DNB). Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gab gestern bekannt: Der Flottenchef Admiral Lütjen« als Führer eines Schlachtschiffverbandes meldet als bisherigen Erfolg einer längeren Unternehmung schwerer Streitkräfte im Nordatlantik die Versenkung von insgesamt 22 bewaffneten feindlichen Handelsschiffen mit zusammen 116,000 BRT. 800 Überlebende wurden dabei von deutschen Schlachtschiffen gerettet. Deutsche Ueberseeboote griffen an der afrikanischen Westküste einen nach England bestimmten, schwer beladenen und gesicherten ücleitzug an. In mehrtägigem zähem Festhalten am Gegner und in immer erjieuten Angriffen gelang es den Unterseebooten, elf feindliche Schiffe mit insgesamt 77.000 BRT zu versenken. Im Verlauf des gestrigen Tages fügte auch die Luftwaffe der feindlichen Schifffahrt erheblichen Schaden zu. Insgesamt fielen etwa 31.000 BRT Schiffsraum der Vernichtung anheim. Weitere 6000 BRT wurden schwer beschädigt. So griffen nördlich Kreta deutsch.» Kampfflugzeuge in den Nachmittagstunden einen gesicherten Geleitzug mit grossem Erfolg an. Ein Tanker modernster Bauart von 12.000 BRT stand nach zwei Volltreffern in Flammen und muß als verloren betrachtet werden. Ein zweites Schiff von 8000 BRT brach durch einen Bombentreffer mittelschifs in zwei Teile auseinander. Ein drittes Handelsschiff mit 6000 BRT geriet in Brand. Tn den Gewässern von Malta erhielt ein englischer Zerstörer einen Bombentreffer auf das Vorschiff. Im Seegebiet um England versenkten Kampfflugzeuge im Bristolkanal südost-wärts Pembroke ein Handelsschiff von 4000 BRT und einen Tanker von 4000 BRT. Ferner sank südostwärts Aldeburgh om weiteres Handelsschiff von rund 3000 BRT nach Bombenvolltreffer. Stärkere Kampfkräfte belegten in der Nacht zum 22. d, abermals die Hafen- und' Dockanlagen von Piymouth mit Bomben aller Kaliber. Ausgebreitete Brände entstanden vor allem im Südteil des Hafens. Dte in der vorhergehenden Nacht erzielte Wirkung wurde durch diesen Angriff noch erheblich verstärkt. Ülber dem Reichsgebiet fand bei Tag und bei Nacht keinerlei Kampftätigkeit des Feindes statt. Flakartillerie schoß 2 fdndliclie Flugzeuge, Nachtjäger und ein Minenräumboot je ein feindliches Flug-/reug ab. Der Feind verlor ferner am gestrigen Tage in Luftkämpfen zwei Jagdflugzeuge vom Muster Huricane. Die Verluste des Gegners betrugen damit am 21. d. insgesamt sechs Flugzeuge, denen zwei eigene Flugzeugverkiste gegenüberstehen. Bei d€m Angriff auf den feindlichen Geleitzug an der afrikanischen Westküste haben sich die Unterseeboote unter Führung von Kapitänleutnant Oesten und Kapitänleutnant Schcwc besonders aus gezeichnet. Wien, 24. März. Dem »Neuen Wiener Tagblatt« wird aus Berlin gemeldet: Der Samstag-Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht ist in dreifacher Hinsicht von besonderem Interesse. Einmal ^hinsichtlich der Höhe der Tonnageverluste, die England binnen weniger Tage verzeichnen mußte, zum zweiten ninsieht- knappung des Tonnageraumes, der zur Versorgung der Insel mit Lebensmitteln zur Verfügung steht. Es ist ferner unumstrittene Tatsache, daß nicht einmal die Gesamtheit der Reedereien Englands und der Vereinigten Staaten in der Lage ist, auch nur die laufenden Verlusle einigermaßen auszugleichen. Im Gegenteil wird lieh der räumlichen Ausdehnung der deut-lder Abstand zwischen Versemkungsziffer sehen Operationen und zum dritten hin-' und neu'or Tonnageherstellung für England sichtlich des Wirkungsgrades der Zusammenarbeit der einzelnen deutschen Wohr-machtsteile. Was die Höhe der englischen Tonnageverluste betrifft, so bewegt sich der engli'sche Gesamtverlust in Höhe der 10-Million'en-Grenze. Daß diese deutschen Zahlenangaben den tatsächlichen Verhältnissen vollkommen entsprechen, ist ja erst kürzlich durch das Eingeständnis amerikanischer Sachverständiger bestätigt worden, die davon sprachen, die englischen Angaben lägen um 75 v. H. unter den tatsächlichen Verlusten. Bei dieser Berechnung ergab sich eine weitgehende Uebereinstimniung der deutschen und amerikanischen Angaben. Man kann al'so bei der Würdigung der Tonnagever-luste ohne alle Bedeniken von der Tatsache eines Gesamtverlustes von etwa 10 Millionen BRT ausgehen. Es liegt auf der Hand, daß jede verlorene Tonne um so schwerer wiegt, je geringer die zur Verfügung stehende Ge-samttonnage ist. Es ist jetzt schon eine unumstrittene Tatsache, daß England nicht zu gleicher Zeit den militärischen wie den zivilen Bedürfnissen bei der Bereitstellung der Tonnage entsprechen kann. Der Zwang, Kriegsmaterial herzuschaffen, um die Truppen in Afrika und anderswo mit Kriegsmaterial zu versorgen, führt zu einer entscheidenden Ver- unmer ungünstiger. Dabei i'st zu bedenken, daß die deutsche Offensive erst am Anfang der Entwicklung steht und die Ereignisse noch keineswegs einen Höhepunkt, der deutschen Möglichkeit andeuten. Es ist in diesem Zusammenhange von Interesse, daß die amerikanische Zeitung »Christian Science Monitor« in einem Artikel zugibt, daß Englands Schiffsverluste größer denn je seien. Die ameri-kani-sche Hilfe indessen beschränke sich zur Zeit darauf, Zahlen in Schreibtischpläne einzuschreiben. Es dürfe aber nicht vergessen werden, daß noch Monate vergehen werden, che die USA-Werften in der Lage wären, das erforderliche Bautempo zu erreichen. Das Blatt erinnert an die Erfahrungen des Weltkrieges, wo die USA oin Bauprogramm für 18 Millionen BRT verabschiedet hätten, bi's zum Waffenstillstand indess'en noch nicht einmal drei Millionen BRT fertiggestellt gewesen wären, so daß die USA in Wirklichkeit mehr als eine Million Schiffstonnage hätten ausleihen miis^en. Diese durchaus zeitgemäße Erinnerung des ameriikanischen Blattes an die Welt-kriegserfahrungen hinsichtlich der Tonnagehilfe tler USA gibt nicht nur die notwendige Beleuchtung zur Beurteilung der effektiven Größe der englischen Schiffs-raumverluste, sondern gibt auch Hinweise über die Schwere des Versorgungsproblems als Folge des englischen Tonnage-mangels. Der Londoner Korrespondent der gleichen am'eriikanischen Zeitung, der durchaus geneigt ist, die Nahrungsmittellage Englands optimistisch zu würdigen, bringt die interessante Mitteilung, daß englische Regierungsbeamte zugegeben hätten, das Nahrungsmitteliproblem in England werde verhängnisvoll worden, wenn die Schiffs'versen'kungon anhielten. Der Korrespondent stellt fest, daß allein während der letzten vier Wochen sich die Ernährungslage infolge der VersenT(un>gen ■wesentlich verschlechtert hätje. Berlin, 24. März. Der deutsche Wehrmachtsbericht vom Samstag um-•schreibt ziemlich genau den gegenwärtigen Umfang der deutschen Kfiegföhrung und steckt damit das Feld ab, auf dem die Frühjahrsoffensive begonnen hat; Deutsche Schlachtschiffe haben weit draußen im Atlantik operiert bis westlich des 42, Längengrades. Die Luiftwaff« hat erneut im Mittel-mcer angegriffen. Onsere U-Boote erscheinen jetzt atich an der Stelle, an der die Transiporte aus dem Fernen Osten um das Kap der Guten Hoffnung und die aus Südamerika zusammen-ik'ommen, um nach den britischen Inseln zu gehen. Es gibt damit überhaupt keine Route mehr, die nicht von iiigend eitter deutschen Waffe "Kontrolliert werden Icönnte. Selib'stverständlich ist in lionidon noch nichts eingestanden worden von den neuen Verlusten, die den von der Aiintiralität ausgerechneten Wochcrtdurchschf^f stell in die HÖh'e steigen 1^1 ;Die (S^runöiaaen der 5etitf({h jugoflatDlf^n 3ufanimenar&e& fe (»nigiing auf Mcfen leii nocD im £aufe Oipfer Wotfft »u getofirtigni drunMagen B e ü g r a d, 24. März. Unter dem Titel »Vor der deutsch-jugoslawischen Einigung« und dem Untertitel »Die Grundlagen der deutsch-jugoslawischen Zusammenarbeit« berichtet die Sonntagsnum-iiner der »Vre nie« aus Budapest, daß der Standpunkt Jugoislawiens zu der gegenwärtigen Südostlage in dortigen politischen und diiplomatisohen Kreisen im Mittelpunkte des Interesses liegt. Nach Ansicht ungarischer Kreise gebe es keine Hindernisse, die eine freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Jugoslawien zu verhindern imstande wären. Diese Zusammenarbeit basiert nach ungarischen Informationen auf dx?n nachstehenden drei Punkten; 1. Absolute Anerkennung der Gleichberechtigung Jugoslawiens. 2. Absolute Anerkennung der Unabhängigkeit und Unantastbarkeit Jugoslawdens. 3. Aufrechterhaltung der Freiheit Jugoslawiens durch eigene Kräfte. Der Berichterstatter der »Vremc« berichtet am Schlussc: »In Budapest erwartet man eine Eini^uni^ auf diesen Grundlagen noch im A'urlaufe dieser Woche. Die aiigeJcündigte Entwiddiung wisd in ungarischen Kreisen mit großen Sympathien verfolgt, da man üäjeizeugt ist, daß die Entscheidung Jugo's'lawiens den Frieden auf dem Balkan definitiv garantieren wird, und zwar bei einer weiteren Vertiefung des jugoslawisoh^mTgarischen Ver-hSHtniss'es.« tmd CKnfara DIE TÜRKEI HAT SEITENS DER SOWJETUNION NICHTS ZU BEFÜRCHTEN — DIE TÜRKEI IST BEMÜHT, GUTE BEZIEHUNGEN ZV DEüTSCHLAND ÜND ITALIEN AUFRECHTZUERHALTEN klärt, wird die sowjetrussische Gacantie A n k a r a, 24, März. (Avala -- Reuter) Wie man irf unterrichteten Kreisen er- Sie ©taotöfeifriirfiffHen an(ä»li(f> öe« atoHJäörißfn asefteeene öer lel&ftänölgfn ^lotoolei H Bild links: Blick auf deti Hviezdoslav-Platz in Preßburg während des Staatsaktes. Auf dem Balkon die Ehrengäste, un-b-n die angetretenen Formationen der Hlinka-Garde. — Rechts: Fnhneniibcrggbe an die Formationen der HHnka-Garde durch Minister Mach für die Türkei in der Form einer Dekla-r^ion überreicht werden. In dieser Dekla ration, die im Hinblick auf die Existenz des türkisch-sowjetrussischen Nichtangriffspaktes keiner formellen Unterschrift tjedarf, wird die türkisch-sowjetrussische •Freundschaft neuerdings bestätigt. Istanbul, 24. März. (United Press.), In unterrichteten Kreisen verlautet, daß die Sowjetunion der türkischen Regierung die schriftliche Garantie gegeben habe, daß die Türkei im Falle einer Versclilim-merung ihrer Außenlage von selten der Sowjteunion nichts zu fürchten habe. B e o g r a d, 24. März. Die »P o 1 i t i-k a« berichtet aus Istanbul: »Jetzt, da in den Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei eine mehr oder minder große Wendung entstanden ist, werden in Ankara die Bemühungen zur Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu den Achsenmächten unterstrichen. Es wird gleich zeitig betont, daß die Türkei anläßlich des Abschlusses ihres Bündnisvertrages mit England niemals feindliche Absichten gegen die Achse gehegt habe, da sie in Montag, 24, und Dienstag, 25. März :>Mar[borer Ztntung« Nummer 6ö 3ua« lawkn - ein ftkddisfakiot und midcr- stand gegen alle KMegsausweitungsplinc ßln Oer Sö/jenscKuno" über öfe !>tDne 3u*jD«iün)iend auf öfm Saifan / (£!ne iin/i 6er ,,i(2oinia': ,,3ugo)iGU)icn lOnn In Q3(rlo*g emfr ou^eroalb öw 5trieQ0qeic^ef)en6 b.elben" Berlin, 24. März. (DNB.) Die gestri. ge »B e r 11 n e r B ö r s e n z e i t u n g« ver öffentlicht einen sehr herzlich gehaltenen Artikel über Jugoslawien. Der Aufsatz be handelt sehr objektiv und sympathisch die Geschichte der Kämple des jugoslawischen Volkes um die Verwirklichung seiner Einheit. Der Verfasser verweist auf die Mannigfaltigkeiten in Jugoslawien, die trotz der historischen Gegen. Sätze eine einzigartige Einheit bilden. Der Artikel, der von tiefer Kenntnis der jugoslawischen Nationalitätenkämpfe erfüllt ist, beschreibt die hundertjährigen Kämpfe des serbischen Volkes um die Erhaltung seiner Heimstätte. Der Artikel befaßt sich sodann mit den hundertjährigen Bemühungen des serbischen Volkes, die Befreiung vom Türkenjoch zu erlangen, wie auch mit den Freiheltsbemtihungen der Kroaten. Jugoslawien — so heißt es wei. ter — ist nicht am grünen Tisch entstanden, sondern auf Grund der Taten des serbischen Heeres und der Anstrengungen allei- Teile Jugoslawiens, zu einer selb- {ständigen und vereinigten Heimat zu ge-I Sangen. Keinem der Nachbarn Jugoslawiens ist es daran gelegen, daß Jugoslawien etwa geschwächt werde. Es entspricht den Interessen der Nachbarn Jugoslawiens am besten, daß Jugoslawien auch weiterhin seine feste Position beibehält. Jugoslav/ien — der Herr über die wichtigsten Wege, die über Milieleuropa nach dem Osten führen — ist schon seit Kriegsbeginn ein starker HOrt des Frie. dens auf dem Balkan. Jugoslawien ist dcmnach auch ein t>edeutsamer Faktor des Widerstandes gegen alle diejenigen, die sich die Ausbreitung des Krieges in diesctn Teile Europas herbeiwünschen. Beograd, 24. März. Die Sonntagsnummer der »Po I i t i k a« entlfält einen Leitartikel unter dem Titel »Unser Volk und die jetzige Außenlagc«. Der Artikel verweist eingangs auf die jüngste ent. scheidende Mhiisterratssitzung und fährt dann u. a, fort: »In Jugoslawien hat die Politik des Friedens, vor allem aber die Politik gu- Iter und freundschaftlicher Beziehungen zu den Nachbarn, immer danach gestrebt, die Volks- und Lebensideale zu sichern: Freiheit, Unabhängigkeit und Integrität. (Diese Bemühungen werden auch heute noch aufrecht erhalten, denn es herrscht die Ansicht vor, daß man für die Gemeinschaft nicht immer die äußersten Mittel, d. i. die Waffen, einzusetzen braucht, son dem die friedlichen Mittel, um so einen starken Wall gegen die Ausweitungen des Krieges zu bilden, den niemand herbeiwünscht, und gleichzeitig auch die Zerstörung und die Schrecknisse des Krieges zii verhindern. Bei einer solcherart betriebenen Politik kann Jugoslawien außerhalb des Kriegs, geschehcns bleiben. Nach dem Kriege wird Jugoslawien in den neuen Verhältnissen in der Lage sein, sich der Festi. gung der Friedensverhältnisse zu widmen, und zwar durch v/irtscHaftliche Zusammenarbeit mit den anderen Völkern: sich selbst und den anderen Völkern zum Nutzen. Um jedoch eine solche Politik durchführen zu können, muß die faktische Lage in der Umgebung wie auch ini Lande selbst berücksichtigt werden. Die außenpolitische Wirklichkeit ist in Kriegs Zeiten veränderlich. Unsere Außenpolitik muß sich diesen Veränderungen anpas. sen, wenn wir unseren Friedensstandpunkt konsequent beibehalten wollen. Es versteht sich von selbst, daß diese Anpas sung an die Außenlage bis zu jener Gren ze ZU gehen vermag, an der unsereFreilieit und Unabhängigkeit gewährleistet und die Grenzen für jedermann als unantast-bar gelten werden. Eben deshalb ist es auch notwendig, daß angesichts dieser Anpassung die Einmütigkeit auch im Lan de aufrecht erhalten bleibt, ebenso aber auch das Vertrauen untereinander. Einmütigkeit und Vertrauen können unter den jetzigen Umständen nur durch die Ueberzeugung gewonnen werden, daß nie niand unter uns — auf welchem Posten er auch immer stehen möge — nicht darüber besorgt wäre, das zu tun, was dem Volke zum Nutzen gereicht.« infolge ©cDIed^ttuetter^ feine ^ro0- Qftionen in Der £uft ®fe «age auf öen ÄrlcßöftffiQupläöen im ©»iefiel &er qeflrigen Äricgedsriditc / grfo'greJcher öeulftOer ^uuangrilf aut Oltaita / 3n Albanien unö "KorOoirtfa l(i Die A'acse '.möerönöert S>ie at>eninil(f)t 0la{)t OlegDtni bon Dtn (Sngiän&ern eingenommen B e r 1 i n, 24. März. (Avala—DNB) Der Sonntagsbericht des Oberkommandos der Wehrmacht trägt folgenden Wortlaut: »Deutsche Kampfflugzeuge haben gestern sehr erfolgreich die Hafenanlagen in Clochcster und Peterhead angegriffen. Im St. Goorgskanal wurde am Mittwoch ein 3000-Tonnen-Frachter von Bomben getroffen und ist dann versunken. Oestlich von Oxfordness wurde ein Dampfer durch Bomben schlimm beschädigt. In der Nähe der britischen Slidkliste wurden britische Minensucher mit Erfolg angegriffen. Unter dem Schutze von Jagdflugzeugen bomb-rdierte eine Gruppe von Kampfflugzeugen in den Mittagsstunden des 22. März den Hafen La Valetta auf Malta. Zahlreiche Bomben trafen Schiffe und Stellungen der feindlichen Flakartillerie, In Luftkämpfen anläßlich dieses Angrif- Dampfer dieses Konvois wurden beschädigt. Südwest lieh von Cypern wurde tin feindlicher 5000-Tonnen-Frachter durch ein dei:lcches Kampfflugzeug so erfolgreich bombardiert, daß mit dem Verlust des Schiffes zu rechnen ist. liin Vorpo-stcnschiff hat in der Nähe der norwegischen Küste "einen englischen Bristol-Blen-hcim-Bombcr abgeschossen. Feindliche Flugzeuge sind weder tagsüber noch bei Nacht in das Reichgebiet eingefiogen. Lonilon. 24. März. (Reuter) Die Nacht zum 23. d. ist in England verhältnismäßig ruhig verlaufen. Wie das amtliche Koniniuniquoe des Luftfahrtministe-riums feststellt, erschienen deutsche Flug zeuge am Abend zum letzten Alile in der Nähe der britischen Ostküste. Britische Flugzeuge brachten dortselbst eine deutsche Maschine zum Abschuß. .Auch die fes wurden sieben feindliche Jäger des britische Luftwaffe hat infolge Schlecht »Hurrican«-Typs von deutschen Jagdflugzeugen abgeschossen. Auf deutscher Seite wurden keine Verluste verzeichnet. In den Abendstunden wurde der genannte Hafen auf Malta neuerdings erfolgreich angegriffen. Deutsche und italienische Kanipfflug-z^euge haben bei Agedabia in Nordafrika ein feindliches Flugzeug abgeschossen, das in der Luft Feuer fing. Mit sichtlichem Erfolg wurden ferner feindliche Sam melpunkte durch Bomben und Maschinengewehrfeuer angegriffen. Südlich von Kreta bombardierten deutsche Kampfflugzeuge einen stark gesicherten Schiffsgeleitzug. Im Tiefflug wurde ein 6000-Tonnen-Frachtcr mittschiffs getroffen. Das Schiff geriet in Brand und blieb stfhen. Zwei weitere erster Lmie um ihre eigene Sicherheit be. sorgt gewesen sei. Der Bündnisvertrag mit England enthalte d e Best mmung, daß er nur in dem Falle in Kraft tritt, wenn eine Aggression gegen die Türkei entstünde. Übzwar hmschtlich des Gedankenaustausches zwischen A-iolf Hitler und Isniet Inönü noch ünk'arhe t vor. herrscht, deuten alle Symptome darauf hin, daß in nächiiicr Zeit e ne Annäherung der Gesichtspunkte Dcutsclilaiuls und der Türkei zu erwarten ist.« Wetters ihre Offensivaktion gegen Deutsch land eingeschränkt. Rom, 24. März. (Avala-Stefani). Der Bericht Nr. 280 des italienischen Oberkommandos trägt folgenden Wortlaut: Griechischer Kriegsschauplatz: Artillerietätigkeit auf beiden Seiten. Italienische Flugzeuge unternahmen einen Angriff auf Häfen und Flugzeuge auf Kor-fu. Bei einem Angriff auf feindliche Schiffe wurde ein Frachter versenkt, ein zweiter stark beschädigt. Unsere Flugzeuge bombardierten aus geringer Höhe den griechischen Flugplatz bei Paramita und steckten drei am Boden befindliche Flugzeuge in Brand. Einige andere Flugzeuge wurden beschädigt. Italienische Jagdflieger brachten in Luftkämpfen zwei feindliche Gloucester-Masch'nen zum Absturz. F.ine lagdstaffel unter dem Kommando des Maiors Oskar M o l i n a r i erzielte ihren .W. Luftsieg. Flugzeuge der deutschen Waffe unternahmen Angriffe auf den Hafen La Valetta auf Malta. N o r d a f r i k a n i s c h e r Kriegsschauplatz: Deutsche und italienische Stre'tkräfto unternahmen Angriffe auf feindliche Marschkolonnen, die auch von Fliirr/ei^en- bombardiert wurden. Im östlichen Teile des Mittelmeeres wurde ein r"nie cunfunft Ol atfuotag in :S(rän Moskau, >4. März. (DNB) Der japanische Außenminister Yosuke Mat^>u-oka ist gestern nachmittags auf seiner Durchrelse nach Berlin mit dem Sibirien-Expreß in Moskau eingetroffen. .'Vuf dem Jaroslawer Bahnhof hatten sich zur Begrüßung des japanischen Aufienministers folgende Persönlichikeiten eingefunden: der stellvertretende Außenkommissar Lo-s o w 'S k i. der Chef des Proto-kolls B a r-k o w und der Chef der Asien-Abteilung des Außenkommissariats Saratsch in. Von japanischer Seite war Botschafter der japanischen Botschaft erschienen. Den japanischen Außenminister begrüßten auch die Gesandten der Signatarstaaten des Dreimächtepaktes, uikI rwar die Vertreter Italiens, Deutschlands, Ungarns, Rumäniens, Bulgarien-s und der Slowakei. Rio de Janeiro, 22. März. ^United Press.) Der deutsche Dampfer »L e che, der am 3. .März aus Bordeaux hier ein. traf, wird auf der Rückfahrt neuerdings versuchen, den britisclien Bloek.vlering zu durchbrechen, um in seinen B«"'stini- T a t e k a w a mit dem gesamten Personal mungshafen einzulaufen. >Mariborer Zeitung^ Nummer 60 4 Montag, 24. und Dienstag, 25. März Aus Stadt uiut Umocbuno OTtaribor. !>Rontag. den 24. TRärj ^^frjIfcDer (Smpfana öer iroQtifdjen 6ängrr inDYlarit^or IMPOSANTE MANIFESTATION FÜR DAS VOLKS- UND KUNSTLIED ins rechtc Licht zu niciKnlo« für den ausnehmend schönen und her/.iichen Empfang, der den OSsten in Alarihor bereitet wurde. Zum Zeichen der innigsten Verbundenheit /wischen den Sanigesbrndern von Zagreb und Miribnr brachten die ' schöne E'*innrr':!'^ ■P'"''onke mit. Das Konzert wurde mit einem patriotischen Lied geschlossen, das das Haus ste-herd anlinrfe. Nach dem Konzert vcreiirgten sich die Z^v^Tcber Stinger mit ihren 'iii"'=;igen Freunden im Hotel v-Orol« zu einem geselligen .Abend. Im Laufe der lJnterh''!ti:pg wurden r' ■ ? mit großppi P'^'fnll nufgofom-menen Lieder zum Vorfrag rrcbracht. Im Laufe "T"' Sonnt"'^«'- bc^ioli+ig-ten die Gäste die Sehenswürdigkeiten von .Maribor und Lfmgebung und keiirten abends nach Zagreb zurucK. SidgatefteHr i Mädchenvolksschule in der Miklo^i^cva ulica 1 Mittwoch, 26. März. ßarvarski, Dravska ulica, Glavni trg, GledaliSka ulica, Gospejna ullca. Donnerstag, 27. März Gosposka, GregorCiCeva, Jenkova, Jur-^i^eva, Kljuj^avnljiarska ullca, Uvada. Freitag, 28. März Krekova, LekarniSka ulica, Mesarski prehod, MikloSijfeva ul., Ob iarku, Oroz-nova ul., Pri parku, Pristan, RotovSki und SlomSkov trg. Samstag, 29. März Slovcnska, Splavarska, Stolna ulici, Tkalski prehod. Trubarjeva und TyrSe-va ulica. Montag, 31. März Ulica tO. oklohra, Usni^^r^ika, VohSnis-ka niicn, VoiaSniSki trcf, Vo1kirier5<^v pre-liod, t\tk] prehod. ZIdovPka ulica. ii Mjidchenvolksschulc 4 in der Razlago-va ulica. Mittwoch, 26. März ASkerfieva und Cank^irjeva ulica. Donnerstag, 27. Alärz Ciril-Metodova, Cvetli^na, Fran^iiSkan-ska und LoSka ulicn. Freitag. 28. März AlarÜinp, Mlinska, Prehna und Preser-nova ulica. S)ie ^|>rilfarten fOr O^HcOi und 3rot Verteilung vom 26. März bis 1. April gegen Vorlage des von Kaufleuten gestem-))elten Märztalons — Die neuen Verteilungsstellen Mit dem Nachmittagszug traf Samstag der hundert Sänger und Sängerinnen zählende Kroatische Sängerchor »K o I o« aus Zagreb in der Draustadt ein, um im Rahmen eines Festkonzertes Proben meines meisterhaften Könnens abzulegen. Am Bahnhof hatte sich zum Empfang der lieben Gäste eine große Menschenmenge eingefunden, darunter Vertreter verschiedener Institutionen, des öffentlichen L'e-bens, der liier lebenden Kroaten usw. Der Obmann des Sängerchors der Glasbena Matira Koren sowie Magistratsdirektor Rodosek entboten den Gästen einen herzlich'en Willkommgruß. Der große Saal des So-kolheimes war abends bis zum letzten Platz gefüllt. Die Gäste wurden bei ihrem Erscheinen am Podium mit stürmischem Applaus be-t;rüßt. Nach jedem Punkt der Vortrags-folge wurden dem Chor und dem hervorragenden Chorwart P a p a n d o p u 1 o herzliche Ovationen bereitet. In der Pause bepfrüßte der Chorpräses der Glasbena Matica Koren die kroatischen Brüder in der Draustadt und fand nicht genug Worte, um ihre auf einer ungewöhnlich hohen Stufe stehenden gesanglichen Qualitäten Nach einer Verlautbarung des städtischen Approvisionierungsamtes werden die für den Monat April geltenden Mehl-und Brotkarten in der Stadt Maribor von Mittwoch, den 26. März bis einschließlich Dienstag, den I. .Xpril mittags zur Ausgabe gelangen. Die Nahrungsniittelkarten werden den Familienoberhäuptern für diese und für die Familienangehörigen sowie für die Dienstboten und die Untermieter gegen Vorlage der richtig ausgefüllten und von den zuständigen Kaufleuten gestempelten Talons (Köpfen) der iWärzkarten ausgefolgt. Die Karten gelangen an sieben Vorteilungsstellen, wie unten angeführt, zur Ausgabe. Parteien, die die Märzkartc verloren haben, wollen .sich in eigenem Interess? Mittwoch, den 26. d. um 9 Uhr in der zuständigen Rayonslelle einfinden, wo der Verlust der Karte zur Anmeldung gebracht werden soll. Mit 24. d. stellt die Reklamationsabteilung am Rotovskl trg 1 ihre Tätigkeit ein. Die Nahrungsmittelkarten werden am 26. d, von y bis 12 und von 14 bis 17 Uhr, an den folgenden Tagen dagegen 1 von 8 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr zur Verteilung gelangen. Die Parteien werden aufgefordert, die Ausgabezeiten genau einzuhalten, da die Karten nachträglic'i j nicht mehr ausgestellt werden. Samstag, 29. März Si^na, Tom§'iSeva, Vogniakova, Wil-denrainerjeva, KopaliSka ulica, Zagata. Montag;, 31. März Grajski trg, Graiska ulica, jugoslovan-slci tr?r, Tr?f syobode, Vetrinjska, Vrazova und Ulica Kneza Koclja. MJidchenvolksschuIe 3 in der Razlago-va ulica. Mittwoch, 26. März Einspielerjeva, ErjavCeva, GuhCeva, Kaciianerieva und Kajzarieva uHca. Donnerstag, 27. März KlavniSka, Kocenova, Kopemikova, Kral{evi5a Marka, Kremplova, Motherje-va ulica, Ore.sko nabrezie, PlinamiSka, Predilni^ka, Principova, Prisojna, Trdino-va und Wilsonova ulica. Freitag, 28. März Meljska celta. j Samstag, 29. März j Aleksandrova cesta, Kolodvorska uli-I ca. Montag, 31. März Trstenjakova, Cafova, Kersnikova, Ko-pitarjeva, Maistrova, Razlagova uHca. Zrinjskega trg. ai&gabeffdTe iv Knabenvolksschule in der Gosposvet-ska cesta. Mittwoch, 26. März Bernekerjeva, BezenSkova, Copova, Gajeva, IpavCeva, KamniSka, Kosarjeva ulica, Vrbanska cesta. Donnerstag, 27. März KoroSCeva, KralJ Matja^eva, Medvedo va, Gosposvetska ulica, Na poljani, Ne-krepova ulica. Freitag, 28. März Ob bregu, PipuSeva, PristaniSka, Ribi-Ska, Rositiova, Strma ulica, Vodnikov trg, Vinarska ulica. Samstag, 29. März Tomanova, Turner Jeva, Smetanova, Slroßmayerjeva, Vegova, Vilharjeva ulica. Montag 31. März KoroSka cesta. ai6ßat>ffteITe v Mädchen Volksschule in der 2olgarjeva ulica. Mittwoch 26. März Beograjska, Bolfenkova, Crtofnirova ulica. Donnerstag, 27. März. ßetnavska und Dvorakova cesta. Freitag, 28. März Aljazeva, Delavska ulica. Samstag, 29. März Dalmatinska, DuSanova, Ferkova, Fo-chova, Ghegova, Gozdna, Hlebova ulka. Montag, 31. März Frankopanova, Jezdarska' ulica. Slbga&eftelTe vi Knat>envolkS8chuIc in der Ruika cesta Mittwoch, 26. März Trzaska cesta, Marmontova ulica. Donnerstag, 27. März Jerov§kova cesta. Freitag, 28. März Jadranska, JelaSiCeva, Kettejeva, Ko-nienskega ulica, Komenskega trg, Kraija Petra trg. Samstag, 29. März Koseskega, Kostanjev^eva, Kratka, Ku-rilni§ka, RaiÖeva und Stephensonova ul. Montag, 31. März Levstikova, Linhartova, Kodka ulica, Magdalenski trg, 2itna, Malgajcva, LJub-Ijanska und 2eleznicarska uHca, 3I6gaDeflene wi Knabenvolksschule in der RuSka cesta Mittwoch, 26. März fciiUtetim Lipe Erzählung von Josip (Auy dem Slowenischen übersetzt.) IL Schon Gott sprach, es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei. Vielleicht wäre auch unsere Erzählung schlecht, wenn wir nur von Lipe reden würden; wir müssen daher auch etwas erzählen von seinem Mädchen, wie er es kennen gelernt und liebgewonnen hat. Kaum eine gute Viertelstunde von Ro-dovje befindet sich der Pfarrmarkt. Der ganze Markt interessiert uns nicht, nur ein kleines, aber nettes Häuschen in der Nähe der Kirche war dem Lipe und ist deshalb atich uns interessant. Dort wohnte nämlich die «chon bejahrte Frau Krizan mit ihrer Tochter. Sie war die Witwe eines Beamten, halle eine kleine Pension und nur so viel Ver jjiögen, daß sie sich dieses Häuschen mit yem Garten kaufen konnte. Die beiden hatten einen - kleinen Verkaufsladen mit verschiedenen Waren, wie sie die Hausfrauen am Lande kaufen und brauchen. Die Tochter wurde in früheren besseren Jahren in der Stadt erzogen und war ein allerliebstes Mädchen, etwa um ein Jahr jünger als Lipe. Zu meinem Bedauern muß ich dem Leser sagen, daß sie keinen interessanten oder gar poetischen Namen i hatte: man nannte sie einfach Marija oder wie sie nach fremder Art die Mutter rief: Marie. Und in diese Marie hatte sich Lipe verliebt mit ganzem Herzen und ganzer Seele Eines Tages hatte nämlich nach vielen regnerischen Tagen das Wasser die Wiesen überflutet. In solchen Zeiten zeigen sich Wildenten und Jäger, befugt und un-befug od. wilddiebisch nehmen sie gerne das Gewehr von der Wand und lauern u. schleichen den ganzen lieben Tag an den Gewässern herum, um einen kleinen, hart fleischigen Braten zu erwerben. So warf auch Lipe das Gewehr über die Schulter, zog seine hohen Stiefel an und ging ruif die Entenjagd. Er war zwar kein tüchtiger Jäger, oder, wie er selbst sagte: F.r hatte kein Glück. Ja, sein Vater^ der alte, fade Rodoväfak sagte ihm gerade diesen Tag vor dem Aufbruch: »Was willst du? Die Enten, dii' ou schießen wirst, verspeise ich samt Jen Federn.« Wie man aber den Tag nicht vor Joni Abend loben soll, so soll man ihn i:- 'en-falls auch nicht tadeln. L'pe schoß w rk-lich keine Ei'r« d.'i ic^'r .im«: Tüinpf' davonflattcrlc, I cvor er s\.ii m S^huPi-1 weite herangeschlichen hatie Aber man muß wissen, daß der hl. P:trus auf das Wort des Herrn Leute fing, nachdem er idie Fische gelassen natte. Das Gleiche geschah Lipe. .Ms er schon über die Wiesen nach Hause schritt, erblickte er weit vo: sich, dort, wo der Fußsteig gegen den Markt führte, zwei Frauengestalton. Sie standen ruhig. Doch wafen es nicht gewöhnliche Bauernwciber, denn sie waren städtisch gekleidet. Sie mußten aus dem Markte se.n. Aber was machen sie da? Warum stehen sie? Bald wird es dämmeni. So dachte Lipe und ging recht langsam näher^ da er etwas scheuer Natur war. Beide kehrten sich jetzt gegen ihn und warteten auf ihn Sogleich erkannte er die Lage. Es durchschnitt den Steig ein seichter Graben; etwa klafterbreit floß Wasser in ihm, das ihn erst an diesem Nachmittag von Norden her stetig wachsend anfüllte. Die Damen konnten n'chi über das Wasser, obgleich es kaum anderthalb Spanne tief war. Der Leser wird wohl schon erraten haben, daß die jünte Jahrestagung der Mariborer Ortsgruppe der Jadranska straza im Saale des Gasthofes »Novi svet« hielt gestern vormittags die Mariborer Ortsgruppe der Jadranska straza ihre Jah restagung ab, in der d. umsichtige Präses Oberst K i 1 e r den Vorsitz führte. Anwesend waren u. a. Magistratsdirektor Ro-do&ek, Bezirkshauptmann Ei letz, Alt bürgermeister Dr. Lipoid für den Kreis Ausschuß der Jadranska straza, Kreisge-richtsichter Dr. Turato für den »Na-predak« und Hotelier P o v o d n i k für den Verein der ehemaligen Marineangehörigen. An S. M. König Peter wurde ein Huldigungstelegramm gerichtet. Den Berichten des agilen Schriftführers Prof. B i z j a k, des Kassiers Fachlehrer Rode und des Direktors D o l e n c für den Aufsichtsausschuß ist zu entnehmen, daß die Mariborer Ortsgruppe die größten Anstrengungen macht, die Propaganda für unsere Adria zu vertiefen und sie zu einem Gemeingut unseres Volkes zu inachen. Auch im abgelaufenen Geschäfts jähr wurden die übliche Adrianacht und die Festakademie veranstaltet, deren Ertrag es ermöglichte, daß wieder eine ansehnliche Zahl von erholungsbedürftigen Kindern ans Meer entsandt werden konnte. Die Einnahmen stellen sich auf 39.305 und die Ausgaben auf 36.453 Dinar. Das Wort ergriffen der Präses des Kreis ausschusses der Jadranska straza Dr. L i-p 01 d, Magitratsdirektor R o d o § c k und C i j a n für den Mariborer »Kolo«. Bei der Wahl der neuen Leitung wurde größtenteils der bisherige Ausschuß mit Oberst K i l e r als Obmann sowie Kreisgerichtsrichter Dr. Turato und Prof«. Sila als Vizeobmänner in seiner Funktion bestätigt. m. Die nächste Nummer der »Mariborer Zeitung« erscheint am Mittwoch den 26. d. M. m. Qeschäftssperre am morgigen Ma-rientag. Die Kaufleuteinnung für Maribor-Stadt macht die Öffentlichkeit nochmals darauf aufmerksam, daß am morgigen Dienstag, den 25. d. (Maria Verkündigung) die Geschäfte in Maribor den ganzen Tag geschlossen bleiben. m Todesfall. Gestern ist der Musiker Karl Zupc-vc im Alter von !22 •laliren ßeslorben. R. i. p.! m. In Celje ist im hohen Alter von 83 'Jahren der Lehrer i. R. Felix M a h o r gestorben. Durch viele Jahre hindurch war er auch Kassier der »Ljudska posojilnicac. R. i. p.! ni Die beiiördlichu Vcberprüfiiiij« der Kraflfuhrzcu^» wird ''orh um M i 11 v; i)^c h, don 2(i. d. um 15 Uhr in der Garage des sliidlisclien .\uto-liusunlornoL. -.-iis in der TriaSka ce-sla für (Im Hcrcich Maribor—iiludt vorgrnoinnuMi. .Tcnc Personen, ilic nichl übcrprülk' Fahrzeuge, bonülzcn werden, lialK-n slrcn>?e S'rafcn zu gc-wärlij^iiMi. m. In der Volksuniversität sprich! heute, Montag, der Assistent der Zagreber Universität Dr. 2:t'ljko Jiroväck über die italienische barocke-illusionisttsche Malerei. Skioptische Lichtbilder? m. Im Tlieater wird am morgigen Fei-».rtag Benedettis Komödie »Zwei Dutzend rote Rosen« als Nachmittagsvorstellung gegeben und bei dieser Gelegenheit zum letzten Mal in dieser Saison zur Aufführung gebracht. Am Abend folgt Vor 15 Jahren wurde in Maribor die Krankenkasse der selbständigen Kaufleute ins Leben gerufen, die später auch auf die Gewerbetreibenden und Industriellen ausgedehnt wurde. Die Krankenkasse liielt dieser Tage ihre 15. Jahreshauptversammlung ab, deren Vorsitz der langjährige Obmann V. W e i x I führte. Au's dem umfassenden Bcricht des agilen Sekretärs 2 n i d a r c i c ersehen wir, daß die Krankenkasse zur allgenvoinen Zufriedenheit der Mitglieder tadellos funktioniert. Es ist dies die einzige soziale und humanitäre Standesorganisation im Staate, die sich mit der Krankenversicherung der Kaufleute, Gewerbetreibenden und Industriellen befaßt. Für die Aerztehonorare, Arzneien, Heilmittel, Krankenhäuser, Sanatorien usw. wurden in den 15 Jahren des Bestandes 1,917.604 Dinar, demnach fast zwei Millionen verausgabt. Daraus ist ersichtlich, daß dies'e Institution sich ihrer Aufgabe vollauf bewußt ist. Die Tätigkeit der Krankenkasse geht streng im Sinne der Satzungen vor sich. Die Mitglieder sind nach der Höhe des Beitrages in drei Gruppen geteilt und ent- richten 65, bzw. 45 bzw. 25 Dinar monatlich. Auf diese Weise wird auch den minderbemittelten Wirtschaftskreisen der Beitritt zu dieser humanitären und sozialen Institution ermöglicht, derer Gebiet sich gegenwärtig auf Nordslowenien erstreckt. Ende 1940 stellte sich das Vermögen der Institution auf 303.665 Dinar. Der Krankenfond hatte im Vorjahr Einnahmen in der Höhe von 189.310 Dinar zu verzeichnen. Für die Aerzte wurden 58.377, für die Heilmittel 34.774, für die Krankenhäuser und Heilstätten 18.107 und für die Verwaltung 36.014 Dinar verausgabt. Um die Satzungen mit den neuen B'e-stimmungen über die Wirtschaftsgenossenschaften in Einklang zu bringen, wurde die registrierte Hilfskas'se in einen »Kranken-Unterstützungsverein der Kaufleute und Gewerbetreibenden« umgewandelt. Die Institution wird auch weitchin ihre segensreiche Tätigkeit zugunsten unserer selbständigen Kaufleute, Gewerbetreibenden und Industriellen ausüben und wird auch in Hinkunft die billigste Versicherung für den Krankheitsfall darstellen. ^Marit)orer 2^eitung« Nummer 60 Mniffrww fifffffrr Montag, 24. März um 20 Uhr; »Ohne den Dritten«. Gastspiel NuciÖ-Podgorska. Ab. C. Dienstag, 25. März um 15 Uhr: »Zwei Dutzend rote Rosen«. Ermäßigte Preise, Zum letzten Mal. — Um 20 Uhr: Tumakademie der slowenischen Jungmänner- und Jungmädchenvereinigung. ^olf^unit)€rfttät 21. März: Universitälsas^i-slcnL Dr. 7.. Jirovsck (Zagreb) spricht über die italienische barocko illusionistische Malerei. Ton-Kliic Burg-Tonkino. Der herrliche Großfilni »Bai pare« mit Paul Hartmann, Ilse Werner und Hannes Stelzer. Spielleitung Karl Ritter. Im Faschingstrubel in Alt-München, auf dem »Bai pare«, zwischen Opernhaus und »Simplizissimus« spielt das Schicksal Schabernack und läßt Vater und Sohn um eüie kleine Göttin zittern — die Maxi vom Ballett. Paul Hartmann ist, straff, männlich und herzlich, der Herr Papa, der ungestüme Junior der sympathische Hannes Stelzer, und »die Maxi« wird von Ilse Werner mit allem Zauber ihrer anmutsvollen Mädchenhaf-tigkeit verkörpert. W'egen des Massenandranges mögen die Karten im Vorverkauf gelöst werden. Esplanade-Tonkino. Heute, Montag, letzter Tag des Rekord-Lachschlager.-»7 Jahre Pech« mit Hans Moser, Theo Lingen, Oskar Sima, W. A. Retti und Ida Wüst. Ein Film von ununterbrochener grotesker Situationen, wie noch in keinem Film zuvor. _ Ab Dienstag folgt der hervorragende Spitzenfilm »Dr. Förster« mit Dorothy Amour und Jnhn Howard. Ein mitreißend gestalteter Film, der in packender Weise das Leben zweier Arzte zeigt, die nur für das Wohl der Menschheit und ihren Beruf leben. Ein herrlicher Film, den man gesehen haten mußl Union-Tonkino, Bis einschließlich Donnerstag, den 27. März »Der Pechvogel«, eine vorzügliche Komödie mit dem unvergleichlichen Komiker Joe Brown in der Hauptrolle. Dieser neuartige Unterhaltungsfilm ist geistreich, humorvoll und spannend zugleich. Joe Brown brilliert mjt seinen humorvollen Einfällen, tanzt den Todesrumba und kämpft mit berüchtigten Banditen. Gleichzeitig flirtet er mit der blitzsauberen argentinischen Tänzerin Steffi Düna. — Unser nächster Film: »Der weiße Scheic« mit Ramon Novaro. 3Ipotf»efenna(h»6«n'i Bis 28. März verscbcn dir Sv. Arcb-Apotheko. (Mr. Pli. Virtmiir^ am Ilaupl-platz 20, Tel. 20-0.5, und die Sl. Mn;?-dalenen-.Vpolbekc (Mr. Ph. Savosl": nni Kral ja Petra trg, Tel. 22-70, den Xarhl-dienst. Wettervorhersage für Dienstag: Bewölkt und kühl. Verbesserung de:? gegen\^ärtigen Wetters zu erwarten. Prozent, Luftdruck 736.4 mm, Südwind. Gestrige Maximaltemperatur 12.2, heutige Minimaltemperatur 0.5 Grad. Neuschnee am Bachern. • Hornhaut und Hühneraugen entfenit schmerzlos »Bata« Maribor. 19 m Ein Kanarirnvoj^rl ist zugeflo^jni. Der Eigcnlümer erhält ihn in dcrTru-barjeva ulica L II. Stock links (Dr RaMiik\ b. Die »neue linie«. Das Märzheft bringt den traditionellen Querschnitt, welcher diesmal einen besonders stolzen Rechenschaftsbericht über das Wirken de^ deutschen Theaters wiedergibt. Darüber hinaus sind einige Seiten der Frühjahrsmode gewidmet, eine große Reihe weiterer Ver öffentlichungen und viele prachtvolle Bild beiträge verv'ollständ'gen den Inhalt. Preis Mk, 1.— Verlag Odo Beyer. eine Turnakademie der slowenischen Jungmänner- und Mädchenorganisationen. - Als nächste Novität wird G. Hauptmanns »D 0 r o t h e e A n g e r m a n n« vorbereitet. m. Der Christliche Frauenbund teilt mit, daß am Sonntag, den 30. d. um 6 Uhr früh in der Dom- und Stadtpfarrkirche eine gemeinsame Andacht mit anschließender hl. Kommunion stattfindet. Den Gottesdienst verrichtet Fürstbischof Dr. To-niaziC. Am Nachmittag um 17 Uhr hl. Segen. Alle Mitglieder sind eingeladen! m. Im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr in Studenci fanden Samstag und Sonntag wiederum zwei ausgezeichnet besuchte Theaterabende statt. Zur Aufführung gelangte die Posse »Die Widerspenstige« in der Regie J. Mlakars, der auch die Hauptrolle spielte. Ferner trugen die Damen UraniC und Majhe-ni^ sowie die Herren Großmann, Podgorsek und Knuplez zum schönen Erfolg bei. Die musikalischen Einlagen besorgte die M a l o v r h-Kapel-le mit viel Schmiß und Einfühlung. m. Bei St josefi fand gestern eine Nach feier des hl. Josef statt, .^uch diesmal herrschte bei allen Schaukcln, Ringelspielen und Schießbuden Vollbetricb. III Sehr'"*'- l'ferd vcrursuchl Slras-senpanik. Am Kralja Petra trg wurde gestern das Pferd des Besitzers Marko Klemenßi^ aus Metava plötzlich scheu und machte Reissaus, wobei es die Eisenbahnersgatlin .lohanna PinteriC zu Boden stiess und gegen die RuSka cesta in wilder I'a" " da-vonrastc. Erst uls der Wagen um- kipple, konnle das Pfertl iuigehalten werden. Beim Sturz vom Wagen tnig Klemendic' Sohn ziemlich schwere Verletzungen davon. Die Verletzlen wurden ins Krankenhaus üborführl. * Kaufe Gold zu höchsten Tagespreisen 0. Kiffmann, Aleksandrova ces'ta 11. 778 m Spende. Für den kr;mken Uiva-liden spendete „Ungenannt"' .'iO Dinar. Herzlichen Dank! m Spielt nicht mit Schusswaffeii. In Sv. Jurij ob S^avnicl explodierte dem 15 jährigen Besitzerssohn Alois Zemljic eine Pistole in der Hand, wobei er schwere Verletzungen an neiden Arnion erlitt. (leiiug der Leiden! Hellen Sie Ihren gequälten Flüssen, welche durch Hühneraugen entstellt, durch Frostbeulen gequält, infolge Ermüdung geschwollen und durcli die Schuhe aufgerieben wurden. Nehmen Sie Sofort ein gutes warmes F'ussbad, in welchem Sie ein Esslöffel voll St. Rochus Fuss-Salz geschüttet haben. Dieses milchartige St. Rochus Fussbad enthält Sauerstoff und Quellensalz in Fülle, behebt sofort die. Schmerzen, sLilll das Brennen der F'üsse und hindert wohltätig das Ermüden. Die liühiuTaugen und harte Haut lösen sich sozusagen auf. Das Schwellen der Füsse verschwindet, diese gewinnen ihre ursprüngliche F'orm wieder und selbst, die neuen Schuhc werden t)cquem. Das echte SL Rochus Fuss-Salz ist iu Apotheken, Droguerien und Parfumerien billig zu haben. m. Wetterbericht vom 24. März, 9 Uhr: Temperatur 2 Grad, Luftfeuchtigkeit 90 »Mariborer Pefhing« Nrnnmef 69 6 Mon^aR, 34 nrd 25 \\är;t 9ie ftratrgifcDr £age im )3ia}ifit 3Dq0 bedeuten b\t oroeilfQnitc&fn e fl^punfte? Berlin, März. (Hansa). In Europa, [sitz befinllchcn Großinsel Forniosa, aber nächst vorhandenen Korallen-Atolls ist England, wird um die 15000 Meilen von der amerikanischen West mit hartem Korallcnsand ausRefüllt und Entscheidung der Frage gerungen, ob es dem angelsächsischen Inselreich auch femefhin gestattet sein soll, im eigenen In teresse die Festlandstaaten gegeneinander auszuspielen. Die Ereign'rsse auf den afrikanischen Kriegsschauplätzen, so bestechend sie auf den ersten Blick auch zu sein scheinen, sind von sekundärer Bedeutung. Afrika ist nun einmal das von der Natur selbst geschaffene Vorfeld Europas, diejenigen Mächte werden schließlich dort maßgebend sein, die ihren geschichtlich gerechtfertigten Anspruch, Festlandeuropa in einer neuen, allen beteiligten Völkern zugute kommenden Ord nung zusammenzuschweißen, durch die unvergleichlichen Siege in Polen, in Norwegen, in Holland, Belgien und Frankreich erhärtet haben. Der Kampf geht wirklich nicht um Benghasi und, das sei för den Fall weiterer Pyrrhussiege der Engländer schon jetzt ausgesprochen _ auch nicht um Tripolis, sondern er geht um die Fortexistenz des von den Londoner Kapitalisten beherrschten und gelenkten britischen Weltreiches. Der entscheidende Schlag wird nicht im Mittelmeerbecken, sondern, um und über England selbst durchgeführt. Die deutschen Flugzeugangriffe, die verheerenden Folgen der Tätigkeit der deutschen U-Boote haben der englischen Regierung und dem englischen Volke einen Vorgeschmack dessen gegeben, was ihm im Frühjahr bevorstehen mag und es ist deshalb an sich ganz verständlich, daß Volk und Regenten der britischen Insel hoffnungsvoll nach jedem Strohhalm greifen, der ihnen von außen her hingehalten wird. Die | englische Ocffentlichkeit erwartet die günstige Wendung in erster Linie von den Kriegsmaerlallieferungen des Präsidenten Roosevelt. Die Frage, ob Amerika sich auf die Materialsendungen beschränkt, oder ob es schließlich nicht doch in den von England entfesselten europäischen Konflikt eingreifen wird, ist noch in der Schwebe. Fest aber steht die Tatsache, 'daß im Falle einer aktiven amerikanischen Kriegsteilnahme, — oder anders ausgedrückt, im Falle eines amerikanischen Angriffs auf die Achsenmächte, — Japan getreu seinen Verpflichtungen aus 'dem Dreimächtepakt, nicht Gewehr bei Fuß den Ereignissen zuschauen wird. Die Möglichkeit eines amerikanisch-ja-pairischen Krieges wird in der einschlägigen Literatur schon seit Jahren erörtert, beide Parteien haben dieser Möglichkeit durch den Ausbau von Stützpunkten und 'durch zweckentsprechende Dislokation ihrer Seestreitkräfte Rechnung getragen, aber noch nie ist die Gefahr eines ernsthaften ZusammenstoRsen so akut gewesen wie jet7t. Die Vereinigten Staaten würden im Falle einer aktiven Unterstützung Englands in einen Zweifrontenkrieg geraten, dessen Ausgang für die Amerikaner absolut ungewiß ist. Eine aktive Unterstützung Englands würde zur Voraussetzung haben eine Maßierung der amerikanischen Seestreitkräfte im Atlantischen Ozearf und damit eine Entblös-supg der an und für sich schon nicht besonders gelagerten Stützpunkte im Pazifik. Die Amerikaner haben drüben, in Ha-wai, in Alaska und anderwärts in den vergangenen Jahren gebaut, sie haben dort, das sei ihnen zugestanden, Hafenanlagen und Docks eingerichtet, die — wir räumen das ein — sonst in der Welt kaum ihresgleichen besitzen. Aber was nützen die besten Stutzpunkte hier, wenn die Schiffe, denen die Basis ihrer Unternehmungen sein sollen, nicht hier, sondern dort, d. h. nicht im Stillen, sondern im Atlantischen Ozean eingesetzt werden müssen, wenn der starke Schutz, den eine kriegsbereite Flotte den Stützpunkten gewährt, also panz weg gefallen ist. Man bedenke das Folgende; Die Amerikaner Haben im* Norden die Inselwelt der Aleu-ten und weit westlich Ihrer Pazifik-küste die Hawai-Oruppe Midway-Wake, di'^ Ouam-Inseln, und die Philippinen zu Flottenstützpunkten ausgebaut. Die Insel Tiuam, von der schon viel die Rede ge-we«:pn liefrt ?ono Meilen von Tokio T400 Meilen von der im japanischen Be- küste entfernt. Trotzdem hat die amerika- j dadurch ist eine weitgedehnte ebene Flä-nische Volksvertretung, wenn sie auch che entstanden, die immer drei Meter nicht ganz d«i phantastischen Plänen des über dem Hochwasserstand liegt und da Präsidenten Roosevelt folgen konnte, er- mit ein ideales Rollfeld für Flugzeuge ab hebliche Mittel zum strategischen Ausbau gibt. dieser Insel bewilligt. Das Zentrum der! Auf den Philippinen, der amerikani-strategischen Position der Vereinigten ; sehen Inselgruppe, die Japan am närhste i Staaten im Stillen Ozean ist die Hawai- liegt, befinden sich starke amerikanisch« Gruppe mit dem Haupthafen Pearl-Har- Marinestützpunkte in Cavite, in der Ma bour geblieben, obwohl schon jetzt die nilabucht und in Olanpago, 50 Meile"^ Hälfte der Bewohner der Inselgruppe aus eingewanderten Chinesen und Japanern besteht. Präsident Roosevelt hat seme imperialistische Politik trotz aller Warnungen, nördlich von der Hauptstadt Manila. Die Amerikanern hatten den Einwohnern de'" Philippinen, die es an sich aurh durchau*^ verdienen, wiederholt die völlige Unab hänglgkeit versprochen, aber in der Pra- die sich naturnotwendig ergaben, weiter xis haben sie nie daran gedacht, diese so getrieben. Er hat im Jahre 1938 ebenso oft gegebenes Versprechen auch wirklich unerwartet wie auffällig die Inseln der einzulösen. Die Philippinen gehören aber Phönix-Gruppe Enderbury und Canton nicht zum amerikanischen, sondern zum besetzt, die ungefähr auf dem halben We-' ostasiatischen Lebensraum. Sie nehmen ge zwischen Hawai und den Fidschi-In-1 mehr japanische Auswanderer auf, als sein liegen. Es handelt steh dabei um et-, irgend ein anderes Land der Erde. Die wa zehn niedrige Koralleninseln, die für beiden wichtigsten Produktionszweige eine menschliche Dauerbesiedlunp: nicht ^ der Inseln, Hanfund Holz, befinden s'ch recht in Betracht kamen, — und die des- in japanischen Händen. Von der Gesamthalb von den Herren der Erde auch wenig | einfuhr stammt vier Fünftel aus lapan beachtet wurden, — denen aber nichts j Die Fischerei wird fast ausschließlich von desto trotz unter modernen Gesichtspunk- ■ japanischen Unternehmern betrieben. Zu ten als Flugbasen mit wechselnder Besät- j den Philippinen rechnet man mehr als zung eine nicht zu unterschätzende mili-, 7000 Inseln, von dene allerdings die gros-tärische Bedeutung zukommen kann. Ähn 1 se Mehrzahl aus unbewohnbaren Sand- lich liegen die Dinge mit der Insel How-land mitten im Pazifik. Diese Insel er-strekt sich in einer Breite von 900 m und einer Länge von 3.000 m nierenförmig von Norden nach Süden. Die Lagune des zu- bänken und Felsenriffen besteht. Auf den größeren fUr die Besiedlung geeigneten In sein leben ungefähr 14 Millionen Menschen. Die Sprache der Intelligenzsch^cht ist früher spanisch cfewesen. — die Phl- PpIKsrolitsrtmlt ^o(JDent>tri(Dt Oer ^SeograDrr :S6r{e Eff e'ktc n : In den Kursen der Staats Obligationen ist im Laufe der verflossenen Woche keinerlei Veränderung eingetreten. Eine Ausnahme bilden die Dollarpapiere, deren Kurse sich, dank der lebhafteren Nachfrage, etwas gebessert haben. Am meisten im Kurse gestlegen i'st die 7-pro-zentigo Seligmananleihe (um 7 Pumkte), Eine Hausse verzeichnete auch die 7-pro-zentlge Investitionsanleihe (um 1 Punkt). Das Angebot war in dieser Woche ziemlich zurückhaltend. Die private Nachfrage hat fast völlig aufgehört. Der Hauptabnehmer war daher auch in dieser Woche Kriegsschadenrente 7% Investitlonsanleihe 4% Agrardbligationen 6% Beglukobligationen 6% dalin. Agrarotoligationen 6% Forstobligationcn 7% Blairanleihe 8% Blairanleihe 1% Seligman 7% Stabilisationsanl'eihe Aktien: Die Aktien der Nationalbank wurden nur zu Beginn der Woche in der Nachfrage zu 6.400 und Ende der Woche zu 6450 notiert. Die Aktien der Privilegierten Agrarbank notierten ebenfalls nur in der Nachfrage, u. zw. 2U Beginn der Woche zu 208,50—209,—, sodann zu 210—211. die staatl. Hypothekenbank, u. zw. zu den an der Börse notierten Kursen. Der Umsatz war um mehr als die Hälfte geringer als in der Vorwoche. Lebhaft gehandelt wurden nur die 6 proz. dalm. Agrarobli-gationen sowie die Kriegsschadenrente u. die 6-prozentigen Beglukobllgationen. Der Umsatz in den Übrigen Papieren war unbedeutend. Im folgenden geben wir einen vergleichenden Ueberblick der zu Ende dieser und zu Ende der vorvergangenen Woche notierten Kurse: 14.111. 477,50 99,--57,-85,~ 79,75 79,75 99,— 104,75 103^ Toder — 21. IH. 477.50 100,— 57,-85,— 79,75 79,75 100,— 105,— 110,— 08.- - Die Clearingmark wurde auch im Laufe dieser Woche lebhaft gehandelt. Saloniki-Bons notierten zum unveränderten mittleren Kurs 37,50, Sofia notierte zu Beginn der Woche i^m Angebot zu 52,08 und im Abschluß zu 52,08, Ende der Woche im Angebot zu 51,03. Tl.- r+"i.- '+V4 r+7.- Devisen 2)rei Xaoe in Uuoollotoirn? B c 0 g r a d , 24, März. Wie der »Jugoslawische Kurier« aus gutunterrichteter Quelle erfährt, ist bereits eine Verordnung in Vorbereitung, wonach in Zukunft in ganz Jugoslawien die Zahl der fleischlosen Tage von zwei auf drei per Woche erhöht werden wird. In Zusammenhang damit wird die Frage aufgeworfen, an welchen Tagen der Woche der Verkauf von Rind- u. Schweinefleisch bzw. das Schlachten v. Srhv.'cl-nen und Rindern aectattet sein solle. Der »Jugoslawische Kurier« ist der Ansicht, daß die fleischlosen Tage drei aufeinanderfolgende Tage u. zw. der Montag, der Dienstag und der Mittwoch sein sollten. Es müßten auch strenge Strafen für Vergehen gegen das Verbot des Fleischverkaufs an den fleischlosen Tagen verhängt werden. In der Provinz ereignete sich nähmlich bisher häufig, daß die Bauern an fleischlosen Tagen Vieh schlachteten und in den nächstgelegenen Städten zum Verkauf brachten. Es müßten daher Maß nahmen ergriffen werden, damit sich solche Fälle in Zukunft nicht mehr ereignen lippinen gehorion t:'t'k...nitilicii Ds zum Jahre 1898 der spanischen Krone, — unter der unbestrittenen Herrschnft der Yan kee's wurde das EngMsche b- vor/iigt, aber jetzt, seitdem sich auch die ostasiatischen Völker auf ihre Lebensiechte besinnen. bemühen sich die jungen Leute der philippinischen Oberschicht, iapanisch zu lernen. Der intelligente »Filippino« von heute studiert nicht mehr in .Amenka, sondern in Tokio oder in Osaka. Amerika baut Kaianlagen und Flugplätze, Ostasien aber pflanzt und pfleqt da'^ ostasia-sche Selbstbewustsein. Der Endeffekt kann nicht zweifelhaft sein. Die amerikanische Vorherrschaft im Pazifik, soweit man sie überhaupt anerkennen kann, beruht auf dem Vorhandensein von Schlacht schiffen und Flugze.uggeschwadem, wenn man diese Kraftzentren wegn mmt, um sie in europäischen Räumen zur Stützung einer untergehenden Weltmacht von gestern einzusetzen, wird man die Stützpunkte im Stillen Ozean dem Zugriff eines entschlossenen Gegners preisfreben. Pressedienst Hansa Aus Ptut •mmmmmmmmmmmmmammmmmnoKt,'■ •.mmmmamm p Erhi^hiii^ der Markt){chiihr. Die Stadtgemeinde wird künflighin eineer-hühlc Marktgebühr einheben und zwar für das Kilogramm Butler 1 Dinar, Obst 0.50—2 Dinar, für 1 Hülm 1 Dinar, . 1 Paar Backhühner 1—1.50 Dinar, 1 Kilogramm Fische 0.50 Dinar usw. Auch für Konfcktions- und andere Krämer waren wairde die Marktgebühr erhöht. Die hc'mischcn Kauf-leute zahlen nur die Hälfte der neuen Markt gebühr. p. Fußballde^by als PuhMkumserfolg. Gestern fand hier ein Treffen der lokalen Fußballmannschaften des SK Ptuj und des SK Drava im Kampfe um den Verbandspokal statt. Um es gleich vorwegzunehmen, sei festgestellt, daß beide Gegnei' sich einer überaus fairen Gangart befleißigten und auch sonst recht ritterlich kämpften. »Drava« war die glüfcklichere Mannschaft, während »Ptuj« zunächst etwas stärker schien, schließlich aber doch den Sieg abzugeben gezwungen war. Mit 2:1 (1 : 1) fiel die Entscheidung zugunsten der »Drava«-Mannschaft aus, die allerdings erst mit einem Elfmeter in Führung ging. Auch mit Schiedsrichter BoziiJ waren beide Mannschaften zufrieden. Das Spiel wies einen ausgezeichneten ^^^stjch auf. Aus tcHc c. 85. Geburtstag. Vor Tagen vollendete der Hutmachermeister Franz Sribar in Celje in körperlicher Frische sein 85. Lebensjahr. Der Jubilar, der einer der ältesten Gewerbetreibenden unserer Stadt ist, wurde in Loznica geboren und war mit zwölf Jahren bei der Firma Lambert Chiba in Celje als Hutmacher tätig. Nach acht rastlosen Wanderjahren durch Öster reich, das Deutsche Reich und ' die Schweiz gründete der Jubilar im Jahre 1882 hier ein eigenes Geschäft. Der Jubilar, dem noch viele Jahre bester Gesundheit beschieden sein mögen, ist Ehrenpräsident des Verbandes der Hutmacher in Celje. c. RatsherrensHzung. Freitag, den 28. März, findet um 18 Uhr 30 eine öffentliche Ratsherrensitzung im Gemeinderatsaale des Rathauses statt. c. Oraduierung. Fräulein Alenka Mrav-Ijak aus Celje hat die Universität Ljub-Ijana nach Abschluß der Prüfung als Diplom-Chemikerin verlassen. c. Bestattung. Im Pfarrfriedhof von Dol bei Hrastnik wurde die Arbeiterswitwe Helene Pfeifer in fhs Grab gesenkt. Helene Pfeifer erreichte ein Alter von 73 Jahren. c. Kino Union. Heute, Montag, /um letztenmal der ausgezeic''nete Veit Harlan-Film der »Tobis«: »Die Reise nach Tilsit«. Bezwingend und mitreißend sind die dramatischen Ereignisse, denen die berühmte Novelle von Hermann Sudermann zugrunde Hegt, zu einem menschlich ergreifenden Erlebnis cestaltot In den Hauptrollen Kristinn Söderbanm, Fritz van Dnnden tmd Anna Dammnnn. In deutscher Sprache. -Monfag, 24. un'd Dlenstap:, 25. März »Marihorer Zeitun^e:« Nummer 69 Spmft iwm Sonntiio 6tart sunt $u^&an-(Su;p »RAPID« FERTIGT »SLAVIJA« MIT 6 : I AB UND RÜCKT IN DIE NÄCHSTE RUNDE VOR Im Bereiche des Slowenischen Fußball-verbandes wurden gestern die Kämpfe um den neuen FuRbalipokal aufgenommen. In Mari'bor staniden sich in der ersten Runde dieser propagandistisch vielversprechen-<.len Konkurrenz »Rapid« und »Slavija« gegenüber, die bei dieser Gelegenheit auch offiziell die Saison eröffneten. »Rapid« hatte erwartungsgemäß alle Trümpfe in der Hand und landete auch einen hohen Sieg, der das Kräfteverhältnis kraß in Erscheinung treten läßt. Mit 6 : 1 (2 : 1) beschloß »Rapid« nach einem recht flott geführten Kampf die Affäre und qualifizierte sich den Statuten gemäß für die zweite Spielrunde. Als Gegner kommt der Sieger aus dem Treffen »Slovan«—»Slo-venjgradec« in Betracht, der kaum an dem weiteren Vormarsch der Schwarzblauen etwas ändern wird. Im gestrigen Spiel zeigten sich die eimzelnen Formationen »Rapids« in bestem Lichte, obwohl die Mannschaft erst nach der Pause zu voii'er Form aufgelaufen war. Im Pokalwettbewerb spielten gestern noch »Hermes« gegen »Grafika« 3 ; 0 (2 ; 0), »Korotan« gegen »Moste« 4 : 3 (1 : 2), »Jadran« gegen »Svoboda« 5 ; 1 (3:1) und »Disk« gegen »Kamniik« 2 : 0 (1 : 0). Die Sieger steigen auf. 6fitDettfämpf( 5er Srauen ALPINE KOMBINATION UM DIE MEISTERSCHAFT VON SLOWENIEN LINE STOLCER ABERMALS SIEGREICH PAU Auf der Rozca oberhalb Jesenice wurden Samstag und Sonntag die Frauen-Ski meisterschaften von Slowenien zur Entscheidung gebracht. Die Abfahrtskonkurrenz wurde auf einer 2 Kilometer langen Strecke mit einem Höhenunterschied von 400 Meter ausgetragen. Die Schnellste war hier Erika Heim, während im Slalom Aloisie Pracek nicht zu schlagen war. Zweite in beiden Konkurrenzen wur de Pauline Stolcar, die damit auch den Meistertitel in der Kombination an sich reißen konnte. D.e Resultate, waren: Abfahrt: 1. Erika He-m 7227 2. Pauline Stolcar 2:30 3. .^loisie PraCek 2:34.4 4. Vfda Katnik 2:38.6 5. Sylvia Pohar 2:56 Slalom: 1. Aloisie Praöck 2. Pauline Stolcar 2:03.6 3. Erika Heim 2:13.8 4. Sylvia Pohar 2:34.4 5. Vida Katnik 2:35.6 In der Kombination lautet somit die Reihung: 1, Pauline Stolcar (Skala) 249.08 2 Aloisie PraCek (Gorenj'^c) 251.04 3. Erika Heim (Skala) 254 04 4. Vida Katnik (Skala) 28i.08 5. Sylvia Pohar (Sokol) 299.52 Am Start hatten sich nur 9 Wettbewerberinnen eingefunden 8 aus Jesenice und l aus Trzic, während Maribor. Ljubljana und Celje diesmal nur einige — Zuseher-innen entsandt hatten. S>ie etaatöliga flartrt am 6. Wl 8 Gegner — HASK tut nicht mit — »Ljubljana« vertritt Slowenien In Beograd tagte gestern der Oberste Fußballverband, bei welcher Gelegenheit die Termine und die Gegner der Staatsliga verlost wurden. Die Kämpfe beginnen am 6. April und werden bis zum 3. August andauern. Die Zahl der Gegner beläuft sich auf 8, sodaß das Ansuchen des Zagreber HASK um Aufnahme unberücksichtigt blieb. »Ljubljana« bestreitet das erste Spiel auf eigenem Platz gegen den Zagreber »Gradjanski«. Von den kroatischen Klubs wirken »Hajduk«, »Concordia« und »Gradjanski« mit, während von der SenlDischen Liga der BSK v. die Beograder »Jugoslavija« als Teilnehmer bereits feststehen, während als dritter und vierter Wettbewerber »Bata", »Vojvodina«, »Jedinstvo« und 2AK in Frage koniuen. 3ln örriSrontrn gegen Ungarn 1:1-REM1S IM HAUPTKAMPF — 3*.1-S1EG UNSERER JUNIOREN MANNSCHAFT MIT 0:2 UNTERLEGEN — DIE B. Den gestrigen Sonntag fü'lie erstmals der Fußballsport voll und ganz'aus. Das Hauptinteresse wandte sich dem Treffen Jugoslawien gegen Ungarn im Kampfe um den Davis-Cup zu, der gleich ai; drei Fronten geführt wurde. In Beo-grad spielten zunächst die be Jen Jug^nd-teams, wobei die jugoslawischen Vertreter mit 3:1 (1:0) einen großen Sieg feiern konnten. Im Siegerteam iat auch der »Ljubljana«-Flügelmann S m o 1 e am rech len Flügel mit, der in der zweiten Spiel-hälfte den besten Stürmer abgab. Jugoslawien kam m der ersten Ha'bzeit durch Pestaj in Führung, worauf Smole nach Seitenwechsel auf 2:0 und balti darauf auf 3:1 erhöhte. Die Beograder Prp-^^e ist voll des Lobes für den jungen Smole Im Hauptspiel war zunächst Jas ungarische Team stark überlegen das nach dem ersten Treffer, uen Gyetvay erziel te, einem hohen Si"g entgegs-Tizusteuern drohte Knapp vor u m Fnde der ersten Halbzeit zog Jugos'awien dti'"ch Valja-reviö gleich, um nach Se^'^iiwechsp) ?ur Gegenoffensive abcrzugelien. Im weiteten Spielverlauf Vat die -^bi'rlcRcnlieit der lugoslnwen i,i l''rpchc .iupk doch wollte sich der siegbrmc;e!ide Treffer nicht einstellen. Die Ungarn ließen nunmehr stark nach und überließe i fast völ-li;^ die Initiative der jugoslawisiion Mann Schaft, doch blieb das Resultat 1:1 bis zum Schlußpfiff des Italienes S c o r z o-n i unverändert. In Budapest trafen die beidv'n B-Manr-schaften aufeinander. Die Gangail ließ viel zu wünschen übrig. S t o j i I j k o v ic trug hiebei einer derart schwäre Vejlet-zL'ng davon, daß er vom Platze geiragen werden mußte, so daß Jugoslawien die längste Zeit nur 10 Mann im Felde hatte, D'e Ungarn kamen in der 28 Mmute m Führung und erhöhten in der folgenden Minute auf 2:0. Jugoslawien vermochte das Resultat bis zum Schluß zu halten, jedoch nichts mehr daran zu ändern. — Spielleiter war der Wiener Bera^ck. Xi1(f)tenni0 in Siublfana In Ljubljana hielten sich gestern auf der Durchreise nach Deutschland die beiden Zagreber Dolinar und Hexner auf, die bei dieser Gelegenheit den Revanchekampf gegen den Akademischen Verein »Jugoslavija« austrugen. Die Zagreber gewannen alle Spiele. Am morgigen Feiertag wird in Ljubljana ein Tischtennistumier um die Meisterschaft der Ljubljanaer Universität ausgetragen. 5 ^oiDre 6 ji. eiaDUo In Pobrezje hielt gestern der Sportklub »Slavija« seine 5. ordentliche Jahrestagung ab. Der Vorsitzende Obmann Kon rad Pajer warf einen Rückblick auf das abgelaufene Sportjahr und verwies vor al lern auf das Fehlen eines eigenen Sportplatzes. Einen umfassenden Bericht legte sodann der Schriftführer und technische Leiter Rudi Kocbek vor. Die Klub zählt gegenwärtig 110 ordentliche und 37 unterstützende Mitglieder. Die im Vorjahre absolvierten Spiele ergaben ein Gesamt-score von 35:27 zugunsten des Klubs. Bei den Wahlen wurde folgende Leitung eingesetzt: Obmann Konrad Pajer, Vize obmann Ivan SavinSek, Schriftführer Frz. PeCar und Fritz Bukoviö, Kassiere Max Kitak und Ivan Regui, Zeugwart Franz Kette, Ausschußmitglieder Rudi Kocbek und Ivan Dasko. Im Aufsichtsausschuß befinden sich Bürgermeister Karl Strzina und Danilo Vezjak, während sich das Ehrengericht aus J. Bajer und F. Legan zusammensetzt. J. Bajer hat auch die Leitung der Fußballsektion übernommen. An läßlich seines 5jährigen Bestandesjubiläums bereitet der Verein ein großes Sportfest vor. @toinief a&ermalo f{egrei(D Der SK 2clcznicar brachte gestern wieder einen Waldlauf zur Durchführung, der unsere besten Langstreckler am Start vereinigte. Stojnsek (Marathon) erwies sich auch diesmal als ganzer Meister über lange Strecken und gewann die 4000 Meter in der vielversprechenden Zeit von 13 :59.2, wobei er so manche Hindernisse und Gegensteigungen zu überwältigen hatte. Zweiter wurde Rotner (Marathon) in 14:05.4 und Dritter Masten (Marathon) in 14:09.2. Bei den Junioren B über 1200 Meter siegte Stanic (2el.) in 4:49.4 vor Cepelj (Sokol) und Lesjak (2el.), während in der C-Klasse über 1500 Meter KlanCnik (Marathon) in 5:26 den Sieg vor Kos (Celje) und Plavcnik (2el.) davontrug. Außerdem wurde noch eine offene Konkurrenz über 1500 Meter angeschlossen, bei der Gasparic (Maribor) in 5:49 siegreich blieb. Ihm folgten Rogic und Per§ (beide Marathon). n/i iM; fiJJ. m '■#<1 Aus ollec IDcU fij«! ©olin über fernen 5ilm neiteSlfien" Der berühmte Weltreiseiide Colin Ross schrieb anläßlich der Zagreber deutscheu Kulturfilmwoche naohstelvende Einführung, die uns aus Zagreb übermittelt wurde: »Weltreiscnder« isu sein ist sicher alles andere als ein Beruf. Aber in gewissem Sinne ist es doch eine Berufung. Indes: Je mehr man reist, desto schwieriger wird es. von seinen Reisen zu schreiben und das Geschehene und Erlebte filmhch einzulangen. Das klingt paradox. Es steht aber fest: .le besser man ein Land 'ernt. desto mehr er- kennt man, wie schwierig es ist, sein Wesen und seine Probleme zu begreifen und darzustellen. Dies war auch auf meiner letzten zweijährigen Weltreise nicht anders. Durch so viele Länder mich diese auch führte, so war doch kein Land dabei, das ich nicht bereits kannte, ja in manchem also sehr viel Vorarbeit bereits geleistet und ich traf nicht fremde sondern sehr vertraute Probleme an und trotzdem bedeutete es eine Anstren-guinig, in körperlicher wie in geistiger Beziehung, die fast das Mali des Lei-stunsmöfflichen übertraf, von dieser letzten Reise wieder Bücher und Filme gleichzeitig nach liause zu bringen. Da es mir erst gegen Ende des Win- ters möglich war, aus Asien nach \1 zurückzukehren, behandeln Buch wie Film nicht nur das .Asien kurz vor Ausbruch, sondern auch während des europäischen Krieges. Beide sind also in höchstem Masse aktuell und politisch. Das Wort »aktuell: ist in diesem Zusammenhang freilich nicht in Bezug auf die Tagespolitik gemeint, sondern im Sinne des großen Ümwundlungs Prozesses, der heute die ganze Welt ver;ucht. eine Phase der groLicn Welt-Icben, hl ihren Ursachen, ihrer Problematik und ihren Konsequenzen wiederzugeben. Buch wie Film führen den gleichen Titel: :)Das neiie Asien . Das neue Asien heißt die neue Form der uralten Landmasse, die sich heute anschickt, wieder als aktiver Faktor die weltpolitische Bühne zu betreten. Die dynamische KernzeHi.' dieses Erneue-rungsprozessps [>{ das iapan'-'b"' In^'M-reicli. \ on hier aus i-yrcift die R?volutio- .Vtontag, 24. und Dienstag, 25. März 8 »Mariborer Zeitung« Nummer 6l Ein Melstcnverk in Klanr unü Form an Ton^chönheit und Nn'min haltunigf unübertrefilich nrc s-|f^ Werl wegen enotmer LebeiiS dauer. lleUDim: d. hannig, Maribor, Siioümayür'eva ul. l bettüberwÜRFE sinil die Zierte r thres Scltlsf-^ Zimmers. Aus KmiBf-seitfe oder am modsriM he- drocklen Baomwollilotlen. mit ItlRtr WillD-TtninRQ abgesfenit in verscMeieRn Farben. WEKA, Maribor bringt stets Neuheiten! StetUh MALERLEHRLINQ wird aufgenommen bei Jos. Holzineer. Maribor. 1503-8 ALLEINSTEHENDE FRAU wird als Hausmeisterin u. zur Bedienung aufgenommen. Adr. Verwaltung. 1415-8 Acitcres» gesetztes MÄDCHEN ODER FRAU im Kochen und sämtliciier Hauswirtschait bewandert» p. sokszenen. unterstützt durch einige Karten, nicht nur das äussere BiW emes Landes wiederzugeben, sondern auch das metaphysische Gesetz, dem es untersteht, die Probleme, mit denen es sieht befaßt, die politischen Ziele, die es awtrebt. tetls mehrfarbige Bilder und ein umfangreicher Anzeigenteil. Die verschiedenen Aufsätze sind volkstümlich geschrieben, so daß jeder Laie ''en einfach gehaltenen Gedankengängen ohne Mühe folgen kann b. OeAjnchens Fahrt in« BUimenland. Von Hagdis Hollr'edc. In Halbleinen 3.20 RM. Verlag K. Thienemann, Stuttgart. Else Wenz-Vietor zeigt in wunderschönen Bildern da« Gesinchen, das bei den F.Ifen war. Es gibt Leute, die mögen solche Dinge n'cht glauben, weil sie selber nie dergleichen erlebten. Jedem, der lesen und zuhören kann, verrät die schöne Geschieh te, wie einer es anfangen muß, wenn er die Sprache der Blumen und Sechsbeiner auf Wiese verstehen will. b. Zeit Im Querschnitt. Zeitberichte, Echo der Woche, Blick in die Gegenwart, Spruch und Widerspruch, Kurznachrichten. Verlag Dr. Joseph Wrede, Berlin. Ein» zelnummer 30 Pfg. 1iei Itieioei Veestttifdenes ACHTUNO, DAMEN! Dauerwellen mit bestem Apparat. Garantie! Erm.lßig'e Preise Salon StoJn.^ek. Orof. nova 10. 1520-1 KINDERWAGEN aller Arten billiK bei »Obno-va« F. 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Die »Malente« schingerte kaum noch und flitzte katzenhaft auf den Wellenbergen dahin. Durch die Bullaugen erschien die englische Küste. Der Kapitän kam von der Kommandobrücke und nickte ihm zu. »Glück gehabt!« sagte er und verschwand im Kartenzimmer. Aus der Tiefe tauchte einer der Bunkerleute auf, schnappte ein paar AtemzUgi fri?ch(;r Luft und verschwa^nd wieder nach unten. Die schöne Frau bedankte sich erst, als sie den Kognak in einem Zuge hinuntergegossen hatte. »Ich vermute, wir werden jetzt wieder nach Calais kommen oder nach Boulogne,« meinte sie. »Vier bis fünf Stunden wird es wohl dauern, bis die »Malente« wieder in See stechen kann. Ich will die Zeit zum Schlafen benützen. Ruhen Sie auch! Wir sind beide richtig mitgenommen. Es wird uns sicher wohltun.« »Eine Frage noch,« sagte Karl von Hölscher, ehe er ihr die Tür öffnete. »Welcher Nationalität?« Sie schickte ein silbernes Lachen zur Decke. »Aiber Herr Land'smann — das hätten S' doch schon merken müssen!« »Wienerin?« »No ja, freilich. Was denn sonst?« ^^hr Französisch ist so rein.« »At>er gehn S', gar net rein ist! Schon eher schauderhaft. Wann's Ihnen recht Is, komm ich wieder, wann ich aiisgschlafn bin; für den Augenblick geht's nimmer. Tun S' jetzt schön die Augen zumachen' Ich klopf, wann ich 'rein will. Auf nachher!« Gerade als die französischen Uferfel- sen aufzuwuöhten begannen und die weißen Bauten von Calais sichtbar wurden, verschwand sie, nachdem sie -zuvor noch vorsorglich den schmalen Gang hinauf und hinunter gespäht hatte. * Sie kam erst wieder, als die »Malente« längst ihre geplatzte Nietstelle wieder zurechtgeflickt und erneut Kurs auf Gent genommen hatte. Mit einer Handbewegung scheuohtc sie Karl von Höhcher wieder auf sein Bett zurück. »Bleiben S' nur grad liegen! Ich hab ganz richtig ausgschlafn; aber Sie machen Augen, als ob S' keine zehn Minuten Ruhe gfundn hättn. Dö darf man net! Schaun S', ich hab früher auch immer gemeint, wann ich was nachwein und nachtrauer, dann wird's besser. !s net wahr! Schlechter wird's! Ich weiß ja net, warum Sic sich grad den Müllkastn da, die »Malente«, 'rau-sgesucht ham — es wird schon seinen Grund haben, wie bei mi rauch. Ich hab einen Vertrag in einem ParistT Kabarett ghabt — und »er« ist beim Zirkus Barlong. Wir arbeiten beide am Trapez. Versteht sich, daß ich da zu ihm will, weil ich doch lieber mit ihm arbeit, als mit einem Fremden. Der Kabarettmensch in Paris hat auf seinen Vertrag gepocht und ich auf meine Lieb. So sind wir halt net zsammkommen. Und mir ist nichts andres übrigblieben, als »durch« Wie der Kapitän gmeint hat, nach Gent fahren wir, hätt ich bald hellaufglacht. »Denn in Gent ist »er«.« »Ich gönne es Ihnen,« sagte Karl von Hölscher. »Das ist nett von Ihnen, daß Sie mir's gönnen, Herr Landsmann. Wann S' etwa einen Schmerz hätten, den ich stillen könnt?« Er sah durch die Bullaugen, wie eben ein Lotse an Bord stieg in bortenloser Uniform mit Goldknöpfen und weißem Kragen. Der kleine Dampfer, der ihn gebracht hatte, zog mit wehender Fiauch-fahnr nordostwärts. BHthcfsdiaa GRAPHISCHE KUNSTANSTALT b. Novl poredait v Evropi, Heft II: Ci-IJevi NJema^ke. Von Dr. V. Pavlakoviö. Preis Din 4.—. In diesem interessanten Bändchen finden wir alle Vorschläge Deutschlands über die Neuordnung in Eu ropa sowie die völkerrechtliche Großraum Ordnung. Verlag Binora-Domaci pisci, Za greb, Dalmatinska 10. b. Deio Za zdravje. Die jännernummer der vorliegenden Zeitschrift veröffentlicht in voIkstümHchem Tone eine Reihe guter Artikel über verschiedene Fragen und Pro bleme aus dem Bereiche der medizinischen Wissenschaft. Der Inhalt ist sehr be lehrend und soilte diese vortreffliche Monatsschrift in keinem Hause fehlen. Verlag in Ljubijana, ASkeröeva cesta. Im Jah resbezug Din 30.—. b. Kosmos. Handweiser für Naturfreun de. Erscheint monatlich in der Franckh-schen Verlagshandlung in Stuttgart. Bezugspreis jährlich Mk. 7.40. Eine Auswahl lesenswerter Artikel über verschiedene Erscheinungen in der Natur, schöne, o.®* Otm Pfleo*6tlktto von hoch* «vertlgen Druoksachent Wirkungsvolle Prospekte. Plakate, Illustrierte Kataloge. TagblMtter und Zelt-•cNrtften. Luxusdrucke In Such-, Sieln- und Offsetdruck,Tief- u. Ounnnnidruck. ^Irofenla - Abzle^reklame. MAMO«. KOf AUSKA ULICA 4 '•iiirul: K-It. Kinb, Bomm f>cim! ROMAN VON J. SCHNEiDER-FOERSTL Urhebcr-Rechtsschutz durch Verlag Oskar Meister, Werdau t4 Sie hielt sich mit beiden Händen an der Bettkaoite fest und sagte, als habe sie seine Frage überhört: »Sind Sie je schon auf einem solchen Müllkasten gefahren? — Ich nicht! Vielleicht kommen wir überhaupt nie nach Gent. VlePleicht gehen wir zuvor noch unter. Sehen Sie, es erfüllt sich schon!« 'schrie sie auf. Die »Matente« bekam in diesem Augenblick eine schwere See von der Seite her, legte sich in einem schrägen Win^cel von 45 Grad und brachte alles zum Sturz, was bis jetzt noch seinen Stand bvihauptet hatte. Wührewi Karl von H