«Ick,«»«, WM p,Wl, Mn 1 so TS. »I,. «S4 frsltsy, 6«n IS >V>?>1 ISSZ «»«»GOMG» »»»d»»«»«,. (s—«»» «Mmdi »ts. 2»70> «vWt» Mick viiettömsk«»«! t7«I«ßo» IiiwnUd»» »t» ?0S4> NckKlSVK. «t. <1 NU»tr»^»Irv«« I» WU0GMK0, vostvj«,» «tiv« « 7«t. S>»^ IW«Ilpo»w d«tlGgO» «I» ^id». 1».« (VfW-tlung) I>>III9>ps»l»«: moi»«u. 23 oin. z« vin. iturok k»o»« mon»tl. » VI>^ ftk <«» lchetg« mon«tl. ZV Vi» ' dt» Z Viiu «»?ö«D »lok« s«wmi»»l. Naribom.Mma Das Echo der Hitler Nede Ganstiae Beurteilung In Snglanv und Amerl?a / Frankreich ist mlbtrouifch / Die Berliner Vreffe schreibt: Da« Ausland hat das Wort («che zunächst Seite 2) Wv sdoofevelts Weltbotfchast Nichts kann die Hochipannimg d-er mlcr-nationalen Lage besser kennzeichnen, als die Kunde von dem überraschenden Angreifen dcs PMrdenten der Vereiniflt<'n Staaten. Eeit drnl Weltkrieg und namentlich eit Wilson» Fiasko auf der Friedenskonferenz hat die Abneigung der Amerikaner, sich mit eilwpäischen Dingen zu befassen, ^ine bisweilen groteske Steigerung erfahren. Ter Grundsatz „ni>, european troubleS" (Hände weg van den europäischen Wirren) war fast so gleheiligt worden, wie die berühmte Monroe-Doktrin. Und nun wird dieser durch die Ia/Hre geheiligte Krundsap plötzlich uneder gebrochen, der Präsident der U. S. A., hinter dein die Würde und die Autorität einer der ersten Großmächte der Erde stehen, lven-dct sich an die Weltmächte, uin die hoffnungs lose Lage, die auS dem Wirrwarr der Abrüstungskonferenz entstanden ist, zu entwirren und znm Guten zu kehren. Roosovelt will ni6it Richter sein, wo-hl aber Schlichter, wenn es jicht, ehrlicher Maller. (5s ist sell^stverständtich, da^ die Botschaft des Präsidenten zuförderst den amerikanischen Standpunkt in der A'brü-stungs- und Sicherl^eitssrage voranstellt und betont. Die Zeiten der Prosperität in U. S. A. sind längst vorbei. Auch die Bereinizien Staaten sind in den Strudel der Weltwirt-schastSkrise mit hineingerifsen worden. Sie bilden weder politisch no6) wirtschaftlich eine glückliche Insel iin Ozeau der Krisetl, die sturmäihnlich (Zuropa und die übri^ze Welt erschüttern. Auch Anwrila muß heraus cus der Krise, tieben den katastrophalen Ziffern an den Tafeln seiner Börsen sinv es vor allem die dreizehn Millionen Arbeitslosen, die von TW zu Tag mehr zu einer inneren Gefahr werden. Die Welt komnrt aber nicht zur Ruhe, solange der Wahnsinn ^ gegenseitigen Wettrüstens iveiter tobt. Bei der engen Verzahnung von Politik und Wirtschaft setzt datier der Präsident an das W!rt-schastsprobleul den politischen Hobel, also in diesem ^alle die Abriistlmg. Äo-ose-velts Botschaft enthält eine mcht ntt-geschickte Mischung zwischen dem M:c!»onald-Plan und dvnt ^kannten Konsilltativ-Pakt. Gast in diesvln Zusmnnlenhang eine etivaige deutsck>e Aufrüstung abgelehnt wird, ist .lur logisch. Das eigentlich Veideiltsanie der Roolsevelt-Botschlalft geht aiber vor alleni da-!hin. das; das Abriistungsproblein -vi aller Anerkennung seiner Wichtigkeit imr als Keilausschnitt betrachtet wird, aus dem Kreis der Riesenaufqabe sämtliche Nation2n der Welt zur Zusammeivarbeit zu brinq?n, damit die Länder tnid Völker endlich il^uhe zur wirkschafssickinl binden. Die Botschaft deS amerikanischen Präsi^ denten stellt die Regierungen Europas und Lateinamerikas sowie der Sowjetunion vor eine delikate Situation. Diesenigen Lander, die ein Uebermas^ von Angriffswaffen be-sitzeil. werden sich irgendwie zu äußern haben, und es wird na6? der überaus präzisen (Erfassung des Begriffes „Angrisfswaffe" durch den Führer der amerikanischen Volkes schwer fallen, Voinbardierflugzeuge, Tanks und Geschulte »nit einem Kaliber von 15 Zentimeter minnilrts noch weiter als „Per-teidignngöluk^'' " ^ii verteidigen. In dieser ?'i',uesni>ig die Projirt?liiu L o n d o n, !8. Mai. Die Weltauffassung der gestrigen Rede des deutschen Reichskanzlers kann im allgemeinen als reserviert bezeichnet werden. Die der englischen Regierung nahestehende konservative Presse hebt den gemäßigten Ton der Rede hervor und konstatiert, daß nun die durch dte scharfen Reden Papens erzeugte Spannung gemildert sei. Im allgemeinen betont die englische Presse, datz eine Besserung der internationalen Lage erst dann erfolgen »verde, wenn Deutschland den Worten auch Taten folgen läßt. Man müsse zugeben, daß Hitlers Worte durchaus sriedenswillig seien. Nun seien wieder (Gründe vorhanden, die Arbeiten der Genfer Abrüstungskonferenz im Beisein der deutschen Delegierten fortzusetzen. Paris, l8. Mai. In Paris hat die Rede des Reichskanzlers Hitler in der öffentlichen Meinung teils sogar offene Ablehnung gefunden. Die Wen-düngen „Eine diplomatische Rede" oder „Erst Taten lverden die Betveise erbringen" kehren in sämtlichen Kommentaren der französischen Blätter immer und wieder zurück. So beiläufig schreiben die gemäszigten Blätter, während die radikalen Organe init Nachdruck betonen, daß die Lage auch nach der Hitler-Rede keinestvegs gekllirt sei. Der dein Quai d'Orsay nahestehende „Petit P a r i s i e n" kommmtiert die Rede Hitlers in zlvei markanten Sätzen. ES heißt darin u. a., Hitler sei zwar nicht in die Fußstapfen PaPenS getreten und habe der Kanzler sehr gemäßigt gesprochen. Ansonsten sei die Rede als Lippenbekenntnis zur Roosevelt Botschaft zu werten, doch habe .Hitler auch diesinal wieder die (Gleichberechtigung Deutschlands gesordert. Das „I o u r n a l" schreibt, .Hitler habe die Mittel gefunden, um durchaus gemäßigt zu erscheinen, ohne im geringsten von seinen programmatiscl)en Forderungen abgewichen zu sein. Die übrigen Blätter bezeiäinen die Reichskanzlerrede als ein Werk rhetorisckier Gewandheit. Im allgemeinen wird betont, man müsse jetzt erst die Reaktion der Hitler-Rede in England und in den Vereiiligten Staaten abwarten, bevor man von einem Erfolg oder Mißerfolg Hitlers sprechen könne. Die sozialistischen Blätter fordern von der deutschen Regierung in erster Linie Taten, denn erst dann werde nmn den Worten Glauben schenken können. Berlin, 18. Mai. Die Berliner Presse vernieist auf den (Eindruck, den die Rede des Reichskanzlers im ganzen Reiche ausgelöst habe. Es sei dem Reichskanzler in seiner großen programmatisch^ Rede gelungen, eine restlose und di-rekte Verbindung zwischen dem Reichspräsidenten, der Reichsregierung und dem deutschen Volke herzustellen. Diese Tatsache wird besonders im „Lokalanzeiger" unterstrichen- Die Zeitungen erklären fast übereinstimmend, die Welt habe jetzt den unerschütterlichen Friedens- und Gleichberechtignngs-willen Deuts6?landS aus dem Munde des Kanzlers vernontimen, das Ausland habe jetzt das Wort. W a s h i n g t o n, 18. Mai. Die Rede des Reichskanzlers Hitler hat in hiesigen amtlichen .^reisen einen überaus guten Eindruck ausgeli)st. Vor allem wird hier betont, daß Hitler eine offene Tür für verschiedene Lösungen gelassen habe, gleichzeitig halte er eine Mäßigkeit bekundet in der Wiederholung der dentscs>cn Forderungen, die nicht nur 'die Wiederaufna>hine der Abrüswngs'verhandlungen in Genf prnü^g-liche, sondern auch neue Hoffnunigen sür ein (gelingen der Londoner Weltwirtichastskon-feren aufkommen lasse. Die Weltwirtschaftskonferenz lverde jetzt in eil,er günstigeren Atznc'sphäre vor sich gesM können Mit allgeineiner Genugtuung wird hier auch festgestellt, daß diese K^anzlerrede in erster Linie auch der Botschaft Ro-ssevelts zu vel»>anten sei. Diese Botschaft sei für Deut-sch land ebenfalls eine Mahnung gewesen, den Boaen nicht zu ilbers^xlnnen, lveil ein Bruch sonst leicht eingetreten wäre. London, 18. Mai. Die englische Presse beurteilt in günstiger Weise die gestrige Rede des Reichskanzlers Hitler vor dem deutschen Reichstag. Wenn die Anzeichen nicht trügen, dann ist es .Hitler sogar gelungen, einen Umschwung in der englischen öffentlichen Meinung auszulösen l'.nd die Mißstilnmnng der Porwochen auszulöschen. Die Blätter sind heute iibereinslimn>end der Meinung, daß die internal'onale Lage durcl) die Rede Hitlers eine erhebliche .^llä-rung gefunden habe, so daß neue Hosfnuug für Genf vorhanden sei. Ter sozialistische „Daily Herald" setzt sich überraschender Weise fiir die Annahme der von Hitler geforderten Bedingungen in der Abrüstnngsfrage ein. Die „Daily Mail" stellt zunächst fest, daß .Hitler überaus friedenswillig gesprocheil habe, wobei ganz besonders in die Wagschale fällt, daß sich der KaNj^lers schärfstens gegen daß Deutschkand keine imperialistischen ne besitze. Wenn diesen Worteil jelzt noch Taten folgen, dann könne man von kominend.^n Erfolgen der militärischen und mirtsctiaftli-chen Befriedung der Welt sprechien, von einem neuen Wohlstand der Kontinente >>'l-ler, schreibt das Blatt, habe daS Glück und das Unglück der ganzen Welt in seinen blanden, von ihnl sei es auch abhängig, wi» sic!>v die weitere politische (Entwicklung in Euro Pa gestalten werde. Die „Times" beschäftigt sicti an lei^onil^l^'r Stelle mit der internationalen La,?e und bemerkt zu der gestriqen Rede .^li^lers im Reichstag, man si0!te diesen Mann lnslang nur als Pc^litiker gekannt, jetzt aber als Staatsmann. Zweifelsohne sei durch die einstimmige Annahnie der Rest!cruna>?erllti-rung iin ReiäiStag die Meinilng de? g.inien deutschen ?>olkes znni AiiöHriick gekoininen und .^''itl'er habe allen Deutschen aus deni '>Herz heraus gesprochen. Börsenberichte L j u b I j a n a, 18. Mai. Devisen: ?^er. lin Züri6) 111.?.8^^, London New.?orr Scheck Paris ??5z.5;8-. 227, Prag Trieft MI.Ii), österr. Schilling (Privatclearing) 8.85. Züri ch, 18. Mai. Devisen: Paris 20.38, London 17.5i>.^, Newtwrk 4^8, Mailand 27, Prag lü.42, Wien ü7. Berlin 121. Gowjetrussische Einheitstracht. Die maßgebenden .Kommissionäre dc^ russischen Tertilindustrie beabsichtigen, durch eine große Ausstellung in Leningrad für einen neuen sowjetrnssischen Meiderstil zn werben. Schon vor einigen Monaten wurde gelegentlich einer Bekleidnngsmesse in Moskau derselbe Gedanke angeregt. Man will sich von den Modevvrschristen der abend ländisclien .<'>auvlstädte sreimackeu und einen eigenen, deui Charakter des russischen Ar-beitervolkes angepaßten Stil znr Geltung bringen. Wie diese neue russisctie Einheits-tracht aussehen wird, darüber sind die Ä)^ei-nnngen noch verschieden. Man darf gespannt sein, ob es den Machtlmbern des Sowjetstaates gelingeil wird, aus dem Gebiet der Mode ihre berühmte und vielgepriesene, angebliche „Gleichheit" durchzusetzen, nachdem es ihnen auf allen anderen Gebieten nur deu Krieg ausgesprocheu hat, ein Zeichen, nmugelhaft gelungen ist. Macdonald-Planes, der in Genf in keine Sackgasse geraten wäre, wenn man sich anstatt mit den .Heereseffektiven, die von geringerer Bedeutung sind, lieber mit der materiellen Abrüstung beschäftigt hätte. Werden jedoch die Angriffswaffeu so rasch als mög lick) im .^ionventionsentwurf der Genser .n hätte. Der rasche Zngrisf Roosevelts läßt sich auch ^ aus der Tatsache heraus erklären, daß die L^li'isevolts eine ganz erlieblictie Stützuna des! Abrüstungskonferenz tatsä6)li6i in die Ge- fahr gekommen war, aufzufliegen. Roosevelt hat richtig erkannt, daß die materielle Abrüstung der moralischen vorausgehen müsse, wenn die letztere überhaupt ernwglicht werden soll. Die Völker müssen iel^t eben begreifen, daß volle Arsenale und ein Tag und Nacht beschäftigte i'^iüstungsindustrie bei ungleicher Verteilung der ji^'riegSinstrunienle alles eher als geeignet sind, das Gefühl der Sicherheit zu kultivieren. Jedes Volk hat ein Necht auf Sicherheit. Diese aber kann inir die materielle Abrüstung zur Dorans-setzinlg haben, ganz abgesehen davon, das; die Völker in ihren Budgets große Ausgaben sparen, die sie für bessere Zwecke verwenden können. Die Botschast de^'i Präsidenten Roosevelt ist an 54 Staaten und an die Herrscher beziv. Präsidenten derselben ergangen. (5s i^t ein Appell der Vernunft an die „Politik der .^nrzsichtigkeit nnd des kleinlichen Egoismus", wie Roosevelt selbst in seinen? Appell an das C'iewsssen der ??ationen lagt^ Die Klarstellung der ans der Genfer Abrustungs konserenz zur Distnssion zn setzenden ^nn-damentalsragen einer effektiven, qualitativen und quantitativen Al^'rüstung ist erhielt. Nun hallen die Staatc'niänner und Diploniaten da? Wort. Die Welt wird ihnen dankbar sein, wenn es ibnen gelingen sollte, die Ideengänge Noosevelts nnt dem Entumrs Macdonalds derart in Einklang zn brin gen, daß a l l e Staaten da? große K o m-p r o n, i ß n,it Zuversicht auf eine lange '.'lera des Weltfriedens nnter^^eichnen löunen ».Mzribvrer Kitung" Vümnker 134. 5?reitafl, d'ni Ist. Ma^ W3Z. Die Antwort Hitlers Dir qnche «che«Vv>Wche ErNaning der Neichsreotemi« / SSr den Artedm, mcht Br ewige DerfaiNe« Ordnung / Dße IteglerungsdeNaraNon auch mN dm SUmmi« der «oztaldemottoten etnftimmtg angmommen Berlin, 17. Mai. ?vi,r die hevte lim ^5 Uhr anberaumte dec' im l^ebäude der .^'Noll.Opl'r hcrrschle :ii pi^Mischeu, dejon^ers in dipll?>uiatischl?l' Äreiicn das größte ^ml^rc'nV. 7^N'? der in ^iri?vl.ii?r'isl'sk ^eine .^inun>ifn >Uihä!t, U'ar au<' di<n-i^erc'n Änleijs'.' festlich ln'flaWt und mit <^'ursand<'n l'e'chnulttt ir^lZrden. Vorm'.ttass^^ iriztett die T^ührcr /Traktionen zu einer ^Z^'s^.irccdmni nl'cinnnen, in welcher alle Ein-kür dic' sta^findeichc dlir6'l:erc^ten wnrdi'ii ^n-t>cm'u !r>il die sckvn in den Morq^'N- sliurdeii in Pen'il'ck'art. um ei.'<'n^tt?lls'R"he-ftc'.ru^ssien in d-cn Ztrnszen zu i>erlul'.^>ern. ?lc'!.^dlcni scilnmel^e nch mehrere stunden iwr dcr (5rlis^nnnsi dcr 5iknn t^anzler5, der Minister und Nbq'o^'rt^neleil se's^n zn rennen. divlomntisckie sinr^i? erhicl!' aan^ liei'ondere is'inllldunsi.'n ^.ur ?ell nnhme an der niit festlichein sv,l'r,r'7sie vor sich aeki.'nden Ätmnq. Tie ^iluln-fi wurde uin !! Ul^r W durch dc'n Ncich'ttisi'^vrcrn'^enten und rreun/nch^'n Mini'sterprl'si'!^entc'n ö r i n c'röifnet. (^leiä) u^ich der (5resknunsi erl^iel^ )'^ei6>?-fan^ler cv.Ner dli-7. Wr^rt. ^n seiner Ni'de snsi'e der ^inn',!er u. ci.: Deutschland hnt unter dem unbarncherzi« oen Druck M sebr qelitten, als wk es ?!nem andern Bolr? ew Unrecht .lusllccn wollte. Unser lehrt n'?s, andezen acqen tiber qerecht zn scin. Es ist notwendig, das, wir unseren Idealen treu bleiben. Die Wer» manisicrunqsidee war ein P^edukt der Mentalität des vorigen Jahrhunderts, als man noch staubte, aus einem Polen ode?^ ?^ran-zosen einen Deutschen machen zu können. Da wir dies auch anderen nicht wünschen, werden wir uns gegen eine derartige Be-Handlung mit allen ilrästen zu wehren wissen. seiner weiteren Rede sprach sich der ReichsfanAler schärsftens gegen das in Gens gestellte Verlangen nach Einrechnung der SA, ^r 5S und des Stahlhlems in die deutschen essektiven Streitkräfte aus. Diese Mili,^ dien? nnr innerpolitischen Zielen. Ich erachte es slir notwendig, erklärte der Kanzler, darauf hivfjUweisen, das; nach diesem Prinzip zu der essektiven Ttreitmacht Deutschlands auch die Feuerwehren und die Angestellten der Rächt-wache-llnternehmnnqen zu zählen wären, ojegen solche, in Mens gestellte ^Forderungen miissen wir schärsstens protestieren. Im Namen des Deutschen Reiches erkläre ich: Deutschland hat die Abrüstung vollendet, es hat alle im Bersailler Bertrag auserleg, ten militärischen Betpslichiungen ersüllt. Die deutsche Reichswehr zählt heute 1WMV Mann. Die deutsche Schuftpolizei ist auf Mund eines internationalen Abkamviens organisiert. Die Sturmabteilungen der Hilss Polizei dienten lediglich der Durchstihrung der nationalen Revolution, da sich gerade die Schuttt»olizei politisch nicht als genügend verläszliS? erwiesen hat. Iejzt, da sich die nationale Revolution durchgesetzt hat, wird eine neuerliche Verminderung der Hilss-polizei eintreten nnd wird dieselbe Ins zum Jahresende überhaupt aufgelitst werden. Aus ttrvv^ Tatsachen hat Deutschland . d<'r Knnzler Mlich ü'I'er ^ie N oo sevelt-Batschaft au^', indoul er erklm'te: „Ich habe die Botschaft des amerikanischen Staatspräsidenten h^te nachts gelesen und die deutsche Reichs« regietung übernimmt zur Gänze alle Punkte der Borschläge des Präsidenten Noosevest. Deutschland erklärt sich mit der von Präsi» dent Roosevelt in der Botschast vorgssch'a^ genen Atbeit-^methoden vollkommen einverstanden. besonders ist Deutschland mit sc-nem Passus einverstanden, in welchem Roo» sevelt erklärt, e« «tzne «brWung keine dmternde wirtschaftliche «ruemrung der Velt geben kSnne. Deutschl«» ist zu jeder Zeit bereit, mit ollen Mittel» am gemeinsamen Werke auf solcher Grundlage mitzuarbeiten. Wie der Präsident der USst, Herr Roosevelt, so steht auch Deutschland vor der grStzten und wichtigsten Ausgabe: der Siche-ruug des Friedens in der Welt. Der Reichskanzler gab in seinen weiteren Ansstthrungen zu, daß die fieberhaften Rüstungen der Nachbarn Deutschlands auf die Furcht Frankreichs und Polens vor einem deuts^n Angrisf zurückzusiihrm seien. „Die se Furcht" — erklärt der Kanzler — ^ift vollkommen unbegründet, denn ein nnbewasf neter Staat wird niemals mächtige Militär' staaten angreifen. Außerdem verfiigt Deutsch land nitht Über die flir einen Angriss erforderlichen Waffen. Deutschland besij^t keine schwere Artillerie, keine Bombardiersi«»gzeu> ge und keine Danks. Deutschland ist brreit, jeden Nichtangrissspakt zu unterzeichnen, denn es will niemanden überfallen, :>ur Sicherung sordert Deutschland s!ir seine eltenen Grenzen. Deutschland ist beruhigt, als eS erfuhr, da^ .Herr Roosevelt bereit ist, als Garant dkS europäischen Friedens auszutreten. Diese Tatsache diene allen, nicht nur Deutschland, zur B-^ruhigung, allen, ^ie den Frieden wollen. In dem B?streben niich (Erlangung seiner Rechne sordert Deutsch^-land ke'nen anderen Weg als jene«, den der FriedeuSvertrOD selbst «rzeichuit. Aber Deutschland »eede es iu keim« Aale M. laste», daß v,u autzeu ewig el»e Or». nung aufoktroyiert werde, »ie fie der Bersailler Vertrag vorgeschriebe« hat. Nach der Reite des Roichskanzlers verlas Neichstiigspräsidcn G r i n g eine Ent--schlieyung der Z^aiionalsozia-listen, der Teutschnationalen, des Zentrums und t^er Bayrischen Boliksporte^. Die Entschliehung lautet: Der deutsche Reichstag als Vertretung des deutschen Volkes gcm^hmisst die TrNurung der ReichSregierung und stellt sich ln ?>icsor für die iVinze Nation entscheidenden und schitksalsschweTen Fraigc der Gleichbereckti-gunsforderung Dl?irschland? geschlossen hinter die ^^irich-^regievung." Daraufhin ordnete l^öring d-ie nnmfs an. Die Entschließung^ wurde init allen Ztrnluien, auch mit den 5-timmen der soziMeuiasraten, anxienommen. Die AI?s;e.ordneten ilnid Minister sangen sodann "Deutschland- und das 5>orst Wessel-Lied, die von! ölplonmtischcn Korps und sämtlichen "Anwesenden stehend angehArt wurden. NeicsiÄal^'?pnj''iideut 5 r i n g schloff die Plcnal'sitzttnmc-rikanisc^u Präsidenten Roosevelt, in der es u. a. heißt: „Mit aufrichtiger ^nngtuung nahm ich die Botschaft zur Kenntnis, deren edle Motive die ganze französische Nation begrüßt. Die in dieser Botschaft enthaltenen KommuniMche« Aerftvrerwttk Während der gegenwärtigen Unruhen in Spanien versuchten kommu» nistische Elemente, eine Hochspannungsleitung bei Madrid zu zerstören. Ne brachten unter einem der großen Leitungsmasten eine Bombe zur Explosion, die jedoch den Mast nur seitlich legte, so daß größere^^ Uuheil vemlied«n »vurde. „Monarchie nicht onsgeftblosien" Si«e «e»sftr»»g V«»Pe»s. L o n d o n, 17. Mai. In einem Interview mit der „Evening Standard" erklärt es Vizekanzler von P a-p e n als nicht ausgeschlossen, daß im Laufe der Zeit die Monarchie als Spitze der Pti-ramide nationaler Einheit und Stärke wieder hergestellt wird, daß jedoch diese Frage mit den gegenwärtigen Problemen nichts zn tun hat. Niemand in Deutschland, sagte er, will die Aufrollung der Elsaß-Lothringen-Frage und niemand hat aggressive Pläne gegen Polen. Ebenso wenig hat Deutschland die Absicht, Oesterreich zu absorbieren. Das Wort Anschluß ist eine sehr unglückliche Bezeichnung." Abreise der j»gssta»lphe« Bischvfe »ach Rom. Zagreb, 17. Mai. Heute trafen in Zagreb mehrere Vertreter des jugoslawischen katholischen Episkopats ein. Die Bisc^fe reisen morgen unter Führung des ErzbischofS Dr. B a u e r (Zagreb) nach Rom, wo fie vom Papst w gemeinsamer Audienz empfangen wer^n. Bridge-Turniere iu Jugoslawien Die zahlreichen vom Aagreber Bridge-Cerole (Zagreb, M. Krcvljice Maiv'j^. A/!i) — dem sthrenden Bridge-Klub in 5^osla» »mm — veranstalteten Turniere fanden iin Laufe der vorigen Woche ihren Abschluß d«rch zwei Turniere in Beograd. AlM 8. und j). Mai l. I. wurde unl die Meisterschaft der Stvd»t Beogvad gekä^mpft. Wenn auch diese BeranstcMlng, was die Beteiligung anibetrifst, weiit hinter den Za-grober Turnieren zurückgeblieben ist. so vereinigte sich immechm in den herrlichen Räumen des K'önWichen Autsinobil-Klubs i,l Beograd, die ^nk dem freundlichen (^gogenLommen seines Präsidenten. deS Herrn MimistevS Dr. Belizar I.ankoviä zu diesein Aveck kostenilos zur Verfügung gestellt worden sind, eine ausgesuchte Gesellschaft von Bvidgeislpieilm unsierer schönen Hauptstaitt. Gelspielt wurde ein Paarturnier imt gelegten Karten nach dem Mitchell-Systeu, und Wullen nachfolgende Paare mit Preisen ausgezeichnet: Frau Blanka Stern—Herr I. K. Alkalay (1. Preis), Herr V. l5ngM-Lov—Herr R. Shellens (2. Preis) und Frau N. RiHnAar—Herr I. Mlosevi«; (3. Preis). Es steht zu erwarten, daß d,»« Interesse der Brid^p spielenden Kreise durch dieses Turnier ge^veckt worden ist, so daß in Zukunft ini einer regeren Beteiligung zu rechnen sein wird. Den Höhepunkt der SMson bildete jedoch das Jugoslawische Städte-Turnier, welches aim 12. und 13. Mai ebenfalls in den Räumen des Königs. Autou,obil-^^lubs in Beo« grnd abgehalten worden ist. Es kämpfte das Team der ?tadt Beograd bestehend anä den ?>erren D. Blagyse^'^«^, 7^. Miso?eni<;. Enaasi^i'v "nd I Al- dl'" Herrn I W. V. M ars ano gestifteten Wanderpokal ?ivo»«, il>, U»«r«I», Lv«tI»I»v p«iro»Ii, Krii»t V«r«t»«», Iß»n» Lia Lroö^Im mit Iienlioi»«' ^usilc ua:»! Vl^ui>«jerlzsre I^atursukoatimen. : I^ustizes, unterlisltentj« Lujet. /^sZcaZ QHF^SRiFIc Donnerstag, den «». Mai Hilfstaffm untersagt Sistierunk der Tätigkeit des gesamten auf nachträglicher Deckung beruhenden Versicherungswesens in ^'ayreb crrungen hatte, geyen ein Zo-qwber Te«tti, loekheS aus den Herren G. Aviy, I. Klein, IM A. Bresi^Mter :mö E. PoM ^tant». Insgesamt wurden W A«Avituniflori in Z Abschniiiten gestzMt. Die KlassMation faich nach dem Mvtch^PmSte-Sylstenl statt, u. zw. wt»!^n Differenz voii V—W »a>t N von 4V—99 ,nilt 1, von IVV—1W mit 3, von AR)—M) mlit 3, ,md über 4M ilnt 4 Match--Pi»nkte», klaWziert. In der ersten Rzinde sich das Za-qncher TeaiM 13 Pluspunkte qntbnchen, von welchen es in der zf»i>eiten Runde 7 Punkte imed^ abqaib, am iini Endta-nchf uiit insgc-sanit 12 ?)l'«tchpu!nfterl siegreich hervorzu^ flehen. ^r vvn Herrn W. v. Mmiano ;ieftiftetv Wtmberpokal klxnnnt denach imeder na6i Zagreb, wo mn denselben im HeMt erneuert q«Ä«chft iverben »viri». Das Intereffe fiür das Teom-Turnier ein außerordentliches und find auch zahl, reiche Zichhvuer miS der Provinz zugerinst, mn demselben VoiMwoihnen. Bei «atze«, «ch D«i«Heise hatte der Brand keine To-d'.'sopfer l^<'sord^'vl Personen erlit- ^en P^andtvundell. Die B a n a l 1, e r w a I t ll li g hat unter dem Ii», d. nachstehende Berfi^gung ge. trvffen: Iu den letM, Jahren isiiid inl Dranlanat zahlreiche registrierte HilfMssen und au6) auf ^genossenschaftlicher l^ritndlage ansg.'öall» te Bersicherl»ng«,nst!alten tiegrütrdet .wrden, die eine rege Tätig>keit entfalten. Diese .'^ilss--?assen und Versi^runiflsaiytalten betäii;se!i phre VersicherungsgeschAfte auf der Grundlage der sogetiannten nachträglichen D'cknn^i, d. h. auf die Weise, das; die Höhe der Ber-«sichernirgssmulne, die bei (Kwtritt des verein lmrten Ere^niisses (Ableben, Berehelichlin^) in größeren! oder gerin-gere?n AnSinas^ ausbezahlt n>ird, von der Zahl der Ä>/i!gliedev im betreffenden 2^erisicher.ung^Vveiq bezw. i,l der betreffenden Klasse de? Berfichernngs-ztveiges abhängig ^st. "^luch wurden Sterbe^ Versicherungsverträge hinsichtlich Personen abgeschlossen, die anftechatH des Rahinen^ des ^ 18 des ^^setzes voin 16. Juli R. G. Bl. Nr. Ä)Z^ fallen. Des^gleich.'n ist die Beriichernngssunvnie n»t deni ^ l des genannten tteiel^s unvereinbar. Die lebhafte Entwicklnng dieser ."^nstitu-bioneit ist Nijcht ilur der Tätigkeit atgiler, bisiveilen gut und sog,n viel zll gut honorier ter Pro visionsage Uten (VertraueilSniäilner) so-me der Rekl^wie zuzuschreiben, sondern vornehuilich auch deni Umstände, dun die er-lvÄhnte !^^rsichen»ngsart die >veiteste Z^x'kn-lationsmöglichkeit bietet. Dieser Mö;il'ch^eit bed-ienten sich tatsächlich di) br.'.iesteu, »or allen» mittellosen i.nd ini 5lend lebenden Bolksschick^ten. Das', die) nicht nur eine ?ln-na-t>ttie sein kall.l, teiveist schon die Tatsache, das^ sich das Bersicl^erunq^loesen geigen Branii siti^nlen trotz der Wii-fiMststrise einen t.siUiendeii Anfschwnng. Die Banalveru>altttng ist znui -.5?lilsu' lang, daft das ^System der nachträglich.'!? Decknng tncht nnr N4, deni l^esel^ linzil-lassig ist. sondern das; es in der vraktisckieu Dnrchfnhrullg nicht von Toner sein kann daß es sonM nndnrchMrbar. lx'i Nt>ch so soliver Geschchtsfichrung der Bern^altnn^v''' und Ausisichtsausschnsse nicht anivendl»de dnrck? i'lire ^I^bliesien-heiten veranlag, die ort s n h r n n q der Pel^'ichernngögeschäfte aller re^iistri^'r-eli .'^>ilfHkassen und der anf genossenscüastlicki'cr l^'irundlage aufgebauten, auf den» Prinzip der nachträglichen Deckung lierilhenden Versicherungsanstalten bis auf Widerruf zu n n t e r s a g e n. Die Sahungzn nnd i^ie NesMftHfüti'rung dieser Institutionen sind einer e v ^ s i o n zu unterziehei, )?ene Ber 1 ichernnge n, anch M'nn ii:' bereits angemeldet und in der Sihnnq des ^ern'al^ tnuig^^nsschilsses vielleicht srsi^n anlv.'ni.inliilen nioltx'n sind, können n i ch t n?es,r d.zirch^ »lefi'chrt uvr'den. (^leich^eitiq nnrd die n''i'!'r Verirr.'''"" '»lnwidnnjien eingestellt, vis die Slchntlgen, die saint den eveittuellen Neglenients im Mqe der erstinstanzlich^'n Berivaitung'i'behörden der Banalverivaliuilj^ vorzulegen sint», noch einnml geprid-t und neue Anleituniien sierausgege^ben merdcn, wie das siegeiiivöltil^e nnznlässil^e ''nd i'u-jiesesUiche Ztisteiu auf daS einzig ziilässilie System der ioiienannten ssapitalvdei^nn^g überzuführen ist, d. h das Stistein d«'? Prä-mienversichernng nüt den rersicherni;gs' technisch richtig ermittelten Reserve,?. Wer wird Mtrstbischos von Lavant? Hilfsbischos Dr. Tomaxie - der ausslchts-reichsste Anwärter. In den interessierteil kirchlichen Dreisen wird in der letzten Zeit die Frage der ?!eu-besetmng des L.'avanter BischofsNchles <'r!.'r-tert. Bekanntlich wnrde der gegenwärtige jwpitularvikar W''?hbischof Dr. Ivan T o^ !Nt a i 5 vor Iahren als skoadsutor des dmnals erkrankten Fürstbischoss Dr. Ä'arlin ernannt, jedoch lantete die Ernennungsurkunde der papstlicl>en jlurie nicht ausdrücklich „cum iure successioni s" (nlit dem Necht der Nachfolge), so das; nach dem Tode de^^ Fürstbischofs Dr. ^tarlin die Frage der Neulvset.nlng des bisckii^flicht'n Stnhles offen blieb. Wie man nnn hört, haben sich die entscheidenden ^ireise im Vatikan für den bislierigen Weihbischof Dr. Ivan Toiiia/ie ausgesproclx'n, dessen (Ernennung znm Nachfolger Tr. Marlins anf d<^m Sitz der Finstbisdiöse voil ^'avant in Bäld<' zn erwarten sei. In Erwartung der kleinen Gäste Das Ftkialheim Königin Maria am Bachern. In der gestrigen Numliner nnseres Blatte;? brachten wir ansführlich die Bestin?n>nn-geu über die Unterbringung erholnngSbe-dürstiger jlinder in den einzelnen Ferialk.)-t^'lüen, wo sie einen Monat a>n Bacl)<'rn oder an der See verbrinlsen werden. Die Mehr-,;ahl der blinder wird nael, dem F'^'rialhei.n ^tönigin Maria in Lv. Martin am Siidav-iiatlge des Bachern entsandt, wo sie in frischer Bergluft ihren? itörper neue Kräfte zuführen könneti. Die lernende Iugeng, die zehn Moi?ate Misäjen vier Mauern eingeschlossen war, findet wirkUche Erholnng ntlr in l!^r>ttes freier Natur. Soilnige Rasen, duftende Wälder, die Älpenfmine, reine Luft, das Baden :»? frifche^n Oueln'asser, Spaziergänge — dies alles i>n Vereil? mit kräftiger Nahrnng llnd ausgiebiger Nachtrnhe ninsi nitter der fürsorglickien Aufsicht idealer, für die Jugenderziehung begeisterter und ansvpsernngs freudiger Kinderfrein?de nlisere üi leinen wieder auf die Beine bri>?geil. In die ^toli^'nie fon?ineil nach Schnlschlns; die .^linder mit s'leichen Gesichtern, h>.'lilivangige, schlväch-lich. mit herabliangeiiden Schnltern, still nnd in sich gekehrt, sie keliren jedoch frendestral». lend U'ieder Hein?, sv??nverl'rannt, init riiN' den Wangen, gestrafften Mnsselii nnd gewölbter Brust. ül'ersprndeli?d voi? Lebeiis-Sie n''l''t g'niis! er>is>!'.'n v>'n Henlichkileu, dercn jie teilhaslitj wa- ren, nnd alle lx'gen nur den einen sehnlichen Wtlnsch, im nächislen Jahr wieder Iiinau'^^n-zie^ien auf dei? Bachern, wo sie niwergt'ssl!-rs>e Tage verlebt haben. Alles, nias sirl> das Kii,ders)<'rz in ix'il 7ve rien nur nn'inschen taun, bietet in .vnlle nnt> Fülle das F^rialheiiu am Bachern. Da.'! schl^'n iin Borsahr vergrößerte und adaptier^' .^Hauptgebäude wurde Heuer gän,^ich nnsge-staltet ul?d Nlit einer Warniil^sseraniage, Bade^zllim?er, '.Ztwschziinmern nnd ^pi'iltlo setts ausgestattet. Der gailze ausgedebnie Besih ist mit besten? Onelll^vsser hin^eich^ii^ versorgt. Die Aillage besitzt setzt auch ein Badebassii? niit Dniche??, eil?e (5rrungensch!ifl die nicht hoch genng eingeschÄkt irerdeii kanil. Die ^Verpflegung der !iril?der läs^t nichts zn lvünschen übrig. Fü?,final mn Tag wir.'' schuiackhafke und ausgiebige.^tost l»erabreichl Die Aufsiätt fübren ein Arzt, der sich ständig dort alifhält. soivie eine fürsorglich" Schn>ester. Die !iiinder !?>erden regelnläs',i>i genau nntersncht lind gewogen. Für Belu--stigui?gen nnd Spiele ist sii??reichend gesorgt. Da da«? F'<'rialht'iul ei??e eigene Oekol?mnie besitzt, ist für erstklassige , ?lahrnilgÄNittel vor allein aber für eil?iva??dfreie Milch ge-!?ügende M'N^ähr gebaten. Seit der (5röff!?n?lq des Ferialheinies ?vei1 tc?l dortselbst insgesan?t winder »md erholten sich prächtig. Für die Eröffilung der diesjäbrit^n Caisoi? iit bereits alles vorgesorgt. D?e erste <^iritppe fährt am N. Iinn dorthii? ab, die zilX'ite aii? ll. Inli nnd die dritte a«n ll). Angnst. C'ii?gesiende Anskünfte werden in? Sekn'tariat des Bereines fiir I«'^ gendgesniMeitsschntz, StroMaverjwa iMea -l», bereitivilligst erteilt. Wie NM?? nael)träglich erfäihrt, entsa^sk1 Kindern, di? für die A??swal)l zlvecks Ei?tsendnnq in die einzel??eil !?tolonien vorgeschlagen M^rde«?, auf die ttuaHe??iibungssch?ile V und anf die Mädi^iemwlksfchule (?.1tädenübungüs?.^ak lMädchenl n?itergeb-ra6i-t iverden, ist ailf Dil?ar festgesetzt loovden. In dieser S!?knil?e ist der Fahrpreis fi»r die .'?>il? u??k' Nüctfalirt, der bis ^a-^tel Luk^?!! ll>l ni?d bis Batarar Dinar beträgt, bereits inbegriffe,?. Al?s dieser Feststellung ist ersi6>tsich, das; and) die C'??tsendnng der .^n-der ans Meer anf eil^ue Kosten nicht mit nliertriebenen ^tosten l>erbunden ist. Me auföringNchm EisdeNtgen Was uus der Borsriihli?lg an Wärme und 5o,li?enscheiit voransservien l>at, das nn-fs-sei? ?vir setzt unter der nnprograinlnäszig an'^ gedeh?iten .'Herrschaft der drei (5'isk^iligt'u n?it Schüttelfrost ??l?d l^iäniesiaut bezahlen. Die drei Gestre>?gei? 5>'rr?? — es gibt Leute, die ver?nnten, das; sich ihre ^^lil sogar ver gröszcrt hat — sck>einen sich zu eim'?n Dauer a??fentlialt entschlosien zu habe??. Sie denken garnicht dara??. das Feld zu räilimen, sie wollen einfach n!l!>t davon ^tellntnis neb' nwn, das; ivir n??s '?gesichts des filliter bedeciten v>im'mel> n??d d<'r loiillerli^t^t'» .^kälte nichts andere-.-übrig, als seus^ei?d die dnftigei? 5'nnaner kleid!" n'ieder in den ?chra>?s ^?l lmiigeü ui?d Uli! raut^er deil '^^inler^el^ an'- ?^reitaxs, den ?)!nl ^VZ. semer sominerlichen Äamlpscrnnrkosc zu rci-Wer sich jcht in leichter smmirerklci-dunq tvNfschn und trotzig hemiiswagt. wird liöchstens mitleidiq belächelt und bedauert. Untentmeqte, die der Msicht sind, dasj ieyt die Zeit sieksnnncn sei, da inan einer frischen Maibowle oder einer kalten Ente den Graus machen lönne, sollten ihren l zu stellen und auch den '^Sein nenügend vorzuwärmen, sonst kann man vor fröstelnden ^^hneklapperit kamn Prosit satten. Ein steifer Gro^^ )r>äre in diesen eifiqen ^riihlingstagen niehr angebracht. Die (Gartenlokale gähnen lcer. Wen» eimnal die >3onne eiil paar Mensck)en lx:rlockt, iin Freien zu pickuitken, so wird ihnen dieser Ueber-inut l'ald ausgetrieben. 5Mgelschauer und ''Zi.iolkeiibrliche sorgen dafür, das; ihnen der Appetit vergeht. Die '^^esiker der kleinen Woch?liendliäus<5ien, die schon hiuausg^'t^gen sind, nn'lssen bittere (^ilttäuschungen erleben. Ter l(iue Frühlingswind pfeift etwas zudringlich durch alle spalten und Ritten, und lvenn die glttcklich<'n '-I^ewohner nicht vorsorg lich einen eisernen aufgestellt haben, tonneu sie seht von Zeit zu Zeit einen kleinen Dauerlauf uni ihr niedliches Besilztuin antreten, mii ans den neuen, bunten Tchleif-lnckstiihlen nicht anzufrieren. Offiziell ist die Badcsaison erössnet. Aber die ?vlus;- und Strandbäder können sich nicht gerade i'lber allzu großen Andrang beklagen. B^i«nn sich einmal ein Mutiger findet, der isjch mit Todesverachtung in die eisigen ^-luten stürzt, so wird er, wenn er nach fünf Minuten blaugefroren nnd tältezitternd wieder da? unfreundliche Cleulent verläset, halb neugierig, halb nachsichtig angestaunt. Uns bleibt nicht<^ anderes übrig, als zu hoffen, das; der gute Petrus nienigstens ein Einsern haben wird, wenn die Urlaubsund Reisezeit einsel.U. IN. Das Amtsblatt siir das Draudanat veröffentlicht in jeiner Nunriner 49 u. a. das Regleinent über die Durchfichrung des l^esetzes vonl 12. Juni 192i> betreffend die (5rteiluug laudwirtschaftlirl^'r iikrediie, n>el-chcs durch die Verordnung vom 21. Dezember bereits ergänzt erscheint. n,. Aus der Privatangestellt«nbew«gung. Der Verband der Privatangestellten Iilgo-slawicns, Ortsgrnppe Maribor, hat sür ??rei tag, den I9. d. nin 20 Uhr in der Arbeiter-kanMier eine Zufanimenkunft einberufen, in welcher der Standpunkt des Perbandes zur Frage der Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte präzisiert ^verden soll. Da es sich NN, eine wichtige Angelegenheit handelt, ,Verden die Mitglieder, wie auch alle übrigen ?lng!estellten voin ?Iusschus; zu derselben eingeladen. nl. Radioübertragunq aus Maribor. Der Ljubljanaer Rundfunksender nnrd hellte, Donnerstag, un, Uhr als .'dauptprogramui des heutigen Abeud das .^tonzcrt des Mali-borer Ferial-Slingerchores i'ibertragen. Gleichzeitig tritt auch der Iugeudchor d.s hiesigen Realgtimnasiunis ans. Ali? Solisten weri)en sich auch diesnwl die ^^öglinge der „GlaSbena Matiea" Frl. Anieli Peen i k sKlavier) nnd Alfred Vibj a n l o (Violine) dem Publikum vorstellen. Das ^fonzert, das auch durch den Zagreber nnd Beograder Sender übermittelt wird, findet im Studio des kleinen Union-EaleS statt. Die Leitluig liegt in den ben'ährten .Händen unseres geschätzten Musitpädagogen Herrn Professor Viktor Schweiger. m. Aus der Theatcrtanzlei. Heute, Donnerstag geht als letzte Schauspielaufführnng in der l^ison die Polnüche ^ttoniodie „Der See?itann" in Szene. Ermäs;iqte Preise. Fi'ir die Blockb<'sitzcr ist dies die letüe Vorstellnng in der laufenden Saison. — Die erste diesjährige Reprise vm, Ralph Aennl^kys Operettenschlager „Adien Minn" ist für Samstag,, d^n 20. d. angesct.ü. Bei der ersten dies-lährigeit Aufführung dieses überaus zugkräftigeil Stückes kani das Haus voll aus seine Rechnung. Auch für diese Vorstellung gelten erinästigte Preise. VI. „Schützenliesl". Nllter der bewährten Regie von Frau Berta Siege nnd der glänzenden lnusikalisäiell Leitung des ersten (5hormeisters .'oerril Professor Herinalln Frisch lvird S n nl s t a g, deil 20. d. (5d. El)slerS reizende „S rh n tz enlies l^' aufgefj'lhrt. Als (^ast lvirkt dieSnial in lie-benswi'lrdiger Weise Derr Fril^ v. R a l>-Hofen, dessen hohe nlusikalische Begabung wir schon oftnials zu beivnndern Gelegenheit hatten nnd der nnt gros;eni Crsolg schon ^ !7N verschiedekien großen Theatern »vie Prag nnd Liilz gastierte. Die einzelnen Rollen haben ill liebenswürdiger Weise folgende Damen und .Herren des Bereines iibernolnlncn: Hippolit Zilliilger, Bierbrauer, Fritz v. Ralchofen; Wilhelniine, seine Tochter, Irmgard Wenzlik; Conrad, ein Förster, Werner Bernhard; Blasius Nchel, Dr. Karl.dieser; Margareth, seine Mutter, Allily Ruhri; Moos Hammer, Wirt „Zur Schühenliesl", Fritz Schauritsch: Liesl, sein Mündel, Herta Spittau; Alinn, Wirtschafterin, Käthe Äühl; Mitglieder des Iagdklubs: Heinz Jäger, Ing^ .^tarl Glaser, August Stoinschegg; Das-rewski, Dr. (5d. Bn5ar; Schlechreba, Otto v. Garibaldi; iiiesls Frenndinlleu: Lea .Hausnianinger, Alda Dulna, Lilli Mühlei-sell und der (5hor des Vereines Der ^tarten-vorverkauf hat bereits in der Musitalieil-handluug Höfer begonnen. Nl. Unter großer Anteilnahme imirde die Gattin des bekannten FriseuvnleisterS >>crrn Nlöar, Frall Anna U l L a r zu Grsobe getragen. Anl offeneli Grab widlnete Herr Dvmvikar il n d a der Vertlichenen einen herzergreifenden Nachrllf, der kein Auge trocken lies;, ivoranf unzählige Bluinen das allzltfrühe Gra^b bedeckten. ni. Die Filiale Maribor des Handels- und Privatangestelltenvereines „Merkur" hat Soulltag, den 14. d. dell Delegiertet, für die lN. Hauptversamlung in Zagreb gewählt. Zum Delegierten wurde Herr Ing. Io-^a N u s ulit einer Mehrheit von 108 gegen .'?t» Stiin>nlen geivahlt. In diesem Sinne ist die diesbezügliche Rotiz ili der Mittivoch-nniumer nltseres Blattes richtigzustellen. m Bühnenaufjiihrunfl unserer Kleinen. .^tolunieilden Sonntag, den 21 d. nachiuit-tags bring?« Schnlerinnen der zweiten Mädchenvolksschule als nachträgliche Feier des Muttertages das Märchenspiel „Iin Reiche der Zwerge", ein Werk des bekann-kanteil Jugendschriftstellers R i b i k- i iin Theatersaal zur Aufführung. Die kleinen .^lünftlerinnen setzen alle ihre Fähigkeiten ein, um ihrer Aufgabe, der sie sich lnit Feuereifer hingeben, gerecht zu werden. Ihr Eifer sowie die aufopferungsvolle Arbeit der Lehrerinliell lierdienen volles Lov und An-erkennllng. Die Eltern werden anf diese schöne Veranstaltung mit dem Ersuchen auf-ulerksanl gemacht, die Kinder ins Theater lnitzuhringcn. Es bietet sick) die seltene Ge-legellheit, einem schönen Märchenspiel bei-zulvohnen, da ja Kindervorstellungen bei uns so selten sind. Es gelten die üblichen Schauspielpreise. Der Reinertrag der Veranstaltung ist für das Ferialheinl der Königin Maria am Bachern bestiuiuit. Nl. Grosser Pulverdiebstayl. In deil letzten Apriltagen wurde in dem im Walde von Sv. Miklav'/ nln Drauselde befindlicl>en Munitionslager der Firma Povalej ans Maribor ein Einbruch verübt, tlwbei 20 kg Spreugpulver, iii kg Titanit n. 2000 Zündkapseln elltweildet wurden. D<'r Sctpden beläuft sich auf etwa 2000 Diilnr. Die Diebe die auf Grund eines am Tatort cilu^erissenen .sileiderkuopfeS eruiert werdeil konnteil, nnir-dtll sel^t festgenoiuiuen. Es hand^'lt sich nm drei Mäniler, die sich durch' den Einbrnchs-diebstahl Sprengstoff für den verbotenen Fischfang besorgen ivollten. Tatsächlich wurde bei Sv. Jan?, grös'.ere Meilgel, Sprengstoff in die Drau geivorsen, ivodn'.ch Fische massenhaft vernichtet lvnrden. Pesoiiders gros; ist der Schadeil, der ain Hnch^'nbestand, den der Mariborer Fischereiverein schon j-ihrelan>, zl, het>i'n trachtet, angerichtet U'orden ist. m. .Äinderoerftellung in Studenci. Aus der Vüliue iin Sc»tolsx'liii in Studenc: l>riN' gen Sanlstag, del? 20. t>. die Schnler der 5lnnbenvvl!sschnle in Siuideini das Ini^eu-d-spiel „^tral'i Brlelitl" zur Anflührnng. III. Ben einem Auto tkb?rfa? rsn. T n l>'trast>vnge»l nieder-gestos;en und Übersahren. Podkri/ilik trllg hiebei arge Verletuingen mi, ^i'opse davon Er N'urde ills .^irankellhails i'iversührt. Ul. Unftille. Die Arbeiterin Anini Matto aus ^)^a!dvanse stürzte gesteril so iniglücllich voin Fahrrad, das; sie einen Bruch des rechten Unterarnles erlitt. — Der Uet^ilschleiser Josef .^Ilrcht>erger brach sie beini S!nrz '.'on? Fahrrad das recbte Schliisselbein. Nl. Wetterbericht vo,n lk?. Mai 5! Uhr. Feuchtigkeitsmesser: 7: Baronielerstand: 7i^9; Tenlperatur: s- 10.5; Windrichtung: WO; Niederschlag: Regen. b. Deutsche Frauenkultur. Das Hauptthe-iiia des Maiheftes: Leibliche Uebungell. Zu beziehen beiin Verlag O. Beyer in Leipzig. * Verbürgt heimische Fabrikate! Ausschließlich aus Rohstoffen der heiinischen Landlvirtschaft sind Kathreiner Kneipp Malz-kasfee und ?lecht : Frairck : .ftaffeezusiit^ hergestellt! Das gesündeste Frühstürk für Jung llnd Alt. Tlieater u«» Kim« RaNonaltdeater in Maribor «eyertotre: Donnerstag, den 18. Mai uin 20 Uhr: „Der Seemann". Ab. B. Erniäßigte Preise. Letzte Schauspielvorstelliiilg der Saisoil. Freitag, de,l 19. Mai: Geschlossen. Samstag, den 20. Mai mn ^0 Uhr: „Adieu Mimi". Ermäßigte Preise. Außer Abonne-lnent. Sport pfingftfadrt der..perun"-Mowrravfadrer Die Motosektion des hiesigell Nadfahrklubs „P e r n n" veranstaltet zu den Psingstfeier-tageu eine grok<' Wanderfahrt nach Ober-train. Der Start erfolgt ain 4. Juni uin 4.W Uhr aiil Kralja Petra trg. In Eelse werdell die dortigen Sportler beglicht, worauf dann ill Doui/ale das Frichstück eingenommen niird. Ill Ljubljana ift eine Zu-saminenknnft luit den dortigen Motozyklisten vorgeseheil. Die Fahrt geht dann lveiter nach Bled. ?-ach Besichtigullg dieser Perle wird die Fahrt nach Bohiils fortgesetzt. Das geineiilsanie Mittagessen findet im Hotel „Zlatorog" statt. Das übrige Prograilim des Tages füllt die BesichtiglNlg der Unigebnng von Bohinj und des Savica-Falles aus. Die Rückkehr erfolgt ani Inni vormittags über Ljubljana, wo der Mufterillesse eiil. Besllch abgestattet wird. Tie Fahrt leitet Herr Ivo jk v a s; Ailinelduugen sind all Sektiolislei-ter Herrn Otto ^ r e P i n k o, 5kaufmann, in Maribor, Meljska cesta 2, zn richten. Jeder Teilnehuler erhält in Bled und Bohillj ein freies Mittagessen. : „Rapid" nach i^akovce. Soillitag, deil 21. d. leisten die Schtvarzblauen ei,»er Einladung des SK. «öakovcc Folge u»ld absolvieren in > breit belailnte und allseits ge-sch^1l!l>c» ^jausnlanll Herr Alois Ten n a r feiert dieser Tage iil voller lörperlicher niid aeistiger Frische seiilen 70. l^jeburistag Mit nilerii'üdlichi'!» Fleis;, gepoart lN't meit-blickeiider Gvl's'.züai^keit, gelang es iiiin inil tatkräftiger Un!?rstü!z!ing seiner 1i''l'eii>°'".iür. diaen Gattiii die vor kurzein ihr s^0 Wiegen W n'ierte, 'eiii Ge''-säft anf die '"^'geninär-'ige zn brinsien. v Schutz den Singvögeln! Iii lei.tter Zeit sind ilnsere Singvl^gel der '^^erfelquiig seitens der Schntjugeiid aiisgesetU. di>' es sogar^ linf die Nester abae''elze,i hat Niid llnch die silllge Brut nlibarm>herz!g verilich!et. Dc'r Stadtillagiiistrat richlet datier an die Eltern den Appell, die Ii'a'.'i!d alif die '^ii't'.sil-s'keit der Singvögel aniinerksain zu iliai^ien. Die Bevölkerung irird gleich heilig ersllcht, die Missetäter sofort zur Aiizeige zu bringen. p. Ein Wanderpreis siir unsere Fuszballer lvnrde von der Mnri>lwrer Fa. Ilger gestiftet. Um die Trophäe lr>erden die Fns;ball-repräsentanzell von Ptns und Bwg käiilpfeii p. Am letzten Vielnnarkt s'el!<'s 'ich der '.'lnf'r'l'b niif ilU s1 "7!-. l <>'' iiialber t2.^0—1.ö0 Dinar), 1^0 Ochseii (3^4.50 Tillar), l4 Stiere i2.s>0-3.50), und 07 Pferde ^siv0—Diilar». Die Zufuhr aiu Schiveinenlartt belief sich ailf 326 Stück. (Stückpreise l00—'.?ü0, 1 Kilo Lebend goivicht 7^9 Dinar). p. Einbrmh. Aus denl versperrteil Dachboden der Bositzerin.Helene Pivedaik in Ptus-ska gora entwendete ein Lallgsiirger etlva .'W kg Selchfleisch. Dem Täter ist iil0ll bereits aus der Spur. P. Schwerer Unfall. Als die 4.^jährige Be-lsl<.^eriil Iilliane Trafela aus Lubstava zur Staidt filihr, scheuten pDj;li6> die Pferde. Die Frau stürzte hiebei so ilnglücklich vnm Wagen, das; sie unter die Räder kain. Mit schwe» ren Veretzungen wurde sie ins Spiital über-fi'lhrt. P. Im Tonkino gelangt Donnerstag, den 18. d. stiaitt des allgeküilldigten ProgrammeS der große Spimla^efil-m „Unter falscher Flagge" nlit Charlotte Susa und Äustav zur Vorführung. Anferatenannahme in Vtuf ^n^eiß^en Wr äie „^sriborer ^ei» tun^' üdernimmt V. ptuj, Verelnsksu« ^uktküsse Verden prompt erleclikt Aus Gelje c. Vereidigung der neuen Gemewberäte. Dienstag vormittags wurden die sieben neuen Geinciilderäte der Umgebungsgemeinde vonl BezirkShauptlnann Herrn Dr. B i d-ln a r nach kurzer Ansprache vereidigt. Bei dieser Gelegenheit erklärte der Bezirkshaupt ulanil, das; er persönlich an der nächsten Sitzung des Umgebungsgemeillderatcs teil-nehlnell werde, an der auch die ErgänzungS-wahlell in die einzelnen Ausschüsse stattfinden lverdeu. c. Todesfall. Mittwoch, den 17. d. starv der Friseur Herr Pero öubakoviäim jugendlichen Älter von .?1 Jahren. Nach ihm trauert seine Fran Marn-^ubakoviö, Inhaberin des gleichnamigen Hutsalons. Friede seiner Asche! Den Angehörigen unser Beileid! c. Schauturnen des Sakolvereines. Sonn« tag, den 21. d. NM Uhr findet anläßlich der Eröffnnng des SommerturnplatzeS des Sokolvereincs auf dem Glacis ein öffent liches Schauturnen statt, an denl alle Abtei-lullgell sowie eine Abteilung Soldaten mitwirken werden. Vormittags werden die Gau wettkämpfe der Männer- und Frauenabtei-lungell stattfinden. c Aus der Hauptversammlung des Da» menfrisenrtlubS wurde folgender Ausschuß gewählt: Obmann August Taöek, Obmannstellvertreter Franz .Erajnc, Sekretär Amand Pepernik, .^kassier Stefan Lanlpi, RechnungS Prüfer Ivan VozliL und Aliton öoh. Der Obmann erläuterte die schwere Lage der Da-nlellfriseure , da inan noch immer diesen Beruf als Luxusberuf ansieht, der aber gerade in den letzten Iahren ein wichtiger Er-lvcrbszweig geivordeil ist. Der Klub in Ce-lje hat vornehliilich die Aufgabe, die noch fehleilde Fachschule zn ersetzen. c. Vom städtischen Antobusunternehmen. Zur Firlnnilg in LaSko, die am Sonntag, deil 25i. d. stattfinden lliird, lvird der Autobus NM 7.30, 8 und !?..^0 Uhr abfahren. Die Riickfahrt aus Lasko erfolgt um N. 1!..'^0 niid 12 Nhr. Die tägliche Fahrt um I2..W ans Eelje und die Rückfahrt um 13.i0 aiis La?lfo filldet natürlich auch an diesem Talle statt. Der Fahrpreis beträgt für Er-ivachsene 8, für .^?illder 4 Dinar. c .f>auptversammlung des .Handelsgremts ums. Mittwoch abends fand in den Amts-räuluen der ^aufleutevereinignng die 24. Iahreshauptversainmlung des Handelsvereines ilnter Vorsitz des Obiiiaiiiics.Herrn F a-zarinc statt, der sich iii seiner Eröffnungs rede des vor knrzenl verstorbenen Rechtsan-N'altes .^erril Dr. Bo^it^ erinnerte, der lange Jahre der Rechtsvertreter des Vereines war Iii, verflosienen Jahre konnte der Berein leine loünsrhenswerte Tätigkeit entfal-teil, da die Mitglieder ivenig Interesse für deil Vereiii aufbrachten Der Sekretär Herr Bla / on gab eiilen läilclereu Bericht, aus dein hervorgeht, das; der Verein zu Ende 10.32 Grnndniigsniitgsieder, .35» Mitglieder ails den ^lieihen der .ssansleute ilnd 8 Mitaliedei- ans den Reilien der Handelsge-lnlfi'n ;äsilte Der Reclninilgsabschluf; für >ne!st ! > Dinar al^ Eilitünsteli nnd Diiiar aii Ausoa- ?^reitag, den t«. Mai «35. S „Mariborer Zeitung" Nummer 134. Wirtschaftliche Rundschau Das neue Handelsabkommen mit llngam Neue Einfuhrkontingente / Fakturenbegleichung durch Kompensation den auf. Das Beremsvermögen betrug zu Ende des Jahres 64.498.lü Dinar und ver-inchrte sich gegenüber dem Jahre 1931 um .'^2iis».13 Dinar. Das Elnlagebüchel für Lehrkurse weist 1lX)9.91 Dinar aus. Für das Jahr 1933 bleibt tser Mitgliedsbeitrag derselbe, u. zw. monatlich 5 Dinar für Kaufleute und 2 Dinar für Handclsgehilfen. Bezüglich des Arbeitsplanes für das Jahr 19.?Z wurde beschlossen, es wieder mit deutschen Sprachkursen für Handlungsgehilfen zu versuchen. Die.Äurse würden eventuell bis zur Halste vom Verein allein subventioniert werden. Desgleichen wird der Ausschuß mit Herrn ^ramar zwecks Vorführung von Kulturfilmen in ??ühlung treten. Es wurde mit kleinen Abänderungen der bisherige Ausschuf; mit Herrn F a A a r i n c als Obmann wieder gewählt und Herr Dr. OroZen als Rechtsvertreter bestimmt. Schließlich wurden einige Unterstützungen an arbeitslose Handelsgehilfen gewährt. Bei Magen-. Dar», »«d Gtosswechsellelden führt der Gebrauch des nalijrllck>en Ioses"-BitterwasscrS die VerdauunqSortiane zu reqelmSkilier TZtigkeil zurück und erleichtert so, daft die NKHrstoffe ins Blul gelanucn: Aerztliche ?^achurt«!ise heben hervor, daß sich das ?jranZ' Iosef,Wass''r bei Kenten, die zu M'nia Vcwc'qunfl baben. liesr'ndc'rs nüjzlich enncist. ÄiS Iofes"«Bitterwasjcr ist in nllen Apolbekon. Drogerien nnd Cpe.v?reiliandrungen erhältlich. c. Vernichtung non Maikäsern und Obst-schitdlingen. Der Stadtmagistrat verlailt-bart, da^ wegen deS inassenbaften Auftretens von Maikäsern allen Besitzern im Bereiche der Stadtgemeinde ausgetragen wird, die Maikäfer in den ?vrnhstunden von Bäumen und Stränchern abzuschütteln, einzu-samn:eltt und zu vernichten fanl besten nnt heistem Wasser) und sie bis w Uhr vormittags in: Stadtpark dem dortigen Wüchter zu i'lbergeben, der dafür eine Bestätigung verabfolgt. Pro Liter bezalilt die Stadttasse Pcira. Desgleichen sini) die Besiizer verpflichtet, all anderen Obstschädlinge zu vernickz-ten, ansonsten sie sich einer Bestrafung aussetzen und die Bäume auf ihre Kosten behördlich gereinigt werden. c. Ein verzweifelter Arbeitslofer. Mittwoch mittags brack) der 28jährige arbeitslose Automechaniker Julil:s P. unter dem V?!scnbahnviadukte beim Hotel „Post" vor Hunger und Erschöpfung bewußtlos zusaui-Tnen. Die Rettungsabteilung brachte ihn mit den, Rettungsauto auf die Ambulanz, wo er gelabt wurde. Es stellte sich heraus, daß er w Gra^ geboren wurde, angeblich nach Jugoslawien zuständig sei, wo aber keine CSe-meinde seine Zuständigkeit anerkennen will. c. Sine S«h rtNNt ein Gchansenfter ein. Mittwoch vormittags kam ein Bauer aus der Umgebung mit einem Kuhgespann in die Stadt. Äis Tier scheute Plötzlich am Krekov trg und rannte blindlings in das an der Ecke Guböeva und Aleksandrova ulica angebrachte Schaufenster des Photographen Adolf Perissich. Da^i wurde auch eine wertvolle Skulptur aus Ton, die sich in dem Schaufenster befand, zerschlagen. Sensation in der Oper Bon Fritz Schick. Die Pariser Oper ^var nicht allzu gut besucht, denn die muc Sängerin, die heute aus Engagement gastierte, besaß lvenig Zugkraft. W!an erzählte, daß sie eine sehr hübsche, junge Person sei, aber das genügte nicht. Sie kaul irgendwo aus der Provinz, und man sah ihrem Auftreten mit der Gleichgültigkeit des Opernabonnenten entgegen. A!an erwartete für diesen Abend keinerlei Sensation. Unt s^ größer war die Ueberraschung, als diese Sensation dann doch eintrat. Die Stimme der Sängerin war klein. WellZ^r Protektion hat sie es zu verdanken, daß sie in unserer Oper auftreten darf, dachte nlan unwillig. Sie ,var bestimmt die Freundin irgendeines einflußreichen Manne!?, dessen guten Geschmack man verstehen tonnte. Vielleicht mußte sie sich erst freifingen, nervös, die Arme. Das Publikum markierte also Wohlwollen, bis auf Widerruf. Und jetzt ka.Nl die große Arie des ersten Alts. Man starrte durch die Operngläser ge-l-ünnt nach der Bühne und hatte das prik-kelnde und noch ein wenig unangenehme Gefühl, mit d. man im Vatrietee einen Artisten betrachtet, tvenn er zum ersten Todessprung ansetzt. Die Sängerin sang die ersten Takle. Die Stiulme war ganz llcin und demütig. Man Unser Blatt verzeichnete bereits kurz die Nachricht, daß es der jugoslawischen Delegation gelungen ist, niit den ungarischen Vertretern ein Abkommen abzuschließen, das als Zusatz zu dem seit dem Jahre 1926 geltenden Handelsvertrag zwischen beiden Staa tcn zu werten ist. Bedingt wurde die Einleitung neuer Verhandlungen lianptsääilich dadurch, daß im Vorjahr Ungarn das System der Einsuhrkontingente eingesührt hatte, die eine große Benachteiligung unseres Eriiorts darstellen. Das Ergebnis der Be-spre6iunc,en wurde in eineni Ziisatzabkvm-inen niedergelegt, das bereits in Kraft getreten ist. Gegenwärtlsi liegen bereits Einzelheiten über die neue Vereinbarung vor. Da unsere Bevi^lkerung, die hauptsächlich Hotz und Obst nach Ungarn liefert, an der neuen Regelung des gegenseitigen Warenaustausches stark interessiert ist. wollen wir ini nachfolgenden die wickitigsten Bestimmun gen des Ab^l'niinens hernuslieben. Die K o ntinente jener Waren, deren Cinfllbr nach Ungarn an die Erteilung der Bewilligung seitens der nms^gebendcn Stellen gebunden ist, wurden einer Revision nnterzogen, die sich tellweise snr nns gün-ftiger gestallet. Was den .Holzexport anlanc^t, sehen die Z>iontingente Tonnen Grubenhol.z, Lanlirundholz, Zimmerholz, Ili.tXX) Tonnen Nadel- und 800 Tonnen Laubschnittholz und Tonnen Brennholz vor, serner Tonnen srische Aepscl, -"»V Tonnen Dörrpslauluen und M Tonnen Nüsse in Schalen, sowie Ns'U Tonnen K'alziulntarbid und '^0 Tonnen Holzstifte. spürte banges Zittern darin, die Angst vor der Bestie Publikum. Diese Bestie saß schon zum Sprung geduckt, bereit, über die K-unst-lerin herzufallen. Da geschah etivas gänzlich Unerwartetes. In der linken Proszeniumslogc sprang ein eleganter junger Mann auf und schrie mit lauter Stimme: „Ich liebe Sie und lasse Sie nicht eher lveitersingen, bis Sie mir ei' klärt haben, daß Sie die Meine werden wollen!" Eine ungeheure Ausregung erfaßte die Zu schauer. Der Kapellmeister klopfte ab. Auf der Bühne stand die Sängerin wie versteinert. Der Logenschließer ivar hinter dem schwärmerischen Jüngling aufgetaucht und benvühte sich, ihn ans der Loge zu entferiren. Es gelang ihm nicht. Der junge Mann schwang fich mit einem Satz über die Vogen-bvüstung und sprang auf die Bühne. Er drängte den Tenor beiseite, zwei Choristinnen slohen entsetzt vor ihm in die Kulissen, dailn siel er vor der schönen Sängerin aufs Knie und sagte innig, aber so laut, daß ihn das ganze Haus hören mußte: „Ich liebe Sie und sage Ihnen das hier vor allen Zu-sckMuern, die Sie durch Ihre Schönheit und Kunst bezaubern. Ich liobe Sie und bringe Ihnen mein avnies .Herz auf offener Bühne dar, vor allvr Welt. Sagen Sie, daß Sie meine Liebe erwidern!" „Ein Irrsinniger!" schrie eine grelle Frau enstinmn^' aus den? Parketl. Drei Th<'ater-arbeiter und ^oli^isten Mr^eu auj die Die O b st a u s f u h r ist in der Saison, d. h. vom September bis März, gestattet. Das H o l z k o n t i n g e n t ist in zwei Halbjahrsraten eingeteilt, wührend von den übrigen Kontingenten die Quoten in je zwei Monaten ausgenützt werden müssen; wird eine Rate in dieser Frist nicht erschöpft, kann der Rest auf die nächste zweimonatige Rate übertragen werden. Was nun jene Waren betrifft, deren Einfuhr nicht kontingentiert ist, wird im Abkommen festgesetzt, daß sobald sür den einen oder anderen Artikel Kontingente eingeführt werden, davon der Vertra^^spartner unlierzüglich in Kenntnis gesetzt werden mich, um den Umsang der Ouote einvi'rnel^mlich festzusetzen. Sollten die in jede?n besonderen Fall eingeleiteten Verhandlungen binnen Monatsfrist ein positives Resultat zeitigen, ist die Gegenpartei berechtigt, das.'^.'»alldelsabkommen zu knn digen. woraus dessen vorläufig auf eiu Jahr tierechnete Giltigkeit binnen 1ü Tagen cr^ lischt. Der veleinbarle ^'»ahluugsvcrkehr basiert auf deul ^^'riuziv der Kompensationen. Die ausgeführten Waren ?verden nach Möglichkeit durch den Gegenwert der uonl tragsvartner bezog- nen Waren ausgeglichen. Eine Atti'^nahun' lnidet die ^-aktnren^^'^eglei-chnng für jug..ssawiiä)e Erze nnd ungarische Oelfrs hte und Manien so nie Hänle; der Gegenwert für diese Artitel ist im Ue^ berweilungsverkehr zn erlcgeik. Sollte die mit dein Stttdiiinl der Au'^unrfungen des nilen Abkonlmens betrante genuschle .^iom-nlission Schwierigkeiten inl gegenseitigen Wareilvertehr und besonders hinsichtlich Bühlle und warfen sich auf den jungen Mann, aber der riß sich los, und cs)e man ihn zuriickhaltell konnte, bedeckte er da^^ Gesicht der Sängerin mit Küssen. Die Künstle-riii stieß einen Schvei aus, deir mau ihrer kleinen Stimme gar nicht zugetraut hätte, und siel in Ohnmacht. Der junge Ätann, d<'in scheilchar erst jetzt zuui Bewußtsein kam, was er angerichtet hatte, ließ siä) nun wi-derstaildslos abfthren. Der Vorhang siel. Der diensthabendc: Regisseur trat vor und sprach dem Publikuni das Bedauern der Direktion über diese,, un-erl)orten und unvorhergesehenen Zwischenfall aus. Die Vorstellung nlüsse leider abge-broclM »Verden, aber die Karten behielten für eine Ersatzvorstellung Giltigkeit. Das Pu» blikum entfernte sich ziemlich ruhig. ES hatte ia eine Sensation gehabt, wie es sie kauin erlvartet hatte. Die Zeitungen berichteten spaltenlang über den merktvürdigen ?^rfall in der Oper Die Sängerin hatte erklärt, den jungen Mann nie vorher gefehen zu hcrbe,i. Mau hatte es also mit einem Manne zu tun, den die ungewöhnliche Schönheit der Sängerin aller Vernunft beraubt hatte. Man schrieb, die Oper habe hier endlich eine Künstlerin gefunden, die außer den Vorzügen einer gepflegten und entwicklungsfähigen Stimnie die Borzüge einer wundervollen Nühnener-scheinung aufzuweisen lial^e. Die A'vlne liege augenblicklich in ihren» .^"^vtelzilnurer na^Ii den Ausregunggeu des gestrigeu Älveuds der Faktureubegleichuug seststellen, ist das Resultat sosort den beiden Regierungeil zur Kenntnis zu bringen, worauf getrachtet werden wird, Remedur zu schaffen. X Aartosfelaasfuhr nach der Lschechoslo. wakei. Das Prager Lan'dwirtschaftsministr. vium hat für das lous^de Jahr die Einfuk>r jugoslawischer Kartoffeln sreigegebe,». Ein-zellheiten iverden von der landwirtschaftlichen Verisuckjs- und .^ontrollslation m Lju'bljana mitgeteilt. X Zigarettenspezialitüten. Die "Vconopol« verivaltunig wird auch Heuer auf dein Gelände der ?)!ustermesse in Liubliana, die vom 3. bis 12. Juni abgehalten w'rd, de-sondere Sorten „Vardar" und „Dtina" ul Verkehr bringen. Diese Zigaretten ivrrf>en in Sc^chteln zu 20 ZtÄck zum Normalpreis »erkauft »Verden. X Ausgleichsbeendigung. Das gegen den !?aufmann Franz Povoden in Brezno eingeleitete Ansgleichsverfal^ren wird vom ^Preisgericht in Maribor als beeirdet er-^lärt. Aus Glov. Bistrica sk>. Unangenehme Z^olgen der Unachtsam- teit. Die Gendarmerie in Pragersko brachte in Erfahrung, das^ am NZ. Oktober IM das einjährige Selinchen der Besitzerin Anna P o t i sk aus Vrhole bei Slov. Bistrica, iiainens Ludivig, während sich die Mutter iin Stalle befand, in die vor demselben befind liche Pfl'itze gestürzr und ertrunken war, be vor ilnn .Hilfe zuteil werden konnte. Das arme .stind wnrde ain Friedhof in Laporje beigesetzt, ohsle daß von denl Unglück der Bürgern,eister-und die Gendarnierie in ^lenntniS geset,tt worden wären. Die 7uall daäite wohl, das; da^ Begräbnis ohne tvei leres vorgenoln,nen ,Verden könnte und dcichte nicht daran, daß in solchen ^iällen die anglichen Stellen benachrichtigt werdeli ,nüs; ten. Wegen dieser Außerachtlässnng der Vor schrifteu wird sich die Besitzerin jetzt vor Gericht zu verantworten haben. Radio Kreitag, 19. Mai. Ljnbljana, ll.iÄ Ulir Schulflink. ^ lis.tü Mittagsmusi^. — 18 Nachinittagstonzert. ^ 19 Franzi>siiche. _ 20.30 Kaunnerinusit. — 21.45 Abend NM srk. — Beograd, 20 Brchms-Stunde. — 21.15 Konzert. 22.2^ Leichte Muqik. ^ Wien, 20.10 Gold^onis K^nlödie „Die verliebten". _ 22.15 Tanzmw'il. ^ HeilSberg, 20.1.-1 „Othello". - 22.lä Pialin- trank darnieder. '!!lber man hoffe, sie in Kürze wieder auf der Bühue begrüßen zu können. Die Abendblätter i>erici>teterl, die Mnstle« rin sei sür fünf Jahre lind zu schr günstigen Bedingungen an die Oper tvrpsliäUet worden. Die Sängerin lag in ihren, Hotelziumler, blaß, aber selig lächelnd, auf den, Diwan Eine Fülle von Rosen strömte berauschenden Duft gegen ihr SchnierzenSlager. Reporter waren hier geivesen, Direktoren von Barie^ teebühnen, Fil-mgelvaltige, die Engagomenl'tz in Aussl6)t stellten. Sie lvar erschöpst aber zufrieden. Es klopfte. Das Mädchen n,eldete crber-malS einen Herrn. Er nmrde sofort empfangen und erwies sich als der junge Mam, aus der Proszenimnsloge. „Hast du große Unanneh,nIichLeiten mit der Polizei gehabt, Charles?" fragte bis Sängerin. „Es ivar nicht schli,nm", erklärte der junge Maun. „Sic waren viel zu amüsiert, um mir mehr als einen wohlwollenden Verweis zu erteilen." Die Sängerin spielte mit einer langstieli-gen Rose und la6)elte. „Du ^rst doeri' Arie wirtlich zu Ende singeu lUlüss.'n?" ver Xakn kat ein un6 muss Mereien. I^ÄKlieke» xrün«>Iieiie» k'utAen mit «ler staric reinißvnißen ^aknpaste t!l>Ioro6ant IZiittv «len 8e>,a<ßen vor» kini^ern Ieönn«n. mactit «lie 2Slinv niekt nur blvn6en6 veiss, »on> «lern erkält sie «uek ^eberall vrkültlieli. Versuek«n 8ie einmal eine «ler krtolg Sie überrascken. Vube Vin. S -, Ar«A»e vin. HA- .^«wng' Nummer 13^' ' Freiiag, 6en 1V. Mai 1V3Z. foslj^vr. _ Vrestai», A) M«hms-Ä,nrpho- nieu. — ..'I.U» .<.>l>rfolge. — 7 Ämi^erl. — London.Restiimal, :?() Orcheslerko'nzert. — '^'eicvle Mmik. — Mühlacker, '.'0.20 ^liuiphonie^vnzert. — 21.Ä) Lustspielaben^. ^ '.i^achtllnmsrk. — Leipzig, Woii-',01^. ^ '^achtn?lmt. — V«tareft, 20 '-likikalwnzcrt. — Rom, 21 Zninphonictoilzerl. — Unterl^^iltttiMinusik. — Zürich, '^'i^'^orabeird. Langenberg, 20.07, I^peret-101?Ncichtinusi'. — Prafl, 20.10 '^tthnenoufführunji. ^ Ober, italien, 2! -timohoniefonzert. — München, 20 — 21.:i0 .'(>örspiel. — Aubapefi, _'<> Ullstspiel. — 22.1«) Ziq!.'llnernnisik 2^..j0 7mz.z. Warschau, 20.>5» 5y!i'pl»)nie-kmi^cri. — Daventry'Rational, ^wn« .__ 22.1.') Tlittziuusik. - Königswufter-Ihausen, 20 Opewttcnlittfftthrllng. — 2."» Nachl UNlNk. Uino Burg-Tontino. >>ute, DonncrMq, lctz.^'r ?ali „Liebe, Scherz und Ernst". Em ausg^.-'iCichnetes ^'iistspiel. lietiinnt die lnone 5chlalieve>i»iiilptrl)llcn. Ti^' Musik stammt von Pa»l 'o'l l' v n h n III. ^'in smrliäM-, lnstiq- schiiner ,vilmsch!aa>i.'r nn! bekannten Melodien. '^^^nnderschönei (Vesanp. Ein ^-ilm nach dcr n'eltlx'rilhittt<'n Opcrettc, di-.' bereits in '.I'^'ien iilie»^ hundertmal nüt durchschlagendem ^'rfolq ansq^'fi'ilirt ivurde. In Äorln:-reitunt^, der schönste nnd der ipös;te Film-'clUaj?cr seit dein )^esli>idc d<'r Filniindustrie: Jan i e n r a i? „vin Lied fiir Dich". Union-Tontino. Ter lposze ^^ustfpicls6)lager „Die Regimcntstochter" init ^'lnny Ondrn. Dies ist einer der besten Annn Ondra-Fil nie, sie spielt hier die Tochter eines schotti schen Neqinients, von welcheni sie als Kind in einein sranzi?sis6ien Torf qesunden und danii non, stanzen Relyment qros^gezoqen ninrde. Ter ?viln, ist qanz nni AinN) Ondra nnfsstbanl, die wieder in aller Frische und ^'ebendiqkeit dns Pnbliknni begeistert. Die 'Iteqie lint es verstanden, den erstklassigen Leistungen aller einzelnen Darsteller, den wunderschönen Aufnahmen vom schottischen Hochland den entsprechenden Rahnien zu schaffen. Bon komischen Situationen und flotten Militärmärschen ist der Filni voll. Warum führt Paraguay Krieg? Der gliickhaste Aufstieg eines kleinen Mannes und seine FslßeR. .«Kriege in Siidmnerika sind nachgerade keine erschütternden Ereignisse nichr. Von Zeit zu Zeit bricht dort ein kleines Tchar-miitzel aus, das dann, in die Welt qesunkt, sofort als Krieg vermeldet wird. Nachher stellt sich gewöhnlich heraus, dab irliendwelche kleinen Interessen gewisse Grenzstreitigkei-ten und Meinungsverschiedenheiten hervorriefen, die dann mit mehr oder weniger Waffmglanz ausgetragen werden. Eine Sonderstellung nimmt aber der jüng ste „Kriegs.^ustand" ein, der in diesenl Zusammenhang denl Grosiindustriellen Don Sinlon 1. P a t i n o, dem Zinnkönig von Bolivien, eine besondere wichtige Bedeutung zukomnlen lästt. Dieser Manu, ost „Boliviens ungekröllter König" genannt, hat weniger in seiner Eigenschaft als Minister alö vielmehr durch seine Macht als Industrieller großen Einflnsi auf die Entwickluns^ der Lage zwischen den beiden Staaten. Ein Blick in sein Leben zeigt uns die Euer gie dieses Mannes, der sozusagen mit ?!ichts begann nnd heute mit Neck)t als der Filhrer der dortigen (^säiicke angesehen werden muß. Auf einem kleinen Stück Land, das er mit einij^en indianischen Trägern bezog, fing er an. Nirgends war eine Wohngelegen heit. Wasser und Proviant nur aus »neiter Ferne zu beziehen. Der feste Glaube, den Patino einem Gutachten eines Freundes schenkte, führte indes allmählich zur Höhe. Dieser Bertraute Don Simons wollte auf (^rund seiner geolosiischen uud niineralogi-schen Studien unbedingt von grofien Schätzen wissen, die inl 4000 Meter über dent Mee resspiegel gelegenen Gut Patinos liegen sollten. Die Bedienten, die zur Herbeförde rnng von Wasser und Proviant nlitgenom-nien waren, verliesien ihren Herrn bald Allein und ohne Fremde Hilfe fing Patino nun an zu graben. Unentwegt l^ing er seinen Versuchen nach, bis er schliesslich eines Tages auf eine mächtige Zinnader stieß. Nun war das Glück gemacht, der Grund zu den bolivianischen Lallacua-Gruben gelegt. Erfolg reihte sich an Erfolg, und heute nennt Patino ein Dutzend Bergwerke sein Eigen. Eine einzige dieser Gruben liefert monatlich allein schon l860 Tonnen Zinn. .Hinzu kommen grosse Oellager, die Patino auch gehören. Die südamerikanische Presse will nun wis-en, daß der gan.^ Krieg auf die privaten Oelinterefsen Patinos im nniftrittenen Cha-cogebiet zurückzuführen ist. Seit altersher lst dieses Gebiet zwischen den beiden Nachbarländern Grund zu unablässigen Streitigkeiten. Bolivien weist an der .Hand alter Urkunden aus der Zeit der spanischen Kolonisierung die Nechtsmäßigkeit seines Besitzes nach, während Paraguati nur den Willen zur Macht, die Gier nach den reichen Naturschätzen, nach den Mineralien, den» Oel, dem Holz und der Wolle des ?!achbar-gebietes entgegenstellen kaim. So erkennt nmn leicht, das^ auch dieser Krieg nichts mit weittragenden politischen Auseinandersetzungen zu tun hat. Die ganzen llnruhen sind lediglich das Ergebnis eines jahrhundertealten KanlPfeS um daS Besitzrecht deS Gebietes zwischen den Flüssen Paraguay nnd Pileomayn. ??ach alieni, was bis jet^t vorliegt, nnlsi lnan da,nit rechnen, daß die überlieferten Nechtsanspriiche Boliviens den Sieg davontragen werden. StdankenfplMer Bon Rolf W e n d t. Tiere sageil uns oft glaubwürdiger die Wahrheit, als es je ein Mensch zu tun ver- Mancher Blick ist wie eiil guter Köder ... cr bannt sein Opfer. Wer sich nnt Kleinigkeiten zu freuen versteht. schafft sick) eine ganze Welt voller Freuden. Kluge Frauen haben schon viele Männer dumnl gemacht. Wer Tiere liebt ist nickst Menschen gegenüber äußerst nachsichtig. Liebe verfeinert den Ausdruck des Gedankens. Teul Linn das .'('^äsjliche zu entziehen . . . den Geist dem Schönen zu widmen, sei unser Streben. limr IlüllDl Wir beginnen in unserer uächfte'.k Sonntagnummer wieder mit dcr Leröfsentlichnng eines neucn Romans aus dcr Kcdsr von c l m n von .H e l l c r nl a n n : verleg itsn las Ein slioman, der Brücken baut von einer reichen, großen Acrgangenhcir iiber eine trostlose, fast verzweifelte Gegenwart zu einer Zukunft voll .tzoffnu-ng und Arbeit. Ein großangelegter, wirklich erschütternder Ro« nmn, cier alle Register menschlicher Gefühle anzieht und c>cr in mitreißenden Szenen über Tiefen Ulld .Hiil^en menschlichen Daseins führt. .Hauptpersoneu: die kleine Vera Wet-lern, der man in der russlsckM Reoi'lution Eltern. Großeltern alle Berlvandte ermordete, die bettelarm in der Fremde hart um ihr Leben zu kämpfen s)at — der hünenhafte Magnus Steinherr, der gescheite, starke Bauernjuuge, dcr durch seine Tüchtigkeit und überragendes Organisationstalent zu -inem !>er Größten des Landes wird. Und um sie herum Mensckien, die mitten im Lebeu stellen: niedrige Gesinnung, Edelmnt, Arnwt, Reich-tuni, Luxus — überhaupt die ganze Skala d^s Lebens. Un>d über alle Borurteile hin» weg geht es hinein in eine neue Zeit die slch ans der Vergangenheit aufbaut und zum Lichte führt: eben der Weg in den neuen Tag . . . Der Ronlan ist fesselnd und mit« reißend geschrieben nnd wird allseits vollauf befriedigen. bei Krlln?adIö5LN. Vorslei' clieii unä ülinlicken ^nlä55en 6er ^ntltuberkulv«snlI»A in IVisrldor! ?pen6on üder-nimtnt i>ueü i^Ie »IViai il?orer /^eitunk«. Kleiner /^NTeiser /^risfsgsn i«tt sind A Mn»? in öi-ies- merken beizulegen, ös ansonstsn die /^äminlstrstion niesit in cker i.gc,s ist, cias Sev,ünsvktv ?u ef!scjiiüche sofort zil vergeben unl !X>i) Diu. Marijiua 27. Aufragen von U—llhr Parterre. W^2 Mil^l. Zimmer zu vermieleu. Gosposla Iii. Tür 6. Sonnige Zweizimmerwohnung, ual)e TomZieev drenorcd, ab 1. Iuili zu vermieten, ttnler „Erwcilksene" an die V.'.-v. Sckiöu nwbl. Zimmer zu vermieten. Cankarjeva u!. l l, Tür 8. ÜV77 Groftcs, schön möbl. Zimmer, Stadtmitte, zu vergeben. Anzufragen Slonen'Isa ulii^^a I. Stock.__bW0 Zwei Zimmer und Ltüche, sonn seitig. bis l. Juni zu vermieten. PobreZje, ZrlovSka cesta 29. ii002 VVVVVWWPVVWVVVGGGG Köchin sucht Stelle tagsüber, geht auch als AuShilse oder !S^irtsct)afteriu. Maistrov.i ulica Iti, Part, links, 1. 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