^ Mittwch, N. März 1901. Jahrgang 120. Wacher Zeitung. ------- «anzMrig »0 li. halbMrlg 15 lc. Im «omptoir: gan,' ^^ °I, ^ , u.i)' sur blt «ustfllüng in» Ha»« ganzjÄhr!« » X, — InserttonsgebUrl Fül sleine ^^^^^^^<^"f» b» l». gMtlr pfs gsile 13 l>i bei oftslm Wau vor. Seit Wochen schon ^^ ^n hc^''!^ ^" ^"n^s'.iaten Repnbli ki', schrill ,,°""^no(>n "".hrern der radicalen i>^""nl,mm, '"""""'' unl den Äoden fur iiin "" Pruan ''" ^^'fen »nd ein Einvernehmen ^ '°lch^, ^',, '"»' der Eonce.ltration herzustellen. >,, "^'ttt^> , "/^ "'üsste allerdings den Sturz ''>> ^°" "n^n m.s !''^"' ^"N herbeifiihren. da es b°„> '^ qelm's. '"^^" Theile seiner Majorität <>oic/^''u würde. Es verlantet, dass L.'on ^"!"' "froi , ""^^ ^^l>'" Einflusses bei den ^>^te,,,^'.,' "lernuer ,nit Nibot nnd Poiucar.' ""^"'lswn u^? " ^" >'"s"^' bestinuuen ließ, in n ,/ ^'"n Cabinet Waldcck^Ronssean '^. ^"thmdigung der Republik treu ^M "'Wschrn ^^. "'" ^" Wer Gruppe ^'N> ^'^ "o> 5 vorbereitet, welche sich ^io» " 'lvboit^,, f)', ^^'"'l'nq gegenüber den ^1»! """l",tlicl, '''"""", in Pario sowie im '^'n, " ^as;s,'') Mc>ntcean le» Vlines, unter-'"'^' "n. N ln ,;n billig.n, und hat in der '"^s« "' Äan ". "twn über diesen Gegenstand !^r "''twn dc>,- 3/" ''^1 aroße Miihe, um hiefür ^ '"b d^'r K„?7.^'^ der gemäßigten Neftubli ^itt" ^'"qc,^ °","l"ten g,.^'n da^ Cabinet zu ''5 "> "? ^'w'bl n """' ^'''"""' "och die oppo^ '^ > ." Euci<, I. ' ^'^"' ein Vedcnten darin. 'X" ^' dor <.' ' "' "l vorbinden, wenn es gilt, 3't,»,^ "zi,l,/uuner ^egcn die Negierungconas^ ''^ ?s" M>hntl>,, ^/^ '^""' "'"' iede<' Mittel '"^i, ^^>" c, ^ '""' d^' Cnbinetteo herbeizu ^ll, "wittli^,"'"" "'cht, dass sich diese Hosf^ ^"t. °'' Nir ^.'"' 'verdcn. Die Radikalen »verden ^Hdi,' Pln.i/^"'""N ftinnne.1, nnd da. ge ^^ ,,«,,,„ "> !>!>l ,;ll durchkreuzen. Die Vorgänge in Macedonien. Veziiglich der Zusammenziehung türkischer Truppen an der bulgarischen Grenze wird der „Pol. Corr." alls llonstantinopel geschrieben' In den lei° tenden kreisen wurden die militärischen Maßregeln erwogen, die,zur Sicherung der Nuhe in Macedonien eoentnell noch,;u ergreifen wären. Näheres über die gefaxten Beschlüsse ist jedoch noch nicht belannt, Jedenfalls sprechen wichtige politische und auch finanzielle (5rwägl«ngen gegen die Annahme, als ob eine Action größeren Umfanges geplant wäre. Nach oerlässlichen Berichten aus Macedonien wurden in mehreren der bulgarischen Gren,;e näher gelegenen Ortschaften de5 Vilajets Nossowo die Truppencon-lingente verstärlt, und in Ilesküb selbst ist die Gendarmerie vermehrt worden. Es wird sich bei den an-geblichen umfassenden militärischen Verfügungen in Macedonien, von denen gerüchtweise die Ncde ist, allen Anzeichen nach überhaupt nur darum handeln, an einzelnen wichtigen Punkten der bezeichneten Grenze vorsichtshalber die Truppencontingentc zu verstärken. Es verlautet, dass für diesen Zweck hie nnd da die Nedifs einberufen werden sollen, Wie dem immer sein mag, unter allen Umständen ist es sicher, das5 die in Macedonien getroffenen oder noch zu treffenden Maßregeln ausschließlich den Zweck der Sicherung der Nnhe in der Prom'nz verfolgen und nicht im entferntesten den Charakter einer Demon^ stration gegen Bulgarien tragen, wozn auch kein An° lass vorliegt. Politische Uebelficht. « aibach, 5. März. Zur parlamentarischen Lage wird der »Politik» aus Wien gemeldet, es könne bereits als sicher angenommen werden, dass die Tagesordnung dls Abgeordnetenhauses dein Wunsche der Negierung qema'ß umgestellt und die Necrutenvorlage als erster Punkt in Verhandlung gezogen werden wird. Die Verhandlungen mit den jungczechischen Parteiführern, die in Anwesenheit des Ministers Dr. Rezel fortgesetzt wurden, seien als abgeschlossen zu betrachten; die Details der Abmachungen seien zwar noch nicht bekannt, doch könne behauptet werden, dass zwischen der Ermöglichung der rechtzeitigen Erledigung der Necrutenvorlage und zwischen der Berücksichtigung bedeutender, czechischerseits seit langem angestrebter volks- wirtschaftlicher Forderungen ein Iunctim bestehe, das einzuhalten sei. «NärodniListy. wissen zu melden, dass es sich beim Umschwünge der Negierung zu den Czechen um mehr handle, als um die laufende Par« lamentscampagne. Die Regierung sei vor der Alternative grstanden. entweder die Czechen zu befriedigen oder ihre Partie im Parlamente schon vier Wochen nach Eröffnung der Session zu verlieren; sie habe sich für das erstere entschieden und sei aus eigener Initiative den Czechrn entgegengekommen. Was sie den Czechen anbiete, sei vorläufig ein Ocheimnis. Dagegen nimmt das Organ des Abg. Klo sät in schärfster Weise gegen die Verhandlungen der Iungczechen mit der Regierung Stellung. Aus Anlass des günstigen Ergebnisses der letzten Reichsrathswahlen fand am 3. d. M. in Eg er ein von der deutschradicalen Partei verunstaltetes Siegesfest statt. An demsellen nahmen die Abgeordnelen Schönerer, Pacher, Iro, Hofer und Franko Stein, sowie mehrere hundert geladene Gäste theil. Als Vorsitzender fungierte der erste Stadtrath Doctor Bernardin , nach dessen Vegrüßungswotten Reichsrathsabgeordneter Pacher die Festrede hielt. Sodann sprach Abgeordneter Schönerer auf das deutsche Volk. Im Laufe seiner Ausführungen richtete er sehr heftige Angriffe gegen den Vicepräsidenten Prade wegen der erfolgien Censurierung der Interpellationen. Er erklärte, dass die alldeutsche Gruppe nur dann für das Recrutengesetz stimmen werde, wenn die Regierung ausreichende Garantien für die Veralhung der wirtschaftlichen Vorlagen gibt. Die Versammlung ver-lief ohne jede Störung. Im ungarischen Abgeordneten hause hob der Ministerpräsident Szell in Vertretuug Fejervarys dessen große Verdienste hervor und drückte seine Freude über dessen Genesung aus. (Stürmischer Beifall.) Szell konstatierte sodann die gesetzliche Berechtigung des Ausdruckes «gemeinsame Armee». Die Ernennung der Officiere und die Bestimmung der Dienstsprache seien gesetzlich dem Kaiser vorbehalten. Aus Opportunilälsgründen und zur Bewahrung der Einheitlichkeit des Dienstes entschied sich der Kaiser für die deutsche Dienstsprache, die sich in der Praxis auch bewährte. Eine bessere Lösung sei nicht vorgeschlagen worden. Der Minister bemerkte weiter, der nationale Charakter der Honveds bleibe erhalten. Die Kenntnis der deutschen Sprache schade weder den Stabsoffizieren noch den anderen, Ncdner gab Feuilleton. ^ -Äl?°Mw,^ "' wissenschaftliche Beobachter ^' ' ^." (5 ,,^"w" cms der Zugspitze, stellt .^ ^it 6U"N. ^''' aus s,inen Aufzeichnungen ^t^^io oi,^^"u, so schreibt er, eine Be-!>^,>' '"M,n ; '^"mitleidige Dame zu mir. >?>'"> 3 M'" 'lugust in ein veritables ^ oi..^^ V'" war ~ stoht es nicht sehr ^b('„7 ""kl.^ ' > '^ ^'k"-g,Ü5 war schon die l>>>>i>'tk'l j ^""'wl, wer mir im Winter ^'^n7^^"^ "^mäßiger Pos. '^"s ""und ^'' ^.r Zugspitze eristiert He >n /'^'i, 'U N, m.ch „och lauge im Schoß '<> '"' K"rraw l '"' ^'" Fragesteller die " ^chst ""i.lle"^"'u>,u'r s.hen ließ, war er ^ ^r ? al!^. .^^ vüllig beruhigt. Auf den <5>ü,^ ^7'W, was ich denn im Falle '!> " >i s^ 'go lnn Sonnner hatte ich !''^' >vio m "°"udt". I« w" auch wirk-l H? ,'l»d -/"rrion 9 ,'" ^''"- herrlichen, staub-"1, !^ >i, " d t'lecklichen Theil des Tages in Anfpruch. Aber außerdem muss der Beobachter auf der Zugspitze noch eine Vielseitigkeil besitzen, die zu dem modernen Princip der Arbeitsteilung in diametralem Gegensatz steht. Im Nebenberuf ist er ,«och, Stubenmädchen. Wasch-frau, Schlosser, Schmied, Zimmermann, Telephon« arbeiter, Telegraphist. Elektrotechniker, Mechaniker, Uhrmacher. Skiläufer, Schneeschanfler. ,Ua,!iinkl'hrer, Holzhacker und Gott weiß was noch alles. In meinen ältesten Tagen noch werde ich mit Vergnügen daran zurückdenken, »vie ich beispielsweise mit dem wackeren Immweber^Michl, dem Urbilde eines Tirolers, den ganzen Thurm (um die Blitzgefahr durch den ver° »ichrteu Ausgleich zwischen Erd. und Lustelckttkität HU vcrrinaorn) in nnglMste <>al.M SiachrldraM einwickelte natürlich zum größten Gaudium der anwesenden Touristen, die sich in verfehlten Mnlh» maßungen über den ^weck unseres Beginnens er« schöpften - oder wie wir, an schwebenden Teilen üver dem schauerlichen Schlnnde des bairischeu Schneetares bangend, an der Außenwand des Thurmes die ceutnerschweren Stücke des eisernen >lrahnes montierte!!, Manche andere, namentlich häusliche Verrichtungen zähleil ja für einen gebildeten Mann nicht zu den Annehmlichkeiten, aber für Zimperlichkeit ist in hochalpinen Regionen keine Stätte; wer es für des Mannes unwürdig erachtet, einmal ein Hemd selb't zu waschen, der denke daran, dass auch Nansen anf seine kühnste ^-ahrt Iohannsen und keine Wasch fran mitgenommeu hat. Dagegen fehlt es nicht am täglichen geistigen Brot, der Leitung: Die ^iebens Würdigkeit meiner Eollegen in Miiuchcn forgt auf lelepliouischem Wege dafür, dass ich prompt von allem Wissenswerten unterrichtet werde. Von den Etappen d«.'r Krüger - Reise, der Verleihung des Schwarzen Adler.Ordcns an Roberts, der gloriosen chinesischen Thätigkeit, ja sogar von den Streichen des „.Nneißlliias" drang die Kunde meist früher zn mir, als zu der Mehrzahl der Münchener Einwohner» fchaft. von der Provinz ganz zu schweigen, Sogar der Volkozähler hat mich am 1. December uicht vor» g essen! Wohl entbehre ich m meiner selbst gewählten Einsamkeit manche Freuden, ^u' dn5 Leben ver schönern: um slick< l>me ^rm, lmuml'ische N.nen in.^ Laibacher Zeitung Nr. 54. 432 l^M^5> zu, dass die wirtschaftlichen Kräfte Europas den für den Frieden zu zahlenden Preis nicht lange mrhr tragen tonnen. Der von den übrigen Staaten sür den Frieden bezahlte Preis sei verhältnismäßig mit viel größerer Anstrengung der wirtschaftlichen Klüfte bezahlt, als dies seitens der Monarchie dei Fall ist. Szell empfahl das Budget zur Annahme. (Lang anhallender Beifall. Szell wird beglückwünjcht) Aus Sofia, 4. d. M., wird berichtet: Das neue Cabinet ist gebildet. Karaoelov Präsidium, Michael Surafov Inneres, Danev Aeußeres, Radev Justiz, Slavejlov Unterricht, Ivan Belinov Arbeiten, Alexander Ludslanov Handel und Ackerbau, Paprilov Krieg. — Der Minister des Innern, Michael Sarafov, war Finanzminister im ehemaligen Cabinet Cantov; der Minister des Aeußern, Dr. Danev, ein bekannter Advocat, ist ein Führer der Canlovisten, er hat längere Zeit das Vicepräsidium des Sobranje bekleidet; der Iustizminister, Dr. Radev, ist gleichfalls Advocat und gehört zur canlovistischen Gruppe; der Unterrichls-minister, I. Slavejkov, Karavelovist, ist ein Sohn des in den letzten Jahren verstorbenen namhaften bulgarischen Dichters P. Slavejtov, der an der religiösen und politischen Emancipation der Bulgaren hervorragenden Antheil hatte; der Arbeitenmimster, Belinov, ist Advocat und gehört zur laravelovistischen Partei. Der Bescheid der Schutzmächte Kretas bezüglich der Vorschläge des Obercommissärs Prinzen Georg hat, wie aus Athen gemeldet wird, in den dortigen maßgebenden Kreisen leine Enttäuschung hervorgerufen, da man über die ablehnende Stellungnahme der vier (labinette fchon einige Zeit vor deren formeller Willenskundgebung zur Genüge unterrichtet war. Die Behauptung, dass in Griechenland Vorbereitungen für die vollständige Annectierung Kretas getroffen worden feien, wird von competenter Seite als eine ganz un« begründete Insinuation erklärt. Es sei auch ausge» schlössen, dass die Pforte sich durch Gerüchte dieser Art beunruhigt gefühlt habe. Man sei in Constan-linopel zweifellos im Besitze hinreichender Informationen, aus welchen die Ueberzeugung geschöpft werden kann, dass eine den Forderungen der vier Mächte zuwiderlaufende Action zur Aenderung des Zustandes auf Kreta Griechenland nicht zugemuthet werden darf. Tagesneuigleiten. — (Das Schicksal nach dem Tode.) In der letzten Nummer der „Revue Inbochiuoise" findet sich ein sehr interessanter Artitel über den äußerst complicierten Cultus, welchen die Annamiten, diese Äasseverwanbten der Chinesen, mit ihren Todten treiben, und in diesem Cultus finden wir auf eine für nils Europäer allerdings recht merlwürdige Art und Weise dcis Geheimnis nach dem Tode enträthselt. Wenn ein Annamit gestorben ist. so wird der Körper von den Verwandten eine Zeitlang sehr eingehend beobachtet, damit sie an bestimmten „untrüglichen" Zeichen feststellen lönnen, was mit dem Tobten nach seinein Abscheiden weiden wird. Wenn nämlich nach dem Tode die Füße des Verstorbenen warm bleiben, so ist das ein Zeichen dafür, dass der Todte in die Hölle lommt, bleibt dagegen der Kopf warm, so lommt er in den Himmel. Bewahren itoftf, Unterleib und Hiiße eine Zeit nach dem Tode noch ein gewisses Warmequcmium. so bedeutet das, die Seele des Entschlafenen wird in eine reiche und vornehme Familie wandern; zeigt nur die Mitte des Rückens Wärme, dann wandert die Seele in den Körper eines Bettlers, und bleibt endlich jene Stelle warm, wo der Rücken seinen ehrlichen Namen verliert, so wird die Seele ein — Vogel. Sind die Augen des Todten geöffnet, dann wird feine Seele ein zweites menschliches Leben leben, aber ein Leben voller Wibecwältigteiteii und Unglück; schließen sich die Augen wieder, so lautet die Prognose auf ein zweites Leben in Ruhe und Frieden. Der offene Mund nach dem Tobe bedeutet, daß die Seele in einen gemeinen und verbrecherischen Menschen fahren wird. — (Ein merkwürdiger Process), dessen Verhandlung dem Publicum viel Amüsement bereitete, fand diesertage in Paris statt. Monsieur Erlmaun. ein wohlhabender Kaufmann der Seiuestadt, hatte einen Alro baten Namens Pascalon auf Schadenersatz in der Höhe von 250.000 Francs verklagt. Die Klage beruhte auf Folgendem: Wie fast täglich während des vergangenen Sommers, befand er sich auch eines Nachmittags im August mit seiner Gattin in der Weltausstellung. Plötzlich seien zwei mächtige Bluthunde von ihren, Herrn, dem genannten Artisten, auf Frau Erckmann gehetzt worden. Die Thiere sprangen an ihr hoch und rissen ihr die Sache» vom Leibe, so dass sie schließlich fast vollkommen entkleidet vor der zahlreich sich ansammelnden Menschenmenge dastand. Nie. mand war imstande, die Frau vor den wüthenden Bestien zu schützen. Verletzt wurde sie von den Thieren zwar nicht, doch erlitt sie einen schweren Nervenchoc. von dem sie sich erst nach Monaten erholen konnte. Der Besitzer der beiden vierbeinigen Attentäter führte zu seiner Vertheidigung an, dass die Hunde stammte ja aus meinem Hühnerstall. Zuletzt ^ ,^',^ mit einem bezaubernden Lächeln kleine ovale .. ^ ^ in der Pfanne gebraten waren. Es schineckte ^^Vist ^ etwas eigenartig, aber im ganzen sehr gut. .< ^^,^ das?" fragte ich die Dame des Hauses. „Wie lo" ^p du das noch nicht kennst?" erwiderte sie. M^ '.?^l!'5 in Frankreich niemals? Es sind doch Seidenw" ^ ^ lrhnte die neue Portion, oic sie auf '""'"". „iein^ dankend ab, indem ich versicherte, dass ich "v"? gut gespeist hätte. „.) ^ — (Pest und Cholera in 3"°^^ dem vom Präsidenten des egyptischen ^"'1! ,.^ll^ ^ Grund der Mittheilunge» des englischen D^^ ^ ^ öffentlichteu Bulletin über die Cholera lind ^ ^M Indien sind in Bombay in der Woche bis z"N ^^ 8l)7 Pestfälle und 786 Todesfälle und li '"'^r'^^ fälle; in Calcutta in der vierzehntäglgen ^ ^M Ä!. Jänner 89 Pestfälle und ebensoviel? "^lü^ Ausgang- sowie 57 lelhale Cholerafällei '",>^e ^ Pesterlranlung und ein Todesfall sowie ^' , ^e<<^ fälle; in Karatschi zwei Todesfälle nach "^'^lia^ In Bombet) wurden in der Woche >i"ln ^ ..^ ^ Pesterlrantungsfälle unb 924 TobosfällesseM^^^ Theater, Kunst und 5'"""!"^^ — (Aus der deutschen Theater "^ ^ Für das heute und morgen stattfindende w«'^ ^ Petri gibt sich bereits seit einigen Tagen ,^ Interesse tund. Die Künstlerin gas""!, '^ ^'!"' meldet, in zwei ihrer Glanzrollen in «^p^ ,nA «Madame Sans M-ne», in welchen sie '"^lM als auch bei aNen ihren Gastspielen die M' erzielte. s.,l< — (Die « Ul »gi^ n » « »tio» ' »" .^«< veranstaltet am 9. d. im großen Saale oe ^h» äom. unter Leitung des Herrn Musitdireclors ^ ^ ihr zweites ordentliches Concert, an welchem ^^ virluosin Frau Irlena Klicta - Neb e«l", „„» ° sänger Herr Titus Olszewski. die M'"'" ^ Zchulchöre der «M^lion» kllU'.c». sowie "c ^B^ t. und l. Infanterieregimentes Nr. 2/ ^ Programm: 1.) Dr. Anton Nvoläl: ^"'.3<<, oerture sür großes Orchester. Op. 92. 2-"^ .H Ezechische Rhapsodie, d) I. Micla: «"""">>. tragen von Frau Klikla-Nebesla. " ,5 ^ Krel: ») «öligli., d) ./^it» .^a u^«»» "^ p Lieder von Dragotin Kette, vorgetragen sPl Olszewsli, Clavierbegleitung von b""^ s", chazla. 4.) Anton Lajovlc: «Adagio'.'^' Orchester. 5.) Ivan v. Zajci '^r^3 musikalisches Gemälde für Miinnerchor, <""" sj F" und Bass-Solo mit Orchester. Text von """^«., 6. a) Smetana-Ternecek: «Vitkv»., lyH ^, mälde für Harfe, d) Poenitz: «3lordl!^,O^ vorgetragen von Frau Kliila - Nebesla. .^gge" ^ Pilgerchor aus der Oper «Tannhäuser», vo^ M ^ Männerchor mit Orchesterbegleltung. ^ ^ lll»b> Anlunft der Gäste aus der Wartburg. ilMl,^^ irdische Leben, wenn mir auä) mehr als ein weibliches Wesen — leider meist anonym — die Bereit-willigfeit anssprach, meine lFmsamteit für einige Wochen, nnd wenn es hoch lam, sür einige Monate, zu versüßen', Theater nnd Concerte nnd alle ^renoen der Geselligkeit kenne ich längst nur mehr vom Hörensagen. Mer ich tansche dafür Genüsse ein, wie sie unter Millionen nnr wenigen Geschieden sind. Uein Hasten und Drängen und lärmen stört meine Ruhe, lein Locomotivpfiff, tein Glockengeläute dringt an mein Ohr, leine trostlose Mietkaserne wehrt den Ausblick in Gottes freie Natnr, ich brauche ja nnr an ein Fenster zu treten, um eines der herrlichsten Bilder alls dieser Erde in mich anzunehmen, „Hoch vom Dachstein her" bis zum Allvater Säntis und den fenien Bergen des freien Granbündens liegt eine Vergeswelt vor mir ausgebreitet, in der alle Land-schaftselemeute vom Lieblichen bis zum Erhabenen, vom Nulngen zum Wildbewegten, vom Grotesken znm Maiestätischen vertreten sind. Weithin dehnt sich, mit unzähligen Ortschaften besäet, der Plan der bairischen Hochebene, darinnen wie geschmolzenes Blei die Becken der groslen Seen, darüber am änßersten Horizont, in duftiger Bläue verschwimmend, die langgezogenen betten des Schwarzwnldes nnd baicrischen Waldes. In weichem TUusje der Linien schmiegen sich an die Ebene die dunlelbewaldeten Vorberge, durch die pittoresken formen, das Mippengewirre der Nallalpen, schlau-gelt sich so manches Thal, so manche Straße, die den inneren Vlict in graue. Vergangenheit zurückführen, wo der Tr'ltt römischer Kaiser deutscher Nation hm» ichyrdrotznjs zum aUen Yfmde futscher Gchnsucht, >e>! das mit vielen seiner stolzesten Bergesrecken hernber-schant zu meinem erhabenen Stanopnnkte. Anlelao nnd Eivetta, die Königin Marmolata, die wundersame Burg des Sellastockes, die zackigen Thürme der Geisjlel'gruppe und des Langkosels grüben ans dem ^auberreich der Dolomiten, in langer ^ieihe ansge schlössen, enthüllen mir die Schnee- und Eiswüsten der Eentralalpen, vom Grohgluckner bis zum Ortler nnd den hehren Domen der Berninagrupfte, ihre Geheimnisse. . . . Aber erst im Zorn enthüllt die H neidenöwert und nicht dankbaren nnd fröhlichen Ge> mütheö sein! .^.. A«s fremdem Ktaw""' Sloman von Vrmano» sanvor. (49. Fortsetzung.) ^sslH «Erlauben?» sagte sie mit verächtlicher ^lpt. «Nach seiner Erlaubnis wiirde ich.^nl.^F fragen. Aber das brauche ich, Gott s" °"^lF' »!> nicht. Wir haben uns gegenseitig ume" ^hl ^, keit zu bewahren gemusst. Ich wech ^ BF/ was ich zu thun und zu lassen habe ^ ,'" ^ nichts Besonderes dabei. Reischenbeig >^„ 0"^ Freund meines Mannes; sie gehen i"^vo^^ Jagd und harmonieren überhaupt in al« ^B .,! Ich glaube, dass mein Mann ihm aua) ^ ^ fälligleit erzeigt; aus solche Art sucht " ^^ revanchieren.» ., «M^ef Eine «leine Pause entstand, ^otta '^ htl" das dringende Verlangen, etwas mW ^ lichen Leben ihrer Freundin zu ersah"'''Ae,' «Bist du wirklich glücklich in delN" ^ quette?. fragte sie. Sec"« Frau VoNmar schwieg ein paa/ ^ M"p>! senkrechter Linie stiegen die ihrer Cigarette in die Höhe. Sie b!"» hM^ sie sich vertheilten. Dann legte sie d»e y". pB Cigarette auf ein Aschenschälchen, da« ""' ^>' stand. ,edäl"p^ «Sonderbare Frage'., sagie sie ge". ^ " du etwa Beobachtungen gemacht, d«e " ^ theil schließen lassen?. «..« et<3/ «Ich? O. nein l. erwiderte 2""" .^ ^ «Ich meine nur, ihr passtet nicht so ' " z ^^Mu"!! Nr, 54, 433 K.Mär', 1901 A°". ^ U, sleUung, vorgetragen vom gemischten w lknveilM - " ^ Concertes um 6 Uhr abends. "hhWplak '" ^ Handlung des Herrn I. Lozar, , ^ (Dip ^ "bends an der Cassa, seines f. Mittheilungen des Museal-^bche des i/^kain) liegen mit dem 1. und «V l°wie drel n.^^^anges vor und bieten drei Auf-?"l"tuna un? ^""aturbesprechungen. Wenn auch die l>8tten?s dtt Wert solcher Publicationen mehr in ? geleum.^ 3^"krelsen gewürdigt wird, so kann doch l '"«freund ^ c"' baft sie in den Kreisen gebildeter ?t die EHris.^"l°W ,nit Freude begrüßt werden; es w^ ^lssensck, 51"'^ besonderes Gewicht darauf, dass 3"2^ndstem'M Untersuchungen über Themen von °7>"""n z^"'^ft zur Veröffentlichung gelangen. 3 ?r. H. " "" ^lfpiel aus dem Jahrgange 1900 Lessor Vrbm. " Abstammung der Gotschewer». an ,7 und ei« ",^ '?" schwäbische Chronist Nurghardt ^"'' lwie Ä"^"'' Schule zu Reifnitz in Unter-Aschen Abessen «Geschichte der Pest . . . .. Zu ,? "ältere u»^ . ^ ber Kreis der Vereinsmitglieder . ' leine N^,i v! "^ der Musealverein in die Lage , ^"öffentlich °"""kn l" größeren» Stile als bisher ...^«enleistu "' ^'Jahresbeitrag von 6 X ist sür 3'' geradezu ' ?"^ der Verein seinen Mitgliedern t>.« überdies ^/3^" "^nnen. Im heurigen Jahre ^^zogthumz ^?"""ium. i« Valoasors «Ehre ^?Mlist iii,?^"' ^ausgegeben, welches nur als! ^5 aber nick/?"'^tglieder bestimmt ist, im Buch. ^"itglied . °"^ich sein wird. Wer also nicht 'st oder sich ein Czemplar ^^ ^ .ch Bestellung mit Vorauszahlung !^s°r Dr ^"bknption) sichert - Vereinscassier ist ^ " b" BM V? in Laibach - dürste sehr ?u ?°ge nur ' ^ ^^ Kerles gelangen, da die 3r>echu« d^ "e Genannten beschränkt wird. ^"^rsten ^sfs Doppelheftes übergehend, nennen ^ Gitter, zn" i ^'"° von tkrain». und zwar Indern b'^n, " 580 Beobachtungsstellen in den 2"Wiige v^" l'ch 43 in Krain. Solange V^ °uf ^"men werden, spielt sich das Gewitter b?n^ nur das.M.??" °bl von weiter entfernten »3^" dieses ^""leuchten.. Für Laibach wurden ö'?. Karl Deschmanns ^'^' Laibach 3^ ^" jährlich Pola 31,Fiume40. i^^"l ist der ^«.^^"^"ert ^, Klagenfurt 29. Monat (25 M,). nach H^ ^ nl 8 vlr««^?^ Aufsatz bilden zwei Pesterlässe 3 ^burger 'w"^ntlicht vonK.Crnologar. Da die ^«Neider l^ . °"^ ^^" Kommenen Pestverdiich. ^ !^ von, Ni/I ^^ aufgenommen hatten, er-einen Verweis. Als dritten l^ks.,," Kantus ' Il'< K°matar bei: «Ein Car-'405 V"b 2 ,;^"^^'- Die Urkunden dieses bes!°n^ "ertvoll. da sie bis !

n tief. benützt. Die letzte Besprechung betrifft eine statistische Arbeit über «Die periodische Presse der Steiermarl von 1848 bis 1698». Local- und Provinzial-Nachrichten. Lailiacher Gemeinderath. Der Laibacher Gemeinderath hielt gestern abends cine ordentliche Sitzung ab, an welcher unter Vorsitz des Bürgermeisters Hribar 20 Gemeinderäthe theilnahmen. Nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung berichtete Gemeinderath Prosenc namens der Personal- und Nechtssection über die Iu-schrift des Bürgermeisters in Angelegenheit der Vor-fchreibung von fünfprocentigen Verzugszinsen sür nicht rechtzeitig erlegte Raten des unverzinslichen Staats-darlehens. welches anlässlich der Erdbeben - Katastrophe besonders hart betroffenen Bewohnern unserer Stadt ge-währt wurde. Verzugszinsen für ein unverzinsliches Darlehen — das stehe im Widersprüche mit der humanen Action, welche anlässlich der Erdbeben - Katastrophe eingeleitet wurde, und bedeute eine bedauerliche Belastung der ohnedies hart Betroffenen, weshalb der Referent namens der Section den Antrag stellte, es sei im Wege des l. l. Lanbesprästdiums das l. l. Finanzministerium zu ersuchen, von der Vorschreibung von Verzugszinsen bei unverzinslichen Etaatsdarlehen abzusehen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Gemeinderath Senelovii berichtete über die Hei Pachtung der städtischen Jagd. Seit einer Reihe von Jahren war Herr Johann Vesel Pächter der städtischen Jagd und entrichtete hiefür einen Pachtschilling von 740 K jährlich. Im Einvernehmen mit dem Ttadt-magistrate übernahm Handelsmann Urban Zupanc diese Jagd. Da nun die Pachtdauer abgelaufen ist. ersucht Herr Zupanc um Erneuerung des Pachtvertrages auf weitere zehn Jahre. Da zu erwarten steht, dass der neue Pächter die Jagd rationell betreiben und den Wild-stand zu heben suchen werde, wurde dem Ansuchen Folge gegeben und der Pachtvertrag auf weitere zehn Jahre erneuert. Gemeinderath Trdina berichtete über das Gesuch des Hausbesitzers August Ienko um Abschreibung der Gebür für die pneumatische Entleerung der Senkgrube in seinem an der Miklojicstraße gelegenen Hause. Da in Ermangelung eines Straßencanals alle Abfallwässer in die Senkgrube abgeleitet werden müssen, belaufen sich die Kosten für die pneumatische Entleerung sehr hoch. Dem Gesuche wurde theilweise Folge gegeben und die Hälfte der Entleerungskosten von der Stadtgemeinde über-nommen, jedoch nur bis zur Herstellung des Straßencanals. "leh^i n H dich ^^^ ^^^ ^^ ^'^i^""alide^l.^^.!^ davon? Gute Freunde ^V,hin"r «" nichts zu vertuschen und ö"chen " .'t dielm^ ^"ge zu halten; gegenseitige y^z n ^"lich N erst das iechte Erkennung«. !5 s d^" d7aa?""Hch°st. Und im großen und ''Hch i^" zu versck ^ "leiert: Vollmar und ""« d^""nder lV'^"e Naturen, um vor Zärt-^lich Klb unser ÄO"' ^ tonnen. Wir machen bV^ Kein« h Zusammenleben so angenehm wie > i!>nnen^unz legt dem anderen - w°s > ls^ ^n U^ und G^^.^ anbelangt - :> "" vern'ü'^gkht seine Straße für sich ?h im'^ es N/^"°ch einer Fa^on. Dabei zu entfcheiden gibt, ^!' Daz ist ,?.. Jedenfalls leben wir in 'H 'H"tn,n "" "'^ 5" unterfchähendes swgte Lotta. ^dti "den!. ^"''6 schemt dich doch uicht mit ^ K 3hal^ die Achseln. ^ hatte al« Künstler > ,/H last Hptt^ Kraucht. Nach seinem Ä^n-e Vollmar leistete uns und als er mir »>^ "> >n Vtm °?^s seine Hand anbot. 8 ^ei?, ^ llht 2 '^" zurückzuweisen. Habe lj^ ^ «^ wir lonunen "" lw "^hnH ""/'« stehe mich besser bei "ls mnnche, die au« Llkbe ne- Lotta fühlte sich nicht befriedigt von dieser Erklärung, aber sie hütete sich, Einwendungen zu machen. «Heute morgens bekam ich auch einen Brief von Dombrosli», begann Frau Vollmar nach kurzem Schweigen wieder. «Er ist noch in Hamburg und cr schickt zwei Photographien von sich, gut getroffene Bilder. Wenn du willst, kannst du eins davon be< kommen. Ich habe an einem genug.» «Sie langte nach einem Vriefe auf dem Tische, entnahm demselben das Bild und reichte es Lotta. «Sehr ähnlich, nicht wahr?, sagte sk dabei. «Sehr!» wiederholte diese, die Photographie aufmerksam betrachtend. «Du kannst es beHallen!» betonte Andriqnette. «Danke!» Lolta schob das Bild in ihre Karteulasche; sie hatte Mühe, eine vom Herzen heraufsteigende freudige Regung zu verbergen. Andriquettes Augen ruhten forschend auf deu bleichen, trotzdem aber jetzt wie immer wlmderschüüen Zügen der Freundin. «Wie gestalten sich denn deine häuslichen Ver-hältnisst?» warf sie hin. «Geht es jcht ttwas besser?. «Unerträglicher als je!» stieß Lotta hervor. «Das Llben ist mir manchmal so zum Ueberdruss, dass ich es abschütteln möchte, j? eher. desto besser. Seit grstcrn ist es mir sogar verboten, zu euch zu gehen, aber ich frage nichts danach, ich lehne mich auf gegen diese unerhörte Behandlung, ich z-ige ihnen jcht auch eiumal die Zahne — ganz gewiss, das thuc ich!» Sie sprach mit sich überstürzender Hast; dann biss sie plötzlich die Zähne zusammen und bed.ckte die Augen mit beiden Händen, um die mmnfhaltsam helvorPlfNendsl, ThrNim, zu v?rl,ksM. ess,,.ch. <.,!g« ^ Das Gesuch des Vereines zur Errichtung eines Gustav Freytag - Denkmals um Subvention wurde über Antrag desselben Referenten abschlägig beschicken. Gemeinderath Dr. Hudnil berichtete über deu Recurs des Hausbesitzers Johann Habic gegen den magistratlichen Auftrag auf Vefeitigung der hölzernen Remife bei feinem Hause an der Martinsstraße. Da Habic eine Vaubewilligung für diesen Nau uicht erwirkt hatte, musste sein Recurs als unbegründet abgewiesen werden. Sodann referierte Gemeinderath ZuZel namens der Vausection über die Bestimmung des Nivells an der Triesterstraße längs der l. l. Tabat-Hauptfabrlk. Die Niveaureguliernng ist umso dringender, als im Laufe der letzten Jahre dortselbst zahlreiche Häuser erbaut wurden und auch die Leitung der t. l. Tabal-Hauplfabrll die Absicht hat. längs der Fabrik ein Trottoir herzustellen. Das Stadlbauamt hat daher einen Regulierungsplan sür die Triesterstraße ausgearbeitet und dem Gemeinde-rathe zur Genehmigung vorgelegt. Ueber Antrag des Referenten wurde die Regulierung der Triesterstraße nach dem vorgelegten Plane genehmigt, und wird nun der Regulierungsftlan der l. k. Landesregierung mit drm Ersuchen vorgelegt werden, diesen Plan genehmigen und für die Regulierung der Reichsstrahe das Nöthige vor« kehren zu wollen. Gemeinderath ZuZel referierte weiters über das Gesuch mehrerer Hausbesitzer an der Triesterstrake nm Herstellung eines Trottolrs von der Tabak.Hauptfabril bis zur Gemeindegrenze bei Waitsch. Bei dem regen Verkehr auf der Triesterstrahe steht die Nothwendigkeit cines Trottoirs außer Zweifel, doch sind dle Ansprüche der betreffenden Besitzer für die Ablösung des nöthigen Grundes so hoch (14 k pro Quadratmeter), dass die Stadt< gemeinde aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist, die Errichtung des angesuchten Trottoirs in Angriff zu nehmen. Der Referent beantragt somit die Abweisung des Gesuche«. Bürgermeister Hribar bemerkte, dass der erforderliche Grund bei einer eventuellen Parcellierung u«-entgeltlich werbe abgetrelen we»dm müssen und dass die Gemeinde nicht verpflichtet sei, da3 Trottolr jetzt schon zu errichten. Gemeinderath Dr. Pozar betonte die Nothwendigkeit des Trottoirs, da die Straße von Ar-beilern und Schullindern stark frequentiert sei, und empfahl die Berücksichtigung des Ansuchens, wenn die betreffenden Besitzer bereit seien, ihre Ansprüche entsprechend zu reducieren. Gemeinderath Prosenc stellte den Antrag, die Herstellung des Lrottoirs sofort in Angriff zu neh« men, wenn die Interessenten sich bereit erklären, den nöthigen Grund gegen eine Entschädigung von 4 k pro Quadratmeter abzutreten. Dieser Antrag wurde, nachdem auch der Referent sich mit demselben einverstanden erklärte, einstimmig angenommen. Gemeinderath Zuz'et berichtete weiters über die Regulierung des rechten Laibachufers längs des Mahr« schen Hauses und des Lycealgebäudes. Mit Rücksicht auf die Entschädigung (26.0N0 K). welche Herr Mahr, dessen Verkaufslocale entsprechend umgebaut werden müssten, verlangt, sei von der Errichtung einer Rampe Umgang zu nehmen und beim Mahr'schen Hause nur ein Stiegen« Uebergang in der Weise herzustellen, wie dies auf der anderen Seite der Kopltargasse beim Olerjanc schen Hause bereits der Fall ist. Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen und zu diesen» Behufe ein Credit von 2737 x bewilligt. Gemeinderath ^ujel berichtete schließlich über das Ergebnis der öffentlichen Licitation der städtischen Baugründe an der Wienerstrahe, wo ehemals das Landes« spital gestanden. Es hatten sich nur drei Käufer ge» meldet, und zwar Bürgermeister Hribar, Handelsmann Karl Kauschegg und die «Nlu-o6u» ^luk»»»-!». Da sich nachträglich noch weitere Kauflustige meldeten, beschloss der Gemeinberath die Ausschreibung einer neuerlichen Licitation. Vicebürgermeister Dr. R. v. Blei weis referierte über den selbständigen Antrag des Gemeinderathes Tosti betreffs einiger sanitärer Uebelstände auf dem Friedhofe zu St. Christoph. Die Verwaltung des Friedhofes erklärte sich bereit, im Hofe des Mcssnereigebäudes sowie auch bei der Todtenlammer je einen Abort errichten zu lassen. Diese Mittheilung wurde ohne Debatte zur Kenntnis genommen. Nach Erledigung der Tagesordnung wmde die öffentliche Sitzung um 7 Uhr abends geschlossen. — (O r d e n t l l ch e S i tz u n g d e s k. k. L a n d e s« schnlrathes für Krain vom 2l.Februar 190l.) Nach Eröffnung der Sitzung begrüßte Seine Excellenz der Herr Vorsitzende Victor Freiherr von Heln zunächst den Consistorialrath Dr. Josef Lesar, der anlässlich der Neuconstituierung des LandesschulratheS in diesen als neues Mitglied eingetreten ist, heißt denselben als Vertreter des geistlichen Standes willkommen und gedenkt sodann in warmen Worten des mit Ablaus der letzten Functionsperiode aus dem Landcsschulrathc geschiedenen ältesten Mitgliedes. Domvropsts« Dr. L«on« hard ttlnsnlnr, der an den P-vhaMwM drH Laibacher Zeitung Nr. 54. 434 S^tärz^ Landesschulrathes durch eine lange Reihe von Jahren mit Hingebung sich bethelligt hat und dem gewiss alle Mitglied« eine herzliche Erinnerung bewahren werden. Der LandrSschulrall, beschließt, diese den Dompropst Dr, Mofutar chrenw' Cmmciation in das Sitzungsprotololl aufzunehmen. Hlela»>s vnliest der Schriftführer die seit der letzten Sitzung im currenten Wege erledigten »nichtigeren Gcschästsslücke, was zur Kenntnis genommen w!rd. Zum Oberlehrer an der dreiclassigen Volls-schule in Sagor wurde der definitive Lehrer in Rad-mnnnsdorf Ludwig Stiasn/, zum Oberlehrer an der zweiclassigen Voltsschule in Zlllle, Bezirl Gurkfeld, der defimlive Lehrer an der Volksschule in Birlendorf Johann Kiferle ernannt. Im Competenzwege übersetzt wurde der Oberlehrer Simon Pun iah in Tomisel an die dreiclassige Volksschule in St. Marein. Zu definitiven Lehrern und Schulleitern auf ihren jetzigen Dienstposten werden ernannt die provisorischen Lehrer August Ienlo in Neul, Stanislaus Legat in St. Gregor (Bezirk Gottschee) und Franz Ciuha in Mautschitsch. Zu oe« finitiden Lehrern, beziehungsweise Lehrerinnen, wurden seiner ernannt: die Aushilfslehrerin an der städtischen deutschen achtclafsigen Mädchenvollsschule in Laibach Gabriele Ci brich; die provisorische Lehrerin in Sanct Baithelmä Gisela Taviar; der provisorische Lehrer in Tschernembl Johann Demiar; die provisorische Lehrerin in Voditz Maria Kratnar; die provisorische Lehrerin in Nrunndorf Ernestine Ianusch und die provisorische Lehrerin in Dragatusch Angela Bändel, sämmtliche unter Belassung auf ihren gegenwärtigen Dienstposten. Im Competenzwege überseht wurden: die definitive Leh» rerin an der Mädchenvollsschule in Goltschee Gabriele Ts churn an die städtische deutsche achtclassige Voltsschule in Laibach; die definitive Lehrerin in St. Cantian bei Gurlfeld Karoline Klemencik an die Volksschule in Hönigstein; der definitive Lehrer und Schulleiter in Radomlje Heinrich Paternoster an die Voltsschule in St. Martin bei Krainburg, und die definitive Lehrerin in Obergurk Maria Praprotnil an die Voltsschule in Großdolina. — Der Bezirlsschulrath in Gottschee wurde ermächtigt, eine Lehrstelle an der dreiclassigen Volksschule in Großlaschih provisorisch zu besehen. Welters wurden betreffs der Einführung von Qualifications-tabellen für die an öffentlichen Vollsfchulen angestellten Lehrpersonen Beschlüsse gefasst. Ueber eigenes Ansuchen wurden in den bleibenden Ruhestand versetzt: Karl Dermelj, Oberlehrer in Zirlnitz, und Franz Muhik, Lehrer in St. Varthelmä. Die Erweiterung der ein-classigen Volksschule in Hof bei Seisenberg auf zwei Classen wurde bewilligt und aus diesem Anlasse eine Lehrstelle neu systemisiert. Ferner wurde die Bewilligung zur Errichtung einer Parallelabtheilung zur ersten Classe an der vierclafsigen Voltsschule in Mannsburg ertheilt. Eine die formelle Geschäftsbehandlung betreffende Beschwerde eines Vezirlsschulwspectors wurde der Erledigung zu-geführt und im Gegenstande einer Beschwerde, betreffend die Verhandlungsfprache des Stadtschulrathcs in Laibach, dann in der Disciplinarangelegenheit eines Schülers des 1. Staatsgynmasiums in Laibach Beschluss gefasst. — (Schwurgerichtsverhandlungen.) Am 4. d. M. wurde die Verhandlung gegen den neunzehn Jahre alten Flelscherlehrling Josef Tursie in Ziilnih wegen Diebstahles durchgeführt. Dem Fleischer und Gastwirte Johann Pwtar in Rakel war ein Jahr hindurch aus seiner versperrten Tischlade im Schlafzimmer Geld abhanden gekommen. Am 6. December v. I. nachmittags gieng dessen Tochter Johanna mit dem Schlüssel des Vaters zur Tischlade, um einen Gulden zu wechseln. Bei dieser Gelegenheit fand sie die Lade offen und im Schlosse rinen anderen Schlüssel stecken. Da in das Schlafzimmer außer den Familienmitgliedern nur der Lehrjunge Turiiil Zutritt hatte, lenkte sich der Verdacht sofort auf denfelben, und Pintar erstattete auch seine Anzeige in diesem Sinne. Wie er berechnete, waren ihm im ganzen wenigstens 2000 K gestohlen worden. Turslc, der am 15. December verhastet wurde, leugnete anfangs die That, allein den Erhebungen zufolge wollte er den Sohn seines Meisters zu der Aussage bereden, dass er (der Sohn) den Schlüssel im Schlosse der Lade vergessen habe. Weiters wurde Folgendes festgestellt: Tursiö hatte ein Fahrrad um 100 k getauft, hatte sich neue Stiefel um 15 X machen lassen, hatte seinem Firmlinge Anton Gabrejna 10 k nebst Spielerelen geschenkt, seiner Geliebten Anna Gnbrejna eine goldene Brosche, einen goldenen Ring ?c. gekauft und seiner Mutter lleinweise zusammen an 60 k gegeben. Endlich hatte er der Anna Gabrejna 780 K zur Aufbewahrung abgetreten. Angesichts dieser Thatsachen gestand Turiiö am 18. December die fortgesetzten Diebstühle ein. Er hatte im ganzen 1030 X entwendet. Tursii wurde zu sieben Monaten schweren Kerlers mit einem Fasttage alle 14 Tage verurtheilt. — Die für gestern anberaumt gewefene Verhandlung gegen Georg Uttar und Franz Kanz wegen Betruges wurde behufs weiterer Erhebungen vertagt. —l. — (Vom St. Ialobsvlertel.) Heute um » Uhr abends findet im Gasthause «Mlramar. eine geM^e Zusammenkunft der Pfarrwsassen vom St. Ja. l°b»vkrtrl ftntt, auj welcher die Comurrenzverhandlung für den Bau des neuen Pfarrhofes zur Besprechung gelangt. — (Im städtischen Vollsbade) wurden vom 17. bis 23. v. M. insgesammt 237 Bäder abgegeben, und zwar: für Männer 206 (davon 128 Douche- und 78 Wannenbäder), für Frauen 31 (davon 14 Douche- und 17 Wannenbäder). — (Aus Stein) wird uns gemeldet: Am verflossenen Sonntage bereitete uns unser heimisches Salonorchester wieder einen genussreichen Abend. Das aanze musilliebende Steiner Publlcum fand sich in den äital-nicalocalitäten ein. Unter der wackeren und sicheren Leitung des Dirigenten Herrn I. Opal et brachte das 16 Mann starte Orchester sämmtliche Piecen des überaus interessanten Programmes, unter welchen insbesondere Verdis Nabucco-Ouverture und Parmas neueste Compositions ?c. ungetheilten, rauschenden Beifall fanden, wirkungsvoll zum Vortrage. Der Dank der mitwirkenden Musiler wurde dem allseits acclamierten Dirigenten durch einen Lorbeerlranz mit Schleifen gezollt. Mit dem Wunfche, dass d»s neubelebte, ausdauernde Dilettanten-Orchester stets die Liebe zur schönen Musil, die Freude zur Geselligkeit und zur allerwünschten Einigkeit fördern Möge, rufen Wlr demselben: Viv»l, ilureut, uregeat! — (Trinlwasserverhältnisse in R u-dolfswert.) Man schreibt uns aus Rudolsswert unter dem gestrigen: In diesen Tagen, da der Gurlfluss infolge Thauwetters (heute gibt es 19" 1t in der Sonne) aus feinen Ufern getreten ist und die einzige in Kandia befindliche Quelle unter di« Gurt geseht erscheint, befinden sich die Bewohner von Rudolfswert und Kandia ganz ohne Trinlwasser. Das Wasser der Gurl ist der« malen absolut gesundheitsschädlich m,d ungenießbar, da es einer Jauche ganz ähnlich sieht, und doch ist die Bevölkerung gezwungen, zum Kochen und Trinlen dieses Wasser zu verwenden. Bemitteltere Kreise behelfen sich mit Mineralwasser. Freilich bleibt die drastische Wirkung der statt des Trinlwassers genossenen Mineralquelle nicht aus, allein immerhin besser als typhöse Krankheitsfälle! Man lann sich welters vorstellen, wie es um die Milch der mit Gurlwasser getränkten Kühe bestellt ist! Die Inangriffnahme der projectierten Wasserleitung ist demnach wohl ein Gebot der dringendsten Nothwendigkeit. —«— — (Verunglückt.) Am 2. d. M. führte der achtjährige Hüblerssohn Johann Ostanel aus Vrhovo, Gemeinde Treffen, mit seinem Bruder Matthias Getreide in die in Zagorice bei Neudegg gelegene Mühle. Hierauf begab sich letzterer auf den unweit befindlichen Elsplatz, Johann Ostanek aber schlich sich in die zufällig leer-stehende Mühle und näherte sich einem im Gange befindlichen Mühlrade. Er versuchte das Rad aufzuhalten, allein in diesem Momente wurde seine rechte Hand vom Rade ergriffen und eingeklemmt. Auf die Hilferufe des Knaben eilte alsbald der Müller herbei, musste aber, um den Bedauernswerten befreien zu können, vorher das Wasser ableiten. Johann Ostanel erlitt Verletzungen schwersten Grades an der Hand und wurde alsbald der ärztlichen Behandlung zugeführt. «. — (Beim Diebftahle betreten.) Die 28jährige verheiratete Taglöhnersgattin Margaretha Zupantit aus Unterbärenthal bei Treffen erschien am vergangenen Sonntage in der Gemischtwarenhandlung des Herrn I. Petrovcic in der angeblichen Absicht, Einkäufe zu besorgen. In einem unbewachten Momente jedoch entwendete sie ein großes Stück Tuch und versteckte es hin r ^ siö den Tisch und ruft: „Das ist unerhört! " ^,,. ulle^ auf!" Zahlreiche c^echische Maeow ^i anf die Estrada Abgeordneter P l <"-^ ^B^ in heftiger Weise gegen eine angeblich vor^ ^^ 05eschäft5ordnung5widrigteit. >jwisä,en dei ^ ^ ^ neten Ar.;orad und dem Abg^ro'n , i^ V c r t 5, welcher vermitteln will, WnnM -^i,. haster kontroverse. «Anhaltende U'""^' ^ 91, welcher der Präsident die Normalien v" ' ,,, 55 Ursache der Erregung der Pechen ver" .^c? (5onloir5, da,5 eine vom iibet reichte Interpellation vom Pr"sid"U" ^ M einem Beamten des Hausen ,',nr ^"lsus" ^^i,»,! geben wurde. Der Präsident zieht Ml' " übel- den Protest der Czechen zurück. ^j^ Nach Verlesung des Einlaufet woiM ^„M dene Anfragen an den Präsidenten ^^r»^ vom czechisch-radicalen Abgeordneten 6 W-welcher czechisch spricht. Die Alldeutsch^" " " B^ spricht er denn?" Der VorsiU'nde .^ ,,,^ln'' ' Zazv 0 rta aufmerksam, daft es "M ^F> Anfragen Neden zn halten. Z^vo^t >.i- heftig, woranf ihm P r a d e daö Wort ^ ^ i> P r a d e zur Tagesordnung übergehe" .,^,i^ C,;echisch - Nadimle ^res! "us du' ,^ „n^. lribnne, entreiszt die dort liegenden ^"p' §K, tnnllt sie. Abgeordneter Mal it (d"> ,^jg ^ Partei) eilt auf ivrevl zu und ^1^ ^he" ?!, ilm los. Die beiderseitigen P"rteige^oM" ^ ,l"^ lich die Raufenden auseinander. ^"' s^, M^, nnterbrochen. Die Iungczechen verlin'lt"',' ^> ^ dieseo Auftrittes passiv und billigten >"" Zitz^ halten 5vre5l5. Nach Wledel-ansl,ah"^^^.jgl'"^ reklamieren Fresl und desst'» ^ ^, lärmend das Wort für ^nzvorta. ,^> M^, Präsident Graf V ette r von der -- ^ ^ dem Czechisch Nadkalen H 0 r i c a dc^ ^,^,. ' Necrulein-ontingente. (Neue P"tl'st"'^ .^,B ^ Czechisch-Nadicalen.) Die offen gegen ivresl und desse» ^.^, „n! ^,, Stellung, beschimpfen ihn und bedroln' >M^.^ Wänsten. Dieses Vorgehen der IuilgcM' ^>B ganzen Hanse mit Beifall aufgenomM" ' ^ tritt Nnhe ein. ellht" V>< Nach Wiederaufnahme der S^'W sts H Präsident dem Abg. Fr es l den Ord^ Haus verhandelt die erste Lefung der NA' ^ ""^1 über das Recrutencontingent; an der ^i ^hl^ theil die Ab». Horica, ScheichsI^. undBiankini, dle Generalredner "0 ^ M^ pro Malfatti, worauf die Vorlage ^ ^^ ^ ausschusse zugewiesen wurde. Ueber «'^che« ^ grordneten R. v. Berls wurden dle l" 1 ^^e . ordnungen über das RecrutencontlNge" ^,^ ^" Lesung dem Wehrausschusse zugewiesen-wurde ohne Zwischenfall geschlossen- . 3 M Nächste Sitzung morgen nachmmau Die Cabilietsk^i« sP"«^.^ ^ Madrid. 5. März. Die Vl»"'^ ^st iiü fort. die Meinungen über deren Lo!"H^ d"'^ einander. Während die Conservative,, y" '^, ^" ^ Cabinet Silvela ans Ruder kommen ^,lM"/ die Liberalen, dass Sagasta mit der ^e"l"' /' betraut werden wird. Die Komg"'gleite" heute mit mehreren politischen Pel>" ferieren. Aus Südafrika. ^ e «» ^ ^ Beadstown, eine «leine Stadt unge!"? westlich von Cradock. DieVo^e^<5hi«a^ ^ Paris, 5>. März. Die 'Agel"^t velw^<' aus Peking, es wurde ein kaiserliches«"' 14 .'ßF welches alle zwischen dem 20. Iu" u" ^/ 1900 erlassenen Decrete annulliert, Hte ü^ der damaligen Ereignisse durch die wei^ , werde. ^ --------------- der Hp? München, 5. März. Der v^" < lange gesuchte Räuber Kneisel w""^ H/ er in dem gegen ihn eröffneten 6v hsi iX" , wundet worden war, in Oeistnhosr'' ^ gefangen genommen. ^^ ^^Hitung Nr. 54. 435 6. März 1901. «b»t?!^"len vom Büchermärkte. oHld a !! 5?/",b°s)' M. v., Vozena, Erzählung, « ^ «0. L<^7'^ °tia^ ^Mingsschwester. li 3 -. - Der Lehrer ? fl"^' ss'^elte Dichtungen aus der Lehrerwelt Deutsch. I^i^ll'chei ^., - ^ Der deutsche Culturlämpfer. Zeitschrift oll«,'"tbtuar.^s.' 3°litlt. Wissenschaft, Kunst und Literatur ^l9!>PiinN« > ^- - Stern, Vr. Wilh., Die ^' " H o ch"^"^hil«ns naturwissenschaftlicher Basis. «'n>?' und Veri^'' Technologie der Schlosserei, III.. Kunst. des Eisens, K ü 40. - lioz.,'. ^ W ' ,V""" b" Maske, Eudermann und Haupt-«"3 von »n,.s.^. .^^""lt sl l sr,, Uebungen in der Ne^ «V^U i°> D?//^' ^ 4-20. - Nltenburg Osl., ^ 4»' .U!scht N.X ^ Gemeinschaft, lv 3 12. — Müller, ^°^"^°nd P^ "n««n über den Nmenlrieg, 1/2, il li 1 20 'itlun« .ö. ^ 1 50 ' ^" internationale landwirtschaftliche ^"m^ " ^«dwittlck^ sijemehli, Dr.. Die Industrial«. «VN?'"s. K "A^t, l( Ibl). - EchnihlerA.. Das K HldU G^"-^Schnitzle: A., Liebelei, lv 2 40. -»0, ^rier ^rr Gerichtshof! Criminal.HunwreLlen, ^^«»btsn"^"Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H ^^^-^^" " "'bach, CongresSPlah 2. Angekommene Fremde. ^ H^" 5 Ma H"el Elefant. «>^ ?'!". t, l. ^.^ EtManne. ,. u.,, Rittmeister, Kenty. <'^tov,r. ^3". Se^ - Volinta,l.l.P°st< ^«!^.' ^zeaedin c?^' Procurisl, Eisllern. — Guttmann, lu ^"' ^"..2"' Tnent. - FelK. Kf.n., Or.-Nanizsa. >i ^ «sm./H""«",^ Pelri. Kfm.,' Reichenberg. -^l«il' "'" Et. P t' " ^"3^"' ^f'" - l' Sohn, Stcyer. -^lh ft^m., Noaiar '". Neumann, Kfm.. Vudapest. -'h»l Zubrit. Löwl, >?^ Krauftla. Ingenieur; Guttmann. ^^h, ttslte"^f'^>"' Dinger, Eta,N, Gaßler, Muller, k'.m " 2. Ntä ^"ltorbeue. >e 4> b8. T^^ Wois Pogacuil, Amtsdiener, 3l I.. ^ z" I-. M^rculo,r ^. Mathilde ffrilsch. Ingenieurs' feiler, !W ^Ä'^^trahe 1. Herzs'elM-. - Franz ^°h«?^^.3itär. ^' ^°be Schlffergasse 9. Tuberculose. ^t°«h «tlllbon !°i c "" "ubelj. Maurersgaltin, i^ I., ^^3"/b«I..Cbr^?°? ^ Gertrud Mazovic "'V.?'^''sg°lün ^"»°l e ?, Magenkrebs. - Maria Benda ^°Nl,s^l>u!tn. ^' 1",^ ' Iubengasse 8. V.tium st coräix Lm- "^'<.n^' ^ar^ino ?a ^ ^3?"' Inwohnerin. 53 I., ^l, I., Lmpl,>'. ävnm puln». — Maria Perovsrl, Arbeitersgattin, 44 I., '1'u> Am 2. März. Maria Nusiü, Tagldhneri», 75 I., Marasmus. ^anöestheclter in Aawach. 93 Porst Heute Mittwoch, ?U. Mg. j ?34'0j i o> SW. schwach jtheilw. heiterj 0-0 DaS Tagesmittel der gestrigen Temperatur 4 2", Noi-male: 19". Nerantwortlicher Redacteur - Anton Funtel. 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Gesellschaft -=üs Einmaliges Concert ¦*«- des Hofpianisten Alfred Orttnfeld Eintrittskarten In O. Flaoheri Uualkallen-Bandlung Congreaaplatz, Tonhalle. (H(W) Das grösste Finanz-Institut der Welt ist die Lebensversicherungs - Gesellschaft „The jlfmtoal" lim MewYopk. QegrUndet 1842. Rein wechselseitig. Gfresammtvermögen am 1. Jänner 1900: K l-tH»'/„, MilHoncii. Reingewinn zugunsten der Versichertan im Jahra 1399: Das volle Deckungscapital für die in Oesterreich abgeschlossenen Versicherungen erliegt beim k. k. Ministenial-Zahlamte in Wien. (81«) lo-i General-Direction für Oesterreich: General-Agentur für Krain: Brüder Pollak in Laibach. Laibacher Zeitung Nr. 54. 436 s.Wrz^' Course an der Wiener Börse vom 3. März 1901. «««^ oM^n ^-^1^ AU«,m»in» zlaat«schul>. """ "°" ^lnheitl, «ente !n vl«t,n Mal< November p, C, 4 »"/<,. . . 98-«» 9» 80 mN«l,Febr.<«ug,pl.«l.4«"/u u« hü «>l-?b ..blll,,I«n.°IuKpc.«.4-»"., 98 on 9« 7^ „ „ «pril«cl,pr.«.4»"/„ »»h^. 98 7 i. l«4,r sl„a,4>o!e »is ft, 3 »"/« ,8»- ^. .- «8«U,s „ «10 l, 4«/« ,4,ll5«4l!«ü »<««itr „ 10« l. z°/° Itl» - lU9 iu »8U4er ., 100 l. . . »0? liu »0» ^0 b!°. ,, »Nil, . . »0«oU»!'?l>0 «uuoViandbr. k 1»0 fi. b°/, . wl -. 804 — zt«ai»sch«ld d»l im A»lch«< lnlh» v»ltl»l«n»n AVnlg' «ich» nnd zind»r. 0esterr.«°lbientt. stfr., 100 fl„ Pll «»ff».....4°„ ,l8 ,h „8 4° bl». «ente in «fr«n»n»ahr., stfr., per «oll».....4°/„ 98 30 98-50 dt». du,, bto. per Ultimo 4°/» 9» »o «z «> ktfttrr.Invtftition».Nen«e,ftfl., pel «aff» . . . , «V,°/° 85'80 8«- Mlt«»»h»'Gl<»t«l!h»l>v«» >ä>r»i»nn>e». «lW.Et.).....b'/.°/» i»0 8<)1«S« ^ub»l<»bahn in pronenwähr, fteuersrei (dt», St.) . . 4°/« »8 — VS 8ü Uolarlbtigbllhn ln ltlonen«- »ul Knrl.«ub»..«.»oall.«W. »°/, von »00 ß......4»li »» 4!l0 »» ««lb «»r, ««» «taat» znr Zahlung »»»«»»»»«»« «ilNlb.'Vrlo«.' Vdlill»tl«»n>. EXsllbelhbahn «00 ». »00U V». 4° 1, ab l0«/„...... li» «ll —-— «tMabtthbahn. 400 u. «OOa W. 4",......... 1lS?5>ll?7» »fra!u I°!el«,. «w. 1584. «»h>', (°!v, Lt,) HUb, <"/. , , . 9b 60 »au« «orarlberser «ahn, 0 »3 Sd llng. Vt..»!!rregal.«lbl0s.-Obl «b dto.Pri«..«l.«z l!)aft.-zoo»l. l?» «> 17» 50 dt». bt«. i» li0sl.--luu«r. t?» 5>o I7»bl< Ihelh««»«.»»« « 4°/„ .... 148 —l»o- 4°/, unz«r. u>!ll ,b. «old) 1^1'— Ill^ — bt«. bt«. (»884, .... 94— »4'80 dt«. dt». (l8»8) .... 9b30 9«'li0 V0lIebau»««lehtn, oeilo«d. »"/, l»» 7!» ioo-»ü 4°/, «trainer Londe^llnlehen . W>— «7 - »»N> ««« ßsandblilft »U. 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