. ^! R43. Montag am H^. Juni Ä853 Di, ,.V»i!',,ch.r ^it,,,!.," erscheint, „>it «,>L>>,b,m ^r 3>»>»,' »,,d ^.crtaqc t>i.,!,ch, m,» f°st, im,,,,,.! ^,, V.,l>^,i ,„, C°,„!vt,ir qa»,jäs.riq !! ,1,, I, . ! i, j» l> rl >, 5 , ,» sr ...i. Krc^band im VmM'toir ss.,»zjähr,g !2 ss l,a!^.l,r>« , il Fur d,^ Z,,,1. ,,»q ,» s ^>,,j „„d s,.'! b i 5!'r, g 3U lr, ,ml,r ,,. s,,!'„!)»,, ist »ach dm, „PwvismMm ß'cich' vmn !!, N.'v,ms'.r «850 ,,,r .'»!,r!,,',,5sta,,,»"!" ,wch !0 fr, ,„r r,,,t „»„s,,,«!,.,. E,,,sch<,!!,,,,q I,,,,^,, ^, „ch„.,„ "«<">«)«!!»>, Mit Oude l. M. geht die Prä»umerat«ou auf das <3rste semester der „Laibaclier Aeiruna" ,« Ende Um keine Störung in der Zusendnnst derselben zu ver.„,lasse«, wird hössiebst ersuckt, die Prannmeration auf das folaende Semester zu erneuern. Der Pranumerat.onspreiö beträgt mit Post portofrei zuaesandt ? ft :l<> kr., im zeitunssOcomptoir 3 fl. lt«» kr. D.e ausführliche,, Pränumerationsbedinstunaen ,c. si«d ans der Pränumerations-Anzeige in den Beiblättern zu ersehe«. 'Amtlicher Tbeil. ^Ve. f. k. apostol. Majestät haben den der Ober» sten Polizeibehörde bereits mit allerhöchster Entschl"-ßung vom 10. September v. I. provisorisch z»r Dienst' leistnng zugewiesenen vormalige» Kreiehaupnnanu, NegierungSrath Ednard Freiherr» v. H o he >, b r u cf, mit allerhöchster E»tschl>eßu»g vom 8. Juni d. I. «um Negieml'göralhe bei der Oberste» Polizeibehörde «xtl'li xlnluin allerg»üdigst z» ernenne» gernht. DaS Ministerium fnr ^nltns und Unttrricht hat die S»Pple»>° Oberst« «Polizeibehörde hat die PoÜzei-Direc: torsstelle in l3zer»owin dem diiigirende» Obercom« Missäv des Troppaner Polizeicl'MülissaiiateS, Auto» Hammer, mit deu systemmaßige» Veznge» zu verleihen befunden. _______^ K u n d m a ch u n g. Nachdem die k. k. Grundentlastungö-Di-stncts'Commissio,, Gottschce ihr^ Gchhäfts-aufaabe vollends gclöstt hat, so wird dieselbe mit Ende Juni l. I, außer Wirksamkeit Ieseht. Dieß wird mit dem Beifügen zur allge^ meinen Kenntniß gebracht, daß allfällige nach. trägliche, den District Gottschce betreffende Entlastungsgeschäfte, vom 1. Juli l. I, an, der k. k. Districtscommission Laibach zugewiesen werden. Laibach, am 23. Juni 1853. Vom Präsidio der k. k. Grundentlastungs-Landes-Lommission für Krain. Der Präsident: vl-. Carl Ullepitsch "', s». Der Inspector: Strangfcld m. p. Nichtamtlicher Tbeil. Die Forderunste« Nußlands. " Der vom „,1("i,„, <><> .^!, p^e!8l,<»n,^" neuesten« gebrachten, an alle kaiserlich russischen Gesandtschaf-teu gerichteten Circulardepesche, wcriu der Gang der zwischen dem kaiserlich russischen Cabinet« und der hoh. «Pforte durch deu Fürsten v. Mentschikoff nener-l'ch geführten Verhandlungen ausfühilich entwickelt wird, ist ein Notenentwurf beigeschlossen, dessen ein-fache Annahme dinch die Pforte Nußland peremto-risch binnen 8 Tagen verlaugt. AuS dem Inhalte dieser Atteussncke ergibt sich, was wir bei jeder Gelegenheit mit Nachdruck hervor-hoben, daß l'ämlich der gerechtigkcitsliebende und loyale Charakter des Vchenschers ron Nußland jede» Schein ehrgeiziger, aggressiver und gewaltthatiger Ab-ächten ausschließe. Eben so feierlich und bündig als jemals sind die beruhigendsten Zufichernngeu in die. ser Hmslcht in deu iu N,dc stehenden Schrifistücken erneuert »vordeü, u»d hierin liegt unstreilig eine hohs Gewahr für die Vewahrmig des allgemeinen Fiiedens, da wol,! u»r ein Angriff geqen die Elissenz und In-, tegril^t der Pforte die Proportionen einer allgemeine» Gefahr nnd eines europäischen ConfllcieS annehmen köuute. Nach der vo» dem kaiserlich russischen Cabiuete gegebenen Darstellung haben die Vegehre» Rußlands eine meritorische und eine formelle Seite. In m<>ril<» begehrt Rußland die Verbürgung der Immunitäten nnd Privilegien der griechischen Kirche unter der ausdrücklichen Bezeichnung des „orlhodoren orientalische» Cultns," da der früher gewählte Ausdruck ,/' ß'!'!'>',<» i'u«5<>" der bisher gebräuchliche» Terminologie nicht zu entspreche» schien; ferner die pünktliche und getreue Ausführung zweier, bezüglich der h. Grab- und Stättenfrage bereits erlassenen Fermane; e,!dl,ch die Wiedeibe.stellnng der Kuppel der l», Gral'-' kirche, dc» Van eiücr Kirch^uno «^es Hospitals i„ Jerusalem. Abgesehen von den znlcht erwähnten speciellen Begehre», die jedenfalls untergeordneter Art sind, ist die eigentliche Frage der heiligen Stätten bereits geordnet. Was die Verbnrguug der Immunitäten nnd Privilegien der orlhodoren oriental,scheu Kirche betrifft, so ist sie mittelbar und in,>i!,VÜ0 i» dem ei»st° weilen am 6. Inni d. I. vo» der Pforte erlassene» Ferman einhalten, wonach die i» den euchalteucn, si>ccess,oe sowohl dem betrrffenden CultuS im Allge-. meinen als den Patriarchen zugesicherten Nechle ans-drücklich gewahrt n»d garantirt worden. Im Wesentlichen nnd i» der Sache selbst scheint also der Gegenstand des Siiciies nledigt, n»d co handelt sich dem-iach bloß um ein formelles Begehren Rußlands, welches mittelst ciner Note die Z,>si-chilliug der getreuen ErfüUnng seiner specificirten me-' riiorischen Begehren zu erlangen wünscht- Hienach hat die Frage die Schärfe, welche ihr innewohiue, ^ verloren, und die Aussicht liegt »ahe, ee werde sich ein geeignetes Auskuufismitlel finde» lasse», um uu»-mehr auch die formellen Schwierigkeiten, nach Ueberwindung der merilorischen, n»b.schadet der Würde und der Interessen beicer Theilj, zu beseitigen. (Oesterr. Lorr.) Oesterreich. * Wien, 23. Juni. Ans Brück an der Leilha, wird unterm 22. d. M. geschrieben: Se. k. k. avost. Majestät sind heute MorgenS tt Uhr mit Gefolge mittelst eines Separatname vou Wien hier ciuge> troffen und am Bahnhöfe ro'i de» Vertretern sämmtlicher Behörden, dann tee h. Llerus ehrfurchtsvoll empfangen, und vou den zahlreich versammelten Bewohnern der Stadt mit einem begeisterten Lebehoch begrüßt worden. Se. Ma>estät fnhren unter Glockengeläute in die von de» Zogliugen der Erziehungsanstalt bewohnte (5aser»e, besichtigte» die i» Parade aufgestellte halbe Dlv,sion, sowie dere» Etablissement, ließen mehrere Bewegungen ausführen, und v,rfüa,te>l Sich »ach ausgesprochener allerhöchster Zufrieden!«« in die AmtSlocale der f. t. Bezirfebauptmannschafc und des k. k. Bezilfe.-6ollegialgelichtes. Se. Maje» stät septen um l>a!b 8 llhr die Neise nach Hai»' b>>rg fort. — Die «Preßb. Ztg." berichtet: Gester,,, den 22. I»»i, Nachmittags »m 3 Uhr, haben S«. f. k. apostolische Majestät, Allerhochstwelcher zur Besichli-guug deS k. k. CadetenwssitutS nach Hainbnrq Sich begaben, di« Stadt Preßburg mit Nllerhöchstiblem Besuche überrascht. Se. Majestät wurden daselbst unter dem Donner der Kanone» »ud dem Geläute der Glocken an der über die Donau führenden Schiff- ! brücke vv» den Repräsentanten der Stadt, hierauf l bei dem Comilathause vo» den hohe» Militär- u»d Civilantoritätei', Er. k. k. Hoheit dem durchlauchtig-. sten Herr» Erzherzog Ernst, Sr. Hochgeboren dem k. k. Statthalterei-Vicepläfidente» Grafen v. AttemS, dem f. f. Herrn Militär-D'stlictScommaiidanten von Nuckssiihl <,» der Spipe, auf das Ehrfnrchtvollste be» grüßs. Unser allgeliebler ritterlicher Kaiser fuhr unter dem endlosen Jubel der Bevölkerung die Reihen der festlich geschmückte» Häuser und der aufgestellten Schuljugend aller uuserer Lehranstalten entlang, »ud wurde in daS ComitatshanS, wo Allechöchstdieselben Ihr Absteigquartier zu nehmen geruhten, vo» den donnernde» VivatS der dort darrende» »»d nachdräu» geuden Menge auf stürmische Weise geleite». Gestern Abend war Theater pl»r'' und festliche Beleuchtung der Stadt. — Se. Majestät der Kaiser ist heute Nachmittags halb 4 Uhr mit einem Separatzuge der Nord-bah» in Begleitung Allerdöchstseiuer Nojutauten aus Preßburg hier angekommeu uno hat sich in die f. f. Hofburg begebe». — Der Fürst vo» Montenegro, Dauilo, hat angeordnet, daß in allen Kirche» des LaudeS jähr« lich am Tage deK GebnrtsfesteS Sr. Maj. des Kaisers Franz Joseph ein feierlicher Gottesdienst abgehalten werde. — Obgleich das Erträgnis; des Tabakmonopols in Ungarn seit der kurzen Z,it seines Bestehens schon ei» IahreSerträgniß von 6 Millionen Gulden erreicht bat, stand der Tabakbau in Ungarn nach über-einstimmenden landwirtbschafllichen Berichten noch n« in größerem Flor, als eben jcpt. Alle Tabakbaoer, welche bei Emfubrnng deS Monopole den Vorsah hatten, keinen Tabak mehr z» pflanzen, bestellten schon im vorige» Jahre ihre Felder wieder dazu, und ernten reichlicher» und sicherern Gewinn als früher. — Der Bau der Eisenbahn von Bochnia nach Dembica wird noch i» diesem Jahre beendet sein. Die Brücke» über den Dunajec, dit Biala uud Wi« steka sind so eben vollendet worden, und wird jeyt an Errichtung der Bahnhöfe u»b Wächterhäuser gearbeitet. — Wie die „Velgr. Ztg." meldet, wurde am ,d die Wisseüschaft vielverdienter Greis, beerdigt. — Lant Bericht des „Pesther Localblattcs" beeilte» sich, »och ehe die auzuhcffende gute Eritte eingeheimst werden kann, die Fruchthändler, ihr noch im Banal lagerndes Getreide nach Wieselburg zn traus-portiren; seit einiger Zeit kommen täglich große Schiffe mit Körnerfrüchten beladen auS den unteren Donaugegenden in Pesth a». — Der Historienmaler, Herr Professor Blaas, hat von Seite des allerh. Hofes den Auftrag erhalten, ein großeS historisches Gemälde, aus dem Leben Carl des Großen entnommen, anzufertigen. — Es wird demnächst eine Verordnung erscheinen, welche die neuerdings um sich greifenden Waren-Ausverkäufe in entsprechender Weise beschränkt. — Dem Vernehmen nach siud die Vorarbeiten zum Entwürfe eines neuen Gewerbgescheö so weit gediehe» , daß baldigst an die Vorberathunge» der einzelnen, in ihren Grundzngen vollendeten Abtheilungen des Entwurfes von Seite des h. Handelsministeriums geschritten werden dürfte. — So viel bis jeht verlautet, wird die Versammlung der katholischen Vereine in Deutschland in Her erste» Woche des Monats September Slatt finden. — Fürst Dauilo von Montenegro hat nach seiner Rückkehr von Wien die Bewohner mittelst der Dorfältesten auffordern lassen, sich jedes Sircites mil den Türken zu enthalten ; jeder Uebergriff würde streng bestraft werden. — Dem zweiten Bericht über das Wiike» des Comite's für Errichtung eines böhmischen National-theaterS in Prag entnehmen wir die nachfolgende Stelle : „Noch bleibt dem Ausschüsse ein kurzer Belicht über die Schritte zu erstatten, welche in Bezug auf das, auf einstimmigen Beschluß ceo Comites von demselben zur Erinnerung an die glückliche Erhaltung Sr. k, k. apostolischen Majestät unsere« vielgeliebten Kaisers und Herrn herauszugebende Album eingeleitet lvorde» sind- Durch Beschluß des Ausschusses vom IN. März l, I. wnrde die AuSführnng dieses Albums, als ei» »eS Ausdruckes treuer Liebe u»d Verehrung für Se. k. k, apost. Majestät, vom Seite dee Comity's einer eigenen Section von 4 Mitgliedern desselben übertragen. Dem dießfälligeu Beschlusse entsprechend w»r-den schriftliche Eiuladuuge» au alle diejenigen einheimische» und auswärtigen Mitglieder des Comites erlassen, von welchen eine Betheiligung an dem dichterischen oder künstlerischen Theile des Uulernehmens zu erwarten stand, und die anderweitig nöthigen Anfragen und Einleitungen bezüglich deS Druckes getroffen. Bereits liegt eine entsprechende Zahl grösi-teniheilS sehr gelungener Dichtungen von den gefeiertesten Name» vor; die Zeichnung zu dem reich mit Ornamente» u»d allegorischen Beziehungen geschmückten Titelblatte ist euiworfe» und der Probedruck eines Vlatles eingeleitet. Wir glanben die Versicherung ansspreche» zn dürfen, daß eS das eifrigste Bestreben der Section sein werde, dem ihr geschenkten ehrenvolle» Vertrauen zu entsprechen, und ein Werk z» liefern, taS sich sowohl in Beziehung anf seine dichterische als künstlerische Ausstattung allen übrigen Leistungen dieser Richtung würdig anreihen darf. — Visher — schreibt die „P. P." — pflegten nur die Theater Sommerferien zu halten, was sich nun auch auf die Zeitnngen z» erstrecken scheint, wenigstens macht ter Verleger der „5x<>i,in)«Il>Im! I.nrmk" den Anfang damit. Der Redacteur dieses Modeblattes macht nämlich die Auzeige, daß er persönlicher Verhaltnisse wegen mic Ende dieses Monats von der Redaction zurücktrete, woranf der Verleger erklärt, den Mitarbeitern und den Lesern zweimonatliche Fer>en gönnen zn wollen, das Blatt nämlich auf 2 Monate freiwillig zu suspendiee». — Der günstige Eindruck, welchen die Missionen überall hinterlassen, zeigte sich in Fiume, wo am 21, u, M. zwei von Rom abgesendete Mitglieder des Ordens der «hrw. Väter Jesuiten ihre Missions-predigten in croanscher uud italienischer Sprache be> ganuen und bis 4. d. M. »nter bedeutendem Zuströ-men Andächtiger an« allen Classen der Gesellschaft fortsetzten. Als sichtliche Beweise des nachhaltigen Einwirkeus derselben auf den frommen Sinn der Bevölkerung werden die häufig vorkrmmende» Thatsachen, als: Zniückstellung fremden Eigenthumes, Ver-söhuung von Feinden, Enthaltung vom Truuke :c,, bezeichnet. — Ein Pesther Bürg« hat, wie die „Neligio" meldet, anf die Bitte seiner Kinder, von welchen der Knabe in den Jesuiten-Orden, das Mädchen in den Orden der englischen Fräulein treten will, der Gesellschaft Jesu 10.000 fl. gen Aufenthalt Ihrer kaiserl. Hoheiten der durchlauchtigsten Fran Erzherzogin Sophie uud deS Herru Erzherzogs Carl Ludwig. Die Absichten der Regierung iu Betreff der der General-Conferenz des Zollvereins zu machenden Proposition wegen der in Theuerungszeite» zu ergreifende» gemeiusame» Maßregel» beschränke» sich, wie daS „!Z. V-" berichtet, auf Beseitigung der Erschwerungen, welche» Zolluereiusstaaten »»tereinauder m solche» Zeiten dein freie» Verkehr bereiten. Es würden deßhalb verschiedene Vorkehrungen beantragt werden, durch welche für Nothstände den Bedürfnissen der Bevölkerimg i» de» betheiligten Zollvereius-Ländern zu begegnen ist, ohne den Verkehr auf eine nach andere» Nichttmgen hin »achtheilige Weise zu hemmen. Namentlich soll aber die ortliche Erhebuug vo» AuSgangsabgabe» gege» das Zolluereins-AuSlaud neu geregelt werde». Solche Ausfuhrzölle sind für Nothzeiten schon durch frühere Festsetzungen uachgelasse» worden, jedoch nur für Ge- treide ; sie würde» jelzt auf Nahrungsstoffe überhaupt angewandt werde» könne», uud zwar scho» dann^ weu» der preußische Scheffel Rogge» 2^ Thlr. beträgt; bisher ist dieß »ur bei einem Noggenpreise uo» 3 Thlr. zulässig. Wiederum hat, wie die „Preuß. Ztg." meldet, ei» den höhere» Ständen angehöriger Man» i» Berlin eine» Selbstmord an sich mit einer unerhörten Kaltblütigkeit und Ueberlegnng verübt. Vor einige» Tage» ging beim Stadtgericht ein Schreibe» eines Universitätslehrers ein, in welchem derselbe uuter Ueberseudnug seiner Wohnungsschlüssel anzeigte, daß er so eben seinem Lebeu freiwillig ein Ende gemacht habe, uud in welchem er selbst deu wohl uoch nicht vorgekommene» Antrag auf Eröffmmg seines eigene» Testaments machte, und noch andere lchtwillige Dispositionen mit der größten Umsicht und Kaltblütigkeit traf. Da dieses Schreibe» den Poststämpel Köpnick -trug, so vermutbete man, daß der Verfasser dort de» Selbstmord verübt habe. Diese Vermuthung hat sich auch bestätigt, iudem man dort die dnrch eine Schnß« wnnde getödtete Leiche vorgefunden hat. Dieselbe ist in Köpuick beerdigt worde». Das Motiv z» dem Selbstmorde ist noch nicht ermittelt, jedenfalls muß solches das Resultat eiucö lauge Z>',t gereifte» Planes gewesen sein. S ch m e i j. Der „Franks. Post;." schreibt man auS Bern: Es kaun als gewiß betrachtet werden, dnß die Störung zwische» der Schweiz u»d Oesterreich bald zn einem friedlichen Austrag gelang,'» wird. Mau versichert, daß Tessin die im Lehrfache angestellten lcn,-bardischen Flüchtlinge entlassen und den von ihm alisgewiesenen dsterr. Capuciuel» eine angemessene Pen-sio» zugestehe» weide, Italien. ' No»«, 1!!. Juni, Der ,,Uss^« <>,' ^In,!<>»,," meldet, dlisi ei» Eoiisissvrmm für den 1 beraumt sei. — Die Verhandlunge», bezüglich der Vestimmiüig ciuer Gräuzlmie zwische» dem Kirche»' staate »nd Neapel sind hinsichtlich vieler Puncte scheu beendigt. Gegenwärtig haudelt eS sich noch um d'< Gränzbestimmnng von Pontecorvo und Beiieven^ welche Gebietslheile des Kirchenstaates vom neapoli-tauische» Territorium umschlösse» siud. V e l g i c n. Vriissel, 21. I»»i. Die Inauguration der »uler- seeischen Telegiapheulinie, welche Brüssel i» direcle und nnnnterbrochene Verbindnng mit Lo»don sei)t, hat hexte Statt gefnnden. Ihre k. Hoheiten der Herzog von Brabant und Graf vou Flandern empfingen und seudeten die ersten Depeschen ab. Fran k r e ich. Paris, 19. Juni. Der „Moniteur" zeigt a", daß die Streitigkeiten zwischen Frankreich und der Aequator-Nepublik beigelegt sind. Der französische G^ »eralconsul uud Geschäftsträger, Graf Montholo»' hatte bekanntlich Gnayaqnil verlassen, weil er kei»e Genugthuung erlange» komite. Der französische Ad-mnal Feboier DeSpointes erschien deßhalb mit se>' uem Geschwader vor genannter Stadt und zwang dlN'w sein blosieS Erscheinen die dortige Regierung z""' Nachgeben. Dieselbe erfüllte sofort alle ihr gestellten Bedingungen. Sie läßt sich durch ihren Minister des Aeußer» für die dem französische» Ge»eralco»sul ""' gethane Unbill entschuldigen, ertheilt der schuldigt Behörde eine» Verweis, läßt die französische Flaggy dnrch 21 Kanonenschüsse begrüßen »nd zahlt dem leidigte» französische» Uüterlha» ci»e Eulschädig'"'g von 8000 Piastern. Paris, 20. Inni. A»ch daS „Pays" >"»d^ sich einer friedliche» Positio» zn. Es erklärt, ^^. Veseyung der Donaufürstenthümer keine» <"^ für Frankreich liefern werde. Zwar werde dg""g °'"" Thatsache, die Feststellung des ^^^/^ lich der Pforte z». »,'d daS „P")s "'" " vou Coustautiuope! nach London oder Pans ve.lcgt ""^Die „Unio.," theilt folgende VerbachN'.'.g >"it- «0! „Wir haben zuerst die unheilvolle Kartoffelkrankheit gehabt, dann die nicht minder verderbliche des Wein-stocks. Vor einige» Tagen machten wir anf die Krankheit des Maulbeerbaumes aufmerksam. Ie!)t schreibt man uns ans dem Süden Frankreichs, daß die Knollen der Tuberosen uon einer der Kartoffelfänle ähnlichen Krankheit befallen sind; daß die Veilchen anfangen an den erste» Symptomen der Fäule zu leide», und daß endlich der Rost und die Fäule zusammen das Getreide ergriffen habe»." Nach einer telegraphischen Depesche hat das Linienschiff „Friedland" »on 120 Kanonen Toulon verlassen , um sich dem Geschwader des Vice-Admirals de la Snsse anzuschließen. Der „Friedland" ist bestimmt, den „Montebello" zn erscheu, der nach Tonlon Mückkeh, t. N u ß l l! n d S cl, l u ß des Circulars des kaiserlichen Cabinets "» die Gesandte» und diplomatischen Agenten Sr. Majestät des Kaisers von Rußland, Was das That sä chliche anbelangt, so eristirt die Sache in Veziehnng anf uns bereits; die vcn u,,!, vorgeschlagene Form einer Convention würde Hinsicht-üch des religiösen Schn^S nichts Neues bitte». Der Traclat von Kaynardji, dnrch de» die «Pforte sich verpflicht, beständig in ihren Staaten die christliche Religion »nd deren Kirchen zu beschützen, schließt für ""5 hinlänglich ein Recht znr Ueberwachung »ud znr Vorstcllm.g (.vnwn!>'«»<:.') ein. Dieses Recht findet s'ch neuerdings »nd »och klarer i» dem Tractat von Adrianope! ausgesprochen, der alle unsere frühere» Transactionen bestätigt hat. Der Tractat von Kay-»asdji daiirt sich scho» vom Ial,rc 1774. Demnach b sinen wir thatsächlich seit fast »0 Jahren schriftlich dasselbe Recht, da? man uns streitig macht, und vo» dessen Erwähnung, wen» sie jeyt gemacht würde, ma» glaubt, sie müsse eine ganz nene Umwälzung in un-sern Beziehungen zur otlomanischen Pforte herbeiführen, indem sie »us die effective Sonverainttät über die »„erinesiliche Majoiität ihrer Untenhaüen üb.r-trägt- Wenn wi,- wührexd dieses Zelfraxms zi,m Mißbrauch des NeäitS geneigt gewese» w^>^, , wir unheilbarer Argwohn es von uns voransseltt, ft^ würden uns gewiß die Gelegenheiten dazu namentlich in den leßten Zeiten nicht gefehlt haben, in denen das der Anarchie preisgegebene Europa nnd die gegen die innere Zwietracht ohnmächtige» Regierungen ron de» Revolutionen im Occident ganz absorbirt oder durch s>e zerstreut ware», und den ehrgeizigen Absichten, die Mai, nns beilegt, freien Lauf gelassen hätten. Hegte» wir die Absichten, die man uns beizulegen sich gefällt, würden wir wohl mit deren Ausführung bis »ach Wiedcrherstelluug deS Friedens in Europa gewartet haben? Würden wir über unsere Kräfte derart verfügt haben, nm mit denselben unser» Nachbarn moralische» oder materiellen Beistand z» bieten? Würden wir, wie wir es gethan, mit Eifer gearbeitet haben, »m unsere Bundesgenossen zu versöhnen m'd Alles zu ent-feruen. was der innigen Einigung der Mächte Schaden bringen konnte? Wir würden im Gegentheil gesncht haben, ihre Uneinigkeit dauernd zu erhalte». W,r würde» die europäische» Negieruugen sich »nler einander oder mit ihre» empörten Volker» haben ichlagen lassen; wir winde» Ni'yen ans ihrer Verlegen« heit gezogen haben, »nd ohne Hinderniß dem Ziele desjenigen zugeeilt sein, waS man hartnäckig als unsere vergrößernngssüchlige Politik bezeichnet. Heute, wo die sociale Ordnung glücklicherweise überall befestigt ist, wo die auf ihre» Vase» wieder ruhende» Staate» freier über ihre Handlung wie über ihie Kräfte verfügen können, würde der Moment znr Verfolgung einer solchen Politik schlecht gewählt sein. Noch ein Mal, principiell wie thatsächlich hat eine Convention mit der Pforte im Interesse unserer Glaubensgenossen »ichtS Neues. Sie würde u»s keinen Vortheil bieten, de» wir nicht schon seit lange besasie», und den wir nicht hätten mißbrauche» könne», wenn wir solche Absichten hegte» , wie man sie ""6 znschreibt. Wenn wir stark sind, so bedürfen wir >l)rln>> cj,«> der Heiligthümer Palästina's zu binden, wen» sie nicht, als wir gegen die zn unferm Nachtheil gemachten Concessionen reclamirten, und als Entschuldigung ent-gcgnec hätte, daß Frankreich in Beziehung anf die heiligen Orte eine» Tractat, Rußland aber keinen habe. Uebrigens habe» wir aus einer eigentlichen Cou-veulio» nie eine Bedingnng «inu ha»del»de» Stipnlalionen unter dieser Form einhändigten , so wurde ihm doch volle und gänzliche Freiheit gelassen, diese Slipulaiionen nicht nnr i» ihre» Ausdrückn! zu modificire», souderu sie auch unter was immer für einer ander» Foim zu erwirken, welche der Empfindlichkeit der Pforte oder der fremden Diplomatie minder unangenehm gewefen wäre. Dieser Autorisation gemäß hat unser Unterhändler, nachdem er a» Oit nnd Stelle angelangt war, nnd sich von den Hindernissen, anf tie nnfer Conventionsp^ject gestoßen fei» wü,de, zn übeizeuge» vermocht Iiatie, sich daranf beschränkt, unter dem Namen eineö Sened eine» mehr im Einklang mit den orientalischen Gebräuchen stehende» und den solenne» Begriffen, welche das Wort Convention im öffentlichen europäischen Ncchc gewöhnlich in sich schließt, weniger gemäße» Act zn verlange». Da zwei ireilläusige («Uemlu^) Clanseln dieses ersten Entwm' fcs eines Seiied, mit welchem wir, — »icht, wie mau behauptet hat, das Recht, die Wahl deS Patriai-che» vou Coustantinopel z» bestätigen, begehrte» — sondein einfach die Äuftechlbaltuug der kirchlichen Immunitäten und welllichen ( »mj,«r!>l5) Vortheile verlangten, die ">> !m!i,z»!, vo» der Pforte de» vier Patriarchen vo» Conssantinopel, Antiochie», Alllan-dne» uud Jerusalem, so wie den Metropoliten, Bischöfen nnd andern geistlichen Oberhäuptern der orien-t.ilischeü Kirche zugestanden worden waren, da diese 6la>,j>l„ z,! aliz,, ci„st..„ Vmwendnnge» Aulas; gaben, so weigerte sich ',ilschikoff „ichs, sie l'.ioc z» beseitige». Hicrano ergab sich ein zweiter Sened-Entwurf, auf dessen Annahme er la»ge Zeit bestanden hat. AlS im le,)te» Augenblicke endlich die Pforte darauf bcharrte, jede Art von Verbindlichkeit zu verwerfen, welche was immer für eine, beide Theile gegenseitig verpflichtende (!iill>!('>!'nl,> (,>, ^»«llussinuu^ue) Form haben würde, so ging »»ser Gesandter, den, Geiste seiner Instrnctione» z» Folg?, ft ,^,'^ daß er erklärte, er würde, falls die Pforte allsogleich eine solche Note annehmen und signiren wollte, wie die ist, deren wörlliche» Entwurf Sie beiliegend finde», einwillige», sich mit einem solchen Docnmente zu begnügen, nnd eö als hinlängliche Genugthnnug und Gara»tie zu betrachten. Das war nun in dem Augenblicke, in welchem Fürst Mentschi'koff Constantinopel verlassen hat, das eigentliche, vom kaiserliche» Cabinete aufgestellte Ultimatum; in Folge der Zögerung, welche die Pforte in Annahme deö in Rehe stehenden Aclenstückes beurkundete, ist unser Unterhändler endlich nach Odessa abgereist, und hat unsere diplomatischen Beziehungen mit der ottomanischen Negierung abgebrochen. So wie er succesive bezüglich der Form und selbst deS Inhaltes unserer Vorschläge nachgegeben hat, gab er <» gleicher Weise bezüglich deS ursprünglich festge-seyte» Annahmetermins nach. Es war ihm nach la»° geM, unfruchtbarem Warte» vorgeschriebeu worden, eiue definitive Antwort vo» der Pforte binnen drei Tage» zu verlangen; obwohl ihm dem gemäß diese Antwort am 8. Mai »en?» StylS hätte gegebe» werden sollen, hat er doch e,st am 2l. Co»stantino-pel verlasse». Nach drei anf emitter folgende» Monaten müh, ,amer Unterhandlungen sieht Sich der Kaiser, nachdem Er dergestalt die leplmögliche» Co»cess,o»e» erschöpft hat, fortan genöthigt, perenuorisch anf der reinen und einfachen Annahme deS Notenentwnrfes z>, bestehen. Nichtsdestoweniger fortwährend bewegt vo» de» Rücksichte» der Geduld und Langmnlh, die Ihn bis jeßt geleitet haben, läßt Er der Pforte einen neuen Aufschub von acht Tagen, um sich zn entscheiden ; nach diesem wird Er sich, waS immer für Ueberwindung es auch Seiner versöhnlichen Denkweise kosten möge, genöthigt sehen, auf Mittel zn denken, um sich dnrch eiue ausgesprochenere Haltung die Genugthuung zn verschaffen, die Er vergebens auf friedlichem Wege bisher zu erhalten versuchte. Er wird diese Haltung nicht ohne lebhaftes, tie-feS Bedauern annehmen. Man wird Ihn aber durch Verblendnng und Hartuäckigstii i« eine 3age dran« gen habe» wollen, i» welcher Nnßland, gewissermaßen a» die äußerste Gränze der Mäßigung gebracht, feinen Schritt mehr weichen kann, ohne e« um den PreiS seiner politischen Würde zu thun. Haben Sie die Güte, diese Thatsachen der Negierung, bei der Sie accreritirt sind, mitzutheilen, und das wichtige, dieser Depesche beiliegende Actenstück zu ihrer Ke»»t»iß zn bringe». Nr Frage a»5, de» Knote» , de» wir »ocl, immer friedlich gelöst zn sel'e» wünschen, zn dessen Durch« haunag ma» uns aber zwinge» zn wolle» schei»t. Indem wir unser Ultimatum dem »»parteiischen Urtheil der Cabinete vorlege», überlasse» wir es ihnen, zn entscheide», ob es, »ach dem so schwere» Unrechte, desse» sich die Pforte gege» unS schuldig gemacht, nach deu viele» Ursache» gerechte» Grolles, die sie unS gegeben hat, möglich war, sich mit einer geringern Satisfaction zn begnüge». Die gewissenhafte Prüfung uuserS Nolenenlwxrfts wird zeigen, daß er, entblößt von jeder Form eineS TractalS oder selbst beiderseitig verpflichtende» Contractes, »ichtS enthält, was de» SouverainetätSrechse» des SnltanS entgegen wäre, oder vo» unserer Seite die überspannten Forderungen enthalte» würde, die unS ei» Mißtrauen zuschreibt, daS ebe» so beleidigeoi füf uns ist, als eS durch uusere früher» Hc>»dlu»gtn nicht gerechtfertigt wird. Diese Prüfung wird, wie wir hoffen, ge> nügeu, »m die falschen, über unsere hochfahrenden Anforderungen verbreileten falschen Gerüchte z» nichte z» mache» m,d »m z» zeiae», daß, wenn die Verweisung de> llßte» ll,'l'e!sinf»,iflsmittel, hie wir zur i,'ösn,!g der Schwierigfeiten, welche man uns i» der Angelegenheit der heilige» Orte macht, gefährdende Complicatioue» für den Frieden herbeiführt, die Verantwortlichkeit dafür in den Augen del Welt nicht nns zur i.'ast gelegt werden darf. Genehmige» Sie :c- Nesselrode." (Folgt der Noleueutwnif), Osmanischcs Neich. Das „Iourual des DebalS" meldet aus Eon» sta »t! no pel (6. Juni), daß die Gesundheit des Sultans schwer erschüttert sei, jedoch ncch feine ernsten Besorgnisse eiuflösie. Nach Berichten ans Ale^Bndrien vom K. d, in Pariser Blättern sell der Fietle d,r Befehl zugekommen sein, sich segclfercig zu halten. Der Vice-Kön'g habe eine Veraihnng abgehalten, der alle Großen uud Soliman Pascha (Oberst Selves) beiwohnten. Ueber die gefaßten Beschlüsse verlautete Nichts. Der englische G.neralconsul, M. Murray, treffe Anstalten zur Abreise. T>ll>straphiscl,e Depeschen. — Hannover. 22, I„»i. Die zweite Kammer bat mit 42 gea/u 3-, Stimmen die Negierungevor« schlage über Vertretung deS großen Grundbesiyes in erster Kammer verworfen. Megiernngsmitglieder bezeichneten diese Ablehnung als Verwerfung der ge-sammten Propositioneu über Verfassungsänderung?,,. - Scutari (in Albanien), i.'i.Iuni. Der Fürst der Miriditen erhielt Befehl, möglichst viele irreguläre Truppen zu sammeln und nach Schumla zu führen. Der ehemalige Ccmmaudant der Festung Zabljak wurde abermals verhaftet und nach Constanlmcpel abgeführt. Ansehnliche Truppenmassen werden zu Dulcigiu» »ach Conssautlnopel eingeschifft. 'ucl >,„d Verlag von I. v. Kleinmayr u„d F. Vamberg in Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. kleinma ."u'nd >ai>lw.V'1.18gl Scric^ ,» Z „ „ 94 detto v, I. <3äl Scric L zu 5 „ „ l06 t/8 dctw V.I.l8Z2 . . zu 5 „ „ 94 l/16 detto ..... „ 44/2 „ „ 8K/l6 ditto...... „4 „ ,. 76 Darleben mit Vcllos>i!!>P',I, 1839, für lÜ0 fi, . . <3l 5/8 Obligat, der allg, u»d ungar. zu 3 p^t.» — Hoflammer, der älteren l°m- „ 2 !/2 „ I — bardischen Schulden, der in „ 2 1/4 „ > ^ Florenz und Genua aufgc- „2 „ l 47 iwmmenen Anlehe» . . ,1 3/4 „1 — Gnmdci!tlassm,gs-Obligationen zu 5 V» ... 93 3/l Vanf-Acticu, vr. Swck «422 st. >>> C M. Actien d,-r Kaiser Ferdinands-Nordbnh» zu !MW ff. C, M........222g N i„(l.M. Acticn der Wien Glossgnihcr-Eisenbahn zu 500 fl. C. M. °h»e C°up°n« , 850 ff. in E. M. Attien der üflerr. D°,u,u-Dampfschifffahrt z» 5U0 ff. C, M...... 760 ff. in E. M. Wechsel- Cours vom 25, Join I853 Amsterdam, für Ml Thaler Current, Nthl. 132 2 Monat. Aüg« „Nz, f,N' <0<» <",!>!'!« »i>ir„ »!«,!>, lN9 3/8 IIs°. Frank »l1a,M., (ss,r!20ss, südd, ^!,r ) ! r. l n 24 l/2 sl, F»s>, O„ld.» W8 Z/8 3 M >»at. Ham''nn,, j,,, ,0', Tbaln Vc>n«, Mtl,l, 16! l/2 2M»,a,. ki«or,w, für :^»<» T»«">n,ch! «ir,, G»!d, 109 l/2 2 M>„a». Lonto», s,,r l Ps„„i> Hterlma, («nlien !»!'4l! 1/2 3 M,'„^,t. Mailand, f„r 30» O>l>.rr>ich, Vi,e, !«>,!!', 109 1/4 2 Ml,i>,t, M>rsei»,, si'.r 3" 129 1/s ü M n,<,!, P "i,!, s„> ^<»U ,<>a„l.„ Guld l^l» 1/4 Vf. Ä M >»>,!, K. K. vollw. Alnni-Ducati» . . . 1,>3/8 l'r. Cent, Ngi°. Gold- und Silber-Cours, vom 25 Juni !85>3, Vcin G.ld. Kais, M,'inz - Ducaten Agio .... l.'»3/s 15 1/l dctto Rand- dto „ . . . . 153/8 <5 >/3 (!u!<ä »I m»r<:o „ .....— 141/2 Nappl.onzd'or's „ . . . . — 8.4<> Scuverainsd'o^s „ . . . . — l5.l? Nuß. Inunrial „ . . . . — 8,55 Fricdrichsd'or's „ , , , . - 9. E»g>. SDveraings „ , . . . — 1N,52 Silberagio . . ,..... l0 !»7/6 I>, Gratz a»> 25. Juni 1853^ «6 I. ?„ 37 45 Die nächste Ziehmig wird am 9, Juli 1853 in Gratz gehalten werde». In Wie» am 25. Juni !853: ,7. 5«. 47. 44. 4l». Die nächste Ziehung wiro am 9. Juli 1853 in Wien geh.illvn iirrdeü. Z. 906. (2) Wagen-Verkauf. Ein solider Glas-Wagen, welcher sich auch besonders für Reisen eignci, indem er mtt allen Reise - Requisiten versehen und kürzlich erst renovirt wurde; dann em kleiner Phaeton mit ganz neuem Untergestell, sind im Hause Nr. 219 am neuen Markt um äußerst billige Preise zu verkaufen. 3. 909. (!) Zwei Wagenpferde, holsteiner, Walachen, 6- und 7jah-rig, braun, 15 Faust 2 Zoll hoch, stehen im Hause Nr. 219 am neuen Markt zu verkaufen. ^. ^. Käufer können sich von ihren sonstigen Eigenschaften selbst überzeugen. 3. 908. (I) Franz X. Souvan's Handlung in Laibach am Hauptplatz, empfiehlt zu Fabriks - Preisen hr reich assortirtes Lager aller Bchreil, Requisiten von ill- nnd ausländischen bezügliche« Fabrikaten, namentlich: Federkiele, Bleistifte, Biegelwachs, Oblaten «., von feinster l>is zu der ordinärsten Oualitä't, und übernimmt auswärtige Bestellungen zur prompten und solidesten Ausführung, Die Preise sämmtlich angeführter Artikel sind auch seit dem neue» Zolltarif bebrüte»^ dilliger gestellt. Daselbst ist auch einzig allein die Ni.de>läge der k. k. Iofl'phsthalcr Papiers«' brik, deren Papier durchgeheods streng zu Fabnksplvisen verkauft wird. Sei Mgn v. Hleimnayr ès Fedor Bamberg in i'aibad) ist erschienen: der Mär- öcn Kvnwijchen yiflorifthnT Mereitt I«'!'lN!«^!'^!'!i<>N V<»! Der historische Verein hält es als seine Pflicht, fü'r die Ueberlieferung der Begebnis des inneren und äußern Lebens von Krain an die Nachwelt mit allen ihm zu Gebote stehende» Mitteln Sorge zu tragen. Wie konnte er jenes historische Moment, als das ganze L,ind >"' patriotischen Gefühle seine altbewährte Treue an das angestammte Herrscherhaus bei Gelegenheit des verruchten Attcutates gegen Seine k. k. apostol. Majestät glänzend manifestirtt, besser würdigen, als durch Herausgabe obigen Denkbuches, welches die Kundgebungen von Treue, Anhänglichkeit und Patriotismus des ganzen Landes Krain in einem Kranze den Nach' kommen überliefern soll. Der Preis ist I fl. C. M,, und für die Mitstliedr« des historische" Vereines für Krain nur 3U kr. C, M. Die am Lande lebenden 1». 'I'. Herren Mitglieder wollen gefälligst bei den Herren Vereins - Mandataren darauf subscribiren, oder s'") direct an den Herausgeber wenden. Pränumerations - Ankündigung. H?a mit Ende des laufenden Monates die Pränumeration des ersten Semesters auf die „Laibacher Zeitung" zu Ende geht, so machen wir unsere Einladung wegen gefälliger Erneuerung der Pränumeration. Die »Laibacher Zeitung« wird wie bis nun, täglich, mit Ausnahme der Sonn- u. Feiertage, erscheinen und 3 Abtheilungen enthalten: Den amtlichen Theil, den nichtamtlichen Theil und das Feuilleton. Der amtliche Theil bringt amtliche MittlM lungen aus der gleichen Abtheilung der k. k. österreichischen »Wiener Zeitung«, so wie Erlässe der hohen k. k. Statthaltern N" Krain und anderer k. k. Aemter. Der nichtamtliche enthält die politischen Tagesneuigkeiten, welche theils in Original-Correspon-denzen, theils in Auszügen aus politischen Blättern mit thunlichster Schnelligkeit und Reichhaltigkeit den Lesern gebracht werden. Das Feuilleton endlich bietet den Freunden belletristischer Lecture einen reichen Stoff des Angenehmen und Nützlichen. Die Pränumerationsbedingnisse sind unverändert, nämlich: « Ganzjährig mit Post, unter Kreuzband versandt 45 fl. — kr. !! ganzjährig für Laibach in's Haus zugestellt 12 fl. ^ halbjährig „ » . 7 >> A0 » ^ halbjährig « » . 6 » ^ " ganzjährig im Comptoir unter Couvert . . 12 » — » ganzjährig im Comptoir offen .... 11 » ^ ^ halbjährig „ „ . . 6 » — » > halbjährig » ..... 5 » ^" ' D^' Die Pränumerationsbeträge wollen portofrei zugesandt werden. °^O Die Insertionsgebühren in das Intelligenzblatt der Laibacher Zeitung betragen für eine Spaltenzeile oder den ^ derselben, für einmalige Einschaltung 3 kr., für zweimalige 4 kr. und für dreimalige 3 kr. Inserate bis zu 12