MSMüniM WS. ?tr. Z2K ^ I»tb«»oeli. tl«n sv. <»uzu»t Aizs >» »/»«?«»« «siß-MsI» »liMßMolt »ZGMßch-^WWt«^ Svd,ittl»»w«»g. V»n»»ldms u«^ vuedöni«k«s«l: ^,idof» ,j«tö>öOV» «Ite« 4. r»l«p»,on Iftt«n»rd«n »4. vrkftlokW /wattig«« l«t iwt» lUckpokW hGt«lGgG». 4iV 0«U9>p?«lDO: ^dko»«^ »»«»>«. » vi,,. ««»»N«» Z« VI». 6«,I» po„ » 0ß!^ W s» «Wis» «on»«. >G vi» 0«WilWi»«U z tzt» I 0t» Reklame In Berlin wurde dieser Tage eine AuS-steslilng fl^r Reklame eröffnet. Ausstellungen an sich sind schon Ereignisse, die mit erheblichein Geräusch verbunden sind. Nun erst ei. ne Veranstaltung, deren Inhalt ein seinem innersten W^sen nach so schreiender Begriff ist, wie Neklamc: welchen akustischen und optischen Lärm muß, so denkt man zunächst, ein Unternehmen erzeugen, das für Rekla« me Reklame macht. Aber mit einsiedlerischen Bedenken richtet man nichts gegen d^e harte Wirklichkeit ans, daß Reklame — in, weitesten Linn — zwar eine vielleicht unvornehme, aristokratischen Ibealen widerstreitende, aber umso qewalticier? Ml'cht ist, die länqst wissenschaftlicher Durchforschung für würdig befunden wurde. Nur oberflächliche Betrachtung kann meinen, Reklame erschöpfe s'ch in der aufdrinsilichcn Anpreisung der dauerhaftesten Zchnh.iattung. d^r würzigsten Ziqaret« tensorte oder de?, eleac'ntesten ?l>lt!?mobils. Ihr Einfluß reicht viel tiefer, so tief. >aß geradezu eine philssoMsche Untersuchung ni!l-tig wäre, um alles das. zu ergründen, waS sich unter dem weitmaschigen Namen Rekla« me verbirgt. IH^e Funktion ist das Aussei, q«n, .?>snweisen. und von zwei Seiten her lSs^t sich ihre Notinendifikeit erschließen: anS der UNüberlohbaren dessen. waS k'? an Produkten der Natur, ssunst und Technik flibt, und aus der NnmAqlichkeit, daß ^er einzelne, sei er auch von slberdnrchschns^tli« cher Urteilslraft, in dieser von Tag zu Tag anschivellenden Masse kraft eigenen Orien-tierungSvermPqen« ^s findet, was er sucht, oder die Werfe richticl peaeneinander ab» schätzt. >?>ier hifkt ibm die Neklame? sie weist, ?»em sck»wäck»sten ?lttae siskitk^ar nn^ dem l^art-HSriqsten O5r vernebnilich, ans die (^rik^-nz eines (Gegenstandes hin und sie bemübt !ich j^ualeich. aerade diesen als den vofssomznen, sten, j! dem als» flemeinen Nicken wider'vrei^en mi^ssen, '«nd gerade dort, wo sie >ieraleick"'nde Wertur^ei» le suaiieriert. muß sie sich selbst eine morali« slbe Bewertung gekall-'n lassen. >?!'',e gu»e Reklame kan" in sittlickiem <^'i'ue !'5^.'ck>t sein, wenn sie für ein nnwj^rdige'? mikaewendet wird. Si» w'rd zur Pli'ge. wenn sse ^ und da« aek,f,sf'^f be».ei'^"i^,'dk'r-weise wen^^er im ?^ereich des nu^^Ii^tiaen als des si^^n^eistia anfa"»ngenen s^ouimer« zes — den Un^vert als Wert aufschwaw'n Wils. Ibre Unentbobrlichkeit ergibt sich auZ ei. ner Tatlache, die anerkannt werden muß, mnft sie anck» nlich so tranylf, stimmen-, der Wert NN sich bleibt obne M'rkung. wenn er nickit die Mack>t besitzt, sich darvssti'llsn. zur Kenntnis brinstt'n. der ^es^<'n^sicki*,'it wit« zuteilen. Wie viele kostbare lV<'»»ank.?n m«'^. flen aedac^t. wie viele erlern" vri'dn« ziert worden lein, ybne s?e l? über Einreichend l'rak« tisk?)e ???al^^^l>!losn^bie v^r^ü^^ten, um ibr Werk ins 9icht zu seilen. Man kann oiekleich! foaar die ein wen^a tzvnisk^e wa gen. daß zum Wesen der a^nialen ^er^An-Iichke?t aikch die?^'äbi^keit a?b>^rt, s^'in ei^e« ner Neksan'yi-^ef /<» sein. ^?r ^^''rt sich selbst d'i'''^i'''ke, ?^e''^'>kser moris'si"« ^nder Traktate glauben. Di« Wirklichkeit^ Nach (akehurst! „Graf Ätvpelln" deute ftlld neuerNch gestartet LM. Los Angeles, 27. August. „Graf Zeppelin" startete wider Erwarten heute um 2 Uhr pazifischer geit (9.V7 Uhr mittelßurspäifcher geit) zur weiteren Etappe über da» amerikanisch« Festland nach gate« hurst am Atlantischen Ozean. Da« Vettergemel-zelt wurden. In einem einzigen Hause »nzchten die Araber Ist Personen n?eder, dor unter den Direktor der Anglo-Pilästina. Bank mit seiner ganzen Familie. Die Zaljl der Toten wich hisl^r aus und die der Verlebten ans mindestenq ödN geschätzt. D e grös^te Gefahr wird nicht in der Fort dauer der Unruhen, sondern darin erblickt, dah sich die Erbitterung der Araber auch aus die Provinz ausbreitet. Fünf englische KriegSsthiffe auS Malta und Alexandrien sind mit Truppentransporten nach Paläl» na unterwegs. Auch mit Flugzeugen werden Truppen ins Land gebracht. Die A»aber sind ans die Juden, die sie als VindrsnqNn ge betrachten, derart erbittert, basj sie selbst enflli'»^? am^reiken, wo d^ese pch ihnen in den Weg stellen. Der Stadtrat vnn Jerusalem teilt mit^ er h^'be die ganze Stadt mit einer syapsf^,,? Reste? sichern ^asfen' doch ist d!ese Sicherheit recht proble» matisch. vorher die Häuser geplündert hatten. lÜach Meldungen aus Tokio besetzten die Russen die Stadt Michan, nachdem sich die chinesische Abteilung zurückgeKsgen hatte. » LM. CHarb in, 27. August. Die chinesische Polizei verhaftete d«n zurückgetretenen Chef der technischen ^i-tung der ostchinesischl'n ?^ibn. da er verdächtigt wird, kommunistische Propaganda betrieben zu haben. Eköbeven auf Korfu RO. Athsn, 27. AuM. ^N Korfu wurde gesten, wieder ein ^vhr Erdstoß versvürt. DaS Beben war s» stark, daß die S^evölkerung pan kartig die ')Äiser verließ und ins F»eie flüchtete. sZchweres SxV?oNon<'unilla» RO. Saarbrücken, 27. Auzust. der grl'ßen Sauerstofsabrik in Ger?« leeiler explodierte ein mit verdichtetl'm Ia'.l>.'rstoff gefüllter Destel, wodurch das bände .^ilUl Einsturz gebracht wurde. Unter den Trümmern wurden bisher l! Tote und eine ??uzabl 'ck^weri'erletzter Persanen hervorgeholt. Der Schaden ist sehr goß. Der Krieg im Fernen O"»»« LM. CHarbin, 27. August. Tie 5owjettruppcn räumten drei Positi?« nen an der chinesisck^en Krenze. nachdem sie lehrt, daß die sachliche Leistung der vv^va-gandistis6)en Unterstüpnng bedarf entveder durch den Schöpfer selbst oder durch 'olr!>e. die, sei eS aus Liel>bcdberei, sei eS von Berufs wegen, die Reklame besorgen. Ueder-flüssig, die geschäftlirbe Bedeutung de? Reklame zu betonen. Aber auch im t^eistigen Leben ^merken wir die nur sckieinbar er» staunliche l!^rscheinung, daß der Wert unerkannt bleibt, u>enn er nicht mit ssingern aus sich deutet oder keine fremden Finger findet, die eS für ihn tun. Mißwollen und leiser-sucht könnten die stärkste Begabung totschlvei aen. wenn nick»t gerade in nnlerer Zeit ein Korrektiv eben dadnrck gegeben wäre, daß die Reklame, mit einigem Geist betrieben, zur Telbstreklame wird, so daß beide Teile, der Gefl^rderte und der Förderer, aus ihr Nullen ziehen und derjenige, der einen anderen berühmt macht, dabei selbst berühmt wird. Auch das ist übrigens ein alteö Stück. Achille^Z, der die .^ldentaten vollführte, und Homer, der in Versen die Reklame dafür machte, wären, einer ohne den andern, in lveitesten Dreisen unbekannt, und beide n>ä-ren auch so der Vergessenheit anheimgefallen, wenn Homer — gleichviel ob er schlecht gelebt h^t oder nicht — keine rhapsodieren-den Verleger sseknu^eu h^tte. die aus dem Vortrag seiner Gedichte ein blüheirdes Ge« jchäft machten. Kurze Nochrichten Zürich. 27. August. Deoisent veograd ».1L8, Paris 20.5.'zlN. London Lü.lSlA, Newyork b19.b0, Mailand L7.ll)7v, Prag lk.S81S.^. Wien 78.20, Budapest lX).SS, Ber lin 123.70. Zagreb. 27. August. Devisen; Vi»n ??0c!28, Budapest W5l4, Berlin lSÜ7.2v, Mailand 298.7ö, London 27S.5d, Newyor? Paris 22.? W, Prag lk8.y4. Zürich ls)97.40. — Esselten: KriegsentschädigungS-rente 4s17.5l). L i u b l s a n a, 27. Austust, Devisen: Berlin lW75. Budapest V9l.k4. Zürich 105)ü W. Wien London 27d.07. New-oork Pariä 222.80, Prag ltt844. Trieft 297.7b. — Ssfekten (Geld): unverSn. dert. iiiISlWilMWMl!Ui>M« lu» 6ea ein,edl«xlx«n (Zettlet«», vie pvIMK, ?vlU tit« cle^ s)«ul»eken lteiet»», 6et l^n^ec uner zen, Nerocnichmerzen, Reißen bewirkt täglich ein halbes Wlas natiirlicheS ,.H e? l u-les''-Bitterwasser normale Magen- und Darmtätigkeit. Ueberall erhältlich. Das große Haus am Mlchiganse» RSeltanSftellung von Chicago 1833. Di« Acltaltsstelkung in Chicago wird daS gewaltiFte gesellschaftliche und wirtschitt-liche Ereignis der nächsten Achre Wersen. Das Museum von Chicago, das t«n künst^r« ischen Teil dieser Ausstellung aufnch nen wird, steht knapp am Ufer des groß?» Mi« chiganseeS. Das Gebäude ist die Kleinigkeit von Kilometer lang und Heherberzt nebst ^en Ausstellungsräumen noch eine Äunst-schule, die von üiXX) Studenten besucht wird u. überdies noch ein „kleines" Theater mlt einem Fassungsraum von 1(XX1 Personen. Dieses Gebäude aber reicht für die Kunst« ailSstellung, die im Jahre 1V33 dort unter« gebracht sein wird, nicht auS. DeshM hat man sich entschlossen, mit einem Koitenauf« wand von 5 Millionen Dollar zwei 'veitcre Etagen aufzichauen. Aber auch sonst sind die Dimensionen dieses Unternehmens von ei« ner Größe, an der gemessen alle europäischen Größen in Nichts zusammenschrumpfen. Der erste Kostenvoranschlag für die Weltausstellung beträgt 200 Millionen Dollar. Diese Summ« wurde in London aufgebracht. An den Ufern des Sees wird gegenwärtig das größte Sportstadion der Welt erricht,?t. Drei neue Brücken wurden angelegt, die die Insel mit den Ufern des Sees verbinden, um den Leuten, die im Auto die Insel be« suchen wollen, jede Bequemlichkeit zu sch?lf« fen. Für jene, die es vorziehen, mit dem Flugzeug anzukommen, wird in der ober« sten Etage ein künstliches Flugfeld errichtet. Än modtmer Skfchaftsrtlsender v e r l i n, 25. August. Wohl die Lrößte und modernste Geschäftsreise hat der l>ekann t« amerikanische Wirtschaftler und Jndu« strielle Mr. F^singer, der Vizepräsident der Royal BackPlüver-GeseNschaft beendet, der gestern in einem Kleinflugzeug auf deni ^mpelhof eintraf. Felsinger war am ?0. Juli, in Johannesburg in Südafrika gestar« tet und hatte in seiner Modh-Sportmaschine die Strecke bis Berlin in 27 Etappen über Kairo, Konstantinopel, Sofia, Wien, Dres« den nach Berlin zurückgelegt. Auf dem Tem-pelhoser Flughafen wurde ihm von '^orstel« lung, daß sein Gut durch ein Erdbeben zer« stört werden kann. Lloyd nahm eine Versicherung seines Gutes gegen Erdbeben auf. Die Prämie ist auf 2000 Pfund festgesetzt. Schauspieler und Schauspielerinnen versichern sich gegen Mißerfolge auf der Bühne. Zwei Tänzerinnen haben sich gegen .^Hühneraugen versichert. Ein Komponist hat sein noch nicht aufgeführtes Werk versichert, wäh rend Studenten bei Lloyd Versicherungen für Nichtbestehen der Universitätsprüfungen aufnehmen. In allen diesen Fälle« kommt die Lloyd-Versicherungsgesellschaft ihren Kunden freundlich ent^'^egen. Vor einiger Zeit erschien im Büro der Lloyd-Gesellschaft ein junger Mann, der sich gegen unglückliche Ehe versichern wollte. Die Gesellschaft sollte die Verpflichtung aufnehmen, für den Fall einer Scheidung die Abstandssumme zu bezahlen. DieGesellschaft wollte das Bild der Braut sehen. Als der Abteilungsleiter das Bild der Braut sah, erklärte er sich bereit, das Geschäft abzuschließen, verlangte aber eine sehr hohe Prämie, da er, wie er sagte, Grund hatte anzunehmen, daß die Ehe sich nicht sonnerlich glücklich gestalten lverde. Als ich zu ihr kam, sah ich. daß sie sich das Knie blutig gestoßen hatte." Seine Stimme war immer leiser gewor, den. und er blickte starr geradeaus, während ihn Margarete mit weiten Augen ansah. Jetzt holte er tief Atem, und sagte noch: „Die Wunde erwies sich schlimmer, als es den Anschein hatte; die Narbe müßte, wenn meine Schwester noch lebte, noch zu sehen sein." Er brach ab und sah auf. Margaretes Platz war leer. Er hörte rasche Schritte, eine Tür fallen und dann nichts mehr. Erregt sprang er auf. So ivar sein Verdacht doch richtig gewesen. Aber er wollte Gewißheit haben — rasch eilte er hinter Margarete her ins Schlafzimmer. Als er eintrat, sah er sie schluchzend auf denl Bett liegen. Leise war, er zog eS aber vor, den Verbrecher nicht zu verhaften, sondern zu trauen. Der Vorfall hat in der Bevölkerung großes Aufsehen erregt. Dir Stveldung noch dem Tode Eine nlerkwürdige Geschichte erzählt die „Comoedia" aus Budapest: Ein Ehemann war nicht zufrieden mit seiner Frau; sie ist .iwar tot und er scheint darüber «^nt^ückt, .lbcr er ist noch immer wütend, daß Ne ihn getäuscht und daß er es so spat gemerkt bat. Was hatte sie also Schlimmes getan? Sie war 54 Jahre alt, und um jünger zu erscheinen, hatte sie sich von einenl Spezial-arzt, einen« Nebenbuhler Woronows, le-handeln lassen. Der Arzt hatte sie nerjün^t, aber seine Kur muß doch nicht durchgreifend gewesen sein, denn die wieder jung gewordene Braut wurde nach der 5>ochzeit w eder alt. Sie hate ihrem Mann ein falsches Ge« lburts.'^eugnis übergeben, nachdem sie 34 re alt mar. Aber, der Wunsch, sung zu sein, hat noch niemals die wirklics?e ?^ngend wieder herbeisükiren können, und sie ir>ar plötzlich run?,elig erschienen. Dann war sie gestorben. Der Ebenlann. der die Täuschung entdeckt hatte, wollte auch nicht, das^ diese Frau auf dem Grc^bstein seinen Namen trü-ge, und er bat de^^balb die Scheiduna^klage eingereicht. Die Jurist"« haben sedenfallS et was zum Kopfzerbrechen. Das Saus dkf fleben Äungkrauen In dem Pienkontesi'chen Städtchen Nac-conigi. schreibt uns eine gelegentliche Kor-respondcntin aus. Turin, steht ein ebenerdiges, rosafarbenes >'>aus, das den Schwestern Perrkine gehört. Sieben Jungfrauen, die längst da.j kanonische Alter erreicht haben. 7>hr ganzer Lebenslauf ^var ein Muster an Eljrbatkeit: nie s'-th man sie im Kino oder beiul Tanz, und nur selten betrat ein männ liches Wesen daS rosafarbene 5'>äu?chen. Nun aber hat eine furchtbare Katastrovhe das ganze Gebiiiide von Tugend und guter «itte t'iber den .^^aufen geworfen. .?>armso? genug fing sS an: eine biibsck^e. sunne Frau trat in das Zttckerwarcn!ie'6>äft. daS zwei der Schwestern kssbri-n. und verkannte drin» gend. mit Maria Perrone obne .beugen zu sprechen. Das Gespräch hatte erst .wenige Minuten gedauert, als die Schwestern einen lauten Sckirei vernahmen. Rasch herbeige« stürzt, fanden sie Maria, die Aelteste. obn. mächtig auf dem Boden, während sich die junae Frau weinend um sie bemühte. WaS Dann eilte er auf den Hof, ließ seinen Fuchs satteln, und jagte davon, daß die Funken stoben. Schon senkte sich der Abend auf die weiten Fluren und Walder, die Arnimshof um gaben, und noch immer jagte Arnim wie ein Besessener im Felde umher. Sein Fuchs war kaum wiederzuerkennen. Schweiß lac in einer dicken Schicht auf deut sonst sr blanken Fell, und an seinen Seiten sah niar die Spuren heftiger Sporenstöße. Leichte Dämmerung lagerte auf den Walde, hinter dem sich Arninishof er.)ob, di stieg Arnim ab, und ging langsam, al fürchte er sich, nach Hause zu kommen, durc den schweigenden Wald. Seine Gedanken waren bei deui, waS c heute früh erlebt hatte. So fragte er sick), und wußte dock ke^r Antwort. Konnte er mit der, die er als Frau i den Armen gehalten, und die seine Lchwest. war, noch zusammenleben? Das war ausgeschlossen. ?lber sich von ihr trennen? Das würde ^hm sehr, sehr schwer werden. Und vor allem anderen — wie würde sie darüber denken? Er beschloß, offen mit ihr über die nächste Zukunft zu reden, als Mensch zu Mensch. (Fortsetzung solgt.) Drohender Bmch im Haag Di« Nvie d« Dl«rjilS>diliermSchle llberreichl — Saowde« dezeich««t st« >1» ««»«»hmb»? Wie aus de« Haag vom 2V. d. gemeldet wird, wurde die Antwort der VierglSubiger mächte «mf die Rote Snowdens in der letzten Nacht der englischen Delegation Wer. mittelt. Wie hiezu ans London berichtet wird, hat Gnowden da« neuen Angebot der vier „Opfermöchte", trotzdem eS als die Grenze der möglichen Konzessionen gegenüber den englischen Forderungen bezeichnet wird, hat Snow^ das neue Angebot der englisii^n Verlangen nach vehöhung der Re parationSquote bis zu M Prozent entgegengekommen sein. Die eaglis«^ Delegation habe sich nach eingehender Prüfung des Angebots zur Ablehnung entschlossen, da es noch immer unangemessen sei. Wie weiter verlautet, dürfte die Konferenz noch Dienstag ergebnislos abgebrochen werden. Die frünzlfifche Delegation habe bereits alle Vorkehrungen getroffen, um den Haag noch am ltNittwoch zu verlassen. Für StnerMlemng des MndkMMnschutzeS ErSssn««g des sknste« europLilche» NaiionaltlSlenftvnqresses Verlrei«« a«ch dl« D««l!che« «nd An>arn Juq«slawiens Aus Gens wird berichtet: Montag wurde der fünfte europäische Na tionalitStenkongretz unter Borsitz des ehema. ligen slowenischen Abgeordneten im ritmi-schen Parlament Dr. Joses W i l f a n eröffnet. In der EröffnimgSansprache bezeichnet Redner unter starker Betonung der Loyalttat der Minderheiten gegenüber de» Mehrheitsvölkern als deren wichtigste Ausgabe, den Minderheiten mlt vollem Bsrtran en entgegenzukommen, um ihnen ein würdiges staatsbürgl'rliches Dasein zu ermögli, chen. Dr. Wilfan begriißte die vom Völker-bundrat unternommene Enquete, deren Ma terial zeige, daß die Lösung des Problems sich ni«!^ in der Verbesserung des Antrags- Gregosi'i?eva ul. tt (i. Lieck). Ordinationsstunden: licnstag von bis Uhr und SamStag von ^8 biS 9 Uhr (vorm.). systems erschöpfen könne. Der Völkerbund müsse das Prcblem in der Gesamtheit einer Lösung entgegensühren, »nd zwar durch Ge-neralisierung des Minderheitenschuhes, was durchaus nicht gleichbedeutend sei mit der Verringernll-l de? staatlichen Souveränität und Unadhlttgigkeit. Die geheime Trauung des Banditen Gi'gen den eheuialigen Bürgermeister u?n Parkte (Provinz Neapel), den Rechtsanwalt Miraglia wurde eine schwere Anzeige erstattet. ^>u der Nacht vom 4. auf den ü. No-venlber begab sich Miraglia in seiner Eigenschaft als Bürgeriueister. begleitet vom Gemeindesekretär und zwei Polizeiagenten, in ein alleinstehendes .Haus außerhalb des Städtchens, M der berüchtigte Neapolitaner Bandit Gravante und seine Braut, eine Bäuerin, seiner harrte, hier in tiefer Nacht wurde in Anwesenheit der drei mitgebrach- Die Tochter des Zigeuners 44 No«an »SN «ustav A. veinberg. Copyright by Mart. Feuchtwanger. Halle-Caale. lNachdruck verboten.) Schon früh am anderen Morgen war Arnim unterwegs, um auf einem einsamen Ritt noch einmal alles zu überdenken, was er Margarete sagen wollte. Nachdem er seine Geschäfte bei den Inspektoren erledigt hatte, ritt er langsam wie der nach Hause. Wie alle Tage, wartete Margarete auch heute mit dem zweiten Frühstück auf ihu. Als er aus die Veranda trat, fiel ihm aller Mut, den er unterwegs angesammelt hat te, zusammen; und wieder zweifelte er bang, ob er recht tat, wenn er Margarete seinen Verdacht äußerte. Während des Essens sprach er nur we-rrig und antwortete auf Margaretes Fragen abwesend, so daß sie ihn ein paarmal erstaunt ansah. . ländlich bat er: „ErzäHl' mir doch von deiner Kindheit!" Gern erfüllte sie seine unverständliche Bitte nicht, denn es tat ihr :veh. von ihren düsteren Kindertagen, die kein Licht gesehen hatten, zu erzählen. Trotzdem erzählte sie, und er lauschte, mit scharfem Ohr auf jedes Wort achtend, ob rS ihm nicht einen Weg zeigen würde aus diesem Labyrinth der Gedanken. Aber er »vartete vergebens. Mit keiner Silbe verriet Margarete etwas. Als sie endlich schwieg, begann er zu erzählen. Leise, manchmal etwas undeutlich murmelnd, sprach er von vergangenen Tagen, die immer lebendiger vor ihm aufstiegen, je mehr er sich darin versenkte. Er merkte' es nicht, wie ihn Margarete des öfteren verstohlen von der Seite betrachtete, wie die Zeit verslog. Und dann sprach er von jenem Vorfall im Park. „Wir tollten wieder einmal im Park herum, wie fast jeden Tag. Das ewige Verst^ck-spielen behagte mir nicht. Ich lief meiner Schwester davon, damit sie mich haschen sollte. Eilens lief ich kreuz und guer durch den großen Park, zwischen dessen Bäumen das nviße Schloß hervorschimmerte. Meine Schwester tollte natürlich hinter mir her. Plötzlich hörte ich einen lauten Schrei und dann anhaltendes Weinen. Verdutzt blickte ich mich um und s<»b sie auf der Erde lieaen. MarivökSt Zeitung* NitimUr LEA war geschehen? Die Fremde hatte ungefähr fol^ndes gesagt: „Ich bin Gina Pierini aus Saluzzo und suche seit zehn Jahren nach dir. Endlich habe ich dich gefunden, liebe Mutter!" Kaum war Maria aui ihrer Ohnmacht erwacht, so kamen Worte der Empörung über ihre Lippen. Sie sollte Mutter sein! Sie, die niemals einen Mann angeschaut habe, d^« stets ein Muster aller Tugenden gewesen ivar! Unverzüglich mach ten sich alle fie^n Schwestern auf den Weg zum Mv-'katen und ver^nssten i>ie exemplarische Bestrafllny k^ina PieriniS. Und dabei ist die Geschichte der jungen Frau ebenso einfach wie rührend. Im Juli 1902 ivar Wina Pierini sm .?>a.use tiner „weisen Frau" in i^luzzo zur Welt gekommen unv wurde gleich dem FindelhauS überleben. In dem Geburtsschein steht nur, idaß i»ie uneheliche Mutter ^ne Är^iterin, mittellos und vierundznxlnzig Jahre alt war. DaS Kind wurde auf ^weindekosten bei,einir ländlichen ldostfrau erzogen und schon mit zwölf Jahren in den Dienst geschickt. Viele heimliche Tränen weinte Gina, wenn fie sah, wie andere Kinder jeden ^mmer, jedtz Freude zur Mutter trugen. Als sie siebzehit Jahre alt war, beschloh sie, nach ihrer unbe kannten Mutter zu suchen. Unermüdlich setzte Gina zehn Jahre lang die Nachforschungen fort, und selbst ihre .Hetvat mit einem flei ßr^en Arbeiter konnte, bie Sehnsucht nach der Mutter nicht ersticken. Endlich erfuhr sie, dah ihre Mutter Maria heiße und in der Umgebung von Saluzzo wohne. Am Fest des heiligen Don BoSco betete Gina recht innig und bat den.Heiligen um seine .^'»ilfe. In derselben Nacht träumte si?, das; der Heilige mit ihrer Mutter erschien. Tie Mutter a!^r trug die Züge Maria PerroneS, die Gina bereits einmal gesehen hakte. Nun glaubte sie. ihrer Sache sicher zu sein unk verlangte die Unterredung, die ein so niedir schmetterndes Enbe nahm. Gina Pierink 'st trotzdem von ihrer Ueberzeugung nicht ab Mbrivaen, der sie auch öffentlich NuSdruck gab. Die sieben Jungfrauen haben darauf mit einer VerleumdungSklaae geantn'orret, so »ast die arme Gina auf der Suche nach ilii»r Mntter am Ende noch ins Gefängnis ko nmen kann. ItoVw Mittwochs 28. August. Beograd, 12.4S Uhr: MittagZkonzert. — 17.25: Nachnrittagskonzert. — Jugoslawische Musik. — 21.50: B. Drost Komüdie „Eine Schale Tee". ^ 22.20: Orchesterkonzert. — Wien, 15.30: Nach« mittagskonzert. — 20.05: Arien. — 20.30: Konzertabend. — 21.20: Leichte Abendmusik. — Breslau, 20.15: A. Runges Hörfolge „Der Tag des Genies". — Brünn, 17.45: Deutsche Sendung. — 19.05: Prager Ueber-tragung. __ Daventry, 19.45: Biolin-Ee^-Quartett. — 20: Promenad?konzert. — 22.45: Tanzmusik. — Stuttgart, 15: Kinderstunde..— 16.15: NachmittagSkonzert. 22: Ungarische Nationalmusik. — Frank f u r t, 19.05: Französisch. — 20.30: Alte .Hausmusik. ^ 22: Stuttgarter Uebertra-gung. — Berlin, 16L0: Unterhaltungs« stunde. — 17: Orchesterkonzert. — 19.Ä: Unterhaltsame Lieder. — 20.30: N. Gogols Lustspiel „Der Revisor". — Anschließend: Tanzmusik. — Langenberg, 17.35: Ae-fperkonzert. ^ IK.30: Spanische Impressionen. — 20: Abendmusik. — 21: '?^r heitere Mittwoch. — Anschließend: Nachtmusik und Tanz. — Prag, 17.25: Deutsche Sendung. — 19.05: Konzert der Tschechischen PHil-Harmonie. — MaNand, 16.30: Kinder, lieder. ^ 17: Nachmittagskonzert. — 22.10: Barieteemusik. München, 17.45:- Ju-gendstttnde. — 20: F. v. SupveS komische Operette „.l^ehn Mädchen und kein Mann". — 21.40: Konzertstunde. — 22.45: Tanz-musif. — Budapest. 17.15: ,Zigeuner-nulsik. — 19.45: Konzert des hauptstädtischen Orchesters. _ 22.50: Jazz. ».Warschau. 18: Nachmittagskonzevt". — 20.30: Solisten-konzert. — ?2.45: Tanzmusik. — Paris, 20.40: Sympboniekonzert. Geistige Eroberung Oefterreicks durch die Aeimwekren »»»»«sühr« Dr. Psrimer Sber die Lag« — ve,«« j«d« der A«p»»ltk Kindermund. „Nun Tischen, bilde mir einmal einen Satz, in- dem im Vordersatz das Wort „zlr>ar^ und im Nachsatz „aber" vorkommt!" — Nach.einigem Besinnen hat sich Else folgetkden Satz ausgedacht: „Ich bin zwar groß genug zum Giraten, aber noch zu iung". Wie aus Wien berichtet wird, äußeNe sich Bundesfichrer Dr. P f r i m e r in der „Wiener Sonn- und MontagSzeitung" folgendermaßen Über die Oesterreich: „Meiner Anficht nach haben die Borgän« g« von St. Lorenzen wesentlich zur Verschär jung der Lage beigetragen, denn dadurch find die „hannloftn demokratischen Methoden" eines Herrn Wallisch offenbar geworden. Wir »erden nie und nimmer zugeben, datz dieses System Vela Kuns nach Oesterreich vsrpslanzt wird. Der Heimats^tz wür de sich eine solche ^rpslanzung bolsi^wiki-fcher Kampfesweise keineswegs gefallen las-ftn. Unser beziigliches Kommuniquee verlangt auch von der Aegierung, daß diesen unwürdigen Zuständen ehesten» ekit Ende gesetzt werde. Der Heimatfchutz wird stch ge-gen die Methobe« des Herr» Vallisch mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln zur Wehr setzen. Im übrigen betrachte ich die Lage als ruhig, umso mehr als die gestrigen Versammlungen ruhig verlaufen sind. Den Marsch auf Wien, wie wir ihn auffassen, haben wir schon längst angetreten. Die letzte große Versammlung aus dem Heldenplatz hat gezeigt, daß wir aus dem Marsch nach Wien schon sehr weit oorwärtSgekam-men find. Wir wollen vollkommen friedlich die Umstimmung der VevSlkerung herbei, führen. Der Heimatschutz von Steiermark hat in richtiger Erkenntnis der Bedeutung Wiens für Oesterreich und Europa seine ganze Kraft in den Dienst dieser Aufklä-mngsarbeit gestellt, in vollem Bewußtfein, daß diese AufNärungsarbeit den geistigen Marsch auf Wien darstellt. w Ktttslkg „Alls ZtHelills" Die v»r«««stchkttch« der «ilchste« Sia»Pe — Dr.Sckener »»ei Z«ge eroftlich krenk L o s A n g e l e s, 20. August. Doktor Eckener, der wie jetzt bekannt wird, während der Fahrt über den Stillen Ozean zwei Tage ernstlich krank war, wurde »ach der Landung des Luftschiffes in ein Hotel im Innern der Stadt gebracht. Die Ingenieure des Luftsthisses „Gras Zeppelin" erklären, daß das Lustfchifs nach Nachsüllung der Gaszellen und des BetriebS-stosses und nach Ausnahme von Vorräten wieder startbereit fein werde. Die Gewitter der ersten Tage hätten das Lustfchifs nicht be- schädigt und die Motoren hätten keinen Augenblick ausgesetzt. Die Passagiere find angewisen, sich bereit zu halten, sich gegebenfalls an Bord zu begeben. Sollte die geplante nördliche Route wegen ungünstiger Wetterverhältnisse aufge-geben werden müssen, fo wird der Kurs über El Paso, Rew-OrleanS, Washington und Baltimore genommen werden. Wenn das Vetter es gestattet, beabfichtigt die Führung des Schisfes, die Stadt llleveland, in der in den nächsten Tagen ein Luftrennen stattfindet, zu überfliegen. „Diese Braut ist meine Frau!" Wie Adrienne vuqok hei etner Tr««»»ß i« Brtiffel e«««rvk wurde Brüssel, im August. Die Sache begann mit einer Tragi« k o m ö d i e, die sich in der Kirche Saintc-Gudula in Brüssel abspielte. Es war um die Mittagsstunde. Orgelklang kam durch das geöffnete Portal, eine kleine, elegante Hochzeitsgesellschaft schritt die Stufen hinan, gab viele Neugierige, die nachdrängten, uni die Braut aus der Nähe zu sehen. Es lohnte auch der Mühe, denn im Schmuck de^ OrangenblütenkranKes zeigte sich das reizendste Gesicht einer Blondine, das nian sich nur vorstellen kann, unschuldige Aug^n, ein L-ächeln um den Mund. Unter den Neugierigen befand sich auch ein etwas ältlicher Herr, der sich plötzlich neben das junge Paar stellte, die Frau scharf musterte und dann denr erstaunten Geistlichen zurief: „Die Trauung kann nicht stattfinden! Die Braut ist meine Frau, die mir vor' drei Jahren durchging!" ES gab einen großen Skandal. Die Mutter des Bräutigams fiel in Ohnmacht, der Brautführer wollte den Störenfried ohrfeigen, und die holde Braut rief mit etwas schriller Stimme: „Dieser Mann ist ein Lügner... ich hoibe ihn nie gesehen!" Aber der angebliche Gatte ließ nicht locker: „Dü bist meine Adrienne, die ich in Ostende kennenlernte. Wir verbrachten dort auch unsere Flitterwochen. Dann wolltest du eine Tante besuchen — und kamst nicht mehr zurück. Auch meine Ersparnisse, die ich Dir anvertraut hatte, waren verschwunden." Nun wurde auch der Bräutigam stutzig. Er hatte Adrienne ebenfalls in Ostende kennengelernt und hatte ihr eine große Summe für die Ausstattung vorgestreckt. Und auch seine Adrienne besaß in Möns eine schwerreiche Erbtante, die „von den Aerzten aufgegeben war" . . . Kurz, die Hochzeitsgesellschaft nahm den Weg zur Polizei. Dort ver. lor Adrienne nach und nach ihre Sicherheit, brach in Tränen aus und wurde für verhaftet erklärt. Die Nachforschungen der Behörden in Möns ergaben, daß Mrienne äklt^ot i>on sehr einfachen Leuten abstammt. Sie zählt heute dreißig Jahre, sieht aber zehn Jahre jimger mls, ivas zu beweisen scheint, daß vieles Heiraten verjüngt. Sie galt als eine Schönheit. Bereits mit 16 Jahren »erließ sie ihre Eltern und ließ n!e mehr etwas von sich hören. Nur die Behörden in Möns hatten sehr oft Gesuche von ihr zu erledigen, denn sie ließ sich im Laufe dieser vierzehn Jahre an die zehn Duplikate ihres Taukic^ins ausstellen. Da sie l^m Gesuch jedesmal einen Scheck kür die Ortsarmen beifügte, machte man keine Schwierigkeiten, dieser vergeßlichen Adrienne den Taufschein zu erneuern, da sie (angeblich) den alten ver loren hatte. Unter den Habseligkeiten der Verhafteten machte man aber sehr interessante Funde. At^rienne besaß ein Dutzend amerikanischer, deutscher, englischer und französischer Va^e, alle ordnungsmäßig ausgestellt. Man fand auck sehr viele Hotelrechnungen und stellte tot!u>, tisQiow 10765 fest, daß Adrienne in den vornehVsten.Hotels von Paris, London, Rom und Madrid abgestiegen und eine treu« Kundin der Nlon dänstrn Badeorte war. Nach und nach be« gann sich für den Untersuchungsrichter die Wahrheit zu entschleiern. Und auch Adrien. ne bequemte sich zu einigen Auskünften. Wenn man ihr glauben darf, so hat sie s^ch in diesen 14 Jahren fimszigmal verheiratet. 652 mal war sie verlobt. Sehr viele dttser Ehen wurden in Eng« land und in Amerika geschlossen. Am nuy-bringendsten für Adrinne erwies sich di? Ehe mit einem Amerikaner, der mehrere Millionen Dollar besaß. Er machte, seiner s?rau so reiche Geschenke, daß sie sich, als sie ihn im Stiche ließ^ eine Mitreise leisten konnte. Diese ' schöne Reise dauerte nier J'ahrs, und eS scheint, daß sie diese Zeit auf das ergiebigste ausnützte, um ihren „Spo''^" zur Meisterschaft auszubilden. ' Es ist merkn>i'irdici und auch sür die Reize der blonden Belgierin sehr bezeichnend, daß bisher kein einziger der zahlreichen verlas-senen Ehemänner, die sich inzwischen gemeldet haben, «ine Klage wegen finanziell^'-Benachteiligung eingebwcht hat. Jeder 'st nur von i^m Bestreben erftillt, daß nian seine Ehe als gültig und rechtSkrä^ig erklärt, und ist bereit, alles zu verzeihen, wenn Adrienne zu ihm zurückkehren will. Adrienne soll aber zunächst auf ihren Geisteszustand untersucht werden. Die römischen Katakomben werden voNstandig freigeleot Rom, August. Wie in den Lateran-Verträgen vorgesehen ist, erkennt Italien dem t^pstlichen Stuhl das Verfügunzsrecht über sämtliche Z^takomben in Rom und ganz Italien zu. Die Ausgra^bungen der Römer. Katakomben unterstanden bisher in beschränktem Maße der päpstlichen Kommission für Archäologie, die sich nunmehr in weitgehender Weise auch nrit den bisher noch nicht zugänglich gemachten Katakomben in der näheren und weiteren Umgebung Roms befassen wird. Auch Neapel und Syrakus wird in nächster Zelt auf die Anlagen von unterirdischen christlichen GraMtten durchforscht werden. In Rom selbst ist bisher nur etwa ein Dritte der nachweislich vorhan» denen Katakomben aus der ersten christlichen Zeit dem Publikum zugänglich gemacht worden. Die im Laufe von fast zwei ^hrtan« senden immer wieder zerstörte und auf- und' umgebaute Stadt birgt noch eine ungeahnte Fülle unterirdischer Ändachts-.und Begräbnisstätten. die wohl erst im Lau^e jahrelanger Forschungsarbeit kreiaelei^t werden können. Seit kurzem findet in bereits zugänglichen Katakomben Roms gelegentlich besonderer Festtage oder Todestage unterirdisch beigesetzter >"eiliger regelmäßiger Got. tesdienst mit Messe und Segensvendung statt. Bei diesen religiösen Veranstaltungen wer^n besondere im Stil der Zeit gehaltene Altargeräte verwendet, die sür diesen Zn>eck angefertigt worden sind. Unter den Jubiläumsgeschenken für den Papst befinden sich auch zahlreiche kostbare Paramente, die in künstlerischer Ausführung Meßgeräte und' Paramente für den Gottesdienst in den Katakomben darstellen. Witz und Humor Frau Rosenwad speist heute gmtz noLel im ersten Restaurant. Als sie mit dem Ess?n fertig ist und das Geschirr, noch aitf dem Tisch herumsteht, ruft sie schließlich entrüstet: „Aber, Herr Ober, wann kommt denn endlich der Abdecker?" » „Ach ist Ihr Kleiner reizend!" ^ „Fin* den Sie?" — „Und so geschickt, war er eS nicht, der hier auf dem Rasen Reifen spielte?" — „Ja, er war es!" — „Drei Mark bitte. Das Betreten des Rasens ist verboten. Ich bin der Parkn>ächter!" « Welches Tier kann am meisten Kälte ek» ti^en? — Der Floh; denn er läuft 'm Winter bei der größten Kälte im Hemd herum. » Der Leutnant erklärt: „Venn ihr auf Po« sten steht, urrd i?s nühert sich jemand, so habt ihr zu rufen: Halt, wer da?' Wenn, der Betreffende trotz dreimaligen ?lnrufes nicht stehen bleibt, habt ihr ihn in fach über den Haufen zu schießen!" Woraus der Infanterist Gruber aufzeigt: „.s>er^ Leuwant, g'hort samst. lvonn aber grad ka Hauken do is??'' ^„Marlborer' '^^lüng^'^Numuicr ^vcltti^o'ch den 53. ^lugust 1925 ^«SNcZiZe em Aufschreiben des Waggons beschäftigt, als er von einem anrollenden Waggon erfaßt und zu iBoden geschleudert wurde. Grajak kam hiebet >so unglücklich unter die Räder, daß ihm die rechte Hand vi^llig abgetrennt umrde. Da Ernjak fich zufällig allein auf den Schienen befand, benlerlte anfangs niemand die Ka« tastrophe. Erst nach einiger Zeit wurde der Schwerverletzte von einigen Kollegen in sei« neul/Blute liegend aufgcfmtden und rafch verbunden. Die sofort herbeigerufene Ret' tungsabteilung überKhrte den Bedauerns« werten hierauf ins allgemeine Krankenhaus. Der Zustand Grnjaks gibt wegen seines Al« terS zu Besorgnissen Anlaß, zumal er beim Sturze auch schere innere Berlctzungen er« tttt. Dle Wadltn ln den stroßenausfchub von Marwor ' Wie wir bereits in >der Montagsnummer berichteten, fanden Sonntag vormittags im ganzen Kreise Maribor die Wahlen in die Bezirksstraßenausschüsse, die als Nachfs^lgcr der bisherigen Be^zirksvertretungen anzusehen sind, statt. Es han'dclte sich ldarunl, jene zu bestimmen, welclie die einzelnen erden. Die maßgebenden Faktoren mögen sich mit dieser anrüchigen Frage et- was eingehender beschäftigen. Wir wollen nicht daran zweifeln, das; mit etwas gutem Willen auch'diese Angelegenheit zur vollsten Zufriedenheit der Oeffentlichkeit rasch aus der Welt geschafft weri^n kann. m. Neue Amtsstunden in der Bolksbiblis-thek. Wegen des großen Andranges, der sich in letzter Zeit in der VolksbMothek (Na-vodnl ^om) bemerkbar macht, mußte ein neuer Amtstag eingeschaltet werden. Die Bibliothek ist nunmehr auch jeden Dienstag von 18.W b^s 19.30 Uhr geöffnet. Auch an diesem Tage werden neue Mitglieder aufge-nomuien. — Die VolkSbdbliothek ist siegen Vonveisung einer Legitimation jederzeit zugänglich und verfügt derzeit bereits über luehr als 11.lX)() Bände in allen Sprachen. Die Bolksbibliothek kaust auch' gebrauchte Bücher zu den höchsten Preisen. m. Appell an die Oeffentlichkeit. Tie An- tituberkulosenliga in Maribor hat bereits vor mehreren Tagen mit der Einhebung der Mitgliedsbeiträge begonnen. Mit Rücksicht auf den eminent Humanitären Charakter dieser Wohlfahrtsinstitution wird jedermann neuerdings warm anS Herz gelegt, auch sein Scherflein zur Förderung der edlen Ziele dieses Instituts beizutragen. ul. Weitere Giltigkeit der alten Dollarnoten. Das jugoslawische Auswanderungsbüro wurde vom amerikanischen Konsulat verstän -digt, Idas; die alten Dollarnoten noch ive'ter-hin ihre Giltigkeit behalten und nicht, wie verlautet, aus deni Verkehr genominen werden. Zahnarzt Dr. Franz Kartin Spezialist sür Zahn- uud Mundkrankheiteu, Maribor, SlovenSka ulica Nr. 9, ordiniert wieder. . . 11214 m. Unfälle. Heute vormittags erlitt der in der Oelfabrik in Kröevina wohnhafte -1-jährige Zvonko G. beiin Spielen mit Benzin Verbrennungen an Hals, Knie und Oh-reit. — Ungefähr uul dieselbe Zeit fiel dem 33jährigen, in der TrZaZka cesta 25 wohnhaften Schlosser Otto K. bei der Arbeit eine schwere eiserne Kasse auf die Hände und ver ursachte ihm Rißquetschwunden am linken Handrücken und an der rechten .Handkante. Beiden Verletzten leistete die RettungIabtei-lung erste Hilfe. ul. Fahrraddiebstahl. Dein El^ausseur Franz Mlinar entwendete gestern nachmittags ein unbekannter Langfinger aus dem Gang des Hauses Klavniöka ulica 20 ein Fahrrad im Werte von' KV0 Dinar. Vom Täter fehlt bisher noch jede Spur. n,. Sin unvorsichtiger Radfahrer. Der in ströevina wohnhafte 14jät)rigs Schüler Ernst Golob wurde gestern von eineul unvor» sichtigen Radsahrer umgestoßen, wobei er Hautabschürfungen an beiden Ellenbogeli erlitt. Die Rettungsabteilung leistete ihin die erste Hilfe. ^ m. Die Polizeichronil'des gestrigen Tages verzeichnet insgesamt 2g Anzeigen. Und 'zwar wurde je eine Al;zeige wegen Diebstahls, Lärmens, Tierquälerei, Beschädigung fremden Eigentums und Trunkenheit sowie 4 Anzeigen wegen Uebertretung der Straßenverkehrsvorschriften erstattet. Außerdem wurden 2 Fund- und eine Verlustanzeige eingebracht. Schließlich wurde ein gewisser Josef M. wegen Trunkenheit festgenommen. ni. Wetterbericht vmu 27. Auguft, 8 Uhr: Luftdruck 741, Feuchtigkeitsmesser — L, Ba-rometerstaud 741, Tem^>eratur -s- 21, Wind richtung NW, Bewölkung teilnzeise, Niederschlag —, Umgebung Nebel. ^ Uhren, Goldwaren auf Teilzahlungen. Jlger, Maribor, Gosposka ulica !ü. 32M * ^nt. Rnd. Legat'S Einjähriger Handels kurs, Maribor.- ^nehmigt vom Minijteri-um für Handel tind Jnduftrie in Beograd Eigenes Internat, ' Jahresprüfungen und Zeugnisse unter staatlicher Aufsicht. Proiptk te und Einschreibungen im Verkaufsbüro der Firma Ant. «ud. Legat Sc Co., Maribor, Sloveuska^ ul. 7. Näheres im Jnseraren teil. ' !;d96 LillS äle desten Leliulio! Schulnachrichten u. An der Anabenbürgerschule in Maribor finden die Einschreibungen wie schön ver-lautbart und unter den angegebenen Bedingungen am.Freitag und Samstag, den 30. und 31. August statt.,Bei der Einschreibung wird auch der Schulbeginn bekanntgegeben »Verden. u. Schulbeginn , an der Mädchenbürger, schule 1 in der Miklosiöeva ulica. Am 2V. und 30. d. ab 8 Uhr werden Wiederholungs und andere Prüfungen vorgenommen. Die Aufnahme neuer ScUilerinnen sowie die Einschreibung der bisherigen Schüleriunen aller Klassen findet am 30. und 31. d. jedesmal von 8—12 Uhr statt. In die 1. Klasse werden von den auswärtigen Schülerinnen nur jene aufgenommen, deren Eltern in Maribor angestellt sind, aber ivegen Wohnungsnot außerhalb der Stadt wohnen müssen. Alles Nähere ist aus der Kundma chung in der Anstalt ersichtlich. Die Direk-tion. Aus VWI p. Vom Veteranen-Verein. Einem einstinl migen Sitzungsbeschlusse zufolge sind sämt liche HluSsch^ßmitgliedeV'korporativ der hie sigen Organisation des Vereines vonl Ro ten Kreuze beigetreten. Ebenso wurden die ausgebildeten ehemaligen Sanitätssoldaten sowie alle Aspiranten der^^reiwilligen Sani tätsabteilung in die Organisation des Roten Kreuzes eingeschrieben. Die diesbezüglichen Legitimationen sind der Vereinsleitung be reits zugegangen. Auch dieser Schritt erbringt neuerdings den Beweis, daß der Ve teranenverein die.feste Absicht hat, sein kultu reUes und humanitäres Programm zum Nut zen der Allgemeinheit restlos durchzuführen. Au« Me c. Schwurgericht. Für die am 2. Septeui ber beginnende Herbsttagung des Schwur gerick)tes in Eelje wurden folgende VerHand lungen ausgeschrieben: Montag, den 2. Sep tember gegen Franz Zadnek (Betrug) und Michael PoZek (Totschag); Dienstag, den 3. September gegen Josef'Butolen (Ätschlag) und Anton Pere (Totschlag). Die Schwur gerichtstagung wird nur 2 Tage dauern. c. Todessall. Am 24. d. starb im hiesigen Krankenhause die ü7jährige Auszüglerin Theresia 2 n i d e r aus Roginska gorica bei Lmarje. R. i. p. c. Der Umgebungsgemeinderat ivähltü am 25. d. in den Bezirksstraßenausschilß din Bürgernleister Herrn Alois 5L:.^clio und den Vizebürgermeister Herrn Vinzenz Ku lovec. c. Vorträge über Leuchtgas. Am 4. und 5. September findet inr.Turnsaal der sbädti ,schen Volksschule ein theoretischer und Pra? tischer Vortrag über Leuchtgas und dessen Verwertung in der Küche und im Hanshalt statt. c. Glasbena Matica in Celje. Die Ein schreibung findet am Montag, den 2. Sep 'tem'ber den ganzen Tag in der Kanzlei oul SlomSekplatz 10/1 statt. Ausgenonimen werden Zöglinge von 7 Jahren aufwärts. ..c. Drei Automobilistenopfer. Am SamS tag, den 24. d. nachmittags stieß auf der Straße zwischen Sv. Vid und Zmarse pr JelZah das Auto des .Herrn Schesckierko an? Sv. Jurij mit einem anderen Auto zusammen und wurde beim Aitprall stark beschädigt. — Am 25. d. gegen 21 Uhr fuhr ein Auto von Sv. Peter nach Z^alec. Knapp vor ^ec holte es einen Wagen ein. Das vorgespannte Pferd wurde scheu und sprang zur Leite, wo^i eS vonl Auto ersaßt und auf der Stelle getötet wurde. ^ Aul Montag, den 2tt. d. gegen 7 Uhr srüh wurde eine Milchbäuerin, als sie mit dem Rade in die Stadt fuhr, aln Deökoplatz von einem Auto lliedergerannt und erheblich verletzt. c. Diebstahl. Ain 22. d. um halb 13 Uhr kam in die Wohnung der Frau'Aloisia Je-griSnik in der Herrengasse eine 40 bis ^5 Jahre alte schivarzgekleddete Frau und erkundigte sich Uber eine Partei. Als sie fortging, eirtwendete sie. einen schivarzen Schal im Werte von 250 Dinar. c. Unfall. Als die 87jährige Maria Äe-trih am 23. d. um 1L.45 vor dem Gasthaus „Jugoslovan" in Gaberje über die Nteichs-straße wollte, wurde sie vom Radfahrer Franz'P. aus' Lj'ubeLna niedergerannt und' leicht verletzt. Die Groisin hat den Unfall selbst verschuldet, weil sie die Signale de5 Radfahrers nicht beachtete. Meateruiid Kunst -s- Eine Operette , aus dem Rachlaß von C. M. Ziehrer wird derzeit zusammengestellt. Die Uraussührung wird noch in der koinnlenden Spielzeit all einer Wiener Ope-rettenbühne erfolgen. -i- Josma Selim gestorben. Sonntag früh ist in Berlin die bekannte Diseuse I o S' ma S e l i nl, die Gattin des Komponisten Ralph Benatzky, gestorben. Frau Josma Se liin war vor einigen Tagen nach einer Bootsfahrt von einer Lungenentzündung be fallen worden. Das Leiden verschlinlmerte sich sehr rasch, es trat hohes Fieber ein und bereits Samstag abends wurde die Kranke aufgegeben. Eiue ungemein graziöse Sängerin, eine der ^r>enigen Vertreterinnen der besten Kabarettkunst, ist mit ihr dahingegan gen. Auch die Grazer «»Verden das zierliche Persönchen mit deni Schneewittchenteint u. den schwarzen, lebhaft blickenden Kugelaugen nicht so leicht vergessen. Schon ihre tiefen Hofkniz^e, mit denen sie sich vor dem Publikunl halb artig, halb pnrodistisch verbeugte, gaben sofort den Eindruck einer originellen Persönlichkeit. Ebenso köstlich trmr die Ehrfurcht vor dem Gatten mit dem Jm-peratorengesicht, wenn sie jedes Lied ausnahmslos uttt einer feierlich himveisenden Arnibewegung auf Äen Komponisten einleitete: „Musik von Ralph Benatzky!" Im Alt-Wiener Lied und im modernen Ehanson war Josma Selim seit dem Tod von Mella Mars ohne Konkurrentin. Kino Unioit-Kino. Heute, Dienstag, zu,n letz'tStt Mal: „Das unterirdische London" mit Karl de Vogt in der Hauptrolle. Morgen, Mittwoch,' beginnt das herrliche Filindraina „Verbotene Liebe" ulit Marcella Alba n.i und Wilhelin Dieter-l e in den .Hauptrollen. Wunderschöne Naturaufnahmen! Burg-Kino. Bis Donnerstag wird' das gewaltige Drania „Der Mann, das Weib und die Sünde" init John Gilbert in der .Hauptrolle gezeigt. Ein Filln, dessen Sujet aus dem wirklichen Leben genommen ist. vereit Mi«, Ä« sm v>»u gedvkt deuie unbe6ti>ßt ck« I^enntnl» " aber «ll« ?ort»ck»rM« w Vl»' . ,en»ck«tl unä^ecknllr. vtess t^eniünt» vennUteU ln »Linäer?orm er trsten Hälfte der Austballnleister' s6)iist.1V29«I0 vor und reguliert^ gleichzeitig den Meisterschastsbewerb der Reservemannschaften. DeinAufolge haben von nun an die Reservemannschaften stets im Borspiel eines jeweiligen Meisterschaftsspiels der ersten M«nnschaft die Punktekämpfe zu absolvieren. Tic Herbstserie der einsetzenden Neistcrschaft nimmt am 29. September ihren Peginn und dürfte bereits am 13. Oktober beendet werden. Von den Kämpfen bleiben wieder die Sportvereine „Ptuj" und „Mura" aus MurSka Sobota fern. Auher-dem wurde L. K. Äwboda von der Austragung der Re'ervemeisterschast befreit. Die gestern ausgelosten Termine der Punktekämpfe lauten: 29. September: „Rapid"—„Svoboda" vor mittag und „Maribor"—„2elezniear" nachmittag. 6. Oktober: „^cltzniöar"^„Svoboda" vor mittag und „Maribor"->„Rapid" nach-nit-tag. 13. Oktober: „Maribor"—„Svoboda" vor mittag und „2clezniear"-'„Rapid" nachmit tag.^ T>ie Spielvlätze werden von Sviel zu Spifl vom M. O. bekanntgegeben werden. . jlKitteilnnq des M. O. Flir das Z^'nntng, Ken Sevteinker in t^raz stattfindende l?tKdtespiel „M a r i b o r"—„G r a z" werden nachstellende Epiel^'r nominiert: Koren 2, ^or?n l, Wagner, .^^retSak l, Kirbi?, ?^rnngc^, Ctarc. Wenkv. Wodeb, Hre«5ak L, V1. A. C. 3 : l nnd 5 : 2. TenniSlSnderkampf Jugoslawi«,,^ Griechenland. Heute, Dienstag, Mittwoch und Tonnerstag geht in Zagreb ein Tennis-landerkampf zwischen Jugoslawien und Krie chenland vor sich. Die Forben ^ugoklawien^? vertreten S ch ä f f e r, F r i e d r r ch und B alasz sowie die Damen Fran B o- ko r, Frau G o st i ia «nd Frau Wurth. Griechenland stellt Zerlendi, Ga-rangtotlS, Tripanj und T y d i. : Die internationale Tennismeisterschaft von Iugoflawien, die in den Tagen vom 2L. August bis 1. September in Zagreb zur Austragung gelangt, weist ein vorzügliches Nen-nungSerffebniS auf. U. a. konkUlcn ksehrling, Artens, Dr. Luppu und Matejka. : Die österreichisch« Zehnkampsmeijterschaft gewann vergangenen Sonntag Wessely nrit 7328.935 Punkten, was einen neuen österreichischen Rekord bedeutet. : Leichtathl-tikkampf Deutschland—England. In danl am SamStag in Stamford-Bridffe veranstalteten Leichtathletikländerkampf Deutschland—England siegtc Deutschland mit 8 : 4 Punkten. : Neuer Weltrekord. Der Engländer Harper erzielte Sonntag im Ld-Kilome-ter Laufen mit 1 : 23 . 45.3 vor dem Deutschen Schneider in 1 : 28-7 einen neuen Weltrekord. Der alte Rekord stand auf 1 : 24.25. : Einen neuen Europarekord im Damenfreistilschwimmen erzielte vergangenen Sonn tag in Utrecht über 500 Meter die Holländerin B r a u n mit 7 : 51.4. : Aus der internationalen Radsernfahrt Graz—Semmering—Graz gingen die grebcr Wrgac und I a g a r als Sieger hervor. Vrgac beni^tigte 7 Stunden 21 Minuten für die 200 Kiloimeter lange Strecke. Schach Nlemzowltlch — Sleger im Karlsbader Gchachtmnter K a r l s b a d, 27. August. Mit der gestrigen 20. und letzten Runde ivurde das Schachturnier, an dem die besten Spieler der Welt teilnahmen, geschlossen. In der letzten Runde bezwang Niem-zowit^ch den Altmeister Dr. Tartakower, Dr. Becker dAg. /^nlAlZIick des scliveren Verlustes. ve!cs,en wir clurck c!en ne mssZn? un8ere8 uriverxelilicken Latten, beev. Vgters. öruäer und Lctiviißers, des tterm Iskod Stiooer ?ukk«feklc5 unc> ttsusdesttlrer erlitten dsben, soreclien vir lllr die lier^iieiie ^nt'^jlnglims uncl kür die überaus ?ak!reic1ie ekrende öeteiiieun? am I^eickendeLSnxmisZe unseren tiekempkundenen Danic aus. In5tze?c)ndere danken vir dem kociiv. tterrn Pfarrer Pater Vaierian für die ?u I-Il^r^en ß^etienden te am offenen Oraize der ^usilc der .Om Adina" lllr di.» Irauennüi-selre und allen jenen' die i^zs letzte tteim des ali^ufrük DakineeLanLeiien mit t^errlicken ölumen schmückten. ^aribor, den 27. ^u^ust 1929. tksuemlten Hlnterdlledenen. tison je 10)^, Dr. Treybal, Colle, Marorzy und Dr. Tartakower je 10, Cämr^ch und Vates je 0;^, Marshall und Johner je l), Gilg 8, Tho-mas g und Frl. Menschik 3 Punkte. Heute wird den Turnierteilnehmern ^iu feierliches Bankett bereitet. Jugoslawien kann mit dem Ausgange des Karlsbader Turniers zufrieden sein. Unser Großmeister Dr. Vidmar lag die^?mcil etwas schwächer und konnte nur die fünfte Stelle erreichen, ivährend er bisher in den letzten Jahren gewöhnlich die dritte oder vierte Stelle errungen hatte. ES darf nichl vergessen werden, daß Dr. Vidmar der einzige Kroßmeister ist, der das Schach nichi professionell betreibt wie seine n>eltberühm« ten Schachkollegen. Leider fehlten diesmal die beiden Weltmeister A l j e ch i n und Dr. L a s ? e r. Ihr Erscheinen in .^ar!> bad hätte die Preisverteilung wohl bedeutend beeinflußt, nicht zu ihren Ungunsten. Aus aller Welt Das Doppelleben eines Nichters Vor dem Kriminalgericht von Moskau stand vor kurzem ein Richter desselben Gerichtes, der, wie es sich zufällig herausgestellt hatte, Führer einer Räuberbande gewesen war. Der Richter Serge Patschkoff genoß den besten Ruhm in seinem Revier. Bor allem wurde seine außerordentliche Humanität gerühnlt. Stand ein jugendlicher Verbrecher vor ihm, so pflegte der Richter ihn in seinem Amtszimmer privat zu sprechen und gewährte ihm dann Newährunzs-frift. In Wirklichkeit aber drehte sich das Gespräch des Richters mit dem Angeklcigten nicht um eine moralische Predigt, wie die gutgläubigen Leute annahmen, sondern um etwas ganz anderes. Der Richter rekrutierte auf diefe originelle Art die Mitglieder seiner Vcrbrecherbande. Die Bande spez'.ali-sierte sich auf Einbrüche in einem Biert.'l, das von Gescbftsleuten bewohnt ist. Da die Polizei, in Sowjetrußland, Miliz genannt, bem Richter untersteht. ir>ar es für den Verbrecher ein leichtes Spiel, die Polizei von den Spuren, die zu der Entdeckung feiner Spuren führen konnten, abzulenken. L^b-wohl das sowsetrnfsische Gesetz für wcht Pt-liti'che Verbrechen die Todesstrafe, die i'lb-riiens als höchste Strafe umschrie^n >nrd, nicht kennt, wurde der verbrecherische Richter Patschkosf zum Tode verurteilt. Auf Gut achten der Aerzte. die ihn für einen Men-scki?n mit Doppelleben erklärten, das lieij;t für einen Menschen, der gegen seinen Willen ein Doppelleben führen muf;, wurde PatMoff zu Zucl)thaus auf .^ehn Jahre, die böchste Freiheitsstrafe, die das sowjetrussische Strafgesetzbuch kennt, verurteilt. Bllcherschau b. Otto Stoessl, IKenschendämmeruttg. )?ou<.lten. Unischlclg« und Einbaud^eicbnung v«l Robert Preis geheftet 0. — M., in Leinen gebunden 8.50 M. Perlag von Albert Langen in München. — In der legten Vicser zehn Novellen erzählt — beim Maschinennähen, bei <-pulen und Einfädeln — die bildhübsche Näherin tard Specht. „Die Romanrundschau" enthält einen abgeschlossenen Ro man mit Illustrationen bewährter Zeichner, dazu das Portät und die Biographie deZ treffenden Romawdichters, eine Büc^rrund-schau und, wenn der Raum es noch zuläßt» einen Essay allgenTeineren Inhalts. Und jedes dieser Hefte kostet eine Mark. Die Reihe enthalt Romane und Novellen von Arthur Schnitzler, Jakob Wassermann, Stefan H. G. Wells, Sinclair Lewis imd Schnft-fteller von gleichem Rang und starker Qualität schließen sich an; Heimat und Ausland sind r>hne Prävalenz des einen oder deZ anderen Teils vertreten. b. Gt. FraneiSci-Glücklew. Monatsschrift für Terziaren und Fran^iskuSfreunde. Ver< lagsanstalt Tyrolia, Innsbruck—WieN'» München. 51. Jahrgang. Ganzjährig S 2.—. RM. 2.-. Heft 10. fllciAUkllrl! veszenclet »um dI s lU Ä ^ --L iv ZZ ^ I- < os u:: s l? i/i c> do c: a) 00 <-» > >c/? s v L ..I 0 Leset und verbreitet die .Mlltibmr Utiiill!' Line oder?^vei tllektixe krizsurinnsn die aucli ^Vasserxvellen verstehen. >verden in einem neu adaptierten DamenirlZiersalon aMenommen. ^ntrüxce mit Qelialtsanspriieken unter »I^rlseurln« an die V(:r>valtunx. 10972 «eoaoiiUtS. MWS PI»i»Ino» lv»?» Qu»II»II»»rd«I» ?on5edSn un6 dlttiA. 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