Intelligenz-Blatt zur Laibacher Zeitung. N'" 9Z. Dienstag, den 27. November 1627. Gubernial - Verlautbarungen. Z. i3ä?. (2) Verlautbarung ad Nr. 14268. Erledigter Stipendien. — 1. Das vom Kaspar Glavat,z, gc< wescnen Pfarrer zu Kropp, für einen studierenden Anverwandten gestiftete Stipendium, im jährlichen Ertrage pr. 18 si. Conventions - Münze , ist zu verleihen. — Das Prasenta-tionsrccht über dieft Stiftung gebührt dem Aelteften der Familie., — 2. Die Barbara Kanzianer'sche Stiftung, welche vermahlen jährliche 28 fi. ä5 kr. Conventions-Münze ab^ wirft, ist für arme gut studierende, und wohlgesittete Knaben bestimmt. Derjenige, welcher dieses Stipendmm zu erhalten wünscht, hat in der Hinsicht, weil es »hm obliegt, während des Snftungsgenusses bcy der Kirchenmusik in der hiesigen St. Iakobskirche mitzuwirken , sich nnt einem Zeugniß über Musikkenntnisse auszuweisen. Ferner soll der Stiftling für das Seelenhell der Etlfterinn und ihre Tochter Anna Raspin, täglich fünf Vater Unser mit dem englischen Gruß, dann emmal in der Woche das äälvs Ne^iri2 be-then. ^ Dieses Stipendium hat das Gubermum zu verleihen. — Z. Das Rosseti« sche Handstipendium, im Ertrage jahrlicher 14 st. 3o kr. Conventions-Münze, kann von einem armen gut studierenden Iünglmge, bis zur Vollendung der Lten. Schule, genossen werden. — Das Prasentationsrecht übt der Netteste der Familie aus. — ä. Das III. Gregor Töttingersche Handftipendlum, «m jährlichen Ertrage pr. 3i fi. /z8 kr. Eonvcntions-Münze ist vorzugsweise für studierende Anverwandte des Stifters, und in Abgang deren, für arme gut Studierende aus der Pfarr Oberlachach, Bill'.chgratz oder Veldes Gebürtig« bestimmt. — Das Prasentattonsrecht übt der Pfarrer von Horjul aus. — 5. Das Zeiser'sche Stipendium, im Crrrsge jahrltcher 14 fi. 54 kr. Conventions, Münze, bestimmt für einen armen Studenten aus der Dechantey Gorrschee, oder für einen armen aus dem Bezirke Pölland Gebürtigen. — Das Praientationsrecht steht de« Fürst Auersp^rgnchen Herrschaft Pölland zu. —- 5. Die II. Plankelllsche Stiftung, im Ertrage jährlicher 28 fl. ^8 kr. Conventions - Münze, wozu studierende Bürgerssöhne aus der Stadt Stein, und bey deren Ermanglung aus der Stadt Laibach, auf die Dann von fünf Jahren, berufen find. — Der Prasentator dieser Gtiftung ist der jeweilige Pfarrer zu Wipbach. — Diejenigen Studierenden, welche auf Eines diese« Stipendien Anspruch haben / müssen ihre Gesuche bis längstens Z5. December dieses Jahrs bey diese? kandesstelle überreichen, und dieselben mir dem Taufscheine, den Zeugmffen, dl« natürlichen Blattern oder die Schutzpocken überstanden zu haben, so wie auch über ihren sittlichen und wissenschaftlichen Fortgang in den zwey letzten Semestern belegen; nebstbey aber, insoferne sie eine Stiftung aus dem Tttl. der Verwandtschaft ansprechen, des Grad ihrer Anoerwandtschaft zu dem Stifter erweisen. — Vom k. k. illprischen Gubernium Laisach am 3i. October 1827. Ferdinand Graf v. Alchelburg, , - k. k. Gubernial-Secretär. Z. i3^8. (2) Eurren.de 2a Nr. 2^62. des kaiserl. königl. illyrischen Landes-Guberniu ms zu Laibach. Zur Zulassung der Studierenden zu dem Rechtsftudium ist die erste Classe aus allen Lehr-gegenstanden der Philosophie, so wie zur Vorruckung der Nechtsbefiissenen von einem Zahrcuse dieses Studiums in einen höhern aus allen Lehrgegenständen der zurückgelegten Curse erforderlich. — Seine kaiserl. königl. Majestät haben über aucrurterthaniLsten Vortrag der kaiserl. königl. Studien-Hoscommission mit allerhöchster Entschließung vom 8. October dieses Jahrs zu befehlen geruhet, daß für die Zukunft kein Elutmrendcr zu dem Rechtsftudllzm zuzulassen sey, der nicht aus allen Lehrgegenstanden der Philofuichie düs Zeugniß des Fortganges mtt erster Elasse erworben has, und daß von den R^chtSbesilffenen selbst künftig keiner von einem Iahrcurse dieses Studiums m eincm höhern vorrücken könne, der nicht bey semer Aufnahme >n den letztcrn sich über die aus allen Lchrge^nssan-den der zurückgelegten Eurse erworbene erste Classe auszuweisen vermöchte. — Seine Majestät haben zwar Demjenigen, der in einem oder mehreren d'.eser Gegenstande d»e zweyte Fortgangsclasse erhalten hatte, gestattet, den ganzen Iahrcurs zu wiederhohlen, dergestalt jedoch, daß derselbe, wenn er bey der auf diesem Grunde Statt gefundenen Wiederhohlung abermahl eine zweyte Fortgangsclasse erhalten würde, ohne waters von den «Btudlen auszuschließen ware. — Dtesz allerhöchste Entschließung wnd in Gemäßheit des herabgelangten hohen Studien-Hofcommlssions-Dccretcs vom i5. v^rigcn M^-naths, Zahl 5^o3 , mit dem Beysatze zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß dle bereits bestehenden Vorschriften, in Bezug auf die gehörige Strenge bey den- Prüfungen, und müssen, ^aibach am II. October ^627. IojePh Camillo Freyherr v. Schmidburg, Landes-Gouverneur. Georg Mayr, ^__________________________ f. k. Gub. Rath und Domprobst. ' Z. 1Z32. (3) Kundmachung aä Nr. 256.St.G.V." der Verkaufs-Versteigerung, dreyer in der Gemeinde l^.-n ola liegenden Domaincn-Realitäten. In Folge Decretcs der hohen kaiserl. königl. Staats-Güter-Vcräußcrungs-Hoftommission vmn 5. Ortober dieses Jahrs, Zahl 660/'Et. G. V. wird am iZ. December d. I. in den gewöhnlichen Amtsstunden, bey dem zum Verkaufe im Wege der öffentlichen Versteigerung, nachbenannter, dem Bruderschafts-Fonde gehörigen, in der Gemeinde ^5rc)la, im Bezirke (^Ä^0äi5tri2 gelegenen Realitäten, geschritten werden, als: ' 1) Des in der Gemeinde k^ai-alaund in der Gegend ?oQi^u6 gelegenen, von der aufgehobenem Bruderschaft^^. Na^aiVlaäcialcna^ 63t. ^nwnio ^dl>lil.6 herrührenden, und2Joch, 11Z4 1^4 Quadrat-Klafter messenden Wiestngrundes, geschätzt auf29Z1.fi. 10 kr. — 2) Des in der nähmlichen Gememde und Gegend gelegenen, von der nähmlichen Bruderschaft stammen? den, und i5/5 1^2 Quadrat- Klafter messenden Wiesengrundes, geschätzt auf 78fl. 10kr. — 3) Des in der nähmlichen Gemeinde und in der Gegend 6t, NaääÄlanll gelegenen, von eben derselben Bruderschaft herrührenden, und io65.Quadrat- Klafter messenden Ackcrgrundes, geschätzt auf 9 fl. 5 kr. -^ Diese Realitäten werden einzelnweise, so wie sie der betreffende Fond besitzt und genießt, oder zu besitzen und zu genießen berechtiget gewesen, wäre, um die beygesetzten Fiscalpreise ausgebothen, und dem Meistbiethenden nnt Vorbehalt der Genehmigung der kaiserl. königl. überlassen werden.— Niemand wird zur Versteigerung zugelassen, der nicht vorläufig den zehnten Theil des Fistalpreises entweder in barer Conventions- Münze, oder in öffentlichen, auf Metall- Münze und auf den Ueberbrmger lautenden Staats-Papieren nach ihrem cursmäßigen Werthe bey der Versieigerungs- Commission erlegt, oder eine auf diesen Betrag lautende, vorläufig von der Commission geprüfte, und als legal und zureichend befundene Sicherstcllungs-Urkunde bey- ^bringt. — Die erlegte, Caution wird jedem Licitantcn mit Ausnahme des Meistbiethers, nach beendigter Versteigerung zurückgestellt, jene des MeMicthers dagegen wird als verfallen angesehen werden, Falls er sich zur Errichtung des dießfälligen Contractes mcht hcrbeylassen wollte, oder wenn er die zu bezahlende erste Rate in der festgesetzten Zeit nicht berichtigte, «bey pstichtmäßiger Erfüllung dieser Obliegenheiten aber wird lhm der erlegte Betrag an der ersten.Kaufschillings-Hälfte abgerechnet, oder die sonst geleistete Caution wieder erfolgt werden. — Wer für einen Dritten einen Anboth machen will, ist verbunden, die dicßfällige Vollmacht seines Commitcnten der Versteigerungs- Commission vorläufig Zu überreichen. — Dcr Meistbtcther hat die Hälfte des Kausschillings innerhalb /, Wochen nach erfolgtcr, und chm bekannt gemachter Bestätigung des Verkaufs- Actes und noch vor der Uebergabe zu berichtigen, die andere Hälfte aber kann er gegen dem, daß er sie auf der erkauften, oder in emer andern, normalmäßigcy Sicherheit gewahrenden Realität in erster Priorität grundbüch-ltch versichert, mit 5 vom Hundert in Conventions-Münze verzinset, und die Zinsen - Gebühren in halbjährigen Verfalls-Raten abführt, in fünf gleichen jährlichen Raten-Zahlungen abtragen, wenn der Erstchungs-Preis den Betrag von 5o fi. übersteigt, sonst aber wird die zweyte Kanfschlllmgshalfte binnen Jahresfrist vom Tage der Ucbergabe gerechnet, gegen du ersterwähnten Bcdmgmsse berichtiget werden müssen. — Bcy gleichen Anbothen wird Demjenigen der Vorzug gegeben wcrdcn, der sich zur soglcichen oder früheren Berichtigung des Kauftchüüngs hcrbcylaßt. — Die übrigen Verkaufsbcdmgnisse, der Werthanschlag und. die zähere ^cschrnbung der zu veräußernden Realitäten und Gebäude können von den Kauflustigen bey dem kaiserl. königl. Nentamte in (^,0 anErbgrundzms von cmphiteutisch vertheilten obrigkeitlichen Sck^ ^ " ^ "" Nobothreluition 3i6si. W. W. - ä an , ^chmld^n.tns 6 fl. W. W. - ft. 5ü tr. c. 5. c., in die öffentliche executive Feildiethung, der dem Joseph Köder, e,genclich seinem Sohne Blas Köder, gehörigen, zu Wrüsche liegenden, dem Gute Kan. beischhof, angebllck äu!) lish. 3tro. 27, zinsbaren, gerichtlich auf 941 ft. 2a kr. geschätzten ganzen Kauf« rcchtShube sammt Zugchoc gewisliget, und hierzu drey Tagsatzungen, als dieerste auf den 24. December d. F., dann 26. manner, und die dritte auf den 3. März t. I. jederzeit um 9 Uhr Vormittags in I.ocu dcr Realttat zu ^dru,che mit dem Bejahe bestimmt worden, daß fallS selbe weder be-c der eisten noch bey der zweotrn ^agsahung um oder über den Schätzungswert!) pr. 9/zi ft. 20. kr. an Mann ge» ^ dsüchc werden konnte, fte bey der^ dritten auch unter derselben hintangegeden werden würde. Wovon dle Kaufslustlgen und die Tabularglaubiger mit dem Anhange in Kenntniß geseht werden, daß die dleßsalllgen 3iclta?ionsbedingnisse zu den gewöhnlichen Amtsftunden in der dießgerichtlichtn R^nzley emgejehen weiden tonnen. Bezirksgericht der Herrfchaft Ponovitfch am 27. October 1627. Z. i3o8. (3) Feilbiethungs . Edict. -l<1 ^um.^»359. Vom Bezirks 5 Gerichte Wipbach wird bl-rmit öffentlich bekannt gemacht: Es seye über An» suchen dcS Joseph Nupnik von Vt. Veit, wegen ihm schuldigen 101 ft. 24ij2kr. c. 5. 0., die össent^ «3^ ?^ ^""^ ^^' bem Nlasch Losao zu Podraga eigenthümlich gehörigen, der Grundherrfchaft ^vlpbach dienstbaren, und auf Zoo ss^ M. M. gerichtlich geschätzten Realitäten, als: Ackergrund Dodrad/ mu 4 Planten, Wiese «a Dobravo, zwey Weingärten poä Olsre^ki, Gemein . Antheil poci (^ora u I'lMi, G. A. u <^l«dotinxi, E. A- u ri^In, «I. A. u vra^Äk, und G. A. poc! I^ollam genannt, ,m Negier Vr-cution bewilliget, auch hierzu drey FeilbiethungsttlMine, nahm-l,cb: der erste fur den !<,. December d. I., der zweyte auf den ic». Jänner, und der dritte auf den 9. Februar k. I., ,edesmahl von Früh 9 dis 12 Uhr in I^oco der Realitäten zu Podraga mit dem Bevfatze bestimmt worden, daß, wenn diefs Realitäten bey der ersten und zweyten Feilbie-thung nicht um oder über den Schatzungswerih an Mann gekrackt werden könnten, solcde bey der drttten auch unter demselben hintangegeben werden sollen. Demnach werden die Kauflustigen hierzu mtt dem Beysahe eingeladen zu erscheinen, daß die Schätzung nebst den Vcllaufsbedina-nisfen täglich bieramts eingesehen rrcrden können. Bez. Gericht Wipbach den »9.'Octob«r »L27. l- Z- 5^2 (2) Amortifirungs . Gdict. Vom Beltrssgerrchte Etz'Posnc.olll' scheg gehörigen, edendort liegenden, der Kammeralherrscvafc GaNesibcrg, 5li!> Urd. Nro. 202, zinsbaren, gerichtlich auf 56 fi. 20 kr. M. M. geschätzten, ijä Kaufrechtshube sammt Zuqehür und einigen ^.idr» niffen, gewlln'get, und hiezu drey Tagfaßung?n, die erlteauf dcn 2«. December d. I., dann 24. Jänner, und die dritte auf den 26. Februar k. I., jederzeit um 9 Ubr Porn^ittagö in I^oco Podkrco mii dem Bcysatze bestimmt worden, daß faNs diese Realität und ein od?r der andere Mobiliar-Gegenstand ire-der bey der ersten noch bey der zweyten Feildiethungötagsatzung um oder ü^er den Schä^ungSn'cnh angebracht werden tonnte, solche bey der drittsn auch unter demselben hintangegcden wcr?en wurce. Wovon die Kauflustigen und die Tab'^argläubiger mit dem Beteuten in Kenntnis; gcscyt werden, daß die dicßfä^llgen Licitationsdedingnisse zu den,gewöhnlichen AmtZstuncen bey diesem Gcrichre ein» gesehen weiden können. Bezirksgericht Herrschaft Ponovitsch am 27. October 1Ü27. Z. 1Z45. (3) Aerarischer Pfe rde ' Ginkauf. .^ur Belebung der Landespferdzucht in Krain, Istrien, im Küstenlande und im Götter-Krei«. se , ist von hohen Orten gegenwärtig ein Ankauf von Dreyßig Stück (Zuirassier > Pfercen , jcdes im Preise von einhundert fünfzig fünf Gulden Metall. Münze, in der Mast von fünfzehn Faust, z?rcy Zoll, bis ^sechzehn Faust ; dann von fünfzehn Stück Dragoner» Rcmonten , im Preise von einhun» dert sechzehn Gulden, in der Maß von 15 Faust bis ein Zoll, angeordnet worden. Das Alter ist mit vollen vier oder fünf Jahren. < Der Ort, der qanz frevwisligen Stellung, ist in der sogenannten Fabrike zu Scllo, nächst Löibach. An jedem Mittwoch und Samstag, Vormittags von 9 biü 11 Uhr, steht es jedem G'gen. lhümer fcey, fein fehlerfreies Pferd voi-zuführen, wo et commiss^ones! untersucht, und bey dem Tauglichkeits ' Befunde mit obigem Gelde bezahlt wird. In so lanqe durch dieses Zeitungö ' Blatt dieftr Einkauf nicht widerrufen wird, werden die Ne« sih^r solcher, Gattungen Pferde, zum" Erscheinen eingeladen. O d l 2 r v. C 0 r n e l iu b , Sella am i5. Nooembcr ^627. Premier ° Rittmeister und Loco - Commandant. Z. 13-25. (3) Kundmachung. Die Administration der mit der ersten österreich>schen Sparkassa vcrcimgren allgemeinen Versorgungs-Anstalt sieht sich verpflichtet bekannt zu geben, daß Einlagen m die damahlige dritte Iahrsgeselischaft 1827 hier m Wien bey der Hauptanstalt wie bey dcn Commandtten außer Wien nur lns letzten November l. I. inoi^iv«, angenommen werden, und sich die Admintstrat^on außer Stande sehe, um den Jahresabschluß nicht zu beirren, hicvon eine Ausnahme zu machen, wornach sich alle Jene, welche dle Vortheile der dermahligen Iahrs-gesellsckaft nicht entbehren wollen, zu benehmen haben. Wien den 8. November 1627. ' s _______ ^_> . - Gebrüoer Kah n', Optiker aus Agram, empfehlen sich für den gegenwärtigen Markr mit ihren verschiedenen optischen Gläsern und Instrumenten, im0 bitten zugleich Kenner und Liebhaber, sie mit ihrer schätzbaren Gegenwart zu beehren. Ihre Hütte ist im ersten Eingänge Nr. 25. ^__^^_^___________ Z. i.5ä3. (IZ) D ie n stes - Erled i g u n g. Bey der Herrschaft Weißenflein wlrd zu Georgl 162ft, ein Wirthschafts.- und Grund-buchsbeamle, unt einem jäbrllchen Gehalte von Zoo st. M. M., dann Kost und freyer Wohnung >mf kommen. Btttstcller haben dcher ihre Gesuch , belegt mit Zeugnissen über ,hre bisherige Dien''n'^ungen, längstens b»s 1. Jänner 1828, unmittelbar an den Inhuber ge, dachter Herrschaft Hrn. Grafen von Blagay, portofrey einzurelchen. — 1623 — Z. i34o. l2) Edict. ' Nr. 220».' '^f'u BczirksgeriHte der k. k. Staatsherrscbaft Laak wird hiemit allgemein kund gemacht: Man habe uder Ansuchen der Gertraud Oman von Sminz, gegen Florian und Cathalina Gruber von ^ct, rvcqen der aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 3o. August ,626, schuldigen ^25 ft., sammt ^ oj" Zinsen, mit Bescheid vom heutigen Tage die executive Feilbietdun.q, dcö dcm Florian Gru« ber gehörigen, in der Stadt Laak, Vorstadt Karlorriy, 8uQ Haus« Nr. 53 liegenden, dem Grund' rucde der Stadt Laak unterstehenden Hauses, sammt Wertfiatle, StaNung und hausgartcn, dann zlrey Waldünthcile u Ili-a^ton^, ?incn u mal Hl-azlenx, einen u (^2drou8cdel< ,und endlich einen sa (^^clam^m dem gerichtlich erhobenen Schahiretthe von 780 ft., dann einiger unbedeutender Fahr« nisse, im lHchätzwerthc von 6 st. ^o fr. deirilliqct, und zur Holnohme drev Fei'ldiethungstagsaßun. gen: auf den »0. December 1627, ,0. Jänner und 1». Februar 1^26, jedesmahl PmmittagA von 9 bis 12 Ubr in Locc, des haus^S mit dem Beysahe anberaumt, daß, rrenn die zu versteigernden Objecte rvöder bco der ersten noch z,reytcn Vesstciacrunq um ol>er üler den Scha^erth nn Mann gebracht weroen könnten, selbe bey der dritten auch unter dem Schähwerthc würden hintangegebcn werden, wo^on die Kaustustigen mit dem Beosahc zu erscheinen vorgeladen werden, daß die Be. schreidung dcr Zu vcistelgernden Realität und Fabrmsse täglich in hiesiger Gerichtskanzley eingesehen tvcroen fonncn. ^aar den i«, November 1627. 2^^- (^ 3s^n k ü n d i g u n g. Eine halbe Million und 41000 fl. W. W. wud gewonnen bey der großen Lotterie der Herrschaften Schönwald, Peterswald, wofür fi. 200,000 W. W. Ablösung, dann der einträglichen Güter Bö h misch - K l ein - K a h n, wofür fi. 50^000 W. W. Ablösung gebothen wird, und wobey ^ Die Ziehung wird am 26. Jänner 1826 bestimmt Md unwider-rusttch vorgenommen. ^ Diese Lotterie ,st nach einem ganz neuen, einfachen, allgemein verständlichen "^ ^"b" dem spiellustigen Publimm folgende ausgezmh- itens ist solche gegenwärtig die einzige Ausspielung, welche 2000? wah-^Treffer aufzuweisen hat, welche alle die Einlage nahmhaft übersteigen, und die aus SUMMeN V0N ft. 200,000, 50,000, 20,000, Ist,875, 10000, 5625, 5000, 1125, 1000, 500, und so abwärts, bis mindestens , Stück k. k. Ducaten in Gold bestehet 2tens lst es bey dieser Lotterie zum Erstenmahle der Fall, daß jedes einzelne Los auch auf die Treffer der Gratis -Lose im Betrage von 18Z62 k. k. Duca-. ten in Gold, folglich auf alle 20007 T"^ ohne Unterschied mitspielt, wodurch für jedsn Besitzer eines einzelnen Loses eine größere Wahrscheinlichkeit zu ae-wmnen heroeygefuhrt wnd. , ^'^ > ». Z« ^^ M Ztens enthalt solche nur eine Sorte Gratis -Lose mit Treffern von i5oo, 5oo, 100, und so abwärts, bis i Stück k. k. Ducatm in Gold, daher jedes Gratis-Los ohne Unterschied allerwenigstens i Stück k. k. Ducaten bestimmt gewinnen muß. Jeder Abnehmer von 10 schwarzen Losen erhält ein so vortheilhafteö Goldgewinnst-Los unentgeldlich. 4tens betragen die 7 Haupttreffer dieser Lotterie allein schon die bedeutende Summe von fl. 3o7,5Qo W. W. und die Gewinnste in Gold bilden die Summe von 21760 Stück effectives k. k. Ducaten. Ztens gewinnen die Nebentreffer ft. 233,5ou W. W. und i5oo Stück Gold-frenlose, welche in Treffer von 200, 100, Zc>/ 25, und so abwärts, bis mindestens L Stück Goldfreylos vertheilt/ und lediglich für die schwarzen Lose bestimmt sind. Lose dieser so allgemein beliebten und vorteilhaften Lotterie sind in allen Städten der Monarchie und den bedeutendsten Platzen des Auslandes zu haben. Das Los kostet 10 fl. W. W. Wien den 10. November 1827. Hammer <^ Kar is. Lost dieser Lotterie sind hier inLaibach bey Ferd. Jos. Schmidt, beymz Mohren auf dem Congreßplalze, zu haben. ____^ Z. l35i. (2) Edict. 2ä ^U5t. ?ilro. 117. Von dem Bezirksgerichte »er Herrschaft Seiftnbera in Unterkram, wird hiemit allqemein kund gemacht: Es sey über Ansuchen des Joseph Papesch von Langenthan, wider Mathiag Loufche, von Prevolle, weqen einer schuldigen Reliforderung von 5^ fl. 5i lr. c. «. c., in die öffentliche Feilbie« thung, der mit gerichtlichem Pfandrechte belegten, zu PrevoNe gelegenen, der lobl. Pfarrgüli Wei-xelberg dienstbaren halben Kaufrechtshuden/ sammt Wohn» und WirthschafSgebäuden, im erhöbe« uen Schähungswerthe pr. 5oo ft., im Wege der Execution gewillig»t, und zur Abhaltung der Ver« steigerung dreo Tagfa^ungen, nähmlich: den 5. December l. I., 7. Jänner und 4. Februar k. F. »32Ü, jedesmahl von 9 bis 12 Uhr Vormittags, mit dem Anhange anberaumt worden, daß, wenn vorbenannte Hübe weoir bey der ersten noch zweyten Fcilbiethung nicht um den Schäyungsrvcrth oder darüber an Mann gebracht werden sollte, solche bey der dlitten auch unter der Schätzung hintangegeben werden würde. Kauflustige haben demnach an obbestimmten Tagen und Stunden, im Orte der Realität zu erscheinen, wo selbst auch die dietzfälligen Licitationsdedingmsse bekannt gegeben werden. Unter Einem werden auch die intadulirten Gläubiger zur Verwahrung ihrer Rechte anmit erinnert. Bez. Gericht Seiscnberg am 3a. October 1L27. Z. i358. (2) Pvacticant wird gesucht. ^ Es wird in eine hierortige Schnittwaaren-Handlung ein Practiccmt aufzunehmen gesucht; derselbe muß von soliden Aeltem und guter Aufführung seyn. Das Nähere erfahrt man im Zeitungs- Comptoir.__________' Z. iZ60 (2) Ein Zimmer zu vermiethen. Dieses befindet sich in der Stadt mit einer angenehmen Aussicht, hat emen eigenen Eingang, und kann nebst dn benöthigten Einrichtung monathsweise überlassen werden. Die nähere Auskunft ertheilt das Zeitungs-Comptoir._________ ' Z7"i355. (2) Zn eine Apotheke wird ein Practicant, welcher der windischen Sprache zugleich kundig seyn muß, aufgenommen. Nähere Auskunft erfährt man im Zeitungs - Comptoir. — i3.5 — Gubernial - Verlautbarungen. Z. i326. (Z) K u n d m a ch u n g. .iä Nr. '2^i53. Nachdem bey d'cm kaiserl. königl. Cammcral-und Kricgszahlamte zu Laibach die letzte Kasseoffiziersstclle mit dem jährlichen Gehalte von 5oo fi., und dem Vorrückungsrcchte in den höhcrn Gehalt von 600 st. in Erledigung gekommen ist; so wird zur Wiederbcsetzung dieser Dienststelle hiemtt der Concurs mit Bestimmung des Termines bis 20. December dieses Jahrs ausgeschrieben. — Dieses wird mit der Erinnerung bekannt gemacht, da'ß Diejenigen, welche diese Stelle zu erhalten wünschen, und schon bey einer kaiscrl. königl. Kasse dienen, ihre mit den Beweisen der bisherigen Dienstleistung, und der Cautionsfähigkeit dokumcntirten Gesuche, in welchem sich zugleich über das Nationale, den Stand, das Atter und die sonstigen Eigenschaften auszuweisen ist, in den vorbestimmtm Termin an diese Landessielle einzureichen, Jene aber, welche nicht schon bey einer landesfürstlichcn Kasse angestellt sind, außerdem in eben dieser Zeitfrist auch noch die mit hohem Hofkammerdecrct vom Z. September und 17. December 1819, Zahl Z/I/,/!, und 52895 vorgeschriebene Prüfung abzulegen, und sich über die sonst noch in diesem hohen Hofkammcrdecrctcn geforderten Eigenschaften auszuweisen, für den Fall aber, daß sie^ bey einer andern Kasse die Prüfung abzulegen wünschen, sich zu rechter Zeit dießfalls gchong zu verwenden haben, damit das Prüfungs- Elaborat noch vor Auslauf des Concurs - Ternunes hicher gelange. — Vom kaiscrl. königl. illprischcn Gubernium Laibach am g. November 1627. Alops Freyherr v. Taufferer, ________________________ k. k. Gubernial-Secrctar. Z. 1334. (3> Verlautbarung. aä Nr. 2ä75i)543l.." Da sich in die Verlautbarung der Salztransports - Versteigerung am Maroschfiuß, welche durch das königlich siebenbürßlsche Thelaurarmt hierher gelangte, und in dem hie« sigen Icitungsblatt vom 6. dieses Monathes, Nr. 89,. bekannt gegeben wurde, weseinl»« . che Gebrechen eingeschlichen haben, so lst mit eiliem hcHcn Hofkcmmer : Präsidial - Erlaß, ^ vom 8. dieses Monathes, Zahl 46194, dießfaUs die unten folgende Verlautbarung, worin die Gebrechen gehoben sind, h^rabgegeben worden, welche hicnnt zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. laibach am 14. November 1F27. j Zlä bium. i5o3. Verlautbarung, In Folge eines erfiossenen hohen Hofdecrets vom r3. Iuny laufenden Jahres, Zahl »2447^760/ wird ^in Betreff der Salznansportirung von ^Ärosujv^r auf den Marosstuß nach den Hungarlandischen, Banaler, unb Siebenbürger, Salzlegstatten, nähmlich: 3^«- für dle Jahre 5L23, 1829 und l33c>, von Seiten des königlichen siebenbürgischen Landes, Thesaurariats, eine öffentliche, in Herrmannstadt abzuhaltende Versteigerung auf den »0. December 1627 angeordnet, wobey zur Richtschnur folgende Puncte vorgeschrieben, und hiemtt zur allgemeinelt Kenntniß gebracht werden. istens.. Werden gesammte Unternehmer und Bewerber, oder ihre mtt gesetzmäßigen Voll« wachten verfthöne Bevollmächtigte eingeladen, am IQ. December 1827, in Hnmannfiadt in der königlichtn Thesaurariats-Präfidlal-Kanzlep, Morgens um 9 Uhr sich einzufiw-den, wo nach Vorlesung und Unterziehung der licitations, und Eontractsbkdingnisse, und nach Einlegung des Reugeldes, ohne welchem Nlemand zur Licttation zugelassen wird, allsogleich die Liciiation mit parthienweiser Ausrufung dcs zu transportnenden Salzes an-gefangen, und ununterbrochen nach Art und Weise, wie unten folgt, fortgesetzt, und den durch einen oder andern Eoncurrenten etwa dargebracht werdenden Einwendungen, Erklärungen, verlangten Aufschub, oder sonstigen Unterredungen platterdings fein Gehör gege« (Zur Beyl. Nr. 95. d. 27. November 1627H B Hen, so wie auch außer dem Wege der öffentlichen Versteigerung kein Salz zum Trans-portiren vergeben wird/ und nach geschlossener Lmtätion auch keine Antrage mehr angenommen werden. 2tens. Das bey der Licitation einzulegende Reugeld, (welches nach abgehaltener Lici-tütion demjenigen Bewerber, welcher knne S-ilzliefnung erstanden, sogleich den kon-trahirenden Partheyen, jedoch erst nach Abschließung und Ausfertigung des betreffenden Contractes, dann richtig gestellten Caution zurückgestellt wird) hat man auf 5 p3t. des, nach dem Ausrufsprels für das ausgerufene Transporiquantum sich ergebenden Frachtlohns dergestalt herabzusetzen befunden, baß es im Baren oder Staats - Papieren nach ihrem Börsewerthe, oder mittelst sideijussonscher Versicherung auf Realitäten vom zweyfachen Werthe einzulegen sey, bewegliche Güter aber, als: Waren, Schiffe, Vieh und so weiter, nicht angenommen werden« Itens. Der jahrliche Bedarf, welcher bep der Limitation bestimmt bekannt gegeben wird, betragt beyläufig: Für Marospoi-m,. .. .. . „ 11700 Centner, < ^ Nach Nai,'05-8al)'inn5 . . . 26540 „ ^^^« Für äo^oi-äw an Formal- und ^^« Mmuzien-Salz . . 223o « ^^W « V3l7Lni2r6 .^ „ . . 5550 ^^M « ^^PI^ ,, „ - . Z0200 .„ ^^W „ ^i'ää „ „ . . H19200 „ ^ 3xQg6(1iN) außer jenen 52ZZ0 Centnern, ^^^W für deren Verschiffung nach sxexaclin/ ^^^^ vermöge bestehenden Vertrags,-schon für- ^^ gesorgt worden . ^ . . 9/^200 « l ^tens. Das ganze Bestellungs - Quantum für obige Äbsatzörter wird auf drey Jahre, nähmlich: für 1828, ^829 und HgZa, gegen stabile Zrachtlo^ne hintangegebcn, und in der Llcitation der Transportslohn, und zwar: ^ Von Närosuivür bis KlHro^poi'M mit . . ^ ij2 kr. E.M. ML^. „ °„ „ Narc>3 - 3ol^nac)5 mit .8 « »» „ „ M sodorsin Mlt . . . 1/ 5^3 « « ^^^W ^ „ « Vai^ciNArs . . . 17 i3^i6 « »» ^^^U ^ „ „ I^PPH ' . . . . 18 l3ji6 „ « ^WWk „ .^ ^ ^rZä . .. . . 2i Z9^23 „ ^ WU „ -,, ,„ Mal^ava .... 27 Z^4 „ „ ^slr das von KlaroZujvar bis Z^6l;llälQ im ununterbrochenen , Zug zu Herfrachtende Salz aber, und zwar: ^ bis ^i-aä mit « . . . 21 39jl28 „ „1 zusam. also von^raä bis s^o^eäin . ^ 6101^123^ ^/mit233^Z2fr. zur Herablicitirung ausgerufen werden. 5tens. In der Licitation wird zuerst das fur jeden Transportzug, nähmlich für jede kegstatt bestimmte Lieferungs-Quantum in vereinzelten Abtheilungen (das ist, partienweise) ausgebothen werden, nach deren Beendigung wird zur Ausbiethung des Ganzen für jede Abladstatwn bestimmten Transports-Quantums übergegangen; sonach wird noch das Mammte j Transports-Geschäft in zwey Hauptzügen, und zwar, das für Hie Siebenburgers, Banater-, Soborsin - und Arader-Legstätte fallende Transports - Quantum zusammen, so auch das auf NMva und ä-e^chu fGenbe Quantum, zusammen aber blfon- ders au sgebothen,und enouc^uch noch das ganze^rm!?p?rtsgeMa^t^n^e^ Umfange, muhin auf allen Zügen zusammen ausgerufen, hernach aber erst mit Denjenigen abgeschlossen werden, deren Anböthe bey den dreportigen Ausbiethungen nach genauer gegenseitiger Abwägung der VonhcUe, sich als die günstigsten darstellen. Bey der Ausbie-thung »n vereinzelten Abtheilungen cines Transportszugcs wird (mit Ausnahme des So-borsiner- und Valywarer, als mindern Quantums) das Niniiun^ auf 10000, das Na-^mum auf Zoooo Centner festgesetzt, so daß kcm geringeres, aber auch kein größeres Quantum ausgebothen werden wnd, es aber ftdcn Unternehmer frey siehe, auch mehrere Abtheilungen für sich, oder in Gesellschaft mit andern zu erstehen. 6tens. In Rücksicht dessen, daß die Eontrncte auf drey Jahre eingegangen werden, die' Salzbestellung aber dem Wechsel unterliegt/ wird Ver Unternehmer-verpflichtet, im Falle der Erfordcrniß auch mehr, jedoch höchstens nur um i5 M.. zu verführen, im Gegen« theile aber, wenn dte Bestellung geringer aussicle, vom erstandenen Salzquanto einen höchstens i5 pCt. Abgang sich gefallen, zu lassen, jedoch wird demselben alljährig, gleich nach überkommener SalzbestrNung-, oder spätestens rcr der ersten Expedition, das im Laufe des Jahres zu verführende Salz - Quantum genau bekannt gcwttcht werden. 7tens. Dle passnliche Schändung wird" von run an n,cht mehr zum Gegenstände der Anböthe bey der öffentlichen Versteigerung gemacht, sondern von Naro^juvü^ nach Nai-o5por5' auf 1^2 <^o « « „ 3o^nl5in oder «- « „. I^ippa oder ^iuä auf „ i l^/^ olo » « « Nakova ^. ^, z 3j2 0^0 ^n1?kö//^«n^ ''" ^ """ kemerle^V^an'd »°n üb!^W>tt»ung und tcrglei-^!b<>^««f !>i° ^7. °". "'" b»"n, wenn do« Eolz «°n den Sch,ffm nicht un-«°n Gal-Nätten -..^ ^"'^^ sondern e> st auf Wägen geladen, und den en.leg«. T^nn^ «er°ack.^ ^ ^.^"i "och ^4 ^o zugegeben werdm darf. Won den m «a7°»M« cke ^ . /""^ "°' °^k"°" Schwenkungen ^schützten Minuzien «i«d ! p°w«l,che,Schwendungeperzent du'chZehends ohne Rücksicht °uf d,e Entfernung, °lei ».««llenfalls vorzunehmende Zufuhr »uf Wägen auf ,^, pA fest/ejcht. « s°nNike"V°fwind"!n7 «!^l7/ h",der^ Unternehmer ohne Rücksicht auf Wttttrung °t<^ V° « d« MI^...^ ^/ '^ 3re.gn.sse zu haften, und dafür dem Aerar den Verschleiß. ?««mss° d^n^ ^°"'.°" '" ""^ten. Nur unoorzusehende außeiordenlliche Natu« V 3)Wi U;°?'""""»?-:'.:?.!:- «N «ck unledinat »u U-n 5°"°"' tin.gl.aügememen Hofkammer zu fällenden Vntsche.dun» nack de Unte nekwe .. k'"""»M Ftens. Jedem Unternehme blnbt die Wahl zwischen Schiffen und Flößen freyge« stellt, jedoch wenn er sich der letztern bedient, so hat derselbe unter keine, ley Vorwand ein höheres, als das im obigen 7ten Punkt bestimmte Schwendungsperzent anzusprechen. ytens. Di-e Transportirung des Salzes hat im Monath April zu beginnen, und muH mit Ende October jeden Jahres vollends bewerkstellige werden, wobey sich das hohe Aerar das Recht vorbehält, daß, sobald der Unternchmer beym Ausgang? des ersten Monathes nach eingetretenen Fahrwasser nicht die zur- Ladung, wenigstens des dritten Theils des ganzen bedungenen Salzquantums erforderlich? Schisse oder Flöße an dem Ladungs'^ ort gestellt hatte, für die Verführung dlcfts SalzquÄntums auf Kosten und Gefahr des Unternehmers anderweitig zu sorgen, und wenn nach Verlauf weiterer sechs Wochen die zur Ladung der zweyten Nata nöthigen Schisse oder Flöße nicht zum Ladungsorte gelangt waren, und dcr Unternehmer auch nicht verläßlich nachhelfen könnte, daß sie bereits auf dem Rückwege seven und ehestens gewiß enureffen werden, so wtrd das hohe Aerar berschtlgt seyn auf gleiche Welse für die anderweitige Verführung auch in der zweyten, so wie endlich auch der letzten Rata die nöthigen Vorkehrungen zu treffen, soweit diese bis zum i. October nicht vollständig behoben wäre, welcher als derjenige Zeitpunct ems beraumt wird, nach welchem dem Unternehmer keine Ladung nnhr abgegeben, sondern «uf seine Kosten und Gefahr für dle anderweite Verführung des noch unverschiffren Quantums entweder in demselben, oder im nächstfolgenden Jahr durch das Aerar gesorgt würde. Uebrigens einerseits zur Schonung der Galz - Transports- Unternehmer , andererseits zur Sicherung der richtigen Abfuhr des für die betreffenden Lcgssatte erforderlichen Salzes, wird auf Verlangen der Contrahenten gestattet werden zu ^i-ospor^ Salz-Zuladungen gegen Vergütung der gehabten Aerarml - Kosten zu ue'abfolgcn. latens. Der Transpsrtslohn wird nicht für das zur Transportirung übernommene, sondern für das auf seinen Bestimmungsort wirklich, abgegebene Salzquantum geleistet, dann über das im Contract stipulirte, und rücksichtlich das, dem Eontrahenten von Jahr zu Jahr beym Anbeginne der Transporte ziffermaßlg bekannr zu gebende Salzquantum wird weder zum Ersatz der natürlichen Gchwendung oder Verunglückung, noch wegen etnes von den vorhergehenden Jahren gebliebenen Rückstands, oder unter sonj^gen Vo«« wand ein weiteres Salzquantum angcwicsen und verabfolgt. ii tens. Um den Galztransports'-Cintrahcnten ln der Unternehmung einige Erleich«-terung zu verschaffen, wird denselben nicht nur dle gebührende Frachtlohnszahlung nach gepftogener Richtigkeit, hinsichtlich des unannehmbaren Galzabgangs für jede einzelne abgelieferte Parthie sogleich im Abfatzorr geleistet, sondern auch beym Aufbruch nach Verlangen ein Viertheil-oder Dnttthell des bey einem jeden einzelnen Transporte geladenen Salzes entfallenden Frachtlohns, jedoch gegen eine spezielle hierüber von Fall zu Fall in Realitäten vom zweifachen Werthe des zu erhaltenden Vorschuß-Betrags zu leistend«, vder aber in Staats-Papieren nach ihrem Börsewerth m gleichem Betrag eingelegte Caution und Quittung, vorschußweise mit dem Bedinge verabfolgt werden, daß dieser Vorschuß jederzeit bey dem. Absatzort von der zu erhebenden Frachtlohnsgebühr abgerechnet , und dadurch berichtigt werde. i2tens. Zur Erleichterung der Unternehmer hat man ssch bestimmt gefunden, die Caution auf 20 oCt. des bedungenen Frachtlohns von dem ganzen erstand-enen Lieferungs « Quantum ( nam« llch, ohne daß dieß Quantum das pronto. der Eautwn zu andern hat) dergestalt herabzusetzen, baß sie bar oder in Btaats-Papieren nach ihrem Börsewerth eingelegt, pder auch auf Realitate» vom doppelten Werthe des Cautwns - Betrages auf die bisherige Art sicher gestellt werde; m den einzulegenden Cautions - Instrumenten aber legal nachgewiesen seyn müsse, daß dle als Calttiyn umschriebenen Realiralcn des Contrahentrn, oder des (^vainsii (Bürgen) keine Passiv-Schulden haften, daß denn Besitz keiner Rechtsfrage unterliege, derselben Werth nuticlst gerichtlicher Schätzung erhoben und bestimmt worden sey. Llegt die fidcjussorisch zu verschreibende Realität im Großfürsten-thume Siebenbürgen, so muß außerdem !M EauNons - Instrumente auödrückllch angemerkt werden, daß das Kammeral - Aerar n: die genannten Realitäten auf eigene, nämlich des Eontrahcntcn Kosten genchtllch tntroduzlrt (eingeführt) und über die beschchene Intro« duction die gesetzmäßig auSn'fertigende'Urkunde dem königlichen Thesaurarlat vorgelegt werden wird. Uebrigens müssen alle beyzubringenden Cautions «Instrumente gerichtlich vor-gemerkt seyn, und hat oarin der Kontrahent, oder rücksichtlich snn Bürge sich und seine Nachkommenschaft zu verpftichien^ den vom k. Thesaurartat zu fallenden Liquidations - Urtheilen "zu unterwerfen und düs Kammeral - Aerar zu ermächtigen, die auferlegten Ll» quldatlonsbetrage lm kürzesten Wege (wie nehmlich bey liquiden Forderungen fürgegangen wird) vom Eontrahenten einbringen, im W^ersetzungsfalle aber auch den Articular - Vorfall exequiren zu lassen. Uebrigens werden aych Hppoihekarsicherstellungcn auf Realüaten, die ,n Ungarn oder in den deutschen ProvAzen des österreichischen Kaiserftaatcs gelegen sind, für den Fall angenommen , wenn die Kammerprocuratur jener Provinz amtlich erklärt, daß die bcpgebrachlc Verschreibung die vollständige gesetzliche Sicherheit gewahre. Bewegliche Güter aber, als Waaren, Schiffe, Vieh, u. s. w. werden als Cautwn nicht angenommen; wohl aber versteht es sich von selbst, daß der Contrahent für die richtige Zu-baltung der übernommenen Verpflichtungen, und jeden etwa zu leistenden Ersatz dem Acrar, außer der Caution, auch mit semem sämmtlichen beweg- und unbeweglichen, wie immer Nahmen habenden Vermögen zu haften habe. Zur Beybrmgung der CauNons-Instrumente wird für die in Siebenbürgen Wohnhaften ein Termin von 4 Wochen, für die Auswärtigen aber ein Termin von 6 Wo? chen vom Tage des unterfertigten Contraries , und zwar so vorgeschrieben, baß nach Werfluß dieser Zeitsrist, ohne Cinlegung der Caution bey dem k. Thcsauranate, das ein-gelegie Reugeld verfallen ist. Ohne gehörig adjustirter Caution wnd weder der Contract, noch das erstandene Salz, Quanrum dem Erstehev zum Transporte- ausgefolgt, sondern auf feine Gefahr und Kosten für die anderweitige Verführung desselben gleich bcp eintretender Transportzeit durch die Gcfällsvcrwaltung gesorgt. iZtens. Werden dte überstußigen sowohl neuen, als auch schon gebrauMen Aerarial. Schiffe (deren Zahl bey Gelegenheit der S'alztransports - ^citation bekannt gegeben wer, den wlrd) nach der heurigen Galztransports - Licttatlon, an den damahls bestimmt wer« denden Tag in Ncn-ozporui Mittelst öffentlicher Licitation an den MeMicthcndcn dergestalt verkauft werden, daß Bewerber, welcher ein Transports «Salz erstanden hat, ein Drtttthell des Pilses ^r bey der Uebernahme der Schiffe, die andern zwey Drttnheile aber bls Ende October 1L26 erlege, und zur Sicherfiellung der übrigen zu leistenden Zah« lung, eme^ legal mtabulirte Caution stelle, Schlffsbewerber hingegen, welche keine Salz, Lieferung übernommen haben , den erstandenen Schiffpreis gleich bar berichtigen müssen. Schlußllch wud hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß künftig neue Schiffe, jedoch nur dann, wenn an Schiffbau - Materialien ein hinlänglicher Vorrath vorhanden ist (nur auf Verlangen, und unter der Bedingmß verfertiget werden, daß der vierte Thett vom Gestehungs-Preis bey Gelegenheit der Bestellung vorhinein, der Rest aber bev Ueber, Nahme derselben bar erlegt werde.) Die Zeit der zur Uebernahme bereiteten Schiffe, wnd dem Besteller vom k. Naroz portenser Salztränsports-Amte bekannt gemacht werden. ^lM Falle der m Zeit von 6 Wochen nach dieser Bekanntmachung nicht geschehenen Abnah, me der bestellten Tchlffs, wich der im vorhinein erlegte vierte Theil des Gestehungs-Preise« für verfallen erklaret. WWWWWWWM ^ ^30 - WWWWWWWW A 1^27. (^) ' Kurrende Zä Nr. 2Z/!5i. des kalserl.s^önigl. illyrsjchen Landes - Guberniums zu L a i b a ch. — Womit bekannt gemacht wird, daß bey> Anwendung der unter den deutschen Bundesstaaten besiehenden Freyzügigkeit der Tage des wirklichen Abzuges entscheide. — Da ,nach Inhalt, des allerhöchsten Patentes vom 2. März 1820. §. /^ der 1. Iul,üs 1817 als Termin angenommen worden ist,, von welchem an die Vermögens-Freyzüglgkcit von den deutschen, Bundesstaaten wechselseitig beobachtet werden soll; so hat sich aus Anlaß mehrerer vprgekommenen Fälle die Frage ergeben:. Ob dieser Termin mit 1. Julius 18^7 für den Tag,^des Abfalls, oder für den Tag des Abzuges eines zu, exportirenden Vermö-gen-s ;u gelten habe. — Diese Frage wurde in. Folge allerhöchster Entschließung vom 8. May dieses Jahrs beym. deutschen Bundestage zur Sprache gebracht, und tue Bundcss Versammlung hat m der Sitzung uon^ 2. August dieses Jahrs den einhelligen Beschluß dahin gefaßt: „Es sey bey Abfassung des Beschlusses vom 2Z. Junius 1817 die Absicht des „deutschen Bundes gewesen, daß' bey Anwendung, der unter den deutschen. Bundesstaa« ^,ten bestehenden Frcyzügigkeit der Tagche^ wirklichen Abzuqes entscheide. " — Diese Erläuterung des Bundesbeschlusses vom 23. Iunius 1817 wird in Folge, hohen Hofkanzley-Decrets vom- 12. October laufenden Jahrs,, Zahl 265n ^nachträglich zu dem allerhöchsten Patente vom 2. März 1820, zur allgemeinen Kenntniß" gebracht, und lst sich in vorkommenden Fallen geüau nach diesen Bestimmungen zu benehmen, — Laibach den 2. Nov. 1L27. I0 sep h Ca mill0 Freyherr V., Schmid bürg, Landes? Gouverneur^ ^ Leopold Graf v. Welser she imb, l . k, k», Gubernial- Nath. I°.r33S. (3> Gubernial-Verlautbarung ' Zä Nr. 23Z64- wegen, Besetzung des /^ten, Thallnitschev von Thalbergischen Handstipcndiums in dem jährlichen Ertrag von 7,0fl. 21 Yä,kr — Es ist vermahlen das 4te Thallnitscher v. Thalbergische Handstipendium :n dem jährlichen. Ertrage von 70 fi. 21 1^ kr. Metall-Mimze erlediget, zu^dessen Genuß^ vorzüglich ^die >ein Stifter anvcrwandten Studierenden/ und in deren Ermanglung arme gut studierende Jünglinge berufen sind, das Präscntationsrecht zu dieser Stiftung/steht dem Domkapitel zu Laibach zu. — Jene,Schüler, welche dicsts Stipendium zu erhalten wünschen, haben ihre mit dem Stammbaumc> Taufscheine, den Dürf-tigkcits-,,Pocken-undSchulzeugnisscn, diese von den letzten zwey Semestern belegten Oesu-che zuverläßiF'bis i5. December dieses Jahr an diese Landesstelle zu überreichen. — Von illprischen, Gubermum zu Lalbach am 8. November 1827., ^ - ,— , Ferdinand Graf v.Aichelburg, ^W , ko,k«, Gubernial-Secretar, ^;.'i.3Si5;:.p(3):': ¦¦;'/¦'. A' V V I S' 0;. _ . - adNr; 24354. t "?: Tieiie'apSrto'ir concorso al vacante posto di terzo Uffiziale presso 1' i. r. Teso-reria Ganimeralö;. e die.Guerra in Dalmaz,ier al quale e annesso T annuo appuntameu-to di 'fionni qualtrocerjto in moneta di convenzione.. — Dövrä. ogni concorrente-prodütre; la süa/ dttmandä direttament«?', o s' e impiegato liiediante 1:'. aRtOriia dalla ^aale dip^de/al ^rpfbcöllo dell' i. r4 Goyerno della ßalmazia.finb all' uliimo gioi-no del prossimq yßnlur^'iia^se.'dinovciQiirc^^oniprovando cou: validi docuracnd la pro-pria eta, stato' luQgo di¦'dömicilio,. e di^nascita^religiöne^'moralita, studj. fatii,, esa-is& sosteauti ia öggQtti di casša^ ^ssfjiiiita di dare V^ otcorente; cauziöne pieua ce- jioscenza dolle lingue tedesea, ed italiana, e i scrvigi che avesse prestati special-mente ncl ramo di contabilita, e di casse. — Zara 23 oltobre 1827. DO MEN! GO DE CATTANJ, R. Segretario di iGoverno. „„_ . .^^^^^ ^^^ landrechtliche Verlautbarungen. Z. i3i5. (3) Nr. 5/y5. Non dem k. k..Etüdt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sev über Ansuchen der Helena Tbomann/uerwtttibt gewesenen Suppantschitsch, als erklärten Erbinn zur Erforschung der Schuldenlast, nach dem am Hb. October 1811 verstorbenen Franz Sup-paritschicsch, dle Tagsatznng auf den ^c>. December 1827 Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Sradt' und LandrechteHestimmet worden, „be^y welch-er alle Jene, welche an diesen Vcr« laß aus was immer für einem Nechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermemen, solche so gewiß anmelden und rcchtsgcltend ^darthun sollen < widrigcns sie die Folgen des §. L14. b. G. B. sich selbst zuzuschreiben Haben werden. Laibach am 3i. October 1627. z. Z. 5o6. (3) ^^ ' / Nr. 2)62. Von dem k. k. Stadt-und Landrechte in Kram, wird über das von dem Dr. Max. Wurzbach, Curator des unwissend wo befindlichen Jacob Haaß , Goldarbeitersgesellen, als mütterlich Franzisca Haaß'schen Erdens anhcr überreichte Gesuch, sowohl diesen abwesenden Kurranden, als auch allen Jenen, welche auf den gedachten Franzisca Haaß'schen Verlaß einen Anspruch haben / oder zu haben vermeinen, mittels gegenwärtigen Edicts öffentlich bekannt gemacht, daß, sie binnen der gesetzlichen Frist von 1 Jahr, 6 Wochen und 3 Tagen, diesen ihren anfälligen Erbsanspruch so gewiß vor diesem Gerichte anmelden sollen, als im Widris gen das mehr gedachte Franzisca Haaß'sche Verlaß- Abhandlungsgeschäft zwischen den Cr<-scheinenden der Ordnung nach, ausgemacht, und Jenen aus den sich Anmeldenden einge« antwortet werden würde, dencn es aus dem Gesetze gebührt. Laibach den 2/,. April HO27. z. Z.523. (3) Nr. 2170.'' Vom dem f. k. Stadt-und Landrechte in Kram wird anmit bekannt gemacht: «Kg sey über das Gesuch des Martin und Mana Sonz, Eigenthümer des Hauses Nr. 2Z5. hier in der in Ver- lust gerathenen, auf dem obgevachten Hause Nr. 255. zu Gunsten des Joseph Huber , seit Z. August 1760. intabullrten, nachbcnannten vier <:5r^26 Kianc^ als: 2) cläo. 2Z. August i7äi- pr. 6Oofl., b) der ääo. 7. July 17^6. pr. 20 fl. c) der 6äo. 39. July 17^6. pr. ,LL. und 6) der 6l!a. 18. August 17^6. pr. 16 fi. ^2 kr. gewilliget worden. Es haben demnach alle Jene, welche auf gedachte vier oana» ^mcaz, i-esp. auf die Parauf befinHll-chen Intabulations-Certificate aus Was immer für einem Rcchtsgrunde Ansprüche machen W können vermeinen, selbe binnen der gesetzlichen Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drey Tagen, vor diesem k. k. Stadt-und Landrechte so gewiß anzumelden und anhängig zu machen, als im Widrigen auf weiteres Anlangen der heutigen Bittsteller Martin «nd Maria Sonz, die obgcdachten Urkunden, und^Hp. die Intabulations Vermischte Verlautbarungen. ' l"2' "«A; /?a .- ' ' Feilbiethungs, ° GdiF,, F. Vlr. 7Z3. , DaS NezulSaericht zu Egg ob.Podpetsch gibt hiemit ollen Kauflustigen zur MssMchaft., K4S Aber Ansuchen deS Herrn MathiaS Preleßnig aus Krambmg, BevoNmächtigten des (Zaspar Ros^ MM WWW -WDM — 133,2 — MÄNns und Maria Rosmann, vorhin verwittibten Schuscha, die Vornahme der, wider Joseph Schuscha aus Sirousch«, mittelst dießgerichtlichen Bescheides, vom 20. September l. I. bewillig, ten Feilbietbun,;, der mit Pfandrechte belegten, und auf 2^5 st. ^c> fr. geschätzten Fahrnisse, als: 2 Pferde, 3 Kühe, 1 Kalbinn, L Stück Borstenvieh, 4 Wägen, 2 Weinfässer, 1 ^chudladtasten und 3 Bettstätten, ,vegen schuldigen »65 ft. c. 3. c., auf den 26. October, 9. und 24. November l. I., jedesmahl Früb von 9 bis 12 Uhr, in I^oco Sirousche mit dem Anhange anberaumt rvor« den, daß die feilgebotenen Gegenstände bey der ersten und zweyten Feilbiethungstagsayung nur über, oder um den Schähungswerth, bey der dritten aber unter demselben an den Meistbiethenden gegen gleich bare Bezahlung übergeben werden. Bezirksgericht O<,g ob Podpetsch am 22. September 1627. Anmerkung. Aey der ersten und zweyten Tagsatzung sind die feilgebothenen Gegenstände nicht an Mann gebracht worden. ___________________ Z. l. n hiezu werden drey Termine, und zwar: auf den 6. und 2a. December 1827, dann 3. Jänner »628, jederzeit Früh um 9 Uhr in I^oco NeumarM mit dem Beysahe bestimmt, daß, wenn diese -Massagüter weder bey dem ersten, noch bey dem zweyten Termine um den gerichtlich erhobenen SHätzungswetth oder darüber an Mann gebracht werden könnten, sie bey dem dritten auch unter »er Schätzung verkauft werden würden. Kauflustige werden demnach an den obbestimmten Tagen, mit barem Gelde zu erscheinen vorgeladen» Bez. Gericht Neumarltl am »2. November 5627. 5. Z. y42. (5) Amortisations . Edict. Nr. »i9<,>^ Von dem k. k. Bezirksgerichte zu LMach wird hiemit bekannt gemacht: Man habe in die'Aus» fertigung des Amortisations «Tdictes hinsichtlich des von den Eheleuten Joseph und Cäcilia Kramel ausgebenden, an Franz Carl Woslerlautenden, auf dem, dem hiesigen Stadtmagistrate, §ud Recs, Nr. 6i6> dienstbaren Torflerram, intadulirten Schuldbriefes, ääc>. 26. July »7,93, pr. 3^« ft., und ^ in Betreff des von den nähmlichen Gheleuten zu Gunsten der Maria Anna Landgraf, üder die müt« M telliche Adfertigung pc. 200 ft. ausgestellten, auf eben derselben Realität intabulirten Reverses, 6^0. 23. ^ Febtuar 1797, welche beyde Urkunden in Verlust gerathen sind, gewiNiget. Daher haben alle Jene, welche ein Recht darauf zu haben vermeinen, dasselbe so gewiß binnen einem Jahre, sechs Wochen und dreo Tagen bey diesem Gerichte anzubringen, widrigenö nach Ablauf dieser Feit aus ferneres Anlangen dieser Urkunden, eigentlich die darauf befindlichen Grundbuchs - Certificate für wilkungS» los erklärt werden würden. Lalbach am 3. August 1L27. ^^ K. K. L 0 t t 0 z i e h u n g e n. DW In Triest am 17. November 1627: 79. 22. 66. 63. 12. Die nächsten Ziehungen wnden in Triest am 26. November und 7» Decem-« ber abgehalten werden. Gubernial-Verlautbarungen. Z. i3^6. (2) Ku n d m a ch u n g Zä Nr. 261. St. G. V. der Verkaufs-Versteigerung über 14, in der Gemeinde ^on, im Bezirke (^poä^i-ia-gelegenen Realitäten. — In Folge Dccrets der hohen kaiserl. königl. Staatsgüter- Ver-äußerungs-Hofcommission vom i3. October dttscs Jahrs, Nr. /,64 /' St. G. V. rvird am 19. December dieses Jahrs in den gewöhnlichen Amtsstundcn, bey dem kaiscrl. königl. Rentamte in Capoäisii-iH, Istrianer Kreises, zum Verkauft im Wege der öffentlichen Versteigerung nachbenanntcr, dem Brudcrschafts-Fonde gehörigen, im Bezirke «^pocki^ia gelegenen Realitäten geschritten werden, als: — 1) Des in der coinraäa Vrevi« gelegenen, und 325 3^ Quadrat- Klafter messenden Reben- und Ackcrgrundes, geschätzt auf 10fi. 10kr. 2) Des in der conri-gäa wunder gelegenen, mit Reben und Oliven-, dann 2 Feigen-Bäumen besetzten Ackergrundes, im Flachenmaße von 1066 2^ Quadrat-Klafter, geschätzt auf 33 fl. 10kr. — 3) Des in der Gegend X.n^ni gelegenen, und /^7 Quadrat-Klafter messenden Reben-und Ackcrgrundes, geschätzt auf 12 fl. 5 kr. — 4) Des in der Gc-gcnd ?.nl)iiii gelegenen, mit einem Olivenbaume besetzten, und 913 1^2 Quadrat-Klafter messenden Reben-und Ackergrundes, geschätzt auf 22 fi. ^okr. — 5) Des in der oonn-Ä-6ü c;a5Qn gelegenen, mit ^Maulbcer-Bäumen besetzten Gartens, im Flächenmaße von 120 1^4 Quadrat- Klafter, geschätzt auf 15 fi. /,3 kr. — ' 6) Des in der couuacla äolins gelegc-zu'n, mlt Reben und verschiedenen Frucht-Bäumen, dann 2 Oliven-, 4 Maulbeer- und 5 Wnden-Bäumen besetzten, und geschätzt auf 189 st. 3i kr. — 7) Des in der Qonn-^a iz«rw«novax gelegenen, mit Reben und 3 Oliven-Bäumen besetzten, und 206 Quadrat-Klafter messenden Ackergrundcs, geschätzt auf 16 fi. 57 kr. — L) Des in der <:oni.racl2 ?o5lonen Gegenstände bey der ersten und zweyten Feilbiethungstagsahung nur um oder über den Schä« yungswerth, bey der dritten aber auch unter demselben gegen gleich bare Bezahlung überlassen werden. Bez. Gericht Freudenthal am 5. November »627. Z. »II7. (,) Convocations « Edict. Nr. i^?- Von dem vereinten BezirkSZeriHte zu Müntendott haben alle Jeu«, welche bey dem Verlasse > de3, am 2. November 1627, in dem, auf der Landstraße von Laidach nach Podpetsck gelegenen Dorfe Stsoh, ak icNestaw verstorbenen Realttätendesitzers und Wirthen Mathias Detschmann, «us irgend einem Rechtsgrunde etwas anzusprechen vermeinen, ihre Aufforderungen biS zur, oder bey der, auf den »5. December 1827, Vormittags von 9 bis 12 Uhr anberaumten Tugfahung so geM anzumelden, widrigens sie sich die Folgen des §. 3»4- a. b. G. V- selbst beyzumessen haben sollen. Münkendorf den i5. November 5627.________________ . Z. ,34». (2) Concurs. Edict. Nr. 25,». Vom Nezirksaer'lchte der kaiserl. kanigl. Staatsherrschaft Lack in Krain, wird durch gegenwär« t'lgeK Goict allen Denjenigen, denen dara« gelegen, anmit bekannt gemacht: Os sey von diesem Gerichte in die Eröffnung des Concurseö, über das gesammte, im Lande Krain befindliche, beweg« liche und unbewegliche Vermögen, des flüchtig gewordenen, hierottigtn Krämers und lers, Johann Wolzbizh, gcwiMgct worden. Daher wild jedermann, der an diesem Verschuldeten «ine Foreelung zu stcNcn berechtiget zu fern glaubt, hiemit erinnert, bis zum 5i. Jänner ,626, die Anmeldung seiner Forderung in Ecsialr emer förmlläen Kl^ge wider d«ese Eoncursmafsa so ge« wiß anzubringen, oder mündlich zu Prctocoli zu gcbcn, und in dieftr nicht nur du Richtigkeit fewer Forderung , sondern auch das Recht, Kraft dessen er in diese oder jene Classe, geschl zu werden ver» langt, zu erweisen, als iridrigens nach Verftießung des crstbcstimmten Termins Niemand wehr an» gehört werde, und Diejenigen, die ihre Forderung bis dahin nMt angemeldet haben, in Rücksicht des gesammten, im Lande Krain befindlichen Vermögens des benannten Verschuldeten, ohne Aus» «ahme auch dann abgewiesen seyn sollen, wenn ihnen wirtlich em Compensationsrecht gerührte, oder> wenn sie auch ein eigenes Gut von der Massc, zu fordern hätten^, oder rrenn auck'ihre For« derung auf ein licences Gut des Verschuldeten vorgemerkt wäre, daß also solche Gläubiger, wen« st? etwa in tie Massa schuldig scrn sollten, die Eclulo ohngeaätet des Compensations - Eigenthums oder Pfandrechtes, das ihnen sonst zu Statten gelommen wäre, abzutragen verhalten werden wür» den. Zugleich w,rd nach Vorschrift des hofdecrets rom i5. Jänner »767, zur Verminderung große» rer Unkosten am i. Februar 182b, Vormittags um 9 Uhr der PerglMsversuch vorgenommen wer» den, wozu jeder M.ssagläubiger entweder sel s> oder du ch einen besondeis Berollmächtiftten so gewiß zu erscheinen hat, wicr,gens nach fruchtlosem Verglciä Sversuchc ohne n citcrs auf Kosten der Massa ein Vertreter aufgestellt, und nach Vorschrift der allgemeinen Conculsorcnung fürgegangen rrer« den würde. Zugleich wird den diehfälligen Gläubigern erinnert, daß am nähmlichen Tage die Tagsatzung zu? Wahl eines neuen, oder Bestätigung des bereits aufgcstcNten Vermögensverwalter, so wie zur Wahl eines Gläubiger-Ausschusses, Vormittags um n Uhr angeordnet werde. Lack am »4> November 1L27. Z.'i542. (2) Edict. Vom Bezirksgerichte der k. ?. Staalsherrschaft Lack wird hiermt allgemein kund gcmachl? Man habe über Ansuchen der Helena Pototschnig, geborncn Ienlo, in die Ausfertigung des Amor«« sationsedictes, hinsichtlich des auf ihrer.zur Staalsherifchaft Laat, äu!> Uro. Nr. 24/zi dienenden (Äanz« hübe, 5u!i.Haus. Nr. 22, zu Zauchen, zu Gunsten ihrer Mutter Helena Ienlo, gebornen Kotfcher, intabulirten, angeblich in Verlust gerathenen Heiralhsvertragcö, clclo. 20. Jänner 1764, intub. 4. Iuny 1606, pr. !o2t> fi. gewiNigct. Os rrerden daher alle Jene, die auf den benannten Heiraths, Bertrag ein Recht zu haben vermeinen, hiemtt aufgefordert, dasselbe binnen einem Jahre, sechs Wochen und 5 Tagen, so gewiß hierorts geltend zu machen, widrigens nach Verlauf d,efcr Zeit über ferneres Ansuchen der Helena Pototschnig der benanrne hcirathsdrief mit IntatulationS» Celti» ficatc für null, nichtig und krafttos erklärt werden wird. Bezirksgericht Slaatsherrschaft Lack den 10. November 1827. 3. »339. (2) lz d i c t. " Rr. ,65^. Von dem Bez. Gerichte Reifniz wird hiermit allgemein kund gemacht: Es seve über executives Einschreiten des Martin Tschampa, Grundbesitzer zu Soversckiz, in tie öffentliche Veisteigerung, der dem Joseph Tschampa von Brülel eigenthümlichen, der löbl. Herrschaft Reifniz, »ud Urh. I'ol. ^"^^'^?^" ^2 Kaufrechtshube, sammt Wohn- und Wnthschaftsgedäuden, wegen schuldige« 7a ft. ^. Ä/l. e. 5. c., gewilliget, und biezu drey Termine, nähmlich: der erste auf den ,9. De« cember d. ^., der zweote auf den 2I. Jänner und der dritte auf den 27. Februar k. I. 1828, je< desmahl Vormittags um ,o Uhr im Ort« Brükel mit dem Beosahe bestimmt worden, daß, wenn genannte ,j2 hübe bey der ersten und zweiten Feilbiethungstagfatzung um den EHötzungswerth pr. 520 fi. 5i) kr., oder darüber nicht au Mann gebracht werden könnte, bey der dritten auch unter demselben hmtangegeben werden würde. Bez. Gericht Reifniz den 3o. October »827. Z. ,258. (2) ^ ^ " ^ S d i c t. ^ Nr. '65o. Von dem Beznlsgenchte Reisniz wird hiermit allgemein kund gemacht: Es seve über Ansuche« des Anton «podwoo vom Markte Reifniz, in die executive Persttigerung, der dem Jacob Kafiaino« v,tz, dem Alten eigenthümlichen, im Martte Reifniz, 5ud Consc. Nr. 45, gelegenen, der löbl. Herr« schaft Relfmzzmsbaren, gesammten Realitäten, wegen schuldigen ,72 st. 19 kr. M. M. c. ». e.. gewikllget, und hlezu drey Termine, nähmlich: der erste auf den 2,. December d. I., der zwerte auf den »8. Jänner, und der dritte auf den »2. Februar t. I. »S26, jedesmahl Vormittags um ^ — 1836 — Uhr im Markce Reifniz mit dem Beysahe bestimmt worden, daß, wenn ebengenannte Realität bey der ersten und zweyten Feilbiethungstagsatzung um den Schähungswerth pr. 652 fl. 20 kr. M. M. oder darüber nicht an Mann gebracht weroen sollte, bey der dritten auch unter demselben hintan ge« geben werden würde. Wozu die Kauflustigen mit dem Anhange vorgeladen sind, daß die Licitationsdedingnisse bey der Limitation, oder in dieser Gericktskanzley eingesehen werden tonnen. Bez. Gericht Reifniz den 2g. October 1627. z. Z. 64. (2) E d i c t. ' Nr. 1271. Von dem Bezirksgerichte Radmannsdorf wird hiemit bekannt gemacht: M sey auf Anlangen des Iofehp Warl, als Erstcher des vorhin Gregor Schrey'schen hauseS Nr. ?3, und zweyer dazu gehörigen Waloantheile inKropp, li« p^aeg. 3. November 1626, Nr. 1271, in die Ausfertigung der Amortisationsed,cte folgender, aus dem besagten Haufe, sammt holzantheilm, Mtadulirten, .vor« geblich in Verlust geratbenen Urkunden, als: a) des von Gregor Schrey auf dcn Andreas Schütter auSgestessten Schuldscheins, pr. 25o ss. Lan« des »Währung, äcio. 3i. October 1797, et int^b. 10. April 1798, und b) des gerichtlichen Vergleichs zwischen Lconhard Schulter und Joseph Lukcschitsch, als Vormund der minderjährigen Maria Schrey, äcko. »7. July, i-atlucaw Ii. August, et inwd. 27. Sep« tember 162», gewilliget worden. ^ Es werden daher alle Jene, welche aus diesen Urkunden irgend ein Recht anzusprechen ver-meinen, aufgefordert, selbes binnen einem Jahre, sechs Wochen und drey Tagen,' fo gewiß bey diesem Gerichte anzumelden, !alS wibrigcns auf ferneres Anlangen gedachte Urkunden, eigcntUch die darauf befindlichen Intabulations.Certificate für nickcig und lraftloö erklärt werden würden. Bezirksgericht Radmannsdolf den 16. December 1626. z, ^z. 65. (2) G d i c t. Nr. 1283. Von dem Bezirksgerichte Radmannsdorf wird hiemit bekannt gemacht: Es sey auf Anlcm» gen des Herrn Franz Schuller, Hammersgewerken und RealitätcnbesiherS, als: Uederhabcr des väterlich Andreas Hchuller'schen Vermögens zu Kropp, ä« pi-»^^. 4. November »827. Nr. ^263, in die Ausfertigung der Alnortisationsedicce, hinsichtlich folgender, auf dem vormahls den Ebeleuten, Sebastian und Helena Lukmann, gehörig gewesenen, sohin von dcm Andreas Scholler erkauften, und in die Schmiohütte n^ pia^o übertragene, vermahl dem Franz Iellenz ungehörigen Oefchfeuers u 1<.ÄlnLr2o, und zum Theil auf zwey Krautgärten intabuluten, vorgeblich in Verlust gerathenen Urkunden, als: a) des Uebergabsvertrages, tläo, »7. Fulo »792, et ini«d. 28. August 1794, wegcn der Vrbs« portion der Gertraud Pegam mit 52 st. 2a kr., und wegen des Lebensunterhaltes der Slisa« beth Lukman; d) der Eesfion an Thomas Pogatschnik, äcka. 28. Juno '7g?, et inlad. g. August 1799, pr. 2ac>st.; V) des gerichtlichen Vertrages, 660. g. et intab. 19. November »7Z5, zwischen Ignaz Pototsch, nig und Andreas SchuNer, wegen Z4 st» ^>5 kr., und ^ä) des schiedrichterlichen Vergleichs, äcla. »3., et int»l>. 25. July »6o3, zwischen Anton Michel« litsb und Andreas Schuller, wegen 65 ft. gewilligct worden. Es werden daher alle I Z. i553. (2) Concurs-Edict 36 Nr. 2^62/^ ^ dcs k. k. I. Ocster. köstcnlandischcn Appellations - Gcnchtes. — Durch die Besetzung der bey dem k. k. I. Ocsicr. küstenl. Appellations- Gerichte erledigten Nathssicllen, ist bey den k. k. kraincrischcn Stadt-und Landrcchtc eine Rathsstelle mit dem system,sirtcn jährlichen Gehalt von 1^00 st., und dem Vorrückungsrechte in den höhern Gehalt von 1600 fl. und iLoo fi, in Erlediaung gekommen, welches zur allgemeinen Kenntniß mit'dcm Bepsatzc gebracht wird, daß die sich um diesen Posten Bewerbenden in Folge höchster Entschließung, 6äo. 10. August und 10. December 1819-. ihre belegten Gesuche bimsen ^ Wochen vom Tage, als dieser Concurs der Wiener-Zeitung eingeschaltet wird; durch ihre unmittelbaren Vorgesetzten bey dem k. k. kraincrischcn Stadt- und Landrcchte zu überreichen haben. — Klagcnfurt am 3i. October 1827. ________ Z. i35ä. (2) C 0 n c u r s - E d i c t «6 Nr. 2/^62^ des k. k. I. Ocstcr. küstenl. Appellations-Gerichtes. — Nachdem durch die Besetzung der bey dem k. k. I. Ocster.' küstenl.Appellations-Gerichte erledigte Nachsstclle bey dem k. k. Trio-sier Stadt-und Landrcchte eine Nathsstelle mit dem svstemisirten jährlichen Gehalte von läoo fi., und dem Vorrückungsrcchtc in den höhcrn Gehalt von. ilioo si., und 1800fi. in Erledigung gekommen ist, so wird dieses zur allgemeinen Kenntniß mit dem Beysatze gebracht, daß die sich darum Bewerbenden in Folge höchster Entschließung, 6äo. 10. August, und 10. December 1819, ihre belegten Gesuche binnen/, Wochen, vomTage als dieser Concurs der Wtcncr-Zeitung eingeschaltet wird, durch ihrc unmittelbaren Vorgesetzten bey dem k. k. Tricstcr Stadt-und Landrcchte zu überreichen, und die vollkommene Kenntniß der ita* licnischcn Sprache auszuweisen haben. — Klagenfurt am Ii. October 1827. Z. 1I59. ^»»—°°""^ ^""^ ^^° .^—. 2ä Gub. Nr. 24169. Von dem k. k< krainerischcn Stadt- und Landrechte zu Laibach wird hiemit bekannt gK-macht: Es sey bey dieser Stelle durch die Pensionirung des Herrn Wenzel Gandin V.Lilien« steins cine Sccrerarsstclle nut einem jährlichen Gehalte von louofi. Metall-Münze in Ev ledigung gekommen. Icne, welche sich um diese Stelle in die Competcnz setzen wollen, haben ihrc Gesuche, bclcgt mit Fähigkeits-und .Dicnstzcugnisscn, und mit Darthuung der Kenntniß der kraincrischcn Sprache binnen vier Wochen bcy dicscr Gmchtsbchörde in Ge< mäßhcit der höchsten Hofdccrete von 17. December 1819, und 9. July 1626. zu überreichen. Laibach am 2I. October 1827. M Kreisämrljche Verlautbarungen. Z. i5ä^. (Z) ^ ^ Kundmachung. Nr. io557- W Die ka>serl. kölngl. Wtrafhaus - Verwaltung am hierortigen Casicll benöthiget zur Beschäftigung der wtlbllchen Stvafimge cinen neuen Verlag von 25 Centner ungehechel-ten Svinnhaavcs. — Da die Lieferung dies s Epmnhaarbcdarfs laut einer herabgelangten hohen Gubcrnial-Verordnung vom z5- dieses Monathes, Z. 2^777 , Mlttelft L'cltation bewirkt weiden m^ß, so wird dle dlcßfall'gc Vünucndo - Versteigerung am 28. dieses Monathcsi, Vonulttags c) Uhr bey dleftm kavserl. kölügl. Krclkamtc abgehalten werden. Die Liefcrungslust'gen werden demnach zu dicscr Lllltailon zu nschcimn hlelMtt eingeladen. — Kalftrl. königl. Krelsamt Lalbach am i3. November 1^27. « (Z. Beyl. Nr. 95. d. 27. November 1827.) D ^1 Z. 132/,. (2) Zä Nr. 6/,26. ' Von dem k. k. Stadt-und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Cacilia und Anna ^amass^, als mütterlich Franzisca Xav. Samassa'schen unbedingt erklärten Erbinnen zur Erforschung der Schuldenlast, nach der am 27. September l. I. verstorbenen Franzisca Rav. Samajsa, bürgerlichen Glockengießers - Witwe, die Tagsatzung auf den' 10. December l. I. Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt-und Landrechte bestimmet worden, bey welcher alle Jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, solche so gewiß anmelden und rcchts-gcltend darthun sollen, widrigens sie die Folgen des §. 614 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Laibach den 6. November 1627. Von dem kaiserl. königl. Stadt-und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Ursula Pauscheg, als erklärten Erbinn zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 19. September laufenden Jahrs mit Testament verstorbenen Lucas Pauscheg/ die Tagsatzung auf den 17. December laufenden Jahres, Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt-und Landrechde bestimmet worden, bey welcher alleIem, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Ncchtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, solche so gewiß anmelden und rechtsgeltend darthun sollen, wldrigens sie die Folgen des §. L14 b. G. V. sich selbst zuzuschreiben haben werden. ' Laibach den 7. November 1Ü27. U Vermischte Verlautbarungen. ^ z. Z. 484. (2) Amortisations - Edict. Nr. ,o65. Vom Bezirks «Gerichte Herrschaft Prem wird bekannt gemacht: TZ seo auf Ansuchen des Bla« sius Bascha von Iassen, in die Ausfertigung der Amortisations . Goicte, hinsichtlich des zu feinen Gunsten von Joseph Samsa aus Feistrih, über 3aa ft. ausgestellten, auf der, diesem gehörigen, zu Feistrih liegenden, der Bansal« Herrschaft Adelsderg, Lud Urb Nr. 566, zinsbaren hude, inta^ulir« ten, vorgeblich, in Verlust gerathenen Schuldscheins, äclo. et intab. 2l. Februar 2806, respecüvL dessen Intabulations« Certificates gewiliiget worden. EK haden demnach aNe Jene, welche auf benannten Schuldschein aus was immer für einem Rechtsgrunde einen Anspruä) zumachen gedenken, solchen binnen der hiezu gesetzlich bestimmten Frist von einem Jahre, sechs Wochen und dreo Tagen, bey diesem Gerichte um so gewisser anzu« bringen und zu erweisen, als im Widrigen auf weiteres Anlangen des Joseph Bascha, der obbe«« nannte Schuldschein, sammt dessen Inradulations- Certificate, wirkungslos, null und nichtiger« tlart werden wird. Bez. Gericht Prcm am i3. März 1627. z. Z. 543. (2) Amortisirungs.-Obicl. Nr. 9,1. Vom Bezirksgerichte Ttaatsherrschaft Lack wird hiemit ullgem.'in kund gemacht-. ?)tan habe über Ansuchen des Michael Iessento von Lack, in die Ausfertigung der Eoicte nachstehender, auf dem Hause Nr. 86, in der Stadt Lack haftenden, angeblich in Verlust gerathenen Urkunden, als: a) des Schuldbriefes, clci«. et ia^li. 17. Februar 1U0H, für Johann Iessentc», pr. 2^5 ft.? ^ t») des Uebergabsvertrages, ^lclu. et intab. 21. Februar läaH, für Jacob und Maria Jesscnko, U pr. 102 ft.; k c) des Heirathsvertiages, ääa. 25. Jänner 1607 ^ inwb. 27. Februar »Lo6, für Gertraud Iessenko, l pr. 45a ft. gewilliget. l^, Es werden daher alle Jene, die auf diese angeblich Verlornen Urkunden ein Recht zu haben ^ vermeinen, hiemir aufgefordert, binnen einem Jahre, sechs Wochen und drey Tagen, dasselbe so gewiß geltend zu machen, wiorigens nach Verlauf dieser Zeit über ferneres Ansuchen die benannten Urkunden, sammt den Intabulations » Certificate«, für null, nichtig und trastloö er» klält werden würden. Lack den 6. May »Ü27. "V orrufungs' Ed, c tT^M Von dcr Btzirls - Obngf-it Rupertshof, zu Neustadt! werden nachbcnannte Restive» UnlW Retlutlrungsftüchtlinge, dann pahloS Abwesende, als: M Namen und Zunahmen ^ Geburtsort ? Pfarr ^ Haupt«Gemeinde. ,^______________________^?__________________ ' ^ _______________^_________________________^. Johann Sorann 29 Dreine 6 Amödt Töplih W Johann Saiy 22 Wcihtirchen iL Ncißfirchen St. Peter « Ios.ph Bresovar 5i Stoppitsch ,7 Stopttfch Stopitsch . M Georg Sorko 2o Untcrtiassenfelo 5 St. Bcirthelmä Wrußnig Florian Masnig 2a ' Ollernass.noorf 22 dto. dto. ^ Mathlas Slremer 2» Dreme , 5 Amödt Töplitz M Aloys Sorunn 26 dtg. g dto. dto. W Michael Pl^ntan 20 Rumansoorf 7 Walcendoif dto. M Franz Echuftertschitsch ,<^ ^to. 20 - dto. dto. M Michael Alchenauer 25 Ulschn^selle 2Z Toplih dto. M Anton Pureder 24 Sel^lsche 6 dlo. dto. M Iobann^Stangel 5z Ralourna 5 St. Michael Neufiadtl M Franz Vianlscha 2« Weindorf 22 Movfau Etopitsch M ' Mathias Blattnig 27 Mönchödo.f 20 Tdplitz Töplih « Franz Pntovitsch 24 Unterlronau 9 Welßlirchen St. Peter M Kranz Zcssar 2, Iudlan 6 honigstein Hön'lgstelN W Anton KoNar , 2Z dto. «5 dto. dto. M Iohan» V0lanje 2I Oberfcevdof 2 dlo. dto. « Joseph <^rovln , 22 Goritschendorf i5 dto. dto. W , Anton Mcsnaetschitsch 2, SeNa 5 ha,dov'5' dto. W Johann Schmalz 23 Kall bev Suchor 1 Pretschna Neustadt^ W Martin Muchnsch 21 GroßtirblSdorf ,ch dto. dto. W Johann Raker 3l hcreindorf 5 Et. Peter St. Peter W Martin Srebernak ,g Groß TIalteneg ,g St. M,chael Neustadt! W Iutod Aunttscheg 37 Hasenberg 4 Stopttjch Stopitsch W Johann Wochte 25 Stopitsch 25 dto. dto. M Andreas D^roviß 24 Großlrrußnitz 6 Wruhnitz Wrußnih W Georg Prunoschttfch 29 SaNog 1 Pretschna Neustadt! W SedaftianAmbroschlisch 23 Großwiußnitz 6 Wruhnih KLruhnitz ,W Maltm Hudallen 21 Altendorf 6 St. Barthelmä dto. W Iatod Luftr 24 Toustiverch 22 dto. dto. W Joseph Dobrauh 2b Unteinassenfeld 5 dto. dto. W Mathias Luser 24 dlo. ,, dto. dto. W Thomaö Srebrrnak 56 Groß. Slattemg '9 St- Michael Neustadtl W Zakod ^ua 3, ^0. 29 dto.. dto. W Malh,as Werson 53 Niederdorf 6 dto. dto. W Johann Darovih 29 Oberstrascha 6 Pletfchna dts. W Franz Dragmann 29 Irtschdorf 5 St. Michael dto. W Michael Irlel 54 RegerÖdorf ^ 14 dtq. dto. W Thomas Gossob ,20 (Zandia 23 dto. dto. W Joseph Kaltschitsch 26 Neustadt! ?5 Neustadtl dto. M aufgefordert, sich binnen einem Jahre vom heutigen Tage an, so gewiß zu dieser Bezirts»Obrigk«^ zu stellen, und ihr Ausbleiben zu rechtfertigen, alö rridiigens gegen sie, da sie sich auf,die erste Vdirtal. Vorladung vom 7. März I, I< binnen der ihnen angeraumten Frist von 4 Monache» nicht gestellt haben, in Folge hoher Gubernial > Verordnung von ,4. December 1826, Zahl 2^26a, ohne welters nach dem allerhöchsten Auswanderungspatente fürgegangen werden wird. Bezirks. Obrigkeit Ruprrtshof zu Neustadt! am 19. November »627. z. Z. 694. (2) Edict. Nr. 699. Von dem Bezirksgerichte der Herrschaft Radmannödorf wird biewit allgemein besannt gemacht: Gs sey auf Anlangen des hrrrn Johann Tbcmann, Hammerögcwerkcn im Bcrgwerkc Steinbüchl, 6e pi-aeöentÄtc» 16. May 1627, Nr. 69g, in die Ausfertigung des Amorlisationscdictcs, hinsichtlich des auf dem vorkiii dem Tbaddäus Fadian, nun dem Andreas Kcrt, gcborigln Hause, Nr. »4, und dem Eßfeuer poä ßi-oZor«lt5cli3m, im Bergwerke Kropp intabulirtcn, vorgeblich in Verlust gerathe» nen, vom Tbaddäus Fadian, Posterschmid zu Kropp, an Herrn Gcorq Thomann, Hamincrsgewcrle» im Bergwerke ^teinbüchel, unterm 26. Mao 1794, über 2o5 ss. L. W. ausgestellten, und auf ^odi. ges Haus und Oßfeuer, am nähmlichen Tage intabulirtcn, gerichtlichen Verglcichsprotocolls. gewillt« get worden. Gs werden daher alle Jene, welche auf das gedachte gerichtliche Vergleichsvrotocoll, aus was immer für einem Grunde Ansprüche zu machen vermeinen, erinnert, ihre Reckte darauf bin» nen einem Jahre, sechs Wochen und drey Taqcn, so gewiß darzuthun, widriqens dicsclben nach Verlauf dieser Zeit mcht mehr gebort, und dieses gerichtliche VcralcicdZ « Protocol! für null und nichtig erklärt werden würde. Bez. Gericht Radmannsdorf dcn 26. Iul^ 1627. z. Z. 532. (2) - Edict. Nr. H92. Von dem Bezirks , Gerichte der Herrschaft Radmannsdorf wird hiemlt bekannt gemackt: Ss sey auf Anlangen des Herrn Franz SchuNer, alö Vormund der mind. Maria Thomann von Klopp, 66PIÄ65. 6. April 1627, Nr. 492^ in ^ie Ausfertigung dcs Amortisations. Gdicteß , hinsichtlich des, au^ den vorhin von Andreas, dann Anton Thomann, hammclsqewerke z« Stcinbüchcl, grundbüch» lich besessene, nun durch Erbrecht aber auf dessen Pupill,nn Maria Tbomann ndergcganqenen Rea« litäten, nähmlich auf dein Häufe in Steinbüchel, s.immt W.ildantheilrn, 5uk Haus »Nr. 3«, Utb. Nr. 1252, so wie auf denen Grundstücken na kaunxs u Volin«, dann auf den vier Eßfcuern, zweo in der Echmidhütte pr^cl I^pozam, und zweo na <)u3fi«ämNichen Vergleiche, cläa, 27. July, lnlai). ,. Au« gust i625, schuldigen 425 si. f^mmt Gerichtskosten, sie crccutivc FcNdicthunq, der dem el, ge» rlchtlich geschayl auf 5c» ft., endlich einiger weniqcr Fährnisse, im gerichtlichen Nchäywcrthe von 35 st. >0 kr. oe-ollliget, und hiczu drey LicitaNonstagsatzunqen: auf den 17. December d. I., »^. Jänner und itt Fedruar 1626, jedesmahl ron 9 bis 12 Uhr in I^ccc» der Realität mit dcm Neo« sahe angeordnet worden. daß, wenn die zu versteigernden Realitäten weder bei.' der ersten noch zweyten Versteia/rung um oder über den Vchäywerth an Minn gebracht werden tönntln, ftlde bey der dritten auä) unler demselben blntangeqeben werden wütdcn. Wozu dte Kauflustigen mit dem Beosahe zu erscheinen vorgeladen werden, daß die Beschrei' bung der Realität, so wie die Licitationsdedingnisse täglich in hiesiger Gerichtskanzley eingesehen werden können, Lack den 17. November 1L27. N' Gubernial-Verlautb'arungenT^ ^^^^^ Z. 1I62. (1) C u r r e n d e aä ^um. 22867. W des k. k. illyrischen Landes - Guberniums zu ^aibach. — Tie im Jahre 1L27 m Krain und Kärnthcn mit Pferdpramien belheilten Individuen werden zur öffentlichen Kcnntnlß gebracht. — Bey der Pferd - Prämien - Verlhcttung im Lalbacher Gouvernements-Gebiethe, für das Jahr 1827, wurden für tne comnnssionell, als die schönsten Hengsi- und Stuttenfollcn anerkannten Pferde, welche von Aerarial - Beschcllern erzeugt wurden, den Eigenthümern dieser Pferdfüllen, folgende Prämien in k. k. Gold-Ducaten zuerkannt und verabfolgt, und zwar : I. I n K r a i n. I m Lai b a ch er ^ K rei se. Zu Krain« bürg. 1. Dem Georg Balant aus Neudorf, tm Bezirke Radmannsdorf, sul, Nr. 5 wohnhaft, für einen Hengsten, Rochscheck mit Stern, olle 4 Füsse braun, ib Faust, 1 Zoll hoch, 3 1)2 Jahr alt, — 1Z5 Gulden Metall-Münze. — 2. Dem Anton Ro-ba s aus Podgorie, im Bezirke Kreutz, 5u1) Nr. 36 wohnhaft, für eine Stutte, 1^ Faust, 1 Zoll hoch, 3 1^2 Jahr alt, Mctallfuchs nnt gezogenen Blassen und Schnäuzel, we»ßen Nnlcrmaul — ^5 Gulden. — Z. Dcm Lorenz Iuvan aus Podgorztza, im Bezirke Umgebung Laibachs, sud Nr. 5, für eine Stutte, lichlbraun ohne Zeichen, 1^ Fausi hoch, 3 1)2 Jahr alt, — ^5 Gulden. — 4. Dem Math ras Rant aus Mtttelfeichting, 5uk Nr. l3, im Bezirke Michclftntcn zu Kran.burg, für eme Grutte, Hon,gschimmel mit Stern und schmalen Blaßchen, 1^. Faust hoch, Z 1)2 Jahr alt, — ^5 Gulden. — 5. Dem Georg Triller aus Unterfnchttng nn Bezlrke Mlchelft^ticn, 5ul> Nr. il wohnhaft, für eine Stutre, Honigschlmmel mu kleinei tz?tern, 3 1^2 Jahr alt, 14 Faust, 2 Zoll hoch, —' ^5 Gulden. — 6. Dem Jacob Jeray sus Flödnig, im Bezirke Flödnig, 5^) Nr. Z wohnhaft, für eine Stutte N^pp, mtt kleinen Srern, I 1)2 Jahr alt, 14 Faust, 3 Zollhoch, --"/.5 Gulden. — 7. D.m Iacoö Gtr u p p i" aus Zhtrhizh, im Bezirke Mt-chelstettcn, »uk Nr. 16 wohnhaft, für eine Slutte llchtbraun,'m,t kleinen Stern und Schnauzt, I 1^2 Jahr alt, 14 Faust, 1 Zoll hoch, — ^5 Gulden. — Im Neustadtler Kretse. Zu Nassenfuß. 1. Dcm Anton Salocher zu Prelcsie, im Bezir< ke Neudegg, snb Nr. 1 wohnhaft, für emen Hengsten, Rothschimmel, auf der Kroup et« was getiegert, mit SHnauzl, der hmtere lmke Fuß etwas wölß, I ij2 Jahr alt, 14 Faust, 3 Zoll hoch, — 135 Gulden M. M. — 2. Dem Mathias Dolle nscheg aus Gabrille, im Bezirke Neudegg, »uk Nr. 9, für eine KohUapp < Stutte ohne Zeichen, 14 Faust, 2 Zoll hoch, 3 1)2 Jahr alt, 45 Gulden. 3. Dcm Johann Wirth zu Echrou-mg, sui, Nr. 4, im Bezirke Nassenfuß, für eme lichtbraunc Etutte ^ohne Zeichen, 14 Faust, 1 Zoll hoch, 3 ^2 Jahr alt, ^5 Gulden. — Im Adelsberger Kre »se. Zu Adelsberg. 1. Dem Anton Mekinda zu Martmebach, im Bez,rke Haasberg, 5ub Nr. 36 wohnhaft, für emen Hengsten, Gchwarzschlmmel, mtt gezogenenen Stern, 24 Faust, 2 Zoll hoch, 3 l)2 Jahre alt, — i35 Guldcn. — 2. De'm Johann Sadnig aus Rakltnlg, im Bezirke Adelsberg, snd Nr. 18 wohnhaft, für eme Stutte, Eisenschimmel Mit BlÜMmel, 14 Faust, 3 Zoll hoch, 3 1^2 Jahre alt, — 45 Gulden — 2. Dem Jacob Schw,gl, im Orte Koschlek, 5^ Nr. 7, im Bezirke Haasberg wohnhaft, für eme Slutte, weichselbraün mit Blümel, 3 1^2 Jahr alt, 14 Faust hoch, 45 Gulden. II. In K ä r n t h e n. Im V lllacher Krei se. In V Ula ch. 1. Dcm Sebastian Huber, vul^o Tomelle zu Tiefen Burgrad, sud Nr. ,, im Bezirke Ossiach wohnhaft, für einen Hengst, Grauschimmel, mit Schnauze, be^de hintern Füße-ttwas weiß, i5 Faust, 1 Zoll hoch, 3 1^2 Jahr alt, i35 Gulden. - 2. Dem Philipp (Zur Beyl. Nr. Z9. d. 27. November 1827.). E 'l — Matsch nig,, zu Altossiach Nr. i^, im Bezirks Ossiach wohnhaft, für eine Stutte, Grauschimmel mit Blassen, vordern linken Fuß etwas, tne beyden hmtern Füsse hochweiß, IZ Faust, 3 Zoll hoch, 3 N2 Jahr alt, — 45 Gulden. — 3 Dcm Johann Glanz er zu Buchscheiden Nr. 3., im Bezirke Ossiach wohnhaft, für einen Rapp mlt grauen Blassen, weißen Unterm'aul, 3 ij2 Jahr alt, i5 Faust, 2 Zoll hoch, — 45 Gulden. — 4. Dem Franz Lax von Reichenau, Nr. 22, Bezirk Ossiach, für eine Glutte, 3 1^2 Jahr alt, «5 Faust, 3 Zoll hoch, für einen Rapp mit grauen Guitzstern, starken Schnauzl, — ^5 Vulden. — 5. Dem Stephan Pierp zu Vassach Nr. H, im Neznke Landskron wohn-haft, für eine Stutte, lichtbraun, mitgezogenen Gpchftern, Schnauzt, beyde vordcrn Füsse weiß, i5 Faust hoch, 3 1^2 Jahr alt, — ^5 Gulden. — In Pussar nitz. 1. Dem Jacob Temeßel aus Rattendorf, 2nd Nr. 41, im Bezirke Grünburg, fur einen Hengst, Rothfuchs mit Blaffen, Schnauzt, welßen Untcrmaul, b^yde hintern Füsse weiß, u5 Faust, 2 Zoll hoch, 3 ij2 Jahr alt, — i35 Gulden. 2. Dem Georg Egger zu Reisach,, 5U.K Nr. 3, im Bezlrke Kärschach wohnhaft, für eine Stutte, Gommcrrapp, mit großen Stern und Wchnauzl, weißen Untermaul, vordern rcchtea, und beyde Hin« ternfüsse weiß, 3 ij2 Jahr alt, i5 Faust hoch, - 45 Gulden. 3, Dem Robert Gr u, ber aus Wittweg, ^i^d Nr. Z, im Bezirke Mlllstadt, für, etne Stutte, i5 Faust, 2 Zo2 hoch, 3 1^2 Jahr alt, Braunscheck ohne Zeichen, - ^5 Gulden. /^ Dem Joseph Wassermann aus Bruggen, »lilH 3tr. i3, im Bezirke Grelfenburg, für eine 3 1^2 jahrige Stutte, i5 Faust, 2 Zoll hoch, Rothfuchs, mit wcnjg weißen Haaren an der Gtirn — 45 Gulden. 5. Dem Joseph Mößlacher aus Nattentwrf, 5nl> Nr. 33, im Bezirke Grünhurg, für eine stutte, i5 Faust, ! Zoll hoch, 3 ij2 Jahr alt, Roth» fuchs mit Spitzftern und Schnauzl, hintern linken Fuß hochwelß, — ^5 Gulden.—. Im Klagenfurtev Kre»se. Zu St. Weit. 1. Dem Joseph Kohl, v^Izc> Leidenwitsch aus Tigermg, «ud Nr. 12, im Be,irke Glanegg, für einen Hengsten, lichtbraun, mit gezogenen Blassen und Schnauzl, weißes Untermaul, beyde Hinterfüsse weiß, ^5 Faust, 2 Zoll, 1 Gtrich hoch, 3 1^2 Jahr alt, — »35 Gulden. 2. Dem Michael Trost, vulxo Paule zu Gradmgg, sli', Nr. 7, ,m Bezirke Moosburg wohnhaft, für eine Stutte, weichselbraun mit Halbblaß, I izZ Jahr alt, 16 Faust hoch, — -27 Gulden. 3. Dem Georg Punt schert, vutzo Größnlga. aus Edenthal, 5nl) Nr. ^, im Bezirke Ebenthal, für eme Stutte, 3 1^2 Jahr alt, 16 Faust, 2 «Gtrich hoch, Sommerrapp mit gezogenen Blasscn, Schnäuzl, weißes Untermaul, alle Füsse weiß, — 27 Gulden. H. Dem Joseph Glssingev, vni^G Peterle von Wei-tensfeld, sud Nr. 3, im Bezirke tzvt. Georgen, für eine Stutte, i5 Faust, 2 Strich hoch, 3 i^2jahrig, weichselbraun, mit etwas welßen Haaren an der Stirn, Schnauzl, »ordern lmken, und beyden Hinterfüsse wnß, — 27 Gulden. 5. Dem Joseph Holzer, vlii^o Kohlweis aus Wutschm, 5nd Nr. I, im Beznke Maria Saal, für eine Stutte, 3 l^2jahrig, z5 Faust, 1 Gtrtch hoch, lichtbraun mit etwas weißen Haaren an der Stirn, beyde Hinterfüffe weiß, — 27 Gulden. 6. Dem Jacob Bruner, vn^o Rhein zu St. Leonhard, im Bezirke Kreug, sul) Nr. i5 wohnhaft, für eine Stutte, 3 l^2jahrig, i5 Faust, 2 Zoll hoch, Sommerrapp ohne Zeichen, — 27 Gulden. 7. Dem Mathias Oschan/ v^o Christian zu Lanzendorf, snd Nr. H, im Bezirke Maria Saal, für eine Stutte, Grauschimmel, ohne Zeichen, i5 Faust, 2 Strich hoch, U 3 i)2jahrig/ — 27 Gulden. — Welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. ^ Laibach den 2. November 1827. Joseph Tamillo Freyherr v. Schmidburg, K Landes-Gouverneur. Leopold Graf v. Welsersheimb, M k. k. Gubernial-Rath. 3» i365. Kundmachung- nä Vsr. der Verkaufs - Versteigerung über verschiedene, im Bezirke (^0615^2 liegende, vom aufgehobenen Karthäuser - Kloster Frcudcnthal herrührende Realitäten. — In Folge Decrctes der hohen k. k. Staatsgüter - Vcräußenmgs - Hof- Commission vom iI. October d. I., 3.r. 474/St. G. V. wird am 27^ December d. I. m den gewöhnlichen Amtsstunden, bey dem k. k. Rentamte m ^poäi^u'ia, Istnancr - Kreises, zum Verkaufe im Wege, der öffentlichen Versteigerung nachbenannter, vom aufgehobenen Karthauscr-Kloster Freudenthal herrührenden, im Bezirke ^pn<^i.^rin gelegener Realitäten, geschritten werden, als: 1) des in der Gegend ^rlurov^ gelegenen, und mit Reben und Olivmbäumen besetzten Ackergrundcs, im Flächenmaße von 309 Quadratklaftern, geschaht auf 11 fl. 7 kr. 2) des m der nähmlichen-Gegend gelegenen, mit I Maulbcer-, 4 Zwetschken- und H Weidenbau- ' men besetzten Ackcrgrundcs, nu Flächenmaße von /,/,6 Quadrat-Klaftern, geschätzt auf ia fl. 27 kr. Z) des m der Gegend äoolodrinov^ gelegenen, theils mit Reben, Oliven- und Feigenbäumen besetzten Ackergrundes, im Flächenmaße von 667 Quadrat-Klaftern, geschaht ^/c^ ^ ^^ ^ ^^ "" 2Acpfel- und 6 Weidcnbäumen besetzten, und 90 Quadrat-Klafter messenden Ackergrundes, geschätzt auf 4 fl. 27 kr. 5) des in der con^a Va.äa äeno ^i-.el gelegenen, mit mehreren Reben, dann 2 Aepfel-, 2 Birn-, 6 Zwetschken- Vss" Ackergrundes, im Flächenmaße von 3 Ioch/i.L? Quabratt ^.. .d ^"^uf 22Z ss. ,9 kr. ii) des theils mit Reben, Oliven-, dann 1/, Zwctsch- u."d Z Ioch^und /,95 Quadrat-Klafter messen en Ackcr- g ndeo, gesthatzc auf 184 fl. 26 kr,' 7) des in der Gegend V^ ä.tw .I^5e1 geleg -ncn, mtt mehreren Oüvenbaumen besetzten, und 1169 Quadrat - Klafter messenden Acker-grundcs, gcscyatzt auf /,4 fl. 27 kr. 6) des in der legend ^i-^^ gelegenen, und 5i6 ^uad^t- Klafter messenden Nebengrundcs, geschätzt auf 19 fi. 27 kr. 9) des in dcr Ge-^f^ss "«p gelegenen, und 687 Quadrat - Klafter 'messenden Ackergrundes, geschätzt '" der Gegend Xa^rinoüa gelegenen, und 640 Quadrat - Klaft aelea n und ^^ ^3"^^ "'l 55 ss. IZ kr. n) des in der Gegend ^1,wct » gelegenen, und 55b Quadrat-Klafter messenden Ackergnlndcs, geschätzt auf i5 st 10) des dra "M ^ "ut mehreren Rebenbäumkn be e ten und lo^ Qut ( a/c^ a ncn un^ "Ä ^' ll. 27 kr. iI des :n der Gegend i^6r Quadrat-„Klafter messenden Weidegrundes, geschäht 's/^5^/^'/' gelegenen, und 1 Joch, 53o Quadrat- M d ae ^ geschätzt auf 76 fi Z7 kr. 1,5) des in der nähmlichen Ge- ^ ss .^ /^ ^ / ^ ^' 920 Quadrat - Klafter messenden Ackergrundes, geschätztauf 24/^uadrat^ Sckns/ bestehenden Gebäudes, im Flächenmaß v" W: si7 e^ e re>^kHn^^^^^^^^ "^ ^^ ^ ''" ^'. Diese Realitäten werden einzelnweist, so ftn Ar ,um d ^ 'der zu besitzen und zu genießen berechtiget g we- Genehm gung er^k k Uk "^^ «"sgcbothcn, und dem Meistblethenden mit Vorbehalt der N?^ ^"^'' Veräußerungs- Hoftommission überlassen werden. -ca e ses ^ zugelassen, der mcht vorläufig den zehnten Theil des Fis- 7uf d n Ue^ lau nk.7"^^^^^ ^" ^« öffentlichen, auf Metall- Münze und Verst^ nach lhrem cursmaßigcn Werthe bey der Co N auf diesen Betrag lautende, vorlaufig von der und zureichend befundene bey- """? wird jedem Licitantcn mit Ausnahme des MMbicthers, an?e^ ''en' des Meistbiethers dagegen wird als verfallen wol e oder ^nn .! d. ^ zur Errichtung des dießfalligen Contracts nicht herbeylassen wollte, oder wenn er dze zu bezahlende erste Rate in der festgesetzten Zeit nicht berichtigte, be^Mcytmaßiger Erfüllung dieser Obliegenheiten aber wird ihm der erlegte Betrag an der ersten Kaufschillings-Hälfte abgerechnet, oder die sonst geleistete Caution wieder erfolgt werden. — Wer für einen Dritten einen Anboth machen will, ist verbunden, die dießfallige Vollmacht seines Commitmten der Versteigcrungs- Commission vorläufig zu überreichen. — Der Meistblethcr hat die Hälfte des Kaufschillings innerhalb ^ Wochen nach erfolgtcr, und ihm bekannt gemachter Bestätigung des ^Verkaufs-Actes und noch vor der Uebergabe zu berichtigen, die andere Hälfte aber kann er gegen dem, daß er sie auf der erkauften, oder auf, einer andern, normalmaßigcn Sicherheit gewährenden Realität in erster Priorität grundbüchlich versichert, mit 5 vom Hundert in Conventions-Münze'verzinset, und die Zinsen - Gebühren in halbjahrigen Verfalls-Raten abführt, in fünf gleichen jahrlichen Raten-Zahlungen abtragen, wenn der Erstchungs? Preis den Betrag von 5o st. übersteigt, sonst aber wird die zweyte Kaufschillingshälfte binnen Jahresfrist vom Tage der Uebergabe gerechnet, gegen die ersterwähnten Bcdingnisfe berichtiget werden müssen. — Bey gleichen Anbothen wird Demjenigen der Vorzug gegeben werden, der sich zur soglcichen oder früheren Berichtigung des Kaufschillings hcrbeyläßt. — Die übrigen Verkaufsbcdmgnisse, der Werthanschlag und die nähere Beschreibung der zu veräußernden Realitäten können von den Kaustu-ftlgen bey dem kaiserl. königl. Rentamts in (^apo ä' Isn-iH eingesehen, so wie die Realitäten selbst in Augenschein genommen werden. — Von der kaistrl. königl. Staats - Gütcr-Veräußerungs-Prov. Commission. — Trieft am 25. October 1827. Sigmund NNter v. Moßmillern, ^______ ___kaistrl. königl. Gubernial-und Präsidial-Secrctar ^Ue'Vm^sch'tVV er laut barung en.' Z. z36i. (l) Edict. Von dem Bezirks. Gerichte Schneeberg wird bekannt gemacht: Gs sey auf Einschreiten des Joseph Iallitsch, rcgp. seines Cessionäls Franz Groschan, wider Johann Serpan, in die Feil« biethung der mit Pfanocecht belegten, im Oxecutionswege auf 25o ft. geschätzten, der Pfarrsgült LaaK dienstbare, in Nadlesk, Hauözahl 2I, gelegenen halben Kaufrechtshude des Letzteren, dann der dabey befindlichen auf 104 si. geschätzten Fährnisse mit bezirtsgerichtlichem Bescheide vom 17. No» vember 1627, wegen schuldigen 55 ft. /^5 kr. c. 5. c:. gewilliget, und seyen zu diesem ften, dann über ,hre gute Moralität, auszuweisen vermögen, übrigens aber auch nebst dem die obige Caution zu leisten im Siande sind, ihre wohl instruir-ten Gesuche in dem oben bestimmten Termine bep diesem f. l. Landes« Gubernium zu überreichen haben. — Brunn am 26. October ,627. D Z. 1566. (1) """ Kundmachung «ä ^r. 269. St. G. V. V der Verkaufs - Versteigerung einiger, im Bezirke t^apoclizti-ia gelegenen Domainen - Realitäten. — In Folge Decretes der hohen k. k. Staats-Güter - Vcräußerungs - Hof - Com-mMon vom 6. October d.- I., Zahl 59Z / St. G. V., wird am 2. Jänner 1L26, in den gewöhnlichen Amtsstunden bey dem'k. k. Rentamte in (^s>oäi«lli», Istrianer - Kreises, zum Verkauft im Wege der öffentlichen Versteigerung nachbenannttr, zum 3vcligionsfonde gehöriger, im Bezirke ^«po^izrri» gelegener Domainen - Realitäten,, geschritten werden, als: 1) des in der Gemeinde I^^Zr^no liegenden, von dem aufgehobenen Kloster 5. ^lÜÄr» herrührenden, und 2 Joch, 2o5 Quadrat c Klafter messenden Wicsengnmdcs, geschätzt auf 5Z2 st. 2) des in der nähmlichen Gemeinde, von dem nähmlichen Kloster stammenden,, und 2 Joch, 467 1^2 Quadrat-Klafter messenden Ackcrgrundcs, geschätzt auf ^,22 fi. 3 kr. Z) der vier in der Gegend Canzano gelegenen Ack^gründe, im Flächenmaße von 2 Joch, 6/^ 1^2 Quadrat - Klafter, geschätzt auf ^92 fi< >z9 kr. 4) der zwey in der nähmlichen Gegend gelegenen Ackergründe, im Flächenmaße von 2 Joch,, ^0 1^3 Quadrat- Klaftech geschätzt auf II4 fi. 6 kr. — Diese Realitäten werden einzclnweist, so wie sie der betref-' fendc Fond besitzt und genießt, >odcr zu besitzen und zu genießen berechtiget gewesen wäre, um,die beygesetzten Fiscalpreift ausgebothcn, und dcm Mnstbicthenden mit Vorbehalt der Genehmigung der k. k. St. G. V. Hof - Commission überlassen werden. — Niemand wird zur Versteigerung zugelassen, der nicht vorläufig den zehnten Theil des FisFalprcises entweder in barer Conv. Münze oder in öffentlichen, auf Metall - Münze und auf den Uebev-bringer lautenden Staats - Papieren, nach ihrem cursmäßigen Werthe, bey der Versteige-rungs - Columiffion erlegt, oder eine auf diesen Betrag lautende, vorläufig von derCom-misswn geprüfte, und als legal und zureichend beftmdcne Sichcrstellungs - Urkunde bey« .. bringt.— Die crlcgte Caution wird jedem Licitantm mtt Ausnahme des Meistbicthcrs, « nach beendigter Versteigerung zurückgestellt, jene des Meistbiethcrs dagegen wird als verfallen angesehen werden, falls er sich zur Errichtung des dießfalltgen Contractcs nicht her-bcvlasscn wollte, oder wenn er die zu bezahlende erste Rate in der festgesetzten Zeit nicht berichtigte, bcy pftichtmäßigcr Erfüllung dieser Obliegenheiten aber wird ihm der erlegte Betrag an der crsien Kausschillings - Hälfte abgerechnet, oder die sonst geleistete Caution wis-> der erfolgt werden. — Wer, für einen Dritten cmen Anboth machen will, ist verbunden, die dießfallige Vollmacht seines Eommitenten, der Verstcigcrungs - Commission vorläufig.zu überreichen. — Der Mcistbicther hat dte Hälfte des Kaufschillings innerhalb 4 Wschcn nach erfolgter, und ihm bekannt gemachter Bestätigung des Verkaufs-Actes/ und noch vor der (Z. Bcyl. Nr. 95. d. 27. November 1527.) F berichtigen, die andere Halft« aber kann er'gegen dem, daß er sie auf der' erkauften, oder auf einer andern normalmäßigen Sicherheit gewahrenden Realität in erster ' Priorität grundbüchlich versichert, niit 5 vom Hundert in Conventions - Münze verzinset, und die Zinsen - Gebühren in halbjährigen Verfalls - Raten abführt, in fünf gleichen jähr- ' lichen Raten - Zahlungen abtragen, wenn der Erstehungs s Preis den Betrag von 5c> fi. ^ übersteigt, sonst aber wird die zweyte Kaufschillings - Hälfte binnen Jahresfrist vom Tage ! der Uebergabe gerechnet, gegen die ersterwähnten Bedingnisse berichtiget werden müssen. — l Bey gleichen Anbothen wird Demjenigen der Vorzug gegeben werden, der sich zur soglei- ^ chcn oder früheren Berichtigung des Kaufschillings herbeylaßt. — Die übrigen Verkaufs-1 bedingnisse,- der Werthanschlag und die nähere Beschreibung der zu veräußernden Realita-, ten können von den Kauflustigen bey dem k. k. Rentamte in (^po ä'I^ria eingesehen, so 1 Wwie die Realitäten selbst in Augenschein genommen werden. — Von der k. k. Staats- Gü- ! ter - Veräußerungs - Prov. Commission. — Triest am Z5. October 1627. 1 Sigmund Ritter v. Mo ßmtl lern, ^ M __________ k. k. Gubernial- und Präsidial-Secrctär. 1 Kreis amtliche Verlautbarungen. ^ ^ Z. 1I75. (1) Kundmachung. Nr. io65/. ' Da mit dem Ausgange des Monathes October l. I. der Pachtvertrag wegen Bee zug des bey der Strafhaus - Verwaltung am Eastcll und bey dem hlerorngen Inqulsi« tionshause aus dem Gebrauch kommenden alten Lagerstrohes zu Ende gmg, so wlrd in Folge hohen Indorsat-Auftrages vom 9,, Erh. 21. dieses Monathes, Zahl 2)^17, wegen der neuerlichen Verpachtung dieses Strohbezuges auf em weltcres Jahr, die Licita« tion am 1. December l. I., Vormittags 9 Uhr bey diesem kmsevl. tömal. Ktelsamte abgehalten werden. — Dazu die LlcitaNonslustlgen zu erscheinen hlermu elngelaoen werden. — Kalserl. königl. Kreisamt kalbach am 2Z. November 1827. M Vermischte Veriaurda^ungen. M Z. 1570. (,) F e i l b i e t h u n g ö ' H d i c c. 26 Nr. 937. Von dem Bezirksgerichte der Cammeralherrschaft Beldes wno besannt gemacht: i«scr DlUrclhude und Llcnationödebingntssi,' kön««,in in dieser «VenchlS» tanilcozcdcrzett tmgcftdcn werden. Bez. Gencht CHMmeralherrfchaft Böld?K d^.n ä. November 1827. Z. »3^2^ (7)° Verlautbarungs . Tdict. Nr. 1602. In Folge Eröffnung dtö k. k. KreiKamts Aoclö^erg, vom iö. Erhalt, 19, k. M., »iahl 7016, hat dic höbe LandeösteNe die unterm 24. Octocer d. I. ad^eh^itene Bcifteiglung des Communal Getrank.^ufschlaKcb für d« Schule zu QVerlalbÄch nicht ginedii/^ec, unö mil Verordnung oom 9. ». M., ^aU 2^792, angtordnet, oah dieses ÄefäN neu?rdlngö verpacktet wrrocn müssc. Dieftr hohen Wrisun« gcmäß wird sohm zur üllß«M«incn Ke^nlnlß gebracht, oc.h s.,e Versteigerung die« lcö für die Trwialschul« zu Oberlaidach bestimmten, mnt der halste de3 Aerari^l Weindahcs hohcn Orts sanctionnien Gcl:änt^ufschlageö in der haupt^meinde und Pfarre Overlairach für daö lau» fende Militär . Jahr 182U, am !i, December VsrminagS 9 Uhr, bev onser Bezirks » Oorlgkelt abgehalten werden würde. Die dirßfälllgen Hedingnisse tonnen tägUch Hieramts emgesehen werden« Bezirks » Obligkeic Iteudenthal am »g. November »327.