Nr. 229. Tonnerstag, 7. Oktober 1909. 128. Jahrgang. Mtmcher ZeitM »2« ^^^"^"is: Mi! Pllstverssnbiln«: ganziälilin 30 li. linlbMri!, ,l> li Im «onlor: nnnzjäliliss > "nwiayrin n «, ssür die Zuftellun« in« Hau« «anzjähri« 2 «. — Insertionß«lbühr: ffür llci„s I„!,ra!^ d'« zu 4 Zsile» 50 l,, «rbßeie per Zeile 12 l»; bei «fteren Wiederholunnen per Zsile »k. Dir »Lnibachcr «eiNnin» rrlchriüt tüfll'ch, mi! «„tualniis drr Tonn- »nt> ssfierlanr, Tis »lvministlation befinde sich V!ill»«iüslrüf',s 9lr L«i die Mldnltion Uilloii^ftrake «ir. «!, Tplrckftüiitx'!! del- Mrdllllim, vu» ^ Ki 10 Uhr vormitlllff?, Unsranlirr»!' Brislc w^rbri» nickl angsiwnimrn, Monuitrip»,' »ich! züsiiclnrslrllt. Telephon-Nr. der Redaktlon 52. Amtlicher Heil. , ^'Me t. und t. Apostolische Älajesläl yal'en ^"l^Ilk'rl,öchstor Entschließuug voni 2^. September .^> "ln'r einen vom Minister dos kaiserlichen nnd ^ UlUichcn Dauses und des Austern erstatleien '^uulerlänigsten Vortrag aslergiiädigst zu ge^ yün^'u genlhi, daß der außerordentliche Gesandte . ^ "evollmächligle Minister an, königlich bulgari- nmn .^ofe Duglas (>iraf von T h u r n und Val - ' !!)Nn von seineni dermaligcn Posten abberufen "w U)m hci diesem Anlasse die Allerhöchste An- umun« für seine vorzügliche Dienstleistung b> '""Ugegeben loerde. > ' .' , . ^s'Ue t- und f. Apostolische Majestät haben ^,v''/"höchster Einschließung vom 2^1. September ^^ >^ !'^'r einen von, ^cinister des kaiserlichen und '"'wichen Dauses und des Austern erstatteten ^, ^ ^Uerläniqsten Vorlrag den außerordentlichen ^ndl^',1 und bevollmächtigten ^iinister Dr. .^arl ^s^^'N von GiSkra zum außerordentlichen ^,^ nndteil und bevollmächtigten Minister ain lönig-^,. .Alkalischen Hofe allcrgnädigft zu ernennen druckt? ^ Oltuder 1909 wurde in dcr l. t. Hof. ,md Staats. Ansa^ ^ l.XVIi. Stück dc^ Meichsacschblattes in deutscher '""abc ausgegeben und versendet. tober^Al?"" Anltilblatte zur «Wiener Ieitunq. vom 5. Ol> Plei^!, l^r. ^28) wurde die Weiterverbreitung folgender '^zeugmsse verboten: Alge 284 .. von, 1. Oltubcr 1RW. 3lr '^u '^">>"')' »tlUnic-l» /!-,/ou<'!l» vom 25. Sept. 1909. ^^^- >-l« «8ti«(i<)l'!e«il« /jvna»t,nili> vom 2b, Sept, 1909. Nr, 5 «Vnlnost» nom 2l. September 1W9, Nr. l'-i .N^><'«!<. vom 3. Oltober 190!). Nr. N) .<:«,,, uom !,Ol!obW'.', «Kollion^ liulolnilii- I'i'<»Il,'tlu»> ull, rc!c 1!Nl>><. MichtamMcher Geil'. England ^ie Vern,'orrcnheit der politischen ^age in (5nliland dauert, lr>ie nian aus Lolidon berichtet, an und die M'inuiM'N nber dic voraussichtliche ^lklioil des Oberhauses dem Vudgct qe^euliber sowie über das Verhalten der Neflieruna, zu demselben schwan^ ken von Taa, zu Ta^. Ge^enloarliq herrscht die ?ln-sichl vor, das> die Pairslammer das Budget an nehinell lverde, ans Furchl vor der Störung, lvclchc die MlehnunH desselben in Handels- und Finanz-kreisen hervorruseu lvürde. Hiebei lönnle auch die Erloluiuul^ mitlvirken, daß das Oberhaus durch Ablehnung der ^inanzvorlage ^cr Regierung die Tache erleichtern lvürde, da diese den gegenwärtigen ^eilpunkt als günstig für die Parlamenlsanslösung erachte und das Oberhaus der Negierung nicht in die Hände spielen wolle. Aber auch wenn das Ober-haus das Budget genehmigt, will die Legierung, so heißt es, zur Auflösung schreiten- sie würde einen (^rund hiefür in den Abänderungen finden, welche die Pairslammer an der Irischen Vodengeschvor-. läge vornehmen dürfte. Naditale Organe führen die neue Entwicklung der Lage darauf zurück, daß die Regierung jeht wieder Vertrauen in das Budget als eine Populäre Waffe für die Wahlen seh<, während gewisse Finanztreise in der City, obgleich sie gerade keine Vorliebe für das Vudgel haben, aus furcht vor den Wirkungen einer Ablehnung desselben. Druck auf die konservativen ausüben, um o>e>e zu veranlagen, eine weniger orastliche Lösung zu suchen. Anderseils wolle die Regierung, da sie nunmehr für den klampf gerüstet ist, den Aufschub debselbeu uichl als Preis für das Einlenken der (Gegner in der Budgelfrage gewähren. Tevhnlb wolle sie uiller einein anderen Vorwande all die Wählerschaslen appellieren. Demgegenüber wird aber gellend gemachl, daß es durchaus nichl sicher sei. daß das Oberhaus aus seinen Amendemems zu der fischen Bodengesehvorlage bestehen werde, be-senders da ihm ein Wahltampf unler den gegenwär-ligen Verhältnissen nichl sehr erwünscht sei. Vom russischen Hose. Aus Petersburg wird von unlcrrichteter 3eitc geschrieben, daß man in den jüngst verbreileien Darstellungen, die das Befinden der Kaiserin Alerandra in sehr ungünstigem Lichte erscheinen ließen, augenscheinlich verspätete und dabei start übertriebene Tchilderungen von Ttörungen zu erblicken Hal, welche bei der hohen ^rau vor einiger ^leii eingeirelen waren. Die Kaiserin war allerdings leidend, ihr Zustand halle jedoch im Laufe des Tommers nie einen Eharatler angenommen, der zu Besorgnissen Anlaß gegeben haben würde. Vollends gegenwärtig lauten die Nachrichten aus Livadia weil günstiger. Der Aufenthall im süd^ üchen >llima der .Nrim, die vortreffliche Lufl der legend und die vollständige Ruhe, welche die Kaiserin dort genießt, haben aus ihr Befinden in jeder Beziehung eine sehr wohltätige Wirkung ausgeübt. Infolge dieser erfreulichen Wendung Hal der die Reise nach Italien belreffende Plan des Baisers ''l'ifolaus. der in keinem Augenblicke aufgegeben, sondern bloß einstweilen mit Rücksicht aus das Be- LeuMeton. Der geheimnisvolle Herr. Humoreske von M'inyc>ld Dvtn^l„i. (Schluß.) (Nachdnlll v!>rl,li!e»,) Tli,,/^^'^.ll"Ncuberg crllärle zwar mit zitternder lassen l''„ ""ß sie ihn unter keinen Umständen fort-'uit l^, s ' ""b ^ !^len nicht übel geneigt, ihn '»it ». .! zurückzuhalten, ''lber der Baron drängte loukl^ s^'lMtsamer Veharrlichleil zilr Tür uud ^M n^ l)inallszuschlällgelll, lvährend sie noch mit ei^'.'"'^^ Aufgebot ihrer Bercdtsamteit auf ihn Ach,, !^ ^" stü^tc sie in Verzlveiflung in das >"lN ^'""ncr ihres Gatten. Mit einigen Worten l"Uelri^> "^'U^'nberg über das drohende Unheil Mif d,'i ^' ^!^ ^''^' '-^' ^'"^ und stand, rannte er >A'eri-^ ."lnoor Hinalls, um deu eben in feinen Me,^ h .'chlüpfeuden Baron noch im lchten Mo-Ulch s, ^',.'" -lrmel zu cnvischeu. Auch er beschwor bortet ""^' ^'" Puchtbereiten n,il den süßesten lessen ' ^'^^^te seine Einwenduugen nicht gellen d,i^i l« ^'^ ^^" ^!"' größeren Sicherheit halber liche ^ ^'lackig au, ^rinel ftst, bis die kleine her^ ^'hei„m^^' ^^urch unterbrochen lvurde, daß dcr Mif d.' ' ! ^ H"'^ "uf de,n Schauplatz nämlich lU^rs/, s.'^"'dor, erschien. Er war im Begriff "nsicll^' ) ^" entfernen; aber als er des Barons "^ wurde, stutzte er und blieb stehen. "'cht''in^ wn dcr Ecke - Rinipclstcin, wenn ich Tonc ^ '"^^ "' '" crnstcin, aintlich gefärbtem habe'mi^ l^- 'lst sich ja ausgezeichnet; denn ich Tie n 3s' '"'!.. leit Monaten vergeblich bemüht, si") mir u l'l Brausn anzutreffen. Sie stellen ^fälligst auf einige Minuten zur Ü'lltcn^w,^^^ " in seiner mit Schriftstücken gc- 'N^io^^../vV""° li^lhtc einige Dokumente in "bcr stAi ""/ ^'""s zu,n Vorschein. Baron Einich "PU »einen spiegelblanken Zylinder auf das spärlich behaarte Haupt und drängte zum Ausgang der Wohnung. „Meinetwegen!" keuchte er. „Aber natürlich nicht hier! Das ist ja eine niedliche Mausefalle, dies gastfreundliche Haus." Er stürmte ohne Abschied hinaus, und der geheimnisvolle Herr war ebenso eilig hinter ihn, drein. Herr und Frail >tlingenberg aber kehrlen nach kurzer Zwiesprache bleichen Antlitzes und mit cincm vcrzerrtcn Lächeln auf den Lippen zu ihrcn Gästcn zurück, deren frühere Fröhlichkeit sich auch dann nicht wieder einstellen wollte, als man an der festlich gedeckten und mit den erlesensten Speisen nnd Oie-tränten beschickten Tafel saß. Dem Baron war der Plak aii Fräulein Fannys Seite vorbehalten gewesen, wählend sich der Assessor mit Fräulein Isa hätte begnügen sollen. Räch der schmählichen Flucht des Freiherru aber war die Tischordnung in aller Eile umgestoßen worden, und während Brunlhorst neben Fanny placiert worden war, hatte Isa den schwerhörigen Major zum Tischhcrrn erhalten. Daß sie darüber bitterböse war, konnte man ihr von, Gesichi ablesen: auf die unerhörte Schandtat aber, zu der sich im ^orn über die offentuudige Zurücksetzung ihr rachedurstiges Backfischgemül hinreißen ließ, war doch am Ende niemand, nicht einmal ihr Erzeuger, gefaßt gewesen. In der Unterhaltung, die sich mühselig genug hinschleppte, war eben wieder eine Pause eingetreten, als laut und dröhnend die lachende Stimme des Majors ertönte: „Aber natürlich war es der Gerichtsvollzieher, mein liebes Fräulein!" Der gute Major war sicherlich dcr Meinung gewesen, daß diese Worte dem Gehege seiner ^ähne als ein nur für die boshafte kleine Nachbarin vernehmliches Geflüster enlschlüpfl seien, und durch ihre fürchterliche Wirkung erst wurde er eines anderen belehrt. Die Dame des Hauses nämlich, die bisher mit schier übermenschlicher Tapferkeit ihre Fassuug bewahrl hatte, brach jäh in ein hysterisches Schluchzen aus. Die geselligen Tafelfreuden hatten damit natürlich ihr vorzeitiges Elide erreicht, uud zehn Minulen späler rüsteten sich die Gäste unler allgemeinem Schweigen zum Aufbruch. Eiuer aber zauderte absichtlich so lange, bis er Gelegenheit fand, den völlig geknickten Hausherrn uuter vier Augen zn sprechen. Und dieser eine war der Assessor Brunthorst. Auf seine Bille führte ihn Herr Klingenberg in sein Arbeitszimmer, um da dic ungeheuerliche schier unfaßbare Überraschung zu erleben, daß sich der junge Mann in aller Form um Fräulein Fannys Hand bewarb. „Ich fühle mich hochgeehrt, mein lieber Herr Assessor," stotterte er. „Und ich glaube auch zu wis-seu, daß Sie meiner Tochter nicht gleichgültig sind, aber — ich darf Ihnen nach dem Vorkommnis des heutigen Abends wohl nichl verschweigen, daß meine Vermögensverhältnisfe „Ich bitte herzlich, Herr ^üngenberg, lein Wort mehr darüber! Gerade das heutige Erscheinen des Herrn Westermann, den ich als ^immerhen seiner Frau sehr gut kenne, hat mir den bisher fehlenden Mut verliehen, mit meinem Anlragc herauszukommen. Solange ich Sie für einen reichen Mann hielt, fürchtete ich, Ihnen als ein Mitgiftjäger zu erscheinen'. jetzt aber werden Sie mir hoffentlich Glauben schenken, wenn ich Ihnen versichere, daß ich Fräulein Fmmy nur um ,hrer ,elb,t willen begehre. Meine eigenen Verhältnisse ,mo glücklicherweise günstig genug, mich mcht aus eine ,o-genannte Geldheirat anzuweisen. „Dann gebe ich Ihnen von Herzen memcn Segen " rief der überglückliche Vater. Und da Frau Mi'ngenberg nach der schmählichen Entlarvung ihres freiherrlichen Schützlings sehr wenig. Fräulein Fanny aber ganz und gar nichls gegen die Verlobung einzuwenden hatte, endete der ereignisreich? Abend noch sehr viel fröhlicher, als man 'sich's vor dem Erscheinen des geheimnisvollen Herrn halte träumen lassen. Laibacher Zeitung Nr. 229 , 2058 7. Oktober 1909. sinden der Kaiserin verschobell lvar, wieder Aktualität erhalten. Man glaubt nunmehr annehmen zu können, das; der Zar in der Lage sein werde, den Gegenbesuch beim König Viktor Emanucl noch im Laufe des Oktober abzustatten. Über den Ort, in dein die Zusammenkunft der beiden Monarchen stattfinden soll, scheinen die Verhandlungen noch zn schweben. ' Politische Uebersicht. Laibach, 6, Oktober. Tas „Fremdenblatt" bemerkt, daß der kurze Zeitraum eines Jahres genügt habe, um da? neu geschaffene Verhältnis in Bosnien und der Hercc-govina sich im allgemeinen Bewußtsein einleben zu lassen, Nirgends schaut man heute mehr auf die klaren Absichten Österreich-Ungarns mit Argwohn. Gerade die Veiterungen, die sich an die Annexion knüpften, haben erkennen lassen, daß die Rechtsstellung der ehemaligen Okkupationsländer in Einklang gebracht werden mußte mit den tatsächlichen Machtverhälmissen. Zwischen der verjüngten Türtei und uns bestehen keine Differenzen und keine gefährlichen Punkte mehr und der Weg zu einer weiteren Annäherung beider Reiche ist geebnet. Turch das Ementeprotololl haben wir zuerst der Türkei dazu geholfen, von der Politischen auch zur wirtschaftlichen und finanziellen Regenerierung zu gelangen und die Auseinandersetzung zwischen Österreich-Ungarn und dem osmanischcn Reiche habe beiden Mächten ill gleicher Weise und ebenso der Klärung der europäischen Situation gedient. Tast die europäische Politik, nach schwülen Zeiten, jel.tt leichter, freier atmen kann als seit langem, können wir der Annerion und ihren Nachwirkungen wohl ohne Widerspruch gutschreiben. Geheimer Rat Abgeordneter Dr. Ebenhoch bespricht in der „Rcichspost" die innerpolitische Lage und äußert die Befürchtung, daß das, was jetzt fort und fort im Reichsrate und in manchen Landtagen geschieht, zum Absolutismus führen müsse. Zu dieser trostlosen Situation in Österreich komme jene in Ungarn, wo eine Partei die Mehrheit im Abgeordnetenhause habe. die eine Stoß-ins-Herz-Polink gegelt die Monarchie führt. Der >N. Tezem-ber sei eilt harter Termin. Versäumt ihn die Volksvertretung, dann werde in anderer Weise für die Vollsnotwendigkciten gesorgt werden müssen. — Tas „Vaterland" spricht die Hoffnung aus, daß die deutschböhmischen Abgeordneten doch noch zur Einsicht kommen werden, daß wegen einer rein formalen Frage nicht die Eristcnz des Parlaments aufs Spiel gesetzt werden darf. Die Eristenz des Parlaments ist ja in Frage gestellt, wenn der allerletzte Versuch Biencrths scheitern sollte. Aus Budapest wird unter dein ',. d. M. gemeldet: Die kroatischen Reichstagsabgeordncten hielten heute unter dem Vorsitze des Abg. Medatovi'^ eine Konferenz ab, worin sie zum Urteil im Agra-mcr Hochverratsprozeh Stellung nahmen. (5s wurde eine Resolution beschlossen, worin erklärt wird, daß dieser Prozeß von den kroatischen Abgeordneten als ein Tendenzprozeß betrachtet wird, dessen Zweck die Sprengung der Eintracht zwischen den .Kroaten und Serben sei. — Ferner wurde an den dalmatinischen Landtag, welcher in seiner letzten Sitzung einen Protest gegen den Agramer Prozeß erhoben hat. ein Telegramm abgesendet, in welchem dem Landtag der brüderliche Dank für seine Haltung ausgesprochen und dem Bedauern Ausdruck gegeben wird, daß die absolutistischen Zustände, in denen sich Kroatien jetzt befindet, es derzeit unmöglich machen, dies im kroatischen Landtage zu tun. Eine der „Pol. ,^orr." von zuständiger bulgarischer Teile zugehende Mitteilung erklärt, daß die Nachricht von einer angeblichen demonstrativen Bcrabrcdunq junger bulgarischer Offiziere gegen den Kriegsminister oder gegen die gegenwärtige Ordnung der Dinge in Bulgarien durchaus jeder Begründung entbehrt und vollständig tendenziös ist. Die Meldung, daß der Kriegsminister General Ni-kolajev seine Demission gegeben habe, ist gleichfalls erfunden. Im vergangenen Jahre wurde die 'Aufhebung des Libauer Kricgshafens und die Demolierung der dortigen Befestigungen durch kaiserlichen Ukaz angeordnet. Als Ersatz für diesenKriegshafen wurde zuerst der fast immer eisfreie finnländischc Aus-fuhrhafeu Hangö in Aussicht genommen', dieser Plan wurde aber fallen gelassen, weil ein Kricgshafen in Hangö ohne Befestigungen auf den Alands-Inseln, die jedoch der Pariser Friedcnsvcrtrag von Itt5»li nicht gestattet, keine größere Bedeutung haben würde. Nunmehr scheint es beschlossene Sache zu sein. Reval zu einem erstklassigen ^lriegshafen umzugestalten. Wie man aus Kopenhagen meldet, wird sich der Minister der Landesverteidigung, Khristensen, unter dem Drucke der öffentlichen Meinung noch vor Ablauf dieses Monats zurückziehen. Sein Nachfolger wird jedenfalls ein Militär sein. Sichcrem Verlauten nach ist Generalmajor Rasmussen, Ehes einer der seeländischen Brigaden, für diese Stellung auscrsehcn; er soll aber den Wunsch ausgesprochen haben, daß ihm nur das M'iegsministerium zugewiesen werde, so daß das unter Ehristensen vereinigte Landesvcrteioigungsministcrium für Armee und Marine wieder in ein Kriegs- und ein Marineministerium geteilt werden würde, was einen lebhaften Wunsch der Offiziere bilde. Tagesneuigteiten. — Mn merkwürdiger lirlasz.j Alis f,tonstanlinopel wird dem „N. W. Tagbl." geschrieben: Jeder fremde, der Konstantinopel besucht, kennt die „Vektschis", die Nachtwächter und gedenkt ihrer noch lange »lit (fransen. In seiner Erinnerung tauchen die riesige», verlnmplen, malerischen Hünengestalten cms, wie sie »lit ihre» rie» sigeil eisenbeschlagenen klenlen die ganze Nacht hi»d»rch ulicmfhörlich a»f das Pflaster stoßen »»d die Rnhe der Schlafenden störe», die de» sonstantinopolilanischen Nachlwächlerspel'latel »och nichl gewöhn! sind. Die j»ml° üirlijche Reform ha! mil manchem Sliict All-Kmistn»-liiiupel aufgeräumt, »»r mil de» Bellschis imd ihrem Ärauche nicht. Dafür aber hat mail im vergangene» Jahre anläßlich der Verfassnna.sfeier alle Zuchthaus geossnel n»d dein ganzen lichtscheuen »no eigeutilM^' gefährlichen (Gesinde! Slambuls die ^reiheil zu ^ stehlen nndzu rcinben zurüctgegebeu. Davon haben den» die Herren Verbrecher einen ganz unglaublichen Gc» brauch gemacht, was die jungtürlischen Idealisten evü hinterher, aber läglich mit Schmerz sonflalieren. I» erschrecll icher Weise haben sich nämlich die Einbruchc !» ^lonstanlinopel vermehrt, nnd die Schuld au die>ci vermehrten Unsicherheil wird jetzt durch das Minist,^' rilml t>eS Iunern de» — Vellschis zugeschoben. El» vielbelachler Ulaz mach! sie für alle lüufligen lt>»-druchsdiedstähle verantwortlich. Bei dem ersten solle» sie fnnstig verwarnl, bei dem zweiten bestraft, bei dem drillen entlassen werden. Das; die Nesorm des Nach!' ».'ächterlorpS die erste Vorbedingung für die Habhast-werdnng der nächtlichen Einbrecher wäre, schein! nw» alls der Hohen Pforte nnd i» Gala!a»Serai nicht ei»' zusehen. Wie soll der 5>lonstanlinope!er Neflschi der (Hinbrecher in seillein Rayon habhaft weröen oder >U"' ihnen anf die Spur kommen, wen» er verpflichte! l^» mil seiiler eise»beschsage»eu ,^enle seine Anwesenhei! t>e>> Herren Spitzbuben aus zweihnnderl Cchrüle (5nlfl'l' nllng dnrcl) Pochen anf das Steinpflaster belaniU» zugeben? sIu ci«cm liohlcn Baum verhungert.! Wie a»o London gemeldet iviro, ist der 55jährige ftjulsbesi^'^ s^riffilh in Moll aus furchtbare Weise ums lieben ,P'' lommen. Er war auf einen Eichenbanm geklellerl, ">" eiu Eulennesl auszuhebeil, stürbe aber in den hohle» Nanln und verhungerte, da seine Hilfernse ilngehcn'l verhallten. Tnrch einen Zufall wurde kürzlich die hlilb' venvesle deiche aufgefunden. — lDic boytotticrtc Eisenbahn.! Daß 5'»«» Pc'' fönen sich verpflichten, nicht mehr anf der Eisenbah» ,',» fahren nnd eine bestimmte Fahrstrecke wegen dm'l vorhandener Mißslände zli boykoüieren, dürfte wc>l>> einzig in der deutschen Eisenbahngeschichte bestehe»-Dieserlage lvurde iil Ziltau eiile Prolestversainmll!»^ abgehauen, die folgenden Neschluß faßte: „Die von 5<'' Personen besuchte össeulliche Versammlnng protest"'!'!, gegen oie total rückständigen Verlehrsverhältnisse c>»! der ^ittail'Olibill'Iohusdorser Eiseubahil, aus denen sich eine geradezu menschenunwürdige Beförderung dcr Reisenden heransgebildet ha!. Daß der Besuch de>> ,'ji'Uaner ttebirges der eiilheiniischen Vevöllernng diw'') die geradezu nlit Lebensgefahr verbundene Nefürdc' rnngsarl auf der ^ijlan.Öybill.Iohnsdorfer lHiscnbcih» lolnl verleidet lvird, sei nur nebenbei erwähn!. Nachdem die bisherigen Vorstellungen bei der lheneraldireslw» der lönigl. sächsischen Staalseiseubahneu vergeblich li/' »vesen sind, erklären die Versammellen, das; sie >ll>u) Feststellung des Somnierfahrplancs 19l<) sich oer Vc-nützung der Olibiilbahn entHallen wollen. Es soll Vo)' sorge zur Beschaffung moderner Nesördernugsmillel, >» erster Linie Antulnobilounnbiisse, getrofseil werden." , - Mnc Ttadt mit dcm Inicrditt bcleqt.j Wn' ans Rom gemeldet wird, sam es i» Adria »vegell Vc^' legnng des dortigen Bischofssitzes nach Novigo zl> ^^' uioilstrationen gegen den dortigen Bischof, die oallin endelen, daß die Vevölkerllllg eine wilde Hetze geacn deil Nischos inszenierte. Der Bischof niußle flüchten und. von vier Polizisten gedeck!, eil!e der Nischos mil seinew Zirkuslcutc. Noman^voil Karl Muuömann. Einzige autorisierte Übersetzung. (18 Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Die beiden Brüder beeilten sich Hugo zu wecken und sagten: „Schnell, schnell, damit du auf bist, wenn der Pater lommt. Sollst gibt es einen Strich." „Was ist ein Strich?" fragte Hugo verschlafen. „Er gilt zwei,'" antwortete Heinrich, während er mit den Armen eine bezeichnende Handbewcgung über den Rücken »nachte. Hugo war inzwischen auf die Beine gekommen und sah sich im Zimmer um. (5s war ohne jeglichen Schmuck und hatte nur ein nach dem Hofe liegendes Fettster. Tie ganze Ausstattung bestand in drei Matratzen mit dazu gehörigen Bettüchern und grauen wollenen Tecken. Neben jedem Lager stand ein Ständer mit Naschwasser und einem kleinen viereckigen Spiegel in schwarzem Rahmen. Außerdem wären an der Wand entlang drei Garderobenhalter hinter einer grünen Gardine angebracht, und an dem Play, wo früher ein Ofen gestanden hatte, sah Hugo einen Tuscheapparat. Tas Meublement wurde im übrigen durch eine Kommode mit drei Fächern vervollständigt. Man hörte Dcrrn Stagemanns Tritte drau-Kcn im Gange. Er öffnete die Tür zum Zimmer und. während er Hugo einen Schlüssel gab, sagte er: . ..Gehe jetzt hinaus und hole deinen Koffer und lan Wilhelm und Heinrich dir beim Auspacken deiner Sachen behilflich sein. Ter Schlüssel hier gehört zu dem untersten Nmnmodetasten, der für dich bestimmt lst." Alle drei Knaben schleppteil den Kofser herein, und als er geöffnet war, stießen Wilhelm und Heinrich Ausrufe der Verwunderung über den Inhalt aus, den .Hugo leils in die Kommode legte, teils auf dem Fensterbrett unterbrachte. Als er allfing, eilten Ragel in die Wand zu schlageil, um ein kleines Bild aufzuhängen, öffnete sich die Tür und Herrn Etagemanns finsteres Antlitz kam zum Vorschein. „Was ist das hier?" fragte er streng, während die Söhne feuerrot im >l,opf wurden, als hätten sie ein Verbrechen begangen. Als sein Blick auf die vielen ausgebreiteten Gegenstände fiel, fügte er hinzu: „Packe deine Kinkerlitzchen sofort wieder in den Koffer. Hier ist kein Tamen-Boudoir. Was ist das dort für ein Bild?" „Tas sind meine Eltern", sagte Hugo, dessen Augen feucht zu werden begannen. „Gut, das Bild kaun hängen bleiben. Tie Kin--der müssen Liebe und Respekt vor ihren Eltern haben. Teil übrigen Kram schaffst du aber fort, und dann beeilt Ihr Euch, daß Ihr in die Kleider kommt." Eine Viertelstunde später befand sich die ganze Familie Stagemann auf dem Wege zum Zirkus mit dem Vater und der Mutter an der Spitze. Herr Stagemann trug einen altertümlichen Figurcn-roä nlit langen Schößen, die ihm fast bis all die Absätze reichten. Auf dem Kopfe hatte er einen hohen Hut mit gerader Krempe und in der Hand einen großen Stock mit silbernein Knopf. Frau Stagemann. erschien in einem schwarz-seidenen Kleid, das fast wie eine Art Krinoline an den Hüften aufgebauscht war. Und auf dein >topfe hatte sie einen altmodischen Hut mit breiten flatternden Bändern. Dicht hinter den Elteri ging Adele. Sie n^ ein kurzes Kleid, und Hugo bemerkte, daß sie ni'co' liche Füße hatte und sich sehr elegant auf itM" bewegte. Fünf bis sechs ehrerbietige Schritte von der Familie entfernt schritten die drei Lehrlinge Wilhelm, Heinrich und Hugo, der von jetzt an, so lange er Mitglied der Artistensamilie war, den Ramcn Stagemann trug. 'Als Hugo iil Gesellschaft seiller zwei Pflege' brüder den Zirkus betrat, war er turz davor, eincn Ausruf der höchsten Begeisterung auszustoßen. Daft ein Zirkus so elegant sein und in einem !^^! Lichtmeer strahlen tonnte, hatte er sich nicht gedacht-Seine ganze brennende Lust zum Artistenlebcn ul'l' der Manege erwachte wieder mit einem Schlage. Tas Blut brannte auf seinen Wangen, wal)' rend er mit den Augen die verschiedenen männlichc, und weiblichen Mitglieder förmlich verschlang, "' in ihren feinen, buntfarbigen und glänzenden >^ stümen sich nach und nach auf dem Sattclplatz l'li fanden. - Namentlich war da eine Dame, die seine AM' merksamkeit auf sich zog. Es war eine prachwou Erscheinung in einem strammsitzendcn hellgraue Reitkleidc, dessen blanker Stoff silbern glitzerte, ^u dem koketten Hut auf dein kohlschwarzen Haar un der Reitpeitsche unter dem Arm schritt sie befehle" und selbstbcwußl nmhcr, während alle sie ehrerlnct'. grüßten. , Tie Dame im Reittleide» hatte jetzt bor vcu Ttagemann Halt gemacht. „Guten Abend, Herr Stagcmann!" „Guten Abend, Frau Fürstin!" - Fürstin! Hugo hatte den Mund weil "U,^ gesperrt und blickte sie in grenzenloser Bewundeu -an. lIurtsctzung folgt.) Laibacher Zcituna Nr. 229 2059 7, Ottobcr 1909, ^l'tretar nach dem Vah»hos, iiin sich dorl in Sicher. l)ett zu bringen. Ein dichter Steinhagel folgte den Flüchtlingen, der Bischof »mirde durch mehrere' Steiu-w'irse am Kopf schwer verletzt. Hätten ihn die Polizisten V> ^'schiltzt, so »uäre er zu Vode,i gesuulen uud der M'e! hätte ihn vermutlich erschlagen.' In den kreisen ^r gebildeten Bevölleru>,g vo» Adria werden die ^"heilsakle gegen den Bischof allgemein mißbilligt. Der -pap!» hat nach Erhalt der Mitleiluuge» über die Vor-MW in Adria ans Vorschlag des Koiisisloriums die ^ladl siir die Daner voii 14 Tagen »>i< dein lleiue» >Ntterdikl belebt. Es dürfe» leine Gollesdie»sle ab-Ehalten »uerde», die «locken schweifen, die Begräbnisse l'nden uhne Ei»segn»»g dnrch die Geistlichen statt lind I.sde gotlesdn'nslliche Handlung nnlerbleibl. In Adria ,nd starke 3r»ppe>,ableilu»ge» angelommeu, um >r>ei->"e Tu,„»Ile ,',n verhindern. Die Kirchen sind ge-!ch>o>jen. — l^il, Glzmnasium durch eine Wette qcwouncn.j "ue origi»elle Wette ist, wie ans Petersburg geschrie-"il w,rd, zU'ischen dein Vorsteher der Zemsivo Koke!» l'aua ,,»d oem reichen G»lsbesil;er Tailko abgeschlossen wurden. Kokelbaba halte ge»vellel, ein ^eld des Guts^ veiltzers, das acht Tesjatiuen groß ist, im Lause eiiles ^iuuats allein- abzumähen, ^alls Tanko die Wette ver-","'t, so »,ns; er im Dorse Kainral »nasi»ni gründe». Das ^zumähende ^eld ist ein förmlicher Wallfahrtsort sür ^' Einwohner der Umgebung geworden; von allen Zeilen strömen Leute hin, mn den Verlauf der Welle ö", deobachlen. Nur noch eine Desjaline ist übrig ge-l'"c'oen, sli das; Tanlo »oohl oder übel die 5>«.<»<»<> Rubel c>',n Ernchluug der Schule gebeu n„iß. Allerdings spiel, ?'>1s. ^umme für ihn leine allzn große Atolle, da er "Nncher Millionär ist. Als Schiedsrichter suugiereu >M ^tttdentei,, die Kolelbaba nicht aus deu Augen ^'!"'- Tanto versuchte einziuvende»,, das; Kokelbaba ^ns Dengeln der Sense nicht selbst aussührle, doch »rde l>r von der Gruudlosigleil dieses Eiuwandes !,'°"^llgt. Der Kreis Vender plant große Ehrungen "s Mähers, verschiedene Geschenke sollen ihln dar-Fracht »oerdeu, »oie Jetous, eine silberne Sense ,' "- »>- Kokelbaba zählt siebei,uudz»vanzig Jahre, er ist i - "M)"' Edelluann. Er hat an der Novorossijsler ^'!,'"N<äl Jurisprudenz studiert. Er ist von riesigem ,Ä?ll', so das; eine für ihn passende Sense eigens bc ! ul werden mußte. Sie soll in dem lünftige» Gymna-! um als Denlwürdigleit aufbelvahrl bleibeu. Im " Wchnilt hat Kolelbaba täglich bis zu lauseud ?.aden ^maht, eine Leistung, die auch die geübtesten Mäher ""ht zustande bringen. ' ' > wn-^ ^"^ ^"'"l Weqe zum balgen »vahnsinniss qc. ^vrden.» Aus Warschau, Ü. Oktober, wird gemeldet Aüssl " ^^'" Kriegsgericht wegen Teilnahme au einein l,l ^' ^'" den Polizeimeister zllu, Tode durch Er-!e « ^"urteilte Iau Lange wnrde vorgesteru aus abn 7 , k"'Me j,^ ^.„ .«,lasematte!i der hiesigen Festung NsclNl ^'" ""^"' »ulitärischer Nedecluug aus den iul.>> -^ ^'sührl zu werdeu, >vo seiue Hinrichtung er^ !,,M !"llle. Alis dem Wege zum Galgen wnrde er Ant !l ^lch'lsumigi l>r belam eiiien überaus heftigen richt, """ ^"bsuchl. Infolgedessen wurde die Hin. irisch, ^l?"^<'schuben ""d Jan Lauge auf die psychia« l)cius>? "^'^"'lg des hiesigen allgemeinen Kranlen-l^/^s sl^ürachl, »oo die Gerichtsärzte einstimmig ihr siii!,. ^"^'" "baabeu, das; der Delinquent wahu^ <„„'^,3"vorden ist. Der Porsall Nnirde der Oberstaals, das, W"!l !^»,elde< und die Iuristeu siud der Ausicht. ,u^ "..Wahnsinniger überhaupt nicht hingerichtet do>, ?^ ^'^ lebende Speisekarte.! Ii, vielen großen, yt«s<'"'"'""tioualem Pnblilum besuchten Hotels nnd den l??,"'' besteht die Einrichtung, daß die fische, die sichtig' '" ^"" Mahle dienen sollen, sich in durch, irrn '^"" sln'l>'ldeui Wasser gefüllten Glasbehäl-die 'v .^'"I^saal befiiideu, so daß'jeder Gast sich selbst lanu k ' ^'" ^a^pfl'n oder oen Lander aussuche,'. "'au^l.N)orl hat aus dem ttolcai ^""^ Hallses eiueu richtigen Geslügelhos an-rili!,^' "' h'"' ""r sein ^riihstncl oder Mittagessen hin« ?""' '"'^' ^"' ^'^ .^'nächst im List zum Dache das ^1"lis"' und snchl sich, während unten bereits chen "'"^ d'Oeuvre für ihn zubereitet wird, ein Huhu-lit a,,!"" ^""'' ^"' "m- Ente a,ls, ivas seineu Appe-hi„a ' '''"Nr'l reizt. Wenn er dann wieder von, Dache ,md U' , ""' >s<, an seiliem Tifche Plcch genominen Z>vissi, '""slsn'l, durch die Suppe, deu ^isch uud ein l)at/js!"M"hl.. bis z»lu ^leischgauge durchgearbeitet oder ^^ Hühnchen inzuiischen gerupft ui,d gebraten r>tn!,!!>i ' > ^l)^'n. So versichern loeuigstens ame-ein >^'' ^' '1"ti»igcu. Aber die Nachricht llingt doch ^rfaln ^" '^' ""'"ilanisch. Denn uach kulinarischen stäi,^, '^'"."u>ß ein Huhu, das unter solchen Nm-Tudr li' s'"^"sll'u im Galopplempo, vom Lebeu zum "Ncies/i v '^'l '" '"^ "" beu Vratspieß geliefert wird, nlt'e ^ /l)ens,wiel Geschmack und Zartheit wie eine Schuhsohle besitzen. '"' Kasi). !^^"'"""'",g.) „Was haben Sie denn da ' cin n'V'?'' Schulze?" -. „Eiue Handvoll Haare hatte dl/ck ," <^" '""'U' lV'schiedeue ?5rau!" — ..Die _ "^.ne blonden Haare!" ^ „Aber ich!" " dc, ,, ^'^"'^"dnis.» „Sehen Sie, der Man», wie I'ssener Ne>, ,,^' li!'"' ^re" ",it eiueii, Paar zer. b"t er ^3 m> ,?^ Vueuos Aires getommeu und jetzt länqt derm) '"''"'" ' »Aber ich bitte Sie, was n,i.« ."lanil luit zwei Millionen zerrissener .^osen Lolal- uud Provinzial-Nachrichteu. Namcusfcst Sr. Majestät dcs Kaisers. Mau schreibt nils aus ? s ch e r n e m b ! - Der Namenstag Seiner Majestät des >t a i fers wurde hier wie alljährlich so auch heuer festlich begangen. Am Vorabende fand ein festlicher ^ackelzug mit Musilbeglei' luug statt; die Beteiligung war eine sehr zahlreiche. Vor der Wohnung des Leiters der l. l. Vezirlshaupl-Mannschaft, Herrn f. l. Laudesiegierungsselretärs Silvester D o m ieelj , spielte die städtische Kapelle die Volfshlimne, »voraus der ^ackelzug inil lliiigeudeui Spiele die Stadt durchzog. Am 4. Ollober um 8 Uhr früh zelebrierte der Deutsche ^ilter.Ordenspfarrvilar Herr Ivan K ub, nel unter Assisleuz eine h!. Messe, au U'elclier die Veamlen der l. l. Nehordeu, die l. k. Geudari^erie, die l. l. ^iuauzivache, die Gemeiudevertre» tuiig, die frei>l.'illige ^euerioehr, die Schuljugend in Vegleitung der Lehrerschafl soivie ein zahlreiches son^ sliges Publilum leiliiahuien. Am Schlüsse des Gottes» diensles »onrden oas ^edeum nnd die Vollshymne ge» sungen. Alle osseiitlichen soioie einige Privglhäuser trugen ^ahiienschmuck. —5>. In M ottIing wurde der Namenstag Seiner Majestät des Kaisers »oie alljährlich so auch heuer sesl-lich begaugeu. Uni 8 Uhr früh wurde eiue HI. Messe gelesen, an der sich die Veamlen, die Vertretung der Stadtgemeinde, die friwillige ^enerwehr mit ^ahue, die Schuljugend mit der Lehrerschaft »nd andere Honora-lioren sowie eiue größere Anzahl sonstiger Andächtiger beteiligleu. Am Schlüsse wurden das ^edenm nnd >ie Vollshnniiie gesungen. Nach beendiglein Hochamte zog die freiwillige Feuerwehr mit der Mufil am Stadt» gemeindeamle vorbei, wo die Veamlen sowie die Stadl. gemeiudeverlretliiig Ausstellung genommen hatten. Viele Häuser wareu niil ^-ahneii geschmückt. —<'. »icorssanisation dcs Obersten Tanitatsratcs. Im amilicheu Teile der „Wiener Heilung" vom L'. d. gelaugte die Liste der vom Miuister des Inner» vollzogenen Ernennungen in den Obersten Sanilätsrat, dessen ^nnltionsperiode demnächst abläuft, zur Ver-öffeullichung. Die ^ah! der iu diefe Körperschaft Ve» rufeiieii hat gegenüber dem bisherigen Stande eine wesentliche Vermehruug erfahren, wodurch der Nahmen geschaffen wurde, um deu iu ^achlreifen seil langein gehegten Wünschen nach zeitgemäßer Ausgestaltung des Oberste» Sanitätsrales Nechnuug zu trage». Die sort» schreile»de Spezialisieruug der medizmische» Dis» zipline» ließ es nolwendig erscheinen, eiue größere Anzahl von ^achmäuuern zur Vtitlrlirluug au den Arbeiten des Obersten Sauilälsrates heranzuziehen, da. mit womöglich jeder ^wcig der medizinischen Wissen-schast iu demselben seiue autoritative Vertretung finde. Ein zweiler wesentlicher Gesichtopuull bei der Neu» zusammeusetzuug dieser Körperschaft war der, das; ebenso wie die theoretischen Dächer auch die Vedürfuisse der Praris entsprechende Verücksichligung siiideu. Es »ourde daher neben hervorragendeil Verlreter» der Wisse»schas« a,lch ei»e Neihe vo» praltischen Ärzten iu deii Obersten Sauilätsrat bernfen, die aus ihrer eugcreu Täligleit Heralis mit deu Vedürfuisseu und Stalidesbestrebuugeu der Ärzteschasl unmittelbar vertraut siud. Endlich winde die Vermehrung der Mitgliederzahl dazu benützl, um bei Auswahl der Personen eine tunlichst gleichmäßige Vertretung der verschiedenen Läudergruppe» herbei» zuführen. Neben den ordentlichen Mitgliedern werden auch lünslighin außerordentliche Mitglieder als Ver-treter der verschiedenen mit dem Sanilälswesen im Zusammenhange stehende» Hilsssächer den Sitzuuge» des Oberste» Caiiitätsrates beigezogeil luerde». Hand iii Ha»d mit diesen Versüguiige» trete» mit Neginn der ueueu ^»iiltionoperiode gewisse organisa-torische Nesormen ius Leben, durch welche der Ge-schästsgang beim Obersteu Sanitätsrate vereinfacht werden soll. ^u dieseul ^»oecke ist eiue neue Instruktion über die Geschästssühruug in Vorbereitung, wonach die Vollversammlung des Obersten Sanilätsrales nur jeue fragen iu Verhandlung ziehen soll, die von größe° rem allgemeinen Interesse sind. Dagegen ist die Nil» dung von ^achlomitees mit geringerer Mitgliederzahl in Aussicht geuomlnen, die so oft als uulweudig Si<» zuuge» abhalteu und auf diese Art eine beschleu»igte Abwicklung der laufeude» Geschäfte ermöglicheu wer» deu. Auch' bietet diese Neueruug gegenüber dem bis-herige» ^ustaude deu Vorteil, daß lünstighin den betr'essenden ^achlomitees nicht an^ehörige Mitglieder der Mühe enlhoben »oerden, sich mit Gegenständen be. fassen z» müsse,,, die ihren, Spezialsache ferne liegen. Alle diese Maßnahmen sollen dazu beitrage,,, die Vedeutuug des Obersten Sanitätsrates zu heben uud ihii instand zu setzen, das weite Gebiet seiuer Wirk-samleit intensiv zu pflegen. Die fortschritte, welche die medizinische Wissenschaft, sußeud auf den Ergeb-nisseu teils gänzlich neuer, teils von Grund aus ge» änderler Horschuugsmethooen, auszuweisen vermag, habeu das Sanitätslvesen nicht uur iu allen Nichlun» gen ausgebaut uud verlieft, soudrrn auch iu iunigen ^ilsammenbaiig und in stete Wechselbeziehung mit allcu 'jweigeu der modernen Wohlfahrtspflege gebracht, ^usoigedesseu werden uicht nur die eigentlichen Sani» ?ätsaugelegenheite» de» Gegenstand der Beratungen und Vegutachtuug durch den Obersten Sanitätsrat zu bilden haben, sondern Sache desselben wird es auch sein, sein gewichtiges Votum bei alleu jenen fragen der öffentlichen Verwaltung abzugeben, die, »vie z. B. die Sozialhygiene, die Wohnungsfrage, der Ninder-schütz usw., eiucr sanitäre,, ^ürsorqe nicht enlralen lönnen. Vei der zu»eh>»enden Vedeinung, »uelche den Problemei, der Wohlfahrtspflege i» der inneren Ver. walluug zulomtt.l, erössnrt sich dem Obersten Tauitäts» rate eiu imnier wachsendes Netäligungsseld. Investitiollsanlchen der Ttadtqcmcinde ^aibnch. I. ^ Wie bereils gemeldet, hat der Gemeinderal der Landeshauptstadt Laibach in seiner Titzung vom 1. ^l> tober I. I. beschlossen, ein Inveslilionsanlehen im Ve» trage von 3,»»<»<».<»<»i» K aufzunehmen, welches mit hoch« steus 4,5 Prozent verzinst werden darf und in füufziq Jahren amortisiert werden mnß. Aus diesem Äulehen solle» uuier auderrm dic ,^osle» sür deu Vau eines neue» )!ialhauje5 sowie für deu Na» einer Slaatsgewerbeschnle beflrilleii, die Xanaüsierung der Stadt vervollständigt und eiue elet« irische Nah» aus den Schloßberg err,chle< »oerden,-anßerdem solle» niehrere Vrücken »enerrichtel, resp. ausgebessert »oerdeu- das Gebäude des Mädchenltizeum? soll durch ^ubau eines neueii Traltes dem Andränge der ^öglinge entsprechend vergrößert werden; schließlich soll diesem Auleheu auch der von der Tladlgemeinde bewilligte Veitrag vo» I<>3.2<»<» lx sür die Ausgestaltung de? hiesigen Südbahnhoses enlnommen werden. Der allsälligen Eiulvenduug gegenüber, daß von del, projektierten Investitionen einige einem späteren Zeitpunkte vorbehalten werden könnten, hebt der Herr Vürgermeister in seinem Berichte an den Gemeinderat hervor, daß dies teils in ökonomischer Hinsicht irra. liouell wäre, weil die Kosten sich später bedeutend höher stellen würde», teils aber der derzeitige!, Geueraliol» zu», Nachteile gereichte, »veil sie der ans diesen In. vestitionen entspringenden Wohltaten nicht leilhaslia. werde» könnte. Es verstehe sich vo» selbst, daß »ach den Prinzipien einer umsichtige» Verwaltung größere An» lagen nicht aus deu laufenden Eiukünsten bestritlen werden, daß vielmehr snr derlei Investitionen Aulehcn ausgenommen uud in einet» längeren Zeiträume anior» tisierl werdeu. Siud doch größere Anlagen nicht auf einige Jahre beschränkt, sonder» fie kommen auch spä> leren Generationen zugute, weshalb es vollkommen gerechtfertigt erscheine, daß auch spätere Geueralioueu nach entsprechendem Amortisatiousplane zur Beitrags» leistuug heraugezogen werden. Zn deu Investltionen, die kaum mehr hiuaus-geschoben werdeu können, gehöre sicherlich auch der Bau eines neuen Nalhauses. Jedermann, der beim 3tad<> Magistrale etwas zu verrichte», habe, dürste die Wahr. uehmnng gemacht habeu, daß die Unterbringung der Magistralsämter den Ausorderuugen der ,^eit durchaus nicht entspreche. Ursprünglich diente zur Uuterbrinciuuq der Magistratsämter das alte Nalhausi als jedoch des. sen Näume zu euge gewordeu, wurde das austoßendc Haus Nr. 27 au, Nalhausplatze angekauft. Aber auch diese beiden Gebäude geuügteu nicht lange den Aufor-derungeu und schon i. I. 1899 mußte der Gemeinderat sich entschließe», auch das Haus Nr. 2 am Hialhaus. platze zu Amtszwecke» käiislich zn erwerbe». Die Ageudeu des Stadtmagistrales aber mehrieu sich rapid von Jahr zu Jahr sowohl in, eige»e» als nilch im übertragene» Wirkungskreise. Außerdem be» gründete die Stadlgemeinde einige Unternehmungen, wi? z. V. das Wasserwerk und das Eleftrizitälswerl, so daß auch iu dieser Hinsich« das Amlspersonale beträchtlich vermehrt werden mußte. Uud so kam es, daß zuuächst die Kanzleien des Wasser, »nd Elektrizilälswerles und späler auch das Stadtphlisikal und die Abteilung für Militärangelegenheileu im „Mestui Dom" am Kaiser Iosef.PIatz »»tergebrachl werden mußte». Die erwähn. !e» Ämter habe», da sie i» ei»e»> Ne»ba» untergebracht sind, halbwegs geeignete Näiiuilichleite», während die Mehrzahl der im Nathause »ntergebrachte» Ka>izle,en absolut unzulänglich sei, so daß einige aus sanitäiru Gründen geradezu gesperrt werdeu müßten. Es dürfe weiters uichl uuenoahut bleibeu, daß die Räumlichkeiten der städtischen Registratur, des Archivs und der städ. tischen Bibliothek vollständig feucht siud, su daß dir Schriften, Dokumente uud Bücher darin geradezu der Vermoderuug ausgesetzt sind. Der Bau eines ueueu Magistratsgebäudes, bezw. eines neuen Rathauses lasse sich aus deu angeführten Gründe» nicht weiter hinausschieben. Der geeignetste Bauplatz für das »eue Magistralsgebäude sei unstreitig derjenige, aus dem sich derzeit die Magistratsaebäude Nr. 1, 2 und 27 am Rathausplatze besiudeu. Das Magistratsgebäude müßte iu möglichst zentraler Lage sitmert sein. Es erscheine deshalb am zlm'ckmäßigste», die bestehenden drei Magistratsgebäude vollständia zu demolieren uud au deren Stelle - eventuell miter Ein» beziehuug des Hauses Nr. 26, falls dasselbe überhaupt verkäuflich ist — mit der Mittelfrout gegen die Strttar. gasse eiu »eueS Gebäude aufzuführen. Der «eu.eluds,3» hat zu diesem Zwecke eine» Netrag vo» 8<»<».<»lj<< l' bestimmt, welcher jedeufalls hinreiche» wird, um eme» mouumentalen, dem Zlrxcke vollkommen entsprecheudeu moderne» Neubau aufführe» zu lasse». Iu seiner Sitzung vom 2l». Juli 1909 hat der Gemeiuderat beschlösse», für die projektierte Staats, gewerbeschule i» La,bach ein geeignetes Gebäude mit einem Aufwands vo» ru»d 1,l»<«».l»l»<) k zu erbauen. Der i» der verlangerleu Gorupgassr situiertr Neubau ist auch bereits in Angriff genommen wurden. >^uc teilweise» Bedecku»g des Nauersordernisjes hat das t t Finanzministerium die Abschreibung des mit dem Gesetze vom 8. Juli 1896, R. G. Bl. Nr 132 bewil-^'!^ ^ Sladtregullerungsdarlehens im Betraqe von 9<»,».l»i.<» X verylgt. D,e,e Abschreibuuq repräsentiert Laibacher Zeitung Nr. 229. 2060 7. Oktober 19()9. sur die ^ladlgememde elilen ^ert voll .^4.d<^ >^ 54 Ii. Da dieser Betrag jedoch nicht bar zur Ver» fügung gestellt, vielmehr — wir bereits envähnt — in T^orm der Abschreibung eines in 4«) fahren amor» tisierbaren Tarlehens ge»vährt wnrde, llinj; znr Bestrei» tung der erwachsenden Baukosten der Betrag von einer Million Kronen im Anlehenswege aufgeuouliueu wer-den. Ter Gemeiuoerat koililte sich dieser Notwendigkeit um so weniger verschließen, als die Errichtung einer Slaatsgewerbeschule in Laibach einem dringenden Be-diirfnisie entspricht und seitens der Kraiuischen Spar-kasse die »uiel,vcise Überlassung der erforderlichen Räumlichkeiten für die bestehende kunstgewerbliche ^ach^ schule iin sogenannten Virantschen Hause a>u St. Jakobs, platze für das Schuljahr 1,910/1911 bereits gekündigt wurde. Ter Gemeinoeral gab bei diesem Atlasse der Überzeugung Ausdruck, das; der krainische Landtag für den Bau dieser Schule, die ja dem ganzen Lande zugute kommt, einen angemessenen Veitrag bewilligen werde. 7>ür den Znban eines neuen Traktes beim städ» tischcn Mädchenlyzenm hat der Gemeinderat den Be» trag von 120.00«! lv bewilligt. Ter Andrang der Zög» liuge ist von Jahr zu Jahr größer, so das; der ursprüngliche Schulbau schon heule unzulänglich erscheint. Ter Grund hiefür ist allerdings zunächst in der Unterbrin-gung der vom Vereine „Mladika" erhaltenen Mädchen» schule zu suchen, welche indes mit dem Mädchenlyzeum oigauisch so eng verbunden ist, das; sie als deren Bestandteil angesehen werden muß. Ter Ban des ueu.'N Traktes, welcher an der ^ubicgasse bis zur^Besitzgrenze reicheil wird, soll schon im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden. Ein' Teilbetrag des beschlossenen InvestNions-anlehens »103.20»' !m zweiten Halbjahre entfielen anf die Allgemeine Maler-schnle 95'Schüler nnd 2" Gäste, zusammen 115, au, die Allgemeine Bildhauerschule 28 Schüler und 6 Gaste, zusammen 34, auf die sechs Spezialschulen fur Malerei 53 Schüler und I Gast, zusammen 54, anf die Spezlal< schule sür graphische Künste 0 Schiller, anf dle zwe, Spezialschulen siir Architektur 37 Schüler und auf die zwei Spezialschulen für Bildhauerei 28 Schiller. Ten Kronländern nach waren ans Nicderöstcrreich^ 121 idaruuter t"6 Wiener), aus ^beröstcrreich nnd ^chle» sieil je 5, ans Salzburg nnd K r a i n je 3, ans Steier-niark 16, aus Kärilleil 9, aus Trieft 4, aus Görz und Gradiska, daun ans Talmatien je 1, aus Tirol 13, aus Vorarlberg 2, aus Böhmen 36, aus Mähreil 23 uno aus Galizien 6, aus den Bändern der ungarischen Krone 13^ dann aus Bosnien und der Hcreegovina 4. Vom Auslande besuchteil die Akademie 9, nnd zwar aus dem Teutschen Reiche 4, aus Rußland 2, aus der Schweiz, aus Rumänien und alls Indien je l Schnler. Stipendien und Preise im Gesamtbetrage von 85.16l> Kronen wurden 187 Schülern erteilt, und zwar zwei Stipendien von Seiner Majestät dem Kaiser 1428 Kronen; drei StaalS.Reisestipendien 9900 Kronen- zwei KeMMl.ReisestilX'ndien 7140 Kronen; ein Schwenden-Wein-Reisestipendium 3500 Kronen; ein Wlldschgo» Reisestipendinm 1300 Kronen; zwölf Staatsstipendilii 8320 Kronen; cin ungarisches Knnstslipendnlln 840 Kronen; 56 Stipendien von Ländern, Körperschaften und Personen, dann ans verschiedenen Sliftnngen 20.350 Kronen; 45 für akademische Schüler fnn^dicrte Stipendien 17.674 Kronen; 20 Stipendien aus TMds der Akademie 3600 Kronen und 44 Preise aus für die Akademie gestifteten Thonds N.108 Kronen. — Meldung der Landsturmpilichtia.cn.j Die Land-sturmpflichtigen, die beim Militär gedient haben und das Landstnrmbüchlein besitzen, ferner jene Landsturm-Pflichtigen, die »licht beim Militär gedient haben, aber mit der Landsturm-Widmungstarle versehen sind, müs» sen sich im Monate Oktober persönlich beim Stadt- . Magistrate, u. zw. im Militäramtc im „Mestni Tom", 1 ^t., von 9 bis 12 Uhr vormittags in folgender Ord-nunq melden- am 1. Oktober Jahrg. 1867, am 12. Ok-tober Jahrgang 1868, am 13. Oktober Jahrgang 1869, am l 4" Oktober Jahrgang 1870, am l 5. Oktober ^ahr-gang 1871, am 16. Oktober Jahrgang 1,8 < 2,^ am '18. Oktober Jahrgang 1873, am 19. Oktober '.ahr-gcm^ ^874 und am 21. Oktober Jahrgang 1875. Solche Landsturmpslichtige, die die vorgeschriebene Anmeldung lnucrlass^n, haben eine Geldstrafe von 4 bis 200 lv, bczw. eme Arrcststrafe zu gewärtigen. Muo dem PVlksslhuidienste.j Der k. t. Landes-schulrat wr Krani Hal über Ansuchen des Ortsschulrates in ^t. Peter, pollNschcr Vczirl Adelsbcrg, gemäß 5 !5, ^I. 3, der deslinnven Schul, uno Unlerrichlsordnnng in der ersten Klasse der dreMasstgen Volksschule in > St. Peter die Einführung des Halblagsunlerrichles - vorläufig auf die Tauer des Schuljahres 1909/1910 — - belvilligi. — Tcr k. k. Bezirksschulrat in Krainbnrc ' hat die bisherige provisorische Lehrerin ill Banjalolc - Fräulein Josefine SterIekar zur provisorische» ^' Lehreriu und Leiterin der einklassigen Volksschule ii' ' Retec-e bei Nischoslack ernanill. —,-. ^ — i^äqer.Zusammenkunft im Hotel ,,^lirija".> De: - hiesige slovenische Jagdklnb hatte seiile Mitglieder sown ' überhaupt "'»ä^er uild freunde des Jagdsportes auf ge> ° stern abeilds zu eiiler geselligen Zilsainmensnnfl i>n ' gloßen Saale des Hotels „Ilirija" behufs Stellung-' nahnie zum lieueil krainischeil Jagdgesetzentwnrfe ein-' geladen. Tie Beteiligung war sehr zahlreich, Zum Vor< ^ siNeildeii lvnrde Herr Graf M a r g h eri, zuni Schrift. fichrer Herr Dr. Poneb^et gelvählt. Der Referent, Herr Dr. L a v r e n 5- i i'-, besprach eine Reihe von Be> stimmungen des nenell Gesetzeillunirfes, die seiner Mei- - nung nach für eine gedeihliche Thorteulwictlung des trai-' nischen Jagdivesens ilachteilig nnd demgemäß dringend ' eiiler Remednr bedürftig seien. So muffe vor allem ' gegen die Restringieruilg der Pachtperiode aus drei ' Jahre, ferner gegen gewisse erweiterte Rechte der Grundbesitzer, die in Hinknnsl nicht jagdbare Tiere auf ' ihrem Revier nicht nnr okkupieren, sondern anch süc ' sich behalteil dürften, gegen die nnler Umsläuden ge-' meindeämllich zll crfölgeude Bestellung von Jagd-organen, die ailch ohlle Jagdkarte befugt wären, schad» ^ lichen Tieren auf weiomäunische Art nachzustellen, ge-' gen gennsse Bestimmnilgell über den Wildschadenersai'i, ^ die seitens geschädigter Gemeinden zu erfolgende Ein-reihnng des Hasen iinler die nichljagdbaren Tiere sowie gegen die Inappellabililät der Jagdschiedsgerichte als ^ bedenkliche Bestimmnngeu Stellung genoinmen werden. ' Die Jagd sei in Krain cin volkswirtschaftlich so bedeu-lender Faktor, daß jede Schädigung ihres Erträgnisses fühlbar empfunden werden müßte; sie werfe nach stall-stischen Angaben jährlich mindestens eine halbe Mil» lion Kronen ab, würde jedoch unter einer ihr »lach-tciligen Gesetzgebnng sicher auf die Hälfte oieses Er-träges herabgedrücti werde», was eine empfindliche Schädigung des Nationalvermögens bedenlele. Der Referent im Verwaltungsausschusfe des Landtages, Herr Dr. T a v 5 a r , besprach hierauf die einzelnen vom Vorredner vorgebrachten Einwendungen gegen den Gesetzenlwnrf lind legte die mehrfachen Abäuderungen dar, oie der Entwurf im Verwaltungsausschusse bereits erfahren hat nnd welche die erwähnten bedenklichen Bestimmnngen zum großen Teile in einem günstigeren Lichte erscheinen lassen. Es sprach noch Herr Gras M argheri, der die Bedeutung der trainischen^ Jagd, die keineswegs minderwertiges, sondern äußerst verschiedenartiges und sehr interessantes Wild ausweise, hervorhob nnd noch weiterer, namenllich vom rech»-lichen Standpunkte reformbedürftiger Pnntle des We-setzenlwnrfes Erwähnung tat, fo das der Gemeinde zustehende Recht, zu beschließen, daß die Jagd in eigener Regie geführt werde, die Abschaffung des Jagd-rechtes fiir Vefitzkomplere, die nicht mehr als 200 Joch umfasfen u. a. — Nach weiteren von Herrn Dr. L a v ° r e n »^ i 5 vorgebrachten Schlußausführungen, der für eine vollkommen klare, präzifierte Gesetzesstilisierung plädierte, wurde desseu Autrag zum Beschlusse erhubeil, eiueu Reoaktiousausschuß behufs Abfassung eines Memorandums zu wählen, welches speziell die dem Jäger als solchem bedenklich erscheinenden Pnnkle des Gesetzenlwnrfes mit der entsprechenden Motivierung zu-sammenfassen nnd den, Nerwaltnngsausschusse des Land. lages, bezw. der Landesregierung lind eventuell dein Reichsverbande in Vorlage gebracht werden sollte. Über Antrag des Herrn VeterinarinspeltorS P a n l i n , der für die Berücksichtigung nicht nnr der Juleresseu des Jäger-, souderu auch des Agrarierstandes eintrat, wurde die'ursprünglich auf sechs statuierte Anzahl der Ausschußmitglieder auf neun erhöht. Gewählt winden die Herreu-Graf M a r g h e r i, Dr. T a v 5 a r , S ch 0 l! m a y e r-Liechte u b erg, Dr. Zaje, Dr. S ch m i d l u g e r, Dr. Lavrcnö'ii-, Wilhelm- P f e i f e r , Dr. Ln-kau und Ielov^ek. - lDer Tclrphonveilchr mit Bosnien.» Die „Bos nische Posl" publiziert eine für Bosnien nnd die Hcree« goviila nnd ihren Geschäftsverkehr höchst wichtige Nach-richt. Am l. Jänner !9l<> wird die Telephonverbindung Sarajevos mit Wien nnd Budapest eröffnet werden. — lVom heimischen «eflüstelzuchtwcscn.j Wie nns mitgeteilt wird, arbeitet der Direktor der Ersten kra>-nischen Geslügelzuchlanstall in Ober.^ta, Herr Anlon Lehr mann, dessen in großem Stile angelegles Unternehmen den modernsten Anforderungen enlfpricht, seil einiger Zeit an der Konstrnltion eines neuartigen Brutkastens, der sich von den bisher üblichen Systemen in vorteilhafter Weise unterscheiden soll. Der Haupl-unterschied soll darin bestehen, daß der neue Brutkasten elagenarlig gebaut nnd mittelst einer Warmwasser-Rö'hrenleiiung gespeist werden soll. Der Erfinder hossl die, einschlägigen Arbeiten bis znm Iahresschlnsse voll-endet zn sehen und sich mit dem neuen Modell an der im nächsten Jahre in Turin statthabenden Geflügel» zuchtausflellung beteiligen zu können. " l^ndustrielles.j über Ansuchen des Herrn Milan Ivan<"'i«'>, Grußgrundbesitzers ill Svelje bei ^u>' schenwässern, um Bewilligung zur Aufstellung einer Dynamomaschine in seiner neu zu errichteudeu Olfabril in Zwischenwässern behufs Erzeugung und Leitung von Elektrizität zu Zwecken der Beleuchtung der Fabrik sowie Kraftübertragung zu gewerblichen Zwecken in der Molkereianlage in Svetje, wo ebenfalls ein 3 III'. Motor anfgestellt werden wird, findet am 15. d. M. um 10 Uhr vormittags die kommissionelle Lokalver» Handlung unter Intervention eines Maschinell» »nd SlaalsbaulechnilerS der k. k. Landesregierung an Ort nnd Stelle statt. Die Kommission tritt am 'Bahnhöfe i» Zwischenwässern zusammen. —r. - lKrantenllcwessunss.j Im Kaiserin Elisabeth» Spital in Rudolsswert verblieben Ende August 63 Kranke in der Behandlung. Im September Win-' den 50 kranke Personell aufgenommen. Die Summe der behandelten kranken Personell betrug somit I l3. I" Abgang wurdeu gebracht, und zwar als geheill 35, als gebessert 17 und als »ngeheill 5 Personen. Gestorben sind 5 Personen. Mit Ende September verblieben 54 Personen in der Behandlung. Die Sunime aller Ver» pslegslage betrug 1835, die durchschuitlliche Verpflegs-dauer sür einen Kranken Il>'23 Tage. >1. " Mn kleiner Einschleichcr.j Dieserlage schlich sich der 14jährige Hilfsarbeiter Johann Krivee aus Rog>.'iS bei Marburg in das Tienstbolenzinlmer des Hotels „Zum bayrischen Hof" ein uud stahl aus einem offenen Kasteil dem Stubenmädchen eine Zwanzigkronen-Note. Als ihn die Geschädigte im Zimmer ertappte, erzählte er, sein Stiefvater habe ihn aus dem Hause gejagt und seine Mutter befinde sich in der Pre^erengasse, er köniu' aber den Weg dahin nicht finden. Man ersuchte ei»>'» Herru, den Burschen bis zum Hauptpostamte zn führen; dort jedoch brannte Krivec durch. Sodann wurde der Tiebslah! entdeckt und sofort die Cicherheilswache hievo» verständigt, die den Knirps nachts auf den, Marie»» platze verhaftete. Es wnrde bei ihm ein Geldbetrag w» l4 K 73 !,, ferner eine neue Bürste, Kalodonl »»v Schuhpasta vorgefunden. Weiters hatte er zwei Pholo» graphien bei sich, die er sich in der Latlermannsallee hatte anfertigen lasse». Tie Polizei stellte fest, daft der Knabe schon am 24. v. M. nach Laibach gekomm?» und iil einem der ersten Hotels abgestiegen war. Er dürfte auch in Aßling, wo er angeblich als T^abrikS' arbeiter gedient hatte, Diebstähle verübt haben. Mm' lieferte ih» heule dem Gerichte ein. Thrater, Kunst und Literatur. "" lDcutsche Äühne.j Ter ernsten Kunst geschieht nichts zuleide, wenn die kleine Kunst ihr anmutiges Spiel treibt, uud ihre zahlreiche!» Anhänger lo»nle>l mit Geiiugtuuug aus die große Wirkung hinweise», welche die gestrige Ausführung von Leo T^alls reizvoller Operette: „Die geschiedene Thran" auch auf jene aus' üble, die in der kleinen Mnsik nnr eine Ausartung der Kuusl sehen »volle». Die andanernde Znglrast, welcher sich das Wert in Wie», erfreut, sollte eigenllich als Punze sür ihren literarischen und mnsikaüschcll Wert genügen, uud doch verträgt die Operette ganz gut auch die Beurteilung einer höhere Ansordernnge» stellenden Krilik, den» sie bietet wirklich ninsikalischsN Ieingeschmack und erheiternde», Ter.t, der Hauptsächli'li im ersten Akte eine dominierende Rolle spiel». ?jall is! ein feinsinniger Musiker, der pikant orchestral z» untermalen versteht »nd nicht nur holde Walzerweise», sondern auch etwas Neues zu sagen versteh!. Es wird sich noch Gelegenheit finden, auf das anmnlige Werl zuriickzulommen. — Die erfolgreiche Allfführilng, die das zahlreiche Publikum iu die beste Stimmung vcr» setzte, darf als gutes Vorzeichen fiir diese KnnslgaUunsi genommen werden. Nicht allein die Gesangs, nnd Tanz' nummern, auch das gesprocheile Worl kam zur Gellung lind hiell das Interesse wach. Einige öde Prosastrecke» im zweiten Akte werden durch ein rascheres Temp" knrzweiliger werden. Im Miltelpnnlle der Darstellung standen ^räuleiu Ida R u sch i .; k a und Herr Rndols Spiegel. Erstere war elegant, liebenswürdig, schall' hast und immer anmutig, ob sie sprach, sang oder lanzll'-Sie dürfte der Star der Operette werden, gewann rasch die Gunst des Publikums und teilte sich »lit ihrem Partner, Herrn Spiegel, der nebst einer geschmei' digen Natürlichkeit oes Spieles eine zwar kleine aber angenehme lyrische Tenorstimme besitzt, in die Ehre» des Abends. , ^ränlein Hermine Petk 0 , die unter sichtbarer Befangenheit litt, lag der Gesang besser als die Prosa. Ihr Können wird sie noch in Gesangspartic» Slraußscher Operellen erhärten. Herr Olba < wirt'ic dnrch n»,aufdringliche Komik, »vie uberhanpt die Dar> steller sich von Kulissen, uud Possenreißerei feruhielle»-Herr Richter saud mit behaglichem Humor in Sp>^ und Gesang als aller Lebemann rasch Rapport m'l den, Publikum. Sehr schmuck sah ^räulein N e w a ! 5 aus, die sich mit ihrem Partner, Herr» Löwen, ebeN' falls warmen Beifall holte. Um das Gelingen der Vor« stellung machten sich ferner die Herren R olle r M'd H 0 h e »l a u verdient. Die Glanzuummerll mußt^' wiederholt werden. Warmes Lob ist der sicheren und lemperaml'ntvollen Orchesterleilnng des Kapellmeisters Herrn Mar. von A lbrich nnd dem lrefslichen Mil'läl' orchesler sowie der umsichtigen, geschmackvollen Spn'l' kituug des Herrn Olbat z» zollen. ^- - lslus der slovcnischen Tl)eatcrkanzlei.j Hc"l'' gehl zu»l zweilenmale das vorzügliche dällische SchaU' spiel „Die RevolnlionShochzeil" iu Czeue, das auch aul uilserer Biihile großeu Erfolg halle. — Saiuslag, de» 9. d. M., »vird zum erstenmale das französische Lust' spiel „Die Liebe wacht" ll/lnnou,? v.>!ll<^ von Rob. d«.' T^lc'rs nnd A. G. de Eaillavet gegeben werden. Dn' Hauptrolle» siild in den Händen der Damen B 0 r 5)' nik 0 va , Kandlerjeva nnd W i»»l e r 0 v a !"' »vie der Herreil N u ^ i <', N 0 h l< s l a v nnd Dani > "> - lslus der deutschen Theaterlanzlei.j Die P- ^' Stau« in sitza b 0 n n e n t e n »uerden im Inlercip der Theaterbesucher d r i » g e n d st ersucht, bck läiuV stens I l Uhr am Thealertage in der Thealertanzlei bl'' kanut gebeil zll wollen, ob sie auf ihreu Sitz ÄnsP^I erhebeil. Die Weilervergebung nichl gelallfter Sla»>'"' Laibacher Zeitung Nr. 229. 2061 7. Oktober 1909. oqar leer. -^ lTolstojo „Äuferstchunss" alc' Opcr.j Ani Ticno- tag abends sano in dl'v Äl'rlmcr ^..iluischcn Oper die oeitt,chc Ura!ifs>ll)vu!iq dl'r ü;x'v „Ä>ifl'isll'l)>inq" slail, me m m^> Vildcri, cms T^lslojs qlcichiiainiqcli, ^l'^unn, WN (I.'slN^ HdüNN» ^»sl1,NN!l'Nql'sl'1U lüld VM> Äd. ^r!!^q(,(,'nni!!li ,iln'is^',l uuirdl'. Die Mlisil stlNiunl vl,nn lmrk'n (trsolq. Tas T^'tbüch, in dem o^n T^lsl^js psy-n)ulogi>ch^>^ Tiefe ncilmqciims; iimnchcS verloren qehen "U'N, >N durch seine wilde ?)»'m,mnlif recht essellwll. ^'< Musis ist sehr qesälliq, auch die Darslellunq »var k'ne >ehr qnle. 7^ ^'U Theater nach amerilanischcm Muster in ^erlm.j Zuiei ainerillinische Unternehmer, W. Conni-yu» und H. shannon, Direlluren der Äiew-Iersel) «mu,l'mei,l (5mnpliny, »m'llen in Verlin ein V^lls- Isater nach ameriscinischen, Muster, in den, nur.Nin-lntlsqebiihren vm, 2«, bis 4<» Pseiuiiq einqel^ben M'rdeu. errichten. In Änierisa haben sich Nnterneh. '"""!ic>i dieser Art behaupttl. ^-,. 7^' !»!'.j u I» I.i :> ,! ^^< i / v <> !>."j InHall des 5 wdechl'slcH: >.) Nafael M irl: T.'.ine de^ Invalides. ^I ^ladilnir ^i e u st i l: Seine Wuhlqeboren Tolt^r "'"'wjms Lander. !j.> Pojeslao M^l!^ Julius SW-5 » >"' der Tchwei.',. 4.) Io. ^!a h: Freundin Lelja. >» ^laoimir ^evstil: .^Walhese wn der schbnen "e e. 6.) ^ ^^ ^ ^. ^ ^ ^ ^^ ^ ^,. ^^^ ^healer in s! « !"' ' > ^ ctru 5 la: Gedenkst du noch? 8j Pod- iN'bcivsli: Tie .) Tr. Joses T ominös- ,"^u' fehler und die Nebeln des slovenischen Schrift- u '^. !-_'., Mi,^, P„ ,^'l j: Des InnM'sellen Ab- ? ^ ^'^' »'Elchen Rubriken lLilerarische ^euhei- '", ^->ovenisches Theater, Unter Neouenj enthalten "r,,r^ uun I. A. M I o n a r , Tr. Joses T o in i n - ^' ^^ ^r. I , i^ i 5 u. a. I X "^ >,.l><»n> i !, >^v<>t."j Iuhalt der n>. ^lNluiner: <^ ^ea ^ atur^ Um die Adria. 2.) G. .^l orilnif: A" ^wuK'it. 3.) .^nx'r Me^ko: Meditalion vor dem 5 ^^'4.) Isidor Mo die: Vodnit als Philoloqe. D«.^.' ^" ^ ' tuifl Trei .Leiden. 6.) Ianlo L e b a n: K '''" ^i^lj. 7., 7^. ^r. Stel.': Velehrad. 8.) P. ^^'tNll! ^iied. !).) Andreas Ples-uif: Ein Taq l^w,ew. III.) Tone, Ieleni<>: Der Morqen. 1l.) ^"">? Nadiura-. Der Weq über die Vel'ila Pislritzeude oberhalb Stein. 12.) Prow wi.i s^' ^'" Sleinfelsen. 13.) Dr. ^!. Ll-nard: ^ud-x>.!. "1- '4.) Literatur. 15.j Dies und jenes. — Taö ^'l^uthält 19 Illustrationen. Teri',""'") Iilhalt des 9. Heftes! 1.) ^-ra„z Etlns v!n ^' Wch'n lind Methode der inodernen lnilii "^ ^»dreas ,<.Iopitar: Pazifismns und Anti-^ ''nni^nns. 3.) Vin,^en.^ Mariutu: Eine slooeuische es !.'">' der Wissenschaften. 4.j Joan S u 5 n i k: Gibt Ni'ichl! ^'" , Sternen lebende Wesen? 5.) Neue -_ ^ ' ">) Die Hauplversannnlunq oer ^eoqesellschaft. Telegramme ^ k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Drcißiq Jahre Dreibund. Di^"'.^,^s>ober. Die „Wiener Abendposl" schveibl: D^ilss,, '^'^"briqe Geschichte der Allianz mit dem sichte >' '^' ben'eist überzeugend, dast sie den Ab-q^,,,^"' Ablieben ist, die bei ihrem Abschlüsse vm-lich dl's! .. "'' ^l'iemalo Hal sie auderen als ausschlieh-^lldln ^'^'" >'^""te» qeoienl und diese Zwecke hat sie "lunarc-!,^ ^"^ Vnndnis zloische» der Tonau- dinch^.' '"ld dem Deutschen Neiche, das späterhin bl'»d.' «^ - l'll des Königreiches Italien zum Drei. c>I<^^.'staltet »ourde, hat sich fast ein Menschen-die mächtige Stutze des europäischen bmidelen ^'"^l uud ist t>al)er nicht nur aus die der-css,,, ^ ^cmll'!, und ihre Äeoollerunqen, sondern für Ech'>„' s p" ein Segen geworden- denn unter seiuem schnfti^, '^'^ die friedliche Evwerbsarbeit und die wirl-""^'al,m ^'^"'cklung des alten Weltteiles eine vordem nicht , ,' - "l erreichen. Darun, blieb das Nündnis '» der I, '" ^'"' ^^'rlragsinstrnmente, sonoeru auch Wie Freundschaft der Souveräne, so. 3iei^ ^''lischrn Vewuszlsei» der Nevöllerung beider liens '.H'^/lll'anz ">w der durch den Anschlnh Ila-ledl'l,di^s^"lft'ne Dreibund zählt nach wie vor zn den ^^ e»i .''''-)"^^^"l>l"' und segensreichsten Faktoren U^e !v.! "?"' ^"lilil nnd an de.n jetzigen Gedenl. ^"'iverä»!" >!'^ bas Gefühl tiessteu Dankes für die alle» .?f^,"^ ^- Oktober. Einige Vlälter besprechen '"eiiu. da, <"'" ""ds im nahen Osten. „Ve^erni Golos" Ü!" c>rm d'»^^ ^' ^oufereuz des Grasen Aehrenlhal ^"»"m'>, . Ä"' ^'"chsfanzler die Ähnlichkeit der An-K,"ra,?e ? ^"'' '^'>'ß'<".d geschaffen sei. Durch dao ^"htc d,',, '^"'' "eue türkische Regiment seien die ""d "ich, ungefährlichen Inler-d'^'" oo ..?^1^""' Die christlichen ^llomanen ^'^'"uua «,!. 'r/'"^ '"'"'es Verhallen z>l ihrer ^'^rnnuää" v,^^^. l'ilhaftiq. welche ihnen die Zur Erforschung des Polargebictes. ^ricdrichohajen, sx Oktober, (iine Vorerpedilion soll im Sommer 1!>1<> nach Spitzbergen zu Vorstoßen in das Polareis ausgesandl werden und die Bedin-gungen für den Netrieb von Luftschiffen iu polaren ^'egionen feststellen. Der Arbeitsausschuß legte gros;en Wert darauf, daft die Eulwicklung der Zeppelinschen Luftschiffe auf lange fahrten, insbesondere über Meer, znin ,'jU'ecke »oissenschasllicher Erforschungen mit allem Nachdrucke gefördert werde. Es soll daher der Eutwurs eines entsprechend gebauleu ^uslschisses schon jetzt in Angriff genommen werden, das zu Beginn des Jahres NN1 Ubungsfcihrlen von einem deutschen Seehafen au-treten lann, Dcckcncinstllrz bei einem Neubau. (5lbing, li. Oktober. Aus einem hiesigen ^abrifs. Nlüban stürzte heute sriih die oberste Eisendecke ein. Das herabstürzende Material zerschlng anch die Unler-decke uud verfchültete die beim Van beschäftigten Arbeiter. Wie die „Elbinger Zeitung" meldet, sind nach den bisherigen Feststellungen drei Arbeiter getötet und mehrere schwer verletzt worden. lflbiuss, (i. Oktober. Vei dem Unglücke ans dem ^abrikonenban wurdeu bisher z»vei Tote, fünf Schwer-vcrletzle und ein leichtverletzter geborgen. Drei Ver. nnglückle wurden noch nicht gesunden. Die Kämpfe in Marokko. Madrid, 6. Oktober. Wie „Eorreo" meldet, sprachen gestern in einer Versammlung, an welcher hervorragende Persönlichkeiten teilnahmen, zwei Generale über den spanischen ^eldzug in Marokko, wobei sie erklärten, es lönnle sich allenfalls als notwendig erweisen, 15<>.l»<»> Mann nach Marokko zn entsenden nnd eine Reserve von 50.000 Manu zu bilde», falls die scherifische» Kluppen tatsächlich an den dämpfen im Risgebiele teilnehmen sollten. Paris, li. Oktober. Der Ageuee Hcwas wird aus ^oudon gemeldet! Nach Iuformationen aus Berlin nnd Tanger habe die spanische Regierung die Erklärung al> gcben lassen, das; ihre Instruktionen nicht geändert wordeil seien lind daft ihr Aktionsprogramm keine Au-> dehnung des ^eldzuges iu Marokko zulasse. Das Ver> liuer .^abiuetl habe diese Erklärung zur Keunluis ge-uomme». Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Ausweis über den Etand der Tierseuchen in Kraiu für die Zeit vom 25, September bis 2. Oktober 1W.^. Es herrscht: der Rotlauf der Vchweine im Vczirle Gottschcc in der Gemeinde Mittcrdorf (1 Geh); im Vrzirlc Gurlfcld in der Gemeinde Nasscichlß (!i Geh,); im Bezirle Littai in den Gc^ meinbcn Drassa (I Geh.), Obergurl (1 Geh.): im Bezirle Nndolfswert in den Gemeinden Großlnck (1 Geh). Höniq» stein (1 Geh.); die Schweinepest im Bczirte Gottschce in den Gemrmdc,, Dane (A Och.). Mittcrdorf (:-i Geh.), Niederdorf (tt Geh.), Soderschil.^ (1 Geh,); im Aczirle Gurlfeld in den Gememdci, Großdolina (N Geh.). Gurlseld <8 Geh.), Hcilissenticl!.^ (15 Geh.), Tschatescl, (« Geh.), Zirlle (28 Geh.); im Bezirtr Kramburg in den Gemeinden Hcili^cnlrenz (2 Geh.), Pre< dasscl (4 Geh.). St. Georgen (« Geh.», St. Iodoci (1 Geh >. Wmllern (1 Geh.): im Vezirlc Laitmch Ttadt (1 Geh.); im Äezirle Littai in den Gemeinden Dot, (I Geh.), Grohgaber (1 Geh.): uu Ärzirlc Nadmannsdorf in der Gemeinde Por» markt (2 Geh.); im Bezirke Nndolfswert in den Gemeinden Döbernit (15 Geh.), Haidowitz (1 Geh.). Hof (2 Geh.); im Bezirte Tscherncmbl in den Gemeinden Altenmarlt (1 Geh), Mottling (1 Geh.), Thal (1 Geh). Tschernembl (3 Geh.). Erloschen ist: der «oilauf der Schweine im Vezirle Adelsbcrg in den Gemeinden Mlenberg (1 Geh,), St. Michael li Geh). Za» ssorje (!l Geh.); im Vezirlc Goltschee >n der Gemeinde Nieder-dors (5 Geh.): im Bezirtr Gurlfrld in der Gemeinde Groß. dulina (1 Geh,): im Bezirle.krainburg in den Gemeinden sslödnig (2 Geh.). Heiligeulreuz (1 Gch,^, Mantschitsch (2 Geh), Predasscl (1 Geh.), Zirllach (2 Geh.); im Bezirke Laibach in der Gemeinde Zwischcnwässern (2 Geh,); im Vezirle Loitsch in den Gemeinden Laas (1 Geh.), Zirlnch (1 Geh.); im Vc» zirle Nndolfswelt in den Gemeinden Groszlack (1 Geh.), Treffen (1 Geh.,; die Schweinepest im Bezirle Gotischer m der Gemeinde Neifnih (1 Geh.); im Nezirle Krainburg in der Gemeinde Flödnig (3 Geh.)! un Bezirke Nadmaimsdorf in der Ge. meinde Nrcsnih (^ Geh.). ^. k. Actnde»regieru«g süv Arai»i. Laibach am 2. Oltober 1l)09, Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am b. Oltober. beimer, Kfm., itlagenfurt. — Dr-Hiersch Arzt, Eisnern. — Wattne, Fabrilant, Honal. — Dr. Maßl, Bezirlsurzt, s. Frau, Brunn. — R. v. Tpindler, Ing,, Marburg. — Schlechtse, Domänen-Oberverwalter, s. ssa» milie. Kopitclna. — Hohl, l. l, Landwehr. Evidenzoffizial, s. Frau, Karlsbad, — Ncisina.er. ttacsirel. Me., Graz. — Nobinsoh». jtfm.. Prohnift. — Löwenstcin, Kfm., Stcinamansser — Brcitenstcin. .ssfm., Mürzzuschlag, — Srach, Pfarrer. Nrosny. Novak, Kfm,, Struyzow. — Dr. Schindler. Archivar, s. Frau und Sohn: Wodal. Schönauer. Marin, Schwarz. Lanaer, Böhm. Graf. Steinberg, .hollowsty, Mayer. Frantfurt. Schulz. Streuol, Kflte.. Wien. Verstorbene. Am 0. Oltober. Maria Vardjan, Private, 77 I.^ Komrnstygasse 10. — Maria Lojar. Vesihersgattm, 66 I./ Fwftgasse «,_________________________________________ Deželno gledalisèe v Ljubljani. St. f>. Par. V èetrtek, dne 7. oktobra 1909. Rcvolucljska «v»t1:>«.. Igrokaz v treh dejanjih. Spisal Sophus MicbatliB. Zaèetek ob pol 8. Konec ob 10. Meteorologische Beobachtungen ln ralbach. Sechühe 306 2 m. Mittl. Lusidrncl 7360 miu. « 2 U. N. 733.1 ^ 18 ^ wach 'säst 5ewülrt "' 9 U. Ab. 734 4 ' 16 1 ^,... ^ig ! bewölkt ?.> 7 U. F. 73« 0 l 14-0 SO. schwach » ! , -2 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 14 5", Normale 12 0'. Rcgen nachts. W ettervorausiage fur oen /. i^llover sur »i«er. marl und Kälntcn: Größtenteils bewöllt, mäßige Winde. kühl. anhaltend; für Krain^ veriinderlich mit stellenweisen Nieder» schlafen, mäßige Winde. kühl. allmähliche Besserung; für das Kiistcnland: znnehmende Bewölkung, mähige Winde, abneh» mendc Temperatur, Wetternmschlag mit Temperaturabnahnie wahrscheinlich, unbeständig. \Q/errava//ck \ China-Wein mit Eisen * HygiwiUohe Auut«llang Wien 1906: Ü Staatspreis und Ehrendiplom zur goldenen Medaille. J B Appetitginregeiidcß, nerven- ^ ^| Bt&rketides und blutverbes- R H terndeB Mittel für R ^^^ Rekonvaleszenten = St ^^^^^ - und Blutarme L fiSHB V0D 5rzt^ohen Autoritäten ^ MhH bestens empfohlen. ^ E^^SI Vorz°ö|lcher Geschmack. K ^wuiwwjga Vielfach prim/terf. $ *~ '** über 6000 ärztllohe eutaohten. ^ J. SERRAVALLO, k.u.k. Hoflieferant, Trieste. _________________________ «41«) 47^35 Vielseitige UnWendung. Es gibt wohl lein Haus-mittcl vielseitigerer «erwendbarleit als Mollö Franzb rannt» wein und Salz, der ebensowohl als schmerzstillende Ein» reivnilg lici Gliederreißen, als seiner mnslel- und neroenstar-lcndeu Wirluug wegen als Zusah zu Bädern ?c. mit ltrfolg gebraucht wird. Eine Flasche ii 2. Täglicher Versand gegen Nachnahme durch Aftolhctcr A.Moll, l. u. l. Hoflieferant. Wien I., Tuchlauben l). In den Depot« der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. (2355!,) 1 t l Mar. Gutmann, Kassirr drr Iusefsthaler > l Papierfabrik, und Vrigitta Gutmann, geb. Ton» > l fern, geben im eigenen und im Namen ihrer Winder > l Max und Vrigitta allen Verwandten, Freunden > l und Nrlannten die traurige Nachricht von dem > > Hinscheiden ihres innigstgclicbten Sohnes, deziehungs' > > weise Bruders > Adolf Gutmann l ! welcher Mittwoch, den 6. Oltober. um '/.4 Uhr > nachmittags, versehen mit den he.l.aen Sterbe- » salramenten. in seineu. 12. Lebensjahre in em » l besseres Jenseits abberufen wurde . > l Das LcichenbegängmS ftndet Freitag, den » l « Oltober. um '/, 3 Uhr nachmittags vom Trauer« > l hause in Ioscföthal anS auf den Friedhos zu > Mariafeld statt, woselbst die Beisetzung im eigenen » wrabe erfolgt. > Um stilles Beileid wird gebeten. > Iosefsthal. den 6. Oltober 1909. ! L,ich«nbest««>lnl,sllnft»lt de« Ff«n, DobfN,, ! Laibacher Zeitung Nr. 229_______________________________________2062_____________________________________________7. Oktober 1909. ^ Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblattes vom 6. Oktober W09. <5!<> nnti^!>n »>ir«e «ers»sl><>n Nck in «^onenmäbruna. Die Äiotieruna «amtlicher Altien und der „Diverfen Lofe" velsleht stch per Ltüct. Geld Ware Allgemeine Staats» schuld. Einheitliche Rente: »", lonver, steuerfrei, Kronen (Mai-Nov.) per Kasse . . 94 90 9b 10 d etto (Iänn.-Iuli) per Kasse 94 8b 9b 0b 4 2«/, ö. W. Noten (Febr. Aug.) p«r Kasse......98 - «8 2° » »"/„ ». W. Silber (»pril-l)tt.) per Kasse......S« 2b 98 4b l»»Uer Etaatslofe 50« fi. 4"/„ :ß« 8b l«7 8b 18«0er „ 100 fl. 4°/„24«- i48— l8S4«r „ ION fl. . . ,13 —3l7- »8S4er „ 50 fl. . . zl,-317— Dom, Pfandbr. k 12« fl. b°/„«89 2b29, 2b «taatsschuld d. i. «eich«. rate vertretenen König» reiche und Länder. Ofterr. Goldrente steuerfr., G old per Kasse .... 4°/„ H« «5li«-8b rsteir. Rente in Kronenw, stfr., per Kasse.....4"/, S4 sö 9b Ob detto per Ultimo . , . 4°/„ 94 8b 9b-«ö <^st, Investition« Rente, stfr., ltt. pcr Kasse . . »>/,'/« «4 20 84 5« »is«nb»!,N'ztll»t,sch»ld. »tlschltilmngen. ilisabeth-Vahn l. «.. fteuerfr.. zu 10.000 fl.....4°/„ —--------->- Franz Iosepl>Vahn in Silber (div. Lt.) . . . . 5>/<°/° 11820 119'2U >»al«z. Karl Ludwig-Uahn (dlu. Stücke) Kronen . . .4»/,, 94 S« 9b «« üiubolf-Bahn in Kronenwähr. steuerfr. (diu. St.) . . 4"/« 94 8i 9b 8! «orarlberger «ahn. stfr., 400 und 2000 Kronen . . 4"/„ 94 9b 9b sk In «rcm«tal-Vahn «00 u, «000 Kr. 4°/„.........191 - 1U2 - I Geld Ware P>» Staate M 3«hl»«g 2bn> n,»»enl Gu.Prl«rll»l»' ßbliglllloutn. «ühm. Wcstbahn, Em, 18»b. 4«0, 2000 u. 10.000 Kr. 4°/„ 95 35 9S 3b Elisabeth Vahn 600 u. 3000 M. 4 ab 10"/„......116 0.°» »17 05 Elifabeth-Vahn 400 u. 200« M. 4"/«........11b 8b l16 8ü Ferdinands-Nordbahn 96 8l> Galizische Karl Ludwig-«ahn (div. Et.) Zilb. 4"/». . . 94 60 9b ao Ung.-galiz. Bahn 200 fl, E, ü°/„ 10^40 «03 4« dettll 400 u. 5000 Kr. z'/l°/n «6'1U «? 10 Vorarlberger Vahn «km. 1884 (div. Lt.) Eilb. 4°/„ . . 85 bü 9« bo Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Vllldrente per Kasse . Ii2'!>a 4"/» ungar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 91 8t> 92-Äb 4"/„ bettn per Ultimo 91-80 92-— 5>/,"/n detto per Kasse «2-io «2 4« Ungar. Vrämien.Nnl. k 100 sl. 2ic> b0i!!4 b« drtto k 50 f! 211 b^ül4bu Theih-Reg.-Lole 4°/„ . . . . <45-4n I49-40 4°„ ungar. Grundentl..l)bl!<;. 9l 9« 92'«0 4"/°!roat. u. stau, «>rd«n/,°/„ . . U9-3Ü <00-3b 5"/n Tonau-Reg..U!lle,he 1878 101-50 102 b0 Wiener Berlehrs-Anl. . . 4"/„ 9b - 9s — detto 1U0» 4°/» 8ü — LS" Nnlehen der Stadt Wien . .10170 102 7« detto (E. oder V) 1874 120-— 121 — detto (1894).....93'— 94'- bettll (Va«) v. I. 1898 . 95 2b 9« 2b dettll (ltleltr.) v. I. 1900 95 bb »S'bb dettll (Inv.-A.) v.J.1902 SS35> 9?-»b Vörsebau-Anlehen verlosb. 4"/„ 9« 7b 97 ?e Rnlsische Ttaatsanl. v. I. 19N« f. 10» Kr. P. K, . . 5«/„ 100 b« 10! — dettll per Ultimo .. b«/» 100 b0101 — Vulg. Staats - Hypothekar Anl. 1892......«°/„ 128 »l!12z S« Geld Ware Nulg. Staal« - Voldanlelhe 1907 f. 10« Kr. . . 4>/,"/o 93 94 - Pfandbriefe usw. Vobenlr.,allg.öst.i. 5«I.vl.4'Vs> 9475 »5-75 Vühm. Hypothelenb. ?erl. 4"/« 9? 10 »7-zo Zentral-Nod.-Kreb.-Nl.. üsterr., 45 I. verl.....4'/,°,, 101-bN 102 b0 dettll Kb I. veil. . . . 4°/l> 96 7b 97-7b Kreb.-Inst., österr., s.Berl.-Unt. u. üsscntl.Nrb. Kat. ^. 4"/„ 9» 7^, 94-70 Lanbrsb, d. Kön. Gallzien und Lodom. 57>/, I. riiclz. 4°/„ 94-40 «ü-40 Mähr. Hhpothelenb. Verl. 4"/„ 9«!l5 9' 35 N.-österr. Landes-Hl,p.-U»st.4"/, 96-5« «7-fn dctto mll, 2"/^Pr. vcrl, »>/,"/° «?b0 88 bl, detto K.-Tchuld!ch, ucrl. 3>/,°/<> 87'bO «8-b0 detto verl......4°/<> 9«-2b »7-i5 0sterr,-un<>ar. Nanl 50 Jahre verl. 4"/„ ü. W.....98-30 g',-30 dctto 4"/n Kr......98 bl, 89 b0 Lparl.,Visteöst.,«0I.v«rI.4''/» b9-lb niv^ö Eisenbahn-Prioritäts. Obligationen. Österr. Nordwcstb. 200 fl. S. . 102-90 103-90 Ltlla!«liahn b<»0 Fr..... 38b - 388'- Eilbbal,!! ll 3"/o Jänner - Juli 500 ffr. (per St.) . . . 275-«d 277 2b Eüdbahn il b°/, <00 sl. T. o. «. I18'7b 11» 7b Diverse Lose. Pllzwllichl fosl. 3»/<> Bobenlredit-Lose lrziu«liche kosl. Vudap.-Basilila (Dombau) 5 fl. L2 60 24-60 Kreditlose 100 fl...... 5«0-- b20-- Elary-Lole 4« fl, KM. . . . I75-— 185'- Osener Lose 4« fl......—— --— Palffy-Lose 40 fl. KM. . , . 220-- 230'— Noten Kreuz, öst. wes, v, i« sl. 5U «5 S0'2b Note» Kreuz, ung. Ges. v. 5 fl, 34-2b 3»-2b Rud°lf-L<»!e 10 fl......«7>- 7»'- Ealm-Lole 40sl. KM- . , , 273— 283-. Tüll. E,-V.-Anl.°Präm.«blig. 400 Fr. per Kosse . . . —>- -»— detto per Medio . . . 19»»9< 20090 Held Ware Wiener Nonim. L°!c v, I. 1874 b3b b0 b4b b0 Vew.Sch. b. 3"/« Präm.-Schuld d. B°d«nlr..«nst. «m. 1889 87--. 91-- NMen. ll»n»P0ll'Anltrnehmnng»n. «ulsin-Teplipss »is.nb. 500 sl. 222b'- 223b - Vühmische «ocdbahu 150 sl. , —-— - -— Vu!chtiehiaber E«b, 500 — b«i-— Ferdinand« Norbb. 1000 ll. KM. b3b0>— b«?0 — Na!chau - Oderbcrger Visenbah» 200 b0 7^7 5U Lüdbahn ^00 sl. Lilüei per Ult. 123 50 lyz-bo Lüdnorddeutfche iüsibindungsb. 200sl, KM...... — - —'- Transport-Gcs., intern., N.-V. 200 Kl........ 9b- 11b — Ungar, Wcslbah» (ssiaab-Graz) 20« sl. L....... 402 — 403-- Nr. L°lalb,.«lt>eii Ges. 2"U fl. 22b - 23b'- Vanlen. Änglo-ibslerr. Vant, 120 fl. . 30s 2b 310 2b Banluerein, Wiener per Kasse —'- —-- detto per Ultimo b39N0 540 9« «odenlr.Anst. öst., 300 Kr. . 116b'- 1,88- ttentr.-Uod.-Kreobl. öst.. 2sl. b?9'— b81>-«redltanstall für Handel und Gewerbe, 32« Kr., per Kasse —-- - '— detto per Ultimo 660— «61- Kreditbant, ung, alia., 200 fl. 76250 7«8'50 Depositeubanl, alla., 200 fl. , 4ö»--- 4S0--«tllompte - Gesellschaft, nieder- üslcrr.. 400 Kr..... S2b— »29- Giro- u, Kassenvcrein, Wiener, 200 fl........ 464'— 4«?'— Hvpothelenbanl. üst. 200KT. 5"/n «05-- 308-— Lanberbanl, »sterr., 200 fl.. per Kasse....... -'- —'- betto per Ultimo 488— 489--„Merlur", Wechlelstub.-Altien- Gesellschaft, 200 fl. . . . «23'— «27'— Österi,-ungar. Bau! 1400 «iT I??«-—1780-— »,,l Walt lnioubanl 200 fl...... 57b- b?«-» Inionbanl. bohmücks 100 fl. . 2<8 b? »4»z0- ljerlehrsbanl. alla 14« fl.. »4S'b« »« b"' zul>»still»zlnttrneh«nnD»». lwullcfclljch,, allg, öst., 10« sl. 1»«'— '88'" ^iil«k°HIenl,elnb Gef. 100 s!, 752— ?5i — ^senbahuvertehl«.'Austall, öst,, lOOf!........j 438'— 44»'- kifenbahnw, Leihg,. crst», 1N0f! , 2U9- 211'-^ .ltlbnnühl". Papiers, u. N-V. > 100 sl........! It»»'— ^2" lllcllr, ^es. allss, östl'rr., 20N sl. 3K«— 382 tlcltr.-Oefellfch., intern. 200 fl. —'- ^'^ 5leltr,.OcIellsch., Wr. In Liau. «3V— L»»'-i>irtenbergcr Patr-, Zündft. u, Met.-Fabril 400 Kr. . . Wd7'-1103" ^iesiügcr Brauerei 100 fl. . . L0l> - 207-»- Dlo!»an-«ef,. öst, alpine 100 fl. 724 »0 ?ztb'°« ,Poldi-Hüttc", Tiraelnuhstahl- F,-Ä, !", 200!l, . , . . 49b- 49»'— lzlllgciEijtU-Inbust, ie-Gefellich. 200 fl........ 28,6 — 28«b'^ «!ü,a- Milraüt» - Ealgo Tarjaner Vifeiüv. 10« fl.....> L75'50 «7« b" valgo-Tarj. Stelulohlcn 100 fl. 6>?" S22"- .3ch>üglmiihl".Paplerf..200fl. 3«"- 322" .Schodnica", ?l.V. f. Petrol.- Industrie. 500 Kr. , . . b41'— b47"° ,Ttrurermüh!".Papierf,u,V.V. 44« - 44«b" lrifail« Kuhlei'w-G. 70 fl. . 30?'- »I"" türl. Taliatressic-Gc!. 200 Fr. , ^ per Nafse..... - '- ^'" dctto per Ultimo . , . »6«— !»^'^ l»asfe»f.-Gcf,. österr,. 10« fl. . «80- «"- l!ir. Vauarlellfchllft, 100 fl. . . 169- i?1'^ lljleuerberge Ziegel!.. Alt,-Ges. 7!il>-- ?»b" Devisen, znizt zlchltn nnd Hchlck». llmsterdam....... 198'32> ,9«" DeuÜche Meichsbanlnoten . . 11? 4b 11?'°° Italieuifchc «anlnoten . . . 95 - »b'«° Nubel-Noicu....... »'bb «°° I vo„ «...,.''«."„"^^'pr.oH«...,.o J' ^- Mayer Privat-Depots (Safe-Deposits) I Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. Hfr- Bank- und WechslergeschÄft "Tf" untcr ei»enem Vtruhlul der Partei. Los-Verslcherung. Lalbach, StHtarernnne. VtrzlRiinf vis lireiilifii ;¦ Iiiti-Kirritt ssl sis lirs-Isih. ¦BBflBJBBflBBSJBBBBBJBBBBBBBflPJHBBBJBBJBBJBJBBBBBBBBBBBBBBBBBJB^BBflSJBBBBJBJBJBBJB^^