(Oft ämmtttm der PhlerlageX SehrMt- t, Verwslhmg wmA DncMnwhovi Td. 25-67, 25-48 2M0. r, gppiiflni nllM & ManmlEfiple werden vi-:- # ■ -Xv Nr, 99 towitagi cSm SO. /^mü 1999 Inserftten- und Mwimcniits-Annahme in Maribor, Ropaiiäia uUca^ 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abtiolen monatticb 23 Dii\, zustellen 24Din, durch die Post monatlich 23 E>in, für das Aasland monatHch 35 Din. EioBekMHoner UO und 2 Diu, Pfif Dk» f— JRotUiom ötitung Die crften Kommentare 8 WOEUIAU. DER OESTRIOEN REDE ADOLF HITLERS IN DER WELT. -DIE WOROIOUNO IN DER DEUTSCHEN PRESSE. Ftlrwahr, der Ministerprisideiit und la-nenmitiister DragiSa Cvetkoviö und der Vorsitzende der Kroatischen Bauernpartei bzw. der BAuerlich-demokratischen Koalition Dr. Vladko M a £ e k hAtten S. K. H. dem Prinzregenten kein sinnvolleres Geschenk unterbreiten können als das grundsätzliche Abkommen tlber die definitive Beilegung der kroatischen Frage. Diese Frage war gewissermaßen ein Wurm, der am Hauptnerv des Staates fraß und der nun durch eine glückliche und radikale Ope-lation entfernt werden wird. Wie ein ausländisches Blatt ganz richtig betont hatte, legt der tiefere Sinn der serbisch-kroati-tchen Einigung in der Sphäre des Geistigen. Bei selbst oberflächlicher Kenntnis der geschichtlichen Vorgänge der letzten zwanzig Jahre wird man es erst begreifen können, welche Berge an Vorurteilen und fiktiven Sonderinteressen weggewälzt werden mußten, bis sich die Erkenntnis Bahn zu bfedien vermochte, daB Serben ■nd Kroaten «He Form Ihres Zusammenlebens zwar ändern können» keinesfalls aber d^^es Zusammenleben als solches in Frage stellen dürfen. Zwanzig volle Jahre sind Verstrichen in einer vielfach nutzlosen Aus einandersetzung um Staatsdoktrinen und wenn es in vielen Fällen geschah, daß die Kroaten das Gefühl des »Uebervorteiltwer jdens« von serbischer Seite nicht loswer-flen konnten, so war es meist bürokrati-ßche Engstirnigkeit zahlreicher Zentralstellen, die das Problem zu vertiefen half. An der kroatischen Frage sind zahllose Re ^ierungen gestürzt, weil das Problem als solches nur still zugegeben wurde, ohne en geringsten Versuch zu machen, eine ,ür beide Teile tragbare Lösung zu fin-en. Dem Ministerpräsidenten D r a g i§ a ^vetkovic gebührt zweifelsohne das Verdienst, die geschichtliche Tragweite der Stunde erkannt zu haben, als er sich entschloß, mit der Zauderpolitik seiner Vorgänger zu brechen und energisch die l^ösung der kroatischen Frage zu betreiben. Hier war zweifellos ein historischer Wandel in den Auffassungen eingetreten. Cvetkoviö hatte es gewissermaßen umso leichter, als er einerseits durch die weltgeschichtlichen Ereignisse in die L^ge versetzt worden war, das Motiv seines Handelns in überzeugungsvollster Weise in die Wagschale zu werfen, anderseits hatte er die volle Unterstützung S. K. H. des Prinzregenten Paul und des königl. Regentschaftsrates. Es war offensichtlich der heiße Wunsch der allerhöchsten Steilen, ein Problem aus der Welt zu schaffen, das dem Staate so viele Sorgen bereitete und außerdem seine Aufbaumöglichkeiten nach innen und außen behinderte. Der Mut- und die Entschlossenheit des jungen Premiers ist umso höher einzuschätzen, als er — in diesem Falle Repräsentant des Serbentums -- im serbischen Volke vielfache Intrigenversuche gegen das VerständigunKswerk geschickt abbiegen und unschädlich machen mußte, um richtig vorstoßen zu können, DragiSa Cvetkoviö iiat sich in diesen Verhandlungen als ein Meister der Abwehr gegen ' unberufene Einflüsse erwiesen. Das beharrliche Schweigen und die Diskretion, Badapest, 29. Aprü (Avala.) Der dipkMnatische Redakteur des tingarischen Telegraphen-Korrespondenzt>flros bezeich net die Reichstagsrede Hitlers als diploma tisches Meisterstück, welches alle Mö(tllch InNen fOr den Frieden ollen llBt Die Rede des Kanzlers habe in Ungarn tiefsten Eindruck ausgelöst. Dies umso mehr, als auch Ungarn ebenso wie Deutschland ein Opfer seines Vertrauens In Wilsons 14 Punkte gewesen sei. Besonders tiefen Eindruck hätten die warmen Worte des Kanzlers für Ungarn Im Zusammenhange mit der Lösung der tschecho-slowaklschen Frage gehinden. Stockholm, 29. AprH. (Avala.) Die schwedische Presse zeigte für die gestrigen Ausführungen des Reichskanzlers Hitler großes Interesse. Tausende und Abertausende von Menschen drängten sich .vor den Stockholmer Redaktionen, um die Rede Hitlers am Lautsprecher anzuhören. Dfese Ansammlung der Menschen führte stellenweise zu Verkehrsstau ungen. »Aftonbladetc stellt fest, daß die Rede Hillen diesmal wealger ag-ffreaaiv geweewi aei als adnc trflhefe» Re den. »Nya Daghllgt Allehan-d a« verizelehnet in seinem Kommefitar den bemWfenden Charakter der Kanzlerrede. B e r 1 i n, 29. April. Die gestrige Rede Hitlers wird von den deutschen Zeitungen als eine Volksantwort auf die Einkreisungspolitik der Demokratien angesehen. Der »Völklrsche Beobachter schreibt, die Rede sei nicht nur ein geniales Dokument der dialektischen Eigenschaften des Führers, sondern sie sei auch die beste Antwort, die dem Präsidenten Roosevelt erteilt werden konnte. Der »BerlinrrLokalanzeiger« sagt, durch die Führerrede könne die Welt jetzt viel klarer sehen. Das »B e r-1 i n e r 12-ü h r-B 1 a 11« fordert nicht Friedenstelegramme, sondern Friedenstaten. Die »DeutscheAllgemeine Zeitung« meint, die Rede des Reichskanzlers habe die Wirklichkeit in Europa realistisch dargelegt. Die >L e i p z i g e r Neuesten Nachrichten« stellen fest, daß jeder Versuch des Auslandes, Deutschland an die Kehle zu springen, Selbstmord wäre. Die Welt blicke jetzt einer neuen Zukunft entgegen. L 0 n d 0 n, 29. April. (Avala.) Die Lon doner Blätter veröffentlichen in ihren Abendausgaben die Kanzlerrede in ihrem Text, ohne jedoch hiezu Stellung zu nehmen. Hiebe! bedienten sich de Blätter et- wa folgender Schlagzeilen: »Hitler kündigt das Flottenabkommen«, »Die deutschen Kolonialforderungen keine Kriegsursache«, »Hitlers Würdigung des englischen Imperiums« usw. B u k a r e s t, 29. April. Die Übertragung der Reichstagsrede Adolf Hitlers ist in fast ganz Rumänien schlecht empfangen worden. Die Blätter kritisieren das Vorgehen der Rundfunkgesellschaft, die nichts dazu beigetragen habe, die offenkundigen Störungen der Rede zu verhindern. In politischen Kreisen wurde zur Kanzlerrede noch nicht Stellung genommen. Budapest, 29. April. In ungarischen politischen Kreisen ist die Rede Hitlers mit vollster Zustimmung entgegen genommen worden. Besondere Genugtuung empfand man in Ungarn über jenen Teil der Rede, der die Antwort auf Roo-sevelts Botschaft darstellt. Nicht geringes Erstaunen und Interesse erweckte auch jener Teil der Rede, in dem Hitler die Erklärung der rumänischen offiziellen Kreise bezüglich der Karpatho-Ukraine anführte. Die Rede Hitlers wurde von den ungarischen hauptstäcTtischen Journalen wortwörtlich wiedergegeben, Berlin, 29. April. Der positive Eindruck der Führerrede ist aus der Schreibweise der Presse in den befreundeten und neutralen Staaten Europas ersichtlich. Der Amsterdamer »Nieuwe Rotterda m-sche Courant« schreibt, Hitler habe Roosevelt an dessen schwächsten Punkt getroffen, nämlich sich als Vermittler der Well aufzuwerfen. Die Prager »Narod-n i p 01 i 11 k a« sagt, Hitler habe eine seiner gewaltigsten Reden gehalten. Die europäische Politik habe eine neue Richtung erhalten. Die Kopenhagener a>P o 1 i-t) 1: e n« schfeibt, die Rede hätte eine gro ße Entspannung in der Welt mit sich f^e-bracht. Die spanische »U n l d a d« meint, die gestrige Rede sei als ein neuer großer Erfolg des Blocks der autoritären Staaten zu werten. b e r 1 i n, 29. April, Der Washingtoner Korrespondent der »N e w y o r k T i -m e s« brachte die sensationelle Meldung, daß Präsident Roosevelt vor emigen Monaten dem Reichskanzler Hitler und dem Ministerpräsidenten Mussolini die Einladung zukommen ließ, sich mit ihm auf ho her See zu treffen und über verschiedene aktuelle Angelegenhelten auszusprechen. Oie Besprechungen sollten an Bord eines Kriegsschiffes stattfinden. Mussolini und Hiller hätten diese Einladung abgelehnt. "Der »Deutsche Diensk stellt !lwec Nachricht als unsinnig dar. N e w y o r k, 29. April. (Avala.) Der Sekretär des Weißen Hauses teilte gestenn mit, daß Präsident Roosevelt in seiner morgigen Rede in der Newyorker Well ausstellung die Reichstagsrede Adolf Hitlers nicht beantworten werde. S o f i a, 29. April. (Avala.) In Bulgst-rien hat jener Teil der Kanzlerrede, der sich auf Polen und die polnische Ablehnung des deutschen Angebotes bezog, großes Aufsehen ausgelöst. In der bulgafi sehen Hauptstadt wird auf die großfc Mäßigung hingewiesen, deren sich der Kanzler in seiner Rede bedient habe. W a s h i n g t o n, 29. April. (Avala.») Reuterbüro meldet: Das Baltt »Washington Star« schreibt in seinem Kommentar über die gestrige Reichstagsrede Adoff Hitlers, der Kanzler habe diejenigen Punk te übersprungen, die er hätte beantworten sollen. Hitler habe lediglich Behauptungen zurückgewiesen, wonach die Politik Deutschlands eine Kriegsdrohung darstelle. ^mlt der die Besprechungen behandelt wurden, lassen in seiner Person auch den großen Staatsmann erkennen, der sich seine einmal gefaßten Pläne nicht durchkreuzen läßt. Zu hoch war das schöne Ziel ,als daß es gewissen Quertreibereien hätte geopfert werden sollen. Und darin j sehen wir den schönsten Beitrag von serbischer Seite. Nicht minder gilt dies für den Kroatenführer Dr. Vladko M a C e k, der sich ebenfalls als ein kluger Wirklichkeitspolitiker erwies. Getragen vom Vertrauen des ganzen kroatischen Volkes, ist dieser Mann der i hm anvertrauten Mission keinen Augenblick untreu geworden. Wir wissen noch nicht den Umfang der Einigung, noch seine Einzelhei-^ten. Aber eines Ist gewiß; die Zustim-,mung des kroatischen Volkes, ausgespro-clien durch seinen legalen und unbestrit-'tenen Führer, kann nach alldem, was bislang in den amtlichen Auslassungen über die Zagreber Besprechungen erklärt worden ist, in keinerlei Weise mehr angezweifelt werden. So erleben wir In geschichtlich bewegten Zeiten das Wunder der serbisch-kroatischen Einigung, die Erfüllung der Träume vieler Generationen. Ein neues Blatt der Geschichte des Königreiches ist aufgeschlagen worden. Zwei Völker vergruben ihr »Kriegsbeil«, um sich nach definitiver Einigung ihrer abgegrenzten Interessenzonen im Rahmen des Einheitsstaates nützlicher und positiver Arbeit zuzuwenden. Die Aera des fruchtlosen Politisierens und Taktisierens der lieben Machtfrage willen ist jetzt zu Ende. Die Garantie dafür, daß die drei Staatsvölker Jugoslawiens nun ruhig und unbesorgt ihrem Tagewerke sich zuwenden können, ist das schönste Geschenk des heurigen FrUhlings, der uns auf diese Weise zu neuen Hoffnungen berechtigt. :|Sefiepf&einie in 3nMeii Bisher 4000 Todesopfer. Kalkutta, 28. April. In verschiede-nen Distrikten der Provinz Benares ist eine Pestepidemie ausgebrochen, die täglich Hunderte von Todesopfern fordert. Nach den amtlichen Feststellungen hat die Seuche bisher rund 4000 Todesopfer gefordert. Da die Epidemie immer mehr uia sich greift, wurden von den sanitären Behörden umfassende Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Die von der Seuche heimgesuchten Ortschaften wurden von der Außenwelt vollkommen abgeriegelt, so-daß eine weitere Verschleppung def Krankheit nicht möglich ist. Es handelt sich diesmal um die verheerendste Seuche dfe in den letzten Jahren in den Vereinigten Provinzen zu verzeichnen war. Gouerfioffrroloffon in einem evital Warschau, 29. April. Im hiesigen Lazarus-Spital ereignete sich eine folgenschwere Explosion, die drei Todesopfer forderte. Während eines Experimentes in einer Sauerstoffkammer explodierte unter Entwicklung einer gewaltigen Stichflamme ein Sauerstoffbehälter, wodurch die gesamte Inneneinrichtung des Raumes In Trümmer gelegt wurde. Zwei Aerzte wur den durch die Stichflamme auf der Stelle getötet, ein dritter erlitt so schwere Brand wunden, daß er bald darauf starb. Die De tonation, die im ganzen Krankenhause hörbar war, hat eine Panik unter den Patienten ausgelöst, die aber bald beschwich tigt werden konnten. SSrfe Zürich, den 29. April. Devisen: Beograd 10, Paris 11.78K, London 20.82*/« Newyork 444 sieben Achtel, Brüssel 75.55 Mailand 23.40, Amsterdam 238, Berlin 178.50, Stockholm 107.27V2 Oslo 104.65, Kopenhagen 92.97'/», Sofia 5.40, Warschau 83.75, Budapest 87.—, Athen 3.90, Istanbul 3.60, Bukarest 3.25, Helsinki 9.18 Buenos Aires \02%, : Türkei oi^anlsiert Leibesübungen. Die neue türkische Regierung tut alles, um den Sport in der Türkei zu fördern. Für Sport und Erziehung wurde ein Direktor eingesetzt, der in den einzelnen Provinzen Sportführer ernannte. Sportplätze und Schwimmhallen sollen gebaut werden und die Vorl>€reitung der wahrscheinlichen Olympiakämpfer wird nach einheitlichen Grundsätzen vorgenommen werden. Qlnttüort on O^oofetielt 2>rr Slottenpoft mit dlt Konferenzen fflr stoetflo«, iff afrer au 'OerOanOlungen t>ereit ß e r l i n, 29. April. Unter ungeheurer Spannung trat der deutsche Reichstag gestern um 12 Uhr mittags zu einer Vollsitzung zusammen, um eine Erklärung der Reichsregierung entgegenzunehmen. Da diese Erklärung die Antwort des Reichskanzlers H i t 1 e r auf die Botschaft R o o s e V e 1 t s sein sollte, herrschte für die Sitzung nicht nur in Deutschland, sondern auch im gesamten Ausland größtes Interesse. Die Sitzung wurde von Generalfeldmarschall G ö r 1 n g eröffnet ,der gleich darauf dem Führer und Reichskanzler das Wort erteilte, Adolf Hitler dankte eingangs der Vorsehung für alles, was er für das deutsche Volk tun konnte, besonders aber im März. Er umriß sodann seine Ansichten über die Entwicklung der Dinge nach dem Weltkriege und die Folgen des VersaillerVertragesfür das Deutsche Reich. Redner führte die einzelnen Etappen an, in denen Deutschland die Vertragsklauseln abschüttelte und betonte hiebei den Friedenswillen der deutschen Politik, Bei der Behandlung der Beziehungen Deutschlands zum Ausland verwies Hitler auf seine früheren Erklärungen, daß er Frankreich gegenüber keine territorialen Forderungen habe. Er verwies ferner auf die Neutralität der skandinavischen Staaten, Hollands, Belgiens und der Schweiz. Wörtlich sagte der Kanzler u. a.: »Es ist nicht nötig, 11 a Ii e n zu nennen, mit dem uns die festesten Freundschaftsbande verknüpfen, auch nicht U n-g a rn und J u g o s 1 a w i e n, mit denen wir als Nachbarn das Glück besitzen, in herzlichster Freundschaft zu leben.cc In seinen weiteren Ausführungen befaßte sich der Reichskanzler mit dem Fall Böhmen und Mähren. Die frühere Tschechoslowakei sei ein künstliches Gebilde des Versailler Vertrages gewesen, aazu bestimmt ,ein Bombenmagazin gegen die wichtigsten deutschen Industriezentren zu sein. Als Deutschland jedoch erstarkte, mußte diese Gefahr verschwinden. Redner wies daraufhin, daß in den genannten Ländern Blüte und Wohlstand herrschten, wenn sich Deutsche und Tschechen vertrugen, ansonsten seien es Katastrophenzeiten gewesen. Hitler schilderte sodann mit Ziffern, wie sehr d!e einstige Tschechoslowakei aufgerüstet gewesen war. Er kam sodann auf England zu sprechen und sagte, Chamber 1 a i n betrachte die Münchner Politik nunmehr für begraben. Deutschland nehme dies zur Kenntnis und werde daraus die Konsequenzen ziehen. Deutschland habe für England immer Freundschaftsgefühle gehegt und be* dauere diesen Bruch umso mehr, als es die großen zivilisatorischen Verdienste des enerlischen Volkes anerkenne. Da England dies nicht verstehen w«olle, könne Deutschland nicht mehr auf Englands Freundschaft rechnen und müsse lediglich seiner eigenen Kraft vertrauen. Wenn Ghamberlain kein Vertrauen zu Deutschland besitzt, so gelte dies auch umgekehrt. Die Engländer müssen jedoch wissen, daß Deutschland niemals aufhören werde, ^ine Kolonien zu fordern. Hitler kam sodann auf die englische Einkreisungspolitik zu spreche nund erklärte, daß dadurch jeder Vertrag hinfällig erscheine. Er habe sich deshalb entschlossen, das Flottenabkommen mit England zu k ü n d i g en. Wenn England jedoch Wert darauf legt, einen Rüstungswettstreit zu verhindern, so würde er (Hitler) sich glücklich schätzen, wenn es zu einer neuen, klaren Einigung mit England käme. ■ Der nächste Punkt der Rede Hitlers war Polen, dessen Errichtung auf Grund des Versailler Vertrages für Deutschland die ^^rößte Wunde gewesen sei. Die unverständlichen Bestimmungen über den polnischen Korridor hätten den Zweck verfolgt, einen dauernd unüberbrückbaren Gegensatz zwischen Deutschland und Polen zu schaffen. Trotzdem habe Deutschland Polens Recht auf einen Zu-:iang 2xnn Meer respektiert. Mit Marschall iPilsudskf sei schließlich ein Nichtangriffspakt zustande gekommen. Die einzige [offene Frage sei Danzig gewesen. Von I Polen habe Deutschland in einem eln-I maligen Angebot die Rückgliederung rDanzigs zum Reich sowie eine exterrito-iriale Straße und Eisenbahn durch den Korridor verlangt. Deutschland sei bereit gewesen, Polen alle Wirtschaftsrechte in Danzig zu belassen und darüber hinaus ebien Nichtangriffspakt auf 25 Jahre abzuschließen. Die Slowakei hätte gleichzeitig unter den gemeinsamen Schutz Deutschlands, Polens und Ungarns gestellt werden sollen. Polen habe diesen Vorschlag abgelehnt und unter der Ausrede, daß Deutschland Angriffsabsichten thege, Verpflichtungen übernommen, wo-inach es im Eventu allfall Deutschland angreifen würde. Deutschland erblicke darin eine Verletzung des Paktes, der mit Marschall Pilsudsk! abgeschlossen wurde. Der Pakt mit Polen existiere deshalb nicht mehr, Polen könne jedoch, wenn es wolle, mit Deutschland einen neuen, klaren Vertrag abschließen. Im dritten Teile seiner Rede analysierte Hitler in 21 Punkten die B o t s c h a f t Roosevelts und schloß sch der An sieht des Präsidenten an, daß ein Krieg für die Menschheit eine Katastrophe wäre Deutschland bedrohe aber niemanden und kämpfe für die Befestigung des Friedens. Die westlichen Demokratien müßten jedoch der Kriegshetze ihrer Presse Einhalt gebieten, Roosevelt spreche von drei Staaten, die ihre Unabhäng'gikeit ver loren hätten. Wenn er Oesterreich meine, so sei dieses auf Grund einer freien Willenskundgebung zum Reiche ge kommen. Wenn er an B ö h m e n und Mähren denke, so habe dieses Land seine Unabhängigkeit bereits 1918 .verloren, da seine Unabhängigkeit in Wirklich keit nur die Abhängigkeit von fremden Mächten war. In A f r i k a habe aber nicht ein Volk seine Unabhängigkeit verloren, sondern viel früher alle Völker, ein-schließl'ch der Neger. Roosevelst Forderung, allen Staaten Nichtangriffs-erklärungen zu geben, die der Präsident aufzählt, müsse Deutschland ab lehnen, da er u. a. Syrien, Palästina und Irland anführt, die nicht von Deutschland bedroht würden, sondern .unter französischem oder englischem Druck stünden. Deutschland habe mehrere Staaten befragt, ob sie sich bedroht fühlten. Die Ant Worten seien übereinstimmend negativ ausgefallen. Auch habe man erklärt, daß die amerikanische Intervention nicht gefordert wurde. Deutschland — sagte Hitler — s©i jedoch bereit, jedem dieser Staa ten die Zusicherung des N chtangriffs zu geben, falls sie es wünschten. Hitler sprach sodann seine Skepsis über die von Roosevelt geforderte W e 1 t k o n-f e r e n z aus. Die größte Weltkonferenz sei der V ö l k e r b u n d gewesen, der nicht ein einziges politisch wichtiges Problem gelöst habe. Deutschland glaube daher nicht mehr an die Wh-ksamkeit von Konferenzen. Mit der A b r ü s t u n g habe Deutschland nach dem Kriege die schlechtesten Erfahrungen gemacht. Deutschland werde deshalb niemals zu einem Konferenztisch gehen, ohne die geschlossene Kraft der Nation hinter sich zu haben. Hitler glorifizierte schließlich den Sieg F r a n c 0 s über den Bolschewismus und bestäfgte es, daß neben Italienern auch deutsche Freiwillige gekämpft hätten. Die Freundschaft mitltalien sei unzertrennlich, jeder Versuch einer Trennung zwischen Rom und Berlin sei lächerlich. Deutschland habe deshalb die italienische Aktion in A 1 b a n i e n begrüßt, da s'ch Italien dadurch seinen Lebensraum gesichert habe. Hitler schloß seine Ausführungen mit der Feststellung, daß Deutschland nichts so sehr wünschen würde als die Befestigung eines gerechten und dauerhaften Friedens zum Wohle der ganzen Menschheit. Die Rede H'tlers wurde stellenweise vom Reichstag mit stürmischem- Beifall unterbrochen. Die Kundgebung schloß mit den Worten G ö r i n g s, der erklärte, daß das deutsche Volk im blinden Ver trauen und Glauben dem Führer folgen werde. Mit stürmischen Sieg-Heil!-Rufen des ganzen Reichstags wurde Hitlers Politik gebilligt, worauf die Abgeordneten das Deutschland-Lied sangen. Damit war die Reichstagseitzung geschlossen. len Irlands entschlossen widersetzen werde, B e 1 f a s t, 28. April. Der Präsident von Ulster (Nord rland) hat sich dafür ausgesprochen, daß die alif^eme ne Wehrpflicht auch auf Ulster aus^^cdehnt werde. ®ie neue Prag, 29. April. Die neue Regierung des Generals E1 i a &, der neben dem Ministerpräsidium auch das Innenministerium übernahm, ist wie folgt gebildet; Finanzen K a 1 f u s, Schulwesen und Volkskultur Dr. Jan Kap ras, Justiz Dr. Ja-roslav KrejCi, Industrie und Handel Dr. Vlastimil S a d e k, Verkehr Dr. Heinrich H a V e 1 k a, Arbeiten Dominik C i p e r a, Ackerbau Dr. Ladislav Feierabend, Sozialwesen und Volksgesundheit Dr. Ladislav K1 u m p a r. Ministerpräsident Divisionsgeneral Elias diente während des Krieges als österreichischer Oberst und stand nicht in den Reihen der Legionäre. Nach dem Zusammenbruch der Ersten Republik wurde er Verkehrsminister, wobei er sich als Organisator große Autorität erwarb. Von den Ministern war Finanzminister Kalfus bereits unter Dr. Benes Finanz-minister. Wie verlautet, hat die Nationale Gemeinschaft schon eine Reihe von Judengesetzen ausgearbeitet, die der Regierung überreicht werden sollen. In der neuen Regierung fiel nun das Außen- und das Verteidigungs - Ministerium weg, da dies mit dem Gesetz über die Errichtung des Protektorats geregelt 'erscheint. Neue Gehilfen des Finanzministers. B e 0 g r a d, 29. April. Im Namen S. M. des Königs wurden durch Erlaß des königl. Regentschaftsrates der Vorstand des Steuerdepartements beim Finanzministerium Dr. Anton S l a d o v i c und der Vorstand der Abteilung für Staatliche Rechnungsführung b. Finanzministerium Dr. Milan Horvatski zu Gehilfen des Finanzministers ernannt. 3>ie QSOv&rtoorlaae Dom iInterOaud unD O&erOaud angenommen DER VERLAUF DER UNTERHAUSDEBATTE. — EINSTIMMIGE ANNAHME DER VORLAGE IM OBERHAUS. London, 29. April. Das englische| Unterhaus beriet gestern bis spät in die Nacht das Gesetz über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in England. Premierminister Ghamberlain griff wiederholt in die Debatte ein und lehnte die Einwände der Labour-Pary und der Liberalen ab, die sich für die Beibehaltung des jetzigen Söldnersystems aussprachen. Der Premierminister erklärte, England habe keine Angriffsabsichten, es sei jedoch sich selbst und den Verbündeten gegenüber schuldig, eine Verteidigung vorzubereiten, die in jedem Eventualfälle ihrer Aufgabe gewachsen sein werden. Es sei wohl war, daß die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Friedenszeiten eine außerordentliche Maßnahme darstelle, man könne aber heute nicht mehr davon reden, daß man im Frieden lebe, da jeder Tag neue Überraschungen bringen könne. Wenn England die allgemeine Wehrpflicht nach Ausbruch eines etwaigen Krieges einführen würde, so wäre es vielleicht schon zu spät. Gegen Mitternacht fand die Abstimmung in letzter Lesung statt. Die Vorlage wurde mit 376 gegen 145 Stimmen angenommen. Das Ergebnis wurde von der Mehrheit mit Beifall aufgenommen. Zahl- reiche Oppositionsmitglieder enthielten sich der Abstimmung. - Das Oberhaus nahm die Vorlage bereits vorher an. Nach der Rede des Außenministers Lord Halifax nahm das Oberhaus die Vorlage per acclamationen einstimmig an. Das Gesetz ist damit in Kraft getreten und wird mit seiner Durchführung am Montag begonnen werden. Srlatib Weibt neutral Eine Parlamentserklämng des Mtoisterprä Skienten De Valera — Irland gegen die E'nführung der Wehrpflicht — Ulster fordert die englische WehrpfUcht auch für sich Dublin, 28. ApriL (Avala.) Reuter meldet: Auf die Anfragen mehrere Abgeordneten, was Irland im Falle eines europäischen Krieges tun würde, erklärte Ministerpräsident D e V a l e r a, daß Irland •n c ncm solchen Falle neutral bleiben wer de. Dieser Standpunkt der irischen Regierung sei im Übrigen der Londoner Regierung bekannt. Der Ministerpräsident erklärte ferner, daß er sich der Einführung der allgemeinen Wehrpilicht in allen Tc ©efteimni^DoHer ^otelmorti Singapore, im April. — Im Raffles-Hotel, das zu den bekanntesten und vornehmsten von Singapore gehört, wurde ein Mord entdeckt, dessen Begleitumstände vollkommen ungeklärt sind. Die Polizei ist fieberhaft beschäftigt, Licht in die Angelegenheit zu bringen, die dadurch noch mysteriöser wird, als das Hotel auf dem Grundstück des früheren Globe-Ho-tels steht, das mehrmals im Laufe der Jahre Schauplatz geheimnisvoller Mordtaten war. Begreiflicherweise behaupten jetzt abergläubisch veranlagte Naturen, es handle sich um einen »verrufenen« Platz. Kenner der Kriminalgeschichte von Sin gapore wissen jedoch zum Beispiel, daß vor genau zwanzig Jahren die Polizei ebenfalls in das damals noch bestehende Globe-Hotel gerufen wurde. Der diensthabende Inspektor wurde an diesem Tage von einem jungen Chinesen aufgesucht, der, nachdem man ihn einige Zeit hatte warten lassen, ohne das geringste Anzeichen von Aufregung meldete, im Globe-Hotel seien zwei Menschen ermordet worden. Die auf diese Nachricht hin sofort an den Tatort entsendeten Beamten drangen in das Gebäude, das früher ein Geschäftshaus war, ein. Sie fanden zuerst auf dem Boden liegend die Leiche der Besitzerin, der mit einer eisernen Stange die Schädeldecke zertrümmert war. Im oberen Stockwerk lag ein mit einem Schal erdrosselter Mann. Keinerlei Spuren deuteten auf den oder die Mörder. — Der Anzeiger selbst konnte ein lückenloses Alibi erbringen, er sei morgens, wie er es als Diener zu tun hatte, ins Haus gekommen, denn er verbringe die Nacht in einer chinesischen Schlafstelle. Zwei Polizisten wurden eigens mit der Aufgabe betraut, die Untersuchung zu führen. Bei einem von diesen erschien einige Tage später ein alter Chinese, der schon mehrmals der Polizei verläßliche Auskünfte gegeben hatte. Seine nun vorgebrachte Geschichte lautete überaus merkwürdig. Er berichtete, der junge Chinese, der leng Ah Tee hieß, verbringe die Nächt« Sonntag, den 3f), AprH 1939 3 »WarlboTer Zertung« Nummer Oti Nene Entdeckan^! Aach nnscre Mama hat die Hirim - Kochschokolade MIRIM KUHir4J5KA dOKOLADA in höchst fragwürdiger Gesellschaft von HafetikuUs und Pikschamännern. Von Ihnen habe einer dem alten Chinesen erzählt, um Leng Ah Tee bilde sich In der Nacht ein roter Lichtschimmer. In China ist der Glaube verbreitet, daß dies ein Zeichen der Unzufriedenheit der Götter mit dem Betreffenden sei. Leng Ah Tee müsse also der Mörder sein. Der Kriminalist lehnte es natürlich ab, sieh mit solchen Phantastereien zu beschäftigen, doch der Chinese wurde so dringlich, daß der Beamte schließlich den Vorschlag annahm, sich den angeblichen roten Lichtschimmer selbst anzusehen. In der nächsten Nacht wurde er durch eine hintere Tür in den Schlafraum geführt, den er gegen 2 Uhr früh betrat. Der sonst so kühle Kriminalist, der sich frei von jedem Aberglauben wußte, traute aber seinen Augen nicht, als er selbst das Phänomen, von dem ihm berichtet worden war, erlebte. Der junge Chinese wurde zu einem neuen Verhör vorgeladen, und zur selben Zeit nahmen Detektive eine genaue Untersuchung der Schlafstelle vor. Bei dieser Gelegenheit wurde ein blutiges Taschentuch, in dem drei Diamantringe eingewickelt waren, zutage gefördert. Unter dem Eindruck dieses Fundes legte Leng Ah Tee wohl ein Geständnis ab, das er aber bei der Gerichtsverhandlung dann wieder zurückzog. !7teurr deutfc^cr Slupaefibtoln-MgfeiterrTor& Auf einer Messerschmitt 109 R der absolute Weltrekord mit 755.11 Stundenkilometer überboten. Berlik, 29. April. Die deutsche Luftfahrt hat einen neuen, sensationellen Erfolg zu verzeichnen. Der absolute Ge-schwindigkeitsrekord, der erst vor kurzem von Flugkapitän Dieterle mit einer Heln-kel-Jagdmaschine auf 746 km gebracht worden ist, ist am 26, d. M. von einer Messerschmittmaschine vom Messer-schmittyp 109 R von dem jungen Flugzeugführer Fritz Wendel auf 755,11 Kilometer hinaufgeschraubt worden. Es handelt sich hiebei um einen Daimler-Benz-Motor, der serienweise hergestellt wird. Deutschland besitzt demnach mit der Heinkel-Maschine und der Messer-schniitt-Maschine zwei Modelle, die in Serien verfertigt werden und deren Spitzengeschwindigkeit annähernd 200 Kilometer 'über der Spitzengeschwindigkeit der besten Jagdflugzeuge anderer Länder liegt. m Amerika hat auch eine ;»SeUerie«-Kön!gin S>ad neuefle jugoflatDffdDe Är(eQ«f(Diff DER ZERSTÖRER »BEOORAD« FEIERLICH IN SPLIT EINGELAUFEN. S plit, 29. April. Gestern um 11 Ühr vormittags lief im Spliter Nordhafen der in Nantes erbaute jugoslawische Zerstörer »Beograd« zum ersten Male in seine Hoheitsgewässer ein. Zur Begrüßung des neuen Kriegsschiffes hatten sich am Pier die Vertreter der zivilen und müitärischen Behörden mit dem Marinestationskommandanten Konteradmiral Vladimir Ma rjasevic an der Spitze eingefunden. Am Pier war ferner eine Marine-Infanterieabteilung mit Musikkapelle zur Aufstellung gebracht worden. Der neue Zerstörer fuhr langsam in die Werftbucht ein und wurde von der Marinekapelle mit Marschmusik begrüßt. Als »Beograd« angelegt hatte und vertäut worden war, begaben sich die behördlichen Vertreter an Bord des neuen Kriegsschiffes. Konteradmiral M a r J a-§evid hieß zunächst im Namen des Oberbefehlshabers der Flotte, Admiral P 0II6, den Kommandanten und die Be- mannung des »Beograd« herzlichst willkommen. Die Begrüßungsworte des Konteradmirals erwiderte Linienschiffskapitän V. B a C i c, der in seiner Rede das Versprechen abgab, daß die Bemannung des neuen Kriegsschiffes den hehren Traditionen der Wehrmacht, der Flotte und der Geschichte die Treue halten würde. Der Zerstörer »Beograd« wurde, wie bereits berichtet, in Nantes Uber Auftrag der jugoslawischen Regierung erbaut. Der Zerstörer verdrängt 1.210 Tonnen und entwickelt mit voller Maschinenstärke von 50.000 PS 38 Maximalknoten. Die Bemannung setzt sich aus 159 Mann und Offi-I zieren zusammen. »Beograd« besitzt vier 12-Zentimeter-Geschütze und zwei Doppelrohr-Flakgeschütze zu je 4 Zentimeter Kaliber. Die weitere Ausrüstung sind sechs Torpedolancierrohre und Vorrichtungen für das Werfen von Unterwasserbomben. Doppelscheidung der Zwillinge. Newyork, 28. April. Daß Zwillinge häufig gleichartige Schicksale haben, zeigt ein merkwürdiger Scheidungsprozeß, der in nächster Zeit die Gerichte der amerikanischen Stadt Detroit beschäftigen wird. Vor einem Jahr hatte die aufsehenerregende Doppelhochzeit der Zwillingsbrüder Alfred und Emil Bonahoom mit den Zwillingsschwestern Agnes und Mary Bancroft* stattgefunden. Die vier jungen Leute hatten sich gleichzeitig kennengelernt und sich sozusagen auf den ersten Blick ineinader verliebt. Sie bezogen zwei nebeneinander liegende Kleinwohnungen und lebten einige Zeit lang im besten Ein vernehmen. Nun sind vor wenigen Wochen die beiden Schwestern in die eine Wohnung zusammengezogen, während die beiden Brüder ihr gemeinsames Quartier in der anderen Wohnung aufschlugen. Der Trauung waren in den beiden Zwillingsfamilien eheliche Auseinandersetzungen vorangegangen, die zum »Abbruch der Beziehungen« führten. — Die Schwestern entdeckten, daß beide Brüder dieselben Untugenden, nämlich Neigung zur Trunksucht und zu Gewalttätigkeiten, aufweisen und haben nun gemeinsam den Scheidungsprozeß gegen ihre Männer ein geleitet. haupten das die amerikanischen Erfinder. Schon nach einer Behandlung von fünf Sekunden, soll auch ein Schwerbetrunkener wieder gesund und vollständig ernüchtert sein. Die Ernüchterungsmaschine soll von den Wein-, Bier- und Likörlianu-lern Amerikas lanciert werden. Die amerikanischen Trinker können dann im Au-genblich ihr Gleichgewicht und — ihren Durst wiederfinden. Der »reiche Onkel« aus Amerika. Das amerikanische Konsulat in Zagreb hat dieser Tage die Müllersgattin Maria Bosanac-Stark aus der Umgebung von Derventa dahin verständigt, daß sie von ihrer in Amerika verstorbenen Patin zur Universalerbln eingesetzt worden sei und auf diese Weise den Betrag von 16 Millionen Dinar geerl?t habe. Die Emtichteningsmaschine. Newyork, 28. April. Auf der New-yorker Weltausstellung soll eine neue epochemachende Erfindung gestartet wer den: die »Ernüchterungszelle«. Wenn jemand etwas über den Durst getrunken hat und nicht mehr ganz sicher auf den Beinen steht, dann braucht er sich nur in die Kabine zu setzen und ein Geldstück in den Schlitz des Automaten stecken. — Aus verschiedenen Rohren strömen dann besondere Gase aus, die den Patienten umspülen und ihn im Handumdrehen von seinem Uebel befreien. Zum mindesten be onaridorer £orolaef(n<er 6ta&tgra&en öer !B)efifront III- Derldgattung, iPirofil, Waffertoedr, jtulturDiftorifdDr^ Beitrag zur Geschichte Maribors. Von Paul Schlosser. Schon 1802 wird in der Stöckl'schen Suite die K ä r n t n e r t o rb r ü ck e als mit mehreren Bögen den Stadtgraben (St. G.) übersetzend abgebildet. Sie muß schon vor 1780 permanent in Stein ausgeführt worden sein. In den Deinolierungs akten des Kärntnertores wird sie 1827 als altersbaufällig bezeichnet und »um ein für allemal zu genügen«, ihre Erweiterung von bisher drei auf sieben Klafter Breite, u. z. in der Art eines Brückendam-mes, beantragt. Dabei wird die Schaffung eines Stadtgrabenkanales unter dem Damm erstmals amtlich erwähnt. Die Anrainer, Johann Schmiderer im N u. Ursula Penning im S, erklärten sich zur unentgeltlichen Abtretung des erforderlichen StG.-Grundes bereit. Diese Ursula Berning haben wir 1822 als Besitzerin des erstmals als »Großgarten unter der Brücke« erwähnten Grundstückes und beim Kaupschen Hause, dort richtig als Wenin(!) geschrieben, kennen gelernt. 1829 wird die Kärntnertorbastei abgebrochen. Am 9. Juli 1929 wird der Dammbau u. die Ausfüllung des StG. beim Kärtnertor und vor dem ehemaligen Kreisamte (Kärntnerstr. Nr. 26) beschlossen und dann auch durchgeführt. Als neue J xl' i\ \ % % % iiit ['Ii lÜ'r ffl '''/i Anlage von Heidenschluß lernten wir diese Gegend schon im L Aufsatz dieser Reihe kennen. 1850 erblickte man am Südrande des Brückendammes noch Teile der F u 11 e r m a u e r, die dem StG. entstieg und die Zuschüttung begrenzte. Aus dieser floß der St. B a r b a r a b a c h lt. Katasterkarte offen angef. 18 m westlich der RM (nachmalige Grundparzelle Nr. 73/11), machte oberhalb der Nordwand von Pristani§ka ulica 3 ein Knie nach Westen und rann dann zwischen den Häusern Pristaniäka ulica 3 und 11 geradeaus südwärts in die Drau, wo er 45 Meter südwestlich vom Lendturm einmündete. Ganz ähnlich sah es zur seihen Zeit ab Grabengasse im Ost-StG. aus. Verg?. Nr. 98 der »Mariborer Zeitunger :9ionu6 in ?Raribor IKRZUCHER EMPFANG IM DRAUTAL UND IN MARIBOR. — FESTSITZUNG DES STADTRATES. - HEDEUTUNOSVOLLE WORTE DES OBERSTEN BEAMTEN SLOWENIENS. iJanus l-)r. N a 11 a c c n unternahm in 'k'f zweiiL'fi Wochenhälftc, wie schon bi'-richtct, eine Inspektionsreise durch Nord--^iowenieii und beslchtii^te am Donnerstaj^ verschiedune Orte des Hezirkcfi Dravo-l^rad, Freitag vormittaj^s traf er in M«i-renberg ein, wo ihm der festlich ge-schmiicklc Markt einen lierzllch. Empfang bereitete. Zur BesjrlißunK waren auch die Bürgermeister und Notahilitateii aus der Umgebung erschienen, ferner Vereine, die Schuljugend u^^w. Hocherfreut war der Banus, als ihm ein kleines Mädchen im Namen der Jugend einiMi herrlichen Blumenstrauß überreichte. Der Banus sprach in seiner Erwiderung auf die Begriif^ungsansprachen die Hoffnung aus, daß sein Besuch die Gerüchte, tlie in letzter Zeit entlang der Staatsgrenze kursieren und von unverantwortlichen lüementen verbreitet würden, zerstreuen werde. Jugoslawien werde nichts unternehmen, tun das gute Verhältnis zu seinen Nachbarn zu stciren, es sei aber auch bereit, seinen Besitz energisch zu vertci-gen. Die Fahrt ging tiann weiter nach V u-li r e d und R i b n 1 c a am Bachern. Der [•{anus besichtigte liiebei verschiedene öffentliche Arbeiten und erkundigte sich bei der Bevrdkerung nach ihren Wünschen. Bald nach Mittag traf Banus Dr. Marko N ,111 a fe n in Begleitung des Abgeordneten Kran je mit Auto in Mari bor ein und wurde vor dem Rathaus vom Bürgermeister Dr. Juvan, dem Vize-bürgernieister Zehn t, den Bezirkshauptleuten Dr. s i s k a und ]l i 1 e t z, Polizei-i'hef Kos und (Irenzpolizeikommissär K r a } n 0 v i c begrüßt und in den festlich geschmückten Beratungssaal geleitet, wo der Stadtrat zu einer Festsitzung /.usaniJiiengetreten war. Der Saal war liichtgefüllt, da zur offiziellen Begrüßung des obersten Beamten Sloweniens auch die Vertreter der Behörden und die höhere Beamtenschaft erschienen waren. Anwesend war der gesamte Stadtrat in Fjstkleidung, fernv-r Obeist R a d o v n-II o V i e für den Stadtkommandanten, ^•iirstbischcf Dr. T n d) a z • c, die höhere 'Jeamtenschafi des Stadtmagistrats mit I »irektor R o d o s c k ni der Spitze, Kreis '^jrichtspräsident II u d n i k, Bezirksge-•\;htsvorsteher Dr. L a vi e n ö i c, erster "^t latsanwalt r.>r. 7. o i j a n, die AAittel-•chu'.direktorcn I.ir, I i e i i c, M a s t n ak, a d u n c, Dr. 6 ii s ii I k, Ing. Z i e-■fe II 1 e I d und i* r • o 1, die Altbürger-'.n-.ibtei Dr. L c s k o v v. r und G r 5 a r, Senatrr Dr, S c Ii a u b a c h, Spitalsdirek tor Dr H r i b a r, die Sektionschefs P e r-pi lÜ und M L r c, WcrkiStättendirektor Ing. Vidi c, Heizhauschef Ing. Z a v r s n i k, Banatsarchivar Prof. B a s, Domherr Dr. C u k a 1 a D'^r Banus wurde beim Betreten des iSaales stürmisch begrüßt. Sodann ergriff Bürgermeister Dr. J u v a n das Wort zu einer Ansprache, in der er den obersten Beamten des Draubanats im Namen der gesamten Bevölkerung in unserer Mitte herzlich willkonunen hieß. Er dankte dem Banus dafür, daß er stets großes Verständnis für die Bedürfnisse der Draustadt an den Tag gelegt und sich bemuht habe, im Rahmen des Möglichen die Entwicklung der Stadt Maribor nach Kräften zu fördern. Maribor habe wegen sehier vorgeschobenen Lage an der Grenze eslne wtehti-ge Mission zu erfüllen. Die Stadt sei der Mittelpunkt des kulturellen und wirtschaftlichen Let>ens Nordsloweniens. Es sei klar, daß deshalb ihre Bedürfnisse groß seien. Redner ersuchte den proininenten Gast, bei der Regierung Fürsprecher der Belange Maribors zu Sein und insbesondere dahin zu wirken, daß vor allem die Mittel für de Durchführung Öffentlicher Arbeiten sichergestellt lund unserer Textüindu^rie die Möglichkeit zur Beschaffung der unbedingt erforderlichen Mengen von Rohstoffen geboten werde. Fürstbischof Dr. T o m a z i C begrüßte sodann überaus warm den Banus jm Namen der Geistlichkeit seiner Diözese mit der Versicherung, daß der Klerus dem Volke und der Dynastie freu ergeben sei. Banus Dr. N a t I a C e n dankte für den überaus warmen Empfang und versprach, sein Möglichstes zu tun, damit Maribor der ihm gebührenden Berücksichtigung teilhaftig werde. Er sei auch aus dem Grunde nach Maribor gekommen, um öffentlich zu dokumentieren, daß dem Staat gerade diese Teile unseres schönen Landes besonders ans Herz gewachsen seien. Die Bevölkerung Soll sich stets dessen eingedenk sein, daß diese Gegenden für Immer zum Königreiche Jugoslawien gehören. Nachdem sich der stürmische Beifall, der diesen Worten folgte, etwas gelegt hatte, erklärte der Banus weiter, die düsteren Wolken, die in den letzten Tagen über uns hingen und die von unverantwortlichen Elementen in besonders schwarzen Farben geschildert wurden^ ^ a c h n e r noch berichteten, schon eben Iis Niveau des vollkommen ausgefüllten ?lG. über. Das heimische S c h ü t z e n k o r p s, icimische Bürger, Nachfolger der tapfe-en Kämpfer, gegen Türken und Ungarn, lalte im IS. Jahrhundert seine Schicßstät-0 unter dem Kreisamte, im StG! 1847 .loch erwähnt sie Puff in Verbindung mit .iK?m dort nahen ehem., Schniidererschen Ifrauhause, damit begegnen wir der SchiU ■Untätigkeit nun schon das drittemal im •Bereiche des StG., eine (kpflogenhelt, die wir in vielen, einst befestigten Städten des tlvutschen Siedlungsraumcs beobachten k/innen. S c h m i d e r e r a 11 e c fStrossinajerje-vn ulica). Nach Ausfüllung des StG. und hJInwölbung des Baches wurde hier 1830, andere Nachrichten sagen 18v32, die Ka-stanienallee gepflanzt. Sic ist also nun •Achon fast HO Jahre alt. 1S33 begann Josef S c h m i d e r e r die W-Se!te dos SIG. ntit einem Dutzend neuer Häuser auf Decliantcigliltgrnnd /u verbauen, deren bedeutendstes das Brauliau'^ am ßcke K^ärntnerstraße vor. Das Grundbuch spfk'ht 1H4() kurz vfui iler Allee«, Puff KWütvoii tlcM* x-Ni'uiii *A!^laiie<<, dann scli- allge- te sich der Name Schmidererallee mein durch. Der ausgefüllte StG. machte sich viel zu schaffen. So erforderte der Herrn R. Schmidt gehörende Neubau Slovenska ulica 37 die bedeutenden Kosten einer schweren Fundierung mit Betonpiloten im lockeren Untergrutide. Puft erwähnt, daß man um das Tischlerhäuschen, d. i. dati Wenin-Kaupsche, häufig auf Gerippe stößt. »Todeserinnc-rungen aus Marburgs Belagerungen.« — Menschenknöchenfunde hier, können auch auf einen Pestlriedfcof zurückgehen, denn ein Oelbild fhii ?>hii Gefellsknick in Höhe Kasernplatzdurchbruch von 14 m. Und hier irgendwo müssen wir die einst bestandene >W asserwehr beim M i n 0-ritenkloster« vermuten, die laut Puff 1465 unter dem Stadtrlchter Sebaldus M111 e I h u b e r u. a. neu erbaut wurde. Da wir die Ostgrabcnsohle mit 263 m annehmen konnten, die Frage, ob der Nordgraben Wasserfüllung hatte, schon offen lassen müßten, läßt sich die Tiefe des W-Qrabens derzeit nicht beantworten. Dazu kommt die Aussage Pichlers Vater, daß der W-Graben nicht so tief wie der O-Oraben gewesen sei. .\us der Subtraktiup 273.5 ni (Gregoröifeva ulica beim Rondell) ab 256.5 m (Kasernplatz-druchbruch Kanalsohle) ergibt sich theoretisch noch die Grabentiefe von ungef. 17 m. Sie ist schwer annehmbar. Dagegen spricht namentlich das auffallend Bchnelle Tejupo, mit dem dieser Graben verschüttet worden Ist. Auch mit einer geringeren Tiefer- oder HölierU',Lning der vermuteten Sohlenkole des ürabens-Ost»' SiofduMidie mdanllireiifarbiftM Frih|aliriii«ib«iteo ? Die Mode let noch lirb—ireu-diger geworden, fndanthren kommt Dir dabei zu Hilfe. Bei indanthrenfarbigen Stoffen bleibt die ScfiOnheit der Farben erhalten. Sonnenschein, Witterung und Waachen bleiben ohne nachteiligen Einfluß. Indanthren;' unübertroffen waschecht, lichtecht, wetterecht. Lassen Sie sich von Ihrem Textilhändler die indanthrenfarbigen Neuheiten vorlegen und achten Sie besonders auf die Schaufenster wihrend der fndanthren-Wer-bewoche. führer der Staatsbahnen, mit Frl. Kathari na Risman; Emst Georg, Chauffeur, mit Frl. Viktoria Robnik; Stefan Rajh, Schuh-machermeister, mit Frl. CIcilie Vrabi& — Wir gratulieren! m. Seiuea 80. OetMfttlig feiert am 1. Mai der Qerichtsoberoffizial i. R. Herr Franz Z e n z in voller geistiger und körperlicher Frische. Im Jahre 1800 in Welß-klrchen geboren, kam der Jubilar 190S als Gerichtsbeamter nach Maribor, wo er als Oberoffizial in den Ruhestand trat, doch war seine Arbeitskraft noch derart ungebrochen, daß er noch fast 20 Jahre bei der hiesigen Kreditanstalt tätig war. Und noch heute wUrde man den Jubilar mit seiner schlanken, fast jugendlichen Gestalt, federnd leichtem Gang und vollem, nur etwas schon grauem Haar fOr kaum einen — Sechziger hatten. Mit seiner liebenswürdigen und fürsorglichen Gattin führt der Jubilar im Kreise, seiner Kinder ein wirklich ideales FamÜlenl^en. Ob seines zuvorkommenden un^ rechtschaffenen, Wesens erfreut er sich in den weitesten Kreisen d. besten Wertschätzung. Zu dem schönen, gewiß nicht alltäglichen Lebensjubiläum wünschen dem Jubilar, der auch schon über 30 Jahre Abonnent unseres Blattes ist seine zahlreichen Freunde und Bekannten alles Glück, Gesundheit u. Zufriedenheit bis zur äußersten Lebensgrenze. Den vielen und herzlichen Glückwünschen schließen auch wir uns gerne an! m. Vortrag fiber Jules Romain. Montag, den 1. Mai abends spricht in der Volksuniversität Herr Jean Dayre aus Zagreb über den Dichter Jules Romain, der zu den größten Dichtern der zeitgenössischen Weltliteratur gezählt werden darf. In seinen zahlreichen Gedichtbänden kommt die neue lyrische Richtung, die un-t^r dem Namen »Unanlmismls« bekannt ist, kräftig zum Ausdruck. Seine geistreichen Theaterstücke eröffnen uns neue Ein blicke in die zeitgenössische Lebensprob- lematik. — Preitagi den 5. Mal wird der Universititsprofessor Dr. Fr. V e b e r Ober das Thema »Maascheii und Weltanschauung« sprechen. m. Die 40. Aafltonim vpa faieta«—' iVcflailifte Bhtttc hn-MarflMrer Theater findet am morgigen Sonntag statt. Ihre erste Aufführung in Maribor erlebte diese volkstümlichste aller Opern am 28. April 1022. m. Eioea Besuch der Adetsberger Grotte bereitet der »Putnik« am 28. Mai anläßlich des großen Konzertes der Ljub-Ijanaer »Glasbena Matica« vor. Fahrpreis samt Sammelpaß und Eintrittskarte 150 Dinar. Näheres und Anmeldungen Im fPutnik«- Reisebüro, m. Wochenend fan Theatier. Samstag abends treten zum letzten Male Frau An-Sica M i t r o V i £ und Frl. Vera M a j-d i € in Verdis »Aida« auf. Sonntag abend kommt Smetanas »Verkaufte Braute zur Aufführung. m. Anslftiider, die hn Whrkttngsbereich des Mariborer Polteeiamtes wohnen und im Besitze einer Beschäftigungsbewilü-gung (Berufsauswels) mit Giltigkeit auf unbestimmte Zeit sind, werden aufgefordert, dieselben im Sinne der geltenden Be Stimmungen zwecks Bestätigung im Monate Mal der Stadtpolizei In Maribor, Zhn eiida SElFEiv 7 Frauen l - °A WEISS« fkeoer mer 2, täglich zwischen 10 und 11.30 Uhr zu unterbreiten. Die Betroffenen werden aufmerksam gemacht, daß die Berufsausweiskarte ansonsten ihre Giltigkeit verliert. SfQr den ^nfd^lu^ Oltarlbord an 5en Internationalen Slug- DerfeOr DER AUFGABENKREIS DES MARIBORER AEROKLUBS — ERFREULICHE: ENTWICKLUNG DES HEIMISCHEN FLUGSPORTS Die Anfänge des Flugsports in unserer Stadt reichen in die ersten Nachkriegsjahre zurück. Die Erfahrungen aus dem Weltkrieg gaben die ersten Richtlinien, doch waren ungeahnte Schwierigkeiten zu überbrücken, um der Fliegerei auch bei uns einen gedeihlichen Entwick-hingsgang zu sichern. Bald traten die ersten Verfechter der Idee — allen voran Direktor Dr. T o m i n 5,e k — hervor und schufen mit vielen Opfern und beispielloser Beharrlichkeit die. Grundlage für die organisatorische Tätigkeit des A e r ekln b s. Das Arbeitsprogramm des Klubs gestal tete sich alsbald recht mannigfaltig. In kürzester Zeit wurde ein .provisorischer Hangar errichtet, mit aller Emsigkeit wurde mit dem Bau verschiedener Apparate begonnen, es folgte eine Reihe von bedeutsamen Meetings, die Werbetrommel für die Flieger setzte mit ganzer Intensität ein. Die Draustadt trat an die Spitze des jugoslawischen Segelflugw e-s e n s, das gerade bei uns seine ersten Propagatoren fand. Die organisatorische Tätigkeit Ing. Boris C i j a n s gerade auf dem Gebiete unserer Segelfliegerei wurde genug oft gewürdigt. etwa 2 m, würde das Auslangen nicht gefunden werden. Die W-RM. hatte außer den beiden Eckstützpunkten, noch dazu den altertümlichsten der ganzen Befestigung, und der moderneren alten Kärntnertorbastei keinerlei Bollwerk, so daß für damalige Verhältnisse nur im wassergefüllten Graben ein hinreichendes Hindernis erblickt werden kann. Damit gewinnt der Gedanke die Oberhand, daß der W-Graben etwa treppenförmig fn Wasserbecken verlaufen ist. Verläßlich 'könnten nur Erdbohrungen die Frage nach der einstigen Tiefe des STG. lösen. Daher muß auch die Frage des V e r-teidigungsaufzuges,»d. i. Tiefe des StG. vermehrt um die Höhe der RM., hier offen bleiben, wenngleich wir annehmen können, daß er mehr als 15 Meter betragen hat. Sicherer steht es um die Breite des StG. In der Schmidererallee liegt sie nahe an 30 m. Die venläßlichste Auskunft gibt uns das einstige Wenin-Kaupsche Haus, das im Anschnittsprofile an dem StG. erbaut worden war, mit 32 m. In der Höhe der Draukaserne wird die Breite mit 35 bis 38 m richtig erfaßt sein. Der Graben scheint hier schon in den natürlichen Talausgang zur flachen Lend Überzuleiten. Fraglich bleibt es auch, ob der hohen RM, im W. ein Nied er wall vorgelagert war. Nachrichten fehlen, die Parzellenanalyse gibt keinerlei Aufschluß, nur die Abbildung des NW-Rondells (vgl. IV. Teil der N-RM.) bezeugt ihn für hier oben. Für die Stadtgräben aller drei Fronten gilt, daß die Konter es ttarpe, d. i. Außenböschung des örabens, also der RM. und dem Niederwalle gegenüber nur gemauert gewesen sein kann, obzwar mir eine verneinende Ucberlieferung aus der Spätzeit der VerschUttung, über den W-graben überhaupt keine, mir bekannt geworden ist. Die auf jeden Fall wertvollen Steine wurden dann eben zum Häuserbau verwendet, wie ich es beim Kaminoliturm für Burggasse Nr. 22 aufzei(j;en konnte, u. wie dies für Schloß- und Burgruinen am Bachern, Limbu§, SUvnica, Frani u. Grün-berg, laut Puff auch für die PoStela, nachgewiesen ist. Noch sei vermerkt, daß sich im Ried Wasserlücken, westlich vom Ried Untern Land, die »vier oberen Schiffsmühlen« befanden. Hiermit endet eine Reihe StG.-West. (Fortsetzung folgt.) Von den einzelnen Veranstaltungen soll vor allem das ausgezeichnet organisierte Meeting vor neun Jahren erwähnt sein, dessen moralischer und materieller Erfolg auf die weitere Entwicklung bestimmenden Einfluß nahm. In Erinnerung ist noch der erste internationale Postsegelflug von Graz nach Maribar, dem weitere Segelflugvorführungen und verschiedene Mo-dellaussteliungen folgten, deren propagan d'stischer Wert sich alsbald zeigte. Der Flugplatz in Tezno wurde im Laufe der Jahre als offizieller Flughafen anerkannt und von allen internationalen Luftfahrtsgesellschaften als solcher in den Flugkarten vermerkt. Immer stärker tritt in letzter Zeit die J u g e n d in den Vordergrund, deren Ein Satz und Opfermut Insbesondere in der Segelfliegereimit den schönsten Erfolgen gekrönt wurden. Aus den spärlichen Reihen unserer erstenSegel-f l i e g e r sind im Territorium des Kreis ausschusses des Aeroklubs zahlreiche Sc-gelfliegergeme'nschaften hervorgegangen. Allein in Maribor gibt es deren drei, ferner wurden Segelfliegergruppen gegründet in Ceije, Ptuj, Siovenjgradec, Gornja Radgona, RuSe, SoStanj, Ljutonier und Murska Sobota, die alle auch im Modellbau einen schönen Fortschritt aufzuzeigen haben. In wiederholten Flugveranstaltungen, Kursen und bei sonstigen Anlässen stellten die Mitglieder ihr Können unter Beweis. Im Laufe der Zeit wurden gegen 100 A-, B- und C-Piloten herangebildet. Gerade aus dieser Schar ist einer der ersten Piloten Im Staate hervorgegangen, die die sog. silberne C-Prüfung bestanden ha ben, d. h. eine Höhe von 1000 m ober dem Start erreicht und eine Distanz von 50 Kilometer in ununterbrochenem, mehr als fünfstündigem Flug zurückgelegt haben. An den verschiedenen Lehranstalten wurden besondere Jugendgruppen gebildet, die heute in Maribor, Celje, Murska Sobota, Ptuj, Siovenjgradec und Ljutomer bestehen und eine wichtige Werbetätigkeit leisten. Dank den Bemühungen der gegenwärtigen Leitung mit dem agilen und initiatir venreichen Präses Direktor A. K r e j ö i und dem unermüdl'chen Obmannstellvertreter Oekonom J. P a p o v an der Spitze ist es gelungen, daß am Flugplatz in Tezno ein neuer geräumiger Hangar mit einem gemauerten Verwaltungsgebäude und einer meteorologischen Station errich tet wurde. Der Klub verfügt ferner über jein eigenes Motorflugzeug sowie über ei-|ne Reihe von Segelflugapparaten. Vor nicht langer Zeit wurde eine besondere S e g e I f I u g s c h u 1 e ins Leben gerufen, die sich eines immer größeren Zuspruches erfreut. Die im Vorja.ire in ribor zur Entscheidung gebrachten jugoslawischen S e g e 1 f 1 u g m e i s t e r-schaften zeigten ganz eindeutig, daß sich unsere Segelfliegcrei in mächtigem Aufschwung befindet. Der A u f g a b e n k r e i s des M a-riborerAeroklubs vergrößert sich von Jahr zu Jahr. Der Flugplatz bedarf eines weiteren Ausbaues, denn nur auf diese Weise wü'dc Maribor Anschluß an den internationalen Flugverkehr finden. Notwendig ist auch die Anschaffung eine Sportflugzeuges sowie eines Schlepp flugzeuges für die Schulung der Segelflieger. Am Arbeitsprogramm des Aeroklubs steht auch die Gründung einer Pilotenschule für Motorflugzeuge, deren Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen ist. Es ist oberste Pfiiciit unserer Oeffent-lichkeit, die Bestrebungen unserer tüchtigen Flugsportpioniere zu fördern und sowohl moralisch als auch materiell tatkräftigst zu unterstützen! ^er ter^cnhaum Fast über die Nacht haben die Kastanienbäume ihre Blüten aufgetan. Nun sieht es aus, als wären sie mit Hunderten leuchtend weißer Kerzen besteckt, manchmal haben die Kerzen auch eine rötliche Farbe. Jedesmal, wenn die Kastanien blühen, ist dies, als wenn der Frühling eine besondere Feier abhielte, zu der die feierlichsten Bäume die Kerzen entzündet haben. Allenthalben stehen die Kastanien im vollen dichten Laub, das noch eine frischgrüne Färbung hat, schon breitet sich ihr tiefer Schatten sommerlich über das Pflaster, und um die Kronen der Bäume summen die Bienen in emsigem Fluge. Auf dem Platz, wo die alten Bäume stehen, die schon auf so viele Generationen her-abblickten u. Schicksale in buntem Wechsel an sich vorüberziehen sahen, ist bereits der Sommer eingezogen. Warm imd leuchtend liegt der Sonnenschein nuf dem Pflaster, und der Schatten unter den alten Kastanien wirkt daneben beinahe dunkel. — Mit dem Kastanienbaum in unserem Ho fe zieht alljährlich der Wechsel der Jahreszeiten an uns vorüber. Mit einer kleinen Wehmut blicken wir im Herbst auf den Baum, wenn der Sturm Blatt um Blatt der gelben leuclitcnden Blätter von den Zweigen schüttelt und die braunen glänzenden Früchte auf den Boden platzen, wo die Kinder sie zum Spielen aufsammeln. Nun hat der Baum den Winter über viele A^onate kahl gestanden, Schnee lag auf den Zweigen, und es hat viele Wochen gedauert, bis die Knospen schwol len und die ersten zartgrünen Blättchen sich ans Licht drängten. Kaum aber waren die Blätter da, so waren auch die Blüten da in ihrem ersten Ansatz. Deutlich war schon überall der winzige kerzenartige Blutenstand zu erkennen. Seitdem ist eine lange Zelt Ins Land gegangen, die Blätter sind rasch ge ( wachsen und die Blütenstände mit ihnen. Waren sie zuerst ganz grün und unscheinbar, so wurden sie mit der Zeit immer heller — bis schließlich alle Blüten aufsprangen und der Baum nun im vollen Schmucke seiner leuchtend weißen Kerzen steht. Es sind die rechten Frühlingswochen, in denen die Kastanien blühen. Die Wochen, in denen beinahe jeder Tag neue Blüten schenkt, in denen jeden Tag die Sonne ein wenig wärmer scheint und sich alle Lenzeswonne über die Erde breitet. Die Menschen lächeln, wenn sie unter den blühenden Bäumen dahinschreiten und ihre Blicke gleiten liebkosend über die reinen feierlichen Blüten. Sie sind gewis-sermassen die »Festbeleuchtung« des Frühlings — der Mai zieht ins Land. ni. Die Zweigstelle Maribor des Deutschen Konsulates Ljubljana bleibt am 1. Mai d. J. geschlossen. m. Cercle fran^aJs. Montag, den 1. Mai findet um 20 Uhr im Saale der Volksuniversität ein französischer Vortrag statt. Herr Jean D a y r e, Professor für französische Sprache und Literatur an der Universität in Zagreb, spricht über Jules Romains, einen der bedeutendsten Vertreter des neuesten französischen Schrifttums. Bei dieser Gelegenheit sei noch bemerkt, daß die meisten Werke dieses Schriftstellers im Lesesaal des Vereins jedermann zugänglich sind. * Festtag der Feuerwehr in Pekre. Am 7. Mal findet in Pekre im Rahmen eines Gautages die Einweihung der neuen Motorspritze und des Rüstkraftwagens statt. Die Feier findet im Garten des Gasthofes Zorko statt, der sich ein großes Fest anschließen wird, zu dem jedermann herzlichst eingeladen ist. Für einen guten Tropfen u. schmackhaften Imbiß wird in eigener Regie bestens vorgesorgt sein. 3900 * Cafö-Restaurant »Orel«. Vorzügliche Küche, Pilsner Bier, ausgesuchte Ljuto-nierer Sortenweine zu mäßigen Preisen. Spezialität Muskat-Sylvaner mit 27o Zucker. 3832 * Bei Stublverstopfung und Verdau-yngsstörun^en nehme man morgens Döchtem ein Glas natürliches »Franz-Josef«-Bitterwasser. — Reg. S. br. 15.4S5'35. * PaveS'^C, Kamnica. Jeden Sonn- und feiertag Spanferkel und Lämmernes am Spieß. Backhühner. Prima Weine und frisches Tscheligi-Faßbier. 3933 * Gasthaus Mandl. Im blühenden Flie-4ergarten bei den Klängen der beliebten Wergles-Kapelle trinkt man den besten Sortenwein aus Pekre sowie Ribiselwein. BackhOhner, Poganzen zu jeder Zeit. 3930 * Weißt Du Schon, wo der »GriC« ist? 3929 * Pesek, Radvanje, Sortenweine aus ?ekre, Backhühner usw. 3854 m. Unfeülschronik. Der 72jährige Besitzer Simon K a c i j a n aus Sv, Lenart (Slov. gor.) wurde von einer Sau angefallen, die ihm eine schwere Rißwunde am linken Unterschenkel beifügte. — In Smartno n. P. wurde der 38jährige Besitzer Georg P r i s 10 V n i k von einem umgekippten, mit Streu beladenen Wagen 3IDriatvodD( in TRprl&or VOM 30. APRIL BIS 7. MAI PROPAOA NDAFELDZUO FÜR UNSER MEER. — DREI GROSSE PREISAUSSCHREIBEN. — BANNERENTHÜLLUNG UND FEST-VERSAMMLUNG DER »JA DRANSKA STRA2A«. Vom 30. April bis 7. Mai wird der Kreisausschuß der »J a d r a n s k a s t r a z a« in Maribor eine A d r 1 a-w 0 c h e abhalten, in deren Rahmen verschiedene Veranstaltungen stattfinden werden, die alle der Propaganda für unser Meer gewidmet sind. Im Zusammenhange mit einem Kreuz-w orträtse lausschreiben hat der Kreisausschuß für den Bereich des ehemaligen Mariborer Kreises den 14tägi-gen kostenlosen Aufenthalt für 30 Kinder im Adriaheim in Bakar gewährt. Die betreffenden Kreuzworträtsel sind zum Preise von 2 Din in der Kanzlei der »Jadran-ska stra2a«, Maribor, Gregoröiöeva ul. 26, erhältlich. Die Verlosung der in Betracht kommenden Kinder findet am 27. Ma! statt. Um der Woche auch nach außen hin ein würdiges Gepräge zu verleihen, wurde die Geschäftswelt eingeladen, die Schaufenster mil Adria-m 01 i v e n zu schmücken. Für die geschmackvollsten Arrangements sind drei Preise im Betrage von 500, 300 und 200 Dinar ausgesetzt, die die Leitung der Kaufleuteinnung zur Verteilung bringen wird. Schließlich wurden auch drei Preise für Photographen gestiftet, die die schönsten Aufnahmen von der Bannerweihe am 7. Mai am Hauptplatz ein- senden werden. Der erste Preis besteht aus einem Mtägigen unentgeltlichen | Aufenthalt am Meere, während der zweite Preis 200 und der dritte Preis 100 Dinar beträgt. Am 4, Mai wird im großen Saal des Sokolheirpes eine programmreiche Festakademie stattfinden, an der außer den Mitgliedern des Mariborer Theaters auch andere nationale Vereinigungen sowie das Vokaloktett der Reserveoffiziersschule mitwirken werden. Die ganze Woche hindurch werden in der Stadt besondere, schmuck ausgeführte Abzeichen zum Kaufe angeboten werden. Der Gesamterlös dieser Sammelaktion ist für die Unterstützung der mittellosen Jugend bestimmt, damit auch dieser ein Ferienaufenthalt am Meere ermöglicht werde. Zum Abschluß der Adriawoche findet am 7. Mai am Hauptplatz die feierliche Weihe der neuen Banner der »Jadranska straza« statt. Eingeleitet wird die Feier mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel, den Fürstbischof Dr. T o-m a z i ö zelebrieren wird. Anschließend daran folgt ein Umzug durch die Straßen der Stadt, worauf im städtischen Sitzungssaal die Festversammlung des Kreisausschusses der »Jadranska stra-za« abgehalten werden wird. AiS fUuf ■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■na □ n ■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■ begraben, wobei er einen linken Armbruch und schwere Innenverletzungen davontrug. — In Kräevina entglitt dem 25-jährigen Fabriksarbeiter Alois H a j d i n-g e r während des Holzhackens die Axt, wobei er sich den Daumen der linken Hand buchstäblich abtrennte. — In Drav-ci bei Ptuj stürzte der 36jährige Besitzerssohn Franz V i d o v i5 über einen steilen Abhang, wobei er mit solcher Wucht aufprallte, daß er mit schweren Innenverletzungen bewußtlos liegen blieb. Die Ver letzten wurden ins Krankenhaus überführt. m. Veranstaltung des Englischen Klubs. Am Samstag, den 29. d. veranstaltet der Englische Klub in Maribor in seinen neuen Räumen in der GregorClöeva ulica 12 (1. Stock) einen Teeabend, bei welcher Gelegenheit Miß C ö p e 1 a n d, Lektorin der englischen Sprache an der Universität in Ljubljana, über das Thema »Post-war home life in England« sprechen wird. Die Veranstaltung beginnt um halb 18 Uhr mit der feierlichen Eröffnung der neuen Klubräume. wird* noch immer alljährlich durch die Motten angerichtet, da die bisherigen Schutzmittel nicht genügend i wirksam waren. Die moderne Chemie hat ein neues Mittel, MOLTIN genannt, erfunden. Dieses wird für den Hausgebrauch in kleinen Säckchen in den Handel gebracht. Diese MOLTIN-Säckchen werden zwischen den Kleidern, Pelzwerk, Wollsachen, Teppiche, Fauteuils und dgl. eingehängt oder eingelegt. Durch die Verdunstung des MOLTINS werden die schädlichen Motten samt deren Brut vollständig vernichtet, bevor sif noch einen Schaden anrichten können. 1775 Bruch des linken Beines davon. — Der 10jährige Friedrich P1 e t e r § e k erlitt bei einer Turnübung eine Fraktur des linken Armes. — Die Verletzten wurden ins hiesige Krankenhaus überführt. p. Wochenbereitschaft der Freiw. Feuer wehr. Vom 30. d. bis 7. Mal versieht die zweite Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Stefan Moönik, Rottführer Ivo Schwager, RottfUhrerstellvertreter Franz TrebSe sowie mit der Mannschaft Alois Zamuda, Rudolf Fijan, Ivan Preac und Thomas KlepaC dieFeuerbereitschaft, wäh rend Chauffeur Hans Omulec, Rottführer-stellvertreter Andreas Pfeifer sowie Franz BrunäiC und Ognjeslav Skaza von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. p. Den Apothekennachtdienst versieht bis Freitag, den 5. Mai dieApotheke »Zum heiligen Antonius« (Mag. pharm. Orözen) m. Den ärztlichen Inspektionsdienst versieht Sonntag, den 30. d. der Kreisamtsarzt Dr. Hugo V c 1 k e r, Marlbor, Koro§ka cesta 10, 1. Stock, in den Nachtstunden Pobreska cesta 2. m. Einbrüche und kein Ende. In der Plpu§eva ulica statteten ungebetene Gäste der Kleinverschleißerin Maria § k r a b a r in deren Abwesenheit einen Besuch ab und entwendeten gegen 4000 Dinar Bargeld. Von den Tätern fehlt einstweilen jede Spur. Cajnkar: „Potopljeni svet^ THEATERVORSTELLUNG IM RAHMEN DER IL MARIBORER KUNSTWOCHE. Als Abschluß der IL Mariborer Kunst-voche gab man im Theater am vergangenen Samstag Stanko C a j n k a r s vier-aktiges Drama »Potopljeni svet« (Die versunkene Welt). Im eigentlichen Sinne des Wortes ist es kein Drama, denn es fehlt ihm vor allem die Bühnenhandlung, viel eher wäre es als Bühnennovelle oder Ideenmysterium anzusprechen. Was der Zuschauer bei der Betrachtung empfindet, ist nur eine nach außen hin projizierte innere, geistige Welt, ist der seelische Kampf eines Priesters, der die Kirche verläßt, um — über das Leben außerhalb Ihr enttäuscht — wieder auf seinen Posten zurückzukehren. Das Werk Ist fast ausschließlich auf Dialogen aufgebaut, denen jedoch eine starke Bewegtheit zuerkannt werden muß, manchmal auch eine überraschende Tiefe. Alles ist freilich nicht überzeugend, da es nicht aus unbedingter tragischer Notwendigkeit entspringt, sondern mehr aus ideellen Absichten, die den Dichter führten, als er die Auflösung der Handlung zu einem Schluß brachte, der den Sieg einer bestimmten Ansicht bedeutet. Die Inszenierung und Regie besorgte Vladimir SkrbinSek im sichtlichen Bemühen, ein der Kunstwoche, des Theaters und der Darsteller würdiges Bühnenbild zu schaffen. Das ist ihm auch zur Gänze geglückt und erzielte Cajnkars Werk in der Mariborer Aufführung wohl alles, was es form- und ideenmäßig zu erzielen vermochte. Sehr geglückt war <4uch die geschmackvolle Inszenierung, Die Anerkennung gebührt auch den Darstellern als Ganzen und den Trägern der einzelnen Rollen. p. Todesfall. In Spodnji Breg ist der Privatier Anton 21 a h t iC im hohen Alter von 91 Jahren gestorben. R. i. p.! p. Die Schutzpockenlmpfung für Säuglinge findet am 8. Mai zwischen 13 und 14.30 Uhr im Magistratsgebäude, II. St., statt. Die ärztliche Überprüfung wird am 15. Mai zur selben Stunde ebendort vorgenommen. Alle Eltern werden auf die diesbezüglichen gesetzlichen Vorschriften aufmerksam gemacht. p. Wieder zwei Brände. In Lozine bei Podlehnik brach im Wohnhaus des Besitzers Jakob K r a j n c infolge des schadhaften Kamins ein Brand aus, dem das ganze Gebäude zum Opfer fiel. — In Sto-perce wurde das Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Besitzers Ignaz Gärtner ein Raub der Flammen. Auch hier soll die Brandursache im schadhaften Kamin zu suchen sein, p. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag der Lustsp'elschlager »Mar onet ten« mit Benjamin Gigli, Paul Kemp, Lu-cie Englisch und Theo v, Lingen zur Vorführung. Im Beiprogramm die neueste Wo chenschau und ein Kulturflm. p. Unfälle. Der 15iährige Jakob E m e r-§ i £ aus Sv. Barbara stürzte vom Fahrrad und brach sich das rechte Bein und den rechten Arm. — In Spuhlje fiel der 72jährige Besitzer Martin F o S n a r i C von der Leiter und trug hiebei einen Vor allem wäre die tief erfaßte Qe-| stalt des Theologieprofessors Dr. Paul' Velnar in der Interpretierung Vladimir SkrbinSeks zu erwähnen. Dieser mehr geistige als gefühlsmäßige Mensch mit seinem eigenen, restlos bestimmten Blick auf die Umwelt, lebte plastisch und charaktermäßig eng verknüpft mit der Welt auf, aus der er als Priester hervorgegangen war. Sehr stark überzeugend war diesmal auch Frl. Emma S t a r c in der Rolle der Filmschauspielerin und nachherigen Fabrikantin Lilian Garnier. Auf den Schultern dieser Gestalt liegt eigentlich die Schwere des ganzen Aktes. Nur ihre Monologe und Dialoge schaffen die innere und äußere Dramatik. Sie verstand dies sehr geschickt zu steigern und zu beleihen, so daß diese Rolle zu einer ihrer besten gezählt werden muß. I Eine wichtige Rolle ist im zweiten Akt "dem Bischof Cyrill und seinem ideellen |und geistigen Zweikampf mit dem Theologieprofessor zugedacht. Ihr Träger war IJ. K 0 V j der sie nach außen hin wie Menschen vorgerückten Alters, die mit unregelmäßigen Entleerungen zu kämpfen haben, bietet oft schon der durch acht Tage fortgesetzte Genuß von täglich etwa 3—4 Eßlöffeln natürlichen »Franz-Jo8ef«-Bltterwassers die erwünschte Leibesöffnung und damit bleibende Erleichterung. Man verlange überall das echte Franz-Josef-Wassert Reg. S. br. 30474/35. 44 ^ n öie |Sf.X.3nferenten Oer „Ottariborrr Leitung Die P. T. Inserenten unseres Blattes werden höflichst ersucht, ihre Insertions-aufträge (Inserate und kleine Anzeigen) für die Samstag- bzw. Sonntagnummern der »Mariborer Zeitung« jedenFrei-t a g b 1 8 18 U h r in der Administra-tk>n (Kopaliika ul. 6, ebenerdig links) abget^ zu wollen. Sie erleichtern damit nicht nur die Drucklegung des Blattes, sondern sichern sich außerdem noch die klaglose Unterbringung ihrer Anzeigen nach etwaigen Wünschen. Die geschmack volle Ausführung von Inseraten und deren zweckmäßige Raumeinteilung sowie Unterbringung auf den gewünschten Seiten Ist nur bei rechtzeitiger Einlangung der Aufträge möglich. Dies gilt besonders für die Samstagsnummer, daher das Ersuchen, dte Aufträge für diese stets verstärk te Nummer spätestens bis Freitag um 18 Uhr zu übergeben. Die Verwaltung der »Mariborer Zeitunsr«. im Spiel der Monologie bis in die Details zu formen wußte. Im vierten Akt ist neben dem Theologieprofessor die Bibliothekarin Klara Vigny neben Dr. Velnar die wichtigste Gestalt; sie ist die personifizierte Frömmigkeit und Ergebenheit der katholischen Kirche und allen ihren Morallehren gegenüber. Gespielt wurde diese Rolle vollendet von Frl. Elvira K r a 1 j. Im dritten und im vierten Akt sehen wir als Ergänzung des zeitgenössischen Lebens der höheren Gesellschaft Lillans Schwester Vivian. Eine Gestalt, die mehr fluchtig gezeichnet ist und der zuletzt die Rolle einer Selbstmörderin auf der Bühne bestimmt ist. Frl. Majda S k r b i n § e k spielte diese Rolle sehr gut, besonders im dritten Akt, aber die Panikstimmung im vierten Aufzug war geglückt. Die Episodenrollen des Arbeltslosen und des bischöflichen Dieners spielten F. B 1 a z u. L.-Standeker. Der Autor wurde wiederholt vor den Vorhang gerufen und mit einem Lorbeerkranz bedacht, jr. thfttMtitfu /uis Ciüt ^ap^ne ^lapt)aim Verhütet ihre gänEliche Ausrottung! hp. C e l j e, 20. April. Es wäre vermessen, dem alten Weltruf des Heilbades Rimske Toplice neue Seiten abgewinnen zu wollen. Und doch umgibt die glückliche Naturlage dieses bevorzugten Ortes den Ankömmling mit immer neuem Reiz. Und diese Werbemacht der Natur' hat nicht wenig dazu beigetragen, dieses bekannte Heilbad, dessen Thermen schon die alten Römer schätzten, in einen Kurort ersten Ranges zu verwandeln. Im Westen ragt der imposante Kopit-nik, im Süden die scharfe Silhouette des Kozje, während sich nordwärts das blühende Sanntal öffnet, begrenzt von den hellen Kirchlein St. Margarethen, Sankt Gertraud, St. Katharina, St. Christof und Maria Graz, So herrlich liegt Rimske Toplice, ein erlesener Winkel verdichteter Bergnatur, einsam in seiner einladenden Gastlichkeit, und gerade deshalb für Naturfreunde so anziehend. Rimske Toplice wird nicht mit Unrecht das »jugoslawische Gastein« genannt. Bei aller Größe bleibt doch eine gewisse Milde das Wesen dieser Natur. Herrliche Spazierwege führen flach oder in leichter Steigung zu lockenden Zielen. Da öffnet sich dem Fuß gänger die Einsattlung zwischen den Gipfeln Kopitnik und StraSkl hrib, durch die ein Pfad nach Turje führt, wo jetzt der blagay'sche Seidelbast (Daphne Bhga-yana), die Sehnsucht jedes botanischen Gartens, in voller Blüte steht und einen eigenen, wunderbaren Duft verbreitet. Es sind schon viele Blumenfreunde von Fach und aus Liebhaberei, so der unvergeßliche verewigte Dr. Fritz Braßiö aus Celje, zu wiec^erholten Malen auf diesem Wege gegangen und haben an diesen reizend-jn Blüten, die nördlich von dieser Stelle überhaupt nicht mehr anzutreffen sind, ihr nachhaltiges Ergötzen gefunden und sind stumm und entzückt davor gestanden, wie vor einem Madonnenbilde. Der blagay'sche Seidelbast wird auch Königsrose (Kraljeva roza) genannt, nach einem erfolgreichen Botaniker aus fürstlichem Geschlecht, nach dem Könls; Friedrich August dem Zweiten von Sachsen, der am 14. Mal 1838 am Fusse des Loren-zibefges bei Ljubljana unweit des Schlosses Billichgrätz, das im Valvasor'schen Werk »Ehre des Herzogtums Kra:n'< seine bildliche Darstellung gefunden hat, mit eigener Hand eine Daphneblüte pflückte. Ein vor dem Schlosse aufgestellter Obelisk aus krainischem Marmor gibt noch heute mit seiner lateinisclien Inschrift Kunde von diesem Ereignis. Damals stand die Pflanze noch nicht unter gesetzlichem Schutze. Der am leichtesten erreichbare Fundort dieses Pflanzenjuwels unserer Heimat liegt im GraCnica-Tale, durch das eine Straße von Rimske Toplice nach Jurklo-Mer führt. In diesen Tagen kann man auf dieser Straße, die ziemlich regen Verkehr hat, nur wenige Meter über dem neben der Straße fließenden Bache in den ver-•^chiedensten Büschen die hellweißen Blüte nsterne dieser Daphne stellenweise fast Tuf jedem Felsen, erblicken. Wenn man füllte Augen und ein wenig Glück hat, kann man einzelne Exemplare auch an der Westseite auf dem Wege von der »Celj-skri koCa« nach La§ko finden. Es ist fest-"TSlcllt, daß man fast nie Samen dieser '-•fianze findet, so daß sie als steril gilt II ml dem Untergange geweiht ist. Kürzlich sah man in LaSko, Hrastnik und Zidani most Bäuerinnen, die entgegen (1 'Hl Gesetz zum Schutz der Alpenpflanzen, ganze Körbe voll dieser herrlich duf-toiiden Daphne feilboten. Das Gesetz zum Schutz der Alpenpflan 7cn wurde deshalb geschaffen, damit je-i'or in der herrlichen Bergwelt sich der "-'ö-i^lichsten Rücksichtnahme auf den unbedingt nötigen Naturschutz befleißige. Vdes Abreißen und Ausgraben der ge-"chützten Blumen soll im Interesse der i^rhaltung unserer alpinen Pflanzenwelt initerlassen werden. In unserer Gegend muß wegen der sonst drohenden gänzlichen Ausrottung auch die Daphne Blaga-yana besonders geschont werden. Das Verkaufen dieser Art i«t unter Strafe gestellt; jeder Naturfreund sollte es sich zur Aufgabe machen, Mißbräuche sofort dem nächsten Wachorganen zu melden, damit den unbelehrbaren Blumenfrevlern endlich das Handwerk gelegt wird. 3elftn AinOer unö no((> me(>r Celje, Ende April. Vielfach meint man auch heute noch, es genüge vollkommen zur Aufrechterhaltung des zahlenmäßigen Bestandes eines Volkes, wenn durchsehnittlich in jeder Famüie zwei Kinder geboren würden. — Denn zwei Kinder ersetzen doch die beiden Eltern... — So bestechend einfach diese Rechnung Ist, so falsch ist sie auch. Denn, der kluge Rechner vergießt, daß nicht jedes Kind das heiratsfähige Alter er reicht. (Nach der relchsdeutschen Sterbetafel von 1924-26 erreichten zum Beispiel von 1000 Mädchen nur 867 das Alter von 16 Jahren.) Er vergißt ferner, daß nicht jedes Mädchen und jeder junge Mann zum Heiraten kommt. Er vergißt überdies, daß durchschnittlich jede zehnte Ehe ungewollt kinderlos ist. Es gilt also folgender Grundsatz: Ein Kind ist kein Kind, zwei Kinder sind soviel wie ein Kind, drei Kinder erhalten erst die beiden Menschen, die zum Mann und Frau geworden sind und erst das vierte Kind trägt dazu bei, ein Volk zu erhalten! Wir haben am Freitag in der »Mariborer Zeitung« gelesen, daß laut Verordnung der deutschen Reichsregierung auch im Auslande lebende reichsdeutsche Mütter das Ehrenkreuz der deutschen Mutter erhalten. Für dieses Ehrenkreuz kommen nur Mütter in Frage, die wenigstens vier Kinder lebend geboren haben. Wenigstens vier Kinder! Wie sieht es diesbezüglich im slowenischen Bauernvolke aus? Dort, wo die Sann die Dreta aufnimmt, thront auf einer mäßigen Anhöhe ein wah res Luginsland, die zweitürmige Wallfahrtskirche Maria Nazareth, mit einem lustschloßartig angebauten Franziskanerkloster. Von dort aus überblickt man fast das ganze Tal der Dreta, die ihre Wässer von der langgestreckten Menina planina und des waldreichen Nordhanges von Maria Cret sammelt. Sie bewässert die Gefilde von BoCna, Smartno, Laäna ves un.d Kokarje und es ist mit ihrem Fluß-und Triftwasser die größte Wohltäterin für alle ihre Anrainer, Bauern, Flößer u. Holzer. Je weiter man das Tal aufwärts blickt, desto enger wird es. In der Nähe von Smartno verbreitet es sich noch einmal. In diesem Tale sind Familien mit zehn Kindern und noch mehr keine Seltenheit. Auf einem Hügel über Smartno wohnt beispielsweise der Bauer Josef Ir-manCnik, dessen Familie dort schon seit 1769 ansässig ist. Mit Frau, die er von 32 Jahren ehelichte, zog er sechzehn Kinder auf, von denen heute noch fünfzehn leben, sieben Söhne und acht Töchter, Ein Sohn war ihm gestorben. Fünf seiner Kin der gehen noch zur Schule; ein Sohn ist zur Zeit bei den Soldaten. Kinder und Eltern sind allesamt gesund und rüstig und arbeitsame slowenische Bauernsleu-te, die harte Arbeit gewohnt sind. H. P. Scharfetiau. c. Heute Beginn der Kulturwoche. Heute, Samstag abends um 8 Uhr wird im kleinen Saal des Hotels »Union« die zweite Celjeer Kulturwoche eröffnet. Nach einer kurzen Eröffnungsrede tritt das bekannte slowenische Vokalquintett auf; es wird Kompositionen von Risto Savin, Dev Dr. Anton Schwab, Korun, Ludwig Hudo-vernik, Mirk und den Brüdern Ipavec vortragen, Sonntag vormittags um 10 Uhr wird ebenfalls im kleinen Saal des Hotels »Union« eine Kollektivausstellung des akademischen Malers Prof. Alb:n S i r k eröffnet, Prof. Dr. Sijanec hält den Führungsvortrag. c. Großes Bauerntreffen In Celje. Am morgigen Sonntag steht Celje im Zeichen einer Tagung der slowenischen Bauern, zu der auch Senatspräsident' Dr. Anton Koro See, die Minister Dr. Krek und Snoj, sowie Banus Dr. Marko Natla-C e n kommen werden. Die Bauern versam mein sich morgens vor dem Glacis, von wo sie sich um 9 Uhr in geschlossenem Zuge durch die PreSerngasse, König-Pe- i ter-Straße und Cankargasse auf den jo-sefiberg begeben, wo um 10 Uhr eine Fest messe und anschließend vor der Kirche eine große Bauertagung abgehalten wird. Anschließend an die Versammlung findet an Ort und Stelle eine Freilichtaufführung des Bühnenspiels von Davorin Petanöiö »Des slowenischen Bauern Erzählung« statt. Dieses Festspiel wird bereits am Vorabend, also heute, Samstagabend, im Stadttheater aufgeführt. Es wirken über 200 Personen mit. c. Beflaggt die Häuser! Das Bürgermei steramt richtet an die Bevölkerung, insbesondere an alle Hausbesitzer, die Bitte, heute und am morgigen Sonntag, den beiden Tagen des Bauerntreffens in Celje, die Häuser zum Zeichen des Willkommgrußes und der Freundschaft für die Bauern festlich zu beflaggen. c. Fußballmeisterschaft. Am morgigen Sonntag treffen sich auf dem Sportplatz in Gaberje die Jugendmannschaften des Ath letik-Sportklubs und des Sportklubs »Olymp« zu einem Meisterschaftswettspiel. Man erwartet einen schönen und spannenden Kampf. Spielbeginn um halb 16 Uhr. c. Jahresversammlung. Die Vereinigung der Absolventen der staatlichen Handelsschule in Celje hält am morgigen Sonn-' tag im Gästezimmer des »Narodni dom« ihre Hauptversammlung ab. Beginn um 8 Uhr früh. c. Schülerkonzert. Es sei nochmals auf das morgen (Sonntag) nachmittags um 5 Uhr im Stadttheater stattfindende Chorkonzert der Schüler und Schülerinnen des staatlichen Realgymnasiums und aller drei Bürgerschulen aufmerksam gemacht. c> Kino Metropol. Von Samstag bis Montag der Ufa-Film »Frauen für Golden Hill«, ein Film, der einen Transport von Mädchen nach Australien schildert, herrliche Naturaufnahmen bietet und fesselnde Fliegerkunststücke zeigt. In den Hauptrollen Viktor Staal und Karl Martell. In deutscher Sprache. c. Kino Union. Von Samstag bis Dienstag »Für Sie, Madame«, fesselnde Ausschnitte aus dem" amerikanischen Kabarett« und Vatrieteebetrieb. In den Hauptrollen Warner Baxter und Helen Vinson. Smü GDlrle atigtfagt! Dem Beispiel des SK, Sloboda aus Va-razdin folgte nun auch der SK. Celje, der gleichfalls sein für Sonntag, den 30. d, angekündigtes Gastspiel gegen den SK. Slavija absagte. Der Grund der Absage wurde niht bekanntgegeben. £ef(6tatl^IeH(na(OtDU(l50 am 0tart Sonntag vormitags um halb 10 Uhr findet im »2elezniöar«-Stadion ein leicht athletisches Meeting statt, in dessen Rah men sich uns ausschließlich Junioren vor stellen werden. Um auch die Werbetrom mel für die Leichtathletik zu rühren, wur de der Start für verifizierte und noch nicht verifizierte Jungmannen sämtlicher Alters klassen freigegeben. Die Kampffolge lautet; Junioren der Klasse C: Vorläufe 200 Meter. — Diskus. — Hoch Sprung. — 1000 Meter. — Finale 200 m — Kugel. — Weitsprung. — Staffe 4X100 Meter. Junioren der Klasse B: 100 Meter. — Kugel. — 1000 Meter. — Hochsprung. Junioren der Klasse A: 60 Meter. — Kugel. — Weitsprung. schädigt den Organismus. EinerprobtesMitteI»we!dies verläßlich wirkt und einen guten Geschmack besitzt,ist larmol Abführ-Schokolade Darmol bekommen Sie in allen Apotheken. tkatUom Ikeatet REPERTOIRE. Samstag, 29. April um 20 Uhr: »Ai'da«. Ab, C. Gastspiel Anäica M i t r o v i c und Vera M a j d iÖ. Zum letzten Mal-Sonntag, 30. April um 20 Uhr: »Die verkaufte Braut«. Ermäßigte Preise. Montag, 1. Mai; Geschlossen. D'enstag, 2. Mai um 20 Uhr: »Gläubiger auf den Plan«. Ab. B. lOH-HtM rux:in^irsim Burg-Tonkino. Bis einschließlich Sonn tag der größte Spionagefilm der Gegenwart »Signal L, B. 17« mit Willy Birgel. — Ab Montag der französische Sp'tzen-film »Patriot« mit Harry Baur. Eine dramatische Gestaltung des berühmten Künst Jers, die zu seinen besten Filmschöpfungen zählt. Ein Kunstwerk, das man gesehen haben soll! ESplanade-Tonkino. Der Lustspielschla ger »Wenn wir alle Engel wären« mit Heinz Rühmann und Leni Marenbach iit den Hauptrollen. Ein tolles Verwechslungs spiel voll Heiterkeit und Stimmung, ui dem der beliebte Komiker Rühmann mit seinem feinsinnigen Humer der Held des Filmes ist und somit die Lachlust gen reichlich auf ihre Rechnung kommen läßt. Union-Tonkino. Bis einschl eßlich Mon tag »Harold Lloyd als Professor«. Der neueste und beste Film zeigt uns unseren alten Bekannten Harold Lloyd als wori-kargen Humoristen. In jeder seiner Bewegungen liegt Humor und groteske Akrobatik. Der Besucher kommt aus dem Lachen einfach n.cht mehr heraus, denn ^i-ne Lachsalve übertrifft die andere. Und lachen ist gesund! Tonkino Pobreije. Am 29. und 30. d. läuft der spannende und einz gartige Film 3»L a ] 1 a«, Epopöe aus dem fernen Norden. 3Ipot]b(T(nna<1>t6icn't Bis Freitag, den 5. Mai versehen die Mar'ahilf'Apotheke (Mag. pharm. König) in der Aleksandrova cesta l, Tel. 21-79, und die St. Antonius-Apotheke (Mag. pharm. Albaneze) in der Frankopanovn ul. 18, Tel. 27-01, den Nachtdienst. Kämpfe gegen die Repräsentanzen von München und Augsburg vorgesehen. Ausser Ipavec setzt sich die jugoslawische Auswahl noch zusammen aus Nemeöek (Bantam), Badel (Federgewicht). Fou-que (Leichtgewicht), Pollak (Welter), Krleza (Mittelgewicht) und Hladn. (Halb Schwergewicht). QOfer internationale Qluftritte Oer fuooflatoifcfien SSorer-audtoaOI Die jugoslawische Boxerauswahl, in der sich der Mariborer Schwergewichtsmeister Ipavec befindet, absolviert am 17. Mai einen Länderkampf gegen Italien, der in Görz vor s'ch gehen wird. Am 20. Mai tritt die Mannschaft gegen die Auswahl des Protektorats Böhmen-Mähren in Zagreb an. Zu den Pfingsten sind zwei : Cramm gewann außer der Mittelländischen Tennismeisterschaft in Athen auch den von König Georg von Griechenland gestifteten Ehrenpreis, während den vom Kronprinzen Paul gestifteten Damen preis Frl. Hella K o v a ö an sich brachte. : Englands Fußballer nicht nach Deutschland. Die englischen Ligaklubs Everton, Arsenal und Westham United ha ben ihre in Deutschland geplanten Spiele abgesagt, da der augenblickliche Zeitpunkt hiezu ungünstig erscheint. : Für den Boxkampf Europa—Amerika, der am 27. Mai in Chicago vor sich geht, haben Deutschland, Polen und Eng'and ihre Vertreter zurückgezvgen, sodnß die Auswahl Europas recht ersatzgeschwächt in Amerika an den Start gehen wird. : »Tour de Serbie«, Der Beograder Radfahrer-Unterverband veranstaltet Ende Mai eine großartige Rundfahrt durch Serbien. Den Ehrcnschutz über die Veranstaltung, an der sich die besten in- u. ausländischen Rennfahrer beteiligen werden, hat S. M. König Peter II. übernommen. 6lei8enö($ 3nterrffe fOr fugo-flatoifcDen ^apttatömarH REGES INTERESSE FÜR DIE UNTERBRINGUNG ÜBERSCHÜSSIGER MITTEL IN UNSERER WIRTSCHAFT — VORTEILHAFTE ANGEBOTE VON WARENKRE DITEN SEITENS DEUTSCHLANGS, ITALIENS UND DEN WESTSTAATEN Allgemein heißt es, m der Zeit großerjreinen Güteraustausch, da Deutschland internationaler Spannungen könne man mit der Erlangung f^-rößerer ausländischer Mittel zur Befruchtung der eigenen Wirtschaft kaum rechnen, da in den stürmischen Zeiten niemand ein Risiko eingehen wollte. Dieser Grundsatz gilt zwar im großen und ganzen, findet aber nicht überall Anwendung. Gerade unser Staat bietet den Beweis dafür, das ausländische (jeldbesitzer kein Bedenken tragen, ihre Kapitalien in der jugoslawischen Wirtschaft gewinnbringend anzulegen, sei es nun in der einen oder der anderen Form, Unser Staat hat sich dank seiner weisen Außenpolitik und Strebsamkeit und dank der absoluten Ruhe und Ordnung nn Lande jenseits der Landesgrenzen einen so guten Namen gemacht, daß ihm Kredite direkt angetragen werden, u, zw. nicht nur in ruhigen Zeiten, sondern auch jetzt, in der internationalen Hohspannung. Es ist im Auslande unleugbar ein sehr reges hiteresse für die Unterbringung großer Kapitalien in der jugoslawischen Wirtschaft festzustellen. Namentlich sind es Deutschland, Italien Frankreicli, Belgien und England, die größere Geld- und Warenkredite antragen. An erster Stelle ist D e u t s c h I a n d zu nennen, das größere Warenkredit e 7M sehr vorteilhaften Bedingungen anträgt. Hs handelt sich hier um einen im Gegenwerte der von ihm an Jugoslawien gelieferten Waren jugoslawische Er-Zeugnisse, in erster Linie landwirtschaftliche, dann aber auch bergbauliche beziehen will. Genau die gleichen Bedingungen bietet Italien. Auch hier besteht die Absicht, den Güteraustausch zwischen Jugoslawien und Italien ganz bedeutend zu fördern. Bei einem italienischen Warenkredit in der Höhe von 500 Mill. Lire könnte Jugoslawien seine Ausfuhr nach Italien um etwa 100 Mill. Dinar jährlich steigern. Auch von französischer Seite werden uns Warenkredite angetragen. Eine französische Finanzgruppe trägt sich für die Durchführung größerer öffentlicher Arbeiten in Jugoslawien an. Belgien hat sich bereit erklärt, Jugoslawien Eisenbahnmaterial im Werte von einer halben Milliarde I>inar auf langfristige Abzahlung zu liefern. Was schließlich England anbelangt, so liegen auch hier Anträge für die Lieferung von Eisenbahn-niaterial, insbesondere von Lokomotiven, vor, außerdem interessiert sich die englische Gruppe für den Bau von Silos. Alle diese Angebote werden jetzt genau geprüft. Es ist klar, daß jenen Angeboten der Vorzug eingeräumt wird, die eine wesentliche Erhöhung unserer Ausfuhr erwarten lassen. 35ör!fnt)eri(0te L a K >' c b, 28. April. StaatSwerte: 2Yi % Kriegsschaden 450—453, 4% Agrar 60.50 - öl, 4% Nordagrar 0--til, 6% Begluk 87.50—0, dalmatinische Agrar 85—0, 1% Stabilisationsanlüihe 97—99, 1% Blair 80—91, 8% Blair 97—99; Agrarbank 206 —20S. L j u b l j a n a, 28. April. Devisen: Berlin 1777.32—1795.08, Zürich 995— I(X)5, London 206.80- -210, Newyork 4400.50—4460.51), Paris 116.77—119.07, 'Priest 232.70—235.80; deutsche Clearingschecks 13.80, engl. Pfund 238, Im freien Verkehr 258. ^rportföröerung nacO den OBefiflaaten Neben dem wirtschaftlichen besonders das soziale Moment maßgebend. In der gestrigen Folge unseres Blattes wurden die Hauptrichtliiiien des I-'lanes zur zielbewußten F<"trderung der jugoslawischen Ausfuhr nach der levante dargelegt, wobei Exportprämien als Anreiz und in manchen Fällen auch für die lirniögli-chung der Ausfuhr gewährt werden sollen. Sozusagen als Ergänzung dieser l>ar-legung erhalten wir jetzt die Verständigung, daß ähnliche Maf^nahmen auch für die Ausfuhr nach den Staaten Westeuropas in Aussicht genommen sind. Nach Informationen von gut unterrichteter Seite wird eine umfangreichere Liste jener Waren ausgearbeitet werden, deren Exporf nach den freien Märkten Westeuropas favorisiert werden soll. Hie-bei wird das Hauptgewicht auf die Ausfuhr jener Artikel gelegt, deren Absatz nicht nur allgemein wirtschaftliche, sondern auch soziale Bedeutung zukommt. Es werden hauptsächlich Waren exportiert werden, deren Herstellung eine bedeutende Verminderung der Arbeitslosigkeit mit sich bringt. Auch für die Ausfuhr nach den West-staatcn ?^ind Exportprämien ins Auge gefaßt, docli sollen diese etwas niedriger bemessen sein als für die Ausfuhr nach der Levante. Dies ist auli aus dem Gründe verständlich, weil ziu" Aus- fuhr nach Westeuropa größere Beträge für den Transfer nicht in Frage kommen können. 'Oom £aii6maf(&inenmartt auf 3rMl(nitr !3fteffc Die Spezialisierung des Angebotes ist das umnittelbar augenfällige Kennzeichen der Breslauer Messe. In Breslau beherrschen Produktionsmittel das Messebild: Maschinen, Werkzeuge, Apparate und Gerätschaften aller Art. Auf die speziellen Erfordernisse des Bauern wie des klei nen und mittleren Gewerbetreibenden ist auch das Maschinen- und alles übrige technische Angebot der Messe sorgfältig abgestimmt. Durch _ die Uebernahme des Breslauer Landmaschinenmarktes sicherte sich die Messe von vornherein einen Fundus bin-nenwirtschaftlicher und handelspolitischer Geltung, der ihrem Ausbau vorzüglich zustatten kommt. Über den Landmaschinen-niarkt aber, wie ältere, internationale bedeutsame Rohstoffniärkte, läßt die Tradition sich zurückverfolgen zu der 1742 gegründeten ersten Breslauer Messe, deren außenwirtschaftliches Aufgabenpro-gramni, die Förderung des deutschen Han dels in östlicher und südöstlicher Richtung, Breslau nun wieder aufgenommen hat. Da die zum ausländischen Arbeitsbereich der Messe gewählten ost- und Süd-osteuropäischen Länder in westlichen Agrarstaaten sind, entspricht ein möglichst reichhaltiges Angebot an Landmaschinen und landwirtschaftlichen Geräten ausgezeichnet der von Breslau übernommenen handelspolitischen Aufgabe. Dies ist richtungsweisend für die bereits mit guten Erfolgen in Angriff genommene Erweiterung des deutschen Angebotes der Breslauer Messe. Das Kernstück der Messe aber bleibt für immer der Landmaschinenmarkt, der in diesem Jahre — vom 10. bis 14. Mai — eine Beschickung aufweist, wie man sie bisher kaum erlebt hat. Fast 30% der mehr als 1000 die Messe beschickenden Firmen sind Aussteller von Maschinen, Geräten und Apparaten für .-ausschließlich lan-dwiptsch«ftlichcn und Gärtnereibedarf. Die Gruppe beansprucht das gesamte rund 106.000 qm große südliche Freigelände' der Messe. Die Breslauer Messe weitet sich dadurch zu einer technischen Leistungsschau ersten Ranges, die ihren in- und auslMndischen Besuchern nicht nur bequemste Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch vielfältige Anregung und Belehrung bietet. 3>ie Mereraeuorndr 3n5uflrle Oer X)1lnidrl A. W i e n, 27. ApriL Die ledererzeugende Industrie der Ostmarkt steht ebenso wie die Icderverarbel-tende Industrie im Zcichen der Vollbeschäftigung. Die Qualität ihrer Erzeugnisse ist bekannt, ihre technischen Einrichtungen sind im allgemeinen als zeitgemäß anzusprechen und brauchen den "Wettbewerb mit den Fabriken des Altreiches nicht zu fürchten, was auch der Grund war, daß der Gebietsschutz auf diesem Gebiet ziemlich rasch beseitigt werden konnte. Neben den fabrlksmäB!-gen Betrieben konnte sich aber auch der gewerbliche Kleinbetrieb in der Ledererzeugung erfolgreich behaupten. Das Ist Überaus erfreulich, da die Gerberei eine uralte deutsche Hancfwerkszunft ist. ■— Wenn hier auch die Aitelt noch nach alten Methoden vor sich geht, so sind doch die Erzeugnisse der handwerklichen Gerbereien qualitätsmäßig den fabrilcmäßl-gcn Erzeugnissen ebenbürtig. In der Ostmark zählt man gegenwärtig rund 25 Lohstampfen, 279 Lohgerbereien, 28 mineralische Gerbereien, 65 Weißgerbereien, 32 Lederfabriken, 16 Treibriemenfabriken, 385 Ledergalanteriewaren-Erzeuger und 2727 Sattler und Taschner, die derzeit rund 15.000 Personen beschäftigen. Der Beschäftigungsstand hat sich seit dem Umbruch um rund 20 v. H. gehoben. Im allgemeinen überwiegt in der Ledererzeugung der Ostmark der Kleln-und Mittelbetrieb: es gibt nur 5 Betriebe mit mehr als 100 Arbeitern. In der Lederverarbeitung zählt man 21.000 Schuhmacher, 85 Schuhfabriken, 455 Oberteilerzeuger, 1004 Kürschner und 171 Handschuhmacher mit zusammen 50.000 Beschäftigten. Auch hier überwiegt der kleine und mittlere Betrieb, es gibt nur 12 Unternehmungen mit mehr als 50 Art)ei-tern und nur 8 mit mehr als 100 Beschäftigten. Insgesamt sind in der Lederindustrie derzeit 7 Aktiengesellschaften mit einem Aktienkapital von 2.3 Millionen Reichsmark und 12 Geselschaften m. b. H. mit einem Stammkapital von rund 1 Million Reichsmark tätig. Im Zuge der Arisierung konnte stellen^Äfeise die bestehende Uebersetzung beseitigt werden. Die ostmärkischen Gerbereien erzeugen hauptsächlich Sohlenleder, Rlemenleder, Oberleder aller Art, besonders Boxkalf, Blankleder und Schweinsleder. Die Feln-ledersorten werden zum Teil Im handwerklichen Betrieb erzeugt. In der Verarbeitung erfreuen sich vor allem die Erzeugnisse der Taschner und Gürtelmacher der größten Beliebtheit im In- und Ausland. Im vergangenen Jahre betrug der Umsatz der ledererzeugenden Betriebe ungefähr 40 Millionen Reichsmark, wobei ein ansehnlicher Teil auf den Export entfiel. In früheren Jahren ging fast ein Sech stcl der Ausfuhr in das Reich, womit sich die eingetretene Verlagerung der Handels beziehungen und des Exportes erklärt: die ostmärkischen Lederfabriken werden in Zukunft nicht mehr so stark exportieren, da sie in erster Linie zur Versorgung des großdeutschen Binnenmarktes herangezogen werden mUssen. Das schließt aber nicht aus, daB Inibesondere der Boxkalfexport weiter Intensiv gepflegt wird. Seit dem Vorjahr sind auch in der Ostmark Felle und Häute kontingentiert, wofbei die Versorgungfslage zeitweise ziemlich angespannt ist. In der Le-derverarbeitung wird der Bedarf leicht gedeckt. kosteten; 5 bis 6 Wochen alte Jungschwei ne 90 bis 125, 7 bis 9 Wochcn alte 125 bis 140, 3 bis 4 Monate alte 200 bis 280, 5 bis 7 Monate alte 310 bis 460, 8 bis 10 Monate alte 470 bis 510 und über 1 Jahr alte Schweine 730 bic 980 Dinar p. Stück. Das Kilogramm Lebendgewicht notierte 6 bis 8 und Schlachtgewicht 8 bis 10 Dinar. % X Der Industriellen verband für Slowe* nien hielt Freitag in Ljubljana seine Jahreshauptversammlung ab, in der der Präsident Praprotnik ausführlich über die Lage berichtete. Darnach war unsere Industrie in der ersten Hälfte des Vorjahres noch ziemlich mit Aufträgen versorgt, wogegen in der zweiten Jahreshälfte die Produktion infolge der politischen Hochspannung rapid zurückging. Im allgemeinen stieg im Vorjahr die Zahl der Beschäf tigten beträchtlich an, doch in viel geringerem Maße in Slowenien als in den übri gen Landesteilen. Die Steuerlast muß unbedingt gleichmäßig verteilt und ermäs-sigt werden. Einen eingehenden Tätigkeits bericht erstattete der Generalsekretär Abgeordneter Dr. G 0 1 i a, worauf eine Entschließung angenommen wurde, die die Forderungen der Industriellen Sloweniens aufzählt. X Einige Bahnlinien wurden jetzt nach träglich in das Bauprogramm aufgenommen, darunter die Normalspurlinien Kola-Sifi-Derventa, Sabac—Kovilja^a und Tuz-la—SImin Han. Außerdem werden einige Schmalspurlinien in normalspurige umgebaut werden. 4iit fVffiTflfffrf g. Ein Fahrrad gefunden. Der Sattlermeister und Besitzer Johann Mandl fand in den Waldungen zwische» Dr^ vograd und der Staatsgrenze ein augenscheinlich gestohlenes und vom Dieb zurückgelassenes Fahrrad. Das Rad, das bei der Gendarmerie deponiert wurde, trägt die Evldenznummer 161947—25. g. Versetzung. Der hiesige Finanzkoni-missär Luka D a b o v i c wurde nach Bos. Novi versetzt. — Der scheidende Beamte erfreute sich wegen seines konzilianten Vorgehens trroßer Wertschätzung. Die Gattin mit der Schere operiert. Ein unerhörter Fall ereignete sich in der Umgebung von Split. Eine Bäuerin war von Geburtswehen befallen worden. Da die furchtbaren Schmerzen der Frau kein Ende nehmen wollten, entschloß sich der Gatte zu einem verzweifelten Schritt. Er nahm eine gewöhnliche Schere in die Hand und zerschnitt damit das Kind im Mutterleib. Wie die Zagreber Blätter berichten, hat die Frau diese schrecklicht» Operation glücklich Uberstanden. X Mariborer Stechvlehmarkt vom 28. d. M. Die Zufuhr betrug 292 Stück Schwei nc, von denen 169 verkauft w.urden, Es Heitere Ecke Der gute Rechner. Herr Schnulzer hatte einen kleinen Laden u. war gerade kein Genie. Eines Tages bekommt er einen hübschen, kleinen Brief von der Steuer: »10 Prozent der Einnahmen sind als Steuergclder sofort abzuführen!« Da setzt sich Herr Schnulzer hin und schreibt: »Soviel habe ich p;ar nicht eingenommen.« in der Sonunerfrisdie. Hmz liait einen fetten Haihn ver«peisi. Der Hahn lag Hkz schwer im Magen. »Geiffeii vier Uhr bin ich munter geworden und konnte keiJi Atwre mehr schließen!« beschwerte er sich beim Wirt. Der lachte bloß: »Kunststücke!!... Vier Uhr, das war die ZütU wo er immer weckte.« Sie waren noch sehr junj; verHeiraAet. Eines Morgens sdi er etwa« Sohwanses auf dem Tisch Uesen. »Lieibling,« flötete er, »es ist* wirklich rerzeikl von dir, mir eine SchaMipfette zum Ge^buTtstag zu sdietlken!« »Aber, Hanis, das ist docli keitie Scliwll-platte, das ist eine Torte t« <$eOnifet Der 8lntttubctfiiloien=£iaii! Kultur'CßroniR TI)eQterbrief aus Cjubljana Ljubljana, Ende April, in der Oper sang vor kurzem die berühmte Sängerin Zinka-Kunc-Mi-1 a n 0 V, Mitglied der Metropolitanoper in New York, Die Künstlerin sang die Ti-telpartic in Verdis »Aida« und erntete einen ungeheuren Erfolg. Sie verfügt über ein vorzügliches Material, und zwar sowohl qualitativ als auch im Hinblick auf die technische Vollkommenheit. Ihre Stimmregister sind vollkommen ausge-^^lichen. Deshalb klingt jeder Ton aus ihrer Kelle in jeder Lage einheitlich und klar. Überaus effektvoll ist die Sängerin in ihren Pianissimis, die sie überaus fein und leicht bringt. Auch ihr Spiel ist allseitig vollendet und könnte man sich eine bessere Aida gar nicht wünschen. Zinka-Kunc-Milanov legt großen Wert auf die Richtigkeit und Wirksamkeit der Interpretierung. Spiel und Gesang vereint sie zu einem kfinstlerischen Ganzen; kein Wunder, daß sie das Publikum begeisterte und allgemeine Anerkennung fand. Den Ramphis sang Julius Betetto, (/er wieder einmal eine seiner Meisterlei-stungen schuf. Stimmkultur und spielerische Vollendung zeichneten ihn ebenso ;ms wie die Trägerin der Titelpartie. J. F r a n c 1 erntete als Rhamades viel Beifall. Gemessen an seinen vorhin genannten Partnern merkte man jedoch die noch nicht erreichte Steigerungsfähigkeit. Hier trat wieder die Notwendigkeit der Stimm-kultur in den Vordergrund. In diesem Falle wird auch dieser Künstler sein an-sonst herrliches Material besser einzusetzen vermögen. Er besitzt alle Voraussetzungen und wird im Realisierungsfalle in der Welt noch schöne Erfolge ernten. In den übrigen Partien wirkten mit: M. K o g 0 j als Amneris, R. P r i m o z i ö als spielerisch vortrefflicher Amonasro, F. L u pS a als König. Orchester, Chor und Ballett ergänzten prächtig die Einheit der Vorstellung. Am Dirlgentenpult wirkte, alle Finessen der Partitur ausarbeitend, D. S v a r a. Für die Regie zeichnete R. Prinioziö. Die »Aida« mit Frau Zinka Kunc-Milanov zählt zu den größten künst Icrischen Ereignissen der Stadt Ljubljana. ♦ Ijn Schauspiel geht soeben Luiggi Pi-randellos interessantes Spiel »Wo ist die Wahrheit?« über die Bretter. Ein Werk voller Geistigkeit und glatt verlaufender philosophischer Probleme, in welchem vor allem das Problem des Scheins und der Wirklichkeit gelöst wird. Mit scharfer Psychologie wird hier auch der Charakter breiterer Stadtkreise, deren Unbeständigkeit in den Ansichten, die bis ztim Krankhaften gesteigerte Neugierde und das Problem der Massenpsychose behandelt. Der Inhalt: In eine Stadt kommt der Prä-fekturssekretär Ponza mit Gattin und Schwiegermutter, Die drei Menschen leben ein eigenartiges Leben. Ponzas Gattin verläßt nie das Haus. Die Schwiegermutter wohnt anderswo und besucht täglich ihre Tochter, indem sie sich mit derselben durch eine Röhre vom Hofe aus in den dritten Stock unterhält. Die Mitbewohner machen ein Problem daraus. Die Sache geht bis zum Kommissär Centuri. Ponza wird ebenso einvernommen wie seine Schwiegermutter. Jeder spricht anders. Ponza hält die Schwiegermutter für verrückt und außerdem dürfe sie nicht mit seiner Frau reden, die bereits gestorben sei, da die jetzige Frau die Rolle der ersten spiele, und daher der Betrug an der Schwiegermutter, Die Schwiegermutter hält wiederum ihn für verrückt. Die Lösung bringt Lamberto Landisi, der die Einvernahme der Gattin Ponzas vorschlägt. Die Gattin sagt aus: »Ich bin die erste, aber auch die zweite Frau, Ich hin tot und auch nicht tot. Die Wahrheit liegt sowohl bei meinem Gatten als auch bei meiner Mutter. Das Drama ist derart span nungsvoll, daß das Publikum unablässig bei der Sache dabei ist. Das Ljiibljanaer Ensemble schuf im Rahmen der Aufführung vortreffliche Gestalten: J, Levnr (Landisi), Maria Vera (Frau Frola), M. Skrbinäek (Ponza), V, Juvan (Frau Ponza), E. Gregor in (Agazzi), M. Danilo (Frau Amalia), Levar (Amaliens Tochtere) u.a.m. Die vortreffliche Regie besorgte C. Debevec. Das Werk wurde von Cyrill K o s m a c ins Slowenische übertragen. d. 1 Eine Ausstellung slowenischer Oe-schichtsmotive fand dieser Tage im Ja-kopic-Pavillon statt. Preisbedacht wurden folgende bildende Künstler: die Bildhauer Putrih und Loboda sowie die Maler Omerzu, Slapernik, Sajovic. Pregelj, Va\^potic, Karel, MaleS und Kralj. 1* Neue serbische Übersetzungen. Ins Serbische würden von Branislav Nedi6 übertragen; »Das Leben Jesu« von Mau-riac und Karel Capeks Märchen. In slowenischer Übersetzung erschien ferner der Soziairoman Karel Novys »2iveti ho-äemo!« Ein zweiter Roman des genannten Autors unter dem Titel »Der einsame Kresin« wird in Bälde im Verlag »Modra ptica« erscheinfin. i Vor 50 Jahren starb in Kaiserslautern der berühmte slowenische Maler Ja-nez Subic. Der bekannte Kunsthistoriker Prof. Dr. Mesesnel wird über Subic eine umfangreiche Monographie veröffentlichen. {-Die zweite Beisetzung des berühmten tschechischen Dichters H. Mach wird am 7, Mai in Prag stattfinden. Bis dorthin werden seine Gebeine im Pantheon ruhen. - Französische Bücher über Deutschland. Pierre Renaertes schrieb ein Buch rL'Unite allemande«, welches die deutsche Geschichte von 1806 bis 1938 beschreibt. Von Gabriel Louis Jaray stammt ein Buch »Offensive allemande en Euro-pC'.'.', das die Politik DeutschlanIm Herzen Kameruns«, Rudolji Predecks »Patrouille Graf Zeppelin« und Hyppolit Normans »Lichter an der Nida«, 4 Eine Josef Antoa Koch-Ausfitellufig fand anläßlich des 100. Todestages des berühmten Tiroler Malers in Innt*)rtick statt. -1- Indridi Einarossan, der bedeutendste isländische Dramatiker, ist kürzlich im Alter von 88 Jahren gestorben. Von ihm stammt u. a. auch das Drama »Die Neujahrsnacht«, + Neue Mitglieder der tschechischen Akademie der Wissenschaften und Kän-ste. Zu neuen Mitgliedern dieser Akademie wurden kürzlich auch der Dichter Josef Hora und der Schriftsteller Josef Knap gewählt. Letzterer machte sich besonders durch seinen Roman »Die Puszta« einen Namen. 50. Geburtstag des portugiesischen steipräsidenten L i s s a b o n, 8. April. (Avala.) Ganz Portugal steht heute im Zeichen der festlichen Begehung des 50. Geburtstages seines Ministerpräsidenten S a l a z a r, der bereits volle elf Jahre als Ministerpräsident die Geschicke des Landes leitet. An sämtlichen Schulen des Landes wurden aus diesem Anlaß bereits gestern Festaka demien veranstaltet. Gestern kam es aus Anlaß des obgenannten Jubiläums m Lissabon und anderen portugiesischen Städten zu großen und begeisterten Kundgebungen für das persönliche Glück des erfolgreichen Ministerpräsidenten. Ministerrat in Rom. Rom, 28. April. (Ayala.) Morgen tritt der italienische Ministerrat zu einer Sitzung zusammen, fn politischen Kreisen wird dieser Sitzung große Bedeutung bei gemessen. SSombay — toie ed &en 3nfommrtiCen brgrü^l l'indrucksvoll für jeden, der es erstmalig erlebt, ist die Ankunft im weiten Hafen von Bombay, der zu den schönsten der Welt zählt. Inseln mit starken Leueht türmen — Kennery im Süden und Prongs im Norden — flankieren die Einfahrt. Bei Tag erblickt man die liebliche Bai in ihrer vollen Ausdehnung, bis östlich zu den Bergketten des Festlandes, den pittoresk geformten Ghats, die auf Hunderte von Kilometern die Küste Vorderindiens begleiten. Im Strom ankern stets Schiffe •liier Arten: gewaltige Passagierdampfer, Kargoschiffe, Schlepper, 'heimische Segler und häufig auch englische Kriegsschiffe. Vorüber an Colaba, dem südlichsten Ende der Insel, das — einmal eine selbständige Insel — durch Landgewinn mit Bombay verbunden wurde, nähert sich der Dampfer immer mehr der Küste. Ueber die flachen Dächer der hohen Häuser ragen Palmen, erheben sich Türme und Kup peln der Kirchen und Regierungsgebäude. Schon unterscheidet man den Palast des »Taj Mahal«, Bombays größtes Hotel. Dann, auf dem ins Meer hinausgebauten Apollo-Bunder, der »Gateway of India« (Tor von Indien) vf)n architektonisch her-vowtigcndei* Wirkung. Durch dieses Piunktor halten Mitglieder der königlichen Familie, deren Stellvertreter oder beson-tlers hervorragende Fremde ihren feierlichen Einzug. Ein des Abends von zahlreichen Indern, vor allem Parsis, vielbesuchter Platz, der durch die schöne See-sicht lind kühlende Brise doppelten Gc-nnß bietet. In der Nähe halten die Motor-iind Scgclbodte. lüe zu Rundfahrten im lliift'ii ndiT y.w den Inseln (Elephania) mielcl. Nun fällt lias Gotik und Schwci- zerstil vereinigende Gebäude des »Kgl. Bombay Yacht-Klub« auf, dessen Veranden, Terrassen und Gartenalagen den Mit gliedern und deren Gästen angenehmsten Aufenthalt bieten. Doch schon manövriert das Schiff an den »Ballard-Pier«, den Anlegeplatz der großen Passagierdampfer. Und alsbald fühlt man sich In einem unbeschreiblichen Wirbel hineingerissen: das Fremde, Eigen artige ergreift von einem Besitz. Hunderte — Europäer und noch viel mehr Inder — drängen sich an Fenster und Toren der Station, stürmen auf das Schiff, um die heimkehrenden Verwandten und Freunde oder die Firmenchefs- und Beamten zu he grüßen. Eine ungekannte Sitte: alle Inder halten Guirlanden aus stark duftenden weißen und gelben Blumen in den Händen die sie den Anhörigen oder Vorgesetzten um den Hals legen. Unter den Angekommenen gibt es nicht wenige Europäer, die von ihren Angestellten oder Dienern mit solchen Blumenkränzen geschmückt werden. Stundenlang währt die Paß- u. Zollabfertigung, während welcher man immer fort von einem unvorstellbaren Gewühl Europäer aller Nationen, Inder und anderer Orientalen von verschiedenstem Aussehen, Hautfarbe, Kleidung, umdrängt wird. Dazwischen die Angestellten der Schiffahrtsgesellscliaften, phantastisch liv rierfe Diener und Chauffeure n. in Khaki und die Träger In Ihren leuchtenden roten Hemden und Turbanen. Hinter dem Zollgcbäude parken die l'ri vatautos und Taxis, halten die landesübli chen »Gharrys« oder Viklorias, im Slil muh aus der viklorianischeii Zeil sf.iin-nienile, mit einem Pferd hespannti.' Wä- gen, die jedoch vom indischen Mittelstand benützt werden. Wenn nun das Auto seinen Weg durch die Stadt nimmt, kann man zunächst nichts als schauen u. staunen — immer nur schauen und staunen. Wohl hatte man von Bombay die Idee einer (jrollstadt, einer exotischen Großstadt — immer hin aber hatte man sich nichts Rechtes darunter vorgestellt und auf keinen Fall das Richtige. Und der Wa gen fährt viel zu rasch, um auf so einer ersten Falirt alles zu erfassen, was dem Auge fremd erscheint oder unerwartet oder überwähigend. Man bewundert die unerhörte Raumverschwendiing und Pracht, mit der im Regierungsviertel gebaut wurde: Weite der mit Palmen bestan denen Plätze, Breite iler mit Banyanbäu-men gesäumten, sell)stverständlieli staubfreien Straßen, Größe und Prunk der Gebäude. Man erstaunt über ilas Tempo und die Dichte des Verkehrs, der sich namentlich in den Mittags- und .Abendstunden abspielt und der diese breiten Straßen dennoch viel zu schmal erscheinen läßt. In der Stadt Bombay allein rollen über 5().f)0() Autos, die die Buchstaben M, N, T, X, Y, Z und vierstellige Ziffern nebst dem Kennzeichen B1 für Britischindien tra gen. Fast sämtliche amerikanische, englische deutsche Marken sind vertreten. Man sieht ganz wuntlerschöne und meist große schwere Wagen, die schönsten Luxusau-tos sind in idischem Belitz. Es muß nicht gleich ein Maharadscha sein, oft ist es »nur« ein schwerreicher indischer Großkaufmann oder Industrielle'r, der einen Rolls Royce fährt. Natürlich besitzt jeder Europäer seinen Privatwagen, wozu meist die Mitbenutzung eines zweiten Autos, nämlich des Bcrowagens, kommt. Doch liebt es der Europäer nicht, selbst in der Stadt zu fahren — er überläßt die Verant wnrtung seinem cinhoimisclu'ii Driver«, Cliauft'eiu', dem hei etwaigen Uny;lücks-fällen nichts geschieht, während in letzter Zeit der Europäer meist vor den indischen Richter kommt und empfindlich bestraft wird. Indische Chauffeure rasen, sie überholen mit Voriiebe, wenn andere Autos in gleich scharfem Tempo entgegenkommen, so daß oft drei Wagen knapp aneinander vorbeiflitzen. Zweistöckige Autobusse und ebensolche Straßenbahnen erhöhen die Dichte des Verkehrs. Die langbärtigen, riesenbeturbanten, mohammedanischen Droschkenkutscher, die mit untergeschlagenen Beinen würdevoll auf ihrem Hock thronen, und die man eher für Gelehrte als für einfache Droschkenführer halten kann, geben keine Richtungszeichen: sie biegen ab, wenden oder halten, ohne den nachkommenden Autos ihre Absichten im Geringsten zu verraten. Dazwischen bahnen »Bullock-Carts«, mit dem indischen Hiiekerrind bespannte, zweirädrige Karren sich ihren Weg. Und von den Tausenden von Indern, die zu allen Tagoszeifeti die Straßen erfüllen, laufen immer Dutzende kreuz und quer über die Fahrbahn, ohne sich um Autos zu kümmern. Kein Wunder also, wenn die »Times of lndia'< fast täglich den Zusammenstoß mit einem »Lorry«. Lastenaiito, mit einem Char ry oder einen überfahrenen Inder zu melden hat. Nein, das Herrenfahren bildet in der Stadt Hombay keinen Sport und kein Vergnügen! Mit dieser Metrachtung des Verkehrs in Bombay, der zu den Dingen zählt, die auf den Neuangekommenen gewaltigen Eindruck machen, sind wir in acht Kilometer langer, sich durchaus im Stadthereich abwickelnder Fahrt vom Hafen zu den herrilchen grünen Villenvierteln Ma-labar- und Cumballa-Hill gelangt. Von hier nimmt man den ersten, unvergleichlichen Blick über die riesige zu Füßen He gende Stadt und den sich ringsum brei-temlen Indischen Ozean in sich auf... M a r. v o.n V c-s4c n u-c k. 3lug unterer fleimoiattdUfftte: 2>ie Familie Guit€ud.e (Sin SSlQlt aud öer «SDronif !]'Rinoritfnflofler0 in Dtuf Unter dem Nachlasse des im vorigen Jalire verstorbenen Konservators Herrn Notar Skrabar fanden sich auch einige ganz interessante Aufzeichnungen aus der Stadtgeschichte von Ptuj vor, so z. B. auch die Geschichte der Familie G u f -f a n t e. Im hiesigen Minoritenkloster wird eine Chronik des Paters Ludwig Peöko auf-liewahrt, welcher das Amt eines Kloster-t)ibliothekars innehatte. Er wurde am 19. Dezember 1804 in Sv, Rupert (Slovenske gorice) geboren und trat am 24. Dezember 1823 in den Minoritenorden ein. Die feierlichen Gelübde legte er am 15. März 1827 ab, wurde am 28. August 1828 zum Priester geweiht und war von 1836—1837 Pfarrvikar im Kloster. In den Jahren 1843 —1846 war er in Sv. Vid bei Ptuj Pfarrer und vom Jahre 1852 Konventsbibliothekar, Die gesamte Chronik führt den Titel »Geschichte des Minoritenklosters u. der Pfarre St. Peter und Paul zu Pettau von P. Ludwig Pecko, vollendet im März 1861«. Auf den Seiten 177—179 beschreibt der Chronist eine rührende Begebenheit, auf welche Art die Familie Guffante nach Ptuj gekommen war. Er folgt den Berichten des Eduard Damisch, welchen er auch unter den Quellen erwähnt. Eduard Damisch war bis zum Jahre 1856 Hauptmann-Rechnungsführer in Ptuj, Mitglied des histor. Vereines für Steiermark und Verfasser einiger reizender, auf die Ge-f^chichte der Stadt sich beziehender Romane. Die Familie Guffante stammt aus der italienischen Schweiz und hat ungefähr ein Jahrhundert lang in Ptuj eine sehr wichtige Rolle gespielt. Im Herbste 1591 kam ein lOjähriger Knabe, ein Waisenkind, aus Lugano in der Schweiz (Kanton Tessin) nach Ptuj, um sich in den Ziegeleien der Umgebung oder bei Maurerarbeiten einiges Geld zur Beschaffung von Kleidern für den Winter zu verdienen. Er nannte sich Franz Guf- I fante. Da er aber an unser Klima nicht I gewöhnt war, erkrankte er schon im erst-jsten Jahre seines Hierseins u. lag schwer krank darnieder auf einem Strohlager In einer Ziegelei außerhalb der Stadt. Den gänzlich verlassenen und mit dem Tode ringenden Knaben fand der damalige Mi-noritenguardian Octavianus Lombard u s, ein gebürtiger Italiener, welcher sich gerade mit eigenen Brüdern auf einem Spaziergange in der Umgebung befand. Die Sonne verschwand schon hinter den Bergen, als die Patres vom Spaziergange wieder heimkehren wollten. Bei dieser Gelegenheit hörten sie ein Wimmern, sie sahen nach und fanden den armen Kranken. Der Quardian sprach ihn in seiner Muttersprache an, fragte ihn aus, woher er sei und was er arbeite. Da es nicht ging, den schwer erkrankten Knaben sofort in die Stadt zu bringen, ließ ihn der Quardian in ein benachbartes Haus bringen, empfahl ihn einer sorgsamen Pflege und verschaffte ihm eine reine Liegestätte. Er versprach für dessen Pflege einen namhaften Betrag und versprach noch für den armen Kranken Wäsche, sowie ärztliche Hilfe. Als der Knabe überzogen wurde, fand man bei ihm in seiner zerissenen Hose einen Lederbeutel mit 7 Schillingen und einen Rosenkranz. Kaum war der Quardian im Kloster wieder angelangt, erfüllte er sein Versprechen und schickte sofort zum Kranken einen Frater mit der nötigen Wäsche aus seinen eigenen Beständen. Er selbst begab sich noch zum Bader S c h e -r i e b 1, wclchem er zufällig schon auf der Straße antraf. Der Bader besuchte sofort den Kranken und konstatierte, daß sein Zustand zwar sehr ernst sei, er aber alles aufbieten wollte, um den Knaben am Leben zu erhalten. Nach dem er vorerst einige Hausmittel angeordnet hatte, eilte er heim, verschrieb eine Medizin und schrieb aufs Rezept; »für einen armen kranken wälschen Knaben, den ich nit ken«. Der Apotheker weigerte sich je- doch, ohne Bürgschaft die Medizin auszufolgen. Als der Quardian dies erfuhr, deck te er aus Mitgefühl auch diese Kosten. Der Knabe wurde bald wieder geheilt und der Quardian nahm ihn ins Kloster auf. Aus Dankbarkeit wollte er zunächst Klosterknecht werden, um einigermassen für die empfangene Wohltaten sich dankbar zu zeigen. Dies machte auf den Quardian einen tiefen Eindruck und er versprach für den Knaben anderwärtig zu sorgen. Mathias S t a 1 n e r »am Naidek« (seit 1745 Florianiplatz — im heutig'en Hause der Ljubljanska kreditna banka) war der reichste Kaufmann der Stadt. Er ließ dieses Haus im Jahre 1551 durch den Bau-|meister Thomas R i z i n g e r erbauen, j Stainer wurde frühzeitig Witwer und hat-j te keine Nachkommen. Er war der Letzte seines Stammes. Die Armen waren seine Kinder, welchen er mit vollen Händen gab. Sein Vermögen wuchs von Tag zu Tag. Zu diesem begab sich nun der Quardian Octavianus und erzählte dem Kaufmanne die ganze Begebenheit mit dem Knaben. Schade wäre es um den Burschen, wenn er ohne Erziehung heranwachsen würde! Wie es nun der Quardian hoffte, so geschah es. Stainer übernahm den Knaben und der Quardian trug sich als Lehrer des Lesens, Schreibens und Rechnens an. Unser Franz Guffante hatte es durch seinen Fleiß, seine Treue und Redlichkeit zustande gebracht, daß Stainer den Kna-jben, als er erwachsen war, sein Großkaufmannshaus übertrug. Als Stainer an-|fangs des 17. Jahrhunderts starb, erbte I Guffante den Großteil des Vermögens u. führte das Geschäft auf seinen Namen . weiter. I Das Haus, welches 1861 Eigentum der Kürschnerin Grün war (später N o -vosel), gehörte Guffante u. dort wohnte er auch. Er war sich dessen bewußt, daß er sein Glück nur den Minoriten zu verdanken hatte. Deshalb schenkte er der Kirche eine große Zahl von Paramen-?ten und zeigte bei jeder Gelegenheit dem Konvente sein Wohlwollen. Sein Geschlecht starb jedoch bald aus. Ein Franz Guffante war 1646—1647, ferner 1654 Stadtrichter in Ptuj. Einen Guffante gleichen Namens treffen wir als Zeugen auf einem Kaufvertrage aus dem Jahre 1658, im Jahre 1664 aber auf einer weiteren Urkunde einen Lorenz Guffante, 1663—1664 ist abermals Franz Guffante Stadtrichter, welcher auf Befehl des Kaisers Leopold !. die Stadt gegen die Türken befestigte. Am II. September 1670 starb ein Franz Guffante und dessen schlichter Grabstein mit Wappen und Initialen FG an der Außenwand der gegen Süden angebauten Dismaskapelle der hiesigen Stadtpfarrkirche. Die Inschrift lautet; HIE LIGT BEGRABEN DER BOLL EDL VND VESTE HER FRANZ GVFFANTO DES INERN RATHS PVRGER VND HANDELSMAN ALDA BELICHER DEN II. SEPTEMB MDCLXXVIIII JAHRS IN GOTT SELLKl KHLICH ENTSCHLAFFEN IST DEM DER ALLMECHTIGE VND VNS ALLEN AIN FRELICHE AVFE RSTEHVNG VERLEIHEN WOLLE AMEN . Im Jahre 1680, machte eine Katharina GUFFANTE eine Messenstiftung bei den Minoriten. Noch im Jahre 1687 treffen wir einen Guffante als Stadtrat und der Chronist setzt bei: »Nun aber ist das Geschlecht für Ptuj erloschen.« Im ehemaligen Brunngasserl der heutigen Stara ulica, ist noch heute im hinteren Trakte des Novosel-Hauses ein Kellertor erhalten mit den Initialen F. G. aus dem Jahre 1646. Zur Zeit der Reformation (1572—1627) waren im Minoritenkloster viele Quardiane aus dem Süden, Italiener, auch einige Kroaten. Deshalb darf man sich nicht wundern, daß 1501 der Quardian Octavianus ein Wälscher war. Die Familie Guffante ist auch eine unter jenen vielen Familien unserer Stadt, deren Name wie ein Meteor aufleuchtete, um sodann wieder in Kürze im Meere der Ewigkeit zu verschwinden, denn wir haben in Ptuj heute kaum drei bis vier erbgesessene Familien, welche ihre Seßhaftigkeit über ein Jahrhundert nachweisen können. s. EiD laiizes lilm M Ml ROMAN VON HANS JOCHEN VON PLEHWE Copyright 1937 by Aufwärts-Verlag. Berlin SW 68 35 Angst packt sie vor aller Verwirrung, der sie mit dieser neuen Begegnung entgegengeht. Sic hätte einen endgültigen Trennungsstrich zwischen gestern und heute ziehen müssen, sie hätte nicht wieder nach Berlin kommen dürfen. Ihr Herz ist plötzlich überschwemmt vor Angst. Sie kann Doktor Birk jetzt nicht sehen, sie muß fort. Sie will fliehen, zurück am Anstaltseingang vorüber zur Haltestelle der Straßenbahn — und sie läuft Doktor Birk geradezu in die Arme. Er'ist in Hut und Mantel und trägt einen kleinen Handkoffer.Den Hut hat er tief ins Gesicht gezogen und den Kragen gestellt — aber Quitt würde ihn ja jederzeit und überall erkennen an all den kleinen Merkmalen des Ganges und der Haltung, die ein liebendes Auge sich einprägt. In der letzten Sekunde vor dem Zusammentreffen will sie umdrehen und nach der Richtung zurückeilen, aus der sie gekommen ist — gerade dadurch macht sie ihn auf sich aufmerksam. Er bleibt ruckartig stehen und starrt sie an. »Sie ...?« fragt er ungläubig. »Sie sind es, die auf mich wartet?« Er setzt seine Tasche zu Boden. Quitt ist so verwirrt. »Ich kam hier vorbei.. .enhäu-ser in Neubauten dürfen beute keine Oel-farbensookel mehr erhallen, wie dies früher üblich war. An Stelle dieser Oel-farbensookel treten nunmehr solche mit Kalk-, Mineralfarben- oder Binderanstrichen, die, obwohl sie gänzäch öllrei sind, doch eine entsprechend hohe Beanspruchung aushalten. Zur Erhaltung und Pflege dieser Anstriche kann durch gU' tes Lüften der genaainten Räume vtel getan werden. Besonders in Neubauwohnungen ist m der ersten Zeit des Bewohnens die gute Durchlüftung in Ver-bimcking mit ausreichender Heutunig sehr wichtig, damit die noch im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann und sich nicht immer wieder auf die Wände, Fenster usw. niedersdhlägt. Es ist falsch, anzunehmen, daß nur die Feuchtigkeit von unten den Anstrich zersetzt, vielmehr übt die dauernde Feuchtigkeit von oiben her dieselbe zerstörende Wirkung aus. Verschniu'tzunigen ölfreier Amsiriche durch Fette sind wegen der starken Fett empfindliohkeit dieser Farben besonders schwer zu entfernen. Deshalb ist es ratsam, die Wandflächen hinter der Badewanne, dem Küchenherd und dem Ausgußbecken mit den be-kannten Waschtuchen abzudecken oder, wenn der Neubau trocken ist, diese Flächen mit passenden Chlorkautschuklackfarben zu überziehen, da diese auch öKrel, jedoch gegen Fett unempfindlich, seifen- und säurefrei sind. Diese kleinen Mehraufwendungen machen sich auf die Dauer bezahlt, da Küchen und Badezimmer dann immer einen gepflegten Eindruck machen. Ganz allgemein soll hier noch ergänzend betont werden, daß Anstriche in Neubauten niemals eine auf die Dauer befriedigende Lösung darstellen können, weil das Mauer- und Holzwerk noch zu frisch ist und erst »ausarbeiten« muß. Diese Tatsache ist besonders bei Anstrichen auf Holz zu berücKsiohtigen, denn gerade die Fensteranstriche in Neubauten geben oft Anlaß zu Beanständungen. Es muß hier festgestellt werden, daß die verarbeiteten Hölzer meist sehr frisch sind und noch lange nach dem fertigen Anstrich arbeiten. Obwohl alle Holzteilc auch heute noch mit Oelfarben und Oel-lackcn bearbeitet werden dürfen, kann dieser Anstrich infolge der aufgezeigten Sachlage nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen. Auch diese Anstriche u. Lak-kierungen leiden unter der Feuchtigkeit von oben her, wenn nicht oft und gut gelüftet wird. Heizen der bewohnten Räume ohne genügende Durchl-üftuug ^unfttorrte aud &rr 3ll(frnfiflr KISSEN UND DECKEN AUS STOTFRESTEN ODER VER8CHIEDBNEN FADEN Es wird heute in fast jedem Haushalt geschneidert. Dadurch sammeln «ich unendlich viele kleine, seidene, wollene oder andere Fl'cken- und Fadenreste an, die meistens als wertlos fortgeworfen werden. Und doch können sie zu schönen Kissen und Decken verarbeitet werden. Zu ihrer Verwendung gehört allerdinge schon ein großes Farben- und Stilgefühl, soll das Kissen oder die Decke nicht kitschig wirken. Man näht die einzelnen, in verschiedene Formen geschnittenen Flek-ken auf einfachen Stoff d cht aneinander und, falls man über das nötige Geschick verfügt, bestickt man sie mit einzelnen Gold- oder Silberfäden. Dann kann unter einer geschickten Hand ein wahres Kunstwerk entstehen, das an türkische Handarbeit erinnert. Im Krieg, als alles Material äußerst knapp war, wurde ein Kissen einer aparten Decke nachgearbeitet, die nach Aussage des Besitzers Indianerarbeit war: na turfarbenes Leinen, aus alten Schürzenresten kräftig blaue und rote einfarbige Stoffreste. Das war das ganze Material. Aus dem blauen und roten Stoff wurden eigenartige Figuren nach dem Muster der Ind'anerdecke ausgeschnitten und mit der Hand aufgenäht. Es entstand ein Kissen von eigenartiger, kräftiger Wirkung. Das Kissen ist, da es ja damals aus sehr wenig widerstandsfähigem Stoff gearbeitet werden mußte, leider lange veibraucht, aber d>e Figuren sind noch immer vorhanden, können also zu gegebener Zeit wieder zu so einem eigenartigen Kissen oder auch zu einer Decke verarbeitet werden. Wer viel Handarbeiten macht, hat meistens unendlich viele Fademeste in Wolle, Baumwolle, Seide, Kunstseide und was es immer sein mag. Aus ihnen lassen sich entzückende kleine Deckchen arbeiten, ge häkelt oder gestrickt, als Untersatz für Vasen, Kannen usw. Oft ist man um eine kleine Be.gabe zu einem Geschenk verlegen. Hier bieten sich viele Möglichkeiten der Verwendung, es kommt weniger auf Muster als auf Farbenzusammenstelking an. Sie läßt der Phantasie und dem künstlerischen Geschmack weitesten Spielraum. Auf diese Weise wurde eine sUberne Schale wieder gebrauchsfähig gemacht. Der Qlaseinsatz — es handelt sich um ein altes, wertvolles Stück ^ war zerbrochen und nirgends Ersatz zu bekommen. Feste Pappe ersetzte den Boden. DarOber kam ehie passende Decke, gehickelt aus gift-grfiner Sdde mit einem silbergrauen Rand, der sich in der Spiegelung des Silbers prächtig ausnahm. Es gibt viele Möglichkeiten, aus winzigen Resten neue, hübsche Sachen entstehen zu lassen. H Sord^eln Iki&rn rtf Jn fitft KLED4E VORLESUNG ÜBER FRÜHLINOSPILZE UND PHLZVEROIFUNOTEN. Von Anna Marit Lornberg, Sobald der erste warme Regen fällt, beginnt kurz darauf die »erste Pilzsaison« des Jahres: die Frühjahrstorchel erscheint auf den Märkten! Und nicht nur die Lorchel auch Morcheln und eine ganze Reihe anderer »Frühjahrspilze« eröffnen den Pllzreigen des Jahres, die Lorchel aber ist zugleich der beliebteste und — der gefährlichste Pilz, weil er zu schweren, ja tödlichen Vergiftungen führen kann. Vielfach werden die beliebten Lorcheln kurzweg als »Morcheln« bezeichnet. Dies ist jedoch falsch und durchaus irreführend: Morcheln nämlich, Spitz-und Rundmorcheln und noch eine ganze Reihe anderer Formen, sind seltener und ihr Genuß durchaus ungefährlich. Ganz im Gegenteil die Lorchel. Erkennt man die Morchel an ihrer facettenartigen Oberfläche, so zeigt die Lorchel ein unregelmäßiges, gekröseartiges Aussehen, das etwa an ein Gehirn oder Gedärme erinnert. Lorcheln werden In vielen Gegenden im Frühling in den WäWern zentnerweise geerntet und kommen in großen Mengen auf die Märkte. Viele Hausfrauen wollen trotz der widerholten Warnungen von einer Gefähr-ichkeit der Lorcheln nichts wissen. Lorcheln müssen abgekocht und das erste Kochwasser fortgegossen werden. Die Gefährlichkeit des beliebten Früh-ahrspilzes liegt darin, daß jeder Mensch verschieden auf das darin enthaltene Gift reagiert. Ein sehr bezeichnender Fall hat sich im Vorjahre in Polen ereignet. Eine schadet gerade den Fensteranstridieii sehr, weil warme und feuchte Luft eine besonders zersetzende Wirkung hat. Die sich an den Fensterscheiiben bildendien Niederschläge dringen allmählich in das ilolz ein und zerstören damiit den Anstrich. Es kann immer wieder beo^bach-et werden, daß die Anstriche in gut ge-Üfteten Wohnimgen einen zufriedenstellenden Zustand axiifweisen, während hi maingelhaft gelüfteten Wohnräuimefl gerade die Besdhaffewheit der Fensteranstriche zu wünschen übrig läßt. Beim Remigen von Tür-, Fenster- und Möbelanstriöhem werden gewiMinlich viel zu scharfe Reinigungsmittel benutzt. Am besten eignet sich hierzu letehtes Seifen Wasser ohne jede Beimischung, ^ach Möglichkeit sollte man Regenwasser benutzen, da es von anstrich zerstörenden Stoffen gänzlich frei ist. H. Rausch. vierkdpfige Familie aß ein Lorohelgericht von drei Pfund. Davon aß der Mann drei Teller voll und blieb ganz gesund, die Frau einen Teller voll und erkrankte so schwer, daß sie nur mit schwacher Not mit dem Leben davonkam. Von den beiden Kindern hatte ein FQnfJihrlgea sage und schreibe nur einen Eßlöffel voll gegessen — es starb unter schweren Ver-glftungserscheinungenl Und das jüngste, zweijährige Kind hatte einen ganzen Teller voll gegessen, ohne die geringsten Folgen zu spüren. Man sieht daran am besten, daß manche Menschen gegen das Lorchelgift immun sind, andere dagegen sofort Vergiftungen davontragen können. Man könnte nun deswegen durchaus nicht sagen, daß Lorcheln ungenießbar wären ^ es ist eben nur notwendig, sie genau nach Vorschrift zu behandeln. Dazu gehört zunächst (wie überhaupt bei allen Pilzen), daß nur einwandfreie, frische Pilze verwendet und niemals Reste bis zum nächsten Tage aufgehoben werden, was gerade bei der beginnenden Frühlingswärme verhängnisvoll werden kann. Dann aber muß, wie schon erwähnt, jedes Lorchelgericht abgekocht werden, und zwar fünf Minuten lang. Dieses erste Kochwgsser wird fortgegossen, darf also niemals zu Suppen, Sössen usw. verwendet werden, wie dies Hausfrauen sonst gern tun. Die Lorcheln werden dann nochmals mit frischem Wasser angesetzt und weichgekocht — auf diese Weise sind sie völlig ungefährlich und können keinerlei Schäden hervorrufen. Oft wird die Frage aufgeworfen, wie es nun mit getrockneten Lorcheln sei, die ja vielfach zum Verkauf kommen, die man auch in pilzreichen Jahren selbst für den eigenen Bedarf trocknet. Getrocknete Lorcheln sind, wie wissenschaftlich einwand frei festgestellt wurde, nachdem sie acht Wochen getrocknet sind, vollkommen giftfrei und brauchen dann bei der Verwendung auch nicht mehr abgekocht zu werden. Ebenso gefahrlos sind Lorcheln, die wir in Konserven kaufen. Wenn sich Lorchein im gemischten Gemüse befinden, so sind diese stets aus getrockneten Pilzen beigegeben. Das ergibt sich schon aus der einfachen Tatsache, daß es zu der Zeit, wo die jungen Gemüse, nämlich junge Schoten, Mohrrüben und Spargel eingekocht werden, keine frischen Lorcheln mehr gibt — also können nur getrocknete dazu verwendet werden. Genau so aber brauchen wir, falls wir eine Büchse Lorcheln, die als frische PlUe ein- gekocht wurden, verwenden, nicht in Sorge sein: denn wenn in Konservenfabriken frische Lorcheln verarbeitet werden, so werden selbstverständlich die Vorschriften des Abkochens peinlich genau befolgt. Es ist noch niemals eine Lorchelvergiftung durch Konserven vorgekommen. Mit dem Beginn der Pilzzeit schweifen Tausende von Menschen durch den Wald und suchen Pilze. Grundsätzlich darf man sich aber dabei nur an Arten halten, die einem zuverlässig bekannt sind. In Zweifelsfällen ist es unbedingt richtig, auf einen Pilz lieber zu verzichten, als sich einer Vergiftung auszusetzen. 2)ie 3Bieberfe^r kr 331ufc Das KosMm ist edne sehr em&thaite Angelegenheit Es ist streng in der Form u. mtrückhaltend in der Fait>e: schwarz, beige, dunkdblau, höchstens diskret kariert Da aber der Frühling schließlich weder eine seriöse noch eine zurückhaltende Jahreszeit ist, muß irgend etwas für Heiterkeit sorgen. Dazu scheint niohfts besser geeignet zu sein als die alte, ewig neue Bluse. Mit der weiblicher gewordenen Modetendenz ist sie aus der Cinheitsform des HerrenhenKlschnittes endlich wieder in ihre amüsante Vielfältigkeit zurückgekehrt. Kariert oder getuipft, gefältet oder plissiert lacht die kleine Bluse aus der schlichten Strenge des Kostüms heraus. Sie fühlt sich mehr wohl in ihrer Rolle, ob sie nun aus Leinen oder Batist, aus leichter Seide oder gewichtigerem Taft ist, ob sie sich in weich gezogenem Crepe Georgette anschmiegt oder in krausen Organdy eigensinnig steif absteht Manchmal ist es auch gar keine Bluse, sondern nur ein farbenfreudiges Pki-sitron. Erfreuliche Variationsmöglichkeit! Wie anders wirkt das doinkelblaue Kostüm mit der roten Seidenbluse als mit der weißen, pHssebesetzten! Und wieder gewinnt sie ein anderes Gesicht, wenn die bräwüiche, kleinkarierte Sportbluse mit ehier ganzen Reihe von Knöpfen in Erscheinung tritt. Die Knöpfe sitzen übri^ gens nicht mehr notwendig vom. Sie marschieren seitlidh oder auf der Schulter oder auch hinten auf. Oft sieht man sie auch überhaupt nicht, weil sie unter den Arm oder unter das Jabot verlegt sind. Dieses Jabot ist — organische Idee einer ratkmeHen Zeit! nk±t mehr 'wie früher einfach auf- oder angesetzt. Es wächst vielmehr ganz natürlich aus einem sohräggenommenen, in feine Fält-eben aiulgenähten Vorderteil. Es gilbt aber auch sehr sichtbare Verschlüsse, zum Beispiel, wenn eine dunkelblaue Biuse mit einer Reihe weißer oder silberner Rosetten geknöpft ist, die an Margeritenblumen erinnern und sich am Gürtel wiederholen. Oder wenn eine sportlichere Form mit einer Reihe kleiner Hoiz- oder Mctailschnallen abgeriegelt wird. Das Strandikleid vom vorigen Jahr mit seinem tiefen Rüokenausschnitt hat jetzt eine Tochter bekommen: die Sonnenbadbluse. Sie ist praktisch für alle, die sich gern den Luxus eines braungebrannten Rüdkens leisten wollen, ohne die Unkosten für ehi ganzes, sonst wenig zu tragendes Sirandkleid. Eine elegante Abart der Bhise greift diese Idee für den Nachmittag auf und schließt ein kurzärmillges TaftmodeH hinten am Hals mit einer großen Schleife, deren abstechend gefütterte Enden einen tiefen, schmalen Rük-kenausschnitt begrenzen, den ein schmaler Gürtel in der Taille zusammenfaßt. Was haben wir nur all die Jahre ohne diese tausend Blusenmögltehkeiten angefangen? Freuen wir uns über die Rückkehr dieser verlorenen Tochter! Wir werden sie diesen Sommer sehr gut be-handehi, damit sie uns treu bleibt, dehn sie ist vorteShaft für den so beliebteti häufigen Wechsel unserer Erscheinung und noch vortellhaftpr für unsere Portemonnaie. Sie: »Wirst du mich auch noch lieben, wenn ich graues Haar habe?« Er: »Wie kannst du zweifeln, Geliebte? Ich habe dich doch auch lieb gehabt, als du schwarzes, braunes und auch ro-t08 Haar baitoistlr * Jht HUksA/ds Häuififiiulttt TierschädNnge Im Gefolge der Zivilisation / Englische üpatzen verseuchen USA / Oer Mungo schllntmer als Ratten Ueberau in der Weh klagt man, daß durch Verschulden des Menschen die Natur und ihr Gleichgewicht gestOrt sei. Ganz besonders haben die Fortschritte der modernen Verkehrsmittel dazu beigetragen, das Bild der Natur zu verschieben. Mit dem Dampfschiff sind viele uns schädHch gewordene Pflanzen und Tiere aus dem Ausland eingeschleppt worden und haben sich bei uns mächtig verbreitet. Mancherlei Kieintiere, die wir jetzt als Haustiere ansprechen, haben sich bei uns als unangenehme Einwanderer eingebürgert. Die M a u s, die F 1 i e g e, die Wanze, die Küchen s'chabe, sie alle sind erst durch die Kultur In tm-ser Land gekommen. Die Völkerwanderung trug daz« bei, daß (He H a u s r a t-t e sich über wette Strecken unseres Landes verbreitete und mancherorts zu einer Plage wurde. Sie wurde aber bald darauf von der stärkeren Wanderratte verdrängt, als diese, Teranfaßt dttrch große Erdbeben, Im Oktober des Jahres 1727 in großen Scharen die Wolga durchschwamm, um dann von Wer aus nach Kuropa vorzudringen. AehnHches erlebten wir in jüngerer Zeit in Europa mit der B i s a m r a 11 e, Wäh rcnd sie in ihrer Heimat Pflanzenfresser war, machte sie sich in Böhmen, wo sie wegen ihres hochgeschätzten Pelzwerkes eingeführt wurde, über die bequem zu fangenden Fische in den Netzteichen her und schadete weiterhin durch ihr unabläs siges Graben, so daß die Fischteiche das Wasser nicht mehr halten konnten. Sie vermehrte sich ungemein rasch, da man nicht gleichzeitig auch ihre Feinde mit :inßesiedelt hatte. Wo die B I u t I a u s sich einmal festgesetzt hat, kann sie so leicht nicht mehr vertrieben werden. Wahrscheinlich ist sie auch von Amerika zu uns verschleppt wer den. Fast ausschließlich kommt sie an Apfelbäumen vor, wo sie kolonieweise an Stämmen, Aesten und Zweigen saugt und die Obsternte vernichtet. Noch schlimmer ist CS mit der R e b 1 a u s, die, auch von Amerika stammend, zuerst im Süden von Frankreich beobachtet wurde. Im Jahre 1888 waren von den 2,500,000 Hektar, die in Frankreich mit Wein bepflanzt waren, etwa 1,400.000 Hektar, also über" die Hälf le, verseucht. Die Reblaus verbreitete sich über ganz Europa in mehr oder minder verderblichem Maße. Als im Jahre 1840 ein brasilianisches Negerschiff die besonders heimtückischen brasilianischen T e r m i t e n in die Stadt Jamestown auf der Insel St. Helena einschleppte, ahnte man nicht, daß einige Monate später die Häuser mehrerer Stras-senzüge in sich zusammenstürzen würden, weil die Termiten sie von Grund auf unterhöhlt hatten. Heute ist es Tatsache ge-H'orden, daß die Termiten ganz Nordanie rika unterwühlen, und da sie unsichtbar arhcifcn, erkennt man erst den Schaden, wenn die Häuser zu wanken beginnen, Vor einigen Jahren schätzte man in den Vereinigten Staaten den durch Termiten verursachten Schaden auf 45 Millionen Dollar jährlich. Davon fielen allein 37 Mil lioncn Dollar auf Farnigebiete. Die Termiten greifen Hütten und Paläste an, so-ftar die Banksafes sind vor ihnen nicht sicher. lin Jahre 1513 führten die Portugiesen auf der Insel St. Helena die Ziegen ein. Dort, wo sich früher dichter Wald ausbreitete, sind heute kahle Felsen, denn tlie Ziegen vermehrten sich rasch und ver liiiulertcn das Hochkoniiiien junger Böu-ttie. S\\\ dum Verschwinden des Waldes t.'iiuli'n alK'r viele Insekten und Vögel kein Unterkoiiiinen mehr und gingen zugrunde Der menschliche Eingriff in die Natur war schuld daran-. In Amerika kannte man früher die S p a (zun nichl. Ini Jaln'e 1850 kam man auf die Idee, die Spatzen einzuführen. Aclit Spat'/enpJIrchen wurden aus I'Hgland /geholt, man ließ sie in Brooklyn feierlich fliegen, aber man snli und hörte nichts mehr von ihnen. Vier Jahre spStcr ließ man eine größere Anzahl nachkommen und setzte sie in Kanada aus. Seit je ner Zeit haben sich die Spatzen in Amerika so ungeheuer vermehrt, daß man wer weiß was drum gäbe, um sie wieder loszuwerden. In Australien und Neuseeland, wo der Haussperling ebenfalls eingebürgert wurde, ist es noch schlimmer. Dort hat er sich, begünstigt durch die vielen Unterschlupfe, wie sie ihm die hohlen Gummibäume bieten, so massenhaft vermehrt, daß man in Melbourne die reifenden Weintrauben und Kirschen durch TÜllsäckchen gegen die Spatzenplage schützen muß. Manche Regierungskom- mission hat sich schon den Kopf zerbrochen, was gegen die Spatzenplage gesche hen kann. Eben so bitter rächte sich die unbe-itlachte Einführung des Wildkaninchens in Australien. Im Jahre 1788 kamen die ersten fünf Kaninchen an Bord einer Fregatte nach Australien. Drei Jahre später landete nachweisbar ein zweiter Transport. Diese beiden Lieferungen sollten die sonst so eintönige Fleischkost des damaligen (jouverneurs verbessern, aber zweien dieser Kaninchen war es gelungen, aus dem Gehege, in das man sie gesetzt hatte, zu entkommen und sich in der Frefliert ungestört zu vermehren. — Schon vierzig Jahre später wurde zum erstenmal die Möglichkeit einer Kaninchengefahr in Australien erwogen u. seit dem Jahre 1862 ist die Kaninchenplage zu einer Katastrophe geworden. Seft TO Jahren wird dort ein regelrechter Vernichtungskampf gegen ihre Uebermacht ge-fOhrt. Als d»e Zuckerernte auf Jamailta durch die sich immer mehr ausbreitende Rattenplage ständig zurückging, führte man aus Ostindien den dort als Rattenverfolger ge schätzten Mungo — ein marderähnliches Tier — ein. Doch man hatte auch hier die Rechnung ohne Wirt gemacht; die Ratten nahmen wohl ab, aber der Mungo entartete, machte sich über Vögel, Wild und junge Haustiere her, fand Geschmack an Mais, Bananen und Ananas und war 20 Jahre später zu einer nicht minder gc-fUrchteten Landplage geworden. Bald war der Schaden des Mungo beträchtlicher, als der, den die ausgerotteten Ratten je anrichten könnten. 6o bergest btr (Solans Oer QBett Oltillionäre bon grflern - 3ettler bon ftfute London (ATP.). Lord Winchester war ein vielbeneideter Mann. Seine Titel und Würden waren so zahlreich, daß er besonders gro ße Visitenkarten benötigte, um alles führen zu können: Erster Marqueess of England. Früher Lord Lieutenant von Hampshire. Auf schloß Anport St. Mary. Stadtwohnung am Portland Place in London. Eigentümer eines Schlosses in Frankreich. Ritter höchster Orden. Im Geschäftsleben der Londoner City spielte er eine wichtige Rolle. Oarence Hantry, der Qroßbetrüger, hielt Ausschau nach einer repräsentativen Persönlichkeit. Lord Winchester war sein Mann. Er wurde Aufsichtsrats Vorsitzender vieler Gesellschaften, die der Großbetrüger Hatry kon trolllerte. Dann kam der Zusammenbrucli. Der Finanzskandal Hatry. Millionen und Abennillionen lösten sich auf in Nichts; und Leute von denen man sprach, die man beneidete, deren Bekanntschaft sich viele rühmten, waren mit einem Male verfemt und niemand grüßte sie mehr. Lord Winchester gehörte zu ihnen. Obwohl das Gc rieht ihn freisprach. Obwohl auch er nur ein Opfer Hatrys war. Lord Wichester zog sich groUcd ins Ausland zurück. Auf sein Schloß in Frank reich, das der englische Gerichtsvollzieher nicht pfänden konnte. Ein gewaltiges Schloß mit hohen Mauern, Zinnen, Erkern und einem herrlichen Park. Aber ohne Mö bei, leer und gähnend wie ein Spukschloß. Heute haust der Lord mit seiner Gattin in seinem Gespensterschloß, und niemand weiß, wovon er lebt. Kein herrschaftlicher Diener empfängt den Besucher. Kein Reitpferd steht in den weiten Stallen, und In der Garage huschen Ratten und Mäuse umher. Wer im Sommer unversehens i'fber die hohe Parkniauer sieht, lMa-jolika« an die Verw. 3824 Tausche gut erhaltenes Her-reniahrrad für Damenrad. Zu Schriften unter »Eilig« an die Verw. 3907 Motorrad, gute Marke, bis 350 ccm, ztu kaufen gesucht. Anträge an die Verw. unter »Kassa sofort«. 3883 Milch, erstklassig. 20 Liter täglich ab sofort gesucht. Anträge unter »^Ständiger Abnehmer« an die Verw. 3923 Leset und verbreitet die m Zu Schlafzimmer, fournierte und gestricheae, schöne moderne Formen in bester Ausführung zu sehr günstigen Preisen zu mkaufen. - Ivan KlanCnik, Tischlerei, Maribor. Melna »1' 6. Tel. 23-19.. 3046 Kunstdünger, wie Chilesalpeter, Kalkstickstoff, Super-phosphati Kalisalz usw. beschaffen Sie bei der »Kmetij. ska druiba«, Maribor, Meljska cesta 12, Tel. 20-83. 3350 Ohstprosse« in sehr sutem Zustajnde preiswert abgeben. Gosposka ul. 25. Pelikan 3820 &hlafzlmmer, Speisezimmer, Wohnzimmer etc. kaufen Sie bestens b. »Zalo^a oohiStva« Vetrinjska ulica 22. 38314 Holzhandelsgeschält. gut ein* geführt, mit schönem Wohn-gebiud« und kleinem Wirt-schaftahaus in der Umgebung Ptuj günstig zu verkaufen. Anzufragen Mlglltsch. Post Ptui, Jurovec. 3746 IT Kassa, Wwduhr und Schreib tisch billig zu verkaufen. Adresse in der Verw. 3856 Verkaufe billig Planluo, gm-ter Ton, modern, Spedition »Jugospedit«, Aleksandrova 51. 3857 Sehr gut erhaltene Geschäfts Stellagen mit Budein werden günstig verkauft. Adresse in der Verw. 3847 Telefon 210t KARl DADIEU Kaiinikava ul. l \ittlker) In unserem Spezlalgeschail Hnden Sie $ Oarffefimöbcl Bad^Mnke Sommmrbmiim Qmrimns€hlmm Ifegestliftl« QarlmflscAlOcIhflr WEKA*M\RIBOR, Aleksandrova 15 fOr FrOJahr und tom Rekhe Auswahl! — Mäss^ge Sonntag, den 30. April 1939 15 »Maribofer Zeitting« Nummer 99 ua|ne)|j9A »2 Tiefer Kinderwaxen billig zu verkaufen. KoroSka c. 74. 3860 DamenkJelden gebraucht, zu verkauion. Fiedler, Radvanj-ska 9, zwischen 1—6 Uhr. _3£1_ »Ollmplan-Kinderwaxea, tief, gut erlialten, günstie zu verkaufen. Anzufragen KoroSka 48/1.___ 3877 Diverse Stellagen zu ver* kaufen. Radio Maribor, Qlav-ni trg. 3914 »Luna« Mieder machen elegant. schlank, werden nach Maß binnen 6 Stunden ohne Fischbein und Oummi ange-fertigu neueste Bilstenhälter, in großer Auswahl bei »Lu-na«, Maribor, nur Glavwl trg 24,____ 3903 NSU Motorrad. 500 com, billig zu verkaufen. Adresse Verw._3m Küchenltredenz, Kttcbentisch, weiß, und mehreres preiswert zu verkaufen. Ciril-Me-todova 12, Parterre links. _3895 ,_ FIscherbooti 8 m lang, samt Anker, und eine Sandoline billig zu verkaufen. Ob bro-du 5. Mohär. 3924 Damenfahrrad preiswert zu verkaufen. Koseskega 5-1. 3925 MCffilCtCli Schönes Lokal im Zentrum per sofort zu vermieten. Adr. in der Verw.__ 3753 Zimmer und Küche an kinderloses älteres Ehepaar zu vermieten. Maribor, Qozdna ul. 7, Magdalenenvorstadt. 3827 Streng separ., reines Zimmer möbliert, billig zu vermieten. Adr. Verw. 3838 Herr wird auf Wohnung genommen. Splavarska 6. 3759 3 Zlmmer-HofwobnuaK, Parterre. sofort an ruhige, kinderlose Partei zu vermieten. Anfragen Hausmeisterin, Li-vada 2. _ _3637 Sep. möbl. Zimmer, 1—2 Betten, ev. Kost zu vergeben. Ko r^§ka_48-L__381J Schönes, reines, möbliertes Zimmer für feinen Mieter. Cankareva 14, Parterre links. 3T85 Vermiete sonniges, separ. Zimmer mit Badebenützung, Bahnhofnähe. Pre§ernova ul. 30a, Sila. 3822 An der Peripherie Maribors verpachte Haus mit 3 Zimmer Küche, Veranda, Keller, 1300 m' Qarten mit Weinhecken, Wirtschaftsgebäude und Wirt schaftsinventar. Passend für Pensionisten, welche Freude für Qarten haben. Adresse iir^ der Verw._ 3826 Wohnung;, Zimmer Küche u. Kabinett ab 1, Juni zu vermieten. Kralja Matjaza ulica 13, Studenci. 3828 Separiertes, möbl. Zimmer und billiges Kabinett zu vermieten. Sodna ul. 16/5. 3830 Möbliertes Zimmer am Park, mit separ. Eingang per 1. od. 15. Mai zu vermieten. Tyr-Seva 26/1., Horvat. 3848 Fräulein wird auf schöne Wohtning ev. Kost aufgenommen. Aleksandrova 55, Part. 3849 Möbliertes Zimmer, separ,, sofort zu vermieten Ob 2e-Icznici 8. Tür 9._3850 Zimmer zu vermieten. Ciril-Metcdova 2, Studenci. 3851 Möbliertes Zimmer billig zu vermielen. RuSka c. 29. 3858 Schönes, sonniges, möbliertes Zimmer zu verKeben. Adr. Verw. __3859 Zwei Zimmer und Küche zu vermieten. Aktclkova 48. ___ 3861 ___ Im Neubau scliönc Wchnun-gen lind Gcschäftslokale zu vennieten. Anzufragen Tez-110 Ptiijskii c. 40. 3864 Zwei Herren werden auf Wohnung genommen. Sodna 14 Ho_L_^5 Ein leeres Zimmer od. Spar-herdzimmer ab 1. Juni zu ver geben. Priniorska 4. 38C8 Fräulein oder Frau wird in gute Verpflegung aufgenommen. KoToSCeva 22/1., rechts. 3882 Zwei Herren werden auf Kost und volle Verpflegung genommen. Splavarska 7-1. 3887 Sie hielt ihr Kleid für weiß.*» Großes, schön mö'bliertes, separiertes Zimmer, Parknähe, zu vermieten. Ciril-Metodova 18 Parterre 3. 3888 Leeres, sonnseltUces Zimmer, auch für Kanzled geeignet, zu vermieten. PreSernova 24/1., links. _ 3889 Kleinem möbliertes Zimmer, ev. mit Mittagskost, zu vermieten. JurÜöeva u!. 9/1. _ 3890__ Scböne ZweizimmerwofanunK an pünktlichen Zahler zu ver mieten. Vodnikova 28, Studenci.__3892 Solides Fräulein wird auf Kost und Wohnung genommen. Ob 2eleznici 4/1. 3893 Nett möbliertes Zimmer sofort zu vermieten. SlomSkov trg 13/1. 3896 Möbliertes Zimmer zu vermieten. Kneza Koclia ul. 18. (Tattenbachova). Part, links. 3897 Sep. Zimmer in ruhig reinem Hause, Parknähe, sofort zu vermieten. Vrazova ulica 6, III. Stock, links. 3899 Villenzimmer, sehr nett, sonnig, separiert. Bad, mit oder ohne Kost. Koroäöeva 23. _3908 _ Drelzlmmerwobnunic e^^ent. Kanzlei, zu vermieten. Qre-gorCiöeva. Anfragen Haus-besitzerverein._3912 Zimmer und Kücbe zu vergeben. Ipavceva 9. 3917 Zimmer im Zentrum sofort zu vermielen. Cankarleva l-H. 3926 Neues, kleines Haus. Zimmer und Küche, großer Qarten, zu vermieten. Anfragen Z«. Radvanie. Hosteicva 5. Qast-h^.__ 3B69 Schönes Spaitodzlmmer bil ligst zu vermieten. Anfragen TrzaSka 54/1. 3^0 Schönes, möMieftes Zimmer ab 1. Mai zu vereebcn. No-vak, Trdinova ulica 18/1. St., Melje. 3872 Leeres oder möbL Zimmer mit separ. Eingang und Kü-chenbentitzung ab 1. Mai zu vermieten. Aleksandrova c. 28/rn. 3873 Sparherdzimmer an eine Per son ab 1, Mai zu vermieten. Beograjska ul. 20, 3874 Zimmer, separ. Eingang, an Offizier oder besseren Herrn zu vermieten. 2oIgerj€va 10, neben d. neuen Maedalenen-schule. 3875 Moder. Zweizimmerwohnung in Melje ziu vermieten, Anfr. in der Verw. _ 3588 Separ., möbliertes Zimmer mit Kost billitr abzugeben, Alja^eva 6. 3589 Solide Bett- und Kostherrn werden aufgenommen. Slo-venska 28, Fritz. • 3904 Kleines sonniges Zimmer und Kaibinett (Frühstück) billig abzugeben. Ko'seskega 29. 3905 Kleines Zimmer, möbliert, im Stadtzentrum zu vermieten. Preöna 6/1. 3879 Möbl. reines Zimmer zu vermieten. Krekova ul. 14, Tür 7._388J Möbliertes Zimmer zu vermieten. Splavarski prehod 3. I. Stock. 3880 Schöne Clnzlmmerwohnung, Parknähe, nur einer besseren Person (Beamtin) abzugeben. Adresse Verw, 3795 Sonniges, möbliertes Zimmer zu vermieten. Wildenrainer-icva ulica 6, II. Stock links. ___ 3884 __ Sp^rherdzimmer an ruhige Partei abzugeben. Bisclinf. Melje, Kaciianerleva ul. 22. 3R66 Schönes, sonniges Zimmer niübliert, zu vergeben. Krekova 18/11. 3867 f V ei freier Wohnung und Kost. Ange?.to mit Referenzen sind zu senden an die Verwaltung unter »Ausgezeichncto Referenzen«. .W3 Braves Mädchen Mir alles, das kochen kann, mit länge-! ren Zeugnissen, wird aufgenommen. Slovenska ulka 26, II. Stock. 3915 Gesucht wird nettes Mädchen als Bedienerin für einstündi-ge leichte Arbeit in der Frühe An die Verw. unter ;>Outc Be zahiung«._ HandelsgehiHo. Manufaktu-rist, jüngere Kraft, von Mo-degeschäft gesucht. Anträge unter »Doher prodaiulec« an die Verwaltung. 3H62 Fräntoln. perfekt in Stenngra phie und MaschinschreU^en, in slowen. uikI deutscher Sprache, wird per sofort aufgenommen. Vorerst Nachtnit-tagsibcschäftiining. Vorzustellen Montag nachmittags bei »Intra«. Pc^re2jc. Car^arje-va ulica 16. 3878 Mädchen, das etwaf: kochen kann, wird gesucht. PipiiSc-va 2, Hof, Kotnik. 3876 ProvUiocsvertroior. weiche in Industrie und Gewerbe 2ut eingeführt sind, werden bei gutem Verdienst eingestellt. »Intra« d. zo. z. Maribor, Po-brezje, Caiikarieva 16. .1885 Serviererin (Anfäneer.) sucht Caf^ Rotov2. .3833 Besseres Lehrmädchen wird sofort aufgenommeti. Mode-Salon Fannv Osriscrk, Tom-Siicva ul. 17. 3852 Hausmeisterleutc für Snar-herdzimmer werden aufge-noinmen. Anträee unter »Gar len« an die Verw. 3JW0 Perfektes Mädchen für all^ welches gut kochen kann, deutsch-sioweniscli, kindcr lie'beud» zu 2 Persnncn per sofort gcsucht. VorzusteHeu zwischen 9—10 Ulir und 2--3 Öhr Kosarjeva -10, Parterre 3891 Ein Froand zwischeti .'55—5i) Jahren wird ko,sucht. Aniräf^o unter »Hrcpenonie^t an die Verw._, 9 Selbfitündiger Gewertetrel-bender, 39 Jahre alt. ^eschie den, wünscht c^e^soichc rrau — mit etwas Kapila! zwcdcs I3etriebe verloren auf der S'raße v. Studenci nacli Limb-nS. Ah»ii-gohcn; Studenci, Kr. Petra cest.i 3(1. ,j841 WeDi M wiiil g miI gtiil lg agiKiin »ii Niiiieo. beudiiHi Sie das XaiifaktiniiiertaiB Rasch frNt der TM den Mensdin n...' In letzter Zelt wurden voflder»KARITAS«it.a. ganze VersichemiigssiHiiineii anlitlilich des Todes folgender Mitglieder ausbezahlt: *0, p. Marenberg; Or, I^hjcvecloie, Ljubijana. Zamikova 17; BeguS Ana, Britof 19, p. Podbrezje; Dirne Katarina, Depala vas 11, p. Trzin; Toi Neia, Brenpova 32, p. Sv. Anton v Slov. goricah- Cei Martin. BrunSka gora 6, p. RadeCe; P" Ljutomeru; B ^ Murski vrii 31, p. Slat.-Radenci; Krnlec Franc, Gotovile 3, p. 2alec; Draksler Slavka, StraiiSfie pri Kranlu 6; HIastec Peter, Ponikva ob ju2ni iel,; Oglv Joief, Sp, Loke 36, p. Lukovica; Serdoner Franziska, Pariilje 23, p. Braslovec; Pristoiek Ivan, Kresnike 10, p. Store; Ax II« Ol ^ , TF^RI MAßAZmi re'diste Auiwaht bei beatci Qualitil nnd billi;- U II II III IliflUllllIll stea PreiMB fiaden we. den. UaTerblnilUeh kSnaeii Sie «kk davon MirlUr (iMattB ü Hrtaiii) flbencofmil Gromr RMtenabverkanf sa halben Prciaeii. ScllBli(llini|llir| Vrafko Evald, St. Iii v Slov. goricah 23; Vengust Antoniia, Celje, Gosposka 13; Potoinik Andrej, Trbieno 58, p. Rogatec; Zvonar Franeifika, Stari trg 33, Slovenj Gradec; Solar Brigita, Ljubijana, Japljeva 5; UrÄli Anton, Kai 5, p. DobmiCe; Hirschungl Amalija, Slovenj Gradec; Koiak Alojzij, Ljubijana, BohoriCeva 33; Moenik MariJ^ BistriSki jarek 2, p. Muta; Vrhnjak Jarlj, Ravne 137, p. SoStanj; Petrit Jan ja, Zagreb, MartiCeva 7; Lotrii Marija, Triie, Na Blekah 3; Vidlc Ana, Ljubijana, Karlov§ka 9-1,; Moiflar Uriufa, LuCe 46, p. Vi§nja cora; Strovs Ana, Sv. Marko 15, p. Trbovlje II; Martiniid Alojzija, Brezje 70 na Gor.; Ogrinc Franc, JeSenca 19, p. RaCe; Skobe JoJef, RadeCe 188; Ravnik Lovrenc, Javornik 55; Alt Antonija, Leskovec 8, p. Creinjevec: Httbman Helena, Maribor, Meljska 31; Stromajer Marija, Ljubijana, Srediäka 12; Vidmar Alojzija, Ljubijana Celovika 96; Voda Katarina, Ljubijana, Medvedova 8; Hodnik Anton, Zg. Gortina 10, p. Muta; Petemel Franc, ziri 25; Mum Miha, Mima pei 30; Janfovec Alojzija, CreSnjevci 37, p. Gor. Radgona: Stegnar Marija, TriiC, Dolinska 5; Petek Marija, Ptuj, Mestni vrh 48; Zaiaznik Dragka, Ljubijana, Poljanska 16; Zaplata Fellks, Gradec 62, p. Litija. • —•• —V,««M«4VV 1^« lirflllJUi Der doppelte Versicherungsbetrag wurde von der »KA-ausbezahlt anläßlich des Todes folgender Mitglieder: RITAS« _______________________ Sedej Marie, Bistrica 43, P. Triii, die sich beim Sturz das Genick brach. Leskovcc losef, Ljubijana, MikloJiCeva 7, der an den Folgen einer Kopfverletzung starb. Eine unentgeltliche Mltverslcherangssumnie zahlte die »KARITAS« anläßlich des Todes folgender iTiitversichcrter Kinder aus: Prevodnik Katarina, Virlog 14, p. Sko^a Loba; jeraj Marija, Zapoge 10, p. Smlednlk; Noviak ZMa, Koro&ka Beta 28, p. Javornik; JavorSek Bogdon, Domzale, Roj^a c. 19. In den Monaten Jänner und Februar sind der >KARITAS< 2147 3792 neae MItgMeder belgelwicu. Die resfelmäfliye EiniahluDgf tt Karitas". bewahrt Dfa* Dein Hehn, Rückstand bringt Dfa* Scbadea! Hilf Pmrm mehr und Ihre Gesundheit iit ir*ichütst OLLA UavMrfUehllih felaar mmi fesIwUt Die Sonne scheint für alles, aber alles vertragt nicht Sonne i deshalb SonneDSchutz Sonnenschutzstoffe in allen färben u. Qualitäten bei Firma WEKA-MAßlBOß Wir besorgen auch das fachjcemäße Montieren der Sonnen piachen für Balkone, Geschäfte. RestaurantKflrten. Wir bit ten um Ihre Aufträse und dienen gerne mit unverbindlich. Vorschlägen. 3685 Teile dem geehrten Publikum mit, daß ich das Gasthaus n • t i «• „rn JeieDU Meijska cesta 22 übernommeii und neu ein- feriehtet habe. Zum Ausschank gelangen ie besten Weine und Lage»bier. Für gute Küche wird bestens gesorgt. Für zahlreichen Zuspruch empfiehlt sich ROBEK lieber einhelligen, behördlich anerkannten Beschluß d. Meister u. Meisterinnen wur den für Klavlarhaua TH. BXUERLE Gedenket AntttuberkuloMnIHia! ausnahmslos folgende verbind liehe Mindestpreise festgesetzt: In der Stad» DIn 80.—. an der PeripherIf Dln 70^ In d. Umgebung DIn 60.— Niemand möge niedrigere Preise ta erlangen suchen, da der Meister, der billiger bedienen würde, zahlreiche Unannehmlichkeiten und einen groBen Schaden davon hätte. 3594 Die Frlsearlnnung. fielaiesli ...! iiiiiiljt ifl neiHsteii VÜIIKÜHMI ^"3T HAPMIINIKA . WfcLr ^ wmm'n i') ' ^säf Mar NMr, Qoipotka 56 Uai «arfcMIfa Avalafinifan sv var-fkOfait, §mbmm wir dan ß, L Kimtfaa baltaimt, daas wir lmäl§iltli anaara MImraldl- MrHaulssf«!!« aus dar ¥mtrlnl»km mL ft suacaatlva In uHMmr HaacMft In dia ülafcsaw» drava rasta 44 ObarfUftran. Wir bHlen tintmrm w.KM«daii. uns aadl wallarMn Mr Varliwaii saicbaalw KMMINOUgTmUA Olt.ZO.1. SoDMMchirme, Lj«getfcuhte FeldstQhle liefert billigst „OB NOVA- P, NOVAK Jur€i6eva ulica 6 I jg0r« Afliiiö Steppdecken di« betten our b«m Eneoger tortiM Bmiiw§B€hm Tuthmnim Fotofttr nmumMdmtkmn rccf«rii InMfe Dor im Sperialgeechift — SImm-deckeBerseogmg 2906 A. /TUHiC Warft er, Stalaa nUca 5 A All« für dM Export bottlmm-\mn Kltt«ii mUtton mit •Inoni WaramolcfMii od«r Schuti-mark« vM9h«ii fln. Das .PIROFANIA"-System allein ist (fir diesen Zweck geeignet, da es das Uebertrsgen von Ein- und Mehrfarbendruck in einem einzigen Arbeitsgange auf rohes und bearbeitetes Holz, Karton, jale sowie jedes andere poröse Material ermöglicht. • Verlangen Sie noch heute IVospefcte und unverbindliche Offerte. iiillfl Maeibotsifa tis^ama d. d. Mwibw. KeiMMta iiHca « ♦ Telaplien IM7. 2S.M, iM9 ie.-i4.M.i BRESIAUER MESSE 1939 mit Landmaschinenmarkt FshrpniitmilBictttigefl auf allen aniländischen Strecken, hi Deutschland 60 Prozent — Aoakflnfte and Prospekte bei allen Reisebüros und den Deatsdiea VerkebrSbfiro, Kaeiev Sponienik 5, Beograd und Zrfaij-sM trg 18, Zagreb. 2876 und GerSle auch fOr den klelnbSuerlkhen Setrieb HRANILNICA DRANSKE BANOVIHE MARIBOR Zentral«: MMIWOII e!^*0*peiZe-aier!ei^5see niiale:€EUE , UbeRMumt Elalagwi auf BiAel oad ia Uufeaier Reehaaag im im gladlgaleB ZluaallBaB. ■ig __für Eiatagea bat dleseai Imtitnt du Oraubaaat mit dem genmten Vermogeo uod mit der geozen Steuarkraft baf«' ^|%el®e®S6 die Einlarco also oapiHarisoher «ad. Die Sparkane fObrt ade ioi Gekffach einiciimgigeD Geschäfte orompt und Icalant durch Cbcfmlaiiteor und ftkr die Redaktion veranlworllicli: UÜO KASPER. - Druck der „Marlborski üskama" In Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck yerantworUicb Direktor STANKO D£T£LA. - Beide wohaksft in Maribw«