Aibacher »^. 1^. fi. ,,. h.lbj, fi. 5bU, Mr dic Zustellung in« H»u» ^, ^»!>>j, ,'.« lr. Mit d„ ^ost,,«nii. f>.'5, halbi. ft, ?'b<». Samstag, 24. Februar. 4 H«Ue« « l,., „r«n« pi. Z,ile « k.l b,l «ftn» Wiebriholung« pr. Ztil» » ll. l877. Amtlicher Theil. brück bV2> . ^ «"läßlich des Bergsturzes be: Stein. wl,llun^? » seiners ^ Lahoda in Anerlen» ^ltun« d°« ^"'l^rigen, treuen und eifrigen Dienst. ^" «truht " Verdiensttreuz »llergnädigst zu ver. ?^ttuna ^^^""^lfcht und die l0n. italienifche - ^n««,, ' "d mittelst gegenseitig ausgetauschter Er. ^lnmen >. ' ^"""" und 3. Februar d. I. über. ?"^t ,,'..^"b auch die Versicherungsgesellschaften i "^tltll?^ /. "' Actiengcsellschaften und den Eom- s ^ü bei^/l " ""^ ^lien, zum Geschäftsbetriebe Hl, der N"^'^ll Staatsgebieten nach den Orund- '^lgen °,U^at und gegen Beobachtung der ein« ^'ttzUchen Vorschriften zugelassen »erden. >lo??«'> Ni!n"^ ^^^ "urde in der l, t. Hof' und VtaM. " '« deui,H°" ^- Stllcl de« «eich«gcsetzbl°lte«. vorläufig Nr "^'^ tnm, ^">°^. au«gegcben und verlendel. Ü3«" W?"?a "e. Minister« be« Innern v°m ILten 3lr, 12 ^»llptlnm.'. ^"reffend dir Errichtung einer neuen «e. b,."?^'ulch, n" ^^ Februar 1877. wodurch die au« einem ^ 12 ? l"^b"lde «crmehruug de« «räftich Thltr-1< l^ Kul>t»m«F"""mmifse« blwllligt wird; d°n ^brullr iN"» de« Ministerium« de« Innern vom b!l.i?"sichtrun1«'.^"lfend b,e glgeuscilige ZuIussunL '""e in o"» » sesellschasten jeder «rl ,um Oeschtllts' ''"re,ch und Italleu. l«lr. Ztg. «r. 4« ,,« zz ^lhru« 1877). Nichtamtlicher Theil. Die Konferenz über den Vanlausgleich. Wien, 21. Februar. Die Konferenz zwischen der Regierung und den Vertrauensmänner» des Herrenhauses sowie den Delegierten der verfassungstreuen Klubs des Abgeordnetenhauses fand, wie angekündigt, heute nachmittags um 2 Uhr in den Reprüsentations« sülen des Ministeriums des Innern statt. Der Verhandlung wohnten auch die Präsidenten der beiden Häuser, Fürst Karl Aucrspcr» und Dr. Rechbauer, bei. Nach» dem Ministerpräsident Fürst Adolf Äuersperg die Versammlung begrüßt und einige einleitende Worte gesprochen hatte, gab der Minister des Innern Freiherr o. Lafser eine pragmatische Darstellung des ganzen Ganges der Ausgleichsoerhandlungm. Er theilte hiebei mit, daß beide Regierungen über die Modalitäten des gesummten Ausgleichs eine vollständige Einigung erzielt haben und dieselben vor ihren Parlamenten vertreten werden. Vcide Regierungen hallen aber inbetrcff der Oantfrage die Zusammenjehuna des Oeneralralhs für n Oesterreich mit ""«ft ie« Schuljahre« 1U75. (Fortsetzung.) ^lklnin^ss^^^tssprachen. beM''' Mitt M." ^"b gibt die Verschiedenheit der lind «^schulen'.,,"" u,,d w denen der Unterricht an ^w^erige U« '«!""' w°rin sich zugleich die große Vthr<>a W N"e zeigt, welche der Unterricht«. >. <"^7"^ ««ignettr Gesammtzahl der M?.A3. Schuljahre 1875 p°l"lsch 1045, rulheni.ch VMM «'« Veziehung andere Anrichtungen. (Ab. welchungen dieser Art ftnoen sich insbesondcre in Tirol und Vorarlberg, wo das Schuljahr an vielen Schulen früher beengt und dann nur noch für einen Theil der Kinder eine Sommerschule gehalten wird.) Wird be> rückttchligt, daß früher an den elnllassigen Schulen der blos halbtägige Unterricht (bei welchem die älteren Kmder nur vormittag« und die jüngeren nur nachmittags zur Schule kommen) in allen «ändern mehr 2der weniger üblich war, so muß auch daS bedeutende Nnwachsel, der Schulen mit ganzjährigem und ganztägigem Unterrichte, den die neue Schulgesetznebung im Interesse einer inten, sioeren Iugendbildung überall anstrebt, als ein erfreu, licher Forlschritt bezeichnet werden. Mit den Volksschulen in Verbindung stehende Anstalten. Nach § 10 des Relchs'Vollsschulnesetzcs können mit besonderer Rücksicht auf die Bedürfnisse des Ortes mit den Volksschulen Anstalten zur Pflege, zur Erziehung und zum Unterrichte "nch nicht schulpflichtiger Kinder (Unterbau) so wie Fachturse, welche eine spezielle land« wirlhschllflliche oder gewerbliche Ausbildung gewähren (Oberbau), verbunden werden. Der für die weibliche Jugend fo wichtige Unterricht in weiblichen Handarbeiten b»ldet gesetzlich einen obligaten Lehrgegenstand der Mädchen, schulen; wo aber solche nicht bestehen, sind nach 3 15 des Reichg.Vollsschulgejetzes für dic schulpflichtigen Mädchen eigene Arbeitsschulen zu errichten. Diese für die Bor« berellung der Jugend zur Schule so wie für die künftigen praktischen Lcbensberufe der Jugend höchst wol« thätigen gesetzlichen Bestimmungen tonnen bei den hoch. Ststelgerten Kosten, welche lch°" die gewohnlichen Schulen erheischen, nur allmälige Durchführung finden. Oleich, wol weist die Conscription für da« Schuljahr 1875 auf: 93 Kinderbewahranstalten, 45 Kindergärten, 2036 Arbeitsschulen, 3607 Schulgärten, 3l2 landwirthschllftliche Versuchsfelder, 3161 Baumschulen, 368 lanowirthschllslliche und 36 gewerbliche Fortbildungskurse. Lehrer. An allen Volksschulen wirkten am Schlüsse des Schuljahres 1875 31,196 Lehrp erso uen. hievon 27.677 an den öffentlichen Schulen. Seit 1871 ist die Zahl der ^ehvpersoncn an dcn öffentlichen Schulen um 5246 Individuen gestiegen. Für den obligaten Unterricht waren 25,366 Lehr-Personen bestellt, um 4152 mehr als 1871. Hilfslehrer wirkten 23l1, um 1094 mehr als im Schuljahre 1871. Der Aufschwung im Lehrpersonale während 1871 bis 1875 betrügt nahezu 25 Perzent. Die Kategorie der Oberlehrer erfuhr eine Vermehrung von 964, was eben so viele neue Schulerwei-lerungen bedeutet, da Oberlehrer gesetzlich nur für mehr-llassige Schulen zu bestellen sind. Im Durchschnitte entfallen pro 1875 °ul et" 34« als eine politische Frage ansehe und deshalb glaube, ein Votum in dieser Frage unterlassen zu sollen. Der Obmann fügte bei, daß er der Partei die Freiheit des Votums bezüglich der Banlatte gewahrt habe, so daß, selbst wenn obigen Punkten beigestimmt werden sollte, es der Partei immerhin freistehe, für den Fall, daß ein oder der andere Punkt der vorzuschlagenden Banlakte ihr nicht genehm märe, dieselbe abzulehnen. Was die Zensoren betrifft, waren dieselben nach dem Referentenentwurfe vom Generalrathe zu ernennen, welcher Vorschlag jedoch durch allseitiges Uebereinlommen dahin geändert wurde, daß die Zensoren von der betreffenden Direction ernannt, denselben jedoch die Dekrete insolange nicht ausgefolgt werden, bis der Generalrath diese Ernennungen bestätigt hat. Schließlich bemerkte der Obmann, daß, wenn der die Zusammensetzung des Ge« neralrathes betreffende Punkt die Billigung der Partei erlangt, dies nur die Folge hat, daß die Regierung die nöthigen Borlagen mit der ungarischen Regierung vereinbart und das Weitere veranlaßt, damit diese An» gelegenheit der parlamentarischen Erledigung zugeführt werden könne. Wie schon eingangs erwähnt, endet« die Sitzung damit, daß sich der Klub der Linken mit den beiden anderen verfassungstreuen Klubs dahin einte, morgen vor< mittags 11 Uhr eine Gesammlkonferenz der Verfassungs« pailei, zu der auch die Ruthenen und die Demokraten geladen find, zur Anhörung der Minister und zur Frage« slellung an dieselben über die Details abzuhalten. Nach den zu erwartenden weiteren Aufklärungen der Minister wird dann in der Persammlung in Abwesenheit der Mi-nister über die Vanlabmachungen debattiert und eventuell Beschluß gcfaßt werden. Endlich sei noch erwähnt, daß einer Versicherung des Freiherrn v. Lasscr zufolge die gesummten Ausgleichtzvorlagen zu Beginn deS Monates März dem Reichsrathe vorgelegt werden, falls die Ver« fasflMgepartei den Abmachungen in der Bantfrage die Zustimmung ertheilt. — Im Zentrumsllub referierten Obmann Frei» Herr v. Elchhoff und der Oomann°Stelloertreter Frei' Herr v. Hopfen über die Konferenz mit der Regierung. In d:r hierauf folgenden Diskussion sprachen sich die Redner im allgemeinen dahin aus, daß der Ausgleich in seiner gegenwärtigen Form acceptabll sei, nachdem die für die diesseitige Reichshälfte gefährlichen Bestimmungen au« demselben eliminiert worden seien. Ein Beschluß wurde jedoch heute nicht gefaßt, da der Klub der morgen stattfindenden Gesammtlonferenz der Verfaffungoparlei nicht vorgreifen wollte. Trotzdem der Klub es ursprüng« lich nicht für angemessen erachtet hatte, die Minister zu dieser Konferenz einzuladen, so conformierte er ftch schließ» lich doch der Anschauung der beiden anderen verfassungs» treuen Klubs auf Einladung der Minister. — Auch der Fortschrittst! ub faßte den Beschluß, die morgige Parteikonferenz zu beschicken. Erst nach lan« ger Diskussion und nachdem bereits beschlossen war, die Minister zur Konferenz nicht einzuladen, verstand sich der Fortschrittstlub dazu, den Beschluß des Klubs der Linken zu acceptieren und an der Parteikonferenz unter Zuziehung der Minister thellzunehmen. Wiederholt wurden Nuntien in dieser Angelegenheit zwischen beiden Klubs gewechselt. Der Fortschrittstlub sprach in seiner Diskussion die Befürchtung aus, die Mitglieder der Re-gierung könnten die Klubs in der Konferenz zur Annahme der Propositionen bewegen. Deshalb conceoierte der Klub der Linken, daß in Abwesenheit der Kabinetts-Mitglieder debattiert und Beschluß gefaßt werden möge. Dieses Eompromlß wurde endlich vom Fortschrittsllub acceptiert. In der Diskussion im Fortschrittsllub spra« chen ftch viele Redner gegen die Nusgleichspunctationen aus und bekämpften insbesondere die Zusammensetzung des Generalrathes, die «Parität mit Ungarn", welche darin zur Geltung gelange. Andere Redner wiesen darauf hin — und diese bildeten die Majorität, — daß in die Annahme der Ausgleichspunctationen nur dann zu willigen sei, wenn die Verfasfungsgesetze inbetreff der gemeinsamen Angelegenheiten im Sinne deS Antrages Fux abgeändert würden, das heißt, wenn der Modus der Delegationswahl eine Modificierung erfahre in der hauptsächlichen Richtung, daß das Abgeordnetenhaus hin« fort mehr Mitglieder in die Delegation entsende als das Herrenhaus, weiters, daß die Delegierten nicht mehr wie bisher nach Ländern, sondern auS dem ganzen Hause zu wählen seien, und endlich, daß die gemeinsamen Abstim-mungeu der beiden Delegationen zu entfallen habe«. Von der Annahme dieser Mooificationen macht der Fort» schrittsllub seine Hallung in der Ausgleichsfragc abhängig. — Ueber die Debatte, welche sich an die Mitthu-lungen des Grafen Coronini über die Darlegungen der Regierung knüpfte, wurde übrigens Geheimhaltung beschlossen. — Die Herrenhaus'Mitglieder dürften nach Schluß der morgigen Sitzung des Herrenhauses darüber sich einigen, wann ihre Konferenz behufs Entgegennahme des Berichts ihrer Vertrauensmänner stattfinden und wer von letzteren den Bericht erstatten soll. Oefterreichischer Neichsrath. 54. Sitzung des Herrenhauses. Wien, 22. Februar. Nach Erledigung des Einlaufes gelangt die zweite Lesung des Gesetzes, betreffend die Bewilligung eines Kredites von 600,000 fl. behufs Beschickung der Pariser Weltausstellung, zur Verhandlung. Der Gesetzentwurf wird ohne Debatte in der vom Ab« geordnetenhause beschlossenen Fassung in zweiter und dritter Lesung angenommen. Nächster Gegenstand der Tagesordnung ist die zuerst im Herrenhause eingebrachte Regierungsvorlage über ein «Gesetz, betreffend die zur Information des Kuratelgerichtes erforderliche Vernehmung der Besitzer von Pfandbriefen oder von auf Inhaber lautenden oder durch Indofsement übertragbaren Theilschuloverschrei» bungen." Die juridische Kommission des Herrenhauses hat an dem Texte des Gesetzes mehrfache Aenderungen vorgenommen und den Titel desselben, wie folgt, «bgeän-dert: ..Gesetz, betreffend die Wahl und den Wirkungskreis von Vertrauensmännern der durch rinen gemein« samen Kurator vertretenen Besitzer von Pfandbriefen oder van auf Inhaber lautenden oder durch Indossement übertragbaren Theilschuldverschreibungen." Freiherr o. Hein spricht gegen den Gesetzentwurf, der den Inhabern von Werthpapieren nicht genügenden Schutz gegenüber etwaigen Mißbräuchen biete. Graf Leo Thun ist der Meinung, daß sowol die Regierungsvorlage als auch der Antrag der Kommission abzulehnen sei, um die Regierung zu veranlassen, über den Gegenstand elngehmdere Studien und eine neue Vorlage zu machen. Im Laufe seiner Rede kommt Redner auch auf die Angelegenheit der St. Genois-Lose zu spre-chen und erklärt es für sehr unbillig, die Ziehungen der« selben zu verschieben. Dieselben sollen regelmäßig statt« finden, und nach der Ziehung soll es den Besitzern der in Görz Gradisla, Bukowina und Dalmazien mit je 13, in welch letzteren Ländern die einllassigen Schulen mit nur einem Lehrer den höchsten Perzentsatz der bestehen« den Schulen haben. Die zahlreichen Religionslehrer der verschiedenen Konfessionen sind in den voranstehenden Zahlen nicht inbegriffen. Unter den 25,366 Lehrpersonen für den obligaten Unterricht waren 22,864 Lehrer und 2502 Lehrer-innen, die Zahl der Lehrer h«t seit 1871 um 3296, jene der Lehrerinnen um 856 zugenommen. Von den Lehrern gehörten 2 1 Perzent dem geistlichen, 97 9 Pcr-zent dem weltlichen Stande an; von den Lehrerinnnen waren 18 1 Perzent Nonnen und 819 Perzent welt. lichen Standes. Ansehnlich vertreten zeigte sich der geistliche Stand an den Volksschulen in Görz-Gradista, Istrien und Dalmazien, dann an den Privatschulen mit Oeffentllchleitsrecht in Niederösterreich, Trieft und Ga« lizien; an den Privatschulen Tirols wirken mehr geistliche als weltliche Lehrer. Die Mitglieder weiblicher Eongregationen haben an den Schulen in Krain, Vorarlberg und Schlesien, an den Privatschulen mit Oeffentlichleitsrecht in Oberösterreich, Salzburg, Steier« mark, Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien und Dalmazien das Uebergewicht über die Zahl der weltlichen Lehrerinnen. Die Gehalte und Nebeubezüge des Lehrpersonales an den öffentlichen Volksschulen betrugen im Schuljahr» 1875 im ganzen 12.920,645 fl., was einen Durch-schnitts.Iahresbezug für eine Lehrkraft mit 46? fl. ergibt. Dieser Durchschnitt in den einzelnen Ländern stellt sich am günstigsten in Niederüsterreich mit 717 fl. (ohne Wien mit 623 fl.); in Trieft mit 619 fl.. in Ober« Oesterreich mit 612 fl., in Mähren mit 541 ft., sinkt da-gegen unter 400 ft. in Kraln, Görz.Oradiska, Istrien, Bukowina und Dalmazien, unter 300 fl. in Vorarlberg und Galizien, und beträgt in Tirol, wo die Rechts-Verhältnisse der Lehrer noch nicht gesetzlich geregelt sind, nur 16? fl. Wenngleich die Zunahme der Lehrpersonen eine sehr namhafte ist, so entsprach der Stand des Lehrper-sonales auch im Schuljahre 1875 bei weitem noch nicht dem wirklichen Aedarfe. Der Mangel an Lehrern war besonders in jenen Ländern noch recht empfindlich, in denen der Nachwuchs an Lehrkräften weniger intensiv ist und durch die Sprach. Verhältnisse und durch die Zustände des Vollsschul« wesens überhaupt für Lehramtskandidaten aus anderen Theilen des Staatsgebietes leine Anlockung besteht. Hieher gehört vor allen Galizien, wo, wie schon er-wähnt, der Lehrermangel an 187 Volksschulen die Un-terbr-chung des Unterrichtes hervorrief. Aber selbst in den Ländern, in denen der Verpflichtung zum Schul« besuche meist entsprochen wird und der Entwicklung der Volksschule seitens der Bevölkerung volles, opferwilliges Interesse entgegengebracht wird, war man noch im Schuljahre 1875 öfter genöthigt, zu ungeftrüften Aus. Hilfslehrern die Zuflucht zu nehmen, und war die weit. aus überwiegende Mehrzahl der Bezirke, abgesehen von dem Fehlen der hiezu nöthigen Echullolalitäten, schon wegen des Lehrermangels noch nicht in der Lage, der gesetzlichen Bestimmung, wonach bei mehr als 80 schul-besuchenden Kindern ein zweiter Lehrer zu bestellen ist, entsprechen zu können. (Fortsetzung folgt.) gewinnenden Lose freistehen, sich mit ihren llnsplW auf dem Rechtswege an den Olafen St. Genoi« zu«^ den. Ein in dem Sinne deS vorliegenden Gesetzes auf das öffentliche Wol die« nicht thun wolle, w"' schließt mit der Invective, daß die Regierung durch Fehler ihrer inneren Politik in Verwicklung mit M° nen Geldmächten gerathen sei und dadurch das l«c«i unter das Unrecht gebeugt habe. <^ Berichterstatter Freiherr v. Haerdtl «M ° in eingehender Rede die vom Grafen Leo Thu« °°,^ brachten Argumente und erklärt es für unp atriot'! und unwahr, wenn jemand erklärt, daß in ve reich Unrecht vor Recht gehe oder das Recht ye°cu werde. Der Kurator der Dux-Bodcnbacher sah«, "'^ Wirten von dem Vorredner verdammt wurde, ^" „ im Gebote der dringendsten Nothwendigkeit aM° ' da andernfalls die Prioritätsgläubiger gar nichts t>ei men hätten. ,<.j Iustizminister Dr. Glaser sirht sich g"H die Anschuldigungen des Grafen Lro Thun "",A ^ seiner Kollegen und im eigenen Namen mit MW^ l ihren unbemalelten Namen zurückzuweisen. 2^M, hat eben diese Anklage erhoben, um seinem " .6,M gesetzten politischen Standpunkte und der Partes, stgteit Ausdruck zu geben. Die Verhältnisse, die das ^ nlsterium bei seinem Amtsantritte vorgeflmdeu, w" ,, früher durch andere Männer ganz verschiedenen ^ ^ standpunttcs geschaffen. Das Ministerium hat ^ Krisis nicht geschaffen, und es war ihm nicht nm plötzlich und über Nacht alles autzumachcn, w"^l fehlt worden war. Das Kuratorengefttz wurde > allein, sondern in Verbindung mit anderen i^.^' schlügigen Gesetzen dem Reichsrathe eingebracht, "N , mano, der dieje Gesetze in ihrer Totalität bet"^. lann sich der Einsicht verschließen, daß nur die M!^, für Aufrechthaltung de« Rechtszuslandcs dieselben sl, ^ fen habe. Redner führt uus, daß der stall sehr ^^l dacht werden lann, in welchem es im I""^^ z» liege. Gesetze zugunsten eines einzelnen Unternehme ^ schaffe». Sei ja doch Aehnlichcs auch in Oester"'"^ Zeit vorgekommen, als der Herr Vorredner (^ ^ als Minister im Amte war. .««s Graf Leo Thun verwahrt sich dagegen, «^ ,li politischer Gehässigkeit gesprochen zu haben -^ immer objektiv gewesen. l Le» Minister Dr. Una er sagt: Obwol A" ^ Thun durch seine zweite Rede seine Ausführung, ^il er der Regierung am Schlüsse persönlich dcn w ^ der Unlauterleit machte, abgeschwächt hat, so ^'^^' gezwungen, den erhobenen Vorwurf im Namen gierung mit Entrüstung zurückzuweisen. < ge' Nachdem noch der V er i ch terstatte ^ sprochen, wird zur ^pezialdeballe übergegangen « ,^ü Gesetz ohne weitere Debatte den Anträgen dcr Ko"^ conform in zweiter und dritter Lesung ange"^ ^. Die nächste Sitzung findet morgen 1 Uhc>^ Der Friede mit Serbien, ^i Die neuesten Nachrichten aus Konstant ^t" stellen den Abschluß des Friedens zwischen ^«l«^ und der Türkei bereits für die nächste ^°^MlF ficht. Nur die von serbischer Seite angeregle ^,^ lierung wird zu ihrer Erledigung noch eine ^j Zeitraumes bedürfen. Auf eine Regulierung °' , K' am Ibar scheint die türkische Regierung "b"'^ns , eingehen zu wollen, oder sie will dieselbe we"'^ hece" eine spätere Zukunft vertagen. Dagegen w '^i^. den Reclamationen Serbiens belreffs dcs l"' xM sitzes einiger unbedeutender Inscln am "". ^c^. gerecht zu werden. Auch an der Drina soll ^.^.isse^ Kommission, sobald dies die Wilterun^v"^ ^ tauben, die Grenzregklieruna durchführen, '^ ^n ^ der Besitz von Klcin-Zoorml und Salär «" ^ sprachen werden dürfte. ,.,s..,M^i^ Der auf diesen für Serbien oerhalt"° „s,<^ yünstigen Grundlagen zustande gebrachte « „,,dc' ^,c wird sodann der am 26. d. M. zusam""'!" ^. ^ ßm Slupschlina zur Genehmiglmg vorqclegt ^e>'' große Vtupschlina tritt zwar nur aä u^ l"^i„ge" ^ wird ohne Zweifel nach Erledigung d" »" ^, Nngcleaenheil, der Kriegs und 3"^""' Alt^ < auseinander gehen. Dennoch wird gerade '1 ^icr"^ dieser Frage, welches in einem die seilt)"'» ^e. e' Politik verurtheilenden Sinnt auSfallm y?a« .l Markstein in der Entwicklung unsere« l"' ^ o^ landes bildeu. Die große Glupsch t'""/^ F> so viele Mitglieder als die kleine, d. h- ^ tve""^ nach der serbischen Verfassung neuer Fürst zu ernennen, Landestheilc « ' ^ ^ einzuverleiben, die internationale Sscllu"g ^ ii ^ verändern ist. oder wenn der Fürst ub"«" ^ besonders wichtigen Frage die Meinung hilren wünscht. 347 «ich! 2ir3. Slupschtlna, welche diesertage st« ver. bcstimin..^ ?" °"s Grund ber letzteren Verfassung«. llnomie ^^""berufen. Ueber die politische Fifto. WniNtsi.1 " ""b diz Stellung, die fie dem serbischen Iprllll n^ . »ksenüber voraussichtlich einnehmen dürfte, M. ^? fas N. Wr. Tgbl." in nachstehender Weise lcht'n i.'!m-^^"chten uber die serbischen Wahlen Lande« er! '^"' ^tmlich bestimmt die Meiuung des "ird sich d ^'.s^°^°^" sucherigen Informationen schlmä inb,.?""lche Regierungspartei in dieser Sl.p. den ^«>"""'"r Minorität befinden. Vor allem wer. "on ib«n V^" ätzten Slupschtina, die Omladinistcn, tiert sill, >,,7l A" ^stürzt werden. Bclannllich relru. Wllen V« ss^"ei hauptsächlich aus der Mitte der Gentrat^n! m ""^ Schullehrer und der jüngsten ftand bielt n^ s "°"ungsbeamten. Der Kaufmanns-und «us!,m . ^^lich ganz entfernt von derselben, b«en Llln^. """^°" Lande «no selbst in den grö. Belgrad se^i." "^le man nicht« von ihr wissen. In lllllchafll ä.^ m'^" ^ verwandtschaftlichen und ge. llerlllms d^> ?^eh"„aen einiger Miiglieder des Mini. slischen »,? .. ' "ne lolale Niederlage des omladini. Aus «^ ^zuwenden. ^lnladinisten -^ künden, wie die Niederlage der Partei der >.' ^" ^"^ Nnwachsen der Kommunisten-schtitten bat». ^ ^"^ l"ther ein Dutzend nicht über. sranMch" w "se Kommunisten, die weniger mit deu "slen vrrnwn./^ ""°"üren als mit den russtichen Nihi-Netschujcff s"° .,,'^d ""b auf die Namen Valunln u.'d ^"^" lediül?^"' "'^^" "°" ^n «»wissenden Land» ^Nlt unk ^""^^ "^^"- weil sie sich als unbe» si'hren. Ulierblllliche Gegner der Negierung auf. b" N^ttm.°" ^"' ^" leiner großen Masse, will mit '"' die Er.i' ^ Abrechnung über die Polilil hal-^ serbische ^^^"' <^l"hrt hat, wo es heute steht. 3" e« von >>er A ?"l°"st iUe'chud auf seine Frage, .^N", obne" ^^"""s unter trügerischen Verspre° ^ nament ^, ^'Ue Vorbereitung, ohne Bedürfnisse Merendm 2 «°^ "' ^Uianz mit Rußland in einen ^ des c>ij,s"^ »cführt werden lonnte. ES will zum 'Hrung ^'«n die ftlage über die rücksichtslose Krieg-^ lvellbc .,?« barmherzigen Requisitionen bringen. ^ vlll ein s. ^°"" "" den «ettclstab gebracht wurde, b ^glerun!^"^" Vl"ict über die ganze Richtung > S^ welche die Bezieü °>lll üb«all ^°Ssgelder «nd über die Thatsache. ^""NM^ " während des Krieges auf die vcrant. m^°^mh!",^lten Männer gesetzt wurden, die, wie MuN "s 'il."""' anderen Anspruch aufzuweisen ver. "»er!,. '" Verwandtfchaft mit den Regierung«' d"s"V" ^erbie^. "dikales, lommunistische« Ministe, ""alich ist, so wird dem Sturze rii,°?lervnli."" nur ein altlonservatives oder ein s^I""ein K" lsnnen, ein Ministerium Ma-in d/> 3racti,n "s^um Zumii. Die beiden ton-Vlick ^slvcirtinp !n^"l) einig in dem Wunsche, daß Nis^l tvied "'z " P°litil die Grundsätze des Fürsten bank?^ber "s?"°'""en wcrden: loyales Verhält, der 3trägen A ^"antienlächten. Anbahnung von auck^"'bc,h^/.Aufnahme von Anleihen zum Zweck di?!"r^de/b"dung mit dem Auslande. Beidesind b«b^"" Sorge 7e?w^"" ^arin einig, daß jetzt bleib"? ^ ülon °"z^»'e"lng ausschließlich auf die , ^""glonservativen speziell werden '"erde > die ^,? "'"er Wahrung aller Freiheiten > i^> die N°'! ^'Verfassung durchgeführt lann" ^"n üi,r".^^ n'cht wieder in die Hände ^^^ "en ganz unberechenbaren Partei falle.» ^«tische Uebersicht. b«>^ der österreichischen ver. 'ft. den vorgestrigen Klub- k"ttfträ ik der Konf^ " ^'?'"""« "gangenen Ein-^ls°r u^'^3ürst N l" "scheinen, hatten der Mi-htl'uf 3 Baro, PV«" und die Minister Baron ^<^Ber» .^ Ueber den Nl >«lub d WMW AMWD ' ^ mußte die Regierung unter dem j Drucke der äußeren Lage und finanziellen Verhältnisse deS Landes nachgeben. Der deutsche Reichstag wurde gestern in Berlin durch eine Thronrede eröffnet, welche Kaiser Wilhelm persönlich verlas. In derselben wird zur Deckung des Defizits im Reichsetat cine Erhöhung der Matrilular. beitrüge um 25'/, Millionen vorgeschlagen. — Bei der vorgestern im Berliner dritten Wahlkreise statlgefundenen Stichwahl siegle der fortschrittliche Kandidat 0. Saucken-Tarputschen über seinen Gegenkandidaten mit lnapper Majorität. Der preußische Landtag wird genöthigt sein. noch etwa vierzehn Tage gleichzeitig mit dem Reichs. Parlament zu tagen, da mehrere wichtige Vorlagen noch der endgiltigen Erledigung harren. Das französische Ministerium hielt am 20. d. unter dem Präsidium des MarschallS Mac Mahon eine Sitzung, in welcher Jules Simon dem Präsidenten die vorbereiteten Veränderungen in dem Personal der Unter-präfelten, Generalsclretüre und Präfellurrathe zur Ap» probation vorlegte. Als Kandidaten für die d»rch den Tod EhangarnierS erledigte Stelle eines unabsetzbaren Senators werden in den Reihen der Rechten außer den Generalen Vlnoy und Chabauo valour noch Herr von Eorcellc, der ehemalige Botschafter beim heiligen Stuhle, und der Ehcmiler Dumas, Mitglied des Instituts, ge. nannt. Die ttlnle hat fich noch über leinen Kandidaten geeignet. Auf einem Bankett der vereinigten englischen Handelskammern sprach sich Kord Salisbury vorgestern noch einmal über die Konferenz und deren Ergebnis aus; er meinle, wenn dieselbe nicht vermocht habe, der Türlei Vernunft einzuflößen, fo habe sie doch daS Mißtrauen zwischen den Großmächten beseitigt und die Freundschaft zwischen denselben wieder hergestellt. Die Erklärung des englischen Ministers ist in diesem Momente, da wieder eine Masse Marmgerüchle circulieren, nicht ohne Werth. Ueber die künftige Papst wähl wird den „Times" Folgendes telegrafiert: „Unter den mit Bezug auf daS künftige Conclave beschlossenen Maßregeln befindet sich line, durch welche bestimmt wird, daß der Nachfolger von PiuS IX. ohne Rücksicht auf feine Nationalität ge. wühlt werden mag. Dadurch wird die pragmalische Re» gel, kraft welcher nur Italiener gewählt werden tonn-ten, beseitigt. Zwischen dem Papste und den Kardinälen ist viel über diesen Punkt diskutiert worden, aber es herrschte die Meinung vor, daß die Wahl absolut frei sein sollte. Dieser Entschluß wird sämmtlichen Kardmä» len mitgetheilt werden. Nachrichten aus Montenegro zufolge weilt der englische Generalkonsul Monson noch immer in Eetinjc, und bringt man seine» verlängerten Aufenthalt am Hofe des Fürsten Nikola mit Vemühungen Englands in Verbindung, Montenegro zu bestimmen, auf seine territorialen Vergrößcrungsansprüche zu verzichten. Generalkonsul Monson soll Montenegro eine Entschädigung vou 100,000 Pfund Sterling für seinen Verzicht angeboten haben. Der „Pol. Korr." wird aus Tlflis gemeldet, daß zwischen Persien und Rußland Abmachunaen be-stehen, nach welcher der Schah sich verpflichtet hätte, 30,000 Mann an der Grenze des Bagdader VilajetS zu koncentrieren. Hagesneuigkeiten. — (Schwimm - Apparat für Pferde.) Vor liwglrer Zeit ging die Meldung durch die Zeitungen, daß der be-lllmlte Nlilllluftlsr Oberlieulmanl v. Zubooic einen Schwimm-Apparut fur Psetde ersnubeil habe. Mit diesem Apparat nun hat er diescrllllle in Pest einen Versuch angestellt, Uber den da« „Pester Journal" berichtet: „Der Apparat hat den Zweck, einer größeren oder lleinercn itavalltlie:Abchliluna, ocn augenblicklichen Ueber» gang über ciuen nicht überbrückten Fluß oder Teich ohue jede Schwierigkeit zu gestalten. Zudovic fertigte zwei Tuschen von vullamsierlem Kamfchul an, welche durch je einen Schlauch mit pneumatischem Doppelverschluß mit cond?nsierter i!ust angefüllt wcrden und welche auf beiden Seilen de« Sattels mittels einer linsachen Schliallencombination i» einigen Selunden leicht an> gebracht werde» tonnen. Sind beide Taschen luftleer, so wiegen sie zusammen vier Pfund und tonnen, lusammcugeroll!, bequem im Sattel versorgt weiden. Verschiedene von Herrn u. Zubovic angestellte Versuche ergaben ferner, daß ein Pferd selbst bei dem geringen Wärmegrade von 5 bis 6 Grad Reaumur 40 bi« 45» Minuten im Wusser ausharren lanl. und hierauf auf trockenem Vooen augenblicklich volllommen leistungsfähig sei. Nach dicfen Velfuchen unternahm Zubooi«? am 20. d. vormittag» um halb N Uhr in Pest einen Ritt in die Donau. Da« Pferd, welche« Zubooic ritt, war ein Ultcre«, ausgemusterte« Kavalleriepserd. Zubovic hatte das Pferd v«r wenigen Tagen um den Kaufpreis 00» 50 fl. an sich gebracht. 2r halte ein solch' unscheinbare« Thier gewühlt, um eben zur Evidenz darzulhuu, daß das Mllteriale lrm vorzügliche« sein muffe. Da« Welter war gerade nicht günstig und das Wasser, welche« durch den herbeigeschwemmten Oebirg«-schuee auf ore, Vrad Ncaumur gefunlen war, ließ ta« Experiment jtdcufall« als bedenklich erscheinen. Nach einigen Tapriolen be: quemle sich indeß der Vraun, in« Wasser zu gehen, und, begleitet °°n dem in einem Kahne sitzenden Kommandanten des Monitor, Nmelischiff«.Lieutenant v. «emmcl, und den itbrigen Offizieren der Monitore, begann die Reise in d,e lalte Donau. Da« Thier, vorerst remorquierl, schwamm dann ruhig fort, ohne den Reiter zu Utnitlen. «ach zwanzig Minute» wurde gelandet, und »,n dem »ngenblill scriplion ist ein sehr günstige» untz läßt mit Sicherheit schon in kürze da« voll« Zustandelommen der zum Veginnen «ölhigen Gelo» Mittel erwallrn. — (üaibacher Volksküche.) Dem zu gründenden „Voll«lUchelVcrein" sind »l« Mitglieder ferner« beigelrelen die Herren: Lorcuz Milufch, Heinrich Nlimau, Varlholmä Gchitnil, Nloi» Kunst, Juli«« Klemeuc, Rudolf Mlllauz, Franz Fonun», Franz Schaulel, Dr. Josef Suppa«, Johann Polotschuig, Simon Obilinil, Anton Koceü, Franz Eyrjelb, llarl S. T,ll, Gustav K^tllbagck, Heinrich Pololschnig und Leo Suppanlschilsch. — (Konzert.) Heute abtut.« findet «m landschaftlichen Re> bontensaale da« bereit« seit längerer Zeit an^elünbigle Konzert der beiden Künstler Pablo de Sa rafale und Anton Door stall. Da« Programm desselben haben wir kürzlich mitgetheilt, e« besteht au» ü Nummern, hierunter befinden sich 6 Klavier-Piecen von Rciuecke, Kirchner, Lrwl.', Grann, «rull und Rubinstein, 3 Violln»Piccen von Lhopin, iltass und Wleniawsly, sowie die A-moll Sonate sür Klavier und Violine »on Veelhoven. Mil dem gleichen Programmme lonzerlierlen die Künstler Montag in Graz und Mittwoch »n Trieft, und sprechen sich die dortigen Vliiltcr Uber da« Spiel derselben ganz entzückt aus, insbesondere wird dlr Geläufigkeit uud Virluosiläl Karasate'« als eine geradezu phänomenale bezeichnet, desgleichen aber auch dem gediegenen Vor» trage Door», der bekanntlich zu den ersten Pianifteu W»rn« zählt und daselbst die Stelle eines Profess«« am Lonservatorium ei«, nimmt, alle Anerkennung gezollt. Dem heuligen Abende dürfen somit alle Musikfreunde ^.'aibach« mit erhöhtem Interesse entgegen» sehen. — (Vencfiz - Vorstellung.) Zum Vortheile dtr Schauspielerin Fräulein Adele Weidl wird Montag den 26. d. M da« historische Lebensbild „Josef II. und Maria Theresia" oder- „Gute Nacht, Häuschen!" gegebcn. Ve> der Velieblheit, deren sich die fleißige und talentvolle Schauspielerin beim hiesigen Theaterpublilum ersrcul, durste dieselbe wol auch aus ein volle« Hau« rcchnn» dürfen. — (Der ärztliche Verein) in i.'aib»ch hält am nächsten Mittwoch den 28. Februar eine Sitzung ab mit folgendem Programm : ^. I n n e r e Angelegenheiten, darunter Verleihung der üüschner'Slistung nnd Referat Dr. Kee«b»cher» ltber die Gründung vou Üeftsilialen in Kram, daher ftatulen» gemäß die Anwesenheit von mindesten« zwölf Mitgliedern ersor» derlich iN, b. Wissensch ° ftliche Vortrage- l) P"» Mllnus Dr. Vleiwei« : Psichiatrische Mittheilungen; 2) «e» znlsarzl Dr. K « Ppler: Mittheilungen au, der gerichtlichen Praxis; 3.) Professor Dr. Valenla : Studien über den lllnft. lichen Fruchtblafeüsprung. ,, . . - (Vom Sängerballe.) Wie nacktrHglich gemeldet wird, wurde am Sängerballe ein Illusion-Shaw! verloren dagegen ein gestickte« Taschentuch gefunden. Nähere Auskunft hierüber ertheilt Herr Karl «aringer. 348 — (Platzmusil.) Vti günstiger Witterung spielt die Re>imtnt«lapelle morgen mittag« von halb 12 bis halb 1 Uhr im Rondeau der Stern»«« nachstehendes Pro« gramm: 1. Introduction zur Oper „UnVallo in Maschera" von Veroi; 2. Vürgerfinn, Walzer von Strauß; 3. Stllnbchen von Schubert; 4. Ouvertüre au» tz« Oper «Semii»mie* v,n Rossini; 5. „»ngot"«Quadrille von Strauß; 6. Marsch au« „Fatinitza." — Nbend« um 7 Uhr beginnt da« übliche Militär.ilonzert im Kasino.Olassalon. — (Starter Schuttfall.) «m 21. d. M. trat l»ng« berSüdbahnftrecke in ganz Obetfieiermarl ein so außer« gewöhnlich ftarler Schneefall ein, daß den Persouenzügen, um deren Berlehr aufrechtzuerhalten, Schnltpstüge vorausgesendet werden mußten. Auch auS ikärnten laufen Verichte über heftige Schneefillle ein; desgleichen erzählen Reifende, die im Laufe der letzten Tage mittelst Wagen oder Rndolfsbahn au« Ober« train lamen, daß daselbst fast überall nahezu lniehoher Schnee liegt. Dit Laibacher bracht wurde, erzielte reichlichen Veifall. Im Verlaufe de« Abends waren die sonst öfters vorlommenden Schwankungen und Unsicher» hellen sowal auf der Vilhnl wie im Orchester sehr selten, ein Vewei«, daß der unermlldliche Dirigent fUr seinen Ehrentag eine erhöhte Thätigkeit verwendet hatte. Herr Mailler wurde der stellenweise unter seiner Stimm» läge stehenden Partie de« „Falstaff" vollkommen gerecht und elet» ttltsierle insbesondere im Trinklied und im Duett mit «Herrn Fluth" im zweiten «lt. Frau Fritz fche und Frl. Huemer fUhrten ihre anstrengenden Aufgaben mit gewohnter Sicherheit uud Vollendung durch und glänzten besonder« im Duett de« ersten Altes. Herr Neleb » tonnte seinen „Flulh" ebensowenig zur Oellung brmgen, »ie Herr Weih seinen „Fenton." Letzterer war übrigens heiser. Ueberraschend gut und richtig sang Frau Zwerenz und wurde mit verdienten stürmischen Hervorrufen ausgezeichnet. Herr Rieger, als singender „Iunler Spärlich", bethätigte seine hervorragende Eignung fllr diese« Henre und zog sich auch in gesanglicher Veziehung mit Olll6 au« der «sfalre. Die vom Herrn Direltor Fritzs che besorgte Inszenierung der Oper ließ, wie immer, nicht« zu wünschen übrig. Leider war das Haus nicht durchwegs, wie wir es im Interesse des Vene« ftjianten gewünscht hätten, sondern nur im stehparterre gut be» sucht, nnd wir bemerkten in den Sitzbänlen und auch im Logen« räume auffallende Lücken. Hoffentlich wirb «ine Reprise der Oper mehr Zugkraft ausüben.________________________________ Eingesendet. Herr Redacteur! Testalten Sie mir, in Ihrem Vlatte eine Angelegenheit zur öffentlichen Dislusfion zu bringen, die nach der Höhe der damit verbundenen Geldfrage zwar nur «in bescheidene» öffentliche» Interesse für sich beanspruchen darf, dagegen vom Rechtsftanbpunlte au« einer Klarstellung nicht ganz unwerlh ersche»nt, umsomehr, als außer mir auch noch viele andere durch die gleiche Frage in ihrem »ateriellen Interesse tangiert weiden. Der Fall, auf welchen ich Ihre und die Nufmerksamleit der eventuellen Leser dieser Zellen zu lenken beabsichtige, ist nachstehender: Meine Frau T h e r e fe geb. Orel, trat im Jahre 1866 dem Marien-Vrudeischaft«vereine in kalbach als Mitglied bei und gehört demselben noch heut?, somit bereit« seit vollen zehn Jahren an, während welcher Zeit fie alle zu leistenden Verein«zahlungen pünktlich entrichtete. Der Zwecl be« genannten Verein« geht bekanntlich dahin, «seinen Mitgliedern und dereu llinlern unter dem 15. Leben«jahre" im Falle ihre» Tode» ein anständiges Leichenbegängnis zu sichern. In dem ein« zigen hierauf bezüglichen § 1 der von der hohen l. l, Landesregierung unterm 12. Mai 1853 genehmigten Statuten heißt e« nämlich wörtlich: «Zweck de« Verein» ist die anständige «u«. fiatlung der Leichenbegängnisse uon verstorbenen Verein«« Mitgliedern und ihrer Kinder, welche da« 15. Leben«, jähr nicht überschritten haben, und Lesung zweier heil. Messen jür ihr Seelenheil." Als mir «n 19. Mai 1874 mein Sohn Ernst starb, wurde meiner Frau in Gcmäßheit dieser statutarischen Vestimmuug über einfache Vorweisung ihre» Mitgliedsbuche« anstandslos eine Ve« erdigungsbeifteuer von 5 Vulden «unbezahlt, wobei ich nur noch bemerke, daß ich für meine Person dem genannten Vereine gar niemal«, weder heute noch damals, angrhürt habe. Kürzlich nun hatte ich da« Unglück, abermals ein Kind — ein einjährige« Mädchen — zu verlieren. Als meine Frau den Tod desselben beim Vereine anmeldete und die vorgeschriebene Veeidigungsquote beanspruchte, wurde ihr diesmal dieselbe mit der, meiner Ansicht nach ganz unberechtigten und gegen den Wortlaut dcr Statuten verstoßenden Motivierung verweigert: daß sie leinen Anspruch daraus habe, da sie allein und nicht zugleich auch i ch — ihr Mann — Mitglied des Verein« sei. Da ich nun nicht gesonnen war, diesen meiner Frau gegenüber geübten Alt der Nllllür so ruhig hinzunehmen, so begab ich mich, als deren na» türlicher Vertreter, zum Vereinsvorftande Herrn Horal, um daselbst da« Recht meiner Frau gtltend zu machen, erhielt jedoch auch dort den gleich abschlägigen Vescheid, und bin noch heute ohne den gebürenden Leichenlostenbeitrag, obw«l derselbe, wie Sie au« dem llaren Wortlaute des oben zitierten 3 1 ersehen, meinlr Frau zweifellos zukommt, da in demselben die Vedingung. daß beide Elterntheile dem Vereine angehören müssen, m i t lelner Silbe erwähnt ist, abgesehen davon, daß uns in dem ganz gleichen Falle vor drei Jahren die Auszahlung anstandslos gewährt wurde. Ich erlaube mir daher hiemit die öffentliche Anfrage, mit welchem Rechte sich der Marien-Vrudeifchafls'Veiein und speziell dessen Vorstand Herr Horal diese ebenso willkürliche als ungerechte Statutenauslegung (die sich «eine Frau übrigen« durch« aus nicht gefallen lasse» wirb) erlaubt, und empfehle zugleich, da ich persönlich, wie schon erwähnt, nicht Mitglied de« Vereine« bin, daher diesbezüglich nicht aktiv vorgehen lann, den zahlrei« chen übrigen Mitgliedern, von denen gewiß mehrere in der gleichen Lage wie ich sind oder doch leicht lommcn können, die» see Thema in der morgen Vormittag stattfindenden V ene» ralversammlung de« Marien « Vruderschaft« » Verein« zur Sprache zu bringen, injebemFalle aber dafür zu sorg n, daß den Mitgliedern in den Statuten nicht Venefizien zugesichert werden, die dcr Verein Hinlerher ganz einfach umgeht, Laibach den 22. Februar 1877. Ernst Spahek. Der löbliche Verein der lrainiscllen Sparkasse h«t in der am 19. Februar l. I. abgehaltenen Generalversammlung für Unterstützung dürftiger Schüler an der zweiten städtischen Vollsschule den Betrag von 200 fl. großmüthig votiert. Fllr diese namhafte Spende wnd im Namen der armen Schuljugend hiermit öffent-lich der tiefgefühlte Danl ausgesprochen. Leitung der zweiten städtischen fllnfllassigen Knaben«Volls« schule in üaibach. Leopold Velar, Schulleiter. Danksagung. Der löbliche Sparlasseverein hat der gefertigten Direction auch heuer wieder die großmülhige Gabe von 100 Gulden ge« widmet, wofür hiemit der wärmste Dank öffentlich »««gesprochen wird. Laibach am 22. Februar 1877. Die Direction des ersten Rranken-Anterstützungs und Versorgmigsvereins. Neueste Post. Peft, 22. Februar. (Presse.) Man erwartet ein Allerhöchstes Handschreiben über die Ernennung de« ungarischen Kabinetts nächsten Sonntag im Amtsblatt«. Erst nachher wird in beiden Häusern eine Tihung ein« berufen, in «elcher da« Kabinett sich vorstellen wird, also bestenfalls in der ersten Hälfte nächster Woche. Die Tagesordnung ist zwar noch nicht festgestellt, doch soll dieselbe dort wieder aufgenommen werden, wo sie vor der Krise abgebrochen wurde. Innsbruck, 22. Februar. (Presse.) Der heutige .Bote für Tirol" versichert bestimmt die Existenz einer geheimen Encyllila des Papstes an den Nuntius in Wien und den Fürstbischof in Vrixen betreffs der Nothwendigkeit der ReichScathSbeschickung seitens der Kle-rltalen. Prag, 22. Februar. (Presse.) Zum Aufbau einer großen deutschen Turnhalle bewilligte der Flnanzminister dem hiesigen deutschen Turnverein die Veranstaltung einer Lotterie in der Höhe von 100,000 Gulden unter Verzichtleistung auf die Lotteriesteuer. Orünn, 22. Februar. (Presse.) Der Olmützer Erzbischof entließ im Kremsierer Knabensemlnar daS weibliche Dienstpersonal, um statt desselben aus Deutschland ausgewiesene Nonnen unterzubringen. Lemberg, 22. Februar. (Presse.) Nach einem Iassyer Telegramme des ..Dziennit" sollen die rumäni- schen Priifelten bereits die Verständigung erhallen hab", daß der Durchmarsch russischer Truppen durch slum nien in kurzem bevorstehe. ^.. Velnrad, 22. Februar. (N. Wr. Tgbl.) ^ Ausfall der Gesammtwahlin ist überwiegend opposition"' In Kragujevac und Iagodina wurden durchweg« ^ zialisten radikalster Richtung gewählt. In elngewtW Kreisen kolportiert man die Nachricht, daS Ministers Riftic wolle noch vor dem Zusammentritte der Mp schtina freiwillig demissionieren. ->, Velgrad, 22. Februar. (N. Nr. Tgbl.) "> Verhandlungen in Konstantinopel lassen einen ba.W Erfolg erwarten. Nach offiziellen Angaben bittet nur ° Frage der Grenzregulierung einige Schwierigkeiten " Vonnlag hofft man die Verhandlungen zum Abschluß i bringen, um dieselben Mont«g sofort der SlupM"" zur Annahme vorlegen zu können. Telegrafischer Wechselkurs vom 23. Februar, Mh. Papier - «mte 62 55. — Silber, Rente 67 50. - ^ Rente 74 —. — I860« Staats-Nnlehen 109 25. — sM«Oe: 836—. - Kredit-Actien 149'-. — London 12415, "'H., 11310. - K. l. Müliz-Dullllen 5-00 > «lav°leon«b'°r"^' - 100 Reich«marl 60 90. ^^. Verstorbene. ^ Den 15. Februar. Dorothea Glerjanec, Inwoh""'' «5 I., St. Peteisftraße Nr. 3, Erschöpfung der Kräfte, ^> « Den 16. Februar. Andreas Petrovtii, Tischler. °" Deutsche «asse Nr. 9, Lungenentzündung. .. «^ Den 17. Februar. Helena Vergant, b°u"^> Witwe, 75 I.. »irchengafse Nr, 13, und Leopolbine ^"° LederhändlerS-Kind. 3 Mon. 2 «ochen, «ltenmarlt Nr. ^,W, entzilnoung. — Cantian Tomitz. ZwangSarbeitShaus-'"'" 50 I., Polanaftraße Nr. 57, Lungentuberkulose. mmMl' Den 18. Februar, «gnes hauptmann, SäM'" ^. Witwe. 83 I., Schellenburggafse Nr, 4, Darmlähmung. 7^< traud Suhabobnil, In«ohnersw,twtll«»inl>, I.'i Monate, w>!^ Kmderspltal, gehrfteber. - Maria Iniigar. Arbeiterin, ^ g, Zivillpital, Mogeugeschwllr. — Elvira Scozia, Wa'!«^ Me 10 Mon,. Gllsabtlh-Killoerspital, acute Tuberkulose. -. ^.^1»' Spatzel, Schriftsehers.Kind. 1 I.. «ahnhosgasse Nc. 12«'.„M», rihenlrampf. — Theresia Indof, Maurer«, und K»^ M> 18 Monate, HUHneidorf Nr. 43, «ehirnlähmung. — I n>cjF garet, Hadernsammler, 40 I., givilspital, allgemeine «>°^!i' Den 19. Februar. Emma Leitmaier, t. l. LandesZ' raths.Gernalin, 34 I., Vabnhofgasse Nr. 15, Nochende"''^», Den 20. Februar. FranzislaKramer, Dienstmann»^ 14 Mon., Kastellberg.Gasie Nr, 4. Uronchitis. - M!" z^ Iantar, Väclermeiftcr uno Hausbesitzer, 66 I., DomM ^M, i.'ungenlähmuna. — Eleonora Thonhauser, Private, ^ Wll, Aömerstr«ße Nr. 1, Gchlagfluß, - Ialob Pezdir, T«»' 3? I., Iivilspital, Lungentuberlulose. zj^ »m 21. Februar. Franz Hajhen, Taglöhn"' ^5, Zivilspital. und Franz Triller. Gastgeber und Hausbesitzer,^ «irchengassr Nr. 13, beide an der iiungeutuberlulose, ^ /^ »uhar, «erzehiungSsteuei.«ulsther, 48 I.. Zivillpital, Lli^M Den 22. Februar. Nilolau« Machiussi, Hausie^M' givilspital, Lungentuberkulose. - Dem Franz Eizma», ^ sein «ind männlichen Geschlechtes, '/2 Stunde, Tirn°"KB°' Nr. 46, Lebensschwäche infolge Frühgeburt. — Ma"°^M Malerswitwe. 67 I., Franzislanergafse Nr. 9. Lungen »^F - «udolf Vrum, spenglerslilld, 10 Vlon., st. ^" Nr. 82, «onvulsionen. , ll. t. Varnisonsspital. ,, «^ Den 15. Febr»ar. Joses Kinzl, Untertan»"«! , 12. Nrtillerie«Regim«ntS, Lungenentzündung. Theater. ^. Ope^ Heule: Zum sechsten male: Falinitza. 5""^,. »<< 3 Alten, mit Uenlltzung eilie« dem Fa«bla« "«lehn« ^»' franzijsischen Stoffe« von F. Zcll und Richard Gent:- >" Franz von Suvp6. ^^B>»^ Meteorologische Beobachtungen inH!^ 7U?Ätg.! 725.I4 ^0.« ^NÖI^schwach leicht be"' 0,e° 33. 2,. N. 725.« 4. 5.« SSO.schw. hH ,«, 9 „ Ab. 72?.?« -l- 2.« windstill be,"»"^ Fj Angenehmer, sonniger Tag. Der Schnee in d" ^ verschwunden. Da« Taze»mittel der Wärme -s- ^ ' ^>^ Über dem Normale._________________^- ^ ^ls' Verantwortlicher Redacteur: Ott 0 m » « ^ ^ V^^kli!)^^!. «len, 22. Februar. (1 Uhr.) Der Verlthl war schleppend, die KursvtrAnderung nicht bedeutend, die Stimmung uicht ungllnslig, die Speculation aber ltine»w^^^ Papierrente........tt«80 8310 Vilberrente........67 95 6« 15 «olbrente.........7410 7420 Lose. 183«........«88 - 285 — , 1854........10550 10625 . 18s0........110- 11085 , I860 (FMlftel) .... 11850 1l«7b ^ 1864........18560 13590 Ung. Prämien.«»!......7150 73 — «retil,L..........1«17ö !«2 25 «ubolfs.L.........I3K0 14 — «r»mieu»nltheu der Gtadt «ien 94- 94 L0 D0rlaU'Reaulierung««Los« . . 10s— 1^8 25 Vomtlnen.Psaadbritfe .... 144- 14450 Oesterrlichische Schatzscheine. . 9S 2b »9 b0 Una. Eilsnbahu.Nnl.....9825 987b Una. Schahbon« vo« I. 1874 9625 9650 »nleben d. Stadtgemtinbt Nlen i»B. «. .--.....2b 60 957b «rn»denll«ftnn««-c>blie«tt75 Ungarische Nordastbahu . . . 92 — 92M Wiener Tramway'Velelllch. . —> ^ ___ Pfandbriefe. «llg. »st. ««deulredilonft. (i.Vold) 105 2b 105 50 ^ - . " (i.V.-V.) 89 2b 89 50 Nationalbanl........9545 g^ßs, Ung. Vodtnliedit-InftilutlV.'V.) «8 — 88 25 Pri«rltiito-rbll»a^ b'/. . . . . ' ^ ^ SUdbahn, Von« ...--' »uf deutscht Plätze . . . - ' IZB" l^iz London, lurze Sicht. . - - ' is< ^ .r> st Dulatcn .... bsi,92 »' 0,' Nap°leou«d'°r . . 9 „ »9 /. -< go ' Deutsche Reichs- „. ttn . . «""A "HZ' Silbcrgnldm . . 113 ^ l" g, Krainlsche GrundeutlaftllNll»^^ ^ l« Privatnolierunll: T^d 90'^-^ ?' «achtra« : Um 1 Uhr 30 Mmnten notieren : Papierrente «2 91 bl« 63 10. Gilberrenle S7 »9 bl» v8'-. »oldrenle 7410 ii« 74 30. ««bit 149 «0 bl« 149 9^. " ?3 -. «,»d«n 1^90 bi« 18410. «»pole«»« »83 hi« V89'/. Silb« 118 10 bi« 11» 2b.