Nr. 95 Donnerstag, 2^. April 1917. 136. Jahrgang Mbacher Zeitung »» «. oalbiälirin N X. Für die ZuslrU»»» ins Ha»« aanzjühna 2 X. — Hnsertion^yibichr: stur llriiil Iuftralr bis z» vicl ^^ili'» t«) k, grüsirrs <'s> Zsile lil li; dc! öflell'» WirbelIil'Iüüss,» p>, Dir »^aibnche^ ^riNml,, s, chsiiü «üglich mit «„üimhmr t><>l "»!,!,- »nd ^ri^l<«,<,s, D's Administration l ri»«t« sich Milw'i'chlakr Nr, :«! di, ^»>»kti«N ÄlMvki^sllllße vir, IS. Sprrchflmidsii d?s Nedalnon von », l>>5 <0 Uhr voiuntlagl». Unfrnnli!'.!!' Brissr wcrds!, »icyl ailgelilnninl!,, Man,i!fsip!s „icht '.«riiif^ftell«. ss«!«ph»n N». »er zn!lii«n 32. Amtlicher Geil. Mach drm AmtSbiatle zur «Wiener Zeitung» vom 24. April U117 il 1917 wurde m der Hl>f. und StaatStnuserei das «XXX. und ('1^1. Stück der ruthrnischen, das l^II. und «',V. Stück der italmnschen Ausgabe des Neicksacscyt'lcittes des Iah^muaes ^^Ui sowie das II.. XXXVII., XXXIX. und XI^. Stück der rutycmschcn, das XI^IV. Stück der kroatischen, das Xl.V. uud 1.1. Stück der nttheuischm und das l.V. Sinck der slovrnijäicu AuSss^e deö Rcichs^efthdlattcs dcs Jahrganges 1917 ausgcqedm und ucrsendct. Michtamtüicher Geil'. Vorläufige Ergebnisse der Sanitätsstatistik im ersten Kricgsjahrc. Autz dem .^l'iegvpressequarlier wird gemeldet: Von d^'r Gruppe für Sanitätsstatistik des KricasministeriumK wur-den jeht dic vorläufigen statistisclien Ergebnisse der Vcr wunoeten« und Kranlenl>ewca,ung in den Sanitälsanstalten der Armee im Felde nnd dcö Hintcrlalldcs im ersten ^riegöjahre. daö ist für die ^cit vom l. August INli bis zum 31. Juli 1915 fertiggestellt. Tic tonnen als zufriedenstellend angesehen u>crden. Auö den Sanitäls^.«7 Prozent und im Hinterlande 2,22 Prozent des endgül-, listen Abganges, durchschnittlich 3,69 Prozent dieses Ab. ganges. DK' weit höhere Swrblichkcit in den sscldsanitäts« ,nnstalt«n läftl sich linschlvcr aus dem Umstände erklären. dah die Tchwerstverwundelen nnd Schwcrstlranlen in die- ! sen Anstalten, da sie keinen locitcren Transport 'nchr, ertragen könnten, zulückbelialten »ocrden müssen. ! Was das in jedem kriege so wichtige Verhältnis! zn'isclien der Zahl der Verwundeten nnd jener der 5iran- j te» anbelangt, so entfallen vom (^sanittrantenzngang im ersten itriegsjahr anf Verwundungen 50,« Prozent bei der 1 Armee im Felde und 44,9 Prozent im Hinterland?, im, Durchschnitt 47,2 Progent. Es beteiligten sich somit die! Verwundungen mit nahezu der Hälftc am Gesa'mtlranlen' zugange, was als ein sehr günstiges Verhältnis zn be- ^ trachten ist, da erfahrnngsgemäß in oer großen Mehrzahl der bislMigcn kriege die Zahl der Verwundungen hinter > jener der Erkrantullgen start zurückblicb. Der Zugang an Wundinfcktionstrantheiten betrng nach den Krankcnrap-porten der Saniintsanstallcn: I>ci t>cr Armee im Felde! l>,43 Prozent, im Hinterlandc 1,12 Prozent, im Durchschnitt N,83 Prozent l>es Zuganges. Von besonderem Einfluß auf die Höhe des Zugauges au kranken im ersten Kriegsjahrc waren die akuten In»! fcttionslranlheilen: asiatische Cholera, Darmtyphus, Flecktyphus und Nuhr. Der Gcsamtzugang an Cholera bezifferte sich bei der Armee im Felde auf 1,20 Prozent, im Hinlcrlande auf 9.29 Prozent, also im Durchschnitt auf 0,tt5> Prozent des (^esamllranlenzugangcs. Au'Cholera sind gestorben vom Gesamlzngsmg an Cholcrakranlcn: bei der Armee im Felde 21,9 Prozent, im Hinterlande 24.2 Prozent, in beiden (Gebieten 22,3 Prozent. Die Sterblichkeit an Cholera kann somit als recht gering bezeichnet werden. Der (^samtzngang an Darmlliphui. belief sich: i.>ei der Armee im Felde auf 2,80 Prozent, im Hinterlande auf 2,W Prozent, in beiden Gebieten auf 2,71 Prozent des Gcsamttranlenzuganges. Von den an Darmtyphus Erkrankten sind gcstorl>e»: bei der Armee im Felde 7,74 Prozent, im Hinterlande 8,59 Prozent, in beiden ^icbicten «,24 Prozent. Mit Flecktyphus gingen zu: bei der Armee im Felde 0,07 Prozent, im Hintcrlande 0,09 Prozent, in beiden (^e> bieten 0.08 Prozent des GcsamtkranlenzngangcZ. Infolge Flecktyphus gingen durch Tod ab: bei der Armee im Felde 11.0K Prozent, im Hinterlandc 15,34 Prozent, in beiden (^bieten 13,9 Prozent des Zuganges an dieser Infcl- tionstrnnkhcit. Dicsec> Sterblichteitsverkältnie tnnn l'lx'n-falls als günstig bezeichnet Nx'rden. Der Zngang an Ruhr betrug: bei der Armee ni, Felde 3,11 Prozent, im Hinterlande 2.42 Prozent, in oeidcn (Gebieten 2,70 Prozent des ^»esamtlrantcnzi^ai^c^. An der Ruhr sind gestorben: bei der Armec im Felde IM Prozent, im Hinlerlande 2,74 Prozent, in beiden (^bieten 1,8t> Prozent des Zuganges on dieser ,^ranN>ei<. Auch dicsc Zahlen sind recht günstig. Von den chronischen Infetlionstranthcitcn hat sich schon im ersten >lriegsjahrc die Tulx'rtulose ziemlich bemerkbar gemacht. Die Erkrankungen daran beliefen sich: bei der Armee im Felde auf 0,48 Prozent, in, Hinterlandc auf 0.82 Prozent, in beiden (^bieten auf 0.08 Prozent des Gesamtkranlenzuganges. Tuberkulose hatte der Tod zur Folge: bei der Armee im Felde in 3,94 Prozent, im Hinterland in 10,60 Prozent, in lxidcn (Gebieten 8,76 Prozent des Zuganges an dieser Krankheit. Vom c^l>-gültigen Abgang an dieser Krantlieit sind gestorben: bei der Armee im Fcldc 26.57 Prozent, im Hinterlande 21.71 Prozent, in beiden Gebieten 22,25 Prozent. Wenn man in Betracht zieht, datz der Feldsanitäts. dienst im ersten .^riegsjahre vor ganz ungeahnten nnd überwältigend groben Ausgaben stand, deren Lösung überdies durch notwendig gewordene Evaluierungcn nnd das ! gehäufte Auftreten der so gefürchtelcn 5»riegssencl>en noch ^ erschwert wurde, so dürfen die voranstehcnd mitgeteilten ! vorläufigen Ergebnisse der kricgssanitätsstatistil cils schr zufriedenstellend I»ezeicbnel nxrden. Politische Uebersicht. ^ai bcich, ^i. April. > Unter dem Titel „Eine Anlwort an die Toziol di'molrntie" veröfftntlicht das „Frcmdcnblait" einen Lei< artilei, worin im Hinblick auf cine Resolution, die in Berlin untrr Zustinnwnisi der sozialistischen Vertreter aus Osterreich und Ungarn acfaßt wurde, neuerlich eine ^il flärung, derzufo-lgc unsere Monarchie nl'solni leine «g-fflcssivcn Plänc a. bränstt, und diese nndcro liebt cr so sehr, daß «r uüch ^r stc oftfott, und ich, Tnnl>c Helenx>, ich have ihn so ^ch gchabt, du wciißl, nnc sehr.' Und da lamcn dic erlösenden Tränen, endlich, stürz^ ^ hm,,l>r, ,!naufl)nltsnm. .Mein liebes, liebes tt'ind," sagte Frau von (5n-' ""s, die Weinende neben sich auf «in Sofa ziehend, „seit 'ble lancier Zeit schon habe ich um dich gebangt. - Schm, damals, als ihr euch w Schicrle verlobtet. Ncmhard ist ^«n schlechter Mann, aber er ist cincr von denen, die, einmal von einem (hesi'chl, eincr Leidens6,asl crsüllt, cs nicht verstehen, dicscö befühl und diesc, ^cidcnschlift zu beherrschen. Und ich weih nicht einmal, ob wir das Recht haben, sie deswegen zu verurteilen, wenn wir, die anders veranlagt sind, sie auch nicht vcrswhen. Es leben in der Menschen Nrnsl unheimliche Gewalten, dic l>ft stnr-ler sind als alles Wollen." »Ich verstehe das nicht," sagte Nore unter Tränen^ „Nein, Nore, das kannst du auch mcht, wenigstens icht „och nicht, und wic solltest du? Du bist so juna^ noch-, alxr gerade diese Leidenschaft, die Reinhard zu! NoseMaric lwibt, wird nichl von Dauer soin, denn sie hat weder seelischen und aeistigen Ausaanaspunit, noch wird sich ein solcher zwischen Widen bei näheren Vczic hungcn finden." „Du nieinst, sie werden nicht glücklich wclden miteinander, Tante Helene?" Frau von Enders zuckte die Achseln. „Nein. ich glaube talim. Rose-Marie, soweit ich sie leime, ,ml> das sind immerhin zwei Jahre, von denen wir drei Monate läaUch an der Riviera zusammen wa-vcn, hat weder Herz, noch ist sie irgend eines großen tiefen Gefühls fähia- ich glaube, sie besitzt nicht ein-^ mal echte Leidenschaft. Verstand, Koketterie, Egoismus, und Eitelkeit sind ihre HauMaenschaften- du stehst, < wenig genug ist dabci, um einen Rcinl>ard Oldcn, diese wannfühlcnde, tmipcranicntvolle .^ünstlcriüilur ans die Dauer zu befriedigen." „Armer Reinhard'" Helene unterdrückte in allem Leib cm kleines 2ä^ cheln und zog das junftc, Mädchen noch inniger an sich. „Der Tor," ss>.lstc sie, Norcs d'nilles Köpfchen streichelnd, „daß er nicht weiß, welch einen Schatz von Lube und TM>c er aufa,ca,cben -^ aber das gehört auch zu den ungelösten Rätseln, daß so ost weder Männer noch ssmuen wissen, was sie ihr oiacn nennen, immer ihr l^lilck wo anders suchen und den Wett erst erkennen, WAnn sie das, was ihnen gehörte, unwiederbringlich vei-< lorcn oder durch ois anl 25. d. habcn die Cngliwdci die blutigste NicdoUaa.^ und dw schwersten V^rlus,!e des «anzcn iillcnco erlitten. Ihre Absicht, die deutschen Linien beiderseits der Scarpe und beiderseits del Straße Arras ^Cambrai zu durchbrechen, ist in der erproben Tapferkeit der deutschen Truppen und dem glänzendM Zusammenwirken von Artillerie, Infanterie und Flugdienst zufchanden geworden. Auf d>A ganzen Ä) Kilometer langen Front zwischen Loos und B'ullecourl lie-gen die von (Granaten und kugeln davongewchten Sturmhanfen dec Engländer zerstreut. Vormlttags nach all er schwerst ein mehrstündigen Trommclfeuer cntbiannw die Schlacht auf brcilcr Front. Westlich und südwestlich von Lens scheitelten alle englischen Angriffe unter den schwersten Verlusten für den, Feind teils im blutigen Nahtampfe bei Avion, wo es dem Feindc gelang, vor übergehend einzudringen. Er wnrde indcssen ourä) einen Gegenstoß augenblicklich niedergeworfen, wobei er Gefangene in unserer Hand !i?ß. Iwifchcn Gaurclle und der Scarp« war nach stärkster Feuervoibercitung das Gelände durch Rauch und Qualm unüberblickbar geworden. In der Wolke von Rauch und Staub vermochten die Engländ>cr unter Verwendung eine-) Tankgo schwaders in unsere Linie einzudringen. (Gegenangriffe wurden noch vormittags eingesetzt. Südlich Anas-Schlacht verblaßhen am T). die übrigen Vorgänge an Der Ve^lrclcr dcs Tel. 5iorr,-Äur. hattc dant einer liebenswürdigen Einladung dcr deutschen obcrsttn Hee tlsleitung Gelegenheit, einige Teile der Weftfrunt zu bauchen und sowohl die Einrichtungen in der Etappe als auch die vordersten dem feindliclM Fencr unmittelbar aufgesetzten Linien zu sehen. Von vornherein sei bckont, daß da« Gesehene dazu beigetragen hat, das Gefühl der Zuversicht ans der festesten ÜbcrzcnMna. zu kräftigen, daß die Wcstfronr ebenso wi>cl in der Ver-ganfzcnhcil auch in der Zukunft allen Angriffen der En-I ttinte standhalten wird. Dieses Gefühl beherrscht auch die, Stimmung der Soldaten und Ofsizicrc. Mit väterlicher Sorgfalt ist die Heeresleitung und jeder einzelne Offizier auf das Wohlergehen der, Mannschaft bedacht. Die gleiche Stimmung wie an der Front herrscht in der Etappc, wo alÜ5 non dem Bestreben erfüllt ist, die Heimat bezüglich der Versorgung der Truppen mit Lebens-mittcln möglichst ganz zu entlasten. Es ist sogar möglich, nach Deckung des Bedarfes der Truppen eine nennenswerte Quantität Getrcide ins Hinlerland zu senden. Hervorzuheben sci noch ein. Umstand: Für die im besetzten Gcbict zurncksset'licbencn französischen Kinder sind Schulen cingcriclM, in denen diese in ihrer Muttersprache unterrichtet mcrdcn, wobei peinlichst vermieden wind, die vaterländischen Gefühle der Kinder irgendwie zn verletzen. Die englische Admiralität meldet: Ein britisches Luftschiff, das Samstag die OMsw abpatronillierte, ist nicht zurückgekehrt. Es wurde beobsiclM, wie Samstag vormittags ein Luftschiff, in Flammen gehüll?, in der Straße von Dover niederging. Kurz vorher war in der Nähe ein Flugzeug bcobachtct wcrden. Es wird anc>e-nonmien, daß das feindlich.' Flugzeug das vennif'.tc Luftschiff zerstört hat, das wahrscheinlich infolge einc3 Maschmenschcihcns eine weiwre S^reckc vom N'miie fortgetrieben wnrdc. Das Wolsf-Vnrcan meldet: An dcn Haupttampf-fronten herrschte am 23. April rege Fliessertiitigteit. Der Gegner büßte! im Lusttamftfe 20 Flugzeuge ein; von diesen »vurdcn nicht weniger als >7 jenseits der feindlichen Linien abgeschossen. Außerdem wurde ein seind-/icher Fesselballon südlich von Verdun brennend zl.m Absturz gebracht. Rittmeister Freiherr von Nichthofen blieb Zum 47., sein Bruder Leutnant Freiherr von Richthosen zum 10. Mal Sieger im Luftlamftse. Aus Kopenhagen wird gemeldet: „Extrabladet" schreibt über die Wirtung des U-Voutlrienes: Es ist Ücüne deutsche Frage mclhr, sondern Tatsache, onß Groß britannien nicht mehr Herr der Meere ist. England hat gezeigt, daß es nicht imstande ist, die U-Boote zu bc-l'ämpfcn. - Der „Temps" meldet: In Vnlencc (Südfrankreich) steht ein großes Stadtviertel seit 23. d. in Flammen. Selbst die Lyoner Feuerwehr wurde zur .Hilfeleistung' abgeschickt. In seiner Rede in Oxford, in welcher er das Lc-l'cnsmittclproblem als für Enssland überaus ernst bezeichnet, sagte der Sekretär des englischen Nahrungs-n^ttclministermms, Kapttän Äathnret, ocr g.-genwar lige Brotkonsum sei um .'iO Prozent höher, als es die vorhandenen nnd zu erwartenden Getreidevoriätc gestatten. Die Wohlhabenderen müßten auf Weizcnbrot nwglichst UerziclMn. Dclr Generahdiircktor für Lebcns-mittelersparnis, Jones, empfahl, brollose Mahlzeiten znr Üandessitte zu machen und dadurch den Krieg gewinnen zu helfen. Im Unterhause wnrde mitgeteilt, daß die Kartoffc.lvorräte nur noch vier Wochen reichen weshalb die Abgabe an Kc^>i5^fnlUi.'ne verbovcn wutt^. Der „Nieuwe Notteroamsche Courant" übernimmt ein Telegramm der „Daily News" uns Petersburg vom 23. d., wonach hinter der russischen Front, besonders in den südwestlichen Gouvernements von Beßarabien, Po-z dolien »nd Wolhynien, große Mengen von Propaganda-likrntur verbreitet werden. Zahlreiche Agitatoren gehen meist in Uniform von Dorf zu Dorf, um bei dcn Bauern Stimmung gegen den Krieg zu inachen. Wenn diese Propaganda Erfolg haben sollte könnten leicht Unruhen hinter der Front entstehen, die auf die Armee an der Front ,',nrückwirlcn würden. Lotal- und Provinzial-Nachrichton ^ (Anläßlich des Allerhöchsten Numcni,- und deö Nllerhöchftcn Gcburtsfeftes Ihrer Majestät dcr Kaiserin und 5tüninin) findet nm 27. April sowie am 9. Mai l. I. eine allacmeine Acflagauna statt. — lNeuprässunn der T'apferteitsmcdaillen.) Seine Majestät der Kaiser hat die Neuprägung der Tapfer-loitsmedaillen mit dem Allerhöchsten Bildnis anzubr fehlen gemht. Die neuen Tapferleitsmedaillen halen je doch erst nach Verbrauch der Vorräte alter Prägung zur Ausgabe zu aFanaen. Die Besitzer dcr Tapferleitsmc-dMe cMi Pi^unc^ hüben dve^e. Medai^en auch dann wcttcrhin zu /rage/,, wenn ihnen cinc Spanae z„m Band r^lvehen wird. l(5inl»crufunn des Ncichdrutc.?.) Nio daö Tclc-glaphen-^uricspondei^dnrelni meldet, hat die Ncaicruna, beschlossen', die Einbernfling t>cü NeichZrntcs für den lwsicn Mai in Aussicht zn nehmen. «5infchrä«tung detz sslcischbczuned.) (iinc hente oerlautbarte Verordnung des Aüiics für Vl)Il^rnährung soll einc (xniohalie l'ictcn, um dein ^loischuelbrauch jcner dreist' ciilc Schranke zn setMi, für dic dcr Warcnprrw lcin Hindernis des Bezuges bildet. Auch oic Reacluna des ^'lcischbczuftcs durch Gast- nnd Echantgewcrbc aller Art soll hiedlirch angebahnt lvcrdcn. Zunächst verbietet die Verordnung allgemein den übermäßigen Flcischvczug, daH heis;t cincn Äezng, dcr das jenx'ils lx,'hördlich sestgcschlc Höchslinaß überschreitet. Tie politischen Landcsbchörden l)abon unicr Berücksichtigung der örtlichen Verhältnissc und Okwohnheiten festzuschen, wie viel jede Person pro Tag oder Woche beziehcn darf. Den Landesbchorden wird en. Die Verord» nni^g ist vielmehr nur ein vorbcreilcnder Schritt. Eic soll dcr notwendigen, vollständigen Newirtscwftnng dcs Flcisch' Verkehres zunächst dlirch Drosselung des Ubcrtonsumd die Vahn cbnen. - (Verlustliste.) In der VcHustlistss Nr. 514 sind folgende ans Kram stammende. Hoercsangchörifle aus-gewiesen: Kadett in der Reserve Aukoucc Johann, IR 27, zug. dem IR 87, ,!. K., kriegsgef.; Kadett in derj Reserve Turk Ernst, IR !7, krichsgef.; EinjFrw. Titkerp. Lov^in Johann, IR 47, 13. K., kriogsgef.: EinjFrlu. TitFeldio. Selan Johann, IR 17, lriegsgcf.; EinjFrw. (^jefr. Stx'rlc Johann, IN 17, ucrw. und triegsnef. (im Austanschweg als Kricgsinvalidrr zurückgekehrt) ;'.— voin Infnntericrcgilnent Nr. 17 als krieas" gefangen, ErsNcsInf. Ahlin Johann; ResKorp. Aupi<' Iohnnn, 5>. K. (laut Meldnng des russ. Rown Kreuzeo gcsto,rbc-, nicht legal nachgewiesen); dU, ErsResIns. Ve!l<,di«ciIns. ^tubic Franz; LstInf. Eiubic FrallV. Inf. ^mid Johann; LstInf. Stangelj Josef; NesInf. Sn^nik Lukas, 3.; LstInf. TomaÄn Josef; Inf. Tratllil Franz, 5.; Zgf. Tuma Iofef; LstIns. Urania Johann; Ins. Va-ljavcc Peter; NcsInf. Zajc Leopold, 7.; LstIns. Zajcc Isidor; die Inf. 5iwrt Josef, Zidar Joses (vcrw.); LstInf. öuolclj Franz. ((fin Ellldatenheim in Stein.) An Stein wurde am vergangenen Sonntag ein Soldatenheim eröffnet, das mit Allerhöchster (Nenchmiguna den Namen „Kronprinz Otto-Soldatenhcim" crhiclt. Dcm ncuen Soldatenhcim, das sich in der Villa Kramer befindet lind einen aus" gedehnten Garten zur Verfügung hat, wurden zahlreiche Spenden in Geld, Vüchern und Zeitschriften- zugewendet. (Kranzablösuna.) Anstatt eines Kranzes für Frau Minla Dr. Vodn5ct hat Herr Landcsl>auptmann Dr. Ivan 5; usteräiä den Betrag von 50 K. für die Landesblinden-anstalt gespendet. - (Aviso.) Die städtische Apftrobisionierung teilt uns mit.- Vor etwa dre^ Moua^n ha^ d'n SwdWerwaV^vg eine lnappe Wagaonladulig von Wcizcllnnhl orHalte:?. Laibacher Zeitung Nr. 9b 619 26. April 1917 Dieses Mehl, das nur für >irantc bestimm» uxir, ist nun.-niehr verteilt. Es ist nur Nl,x-l, ein gm>z geringes Quan-lum übrig, da's jedocl) ausschließlich für stillende Müller reserviert ist. Es möge daher nieiuaud mehr init dl'n bisher übliche» ärztlichen Zcunniffe» zum Sladtmagistrale in» luois'.es Mehl lommen, da !x'r Wen vergeblich wäre. - (l^lrieß fi,r Kinder »nler vier fahren, wird in der M'iesssverfaufGstelll, in der Herrcnnassc uon nu>rssen n» nbacnebcn werden. Es find nur (hrießlarten güllig, die sich bcicitv in de>l Händen der Parteien befinden. ^ Reihenfolge d<^ Nllnui^n- l 400 am 27., KN—800 . April, 12ttl —1«U0 am 1., . lAN—2lXX) am 2., 200l- 2400 an, Z. uild von 2M »veiter mn 5>. Mai. Auf jede Karte lommen 2 Kilogramm (Nricß, das Kilogrnmn! zu 94 H. Siickchen sind ,nilz„' uxinaen, a»ch ist dao Kleingeld vcreitznhalten, — (Dir Mchwerläufer! haben den Nbcrschus; an Mehl, bezw. Rollgcrstt, znoersichllich morgen srüli an» Hmnelwüi, oalten. — ^Die Biullununissionen» iverde» »noraen von ^ Uhr früh bis l Uhr nachmittags amtierci,. Zur Ausgabe gelangen nur Blollar^'N. ^ (Tie Zullcrlarlru) jino n«h nicht fertiggestellt, ^e werdvo«l) den 2. oder Frotaa den ^' Alai mitgegeben N'erden, sobald sie der Magistrat cr hält. — (Die Värle, unl» Vr^vrrtänfcl) lveroe» darauf aufmerksam gemacht, daß sie dic, Viicte.bescheinignngen U'chl inehr in, städtischen Beralungssaalc erhalten, ,o,^ der» das, eine solche Vescheinignng ^i»er Parte, ,chon l'on der Aroltl>m.missio!l ucben den BroTarlcn ausge-solal wird. Jede Patte, >n»ß also außer den BroUarlen in den Vroweriauslaoeu nnch die Väclcrlieich.,i»>gung mitbriilaen. Diesse nmß >u>e bisher vm>l Ärowcrtänfcr unterschliebcn werden; weiter) hüt der Äwtucrläufcr die die Anzohl der Personen anaebcnde Nummer auszu^ schneiden nnd die rcöMseitigcn Vrotabschnille wie bis' - hn abzuschilri^ln. Tiefe Bescheinigung, ist auch uon der Pmtci zn fert>ig«n. Sollte den Ärowertäusell, irgend etwas unllar sein, so »vollen sl>! fich sofort im städtischen VelQluugöjaole einfiilden, weil die muc Bäckerbeschei-mgnng mich für Fleisch, (5ier, Kartofs^n nno Kraut gültig sein wild. !!»«» Jahre Bahnrichter.) An, ^>ü. t>. M. l)chofe in X!ria,en Wk'" ^ltehr des Tiensllxihna<1ellsH)aft Herrn ^ot>mm 3lnv,nan eine erl>ebcnde Feicr st><' und llnlcraclx'i«! des Jubilars versammelten i'ch i„ gvofzer Anzahl t>ei d<>r ftfllich neschinückte» Val,n« '»l'istrrschreibstnoe, u»n dein ullseilc. n<'achl<'l<'n, und HM^ ^scl^l.,«'!, Bediensteten die l>erzlichst<'n ^lucltounsche ,^ll "Udieten. seines ,»nzt<.-r^üllMn beispiclstcbcntX'N ^elirnö-l«uf«K ^,^ ^i,^^. durch rastlose, »reue Pflichlerfülluna ^>r,ml>^^,„ Verdienste z:, aedenwu und ihn, '^!ve'is4 ^U>'r ,hoäx,ch'!u»ft und Werlschä^ung lxirzllbriuacll. ^^>«. ^>,^'„ Slern, überreichte dein M'ilar imck einor ^'Ulichon Ansprache cine Ehrengabe der I. !. priv. Ti,d° l'<'h>M'srllscI»aft nnd sprach ib», nainenö der v^nevaldirei-lw" für die lichte dem Jubilar ein Ehre „gescheut d<-r ^orncse^len lind ttnternebcix'n. Tief ge^ülirt dankte Herr ^tarnmu für l>i<- EhrniMN. in lX'nen cr dcn fchönstci, ^liln> enn'5 laugen. ,irbeitc!re!<'<' Well-kri^es an de^ rnssiscl^n Front. Vor lx>m kriege l>alle er 'N Sag^r und .znlcht in Müllli»^ ^eoi^nl. Auch z>oei NriitX'r dl'c. Verblichenen hcibcn lx->, Hddenlod crlillcn. — rf niedergclassen hattc. lvllrde vor achl Monaten i,n Streite von einem Weid in dcn Dinner gcbijseu. ^nfolae VlntVergiftung mußte die K« Ioo sic am 2!. d. nach !ana.wi<'li,^iu Leiden sta'rb. «Verloren» wurde ein schwcn'zenMfas^r Zwicker a»f dein Wege von der Eisenbahnübcrschunn nach »lofen-tal. Der ehrliche Finder »volle den Zwicker in t>er Herren^ N"!'sl' >l>, I,. Slorl, adsteven. Äilit sti,nnifll,er Heitrrleit wurde im Kino Central '>»u ^nn-dcotheater von, Pül'lili«» das Scl)lagerl»stspiel »^^nismiin.> Km-rierc" lUlfgcnonllne». Tas dachen »mrdj ^c» d^scnl ?süm zunickcvlcrnt. Henlc Tonnlvd^ag stchl "'"»« «^enjaiiiilis^lali-iere" mit Arnold Niccl nur nochj nn> 1 Uhr nacl)mittn;v' nno um l)!,ll> »» IIl)r lideudo ini Kino ^enl-rnl im Landesthcater. Der musilalisclf-dlnmatisaje Abend i,n ^nilde>,r Opernsängerinnen ^rali O t,a ha ! ov u und Frau Per^lova. Anläßlich des Vorabcndes des Namenstages Ihrer Majestät, der K aiserin findet die Vorst(lluna bei festlicher Äek'nchtimq des änfzerr» Cchan-plcche» statt. Der «roße polnische Hlationalfilm ,» Laibnch! Tac> Kolossal-Filingemäldc „Aus Polcno schwerer Zeit" ist soeben fertiggestellt worden nnt, tomml Freitag in Laibach in, Kino Central im L.indrstheater zur Vorsührllng. Im Film wirken >0.!M) P'.'rsonen mit. In tluei Neihe uon drastischen Bildern, die uns uon durch Koscitci! go hetzten friedlichen polnischen Bürgern nach dcn unterirdischen (Ycwölben der zur Befreiung Polcns versammelten Pa,wioten, vom Ningplnh, >vo Kosciuszto vor der vcrjnmmcttcn VollZmenae ans Poiens Fahne tx'n Eid d.>r Trene leistet, nach der alten Ingelloncii-Uni-vnsität, ans r^,i Primlgeinachern des russischen Statt haI1>cro in die Behausungen der eolen Polen sührcn, spielt sich vor nnseren Auaen die huud^rtiäl)rlge Leidensgeschichte txc.i edlen Polenvollcs ab und Ningt naä) l'iiK'r Fülle von plickeno/'n Bilocili, in dcnen nne. der ,^'nmpf del uerlmndcten oeiltschen und österreichischc» ^liinccü um die Wied?tt'tobernng Przennisl vor Augcil geführt >vird, in einer Apothcse anc^ die die Prollnma' lion dcs n.üleii Königreiches Poleil znm Gegenstände !,«!, Vo., licsondcrem Inlcr.'sse dürste ec> scin, ons:'sämtliche Anfnahmol an !i^rt »nd Tttlle gemacht u»!t> d>e in im Film verwendete,, Kostüme, Wnfse,, n,,d Nc^uisile» vom volnischr,, A'n Theater in >llninu ^nr U>crsi,g»ng neftcllt wurden. Tzemn, wie der Tchnuir >t^eiuszto5 auf wm Mnrtlplatz, die Schwert weilie in der '»lirch^ der Franzistaner zu Kralun, die Vel'haftnng der polnischen E.dello.ul'e., das (^cb,e,l ,de.r Tensennläimkr vor dem Auszug zur Schlacht, die lilu-tigcil Kämpfe um Przcmysl lind, die Mclerobcumg bcr Feste, der Anszng der Legionäre nnd der (Kin!..cirsch der sngllicheii Trnppcn N'erdcn dcs ungeteilten Vcifulls txr Bcsncher sicher sein. Vorführungen morgen Freitag um 4, l>alb 0, 7 nnd hnlb !» Uhr i,n ,^>no ventral in, Lu» dlsthraler. - Nicht für Jugendliche. Theater. Kunst und Ateratnr. »Kaiser ssra»^ Joseph Iul'iläumstlienter.) ..Der V>.^'Il, ie reich die Mle von Melodien quillt, wie dic Erfasser euch l)l)»<' ^'ouvlelo und Tan,^iulagcn nu,en, »vie fie es mit ihrer Aufgabe so liiel ernster n<-hM-n. Dami! wachst all<"rdinn5 auch die Schwieriateit des Sludiunis uud der Allfführuna. Die Darbietung a>n Tienslaft >var würdig llird gelungen, wenn man von ltemen Män^-In alisietst. H<>rr Nühladez lM gewif; reichliche Michl' und Arbeit daran verwendet, bis die schwieriaoi (5höre, die freilich jl^llenllx'ife iM't lind dünn tlangen. fafzeu nnd sich den (5ingMesängen anfüglcn. lim die feiue mufitalifche ^-gleünna machle sich a"ch txi« Orchester verdicul. Als V^el-Hänger l,me ihm der rccht<- Operetteulon liegl. Di^ Dialellsärbung freilich lief', ""'l ,'>>' N'üuschV'n übrig- einige I.isäft" machen noch leinen Tiro^r. Auch tlana. die, Slinnue iu hölicrcn ^.'agci' ofl schnxn-l, und unbk'asa",. ard-, »vc-nn sie at>er ein>na! los-lebten, bedauerte man. das; man nicht mvhr zu lwren de-lam. ,Her-r Spielleiter Olschinsti belam im Xwron Wept, eine Rolle, die ihm eiaemlich nicht liegt nnd zu pl itischer AnKnestaltnng wenig ^elcsseuheit gibl; !rol>dem wrdinele er sich ihr mit Sorgfall und Humor nnd hatle roichlichei, Anteil an dem Beifall. D >vnr unverfölfchtcr Po*,en-ton, der denn auch seine Wi'rtung nicht verfehlte. Sehr geschmackvoll schien n»s allerdings die Verhöhnung dioser Universitätslehrer nicht. Auch die lleincn sollen, znin ä^ei ivn-t Herr ^chm iedrä a^- Tov^chv^.v, >lvn«n ^m>^ck gul. Schr störend uno gcschma^/os l'li'ch/l'lil'll uns «il/ll/iii Wiix und Anspielunaen, namentlich „zcllgemäs'.e". die schon zn dem ganzen Kostüm nicht patzten. Die ?,wi' schenmnsii ist nur mel,r PromenadeionzeTt', man nnterhält sich laut, singt auck u,il- demnächst lomntt das Pfeifen »nd Paschen dran. Dr. Jaul e r. Oesterreich«Ungarns Von den Kriegi»sch«upl«tze». Wien, 25. April. Amtlich wird verlmitbarl' 25>sten April, Vage überall unucränderl. Tei ^tcllorrtrelrr oes Chefs des Gcneralslabes: u. Höfer, FNL. ,^rieMrcuze für Arbeiter. Wien, 2'>. April. Die „Wiener Abendpos, l„.,., .^,,, .>, schre,ibt: Tie morgige „Wienclr ^eitnng" veröffrtbereich<' des Miuisterium5 für offeullicli<' Arbeiten, llnler den Aus« nezeichiielen bl'sindeu fich n. a. 4^»7 Arbeiter der staatlichen U>l0»tanwcrie und Monlanfabriten, n>elrlx' auch für ölriens /,u>ecke in hol)em Mas;e in Ausprlich gelloiiünen jiud. Anläs> lich der >llindinnchunn dieser Auszeichnungen sei auf chus'.ei'iinge!! Seiner Majestät des 5> <, i s c r s hingewiesen, die mit der Schluhfasjung des Munmchen im ^llfammen' wnge stehen. Als der Minister für öffenlliche Arbeiten. Freiherr von Trnta, in einem mün'dlichen Vorlrane. dri, er ül>er die voatte. der Leistungen dl'r Arbeilersäxifl ül>erl>allpi »rxihrend des Krieges gedachle, fprach sich Seine Majest'N der >laifer über diese Leistungen und über die Haltung der Arbeiter überuus lobend alls und gab liesuiiders seiner lebl)aflen M'friedignng dariilx'r Ausdruck, das', die Arbeiter ungeachtet aller durch die jetzigen Lelx'növerhält. nisse verursachten Mühsa'le und l^nll^hrluigen standl>aft das Ihrige dazu lxigetragcn l^abei,, um daö Dnrchl^llen ,',u ermöglichen. (5s freue ihn sehr. durch Verleihung des kriegstreuzes zunächst den Arbeitern von slaalliä>en Bell ielx'n auch die Verdienste einiger von denen, dir Seine Majestät der Kaiser „.Helden der Arbeit" nannte, belohnen zu tonneu. Der stets bewährte Meitz lind die von ulte.rsl«-r k-tannie Tüchtigieil der Ix'imiscln'n Arlvitelscl>aft lxilten sich lnsonders auch »vährend des kriege? nellerlich glän zeud erprol't. Dieser llinswnd inl Vereine mil allen übri-ge» ,>altc>rcn unsere». lr»irls6)nftlichen X!clx'ns lurrdtn uns nach dein >rriegl' und nach glücklicher Überwindung der Schmierig leiten des ill^ra^nges zum ^rietx'i, i»rsäh,nen, UN5 e der Voller ersolareich zu belxiupleil und einer ^pcxs^' neuen Aus-schumngl'6 enlnegcnzügehe»,, aus den, vei surgfälliner Vsleae und zielbeiouf^ten, Ausban aller Wohlfahrten^ richlunnlil nicht nur die Allgemeinheit, sondern <,uch die Arlx'iler selbst Nuhen zielen ux-r-den. Auf die Bitte' d<>s Ministers für öffenlliche Altanen, gll gestallen, dus; die,e Worte der Offentlichteil mitgeleill ^ loerden dürfen, gab Seine Mrjestät der ^aisei hiezn sofl/rt seine A» nehmigung, Teutsches Reich. Von den ttriegöschauMtzen. Berlin, 25). April. Due. WolfsBuieu» meldet' l^io-ßes Hauptquartier, 2.') April. Westlui)ei, K,,nprmKcn Rupprcchl. Auf drm Tchachtfclde von Arras wird seit Astern ftü», nm d„o Dorf <^nurrll< getämpfl, nördlich dci Tcurpe hn< de, Feind feine Angaffe sunft »ich« wieder^»!!. 3üt"' lich der Scnrpc ^liedlrung entbrannte nachmittags bei. ocrseito der Vttaße Anas Camlnai der Kampf vvn neuem: l»ri weiter Fiunt griffen c„^isch^ Divifiune», in tiefen Ttaftrln herangeführt, i,b«r Momi^-^a»court a». ^m Feuer und Harlem Nahl.impf brach der englische Itunn unter d^cn schwersten Belluften zusammen. Mo bcnbcsatfunnen «nd Infanterieflieger melden über den '.>.'!. Aplil, daß die Zahl dcr vor der Front licnenden toten »md verwundc-len (5nssländcr eine ullurwöhnlich hohe ist. Bei den !i. und 24 d lam es 'M Vorfeld ,m,cler Kampfiinir nordwestlich vM St. Qucntin .v '»chrere,, (Uefechw,, l,r. denen der leaner «ben bluten ^er-lüften auch (^fangcnc einl'.M. H^resssruppe des Dmt. ....5 (shan.pag^3r^ ^""- "" '" ^"""""l Laibacher Zeitung Nr. 95________________ ________620___________________________________20. April 1917 wieder. Französische Vorstöße bei Hurtebise Fermc. am Brimont und westlich der Tuippc blieb crfulsslis. Hinter den feindlichen Linien wurde reger Vcrlehr beobachtet und von uns wirksam beschossen. Heeresgruppe des Herzogs Albrecht von Württencherg: Die La^c ist unverändert. — Am 23. d. verlorcv die Engliindcr „nd Franzosen durch Luftungriffe 2l) Flugzeuge und einen Fesselballon; der 24. April lofMe sie 19 Flugzeuge, von denen 1l> in Lufttampfen, drei durch Abwchlfeucr uon d Meter Höhe voran und beschoß aus seinem Flun. zeiuge die cnglisrlM Linien mit dem Maschinengewehr. — Ostlicher Kriegsschauplatz: Unsere Artillclic beantwortete das Feuer russischer Batterien, die vornehmlich ki Znlobstadt, Postalvl, und an der Bahn Zloczow-Tar nopol tätiger waren. — Mazedonische Front: Der seil Tagen gegen uusrrc Ttellnngen zwischen Vardar und Toiran Iec starren Wnlung englischer Artillerie folgten gestern Angriffe, die von den bulgarischen Truppeu fiimtlich abgewicstin wilrden. Dor Ersk' (^oneralnunrtk'r-meister: uon Ludcndorff. Die Äriegsziele. Berlin, 1^4. ^lpril. lliider .^iüloeio ans !>ie widere spreä^cndoi ^lllfflirlX'rlingeir au die NeichöleiNma, i»> Xtainpfc tx'r Meiiiliügen über die .^ricsss^iele Tlellnii^ ,;>> in'l>mcn, erllärt, !>><' „Norddeutsche Ällsseüieiile ^eituun": Die Monierunss hat, lrxis von ihr nl>er die ,^rieg^,')icle ge^ saa.l werden lain,, initfteteilt i'.nd tmul gcstenwnrti^ leine weiteren ^rtlärxilacli n>'l>ei>. Tie »uird unbeirrt durch !>aZ Träligcn u»u beitx'il Seiten den We^ »veücissshen, den ihr das Gelvisseil uud il)re Vcrantwortllu^ vor dein ^anlX' vorschveibcn. Ihre Aufgnl>e ist cc>, so bald altz »nüsslich den >tril^ ^u ^inem glücliick»cn End<' ,;ll bringen. Tein stehen vor aller» die »vahnwitzkfen >lrieg^,;ielfuvdernn^en unserer nxstlichen Feinl>^> entgeneu. Tötun« der l^rfnnnene« u»d Vrrwmldrtei, d»ü»<» »ir «vrn!l,;usen. Berlin, '^. April. Das Wolff^Bureau mellxt^ '^ei de»l abgeschlagoilcu ersten Tturn, auf 2t. Queutiu aiu 18. April hielten die Franzosen zloei Stunden lau« deutsch.' Oüätx'n besetzt. Die Deutschn fanden bei der Nückerol'e-r»en vor. Mfana/cne, bei denen 3chlaä,>^ nlcsscr gefunden wurden, nat^n ^u, das; der, Beseel <>'-^bell worlX'n war, alle (^efon^enen u»ld Verivundelen nie-deriultiachcn. Italien. ^riede„st«nd«ebunne» der Tu^inlistc». Lnnnno, 25. April. Die Leitung der sozialistischen Pn'.lci Italiens ha-t mit der Viammerfrattion ltnd der Vertrctlma. der (^etoerkschaften eine neue Beralun^ ad^e' hallen, lvclche dem „^.'ltxntti" .zufolge die Richtlinien einer 1'lltimi für dcn Frieden lind die ,'^eit imch de>» .Griene be> Naf. Hjon sozialiftischer Seite soll . Mai durch H^olts-versnmnilunsien ilnd Straßenllllldstebungeu den Friedens luünsclxn ^l<^chdruck ssessel'en werden. Die Neniernng hat den staatlielx'n Arbeitern qleichsalls ^rveitöfreilieil >' heilnssestellt, an diesen: Taste zu schliefen. Die (.5il,sch,,<^'. >uan im Äluölmide vielfach ne»ch an die ,^raft "^aliens stlaulx', ^ewisz s', man feine eindrnckc'-vollen Sie^e iin offenen >tal>en mmmchr ihre Widerslandsstellunsten er« reicl>r, nesten die den En«läud<'rn nnd Franzosen uicl,t viel mehr aiv der Versuch >,'n,<5 unnl'Iässisten Dl>!l^>> <, übrige. Her Seekrieg. l^i.i')<»« Tonnen uersenll. Berlin, 25. April. Das WolffBurem, nuldct: Seit den am l9. April brtnuntgegeben!.,, U Vooterfolqrn sind nach bis zum 2l. d. eingcga»gl.ne» Tl,mmell„rld„„gen weiterhin inogrsamt N.'>..M> Tmmcn feindlicher und neutraler Haudcwschisje durch unsere U-Bootanal, im Atlantischcn ^,',ran und in ^r ^iocd-sce verscnlt »norden. Dn>? «roßte kriensschisf der Welt. ^er>», 2i'>. April. Die ^youer Blänev ineldeli auc> ^'a-shinzilun den Stapellauf deö arö^len ,Urie>^'schiffe3 der Nell, deö ilberdreoduoufchts ./.>l'e>r>-Mer,itl>", mil einer Nasscrverdränssnnss voit, !i2.<><»> 3ouneu. England Die Verlustliste!,. Amsll-rdn»!, ^!. April. Die Verlustigen iu d^u ,,^i-meo" vom !7. nnd !>>. d. M. enll>allen die ^ianien ve>n 5,^ Offizieren, darunier -'-">> >laull> Manu. Dir Nnlirimnsmillrlsrnae. )t,, 21. April. Obwohl die V»a>hrnNli6!nilIe!sr in ^»ssland ,;ur uliliMlorischeu )»ta!i^!!iern»u aller Lebens inittel dränNö»iillelininij!eriu>u nach den englischen Blütteru alMneint, ^ebensinitleltarlen N'ie in Deutschland ei.!!,^nsühren. Ev l>ilt vielmeln znnächsl an dem, Sl,slem der teiln».ise »rj'laüistNorischc'n, teilweise frei-lvillissen Speiscnl>escheäutnn^ fest. Die „Times" schreiben! Die, ^NM ist in der Iel.',!en A^ichl- noch vk'I lrilifcher ^e U.»c»rdeu. Das Pnlililu n l>al leine MiliX'runss d'er ve>lelien den Bcschräntnnsten, sondern noch viel drastischere ^'esiiiu^ inuugeu ,zu crn.»arleu. Tagcsllcuigkoiten. — lVill (5hestandsnusweis.) In einem nach Epernay fahrenden Zuge klagte lnrzlich eine Daine ihren Neisegsfährten ihr Leid, Sie fahre zum Besuch ihres im Lazaret liegenden Hatten, besitze aber leider leinen ordnnnlis!nä'ßia.en mililmischen Passirrschein. Ein Herr ans (ipernay, der im Abteil saß, bot sofort seine Hilfe nn nnd riet ihr, nur immer ihm nachzugehen. Iu Epernay stiea.cn die beiden zusammen aus. Der Herr durchschritt als rrsler die Bahnsfterre, nachdem er dem wachthabenden Gendarmen seine völlig einwandfreien Ausweispapiere gewiesen hatte. Schlichtern trippelte die Dame Hinlerher und erging sich in wirren lHntschnldiglingswulten, ans denen der Gendarm beim besten Willen nicht tlng werden tonnte. Da drehte sich ihr Reisegefährte nm nnd rief der ^urilägebliebenen im Tone des höchsten Mißmuts zn: „Du Gans, wie lange soll denn das Geschnatter noch dauern? Ich habe es satt, hier noch länger herumzustehen." Sogleich ließ der Gendarm, der als selbstverständlich annahm, daß ein Mann nnr seine (ihe> fran so behandeln könne, die ebenso glückliche, wie ob der nnfrenndlichen Zurechtweisung verdntzte Dame anstandslos passieren. - (Die Physik der Wolken.) Die Physik der Wollen erörterte dicsertage der Assistent am Physikalischen Institut der Landwirtschaftlichen Hochschule in Berlin Viktor Engelhardt an der Hand zahlreicher Experimente in dem Vereine Deutscher Eheiniter. Aussteigende Lnst ist die Ursache zur Vildnug der meisk'u Wolken, die ans feinen Wasscrtröpfchcn be« stehen. Diese sinken herab, uerdampfen aber meist sofort, wenn sie die Wolle verlassen. Eine Wolke ist also eigentlich nichts Wirtliches, genan genominen nur eine Stelle im Nanm, an dcr sich Wassertröpschen bilden nnd halten können. Am deutlichsten zeigt sich das bei den sogenannten Hinderniswolken. Wenn ein Wind gegen einen Berg bläst, wird die Lnft durch das gezwungene Aufsteigen abgeli'chlt. Daranf bildet sich eine Wolke, deren Teilchen der Sturm auf der anderen Seite sofort wieder herabreißt, wobei sie in den tieferen Gebieten wieder verdampfen. So bekommen wir das eigenartige Schauspiel einer Wolke, die am Berge fcstznhängcn scheint, obwohl der Stnrm die Woltentröpfchen hindnrchjagt. Eine solche Wolke ist nach Tmie wie eine Schamnstellc im Gießbach, dcr weiße Schanm bleibt, nnd doch ist es ewig nrnes Wasser, das ihn bildet. — (Dic Schicksalsfcdcr.) Ans Washington meldet der „Newyort Herald": Sobald die amerikanische Nrieg'serklärnng ausgezeichnet war, wnrde sie nlwer-znglich dein „Weihen Hans" übergeben. Dort wnrde sie znnächst vom Vizepräsidenten unterzeichnet, da Wilson mit seiner Gattin ausgegangen war. Als der Präsident zurnckkaln, reichte ihm seine Fran eine Feder, mit der er das bedentnngsvolle Dokument uutelschrit'b. Diese Feder wird jcht von Mrs, Wilsm, als lostbarstrs Andenken ansbcwahrt. (!) — inaier stand ihre wenig menschensrenndliche Art in der Behaudlung der Hoteldienerschast, Allerlei Gegenstände flogen aus der Hnud der Frau Lehiuaier an die Köpfe' des bedieueuden Personals. Beinahe unglaubwürdig lliuge» audere Sonderbarkeiten, die dieser sympatyl-schcn Dame vorgehalteu wurdeu. Nicht genug darau, das; sie sich, uur mit eiueul Ulster bekleidet, im Hotel sehen liesz. bestand eine ihrer Lieblingsbeschäslignngen darilt, die Tapeteuwände mit Blltle'.patzen zu bewerfen, eine zum Zeilverlreil, ausgesi'chrte Tätigkeit. die der Täterin große Frende zu machen schien. Wenn mall alls der Wohuung der Dame besonders lantes Geschrei vernahm, pflegten die Lente zn sagen: „ha, sie hat einen gnten Schus; getan". Kein Wunder, daß sich die Wohnung nach dein unfreiwilligen Anszug der Mieter in trostloseni Zustand befand nnd tagelang ausgeräuchert werden mußte, nn« fnr normale Menschen wieder bewohnbar zn werden. Der Hotelbesitzerin, die die Klage n»i Schadenersatz a::gestremü hatte, wnrde der größte Teil der Fordernng des Betrage» für die Instandsetzung der Zimmer, <^'i Pfnnd (2<»4<) Kronen), vom Gerichtshof Angestanden. — (lkinc Maschine, dic Bäume fällt.) Eine Maschine, mit deren Erfindang die Amerikaner sich jähre-lang vergeblich abgemüht halien, hat jetzt ein übrigens dnrch frühere Erfiuduugeu bereits bekannter - schwedischer Erfinder, Direktor Wäslfelt, gebaut, wie ans Stockholm berichtet wird. Seine Äanm-schneidemaschine, dic den Rainen „Sector" trügt, ist lange Zeit hindurch ansgeprobt worden nnd soll mm, Danksagung. Nir dil.' mclen Vewmsc inniger Anteilnahme anläßlich des Ablebens nnseres geliebten Vaters, (Großvaters, Schluieqervaters, Bruders, Schwagers nnd Onkels, des Herrn Ulrich Schmidt sowie für die zahlreiche, ehrende Beteiligung am Leichenbegängnisse sprechen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank aus. Zie trauernden Icnnil'ien: Otto Schmiöt und Htcnmund Fuckmann. Laibacher Zeitung Nr. 95______________________________621 26. April 1917 durch Patente geschützt, in den Handel kommen. Üder ihren Van liegen bisher nur wenige Einzelheiten vor, aber nber ihre Leistunssssähigkeit wird allerhand Wissenswertes mitgeteilt. Die Vaumschneidemaschine, die durch einen leichttn Motor von etwa drei Pferde-träften betrieben wird, ist so leicht, daß ein einzelner - - es braucht nicht einmal ein Erwachsener zu sein — 'ie bequem tragen lann. Innerhalb s I. 12.272. Kundmachung. .. Zufolge Erlasses deö l. t. Ministeriums !^l L„ndeauerteidia.uug uoul 14. April 19l7. ^ep. XIII. Nr. 341. „'langt mit Blssilm dcs ^"lljahreo I«17/18 in dru l. u. ^. Militär, ^znljunsss- und Vildu„sssnnst)17 Iubetreff der alllmnnuen Aufnahmsbedin» stuu^cn sür die gemmutc» Anslal'eu wird auf dic ^lcram»s, Dep. X. Mr Einsicht a»fl'r„e„dr„ »ontursauc'schrcchl»,ss^! u.lloi^en, Hisd« wird jedoch bemrrlt. daft dir Ncrl'iMma drr Slif-tun^p!al.'c nur vorl'etwitlich d<'r ,»it l.eiriedi.! gendem Erfolge alizulr^rndrn ?l!!si,al,,!!^ftlüsl>nq und dor tliu'urrt ^u louslatil-renden törfterlich^, E'gMüui elfolsst und d^,sl d,,.- aNnrmeilie Äus. Uahinc in diljcm Jahre nur in die 1. Iahraänae °" Mi!itä,alademirn nud der in den Bewer ^">^ai!üschrrili!N oufssrzählt.n Wilitäluln-r. ^"lichulen. d. i, jener in Mährisch.Wrihlirchen «rnlau. Marl'Uifl. .«ltismarten und Pozsonu^ ^atlsiildcn lann. Eine Neuauinahmr auf Htis^ !"Nss«piljtze in die höheren Jahrgänge findet ^Nllch „,it der im Älwelbungsailsschreibüi für ^ u. f. Milltärolirrrcaljchulen erwähnlcn Äus 'Mme nicht statt, doch i>< dir Übersetzung lion Mumien der Militär-Er^ichun««. nnd Bil> "U"^i!l,i,st.,itcn nils solche Pläye zulässig. Daa.ea.e„ nelangen Stiftunsssplühe in den Al'litärulNerrealschu'lcn in diesem Schuljahre "'cht zur Nrsrhlma.. Der ein^an^s bezeichnete lrainische Staats» Mfiunsssplatz ist in erster Linie für Kinder von «dcl, dc,rn Eitern ^ur eisseucn Erziehung die «tlltel nicht b.sihcn oder in ^,uil> oder ütanural' »teilen durch 20jäh,ia.e treue und ssute Dienst» lelstung sich l'esondere Verdienste aesammelt ha > be», bestimmt. " ' In Ermansslu'ig s,eeissn.ter adcliaer Kom» petenten stnd auch Sühne uuad.liaer im Militär gedienter o»er verdienstlicher Zivilbeamten. d,e "" ""?"ne ^.andeslinder se.n müssen, lom- Die Gesuche >um Verleihung dieser Stif-tungspllchc sind bis znm 20. Mai 1»1? beim lrainischen Landedanoschusse zu ül'erreichcn. ö>e sind »,it drm Gevultsscheinc, dein Heimul^schcinl'. dem Nachweise der Mittel» losigl^it des Xuinvetenten, dci» militäiärztlichen ^eiissnisse, de>» IlnpfnussCz uqn>sse und lehtcn Ttndie>izcttssn,ssen, m^t ^iuichlus; dcs Zeugnisses drs lchteu Semesters, dann. f.ills sich der An» sftruch a»f den ^Idel oder die Abstammung von einem Offizier oder Vcamten und auf d^ien Verdienste gründet, auch mit den bezüglichen Nachweisen zu belegen. I„ den Gesuchen um Aufnahme in eine MOitälrealschük- ist der Standort jeuer Militär, realschulc anzugeben, in ivelche die Angehörigen die Aufnahme des Aspiranten anstreben. Bemerlt wi:d, das; auch hener. wie in den Vorj ,hren, Iün,^ngr. welche sich um St,ftungs- pläpe biw^l'en, m der l, u. t. Manuealadeuiie i>» I., ausmitimslvrisr auch im II. Jahrgange ! Ausnahme fi»'rn tonnen, wenn sie den vor» ! geschrielicnrn Vdingungen extsUsechen; in let)' terer Hinsicht luird ^u> die dicSjällige gleichfalls h,elam>s einmischende Xtunlursausschreibnng und noch bciondcr«! nuf die lil»rc>ussichchcn Vorteile einer Bcwerbmig uin solche Plähc urrilüssru. In der Marmeliladenne l'eainnt das Schuljahr am 16. September 1917. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach, am 20. April 1917. 1136 3-1 Z. 12.648. «undmachnnft. Mit dem I. Semester des Schuljahres 1M7/I8 gelangt der II. Platz der sür den Besuch des l. l technologischen Gewerbe-museums in Wien bestimmten Johann Mlalarjchen Stiftung jährlicher 464 X zur Verleihung. Anspruch auf dieselbe haben angehende oder schon selbständige Laib ach er Gewerbetreibende, die geborene Kramer und der deutschen Sprache soweit mächtig sind, dah sie dem "Mcicichte folgen lönnen. Das Verleihnügsrccht stcht einem Kollegium zu. bestehend aus dem Direltor der l. l. Staats, gewerbeschule iu Laibach und je einem Delegier« ten des LandrSausschuss s und der Handels« lammer in Laibach. Die stempe,freien Gesuche sind längstens bitz .'tO. Mai I»17 bei der uorgese^ten Studientichörbs, bezw. beim Stadtmagiilratc in Lai >nch einzubringen. Den Gesuchen sind beizuschliehen: ») Geburts!Tauf)schein; I>) der Impfschein; l!) Mlitellosigleitszeuquis; ,1) das letzljährige Schulzeus,nis; c) bei Bwerbrin, welche bereits in der Praxis stehen, datz Lehr» oder Veiwendungszeuguis dcs Meisters; l) die Aestätigung, daü der Gesuchsteller die gewerbliche Praxis, bezw. das Gewerbe in Lai^ach a»?ü^t, bezw. daß er angehender Gew«rbetieibender ist; ß) eventuell Belege, welche für die Aufnahme in eine Spezialabteilung erforderlich sind. Ms dicse Belege nicht schon sub lit. »—l enthalten sind. PiDgramme für jede Abteilung uud die näheren AufnahmSbciiiigungen sind bei der Dircllion dcs l, l. technologischen Gewerbemuseums in Wien, IX., Währinger Straße 59, jederzeit erhältlich. Informationen erteilt auch die Direktion der l l. Staatsgewerbcschule in Laibach, K. k. Landesregierung für Krain. Lai bach, am N». April 1917. ŠteT. 12.648. Razglas. S 1. semeBtrom šolskega leta 1917./18. so podoli II. meBto za uèenje na c. kr.teb.no-logiènem obrtnem muzeju na Duuaju doloèena uslanova Janeza Mlakarja v letnem zneBku 4(>4 K. Pravico do to ustanove imajo priprav-ljajoèi Be ali pa že BamoBtojui ljub-ljanski obrtniki, ki 80 rojeui Kranjci in nemäkega jezika toliko zmožni, da morejo slediti pouku. Pravico podeljevanja iraa kolegij, ki ob-atoji iz ravnatelja c kr. državne obrtue Sole v Ljubljaui, iz enega odposlanca deželnega odbora iu ie encga odpuslanca tigorinüke zbornice v Ljubljani. Kulka progte prosujc je rložiti najkaBDeje do 30. maja 1917 pri pred8tojueui Solskom oblastvu, ozirom« pri mestuen) magistratu v Ljubjjani. Prošnjain je priložiti : a) Rojstui (kretni) lint; b) izprièevaJo o cepljeuib kozah; c) ubožno izpridevalo; (1) zaduje ftolsko izprièevalo; e) pri prosivcili, ki bo že r prakBi, uèno izprièeralu ali izprièeralo o uporabi, ki ga izda rnojster; f) potrdilo, da prosivec izvršuje obrtno prakso, oziroma obrt v LjuMjani, ori-rorna da ae na wje, izrrševanje pripravlja; g) eveotualua dokazila, ki 8« pntrebna za sprejem v kakft^n specialni oddelek, ako ta doka/.ila dibo že pod lit. a—f obnezeua. Progranii za vBak oildelek in podrobni sprejemui pogoji se dobivajo pri ravnateJjstvu c. kr. tobnologièuega ohrtnega inuzeja na I)u- naju, IX., Währinger Straße 59. PojaBuila 0. Herniatee RlafAMloirloM (HiM-nkatarrh. nia- l)(!st. Krl. oliue beiutsst. Pak. Mk. IM).. Doppelpak. Mk. »•-. Krhälllich in Apotheken, tiiilweisft auch Drogerien, wo niclit