^N150. Dmstmi am 5. Juli M.4. Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn: und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig n fl., halv-jährig 5 fl. 50 kr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., lMbj. 6 fl. Filr die Zustellung in's Hau« sind haldj. 00 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj.. unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., halbj. ? si. b0 lr. Vnstrtwnsgeblllir flir eine Garmond - Spaltenzeile oder dm Raum derselben, ist fllr Imalige Einschal-tnng vlr., ftir 2malige8lr., für 3malige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel p«r 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 5»0 lr. inr 3 Mal, 1 si. 40 lr. fllr ii Mal und 90 lr. 8. Mit Bezichling auf dcn Fmanzminislcrial-Erlaß von» !>'^. April l«01 (N. G. Vl., XX. Stück, Nr. 47) wird tmidgemacht, daß dic Aegüustiguug dcs Fabrilssalzbczugcö um dic ermäßigten Preise ans dic Darmsaitcnfabrikation gegen Bcobachtnng der dicß-falls bestehenden Vorschriften ansgcdchnt wcrdc. Das Salz fnr diesen Industriezweig ist möglichst zn verkleinern nnd dnrch sorgfältige glcichförinigc Pcrmcn-lmug mit zehn Pcrzcnt rohen Ehilisalpctcr (Natron» Salpeter) zn dcnatnrircn. Nichtamtlicher Theil. Die flir dcn Monat Mai 1804 gepflogene Abrcchnnng zwischen dem k. k. Acrar nnd dem train. Grnnd-Entlastnngs'Fondc zeigte an Einnahmen.....5>7.02i1 fl. ^5>'/, kr. nnd an Ausgaben . . . . 175.W7 „ 47^, „ sohin einen Abgang pr. . . . 118.W8 fl. 12 kr. wodnrch sich das Ende April 5801 verbliebene Acrarialgnt- haben pr. ..... . . 15.710 „ 24'/, „ auf.........1Ü4.084 fl. :ii','/, fr. erhöht. Vom lrainischen Laudcsausschussc. Laibach, ain 27. I»,ü !804. z»aibach, 4. Inli. Es ist nicht nur Etwas, sondern cs ist Vieles faul im Staate Dänemark nnd cö dürften in Kürze scltsalnc Nachrichten ans ilopcnhaa.cn cintrcsfcn. Der Beginn ist bcrcits gemacht; ein Berichterstatter der „Presse" meldet, daß König Christian dirctt nnd persönlich dcn vermittelnden Schutz dcö Kaisers dcr Franzosen angcsncht habe. Dieser Schritt soll mit Wissen einiger Führer dcr gemäßigten Partei, denen sich merkwürdigerweise anch dcr frühere Ministerpräsident Hall angeschlossen haben soll, aber ohne Wissen dcö jetzigen Kabinctsvorstandcs Monrad geschehen sein. Man spricht von cincr heftigen Szene, die zwischen diesem nnd dem Könige stattgefunden halic, alö die Sache dem Ministcr'Präsidcnten zn Ohren kam. Monrad soll cö gewagt haben, offene Drohungen ^eyei! schien Monarchen auszustoßcn. Kanin vor acht Tagen halten d>c Pertrctpr Christian's ,'u der Koufcrcuz dic diplomatische Vermittlung Frankreichs in dcm Konflitt mit dcn deutschen Mächten rundweg »mb unbedingt abgclchut, nnd jctzt sicht sich dcr Kö' nig geln'ui'gcu, dcn „vermittelnden Schutz" dcö näm^ lichen Frankreich selber zu erbitten — allerdings nicht gegen dic dcutschcu, Widersacher, sondern gegen scin eigenes Volk. Es gewinnt dcn Anschein, alö ob dic Sünden dcr cidcrdänischcn Politik an dcm Träger dcr Krone gesühnt werden sollten. Freilich war Christinn dieser Politit im Herzen- abhold, aber es trifft ihn doch dcr wohlbcgründetc Vonvnrf, dcn Ausschreitungen derselben nicht zu rechter Zeit nnd mit dcm erforderlichen Nachdruck entgegengetreten zn fcin, das tlarc Nccht und scinc bessere Ucbcrzcngnng dcu zwci-fclhaftcu Nücksichtcu cincr übclvcrstandcneu Konucnicuz nntcrgcordnct ' habcn. Ueber di Beschlüsse des dcutschcn Bnndcs licgt noch keine Nachricht vor. ^m vereinigten Ausschuß hat Preußen dcn Antrag gestellt, in Bczng anf die oldcnburgischcn Crbausprüchc ein vollständiges lon-tradiltorischcs Verfahren zu eröffnen. Alan betrachtet dcn Antrag alö auf Verschleppung gerichtet. In Bezug auf dic Betheiligung dcs Bundes am Kriege habcn dic Rollen dcr beiden Großmächlc nahczn gewechselt: Oesterreich ,st freilich nicht geradezu gegen diese Betheiligung, aber Prcnßcn betreibt sie. Bcidcr Hal< tung ist vorwi^cud durch finanzielle Erwagnugcu bcdiuat, dcuu Oesterreich möchtc nicht inchr zahlen, Preußen abcr nicht su vicl zahlen, als jctzt. Von Scitcn ciucs dcutschcn Mittelstaatcö soll in Berlin um eine bestimmte Versicherung nachgesucht sein, daß weder iu itissiugen noch in Karlsbad cinc Abmachung erfolgt sei, welche dcn Schwerpunkt dcr Entscheidung in dcr schlcöwig - holsteinischen Frage außerhalb Franlfnrt suche. Iu Bukarest ist, wie man dcr „Indcp." tclc-graphirt, ein direkt von Mazziui abgesendeter Agcilt verhaftet worden. Dieses Iudividnnm halte die Mis-siou, iu Rumänien nnd in dcn Karpathen nm jcdcn Preis nnd gegen dcn Willen dcr „Konservativen" dcr ungarisch.polnischcu Partei ciuc rcvolutiouärc Bcwc» gung zu Staude zu bringcu. Allc Papiere und An-zcigcn von Waffcnscnduugcu scitrus dcs londoner rcvolnlionärcn Komilc's, dic er init sich führte, sind ihm abgenommen worden. Dcr „Mouitcur" briugt ciuc Depesche dcs Generals Martimprcy, welche die vollständige Unter' wcrfnng dcr FliltaS in Algerien meldet. Mehr als viertausend Gefaugcuc sind als llnlcrwcrfungö-Pfand in dcn Händen dcr Franzosen. Die Groberunft von Alsen. Den crstcu auöführlichc» in,d auschaulichcn Bc< richt übcr dic Erobcruug dcr Iuscl Alscn bringt dic „Ncuc Preußische Zcttung." Derselbe ist anS dcm preußischen Hauptquartier Gravenstein datirt ^ Der 3llscnsnnd bildct zwischen dcr Dnppclcr ^tcllnng uu der Iujel clnen schu.alcu Wasserstrciftu, das Dorf Arnkicl. Unweit Arnkiel erweitert sich der Snnd, macht einen teeren Einschnitt in das Eiland und bildet ciuc Halbmscl. wclchc die Form cincs Pfcifcukopfcs hat, dcsfcn Dcckcl bci Arukicl ist. Dic Bicgnng im ^tordcn gclcgcn, bildet die Augustcn-burgcr Fährdc; Höruphau hcißt die südliche Meeres' ciugrcuznng. Auf dcr Insel staud Gcucral Stciumaun mit 10.000 Mann und etwa 50 Geschützen. In dcr Aiignstcnbnrgcr Fährdc lag dcr „Rolf Krake." Prtu. ßischcrscits wurden 18 — 20.000 Mann zum Ucbrr-gauge vcrwcndct. 160 Kähne wurden zu Wagen hcrbcigcschafft, in vier Particu zuiu Ucbcrgangc gc-thcilt und dic Strandbatlcricn dnrch 40 schwere Kanonen verstärkt. In der Nacht vom 30. aus dcn 2!'. wnrdc dcr Ucbc'gang nutcrnommen. Die Kähnc wur-dcu in's Wasser geschoben, die Trnppcn stiegen ein und fnhrcn übcr. Dcr Fcind wnrdc bald aufmcrlsam und ließ sein Fcncr spiclcn, das jcdoch voin Fcucr dcr Preußen in Schach gehalten wurde. Dic Trup-pcu landeten bci Arnticl uud crllomlncu die Strand-baltcricn, bald folgten ihncu audcrc, dann wurdcu dic Kähnc zusammengebunden und Reiter uud Kanonen übergeführt. „Rolf Krake" eilte herbei, abcr das Fcucr dcr Strandbattcricn nöthigte ihn zur Umkehr. Dic Prcu^ ßcn gingcn nun vom nördlichen Ende der Halbinsel gcgcn den Süden vor, die Däncn immer'vor sich hcrdrängend, während andere Hccrhanfcn landeten. So hatten sie bald die Halbinsel' links bis Ullebüll, rechts bis Sondclbnrg genommen, dann schwenkten sie rechts nm nnd drängten die Däncn bis gegen Hörnphav, wo diese sich cinznschiffcn eilten. Oesterreich. Wien. Einige authentische Daten über unsere Flottcnabthcilunss in der Nordsee dürften den, ^cser von Interesse sein. Die österreichischeNordsccflottc besteht auS: 1. Schrauben-Linienschiff „Kaiser" zu'.»0 Kauo ncn, in Pola im Jahre 1Y5)K von dcm gerühmten französischen Ingenieur Konstruitcnr E. dc Sandfort erbaut, führt die Flagge des Ccmtre'Admirals Baron Willlcrstorf, nls Professor dro Marine-Kollegiums zu Venedig und als Kommandant der Weltnmsc^ glnna> Expedition der „Nuvara" wohl bclannl. Flaggen Kapitän desselben, d. h. Unter - Kon,manda>,t ' dee „Kaiser" ist Linienschiffs - Kapitän Baron Pol, als ausgezeichneter Unter - Kommandant dcr „Novara" in deren 2jährigcr Reise vielfach geschäht. — 2. Schrauben» Danlpfsrcgatlc ..Schwnrzcubcrg" zu 5>0 Kanonen, früher als Scgelfregalte vom tüchtigen Ober-Kommandanten Pnrcsi in Venedig im Iahrc 1^50 gcbant. Ein vorzügliches schncllfahrcndcs Schiff. Eontrc - Admiral v. Tcgctthoff hat scinc Flagge darauf aufgehißt. FlaggcnKapitän istFrcgattcu-Kapitän Baron Sternest. — 3. Schrauben-Fregatte ..Radchly" zu.-;i Kanonen, zn 2/, aus dcu Gcschculcu dcr Tricstcr iu Trieft im Jahre 1tz5»0 erbaut, ein gutes Schiff mit nicht starker Maschine; wird jcyt vcn dcm Fregatten > Kapitcin Alfred Barry, einem in Trieft geborenen Engländer, tommandirt. - 4. Schrauben-Korvette „Erzherzog Friedrich" zn 22 Kanonrn. In Venedig circa 1^52 erbaut. Eiu schhues Schiff, Kommandant Fregatten-Kapitän v. Wipplmgcr. — 5. Pnuzrr-Frrgattc „Don Innu d'Anstria" zn 28 Kanonen. Anf dcr Toncllo'. schcn Wcrftc in Trieft 1^3 gebaut. Kommandant Linienschiffs-Kapitän Potorny. - l!. Kanonenboot zwcitcr Klaffe ^Seehund" zu 7 Kanonen. Trieft 15N1. Kommandant ^chiffslicutcnant Kronawctter. — 7. Kanonenboot zwcitcr Klasse „Wall" zn 7 Kanonen. Trieft 1^61. — Ferner unterwegs nach der Nordsee: «. Panzer-Fregatte „Kaiser Mar" zn 2" Kanonen. Trieft 1802. Kommandant Linienschiffs - Kapitän Morclli, welcher, um die Reise zu beschleunige!,, vor Gibraltar au linguirt wcrdcn wird. — l>. Dampf. rädcr-Korvcttc „Elisabeth" zu 8 Kanonen. Ein Eil' schiff. — Wenn anch die österreichische Mannschaft im Tccmanövcr dcn alten dänischen Soldaten ctwas nach. geben sollte, so ist im Aufcmcmdcrprallen von der historisch berühmten persönlichen Tapferkeit dcr dal-matinischen Matroscn besonders beim Enten, Großes zu erwarten. Unser Schiffsmaterial ist dem der Dänen überlegen. Aus Venedig. 30. Juni, wird dcm „Fdbl." gcfchricbcn: Nun. da offizielle Berichte übcr die am 24. und 25. Juni in Padua nud Udinc vorgefallenen Exzesse vorliegen, zeigt es sich, daß die darüber zir-kulircndcu Nachrichten stark übcrtricbcn waren, wcß» hall, ich mich beeile, cinc thcilwrise Berichtigung mciucs bczüglichcu Briefes vorziinrhmcn. Vor Allein hcbc ich hervor, daß ciu Einschrcitcn dcr drwaffneten Vl'acht nicht stattfand. Die lärmenden Anftrittc fan. dcn in dcr Aula selbst Statt, wo die Ttudruten die Frcilassnng ihrcs verhafteten Kameraden ,?nt freilich etwas slürmischcm Gcschrei verlangten. Dcr Rektor >Magnificus sagte seiuc Vcrwcndnng zu, doch ehe er 598 abcr dieselbe versucht hatte, wurde der Verhaftete von der Behörde ans eigenem Antriebe losgelassen. Einige kleine Exzesse ans der Straße fielen zwar noch vor, doch warcn dieselben mehr harmloser Natur, so daß eine Vermittlung der öffentlichen Organe nicht noth« wendig war. Den Tag darauf tumultnirtcn zwar die Stndcntcu in der Anla wieder einigermaßen, weil sie behaupteten, von einem Organe der Behörde beleidigt worden zu sein und daher Satisfaktion verlangten. Dem Rektor Magnificus gelang es jedoch, die heißblütige Jugend zn beschwichtigen und so verlief Alles ruhig. Es erschien am schwarzen Brett der Universität ein Avis der Statthaltern, welches bei einer Wiederholung ähnlicher Auftritte mit strengen Maßregeln drohte; doch da die Jugend sich ruhig verhält, so ist hoffentlich die Sache beendet. In Udinc beschränkten sich die Exzesse darauf, daß aus einem Hause eine Art Bomben, das heißt mit Eisenblech überzogene faustdicke Pctardcu auf einige vorüberziehende Militärs geschleudert wurden, worauf die erbitterten Soldaten in das Hans, ans welchem die Petarden geworfen, in dem Augenblicke eindrangen, als die Attentäter die Flncht über die Hausdächer ergriffen. Bei dieser Gelegenheit soll das Militär den Fliehenden nachgeschossen haben, ohne dieselben jedoch zn treffen, welches wahrscheinlich Anlaß zu der Nachricht gab, daß ans das Militär von den Dächern geschossen worden sei. Dieses der wahre Sachverhalt nnd ich beeile mich nmsomchr, einige meiner früheren Angaben zu berichtigen, weil hiermit neuerdings tonstatirt wird, daß das Ganze bloß das Wert einzelner mit picmon-tcsischcm Gelde bezahlter Wichte gewesen. Ausland. Stuttgart, ?>0. Iuui. Der „Württembergische Ctaatsanzciger" bringt folgende dienstliche Entschließung, die erste, die vom ncucu König ergangen ist: „Nach höchster Entschließung vom 27. Inni haben Seine königliche Majestät Höchstsich bewogen gcfun< den, den Vorstand der Bau- und Gartcudircttiou, Direktor u. Hackländcr, seines Dienstes zu entheben." Aus Turin wird vom 29. Inni geschrieben: „Gestern ist der neue Vertreter des Großhcrzogs von Vadcu, Herr von Schweizer, hier cmgelommcn. Das Eintreffen des juugcu Diplomaten erregt hier einiges Aufsrhcu, denn mit Ausnahme Preußens ist Baden gegenwärtig dcr einzige deutsche Staat, der sich wieder an unserem Hofe ucrtrctcu läßt und glaubt mau in unseren diplomatischen Kreisen, daß dieses Beispiel nicht ohne Nachahmung bleiben werde. Ein anderes Ereigniß, das viel von sich sprechen macht, ist eine ncne Allotution, die dcr Papst, dcr einer eben ans Rom cingctrosfcucn Depesche zufolge heute beim Pctcrsfestc wieder zclcbrirte, ans diesem Anlasse pnblizircn ließ. Sie enthält einen neuerlichen sehr leidenschaftlich gehaltenen Protest gegen die sardinischc Invasion im Kirchenstaate." Der „Köln. Ztg.", deren Hauptblatt vom I. Juli von den preußischen Behörden mit Beschlag belegt wurde, schreibt, man aus Paris: „In Fon» taiucblcau beschäftigt man sich bedeutend mit dcr schlcswig holsteinischen Frage, und wie behauptet wird, sucht dcr Kaiser ein Mittel zur Lösung. Er zeigt sich, wie verlautet, sehr damit einverstanden, daß die Theilung des Hcrzogthums Schlcwig nicht zur Durchführung gekommen, denn nach seiner Auffassung hätte sich der Norden im Falle dcr Trennung erhoben; dcr Norden, dem es gleich sei, ob er zu Dänemark oder Deutschland gehöre, dem cs abcr vor Allem darauf cmkommc, mit dem übrigen Schleswig respektive Holstein vereint zu bleiben. Inzwischen soll doch von gewissen, bei Napoleon III. viel geltenden Staatsmännern dcr Vorschlag gemacht worden sein, Däne-inarl „seine guten Dienste" mit gänzlicher Umgchnng Englands anzubieten. Dänemark möge sich, argu-mentirt mau, au Oesterreich nach der Schlacht bei Solfcrino ein Bespiel nehmen und sich durch französische Vermittlung direkt mit seinen Gegnern zn verständigen suchcn, che cö durch weitere Verluste noch mehr geschwächt sci. Vor dcr Welt und dcr Geschichte werde nach solch' „heroischer Vertheidigung", wie sie Dänemark geleistet, das Odiose ciuct« solchen Schrittes allein anf das brittischc Kabinct fallen. Ob in diescm Sinne in Kopnihagcn bereits Andeutungen, vielleicht durch dritte Hand, a/macht wurden, steht dahin, sicher ist aber, daß der französische Gesandte in Dänemark, Herr Dotezac, in den nächsten TlWN hier 'eintreffen soll. Letzteres steht wohl anch mit den merkwürdigen Berichten in Verbindung, die dcr Gesandte aus Kopenhagen hierher hat gelangen lassen. Nach ihucu stände dort die Republik vor dcr Thürc. Die fortgeschrittenen Cidcrdäueu, an ihrer Spitze Kandidat Billc. und Ultra - Skaudmaveu, vou Karl Ploug kommaudirt, sind nämlich bei cincr neiicn, hochmodernen ^taatsdoktrin angelangt. Sie sagen, daß die Rcgicrnngsvcrcchtigung König Christians ix! nämlich nur anf dem Londoner Protokoll vou 1852 begründet sci. Da dieses abcr jetzt durch die Lou^ doncr Konferenz umgestoßen und für nicht mehr rechts« verbindlich erklärt worden wäre, so sei die Rcgicrnng König Ehristianö IX. auch kciue legale mehr, uud der König selbst kein legitimer Herrscher. Es ist natürlich, daß diese Schlußfolgerung nnr dem Umstand ihre Entstclmng verdankt, daß jene Parteien nicht im Stande sind, den deutschen Urspruug des Königs zu vergessen, obgleich er wahrhaftig doch gcuug gcthau, für ocusclbcu Verzeihung zn erhalten." Lokal- und VrovinM-Nachrichlcn. Uaibach, 5. Juli. Heute 'Nachmittag findet eine Sitzung der Handels» und Gcwcrbetammer Statt. — Hcncr wird ein Bericht dcr Kammer übcr die letzte dreijährige Periode erscheinen nnd soll derselbe, wie nns mitgetheilt wird, besonders umfangreich werden. — Aus Tricst, Jahren stattgcsundcucn Er-öffnnng dcr Adclsbcrgcr Grotte ist dcr Eintrittspreis mit 70 kr. öst. W. (früher 40 kr. EM.) bei besonders bezahlter Belenchtnng lind mit 1 st. beim Pfingsl« feste (wegen dcr kostspieligen, von dcr Grotte bc-strittcucn Bclcnchtnng) für die Person statutengemäß festgesetzt. Dieser Preis ist bis zum heutigen Tage nnucrändcrt geblieben; ciuc Ausnahme hicuon wurde nur vom h. k. l. Finanzministcrinm dcr Südbahn» gcsüllschaft für dic Vergnügnngszuge dcö Jahre« 1K«'»2 in dcr Weise zugestände»», daß dcr EintriNSprcis von 70 kr. anf 14 kr. ü. W. ciiuäßigt wurde. Diese Begünstigung wurde auch auf das Jahr 18ilZ mit dem Anhaugc ausgedehnt, daß ncbstbci anch der Eintrittspreis beim Pfingstfeste von l fl. anf 20 kr. ü. W. herabgemindert wurde. Diese anßcrordcnllichc Begünstigung hatte nun zur Folge, daß bei der Pfingstfcicr des Jahres 1803 die Grotten-Kasse gcgcn das vorjährige Pfingstfcst einen AnSfall von übcr Tanscnd Gulden und dadurch ein bedeutendes Defizit erlitt. Um einer solchen, für die Grotten-Kasse empfindlichen Kalamität für die Zukunft vorzubeugen, hat die Grottcnvcrwaltung hcncr beschlossen, die Auf-rcchlhaltnng des alten Eintrittspreises pr. 1 fl. beim Pfingstfcstc höhcrn Orts zn erwirken. Was die übri" gen Vcrgnügungszüge aubclaugt, so hat jeder dcrsel-bcn, wegen des ermäßigten Preises pr. 14 kr. ö. W. der Grotte eine so geringfügige Einnahme abgeworfen, daß dcr durch den massenhaften Besuch derselben ucr-nrsachlc Schaden in kcincm Vergleiche mit dcr Einnahme steht; cs wcrdcn nämlich die Brücken, Gc> ländcr, Bclcnchtungssälllm n. s. w. dnrch den großen Andrang erschüttert, die Grotte wegen dcr großcn Anzahl dcr dichter angeraucht und die Tropfstein-Gebilde wegen nicht möglicher Anssicht bei dcr großcn Masse vielfältig abgeschlagen. So ist uamcutlich beim vorjährigen Vcrgnügungszngc ciuc schöne Zierde dcr Grotte, das sogenannte Damocles» Schwert, muth-willig hcrabgcschlagcn nnd zertrümmert worden. Obwohl bci solchen Schäden und Gefahren dcr Eintrittspreis bcim massenhaften Besuche eher zu er« hohcu als zu erniedrige» wäre, so hat doch die Grottcnverwaltuug, um ihrerseits dcn Besuch dcr unterirdischen Wuudcrwclt auch cutferntcu Naturfreun-dcn möglichst zu erleichtern, beschlossen, den statutengemäßen Eintrittspreis pr. 70 tr. für dic mit Vcr-gnüguügszügen angekommenen Fremden anf 40 lr. öst. W. herabzusetzen. Ticsc bcidcu iu der Natur der Sache liegenden Anträge hat die Grottcnvcrwaltmia. Angesichts ihrer Pflicht, dic schönste Grotte der Welt noch spätern Geschlechter» itt bestmöglichstem Zustande zu erhalten, dem h. t. t. Flnanzmlnjsttrjnln hcncr vorgelegt nnd cs haben solche selbstverständlich mich höhcrn Orts dic Genehmigung erhalten. Dieß ist dcr Sachvcrhalt über die angebliche doppelte Erhöhung des Eintrittspreises und cs muß daher die Verantwortlichkeit dafür, oaß dcn Reisenden dcr Pergnügima.özüge dicßmal nicht auch dcr Grotten-besuch geboten wirb, — anf die Südbahngcscllschaft znrnckgcschobcn wcrdcn, weil cs sich hicr um einen so geringfügigen Diffcrcnzbctrag handelt, daß er bei dcr notorischen Rentabilität dieser Vcrgnügnngszügc kaum in Anschlag zn bringen ist. Ob sich abcr dicse Rentabilität auch erhallen werde, wenn dcn Reisenden der Vcrgnüguugszügc uicht auch dcr Grottcnbcsnch hicbci ermöglicht wird, bleibt in Frage gestellt, — ist doch schon dieser jetzt angekündigte Vcrgnügungs zng deßwegen in die Brüche gegangen, so daß die wenigen angemeldeten Reisenden nun lieber mit den Postzügcn befördert wnrdcn." Vermischte Nachrichten. In Marien bad stürzte, wie den „Nar. Listy" ^ geschrieben wird, unlängst dcr <>0 Jahre alte Schauspieler bci dcr „Wahlburg'schcu Gesellschaft", Herr Willcr in offener Szcue, während er cincn Monolog hielt, vom Schlagflnß getroffen, todt zu Bodeu. Auf daS Publikum machte dcr Vorfall einen erschüttern-dcn Eindruck; mehrere Damen fielen in Ohnmacht. — Dcr Wetterprophet Mathicu dc la Drome iu Paris fordert alle diejenigen Herren Wctlcrlirb« Haber auf, welche Zcngcn eines dcr fchrccklichsleu Stürme dicscs Iahrhuuocrts scin wollcn, sich in dcn lctztcn Tagcn dcö November 1tt<>4 nach Vcneticn zu begeben. Man werde dort vom 2!». November bis znm 5>. Dezember das großartigste Schanspicl crlcbcn, wclchcs dic cntfcsscltcn Elcmcute dem menschlichen Auge darznbictcn vermögen. Ob Herr Mathicu dc la Drome auch dabei sein wird, ist nicht gcsagt. — In Havre dc Gracc ist ein cigcuthüiulicher Gegenstand znr öffentlichen Schaustellung gekommen. Es haudclt sich um cincu menschlichen Körper, dcr znr Mumie odcr vielmehr zu Slein geworden uud an der afritauischeu Küste auf cincr Gnano«Inscl gefunden wurde. Eiuc auf cin Scheit Holz cingcschnittene Inschrift cuthält dic Worte: „Ehristophcr Delano, 1421." Dcr Leichnam lag nnter cincr 40 Meter tiefen Schicht Guano, dcn mchr als 'lOO Jahre aufgehäuft haben mögcu. Dic Zähne des Leichnams sind vollständig, cbcuso das Haar nnd liefern den Beweis, daß das Individnum dcr kaukasischen Race angehört. Wahrschciulich war cs ciu Matrose, dcr ^ durch cincn Lanzenstich gctödtct worden, wenigstens « bemerkt man die Tpnrcn au der Schulter. Er mag ^ oon seineu Gefährten a»f dieser Insel begraben wor- V dc>, scin, die damals su uct lassen dastand, wie noch ^! jetzt. - - Dic Wnlunf, dcr Mumifi,ziiu„n auf dcn Leichnam dnrch dcn Guano bietet cincn Gcnrnstnnv " sehr interessanter Studien dar. ' — In englischen Blättern war vor einiger Zeit folgende ergreifende Geschichte zu lesen. Eine junge, schöne und tatenlvollc Engländerin, Odilic Dnbb, reiste mit ihren Eltern dcn Rhciu cnllang. Wic sie die prachtvollen Ufer des großcn deutschen Stromes hänfig mit ihrem Stizzcubnch allein zn durchstreifen pflegte, so war sie anch eines Tages aus dem Gast" Hofe zn Zahnstein verschwunden, aber uicht wicdcrgc^ kehrt. Alle Nachforschungen nach ihr blieben vergeb-lich, endlich kehrten die trostlosen Eltern ohne ihre Tochter in ihre Heimat znrück. Zehn Jahre später sollte etwas au dcm Thurm dcr altcn Bnrg ^ahncck geschehen. Da fand man, halb begraben in Schutt, ein Gerippe iu einer Nische stehend. Goldene Uhr, Ringe, Schnallen, Stückchen Strohhnt glänzten noch, abcr wo war dcr Glanz dcr jnngcu, schönen Odilic Dnbb? Ans ihrem ebenfalls erhaltenen Tagcbnche, das anf wenigen Seiten Seufzer und Klagen enthielt, wie sie nicht bitterer erdacht wcrdcn können, war ihr schauerliches Geschick zu ersehen Sie war dic alte, morsche, hölzerne Stiege des Thurms hinange« stiegen, abcr kaum hat sic ihr Auge an dcr herrlichen Landschaft geweidet, da sagt ihr cin Krachen und aufwirbelnder Stanb, daß die Treppe in die Tiefe gestürzt ist. Sie sinkt ohnmächtig nicdcr. Zum Vclien wieder erwacht, wendet sie AllcS an, nm von unten bemerkt zu wcrdcn. Sic läßt ihr Tuch wehen; Schiffe zichcn vorübcr, Niemand achtet darauf; sie strengt ihre Stimme an bis zum Versagen, Niemand hört sic; dic Nacht bricht cin, Nachtvögel umflattern sie, Mond und Sterne leuchten, aber lein Trost wird ihr gebracht. Dcr Morgcn führt ihr zwei Schwalben zu; wie sic fröhlich zwitschern! Ach könnten sie sprechen! Sic wirft dic Blätter ihrer Mappe beschrieben hinab, aber dcr Wind weht sie fort, und kcinc Hand nimmt sie auf. Sie will sich hinabstürzen, abe/ dcr Eingang dcr Treppe ist dnrch dcrcn Einsturz vcr« schüttet. Sic scharrt mit blntcndcn Fingern und stillt ihrcn brennenden Dnrst durch das warm herabrie-scljidc Blut. Endlich hört sie in dcr Tiefe ihrcn Na» mcn rnfcn, aber ihre Stimme ist z^u schwach, um hinabzndringcn, uud Niemand denkt daran, daß sie in dem Thurm, hinter dcr längst zerfallen geglaubten, Treppe cingcschlosscn scin könne. Die zweite Nacht kommt uud bringt sie ihrem Ende naher; slc schreibt ihr Schicksal und ihre Klagcn in ihr Notizbuch. Das ist ihr ^eichenstem. Man forschte nun in Euglaud , nach dcu Eltern, denn die ganze Gegend wußte vou 59ft dcr verlorenen Engländerin. Die Mutter lam endlich und benetzte mit ihren Thränen dic geliebten Reslc. — Atan schreibt ans Athen: Einer nuscrcr Gelehrten, dcr derzeitige 1<<>ct.»r iln^nill«.'»^ der hiesigen Unwclsiläl, läßt das seinem Wirtungskreisc untergebene Staatsgebuudc restanrircn, aber wie? aus dem schmicn, i'n reinsten jonischcn Styl alifgc-filhrtcn Gebinde läßt er durch allerhand Zu > und Abthat, durch Malerei, Fcnsteransbrcchcn n. dgl. Unfng mehr cine wahre Seiltäu;crbudc herstellen, nnd das Alles, nln - - dem Architekten dcr Akademie, dein Freunde des Architcltcn dcr Universität, Herrn Hansen in Wien, mit welch' Ersterem er in offenem Hader lebt, Aergerniß zu geben. Rechenschaftsbericht über den katholischen Grscllcnverriu. In der nennten Jahresversammlung des tatholi-schcn Gcscllcnvcieins am I5>. Inni l. I. erstattete dcr Bcreinsvorstchcr Dr. Voncina nachstehenden Vcricht: Bei unserer dicßmaligcn neunten Iahrcsvcrsamm-lung sollte ich in meiner Berichterstattung um so türzcr mich fassen, je minder ich das nutcr verschic» denen Variationen alljährlich Vorgebrachte abermals zn wiederholen brauchte, wenn mich zn einer weiteren Auseinandersetzung nicht drängen würde dcr jedenfalls unerquickliche, aber ein für alle Mal unabwendbare Umstand, daß die Zahl dcr Bcrcinsmitglieder seit einigen bahren her in fortwährender Abnahme be» griffen bis znm gegenwärtigen Augenblick anf den Stand von 4<» Äiitglicdcrn — darnnter dcr Mehr» zahl nach Einheimische — gesunken ist. Allerdings findet diese Erscheinnng cincn hin-länglichen Ertläruugsgrnnd in jcncn, das Gcwcrbs» Wesen überhaupt drückenden Verhältnissen, welche theils dnrch das Dahinsiechen einzelner Gcwcrbszwcigc, theils aber dnrch die Gcwcrbcfrcihcit in so ferne herbeigeführt werden, in wie ferne dnrch dieselbe nicht so sehr ein Wetteifer im Streben nach Hebnng und Vcrvoll-kommunug einzelner Gewerbe, als vielmehr thalsächlich nnd rrfahruugsmäßig ein Wetteifer im Streben nach Selbststäudigleit, «ach Gründung cincs eigenen Herdes nnd des damit nicht selten verbundenen sozialen Elendes angeregt bleibt. — deicht erklärlich daher, daß dcr Stand der eigentlichen Gesellen nm so geringer wird, je minder selten dic sogenannten provisorischen oder Tagsmcister und je größer dic Zahl dcr theils verheirateten, theils arbeitslos hcrnmzichcu' den Gesellen. Eine entsprechende Illustration finden diese im Allgemeinen berührten gewerblichen Verhältnisse in den in öffentlichen Blättern regelmäßig uorfindigen Wochenberichten über den Stand dcr Gewerbe in dcr Residenzstadt Wicn, ans denen cinigc Datcn je nach verschiedenen Zcitpcriodcn im Lanfc Eines Jahres bcispiclshalbcr vorzuführen Sie mir erlauben wollen. Vorausschicken muß ich die allgemeine Bemerkung, daß mit sehr seltenen Ausnahmen in diesen Wochen« berichten gleichsam stereotyp sich vorfindet die An-gabc: ..In den gewerblichen Vcrhältnisfcn ist auch diese Woche keine Besscrnng eingetreten, und nimmt im Gegentheile die Stockung immer größere Dimensionen an." — „Dcr Gcscllcnstand hat sich vermindert", welche Verminderung sodann ziffcrmäss g nachgewiesen wird. So z. B. im Berichte vom 21. Juni u. I., in welchem es heißt: „cs sind 777 Gehilfen ans« 724, somit 53 weniger eingetreten, 300 zn< 391, somit 31 mehr abgereist, 42ft waren anf dcr Herberge", worauf die weitere Bcmcrtnng folgt: „Das Ab< nnd Zunchmcn von Gesellen derjenigen Gewerbe, bei welche» eine andauernde Stockung herrscht, ist fortwährend ziemlich lebhaft. Die Gehilfen reisen nämlich, sobald ihnen die Subsistcuzmittel schien, ab, um anf dem flachen Lande sich dnrchznschlagcn, lehren uach einiger Zcit wicdcr znrück, um abermals Arbeit zn suchen, müssen aber bald wicdcr ihren Rnndgang dnrch dic Landgemeinden antreten." — Nach dcm Berichte vom 2. Angnst v. I. sind 019 Gesellen ans. 490, also 129 weniger cingctrctcn, 223 zn- 322, somit 99 mchr abgcrcist, 412 warcu anf der Herberge; nach jenem vom 20. Dezember r>. I. sind 512 aus« 224, hicmit 288 weniger eingetreten, 102 zn< 310, also 214 mchr abgcrcist, 432 warcn anf dcr .fmbcrgc; und endlich nach dcm Berichte vom 7. Acbrnar l. I. sind 422 aus- 290, somit 120 wcnigcr eingetreten, 70 zn- 192, also 1l0 mchr abgcrrist, 550 warcn anf der Herberge, welchen Wochenberichten zufolge sonach in 4 Wochcn dcr Monate Juni, August, Dezember v. I. nnd sscbruar l. I. in, Gau« zcn dic gahl dcr abgereisten Gesellen jene dcr zngc-reisten um 400, dic dcr ans dcr Arbeit ansgctrrtcncn jene der eilWlrclc,M! ,i,u 590 übertraf, anf dcr Her< vcrgc abcr in dicscn vier WochsU sich »M Ganzen 1«22 befanden. Ucbcrdicß schließt dcr letzte Bericht VM 7. Februar l. I. mit dcr Bcmcrlnng: „Bci bcr au^anmldcn El'wsrhlosigkeit ist dcr Gcsnndhcitsstand der vazircndcu Gesellen lein ebcn günstiger nnd di Anfnahmcn in das Spital sind häufiger als sonst ^ manchcr Halbverhungerte läßt sich von der Genossenschaft cinc Spitalsailwcisung gcbcu, um der weiteren Plage dcS Hungers zn entgehen." Daß dic fraglichen Verhältnisse sich in den Pro» vlnzcn nicht eben günstiger gcslaltcn, als iu dcr Residenz, brancht dcs Bcsondcrcn wohl kaum betont zn werden; wie denn anch iu dcr That bloß vou deu den auswärtige,, Vereinen angchorigcn, scit Juni v. I. hichcr zugereisten 8^ Gesellen nur 0 eingestellt werden konnten, dic Ucbrigcu Mr weiter ziehen mußten, darunter nicht Wenige ein Bild dcs bcjammcruö. werthen Elendes, welchem sie in Folge des frnchtloscn mchrmonatlichcn Hcrumzichcns preisgegeben blieben. Trotz solcher im Allgemeinen düsteren gcwcrb» lichen Verhältnisse müßte jedoch die Zahl dcr Mit< glicdcr unseres Vereins gegenüber dcm Gesummt-staube dcr Gesellen Laibachs eine immerhin beträchtliche werden, wcnu cs l>ci den durch dcn Vcrcin zu^ nächst betroffenen Krciscu an erforderlicher Theilnahme nicht fehlen würde. Ueber die Quellen dieser Theil« nahmölosigkcit mag ich lieber schweigen als reden; jedenfalls beruht dieselbe, abgesehen von allem Ucbria.cn, auf einer dnrch Unwissenheit uud Vorurthcilc genährte,, Mißtennung unseres VcrcinswescnS, wozu einigermaßen auch der leidige Umstaud beitragen mag, daß nicht Wenige dcr im Laufe der Jahres fci cö uach Art dcr Abtrünnigen, odcr abcr in Folgc der Answcisnng ans dcm Vereine Ausgetretenen, hierorts fest sitzen bleiben, welche sodann, wic cs cinmnl in dcr Nalnr der Sache licgt, nicht darnach sein tonnen, nm dcn Vcrciu uach Außcn hin zn cmpfchlcn und znr Kräftignng dcs Ansehens desselben befangeneren Gemüthern gegenüber beizutragen. Daher auch im Lanfc dieses Jahrganges nur 32 zur Aufuahnic in dcn Vcrcin sich gcmcldct, dagegen abcr 24 dcr Mit-glicdcr abgereist stud, und ihrcr 8 aus dcr Liste dcr Mitglieder gcilrlchcn werdcn innßtcn, nachdem sie über drei Monate sich un Verein uimmcliuchr haben schcn lassen. " Indeß abcr: so lange nnter dcn, wcnn anch nicht so viclcn dcm Vereine Angehörigen rege erhalten bleibt jene in tcmcr Art gestörte gegenseitige Ein. tracht uud Licbc, jener hingebende Muth und Eifer, welcher nuscrcn Vcrcinögcnossc» stets nachzurühmen bleibt, kann anch hinsichtlich dcs Fortbestandes des Vereins irgend welchem Bcdcnlcn nm so wcnigcr Raum gegönnt werden, jc mehr dcr Vcrcin in scincr matcricllcn odcr finanzicllcn Grundlage gesichert bleibt, deren vorzüglichste Garantie freilich wohl in der so langc hcr bewährten nnd anch für weiterhin anzuhof. fendcn Opferwilliglcit dcr edlen Vereinswohlthätei licgt. Bei dieser Opfcrwilliglcit blicb cs, wic Eic aus dcm Bcrichtc dcs Vcrcinstassicrs, ftcrrn Schwcnlncr, crschcn wollen, auch im Laufe des' ver» wichcncn Iahrgangcs nwglich, daß ohuc dcn Vereins-fond in Ansprnch zu nehme», die erforderliche» Aus' lagen gedeckt werden tonnten, welcher Vcrcinsfond, bestehend in 3 Slaatsschnldverschrcibuna.cn zn 100 fl., in cincr u 50 fl. uud iu dcn bcim löbl. Aushilfö« tassavcrcillc fruchtbringend angelegten 540 fl. unter solchen Umständen sich nnr vcrmchrcu tonnte, wic denn die oberwähntcn 540 fl. auch in dcr That auf dcn Betrag vou 030 ft. angewachsen sind. Wic bisher, blieb anch i„ diesem Jahre dcn Vcrrinsmitglicdern dic Gelegenheit geboten, an dem Unterrichte in dcr Geographic m,d Naturgeschichte, im deutschen nud slovcnischcn Gesänge, im Schreiben und Gcschäftsaufsätzen thcilzunchmcn, welchen mit nie gcnng anzncrlenncndcr Ansdauer nud unverdrossener Bereitwilligkeit der Herr Gymnasial-Profcssor Konschcgg — bereits das achte Jahr in unserem Vereine thätig — dcr aladcmischc Maler, H^- Ritter v Knrz zn Thuru nnd Goldenstein und die Herren Velar nnd ^roiar, Lehrer an der städtische Hauptschnlc zu St. Iatob zn crthcllcn d,c Güte halten. Mögen dic guten Hcrrcn dcm Vcre.nc uoch weiterhin crhalten bleiben und mugcn, freilich wohl anch den alleinigen Lphn für ihrc cdlc, nncigcnnützigc Hingebung in dem Bewußtsein finden, daß sie bci so Manchem dcr Vcrcinsgcscllcn in freudig dankbarer Erinnerung fortleben werden! — Die Ucbnngcn im Rechnen uahm ich zeitweise mit einigen der Mitglieder vor, welchen überdies; außcr dcr rccht fleißig benutzten Vcreins-bibliolhck anch zu Gebote standen dic Zeitschriften: „Rheinische Volksblätter" vou Kolpiug, der „Ocstcrr. Volksfrcuud" sammt Beiblatt, das „SonntaaMatt dcsScvcrimlS-Vcrcius",„MünchcncrSonntagSblättcr", das „St. Joscfsblatl", „81<»VN^!ij ci1u«u'i^', dann die „Laibachcr Zcitnng". „^ovi^»^, .,D^ij nannt worden. Der Oberbefehl iibcr daß alliirtc Geschwader verbleibt den, österreichischen Eontrc Admiral Baron v. Wüllcrst^rff. Dcr Großfürst-Thronfolger von Rußland trifft heute Abends hirr ein. Altvna, ';. Juli. Die „Altonacr?iachrichtcn" mcldcn ans Rcndsburg 2. Juli: Hnudcrt Bcttcn find vom hicfigcu östcrrrichischcn Fcldlazareth au die West-tüslc rcqnirirt wordcu. Dic „Schleswig-Holsteinische Zcitnng" schreibt: Unicr drn Kricgsgrfangcncn befinden sich virlc Tchles-wigcr, welche meistens freigelassen wnrdcn. Von Augustenbnrg, 2. Inli, wird berichtet: Ein dänisches .^Kriegsschiff warf gestern cinigc Kngcln nach dcr Sondcrbnrgcr Brücke, jcdoch ohnc Schadcu auznrichlen. Nendsburg, 'l. I»li. I„ t>er Antwort deß Herzogs Friedrich von Angustcubliig auf die Adrcssc dcs engeren Ausschusses heißt cs n. A.: Das that-lräfligc Auftreten dcr dcntschcn Mächte habe hoffentlich eine Theilung Schleswigs abgcwrndct. Dcr Krieg habe mit cincr glanzrndcn Waffcnlhat der prcnßifchcn ^rnppcn wicdcr begonnen. Die Aümcldimc, Oldrn-burgs werde hoffentlich drn Zeilpuutt nicht hinaus fchicbcn, wo cr die Hcrzogthümcr gegen dcn aemein-schaftlichcn Feind führen könne. Das Interesse Deutschlands und die Wohlfahrt des Landes fanden eine alsbaldigc Gestaltung fester Verhältnisse. Dic Begründung dcr Ansprüche Oldenburgs sei ihm unbl-tanut. Dic zwischen Oldenburg und ihm schwebende Fragc sei nicht wic die mit dem Könige vou Dänc-mart ciuc auswärtige, sondern eine innere. Das Interesse des Landes sei grgcu Dänemart gerichtet; cr dürfe hoffen, daß das Land ihn lünftia in dm Stand schcn wcrdc, seine Verpflichtungen gegen Deutschland zn erfüllen und Beziehungen zu derjenige» Macht zn pflegen, die auch zulüuftia die wirtsamstc Stütze gegen Dänemark scin wird. Guxhaven, 2. Juli. Offiziell wird gemeldet: Der englische Aviso-Dampfer „Salamis" liegt hier iin Quarantamchafcn. Cuxhaven. 3. Inli. Zehn dänische KricqS-fahrzcugc, darunter zwei größere Kriegsschiffe, sind il, dcr Nordsee aefchcn worden. Tonderburg, 2. Inli. Vci Wcnuingbund mißlang rin dänischer LandunaMcrsuch. Kopenhagen, 2. Juli (Nachmittags). Das KricaMiiuisterllim gibt bctanut: Alscn wnrdc gestern »un 2 Uhr von dcn Unsrigrn gcränmt. Die letzten anf Kclcnis znrückgclasscncn Truppcu nnd da? Kriegs-materialc sind gcstcrn Abends anf Fühncn angekommen. Znvor war dcr ^cind gegen die Batterien vou Krkcms vorgerückt nnd zurückgeschlagen worden. Stein-mann gibt dcn Berlnst anf 25)4. 5'/. M^lli^ue.) 71.8<» 1800-er Anl.il», 9«',.^ 5)'/. '.'lüt.-'.'!»Ieli. «0,— Si!b,r . . . «13.50 Äantaftic» . 7^. V.?»dl'N . . 115 25 Hr,ditastiln . 1!»^.10 it. s. D»lat,n 5 51 Hrcmden-An;eigt. Dcn 3. Juli. Stadt Wien. Di, Hlvn'ü : von Vi.nli, F'bris«,'-Dirlstl's. vl,'N Stliül'rück. — ^„l'qliittcr. ,sl.nlf»l>nl!!, ll'» Kailischa, -^ Zoikel', H»,!id>'!sfau!!ittl'- H«lr,läs, von Ti>>!'!, — Vc,,d! u»d ')!.>lig!,cr. Vt^ül'c, vl,'ü Kraust, f. f. Haupt»,«»!,, ve« Orl^ll,. (Elephant. Tie HlN'sü: Reiß. ,m. »on Tissck. — Sterü. Killer nild Schwarz. Kauflcutc, und Prcttull. H.u!dc!»j,!ni»n. vo» Agraiu — Parolen, Haüdcl^m^nn. und O,gllar, s. f. Tllegravl!"-B^'lüte, vlN, Tn.st. — Vepl'vijli, H.nidtllllüaü», und^luritüis. von (iul'ar. — Preßliiln, H.mdtls-mann, Vl.'» Rann. Wilder Mann. Herr V ldu a, >'!>^,,t, r^'i, tt>r.iz Baierischer Hof. Dir Htl-roi: Lii^e, »laiiü. f. l. L.!»t>!s^richts-Rath. vou Tli.st. - Krhü. HaiidllOma»!,, vl?» Vl^iai». Mohren. H,'l,' '^«udisch, (5 s,»l'»ih:,:Vt^!!,te, v»,'» 2a» (1203-3) Nr. 1795). Crekutive Feilbietung. Vl)» dem k. k. Aezirksamle Lack. als Gericht, wird l)iemil bekanxt gemacht: Es sei nver Anslichen de^ Andreas ll.nzl'e vcn Laverza tnrch Dr. 3tak ge. gen Iodan» Pclerncll uon Eiöliern we> ^cn. a»s dem Zalilnng^anflra^e ddo. 30 Iuui 1803, Z. 3095, schulder «033 fi. 4<) kr. c. «. «. dic cr'klitluc ^eilbielung des dem ^shlcvu a/böri^e», Ncal^ und Mobilar-Vtrmöqcns. als: u) der a»f 100 ft. bcivcrllieten . im Grnnddllchc rcö DomiüinmS Eisner» ßud Urb.»Nr. 7 uo: kommenden ^ohl« stait ^x<< <^!n!<"/.lUli' mir des Walcan< iheils ,u ^!i>.l<'lt)l'!l" Nr. 25; d) des auf 2320 si. denilttdrien. im nemlichen Grimolmche ^l»!' Url'.. Nr. 101 uoikcimmtlldrl! Heists saniml Gari,n i„ EiSlicrm Hmis'Nr. 70; c) der auf 331 ft li,wertht!cil, im n,m» lichcil Glliükl'ilchc .^u1) Url'.'Nr, 145). uollommclldcn Garten „v li>'U5". d,s Waloantheiles «u kllmniü« Nr, 6. der Waldaniheile «u Fuzl^Iilill« Nr. 24 ll»d 23. dcs 'Ackers s.nnmt Gailcn ^u lil-l,^« und 0cs OlNlcnö ^l,,l.>!>uvc«; c!)der anf 100 fl. l'tlvcitl'llei!. im st!« den Gr,»>dl,uch, ^l,!> Url>..Nr. 293. uorkonimtlidcll Heum^ho ^l^^ ^^'l-cico" der «ln» Inm"; e) deö anf 30 ft. l'lwcrlbelc», im nem-lichen Grnüdl'iiche «ul» Url'.'Nr. 83 V, vorkommenden Waleamyeiles „u «u-^sl)!>!>^ ,ir. 22; s) der ai'f 3^75 fi. dcwerldetln. lm nem> lichen Grlinl'büche ^ul> Md..Nr. 112 202 ll»c» 198.»l vorkommenre», Mnhle „slst ^lvei Eüfenern. lmo 3) der liüs 43 fi. l'ewtrll'cte!, F, dei rc' eriien orer ziveils» FslIl>«,lN!'^ nilbl vm oc>»r übcv vt„ S'qta»^e^el)ell wcroen »vnrdcn. Tis Säiät)U!!c,serc'tl'kl'Il, die OlUüd' buchslk'rcikle n»o die i,'iz!i!i^„!ss< könntn l.iHliä, dicr.nmz linatstl'cn werden K. k. VlUll^aml ^.'ck. «!s Ocricht, am 9. Imli 1804. (1208-3) Nr. 1188. Grckutive Real-Feilbictmlg. Von dem l. k '^e^i s^nmie LlnMroß, >'!s Gericht, wird l>ilm>l dellnntt sscnmchl: E^ sei nl'cr oas Msliche» dtö Hcnn M.ivnn Hozdl^'^r uun Ouilfeld. ge^el» )cl)ann N^jei^c'n C.Ue^ wc^en, alls dem Vrr^liichl vom 14. Mm 1863. Z. 728. s^uloiger 014 ft. o. W. c. ». l:. in ric erclliliue öffinlliche Versleigrlling der de,n ^'eytern gehörigen, lm Grlinrdncke Mo> k,l^ >ul> Pi,'ss..Nr. 770. 771, 772 il„o 772^!' ^Dikonlincn^cn '^irgllalilällii im ^crichllich elyodc»ci! Sch^pnlig^lverlde uo» 1295) ft. ö. W. glwllliget niii' znr 'U?uuil.'me oerscll'cli die ercll!c,urn3l al> Feilbietl^l^ö'T^gs'iyllllgen anf de» 22. Juli. 19. Augnll nud 10, Slplem der d I. jtdeSmal Vormlitag« nm 9 INr. r>i,r« amtö mit dem Anhange liestimmt woi-den, daß die feilzubietenden Ncclliläten lnir der lehten Feilliielni'g auch nolcr rem Schäßlüigswerlhe an dcn Meislblllcndsu yl!!!M!Hegel)lN wtrrrn. Dag S^alillugSlilolokoll. del Grlmd« linchssxtrall Nl>o ^,e ^'izitalionöl'eoiü^üisse fönllcll liei dicsl'm Gctichte i» de» gewöhn» lichen Amtolilliioln ei»ges,de„ luerden, K. k. ^ezir^aml Laudstraß. als Gc> licht, am 3. Mai 1864. IrciwilligcrHllUSverklUlf. Glfeiligle wm,lcht idr zn Nensladll i» Ul!letkr,!ln >u!> ssonsf. «Nr. 5/2 vor» kommelills Halls sammt dem dabei a»> lirgtüdc» Garten, dlire dcm gsnannlsil Siadl-Tominium lnlttrlhämg. ans freisr Hand zn o.'ilallfe». — Nähere 'ünösnnfl earner eilhcilt dcren Iilwobntli». Frau Hans. odrr ric Unlcr^ich»els Maria Verjak, Vl-si^rin ulld Köchi» im Pfarrhosc ;u Avch (12«>-1) (ftr. (Älirtfcld.) Ich ersuche jencu Herrn, dem ici, am 24. u. M- eü>cn fasl ganz iirile» seide,,,'!, NegenscdilM a/!iedln ^a!'e. denssldsn gcMlliB znlllckzlistcllln. widrige»« ich l>r-müssiget «rare. dci, Namen dli< Hrrrn öffcililich zn nenne». ^aibach am 4. Ilili 1804 I. Schitko, (1286--2) Portier in dcr landschastl. Vuvg. (675—9) Gicht- und Rheumatismus-Wenden, sowie Äüen. wclchc stch gcgen rics, Ucl'c! schnyen wollen, werden nuscre Wald» woll-Artikel zn geneigter Äernckstch. tigllng empfohlen. Dcr Ällcinoclkanf für qa»< .ssraiii lie. findet sich bei Hcrr» Albert Trinker. Hant'eIsmannznm„Aneer",Hm!vlpi^, >m Gregl'schen Hans« Nr. 299. Die Waldwoll-Waaren-Flibrik zu Nemda H. 8chmidl il: Comj,. Al>f Obiges Vezug nebmeii!'. ell,nll's ich nur. dcn sseehrlen Herren Aci^ie». sowie allen Gicht- und Nlienin.'iiölmiö' Lc,0l>nl-en nachstellende Artikel a»>s der Waldwolllvaaten« Fabrik dcr Herren H. Tchmidt s5 tsomp. zu Nemda z» lll'pfcdlcn: Gewirkte Jacken, Beinkleider m>> Strümpfe fill Daiuci! und Hcvrcu Waldwollwatte, Zahnkisse»,, Hauben, .«äpscl, »alldschuhs, Br«st> u,n Leibbinden. Htricka.arn. Einlegesohlen. Hteftftdscken.s wieg,,il)>» Spiritus ,u ^l!lrnl'!l,u;l!, . Oj'trakt <>i H.icc'ü, Pal-sam <» Fuinl'lischüsnv". Seife, Ppmzd«,, Bonbons, Liqueur. Zeuanifsc und Gebrauchsanwci» suusseu lfnnti,». in i!aib>.ch. Hauptpl^l) '^ir. ^jli. „;,»mAnker." (1288) Wohnungen werden gesucht. Die selche ;>l uermi«:he» h^ben. luollsü il'le )lor,ss,,l ii„ Ccml-'tt'ir der ^aid.icher Zeilnug gefälligsl abreden. (1277—2) Im Hanse Nr. 80 am Ialirmarkt-vlaNi sil.o 2 Wohnnngen, . rille im 1. Sll'ckc »ni 4 Züiüiicr». Sp»ll> > lillsfüchc. Hol^Icge li„d K,Uer möl'lirl « »l'll nnmöblilt, line fl'tücr^ig mit 2 ^ Zi:"mern niid ^nchc möl'li,!. sl'gleich zn vergütn. Das Nabere im Ha»sc selbsl. s l i>5>7) Bei l»«. v. »<.!«'«,,,„«>,' ««.' H>,«. N»,«»,^,.zf in Laibach ist z» l)al,m: In ;wölfll>r Ailfln^ ist dir ;>i!!! sichln Wcnid.l, zum Troste und znr Belehrn»« will,-ti^ Schrift crschicnen: / ,» ^ Bom Wiedersehen und der !fortdallcr unserer Seele nach dem Tode. ^'"' a"chc" licuseit'b, d.u> wahreu christlichen «laubcn, dein Dasei» u»d der V'ebc (»lotteü, nebst cibaullchl',1 Bslrachtmi^n über Tod, Unsterblichkeit und Wie. Versehen. Pum !>>>. Heinichen. Pln<ü «n t»>. Ueber da« Irnseit^ uud all^s Da<ü, was dariu ;>l erwarttn ist, qilit dirs.' nb.uili^ »nd btlehlcnbe Schrift treffliche AüfschlUsse. ^ ' nu.uil.li). I» vierzehnter u crb c s scrt cr Auflage erschieu: MM'llism, D« sollst nnd mnßt lachen. E,'!l,all^,d ^',ll „cnc Anekdoten u»d Hch»vm^ miä, uuu Ilriedricl, dc.u frosten, Baiser Joseph >,. imd ?laftolc>o,l >>>. :>iobst :l'ltht. ist sicher ocr Ar^l seincr ^imiüe. Wenn die Symptc'Mt »er H.nilkranllifil,!» daNet wird. so ill sie am schnellsten ,md sickc'slel, durch de» deständigeil Gebrauch rieser Sall'e von alle» diese» Uele'.N 'dieter befreit. Ee hat sich noch lein Fall ereignet, saü luilch Aüwtlic'llüss dies,r S.'lbe ^llßn'iinden und Vill!^eschwülN, »ichl ^ueili awlsen w^l's». Tallsendc Meiischen j.l-is Allers imirde» duich dieslS Mittel wieder l'el^lsttlll. nachrcm viele von ibütü von t,n Lpitäler». als !l!ll),lll'«r elk^tt. enilnssell morde,, sind, — W,„n Gcsichtoktllslen. Pllstcli, . Kiäße, Trockenh,!! d. a. m. sind dnrch dieses alls,,f;eichl!lte Mute! schnell erleichtert »,,d yeheiN. oyne irgend eint Narbe oder albere Spuren derslldsn ^lrück^il^ss,». Sl'wrl'l die Pille» alö anch die Salbe si»d i» folgenden Zällei, ganz besonders ailivenc'l'ar: .I» ^ck n>.,,^ .ssälll und ^l>>ngsl der W.^»i, „ >iü der Geite « Driiscnllwntcrulig >'« lr>v"b eii,s,n 3 heil, der (5r» .. d,r M>,d,r ^ <5n)sipt!.is tvemilat,,, Gchuittwundln ^ .nstiln am Vauch, .ssr.nifl Äinslw.is^il Ssre,V<„ .. o^ülll 3i!p>'e« Kratze Slo but „ i!N! ,Nreds Tic Doulmncur ^„'chwülstl Krum,,!, und ».m'tlis, Vinen d,r V,«e isch, A!,schw,ls!ln.l Vichl F»ßi ., ssllcke und VnllSttUj c»nsli,ie» Msdlci^l'^üdlsr» aller W^lüheile zn haben., b a n pt n ie d e r laae bci Herr», Tcrravallo, Apotdclcr i„ TritN linp ,n Laibach l'ei Herrn V. Vssssenbersser, Älxlycler ,znm qo!re>'tn ^rlei" a,n Klmrscl'aftöp'aß. Hiezu em halber Bogen Amts- und Intclligenzblatt.