LMllchelMZeitllng. «v»»., V^. halb!. 5«. lr Mltde, 1^st^n,i.st.,b. haldj.fi. 7..V. ^/^VlizU^, II . .i/l U l ^ °« >u l, u , '.,V » d? » ^. ^üitlichcr Thci!. z^cr Minister deS Innern hat auf Grund der cr< Hellenen Al^lyochslen Ermächtigung und im ßinveimh» wen mit den bclhciligtcn andcrcn t. t. Mmlstcrien dcn Hcrrcn G. K. Meyer und .1. U. Dr. Alfred Schmidt die Bewilligung zur Criichlnng einer slclieligcsell>cl)l,sl l'nlcr der ssirma „Itallfch - östcr,cichischc Baut (Nil»^ ^u^tro-Itilliullu)" mil dun Sltze in Wien ertheilt und deren Statuten genehmigt. Der Illstizministcr hat den Official des Rcchnungs-Departements der Finanzdireclion in Triesl Joseph Eggcr zum Rcchnungüralhc bei dem Rechnungs-Depar-lemenl des Tricster Odtlla>ll»cndung als Beschlag' schmiede in der Theorie nnü Praxis dcs HufbcjchlagcS anszudildcn und jcne. welche die Ausnahme in dcn zwei» jährigcn Curs für Curschmicde am t. l. Militär Thier, arznei-Inslilute in Wien anstreben, für diese Aufnahme entsprechend vorzub.lciten. § 2. Die Hufbcschlagsschulen haben folgende Stand-Orte : Brunn und Olmntz sür den Bereich des General« cominando zu ^Urünn, ^ Prag sür den Vereich des Generalcommando zu Prag. ^eu'berg für den Bereich des Generalcommando zu Lembcrg und jcncn bcS Mililärcommando zu Kralau/ Graz und Vaibach für dcn Äcrcich der General' conunandcn zu Graz und Agram, dann sür icncn der Mlilärcommllndcn zu Innsbruck, Tricst und Zma. P«st für dcn engeren Bereich dc« Gcncralcommando zu Ofen und für den Bereich des Mililärcommando zu ita schau, Komorn für den Bereich des Militärcommando zu Prchdmg. TemcSoar für den Bereich deS Militärcominando zu Temcörar und Hcrmannstadl filr den Bereich des Mililärcommanbo tu Hcrmalinsladt. (Nach ^iaßgabe der disponiblen Geldmittel tonnen °uch in anderen Garnifoncn derlei HufbcschlagSfchulcn "richtet werben.) 8 >!. Die Hufbeschlagsschulen unlcrstchcn dcn in >hrcm Standorte befindlichen ^«"dcs-^lihrwefcns» oder ^lchrwescnSablheilnngs^ommandanlen (Plag, Graz, Vcm» berg, Pest. Hcrmannstadt, Grünn, Olmüh, Komorn) oder, wo solche nichl beslchen, den betreffenden stcld^rlil» lkric Ncgimcnlvcoinmanden (Vaidach, TcmcSoar); denselben obliegt die Sorge für die Unlcillmft. Pcrftflsgnng! Und Beaufsichtigung der Husbejchlagsschülcr, sowie sür die Verwaltung nnd Verrechnung der für dic HufbcschlagS» schulen erforderlichen Geldmittel und Requisiten. Die Husbcschlagsschulcn sind sowohl durch die Trnp« pendriyadicrc, beziehungsweise Ältillcricdircctorcn oder ?N'Uiricchcfs. als auch durch dcn G^ncral'FuhrwcsenS. U'spcctor z» inspiciren. und ist in dcn jährlichen Trnp ^""ioncn dcr (örslerci!. wie auch in den Insp,ci-Sck?.s ^'°" t^cr Vctztcren ilber dcn Zustand diescr ^ ^" zu berichten. or» ^' ^^ stirer hat ein in dcn, bclrcsfcndcn Stand« .- Kindlicher Chcf. oder sonftigcr M'll<ä>.THierar;t' "cs^.^alcsic- odc,- ^cldarl>llciicRcg,m.'nls. bezuhun^s. "cilc randcs ^«l,l>vesc„»commandos. unbeschadet seines >on,t,gcn Dienstes, zu funq„m und es sind hiczu vor^ "gslmisc solche zu nähten, welche nebst eigener Zai,- uchl.gleit Vorliebe für das Lehrfach besinn und a.«cr l>er dcntschcn noch einer zweiten Vandessprachc s>cs öslcr. leichisch-in'garischcn Monalchic lundig si„d, damil sclbe 'n die Lagc v^scht werden, dcn dcr dcillschen Sprache unllmdigcn Schülern dcn Unterricht in ihrer Mullcr. I^ache zu ertheilen. Jeder Lehrer «hält eine jährliche Remuneration von 120 fl., welche demselben in monatlichen Raten b°" U) st., ,,„d z,uar am Schlüsse des Monates aus» zuzahlen lommt. Die ^rhtt/ werden ül',r Nntraq des bctrcffcut.r.. Gcneral. (Militcii--) Comu-.a:ldo durch das RcichS. liiegsminisz^rinnl desiilrmt. Zur ^llwhilfc im Unterrichte und in dcr Beauf. sichtiqulig keim Hufbrfchlage lunn nach Bedarf ein Mi-liläl.Cnrschmied zugewiesen rolldrn. Mit Rücksicht auf dcn Ul'.ter, ichl in dcn Hufbeschlaas. schulen isl die ,m Pn.il.,.' 2 xr Ciscularocr^nung vom ^. Inni l870, Präs. Nr. 1775 (')ic,lmalr>cro'.tnungs-blatt, 33. Stück), nwilhi'.le Vllpflichlunz dcr Milüär-'Thierärztc und diplomirlcn Mllllär »Eurschmiedc zur Vcrschung des mililär.lhie,äslt!'chrn Die''stl" und Unttl' richtcs bci allen iii Truppen und Hccrcsansialicn , .> ^om» mandcn entsprechend zu rege!, tz 5i. '^Ils Schüler ,, gcnommcn, wclchi im B ordnun>»sm^8<^ erlelü!!,' l,ir ^r ?luöübung dcs Hnf>sch.„........,...... ,,^,.,.^.i! Kräfte und eine hinlängliche ssci.'^il im ^escn und Sw.'.lb^n haben; dieselben sind Mlpsllchlct, die in der Schule zu» gebrachte Zcit. ohne Unttlschicd, ob sic dcn Curs wirt. lich absolv.rt haben odcr lnchi, über die ^s^tzlichc dreijährige ^inielidiciistM im Präsenzstandc üückzn^ienen. Die sluswuhl dcr SchUlcr geschieht durch das Reichs, lriegsministcrium. nnd zwar au? jenen Njpiialilen. welche von den TruMnlüipcrn und HcclcSanslaltc» in den mit! Ende September und Ondc März j^en Ialires dem! Reichslliegsmilnstesium voizulcaenten QualificalionS., Eingaben über die Nfpisaiiten für den HufbtsilagscurS am l. l. Milllär.Tljielalznei Iuslilulc in Wien nam. hast gcmachl wcrdcn. , Zur Bcaufsichtigung der HufbcschlagSschülcr ist ein! Unlcrofficicr zu bestimmen. ! Icnc Schiller, welch», von dcn außerhalb der Stand«! oder der Hufbeschlagsschulen bielocirlen T,, ' .pern (Hcercsanstallcn) »ul f^equentiriinq dicsc dc« ! ftimml werdcn, hadcn bei cii , , l». dn Schule 'bcfi,'dliHcn Trup^c!,lü!pc>' ii. . ^,. , . ,,c>ll!na zu tlc< ten. Dieselben sind von Scilc des bclreffmdcn Truppen» törpers (HccrcSailflaü) comply zu dellcidcn. daim mit Rüstung und dem Seittügewehrc zu veischrn. Auch ist ihnen cinc zweite Tuchhose und ein zwlileS Paar Füh >bclleidunc! mitzugeben. ! § 0. Der Unterricht wird in cincm ha!bjllhrigen Curse ertheilt. Jährlich wcrdcn zwei Cms: abgehaltn. Der erste Curi« beginnt ü.n ii. I.ini.cr uild c^ct mit letztem Juni, während der zweite Curs am l. Juli beginnt und mit letztem December endet. Z 7. Der Unterricht umfaßt: ». die Vorlesungen üdcr die Tb/oric deS Huf« und KlancubeschlageS; I». die Vcrsclli.jU.ig von Hufeisen für gesunde nnd lranlc Husc; die Zubereitung dcr Hufc zum Ge-schlagc, dann das Aufrichlcn und Aufschlagen der H"sc; 0. die prallischc ^clannlmach^g dcr Schüler mit l,cn Kralilhcitcn dcr Husc ul.d ihrer Heilung; (1. Vorliäg- über tie ersten Hülfcleiftui'gcn ! ei plötzlich und g!-slihrdroh''nb auftretenden Pseidcllanlhcilen. nameiillick bci KoUs^i, und Ubcr l,ic Kcnnzclchc,, der vclschicücncir Drüsculs^nlheilcn. Von vorlommc!'dtu Hust; ausheilen bei Dienst. Pferden ist dcm Vchrer von Seil. dcv im Elcmdorlc der Schule b.si^'li^cn Tlü>< ' .se von den Chcf.Thierärztcn dn>(, , ,., machen, damit die Schülcr ,ml diesen sssanthriten lind diren Behandlung vertraut gemacht w^den tonnen. Bci dcn Vorlcju-i^n übcr die Theorie des Huf-! b?scklaljcS hat sich dcr Veh^, d^ Huf- uild icla»c!,lics.1,l^gc^ i,, , , ^x" zu hallen, in wclchcm außer dcn sür eincn Beschlag, schmicd nothwendigen Docirinen auch drm im k. l. Hecrc cingesührtcn Normal.Hnio.ichlu.ie Rechnung qelraqen ist. Die N ^ i» die oci, , ,^.......:ic,a rischcn Monarchic Hal behufs der Benütznng beim Un» lerrichic zu dicnin. Zur Abhaltung der Porlrsqe und zur Aufstellung der Vehrmiltclsamm! ',r ein geeignetes heizbares Vocale zm !cn. Die Fluglagen für da '"ice, Welches nacti dem im ß 71 der Gedül.75!.^....., .,. (Pui'll lj cn! haltcncn Ausmaß 'zur Gcdühr entfällt, llügl da« M'li' tärärar. Ti: ^ >l für das Sctml» zimlncr , , ,^l nur während der Tagesstunden ab^uhulten ist. ß ^. Als Hüsfsmlttcl des theoretischen Unter-richte« dienen Präparate und eine Sammlung von Musteihllscisen. Die Präparate bestehen aus einer Reihe normaler, unregelmäßiger uno lranlhcft veränderter Hufe (Horn» scktthl). rann aus den Enolnochrn eine, Pferdeextremitüt (Fessel», Klo-en-, Strahl' und Hufbein u, losem und in zufammenhängendcm Zustande) mit Gündern und Schncn. Die Sammlung von Mustcrhufciscn enthüll die Modeilc der in den Vorschriften üvcr das Pferde-wcfen des l. l. Heeres beschriebenen und für den Be-'' 'q der l. s. Dicnstpserd: vorgrzeichntten Arten der ii^en. ' !i a,S dic Hufcis ng wrl' .^ ^, ,......._,^,^ulc:-. vom t. l. i)l>,^!..^s' Ministerium dt'gestclll. Dcr Lehier ist verpflichtet, beide Sammlungen unter Mithülfe der A^i'ssl» ,.l, p.rmchren und für die Er- i» und lranshaft veründcilen Dle allniiitlg anwachsenden Sammlungen von Prä« j paraten und Musterhufeifen bilden ein Eigenthum des Milllärära,s und sind von dem als hehrer angefüllten Thicrarzte zu invinlarisiren und stcts vollzählig zu erhalten. Als weilercs Hülfsmittel de« theoretischen Unterrichtes sind dcm ^ehicr dic in dem Standorte dcr Schule befindlichen Ürarischen Dicnstpserde. zum Zwecke der Unlcrr^lsling der ^ ' " !>iß und Beur» tl^cilung dcr vl, ^ . von Seite der bclreffcl.del'. Tnchpcnlöipcr zui Bcrfü^ung zu stellen. > Der praktische Unterricht in der Verfertigung, dem Aiifrichlen und Aufschlagen von Hufeisen hat aus der dcr Schule , <> . — ^. ^ ^^ ^ tllffend^' ^ü , ü daher oie zu ,, Pferde von den irp ^ ^ , ,___ ____^ ..7. Truppensörpern bclzuslcUen sind. Für die instructivnsmüßige Ausführung des Huf» beschlagcs bei diesen Pscrrcn hat der Lehrer zu soryen, damil von Scitc lcr ^iuppcnlurpcr leine Klagen erHeden werden. Dcr HlifbeschsagSschule wird einc in I000 befindliche disponible ?'.........."'<ä!le zur Verfügung gestellt. I'l leine s norhands!'. so ist eine zu l i^ür ic ^ ' ein complltleS . icdcn. Hal,dn , .,. , ..m erhält jede Smuic cincn großen ^!mdoß im Gewichte von 140 bis 1l,0 Pfunden auf Kosten des Nerars. Zur Aussübruna dcS Hnfbefchlages sind A Ve-^ ' ' ^ für die ^cs ,jcn, deren - mg 2U< i>»rch,nlt!g del» ÄcrarS dtwirll wisd. l^ür die Instandhaltung und Nachschassung der Bcscklagzcuge acdnhrl sür jedes Beschlagzeug ein Pauschale von jährlich 3 st. l»(1 lr. Von diesem Pauschale sind auch die Erhultung«» und N:- 'lcn für die Wcrlz,uge z»r Herstellung ^ ,....... ,:c>llcN'Vcscl,lll',ls zu bestreilen. ,^ür t>ie Erhaltung und ^iachfchaffung eines sseld-schmieden - Hantwellv' " isällt ein jährliche« Pauschale von 3<"» fl. zui Ziiv Blsl^itung tri» MehraufwanocS 0, ^» matcriale wird cin auf Grund dcr gemai!, >. > !>ch-rungcn zu crmittclttdt« Pauschale nachträglich festnes-ht werden. l; <<. ?ene S^illrr. welche den Hufbeschlagscure mit g.ini^lidcm ^ burch einc gcmijchic (^^........,,,..... , , ' ung zu unterziehen. . Tic Plüfunacn finden vor Schluß emes jeden Curs.« »ml» »war in der zweiten Hälfte des Monates Juni >>! ''a". T- «Mission hat aus dem betreffend«, Bandes. (dezirdlUlgsweifc Comilats») Thicrarzte. de» Vorstande der Hufjchmiedgcnvffeüschaft und jenem Ml-lilär Thicsarzle, welcher den Unterricht in dcr Hufbe» schlagschule ertheilt, zu bestehen. Dcn Vorsitz führt dcr Vandes- ^beziehungsweise Comitals-) Thicrarzt. Die Scdülcr find vorerst aus der Theorie des Huf. und Klauenbefchlage«, unter Zuh'lfcliab.me von Präparaten und Hufeifen. zu prüfen, wobei jede» 404 Prüfungsmitgliede das Recht der Fragestellung zukommt. Hierauf ist die praktische Prüfung vorzunehmen, bei welcher jeder Schüler ein ihm aufgegebenes Probcbeschläge zu leisten hat. Ueber die Befähigung der Schüler und den Grad derselben habcn die Comimssiousmitglieder durch Stim» menmehrheit zu entscheiden. Jene Schüler, welch? bei der Prüfung bestanden sind, erhalten ein mit eincr 50-tr. Stemuclmarle vcr» seheneS, von sämmtlichen Comm'ssioliSmitglicdern unter» fertigte« Bcfühigungszeugniß. Die Kosten für die Ausfertigung des Zeugnisses inclusive deS Stempels, so wie jene der Prüfungstaxen in dem Betrage von 5 fl. per Tag für jedes Com» missionsmitglied vom Civile, trägt das Militärärar. Ueber das Resultat der Prüfung ist von dem Lehrer eine Consignation nach Mister (Beilage (!) im Dienst« wege dem Rcichstriegsmiiiisterium vorzulegen. Zur Bestreitung der Schreibmaterialien gebührt dem Lehrer ein monatliches Pauschale von 1 ft. 50 lr.. aus welchem auch die Blanquette für die BefähigungS-zeugnifsc anzuschaffen sind. Jene Schüler, welche die Prüfung mit unqenügen-dem Erfolge ablegen, haben keinen Anspruch -auf Wiederholung des Curses. Nach abgelegter Prüfung haben die Schüler zu den betreffenden Truppenlörpern, in deren Stand sie gehören, wieder einzurücken. Jene Schüler, welche die Prüfung mit gutem Erfolge ablegen, werden nach vorher eingeholter Bewilligung des Rcichstriegöinmisiciiums successiv? in die abgängigen Curschmiedstcllen zu Unterofficieren befördert und haven den ersten Anspruch zur Ami^hmc in den Curs sür Militür.Curschmiede. § 10. Bei eincr aUgcmcmcil Mobilisirung wird der Unterricht in den Hufoeschlaaschulen. eingestellt und die Präparaten» und Hufeisensammlung, so wie die Be-schlaazeugc und Vchrbucher emer im StationSorle befindlichen stabilen Militärbehörde, Elaänzungsabtheilling oder Heercsanstalt inoci'larisch zur Verwahrung übergeben, und zwar von der Hufbcschlagsschule zu: Brunn dem Fuhrwesens Fllialdepot 0« ttino linou,! Kein Tag vergeht, wo wir nicht die Errichtung neuer Actienunternchmungen zu registriren hätten. Sicherem Vernehmen nach ist das ständige Comit^ in Vcreiiisangelestciihcitcn angewiesen worden, bei der Prüfung und Genehmigung der Sta»! tuten für Actienunternchmungen nachstehende Grundsähe, zur Richtschnur zu nehmen: I. Die Emission neuer Actien vor erfol^ler Volleinzahlung dcr Nclici, früherer Emission ist ausnahmslos unstatthaft und isl jede wie immer geartete Umgehung diefes Verbotes hixlanzuhalten. 2. Bei jeder Art von Creditinslituten wird nur die Emission von uolleingezahllen Actien, lautend anf min« besten« zweihundert Gulden, zugelassen. Di? Actien dürfen zur Verhütung von Umgehungen nicht in Actien« antheile zerlegt werden. 3. Bei Actiengesellschaften zu industriellen Zwecken (auch Eisenbahnen und Versicherungsgesellschaften) werden zugelassen: u, Actien auf 200 fl. lautend, mit 40perc. Einzahlung; I>. Actien auf 1O) fl. lautend, mit Volleinzahlunq. Es ist in allen drei Fällen (1 bis 3) lein Unterschied zwischen Nctien auf Namen und folcheu auf Uebcrbringer zu machen. 4. In den Fällen 8ud 3 bleibt es dem Vereinscomitö überlassen, unter Berücksichtigung der Höhe des Grundcapitals, des Umfanges und Ortes deS Geschäftsbetriebes, dann der Art der Unternehmung u. f. w. Ausnahmen zuzugc-stehen und zwar sowohl in Bezug auf den Nominalbetrag der Nclien als auf die Höhe der Einzahlmig. Im Falle der GeNaltung einer solchen Ausnahme wer» den jedoch die Actien der betreffende» Unternehmung zur Notirung an der Börse nicht zugelassen werden. 22. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 7. März. Präsident R. v. Hopfen eröffnet die Sitzung um! 11 Uhr 40 Minuten. l Auf der Mimsterbanl: Se. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fürst AuerSperg, Ihre Excellenzen die Herren Minister Freih. v. Lasser, Dr. v. Stre -mayr, Dr. v. Chlumecky, dann der leitet des ^an« deevertheidigun^Mmisteliums Oberst Horst. Oas Protokoll dcr lehlen Sitzung wird verlesen und genehmigt. Dic eingelaufenen Petitionen werden den betreffen«! den Aueschüssen zuacwiesen. Es wird zur Tagcsordlnmg geschritten uud ,war zur Specialdebatte über den Staatsvoraliscblag pro 1872. Cap. 8, ..Cultus," Titel 2. wird mit 1.085,000 fl im Ordinarium mid 123.000 ft. im Eftraoroinarium ohne Debatt: eingestellt. Für Capitel „Stiftungen und Beiträge zu Cultus» zwecken," Titel 3, werden für .Katholischen CultuS" 105.244 fl. als ordcnllichc und 150.000 fi. als außer» ordentliche Ausgaben eingestellt, für Titel 4, „Evangelischer CultuS," werden 78.650 Gulden ohne Debatte genehmigt, für T'tel 5, „Griechisch-orientalischer Cultus," werden 51.0lX) fl. als ordentliche«, 23.000 fi. als außerordentliches, Erforderniß genehmigt. Desgleichen wird Titel 6, „Acquivalcnte und .re-ckßmäßiae Abfuhren zu Culluszwccken," mit 107,508 fi. im ordentlichen und 0300 fl. im außerordentlichen Er« forderniß bewilligt. Endlich wird für Titel 7, „Patronatsauslagen für CultuSzwccke," 5,4.000 ft. genehmigt. Zu diesem Capitel werden folgende Resolutionen angenommen: k, „Die t. und t. Regierung wird aufgefordert, die verheißenen Vorlagen zur Ausfüllung der durch die Lösung der mit dem heiligen Stuhle geschlossenen Convention i» der Gesetzgebung über das Verhältniß zwischen der katholischen Kirche und der Staatsgewalt entstandenen bücken noch in dieser Session einzubringen." d. „D»e Regierung w,rd neuerlich aufgefordert, auf eine bessere Verwerthung der ReligionSfondsqulcr. sei eS durch Verpachtung, sei es durch Verkauf. Bedacht zu nehmen und dies in einer Weise zu bewerkstelligen, daß dadurch eine möglichst große Concurrenz erzielt werde." Hierauf gelangt folgende Resolution zur Gerathung: „Die l. l. Regierung wird aufgefordert, unverzüglich Einleitungen zu treffen, damit allen zur Zahlung dcr Religiolisfllndssleuer Verpflichteten die "nach ihrem dermaligen Remeinlommell entfallende Religion«» fonds- und geistliche Aushilfsstcucr schon für das Ver-waltuligsjalir 1873 zur Zahlung vorgeschrieben werde." Diese Resolution wird mit großer Majorität ange-nommen. Hierauf werden die Resolutionen: «Die k. l. Regierung wird aufgefordert, die Reorganisation der la-tholisch'lljtolossischen Faeultätcn in der den Ge?ürf"issen der Oegcmvcnt entsprechenden Weise vorzunehmen," und „die Regierung wird neuerlich aufgesvidert, Einlcilun-gen zu treffen, damit die Zahl der lalholisckeli Bischöfe in Dalmaticn durch Zusammenlegung der Sprengel um mindestens zwei vermmderl werde," angenommen. Titel 8, »Ul'terricht," wird mit 423.000 fl. im Ordinarium eingestellt. Die Titll l>. ..VehrerbildungSanstaltcn," und 10, „Slaatszlisänisfe zu Normalschulfonds," werden ohne ^Dcbaltc s,clnl,migt u. z. für elfteren Titel 8W.000 fl. im Oroinarium und 248.000 fl. im Eflraoroinarium, für den letzteren 151.112 fl. im Ordinarium eingestellt. Zu Titel 11, „SlaalSzufchuß zll Sti>die>ifondS," formulirt Abg. Dr. Knoll nachstehende Resolution: i„Das Hins der Abgeordneten empfiehlt tem Unterrichtsministerium die Frage der Ti^mung der Präger Universität in zwei sprachlich gesonderte in c^nste Erwägung zu ziehen und, wcni, irgend möglich, cinci, darauf bcziiglichcn Gcsetzelitwinf noch in dicscl Session zur Vclhaltt.lmig zu bringen." (Wird unterstützt.) Ad,. Tomaszczul plaidirt sür dic Errichtung einer deutschen Universität in Czernowih. Abg Dr. Keil spricht für Errichtung einer medi« cinischen Facullät in Salzburg. Abg. Ritter d'Elvert ergreift daS Wort, um da« lebhafte Bedürfniß Mährens und Schlesiens nach Errichtung einer Universität, wie diese Bänder sie früher bcstssen haben, zur Sprache zu bringen. Abg. Freih. o. Pascotini beantragt die Er« richtung einer italienischen Rechtsaladcmie im Küsten-landc. Hierauf wird Titel I I, „Slaatszuschuß zu Studienfonds." im Ordinarium mit 2,053,000 fl., im Ex-traordinarium mit 1.170,550 fl. conform den Anträgen deS AlltzschttsseS bewilligt. Zu Titel 12, ..Technische Hochschulen," spricht Abg. Dr. Rcchbauer die Hoffnung aus, daß die Kosten der technischen Hochschulen für Stciermarl im nächslen Bildet ihren Platz finden werden, wird hierauf im Ordma»ium mit 458.100 fl, im Eflraordina-rium mit ?s> '.100 ft, bewilligt. Tilel 13, „Akademie der Wissenschaften" wird nach den, Ausscbußalilrage mit 03.000 si. im Ordinarium und mit t>000 ft. im Extraordinarium bewilligt und sohili die Sitzung geschlossen. Parlamentarisches. Wien. 8. März. Gegenstand der Berathung dcS VerfassungSauS« schusscS waren am 7. d, die „eventuellen Bestimmungen in Betreff der Durchführung" und zwar: :i. „D. „Das betreffende Gesetz hcille erst dann in Wirksamkeit zu trete,,, wenn dasselbe im Wege der ^an-dcagesetzgebuiig Galiziens als ein Bestandtheil der dortigen ^andcsregicrnng einverleibt wird." Abg, Dr. Pickelt ist mit dem Absatz u einverstan» den lmd setzt auseinander, daß der ganze Ausgleich in der Weise gemacht werden kaun, daß derselbe entweder der Anfang neuer Ausgleichs« oder aber das Ende der föderalistischen Bestrebungen werde. Redner ist natürlich dafür, daß das letztere Ziel erreicht werde, und stellt den Antrag, als Beisatz zu Punkt » beizufügen: «ebenso an den Verhandlungen über Ubändeiungen an tz 11 u»d 12 des Grundgesetzes über die Reichsvertte-tung, insofern sie nur sür die anderen Bänder wirksam sein sollen." Bei der Abstimmung wird das erste Nliliea dcS Absatzes u des Subcomll«; Antrages mit allen, auch den Stimmen der Polen angenommen. Der hierauf zur Abstimmung gebrachte Antrag Pickcrls wird mit großer Majorität abgelehnt und das zw^ile Alinea dcS Absatzes u mit allen, auch den Slin" men dcr Polen a»Mommcl,. politische Uebersicht «aibach, 10. März. „Pester Lloyd" äußert sich an leitender Stelle über die Vorgänge im ungarischen Äbgeordnetenhause wie folgt: ..Wenn wir am 7. d. M. der Meinung waren, daß der Scandal in unferem Abgeordnete nhause feinen Höhepunkt erreicht habe, so war dltS ein Irrlhum. Was heule in der Tages-, wie in dcr Nachtsitzung gcschchlli, ist unerhört in dcr Geschichte dcr Parlamente; wir haben lein illustrirendeS Wort f«r 4 < >^) ^iese Vorg.inge; unsere pcser mögen sich auS dem 2itznngsbelichle über das vorgefallene belehren — der ^lst isl Schweigen! Jahre werden vergehen ninssen, !he eö gelingen wird, den ^indinct zu verwischen, den )n die don der französiichcn Regierung verlangte Män« !>erung dcr ersten sechs Pnxlle des Hände ll»oer-lragcs »nil Fsanllclili tlinc^falls cii'znmilligcn. Das» selbe Glatt ersähtt, daß d e ostcrrcichiichc Ncl,ieri,ng auf demselben Vlandpnnlte fleht. Wir haben bereits signalisirt, daß das preußische Herrenhaus da? S ch u laufsichtsgcsetz m,l großer Majorität a.^, : -»imcn hat. Minister stall ist im Hcrrenhause mit gewichtigen Worten in die Schranken^ getreten, (ör ist der Opposition scharf zu ^eibe gcgan-NM; er äuß,>tc sich dahin, daß er bcsticitc: die Collage involvirc eine BcrfassunnSveländeiuna; er bcläinpsl Alisichtcn der Gcgner Aeuß ll,ngcn in der (5ommission, hieran lörlänlerungcn seiner frül'cr aliSgesprochenci, Meinung lüüpscnd. Er bittet, vor allem dcm im Oc' sehe ausgesprochenen Grundsatze zuzustimmen und sich nicht an untergeordneten Punkten festzuhalten. Eine gesetzliche Regelung sei durchaus nothwendig, damit dlr Betroffene auch wisfe, daß das Gesetz ihn gclroffcn hat. Die Negierung lü»ne DiSciplinar.ZwangSstlafcn aller dings verhängen, das feien aber Mittel, die nicht aus' reichen, wo eS sich zum Beispiel um den Lebenswandel handelt. Die Regierung müsse für solche Fälle das Enl» lissungsrecht haben. In Schllsien habe ein lalholischcr Pfarrer stets die Kanzel mißbraucht, er hat gelegt, der Staat habe einen „säcularisirlen" Wald gestohlen; er hat die Fürsten geschimpft und er ist nur in Konsequenz der Amnestie von 1tt70 bcgnadia.! worden. Wiedcihollc Bitten der Regelung an den Bischof, dcn Mann ans seinem Amte zu entlassen, seien abgcschlagcn wordcn. Soll der Staat diesen Mann nicht von der Schnlcmf-sicht entfernen dürfen? Dazu brauche die Regierung dieses Ocsctz. Nchnlichc Fülle seien am Rhcin. i» S'cl. tin vorgctommcn. Nicht von lünsligcn Olfahlen fpiechc die Regierung, fondern von gegenwäiligen; die Aebnrs. nißfragc sei also zu bejahen. Man vcrlan,,c, das Gesetz auf einzelne Provinzen zu beschränken; wäre cS gut, einzelne Provinzen in Anfsichls-Aclagcrungsziistand zu velsetzcn? lcr V^inistcr bclonl nochmals, daß die Vorlage die Rcchjc dcr ssirchc nicht vc> letzt; diese Rcchlc habe die Verfassung fcslgcsl llt, dic Voilagc führe die Vclfassung nur der pralxschcn ^ln^slihrnng cntggcn. und zwar zunäbst dcrcn A>t. 2.l; dic Vmlagc stehe also aus dem Boden del Verfassung. Ebcoso wenig, würden die Rechte der Pat, one, der geacnwäiliacn Schul» organc vcllctzl; letzlerc folltcn ja in lcincr Weise aufgehoben werden. Der Pal>on behalte seinen Platz, jreilich dann als Mitnlild einer Bchöldc, nicht nnhr ans eigc. nem Rechte. Falle von Unfrieden zwischen schier und Pfarrer mögen vorkommen ^ solcher Unsricden werde aber stets der Mverusung des Schnlinspectol« vorangehen. Behallplnn^n bezüglich der confesfionslosen Schulen seien ohnc i^cmcis Ablieben; ferner handle es sich nicht u»l eine T'ennung der Schule von der Kirche, sondern um eine Abgrenzung der Rechte beider. Das sehe jetzt auch die Geistlichkeit iw Vandr ein. Bis hntc Worsens seien aus llin Provinzen 25>.<>lD Zuslnümun» gen, darunter von <^5 Gcisllichcn. .l7 Schlllpalroncn «nd 5)00 Lehrern eingegangen. Die Klärung >m Vandc habe begonnen, mit dcm Volum dcs Hauses werde die unrichtige Vorstellung schivindcn, wic der Nebel vor der Sonne. -- Auch Fürst Bismarck ergreift bli der Debatte das Wort und hebt hervor, er habe in scirur gestrigen Rede lcincSwsgs die Theorie von dcm lu-schräiiltlcn NittcltlMeN'Vcrslande rcaclivircn, sondern nur bemerken wollen, daß man in einzelnen Füllen das eigene Urlhcil demjenigen der Reaicrung, welcher man vertlaue, unterordnen müsse. Dcr Mimslcr-Piäsidcnl schlilßt: „Wenn Sie glaubcn, datz dc> Mann an dcr Spitze der Rrgicrung von seinem hohen Standpunkte nicht so viel sehe. als Sie von Ihrem Standpunkte in der Ebene, daun ist es Ihre Pflicht, meinen Platz ""zunehmen, anstatt mir Schwierigkeiten in dcn 'Weg zu legen; daS ist nicht palliotisch." b! m^" '^ b- M. wurden in dem Rcichslanzlcraml "^Handlungen dcr Commission zur Bc,alhu,'g einer u l schen Se c m a n n s o, dn u n g cröffncl. l en ^lsltz in der Commission führte dcr Geheime Rath Gebens. Den Verhandlungen wird ein Enlwmf einer Sccniam,So,d»u>,a. zu Grunde gelegt, welchen das Reichs« lanzlcramt auf Grund der fiichc.cn Vcrhandlnngcn des deutsche nautischen Vercins und a„f ^s.,„d eingesorder< ler Gutachten der .N»stcns«,aten u„d g.iiße.en Seeslaalcn hat bearbeiten lassen. - Da« S.aa.sm.n.sterium ven-t.l.rt Maßregeln gegen die Jesuiten. n>«. gllchcrwcisc uut Anwendung aus das ganze Reich also tvenlucll Vorschläge für dcn Bundesralh und den Rciche. tag. — Der „Times" wird von ihrem Gcrlincr Eos' respondent!» folgende, noch fehr der Bestätigung bcdür sende Nachricht lclcgraphirt: ..Der deutsche Boischafler >n Paris ist nach Haufe berufen worden, um über die Stabilität der franzüfischcn Regierung Vericht zu erstatten, (is sind militärische Maßregeln! ergriffen wordcn, um für alle Eoentualilälen in den, occupirlcn Departements Sorge zu tragen. Ueber den Antrag Krämer's auf Reform des Steuersystems in Vaiern, inSbeso,c>cre auf Einführung einer einheitlichen allgemeinen Eiülonnnen. sMicr, wl:r>c auf Ai-.üag Krätzer'« mit 08 l,c>)ln 57 stimmen ;»r Tagesordnung übergegangen. Die erste sächsische ss.unmcr >n Dresden gc» nchmifitc ohnc erhebliche lcdaltl uno lc In-l c r l, al io n a l c bcrcils Icgonucn. — Nach einem vom „Temps" veiofflNlucUci: Brilfc dcs französischei'. Bot-schast-r« in Bcrlu,, Gontanl Biron , bc^liadigle dcr deutsche Kaiscr alle fs,nnösisct!cn FlstungSsträfüngc. Dic l'oin „Pcnsal^icnlo espanol" gebrachte Nachricht, man wolle dcn General E?parlcro zum Olneraliss!. innS dcr spanischen Aünce machen, wird durch die minislcricllc ..Eoll.spo:,dcngcnhcil aneiüpfohlcn haden. !— Dcr Großherzoa, von Mecklenburg und Ge. malm verwcilleu vom 2l. l>iS 29. Februar in Jerusalem. — (Die Kaiser Franz Iof ephs» Sli flung) zur Versor^nc, l. und f. Ofsiclcri-Wilwcn und W)luSqcrc»ubt. — (Der berlichligle Räuber I st v a n) wurde am I. d. bei Efscg festgenommen und eingeliefert. — (Die Stiftung eines Deutfchen Or. dcnslreuzeS) foll, wie die ..A. B. C." erfahrt, von Sr. Majestät dem deutschen Kaiser beabsichtigt sein. , — (Nicht unbedeutende ltr d e r s ch u t te'! run gen) hadcu in Dresden, 5'e,pzig, Vcimar, P.rna. Epandau. Rudolfstadt, Chcmnih, Bodcnbach. Tclschcn, Ioachimslhal, ^'udih. Brunnersdorf, Tepliy. Prag u. a. O. stattgefunden. — (Frühzeitiger Fruhliug,) I„ Brlissel waren am 4. d. M. dcreils Echwaldc» an^rl^linncn. Im Sladlparl waren die Bäume vielfach nn> Vlattcrn l'cdcckl. Wie holländische Blätter berichten, sind in dcr Umgcdun, von Middclbulg bereits Maikäfer gefangen worden. (Christen v ersolgung en in Japan.) In Japan find gegenwärtig grausame ChrijlelNerfolgungcn , ^ia»gasali wurden dcm Ver-nchmcn nach 2000 cingcdorne Christen dazu bestimmt, den^ Märlyrerlod zu erleiden. Locales. — (Se. lais. Hoheit Herr Erzherzog Albrecht) hat. wie die ,Maz. Ztg." meldcl, die C5ar', nison in Graz inspicirt und soll zu dicscm Zwcclc auch in Vaidach eintreffen und sodann >',!-. ^,icst, (Mz, Croallen nach Wicn zurückreisen. — (Dem Dr. Razlag), gcwescncn i'audcshaupt. mann in Krain. hat die (Kemeindevcllletung von Ralschach in Würdigung seines charallcr. und ehrenvollen NusnclcnS in dcr Frage dcr Besetzung dcr Pnmararzistellcn im C'vil-spilale, bei welcher der genannte Abgeordnete d,c Ansprüche dcr deutschen Aerzte in Schuh ncihm, cinstimmlg dc,> Ehrcnbürgcrrcchl vcrlichcn und da« Diplom belcils zug, ^ sendet. (Tr. Ztg.) — (Zur Unterstützung des niederen Cle» "'S in ssrain) soll, wie da« ^BollSblall" eisährl. von t-cm präliminirlcn Betrage pr. 500,000 fl. ein Theil« betrag von 14,700 fl. angewiesen werden. ' lThcaleranzeigc.) Die Din hat dem Fräulein Krägcl, unserer ! , n Schauspielerin, der Perle der heurigen Thealergejelijchaft, in Anerkennung ihre? vorzüglichen ^'cistunsscn das heutige Kasse'Trgednlß al« zwcilcs Benefiz zugewiesen. Die Achtung, oie wir der qediegcnen Schauspielerin z?li..n, und daS seine Vuslspiel «Donna Diana" »on W^st. dess.« Aufführung heutc einen vcrgntiglen Adend gewähren wird, werden wohl alle Theaterfreunde zn dem Entfchlusse dringen, der heuti^ gen Theatl'rrorstl'llung I'eiz»wohnen. Wir lviinschen der Künstlerin em voucS haus! — Morgen findet das Benefiz des .NapcllmeisterS Herrn Pleiningcr statt. Die bcllcbte „Prinzessin von Trapezunt" wird über die Vretler gehen. Üine Uebenaschung wird uns bereitet: die beilbe. laimte Schauspiclcriu und Sängerin Fräulein ^'ouise Stau» ber aus (Hraz wird als „Regina" auftreten. — (Aus dem Ber einsleben.) Der Verein der l. l. Postmeister und P osterp edi t or en au« Kiain und ztnftcxl^nd. rr>?<5 r gegenwärtig 185 Mitglieder zählt »ud dessen " z,U)l täglich steigt, hat am 9. d. M. in dcr ^an ....., ,,.ad> ^aibach eine Persammlung abgehalten, Es waren 60 Mugliester amoefenb und ^wurden folgende Beschlüsse gtsaßl: I, l" »nd Vor- trag einer Pellllon an beide Häuser oc^ ,he« und an d^s l. und l, > > idilSmisiistelUim m Betreff li. der Rigulirung d^ . i,S, d. der Ausbesserung der malcnellen Vage der Pojtmelster und Posterveditoren in Krain und Küstenland; 2. (Gründung eines Uiiterstilhungs, Vereines für Postbeoicnslele dcr genannten Bänder, Die Details werden wir in dcn nächsten Nummern mittheilen. — (Generalversammlung desNrbeiter, Kranlenunlcr stUhungSvereins.) Gestern ^itach» mittags 2 Uhr fcu>d im Deutschen RitlerOrdenSsaale die General Versammlung des zirdeilel'KranleN' und ^nvn« lidcnunterstühungSvcreliis statt, bei glledcr männlichcn und weiblichen ^ waren. Herr H a r r i s ch als Berichterftaller des Ausschusses trug den Rechenschaftsbericht llbcr die Geschäftsgcdahrung dcS BcreincS vor. Demnach betrugen die Einnahmen vom 1. August I«70 bis 4. März 1^72: 1175! fl. 15 kr., die Ausgasn 706 fl. 63 kr,, dcmuach verbleibt ein Kassen-rcst von >snS des ^slis,ler' Bildungsvcrcins vcr^chis, worulij ge« lchlosscn wurde. — Eli, ?heil der anr ve< cl gcgcn die angeblich stalulenwidilge Wahl einen . zu udelreichcn. — (Theaterbericht.) Die komische Oper „Mo« il'lla" wurde vorgestern bei sehr vollem Hause zum zweiten Male gsgedln. Tie Alljführimg war c,ne vortreff« lichc; -ulniann war besser dlspvnirl, als bei der erft^ >"ng, ihr Gesang war vorzliglich. Die Herren ^ chIesinger und l' öc s waren bei guter i'aune. Der Trinkchor, die C< ' i^en, der Ämazon^nen« ivoffsnlanz, die Kii. , die Tablcaui, kurz, NllcS lief rasch und gerundet vom Ltapel. Hcrr Kapell, mcister Plcininger führte den Taclirftock mil Energie und d e Leistungen des Orchester« waren auch correct«, als bei der ersten Aufslihruu,;. — Ta« Publicum fpen. dele reichen Bcqall, war sehr zufrieden; auck der Vene-siciaul Herr l' öcs wird m»l der it^ ^n sein! — ^Morilla" irild gewiß noch < nber die Bretter schreiten, damit'auch d,e Diicciion Ersatz fur die nicht unbetculenden Regiekosten findet. — (Auf der flovenifchen Blihne) wurden ' ,üe „Dcr Ehcmann vor der Thür" von l'c und Wlüvcr" von Dr. Bleiweis, und ^.le Hlpl»lllc „Wcin. Ä'c^b und Gesang" von ^owe auf« /,esiihrt und vom gut dcjuchlen hause mit Veifall aufge. ^„ommen. Gestern wurden nur b« beft-n Kräfte in« Tressen geführt, welchen auch rei-' ü,«> zu Theil wurde. In erster ^mie nennen wir , „ Valenta und Odi; in zweiter z.'inie die Herren Weger und Nolli, fchließlich Kajzel. Schmidl, Frl, Nolfi, Podtraiiel und Parbub«li. 406 — (Slovenische Preisoperette.) Bekanntlich hat der lrainische Landesausschutz in Ansfuhrunq eines Land, tagsdeschwsses bereits vor zwei Jahren, nebst mehreren Preisen für slovenische Tramen, auch zwei Preise von 250 und 200 fl. für slovenische Operetten ausgeschrieben. Der Con-curstermin, der mit Ende des Jahres 1870 ablief, mußte bis Ende Juni 1871 verlängert werden. Unter den eingelaufenen dramatischen Bewerbungen soll, wie das „Laib. Tagblatt" meldet, leine preiswürdige sich befinden, dagegen hat der trainische Landesausschuß auf Grundlage des von drei Prager Preisrichtern abgegebenen Gutachtens den ersten Preis von 250 st. der Operette (Oorensiil 8lu,veok) „die oberlrainische Nachtigall" zuerkannt, und dem Libretto hiezu den Preis von 75 fl. Letzteres rührt von der slavischen Dichterin Louise Pessial her. Die Handlung spielt in der Umgebung von Veldes; der Compositeur ist Herr Förster, Chorregent an der Domlirche in Laibach. Dte Präger Preis» richter sprechen sich übcr die Co »"position sehr lobend aus, und steht zu erwarten, daß diese Operette demnächst auf dem hiesigen Theater zur Aufführung gelangen werde. Die zweite zur Preisbewerbung eingelangte Operette erhielt lei» nen Preis, sondern nur eine lobende Anerkennung nebst einer Gratification von 80 st. Der Verfasser des Librettos, betitelt: (I'lopir 0 /.mütvi) „der Streit um die Hochzeit," ist Dechant Grabrijan von Wippach, die Composition, aus einer Reihe von Liedern bestehend, rührt vom Herrn Hribar, früher Lehrer in Wippach, nunmehr in Görz, her. — (Für die Nothleidenden in Unter, kr a in) wurde in Planina eine Geldsammlung eingeleitet. Es wurden gespendet von den Herren: Franz Kovööa, Gemeindevorstand, 10 st. ; Josef Obermann, k. k. Gerichtslanzlist, 2 st.; Leopold Apei, 5 fl.; Richard Mur. gelj, k. l. Steuer'Amls.Offizial. 2 st ; Karl MendUt, t. l. Geometer, 2 st.; Simon Hitnil, t. l. Bezirls-Gerichtslanz« list, 2 st.; Andreas Golli. l. t. Eteuer-Nmts-Osficial, 2 st.; Ignaz Florjancic, Handelsmann, 2 st.; Anton Lapajne, 1 st.; Iobann Tujei, Wirth, 1 st. ; Eduard Deu, t. l. Gerichtsadjunct. 2 st.; Kolacel Edl v. Eteinhof. t. t. Steueramts-Leiter, 1 st,; Franz Modrijan, k. l. Eteuer-amlscontrolor, 2 st.; Nikolaus Moos. k. l. Beziiksrichter. 5 st.; Anton Potocnit, Pfarrer, 5 st.; Johann Tovöar, Pfarrcooperator, 1 st.; Malhias Korön, Landtagsabgeordneter, 5 st.; Josef Blazon, 1st.; Anton Zupanc, k. l. Nezirlscommissär, 2 st.; Josef Z'gon, 1 st. ; Franz Reitz-müller, Fürst Windischgrätz'scher Güteroirector. 2 fl.; Ema-nuel Renz, Fürst Windischgräh'scher Oberförster, 2 fl.; Franz Pechac'el, Fürst Wmdischgrätz'scher Beamte 2 fl.; Karl Elsner, 1 st.; Hubert Polau, 1 st.; Franz Hinze, 1 st.; Tr. Adalbert Kraus, l. l. Gerichtsadjunct, 2 st. Zusammen 65 st. — (Aus dem Amtsblatt«.) D« nächste Staatsprüfung aus der Slaalsrechnungswifsenschast wird am 3ten April 1872 abgehallen werden. — Am Donnerstag wird die Krambude Nr. 11 in der Elefanlengasse versteigert. — (Von den „G etschebern".) Unter diesem Schlagworte schildert die ,Tagcspresse" das Leben und Treiben unserer Landsleule aus der Grafschaft (sotlschee, in Wien. Das genannte Blatt schreibt: »Heuer sind die Orangen gut gerathen. Das regsame Völkchen der Gotscheer wandert auch fleißig umher und bietet die goldenen Früchle, die wahrscheinlich zur Mythe von den goldenen Aepfeln der Hesperlden den Anlaß gaben, zum Kaufe aus. Wie wenig Orangen wurden wohl in Wien consumirt weiden, wenn nicht durch die Verlockung des Spieles, durch die Hoffnung auf Gewinn sich so Mancher von den Golscheern verführen ließe. Welche Mühe haben die armen Verkäufer und wandernden Spielbanken, und wie llein ist der Verdienst, den dieselben nach beendeter Saison nach Hause bringen. In der Herberge der Gotscheer, im „Kegel" in der Mag-dalenenstraße lann man einen Nllck in das geschäftliche Leben diefer wandernden Südfrüchtenhändler thun. Hier hausen sie, wohnend im engbegrenzten Raume, in ziemlicher Anzahl und besorgen ihren Lebensunterhalt gemeinschaftlich, so zwar, daß jeden Tag einen Andern der Com« pagnie da« Los trifft, einkaufen zu gehen und die wenigen Nahrungsmittel zum gemeinschaftlichen Mittagstisch um 11, Uhr, auf dem aber sehr selten Fleisch zu sehen ist, zuzu« bereiten. Ein Chef hat den gesammten Vorralh von Orangen, candirtem Calmus lc. unter sich, ein jeder Einzelne hat sein eigene« Conto, und am Schlüsse der Saison erfolgt eine allgemeine Abrechnung. Es gibt Herren unter ihnen, d. h. folche, die einen eigenen Fond haben und für eigene! Rechnung arbeiten, Andere hingegen sind nur „Bedienstete",! erhalten für den ganzen Winter einen Lohn von 40 st. und müssen die Einnahmen vollständig abliefern. Heuer nun, da die Orangen fehr billig und in Masse vorhanden sind. können die Verläufer auf ein ziemliches Geschäft rechnen, in schlechten Jahren aber herrscht zuweilen die bitterste Noth unter ihnen. Wenn man oberflächlich im Gasthause einen Golscheer in seinen Manipulationen be« obachlet, kommt man auf die Idee, die Leute müßten ein ganz passables Geschäft machen, denn von den Gästen, welche ihr Glück versuchen, wird gewöhnlich viel mehr ver» loren als gewonnen. Man täuscht sich hierin: ein einziger glücklicher Spieler kann cm einem Abende das Geschäft eines Gotscheers auf lange Zeit ruiniren. Solch glückliche Spieler gibt es in den alten „Slammbeiseln" der Vorstädte sehr viele. Von einem derselben versichert man sogar, daß er in der Zeit von vierzehn Tagen dreitausend Orangen gewonnen habe. Vor diesem Glückspilze haben alle Gotscheer Respect und vermeiden es, in seine Nähe zu kommen." Ginnesendct. 41!«ll kranken kialt uuä Kesunäneit olme Nlräicin null ollue Ko8ten, kevalesciire llo. Lau? von I.onn!eideu, Tuberculosc, «chwind-sucht, Asthma, HnNcn, Unvcrdanlichlcit. Verstopfung. Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoideu, ??asscrsucht, Fieber, Schwindel, Nlutaussteigcn. Ohrenbrausen, liebelten und Erbrechen selbst wilhr:nd der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Ali-magerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. AuSzug aus ?2,<)00 Ücrtificatcn illicr Genesungen, die aller Medicin widerstanden : Eertificat Nr. 58782. Tyrnau. l0, Mai I860. Ich litt lange an Appetitlosigkeit und Erbrechen nach dem Essen. Ihre vortreffliche Nov«!^!-,!«:^ hat das Erbrechen gänzlich gehaben und meinen Appetit hergestellt. Meine Ueberzeugung von dcr Vorlrefslichleit Ihrer l^v»!<:z,'.i,^<> veranlaßt mich, dieselbe au: den: Leidenden bestens auzurathen. Carl Verger. Certificat Nr. 62914. Wcssan, 14. September 1868. Da ich jahrelang fill chronische Hämorrhoidal-^eiden, Ltber-traniheit und Verstopfung alle mögliche ärztliche Hilfe ohne -,!«-..-,>«!-<>. Ich lau» dem lieben G°tt und Ihnen „icht genug danlen flir diese lüstllche Gabe dcr Natur, die fur mich die unberechenbarer Wohlthat gewesen ill. Franz Steinmann. Nahrhafter als Fleisch, erspart die «evuleu^su bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in Arzneien. In Blechbüchsen von j Pfund fl 1.50, I Pfund fl 2.50, 2 Pfund st. 4.50, 5 Pfund fl, 10, 12 Pfund fl. 20. 24 Pfund fl. 3«. ll<:v,!^!,<-,i<>!-« n Innsbruck Diechtl 4 Fr ant, ,u 5'in, Haselmaycr, u, Pest Türüt, in Prag I. Fllr st, in Brunn F. Eder, sowie in alle» Städten bei gnlen Apothcleril inid Specereihändler,'; auch versendet das Wiener Hau« nach allen Gegenden gegen Postanweisung ader Nachnahme Neueste Post. Wien, 9. März. Das Abgeordnstenhalls nahm da« Gudget und das Finanzaesetz pro IA72 nut A5A'/, Millionen Ausgaben und 35)3'/, Millionen Einnahmen in zweiter und dritter Lcsung an. Trieft, 9. März. Herr Erzherzog Wilhelm ist mit dem KriegSdampfer ..Elisabeth" heute Nachmittags aus Dalmatien hier angelangt. Pcst, 9. März. Das Compromiß wessen der Wohlliovelle zwischen der Regierung und der Linken ist nicht zu Zlaude a.ctommc«i, da die Linlc auf ihrem Standpunkte beharrl. Pest, 9. Mürz, In Nc^elungstrciscn wurde hcutt dii Auflüslma. des Reichstes erusllich in Alissicht genommen. Drei Tage will man noch zuwarten, und wenn dum» dle Opposition nicht einlenkt, soll die Auf' lösung e.utrelen. kelearaphischer ^U,.l,se!co„r4 oom 9 März, 5prcs. Metallique» 64.75. — üperc Metalliqu.» m,t Hia!» nud Novcmber-^illseil 64.75. - t>plrc, Viaüoual-Al'l'^en 71.6b. - 1660er »tc>a!«.Anlehtn 104. — Va»l-Act,fn 84!). - Lredil, Actiei: .'l46 50. - tendon l l 1.40 Silber 10«>.75. - «. l Mln,« Ducalen 5,2!) — Viapolcoiisd er 8.N4 Handel und MlkswirUchaslliches. Vail'acl,, '.». März. Aus dem heutigen Marlle sind er-schienen: 12 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu und «Stroh (Heu K8 Ltr., Stroh 34 . I?. Weizcn pr. Meytt, 6 40! 7 10 Vulttr pr. Pfund 4i — - Korn « 4 20, 4 48 Eier pr, Ktllcl - iz — — Oersk „ 3 60 3 60 Mllch pr. Maß 10 — Hafer „ 2 — 2 20 Ütindfleisch pr Pfd. 22------- Hallisruch! ,. ------5 55 kaldsisisch „ . 28------- Heidcil « 380 3 N2 Lchweincfl,lsch,, 26 — Hirse « 3 50, 3 66 SchUpseüslcisch ., — 16-------- Kulm!') « 4 20 4 73 Hilhndsl ..,. SN!<< ,^. 45 . ^ Erdäpfel „ 2 40'------- Tauben „ 15------ linsen „ 6 20------- Heu pr, Centner I s»0 . _ Erbs.il „ 6 20,'- Stroh „ 135------ Fisolcil „ 6 30,------' H°lz.hllrt..pr,Klsl. - - ß 70 Rindsschmalz Pft, 5>5, — - wnch?s, 22" — 5 20 Schlveüieschmalz „ -48------ Wein, roth., Eimer 14- Speck, frisch, „ Ä8! - - »cciher „------12- - ^l-rllüchert „ -42------ Austekommene Fremde. Äm 8. März G'l«»s»,><. Dragan, Postmeister, Weißenfels. — Nassinger, Posl- ^ mrister, Würzen Sortsch. Postmeister, sslitsch. — Nusstneg, Postmeister, Ottol. — Ausseneg, Postmeister, i.'ffs. - Delleva, Postmelster. Unterlrain — ^oghella. Pustexpeditor, Salcano. — Vr l^all, Postmeister, St, Varthelmä. Ehrenlachner.Uerg-Verwalter. Äiohitscl,. - Cardignano, Bauunternehmer, Ndmond. — i.'ipolo, l, l. Ober «ergrath, Idria. - Schmidt, (tigenthUmer der „Ungarischen Post," Wien. Kirti, «gent, Trieft, — Sure Hklilrich, Sore Ludwig nud Sore Helene, Wippach. — ! ^rau Smul. sslitsch. v , ^ ", «l«««l ^««»,». Ssarja, Postmeister. Krainbura.. — bfß. Poll-Meister, Möttlinc,. ~ Graf ^aiithievi. Wippacl'. - miller vun Gutmannsthal, Präsident. Trieft — Mitter vvn Saliinscheg, Gairau. - (leiliata, Beamte, Croatien — Paufer, Pesnih. Theater. ^Heutc: Zum Vortheile dcr Schauspielerin Wi l h el m i n s , Kr» gel. Zum ersten mole: Donna Diana, oder: 2tol< ! uud iticbe. Lustspiel in 4 Acte» nach dem Spanische» von West. ' ^ sß z; ^ zj W 6U.M« 738 s« ^-'b..,' wlndslill heiter ft 2 « 3i. 738.„o ^ I4.< windstM halbheiter 0.oa 10 „ Ab. 738,^4 j. 7.0 windstill ^ ganz bew. «ll. Mg. 737.4« ^j- 3.« windstill dlliin bem . 10. 2 „ N. 736.,, , 1- 8.« winbilill nan, bew «?'" ,0.. Ab. 736,, ^. 7.« windstill gan; oew. ^gM Den 9. sonniger Tag. gegen Abend zunehmende Vewolluna. Den 10 ganz beniüllt. Wollen hoch ziehend. dligation?n. Für 100 fl. «,lb Va°rl Vijhmen . . . . zu5fttt 97.— 98.- VaUzien.....5 . 7550 ?6 — Nieder-oefterreich. . » b , 95.— ?5.50 Ober-Oefterrtich . . „ z „ 92.50 93 50 Giebenburgen ... „ b „ 78 — 7ft — Steltrmar» ... „ 5 . 90,— 91 — Ungarn.....5 „ 81.— 81,50 C Andere öffentliche Nl.leden Donauregulirungslose zu 5 p«t. ^8.25 98.75 Ul g. Elsenbahnanlthen zu 120 st. 8. W. Silber 5°, pr. SlU«l 109.50 110.— llua Prilmlenanleheu zu 100 ft. ,.«.i?bfl. «iullchl.)pr. «rück 108.75 109- Wiener «lommunalanlehen, rUck- Geld Waare zahllxn 5 pCt. fiir 100 fi. . .86 75 87.— N. Aetlen von Nal'li,:fti»u:e. <»,ld wllllif «nzlo-^sterr. Bant.....366 50 367.-- Vanloereiu.......337— 338.- Vodcn-Errdilanftlllt .... 2^>3.— 284 — «reditanftall f Handel u. Äew. . 346.7^ 347.--«ireditanstalt, allgem. uugar. . . ^67.50 168 — «Lscomptl-G^llschait. u, ü. . 955 - 960. ^ France-sstcrr. Vaul . . , .144—144.»» NlNtralbanf.......—.— —.— Handelsbaut...... . 240.— 241.— Natlonlllbanl.....K47.— K4fj — Unionbanl ...... 325.50 326 — Vereillsbanl . . . . 1!i4 75 125,25 Verlehrslxml.......20i).— 209.50 >L. Actien von Trnlsftorlll.ltrrnet, mungen. Veld Waar, Alfüld-Flumaner Vahn . . . 187.— 187.50 «ühm Mstbahn.....267.- - 268 - 3arl-i!udw!g-«ahl«.....262.25, 262.^0 Donau Dampfschlftf. Oesellsch. . 643. - 645, - Elisabclh.Wchbahn.....250.25 250.50 Llisabeth-Weftbahn (Lmz - «ud, w?''?r ?'r'cke'>.....213.-- 214.— sttv> 2315—2<«17. Fü. 197.— 18? Ü0 Fran'l'Ioslvh«.«»!!« . . .209 50 210 50 Ltmbcrn-5, 5X) ül,',.!n33I.iuck,.zu5p«t,ini,.W. 88,75 89 25 ^iat^nalh. zu 5 p«t ö. W. , . 91,— <'/. p sitdb. G 3°. » 500 Frc. pr. Stück 112 75 113 25 s!,db.-O.5 2O0ft.z.5°.f,lrI00fl. 97 50 97 75 Slldh.-Von« 6'/. (1870^74) z 500 Frc« pr. Glück .__________ Ung Oftbahn für 100 fl . 55. _ 8525 «. Prlvallose iper Gluck), «ireditanflall f.Hlllldll ».Hew. <»,ld Waare ! zu 100 ft. i,, W......lj,9..^ 19050 ^«ndolf-Stiftung ,n 10 fl. . . 14.50 15.50 ^',cks,l (3M«n) <3,lt> Waar, Augsburg sUr >00 st sUdd.W. 93 90 94- Franl^urlaM. 100 fl. detto 94 10 94,25 Hamburg, fur 100 Marl Van« 83 — 83 — London, für 10 Pfund Sterling : 11.85 l12 — bar,a, sür 100 Fraut« . . . 43 90 44 - 5. Mttnz-Dncattl. , 5 st. 91 ti. 5 ft. 33 lr. lillpolconsd'or . . 8 ., 89 « 8 « 90 ^ Pltuß. <5ll!il-i!<^i„» I » 66j . 1 . 66Z ^ vill„r 110 « 3« « 110 . 50 ^ «rawlsche GrullbtntlaNunz« « 0bl