WM» ßilkMvBlckl plM?» Mn 1 SV tr»ekemt »,üe»isnuio»i »«clwm«!. LekrM«iUmg (I»t«fon inwnift»»« ^k. 2S70>. V«^»ttung u. Vuvt»6ruok«»«> (s«t. int»fu»d. 2V24> ^«ldos, ul. 4. ^»nuslk'Ipts nivkt »«tusnisrt. — fUt«kpo»w M,'. SS ^rsk^Ay. 6sn S ß/sHrz: ^^33 u. IN ^»eidv,. ^Ukdis«v» ui. 4 S«»ug«p>His«: ^dtwiG»«. m»««t>. 22 Vin. ru«t»!t«n 24 0in. (jure», monzii. 2S vin, iüs «t» mvnUv. ZS vin. ^inrslnumm«' t SO u. ? l)in. Uaribiim Mumg Noch keine Entscheidung Die Idegterungstnippen und die Itebellen habm sich noch immer nicht die entscheidendm ««mpfe geliesert / AranzöMche Kreuzer im Viräus Der ewige Revolutionär In (^riers>cnl(ind ist ix'r innenpolitische Uai'ipf Ilm die Macht im Staate entbrannt. 'I'ichk lim Prinzipien der staadlichrn (hinein die lniteincinder nicht zu vereinbaren n'nren, sondern einfach der Machrtampf zwei n' Personllchfeiten und der ans sie einfle-' e l l) o, der Nevolntionär, der ?inst das ^löniqNlm in s^iriers>enland stürzte, steht auf t'er einen Zeite, T s a l d a r i s, der derzei-üqe Ministerpräsident, aber s^enau wie iiizelc''? überzeut^ter Nopublikaner, auf der andern. 5inil> nnrd auch kaum sai^en köu-->!^n, das^ irliendmelchc qrllndsäßlichen llnter-schiedo liinsichtlich der zu liefstj^enden Nel^ie-nllu^splilitik zwiscs>en beiden ?i?iinnern und il)rer Anhän^^'rschaft bestünden. Wer in der ipiechischen Politik berrs6)t daö Veutesvstem. Tsaldari') die Neflierunq iibernaf)m, nnls'.len nlle Venizelisten bis herab zu den ileinsteu ^^''erwaltunMtcNen ihre Aemter nilnnen und den Tsaldaristen Plai^^ machen. ist menschlick, vielleicht bet^reiklich, das^ sicl> k>.'l den Entthronten infalsiedessen mit uer .^eit der Unnnit steigert. Tie finden, dast an der ^^eit w^re, da? Päninchen wieder einmal zn weck,sein. Interessant und für die liriecknsche Politik unter Umständen folgcn-u1>n'er ist dac;, »vaö sich setzt da abspielt, vor allem dadurch, das; die kraftvolle »nd leiden-schaftli^l'e Persönlichkeit von Venizelos den ''lnfstand stechen die Neqiernnq snhrt. ^eil alc' die Wal)l«n vom 2». ^cp-len?ber ihn zum Riltktrilt zwangen, lebt Be-iiizelos im Ruhestand. Man hörte im August plöiUich wieder van ihni, als seine An-hä'.is^er ihn als Äaiididaten fnr die im Eep« leniber lällijie ^?/i'nniaIi! deci ^taatopräsiden-l<'n ausstellen mollten. Tie Wahl des Staats-lUn'rliauvteo erfolqie in (^'»riechenland in ge-nu'iniamer ^il)uilfl von Cammer und 5enat. der ^^^amnier liat zurzeit die Nesiierung die Mehrheit, iui 5enat lieqt sie bei der ve-iii^elislischeu il^pposition, und bei dein in den vereini>iten "I^'ahltörperscliaften »»arhandenen Zlimnienverlialtnis mcire ein -ieti siir >nz'.'!o.? dlunals durchaus >nl>lilich ^eu>esen. r Hai von ^^^olidon aus, wo er sich seiner« ieit anihielt, tiber all'^drnctlich ouf seine Auf slellnnsi als Prösidenlschaftskandidat vernichtet, iicherli^I?. wie die jel^igeii (Ereignisse ;ei^^en, nici>t att>5 Mangel an politischem (5hr i'jeiz. sondern n^ahrscheinlich, weil ihm entweder da>?> Amt des Ztaatsprkisidenten, das iil'il^ieil'^ nach der griechischen Verfassung dnrchau-.' nicht nur dekorativ und repräsen-lativ ist. nicht reizte, oder al)er weil er seine stunde noch nicht iiir gekomnien ansah. scheiiN sie ihm da zn sein. Obivohl er liereit'.' ini <>. ^^'elien'^jahr steht, verrät die ietzig? ''lltion die alte (5ncrgie, allerdings aiisl: die «lanze ^Verschlagenheit diese? gelw-i'.'n.'n Nenolntionärs. (5letttherio.> Venize^los ist v^'il l^oliiirt Ureter, ^tets l,liel> er ein >.chler ^ohn seiner .vieimat. ?!ie reter sind leit ielier als ein inntiges, wilsensstarkes, dal'.'! ol'er aiieti s>1>Iane>' und vielleicht ein U'eiiig sknlpelloses Volk bekannt. Die Athener Iinlien schon ini <^t. Jahrhundert o. l^h''. .'in i^'elnbeijpiel logischer .^tunstfertigkeit den 5at^ geprägt: „(5'in reter l)ot geiogi. das', alle Ureter liigen. .^at er inln die B.^hr lieit iie'procheii oder hat er qi^logen?" Jeden f illc' sogt inail den i^uetern dlis', Paris,?. März. Nach Meldungen aus Saloniki soll man in dortigen amtlil^ Kreisen l^reitS seftgeftellt haben, daß die Rebellen außerordentlich an Proviant' und Munitionsmangel leiden, weshalb sie scharenweise nach Bnlgarien überlaufen, wo dann ihre Festnahme durch die bulgarischen Truppenteile ersalge. Aus Saloniki wird ferner berichtet, daß man dortselbst die Nachrichten einiger Ausland-bliitter liber eine angeblich im Gange be« sindliche Entscheidungsschlacht dementiere. Mder die regulären Truppen noch die Aus« ständischen hätten bislang ihre Positionen am Flusse Struma iiberschritten. Me Operationen werden durch das sihlechte Wetter au-Kerordeutlich ungünstig beeinslußt. Ath « n, 7. März. lkriegSminister «eneral Kondylis hat sich entschlosien, die Ausständisehen in Mazedonien entsllj^dend zu schlagen. Diese Schlacht soll bei Seres geliesert werden. Das Borbrwgen der Truppen werde jedoch durch das überaus kalte und schlechte Wetter sehr erschwert. Die gegen die Ausstiindischen ins Tressen geschickten Bombardierslirgzeuge muhten wegen des dort vorherrschenden dich ten RebelS unverrichteter Dinge zurückkehren. Die Regierungstruppen stehen etwa 15 Kilo. Meter vor Serres. Der Hauptteil der regulären Truppen hat den Flutz Struma noch nicht übers^itten. A the n, 7. März. Die Flugzeuge der regulären Armee war» sen aus die Rebellenpositionen Flugzettel ab, in welchen die Ausständischen zur llebcrflnbe aufgesordert werden. Wie aus den einzelnen Frontabschnitten berichtet wird, ltnben zakil-reiche ausständische Soldaten die Waffen gen streckt. In Piräus stnd die beiden französischen Kreuzer „Foch" und „Tourville" zum Schutze des Lebens und des Eigentums der französischen Staatsbürger eingelaufen. Man erwartet, wie gemeldet wird, auch die Ankunst eines englischen Kreuzers, dessen Mannschast sich um die britischen ^ gehörigen sorgen würde. Kursänderung der ungarischen Außenpolitik? Gömbös und Kanya dräns^en auf Neuorientierimk iia^li Berlin / Rom für UnMn eine politische unv ökonomische Nnttänschnnst P a r i s, 7. März. Mit Zpannuilg ömbös uird Auszenniinisl^r >^tanya, die den Mis',cnol'.i de>' ?)cei^rablo ii-meni? sowohl '.n politisäiv'r cils lUl.-s', in oke-nomischer Hinsicht erkannt hätt n. lieute zu einer gründlichen Umorienti.'runi der ungarischen Ausjenpolitik hinn? eine neuerliche Z^stignng der dcul.schen Interessci,Positionen '.ni ?!onau-raum abgeben wür^e. Eine Note Englands in Berlln Für nene Terminseststellunii der Berliner Reise Ziuions / Dir Note bislansi nnbeanlwortet geblieben / Dkntlcbe (^'rwivernnq L o n d o tl, 7. März. Wie die Blätter berichten, hat die englische Regierung gestern unter ^m allgemeinen Eindruck, den das Weißbuch in Berlin her-vorgerusen hat, beschlossen, an die deutsä^c Reichsregierung eine Rote abzusenden, in der die unverzügliche Festsetzung eines neuen Termines sür die vertagte Berliner Reise des Außenministers Sir John Simon gefordert wird. Die Rote ist bereits in Berlin überreicht worden, jedoch bis zur Stunde unbeantwortet gebliel^n. B er li n. 7. März. Die ..Mlnchner Neuesten Nachrichten" nehmen zum Weif^buch der britischen Negierung wie folgt Stellnng: ..Der Zeitpunkt der Perl^ssentlichung und dei- Inhalt des englischen Weistbnches, das die Londoner Ne-giernng zur Begründung ihrer eigenen Aus-rüstnngsforderungen l)eransstobracht hat, sind geeignet, die gesamten intertmtionalen Berliandlungen entscheidend zu beeinflussen und in eine Nichtung zn drängen, die sehrl wenili erfolgversprechend ist. selbst tvenn man nicht annimmt, das^ das '^Ä'isjbuch als eine Bersnchskarte gedacht lvar, mit der Eng-" land seinen Anszenminister in Verlin einzu-filhien versuchte, so bleibt noch eine Neihe ganz grnndsätilicher l5inwendungen gegen dieses unsachliche Dokument. ^ie Verfasser der Dentschriit l)ol>en sich die Be^^rnndung ihre innerpolitischen ^or-derilngen — über deren '^weckmäsiigteit und Notwendigkeit Deutschland nicht urteilen will einer Methode' bedient, welche die Ciuilaiid übertragene Mittlerrolle mit gou-oernantenliaften sch-ulnieisterischen Gehabe oerinechjelt. (s's ist nicht zun« ersten Male, das', sich Englaitd hierbei al? Denionstra-tion?objekt Deutschland oussucht, nx'il die >>'lanziehung näherliegender und vor allein deo nächstliegenden Veispieles, Nti dem man die '.'lusrüstnnqSnotwendigkeiten erhärten tönlit.', für die britische Reiiiernng ofserrbar die l^ieiatn' Peinlicher ^Weiterungen in sich schliei'.t- Da»s Weis^liuch spricht die Sprache ^ronkreichs und könnte, ivo? wir nicht un- terstellen wollen, in Zusanlmenardeii unt den! französischen t'ieneralstat' abgekasu sein. scl)arf und prägnant hat die-? ^^'ord -^now-den ausgedruckt, der iin llnterhaU'^ das '^'.'ein, buch das tra!iiicheste Dokmnent s'il dein Kriege neinlt nnd der 'erner erklärt. land habe keine ondere Politik als die, d'.' ihnl von Frankreich diltierr vv'de." Das Moskauer Echachlurnivr M o s k a u 7. ).''urz. In der I-l. Rnnd< nins^e P i r ^ l nrals eine Niederlage ln!ch<'n. indeni e ge» gen den 'linssen o g l ^ d z e nirl' konlmen konnte nnd t.ipuulierle. Niuni n gewann gegen Bogatln<'nl und Oe^i.'o.'/ ge-^'öwensisch. Nenli>s verliefen die '.Partien Cat^'^ablanca—Nabino-uil!. ^>losir-..)'.'en-dikova, L'.lientlml-Ronmnovssi, Dr. ^^'isker —Botvinnir Lisi.'nn—Nal^ozin nnd ^ta')I^ berg—Lvieinmnn. Die 'l-'ariie Al''"ri'ei.'_ !nig.'nde Pcirti^' Botv'.nn^k—^'isicvn sin-- der ls». Nüi? de cnd5!er ilnd ^'övenruch je !), Capablanco Roii:anov''i 7'^, >lan 7 (l), Lilientl)al. Njnmin 'v-g^^in^ Rablnovi," und Svielnnrnn ie 7. ali'^'^e fl), «tahll^erg nnd '.'Ilai.'rcev je «i '<. i->. »''eli^X'-er n''d Bogatvrkuk je l nnd Men-^ikeva f . Pnirkte. M n n ch e n, 7 Mär> Der bäurische' Staatsminisrer e ni n> isl ntit seinem Tvortslnq^eng ir Bavreutl) ubgestürzi. Während sein Bealei' ter mit Ieicl)teren Verlet er diesen trotz operativen (5ing'isfes criag ^chetnin N'ar l>',onleiter der bäuerischen "I?sf mcirk. n r i ch. 7. Mär;. Devisen: ')^e'slv^d 7. P^ris ^^'ondon 1 N wnor? !il).^.75i, Mailcind Prag l'.'.'^7 .'»7.l0. Berlin l u b l j a n a. 7. Mörv D^v''en: Berlin l 7M.07>—l77.'i.7:.' ^^iiri.i' l-l.'^l.29, ^^ondon ;.!>I, Ne''.'N>'rk Scheck !:v.'«i.7?. Parl.^ '.'-9 17^. Praq 1S."> N—Z'riesl :il>t''7 —.V»7.75; ö'sterr. Schillina «Privatclear:n.i> «.78^8.88. heit und Ausrichtigkeit für sie relative Be-grisse seien. Benizelos nmr stets dnrch uud durch Po-lititer Einer der erfahrensten Männer seines n^eiteren Vaterlandes gerade auf dieseni schwieri'l^n t^^ebiet, eil, sicl)erer Pfadfinder in den, Urwald der diploniatischen ^konitrnttl"-^ iien. Dabei ist er >ii^ln nur ein geschiett^'i Dialektiker, sonidern ein ^kämpser vot? unge-hennnteul Ten,perament uttd vor allem ein vollendeter Deniagogc. Schon seit Satiren di-' ^nsel .^'reta war damals nocii tiuki-sMer Besit,^ — betätigte der junge Nechtsan' N'alt Venizelos si(i, politisch. l5r ivnrde do« »ial> ,vnlirer einer onlitnrkijetien Venx^nng niid Vortäinpfer sin die Vereinigung .'^tre- tas mit (^rieclienland. Al'ö dieser Beivegling insoferne Crfolg beschieden niar. als Prinz Georg von l^'riechenland die Bildung einer besond<'ren tretiscl>'n Negiernng nbernabni, wuch<' Venizelos sein 7u>sliznnnisler^ ()r kämpfte al'er weiter snr s^'in all hellenisme-. ^deal. 1 !»>.'> r'erjoglc er d^n Prinzen «^eor.-' nkrd se^u< di.' Verein!^,iiug der ,^nsel init d<'ni Naribovor Zeitung" Nummer ük. » Frel Welldepunlt in der politischen ^tarrier^' von Venizelos. Er Iziirte jeht aus, tretischcr Revolutionär zu sein lind murd-^ zu einem griechischen Staats-iilann. Viermal war er ?)!inisterpräsident und viermal bestimmte er entscheidend den >turs der griechischen Politik. Der Balkan-»ricg vom Jahre 1912, das Borspiel des Weltkrieges, war sein Werk. Er verhalf Gric chenland zum Liege nicht nur auf den Schlachtfeldern, sondern auch bei den schwierigen lind verwickelten Verhandlungen anl tirüneu Tisch. Die Rolle, die er im Weltkrie- spieltl', war verhÄngnisvoll. Er stellte sich an die Lpltze der entente-freundlichen Gruppierung und scheute keine Mittel und Woge, Was WM Bulgarien? Kronrat in Sofia / «eberelstlge miMarifche Maßnadmm der Bulgaren wegen der Komplizierung der Lage in Griechenland / Kreta ist bloSiert / Türkische Truppen an der bulgartichm Grenze S o f i a, Marz. Heute fand von 16 b^s 18 Uhr im Königs-sZ^loß eln Kronrat unter dem Vorsitz von KönigBoris statt, an dem auch der Ehof dcs Generalstabes General G e« o r g i e v und der Kommandant des Sofioter Wehrkreises, General Talnov, teilnahmen. den Kreis der Machtbefug-Nisse des letzteren gehört auch das bulgarisch« grlcchlschc Grenzgebiet in Mazedcnien Nach Ulli Griechenland ail die Seite der Alliierten amtlichen Mitteilung bes6)ä't:gtc sich bringen. Er befand sich damit im Gegen-, ^'l.e?gnlsse lak M d.^r strcng-i. N-Ulralitälspolitik Kd-!"' «!^>eqenland H°vv°rg°raf-I.cii üllliwri' mg Konstanlins. I0lv bildet« er in Dh-ssa-! Der Kr-nr-r wir!> iu li.kj.gcn lvt.ike i^lne revolutionäre Regierung, die den Kreil«!,, Anzeichen dnsür Anschluß a» die Entcntc vollzog, unt die sich ^ m^n IN Bnlgar.e!! i'.e Eilt- „ich. scheute, die Geschühe ihrer Truppen g°- '"'"'unL >n Griechenland sur ,ch> ernlt li-.t^ Mr. Athen zu rick>Ien. Die Entente, di« ihm so viel verdankte, erreichte, daß cr qegen ^ ^!>ederlage d«r .lustland^chen «icgscndc .vieder «ach Athen komme..'tonn bewass.iete Abteilungen oulzar.- und dort die Regierung übernahm. 1917 und untcr^eichncte Venizelos die Frie--densverträ^ge von '^ceuilly und Sevres, die Griechenland ileu^u Gebietszuwachs eintru^ gen. Er mus,tc zwar 1i)29 nachher zurücktre-Icn, ging ins Äusland, kain aber erneut zu« l ilck, als die lnzwis6)en ausgebrochene Revo-tutioil den Thron »önig LtonstantinS gestürzt lMtte. "Auch diesnml war seines Bleibens in der Macht nicht lange, er übte aber hinter dl!n -.tulisseil einen grohen Einslusj anf das volitis6?c Leben seines Landes aus. 1928 übernahm er ^oieder die Ministerpräsidenl-ichast, lirachte d<'ll ^renndschaftsvertrag mit der Türkei von, Inlu'e 1930 und ein iihnli-ch?.!' Alüoiumen mit Italien im Jahre 1931 ,>uitaiide. ^.^lm i?!i. 5evtember niuf^te er demissionieven. .jeitiveili^^ venizelistische Partei es liegrüsjt, das; ihr ^-ührer stärker in dien Hin-Urgrund uat. ^eine tonspirative Natur hat dortigen griechrschen Gvl^nze mit seinen Freunden konferierte. In Pariser politischen Kreisen h«t man das Gefütil, daß Athen,«. März. Die Gt^samtlage scheint soivohl nach den Regierungskommuntquees, als auch naä) den Bulgarien nicht lediglich in der Rolle deS Mitteilungen aus anderen Quellen no6> passiven Beobachters der gr'»echisch<^n Nor- immer eine unklare, zumindest aber unent-gänge bleiben will. Man hofft jedoch, daß schicdene zu sein. Dcr Regierung lst eS noch Bul^rien von einer bewaffneten i'^nter-^ immer nicht gelungen, den Aufstand voll-vention Abstand nchmen werde. Wenn die kommen zu liquidieren, wenn auch die Aus-bulgarischen Rtgierungskreise aber wirklich ständischen in ihren zahlreichen Po.siltonen an einem Erfolg der griechischen Rebelleil durck) die regulären Truppen geschwächt interessiert sind, dann könne man sie Ent- ^ wurden. Die Regierung hofft, die Entschei-sendung bulgarischer Truppen an die grie- dung so bald wie möglich hcrbelsnhren zu chische Grenze Kweifelsochne als moralische ^ können. In der Nacht versuchten zahlreiH^' schcs Gebiet überlaufen könnten, »vo sie selbstverständlich entwaffnet werden müssen, um weitere .Komplikationen zu v.'rlneidcn. Die Gefahr, das; Bulgarien in der einen oder anderen Acise in den griechische,' Bi'.r-gerkricg himinbezogen iverden könnte. Ist nämlick) umso grösjer. als sich die entscheidenden .^iämpse zwis5)!:n den Iieideu Geg-n<.rn^cbctt an der bulgarisch-griechischen Grenze ab>spiclen. lZ o f i a, «'. Äär.v (Avala). Tie Telephonvcrbindungeu Ml» jchen 5ofia, Saloniki und Athen sind atgi?-brochen. Di', hiesige griechische Gejandlichnst "«ersuchte einige Male, mit den Behörden in Äthen und Saloniki telepl^onisäz' Verbindung zu treten, n>as jedoch ni silaiig. .'^n allen -l>fietl.'r .^treiien wird die ?^'age lu Grieclxnland als überaus ernst bezeichnet . . und nian fi'llcht,.t bereits den B<''i'.nn von ilir nmnche Ungeleg'^nheiten verursacht. Bei seiner Zehigen Aktion liegt das Besondere vor ^^^'^plikatiomn aus dem .al'tau. 'illeui darin, das; es ihni gelungen ist, einen Teil der Truppen und dvr Flotte für sich zu ^lewiniieu. Venizelos hält sich iu .«^ireta auf und leitet voil dort aus die aufstäildisci>e Be- N'sgNNg. Der neue italimische Sefandte in Beograb B e u g r a d, 0. März. ^>eule uin 7.lj5 Uhr traf der ^leue italieni» 'eye Gesandte Gras Guido V i v l a die landvertreter in aller ?^-orm iu Kenntnis ,1 t ... - . gesetzt — hat hier wie ein Vlih aus he'te- u jn va I I o ltt ^'^eonrad eiil uin leinen . ... ^ ... .. , ^ ' . . . ' >^lmmcl gewirkt. I-n Pariser ftolitlsch«^» neuen Hosten anzutreten, ü^om Uu^enmini- zjireiscn hält man diese Ma^knahmen Bulga-ireuulu erschien >l?n Perrou ^^ioesks ')^egrü- riens jedenfalls für verfrüht. Man jchlics^t I^ullg ^tretär Tragutm Protic und das daraus, das; Bulgarien dadurch in Griecheu-« P a r i s, N. Marz. ^^jN hiesigeii politis.-lien reisen i)errscht IM Hinblick ans die Entwicklung der Lage IN Griechenland nicht geringe Besorgnis. Man befürchtck, das; bei einer ivciteren !»t'ompl!l;icrung der Lage der Friede in Süd^ osteurope gefäl)rdet -werden könnte. Tie Nachricht über grosie bulgarische Militär-transporte an die bulgarisch-griechische Grelizc — Äuk<.nminister Batal o v hat darüber die in 5osia akkreditierten Aus- Unterstützung der Aufständischen auslegen. S o f i a, V. A!ärz. Beim t5mpfang der AuSlandpresfe erklär-!<' Außenminister Kosta B a t a l s v auf die Frage des Bertrett^rs des Deutschen Regierungsflugzeugl^, sich Kreta zu nähern, doch wurden sie von den üüstengeschüj'.en vertrieben. A t h e n, tt. März. Die Athener Blätter bringen ihre förni- Nachri6)tenbüros, ob ihm bekannt sei, daß lichm Ärlegsberlchte unter dem «c^meltttel die Türken Militär und Kriegsmaterial an Mischen ^lleniSmus und Benizelis^ der bulgarischen Gren^ zusamnu'nz)gcn, mus". Man ist übeiyeugt, datz Bentzelo>^ folgendes: „Zwisck)en Bulgarien und der Türtcl besteht ein Freundschaftspatt. Wie Ministerpräsident Zlatev schon in seiner letzten Rede vor keinem Mittel zurückschrecken werde, um an die Macht zu gelangen. Durch die Re-gierungsumbibdung, in der die Generale jtondylis und Metaxas zur Mtarbeit gelungen werden, sei die Regierung überaus Lm>alität. E- besteht lein Krün) ,ur un-, ^ Papanalslaliu m.«°ltr°bt« Ber- diese unsere BezieHung zu un,<^rcm ludlichen sckeint desbalb lvenia AuAsichten -7.»'S.!! s s 'Personal der italienischLn Delegation. 47 Symnaftaslen ausgelchloffm o d g o r i e a, t». März. Äei Tirettor des liiei'igen Gymnasiunis ''citolaus ^rerouil' ist susveudiert uu^rden. l'^ileich^^eiti»^ nmrden !7 Gyniuasiast-cn iin ^ju'ammenliauge Nlit den anl 19. Fcber statt ^lesundenen Tenwnstrationcn aus der '^chu^ ie au'^ges6'>lossen. Die Entscheidung liegt unn beiln UnterriMuiinisterintti. land noch größere !>ioinplikatronen auszulösen bestrebt sei. Dies wird au6) durch dcn Uurstand bestätigt, daj^ vor der Griechen' revolte zwischen der griechischen ilnd der bulgarischen G'renz^ c?lne Ieidenscha?tl.rl< Polemik geführt wurde, in deren Verlause uild in bestcn Beziehungen zu jcinen Nach barn leben will und keine Absichten liat, je-niand herauszufordern. Es ist mir deshalb unverständlich, welä^e Gründe die ti'irtischc Regierung zn militärischen Masinahnicn nötigen könnten, von deiv^n Sie da sprechen, ^ch hoffe, daß diese Maßnahmen, wenn sie i'lberhanpt erfolgt sind, nicht gegen uns gerichtet sind, nach den» wir — ich wiederhole es nochnials _ l)iefür ieinen Grund liefert haben, ihn auch liefern oder liefern werden. Zie haben konstatieren können, dasi sich ein Teil der türkischen Ptt^sse unfreundlich gegen Bulgarien verhält, ivährend die bulgarische Presse friedlich ist und Polenn-ken meidet, die die Leidenschaften aufpeitschen lttld eine ungünstige Atmok'Phär«. »chaf-fen könnte. Das einzige Blatt, auf welches sich die türkische Presse in ihrem unfreundlichen Ton beruft, die „Trakija", ein bedeutungsloses Blatt, ist «eingestellt r^iorden." Zum Schlüsse sprach der Minister die Hofs-nung aus daß die .«»tampagne der türkischen Presse gegen Bulgarien ein t^nde nehmen lverde. ren, es gebe keine Komproqnißlösung. I« politische,: Kreisen bedauert urau das tra-gischt. Ende in der politischen Äarriere Venizelos, der grundlos Griechenland in zivei mörderiq'ch sich bekämpfende Lager gespalten habe. A t he n, lt. März. Die Regierung hat Maßnahmen getroi fen, die auf eine Blockadc der Insel Äreta hinauslaufen. Die RegierungS-Kriegsschisse besetzten die wichtigsten Zufahrtseestraßcn zur Insel und richteten eincn verschärften Wachdienst ein. Äe Regierung will di^ aufstündrschne 'Streitkräfte auf Kreta soiviö die Rebellenflotte durch langsames Aus^ brauchen des Proviants und Brennstoffen sowie der Munition zur Äiapitulatio.t zwingen. Die Ägyptische Regierung ijt bern-s ersucht worden, die aufständische Z-lotte wenn sie sich nach Ägi>pten durchschlageii sollte, nach den internationalen Bestimmungen zu entwaffnen, die Truppen in Lager zu schicken und die Kriegsschilffe bis zur Mckerstattung an die griechische Regierung KU ronfiszieren. Xbronwechsel ln Slam Ein elljährifler König / Japan im Hintergrunde? ....... n-.-v" ______' - . seit einigen WcckM zeigie sich ein! Aam die volkliche Eigenart gelitten hat. die griechischen Blätter 'Bulgarien a.^gress.ve' cmigec! .hin und .her in den Nachrichten über Bis zum Jahre 1932 lvar Siam eine unum-Absi6)ten zuschrieben, t^in. lvcitere B^stäti- Abdankungsabslchten des Kön.gs Prajadhi- schränkte Monarchie. Del» Wnig '.ohörte b'.' gung dieser An'sicht ersnlir uuin c^uch durch die Tatsache, das; dcr gricchi,sche Rebellen-siihrer <^leral Pla st i r a s ani 25. Jänner in Bulgarien sick) aufhielt nnd an der Das Vanzerfchiff „Averoff'^ schwer befchSvlgt Tie gri(Xl'.ischr R-^'giernng liat bctanntllch gegen die unter Fill)rung Venizelos' stehen^ den Meuterer eine Neilie von Flugzcugge schwadern eingesetzt. Bei den.Klampfen wur-de das grös;te griechische PanM!chiff „?l ver o f f", das die Meuterer in Besil., j^cnmnlneu liatten, durch N!l>gerbombcn schwer beschäd'gt und auß>.'r (^'secht gese^t. Mljer zeig! das l'^^anzerschifs vor sei nem Unrbau, durch den es moderni-siert wor- den ivar. Pot. Tas Eigenartige dabei war die Verteilung hiusiÄitlich dcr Gerüchtsquelleu. <>ist alle Meldungen von der unmittelbar beder-' stehenden oder sogar bereits vollzog^'nl^n Abdankung kamen aus Japan, die Dementis dagegen aus Englanid. Bis iu die I?lMn Tage l)in<.In hat Reuter alte Meldungen aus Banglot in dem Sinne k^numentiert, daß noch uich!s Pasitives eingetreten i?i. Nun^ mehr muß aber auch das englichc Nc^chrlch-tenbüro zugeben, daß die siamesische Natio« ualversammlung die F-^rderungen d(s nigs, die er an sein Verbleiben auf dem Tl)rott geknüpft l)atle, abgelehnt habe. Tar-'^ufl)itt war die offizielle Abdankung Pra^ iadhipoks nnr das logische Endglied einer ^tctte von Ereignissen, die sich über den Zeitraunl von zwei fahren erstre^lteu. Der Uebergang aus einem rein asiatischen Staate zu einem uiodernen >lulturland hat die letzten Ü0 Jal)re iu Anspruch gipots Vorgänger auf dem Throne I ^hnlalangkorn war der große Reformator seines Landes, wobei er «sich vielfach nach dcutischom Vorl'ild gerichtet hat. Nun ist allerdings nicht zu verleimen, das^ .mter de. zunehm«ttlden Moidernisiemng des Landes dahin nach siamesischem Staatsrecht das gan ze Land, das er den Untertanen zur Nutz^ nießung aufteilte. 1921 wurden jedoch !e!ne Machtbefugnisse beschränkt. Zwar i'bt der Kijnig auch jetzt noch die oiberstc v)llziclitönig bestehen schon .seit längerer Zeit Disfereuzi^n. Pra-jadhipot, der s5)wcr augenleidcnd ist, befindet sich seit Bollendung seiner ^^nroparei'e in England unter Bcaus'siäitignng dcr Acrz-te. Gewisse radikale Vlemeute in Tiam t'er-suchten nun, die AlWcsenheit des ^tönig: zu einer Beschneidung seiner Rechte: ausziinut zen. Bisher durste kein Todesurteil ohn^' Unterschrift des Liönigs vollstreckt werden. Die siamesische Regierung, die den Wüu.scl)en des Volkssenats zugänglich ist, wollte nun dieses Vorrecht in ein reines Begnadigung^ recht minvandeln^ während die (5ntsch.'!dung i'lber Tod und Lebeu des Verurteilten aus-'chließlich ihr zufallen sollte. >5in ent'prl.'-chendcr Gesej^cntlvurf wui^e vonl Paria- .reitali. Heu «. „.!)laribc>vr ZeitlMfl" Nummer ü< Zwischen London und Berlin Sie Reichsregierunft gegen das englische Weißbuch / Die po-litlsäie Krankheit Hitlers? / Henverson drol>t mit der Demission P o r l l n, ti. März. Tie ^^cisc T j m n nach Berlin is< verlacht. inurde sie ciuf l^rund eines ^-rsuchcns dte e i k l, u ch ilber die R ü-st u n q ^ f rafl e. in der Deutschla,:^ be-Älilldiqt wird, da? Gleichflewicht dc.5 Friedens duvrli seinen Ni'lstunqsstnnd qestiivt M ans ^'ondon lN.'rl6)te» wird, ist dort-lelbst ein leidcilschastlichcr Kampf uni den .'^nlialt des Wcis^bllches entbrannt. Die Op-pl>sitio,lvpress<' kann es nicht verstehen, wa-vuiii die Reise Zitn^ns durch die plötzliche Pulilizierun,^ des Weif^bnches vereitelt wur-Der Zchuldil^e sei der.Marxist M a c-d n a l d, der dnrch sein Wcistbucli die uersck>iirst >lnd kompliziert habe, e IN ? C li r o n i c l e" schreiben, dak die Teufe-losaat, die mit den» Meikbu6, aus-l^esök nmrde, friU^er in die .^^ilnie geschossen kl als man allgemein hätte erwarten ki>n-n<'il. Das Blatt l>offt. die Regierung ^verde den schlechte,t Eindruck dieser' Weißbuches ivieder austilgen. Me Parteien, auch die Re ^lernnqspartei, feirdern Aufklärung dari',-l'v'r, litt' n'esseu Anlegung hin im M'is;bll6) '.'ln.visfe ^le-^en Deutschland eingcsck)mugqel! i^uni>eii seien. Die Opposition bereitet eine iN'.is',<' .^nterpeslation in, Unterhaus vor. '^6ie in parlamcntaris6>etl .strciscn lx'rlautet, will .H ende r s o n als Präsident der -.'lbri'istnilg^konferenz ^zinn '^eichen dec« Protestes ge^etl das Weißbuch sein Äint niederlegen. Mall venkvist anc!» darauf hin, das; Vitler nicht krank sei und die Berliner Au-toinobilausstelliinli besiict)! s)ade, s^-» das; es sich INN eine „Politis6>l' ^Nankl?<'it" haitdle. Berlin, s>. Mnrz. 'Afred o s e n b e r >1 schreibt ini „B ö l r i s ch c it V ^ d a ch t e r", das eitglischv' Bi?is;buch htilie in D<'ntschland ent-täuscht. Es sei lächerlich, die .<^itleisusic7id und ihre Erzichnng als t^rnnd si'ir die Bedrohung des frieden/ unter Anklage .vii stellen. Wäl)rettd in f^isr allen Staaten die Jugend sti'eng inilitlirlsre gewöhnt n>erde, sei die deutsche fugend iniNkontmen nnbewafsnet. Rosenberg verweist dentgegenirber auf die llngehenre '.'liisriistuiig Rußlands. Die „Deuts ch e A l l e in e i n e Z e i» t u n g" iiieiiil, das?^^.'isjbuch sei einscitit^. Es licrschweijic alles, loaö andere belasten k^nlite. und verl^firntlicht ilur das. was (legen Deutschland ^^erichtet ist. Deutschland wolle <''? nicht, daß dieses llngilnstige Dokument die europäische ATinäh-erunsssPolitit be laste. Es nierde auch die deuts?l>e annenpoli-lii'che i^^inie nicht verändern. Di<' „s^-e r-m a n i a" schreibt, Englands Reqiernnii l)abe eine schlechte .^>and bewiesen in der Ber elffentlichunq des Äei^buches ^^itmindess habe ^^'ondon einen falschen Ton gespielt. — unci SM liedsten gsn2 in V!^ol!e! äo i^f»n t.ivlzling tiokvn. vis woickv, 5ciimisg-50MV fcZZSf ctsf >Vollo i5t j«, ciuc^ cic>5 beste kör Kincisf, uncl 5eit man Koclion Kot, ist >Vc>!ls iciscil. ln icolter k^oc!ie)nl.Ösung «in ^snig ctfüclcen —mükvlos gellt aller öckmvt^ c>u5 clvs ^olle. I«e vSfsil^t nic^t, tzlsit>t Ioc!Vözcb« in u. iiieiu angeuoiliIlten. Da dkön'.g il'we 5.nit!il.in verweigerte, ging die Bc'rlage ii^'cli einniaj an das Parlonient zurüct, das 'ie jedoch ^;uni ^^nviten Male annaym, ohne dle ^^^'iinich<' de..'^ ^^tiinigs zu bcri'tcksichligen. Als der i'tiinig darauf m'.t '.'ll>dclnlui»g drel)-le, entsandte die ^»iegieruug ^'Nie Abordnung nach England, n>n ^n ^ivnig .^um Widerruf ieiner '.'lbdanknngsal'sichten .^n l^!c".vegcn. Der >köiiig stellte daranshin gan>.' '»ie.lie lwii Bedingui^gcn, die die Stärkung der .n.'aljl der iltvone liren sollten. wandle sich vor allem gegen die ^^orderung der ?^egierung, von sich aus die .'i.^älfte der Mitglieder de? Parlaments zn ernennen. .'^>eiter verlangte der.Wnig, das; die im B'r t,acht der t^gnerschaft zur gegenwärtigen Regierntlg stellenden Pevsonen vor die ordentlichen (Berichte gestellt werden sollten, anstatt da^ si^ in e'.nem Geheinruerfahren von ausserordentlichen l^erichten abgeurteilt Vierden. Das Parlament l)at die s^orderunq des >tvnigS ab^lehnt, tvodurch der ^it lan-.,cr Zeit schnvbende Konflikt zum offenen .'lusbrucl> gefoittmtn ist. sein Ende kann daher nur durch die 'Abdankung de- ^i>nlgs herbeigeführt werden. ')!ach seiner Mdankung will der Ki^nig bis zum 1. Juni ttoch in England blclbcn nni» sich daiu, niahrscheiirlich in die Sch'neiz be-geben. Dort lebte bicher, und zlvar in Lausanne, sein Nachfolger, e'.n elslcchriger Neffe. 'l>rinz Amanda Mahidol. Der Throl?.vechscl in Siain ist nicht »ur innenpolitisch, sondern auch außenpolitisch von großer Bedentung. .^iönig Prajadhipok war nicht nur auf die Wal)rung seiner Rechte bl^dacht, sondern hat aiicl, die Souveränität Siams naä) außen l)in stets verteidigt. Nun ist vor einiger Zeit ^^apan an Siani ivegen des Baue»'« eines >tanals durch den ^stmus von ÄLa. herange-ireteu. Dieser Jstmns ist die Lan?dengt, die die Halbinsel Malakka vom Hauptblock Hinter! ndienS abschnilrt. Bei einer Sandte von bis 70 m ist sie tmr 42 kni breU, so daß sich ein Ämraldurchstich bei den heutigen .<)ilfS!nitteln dat. Piellei^it hat liei der Perschärfling des >toil' flitts zwischen Parlaincnt und .>tön>g ^uwau svn. Verstop-itlnx. Durmris^en. ^ds^essen. l^arn-äran?. 8tauutij?8lc:ber. Kreu^sclimer-?on. sZrustkeklvlTimelllieit. ckeii. !>el>^vlncIe!anfÄllen lzririxt ^er (iLbrÄULd (les slterstrobten »franze» ^08vk«-Kittenv258cl'8 iinmer anxencki-lne ^rleicliterunk?. f''uc!iür^te iüi^ Itl-neslicli!?tüx^Iieli früli und ÄkencI?; etxvn ein !iÄlke8 tZlas lilltiirfleke^ franz-^osvi-^»88er trinken. er»Sug»Hl» «q sc«ic«7 «ckvion «IhG» »ekvnOniß »azZI»Sr DefMnfllngSfetofdgeschlagen! An dem Zeliittsal d<'r kanadischen Fünf-liufle, der fünf kleinen Mädchen des kanadischen iyminers, liat nicht inir ganz .^'anada, sanderil fast die ganze Welt teilgenommen. Und jeder sreut sich, das; alle fiills kleinen Mädels kräftig gedeil>cn. Inzwischen ist aber dieser (^ebiirtsrekord bereits gebroct)en wor-dell. Denn der an,eritanische Arzt Dr. E. E. Echullnaiin bei-ichtete kinzlich auf einer Aerz tekonferenz in New Orleans von Sechslin-gen, die otzne ^ede (>^burtshilfe an der afrikanischen (^oldfnfte von oiner Negerin geboren lonrdcn. Der amerikanische Arzt führte auf den? ^ongres; gleichzeitig einen Film vor, der die tiesunden nnd munteren Sechslinge zeigt. Ein beachtlicher Kindersegen, die „Gold kiiste" liat wieder einnial gezeigt, was sie für SchGe hervorspringen kann . . . Jugmvllche „Tramps auf den Landstraßen von LlSA Eine Viertelmillion Jugendtichc vagabundieren auf USA-Chausseen / Kanalisationsröhren und Güterwagen als Nacht-Herberge / Halbwüchsige werden zu Dieben lind Bettlern V»n E. M u s ch a l k a. Die Weltwirtschaftskrise hat auch das soziale Üeben in den Bercinigteil Staaten grimdlich verändert. Dieses reiche Land, in dem noch vor lvenigen Jahren aus jeden fünften Eilnvohner ein jlraftwagezt ta»n, hat heute trotz der energischen .Nasznahmen oes tatkräftigen Präsidenten 'i^oo'evelt eine Ältillionenarmee von Eriverbslofen, die zu einem großen Teil in einem uiwsrstelll>aien Elend leben. Di« Not llnter dicsen Meilschen ist so groß, daß vielo Eltern il)re Kinder nicht mehr auf die notdürftigste Weise er^ nähre,! können. Die Falge davon ist eine Mafsellflucht von Jugendlichen aus dchenkindern s>aben sich von zulMuse losgerissen und bevi^lkern in großen Banden die Ivetten Landltraßen der NSA. Fast jede Ernierbsloisenfanlilie s)at einen selchen jugendlich-en MäMing aufzwveisen, daher kommt es, daß die Zahl der zn Landstreichern ge>movdenen Kinder eine so or-deti stich, dessen Umstände natürlich das ?«lenl«^n dieser bedauverten Jugend lickM völlig zerriltte^l. Bon außen her mag ein solches ungebun-detlss Leben auf der ÄlNdstraße rech: ro« inantisch anmuten, und vielleicht hat d-eler vchuß »iederaufgelebter ^ndiancrromantik einen erheblichen Äil der Jungen überhaupt erst veranlaßt, den» Elternhaus den Rücken zu kehren und es mit dem zügellosen TralliP-Icben dl^außen im freien zu versuchen. Aber bald we,^»en diese Schwärmer es gsivalir geworden sein, daß das neue Leben an Ent-behtnngen kcmin ärmer ist, als da^i.'nige M der ^iRUie, von denl sie sich mit eimm railt)en Gntschluß losgerissen haben, -chlimm stensalls hatten sie ^anse imnier ein i^ett oder einen Ztrohsaek, ans dem iic sich znr Nlche niederstl'ecken konnten, nnd für aU< ^lle ein Dach übt'r denl jtops. Als „Zrantps" a-l^er iiiiissen sie diese 'ell'stoer standIil1)ett Dinge nur zu I>änfig entbehren ulrd sie könne von lWick lagen, we?rn sie .m Winter in einein l^'eren l^üterivageil od^r in einer Äanalisation>>röhre ^1',^- die Nach? Unterschlupf finden. ^Meistens Iial»en si:t) diese rulielos d?f Staaten durchwandernde,l Iüqendlicti^n zu Bande von zivanzig bi^^ dreis^ig ^^^litgliedern zusammengetan, und lnlde,i sv 3chick''a!s gemeinschasten, die gelch1 i„ Nähe von Eisenbahnstrecken, ineil da.> Vorteile mit sich bringt, -^l^an !ain^ in leer^ stelieirden Mteriva^scn, nbernactNeii, mpn kann im -chut.u' der Nach, non lunss'an? rollenden M,terlrnnsporteii Leb^nsniiltel »requirieren", und nian hat endlich -ine ^'ashrge!egenl)eit als bluider Lassaq ^.t wenn man Vernvgenbei: genug b'^iil'.t. Und an Vernxgenlieit ist unter die'^.',i j>ltten>>i < chen Vagabunden kein Ä'angel. d.'? lmrte Leben auf d<'r Landstraße ina.in ait.i, den zimperlichsten Knaben in'lde die zn den gesahriMswu Abenteuern !<'0er Zcit bt're.t sind. ?agt einem di^' W^'^nung in den Nordstaaten nickn mehr ^u. sctMingt er sich nachto an' eine?, verkriecht sich in der Ladnng nnd 'äsnl s.' ohne /^ihrkarte hunderte non ^lij ^inet-." NM sich dann in d<^n ^üditaaten wie.'^er neuein einer Bande an'iN chli,rgste nnd ntutic^te der ^^nngen iun' ^'^ä.ipi ling gewählt, dem si.ch dann alle b^'dinanngi l>os unterordnen. Man sagt, daß di.''e„ -'u gendlichen Banditen der Betrug iiiile; 'ici, fremd ist^ «.^'meinsam b^'tteln nnd s, li i sie, ,lnd die B<'nte nn,-d stets nnt'r di>' glMHe Bairde t>erteilt. Dies.,, Bande'i id der Schrecke,» der Landstraße',, uii>d ixr Wenbahnen. .stein l^llterzug und leui n>agen komlnt an Ih,vn Lageri, vorbei, oi'n ' baß fic sich ihren „Tribut" holen, d.'in, 'i< ivollen ia leben, nnd es n»l7chsl ismeii u^eli' in den Mnird. I,n Zvntniei ist das '.'.'ben. das diese ingend!i.'I>en Berwa>',)r!o'teii !uen, noch eiitigermas^en erträglich "l>,in.'r rül,rt der Anblick diese, ^erluiiU'leii slind r. die das Land dnrchstr^^lchen. und man il)nen die Nal)r>lng''niitt>l, un' Ü^' ^cariborer Zeitung" Nummer bl Freitag, den 8. März 1V3. kctlclii, aus cinciu des Mitl,:it>s hanl^ hat das Landstreicherlcben auch ^en l>cscheidensten Rest von Romantik verloren?, und jeder der heimatlosen Wand«r«^r hat lässlich uiit Hunger und KAte zu kämpfen. )ul Winter Pürschen sich die Tramp) wieder näher an dic Städte s)cran, von denen sie im ^oinmer überlMupt leine Not»z n<^h-men. den Städten gibt es Wohltätig-ieit'^cinrichtungeu, wie Obdachlosenasyle und .'''^er^iergen, die auf die vor Mltc klappern-dcil iiini-sen Vagabunden elncn magischen tUlsilben. Aber nur in den seltensten füllen haben sie von diesen Einrichtungen Denn mau hat ili den Städten l^cnllg l.irtcnusäjzige Notleidende, den<^n man h^'lfeil mun. Sie iniifsen sich dann auch ln der Stadt auf das Betteln und Stehlen ver-tc<^en, und selt<'n „verdienen" sie da.nit soviel das^ sii.' sich ein Nachtlager leistcn können. Die nieisten kampieren unter Brucken, in Imufälligen <^cbäuden und ^in<.'r dieser s)albwilchsigen ^'andstreich^'r, der nnt einigen iiumpanen lu einer Erd-yöhle hau'ste und von ihnen „LuurpentcxaS" genannt nuirde, erzählte Prof. Minchan, das^ wic Vorschristell über die Desinfizie rung mit Zinnatriunl und Schwefelsäure. ni. Aas der Theater?anzlei. Wegen ^r-! k)iankung uithrerer Mitglieder des Ensenl-Itles mußte das Repertoire etwas abgeän-dert nvriZen. Aus diesem Grunde wird der j »Operettenschlager „Der fidele Bauer" für das Abonnemcnt A erst Samstag, den ). d. wiederholt. Au<- demselben Grunde nmjzte die Erstaufführung von 8orlls „Irrlichter^', die in den nächsten Tagen hätte stattsindeii sollen, aus einen späteren Zeitpunkt verschoben Mrden. Die Abonnenten uwllen — Für das später den Weg nach Dentfchland anzutrc- morgige einzige Bongert des Violtnvirtuo ten. D-ie Flüchtlinge erklären, daß ein neuer sen Zlatko Balokovi6 herrsch! überall 'iinlerösterrcichischer Hitler-Putsch kauni zu das größte Interesse, lveshalb e.' sich .^mv' erwarten sei, da zu wenig Waffen und Munition vorhanden feien. fiehlt die Karten rechtzeitig im Bzrvertaus an der Theaterkasie zu bvwrgen Da? Kizn-zert gilt nicht für die Abonnements un!> auch nicht für die Blocks. ui. Totschlag in der Fastnacht. Bei Polica in ter Nähe von BiSnsa gora gingen am Faschingdienstag abends zwei angeheiterte Burschen, der IVjährige Jakob I a u e-^ i e und der 22Mrige Anton 8 k u f c a, Der Äagreber ÄlegeleibeWer-kongreß traa — '^aareb. — Nachrichten. ^ ^ ...... 17.10: Orchesterkonz^rt: Volksweisen. — ^e^' einschlägigen Industrie aus dem ^nzen fensterln. Der Z^jährige Besitzer Johann V i-18 W- Quartett — Ii): Schallplatten. — Staate beiwohnten, besonders zahlreich au- ^ j ^ trat vor seiii Haus, um die lärmenden ßer aus dem Save- auch aus dem Drau- und Störenfriede zu verjagen. Kauin trat er in denl Donaubanat. Die borbereitenden Arbei- t^e Dunkelheit, als JaneSii; auf ihn einten führte der Zcigrcber Zigeleiverband un- sprang und ihm eiil Meffer in die Brust lex tein Vorsitz seines Obmaiines Herrn Leo rannte, iiiährend Kknfca mit einem schweren M ü ller diirch, ivährend deii Kongreß Gegenstand auf seiiien Kopf einschlug, worauf Herr Stijepan N ovakoviü leitete. Im Heide iin Dunkel verschwanden. Vidic starb Laufe des Kongresses wurde eine Reibe von j bald darauf infolge innerer Verblutuiig. 19.15: Nachrichten. — 1V.M: Stunde der Nation. — 20: Ljubljaiia. — 2:?: Nachrichten. ^ 22.20—23: Funkorchester. — W i e n 15.40: Mozart-Stunde. 10.10: Von Grin-zing iiack) Niißdorf. — 17.40: Lieder. — lo.liv: .Heut' spielt der Strausj. — 2Z.:;0: Prokopiess spielt eigene Koinpositioiien. „Guten AppMi" !D 1 a n g c n b u r g (Newl)ort), 0. März. ','ln1äUi6> der Operation einer Patientin in !^cr hiesigen Irrenanstalt, einer lOjährigen Frau namens Paula Pappas, machten die >',.crzlc eiiie erstaunli6>^' EntdeiZung. Bei der Oef'nung des Magens der über Sckimerzen klingenden Frau wurden iiicht tvcniger als - (^Gegenstände aller Art, von der Si-cherhi^'itsnadel angefangen ü^r Glasscher-i>e>i, usw. bis zu kleinen Stücken von Matratzen-Sprungfedern gesunden. Die Operation ist gut verlaufen. Beim Aufwa-!t>cn aus der Narkose erz^lte die Frau init dem ungewöhnlickm: Appetit, sie hätte seit drei Jabrcil svstelnatisch die Gegenstände lierschluckt und bis iwr kurzer Zeit nie Be-'chwerden irgendivelcher Art einpsunden. Der Sonntagsreiter. „Ich liebe die Pser-de'." - „Aha! Also darum legst du iminer ^eine Arme liUi ihren .'^>rls, ivenn du lei-lest .. r l i n Mustl der Länder^ — 2l: crstaUct, dir sich mit den aktucllni D!c Täter stellte» sich spSt-r selbst der «eii- Uiivergänglick^ Worte und Weiseil aus deutschen, Besitz. — B r ü ii ti 19.30: Militär-tonzert. — 21: .Koiizert der Brünner Philharmonie. — Budap e st 17.30: Orchester-konzcrt. — 22.5<): .Konzert. — B n t a r e st 19.A): Operettenmusik. — 20.10: Sinfonie-konzert. — D e u t s ch l a n d s e n d e r 19: Von siebeii bis acht, eiii bunteS Kaleido skop. — D r o i t w schen Opern. — L nössische Konlpvnisten. — 18.45: Fröhlicher Tanzreigen. — 22.20: Chorkonzert. —Mai land 21: Sinfonielozert. — M ünche u 21: Virtuose Abendmusik. — P v st e P a-risien 20.40: Hawai-Gitarren. — 21.25: Operetten. — P rag 17: .Konzert. — 19.30: Bunte halbe Stunde. — Rom 20.45: A'bendkonzert. — 20.^0: Bunter Abend. — >S t u t t g a r t 21: ^ionzert. — 24: Im Walzertakt. — T o n l o li s e 20.10: Ope-rettenlieder. — 22: „Manon", Opernübertragung. — Warschau 15.45: Operet» tenübertragung. — 17.15: .Kaininerinusik. — '22..W: Sinfonietonzert. — 'j n r i ch 17.15: Unte haltungskapelle. — 19.25: .Heimatsen--l dung. evragen der Ziegelinduftrie befaßten. Die in darmerie. ^er Tagung vorgebrachten Wimsche und Be-l ^ » schwerdeii erscheinen in einer einstimmig an- m ^ Messe, genonlmeneii Entschließung iriedergelegt, die ^ seburo „Putnik veranstaltet Sonn- deil zuständigen Faktoren unterbreitet werden wird. .'.n ^nlählich des 8S. Geburtstages T. G. ^ 'ck >0^ Aus kom^- ^^usaryks findet heute, Donnerstag um 20.15 i v ^ i'a 17'>0- '^eitae- Vortrag über die tschechoslowakischen l pzlg Legionäre im Weltkrieg statt. Am Vortrags- tisch erscheint Herr Pros. Dr. P i v k 0. Dell Vortrag begleiten zahlreiche skioptische Bilder. n>. Trauungen. In den letzten Tagen wur-deii in Maribor getraut: Peter Povhe init Frl. .^tatharina Lamut, Franz Rudl mit Frl. tag, den 17. d. eine Sonderfahrt mit dein Autocar zur Wiener Frühjabrsinesse. Die Abfahrt erfolgt Sontag, den 17. d. liin 5.30 Uhr vom .Hotel „Orel", während die Rück-fahrt von Wien am Dienstag (Josefitag) uni ^18 Uhr vom Hotel „Kongreß" angetreten Am Bortrnn«.' Fahrpreis stellt sich saint dem öster Vortrags- Visum auf 294 Dinar. Anmel- dungen sind unverzüglich an das Rtisebnro „Putnik", Maribor, Aleksandrova cesta .?5, Tel. 21-^^2, zu richten. m. H«u. und Strohmarkt. Maribvv, ti. !>. Zugeführt ivurden 12 Vagen .Heu. 4 Wigen Grummet und 45 Wagen Stroh. .Heu kostet., 45 bis 52, Grummet 40 bis 45 Uiid Stro!) .2« bis 30 Dinar per 100 »iilo. Ni. Einen Gonderzug nach Planica boab-lsichtigt auch Heuer das Reisebüro „Putnik" anMlich des großen intenlationalen Skispringens an, 17. d. abzufertigen. Der Fahr- Marie Arbeiter, Paul Jagodio liiit Frl. Jvana MlaLnik, Martiii Muröer mit Frl. Gertrud <»tujavec, Heinrich Jost mit Frl. Therese Horvat, Jlois JeluLkar mit Frl. Paula Ohie, Viktor Gradiönik mit Frl. Ro-jalie .'»lurbus, Josef Kirok mit Frl. Fran-'iska Haiic, Roman Ttromic init Frl. Wil» l'elniine Kanc, Ivan Dotl mit Frl. Rosa Preis koinmt für die .Hin- und Rückfahrt auf Babiö, Franz Prijtovnik mit Frl. Elisabeth ^ IW Dinar zu s^hen. Dde Abfahrt von Ma- '^re^tag, den 8. März 1335. Mariborcc '^itung" Nummc? . ribor ist für Sonntag, den 17. d. t Uhr morgens vorgesehen. Der Zug wird llur dann eingeschaltet, falls sich mindestens 200 Teilnehmer melden. Die Anmeldungen sind daher rechtzeitig vorzunehmen. m. Ewe Fülle von Naturaufnahmen bringt i^er nächste Film des V^'rbandes der .Ä^nlturvcreine „Das blaue Licht", der Samstag nachmittags um 11 und Sonntag um II Uhr im hiesigen Burg^Toukino .zur Vorfiih-rung t?!langt. Die >?>auptdarstellerin ist Leni R i e f e n st a h l. dil' n>ie>''er einmal du''ck) schneidige Kletters^cueu uud packende Tan.i-einlagen jung und alt iu ihren Bann zwincst. m. Plötzlicher Tod. Iu.Uranj erlitt anl As6il.'rmitt>iic>ch der belaiiut,.' und geschät.Ue Gastwirt, Vcsii.zer ulid Kemcindcrat Herr ^ohauu 5t u mer ilu Alter von ttl 7^nhren einen Cchlaganfall und starb bald darauf. Der Dal>ingeschic'''ene entsprang einer alten Patrizierfamilie von >iraui und studierte seinerzeit Iura, infolge Äbl'.'belis seines Vaters braäi or jedoch seine Studiei, ab und widmete sich der Leitung des i'iberuounneuen Rctriebes. ^en er auf eine beachtenswerte .'»>öhc brachte, ^riek'e sein'n Vait einer Linie, die den Ma''tt mit !^eiu kaum 12 Kilometer entfernten Ort ^t. Jan/ und damit das Nördliche mit dem siidlicken Vabnnet^ des Draubanats nerbinden soll. Das Wort n'erden auch einige prominente Persönlich-teitei^ ergreifen. IU. Anstalt Blnmen auf das 0irati der ver irorbenen Frau Marie ^krasnc spendete' die Olx'rboikrat'.'witwe ^-ran Priska l0 Dinar für d'^ Freiwillige Feuerwehr. >^>erz-l?6ien Dank! ln. Wetterbericht uoiu 7 Mär;, ^ Uhr: Feucht!-ikeitsiuesser i). Barometerstand 717.5). Teiuperatur — 1, Äindrichtnuz^ NS, Bewölkung teilnieise. Nieut^' ist Staatspräsident Ma-saryk, der ein«, grojze An^bl von grundlegenden Schriften über den ^taat. o'.e seUschaft und den Melischell verfas;t hatte, nicht nur iis seineul Staate, sondern weit ^ i'iber dii. l>)renzen demselben hiuaus lüjet^en' einer ^ stand gros',e,- (5Iuungen. Auch in Ingoiln' welche.- ulit t>er Tschechoslewate'. un Tkeater m» Kunft Ratlonaltheoter in Martbo? R s p e r t 1 i ? e: Donnerstag, 7. .iliärz: Geschlossen. Freitag, Marz nur -^<> Uhr: jlonzrrr Zlatko Balotooic. Außer Abonnement. Samstag, nur 20 Uhr: „Der sidele Vauer". Ab A. die Ts'I>ech0' '.vien slowakische Republik. ungeheul'.'.i ^-l^er-^ Rahnten der ''lleinen (5ntente verbündet '.st, dienste, die er sicti liln die StaatS'rerdung n^ird der «NDs^e nnd schon lebend i'l d'e erwarb, liaben ihn? den '?^ei»>i:neu eineo l'^Zeschicht-„Patero der Nation" eingebrnchl. Ma'onil. ^ M'^^sarnl der iinin»una «in«, »llr «I«n W>Wk^——.....ir"^!r»WW>W>U »4Rrkve«r XSnIa M«»«n«>«r I.? Im Burgwald brannte es wieber Mehr als ein Joch Jungwald vernichtet / Appell an die Beliörve Gefteru ltachuuilags »i-^gen 14 Ul)r brach ^tu Iuugwald d.'r Baron Twifkl'jchen ''^>nts-oerwaltung nordi.^stlicl' voii: dritten, jetzt leerst-eheuden ?'eich ein 'Lrand onc-, d^r rasch ulu sich griff. Obgleich voni Feuer eul gros'.er ^tomple^ erfasjt wurde, beinevkten erst gege'^ 17 Uh»' Passanten d'e dein stanzen Wald drehende Gesiiln' ni^d e'erständlatnstäntm.e stehen zwar no..n vertohll. Auch ist daö Unkerholz abgel^irannt. Die Brond'.nsach.' ist '^war noch nichi völ-lili festgestellt, doch scheint e>? anch diesmal, das; da>) Felier vo., deni sich i>n Blirgwald limhe'lr.'ib'.'nden lichtscheuen t^>^'si»del angefacht werdei? ist. Wir appellieren daher an die '-!^ehl^udl', das- hier iin Interesse des Primaten (!!igentnnlv sow'..' der offentlics>en Si-ch.'rht^it endlich eiifmol Wand.'l gcsck?'affen nierde. Bekanntlich wurde uuser Vtt''gwald bereit'? in« Vonahre v'n einem ?^vand Hein, gesucht, dem daiuals zwei Joch Iungioald zum ^üpier g^'fallen waren. Aino ttnioN'Tontino. Das Tages reiguis: de:^ ^chla-^elfil'!. „Liebesabenteuer der Madame Tnbarry" niil der rassigen uud tempera-inentvollen Dolores del Rio. Pikante Avan-tnren uild Abentener der schöneil uud tollen .^tllrtismle Dubarrti, die auf einen« .''^lofball iin Schlafheind erschien uud iin Heisjen Som-nlern?onat August auf deni ^kunsteis ans Zucker Schlitten fährt. De, Film zeigt das Leben und die Intrigen ani V^ofe d-es fran-zösischeik .^tönigs Ludwig ic^., d-r vollloni^ ineu unter dem Einflus; der rasfinietten barich stand. Ein Filni uoit jelteiier Ausstattung, Spiel und Regie. Burg-Tontino. Ab heute das grofie Lust-spiel „Charleys Tante" mit deiu berühmten .^toniiker Paul Ketnp in .'^er Hauptrolle. Eiik glänzender Filtnschlager. eine Komödie, die dt.uhlriegs Lachstürme entfesselt. Paul iltemp, der kleine zappelnde Paul, bietet eine Prachtleistung. Es ist ein Lustspiel, eine „Riesenhel," als Anftakt zur Fafchingstim-mung. In Vorbereitung das größte Pl'eiftcr^ lverk der Saifou „Eskimo". sche der »l^vrlcur«, «iriistvo trffvvsltil» in pri vuknilZ nun'^?oen«?«v ^»ifivs^ovije. /nßxrel», Filiale ill M a r i b o r, hält sein<.' regele trieben .'ikeks,. erzeugen können. rechte e n e r alners a ni ni lu ng ^ Wciters wurde einstimmig der Beschlus'. anl Vonntag. den 17. März 19Ä5 nnt "i Uhr gef^s^t, das; sich die Vereiniginig am keitl-vormittaqs iul Iagd^immer des .Hotels menden Bäckerkongres; ln !^grel) vollzählig .,Orcl" in Maribor ab. Die Mitglieder we' -dcu ersucht, sicki an d.'r «Mannten l^eneral- versaminlung vollzälilig zu beteiligen. 10 Aus Vtui sahresdauptoersammlung der »aser Die :!>erciitlgung weit zu buehcu, als die Bäcker in ihren Ve- s-.er Wertschäluing. Das Andeuten an thn l'lcibt in seinem hiesigcil Freundeskreis in Ehren! Unl den Dahingegattgenen trauern seine <^'!)attin, Tochter unt» Söhne, denen wir somit unser aufrichtiges Beileid bekundcn. c. Todessall. Iui hiesigen öffentlichen »trän leuhau'^ starb die Witwe Frau Maria Dopo-tov>-er ilu hohen Al^cr twn 80 Iahreil. beteiligen wird Die Vereinigung zählt gegenwärtig '3 Mitglieder, 34 Lehrlinge und 32 l^'eliUsen. Zu Mitgliedern der (^ehilfenprnsuugslom Mission wurden die Herreit La^ie, Albrecht. Kokot, RainSak, Ludv'.k und .>tozel gewählt. Neutvahlen fandeit di^sulal tli6u s^att. p. Trauung. In Maribor tvuvde dieser Ta>ge der Arzt .'^>err Dr. Fraitz B r u u, e n aus Ptuj mit der Lehr<^rin Frl. Bera P o d- Unsere der Bäckermeister für Ptllj uitd Ljutomer hielt aui -1. März 103^ o j, ebenfalls aus Ptuj, getraut, iln Gasthof „Post" in Ptuj ihre die-^jährige herzlichsten c^li'läwünsche! >)allptvcrsammlung ab. in dcr der Obinann Verr Josef LaAiö den Vorsitz führte. Die .'oauptversamlnlung »var seitens der Mitglieder sehr gut »c^fucht und waren auch folgende Herren anwesend: Banalrat und Ehrenmitglied Zadravcc für die Handels-, Gewerbe- und Indnstriekaitrnter, Herr Sekretär Novak für den KreiSausschus; der Äc-lverbevereinigungen, Generalsefretär Ba.^'.ö für dic Zagreber Bereinigung und schließlich die Herren Korelt und .l>vcrSec für die Organisation in Maribl>r. Der Borsitzende gab eitle kurze Ueberiicht über die Tätigkeit der Bcreinigtlng im oer-gangenell Jahr, ivovaus dcr Sekretär Herr Albrecht einen eingehenden Bericht über die Bemühungen der Organisation unt die Wah rung der Interessen ihrer Mitglieder erstattete. Die Bereinigung l>atte im ^dampfe gegen die Abschaffung der Nachtarbeit im B.'icker-gewerl»e einen vollen Erfolg imd erwirkte, dafj die entsprechende Verordnung bis auf lvciteres sistlert wurde. Energische Schritte Aus Gelte c. Emil Schara 1'. In der Nacht aus Dienstag hat in SrediZLe bei OrmoZ: der tt'auflnann, Herr Emil Säiara seine Augcti für immer geschlossen. Er starb iut Alter von 58 Jahr'en. '^^^r Berftorbene war von tnehr als einem Bierteljahrhundert als Leiter des hiesigen Bierdepots dcr Brauerei Thomas Götz lnit seiner Familie von Maribor nach Celjc übersiedelt. Nack) dem Umstürze übernahm er die Gasttvirtschaft „Zum Postmichel" in Zavodna bei Celfe. Bor Jahresfrist erwarb er in SredisLe eiti (^'schüsts-Haus mit dazugehirrigem Grundbesitz. Schara war ein ruhiger, arbeitsamer Mann, dcr noch s6>wcr leideild. ohlte Beschäftigung nicht fein konnte. Beschleunigt hat seiti Ableben wohl auch der Gram über den Tod feines Sohnes Arnold, der im Soinmer vergangenen Jahres durch einen unglücklichen Sturz von der Tenne in der Bltlke seiner Jugend ivurd<'n auch in der Frage der Abschufsung'ums Leben gekolnmen war. Der Berewigte der Z?üigen Zuiichlages zur Pauschalumsay-!erfreute sich in itnscrer Stadt wegen seincr steuer eingeleitet. Ein Erfolg ist auch inso-1 Rechtschaffenheit und .Hilfsbereitschaft gro^ c. Beginn der TannregnUerung. Dieser ^ag<' wurdet! die Arbeiten im Zuge dcr -annregulierung aufgenomtnen. Zunächst komiut das Teilstück zwischen der Brücke von Tremerje bis Polule bei Eclfc au die Reihe, ^t'äter sollen die übrigen Sektoren solgen. Borläufig haben die Arbeiten noch nicht im vollet, Umfi^nge einges^'ht. Wic es heisjt, sollen etwa .'M0 Personell bei den Arbeiten beschäftigt werde,!. e. Schwäbisch deutscher Kulturbund. Die Ortsgruppe Celje des Schwäbisch- deutschen .«itulturbundes veranstaltete am Sonnabend, deu ö. Marz, im Hotel „Post" (Rebeuschegg) die diesjährige Jahresversammlung. Bvginn uln. -'0 Uhr. Sollte die Bersaminlung zu dic-«'m Zeitpunkte wegen zu geringer Beteiligung n»cht beschlußfähig fein, dann findet eine halbe Stunde fpäter eine ziveite Ber-saiumlung stutt, die bcschluMhig ist. An der Tagesordnung sind folgende Ptlnktc: 1. Ver lesung der letzten BerhandlungSschrift; 2. Jahresbericht; 3. ^affabericht; Muwahl des Borstandes: 5. ATlfälliges. SterbesSlle im Februar. Jin abgelau-senen Monat sind in un'serer Stadt W Per-souen gestorben (6 in der Stadt und »m ikfentlichen Krankenhaus), in der Gemeinde Eelje-Umgebung 8 Perfonen. e. Einbrecher festgenommen. Wir haben letzthin mitgeteilt, das; in eine Villa an der Lfubljanska cesta ein nAchtlichcr Einbruchsdiebstahl verübt worden ist, bei welchein der Täter allerlei Eß- und Trinfmaren aus der Speisekammer entwendete. Die Polizei hat nun damit kn Zusammenhange drei Bur- vcrhaftct, von denen einer au^ Gruird am Tatorte abgenoinmenen Fingerab-drücke e!Nwaitd'rei festgestellt lnerden konnte. Es ist dies ein I^fähri.i^'r Arb-.'iter aus Spilalic bei .^koniicv, der sich in lelzter Zeit viel in Eclse und seiner Ilmgebnng umhertrieb. Er bekanitti.' die Tat ein nnd wurde dem hiesigen Kreigericht nb'.'rstelst. c. Der Fremdenverkehr in, Fchrr. Nacy den AnszcichnunI?n des hiesig'n Mclonligs-alnies warcll inl Februar inSciesamt ?>remde in Eelje igegell ni h^ncigen Jänner und IN." iin Feliruar vorigen Jahres). Do.'vil marekt >;?<) In- und iZsj länder. Bon delt Ausläniiern wa-n 70 Österreicher, Ncichsden!!.-«-e und 5schechoslowak«r ??unllnle,i liielt e» sich lnuger. c. Uino llnion. ^relllU^. Uli!) 5^^iiiilti.l^ läuft iviedei einiiial nii -vineiifiliii. ..P<'er t^yiit", nach .veuril .''^l'ieii.^ l'etaiiiitein Bttliii<.'nsti">li. T'icscm lic-!^e!U^'ii>eiil ,^ll>inv(.'rl kliiniiii ^in '^eit lUni-<'iliöl)te '^^edclltuiui .^». !^n iini dicieii 'i>c'cr-l^mU^,'^isin stzes', ll?bt, ivobei d?v Antm;^ de) >tiälietc' Dv. auf nicht-^ iiichr il. tti6?ts n>enllU'l iirht alo auf Perbvt deo "Ivilmes, iu ux'fcdeiii die .111'^ All'l'r»? uu^ Aus aller Well „Der Tiger von Korfila" Bandit Tpada vor Gerich«. P a r i >5^ U. Miirz. Aiileilnaliule d<'r Oeffeni-ii.l.l'eit htU iu'-i^astin auf iitvrsitn deii seil einein ^ahr iu Uu-l<'istttinsl, umr dcr beriitimteste jener sc>isrkanisl-!,<'n Mttl»er, die sich selbst „^liren-l>iinditen" iieuiieu. Vor zehn fahren, inich-deill er ini streite.^ivei Gendarmru erschossen hatte, in di<' kl>riitanische Wildnis cut-nm-iR'n, iiatte 5^>lidn bi«^ vor zwei I'ahreu uj.:? uuailqesvchteiK'r Ä^illsi der torsischeu "'l^.i^lder i'il iutin deu „Tiger v»n ^iorsita" Ntiiinle. '3piida luar alich der 5.>attptanfilsn<'r s^'ner tirofzen '^täiiberl'nnde lienx'sen, tlesien die iin ^litire eine «lanze ?l'riu<'e von sranzi^iischen > lx'i der tilchenittäs^iqett Ver-^nk»eitnii(i uöllii.i steritchsc»'? l'leilit. 2^ deutschsprachige ,'^eitunßen in der Tomjet« nnion. <>)dp. — Nach der ueucsten staiistis.l^n .'iuiattiulenfossttng der s'wjetprvjse erscheinen iu Aomsetrustland s>77 Matter und .Zeitschriften Iu Sprachen, daruuter in deutscher Sprache ?l. Meldint;^ liaudelt sich l?ierbei nicht u»i deutsObewnsue ,^)eituu-^ien, sonder»! um deutsch !^eschriel'"i»e Pr.'» '."ai^audaorqalie der ^^ommniiistilchen Hilter nationale, ulit dmn IMrie rediciiert, der dentscheu Mindert)eil in -o'ujetrns^land d.ii >'ililscheeil «lule Michk- 'nid Th<'a' terstiich ausflefjchrt. Die Boltshäuser be-'ttz.'lscn seht drei Jahre, uud die ^aihl ilircr '.»^estlcher l>at sich »nni lW.'L aiif l9:^ au' ast ert^vl)t, das heitzt fast verd'^p- '.'ell. Diese Ä^olt'?tiiinsLr werden anch :n dui 5"ienit der ^prachernemrun;^. der ctiichl? und ^'ileratursorichniis^, d.'r 'as./.-u»«d d?H MM. „Itapid" greift ein Nächsten Zountat? qeht wiedersarlier zu nberflnfleln und hinter „Jlirija" und „(lakottec" den dritten TabeNeupostell zu l>eziehen. 1)i<^ (vä-ste lieften tielier noch nichts von sich liören, so dasi tnan sich über das nl»itmas;liche.Kräfteverhältnis der sonntäil^igen Geqi>^'r keine richtige Porstellunfl maäieli kann, ^nuuerhin ist niit einem anrefleudeu K^mpf zu rechnen, der vielleicht wieder eine Neberraschiliiq luin^eu kam,. 6o.ooo auf Hvlmenkoir ,')n einer Niesenkonknrrmz gestalt^'te sich die Holtueukoll-Tprullsi-liwnkurlenz, 170 ZP<'zial- und W KombiilationKsprinsier gingen über die 'Sareit, ehe die Priifunq ilir (5ttde erreichte, (^ine »vahre Völkerwanderung erqost «sich zu d<'r klassischen -tätte der Atispringer. Als ein Troinpete:,-sigual deu '-L^egiltn ankündigte, waren inehr lils i'D.M» 'Zuschauer anwesend, dlirunter die gesamte k'önigliche ?^alullie und die Delegierten des ^uterllationaseii Olympiscsi<'ii .^romitees. Zillu ersteunial iu der t^eschichte des .^'^olineukoll-Springens war der ^ieg der Norim'ger stark bedroht. Al>elt Erifslon, d.'r schtvediseln' -prins^er, brachte es fertig, d^n Norwegern an» ihrer nrelge»»ste»t ?o»»>äne dei» Nang streitig zu niachen. ,^wei »vll»»der-bare Zpriinge uo»» -!9 nitd Meter brach^^ len ihi» in der Wertuilg »ueit »iaes>vorn. ')<»»» die elivas nlisgeglichene .^'^altung des Norwegers L>ans ^^ett ans >>tol»gsbertl, der ü^..'» ni»d ."»<> M<'ter erreichte, gaben schliesslich de»» ')lnssch!ag für de»» -ieg Norivegeus. ^n der !'tou»bi»latious»vertl»ng linite de» aussichtsreiche Olof .(loffsbasken das Peel), u»i ersten <^;ti»»g zu stürzen. ?o b»ai»csNe der ^'auglanf»>.'ger Oddbiörn .''.>aiie»i nn» aus Sicherheit zu qes)<'i» nnd I'» Meter) »INI, ebenso »nie im Porjahre, de» Zicg zu erri»igeu. Die beste ^'eiituitg unter den „.^toin binierte»»" zeigte Tverre jsi^>ster«d init lind lli '.Neter. Der !^tl.'ilig .i>aaton sellist verteilte die Preise, de»» D^'lii»eupotl»« für de»» besten ^toin lnuatiol»sfpri»lger au ^»'erre stotternd, daus Bert »>»d schliei'.lirh als besondere '.'li»s ;eich»»il»»g die »»ich! alle ^ahre zur Vergebung gelauge»»de .>>ol»»»eu toll Medaille a»i den Ua»,gla»ise»sten Ar»»e Nustadstliei». : Rapid, .'oeute, Don»lerstag, :ic»ch-iniitags obligatorisches Trai»»»!»g der ersten nnd der Nue Zpieler, die al»i Nach»»»ittag verlnndert si»id, haben das >^to>»ditio»»straini»»g ab lk^ Nhr ebenfalls a»»» ^portplat5 zu absolvieren, s^reitag um Uhr »vichtige ?P»elers»t^n»lg z»vec?s Aufstellung der kx'ide»» Mn»»schaste»> für »»iichstei» 5on»»tag. : Die Jahreshauptversammlung des Sport tlubs „Rapid" findet ?an»stafl, den 20. d. NM halb .»0 Uhr im bolel „^amorec" stlitt, i»>orauf die Mitglieder i»och»»»als a»f»l>erk-som geniacht »verden. : Die jugaslawifche Hochschul-Tkimeister-schast »vird a»»» li^. d. in der Plairica zun» Austrag gebra6it. Als.^toukurreuze»» »lx'rden der La»»gla»>f »"»ber ls, Kilo»iieter i»ud ber kombinierte 5pru»iglauf ausgeschrieben. : BMo Simonovi^ »ouroc i>» der'letzten PIenavsilui»».>i des Iugoslawisa>en ,'^tthball-verbaudes »»»erdiiigS zu»n Verlmndslapitän geivnhlt. Iug. Timoitovi.^', der vo»' Jahren die erfolgreiche Tndan»eriknrcise des leitete, erfreut sick) »in silgoslaivisrhe»» ?^us^^ l>allsport der grös^ten Popularität. : Norwegische Springer in der Planicn Bei denl groszen Tkiflugbe»verb in der Pla »lica an» l7. März steht der Start »w»» nach stehenden Nmu>egern fest: ^Z^ir^er Nulid, »»und Rund, Olaf Ulland, ^)!adi»lond Sön»' sen, Larsen Urdahl, Neidar Anderssen, Nnti be Einste»»!, Peer ,''u'ln»son nnd Zignini»^ (^'nannte»» ireffe»». »»de dieser und a»»fal»gü der uächlfte»» Woche ii» der Plmlica ein. Der Wettbewerb anf der Manl-»nutfchan^ i», der Planiea »vird »vohl die schärfste Konkurrenz im Skispringen »verde»», die l)^uer ii» Europa durchgeführt »v»irde. : Punöec nicht zu schlagen. Bei dn ^i»»ale aufeinander. Auch dieslual fiegte der «^^kovece» »»»it 6:2, t»:4, Pn»i^ec schlug zuvor .^t»i-kuljeviä »»»it t»:2, Pallada erledigte in der Borschlustrunde Lal Sohan, der zuvor «chäf-fer 3:ti, 6:0, errett: Barna (Ungarn) 1, iZgabados tUi»gavn) Ehrlich (Polen) Bellas (Ungar»») 4, .<^r. (Tf^i^xl^osloümUei) .>tol»r (Oesterreich) li, LieMni (Österreich) 7, Haydoil ((England) 8, Ä'olar (Tschechosio-»l>akei) 9, Jones (England) 10. — Damen: ^k't»ierova (Tschech^sloiriakei) 1, K^rebsbnch (Deutfchlatsd) Gal (Ungarn) Sinido^ia (Tschechoslo»vakei) 4, Mednyanszkt) (Uärgar»») u»id Sipos (U»»gar»i) und 6, Osborne lEng land) 7, Delacour (Frankreich) Bro»vfield (Eitgland) .Nc»livva iDschcchosloivakei) U>. : vegeay.vesueur gewinnen den Butler. Cup. ^i» Mo>»te Carlo »nurde der Butler-<5up zn Ei»de geführt. Sieger blieb, »vie er-»l>artet, das französische Paar A. Marti»« Legea»i- ^^^esuenr gegen Voussils-Brug-»»eu, die sie »»» der Schluf^mnde init 2:6, 6:.^, 6:l, 6:2 abfe»tigten. ^»» den Borschlusiruu-de»i hatte»» die Zieger g<'gen Manc-(5abot 6:1, 6:1, 6.0 u»,d Bottssus-Brl»g»ton gegen die Alnerikaner .'('»ines-Eitllen .^:6, 6:8, 2:6, 6::; gewönne»». : Tote» Rennen im Wasa»Laus über Mlometer. Au» -o»»utag »vurde der Waso^ ^'auf, das längste Ttirenne»» der Weit, n»ls getrcige»». Zuu» z»veiteu Mal lu der (beschichte dieser .»»urde, eudete der ^'auf >nil eiuein loten Nenike»». Die diesn»al vou a»»f ^><9 Ä'ilo-»neter m'rtürzte Strecke, die vo,» W ^^änfer»» dltrchlaufe»» »vurde, stellte bei W ZNältegrade»» an die.Konkurrenten tt»igehel»re A»»forder»»n ge»». A. .^^ägblad, der Zieger von — voriges ^ahr fa»»d das Neilue»» »»icht Patt - - gi»»g attth die^'»»al als ?vavor!l an de»» Start. Er hatte al»er i»» Bs>>»nstedt eine»» gleichivertige»! lbeg»ler, denn für beide wurde die gleiclx' Zeit von geinesse»». Der ''Pre»s fiel dnrch Los an .Mgblad. Das Nen-neil war schon ei»tinal im Ial)re 192^ n»»-entschieden gee»idet. Da»nals be»rötigten i^xd-lung u»»d Utterströn» die Nefordzeit von KemMeitsMe d. Gallensteinleiden. (^allenstei,le bilde»» sich d»>rch Stal»»»ng der (balle in der ^^eber otcr ii» der (baNenblase, »vobei sich alich che-ttlijch<' Zerfetzu»»gsvorgtinge in der (balle abspiele»». lballe»»steine kommen häufiger veini »veiblichen als bei«» inäi»uliche»» lbesäilecht vor, nild z»var a»»» k)n»lfigsten in» Alter von 10 bis '>6 Iohre»». Es finden sich in der (Gallenblase ei»tweder niehrere oder sogar viele kleine Sieitie, oft aber nur ein grofser Stein. Die Steiue können so kloin fein »nie (^ries'., sie kö»»»»e»t auch die lbrös^e eines (bänseeies erreiche»». Die Steine i»t der Leber sind tlei-ner, tön»»ei» hell oder dtt»ikel gefärbt sein, »»»it alle»» Uebergmlgen, je nach der rlK'tni-fchen Znsainmeusetzn»lg. Die t^all<'»istei»te, die i»» der Lel»er oder in der Galle»»blase gebildet »verde»», verlasse»» oft diesen Ort »ind 'va»»deri» osi d»»rch die (ballengänge gege»» en Darin. Anf diesem Weg ki^»»ite»l sie über-'ll stt'cten bleiben, eS e»itfteht da»»»» eine Gal--'nfteinkolik. Ste äilsiert sich durch krampf-rüge Sch»l»erzen in der Lebergegeud, die 'ege»l de»» Nücke»» oder gegen die Schultern »nsstrnlilen. Dabei fo»»»tt»t es z»i Erbreche»», l)ol)e»n Lieber, »»»eist nnler Schütletjrop. sv ein Anfall kann of» viele 2ll»»dell dauern. Anschliessend darai» tritt oft lbelbs»lcht auf. Warrdert ei»» (ballenstein »»icht, sonder»» bleibt ai» e»»»er stelle sitzen, so kann er eine Entzündung hervorrufen, dix in Eltertt»»g übergehe»» ka»»»» n»»d zun» Dnrchbr»ich in die Bauchhi)hle sülirl, »von»il die lbefahr der Bver deu nicht selte»» n»it Nierei»st<'iilertrai!tunge»! venveÄiselt. Wird der Arzi »vährend eines Anfalles gernfe»», so knii»» er leicht die Diagnose stelle»». Ma»»rl)e (^iirlle»isteine können durch Nöutgeustrahlei» sichtdar gen»acht »ver deu. Was die Beliandln»»g der (bnllc»»steine anlangt, so sind »vtihrend des 5chlnerza,lfal les ?her»nophore zu c»»»pfehlel»so n»ils-seu sch»i»erzftilleud<' Mittel gereicht »»ud kehru»»ge,» getroffen »verde»», die (balleustiine aus dem Körper zu eufernen. Beliebt ist die Oelkur, die oft vou grofzenl Erfolg bcgleilel ift. 2W (brainlu Olivenöl »nit 26 (bra„»n! Wcii»lbrand und 2 Eidotter»» »»»erde»» täglicl» z»veimal geno»nmen. I»» andere»» Fällen »vieder ist eine .!it'arlsba!^r .Enr z»» einpfehlei». Sehr fame und gewürzte Nahr>»ug ift zn lneiden, ebenso starkblähende Speifei». Weitn nian auf diese Weise d<'r .'»i'raiikheit nicht.Herr werden tan»», empfehlt es sich, ei^ »te chinirgifche Beha»»ldlu»»g vori»eh>nen '^n lassen. Anekdoten u. Schnurren Weber scheintot. ttxrrl Maria v. Ä^'b<'r hatte unl, r der »iritik viel zu leiden, ^aum lmtte er den Freischütz" beendet, als nia»» ,«,n in ei>»er Musikzeitung derart berris;, das; Weber sehr aufgebracht gegen den Schreiber war. ?lu.l» der Direktor des Theaters »»»ar von der .^itri-tit etivas beeinflusjt lt»»d hegte i'tille Besorgnisse. Weber »vollte scho»» in, auf'.vallc»»detl Zorn das Werl zerrcisicl», als ihin der Büh-neiutta»ln in de»» Arn» siel. „Machen ?!e tei-uen Unsitin", sagte er, „»»»enn ich an dem Erfolg It>rcs „,>reischn».," zirx'ifelte, 'o ge-s.lKih es »»icht, »veil ich dessen Wert nicht ^r kenne, onder»» lediglich a»»s ,'vurel,s, das? das Publikunt beeinflußt iv<'rde. sie »visseii, das ist »vie eitle .'>crdc, die dorthii» tänsl. »vohin der -virte »nit der Peitsäie 'chlägl, l»nd der .'^>irte ist die bernteue u»»d ulich d/. n»»berufe»»e .^lritik. Diese Herren lassen nie »nanden »»» Ruhe, solange er lebt. :Ri! l^x'-storbe»»e>» gehe»» sie ai»ders u»n." „Da soll '.ch »l>ohl schtiell »»och vor d, r 'ltuf führung »ueiues „!^rei1chl1t.<" sterl'e»»':'" fra.i te ^t^ber farkastisch. „So n»ig<'fähr — il'e»»igstens fiir Ber litt." „Al), ich verstellt'", lachtv ,l,d lie", sich überreden, de»» Zlrei.1i des Dinkto-rs nicht zn vereiteln. Als NU»» ii»i Wi»iter l.'^21 die Op'.'r in Berlii» zur A»»tni»>digtt»»g kan», erschie»» der Theaterzettel mit schwarzen» ^»iand, und oie ''!^'rl'.»»er Zeitu»»gen l'krichttete»» Tode des .^lon»po»llsfen in Dresden. , ^.lc^atürlicli »»>ar das ?k>eater anvveriaii»!, u»rd die.^lritit erging si.h in beredten Wer teil über dieses Musterstürk ^in^.5 d^lit cheii .^loinpouiste»!, deu ein tragisches (^U^sel.irk »nel ^n früh der >tuust entrissen l)aoe. Wei»ige Tage darailf Telegrapiien und Eisenbahtte»» gab es ja danlals noch nicht -traf ii» Berlin die Nachricht .i»». das; di-Todesnachricht eii»e falsche sei. .^^rc ^iarl .Naria v. Web<'r sei vielinehr i»i Berlii! eii!« getroffen, il»n seilie Oper selbst z»» dirigieren. Alles war »rendlg lxrührt, n»»d anch dl" ^t'ritik konnte »»»»» nicht n»ehr schin.uz »»en nen, »vas sie bereits als weis; erklärt nal!''. Vettere Glke tlleine Ermunterung. Er (in» i^'a»»'.. des l^'.eiprächs): „lleber die Liebe lourd.' so vie! ge^schriebe»» u»»d ist s.l>o»! so linendli.!) uiel gesagt »vorde»» ..." — sie: ./.'l!»ee .'U n»ir." Der Philosoph. Bater: „'.'>>eni» dn iviis'. l<^st, iuie glücklich Arbeit »nacht . . ." sol)n: „Mhre mich nietit i»» Beriuchu»»g. ,'^ch be»!»ühe ui-i'ch, ein !^'ebe»i der seldstverleiig* >»u»»g zii fi'rhrei», i»i dem lblürk li.!n. )1ii'!!e spielt." Postentos. „sechs Woche»» lial»e ich i», ei l»eu» groftei» Nesti,u»a»»t Teller geivascheii." - „U»ld do»»»»?" „Dann lial'en sie u»i>I» ni.l»! l»»el»r geb»ai»chi es >va»en ie'ne ^elt»r »»»e^r." ^reiiag, den 8. März 1935. „Mariöorer ^itung" Rummer üs.. Wietze^stttteIis Der internationale Mineralölmarkt Die Lage ln den Berelntgten Staaten der SchMel für den Weltmarkt / Rumanten der wichttgfte Lieferant Suropas / Deutschland ram in die I^ethe der SellSnder vor / Slnfluß der Sra? Rohrleitung / Baldige Erholung in Äugoflawien luugncchinl.' ulü» Oricnticruttl, dleiu. konnte beobachten, daß schon s<.hr vi,:l>2 '.'lb-schlösse getätigt wurden. Allem '^ln'5c'N nach wird das Mcf;geschiift in dics.'m bei weiten» k'as Ergebnis dcr !ctzt!.'n Iobrc übertreffen. Uul üic Lage au>f dem internationalen MlneralSImarkt rlchtig beurteilen zn li)n-nen, mujz man si5) zuerst ein klares Bild über die Situation auf dem amerikanischen Oelmarkt, lvolcher in d'.eser Beziehung dom'n'ercnd ist, schaffen. Die amerikanisäx Regierung hat siä) durch die sHwcre Wirtschaftskrise gezwungen gesehen, in erster L'»nie zur Sanierung dieser Industrie, welche die Hauptrolle der Staatseinnahmen bil-det, zu fchrcitiin. Die filr dicse Sanierung getroffenen Mab-nahmen sind unter dem Namen „".Icational Industrial Recovery Action", kurz genannt N^RA. bekannt. Ueber Antrag der Oelindu'tricllcin de^? Staates Texas hat das oberste Bundesge-richt die Giiltigffeit der «J««.EodeS, tvelcher die Produktioli der amerilmichen Crdölerzeugung zum Gegenstand bestritten. Dcr Oeladministcator ^ekes llctz mit grösiter Beschleunigung d?n NJRA Co» de umarbeiten. Der Wortlaut des umgeai-beiteten und dem ztongre^ oorzillegen^en i^setzes ist so abgefaßt, das; jetzt der »ion-greh statt des Präsidenten ^tontrolleur der Crzcugung angesehen wird. Aon einer Ueberproduktion ist dermalen nickit die Rede. Der Rohölmrbranch su'ht auf einem l)ol)en Niveau, ein Uinstan^, ivel-cher auÄ) die Aufschlusztätigteit auf den Zel-d-taatcn in» lausenden Jahre mit einer lvei-lcren lebhaften Auswiirtsentwicklung der Erdölindustrie, was auch dadurch zum Aus-druct tommt, dah die amerikanisckien P^'tro-leumindustrien sehr große Summen für :^?cu»nvestitionen vorgeselicn hab?n. Auf dem europäischen Mincralölmarlt Ipielt Rumänien eine der Vichtigsten Rollen. letzter Zeit kommen Nachrichten iiber eme Monopolcinführung, welche sich ang.li^ lich nur aus den Inlandmarkt beziclzcn >oU. Diese Meldung, welch<^ wahrscheinlich im Zusammenhange mit Kreditvorhandlungen steht, entbehrt einer p»sitlven Grundlage. Andererseits macht sich eine beträchtl'.cb«^ Aktivität des rumänischen Mineralölexpories tischem Treibstoff zu verzeichn>.'n. Man rech' net, daß Deutschland solchermasi«.'' an die dritte Stelle dcr Mineralolproduzenien Eu-rc^pas kommen könnte. Nach den letzten Nachrichten hat das spanische Mineralitlmon'^pol sowohl mit den annirlkanischen als auch m:t den rumänischen Min<.ralölfirmen Absäilüise getätigt. Charakteristisch dabei lst, das; d'e Verträge mit Ruszland diesmal nicht erneuert wurden. Hingegen mus; man die Erfolge der Russen, welche durch die Erneucrung der Perträgi.' mit der amerikanischen Standard Bacuum Oil^Companti am Lieferung v^n gr^szeu Mengen Heizöl, ilel sür Dieselmotor? und Kerosine (Petroleum) getätigt wurd,.ftrii,t«r Sch-Hc. ln Iugollanncn einige sehr schwere schlage Px.rband der Schuherzeugungs- un^ erlitten. Auf Rohöl wurde Einfuhrzoll, aus Lederverarbeitungsgenofsenschaften Iugo^ fertige SchmierölproÄukte und Tretbitoffe sla,viens veranstaltet am 1, und d. in die Verbrauchssteuer eingesilhrt. Die B<.ograd in i^«n Räumen des Verbandes der l^ijhung dcr Autotaren hat die Verbrauchs-, Anschaffungsgenr'ss.'nschaften der Staatsan-verm nderung de^ Aulobenzins zuc ?olgc gestellten eine Ausstellung haudaelmhter gehabt. Die/^^'lastung der Mineralölproduk- Schuhe, die wohl die erste dieser Art' ill Jute mit verschiedenen Banats-, c^tadi» un goslawien sein wird. Die Besucher geni''bell Gemeindetaren hat noch einen weiteren emp «uf der Bahn enie 50?Siqe Preisermäßiqunq findlich vernnnd<.rten Treibst^^isverüraucl) u. zw. vom i). bis l3. auf der Hinfahrt'unt" verursacht. ! ^ ^ Rückfahrt. Die be- Entgegen dieieu Tatsachen sieht nwn doch sten und schönsten Erzeugnisse dieser von voll .Zuversicht in die Zukunft, ^Meistern und Gehilfen aus dem ganzen weil die Regierung, wie vcrlaut>^t, Masznah- beschickten Ausstellung wecden mit nien treffen wird mn den Markt wieder zu ^^iZisen bedacht werden. — Ain ll). d. wird belcben. llnter diesen Maßnahmen soll lN ^rtselbst ein L a n d e s k o n g r e s' ixir erster Linie die Aufhebung der Autotaren Schuhmacher und Lederer abgehalten iver-nnd die Verminderung anderer Velastnn- gen sein. Die Klärung der politischen '^'al'.e! X Vergrößerung der Winterwcizenfläch: Italien gegenüber wird M^ifellos auch dschcu ÄanwlutauudÄc°gr°d polmschm T-mmttrport-. „n mu der Twethottowalei ."Dic°?"uo's," wSrl". ^cb°,.d!chw-inm tiaR Z.a-I). und u„, do» Mische» Jug-sw- n°rd uii^? "d?s Manolescu-Strunga hat vor nicht langer Zeit Verhandlungen zwecks Ernemrung v?n Handelsverträgen eingeleitet, welche bestimmt auch auf die Mineralölausfuhr Einfluß haben werden. Seinem Eingreisen ist eS cluch zu danken daß die Abwicklung der weiteren rumänischen Erdöllieferungen nach Jugosla.vien, Ungarn, die Tschechoflmvakci und Oesterreich gesichert lverdcn konnte. Es ist selbftvcrständ lich, daß die bereits abgeschlossenen Transaktionen, also auch die verstärkte Ansfuhr-tätigkeit, durck) die wahrscheinlich baldig? Eröffnung des Tankverkehrs auf dcr Donciu die Erhöhung der bisheriz^-n Mineralöl-Preise llach sich ziehen werden. Viel beobachtet wird Deutschlands Bestreben, sict) vonl ausländischen Rt?hi>limport zu befreien. Die hannoverischen Erdölfelder haben nach dem amtlichen statistischen Ausweis im Jahre 1s>At eine Produktion von etlva !ii)0.0(X) Tonnen ergeben. Inzwischen sind sowohl in den alten Feldern, als auch in den neuen (^kbieten erfolgreiche Bohrungen und neue Anschsüsse als auch ein beacht'.ns-werter Anstieg dcr Ginnung von s»intl)e- nen, in Dinarwährung. Die IAgosl. Postspar kasse verständigt hievon die TsÄ>echoslow Sparkasse, die auf den Namen des Einlegers ein Sparbuch ausstellt und dasselbe dem von ihm angegebenen Postamt zusendet, wo der Reisende das Sparbuä) gogen Borlvei-sung des Reisepasses beheben und dann bei iedem beliebigen Postamt in der Tschechoslowakei täglich bis zu Dinar in Kronenwährung abheben kann. Auf Wunsch wird chm das Buch vor der Abreife per Post zu-geshellt. Bleibt nach Beendigung der Reise noch ein Betrag in dcr Tschechoslowakischen Sparkasse übrig, kann er denselben durch die Jugoslawische Sparkasse reklamieren. Aehnlich ist die Vorgangsweise für Tsche-choskowaken, die nach Jilgoslawien reisen wollen. bahn l^ie >^>andelsbllan; s)esterreichs mit Pole» stark wssiv »st, iveil Oesterreich aus Polen .:roß^ Äteng^'n an DIt Kohle bezicht. Der W^rt der si.'hlc, die Die Leipziger Frühjahrsmesse ist Österreich aus Polen einführt, ist aliein ein internationales, wirtschaftliches Ereig- örös^er al^ dcr Absatz scinitliciier Industrie^ nis ersten Ranges. s Produkte Oesterreichs in Polen. Die Stei' Angesichts dcr schwierigen Lage der gl'rung der Schweine-lftllch oou Auslandsbcsuchcr, trotz Devisen- und sonsti- ^^llen Gesichtspunkten aus unberechlig:. Des-gen Schwierigkeiten aus nahezu allen Län° ^ H>^lb soll nach Wiener Meldungen der dern außerordentlich zugenommen. ^delsvertrag mit Polen gründlich geändert Während die Endzahl der ausländischen Besucher bei der Frü'hiahrsmessc- v. I. betrug, crreicht die ,'^ahl bei d^r Frühjahrsmesse 1935 '.?0.lX>0. Der Besuch au-' Großbritannien ist viel liöher als im Borjahr. Das Doppelte an Besuchern stellen Iugoslmmen, Bulgarieli, Österreich und Spanien. Nach der vorläufigen Zählung ist die u«^ipziger Fvuhjahrsnl<^ssc von insgesamt V76 Ausstollerfirmen beschickt, d?c eine Fläche von 137.2?5 RechnungSmctern be X Forderung nach einem neuen Vahndau. Die Handelskammer in Bansakuka richtete an den Verkehrs- und den Bantenminister eine Denkschrift, in welcher dcr Bau einer Bahnlinie zwischen Lelinac und Snegotina gefordert wi''d. Auf diese Weise wäre das mittel- und ostbosnische und damit auch ser bische Baiinncl^ mit den nordwestbosnischen Lür die liüche h. Paprikaschnitzel. 1 Äilogranrin !>tald-fleisch, ein Achtel Liter Rahm, etwas Fet!, Mehl. Salz. Paprika, Zwiebel. Die geklopften, gesalzenen Schnitze-l tverdeil in ivenig Fett auf jeder Seite abgebraten, damit si,.' Farbe bekommen. Dann läßt nmn eine fein-Icü. habcn^ ?«iS bcd°u>-I g-gmübcr d«, «r-! bwicbel und ctwas P°Pril° in dem qangcncn Messen «inc erhebliche ZuNlThmc.! ?., 5^^ au ausc», gibt cnicn »oll Die Z-Hl der deudschen AuGeNr betrag! ! und giegt m.t dem Röhn, und Sic lieg, um ll?Z HSH-r als die des zu e.ner dicken °u>^ D^e verlMngenen Jahres. Sie übertrisst d>c^?, r cn m der zugedeckt eine SluOellerzahlen der drei lchltn Z-riilna'irs-! Mdunstet. lnessen und crreicht fast die des Jahres l). Preßwurst. Man nehnie X ^t'ilogramnl Das Ausland ist nach der vorlällfigen tt^pffloisch, Kilc^rannn Rüssel, V- Kilo- ."Zählung aus 19 verschiedenen Ländern nit gegen 596 Ausstellern im Borjahr vertreten. sein Anteil an der Gesamtausiteller- granrm Schwarten. Ikleine Schweinszunge. 2 Schweintfüße, Essig, Wurzelwerk, Gewürz und koche sie in Salzlr>asser weich. Sodann zahl beträgt Wie in den letzten I^ihren schneidet man die Masse in größere Stücke stehen in erster Linie die Tschcchc^slowakci, Oesterreich, Italien, England und die Sciiivei^. Unter den außereuropi'iischen '^'ändern führt Japan, das in einer geschloise-ltt.» Kollektivausstellung 190 Firmen vereinigt. Der Eröffnungstag (Sc>nntag) ließ eine und übergießt diese mit etwas Suppe. Nun gibt man noch Salz, Pfeffer, allenfalls Paprika oder Maioran dazu, alles nach G«'-schmacl, si.>wie auch ein ivenig geriebene Zwiebel. Vorher schon muß man einen Schweinemagcn gut auswässern, füllt die Masse hinein und näht ihn fest zu. Schließ» schr kauflustige Stimmung erkenn^in, wah. lich läßt man die aus diese Art bereitete und den kroatischen Linien verbunden. Die^reild er sonst im allgemeinen nur der Züh- Preßwurst eine Stunde lang in heißem Was .Marip^irer .''»^. k?n März li>3ü. s<'r zk'bei! uild l'eschit^x'il sie n.ich de»« Ertal-leii iiiiltel'.' eiiie«^ Zteinvo eiuev ande-i^'ii ^^nst. Viele vxiussraileil bein'chcn stritt der ^»vpe aiKli Achnx'inst^lltt al'? (Ant- wort alli eine "^knfrcitil'.» Ii. Geräucherte «chweinszünqerin. ?^>ir ^'ier Pclsiiiieii n'chuel innl, vier -kück. Das «.'lste in Zieilk dio Zükilferln ^z«;icstellt n'^idru. eo sieden beliiniit, al^flie-s',<'ii, dann em im .^iveiten ".li-^sser iveich ko-it>els. Um dk' -'Zi'ingcrltt liut schallen .zu ?vn' lu'ir. letii ina>! si<' fiir einen Monlcnt in fal-U'ö schält sie rn'ch und stellt sie aber- uiiil..' nii'? ^eiier, damit sie winin nx'rden. 'Vinn lniluit sie niil (Erbsen- ^^der »artoffol-vilree Tisch und ükvvstrenl sie init geriebc-nviu >ireii. b. iSieromlette mit Nieren. i3'(1»lvins- l>d<'r ''ialb.öiilereii der ^^ünfle nM spalten, enthäu-!<'il, <'iiiselten und fi'ir <'inett Moment in sic-deni^e'^ '.!i.ilisser letien, nwdurch sie den nnan- l^enehmcn t^ruch verlieren: dann einige Minuten in kaltes Wasser lvffen, herausneh-nien, abtrocknen nnd bliittrig schnei^den. Ein kleines Stiict Zwiebel fein hacken, und in einer Pfanne in etlvas Schweineschmalz gelb anlaufen lassen, die Nieren daraufleffen« un-siesffel Bratensaft oder ZUM' auffliesxen. Auch kann n^an den schmact durch >^usab von blSttriq geschnittenen Pil.zen oder Champi^^nvns heben. Die qanze -^ubereitunqsdaner soll aber ans feinen ^nll .'i Minuten überschreiten, da sonst die Nieren t)art n>erden. Nun pro Person znvi Eier anfschla^n, salzen und pfefiern, und das <^nze in eine On^elettenpfanne, in der '^tt erhitzt wurde, qie^n, die Eier- unter beständiqein Mchren fest n>erden lassen, die vorl,er zubereiteten Nieren in die Mitte liie-Nen, die Oinlette zusammenrollen nnd rasch servieren. DaM j^rbt nian iiriinen '5alat. ^!5ei5tee wvwwwww -.»V»W»WUUWGVWGWVG l)ini«r ><>iorl mii- einc-^rbei: ulii i!ei- /LI' vcllülit. Veiv^'. ^uikisrun«. clcr >velLlii! kiir/.Iic'Ii in /eitliiiti ef!ic:lnt.'ii. Ii-iiieii ^vii >>icl>t!s itllmein. nn^ .»o- tluditti. .>l^ui'llz'>i'. l voi-iii^ku ce!?tg 2-l-III. ^donneatvtt uui lluus^muunii-kttiit '^vei'l.lc»! uul«c'»omniei>. unclerLii ^peii'Lti l?iete teil iol?eiicl«! ^pvxicilitllt^n: l idcll^. s^o^tbi'iltcn. ru/liiiee. ^t?vup(!i^c. ulicii sij>cn uin eodi-iULN. /u i^reiz>eli. Lcli^iikc uLltte. ^e!ixv!^r7.c: I)u!n»»unei-xv^'nl^ ü !.>iii di.— utt(j AteirLrxvciue i1 l^iii uuij. lf>vx-k. Vicel, »'io- tnvski trx 1297 ^ucbc! ^Usrdviitvr inic liiii. IStt.lXR).— Kitpitill für ocilurtlliel. ^ntrÄ«e ulttsr »'l^v-den5exi!?t<.'llx« an ^ie Verxv. 2Z0Ü vvvvvwvvvvwvvvvvv 8Iov«nisvd! ln 0 .Simulien >!elÄutislv8 Apreclilin. InÄIvi-Uuelie ^ett,ol>e. I'attvnliaelw-vil ut. ^7-l. ^?6l «vaiu«t«o VVGGGGVWGVVVVVGUVGD Vericauiv N»»» in "ttiirvi^iö. l^rois Stt.OKV Diu. .^».vifä von 2 pef^ionso mit IS. liesuotU. ^ntrütlc initer »liuliiLL l^urtei« an Ver- vvgltunsr. 22Zv MAMAMMMMMMMOMMMMMM» Z!» »««»>«<»« ^Ädl. Kabinett um lsU Diiiitr mmiutlicii /u vLi-mistLN. Ii,-liorskit ul. _^ZVO Lckünvi». rvln inöbl. /lmm«r vermiete im Zentrum. LwtNÄ ul. I-l.__2Z07 d^ctilinvs. .^uuniillitiLc« /!wm«r — pl»rl(ettiort. mäbllert ucler leer, uil ^Ilvinstekonde /u v(.'fmietc!ii. l^re^ernsvil ul. ^I. __2Z05__ VVolwuo«. l ^imlner. 2 l(Ä- t)inette. I Kückiv. kal^nln)!-nÄtie, nlit l. /^i,ril ic» vl.^rmie-teil: ^llr. Vor>v. - ZK)4 8Lpur. Ämmor. iivun-tioititl, ruI^iL. sl?ieUkrel?Ltt. na ul. IK/5. Doutsetie Sprackv. koslit- »ebreibun». lW00 Dill, l0U?d. inmlittliclw ^lZXiUllUN«! ^LSNLKt. (^sll. ^u-trÄi«e nntei »/^ür/. 5vi> an llie Verxv. »»GGffGGGGIUGGGGGGG» !>liibm«>sebliiv l^illi^' /.u ver-tiuukvn. LtritilrjevÄ »I. ^cliüii möbl. Itmwoi' »IN Stncltflurli itti Ke88erea. nil^l-«zetti«t:!i /immer 8okr sonni«. mit kZacl. sm l?srl<. AN xvel t^orren, fr.'iu-lein k>6er Llivpaar «^oio^t. -^är. Verv. 2135 v Vien8tmä6eben. brav, «.brlicli. srbeitssam. sisiiltnd. iui- alle tlotelsrbeitvn. tnicl lllliskö-etiin v.^Lfllvn sofort uui^snum men im Notvl »k^Iovi !»vet«. i>^sribor. lurüiöevi» al. ?. _22yl__ ^uckc ^ittol8el,ulbiläimk. /lu Lxvel kleinen Kinäern. !)evl)r^u.?t >ver(len ^ene. clit- i»vl,«zn per-kekt 8lvweni?icl» uucli clliut^cli kiprecken. Sckrittl. v^ntriiee >vomÄ8liicli8t mit l^botoera-plile. 8jt>cl »n Or. .^esnrcllö. Keltinei. /u senden. ZZVZ rr5r^ I.VSS. Verloren^ wurde sclovarxer. tlestickter SeldenÄrmsl S. d. XkZiuxekvn ^lek!?androvit 2l. l^riek. 2292 i»t tieioncler» k«i Vk^lutorxescl!-«eksften immer selii' villlrommen. ciars nicl»t »ukrexen. mul! al,?!' snk«xen I^asLee in (Zun- litiit SU» meiner I?ö»tere! lialtev 5ie tiei miftszslicli knscli? > I trzx Din lj'— Illittinq V . lV IN . . II . . . l. . . ^ ^oec» ZpecisI sbn kllk>>«s > 4 kx Vin 17 — V^kx l)in I9 -l/4 lex l)in 21'— '/, Icx vin 2Z--1/4 »cx vin 25 -lex Vin 27 -14 Iczs Vin 3V'" T. KnCiGrl», »4»?Svor L»»p«»lu» 2V, 'sei. 29-M. ?0l l «r 6te p»»r IVort« I«tte aivkt verxe8«en: ?om Vilsx. LI»voi trx, V«Iilrate8sea A»7S Malsievbllebvr uller V^arllwrer und ptujer Knarkus^ien xause zivken bsr soinrt. ^ntru«e iin-ter »f'.in!^tk<^l?nellei''« uii ciic Ver^v. ??7I Verlcsufe lcomplettcü i^blai» /immer. Kiiclieneinl-icluunL u. 2 Ivetten. LtroLmajer.!vv.i 10. ll. Stack, von 10—14 Uiir. _ 22«« _ tllektro-Werkstjtttv --.umt teriul !<ünt;tlx xu verkuutvu. >^^ebtun>r KonMor! Kiilil.iuto-Mt»t xur t:r2eu«unt! voi» tüi^i-elicli cu. 4tt I^iter >aei.^L2l8 wird 8v1ir preiswert verkuuit. ^AtZIunLvn event. uncli niit Spltrlzueli. .^nträse unt^i srorenLti« un die Vcrvv. ^.Ä2 ^utomutkeke Kiiblm«^1iiae. .i^eeiLNllt iiir I^lei?ic!ll»uut;r. tiotels ete.. >vird liilliti ver-Ivuuft. ^nkeliutc an l^ic Vcr-xvaltttn«^ nnt. »tlludilvtvm^t». ___2ZM_^ primÄ Nopivustamvn liat Lün xn verkimie» ^osei Kvi» msrki. Stolnel stri l^tnju. 2?97 Mekmeriertüllt xeben dio l.1ot«r»«ivkneten »iivn VerviHndten. k^reuilden und Le-^ lülaatvi» die tr»urixe k'l»eli?iel»t» «t»tt il,r inni«t^Ii«bter» unverzsaklicker, (Z>tte. ke«iel»unjf»vei»e V»ter. ö?uder, 8ekiv»zer uva Äilrel, t^err VINSIUUSS OtoRoI» ^ittvvocb. den 6. 19?5 um 21 Ulir n»ek lsnxem »ekleren l«eiden und ver- »eken mit d«n 1'rL»tm»z«n der ^«liz^on im 69. I^bei»»j»kre zsotterxeken veriekivden i»t Vs» l^eiekeal»e^i»v^ni> de» teuren Vskin^iekiedevea lindet I^reit»^, den ^»rr um 16 Ukr von der I^iet»enlH»IIe de» »t»dt>»<:I,«n k^riedkoke» in pokreZje »u» »tatt. Die l,eil. Leel«i»me»»e ^ird »m L»m»t»x. den 9. ^«r?: um 7 Ul,r in rier 8t ^»^dalen»»?k»rr!rir«:1»e ^eleien >verden. ^»rilaor, 8v. 1'rojica. l^jublj»n». ?tuj, kud»pe»t, »m 7. ^«ir^ IW'i. >nßv«t» Ootod, (-»ttin 1»atro Oolot», und öt«tk« Ko»»r. lv»effe?tvekter Vw»n6t»n. Lopvriskt dv j^»rtin ffeucktvÄNSvr, s^atle (Saale) n>tir sei^K' ^iebc, NW sein (5Äetnult liin-tzUoinnien'?^ »'llleö ausl^egangen lni iältcsten. rohesten C'Aoi'^^lnus, der sid) nicht ch«^u>e, die vertrauende t'^)elieble l^iltbliitig zu opfern. Nnd niit eineni Male ertanntv' jie 'eliandenld, das; iticht.^ nichr snr Unl in ilireni Innern lebte, das; j^^iielX'^ G(fül>l il'ir lt)n erstorben n>ar. Das MfflanLmen des -pirituoloch^r^ ließ sie nnsfaliren ili ibren Betraclzln.nt^en. tlnd s.l>on l)örte sie ihn hevitiberrmen: „Nanu, nxts iit denn, Mll»? Was brauchst so latiffei' Dn uxziszt doch, das; aus jede Zetlind^' antomnU. Jetzt 'ek' dich ^^n-el>sl einmal hievlier. Ich mnst dir da? .<>aar >b schneiden." (^'ntleyt wich sie ',uriu'k. „Keine Närriti! glaubt' gar, dn fiirch-«esl d'zch vor mir. Sei l)och nicht so albern.'^ 5chrass ergrifs er di«^ sich >vel»rende ^rau n>ld preftte sie fest aus einen Stuhl. Mit .>)aarc des Bubikopfes nird zchnitt sie »t', rnnd herum. Dann kännute er das »eloctte v'aar von der Ztirn aus qlatt nach !stnten nnd fettete es leicht mit der ^i^nrste 'in, IN» il)nt ."^^alt zu gebe?l. ^^ulept ver« 'chnitt er es nach Mannerart im Narken. Tas Mädchen saf; wät)rohn, bitte, b-iel>en ^le °ini Spiegel!" ^rschrerkt fuhr ^llinor zlliaiunteu nnd sah 'stn'n in dell Tpieftt'l, den ihr Cl)arll.' vors ^/V/( ^ ^ Gcsicht l)ielt. 5'.e lvollte au-sichreien. der i^aut blieb ihr in der K'ehle sitzen. ^hr.'oaar, ihr schönes, loctiiies Haar, wo war es hingetouimcn!' Wie entsetzlich sie aussah, wie freind, w'.e häsilich! Sie ivar förmlich entstellt. Aber — es qab ja vo'.-lättsil^ keitt< Ellitdor Viien uiehr, sie wiirde nodi lange so abscheulich hermnUiufeu niii^-jen. Aillfschluchzend sank sie in si?h znsatn« nien. „Nun las^ endlich diese duimne '('^eulerel sein, Nelli! Ein jun<^<'r Mann kann doch leine vevn>einten Äugcn halten. Dabei siehst Äu fabelhaft aus. .i^ein Mensä) wird d^ch siir etwas anderes l)altcll als si'tr eulüti Jüngling. Du könntest getrost duvh die Main-<5treet lairsen, o'hne das; dich jeniand evkeimeit Mrde Dn bi^t doch mein silszer Darling." Er wollte auf sie zugehest, sic küssen. Ellüwr Ivar aufgesprunHeti, flüchtete hiti» ter detl Tisch. Böse suntelte sie ihn an. „Du lvirst mich nicht inehr ksisseu, dn. . Nie tn»s)r will ich etivas mit dir .zn Inn haben." „So! 5o! Na, einstvvtilen sollst du recht behalten. Darüber wollen wir nns !eM nicht streiten. ES cZbt Wichtigeres zu bedenken. Hier liast du hundert Pfund. si',r die Du soslst es nnternvgs c^ut l)al^c!n. Und M^nn du erst glücklich dvnl^n bist, wirst dn flirst-lich beloihnt iverden. „>)it?r, auf diesem Settel, steht die '.'ldrcss^', an die du dich driU^'n »venden nnrst. Man wird dich in Brooklyn evn^arten nnd dir deine Tat hoch anrechnen. .''>ier ist auch dvurd<' sie von einem M-danken erfaßr. Vlih schnell fuhr ihr dieser Gedanke durch ihr Viru. !^lucht! Das war die eiitzige Neltultt^! ^ieberchaft beeilte sie siä) nii dem Anziehen. To — jetzt «loch den Mante', dann n^r sie fertig. Wenn C-^ott ihr helsfl^ würde, zu enttonimen . . . Äl' war ihre Handtasche'i' Zie fand sie nicht. Da las^ nl>er die Brieftasche von Eharlie! Die enthielt ja lMd; jie mutete ne llehmen, sonst tonnte sie nicht sortkonunen. Nnr schnell mußte sie jetzt ninchen, sonil würde er sie l>ier noch vorfinde'!». Vorsichtig schlich sich Ellinor aus der Mahnung hinaus. Leiise jagt< sie tiie Irep-pen hinunter. Als sie vor der Hansdii'.- stand, überfiel sie ein jäher Schrecken. Nun l)atte sie keinen .'^^ausschlitssel, der steckte sa in der X>andtafch<. Nun n>ar sie verlsren. Leise drückte sie aus die Ninke. ^asl liätte sie aufgeschrieen vor s^reude. Das '^oe war offen. Eharlie schien e^ in seiner d'ile nicht wieder verschl-ossen zii haben, ^^'ettt n»ir sie gerettet! Aeuchte, kalte Lust schlug ihr ^'niqegeil. Fröstelnd schauderte sie zusauiiuen. )tcbel. dichter, undurchdringlict)er Nebel, der siu» atemraubend aus die Lunge legte; d<''. >i^' aber auch unsichtbar Nlacl>t<, sie !i)reni Vel folger entzichen würde. Mit raschen Zdiritten entfernte sich El>>^ nor von iihreut .'^use. Sie noch nicl)t iveit ^lekommen, als sie Schritte vernahm, die il)r entgegenkanien. Das nins^ie Eh^irl'.e sein. Hastig lies sie uecl) ein ^'n-ir Schritte an der Häuserfront entlang, bis sie ^ni die Nische <''Ner .<>ittstür kain. Ell'nor schnuc^i te sich dicht in eine Et^e. Sie sah, das; (^i)arlie vorüberhuschte, mit einem gr-oszen Packen unter d^ni 'Arni. Nichts ahnend eilte er an ihr vorüber, n'a^ tilns;.' iie tragcit konnten, ^n die erst< QneVjialie b.'ii sie ein, lief iniuier weller, lil»d balo I)ali^ sie die il>r l^ekannten (''lassen von pe! l)inter sich, ^u'liner nähel lain si.' d^i-Eity. Di< l^roßen, elektrischen Boc^enlawoe.l konnten kaum den Nebel durchduitge'.i. Phantastisch huschten dle Lichter .'ltiU's durch die venoischte Lnft, nnd einzelne Nachtschwärmer streiiten an Ellinor v.^r über. Ellinor l^ret) wusu< nicht. iv.is si,' b'>i>n nen sollte. Ihr Mnt, der plötzl'ch über sie gekommen, ni>e!nlnl liatteV Es .oar en!-setzli'ch — das alles! Und Ihre gute, liebe Herrin loar ^r'^'^u ^et worden. Lad>i Wilson, die es so »ini 'Nil il)r gemeint hatte, die WolUtöieein de, .'lr men! t^«4,ed>l»d«»r u»^ lür «t»» v«««» _ Vrvlilt der »^«riborilt» »iill»rni,» io Uirilior. l^^ar deo tt»r«u«G«lier und d?o tirnkk vr» " ... Leide »«>t>i»1i»4t m >!»l,t