Wi >»»n»t«il«i». M«»!?!!M?> Surütttva lllica 4. Teleph^ 24. Durch Post vierlelj.... /.. SS'— Einzelnummer . > l'SÜ Sonntagsnummer. ^ Ausland: monatlich.'. D. 10»^' vsi Beltellunq der )j«itui«a W de, »»«»« nemmltSbetraa skr Vlcwenien ftir minbe» nicht verückftchtigt lnsevatsnannahm« in Mariboe bei >dmwlstraUott de« ?jeitung. Auritteh^ »lira 4; << ^»Mjana bei Be'eljqt und Matelic, in tjaareb vlockner und Masse, ,n Sra« Sit «tianreich, Ltafteiger ..«entrag^^, in Wien bo: allen Knziei« genannah«»-stelle,«. Nr. 200 Samstag, den 24. Dezember tv2t vt. Äavrg.^ Sin KrlstaMfattonsputM So rasch sich der Uebergang vom Friedens- in den Kriegszustand abspielt, so langsam und schwierig gestaltet sich der umgekehrte Weg, die Abrüstung, die Neuorientierung auf Grund der durch die Friedensverträge geschaffenen Verhältnisse, die Schaffung von Grundlagen für den Wiederaufbau und für den wirtschaftlichen Friedensverkehr. Wie schwer sich dieser Uebergang vollzieht, das spüren nicht nur wir, sondern auch die yanze Welt, die heute, drei Jahre nachdem die Waffen ruhen, sich vom Kriegszustand oder doch von seinen Folgen, noch immer yicht ganz zu befreien vermochte. Nachdem sich heute das ganze menschliche Kmd somit auch staatliche Leben um wirtschaftliche Fragen und Vorteile dreht, so ist es klar, daß jener Staat, der den kürzesten Weg zu voller Friedenstätigkeit findet, Vorteile zu erringen in der Lage ist, die vom schwerfälligen Konkurrenten kaum je wettgemacht werden können. Nur der volle uuge-jstörte Friede bietet (Gelegenheit zur systematischer Arbeit, zu reichlichem Erwerb. Diese Düter stehen allen zurVerfügung und derjenige der nicht gleich zugreift, muß zn kurz kommen. Er erleidet Verluste, die nicht mehr eingebracht'werden können. Mr^ Präsident der tschechoslowakischen Republik, Herr Masaryk, hat gelegentlich deS ln Lana mit der österreichischen Republik abgeschlossenen wirtschaftlichen und politischen .Übereinkommens, ein sehr charakteristisches Wort ausgesprochen. Es lautet: „Das Spiel mit den Soldaten muß endlich einmal auf-hören!" . Die Erkenntnis des tschechischen Staatsmannes, die insbesondere von dessen jetzigen Ministerpräsidenten Herrn Dr. VeneS zielbewußt und mit großem Geschick in die Praxis umgesetzt wird, hat dem verbündeten Staate schon sehr anerkennenswerte Erfolge Eingebracht. Tschechische Initiative ist das, vorerst ein Äus der Tschechoslowakei und Jugoslawien, bestehende Bündnis der kleinen Entente zn verdanken, das in der Folge auch Rumänien seine wertvolle Kräftigung fand. Dieser bereits bewährten Sicherung der friedlichen Entwicklung der mitteleuropäischen Verhältnisse folgte die freundschaftliche Annäherung kn Polen und nun auch das Übereinkommen Mit Oesterreich. Wie erinnerlich fanden sogar au chschon mit Ungarn Besprechungen statt, die auch nur die Herstellung gutnachbarlicher Beziehungen zum Zwecke hatten. Eine gesunde, auf die Regelung der engsten Beziehungen zur Nachbarschaft basierte, Zielbewußte und mit großem Eifer und Geschmack betriebene Außenpolitik läßt sich auS diesen Erfolgen erkennen, so daß die Tschechoslowakei wie ein Kristallisationspunkt in der Konsolidierungsarbeit der mitteleuropäischen Verhältnisse zur Geltuug kommt. Ein weite-irer Erfolg dieser Politik ist die Befreiung der Nachfolgestaaten von der Vonseite unseres westlichen Nachbars angestrebten Vormundschaftspolitik. Vom Bundesgenossen mitgezogen, wird ijtvohl auch unser Staat von dem Uebereinkom-jmen von Lana Notiz nehmen müssen, zumal »wischen diesem und der österreichischen Republik r.icht nur wirtschaftliche Interessen ln.-ttts.ln, sondern auch deshalb, weil Üb.'r Oesterreich die kürzeste nnd beste Verbindung der beiden verbündeten slawischen Staatcn . führt.' Wenn wir auf Gruud der Vorangestellten EcUaSlttngcn, ^dle aul.hie.SoMidiMg und zur Aufnahme der FriedensarVeit hinzielende Tätigkeit unseres und des tschechoslowakischen Staates einem Vergleich ziehen, so schwebt uns folgendes Bild vo?: Zwei Arbeiter, jung und kraftstrotzend', mußten, um sich -eine selbständige Werkstatt zu sichern, zu den Waffen greifen und einen harten Kampf bestehen. Sie gingen als.^ii:.^r aus dem Streit hervor. Während jedo.h' tcr eine nach errungenem Siege, wenn auch noch bewaffnet, sich sofort der Einrichtung seiner Werkstatt widmete, gefällt sich der andere in feiner KriegSanSrüstung, meidet die Werkstatt, dafür steht 'er selbstgefällig vor dem Spiegel und läßt sich bewundern, förmlich froh, wenn er wieder Gelegenheit findet, irgendwo anzubandeln. Dabei ist der eine schon am besten Wege, reich zu werden, während der andere trotz seiner reichen Felder mit leeren Taschen, mit Sorgen um das tägliche Brot zu kämpfen hat. Deshalb schließen wir uns mit voller Ue-berzeuguug dem Spruche des Weisen von Prag an: Das Spiel mit den Soldaten mutz endlich einmal aufhören und die Arbeit beginnen. A. L. Die französische Armee. Es !st bekannt, daß jetzt, drei Jahre nach völliger Auslösung 5er deutschen Armee, Frankreich noch immer eine Armee mit einem Aktivstand von etwa 600.000 Mann auf den Füßen hält. Und dies, trotzdem das Land schwer unter den finanziellen Lasten des Krieges zu leiden hat und trotzdem nach dem populären Schlagwort: „Le boche payera tont" den Franzosen eingeredet wurde, der Deutsche werde „alles" bezahlen, — was freilich nicht der Fall ist und als Unmöglichkeit niemals der Fall sein wird. Und Frankreich unterhält diese Riesen-Friedensarmee, trotzdem eS ausdrücklich ins Feld gezogen ist, um den „Militarismus" zu bekämpfen. Natürlich muß vor der großen Welt dieser gewaltige Widerspruch irgendwie gelöst und gerechtfertigt werden. Vor der großen Welt. Denn auf die Meinung der kleineu gibt Frankreich nichts. Und die „große" Welt besteht in erster, allererster 5inie aus Amerika, dessen Freuudschast und — Kredit jetzt von so ausschlaggebender Bedeutung ist. Und da bemühen sich die französischen Staatsmänner im Verein mit der französischen Preise, die Welt glauben zu macheu, Frankreich müsse ein so großes Heer unterhalten, weil Dentschalnd jedeu Moment mit 7 Millionen. Soldaten zur Revanche bereit ist. ' In Washington, im Politisch etwas naiven^ Amerikaglanbt man sogar daran und bedauert das siegreiche Frankreich, dein der böse Nachbar immer noch keine Ruhe geben will. Und was ist Wahrheit an der Sache? In Eng land, in Japan, in Italien, auch sonst, wo die Politiker nicht Kinder sind, weiß man ge-uau Bescheid darüber. Deutschland, das einst militärisch so mächtige Reich, ist sozusagen vollständig entwaffnet. So wie die Sachen jetzt liegen nnd wohl noch lange Jahre hindurch liegen werden, kann kein vernünftiger Mensch auch nur an die Möglichkeit eines Krieges Deutschlands gegen Frankreich denken. Denn Deutschland ist vollständig wasfen-uud webrlos, während Frankreich heute die erste, größte und furchtbarste Armee der Welt besitzt. DaS wissen die französischen Staatsmänner alles geuan so gut — und trotzdem bei dem finanziellen Elend A00.000 Mann nnter den Waffen? DaZ hat zwei wichtige, tiefgehende, entlch^enheFründe. Wand.. zMte- W-Wa-. .fhington die deutsche Gefahr an die Wand ! malen, weil er sonst keine andere Rechtfertigung für' die große Armee hatte. ^ Und man kann einfach die französische Armee nicht entlassen. Aus wirtschaftlichen und' aus innerpolitischen Gründen. Frankreich hat heute das größte Bernfsosfizierskorps der^ Welt. Dieses will unterhalten, beschäftigt und — abgelenkt sein. Hun^rte neuer Brigaden^ sind während des Krieges aufgestellt worden, zahllose neue Generale, Stabs- nnd Oberoffiziere wurden ernannt, die alle jung, kräftig^ sind. Diese müssen beschäftigt werden, undj darum müssen sie doch genügend „Mann-j schaft" haben. Entlassung wäre „nationaler Undank". Ließe man die Offiziere untätig; herumlaufen, wer weiß, ob sie nicht aus Lan-gerweile in — Royalismus verfallen würden. Eine Verringerung der Garnisonen würde auch bei vielen kleinen Städten Widerspruch finden und diese würden, wenn man ihnen die Soldaten nähme, gegen die Regierung stimmen. Also bleibt der französischen Regierung nichts übrig, als den vielen» vielznvielen Offizieren zulieb Garnisonen im Rheinland (auf -Deutschlands Kosten) uud im eignen Land! (auf eigene Kosten) zu unterhalten, weil sie! nicht wüßte, woher für soviele entlassene Soldaten Beschäftigung nnd Verdienst zu beschaff fen. Und dazu dient der Vorwand, das vollständig ohnmächtige Deutschland, das WrM' mit sich selbst zu viel zu tun hat, um „aktive" j Ideen zu haben. Dann soll Frankreich seine > Armee auch als Mittel beuützen, um dem! Freunde jenseits des Kanals zu zeigen, daß! es auch ohne ihn geht. Die große Armee un- j terhält also Frankreich mit dreifacher Front: -gegen Deutschlands Revancheidee, gegen Eng- j lands Weltberrfchaftsgelüste und gegen die > Unzufriedenheit und Umsturzgefahr' im eige-; nen Lande. Drei Jahre nach Beendigung des'; Weltkrieges, der gegen deu »Militarismus" ! geführt worden ist, triumphiert ein Milita-! riSmuS in noch nie dagewesenen Maßstäben.! Und das alles trotz Genf und Washington. R. > D?e Lehren des Generali Vutsches von W i e u, W. Dezember. Der italienische (General von Oedenburg,! der die Ermächtigung der Pariser Botschaf-tertoifserenz, daS Plebiszit ans einen späteren ,')eii''uust zu verschieben, wie einen gleich- ^ gültigen, nichtssagenden Papierwisch auf die iSpitze seiues Säbels gesteckt und die Abstim-' imung, die über das Schicksal der Stadt beistimme» sollte, gleich einer unbedeutenden 'Truppenübung ^im Regimentsbefehl einlach sü'. den nächsten Tag angesetzt hat, mag ans seiner an Olit nnd Stelle geschöpften unmittelbaren Erkenntnis berauS gehandelt haben.' ES war ihm allerdings nicht aufgefallen, daß nach wie vor die ungarischen Soldaten durch die Straßen OedeuburgS zieheu, daß die Ab-! stimmungslisteu von falschen Stimmberech-j tigten wimmeln, daß von einem regelrechten ReklamationSversahren keine Rede war, daß! die Schemnitzer Vergnkademiker nach der Besetzung vou Schemuih durch die Tschechoslo- ? wakei «ach Oedenburg übergesiedelt sind, um dort mit Brachinigewalt die Gesinnungen derer, welche der ungarischen Propaganda in Wort und Schrift noch immer Widerstand entgegensetzten, zu beeinflnßen. Der General dürfte sich aber dafür die nicht ganz uube-gründete Frage vorgelegt haben, warum die ^Magyaren sich eigentlich so viel Mühe geben, ihre ohnehin bereits gewonnene Sache über-zu, lompromitUercn uud derart deu Oesterreichern wenigstens den mageren Trost zu lassen, es sei nicht nach zivilisierten Spiel« ^regeln zugegangen, vom fair Play, von einem anständigen Sichmessen der beiderseits ' gen Kräfte, bei dem keiner der beiden Gegner in ungebührlicher Weise benachteiligt oder ^ begünstigt wird, sei keine Rede gewesen. Und» weil ihm der Ausgang der Abstimmung nicht .ohne guten Grund über alle Zweifel erhabenl ! schien, hat er militärischen kurzen Prozeß ge-! macht, und mit bärbeißiger Bonhommie da«, 'hin entschieden, daß auch ein Aufschub der ^Abstimmung an ihrem Ergebnis schließlich t nichts ändern würde. Daraufhin haben die Oesterreicher, verspätet, wie gewöhnlich, das sgetan, was sich von allen erdenklichen Gesichtspunkten aus schon in einem weit frühe-, ren Zeitpunkt ungemein empfohlen hätte. Sie haben die Karten ans den Tisch geworfen und erklärt, nicht mehr mitspielen zu wollen. Die' österreichischen Abstimmungskommissäre wur-den abberufen, die Abstimmung vollzieht sich ohne offizielle Teilnahme Oesterreichs, > und' wenn die Zahl jener, die gegen Ungarn votieren, begreiflicherweise eine verschwindend' 'geringe seilt wird, so köuuen wir uns in die ! Brust werfen uud wenigstens mit einem > Schein von Berechtigung behaupten, daß eine wirkliche und nnbeeiuflußteVolkSabstimmunA !ganz andere Resultate gezeitigt hätte. ^ Mit solchem Platonischen Protest wird' all Erdings sür unsere politische und wirtschafte -licheu Interessen blutwenig getan sein und ^das Ergebnis des Oedenburger Plebiszits >'dürfte dadurch leider kaum erschüttert werde», daß ihm das schwache Oesterreich feine jAnerkennung versagt und sich diplomatisch' nach rückwärts touzeutriert, die Liuie des ; Venediger Abkommens verläßt uud sich nun«? 'mehr neuerdiugs auf den Wortlaut des Ver< träges von St. Germain beruft. Es war? ? entschieden vorteilhafter und vernünftiger zn-' gleich gewesen, weuu mau der Großsprecherei! izum Trotz bereits einige Wochen früher den ^Mut ausgebracht hätte, zweifacher trauriger, 'i Erkenntnis die Wahrheit zu gebeu: Erstens?/ 'Oedenburg will nicht zn Oesterreich. Zwei-ztenS: Sogar einen derartigen, wie erwähnt «nicht vorhandenen Anschlußwilleu der Stadt !uud ibrer Bevölkerung vorausgesetzt, ist lei-ider weit nnd breii seine Macht zu sehen, die 'i imstande wäre, die österreichbegeisterten Oedenburger gegen die Vergewaltigung dnrch die uugarischeu Bauden zu schützen. Eine wirtliche Realpolitik bälte uuu darin bestaun ^den, sich den'Verzicht ans die Oedenburger Liebesgabe, die uuS seiteuS der Großen En-. tente wie so manches andere ausschließlich' 'auf dem Papier zuteil geworden war, durch entsprechende wirtschaftliche Zugeständnisse abkaufen zu lassen. Ohne die ungarische Leistungsfähigkeit irgendwie zn überschätzen, wä-> re das Fazit dann immerbin vorteilhafter gewesen, als die gegenwärtige trostlose Situation, in der wir zwar desgleichen Oedenbnrg nicht bekommen: aber dafür znm Ueberslnß auf absehbare Zeit hiuauS iu eiue andauern-jde Verärgeruug und Verseindnng luit Ungarn hiueiugedräugt worden sind. ! Unter diesem Gesichtspunkte betrachtet, Hai General Ferrario zwar den? österreichischen -Selbstbewußtsein, sofern von einem solchen überhaupt uoch die' Rede fem kaun, einen schweren Schlag versetzt; aber die Praktischen Folgen der italienischen Säbelpolitik sind keine anderen, als sie bereits zu jenem Zeitpunkte vorauszusehen gewesen waren, in welchem der vou alleu liebedienerischen Federn ös^r-reichfrenndlich gepriesene MarguiS della Tori retta der Republik eiusach zumutete, auf di? Stadt Oedeuburg uud dereu Nachbargemeiu-^den, die^der Friedeilsvertraa Oesterreich zu« «» VravV«rger Zekkuttff Mr. — «». Dezember Die BrWa?cke 5^ >' N.MVA von N. Gromr. verl)0lcn.) „Ais luir Ihr giller Vater die Neuigkeit so frol) nntleilte, Fränleiii >)edung/' antwortet 5^enn seliinerzlich bewegt, „da nunde es mir einfacl) säilvar.; vor den Angen. Weiter Iiatte ich keine besondere Eiupfiuduug. (5rst als ich soh, bt^be ich Sclun.erz einvfunden — auch einen Physischen Schnier^. Z.^eib lrnd Seele htingen eben docii sehr eng .^zllsanuneu uud, sehen Sie, .<^')edung — danml'^ hat nieiue Seele soznsngeu der Schlog getrosfen." (5r lärl?elte über die Veinerkung — e.^ U'ar ein ^'älO'I:l, das iliu bitter wehtat. Sie schluäte ein Pnlnuial verstohlen und bliöte Ivieder ü^oden. Iei.^t kouule sie ihin nicht in die Altsieu seheu, jet^t hätte er es erraten, das; sie ihn uusiigliä) lieb hatte — und das durste er do6) uicht uiehr etsnhren. „Danmls war ich ailch wegen einer anderen Sache v^ie vor den ^topf gestoßen," snhr er fort. „Ich bin nänllich —Sie haben es ttuch beniertt — in füll dres bei Ihnen er-i Dellen — „Ja, Sie umren auf dem Wege zur Frau Bezirksrichter." . „Ich wollte die Danlc nicht besllchen.-' „Nicht?" .Neil ' >,Wozu dalln die feierliche Toilette?" fragte .'Hedwig stockeild. ^ Trübe lächellld anlr-iorlete er: „Pflejit ^ in.au uicht iu Schwarz .'.u koilunen, lvenu inall unl die Hond ei::er Daiue bitten witt'^" I „Sie — Sie wollten —'i'" I ..Nlichdenl ich nachts Ihre seltsame Epistel gelesen uiid luich sehr geschäint hatte, lvollte ich Ihlien sagen, dos; ich nichts sehnlicljer Wünsche, als —" ! „Als gi'.t.^niiiachen. was die elwos scharfe ^^il!l>ie Ihrer Frau Mnlter ^leinein Rnf .geschndet hat. O, .Herr Baron, anf daS lvar ich ja geses;!!" ! „Sie ließen ini^h ilicht alisreden," liilter-brach er sie fällst. „Also llnch denl Leseil Ihrer Epistel, in der ich lvie in eilleul Spie-^gel all dcis DniiiUle liiid .Häßliche vou Loruls llnd meinen Redell sch, habe ich ulich also .sehr geschänlt illld gegeäult, schließlich aber ^ wurde eS imll«er Heller iu uiir — weil ich ^eildlich eiiiiual uleiu IliliereS geuali revi-^dierte Ulid saud, daß ich ja gar nicht hoch« ^luutsdunlul uud hochinutsschlecht sei. Da lvarf ich mich alfo ain Morgen in Gala und ging mit einer großen, l)errlichen Hoffnulig zu Ihnen." < „Herr Baron!" „Lassen Sie nlich ausreden. Ich wollte Ihnen damals sagen: „Hedwig, ich war einst ein Narr — ich habe kjeute noch etliche Äleraltete .Ansichten^ abex, mei^^Kcr^ künlniert sich llicht inn dell altell Plunder und will 'dnrchaiis glücllich sein. Hedlvig, du Beste, gib llliv dieses Glück. Werde lueiil geliebtes, ulein hochgeehrtes Weib." — Sehen Sie, .Hedlvig, ^'llin Ihnen das zu sagell, bin ich dainals ills Doltorhails geloininen gerade zurecht zu Ihrer Berlobnug."' Gail^'> lanfisniu lonrell sie weiter-gegciugeu. Iel.'.t lehnte Hedung sich cm eillen Blium. Sie lvar sehr blaß. Ihre L.'ippeu gitterten. Ihre Ailgell stalideu voll Trällell. Ntit diesen tränenvolleu Angen schaute sie ihll an nnd ihr Mul?d lächelte. 5x^111 otinete tief auf. ' " ' Dailll fagle er leise: „Sie haben sich da-'lnols llicl,t getmlscht. Ich beiiierlte es sofort, das; Sie in n'eille Seele geschant, daß Sie das Leid, das sich dalncils bci mir eiilliiste'e, rich-^tig erlalint habeil. Aber auch ich iilachte iii jener Stlllide eine Elltdeckmlg," redete er leise lllld all Hedlvig vorbeischanend Weiler. -„Ich sah Ihre Augell ulld Ihr Antlih -wn.^ licht lverden, und ich sah, wie Ihre Hände ^sich ulir entgegenstrecken lvollten, als Sie ^lneine Liebe erkannt halten. Sie ließen dnnn Ihre.Häilde wieder sinken — und Ihr Gesicht lllld Ihre Allgen lellchtetell lliclit mehr — ^denn Sie hörten Ihreu Verlobteu heraufkommen. So, Fräuleiu Hedwig, verlief meijl Werbegang zu Ihueil!" i. WiMr tat er eiuen tic/el» und schallte angelegelltlich zur Seite. Er wollte Hedlvig ^"jeit lassen, sich zu sassen. Ein paarmal hatte sie aufschluchzen müsH seu, lli'd vieder umr der gowaltige Draug in ihr, ihlll die Arine entgegenzustrecken, sich an seine Brust zu schnliegen, zu flehen: „Nimm IN ich, ich habe dich ja geliebt, seit ich dich kellne!" Aber sie rührte sich llicht — ulld es kam keiu Laut über ihre Lippen. Erst als Henus .Hund einen klirzen Lailt gab, der voll eillein andern Hiind beantworH tet wlirde, kaiil wieder Leben in sie. Ml'hsaul richtete sie sich nnf uud gilig v.x'iter. Aber der, loelcher ihilen ent«iegeilkaln, koilnte noch delitlich seheu, daß ein Sturm in ihr lvar. Es ionr der Fö'lst^'r Ei>.hingel', der dicht an il''i-.7n vorilberschreiiend seine schnrseil Angen über sie hinsileitell ließ. Es lnc^cbte selbst si.,f den Baron eiilen peinlichen Eindruck, daß der alte, sonst so ge-nn'tliche Moliil nicht wie sonst stehen blieb oder lveiligsteliS inl Vorbeigehen irgendeine heilere Benlerknng ntnchte. Nein, aussnlleud ernst ging el^ all ihnen vorbei. Er hatte llicht eiilinal lnnt gegrüßt, hatte llnr höflich de>l Hut gezogell l>nd pwr danll rnsch weitergegangen — viel schneller lvar er weitergeaallgeu, aliZ er ihnen entae^ gengekoittmeu lvar. Igesprochen hatte, einfach zu verzichten. Nach den Borgängen, die sich damals in der La-gvnenstadt abgespielt haben, ist die gegenwärtige Stellungnahme Italiens gegen Oesterreich weiter nicht verwunderlich. Viel bemerkenswerter ist vom allgemein mittel- nnd osteuropäischen Standpunkt die überströmende Herzlichkeit, mit welcher der italienische Minister des Aeußern dem Reichsverweser Horthy die Hand entgegenstreckt. Italien beharrt auf seinem alten Ziel, wenn es sich auch gegenwärtig Mühe gibt, demselben auf anderen Wegen näherzukommen, als sie ihm bisher gangbar erschienen. Als der Frontwechsel zugunsten Habsburgs an der allgemeinen europäischen Ueberaschung scheiterte,'als Italien im letzten Augenblick notgedrungen darauf verzichtete, eine neue österreichische'Doli a 11 m o n ar ch i e K le i n - O e 'te r re i ch—Kle in -Un -garn unter Karls Szepter ins Leben zu ru-fcn, entstand für die drei römischen Politiker die Frage, auf welch andere Weise das nach ihrer Auffassung unentbehrliche Gegengewicht gegeuüter der kleinen Entente und namentlich gegenüber Jugoslawien entstehen solle. Die Wahl zwischen Oesterreich und Un- ^ garn bereitete begreiflicherweise weiter keines Qual. Da-.« Auge Italiens richtet seinen begehrlichen Blick auf die serbischen, die kroatischen. die albanischen Gebiete «n der Ostküste > der Adria. Italienische Begehrlichkeit findet sich zusammen mit der ungarischen Sehnsucht, den Banat, die Ba5ka, Kroatien wieder unter da5 magna» ische Joch zu beugen. Kleine Ge-> schenle erhalten die Freundschaft. Ein solches^ tleine^ Neschens an Ungarn bedeutet Oeden-j bürg, dessen Angliederung an Deulfchöster-reich übrigens auch eine zweite Großmacht,-N'Nnlich»Frai'.lreich, vermöge seiner hysteri-^ fchen vor dem Pangerinanislnus in die, Schranken geändert hätte. ' ! Augesick't'> der französischen und italieni-, ichen Li.'ve-.ioerdlinae:l inn Ungarn ist es naheliegend daß sich in Oesterreich die Stimmen iuehren, die der Republik den offenen. c>, s's>> lu.''.ne t5nZei:te, die Anleh-! ni'ng 'in tie slawischen Snkzesfionsstaaten. ei'N'e')!'.i!, ?!'.'/.> derart sogar unter Verzicht ans mn'er e'n^'i^es poliiisches Akiivnm, näni-> lich out die Neutralität, einer Rückkehr zu der > von de?n ev>.." Stoatstanzler uuserer Repn-, blich. ieü». So^ialdeniokraten Dr. Renner in-, s.^enierlen das Wort reden. Oe->; sterreia, kann flu') ilatür-'.ch darüber leinen ^ Ailgeubü^ in: Unklaren sein, doß es sich mit einem solchen Sairitl sawohl die italienische veie die französische Snmpotbieil, so spärlich dieselben sein inögen, grü'.'.olich nnd gänzlich verscherzen lvürde. steine dieser beiden Mächte schwärmt begreiflicherweise snr ein miitel-ei'ropäisches Systein, durch welches im Zentrum uuseres Welüeil--. ein neuer Block ent-. stünde, deisen einzelne "ei'e nicht mehr von den l^ros'/.nä.hteli gegeneinander ausgespielt! werden könnten. j Auf deu: Schlosse Lana, dem ehemaligen^ Bestie des Fürsten Fürstellberg, trafen die! Präsidenten der Tschechoslowakei nnd Deutsch' öst er reich'.» zusammen nnd das Staatsober-^ Haupt unserer Republik hat in den Mauseren-^ zen mit de:n Präsidenten Mosaryk mit der ^ Erkenntnis nicht hinter dem Verg halten^ können, daß Oesterreich auS seiner vollkommenen Vereinsamung, auS dieser „Isolation" —- die alles, nur nicht „splendid" ist — unter allen Umständen heraus muß. Die Frage steht nicht mehr so: Von wem hat Oesterreich mehr zu erwarten, von der Großen oder der Kleinen Entente ?— sondern sie muß ganz anders gestellt werden: Da allem Anschein nach sowohl die Furcht vor dem Bolschewismus als auch jene vor dem Anschluß an Deutschland weder in Rom noch auch in Paris stark genug ist, um darauf 4ie österreichische Existenz aufzubauen, besteht unser Daseinspro-blem darin, daß die höchstentwickelten und daher am raschesten nach Konsolidierung drängenden Teilstaaten der ehemaligen Monarchie, die Tschechoslowakei, Jugoslawien und Oesterreich, sich unter Verzicht aus alte nationalistische Vorurteile nähertreten. Geo--' graphie und Wirtschaft müssen sich stärker er-z weisen als das alte Vorurteil gegen „Wien", das für die slawischen Bestandteile des alten Reiches zum dominierenden Schlagwort geworden war. Alles spitzt sich darauf zu, ob iu erster Linie die Tschechoslowakei trotz Geldknappheit und Jndustrielnse die Kraft und auch den Willen aufbringen wird, sich sögar auf Kosten augenblicklicher materieller Opfers jenen Absatzzimrkt zu sichern, den Oesterreich! trotz seines staatsfinanziellen Siechtums noch immer darstellt. Der Geueralputfch von Oedenburg war ungemein lehrreich. Man mnß nun abwarten, ob seine Lehren in Wien und andererseits auch in Prag uud in Beograd beherzigt werden. Die Konferenz in London. Der Verlans des heutigen TageS. ^ Paris, LI. Dezember. Aus London wird! gemeldet, daß Lloyd George und Briand Heu- ^ te mittags zwischen 12 und halb 2 Uhr die; gestrige Unterredung fortsetzten und für Heu-, te abends halb 7 Uhr eine neue Zusammen- ^ iunst verabredeten. Bxiand, der eigentlich ^ heute bereits von London abreisen wollte, hat uach einer Havas-Melduug die Absicht, morgen nachmittags nach Paris zurückzukehren. Loncheur wird voraussichtlich in London bleiben. Tie Besprechungen mit den englischen^ Sachverständigen werden fortgesetzt. Bor der heutigen Mittagskonferenz mit Lloyd George stattete Briand dem englischen ^ Minister des Aenszeril, der wegen Unpäßlich- ^ teit das Zimmer hütete, einen'Besuch ab. Nach einer Havasmeldung sprach Briand mit Lord Eurzon wahrscheinlich über das Datum der Znsammenknnst, welche die beiden Minister im Laufe des Immer mit dein italienischen Minister des Aens;ern in Paris haben werden, nm die Orientsrage zu besprechen. ! Die fran,'^fischen und englischen Finanz- j sachverständigen hielten vou bis 1 Uhr^ eine gemeinsame .Beratung ab uud traten ^ heute nachmittags zn einer neuen Sitzung zusammen. Sie berieten nach einem Havasbe-rickt hauptsächlich über die Mittel, durch die es Deutschland ermöglicht werdeu soll, seinen nächsten und späteren Verpflichtungen Hochzukommen. In dem Hava^bericht he'cht es weiter: ,,ES nsl.an'.nnehmen, das! eine Lösung dieser Frage im Laufe des heutigen Tages Gestalt annehmen wird." Nach einer späteren Havasmeldung liegt keine präzise Angabe dafür vor, ob die Beratung der Sachverständigen in der Vormittagssitzuug einenFortschritt in der Richtung zn einer Lösung ergeben habe. Noch keine Eimaung zw's-hen Lloyd George und Äncnd. London, 21. Dezember. Die Verhandlungen zwischen Lloyd George nnd Briand gehell inir sehr langsam vonstatteu. Bioher hat sich, obwohl dje Besprechungen in durchaus freund schaftlicher Weise gesi'chrt werden, leine Möglichkeit gezeigt, zn einer Einigung zn gelangen. In der Frage der Reparationen und der Zurückziehung der Besatzlingstruppen ans ldem besetzten Gebiete sind die Meinungen !nach wie vor ebenso verschieden wie am ersten Tage der Begegnung. Die Franzosen, vertraten auch in der heutigen Sitzung den j Standpunkt, daß energische Maßnahmne ge-j geil Deutschland angewendet werden müssen,' während Lloyd George besürchtet, daß dadurch das Kabinett Wirth zu sehr erschüttert werde und die europäischen Schwierigkeiten noch weiter vermehrt würden. Die hier geführten Verhandlungen zwischen englischen Sachverständigen einerseits' 'uud Ratheuau, Fisher und Häven stein ande-! rerseits haben wesentlich dazu beigetragen,^ ^die Ansicht gewisser politischer Kreise über dies 'deutsche Leistlmgssähigleit zu verändern. In-^ 'solgedessen Plädierte Lloyd George für eine' bedeutende Herabsetzung der Schuldsumme, die in erträglichen nnd erfüllbaren Grenzen! festgesetzt werden soll. Die französischen Delegierten haben dagegen anch heute die Ansicht vertreteil, daß Deutschland nur versuche, sich > seinen Berpslichtnngen zn. entziehen. > Die Sachverständigen haben den ganzen -Tag über verflicht, eine einheitliche Formel !zn finden, die den Bedürfnissen nnd wuschen aller P-'rteien gerecht werden soll. Bis ?,nr Siunde ist ein Beschluß nicht gesaßt wordeil. Ai'.genl'lsc>lich besteht noch sehr wenig Ansicht auf eine Einignng, so daß Briand seine Rückreise, die morgeu umhmittags erfolgen sollte, vorläufig aufgeschoben bat. Er wird nicht vor Samstag nach Paris zurück-^ kehren. Auch Lloyd George bat infolgedessen seine Dispositionen ändern müssen. Er wollte spätestens Freitog verreisen, mich aber auf diese Reise verzichten nnd wird sich lediglich auf sein Landgut begeben, eventuell sogar in Lon- ^ don verbleiben. Rathenan hatte neuerlich eine Besprechung imit Sir Robert Hörne, während Briand zum erstenmal während seines diesmaligen Auf-j ein-halt es eine Konferenz mit Lord Eurzon Ehalte. Der Alchenminister hat all den Besprechungen bisher nicht teilgenommen. V?e:nm?g Kr? Sachverständigen: Deutsch' land kann zahlen. — Moratorium. ss'arZv, 2..'. Dezember. Die Ageuce Havaz meldet aus London: Die Sachverstän- digen find, wie verlautet, gestern abends endgültig übereingekommen, heute vormittags lden beiden Premierministern bezüglich der deutschen Fälligkeiten vom Z5. Jänner und 15. Febcr eine Empfehlung zu unterbreiten, wonach jeder Gedanke an ein Moratorium, der von britischer Seite aufgegeben ist, abgelehnt würde. Auf diese Weise würde der sranzösische Standpunkt zur Geltung gelangen. Deutschland würde genötigt sein, die Zahlung der zum bevorstehenden Termin fälligen 500 Millionen Goldmark zu bewerkstelligen. Indessen könnte der gleichsalls ein-treibbare Betrag von 20?« des Ausfuhrverbotes vorläufig beiseitegelassen werden, da er durch die Naturalleistungeu zum Großteile aufgehoben wird. Die Empfehlung betont die Leistungsfähigkeit Deutschlands an der Hand eingehend geprüfter statistischer Nachweise und kommt znm Schlüsse, daß das deutsche Reich entgegen den Hauptbestimmuugen der Note des Reichskanzlers Dr. Wirth an die Reparationskomulission in der Lage sei, den seststehenden Betrag zu bezahlen. In der i Meldung wird weiters eine Reihe von Ver->. isügungen befürwortet, insbesondere die Aus-? Dehnung der Vollmachten des Garailtieaus-schusfes uud eine strengen Überwachung, der deutschell Aussuhrstatistik, nm einer Wieder, holung der angeblichen Zahlungunfähigkeit der deutschen Regierung vorzubeugen. Schließlich wird die belgische Priorität ans-, rechtcrhalten und verbürgt, wie dies Briand 'an den belgischen Botschafter zugesichert habe, j WKB. Paris, 22. Dezember. Wie die Londoner Sonderberichterstatter der hiesigen Z Blätter übereinstimmend berichten, haben die , Unterredungen zwischen Briand und Lloyd ! George zu eiuem Eiuvernehlnen über die ! deutschen Reparationszahlungen im Jänner geführt. Cine europäische WirlschasttLottferenjZ. W.ViB ParZö, 21. Dezember. Die „Agence iHavas" meldet aus London: Ministerpräsident Vriand nnd Premierminister Lloyd George beschlossen für die ersten Wochen des Monates Jänner den Obersten Not nach Eanm'5 eim'.nbeinfen. Die Konferenz der Mi«, llister deo Aeichern von Frankreich, England) und Italien zn Verhandlnngen des naheit Ostens soll kurz daraus wahrscheinlich in Pa« ris zusammentreten. Der Oberste Rat wird? scher die Einberufung einer internationaler! Wirtschaftckonferenz zur wirtschaftlichen ! Hebung Mitteleuropas mit eventueller Teil, 'nähme Nußlands beschließe«. > Die pankuroNWOsKonse»'?nz. ! Paris, 22. Dezember. „Echo de Paris" mel«, ^det ans London: Die Unterhandlungen, diq .gestern nachmittags in Downing Street stattt fanden, betrafen hauptsächlich die Zahlungs« Fähigkeit Deutschlands. Anch der Vertrag vom ! Wiesbaden, der noch nicht ratifiziert ist, ferner die wirtschaftliche Lage Rußlands nnd die ^Mittel, die den Wiederaufbau Europas be-», 5 sthleunigen sollen, bildeten den Gegenstand der Besprechungen. Das Blatt schreibt, man .nähere sich nun schrittweise dem Plane Lloyd' ^Georges für eine Konferenz der fünf bedeu* Elendsten Staaten Europas, nämlich der drei alliierten Großmächte, Deutschlands und Nutz seri. ^ »MS? wcarvutgec Seike landStz ES iverd'e ^'avon ssel^ro'ch«t> baß Kle pmeuropäische Konferenz bereits itt den ersten Jännertagl?n zusammentrete und daß neben der Kleinen Entente auch Oesterreich und Ungarn teilnehmen sollen; doch schewe idicser Zeitpunkt zu nahe, wenn man erwäge, !daß die Frage der Reparationen vorher erledigt werden müsse. Lloyd George beabsichtige, den Weihnachtsurlaub in Cricieth zu verbringen, und es sei daher unwahrscheinlich, daß die Beratungen Donnerstag abends oder Freitag früh beendigt sein werden. Ue-bcr den Ort, wo die große europäische Konserenz tagen werde, seien Gerüchte im Umlauf, daß man einen Winterkurort an der Küste des Mittelmeeres wählen werde. ^ Rathenau habe, wie das Blatt weiter meldet, xftstern mit den Sachverständigen des Schatzamtes verhandelt und die wirtschaftliche Lage Deutschlands eingehend dargelegt. Dle franzvflfche Begrlinvung der FloNensorderung. Washington, 22. Dezeuiber. Die srauzösischc Erklärung, in der die Annahme des Flotten-siuotienten von 1:7.5 dargi^egt wird, ist derart verklausuliert, das; sie eine Riickfrage der amerikanischen Delegation Mr Folge haben wird. Frankreich erklärt sich einverstanden, seine Flotteneinheiten, soweit sie (.^^roßkauipf-schisfe betreffen, aus das genannte Verhältnis zu beschränken, macht jedoch derartige Vorbehalte bezüglich der Schlachtschiffe leichterer Kategorie, !tlreu,^er, Torpedo- und Unterseeboote, das', es eine Verhältniswahl auf unbegrenzte Stärke bewerkstefligen t'.'nnte, das heißt, Frankreich will als einzige Macht von einer (^iren^e nach cb'.'n nichts wissen. Der französische Standpunkt ist überdies in Forin einer ofs/^ziellen l^rklärnng der sran^'t!'i-sischen Regiernng, von Briand gezeichnet, bellte veröffentliclit Wörde?!. Es wird darin ausgeführt, das; Frankreich einen Unterseln^'d zwischen Sslnfsen, die znm Anqriff und sol-('"'en, dsl' i'Ienen, '^la^ben ianipsschlsje, dev.ii e vjieiisi'^'.'r ^t'atnr sei.s^vai'.lreich, ^las sriedZieb^ud sei und i'.icht daran denke, jeinal^' ein zlir See an^^tttgreifen, nnllige ^gern in die van ^.'lnierika rorgeschlasienen Neschränkunc^eu der Flatten-einheilen. Dagegen sei eS .Weifelli?'.', das; leichte ^trellzer, Torpedos und Unterseeboote ^^nr 'I^erteidignng der beiuiatlichen listen, der i,!olonieil und der Seewege, die von den !onien zllttl Mutterland si'thren, ansersel^en seien, Frankreich, das infolge seiner gefährdeten Ostfront eine starke Arniee erlialten nlü'jse, sehe sich gezuiungen, den Nachschnb i'lber daS Meer zu bewerkstelligen. Washington. W5iB Washington, ?2.Dezenlber. (Reuter.) Da die Meinungsverschiedenheiten .'Dischen den chinesischen und den japanischen Delegierten bezüglich der Frage der Tsingtan-Bahneu fortdaliern, fürchtet nian, das; die Arbeiten der .Konferenz eine Verzögerung erleiden. Die japanischen Delegierten erwarten Weisungen ans Tokio nicht vor Abla^if ?iner Woche. Oedenburg. Wien, S2. Dezenlber. Bei der Ab-stinnnung entfielen, nne der Oedenbnrger Heinlatdienft meldet, in 8 Oedenbnrger Unl-gebungsgenleiuden trotz des Terrors bei Stinlnlberechtigten und l;7i!5 abgegebenen Stinnnen ans Oesterreich nnd 45.4!?o auf Ungarn. Die ungarische Mehrheit erhielt blof; Zinkendorf, das Oesterreich schon iul Vertrage von St. (^jernniin nicht gefordert hat und die kleine Ortfchaft 5.^olling, wo es zn besonders ungeheuren Fälschungen der Wählerlisten gekoinnlen ist. Äufammenftvße In Dublin- WKB DMin, 22« Dezember. In der Grafschaft Tyrone kam es zu einem Zusammenstoße zwischen einer Abteilung der repubU-kanischen Armee und' der Gendarmerie. 6 re^ publikanische Soldaten wurden getötet, 20 verwundet und 5 zu Gefangenen gemacht, Seiue Mieue, seine steifen Veiuegnnsien hatten ganz offen Mißbilligung ansgedrj'iät. Hedwig war noch iunner sehr blas; nnd jetzt auch scheu. Ihre Augen snchteu den Wald ab. Es schien, als fürchte sie, daß hillter jedenl Baum einer stehe, nnd lailsche und lauere und ihr Beisamnu'llsein nnt Heun mißdeute. .Mißdeute! .Hätte der.n nicht jeder das Recht gehabt, ben Stab über sie zn brechen? Hatte sie nicht soeben eine regelrechte Lie-öeserklärnng angehört? Sie — die Brant Thalinanns — hatte sich von Heun mit heinilicher und vielleicht sogar ulit offenbarer Glückseligkeit von ^'iebe I.prechen lassen. O, sie durste über Eichinger nicht eulpört seil!! Tortsetzuug svlat' Der Kampf um den Kriegs minister. Beograd, 22. Dezember. Um l1 Uhr vormittags stattete Ljuba DavidoviS dem Mini-sterprkisidentcn Pasiü einen Besuch ab und erklärte ihui, daß der demokratische Klub unbedingt einen Wechsel in der Person des 5l^riegsministers verlange. Pasiü verständigte hievon sofort die Radikalen, die beschlossen, Pasi<; in dieser Hinsicht freie Hand zn lassen. .Hieranf begab sick)'Pasiü zu .Hof und referierte deul König üb<^'r die Situation. Nachmittags fand zwischen Pasiü und Davidoviü eine neuerliche Konferenz statt. Pasiü versuchte mit allen möglichen Gründen das Beharren der Radikalen auf der Person des Kriegsministers zu stützen. Davidoviü schlug schließlich vor, daß Pasiü das Kriegsministerium selbst übernehmen möge, bis dafür eine geeignete Persönlichkeit gefunden sei. Pasiü versprach, diesen Vorschlag der Krone zur Kenntnis zn bringen und nach getroffenen! .Uebereinkon!-nien mit den Radikalen .Herrn Davidoviü eine endgültige Antwort zn geben. Nachmittags war Pasiü iienerdings beiin König in längerer Audienz. Abends erfnhr inan, daß der König den Vorschlag des Herrn Davidoviü gutgeheißen habe. Awanien. Jttzoslalrisch^r Protest gegen Grenzverletzungen. 'ipM'iö, 2!. Te^enlber. ?)ie „A^eni'e Hal'liö" inel^et ni?'5 ?^eo>irad: ?ie jusiD^la- >!U i sz.it l«el der ->!>!-'>'''ie'^ )?l--!^rea.; ilud l'ciul ^^i'.erduud 0'^ A.r--l.'lu ! .'^ '... >:»<«' . !- .- i >:> >:.!>.' durch allaui^che u ^rn!est ^.t)'.'i)'n, Cerbit.» verlanqt, das', die ^oilseren/» die As-bm,er zwinge, die ^e!chjü'>e d> r vmn ^!0veiul>e zn ^6;.e.l. ^ui ',vi'.lle der ?!ichtbe,ichinnq dieser ^e'msu'se nn'ude 7.ev dien die neutrale ^»oue u^ieder beie^n, u>.n seine Interessen zu ft?>ä^en. HrnZ, T zellcher.'Bei Cteaer^.-^^chstin^le^jir mit (Gendarmen l>«."'ehtes L?a-stenantv ilMcie .^etteubrncheS nil?. Hieb.'! wurden zwei öiendariueil und der Heuler de.^ WaqeuS schwer, sechs leicht nerleitt. Die Verlöten wurden ins Spital nach Hartberg ge^ bracht. Marbu?K?r rmb (Uhöhuüll der Ci5?n-t«hntmij?. Ter Uvadni list ^>r. 151 vom ÄX Tezeinber verlantbart, oaß al> I. Iünner die svalir preise für Reisende um die Transportnebühren snr Hunde und Reisegepäck, sowie jem.' siir Cil- nnd ^-rachtqut nm 10?^ erhöht iverden. Tillen Musikfreund??! werden als Weih-nachts^eschenl die lwr k'.>rze:n erschienen vierkomposilione'n ven Pres. <>. ?.^!rk besten.' empfohlen. Di? Teneriüiq nnd d'e ^cr??^.sch:v;erZl l'ejuiiuut iic, da>? seiueii! t'-edur'vteg'.' iieerrei u - de !il".!)!e !!. tt. auc!) eiu. u le'ieüen l.li e s der sich wünd-rie, dc--' sogar di-."' '??iaubo?' rcic' -'n. ''^'ee '.^ikeili i'.t-.iui? evretd.'rte Z^ichelnd: ic!i al> neu " ^e gar i.i!.'i>t, leie vi-.'le vn" r)ier -.inr i'.n'er i.>en eiieiu.i '.''vüdevn au.s <»ivoatien habe!?, s'.'^l'oern a--h i"'^h in tirößerer '^ahl :uiter d.u Te'üichen bors." Er nailnte eine Menge iNlter aiicb einen angesehenen i>o'üi'i'iei? ^.laustnaun. Die Sauuniuug sür daS t^Iescheiis an Na^'iü inar sehr an'?giel'ig. Der Vert'-au-ensinaun wollte ai'ch noch eine größere Vi'r-sauinili'ng abbalten, allein erfühlte, daß die Verbältnisse dazn noch uicht reif ^euug seien. So beschränkte er sich uur auf gebeiine nnd vertrauliche Zusaniinenkünfte. Selbstredend lieat den Dentschen Maribo!'s nicht viel an der verehrten Person dec. Herrn Radiü. Das Motiv, das sie in diese unnatürliche Ehe treibt, ist wohl die geineinsaine Idee der Vernichtung der Monarchie lNld der Einheit. Wenn es übrigens u>ahr ist, daß sich unter dieser Gesellschaft ai>ch eini^'e ehenialiqe Offiziere linS .^?roatien befinden, nnd daß unter diesen vielleicht jeuiand eine einflußreiche ^telli^ng iu der Oesenllichkeit eiunininit, 'o unrst sich eine Frage ans, niit der sich jene beschäftigen mögen, die berusen sind, darüber zu wachen, nias in Marioor hinter den Kulissen vorgeht." ilnglück oder «Zelbs^'mord? Ain 22. d. nin ll Uhr nachts lonrde an der Aliyvei-gtN!gsstelle der gegen Süden nnd gegen .^turnten sührenden Eisenbahnstrecke die ^^eiclie eines Mannes aufgefnnden, die bisher noch nicht agnosziert werden konnte. Ter etiva 'iN-s'is^ "icijährige Mann uwr von hoher, starker Gestalt, hat ein rinides Gesicht, schv.iarzen, lurzgeschnittenen Schnurrbart uud war mit einein Iägerhemd, eineul karrierten Henld, schwarzein Anzng, brannen Srl)nürsclinhen nnd grünem Hnt bekleidet. In der Tasche trng er einen „Tabor" und eine „?.itarbnrger Zeitung" von! 2:^. d. M., einen Rosenkranz und eine Krawatteubrosche. Sein linler Arn, ist abgetrennt und der linke Fuß zergnetscht. Der zergnetschte Fnß wurde init dem Schnh etwa w Meter, der.nt aber etwa .'i0 Meter weit fortgerissen. Scheinbar wurde er von de!N abends ans Ljnbljana in Maribor ein« trcssenden Schnellzug ersaßt. Wie sich das Unglück zugetragen haben kann, ist bisher völlig unaufgeklärt. Da die Unglück.-stelle trotz Verbote? von vielen Personen als Ueber-gangsstelle benntzt wird, kann angenominen werden, daß es a!lf Unvorsichtigkeit znrück' znsühren ist oder. aber< daß.ev^eutuell ein Selbstmord' vorliegs. Dkö Lokomotive d'es Zus ges weist Blutspuren auf. Bei der kommissio-l nellen Totenbeschan wurde festgestellt, daß die' Leiche auf der Brust, ober dein Herzen, zwei Wunden aufweist, die der Mann vor einigen Tagen mit einem größeren Gegenstande er-' halten haben muß. Sie nmren von kundiger .Hand nilt Watte stituriert. Da aber ein derartiger Vorfall in Maribor nicht zur Anzeige gebracht worden ist, werden alle Rettungsab-teilungen sowie auch alle Aerzte und eventuell Privatpersonen, die darüber eine Auskunft erteile!! könnten, ersucht, etwaige Daten, die zur Agnoszierung der Leiche führen bekanntzugeben. Kleine (Chronik. Gelegeutliche Diebe können ebenso unangenehnr werden wie professionelle Langsinger. Die Gelegenheit ausnüt-' zend, wird etwas hier, etwas dort „beigebo^ gen", was dann entsprechend umgewertet oder sonstwie nntzbar gemacht wird. Immer sind aber solche Experimente sür den Betroffenen nnangenehine Ueberraschuugen. Dies konnten iin Laufe des gestrigen Tages mehrere Personen konstatieren. So mußte Fran L. A. den unerlvarteten Besitzwechsel einer Bettdecke, Frau F. I. einen solchen zweier Leintücher feststellen, während die im hiesigen Krankenhous weilende M. D. um eine Schürze, ein Kopftuch und ein .Handtuch i!n Gesaintwerte von 2l5 „leichter gemacht" wurde. Unfall einer alten Frau. Die f^2 Jahre alte Arnienbeteilte Marin GradiSnik, wohnhaft Linhartova ulica 2s), glitt in ihrer Wohnung aus und zog sich beim Stnrze einen Knöchel-brnch zu. Die Rettnngsabteilung leistete ihr die erste.Hilfe und überführte sie !nittelslRed ti-ngSantos ins Allgen!eine Krankenhaus. Sch^'erer llnsalk. Ter Großgrnndbesitzer Vilc?ni? in Gornji Dnplek ck'i Maribor lOber-TänbZing) snbr dieser Tl^ge luit einen! Schlitten nach .s''ai?se. U^sterweas fiel er so iiuglück-'ich ans den? ^^c-jlitten, dos; er sich d^'u rechnen Füs; an inesn-eren SN'.'sen bracb. Der V.'r-^'.ngüickte nn^rde iu.' hiesige i'lranlenhans üi'e''s-!h> t. v'ii. u^ir!'' ?!'!? ein a"oi''er Vrand- >cha<'( i? ''e?!u^ !'e''' eeni sx''rrsl''''en>en ' n!i^' l.!, i ^eneraefäbi'- ^i ie!te l.'icht --e^.ü'irli^'lie Diineusiouen i'ii'ie e?'!>e! .^irand, deni das -!'^iinder'.nei'ters ?)i0s5an zn!N er s!<'l. l'vii.s) i'l den ''^lbend'tnnden ans. ^ <'r s0'. r! ..''ni'vl'''<'e einaetraisenen ' .kenn'!.r !N'!er der Leitung des Hanpt-«'el'^n^'s es dnrcl) energi« iches' E'ngi'ei'ei?, dio '?'ran^si,'i-li' i>i'f''.n-en, ival'ci sie diiich einen elivas später eiaetrof-fi'nen Zug der ?ieueru-e^'r Maribor erfolgreich ni;tt'rstns;t !r.nrde. Der Ort, der schön einntal einein grossen Scbadenfener zuin ^Pler gefallen war, verdankt dies!nal seine Reitung dein einniütiaen Zusaniu?euwi!-ken der genannten Feuerwehren. sin?. „Der .'^iau,pf n'it den Bandi-te'l", Detettivdrainn in s» Atten N!it M. Lan-da nnd R. Schürzel in der Hauptrolle, wird ?!reilag, Sami^-tag, Sonntag uild Montag vorgesübrt. .» 1. NZarib'-.rSci bioskop. Souutag, Montag inid Dienstag !oird der Riesenschlager „Der Todet.'slieger" vorgefn?)rt. Mittwoch beginnt Z-er Filu!, der nns den Boi-kanipf zwischen Dompse') und Earpentier um die Weltniei-sterschaft zeigen wird. . , .... VezsSnmen Sie üichl die beste LZ, s?? GelegenheU ks, i» und bsslcllen Sin rechfzeilig für die Feierlage einen guten Tropfen echten Dalmatiner-Wein. zu ha!)en nur bei Vodvbnik. Weinhandlung. Voja^ni>lw.ul. 4, in der Nähe der allen ' Draulilücke. 1081? Börsenbericht. Zagreb. Devisen: Berlin' l4N l»i^' i')2, Mai^ land bis i l;)7>, London 10"^.'» dis 1U0, Nen' ?)ork 25.'» bis 25'.), Paris 2lW, Pra.i .'M.'; bis .'i7l>, Sch!oeiz 5)050 bis 5)080, Wien 5. lO bis 5.!^0, Budapest 4.'i bis l. — Valuten: Dollar 25.'; bis 2.>!'.5>l', Rubel 1l) bis 21, Psuud 10M bis lO^-^O, Napoleondors ONO Mark 155), Lire 11!)0. Zürich. Devisen: Berlin 2.87, NeNi Bort 5.l.'i, London 21.5?, Paris 10.70,. Mailand 2.^.05, Prag 7.20, Budapest 0.80, Zagreb 2, Warscliau 0.18, Wien 0.1'.), österreichische ae-' steulpelte ^trone O.W « M « r? l» r g e r ^ B e L r u « y MelMMzelger. ' JagdfchreibßNch mit Relief igeschnitzter Kirsch), seltene Prachk-arbeit und Madonnendild mit »>»»»>»«» l Goldra!)men zu verkaufen. Bild-! t)auer Li^schnigg, Liaada 1. aller «lUglAwIierielofe sind bei der i Stadlsriedhof. 10808 vauptpostamlskasse erhSllllch. !- 10778 WeUb«rSbmse„Samodv»ska muitarda" «inzig sür Bröl-, Leber- und Blulwürslel. sowie sämtliche andere Speisen. Der? es einmal versucht, nimm? es' Zweizimmerlge Wohuung nahe Kauptbahnkiof wird gegen gröke «UM»»»»»»»»»»»»«»» immer. Erhältlich nur bei Kmelatl H. Cie., Maribor, Slomsltvv lrg. 19780 »»»»»»»«»»>» »»»»»»«»»»»»> Ma«s und Berka«? von Besihun-ttn. Geschäfts- und Zinshäuser, Villen. Gast.-ÄaffeehSuserzu den kulantesten Bedingungen übernimmt Realitütenbilro des Äorl »roka, Maribor. Swoenska ulica 4. ö94S Stoclchohes Kaus im Fenlrum der Stadt gelegen, sofort verl». Precna ulica 4. 10303 2 gemauerle Künser mit Stal-llunq. t Acker, Obslt^arten scimt schöner Einrichtung, an d. Reichs-slrake gelegen um 170.000 K. zu verkaufen. Alois Ier^enali, Bin-dermeister. Slionica. 10813 Kaufe schönen Betty nal,e Mari-dor. zahle Lire. Zuschriften unt. .Istrianer" an Derw. 10832 Villa mlt vier Zimmer, groszem Eorlon. 15 Min. vom Kauptbh. Maribor. in Laiiersberg. Preis 180.000 Ä. Ansrak^en 2l;.—33. d. von 1—3 nachm. bei Frau Dr. Smerdu, Oroiinova ul. 7, 1. St. 10817 «lssfe» sesuchk Wiese llaufen oder pcichlen gesucht. ?^obert Lininger, Äopi-iarjeva ulica 8. WL0Z Pttypenwagerl zu Kausen gesucht. Deinavsi^a c. 62, Pechant. 10804 traust Zo. Kraoes. tlllekfandrova cesla 13. 10ö87 WW«».>»»«»«««»«» » « » » K« »«Nka»?»« Prima Kopskrau! s)at billig vdzuqeben. Obst- und ?müse-tzand'l. Ivan Göttlich, 5ioi'oiiiia cesta 128. - 10763 Fast neue weiche Bellen. Nacht-'kalten. Einsalze. Spielsachen. ^Kausladen. Zimmerschaukei sind verliaufcn. Ansr. Nm. 10301 Prachigeuiehr, deutsches bril^at. Modell Suhl. Ärillinq, Kaliber 16, Kammerlcd. Ansraqe bei Josef Baumelstcr. Maribm'. Alel^sandrova cesla ^0. - 10759 Grojzcr Szitczel und I'.omplel-ies Veit verliciufen. ?lleksc,n. drova cesta Z6. S. Elocli. 10777 Echwar^ze Damenjacke, will-lerer Grös;?, Müdchenmnnlc^, ungebrauchte Webeseidenbluse u. Eisenbetten vsrt'üuslich. Atai^da-lenst^a ul. 16. I. Tin' 2. 10805 Grleneuheifsklauf. Damen- Tuchschut)e. Kandarbeit, in allen Gröszen zu vertrauten. Sin Paar 450 Li. Franz Aeudauer, Gos-postra ulica S3. 10312 Selir schöner Fuchspelz, als Wechnachlsgeschenlr pasjend. zu vertlaufen. Adresse Verw. 1082Z re. Mitle Stadt getauscht. Unter .Wohnungstausch" an öle Derw. 10807 off«« Sk«o«n ÄolAelnkSufer bei den Produzenten bestens eingesüt^rt. mit nachweisbar längrrer Praxis in elnem äl^nlichem Posten, wird silr dauernde Stellung gesucht. Aussljt)rliche Offerte mit Ge-baltsansprliche unter.Dauernde Anstellung- an die Verw. 10749 Erfal,rener. fleißiger Stall-schweizer, tlichliger Melktsr zu .,edn Kltlien und Aerrlehal»«-kulscher. ttichliger Pferdewärter und verläßlicher Fahrer, ab 1. Nnner qesucht. Herrschaft Jas-l^ovo liei Karlovac. 10754 KVchin flir eine Beamtenmesse wird gesucht. Dienstantritt am 1. Jänner 1922. Eigene Bettwäsche ist mitzubringen. Zuschriften mit Gedallsansprlicden zu richren an Otmar Gerie' ?ll^zesftst»Ealrovec. 10786 Perfekter SalKaltonllsk u. eine Stenotypistin flir slowentscbe und deutsche Korrespondenz werden sofort aufgenommen. Antr. unter .Vertäfzlichs Krafi' an die Vw. 1077« Per sofort gesucht wird Deamler, welcher im Dienste beim Zoll, amte bewandert ist. Kenntnis der slowenischen, liezw. kiroatischen Sprache Bedingung. Adresse er-lcili unlsr .Import' die Verw. I0s;i5 Klavierspieler (in) wird slir ein Kasfeehzus gesucht. Adrejie in der Verw. 10818 l?jigerk»alter»«»»»»«»»»«««»«»»» Kelck)iedener Gclclläs'smann. 34 5ahre alt. wi'nischt mtt einer gcschiidsrim kiu^'erlossn/^rc^u od. Wi!u:s !n kzs.neir-.schciftlich. ^jaus» sz^lt zu ticteii. Briese erbeten an die Vcrw. un.'cr „Ällickliches S!cu!al)r'. 108t4 Marburger. 22 Ialzre alt. zurzeit se!!)it,indlger ^'^uufmann in Deutschlant», jucl>t pai'endö Lc-densgesälirlin mlt etu?az Vermögen. Anträge nur mit Licht-blid j!n^ zu ktchlcn an M. S. Äöniosgcirtnerjtrasze 20. Buer in Westpi)alen. 10öl0 NeiZender, slingere Krasl. agil und solid, der Spirituosen- und Kolonia!-warenbranche, perfet^t slowenisch wird per fojort atrzeplierl. Offerte unter Pojlsach 18, Lelje. 10779 Hvildtt^enspielsschen zu verkaufen. Atlinst^a ulica 3. Trqo-vina. 108^? Puppen, lichtblaues Sportwagerl zu vert^auf. Cunt^arseoa ulica 30. 1. Slocl,. 10506^ Prachtvolicr. schwarzer Glul^-! fliigel. gestricl^te Wolljache mlt j Kappe und Noszhaarmutrahen.' Wildenrainerseoa ul. 8. 10781 PATRIA COGNAC MEDIZINAL ZAQRE3 108S4 der Kolonial- und Produl^ten-branche. im gesetzten Atter, wird als Maga^insletter slir d,e En-gros-Abtetlung gesucht. Nur tüchtige Kräfte wollen unt. ?!etschlus; der Photograpt)ie il)re Osferte an Y. Mathei? ?tachflg. in ri ^ r>. S lS vrchefler: Z Sl S ll-MsU-Koazerß Me«««»ß. G-Dur GorSkt kraj. Pvlera Slovanski Plk» usV. ÄMpltI H. ?»?dt Zs»«», 2, DtMa kavama. Beginn 20Uh?. Sntree frel Sonntag: I. I^I VS o' elok?«»?. Donnerstag und Freilag: ^ S«»vh«UchEs Aonzerk. P II I,111 II > > I». VOrlrSge: k. «o»«r». BeNler. 2. P»»»»ktl»n. S. V«»öo«-«rittkt 4. «ax «nd Edi. ^ o diese Wetber. lUlUlH o Offerieren preiswert lagernde 20 komplette Gamttumi Vrima VsMe Spiegel samt Blankgläser und zwar: ' !0783 SpkeftelglAsee, Guß, facettiert 126X51 em Dieselben 93X26 em BlankgMser» Kanten poliert 2SX38 em Dieselben 25X27 em Ernste Reflektanten wenden sich um Offerte, an die Lnterre?lam Att.-Ges., Zagreb T«l«ph»i, l.7Z. 21-sz Zllea 2t. Chtlfr« « zz-M/ll. lWKl^HZ «eNimicliteiik ,07» Phvsoapparate, prachtvolle «quareNe von Äari-bor (al»ad. Maler Schabert von Oslland.) — Phvio-K»«bla»tt»-A«wah««n bei Tages- und eleklrl-sche« KunsNtch» auch abekös.Pässe sofort zum Mitnehmen. — Bergrötzerungen und Kunstdrucke. I. 8p«lal-pkotoksnel>u«g u. pkoto-^ts>ler c. ?« mrve« So»p»,I«, ul. SS «»MS0K vie billigste einilautjqielle sir Jelillltesseil mil sililsrilchte EWvrt! M Maribor Ämpor«! Telephon inkerulbcin lS8. LlomSkov trg S Telegr.: Smelak Maribor. Gn gros. Gn detail. Offerieren sreiSleibend franla MaZchzß« ssli^ttge der Vorrat reicht: Wellberühmle Mustarde für Würfle .< Marmelade Bosnischer Pekmez ' Äalisornisches Kompott, Original Paradeis. ilal., offen und in Dosen Schokolade, schweiz., „Milka", „Velma" Schokolade, iial., „Domus" Kandilen, Stollwerkl '' ' Feigen in Kranz, und offen Karobbi Rosinen Mandeln .Haselnüsse Orangen Zitronen Kappern Nüsse Mohn, sleirischer Aepfel alle Sorten Datteln, Aalfiifch, Kummer, Malaga- trauben unlerwegs. Sämtliche andere Äoloinal- und Spe-zereiwaren zu den billigsten Tagespreien, HalljltllitijtrlllSt vssl iZtlil vtrijsllttll „Slllslw"-Sissi!erlslthl. ! «erlatigen Sie ei«e Pr«i»lifte l ^ Kallz-Einmentaler Groyer Trappislen Liptauer Imperial Desserlkäse in Slatüol Eidamer, holländischer ' Parmesan, dalln., (pecorino) Salami, nnk^arische, Priina Salami, Mailänder, Prima Morladella di Bologna Ossocollo di S. Daniele Prima Krainer-Würsle Salzheringe Maiinierle.5)srinqe Aollhering^ (Aottmops) Russen Sardinen, porlugiesische Sardellen in Salzwasser Sardellen in Oel . ^ ) " Sardellen-Filels in pikanler Saüce Inaimer Gurken Sens, Marke „Etti", offen' Senf, Marlie „Elti", in Gläfern Achtung! S8S7 Eikpfehle allen hocksGstl.rtelh Uaufleuten und AbNehmerie Hochprima Maren für Nikolo/ Lebkuchen, alle Sorten Bäcke-reien. tveihnachtskerzen, weiß und farbig, sowi» auch andere tvachskerzen zu den billigsten« preisen, verlanget prei»lisie,j Franz Cvilak, ^Slov.»Bistrica. in FÄssem zu ca. lov Kilo Vrlma Schweine-Fett i b. 2 Wag. «öchotNch von l ovo Kilo auswärts liefert IlM» «! WMll vö 9isovit diovogrstilile«. io5«L I erste Marken, und zwar Fiat, Praga. Nelselsdorfer zc. zc. zwei-, drei» nnd vierlonnlg, erslklalsig, neu bereist sind z« oerkause«. lovos Äugoslawische Gl^vort-Ses. „Kondor" Graz, MrardigaNe 8.!I. SochprimaSauerkraut «mpstehlt in jAss»«n »«n lOl) bi» lig. billig?. 107tö Jod. Roy. Gwvnl «ra 3. MtrasM, lliasoi u mm llNlttt M NJlit, Hl [ßla 311 St