3H^^^^___________Montag, I^Aplil^i902._____________121^Iahlgaug. kllibacker M Mum. 3„I„'"^»h<> K. lililbjähli,, ,5. K I,,, >ll>,,iul': gaiiz- .^ - Tic «Laibnchcr >lci!!mn» Mcheutt l^lich, »lit Aiiöiial»!»,' drr 2°,l>l»»d Feiertage, Die Admlilislraliun besinbel ^ ">r bi^ ^' ^' ^, ,^!i die ZufteU»,,,, >»v> Hans ^aozilll,,!» 2 K, — IiifrNluill'ssrhiUir: .'f,!,- lleioe l sich itoü^rsiploh viv, 2, die Ncdnllion La,matin Oassr Ui>-. «, Sprechstiiüdr» der Nebaltion von 8 die w Uhr ""I,,',! f.0 d, ,pöszere pc, Zeile ^ !>i del i^flerei, Wil'dl'ilMimne» Per Zeile ,i I, V Ul'l,»l!,a>,:, Unsrnnlielte Äriefe werde« niH! .i»gei!o,»!»e», Uaillislripte nicht zuvüclacftcllt. ^ Anttlicher Teil. ^ ^'^s V?^'!^^^ '"Hide 'n der t. l H°f. und Ttaats» f! ^l^'t» XXni F,°" i'lmäiüscheil, das XVN., XIX,, XX,. ! "^ «uz"/' S'llc, der slowenischen Ausgab des N.'ich/. h ^ "'Wgeb«, und versendet. ^ ^ll°3^ ä> ?n!"?'^"° zur «Wiener Zeitung. vom 11. April ^llt vtih""lde die Meiteruerbreitung folgender Preß. ^ °/Vl^'u^b 181 .1.'.Vvvenir«. ddto. Vuenos AireS, ^ ^il'3" ^.^!" ^"'»l<" ddto, 4. nnd 5 April 1M2. ll' ^ I Ni. k" "'" die Polnaer Verbrechen». Verfasser ^ ?/ 1 April 1W2. 5 !.^>b. ^'">chei< Nordmiihrerblatt. vo,n b. Ostermond !< l bcj ... " ^" n .^"" "o,tt 7. April 1902. ^ , ^." ^"l'lcvomulchlag pro l» , ^ .^ ^"'"Voranschlag für das Jahr 1903 ^ "-fährt, von jenem für ^ .i,p ^ ,<^^' lanln mertlich unterscheiden. Für V! '2 fi'r ^ "cist das Marinebudget gegenüber W '^(X)K /"ihr ^^)1 ciue Steigcruug ^iuu l '^ das Ä; ""d iuurrhalb dieser Greuzeu soll 8 !^^". Tn^ ^^'"'^lderuis für das Jahr 190'i 3 ^ ^mn,,'s^'l^' luird voruchuilich zilr Furtschuug ^ b!?^'" ln'stiunut sciu, derm Durchführung l 5^t i,,^ ^lenatioueu bereits im Priuzipe gell ^">f. uuch sch^^ begmlueu, jedoch mit Nück-l ^- ^il >/"lte»pl!ukt auf mehrere Jahre verteilt <^>l»w ^ " Hulsicht tmumeu zuuächst die zur 4, k» i^, "ks ^'lotteumateriales erforderlichen Er-'^lf^ Ni^^chl, vuu wclcheu derzeit im Zuge U ^h fj',1 )!"'uz"' N mit 7400 t Deplaeemcut ^ ''!i^n>it .^i. S. .Radctzty., das Pauzer-! !'!!^. «Lm >. "^ ^ Deplacement als Ersah für ! 'i3 t T?nl "' das Panzerschiff 1i, ebenfalls mit ! >^ und s?""^' "ls Ersatz fiir S. M. S. ^ ^^^Meßlich zwei Duuaumouilorc mit fünf Patrouillenbooten, deren Beschaffung zur Ausgestaltung der Douauflottille im Interesse einer wirksamen Verteidigung der Reichsstromgreuzeu driugcnd geboten war. An dieser Stelle wäre auch noch zu bemerken, das; die Bewilligung des Baues der Schlachtschiffe ^ uud tt implicite die Notwendigkeit znr Bc-schaffnng eines dritten gleichwcttigcn Schiffes <^ in sich schließt, um aus dieseu drei Schiffen sodann eine homogeuc Schiffsdiuisiou formieren zu tonnen. Ohne ein solches drittes Schiff vou gleichem Typ ließe sich mit den Schlachtschiffen ^ uud li nichts aufaugen, weil dicselbcu eben nur im taltischeu Verbaude eiuer Schiffsdivisiou eine ihrem Zwecke entsprechende operative Verwenduug fiuden können. Hieraus ergibt sich die logische Folgerung, daß im Marine-Prälimiuare für 1903 wahrscheinlich die erste Rate zum Balle eines Schlachtschiffes l) als Ersatz für ein minderwertiges, für Gefechtszwccke nicht mehr verwendbares Schiff enthalten sein dürfte. Da es sich bei allen dieseu Bauteu, wie gesagt, nur um die Retablieruug des zum Teile minder branchbaren, zum Teile ganz unbrauchbaren Flotteumaleriales handelt, so wird dadurch selbstverständlich keinerlei Vermchruug der Kriegsschiffe und keiue Vergrößerung der Kriegsmarine erzielt, fondern lediglich der Zweck verfolgt, unfcre Kriegsflotte innerhalb ihrer bisherigen Grenzen mit eiuem den modernen Anfordernngen entsprechenden Schiffsmateriale auszurüsten, um sie im Ernstfälle mit einiger Aussicht auf Erfog vcrwcudcu zu können. Ein weiteres Mehrerfurdernis ergibt sich alls der Notwendigkeit, den bereits begonnenen Ban eines stählernen Schwimmdockcs möglichst rasch zu Ende zu führeil, weil die derzeit verfügbaren Ducks im See« Arseuale zu Pola iufolge ihrer für die ältere» Schiffs-typcn berechneten Dimensionen die modernen langen Schiffe nicht aufuehmeu köuneu. Da ferner in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen die see-mäuuische Ausbildung der Marinetruppen nicht so iuleusiv, gründlich lind umfassend betrieben werden konnte, wie es vom Standpunkte der Kriegsbereitschaft und Kriegstüchtigkeit aus notwendig ist, so er-scheint die Erhaltnng einer permanenten größeren Uebungs-Estadre als ein unabweisbares Postnlat, und es dürfte daher für diesen Zweck ebenfalls ein entsprechendes Mehrcrfordcrnis notwendig werden. Ein geringfügiger Betrag dürfte auch noch für einige notwendige Reformen im MlN'inebildungsweseu angesprochen werden, nnd damit sind wohl so ziemlich alle Maßnahmen erschöpft, welche ein Mchrerforderuis im Mariuevoranschlage pro 190A bedingen. Dasselbe wird jedoch, wie schon früher bemerkt wnrde, in seiner Gesamtheit in den denkbar engsten Grenzen gehalten und somit weit davon entfernt sein, auch nur im miudesteu unaugenchm zu überraschen. Die Lüge auf der Vallauhalbiuscl. Von kompetenter bnlgarischer Seite erhält die -Pol. Korr.. ans Sofia folgende Mitteilung: Die seit Wochen immer wiederkehrende uud bedauerlicher» weise auch von amtlicher türkischer Seite aufgestellte Behauptung, daß auf bulgarischem Boden Banden gebildet werden, welche ill Mazedonien einfallen und dort durch Gewalttaten die Nuhe stören, muß aufs cutschiedeusle als vollständig nnzntreffend zurückgewiesen werden. Die Möglichkeit, daß es eiuzelueu Individuen, die sich an den mazedonischen Umtrieben beteiligen wollen, trotz der zweifachen lleberwachnng gelingt, durchznschlüpfen, ist nicht ausgeschlosseu uud kann es kaum sein, umsoweniger, als gerade ans türkischer Seite die Ueberwachuug dieser Liuie trotz des beträchtlichen Aufgebotes bewaffneter Macht nicht mit der erforderlichen unablässigen Anfmcrtsamteit durchgeführt wird. Die Aunahme jedoch, dass in Bulgarien infolge etlvaiger Lässigkeit der Behörden oder gar unter Dnldnng derselben Bandeil zur Beunruhigung Maze« donieus zusammengestellt werden könnten, ist eine völlig ungerechtfertigte Verdächtigung der fürstlichen Regiernng. Es läßt sich versichern, daß die letztere die ihr in dieser Nichtimg obliegenden Pflichten mit größter Loyalität erfüllt uud in vollem ttmfauge dafür Sorge trägt, daß die Behörden im Geiste der ihnen von den obersten Verwaltungsstellen zugcheudeu Wei-suugcn haudcln. Die Regierung ist durchaus nicht zu irgendwelcher Konniveuz gegenüber einer etwaigen Mitwirkung des mazedonischen Komitees in Sofia an Aktionen zur Aufwiegeluug Mazedouicns geneigt, sie ist vielmehr, wie sich mit Bestimmtheit ankündigen läßt, z Feuilleton. Ttiz. ^ Ter Preisrichter. "' b°" George.-, d' Gspcrrvss. ^^. (Schluß.) i !<> Q,l.""gc Mädchen gegen Abend heimkehrte, ^ '>^ schK" ""f ihrem Gesichtchen. - "W nicht zufrieden!» sagte die Groß- ich glaube, es wird nichts. ^>H ^s. <, ,ä^u- schön genug ausgesucht! Eiue ^ !« snsch uud du weißt, ^ ! ^ie^ll To ' ^" liebe! Mir däucht, ich habe -^t ^spcltin" H^^c-u, aber der eine der Herren, ^»s ^lclffc^" ''berllonlnlcn hatte, ist dreimal an ' >^ n^ ^ers^. ^übergegangen, ohne einen Blick ,'^kt>, ^cn j!' ^H hatte den Platz Nr. 9. Bei '' ^ c,', besu,,^ ^' stehen geblieben, nm sie zn bc- ,^V7'3n^ ihm zn gefallen. ^!'^!rd. s können!. V> l>.^ sin- o^ die alte Dame böse und schalt: ^> '>l"K m.. '.'. liud! Setz' dich, meine liebe V< ^W e>>"- Wenn lvir auch nicht ge- ' ' >H "^lch .^'glichen werden können, habe ich ?^>^be ^.bißche,, ^tm bereitet... Herr '> "^nsn^ Gabeln hingelegt! ... der H/>gr? gehabt.. ^' lqi,. '^' Uare Träne zitterte eillcn Allgcn-l ^" Wiulperu des holden Mädchens. «Weine doch nicht, Herzblatt, hier, iß lieber von der Speise. .. Wer sind denn die Preisrichter?» Die juuge Maleriu uauute eiuige Namen. «Ich werde zu ihueu gehen», sagte die alte Frau sehr energisch. «O, Großmutter! Nein, o nein! . . . Morgen ist übrigens schon die Entscheidung...» «Uud du bekommst den Preis!» «Nein. Ich weiß, wer ihn bekommt. Da war eine juuge, blasse Dame, links von mir hatte sie ihren Platz; die hat eine ganz blasse, matte Rose gemalt, die den Herren besonders zu gefallen schien .. .. «Ach, mm hör aber auf! ... Wenn die Herren die Nr, 9 näher betrachten, wirst du schon den Preis erhalten. Jetzt aber komm zu Bett, mein Kind, es ist schon spät.» Und die beiden Frauen gingen zur Ruhe. Am audcren Morgen waren in dem Nathaus-saale die Preisrichter mit der Prüfuug der fünfzig Bilder beschäftigt. Bei der ersten Besichtigung wurdeu gleich füufzchu als uugcnügend ausgeschieden. Nach weiterer strenger Begntachtuug erlitten noch zwanzig andere dasselbe Schicksal: das waren die Mittelmäßigen; es verblieben fünfzehn. Man wählte davon sieben aus und hiervon wiederum drei. — Auf den Staffeleien stehend, schieneil die drei Rosen gleich hübsch. Aber sie durften doch einmal nicht gleich gilt fein, einer mnßte der Vorzug gebühren. Große Verlegenheit! «Ich», sagte der eine der drei Preisrichter, «ich bin für Nr. 22». «Nein, es siud Zcichrnfehler darin», cntgegnete der andere. -Nr. 9 ist mir zu nüchtern iu der Auf- fassung, wie soll ich recht sagen? Zu einfach! Nr. 18 ist individneller aufgefaßt: ich stimme für Nr. 18». Der dritte der Herren, ein Gärtner, der lallt deu testamcutarischeu Vestimmuugen zu den Preis« richteru gehörte, hatte uoch kein Wort gesprochen; er sah nur abwechselud die Bilder Nr. 22, 9 uud l 8 an. «Ich möchte vorschlageu», beganu der erste Sprecher wieder, «daß wir den Preis teilen, uud zwar teineu ersten, sondern zwei zweite und eiueu dritteu Preis aussetzeu.» Ill diesem Augenblicke flog durch das offene Fenster über den Köpfeil der Herreil ein kleiner weißer Schmetterling iu deu Raum, er flatterte auf eiue der gemalten Rosen, uud zwar blieb er mit seiuen feiuen Füßchen an der noch frischen Farbe von Nr. 9 hängen. «Ich stimme für Nr. 9!» sagte da der Gärtner energisch. Und Nr. 9 wurde der Preis zuerkannt; der Schmetterling mußte doch wohl Nr. 9 für die beste Blume gehalten haben! . . . «Ei», rief die Großmutter, als sie das kleine Zwischenspiel erfuhr: «Auszeichnung uud 3000 Franks, unter deu Flügeln eiucs Schmetterlings.' Als die juugc Maleriu um die Erlaubuis gebe-teu hatte, ihren Wohltäter, den Schmetterling, alls seiner Gefangenschaft zn befreien, war das Tierchen tot gewefen. Nun trägt das junge Mädchen das kleine Infekt in einem Gla'smedaillou au ihrem Armbande. Wem, die feine Hand den Pinsel führt, dann ist es aemde, als flatterte der Schmetterling über d,e Malerei , ,o iil halben. Aberglauben sucht '"'" l"" ,0 ftadt I'r. ihm Inspiration, wen" ste emmnl unschlüssig ,,t. Laibacher Zeitung Nr. 84.___________________ ___________692__________________ 14. Aprili^. einschlössen, dieses ,Uo>nitee ohne Zaudern aufziUösen, wenn es, luas bisher nicht der Fall ist, sich zu Unter-nehmnngen der angedenteten Art verlocken lassen sollte. Zu den Nachrichten, welche znfolge Banden von 300 und mehr Mann aus Bulgarien nach der Tiirkei eingedrungen wären, bentertt eine Mitteilung aus Konstantinopel, das; diese Angaden allen bei früheren Beiuegnngen dieser Art am Balkan gemachten Beobachtungen uud Erfahrungen lvidersprechen. Tie wichtigen Marsch- und Verpjlegsrücksichten dieser Guerilla-triegsührung solvie die ^tampfart bedingeu, daß nur kleine banden verwendet »verden. Sechzig ivl'ann tonne man als die änßerste Marimalstärte an-Nlhnien. AIs in den Jahren 1W5 und l^.10 von Bul° garien und Griechenland aus einige Banden in dieser-starte über die Grenzezogen, wurde ihre Auflösung in kleinere Abteilnngen vorgenommen, welche st.'ts als kleine Banden unter zehir Mann und als größere Bunden, die jedoch nie mehr als zlvanzig bis dreißig Mann betnlgen, auftraten. Tie gleichen Zahlen-Verhältnisse ließen sich auch bei den fünf Banden ^v»» slatiercn, die in der letzten Zeit bei ilastoria, Tschuma Bala, Egri Palanla, Tarigoll und ilirkilissa ans» tauchten und vernichtet oder zerstreut tvurden. Tie Meldungen über einen Einfall im Sandschat Kirkilissa, Vilajel Adrianopel, bei, welchem eine Bande von vier Bulgaren, die von der bulgarischen Grenze gekommen ist, drei Türken nnd ein Kind ermordete und verstümmelte, werden durch einen Consular-bericht bestätigt. Es sei jedoch zu bedeuten, das; der Vorfall sich schon vor etwa vierzehn Tagen ereignet hat. Die Bande habe iin Torfe Achmetler die vier Türken ansgehoben, sie zur Grenze gebracht und dort getötet nnd verstümmelt. Wie man aus Athen schreibt, sollen in Trikk'ala (Thessalien) vierzig Bulgaren verhaftet worden sein, welche im Begriffe standen, nach Mazedonien zu ziehen, ferner sei seitens der Behörde eine Menge ver> borgener Waffenvorräte beschlagnahmt worden. Man vermute, daß sich in Trikkala eine geheime Agentur des mazedonischen Komitees befinde und es sei au die dortigen Waffenhäudler die Weisung ergangen, über jeden Waffenverlanf Bericht zu erstatten. Politische Uebersicht. Laibach. 12. April. Eine aus „parlamentarisclMi Kreisen" stammende Zuschrift an die „Oesterreichifche Volkszeitnng" bezeichnet als die H a u p t b e s ch werde der T e, u t -1 ch en die Zurückdrängung des dentscl>en Elements gu Gunsten der Slaven und die Mrdernng aller rück-schrittlichen Bestrebungen. Tiefen Umwandlnngs-prozeß de: staatlichen Venvaltung habe der jetzige Mmlste.rpräsident zivar nicht eingeleitet, aber er selie seinein fortschreiten ruhig zu. Turch die in den Neden der Abgeordneten Hofmann v. Wellenhof und Lecher zum Ausdrucke gebrachte Einigkeit der Teutschen in den Alpen» und Sndetenländern würden die Tent' s'hen es endlich zu erzwingen luissen, daß die Regie-ilNlg auch ihren Beschwerden Rechnung trägt und sich nicht den TeutsäM allein gegenüber hinter die Neutralität verschanzt. „Glos Narodu" teilt Aeußerungen eine^ „hervor-lagellden polnischen Abgeordneten" über dieEillier i> r a g e inil. Tanach wären die Polen über das Vorgehen üer Sloueneu ungehalten. Tiefe hätten vor der Abstimmung erklären sollen, ob sie ein .Kompromiß überhaupt für möglich halten, und damit dein Hanfe einen >iouflilt erspart. Ter Polen-Klub hätte die auf die Eillier ^rage verbrauchte Energie zur Turchsetzung eines feiner eigenen Postulate verwende»; können. Jetzt, nachoem sie die ganze Nechte sür ihre Sache mo° bilisiert haben, sollen sie den einmal eingenoniluenen Slandpnntt konsequent festhalten. Ter durch Aeußerungen des Kardinals Eapece-latro und Bemerkungen der V <»(-<» eie der l.'ivütn c-ntoli^l gelveckien Erluannng, oaß der Heilige Stnhl in nächster Zeit das uuu ^x^6il, durch welchem die kl atholi k e n i u I tali e, u vom politischen ^ebeil ferngehalten werden, anfheben nnd dexselben die Beteiligung an den politischen Wahlen gc statten lverde, isl, wie man aus Roni schreibt, dnrch cine Milteilnng des „Offervatore Noinano" der Booen entzogen worden. Tas anerkannte Organ des Vati' kaus erklärt nämlich, daß im Standpunkte dec- le^te» ren bezüglich diefer ^rag«' nicht die geringste Aenderung eingetreten sei nnd von der Vorschrift der Abstinenz der Katholiken von den politischen Wahleil in keiner Weise abgegangen werden könne. Ter Wiederbeginn des parlamentarifchen Bebens gibt der kondolier Presse Anlas;, sich aufs neue mit dem augeblich unmittelbar nach den KrönungS'Feier-I ichseilen zu erwartenden N ü cktritte ^ ord Sa» lisb u ry 5 von feinem Posten, als Premierminister zu beschäftigen. In allen Parteilagern fcheint man,! wie der Münchener „Allgemeinen Zeitung" aus x/»u> den geschrieben wird, dariiber einig, daß diefer Nüä» tritt erfolgen werde, nnd zwar nicht fowohl aus politic schen llrsachen, als wegen Alters und der ,chiuacheil Gesundheit dec» Premiers. Tagegen gehen die Mei° ill'.ngen über die Persönlichkeit seines Nachfolgers im Amte weit anseinander. Für gewöhnlich gut unterrichtete Politiker bezeichnen den 3'ührer des Unter' Hanfes, Mr. Balfour, Sallsburys Neffen, als k.m^ ! menden Preniier. Tollte jedoch, was nicht ansgeschlos-' sen erscheint, dein Führer des llnl^rliauses anläßlich der .'»lrönungs ° ^eierliä>keiteil dic Pe^rcioürde >.^r° lichen iverden, so erschiene der Herzog von Tevonshire als nächster Anwärter: er ist in den letzten Jahren wenig an die Oeffentlichleit getreten, und die frühere Generation kennt ihn beiser nnter dem Namen X!ord Hartington. Wie mancher andere zeitgenöffifche Poli° tiker hat er fc'ine Laufbahn als liberaler vegonneil und nnter Gladstone, in dessen zweitem Kabinette, d<.:5 Kriegsministerium geleitet. Von der Anwartschaft ^ord Roseberys ails das Amt ist es wieder still go» worden. Man schreibt aus Paris: Tie in hiesig,.!! unterrichteten Kreisen bei den ersten Nachrichten über a u f -ständische Bewegungen in Kwang^Si n n d K' wang ' T n n , die fich bis nach den, Mnnan anszudehnen drohten, vertretene Anficht, daß diese Ereignisse keinen gefährlichen Eharakter annehmen werden, hat fich bestätigt. Tie gleiche Auffassung hegt man bezüglich der Ausstände in Petschili. Es seien dies nur unbedeutende Umsturzbewegungen und Streitigkeiten, die periodisch an gewissen Pnnkten Ehinas auszubre' chen Pflegen. Ter französische Generallonsul '^ ^ nan-sen, Herr ^ran^ois, hebt in seinen ^"'"> ,i»l friedlichen Absichten der hohen chinesischen ^"> ^„, ^iiunan hervor nnd erwähnt, das; die i'>"^ ^»c»' ilun-sc'n eröffnete franzöfifche Schule nicht nM ^, Widerstände feitens der Mandarinen b^M"'M dern vic'lmedr bei vielen derselben eine M ^' >M Ausnahme faild. Es inelden fich auch "l^'"^ cill franzöjifches Spital eröffnet iverden. Tageslleuigleitell. , — (Die Tragödie des Todes.) ^""s-sch, si' aliö Petersburg: Der liirMch hicr uelstorbene H'"^ ^ sllnbte ))a!!g-Iu wurde provisorisch m der ^apc^ _,^^ gelischen sfriebhofeä deigescht. da nach chincsisch"^ ^ Emttchen brö äKeslen Sohne» des Velstorbenen,a ,^-al'gciuarlct »m'lden inußle. dainit dieser die Uebels ^.» Leiche in die Heimat ucsurqe. Nun ist der Sohn ' .M' dnr^ ana,elo!nmen, nn. die Uindespflichi u» b" !. pal" Uebcrresten seines Vaters zu erfüllen. ttaüM "^tzlich^ hier eingetroffen, als er sich unwohl fühlte "" .-H B ^ eimm Her^schlllge starb. Aerztlichc Hilfe erwies l> / «culich. y, s Pull' — (Dic Gefahreii deö Allohols.) " ^i> loirb berichtet: Einen originellen Äusgang ^ ^.Z ^ ^ meNt, daü am Sonntag in einer Versammlung ,^. ^ k'hoüünnls betämpfendcn Vereines 1.:' l"'"^ ^3 ^ Beweise für die furchtbare Schädlichkeit des ^fM^ stiger l^etränle angestellt wurde, Man hatte ^^M" Sitzung mehreren ^Meerschweinchen je zwei ."uo ^ ^l< Malaga, reinen Sprit. Absinth u. s. w. "l^/Mass^,, Meerschloeinchen dieselbe Quantität „reinen ^ ^l>^ einl'ül dcm Versauimlungslotale gegenüberliege» ^ ^KI^ bninnen eingespritzt. 'Alü der Vorsitzende nun z ^^ der Versanuulung triumphierend die Verheerung ^> lohol« in dein Organismus d während da^ init dem ..reinen" Wasser behind" ^3 !am Boden lag und taum noch Lebenszeichen^,,^, >Man nmßte ihm — o Ironie des Schicksals- ^ chen Kognat gewaltsam einzwingen, um '^"' ,„'! ^ traft wiederzugeben. Man tann sich vorstenc ^^5^ schadenfrohem Gelächter die recht zahlre'W ^^! Widcrfacher der Wasserpropugandiften diese .' rung" entgegennahmen. ^z s^ü — (Ein willlommenes "l"t-) ^Fl-gungsamt des amerilanischen Flotten '^p" ji^F vor einiger Feit eine aus Matrosen brst^'"' ^ !«" -erwählt/der ee oblag, aus einnnddreihig P"0 ^ ^>o , und ttautabat die Sorten auszuwählen, b'e Iil i"^ Teerjacken Uncle Sams geliefert werden so>^. ^l<^ Seelrute aber fühlten sich ihrer wichtige» " .h,sti>',^ tungsvollen Aufgabe nicht ganz gewachsen l'N°^^!<^ seit» wieder alte Seebären mit erprobtem ^''^ . ni'd s >,' Stellvertretern. Mit unvertennbare^GenugtU" .^ M> -Uinsländlichleit traten die Herren ^tcllvertiei ,^ ^. Ihre Prüfung der Tabalsproben ist so «3^ ^t " bereits über eine ikioche das sehr willlomme» ^. ^ ten. ohne bisher zu einem Abschlüsse gelang > ^ „i ^ — (Ein V 0 ll im llr z u st au d) ,'' ,„ ^,< Yanadis. deren Beschreibung das letzte ^> ^ ^ ^ seums ill Madras gewidnlet ist. Auch ^Sie'">!'''ck<5 sie noch auf die denlbar urspriinglichste Ar<, ^ den)< Holzstäbe, einen kurzen und einen langen-^^-!'!^^ Eine l)mnburgor f)atriziertochter. s!oman aus dem modeillen Hamburg von Ormanos Saudor. (Ul.FortsetzuuL.) Aufmerisam las er den dargereichten Brief durch. „Mir eigentlich unbegreiflich, wie Schmöller dazu lemmen sollte, etluas über Ihre Aannlic'nverhältnisse zu wissen," sagte er kopfschüttelnd. „Schmöller ist zwar ein sehr begabter, anstelliger, branchbarer jnnger Mensch, doch entstammt er, soviel ich weis;, nur kleinbürgerlichen Verhältnissen, ^hin müßte schon dnrch einen Zufall — — Hin, da fällt nur ein — Sie wissen nicht, ob SW mit einer Iamili? Meeder verwandt sind?" „Ich weiß gar nichts," entgegnew Karen tranrig, „ich lonnno mir oft vor wie ein losgerissenes Vlatt, das der Stnrm unwillkürlich vor sich her treibt. Ich weisz nicht, ob noch entfernte Verwandte meiner Eltern am ^eben find." Struth schwieg cme Weile. „Würden Sie mir die weiteren Schritte in dieser Angelegenheit anvertraue»,, ^räulein von Goelen?" sagte er nach längerem Nachdenken. „Ich kann mich nicht ganz des ^.^chtcs einschlagen, das; Schmöller aus unlauteren Motiven handelt, das; es sich überhaupt nm eine Mystifikation handelt. Tas wäre aller« dings unerhört und Sie dürfen überzeugt sein, dah ich Ihnen in diesem ^alle Genngtuung verschlissen würde. Jedenfalls werdo ich der Sache mit Ihrer Er° lanbnis anf den Grnnd gehen und Ihnen so bald als möglich Bescheid geben." ^ „Ich wäre Ihnen fehr, sehr dankbar, wenn Sie das wollten," sagte Karen. Die Allssicht, mit Schmöl-' ler selbst verhandeln zn solleil, war ihr nichts weniger als angenehm: zudem kamen ihr auch jetzt Veden° ken, ob sie nicht am Ende wirklich das Opfer einer Mystifikation geworden fei. „Sie gestatten, das; ich Sie heimgeleite?" Tiaren fuhr errötend von ihrem Platze empor. Tc'r Mann hatte recht, fie daran zn mahnen, daß ein längeres Verweilen in feiner Wohnnng nicht angezeigt für fie war. Sie mnrmeltc einige halbersticlte Abschiedsworte und wollte an ihm vorüber, aber Mister Struth folgte ihr. Traußeu gab er dem Stubenmädchen in leisem Tone die Weisung, Echmöller bei seiner Heimkehr nichts von dem, Vesnche der jungen Tame zn sagen; dann schloß er die Etagentür anf und trat mit klaren zusammen anf den Treppenplatz. Eine Minute fpäter hatten fie das ssreie erreicht und schritten Seite an Seite die Straße entlang. In der freien, kalten, dunklen Abendluft legte sich starens Erregung ein wenig. Sie dachte daran, mit Wie anderen (Äesühlen sie vorhin diesen Weg zurückgelegt hatte und wie seltsam e5 war, daß sie die Ent° tänschnng über den vergeblichen Gang nicht schmerzlicher empfinde. Tie unmittelbare ^cähe des Mannes, den sie bis vor einer Stnnde nie gesehen lmtte uud von dem n'e nichts als seinen Namen kannte, gnb ihr ein angenehmes Gefühl der Sicherheit, des Geborgen» seins. Sie dachte nicht daran, diese Empfindung zu analysiereil nnd auf ihren Nrfpruug und ihre Bestandteile zu prüfen; es war ihr etwas sc> Neues, daß je» niand ihre Interessen vertreten wollte, und ihre Angelegenheiten zu deu seineu machte, daß sie geneigt war, I schon ihre Tankbarkeit dafür als den Hanptbestandteil ihrer Sympntlne für Mr. Stlilth anznfehen. Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her. Als das unrnhige Treiben der belebteren Stra» ßen sie wieder umfing, bot Struth !^' ' ,^ den Arm, den fie ohne Zögern annah", ^st" ^ Noch Mlmer sprach keiner von b"^ ^gr' .,, auf der Wanderung wieder in "N? stiu .^,x^ ll.ngten, knüpfte Strulh durch eine ,^'"tt ^1,^ gegenwärtiger Lebenslage das uorh"' inid / nung abgebrochene Gespräch wieder^ "'^ ,^>, gab sie ihm bereitwillig Auskunft. ^" ^l-ttt^ Sprechweise, die trotzdem ergreifend" ^'-' ?' glänzendste Beredtsamkeit, schilderte '^,,lps ' ,;! in Hambnrg und ihren vergeblich"' .. ^isl^^,/ Erislenz, der dann mdlich nnt schr"^ ^^'l' ihrem gegenwärtigen traurigen Tast'' ^ "^Struth unterbrach ihre ^"^^1,!, ^ Silbe. Seltsam, loie eine Mythe, wohnten ^ebeinann, die Schilderung i»"-^ i^., Not, jenes verz>ueiflungsvollen ^>n^''^,sigN''^> Brot, das in seiner bitteren H^fnuN^^.^i^,/ taufende Existenzen znm Untergang ^' H^.,F> kannte das Elend tX'r Armnt ">'r '," ^t^'> er hatte, ,venn man an seine sich niemals umsonst bitten lassen^ '^^^1, z> ^l^ mit hohen Summen an den Snbfkrlll .^.^! ^ Zwecken beteiligt, aber perfönlich n"" ,,ie'^.,,/ der Not feiner leidenden MitmonM" ^' " anch? Es hätte ihn, höchstens seun' ^ ,, ^ l und seiuen Lebensgenuß vertiinitU" -^ ^l>'^, l Vielleicht gerade deswegen, ',"' ^^^1'^ sclber so unbekannt war, packte '.^./Ä>'^'^ ! Gefchicl,te doppelt. Er antloortete >""'- ^^r ^ ."^ l in welchem Uaren wohnte, angel^nu ' ^'U l die Hand des jungen MädclMs un , Augenblick fest. l (Fortsetzung folgt-) « ^H^Zeiwng Nr. 84. 693 14. April 1902. ^ Men ?^ ^"^ gemacht, dann wird er auf den "'' ""d ^ "Ü b" längere Stock schnell in dem Loche '?^nLu,?> ^' Zur Herstellung des Feuers werden ' ^ dlttck?<^" ""^ ^trocknete Blätter benutzt, denen ^l-iiuch ^«'bung erzeugte Hitze mitteilt. Die Yanadis '^ b«N! Zj "^, ^'genschaften der Dschungelvöller und stehen i^ bliche?',!'^^ des Steinzeitalters. Sie besitzen leiner- ' ^'nel Hr- "ate, leine Deillmäler. ihre Religion besteht !^"nb^I lwu'g. '^" Nahrung erwerben sie durch !°s^tli fM ! ""d sie essen das Fleisch des Wildes, das ' ^llg^ns ^"'.lich roh. Eigentümlich ist dir Furcht- ^"Ütti s„ . "^ den Giftschlangen. Sie suchen die Brillen- ?" ^st;iil ^"stecken auf und fangen sie, ohne sich vor ' ^^dit?" '" "^^ ^ nehmen. Angeblich schützen sie ^ "ätn die Ür/" ^' Schlangenbisse dadurch, daß sie den ,, iu ^ lT> e s^'^^isen auslösen und verschlucken. ,i ^'T>ei^., ,"lmetsch.) Man schreibt aus Peters- >^ ' ^llvinb" " '^ '" ethnographischer Beziehung eines " ti^lareii >?' Gebiete der Erde: es lcbeu dort Arme^ i' '!.' dachen' ^'^^essen. Lesghier. Georgier u. s. w.. und " 'l°^''z"hl >)m.^ ^^""ne stehen ganz isolier! da; ein- ll ij? Ep^ "^'alelten trägt dazu bei. das ohnehin schon ^ t, .en im ^"'"^ '"ch äu vermehren. Die Spraye der 5 li.d »iw"l"t Dies, , I Dmche von Dolmels^en in Anspruch " lüften ,,,, '"ulasischen Mezzofanti sind aber oft des ^' 'H fol«"d/^'^'l)aft mächtig. In Tifli^ spkl'e sich "^ ^°sts"i"f .^"'chtsszene ab. Der Vorsitzende des Ge- ^ !?n?/lstatl^?"' ^uge.i m>f. Mit großer Zungcng.läi,- l^ ^" '^'" aufmerksam zuhörte, tonnte ^ Ü», "llar » ^/^ enträtseln, aber der Sinn seiner Rede !>; ,,^t, sie lö„,, 'H erklären der Verteidiger nnd der An- "^ ^"^ ^r N /.' ^^ Zeugen beim besten Willen nicht vcr- ^ N?"°llf s,. >'^ndc Pflichtete ihnen bei und forderte den ^ lä ^ eiuf'l -..//lussage ^" wiederholen. Der Zenge tut es. ^ c.'?°> die ä ' ''^ s"n Redestrom. Die Beamten geben fich ^ ^ üblich' ^'^ ^ühe. ihm zu folge», doch es ist wieder- ^ l!i„^" do» ,' ^l- Vorsitzende sieht sich endlich genötigt, wn "^ '! ' "sac>.> s ? ^' unterdrecl^n. und fordert ihn nun auf. ^' !'„f ^°I>! eis?" ^'^^' k'nen Dolmetsch zu machen. „Wo- z'' ^3e!rli„l! '?' ^l) spreche doch selbst russisch." erklärte I'' ^e„^ ^"^"ns haben Sie für einen Beruf?" fragt der "^ ^I?'st!» "M bin Uebersetzer," erwidert der Gefragte im ^' >!!^^ptc,ck?"? wertes. ..Aus welcher Sprache und in <"l H "beis^^ "versetzen Sie und wo sind Sie angestellt?" '^ lGl?" be mi" ?en einheimische» Sprachen ins Russische ^?'" ^ , "Niersnchungsrichtec ^- «Is Dolmetsch an- ^ ^liof,^," den ..Dolinctsch" zu verstehen, mußte der ^ V^age?''^'^ s""en eigenen Dolmetsch beauftragen. !''! ^< zu itt .^"geblich russisch sprechenden Zeugen ins '^ ^ 'H sehen. "/ ?'; >°« «./,' ue Wort sagt alle s.) Frl. Ella: F <^3 V' >ver^ '°">'. die durck ein herannahendes Gewitter " ^?lr. so ^' beeinflussen den letztgenannten Kupfer- s ^ ^lbe„>, ^ "'^" Einwirkung des gewissermaßen eine l',. ^ tnis e" iiohärers Stromstöße von verschiedener ^ '^ '^sel>t. V ^ durch den Signal-Apparat in Signal- ^ ^t/dta^ ""d mittelst des Relordzylinders zur Axfzeich- ^ ^tat . ^^e». Fiir meteorologische Stationen dürfte / °" großem Nutzen sein. < ''°^°ksso. m, " ^ ^ ^as>s.^"lland in Christiania hat soeben seine im ''.,- >?^n 3 durchgeführten Versuche mit einer eleltro- "'l ^!^ft be!?°'^ s"ner Erfindung beendigt. Die lrei- ,!.'' ^,.7« I^,. d'eser Kanone ist. wie schon der Name besagt. L ^. ^cig,^UPulver. sondern der durch Elektrizität er- ^!t ^gln !!"^' ^urch welchen die Kugel aus dem Laufe ^ '^tis^chh' ^doch nicht von einer von rückwärts wirkenden / ^h^^l, "^- Bei d<ü> Versuchen wurde zuerst der /' ^l ? ^ (3i ^^^"! darauf erfolgte ein lauter Schlag. / ^/ll"h '"^'"NM des Projektils in die hölzerne Fang- ^ »ssor U;^^ Abschießen selbst geschieht völlig laut- ^ > ! '^ zu^ « "'^ behauptet, daß er mit seiner Methode / ' ^?"' l,i/ ^""'chte von 500 Kilogramm weiter schleu- "/. """ ^, ' dies bci wn gegenwärtig üblichen Methoden ^ 'l»i^vftss -^ ^" ^>!.^'t ss.^^wöiidge. der bekannte Physiker. l?at seit '' ix l ^' (^ !, "s"^ über das Verhalten des elektrischen ^ ."<^ 'in/ ?""2en unter Wasser fortgesetzt. Hiebei ist ?" >!,5"at„! u"nlen Resultaten gekommen, welche die X^lt u> ^."' d"ß sich eine wertvolle industrielle Er-l ^ .1'^ ^"illld, ^"' Versuchen entwickeln wird. Die clek-,!< ft^'^^) ^^en. die von hochgespannten Strömen her-/ ,X« ^N h,^e durch eine Unterbrechung der Leitung ^ ^ ^ ^ de. ü>" Platineleltroden stattfanden, zeigten bei ^ i,X '^ u>>>>^"'"elettroden in gut destilliertem Master ^>5,^ btyl, Helligleit. die weit jene bei normalen Um- !X c ^ l5 7^'"b«u übertrifft. Die ganze Wassermasse. 'VH<« n ""«en stattfanden, leuchtete mit starkem H>> "'Lefcihr wie die von Milchglase-rn ningebenen Lolal» und ProuinziaMachnchten. — (P e r s 0 n a l n a ch r i ch l c n.) Seine Exzellenz der Herr Feldmarschall-Leutnant Rudolf Edler v. E h a v a n n e. Kommandant der 28. Infanterie-Truppendivision, ist in Begleitung oes Divisions - Generalstaböchefs Majors von Lauingen gestern mit dem Mittagsschnellzuge nach Cilli adgereist. — Herr Generalmajor Veriihard Edler von Bal -d c. h , Kommandant der 5K. Infanterie-Brigade, ist aus Tliest in Laibach wieder eingetroffen. — Herr Oberstleutnant Johann Schmid des Divisivns-Artillerieregiments Nr. 7 »vurdc zum Kommandanten des Divisions - Artillerieregiments Nr. i'«onuin oder ^xt,i-u >Ul»Mili in eine höhere Rangöllasse eingereiht sind. in Fälle», wo sie die normalmäßige Diät anzusprechen berechtigt sind, im Sinne der Ministerial-Verordnung vom 16. Juni )873. R. G. Bl. Nr. 115, jenes Tiälenausmah zuzuerkennen ist, lixlches für die Rangstlassc. in welcher sie tatsächlich eingereiht sind. festgesetzt ist. —o. — (R ömische Stipcndie n.) In Gemäßheit des mit Erlaß des Ministers für Kultus und Unterricht vom 20. März W01. Z. 628/K. U. M.. geiikhmigten Statutes für das Ii^tituto nuslri^^o
  • ) im ll Wahllörper: Anton GorZe. Kantineur und Besitzer. Dr Laurenz Po / a r. Direktor 'oer höheren Töchterschule. Anton Svetet, l. t. Obeiiechnungsrat; «) im I. Wahl-löruer: Dr. .Karl Blei weis Ritter v. TrstenNli. Primarius und Besitzer. Franz Gro5elj. ttaufmann und Besitzer. Johann Seunig. Lederhandler und Besitzer. Dr. Karl T r i l l e r, Advokat. — (Todesfall.) Vorgestern nachts starb h,er Herr Josef Lampe. l. l. Grundbuchsführcr i. R.. im 70. Lebensjahre Der Verblick)enc hatte in Illyrisch-Feistritz. Nu-dolfswert Sittich und Gottfchee gedient. Das Leichenbegängnis fand gestern unter zahlreicher Beteiligung statt. — (Iubiläum der La, bachc r Studenten-und Boltslüche.) Aus Anlaß der 25jährigen Gründungsfeier der Laibacher Studeuteu- und Volksküche fiudet moraen vormittags 10 Uhr in der hiesigen Domtirche ein ^, estaot tesdicn st statt. Das gesungene Hochamt, mit ?',sißenz hält der hochw. Herr Pfarrer i, R. Alois S t a r 5. Mitglied des Vrrwallungsausschusses des genannten Är?^ eines; den Gesangschor der Studierenden dirigiert aus Gefälligkeit Herr Regenschori Professor Anton Foer st er. — Am Sonntag, 20. d. M., vormittags 11 Uhr, findet in dm oberen Saallolalitäten der alten Schießstäite die vom Verwaltungsausschusse des Studenten-- nnd Volksküchen-Vereines veranstaltete G r ü n d u n g s - F e st f e ie r unter gefälliger Mitwirkung der Musikkapelle des t. u. l. 27. Infanterie-Regiments statt, woran sich die F r e i b e s p e i su n g der täglichen Gäste dieses humanitären Institutes anschließt, für welche Veranstaltnng seitens des Vereines bereits umfassende Vorkehrungen getroffen wurden, und namentlich in allen Kreisen der durch ihren eminenten Wohltätigteitssinn best-belannten Bewohnerschaft der Stadt Laibach und des Landes die regste Teilnahme sich kundgibt. — (Eine heimische Erfindung.) Herr Aaide aus Höttitsch hat gestern im „Schweizerhause" sein Slreichllavier ausgestellt. Es ist dies eigentlich ein Instrument in Form eines Harmoninms mit zwei Klaviaturen, auf denen in täuschender Weise die Zither, das Cello, die Hcirfe und bie Violine nachgeahmt werden können. Als Werk e'nes Amodidulte» verdient dasselbe gewiß Anerkennung, umsomehr, als dessen Vervollkommnung nicht ausgeschlossen erscheint; ob es aber berufen sein wird, unter all den Musikinstrumenten eine» hervorragende» Platz einzunehmen, ist znmindest unsicher. — (Belohnung für m u t v o l l e Entschlos -se n h e i t be i de r L ebe n s ret tu n g.) Die t. l. Statt-halterei in Graz hat der Frau Luzia Obacl)a in Sagor für die bei der Rettung des Knaben Leopold Vrei/lo aus Trifail vom Tode des Ertrinkens bekundete mutvolle Entschlossenheit eine Geldbelohnung von 20 X zuerkannt. —ik. — (B e r i ch t ii b e r d i e T ä t i g l ei t d e r st ä d t i -schen Rettungsstation im Monate März.) Die städtische Rettungsstation intervenierte im verflossenen Monate 27mal, und zwar transportierte sie aus diachte das itind zum Hewußtsein. Viktoria Maln" halte mit ihrer etwas älteren Schwester Maria am Ufer des Lai-bachflusjes ^hue Aufsicht gespielt, loar ausgeglitten und in5 Wasser gefallen. " (.^t i n d c s l e i ch e.) Hente früh wurde auf einem Ärabe zu St. Ehristovh die Leiche eines totgeboreneil Kindes aufgefunden. Die Leiche war iu Leinen und in Papier ein^ gewiäelt und dürfte erst heute früh auf das Grab gelegt worden sein. Einc der Tat verdächtige Frauensperson wurde von der Polizei angehalten — (Vom Festansschn sse der Philhar^ Ul o n i s ch e n G e se l l s ch a f t.) Da es dringend notwendig ist, die Anzahl der uerfügbarcn Wohnungen noch vor Versendung der Ginladungen genau zu lennen, werben alle jene, denen Fragebogen bereits zugesendet wurden, hiemit freund - lichst ersucht, die Antwortbogcn sofort an den Obmann des Wohnuugsausschusses, Herrn Sparlassebeamten Aloiv Dzimsli, zu senden. Auch wäre es wünschenswert, wenn Wohnnngsinhaber, welche für die Pfingstfeicriagc Zimmer verfügbar lieben, dies dein Genannten mit Angabe des hiefür zu entrichtenden Entschädigungsbetrages mittelst Post-lcrte betanntgcbe» wollten. — (Todesfall.) In Trieft verschied gestern der Fuchreferent für den Zngsfordernngsdienst bei der Südbahn, Herr itarl Neitmaier, iin 5(^. Lebensjahre. Der Ver-bilchene, ein allgemein geschätzter Veamter, hatte längere Zeit (le Eisenbahninspellor in Laibach gedient. — Die Lciche n.'iid morgen nachmittags nach Laibach überführt und hier beigeseht werden. — (Selb st m o r d.) Vorgestern vormittags hat sich der hiesige Abvotaturslonzivient Dr. Franz >5 u m e r auf einer Ai.höhc bei Steinbrücl crsä)ussen. Der Genannte war mit dem Nachteilzugc nach Steinbrücl gekommen und übernachtete dort im Wartsaale. Frühmorgens verließ er den Wartsaal und ging auf den am linken Saveufer gelegeilen Verg, G^gen ^s» Uhr vormittags hörte ein Arbeiter auf der Anhöhe einen Schuß fallen. Dei Nichtung des Schusses nachgehend, fand er unter einem Felsen unweit der Fahrstraße die Lciche des Selbstmörders. Nach Agnoszicrung der Leiche wurde dieselbe in die Totentammer nach Laal bei Eteinbrüct gebracht, wo heute vormiltags die Obduktion stattfindet. — Dr. 55umer dürfte den Selbstmord in einem Anfalle von Irrsinn began gen haben. — (Dyn a m i td ie b st a H l.) Wie uns aus Nad. mannsdorf mitgeteilt wird, brach in der Nacht vom 7. auf den 8. d. M. ein unbetannter Täter in das beim Steinbruche in Fischgereut (Wochein) befindliche Handmagazin ein und entwendete daraus drei Palete zu 25 Dynamitpatronen und drei Eprcngkupseln. —r. — sÄc rlorenc Schriftstücke.) Am N. d. M. nachmittags sind hier einige Schriftstücke in Verlust geraten. Der Finder wolle dieselben gea.cn eine Belohnung von 10 15 b»im hiesigen Magistrate abgeben. Theater, Kunst und Meratur. — (Zur Opern frage in A g r a m.) Das „Agramer Tagblatt" erhält folgende Mitteilung: „Wie bekannt, hatte Herr Bürgermeister Adolf v. Mo5in6ky vor einiger Zeit mehrere Theaterfreunde zu einer Besprechung eingeladen, um die Frage zu ventilieren, ob die Oper ain Agramcr Landestheater erhalten werden könne, und welche Schritte zu diesem Zwecke zu unternehmen seien. Wir wir nun vernehmen, erscheint den Herren nach eingehender Prüfung dec Verhältnisse und Erwägung aller Eventualitäten die Situation eine derartige, wonach ein günstiger Erfolg einer Altion zur Reorganisierung und Erhaltung der Oper derzeit nicht zu erzielen wäre, infolgedessen dieselben leine weiteren Schritte in dieser Angelegenheit zu unternehmen gedenken." — (Ein jüdisches Theater in L on d o n.) Dein „Jewish Chronicle" zufolge wird am 21. Mai in London «.in jüdisches Theater eröffnet werden. Eine Gesellschaft hat da» ^lnilor Ilioutrs» im Stadtteile Hackney gepachtet, um darin Vorstellungen im russisch-jüdischen Jargon zn geben; sil läßt das Theater seinem neuen Zwecke entsprechend dekorieren und mit den Porträts jüdischer Musiker und National-Helden schmücken. Außer den im Jargon verfaßten Operetten von Goldfaden sollen auch Dramen aus der jüdischen Ge schichte und moderne große Opern im Jargon aufgeführt werden. Die sonst in englischen Theatern üblichen Samstag-Nachmittagsvorstellungen werden im jüdischen Theater natürlich unterbleiben, und die Freitag - Abcndvorstelluugen sollen ohne Musik und unter Nauchverbot vor sich gehen. Sobald das Theater genügend viele Abonnenten hat, die seine Eristenz sichern, soll das Theater anch Freitag abends geschlossen bleiben. Vorstellungen im Jargon der russischen Juden sind übrigens in London nichts Neues. — (Die Pariser Zensur) hat diesertage mehreren Autoren mit der Schreibmaschine geschriebene Manu-spripte zurückgeschickt mit der Begründung, daß die Zensoren sich bei dieser Art Schrift die Augen verderben. Sie verlangen mit der Hand geschriebene Texte in schöner Rundschrift. — (Schematismus des land täf lichen und G r ohg ru n bbe s i tzrs, v o n Kärnten und K r a i n.) Preis 5, l5. (Wien. Leopold Weiß.) — In landwirtschaftlichen und auch in industriellen Kreisen wird man dieses Buch recht willkommen heißen. Einem lang empfundeneu Bedürfnisse nachkommend, gibt es endlich eine systematische Zusammenstellung sämtlicher in der Landtafel eingetragenen Güter und Neschtümcr;die Bearbeitung geschah auf Grund der amtlichen Quellen mit Heranziehung direkter Angaben und Informationen. So bietet es ein ganz geschlossenes zuverlässiges Material, das genaue Daten über Namen des Besitzers, genaue geographische sowie politische Lage, Aus-' maß der Grundstücke. Reinertrag, Indnstrie- und Neal-^gewrrbe ?c, enthält. Die Anlage des Bnches ist überaus pralltisch, die Güter folgen einander in alphabetischer Reihe: 'außerdem wird die Orientierung dnrch nicht weniger als drei Register unterstützt, welche sich auf die Eigentümer, die Päci> tcr und Nutznießer und die Beamten beziehen. Die Heraus gäbe des Nachschlagebuches ist entschieden ein Verdienst zu ^ nennen. ! — (Uöitoli'gki ? ova riß.) Inhalt bei 'li. Nummer: 1.) An die slovenische uud istro-lroaiische ! Lehrerschaft. 2,) Kompromiß. ^>.) Das 25jährige Jubiläum !dcs Oberlehrers Slerbinec in Weichselburg. 4.) Rede des Abg. Dr. Tavc'ar iu der Budgetdebatte am 20. März l. I. 5.) Das Schulwesen in der Spezial-Budgeldebatte. l>.) Verschiedenes. ?.) .ttorttspond,'.nzen. 8.) Vercinsmittcilungen. !».) Literatur und ^unst. 10.) Mitteilungen. 11.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. Telegramme des K.K.Mcgrapl)enHorresp.-Bureaus. Die rcvollltionärc Vcweguug iu Belgien. Lüttich. 12. April. Heute abends bewegte sich ein Zug von etwa 3000 Personen durch die Straßen der Stadt. In die Fenster von Prioathäusern wurden Steine geworfen und die Scheiben mehrerer Straßenbahnwagen durch Steinwürfe oder Stockschläge zertrümmert. Auch wurden etwa zehn Rcvoluerschüssc abgegcbrn. Vor dem Vollühause staute sich der Zug: hier fand eine Volksversammlung statt, bei welcher luftige Reden gehalten wurden. Ärüssel. 12. April. Das sozialistische Nlait „Peupk" teilt mit, baß die für heute abends einberufene Vollsver-sc.mmlung wegen der von oer Polizei i»! der Umgebung des Voltshauses getroffenen Maßregeln nicht stattfindet. Das Blatt empfiehlt, man solle Kundgebungen ohne Gewalttätigkeiten veranstalten und sich überall dort, wo iiundgebungcn verboten sind, von solchen enthalten nnd nicht die großartige Arbeit einer zwanzigjährigen Propaganda vernichten. Als der sozialistische Deputierte Van der Velde hellte in Begleitung einiger Personen die klammer verließ, trieb die Polizei die Menge, die sich ihm angeschlossen hatte, auseinander, i'.ahm ihii fest und führte ihn zum Polizciburcau. Nach kurzer Feil wurde derselbe wieder entlassen. Die polizeilichen Maßnahmen waren heute e'oenso umfassende als gestern, wenn c-.uch weniger bemerkbar. — Von der Treppe des Voltshauses au« richtete Van der Beloe eine Ansprache an die Menge, in welcher er sie nochmals zur Ruhe ermähnte nnd mitteilte, daß Montag um 8 Uhr abends in der Vorstadt Molenbeel eine große Versammlung stattfinden werde. Er teilte ferner mit. daß der Bürgernleister, falls heute abends die Ruhe bewahrt werde, oic der Polizei erteilten Vereitschaftsbefehle einschränken werde. Diese Mitteilung wurde von der Menge mit Schmäl^usen gegen die Polizei aufgenommen. Van der Vclde schloß seine Ansprache mit den Worten: „Ich fordere ,'uch auf. fortzugehen, ohne einen Vorwand zu neuen Gewalttätigkeiten zu liefern." Dieser Vorschlag wurde mit Beifall c,l fgenonlmen. worauf die Menge nach und nach auseinanderging. — Die Zugänge zum Vollshausc wurde,, abends von r>cr Bürgcrgarde gesäubert. Ein Zng von etwa 1000 Menschen bewegte sich hierauf untcr Führung Van der Vcldes und Debases nach dem Platze Porte del Hal und ging hier über Aufforderung Van der Veldes auseinander. Um ^.,10 Uhr abends wurde die Gendarmerie nach der Umgebung öeü Vollshauses gerufen. Als sie im Laufschritte dortselbst uilanl, wnrde sie mit Pfeifen und Zischen empfangen: es 'tt'lang ihr, die Menge zu zerstreuen. In der Nollebeelstraße vi.ide die angesammelte Menge um ^10 Uhr abends von aer Gendarmerie mit Säbel und Vajonnett zurückgetrieben, wc/bei mehrere Personen verwundet wnrden. Auch in dcr Umgebung des Vollshauses auf der Place dc la Ehapelle und in der Rue AlexicnZ mußten Polizei und Gendarmerie wiederholt zum Angriffe gegen die Menge schreiten. Brüssel. 12. April. (11 Uhr 30 Min. nachts.) Die 'Um Vollshausr führenden Straßen werden jetzt durch Polizei und Gendarmerie freigehalten. Es wurden mehrere Per !onen verhaftet; man fand bei ihnen Revolver und Messer ,or. Die Fenster der Wohnhäuser müssen geschlossen gehalten ocrdcn. Alle öffentlichen Lokale sind leer. In der Rue de ''Escalier wnrden etwa 20 Schüfe aus die Gendarmerie abfeuert. Ein Mann aus der Menge erhielt einen Schuß in ren Unterleib und ein Gendarm wurde am itopfc verwundet. Als die Gendarmerie in der Rue Haute zum Angriffe schritt, mirdc gleichfalls aus Revolvern auf die Gendarmerie geschossen, Dil Gendarmerie erwiderte das Feuer, wobei zwei liulestörcr am Kopfe verwundet und einer, wie es heißt, gelötet wurde. Im Hospital St. Pierre sollen zwei Verwundete gestorben sein. Eine Menschenmenge wollte spät abends in oas Krankenhaus eindringen, um die Totcu mit sich zu neh-nc». Ueber Ersuchen der Leitung des Hospitals rückte eine Abteilung Gendarmerie dorthin, um die Ausführung diefes Vorhabens zu verhindern. Die Gendarmen wurden bei der Ankunft vor dem Gcbände mit einer Anzahl Schüssen empfingen, es gelang ihnen jedoch, die Angesammelten ausein-.i,derzutrciben. Vrüssel, 13. April. (1 Uhr früh.) In der Rue Haute isl dir Polizei fortwährend genötigt, gegen die anbrängenben 1,'tassen vorzugehen. Die Zahl der Verwundeten ist im Wuct> m-. Bei einem Handgemenge in dieser Straße wurde Vitriol l'gen die Gendarmen geschleudert. Ein Mann. der zum Auster hinaussah, wurde von einem Gendarmen durch einen Rcvolverschuß getötet und fiel auf die Straße herab. Es l'cißt, der Mann habe znerst geschossen. Die in der Nue Rolleret Verwundeten wurde» nach dem Hospital geschasst; ih« Zahl wird mit acht bis neun angegeben. Ei»«! ^^ ,.,^cs^ sl nen wurde verhaftet. In der Rue de la Vibetle ^ ^ Mitternacht zu einem scharfen Zusammenstoß ^ ex volverschüsse abgegeben wurden, ging die ^" ^MijA'' l^ndarmerie vor. Mehrere Personen erhielten ^ ^Mlt< ^'in Mann bekam einen Schuß in die Seite, ein an d.llch einen Messerstich verwundet. ,^h li^ Brüssel, U;. April. Der Bürgermeister " ^,-Ausruf. in welchen, er die friedlichen Aürgerd"'^^ , ,'oldert. sich nicht nnter die Ucbeltäter zu "'1^"' ^ ^ 3> einigen Tagen das Privateigentum verwüsten "^^hi>' cherheit des Lebens der Bürger bedrohen. ^" M^ stellung der öffentlichen Ordnung erfordere, daß ^II siifler zerstreut werden, und zwar, wenn nölia,, > ^ l« Die Bürger würden die Behörden unterstuhen, ^ ^ü, ..rmeiden, sich uus Neugier unter die Ruhestörer' ^ lü - In der Rue St. Gluslain versuchte Astern ^^: U.'enge, eine Barrikade zn errichten, indem sie ,^l>^^ ausriß, die Schilder von den Häusern herunter»"^ M Gasarme zerbrach; der Gendarmerie gelang e» I ^has!l Versuch zu vereiteln. Vierzig Personen wurde" ^ ,, Bei den Zusammenstößen im'Verlaufe des ^b" ^M von der Menge allerlei Arten von Waffen und ^" schle^ vlrwenbet. Von den Dächern wnrdcn 3'^" ^ M und Flaschen und Steine nach der Polize' u"° ^, >'> ! darmerie geworfen. Wieviel Menschen ^totet ' ^l'> nicht bekannt, man glaubt vier ober fünf: ^ , ,bc!l"' < wurde» schwer verletzt, die Zahl der leichter V"> „ ,n ^ « außerordentlich groß; zu ihrer Unterbringn"ss "'^abel" . meisten Kranlensälen des Hospitals St. P"" 5 ,„F' > aufgestellt werden. Aus der Place St. Jean lame" ^,^ i, ^ Verwundungen vor. uud Zwar größtenteils durai ^ die unteren Extremitäten; die'Getroffenen "'" h,,^'' lim junge Lente. Einer Frau wurde der Unterliefe ^zgM Migel zerschmettert. Erst um 2 Uhr früh ""!"!!"' ^ ^ den das Stadthaus. Die Vürgergarde wurde e» nach 2 Uhr entlassen. Der Klicg in Sildafrila. ^! London. 13. April. Das' Neuter'sche Vu"w ,^ aus Prewria vom 12. d. M.. Sckall-Burgtr. ^ st" Lulas Meyer, Delarey. Stejn und Dcwct '.'"".s^se»' ^ n ittclst Sonberznges aus Klerlsdorp hi"' "" Koerber und SM wnrde das gesamte ^""'chqesp^ schaftlichen Ausgleiches in allen Details v""^ Die Tariflonfcrenz wird demnächst zur dritten ^ ^„° Zolltarifcs Zusammentreten. Inzwischen werde ^M ^ minister ans Grnnd der Ergebnisse der heutige' miteinander Fühlung nehmen, Ausweis über den Stand der Tiers"' in Krain fill die Ieit vom 3. bis 10. April ^ ^ Es herrscht: .,Oe'»e'>'^ die Pierderäube im Vezirle AdelSbel« «>' °" ^ der »lotlauf im Vezirle «ittai iu der lven« ^ H (l weh,): ..den s"» ^ die Schweinepest im Bezirle ^ottschee lu . ^ l ^,, Allla^ (1 tt)eh.), Nottschee (l ^eh.' ^rohM ',h ^ ^ N Inrjowitz (5 Geh ), Laserbach C; Gel,. . ^/^ w^.!? ^!, ^ Müsel ^ marlt (6 Geh,), Bozatouo (^ weh,). DöbM "N ^).). ^> - z dorf (1 <Äeh.). Lota (3 Geh.), Pobseme! (» ,^ l»r,»bl (2 Geh.), Winlel (^ Geh.); ^, " Erloschen: .„ O,«"^ , '' der Rotlaus im Vezirle Rudolfawcrt "' °" ^ >, Michael-Ttopilsch (l Gel,,); . ^ ^,< ^ die Schweinepest im Vezirle Gottsched ''j„d.'">>" ^ Ct. Gregor (1 Geh.); im Bezirke Tschemem" ^h,). ^ den Altenmarlt (7 Geh.), Praschitscl, ^ .^rC l, (1 Geh.), Lolwitz (2 Geh), Radence (1 ^ey.'. ! K. l. Landesregierung für Kra»n-Laibach am li.Äpril 1902^^-^ .-------------------------------------'^VLaibl'll'' s, Meteorologische Beobachtungen ^" ^^>^ ---------^—^7^3—I—---------— i ^Z" ,^'Ü"^ 733-^ 16"9!BW.zm-l.starl '"h«ittl ,i , ' 9» '"^ ?3^-9^ II^i! SV «ckwacl, ! ^ ^lst <, i> ,^' l,l. 2 » ?i ?W 7 19 1 > 9iO. ki'wach "° . hc'le' <>" , '.' . >/'b. 731-b j 14 0, NW, schwach '"'^l ^./ ^, ,4 l 7 . i^ "i'732 7 s "8 1! EO.'schwach ^^ l^,g., '> Tl,5 Ta^smittrl der Trulr^litur l'l"" ^ .^'ije ' ^ oom Toumag 13 3". Nunnnie 9 1°. be,,'"""^,^ 'l ____....._________________.______------- ' » f!> l ^¦^j^BeitutiQ 9fr. 84._____________________________________695________________________________ 14. «prit 1902. ^««ozteyuug vom 1^. April. H^z: 78 1« 8tt 83 48. -^^26 6 19 18 1. ry *c*warze tmd farbige A| , ia grösster Auswahl. (U7&) ß-4 bürgerl. Spitalsgebäude. | *a»B vom Obstmarkt (Pogaèar - Platz). ^*bp Kunstausstellung 5 I. Ranges. <1408> ¦ aK> den 14. April, letzte Ausstellung \ ÄtisiLii:. 6ü8ta8:, dea 16. April, bin Inklusive p. 19. April: \ij tlnö hochinteressante sprung durch Athen, '" hJOtl ^rf^ an Sonn" und Feiertagen ^^früh bis 9 Uhr abends. Z8 ^ l3cstijM^Mfe55aftr^ D-Hh» Ol^ Geßcn 8eißc5pofswIfllng ^ AU. aln Maxell ftcu'kcn^^5.1l.Xn'l?lcullli>q Trauernden Herzens berichten wir allen V r- « iliandti'u. ssr^ludl'u uud V^annten d>c> le:rülirilde V Mchncht, daß unser iunissstg'l'cl'lrr Vatcc, brzm. N Gwsluatcr, Gemahl, Vnidcr und ^chwir^vattr, « Herr W Josef Lampe > l. l, GlllndbuchWhrer i. N, > h,'u!e »l» Mütcrimcht uach lauerer .ssräüflichlcit, I im Älter uou 70 Iahrrn. nach Einftfnnq der hl. Sterb» > salianieitte, sanft im Herrn entschlaf» ist. >> Dll^ H^rübnis drS teurcn Vl'r^llchrün, fmd » Sonulass, dn> i:-i. Apnl, aus dnn TmlN'rhaujc, W Vodnilftlah Nr. 4. mn .', Uhr nachmittag, swtt. » Die In'il, Sclll'umchen werden in der Do>»li>che > zn 3t. Nillilanö qclcsen werden. W Den teuren Verftorbenen empfehlen wir dem » Wrbete und liebevollen Andenlen nller ss'.ciinde und > Velannlrn. » Laib ach, den 12 April 1902, W Ulltoria Lampe. ssrb. Mahr, nal,lin — W «ittoria MeNiwa, c^b. Lampe, Eul,<«l, N Nudolf. Ida, Pauline, Franz, Kinde,. - W Iohanu Lampe, Äruder. - Astnrö Fclc, » N^li. Lampe, Johanna R'tpnil, ^ b Vamp'', « Schwestern, — ?ldulf Mettiwa, l. t. ss^'rslwcirt, W Schwiele,st'hn, ^ Udols und Vit or Mclliwa, W Danllaguug. R Allen werten Verwandten nnd Nnnller, der Frau W Fanny Fader » herzoglich Aurrsperssschc Fo>stlueis!er^WiNuc > ihre Teilnahme in s° herzlicher Weise beengten. > sowie anch jenen, welche dic teure Verrwisstc zur » lel.Ueu Ruhestätte geleitet und schließlich den Epen» » dern der schönen z^rällze sprechen wir den misnch-' » linsten und herzlichsten Daul ani-. W Laibach am 1^. April 1902. W Die tieftrauerndeu Hinterbliebene». > W Wir gt>ben hieulit alle» Freunden und W V^'kanntl'n die jisfbc'tvülx'M' Nachricht, daß W nuscr G.ssllschaftcr, Hnr D Johann Oolzer W heute um 4 Uhr nachmittags, nach langm, W schweren, mit Geduld ertragenen Leiden, W nach Empfang der hril. Sterbesakramente, W in seinem 35. Lebensjahre selig im Herrn W verschied. ^ Die irdische Hülle des trur.n V seiner Kinder !)!achricht uun dnn ih,i höchst de» ^> W» trnbl'nden Hinscheiden seiner inni^ststeliedten wattin, >W »U rüstsichllich Mnller, Oroß» und Schwiegermutter, >» W> der Frau >M W Zsadella Edle von Neya > > yel». Baronin Kuschland » « welche am 13. d. Ni. in ihrem lN. Lebeu^jahrs, ^ W> nach rml'fan,iene,l heilisiell Tterbesalrameuten, nach ^W WW lnrzer jtranlheit selig in» Herrn entschlafen ist. >> Das feierliche Leichenbegängnis snidet Dienstag, »» ^> den 15. d, M., um 4 Uhr nachmittags l'om Hause DD M MilwZiistrche Nr. <: aus statt. M ^W Die hcil. Seelenmessen werde» in mehreren MD ztirchen ssrlesen werden. ^» ^ Uni stilleö Vcileid wird gebeten. ^» ssranzsrieudm werdetl im Sinne des Wunsches W> W der Verblichenen dankend abgelehnt. (1415) ^ ^ Uaibach am 14. April l.902, W 5 S^tmachung. i*.' K*Nfirl.!8ten Veroinsleitung wird ' ^ " VoKbeMaß «ich der «Fmuen- Si\ '»» dPf°nten Kreu7-e sür Krain» H'C^ beChi neralverFammlunß am &¦ ^C^hilf,, osse»e Fusionierung mit ü, C »uC«eteine vom Roten Kreuze *v lkS** what- (1409) i n 'f.\ ^ Mi. i-neuen Statuten treteu t* VHiirln den ig ,eder des •Frauenhilfs- T; ^». lfsverei^ Jerband des «Landes- und ' . lMjj es vom Roten Kreuze für ^lHeCj|artl«-Apr,11902. ^Ulei1 Kreuze für Krain: y ^^J^ntme MudescU. i' :fe^Jklle- "j%, J'vjii,: /i!a ^^-^1, poseslnika " V!% ,A?lvaHsèe je neznano), >ll>i"iJni Po J e> kr- okraJni s««1"^ 11 'i^'D x 4ln tarini Albert.ini, po-' / >Vhö aprila l902' \li "Uri> lH Kurse an der Wiener Börse vom 12. April 1902. «»«»««°ü>M»««""' Die notierten Kxrse verstehen slch ln ssrolieuw^^runn. Die Notierung sämmtlicher Attie» und der «Diversen Lose» versteht slch per Stück, ^^o«^ Allgemeine Slaalsschuld. «e'd Ware «linhtill. Rente in Noten Mai« November p, lt. 4 2"/« . . . luiun 1018<> inNot.ssedr. Aug.pr.K,4-2°/« ioi 50 101 ?>' SlIb.Iün^Iulipr,tt.4-2°/n ,01-lu 101 «l> ,, April. Oct.pr.lk.42°/« 10145 K>i6ü l854er Staal«!ose 250 sl. 8-2"/„ 19«- 195 — lSüUer „ !»W l. 4°/„ 152-4» Ii>3 40 1860fl „ loa l. b"/n 1«3 50I855( ,UK4- - - «46 — 247- btll. .. 50 sl. . - 24U —247- Dom.-Pfandbr. ä 120 sl. 5«/« . L99—30, - Slaateschuld der im ß,lch«< ll»<» verlretenen Königreiche und Länder. Oeslerr. Goldrente, stfr., 100 sl,, p», ttasse.....^/n 12050 120"?' bto. Rente lnKronenwähr., stfr., per Nasse.....4«/„ 995« 99-70 blo. dt«. dlo. per Ultimo . 4"/° 9«, 35 «9 55 vesterr.Inveslitlons-Nente.stsr., p»r Nasse .... »'/,"/« 91-05 91 2l> «lsenbahn. Staatsschuld' Uerschltlbungen. «llsabe^°/<> I2<> N5 127 65 Nudulsi!bat,n in Krünenwabr, steuersrel (biv. Et.) . . 4°/« 99-5« ,un-Vorarlbergbahn in »ttonenwähr. fteuersr., 400 Nronen . 4"/° l)0 — 100-50 H« Vtaalsschuldverschreibnu» g»n ablltsttmp.<.tlslnd.'!llltlen. UMsauetlMlm !iU0 sl, CM. 2'///° von 800 sl.......5^8'— —'- bto. ilinz.Audw, A0<> sl. ü. W. 2. l»V.°/°.....W.. . 460 — 404- bto. Ealzb.-Tlr. «00 fl. «. . S. ü°<>.........4492045250 «al. Nllrl-Liidw.V. 200 sl. CM. b»/» uun 200 ll......421'5N42s'IW 1 5« Gelb Ware Vom Gtllllte zur Zahlung übernommene P?ior. Obligationen. lilisnbelliliahn NNO u. 8000 Vl. 4«/„ lld I0"/o...... liö'75 11U-7Ü Elisllbethblllin, 400 ». 2000 M. 4°/«......... l19'40 180 30 Franz I°ses-A., Lm, 1884 (div. Et,) Eilb,, 4"/„..... 99^5 lUU-25 Galizlsche «arl Ludwig «al)u (div. St.) Ellb. 4"/« . . , 99'70 i00'L<» Vurarlber«cr Uahn, llm. 1884 (dlv. Sl.) Silb. 4"/» . . . 99'45 99 95 ßlaalllschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/° »na. Ooldreute per Kasse . ii<» 80 i!i0'i0 dto, dto. per Ultimo . . . . 119 90 120-l« 4°/<> bto. Neute in Nronenwühr., stcuersrci. per Kasse . . . 9?'55 9? 75 4»/» dto. dto. dto, per Ultimo . 97 45 9? »15 Una.Et.-Eis.-Anl. «old 100 sl. 120-30 1213U bto. dto. Silber 100 fl. . . . loa-UO 101 Su bto. EtaatS.Oblia.. (Ung. Ostb.) v. I. 187«....... 120 30 121 30 dt«. Nchanlrcaal.'Vlblös-Oblla. 1W65 INI 60 dto. Präm.««. il 1W sl. - 200 K 200 — 203- bto. bto. k 50s>,^100li 2N0>—203 — Thelh.Neg.'Lose 4"/^ .... ,«4-25 16« 2s 4°/u ungar. Grnndentl.'Oüllg. 9?-2«> 98 20 4°/« lroal, und slalio». detto 9?— — — Andere Vssentl. Anlehen. 5°/»Donau-Neg,M»lell,e I»?8 . 10«-— —'— Unlelien der Stadt Gürz . . 9910 99-75 VlnlclM der Stadt Wie« . . . I0ü—»u«-50 blo. dto. (Silberud,Gold) i2!l'L0 12460 dto. dtll. (1894). . . . 97- 97 70 dto. dto. (1898). . . . 98-15 99 15 V»rseliau°?lnlsl,en, derlosb, 5«/« 10075 101 5« 4°/„ »trainer Uanbeü^I»leben . > 9«-—j 9?-— Gelb Ware Vsandbrleft »tt. Voblr, alla.öst.inüOI.verl.^ 97»0 98 30 3l,.usterr.Lanbes'byp.'«nst,4°/« 99— 100 — vest..,mg. Äanl 4«'/^ahr. verl- 4°/„......... 100-80 101 3» dtll. dto. üojähr. uerl. 4°/n 100-20 lUl 30 Sparlasse, 1,«ft.,l!0I.,verl.4°/!, 10020 101 - EistnbaliN'Pllorttäl«' Gbligatiune«. sserdinanbs-Norbbahn (tm. 1886 100 75 101 75 Oesterr. «ordwcstbahn . . - 10835 109 35 Staatsbahn....... 430 - 434 - Sübbahnü3«/,vtr,.^ä>'«, Juli 31t—13,3 — bto, il 5"/o..... >l9 9U l!iU-lj0 Ung,'«a!iz. Aahn..... 108 li» 109 15 4"/» Unterlrainer Vaynen . . 9950 100 — Diverse Los» (per Stück). Verzlnslicht liose. 3°/° VodenlredltLose C»', l880 2<:9 - 272 - 3°/,, ,, „ lim. 1889 2U2-5U2»>4 — 4°/° Dona» Dampssch, 100 sl. . 5NU-—55<»-— b°/° Donau «eg»I.-Lose . . . 2s2- 2»i - Unverzinsliche ^'ose. Vubap.-Basilica (Dombau) 5 sl. 19 15 20 15 Ni^editlose 10« fl...... 433 — 43?'— Tlary-Lose 40 s>. EM- . - . 173— 177 - Osener Lose 40 sl..... 2uo - »u? - Palfsy-Lose 40 fl. «M. , . . 18? — 190 — Molen ttreuz, vest. Ges., b, 10 fl. 5750 5«-uU < „ ung, „ ,, b fl. i9 60 30 »0 «udols°Lose 10 sl...... 81 —! X4 - EalM'Lose 40 sl..... «35-—!ü<0 - St.-Vruois-Lose 40 fl. . . . 270'—^280-- Wiener Com!»..Lose u. !f. 1874 4l!i'—425 -Gcwinstsch. d. 3"/» Pr. - Schuldn. d. Audl'Nlrebitansl,. 00 sl. . . 292»' 2930 Vau' u. Betriebs Ges. für slädt. Llraslenb. in Wieu lit. ^, . 2«?-5» 288 5« dto. dtu. blo. lit, U , 2!<^ 2l> 2«4 25 Äölim. «ordbab,» 150 sl. . . 415 — 420- «uschtirhrader cils. 500fl. «M. 2«I0- 2620 dto. bto. (lit. U) 200 sl. 985' 98?-TonanTampslchtfsahrts'Gesell. Oesterr., 500 fl. NM. , , . »L9—873 — Dnz Podonbncher L. A, »00 K 528 — 532- ss» lbina»dj< Norbb. 1000 fl. llM. 5610- 5630' Lemb,-Ozernuw.-Iassy-Eisenb,- «esellschaft 200 sl. S. . . . 569 50 572 50 Lloyb,0cst.. Trieft. 500 flttM. 833 — »40 — Oesteir. Nordwestbabi, 200 fl. 2, 462 — 464 — dto. dto. (lit. U)2«0sl,L, 4«? —469 — PragDuM-Eisenb, lOOfl.abas«. 194- 195- Staa löeiseul'llli» 200 sl. S. . . «6775 L68 75 Südbühn 200 fl. 2.....«540 SU 40 Siibnorbd. «erb.-Ä. 200 fl. CM, 397— 89» -lrailiwal) Gcs,, NeueWr,,Prio« rität« Altien luu sl. . . . 180 — 187 — Uug. galiz. Eisenb, 200 fl. Silber 430 — 434 50 U»g.Westb.'u sl. — — —— blo. dto, per Ultimo . , 678-50 679 50 Nreditbaul, Mg. »ng,, 20« fl. . «92-50 894 5,0 Depusiteiibnnl, «lla., 200 sl. . 4«»'— 422- Cillumple-Oes., Ndliist., 500 sl. 489 — 49» — Giro« u. Kassen»., Wiener 200 sl. 470-— 480 — Hlwotl»'«!., Oes!.. 200fl.30"/„E, 192 — 197 — Uanberbant, Vest.. 200 sl. - ' ^^ ^ 0csterr.»liigar. Äanl. M !>' ' M-?;,^ Unlonbanl 200 sl. - - ' ' z»^ «crllchrsbant. Mg., l" l>- ' Indullrie.^nltl' neymunge». ^^ Äanaes.. Allg.vst., 100»!. - . ^,. (tgybier ltisen- ilub Stahls"" ,««" ^>> in Wien 100 sl, - - '.,' ld'l"'^ !ti,enbal),»l),-Lei>ig,Erste, lU"^- ^ ^, ..ltlbemnlil", Papiers. »."-'"" zl>?'^",,>! Liesiuaer Ärauerei 100 f>- -, ' zz«bs''^ Montan^eseMch,. ^st'H'" l<"^ ^ Prager Eisen-Ino.^l- i" , bl"^ ^ Nlllgo-Tarj. Steinkohle" l"" ^.-^ ^,. „Schlöglimchl". Papiers,»«"^ ,ä^3" „Etenrerm.". Pap>«f-" 7«« "> "^ Trifailer Kohlenw. ^'fell,/" ' „«^^ Waffenf.-G..Oest.>: / 70b ^' WicnerbelaerZiegel'Altle"^'' Devisen. Kurze sich«,«. ^A «lmsterdani ...--'' H'^!^ Deutsche Plävk - - > ' M^^ London..... ' ' »b^ ^^ Pari«....... - ' ^ Et. Petersburg . . . > ' Mule«. ^ Dukaten.....' ' ' <«",>!> 20 Granes Stucke . - - ' anl"°!e» ' ' »ü?"! l? Italienische Äanlnotc» - ' ' «."^> «übel stolen ' ^^^--^^