Viaurr II. yrttau, den 21. Mär. 1891. II. Jahrgang. Mmr Zkitling. Organ für Fremdenverkehr, (ÄeschästS- und Marktwesen, Gewerbeqenossen-schasten, Land- und Forstwirthschast und Weinban. ?»rri»»«»z»i«rr. Prttaner «achrichte», «r«e» »n» Wichtiges «»* at»fttitrw«rf. Erscheint je»«» 1, 11. »üb 21. »ce M»»»te» «kn» für Pmau mit Zustellung in» Hau« BierteljShrig fl -»4. halbjährig st. 1.«»«. ganz,ühag st. .'»..1»! mit Postverieudung i»Z»K»de: vien.t- I ihrig fl #4, halbjährig st 1h8, ganzjährig fl 3 7t). Schristteit»»g >«» *rnMltan« kirft« WittU: Heier. flärgtrgosU Hr. 14, Pett«» «anrichten jeder *rt werden von «ah und Fern bereitwilligst ausgenommen. Handschriften nicht zurückgestellt. Anküudigungen billigst berechne, erbitte, die «chriftleitung bi» längsten» 27. 7. und 17. jede« Monate», damit der Druck rechtzeitig erfolgen kann Handwerker-Bereinigungen in Österreich. TaS Jahr 185V brachte für Österreich Ungarn die Ge> werbesreiheit Die alten verknöcherten Einrichtungen der Zünfte, wie sie sich als abschreckende» Beispiel deS BereinSwesen« ent-wickelten. bract)en zusammen und man schaffte die Handwerker-Vereinigungen überhaupt ab, anstatt an Stelle veralteter Ein» richtnngen iieue, zeitgemäße zu setzen Dieser HtisSgriff machte sich sehr bald fühlbar. Schon im Jahre 18rtl wurde von dem damalig«, Abgeordnetenhause ein diese Angelegenheit betreffender gegen die Gewerbesreiheit gerichteter Beschluss gefasst, und am 20. Wärt 1862 ein diesbezüglicher Gesetzentwurf angenommen. Der Schluss de» ReiMtageS muchle aber eine weiiere gesetzgeberische Thätigkeit unmöglich und geschah einsttveilen in dieser Angele,,enheit nichts Am 17. Dez. 18ti9. 17. Dez. 1874 und 2i Oktober 187B forderte die verfassungstreue Majorität des Atk,eordnet«ilhauseS die Regierung auf, den angekündigten GJe° setzentivurs mit »hunlichster Beschleunignug vorzulegen, worauf die Regierung im Jahre 1879 endlich eine Gesetzvorlage ein-brachte, welche aber am lfl. Dezember 1880 durch eine neue ersetzt wurde. Dieselbe ist eine flüchtige Abänderung der Gesetz Novelle von 1859. Sie bestimmt die gesetzliche Bereinigung der Handwerker und sonstiger Gewerbetreibenden zu Genossenschaften, fordert den Befähigungsnachweis bei den hmidwerk4n»äßigen und PreßAeiverben und enthält sonst noch einige nntergeordiiete Abändern».,?». Die übergroße Haft der Berathung und die Annahme so mancher unrichtige» Bestiin inungen. ferner die Außerachtlassung vieler wohlgemeinter Berbesserun^-Anträge der Minorität haben viele unklare Situationen nnd offenbare Widersprüche im Gesetze selbst geschaffen, die deun auch in ihrer Wirkung sil, genug bemerkbar machen Wie bereits erwähnt, ist es in Österreich P licht, dass jeder OViwrKtreibende einer Genossenschaft angehör. Die Ke-nofsenschaft besteht ans dem Borslande, dein t^eno,se»scha?tS- auSschusse und dem Schiedsgerichte. Außerdem habe» jene Ge-noffenschafte». ivelche eine eigene Krankenkasse besitzen, einen AuSschus« für diese Xafsa. Über alle wichtigen Borfälle entscheidet die Ge»eralversamml»»q. In Angelegenheiten der ttrankeiikaffe (z. B. Wahl diese« A»sschusses> ist die Gehilfeuversammluug maßgebend Die Generalversammlung wählt den (^»offen-schaftS AuSfchusS, de» Borstand und die Mitglieder auS dem Stande der Meister für daS Schiedsgericht und für den KrankenkaffaauSschuß. Die ^'ellniverjammlung wählt die Abgeordneten in die Versammlung der Meister, die Bertreter in dt,s Schiedsgericht und in die Krankenkaffaverwaltung. Sache der Äenvssenscha't ist. das ^ehrltngswejen zu über-wachen: geregelte Zustände zwilch-n Meister und Gehilfen zu erhalte«; für erkrankte Ökhilf'e,« »nd «Geselle» vvrznsorge» Krankenkasse»!: Streitigkeiten zwischen Meister und Gehilfen, der Meister untereinander, der Lehrherren und Bolinünder oder Eltern des Lehrlings zu schlichten: Berichte für eine Ge> iverbtl'talistik zu erstatte»; Auskünfte und Gutachten an die Behörden, soivie die Handels- und Gewerbekammern abzugeben, sobald selbe verlangt werden; ferner Äußerungen, Beschwerden. Wahrnehmungen in Bezug auf das Interesse der t^euossen» schaft au die Behörden und au die Handels- und Gewerbe» kammern zu erstatten. Da» Interesse von Seite der Handwerker für die gesetzliche» l^nofsenschasten ist kei» große». Die nofsenschaft verursacht Auslagen und wenn Dieselben auch keine großen sind, werde» sie doch nur ungern geleistet. ,veil man eben mnsS. Andererseits begegnet diese Institution einem fast allgemeinen Mißtrauen. Der Handwerker will Erfolge sehe» und weuu diese nicht wir Pilze „ach einem warmen August-rege» an» der Erde schieße». wird er kleinmüthig und verzagt. Die Lauheit, mit welcher daS Gesetz allentlialben (mit wenige« rühmliche» Ausnahme»» von den hiezu berufenen Behörden durchgeführt wurde, die Uugleichinäßigke, i» der Coustituirung der Genoffeufchaste». soivie die mangelnde Beaufsichtigung der Die Rache. SrjSHIuiig au» dem Leben eine» Torfb^vohner« au» dem >7 Jahrhundert Vorwort. ES erscheint säst überflüssig, der nachfolgende» Erzählung ein Borwvrt voranzuschicken, sie spricht ja in ihrer schmucklosen Einsachheit so lebendig sür sich sebst. die Scene», die sie schildert, sind so klar nnd denllich. das» sie mir zu augenscheinlich den Stempel der Wollt hat a» der Stirne tragen und den Gedanken au eine romantisch«' Dichtung nicht auskommen lasse» Nnd die Erzählung ist Wahrheit vom Ansauge bis zum Ende. Ter Berfaffer l»al die Original Acte» de« Prozesse». welche .der Rache" zu Grnnde liege», in einer BibUothek. vergilbt nnd verstaubt, ansgefundrn und den verblassten Schrift-zügen die schreckliche blinde entnommen, welche die nachfolgen»'. ' Blätter so schmncklo», so eiusach n»c» doch so ergreifend erzählen Dir Personen welche un» die Erzählung vorführt, die arme. beklagenSwerthe Helene, der wackere Jakob, der ruchlose Hau», der gestrenge Herr stadtrichter, sie alle sind längst ver« modert und niemand wird mehr die Stätte finde», wo ihre t^ebeine ruhe», aber die Mmide von ihrem Leben nnd Leiden Iwt sich so frisch erhalten, al» ob e»st nieuige Jahre und nicht fast zivt'i Jahrhunderte vornbergeranscht »vare», seitdem die Leiden Nr armen Helene durch Heukershand endeten nnd ihre unschuldige, reine «e»le sich zum Himmel schlvang Otciiuffi'iifchaftni mnchen ein Wirk,'» dieses GtsetzeS. wie eS rrträiunt würd»', illusorisch Dir meisten Mnosfenschaften N-stelze» i» Nr That mir auf dem Pipiere iinb friste» ein rnhin-und sittenloses Scheinleben Die Betheiligung an den Ge« iKTiiliHriammliingeu ist eine oft verzweifelt schwache. Ist eine Bersammlnng von .'in—40 Perzent der ihr angehörenden Mitglieder besucht, dann wird in den Zeitungen, wie überall von einem guten Besuche gesprochen. GewöhnUch muß (nach Unbeschlußsähigkeit) eine zweite Generalversammlung ein« der»sen werden, welche auf alle Falle, anch wenn nnr der Bor-stand erschiene, beschlußsähig ist Dort, wo tüchtige Männer au der Spitze der Genossenschaft stehen, ivelche die Bortheile Nr Bereinigung zu nüven wissen, leisten die Genofsenscha'ten allerdings recht Erjprießliclies. Doch sind die« Ausnahmen von der Regel nnd die meisten dieser ZivangSgenossenschaften Haben die Schlasmütze über die Ohren gezogen. Tnrch den im Frühjahre luxi) eingebrachten Antrag der ReichsratlsSabgeordneten Dr. Reicher und Prade wird für Berbände der Genosseiischaste» ans gesetzlicher Grundlage vor-gesorgt. Bis nun bestehen einzelne solcher Berbände. welch« jedoch nichts leisten können, weil ihnen eine gesetzliche Hand-Habe fehlt und weil die meisten über eine unbehilflichc Orga-»isation nicht hinanSgekoininen sind. Hie uud da wurde wohl von dem einen oder dem andere» der Berbände eine gute Idee angeregt, aber bei ihrer Durchführung haperte eS a» den ver-sch>ede»artigste» Unmöglichkeiten Ter Antrag der Herren Dr. Reicher und Prade ging dahin, daß sich die Genossenschasten eines Bezirkes z» einem Berbände vereinigen sollen, um wirtschaftlich stärker zu werden. Diese Bez>rksoerbä»de bezwecke» die Errichtung gemeinschaftlicher Erzengungs uud Berkausssiotlen, Anschaffung gemeinschaftlicher Maschinen :c . Einflußnahme ans die Gesetzgebung :c Sie sollen berathende Organe der Gewerbebehörden l. Instanz jBezirtShanptmaniis'chaften) bilde» und einen Einfluß aus den Geschäftsgang uud aus das Leben in der Genossenschaft ausüben. Ist schon die Theilnahme an den Genvssenschaften eine sehr geringe, so bleibt dieselbe in Bezng auf die Berbände noch iveit zurück. So besteht der nordböhmische Berband mit dem Sitze in B -Leipa, nielchem also die industriereichsten Bezirke Oesterreichs angehöre», bei einer Zahl von etiva H0.000 Kleinbetriebe» aus nicht einmal 8U0, der nordwestböhmische Berband aus 27 000 KleiuNtriebe ans kann« Ü000 Mitgliedern. Der letztere Berband ist der stärkste in Oesterreich, dock) ist auch sein Wirken beengt durch deu Mangel an Nm, uud man znm Muegführeu und zu sonstige» Dinge» braucht Die in» Fi'ber lHM ans Anlaß der HeereSlieferung begründete Pro-duktivgeiivsseujchast blieb ohne Betheiligung und geht die Sage, daß man mit ihrem Stammkapitale kann» ein Paar Stiefel erzeugen kö.iiie. Der Eifer, den einzelne var und durch Berhältuisse bestimmt wurN, die wir nicht hinlänglich kennen nnd würdigen können. Jahr zu Jahr wahrzunehmen. doch stehen diese ©chrrdnisort-schritte in feinem Verhältiiisse zum Fing? der Zeit »nd zu deren Anforderungen. „Wrstböhm SIewerb»- und Vaueriizkitung. Vermischte Nachrichten. tvrr prUaurr Lonvrrrin) hielt seine Generalversammlung am 6. März 1891 ab nnd ist au« dem RechuuugSabfchlus« zu entnehmen, das« die von dem Greine erbaute Badeanstalt »achsolgenden Werth repräsnitir»: der der Anstalt sammt den AnkaufSwerth stellt sich aus fl 12.762 37, dir technischen Einrichtungen, al«: Röhrenleitung. Heizung, Dampfkessel, Pumpen ic. kosten fl. 2070.08, da« Inventar deS Vereines, al«: Möbel, Wasche. Bade- »nd GasthanS Einrichtung fl. 977.— insgesammt stellt sich der Werth der Anstalt auf fl. 15 809.40. Besonders hervorzuheben ist da« große Ersparnis, welche« die Vorstehnng bei bn Anschaffung der inneren Einrichtung, ent-gegen den von größeren Firmen eingeholten Offerte», erzielte. Während alle Firmen ihre Voranschläge sür die Einrichtu'ig der Badeanstalt über fl. 4fKK» bis «XX) bezifferten, hat der Verein für die ganz gleiche Einrichtung thatsächlich nur fl 3047.08 ausgegeben, wovon noch die ^sthauSeinrichtung als eine MehranSlage in Abrechnung zn bringen ist; dir Vorstehnng hat dem Vereine dadurch ein Ersparnis von nalsezu fl. 2000 gemacht. Welche große Miihe »nd Arbeit die Bor» bereit»ng deS Baues, der Ban »nd die Einrichtung der Badeanstalt verursacht hat. läßt sich leicht bemessen, wenn man erfährt, das« in dieser Angelegenheit 476 Schriftstücke ein-, »nd 482 auSt^esandt wnrden, ohne jene zn zählen, ivelche die BorstrhuugSmitglieder privatim an Freunde und Bekannte behufs Erlangung von Auskünfte» richteten. Die Mitglieder der Bor-stehung habe» aber a»ßer Mühe nnd Arbeit anch finanzielle Opfer gebracht, indem sie unter anderem ans eigene Kosten die Bäder von Groz, Eilli nnd Wien besichtigten nnd eingehend studierten. Der Bauverein zählt dermalen 37 Mitglieder mit hundert Antheilen ä 100 fl.. wovon 7095 fl bereits eingezahlt sind. Die halbjährige Einnahme der Badeanstalt beträgt st. 1257 95. hievon kommt in Abzug sür BetriebSregien. al«: Löhne fl. 224 25, Heizmaterial fl. 260 84, Steuern fl. 87.65, Stempel und Gebühren fl. 10t.41> Drucksorten fl 62.15, Taglöhuer fl 7.20, Inserate fl. 2007. Feuerversicherung fl. 20.09, sonstige diverse Unkosten fl. 182.41, zusammen fl. 994 27. ferner« für 10»/, Abschreibung vom Inventar st. 97.70, Zinsen der Hypothekarschnlde» fl. 184 55, Zinsen der Leibrente fl. 70.—. '/, Abschreibung der Organisation«-kosten fl. 26.44, wonach sich ein Gebahr»»g«überschusS von fl. 10.19 ergibt, welcher znr Verzinsung des MitgliederautheilS-kapitales dienen sollte nnd dermalen der Geriugiügigkeit halber dem Reservesond, dessen Höhe derzeit fl 319.23 beträgt, zufließt Wir wollen hoffen, dass der Verein in Hinkunft in allen Schichten der Bevölkerung eine größere Unterstützung wie bis-her sindrt und dass namentlich hencr im Sommer da« neu zu errichtende schwimmende Wellenbad sich eineS regen Zu« sprixlieS z» erfreue» hätte. Wenngleich die Badeanstalt gut besucht ist. so steht die Zahl der Badenden doch in keinem Berhältuisse znr Einwohnerzahl, e« wäre sehr bedauerlich, wen« der Verein sich veranlasst fühlen würde, den jetzt für da« Publikum äußerst bequemen und billigen Betrieb der Anstalt einznschräiiken. Will Pettan einstrnal wirklich ei» Aiisiedliing»-ort für Fremde und Pensionisten werden, dann ist e« nöthig, das« die Anstalten, Theater, Hotels ic. lebensfähig erhalten bleiben, dass insbesondere alle Vereine, welche sür den Fortschritt und das Wohl der Stadt sorgen, ohne AnSnahme sowohl von Seite dir löbl Genieindevertretniig. als anch von der Bevölkerung ausgiebig unterstützt werde», nur dann können die Vereine, Ä »stalte» ?e. den hent'gen modernen Ansprüchen Genüge leisten und eine Anziehungskraft für Ansiedler a»S üben Solange aber nicht bequeme, schone, billige Landhäuser für Pensionisten vor ha »den sind, wird anch eine Ansirdlung von wesentlicher Bedeutung kaum stattfinde», den» ein Pensionist will seine R»l>etage in frijcha, freier Lnst zubringe» uud nicht eiue Wvhiil'ng beziehen, die euttveder zu theuer ist. oder alle« aber nur leine Bequemlichkeit hat. Pensionsfamilie» wolle» kleine, abgeschlossene Objecte, mit einem Obst- und Gemüse-garte», in welchem sie »ach Lust schalte» uud walte» kömie». Derartige Landhäuser würde» den Zinshäusern in der Stadt keine Eoncurrenz mache», weil sie doch nur von solchen Be> wohnern aiifges'ucht würde», .selche in der Stadt nicht wohnen wollen nnd Ruhe und Freiheit suchen. Wenn nicht alle Bürger Pettan'« ohne Rücksicht aus den eigenen Vortheil mit alle» Kräften an der Frage Antheil nehmen, wird anch ein Erfolg nicht möglich sein, denn nur mit vereintem Kapitale. Schritt für Schritt und mit äußerster Vorsicht könnte man praktische Ai'siedlungSobjecte baue» »nd auf diese Weise der Stadt neue Bewohner und nene EiniiahmSquellrn verschaffe». „Der Verschönerung»- uud Fremdenverkehr»»«»«» erlaubt sich hiermit bekannt zu gebe», dass solche WohnnngS anmrldnngen bei den Herren: Josef jiasimir nnd Josef Gspaltl geschehen können »nd bittet, dass solche Anmeldnnge» bis längstens 25. April 1. I. geschehen mögen. Gleichzeitig erlaubt sich die VereiuSleituug einem P. Z. Publikum höflichst anzuzeigen, dass die Bahnfahrt aus dem »nn tirfer ausgehobrncu Teiche im Volksgarteu bereits eröffn:» wnrdr. Nm denselben herum sind bequeme Sitzplätze augebracht nnd «erben Fahrlustige zu recht häufiger Ausübung dieser der Turuerei gleich zu achtende« Leibesübung eingeladen. t^Irrlri.) Das Eis hat sich theilweise gelöst. theiliveise wurde es mit den verschiedenste» Werkzeugen beseitigt und da« so lauge vermisste schöne Pflaster in der Post- nnd oberen Drangasse, welch' letztere jetzt vielmehr Badgasse genannt werde» sollte, kommt wieder allmählig zum Vorschein Mit Bange» sah man jener Zeit entgegen, welche Hühneraugeuquale» und andere Beschwerde» bringt und bringe» muss, da jenes Pflaster reich' lich dafür sorgt, auf das« der Wanderer nicht zu lebenSirvh jenen Stadttheil durchzieht, sondern das« er, in christlicher Demuth ergeben, die irdische» Leiden ruhig hinnimmt. Trottvir-mangel, ausgewaschene Straßen und holperige« Pflaster ge-hören auch gewiß nicht zn den Annehmlichkeiten und Zierde» einer Stadt. Obwohl unser Städtchen seit einigen Jahre» in Bezug ans Reinlichkeit, gut gepflasterte Straßen. Beleuchtung, sich eine« bedeutenden Aufschwünge« erfreut und die Gemeinde nach Möglichkeit da» Beste leiste«, so scheint ei doch als ivZre dieser Stadttheil der stiefmütterlichen Behandlung verfallt». In der Postgasse fehlt da« Trottoir. in der obere» Draiisasfe «Badgafsel, ivelche neuesteu» seit der Eröffnung d»°s Bades sich des lebhaftesten BerkehreS erfreut, fehlt ein ordeutliäse« Pflaster. — .Beleuchtung". Fast hätte ich vergessen, das« ,-S uuter diesem Titel wohl noch Verschiedenes zu bemängeln gibt Wer schsi. einmal. Dank nuserer prachtvolle» Bahuverbiudu»;,, bemüsiiget war. die Racht-Eourirzüge zu benützen. der weis« gewiss sehr viel Unangenehme« von dem Marsche zum und vom Bahnhöfe zu erzählen. JnSb, solidere in jeueu Rächte», wo der liebe Moud uuS sei» hold glänzende« Gesicht abwendet, da niiisse» die vorgestreckten Hände vor Aureuueu a>> Zouue. Bäume uud Bänke schütze» »nd nur dir Äewvlmlseit geleitet den Wanderer gleich einem Rachtivandler in die Stadt oder »ach deu Bahu« hos. Wa« kann aber alles bei einer solche» Waudtruug passieren? Ist dieser Mg nicht da beste Anfl.>»eru».,«play sür Strolche uud Strauchdiebe?J« der That wird «»dem Eiuheiiuiicheu unheimlich, wie muss e« erst dem Fremden zu Muthe sein, welcher. auS dem hehagliche» Eoup überzeuge» und steht es außer Zweifel, dass da»» der Ruf: „Mehr Licht in diesn» Stadt« theile", ivelcher schon eiuige Male an berufener Stelle ertönte, Berücksichtignng si»den wird. iVrrschönrritngs- und /rrmdenorrkehrsorreiit.) Protokoll. a»sgri>om»ien bei der Sitzung am 14. Mar; 1H9I. Anwesend waren die .Herren: Obmann I. Ornig, Lomannstellvertreter I. Kasimir, die A»«schns«»iitglieder: I Gspaltl, Kratzer, R Ioherl, W. Sknbitz, I. Wressnig. Herr Obmann Ornig eröffnet die Sitzung »nd ersucht den Schriftführer, die S>tz»ng«prvtvkvlie vom 1H. December IHM) und 13. Ja»»er IHM zu verlesen. Schristsührer Gspaltl verliest beide Proto-sollt*, weicht' in ihrer Fassung aiigenonimc» w»»de». 1. Der Obman» berichtet in Angelegenheit de» abgehaltenen Bauer»» ball.s uiid erivähiite die Thätigkeit der einzelne» ComitvS, deren Obmänner sich besonders groß«' Verdienste um das glänzende Gelingen dieses Balles erworben haben. Auch der sehr kleine Reinertrag des Balles wird zur Kenntnis geiiomnien. 2 Herr Ornig bringt dem Ausschüsse zur Kenntnis, dais in der Hinterbrühl eine bedeutend« Erdabrutichung neben dem Gehwege in der Naht' t^es Wasiersalli'S stattgesunden hat, deren Wiederherstellung sogleich in Angriss genommen werden soll. Es wurde über Antrag des Herrn Gjpaltl beichlosseu, sogleich au die Ausbesserung dies«'» FnsSwegeS >» schreite», »in weitere Abrutschiiiige» hintanzuhalte» die Böschnngei, zn pilotiere» uud zu vt'rslechten. Heir Ornig erklärte bereitwillig, dass das nöthige Piloteuholz an« seinem Walde eiitnoinine» werden kann, gegen Entschädigung des gewöhnliche» Brennholzwertes. Auch der Eigenthümer des Grundes, Herr Iacobin, gestattete das nöthige Erdreich zur Ausfüllung der abgerutschten Stelle von seinem Grunde verwenden zu dürfen. 3. Ter Holzbau de» Musikpavillons wurde »ach dem vorgelegte» Plane, mit Weg-lassuug des vordere» Zuganges, genehmiget, das Dach ivird mit Falzschindel» eingedeckt und der Bau in eigener Regie ausgeführt. Die Leitung des Baues wurde dem .Herr» Josef Wressnig übertragen. 4 AuS dem Cassabericht des EassierS, Herrn I Kastmir, entnehmen wir. dass nicht nur die Gebahrnng eine günftigc ist. sondrr» d»>jS der BerschönerungSverein auch ei» recht thateiiruche» Jahr hinter sich hat. Wird mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Die diesjährige Griirralorrsammlung tindrt Montag den ?!. «Nur; !!!!>> abends ' ,!! Uhr im nb^rsonörrtrii ftafliimtarr des Herrn /. (fttrrfcrraer Hatt. Sollte 5!: Urr-sslinuiliing nm ' ,N Uhr nicht beschlnsssahi^ Irin, so sindet rinr halbe Stiindr spntrr riar nuritr Halt, bei wrlchrr jrdr .Xniahl irr aniursrudru Mitglieder beschluksähig iß. Zutritt lialirn mich Uichtmitglieder. (Dir tprtsgmppe pettau des deutschen Schnloerrine»! halt am Samstag den 21. März »in M Uhr »n obere» Easino-UkuIc die IahreSversaiiiiiilniig mit solgender Tagesordnnng ab: l Vorlesung des Berichtes über die letzte Jahresversammlung. 2. Bericht über den Stand der Ortsgruppe im Jahre I »'K» .'i 'bricht über die Geldgebahrung d«r Orts-gruppe. i. Neuwahl des ÄrnppeiivorstandeS. 5». Wahl der Abgeordnete» zur Hauplversaiiimluug. tt Allsällige Anträge. Der Eintritt ist mir Mitgliedern und geladene» Gäste» gestattet. I Vocal- «»d (ftrchrrtrrslbend des hieligrn Mao»rrgesa»g-vrrrinrs niid des Mnlikvrreinrs.) Am t7 d M. veranstaltete unser Mäniiergeiaiigvereiu >» Berbindnng mit dem Musikvereine im Easinoiaale eine Liedenafel. ivtlche sich eint'S äußerst regen Besuch»'» erfreute. Abgesehen davon, dass die Liedenaseln des Manuergefang Berei»es stet» eine begreifliche Auziehungskraft halten, steigerte sich selb«' dtrmalrn ganz b.ivndirs. einerseits alsHerr Tr Lnkas. Mitglied des academ Gesangvereine» au» UJni; seine Mitwirkung srenndlich't zusagte, andererseit« durch den Ziiwachs mehrerer ansütvnde» Mitglieder, welche nicht nnr numerisch den Saugrekreis vt'rgrößern. sonder» auch durch her- vorragende» musikalische» Wissen sür die Entwicklung deS Berei »es von Bedeutung sind. Aus das Programm iibergeltend, heben wir in erster Linie jene» hervor, was nicht im Programme stand — die Lieder de» verehrten toaste». Herr Dr. LukaS, welcher über einen nicht all;»kräftigen Bariton verfügt, ist Säuger von vorzüglicher Ausbildung! seine wohltönende Stimme, seine reine, deutliche Textaussprache. seine vollendete Phrasie» ruug»weise sind derart, daß er jeden Zuhörerkreis für sich ge-winnt Wen» wir mit der Wahl der Lieder nicht vollends einverstanden sind, so thut die» seinen vorzügliche» Leistungen keinen Abbruch: es wurde auch mit dem wohlverdienten Bei-falle ni^'t gekargt und wir würden gewiss sehr erfreut sein, diesen . ffliche» Sauger bald wieder in unserer Mitte zn selben. Die Leistungen des M.-GB nnreii sehr zufriedenstellende, doch hätte eine sorgfältigere Wahl der Lieder zu noch größerem Erfolge beigetragen. Der erste Ehor: „Gebet der Deutschen Österreichs" ist eine Nummer zur Ausfüllung einer Programm-lücke. mau vermißt darin alle» jene, was mau sich erhofft. Sehr angesprochen hat der Ehor: ,I>» Dunkel»" von Engels-berg. nur leidet die Eomposition an allzngroßer Läng?. Dieser Ehor. welcher sehr viel Studium erfordert, wurde iu durchaus exakter Weife zum Vortrage gebracht; die Sänger, ivelche ja manche Stunde diesem Werke widmeten, konnte» in dein Bei-falle, ivelche» ihre Leistungen erzielte», volle Befriedigung finden. Ebenso mustergiltig war die Leistung in den Chören: .Da drüben" von Dr. Eyrich und .Wach aus du schöne Träumerin" von G.-ricfe; daS im ersten Chöre von Herr» W Blanke ge« brachte Solo !var voll warmer Empfindung nnd in der für dessen Stimme richtigen Tonlage. Keistiiin»' .Schöner Stern", Brummchor mit Baritonsolo, welche» Herr Dr Luka» in meister-haster Weise zur Geltung brachte, verdient volles Lob. Es war erfreulich anzuhören, in welch' tadelloser Weise der Chor die cresc. lind decresc. brachte und in wie hohem Grade da» En-semble durch Verhütung der geringsten Schwankung gewann. Den Schluss der Gesanginummern bildete der Walter .Frühling»« zauber" von Weinzierl. welcher mit vielem Fleiße studiert »nd mit voller Lebendigkeit gebracht wurde. Wir können nicht um-hin, anch deS Herrn Direktor Schütze zn gedenken, welcher bereitwilligst die Begleitung der Lieder am Pianosorte über» nahm und in gewohnter Vollendung ausführte. Der Erfolg welchen unsere Sängerschaar erzielte, wolle ein neuer Sporn sein, zn weiterer, ebenso emsiger Thätigkeit wie bisher. Die Vereinsleitung, insbesondere der unermüdliche Vorstand, .Herr Franz Kaiser, welchem daS Emporblühen de« Vereines zu danken ist. verdient in seinen Bestrebn» ,en Anerkennung und allseitige Unterstützung. — Die Mnsi^vereinskapelle brachte nebst mehreren flotten, in den Rahme.i des Aoend» passenden Stücken die Ouvertüre zu .Zainpa" von Herold und die Ouvertüre: .Der Sonnwendhof" von T.tl, exact zum Vortra,\t. Sehr viel Beisall erzielte das neugewonnene Mitglied, Herr Emerschitz. al» Solo-Flügelhoruist: e« ist unserem Musikvereine, insbesondere im Interesse der Harmonirrapelle zn dieser Aequi« sition zu gratulieren; hoffen wir. das» diese Kraft sich den hiesigen Verhältnissen anschließen wird und für lange Zeit erhalte» bleibt Der Chormeister. Herr Franz Haring. ivelcher in seiner weiteren Eigeuschast al» Capellmeister des M B -Orchesters an diesem Abende in hol»tin Grade in Anspruch genommen war, kann mit voller Befriedigung auf seine Thätigkeit blicken, denn die Leistungen des M G. B . sowie des Orchester» geben Zeugnis seiner Tüchtigkeit. Die Pflege de» denlschen OM'ange» ist ei» unumstößliches Bedürfnis nnd soll uud muss mit aller Energie gesördert werde»; wie herrlich spricht Hamerling in dem. dem Pettauer M.-G.-B gewidmete», von E. W. Degner begeisternd schön componierten Wahlspruch: Von Cri !« Crl, Von Hanq zu <»nq. Bon «imnd zu ««rand. Btrid »nier Hort Alpenland. Ta» dcuilch.' Kon Der deutiche Za»g! I.i der Handel» uud Gewerbekammer in Gcaz wurde Herr Ludwig, HaiidelSmaiin in Graz. mit 2M von ;W at».,rist'liene» Äimuieu jum Rei chsrat h»abgeord»eteu der Grazer HttudelS und (»eweidr-kammer gewiihlt. Herr Toetvr Ritter vo» Lal>iljd?l»irg erljieU 12, die Herren Molsd) und Mosdorser. üeifrc Kammerräthe. erhielten ersterer 2. legerer I Stimme Kölsch soivie Mvödvrscr hal^n vorher ihre Candidatilr znrültgezege». Der Vlb^curbinrle hak mit Ehrenwort sich l .cpslichtct. sur dir Berstaat>ichun> der Südbahn einzntrete». indessen jedoch aus die Herabsetzn»,, der Tarife, sowie die gänzliche Ausladung der höchst schäd-liche» Refaktien hinzuwirke». besinnt mit der heutigen 'Nummer unsere» Blatte», e» ist eine Historie au» dem stein-sche» U»terla»de. welch., von Herrn Mannitjch in ©t. Urbani bearbeitet, der Pettauer Zeitung znr Berfügnng gestellt wurde Tie Schristleitung erlaubt sich daher, aus diese Erzählung au« den Zeiten der Nacht und Finsterm» ausmertjam zu machen. (tfillitr Cifiucrbrbuni.) DerÄewerbebuud in Eilli hielt am 28. Februar seine Generalver,amml»ng in Anwesenheit des Regiernngsvertreters. f. f. Bezirkscomissars .Herrn Baron Äpsaltern, des Reich«rath?ad,;eordneten Herrn Dr. Foregger. des Biee-BürgermeisterS Herrn «tieger uud zahlreicher Mit-glieder ab. Der Ihätigkeitsbericht. welcher die Förderung ge-«erblicher Interessen erwies, die bei jeder Gelegenheit, insbe» sondere bei Wahlen znr Bethätigung käme», wurde zur Kenntnis genommen. Der Eassabericht wieS ein Baaroermo.;en vo» 46 fl. kr. an». Über Interpellation an de» Reichsraths abgeordneten Foregger. wie sich derselbe zu den Beschlusse» de» IV. österreichische« Gewerbetages. de« Bestrebungen: Hebung des Mittelstandes. Verstaatlichung der «ädbahu. verl^alte» wird, ob der Abgeordnete gnvillt sei, in diese allseitige Kundgebung des Mittelstände» einzugehen, erwiderte Herr Foregger. das» e» ihm nunmehr vollkommen bekannt sei. wie dringend die Abänderung de? GewerbegeseheS znr vollständigen Entwicklung des GewerbestandeS ist, dass er auch bestrebt sei» werde, diese, in der gegenwärtige» Reichsrath^sessio» wahr-scheinlich znm wichtigste» Punkte sich entw elude» Frage bestens zu vertreten. Nach mehreren Interpellationen wird Herrn Foregger das Vertrauen votirt uud derselbe vom Äeiverbebnnd als Abl^eordneter ausgestellt. Nachdem noch mehrere Anträge, darunter eine Resolution an deu Gemriuderath. dahingerichtet, das« comniiinalt Arbeiten nur im Einzelne» vergeben werde» sollten, ihr, Erledigung sandeu. wurde diese Generalversaminlnng vom Obmaiiiie deS Geioerbebunde», Herr» Altziebler, geschlossen. Ulocheumarktpreile in Prttau im März 1WM. Weizen.............pr. >00 «o. fl. .StOHl •••«•• ♦♦••••# n * n AWlU* •••«••••*»•••« tf m » SOfCT • t .»•#»♦••••♦ » n m if Gerste.............pr i Ko fl. Hirse ..... •••••*••# m m » Biichweizc» (Huben)......... „ „ » Eier .............. lOOStiitf „ Speck, friichtT ...........NX) Ko. . 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Turf»ull — al» vomOghcinte» Dtwinf>-<(ion»inittel Itekannt. — wird zuinei»! zur OeruchkMmaehung der Alwrte ver-wendet Torfniill-lMillgrr wird mit gro.vin Krfolgr. speciell in junge« Weiakergru. verwendet, liefert für da» W ark«lhuiB der Triebe und die Belaabaag 4er Hebe« überraschend gün»tige Henuliate. \V«-tfim» ihrer vopiAkIii'Iicii liy®K*iin*rli»*n Kii^nsrluist^ii wir»! Ivrswull ®l?» HillMtfriil unter I*uii*I al» acdilechier VN;irmeleiter *ur i'iilluMg der lUbluatidr bei Einkellerii und zu |ianpfli-iling»-rHliülluagen etr. VortheilhaH lienütut. TarMrea wird in scidgepre**ten. mit l»raht verschnürten Italien von ona läO Kilogr., TarMrea in sestgepr«sK|eii, mit Urahl verschnürten und in Jaie eingeaiibira Italien von ca. i »> Kilogramm versendet. Troxpecte und Hrei»li*ien gratis und frnnco. Wiedrrverklnsfr für IVttau und *nd«*rc xrS-uu-re Orlr jr^ucht. 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