^'«»». Freitag am »7. September »8HH. Dle „?a!l'c,cher ^.,i " -<'..', <„,.,.,,s.i,,c dcr Tom,' uiw Fviertaqs, täglich, mid soi^t sammt t>m Vcila^n i,» Comptoir qanzjäbrig 11 ,!.. kalbjäliric, 5 il. ZN lr. ,»it K c„V""^'^ '7^''^'''^,"^,^ tt I i?»r ^ I>.stcslm,q >»'s Hans ,!..-> Halbjahr,., 30 fr. mchr , s. rat.o» sqcbus, r mr n»c F,altc,,^It odcr dn> Na.m. wselbc», si,r nn-" a M..l /'"'."^"' ^""^""d und qe. >.ck '^ . ''^f/'^^ 'I..?,,a., l'is 12 Zcile., f.'stcn 1 il. ft.r 8 Ä'i.s, .^0 fr, f,,r 2 Mal und 40 fr. ff.r 1 Mal einschalt.'... 3" di's'n'Nüw! ^'2»slrtio»sstä».Pcl" ^ch .0 kr. snr^^^nscha't.n.g hi.,u ,. „chm...___________ Amtlicher Theil. ' k. k. apostol. Majestät sind gestern, den , September, Mittags von Schöubrunn "ach Ofen abgereist. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 11. September d. I.. dem wegen Versuchs der Falschwerbung zur zehnjährigen Schanzarbeit verurtheilten Joseph K oml<> sy, den Rest der Strafzeit ans Gnade nachzusehen gernht. Se. s.k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung > zu:l p^t.verz>nsl.(>«ssc- st. ^ ' anweisiing.'ii ... 2l»<;.'/'?<) ^^7 l.'i.'! zu 3 pCt. verzinst. Reichs- ", schalMiue . . . 2I,2:N.^W 2^lW.«<»<» lniverzinsl. Reichsschal)- scheine ..... 11.^7^.72': l 12,1!0,2«)7 Anweisungen auf die Lan- deseinkiinfte Ungarns 1.^!).'!2.2:^ l7^,^l.4.'i2 verlosbare Mmizscheine . :l,^l> l^,448.ui^ Zusammen lli^i^li,?:;") 10!;.«12.2Nl Bei Vergleichung der Ergebnisse beider Monate "gibt sich eine Abnahme: D" zn il pVt. verzinslichen Casse-Anwei- ff. sl'ngen um . . . ^..... 30.38!; der zu 3 pb't. verzinslichen Neichsschal)-scheme um ...... 1 ljljl) ,^<) der luigarischen Anweisnngen um . . . 1,891.214 Fiwrag . 3,«« 1.099 der verlosbaren Mnnzscheiue um - - - .^'''^ der unverlosbaren Mnnzscheine um . ^____338.339 zusammen nm ^,644.!'«^ dagegen eine Zunahme der unverzinslichen NcichsschalMeine um ..... 3,7<»4.425! im Ganzen daher eine Abnahme um . . 880.^36 An lomb.-venet. Schcchscheinen waren Ende Anglist 1«52 noch im Umlaufe 1,704.295 l'ire. Wien, am 14. September 1852. Pom k. k. Fittanzmiuistcrium. Nichtamtlicher Theil. Iur Hollvereinsfragc. ' Die Erklärung Hanuovers iu der Zolleini-gungsaugelegeuheit wurde von der preußischen Presse aufgefaßt, gegen die man hanuöverschcrseits sehr bestimmte Verwahrungen einlegt. Das Bestreben Hannovers bei Abschluß des Septembervertrages war offen-bar eine Schranke im dentschen Bundesgebiete, welche der Eiurricfelung der materiellen Interessen deS Bundes auf g>Ml'i»samn- e>)!i!i,dlage ln Wege stand hiu< wegzuräumen. Es hat diesem Bestreben bedeutend? (5oucesfiouen in seinein bishcr befolgten Freihandels-svstemc zu Guusteu des im Zollvereine augriiommenei, Schnnsystemo gebracht. Es war seine Absicht, einen Vertrag mit dem Zollvereine und nicht ein einseitige» Bündnis; mir Preußen gegen den Zollverein abzuschließen. Es kaun »hm daher nicht willkommen sein. sich zn ciimn Slimpuncte gebraucht zu sehen, auf deu sich anlehnend Preußen die Zuversicht fände, um dle annähernden Bestrebungen der süddeutschen Staaten von der Hand zu weiseu. Ein solches Ergebniß seiner Vertragstreuen Haltung läge weder in der Absicht noch im Interesse des Eabiuets von Hannover. Es würde weder seine Sclbststäudigkeit noch semen materiellen Bortheil gewahrt fühlen, wenn eS nach Abweisung dcr übrigen Bundesglieder allein rdec in Gesellschaft ciulger thüringen'schen Schicksalsgenossen in Preußeus freundfchaftlichcr Hand zurückbliebe. Die Bedingung, welche die übrigen deutschen Staaten für die Erueue-ruug des Zollvereines mit Preußen seyen, nämlich die Annäheruug an Oesterreich mit dem Ziele einer vollständigen Zollcmignng, liegt überdieß im gleich-mäsiigei, Iutercsse Hannovers. Diese Bedingung kann i^hcr Hannover nicht zum Geg^r der süddeutschen Staaten machen. Hanover ist f.lglich durch seiue ^ge "»d ^tclluug auf eine vermittelnde Rolle an-gewlc,en. Es »cheint auch diese Aufgabe richtig zu erkeuncu, und so lange Haunbver mcht selbst von ihrer ^o,uug abstehe wollen auch wir uns nicht ganz von der Hoffnung trennen, daß seine Bemühungen von Erfolg sein werden. Eorrespondonzen. Trieft, ^'- September. — ^ — Aus Veuedig wird von eincr kühnen Gewaltthat Hieher berichtet, die wenn sie nicht aus guter Quelle käme, leicht von d''U Lesern in'ö Reich der Fabeln uud Romaue verseltt werden könnte. In den ersten Tagen dieses Monats begab sich gegen Abend ein junger Maun, wie man sagt ein Bologneser, an'S Ufer, „ud miethete eine Gondel, um anf der Lagnne eine Spazierfahrt zu unternehmen. Der Schiffer, ein Maun von 40—60 Jahren, führte ihn ganz allein durch die mnern Canäle gegen die Inseln, welche sich jenseits der Ilivl> .>r in einem kläglichen Zustande. Bis jcht ko.mlen die Behörden keine Spnr vou den Vl'ga»del, finden. Man versichert, daß die hohe Pforte eineu Protest an die russische Regierung eingereicht habe, weil diese den Fürsten von Montenegro als unabhängig auerkaunt hätte. Das türkische cabinet sell überhaupt uicht gerne sehen, daß die Cirilmacht i" Mon> lenegro von der geistlichen getrennt wnrde, und daß der junge Danilo den Titel eines Fürsten angenommen habe. Man spricht, dieser jimge Fürst hege die Absicht, das Volk in Cettique zn versammeln. nm diesem deu Wunsch auszudrücken, daß auch in Montenegro eine Steuer eingeführt werde. Da heuer dos Land sich einer Men Ernte erfreuet, so vermuthet »ltt man, daß daS Volk die Steuer nicht verweigern werde. — Unsere Börsendeputation veröffentlicht heute ein Rundschreiben an den hiesigen Handelsstand, worin sie diesen einladet, au der neuen Anleihe thätigen Antheil zu nehmen, und eröffnet bis zum 17. d. M. inclusive eine Subscription, indem sie eine Provision von 1"/<, auch für eine Snmme von 100 Gulden verspricht. V e tt e r r c i ch Wien, 14. September. In allen Stationen, welche Se. Maj. der Kaiser währeud Allerhöchstsei-ner Reise nach Pesth berührt. sind Borbereitungen getroffen worden, um den Monarchen in feierlicher Weise zu empfangen. — Seine Majestät der Kaiser hat dieser Tage eine Deputation aus Lemberg, bestehend aus dem Bürgermeister und einigen Gemeiuderäthe» in beson: derer Audieuz empfangen, und die erneuerte Huldigung, sowie die überreichten Gesuche mit der Versicherung entgegengenommen, die Wünsche der Stadt thunlichst zu berücksichtigen. — Ce. Majestät der Kaiser hat mit allerh. Entschließung v. 2li. v. M. die Organisirnng der k. k. Polizeidirectionen zu Lemberg uud zu Krakau, daun eines k. k. Polizei - Kommissariates in Lemberg genehmigt, welche mit Anfang November in Wirksamkeit treten werden. Au der Spipe der Polizeidirec-tionen zu Lemberg und Krakau werden Polizeidirec-toren mit dem Iahresgehalte von 2500 ft. stehen. Das Commissariat zu Brody leitet ein Commissar mit 800 ft. Iahresgehalt. Bei der Polizeidirection zu Krakau werdeu Erpositnren zu Szezakowa und Chrzanow aufgestellt. — Ueber Anordnuug Sr. Maj. des Kaisers müsseu vo» nun an die sämmtlichen staats-, staudi-scheu- uud Privacstiftliuge, welche nunmehr iu die Wieuer-Neustadter Academic aufgenommen zu werden wünschen, den vierjährigen VorberettuugScmS in einem Cadetlen - Institute absolvirt haben, uud wurden demnach die sämmtlichen Stiftuugspläfte ans die Cadette»i»stttnte übertragen- Im October d. I. kön« „ei, sonach nur solche Aspiranten in die Wiener-Neu-stadter Academie aufgenommen werden, welche vermöge ihres Alters, körperlicher Entwickelung uud Vorbildung gleich in die ll. Classe eingetheilt werden ; alle übrigen berelcs aufgenommenen Aspirauteu treten in daS erste im October d. I. zu eröffueude Cadetttiuustitut zu Haiuburg ein. — Bei der vcu Seite des Gemeinderathes eröffneten Enbscripliou a»f das neue Aulehen, waren blS hente Mittag über 2 Mill. Gulden gezeichnet. ^- Es sind Verhandlungeu eröffnet wegeu Erneuerung des am 111. September l«28 zn Bern zwischen Oesterreich und der Schweiz geschlossenen Vertrages wegen gegenseitiger Auelieferung von Verbrechern. — Wie hier in diplomatischen Kreisen verkantet, hat der französische Gesandte zu Frankfurt, Herr v. Talleuay, bei sämmtlichen Regierungen eine Note überreichen lassen, in wclcher auf die Angriffe, die die französische Regieruug durch die Presse »nd Zei-tungH-Corr.'spondenzeu zu erleiden hac. aufmerksam gemacht, und bei vorkommenden Fallen um geeignete Ablnlfe nachgesucht wird. - Medaille zur Erinnernng an den 14. August 1 8 !l 2. Es gehört zu deu schönsten Anfgaben der bildenden Künste. Geschehenes in der Erinneruug der Mensche» festzuhalten, uud ein Ver-binduugsmitttl herzustelleu zwischeu den Gefühlen und Gebauten der Gegenwart und der Zukunft. Sie kommen auf diese Weise einem uatürlicheu Dränge des menschlichen Geschlechtes entgegen, das bedürftig der Mittheilung sich i'sta»schau»u^ gen wie thaten der Mltivelc aus die Nachwelt zu überliefern. Die Ausführung dieser Me^ülle ist t?em k. k. Medailleur. Hrn. .^arl RadniNry, nberlrage» wölben, der scine Aufgabe iu eimr Art löste, caß dic Erinneruug ai: de» l 4. August iu jeder Be^e^ hung zu einer angenehmen, dein Kuustsreuüde Ml>l'^ sondere aber ,^ll ciuer geliußreichen gcinachc wulde. Der Avers zeigt das lebendig aufgefaßte Portal Sr. Majestät, mit der Umschrift: „Franz Joseph l., Kaiser vou Oesterreich", uud unterhalb des Portracs einen mit ei»cm Bande verbulldeoen Lor-ber- und Pallneuziveig-, der Revers stellt den Trlumphboge» dar, welcher auf Kosten der Gemeiude am Pracersterue errichtet lvurde; >m Segmeute nuterhalb demselben l^sen wir die Worte: „Das dankbare Wleu XlV. August ^l)(,Cl l.ll.", und am Rande des Reverses die Inschrift, welche die Vorderseite des Bogens zierte: „D em Sieger ü ber die Herzeu seiuer Völker." — Im Eisenburger Comitate wurde» mehrere Ortschafteu vom Feuer heimgesucht, namentlich sollen Meßlen uud Cs'M gänzlich abgebrannt, in lenterem Orte überdieß auch mehrere Menschenleben zum Opfer gefallen sein. - Wenn auf einer Eisenbahn ein Zug durch irgend Etwas anfgehalten wird, ist es gewiß wü»-schenöwerth, sofort mit den beide» nächsten Stationen Mittheilungen wechseln z» kö»»e». Der Gedanke, dic telegraphischen Drähte, die längs des Weges l>r-laufeu, zu diesem Zweck zu benuNen, hat sich sogleich aufdrängen müssen. Aber jept erst ist es Herrn Vreguet gelungen, diescn (bedanken z» verwivtllcheu. (5r l>at einen beweglichen Telegraphen, der mit Allem, was dazu gehört (eiüe galvanische Säule, ei» Manipulator und ei» Signal Empfanget' - den Kaste», in dein mail es mit sich führt, mitgerechnet) -- llick>t mchr als 23 Kilogramme wiegt, auf eine» Bahnz»g gebracht, und er hat unterwegs an verschiedenen Stelle», bei Tag uud Nacht, Halt macheu lassen, um mit den benachbarten Stationen iu Verkehr zu treteu. Der Versuch ist. der „Austria" znfolge, vollkommen gelungen- Mai» erfaßt den Telegraphendraht der Eise»-bahlistrecke mit Hilse eines Rohrs, welches, wie eiu Operngncker, mit aus- u»d emzlischiebenden Gliedern versehen ist uud in einen metalleneu Haken endigt. Anf den Eisenbahnen Frankreichs sind bereits 30 Bahuzüge mit diesem sinnreichen uud sehr uüplichen Apparate versehen. Wien, I.'i. September. Vou heute an werdeu wahrend der Dauer des Feldlagers bei Pesth die Züge zwischen PM nnd Palota alle hall^ Stm>de verkehren. Wien. Zu eiuem Artikel über die Sparcas' seu, welchen die „Austria" bringt, findet sich folgende interessante Betrachtung: „Für die Jahre 1847 und 1848 lieferten gleichartige und vollständigere Gebarungsübersichten bloß 14 der bestehenden .'i4 Spar-cassen und zwar in folgenden Orten: Wien, Ober-hollabruun, Grat), Laibach, Klageilfurt, Triest, Innsbruck, Vregeuz, Ala, Rvveredo. Feldkirch. Prag, Zara und Ragusa; für die Jahre 1849 u»d 18^'i<) von lji Sparcasse» bloß III, wozu außer den vorgenannten »och die Spa>casse von Mailand gehörte. Mit Beschrä»ku»g auf je»e weuigeu Sparcassru nuu lassen sich die Ergebnisse derselben währeud der vier lemeren Jahre folgeudermaßei. darstellen: B.'lr.i.i dn- Einlagen (>j>samn,t>s^!vcr Iin Iahn- Zahl r.r ^u (>nde d>ö Iahnc«. waltende Epar-«inl.q.r. cassc-Vn-!!,^.'!!. ft. ft. 1847 248.430 .'l8.247.W7 <)l.::91.977 1848 19.i..':l)8 4.!.:j8.':.l)ll, 48,424.8:!«) 184l) 2!l4.!).212.49N Die obigen Ziffern beweisen, daß der Umfang und die Wirksamkeit der darin begriffene» Sparcas- .eu sehr beträchtlich «st, ohne freilich im Geringsten erkenne» zn lassen, ob deren Wirksawkeit sich vor» zngsweise auf die unbemitteltere» auf Albeit und Er-sparuug angewiesenen, oder mehr anf die bemitteltere», Bürgerclassen erstrecke. Dl.'selbe» lehren außerdem, daß sich die jeweiligen politische» Zustände des Bandes in der Theilnahme a:i den Sparcasse» sehr deutlich abspiegelte!'. Wir sehen !ni!nlick, wie sta>k weqe» Störiüig des öffenillche» Friedens nn Jahre 18^,.^ der Betrag der Einlage» geqe» jeüe» des Vorjahres gefalle»; daß derselbe l.mge »ach wiederhergestellter Ruhe z» Ende !.^»!» »icht wieder aus die Höhe von 1847 gestiegen wal; jedoch mit de,n zu»ehme»den Vertraue» i» die Forld.nier de>5 Friedens am Schlüsse des Jahres >8.'j<) sich gegen das Jal'r 1847 bereits l,m «i M'll> <»«.'!.::!»« st. higher gestellt hatte. Die vorstehende Uebersicht seyt endlich außer alle» Zweifel, daß die in Sparcassen jahrlich z» fruchtbarer VerwendlU'g eingelegten Summen, sowie das qesammte Vermi?' ge» der Sparcalse» einen namhafte» Theil des Na« tio»alvermögens von Oesterreich ausmacheu ; daß folglich die Sparcasse» hier eben so wie in England. Frankreich, Preuße» n»d anderwätts des vollkommen« sten Schuttes n»d der Förderung vo» Seite» ter Staatsverwaltnng würdig sind. Leltteres gilt beson> ders für Ungar» ,uit dem Tcmeser Banat, der Wol' wodina und Siebenbürgen. In diesen Lander» hat das Sparcassawesen während des jüngsten Iahrzehents breite Wnrzeln gefaßt. Man zählte daselbst im Jahre 18.>0 39 Sparcassen, die jährlichen Einlagen belie-fen sich zusammen auf .'l.232.19.'! ss., und das ge-sammle zu verwalteude Vermögen vo» I.'l dieser Sparcasse» erreichte die beträchtliche Smmne "0" !0..'i49.'i42 ss. Diese Summe de» bezügliche» ^"'"^ inen der oben ausgewiesene» Sparcasse» - Geb.'"'«^" limzilgefüat, ergab sich der Gesammtbetrag der im Jahre 18'!0 m österreich. Sparcasse» angelegte» Gelder Mit 70.22!l.4tt0 ss., der Gesam,ntbela„f des verwalteten Svarcasseiwernwgeiis »nit 79.7li2.l)38 ss. Bel den jeyigr», Bevdlf<>»ung<5:. (^rnndl'ssitt-, Iudustriel und Handtlsverhält»isse» jener anf neue wirthschaft liche Gruiidlaqen gestellte» i.'ande kommt Vieles ^' rauf an, dem Triebe der Arbeiisainkeit. Ml^^ ll»d der A»sammlu»g von Capitalien mittelst ^' günstiglmq der Sparcasse» entgegen z» kommen" Das Ministerium für Cl,lt»s und U»terncht hat die A»we»d»»g der kürzlich bei Friedrich Tempsk» i» Prag erschienenen griechischen Grammatik von Pl'^' Dr. G. Cnrtins an jenen Gymnasien, deren i.'el)l' körper sie den specielle!» Bedürfnissen der Anstalt ent> sprechend erkennen, vorhinein für zulässig erklärt. ^ Die Telegraphenleitung vo» Pesth bis 3e-mesv»r dürfte bereits in einigen Woche» verdffelit-licht werde». ' Aus Belgrad vom 3. September schreibt ma» , daß der bisherige Fest»»gscnmma»da»t H"^ schid Pascha am folgenden Tage, »ach BoSnie» "Us seinen neuen Posten als General-Gouverneur jen^ Provinz abreisen sollte, sein Nachfolger für Belgrad, Vesim Pascha, war bereits augekomme». . Gste, 17. August. Von 2.'l des Raubes mit bewaffneter Hand überwiesene» . uud durch kriegsg^ richtlichen Sprnch zum Tode uerurtheilteu Individuell w»rde» 18 hi»gerich!ef, die übrige» mildernder Umstände halber, zu je !0- i-'l-^lijährigem schwere« Kerker begnadigt. Deutschland. ^ Verlin, 12. September. Die nächste Confere«" ^ der Zollvereins - Bevollmächtigte» wild, wie das ,^' B." qlalibhafciq vernimmt, nicht vor Ende der N'^ ste» ')^0che Statt fnide». ')ialh emem >>n Jahre 1833 erlassenen ^'^ ^ si»d die Kirchenbehörde» verpflichtet, vor der ^"' , ^> > me vo» freigebig>n Zuwendnngen, welche Kirch^ ^ , kirchlichen Stiftnngen gemacht werden, die Oe»"' ^ g»»g der Staatsregierung eiuzuhole». U»tcr der ß waltung des Hr». v. ^adenberg wurde vom ^ll ^ ministerinm ei» Erlaß a» die Oberpräside»te» ^l tet, wo»ach dasselbe vom Standpu»cte seines > ^ sorts auf dic wegen solcher Zuwendungen zu tende Anzeige den katholischen Kirchenbehörden M ^ über verzichtete. Wie das .C. V-" «"....""lt. auf eine desfallsige Anfrage aucl) von dem g wärtigen Chef des geistlichen M.nister.ums ell ftll worden, daß er in dieser Beziehung nichts ändern wolle. Stuttssart, 8. Sept. Wie die „Württemb. Corresp." hört, werden im Lauf der nächsten Woche zur Verathnng einer Collectivantwort anf die preußische Note vom 30. Anglist Seitens der Minister und Bevollmächtigten der Staaten des Darmstädter Bündnisses weitere Konferenzen Statt finden. Ueber den Ort der Verhandlungen verlautet noch nichts Bestimmtes, doch höre man Leipzig und München nennen. Dassel, 7 ^^. Die städtische Behörde hat den Auftrag erhalten, sofort die Fahueu und Standarten der aufgelösten Vürgerwchr. so wi« alle Si-gnal.Instrumente, als Hörner, Trommeln uud Trompeten, an das hiesige Zeughaus abzuliefern. Die Hornisten und Tamboure wurden seither noch als Feuertamboure :c. fortgeführt. — Man schreibt aus Düsseldorf: Die Ei-seubahn, welche unmittelbar von hier nach Aachen geht. nähert sich ih,^. Vollendung; dagegen scheint er ^" der Verbindungsbahn zwischen hier und Aru-yem Mtt der holländischen Bahn noch sehr weit aus. stehend. Eifriger betreibt mau deu Bau der Bahn »Wischen Rotterdam uud Antwerpen, welche durch ein Dampfschiff über die Maas an der Stelle die Verbindung unterhalten wird, wo in dem Revolutions-kriege die Franzosen, diesen Fluß überschreitend, in Holland, eindrangen; so sehr hat sich Belgien mit Holland ausgesöhnt. Dane m a r k Obschon mit der Schleifung der Festungswerke "on Rendsburg, nach Angabe dänischer Blätter, "st in der zweiten Hälfte dieses Monats begonnen werden soll, nimmt doch die Demolirung der im Rayon erbauten Fortificationen schon seit längerer Zeit ihren Fortgang. Die nördlich gelegenen Schanzen sind bereits gänzlich, die östlich gelegenen schon zum größten Theil dem Boden gleich gemacht. Niederlande. Haass, «. September. Die erste Kammer der ^eneralstaateu hat heute ihre Berathungen wieder begonnen. Der Kammer wnrdcn die königlichen Be-schlüsse mitgetheilt, welche die Ernennung der Herreu Horster v. Dambenoy und Etraems zum Minister b^ treffen. Die Kammer hat die von der zweiten Kammer bereits angenommenen und die ihr zugewiesenen Gesetzentwürfe zunächst au die Abtheilungen verwiesen. Der „Notttrdam'sche Eonrant" versichert positiv, word ^'""zbsische Gesandte im Haag nicht abberufe» ^ unr auf einige Zeit in'S Ans-welches die Na^ich^ ^ ""msterd. Ha'^'l^d," ""d.ficirtj.^ dings, Mler- lassen, und wenn ^ . "°" ""dr" de" H'ag ver-der sei"« kreise mit i"'3"samn^ aus an^.. o .. ' versichere man doch jel)t ^enm^^ ...»,.^/,:/,.'',^"'',^2^ MiMerb^ I t a l i e n. (fatauia, 1. Sept. Das Decmionat der Stadt hat zur Unterstützung der durch die jetzige Eruption des Aetna verunglückten Bewohner von Zaffelana die Summe von 3000 Ducati bewilligt, und übel'-dlest angeordnet, daß diese jedes Obdaches beraubten ^»glücklichen in der Stadt untergebracht werden solle". Dieselbe Behörde hat ferner eine Subscription zu gleichem Zwecke, und das Abhalten öffentlicher ^bete zur Abwendung dieses Unglücks veranlaßt, ^eitere aualoge Maßregeln sind überdieß bereits ""gebahnt worden. ^ r a ll k r e i ch. Paris, 9. September. So oft ein neues flehen anf die Börse gebracht wi.d. Pfleaen die Staatspapiere jener Negieruug, welche das neue An-lehen aufuimmt, mehr oder weuiger zu weichen. Dem im Gegentheil hat die Nachricht, daß Oesterreich beschlossen hat, ein neues Anlehcn von 80 Millionen Gulden (200.000.000 Fr.) zu negociiren, eher ein Steigen der österr. Metalliques auf unserer Börse heute hervorgebracht. Schon seit der Rückkehr des Baron James von Rothschild nach Paris, welche hente vor acht Tagen erfolgte, betrachtete man die abermalige Emission eines österreichischen Anlehenö als ausgemachte Sache. Und dennoch haben seitdem die Obligationen deS letzten Silberanlehens, welches Hofrath Brentano im verflossenen Mai zu London negociirte, anf unserer Bör l.'!lin-<5<' versammelte, um ihnen zu erklären, es werde keine Einzeichnnngen zu dem reinen EmissionSpreise (i)!i) rn Paris annehmen, wenn diese Einzeichnungen nicht von soliden Hänsern herrühren sollten, indem daS Haus Rothschild dnrch bereits erfolgte Anmel-dnngen aus London und in Paris, in die Lage gesetzt wnrde. einen großen Theil des neuesten Anle-hens für eigeue Nechuung zu übernebmeu. Bekanntlich gewährt die kaiserliche Regierung jeuen Bankiers, welche wenigstens für eine halbe Million Guldeu snbscribiren werden, eine Bonification vcn 1 p(5t. Uebcrhanpt kennen Sie uud Ihre Leser in Wien zur Stunde die Bedingungen des neuesten Aulehens bes--ser als ich. Ich beschränke mich daher, anzudeuten, d.ß das neueste Anlchen. gleich jenem vom Monat Ansdr.^"''^'" ^"markte, um mich eines Börse- «'er Mathen nd^s'^' "''1 "^' ^"" N) - , , ' "'" ^lesoldaten verlangen von dem Mannemnustemm, ih., Dienstprotocolle und Zeug-^/'" '" U""'^.Nungen theilhaftig zu werde., v lche dmch Decret vom 14. December 18X1. den lten Soldaten der Republik uud des Kaiserreichs zugesichert wurden. Die Central-Administration be-^ .um v.ele dieser Protocolle nicht mehr, und muß ^y" ^rkuudlguugen bei deu Einreichern von Gesuche» einziehen, was langwierige Korrespondenzen veranlaßt. Der Minister der Marine macht also den Ge-luchstelleru bekannt, daß sie außer dem Namen und Vornamen zu bemerken haben: 1. die genaue Angabe °" 5", wann sie in den Dienst traten; 2. den Na- men und die Nummer jedes Corps, in dem sie ge> dient haben; 3. die Zeit ihrer Beurlaubung. Jeder Seesoldat hat außerdem den Hafen anzugeben, wo er eingeschrieben wnrde, und das Schiff, auf dem er gedient hat. Jedes Gesuch, welches nicht von diesen Angaben begleitet ist, bleibt ohne Erfolg. Großbritannien und Irland. London, 9. September. Die neuesten Nachrichten vom Vorgebirg der guten Hoffnung reichen bis zM! 3. August. Die Berichte aus der Colonie und namentlich von der Gränze derselben lauten noch immer sehr unbefriedigend. Streifende Horden der Kaffern unternehmen fortwährend Raubzüge und füh-reu Angesichts der Mauern von Grahams-Town die Heerden der Colonisten weg. Die militärischen Bewegungen des Generals Eathcart haben noch wenig Erfolg erzielt; nur dem Obersten Buller ist es gelungen, mit verhältnißmäßig sehr geringem Verluste, an 100 Kaf, fern zu todten und einige KriegSvorrache zu erobern. Neues und Rettestes. Laiback, 17. September. Se. k. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Carl Ferdinand ist heute um 7 Uhr Morgeus aus Görz hier eingetroffen und mit dem um 8 V, Uhr abgegangenen Eisenbahntrain über Wien in das Militär-Lager bei Pesth abgereist. Telegraphische Depeschen. — Verlin, 14. September. Für Morgen ist die Zollconferenzsitzung angesetzt. — Eiue königliche Ordre au das Staatsministerium ordnet die Nessort-Verhaltnisse einzelner Ministerien dem Ministerpräsi, deinen gegenüber, um demselben die Uebersicht über die verschiedenen Zweige der innern Verwaltung nnd die Möglichkeit zn gewahren, die nothwendige Einheit aufrecht zu erhalten, und dem Könige über wichtige Verhaltungsmaßregeln Auskunft gebe» zu kön-nen. Die Ordre bestimmt: 1) Ueber alle wichtigen Verhaltungsmaßregeln hat der betreffende Departe-mentschef sich vorher mit dem Ministerpräsidenten zu l'erst.il,diaen. 2) Wenn solche VerwaltungSmaßregel» der koingl. Genehmigung bedürfen, so ist der bezügliche Bericht vorher den, Ministerpräsidenten mitzutheilen, der selben mit etwaigen Bemerkungen dem Könige vorzulegen hat. 3) Wenn der Virwaltungs-chef dem Könige über Nessortangelegenheiten unmittelbar vorzutragen hat, so soll er den Ministerpräsidenten vorher davon in Kenntniß seyen, damit dieser dem Vortrage beiwohnen kann. Die regelmäßigen Immedlatvorträge des Kriegsministers bleiben von dieser Bestimmnng ausgeschlossen. — Rom, 10. Sept. Mehrere revolutionäre Winkelpressen sind entdeckt und aufgehoben worden; doch circullren noch zahlreiche Pamphlete, welche die Vevölkeruug gegeu das neue BesteuerungSsystem aufzuwiegeln trachten. Die Mallepost zwischen Rom uud Civitavecchia ist ausgeplündert worden; starke Milizabtheilnngen durchstreifen seitdem die Straßen der Gebiete von Viterbo und Civitavecchla. Mau spricht von der Verschmelzung der Ministerien der Justiz und des Innern. — Eatania, «. Sept. Der Ausbruch des Aetna hat etwas nachgelassen; doch siud die Lava-ströme noch etwa 20 Klafter hoch und fallen 10 M,-nucen Weges von Zufferana nieder. ^ . Paris, 13. Sept. Der gestrige „Montteur commentlrt die GeneralrachSadressen, constatirt bloß das allgemeine Stabilitätsverlangen, ohne des Kai-ftrthums zu erwähnen. — London. 13. Sept. „Ehronicle" berichtet: Es circnlirt daS Gerücht, es sei ein gegenseitiger Fre,-handelSvertrag mit Frankreich abgeschlossen worden. Der höchste Eingangszoll betrage 15 Proceut, ebenso sei auch das Porto ermäßigt worden. — Eorfu, 11. Sept. DaS britische Mittelmeergeschwader besteht aus 12 Segelsch.ffen und 4 Dampfer»; es ist nach Smyrna abgesegelt. -. New-York, ^ Sept. Der Kongreß hat den Vertrag mit Holland genehmigt, wonach die beiderseitigen Schiffe einander gleichgestellt werden. 'l'ck »nd Verlag Telestraphischer <3onrs« Vericht der Staatspapiere vom 16. September 1852, <3taatssch,llduersch»il'»ngt„ zu 5 P(6t. (<» (§M.) «^ l5/l«l detto „ ^ l »lit V»llosu»a V. 7,, !«:!4. ,!!> 500 ft. 22!» l'ür lU!» ss. dctto rctto' >«:l'.», .. 2.'>U .. >^> '/« f»r «»0 st. Wicu. Stadt - Aa»^'. Obl. ;» 2 l/2 ptC. (in (5M. 1 «0 NcucS Äülchc» l.i!l<.'i« ä........ !»" <-«. M. Actien dcr K.nse»,- Ferdinands-Vlordl'ah» ,» «000 ii. «». M....... "305 ll.'»(5. M, ?Itticn dcr Wicn Gk'gqnitzn - Eiftn- bahn zu 500 fl. (5. M.....?9l >l d.'r ('stcrr. Dl»l»vischissfal)rt ,» 5>0N ss. (5. M...... 710 l1.i»(5. M. Aktien dcs östcrr. Lloyd i» TrieN ^» 500 st. si. i» <ö. ^.'. Wechsel - (ioms von, »6. September l^.»2. A.inw'dam. ,,n «00 Thaler(«»na»,. Ml. ,«0 ^/4 M^i^t, >/lu^>)b,.rg. ,!!r «00 («,l!d.» (z,n.. («»!»'. ! l20 si. jüdd, V^l ) .in^Wälir. >!„^ !/ö ,1. Filsi. G»>t',, l Bf. :l Ä>l>,',iat, (^nnia, siir !l00 »t»t Pinoollt. Lire, Gülo. ! :l6 l/2 Vf. 2 i!1ll'»at. P.!,„!'!tt^, ji'r !<»,» tholtl 'Ua»,l'. Rli,!. l?! .1/^ tMu».ü. l!!vuü!l', fur :>l>0 fn^^inische ^il^, <«„ld l l > >, < i M»m,,. .. . , , .... , -.. , .u ,l. l >l.^»>!/2 2 MmnU i^'iidoil. f»r l 'j,',u!,d ^tttl,,,, ^»Idi» < ,^ ^, ^2 ^ ;!>^'uat. Mailand, fnr :t00 O^Nnn ich, Virf, V»ld, «!>b, l^i? l/^ 2 M,»,, . ,st. > l" (5 l, i,»s e v u in 15,. T > j'!. l X.i2. '^ries, s!k!d. ssaif. Miui^-Dilcal.n Aqi» . . . , 2,l ^'./4 drtln Rand- dto .,,... 2:l l/^, ('.«!.'r'S „ . . . . — l».l« Suuvorailisd'or's „ . . . . — l6.22 Ruß. Inn'lvisl „ . . . . — 9..'j6 ^ri.drich^dV'»',) ...... — 9.N Engl. S>,'V»sal!l.;s ...... — ll.lV' Eilb.l.iqio ........ — lN l/2 Z. 500. 2 (!l) Nr. lU525. (§ d i c t Es wilt> blkaimt qeqeben. daß an, 20. S e p-t e m b e r mld a»n ^. Dctoder d. I V^lmittag 9 Uhr, in loco Unter» Hchlsckka Nr. 67, mehrere we> genl^andc, als: ,. gxßciftrne Maschine zur Erztugung uoi, Drahtstifte.',, l'ewerlhet auf . 300 si. - kr. 2. glißriscrne Maschine zur (^rz,llgulig von Drahtstiften . . . 200 „ — » .1. Scbudlaok^stln . . . . , „ — » 4. ein Kleiterfastlii . . . — ., 40 « 5. zwei Sesseln . . . . — « 30 „ «. eine Bettstatt . . . . 3 „ — „ öffentlich an d»n Meistdictciiden veräußert werden. Wozu Kaufilistige mit dein Beisätze eingeladen we» den, daß obige l>eqenstäüde nur vci der 2. Tag-satzllng unterm Schatzungswerthe l)mtal,gegel.'cn werden. K. k. Bezirksgericht Umgebung 3aibach, am 3l. August !552, Z. »292. (I) Anzeige. Ferdinand Guk, dü'rql, Klc>c>erm.icher, cm-psichlc sich in sciium ncun, Geschäfts.. Local, "", Kundschastsplatz nächst der Apotheke ..zu Maria-Hilf", einen, Hoden Adel, lödl. k. k. Militär und dem l'. 'l'. Publikum mit seinen, wohlassortirten i!a. ger, bcstlhend in nachfolgenden Artik.ln, als: Ober-Röcke, Paletol's , Burnus, Quäker u. Fracks, von 12 bis 40 fl. Beinkleider von Toskin, Struck und Tuch, von ? dis lö fi. Gilet's von Sammet. Seide, Schafwolle und Piquet, von 3 bis «2 fi. Schlafröcke, von 5 bis 25 fl. auswärts. Ferner ist bei mir eine bcdclitende Ausw bl von Cravatcn, Halsbiodcn, (Zhemistt's und Kragen fort wahrend am L"ger und in den »eucstcn Fa<->,'n'5 lind Mustern. Zugleich danke ich ergedenft »leinen l'.'l'.Kun den für das mir bisher geschenkte Zutrauen, und ersuche Sie, mich ferner mit neuen Aufträgen zu erfreuen, deren sogleiche prompte Ausführung ich mir stets zur Pflicht machen >verde. Z. 1302. (l) Em Capital von 500 fi. ist qegen puplllarmaßiqe Sicherstellung fruchtbringend anzulegen. Das Nähere darüber ist bei der Kuchenvorstehung der Stadtpfarre St. Jacob in Laibacl), mündlich bis Ende dieses Monates zu erfragen. K. f. Privilsstimn "uf das neu crfimdcltc AttatherittWMMMnndlva^er von I. G. WM' P o ft p, InhnarN und Prn,.-Illl)al,cr in Wicn,Stndt, Galdschnlidtgassc Nr. l'>04. Dieses Mnndwü^r ist suwuhl U0n dcr m.dlcinlschl'n Fac^lcäc g^pt-üft, als durch .'!,q^ langjährige Erfahrung crprokt. (36 bewährt sich vorzüglich g^u den ul)l<» Geru^ aus dB Munde, bei vernachlässigter Reinigung, sowohl künstlicher, als hohler ZäiM' und Wurzln, un0 gegen den Tabakgeruch; kvin M,lt.l b.'wilkt so schnell und si i?.>r o,.> Vertilgung d.s übl.n Geruches, wie dlescü Mun0>uass^r; cö d.sitzt a^r ncbslbl'i cine uorzü^lichc Heilkraft gegen wie imnttl,' geartetes krank.s ^ah,>ste!,ch, del Hcorl)i!l, b<'i ryen^l.Nis,!),'» od.r gi hüschcl 'zahnl.iden, bei Schwinden des Zahnfl^schcs uni) d.i)llr i) ^l»"^,^" ^"' ^ä!)u>, ü,^,m »>Z d>,6 -iihüsü'isch stärkt, geg.n t)i.' Zal)!ist<.'indill)lmg, w.'dllrt) ebe,»sails 0 is .i^)nste>sch krack u,'r Fl)!g^> ga ,z g^suno her lnssül>i. Die-' s»s Mundwasser destehli ans I^ut.r M «ldklä «^r.l un!) Hnz,n, welche o.',i Tx^ls ün ,iihnil isH Ml'hr hcd.'n, ul',0 dadurch ocrinehrce iZ^,c>actil'!, >» dvms lde,, l)c>l0l)rl)'.!>,,^n; es .'nlh/llt wcd^r Säuren, noch S-llze, noch sonl't s:!r dic Z^yln' schä'olich<> Btoff!». Ov.'n bemclkte (5lg'nschafl.>n knin ich dinch l'^l.' cü'g^.'üdctt' Zell^nissl' als elpi^bt l'^cugen. Gebrauchs Attweisung. Mnl nch,n>' eine b.liedige M.n^> zu gl.lh.» T).'le,> Ml,n)a),i',str, m t g. uö^nli!).'n Was' ser gemengt, splihle dam,t in oem Mu >de mchr.ie Minute,, h^ruin uno spucke es d.noi »reg/ und min wlrd ourch mehrmaligen G.'bian h die >u hlthU ge Wirkung crzielen. (3in Flacon sa,innt <^ldla.l,hs - A»,ue,iun^ koit t l N. '>!!> kr. 6M. D e Niederlage hiervlin ist in ^aidach b.i H.rrn 2lloiS Kaiscll, «n,,n j?2^j:j au der Hufbeschlaglehranfialt in ktaibach. Der neue Schnscurs an d.r, l)om y. t. k. llilleilichtsnnnü^'l!»!.! aülollsüt.n off.lül^" Hufbsschlaglehr^nsta.'t dcgini.t am l. October 5. I.. zu welcher Z.it sich die delr.ssenden 3ö>V' linge bei dcr Direction der Anstalt (,^uf d^r lütter«, Poljana) z>« melden haben. Alle Diejenigen, wclche entweder als Schmiede den theoretisch ^ practiichen Unterricht au» demHufveschlage und den übrigen vi.hzüchtlichen lind chicrärztlichen Veglnständen, od.r als N>cl)^ Schmiede nur die Aortrage aus letzt.rn ucsuchei, wollen, halien sich b ts - Ze u g n > sse und ^l) nnt einem Bcdul - od»r sonst g>^ tigcn Zeugnisse, daß sie slavisch lesen und sch rcio.'n können, indem in F^lge h. k. k. Ministerialverordnung der Unterricht in dieser Spiade ertheilt w rd. Die Schmiede abcr haben sich noch insbesondere mit dem Lehrbriefe aus^uweis.n, daß sie das Sch>nledhandwerk erlcrnt ha'^n und Gesellen sind. Da aber die Erfahrung gelehrt hat, daß d,e krainischen schmied.gtsill»» sich mit keinem ur d nu n g s m äl'l ig e n Lehr-bl»efe ausweisen könncn, so ivild mit j.cem sich meldenden Schmiede an dcr Anstalt vor d>l Aufnahme eine prattische Prüfung uorgenoll»mcn, um die U.berzeugung zn g^winnnen, dast crd>e zur höhcrc n 'A usbildu >, g im Huf - un d K l a u e n be sch la g e nothwendige mechanis.1 e F<'" tlgkelt >m Schmicdhandwerke b.sitze, w il nut solche Zöglinge in dem vorgeschriebenen Eurse ß" jenen Grad von Ausbildung aneignn tönncn^ der sic g^eignct maä>t, nach vollendeter 2chulje>t, laut h. Acrordnlüig, als Meiste r ein S ch m > e d ge w er b c a ntret c n zu können. Der sämmtliche Schulunterricht ist unentgeltlich, uild cS wcldcn Zöglinge niä'.t dll'ß aus Krain, sondern aus allen östcrr. Kronlandcln ausgenolllmcn, wenn sie sich m»t d»n ol'angcf^)^ ten Erfordernissen ausweisen. Von tem Ccinrale der k. k. ^'andwirtdschaftaesellschaft in Kram. ^a,bach, dcn lN. ^P' tcmbn l^5i'^. Z. l295. (2) Gin schönes Wiener Billard sammt Ballen und Queue's ist im Coliseum zu Laiba^ billig zu verkaufen. Anzufragen beim Inhaber dasel^ ...... ..... ...............^" ^...........'..................... ^ ^«n, .!. lA>«. <:n , i'1, V''i»s Brust li>it in, Uinf,n,q 5 Achill) ' "^en D>'r jung?, il,i!im Ma„,> """ ^„, ^ ! <> s s ^'^' ^"" H,>„d,i'>„!k >>>>! die Dicke vo" ^",f»,i" »^^ l l f ^ / drrü, lilio mil ieiüsm D,n>mcn dedcckl /^ ,-^>i< der schönste/ kolossalste Mann m Europa, ">!N 'l„e„ a^tc,! Rcichsih,,,^, M<,„ mu» ">" ^ ., Tncicr außclordenüicl'c Vccnsch hat cic ,st hier anglkommc» und wird '"''' ^ ^"-rdiacn P"dl'klN" ^ ^_______ Genannter wird dein verchrungsmilroig^^^ .^^^^ Dieser Nicse Uiitcrscheidct sich dadurch von an. empfohlen und ist vm, fn'd '^ "^ dern, daß er bei seiner ungewöhnlichen Große den ? Uhr zu ic ' ^. ^^^^ noch verhältnißmäßig volliommen schön gewachsen Der Schauplatz llt am tzong P