MARBURGER ZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES STEIRISCHEN HEIMATBUNDES uJLi rttek0»tiidl M •ImtUcbto Aafrt««! Itt sich doch vor Mens< heriskindic Der Gehilfe, kein Deutscher, de: einen Kunden auf dem Nebensthul bpdiente war ein^n Schritt rückwärts ihm auf die Htick.-'n getreten und glitt nun gleich ein-^^^^ Schatten auf seinen Plat7 zurück Der Unteroffl7!nT und der OberyetreKe waren vier Tage im Urlauberzug der Heimat entgegen gefahren Jetzt stieg^'n sie auf dem großen Kreurunqsbahnhof in die Kleinhahn um. Sie wurden mit Hallo im Abteil empfingen D'e halbe Nach-bnrschaft saß auf seinen Bänken In der Kreisstadt war Markt gewesen Ein großes Fragen und Erzählen hob an Der Unteroffizier, der Gastwirtssohn aus dem Walddorf führte das große Wort Man mußte es Ihm lassen Er verstand es, die harten Kämpfe im Siidabschnitt der Ostfront lebendig werden zu lassen. Ein Zuhörer, den sein rechter leerer Jacken-Arme! als Kriegsversehrten kennzeichnete, fragte »Habt Ihr einmal meine alte Division, dif 536 getroffen?* Der Unteroffizier sann einen Augenblick nach: »Natürlich, vor acht Tagen noch da lag sie zwei Divisionsbreiten rechts von unserer 74 bei « Der Obergetreite, der Gutssekretär wart ihm einen warnenden Blick zu Ein Schatten deurhte sich vor ihm über die niedrige Trennwand zur anderen Abteilhälfte zu erheben Der Unteroffizier wehrte ab: »Ach, wir sind ja hier alles junge und alte Soldaten, die nichts weitet trager. bei grad also muH dein alte» Haute" liegen Franz.« Mj sie auf der näi hsten Station den Zug verließen, sah der Ober-gefreüe irii Nebenabteil unt^r den M.irkt freuen einen baumlanqen Frcmdpii. der Ihm tretb und ungeniert ins Gesteh' starrte. * Der britische Nachrichtenoffizier In dem bekannten Hafenort an der süd englischen Küste rieb sich ein paar Taq»^ später die Hände' »Ein Glückstag heute' Zwei Fliegen mit einer Klappe Also, die Luftwaffe hdtte recht Bei dem Angrill am 10 ist das Rüs'ungsweik in B so i schwel getroffen worden daß es nach N Bomber wurden nach den bisher vorlle- ^e^legt werden muRte Da wird es wohl genden Meldungen vernichtet Einzelne Störflugzeuge warfen Bomben in Westdeutschland. Der feindliche Nachschubverkehr, besonders ©In Im Nordmeer nach Murmansk laufender, sehr stark gesicherter Geleltzug wurde durch unsere Unterseeboote mit gutem Erfolg angegriffen Fünf Schiffe mit 32 000 brt, zehn Zerstörer und Geleitfahrzeuge sowie drei Landungsschiffe wurden versenkt, drei Flugzeuge abgeschossen Mit der Vewilchtung weiterer getroffener Zerstörer, deren Sinken nicht beobachtet werden konnte, ist zu rechnen. eine Weile deuem, bis die SenenanfeMi gung dei n^upn Waffe anlaufen kann, und dann werden sich unseie Bombe dort auch bald einfinden Unsere Ver bündeten in Moskau werden ebenlalls die nötigen Folgerungen aus unseren Funkmeldungen zu ziehen wissen, die Ihnen zwei langg^suchte D'visionen bestätigt Sind doch geriasene Gauner unsere Sfhattenrnännei Wie die Nachrichten so schnell zu uns kommen? Ich werde mich hüten, es zu verraten Wir Briten sind nicht wie die »dummen« Deutsrhen die das Herz immer auf der Zunge hab«a.« Seit« 2 * Nr. 32 * Dienstag, 1. Februar 1944 MARBURGER ZEITUNG Der Kochtopf der Holländerin Hutspot" und ^Stamppof* konmien wieder zu Ehren — Abends eipen Schnaps — Gemüse vom Balkon c1infe«ha'b ist er kürzer, als alle anderen, iweit^ns weshalb Ist «r der v«ränder-Ucli«, d»r SchaltmonalT NatörUch — di* laltcn Römur«., ,1 D«0 tf«r P»hrtiar scU'tchter, alt and«rt Monate böhandelt wurde, gehl bU in •«-ffenhafle Zeiten yurOcIt. Nämlich «uf den König Niima Pompilius, dem ersten Nachfolger df's vom Wolf qpsiiimtpn Stadt-(jründers RomuUis, Dicsei Num< Pompilius soll im Jahre 715 vni dei Zeitwende zur Herrsrhrtft gckoninion sein —»solh, denn Gcnfiiies wußten schon die ältesten römisch,-n Ceschichtsschreiber nicht mehr von Ihra, Er also hol, d<»r Sage nach, das damals 354 Tage zAhlendä Jahr In «wfllf Monato eingeteilt, und zwar »o, daß n'öqlichst vipip Mon?itr mit imgleichen Taqnszflhlon herauskamen, weil unqe-radfi Z thlpn für nlürkverheißend und qlückbrinornd Er vermehrte dM- halb die Zahl der T.igf> noch um einen auf 355 und gab vier Monaten )e 31, sieben Monaten Je 29 Tage. Bei dieser Verteihinq mußte sich ein Monat mit nur 28 Tagen begnügen, und dazu wur- Das Bekenntnis der steirischen Gauhauptstadt — Rede des Gauleiters bei dieser Riesenkundgebung in Graz In Qrat fanden sich am grflfiten und schönsten Platz der Stadt, am Frelheita-platz, 35 000 Menschen zur Feier des Jahrestages der Machtergreifung ein, um dem Führer ihre Dankbarkeit und Treue zu bekunden. Schon Iti den ersten Vormittagsstunden des Sonntags strömte die Bevölkerung der einzelnen Grazer Ortsgruppen von Ihren SammelplAtzen In elnnm Stemmarsch lur Kundyebunga-st&tte, die Ton schönen Baulichkeiten aus den ersten Jahren des neunzehnten Jahrhunderts umgeben iat Dichtgedr&ngt stand die Menschenmenge, aus der das halle Breun dar polltischen Leiter und der Gliederungen der Partei, das Feldgrau der Soldaten — Wehrmacht und Waffeti-ff, Relchsarb^itsdienst und SA hciKon Ehreneinheiten gestpllt — hervorleuchteten. Es war ein Bild von grandioser Schönheit und Wucht, das sich am Fretheltsplai? bot. Graz erlebte eine Rlesenvolkskundqebung, so wie man sie nur in den Tagen des Umbrtichs kannte. Kreisleiter KoHik eröffnete die Kundgebung und meldete dem Gauleiter, daß sich 35 000 Grazer auf seinen Ruf eingefunden hatten, um ihr Treuebekenntnis lit sicher«, betont« d«r Qaulelter, t-wena : wir erkennan, dal wir trotz allen wir den rwölften Jahrestaq dar Macht* ' Leides, trotz aller Schmerzen, die uns erqreifung Adolf Hltlera begehen, dann i >uf«Tlegt sind, in einer unglaublich gro-wird die Lage ander« sein alc heute. | Zeit leben, die wir bejahen müssen. Niemand weiß, wann der Tag kommen ' nicht verneinen dürfen in kleinlichem wird, an dem wir unter den Klängen aller Glocken das NiederlÄndieche Dank-qebet singen werden. Bi« dahin wollen wir aber unsere Pflicht erfCIllen. Wtr wiesen, dafl das, wn« vor una Hegt, Doch itemllch hart »ein wird Wir nfie-•c« erkennen, daB der Krfeg, der eo rlelen Frauen Leid auferlegt, der Tr&neo und Blut koetet, Iroti allnn der elnti^i wirklich gerechte Richter tft. Der Krieg prflft unerbi'tllch und ijnnachslrhtllch mit der glühenden Spitze seines Schwertes die Plerzen der Völker, und wer diese Bewährunnsprobe nicht besteht, fler bricht zusammen. Tm Hinblick darauf, daß Front und Heimat in diesem Krieg In Siegen und Röckschlürren Ihre Be-wÄhrung bewiesen haben, werden wir jetzt, wo der Krieg »einen dramatischen Höhepunkten entgegeneilt, ein Heldentum manifestieren, das nui mit dem Heldentum der alten Germanen verglichen werden kann, die einstmals eben- entsprlng« Bedürfnis, am 30. Januar dem Führer Dankbarkeit und Treue lu bekunden. „Ich bin stolz darauf", so rief der Gau- de jtist der Februar verurteilt. , . , , Diese stiefmütterliche. Behandlung 'ü" enlschlosseuein Einsatz leisten, man blieb am Februar hflnoen. Allerdings be- i j L ®"'^ßlich der kam er .spÄter noch "einen Tag hinzu Wiederkehr des Tages der Machtergrel-»odafl «r 2i»t jetzt gekommen. Wir wollen nun dem Führer «chwßr«n und Ihm geloben; Mein Führer, wenn In diesem Jahr unser Gau, die Stadt Graz angegriffen wird,» dann werden wir sie zu verteidigen wissen, Wir haben Frauen mit Kleinkindern vorsorglich und rechtzeitig hinausgebracht in die Kreise. Was jetzt noch da ist, das muß kämpfen. Wir alle werden unsere Stadt verteidigen Ein« Brandbombe Ist ungefährlich In dem Augenblick, in dem sie gelöscht wird. Sie kann aber die Stadt vernichten, wenn sich keiner finden würde, sie unschädlich zu machen. Wenn die Not am größten ist, wenn Treue zur Sache der Besten ge\vorden ist, dann wollen wir uns unter den Tretiestfn befinden. Wenn einmal der Tag des Sieges gefeiert wird, wollen wir unter jenen stehen dürfen, die still von sich sagen können: Wir haben dem Führer, als es am schwersten gewesen ist, mit der größten nberzeii-gung und der größten Kraft die Treue gehalten.« Viel tausendfaches Echo erweckten die Worte des Gauleiters, mit denen er die Massen zum Gnifl an den Führer aufrichtr »Alle die, die nicht Ketten tragen wollen In Zukunft, die nicht haben wollen, daß Ihre Kinder getötet oder deportiert werden, alle die die Wert darauf legen, daß uns nicht die Srh'tnde wird, sordern d'f> Ohre h'e'bt rfriißpn letzt mit mir den Führe:: .\dolf Hitler, TAPFERE UNTERSTEIRER Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse wurden tjus der Ortsgruppe Lefuihard, Krei« PettaLi, dusi^e/.eichnet die Olieigefreiten Alois Triebe! (SeitenrJorf 73) und Jose! Steffi (Leiden i. d. B.). Das Eiserne Kieuz II. Klasse «rhielten au« derselben Oitsgruppe die Gefreiten Johann Keoritach {Oberschützeul und Alois Schischko (Armsdorf 32), Dieselbe Auszeichnung erhielt Grenadier Alol« Polsche oufi der OTt.sgruppe Marburg V, Kreis Marburg-Slodt, benden Volk geworden. Für die Rettung in letzter Stunde können wir dem Führer nur dadurch richtig danken, daß wir ge- i loben, in Zukunft noch härter und besser | 7U sein als bisherl« Volles Verständnis fanden die Worte Planlnsrhek. die an de Ostfront gefal- ! des Gauleiters, als er von den Auswir- lei sind, Nlti den Angrhö'-iijon der Ge- | kungen der Veränderungen in der faJlenen nahmen nn der Fofer ..lle For- Kriegsl.i((e sprach »Der Verrat der italie- m.itionan und Verbände wie auch die j n'schen Regierung hat den Krieg bedeu-Bcvölkerung teil Pettaus Kulturarbeit »Ewige Werte in der deutschen Dichtung« Dienstag, 1, Februar, geht im Rahmen der Pettauer Volksbildunr^bsl^tte die Arbeitsgemeinschaft »Die Heimelt spricht zu uns« 7u Endf, die das ung^teil*-» Interesse aller Teilnehmer fand, versteht es doch Studienrat Dt. Goehlei-t in unübertrefflicher Anschaulichkeil und Le-bendiakelt das Entstehen und die Entwicklung unsere« heimatlichen Raumes den Hörern nahezubringen und daraus die heutige Form der Gestaltung und d&s Lebens in ihm zu erklären. Die mit Mittwoch, 2. Fehniar, anlaufende neue Arbeitsqemeinschaft »Ewige Werte In der deutschen Dichtung» wird gewiß einen ebenso interessierten Hörer-krels anziehen, da Studienrat Dr. Herbert Bilek dabei die schönsten Werke unserer an Schönheiten so reichen Dich-tiinq nahebringen und ihian tiefen Sinn und inneren Gehalt erläutern wird Alle kulturell inlerp*isiertpn Golksgenossen sind hiemlt herzlichst eingeladen, an diesen drei Abenden (2., 9, und 16 Februar) teily.unehmen Auf den für Montag, 7. Februar, angesetzten Vortrag der Kreiswirtschaftshe-raterin Anna Stech^f ^Gesunde und gesicherte Volksernähriir»g« möchten wir besonders unsere Hausfrauen aufmerk-Kirn machen, die dabei viel Neues Wis-sensv/ertfs erfahren und manche A^re-ffungen erhalten wf>rden. w^e sie sich unnötiges Kopfzerbrechen über ihre Einteilung bei der Zusamrnenset.uing des Speisezettels ersparen können Es öcht weiter aufwärts Steinbrucks erfreuliche Arbeit Die politische, kulturelle und sozial-wirtsrhi'iftliche ArheH der Ortsnruppe Steinbrück im Krpis Trifail hat auch im neuen Jahr einen guten An'nuf uenom-men. Die Frauen machen sich durch Näharbeiter für die Wehrmacht nfitzlich und unentbphrlich. die Sprachkurse s'nd auch In den enfemten Gehieien der Ortsgruppe in vollem Gang und weitere Im Anlauf Seit Anfang November 1943 lau fen 'm gesamten Ortsgrnppenlereich. e'nsfhließlich des Stützpunktes l.ank zehn Sp'ichkurse mit rund WO Teilrtph mern ^ast 1^0 entfe-n! nnd vereinzelt wohriende Milglieder der Ortsgruppe werden durch •■Lukas-Hefte für das Heimstudium erfaßt. In kultureller Hinsicht hatte die Ortsgruppe zwei gut besuf^bfo Vorstellungen d«^s unersiei'ische'' Mfirr'ers und Täu-schungskünsMers ^venrT.i'\ in denen dieser eino Pe'he fesselnde» und ahwerhs-limgsrei'-he- Darbie'unfirT' bracht" und der Bevölkprunq von Sfpinhriirk Arh^ijis freude und Schafirnsan'rfür den Alltag vermittelte Pas gcs^mt-politische Lel'oii der Ortsgruppe 'icfind(^t si^-h In stänUgor, eifreulichei .Aufw/lrtsbewe-gung * Svengall In Ka'serst'erg. \ti d^n b<^i-den Tagen der dir*:'^hri()en riaustrti^fri-stmmlung fand in Kaisorsbern und am Kaan Krei» T'otipu je e'M überaus «taik besurh'er n'irfnarhmittari stalt In df^rpn Mittelpunk* die 'nter°ssarten Darbietungen des bekannten Illusinnisteii SvengaU 4,. . standen. Er bot Im Rahmpri der Vpran- H «til'vnq^n dP, Amt« VnIHiWimn fl« Martin P,- , stpirisrh.-,, rt.r hifsloe,, , H'n.l näher .n die Creme der Steler- ; Oltorepefz. GenTeirde"nn™t»ltle°™l,l!d I ""ölkeruno nirhr nur eine PrUhllnrishotpn. Mchrfarti h'ihpTi «Irh ' mark heranestimmt die volle Zufri«- der der modernen Farbeafotografi«. Ein denheit dei zahlreichen Freunde dieser ailer Naturfreund und ausgekochter Biiduiiysstätte fiiidon wird Dunnerstag, Fotohase, dessen ständiger Begleiter die den 3. februar, spricht Prof Dr. Paul Farbkamera ist, plaudert aus der Schul« Herro aus Berlin über ,,liuropa und die 1 und gibt auch nianclien Fototyp, Ozeane . In diesem Vortrag zeigt der Der Leiter der Volksbildungsslfitte Tri- bekannte Historiker auf, daß bis zum fail, Parteigenosse Werner Schultz, 15 Jalirhundcil Luitopa von einem aus- sjiricht Mittwoch, den l(j. Februar über scIdiefUicli konlinentalen Denkten be- ' ,,Fri(ulrich Nietzsche uiid der Natioual-herrscht war. Iiis elw.i zur letzten Jahr- I Sozialismus". Wir bekennen uns tre»idi- hiindertwende kiimmerte sich Amerika ' gen Herzens zu Friedrich Nietzsche als kaum um europäische Angelegenheiten. I einem der großen Unsterblichen deut- Interessant ist dabei die üiilwicklung, sehen Geistes, und neun Todesfälle. — Bei Veranstaltunger für das Kriegs-WHW konnten in Abwechshing, sondern verstand es auch, ihr fnleresso dauernd in Soannvino zu erhriU^n Reicher Rfifitl lohnte seMie Rpmübunrjen Fin anschließender gemütliche' ^bend brachte In heiterster Stimrn'jng auch rn unserem Herzen ht^wahren. Sonntag, den der Sowjetunion veibrachte, über „Hol- 20. Februar, erzählt Elfi Scherr Märchen »chewistisclier Terror und meine Erleb- zu Lichtbildern für unsere Jugend Don- "• nerstag, den 24. Februar, kann Marburg Zu 180 fotografischen Farbenwundern wieder den bekannten Unlversltats-Do- plfludiMt am 12 Februar Theo Riicken- zenten Dr Walter Schneefuß begrüßen feller von seinen Frjhrfen zur Truppen- Er spricht diesmal über „Deutschland hptreuung, als AutoTlgeuner oder Schrift- ■ und die Weltlage", Zur modernen Pe- leiter und gibt einf^n lustigen Bericht I trachtung der polltischen und mllltäri- seiner Erlebnisse zwischen Eismeer und ! schon Lage eines Landes gehört auch Sahara. Wir erleben die nördlichste und heißeste Stadt der Welt, die Mitternachtssonne, venezianische Gondeln und die endlose Wiiste, feuerspeiende Be^gp und lachende Katzen, Blumen In viel- dle Erfassung und das Verständnis spI-ner geopolitlschen Verhältnisse. Alle Veranstaltungen finden um 19.30 IThr Im Saal der Volksbllduiigsställe, Domplatz 17, statt. der kleinen Ortschaft 2300 RM i g^bnis der Gaustraf^ensammlung für das und In der Streusiedlung Knstanherg krieqs-WHW flO!1 RM eingebracht werden Es gib Mu- Todesfälle.' fn M.irburg verschieden: , sik, Gi^sang und Reiqentänze. die von 34jährige Wachkomin,mdant Eduard Likon aus der Mellingerstraße 30j d'e 69jährige Private Kaschl Rosa aus der Langerg,assej der 43)rthrige Jakob Fleischmann aus Berenlak b^i Petfauj die 64jährig« Winzerin Elisabeth Swete lus Fr«igraben ß5| d«r 551ährige BanVdlrek-tor In Ruh« Johann Kotschewar aus der Reisergasse 14| da« Arbelterssöhnchen Gerfrled Ko»ar aus Tresternltz 12i die 73-lährlge Fenslonlstln Maria Zawerl und In Oberrndkershurg der 41jährige Kraftwagenlenker der Reichspost Johann Fruhmann, dessen Leichnam nach Marburg überführt wird. — In Rieg ist der Landwirt Josef Erker gestorben Unsere Türen und der Fllegera'arml Uber den Begriff »zu<< bestehen noch immer Unklarheiten. Die Türen in der Wohnung müssen unter «llen Umständen bei Fliegeralarm zugeklinkt werden, um die Ausbreitung eines Brandes nach Möglichkeit einzudämmen. Der Sauer-Stoffvorrat, der ja für einen Brand notwendig ist, 'St umso eher erschöpft, je kleiner der Raum ist. Jede geschlossene Tflr verzögert also die Brandausweitung und schafft außerdem die Möglichkeit, nahe an den Brandherd heranzukommen weil Qualm und Hitze von den anderen Räumen ferngehalten werden Das trifft auch auf Türen zur Toilette, zum Rade zimmor, kurz auf alle in einer Wohnung befindlichen Türen zu Sofern eine Tür, was bei Speisekammern Öfter der Fall ist, keine Klinke besitzt, muß der Schlüssel stecken Die Wohnungstür soll, wenn es die allgqjnelnen Verhältnisse im Hause Irgend gestatten, offen, d. h. nicht eingeschnappt sein. über ihre Erlebnisse Ausdruck Die ällesle Marhurgerln gestorben. Die älteste Einwohnerin der Draustadt, Frau Maria Anna Stupza, geb. Kreft Badlqasse 5 wohnhaft, Ist dieser Tage im Greisenalter von 99 ^ Jahren gestorben. Ihr Wunsdi, die Schwelle des 100 Lebensjahres noch zu überschreiten, war ihr nicht vergönnt. MU der Hand In die Fullerschneldma-schlne. Der 31 jährige Grundbesitzer Karl Namestnik aus Oberwald .51, Gemeinde Zeilnitz a. d. Drau, gerieht beim Futter-schneiden mit der rechten Hand In die Futterschneidmaschine und wurde bald darauf Ins Marburger Krankenhaus eingebracht. Reichlich wurde j^espendei Arb*IUlt9u ten in Sach««Dt«ld veranstaltet wurd«, hatt« ein recht erfreuliches Ergebni». Alle verfügbaren Räume im großen Lichtspieltheater waren dicht besetzt. Au» allen Kreisen der Bevölkerung waren Besucher erschit'iien, die sich an den Darbietungen erfreuten und gerne und reichlich spendeten. Als vorläufiges Ergebnis wird der schöne Betrag von 22 000 RM genannt — Im Kinosaal kamen „Zwei bunte Stunden" zur Durchführung, zu der auch die Bevölkerung eingeladen war. Das Programm war fröhlich und heiler gehalten und es gab für die Darbietungen viel Beifall. — Den monatlichen Ciroßappell führte In Abwesenheit des erkrankten Ortsgruppenführers der Leiter des Führungs-amtes I, Bürgermeister Strasser, durch, ebenso einen Appell auf der Dienststelle, wobei (ille anfallenden Fragen durchbesprochen und erläutert wurden. Vor all^m wurde auf die bevorstehenden fachlichen Vorträge des Amtes für da» Landvolk der Kreisführung Cllll hingewiesen. Vorbildliche Haltung Krelvfflhrer Bauer sprach zu den Peltaner Parteigenossen Wie immer, wenn der Kreisführer zu einem Appel) der Parteigenossen des Kieises Pettau aufruft, herrschte auch diesmal schon lange vor Beginn der Veranstaltung festliches Getriebe im Saal. Gerade diese Zusammenkünfte aller durch die Mitgliedschaft in der Partei Ausgezeirhnetpn stärkt in ihnen erneut das Gefühl der gegenseitigen Verbundenheit, des 7us>immennehörens in guten und schlechten Tagen Nach flem feierlichen Einmarsch der beiden Pettauer Ortsgnipfienfahnen einem gemeinsam gesuntienen Lied und dei Lrsunn eines Absatze.i -lus Dr Goebbels »Vom Ka'serhif zur Reichskanzlei« hipll Kreisführer Pg. Fritz Bauer dt« Festrede. .An dip Spitze stolUe er dabei das aufrüttelndf' Ereionis des Opf^rgan-ges der 6 Armee in Stiihngrad vo- einem .fahr nnrl kenpzeirhnete deren sch'P' übermen'.rhiiches Heldentum a's leucb'ende«; Vorbild für uns. wie auch für alle kommenden Gesrhlechter. zugleich ahef auch als Svmbol und Ausdruck des Geistns mH dem Adolf Hit'er die Nation erfüll; hat *^0 wurde die Rod zu einem f!anim''ndnn Apppl' an alle Piirteigonossen 7U rocb verstärkter E ns.it-'he eitsrhaf' und gipfelto in der "ordcT-iino, in allem "^iin und Handeln l"n ührinen Voiksaenosipri stet« pin Vorbi'H an Haltung an Siegpsf»ewißheit und OnV'TTnii 7u bleiben AktiA'cs Schleinitz Aus geaundheitstechnischen Gründen konnien in der Ortsgruppe Schleinitz hei Cilli im Zuge der Herbst-Versammhings-weüp die vorgesehenen Versammlungen nicht durcbgelührt werden. Diese fanden iiuii am vergangenen Sonntag in allen fünl Zellen s(.»tt Die besten Rr>duer aus d"ni Kreis Cilli waren eingesetzt. Etwas mehr als t20(i Männer und Frauen nahmen an den Versammlungen teil, für die verstreute Landortsgruppe eine erhebliche Zahl — In der Zelle Jakobsdorf gab die bekannte Kapelle Mraß ein Kriegs-WHW-Konzert, an dem die Bevölkerung zahlreich teilnahm und durch reichliche Spenden der Gruistraßt^nsammhing zu einem ertreiiHcben Erfolg verhalf, — Die junoen Kameraden aus der Ortsgruppe, die bei der deutschen Wehrmacht, viele davon schon an der Ostfront, Ihre Pflicht für Führer und Reich erfüllen, geben in zahlreichen Briefen ihrer neo^isterung und Kamptesfrende .Ausdruck Die jungen Schleinitzer erwarten mi' FrRiifie und ''Jlolz den Tag ihrpt Finberii'ung \^'ie ihre Väter, die mit zahlreichen KriegsBuszeicbnunqen auf dem tjrsten Weltkrieg heimkamen, wor-dPH auch sfp ihren Mnnn stellen und Soldaten Im besten Sinne des Worte» »ein. Silberbergwerk im Harz Im Oherharx, der noc/i heule, in der Mansfelder Ciegeiirl, die stärkste Kupier-gewinnung des deutschen Reiches auf-we/.s/, gab es vot mehr als 2(Mi Jahren auch reiche Silhrrndern. Ün herrschien Bt'iriph.satiiJii'il und Wohlstand in den dichthewohnlen Ortschnllen und hei den Familien der Pergknappen Aber wenn plötzlich, wie das in fener Gegend mehrmal!» geschah, daß \K'(ai/vurkom-men plötilirh versiegte, dann kehrten Not und Verzwedlung ein. Wie in einer solchen Zeit des Clends einmal iaiff durch ein Wunder, die Rettung kam, wie ein neuer Hrzgonp entdeckt wurde, das Wassi?r des verwiegten Flusites wieder zu «frömen bcgonn und daneben auch die Schicksale einiger liebenswerten Menschen zur r.iHilliing oder in klare Bahnen gelenkt wurden, da» er-7ähl' spannend und ergreifend, bald heller, bald traurig. In der trefflichen SrhIldening und der schöncn Sproche deß Pichlers Paul Frnst unter neuer Roman »Das Glück von Lauthcntal« rvit dessen Abdruck wir m(irgen begin- Svile 4 4> Nr. 32 MARBURGER ZEXTUNO Aus afier Ii elt HaiipUihrMtltltv Edgar Alkar, MTlcn, MaUcb. Di« WjMer Pr«tM b«trau«Tt len Verlust «ines ihrtr baittii Minnar, les Haupi8chriftle)t«ri da» Blat- lea^, Edgar Aik«r, dar am 10. Januar 1^44 ini Altar von 46 Jahran an dar Oat-tont dan Haldentod gefundan hat. B die USA sich tilr Ihre Pacht-^ und Laihlieferungen bezahlt machen wollen. Die SchuldnerlÄnder sollen, so erklärte der stellv Direktor (los Krierisproduktionsciinies William Matt ihre Scluilden nöch dem Kriege in Rohstoffen abtragen, damit die USA im Geiienteil diesmal weil besser als da-malb gesichert, weil sie kHiiip Rückzahlung In Geld, sondern in Waren und Dienstleistungen vorgesehen haben. Milliardenzahlungen von Land zu Land scheitern, wie die Ei fahrung gezeigt hat, fast stets an dei Transferfrage, filr Roh Stoffe jedoch braucht man nur Schiffe um sie ah;;utransportieren. Die USA si ihie eigenen zusammernjoschmolzenen ! ehern sich damit zugleich einen beherr IU)h>itoffreserven schonen können. Bis- | »chenden Einfluß auf die gesamte Roh- Ihm hatte man sich in Washington wohlweislich gehütet, mltzufeilcn, von welchen infamen Hinte:gedfinken man sich bei der Einrichtung der Landlecise-IIilfe hfl' leiten lassen In England und anderawo hatte man sich damit getröslet, daß untar die Mll-liardenliefeningen dar USA deieinat Piftuenfesten emige M^inner bei dei Handhabung der Bogleitinntrumente mithelfen. Dar Anfang der TÄnie wird durch Signale baatlmnit, dla auf dem «rvqenanntpn Tritonhora geblaaen werden Dat aind ebenso ein Strich gezogen werden dürfte ! die Hand spielen und sie damit aller Muachelhörner, dia nah« der Spitze Im ] nr,llArfcr*Htt. d«. «nthoK.« nu Gpwlnde ein aeltllch ge*v.ihrt«s Loch auf- stoffwirtschaft ihrer Schuldner und bereiten ihrem Kapital- und Warenexport nach dem Kriege auf diest> begueme Weise bestens den Weg Die Beherrschung der gesamten Roh-stoffwlrtschaft der Welt nach Herrn Batts Plänen würde dar amarlkanlachen Industrio alle Absatzmärkte der Welt in weisen, In da« hmeinffeblnsen wird. Dann eißcbeinen die Musikanlen mit ihien In-stniroenten, in der HaupKache saifduhr-fonnlge Handtronmieln, die nur am Schlanende mit Eidechsenhnut überzogen «Ind. D'e linke Hand hi^lt den Mit-telqrtff, während die re'hte »nit den flachgestreckten IMnciem die Tromtufl-haut «chlägt. Der dumpfe Ton gibt den Takt für den Gesang und für den Rhythmus des Tanzes an Die reichgt^chmücklen od t maskierten Tänzer ziehen in Roihrn zn zweien oder dreien aut, der Schritt i«t riickwcisr und dhnprist«pn nach d in Temrio der Musik Sehr b-ild werden die Tromjnelschlfli)e stärker, der Gesano artet in Schreien au«, aus dem anfänglichen Tanzachrltt eutwickelt *1ch ein wildes Springen, der Schweiß rieselt über die bemallen Körper und verwandelt die aufgetragenen Verzieiungen In wla unter die Dollarkradite des ersten Wel'krieces, Damit Ist fts jedoch nichts, wie die immer nachdrücklicher erfot-neiideii \ndeutuiigen au« Washington beweisen. Diu Amerikaner haben sich Importsorgan entheben. Die Pachtleih-liefeningen enthüllen sich damit als eine der raffiniertesten und wirksamsten Mittel 7,ur Ausbreitung des USA-Wirt-sch-iftslmperlali^mus. luch In einem kleineren Kreise nie zu- i ^In «chmutzlnea Mo«aik E« lat, als oh ai^mmen Zum Männertan.r spielen nur männliche Musikanten auf, jedoch kommt es vor, daß bei ausgesprochenen Wir verdunkeln von* 1. bis 5. Februar von 17.45 bis 6 Uhr! ein böset Dämon in die Tänzer gefahren sei, sie k: eiseben und springen In wilder Raserei, bi« sie vor Ermattunq Tiifit^mrnenbrechen, vom Platz ge/err* j werden, um einer sofort aufziehenden I neuen Tanzgruppe das Feld zu überlassen 10 000 RM (Ür e'n vitaminreiches Mehl. LJie ArbeifsgeTneiuschaft zur Förderung von Wis6en«< haft und Technik in der Getruideverarbeitung hat ein Prftisjua-schrailH»n über die Heratellung vitanrln-reicher Mehle erlassen. Der Wert dag Vollkorn-Brolcs und -Schrotes beste.ht In «einern Vilnminreirhtum. Es ist das Ziel, auch hei hf'Uen Vlflhlen einen mögllrt)5t buhen iMi-B-Gchall zu erzielen Dazu nuifl ireiliih erst einmal festgestellt weiden - und das i«t der eine Teil der Ptei>;aufgabe — In wehhem Umfang das Vltamin-B In dan einzelnen Teilen des Getreidekorns abgelagert iet, und wel-clv«n Weg dieae Kornteile bei dem Mahl-ptozeö nehmen. In zweiten Tall dar Prelt5fluf M AINM AXl.MILIAN ■OMAN VON RF9I PLIHRL Maximilian deckte mir die Hand über die Lippen, 'Sei ktill«, aagt® er. »Dcia Wdr difj h^nste Lieliefierklaning. rli« du luir le gemntlil h.ist,' .\f:|i (jOif nuiMiiellc i'.b hilllos fr-gf-niiwie kim uiii flei Ciedanke wie Mn n'kfi iJ'jriän es wohl IfM ci bfu< hte viji» Mdtirii.liiin /u lassen und sich sliitl dessen ( iirol .'II nehmen, 'Ich meine arlilieülich h.'Si du |ii)|t>lai.K»nl ,,Bi'SUih Im Zoo" — Dds Parddleii der Kinder — Klug« Tl«ri' — Allen — Von Katien und Utoflkatti>n ESPLANADE So It 15 IS. W 10 19.45 Uhi Wo 1:. I? 10, l<».45 Mhi Vun DIeniildg I hU Donner|a9!ienl Von 2. bis 7 Tcbrunr der M-irrhenMIin MÄRCHEN UND FABELN Volksbildungsstätte Pettau UnüLTu iiUthslen Veranstaltungen: VORTRAG; Ki'tiiswirtschciflsheraterin Anna Sterher: Gesunde und gesicherte Volksernährung Montag, den 7 Februar, um 20 Uhr, In der Musikschule. ARBEITSGEMEINSCHAFT: Stuciienrat Dr. Herbert Bllek: Ewige Werte in der deutschen Dichtung Drei Abende: Mittwoch, den 2., 9. und lü, Februar UM4, Kioishaus, Kleiner AppL'llraum (Tür 25), 20 Uhr. 329 Sendet den Sotdater dit »Mar hurtet Zeifuni}* an dtt Frnnti •tomman Sfivrfiprilttr van nibil an dit ArbainkiMfir Ntm - mtiitrnf •niitehan lit durch Unochfiamkfrt Mori dantit »i*ll».rh«i „Mocht nifMi. dotw hob» Ich kl de« Afb.iiiliitttTr Abtr o«f dl«»« Weil» |(omm#n j«d« Woch» i»hn nrHtc tu*it( dfoul, wnd dar Kl(|«| K'iar f»lt durchläehart, wo »r lonrf drul Joh,« gthollan hoHel D*ihatb Vorilch» • O» Söur.fUclienl So(h, bau^a doppalt lo long« holten elt Im Frl»d«n - outh d«> ArbaHtantug Güter Rot von IMI jpm/it/ X Amtliche Bekanntmachungen 325 DER OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBURG-DRAU Stadtbelriebe — Autobusunternehmen Da# Städtische AutohusuntemehmeD gtbt bakaant, daA ab 2. Februar 1944 folgend® Kurte dar Liiü^n V, VII und VIII •iage«t«llt wardan; Llnl« V: Ab Adolf-HltUr-Platt—RlcMung Tlubllng nl.lS Uhn Linie V: Ab Täubling—Richtung Adolf-Hillar-Plati um 19.20 Uhr. Linie VII: Ab Trpöternitz—Richtung Adolf-Hitler-Plati um 19.45 Uhr. Linie VIII: Ab Adolf-Hitlar-Platj;—Rlchtuna Pickarndorf tun 6,00 Uhn Linie VIII: Ab Pickarndorf—Richtung Adolf-Hltler-PlMi wo 19.40 Uhr. Dar OberbQrgennelPtar der Stadt Nfaitarg-DtM I. A. Alexander Linnlager. ' Kuntjimachung Höherrelhung der Ortsnetze Rann (Steiermark) und Schladmlng ab 1. April. Nach den Bestimmunqen des Abschnittes XVI der Fern-fiprechqebührenvorschriften werden die Ortsiernsprechnetze Rann (Steietni.) und Schladming, die am 1. Januar 1944 mehr dls 50 Fernsprechhauptanschlüsse aufwiesen, mit Wlrkfiamkeil vom 1. April 1944 mit der monatlichen Teilnehmertiehühr (Pauschqebühr) höJiergereiht, und zwar tritt eine Erhöhung dieser Gebühr von 4.67 RM auf 7 RM ein. Kündigungen vpn Pernsprechhauptanschiüasen aus diesem Anlasse können nath den Bestimmungen det i 18 der Fem-•prechordnunq zum 31. März 1944 vorgenommen werden. Die Kündiqunq muß der Deutachen Reichspost achriftllch bU ipü-testen« 3. März 1944 zukommem sie ist beim Pemtprechamte Graz, Landhauagawe 19 oder bei den Puatämtern Rann (Steiermark) und Schladming einzubringen. Für Fernsprechhaupt-ansrhlüsse, fflr die ein© Mindestüberlassun^adauer beateht oder läuft, wird die Mindeatüberlassungsdauer nicht in Anapruch genommen. 321 Relchapostdirektlon Grat, — ^ IQ^44_2 Einbcmfung der onbekaimten Erben fodipralacbek Urtula, AuaiOglertB Im Qoaoölti Nr. ?9, M am 5. Januar 1944 geatorben und Ikat eine letstwilUff« VerfQ- gunq nicht hinterlassen. Ob Erben vorhanden lind, ist dem GerJchte nicht bekannt. Es beetellt Herrn Michelilsch Guido, Oberlaudeeqerichtsrat i. R. in Gonobitz zum Kurator der Verlassenschaft. Wer auf die Verlaasenschaft Anspruch erheben will, hdt diea binnen lecht Monaten von heute ab dem Gerichte mitzuteilen und Min Erbrecht nachzuweiaen. Nach Ablauf der Priat wird die VerlMtenscha/t, soweit die Anaprüche nachge-wleaan eein werdeo, harauagegeben, eoweit dlea nicht ge-aclMbem let, itt^funateB dea Staatea elngeiogeo werden. 322 GERICHT WlNDISCHFEISTRrrZ, Zweigstelle Gonobitz, am 27. Januar 1M4. Schwer traf uns die Nachricht, daß unser lieber Sohn und Bruder Anton Karo Geblrgtplonler ta AH«r Ton 20 Jahren, im 10. Novembar 1943, an der Oatfront vefallan lat Ottendorf, Schielnitz b. Marburg, 31. Januar 1944. In tiefer Trauer; Agata, Mutteii Franz, Michael, Josef, MarUn und Friedrich, Brüder; Anna, Schwp'jteri Josefa, Schwä-, gerin, und alle übrigen Verwandten. B22 Hart traf uns die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohii und Bruder Felix Krainz Pionier im Alter von 22 Jahren am 29, Dezember 1943 an der Ostfront an einer schworen Verwundung in einem Kriegsläzarett gestorben ist. Du wirst in unseren Herzen weiterleben und nie vergessen sein. Armsdorl, Leonhaid i. d. B., den 29. Januar 1944. In, tiefer Trauer-Mathilde, Mutteri Gustav und Jobef, Brüderi Marie und Helene, Schwestern, und alle übrigen Verwandten. H02 DER REICIISMINISTER FV1R RtlSTUNG UND KRIEGSPRO-liUKTION, Chet des Transnort-' Wesens, Berlin NW 40, Al-senstr 4, Telolon 1t 65 81, sucht: Kr.iftfahrer, Anlernlinge, Kf/-Mi'ister und Handwerke!. klm. Personal Köche Z C i I II n 9 u Flaiiihet, Stenotypistinnen,! Kontoristinnen, Köchinnen y.jW C I t C S I e •onst Einsatz weitqehendst Vrrhrc'hint^ nach Wunsch 189 ~ ■ finden durch Hie Harburcier >Si Im tiefen Schmerze geben wii die traurige Nachricht, daß unsei inniystgeliebter, braver und herzensguter Sohn und Bruder Eduard Bresnik Gefreiter am 28. Dezembet 1943 bei den harten Ahwehrkamplen an der Ostfront den Heldentod gefunden hat. Lieber Johann, ruhe sanft in fremder Erde! Schleinitz, Marburg Hengsbei, Wildon, Bruck/M., Trolairh, den 31 Januar 1944. In M«*fer Trauer denken an Dein fernes Grab: Johann und Verona Breznik, Eltern 1 Jobann und Karl, dzt bei der Wehrmacht, Brüdeii Angela, ChrlaUnei Mathlide, .lohanna und Josefa, Schwestern, und alle übrigen Verwandten 410 Ihre Vermählung geben bekannt; SBPPMARTIN, ff-ObttrsturmfUhrer In einem f^-Panzer-Beglait»at Pra'u ERNA MARTIN geh PRANZL Wien III,/40, Weiflgerbergeiande 30-36 Januar 1944 Für unsere Kanzlei in Sterntal steilen wir sofort ein: Stenotyplstinnim, Lohnbuchlialtnoen 1 IHaferialverwalteF Meldungen hezw. persönliche VorsfellunjJ In unserer Kanzlei, Sterntal, ArbeitsjJemeinschaft Saj^er 6t Wörner - Ubald Nassimbeni. 27^ KLEINER ANZEIGER Realitäten Peid lu pachten gesucht Adr. In der >M. Z.«, Marb>irq-Dratt. •14-) Zu Terkaafen Familien'-Anzeigen Pahrkuta wegen Futtermaogel zu verkauten. Gorlanetz, H. D Kalvarienberq 3, Marburg-Drau Tabeksenea nebat vRllttindlq Anleitung für Aussaat und Behandlung aof Iteferbai Btn Sortiment 4 RM. Nachnahme-Versand: Ignaz Medwed, Vftlkei markt (Kärnten) 259 Za kaufen gesucht Kaufe Sesseln und versrh. Möbelstücke. Put*chko, Trie.ster-Straße 57, Marburg-Dr, 796-4 Kaufe einen Sparherd od. tausche gegen gut erhalt. Herren anzug, Emanuel Lopitsch, Mar-burq-Dr., Müjilgasse 9-1. Zu kaufen gesucht (od. Tausch)-ein Langschiffchen für eine alte »Slng«r«-Nähma«chine. • Marburg-Dr., Schilleritr. 5t. 807-4 Offene Stellen / V ' Säurcspriljcr entlarvt, iNEriiEt für das Deutsche Rote Hreuz Vom tiefen Schmerze erfüllt, geben wir die trau-rigo Nachricht, daß unser lieber Gatte, Vater und Schwiegervater, Herr Johann Kofschewar Bankdirektor a. D„ Burhsarhverständlger and Steuerhelfer am 30. Jdnuar 1944 plötzlich und unerwartet verschieden ist. Die Beisetzung des teure'n Verstorbenen findet Dienstag, den 1. Februar 1944, um 14 30 Uhr, am Städtischen Friedhofe In Drauweiler statt. 320 Marburg/Drau, Klagonfurt, den 91 Januar 1944. In tiefster Trauer: Anna Kotsrhewar, Gattin 1 Maria Leon geb. Kotsrhe-war, Tochter; Rudolf Leon, Schwiegersohn. hndeo durch die „Marburger Z e • f u n tf• weiteetf Verbreitung Unsere edle, treue Mutter, Pre« Marie Sfupca Schulleiters wltwe hat Gott heute in ihrem hundertsten Lebensjahr abberufen, Dai Begräbnis der Teuersten findet Mittwoch, den 2. Februar, um 15 Uhr, am Drauweiler Friedhof •tat«. Die SealenmesBe wird Donneratag, das 9. Pebruar, m halb 8 Uhr frflh, gelesen. Marburg/Drau, den 31. Januar 1944. MARIE STUPCA, Prof. l. R. ANTONIE STUPCA, Bürgerschuldirektorin 1. R. ß26 Schmerzarfüllt geben wir die unendlich traurige Nachricht, daß Unser unvergeBUcher Gatte. Vater, Bruder und Onkel, Herr Johann Frumen nach einem tragischen Unfall im schönsten Mannes-alter allzufrüh für immer von uns ging Dds Hegrabnis hndet am Mittwoch, den 2. Februar, um 14.30 Uhr, duf dem Friedhofe in Drauweiler, stall, wo er zur letzten Ruhe gelegt wird. ♦ In tiefster Treuer: " j Erna Frumen geb. Krawos, Gattin, Johann, Suhn, Marie Besnetz, Schwester, Emilie Krawos, Schwägerin. ai9 Unsere liebe, gute Mutter, Großmutter und Tonte, Prau Maria Zaverl geb. Lorber hat uns am 30. Januar 1944, nach schwerem Leiden, im 76, Lebensjahre für immer verlassen. Wir betten die teure Dahingesthiedeue Dienstag, den 1, Februar 1944, um 15 Uhr. am Städtischen Friedhofe in Drauweiler zur letzten Ruhe. 804 Marburg,Dr., Linz'Donau, den 30. Januar 1944. In tiefster Trauer; Grete und Franz Bayer, Renate Gaber, Lina und Hugo Lorber, sowie alle übrigen Verwandten. Danksagung Für die große Anteilnahme sowie für die herrlichen Kranzspenden anläßlich des Todes unsere« Innigstgeliebten Sohnes, Bruders usw., des Arbeltsm. HUBERT LOGAR, sprechen wir dem Führer und den Kameraden de« RAD., der Fa Teiml & Spitzy für die große Hilfsbeteilschaft uni den Familien Schmidt und Bratechko unseren besten Dank aus Insbesoffdere danken wir der Ortsgruppe V[, dem Zellenlührer Herrn Sernetz, dem Abteilungsführer, Oberfeldwebel Hajek, für die ergreifenden Abschiedsworte tn Peuer-bach, sowie Herrn Bnzanella. Marburg-Drau, den 30, Januar 1944. 610 In tiefer Trauer: FAMILIE LOGAR. Vor BiBitallung ¥oa Arbellakrlftan niiS diaZuüthiim'ing dea luatandioait Arbattaamteh atngfbolt Mtakrlftan | Liatandioan I Warden | Lehrling wird aufgenommen. • TUchleroii Kolarittch, Marburg (Drau), TrieeteratraB« 14. _m-i Stenotyplatln, perfekt, eucht dringend Plrma Karbeutx. Edm--Srhmid-Gasse B Tel 2fi-1fl — Ma rburg-Dr,____719-6 j Masseur oder Masseurin. B-sde-I kontrollor und 7 Kanzleikratte j (flottes Mftschinschrelben und ' allgemeine Kanzleikenntnisse), i für die Saison ab April—Mal , bia November für ein Bad ge-lucht. Offerte mit genaue jm. MARBURGER ZEITUNO „Faust" in der Feuertaufe Sold^fcn der vordersten Front spielten das größte deutsche Schauspiel (PK) im f-euer dar Front, an der StraRo von Kprtsch, vs Mensciu'n In die explosive Ceqcn-wdrt zu bischworeii und mitten iin srbwir.tripnh«ft Mephisto (»Was »oll der LÄrm? Wa« iteht dem Herrn lu Dlen-8ten?i) beim Eintritt in da« Studierzimmer Faust«. Luftschutzsirenen erzeugten das Sturmqeheul der Walpurgisnacht, und ein bolschewistischer Stahlhelm diente als Kessel im Zauberqualm der Hexenküche Nahe Grdnatcinschläqe von den feindlichen Batterien konnten die Bannkraft der Dichtunq für Spieler und Zuschauer nicht be«inträchtliqen. Vor der großen Domszene entstand durch den Angriff 'sechs sowjetischer Schlarhtflie-qer eine im Programm nJcht vorgesehene Pause. Faust, MC'phisto und Gretchen eilten an die Geschützc, und nach Ver-jaqunq des Feindes konnte das Spiel seinen Fortqanq nehmen. Die ZuRchauer, Soldaten und Offitier® benachbarter Einheiten, darunter auch »^in Infanterie-General, alle waren von de' erregenden Erlebnisnähe und lebens-«teiqornden Verzauberung dieser Welt gUichcrwaiM umtchlotMn Di« nichtige and au« tiefster menschlicher Leidenschaft geborene Sprache stand ihnen in einem raystisciien Zusammenhanq und ZusommenJclttnq mit dem großen Gosche-hen, mit dem sie sich insgesamt und einzeln auseinanderzusetzen hatten Der faustische Satz »Am Anfang war die TatI« hatte hier, an der kämpfenden Front Europas, seine besondere Bedeutung als Leitmotiv dieser einzigartiqen Darstellunq. So hatte es auch seinen eigenen Sinn, wenn der soldatische Reqis-seur, in den zweiten Teil hinübergreifend, dem Spiel seine letzt« Steigerung verlieh mit jenem Hymnus auf die erlösende kämpferische Tat, als Faust, nachdem er vielen Millionen einen neuen Le-bensraum erschlossen hat, vom Hüqel herab proklamiert:" »Ja, diesem Sinne bin ich ganz ergeben. Das Ist der W«ishelt letzter Schlufl: Nur dei verdient sich Freiheit wie das Leben, Der täglich sie erobern muß!" Kriegsberichter WoUgang Koeibet Steirische Bergwelt Farbbild-Abend in der Kameradschaft stcirischcr Künstler, Graz Im Heim der Kameradschaft stcirischer j mittelsteirlschen Berqwelt, ebenso zu Künstler und Kunstfreunde erfreute Ger- • schätzen wußten, wie die Wanderung auf hard Urschler eine za'hlreiche Gästeschnr j den »Hochschwab«, mit dem Ausblick mit einem Farbbild-Abend, den rler crftih- ] üiif die sogenannte »Pfarrerlackei und in rene einstige Bergführer und Sportlehrer | die ».laslngau", Blickpunkten von einziq- mit tauniqfü Worten ausachmiirkte. schöner alpiner Gewalt. Ausgehend von seinen Jugenderinne- [ Auch die Peqgauerwando wurde be- rungen, wie er einst mit einigen nndeiLMi \ gangen, die »Ta-sche-- mit dem »Hiening« bergbeqeisterten Kameraden die Ndlui j und dem »Hochglaserer« und ihre Hoch- der Alpenwelt ejitdeckte, um schließlich Berciführer und Schilehrer zu werden, r'er dann innerhalb von zwölf Jahren in der Hauptsache die salzburgwch-tiroli-sehe Berqwelt befuhr, bis die Wendung eintrat und. mehr durch einen Zufall dls aus Absicht, die Berge der Juqendfahr-ten wieder aufgesucht und von neuem ;:um Feld der Tätiqkeit, diesmal freilich der lichfbildnerlschen und filmischen, erkoren wurden, gelangte der Vortragende bald zum Themd de« Abends Gerhard Urschler gehört heute, wie wonige andere, zu den Berufenen auf dem Gebi^He der alpinen Ldner Ein unbekannter Barock-Schriftssleller in Oberdonau Df>r SUui?'t''.ni!5inrschei Kan Winkiei in ApV'-.uj, Obi-rnf.ilz, ist tn t det Her-öusg.il.» de. Rniuane de.s Oheidonnuer SchnfstMlior«. und Musikers loh-mn Beet besfh..t'i(it l'her Joh.inn Beer hat bfiiHti 'tn htr- lM't2 Uiiivefsitatspio fe«sof !)r t^icliard Aiewyn ein geistvolles Ruch oJobinn Bter, Studien zum R; Augusi von Hdlle-Weissenfeis-Querturt und wohnte seit Hi80 mit seiner Familie in Weissen-tels wo er auch am 8. August 1700 starb. Bt»Gr hat aiißei musikwissenschaftlichen Schriften, darunter eine Streitschrift qpqen den musikfeindlichen Gcthaer Rektor Volkenid, über ein Dut zend Romane verfftßt Professot Aiewyn halt Beer im allgemeinen sogar Grimmelshausen für eherl ürtig und bezeichnet ihn als den bedeutendsten Schriftsteller östeireichs zwischen Walter von ' flächen, Aimböden von oft unerwartet , malerischem Reiz, wurden qexeiqt, wie , jener Hochacker in WO Meter Höhe mit i den welliqen Schollenzeilen und den erst I knospenden PrühlngsstSmmen der BSu-me. Oder ein besonnter Bauernhof mit dem so charakteristischen Berqahcrn, dem Hausbaum der Almsiedlunq. Dann wurde ein Sprung, ein wahrer Liiftsprunq in die Schladminger Tauern gemacht, zum »Klafferkesseli und der hier besonders reizvollen Seenwell des Tauernsto( kes. Nur auf Spf/ialkarten zu finden, oder vom begeisterten Bergfahrer eifepürt, träumen diese Hlmmelsaugen ihr Dasein inmitten der Wände und Grate und geben so der Landschaft ihr romantischbeweqtes oder einsamherbes Gepräue. Da wären der »Ober«- und "Unte'^klaftersee« zu nennen, echte Ge-birtisr«!!, f'er größere von Wildern umstandene "Riesachsee der »Sittelsee«, in dem sich beinah nur die Wolken spiegeln, .\uch die Spitze des »Hochqol-lings . eines der stpirischen Berqriesen, an Rang dem »Dachstein' völlig gleich, tauchte In ihrer maietitälischen Pracht auf. Und schlielilich gings nuf den »Dachstein« selbst hinüber, auf den König d-^r sieirischen Berge. I7ber da« liebliche Örtchen Filzmoos, mit dem a't^n wetterfesten Kirchlein führte die Wan-denmq, umkreiste d'e Krone des Berges und führte auch außer den Gau ins benachbarte Salzburgische, um die "Bi-schofsmüt/e* vr>n mehreren Blickpunkten «TIS hinüber, in die Darstellung mit ein zuhe^iehcn. So konnte man Vergleiche anstellen, und durfte sich gewissermaßen se'nen Lieblingsberq aufcw'ihlen, um im Geiste schon die ersten Tage des kommenden Urlaubs dahin zu lenken. Dorh nicht nur die Majrfität der Berge galt e« zu bestaunen Kamerad Urschler verstand es, rlurch eine reizvolle und ziolbewußle Abwechsiunq das Auge mit immer neuen Sensationen seiner Kamera zu fesseln Da gab es ein Bild mit herrlich leuchtenden und gefleckten Kürbissen, das nächstemal trat eine Gnippe Schiff unserer Sehnsucht, dem wli uns oft noch in der Erinnerung an diesen gelungenen Abend anvertrauen wollen. Um vielen, die keinen Einlaß mehr finden konnten, die Möglichkeit zu gehen den Besuch nachzuholen, hat sich Kamerad Urschler bereit erklÄrt, den Abend am FreitHQ, den 4. Februar, nochmals durchzuführen. Kurt Hildebrand Matxnk VTlängernni dei Wint^semestcrs iV43/44 Eine erhebliche Anzahl von Studien-urlaubem der Luftwaffe konnte, wie der Reichserziehungsminister in einem Erlaß feststellt, erst verspätet zum Studienbeginn eintreffen. Dadurch ist in vielen Fällen nicht die Gewähr gegeben, daß diese Männer bis zum normalen Seme-sterschluß (29. Februar t944) das Seme sterziel erreichen können. Der Reichserziehungsminister ordnet deshalb an das Semester äußerstenfalls bis zum 31. Man 1944 zu verlängern. Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat sich br reit erklärt, die betreffenden Männ» bis zum 31 März 1944 zu beurlauben Norweger und Dänen im Langemarckgtudium Eine Anzahl Norweger und Däni-i traf in Rostock ein, um am Vorkursus des Langemarckstudlums teilzunehmen Dieser I Eiiihtjnikeit - •■intni Wantler yi'.^'iirt -n. den du hier srliv-oi wiedei ' loh rst diirfb das sieinqfwordene M "? d'.'i Tundr.i iir",m tjntrir-brnr Landwirt-sc!;.^ft ha' tlocb nifh' hindern könr'en df^ sirl dfi '""ii'l; i||.| Vfenschän immer w">nsrhen nördlich des' Polarkreises hal)f»n den '^llck schon l^nqst von ihm gnnnmmen Abenteurer und (^irirksrilter, Fxistpnzen, die ausge--■.r-iilnBqpn srhl"nen ans der menschlichen '^oseitsrhrift, sie mnqon einst die ersten novvnson sein, die hier herauf kamen t^nrl r|ip bischer die an seinen rerrlsse-nr-n Flor.Inn ausharren und die Ran'>rn, dir» ini Irilartdr" lobnn anrh slr hoben längst abgeschlossen mit dem Süden, Wii wähnten lanj>e Wir wähnten fange, recht zu leben, Doch lingcn wir es töricht an; Die Tage ließen wir entschweben l'nd dochfen nicht nnn Fnd der Bahn! Nun haben wir das Blatt gewendet Und Irisch dem Tod Ina Aug geschaut. Kein ungewisses Ziel mehr blendet, Doch grüner scheint »ns Runch und Kraut! Und wärmer ward's in unsern Herzen Fs zeugt's der Irnh gewordne Mund; Doch unsern Liedern, unsern Scherzen Hegt mich des Scheidens Ernst xu Gründl Gottfried Keller dei sie so oft vergaß So führen sie alle dort oben ein Leben für sich Doch geht hier auf Llndesnes und an der ganzen Sörlandküste der Blick auch fort von Europa? ..Wir Seeleute sind immer der gegenüberliegenden Küste verbunden' sagte uns einmal ein Ber* genser Reeder, der damit gern seine frühere Gebundenheit zum Inselvolk erklären wollte Wir müssen jetzt an sein Wort denken, Nach Europa sehen sie hinüber, die an der West- und Südküste, und sie haben daher viel Gemeinsames mit Ihm Der deutsche Soldat, der durch die winkligen GÄflchen der kleinen Hafenstadt Stavanger streift, fühlt sich auf Schritt und Tritt an heimatliche Städtchen erinnert Und in Kristiansand und Arendnl zum Beispiel findet er Steinhäuser, wie er sie auch daheim aus Deutschland kennt Von der Nähe des europäischen Festlandes aber können auch die Namen der Bewohnet erzählen. Wir finden vielfach Kaffeestuhen und Geschäfte mit rein deutschen Namen und spüren In der Sprache eine starke Ähnlichkeit mit dem Dänischen Es Ist wohl auch kein Zufall, daß der größte lebende norwegische Dichter hier Im Südland seinen Lebensabend verbringt. Er, der Immer den Blick auf Europa richtete, wurde einer Jener großen Brückenbauer, die den Norden mit dem Kontinent verbanden. Es scheint fast wie ein Symbol, daß Knut Hamsun heute Besitzer des Hofes Nörholm Ist. Von den hohen Fenstern des weißen Herrenhauses sieht das Auge weit hinaus aufs Meer nach Süden, wo das andere große Brudervolk lebt Hier ist er Deutschland auch räumlich am nächsten Lebt Pan noch heute? Hinmal glaubten wir es fast Da« war In einem kleinen Landnest bei Arendal Wir liefen hinaus zu einem abgelegenen Stützpunkt Da klang von einem Hof das zarte Spiel einer Hirtenflöte herüber Wir gingen ihm nach der zauberischen und doch so einfachen Musik Bis an die hellen Fenster des klobigen Wohnhauses traten wir heran Da hörten wir drinnen ein schleifendes Geräusch, wie von einer ablaufenden Schallplatte. Und als gleich darauf die Melodie eines bekannten Schlagers ertönte, wußten wir, daß uns die Spiegelung einer vergangenen Zelt genarr' hatte. Ktintllch hörten wir In einem südnorwegischen Hafen eine ganz andere Melodie. Der Tag war schon über das Meer fortgegangen. Da lief vom Wasser ein schwerer rasselnder Klang in das winklige Städtchen hinein, stieg übai die hölzernen Häuschen fiel ein in dit Seitengassen und rief von überall die Menschen herbei. Ei war ein Zug deut scher Panzer, der sich daher schob unc über dem knatternd wie eine Fahne dei metallene Schall stand. Dieses Lied narrte uns nicht. Et war der Gesang der Gegenwart, nicht trü gerisches Flötenspiel, sondern der ehernf Gesang des Mars. Doch ist det große Pan wirklich tot? Wenn er noch lebt, vielleicht stand ei mit in den schwarzen Menschenmauerr und sah die stählernen Kolosse vor überrollen. Vielleicht spürte er dann daß diese hier nicht in sein Reich ein dringen wollen wie jene, die einst zu' Midnightson herüberkamen odei um dir Sardines of Norway feilschten. Fragt sie einmal, die jetzt aus der Panzertürmen heraussehen und den Bllcl' nur nach vorn richten, wie sehr slr seine stille Welt und sein Flötenspie' lieben Viele sagen, man müsse jahrelang in einem Lande leben um es erfassen zi' können Das mag stimmen. Doch ist nicht alles nur eine Frage des Herfens? Entweder ist man vom ersten Augenblick her zärtlich aufgeschlossen oder man bleibt kühler Beobachter mag man nur Tage oder Jahre In dieser Umwelt leben Der Aufenthalt In einem fremden Land Ist immer ein Prüfstein unserer Haltung, ein Anruf unseres Innersten. Die Antwort, die wir Ihm dann zu geben haben, sind wir seihst Auf einer einzigen Straße kann man sich das Sörland erobern Es ist nicht abweisend und verschlossen, nicht Ende der Welt, wie das Reich der Urmächte dort oben