poStnins plsLsna v gotovini. Nr. 35. Lrlchcint jcdcn !., !<>. mrd 29. 9. (24.) Jahrgang. Organ der Guttschrrr ikutschen. Bezugspreise : Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 1L-— Din. D.'Oesterreick: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — «inzelns Nummern 1 — Dinar Kočevje, Donnerstag, den 1. Dezember 1927. Briefe ohne Unterschrift weroen nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurüchgestellt. — Berichte find an die Schciftleirung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje Jung vollendet. Ein makelloses Priesterkeben hat am 22. No¬ vember l. I. seinen Abschluß gefunden, da Hoch¬ würden Herr Kaplan Hermann Michel aus Mitterdorf, dessen Bild wir in vorliegender Num¬ mer bringen, nach nur siebentägigem Kranken¬ lager gottergeben verschied. Sein Leichenbegängnis, welches am Donnerstag den 24. November statt¬ fand, gestaltete sich zu einer von Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Kundgebung allgemeiner Verehrung der Personj des Dahingeschiedenen. Sechzehn Priester gaben ihrem lieben Milbruder das letzte Geleite und die Beteiligung am Lei¬ chenbegängnisse seitens der Pfarrgemeinde war eine so vollständige und von aufrichtiger Trauer getragene, wie sie in Mitterdorf wohl noch selten jemandem zuteil geworden ist. Die zahlreich erschie¬ nenen Traucrgäste aus der Stadt, aus der Pfarre Ebental und Altlag legten Zeugnis dafür ab, daß der Verstorbene auch außer seines eigentlichen Tätigkeitsortes große Wertschätzung genoß. Eine Menge von Kränzen wurde an der Bahre nie¬ dergelegt und der Sarg im Grabe wurde mit frischen Blumensträußen förmlich überschüttet. Worin liegt nun der Grund der allgemeinen Trauer um diesen jungen dahin geschiedenen Priester? Darin in erster Linie, daß er mit aller Begeisterung, der ein jugendliches Herz fähig ist, seinem Berufe ergeben war und durch das eigene Beispiel und überzeugende, hinreißende Beredsam¬ keit auf andere einzuwirken, in hohem Maße ver- stand. Zwar waren ihm nur vier Jahre seelsorg¬ lichen Wirkens beschieden, aber diese Zeit hat er nach jeder Richtung hin in vorbildlicher Weise voll ausgenützt. Seine Vorträge bei Konferenzen und auf der Kanzel haben durch Reichtum der Gedanken und Formschönheit jeden überrascht. Die Unermüdlichkeit in der eigentlich Priester- ' lichen Tätigkeit hinderte ihn jedoch nicht, auch auf anderen Gebieten bereitwilligst mitzuarbeiten. So machte er sich um das Zustandekommen des Kriegerdenkmals in Mitterdorf in hervorragendem Maße verdient und um theatralische Schulkinder¬ vorstellungen zu ermöglichen, ließ er es sich nicht verdrießen, mit den Kleinen die Rollen einzuüben, die Bühne zu zimmern und die Kulissen selber zu malen. In den Dienst unseres Blattes stellte sich Kaplan Michel mit allem Eifer von Anfang an und seiner gewandten Feder entfloß mancher Aufsatz. Bei all dieser Vielseitigkeit war er stets heiteren Gemütes und als liebenswürdiger Gesell¬ schafter überall wohlgelitten. Sorge machte seinen Freunden nur die infolge früherer Erkrankungen zarte Gesundheit des Verstorbenen, weshalb ihm größere Schonung seiner Kräfte öfters dringend nahegelegt wurde. Wie begründet die Befürchtun¬ gen waren, bewies die letzte Erkrankung, welche trotz aller ärztlichen Bemühung und trotz aller Pflege seitens der Mutter und Schwester den Tod herbeiführte. Kaplan Michel hat dem Ende mit jener Ruhe und jenem Gottvertrauen entge¬ gengesehen, womit er auch andere zu beseelen stets bestrebt war. Wir fügen noch hinzu, daß der Verstorbene am 3. Februar 1900 zu Nixdorf in Nordböhmen geboren wurde, also im 28. Lebensjahre stand. In Gottschee, wohin der Vater als Fachschul¬ professor angestellt wurde, blieb er bis zur Ab- solvierung der siebenten Gymnasialklasse. Nach dem Umstürze wurde er mit der Mutter und der Schwester aus Gottschee ausgewiesen und nun vollendete er das Gymnasium in Wels, die Theologiestudien in Leitmeritz. Der Vater war inzwischen gestorben und da die Witwe weder von Jugoslawien noch von der Tschechoslowakei Pension erhielt, kamen für die Familie schlimme Tage. Fürstbischof Dr. Jegliö, an den sich der Verstorbene mit der Bitte um die Erteilung der Priesterweihe wandle, sagte liebenswürdig sogleich zu. Am 11. November 1923 erhielt er die Weihe und eine Woche darauf hielt er am 18. Novem¬ ber in Mitterdorf die Feier seiner Neuen Messe ab und man behielt ihn gleich da. In Mitterdorf hat nun der edle Priester auch seine letzte Ruhe gefunden. Sein Andenken wird ein gesegnetes sein. Der liebe Golt vergelte ihm alles reichlich! * Ein Gottjcheer in Kanada an seine dortigen Landsleute. Forl Francis, Ont., 14. Oktober 1927. Werter Courier! Das Blatt vom 5. Oktober mit Dank erhalten. Habe meine Freude und meinen Mut wieder zurückgewounen, wie zu Hause in der alten Heimat, da ich doch auch hierzulande mit meinen deutschen Brüdern in Fühlung treten kann. Nun ist auch mein Heimweh so ziemlich verschwunden. Nur möchte ich auch hier mich an einen oder mehrere deutsche Vereine anschließen. Das wird wohl in nächster Zeit möglich sein; denn ich gedenke meinen jetzigen Posten zu wechseln. Vor ein paar Wochen gingen wir, einige Deutsche, hier zusammen, um einen Verein zu gründen, der den Namen Deutschsprachiger Unter- stützungsverein haben sollte. Leider fiel dieses Programm wieder ins Wasser. Einige meinten, wir seien hier zu wenige Mitglieder. Meiner¬ Ansicht nach sollte man im kleinen anfangen. Wenn es mit der Zeit sich herausstellt, daß es eine gute Sache ist, kommt die Lebensfähigkeit von selbst. Vielleicht wird späterhin einmal der Anfang gemacht. Ich hoffe es. Jetzt möchte ich etwas von meiner alten Heimat Gottschee plaudern; denn von der neuen Heimat weiß ich noch so gut wie nichts. Zugleich möchte ich meinen Heimatsfreunden Grüße entbieten. Unser Losungswort hat immer geheißen: Hilfreiche Hand, warmsühlendes Herz! Zwar gab es auch noch vieles andere, was unserem Herzen Erquickung brachte z. B. „Vom Rinsequell zum Kulpastrand", und noch andere schöne Lieder, die uns bei un¬ serer Arbeit im Gottscheer Ländchen Mut und Ausdauer gegeben haben, bis die Knechtung kam, die unser deutsches Fühlen aus dem Gottscheer Ländchen herausreißeu wollte und all das Gute, das unsere Vorkämpfer seit Jahren geschaffen haben, z. B. Studentenheim, Fachschule und deutsche Volksschulen, ganz einfach wegnahm. Ist das nicht bitter? Oder ist es nicht so? Liebe Brüder, wir können das Bewußtsein in uns tragen, daß wir nicht von unserem deutschen Gottscheer Ländchen geschieden sind, ohne daß wir Männern das Vertrauen gaben, die schon gute Arbeit ge¬ leistet haben, als wir noch daheim waren. Wir brauchen daher auch keine Sorge für die Zukunft zu haben. Ziehen wir nur die jetzigen Wahlen in Betracht, so müssen wir doch wirklich sagen: Alle Hochachtung vor diesen Männern, beispiels¬ weise dem hochwürdigen Herrn Pfarrer Eppich aus Mitterdorf, Herrn Alois Kresse aus der Stadt Gottschee, dem Obmann der Gottscheer Bauern¬ partei, und auch allen übrigen Herren Mitarbei¬ tern! Wir müssen aus weiter Ferne Mitwirken, vor allem aber unsere Anerkennung dafür zollen, daß die jetzigen Reichstagswahlen- in Gottschee so ziemlich mit Stimmeneinigkeit verliefen. Zwar müssen immer einige Blindgänger da sein, die Seite 2. Das war ein Uriester... (Dem f H. Michel von Mitterdorf.) Das war ein Priester: fromm und rein von Sitten, Der Braven Bravster, gut und treu und wahr, Der für die höchsten Güter nur gelitten, Gestritten nur sür Gott und den Altar. Das war ein Priester, der ein Schwert geschwungen, Das Schwert des Wortes Gottes kühn und scharf, Und Jauchzen scholl, wenn dieses Schwert erklungen, Ein Schwert, das ihn zuletzt zu Boden warf. Das war ein Priester, welcher niederkniete Beim Kreuz — ob hell, ob trübe war die Zeit, Den Gottes Kreuzesflamme nur durchglühte; Nun kam die letzte Stunde — ohne Streit. Das war ein Priester: ach die Besten fallen! — Was bleibt als Talisman in dieser Not? — Ich hör' des edlen Freundes Mahnruf schallen: „O, harret aus im Guten bis zum TodI" F. X. P. Wann kommen wir an -ie Reihe? Unterrichtsminister Dr. Kumanudi hat eine Verordnung hinausgegeben, derzufolge die soge¬ nannte Namensanalyse bei der Einschulung der Kinder, die insbesondere seitens der nationalen Minderheiten zu unzähligen Beschwerden Anlaß gegeben hat, ab geschafft wird. In der Verordnung wird ausdrücklich festge¬ stellt, daß die bisherige Praxis zu berechtigten Beschwerden und Unzufriedenheiten Anlaß gegeben hat und daß der Staat verpflichtet sei, die freie kulturelle Entwicklung der natio¬ nalen Minderheiten zu gewährleisten. Die Verordnung, die mit dem Datum vom 1. November unter OR 74.470 herausgegeben wurde, lautet folgendermaßen: „Die Zirkularverordnung des Unterrichtsmini¬ sters, betreffend die Einschreibungen in die nicht¬ slawischen Klassen der Volksschulen, werden in der Batschka, dem Banal und der Baranja häufig unrichtig angewendet, und zwar in der Weise, daß bei der Einschreibung der Name des Vaters, ja sogar der Mutter, wenn dieser slawisch klingt, zum Anlaß genommen wird, um die Kinder nicht¬ slawischer Eltern, welche nicht ein Wort serbisch können, zum Nachteil des Unterrichtes und ent¬ gegen ihren Rechten in serbische Klassen einzu¬ schreiben. Diese Fälle sind zwar nicht zahlreich, sie ge¬ nügen aber, um unnötige Beschwerden und Un¬ zufriedenheit hervorzurufen und in Bezug auf die ordnungsgemäße Durchführung der Schulgesetze und Verordnungen, welche übrigens den natio¬ nalen Minderheiten nebst dem Unterricht der Staatssprache freie kulturelle Entwicklung gewähr¬ leisten, Zweifel aufkommen lassen. Im Sinne des Artikels 54 des Gesetzes über den Volksschulunterricht verfüge ich deshalb, daß in den magyarischen, deutschen und rumänischen Klassen der Volksschulen in der Batschka, dem Banate und der Baranja bei der Einschreibung auf gewisse Leimruten laufen, die aber, wie ich glaube, ktine echten Goltscheer sind, die auch nicht wissen, was sie tun, wenn sie ihr eigenes Blut anzapfen, das dann andere trinken. Hoffen wir, daß auch diese einmal zur Einsicht kommen und bei den nächsten Wahlen mithelfen werden. Ein gewisser Herr Wahlkandidat hat sich z. B. ange¬ strengt, uns Gottscheer einzufangen, zuerst mit Güte und schönen Worten und zuletzt gar mit Drohungen. Es hat dem Herrn aber beides nichts genützt, er mußte doch zurück. Wir Gottscheer können selbstredend so einen Herrn, der uns zu Anfang der Knechtung am meisten geschädigt hat, uns schon immer bekämpfte und uns Gottscheer als Schandfleck stempeln wollte, nicht gebrauchen. Solche Sittenrichter brauchen wir Gottscheer nicht; wohlgemerkt! Jetzt hoffen wir, daß unsere Führer daheim mit Gottes Hilfe den Mut nicht sinken lassen, opferbereit aushalten und die Rechte, die wir einst hatten, wieder zurückbekommen werden. Denn wir Pflichten haben, wie es Tatsache ist, Z»Lscht.rr Zeitung — Nr. 85. der Kinder außer ihrer Nationalität und der Sprache, die sie sprechen, auch der Wille der Eltern maßgebend sein muß. Die Direktionen der Schulen haben sich bei den Einschreibungen aus¬ schließlich an diese Verordnung zu halten, damit in Hinkunft kein Fall mehr vorkommt, der zu be¬ rechtigten Beschwerden oder Unzufriedenheit Anlaß zu geben geeignet ist." Diese hochwichtige Verordnung, aus der ganz klar hervorgeht, daß der Unterrichtsminister die berüchtigte Namensanalyse nicht nur formell, son¬ dern auch tatsächlich verwirft, wird im Kreise der nationalen Minderheiten des Landes zweifellos ungeteilte Freude und Beruhigung Hervorrufen. Für uns Gottscheer bildet ihre Anwendung und strikte Durchführung eine Lebensfrage und wir geben uns der sicheren Hoffnung hin, daß die aus allen Gottscheer Gemeinden bei der Ober¬ schulbehörde eingebrachten Gesuche der deutschen Eltern um Wiedereinführung der deutschen Un¬ terrichtssprache an den Schulen nicht länger auf die Seite geschoben werden. Wochenlang liegen schon diesbezügliche Gesuche aus dem Gottscheer, Rudolfswerter und Tschernembler Schulbezirke bei den Schulbehörden und leicht ist es, ihre Berech¬ tigung zu prüfen und festzustellen. Mit seinem Erlasse hat der Unterrichtsminister klar genug an¬ gedeutet, daß Slowenien keinen Tadel zu fürchten hat, wenn es seinen Deutschen Gerechtigkeit wider¬ fahren lassen will. Aus 27>tadt und Land. Hottschee. (Todesfall.) Am 25. November starb hier nach qualvoller Krankheit der Gastwirt und Fleischhauermeister Herr Viktor Sch leimer im 58. Lebensjahre. Der Verblichene war ein rechtschaffener Mitbürger und guter Familienvater. Die trostlose Familie und viele persönliche Freunde beklagen den allzu frühen Tod des Heimgegan¬ genen. Die zahlreiche Beteiligung am Leichen¬ begängnisse beweist, wie beliebt Schleimer in Stadt und Land war. Die heimatliche Erde sei ihm leicht! — (Vom Feuerwehroerband.) Jene Feuerwehren, die den Standesausweis sür 1927 noch nicht der Verbandsleitung zugeschickt haben, mögen dies in allernächster Zeil tun, damit die Statistik für das laufende Jahr fertiggestellt werden kann. — (Schadenfeuer.) Am 28. d. M. ertönte plötzlich aus der Straße der Ruf „Feuer!" Lich¬ terloh glänzte der nordwestliche Himmel von der Stadt und es schien, als ob ganz Mooswald in Feuer stände, da der Nebel den Feuerschein noch bedeutend vergrößerte und die Entfernung ver¬ kleinerte. In Rain stand die unbewohnte Keusche des Herrn Eisenzopf aus Neuloschin im Brand. Da ruhiges, windstilles Wetter war und die Rinse so wollen wir auch unsere alten Rechte haben. Liebe Gottscheer, wünschen wir diesen Herren Führern alles Gute, daß sie Gott lange uns erhält und für die gute Sache wirken läßt. Denn wir haben nur ein Gottscheer Ländchen, das uns erhalten bleiben muß. Sind wir auch weit-von ihm entfernt, so wollen wir ihm doch einst wieder die Hand reichen. Liebe Brüder, will diesbezüglich keine weite¬ ren Worte mehr machen. Es weiß doch jeder Goltscheer nur zu gut, was wir zu Hause litten und was die Freunde zu Hause noch zu leiden haben, bis wieder alles im rechten Geleise sein wird. Jetzt, liebe Brüder, habe ich noch eine Herz- liche Bitte und einen Wunsch: Einigen wir uns auch hier in Kanada und helfen wir mit, daß das deutsche Wort befestigt wird! Tretet, wo immer Ihr seid, deutschen Vereinen bei und be¬ stellt ohne Ausnahme den „Courier", der Euch das alte Herz erhält. Vergeßt auch nicht, stramme Jahrgang XI. ganz in der Nähe fließt, konnte die Mitterdorfer Feuerwehr, als erste, den Brand bald auf das brennende Gebäude beschränken, so daß die be¬ nachbarten Häuser keine Gefahr mehr zu befürchten hatten. Ziemlich rasch erschien auch als zweite die Gottscheer Feuerwehr auf dem Brandplatze, hatte aber nur kurze Zeit Arbeit zu leisten. Die Schalkendorfer Feuerwehr, welche auch herbei- geeilt war, machte auf dem halben Wege kehrt, da man ihrer Hilfe nicht mehr bedurfte. Allem Anscheine nach dürfte der Brand von einer bös¬ willigen Hand gelegt worden sein. — Wie uns mitgeteilt wurde, ist die Verzögerung der Gott¬ scheer Feuerwehr dem Umstande zuzuschreiben, daß sie trotz langem Suchen und Bitten bei mehreren Besitzern von Pferden eine genügende Bespan¬ nung für die Spritze nicht bekommen hat und die Feuerwehr dem wohlmeinenden Rat einiger Bür- ger-Zuschauer, die Mannschaft möge die Spritze selbst zum Brandplatz ziehen, nicht nachkommen konnte und so auf das Auto des Herrn Alois Kresse warten mußte. Bei der Fahrt zum Brand¬ platze mußte aber die Feuerwehr sehen, wie mit Pferden bespannte Privatwägelchen, mit neugie¬ rigen Städtern beladen, dem Feuer zurollten. Die Feuerwehr war fünf Minuten nach dem ersten Feueralarm zur Abfahrt fertig. — (Jnvalidenverband.) Die Gottscheer Ortsgruppe dieses Verbandes hält am 4. De¬ zember d. I. um 2 Uhr nachmittags im Gasthause der Frau Maria Hönigmann (Gruber) eine Ver¬ sammlung ab. Zur Verhandlung kommt die Er¬ richtung eines Denkmales für die im Kriege ver¬ storbenen Kameraden aus der Pfarre Gottschee. Alle Kameraden und Kriegsinvaliden sowie die Witwen sino hiezu höflichst eingeladen. Der Aus¬ schuß. — (Personalnachricht.) Her Jakob Hlad- nig wurde als Ökonom von Kranj zur hiesigen Bezirkshauptmannschaft über eigenes Ansuchen ver¬ setzt und versieht bereits hier seinen Dienst. Herr Ökonom Hladnig hat sich bereits sehr rege um die Entwicklung der Landwirtschastsfiliale interes¬ siert und arbeitet werktätig mit. — (Der Ackerbau des Kleinland- wirtes.) Im Verlage des Deutschen Vereines für ländliche Wohlfahrt und Heimaipflege in Berlin SW. 11, Bernburgerstraße 13, ist von Diplomlandwirt Otto Friedrich Schmitt ein kleines Büchlein „Der Ackerbau des Kleinlandwirtes" illustriert in 95 Seiten zum Preise von 50 Pfg. erschienen. Der Verfasser hat es in gewandter und leichtfaßlicher Form verstanden, dem klein¬ bäuerlichen Besitzer einen Leitfaden an die Hand zu geben, um die großen Fehler, die auf dem Gebiete der Bodenbearbeitung, Düngung und im Getreidebau begangen werden, kritisch zu beleuchten. Das Büchlein kann strebsamen Landwirten sowie Deutschkanadicr zu sein, wie Ihr gute Gottscheer wäret! Bedenket: Der deutsche Michel kennt nur den geraden Weg, der uns doch jedesmal zum Ziele führt! Kopf hoch^ Jungens, nicht verzagen, halten wir treu und fest an der deutschen Sitte! Allen Gottscheer Brüdern einen herzlichen Gruß, sowie allen deutschen Gesinnungsgenossen und dem Personal des Courier. Gottscheer Land, ein deutsches Land, Alle sind wir treu dem Band, Kann kommen Sturm und Wind, Sind doch einig alle geschwind. Franz Neumann. Vorstehende Schilderung ist dem deutschen kanadischen Blatte „Courier" entnommen, sie be¬ kundet in erfreulicher Weise, daß unsere Lands¬ leute sich schnell in Kanada zurecht gefunden haben, ohne dabei ihre alte Heimat zu vergessen. Aufrichtig begrüßen wir diesen Appell zum Zu¬ sammenhalten im fernen Lande. Jahraa'.'a Xi. Gvuich'.'r Zeitung — Nr. 35. Sette 3. ehemaligen Landwirtschaftsschülern als Repetito¬ rium bestens empfohlen werden. — (Die Nationalversammlung ver¬ tagt.) Samstag den 26. November sind die Abgeordneten, soweit sie nicht im Steucrausschuß arbeiten, wieder auf unbestimmte Zeit heimge- schickl worden. Inzwischen soll der Steueraus¬ schuß alle die Wünsche und Anträge betreffs Steuerausgleich und Steuerermäßigung in solche Form bringen, daß sie baldige Gesetzeskraft er- langen. — (Str a mm es Z usa mm en h al t e n) be¬ kunden Heuer die untersteirischen Deutschen bei den Gen'ieindewahlen und die Folge sind einige recht schöne Erfolge in den Umgebungsgemeinden von Marburg, in Gonobitz und Rohitsch. Dieser Wille, sich national zu behaupten und zugleich mit den slawischen Mitbürgern zum wirtschaft¬ lichen Aufbau der Gemeinde beizutragen, beides ist löblich. — (Kluge Vorarbeit.) Da noch immer mit der Möglichkeit des Abbaues des Gottscheer Gymnasiums gerechnet werden muß, sind Schritte zur Gründung eines Unterstützungsvereines für deutsche Schüler unternommen worden. Der Ver¬ ein will mit seinen Mitteln den Studenten das Weilerstudium auch außerhalb Gottschees ermög¬ lichen. Wir machen schon heute darauf aufmerk¬ sam, den Verein nach Aufnahme seiner Tätigkeit in jeder Weise zu unterstützen. — (Das billige deutsche Buch.) Um der häufig vorgebrachten Klage, daß das deutsche Buch für das jugoslawische Publikum zu teuer sei, wirksam entgegentreten zu können, hat die bekannte Buch-Kommissionsfirma Koehler und Volkmar in Leipzig einen Katalog „Das billige deutsche Buch" herausgegeben, der eine sorgfältige Auswahl der besten deutschen Literatur in billigen Ausgaben (kein Buch über kM 4) darstellt. .Wir weisen unsere Leser auf diese interessante Neuer¬ scheinung sowie darauf hin, daß dieser Katalog und die darin angezeigten Werke durch die grö¬ ßeren hierländigen Buchhandlungen zu beziehen sind. — (Entscheidung der Gebietsver¬ waltung.) Die Gehsteige auf der unteren Brücke wurden über Verfügung des Straßenbezirks- Ausschusses, bezw. der hiesigen Bezirkshauptmann- schafl mit Planken abgesperrt, weil diese bereits vor mehreren Jahren von Ingenieuren der Bau- direklion untersucht und als nicht mehr passierbar bezeichnet worden sind. Eine gründliche Reparatur hätte den heute nicht durch seine Schuld ver¬ schuldeten Slraßenausschuß vor die unangenehme Alternative gestellt, die ohnedies nicht mehr er¬ schwinglichen Umlagen noch um einen bedeutenden Prozentsatz zu erhöhen. Unter Hinweis auf Z 14 des Straßengesetzes übergab er daher diese Geh¬ steige wieder in die Obhut und Verantwortung der Gottscheer Stadtgemeinde, weil er sich dabei von dem Grundsätze leiten ließ, daß hier eine gründliche Reparatur nötig und eine Flickerei nicht mehr am Platze ist. Unter einem hat daher die Stadtgemeinde jetzt Gelegenheit, diesen nicht sonderlich schönen Brückenanblick anläßlich einer Neuherstellung entsprechend zu verbessern. Die Gemeinde Gottschee brachte gegen diesen Beschluß des Straßenausschusses einen Rekurs an die Ge¬ bietsverwaltung ein und wurde dieser mit Ent¬ scheidung vom 24. d. M. abgewiesen. Es wird also jetzt die Stadt die Aufgabe haben, diese Gehsteige in eine entsprechende Form zu bringen. An Stelle der wirklich unnützen Promenade wäre dem Äußeren des Stadtbildes sicherlich mehr durch eine Renovierung dieser Brücke geholfen ge- wesen. So haben wir jetzt einen Straßenhoch, kanal ohne Wasser und hier gänzlich verwahr¬ loste und schon lebensgefährliche Gehsteige. — (Straßenvandalismus.) Eine vor einigen Tagen stattgefundene Besichtigung der Straßenkörper Gottschee - Nesseltal - Büchel-Unter- deutschau-Gottschee hatte die betrübende Feststellung ergeben, daß das Lastauto des Sägebesitzers Luöin in Ncsseltal diese Straßen, die etwa 40 Kilometer betragen, bisher bereits derart be¬ schädigt hat, daß dem Straßenbezirksausschusse ganz außerordentliche Auswendungen erwachsen werden, wenn diesem Straßenvernichlungsunfuge nicht bald ein Ziel gesetzt wird. Unter einem scheint es demselben Auto vorbehalten zu sein, auch die gegen Črnomelj führende Slraße aus dieselbe Weise zu beschädigen. Der hiesige Straßen¬ ausschuß hat bereits in einer Eingabe an die Baudirektion in Ljubljana Abhilfe verlangt, doch wurde diese Eingabe unerklärlicherweise bis heute nicht erledigt. Unsere Straßen sind, von der für einen solchen Verkehr erforderlichen Breite der Straßen ganz abgesehen, überhaupt nicht dafür geeignet, zur Winterszeit in so außerordentlichem Maße benützt zu werden. Dem Sraßenausschusse wird, wenn die Baudirektion hier nicht sofort ein¬ greift, nichts anderes übrig bleiben können, als zum Schutze der Interessen der steuerzahlenden Bevölkerung selbst zur Abhilfe zu schreiten und das wäre: die bisherigen Schulden bezahlen und dann soviel schottern, wie andere Teile unseres Nachbarbezirkes Novomesto (bei Hof). Einfach die Strußenteile, welche in geradezu unverant¬ wortlicher Form von Einzelpersonen ausgebeutel werden, nicht mehr beschottern, solange, bis diese Autos nicht mehr weiter können. Es sollte ein solcher Unternehmer selbst soviel Einsehen und Mitgefühl haben, daß er bei feuchter Witterung nicht fährt; denn seine wenigen Bretter, die er schließlich auf die Bahn bringt, sind ja samt dem Auto nicht soviel wert, als wie er Schaden ver¬ ursacht. Wenn zum Schluffe dann der Straßen¬ ausschuß eine Entschädigung für außergewöhnliche Straßenbenützung beansprucht, dann weigern sich manche Unternehmer gewöhnlich und vergessen dabei ganz, daß sie ihr Holz beinahe umsonst kaufen, weil es so weit ab vom Verkehre verkauft werden muß. Es halte sich mithin jeder an jenes Sprich¬ wort, welches da sagt: gib Gott, was Gottes; dem König, was des Königs ist und dem Straßen¬ ausschuß das, was man ihm schuldet. Bei diesem Anlasse muß schon heute erwogen werden, ob es im Hinblicke auf den in diesen Gemeinden ge¬ legentlich des Eisenbahnbaues zu erwartenden vermehrten Straßenverkehr zweckdienlich ist, diese Straßen wegen eines einzelnen Sägewerkls in einen unbrauchbaren Zustand zu versetzen. Vom Straßenausschuß aber muß verlangt werden, daß er sofort energisch einschreitet. — (In Angelegenheit des Straßen¬ wesens) im Gottscheer Bezirke hat der Landes¬ ausschuß unterm 12. November dem heimischen Gebietsabgeordneten folgende Mitteilung gemacht: „Mit Bezug auf Ihre in der Gebietsversamm¬ lung eingebrachten Anträge um Umlegung der Landesstraße Nesseltal-Gottschee, um Einreihung der Straße Malgern-Tiefental unter die Landes¬ straßen II. Klasse und in Angelegenheit des Straßen¬ baues Mitterdorf-Neubacher und Graflinden-Un- terlag beehren wir uns mitzuteilen, daß der Straßenbezirksausschuß in Gottschee in seiner Sitzung vom 14. September 192? den Beschluß gefaßt hat, den Bau dieser Straßen auf eine spätere Zeit zu verschieben, wo die geldlichen Ver¬ hältnisse beim Straßenausschusse günstiger liegen werden. Wir verständigen Sie darüber mit dem Beifügen, infolge ablehnenden Beschlusses des Straßenbezirksausschusses die gegenständliche Ak¬ tion nicht in das unmittelbare Gebiets- Baupro¬ gramm aufnehmen zu können. Dies wolle an Stelle einer Beantwortung in der Gebietsversammlung zur Kenntnis genommen werden." — (Die Bahnverbindung Gottschee- Vrbovsko) wird eine Länge von 58 km haben; von den beiden Tunnelen hat der bei Graflinden eine Länge von 1220, bei Kamenica 2500 Meter. Bis längstens 1. Mai 1931 soll die Strecke dem Betriebe übergeben werden. Es sind acht Sta¬ tionen vorgesehen und zwar: Hasenseld, Reintal, Graflinden, Tscheplach, Altenmarkt, Radence, Mali Jadrc und Vrbovško. Hiemit wird die kürzeste Verbindung der nördlichen Reichsgebiete mit dem Meere und Dalmatien geschaffen. Zugleich er¬ hält die ganze Strecke von Ljubljana aus Schnell- zugsverkehr, was selbstredend eine gründliche Re¬ paratur der bestehenden Linie zur Voraussetzung hat. Die bisherigen Berichte enthalten keine Sta- tion in Mösel. Dies dürfte wohl nur auf ein Versehen bei der Wiedergabe des Originalberichtes zurückzuführen sein. — (Der Gottscheer Kalender 1928). dies treffliche Jahrbuch, weist folgenden Inhalt auf: Gymnastaldirektor Peter Wolsegger. Das heimatliche Nest (Gedicht). Gebietsabgevrdneter Pfarrer Josef Eppich. Ein armer deutscher Vvlks- splitter. Schean Hanshe, eine alte Gottscheer Bal¬ lade. Der Fremdenverkehr als Einnahmsquelle für das Gottscheerland. Entstehung des Länd¬ chens Gottschee, eine Ballade. Michls Unglücks¬ tage. Friedrichstein (Gedicht). Was alte Leute von der Franzosenzeit erzählen. Die Geschichte der Pfarre Mösel. Eppos zän Lochn. (In der Gottscheer Mundart.) Dank an die Wohltäter in Amerika (Gedicht). Aus der guten alten Zeit. Erinnerung (Gedicht). Des „Teufels" Besuch. Fliegerkampf. Den Abtrünnigen (Gedicht). Eine Fußwanderung in die Moschnitze. Vom Verein Gottscheerland in Graz. Die Horchnandl. Gol¬ dene Hochzeit (Gedicht). Lustige Glashüttner G'schichten aus Gottschee. Etwas übek Grenz¬ streitigkeiten. Lustige Ecke. Praktische Ratschläge. Preisrätsel für 1928. Gesundheitsregeln. War¬ um rauche ich? Die Pflege und die Ernährung des Kindes. Wirtschaftliche Übersicht 1926-1927. Jahresrückschau. Schule und Haus. Und vieles andere. Durch die Reichhaltigkeit seines Inhaltes, seine gemeinverständliche Schreibweise, die zahl¬ reichen Bilder und nette Ausstattung verdient unser Kalender alles Lob und soll in keiner G o tts ch e er Familie fehlen. — (Übertragungderlynd wirtschaft¬ lichen Schulen auf die Gebietsverwal- tungen.) Das Ackerbauministerium hat den Gebielsausschüsseu der Gebietsverwaltungen Mar¬ burg, Laibach, Essek, Syrmien, Agram, Belgrad und Donau angetragen, die landwirtschaftlichen Schulen in ihren Gebieten unter eigene Verwal¬ tung und Regie zu übernehmen. Die Übernahme zu Lasten der Gebietsbudgcts betrifft die land¬ wirtschaftlichen Schulen in Marburg, St. Georgen, Rakičan, Grm bei Rudolfswert und Bischoflack (Slowenien) und weiters die in Slawonisch Po- Lega, Jlok, KriLevci, Ada und Werschetz. Das Ministerium bietet nebst den Schulen auch das gesamte Schulvermögen, totes und lebendes In¬ ventar, samt Nahrungsmitteln für die Zöglinge sowie das Vieh bis zur neuen Ernte an. Das Ministerium würde die Schulen bis 1. April 1928 erhalten, weiterhin würde es sich aber nur eine Aufsicht hinsichtlich der Tätigkeit derselben sowie einen gewissen Einfluß bei der Anstellung der Lehrkräfte vorbehalten. — (Die Zahl der Invaliden,) Kriegs- witwen und Kriegswaisen im Lande. Nach den statistischen Angaben haben wir im ganzen Lande insgesamt 51.701 Invaliden. Davon entfallen auf Serbien und Montenegro 24.682, das übrige auf die übrigen Landesteile. Kriegswitwen gibt es insgesamt 126.319, davon entfallen auf Ser¬ bien und Montenegro 50.707 Witwen ohne Kin¬ der und 33.979 mit Kinder. Kriegswaisen gibt es insgesamt 29.437, davon entfallen auf Ser¬ bien und Montenegro 15.105. Im ganzen Lande erhalten 228.122 Personen Jnvalidenunterstützung, von diesen in Serbien und Montenegro 140.618. Für all das wurden vom Staate jährlich 266 Millionen 709.991 Dinar verausgabt. — (Herabsetzung des Posttarises?) Nachrichten aus Belgrad zufolge wird in der Generalpostdirektion ein neuer Posttarif ausgear- J.^rqan- veile 6. zusammengestellten 3—1 SwpsMzka banka cl. cl. Ljubljana W über 16,000.000 Din Din. kkatt Ni. isr ein MeirttlWMaerfekn- mecdank rum 5topfen, Sticken nnU Nästen. zooo Stiche in ärr Minute. ferner IsaiU H Neu gute, billige Näbmsrcbinen, such aut Katen, empkiebtt f.Qcftinkel, Kočevje. vonis sa« in uovcvZc ^SAeuübsr äsr Lirosts, Raus kebor kebsoiie külrrt alle in das rulinteckilliscks kscli einsLkIüßiZen Arbeiten solid und sorZ- kältiK nus. — Oeöifnst jeden IVerktgZ von 8 bis 12 Ulir unct von 2 dis 5 Olir, sn Sonnts^en von 8 bis 12 llkir 6oiä-, Silber-, korrellsn unä 2emsn1xlom- ben, kolädrüoLen unä -Lronsn, lrünstliobe Kebisse, 2sbnreiniAunx unä -Lekesti^unA. Arbeit unä kreise IronlenrrenLlos! 17 Monate alt. ist abzugeben bei Josef Gramer in Hohenegg Nr. 19 bei Gottschee. 3—2 da er nur mit solch guten Waren billig allen größte Freude bereitet. Wechsel-Kskompte. Lomöardierung von Wertpapieren. Der hochw. Geistlichkeit sowie allen verwandten und Bekannten teilen wir die tieftraurige Nach¬ richt mit, daß Hochw. Herr 1)33 Q! des XolunivUZ susAenützt! Sie erkälten die „Komplett^"-Kanne Zetzen kinsendunZ leerer klmküllunyen von ^ee klarke „Teekanne" lrn Ketto-IeeZe^vickt von 5 ks, elä-uoeKörlZe Zuckerdose oder 3skne- Keito-Ieesevvrckt von 1 Ke, durck Albert Orrno, veserkepviselo, ^aZreb, Irenkova 4 Veri3n§err 8!s deskslb nur für jung und alt, groß und klein, alle schönen Sachen im reichhaltigst Lager der Firma Wilhelm und Krna Michel Geschwister. erteilt veulsck - skanäinaviscke 8ied- lunKs-Oesellsekakt in Kanada Lerlin-^empettiok, lisiserkorso 3 tt. zM Zentrale: Ljubljana. Aktienkapital und Reserven: ».A Einlagen: über 250,000 000 Verkehr: über 11.000,000.000 Din. An- und Verkauf von Dakuten°und Devise» »ÄS zu Hageskursen. Filiale KVVLVZL, (in den Käumen der lVlerkanlilbank) Filialen: Celje, Djakovo, Kočevje, Maribor, Novisad, Sombor, Split, Šibenik, Sarajevo. Expositur: Bled. Einlagen in lausender Rechnung und aus SparSüchek gegen günstige Verzinsung. ^U8künkte über SieälllllAs ii. Lrverds- verdSltlllSLk i» ksnsäs Kermann Michel Kaplan in Mitterdorf am 22. November um 8 Uhr früh nach vierjähriger seeleneifriger Tätigkeit nach kurzem Krankenlager und öfterem Empfange der heil. Sterbesakramente gottergeben verschieden ist. Die Beerdigung findet Donnerstag den 2-f. November um halb g Uhr vormittags nach dem feier¬ lichen Seelenamte statt. Mir bäten, des teuren Toten bei der heil. Messe und im Gebete gedenken zu wollen. Witterdors, den 22. November 1922. Josef Kppich Kermine Michel Pfarrer. Mutter. Soll UM Kuttel Gotischer Kirchengasse, - O M Ln. ' t.äeer H-mur," — Nr.35. Hsvd Lsvscks, Xorä- uuä 8üäsmeriks befördert die Deutschen mit den modernsten und schnellsten neuerbauten Schiffen HolMeutsodkr llo?ä 8^«men, Alle Informationen unentgeltlich beim Vertreter soLe jVIoöan bjubljuns, lVtiklosicevu cests 36. Spedition und Zollvermittlungsbureau Slovenia- Transport. bo unct Sszibsus «rar -«E l>amvf -«m -Li)ynau-mves> «. In dem großen Schmerze um den bitteren Verlust unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Sohnes und Bruders, des hochw. Herrn Kermann Wichel Kaplan in Witterdorf waren uns die vielen Beweise freundlicher Anteilnahme ein lindernder Trost und wir danken auf diesem Wege allen verbindlichst und von zrnzem Herzen. Besonders danken wir dem hochw. Herrn geiktl. Rat Josef Eppich für die Tröstungen, die er Harry mit den heil. Sterbesakramenten während der Krankheit brachte und den ehrenden Nachruf in der Kirche. Ebenso unseren innigsten Dank für den Besuch des hochw. Herrn Dechant Ferdinand Erker, sowie für die aufopfernden Bemühungen des Herrn Dr. Kranland. Unseren wärmsten Dank entbieten wir ferner allen, die unseren teuren verstorbenen beim letzten Gange begleiteten; vor allem der hochwürdigen Geistlichkeit aus dem Gottscheer Dekanate, aus Ribnica, Dolenjavas und Masern. Desgleichen danken wir der hiesigen Lehrerschaft, der Gemeindevertretung, der Feuerwehr, den Grtsvorstehern, der Marianischen Kongregation, wie auch den Freunden und Bekannten aus der Stadt und Umgebung für die aufrichtige Teilnahme und die vielen Blumen- und Kranzspenden. Herzlichen Dank auch den Sängern und Sängerinnen kür die schönen Lieder vor dem Hauke und am offenen Grabe. Auch der lieben Kleinen, die im Namen der Schulkinder die letzten Grüße dem teuren Toten in netten verslein brachte, sagen wir vielen Dank. Ein inniges, herzliches „vergelt'; Gott" auch aller: übrigen, die von nah und fern kamen und da¬ durch ihre aufrichtige Teilnahme bewiesen oder durch Beileidsschreiben unser gedacht haben. In tiefer Trauer Grna und Wilhelm Wichel, Geschwister. Kermine Wichel, Mutter. Auch