pränuiiikralio»» - Preise: Für Laibach: Ganzjährig . . 8 fl. 40 tr. Halbjährig . . . -1 * 20 „ vierteljährig. • ä „ 10 „ Monatlich . . . — „ TO « M i t der Post'. Banzjährig . . . 11 fl. — Ir. Halbjährig . . . 5 „ 50 „ Vierteljährig. . . S „ 75 „ gür Zustellung in« HauS vierteljährig 25 Ir., monatlich 9 fr. •Einzelne Stummem ii Ir. jfnilmdjrr Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. tittakliea Babuhokgasse Sfr. Itt Srtitlilion nnb SttfmiUii Hurra«: «ongreßplatz Nr. 81 lBuchhandlun» von a.-e.ÄIcinmaht&ff. Bawbergt. 3nfttlimpmft: ffüt die einspaltige Petilzeile s h bei zweimaliger Einschaltung l$tt dreimal L 7 kr. ZrrsertionSstempel jedesma! so fc. »ci größeren Inseraten und öfterer Sinschaltung kntlrrechcnder Rabat«, Nr. 237. lCiDftvbcr 1871. — Morgen: Florentin. Die Adresse der Kramer Landtaas-! bekommen. Die Boten des krainer Landtages ver-' ' 1 sprechen daher Sr. Majestät Regierung ihre auf- richtige und volle Unterstützung bei der Ausführung der hohen Aufgabe, aber auch hier machen die Herren die gewohnte Klausel, mich bei dieser aufrichtigen und vollen Unterstützung denken die Herren pflicht-ncmnfj die Interessen ihres Snnhps mit hi-frmhM-tv 4. Jahrgang. Schon das Beginnen der Ezechen, de» Magyaren in allen nachzuäffen, dieselbe Rolle wie sic in der diesseitigen Reichohälfte zu übernehmen und sich über die ändern Stäinme die politische Führerschaft anzumaßen, trug das Merkmal der Lächerlichkeit an sich und eS kostete uns nicht geringe Ueber-windiiiig, das wahnwitzige, unmögliche Projekt, diese Erfindung aufgeblasener und hohlköpfiger Partei-Häupter einer ernsten Kritik zu unterziehen und ihr Unterfangen, für die anderen Völker einen Verfass sungsbau zu gestalten, auch nur einen Augenblick ernst zu nehmen. Doch bitterer Ernst wird die Sache in dein Augenblicke, wo es heißt, die Krone und das Ministerium halte cs für möglich, mit diesem Gebräu aus der czechischen Hexenküche den nächsten Reichsralh zu beschäftigen. Wenn die Regierung tolle Projekte, die wiederholt den nackten Verfassungsbruch verlangen und nur durch Gewaltakte und Staatsstreiche durchführbar find, offen als diskutir-barcs Substrat erklären läßt, was Wunder, wenn da auf einmal alle Gerngroße in den kleinen Ländern, von der Bukowina bis Vorarlberg, wie in einem Chorus mit ihreu staatsrechtlichen Offenbarungen hervortretcu, denen jede berechtigte Grundlage fehlt. Gras Hohenwart und Herr Schaffte haben cü mit ihrer Ausglcichsaktion glücklich dahin gebracht, daß das Ausland, welches alles dieses Geschreibe, diesen Wust von Deklarationen und Adressen liest, rein glauben muß, das alte, ernste Oesterreich sei ein einziges großes Tollhauö geworden, das noch dazu das Unglück hat, keinen erprobten Arzt zu besitze». Daß die treugehorsamste Vertretung des Herzogtums Kram nicht zögern werde, jetzt, wo der föderalistische Wirrwar ans dem Kulminationspunkte steht, auch mit ihrer Manifestation hcrvorzntreten und ihre staatsrechtlichen Forderungen zn formulireu, stand zu erwarten. Zwar hat es die Adresse des krainer Landtages glücklicherweise vermieden, die kolossale Lächerlichkeit des Brünner und Innsbrucker Landtags nachzuahmen und die Giltigkeit des ungarische» Ausgleichs von seiner nachträgliche« Anerkennung abhängig zu machen; jedoch kann auch er nicht umhin, der Krone zn versichern, daß das huldvolle Reskript vom 12. September d. I. an den böhmischen Landtag, sowie die „Fundameutalartikel" desselben Landtages in diesem Herzogthume als ein Unterpfand, daß der Ausgleich gelingen würde, auf das freudigste begrüßt wurden. ■_ Die national-klerikale Partei des krainer Landtages erklärt sich demnach zwar vollkommen einverstanden mit der von den czechischen Fundamental-artikel» vorgcschlagenen Umgestaltung des Reiches, glaubt aber dennoch diese Anerkennung an eine Bedingung knüpfen zu müssen. Der „trengehorsamste Landtag" ist nämlich der Ueberzeuguug, daß der Ausgleich nur dann gelingen, das Reich im Innern geordnet und nach außen gekrästigt werden wird, wenn sich alle Brüdervölker gleicher Rechte erfreuen und die gemeinsamen Lasten nur mit Rücksicht auf ihre materiellen Kräslc zu tragen gemäß die Interessen ihres Landes mit besonderer Berücksichtigung der Ste ue r ü be rbu rdun g zu vertreten und zu wahre». Wie man sicht, sind die Herren ganz einverstanden damit, daß der Staat nach den Hirnge-spinnstcn dcr Prager Junker sich aller Grundbe> dingungen der staatlichen Existenz entäußere, daß das unterste zu oberst gekehrt, der Staat aus den Kops gestellt und dic pyramidale Spitze zur Grundlage gemacht werde; aber unfern wackcrn loyalen Patrioten kommen nachgerade doch einige Bedenken, ob es ihnen auch gegönnt sein wird, sich in einem Staatsuuge-thilm mit 1 7sachen Qnotenbeiträgen sür gemeinsame Auslage» und die Kosten der Staatsschuld behaglich einzurichtcu. Darum die ängstliche Rücksichtnahme ans die materiellen Kräfte, darum die Hinweisung auf die von Sr. k. k. Majestät „wiederholt gnädigst anerkannte Steiieriiberbnrdniig," die man bei aller überströmenden Loyalität nicht umhin kann gehörig zur Gc!tnng zu bringen. Ja, man kann ordentlich froh sein, daß unsere Musterpatrioten nicht gleich von vornherein ihre Zustimmung zu den Akten der Regierung davon abhängig machen, ob die jährlichen Zuschüsse ans der Staatskasse vermehrt werden oder nicht. Daß sich der krainer Landtag volles Selbst-bestimmnngsrccht in Bezug auf Gesetzgebung und Verwaltung vindizirt, natürlich mit der fatalen finanziellen Klausel, daß er so gnädig ist, auch noch die Notwendigkeit zuzugestehen, gewisse Angelegenheiten müßten für alle nichtungarifchen Königreiche und Länder durch einen Kongreß von Landtagsdclcgirten gemeinsam behandelt werden, das hat er dem Pan Ricgcr und Konsorten glücklich abgcguckt. Jedoch fordert er noch tonen Hofkanzler, sondern begnügt sich einstweilen mit einer „vom Vertrauen des Landes begleiteten, der Landesvertretmig im Bereiche der Landcsgcsctzgebnng verantwortlichen Landesregierung" und hofft, dieser wcrdc es gelingen, „durch genaue Kenntnis; von Land und Volk Mißverständnissen vorznbeugen, allseitig versöhnend, Gegensätze mildernd zu wirken, und durch Vereinfachung des kostspieligen VerwaltungsmechaniSmuS und verwik-kcltcn Geschäftsganges den Ansprüchen an eine gute Administration zu entsprechen." Aber alles das soll geschehen, so kehrt der ewige wehmüthige Refrain wieder, „bei möglichst schonender und gerecht verteilter Belastung des Landes." Ferner spricht dic Adresse den Wunsch aus, so lauge cS Sr. Majestät Regierung nicht möglich ist, Mittel und Wege zu finden, die heißerfchnte Ver-k'nigung des geografisch zusammenhängenden Gebietes der Slovenen in einen administrativen und staatsrechtlichen Körper zn verwirklichen, möge der slovenische Volksstamm in Steiermark, Kärnten und im Küslenlande unter de» Schutz ähnlicher Landes gesetzt gestellt werden, wie Sr. Majestät Regierung dem böhmischen Landtage vorgelegt hat, das heißt, es möge überall, außer in Krain selbst (wo es ja nach Costa's Ansspruch nur Slovenen gibt), ein Nationalitätengesetz in den Landtagen eingebracht werden; denn dadurch werde sowohl „die Existenz nnd Entwicklung der slovenische» Nation, als auch die Sicherheit der südwestlichen Grenze derGesammt-monarchie wesentlich bedingt." Niemand, außer er ist auch von dcr allgemein grassirenden föderalistischen Drehkrankheit befallen, wird natürlich einzu sehen vermögen, wie durch Befriedigung der separatistischen Gelüste der Slovenen das Reich gekräftigt, ja sogar die Südwestgrenze der Gesammtmonarchie. die kein Mensch bedroht, gesichert werden könne. Doch was ist den Herren vernünftiges, logt schcS Denken, was gesunder Menschenverstand! Heißt es doch gleich wieder im nächsten Absatz, „berget, st i ge nnd materielle Aufschwung in gewerblicher und landwirtschaftlicher Beziehung" werde gefördert werden, wofern die in den Fuudamentalartiketn niedergelegten Prinzipien zur praktischen Geltung gelangen ; denn da werde es der treugehorsamstm Vertretung des Herzogtums Krain gelingen, durch eine Gesetzgebung, die dein Charakter des Volkes und den besonderen Verhältnissen des Landes entspricht, die vom religiös-sittlichen und wahrhaft freiheitlichen Geiste getragen ist, den „Frieden der Gemüter herzustellen." Ja das ist'S, bi: guten Leute denken, wenn sie einmal die Herrschaft in Hände» haben, wolle» sie dieselbe eben ganz auSnlltzcn. Wie die Herren aber ihre gesetzgeberische Mission verstehen, das haben wir die letzten paar Wochen schaudernd selbst erlebt. Wenn man es schließlich dahin gebracht hat, in einer Sitzung 15 Vorlagen, mitunter von der größten Tragweite, von denen der Regierungsvertreter selbst gestand, daß er sie nicht kenne, daß er also von der Ansicht der Regierung hierüber keinen Ausschluß zu geben vermöge, durch einfache en bloc-Annahtne zum Gesetz zu erheben, so ist die vom „religiös-sittlichen und wahrhaft freiheitlichen Geiste" getragene Gesetzgebung hinlänglich gekennzeichnet. Doch dies Zeugniß müssen wir ihnen geben, sie haben während dieser kurzen Landtagsperwde tüchtig das Feld für die Jesuitenbrut bestellt und den Samen ausgestrent, an dessen giftigen Früchten das arme Land Krain sich langes, vielleicht unheilbares Siechthum zuziehen wird. Auch die in Aussicht gestellte Königskrönung in Prag und dcr „huldvollst zugcsagtc KrönnngSeid" wirkte ansteckend auf unsere Föderalisten; darum beeilen sie sich auch, den Kaiser einzuladen, er möge durch „Entgegennahme der feierlichen Huldigung das alte unmittelbare Verhältnis des Landes zur Krone erneuern," so wie auch von allen erlauchten Vorfahren Sr. Majestät seit Jahrhunderten geschehen. .Haben die guten Leute und schlechten Politiker aber auch bedacht, was das „alte unmittelbare Berhältuiß des Landes zur Krone" besagen will? Das alte 93er hältniß des Landes Krain zu beu Zeiten ber Erb-Huldigung war das dcr Untertänigkeit gegenüber der ausgesprochenste» absoluten Gewalt und alles eher, als das der „Freiheit im Selbständigkeit," die angeblich bei jebem Regierungsantritte bestätigt worden sein sollen. Haben die Herren denn gar keine Ahnung von dem gewaltigen Unterschiede der vormärzlichen Postulaten - Landtage und den legislativen Befugnissen der heutigen Landtage? Es scheint nicht, ebenso wenig als von der Taktlosigkeit, die sie damit begehen, wenn sic den Moiiarchen erst jetzt, nachdem er be reits 23 Jahre auf dem Throne gesessen, zur Erbhuldigung einlabe». Haben sie denn gar keine Ahnung davon, daß sie damit die Rechtmäßigkeit seiner bisherigen Herrschaft geradezu bestreiten, und ihn als Usurpator hinstellen? Denn entweder ist die Erbhuldigung der Stände ein nothwendiges Zugehör bei jeder Thronbesteigung, dann durfte inan nicht 23 Jahre damit zögern, oder sie ist namentlich in einem konstitutionellen Staate ein höchst überflüssiges mittelalterliches Ueberbleibsel, das bereits überall durch den Verfassungseid des Monarchen ersetzt ist, dann ist und bleibt sie eben auch heute überflüssig. Doch da hätten wir bald vergessen, daß für die Herren Verfassung und Reichörath ja gar nicht exi-stiren. Sie entsenden ja auch obiger „Erklärung gemäß" ihre Boten nur „zur Förderung und zum Zwecke der Ausgleichsaktion" in das Abgeordnete». Haus, sie wählen nur deshalb, um ihren loyalen Gefühlen Ausdruck zu geben, und cs ist daher nur Heuchelei, wenn sie zum Schlüsse ihr Bedauern aussprechen, daß sie nicht in der Lage gewesen seien, ob der Abwesenheit einiger Landtagsmitglieder die vorgelegte Wahlordnung dem vollen Umfange nach ihrer Berathung zu unterziehen. Bei ihrer gewohnten Achtung für verfassungsmäßige Rechte haben sie derlei Skrupel wohl nur wenig behindert. Der Jesuitiömus im politischen wie im sozialen Leben, die Doppelzüngigkeit im Worte, die Lüsternheit nach Vergewaltigung, die Verleugnung der Volkörechte und die tödtliche Feindschaft gegen das echte ungefälschte Verfassungöleben charakterisiren alle Kundgebungen dieser kulturfeindlichen Verfassnngsstürmer, dieser Götzendiener der Reaktion. ___________________ Politische Rundschau. Laibach, 16. Oktober. Inland. Seit der Rückkehr des Kaisers nach Wien ist in die Aktion der Regierung offenbar eine Stockung cir,getreten. Für heute erwartete man in Prag das königliche Antwortrefkript auf die Adresse. Nun wird aus Prag selbst berichtet, daß die Beantwortung der böhmische» Adresse eine Verzögerung erleide und in feudale» Kreisen ist man peinlich davon berührt, ohne daß es jedoch erlaubt wäre, jetzt schon andere Folgerungen daran zu knüpfen, als daß man in den maßgebendsten Kreisen in Wien ins Schwanken gerathen. Der Kaiser, heißt cs, habe von Vertrauensmännern verschiedener Parteien uto-tivirte llrtheilc über die Lage des Reiches abver-langt. Dazu sei nun auch Graf Beusl ans seiner bisherigen Zurückhaltung in Sachen innerer Politit herausgctreten und habe dem Kaiser eine Denkschrift über die kritische Lage des Reiches und im Falle der Annahme der czechischen Forderungen sein Ent lassungsgefuch überreicht. Das ist im Augenblick der Stand der Krise. Es ist eine Schwankung eingetreten, aber noch keine Wendung. Das seltsamste in unserer Lage ist, daß die Opposition der kaiserlichen Regierung ans Herz legen muß, daö Reich nicht zu zertrümmern, den Staatsgedanken nicht czechischen Hirngrspinnsten zu opfern; noch seltsamer, daß unseren Staatsmännern ganz und gar das Gefühl für die entwürdigende Lage zu fehlen scheint, in die sie das Reich und den Aronarchen gebracht. Denn wie wir an anderer Stelle dargethan, maßt sich der Laidacher Rumpflandtag an, die Anerkennung der Regierung Sr. Majestät erst von einer Erbhuldigung als Herzog abhängig zu machen. Dasselbe lächerliche Ansinnen wird von der Brünner und tiroler Landtagsadrcsse an den Monarchen gestellt. Er soll als „Markgraf" und _ „gefürsteter Graf" von den betreffenden Stände» die Huldigung entgegcnnchmen. Es fragt sich nur, wo dies tolle Spiel, wenn ihm nicht bald ein Ziel gesetzt wird, nm Ende noch hinaus will. Soll der Monarch für die abgelaufene 23jährige RegieniiigScpoche am Ende noch bei den verschiedenen Gländeversammlungen um Indemnität betteln ? Unterdessen wird die Sprache der Czechenblätter gegen die Verfassungspartei immer »muhender und maßloser. So bezeichnet ein Wiener Brief der „Politik" die »iederösterreichischeu Landtagöabgeord-neteu als „elende Schurken" und verkappte Kommunisten," die nicht zurückschrecken, die Pariser Kommune zu kopireu. Suspendirung der Preßfreiheit und Belagerungszustand, eine andere Antwort gebe es nicht auf das „hochverrütherische" Gejohle des niederösterreichischen Landtages. 'Gras Hohenwart möge Mutl) und Kraft dazu zeigen. Die neuesten Nachrichten ans A g r a in bestätigen, daß die Erhebung in der Rakooicaer Kompagnie vollständig bewältigt wurde. Die Führer Kwaternik, Bach und Rakic wurden auf der Flucht »ach Bosnien vom Wagen herunter geschossen, dreißig schwer gravirte Jndioidneu nach Ogulin abgeführt. Mit Spannung sehen wir nun dem Ergebniß der bevorstehenden Untersuchung entgegen. Melden doch Pester Telegramme übereinstimmend, daß eine allgemeine Erhebung in allen Regimentskordouö an einem und demselben Tage geplant war und daß nur der Uebereifer der nach Rakovica entsendeten Anstifter das saubere Vorhaben vereitelt habe. Sie fügen hinzu, daß der Funke sortglimme. Bezüglich Bachs hört man, daß dieser die an den Ober-Ingenieur Gatlar adrefsirt gewesenen 15.0UÖ fl. am 3. d. M. in Joseföthal stahl; am ü. wurde von Agramer General-Kommando ein Steckbrief gegen ihn erlassen und am 10. tauchte er ein paar Meilen von JojcfS-that als „Jusurgentensührer" auf. Ansland. I» der Noth erkennt man feine Freunde, und darum hat es für uns ein ganz besonderes Interesse, was die rumänischen und was die türkis ch e u Blätter über unsere, Oesterreich«, Situation sagen. Wer speknlirt auf Oesterreichs Zerfall, wer träumt von einem Reiche Groß-rumtiitfen ? Und wem andererseits ist mehr gelegen an dem Bestände Oesterreichs, als der Türkei; wer wünscht sehnlicher, daß es kräftig und groß dastehe? Nun wohl! Während die in rumänischer Sprache geschriebenen Blätter Jubelhymueu anslimmcn über die auf den Föderalismus losstcuernde Politik (indeß sie im eigenen Laude an der Vereinigung der früher getrennten Moldau und Walachei zu einem einheitlichen Rumänien nicht gerüttelt sehen wollen), schüttelt man in der Türkei über die Dinge, die da in Oesterreich vor sich gehen, sorgenvoll sein Haupt. Die „Turquie" bringt einen Artikel, dem sie die Überschrift „Die Krise in Oesterreich" gegeben, und sie sagt darin unter anderm: „Der Versuch, welchen die österreichische Regierung gemacht hat, um die verschiedenen Nationalitäten der Monarchie zu befriedigen und den Frieden im Innern herzustellen, ist kein glücklicher. Die Rollen der Opposition allein sind vertauscht. Oesterreich befindet sich aut Vorabende einer Krise, einer, „wie wir fürchten, schweren Krise." Und der „Levaut Herald" sagt: Es ist unzweifelhaft, daß die österreichisch-ungarische Monarchie sich in einer Krise befindet, wie sie dieselbe seit 1848 nicht durchgemacht hat. Der nieder-österreichische Landtag hat die Politik des Kabinets verdammt tmd erklärt, daß er seine Deputaten in einen verfassungswidrigen Reichörath nicht schicken wird. Diese Sezession ist ganz in der Ordnung." Selbstverständlich verdammen auch die schweizerischen Organe den geplanten „Ausgleich." Der Berner „Bund" vom II. d. hält eö für undenkbar, daß eine österreichische Regierung die ezechi-scheu Forderungen akzeptiren könnte; durch die Prager „Fundameutalartikel" werde die gegenwärtige Verfassung vollständig über den Hansen geworfen. Die Schweiz verwahrt sich dagegen, daß sie eine Verfassung habe, wie man sie in Oesterreich jetzt einführen will; von einem solchen Föderalismus ist dort keine Spur, und im nächsten Monate wird ernstlich die größere Einheit der Eidgenossenschaft in Angriff genommen werden. Während man in Oester- reich ein böhmisches Inkolat erfindet, schafft matt in der Schweiz ein allgemeines Schweizer Bürgerrecht, die Justizgesetzgebuug wird der Zeutralvertrctuug zustehen, ein einheitliches Zivilrecht ins Lebe» gerufen, das gefainintc Erziehnngswefen nicht mehr zur Kompetenz der Kantone gehören. In R o in scheint die nltramontane Partei bereits ihre Vorkehrungen für den Fall zu treffen, daß Pius IX. plötzlich sterben sollte. Der römische Korrespondent der „Pall Mall Gazette" schreibt: „Bor einigen Tagen fand im Vatikan eine Versammlung von nllramonlanen Kardinalen statt, in welcher beschlossen wurde, daß sie beim Tode deS Papstes zur Wahl seines Nachfolgers schreiten würden, ohne von der anderen Partei im heiligen Kollegium Notiz zu nehmen. Ich höre in den bestunterrichteten Kreisen, daß der auserkorene Nachfolger Kardinal Eapalti ist, da Kardinal Patrizi bi Tiara bereits abgelehnt bat. Sollte Karbinal Eapalti gewählt werden, so ist keine Chance vorhanden, daß er sich so weit vergeht, um Italien in versöhnlicher Weise cntgegenzu-koimncu." Die „Russische Welt" gibt in ihrer letzten Nummer interessante Beiträge zu den russischen Kulturverhältnissen; da der eigentliche Kern nur Zahlen und nichts alo Zahlen ans Grund der amtlichen Publikationen sind, so läßt sich leider der unangenehme Eindruck nicht verwischen, und man gelangt vielleicht zn der Ueberzeugung, daß eine geschickte „Grnppirnng" in den Ministerien noch unerläßlich ist. Die „Russische Welt" klagt über die allbekannte Verwahrlosung des UnterrichtSwesens, über die Gymnasien ohne Lehrer und Universitäten ohne Professoren, obgleich 28 Millionen jährlich für Kronsschulen angewiesen werben. Aber eigentlich beschä-luciib werbe bas Verhältnis? erst, wenn man bie Zahl ber öffentlichen Schankstätten mit jenen der Schulen vergleiche; es werden dann die amtlichen Ziffern zufommcnflcftcUt, nach welche» iit den 38 großrussischen GonvernementS auf eine Schule durchschnittlich >4 Schänken kommen, in den westliche» auf eine Schule 10 Schänken, in den drei baltischen Provinzen je 3. Mit allem Recht wird gefordert, daß einem Zuftanbc ernstlich entgegengetreten werbe, welcher alle Bürger- utib Menschenpflichten beut Alkohol unterthan mache. Bekanntlich ist der eigentliche Vertreter der Branntweinverhältnisse der Finanzminister v. Reutern, welcher ohne dieses Monopol nicht wirth-schaften zu können glaubt._____________________________ Zur Tageögeschichte. — Die Zahl ber militärischen Literalen in Frankreich nimmt täglich zu. Nach Wimpffen, Faidherbe, Chanzy, Denfert mußte auch bie Reihe an Duc rot kommen. Sein „lichtbringender" Bericht über die Schlacht bei Sedan und ihre unmittelbaren Folgen ist soeben erschienen. Der General, welcher weder „tobt noch siegreich" von seinen spätem Ausfällen heimzukehren mußte, entwickelt daselbst ein brillantes Erzähluugs-talciit. Trotz feiner militärisch strategischen Begabung, von welcher er in feinem Buche fuhr häufig Beweise zu geben versucht, ist es nicht erwiesen, ob er nicht besser zum Posten eines militärischen Berichterstatters als ju jenem eines kominandirenden General« qualU sizirr ist. Man brauch! wohl kaum hinzuzufligeu, daß es nicht in seiner Absicht gelegen sein konnte, seinen Lesern zu einer solchen Schlußfolgerung zu verhelfen, denn von jener Bescheidenheit, welche „den Jüngling ziert und den Mann ehrt" scheint der ungestüme Ge» «eral nicht viel zu wissen. General Ducrot hat während des letzten FeldzugeS wirklich nicht viel Glück gehabt. Bei Seda» ist er verkannt worden, denn der Oberbefehl wurde einem ändern übertragen. Seine weifen Ralhschläge sind leider nicht befolgt worden ; hätte man auf sie geachtet, so wäre Napoleon hielleicht heute noch in Berlin. Er hat die Gefahr der französischen Stellungen bei Sedan gleich und richtig erkannt, und hätte man ihm bas Oberkommando überlassen, so hätten die Deutschen gewiß nicht den Sieg davon getragen. In Paris hat man ihm ein Kommando übertragen, und siehe da, da« Unglück verfolgt den armen General, denn bie Ereignisse haben gelehrt, daß man besser ge-ihan hätte, mit demselben einen ändern zu betrauen. Das könnte wohl als Beweis dienen, daß man nicht immer gleich glücklich inspirirt ist, aber es verhindert den General Ducrot nicht, die ganze Schuld der Se-dauer Katastrofe auf die Schultern des Generals Wimpsfen fallen zu lassen, welcher nicht einmal gewußt zu haben schien, daß in der Nähe von Sedan ein Dörfchen Namens Jlly liegt. Daß General Ducrol die LUcken welche er in den geografischen Kenntnissen seines Waffenbruders vorgesunden, so öffentlich breit« schlägt, ist um so grausamer, wenn man bedenkt, daß man bei Gelegenheit des Ausfalles bei Champigny, welcher unter Leitung des Generals Ducrot stattgefun-öen hat, erstaunt war, nach der ersten Überschreitung des einen Arms der Marne nochmals einen Fluß vor sich zu haben, welcher, wie man später erfuhr, auch den Namen Marne trägt. General Ducrot hat gewiß nicht gewußt, daß die Marne in dieser Gegend einen Ellbogen macht, denn sonst hätte er nicht versäumt, feine untergeordneten Offiziere auf diese seltsame Na» tmerscheinung aufmerksam zu machen. — Sehr wichtige Fortschritte wurden jüngst in der Entdeckung der Natur der Kometen gemacht; sie stellen mit nicht wenig Sicherheit die Wahrheit der Hypothese fest, die längst wahrscheinlich erschienen: daß nämlich die Kometen aus Gruppen von Meteorsteinen bestehen, sie geben genügend Rechenschaft von dem Sichle der Kerne und eine einfache rationelle Erklärung der Erscheinungen, welche die Schweife der Kometen darbieten, die von den größten Astronomen fite etwas übernatürlich Merkwürdiges gehalten wurden. Die Meteor-Hypothese blieb nur Hypothese, bis im Jahre 1866 Schiaparelli aus Beobachtungen der August - Sternschnuppen eine Bahn für diese Körper berechnete, die er ziemlich vollkommen übereinstimmend fand mit der Bahn des großen Kometen von 1862, die von Oppolzer berechnet war; und so entdeckte und bewies er, daß ein Komet aus einer Gruppe von Meteorsteinen besteht. Im Verein mit Huggin's spektroskopischen Untersuchungen über das Licht der Köpfe und Schweife der Kometen wird hienach die Theorie von Tait bestätigt, nach welcher der Komet eine Gruppe von Meteorsteinen ist, der in Folge der Stöße der einzelnen Theile gegen einander selbstleuchtend in seinem Kerne ist, während der Schweif nur eine Portion de» weniger dichten Theiles ist, die, vom Sonnenlicht erleuchtet, sür uns sich!bar oder unsichtbar ist, je nach den Umständen nicht nur der Dichtigkeit, des Beleuchtuugö-zradeö und der Nähe, sondern auch der taktischen Anordnung. — Ueber den großen Brand von Chicago liegen heute ausführlichere telegrafische Einzelheiten aus verschiedenen Quellen vor. Dieselben stimmen in den meisten Punkten überein. Der Brand begann demnach in einem Stall am Sonntag Abend; ein Junge ging in den Stall, um eine Kuh zu melken, und nahm eine Petroleumlampe mit. Das Thier warf die Lampe um, die Flüssigkeit verbreitete sich üb:r das Holzpflaster, und das Feuer griff mit großer Schnelligkeit um sich. Die Leute wurden geradezu verrückt vor Aufregung, viele wurden zu Tode getreten, und andere kamen durch die Flammen um. Im ganzen glaubt man, daß 500 Personen ihr Leben einbüßten. Am Montag Abends glaubte man, daß die heftigen Regengüsse dem Feuer Einhalt thun würden, aber im nördlichen Stadt-theite wülhete dasselbe unaufhörlich fort, und erst am Dienstag den 10. Nachmittags gelang es, des Elementes Herr zu werden, nachdem vorher Hunderte von Gebäuden in die Lust gesprengt worden waren. Taufende von obdachlosen Familien haben sich in der Nähe der Stadt gelagert, und da sie dem Hungertode nahe sind, befürchtet man eine Ruhestörung. Die Regierung hat 500 Mann Truppen an Ort und Stelle geschickt. Der angerichtete Schaden wird neuerdings ans 300 Millionen Dollars veranschlagt. Während ein Telegramm der „TinieS" meldet, daß mehrere Brandstifter abgefaßt und entweder erschossen oder gehängt worden feien, sagt eine anderweitige Depesche: „8 Personen seien wegen Plünderung gehängt worden, welches letztere wahrscheinlich ist. Aus allen Theilcn der Ver- einigten Staaten sind bereits zahlreiche Sendungen an Geld und Lebensmitteln nach Chicago abgegangen, und särnrntliche Eisenbahnen transportiren dieselben kostenfrei. In New-Uork herrschte am !). in Folge dieses Unglückes eine ungeheuere Panik, zumal unter den Aktionären der Versicherungsgesellschaften. Lokal- linb Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (10. L a n d t a g s f itz u n g.) Bon Seite der Regierung sind anwesend: LandeSpräsident von Wurzbach und Landesgerichtsrath Roth. Nach Verlesung des Protokolls der letzten Sitzung bringt der Landeshauptmann da« Schreiben des Landespräsidenten zur Vorlesung, womit er dein Hanse zu wissen lhui, daß die angesuchte Verlängerung der Sitzungsperiode nicht bewilligt wurde; auch bringt er zur Kennlniß, daß Valentin Krifper die Wahl als Stellvertreter in der Grundsteuerregulirungs-Landeskommisiion angenommen habe. Sodann beantwortet der Landespräsident die von Dr. Bleüveiö in der 8. Sitzuug eingebrachte Interpellation bezüglich des SprachengesetzeS in den Mittelund Volksschulen dahin, daß mit dem Ministerialerlasse vom 8. d. M. die deutsche und slovenische Sprache als Unterrichtssprache schon in diesem Schuljahre an den Mittelschulen einzufahrcn sei, daö Gesetz betreffend die Volksschulen werde aber erst später erfolgen. Der erste Punkt der Tagesordnung betrifft den vom Abg. Murnit vorgetragenen Bericht eines besonderen Ausschusses Über daS Gesetz: 1) bezüglich deS Gebrauches, der Leitung und der Abwehr der Gewässer; 2) das Gesetz,' nach welchem in Gemäßheit des Gesetzes vom 6. Februar 1869, ß. 18 R. G. Bl., die Organe bestimmt werden, die zur Entscheidung berufen sind, ob durch Tausch der Grundstücke eine bessere Bewirthschastung erzielt werde. Wie gewöhnlich werden auch diese Gesetz: nach dem Anträge des Dr. Costa selbst ohne Lesung cti bloc angenommen. Beim 2. Punkte der Tagesordnung, dem Berichte des Verfass,ingsansschufsxs Uber die Regierungsvorlagen betreffs Abänderung der tf er -groschen eine Fülle der gediegensten literarischen und künstlerischen Arbeiten. Eine Reihe sehr hübsch gezeichneter, ans Kn p ferdrnct papj e r gedruckter Illustrationen, eine Kriegsgeschichte in Bildern darstellend,eröffnet den Reigen. Ad. Streckf n ß hat eine höchst spannende Erzählung aus dem Schmugglerleben, Ernst Wich er t eine gleiche ans seiner Krimiualpraxis beigesteuert. Der Humor findet eine reiche Vertretung 6 in* Otto Girndt's: Franzdstsche Patrioten, durch die Humoreske: Doch der Rechte! von E. F. Lie b e t r en, endlich durch die Zeichnungen mit entsprechenden Versehen: Der Wurstdieb von W. Busch, d.r durch seine Humor. Illustrationen in den fliegenden Blattern überall bekannt und beliebt ist. WaS den neuen Kalender besonders vor den vielen ähnlichen Unternehmungen cinSzeichnet, das ist die Abwesenheit deS trockenen, doktrinären Tons. Die Form der Abhandlung ist gänzlich vermieden und selbst da, wo der Belehrung ein Spielraum gelassen ist, wurde das Kleid der spannenden Erzählung beibeljalteit. In dieser Form findet der Leser eine sehr geschickt geschriebene Novelle ans dem Leben der Konsumvereine, Erzählungen, welche die HauS-apotheke, die neuen Maße und Gewichte ic. zum Gegenstände haben. Auch eine humoristisch gefärbte politische Rundschau fehlt nicht. Wir können den Simion'fchen Reichs* Aalender unseren Lesern aus das wärmste empfehlen. LLMermig. Laibach, 15. Oktober. Trübe Witterung anhaltend, der Ostwind heute etwas nachlassend. Wärme: Morgens 6 Uhr | 6.2 , 'jiaa rn. i Um + 7.0" C. (1870 11.6“; 166!' j 17.3"). Baro- meter im satten 740.23 Millimeter. Das vorgestrige Ta» flesmittel der Wärme 4- 4.5", daS gestrige 6.3", Oe* ziehungsweise um 7.3" und 5.3” unter dem Normale. viitßcfomiucue Frenidc. Am 15. Oktober. ISIcfanl. Fecher, Agent, Ungarn. - Siegl, k. k. Lieutenant, Gottesgab. - Matiasit, Krainbnrg. — Schabetz, Castelnuovo. — Pogacnig, Zirknitz. Sesnilt ivien. Rotinger, Handelsm., Beritti, Privatier, und Pacher, Triest. -Fabiani, it'aufmannSgattin, Wien. — Picfler, Kauf m., Briinu. — Pollak, itaufm., Wien. - Dobrauz, k. t. Hanptniann, Rudolsswerth. 12Bel\ Giilic, Ochseuhändler. Sesfana. ■ Stark, Kondukteur, Ofen. Den 1 5. O k t o b e r. Matthäus Piok, Taglvbner alt 56 Jahre, in der Krakanvorstadt Nr. 21 an der Lungentuberkulose. - Anna Kordes, Schreiberdgattin, alt 51 Jahrr im Zivilspital an der Entartung der Unterleibsorgane. Gedenktafel Über die am 18. Oktober 18 7 1 stattfindenden Lizitationen. 8. Feilb., Zernel'sche Real., Strukeldorf, BG. Laas. — l.Feilb., Aei^e'sche Real., Weinitz, BG. Reifniz. — I.Feikb. ^ Mal)ni£'sck)e Real., St. Michael, BG. Seuosetsch — l, iteikb. Göstl'sche Real., Grafeuliiiden, BG. Tschernembl. Lottozichnug vom 14. Oktober. Triest: 55 4 36 32 41. Wiener Börse vom 14. Oktober. Ciafttsi'onvl», •fteTb ! Ware perc.Nente, öft.Pav. 5« ‘.#0 57.— bio. bto. öst.iu Silb. (>7 üü (57 30 ose von 1864 . . . hK.— 8'.-- 'ose von 1800, ganze 95 75 >0 Me vo?-1860, ftüuft. 111 25 11 75. brämiensch^ V. 1884 . Iß3 00 1.S3 7ö Qrundentl.-Chl. Steiermark tzn5p'Lt. v2.— iaeuten, Kraiu ü. Küstenland 5 w 85 75 Sß— Ingarn . . zu ü 79.5') 79 75 rtcoat. u. Slav. 5 , r-7 7 > 88.— klrdenbürq. „ b « 74. ' 74.ön Aotlen, . . . itt» — 720.75 y5J.— 5rebitanftait . . . i8H 20 2>-ti.4U fl. ö. EScvmptr-G^'. B3S.—• 9.-8 - ilnflfO'öftert. Bank . Oeu. Bodencrcd.-A. . Lest Hvveth.^Bank. ßteier. &>coim?L-- Sbt. 144 50 V44 75 lUif — k?0.- 8's» Franko - Nrrstri« . . iiö.50 115 75 *atj. sterd. Nordv. . >-076 SC82 Bübl'abn ©vfeCfti/. . :r>5 ü i ij»ft.60 toii. Elis abctV • 83 .'.j'i. V&8 zü >38 75 Krrl Ludwig if)8. - ,if,K ??: Stebcnb. Eiseubübv. 171.-171 60 Ttaatöbahn. . . . :)8'.--'ö8.,j.— Eais. (frans . 204.50 20»,— ti.- B. Blfölb ^riunu Main . 170.- - 172 V.O.- - 180 6<. Pfpvmlbriofo. Nation. ö.20. »cv(v0 Südb.-Ges. tu 560 Fr. nc. Bon4 6 pCt. N'-rdS. (100 ft. (59/t.) Q'tef>.r.®.(üQOK. ö.Hß.) Staatsbahn pr. Stück StaatSd. pr. St. 18(>7 ritudvlfsri.Most.ö.W.) yranz.Zss. (800 fl. S.) Kredit lOO si. ö. W. . Dou.-Ä)aar--ss>l.'. Ges. »u 100 st. CM. iTieftet 10!) fl. . bto. f,o st. ü.W. . Ofener . i\) fl. b.A). Sa!m . , 40 „ ValVft; . ,, ,io „ <ö"ary . ,, 40 „ ^t. <2>aici3„ <10 r WlNdifchs.rätz v'i ,, Waldftein . 20 „ Keg^vich . io ,, NuESNtst. lOö.W. f3 Mou.) roost.südv.M. Franks. iov st. „ tv-mucn 10 Steil. P^ris 100 Francs . äti&iiHen, 109. - \U* *-■■■ —21 1€4 7r> 105.95 »i9 60 fc9.2ß 138.- 1H» — 137. - 131.— »0.25, D0 7& H9.40 »H.eiO 178.75 —08 — 3 20 60 121 50 69.—I 60.-32-1 40 T0! 27 5u 31.50 n 50 38.— 82 — 28.— 23.-10. öU • 21.— 14 —: »6.— 14-! 15. - I 99.80 100 -m.- IOC20 118 30 118.40 46 25 45 35 tsi ti 4» yerem^kvaler . . . 1.77 178 . . . J ii7.5ü 118. — 1 Berstorbene. D e >1 1 o. O 110 b e r. Dem Jahann Flnz, Sensal, sein Stint? Slutou, alt 1) Monate, in der Stadt Vit. '.n an Fraisen. ’ Den 14. Oktober. Dem Johann Schindler, Tuch macher, sein Kind Jnliana, alt Ü Jahre und 4 Monate, in der St. PeterSvorstadt Nr. 78 au der Abzehrung. — Dem Thomas Panschet, Kondukteur, sein Kind Aloisia, alt 1 Jahr und ft Monate, in der Tirnauvorstadt Nr. 6 am Zehrfieber. Dcr telegrafische Wechselkurs ist uns bis zum Schlüsse des Blattes wieder nicht zugekvmmen. Dank,»,6 Anempfehlung. Indem ich den hochverehrten p. t. Gasten, welche mich im „Hotel Elefant" mit ihrem Besuche beehrten, ergebenst danke, bitte ich um ferneren gütigen Zuspruch in den Hasthaustokalitätm „zur goldeuon Schnalle," ioelcbe ich am 16. d. M. llbcrnonnnen habe. Für gute Getränke und Küche >oird bestens Sorge getragen. Billiges Frühstück und Mittagsessen im Abonnement Hochachtungsvoll Alex. 1 )olenz, (485—1) Restaurateur. Theater. Heute: Ter Kaufmann. Schauspiel in 5 Acten von Rotericl) Benedi». Künstliche und ganze C'ebisfc werben, ohne die vorhandenen Wurzeln zu entfernen, schmerzlos eiit= gesetzt, hohle Zähne dauernd piombirt nnd alle Zahnoperationen mit nn> ol ne Narkose vorgenomme» in dem zahn ärztlichen Etablissement des Zahnarzt A. Paichel. | Lrdinationcn tioit » bis ■i SUjv im (s'ciiitot*h(i’f(1j?ii Hanse, Tternallee Nr. :»7, 1. Etorf. Anfenthalt noch 2Lr'ochc». Soeben erschien nnd ist oorrathig zu haben in Ign. v. Kleinmayr &. Fed. Bambergs Buchhandlung in Voibod): BftrS ni’lrtffdjtt’ (£ön|teiill)iiin und die Welt von Al, peuf. Beamten, Lehrern nnd Privaten (aueb Damen) mit ansgebreiteter Bekanntschaft wird ein ohne Äonliirrenz" uaebge; iesen. Meldungen mit Angabe der Referenzen sind an die Administration vieseS Blattes unter BS. «3 einzufenden. (481) Druck »oa Jan. t. ü Lettimaor * tfc. Bomverq in V^tfach. uno für Me Üiefcflftiott etraut-vortlich: Ottcir.ar «emberg.