Nr. 153. Samstag, 9. Juli 1898. Jahrgang 117. Mbacher Zeitung. »°nMh"a f."^p"l«: Vt,^ P„stversendun«: «anzjHhrig fl. 15, lialbMiil! fl. 7 50. Im Comptoir: lielne F.!« '. ^"lb,ähr. 1. - InsertlonSaebUr: Für "5»,ttult b>« z» 4 Zeilen 25 fr,, grüsz.rc per Zcile « sr,: boi üslrn'» WicdeihulmMN por ^Ne 3 lr. Die «Laib. Z!g,» ersckeiüt täglich, mit Nusnahme dcr Sonn- und Feiertage. Die Nbmlnlftratlo» bsstilbet stch Congressplah Nr, L, dle Mebaction Barmherzlgergasse M, l5. Sprechstunbc» der Nebaction von » bi« 11 Nhr vor» mittags. Uüfraiiüerte Brirse werden nicht angenommen, Manuscriple nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. l5n .^<" Finanzminister hat den Haupt-Steucramts-„^"olor Emil Kofler zum Haupt-Steuereinnehluer «. ° 7" Steuereinnehmer Julius Streicher zum ^nupt-Steueramts-Controlor für den Dienstbereich der 6Manz-Direction in Klagenfurt ernannt. druck.r?i^' ^"" 1898 wurde in der k. l. Hof- und Staats-der ^ «^ ^l- Stück der rumänischen, das XXX. Stück XXXV ?^"' ^"^ XXXIII. Stücl der böhmischen und das ^^t^aN^un^veV'" '"^" '" Nichtamtlicher Cheil. Die Einschätzung fiir die Personal-Eilltoulmensteuer. der <3°^'F«mdenblatt» veröffentlicht die Resultate Da,,^"Watzung f^ die Personal-Einkommensteuer. Gulden ^" ^ ^'^^^ l"'t ^""^ ^^'^ Billionen M:^"^ bie einzelnen Kronländer wird das steuer-MHtige Einkonunen beziffert: »n. vl»l den (nach der seinerzeit (nach dem " Schillings- berechneten Jahres- «udget commissionen schuldlglrit) pro 1U8») Desteiielsf, ». ^' Millionen Gulden i>. W. ^esterre Z «' 3' ^"'^ ^^5 (?,0U8.700) (6,271.400) Slllzbuw ' ^""s 0 55 (0'?51.i)00) (0>W.000) Tirol und »t / ,.' ' " ^ (0,145.000) (0140.000) Steiennll^ "^""berg "52 (0,519.400) (0,490.000) tarnten ' ' 1'lU (0,935.000) (0,850.000) Krai«' ' ' ' - "1? (0,140.400) (0,130.000) trieft ' ' - 018 (0,150.000) (0,125.000) Istrien ' ' ' ' l)46 (0,360.000) (0.300.000) ?rz und Grad'is^ ' !5" (",0W.000) (0,080.000) ^almlltien "" ' "'11 (0,096.000) (0,080.000) NütMeu ^'^ (0,084.800) (0,080.000) Zähren ' ' ' ' ' ^ ^ (4,140.000) (3,600.000) ^chlesieil' ' 145 (1,440.000) (1,200.000) W«liz (als Ertragsziffer) mit der obigen Steuervorschreibung von 21 Vi» Millionen nicht in den Vergleich einbegriffen werden, indem die erstere Ziffer nur den Betrag repräsentiert, dessen thatsächliches Einstießen bei einer Steuervorschreibung von 18 Millionen im folgenden Jahre erwartet werden kann. Zu den Allsgleichslierhaudlullgeu. Dem «Schwäbifchen Mercur» wird aus Wieu geschrieben: Man darf erwarten, dass auch die Vertreter der anderen deutschen Parteien in Böhmen dem Beispiel der Großgrundbesitzer folgen werden. Wenn es heißt, dass einzelne Vertreter der deutschen Parteien die Einladung des Grafen Thun ablehnen wollen, fo kann das nur von den Radicalnationalm gelten. Auf )iese dürfte die Fortschrittspartei zwar insoweit Rücksicht nehmen, als sie die Entscheidung über die Annahme der Einladung des Grafen Thun von einer ConfereNz der Clubobmänner fümmtlicher deutschen Parteien abhängig machen wird. Allein man darf annehmen, dass sich, ebenso wie es der verfassungstreue Großgrundbesitz nicht gethan hat, auch die Mitglieder der deutschen Fortschrittspartei von den Nadicalnationalen nicht beeinflufsen lassen, sich vielmehr von dein gewaltsamen Drucke, den letztere ausüben, zu befreien suchen werden. Es liegt dies umsomehr in dem Interesse des Deutschthums, als man darin übereinstimmen könne, dass Graf Thun entschlossen fei, die Sprachenver-ordnuugen aufzuheben, und nur den Wunsch hegt, dies im Einvernehmen aller Parteien thun zu können. Politische Ueberficht. Laibach, 8. Juli. Die Regierung beabsichtigt bekanntlich, dem Erlasse des neuen Actiengesetzes ein provisorisches Regulativ im Verordnungswege vorangehen zu lassen, das den von der Vereinscommission bis zum Erlasse des Actiengesetzes einzuhaltenden Geschäftsgang in klarer, übersichtlicher Weife darlegen soll. Wie es heißt, schreiten die Arbeiten für die Codisicierung dieses Regulativs so rüstig vorwärts, dass sein Erscheinen vielleicht schon für den Monat August gewärtigt werden kann. Wie das «Deutsche Volksblatt» mittheilt, wurde die Negierung seitens des Landesausschusses angegangen, mit Rücksicht auf die Hagelschäden den Landtag zu einer kurzen Session einzuberufen. Diesbezüglich fand kürzlich eine Conferenz mit dem Statthalter statt, der jedoch die Einberufung des Landtages für nicht nothwendig erklärte, da ohnehin feitens des Landes und des Staates je 100.000 st. an Unterstützung ausgeworfen wurden und auch ein verzinslicher Credit von einer halben Million zur Verfügung stünde. Der niederösterreichische Landtag wird also nicht einberufen werden. Nach einer vorläufigen Berechnung der Stimmen, welche die einzelnen Parteien bei den letzten Wahlen in den deutfchen Reichstag erhielten, haben gegen 1893 die Socialdemokraten 340.000 Stimmen, die National-Liberalen 163.000, die Antisemiten 48.100 und die bairischen Bauernbündler 68.000 Stimmen gewonnen. Dagegen haben alle übrigen Parteien verloren, und zwar das Centrum 163.000, die Deutsch-Conservativen 138.300 und die Reichspartei 218.400 Stimmen, die freisinnige Volkspartei 166.400, die freisinnige Vereinigung 28.500, die füd- Feuilleton. Der Kreuzer. dem N!,.^ ^sten dieses Monats verschwand aus uralten ^^^^"'^^ "" Geldstück, das auf einen zurückbli? "".'^°"'" u"o cin weites Verbreitungsgebiet sein St^"s ^'" - der Kreuzer. Oesterreich war an und s.-"l""b' """ h'" trat er seinen Siegeszug ^ande ,,. ^ä°s er sich zurück, als alle übrigen Misten ^s?'l? Münzarten gegriffen hatten. Im M der ^hundert entstand der Kreuzer ill Tirol des Guld ' e *"" ^""" "^ Unterabtheiluug die am!^ Veite des Geldstückes zeigte auf einem wavven ,. >. "^ einnehmenden Kreuze das Landes. (Krim r ^! - "'" "urde das Geldstück «Kreuzer. 6ruciatus, Cruciger, Crucifer) betleine Nl?i ^ Pflicht. Die Vczüge der Beamten und Diener, welO vor vielen Jahren festgesetzt wurden, stehen in keines Einklänge mit der Arbeitslast, noch mit den gegenwärtige" Thcuerungsverhältnisscn. Dcr Herr Präsident ste^ daher den Antrag, der Centralausschuss möge von ^ Generalversammlung ermächtigt werden, die Bezüge ^ gesellschaftlichen Beamten und Diener im Nahmen ^ verfügbaren Mittel zn regeln. Auch dieser Antrag NM^ cinstnnmig angenommen. Sodann folgte eine Reihe von Berichten und sA trägen der Filialen. Dcr Raum gestattet uns «O sämmtliche Anträge anzuführen und beschränken wir "" daher anf die wichtigeren unter denselben. Die Fil^ Gorcnjavas stellte den Antrag, die Landwirtschafts-Oes^ Zer HrautN votn Kolöe. Roman von vrmanos Tandor. (53. Fortsetzung.) «Ich verstehe!» sagte sie freundlich. «Clementine schwankt. Ihr Herz ueigt sich Ihneu zu, sonst würde sie kurz uud schlicht ihreu Antrag abgewiesen habeu. Wenn die Sache aber so steht, so dürfen Sie getrost sich der Hoffnung hingeben, dass Clemeutiuc doch die Ihre wird. Von meiner Seite wird sie nicht zu Ihren Uuguusten beeiuflusst werden. Wir braucheu ganze Herzen für uusere Sache. Weu die Fädeu eines noch so leichteu Begehrens mit der Welt verbinden, der kanu nicht mit der erforderlichen Opferfrcudigkeit uusern schwere», völlige Entsagung bedingenden Veruf ausübeu. Deshalb sind die Probejahre da. Sprecheu Sie uach fcchs Mouateu wieder eiumal vor. Wahrscheinlich wird Ihneu schon daun die Entscheidung werden.» Dcr Professor verbeugte sich tief vor der Matrone. «Ich danke Ihueu, verehrte Frau,» erwiderte er bewegt. «Ihre Worte geben mir Trost und Hoffuung. So will ich mich geduldig bescheiden!» «Clementine ist unser aller Liebling,» sagte die Frau. «Ihr sanftes, liebreiches Wesen gewinnt ihr alle Herzen im Fluge. Schwer wird es uns werden, sie einmal scheiden zn sehen. Aber ich wünsche ihr, dass sie glücklich wird, und wenn ich es ehrlich heraussage» soll, so glaube ich, dass sie mehr für die Welt prädestiniert ist, als für diese» streug abgegrenzten Beruf, so ernst sie es auch mit ihren Pflichten! nimmt.» Das Eintreten einer Partei, die der Directorin eine Meldung zu machen hatte, beendete die Unterredung. Mit einer tiefen Verbeugung gegen die edle Frau zog der Profeffor sich zurück. Er hatte nicht das Ziel seiner Hoffnungen erreicht, dennoch war ein wunderbar befriedigendes, be» ruhigeudes Gefühl von seiner Unterredung in ihm zurückgeblieben. Er breitete uuwillkürlich die Arme aus. «O, köuute ich sie schon jetzt in meinen Schutz nehmen, meine süße Lilie!» flüsterte er. «Wie will ich sie Pflegen und behüten! Kein Sturm soll an sie heranbrausen, kein Reif ihr wehe thun. Auf den Altar meines Hauses will ich sie pflanzen, um mich an ihren Düften zu erquicken!» X. Thora Bartholdy hatte mit den Damen Greve die weite Reise nach Indien überstanden und sich so ziemlich bereits in ihren neuen Aufenthaltsort eingewöhnt. Die Grcves bewohnten ein wuuderschöues Landhaus bei Kalkutta. Ein paradiesisch schöner Garten mit üppiger, tropischer Vegetation umgab das einstöckige, aber ausgedehnte, mit großem Aufwand von Marmor und kunstvollen Ornamenten geschmückte Gebäude. An der Vorderseite des Hauses lief eine breite, gedeckte, vorn offene Veranda entlang, von dcr aus man eine prachtvolle Fernsicht in die weite, romantische, von üppigster Vegetation gesegnete Ebene hatte. Herr Grevc war der Inhaber eines der ersten Exportgeschäfte in Opium, Indigo, Rohseide und Thee am Platze. Die Firma hatte ihren Weltruf und d>' Greves zählten zu den angesehensten Familien '^ Kalkutta. Sie uuterhielten einen sehr regen ges^ schaftlichen Verkehr; die ersten Kreise der gesamlN^ europäischen Bevölkerung in Kalkutta verkehrten ^ ihrem Hause. , Thora hatte es allerdings bereits mehr als eilM empfunden, wie dornenreich der Weg war, den sie V. erwählt hatte. Von Mr. nnd Mrs. Greve wurde k allerdings mit achtungsvoller Höflichkeit behandelt; a^ Claire, das Vackfischchen, hatte sich ihr angeschlosst'' desto unangenehmer aber benahm Alice sich gegen?' junge deutsche Gesellschafterin. Auf alle erdenkliches uud Weise suchte sie es Thora fühlbar und begwN zu machen, dass diese nichts als die erste Dienerin ^ Hauses sei und deshalb auf keinerlei Rücksichten ^ spruch zu machen habe. ^, Thora musste sich oft genug gewaltsam „^ herrschen, um nicht mit ernsten Worten die unerh^ Arroganz des Mädchens gebürend zurückzuweisen "^ so die offene Feindschaft zwischen Alice und ihr ' markieren. Ihre seelische Kraft zeigte sich in einer H endlichen Gednld und Selbstbeherrschung. Ihre wil^ vornehme Gesinnung und Denkuugsart machten ^ schließlich unempfindlich gegen die taufend Nadelst von Alices Bosheit. ^ Ueber zu viele Pflichten hatte sie sich nw^ beklagen. Die Greves machten einfach die M^^ in Indien ansässigen vornehmen Europäer mit, ',i eine Gesellschafterin des europäifchen Continent halten. .„ Eine zahlreiche, aus mehr als 20 eingeb""'^ Kulis bestehende Dienerschaft besorgte das Haus"" ^!^Mu^Nr. 153. 1251 9. Juli 1898. dUn Vr.^" "'"en, dass für das Pöllander Thal, Nfti^?in?".^ ^ ^'""lt mit der Rindviehzucht be-NX F^""st bestellt werde. Bei diesem Anlasse ^"^' dass sich der Landes-Vorlaa s 1i"c. """ dem Landtage zu uuterbreitenden Tbi rm«^ ^ '^' ""^' ^c Creierung von mehreren ^l boss ^^" ^'" Gegenstande habe. Es sei daher n 2^ ^. ^" ^"luchen der Filiale Gorenjavas können ^ "^ ""^ ^^"""6 ^tragen werden Antrat langwierige Debatte entspann sich über del. wirke? ^^bale Nassenfuß, die Gesellschat möge dahin "äröker^ ""' ^"' Bereiche dieser Filiale "°" ""^'lten Neben aus den staat-l den ^.?K^" ^""en und dass unverzinsliche Dar-«hn wnden.^""'"''^ °°" Weingarten auch Filiale,! von 9^« ^"^^ ""^^ ""l" He"« Gutsbesitzer Ritter schließlich ^uV Qahm^"' ^' ^"'" ""' ^'" wurdet s?"^ ^ Vicepräsidenten Herrn Poväe t. Ackerb^'m ^lchuss gleichzeitig beauftragt, dem zu unt, -l , '^""" "" Memorandum mit der Bitte °u "ern^^ 3^ Regenerierung der durch die Neb-nächsten "^""' Weingärten für das Land Kram von, von min^i . °" unverzinsliche Darlehen im Betrage D ^?. 50.000 fl. jährlich zu gewähren, in Lai^ ^"^lfswert stellte den Antrag, es sei diPlo,nierwn"^""iches Thierspital unter Leitung eines anaenmn« ^erarztes zu errichten. Der Antrag wnrde treff >d ^ '«, ^^eiche't eine Reihe von Anträgen, be-bänden, ^ezug von Kunstdüngenütteln, Rebellgnmmi- ". 'VHwefcl, Stierlieencierungen u. s. w. der Vrü«k !"" ^^ Tagesordnung erschöpft war, schloss versannnllm "'" ^"^ ^ ^^ "«chnlittags die General- Se. Durch- ^avalleri. 6^!^ ^eneral-Truppen-Inspector General der '^"ä Zu Windisch. Graeh in- «uf dem ?" """"ttags die Trnppen der Garnison ^aibach. ^^" C'lcrcicrplatze ^d verließ nachlnittags s'ch Se^V,?a^"""lnach richt.) Heute früh hat '" Äcaleitm ? der Herr Landcspräsidcnt Baron He in Secrelärs W^ s Präsidial-Secretärs Laudcsregierungs" krain begeben " Haas auf nlehrere Tage nach Unter- ^andes^rä^^ Sr. Excellenz dem Herrn ^ Sr. Ercell., ,"'^ ^ ^ 2"" f°nd ein Thö ^lll demfel^.. ^ °"" H"rn Landespräsidenten statt. ^"lPPenwsp tor^'l!' 3"«V^' Durchlaucht Generator a e tz 3, c,^s.^ ,^.Ludwig Prinz zuWindisch -Iegliö ^' lurstblschofliche Gnaden Dr. Anton Bon. ^uccova^ ^3"^ Norpscommaudant FML. von ^ Hüchsm ^' ^ellenz Divisioltscommandant FML. ^ttrralstabsckps"^s ""gadccommandant GM. Sterzi, von Pfeiffer, der Flügel-^berstlieut^ . ^ °"^^ ^ General-Truppen-Inspectors ^«s2 ^" '°n Tschurtschenthaler und der — /w l ^andesregteruugssecretär Haas. ^theilt w ri! ^'"b ° hnproject e) Wie uns mit-" nach ter 'n ? ^^'^ ^^ k. k. Eisenbahnministerium, adrette fp^. -^ ^"^ Ergänzung des Studienmaterials beidensckm ^'"'? Vorarbeiten für eine Bahnlinie von. ^ivaea ei^'.^? ^elsbcrg und von Präwald nach ""d ""den die zur Vornahme der ^bthcilun^ ^arbeiten zu entfendenden Ingenieurs- l>^ - ^"w^,^— __________ n- — (Effectenlo tterie.) Laut einer uns zugehenden Mittheilung hat das k. k. Finanzministerium im Einvernehmen mit dem t. k. Ministerium des Innern der freiwilligen Feuerwehr in Weixelburg die Veranstaltung einer Effectenlotterie mit 1000 Losen a 20 kr. im Laufe des heurigen Jahres zu Gunsten der Anschaffung und Reparatur von Feuerlöfchrequifiten bei Ausschluss von Gewinsten ill Geld uud Geldeffecten bewilligt. —o. — (Entscheidung in Pensionierungsangelegenheiten der Geistlichen.) Ueber eine einschlägige Beschwerde hat das k. t. Reichsgericht die Entscheidung getroffen, dass für das Allsmaß des Seelsorger-Ruhegehaltes es nicht darauf ankommt, ob einem bestimmten Seelsorger eine Eongrua in einem bestimmten Ausmaße bewilligt wurde, sondern welcher Congruabetrag für die betreffende Seelsorgestation «systemisiert» ist. —o. — (Evidenz der regi fixierten Handelsfirmen.) Seine Excellenz der Herr Iustizmiuister Dr. Edler von Ruber hat an alle mit der Ausübung der Handelsgerichtsbarleit betrauten Gerichtshöfe am 17. v. M. folgende Verordnung gerichtet: Das k. k. Handelsministerium hat im Einvernehmen mit dem k. t. Justizministerium sämmtlichen Handels- und Gewerbe-lamlncrn Nachstehendes eröffnet: «In Bezug auf das öfter wiederkehrende Begehren nach einer Vorsorge in der Richtung, dass die Handelsgerichte, abgesehen von der Anzeige des Firma-Inhabers, von amtswegen von der Zurücklegung eines protokollierten Gewerbes Kenntnis erhalten, muss darauf hingewiesen werden, dass es Sache der Handels- und Gewerbekammern ist, die auf das Entstehen und Erlöschen von Firmen Bezug habenden Thatsachen den Handelsgerichten anzuzeigen. Es ist zu erwarten, dass die den Handels- und Gewerbekammern mit der Instruction, betreffend die Führung der Gewerbe-Cataster vom 18. Juli 1895, aufgetragene Vergleichnng des Gewerbe-Catasters mit dem Register der handelsgerichtlich protokollierten Firmen die Veranlassung zu einer genaueren Emdenzhaltung und Controle des letzteren Registers seitens der Kammern bieten und im Vereine mit den den Kammern nach 8 H, Absatz 2, und tz 15, Absatz 1, der Instruction obliegenden Nachweisungen uud Zusammenstellungen dazn führen wird, dass die Kammern den Handelsgerichten eingehendere Mittheilungen über die Veränderungen im Stande der protokollierten Gewerbe-Unternehmungen machen werden. Im Interesse einer regelmäßigen, den thatsächlichen Verhältnissen möglichst entsprechenden Führung der Handelsregister wird die geehrte Kammer eingeladen, der in Rede stehendeil Angelegenheit ihr Angenmerk fortdauernd zuzuwenden.» Die mit der Führung des Handelsregisters betrauten Gerichtshöfe werden angewiefen, die auf Grund dieser Aufforderung seitens der Handels- und Gewerbekammern ihnen zugehenden Mittheilungen zum Ausgangspunkte der ihnen nach Artikel 2« H. G. obliegenden amtswegigen Ueberwachung zu nehmen. Es ist vorauszusetzen, dass hiedurch die rechtzeitige Löschung nicht mehr bestehender Firmen, die bisher nach den jüngst gemachten Erfahrungen in nicht geringer Zahl ill dell Handelsregistern fortgeführt wurden, ermöglicht werden wird. Nichtsdestoweniger wird es sich empfehlen, um dieses Ziel mit thunlichster Vollständigkeit zu erreichen, auch noch alljährlich eine Revision des gcsammten Handelsregisters vurzunehmeu. Hiezu dürfte der Monat Februar (nach Einlangen der Mittheilungen der Stcuerbcmessungs'Behörden pro Jänner) der geeignetste Zeitpunkt fcm. — (Aefuch des hoch würdigsten Herrn Fürstbischofs in Assling.) Aus Assling wird uns geschrieben: Mittwoch, den 6. d. M.. hatten wir ?^b'et K, und Alice lagen fast den ganzen Tag, H"ngemH "'^"^ ""d Leckereien naschend, in ihren ?M am,"' "^ "? "a« Sonnenuntergang, wenn W sich und'f^"' s" gelbst eingeladen waren, erhoben ^ und kamen zum Vorschein. ""t am Tage beschäftigte sich Thora "der r t wi ^s "? "^ deutsche und englifche Bücher, Die übrige Zeit des Tagcs S' v^enoen, wie sie wollte. P"tien ds m ? b°"" mit Vorliebe in den schattigen "«em künsu^ ^ ""l- sonders eine Bank auf v°n dies" N^ H"2" benutzte sie gern. Man sah ^eresh",^blitzm^ ^"" ^ "efe Blau des 6" wwrm^"6 ^h Thora oft auf diefer Stelle. «ach der grauen, nordischen hr H 3 e^?^ "„solchen Stunden innerer Eiukihr langen dackl/ l'"' ^ mitten in ihrem heißen Vei-^Unime ?. W °" Doctor Kroneu. Sie glaubte, seine ^hänaiatA . ') b5 ihr von den Bitterkeiten der ?"le: si. ,l,ss"Zi seme Augen standen vor ihrrr ^te,' dass sj '^"^.^ "ir wehe that, wenn sie sich ^"noch berets «1 /?"'" wiedersehen werde, und "le Zme'V ^rVllu«g^usa"^ Sexual oft i""gen Arzt'nickk3 ^'"iche Begegnung mit dem '"eUe hatte, da5 brachte jetzt die '""He Trennung zuwege. Imme/wieder be- schäftigte ihre Phantasie sich mit seiner Person und seinem Bilde, bis sie endlich zu der Erkenntnis kam, dass sie in ihm das Ideal ihres Herzens gefunden habe, dass das, was sie für jenen Mann empfand, nichts anderes war, als die echte, rechte, nur einmal im Menfchenlcben sich zu voller Blüte erschließende Liebe. Thoras erstes Erscheinen in der Gesellschaft Kalkuttas brachte ihr einen großen Triumph ihrer Schönheit. Rückhaltslos bewunderte man die junge Gesellschafterin des Greve'schen Hauses, die in ihrem Wesen und ihrem Aeußern den südländischen, speciell indischen Typus und deutsche Eigenart so entzückend vereinte. Ihre Stellung als Gesellschafterin that dem Aufsehen, welches ihre Erscheinung erregte, und der Bewunderung, welche man ihrer Schönheit zollte, keinen Abbruch. Thora war nichts weniger als gefallfüchtig, aber sie unterhielt sich trotzdem gut an dem ersten Gescll> schaftsabend, den sie in Kalkutta mitmachte. Außer den ersteu Handelsherren Kalkutta's waren einige hohe englische Beamten uud Officiere mit ihren Damen anwesend. Von den letzteren wurde Thora ebenfalls mit fehr großer Freundlichkeit behandelt. Besonders die Gemahlin des englischen Gouverneurs, Lady Tromb-well, zeichnete sie aus und unterhielt sich längere Zeit mit ihr. (Fortsetzung folgt.) einen außergewöhnlichen Besucher iu unserer Mitte. Seine fürstbischöfliche Gnaden Dr. Anton Aon. Ieglic langte nachmittags um 2 Uhr mit dem Zuge hier an, wurde auf der Station selbst mehrfach willkommen geheißen, fuhr dann in die Pfarrkirche, wo er nach einer warmen Ansprache an die Pfarrkinder den oberhirtlichen Segen ertheilte. Nach kurzen, Aufenthalt im Pfarrhofe und einer Visite beim hiesigen Herrn Oberlehrer begab er sich zu Wagen nach Sava, woselbst er in das Locale des unlängst gegründeten katholischen Arbeiter-Vereines eintrat und die dort versammelten Vereinsmitglieder, auf ihre Begrüßung antwortend, in inhaltsvollen und herzlichen Worten zu unermüdlichem Fleiße und christlichen! Leben aufmunterte. Mit größtem Interesse trat sodann der hochwürdigste Herr Fürstbischof in die Fabrik der trainifchen Industrie-Gesellschaft ein, sah sich in Begleitung der Direction und anderer Herren die Sehenswürdigkeiten der Gewerkschaft an und richtete auch dahier an die Arbeiter Worte der Wahrheit und Liebe, indem er, ihnen das nachahmungswürdige Beispiel der heil. Familie vorhaltend, zeigte, dass jeder Mensch nach Maßgabe der Standesverhältnisse arbeiten müsse und daher diejenigen, welche, selbstschuldig, unzufrieden mit ihrem Lebenswege, noch andere znr Auflehnung gegen die Autorität reizen, irregehen und mithin nicht anzuhören feien. Jeder solle seine Schuldigkeit thun als Christ und Arbeiter, dann wird sich ill den meisten Fällen bei wohlmeinenden, Nächstenliebe beachtenden Arbeitgebern die Zufriedenheit in den Herzen der Arbeiter von felbst einbürgern. Im Vorbeigehen besuchte noch der hohe Gast das Gcwerts-krankenhaus, die Kirche und den Pfarrhof in Karner-vcllach, worauf er auf die freundliche Einladung des Herrn Directors Karl Luckmann bei letzteren! eine Labung zu sich uahm. Die Werksmufik concertierte hiebei in trefflicher Weife. Nur zu bald kam die Zeit zur Abfahrt herall. Mit dem Zug um 7 Uhr abends begab sich Seilte fürstbischöfliche Gnaden wieder nach Laibach. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 26. Juni bis 2. Juli kamen in Laibach 25 Kinder zur Welt, dagegen starben 14 Personen, und zwar an Tuberculose 2, infolge Schlagflusses 1, durch Selbstmord 2 und an sonstigen Krankheiten 9 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 2 Ortsfremde und 5 Personen aus Anstalten. Von Infectionskrankheiten wurden gemeldet: Diphtheritis 3 Fälle. — (Gemeinde-Vorstandswahlen.) Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeiudevorstandes für die Ortsgemeinde Müntendorf wurde der Grundbesitzer Josef Hocevar zum Gemeindevorsteher und die Besitzer Franz Males in Ieranovo und Barthlmä Jan ill Godic zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der am 8. Mai stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-gemeinde Tschekovnik wurdeu Auton Vonciua aus Tsche-kovnit zum Gemeindevorsteher, Johann Sintovec aus Tschekovnit und Laurcnz Nupnik aus Tschekovml zu Ge-meinoeräthen gewählt. — (Zoishütte und Golicahütte.) Die Platten neuer Photographischer Aufnahmen dieser beiden Schutzhütten wurden von einem Amateurphotographen dem hiesigen Photographen Müller (Franciscanergasse) auf eillige Zeit zur Verfügung gestellt. — Alpenfreunde, welche sich darum interessieren, können diese Aufnahmen bis 15. d. M. beim genannten Photographen einsehen und Abzüge hievou bestellen. (Format 13><18"lu, Preis 35 kr. per Stück.) — Wie uns ein Freund unseres Blattes mittheilt, trifft man gegenwärtig auf der Golica die fchönste Alpellflora; uuter audercm Kohlrösel, Rhododendron und Alpcnreben. — Trotz der außerordentlichen Reize, welche eine Golicaftartie bietet, steht der heurige Besuch der Golicahütte dein vorjährigen uach. "(Blitzschlag.) Am 5. d. M. gegen 1 Uhl früh hat der Blitz in das Haus des Gemischtwaren-Händlers Bartholomäus Nucigaj in Klein-Maunsbura. Nr. 10 eingeschlageil uud an der Mauer desselben mehrere kleine Löcher uud Sprünge verursacht. Rucigaj ist auf 500 fl. versichert. —r. * (Aus Muth willen angeschossen.) Am 3. Juli gegen halb 10 Uhr nachts hat der zum Waffentragen nicht berechtigte Bursche Josef Ieraj, vulgo Rebov, auf der Straße in Utik, vor dem Hause des Besitzers vulgo Iej auf die Burschen Franz Toni aus Utik und Josef Zorman, vulgo Pangertov, aus Aulovca, welche Ullter einem Apfclbaume sahen, aus einem Revolver einen Schuss abgefeuert und hiebei den Burschen Franz Toni in den rechten Fußballen getroffen. Die Verletzung des Toni ist, da die Kugel im Fußballen stecken blieb, eine schwere. Josef Ieraj wurde dem l. k. Bezirksgerichte Stein eingeliefert. __r. — (Gefährliche Drohung.) Am 3. Juli gegen 1 Uhr nachmittags lain der beim Besitzer und Gastwirt Jakob Kovac, vulgo Fertiöar, in Klcinligojna, Gemeinde Obcrlaibach, wohnhafte, beim Baumeister Philipp Supanciö als Partieführer bedienstete Luigi Nussi aus Uoinc uach Hause. Im Gasthause des Jakob Kovac wareu mehrere beim Bahubaue beschäftigte Arbeiter darunter auch der Arbeiter Josef Tavcar, anwesend. Als mm Tavcar den Luigi Nussi bemerkte, sprang er aus ihn los, packte ihn bei der Brust und wollte ihn zu Boden werfen, was ihm aber nicht gelang, da Kovai Laibacher Zeitung Nr. 153. 1252 9'Iuli 1398. mit Hilfe der Anwesenden den Nussi befreite. Nusfi flüchtete sodann in seine Wohnung, wo seine Ehegattin Katharina hinter ihm die Zimmerthür versperrte. Tavcar schrie hierauf, vor der Zimmerthür des Nussi stehend, dass er ihn mit dem Messer erstechen werde. Zeitweise erschien Tavkar auch vor dem Zimmerfenster, bedrohte durch dasselbe den Nussi mit dem Erstechen und beschädigte dabei eine Fensterscheibe. Da Kovac sowie die übrigen An« wesenden um Nussi besorgt waren, entsendete ersterer einen Wagen an den Gendarmerieposten Oberlaibach, worauf der Postellführer an dem Thatorte eintraf, den Tavtar verhaftete und ihn an das Bezirksgericht Oberlaibach einlieferte. —1. — (K. k. Staats-Obergymnasium in Laib ach.) Den durch Herrn Director A. Senekovit am Schlüsse des Schuljahres 1897/98 veröffentlichten Jahresbericht des k. t. Staats-Obergymnasiums zu Laibach leitet eine wissenschaftliche Abhandlung des Herrn Pro-fessors R. PeruZek «Die Aberkios-Inschrist» ein. Dem Jahresberichte entnehmen wir: Im Schuljahre 1897/98 hatte das Gymnasium 16 Classenabtheilungen, nämlich u,) die acht deutschen Classen, von denen die V., VI., VII. und V111. Classe je eine Parallelabtheilung hatte; d) die normierten slovenischen Parallelabtheilungen des Untergymnasiums. Die seit dem Beginne des Schuljahres 1892/93 bestandene dritte Parallelabtheilung der V.Classe konnte in diesem Schuljahr aufgelassen werden. Den obligaten Unterricht besorgten im ersten Semester 2? Lehrkräfte, darunter vier Supplenten und ein Hilfslehrer, im zweiten Semester 20 Lehrkräfte, darunter vier Supplenteu. Die obligaten Lehrfächer wurden in 421 wöchentlichen Stunden unterrichtet. Die Schülerzahl betrug zu Ende 1897/98 638. Dem Geburtslande nach waren aus Laibach 153, Kram sonst 396, Küstenland 17, Steier-lnart 46, den anderen cisleithanischen Ländern 20, den Ländern der ungar. Krone 4, 2 aus dem Auslande. Der Muttersprache nach waren: Slovene« 526, Deutsche 107, Italiener 3,Kroaten 2. Dem Religionsbekenntnisse nach waren: Katholisch des l.R. 636, evangelisch 1, griechisch-katholisch I. Das Ergebnis der Classification zu Ende des Schuljahres 1897/98 war: 1. Fortgangsclasse mit Vorzug 70, I. Fortgangsclasse 412, zu einer Wiederholungsprüfung zugelassen 81, II. Fortgangsclasse 46, 111. Fortgangsclasse 23, zu einer Nachtragsprüfung krankheitshalber zugelassen 6, außerordentliche Schüler keine. Die Schulgeldleistungen stellen sich folgendermaßen: Das Schulgeld zu zahlen waren verpflichtet 1. Sem. 196, II. Sem. 231, zur Hälfte befreit waren 1. Sem. 2, II. Sem. 2, ganz befreit waren 1. Sem. 466, II. Sem 488, das Schulgeld betrug im ganzen I. Sem. 3940 si., II. Sem. 4640 ft., Summe 8580 st. Die Aufnahmstaxen betrugen 371 ft. 70 kr., die Lehrmittelbeiträge betrugen 688 fl., die Taxen für Zeugnisduplicate und Nachträge bis Schlufs 1897 betrugen 40 fl. 70 kr., Summe 1100 fl. 40 kr. Befuch des Unterrichtes in den relativ-obligatorifchen und nicht obligatorischen Gegenständen: Slovenische Sprache 57, französische Sprache I. Curs 40, II. Curs keine, italienische Sprache 1. Curs 37, II. Curs 29, III. Curs keine, Stenographie I. Curs 71, II. Curs 26, Freihandzeichnen I. Curs 15, II. Curs 18, III. Curs 22, Kalligraphie I. Curs 33, II. Curs 28, Gesang I. Curs 21, II. Curs 65, Turnen 231. Stipendien: Anzahl der Stipendisten 91, Gefammtbetrag der Stipendien 8756 si. 46 kr. Der Gymnasial-Untcrstützungsfond besaß 8399 fl. und verausgabte an dürftige Schüler 456 fl. Die mündlichen Maturitätsprüfungen im Schuljahre 1896/97 begannen im Sommcrtermine am 7. Juli und wurden am 19. Juli beendet. Von den angemeldeten 70 Candidaten erschienen 69 zur mündlichen Prüfung und es erhielten hievon 11 ein Zeugnis der Reife mit Auszeichnung, 39 ein Zeugnis der Reife, 14 die Bewilligung einer Wiederholungsprüfung, 5 wurden auf ein Jahr reprobiert. Im Septembertermine wurden die Maturitätsprüfungen in ihrem schriftlichen Theile vom 20. bis 24. September, in dem mündlichen Theile am 25. September abgehalten. Denfclbcn unterzogen sich 14 Candidate», welche im Iuliterminc die Bewilligung einer Wiederholungsprüfung erhalten hatten und ein Schüler der VIII. d. Classe, welcher am Semesterschlusse krankheitshalber nicht klassificiert werden konnte. Bei den mündlichen Prüfungen erhielten 12 Candidaten ein Zeugnis der einfachen Reife und drei wurden zum erstenmal auf ein Jahr reprobiert. Der Chronik entnehmen wir, dass in den Monaten April und Mai der k. t. Landes-Schulinspector Herr Josef Suman die Anstalt einer eingehenden Inspection unterzog und in einer am 6. Mai abgehaltenen außerordentlichen Conserenz dem Lehrkörper seine Wahrnehmungen mittheilte. Der hochwürdige Domcapitular, päpstliche Hausfträlat und apostolische Protolwtar li. i. p., Herr Dr. Andreas Eebaiek, wohnte als fürstbischüflicher Commissär mehrmals dem Religionsunterricht an der Anstalt bei. Im Schuljahre 1897/98 haben sich zur Ablegung der Maturitätsprüfung sämmtliche Schüler der beiden Abtheilungen der VIII. Classe und zwei Externe, welche die Prüfung zu wiederhole» hatten, gemeldet. — (Ein verunglückter Brunnenmeister.) Der Polier Alexander Schwab aus Graz war mit der Herstellung eines Brunnens im Colifenm betraut und hatte gestern vormittags die Arbeit vollendet. Bei der Entfernung eines Balkens vom Gerüste stürzte Schwab infolge eigener Unvorsichtigkeit in den Brunnen, der eine Tiefe von 14 Metern hat, zerschmetterte sich beim Anprall an die Wand den Schädel und fiel in das 4 Meter tiefe Brunnenwasser. Die Leiche des Verunglückten wurde durch den Sicherheitswachmann Plevnik aus der Tiefe geholt und geborgen. * (Brände.) Am 2. Juli nachmittags brannten sämmtliche dein Anton Koren in Navnik Nr. 4, Gemeinde St. Ruprecht, gehörigen Objecte sammt allen Vorräthen ab, wodurch der Genannte einen auf 1065 fl. geschätzten Schaden erleidet. Versichert war Koren nur auf den Betrag von 500 fl. Das Feuer kam dadurch zum Ausbruche, dass Kinder unbeaufsichtigt mit Kapseln spielten. — Am 3. Juli kam im Weinkeller des Johann Gregornc in Slavce Nr. 8 Feuer zum Ausbruche, durch welches das ganze Kellergebäude, alle Gebinde und ein Vorrath an Wein zugrunde gerichtet wurde. Der Schaden beträgt gegen 458 fl., gegen welchen Gregorcii nicht versichert war. Dieses Feuer scheint gelegt worden zu sein, doch ist der Thäter noch nicht eruiert worden. — Am 3. Juli gegen 11 Uhr vormittags brach beim Kaischler Franz Letnar vulgo Iozovc in Vertäte Nr. 18, Gemeinde Klanc, in dessen vor dem Hause geschlichteten Arennholze Feuer aus, welches sich derart schnell auf das Strohdach des Wohn- und Wirtschaftsgebäudes verbreitete, dass in kurzer Zeit selbes mit der daneben stehenden Stallung sammt mehreren Kleidungsstücken gänzlich eingeäschert wurde. Franz und dessen Ehegattin Maria Letnar befanden sich zur Zeit des Feuerausbruches unweit vom Hause im Freien ruhend und konnten nur ihr Vieh aus dem Stalle retten. Der Genannte erlitt einen Schaden von 400 st., wogegen er auf 270 fl. assecuriert war. Das Feuer wurde vom dreijährigen Sohne des Beschädigteil, Franz Letnar, welcher mit Zündhölzchen spielte, verursacht, -r. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 7. auf den 8. d. M. wurden zwei Verhaftungen wegen Unterstands- und Ausweislosigkeit vorgenommen. Die Verhafteten, Franz und Eugen Csupor, t'a1»6 Stettner, Commis, sind verdächtig, in Budapest zum Nachtheile des Kaufmannes Geza Szettuer eine Unterfchlagung begangen zu haben. —r. * (Durch geb rannt.) Der Bedienstete Josef Lustik aus Vigaun wird feit 4. d. M. vermisst. Lustik hatte von seinem Dienstherrn Max Iermanu den Betrag von 160 fl. behufs Auszahlung von Arbeitern erhalten und dürfte mit diesem Gelde wahrscheinlich nach Amerika, wo er sich schon einmal aufgehalten hat, durchgebrannt sein. Lustik ist verehelicht und Vater von drei unversorgten Kindern. —r. * (Aufgefundene Kindesleiche.) Wie man uns aus Radmannsdorf meldet, fand am 6. d. M. eine Gendarmerie-Patrouille in Neudorf im Sgoschabachc eincn Kindesleichnam männlichen Geschlechtes. Die Erhebungen sind im Zuge; die gerichtliche Anzeige wnrde erstattet. _________ —r. Illu»ioll »»or». Sonntag, den 10. Inli (Heilige sieben Brüder und Genossen) Hochamt in der DomlirchcumlOUHr: Dritte Cäcilien-Messe von Franz Schöpf; Graduate von A. Foerster; Offertorium von Kaspar Ett. Zum Schlüsse aus Anlass des 50jährigen Priesterjubiläums des hochwürdigen Herrn Canonicus Andreas Zamejic: ^« Donm von A. Focrster. In der Stadtpfarrkirche zu St. Jakob am 10. Juli 50jährige Priesterjubiläumsfeier des hochwürdigen Herrn Pfarrers Josef Iereb Hochamt um halb 10 Uhr: Vierte Messe von Moriz Brosig; Graduate von A. Foerster; Offertorium von I. Geiger; ^6 veum von Leopold Belar. Neueste Nachrichten. Schiffskatastrophe. (0rigwal«Telegramme.) Paris, 8. Juli. Kaifer Nikolaus, Königin Victoria und Prinzessin Waldemar von Dänemark drückten dem Präsidenten Faure telegraphisch ihre Theilnahme aus Anlass der Katastrophe der «Vour-gogne» aus. Boston, 8. Juli. Von den geretteten Passagieren der «Bourgogne» sind 162 hier eingetroffen. Der spanisch-amerikanische Krieg. (vriglnal'Ieltgramme) Madrid, 8. Juli. Der Marineminister erklärte einem Vertreter der «Agencia Fabra», dass die Negierung keine Meldung über den angeblichen Aus-marsch der spanischen Truppen aus Santiago besitze. Der Marineminister erklärte weiters, dass die Escadre des Admirals Camara noch im Suez-Canale sei. Madrid, 8. Juli. Der spanische Consul in Hongkong meldet telegraphisch, dass die Mehrheit der Aufständischen auf den Philippinen die eingetroffenen amerikanischen Verstärkungen feindselig empfangen habe, weil sich unter denselben zahlreiche Neger befinden. Das Telegramm fügt hinzu, dass die Aufständischen Cavite besetzt halten und sich gegell die Amerikas erhoben haben, gegen die sie ein lebhaftes GesO und Gewehrfeuer unterhielten. Das Ergebnis ^ Kampfes ist unbekannt. Ismailia, 8. Juli. (Meldung der «M Havas».) Die Escadre de« Admirals Camara bw sich wieder in den Canal, um nach Spanien zum zukehren. London, 8. Juli. «Reuters Office» "' öffentlicht eine Depefche aus dem Lager vor Sant^ von, 7. d. M., wonach General Shafter dein C^ Mandanten von Santiago, General Toral, mitgeO habe. dass die amerikanischen Kriegsschiffe infolge b' Zerstörung der Flotte Cerveras frei mit der M' gegen Santiago cooperieren werden. Shafter H7 gleichzeitig Toral eine Bedenkzeit für die Capitulate gegeben. Man glaubt, Toral sei entschlossen, VB' stand zu leisten, obwohl General Pando mit den V' stärkungen nicht eingetroffen ist. Dieser befindet sl' auf dem Marsche nach Havanna. Die Aussichten ^ eine Uebergabe Santiagos nehmen zu. Das AF wurde heute ntcht erneuert. New-York, 8. Juli. Aus dem Hauptqua^ General Shafters wird unter dein 7. d. M. genieß Der Waffenstillstand wurde bis Samstag Mittag ^ längert, um General Linares zu ermöglichen, sich "^ General Blanco und der Regierung in Madrid '^ Verbindung zu setzen. Washington, 8. Juli. General Sh^ und Admiral Sampson find in Betreff des Krief planes dahin übereingekommen, dass Admiral Sainpl^ morgen Mittag mit der Beschießung Santiagos ^ der äußern Bucht aus beginnt. Washington, 7. Juli. Admiral Dewey tff graphierte, dass die amerikanischen Truppen in Ca^ gelandet seien. — Aguinaldo habe die Republik pl' clamiert. Washington, 7. Juli. Der Kreuzer «M delphia» wurde beordert, nach Hawaii zu gehell, ^ die Flagge der Vereinigten Staaten zu yissen und" Insel der Union einzuverleiben. z Gelegratnnre. Wien, 8. Juli. (Orig.-Tel.) Großfürst WlatM von Rufsland ist hente abends nach Petersburg zu^ gekehrt. Rom, 8. Juli. (Orig.-Tel.) Se. Heiligkeit ^ Papst, welcher aus Schonung gestern und vorgef' das Zimmer gehütet hat, ertheilte heute wieder Aud>^ Otte, U. Juli. (Orig.-Tel.) Die Enthüllus Feierlichkeiten des Denkmales für den im vom Jahre verunglückten Schiffslieutenant v. Hahnke aMi heute vor sich. Kaiser Wilhelm erschien in ^ Admirals-Uniform auf dem Platze. Eine große MenD' menge erwartete den Kaifer und den imposanten ^ der Marinemannschaften. Paris, 8. Juli. (Orig.-Tel.) In der franziM Kammer hat gestern Kriegsminister Cavaignac ^ klärungen über die Affaire Dreyfus abgegeben. Da^ wird Major Esterhazy vor eine Untersuchungscomllll^ gestellt werden, die ihn wegen der verschiedenen Unl^ Mäßigkeiten, die er offenkundig begangen hat, A Disciplinarstrafen belegen soll. Dagegen wird als Schuldige auch von dem jetzigen Kriegsminister Dre^ bezeichnet, und zwar auf Grund der Kartenbriefe,^ denen er als Verräther figuriert und die angeblich.. deutsche Militärattache' in Paris an den italieiM Militärattache' ebendaselbst geschrieben hat. B^, kräftiger ist die Versicherung des Capitäns Leb^, Renault, dass Dreyfus in feiner Gegeilwart zugcg^ habe, unwichtige Documente ausgeliefert zu habett,, ^ wichtigere zu erhalten. Die Ausführungen des KlC ministers waren von lebhaftem Veifalle begleitet. 7 Kammer beschloss mit 572 gegen 2 Stimmen, Rede Cavaignacs zu affichieren. < Paris, 8. Juli. (Orig.-Tel.) Die «Agence H< meldet aus Alexandrien, es bestätige sich, dass ^ Wilhelm am 10. October Palästina besuchen < Wegen des Besuches von Egypten finden trotz Verschiedellen Dementis ernste Pourparles statt. .A London, 8. Juli. (Orig.-Tel.) Reuters U meldet ans Peking: Der russische Geschäftsträger H dem Tsungli-Iamen mitgetheilt, dass Russland ".! licherweisc gezwungeil werde, die Provinz 3^, nehmen, wenn China auf der nördlichen FortfiM der Bahn bestehe. .^ Constantinopel, 7. Juli. (Orig.-Tel.) Die p,-zösische Votschaft hat auf Grund neuer Instructs aus Paris gestern abermals bei der Pforte daA gellagt, dafs die Frage der Reclamationen der!^ zösischen Staatsangehörigen inbetreff ihrer "H^ während der armenischen Unruhen geregelt werde- <^ die Sache nicht bis Samstag, den 9. d. M-, 9^,/ sei, werde die französische Regierung die noth'"^ Maßregel,, treffen. Die italienische Regierung bereits Schritte in Paris unternommen, um >'" dem Vorgehen Frankreichs zu betheiligen. ^^Laibacher Zeitung Nr. 153. 1253 a ^,.s, i»q» Neuigkeiten vom Büchermärkte. slrill ^-"^' ^'" ijsterr. Sprachenfrage, fl. - 50. - Ep> ^ Schmiß ''^r...„^r Eisenbahn-Bctriebsreqlement. st. 1—. ^ie Un? ^wn'"'^^'''^"'p^'le. fl, 1 -. - Magnus, Personals 'n 1 Z," ^'"^" Dienstsähigteit des Eisenbahn- l^aen di^n^' ^ ?'" '"N8ummante, fl. 1 80. - Tolstoi, st- —60. - Johannes. Die V° ° e. 7L V^kn in der Wüste, fl. 1-80. - Alfäloff. ^lllck n iikl. d^'^"'!"' fl. 4-20.'- Bachmann. Das Der SMl^ ^ Occultlömns, fl. --30. - Cronberger. °ra°nisck ^5'"' ^^'^ " Schneider, Leitfaden der liv^^H'n.e 1. ^l, fl. 1-68. - Strickler, Xouveau «Aufl aeb« ' ^"^"^ G'ell.Fels, Ober-Italien. Schornsteine si^ä ^ ^astine. Berechnung und Van hoher Walken 4 ^ ^' ^Zlebarth, Gewichtstabellen für ^- fl. 2-16. - Schneider, Trans ?/. ^"' - Luft. Studieu zu dm I, , Ä"'^,^"l^al.Truppeninspector; v. Tschurtschen« ^udw a Min' ,?Ä 5^""" u. sslügeladjutant Sr. Durchlaucht MtmeisA y/ Wuldlsch-Grae^ Stanllosty v. Bernstein, l. u. k. Wldumr ^ni/?' ^ ^'' ^l""' Succovaty von Aezza. l. u. l, dierenM^"/"^ ^'"mandant des ^. Corps und comman» '^!5 "' Pl"fW. t. u. k. Oberst, Generalstabs, "auflief N-l ^'^ ^"leralstabsHanptmann; Paulinic, Bu-^ Kien ^.''"3"^^"' Straba, Privat, s. Gemahlin. Graz. 'tfn'. Pisin« ' ^3""' 7" Petric. Kfm., Ratschach, - Mezzar. "' MaN, Ma^intw V' ^"'nann. Taborsky. Kflte.. Wie». Pest- - s^mn N,"' Klltt'.. Istrieu. - Kempfner. Kfm,. Buda-Görz. ^^'" planer, Ksm.. Strahburg. - Davsek. Kfm. ^""o. bH N/^^ '" Schäsfmann. Cassierin-. viano. -" KI'. ^ ^' ^"cst. - Vianclly. Rotti. Ksste., Ro '''Mn. V^ss^?''" ' ?"'^n°'N'. - Kittler. Private, s. Ge^ ------^">v°urg. ^ hsuz^ f „ l Hofssestüttsmeister. Lipica, ^ Verstorbene. Maria Tli'er^i..,.^'/'7 ?llrx.ander Schwab. Baumeister, 62 I„ ^Ynes,en«Straße ^ infolge zufällig erlittener Beschädigung Am ^ c> I" Eivilspitale. ^emH pu,^^"l' Michael Schweiger, Inwohner. 58 I,, ^eumoui^iH"^ ^^'" ^'omberger, Musikant, 41 I., tuberculoses' ^ " ^'' ^nton Troha, Kaifchlerssohn, 5 Mon , ----------.^___^^ Seehlihe 306-2 m. "'! ?u M' ^. ^ ^ woach fast heiter '^° uMer^deN^^^^^^^ ^triaen Temperatur 15-8«, um Gestern nachniittags lurz dauernder Gewitterregen. «er°ntwortlicher^e^ >?^^^ Ritter umi Wissehrad. 5ötderk.u.k.Generalstabs-Karten. W* 1 : 75 000. «ßrei« per Statt 50 fr., in lafoenfotmat |q a»f äeimoonb gekonnt 80 fr. -»• Ü-Slnnmsiijr & |fb. gambcrgs fudjljtmblmut f ste Aflolfo itwißB, lip flehlt ihre alj» Medicinal- und Dessert-Weine renommierten Südwein-Marken: *V Madeira, Portwein (roth u. weiss), 1 öl0> Sherry, tacrimae Christi. 5-2 Zu ¦ . "JJinal-Engrospreisen zu beziehen von: F- Ntauer, Laibach. Unter>^riiir Radfahren « 1 1 ¦ 's der neuerrichteten schattig, Fahrschule ¦ Bart™ des »SitalBS (Wienerstmse) Anzufragen hei B«.eilL Niederlage, Wienerst?0 & MaJcen> Fahrrad- x Wx. 6. 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W. 15»-— i59 — dtu, dtu. k 5Nf>, ü, W. l57— ,58 - Theis, Ätg.°L°le 4°/, 100 ft. . 139 50 140 50 Glundlntl.« Obligationen (für »00 fl. > «rz . . N2-50 —-— Änlelie» b. St»t,!>,eMl'mde Wien iO4-5N 105 50 ^lnleuen d, Slnbt^'meiübe Wien iVttber ober «sold! . , . . l8<;'„ 127- Prämien '.'!»l, d. Etad!»m,W',„, 25 4»/. K»i»tl iiande^Änlche» . z,» 50 «>>.'>o Vetb Ware Vfandbritft (für 100 fl.). Vobcr. alla,.0si.lilbNI,veil.4°/, 98ü0 »9 80 dto. Präm.'Schldv. 3°/», I. Ln,. 120-50 121-25 dto, bto. »°/u. Il'lkm. 1I7'?5 I1«'5O N'östcrr. Lande« Hyp,'Anst. 4°/, 9980 10080 vest.^nüg, Aanl Verl. 4"/„ . . 100-20 101-2» bto. bto, 50jäl,r. ,, 4"/„ . . 100 2« 101-20 Lpa«asse,i.«lt, 2N I-b'/,°/«vl. 10550 -- Prioritäts-Ybligatlonen (für 100 fl,). Ferdinand« Norbbahn «km. «»« 100-70 I», 70 vesterr, Norbwestbahn . . . Hl —l'.I-«0 Ltaat«jbllh»3V>ssrcs,50Np,St. 221-- —-— Südbalin »'V„ i^ ssrcs. 500 p, Tt. 181-70 18270 dtu. 5°/„k20U fI. p, loa ft. 127 — 128 — Un«,ülll!z, Bahn..... 108 4.'» 10!1 45 4»/« Unterlrainer ÄalM« . . «9 5" Ilx» - zanll-Zctien (per Slücl), «nglo-Ocst. Banl2«u fl.«0°/,«. ,15? 50 15g — Bantuerein, Wiener. 100 fl. . ,2U7 — 267 5« Vodcr.-Anst.,Oest,,2UU,l,2,lU°/, 450 - 452 — Crdt, Ansi.f, Hand, »,0,1'iU fi. —-— —-- blu, dtu, per Ultimo Srolbi. ^5» ^0^58 — Vreditlmnf. Allg, «ng.. 2»0 fl, . :^2 25 li!,3 25 T>epusilr»l>n«l, «Ila., 200 fl, . !225'- 22«- nl, 200fl. ,257 — 2t>ü- - HUpu!I,elb,,Oesl,.20Usl,2l>"/u2^« - 22L-50 Oesteri, »n«ar. Ba»l, «00 fl. . !908 — 912 - Uniunvanl 20» fl..... ^,.-29«»!! llierlehribanl, M«., l« ft. . >!72 50 173 bUl «elb iVare Actien van EranLporl' Anternehmungen (per Stück), AlM, Tepl, Vismb, 300 fl. . lL3U 1LI4 Whin, Nm-olm!)!! 150 fl. , . 256 — 25» — Bnschüehrader Eis. 500 fl, CM !«95 l?«5 dto, oto, Nit, li) 200 sl, , 60Ü-- U07-Donan - Dampsschisfahrts - acherE.-Ä,200sl,S. es'ö0 70-50 YeldiunodO'Nurdb. K,0Ufl,CM. 8425- 3435' Le!Nl>,-Czer!iow,'Iasil).Eiseiio,« ! Gesellschaft 2U» sl, V. . . 29175 292 50 Llulid, Oest., Trieft. 500 fl.CM, 436-— 440- Oesterr. Nurdwestu. 200 fl, L. 247-—248 - dto, dto, Ml, U) 200 sl. L. 2U225 2K2 75 Pran, Dnxer Elscnb. 150 fl, 2. , 9550 !!6 50 Itaatseisenbah» 200 fl. E. . 357-25 35? 75 Lüdvllyn 200 fl, L..... 7? 50 78'— Südnurdb, «erb,'«. 200 fl. iz, Eise»l>,200sl. Silbes 213-50 214-- Ung Wsstu,(Naal> Glaz»20»,l,S, 210-50 211- Wiener Lacalbahnen ^ltt.-Gej, — — —-— Indufilie'Altien (per Stnc»), «auges,, Äll«. üst„ 100 fl. . . lio>— ilo 2ö Egydier Eisen »»d Stayl'Inb. in Wie» 100 fl..... 80'— »2 - M,, Erste, 80 fl. i»8>— 14«' — .Mbemnlil", Papiers, ü, >l>. O 92 b0 «4- — Liesiüzier ^!rail!>rel 10« s>. , . 155,5,1 15N-75 Monta» Oejellich,. Ocsi, alpine ,82'50 1^3 — Pl-asscr Ei>e„ I»d,-Oes, 200 sl. 732 — 72/- Salno Tarj, Steinlulilrn UN s>, G. ,?? — «79 — Eelb s^ Trifailer K«hlenw,Ges. 70 st. ^"'" !^' Waffenf.G.,rcst.inWien.I00fl. »«-^ Waggon-Lelhanst,. Allg., ",' Wlenerberger Ziegel-Uctien-lOel. »»« - "' Diuerst zsft (per Stüct). Vnbapest Vaflllca (Dombau) « Vfener Lose 40 fl..... 63— «i, Palssy Luse 40 fl. ^, Nöthen Krenz. Una, Vef. v., bfl. 10«° >> «iübulphLuse 10 ft..... 26-50 «'. Glllm Lose 4« fl, . IS89 - 25" '. Lalbacher Los»..... «»— <^ Devisen. lwflerbam....... »» 60 H 3e>,tichr Plätze....., 55 85.'. ^ Lu„don........ 1l990lA Pari« ........ 47 « »^ Sl. Peiersbur«..... —— ^ Valuten. , Ducale»........ H6b /^ 2<»FrancsS<>lcks ..... »-b«» '? Deutsche «eichöunnlno!^' . . 58-80 A Ilalieuische ^anliwttl! . . . 44 Ab ^, PHpier.Vlubel...... i»ü-»>l'