Nr. 115. PiHnumera»lon»plli»: Im Vomptoir ganzj. si. ll. halbj. N. L «). Yi!r die ZufteNun» in» H«u« halbj. »a ls. Klil bci Post ganzj, f>. '5, haltj. fi, ?'«, Samstag, 2tt.Mlli. »»ltltlvnsgtbür: F«, Nein« Inserate b<« ,» « geiln, « lr,, größere p« Zelle « kr., del ksteren wicbnholunßtn p»r Zeile » lr. 1882. ^ Amtlicher Theil. ^ser' m" Südbahn. Gesellschaft Sebastian llhloss'.s, ,/" Anerkennung der mit muthvoller Ent« lviili!« 3 .""b Vefährdunq seines eigenen Lebens be-Vtch^s""yutung eines Eisenbahnunfalles das silberne llttuht. "2 mit der Krone allergnädigst zu verleihen ^"""3 in^H^l 1882 wurde ,n der l, l, Hos. und Staats- "l'g blök ^" ^" ^^l. Stücl des Reichsgesehblattes. vor° lent»«, » m yer deutschen Ausgabe, ausgegeben und ver» ^Zelbe enthält unter- »> lZ«/ ^°v>sorische handelsconventlon vom 7. November ^ die A"^°" vesterreich Ungarn und Franlrcich; '"""ldnung des Ministcrimns siir Landesvertheidi. sy"u, "nd drs Iinanzministcriums vom 15. März 1862, I8ü>" "5 M't ^^ Ministerial. Acrordimnn vom 20. März wi,n„ ^' ^l. Nr. 20) erlassenen T>in'chsül)iullgs»Bcstim-bc"H"'zum Gesche vom I^l. Juni 1«W (R. G. ÄI. Nr. 70), «, «iiül^" ^'^ Mllitärtaxc, theils abgeändert, theils er» "'45 v° wilden; Kumn ^^^ vom W. M«rz 1882 wegen Belegung der slcucr - "' "'^ Halowctncrzcugung mit der Verzchrungs» !» Ncl^l l-^ ^"' sül die Vcrzchrungsslcucr'Einhebullg als ^ ?w "llärtcn Orten; n°,i ^""rdnung der Ministerien des Innern, der Fi« dl»z «< ""b des Handels vmn 25, April 1882, betreffend bans^llM der Einfuhr dcr im Handel unter den Namm ^^'"lgarretlen oder indi,chen lligarrcllcn uortommenden ^ate der Pariser Firma Orimault H: Comp. l«Wr. Z!g." Nr. 118 vom 111. Mai 1882.) H Erkenntnis. ln ^°g bet, ' ^"'besgcricht Wien a!S Prcssgericht hat ans ^^ 38 >>,'^Staatsanwaltschast erkannt, dass der Inhalt des "Der Freimüthige". Wien, ddto. 13ten ° '"rn Au <«!^", Auj,chnst „Dcr Ningthmter-Process" ent-H le" bis U" ."'. "er Stelle von „hatte es sich im Ver-3 W> be8nmb^..^>k^^"'s'"l ist" das Vergehen nach 8 300 ^wctdre u ' ^ ^" "ach § 493 St. P. O. das Herbot der ^"^ , "^ ^ Druslschrift ausgesprochen. Wchtauttliche? Theil. ii^zn'Gestüt der Kaiser haben, wie die r. wip ^"^ Kinderspitales in Linz 1000 fl.. Mttweb^ - "Prager Abendblatt" meldet, den l lchllei j° 3/t! Klein-Otschehau. Großhirndorf und ^» von ««l3' '"" Gemeinde Waldek zur Anschaf" Mi a« 5,. V.^uisiten 80 si., der Feuerwehr in '"r 3eue^ ^""u 70 si. und der Gemeinde Mühlessen ^/uvehrzwecle 60 fl. zu spenden geruht. Wien, 18. Mai. (Orig.'Corr.) Die Pause in der parlamentarischen Thätigkeit, welche vorige Woche eintrat, hatte um^mehr voll« ständig,' Nuhe auf dem Gebiete der inneren Politil zur Folge, als ein locales Ereignis, der Ausgang des Rinqtheater-Processes. und äußere Vorgänge die Aufmerksamkeit in Anspruch nahmen. Diese zu erregen, dürfte nicht einmal dem Correspondenlen eines jung-czechischen Blattes gelungen sein. der so saftige Schauer-mären über Zwiespalt und Niedergang des Labinets Taaffe zu erzählen wusste, dass selbst unsere Oppositionspresse Anstand nahm, diese feilen Enten zu übernehmen und ihren Lesern aufzutischen. Von der gründ, lichen Kenntnis des Mannes zeugt der Umstand, dass er von einer Statthalterschaft des Olafen Taaffe in Böhmen sprach, während letzterer zwar in Tirol, aber niemals in Böhmen amtierte. Vei der Nachwahl im böhmischen Großgrundbesitze hat sich die Partei der LintVn der Wahl enthalten, was. ob mit Recht oder Unrecht, bleibe dahingestellt, vielfach getadelt wird. Jedenfalls bedeutet die Abstinenz das Eine. dass die Partei sich bewusst ist, dass sie in entschiedener Minorität sich befinde. Eine andere Frage ist daher Grgelistand der publicistischen Discussion, nämlich die Drlegiertenwahl aus dem Kreise der böhmischen Abgeordneten. Be» laimllich stehen hier den 47 Stimmen dcr deutschen Partei die 45 der Czechen gegenüber, und von Seite der letzteren wird nun verlangt, dass sie bei den Delequ'ltenwahlen berücksichtigt werden, was nur durch ein Compromiss möglich wäre. Es ist nun höchst interessant, die Haltung zu beobachten, welche unsere Oppositionsprefse dieser Frage gegenüber einnimmt. Mit einer höchst seltsamen Logik wird ausgeführt, dass es höchst wünschenswert wäre, wenn die Delegierten ausschließlich der Majorität entnommen würden und diesen somit die volle Verantwortlichkeit für die Beschlüsse der Delegation zufalle; man betont, dass die Delegierten der Linken ohnehin keinen Ein-ftuss zu üben vermögen und daher am liebsten sich aus dcr Delegation zulückziehen; wenn man aber nach diesen Prämissen erwarten wollte, dajs die Ueberlassung der Delegiertenmandate an die Majorität befürwortet würde, täuscht man sich sehr. Nach der Parteilogil muss eben darum die Linke darauf bestehen, dass die Czechcn von der Delegation ausgeschlossen bleiben. Das ist die reine ,.Iustamentnicht"'Politit. welche da zur Erbauung der Welt gepredigt wird. Bericht des UnternchtSausschusses des Abgeordnetenhauses über Petitionen, betreffend die Einführung der slovenischen Unterrichtssprache. (Schluss.) II. Was die Lehrer-Bildungsanstalten in Laibach und Marburg und die Lehlerinnen-Vlldungsanstalt in Laibach betrifft, so darf es natürlich bei dem innigen Zusammenhange der Lehrer-Bildungsanstalten mit der Volksschule, für welche die Lehrer und Lehrerinnen vorbereitet werden sollen, als ein unanfechtbares Axiom betrachtet werden, dass auch hier jene Sprache die Hauptsache bleiben muss. in welcher die Lehrer in ihrem künftigen Berufe wirken sollen. Da jedoch auch bezüglich der Zöglinge dieser Anstalten die Wichtigkeit der Aneignung der deutschen Sprachlenntnisse nicht verkannt werden darf und. wie der Zusahantrag des Abgeordneten Vosnjak vom Jahre 1880 beweist, nicht verkannt wird, so könnte in diefer Hinsicht dadurch Vorsorge getroffen werden, dass in allen vier Jahrgängen die deutsche Sprache mit vier wöchentlichen Stunden obligater Lchrgegenstand bliebe und dass außerdem noch ein Gegenstand in deutscher Sprache vorgetragen würde. Inbetreff der genannten Lehranstalten ist hervorzuheben, dass die k. k. Regierung, der vom hohen Hause durch die mehrmals erwähnte Resolution gegebenen Anregung folgend, durch einen Erlass vom Jahre 1881 der slovenischen Sprache an den beiden Nildungsanstalten in Laibach eine größere Berücksichtigung als vordem zulheil werden ließ. Es wird nämlich im laufenden Schuljahre an der Lehrer-Bildungscmstalt in Laibach im ersten Jahrgange Religion, Slovenisch, Mathematik und Naturgeschichte in slovenischer Sprache gelehrt; in den übrigen Jahrgängen blieb jedoch mit Ausnahme der Religion und des Slovemschen der Unterricht deutsch. An der Lehrerinnen«Bildungsanstalt in Laibach kommt die slovenische Unterrichtssprache für Religion und das Slovenische in allen Jahrgängen, für Mathematik und weibliche Handarbeiten im ersten Jahrgang in Anwendung. Alle übrigen Gegenstände werden in deutscher Sprache vorgetragen. Da nun der Unterrichtsausschus« der Ansicht ist, dass in dieser Hinsicht noch weitere Schritte gethan werden sollten, so schlägt derselbe dem hohen Hause auch bezüglich der Anstalten, welche zur Bildung von Lehrern und Lehrerinnen für slovenische Volksschulen bestimmt sind. vor, es möge die l. k. Regierung eingeladen werden, die slovenische Sprache an diesen Jemlteton. "Frühlingsblumen" <^,^ von Aalaia v. Endercs. H°t !d" A,"^ung und meihodischen Lharatterislil von Pro« l>!,?^cl ',"' Wi 11lom,n. Mit 71 M'liildungen in Far- ^oscs <^ " ^atur gemalt uou Jenny Scher maul ' ^e both, und zahlreichen Holzslichcn. Prag, F. ^. Tcmpely, 1882. 6«.) * !^er ,!? "ahrem Vergnügen nehmen wir diesmal die Ren Al Hand. um die angenehme Aufgabe zu er-Ztli.'tz,? erste Lieferung eines Werkchenö zu bespre-3^tro,l, "°l vielen ähnlichen populär-botanischen Me ^ ^ unbestritten den ersten Rang einnimmt. ?l'ch,,^'"»öblumen sehen wirklich den lebenden U losöll ^ lchlt dem Veilchen nur dcr Geruch, um ?er>du.. ö" pstücleu. Die Tafeln können erst nach ^llez s?, be» mit dem 12. Hefte abgeschlossenen l '^ 5^'^atisch angeordnet werden, sind aber zu fta ^..?k nummeriert. Die vorliegende erste Lle-v^U I. " auf Tafel 2 die Wicjen.Küchcnschelle 3 Kl. ,s.^6U8i8 ^ill.), bei welcher der Älüle,,-V > "N«l "s/" bedeckende Wollhaarfilz ganz besonders ll!>^ilj >!'„""d die gemeine Küchenschelle (I'llwUii!^ V^V-K 7!')' Tafel 8 gibt daS Waldveilchen (Viollv b ^0(> ""^) und dos wohlriechende Veilchen ?^tz si ^ l.), Tasel 31 die sonderbare Schup« ^'^Us^ ^ «!«« v. »lelnmayr <» Feb. «ambtr«. pigem Wurzelstock, und die purpurrothe Taubnessel (I,n,milim purpureum 1^.), Tafel 40 den doldenblil-tigen Milchstern (Ornitbossawm umdollatum I..) und die Maiblume (Oonvalluria, muMg I..), bei welcher das parallele Adermtz des Blattes recht gut wiedergegeben ist. Der mit vielen Pflanzeoabbildungen in Holzschnitt, welche auch Wurzeln, Knollen. Zwiebeln und Vlumendetails bringen, die auf den Tafeln fehlen, versehene Dxt liest sich bei dem bel unite» Talenle der Frau Agluja v. Enderes für malerische Naturschilderungen sehr anmuthig, und können wir es uns nicht versagen, aus der nach ihrer Blütezeit vorgeführten Blumen» schar die Beschreibung des Schneeglöckchens (ttklandliun nivlUi« 1.) als Beispiel hier mitzutheilen: ..Und wie es den singenden Goldammer hinaus« treibt in den muthigen, trotzigen Kampf mit dem Schick-sale, mit Wind und Wetter, so regt und bewegt da« süße Flühlingsahnen auch einen winzigen, erwachenden Blumenleim, der tief drinnen in der dunklen Erde den Winter und die lange frostige Z.»it der Stürme ver-schlafen hat. Unter den dürren Blättern am Fuße der Dornhecke, unter den braunen, langen Gräsern am Rande des Buchenwaldes, nuter dem modrigen Ge-striivfte, das den ganzen Winter uxter der Last der Flocken gelegen, überall kommt, sachte und stelig wach» send. ein schlankes, grünes Pflänzchrn hervor. Zwei lange, schmale Blättchen und ein Gliitenschaft, ein Stenqel mit einem zarten, gruueil Köpfchen, das sanft zur Erde blickt, sie halten sich aufrecht und gerade, als gäbe cs keine Angst und Noth im Leben. „Der Märzwind saust über das Pflänzlein hin; tausend Schneeflocken wirbeln darauf herab, oder die trockenen Blätter ringsher fliegen auf und flüstern von Verwehen, Verderben und Sterben. Mitten unter ihnen aber steht das kleine Pflänzchen und wächst und strebt empor, unaufhaltsam, dem Lichte entgegen, immer auf die Sonne hoffend und auf das Leben. Und als end» lich einmal ein heller Strahl durch die Nebel bricht, da ist Plötzlich aus der grünen Knospe das reizende Schneeglöckchen geschlüpft. „Und mit diesem Einen sind Hunderte. Tausende da. Unter der Dornhecke stehen sie in kleinen Familien beisammen, am Walorande, unter den Buchen drinnen; ein hrlles, unzählbares Volk von kleinen Glöckchen. Wie die Mägdlein, so sillig und zart sehen sie sich an. mit den weißen Köpfchen und dem grünen Kleide; und doch sind sie so willensstark, so unbeugsam wie kleine Helden. Wo das Moos niedrig ist, das sie umgibt, da stehen sie auf kurzen Stielen; wo hohe», dürres Gras zu finden ist, da wachsen sie lang und schwank drüber hinaus; wo ein großes, trockenes Bu-chenblatt das Aufstreben hemmen will, da bricht sich das Schneeglöckchen gewaltsam Bahn und durchlöchert die braune Decke, und nicht selten steht es oann hoch aufgerichtet, das Buchenblatt wie einen abenteuerlich gebreiteten Kragen um den Hals gelegt, und guckt sieg. reich über alle Hindernisse triumphierend in das helle Tageslicht hinaus. ..Es ist eben für diesen Kampf, für dieses Ringen und Streben geschaffen. Wenn die warmen Tage kommen, wenn die Sonne ihre heißen MittllllMlcke zur Erde schickt, dann sinkt das Schneeglöckchen sachte zu. sammer. wie erdrückt von der Last deb schmeichelnden Mull?». LMaeker Zeitung Nr. 115 988 20. Mai 1882. Atistalten in größerem Umfange al« bisher bei dem Unterrichte in Anwendung zu bringen. Dass die slovenische Sprache der Aufgabe gewachsen ist, in erhöhtem Maße als Unterrichtssprache an den Mittelschulen und Lehrer-Bildungsanstalten zu dienen, unterliegt bei vorurtheilsfreier Betrachtung keinem Zweifel. Thatsache ist, dass diese Sprache sich bei ihrem Formenreichthum und ihrer Vildsamleit für literarische und wissenschaftliche Zwecke als sehr geeignet und gefügig erwiesen hat. Insbesondere beweisen die bereits vorhandenen Lehrbücher, dass die slovenische Sprache vollkommen imstande ist, als Organ des Unterrichtes an Mittel« schulen und Lehrer.Bildunasanstalten zu dienen. Man darf ferner hoffen oder vielmehr überzeugt sein, dass bei wohlwollender Fürsorge der Regierung die noch fehlenden Lehrbücher in kurzer Zeit zustande kommen werden. So ist es dem Berichterstatter bekannt, dass z. B. ein vollständiges lateinisches und griechisches Wörterbuch seit mehreren Jahren von tüchtigen Schul« Männern vorbereitet wird und gegenwärtig bereits druckfertig vorliegt; ein eben so sehr durch seine gründ« liche Bildung wie durch seine didactische Befähigung hervorragender Schulmann hat die Abfassung einer griechischen Grammatik und eines griechischen Uebungs-bnche« in Angriff genommen - und auch noch mehrere andere Lehrbücher sind beretts in Vorbereitung begriffen. Elne Aufmunterung in dieser Hinsicht von Seilen der Regierung würde ohne Zweifel von dem besten Erfolge begleitet sein. lis darf bei der Erwähnung des Umstandes, dass gegenwärtig noch nicht slovenische Lehrbücher für alle Gegenstände und alle Classen vorhanden sind, nicht außeracht gelassen werden, dass bei der sehr beschränkten Anwendung der slovenischen Unterrichtssprache eine Aufmunterung zur Abfassung von Lehrbüchern nicht vorhanden war und dass eben durch diesen Umstand gewiss manche Schulmänner sich abhalten ließen, Lehrbücher zu verfassen, sowie dass die Verleger wegen mangelnder Aussicht auf Absatz zur Förderung der Schulliteratnr nicht bereit waren. Man kann aber die Ueberzeugung aussprechen, dass das slooenische Volk bei seiner Intelligenz, seiner energischen Ausdauer und Opferwilligkeit unter günstigen Verhältnissen und bei einer wohlwollenden Fürsorge ocr Regierung binnen kurzem die in der Schulliteratur noch vorhandenen Lücken ausfüllen wird. Auf Grund der vorstehenden Auseinandersetzungen beantragt nun der Unterrichtsausschuss im Anschluss an die bereits im Jahre 1880 angenommiien A°< lutionen. das hohe Haus wolle folgende »M»' befchließen: , ^ ..Die k. k. Regierung wird wiederholt aM ° ^ an den aus Staatsmitteln erhaltenen M'llelMl' ^ den von Slovene» bewohnten LandeLtheileü I« ^ Schüler slovenischer Muttersprache diese SMye " 7 Maßgabe der vorhandenen Lehrbehelfe als M'tt ^ spräche einznfiihren, und die k. l. Regierung M ^ gleich aufgefordert, in Laibach unter B^bachwW gleichen Rücksichten ein selbständiges slovunscheöH nasium zu errichten und das in Laibach.M^ ,^ gegenwärtig utraquistisch eingerichtete GW"' ":M, ein Gymnasium mit ausschließlich deutscher Mler^ spräche umzuwandeln." . ^ . .« w- „Die k. k. Regierung wird aufgefordert, °« jenigen Anstalten, welche zur Bildung von H ^ und Lehrerinnen für slovenische Volksschulen ve''^ sind, die slovenische Sprache in größerem Um!""» ^ bisher als Unterrichtssprache einzuführen, je^, M zu forgen, dass an diesen Anstalten die Wu»^ der vollen Kenntnis der deutschen Sprache «M« werde." Wien, 29. April 1882. .^nM. Czartoryski, Obmann. Kviöala. Beuchter," Veilage ^. Daten, betreffend die Umgangssprache. Beilage 15. Daten, betreffend die Muttersprache der Schüler. (Nach der Zahlung Vom 31. Dezember 1880.) (Nach den am Schlüsse des Schuljahres 1880-1881 herausa.ea.ebenen ProaMN^^ Summe der ^ T Z. ^ «- ^ A Land zuständigen Deutsch Slovenisch Italienisch Kroatisch Schulen D K '« 3 ^ U i3ß Nevüllerung -^ZZ^ 3Z-FK N K <4) Z5 ^ 3? ü> ^ Kiain....... 477,607 29.392 447.366 317 — Obergymnasium in Laibach . . 595 182 453 4 1 4 ^ («1b«/.) (93 72°/,) ^ ^^ Oberglimnasium in Rudolfswert 172 6 163 — 1 — ^ ^, Eteiermart.....1,186,393 794.841 388.419 422 - ^^ ^ " Unvollständiges Gymnasium in «« < ^ . " .-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Krainburg ...... 67 1 66 - - - ^. Gürz und Gradlsla . . 206,019 2.659 129.857 73.425 -(129°/,) (63 03«/<,) (35 64°/,) Obcrgymnasimn in Marburg , U22 1«3 156 - 3 - ^ Kanten...... 344,064 241565 W2.252 - - Obergymnasium in llilli . . . 244 120 121 2 1 - ' . (70 <«2 "/,) (^»'/>^ ^,. Istrirn...... 284,154 4,779 43.004 114.291 121.732 Pettau........ " " " ^ ^^ (168«/,) (15 14"/«) (40 22'/«) (42 84«/..)---------------------------------------------------------------------------------------------------------' ^" ^ Obergymnasium in Görz . . 336 47 164 125 — "" . Trieft und Gebiet . 120.515 5,141 26.263 88.887 — --------------——------------------------ —--------------------------------------------------— "^"" j (4-27°/,) (2179°/,) (73 76°/,) Ober-Realschulc in Laibach . . 321 101 91 23 3 2^ Zur Lage. Der «Pest er Lloyd" kommt in einem Wiener Briefe auf die Zolltarif-Debatte im österreichi-schen Abgeordnetenhause zurück und gibt der Erwartung Ausdruck, dass das Herrenhaus den Zolltarif entsprechend dem Uebereinkommen mit der ungarischen Regierung zum Beschlusse erheben und demgemäß das Hallwich'sche Amendement zu den Eetreidezöllen ab« lehnen werde. Ueber das Verhalten der Linken in der Frage der Getreidezölle heißt es dort: „Wenn nicht der Artikel VII des Ausführungsgesetzes der Regierung die Möglichkeit bieten würde, im Nothfalle, nach eincr Missernre u. s. w., die Getreidezölle für eine Zeit überhaupt außer Kraft zu sehen, dann könnte man schließlich den Widerstand der vereinigten Linken be« greifen, fo aber trägt derselbe thatsächlich den Charakter einer factiösen Opposition. Die Herren auf der linken Seite sind zu tüchtige und erfahrene Nationalökonomen und Politiker, um nicht zu wissen, dass die Beseitigung der Zollschranken bei Trieft, Dalmazien und Südtirol in Wirklichkeit die Beseitigung der Getreidezölle überhaupt involvieren würde. Die Herren wissen weiter, dass Oesterreich-Ungarn in gewöhnlichen Jahren so viel Getreide produciert, um den Bedarf drr erwähnten Provinzen vollkommen zu decken, und im Falle eines Miskjahres ohnehin von de" „^/ mungen des Artikels VII Gebrauch gemacht ^e Das „Journal des Dcbats" besp^! Annahme des Zolltarife« im österreichische" "^ ^ netenhause nnd erörtert, namentlich im H>'"? ^ die mit Ungarn getroffenen Abmachungen, ^ «^e wendigteit, dass die Regierungsvorlage "' . Glider Getreidezölle in der ursprünglichen M,u«^ d>e tuiert werde. — In ähnlichem Sinne außen > l^ ^ „Opiniune" in Rom, welche hervorhebt, "^ ^ neue Zolltarif vom Standpunkte des Scyuv ^ heimischen Arbeit nichts zu wünschen übrlg "''^B' cher Standpunkt gegenwärtig in den Vertre ^ In dieser poetischen Art und Weise sind die Schilderungen aller Frühlingsblumen gehalten, und werden die schönen, auf braunem Grunde ausgeführten Tonfarbendrucktafeln sammt der zu erwartenden wissenschaftlichen Einleitung über die Keimung und Entwicklung der Pflanzen durch eine methodische Charakteristik aller beschriebenen Arten und durch einen Bestimmungsschlüssel dem Ansänger die Bestimmung selbst, gesammelter Pflanzen wesentlich erleichtern. Der Frühling ist die allergünstigste Jahreszeit, nm die Pflanzen kennen zu lernen, wozu eben dieses auf Frühlingsausflügen mitzunehmende Buch durch die Vergleichung der selbstgepflilckten Blumen mit den Abbildungen desselben und durch Auffindung des richtigen botanischen Namens erst den wahren Venuss solcher Wald- und Feldstreifereien geben wird. Wir wünschen dem Buche allüberall die günstigste Aufnahme und hoffen auch die Blumen des Sommers und Herbstes in gleich vollendeter Weife dargestellt und beschrieben zu sehen. ________ Dic Sonnenfinsternis. Graz. 18. Mai. War das ein Gerede! Wird man Schule halten tonnen? Wie ist's mit den Amtistunden? Soll man sich — wo kein GaS besteht, mit Petroleum versehen? Wrrdcn die Zeitungsausträger und die Milchmädel mit Handlaternen zu den Kundschaften kommen? Dor» und da sah man in den Gewölbauslagen «Gläw lür die Sonnenftnsterni«", das Stück zu acht Allerlei Zeitungen erzählten von dem Grauen einer Sonnenfinsternis, wie da alles bleich und fahl wird, die Thiere sich verkriechen, die Hunde krähen und die Hühner heulen, wie endlich das Grufeln auch den Muthigsten überkommt, giftiger Thau die Pflanzen tränkt und die Leute die offenen Brunnen zudecken, damit das Wafser nicht vom Gifthauche inficiert werde. Dabei war hie und da die Rede von einer totalen Finsternis; nun ja; total ist wohl jede Finsternis, es kommt nur darauf an, ob man sich in Europa, im Stillen Ocean oder in Sibirien diefer Totalität erfreut. Total war für Graz die gestern aufgeführte Sonnelifinsternis insoserne, als sich alle total geirrt haben, die da etwa meinten, es werde während des Vorüberziehens der Mondscheibe vor der Sonne das Leuchtvermögen der letztern auch nur um ein Mäßiges verkümmert werden. Ausgerüstet mit einem zur Beobachtung der Fin-sternisscene geeigneten optischen Instrumente, nämlich mit einem rauchgeschwärzten Stückchen Glas. erklomm ich rechtzeitig und noch vor Beginn der Vorstellung die Höhe des Schlossbera.es. Ich hätte das Ganze ebenso gut von meiner Wohnung aus oder von der Gasse sehen können — aber es ist schon so; Natur« erscheinuugen beobachtet man gerne von bedeutenden HölMpunkten aus. und für einen Bewohner von Graz ,ft ja doch der Schlossberg das Höchste, was es gibt. In den Alleen, an den Brüstungen der Bastions-mauern traf ich ganze Scharen von Beobachtern. Schwarze Gläser gehörten gestern zur Morgentoilette. Unsere alten Herren, die überall dabei sein müssen, büchertragende Gymnasiast«",. Backfischchen A^ ohne Tanten, Schuljungen, Matronen, Vergn'^sft» reisende :c. :c., alle wendeten das Antlitz ^Ms zu — lauter Muhamedaner, die beim Rufe zims sich dem Tagesgestirn zuneigen. s ^e 7 «Jetzt hat's a Scharten dö Sunn". '"" M Junge, ..grad unten rechts; da s«""/H F wirst es gleich sehen." N.izi nahm das ^" A statierte die Scharte, und als er das p"""^^ obachtungsinstrument seinem jugendlichen ^ zurückgab, halte Nazi. wenn auch keine ^ ^ doch einen intensiv schwarzen Fleck aus l^^^>^ und bald sah ich mehrere derlei Nazi m't '"^ gc Mal im jugendlichen, erst vor einer Stuiwe > ^ o. waschenen Gesichte; es kam mir vor, <"» ,^. . eine Knabengesellschaft „Schwarz-Peter" ge'^. M Der Mond gieng mittlerweile ruhig jen ^' an der Sonne vorüber, und da sich ^^y ^ wie eine Finsternis Geartetes zeigte, verlo Beobachter unter allerlei Glossen. . .. zM ^ „Das soll eine Sonnenfinsternis se"" ^„!" Mühe wert, dass ich so früh aufgestanden ^ Wegen solcher G'schicht einen Mensch"' ^O^ Schlossberg herauf foppen!" - „Ist dA^ Ih< ,,» oder kommt noch was „ach?" — ^^ « der ^ noch nicht genug ist, so Wartens halt. "'^„„e >^c zurückgeht; vielleicht deckt er dann die " ^ Hol zu." - ,Ich begreife nicht, wie ''"". ^ .^j totalen Verfinsterung hat schreiben können- j^,H ist sie nur für Arabien." — „Was 6^ "h^N g' Hj Arabien an!" — „Bitte, in den fünfM"^ "^^ anfangs haben wir auch hier eine Totale gey ^"lachet Zeitung Nr. 115 989 20. Mal 1«t2 °bl°l>. ,V ^"l" als der anderen Reichshälfte die des ^. . l°"l°l besitze. Die wenigen Freihändler die W^. ^"'h°uses hätten sich wohl bemüht, gegen sei a?I"^ Strömung anzukämpfen, ihr Bemühen ^^^rgebllch gewesen. . Aus Ragusa b?b?^ ber ..Pol. Eorr." unter dem 12. Mai- Wz Siil^s" "^ AsW't'erlN'g begonnen, welche, da Wer ^dalmazien ""r zur Landwehr Rekruten stellt, slullfiilk. <^""8 bes Landwehrhauptmannes >' ^^ b"l einigen Tagen die Leitung der n^lor ^ oes Militärcommandos m Zara an General- li,^^^>"Nek übergeben und nun ein Brigadecom- der «g«. ^lnmcn hat, haben in dem südlichen Theile ^csckp«? ^ Cattaro bis hinab nach Spizza alle be- ^Uche " ' ^"nkte wohl besetzt, so dass dem Aus- ^tlchin. !? ""ruhen dadurch vorgebeugt erscheint. Als ^h'it ^ldes Symptom darf auch die Thatsache er- ^luchr or", bass viele mit Krnla- und Winchcster- ^d. W bewaffnete Braiöaner und Mainoten am ^laqen" °^ ^ujor Kaliwoda die in die Flucht gc- ^gttb? ^bol,,aner mit zwei (Compagnien des dritten Foitz ^'llous verfolgte, in der Nähe des aufgelassenen Tiu^^attjcvii sich unaufgefordert den kaiserlichen beio^'' zum Hilfsdienste anboten. Major Kaliwoda ^Ul?a ^mc. lehnte jedoch dankend deren Unter- bccle^ ^- ^lm 1. Mai wurde bei allen Truppen und W^ '"/ten in Dalmazien und dem Occupations» 'lehen ' ^ ^^ "icht im unmittelbaren Operationsraume ^Pect'.v« m *. ^^"' bewilligte Bezug der Feld-, ""flöllrbei^"^"stezul e e,ngesteUt. Die Uuter- > a"f d.n. «?l dem Greben, b"l Cerlvice. Verlovac °^nde ?l, c ^'l'-Zanvosdal sind nunmehr so wett ^hr z./""'^, >elbst die vorgeschobenen Truppen nicht >elul H ?p'"en brauchen und dajs die Zelte, welche ?^en Mn?s^"astürmen nur zu oft umgerlssen ^°. ^""ldebatte über das Gesetz zur Ver->«lle ^,°. °,er Arbeiter für Kranlheits- und Unglücks-^^7 ^rlagte sich hierauf bis zum 0. Juni. In ^'bill .^'k ^^abte gibt der Iud' nichts. Das sind ^hre e", "ehr Jahre her; wenn wir alle zehn °""-Vür„ Landesausstellung und alle drei Jahre >M, U"N'elsterwal)l haben, so könnten wir auch Astern a /n. ^bem fünften Jahre eine ordentliche l»e ^,..'» haben, nicht so eine Tajmi-Finstcrnis, wie 'lNzt'l.l?^"' ^3te eine alte Bäuerin ihrem Buben, k 3Le . Monschein mit da Sunn!" Mbve.s s ugendwer auf dem Schlossberge an diefer ^est^ '/'llerung eine Freude hatte, fo war es der ftz^ur,ln Schweizerhause; ihm brachte sie Früh-' °bacd,' "" Aber auch der Stadtpark hatte genug 'ch kilil,.,.' beim Wetterhäuschen standen einige, die ^en. «s 5°"' das Quecksilber im Barometer werde >leit d " Hauplplatze theilte sich die Nufmerl-^r«ei ^ Käufer zwllchcn Sonne einerseits und >N sH.""d Rettig andererseits; nur die Verkäufer-?'" sie ^ '^ "klug Slnn für Astronomie zu haben, >tl ..f «"' ihre Ware scharf im Auge. Vor drei-F ay« "' " Uhr war die Vorstellung aus; sie hat i"Mide lncht angesprochen, die anfangs rege b ^leich«i!Mte bald der Enttäuschung und dann ^ N?,, 6"it weichen. Das kommt von übertrie-l.s^hr .„"'"el Auf die Course und den Geschäfts-s> lliG." ^ fieses cöleste Vorkommnis nur einen i älia/«en localen Einfluss; schwarze Gläser, an-l>^ 'l>eich" °St Kreuzern angeboten, zeigten bald »I sie.n. wi, ^"'kel elncn totalen Krach. Es gieng ?le nick^^'lscn Papieren im Mai 1873 — man ^raz-l 5n!'"°"l Einen Kreuzer für sie geben. °'-"iorgenpost.) Eugen Spork. die Vertagungszeit fällt außer den Pfingstfeiertagen auch noch die Eröffnung der Gotthard-Bahn, zu wel-cher das Präsidium und die Abtheilungsvorstände des Reichstages geladen sind, ebenso wie auch die Prä» sidien der italienischen Kammern, in denen man sich jedoch kürzlich über die Form der schweizerischen Einladungen verletzt zeigte. Da« deutsche Kranken- und Unfallversicherungs-Geseh ist inzwischen wie die Tabak-monopols-Vorlage an eine Commission verwiesen worden. Die Monovolscommission setzte am 17. d. M. die Generaldebatte fort, man erwartet, dass Windthorst beantragen werde, dass § 1 des Tabakmonopols, wel< cher die Bestimmung zum Monopole enthält, zuletzt zur Berathung gelange. In der italienischenAbgeordnetenkam-mer ist das enogiltige Schicksal der Militärvorlaae bereits entschieden. Der Artikel 28 des Gesetzes. ,n dem die Grundzüge der Organisation der Infanterie gezogen sind, ist in der vom Kriegsminister herstam-menden und von demselben gegen alle Angriffe aufrechtgehaltenen Form angenommen worden. Darauf folgt der Hauptsache nach, dass das italienische Heer erster Linie eine Bereicherung um vier neue Divisionen erfahren wird, ferner dass die Stärke der Compagnien auf Kriegsfuß eine Normalziffer von 225 Mann haben wird, während bei allen übrigen Armeen diese Ziffer 250 beträgt. Mit schwacher Mehrheit wurden zwei Anträge der Commission und des Deputierten Rudini zurückgewiesen. Der letztere beabsichtigte, den Krieg«, minister aufzufordern, dafs die Präsenzstärke der Eom-pagnien im Frieden wenigstens acht Monate im Jahre auf 100 Mann erhalten werde, die Commission aber verlangte ein jährliches Aushebungs-Contingent von solcher Stärke, dass mit acht Jahrgängen der Kriegsstand der Compagnien auf 250 Mann gebracht werden könnte. In England beschäftigt das blutige Drama, das sich am vorletzten Samstag in Dublin abspielte, noch immer die gefammte öffentliche Meinung. ,Im allgemeinen — fo fchreibt die Londoner „Allgemeine Correspondenz" — fcheint man geneigt, Irland gegenüber Strenge mit Milde zu paaren, d. h. Verbrechen unnachsichtllch zu bestrafen und alle Unruhen energisch zu unterdrücken, dagegen aber allen berechtigten Forderungen der Irländer so viel als möglich Rechnung zu tragen." Die meisten der Personen, welche unter dem Verdachte, an der Ermordung des Lord Cavendish und Mr. Bourke betheiligt gewesen zu sein. verhaftet wurden, sind wieder freigelassen worden, und gegen die noch in Hast befindlichen scheinen nur sehr dürftige Beweise vorzuliegen. Mittlerweile hat die Regierung eine Proclamation erlassen, welche das Publicum gegen die Beherbergung oder Verheimlichung der Mörder warnt und demjenigen eine Belohnung von 500 Lstr. sichert, der solche Personen zur Anzeige bringt. Aus Madrid meldet man unterm 17. d. M.: Eine Bande von achtzig bewaffneten Männern tauchte jn der Umgegend von Äarcellona anf, wo sie unter dem Rufe: ..Es lebe das unabhängige Catalonien!" einherzog. Es wurden Truppen zur Verfolgung der-felben abgesendet. Der Fall ist vereinzelt und ohne Bedeutung. Zwischen China und Japan droht, wie die St.-Petersburger „Nowosti" jchreiben, Krieg auszu-brechen. Es handelt sich um die Liust nicht unbedenklich erkrankt. Er leidet am Stein und an heftigen Gichtschmerzen, 3>ie letzte Nacht verbrachte er ziemlich ruhig; aber gegen Morgen verschlimmerte sich die Krise. Locales. — (Audienz.) Zufolge Verständigung der hohen Eabinetskanzlei Er. t. und l. Apostolischen Majestät des Kaisers wird die krainische Deputation betreffs der 600jährigen Jubelfeier am Montag, 22. d.M., unter Führung des Herrn Landeshauptmanns von Seiner l. und k. Apostolischen Majestät in Wien in Allerhöchster Uudienz empfangen werden. — (Großmüthige Spende.) Der Herr Landtagsabgeordnete Martin Hotschevar, der be» Fanntlich alles Humanitäre, Patriotische in munificenter Weise fördert und unterstützt, hat der nengegründeten freiwilligen Feuerwehr in Rann einen namhaften Bei« trag gespendet. — (Zum Vortheile unserer Laibacher sreiw. Feuerwehr) beginnt demnächst im Auer'schen Garten ein mit reichen Besten ausgestattetes Best Kegel» schieben. — (Neue M ä n n c r q ua r t e t t e.) Unter dem Titel „? r 8. i 3 k > 2 pövnik " ist beim Verleger F tkytka in Prag eine Liedersammluug von 70 Original« compositioncn für Männerstimmen erschienen. Auf Ansuchen ocs Herausgebers F e r d. Heller hat zu dieser Sammlung auch der in Laibach lebende Compositeur Herr Antun Foerster vier Beiträge geliefert. Wir 'empfehlen diese Liedersammlung in vier eleganten Stim-lnen'Embänden allen Freunden des Männergesanges. — (Die Mal-Nummer des „Cerlveni Wlasbenil") bringt Fortsetzungen der früheren Ar« tilel, Correspondenzen und verschiedene Nachrichten, die musikalische Beilage: Compositionen von Cir. Meth. Kumar und R. Burgarell. — (Das Maifest in Bifchoflack) in den Gasthauslocalitäten in Weinzierl am 18. d, M. verlief recht animiert, obwohl die ungünstige Witterung, welche gegen Mittag eintrat, eine große Anzahl Gäste vom Ans-flllge zurückgehalten halte. Doch war der Nestaurations-garten des Herrn Deisinger sowohl von einheimischen Gästen als von Vergnügungszüglern aus Laibach. Krain-I)urg sowie aus der allernächsten Umgebung von Bischos-I^ck zahlreich besucht, und es fanden die Productionen der Musikkapelle des k. l. 26. Infanterieregiments Groß« fürst Michael von Russland verdienten stürmischen Bei« fall. Auch das Bestschiehen war lebhaft frequentiert, -x- — (Trieft er Ausstellung.) Aus dem allge-meinen Reglement für die landwirtschaftliche Section dringen wir im Nachstehenden das Wesentlichste: 1.) Die Aussteller Habensich längstens bis 15. Juni l. I. schriftlich beim Ausstellungscomite anzumelden und außer ihrem Namen und Wohnort die Zahl und Gattung der Gegenstände anzugeben, die sie auszustellen beabsichtigen, damit noch rechtzeitig der zur Eröffnung der Ausstellung zu public«erende Generaltatalog verfasst werden könne. 5!) Außer den für die Preisbewerbung bestimmten Gegenständen werden über Comitebeschluss auch, soweit es der Raum gestattet, andere in dieselbe nicht auf» genommene zugelassen, doch haben dieselben in irgend einer Beziehung zur Landwirtschaft zu stehen. 3.) Die Aussteller werden ersucht, frische Blumensträuße, De-corationen und Gartengewächse von Zeit zu Zeit, so oft es nöthig erscheint, wechseln zu wollen. 4.) Die Platz-gebür für die ausgestellten Gegenstände wird auf Grund der Bestimmungen des allgemeinen Reglements bemessen weiden. 5.) Die Preise, die von einer befonderen Jury zuerkannt werden, bestehen in Ehrendiplomen, Medaillen, ehrenvollen Erwähnungen und Geldprämien. Aus dem Programme der landwirtschaftlichen Sec« tion veröffentlichen wir Nachstehendes: Klasse I. Feld' und Gartenerzeugnisse. 1.) Ccrealien: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer. Hirse. Mais :c.; 2.) Hülsenfrüchte: Bohnen. Erbsen. Linsen. Fisolen ic.; 3.) Oelsamen: Lem, Hanf. Reps. Rübsamen, Nüsse, Haselnüsse, Mohn lc.,' 4) Textil-Pflanzen: Lein. Hanf, Ginster. Agave ,c.; b^) Farbstoffe; 0) Knollen und fleischige Wurzeln: ^däpsel. Nettige. Zuckerrüben. Rüben. Schwarzwurzel, villMf ,c.z ?) aromatische und ofsicinelle Pflanzen: Aui«, Coriander, Valbei. Senf. Hopfen. Rosmarin, Wermut, Enzian lc.; 8.) Futterpflanzen: Klee, Luzerner Klee. Sühllee und Futterwurzeln; 9.) Gemüse: Karfiol. Salat, Artischocken, Knoblauch, Zwiebeln, Paradiesäpfel, Kohl, Speiferüben, Sellerie. Kürbisgewächse aller Art, spanischer Pfeffer und essbare Schwämme; 10.) Samm« lungen von Gemüsen aller Art; 11.) conservierte Gemüse und Hülsenfrüchte aller Art; 12.) Sammlung von Gartenfämereien; 13) Gartenerde und Dünger. Klasse II. Pomolgie. 1.) Frisches Obst: Birnen, Aepfel, Pfirsiche. Feigen, Pflanmen, Melonen. Gurken, Agrumen, Haselnüsse; 2) Wein- und Tafeltrauben; 3.) Sammlung von frischem Obst; 4.) Obstbäume, in Töpfen gezogen (IW. mit Rücksicht auf die große Gefahr der Invasion der Phylloxera wurde beschlossen, von der Ausstellung jede Gattung Neben auszuschließen); ü.) trockene und präparierte Früchte: Feigen, Pfirsiche, Pflaumen, Kirschen, Trauben «. Klasse IV. Forstniirtschaftliche Producte. l) Gerb. stoffe, wie: Galläpfel, Sumach, Eichen- und Fichtenrinde, Fustil «.; 2.) Sämereien und Sammlungen von verschiedenen Holzarten; 3.) Bauhölzer und Schiffbauholz, Binderholz (Dauben. Reife) und Hölzer für andere grobe Arbeiten; 4.) Holzarbeiten, wie: Peitschen. Kellen, Matten, ordinäre Hausgerälhe, Holzstifte, Holzstoff zur Papierfabrication :c.; 5.) Hölzer für feine Arbeiten, Einlegarbeiten, Ruthen, Rinden :c., für Korbsiechtarbeiten; 6.) forstliche Nebenproducte. als: Rinden. Kork, Harze, Schwämme und Flechten; 7.) Brennholz, Köhlerei« Erzeugnisse verschiedener Waldstoffe. Klasse V. Thierische Producte. !.) Bälge und Häute. Wolle. Rosshaar. Federn. Hörner. Knochen. Abfälle lc.; 2) Fette und animalische Oele. Schmeer. Thran; 3.) Muster von EoconS, Honig und Wachs; 4.) Butter und Käse. Klasse VII. Land-. Garten- und forstwirtschaftliche Maschinen und Geräthe. 1.) Geräthe zur Bearbeitung der Erde: Pflüge, Pflugscharen, Jäter. Walzen. Spaten, Hacken «.; 2.) Saatgeräthe, Sämaschinen, Düngerstreuer «; 3) Schneidgeräthe, nämlich: zu stutzen, pro» pse», beschneiden, mähen, Sicheln, Sensen lc.; 4) Werk' zeuge zur Behandlung des Heues, zum Aushülsen, znm Reinigen, zum Vermahlen; 5.) Werkzenge und Ma« schinen zur Kellerwirtschast; 6.) desgleichen für die Oel» gewinnung; 7.) Apparate zum Trocknen der Früchte; 8) Betriebsmittel der Molkerei; 9.) Iuchtgeräthe. wie: Geräthe für die Seiden- und Bienenzucht lc,; 10) Gar-tengeräthe und Werkzeuge, wie: Scheren, Sägen. Ge-rathe zum Besprengen, Vorrichtungen zur Leitung und Vertheilnng des Waffers; 11.) Modelle und Werkzeuge für die Forstindustrie, wie: Sägewerke, Schindelmaschinen, Holzbahnen, Apparate zur Imprägnierung des Holzes lc., Modelle von Meilern lc. Klasse VIII Ländliche Gebäude, Pläne und Mo« delle von Factoreien, Colonistenhäusern, Stallungen, Dnngstätten und Bewässerungssystemen. Klasse XI. Fischereigeräthe und Fischzucht in Süß-wässern. Klasse X. Land- und forstwirtschaftliche Werke und wissenschaftliche Sammlungen. 1.) Veröffentlichungen über Culturarten, Verlheilnng der Culturen. Organisation und Verwaltung ländlicher Agenden; 2.) Zeitschriften und sonstige Literatur für Landwirtschaft und Gartencultur und Kataloge; 3) Apparate und Darstellungen für das land- und forstwirtschaftliche Studium, Pläne zur Bewaldung und Culturmethoden. wissenschaftliche Mustersammlungen von Hölzern, Pflanzen; Sammlungen von nützlichen und schädlichen Insecten; 4.) Sammlungen aller Art für den Obst» und Weinbau-Unterricht; 5.) Abbildungen, Modelle und Nachbildungen von Obst und Trauben «. Die Handels« und Gewerbekammer in Laibach gibt bereitwilligst nähere Auskünfte. Bei derselben können auch das Reglement und das Programm erhoben werden. — (Gesetze und Vorschriften über D amp fle s fe l.) Eine Sammlung der Gesetze und Vorschriften über Dampfkessel ist soeben im Verlage der k, l. Hof- und Staatsdruckerei erfchienen. Die erste authentlfche Publication dieser Art, welche die zahlreichen bisher zerstreuten Verordnungen in übersichtlicher Zusammenstellung enthält, wodurch einem längst gesühl« ten Bedürfnisse endlich abgeholfen wird. Die Sammlung dieser Vorschriften ist in der beliebten und allseits be« kannten Handausgabe erschienen und zum Preise von 50 kr. in allen Buchhandlungen vorräthig. li. Ausweis über die großmüthigen Geschenlc und Veiträge für den Herz» IesU'Kirchenbauverein zu Laibach vom I. Jänner bis Ende April l882. ^ An Geschenken: Von Sr. Hochwiirden Herrn Pfarrer Johann Voliii cin sehr schöilcr Mcsstclch mit Patenc. L. An Beiträgen: Durch Herrn Professor Kronuerger vom Herrn Ober» lieutenant Edlen v. Lchmami für sich. scinc.Frau und Fräulein Tochter 10 fl,; durch Herrn Ingenieur thermal von einmi unkclannt sein Wollenden 2 sl. durch Herin Liudtner vom Äaijcr 1 fl,, durch Herrn Lindtner von drei Herren 20 lr,, aus dem Opferstocle der Spitalslapelle 4 fl. 70 tr., vom hochw. Herrn Dompfarrer UrbaS selbst 25 sl. vom Ledcrcr Kuniit 57 lr., vom hochw. Herrn ^auonicns ^jamejic li0 fl., durch die „Zgod. nja Danica" 440 fl., durch Fi..u Tcrny. ObcrgeomclcrÄgattin, 4 fl. W lr.; von Frau Krisper 5 fl., von Frau Hlcbcs, Mill-lerin, 1 fl,; durch Herrn Märn 5 fl,. durch den Sftitalsmcssner 36 fl. tw'/, lr., ein Wohlthäter aus Cilli. unbekannt, b fl,; von unbekannt sein Wollenden 15 sl. Durch hochw. Herrn Ha- nonicus Iamejic: Cigarrerinnen durch FranclSc» TW' 3'/. kr.. Kerne Maria 1 fl.. zur Erfüllung des S«"^ UM» lübdes und dessen Crhürung «9 fl,. Cigarrerinnen d"«! »^ Perse 8 fl. 25 lr.. Filipil Aanls' 50 tr.. Koni°r H ° « Konöllr Helena jc 1ü lr.. Herr Franz Dolinar, P>a""«,, ^ jul, 1 fl. 40 lr,: die Familie Podlogar 70 lr,. P""^ ^ resin 10 tr., Gerola FranciSca «0 tr.. Komatar «»»»." ^. Ursula. Stcllnsa Johann. Novljcm Margarelha. ^/°" ,M hann, Potolar Theresia, Potolar Anna. Kopnvc ^°H „M und Ambiozic- Anna je 1 fl.; Ahlin Ialoo und o'«-" 4» 1 fl, 54 lr,. Polouiie Maria 1« tr., Ortschaft Prap«" l>0 tr,, Ungenannter 20 tr., Ungenannter 30 lr. (Fortschnng des !l. «sn->,—-s-« f"','» > NtMftePoft. Original«Telegramm der „Laib. ö^"!!,^ Berlin, 19. Mai. Die Tabalmonopol'ComM lehnte mit 2l gegen 3 Stimmen sämmtliche ^ graphe der Tabalvorlage ab. Wien, 1i). Mai. Das Abgeordnetenho" des Neichsrathes hat heute seine Sitzungen w^" ^ genommen und eine Reihe kleinerer Ge.ehlN ^ theils ganz ohne, theils nach kurzer Debatte'«,"> der Ausschussanlräge erledigt. Von Seite der " ^, rung wurden mehrere neue Vorlagen eingebracy^.^ runter Nachtragscredite zum Voranschläge der ^ ^ sterien des Innern und der Landesvertheid>gu"g ^z der Herstellung von Communicationen und d^ ^ von vertheidigungsfähigen Gendarmerielaserl"'N " ^ dalmazien. Se. Excellenz der Herr Mi'nsie'pl"! ^ forderte in einer Zuschrift das Haus zur wo"' der Delegationswahlen auf. AM< Prag, 19. Mai. Eine Deputation °" ^ü rathes mit dem Bürgermeister an der Spitze c l,^ heute bei dem Obelstliosmcistcr Ihrer l. ui'd l. V ^,, der durchlauchllgsten Kronprinzessin Stefanie. " ^ lässlich des ülielmorgen oeumstehenden Geol" >^ höchstdelselben die Glückwünsche der Stadlvel" darzubringen. .^^lo^ Paris. j«. Mai. hat gestern abends Kreta verlassen uno ist nach ^^ abgedampft. Die „Agen« Hauas" meldet "" M xandncil vmn 18. d.M.: Die Nachlicht cn^ Immmle, da,« der französische und englische ^ ^ Consul in Kaiw Itistructionen erhielten, nu",^,n Ankunft der Escadres die Entlaffnng der eM ^l>, Armee und dic Verbannung de> Oonste zu v^lMll ist zum mindesten verfrüht; bis jetzt haben " > keine derartige Instruction erhalte». n?„da^ London, 17. Mai, nachts. Wegen ^l^ der Theilnahme an den Mordthaten in DublM ' ^j in Liverpool zehn Personen an Ävld des ^ ^l>l> „k.gypt", welche im Begriffe waren, nach "^l'' abzureisen, verhaftet. Zwei derselben sch"l"" PlL taner. zwei Inlander, dte übrigen Seeleute ove Piers zu sein. Verstorbene. . 3 5 Den 16. M a i, Alois Inch. Schuhmachers^'^' Floriansgassc Nr. 8, Scharlach »Diphthcritis. -^ V'"mtal< Psründuer, U2 I,. ziarlstädterstrabe Nr. i), chron-D"' .^, Den 17. Mai. Älasius Tausel. Schne»^^ Floriansgasse Nr. 17. Lchlagfluss. ^ «„rbeit«^ Den 18. Mai. Francisca Nhiin, Zwnngsa " , B Aufsehcrstochter. 2 I.. Polanadamm Nr. 4U. ^"'"'"Ul,»', ?' Masern,- Äozidar Stupica, Mchlhändlcrsjohil, b/, ^ 4^ tcrsstraße Nr. 4. Fraisen. - Vcrtraud Äoltejar, M»» ' Kuhthal Nr. 11, Zchlfiebcr. ^^^^^^^ Lottoziehung vom 17. Mai: Prag: 63 83 33 ^^^--^ Meteorologische Veobachtunge^in^5!^s 'UV i uI v Z3-3 ^« ^ ^'^-^^ 7U7Mg. ?:i6 23 ^. 8-0 SW. schwach hotter ^ 19. 2 . N. 7^3-81 Kitt'S SW. sch»oach h"lbye ' ^ 9 . Ab. 7cl4 «3 ^10 4 öW. schwach halbhe't" ^ v. Morgens Reif. heiter, lauSübcr wiuoi^, '^' ^o wölkung. Das Tagesmittel der Wärme -j- 1^ ' unter^dcm Normale. ____—-^^«ll> Verantwortlicher Redacteur: Otto m arV aM^e^ M nnd Meu.. Sorocn erscheint von Moriz «ermann "' M«.„ LicfcrunaSwcrt unlcr dem Tilcl At't "Nd »^ ,^„ ' ^ genheit und Gegenwart. — Nie ersten zwei ^.^„Mel«"'^ ,tt unterzeichneter Ällchhandlnng, woselbst ^ '^c>^^,,i^ auf vliigcs Ucrl entgegengenoinmen werden, iur "^ hel sicht auf, — Für die p. t, Stadtabonncntcn >'! ,^t, . ..Uaibachcr Zeitung" ein illustrierter Prospect de'g' ^^ Jg. v. Kleinmayr ck Fed- »"" (2135) ü»llckl,audllttlg. ^^-^ Das Möbel-aibif ein uiioiitbolirlicIioM iN'ucliHclilaycbucIi UO vortrosllid10 VO„1J1' nobst Proiscourant, ist gogon l'oatanwcisutig ^ irunco zu beziehen von ^ ,¦)$%$ a1, J. G. & L. Frankl, Tischler u.JfrV> If'ie/t, sjeopoMHlatU, Obere ^011^!1^, ^ Dasolbst roichsto Auswahl von soliden, bu'1* (1522) 12- 7 Möbvlo, ^^"chcr Zeitung Nr. 1l5 »fti 20. Mai 1882. Course an der Wiener Oörse vom !9 Mai 1l!ss3. (N^ ^m °fs.ciellen Coursb»^.) Q^ ,. ^ Geld jWare ^"«"..^.». ^?,'«^'^ -'««.»^.....'°°°"°°" ^undent, ^/".. ^ ' ' '""'25 >"'" i«°«">!'!che ' '.....l«?l.a -- l«/>'°^>Ichc ' '.....,00 ?5 101 25 M'iÄV^ ^ - "«^>^- l'/^'l'lcht ""^ ' - - - 1«» l.0 104 5(, «"/»s'ebcul'iirzUchl.....«? uo »8 — 5«/^ Tcm^va^Vanalcr , . «8'— »8 5,0 I»"/« »nssarische.....«7 «0 »« 50 Andere öffcntl. Nnlehen. Donau°Neg,-e°sc 5»"/„ 100 fl, . 114 — 114«0 dt». «nlcivc 1«?», Ncu«!«, . i«4 — 104 50 Älnlrhcn b. Stadtncmcinde W,en 102 20 10200 Anlrhcn d, Stadl^cincindr Wicu (Silber oder <^rld) . . . , —------------ Plamien-Anl.d.Slabtgem.Wien 187 25 i»? 75 Pfandbriefe fI.) Vodcncr. allg.osterl.il>/,°/i, Gold 11» »0 iiü 70 dlo. in »u Jahren riickz. 5"/« . — —------- dlv. in 50 „ „ 5°/o . K>l-!!<^:(>5! L!> bto. in 5>U „ „ <>/,"/<> »u «ü »» ii, dlo. in .',!! „ „ <"/n . 9Ü-7K »4 25, blo. Prämien.Schuldverschr,3»/^ !1!» 75 10U-25 Ocst, Hypothcll,iidai!l 10z, 5>/,"/n 100 2c>!iui'— Ocsl,,»»!>. Bank vcrl. 5«/., . , lyu 40'iuu «<, tto. „ <>/i"/<>. - '»»-Kb INI — dlo. „ <"/„ . . 94'75 949Ii Unh. aUss,Nobencrcdit.Aclicnges. i» Pest in «4 I. «!»-2z Ferdinand«.Nordbahn in Silb. i«e ^n 107 — Franz^oscf'Vahn.....102 bl! 102 75 Oalizisch«: llail. Lubwia.» Vahn /,'/, . , 100 — 100 50 Oesterr. 3l»rdwesn „ t^5>"/,......II«-— !>«bu Nng. f!......I?« 50 «77 — cilary.Lose <0 fl.......41»» <« ^ <"/<> DonaU'Dampfsch. 100 fi, , 111— 11«'— Oscncr t!ose 4<>f!......4«s>o 4»'^ Palfsli.Lolc <0 fl......,8 ?s, »9'25 «Kdrls.tc'I« IN fi......20— »!'— Salm-Vose 40 fl......b3'L0 —'" 3t,'Grnl,is.i!ose4afl.....nd!schgrä Banl - Nctien (per Ntü5). Änsslo-Oestc«. Van! 120 ft. . . i27'S<» '2? uc> Vanl'Gck'Uschasl, Witncr I2u st. 155 — 1»» — Banlvercin. Wicnrr, loo ss. . . I1«'3« N? i!c» Bdncr.-slnst,, Oest.^oufl. S..,»«/„ —-—!------- Crdl.'Ansl. f. Hand u, G, luu ft. »43 25> »4»^>U l5>dt -«ns!,, All,,, Ilüss, i!0U st, . 33? ?ü 33» !iü ^eposilcilb.. «llss, ^1!) ss. . . , 21i'?b »12 — llecomplcOcs., viicdcröst, 500 N, 8b0 — »«0 — HyVu!helenI>„öfl. 8!»<, fl. ü«"/n......127 — 1»7'62 Vcrlchrsl>n!!l All«. l0 fl. , . , ,ü4-»0 I55> — „ Westbahi 20» N . . . »c»« — 8io — Vuschtichrader Lilb, 5un si. llM. 80» — »ol — „ (I!t, II) 200 fl. . 179 50 180 — Don^u « Dampsschissahrl» Gcj, Oesicrr. 500fl, r,eis 200 fl. , . 190-—!»I-— „SlU'°Tirol,III.(t.iU7»2UNfl,S. I8lll> I8I 75. ftcrdmands-Nordb. 1000 st. >iHi, «nb? 2««2 Fian^Irscf^Vahn 2><0 fl. Till' i>»5> 50 I»S — stün!^'udwig-H 200fl. ^ 5» «14 — Gra,^Köstllchel H,-V, 2UUfl.ö.W. lü« üo 1»«-— itlllilcnl'lln.Eiscüb, 200 ss, , . <3 50 44-— Kalchau-Oderl'. Eisenb. 20NÜ. S. 14,950 1b0 — Vcmberg < Ezrnow.« Iajsn Lisrn- bahn-Oiscll. !iU0 «. ö, W. . . 172-25 172 75 Üloyb, öft'Ung., Tricft 500fl,(5I?'. » — «s,5> — Ocftcrr, Nordr>>lslb. 2uo fl. Sild, 210 7k 2,1 2!i blo. (Ut. «) 200 fi. Silbe» .225 75 22«-Ptllg-Duzcr «tiscnb. i50st.Silb. «2 50, S5' — Äudols» Äahn 200 fl. Silber , i?0'25 170 7l> Siebenbürger Hlsenb. 200 fl. S, i«5-— l«5 bl> klaalociicodabu 200 st. ö. W. . »»»-— 3»2 l»0 H lllj^ SNbbahn 200 N, Silber . . . ,42 76 14« » Nild.Norbb, «!crb,'»t». ü00fl.«lM, il>2-— 15» lio Theiß<«c:hn 200 N. ö, W. . . ,4« — 24»'— Tramways!Nes.,Wr. I?« f>, ö. W. 222!ii »»» b« ,, Wr, neue 70 N, . . 44 br 4S — Tian«port°<»^tll<, in Wien 20° fi. . —-— -.— liijenbahnw-l'eihg, I,2»0,l. 4l»°/, 9,^0 U4'r.Wew.i,W, ^aofl.s.z«/, — - —-— Prager — Valuten. Ducaten......, . z»4 »e« 20-yianc»>Vlil°' Nis <2n«e ^eit blos» 60 ks. ^ I Uc^rt dio (b) 1^5 L'^><> '^^"^'^' Ii^l!l!!UI«I.l!>,lx Xr. 4, s !^^?>'^__ ^___'__ __ __V «üllx,^ > ''^ ' wit dnron t^odruu<:!i 6u»l1 nul88uu '1'eint ^,». l!intcr!:i«8un. "eol LHiulut 2silo Ä22U 62 Kr., lllkällLs einez ll. ll. sslVllllg^m G VM8MW Vlln Xzllmazcllinen. W MIiII1H80li1I16I1-Il3,UI)tl116ä6riHss6 > Illdom i<:i, Ilicdt, nis viele äln>u^6 «68ol,illt6, di08 sill 8)'«l6M, kontern lllle r<5lI0NlMi«ll68t6N ÜKUpt- M ^ leiste, «ion Dllt^i-i'jollt. ^i'llti8 ei'tlleU«. — led W6l(j<3 8wl,8 deinülit. ^in, meins ßci^Nen i) t,. Kun^^n M nur mit. ^lit.l)il uiul voili^l>liol>6n MIunil,8c!nnLN xu dsdisnen. — ^,ucd werden von mir ni^nt ßeilaulle M I^ünlNH80iiiu6n ^6(i6ril6it 2Ul' KepHrÄtur üd6lN0mm6n. l2I08) 3—2 W H G Die Einhorn Hpothcke z 2 l ^ZM empfiehlt dcm P. T. Publicum sols,o,dc. stcls fnschc. ''acl'w'q- «F K Me„k^„^^Syrup, krainischer, V?^!,?N » 3 « !ch>«r,e„, Än,„. „,,», i5,„,Hidm, I Fw,ch° l« lr, «I „ ,°ir>!«„,°l »,« M z Dorsch-Leberthran, V«H",' o:2N«^^dVn':' X ll Anatheritt-Nmldwajser, rdN>:!n°.:Ä^»NN X l >, "reinignngs-Pilleu, k.k.priv., r,'Ä»>"c'3Ü X Ü sch° ^bcn sich schu„ tauscndfnch gläi,zr"d brwährt bei SMhlvrvslupsmMN, Kopf- «^ 3 lv'Nlerze!.. Schlucre in dcu Oliedern. lierdollimcm Älaac>,. 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